Veligandu Huraa
  

Reisebericht Veligandu Huraa
14.05.2004 - 28.05.2004
4 Personen, gebucht bei Thomas Cook, Flug mit TC/Condor ab München
HP zum Preis von 1428,- Euro inkl. Reiseversicherung

Dank inkludierten Bahn-zum-Flughafen-Coupons verlief die Anreise von Salzburg zum Flughafen München sehr problemlos, auch beim Einchecken im neuen Terminal 2 sowie beim Boarding war alles bestens, die vorher (kostenlos) reservierten Flugplätze bekamen wir tatsächlich zugewiesen und nach einem ruhigen Flug von 9 Stunden Dauer landeten wir auch schon auf Hulule, worauf sich das Wetter genötigt sah, uns mit einem tropischen, orkanmäßigen Regenschauer zu begrüßen. Nach kurzen Einreiseformalitäten sowie einer Wartezeit von ca. 10 Minuten saßen wir auch schon am Speedboat Richtung Veligandu Huraa. Nach 40 Minuten Transferdauer wurden wir auch schon an der Pavillonbar empfangen und auch die Sonne lachte längst wieder vom Himmel.

Veligandu Huraa gehört zu den Palm Tree Islands, welche dem Management der Schweizer Hotelgruppe Horizonte unterstehen, welche wiederum von der Hotelplan AG verwaltet wird. Das Publikum ist somit auf Veligandu Huraa gemischt, vorwiegend urlauben hier aber Schweizer, Deutsche und eben wir 4 Österreicher ;)
Da Veli zusammen mit Dhigufinolhu und Bodu Huraa ein "Hotel-Archipel" bildet, dessen Inseln über ca. 275 Meter lange Holzstege miteinander verbunden sind, besteht natürlich der praktische Vorteil, die Schwerpunkte der Inseln aufzuteilen. Dhigu ist eher die Sportler/Familien/Aktiv-Insel, Bodu die Italiener-Resort-Wasserbungalow-Insel und Veli die "gehobene" Romantik-Entspannungs-Insel. Praktisch auch die Auslagerung von technischem bzw. infrastrukturiellem Basisequipment auf die Versorgungsinsel Bushi, was den Vorteil bringt, dass auf den Resortinseln keine Generatoren lärmen oder Müllverbrennungen stattfinden. Auch die Mannschaft wohnt zum Großteil auf Bushi und hat hier auch Platz für Fußballspiele zwischendurch ;)
Gut fanden wir auch die "Schnorchelbasis", die sich auf einer kleinen separaten Insel am Hausriff namens Alcatraz befindet, die mit einem 2-minütigen Bootstransfer (selbstverständlich inklusive) ganz leicht erreicht werden kann. Über die Stege können die anderen Inseln mit einem schönen Spaziergang begangen werden, die Pavillonbar ist ein netter romantischer Treffpunkt und die Infrastruktur von Dhigu kann problemlos mitbenutzt werden.

Zur Unterkunft: wir hatten per Fax bereits direkt nach der Buchung unsere Wunschbungalows reserviert (und zwar auf Englisch, was man sich getrost schenken kann, da das Schweizer Management klarerweise Deutsch spricht ;)), und zwar mit der Formulierung "entweder Bungalows 4 und 5 oder 10 und 11", wir bekamen nach dem Begrüßungsdrink auch tatsächlich problemlos die Bungalows 10 und 11 zugewiesen und es stellte sich heraus, dass das Management mitgedacht hatte (an dieser Stelle herzlichen Dank an Herrn Brönnimann), da uns persönlich 10/11 besser gefallen hat als 4/5. Daher empfehlen wir auch die Nummern 10 bzw. 11 oder für Pärchen natürlich eher die Einzelbungalows 6 oder 12. Begründung: sehr schöner Strandabschnitt, immer angenehmer Wind, kurze Wege zu Restaurant/Bar, guter Blick auf Pavillonbar und Dhigu, die eher gewöhnungsbedürftigen tiefbraunen Bodu-Wasserbungalows hat man nicht im Blickfeld. Auch ist man vom Sch
wimmen/Planschen her nicht von den Stegen eingeengt. Ein weiterer Vorteil ist, dass zur Anlegemole vor dem Restaurant ein etwas tieferer Kanal ausgebaggert wurde, in dem man auch bei tiefster Ebbe noch angenehm schwimmen kann.

Die Bungalows selbst sind geräumig und schön ausgestattet mit Sitzecke, Schreibtisch, angenehmem Bett (meine Freundin fand es zu weich, unsere ebenfalls mitgekommenen Freunde eher zu hart, mir passte es gut ;)), Klimaanlage, Deckenventilator, Direktwahltelefon und großem Kleiderschrank mit Safe. Das Bad war geschlossen und geräumig (mit Badewanne) und sehr ansprechend. Außen gibt es noch eine gemütliche Terrasse. Die Bungalows liegen zwar nahe am Strand, sind aber von tropischer Vegatation umringt, sodass man von einem Bungalow nie zum nächsten und auch (leider?) nicht zum Meer sieht. Ruhe ist daher garantiert.

Der Strand ist sehr schön, Liegen bzw. Schirme und Sessel gibt es mehr als ausreichend, zu jedem Bungalow gehören außerdem bequeme Auflagen, Hand- und Strandtücher sind ebenfalls vorhanden.

Das Frühstück ist super, es gibt das übliche europäische Buffet zuzüglich frischer Früchte, außerdem bereitet Samantha (der Koch) Eier in allen Varianten zu. Das Highlight des Tages ist das Abendessen unter Palmen. Da wir keine Freunde von täglichen Buffets sind, haben wir Veligandu Huraa auch im Hinblick auf diesen Punkt ausgewählt - hier ist nämlich ein stilvolles 4-Gang-Menü der Usus. Das bedeutet optisch schön hergerichtete Vor- und Hauptspeisen, das Wegfallen von Buffet-Anstellerei und romantischeres und entspannteres Ambiente. Das Essen wird im Freien eingenommen, und zwar in der Mitte der Insel unter mächtigen, dezent beleuchteten Palmen. Auch geschmacklich wurden unsere positiven Erwartungen voll und ganz erfüllt, abwechslungsreiche und köstliche Menüs kamen auf den Teller. Es gab viel frischen Fisch, aber auch Schwein, Lamm, Rind und Huhn, manchmal thailändisch angehaucht, manchmal
französisch oder maledivisch zubereitet. Außerdem gibt es immer Dienstags das umfangreiche Barbecue-Buffet und Donnerstags ein maledivisches Buffet mit verschiedenen Currys und einem frischen Jackfish vom Grill (köstlich!). Auf Veli gibt es als Alternative zum Palmenrestaurant auch noch das "Lotus" mit Blick aufs offene Meer, das chinesische und thailändische Spezialitäten anbietet. Man kann auch jederzeit das Abendessen im Restaurant oder im Dolphin Grill auf Dhigufinolhu einnehmen, dieses Bedürfnis verspürten wir jedoch nie. Auch das Mittagsessen fehlte uns als Halbpensionsgästen keineswegs, beim Frühstück bedienten wir uns fleißig und das Mittagshungerloch ließ sich perfekt mit den mitgebrachten 50 Stück Manner-Waffeln überbrücken.

Zum Schnorcheln: in der Lagune zwischen den Inseln kann man bei Flut bzw. nicht zu starker Ebbe ganz gut schnorcheln, es gibt z.B. große Drückerfische, Masken-Igelfische und auf den kleinen, neu gewachsenen Korallengärtenflecken auch jede Menge andere Fische zu sehen, wenn man Richtung Norden zwischen Veli und Bushi durchschwimmt, kommt man zu einem wieder stark bewachsenen Korallenhain mit vielen prächtigen Fischen ("Dorie"-Doktorfische etc...). Das schönste Erlebnis für Schnorchler ist jedoch die Fahrt nach Alcatraz, der vorher erwähnten Schnorchel-"Basis". Hier ist man direkt am Innenriff und kann verschiedenste Fische, Korallen und Seesterne beobachten. So sahen wir beispielsweise Haie, Rochen, Doktor- und Drückerfische, sogar einen Rotfeuerfisch und einen Igelfisch, ganze Schwärme von Nasendoktorfischen, schöne Muscheln, einen Oktopus und eine Muräne.

Falls man irgendwann die ersten Anzeichen von "Inselkoller" verspürt, bietet das Management in Form von verschiedenen Ausflügen gute Abhilfe. Angeboten wird z.B. eine Fahrt zum Resort Embudu (Schnorcheln und Erkunden), ein Besuch auf der Einheimischeninsel Maafushi, eine "Best-of-Snorkelling"-Tour oder einen Ganztagesausflug mit verschiedenen Stationen. Wir haben uns für den Ausflug zur Hauptstadt Male entschieden, welcher durch die relative Nähe völlig problemlos und ohne ewig lange Bootsfahrten abläuft. Nach dem Rundgang durch Moschee und die repräsentativen Stadtteile sowie dem Besuch des Fisch- und Gemüsemarktes wickelten wir noch schnell die obligatorischen Souvenir-Käufe ab und handelten noch ein wenig mit einem Shop-Inhaber namens "HB" herum, verließen jedoch dann schnell die Touristenpfade und gingen in das Stadtzentrum hinein, welches mich persönlich sehr beeindruckt hat. Es ist äußerst originell zu
beobachten, wie die Einwohner von Male ihre Raumnot auf 2 km² organisiert haben und das tägliche Leben abläuft. Abhilfe für den Platzmangel soll die neue künstliche Insel Hulumale schaffen, die unter Einbeziehung der Flughafeninsel Hulule aufgeschüttet wird.
Ein weiterer Ausflug, den wir unternahmen, war das Night-Fishing. Hier wird mit einem Dhoni ans Außenriff gefahren und mit Schnur, Blei, Haken und Köder hat man zwei Stunden Zeit um zu angeln. Große Fische waren nicht wirklich dabei, dafür fingen manche Teilnehmer eine Vielzahl kleinerer Kaliber. Wir kamen zu viert auf den sagenhaften Ertrag von einem recht kleinen Fisch, dieser wurde jedoch direkt anschließend beim Barbecue-Buffet speziell für uns liebevoll zubereitet, was uns wieder vertröstete.
Gratis sind übrigens die Ausflüge zum Delphin-Schauen und zum Schnorcheln zum Riff von Thulagiri, die uns anfangs zwar nicht begeisterten (beim ersten Mal waren nicht wirklich viele Delphine zu sehen, und Thulagiri war aufgrund einer zu starken Strömung nicht möglich, weswegen wir am Außenriff schnorcheln mussten), der zweite Versuch beim Dolphin-Watching war jedoch spektakulär und wir bekamen eine Vielzahl übermütiger "Spinning Dolphins" zu sehen.

Erwähnenswert ist übrigens auch noch, dass auf der Insel keinerlei, aber wirklich keinerlei, Ungeziefer, Insekten oder sonstiges Ungetier existiert, obwohl wir nie irgendetwas von einer chemischen Insektenvernichtung ("gifteln") mitbekommen hätten. Alles in allem ist Veligandu Huraa also wirklich für einen 100% erholsamen, sorgenfreien, aber doch abwechslungsreichen und interessanten Urlaub bestens geeignet und wir können eine dicke Weiterempfehlung aussprechen. Falls weitere Fragen auftauchen oder ihr Lust auf eines oder mehrere der 500 Fotos, die wir aufgenommen haben, bekommen habt, zögert nicht und schreibt mir eine e-mail ( steve@skyar.com )!

Liebe Grüße an alle Malediven-Fans!

 


Nachträglicher Bericht vom Dez. 03 - Veligandu Huraa

Nun denke ich ist es wieder mal an der Zeit, dass Veligandu Huraa hoch gelobt wird! Ich verstehe nicht ganz weshalb es hier so wenige Komentare dazu gibt... dies kann wohl höchstens daran liegen, dass diese Insel als Geheimtipp bewahrt werden soll! Denn hier gibt's bestimmt "best value for a very good price"!

Wir waren jedenfalls im letzten Dezember restlos begeistert und werden noch dieses Jahr dahin zurückkehren - diesmal aber für zwei Wochen! Veligandu Huraa ist eine relativ kleine Insel mit ca. 160 Metern Durchmesser (rund). Man findet hier also Ruhe und gediegene Atmosphäre, hat jedoch den Vorteil, dass man sich im ganzen "Palm Tree Island Resort" über die Holzstege bewegen kann (runter gucken = Aquarium). So kann man von allen Sportangeboten auf Digu profitieren oder sich auch im SPA von Bodu verwöhnen lassen.

Wir hatten zudem das Glück, die ganze Woche schönes Wetter zu haben, was den Vorteil hat, dass man die ganze Woche am Abend im romantischen open-air Restaurant unter Palmen essen konnte (einmal sogar am Strand, alle Tische in der ersten Reihe). Für das Wohl der Gäste wird nun wirklich alles getan ohne jemals aufdringlich zu sein. Das Essen kann mit einem Ausdruck formuliert werden: Spitzenklasse! Es werden zudem gratis "Dolpin Watching Tours" angeboten und auch das Ausleihen der Schnorchelausrüstung ist gratis. Zudem werden viele Ausflüge angeboten.

Das Resort hat zudem eine schöne Lagune. Dies bedeutet aber auch, dass nicht direkt am Hausriff geschnorchelt werden kann, aber dazu gibt es ja ein spezielles Schnorchelinselchen, zu welchem ein Bootsservice besteht. Ausserdem werden zwei mal täglich Schnorchelausflüge angeboten. Wir werden zwar erst in diesem Jahr mit Tauchen anfangen aber die Tauchspots sollen excellent sein.

Wir schätzten ausserdem die extrem grosse Sauberkeit. Beim Essen ist es so, dass das Frühstück in Buffetform stattfindet und das Abendessen jeweils in mehreren Gängen serviert wird. Dies war für uns besonders erfreulich, da einem der ganze Buffetfood doch nach ein paar Tagen ein bisschen "ablöschen" könnte (haben wir schon in anderen Ferien erlebt).

Die Insel ist also wirklich beinahe PERFEKT und vor allem auch FAMILIÄR und wir freuen uns bereits Heute auf den nächsten Maldeiven-Urlaub!

M.&A. G. aus Thalwil
 


 

Malediven Reise Februar 2002

Nach all den wunderschönen Prospekten, hatten wir uns für ein Angebot im Süd Male Atoll auf Dhigufinolhu entschieden. Ein Traum ging in Erfüllung.

Nach dem ca. 10stündigen Flug mit Belair und den Worten des Capitains: "Wir beginnen nun mit dem Sinkflug auf Male", begann der Urlaub so richtig. Wenn das Flugzeug durch den Dunst durchstösst und man das erste Mal einen Blick auf das Paradies werfen kann, bleibt einem der Atem weg und man vergisst den unangenehmen Flug mit viel zu wenig Platz! Hunderte kleiner Inseln umringt von weissem Sandstrand und türkisblauem Wasser ragen aus dem indischen Ozean. Dann noch die Landung in Male auf dieser einzigen Start- und Landepiste - einfach genial.

Begonnen hatte aber die Reise nicht besonders glücklich. Schon beim einchecken in Zürich wurde uns mitgeteilt, dass wir getrennt Sitzplätze hätten. Glücklicherweise konnten wir das Problem der Jungverliebten im Flugzeug klären.

Kaum in Male angekommen, gabs auch schon das nächste unvorhergesehene Ereignis. Während alle anderen Gäste Ihren Transfer-Booten zugeteilt wurden, gab es bei unserer Buchung ein "Problem". Mehr könne man uns im Moment nicht sagen, alles weitere erfahren wir bei unserer Ankunft von der Hotelmanagerin.

So, das fängt ja wirklich gut an!! Als nächstes 45 Minuten Boottransfer voller Frust über den missglückten Reisebeginn.

Auf der Insel angekommen, hielten wir nach der Hotelmanagerin Ausschau, während alle anderen glücklich und sichtlich beeindruckt vom Zauber der Malediven Ihren Begrüssungscocktail schlürften.

Aber dann!! Ich kann es vorwegnehmen vom Frustpaar zum Glückspaar.

Wir erhielten ein Up-Grade auf die Insel Veligandu Huraa und wegen 45 Minuten Frust auch noch Vollpension.

Nur kurz die Erklärung:

Nach den Ereignissen vom 11. September wurden die Hotels absichtlich überbucht. Normalerweise entstehen dadurch keine Probleme da immerwieder Reisen storniert werden, nur in unserem Fall wurde keine einzige Reise abgesagt.

Nun ja, Glück muss man haben!! Zwar haben wir den Begrüssungscocktail verpasst, aber das war es wirklich wert.

Zur Unterkunft: Wir hatten den Einzelbungalow Nr. 19 ca. 10m vom Strand entfernt und in Richtung der Nachbarinsel Bodu Huraa. Die Bungalows sind wunderschön und mit allem ausgestattet was für einen Traumurlaub notwendig ist . Die Strandbungalows sind noch etwas grösser, unterscheiden sich sonst aber nicht wesentlich von den Standardbungalows. Und eine kleine Terasse umgeben von tropischen Pflanzen zäumt das kleine Paradis Nr. 19 - wirklich empfehlenswert!

Zur Verpflegung:

Wie schon gesagt hatten wir zusätzlich noch Vollpension, was zu einem recht stressigen Dasein auf der Insel führte.

Denn nach dem reichhaltigen Morgenbuffet (leider nur bis 9.30h) mussten wir nach einigen Verdauungsschnorcheltrips und faulem "Herumgehänge" schon wieder zum Mittagessen. Mittags wird ein 3gang Menu serviert. Die Mahlzeiten sind ein kulinarischer Wahnsinn und werden so schön zubereitet, dass es fast zu schade ist die "creativen Häppchen zu vernichten" Das Auge isst mit! Bei Schönwetter werden die Mahlzeiten unter den schattenspendenden Palmen eingenommen - das berühmte Palmenrestaurant!

Kaum vom Mittagstisch aufgestanden, durften wir uns schon auf den Nachmittagstee mit Kuchen freuen. James: It`s Teatime......

Ja man fühlt sich wie ein König auf diesem kleinen, stillen Inselparadies umgeben von kristallklarem Wasser, Riffhaien, Moränen und Mantas und Fischen in den buntesten Gewändern.

Last but not least das Abendessen:

2x wöchentlich in Buffetform: maledivisches Buffet im Palmenrestaurant und Barbeceau am Strand bei Kerzenschein und Musik. Ansonsten 4gang Menu. Das Abendessen am Strand war mit Abstand das romantischste in unserem Leben - bis jetzt unerreicht!!!!

Wir sind zwar keine Taucher, aber auch zum Schnorchel bleiben genügend Möglichkeiten. Entweder man nutzt Alcatraz, eine kleine Insel die mit einem kurzen Boottransfer erreicht werden kann, oder man begnügt sich mit dem kleinen Hausriff direkt am Strand Richtung Bodu Huraa.

Ich kann nur jedem empfehlen, lieber etwas tiefer in die Tasche zu greifen und auf Veligandu zu residieren, als ein Angebot auf der Nachbarinsel Dhigofinulhu zu buchen.

Selbst wenn man einmal genug von der Ruhe, Idylle und Romatik Velingandus hat, bietet sich immer noch die Möglichkeit einen kleinen Spaziergang über die mit Stegen berbundenen Inseln Veli, Dhigu und Bodu Huraa zu machen.

Auch das Abendprogramm mit Musik und Tanz und vielem mehr, kann auf der Nachbarinsel Dhigu genutzt werden.

Bis jetzt hat uns die Faszination der Malediven nicht losgelassen und so planen wir bereits die nächste Reise - natürlich auf die Malediven.

 


Reisbericht Veligandu Huraa

Reisezeit: 21.11.2002 - 06.12.2002

Nachdem nun eine gewisse Zeit vergangen ist, und wir unsere fantastischen Erfahrungen ein bißchen realisiert haben, wollen wir nun mal über unseren Aufenhalt auf Veligandu Huraa im Süd Male Atoll berichten.

Am 21.11.2002 startet wir bei grausigen Wetter in München mit Condor Richtung Male bzw. Hulule. Der Flug war sehr angenehm und auch der Service wußte uns durchaus zu überzeugen. Immer wieder hört und liest man von negativen Erfahrungen mit Condor und LTU, was wir überhaupt nicht nachvollziehen können. Was erwartet mancher den an Board? Na gut das Essen ist nicht Spitzenklasse aber ist das den auf den Weg ins Paradies wirklich so wichtig?

Nach 9 Stunden und 30 Minuten in Hulule angekommen, und den ersten Hitzeschock überstanden funktionierte alles perfekt. Die Abwicklung mit dem Einreisevisum ging super fix und auch die Koffer waren sofort da. Nach ca. 10 Minuten saßen wir auch schon auf unserem Speedboot und erreichten nach einer 45 minütigen Fahrt unsere Trauminsel, wo wir schon mit kalten Tüchern und einen Begrüßungscocktail von der Hotelmanagerin empfangen wurden.

Veligandu Huraa ist eine von 3 Inseln des Palm Tree Resorts, und ist mit den Inseln Bodu Huraa und Dhigufinolhu mit einem Holzsteg verbunden. Die Insel hat im Durchmesser eine Größe von 160 m und ist gerade mal mit 23 Bungalows ausgestattet. Die ersten Eindrücke auf der Insel waren überwältigend.

Das Wasser spiegelte in allen blautönen und der weiße Strand blendete uns entgegen. Die Vegetation auf der Insel war für uns anfangs einmalig. Schnell wurde uns unser Bungalow Nr. 20 zugewiesen und auch hier sollten wir aus den Staunen nicht mehr herauskommen.

Der Bungalow war riesengroß mit einem gemütlichen Bett, einer modernen Sitzecke, einer kleinen Nische mit Schreibtisch, einem viel zu großen Schrank und einem tollen geräumigen Bad ausgestattet. Außerdem einem Deckenventilator und einer Klimaanlage mit Fernbedienung, Minibar und einer tollen Terasse. Es gibt zwei Arten von Bungalows auf der Insel. Standard und Superior, obwohl wir ganz eindeutig sagen müßen das der Standard Bungalow einem Niveau von 5 Sternen entspricht und dieser vollkommen ausreicht. Auch durch die Lage unterscheiden sich beide kaum.

Der Bungalow wurde 2 mal am Tag durch unseren eifrigen und stets freundlichen Roomboy gesäubert und gelegentlich ganz zur Freude unseres kleinen Sohnes (Lukas 2 1/2 Jahre) mit Blumen verziert. Außerdem stehen im Zimmer immer frische Handtücher, Badetücher und Bademäntel zur Verfügung.

Zum Essen auf der Insel wollen wir nun mal die ersten negativen Eindrücke übermitteln. Das Frühstück wurde in Büffetform angeboten, und war mehr als reichhaltig. Täglich frisches Obst und eine tolle Auswahl von Brot und Kuchen.

Ein Koch serviert nach Wunsch Ei, Rührei und Omelett in sämtlichen Varianten. Da wir nur Halbpension gebucht hatten, können wir leider über das Mittagessen nichts berichten. Nun zum Abendessen was unter freiem Himmel mit super romantischer Kerzenbeleuchtung mitten unter Palmen serviert wurde. Also das muß ich als unromantischer Mann mal ganz deutlich sagen, das hat sogar mich umgehauen. Leider und das hat uns ein bißchen gestört gibt es nur 2 mal die Woche das Essen als Büffet, und die restliche Woche gibt es ein leckeres 4 Gänge Menü. Naja man kann ja nicht alles haben, aber gerade mit Kind eignet sich das Büffet besser.

Nachdem Abendessen bietete die Insel zu unserer Freude keinerlei Unterhaltung oder Animation. Man kann an der wunderbar gelegenen Bar mit einem leckeren Drink den Tag nocheinmal "verdauen" und sich von den außerordentlich netten Barkeepern mit tollen Cocktails verwöhnen lassen.

Für die Leute die auf Unterhaltung und künstliche Animation stehen, gibt es auf der Nachbarinsel Dhigu reichlich Unterhaltungsprogramm wo uns aber keine 10 Ochsen hingebracht hätten. Hierzu noch ein paar Worte zu den Nachbarinseln. Auf Bodu Huraa sind ausschließlich Italiener und auch ansonsten ist die Insel aus unserer Sicht nicht gerade reizvoll.

Wir sind einfach der Meinung das ein Tennisplatz, Basketballplatz und übertriebene Spa Angebote nichts auf einer Malediveninsel zu suchen haben, aber das ist jedermann selbst überlassen. Zu Dhigu können wir nur sagen, fanden wir auch sehr grausig und bei dieser Gelegenheit möchte ich meiner Frau nocheinmal herzlich Danken die mich Wochen lang angefleht hat doch bitte nicht Dhigu sondern Veli zu nehmen. Danke.

Täglich laute Musik, Bingoabende und jede Menge Italiener die nicht wußten wie man sich benimmt. Wir haben etliche Leute kennengelernt die Abends sich auf unsere Insel zurückgezogen haben, weil Sie einfach ein bißchen Ruhe gesucht haben. Auch der Komfort, die Sauberkeit und der Strand ist nicht mit Veligandu zu vergleichen.

Zur Tauchbasis können wir leider nicht sehr viel erzählen, da wir nur "Schnorchler" sind, aber aus sehr vielen Gesprächen hörten wir das die Tauchcrew sowie die Tauchplätze sehr sehr gut sein sollen. Zum Schnorcheln muß man allerdings eine 2 minütige Bootsfahrt auf die Insel Alcatraz in Kauf nehmen, wo man allerdings dann die ganze Pracht unter Wasser wunderbar sehen konnte. Der Bootstransfer ist kostenlos und wird zwischen 9.00 - 12.00 und 14.00 - 17.00 Uhr angeboten.

Die restlichen offenen Punkte noch kurz Zusammengefaßt:

Wetter: Traumhaft bis auf 2 kurze Regenschauer (Dauer ca. 15 Minuten)hatten wir herrliches Wetter

Halbpension: Völlig ausreichend, vor allem da wir Mittag gerne im Restaurant (Lotus) gegessen haben, wo man einen traumhaften Ausblick hat. Zudem sei gesagt das uns auch die Preise keineswegs geschockt haben.

Wasser 1,5 l = 3 $, Fanta 0,33 l = 1,80 $, Cocktail ab 5 $ und auch das Essen bewegte sich zwischen 4 $ und 12 Dollar. (Wer hier noch meckert der soll mal nach Italien oder Spanien schauen)

Personal: Ein Traum!! Soviel natürliche Freundlichkeit und das obwohl Ramadan war, einfach Super! Vor allem unser kleiner wurde förmlich vergöttert und mit kostenlosen Kokosnüssen und Cocktailkirschen versorgt.

Hierzu nochmal unseren herzlichen Dank!

Publikum: Ausschließlich Deutsche und Franzosen, wobei wir ganz herzlich Frank mit Familie (reisten leider schon zu bald ab)und Leo und Sylvia aus Frankfurt grüßen wollen mit denen wir einige nette Abende an der Bar verbracht haben.

Fazit: In großem ganzen ein echter Traumurlaub auf einer tollen Insel mit netten Leuten und wunderbarer Umgebung. Wir werden mit Sicherheit wieder auf die Malediven reisen, wollen uns aber dann auch mal eine andere Insel ansehen, obwohl wir jetzt schon wissen: Veli wir kommen wieder!

Transfer/Rückflug: Alles wie bei der Hinreise wunderbar funktioniert und wir würden jederzeit wieder mit Condor fliegen.

Grüße von Claus, Yvonne und Lukas

Fragen einfach an uns mailen obergrusc@gmx.de

 


 

Da der Flug für mich nicht zum Urlaub dazu gehört ( Gott sei Dank ) fange ich in Hulule an .
Wir, das sind meine Lebensgefährtin Anne, unsere beiden Kinder Niklas (5 Jahre ) und Jana (7 Monate ) und meine Wenigkeit kamen nach zügigen Formalitätsabwicklungen aus dem Flughafengebäude und wurden sofort und ohne jegliche Wartezeit via Speedboat auf unsere Insel gebracht. Ich weiss nicht, ob es Zufall war, aber ich war begeistert von dieser Reibungslosigkeit. Nach ca. 45 Minuten kamen wir dann auf Veligandu Huraa an, nach es sich der Speedboatfahrer nicht hat nehmen lassen, meinen Sohn eine kurze zeit ans Steuer zu lassen, was für ihn natürlich zur ersten Sensation wurde. Auf der in der Mitte des Insel verbindenden Stegs gelegenen Pavillonbar wurden wir mit den üblichen Erfrischungstüchern und einem Drink begüsst. Dort wurde uns dann auch entschuldigend mitgeteilt, das der von uns gebuchte Familienbungalow einen Rohrbruch hätte und wir für eine Nacht in einen "normalen" Strandbungalow müssten. Hier sei erwähnt, das diese für einen Urlaub mit zwei Kindern vollkommen ausreichen und von der Ausstattung absolut der Hammer sind ( im Gegensatz zu unserem gebuchten, der zwar völlig ausreicht, aber qualitativ ziemlich hinterher hinkt und ausserdem im November auf der Wind abgelegenen Seite liegt und mit zwei anderen Bungis direkt verbunden ist )
Alle anderen Bungis stehen seperat, haben Klima, Ventilator, Badewanne und sind so gelegen, das man sich fast schon alleine fühlt (absolut genial ). Die Insel ist eine Barfussinsel, nur eine Seite ist mit einer schutzmauer versehen, die zwar begehbar ist, aber man sollte sich wegen der Steine Sandalen oder sonstiges mitnehmen. Das gilt auch für den wunderschönen Steg zwischen den Inseln, der in der Mittagszeit brüllend heiss wird.
Die Insel ist piccobello sauber und man sieht ständig Gärtner mit Rechen, die den Sand auf den Wegen von Stöckchen und Steinen säubern.
Die Insel selber ist über besagten Steg mit der Versorgungsinsel Bushi- auf der sich auch die hervorragende Tauchschule befindet- und in die andere Richtung mit Dhigufinolhu verbunden. Dhigu ist in der Relation zu Veli sehr gross und hier findet auch die gemässigte Animation statt. Windsurfing, Katamaran, Volleyball und sonstige Aktivitäten finden ebenfalls auf Dhigu statt. Jede insel hat eigene Kanus, die unentgeltlich zur Verfügung stehen. Veli Urlauber können das komplette Dhigu Programm mitnutzen und umgekehrt. Weiterhin finden täglich Ausfahrten zu anderen Inseln oder Dolphin-watching statt. An der anderen Seite gibt es noch einen Steg nach Bodu Huraa. Hier finden die ganzen Serena Spa Sachen statt. Habe ich leider nicht geschafft in zwei Wochen anzuschauen, weil ich ständig essen, tauchen, schlafen oder sonst irgendwo in der Sonne rum liegen musste ( ggggg ).
Essen: Einziges Manko ist das für Kinder ( und für uns auch ) selten stattfindende Buffet.
Bis auf zwei Abende in der Woche gab es das Abendessen als Viergang Menue in einer hervorragenden Qualität und Optik. Bei schönem Wetter wird dieses unter freiem Himmel unter Palmen gereicht .
Bei schlechtem Wetter im Saal an der Bar. Frühstück immer als Buffet und für jeden was dabei. Man hat auch die Möglichkeit, sich das Frühstück ins Zimmer bringen zu lassen. Kostet zwar etwas, ist aber für Kinder angenehmer und man kann sich für die Mittagszeit ein paar Brote machen.
Weiterhin befindet sich ein kleines Restaurant auf der Insel, die ala Carte servieren und zweimal wöchntlich ein Buffet organisieren. 
Strand: Sehr gut und sehr ruhig. Es waren eigentlich nie mehr als zehn bis fünfzehn Leute anwesend, wobei wir ja schon zu viert waren.
Sauberkeit: 100 Punkte. Es gab echt überhaupt nichts zu mosern.
Personal: Superfreundlich und hilfsbereit. Am zweiten Tag hat mein Sohn die Zahlenkombination von einem Koffer verstellt und ich Blödmann hatte sie natürlich vergessen. Die Jungs haben nicht aufgegeben , bis das Ding ( unbeschädigt ) auf war.
Für Regentage-die gab es leider auch - kann man an der Rezeption Spiele ausleihen.
Die Liste der Annehmlichkeiten liesse sich beliebig fortführen und die negativen Seiten - falls vorhanden - waren so gering, das man sie vergisst, wobei das wahrscheinlich immer subjektiv ist.
Alles in allem ein super gut gelungener Urlaub, der bestimmt nicht der letzte auf dieser Insel war !
Falls ich irgendwas wichtiges vergessen habe, fragt mich ruhig.
Gruss, Frank


 

Reisebericht Veligandu Huraa 09. – 14.12.2001
Süd-Male Atoll

Wir als Malediven-Liebhaber wollten eine neue Insel erkunden und sind im Dezember für eine Woche auf der schnuckeligen Trauminsel Veligandu Huraa im Süd-Male Atoll gelandet.

Für die zweite Woche haben wir eine Tauchsafari gebucht und zur „Einstimmung“ auf die Malediven war die Insel genau das richtige.

Gebucht haben wir bei dem Malediven-Spezialist www.maldivian.com (Die Beratung und Abwicklung der Buchung durch Frau Praschak war wie immer perfekt. Da sie alle Inseln genau kennt, konnten wir ungefähr erahnen, was uns erwartet...es war sooooo schön! )

Die Überfahrt von Male ging schnell in ca. 40 Minuten mit einem Speedboot. Veligandu Huraa ist eine der Palm Tree Islands, zu denen auch noch Dhigufinolhu und Bodu Huraa gehören, sowie die Versorgungsinsel Bushi. Veligandu liegt direkt am Außenriff und
ist total schön bewachsen, wird liebevoll gepflegt und hat in der Mitte große Kokospalmen.

Alle Inseln sind durch Stege miteinander verbunden, was echt toll ist, so kann man jederzeit nach Lust und Laune die anderen Inseln besuchen und schöne Spaziergänge machen.

Bungalow

Veligandu ist eine der kleinen Inseln, sie hat ca. 20 Bungalows, die alle kürzlich komplett renoviert wurden. Unser Bungalow lag nur ein paar Meter vom Strand entfernt, mitten in der schönen tropischen Vegetation. Von der Geräumigkeit und Sauberkeit waren wir echt begeistert. Es gibt einen großen Wohn/schlafraum mit einer Sitzecke (2 Sessel, 1 Tisch) , Kühlschrank, Klimaanlage, Frisiertisch/Spiegel, ein wirklich für maledivische Verhältnisse großer Schrank und ein riesiges Bad. (inkl. Badewanne und Dusche mit Platz für 2 Personen. Dazu ein langer Waschtisch mit großem Spiegel, auch wieder Platz für zwei und liebevoll dekoriert mit Blüten der Insel) Jeden Tag gibt es frisches Wasser auf’s Zimmer, natürlich, wenn man möchte, täglich neue Handtücher und auch Strandtücher. Vor dem Bungalow eine Terrasse mit Stühlen und Wäscheständer, welche wir nie genutzt haben, da ja der Traumstrand ein paar Schritte weiter schon anfing.
Unser Bungalow lag auch ganz in der Nähe des Restaurants / Rezeption. Also nur eine Minute bis zum Essen... Vorteil bei einer kleinen Insel, keine elend langen Wege.

Kurzum: Total schön und groß (so viel Platz braucht man gar nicht) und vor allem sauber !

Essen


Das Essen ist wirklich gut. Da haben wir schon andere Inseln erlebt. Frühstück gibt es im Restaurant neben der Rezeption. Es ist wirklich reichhaltig: Verschiedene Brotsorten, Kuchen, Wurst, Käse, Müsli, Obst, versch. Marmeladen, Säfte und Eierspeisen kann man sich, wie man möchte, zubereiten lassen. Wir hatten Halbpension. Mittags hab ich ein paar mal in der Lotusbar gegessen, welche einen genialen Blick auf’s offene Meer hat. Es gibt dort verschiedene Snacks, Sandwiches, Salate, Pasta und andere asiatische Kleinigkeiten. Reicht völlig. Einmal waren wir mittags auf Dhigufinolhu essen....war traumhaft, absolut leckere Pizza und frische Pasta unter Palmen direkt am Strand mit Blick auf die große türkise Lagune.....so gut hat mir Pizza noch nie geschmeckt!
Aber das absolute Highlight ist natürlich das Open-Air-Restaurant auf Veligandu Huraa in der Mitte der Insel. Romantischer geht’s nicht !! Zwischen den hohen Kokospalmen mit dezenter Beleuchtung stehen Holztische und Bänke mit Kerzen auf den Tischen und immer wenn es das Wetter zuläßt, wird dort mittags und abends gegessen. Da sitzt man gemütlich unter Palmen, das einzige was man hört ist das Palmenrascheln und bekommt ein leckeres 4-Gänge-Menü serviert. Echt klasse !! Einmal wöchentlich gibt es ein maledivisches Buffet. Auch sehr lecker.

Wenn man möchte, kann man auch abends auf Dhigufinolhu am Buffet essen, aber romantischer und ruhiger ist es natürlich auf Veligandu. Und, wer sich diese Idee ausgedacht hat, sollte gedrückt werden: Jeden Nachmittag gibt es auf allen 3 Inseln
„Tea-time“, jeweils zu verschiedenen Zeiten. Es gibt leckeren, frisch gebackenen Kuchen oder Kekse und Tee.
Auf Veli sitzt man in der Bar unter Palmen mit Blick auf den schönen weißen Sandstrand und genießt beim Tee den Sonnenuntergang ! Super!

Tauchen/Schnorcheln

Zum Schnorcheln ist die Lagune nicht so geeignet, sie ist bei Ebbe schon ziemlich flach, daß man kaum schwimmen kann und das „Hausriff“ befindet sich an der Insel „Alcatraz“, zu der man jederzeit per Boot in ca. 2 Minuten gebracht wird . Da wir vorwiegend tauchen gehen, waren wir nicht auf Alcatraz, soll aber genug zu sehen sein, wie üblich auf den Malediven. Das Tauchen aber ist toll ! Die Tauchbasis liegt auf der Versorgungsinsel Bushi. Allein der Spaziergang über den Steg nach Bushi ist schon interessant...vom Steg sieht man nämlich schon so viel...(Muränen, Rochen, tropische Fische ohne Ende) Dadurch das Veligandu Huraa am Außenriff liegt, hat man viele strömungsreiche Tauchplätze, also viiieel Leben. Bei einem Tauchgang hatten wir soooo viele Napoleons, da haben wir bei 12 aufgehört zu zählen! Alle Tauchplätze erreicht man in kurzer Zeit, die Fahrten mit dem Dhoni lagen bei max. 15 Minuten!  Die Tauchbasis läuft unter der Leitung von Joerg Aebi, bekannt durch seine Unterwasser-Fotografie. Wir waren meistens mit Tatjana und Anthony tauchen, beide sind total nett ! Vom Einchecken in der Basis, bis zur Betreuung, die Briefings, die Organisation, einfach alles war wirklich gut. Wenn man Lust hat, das Staff der Tauchschule zu treffen, braucht man nur abends in die Dhigu-Bar zu gehen. Da gibt es den „Taucher-Stammtisch“ und sie haben für alle ein offenes Ohr. Ich möchte es absichtlich positiv erwähnen, denn man hört ja auch von anderen Tauchschulen und deren Leiter, die außerhalb der Öffnungszeiten nicht „belästigt“ / angesprochen werden wollen.

Unterhaltung / andere Aktivitäten

Auf Veligandu Huraa geht es ziemlich ruhig zu, perfekt zum Erholen. Es gibt keine aufdringliche Animation oder Ähnliches. Im Vordergrund stehen also Tauchen, Sonnen, faulenzen, lesen (es gibt ein gut bestücktes Bücherregal), Spaziergänge zu den anderen Inseln, träumen, einfach die Seele baumeln lassen. Am Strand liegen noch Kanus, die man jederzeit unentgeltlich nutzen kann. Wenn man Lust auf andere sportliche Aktivitäten oder Animation hat, kann man diese auf Dhigufinolhu nutzen.
Was wirklich toll ist, 6 x pro Woche gibt es nachmittags eine Dolphin-Watch-Tour (ebenfalls unentgeltlich). Man fährt ein paar Minuten mit dem Boot raus und hat oft gute Chancen Delphine zu sehen. Wir hatten auch Glück! Ganz viele Delphine kamen gleich auf unser Dhoni zugesteuert, sie blieben auch lange bei uns, da bekommt man echt feuchte Augen vor Freude....
Abends geht es auf Veligandu nach dem romantischen Abendessen im schönsten Palmen-Restaurant der Malediven eher beschaulich zu. Man trinkt noch einen leckeren Cocktail in der Bar unter Palmen, ca. 1 x wöchentlich gibt es ein Unterwasser-Video oder dann wenn man es sehen möchte. Einen Abend gab es auf Veligandu den sogenannten „Welcome Evening“ mit dem Personal der Tauchbasis, den Animateuren von Dhigu, mit Laura (Guest Relation Veligandu) und dem Manager. Alle Gäste wurden mit Sekt und kleinen leckeren Häppchen verwöhnt und man konnte dem Personal „Löcher in den Bauch fragen“ oder sich einfach nur unterhalten und kennenlernen.... nette Idee !

Montags abends gibt es eine 3-Mann „Live-Band“ mit einer, glaube ich, japanischen Sängerin, die eine fantastische Stimme hatte. Wenn man mehr Unterhaltung möchte, kann man sich auf Dhigu oder Bodu Huraa amüsieren. Manchmal gibt’s Disco, Tauchvideos, oder andere Animations-Programme. Es ist perfekt, man hat eben die Möglichkeit der absoluten Ruhe oder eben nach mehr Menschen und „Trubel“ auf den anderen Inseln.

Wetter

Das Klima / die Temperaturen sind ja relativ unverändert das ganze Jahr über. Im Winter gibt es wenig Regen, oder kurze heftige, wie in den Tropen, übliche Regengüsse. Wir hatten Glück und nur schönes Wetter! Nur einmal nachts gab es ein Gewitter mit einer Heftigkeit, daß man fast aus dem Bett kullerte.....

Gesamteindruck:

Veligandu Huraa eine kleine und für die Erholung perfekte typische Malediven-Insel. Den Vorteil gegenüber anderen Resorts sehe ich in der Anbindung an die anderen beiden Palm-Tree-Islands, wo man je nach Lust und Laune rüber schlendern kann oder eben seine Ruhe auf Veligandu Huraa genießt. Das Personal bemüht sich, daß man einen superschönen Urlaub verbringt. Wenn man Animation möchte, kann man sie haben und wenn nicht, dann eben nicht. Man hat hier eben die Wahl.

Annette
Berlin, 10.04.2002
(auch per Mail erreichbar, falls Ihr noch irgendwelche Fragen habt...
vielleicht habe ich ja was vergessen... scharein@spreeradio.de )


 

Veligandu Huraa (Dighufinolu – Bodu Huraa)
Palm Tree Islands
9. – 18. März 2001

velingandu.jpg (199320 Byte)

Gebucht haben wir diese Reise bei maldivian.com. An dieser Stelle herzlichen Dank an Frau Praschak für die sehr kompetente und persönliche Beratung.

Photos und Skizzen gibt es demnächst, wenn ich mal Zeit hab, unter:

http://members.tripod.de/VeliganduHuraa

Die Hinreise ab Düsseldorf verlief völlig reibungslos und entspannend, zumal wir im Flieger zu zweit drei Sitze unser eigen nennen konnten. Beim Anflug konnten wir schon einen kurzen Blick auf unser Urlaubsziel werfen – leicht zu erkennen an den Stegen, die die Inseln in der Lagune verbinden. Nach den Einreise­formalitäten in Male bestiegen wir innerhalb einer halben Stunde das Speedboot und waren wieder überwältigt von der türkisblauen Farbe, die einen gleich begrüßt.

Nach ca. 35 Minuten erreichten wir die Inselgruppe Dighu/Veli/BoduHuraa (Palm Tree Islands) und wurden von der TUI-Reiseleiterin Janine über den Jetty nach Veli begleitet. Als Jetty werden dort die Stege bezeichnet, die die Touristeninseln sowie die Versorgungs­insel Bushi, auf der sich auch die Tauchbasis befindet, miteinander verbinden.

Unser Bungalow mit der Nr. 27 lag leider nicht am Strand, was wir aber vorher wussten. Die Ausstattung sehr gediegen mit einem Wohnraum, Schlafzimmer, Schrankkammer und einem riesigen Bad (geschlossen) mit abgetrenntem zweiten WC. Über die „normalen“ Strandbungalows können wir wenig sagen, von der Lage her sind sie sicher vorzuziehen. Der Zimmerservice war durchweg erstklassig. Täglich 2mal frisches Wasser, jeden Abend war das Laken anders drapiert. Orchideen in Bad und Wohnraum.

Veli ist eine kleine (160 x 160m) Insel, sehr gepflegt, sehr schön angelegt mit mächtigen Palmen in der Inselmitte. Sie liegt direkt am Aussenriff und wird auf dieser Seite durch eine Mauer vor der offenen See geschützt. Hier liegt auch das Lotus-Restaurant, in dem man mittags eine Kleinigkeit essen kann, wenn man nicht Vollpension gebucht hat. Preise zwischen 5 und 12US$.

Durch die Lage direkt am Aussenriff war die Anfahrt zu den vielen attraktiven Tauchspots sehr kurz. Wir waren selten länger als 5 – 15 Minuten unterwegs. Bei unserem DiveMaster Tatjana, bei der wir den Advanced Open Water Diver absolvierten, fühlten wir uns bestens aufgehoben. Insbesondere beim „Naturalist“-Tauchgang lernten wir von ihr, andere Lebensformen unter Wasser mehr zu beachten, nicht nur die kleinen und großen Fische, die natürlich auch anzutreffen waren. Wir sahen u.a. Delphine, Haie, Adlerrochen, riesige Schildkröten, Feuerfische. Die Riffe sahen zum Teil noch sehr traurig aus, zum Teil aber auch schon gut erholt.

An einem besonderen Tauchgang haben wir leider nicht teilgenommen. An jenem Morgen trafen die Taucher auf eine Delphin-Familie und sind mit dieser eine halbe Stunde lang geschwommen. Das hatte selbst Tatjana, die schon mehrere Jahre auf den Malediven ist, noch nicht erlebt. Eine Bitte: Sollte jemand von Euch auf eine der Inseln fliegen, so nehmt doch bitte Tatjana Schokolade und Schweizer Käse mit!

Nicht so gut gefallen hat uns die Lage von Veli in Bezug auf die nächste Nähe zu den verbundenen anderen Inseln. Das mutet einfach nicht so maledivisch einsam an und in der Mittagshitze kann der längere Weg über den heissen "Jetty" zur Tauchschule schon ein wenig schlauchen und so braucht man für die Palm Tree Islands auf jeden Fall Schuhe. Ideal ist diese Anordnung und Verbindung der Inseln jedoch für jeden, der ein bisschen Bedenken vor der Einsamkeit und Enge einer einzelnen Insel hat.

Die Lagune ist bei Ebbe so flach, dass man kaum bis zum Oberschenkel im Wasser steht. Auf der Südseite, nahe dem Steg nach Bodu Huraa, gibt es eine tiefere Stelle (vermutlich ausgebaggert). Hier kann man auch bei Ebbe schwimmen. Mutet ein wenig an wie ein natürlicher Pool. Baden ohne Schuhe ist durch die vielen (leider zu 99% abgestorbenen) Korallenblöcke und herumliegenden Korallenstücke nicht zu empfehlen.

Schnorcheln in der Lagune ist wenig interessant, wohl kann man von den Stegen und am Strand oft Babyhaie, kleinere Rochen und sonstige Fische beobachten. Bei der Schnorchelplattform Alcatraz jedoch braucht man nur den Kopf unter Wasser zu halten um zahlreiche Fischarten zu sehen. Leider ist auch hier das Hausriff nicht von der Korallenbleiche verschont geblieben. Erste Anzeichen der Erholung sind jedoch zu sehen. Das Boot, das einen dort hin bringt, ruft man durch Aufstellen einer weissen Fahne auf Alcatraz bzw. an der Bootsanlegestelle zwischen den Stegen. Mittagspause von 12 bis 2 oder halb 3, sodass Taucher leider nicht über Mittag bleiben können, sonst verpasst man das Tauchboot (uns so geschehen).

Zu Dighufinolhu:

Wir sind heilfroh, dass wir diese Insel nicht gebucht hatten. Sie wäre uns persönlich viel zu groß, voll und zu laut gewesen. Viele italienische Gäste. Viel zubetoniert am Hauptgebäude. Wir haben an einem Abend dort im geschlossenen, gefliesten Restaurant das Buffet getestet und hatten zum Glück  unsere Schuhe dabei, sonst hätte es bei dem Gedränge Blessuren gegeben. Geräuschpegel entsprechend. Bedienung mürrisch. Wir waren froh, als wir wieder draussen waren.

Auf Veli hingegen war das Abendessen der krönende Abschluss des Tages. Bei Kerzenschein und indirekter Beleuchtung nahm man in himmlischer Ruhe unter Palmen im Open-Air-Restaurant ein stets vorzügliches Menue zu sich, das an den Tisch gebracht wurde. An Romantik kaum zu überbieten Einmal in der Woche gibt es maledivisches Buffet, auch dieses hervorragend und bei maximal 40 Gästen natürlich auch ohne Gedränge. Auch mittags wird hier serviert. Nur das Frühstück findet im eigentlichen geschlossenen Restaurant statt und ist für maledivische Verhältnisse sehr üppig mit verschiedenen Brotsorten, Aufschnitt, Käse, Müsli, Kuchen, Obst, Joghurt, Marmelade, Säften, diversen Eierzubereitungen.

Halbpensionsgäste können mittags in der Lotusbar mit Blick auf das offene Meer eine Kleinigkeit (oder auch mehr) zu sich nehmen. Preise zwischen 5 und 12$. Durchaus erträglich. Angenehm, vor allen Dingen, wenn man das Mittagessen ausgelassen hat, die sogenannte Teatime. Um 17 Uhr auf Veli, bzw. 17.30 auf Dighu bekommt man Tee und Kuchen in der Bar.

Getränkepreise auf den Inseln:

1,5l Wasser: 3$, 0,5l Wein ab 9$ (kalifornischer), Softdrinks ab 2$, Cocktails ab 5$

Publikum auf Veli: viele Schweizer (Veli und Dighu unter Schweizer Leitung, ebenso die Tauchbasis), Deutsche. Überdurchschnittliches Alter. Wenig Taucher.

Zu Bodu Huraa:

Die Insel ist ausschliesslich von Italien aus zu buchen. Sie ist inzwischen recht schön bewachsen und angelegt mit vielen Bougainvilleas. Alle Bungalows wurden als Stelzenbungalows errichtet. Unseres Erachtens eine architektonische Katastrophe (erinnerte uns mehr an ein Gefangenenlager) und als solche natürlich von den anderen Inseln aus, auf denen die Bungalows überwiegend geschickt versteckt wurden, zu sehen. 

Fazit: Veligandu Huraa selbst ist eine wunderschöne empfehlenswerte Insel mit Top-Service, das Umfeld allerdings ein wenig Geschmackssache. Kommt drauf an, ob man Abgeschiedenheit oder ein bisschen Auslauf sucht.

Die Rückreise verlief leider nicht so reibungslos. Transport mit einem grossen geschlossenen Boot mit ca. 60 Italienern. Flugplätze nur noch hintereinander. Und dann strömender Regen bei der Ankunft in Düsseldorf .... Man war halt wieder daheim. Leider.

Wer hinfährt und noch Fragen hat, kann mich gerne anmailen: sastro@gmx.de