Velidhu Island Resort Reiseberichte

Zum 4. Mal in der „Velidhutraumfabrik / Juni 2014“

Nach unserem Traumaufenthalt 2013, war uns schnell klar, dass wir Velidhu auch 2014 besuchen würden. Diesmal allerdings im April, um jeglichen Wetterkapriolen aus dem Wege zu gehen..!!

Anfahrt

Wieder einmal ging es pünktlich ab München mit Oman Air nach Muskat. Kurzer Stopp und schon ging es weiter nach Male. Ab diesem Jahr, wird wieder ein großer Airbus A330–300, auf dieser Strecke eingesetzt, was wir sehr begrüßen. Auf beiden Strecken bekamen wir auch zu unserer Freude, Plätze in der Exitreihe. Service und Gastronomie, wie immer top.
Ankunft in Male um 7.30 Uhr, bei strahlendem Sonnenschein.

Schneller Einkauf unserer maledivischen Aufladekarten für die maledivische Handykarte und unseren maledivischen Internetstick im Dhiraagushop, Der Telefonladen befindet sich rechts vom Ausgang des Flughafens. Die Öffnungszeiten variieren morgens von 7.30–8.00 Uhr. Beim Einchecken beim Wasserflugzeug, wurde uns sofort mitgeteilt, dass unser Gepäck in einer späteren Maschine nachgeliefert würde. Dies ist, wie wir auf der Insel erfahren haben, leider momentan kein Einzelfall. Seit der Fusion der beiden Wasserflugzeugkompanien.., ist das leider schon ein Normalzustand. Deswegen immer alles für den „Notfall“, ins Handgepäck einpacken.

Die Ankunft

Velidhu kann wahlweise mit dem Speedboot, oder dem Wasserflugzeug erreicht werden. Wir ziehen jedoch den kurzen Transfer mit dem Wasserflugzeug vor. Die Transferzeiten des Speedbootes bertragen ca. 1.5–2 Stunden, die des Wasserflugzeuges ca. 20 Minuten… Wie üblich braucht man sich um die Koffer nicht zu kümmern, Erfrischungstücher wurden gereicht, dann wurde man zur Rezeption geführt und dort mit einem Erfrischungsgetränk vom Gästebetreuer Pablo begrüßt. Von ihm bekommen alle Gäste eine ausführliche „Inseleinweisung“. Velidhu hat „Maleuhrzeit“

Die Insel

Velidhu ist eine der wenigen Malediveninseln, ohne Pool und „Schickimicki“. Sie liegt im nördlichen Teil des Ari-Atolls, ca. 80 km vom Flughafen entfernt. Die ca. 300 m x 220 m große Insel verfügt über 100 Zimmer, Rezeption, Speiserestaurant, Strandbar, Huvandhu-Spa, Arztservice, Fernsehraum, Souvenirshop, Wassersportzentrum und Tauchcenter der EURO DIVERS. Die 80 frei stehenden Beachbungalows in Strandnähe, reihen sich um die ganze Insel. 20 Wasserbungalows wurden auf Stelzen, über der Lagune errichtet. Oft werden auch Sparzimmer angeboten. Diese sind von der Ausstattung gleichwertig, wie die Beachbungalows. Jedoch sind hier keine Wünsche zur Ausstattung und Lage möglich.

Beachbungalows

Die 80 Bungalows, liegen mehr oder weniger, nahe am Strand. Vor jedem Bungalow gibt es eine kleine Terrasse mit zwei Stühlen und kleinem Tisch. Jeder Bungalow besitzt auch zwei Strandliegen und Auflagen, Alle Bungalows besitzen ein geschlossenes Bad mit Dusche und WC, Föhn, Klimaanlage und Deckenventilator, Telefon und, Minibar, Kaffeekocher mit Zubehör, sowie Regenschirmen, oder Regenmänteln. Ein Safe ist nicht vorhanden, jedoch kann dieser an der Rezeption angemietet werden. Die Bungalows sind älter und einfach eingerichtet, jedoch immer sehr sauber.

Die Strandbereiche und welcher Bungalow ist der beste

Seit der Sandaufschüttung 2012 gibt es eigentlich keine schlechten Strandbereiche mehr auf Velidhu. Einen Bungalowratschlag möchten wir auch in unserem aktuellen Reisebericht nicht abgeben. Die Geschmäcker sind einfach zu unterschiedlich…, der eine möchte möglichst nah am Hausriff sein…, der andere liebt die Lagunenseite. .

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Schnorcheln

Velidhu besitzt definitiv für Schnorchler ein sehr gutes Hausriff. Es ist alles vorhanden, was das Schnorchlerherz höher schlagen lässt, ebenso sind die Strömungsverhältnisse auf Velidhu sehr gut. Heuer im April hatten wir wenig Wind und somit keine Wellen und sehr gute Unterwassersichtverhältnisse. Wir hatten sehr viel Hai- und Krackenbegegnungen, Fischschwärme wohin man schaute…!!

Der Zugang zum Riff befindet sich am Jetty in der Nähe der Strandbar und an dem danebenliegenden natürlichen Riffeingang. Bei Flut kann man überall über das Riffdach schwimmen. Die Flutzeiten sind in der Tauchbasis ausgehängt, oder im Internet unter http://www.meteorology.gov.mv/met/, nachzulesen.

Sehr zu empfehlen sind die Mantaausflüge über das Wassersportcenter. Die Teilnehmerzahl ist auf höchstens 6 Personen beschränkt und die Chance Mantas zu sehen, liegt ganzjährig bei ca. 90 Prozent.

Tauchen

Das Tauchcenter wird von den EURO DIVERS geführt. Nähere Informationen gibt es unter http://www.euro-divers.com/de/tauchen/tauchen-malediven/velidhu/, https://www.facebook.com/EuroDiversVelidhu?fref=ts

Speiserestaurant

Es gibt im Restaurant einen Nichtraucher und einen Raucherbereich. Am Anreisetag wird ein fester Tisch, sowie ein Kellner für den ganzen Aufenthalt zugewiesen. Wie auch in all den anderen Aufenthalten auf Velidhu, hatten wir rundum einen perfekten Service. Das Speiseangebot fanden wir wieder sehr gut, was die Vielfalt und die Qualität betrifft.

Öffnungszeiten
Frühstück 7.30 – 10.00 Uhr
Mittagessen 12.30–14.00 Uhr
Abendessen 19.30–21.00 Uhr

Strandbar und AI-Leistungen

Die Strandbar liegt idyllisch neben dem Speiserestaurant und der Rezeption.

AI-Zeit ist von 7.30- 24.00 Uhr.

Im AI waren:
Softdrinks,
Säfte aus
Tee und Kaffee ,
Alkoholische Getränke
Bier, Wein,. Mixgetränke, ausgewählte Cocktails
Snacks von 10.00 Uhr bis 12 Uhr und von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
Die Minibar auf den Bungalows ist nicht im AI enthalten.

Unterhaltungsangebot
Montag: Filmvorführung der Tauchbasis
Dienstags Lemonband
Mittwoch: Bingo
Donnerstag: Zauberer
Freitag: Disco
Samstag: Krabbenrennen
Sonntag: Softmusic

Service

Die Mitarbeiter waren allgemein sehr zuvorkommend und freundlich. Die gute Seele der Insel ist der Gästebetreuer Pablo. Er ist der Ansprechpartner für alle Gäste von Velidhu. Informiert, berät und hilft jedem, wenn es erforderlich ist. Er versucht immer alle Wünsche zu erfüllen. Wir möchten uns hier noch einmal für die schöne Zeit auf Velidhu bedanken.

Wetter

Wir hatten heuer das perfekte Maledivenwetter. Drei Wochen blauer Himmel, keine Wolke und kein Wind.

Fazit

Velidhu ist für uns nach wie vor die perfekte Insel. Der nächste Aufenthalt ist schon wieder in Planung….!! Noch mehr Fotos gibt es unter http://soone-helly.magix.net/alle-alben

Reisebericht Velidhu vom 7.3. bis 21.3. 2014

Da ich es, als ich selbst überlegt habe auf welche Insel es gehen soll und anfangs noch gar keine Idee hatte, schwierig fand sich durch lange Berichte zu lesen, dachte ich, ich mache anfangs eine Kurzfassung. Wer dann mehr wissen will, kann ja weiter lesen.

Velidhu in Stichworten:

  • preislich eher günstige Insel
  • super zum Schnorcheln, eigenes Hausriff
  • sehr ruhig
  • sehr nettes Personal
  • 80km von Male (Flughafen)
  • ältere Bungalows, kein Luxus
  • Barfußinsel
  • keine Außenduschen, sondern normale Dusche im Zimmer
  • Insel sehr schön bewachsen, natürlich
  • kein W-Lan, aber ein öffentlicher PC mit Internet vorhanden (10 Dollar die halbe Stunde)

Die lange Version:

Zur Einleitung mag ich sagen, dass ich das erste Mal auf den Malediven war, daher also keinen Vergleich zu anderen Inseln habe.

Meine Mutter und ich sind am 6.3. los geflogen mit Emirates über Dubai. Emirates kann ich sehr empfehlen. Jeder hat (auch in der Economy) einen eigenen Bildschirm, man kann aus sehr vielen Filmen wählen, Musik hören, Spiele spielen, usw. Es sind auch Filme auf Deutsch dabei.
Auch kann man Infos über den Flug abrufen und den Flug aus der Sicht des Piloten verfolgen. Das fand ich bei der Landung in Male sehr spannend.

Aber nochmals zum Flug: Man kann bei Emirates vorab kostenlos im Internet die Sitzplätze reservieren, was ich auch unbedingt empfehlen würde. Ich hatte den Eindruck das macht so gut wie jeder und daher waren auch schon viele Plätze weg, obwohl ich schon ca. 2 Wochen vorher reserviert habe.
Man kann im Internet auch ein Menü auswählen, falls man zB Vegetarier ist oder eine Unverträglichkeit hat.

Den Flughafen in Male fand ich sehenswert. Der Flughafen ist eine eigene Insel, nach der Landebahn kommt gleich das Meer.
Dann ging es weiter mit dem Wasserflugzeug. Wir hatten Glück und mussten gar nicht warten, sondern konnten gleich los.
Der Flug mit dem Wasserflugzeug ist spannend, sieht immer wieder Inseln von oben. Ein Tipp: Es ist sehr laut, mit Ohrstöpseln (Ohropax) ist der Flug wesentlich angenehmer. Würde ich sehr empfehlen, kann man ja sehr einfach mitnehmen.

Wir haben keinen bestimmten Bungalow reserviert und bekamen 162. Wenn wir einen Inselrundgang gemacht haben, habe ich mir immer wieder gedacht, dass wir da echt Glück hatten. Es gab schon Stellen die ich dann nicht so schön fand wie unseren Strandabschnitt. Um 160 herum ist der Strand sehr breit und viel bewachsen. Es gibt viele Nischen und die Liegen stehen teilweise versteckt. Man hat Schatten, ist für sich und hat trotzdem auch Blick aufs Meer.

Etwas weiter (so um 130 würde ich schätzen) ist der Strand schmaler, aber auch schön, finde ich.

Es gab aber auch einige Stellen die ich nicht so super gefunden hätte, obwohl natürlich alles seine Vorteile und Nachteile hat. Die Bungis gleich bei der Rezeption (180) hätte ich zB dann nicht so schön gefunden. Vorteil ist dafür aber, dass man sehr schnell beim Riffeingang, bei der Bar und beim Restaurant ist. Um den Wasserflugzeugsteg herum hätte ich es auch nicht so schön gefunden, glaube ich.

Wir haben uns sehr wohl gefühlt.
Ich war noch nie an einem Urlaubsort, wo es soooo ruhig ist. Diese Ruhe hatte eine Art meditative Wirkung manchmal. Man kann herrlich entspannen.
Die Leute verteilen sich gut auf der Insel, der Strand ist also schön leer.
Nur beim Hauptsteg kann es sein, dass man auch mehr Leute trifft, die schnorcheln gehen.

Die Bungalows sind so gebaut, dass man sie vom Meer aus kaum sieht. Man sieht nur Palmen und andere Pflanzen. Ich fand es so schön vom Meer aus auf die Insel zu schauen und dort einfach Natur zu sehen und keine Hotelanlage. Das hatte ich so auch noch nicht. Natürlich findet man das auch an anderen Orten, aber hier hat man den Vorteil, dass das Hotel ja trotzdem da ist. Man hat also alle seine Sachen, eine Toilette, usw in der Nähe, fühlt sich aber trotzdem nicht wie in einem Hotel.

Man kann in ca. 30–40 Minuten am Strand um die Insel herum gehen. Wenn man in der Mitte durchgeht geht es natürlich viel schneller.

Spannend fand ich auch, dass es (bis auf die Katzen g) eine ganz andere Tierwelt gibt als bei uns. Die Einsiedlerkrebse fand ich toll, die Papageien die in der Bar gerne auch auf den Tisch kommen, usw. Und auch diese hühnerartigen Vögel sind lieb und auch zutraulich. Einer kam gerne auch mal auf den Schoß gehüpft. Man sieht auch immer wieder Fledermäuse. Es gibt also viel zu entdecken.

Und im Wasser natürlich noch viel mehr. Ich habe ja keinen Vergleich zu anderen Inseln, fand es zum Schnorcheln aber auch jeden Fall sehr schön! Man muss auch nicht unbedingt den Steg nehmen, man kann auch am Innenriff viel sehen. Am allerbesten hat mir die Wasserschildkröte gefallen.

Am Außenriff war meistens (nicht immer) eine stärkere Strömung, ist dann also eher was für gute Schwimmer.
Aber wie gesagt, wenn man das nicht will, sieht man auch beim Innenriff im flachen Wasser schon sehr viel.
Wir konnten gleich bei unserem Strandabschnitt auch schön schnorcheln und haben auch dort mehrmals die Schildkröte gesehen.

Wir hatten Vollpension. Würde ich wieder kommen, würde ich mich aber wohl für Halbpension entscheiden.
Ich fand es nämlich dann eigentlich schöner gegen Nachmittag die Bar zu besuchen (dort gibt es auch Snacks und sehr leckere Säfte und Milchshakes), weil man da direkt am Strand ist und aufs Meer sieht.
Im Restaurant sieht man nicht aufs Meer.
Außerdem habe ich gemerkt, dass ich mittags zur Essenzeit (12:30 bis 14Uhr) nach einem ausgiebigen Frühstück mit Spiegelei, Obst, usw. noch gar keinen Hunger hatte. Natürlich kann man beim Mittagessen im Restaurant dann auch nur eine Kleinigkeit nehmen (zB Salat und Brot). Fand ich dann aber fast schade um die Zeit, da hätte ich es dann in der Bar schöner gefunden. Aber solche Dinge merkt man dann eben erst vor Ort.

Das Essen auf Velidhu wurde ja in anderen Berichten sehr gelobt.
Ich kann dazu leider nur bedingt etwas sagen, da ich persönlich die Gewürze einfach nicht so mag und auch nicht so gut vertrage.
Daher war das Essen für mich kein Highlight, auch wenn es sicherlich eine gute Qualität hatte.
Soll jetzt auch gar keine Kritik sein, wenn man man in Asien Urlaub macht ist es ja völlig normal dort eben auch eine Küche vorzufinden die typisch für die Region ist. Wenn man es gar nicht mag, verhungert man natürlich auch nicht, es gibt durchaus auch “neutrale” Dinge wie Salat, Gemüse und Kartoffeln, aber das wird dann natürlich auch mal langweilig.

Toll fand ich das Frühstück und generell das Brot, das auch beim Mittagessen und Abendessen angeboten wird. Viele verschiedene Sorten und eigentlich alles lecker.

Es gab jeden Abend ein “Motto” wie Sri Lanka, Thailand, usw. Einmal in der Woche gab es auch einen italienischen Abend, wo es eine sehr leckere Pizza gab und zum Dessert Eis. Ich hatte den Eindruck das kam bei allen sehr gut an.

Die Desserts waren generell meistens lecker und vielfältig. Super fand ich, dass man alles in sehr kleinen Portionen (kleine Kuchenstückchen, Minigläschen mit Creme,..) nehmen kann. Das ist eine sehr gute Idee, so kann man mehrere Sachen probieren. Obst gab es auch immer als Nachtisch.

Uns war nie langweilig, aber wenn jemand langweilig wird, gibt es auch noch einen Tischtennistisch, einen Billardtisch, Darts, usw.

Es gibt auch eine Bibliothek, auch mit deutschen Büchern, für die ich sehr dankbar war.

Das Internetcafe war lustig. Ein Bürostuhl steht im Sand. g Das Internet hat bei mir allerdings nicht richtig funktioniert. Ich konnte mich nicht bei GMX einloggen und auch sonst hat es immer wieder gesponnen.

Das Personal war immer sehr freundlich und bemüht, aber zurückhaltend. Das hat mir auch gut gefallen, weil ich es von anderen Ländern (Tunesien, Türkei) kenne, dass die Kellner recht forsch werden können und unbedingt flirten wollen, wenn man als Frau ohne Mann unterwegs ist. Das war auf Velidhu gar nicht und das war sehr angenehm.

Die Insel wird sehr gut gepflegt, jeden Tag werden Blätter weg gefegt und alles in Schuss gehalten.

Im Restaurant gibt es recht viele Kellner, jeder Kellner scheint nur wenige Tische zu haben, die er bedienen muss. Wir mussten nie lange warten, unser Kellner kam immer sehr schnell zu uns.

Ich konnte überall barfuß gehen, was ich sehr angenehm fand. Nur bei Dunkelheit hatte ich dann lieber Flip Flops an, weil man dann nicht mehr sieht wo man hin tritt und ja auch die Krebse herum laufen.

Schade fand ich, dass von den vielen Ausflügen die auf der Website des Hotels beschrieben sind nur die Mantasafari und “Half Day Island Hopping” angeboten wurde.

Auf der Website stehen noch wesentlich mehr, zB auch ein Ganztagesausflug mit Island Hopping, wo man mehrere Inseln besucht.
Ich vermute aber, dass die Ausflüge nicht mehr angeboten wurden, da sie nie zustande kamen, weil wohl kein Interesse daran besteht. Wäre nur vielleicht gut das auf der Website zu vermerken, damit man dann nicht enttäuscht ist.

Bei dem Island hopping haben wir eine Insel besucht, auf der Einheimische leben. Das fand ich sehr interessant und kann ich empfehlen.
Die Fahrt mit dem Dhoni dauert eine knappe halbe Stunde, dann verbringt man ca. 90 Minuten auf der Insel und fährt dann wieder zurück.
Es war allerdings kein richtiger Reiseführer dabei. Also jedenfalls nicht so wie man das vielleicht gewohnt ist. Er hat uns herum geführt, dabei aber kaum etwas gesagt. Ist aber auch verständlich, für eine kleine Insel ist das sicher nicht einfach dann für Ausflüge einen richtigen Reiseführer zu bekommen.

Wenn jemand noch Fragen hat, so kann er mir gerne an anjetta at chello.at mailen.

Rückkehr nach Velidhu 3.9.2012–1.10.2012

Nach unserem Traumaufenthalt 2011, war uns schnell klar, dass wir Velidhu auch 2012 besuchen werden.

Am 02.09. ging es dann, von München, mit Oman Air, pünktlich um 14.15 Uhr nach Muscat. Nach dreistündigem Aufenthalt wurde die kleinere Boing nach Male bestiegen. Wir hatten das Glück, als Einzige, eine Dreierreihe für uns alleine zu haben. Ankunft in Male um 7.30 Uhr, bei strahlendem Sonnenschein. Passkontrolle verlief schnell, keine Abgabe von Fingerabdrücken und Fotos. Durch den Umbau des Flughafens, herrschte leichtes Chaos. Unser Zigarettenkiosk war nicht mehr vorhanden und der provisorisch, aufgestellte Handyladen, war nicht besetzt. Jedoch haben uns die netten Mitarbeiter des Informationsstandes sofort weitergeholfen.

Nach 25 Minuten mit dem Wasserflieger, landeten wir um ca. 10.00 Uhr, bei der Plattform auf Velidhu. Unser Blick viel natürlich sofort auf den Sandbagger und die hohen Sand- und Korallenberge, aber später dazu mehr!!!!

Wir wurden freudig begrüßt und mit kühlen Tüchern versorgt. An der Rezeption verlief alles sehr schnell und wir konnten sofort unseren, per Mail vorreservierten Traumbungalow beziehen. Als wir unseren Bungalow aufsperrten, sahen wir sofort dass unser lieber Roomboy Adam, unser Bett herrlich geschmückt hatte, ja, „Willcome Back“!!!!

Für uns selber, sind alle Bungalows von 159–177 immer noch die Bestgelegensten. Heuer natürlich ganz besonders, da wegen der Sandaufschüttung, alle Bungalows von 101–130, zwecks Baulärm, bis zum Baustellenende, am 10.09.2012 indiskutabel gewesen sind. An unserem Strandabschnitt, war der Baustellenlärm natürlich leiser. Dazu muss gesagt, werden, dass die Insel zu diesem Zeitpunkt nur ca . 60 Prozent ausgebucht war und diese Bungalows meist leer gestanden haben.

Nach einem Besuch an der Strandbar, wo wir ebenfalls freudig begrüsst wurden, war uns sofort klar, dass es diesmal keine uneingeschränkten Schnorchelfreuden geben würde. Das Wasser war milchig und das Innenriff war nicht einmal ansatzweise von außen zu erkennen. Von Bekannten, die schon länger auf Velidhu waren, erfuhren wir, dass das Schnorcheln eigentlich nicht mehr möglich wäre. Sie würden wie viele andere auch auf die Reiseleitung warten, die laut Aushang Sonntags und Montags Sprechstunde hätte, aber leider noch nie vor Ort gewesen ist. Was sich auch an diesem Abend genauso wiederholte.

Da der einzigste Riffzugang, nicht zu Beschnorcheln war, suchten wir nach einer anderen Möglichkeit. Nachdem wir uns die Höchstflutzeiten bei der Tauchbasis eingeholt hatten, starteten wir dann am nächsten Tag einen Schnorchelversuch in Höhe der 150er Bungis. Das Wasser war hier nur leicht getrübt, allerdings wurde es immer milchiger, je näher wir dem Riffbereich bei den 170er Bungalows kamen.

Tageweise, war die Wassertrübung so schlimm, dass nicht einmal ein Planschen im Innenriff möglich war. Man sah nichts, keine Umrisse von Korallen!!! Klar ausgedrückt, wenn man sich erfrischen wollte, musste man sich unter die Dusche im Bungalow stellen. Viele Tellerkorallen wurden beschädigt und viele gerade beim Einstieg sind versandet.

Schade war auch, daß sich die äußerst inkompetente Reiseleitung, nicht um Bekannte gekümmert hat, denen die Koffer abhandengekommen waren und anderen, deren Wasserflugzeug, wegen einem Unwetter nicht kam. Hier möchte ich mich noch einmal bei dem Management von Velidhu bedanken, die sich rührend um unsere Bekannten, gekümmert haben.

Anrufe mit der Reiseleitung wurden getätigt. Aussage: sie könne leider nicht zu der nächsten Sprechstunde erscheinen, sie hätte keinen Flug mehr bekommen. Allerdings teilte sie uns auch mit, dass die Bauarbeiten am 10.9.12 beendet werden. Da ein Ende der Bauarbeiten jetzt absehbar war, hatten die endlosen Diskussionen, ob wir die Insel wechseln sollten, ein Ende. Am 10.9 wurden die Baggerarbeiten eingestellt und ab ca. 14.9. war wieder einigermaßen klare Sicht am Riff. Sozusagen, konnte unser Urlaub jetzt so richtig beginnen.

Uns blieben noch zwei Wochen Traumurlaub und Zeit, dass wunderbare Hausriff von Velidhu, intensiv zu beschnorcheln.

Heuer waren wenige Adlerrochen zu sehen, aber dafür sehr viele ausgewachsene Weißspitzenriffhaie. Ein ganz lieber Miturlauber hat es sogar geschafft, dass komplette Velidhuriff in ca. 4 Stunden zu umschnorcheln. Ich kann nur sagen Respekt!!!! Er hat uns auch den Tip gegeben, dass beim Bootseingang, jeden Tag in der Abenddämmerung eine Gruppe von Ammenhaien zu sehen wären. Danke für diesen Tip!!! Danke auch noch einmal an Isa, vom Wassersportcenter, für seine tollen Mantaausflüge.

Wie auch im letzten Jahr, war das ganze Serviceteam an der Bar spitze!!! Ach unser Kellner im Restaurant war erstklassig. Danke, an das ganze Team!!! Das Essen war wie 2011 sehr gut.

Was uns noch sehr gefallen hat, war die Lemonband. Sie hat uns jeden Dienstagabend mit ihrer tollen Musik begeistert.

Bei den Bungalows Nr. 100 - ca. 120 werden durch die Baggertätigkeiten, jede Menge Korallenstücke angeschwemmt. Daher Badeschuhe mitnehmen. Heuer vermehrt Stiche, daher Mückenschutz einpacken.

Wettertechnisch ist der Urlaub durchwachsen gewesen, wir hatten alles, Sonne pur, Regen, Sturm und Bewölkung. Was wir allerdings nicht hatten, war ein kompletter Regentag!!

Wir freuen uns schon sehr auf unseren nächsten Urlaub auf Velidhu.

Sonja und Helmut

Reisebericht Velidhu vom 24.1.–4.2.12

Wie doch die Zeit vergeht! Ich brauch schon bald wieder eine Insel.

Am 23. Januar sind wir mit Direktflug Edelweiss nach Male geflogen. Angenehmer Flug, fast leerer Flieger. Da wir bei früheren Maledivenferien (Rheeti Beach, Fihalhohi, Vilamendhoo) ziemlich lang auf das Wassertaxi warten mussten, haben wir diesmal für 13 Euro p.Person die VIP Lounge gebucht. Wir mussten uns allerdings heftig durchsetzen, da die Lounge nicht für Velidhu Gäste vorgesehen ist (zu wenig Sterne nehme ich an). Nach nicht allzu langer Wartezeit ging‘s weiter.

Leider haben wir das gewünschte Bungi nicht erhalten (Repeater werden bevorzugt behandelt – ist ja auch in Ordnung). Unser Bungi Nr. 149 war auch OK. Was mich begeistert hat ist, dass alle Bungis alleinstehend sind. Die Insel ist sehr schön und gepflegt. Vom Personal können wir nur Positives berichten. Das Buffet war gut und abwechslungsreich. Für Dessert-Freaks ein Eldorado.

Und nun das Beste: Mein allergrösster Wunsch war es Mantas aus der Nähe zu sehen. Im Forum wurde mir Velidhu empfohlen. Wir sind an einem Freitag mit dem Sportboot hinausgefahren. Nach kurzer Zeit sahen wir einen einzelnen Manta. Hopp ins Wasser (wir waren nur 2 Paare) ziemlich lange konnten wir ihn aus nächster Nähe beobachten bis er das Weite suchte. Kaum im Boot erspähte unser „Superboy“ eine grössere Gruppe. Plumps und schon waren wir wieder ganz aufgeregt im Wasser. Es war traumhaft – ich könnte stundenlang schwärmen. Es waren 7–9 Mantas darunter einige die 3 bis 3,5m Spannweite aufwiesen. Ich habe sie mir nie so riesig vorgestellt – und sie schwebten so dicht neben uns vorbei, als wären wir gar nicht anwesend – wunderbare Tiere. Wir wären gerne noch länger geblieben aber unser Kapitän wollte leider zurück.

Das Hausriff ist sehr schön. Einmal haben wir eine Gruppe von 7 Adlerrochen vorbeischwimmen sehen. Witzig waren die Trompetenfische, die uns begleiteten wenn wir aufwärts schwammen und mit uns wendeten wenn wir zurückschwammen. Ich wurde im Forum gefragt ob es viel Plankton hatte. Nicht überall aber teilweise schon dadurch hatte es auch jede Menge Fische. Dummerweise bekam ich eine Allergie und musste zum Inselarzt. Er gab mir Tabletten und der Juckreiz hörte umgehend auf. Die unschönen Pusteln blieben zwar noch ziemlich lang aber was soll’s – um mich zu schützen zog ich zum Schnorcheln einfach meinen Rollkragenpullover an.

Noch kurz zum Negativen: unsere Koffer kamen erst am späteren Nachmittag an – zu viele Passagiere = zu viel Gewicht. Zum Glück hatten wir Sommersachen im Handgepäck. Mücken: im Bungi und beim Apero an der Strandbar ärgerten uns diese Plagegeister – Antibrumm mitnehmen oder sich drinnen unter einen Porpeller setzen. Wir hatten HP und assen jeden Mittag an der Strandbar. Die zutraulichen Papageien landeten oftmals auf den Esstischen was wir weniger schätzten.

Es gäbe noch viel zu erzählen. Ich wollte mich eigentlich kurz fassen! Wir hatten tolle Ferien. Das nächste Mal wird’s möglicherweise Mirihi.

Sonja99

Velidhu Island Resort vom 29.04.11 – 27.05.11

2010, nach Rückkehr von der Insel Madoogali, stand für uns eigentlich schon fest, diese Insel ein zweites Mal 2011, zu besuchen. Nach den Problemen mit Condor wahr allerdings klar, dass wir diesmal mit der neuen Fluggesellschaft Oman Air fliegen wollten. Allerdings waren mit dieser Fluggesellschaft fast keine Pauschalreisen online einzusehen. Somit setzte sich unser Reisebüro mit Neckermann in Verbindung, mit der Bitte um Angebote und mit einer gleichzeitigen Beschwerde, wegen der negativen Betreuung der Reiseleitung, bei der Rückreise nach Deutschland. Gesagt getan, nach einem längeren Gespräch, bekamen wir ein so gutes Angebot zur Entschädigung, nicht von Madoogali, sondern von Velidhu Island, dass wir nicht ausschlagen wollten und konnten!

Am 29.04 ging es dann, von Frankfurt aus pünktlich gegen 22.00 Uhr nach Muscat. Wir können die guten Bewertungen, nur bestätigen. Bei dieser Fluglinie passt einfach alles. Vom kostenlosen Freigepäck von 30 kg und zusätzlichem Tauchgepäck von 10 kg angefangen, bis zum wirklich sehr gutem Sitzplatzabstand, der dem, der mit Aufschlag zu bezahlenden Eco Premium Class von Condor entspricht und dem guten Service on Bord, bis hin zur sehr guten Verpflegung, können wir die Airline, mit gutem Gewissen jedem weiterempfehlen. Der Flughafen in Muskat ist klein und überschaulich, aber sehr gut organisiert. Der Aufenthalt von 3,5 Stunden verging sehr schnell und der Abflug nach Male, war wieder überpünktlich.

Ankunft in Male um 15.05 Uhr, bei strahlendem Sonnenschein. In der Ankunftshalle leichte Hektik, da jeder erst seine Einreisekarte ausfüllen musste, bevor er durch die Passkontrolle konnte. Diesmal war überhaupt kein Thomas Cook, oder Neckermannreiseleiter vor Ort, was für uns kein Problem darstellte, aber für viele, die das erste Mal auf die Malediven gereist waren! Unsere Angst, dass wir das letzte Wasserflugzeug von Mat nicht mehr erreichen könnten, war unbegründet, wir konnten in aller Ruhe noch Shoppen gehen. Wir haben uns dann heuer das erste Mal im maledivischen Telefonshop einen Internetsurfstick mit Aufladekarten gekauft, den wir jedem empfehlen können. Er funktionierte die ganzen 4 Wochen auf Velidhu einwandfrei. Bei Mat haben wir heuer 116 Dollar für Übergepäck bezahlt. Bei 4 Wochen Aufenthalt, war dies allerdings nicht zu umgehen.

Nach 25 Minuten mit dem Wasserflieger, landeten wir um ca. 16.30 Uhr, bei der Plattform auf Velidhu. Sofort, wurden wir mit kühlen Tüchern versorgt und an der Rezeption ein Willkommenscocktail gereicht. Leider wurde uns mitgeteilt, dass wir erst nach drei Tagen, in einem von uns vorab per Mail, gewünschten Bungalow ziehen könnten, da die Insel voll, bzw. eigentlich, schon überbucht wäre. Also bekamen wir für die ersten Tage den Bungalow 139, der neueren Bauart auf der Lagunenseite. Diese Seite der Insel wäre auch sehr schön, wenn sie nicht so dicht bebaut wäre. Schattenbereiche fehlen und es gibt dort nur ganz wenige private Nischen. Vorteil der Bungalows der neueren Bauart waren, dass sie mehr Ablageflächen im Bungalow haben, Nachteil allerdings, dass sie viel hellhöriger sind. Störend empfanden wir auch die langen Wege zum Riffeinstieg und vor allem auch, dass es sich auf dieser Seite eingebürgert hatte, die Liegen mit Handtüchern zu besetzen, diese, sowohl auch die Wasserflaschen und Müll, einfach am Strand liegen zu lassen. Doch wie gesagt, nach 3 Tagen konnten wir in unseren Traumbungi 175 umziehen. Auf dieser Seite der Insel, vor den Bungalows, 157-177, gibt es überall kleine private Nischen mit Sonnenschirmen, genau das, was wir wollten! Der 175 Bungalow, ist ein Bungi, der älteren Bauart. Dies hat uns allerdings überhaupt nicht gestört, im Gegenteil. Generell ist zu sagen, dass wir genau das bekommen haben, was wir auch gebucht haben. Nämlich einen immer sauberen, 3 Sterne Bungalow mit einfacher Ausstattung. Wir haben in mehreren Reiseberichten immer wieder gelesen, dass eine Renovierung dringend notwendig wäre. Wir allerdings können nur hoffen, dass die Insel so bleibt wie sie ist, einfach, sauber und noch gut bezahlbar, eine der wenigen Taucherinseln, ohne Schickimicki, die es auf den Malediven, noch gibt!

Dann gibt es noch die Wasserbungalows auf Velidhu. Diese sind natürlich von der Aussstattung, besser als die Strandbungalows. Allerdings, bietet das Sonnendeck, keinerlei Schattenmöglichkeiten und somit legen sich viele Gäste der Wasserbungalows, auf die nummerierten Liegen der Strandbungalows, was wiederum zu einigen Streitigkeiten, zwischen den Gästen geführt hat.

Die Flora auf Velidhu ist wunderschön!!! Überall blüht und duftet es. Orchideen werden gezüchtet und alles von Gärtnern liebevoll gepflegt. Neben den üblichen Tierarten, gibt es auf Velidhu sehr viele freifliegende zahme Papageien und Katzen.

So jetzt komme ich zum ersten Highlight von Velidhu!! Viele haben uns vor Reisebeginn vom Essen so einiges vorgeschwärmt. Dies können wir jetzt voll und ganz bestätigen. Velidhu ist eine 3 Sterne Insel, mit 5 Sterne Gastronomie. Die Insel hat in diesem Bereich, unter vielen besuchten Hotels, die oberste Rangliste erklommen. Das Essen war geschmacklich top, vielseitig und qualitativ wirklich einzigartig. Das Essen war so abwechslungsreich, dass wir auch in der vierten Woche, noch neue Speisen kosten konnten. Hier möchten wir auch noch mal das AI-Angebot von Velidhu empfehlen. Die AI-Zeit beginnt schon um 8.00 Uhr, somit konnten wir unsere Softgetränke in Flaschen, schon beim Frühstück, mit an den Strand nehmen. Die Ai-Leistungen sind allgemein sehr gut auf Velidhu, zu einem günstigen Aufschlag.

Der Service auf Velidhu, vom Kellner, Roomboy, bis hin zum Gärtner, und den Managern, der Insel, ebenfalls ausgezeichnet. Eine Reiseleitung war auf Velidhu nicht vorhanden. Es gab auch während der ganzen 4 Wochen, keinerlei telefonischer Nachfragen, von Seiten der Neckermannleitung. Als wir durch Zufall von der Aschewolke erfahren haben, konnten wir uns allerdings sofort ans Management wenden, mit der Bitte um Auskunft, was geschehen würde, wenn wir die 30 Tage Visumsfrist, auf den Malediven überschreiten müssten. Es wurde sofort nach Male telefoniert und uns wurde mitgeteilt, dass sich die Hotelleitung, im Ernstfalle darum kümmern würde, so dass wir auf der Insel bleiben könnten. Hier auch noch mal ans Management, herzlichen Dank!

So und jetzt zum absoluten Highlight der Insel, nämlich dem Hausriff! Letztes Jahr, hatten wir schon auf Madoogali gedacht, dass beste Hausriff, für Schnorchler gefunden zu haben, jetzt nach dem Aufenthalt auf Velidhu, hat sich allerdings unsere Meinung geändert. Velidhu besitzt zwar nur einen Riffeinstieg, allerdings ist die Fisch- und Korallenvielfalt atemberaubend. Wir konnten wirklich jeden Tag etwas neues entdecken. Der absolute Höhepunkt, war natürlich ein Manta direkt am Hausriff. Allerdings gibt es auf Velidhu auch sonst sehr viele Haiarten, in allen Größen! Täglich, eine Gruppe von Adlerrochen und Schildköten. Heuer war uns der Wettergott sehr gnädig, fast keine Wellen und Strömungen, somit konnten wir das Hausriff ausgiebig beschnorcheln. Aber auch für ungeübte Schnorchler hat das Innenriff beim Riffeinstieg so einiges zu bieten. Riffhaie, ein Zitronenhai, ein Steinfisch, Tintenfische und Fischschwärme gleich am Riffeingang. Das Schnorchlerherz kommt hier voll und ganz, auf seine Kosten!

Ausflüge haben wir bis auf den Mantaausflug keine unternommen. Dieser allerdings war genial. Wir konnten an diesem Tag, an mehreren Putzerstationen, ausgiebig mit mehreren Mantas schnorcheln. Bitte bucht diesen beim Wassersportcenter der Insel. Hier werden höchstens 6 Personen mit an Bord genommen und die beiden Angestellten, sind wirklich absolute Fachmänner! Das Wetter war bis auf 3 Regentage sehr gut. Allerdings fast kein Wind, somit merkte man die Sonneneinstrahlung heuer sehr stark. Also hoher Lichtschutzfaktor gehört ins Reisegepäck. Ach ja, die Einnahme von Vitamin B und täglichem Knoblauchverzehr, hat sich gelohnt. Wir hatten so gut wie keine Stiche, im Gegensatz zu anderen Miturlaubern. Gerade abends an der Strandbar ist ein Auftragen von Schutzmitteln dringend erforderlich gewesen.

Auch die vier Wochen, gingen leider auch einmal zu Ende! Am 27.5.11 holte uns das Wasserflugzeug am Morgen ab, und wieder überaus pünktlich starteten wir mit Oman Air nach Muscat. Beim Rückflug hatten wir nur eine knappe Stunde Zwischenstop, dann wieder überpünktlich, zurück nach Frankfurt.

Wir möchten hier noch einmal unsere ganzen Miturlauber grüßen, mit denen wir einen tollen, wunderschönen Urlaub auf Velidhu verbracht haben.

So, für uns hat sich für die nächsten Jahre, die Suche nach einer neuen Urlaubsinsel erledigt! Wie mein Mann immer so schön sagt, wir haben unsere Insel gefunden! Unser Reisetermin nach Velidhu 2012 steht schon fest!

Sonja und Helmut

Am 25.03. war es endlich soweit: Aufbruch in Richtung Malediven. Der Emirates-Flieger startete fast pünktlich ab Frankfurt. Angenehmerweise war die Maschine nicht ganz voll, und zwischen meinem Gangplatz und dem Fensterplatz meines Nachbarn blieb der Mittelsitz leer. Das bietet gleich mal Entfaltungsmöglichkeiten. Über das Unterhaltungsprogramm und den Service an Bord kann ich nur Gutes vermelden. Jede Menge Filme, auch sehr neue, z. B. „The King´s Speech“, Musik, Spiele und als nettes kleines Bonbon zur Airshow die Forward- und Downward-Kameras. Nett, mal aus der Piloten-Perspektive bei der Landung zuzusehen.
Die 4 Stunden Wartezeit in Dubai waren weniger angenehm. Ich habe mir die Marhaba-Lounge von außen angesehen, bin aber dann doch nicht rein, weil schon am Eingang erkennbar war, daß der Laden rappelvoll war. Also habe ich mich draußen in der Nähe meines Gates häuslich eingerichtet und versucht zu dösen. Aber bei dem Betrieb, der auch mitten in der Nacht in diesem Flughafen herrscht, kann man das vergessen.
Der Weiterflug nach Male startete ebenfalls pünktlich. Da hatte ich sogar eine komplette Dreier-Sitzreihe für mich alleine. Also – Armlehnen hochgeklappt und das „Nachtlager von Granada“ daraus gemacht. Ich habe es sogar geschafft, ca. 1,5 Stunden zu schlafen. Hätte mehr sein können, wenn die Flugbegleiter nicht sinnigerweise 45 Minuten nach dem Start mit dem Frühstück angerückt wären – so ungefähr um 4.30 Uhr morgens!

Landung in Male nach ruhigem Flug. Erster Schritt aus dem Flugzeug – und die Luft schlägt mir vor den Kopf wie ein Dampfhammer. Ich bin fast ins Torkeln geraten, puh! Die Paßkontrolle ging recht zügig, die Kofferausgabe auch, dann durch die Gepäckkontrolle – die lassen tatsächlich alle Koffer und auch das Handgepäck bei der Ankunft nochmal komplett durchleuchten. Draußen in der Ankunftshalle dann zum Thomas Cook-Schalter. Dort wurde ich direkt weiter zum Stand des Maledivian Air Taxi geschickt, jetzt aber bewaffnet mit einer Halbliterflasche Wasser. Die war auch dringend nötig, kann ich nur sagen!

Bei MAT stellte sich natürlich sofort heraus, daß ich Übergepäck hatte. Zahlung mit Kreditkarte wurde problemlos akzeptiert, dann raus zum Bus. Ein Wort: niedlich! Das sind Kleinbusse, die ziemlich altmodisch aussehen, aber für das kleine Stück Weg bis zum Wasserflughafen sind sie völlig ausreichend. Dummerweise hatte ich kurzzeitig meine Brille abgenommen und mit dem Bügel an meiner kleinen Handtasche eingehängt. Kaum saß ich im Bus, stellte ich fest, die Brille ist weg! Aufgesprungen, einen Schritt gemacht…. KNACK. Das war dann meine federleichte, edle und teure Gleitsichtbrille gewesen. Zum Glück habe ich auf Reisen immer meine Ersatzbrille dabei, aber geflucht habe ich erstmal ziemlich heftig.

Bei MAT angekommen der erste Blick auf die Wasserflieger. Mir kamen erste Zweifel. Die Dinger sehen zwar ganz stabil aus, aber…hm. Zunächst wurden mir 2 Stunden Wartezeit angekündigt, dann aber haben die einen Flieger für Madoogali nicht vollbekommen und ich und noch einige andere konnten 1 Stunde früher abheben. Die Inneneinrichtung so eines Wasserflugzeugs gibt einem ganz allgemein den Eindruck: was für ein putziger kleiner…. SEELENVERKÄUFER! Sitze wie in einem Sechziger-Jahre-VW-Bus, von Kopfstützen keine Spur, Gepäck wird hinter den Sitzreihen gestapelt, offener Blick ins Cockpit, Piloten die offenbar zu arm sind, um sich Schuhe zu kaufen…;-) Ich hatte das mit den Barfuß-Fliegern bisher für ein Gerücht gehalten, aber jetzt habe ich Beweisfotos! Der Flug selber änderte meine Meinung über die Wasserflieger dann völlig. Ruhig, problemlos, und wenn wirklich mal ein Propeller ausfallen sollte, dann landen die Piloten das Gerät einfach im Wasser, dafür ist es schließlich perfekt ausgestattet. Sehr risikolos. Und die Aussicht… wow! Allein das macht diese Flüge zum Erlebnis. Die Landung war auch total easy. Wasser bremst hervorragend, und die fehlenden Kopfstützen sind überhaupt kein Problem.

Empfang am Wasserflugzeugjetty von Velidhu durch die Leute vom Resort. Koffer werden ausgeladen und direkt auf einen Handkarren gepackt. Man sieht sie erst im Bungi wieder, sehr praktisch. Am Steg wird einem als erstes ein kühles feuchtes Tuch überreicht. Da ich zu diesem Zeitpunkt klatschnaß geschwitzt war, war mir das sehr willkommen. Nach Verwendung an Händen und Gesicht habe ich es mir ins Genick gelegt, das tat gut. Dann geht´s ein Stück zu Fuß bis zur Rezeption. Dort gibt´s erstmal einen alkoholfreien „Pussy Foot“ Cocktail, wirklich lecker. Dazu ein Formular zum Ausfüllen, dann auch schon der Bungischlüssel. Zu meinem Schrecken trug meiner die Nummer 218, also Wasserbungi. Ich hatte doch vorher extra gemailt, daß ich einen Beachbungi um Nr. 160 haben wollte! Ich bekam die Info, daß zur Zeit leider kein Beachbungi frei sei, daß ich aber in 2 Tagen umziehen könnte.

Also erstmal in den Wasserbungi. Von der Einrichtung her gar nicht schlecht, eine stärkere Klimaanlage als die Beachbungis, wie ich später festgestellt habe, ein Fernseher, eine Sitzecke mit Glasboden. Gestört haben mich auf Anhieb die Stufen zwischen den einzelnen Bereichen des Bungis. Auf dem Balkon 2 Stühle mit Tisch sowie 2 Liegen und die Treppe ins Wasser. Ziemlich steil, und die im Wasser liegenden Stufen sind megaglitschig. Nur mit Badeschuhen vernünftig zu meistern. Unterm Bungi ist schnorcheltechnisch nix los. Da wächst nichts, und vom Riff ist aber schon gar nichts zu sehen. Ziemlich frustrierend, ich wollte nur so schnell wie irgend möglich meinen Beachbungi.

Den bekam ich dann auch 2 Tage später, wie versprochen… Nummer 162! Mein Koffer wurde mir wieder brav nachgekarrt, um den brauchte ich mich nicht zu kümmern. Nr. 162 ist ein Bungi der neueren Baureihe, ohne Umgang. Er liegt ein Stück zurückgesetzt, hat aber trotzdem Meerblick durch eine Lücke im Bewuchs. Der Strand ist da sehr breit und teilweise bewachsen, man kann morgens wunderbar mit seinem Babyriffhai spazierengehen (meiner konnte bei Fuß schwimmen! Ich habe ihn daraufhin Fiffi getauft.), den Sonnenaufgang fotografieren und Einsiedlerkrebse erschrecken. Wehe dem, der glaubt, er hätte eine besonders schöne Muschel gefunden… die hat Beine! Außerdem sollte man mal abends bei voller Dunkelheit an den Strand gehen, die Taschenlampe ausschalten und nach oben sehen… es dauert einen Moment, bis man die Milchstraße wirklich sieht, aber der Eindruck ist unglaublich.

Nachdem ich nun endlich da gelandet war, wo ich hinwollte, im Beachbungi, konnte ich endlich offiziell mit dem Barfußlaufen anfangen. Im Wasserbungi ist das nicht wirklich eine gute Idee, zum einen wegen des heißen Holzstegs, zum anderen wegen des Holzbodens im Bungi. Aber die Beachbungis haben glücklicherweise Fliesenboden und natürlich einen Wasserhahn draußen zum Füßewaschen. Ich empfehle übrigens zusätzlich die Mitnahme eines Handfegers – wenn nur trockener Sand an den Füßen klebt, läßt er sich damit prima abbürsten und man hat keine Drecktapser im Bungi. Innerhalb von 2 Tagen war das Thema Schlappen für mich abgehakt, ich habe bis zum Abreisetag keine mehr angeguckt. War das schön!

Im übrigen habe ich festgestellt, daß ich eine Menge Zeug dabeihatte, das ich nicht gebraucht hätte. Weil im Bungi schon vorhanden. Zum Beispiel: Taschenlampe, Steckeradapter, Wäscheklammern und Wäscheleine sowie Handtücher. Insektenspray gibt´s auf Wunsch beim Roomboy, aber die Ameisen sind total harmlos. Die hauen ab, wenn man ihnen auf die Pelle rückt. Wichtig ist vor allem, daß man im Bungi erst Licht macht, wenn das Außenlicht schon an ist und daß man die Bungitür nicht offenstehen läßt. Dann kommt auch kein Viehzeug rein.

Sonstige Tierwelt: Flughunde, Geckos, Schönechsen, ein Fischreiher, diverse rotzfreche Papageien am Wassersportcenter und kleine schwarzweiße hühnerartige Vögel (Rallen sind das, glaube ich), die gar nicht scheu sind. Geckos sind klasse, wenn man sie mal beim Mückenfangen beobachtet hat, liebt man sie! Meine 3 lauerten abends regelmäßig um meine Verandalampe auf Opfer. Wer Angst hat, sie könnten ihm nachts übers Gesicht laufen… dazu sind sie viel zu scheu, sie kommen niemals auf Griffweite an einen Menschen heran.

Dann mal zum Schnorcheln. Meine ersten Versuche waren noch etwas zögernd, aber das hat sich schnell gelegt. Es ist auch erstaunlich, wie schnell sich manche Fragen klären, z. B. Innenriff und Außenriff. Ich konnte mir da nicht wirklich einen Begriff von machen. Einmal raus auf den Frontjetty, Blick nach unten… und die Frage erledigt sich von alleine. Ich habe mich eigentlich am Außenriff wesentlich sicherer gefühlt als am Innenriff. Da hatte ich nämlich immer Angst, daß ich irgendwas kaputtmache, weil da alles so dicht unter der Wasseroberfläche liegt. Am Außenriff habe ich erstmal richtig hinsehen lernen müssen. Die Details fallen einem erst nach 1-2 Schnorchelgängen auf, aber dann wird es richtig interessant. Zum Beispiel die Putzerstation rechts vom Steg. Oder die kleineren Fische, z. B. der Picassodrücker, der in der Schneise rechts vom Steg wohnt. Oder, oder, oder… wenn ich einmal anfange, höre ich gar nicht mehr auf. Nach 3 Tagen dann die erste Haibegegnung… ich schaue auf, und da ist er, ca. 5-8 Meter unter mir, ein ausgewachsener Weißspitzenriffhai. Ein erschrecktes Fiepsen durch den Schnorchel und die Kamera abgedrückt… leider ist das Foto nix geworden, er war zu weit entfernt. Mal gucken, ob ich mit Photoshop noch was rausholen kann. Aber von dem Moment an waren die ganzen Horrorgeschichten über die „blutgierigen Monster“ nur noch dummes Zeug. Der Hai war einfach nur völlig gleichgültig mir gegenüber und schwamm seines Weges. Die Geschwindigkeit, mit der er unterwegs war, sorgt allein schon dafür, daß man als Mensch, Flossen oder auch keine, gar keine Chance hat, ihm zu folgen. Später bin ich dann im Flachwasser an der Schneise noch einem großen Schwarzspitzenriffhai begegnet, der war genauso gleichgültig. Von dem habe ich Fotos.

Ich war auch auf Mantasafari. Gleich ein Tip zu Anfang: macht die Mantasafari auf jeden Fall mit dem Boot des Wassersportcenters, nicht mit dem großen Dhoni! Auf das kleine Boot passen maximal 6 Passagiere, das sorgt dafür, daß die Mantas nicht gleich abhauen, wenn, wie beim Dhoni, 20 Leute auf einmal ins Wasser hüpfen. Die Suche nach den Mantas dauerte ca. 10 Minuten, dann hatten wir auch schon den ersten. Rein ins Wasser (möglichst nicht springen, sondern reingleiten), dann geguckt und abgewartet. Dann, ich drehe mich um… und da ist er, riesengroß und wunderschön. Fotografieren muß man eigentlich blind, denn so schnell kann man gar nicht anständig zielen. Der einzelne Manta, den wir da gefunden hatten, ging uns dann allerdings stiften, also weitersuchen. Wieder 10 Minuten später hatten wir eine Gruppe von 2 oder 3 Mantas gefunden, an die sich sogar noch ein deutlich kleinerer Federschwanzrochen angeschlossen hatte. Da sind mir dann ein paar tolle Fotos gelungen, wieder alles nur blind abgedrückt. Eins sogar von einem der Mantas im Direktanflug auf mich, mit weit offenem Maul. Als er direkt vor mir abgedreht hat und an mir vorbeisegelte, hätte ich ihn anfassen können, aber lieber habe ich die Hand weggerissen. Das ist schon heftig, wenn die so nahe an einem vorbeischießen! Und wieder: die Geschwindigkeit ist unglaublich. Absolut großartige Geschöpfe! So schöne Tiere… und so ein häßliches Auto! Firma Opel, schäm dich!

Thema Essen. Richtig gut, kann ich nur sagen. Beim Frühstück alles, was der Mensch so braucht (oder auch nicht braucht) Toast und kleine Brötchen verschiedener Art, Kuchen und Plätzchen, 2 Sorten Säfte, die täglich wechseln, Wurst und Käse, Marmeladen reichlich, Cornflakes und Müsli, warmes Frühstück in Rechauds, Rührei und Würstchen, gebackene Bohnen und sogar Schweinespeck! Überhaupt war ich sehr erstaunt, auch abends am Büffet regelmäßig Gerichte mit Schweinefleisch zu entdecken. Habe ich in einem islamischen Land nun wirklich nicht erwartet. Beim Frühstück gab´s auch noch frischgemachte Omeletts, gekochte oder gespiegelte Eier sowie Waffeln (*sabber*). Separat gab´s dann auch noch ein Obstbüffet, meistens Melone, Mango, Ananas, Apfelstücke und kleine Bananen. Abends war an der Stelle dann das Nachspeisenbüffet – der beste Teil des Essens auf der Insel! Ich empfehle, auch die einheimischen Desserts zu probieren, die sind nämlich meistens total lecker, z. B. Omali oder Bibikkan! Abends gibt´s außerdem noch Suppe, Vorspeisenbuffet mit diversen Salaten und kleinen Leckerlis, Brot aller Art dazu, dann wieder die Hauptspeisen in Rechauds, wobei jeden Abend 2 Sorten Reis dabei sind, eine davon immer einfacher weißer Reis. Beim Showcooking gibt´s dann noch sehr gute Sachen, Pasta ist immer dabei, Sate vom Hühnchen oder Rind, einheimische Fischcurrys und ähnliches, immer alles sehr lecker. Ab der 2. Woche fing einiges an, sich zu wiederholen, aber das war kein Problem.

Der Service war auch wirklich gut. Mein Kellner Annouadh (keine Ahnung, wie der Name richtig geschrieben wird) war ein Goldstück. Nach 2 oder 3 Tagen hatte er den Bogen raus. Er muß mich morgens immer schon kommen gesehen haben, denn wenn ich an meinem Tisch aufkreuzte, hatte er schon für meine Kaffeeinfusion gesorgt. Er kam auch immer zwischendrin mal vorbei, um zu gucken, ob alles in Ordnung war. Ein ganz lieber Kerl. Zur Zeit hat er gerade seinen zweiwöchigen (!) Jahresurlaub. Er ist am selben Tag wie ich von Velidhu nach Male abgeflogen.

Mein Roomboy Majda war auch nicht schlecht. Meistens war er schon mit meinem Bungi fertig, wenn ich vom Frühstück kam. Abends, während ich beim Abendessen saß, hat er dann im Bungi nochmal duchgefegt und das Bett aufgedeckt bzw. kunstvolle Arrangements aus meinem Laken gemacht. Sehr hübsch. Auch kleine Sonderwünsche wie z. B. „Hilfe, da ist eine Kakerlake unter dem Schrank!“ wurden sofort geregelt. Strandtücher werden übrigens morgens schon sehr früh angeliefert, sinnvoll ist, wenn man die alten Strandtücher abends draußen auf der Veranda ablegt.

Wunderbar ist auch die Ruhe tagsüber. Man hat seine eigene kleine Strandnische im Gebüsch, genug Schatten und wenn man will, sieht man stundenlang keinen Menschen. Was für eine himmlische Ruhe, das sorgt allein schon dafür, daß man ziemlich schnell entschleunigt wird. Die Hitze ist nach ein paar Tagen auch kein wirkliches Problem mehr, man paßt sich gut an. Was Lesestoff anging, hatte ich ein paar Bücher dabei, aber die hätte es gar nicht gebraucht. In der TV-Ecke vor dem Restaurant gibt’s eine recht umfangreiche Bibliothek, von der ungefähr die Hälfte der Bücher auf deutsch ist. Da findet sich immer was brauchbares. Es gibt übrigens auch ein deutschsprachiges TV-Programm, Deutsche Welle Asien. Ansonsten ist da noch Al Jazeera Englisch, aber kein CNN. Al Jazeera tut´s aber auch, deren Fokus liegt zwar mehr auf dem nordafrikanischen und asiatischen Raum, aber es kommen auch Nachrichten aus Deutschland und anderes.

Dann gibt’s noch den Laden der Insel, führt Souvenirs, Postkarten (leider nur 3 oder 4 Modelle), Billig-Unterwasserkameras, ein bißchen Knabberzeug und Süßkram, Schokolade, Toblerone, Mandeln, Cashews und sowas. Geld braucht´s auch hier nicht, geht alles über die Zimmernummer auf Rechnung. Geld ist sowieso bis auf Trinkgeld total überflüssig. Am besten hauptsächlich 1-Dollar-Scheine mitnehmen und täglich besonders dem Roomboy und dem Kellner was geben. Ansonsten gibt´s eine allgemeine Tip-Box an der Rezeption, und niemand hindert einen, auch mal dem Gärtner, den Strandfegern oder den Leuten an der Bar was zu geben.

Nach 2 Wochen kam dann leider auch für mich der Abreisetag. Weckdienst durch die Rezeption, Kofferabholung und volles Frühstück, obwohl die Abreise vor der normalen Frühstückszeit lag. Nicht wie in anderen Hotels, wo das Früh-Frühstück in Minimalversion und ohne Bedienung einfach hingestellt wird. Sogar Annouadh war noch da und hat sich um meinen Kaffee gekümmert, total lieb. Der Wasserflieger kam pünktlich um 6.20 Uhr, um 6.55 Uhr waren wir in Male. Von da ging um 10 Uhr dann der Flug nach Dubai. Und für mich kam die Rache für die beiden sehr angenehmen Hinflüge. Große Familie mit Kindern in der Sitzreihe vor und neben mir, und als Krönung ein ca. 6 Monate altes Baby auf dem Sitz neben mir… muß ich mehr sagen? Ich war einfach nur froh, als ich in Dubai ankam. Der Weiterflug, für den ich nur ein Zeitfenster von 1,5 Stunden hatte, startete dann aber 30 Minuten später als geplant, weil noch auf einen Anschlußflug gewartet wurde. Dieser Flug war dann wesentlich angenehmer, ruhige Mitreisende neben mir, Maschine zwar voll, aber ohne plärrende Kinder.
Ruhiger Flug, weiche Landung, aber heftiger Jetlag. Ich habe dann noch in Frankfurt übernachtet, weil ich mich nicht mehr für autofahrtauglich hielt. Am nächsten Morgen bin ich dann, immer noch mit dickem Kopf von der Klimaumstellung, nach Hause gefahren.

Velidhu ist eine wunderbare Insel. Und die Malediven werden mich wiedersehen!

Bei Fragen zum Bericht bitte im Forum eine PN an Cornelia198 senden

 

Am 21.Januar 2011 ging es zum zweiten Mal Richtung Indischer Ozean in die wunderschöne Inselwelt der Malediven. Nach unserem ersten Aufenthalt auf Meerufenfushi haben wir uns für Velidhu entschieden. Zum einen weil es eine sehr kleine Insel ist, zum anderen haben uns die vielen positiven Feedbacks geholfen diese Auswahl zu treffen.

Wir flogen mit Oman Air über Muscat nach Male. Oman Air war uns bisher unbekannt, bietet aber in Sachen Komfort und Service ausgezeichnete Leistungen. Das Entertainment-Programm war super, so dass der lange Flug doch relativ schnell verging.

Auf Male angekommen mussten wir uns erst einmal durch die Passkontrolle kämpfen, was sehr lange gedauert hat, da der Ansturm sehr groß war (und einem nach einem anstrengenden Flug noch viel länger erscheint, bei 30°). Vom Neckermann-Schalter wurden wir für unseren Speed-Boot-Transfer in Empfang genommen-alles verlief sehr flott und reibungslos. Nach ca. 2h sind wir dann auf Velidhu angekommen und wurden auch sogleich von einem sehr freundlichen Schweizer Mitarbeiter in Empfang genommen. Eine Reiseleitung von Neckermann befindet sich nicht auf der Insel, ist aber telefonisch erreichbar. Nach Schlüsselübergabe und Kurzinfos zur Insel wurden wir von unserem Roomboy zum Bungalow begleitet. Wir hatten Bungalow Nr. 148, sehr schön und ruhig gelegen. Bei der Buchung zu dieser Reise hatten wir uns einen Bungi ab 150 gewünscht aber wenn wir zurückdenken war die Lage dieses Bungalows deutlich besser.
Die Bungalows sind in die Jahre gekommen, besonders das Bad bedürfte einer Renovierung. Aber: Es ist sauber und die Betten sind bequem. Ein Wasserkocher ist vorhanden, so dass stets frischer Tee und Kaffee gekocht werden kann. Zwei mal täglich werden die Bungalows vom Roomboy gereinigt.

Auf Velidhu angekommen "erforschten" wir zuerst mal unsere Insel. Velidhu ist sehr klein, wird aber von sehr viel fleißigen Helfern in Schuß gehalten. Alles ist sehr sauber und überall blüht es. Hier eine Blume, dort eine Ochidee...einfach wunderschön. Der Rezeptionsbereich ist sehr großzügig gehalten und rund um die Uhr besetzt. Die Inselbar mit Strandterasse lädt zum allabentlichen Tagesausgleich ein und wurde von uns auch regelmäßig besucht.

Das Essen auf Velidhu war vorzüglich! Jeden Abend wurde ein anderes Landesmotto gewählt (Japanisch, Italienisch, Arabisch, Sri Lanka...) so dass stets Abwechslung geboten
war. Der Speisesaal wurde in einen Smoker und Non-Smoker Bereich unterteilt, was uns als Nichtraucher sehr entgegen kam.
Ob man Halppension, Vollpension oder All Inclusive bucht bleibt jedem selber überlassen. Da wir die Mittagszeit am Strand verbringen wollten und keinen Wert auf Mittagessen legten haben wir uns für Halbpension entschieden-für uns eine gute Wahl. Die meisten Gäste auf Velidhu sind AI-Gäste.

Das Personal war stets sehr freundlich und auf der gesamten Anlage wurde man immer mit einem Lächeln begrüßt, so dass es für uns problemlos war uns auf Velidhu sofort einzuleben.

Velidhu bietet in regelmäßigen Abständen Ausflüge wie z.B. Inselhopping, Nachtfischen, Hochseefischen, Delphinsafari, Mantasafari, Schnorcheltrips etc. an. Wir haben die Schnorchelsafari und die Mantatour mitgemacht. Die Schnorchelsafari ist zwar interessant, da man zu drei unterschiedlichen Riffen fährt-aber am meisten Fische sieht man am wunderschönen Hausriff, das wirklich zu einem der schönsten der Malediven zählt!
Die Mantasafari hat sich gelohnt-einmal mit diesen majestätischen Tieren zu schnorcheln war ein wunderschönes und unvergessliches Erlebnis-dies können wir nur jedem empfehlen.

Unser Strandabschnitt war wirklich sehr schön und bot durch eine Palme und Büsche etwas Schatten und Schutz vor Wind.
Auf der Insel befindet sich außerdem noch eine Surfschule sowie eine Tauchbasis von Euro Divers, beides haben wir jedoch nicht in Anspruch genommen.

Die Insel war überwiegend von Franzosen und Italienern besucht, außerdem noch einige Deutsche, Engländer, Japaner und Chinesen.
Zeitweise hat die überaus sehr laute Unterhaltungsakkustik der französischen und italienischen Strandnachbarn doch sehr gestört, aber dies war zum Glück nicht jeden Tag der Fall.
Die Touristen der Wasserbungalows haben am Strand keine nummerierten Sonnenliegen, deshalb kann es vorkommen das diese dann fremde Sonnenliegen zu ihrem Eigentum ernennen, was wir zu Beginn auch als nervig empfunden haben.

Da wir keine Lust hatten wieder 2h mit dem Speedboot zurück an den Flughafen zu shippern erkundigten wir uns vor Ort nach einer Umbuchung auf Air Taxi. Dies hätte aber 140USD gekostet und so entschlossen wir uns doch für das Speedboot. Um so erstaunter waren wir, als uns am Abreisetag das Air Taxi abholte-ein kostenloses Upgrade das uns Velidhu geschenkt hat!

Velidhu bietet für sonnenhungrige Touristen die fern jeglichen Großstadtlärms abschalten möchten die perfekte Grundlage. Wir haben unsere zwei Wochen Urlaub mit ausgedehnten Sonnenliege-Einheiten, Schnorcheltrips und Lesen in der Sonne verbracht, leider verging die Zeit viel zu schnell!

Gerne beantworten wir Eure Fragen: marcusundantje88167 at hotmail.de

Marcus & Antje

 

Velidhu Island Resort  24.10. – 15.11.2010


Nach langen Recherchen, welche Insel es diesmal sein sollte, haben wir uns wieder für Velidhu entschieden - mittlerweile das 4. Mal. Ausschlaggebend hierfür waren zum einen das Hausriff und natürlich das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Abreise in Hamburg begann leider mit einer Stunde Verspätung. Der Flug erfolgte gewohnt entspannt mit „Emirates“ über Dubai nach Malè. In Dubai wurde die Wartezeit leider noch einmal um eine Stunde verlängert. Nach weiteren 3 Stunden Wartezeit in der Abflughalle von „MAT – Maldivian Air Taxi“ sind wir die letzten Kilometer bei strahlendem Sonnenschein mit einer Twin-Otter nach Velidhu geflogen – einfach nur schön! Dieser Flug entschädigt einen für die ganzen Strapazen während der Anreise.
 
Auf der Insel angekommen wurden wir mit einem alkoholfreien Cocktail begrüßt und nach kurzen Formalitäten zu unserem Bungalow gebracht.
Die Strandbungalows sind in die Tage gekommen – keine Frage. Trotzdem sind sie geschmackvoll eingerichtet und waren für uns vollkommen ausreichend. Mit ein wenig Farbe, hier und da einer neuen Einrichtung wären sie einfach nur noch schöner. Wir hatten unseren Bungalow direkt am breiten Strandabschnitt nur wenige Schritte vom Meer entfernt - inklusive eines überaus freundlichen und bastellfreudigen Roomboys, der 2 x am Tag vorbeischaute. Die Wasserbungalows würden wir persönlich nicht buchen, da sie wohl besser ausgestattet sind, aber bei windigem Wetter keine geschützte Relaxzone bieten. Diese Gäste sieht man dann häufiger am Strand nach einem geeigneten Plätzchen zum Sonnenbaden suchen. Aber leider ohne Liege.
 
Zugegeben  ist es nicht zu übersehen, dass mit der Zeit die Natur an der Insel nagt. Viele Strandabschnitte die einmal großzügig zum Sonnenbaden eingeladen haben, sind mittlerweile doch erheblich kleiner geworden oder ganz verschwunden. Das Management ist aber bemüht durch Anlegen von Wellenbrechern, das Abtragen zu großer Abschnitte zu verhindern. Im Inselinneren ist alles sehr liebevoll angelegt und wird ebenso gepflegt. Neben die vielen Orchideen ist auch ein kleiner Fischteich in Höhe der Rezeption zu finden. Nicht vergessen darf man die Papageien, die besonders morgens zum Frühstück sehr geschickt versuchen ein Glas Saft abzubekommen und die Katzen, die auch gerne mal auf dem Rücken schlafen.
In den 3 Wochen auf der Insel hatten wir überwiegend Sonnenschein, lediglich an 2 Tagen war der Himmel stark bewölkt oder es hat gar geregnet. Die Nationalitäten der Gäste waren sehr unterschiedlich, kamen aber überwiegend aus der Schweiz, Deutschland und Italien.
 
Das Hausriff  ist wohl mit eines der schönsten auf den Malediven. Die Artenvielfalt der Unterwasserwelt ist jedes Mal wieder beeindruckend. Man bekommt hier wirkliche alles zu sehen, egal ob es Papageien-, Drücker oder Doktorfische sind. Die Babyhaie und Stachelrochen kann man tägl. vom Strand aus beobachten, die etwas größeren Exemplare vom Weiß- und Schwarzspitzen-hai sowie die Karettschildkröte sind nur beim Schnorcheln am Riff entlang zu sehen (die Schildkröte haben wir während des kompletten Aufenthalts leider nur einmal gesehen).  Wem das nicht reicht, dem empfehlen wir an der Manta-Safari teilzunehmen. Leider hatten wir ab der 2. Woche recht windiges Wetter, so dass die Schnorchelausflüge doch recht unruhig und anstrengend waren.
 
Das Essen auf Velidhu hat einen sehr guten Ruf – zu Recht! Die Speisen sind wirklich sehr abwechslungsreich und schmecken ausgesprochen gut. Zu allen Mahlzeiten gab es Buffet. Morgens wurden immer frische Omeletts, Spiegeleier und Waffeln zubereitet. Die Abende wurden oft nach verschiedenen Ländern ausgerichtet und entsprechend gekocht. Auch hier wurden dann viele Speisen vor den Augen der Gäste angerichtet. Wer dann noch „Platz“ hatte, bediente sich dann an dem sehr reichhaltigen und wirklich leckeren Nachtischbuffet.
Es war wieder einmal ein wunderschöner Urlaub auf Velidhu und sicherlich nicht der letzte auf dieser Insel – wir kommen wieder!
 
Bilder und kurze Filme von Velidhu (auch Unterwasser) gibt’s auf unserer Hompage: http://www.paulinchen-eutin.de
 
Fragen bitte an „paulinchen-eutin (at) t-online.de“
 
Schönes  Fernweh und viele Grüße aus dem hohen Norden!
 
Sabine und Michael

 

 

Reisebericht Velidhu 21.05.2010 - 09.06.2010

Am 21.05.2008 ging es Abends mit der Air Berlin via Düsseldorf das dritte Mal auf die Malediven (nach White Sands (nun Diva Resort) und Mirihi). Das zittern begann aber in Wien, da der Flug nach Düsseldorf 1 h Verspätung hatte (Details dazu spar ich mir...). Es ging sich aber doch irgendwie aus, den Anschlussflug zu erwischen... und von Male via Wasserflugzeug nach Velidhu.
 
Bungi:
Der Wasser-Bungi (203) war schon sehr abgewohnt (was uns aber vorher schon bekannt war, sonst wär es sicher eine Enttäuschung gewesen) aber sauber (und man ist ja schließlich eh nur zum schlafen dort). Die Terrasse ist mit zwei Liegen ausgestattet aber ohne direkten Wasserzugang. Bei einigen Bungis war schon eine Treppe vorhanden. Wird offenbar gerade Zug um Zug eingebaut. Aber selbst mit Zugang ist die Seite der Wasserbungis nicht wirklich zum schnorcheln geeignet. Es gibt wohl auch am Ende des Stegs ein Sundeck (ohne!!) Sonnenschirm und mit lebensgefährlichen Zugang (Stiegen sind halb aus der Verankerung gerissen und total rutschig) ins Wasser. Aus den genannten Gründen waren wir nach dem ersten Versuch nie mehr auf dieser Inselseite und haben auch nie jemanden dort gesehen.
Strandbungis haben wir nur von außen gesehen, hier kommt es jedoch auch sehr auf die Lage an....

Schnorcheln:
Der Zugang zum Hausriff liegt auf der gegenüberliegenden Seite der Wasserbungis, beim Front Jetty. Dort hatten wir auch unsere Liegen für die Dauer des Aufenthalts gewählt. (Es gab zum Glück immer 2 freie...). Die Korallen sind sehr schön (vielleicht sogar eine Spur schöner als auf Mirihi, dafür gibt es im direkten Vergleich etwas weniger Fischschwärme.) und auch Schwarzspitzenhaie waren fast täglich zu sehen neben den üblichen bunten Vertretern (Papageienfische, Lippfische, Dotorfische, Halfterfische, Titandrücker, Kaiserfische, Nemos,....). Wir starteten meist schon um 8 Uhr mit dem ersten Schnorchelausflug, denn vor allem in der Früh ist noch mehr los, da die Jäger noch unterwegs sind. Am letzten Tag hatten wir endlich auch eine Schildkröte gesichtet (wahrscheinlich sind wir schon x-mal an einer vorbeigekommen, aber sehr schwer wahrzunehmen). Ein-/Ausstiege gibt es nur wenige (und übers Riffdach kann man nicht queren), d.h. unsere Strecke war vom Front Jetty bis höhe Wasserbungi, bzw. in die andere Richtung bis knapp vorm Air Taxi (da hier doch oft Wasserflugzeuge landen empfiehlt es sich hier rechtzeitig umzudrehen (denn die Flieger achten nicht wirklich auf Schnorchler).
 
Essen:
Wir hatten Halbpension, was vollkommen ausreichend ist. Jene die AI bzw. VP hatten, waren mit Armbändchen ausgestattet (obwohl eigentlich eh der Sichttest ausgereicht hätte...)
in der Früh (7 bis 9:30) gab es eine Auswahl an frischem Obst, Joghurt, Müsli (aber nur das Zuckerzeugs), Gebäck, Eier an der Cooking Station => sehr zu empfehlen, Waffeln, kleines warmes Buffet, Wurst, Käse etc…  und frischen Fruchtsaft: Melone, Mischung, O-Saft aber nur als Zuckerwasser…
Abends (19:30 - 21): Buffet  mit Vorspeisen, Salate, Suppen, 5-6 verschiedene Hauptspeisen, Nachspeisenbuffet. Wein ist nicht zu empfehlen – hatten wir nur am ersten Abend probiert.
Light House Bar: wenn man zwischendurch doch mal Hunger hat, gibt es dort auch "kleine" Speisen (verschiedene Burger, Pizza, Salate, Suppen), Burger, Pizza schafft man aber eher nicht alleine... Aber ein erfrischender Drink am Nachmittag ist dort perfekt: z.b. Riesenkokosnüsse, frisch gepresster Papayasaft od. Ananassaft echt lecker...
 
Fitnesscenter/Spa:
für jene die am Buffet zu oft zugelangt haben – keine Ahnung, wie das ist: wir haben es nie von innen gesehen (und auch nicht von außen gesichtet)…
Das Spa war von der Auswahl nicht so aufregend, wir wollten eigentlich ein Massage buchen, haben aber nichts gefunden (und auch örtlich nicht so besonders).

Ausflüge:
Wir hatten die Mantasafari gleich 2 x gebucht, und auch jedes Mal viele Tiere gesehen (das erste mal sogar ~15 verschiedene. Das ist echt beeindruckend wenn so ein Manta auf einem zu schwebt und erst knapp vorher leicht abtaucht (ich hatte den Eindruck nur die Hand ausstrecken zu müssen, um ihn zu berühren...). Leider gibt es Mitreisende, die einfach nicht kapieren, dass es keinen Sinn macht mit panischen Flossenschlägen den Manta nachzuschwimmen. Also hier nochmals: wenn man absolut ruhig bleibt, kommt der Manta direkt auf einem zu, taucht knapp davor ab um dann wieder einen Kreis beschreibend zurückzukommen (die sind echt neugierig was da im Wasser liegt).
Es werden sonst noch die üblichen Inselausflüge, Delphinsafari, Nachtfischen etc. angeboten (Kosten von ~30 bis 60 $)
 
Sonstiges:
Es gibt keinen WLan Zugang aber ein Internet Cafe (=> ein kleiner Verschlag - ohne Cafe - mit einem älteren Computer. Achtung: der USB Anschluss funkt nicht, aber Cardreader). Die halbe Stunde kostet 10$.
3 Katzen (bald wohl mehr, denn eine sollte bald Junge bekommen), die sich um die Ratten kümmern (zumindest hatte wir 2 x den Jagderfolg bewundern können...

Fazit: Es war ein wunderschöner Urlaub - auch wenn es auf der Insel noch einiges zu verbessern gibt.

Waltraud & Volker

Bei Fragen einfach melden: velidhu at chello.at

Velidhu Island Resort vom 14.5.2010 – 29.5.2010 von Martin


Nach 4x Lily Beach (vor der Renovierung), Thudufushi, Komandoo und Gasfinolhu fiel unsere Wahl für den achten Maledivenaufenthalt diesmal auf Velidhu. Die Anreise erfolgte  mit Sri Lankan über Colombo. Sri Lankan kann sich nicht mit Emirates messen, außerdem ist der Flug bis Colombo schon sehr lang. Aufgrund des günstigeren Preises ist es aber durchaus eine Alternative. Wir haben zu einem fairen Preis Business dazu gebucht und wurden sowohl beim Hin- als auch Rückflug nach Strich und Faden verwöhnt. Ein unglaubliches Erlebnis. Die Weiterreise von Male fand dann zügig mit MAT statt und in 25 min ist man dann auch schon da.  Die Wasserflugzeuge legen hier direkt an der Insel an. Es gab einen Begrüßungscocktail, warme Tücher und dann ging es auch schon zum Bungalow. Wir erhielten die 131 direkt an den Wasserbungalows, was uns aber nicht störte.

Leider hatten wir mit dem Wetter etwas Pech. Schon beim Anflug auf Colombo, Male und dann auch im Wasserflugzeug rumpelte es ordentlich und das die erste Woche war der Himmel bedeckt, es war windig und regnete ab und zu. Nach ein Woche setzte dann monsunartiger Regen ein. Immerhin kamen wir vier Tage ohne Sonnenschutz aus.  Die letzten 4 Tage hatten wir dann doch das typische maledivische  Postkartentraumwetter.  Uns hat das Wetter kein bisschen gestört. In den Bungalows gab es Regenmäntel und wir hatten jede Menge Spaß.

Velidhu war anfangs nur zu ca. 50% belegt (auf unserer Rechnung war auf der Rückseite die exakte Belegung, nach Nationen aufgeschlüsselt. Man sollte nicht jedes Papier wiederverwenden ! ) füllte sich aber in der zweiten Woche rasch. Die Bungalows sind zweckmäßig ausgestattet, verfügen über viele Ablagen und ein sehr bequemes Bett.
Der Roomboy kommt 2x am Tag und hält alles sauber. Das die Bungalows rund sind ist eher ungewöhnlich aber dafür gibt es nur Einzelbungalows. Jeder Bungalow hat zwei markierte Liegen. Sonnenschirme braucht man nicht, die Insel ist toll bewachsen. Zur Bungalowwahl:  Schlechte Bungalows gibt es eigentlich nicht. Die Wasserbungalows würde ich nicht empfehlen. Sie sind besser ausgestattet, haben aber keinen direkten Meerzugang und auch keine Liegen am Strand ! Das Personal ist immer zuvorkommend und freundlich.
Das Essen war herausragend. Ich habe auf den Malediven eine solche Qualität über die ganze Vielfalt hinweg noch nicht erlebt. Auch an der Bar konnte man es ich gemütlich machen. Leider gab es auch einige unserer Landsleute die sich zusammenrotteten und sich wie ein Kegelclub in Rimini aufführten.  Man sah sie ab mittags praktisch nur an der Bar.  Schlimm !

Lustig sind die Papageien, die gerne mit uns Touristen spielen und auch sehr gerne aus unseren Gläsern trinken.

Die Tauchbasis der Eurodivers unter Jörgs Leitung ist professionell geführt. Hier gab es einen kostenlosen Orientierungstauchgang in dem auch nochmal das Setzen der Tauchboje geübt wird. Das nenne ich vorbildlich. Die Tauchbootsausfahren sind sehr gut organisiert und es gab auch viele Möglichkeiten. So waren meistens zwei Boote nachmittags und vormittags unterwegs. Auch war man mit Rat und Tat sehr schnell unterstützend dabei. Toll fand ich das das Equipment, sofern man das wollte, gewaschen und aufgehängt wurde. Toller Service, dafür gab es auch ordentlich Tip ! Auch stellt die Tauchbasis die Endabrechnung so zusammen, das man am günstigsten dabei wegkommt. Das Hausriff kann jederzeit betaucht werden und ist sehr schön bewachsen. Es eignet sich auch zum Schnorcheln sehr gut.

Leider ging der Urlaub wieder mal viel zu schnell zu Ende. Velidhu hat uns sehr gut gefallen. Auch das Preis/Leistung Verhältnis stimmt. Wir liebäugeln bereits jetzt mit einem Repeat im September.

Reisebericht Velidhu 09.10. bis 19.10.2009

Es war meine erste Maledivenreise, daher habe ich noch keine Vergleichsmöglichkeiten, aber ich probiere es trotzdem einmal.

Wir flogen zu Zweit am 09.10.2009 recht pünktlich mit der Emirates (Economy) von Frankfurt über Dubai nach Male.

Da ich in meiner Lebenszeit schon einige Fluglinien in der „Holzklasse“ besucht habe, kann ich nur sagen, dass Emirates bisher mit Abstand am Besten abschnitt. Wir flogen mit einer 777-300ER der neuesten Ausstattungsgeneration. Das erkennt man recht leicht, an den etwas weiter auseinander stehenden Sitzen, 16:9 Schirmen im Sitz des Vordermanns, der moderneren Fernbedienung und LAN Anschluss. Auf dem Rückweg hatten wir auf einer Teilstrecke eine 777-300ER mit 4:3 Schirm und älterem Equipment. Das Platzangebot ist auch für knappe 1,90m so bemessen, dass beim Sitz in der Normalstellung keine Knie vorne anschlagen. Der Flug an sich verlief für Economy sehr angenehm. Der Service war bemüht und freundlich, das Essen war für Flugzeug sehr gut. 3 Menüs zur Auswahl in der Economy und keine einfachen Aluschalen. Einziger Wehrmutstropfen: Es gibt tatsächlich Eltern, die ihren armen Kindern im Alter von unter 5 Jahren eine 10 Stunden Flugreise zumuten. Die Kinder haben es mit ständigem Weinen quittiert. Der Zwischenaufenthalt in Dubai war entspannend. 3 Stunden Füße vertreten und etwas shoppen im neuen Terminal 2. Die Zeit verging wie im Fluge. Die Landung in Male war pünktlich und bei strahlendem Sonnenschein. Die Einreise dauerte etwas länger, da man den freundlichen Damen und Herren an der Passkontrolle mit Ihrem Atemschutz („Swine flu protection“) beim Stempeln die Schuhe besohlen konnte. Vielleicht lag es am mangelnden Sauerstoff unter der Maske. Nach Aufgabe der Koffer am Maledivian Air Taxi Stand ging es mit dem Bus direkt weiter zum Wasserflieger, der schon wartete. Wir saßen keine 10 Minuten bis wir einsteigen konnten. Mit Zwischenstopp in Chaaya Ellaidhoo war Velidhu nach gut 30 Minuten endlich in Sicht.

Der Empfang vor Ort war freundlich und herzlich mit einem kühlen Tuch und einem eisgekühlten alkoholfreien „Pussy Foot“ Cocktail am Empfang. Den hat man auch bitter nötig, wenn man Frankfurter Wetter gewohnt ist und dann bei >30 Grad „brät“.

Der freundliche Herr an der Rezeption erklärte uns kurz die Formalitäten, clipste uns das AI Bändchen an, was mich schon die ersten Tage etwas störte, aber dann vergessen war, und händigte uns den Zimmerschlüssel aus. Wir hatten einen Wasserbungalow gebucht und im Vorraus um Nummer 211 gebeten, da dies der Äußerste in der Kette war und zum einen einen ungestörten Blick aufs Meer und zum anderen, dank günstiger Lage laut Karte sowohl Sonnenauf- als auch Sonnenuntergang vom Balkon aus bot. Das sollte sich auch als goldrichtige Wahl erweisen. Wenn ich noch einmal auf Velidhu einen Wasserbungalow buchen sollte, dann nur 211, ansonsten einen Strandbungalow. 211 bietet dazu als einer von 209 bis 212 eine Badewanne mit Whirlpoolfunktion statt einer Dusche, wie bei den sonstigen WBs. Der Ausblick war herrlich und niemand konnte einem ins Zimmer schielen (was bei allen anderen Wasserbungalows problemlos möglich ist). Die Zimmer an sich sind schön gestaltet und stets sauber, allerdings merkt man Ihnen das Alter an. Es müsste einfach mal renoviert werden. Der Lack ist sprichwörtlich ab. Für mich kein großer Minuspunkt, da wir das im Voraus wussten und wir sowieso nur zum Schlafen, Baden und hier und da mal ein Stündchen auf dem Balkon liegen dort unsere Zeit verbrachten.

Im Übrigen kurz nebenbei erwähnt wird gerade an den Wasserbungis renoviert. Zu unserer Zeit wurde am ersten vorne der gesamte Innenraum, als auch die Eisenträger unterm Bungi und einige Holzplanken erneuert. Die Strandbungalows sind nun fast alle nach der neuen Bauweise ohne Rundgang vorhanden. Ich hoffe, da tut sich noch mehr.

Die Insel war zu Anfang zu ca. 50% ausgelastet (wir haben das am Nichtraucherrestaurant beim Abendessen fest gemacht), zum Ende hin fast voll belegt. Trotzdem sah man auf der Lagunenseite am Strand kaum andere Urlauber. Egal, ob wir nun um 10, oder um 14 Uhr dort waren. Wenn mal 5 Personen im Wasser waren, war es viel. Insgesamt haben wir uns den ganzen Urlaub über gefragt: „Wo verdammt noch mal sind die knapp 200 Urlauber die hier wohnen??“ Oft genug waren wir ganz alleine im Wasser. Da wir am Strand keine eigenen Liegen hatten, aber zu Faul waren die vom Wasserbungalow dort einfach für die Dauer des Urlaubs hinzustellen, haben wir uns der extragroßen Badetücher bedient, die man im Wasserbungalow bekommt. Ich persönlich liege sowieso lieber direkt auf dem Sand (vor allem wenn er so Puderzucker fein ist wie dort), als auf einem Plastikmöbel, wenn auch mit Unterlage. Die große, Richtung Meer gewachsene Palme zwischen Strandbungalow 134 und 136 war top und spendete den ganzen Tag einen schönen Schatten. Strand war auf der ganzen Insel ausreichend vorhanden, bei Ebbe sogar recht üppig fanden wir persönlich. Das Umrunden der Insel war recht gut möglich. An sich ist die Insel sehr schön gestaltet/gewachsen. Die paar Wellenbrecher auf der Lagunenseite stören, wie schon von einigen anderen Berichten zu lesen, kaum bis gar nicht.

Das Personal war zum Teil sehr freundlich und zuvorkommend, andere waren etwas zurückhaltend. Wir hatten wohl mit Rasheed als Kellner besonderes Glück. Einfach Klasse der Junge. Aufmerksam, schnell, prägte sich vieles ein, sprach sehr gutes Englisch und war immer mal wieder für einen lustigen Plausch zu haben. Er hat sich sein großzügiges Trinkgeld redlich verdient. Aber auch in der Bar kam man uns stets freundlich und zuvorkommend entgegen. War ein Getränk leer, bot man sofort ein Neues an. Ein solches AI war uns bisher fremd. Die Webung für kostenpflichtige Angebote (Dinner 4 2, Nicht-AI-Cocktails etc.) war dezent und nicht störend. Den Roomboy haben wir die gesamten 9 Tage nur zweimal gesehen, aber er hat seine Aufgabe super gemacht. Das Zimmer wurde zwei Mal täglich nass durchgewischt, gesäubert und mit frischen Tüchern bestückt. Dazu jeden Abend ein anderes Muster auf der Bettdecke. Insgesamt waren eigentlich alle Staff-Mitarbeiter freundlich und man kam sich stets Willkommen vor. Selbst kleine Probleme waren fix gelöst. Ein Beispiel: Wir hatten einen kleinen Defekt im Badezimmer an der Badewanne. Nach Meldung an der Rezeption war 20 Minuten später ein Handwerker da und hat das Problem anstandslos und schnell beseitigt.

Das Essen auf Velidhu war insgesamt klasse. Buffet morgens, mittags und abends. Dazu 4 Köche, die live kochten und ihren Job exzellent machten. Auch hier habe ich mit Trinkgeld nicht gegeizt. Wir hatten keinen Tag dasselbe Essen, jeden Abend gab es ein landesspezifisches Thema. Besonders der maledivische Abend hatte es uns angetan. Was die Jungs hier gezaubert haben war einfach nur spitze. Dazu noch schicke besondere Kleidung, perfekt. Die Auswahl an Speisen war üppig, von vegetarischem über Fleisch und Fisch gab es reichlich Auswahl. Man musste aufpassen, dass man nicht schon nach der Salatbar und dem Vorspeisenbuffet satt war, daher hab ich es später immer dezent übersprungen und mich direkt den 4 Köchen gewidmet. Die Süßspeisen zum Nachtisch machen Ihrem Namen alle Ehre, teilweise zu süß für meinen Geschmack. Das Obst ist sehr lecker und die frittierten Bananen mit Honig sollte man auf keinen Fall auslassen. Am italienischen Abend gab es sogar Eis. Eis ist auch der einzige Minuspunkt im Restaurant. Außer Bier und Wasser waren die restlichen Softgetränke leider nicht richtig gekühlt. Meine Coke trinke ich doch gerne eiskalt. Insgesamt bleibt das vielgesprochene Fazit: Wer auf Velidhu nichts zu Essen findet, dass ihm schmeckt, dem ist echt nicht zu helfen. Schlange standen wir zu beginn des Urlaubs im Übrigen nicht am Buffet, zum Ende hin bei voller Belegung hatte man dann aber zeitweise doch mal nicht selten 10 Leute vor sich. Das Nichtraucher Restaurant war zeitweise proppenvoll, am Besten nicht gleich um 19:30 hingehen. Im Raucherbereich ging es deutlich dezenter zu.

Die Strandbar war schön gestaltet, Platz gab es zu jeder Tageszeit an jedem Urlaubstag reichlich. Ab 9 halb 10 gibt es abends dezente Unterhaltung, bei der man genüsslich seinen Cocktail schlürfen kann. Apropos: Einige berichteten von untrinkbaren Cocktails der AI-Karte. Die Jungs wissen wohl, kulturell bedingt, einfach nicht damit umzugehen und arbeiten nach dem Motto „viel hilft viel“. Die Lösung lautet „not too much alcohol please“. Danach waren meine Stammcocktails Velidhu Dream und der Tequila Sunrise doch recht genehm. Der „Pussy Foot“ ist als alkoholfreier Cocktail unbedingt zu empfehlen. Trotzdem haben wir auch noch einige kostenpflichtige Cocktails und Drinks genossen. Im Übrigen fand ich das Krabbenrennen nicht sehr prickelnd. Die armen Tiere taten mir regelrecht leid, als der Veranstalter Ihre Behausung mit einem Edding bemalte. Wir haben diesen Abend beide male gemieden. Ich bin kein Öko, allerdings ging mir Spaß auf Kosten von den kleinen Tierchen dann doch eine Spur zu weit. Mein Motto lautet nicht nur Unterwasser: „Nur gucken, nicht anfassen“. Der Run des restlichen Publikums auf diesen Abend war leider groß.

Beim Hausriff habe ich, da noch nie vorher einen Schnorchelurlaub absolviert, auch keine Vergleichsmöglichkeiten. Aber ich war teilweise 3 Stunden am Stück im Wasser und habe hunderte Fotos gemacht. Es gab täglich Neues zu entdecken. Die Korallenvielfalt und Dichte war gut, Auch Fischvielfalt gab es reichlich. Besonders hervorheben muss ich die Tauchschule. Die Jungs und das Mädel dort sind einfach spitze. Immer ein offenes Ohr, immer hilfsbereit. Man gab mir Tipps, half mir bei meiner zum beschlagen neigenden Maske und habe dort auch anschließend einen „Scuba Discover Diver“ gemacht, der mich restlos begeisterte. Es wird alles hervorragend erklärt, mein Tauchlehrer Bernhard war klasse, der Tauchgang an einem Außenriff hat richtig Spaß gemacht. Ein Tipp: Ihr solltet auf keinen Fall den wöchentlich stattfindenden Videoabend der Tauchschule in der Bar auslassen. Macht süchtig!! Nebenbei hatte ich übrigens bei einem Schnorchelausflug das Glück Walhaie und Delfine zu sehen. Mantarochen hatten wir zeitweise am Sundeck unter den Wasserbungalows.

Den SPA Bereich haben wir nicht genutzt, daher hierzu kein Urteil.

Vom Wetter her hatten wir richtiges Glück. Die gesamte Zeit über keinen einzigen Tropfen Regen. Wenn es mal mittelmäßig bewölkt war, war es schon viel.

Unsere Schuhe haben wir kein einziges Mal benötigt. Lediglich auf dem Steg vom Wasserbungalow spazierte ich tagsüber nur mit den Füßlingen meiner Flossen, da er verdammt heiß wurde. Da hat so mancher Urlauber einen sauberen 100 Meter sprint á la Bolt hingelegt. Kleidung benötigt man nur Badesachen und abends bzw. in der Bar und beim Essen kurze Hosen/Rock und ein T-Shirt. Man sollte sich jedoch etwas der Kultur anpassen und nicht, wie einige Mädels dort, den Hintern mit einem etwas größeren Gürtel bedecken, so dass schon die Hälfte rausschaut. Wir sind nicht auf Malle. Leider öfter vorgekommen.

Bargeld haben wir außer für Trinkgelder keines benötigt. Und damit sollte man auch nicht sparen, das Personal hat es verdient. Achtet auf 1-Dollarnoten, denn auf den Malediven bekommen die Mitarbeiter 5-Dollarnoten oder größer kaum gewechselt. Lustigerweise lagen sogar auf den Zimmern bei den Infoblättern Zettel, was an Trinkgeld pro Woche als Richtwert üblich ist. Bei Abreise wurde dann alles was gesondert zu zahlen war (Ausflüge, Cocktails etc.) per Kreditkarte am Vorabend der Abreise beglichen.

Insgesamt war es ein sehr runder Urlaub ohne Probleme und Sorgen. Den Wasserflieger Richtung Male mit persönlicher Verabschiedung durch Winnie von der Tauchschule haben wir nur wehmütig betreten.

Die Reiseleitung konnte man übrigens gepflegt „in die Tonne treten“. Den gesamten Urlaub nichts gehört und gesehen von Ihr, aber es ging ja auch ohne ;-)

Mein Fazit: Velidhu jederzeit gerne wieder!!! Außer das es etwas renovierungsbedürftig ist, gab es nichts auszusetzen. Mein letzter Besuch dort war es jedenfalls definitiv nicht. Ich liebäugele ggf. schon nächstes Jahr mit einem Repeat.

Fragen gerne im Forum oder per PN.

Grüße
Christian

 

Reisebericht Velidhu 18.07. bis 02.08.2009

Dies war unsere 4. Malediveninsel (nach Fihalhohi 2004, Embudu 2005 und Lily Beach 2007) und es war der schönste Urlaub bisher.
Wir flogen am 18.7. von Leipzig via Frankfurt mit der Condor (Holzklasse) nach Male.

Noch vor dem Start in Frankfurt wurde uns für 190,-/p.P. ein Upgrade auf die sog. „Premium Economy“ angeboten, in der noch einzelne Plätze frei waren. Da mir die beim Einsteigen in die Maschine gar nicht aufgefallen waren, ließ ich mir die Sitze von einer Stewardess zeigen und entschied sehr schnell, dass mir dieses lächerlich geringfügige Mehr an Beinfreiheit das Geld nicht wert ist. (Noch wenige Wochen vor der Reise sollte der Aufpreis für diese Klasse übrigens noch 190,- Grundpreis + 35,- Saisonzuschlag also 225,- /p.P. kosten!)
So blieben wir also in der Holzklasse und überstanden den Flug mit einer schon Tage vorher mental eingestimmten fatalistischen Grundhaltung und einer Schlaftablette recht problemlos. Die Landung in Male erfolgte pünktlich, die Einreiseformalitäten verliefen problemlos und der Weiterflug mit dem Air-Taxi relativ zügig (nur knapp 1 Stunde Wartezeit).

Der Empfang auf der Insel war einerseits wie erwartet (mit kühlem Tuch und kühlem Drink) und andererseits aber auch schon ausgesprochen freundlich und herzlich.

Nach den üblichen Empfangsinformationen (wichtig an dieser Stelle vielleicht: Man akzeptiert keine „American Express“ zur Bezahlung!) bekamen wir den Schlüssel zu unserem Bungalow. Wir hatten per E-Mail um die 171 gebeten, bekamen aber 177 und waren dennoch vollkommen zufrieden mit diesem Bungalow. Dazu muss man sagen, dass aus unserer Sicht die Inselseiten sehr unterschiedlich sind und wir immer die östliche Seite zwischen der 170 und der 180 bevorzugen würden. Auf dieser Seite der Insel hat man nicht nur einen wunderbar breiten Strand, sondern zwischen Strand und Bungalows findet sich auch reichlich Bewuchs. Dazwischen gibt es zahlreiche kleine „Sandbuchten“ mit festem Sonnenschirm, die sich hervorragend als schattige Liegeplätze eignen und völlige Ruhe und Abgeschiedenheit garantieren. Außerdem ist der Steg als Einstieg zum Schnorcheln gleich in der Nähe. In einer solchen „Sandbucht“, nur wenige Meter vor unserem Bungalow, fanden wir denn auch unsere beiden Liegen. Bequeme Auflagen dafür liegen in einer Nische am Bungalow. Die großen Strandtücher werden täglich gewechselt, ebenso wie die Hand- und Badetücher im Bad. Der Bungalow selbst war einer der ältern Bauweise - also mit dem äußeren Rundgang - und wir fanden ihn schön, ausreichend groß, praktisch eingerichtet und sauber.

Man muss sagen, dass die Insel während unseres Aufenthalts beide Wochen nur zwischen 50- und 60% ausgelastet war. Wir waren täglich morgens wohl die ersten am Strand (ca. 8.00 Uhr Schnorcheln und danach, ca. 9.00 Uhr zum Lesen auf die Liegen) und gehörten vermutlich auch abends zu den letzten, die ihn wieder verlassen haben (meist erst kurz vor Sonnenuntergang, ca. 18.15 Uhr). Dennoch haben wir vor allem am Vormittag außer auf dem Steg kaum andere Urlauber gesehen.

Das Essen gibt es täglich von 7.30 bis 9.30 Uhr, von 12.30 bis 14.00 Uhr und von 19.30 bis 21.00 Uhr. Wir waren immer gleich zu Beginn der Essenszeiten im Restaurant und haben wirklich nie irgendwo ein Anstehen am Büfett erlebt. Das Essen war übrigens ganz hervorragend. Es gibt jeden Tag Suppe und eine Brotauswahl, ein Salat- und Vorspeisenbüfett, 4 oder 5 Stationen, an denen frisch etwas im Wok oder auf dem Bräter zubereitet wird und eine zusätzliche Auswahl warmer (wirklich warmer) Speisen (jeden Tag hervorragenden „Steamed-white-rice“, Fisch, Fleisch, Vegetarisches und verschiedene Currys). Ich bilde mir ein, wirklich etwas von Essen und Kochen zu verstehen und empfand die Qualität des Essens immer als wirklich gut (über Geschmäcker kann man bekanntlich streiten und nicht jeder liebt die exotischen Gewürze)! Die Köche waren ebenso wie die Kellner immer freundlich und begrüßten uns schon bald wie alte Freunde. An dieser Stelle sei ganz speziell unser Kellner Muhuthar erwähnt, der der beste war, den wir bisher auf den Malediven hatten. Er hat uns sogar am letzten Abend ein kleines Geschenk gemacht und wir waren wirklich gerührt.

Die Kellner in der Bar sind genauso freundlich und lieb. Shamim, Mahinda und Stanley sind uns regelrecht ans Herz gewachsen. Sie waren immer gut gelaunt, aufmerksam und schnell und wussten schon nach wenigen Tagen, was wir am Abend (oder auch am Nachmittag) so bestellen.
Aber auch die Jungs von der Rezeption und überhaupt alle Staff-Mitarbeiter (außer vielleicht die Laub kehrenden, verhüllten Frauen) sind großartig und vermittelten uns stets das Gefühl, wirklich willkommen zu sein und trugen sehr zu diesem wunderbaren Urlaub bei. Nur unser Roomboy Mohammed wirkte immer ein wenig verschlossen und sehr zurückhaltend. Auch bei einer freundlichen Begrüßung huschte ihm allenfalls mal ein schüchternes Lächeln über die Lippen, ansonsten war er sehr verschlossen. Allerdings hat er seinen Job hervorragend gemacht und hatte schon nach 2-3 Tagen seine Reinigungstätigkeit auf unsere Abwesenheit vom Bungalow abgestimmt.

Das Hausriff von Velidhu ist in einem wirklich gutem Zustand und wir haben in den zwei Wochen allein am Hausriff fast jeden Tag einen Hai gesehen, mehrmals Schildkröten, mehrmals eine ganze Familie Adlerrochen (häufig in „Begleitung“ eines Hais), eine große schwarze Muräne (das war, glaube ich, die einzige am Riff), einen Kraken und einmal schwebten sogar drei junge Mantas in Formation an uns vorbei. Außerdem natürlich alles, was sonst noch so am Riff unterwegs ist. Auffällig war, dass wir den Rochen, den Schildis und den Haien teilweise auf „Armlänge“ begegneten, wenn sie direkt an uns vorbei über die Riffkante in die Lagune unterwegs waren. Mein größtes Erlebnis war allerdings die Manta-Tour. Ich finde es ja schon sehr kulant, dass die Insel bei Manta- und Delphin-Tour den halben Preis zurück erstattet, wenn man die Tiere nicht beobachten kann und rechnete bei den Mantas damit, im günstigsten Fall vielleicht ein Exemplar von Weitem sehen zu können. Dann kam es allerdings mit etwas Glück dazu, dass ich mich plötzlich mitten in einer Gruppe von 5 Mantas befand, die rechts, links, vor und hinter mir schwammen und mich mehrmals umkreisten. Nach 3 Maledivenbesuchen ohne auch nur einen Manta zu sehen war das natürlich ein gigantisches Erlebnis und ich kann jedem nur die Teilnahme an der Tour empfehlen (35,-$). Es hat sich in meinem Fall unglaublich gelohnt!
Das Publikum auf der Insel bestand in unserer Zeit überwiegend aus Deutschen (liebe Grüße an Felix, den Volleyballer), Österreichern (liebe Grüße an Birgit und Roman), Schweizern. Einige Engländer, Italiener, Franzosen, Russen und Japaner waren auch da. Alles in allem eine angenehme, freundliche und sympathische Gästeschar.

Das Besondere an diesem Urlaub war die völlige Abwesenheit von Problemen oder Ärger. Wir hatten wirklich ausschließlich positive Eindrücke. Das Personal ist super – übrigens auch die Leute von der Tauchbasis (das ist nicht auf jeder Insel so. Als reine Schnorchler kamen wir uns schon manchmal etwas herablassend behandelt vor...) An dieser Stelle die herzlichsten Grüße an Marion und Bernhardt, die immer ansprechbar und ausgesprochen freundlich waren. Das Essen ist ausgezeichnet (bis auf das Frühstück vielleicht, aber das war noch nirgends anders). Der Strand ist feinsandig und weiß, die Lagune ist großartig, das Riff fantastisch und sogar das Wetter gab keinen Anlass zur Klage (2 kurze Regenschauer in 14 Tagen). Die Insel ist eine wirkliche Wohlfühl-Insel mit allem, was ich von einem Maledivenurlaub erwarte und 100% empfehlenswert. Es ist die erste Insel, die wir auf jeden Fall ein zweites mal besuchen wollen.

Das einzige Problem des Urlaubs ergab sich am letzten Tag. Dann kam es aber auch wirklich dick: Als wir am Sonntag auf dem Flughafen ankamen erwartete uns die Nachricht, dass unser Condor-Flug nach Frankfurt gestrichen ist. Natürlich Riesenaufregung, etliche Mitarbeiter von Thomas Coock und Neckermann rannten wie die aufgescheuchten Hühner herum, verteilten Wasserflaschen und eine Art Übernachtungsgutscheine und wir waren alle geschockt weil wir dachten, wir müssen jetzt in irgendein Hotel in Male oder so. Dann stellte sich aber heraus, dass wir auf eine in der Nähe von Male gelegene Insel gebracht werden sollen. Das dauerte natürlich, denn die Jungs und Mädels der Reiseveranstalter hatten einige Mühe, die dafür erforderlichen Speedboote zu organisieren. Nach vielem hin-und-her gings dann aber los und wir staunten allesamt nicht schlecht als sich herausstellte, dass wir nach Velassaru ("A member of Small Luxury Hotels of the World") gebracht wurden. So konnten wir nochmal in Ruhe einen Blick auf eine Insel werfen, deren Preiskategorie wohl unsere Möglichkeiten um einiges übersteigen würde. Wir wohnten in der "billigsten" Kategorie, einem sogenannten "Deluxe Bungalow", andere hatten das Glück, gleich eine sog. "Water Villa" zu beziehen. Die Insel ist wirklich eine völlig andere Kategorie als Velidhu. Alles ist auf Eleganz und Luxus ausgelegt und vermittelt einen ungeheuer hohen Anspruch.
Sehr hübsch und sinnvoll fand ich z.B., dass zum Füße abspülen vor den Bungalows nicht ein Wasserhahn angebracht war, sondern ein großer rotbrauner Tonbottich mit einem langen Schöpflöffel aus Kokosnuss dafür bereit stand.

Wir waren im ersten Moment wirklich beeindruckt und Condor dürfte der Spaß einiges gekostet haben. Allerdings hat die Insel kein Hausriff – Schnorcheln wäre also allenfalls in der Lagune möglich gewesen. Und: Die ganze Insel war mit ihrem Luxus und ihrer betont kühlen Eleganz sowas von steril und unpersönlich, dass wir Velidhu immer vorziehen würden. Ein Beispiel: Am Abend wollten wir nach dem Essen (das übrigens nicht mal geringfügig besser war, als auf Velidhu) noch ein Bier trinken und gingen zur Bar. Da gibt es dann draußen im Sand (vor dem Pool) nur 4 Tische mit dick gepolsterten Sesseln und Glasplattentisch. Dann bringt der Kellner das Bier (10,-$), legt einen Stoffuntersetzer unter das Glas, eine Stoffserviette daneben und ein Schälchen mit Knabberzeug dazu...

Da hab ich mit einer Gewissen Wehmut an Velidhu gedacht, wo ich zwar auf weißen Kunststoffstühlen am weißen Kunststofftisch gesessen hab, und das Bier auf einen ordinären Bierdeckel gestellt bekam, aber das Meer direkt vor den Augen und die Füße im Sand hatte und außerdem noch einen kleinen Plausch mit dem Kellner halten konnte.

Selbst wenn ich die Möglichkeit hätte, für denselben Preis zwischen Velidhu und Velassaru zu wählen – ich würde mich ohne zu zögern für Velidhu entscheiden.

Dirk&Angela

Velidhu Island Resort vom 07.03.2009-19.03.2009

Dies war unser erster Besuch auf den Malediven.
Wir sind mit Emirates von Frankfurt über Dubai und von dort nach Male geflogen, da wir auf der Rückreise einen Stopp-Over in Dubai gebucht hatten. Dies ist definitiv die anstrengendere Wahl, um auf die Malediven zu kommen. Ich würde zukünftig nur noch einen Direktflug wählen, obwohl der Flieger von Emirates wirklich topp ausgestattet ist und sehr nettes Personal hat.

In Male angekommen, haben wir uns am Thomas Cook Schalter gemeldet. Da haben wir etwas zu trinken erhalten und wurden dann an das MAT (Maldives Air Taxi) Station weiterverwiesen. Dort haben wir unser Gepäck abgegeben und wurden mit einem kleinen Bus zum MAT-Flughafen gefahren. Unser Flug hatte (auf unerklärliche Weise) 2 Stunden Verspätung, aber so konnten wir das bunte Treiben am Flughafen in Ruhe verfolgen und eben gleich die maledivische Ruhe kennen lernen.
Empfehlenswert ist auf jeden Fall, dass man sich schon leichte Kleidung und Flip Flops ins Handgepäck packt, damit man sich gleich umziehen kann, um die schönen Temperaturen zu genießen. Ein Flug mit dem Wasserflugzeug ist auf jeden Fall auch empfehlenswert, weil man da nur 25 Minuten unterwegs ist. Mit dem Speedboot dauert die Fahrt sonst noch mal 2,5 Stunden. Außerdem ist die Sicht aus dem Wasserflugzeug, sowie Start und Landung einfach einmalig.
Ihr braucht Euch keine Sorgen machen, es ist dort ganz normal, dass die Piloten barfuss oder in Flip Flops fliegen!!!

Als wir dann endlich auf Velidhu angekommen sind, wurden wir am Steg gleich von dem Inselchef und der Reiseleitung empfangen. Dann wurden wir zur Rezeption geführt (sofort Flip Flops aus und bis zur Abreise nur noch barfuss gelaufen!) und haben einen Begrüßungscocktail bekommen sowie erste Infos und unsere Bungalow-Schlüssel. Wir hatten vorher per E-Mail auf der Insel um ein bestimmtes Strandbungalow gebeten und das hat auch super geklappt. Hatten uns aufgrund der Reiseberichte und der Karte eins ausgesucht. Strandbungi Nr. 151 :o) und unsere Wahl war wirklich super. Wir waren direkt an der Lagune.
Wir können diesen Teil der Insel auf jeden Fall mehr empfehlen, als den vorderen Teil, weil vorne eben immer die Wasserflugzeuge ankommen und abheben, aber dort auch die Tauchschule ist und der Generator. Wenn man es also lieber ein bisschen ruhiger mag, dann sollte man den hinteren Teil der Insel wählen. Da laufen einfach nicht so viele Leute vor der Hütte rum. Der Bungi war sehr geräumig und zweckmäßig eingerichtet. 2-3x am Tag wurde unser Bungi gereinigt. Das geschah auch immer, als wir nicht da waren. Das war wirklich optimal. Jeden Abend wurde unsere Decke anders gefaltet und schön dekoriert.
Wir haben uns auch einen Wasserbungi angeguckt, hätten aber nicht tauschen wollen. Die Wasserbungis sind zwar moderner und schicker eingerichtet, aber man hat keinen eigenen Strandabschnitt und die Liegen vor der Tür. Es gibt keinen direkten Zugang zum Meer. Und für den Preis, waren wir froh, dass wir uns richtig entschieden hatten.

Wir hatten AI und haben das auch sehr genossen. Das Essen gab es immer in Buffetform und es gab jeden Abend ein anderes Themenbuffett, so dass man immer was zu essen gefunden hat. Allerdings ist das Essen recht scharf, da die Köche aus Sri Lanka kommen. Trotzdem lecker!!! Morgens empfehle ich vor allem die Waffeln…jamjam
Man bekommt am ersten Tag einen festen Tisch im Restaurant zugewiesen und hat einen festen Kellner. Wir hatten Ibrahim und er war total klasse. Überrascht ihn, wenn ihr ein paar Worte „maledivisch“ könnt….Wir hatten einen Platz im „Raucher“bereich. Das ist der hintere Teil im Restaurant. Dort ist es nicht ganz so eng wie vorne im Nichtraucherbereich und auch etwas ruhiger. Und wenn dort wirklich jemand raucht…kein Problem, es ist alles offen und man riecht fast nichts.
Was wirklich stimmt, ist, dass man sich beim Essen wundert, wo die ganzen Leute herkommen. Denn man sieht wirklich tagsüber kaum jemanden. Es sei denn man ist an der Strandbar. Ich wollte das ja aus den Berichten nicht glauben, aber es ist wahr. Wir waren ganz oft ganz alleine in der schönen Lagune. TRAUMHAFT!

An der Strandbar hat man immer einen Platz bekommen, egal zu welcher Zeit. Das war super.
Abends wird dort ab 21.30 Uhr immer ein kleines Programm gemacht. Wir fanden es sehr nett. Vor allem der Live DJ war super.
Nachmittags sind immer die Papageien in der Strandbar, die sich auch auf alle stürzen, die ein Sandwich essen oder eine leuchtende Orange im Cocktail haben. Sie sind ganz zutraulich, aber auch richtig frech. Insgesamt gibt es 3 Pärchen.

Das Hausriff war wirklich direkt vor der Tür. Ich bin vorher nie geschnorchelt und habe mir meine Ausrüstung dort ausgeliehen (bei AI enthalten). Habe einen Tag in der Lagune geübt und dann ging es los. Es war einfach super schön und wir haben Delfine direkt an der Riffkante gesehen, Muränen, eine Schildkröte, Haie….usw. Es war jeden Tag ein Erlebnis.
Mein Freund hat noch einen Schnorchelausflug zu den Mantas mitgemacht. Das war auch total klasse und auf jeden Fall empfehlenswert. Außerdem hat er einen Schnuppertagtauchkurs gemacht und wurde wirklich infiziert. Auf 12 m Tiefe sieht man einfach die schönsten Sachen. Allerdings muss man fit und gesund sein, um daran teilzunehmen. Solltet ihr irgendwann mal eine OP am Knie oder sonst was gehabt haben, nehmt euch am besten gleich ein Attest aus Deutschland mit, dass ihr tauchen dürft. Sonst müsst ihr da zum Insel-Doc und der lässt sich das mit 30 USD bezahlen. Ihr könnt dort auch einen richtigen Tauchschein machen, aber dafür hatte er dann leider keine Zeit mehr.

Um 17 Uhr wird immer Beachvolleyball gespielt. Einfach dazugesellen. Macht richtig Spaß. Der Insel-Doc spielt auch gerne mit. ;o)

Den Spa-Bereich haben wir gar nicht genutzt, sei hier aber auch noch kurz erwähnt.

Das Wetter war die ganze Zeit total super. Wir hatten nur 1x für 10 Minuten Regen. Aber auch da war es warm.
Wir empfehlen Euch wirklich nur ganz dünne Kleidung mitzunehmen. Schuhe werden (außer vielleicht FlipFlops) wirklich keine benötigt.
Da man auf der Insel so gut wie nichts kaufen kann, braucht ihr außer Trinkgelder (Dollar) auch absolut kein Bargeld. Wenn ihr z.B. einen Ausflug mitmacht, wird das aufs Zimmer geschrieben und bei Abreise bezahlt. Am besten mit Karte. Das ist wirklich gut organisiert.
Nehmt Euch auf jeden Fall Sonnenmilch mit hohem Sonnenschutzfaktor mit….und bloß nicht daran sparen. Wir haben für 12 Tage fast 3 Flaschen von Rossmann verbraucht (50!, 30 und 20).

Velidhu ist absolut empfehlenswert!!! :o)

Wir sind jetzt absolut im Malediven-Fieber und sparen auf einen neuen Urlaub!

Stephi und Norman

Reisebericht Velidhu Island Juli/August 2008

Velidhu ist eine schöne kleine Barfuss-Insel mit 20 Wasserbungalows (Doppelbungalows) und 80 Einzel-Strandbungalows. Die Strandbungalows sind schön etwas in die Jahre gekommen, doch für uns das Wichtigste sie sind sauber. In Berichten von Vorgängern habe ich gelesen, dass sie nicht ordentlich gereinigt wurden. Dem kann ich nicht zustimmen. Unser wurde immer nass gewischt und war sauber. Es werden jetzt auch gerade Renovierungsarbeiten durchgeführt. Neue Duschvorhänge angebracht usw. Wir sind dann nach 10 Tagen auf einen Wasserbungalow gezogen, was dann nochmals viel schöner war, da er doch viel komfortabler ist. War beides eine tolle Erfahrung.

Wir können von der Lage die Strandbungalows Nr. 159, 165 und 163 sehr empfehlen. Direkt am Strand. Das AI-Programm war sehr gut, Essen im Bueffetform, ich würde sagen, es war immer für jeden etwas dabei. Auch die Getränkeauswahl war sehr gut, wenn hier manche sagen die Cocktails schmecken nicht... man muss nur das Richtige bestellen oder einfach sagen, nicht soviel Alkohol. Noch ein Vorteil - Cola light ist auch im AI enthalten, was nicht im Prospekt steht!

Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals waren aussergewöhnlich gut. Noch nie hatten wir so freundliches Personal auf den Malediven (waren schon 9x). Der Kellner, wir hatten Glück, wir bekamen Harris - war super aufmerksam! Auch das Küchenpersonal war so nett, nie schlecht gelaunt. Der Highlight an der Strandbar ist Mahinda. Ihn werden wir nie vergessen, ein ganz lieber zuvorkommender Inder, immer zu Späßen bereit und sehr bemüht deutsch zu lernen. Personal mit Herz kann ich hier nur sagen, es geht hier nicht nur ums Trinkgeld. Es gab eine deutsche Reiseleitung. Stefanie - eine sehr kompetente Reiseleiterin. Hat für alle Probleme ein Ohr und macht alles möglich!

Das Hausriff ist das Highlight überhaupt. Man hat richtig schöne Korallenblöcke und alles blüht. Auch die Fischvielfalt ist enorm. Wir haben fast alles an Fischen gesehen. Große Haie, Hausschildkröte, Riesenqualle, Barakuda und veile schöne andere Riffbewohner. Das Mantaschnorcheln war traumhaft und der Tipp überhaupt.

Zimmer: Die Einzelbungalows waren recht geräumig. Die neuen Bungalows haben im Bad noch etwas mehr Ablagemöglichkeiten. Ein offenes Regal diente als Kleiderschrank. Klimaanlage, Minibar , Wasserkocher, Terasse waren vorhanden. Wir hatten den Bungalow 159 und waren mit der Lage sehr zufrieden. Nach 10 Tagen wechselten wir aufs Wasser, diese Bungalows haben definitiv 1 Stern mehr. Man hat ein besseres Bad, mehr Platz, ein Sitzecke und einen TV. Wir haben beides sehr genossen!!! Und eins ist sicher... Velidhu wir kommen wieder.
Carmen und Peter

Velidhu Island vom 22.09. - 07.10.2008

Anreise: Direktflug von München nach Male mit LTU. Weiter gings mit dem Wasserflugzeug nach Velidhu. Nach halbstündigen Flug mit einer Zwischenlandung wurden wir sehr freundlich vom Hotel-Management und der Reiseleiterin Stephanie in Empfang genommen. Check-in war in 5 Minuten erledigt, da wir die einzigen Gäste waren, die an diesem Tag angereist sind. Bereits vor Antritt der Reise haben wir uns einén Bungalow reservieren lassen, was auch super geklappt hat. Wir hatten Bungi 165, direkt in erster Reihe mit super Strand. Der Bungi war groß und zweckmäßig eingerichtet. Es gab eine Minibar und einen Wasserkocher, eine große Terrasse befand sich davor.

Das Personal war außerordentlich freundlich und hilfsbereit. Man bekommt am ersten Tag einen Tisch mitsamt Kellner zugewiesen, der einem den kompletten Urlaub über erhalten bleibt. Das Essen war sehr gut, es gibt täglich andre Motto's (z. B. italienisch, thailändisch, arabisch, japanisch, maledivisch etc.). Das Salatbuffet hätte etwas abwechslungsreicher sein können, war aber trotzdem in Ordnung. Auch verschiedene Desserts und Früchte werden angeboten.
Der Bungi wurde zweimal täglich gereinigt und es gab täglich frische Hand- und Strandtücher. Leider gab es mit E-Plus Handy's keinen Empfang. Jedoch konnte man bei der Reiseleitung eine maledivische Prepaid-Karte für's Handy kaufen. Dies íst auch sehr empfehlenswert, denn normalerweise kostet eine Minute 4 $, mit der Karte nur 0,4 $ (kein Schreibfehler, also eine Minute kostet 40 Cent).

Die Insel verfügt über eine großes Hausriff, das man direkt über einen Steg erreichen kann. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Fische und sogar eine Schildkröte, die man gelegentlich zu Gesicht bekommt. Es werden auch Schnorchel-Ausflüge angeboten, auf denen man Mantas antreffen kann. Während unseres Aufenthalts haben wir drei Mal Delfine gesehen. Einmal war eine ganze Familie mit ca. 10 - 12 Stück zu sehen. Sie sind gemütlich an der Riffkante (ca. 20 m vom Strand) der Insel entlang geschwommen.

Die Insel wird unter anderem auch noch von ca. 5 Flughunden, mehreren kleinen Laufvögeln, 2 Katzen, 2 Graureihern, Raben, Beo's und andren Vögeln bewohnt. Man sollte sich vor den 2 Sittichen und den 2 kleinen Papageien in acht nehmen. Sie sind sehr zutraulich und zahm. Allerdings neigen sie dazu, die Verschlüße von Hals- und Armketten mit dem Schnabel zu öffnen (kaum zu glauben, aber wahr).

Morgens wird man hin und wieder vom Konzert sämtlicher Vögel der Insel geweckt. Dies beginnt so gegen 4.30 Uhr und kann auch mal 2 - 3 Stunden andauern. Ohrstöpsel sind daher nicht verkehrt. 

Es gibt auch einen Spa-Bereich, in dem man sich gründlich verwöhnen lassen kann. Deutschsprachige Tauchschule vorhanden.

In den 2 Wochen hat es insgesamt ca. 2 Stunden geregnet. Ansonsten überwiegend Sonnenschein, teilweise mit ein bisschen Bewölkung (die aber eher angenehm war). Das Wasser war keine wirkliche Abkühlung, sondern hatte die Temperatur einer Badewanne. 

Der Urlaub verging wie im Flug. Es hat uns sehr gut gefallen und wir werden die Insel bestimmt noch einmal besuchen. Sie ist auf alle Fälle úneingeschränkt zu empfehlen. Wir waren bisher auf Sun Island, Summer Island, Holiday Island und Thulagiri und hatten daher mehrere Vergleichsmöglichkeiten. Velidhu war von allen bisher besuchten Inseln diejenige, die uns am Meisten zugesagt hat.

Marion und Uwe

Velidhu vom 2. April bis 16. April 2008, leider zu Ende


Hallo, wir sind seit 4 Tagen von Velidhu zurück
Dies war unser 3. Urlaub auf Velidhu. Diesmal zu 4 Pers. Hatten ursprünglich Herathera gebucht , aber nach den vielen Berichten die uns überhaupt nicht gefallen haben, haben wir, nach dem Velidhu wieder zu buchen war kurzfristig umgebucht. Wir sind am 2.4.auf der Insel angekommen und hatten einen super Empfang, sämtliche Manager, Angestellte und die Crew der Tauchschule haben uns am Steg Empfangen. Wir waren die ersten Gäste nach dem die Insel wieder geöffnet hatte.

Wir sind mit Thomas Cook geflogen und zwar mit einer 757 330.  Leider ging es nicht non Stopp sondern über Ras Al Khaimah
Wir hatten eine Email an das Resort geschickt und um einen Bungalow zwischen 158 und170 gebeten. Wir bekamen 159 und 163 waren sehr zufrieden.   
Die Zimmer wurden zweimal am Tag gereinigt. Die Betten wurden alle 3 Tage die Handtücher jeden Tag gewechselt. Wir hatten auch keine Probleme mit den Liegen am Strand, haben immer eine in der Nähe unseres Bungalows gefunden. Wir hatten All Inkl. gebucht und ich muss sagen es hat sich gelohnt, nicht das wir es übertrieben haben. Wenn man taucht braucht man eben mehr Flüssigkeit. Wenn man Abends noch an der Bar sitzt und den Tag revue passieren lässt, geht doch so mancher Cocktail, alkoholisch oder antialkoholisch oder auch mal ein Bier durch. Das Essen war sehr gut. Die Kellner immer freundlich.
Das Tauchen war wie immer spitze.  Nur ein Manko hat die Tauchbasis, sie hat nur 10 l Luftflaschen, aber 10 und 12 l Nitrox  Flaschen. Wer also nicht mit Nitrox tauchen darf und viel Luft brauch hat einen kleinen Nachteil.

Die Insel wird übrigens nicht geschlossen, der Inselbesitzer hat die Insel wieder übernommen und wird nach und nach die Bungalows renovieren und mit neuen Bädern und  möbeln ausstatten. Auch die Tauchbasis wird weiter von Eurodivers betrieben. Wenn jemand den Tauchlehrern etwas gutes tun will. Bringt ihnen Haribokonfekt und Schokolade mit
Wir können Velidhu nur empfehlen und freuen uns schon aufs nächste mal
 
Wilhelm und Monika Kroll

 

Velidhu 27.12.07 bis 10.01.08

Zunächst einmal muss ich sagen, dass die Reiseberichte hier so gut sind, dass wir wirklich alles so vorgefunden haben. Also spare ich mir viel davon, hier noch einmal zu schildern.

Wichtig ist aber evtl. dass die Schließung der Insel sich wohl nicht so gravierend auswirken wird. Zumindest meinten die Leute vor Ort, dass nur mehr oder weniger renoviert wird und auch die Angestellten, mit denen wir sagten, dass sie weiter beschäftigt sein würden. Aber wer weiß schon, was dann ein neuer Besitzer macht.

Ich habe keinerlei Abstriche an Service und Pflege der Anlage feststellen können.

Also, Anreise lief mit Condor im Nachflug problemlos, auch die weiterreise per Wasserflugzeug. Auch der Rückflug dann super schnell, ohne große Formalitäten. Ein bisschen Sand und Muscheln vom Strand, die meine Tochter gesammelt hatte hatten wir in einer duchsichtigen Plastiktüte und immer gleich gezeigt. Gab gar keine Probleme - wir wurden damit durchgewinkt.

Die ganze Zeit hatten wir Sonne, nur nach Neujahr ein Gewitter und zwei Tage Regen.

Das Buffet in der Silvesternacht war traumhaft, so wie ich auch generell sagen kann, dass man wirklich immer etwas findet. Für meinen Geschmack sogar zuviel importiert (was brauche ich z.B. Krokodil und Känguruh und norwegischen Lachs). Hätte ruhig mehr einheimischer Fisch sein können. Nachspeise für meinen Geschmack viel zu süß, aber es gab auch immer genug Obst.

Super Betten in den Bungalows und auch mit dem Zustellbett für meine Tochter geräumig genug. Wir hatten den Nr. 112 und würden den beim nächsten Mal wieder nehmen. Wir haben auch die vielgepriesenen anderen Bungis gesehen, würden aber von der Lage her keinesfalls tauschen. bei uns konnte unsere Tochter in wenigen Metern im Wasser der Lagune schwimmen und spielen und auch ich und meine Frau konnten ohne große Wellen prima gleich vom Strand aus losschwimmen. Generator störte nicht, wenn die Klimaanlage läuft ist die sowieso lauter. Und auch die Bar war weit genug weg. So viel läuft da aber sowieso nicht. Wasserbugis würden wir nie nehmen.

Zur Tauchschule können wir nix sagen, sind nur täglich geschnorchelt. Das Wassersportcenter hatte eigentlich nie was zu tun. Wozu braucht man auch Bananenboote auf den Malediven. Ein paar Tage vor unserer Anreise war ihnen wohl einer mit dem Gleitschirm abgestürzt. Aber näheres weiß ich nicht.

Liegen waren überhaupt kein Problem, auch wenn dann ab 6.1. etliche Leute kamen, die anfingen, Liegen von irgendwoher zu ihrem Strandabschnitt zu schleifen und mit Handtüchern zu "reservieren".

Gäste: sehr viele Franzosen, dann italiener, Engländer, deutsch, Japaner und ein paar wenige Russen.

Wir hatten all inclusive, was sich nicht gerechnet hat. Wussten wir vorher, da wir fast nur Wasser und höchstens alle 2-3 Abende auch mal nen Glas Wein trinken. Cocktail würden wir gerne trinken. Da gibt's auch etliche für all-inclusive-Gäste, aber die leute in der Bar machen so schlechte Cocktails (miser saft und massen billigen Alkohols), dass mir nach dem zweiten Versuch die Lust daran komplett vergangen ist.

Wir machen all-inclusive auch nur, weil wir uns einfach nicht weiter drum kümmern wollen. Aber nächstes Mal würden wir das auf Velidhu nicht mehr machen, denn es war eindeutig ein Service-Unterschied. Man musste mehrfach nach der Karte für AI-Gäste fragen und auch generell war die Bedienung schleppend. Wenn zeitgleich oder kurz danach noch ein nicht-AI-Gast etwas bestellte, wurde der sofort mit Höchstgeschwindigkeit bedient. Ist nicht weiter schlimm, weil Zeit hat man ja genug, aber nervig, immer erinnern zu müssen. Auch nachschenken von Tee und Kaffee ging etwas sehr schleppend. Ausnahme: unser Kellner holte die warme Milch für unsere Tochter schon, wenn er uns Richtung Restaurant kommen sah.

Gruss
Udo

Velidhu 21.10.07 bis 04.11.07

Da die Insel aller Wahrscheinlichkeit im Frühjahr 2008 geschlossen und eventuell umgebaut wird, möchte ich mich kurz fassen, da sich vieles doch immer wiederholt.

Also, Anreise lief mit Condor im Nachflug gut. Nach Ankunft wurden wir nach der Passkontrolle draußen sofort in Empfang genommen. Die Fahrt mit dem Speedboot fanden wir gang in Ordnung, die See war ein wenig unruhig, und waren dann nach 1,5 Stunden auf Velidhu.

Dort kleiner Empfangscocktail, Papiere ausfüllen und ab zum Bungalow.
Anschließend schnell umziehen und baden gehen.

Zur Insel ist zu sagen. Sehr üppig bewachsen, Wege alle mit Sand (allerdings darunter Beton), sehr gepflegter Gesamteindruck. Die Insel ist zu ca. 95% am Strand zu umrunden, teilweise muss man durchs Wasser laufen (z.B. bei der Wassersportschule) oder kurz auf den Weg gehen. An gewissen Stellen sind einige Sandsäcke vorhanden. Wellenbrecher störten nicht obwohl man diese gesehen hat, sahen aber sehr natürlich aus.

Essen: Frühstück nichts atemberaubendes, das übliche halt. Mittags und Abends Büfett im Wechsel mit verschiedenen Themen (Italienisch, Indisch etc.). Immer verschiedene Sachen zur Auswahl, aber auch nicht eine besonders große Vielfalt (war auf Reethi Beach Resort besser). Man hat dennoch immer etwas gefunden, was auch gut schmeckte. Nachtisch war so lala, hier sind keine Meister vom Himmel gefallen und einfach zu wenig Obst zur Auswahl.

Bungis: Die Art der Bungis, Rundbau, hat mir sehr gefallen. Bett wie immer hart, aber meinem Kreuz bekommt dieses sehr. Zimmer immer sauber und Ordentlich. Dennoch, die Bungis sind dringend überholungsbedürftig (Fliesen platzen ab, Fugen nicht ansehnlich, Toilettenspülung kann auch schon mal ausfallen etc.).

Tauchschule: Ich selber tauche nicht, aber einer unserer Mitreisenden ist getaucht und soll von der Führung etc. ganz gut sein, nur die Tauchspots waren nicht so besonders.
Wassersportschule: Waren unterbeschäftigt, deshalb haben die uns und die Kinder für den geringen Preis jeweils zwischen 30 bis 45 Minuten durch die Gegend gefahren, anstatt 15 Minuten.

Bedingt durch den vielen Wind den wir hatten war das Schnorcheln am Hausriff kaum möglich. Die Fischlis haben sich deshalb wahrscheinlich auch in tiefere Regionen verdrückt. An den letzten beiden ruhigen Tagen konnte man nun auch vieles sehen (im Vergleich zu Reethi Beach fande ich es aber schlechter).
Wegen des Wellenganges hatte die Tauschschule auch oft geschlossen und der Transfer mit dem Speedboot war auch nicht möglich.

Verbesserungvorschläge für die neuen Inselbetreiber: Liegen für jede Hütte zuteilen mit Nummern dazu (Mallorcafeeling vermeiden, wie es jetzt ist), den Landeplatz für die Flugzeuge weiter aufs Meer verlegen um die Abgasbelästigung auf der Insel zu vermeiden, die Getränge an der Bar verbessern (Bier war teils nicht zu trinken, Cocktails standen vor Alkohol und schmeckten entsprechend, richtigen O-saft verwenden und nicht dieses miese Konzentrat).

Wetter war sonst top in den zwei Wochen und Mücken gleich null (einen Stich und das ohne Autan oder ähnliches).

Die Insel müßte meiner Meinung nach nur ein wenig renoviert werden ohne daraus gleich wieder ein Luxusresort zu machen, denn sie würde so ihren natürlichen Charme behalten und währe dann auch noch zu bezahlen.

Is jetzt wohl doch wieder ein wenig länger geworden als gedacht, aber macht nichts.

Wir waren jetzt das vierte mal auf den Malediven und unsere Mitreisenden haben sich wohl daran angesteckt und fliegen mit Sicherheit wieder hin.

Ekki

Reisebericht Velidhu
Ich war vom 23.04. – 04.05.07 auf Velidhu. Meine Familie (Eltern, Schwägerin, deren Mutter und mein Neffe) vom 20.04. – 03.05.07 !!

Flug mit Qatar Airways von Frankfurt über Doha nach Male. Der Aufenthalt in Doha beim Hinflug war ca. 2,5 Stunden beim Rückflug konnte ich direkt in die Maschine nach Frankfurt umsteigen. Trotz meiner panischen Flugangst habe ich mich bei Qatar sehr gut aufgehoben gefühlt. Werde bei meinem nächsten Malediven Besuch mit Sicherheit wieder mit Qatar fliegen.

Erster Eindruck:
Die Insel ist relativ dicht bebaut. Einige Strandbungalows stehen in 2. bzw. 3. Reihe. Aber das stört nicht besonders. Die Insel war zum Zeitpunkt meines Besuches, lt. Ali, zu 95% ausgebucht. Man hatte aber nie das Gefühl, dass es überlaufen ist. Im Gegenteil. Beim Abendessen wunderte man sich, wo die ganzen Leute herkommen.
Die Strandbungalows sind sehr groß und zweckmäßig eingerichtet. Klimaanlage und Ventilator sind vorhanden.
Wenn die Insel ausgebucht ist, kann es passieren, dass man für 1-2 Tage in den 2 stöckigen "Staff" Quartieren untergebracht wird. Das ist mir passiert, hat mich aber nicht gestört. Im Gegenteil. So kam man ziemlich schnell mit den Leuten ins Gespräch.
Die Wasserbungis sollen etwas besser ausgestattet sein. Aber mich persönlich haben sie nicht vom Hocker gerissen. Da hat mir mein Strandbungi Nr. 139 viel besser gefallen. Palmen, viel Grün, wunderschöne Blütenbäume drumherum und ein fantastischer Blick auf die Lagune. Außerdem habe ich ja kaum Zeit im Bungi verbracht.
Auf der Insel waren viele Italiener, Deutsche, Schweizer und die letzten 4 Tage auch Russen.

Es tauchen immer wieder Diskussionen auf, welcher der beste Srandbungi ist. Ansichtssache. Ich hatte die Nr. 139 und war total zufrieden. Die Nähe zum Meer und der wunderschöne Blick auf die Lagune waren atemberaubend.
Ich hatte einen Speedboat Transfer gebucht, wurde aber mangels Teilnehmer auf das Wasserflugzeug umgebucht. Ein Erlebnis. Auf dem Hinflug hatte ich das Glück, dass wir erst Angaga angeflogen haben und dann ging es über das komplette Ari-Atoll nach Velidhu. Ein Traum. Der direkte Rückflug nach Male war nicht ganz so spektakulär.
Auf der Insel gibt es das Restaurant, Rezeption, die Bar, ein Grill-Restaurant, eine kleine Boutique, das Spa-Center und einen Juwelier (!!!).
Ausflüge z. B. Manta-Schnorcheln etc. werden auch angeboten. Ich kann diesen Ausflug nur bedingt empfehlen. Wir waren mit 2 Booten unterwegs (ca. 30 Leute) und es hat sich nur ein Manta blicken lassen, der dann von den vielen Menschen regelrecht gejagt wurde.
Einen Tag später hatte ich das Glück einer Mantabegegnung beim schnorcheln am Hausriff. Dies ist mir dann noch 3 x (!!!) passiert. Traumhaft.
Wer Unterhaltung braucht, kann in der Bar an Krabbenrennen, Bingo spielen etc. teilnehmen. Wer Ruhe sucht, hat immer die Möglichkeit ein einsames Plätzchen zu finden.

Das Personal ist immer super freundlich. Englisch sprechen alle. Die "Laubkehrer" freuen sich immer über einen "kleinen Plausch" und ein freundliches Wort.
Auch die Mitarbeiter an der Rezeption sind immer hilfsbereit und haben für alle Belange ein offenes Ohr. Hier noch mal ganz liebe Grüße an Ali, der alles so wunderbar für mich organisiert hat.
Einzig der Neckermann-Reiseleiter war bei vielen Gästen nicht ganz so beliebt. Ich hatte mit Ihm nichts zu tun, weil ich die Insel direkt gebucht hatte. Aber viele Gäste fühlten sich von Ihm in Stich gelassen.
Im Restaurant bekommt man einen festen Tisch und Kellner zugeteilt. Mit Abdulla (Haris) hatte ich das "große Los" gezogen. Er hatte einen wunderbaren Humor und wir hatten verdammt viel Spaß zusammen. An meinem letzten Abend hat er mir meinen Tisch wunderbar dekoriert und auch am Morgen meiner Abreise stand er 6:00 Uhr am Flugzeugsteg um mich zu verabschieden. Da hatte ich einen Riesen-Kloß im Hals.

Die Speisen-Auswahl im Restaurant ist riesig. Wer hier nichts findet ist selber schuld. Es gibt auch immer verschiedene Themenabende.
Nimmt man am Nachtangeln etc. teil, bekommt man am nächsten Abend seinen Fisch direkt am Tisch serviert. Mein Vater hatte Geburtstag während unseres Aufenthaltes. Er bekam den Tisch wunderbar dekoriert und einen Geburtstagskuchen gab es auch.
Es gab Suppen, verschiedene Salate, mehrere warme Gerichte, Reis, Nudeln, Fisch, reichlich Obst. Ich habe auf jeden Fall nichts vermisst.
Und richtig gut gewürzt waren die Sachen. Für einen "Scharf-Liebhaber" wie mich, ideal.

Die Insel eignet sich hervorragend zum schnorcheln. Jeden Tag gab es etwas neues zu entdecken. Die schönste Zeit war immer morgens kurz nach 6. 00 Uhr. (Jaaaa - früh aufstehen lohnt sich!!!)Kleine Haie, Mantas, Muränen - alles war da. Die Sicht war super gut und es waren kaum Schnorchler unterwegs. Auch einen Sonnenauf- und Untergang sollte man sich nicht entgehen lassen.....
Die letzten beiden Tage waren sehr hohe Wellen.Am letzten Tag war schnorcheln verboten. Wer die roten Fahnen ignoriert hat, war selbst schuld.
Eine Tischtennis Platte ist auch vorhanden. Volleyball wurde auch öfter gespielt. Die Kellner spielten Nachmittags ca. 16: 30 Uhr immer Fußball und haben uns animiert mitzumachen.
Es gibt eine Bücherecke, wo jeder ein Buch seines Geschmackes finden kann.
Liegen stehen genügend zur Verfügung. Jeder Bungi hat 2 Auflagen und auch Strandtücher sind vorhanden.

Die Bungis werden 2 x am Tag gereinigt. Auch sonst wird Sauberkeit überall groß geschrieben. Ich hatte kein Problem damit barfuß auch eine Toilette im Restaurant oder Bar zu betreten. Alles war immer wie "geleckt". Zu jeder Uhrzeit.
An das brummen der Klimaanlage im Zimmer gewöhnt man sich relativ schnell. Vom Generator im Inselinneren habe ich auch kaum etwas mitbekommen.
Wer Interesse hat, sollte sich unbedingt mal das "Herz der Insel" anschauen. Die Leute von der Wäscherei, etc. freuen sich total über einen Besuch.

Mein Handy (E-Plus) hat funktioniert. Telefonieren ist aber sehr teuer. Ich mußte meinen Rückflug bei Qatar Airways bestätigen und hatte für ca. 3, 5 min. Telefongespräch ca. EUR 18,-- am Bein. Am besten bei Ankunft ne SMS schreiben und dann das Handy für den Rest des Urlaubs "einmotten."
In die Reiseapotheke gehört auf jeden Fall ein Mittel gegen Durchfall, Sonnenschutz (hoher Lichtschutzfaktor) und evtl. Ohrentropfen. Beim schnorcheln am besten ein T-Shirt tragen.
Mücken gab es auf der Insel KEINE !!!! Ein Segen.
Ich kann die Insel uneingeschränkt empfehlen. Für mich war es DER TRAUMURLAUB.
Vielen Dank noch mal an all die wunderbaren Menschen auf der Insel, die das alles ermöglicht haben. Ganz besonders an ABDULLA und ALI. Wir sehen uns BALD wieder !!!!!!

Mai 2007
Sandra aka „Raven“

velidhu 2007 – Malediven – Maledives – Velidhoo Island – North Male Atoll

once maledives, always maledives! Nach diesem Motto ging es mal wieder zum dritten Mal in das rund neun Flugstunden entfernte Traumziel. Nirgendwo kann man so ein Islandfeeling erleben wie dort. Diesmal haben wir uns nach zweimaligem Eriyadu-Aufenthalt die 4-Sterne-Insel Velidhu im Nord Male Atoll ausgesucht. Wunderbare Tauchziele, ein großes Hausriff, der Preis (AI) und relativ gute Reiseberichte sprachen im Vorfeld für die Insel.

Am 8. März war es dann soweit. Mit einer gehörigen Portion Viren und Schnupfen im Gepäck machten wir uns auf nach Frankfurt zum Flughafen und gingen an Board der Condor Boing 737. Der typisch unbequeme aber ruhige Flug mit lausigen klimatisierten 18°C gab uns dann gemeinsam den Rest. Der ganze Flieger war kontaminiert. Jeder hustete und kotzte vor sich hin. Immerhin bekamen wir von den Stuarts eine eigene mittlere Sitzreihe, wo wir einigermaßen gut schlafen konnten. Nun hieß es Augen zu und durch und waren froh die ersten Sonnenstrahlen durch die Kabinenbullaugen zu spüren. Es war ein schönes Gefühl endlich wieder zu Hause zu sein.

Sofort an die Hitze gewöhnt, ging es durch die Passkontrolle, zur Gepäckausgabe und dann bei Neckermann sich anmelden.

Zur Insel: Eigentlich kann man wirklich nicht meckern. 4 Sterne sind gerecht. Keine oder sehr wenige Moskitos, hoher Sauberkeitsstandard, eine perfekt ausgebildete und freundliche Crew und geniales abwechslungsreiches Essen ließen uns dem eigentliche Ziel, dem Tauchen, die volle Aufmerksamkeit zukommen lassen. Die Bar ist nur zu empfehlen, gerade wenn man AI gebucht hat. Wir waren im Bungalow 174 untergebracht, Freunde in 177. Das ist unserer Meinung die schönste Ecke der Insel, zur Tauchbasis sehr abgelegen.

Hausriff: Unser eigentliches Ziel, relativ kostengünstig am Hausriff unsere Tauchgänge abzuhaken ließen wir schnell sein. Es gibt nur einen Ein-/Ausstieg und die Strömung war in dieser Zeit meistens heftig, für hin und zurück zu energieaufwendig. Ein zweiter Exit an der Tauchbasis wäre perfekt. Dann könnte man sich einfach in einem schönen Drifttauchgang von der Schönheit des Hausriffes begeistern lassen. Also nix mit Hausriff, sondern die kostenpflichtigen Tauchgänge buchen, die sich aber voll gelohnt haben. Bei 10 $ pro Bootstauchgang wird es schnell teuer.

Tauchen - Eurodivers: Man ist perfekt bei dem Eurodivers-Team mit der Leitung von Winnie aufgehoben. Mit der Devise: "Do kannsch net maule" erlebten wir die bisher schönsten Tauchgänge. 7-Sterne und mehr haben alle Tauchlehrer und die Crew verdient. Nicht Winnies Spruch "EuroDivers hat´s möglich gemacht", nein! "Die Crew hat es möglich gemacht!!!!!" und das über 100%.
Wenn Ihr Mantas sehen wollt, lasst Olli dabei sein. Der Mantaflüsterer hat meistens einen guten Riecher wenn es um die Segelnation geht ;-). Eine kleine Anmerkung und Tip: Winnie, die Tauchlampen sind der letzte Schr... - Da war das Nachttauchen auf Eriyadu mit schönen Kowalski Lampen ein Erlebnis.

Verwaltung / Neckermann: Die Betreuung durch einen Österreicher war sehr gut. Wenn es Herausforderungen gab musste man ihn einfach nur ansprechen. Zielführend wurde an der Lösung mit den Angestellten des Managements gesucht. Kleinigkeiten brachten uns einige Tage zum Wahnsinn (zumindest meiner Frau). Wir warteten trotz mehrmaligen Ansprechens auf einen funktionierenden Föhn.

SPA-MASSAGE-CENTER: Mitte auf der Insel ist ein Massageoase, der professionell von mehreren sehr freundlichen und hübschen Damen geführt wird. Am letzten Tag ließen wir uns beide mit einer Kopf, Nacken, Schultermassage und Rückenpeeling verwöhnen. Das ganze für 80$ pro Person. Sie bieten eine Bandbreite von Massagen und Relaxkuren an. Es lohnt sich zumindest ein Blick.

Was soll man da noch sagen? Fazit: Die 2 Wochen gingen bei dem perfekten Verhältnissen rasend schnell um und hatten durch die nicht geplanten Bootstauchgänge auch mehr gekostet. Wir hatten bereits im Vorfeld aufgrund des massiven Preisanstiegs der letzten Jahre nicht mehr vorgehabt auf die Malediven zu fliegen. Jetzt warten wir schon gierig auf die Sommerkataloge 2008, um vielleicht ein Schnäppchen zu erhaschen. Hauptsache Tauchen - Vielleicht klappt´s.

Wir waren vom 27. März 2007 bis zum 10. April 2007 auf Velidhu.

Es war unser erster Maledivenurlaub. Eigentlich hatten wir Machchafushi gebucht, aber das wurde nicht fertig - zum Glück. Für Velidhu hatten wir uns aufgrund der positiven Stimmen im Forum entschieden. Die sonstigen noch freien Inseln waren für uns indiskutabel (Sun Island etc.). Bedenken hatte ich hinsichtlich der Bungalows - einige schrieben ja doch, dass sie nicht mehr soo neu seien, wenn auch zweckmäßig. So war es ein Glücksfall für uns, dass noch ein Wasserbungalow frei war. Neckermann war übrigens sehr kooperativ bzgl. der Umbuchung.

Der Flug ging mit Condor. Personal und Service gut. Sitzplätze sehr eng. Transfer mit dem Wasserflugzeug. Sehr zügig, Aufpreis mussten wir zu unserer Freude nicht zahlen (hatten reichlich Übergepäck), der Flug war wunderschön. Kann man wirklich nur empfehlen.

Ankunft auf Velidhu: Sehr guter erster Eindruck - der sich dann auch den ganzen Urlaub lang bestätigte. Zügige Übernahme des Gepäcks, nette Begrüßung an der Lobby, rasche Übergabe des Zimmerschlüssels, Gepäck wurde gebracht.

Wasserbungalow: Kann ich jedem nur ans Herz legen! Die Einrichtung ist zwar nicht mehr neu, aber hübsch und gepflegt. Das Bad ist groß, gepflegt und sauber. Annähernd neuwertig. Ich bin sehr pingelig, habe mich aber sehr wohl gefühlt. Der Wasserbungalow ist jedoch keinesfalls als luxuriös zu bezeichnen. Das Bett steht mitten im Raum leicht erhöht. Das ist sehr schön, da man einen phantastischen Blick aus den großen Fenstern hat, der morgentliche Sonnenaufgang (wir hatten Nummer 217) war unbeschreiblich. Gardinen konnte man getrost auflassen, es kann niemand hereinschauen. An der Sitzecke ist eine Panoramascheibe im Fußboden, wenn man die abends beleuchtet, kommen viele Fische und auch mal ein Rochen vorbei. Das Bad ist leider nicht klimatisiert. Man muss die Tür zum Wohnraum auflassen, dann ist die Luft angenehm. Leider war das Bett für mich zu kurz (1,80 Meter), aber ansonsten doch bequem. Stauraum war genügend vorhanden (Schränke). Den Fernseher kann man vergessen (mini und rauscht), aber wer braucht schon Fernsehen, bei DER Aussicht. Adapterstecker sollte man mitbringen. Ungeziefer habe ich weit und breit nicht gesehen. Auch ein unbedingter Vorteil des Wasserbungis. Den einzigen Nachteil, den ich ausmachen konnte: Man hat zwar 2 Liegenauflagen, aber zu einer Strandliege zu kommen, dürfte doch recht schwierig werden. Uns hat es nicht gestört. Auf dem Balkon hat man zwei schöne Liegestühle.

Personal: sehr gut, sehr freundlich und trotz der Hitze durchaus flink. Wir waren mit unserem Kellner und unserem Roomboy sehr zufrieden. Adam, unser Kellner, brachte hinterher schon ohne Aufforderung "unsere" Getränke und unser Roomboy zauberte uns 3 mal eine tolle Blütenpracht aufs Bett. Da sah ich ihm gerne nach, dass der Spiegel nicht geputzt wurde und auch der Waschtisch nicht so ganz doll gesäubert wurde.

Sonnendeck der Wasserbungalows: Völlig schwachsinnig - ohne Sonnenschirm.

Hausriff: Einfach toll! Sehr guter Einstieg, wenn man ihn erstmal gefunden hat (der Steg an der Bar). Wunderschöne Korallen, alle Fische, die man sich vorstellt, jedoch wenig größere. Nur 1 x eine große Muräne, 1 x einen kleinen Hai, dafür ein Riesenschwarm Makrelen und ein kleiner Schwarm blauer Weißkehldoktoren. Immer gut auf die Strömung achten - immer erst gegen die Strömung und dann zurück. Es gibt nur den einen Ausstieg. Die Strömung war zwar fast immer nur schwach, aber trotzdem besser nie ohne Flossen!

Restaurant und Bar: sehr gut. Lage des Restaurants - na ja. Am Strand hätte es mir besser gefallen. War mitten im "Urwald", sehr luftig. Bar lag sehr schön am Strand. Speisen waren sehr gut, reichhaltig, immer heiß und schön dargeboten. Und ich bin verwöhnt. Die All-inklusive-Drinks konnt man vergessen. Cola light ist übrigens enthalten, auch wenn immer und überall was anderes steht und dies sogar bei der Begrüßung auf dem Info-Zettel von Neckermann noch draufstand. All-inklusive lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall!

Strandbungalows: Ich habe mir keinen von innen angeschaut, bei einigen stand jedoch oft die Tür auf. Ehrlich gesagt, fand ich sie nicht so den Brüller. Teilweise extrem im Dunkeln in den Büschen, da musste man sicher den ganzen Tag das Licht anmachen, keine großen Fenster, einige ohne schöne Aussicht, sehr zurückversetzt. Aber das ist sicher Ansichtssache. Mit Ameisen musste da aber wohl auch gerechnet werden. Ungezieferspray ist sicher nicht verkehrt. Dafür hat man natürlich schön die Möglichkeit, vor seinem Bungi zu liegen.

Tauchschule: Ich hatte zuerst so meine Probleme mit der frotzelnden Art von Winni und Co., aber das war nur der erste Eindruck. Die Eurodivers sind wirklich zu empfehlen. Winni gibt sich immer große Mühe, die "richtigen" Spots zur richtigen Zeit anzufahren. So wurde die Manta-Tour erst in der zweiten Woche angeboten, weil die Strömung wohl nicht passte. Dafür wurden wir dann in der Tat mit Manta-Erlebnissen belohnt, die uns vom Hocker gehauen haben. Auch die angebotenen Shark-Trips waren einfach nur toll. Das Equipment, die Tauchbasis, die Boote waren sehr gepflegt, immer sauber und die Guides waren sehr auf Sicherheit bedacht, hilfsbereit und ließen einen trotzdem auch zu zweit in Ruhe den Tauchgang machen. Alles bestens. Die Abrechnung zum Schluss war eine angenehme Überraschung: Kurzerhand wurde alles so zu Paketen zusammengestrickt, dass wir wirklich so wenig wie möglich zahlen mussten. Sehr vorbildlich!

Die Insel selber ist einfach nur traumhaft schön. Wie man sich so ein Paradies halt vorstellt. Überall kleine Schwarzspitzenbabyhaie, kleine Rochen, die fast bis in den Sand kommen. Für Kinder ist das allerdings vielleicht nicht so toll - ich weiß nicht, ob die Rochen nicht im schlechtesten Fall auch mal zuschlagen, wenn man z.B. versehentlich drauftritt. Wir haben die Insel abends immer im Sonnenuntergang umrundet - teilweise muss man dafür aber über Mäuerchen kraxeln, oder weiter außen rum gehen. Der Sand war puderzuckerweiß und fein.

Auf der ganzen Insel wird pausenlos geharkt, Blätter gesammelt etc. Das merkt man auch, alles ist sehr gepflegt und sauber.

Mit dem Wetter hatten wir großes Glück. Nur 1 1/2 Tage Regen, sonst strahlender Sonnenschein. Angefangen hatte es mit einem dicken Gewittersturm. Hier vielleicht doch noch ein Wort zu den Wasserbungis: Bei Sturm ist es evtl. wirklich nicht mehr so toll. Bei einer Windböe hatten wir gedacht, er kippt um. Mehrere Tage Regen wären mir ehrlich gesagt bei so einem Urlaub NICHT egal - man ist doch sehr eingeschränkt, Tauchausfahrten wurden abgesagt. Klar hat man nie eine Garantie, aber ich würde doch immer in der Trockenzeit reisen.

Dieses war unser erster Malediven-Urlaub - es hat uns 100prozentig erwischt, wir kommen wieder :-) Velidhu können wir ohne jede Einschränkung empfehlen. Sie hat ihre 4 Sterne (Neckermann) unserer Meinung nach verdient, wenn man den Wasserbungalow wählt.

Silke und Michael

Wir flogen zum ersten Mal auf die Malediven

14.12. – 29.12.2006

Anreise:
Mit der Condor, war auszuhalten. Leider ist die Crew nicht ganz so nett! Würden wahrscheinlich beim nächsten Urlaub eine andere Fluggesellschaft aussuchen.

Ankunft:
völlig geschafft, bei uns verlief die Abwicklung sehr schnell und saßen ungefähr 30 Minuten später im Air Taxi, ein Traum, .. die kleinen Inseln zu sehen. völlig fertig, doch bei dem Anblick der Inseln ist der stressige Flug vergessen
Das Air Taxi ist sehr zu empfehlen.

Außer die zusätzlichen Kosten wg. dem Übergepäck
(Die Gäste, die mit dem Boot angereist waren, sahen zum Teil wirkl. sehr schlecht aus.)

Ankunft auf der Insel:
Das Paradies, Hinflug ist wirklich vergessen… das ganze Personal war wirklich sehr nett, wir wurden sehr freundlich empfangen. Nach drei Tagen habe ich mich gewagt eine SMS nach Haus zu schicken, ich habe meine Zeit gebraucht, um das zu verarbeiten was ich da an neuen Eindrücken bekomme habe. Dazu kommt, dass es schwierig ist die Eindrücke in passende Worte zu fassen.

Ein völlig anderer Urlaub, das Paradies

Bungi:
Wir hatten die Nr. 140, hatten so zusagen den in zweiter Reihe
Trotzdem mit Blick auf den Strand, auch sehr zu empfehlen.
Ehrlich: Ich habe mich sehr verrückt gemacht, mich überall schlau gelesen..welcher Bungi ist nun der Beste, vorreservieren…wir haben es versucht. Hat nicht geklappt, war auch völlig egal, jeder Bungi hat seinen eigenen besonderen Abschnitt. Klar gibt es welche die nicht so gut liegen.. dann ist umbuchen vor Ort kein Problem. Unser Bungi lag zwar in der zweiten Reihe, doch ich fand es ok, da wir am Abend ungestörter auf der Terrasse sitzen konnten.

Zum Strand waren es ungefähr 20 Schritte.

Der Bungi wurde 2 – 3 x gesäubert, prima war die Fußdusche vor der Tür. Außer die Dusche im Bad, die könnte erneuert werden. Das Bett haben wir 3 x super schön dekoriert bekommen.

Essen:
Da kann ich leider nicht viel zu sagen, da ich sehr wählerisch bin und eigentlich täglich nur Nudeln gegessen habe.

Doch ich bin kein Maßstab dafür:
Weil wir haben unseren selbst. Koch dabei gehabt, er hatte sich super mit dem Küchenchef verstanden und somit Einblick in die Küche bekommen und war sehr begeistert. Das Essen war reichlich, eigentlich für jeden Geschmack immer etwas dabei. Frühstück war an Auswahl sehr viel, jede Menge … Hartgekochte Eier, Spiegelei…Waffeln, Müsli, viel Obst…

Tauchen:

Gelernt haben wir bei Underwater-no.1 haben mit unserer Tauchschule eine Tauchsafari in Ägypten gemacht, die uns wesentlich besser gefallen hat. Wir haben dort super schöne Korallen gehabt und sehr viele Haie.

Dies haben wir auf den Malediven ein wenig vermisst.
Die Tauchgänge waren für uns sehr enttäuschend, das Highlight für uns war dann zum Glück beim letzten Tauchgang..2 Mantas, ein Hai und ein riesiger Rochen.

Das Hausriff war in Ordnung, wir haben dafür leider keine Vergleiche von einer anderen Insel.

Am Hausriff ist jedoch wesentlich mehr Kleinfisch vorhanden, so dass es zum Schnorcheln traumhaft ist.

Wir hatten allerdings nicht so gutes Wetter, was die Unterwasserwelt sicherlich beeinflusst hat.

Tauchschule, meine Meinung
ich fand die Tauchschule auf Velidhu nicht gut. Check wurde gemacht, war auch völlig ok  aber alles andere hat nicht gepasst, …

Vergleiche habe ich zu Ägypten, Mallorca und hier in Deutschland

Kinder:
wir waren mit unserem 3 jährigem Sohn, ich habe hin und her überlegt ob das richtig ist, weil viele die keine Kinder haben so negativ über alles schreiben.

Deshalb geben wir dazu unsere Meinung und Erfahrung ab:

Flug war überhaupt gar kein Problem
Auf der Insel wurden wir mit Kind herzlich begrüßt, auf der Insel gibt es keinen Spielplatz und keinen Pool und genau deshalb sind wir auch soweit geflogen.
Unser Sohn hat sich dort genauso wohl gefühlt wie wir auch und er würde am liebsten wieder auf die Malediven fliegen. Darum werden wir bei unserem nächsten Malediven Urlaub wieder mit unserem Sohn fliegen. Sogar auf eine noch kleinere Insel, weil es gibt immer genügend Möglichkeiten für Kinder.
Die Hotelleitung war auf Velidhu sehr Kinderfreundlich und haben die ein oder anderen Spiele für Kinder vorbereitet.

Diese Insel ist sehr zu empfehlen, für Erwachsene und Kinder


 

VELIDHU ISLAND

Vorgeschichte
Ich war zum ersten mal auf den Malediven , meine Freundin zum 3. mal. Ich hab Tiefenangst , fahre nie mit einer Fähre oder einem Kreuzfahrtschiff. Meine Freundin hat einen Tauchschein , ich hab im Leben noch nie geschnorchelt. Beste Vorraussetzungen also.

28.12.2006 – 12.07.2007
Bis auf den Ankunfts- und Abflugstag hatten wir 13 Tage Sonne satt.

Anreise
Hinflug NACHTFLUG
Mit Lufthansa von Berlin nach München und weiter mit CONDOR/Thomas Cook nach Male. Der Service von Condor war trotz manch gegenteiliger Meinungen hier im Board sehr gut. Es wurden mehrfach Getränke angeboten und extra darauf hingewiesen , dass JEDERZEIT auf Wunsch weitere Getränke durch die Crew ausgegeben werden. Auf dem Rückflug gab es sogar Long Dinks Gin Tonic Vodka Orange , Campari Orange kostenlos. Essen wie üblich in den Fliegern- normal. Die Crew durchgehend freundlich und sehr zuvorkommend. Der Flieger war nicht ausgebucht und es war genügend Platz. In der Comfort Class war auch der Dieter mit seiner Freundin, er hat aber nicht gesungen sondern wollte auch einfach nur Urlaub machen.

Ankunft und Urlaub
In Male – erst mal durch die Passkontrolle , ein Abenteuer für sich wenn zuvor ein Flugzeug einer russischen Airline gelandet ist. 1 Stunde hat´s gedauert .
Regen und Sturm , dann ins Speedboat – ich wußte ,dass hier irgend etwas nicht zusammen passt. So war es auch, nach der Hälfte der Fahrt waren wir alle komplett grün im Gesicht und hatten so ein komisches Gefühl in der Magengegend. Das Boot war eher ein Wellenspringboot und der Fahrer hatte anscheinend eine Wette für die schnellste Fahrzeit zu laufen. Dann musste eine Dame gaaanz dringend ...! Das Boot hielt mitten auf dem Ozean an und schaukelte als ob´s kein Morgen mehr gibt. Ich war kurz davor mein Flugzeugessen den Fischen anzuvertrauen.
Eine halbe Stunde später hatten wir den Boden von Velidhu Beach unter den Füssen und ich die Gewissheit ,dass wir auf das Wasserflugzeug zum Rückflug umbuchen.
Speedboat – Nie wieder!

Der Manager lachte nur und meint: „tomorrow is sunshine“ – wer´s glaubt?!

Er sollte recht behalten.

Die Insel war ,wie hier des öfteren berichtet, überbucht. Wir kamen für eine Nacht in den Genuss eines Wasserbungalows (WB). Diese sind im Vergleich zu den Strandbungalows (SB) viel schicker. Wer also nicht so aufs Geld schaut sollte einen WB nehmen. Bad ist größer, Glasboden zum Fische gucken usw. Man kann auch vor Ort upgraden, kostet pro Nacht 80$. Beim SB hatten wir 160-170 per Fax reserviert und bekamen 178. Na ja, 2 Zahlen stimmten also . Trotz anfänglicher Skepsis war der Standort aber OK. Bungalows von 140 – 170 sind eigentlich uneingeschränkt zu empfehlen , an 101-125 rennt die halbe Insel auf dem Weg zum Essen oder zur Tauchbasis vorbei , bei 125-139 nervt der Generator sehr. 171-180 liegen in Barnähe, wenn man also immer um 21.oo schlafen geht um morgens fit zu sein könnte es Probleme geben falls an der Bar mal ein DJ ist, was selten der Fall ist. Es war sehr ruhig.

David ist seit 2 Monaten der Manager für Gäste aus D, Ö , NL, und der Schweiz. Der Junge ist sehr nett , immer ansprechbar - nie genervt . Er macht seine Sache sehr gut.
Er senkt auch ganz deutlich das Durchschnittsalter auf der Insel welches so zwischen Ende 20 und den rüstigen 60zigern liegt. Die einzelnen Nationen sind nochmal ein Thema für sich.
Manches , was hier im Board kritisch betrachtet wurde, hat wohl auch offene Ohren bei so manchem Reiseveranstalter gefunden, z.B. sind die Strandliegen nummeriert man muss nur noch seine passende Liege suchen und dann an den Platz seiner Wahl ziehen, desweitern gibt’s auch einen Computer mit Internet Zugang (15min 5$) – wer`s braucht?! Auch vorhanden ist eine Tauchschule die auch gut sein soll und sehr von sich überzeugt ist , wir haben sie jedoch nicht in Anspruch genommen sondern waren schnorcheln. Flossen usw. kann man Ausleihen als All Inclusive (AI) ist der Ausleih kostenlos. Eine gute Brille und Schnorchel sollte man sich aber in einem guten Tauchfachgeschäft in seinen Heimatland kaufen. Wer will schon einen Schnorchel in den schon 2 dutzend Leute reingesabbert haben? Als Anfänger kann ich den CUDA DRY von AERIS (ca. 30 Euro) empfehlen, der hat einen Automaticverschluß welcher gut funktioniert, ich hab nie Wasser geschluckt und konnte sehr gut atmen.

Wasserwelt
Velidhu hat ein sehr schönes Hausriff mit einer außergewöhnlichen Artenvielfalt. Kleine Haie, Rochen , Moränen und tausende von bunten Fischen werden zu täglichen Begleitern.
Unsere größten Sichtungen waren ein Weissspitzenriffhai ca. 2m , 2 große Moränen von 2m bzw. 3m und eine Seeschlange von ca 2m Länge. Andere Urlauber sahen eine grosse Wasserschildkröte und einen 4m großen Manta. Wohlgemerkt : Alles beim schnorcheln!
Sehr zu empfehlen sind die Manta –Ausflüge (28$ p.P.) . Es ist wirklich unglaublich mit solchen Tieren zu schwimmen. Solche Touren laufen immer mit 6-15 Personen auf einem Dhoni ab. Weiterhin haben wir das Nachtfischen gebucht (25$ p.P.). Leider hatten wir da einen übereifrigen Guide der kein Wort Englisch sprach, unbedingt alles alleine machen wollte, der ging uns total auf die Nerven. Wenn ich das Fischen bezahle , will ich dann aber auch selbst den Köder anhängen und auswerfen und mir so richtig die Hände schmutzig machen. Bei dem Guide – no chance! Gefangen wurde aber natürlich auch etwas , ganz im Gegensatz zum Hochseefischen. Das hatten wir auch gebucht (40$ p.P.) und ging schon um 5.30 Uhr los. Der frühe Wurm fängt den Fisch ! Denkste- nicht ein Fisch . Die Tour war totzdem sehr schön , es gab Frühstück an Bord mit Kaffee usw. DeepSea - Fishing Tour machen max. 6 Personen (wir waren nur 4) und man fischt wie dort üblich mit einer Schleppleine. Immer 2 Personen teilen sich eine Leine, außerdem ist ein sehr freundlicher Guide , welcher der englischen Sprache mächtig war , mit dabei. Mit den Fischen hatten wir leider kein Glück dafür sahen wir sehr viele Delphine welche Interressehalber unser Boot in Augenschein nahmen . Außerdem schwirren dort auch einige fliegende Fische herum ,vielleicht hätten wir ein Netz in der Luft spannen sollen anstatt die Leine ins Wasser zu werfen.
Weitere Touren wie Inselhopping , Male-Besuch, DelphinSafari, Nachtschnorcheln, Schnorchelsafari zwischen 20$ - 30$ p.P. werden angeboten ,haben wir aber nicht gebucht.
Das Inselmangement achtet peinlich genau auf Sauberkeit ,dementsprechend sind Strand ,Restaurant, Bar und Bungalows in sehr sauberem Zustand . 2x wurde Ungezieferbekämpfungsmittel gespritzt wobei wir nicht ein einziges mal Ungeziefer gesehen haben.

Der Strand wird täglich gereinigt , die Bungalows 2-3x am Tag. Das Personal war durchgehend freundlich und immer hilfsbereit, nie aufdringlich. Silvester wurde das Restaurant mal kurzerhand an den Strand gelegt und mit Fackeln und Eisskulpturen sehr schön inszeniert, wirklich ein wunderschöner Abend. Der Service im Restaurant war gut , wir hatten einen freundlichen , etwas schüchternen Kellner welcher in der Ausbildung war. Auch er hat seine Arbeit sehr gut gemacht. Beim Essen kann man geteilter Meinung sein , es war gut und immer in ausreichender Menge vorhanden aber keineswegs außergewöhnlich, das es hier von einigen über den Klee gelobt wird können wir nicht verstehen. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Sehr gut sind die getrennten Raucher- und Nichtraucherbereiche.

All Inklusive oder nicht ?
Wer gern mal ein (oder mehr) Bier oder ein Glas Wein zum Mittag oder Abend mag, sollte auf jeden Fall AI buchen. Alles frei ,der Hauswein (ob rot oder weiß) war ok. Da wir gern bis 10 oder 11 Uhr schlafen haben wir unser Mittag als Frühstück genutzt , auch ein Vorteil von AI. Die AI Geränke an der Bar sind qualitativ akzeptabel , jedoch der angebotene AI Whisky ungeniessbar. Glücklicherweise gibt es aber auch einge gute Sorten z.B. Jameson 1780 für 3,30$/5cl (wenn der Barkeeper gut drauf ist sind´s auch mal 10cl ).

Wer jetzt genau auf den Euro rechnet wieviel er trinkt und sich zum Frühstück sein Brötchen für den Tag schmiert um nicht den AI Aufpreis zu berappen der sollte vielleicht doch lieber Mallorca buchen.
Der Service in der Bar ist dem Klima angepaßt – mäßig. Sinnvoll ist es , sich einen Barkeeper am ersten Tag zu schnappen , bei dem zu bestellen , ein kleines Trinkgeld (so 3-5$) zu geben und Ihm zu sagen: “Du bist mein Mann! “. Danach kann man die übrigen Kellner getrost ignorieren , was nicht schwer fällt da fast nie einer am Tisch vorbei kommt.
Fast ebenso spannend und interressant wie die Wasserwelt sind auch die anderen Bewohner der Insel. Als da wären 3 Flughunde, 1 Fischreiher, die maledivische Strandhenne und 1 Huhn. Beiden letzteren sollte man mal ein wenig Brot anbieten, sie danken es mit Treue und kommen jeden Tag fast zur gleichen Zeit wieder. Die Strandhenne war der Meinung uns ihre Familie mal vorzustellen und kam dann mit Hennenmann und 3 Küken zu unserer Liege was wir natürlich mit einigen Brotkrümeln honoriert haben. Das Huhn hat nur 1 Auge und sieht etwas merkwürdig aus, ist aber immer sehr freundlich und freut sich sehr über etwas Gebäck.

Nun zu den übrigen Individuen.
Die Insel ist Metronational, hauptsächlich D, Ö, Schweizer, Engländer, Franzosen , einige Holländer , Japaner, Russen und – Italiener!. Keine Nation sticht heraus jedoch: Italien hat ja die Fussball WM gewonnen aber man hat den Eindruck der Titel im „LAUT SPRECHEN“ fehlt ihnen noch. Mein Gott, wie viel die reden ist unglaublich. Man könnte ja meinen das die sich zu Hause nie sehen , soviel haben die im Urlaub zu bereden. Irre. Wie im Film : einer fängt an und alle stimmen ein, zu guter letzt reden alle durcheinander und keiner versteht ein Wort.
Was auf der Insel auch nicht fehlte ist der Kegelklub Klein-Straubach aus Schwabing. Also „im Flugzeug klatschende, bauchtaschentragende Deutsche“ die ihre eigene Sprache nicht sprechen können sich aber für „Gott und die Welt“ halten. TIP: Einfach ignorieren!
Kinder waren auch einge dort wobei es sicher besser geeignete Inseln für Kinder gibt. Velidhu ist mangels Angeboten nicht besonders kindertauglich.

Fazit:
Velidhu ist eine ruhige ,sehr schöne grüne Insel für Paare und durch das gut gelegene Riff ideal zum schnorcheln und tauchen insbesondere auch für Anfänger geeignet. Es findet sich immer ein ruhiger Platz zum entspannen, SPA und Wellness werden angeboten. Animation ist so gut wie nicht vorhanden und dadurch nie aufdringlich. Das Preis Leistungsverhältnis stimmt zur Zeit noch, 2 Pers. Thomas Cook 14Tage ca. 5,5 T€ (AI). AI und Wasserflugzeug ist zu empfehlen, wer´s etwas schicker mag sollte den Wasserbungalow buchen.

LAGE / VEGETATION / STRAND : 1-2
WASSERWELT (Schnorcheln /Tauchen): 1 (Tauchen nach Angabe von anderen Gästen)
SAUBERKEIT SERVICE : 1-2
ESSEN: 2-3
TRINKEN: 2
LUXUS/EXTRAS: 3-4
ANIMATION: 4-5
RUHE /ENTSPANNUNG: 1-2
FLIRTFAKTOR FÜR SINGLES: 5
KINDERTAUGLICHKEIT: 4
SPA WELLNESS: 2 (Angabe von anderen Gästen)

(1-sehr gut, 2-gut , 3-mäßig , 4-ungenügend, 5- nicht vorhanden)
 


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