Velidhu Island Resort Reiseberichte

Reisebericht Velidhu 21.05.2010 - 09.06.2010

Am 21.05.2008 ging es Abends mit der Air Berlin via Düsseldorf das dritte Mal auf die Malediven (nach White Sands (nun Diva Resort) und Mirihi). Das zittern begann aber in Wien, da der Flug nach Düsseldorf 1 h Verspätung hatte (Details dazu spar ich mir...). Es ging sich aber doch irgendwie aus, den Anschlussflug zu erwischen... und von Male via Wasserflugzeug nach Velidhu.
 
Bungi:
Der Wasser-Bungi (203) war schon sehr abgewohnt (was uns aber vorher schon bekannt war, sonst wär es sicher eine Enttäuschung gewesen) aber sauber (und man ist ja schließlich eh nur zum schlafen dort). Die Terrasse ist mit zwei Liegen ausgestattet aber ohne direkten Wasserzugang. Bei einigen Bungis war schon eine Treppe vorhanden. Wird offenbar gerade Zug um Zug eingebaut. Aber selbst mit Zugang ist die Seite der Wasserbungis nicht wirklich zum schnorcheln geeignet. Es gibt wohl auch am Ende des Stegs ein Sundeck (ohne!!) Sonnenschirm und mit lebensgefährlichen Zugang (Stiegen sind halb aus der Verankerung gerissen und total rutschig) ins Wasser. Aus den genannten Gründen waren wir nach dem ersten Versuch nie mehr auf dieser Inselseite und haben auch nie jemanden dort gesehen.
Strandbungis haben wir nur von außen gesehen, hier kommt es jedoch auch sehr auf die Lage an....

Schnorcheln:
Der Zugang zum Hausriff liegt auf der gegenüberliegenden Seite der Wasserbungis, beim Front Jetty. Dort hatten wir auch unsere Liegen für die Dauer des Aufenthalts gewählt. (Es gab zum Glück immer 2 freie...). Die Korallen sind sehr schön (vielleicht sogar eine Spur schöner als auf Mirihi, dafür gibt es im direkten Vergleich etwas weniger Fischschwärme.) und auch Schwarzspitzenhaie waren fast täglich zu sehen neben den üblichen bunten Vertretern (Papageienfische, Lippfische, Dotorfische, Halfterfische, Titandrücker, Kaiserfische, Nemos,....). Wir starteten meist schon um 8 Uhr mit dem ersten Schnorchelausflug, denn vor allem in der Früh ist noch mehr los, da die Jäger noch unterwegs sind. Am letzten Tag hatten wir endlich auch eine Schildkröte gesichtet (wahrscheinlich sind wir schon x-mal an einer vorbeigekommen, aber sehr schwer wahrzunehmen). Ein-/Ausstiege gibt es nur wenige (und übers Riffdach kann man nicht queren), d.h. unsere Strecke war vom Front Jetty bis höhe Wasserbungi, bzw. in die andere Richtung bis knapp vorm Air Taxi (da hier doch oft Wasserflugzeuge landen empfiehlt es sich hier rechtzeitig umzudrehen (denn die Flieger achten nicht wirklich auf Schnorchler).
 
Essen:
Wir hatten Halbpension, was vollkommen ausreichend ist. Jene die AI bzw. VP hatten, waren mit Armbändchen ausgestattet (obwohl eigentlich eh der Sichttest ausgereicht hätte...)
in der Früh (7 bis 9:30) gab es eine Auswahl an frischem Obst, Joghurt, Müsli (aber nur das Zuckerzeugs), Gebäck, Eier an der Cooking Station => sehr zu empfehlen, Waffeln, kleines warmes Buffet, Wurst, Käse etc…  und frischen Fruchtsaft: Melone, Mischung, O-Saft aber nur als Zuckerwasser…
Abends (19:30 - 21): Buffet  mit Vorspeisen, Salate, Suppen, 5-6 verschiedene Hauptspeisen, Nachspeisenbuffet. Wein ist nicht zu empfehlen – hatten wir nur am ersten Abend probiert.
Light House Bar: wenn man zwischendurch doch mal Hunger hat, gibt es dort auch "kleine" Speisen (verschiedene Burger, Pizza, Salate, Suppen), Burger, Pizza schafft man aber eher nicht alleine... Aber ein erfrischender Drink am Nachmittag ist dort perfekt: z.b. Riesenkokosnüsse, frisch gepresster Papayasaft od. Ananassaft echt lecker...
 
Fitnesscenter/Spa:
für jene die am Buffet zu oft zugelangt haben – keine Ahnung, wie das ist: wir haben es nie von innen gesehen (und auch nicht von außen gesichtet)…
Das Spa war von der Auswahl nicht so aufregend, wir wollten eigentlich ein Massage buchen, haben aber nichts gefunden (und auch örtlich nicht so besonders).

Ausflüge:
Wir hatten die Mantasafari gleich 2 x gebucht, und auch jedes Mal viele Tiere gesehen (das erste mal sogar ~15 verschiedene. Das ist echt beeindruckend wenn so ein Manta auf einem zu schwebt und erst knapp vorher leicht abtaucht (ich hatte den Eindruck nur die Hand ausstrecken zu müssen, um ihn zu berühren...). Leider gibt es Mitreisende, die einfach nicht kapieren, dass es keinen Sinn macht mit panischen Flossenschlägen den Manta nachzuschwimmen. Also hier nochmals: wenn man absolut ruhig bleibt, kommt der Manta direkt auf einem zu, taucht knapp davor ab um dann wieder einen Kreis beschreibend zurückzukommen (die sind echt neugierig was da im Wasser liegt).
Es werden sonst noch die üblichen Inselausflüge, Delphinsafari, Nachtfischen etc. angeboten (Kosten von ~30 bis 60 $)
 
Sonstiges:
Es gibt keinen WLan Zugang aber ein Internet Cafe (=> ein kleiner Verschlag - ohne Cafe - mit einem älteren Computer. Achtung: der USB Anschluss funkt nicht, aber Cardreader). Die halbe Stunde kostet 10$.
3 Katzen (bald wohl mehr, denn eine sollte bald Junge bekommen), die sich um die Ratten kümmern (zumindest hatte wir 2 x den Jagderfolg bewundern können...

Fazit: Es war ein wunderschöner Urlaub - auch wenn es auf der Insel noch einiges zu verbessern gibt.

Waltraud & Volker

Bei Fragen einfach melden: velidhu at chello.at

 


 

Velidhu Island Resort vom 14.5.2010 – 29.5.2010 von Martin


Nach 4x Lily Beach (vor der Renovierung), Thudufushi, Komandoo und Gasfinolhu fiel unsere Wahl für den achten Maledivenaufenthalt diesmal auf Velidhu. Die Anreise erfolgte  mit Sri Lankan über Colombo. Sri Lankan kann sich nicht mit Emirates messen, außerdem ist der Flug bis Colombo schon sehr lang. Aufgrund des günstigeren Preises ist es aber durchaus eine Alternative. Wir haben zu einem fairen Preis Business dazu gebucht und wurden sowohl beim Hin- als auch Rückflug nach Strich und Faden verwöhnt. Ein unglaubliches Erlebnis. Die Weiterreise von Male fand dann zügig mit MAT statt und in 25 min ist man dann auch schon da.  Die Wasserflugzeuge legen hier direkt an der Insel an. Es gab einen Begrüßungscocktail, warme Tücher und dann ging es auch schon zum Bungalow. Wir erhielten die 131 direkt an den Wasserbungalows, was uns aber nicht störte.

Leider hatten wir mit dem Wetter etwas Pech. Schon beim Anflug auf Colombo, Male und dann auch im Wasserflugzeug rumpelte es ordentlich und das die erste Woche war der Himmel bedeckt, es war windig und regnete ab und zu. Nach ein Woche setzte dann monsunartiger Regen ein. Immerhin kamen wir vier Tage ohne Sonnenschutz aus.  Die letzten 4 Tage hatten wir dann doch das typische maledivische  Postkartentraumwetter.  Uns hat das Wetter kein bisschen gestört. In den Bungalows gab es Regenmäntel und wir hatten jede Menge Spaß.

Velidhu war anfangs nur zu ca. 50% belegt (auf unserer Rechnung war auf der Rückseite die exakte Belegung, nach Nationen aufgeschlüsselt. Man sollte nicht jedes Papier wiederverwenden ! ) füllte sich aber in der zweiten Woche rasch. Die Bungalows sind zweckmäßig ausgestattet, verfügen über viele Ablagen und ein sehr bequemes Bett.
Der Roomboy kommt 2x am Tag und hält alles sauber. Das die Bungalows rund sind ist eher ungewöhnlich aber dafür gibt es nur Einzelbungalows. Jeder Bungalow hat zwei markierte Liegen. Sonnenschirme braucht man nicht, die Insel ist toll bewachsen. Zur Bungalowwahl:  Schlechte Bungalows gibt es eigentlich nicht. Die Wasserbungalows würde ich nicht empfehlen. Sie sind besser ausgestattet, haben aber keinen direkten Meerzugang und auch keine Liegen am Strand ! Das Personal ist immer zuvorkommend und freundlich.
Das Essen war herausragend. Ich habe auf den Malediven eine solche Qualität über die ganze Vielfalt hinweg noch nicht erlebt. Auch an der Bar konnte man es ich gemütlich machen. Leider gab es auch einige unserer Landsleute die sich zusammenrotteten und sich wie ein Kegelclub in Rimini aufführten.  Man sah sie ab mittags praktisch nur an der Bar.  Schlimm !

Lustig sind die Papageien, die gerne mit uns Touristen spielen und auch sehr gerne aus unseren Gläsern trinken.

Die Tauchbasis der Eurodivers unter Jörgs Leitung ist professionell geführt. Hier gab es einen kostenlosen Orientierungstauchgang in dem auch nochmal das Setzen der Tauchboje geübt wird. Das nenne ich vorbildlich. Die Tauchbootsausfahren sind sehr gut organisiert und es gab auch viele Möglichkeiten. So waren meistens zwei Boote nachmittags und vormittags unterwegs. Auch war man mit Rat und Tat sehr schnell unterstützend dabei. Toll fand ich das das Equipment, sofern man das wollte, gewaschen und aufgehängt wurde. Toller Service, dafür gab es auch ordentlich Tip ! Auch stellt die Tauchbasis die Endabrechnung so zusammen, das man am günstigsten dabei wegkommt. Das Hausriff kann jederzeit betaucht werden und ist sehr schön bewachsen. Es eignet sich auch zum Schnorcheln sehr gut.

Leider ging der Urlaub wieder mal viel zu schnell zu Ende. Velidhu hat uns sehr gut gefallen. Auch das Preis/Leistung Verhältnis stimmt. Wir liebäugeln bereits jetzt mit einem Repeat im September.


 

Reisebericht Velidhu 09.10. bis 19.10.2009

Es war meine erste Maledivenreise, daher habe ich noch keine Vergleichsmöglichkeiten, aber ich probiere es trotzdem einmal.

Wir flogen zu Zweit am 09.10.2009 recht pünktlich mit der Emirates (Economy) von Frankfurt über Dubai nach Male.

Da ich in meiner Lebenszeit schon einige Fluglinien in der „Holzklasse“ besucht habe, kann ich nur sagen, dass Emirates bisher mit Abstand am Besten abschnitt. Wir flogen mit einer 777-300ER der neuesten Ausstattungsgeneration. Das erkennt man recht leicht, an den etwas weiter auseinander stehenden Sitzen, 16:9 Schirmen im Sitz des Vordermanns, der moderneren Fernbedienung und LAN Anschluss. Auf dem Rückweg hatten wir auf einer Teilstrecke eine 777-300ER mit 4:3 Schirm und älterem Equipment. Das Platzangebot ist auch für knappe 1,90m so bemessen, dass beim Sitz in der Normalstellung keine Knie vorne anschlagen. Der Flug an sich verlief für Economy sehr angenehm. Der Service war bemüht und freundlich, das Essen war für Flugzeug sehr gut. 3 Menüs zur Auswahl in der Economy und keine einfachen Aluschalen. Einziger Wehrmutstropfen: Es gibt tatsächlich Eltern, die ihren armen Kindern im Alter von unter 5 Jahren eine 10 Stunden Flugreise zumuten. Die Kinder haben es mit ständigem Weinen quittiert. Der Zwischenaufenthalt in Dubai war entspannend. 3 Stunden Füße vertreten und etwas shoppen im neuen Terminal 2. Die Zeit verging wie im Fluge. Die Landung in Male war pünktlich und bei strahlendem Sonnenschein. Die Einreise dauerte etwas länger, da man den freundlichen Damen und Herren an der Passkontrolle mit Ihrem Atemschutz („Swine flu protection“) beim Stempeln die Schuhe besohlen konnte. Vielleicht lag es am mangelnden Sauerstoff unter der Maske. Nach Aufgabe der Koffer am Maledivian Air Taxi Stand ging es mit dem Bus direkt weiter zum Wasserflieger, der schon wartete. Wir saßen keine 10 Minuten bis wir einsteigen konnten. Mit Zwischenstopp in Chaaya Ellaidhoo war Velidhu nach gut 30 Minuten endlich in Sicht.

Der Empfang vor Ort war freundlich und herzlich mit einem kühlen Tuch und einem eisgekühlten alkoholfreien „Pussy Foot“ Cocktail am Empfang. Den hat man auch bitter nötig, wenn man Frankfurter Wetter gewohnt ist und dann bei >30 Grad „brät“.

Der freundliche Herr an der Rezeption erklärte uns kurz die Formalitäten, clipste uns das AI Bändchen an, was mich schon die ersten Tage etwas störte, aber dann vergessen war, und händigte uns den Zimmerschlüssel aus. Wir hatten einen Wasserbungalow gebucht und im Vorraus um Nummer 211 gebeten, da dies der Äußerste in der Kette war und zum einen einen ungestörten Blick aufs Meer und zum anderen, dank günstiger Lage laut Karte sowohl Sonnenauf- als auch Sonnenuntergang vom Balkon aus bot. Das sollte sich auch als goldrichtige Wahl erweisen. Wenn ich noch einmal auf Velidhu einen Wasserbungalow buchen sollte, dann nur 211, ansonsten einen Strandbungalow. 211 bietet dazu als einer von 209 bis 212 eine Badewanne mit Whirlpoolfunktion statt einer Dusche, wie bei den sonstigen WBs. Der Ausblick war herrlich und niemand konnte einem ins Zimmer schielen (was bei allen anderen Wasserbungalows problemlos möglich ist). Die Zimmer an sich sind schön gestaltet und stets sauber, allerdings merkt man Ihnen das Alter an. Es müsste einfach mal renoviert werden. Der Lack ist sprichwörtlich ab. Für mich kein großer Minuspunkt, da wir das im Voraus wussten und wir sowieso nur zum Schlafen, Baden und hier und da mal ein Stündchen auf dem Balkon liegen dort unsere Zeit verbrachten.

Im Übrigen kurz nebenbei erwähnt wird gerade an den Wasserbungis renoviert. Zu unserer Zeit wurde am ersten vorne der gesamte Innenraum, als auch die Eisenträger unterm Bungi und einige Holzplanken erneuert. Die Strandbungalows sind nun fast alle nach der neuen Bauweise ohne Rundgang vorhanden. Ich hoffe, da tut sich noch mehr.

Die Insel war zu Anfang zu ca. 50% ausgelastet (wir haben das am Nichtraucherrestaurant beim Abendessen fest gemacht), zum Ende hin fast voll belegt. Trotzdem sah man auf der Lagunenseite am Strand kaum andere Urlauber. Egal, ob wir nun um 10, oder um 14 Uhr dort waren. Wenn mal 5 Personen im Wasser waren, war es viel. Insgesamt haben wir uns den ganzen Urlaub über gefragt: „Wo verdammt noch mal sind die knapp 200 Urlauber die hier wohnen??“ Oft genug waren wir ganz alleine im Wasser. Da wir am Strand keine eigenen Liegen hatten, aber zu Faul waren die vom Wasserbungalow dort einfach für die Dauer des Urlaubs hinzustellen, haben wir uns der extragroßen Badetücher bedient, die man im Wasserbungalow bekommt. Ich persönlich liege sowieso lieber direkt auf dem Sand (vor allem wenn er so Puderzucker fein ist wie dort), als auf einem Plastikmöbel, wenn auch mit Unterlage. Die große, Richtung Meer gewachsene Palme zwischen Strandbungalow 134 und 136 war top und spendete den ganzen Tag einen schönen Schatten. Strand war auf der ganzen Insel ausreichend vorhanden, bei Ebbe sogar recht üppig fanden wir persönlich. Das Umrunden der Insel war recht gut möglich. An sich ist die Insel sehr schön gestaltet/gewachsen. Die paar Wellenbrecher auf der Lagunenseite stören, wie schon von einigen anderen Berichten zu lesen, kaum bis gar nicht.

Das Personal war zum Teil sehr freundlich und zuvorkommend, andere waren etwas zurückhaltend. Wir hatten wohl mit Rasheed als Kellner besonderes Glück. Einfach Klasse der Junge. Aufmerksam, schnell, prägte sich vieles ein, sprach sehr gutes Englisch und war immer mal wieder für einen lustigen Plausch zu haben. Er hat sich sein großzügiges Trinkgeld redlich verdient. Aber auch in der Bar kam man uns stets freundlich und zuvorkommend entgegen. War ein Getränk leer, bot man sofort ein Neues an. Ein solches AI war uns bisher fremd. Die Webung für kostenpflichtige Angebote (Dinner 4 2, Nicht-AI-Cocktails etc.) war dezent und nicht störend. Den Roomboy haben wir die gesamten 9 Tage nur zweimal gesehen, aber er hat seine Aufgabe super gemacht. Das Zimmer wurde zwei Mal täglich nass durchgewischt, gesäubert und mit frischen Tüchern bestückt. Dazu jeden Abend ein anderes Muster auf der Bettdecke. Insgesamt waren eigentlich alle Staff-Mitarbeiter freundlich und man kam sich stets Willkommen vor. Selbst kleine Probleme waren fix gelöst. Ein Beispiel: Wir hatten einen kleinen Defekt im Badezimmer an der Badewanne. Nach Meldung an der Rezeption war 20 Minuten später ein Handwerker da und hat das Problem anstandslos und schnell beseitigt.

Das Essen auf Velidhu war insgesamt klasse. Buffet morgens, mittags und abends. Dazu 4 Köche, die live kochten und ihren Job exzellent machten. Auch hier habe ich mit Trinkgeld nicht gegeizt. Wir hatten keinen Tag dasselbe Essen, jeden Abend gab es ein landesspezifisches Thema. Besonders der maledivische Abend hatte es uns angetan. Was die Jungs hier gezaubert haben war einfach nur spitze. Dazu noch schicke besondere Kleidung, perfekt. Die Auswahl an Speisen war üppig, von vegetarischem über Fleisch und Fisch gab es reichlich Auswahl. Man musste aufpassen, dass man nicht schon nach der Salatbar und dem Vorspeisenbuffet satt war, daher hab ich es später immer dezent übersprungen und mich direkt den 4 Köchen gewidmet. Die Süßspeisen zum Nachtisch machen Ihrem Namen alle Ehre, teilweise zu süß für meinen Geschmack. Das Obst ist sehr lecker und die frittierten Bananen mit Honig sollte man auf keinen Fall auslassen. Am italienischen Abend gab es sogar Eis. Eis ist auch der einzige Minuspunkt im Restaurant. Außer Bier und Wasser waren die restlichen Softgetränke leider nicht richtig gekühlt. Meine Coke trinke ich doch gerne eiskalt. Insgesamt bleibt das vielgesprochene Fazit: Wer auf Velidhu nichts zu Essen findet, dass ihm schmeckt, dem ist echt nicht zu helfen. Schlange standen wir zu beginn des Urlaubs im Übrigen nicht am Buffet, zum Ende hin bei voller Belegung hatte man dann aber zeitweise doch mal nicht selten 10 Leute vor sich. Das Nichtraucher Restaurant war zeitweise proppenvoll, am Besten nicht gleich um 19:30 hingehen. Im Raucherbereich ging es deutlich dezenter zu.

Die Strandbar war schön gestaltet, Platz gab es zu jeder Tageszeit an jedem Urlaubstag reichlich. Ab 9 halb 10 gibt es abends dezente Unterhaltung, bei der man genüsslich seinen Cocktail schlürfen kann. Apropos: Einige berichteten von untrinkbaren Cocktails der AI-Karte. Die Jungs wissen wohl, kulturell bedingt, einfach nicht damit umzugehen und arbeiten nach dem Motto „viel hilft viel“. Die Lösung lautet „not too much alcohol please“. Danach waren meine Stammcocktails Velidhu Dream und der Tequila Sunrise doch recht genehm. Der „Pussy Foot“ ist als alkoholfreier Cocktail unbedingt zu empfehlen. Trotzdem haben wir auch noch einige kostenpflichtige Cocktails und Drinks genossen. Im Übrigen fand ich das Krabbenrennen nicht sehr prickelnd. Die armen Tiere taten mir regelrecht leid, als der Veranstalter Ihre Behausung mit einem Edding bemalte. Wir haben diesen Abend beide male gemieden. Ich bin kein Öko, allerdings ging mir Spaß auf Kosten von den kleinen Tierchen dann doch eine Spur zu weit. Mein Motto lautet nicht nur Unterwasser: „Nur gucken, nicht anfassen“. Der Run des restlichen Publikums auf diesen Abend war leider groß.

Beim Hausriff habe ich, da noch nie vorher einen Schnorchelurlaub absolviert, auch keine Vergleichsmöglichkeiten. Aber ich war teilweise 3 Stunden am Stück im Wasser und habe hunderte Fotos gemacht. Es gab täglich Neues zu entdecken. Die Korallenvielfalt und Dichte war gut, Auch Fischvielfalt gab es reichlich. Besonders hervorheben muss ich die Tauchschule. Die Jungs und das Mädel dort sind einfach spitze. Immer ein offenes Ohr, immer hilfsbereit. Man gab mir Tipps, half mir bei meiner zum beschlagen neigenden Maske und habe dort auch anschließend einen „Scuba Discover Diver“ gemacht, der mich restlos begeisterte. Es wird alles hervorragend erklärt, mein Tauchlehrer Bernhard war klasse, der Tauchgang an einem Außenriff hat richtig Spaß gemacht. Ein Tipp: Ihr solltet auf keinen Fall den wöchentlich stattfindenden Videoabend der Tauchschule in der Bar auslassen. Macht süchtig!! Nebenbei hatte ich übrigens bei einem Schnorchelausflug das Glück Walhaie und Delfine zu sehen. Mantarochen hatten wir zeitweise am Sundeck unter den Wasserbungalows.

Den SPA Bereich haben wir nicht genutzt, daher hierzu kein Urteil.

Vom Wetter her hatten wir richtiges Glück. Die gesamte Zeit über keinen einzigen Tropfen Regen. Wenn es mal mittelmäßig bewölkt war, war es schon viel.

Unsere Schuhe haben wir kein einziges Mal benötigt. Lediglich auf dem Steg vom Wasserbungalow spazierte ich tagsüber nur mit den Füßlingen meiner Flossen, da er verdammt heiß wurde. Da hat so mancher Urlauber einen sauberen 100 Meter sprint á la Bolt hingelegt. Kleidung benötigt man nur Badesachen und abends bzw. in der Bar und beim Essen kurze Hosen/Rock und ein T-Shirt. Man sollte sich jedoch etwas der Kultur anpassen und nicht, wie einige Mädels dort, den Hintern mit einem etwas größeren Gürtel bedecken, so dass schon die Hälfte rausschaut. Wir sind nicht auf Malle. Leider öfter vorgekommen.

Bargeld haben wir außer für Trinkgelder keines benötigt. Und damit sollte man auch nicht sparen, das Personal hat es verdient. Achtet auf 1-Dollarnoten, denn auf den Malediven bekommen die Mitarbeiter 5-Dollarnoten oder größer kaum gewechselt. Lustigerweise lagen sogar auf den Zimmern bei den Infoblättern Zettel, was an Trinkgeld pro Woche als Richtwert üblich ist. Bei Abreise wurde dann alles was gesondert zu zahlen war (Ausflüge, Cocktails etc.) per Kreditkarte am Vorabend der Abreise beglichen.

Insgesamt war es ein sehr runder Urlaub ohne Probleme und Sorgen. Den Wasserflieger Richtung Male mit persönlicher Verabschiedung durch Winnie von der Tauchschule haben wir nur wehmütig betreten.

Die Reiseleitung konnte man übrigens gepflegt „in die Tonne treten“. Den gesamten Urlaub nichts gehört und gesehen von Ihr, aber es ging ja auch ohne ;-)

Mein Fazit: Velidhu jederzeit gerne wieder!!! Außer das es etwas renovierungsbedürftig ist, gab es nichts auszusetzen. Mein letzter Besuch dort war es jedenfalls definitiv nicht. Ich liebäugele ggf. schon nächstes Jahr mit einem Repeat.

Fragen gerne im Forum oder per PN.

Grüße
Christian


 

Reisebericht Velidhu 18.07. bis 02.08.2009

Dies war unsere 4. Malediveninsel (nach Fihalhohi 2004, Embudu 2005 und Lily Beach 2007) und es war der schönste Urlaub bisher.
Wir flogen am 18.7. von Leipzig via Frankfurt mit der Condor (Holzklasse) nach Male.

Noch vor dem Start in Frankfurt wurde uns für 190,-/p.P. ein Upgrade auf die sog. „Premium Economy“ angeboten, in der noch einzelne Plätze frei waren. Da mir die beim Einsteigen in die Maschine gar nicht aufgefallen waren, ließ ich mir die Sitze von einer Stewardess zeigen und entschied sehr schnell, dass mir dieses lächerlich geringfügige Mehr an Beinfreiheit das Geld nicht wert ist. (Noch wenige Wochen vor der Reise sollte der Aufpreis für diese Klasse übrigens noch 190,- Grundpreis + 35,- Saisonzuschlag also 225,- /p.P. kosten!)
So blieben wir also in der Holzklasse und überstanden den Flug mit einer schon Tage vorher mental eingestimmten fatalistischen Grundhaltung und einer Schlaftablette recht problemlos. Die Landung in Male erfolgte pünktlich, die Einreiseformalitäten verliefen problemlos und der Weiterflug mit dem Air-Taxi relativ zügig (nur knapp 1 Stunde Wartezeit).

Der Empfang auf der Insel war einerseits wie erwartet (mit kühlem Tuch und kühlem Drink) und andererseits aber auch schon ausgesprochen freundlich und herzlich.

Nach den üblichen Empfangsinformationen (wichtig an dieser Stelle vielleicht: Man akzeptiert keine „American Express“ zur Bezahlung!) bekamen wir den Schlüssel zu unserem Bungalow. Wir hatten per E-Mail um die 171 gebeten, bekamen aber 177 und waren dennoch vollkommen zufrieden mit diesem Bungalow. Dazu muss man sagen, dass aus unserer Sicht die Inselseiten sehr unterschiedlich sind und wir immer die östliche Seite zwischen der 170 und der 180 bevorzugen würden. Auf dieser Seite der Insel hat man nicht nur einen wunderbar breiten Strand, sondern zwischen Strand und Bungalows findet sich auch reichlich Bewuchs. Dazwischen gibt es zahlreiche kleine „Sandbuchten“ mit festem Sonnenschirm, die sich hervorragend als schattige Liegeplätze eignen und völlige Ruhe und Abgeschiedenheit garantieren. Außerdem ist der Steg als Einstieg zum Schnorcheln gleich in der Nähe. In einer solchen „Sandbucht“, nur wenige Meter vor unserem Bungalow, fanden wir denn auch unsere beiden Liegen. Bequeme Auflagen dafür liegen in einer Nische am Bungalow. Die großen Strandtücher werden täglich gewechselt, ebenso wie die Hand- und Badetücher im Bad. Der Bungalow selbst war einer der ältern Bauweise - also mit dem äußeren Rundgang - und wir fanden ihn schön, ausreichend groß, praktisch eingerichtet und sauber.

Man muss sagen, dass die Insel während unseres Aufenthalts beide Wochen nur zwischen 50- und 60% ausgelastet war. Wir waren täglich morgens wohl die ersten am Strand (ca. 8.00 Uhr Schnorcheln und danach, ca. 9.00 Uhr zum Lesen auf die Liegen) und gehörten vermutlich auch abends zu den letzten, die ihn wieder verlassen haben (meist erst kurz vor Sonnenuntergang, ca. 18.15 Uhr). Dennoch haben wir vor allem am Vormittag außer auf dem Steg kaum andere Urlauber gesehen.

Das Essen gibt es täglich von 7.30 bis 9.30 Uhr, von 12.30 bis 14.00 Uhr und von 19.30 bis 21.00 Uhr. Wir waren immer gleich zu Beginn der Essenszeiten im Restaurant und haben wirklich nie irgendwo ein Anstehen am Büfett erlebt. Das Essen war übrigens ganz hervorragend. Es gibt jeden Tag Suppe und eine Brotauswahl, ein Salat- und Vorspeisenbüfett, 4 oder 5 Stationen, an denen frisch etwas im Wok oder auf dem Bräter zubereitet wird und eine zusätzliche Auswahl warmer (wirklich warmer) Speisen (jeden Tag hervorragenden „Steamed-white-rice“, Fisch, Fleisch, Vegetarisches und verschiedene Currys). Ich bilde mir ein, wirklich etwas von Essen und Kochen zu verstehen und empfand die Qualität des Essens immer als wirklich gut (über Geschmäcker kann man bekanntlich streiten und nicht jeder liebt die exotischen Gewürze)! Die Köche waren ebenso wie die Kellner immer freundlich und begrüßten uns schon bald wie alte Freunde. An dieser Stelle sei ganz speziell unser Kellner Muhuthar erwähnt, der der beste war, den wir bisher auf den Malediven hatten. Er hat uns sogar am letzten Abend ein kleines Geschenk gemacht und wir waren wirklich gerührt.

Die Kellner in der Bar sind genauso freundlich und lieb. Shamim, Mahinda und Stanley sind uns regelrecht ans Herz gewachsen. Sie waren immer gut gelaunt, aufmerksam und schnell und wussten schon nach wenigen Tagen, was wir am Abend (oder auch am Nachmittag) so bestellen.
Aber auch die Jungs von der Rezeption und überhaupt alle Staff-Mitarbeiter (außer vielleicht die Laub kehrenden, verhüllten Frauen) sind großartig und vermittelten uns stets das Gefühl, wirklich willkommen zu sein und trugen sehr zu diesem wunderbaren Urlaub bei. Nur unser Roomboy Mohammed wirkte immer ein wenig verschlossen und sehr zurückhaltend. Auch bei einer freundlichen Begrüßung huschte ihm allenfalls mal ein schüchternes Lächeln über die Lippen, ansonsten war er sehr verschlossen. Allerdings hat er seinen Job hervorragend gemacht und hatte schon nach 2-3 Tagen seine Reinigungstätigkeit auf unsere Abwesenheit vom Bungalow abgestimmt.

Das Hausriff von Velidhu ist in einem wirklich gutem Zustand und wir haben in den zwei Wochen allein am Hausriff fast jeden Tag einen Hai gesehen, mehrmals Schildkröten, mehrmals eine ganze Familie Adlerrochen (häufig in „Begleitung“ eines Hais), eine große schwarze Muräne (das war, glaube ich, die einzige am Riff), einen Kraken und einmal schwebten sogar drei junge Mantas in Formation an uns vorbei. Außerdem natürlich alles, was sonst noch so am Riff unterwegs ist. Auffällig war, dass wir den Rochen, den Schildis und den Haien teilweise auf „Armlänge“ begegneten, wenn sie direkt an uns vorbei über die Riffkante in die Lagune unterwegs waren. Mein größtes Erlebnis war allerdings die Manta-Tour. Ich finde es ja schon sehr kulant, dass die Insel bei Manta- und Delphin-Tour den halben Preis zurück erstattet, wenn man die Tiere nicht beobachten kann und rechnete bei den Mantas damit, im günstigsten Fall vielleicht ein Exemplar von Weitem sehen zu können. Dann kam es allerdings mit etwas Glück dazu, dass ich mich plötzlich mitten in einer Gruppe von 5 Mantas befand, die rechts, links, vor und hinter mir schwammen und mich mehrmals umkreisten. Nach 3 Maledivenbesuchen ohne auch nur einen Manta zu sehen war das natürlich ein gigantisches Erlebnis und ich kann jedem nur die Teilnahme an der Tour empfehlen (35,-$). Es hat sich in meinem Fall unglaublich gelohnt!
Das Publikum auf der Insel bestand in unserer Zeit überwiegend aus Deutschen (liebe Grüße an Felix, den Volleyballer), Österreichern (liebe Grüße an Birgit und Roman), Schweizern. Einige Engländer, Italiener, Franzosen, Russen und Japaner waren auch da. Alles in allem eine angenehme, freundliche und sympathische Gästeschar.

Das Besondere an diesem Urlaub war die völlige Abwesenheit von Problemen oder Ärger. Wir hatten wirklich ausschließlich positive Eindrücke. Das Personal ist super – übrigens auch die Leute von der Tauchbasis (das ist nicht auf jeder Insel so. Als reine Schnorchler kamen wir uns schon manchmal etwas herablassend behandelt vor...) An dieser Stelle die herzlichsten Grüße an Marion und Bernhardt, die immer ansprechbar und ausgesprochen freundlich waren. Das Essen ist ausgezeichnet (bis auf das Frühstück vielleicht, aber das war noch nirgends anders). Der Strand ist feinsandig und weiß, die Lagune ist großartig, das Riff fantastisch und sogar das Wetter gab keinen Anlass zur Klage (2 kurze Regenschauer in 14 Tagen). Die Insel ist eine wirkliche Wohlfühl-Insel mit allem, was ich von einem Maledivenurlaub erwarte und 100% empfehlenswert. Es ist die erste Insel, die wir auf jeden Fall ein zweites mal besuchen wollen.

Das einzige Problem des Urlaubs ergab sich am letzten Tag. Dann kam es aber auch wirklich dick: Als wir am Sonntag auf dem Flughafen ankamen erwartete uns die Nachricht, dass unser Condor-Flug nach Frankfurt gestrichen ist. Natürlich Riesenaufregung, etliche Mitarbeiter von Thomas Coock und Neckermann rannten wie die aufgescheuchten Hühner herum, verteilten Wasserflaschen und eine Art Übernachtungsgutscheine und wir waren alle geschockt weil wir dachten, wir müssen jetzt in irgendein Hotel in Male oder so. Dann stellte sich aber heraus, dass wir auf eine in der Nähe von Male gelegene Insel gebracht werden sollen. Das dauerte natürlich, denn die Jungs und Mädels der Reiseveranstalter hatten einige Mühe, die dafür erforderlichen Speedboote zu organisieren. Nach vielem hin-und-her gings dann aber los und wir staunten allesamt nicht schlecht als sich herausstellte, dass wir nach Velassaru ("A member of Small Luxury Hotels of the World") gebracht wurden. So konnten wir nochmal in Ruhe einen Blick auf eine Insel werfen, deren Preiskategorie wohl unsere Möglichkeiten um einiges übersteigen würde. Wir wohnten in der "billigsten" Kategorie, einem sogenannten "Deluxe Bungalow", andere hatten das Glück, gleich eine sog. "Water Villa" zu beziehen. Die Insel ist wirklich eine völlig andere Kategorie als Velidhu. Alles ist auf Eleganz und Luxus ausgelegt und vermittelt einen ungeheuer hohen Anspruch.
Sehr hübsch und sinnvoll fand ich z.B., dass zum Füße abspülen vor den Bungalows nicht ein Wasserhahn angebracht war, sondern ein großer rotbrauner Tonbottich mit einem langen Schöpflöffel aus Kokosnuss dafür bereit stand.

Wir waren im ersten Moment wirklich beeindruckt und Condor dürfte der Spaß einiges gekostet haben. Allerdings hat die Insel kein Hausriff – Schnorcheln wäre also allenfalls in der Lagune möglich gewesen. Und: Die ganze Insel war mit ihrem Luxus und ihrer betont kühlen Eleganz sowas von steril und unpersönlich, dass wir Velidhu immer vorziehen würden. Ein Beispiel: Am Abend wollten wir nach dem Essen (das übrigens nicht mal geringfügig besser war, als auf Velidhu) noch ein Bier trinken und gingen zur Bar. Da gibt es dann draußen im Sand (vor dem Pool) nur 4 Tische mit dick gepolsterten Sesseln und Glasplattentisch. Dann bringt der Kellner das Bier (10,-$), legt einen Stoffuntersetzer unter das Glas, eine Stoffserviette daneben und ein Schälchen mit Knabberzeug dazu...

Da hab ich mit einer Gewissen Wehmut an Velidhu gedacht, wo ich zwar auf weißen Kunststoffstühlen am weißen Kunststofftisch gesessen hab, und das Bier auf einen ordinären Bierdeckel gestellt bekam, aber das Meer direkt vor den Augen und die Füße im Sand hatte und außerdem noch einen kleinen Plausch mit dem Kellner halten konnte.

Selbst wenn ich die Möglichkeit hätte, für denselben Preis zwischen Velidhu und Velassaru zu wählen – ich würde mich ohne zu zögern für Velidhu entscheiden.

Dirk&Angela


 

Velidhu Island Resort vom 07.03.2009-19.03.2009

Dies war unser erster Besuch auf den Malediven.
Wir sind mit Emirates von Frankfurt über Dubai und von dort nach Male geflogen, da wir auf der Rückreise einen Stopp-Over in Dubai gebucht hatten. Dies ist definitiv die anstrengendere Wahl, um auf die Malediven zu kommen. Ich würde zukünftig nur noch einen Direktflug wählen, obwohl der Flieger von Emirates wirklich topp ausgestattet ist und sehr nettes Personal hat.

In Male angekommen, haben wir uns am Thomas Cook Schalter gemeldet. Da haben wir etwas zu trinken erhalten und wurden dann an das MAT (Maldives Air Taxi) Station weiterverwiesen. Dort haben wir unser Gepäck abgegeben und wurden mit einem kleinen Bus zum MAT-Flughafen gefahren. Unser Flug hatte (auf unerklärliche Weise) 2 Stunden Verspätung, aber so konnten wir das bunte Treiben am Flughafen in Ruhe verfolgen und eben gleich die maledivische Ruhe kennen lernen.
Empfehlenswert ist auf jeden Fall, dass man sich schon leichte Kleidung und Flip Flops ins Handgepäck packt, damit man sich gleich umziehen kann, um die schönen Temperaturen zu genießen. Ein Flug mit dem Wasserflugzeug ist auf jeden Fall auch empfehlenswert, weil man da nur 25 Minuten unterwegs ist. Mit dem Speedboot dauert die Fahrt sonst noch mal 2,5 Stunden. Außerdem ist die Sicht aus dem Wasserflugzeug, sowie Start und Landung einfach einmalig.
Ihr braucht Euch keine Sorgen machen, es ist dort ganz normal, dass die Piloten barfuss oder in Flip Flops fliegen!!!

Als wir dann endlich auf Velidhu angekommen sind, wurden wir am Steg gleich von dem Inselchef und der Reiseleitung empfangen. Dann wurden wir zur Rezeption geführt (sofort Flip Flops aus und bis zur Abreise nur noch barfuss gelaufen!) und haben einen Begrüßungscocktail bekommen sowie erste Infos und unsere Bungalow-Schlüssel. Wir hatten vorher per E-Mail auf der Insel um ein bestimmtes Strandbungalow gebeten und das hat auch super geklappt. Hatten uns aufgrund der Reiseberichte und der Karte eins ausgesucht. Strandbungi Nr. 151 :o) und unsere Wahl war wirklich super. Wir waren direkt an der Lagune.
Wir können diesen Teil der Insel auf jeden Fall mehr empfehlen, als den vorderen Teil, weil vorne eben immer die Wasserflugzeuge ankommen und abheben, aber dort auch die Tauchschule ist und der Generator. Wenn man es also lieber ein bisschen ruhiger mag, dann sollte man den hinteren Teil der Insel wählen. Da laufen einfach nicht so viele Leute vor der Hütte rum. Der Bungi war sehr geräumig und zweckmäßig eingerichtet. 2-3x am Tag wurde unser Bungi gereinigt. Das geschah auch immer, als wir nicht da waren. Das war wirklich optimal. Jeden Abend wurde unsere Decke anders gefaltet und schön dekoriert.
Wir haben uns auch einen Wasserbungi angeguckt, hätten aber nicht tauschen wollen. Die Wasserbungis sind zwar moderner und schicker eingerichtet, aber man hat keinen eigenen Strandabschnitt und die Liegen vor der Tür. Es gibt keinen direkten Zugang zum Meer. Und für den Preis, waren wir froh, dass wir uns richtig entschieden hatten.

Wir hatten AI und haben das auch sehr genossen. Das Essen gab es immer in Buffetform und es gab jeden Abend ein anderes Themenbuffett, so dass man immer was zu essen gefunden hat. Allerdings ist das Essen recht scharf, da die Köche aus Sri Lanka kommen. Trotzdem lecker!!! Morgens empfehle ich vor allem die Waffeln…jamjam
Man bekommt am ersten Tag einen festen Tisch im Restaurant zugewiesen und hat einen festen Kellner. Wir hatten Ibrahim und er war total klasse. Überrascht ihn, wenn ihr ein paar Worte „maledivisch“ könnt….Wir hatten einen Platz im „Raucher“bereich. Das ist der hintere Teil im Restaurant. Dort ist es nicht ganz so eng wie vorne im Nichtraucherbereich und auch etwas ruhiger. Und wenn dort wirklich jemand raucht…kein Problem, es ist alles offen und man riecht fast nichts.
Was wirklich stimmt, ist, dass man sich beim Essen wundert, wo die ganzen Leute herkommen. Denn man sieht wirklich tagsüber kaum jemanden. Es sei denn man ist an der Strandbar. Ich wollte das ja aus den Berichten nicht glauben, aber es ist wahr. Wir waren ganz oft ganz alleine in der schönen Lagune. TRAUMHAFT!

An der Strandbar hat man immer einen Platz bekommen, egal zu welcher Zeit. Das war super.
Abends wird dort ab 21.30 Uhr immer ein kleines Programm gemacht. Wir fanden es sehr nett. Vor allem der Live DJ war super.
Nachmittags sind immer die Papageien in der Strandbar, die sich auch auf alle stürzen, die ein Sandwich essen oder eine leuchtende Orange im Cocktail haben. Sie sind ganz zutraulich, aber auch richtig frech. Insgesamt gibt es 3 Pärchen.

Das Hausriff war wirklich direkt vor der Tür. Ich bin vorher nie geschnorchelt und habe mir meine Ausrüstung dort ausgeliehen (bei AI enthalten). Habe einen Tag in der Lagune geübt und dann ging es los. Es war einfach super schön und wir haben Delfine direkt an der Riffkante gesehen, Muränen, eine Schildkröte, Haie….usw. Es war jeden Tag ein Erlebnis.
Mein Freund hat noch einen Schnorchelausflug zu den Mantas mitgemacht. Das war auch total klasse und auf jeden Fall empfehlenswert. Außerdem hat er einen Schnuppertagtauchkurs gemacht und wurde wirklich infiziert. Auf 12 m Tiefe sieht man einfach die schönsten Sachen. Allerdings muss man fit und gesund sein, um daran teilzunehmen. Solltet ihr irgendwann mal eine OP am Knie oder sonst was gehabt haben, nehmt euch am besten gleich ein Attest aus Deutschland mit, dass ihr tauchen dürft. Sonst müsst ihr da zum Insel-Doc und der lässt sich das mit 30 USD bezahlen. Ihr könnt dort auch einen richtigen Tauchschein machen, aber dafür hatte er dann leider keine Zeit mehr.

Um 17 Uhr wird immer Beachvolleyball gespielt. Einfach dazugesellen. Macht richtig Spaß. Der Insel-Doc spielt auch gerne mit. ;o)

Den Spa-Bereich haben wir gar nicht genutzt, sei hier aber auch noch kurz erwähnt.

Das Wetter war die ganze Zeit total super. Wir hatten nur 1x für 10 Minuten Regen. Aber auch da war es warm.
Wir empfehlen Euch wirklich nur ganz dünne Kleidung mitzunehmen. Schuhe werden (außer vielleicht FlipFlops) wirklich keine benötigt.
Da man auf der Insel so gut wie nichts kaufen kann, braucht ihr außer Trinkgelder (Dollar) auch absolut kein Bargeld. Wenn ihr z.B. einen Ausflug mitmacht, wird das aufs Zimmer geschrieben und bei Abreise bezahlt. Am besten mit Karte. Das ist wirklich gut organisiert.
Nehmt Euch auf jeden Fall Sonnenmilch mit hohem Sonnenschutzfaktor mit….und bloß nicht daran sparen. Wir haben für 12 Tage fast 3 Flaschen von Rossmann verbraucht (50!, 30 und 20).

Velidhu ist absolut empfehlenswert!!! :o)

Wir sind jetzt absolut im Malediven-Fieber und sparen auf einen neuen Urlaub!

Stephi und Norman


 

Reisebericht Velidhu Island Juli/August 2008

Velidhu ist eine schöne kleine Barfuss-Insel mit 20 Wasserbungalows (Doppelbungalows) und 80 Einzel-Strandbungalows. Die Strandbungalows sind schön etwas in die Jahre gekommen, doch für uns das Wichtigste sie sind sauber. In Berichten von Vorgängern habe ich gelesen, dass sie nicht ordentlich gereinigt wurden. Dem kann ich nicht zustimmen. Unser wurde immer nass gewischt und war sauber. Es werden jetzt auch gerade Renovierungsarbeiten durchgeführt. Neue Duschvorhänge angebracht usw. Wir sind dann nach 10 Tagen auf einen Wasserbungalow gezogen, was dann nochmals viel schöner war, da er doch viel komfortabler ist. War beides eine tolle Erfahrung.

Wir können von der Lage die Strandbungalows Nr. 159, 165 und 163 sehr empfehlen. Direkt am Strand. Das AI-Programm war sehr gut, Essen im Bueffetform, ich würde sagen, es war immer für jeden etwas dabei. Auch die Getränkeauswahl war sehr gut, wenn hier manche sagen die Cocktails schmecken nicht... man muss nur das Richtige bestellen oder einfach sagen, nicht soviel Alkohol. Noch ein Vorteil - Cola light ist auch im AI enthalten, was nicht im Prospekt steht!

Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals waren aussergewöhnlich gut. Noch nie hatten wir so freundliches Personal auf den Malediven (waren schon 9x). Der Kellner, wir hatten Glück, wir bekamen Harris - war super aufmerksam! Auch das Küchenpersonal war so nett, nie schlecht gelaunt. Der Highlight an der Strandbar ist Mahinda. Ihn werden wir nie vergessen, ein ganz lieber zuvorkommender Inder, immer zu Späßen bereit und sehr bemüht deutsch zu lernen. Personal mit Herz kann ich hier nur sagen, es geht hier nicht nur ums Trinkgeld. Es gab eine deutsche Reiseleitung. Stefanie - eine sehr kompetente Reiseleiterin. Hat für alle Probleme ein Ohr und macht alles möglich!

Das Hausriff ist das Highlight überhaupt. Man hat richtig schöne Korallenblöcke und alles blüht. Auch die Fischvielfalt ist enorm. Wir haben fast alles an Fischen gesehen. Große Haie, Hausschildkröte, Riesenqualle, Barakuda und veile schöne andere Riffbewohner. Das Mantaschnorcheln war traumhaft und der Tipp überhaupt.

Zimmer: Die Einzelbungalows waren recht geräumig. Die neuen Bungalows haben im Bad noch etwas mehr Ablagemöglichkeiten. Ein offenes Regal diente als Kleiderschrank. Klimaanlage, Minibar , Wasserkocher, Terasse waren vorhanden. Wir hatten den Bungalow 159 und waren mit der Lage sehr zufrieden. Nach 10 Tagen wechselten wir aufs Wasser, diese Bungalows haben definitiv 1 Stern mehr. Man hat ein besseres Bad, mehr Platz, ein Sitzecke und einen TV. Wir haben beides sehr genossen!!! Und eins ist sicher... Velidhu wir kommen wieder.
Carmen und Peter


 

Velidhu Island vom 22.09. - 07.10.2008

Anreise: Direktflug von München nach Male mit LTU. Weiter gings mit dem Wasserflugzeug nach Velidhu. Nach halbstündigen Flug mit einer Zwischenlandung wurden wir sehr freundlich vom Hotel-Management und der Reiseleiterin Stephanie in Empfang genommen. Check-in war in 5 Minuten erledigt, da wir die einzigen Gäste waren, die an diesem Tag angereist sind. Bereits vor Antritt der Reise haben wir uns einén Bungalow reservieren lassen, was auch super geklappt hat. Wir hatten Bungi 165, direkt in erster Reihe mit super Strand. Der Bungi war groß und zweckmäßig eingerichtet. Es gab eine Minibar und einen Wasserkocher, eine große Terrasse befand sich davor.

Das Personal war außerordentlich freundlich und hilfsbereit. Man bekommt am ersten Tag einen Tisch mitsamt Kellner zugewiesen, der einem den kompletten Urlaub über erhalten bleibt. Das Essen war sehr gut, es gibt täglich andre Motto's (z. B. italienisch, thailändisch, arabisch, japanisch, maledivisch etc.). Das Salatbuffet hätte etwas abwechslungsreicher sein können, war aber trotzdem in Ordnung. Auch verschiedene Desserts und Früchte werden angeboten.
Der Bungi wurde zweimal täglich gereinigt und es gab täglich frische Hand- und Strandtücher. Leider gab es mit E-Plus Handy's keinen Empfang. Jedoch konnte man bei der Reiseleitung eine maledivische Prepaid-Karte für's Handy kaufen. Dies íst auch sehr empfehlenswert, denn normalerweise kostet eine Minute 4 $, mit der Karte nur 0,4 $ (kein Schreibfehler, also eine Minute kostet 40 Cent).

Die Insel verfügt über eine großes Hausriff, das man direkt über einen Steg erreichen kann. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Fische und sogar eine Schildkröte, die man gelegentlich zu Gesicht bekommt. Es werden auch Schnorchel-Ausflüge angeboten, auf denen man Mantas antreffen kann. Während unseres Aufenthalts haben wir drei Mal Delfine gesehen. Einmal war eine ganze Familie mit ca. 10 - 12 Stück zu sehen. Sie sind gemütlich an der Riffkante (ca. 20 m vom Strand) der Insel entlang geschwommen.

Die Insel wird unter anderem auch noch von ca. 5 Flughunden, mehreren kleinen Laufvögeln, 2 Katzen, 2 Graureihern, Raben, Beo's und andren Vögeln bewohnt. Man sollte sich vor den 2 Sittichen und den 2 kleinen Papageien in acht nehmen. Sie sind sehr zutraulich und zahm. Allerdings neigen sie dazu, die Verschlüße von Hals- und Armketten mit dem Schnabel zu öffnen (kaum zu glauben, aber wahr).

Morgens wird man hin und wieder vom Konzert sämtlicher Vögel der Insel geweckt. Dies beginnt so gegen 4.30 Uhr und kann auch mal 2 - 3 Stunden andauern. Ohrstöpsel sind daher nicht verkehrt. 

Es gibt auch einen Spa-Bereich, in dem man sich gründlich verwöhnen lassen kann. Deutschsprachige Tauchschule vorhanden.

In den 2 Wochen hat es insgesamt ca. 2 Stunden geregnet. Ansonsten überwiegend Sonnenschein, teilweise mit ein bisschen Bewölkung (die aber eher angenehm war). Das Wasser war keine wirkliche Abkühlung, sondern hatte die Temperatur einer Badewanne. 

Der Urlaub verging wie im Flug. Es hat uns sehr gut gefallen und wir werden die Insel bestimmt noch einmal besuchen. Sie ist auf alle Fälle úneingeschränkt zu empfehlen. Wir waren bisher auf Sun Island, Summer Island, Holiday Island und Thulagiri und hatten daher mehrere Vergleichsmöglichkeiten. Velidhu war von allen bisher besuchten Inseln diejenige, die uns am Meisten zugesagt hat.

Marion und Uwe


 

Velidhu vom 2. April bis 16. April 2008, leider zu Ende


Hallo, wir sind seit 4 Tagen von Velidhu zurück
Dies war unser 3. Urlaub auf Velidhu. Diesmal zu 4 Pers. Hatten ursprünglich Herathera gebucht , aber nach den vielen Berichten die uns überhaupt nicht gefallen haben, haben wir, nach dem Velidhu wieder zu buchen war kurzfristig umgebucht. Wir sind am 2.4.auf der Insel angekommen und hatten einen super Empfang, sämtliche Manager, Angestellte und die Crew der Tauchschule haben uns am Steg Empfangen. Wir waren die ersten Gäste nach dem die Insel wieder geöffnet hatte.

Wir sind mit Thomas Cook geflogen und zwar mit einer 757 330.  Leider ging es nicht non Stopp sondern über Ras Al Khaimah
Wir hatten eine Email an das Resort geschickt und um einen Bungalow zwischen 158 und170 gebeten. Wir bekamen 159 und 163 waren sehr zufrieden.   
Die Zimmer wurden zweimal am Tag gereinigt. Die Betten wurden alle 3 Tage die Handtücher jeden Tag gewechselt. Wir hatten auch keine Probleme mit den Liegen am Strand, haben immer eine in der Nähe unseres Bungalows gefunden. Wir hatten All Inkl. gebucht und ich muss sagen es hat sich gelohnt, nicht das wir es übertrieben haben. Wenn man taucht braucht man eben mehr Flüssigkeit. Wenn man Abends noch an der Bar sitzt und den Tag revue passieren lässt, geht doch so mancher Cocktail, alkoholisch oder antialkoholisch oder auch mal ein Bier durch. Das Essen war sehr gut. Die Kellner immer freundlich.
Das Tauchen war wie immer spitze.  Nur ein Manko hat die Tauchbasis, sie hat nur 10 l Luftflaschen, aber 10 und 12 l Nitrox  Flaschen. Wer also nicht mit Nitrox tauchen darf und viel Luft brauch hat einen kleinen Nachteil.

Die Insel wird übrigens nicht geschlossen, der Inselbesitzer hat die Insel wieder übernommen und wird nach und nach die Bungalows renovieren und mit neuen Bädern und  möbeln ausstatten. Auch die Tauchbasis wird weiter von Eurodivers betrieben. Wenn jemand den Tauchlehrern etwas gutes tun will. Bringt ihnen Haribokonfekt und Schokolade mit
Wir können Velidhu nur empfehlen und freuen uns schon aufs nächste mal
 
Wilhelm und Monika Kroll

 


 

Velidhu 27.12.07 bis 10.01.08

Zunächst einmal muss ich sagen, dass die Reiseberichte hier so gut sind, dass wir wirklich alles so vorgefunden haben. Also spare ich mir viel davon, hier noch einmal zu schildern.

Wichtig ist aber evtl. dass die Schließung der Insel sich wohl nicht so gravierend auswirken wird. Zumindest meinten die Leute vor Ort, dass nur mehr oder weniger renoviert wird und auch die Angestellten, mit denen wir sagten, dass sie weiter beschäftigt sein würden. Aber wer weiß schon, was dann ein neuer Besitzer macht.

Ich habe keinerlei Abstriche an Service und Pflege der Anlage feststellen können.

Also, Anreise lief mit Condor im Nachflug problemlos, auch die weiterreise per Wasserflugzeug. Auch der Rückflug dann super schnell, ohne große Formalitäten. Ein bisschen Sand und Muscheln vom Strand, die meine Tochter gesammelt hatte hatten wir in einer duchsichtigen Plastiktüte und immer gleich gezeigt. Gab gar keine Probleme - wir wurden damit durchgewinkt.

Die ganze Zeit hatten wir Sonne, nur nach Neujahr ein Gewitter und zwei Tage Regen.

Das Buffet in der Silvesternacht war traumhaft, so wie ich auch generell sagen kann, dass man wirklich immer etwas findet. Für meinen Geschmack sogar zuviel importiert (was brauche ich z.B. Krokodil und Känguruh und norwegischen Lachs). Hätte ruhig mehr einheimischer Fisch sein können. Nachspeise für meinen Geschmack viel zu süß, aber es gab auch immer genug Obst.

Super Betten in den Bungalows und auch mit dem Zustellbett für meine Tochter geräumig genug. Wir hatten den Nr. 112 und würden den beim nächsten Mal wieder nehmen. Wir haben auch die vielgepriesenen anderen Bungis gesehen, würden aber von der Lage her keinesfalls tauschen. bei uns konnte unsere Tochter in wenigen Metern im Wasser der Lagune schwimmen und spielen und auch ich und meine Frau konnten ohne große Wellen prima gleich vom Strand aus losschwimmen. Generator störte nicht, wenn die Klimaanlage läuft ist die sowieso lauter. Und auch die Bar war weit genug weg. So viel läuft da aber sowieso nicht. Wasserbugis würden wir nie nehmen.

Zur Tauchschule können wir nix sagen, sind nur täglich geschnorchelt. Das Wassersportcenter hatte eigentlich nie was zu tun. Wozu braucht man auch Bananenboote auf den Malediven. Ein paar Tage vor unserer Anreise war ihnen wohl einer mit dem Gleitschirm abgestürzt. Aber näheres weiß ich nicht.

Liegen waren überhaupt kein Problem, auch wenn dann ab 6.1. etliche Leute kamen, die anfingen, Liegen von irgendwoher zu ihrem Strandabschnitt zu schleifen und mit Handtüchern zu "reservieren".

Gäste: sehr viele Franzosen, dann italiener, Engländer, deutsch, Japaner und ein paar wenige Russen.

Wir hatten all inclusive, was sich nicht gerechnet hat. Wussten wir vorher, da wir fast nur Wasser und höchstens alle 2-3 Abende auch mal nen Glas Wein trinken. Cocktail würden wir gerne trinken. Da gibt's auch etliche für all-inclusive-Gäste, aber die leute in der Bar machen so schlechte Cocktails (miser saft und massen billigen Alkohols), dass mir nach dem zweiten Versuch die Lust daran komplett vergangen ist.

Wir machen all-inclusive auch nur, weil wir uns einfach nicht weiter drum kümmern wollen. Aber nächstes Mal würden wir das auf Velidhu nicht mehr machen, denn es war eindeutig ein Service-Unterschied. Man musste mehrfach nach der Karte für AI-Gäste fragen und auch generell war die Bedienung schleppend. Wenn zeitgleich oder kurz danach noch ein nicht-AI-Gast etwas bestellte, wurde der sofort mit Höchstgeschwindigkeit bedient. Ist nicht weiter schlimm, weil Zeit hat man ja genug, aber nervig, immer erinnern zu müssen. Auch nachschenken von Tee und Kaffee ging etwas sehr schleppend. Ausnahme: unser Kellner holte die warme Milch für unsere Tochter schon, wenn er uns Richtung Restaurant kommen sah.

Gruss
Udo
 


 

Velidhu 21.10.07 bis 04.11.07

Da die Insel aller Wahrscheinlichkeit im Frühjahr 2008 geschlossen und eventuell umgebaut wird, möchte ich mich kurz fassen, da sich vieles doch immer wiederholt.

Also, Anreise lief mit Condor im Nachflug gut. Nach Ankunft wurden wir nach der Passkontrolle draußen sofort in Empfang genommen. Die Fahrt mit dem Speedboot fanden wir gang in Ordnung, die See war ein wenig unruhig, und waren dann nach 1,5 Stunden auf Velidhu.

Dort kleiner Empfangscocktail, Papiere ausfüllen und ab zum Bungalow.
Anschließend schnell umziehen und baden gehen.

Zur Insel ist zu sagen. Sehr üppig bewachsen, Wege alle mit Sand (allerdings darunter Beton), sehr gepflegter Gesamteindruck. Die Insel ist zu ca. 95% am Strand zu umrunden, teilweise muss man durchs Wasser laufen (z.B. bei der Wassersportschule) oder kurz auf den Weg gehen. An gewissen Stellen sind einige Sandsäcke vorhanden. Wellenbrecher störten nicht obwohl man diese gesehen hat, sahen aber sehr natürlich aus.

Essen: Frühstück nichts atemberaubendes, das übliche halt. Mittags und Abends Büfett im Wechsel mit verschiedenen Themen (Italienisch, Indisch etc.). Immer verschiedene Sachen zur Auswahl, aber auch nicht eine besonders große Vielfalt (war auf Reethi Beach Resort besser). Man hat dennoch immer etwas gefunden, was auch gut schmeckte. Nachtisch war so lala, hier sind keine Meister vom Himmel gefallen und einfach zu wenig Obst zur Auswahl.

Bungis: Die Art der Bungis, Rundbau, hat mir sehr gefallen. Bett wie immer hart, aber meinem Kreuz bekommt dieses sehr. Zimmer immer sauber und Ordentlich. Dennoch, die Bungis sind dringend überholungsbedürftig (Fliesen platzen ab, Fugen nicht ansehnlich, Toilettenspülung kann auch schon mal ausfallen etc.).

Tauchschule: Ich selber tauche nicht, aber einer unserer Mitreisenden ist getaucht und soll von der Führung etc. ganz gut sein, nur die Tauchspots waren nicht so besonders.
Wassersportschule: Waren unterbeschäftigt, deshalb haben die uns und die Kinder für den geringen Preis jeweils zwischen 30 bis 45 Minuten durch die Gegend gefahren, anstatt 15 Minuten.

Bedingt durch den vielen Wind den wir hatten war das Schnorcheln am Hausriff kaum möglich. Die Fischlis haben sich deshalb wahrscheinlich auch in tiefere Regionen verdrückt. An den letzten beiden ruhigen Tagen konnte man nun auch vieles sehen (im Vergleich zu Reethi Beach fande ich es aber schlechter).
Wegen des Wellenganges hatte die Tauschschule auch oft geschlossen und der Transfer mit dem Speedboot war auch nicht möglich.

Verbesserungvorschläge für die neuen Inselbetreiber: Liegen für jede Hütte zuteilen mit Nummern dazu (Mallorcafeeling vermeiden, wie es jetzt ist), den Landeplatz für die Flugzeuge weiter aufs Meer verlegen um die Abgasbelästigung auf der Insel zu vermeiden, die Getränge an der Bar verbessern (Bier war teils nicht zu trinken, Cocktails standen vor Alkohol und schmeckten entsprechend, richtigen O-saft verwenden und nicht dieses miese Konzentrat).

Wetter war sonst top in den zwei Wochen und Mücken gleich null (einen Stich und das ohne Autan oder ähnliches).

Die Insel müßte meiner Meinung nach nur ein wenig renoviert werden ohne daraus gleich wieder ein Luxusresort zu machen, denn sie würde so ihren natürlichen Charme behalten und währe dann auch noch zu bezahlen.

Is jetzt wohl doch wieder ein wenig länger geworden als gedacht, aber macht nichts.

Wir waren jetzt das vierte mal auf den Malediven und unsere Mitreisenden haben sich wohl daran angesteckt und fliegen mit Sicherheit wieder hin.

Ekki
 


 

Reisebericht Velidhu
Ich war vom 23.04. – 04.05.07 auf Velidhu. Meine Familie (Eltern, Schwägerin, deren Mutter und mein Neffe) vom 20.04. – 03.05.07 !!

Flug mit Qatar Airways von Frankfurt über Doha nach Male. Der Aufenthalt in Doha beim Hinflug war ca. 2,5 Stunden beim Rückflug konnte ich direkt in die Maschine nach Frankfurt umsteigen. Trotz meiner panischen Flugangst habe ich mich bei Qatar sehr gut aufgehoben gefühlt. Werde bei meinem nächsten Malediven Besuch mit Sicherheit wieder mit Qatar fliegen.

Erster Eindruck:
Die Insel ist relativ dicht bebaut. Einige Strandbungalows stehen in 2. bzw. 3. Reihe. Aber das stört nicht besonders. Die Insel war zum Zeitpunkt meines Besuches, lt. Ali, zu 95% ausgebucht. Man hatte aber nie das Gefühl, dass es überlaufen ist. Im Gegenteil. Beim Abendessen wunderte man sich, wo die ganzen Leute herkommen.
Die Strandbungalows sind sehr groß und zweckmäßig eingerichtet. Klimaanlage und Ventilator sind vorhanden.
Wenn die Insel ausgebucht ist, kann es passieren, dass man für 1-2 Tage in den 2 stöckigen "Staff" Quartieren untergebracht wird. Das ist mir passiert, hat mich aber nicht gestört. Im Gegenteil. So kam man ziemlich schnell mit den Leuten ins Gespräch.
Die Wasserbungis sollen etwas besser ausgestattet sein. Aber mich persönlich haben sie nicht vom Hocker gerissen. Da hat mir mein Strandbungi Nr. 139 viel besser gefallen. Palmen, viel Grün, wunderschöne Blütenbäume drumherum und ein fantastischer Blick auf die Lagune. Außerdem habe ich ja kaum Zeit im Bungi verbracht.
Auf der Insel waren viele Italiener, Deutsche, Schweizer und die letzten 4 Tage auch Russen.

Es tauchen immer wieder Diskussionen auf, welcher der beste Srandbungi ist. Ansichtssache. Ich hatte die Nr. 139 und war total zufrieden. Die Nähe zum Meer und der wunderschöne Blick auf die Lagune waren atemberaubend.
Ich hatte einen Speedboat Transfer gebucht, wurde aber mangels Teilnehmer auf das Wasserflugzeug umgebucht. Ein Erlebnis. Auf dem Hinflug hatte ich das Glück, dass wir erst Angaga angeflogen haben und dann ging es über das komplette Ari-Atoll nach Velidhu. Ein Traum. Der direkte Rückflug nach Male war nicht ganz so spektakulär.
Auf der Insel gibt es das Restaurant, Rezeption, die Bar, ein Grill-Restaurant, eine kleine Boutique, das Spa-Center und einen Juwelier (!!!).
Ausflüge z. B. Manta-Schnorcheln etc. werden auch angeboten. Ich kann diesen Ausflug nur bedingt empfehlen. Wir waren mit 2 Booten unterwegs (ca. 30 Leute) und es hat sich nur ein Manta blicken lassen, der dann von den vielen Menschen regelrecht gejagt wurde.
Einen Tag später hatte ich das Glück einer Mantabegegnung beim schnorcheln am Hausriff. Dies ist mir dann noch 3 x (!!!) passiert. Traumhaft.
Wer Unterhaltung braucht, kann in der Bar an Krabbenrennen, Bingo spielen etc. teilnehmen. Wer Ruhe sucht, hat immer die Möglichkeit ein einsames Plätzchen zu finden.

Das Personal ist immer super freundlich. Englisch sprechen alle. Die "Laubkehrer" freuen sich immer über einen "kleinen Plausch" und ein freundliches Wort.
Auch die Mitarbeiter an der Rezeption sind immer hilfsbereit und haben für alle Belange ein offenes Ohr. Hier noch mal ganz liebe Grüße an Ali, der alles so wunderbar für mich organisiert hat.
Einzig der Neckermann-Reiseleiter war bei vielen Gästen nicht ganz so beliebt. Ich hatte mit Ihm nichts zu tun, weil ich die Insel direkt gebucht hatte. Aber viele Gäste fühlten sich von Ihm in Stich gelassen.
Im Restaurant bekommt man einen festen Tisch und Kellner zugeteilt. Mit Abdulla (Haris) hatte ich das "große Los" gezogen. Er hatte einen wunderbaren Humor und wir hatten verdammt viel Spaß zusammen. An meinem letzten Abend hat er mir meinen Tisch wunderbar dekoriert und auch am Morgen meiner Abreise stand er 6:00 Uhr am Flugzeugsteg um mich zu verabschieden. Da hatte ich einen Riesen-Kloß im Hals.

Die Speisen-Auswahl im Restaurant ist riesig. Wer hier nichts findet ist selber schuld. Es gibt auch immer verschiedene Themenabende.
Nimmt man am Nachtangeln etc. teil, bekommt man am nächsten Abend seinen Fisch direkt am Tisch serviert. Mein Vater hatte Geburtstag während unseres Aufenthaltes. Er bekam den Tisch wunderbar dekoriert und einen Geburtstagskuchen gab es auch.
Es gab Suppen, verschiedene Salate, mehrere warme Gerichte, Reis, Nudeln, Fisch, reichlich Obst. Ich habe auf jeden Fall nichts vermisst.
Und richtig gut gewürzt waren die Sachen. Für einen "Scharf-Liebhaber" wie mich, ideal.

Die Insel eignet sich hervorragend zum schnorcheln. Jeden Tag gab es etwas neues zu entdecken. Die schönste Zeit war immer morgens kurz nach 6. 00 Uhr. (Jaaaa - früh aufstehen lohnt sich!!!)Kleine Haie, Mantas, Muränen - alles war da. Die Sicht war super gut und es waren kaum Schnorchler unterwegs. Auch einen Sonnenauf- und Untergang sollte man sich nicht entgehen lassen.....
Die letzten beiden Tage waren sehr hohe Wellen.Am letzten Tag war schnorcheln verboten. Wer die roten Fahnen ignoriert hat, war selbst schuld.
Eine Tischtennis Platte ist auch vorhanden. Volleyball wurde auch öfter gespielt. Die Kellner spielten Nachmittags ca. 16: 30 Uhr immer Fußball und haben uns animiert mitzumachen.
Es gibt eine Bücherecke, wo jeder ein Buch seines Geschmackes finden kann.
Liegen stehen genügend zur Verfügung. Jeder Bungi hat 2 Auflagen und auch Strandtücher sind vorhanden.

Die Bungis werden 2 x am Tag gereinigt. Auch sonst wird Sauberkeit überall groß geschrieben. Ich hatte kein Problem damit barfuß auch eine Toilette im Restaurant oder Bar zu betreten. Alles war immer wie "geleckt". Zu jeder Uhrzeit.
An das brummen der Klimaanlage im Zimmer gewöhnt man sich relativ schnell. Vom Generator im Inselinneren habe ich auch kaum etwas mitbekommen.
Wer Interesse hat, sollte sich unbedingt mal das "Herz der Insel" anschauen. Die Leute von der Wäscherei, etc. freuen sich total über einen Besuch.

Mein Handy (E-Plus) hat funktioniert. Telefonieren ist aber sehr teuer. Ich mußte meinen Rückflug bei Qatar Airways bestätigen und hatte für ca. 3, 5 min. Telefongespräch ca. EUR 18,-- am Bein. Am besten bei Ankunft ne SMS schreiben und dann das Handy für den Rest des Urlaubs "einmotten."
In die Reiseapotheke gehört auf jeden Fall ein Mittel gegen Durchfall, Sonnenschutz (hoher Lichtschutzfaktor) und evtl. Ohrentropfen. Beim schnorcheln am besten ein T-Shirt tragen.
Mücken gab es auf der Insel KEINE !!!! Ein Segen.
Ich kann die Insel uneingeschränkt empfehlen. Für mich war es DER TRAUMURLAUB.
Vielen Dank noch mal an all die wunderbaren Menschen auf der Insel, die das alles ermöglicht haben. Ganz besonders an ABDULLA und ALI. Wir sehen uns BALD wieder !!!!!!

Mai 2007
Sandra aka „Raven“

 


 

velidhu 2007 – Malediven – Maledives – Velidhoo Island – North Male Atoll

once maledives, always maledives! Nach diesem Motto ging es mal wieder zum dritten Mal in das rund neun Flugstunden entfernte Traumziel. Nirgendwo kann man so ein Islandfeeling erleben wie dort. Diesmal haben wir uns nach zweimaligem Eriyadu-Aufenthalt die 4-Sterne-Insel Velidhu im Nord Male Atoll ausgesucht. Wunderbare Tauchziele, ein großes Hausriff, der Preis (AI) und relativ gute Reiseberichte sprachen im Vorfeld für die Insel.

Am 8. März war es dann soweit. Mit einer gehörigen Portion Viren und Schnupfen im Gepäck machten wir uns auf nach Frankfurt zum Flughafen und gingen an Board der Condor Boing 737. Der typisch unbequeme aber ruhige Flug mit lausigen klimatisierten 18°C gab uns dann gemeinsam den Rest. Der ganze Flieger war kontaminiert. Jeder hustete und kotzte vor sich hin. Immerhin bekamen wir von den Stuarts eine eigene mittlere Sitzreihe, wo wir einigermaßen gut schlafen konnten. Nun hieß es Augen zu und durch und waren froh die ersten Sonnenstrahlen durch die Kabinenbullaugen zu spüren. Es war ein schönes Gefühl endlich wieder zu Hause zu sein.

Sofort an die Hitze gewöhnt, ging es durch die Passkontrolle, zur Gepäckausgabe und dann bei Neckermann sich anmelden.

Zur Insel: Eigentlich kann man wirklich nicht meckern. 4 Sterne sind gerecht. Keine oder sehr wenige Moskitos, hoher Sauberkeitsstandard, eine perfekt ausgebildete und freundliche Crew und geniales abwechslungsreiches Essen ließen uns dem eigentliche Ziel, dem Tauchen, die volle Aufmerksamkeit zukommen lassen. Die Bar ist nur zu empfehlen, gerade wenn man AI gebucht hat. Wir waren im Bungalow 174 untergebracht, Freunde in 177. Das ist unserer Meinung die schönste Ecke der Insel, zur Tauchbasis sehr abgelegen.

Hausriff: Unser eigentliches Ziel, relativ kostengünstig am Hausriff unsere Tauchgänge abzuhaken ließen wir schnell sein. Es gibt nur einen Ein-/Ausstieg und die Strömung war in dieser Zeit meistens heftig, für hin und zurück zu energieaufwendig. Ein zweiter Exit an der Tauchbasis wäre perfekt. Dann könnte man sich einfach in einem schönen Drifttauchgang von der Schönheit des Hausriffes begeistern lassen. Also nix mit Hausriff, sondern die kostenpflichtigen Tauchgänge buchen, die sich aber voll gelohnt haben. Bei 10 $ pro Bootstauchgang wird es schnell teuer.

Tauchen - Eurodivers: Man ist perfekt bei dem Eurodivers-Team mit der Leitung von Winnie aufgehoben. Mit der Devise: "Do kannsch net maule" erlebten wir die bisher schönsten Tauchgänge. 7-Sterne und mehr haben alle Tauchlehrer und die Crew verdient. Nicht Winnies Spruch "EuroDivers hat´s möglich gemacht", nein! "Die Crew hat es möglich gemacht!!!!!" und das über 100%.
Wenn Ihr Mantas sehen wollt, lasst Olli dabei sein. Der Mantaflüsterer hat meistens einen guten Riecher wenn es um die Segelnation geht ;-). Eine kleine Anmerkung und Tip: Winnie, die Tauchlampen sind der letzte Schr... - Da war das Nachttauchen auf Eriyadu mit schönen Kowalski Lampen ein Erlebnis.

Verwaltung / Neckermann: Die Betreuung durch einen Österreicher war sehr gut. Wenn es Herausforderungen gab musste man ihn einfach nur ansprechen. Zielführend wurde an der Lösung mit den Angestellten des Managements gesucht. Kleinigkeiten brachten uns einige Tage zum Wahnsinn (zumindest meiner Frau). Wir warteten trotz mehrmaligen Ansprechens auf einen funktionierenden Föhn.

SPA-MASSAGE-CENTER: Mitte auf der Insel ist ein Massageoase, der professionell von mehreren sehr freundlichen und hübschen Damen geführt wird. Am letzten Tag ließen wir uns beide mit einer Kopf, Nacken, Schultermassage und Rückenpeeling verwöhnen. Das ganze für 80$ pro Person. Sie bieten eine Bandbreite von Massagen und Relaxkuren an. Es lohnt sich zumindest ein Blick.

Was soll man da noch sagen? Fazit: Die 2 Wochen gingen bei dem perfekten Verhältnissen rasend schnell um und hatten durch die nicht geplanten Bootstauchgänge auch mehr gekostet. Wir hatten bereits im Vorfeld aufgrund des massiven Preisanstiegs der letzten Jahre nicht mehr vorgehabt auf die Malediven zu fliegen. Jetzt warten wir schon gierig auf die Sommerkataloge 2008, um vielleicht ein Schnäppchen zu erhaschen. Hauptsache Tauchen - Vielleicht klappt´s.

 


 

Wir waren vom 27. März 2007 bis zum 10. April 2007 auf Velidhu.

Es war unser erster Maledivenurlaub. Eigentlich hatten wir Machchafushi gebucht, aber das wurde nicht fertig - zum Glück. Für Velidhu hatten wir uns aufgrund der positiven Stimmen im Forum entschieden. Die sonstigen noch freien Inseln waren für uns indiskutabel (Sun Island etc.). Bedenken hatte ich hinsichtlich der Bungalows - einige schrieben ja doch, dass sie nicht mehr soo neu seien, wenn auch zweckmäßig. So war es ein Glücksfall für uns, dass noch ein Wasserbungalow frei war. Neckermann war übrigens sehr kooperativ bzgl. der Umbuchung.

Der Flug ging mit Condor. Personal und Service gut. Sitzplätze sehr eng. Transfer mit dem Wasserflugzeug. Sehr zügig, Aufpreis mussten wir zu unserer Freude nicht zahlen (hatten reichlich Übergepäck), der Flug war wunderschön. Kann man wirklich nur empfehlen.

Ankunft auf Velidhu: Sehr guter erster Eindruck - der sich dann auch den ganzen Urlaub lang bestätigte. Zügige Übernahme des Gepäcks, nette Begrüßung an der Lobby, rasche Übergabe des Zimmerschlüssels, Gepäck wurde gebracht.

Wasserbungalow: Kann ich jedem nur ans Herz legen! Die Einrichtung ist zwar nicht mehr neu, aber hübsch und gepflegt. Das Bad ist groß, gepflegt und sauber. Annähernd neuwertig. Ich bin sehr pingelig, habe mich aber sehr wohl gefühlt. Der Wasserbungalow ist jedoch keinesfalls als luxuriös zu bezeichnen. Das Bett steht mitten im Raum leicht erhöht. Das ist sehr schön, da man einen phantastischen Blick aus den großen Fenstern hat, der morgentliche Sonnenaufgang (wir hatten Nummer 217) war unbeschreiblich. Gardinen konnte man getrost auflassen, es kann niemand hereinschauen. An der Sitzecke ist eine Panoramascheibe im Fußboden, wenn man die abends beleuchtet, kommen viele Fische und auch mal ein Rochen vorbei. Das Bad ist leider nicht klimatisiert. Man muss die Tür zum Wohnraum auflassen, dann ist die Luft angenehm. Leider war das Bett für mich zu kurz (1,80 Meter), aber ansonsten doch bequem. Stauraum war genügend vorhanden (Schränke). Den Fernseher kann man vergessen (mini und rauscht), aber wer braucht schon Fernsehen, bei DER Aussicht. Adapterstecker sollte man mitbringen. Ungeziefer habe ich weit und breit nicht gesehen. Auch ein unbedingter Vorteil des Wasserbungis. Den einzigen Nachteil, den ich ausmachen konnte: Man hat zwar 2 Liegenauflagen, aber zu einer Strandliege zu kommen, dürfte doch recht schwierig werden. Uns hat es nicht gestört. Auf dem Balkon hat man zwei schöne Liegestühle.

Personal: sehr gut, sehr freundlich und trotz der Hitze durchaus flink. Wir waren mit unserem Kellner und unserem Roomboy sehr zufrieden. Adam, unser Kellner, brachte hinterher schon ohne Aufforderung "unsere" Getränke und unser Roomboy zauberte uns 3 mal eine tolle Blütenpracht aufs Bett. Da sah ich ihm gerne nach, dass der Spiegel nicht geputzt wurde und auch der Waschtisch nicht so ganz doll gesäubert wurde.

Sonnendeck der Wasserbungalows: Völlig schwachsinnig - ohne Sonnenschirm.

Hausriff: Einfach toll! Sehr guter Einstieg, wenn man ihn erstmal gefunden hat (der Steg an der Bar). Wunderschöne Korallen, alle Fische, die man sich vorstellt, jedoch wenig größere. Nur 1 x eine große Muräne, 1 x einen kleinen Hai, dafür ein Riesenschwarm Makrelen und ein kleiner Schwarm blauer Weißkehldoktoren. Immer gut auf die Strömung achten - immer erst gegen die Strömung und dann zurück. Es gibt nur den einen Ausstieg. Die Strömung war zwar fast immer nur schwach, aber trotzdem besser nie ohne Flossen!

Restaurant und Bar: sehr gut. Lage des Restaurants - na ja. Am Strand hätte es mir besser gefallen. War mitten im "Urwald", sehr luftig. Bar lag sehr schön am Strand. Speisen waren sehr gut, reichhaltig, immer heiß und schön dargeboten. Und ich bin verwöhnt. Die All-inklusive-Drinks konnt man vergessen. Cola light ist übrigens enthalten, auch wenn immer und überall was anderes steht und dies sogar bei der Begrüßung auf dem Info-Zettel von Neckermann noch draufstand. All-inklusive lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall!

Strandbungalows: Ich habe mir keinen von innen angeschaut, bei einigen stand jedoch oft die Tür auf. Ehrlich gesagt, fand ich sie nicht so den Brüller. Teilweise extrem im Dunkeln in den Büschen, da musste man sicher den ganzen Tag das Licht anmachen, keine großen Fenster, einige ohne schöne Aussicht, sehr zurückversetzt. Aber das ist sicher Ansichtssache. Mit Ameisen musste da aber wohl auch gerechnet werden. Ungezieferspray ist sicher nicht verkehrt. Dafür hat man natürlich schön die Möglichkeit, vor seinem Bungi zu liegen.

Tauchschule: Ich hatte zuerst so meine Probleme mit der frotzelnden Art von Winni und Co., aber das war nur der erste Eindruck. Die Eurodivers sind wirklich zu empfehlen. Winni gibt sich immer große Mühe, die "richtigen" Spots zur richtigen Zeit anzufahren. So wurde die Manta-Tour erst in der zweiten Woche angeboten, weil die Strömung wohl nicht passte. Dafür wurden wir dann in der Tat mit Manta-Erlebnissen belohnt, die uns vom Hocker gehauen haben. Auch die angebotenen Shark-Trips waren einfach nur toll. Das Equipment, die Tauchbasis, die Boote waren sehr gepflegt, immer sauber und die Guides waren sehr auf Sicherheit bedacht, hilfsbereit und ließen einen trotzdem auch zu zweit in Ruhe den Tauchgang machen. Alles bestens. Die Abrechnung zum Schluss war eine angenehme Überraschung: Kurzerhand wurde alles so zu Paketen zusammengestrickt, dass wir wirklich so wenig wie möglich zahlen mussten. Sehr vorbildlich!

Die Insel selber ist einfach nur traumhaft schön. Wie man sich so ein Paradies halt vorstellt. Überall kleine Schwarzspitzenbabyhaie, kleine Rochen, die fast bis in den Sand kommen. Für Kinder ist das allerdings vielleicht nicht so toll - ich weiß nicht, ob die Rochen nicht im schlechtesten Fall auch mal zuschlagen, wenn man z.B. versehentlich drauftritt. Wir haben die Insel abends immer im Sonnenuntergang umrundet - teilweise muss man dafür aber über Mäuerchen kraxeln, oder weiter außen rum gehen. Der Sand war puderzuckerweiß und fein.

Auf der ganzen Insel wird pausenlos geharkt, Blätter gesammelt etc. Das merkt man auch, alles ist sehr gepflegt und sauber.

Mit dem Wetter hatten wir großes Glück. Nur 1 1/2 Tage Regen, sonst strahlender Sonnenschein. Angefangen hatte es mit einem dicken Gewittersturm. Hier vielleicht doch noch ein Wort zu den Wasserbungis: Bei Sturm ist es evtl. wirklich nicht mehr so toll. Bei einer Windböe hatten wir gedacht, er kippt um. Mehrere Tage Regen wären mir ehrlich gesagt bei so einem Urlaub NICHT egal - man ist doch sehr eingeschränkt, Tauchausfahrten wurden abgesagt. Klar hat man nie eine Garantie, aber ich würde doch immer in der Trockenzeit reisen.

Dieses war unser erster Malediven-Urlaub - es hat uns 100prozentig erwischt, wir kommen wieder :-) Velidhu können wir ohne jede Einschränkung empfehlen. Sie hat ihre 4 Sterne (Neckermann) unserer Meinung nach verdient, wenn man den Wasserbungalow wählt.

Silke und Michael

 


 

Wir flogen zum ersten Mal auf die Malediven

14.12. – 29.12.2006

Anreise:
Mit der Condor, war auszuhalten. Leider ist die Crew nicht ganz so nett! Würden wahrscheinlich beim nächsten Urlaub eine andere Fluggesellschaft aussuchen.

Ankunft:
völlig geschafft, bei uns verlief die Abwicklung sehr schnell und saßen ungefähr 30 Minuten später im Air Taxi, ein Traum, .. die kleinen Inseln zu sehen. völlig fertig, doch bei dem Anblick der Inseln ist der stressige Flug vergessen
Das Air Taxi ist sehr zu empfehlen.

Außer die zusätzlichen Kosten wg. dem Übergepäck
(Die Gäste, die mit dem Boot angereist waren, sahen zum Teil wirkl. sehr schlecht aus.)

Ankunft auf der Insel:
Das Paradies, Hinflug ist wirklich vergessen… das ganze Personal war wirklich sehr nett, wir wurden sehr freundlich empfangen. Nach drei Tagen habe ich mich gewagt eine SMS nach Haus zu schicken, ich habe meine Zeit gebraucht, um das zu verarbeiten was ich da an neuen Eindrücken bekomme habe. Dazu kommt, dass es schwierig ist die Eindrücke in passende Worte zu fassen.

Ein völlig anderer Urlaub, das Paradies

Bungi:
Wir hatten die Nr. 140, hatten so zusagen den in zweiter Reihe
Trotzdem mit Blick auf den Strand, auch sehr zu empfehlen.
Ehrlich: Ich habe mich sehr verrückt gemacht, mich überall schlau gelesen..welcher Bungi ist nun der Beste, vorreservieren…wir haben es versucht. Hat nicht geklappt, war auch völlig egal, jeder Bungi hat seinen eigenen besonderen Abschnitt. Klar gibt es welche die nicht so gut liegen.. dann ist umbuchen vor Ort kein Problem. Unser Bungi lag zwar in der zweiten Reihe, doch ich fand es ok, da wir am Abend ungestörter auf der Terrasse sitzen konnten.

Zum Strand waren es ungefähr 20 Schritte.

Der Bungi wurde 2 – 3 x gesäubert, prima war die Fußdusche vor der Tür. Außer die Dusche im Bad, die könnte erneuert werden. Das Bett haben wir 3 x super schön dekoriert bekommen.

Essen:
Da kann ich leider nicht viel zu sagen, da ich sehr wählerisch bin und eigentlich täglich nur Nudeln gegessen habe.

Doch ich bin kein Maßstab dafür:
Weil wir haben unseren selbst. Koch dabei gehabt, er hatte sich super mit dem Küchenchef verstanden und somit Einblick in die Küche bekommen und war sehr begeistert. Das Essen war reichlich, eigentlich für jeden Geschmack immer etwas dabei. Frühstück war an Auswahl sehr viel, jede Menge … Hartgekochte Eier, Spiegelei…Waffeln, Müsli, viel Obst…

Tauchen:

Gelernt haben wir bei Underwater-no.1 haben mit unserer Tauchschule eine Tauchsafari in Ägypten gemacht, die uns wesentlich besser gefallen hat. Wir haben dort super schöne Korallen gehabt und sehr viele Haie.

Dies haben wir auf den Malediven ein wenig vermisst.
Die Tauchgänge waren für uns sehr enttäuschend, das Highlight für uns war dann zum Glück beim letzten Tauchgang..2 Mantas, ein Hai und ein riesiger Rochen.

Das Hausriff war in Ordnung, wir haben dafür leider keine Vergleiche von einer anderen Insel.

Am Hausriff ist jedoch wesentlich mehr Kleinfisch vorhanden, so dass es zum Schnorcheln traumhaft ist.

Wir hatten allerdings nicht so gutes Wetter, was die Unterwasserwelt sicherlich beeinflusst hat.

Tauchschule, meine Meinung
ich fand die Tauchschule auf Velidhu nicht gut. Check wurde gemacht, war auch völlig ok  aber alles andere hat nicht gepasst, …

Vergleiche habe ich zu Ägypten, Mallorca und hier in Deutschland

Kinder:
wir waren mit unserem 3 jährigem Sohn, ich habe hin und her überlegt ob das richtig ist, weil viele die keine Kinder haben so negativ über alles schreiben.

Deshalb geben wir dazu unsere Meinung und Erfahrung ab:

Flug war überhaupt gar kein Problem
Auf der Insel wurden wir mit Kind herzlich begrüßt, auf der Insel gibt es keinen Spielplatz und keinen Pool und genau deshalb sind wir auch soweit geflogen.
Unser Sohn hat sich dort genauso wohl gefühlt wie wir auch und er würde am liebsten wieder auf die Malediven fliegen. Darum werden wir bei unserem nächsten Malediven Urlaub wieder mit unserem Sohn fliegen. Sogar auf eine noch kleinere Insel, weil es gibt immer genügend Möglichkeiten für Kinder.
Die Hotelleitung war auf Velidhu sehr Kinderfreundlich und haben die ein oder anderen Spiele für Kinder vorbereitet.

Diese Insel ist sehr zu empfehlen, für Erwachsene und Kinder


 

VELIDHU ISLAND

Vorgeschichte
Ich war zum ersten mal auf den Malediven , meine Freundin zum 3. mal. Ich hab Tiefenangst , fahre nie mit einer Fähre oder einem Kreuzfahrtschiff. Meine Freundin hat einen Tauchschein , ich hab im Leben noch nie geschnorchelt. Beste Vorraussetzungen also.

28.12.2006 – 12.07.2007
Bis auf den Ankunfts- und Abflugstag hatten wir 13 Tage Sonne satt.

Anreise
Hinflug NACHTFLUG
Mit Lufthansa von Berlin nach München und weiter mit CONDOR/Thomas Cook nach Male. Der Service von Condor war trotz manch gegenteiliger Meinungen hier im Board sehr gut. Es wurden mehrfach Getränke angeboten und extra darauf hingewiesen , dass JEDERZEIT auf Wunsch weitere Getränke durch die Crew ausgegeben werden. Auf dem Rückflug gab es sogar Long Dinks Gin Tonic Vodka Orange , Campari Orange kostenlos. Essen wie üblich in den Fliegern- normal. Die Crew durchgehend freundlich und sehr zuvorkommend. Der Flieger war nicht ausgebucht und es war genügend Platz. In der Comfort Class war auch der Dieter mit seiner Freundin, er hat aber nicht gesungen sondern wollte auch einfach nur Urlaub machen.

Ankunft und Urlaub
In Male – erst mal durch die Passkontrolle , ein Abenteuer für sich wenn zuvor ein Flugzeug einer russischen Airline gelandet ist. 1 Stunde hat´s gedauert .
Regen und Sturm , dann ins Speedboat – ich wußte ,dass hier irgend etwas nicht zusammen passt. So war es auch, nach der Hälfte der Fahrt waren wir alle komplett grün im Gesicht und hatten so ein komisches Gefühl in der Magengegend. Das Boot war eher ein Wellenspringboot und der Fahrer hatte anscheinend eine Wette für die schnellste Fahrzeit zu laufen. Dann musste eine Dame gaaanz dringend ...! Das Boot hielt mitten auf dem Ozean an und schaukelte als ob´s kein Morgen mehr gibt. Ich war kurz davor mein Flugzeugessen den Fischen anzuvertrauen.
Eine halbe Stunde später hatten wir den Boden von Velidhu Beach unter den Füssen und ich die Gewissheit ,dass wir auf das Wasserflugzeug zum Rückflug umbuchen.
Speedboat – Nie wieder!

Der Manager lachte nur und meint: „tomorrow is sunshine“ – wer´s glaubt?!

Er sollte recht behalten.

Die Insel war ,wie hier des öfteren berichtet, überbucht. Wir kamen für eine Nacht in den Genuss eines Wasserbungalows (WB). Diese sind im Vergleich zu den Strandbungalows (SB) viel schicker. Wer also nicht so aufs Geld schaut sollte einen WB nehmen. Bad ist größer, Glasboden zum Fische gucken usw. Man kann auch vor Ort upgraden, kostet pro Nacht 80$. Beim SB hatten wir 160-170 per Fax reserviert und bekamen 178. Na ja, 2 Zahlen stimmten also . Trotz anfänglicher Skepsis war der Standort aber OK. Bungalows von 140 – 170 sind eigentlich uneingeschränkt zu empfehlen , an 101-125 rennt die halbe Insel auf dem Weg zum Essen oder zur Tauchbasis vorbei , bei 125-139 nervt der Generator sehr. 171-180 liegen in Barnähe, wenn man also immer um 21.oo schlafen geht um morgens fit zu sein könnte es Probleme geben falls an der Bar mal ein DJ ist, was selten der Fall ist. Es war sehr ruhig.

David ist seit 2 Monaten der Manager für Gäste aus D, Ö , NL, und der Schweiz. Der Junge ist sehr nett , immer ansprechbar - nie genervt . Er macht seine Sache sehr gut.
Er senkt auch ganz deutlich das Durchschnittsalter auf der Insel welches so zwischen Ende 20 und den rüstigen 60zigern liegt. Die einzelnen Nationen sind nochmal ein Thema für sich.
Manches , was hier im Board kritisch betrachtet wurde, hat wohl auch offene Ohren bei so manchem Reiseveranstalter gefunden, z.B. sind die Strandliegen nummeriert man muss nur noch seine passende Liege suchen und dann an den Platz seiner Wahl ziehen, desweitern gibt’s auch einen Computer mit Internet Zugang (15min 5$) – wer`s braucht?! Auch vorhanden ist eine Tauchschule die auch gut sein soll und sehr von sich überzeugt ist , wir haben sie jedoch nicht in Anspruch genommen sondern waren schnorcheln. Flossen usw. kann man Ausleihen als All Inclusive (AI) ist der Ausleih kostenlos. Eine gute Brille und Schnorchel sollte man sich aber in einem guten Tauchfachgeschäft in seinen Heimatland kaufen. Wer will schon einen Schnorchel in den schon 2 dutzend Leute reingesabbert haben? Als Anfänger kann ich den CUDA DRY von AERIS (ca. 30 Euro) empfehlen, der hat einen Automaticverschluß welcher gut funktioniert, ich hab nie Wasser geschluckt und konnte sehr gut atmen.

Wasserwelt
Velidhu hat ein sehr schönes Hausriff mit einer außergewöhnlichen Artenvielfalt. Kleine Haie, Rochen , Moränen und tausende von bunten Fischen werden zu täglichen Begleitern.
Unsere größten Sichtungen waren ein Weissspitzenriffhai ca. 2m , 2 große Moränen von 2m bzw. 3m und eine Seeschlange von ca 2m Länge. Andere Urlauber sahen eine grosse Wasserschildkröte und einen 4m großen Manta. Wohlgemerkt : Alles beim schnorcheln!
Sehr zu empfehlen sind die Manta –Ausflüge (28$ p.P.) . Es ist wirklich unglaublich mit solchen Tieren zu schwimmen. Solche Touren laufen immer mit 6-15 Personen auf einem Dhoni ab. Weiterhin haben wir das Nachtfischen gebucht (25$ p.P.). Leider hatten wir da einen übereifrigen Guide der kein Wort Englisch sprach, unbedingt alles alleine machen wollte, der ging uns total auf die Nerven. Wenn ich das Fischen bezahle , will ich dann aber auch selbst den Köder anhängen und auswerfen und mir so richtig die Hände schmutzig machen. Bei dem Guide – no chance! Gefangen wurde aber natürlich auch etwas , ganz im Gegensatz zum Hochseefischen. Das hatten wir auch gebucht (40$ p.P.) und ging schon um 5.30 Uhr los. Der frühe Wurm fängt den Fisch ! Denkste- nicht ein Fisch . Die Tour war totzdem sehr schön , es gab Frühstück an Bord mit Kaffee usw. DeepSea - Fishing Tour machen max. 6 Personen (wir waren nur 4) und man fischt wie dort üblich mit einer Schleppleine. Immer 2 Personen teilen sich eine Leine, außerdem ist ein sehr freundlicher Guide , welcher der englischen Sprache mächtig war , mit dabei. Mit den Fischen hatten wir leider kein Glück dafür sahen wir sehr viele Delphine welche Interressehalber unser Boot in Augenschein nahmen . Außerdem schwirren dort auch einige fliegende Fische herum ,vielleicht hätten wir ein Netz in der Luft spannen sollen anstatt die Leine ins Wasser zu werfen.
Weitere Touren wie Inselhopping , Male-Besuch, DelphinSafari, Nachtschnorcheln, Schnorchelsafari zwischen 20$ - 30$ p.P. werden angeboten ,haben wir aber nicht gebucht.
Das Inselmangement achtet peinlich genau auf Sauberkeit ,dementsprechend sind Strand ,Restaurant, Bar und Bungalows in sehr sauberem Zustand . 2x wurde Ungezieferbekämpfungsmittel gespritzt wobei wir nicht ein einziges mal Ungeziefer gesehen haben.

Der Strand wird täglich gereinigt , die Bungalows 2-3x am Tag. Das Personal war durchgehend freundlich und immer hilfsbereit, nie aufdringlich. Silvester wurde das Restaurant mal kurzerhand an den Strand gelegt und mit Fackeln und Eisskulpturen sehr schön inszeniert, wirklich ein wunderschöner Abend. Der Service im Restaurant war gut , wir hatten einen freundlichen , etwas schüchternen Kellner welcher in der Ausbildung war. Auch er hat seine Arbeit sehr gut gemacht. Beim Essen kann man geteilter Meinung sein , es war gut und immer in ausreichender Menge vorhanden aber keineswegs außergewöhnlich, das es hier von einigen über den Klee gelobt wird können wir nicht verstehen. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Sehr gut sind die getrennten Raucher- und Nichtraucherbereiche.

All Inklusive oder nicht ?
Wer gern mal ein (oder mehr) Bier oder ein Glas Wein zum Mittag oder Abend mag, sollte auf jeden Fall AI buchen. Alles frei ,der Hauswein (ob rot oder weiß) war ok. Da wir gern bis 10 oder 11 Uhr schlafen haben wir unser Mittag als Frühstück genutzt , auch ein Vorteil von AI. Die AI Geränke an der Bar sind qualitativ akzeptabel , jedoch der angebotene AI Whisky ungeniessbar. Glücklicherweise gibt es aber auch einge gute Sorten z.B. Jameson 1780 für 3,30$/5cl (wenn der Barkeeper gut drauf ist sind´s auch mal 10cl ).

Wer jetzt genau auf den Euro rechnet wieviel er trinkt und sich zum Frühstück sein Brötchen für den Tag schmiert um nicht den AI Aufpreis zu berappen der sollte vielleicht doch lieber Mallorca buchen.
Der Service in der Bar ist dem Klima angepaßt – mäßig. Sinnvoll ist es , sich einen Barkeeper am ersten Tag zu schnappen , bei dem zu bestellen , ein kleines Trinkgeld (so 3-5$) zu geben und Ihm zu sagen: “Du bist mein Mann! “. Danach kann man die übrigen Kellner getrost ignorieren , was nicht schwer fällt da fast nie einer am Tisch vorbei kommt.
Fast ebenso spannend und interressant wie die Wasserwelt sind auch die anderen Bewohner der Insel. Als da wären 3 Flughunde, 1 Fischreiher, die maledivische Strandhenne und 1 Huhn. Beiden letzteren sollte man mal ein wenig Brot anbieten, sie danken es mit Treue und kommen jeden Tag fast zur gleichen Zeit wieder. Die Strandhenne war der Meinung uns ihre Familie mal vorzustellen und kam dann mit Hennenmann und 3 Küken zu unserer Liege was wir natürlich mit einigen Brotkrümeln honoriert haben. Das Huhn hat nur 1 Auge und sieht etwas merkwürdig aus, ist aber immer sehr freundlich und freut sich sehr über etwas Gebäck.

Nun zu den übrigen Individuen.
Die Insel ist Metronational, hauptsächlich D, Ö, Schweizer, Engländer, Franzosen , einige Holländer , Japaner, Russen und – Italiener!. Keine Nation sticht heraus jedoch: Italien hat ja die Fussball WM gewonnen aber man hat den Eindruck der Titel im „LAUT SPRECHEN“ fehlt ihnen noch. Mein Gott, wie viel die reden ist unglaublich. Man könnte ja meinen das die sich zu Hause nie sehen , soviel haben die im Urlaub zu bereden. Irre. Wie im Film : einer fängt an und alle stimmen ein, zu guter letzt reden alle durcheinander und keiner versteht ein Wort.
Was auf der Insel auch nicht fehlte ist der Kegelklub Klein-Straubach aus Schwabing. Also „im Flugzeug klatschende, bauchtaschentragende Deutsche“ die ihre eigene Sprache nicht sprechen können sich aber für „Gott und die Welt“ halten. TIP: Einfach ignorieren!
Kinder waren auch einge dort wobei es sicher besser geeignete Inseln für Kinder gibt. Velidhu ist mangels Angeboten nicht besonders kindertauglich.

Fazit:
Velidhu ist eine ruhige ,sehr schöne grüne Insel für Paare und durch das gut gelegene Riff ideal zum schnorcheln und tauchen insbesondere auch für Anfänger geeignet. Es findet sich immer ein ruhiger Platz zum entspannen, SPA und Wellness werden angeboten. Animation ist so gut wie nicht vorhanden und dadurch nie aufdringlich. Das Preis Leistungsverhältnis stimmt zur Zeit noch, 2 Pers. Thomas Cook 14Tage ca. 5,5 T€ (AI). AI und Wasserflugzeug ist zu empfehlen, wer´s etwas schicker mag sollte den Wasserbungalow buchen.

LAGE / VEGETATION / STRAND : 1-2
WASSERWELT (Schnorcheln /Tauchen): 1 (Tauchen nach Angabe von anderen Gästen)
SAUBERKEIT SERVICE : 1-2
ESSEN: 2-3
TRINKEN: 2
LUXUS/EXTRAS: 3-4
ANIMATION: 4-5
RUHE /ENTSPANNUNG: 1-2
FLIRTFAKTOR FÜR SINGLES: 5
KINDERTAUGLICHKEIT: 4
SPA WELLNESS: 2 (Angabe von anderen Gästen)

(1-sehr gut, 2-gut , 3-mäßig , 4-ungenügend, 5- nicht vorhanden)
 


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