Stingray Tauchsafari
  

Stingray vom 15.- 22.11.2004

Sind mit Emirates von München über Dubai nach Male geflogen. Der Flug war ok. Ganz nett als Zeitvertreib, sind die Computerspiele (besonders Tetris) Für mich war es der Dritte Maledivenaufenthalt (vorher Meeru 3/00 und Fiha 2/01) für meinen Freund der Erste. Umso enttäuschter war ich, als wir bei Regen und grauen Wolken am Flughafen ankamen. Nach kurzem Warten ging´s dann auch gleich mit einem Dhoni zu unserem Schiff, "STINGRAY". Bevor ich jetzt 10 Seiten oder mehr schreibe... die Kurzfassung:
Wir würden diesen Tripp sofort wieder buchen! Es hat einfach alles total geklappt! Die Crew (besonders Kuday und Shiwa) sind einfach ein Wahnsinn! Sooo zuvorkommend und stets mit einem Lächeln auf den Lippen! Das Schiff (ausgebucht mit 18 Personen, davon Spanier, Deutsche, Österreicher und Slovenen - alle ganz nett!!! liebe Grüße, warten auf die versprochenen Fotos!!!) ansich ist auch toll! Man bekommt eigentlich alles was das Herz begehrt. (Egal ob kulinarisch oder sonst was) Bei uns hat nur leider die Klimaanlage nicht so wirklich funktioniert, aber am vorletzten Tag, konnte sie dann doch reperiert werden. ;-) Naja, aber ansonsten gab´s wirklich absolut keine Mängel oder irgendwas auszusetzen. Auch das Essen schmeckte vorzüglich. Man hat eigentlich immer etwas gefunden! Verhungert ist jedenfalls keiner. Nur das Frühstück schmeckte am Schluß dann schon ein bißchen fad. Tipp: Kekserl von Zuhause mitnehmen! Gerade vor dem 1. Tauchgang sehr empfehlenswert! Wenn man jeden Tag um 6 h aufstehen muß (1x sogar um 5 h) schlaucht das schon gewaltig!!! Man ist froh, wenn man da eine Kleinigkeit Süßes zwischen die Zähne bekommt! Hiermit sind wir auch schon beim Thema: TAUCHEN. Ich weiß nicht, ob man das jemals wieder toppen kann. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, sooo viel haben wir gesehen. Man wird da schon sehr verwöhnt, es ist einfach unglaublich. Angefangen von Delfinen, Schildkröten in allen Größen, über Adlerrochen und Mantas bis hin zu Schwarz - und Weißspitzenriffhaien - fast bei jedem Tauchgang. Das allergrößte war aber sicher der 7m lange Walhai!!! Die Crew hat sich wirklich die Mühe gegeben und 3 h (!) Ausschau nach ihm gehalten. Ich bin vor ihm in´s Blaue gesprungen - und er kam direkt auf mich zu. Ich kriege jetzt noch eine Gänsehaut!!! (Genauso wie beim Nachttauchgang, wo die Haie und Muränen neben uns gejagt haben!!!)
Das ganze wurde dann noch mit einem Barbeque am Abend, wo wir einen Sandtisch als Walhai (von der Crew selbst gemacht!) hatten, abgerundet. Leider geht so eine wunderschöne Woche schneller vorbei, als einem lieb ist. Trotzdem waren wir froh, das wir noch 1 Woche auf Embudu verbringen durften, um noch ein bißchen zu relaxen und die Seele baumeln zu lassen.

j.roiss@liwest.at

 


 

MS Stingray- Traumurlaub auf dem Traumschiff, 21.02-03.03.2004

Ja, liebe Leser, so kann man es wohl in Kurzform ausdrücken.
Nach dem üblichen Holzklasseflug mit LTU von Düsseldorf nach Male mit all seinen „Annehmlichkeiten“, wurden wir am Flughafen von Kuday, unserem Reisebegleiter, Tauchguide und liebenswerten Universalgenie erwartet. Die Abwicklung am Airport erledigte er blitzartig und schon saßen wir auf unserem Dhoni um zur Stingray zu fahren. Über das Schiff zu berichten, würde zu weit führen, alles was im Internet drüber drinsteht, stimmt. Es ist zweckmäßig bis luxuriös ausgestatte, mit Aircondition in den Kabinen, schönem Salon, Wasser, Kaffee und Tee rund um die Uhr gratis, einer prächtigen Bar mit Shiwa, dem Großmeister der Drinks und einem Koch, der in Deutschland sicherlich den einen oder anderen Stern verdient hätte. Die gesamte Crew um Kuday ist wirklich lieb und zuvorkommend und sorgt für alle nur erdenklichen Annehmlichkeiten. Meine anfänglichen leichten Bedenken, dass sich keine deutsche Reiseleitung an Bord befindet, wurden durch die hervorragenden Leistungen der malediwischen Crew blitzartig zerstreut.

Nachdem wir unsere Kabinen bezogen hatten und alles tauchen wollte, war das überhaupt kein Problem. Um 11.30 in Male angekommen, gab es um 15.30 den ersten Tauchgang im Südmale Atoll an einem Wrack, sozusagen als Checkdive. Alle waren zufrieden und glücklich, dass es so gut klappte. Selbst unsere Tauchnovizin Martina, die zuhause nur den theoretischen Teil des OWD geschafft hatte, durfte mit. Sie wurde hervorragend von Kuday und Tipe betreut und schaffte im Verlaufe des Törns neben 24 Tauchgängen noch den OWD und den AOWD und das zu moderaten Preisen und obwohl an Bord der Stingray eigentlich keine Ausbildung gemacht wird. Aber Kuday machte es eben möglich.
Zum Tauchen: 3 –4 TG pro Tag werden angeboten, also für jeden mehr als genug. Selbst ich, als nicht unerfahrener Taucher musste erkennen, dass Tauchen auf den Malediven nicht unbedingt Easy-Diving ist. Wir haben in Strömungen getaucht, die selbst ich so noch nicht sehr oft erlebt hatte. Hervor gehoben sei hier das unglaubliche Know How unserer Guides. Sie schätzen die mitunter heftige Strömung immer richtig ein und unten war auch eigentlich immer das zu finden, was sie vorhergesagt hatten. Wir haben auf fast jeden TG Haie, verschiedene Rochen und andere Großfische gesehen, so dass man fast immer mit glänzenden Augen zurückkam. Den Riffen, vor allen im Ostteil der Malediven merkt man immer noch die Nachwirkungen des Coralbleetching an. Mittlerweile sind die meisten der toten Korallen wieder mit Schwämmen überzogen und einige Krallenstöcke haben überlebt und entwickeln sich weiter. Aber es ist schon traurig, wenn man sich vorstellt, wie es früher einmal gewesen sein muss. Fische allerdings gibt's reichlich.

Unser Törn führte uns über das Südmale Atoll bis ins Felidu Atoll. Von dort ging es weiter nach Westen ins Ari Atoll, wo wir Walhaie und Mantas sehen wollten. Kuday der unermüdliche stand 4 Stunden in der Sonne auf dem Dach des Schiffs und suchte sie, die Schatten im Wasser, die Tauchers Glück bedeuten. Dann endlich hatte er sie gesehen. 2 Walhaie machte er aus. Für uns bedeutete das Maske, Schnorchel, Flossen und Kamera schnappen und ab ins Wasser. Und da waren sie, 2 Walhaie, ca. 5 – 8m lang, zogen langsam ihre Bahn. Die Crew hatte das Beiboot klargemacht. Sie kreiste um uns herum. Immer, wenn jemand den Kontakt zu den Fischen verloren hatte, nahmen sie ihn auf und brachten ihn zurück. Ich glaube wir haben so ca. 1 Std. mit den Haien geschnorchelt und waren unglaublich glücklich darüber. Abends, beim Barbecue auf einer unbewohnten Insel setzte die Crew dann noch eins drauf. Sie hatten aus Sand einen Walhai naturgetreu bis in Detail nachgebildet, welcher uns während des Essens als Tisch diente. Wir waren wirklich gerührt.

Kuday kannte auch den Ort, an dem Tauchers zweites Glück zu finden war. Wir tauchten an einem Mantapoint. Wir trafen nicht einen, sondern 18 Stück auf einmal, die dort in der Strömung fraßen und sich reinigen ließen. Besonderen Gefallen fanden sie an unseren Luftblasen. Deshalb stellten sie sich ganz dicht, (ca. 50 cm) über uns und badeten darin. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, wenn dir ein 2-Tonnen Koloss so dicht auf die Pelle rückt.

Unsere Kreuzfahrt endete nach 10 Tagen wieder in Male und ich denke, es wird niemanden der Beteiligten geben, dem das alles nicht gefallen hat. Wir 4 jedenfalls haben schon beschlossen, dass es möglichst bald eine Wiederholung dieses Traumurlaubs auf unserem Traumschiff geben wird.
Versucht es doch auch einmal, ihr werdet es nicht bereuen!
Jens

 


 

Stingray Tauch Safari, Malediven 24.11. bis 9.12.2002

Bericht von einem exzellenten Tauchurlaub: 17 Taucher und eine Schnorchlerin, angereist aus allen Teilen der Welt (Österreich, England, Libanon, Singapore, China) treffen sich in Male um gemeinsam für 14 Tage zu tauchen. Alle schon erfahrene Malediven-Taucher, also war es keine Frage – ein Boot muß es sein, einfach der beste Platz um gepflegt abzutauchen und möglichst viele Spitzen-Tauchspots in einem Urlaub zu erreichen. Viel und auch noch günstig zu tauchen war ebenfalls ausschlaggebend für die Wahl der Stingray. Ich kann gleich mal vorwegnehmen, niemand war enttäuscht, im Gegenteil, wir haben uns verabredet diesen Trip so bald wie möglich noch einmal zu machen. Im Moment schaut es aus, als ob wir es schon im März 2003 schaffen – Jubel und Vorfreude!

Kuday – unser Tauchguide für die nächsten 14 Tage – hat uns am Flughafen schon erwartet. Nach einer kurzen Bootsfahrt hatten wir auch schon unseren Willkommens-Drink auf der Stingray in den Händen.

Das Boot ist ganz neu, seit 2002 fertiggestellt. Es ist in Wirklichkeit viel größer als wir es von den Fotos im Internet erwartet haben. Der Salon mit seiner durchaus gemütlichen und großen Atmosphäre (inkl. TV, DVD, Stereoanlage etc.) bat uns genügend Gelegenheit, sich gemütlich zusammenzusetzen oder einfach schlafender- oder lesenderweise auszuruhen und zu relaxen. Man wurde dort ständig vom ever smiling Barkeeper Shiva aus Indien bewirtet, der einem bei der kleinsten Bewegung zur Seite stand. Alles lief locker und reibungslos beim Einchecken, die durchgehend junge und aufmerksame Crew war stets zur Stelle und bat Hilfe in allen Situationen an. Es gibt Kabinen mit Doppelbetten oder „Stockbetten“, alle mit regelbarer Klimaanlage und eigener Dusche mit Warmwasser (sehr angenehm) und WC. Insgesamt 9 Kabinen, alle waren zufrieden...

Der 2 Wochen-Trip erstreckte sich von Südmale- über Ari-, Rashdoo- und Nordmale-Atoll. Somit konnte ein sehr guter Querschnitt über die Vielfalt der Malediven gegeben werden.

Aber ich merk schon, ich werde zu lange mit meinem Bericht, werd mal die einzelnen Bereiche beschreiben, damit nicht alles durcheinander kommt:

Tauchen: bequemer geht´s wohl nicht mehr. Also, es hat zu Beginn eine gründliche Einführung gegeben, wie das Tauchen vor sich gehen wird, wo und wann, Sicherheitsinfos usw.

Der grobe Plan für die nächsten Tage wurde gemeinsam festgelegt, genaues Briefing für den kommenden Tauchtag gab es jeweils am Abend davor und nochmals detailiert vor jedem Tauchgang. Das gesamte Tauchzeug wurde aufs Tauchdhoni verfrachtet, wo es auch bis Ende der Safari geblieben ist. Jeder hat am Dhoni seinen Platz, seine Kiste, seine Flasche bekommen, Blei, Gurte und Sicherheitsballons wurden verteilt. Check-Tauchgang mit den beiden Diveguides für alle, und dann endlich, ab ins warme blaue Wasser.

Die folgenden Tage haben wir 3, manchmal auch 4 Tauchgänge pro Tag gemacht. Wir haben alles gesehen, was die Malediven so zu bieten haben: Mantas, Rochen, Haie, riesige bunte Fischschwärme, Napoleons und Wasserschildkröten, wunderschöne farbenprächtige Unterwasserlandschaften, Gobis und Blennies, Krebse, Schnecken, Lobsterfamilien, Weißspitzen- und Grauhaie usw. nur die Walhaie haben sich nicht sehen lassen, aber dafür haben wir ein Rudel von 20 Pilot-Walen getroffen, wir konnten mit ihnen an der Oberfläche ein Stück mitschwimmen.

Die Zusammenarbeit von Mutterschiff und Tauchdhoni hat bemerkenswert gut funktioniert. Die Anfahrten zu den Tauchlätzen waren kurz,  nach dem Tauchgang war das Tauchboot rasch zur Stelle und wir konnten die Reise zum nächsten Tauchplatz ohne Zeitverlust fortsetzen, ewig langes Hocken am Dhoni wurde uns dadurch erspart (ich denke die längste Fahrt dauerte so zwischen 20 und 30 min). Nach dem Ende eines Tauchganges verschwand das Dhoni sehr zum Wohlgefallen von uns Gästen zum Befüllen der Tauchflaschen so weit von der Stingray, daß nur ein kleines Summen des Generators hörbar war. D.h. beim nächsten Tauchgang: nur mehr Jacket und Flossen anziehen und springen....das ist unschlagbar bequem.

Die Stingray: wie schon gesagt, sehr bequem und geräumig ist dieses Boot. Die Organisation war wirklich Top und es hat eigentlich kein einziges Problem gegeben. Immer genug Süßwasser, kühle Zimmer, 1x pro Tag werden die Zimmer gemacht, Handtücher und Bettwäsche werden regelmäßig gewechselt. Abgesehen vom Salon gibt es noch eine ganze Reihe von Plätzen, wo man sich wohlfühlen kann. Gleich hinter dem Salon ist ein kleineres, überdachtes Deck im Freien, mit Sesseln und Tischen, angeschlossen eine Plattform nahe am Wasser - der Lieblingsaufenthaltsort unserer Hobby-Fischer, die dort einige gute Fänge gemacht haben. Am Oberdeck gibt es einen großen Platz, zur Hälfte überdacht, zur Hälfte unter freiem Himmel. Ideal zum Sonnenbaden oder um ein Schlaferl im Schatten zu machen. (siehe Fotolink am Ende des Berichtes) Das Ankerdeck war am Abend beliebt, um dort mit einem Drink ausgestattet den nächsten wundervollen Sonnenuntergang zu beobachten. Es gibt es bequeme Matten und Liegebetten zum relaxen und einige von uns haben wohl die ganzen 2 Wochen am Oberdeck die Nacht verbracht. So unter dem Sternenhimmel mützeln hat auch seinen eigenen Reiz.

Essen: Bekocht wurden wir von einem Malediver, der wann immer es möglich war uns frischen Fisch kombiniert mit teils auch maledivischen Spezialitäten servierte. Hierzu muß man sagen, daß das Abschlußbuffet wohl die absolute Spitzenklasse seiner Kochkunst war. Hier wurden einheimische Spezialitäten aufgetischt, daß die Tische sich gebogen haben.

Beim Frühstück wurden sämtliche Sonderwünsche (Spiegelei, Omelette nach belieben, etc.) erfüllt. Alle Mahlzeiten sind als Buffet organisiert, somit kann man seiner eigenen Speisen-Kreativität freien Lauf lassen.

Zu oft mitternächtlicher Stunde gabs dann oft Speckjause, Eierspeis oder Spiegelei (Speck aus Österreich sei bemerkt) um anschließend in den wohlverdienten Schlaf zu sinken.

Highlights: Ich denke ich fasse diese in Stichworten zusammen, sonst wird der ganze Bericht zu lange:

    -       supergeräumiges und bequemes Schiff
    -       coole Tauchgänge der bequemsten Art und Weise
    -       Nachttauchgänge mind. 1x pro Woche
    -       Beachbarbecue mit anschließendem maledivischem Gesang und Tanz (inkl. Gäste)
    -       coole Drinks (alles was das Herz begehrt)
    -       Fischen mit der Crew für alle Hobby-Angler und solche die´s noch werden möchten J
    -       very-well organized (vom Essen bis Tauchgänge, Route, etc.etc.)
    -       Inselbesuche wann immer sich die Möglichkeit ergab
    -       superleckeres Abschlußdinner am Sonnendeck
    -       relaxende Atmosphäre ohne Ende
    -       ….. etc.etc.

Entschuldigt mein Durcheinander bei der Schreiberei, aber während dem Tippseln fallen einem immer wieder irgendwelche neuen Dinge ein die man gleich wieder los werden muß.

Auf alle Fälle bin ich mit Sicherheit bald wieder dort *hächel*, hoffentlich noch im Frühjahr 2003.
Wer sich für so einen Trip auf der Stingray interessiert, sollte sich die coole Homepage mal anschauen. Unter www.maldivesliveaboards.com findet man ausführliche Beschreibungen, Tripinfos, Forum etc.etc.

Es steht auch massig Fotomaterial (über 130 Bilder) online zur Verfügung. Damit´s leichter geht hier der Link: http://www.maldivesliveaboards.com/cgi-bin/gallery/gallery.cgi?direct=The_Ships/Stingray

Ich jedenfalls kann dieses Schiff nur allen weiterempfehlen!

Liebe Grüsse an alle Malediven-Fans und solche die´s noch werden möchten J
Bernd Payer aus Graz/Österreich
payer@inode.at