Royal Island Reiseberichte

Reisebericht Palm Beach Resort 03.10.–15.10.2012

Anreise:

Wir hatten ja große Erwartungen, was den Flug angeht, da wir nicht, wie vor knapp 7 Jahren Non-Stop mit Condor in der Holzklasse fliegen wollten, sondern mit Zwischenstopp in Doha mit Qatar Airways geflogen sind. Und über die Airline hatte ich im Vorfeld des Urlaubs eigentlich auch nur Positives gelesen. Was den Platz/Komfort und den Service in der Economy-Class anging wurden wir auch nicht enttäuscht (mein Mann, der 1,90m groß ist, hatte die Knie nicht neben den Ohren, sondern konnte sogar die Beine ausstrecken und sage und schreibe 8 Stewardessen umsorgten uns den ganzen Flug über mit allen Getränken, die man sich wünschte). Nur das „Inseat-Entertainment“ war auf dem Hinflug enttäuschend. So war meine Fernbedienung defekt- bei meinem Mann war diese zwar funktionstüchtig, jedoch fiel bei ihm dauernd der Bildschirm aus. Da der Flieger ausgebucht war, war ein Platzwechsel nicht möglich, aber da beim Sohnemann alles funktionierte, war der wenigstens glücklich und beschäftigt und wir dadurch auch entspannt.

Auf dem Rückflug wurden wir dahingehend dann auch entschädigt, da wir bei beiden Flügen sehr neue Maschinen erwischten, wo alles top funktionierte. Flüge ansonsten unspektakulär bis auf die Landung in Male pünktlich um 07:45 Uhr bei strahlendem Sonnenschein…

Die Einreise lief dann tatsächlich so ab, wie kurz vorm Urlaub hier gelesen, also mit Fingerabdrücke nehmen, etc. Trotz alledem hat das Ganze inklusive Gepäckempfangen nicht länger als eine knappe halbe Stunde gedauert und war daher erträglich. Anschließend wurden wir von der Reiseleitung empfangen, zum MAT-Schalter geschleust und schwuppdiwupp saßen wir schon im Bus zu den Wasserfliegern.

Palm Beach gehört zu den Resorts, die über eine eigene Lounge im Wasserflieger-Terminal verfügen und das haben wir auch sehr genossen, da unser Airtaxi erst um 10:00 Uhr abheben sollte. Während der Wartezeit wurden wir mit kalten Getränken, Kaffee, Sandwiches und Muffins versorgt und konnten das Wlan und 2 PC nutzen. Außerdem konnten wir dort schon die Anmeldevordrucke für’s Hotel ausfüllen und quasi „einchecken“.

Der Flug mit dem Wassertaxi war dann wunderschön und hat viel Spaß gemacht!! Um kurz nach halb 12 (Inselzeit = Malezeit + 1 Stunde) kam dann „unsere“ Insel in Sicht. Die Landung in der Lagune war butterweich, die Begrüßung durch die Gästebetreuerin sehr herzlich, wie üblich mit kalten Tüchern und Begrüßungsgetränk.

Die Insel:

Madhiriguraidhoo mit dem Palm Beach Resort liegt im Lhaviyani-Atoll, ca. 140 km nördlich von Male und gehört mit zu den größten Inseln der Malediven. Sie ist ca. 1700 m lang und an der breitesten Stelle etwa 300 m breit.
Insgesamt gibt es auf der Insel 118 Bungalows in verschiedenen Kategorien (dazu später mehr), 1 Hauptrestaurant, 2 Spezialitätenrestaurants, 1 Coffeeshop und 2 Bars. Außerdem verfügt das Resort über einen Pool, ein wunderschönes Spa und diverse Sportanlagen (auch dazu später mehr).
Palm Beach hat rundherum wunderschöne Strände, eine traumhafte Sandbank an der Südwestspitze der Insel, unzählige Palmen und ist insgesamt sehr gepflegt. Eigentlich sieht man den ganzen Tag irgendwo Gärtner herum werkeln. Trotzdem wirkt das Resort naturbelassen und wie ein wahres Tropenparadies.
Die Größe der Insel hat uns vor der Buchung zunächst etwas abgeschreckt, doch nach ein paar Tagen hatten wir uns daran gewöhnt. Und gerade die, für die Größe der Insel geringe Anzahl der Bungalows und die damit verbundene tolle Privatsphäre ist einfach nur großartig!!

Bungalows:

Es gibt auf Palm Beach, wie bereits beschrieben, 5 verschiedene Bungalow-Kategorien (KEINE Wasserbungalows!!) und zwar: 6 Presidential-Suiten (an der Südwestspitze)
6 Suiten (an der Nordostspitze)
21 zweistöckige Villen (ebenfalls an der Nordostspitze, 5 davon etwas zurückversetzt als sog. „Garden-Villas“
85 Juniorsuiten (davon 47 auf der „Sunrise“-Seite und 38 auf der „Sunset“-Seite

Wir bewohnten eine Juniorsuite auf der Sunrise-Seite und waren damit super-zufrieden! Die Lage der Villen und Suiten, die ja deutlich teurer sind, hat uns im Vergleich zu unserem Strandabschnitt nicht so gut gefallen.
Noch kurz etwas zur Lage der Bungalows und zum Für und Wider von Sunrise- /bzw. Sunset-Seite:
Auf der Sunset-Seite war zu unserem Reisezeitraum die Lagune wunderschön, aber auch schnell sehr tief. Zum Schwimmen war sie wunderbar geeignet, wer jedoch mit kleineren Kindern reist, könnte dort Probleme bekommen. Außerdem war das Wasser aufgrund des Süd-West-Monsuns ziemlich wellig und die Sicht unter Wasser reichlich trüb. Auch empfanden wir den Bewuchs auf dieser Seite als nicht ganz so dicht, so dass dort die einzelnen Bungalows nicht so doll von den anderen Bungalows „abgetrennt“ waren. Dies war auf der Sunrise-Seite sehr viel mehr gegeben. Insbesondere im Bereich der Bungalows zwischen Nr. 28 bis ca. Nr.40 war die Privatsphäre nahezu perfekt. Jeder Bungalow ist durch Büsche und Palmen vom Nachbarbungalow abgegrenzt und verfügt dadurch wie über einen „Privat“-Garten und einem eigenen, breiten Strandabschnitt. Wir hatten Bungalownummer 30 und waren sehr glücklich damit. Wer vom Bett aus direkt auf’s Wasser gucken möchte, ist mit der Nr.31 perfekt bedient. Bei uns stand eine Palme und vorne am Strand ein Busch „im Weg“, doch fanden wir diese, dadurch entstehende Abgeschiedenheit wunderschön. Die Bungalows von 20–28 wären uns zu nahe am Generator und die Bungalows ab 40 wiederum zu dicht an der Landezone der Wasserflieger. Außerdem hatten diese auch nur einen sehr schmalen Streifen unbewachsenen Strand, was zur Folge hatte, dass ab nachmittags der Strandbereich im Schatten lag.

Doch alle positiven Seiten haben ja meistens auch eine Kehrseite und diese ist im Fall der Sunrise-Seite meiner Meinung nach die dortige Lagune. Diese ist bei Ebbe seeehr flach und Schwimmen ist dann nur sehr eingeschränkt möglich. Man steht eher im bauchnabeltiefen Wasser. UND wenn man ca. 10 Meter ins Wasser reingeht befindet sich in der Lagune viel Korallenbruch. Dort sind Badeschuhe also empfehlenswert. Wo allerdings Korallenbruch ist, sind Korallenstöcke nicht weit, was für uns für das Schnorcheln zwischendurch natürlich toll war. So lebten an zwei Korallenblöcken etwa 150m vom Ufer entfernt abgesehen von unzähligen bunten Rifffischen auch eine Muräne und ein Feuerfisch. Außerdem konnten wir Schildkröten, kleine Haie und auch Rochen in der Lagune entdecken. Zum Schnorcheln später aber mehr.

Die Juniorsuiten sind wirklich groß. Man betritt diese über eine überdachte Holzterrasse, auf der zwei schöne Holzliegen mit bequemen, sehr dicken Auflagen stehen. Außerdem befindet sich dort eine maledivische Schaukel (ebenfalls mit dicker Auflage), von der man einen traumhaften Blick auf’s Meer hat.

Der Wohn- und Schlafraum hat eine Größe von ca. 40m². Dort befindet sich ein großes Kingsize-Bett mit relativ harter Matratze. Auf Wunsch bekommt man ein härteres/weicheres Kopfkissen. Weiterhin ist der Bungalow mit einer Couch und einem Sessel mit passendem Tisch, einem Schreibtisch mit Stuhl, einer Bank und einem Schränkchen mit Minibar, auf der auch der Fernseher steht, eingerichtet. In unserem Fall war noch ein Zustellbett für Sohnemann aufgestellt, welches tatsächlich ein richtiges Bett und nicht nur so ein schmales Dingen mit unbequemer Matratze war. Auch das hat uns positiv überrascht.

Geht man weiter nach hinten durch, gelangt man in den großen begehbaren Kleiderschrank. Der ist wirklich riesig, wir haben es zu dritt nicht geschafft, alle Regale/Bügel zu belegen.
In einer seiner Schubladen befinden sich auch div. Insektensprays, Mückenkerzen, etc. Außerdem gibt’s zwei Satin-Morgenmäntel, Badeschlappen und einen Fön, der allerdings seinem Namen keine Ehre macht (wir nannten ihn liebevoll den „Tornado“…). Wer also lange Haare hat und abends nicht Stunden damit zubringen möchte, diese zu trocknen, sollte seinen eigenen Fön mitbringen!!!

Vom begehbaren Kleiderschrank gelangt man nun ins offene Bad und auch das ist der Hammer und weitere gute 20m² groß! Rechtsseitig der Tür ist ein groooßer Waschtisch mit zwei steinernen Waschschüsseln, an der Stirnseite befindet sich das WC und ein Bidet, geradeaus der Tür steht die Badewanne. Dahinter befindet sich der kleine „Garten“ mit Sandboden und (bei uns) mit 3 kleinen Palmen. Dort rechts in der Ecke befindet sich eine große Open-Air-Dusche. Im Badezimmer hängen zwei weitere, etwas dickere Bademäntel und es steht immer Duschgel, Shampoo und Bodylotion bereit. Und diese Produkte sind toll! Ich habe sie gerne genutzt und auch das eine oder andere Fläschchen mit nach Hause genommen und schwelge jetzt hier durch ihren Duft immer wieder in Urlaubserinnerungen.

Handtücher gab’s in allen Größen und auch immer reichlich. Diese wurden jeden Tag ausgetauscht, auch wenn sie nicht auf dem Boden lagen… Das Gleiche gilt für die Strandtücher, die jeden Morgen frisch auf den Liegen bereit lagen.

Service:

Insgesamt muss man sagen, dass alle Angestellten auf der Insel vom Gärtner über die Boots-Crews bis zu den Kellnern immer freundlich und bemüht waren! Wir haben am zweiten Tag „unserem“ Gärtner Trinkgeld gegeben und wurden seitdem mit frisch geöffneten Kokosnüssen belohnt. Außerdem lagen morgens oft wunderschöne Muscheln auf unserer Terrasse.

Auch mit unserem Kellner hatten wir großes Glück- Sahjid ist ein ganz junger sehr aufgeschlossener Kerl, der viel Spaß daran hatte, mit unserem Sohn Dhivehi, bzw. Deutsch zu lernen. Sein Service war sehr aufmerksam und zuvorkommend. Ein wenig enttäuscht waren wir von unserem Roomboy… Er machte seine Sache an sich gut, das Zimmer war immer sauber, aber trotz mehrmaligem Trinkgeldgeben, waren die Laken nie mal hübsch gefaltet o.ä. Das haben wir schon anders erlebt… Aber eigentlich ist dies auch Jammern auf hohem Niveau. ;-)

Auch der Service an der Pool-Bar war eher wechselnd. Mal wurde man sofort bedient, dann wiederrum hatte man das Gefühl, man wird ignoriert. So haben wir einige Abende dann halt selber beim Barkeeper bestellt…

Aber auch dies schmälert den ansonsten sehr positiven Eindruck des Services insgesamt nur minimal.

Gastronomie:

Diesen Punkt möchte ich ein wenig differenzieren, denn das Frühstück fällt im Vergleich zu den anderen Mahlzeiten deutlich ab. Auch kann ich nur Coffeeshop und Hauptrestaurant beurteilen, da aufgrund der Nebensaison das Romantik- wie auch das Ihi Geh Restaurant nicht geöffnet waren.
Sicher war uns bewusst, dass Palm Beach eine italienisch geführte Insel ist und im Süden halt nicht so viel Wert auf das Frühstück gelegt wird. Doch im Vergleich mit dem nahezu perfekten Mittag- wie auch Abendessen war das Frühstück halt nur „okay“.
Das Frühstück wird im Coffeeshop der Insel eingenommen.
Es besteht aus folgenden Gerichten:

Süße Teilchen / Kuchen, Marmelade, Honig, Nutella, frische Waffeln mit Ahorn-Sirup, Eier in allen Varianten (werden frisch zu Omeletts, Rührei, Spiegelei, etc. verarbeitet), Sandwich-Toast (wahlweise mit Schinken, Käse, Tomate), frisch aufgeschnittenes Obst, Joghurt, Cornflakes, Schokoflakes, Tee + Kaffee, kalte + warme Milch, 2 verschiedene Säfte (immer Orangensaft, sonst wechselnd Ananas-, Grapefrucht-, Multivitamin- oder Apfelsaft) und Wasser.
Cappuccino o.ä. ist nicht inklusive, sondern muss extra bezahlt werden.

Das Mittag-, bzw. Abendessen wird im Hauptrestaurant eingenommen. Dort bekommt man zu Beginn des Urlaubs einen festen Tisch zugewiesen und behält diesen auch. Das offene Restaurant liegt an der Lagune und ist geschickt in 5 Bereiche unterteilt. In der Mitte befindet sich der Buffet-Bereich, um den vier weitere Bereiche rundherum angeordnet sind, wo die Tische stehen. So entsteht nicht der Eindruck eines großen Speisesaals, sondern das Ganze wirkt irgendwie „intimer“. Zwischen diesen verschiedenen Pavillons sind blühende Büsche gepflanzt und der gesamte Restaurantbereich ist sehr sauber und wirklich schön.

Mittags wie abends bedient man sich an unglaublich großen Buffets, die wiederrum auch unterteilt sind und zwar in:

Vorspeisen-Buffet
Salate, Antipasti, Vitello Tonato, Roastbeef, Fisch Carpaccio, Pizza, Frittata (italienische Omeletts), Brot, Suppe, etc.
Pasta-Station
Barilla Nudeln, 4 verschiedene Saucen zur Auswahl, die frisch für einen zubereitet werden, Schüsseln mit frischem Peccorino- und Parmesan-Käse
Wärmhaltebehälter
mit verschiedenen Currys (ein Fisch-, ein Fleischcurry),Fisch, Rind, Geflügel in den unterschiedlichsten Zubereitungsarten, Gemüse, Reis, Pommes oder Country-Potatoes Grill-Station
Beefsteak (laut Aussage des Göttergatten das beste Steak, welches er je gegessen hat!), Hühnchen, manchmal Lammsteaks, Thunfischsteaks, Fisch des Tages, div. Frittiertes (Gemüse, Fleisch, Fisch)
Dessert-Station
Diverse Kuchen, Cremes, Puddings, manchmal Crepes, selbstgemachtes Eis, frisches Obst.

Während der Mahlzeiten sind alle Softgetränke (auch Light-Getränke), Bier und Wasser inklusive.

Wer zwischen Lunch und Dinner noch Hunger hat, kann sich nachmittags im Coffeshop noch den Bauch mit Kuchen und frischen Crepes, sowie Obst vollschlagen. Dort gibt’s Kaffee, Tee, Eistee und Wasser dazu.

Ab 19:30 Uhr werden in der Poolbar kostenlose Snacks, wie Sushi (seeehr gut!!), kleine Pizzen oder anderes salziges Gebäck angeboten. Einzig die Getränke dazu müssen gesondert gezahlt werden.

Das Essen ist insgesamt einfach fantastisch gewesen!!!!!! Natürlich sind die Buffets sehr italienisch geprägt, doch gibt’s wie o.g. auch Currys. Die Qualität des Essens ist durchweg sehr, sehr gut. Wer hier am Essen etwas zu meckern hat, der ist offensichtlich echtes Sterne-Essen gewöhnt…

Sport:

Das Sportangebot von Palm Beach ist schier unerschöpflich und die meisten Angebote sind zudem kostenlos nutzbar.

In Ermangelung eines eigenen Hausriffs, werden für die Schnorchler 2x täglich Ausflüge zu verschiedenen Riffen angeboten.

Morgens dauert dieser 2–3 Stunden und führt etwas weiter weg, nachmittags geht’s rund um die Insel und dauert etwa eine Stunde. Die reine Schnorchelzeit beträgt etwa 30–45 Minuten.

Und da sind wir auch schon bei dem großen Knackpunkt von Palm Beach. Abgesehen davon, dass man halt nicht Schnorcheln gehen kann, WANN man will, kann man während der Ausflüge halt auch nicht schnorcheln, WIE und WIELANGE man will. Sprich vorweg schnorchelt ein Guide und ganz hinten ein Zweiter und dazwischen halt die Gruppe. Und wenn man etwas Schönes sieht und dort ein bisschen länger verweilen oder hinterher schwimmen möchte, ist das halt nicht möglich, da ja alle (verständlicher Weise) zusammen bleiben müssen.

Außerdem sind die jeweiligen Touren auch abhängig vom jeweils verantwortlichen Guide. So hatten wir manchmal das Vergnügen, nur planlos über schrottigen, tiefliegenden Riffen herumzuschwimmen, dann wieder wurden wir zu traumhaften Riffen gebracht. Man konnte also nicht guten Gewissens sagen, „Nö, da nehmen wir jetzt nicht mehr teil, die Zeit kann man besser verbringen…“, sondern wir haben in der Hoffnung doch etwas Schönes zu sehen, eigentlich täglich an mindestens einem Ausflug teilgenommen.

Ein absoluter Höhepunkt bei diesen Ausflügen war dann auch, dass wir auf dem Weg zu einem Riff an einer Gruppe von 5 Mantas vorbei kamen und dort ins Wasser konnten. Die anschließende Stunde war dann wirklich ein absoluter Traum!!!

Nach jedem Schnorchelgang bekam man auf dem Dhoni frische Kokosnuss und heißen Tee, es befanden sich Süßwasserduschen an Bord und das Sonnendeck war auch ein Traum.

Man hat auch die Möglichkeit, einen privaten Schnorcheltag zu buchen, welches wir denn auch taten. Das Ganze ist mit 400 Dollar zwar nicht ganz billig, aber wir haben uns mit einer weiteren Familie und einem Pärchen zusammen getan, so dass wir uns die Summe zu neunt geteilt haben.
Und dieser „Full-Day-Snorkeling“-Ausflug war fantastisch!!!!!!! Wir hatten zwei super nette Guides dabei, von denen einer auch noch nebenbei so halb professionell Unterwasserfotografie betreibt und wir dadurch (kostenlos!) großartige Aufnahmen von den Schnorchelgängen bekamen. Morgens haben wir 2 verschiedene Riffe angefahren und konnten mit unzähligen Schildkröten, Haien, Muränen, Rochen, etc. schnorcheln. Teilweise sind wir echt durch Fischsuppe geschwommen. Gegen Mittag haben wir dann eine unbewohnte Insel angesteuert, wo wir durch die Bootscrew mit Lunch versorgt wurden und anschließend noch faulenzen und in der traumhaften Lagune baden konnten. Am späten Nachmittag ging’s zu einem weiteren Riff, so dass unser Schnorchelbedürfnis wirklich gedeckt war. Diesen Ausflug kann ich also wärmstens empfehlen!!!!

Zum Tauchcenter kann ich nur wenig sagen, da wir keine Taucher sind. Bei beiden Malen, als ich mich mit Fragen bezüglich der Riffe in der Umgebung , bzw. mit Fragen über den privaten Schnorchel-Ausflug an das Tauchcenter gewandt habe, wurde ich, nachdem klar war, dass es „nur“ ums Schnorcheln ging, eher unfreundlich und arrogant an die Rezeption verwiesen… Naja, die Taucher, die wir am Jetty gesehen haben, machten aber einen zufriedenen Eindruck…

Ansonsten gibt’s noch das Wassersportzentrum, dort kann man umsonst Kajaks, Surfbretter und zwei Katamarane ausleihen. Wer des Segelns nicht mächtig ist, mit dem fährt (auch kostenlos) ein Angestellter raus.

Außerdem gibt’s einen großen Kunstrasenfußballplatz mit Flutlicht, einen kleineren im Schatten liegenden Fußballplatz für die Kinder, einen Basketballplatz, zwei Tennisplätze (ebenfalls mit Kunstrasen und Flutlicht), zwei Badminton- und zwei Beachvolleyball-Plätze, eine klimatisierte Squash-Halle und ein tolles auch klimatisiertes Fitnesscenter. Dies liegt direkt an der Lagune, so dass man dort durch eine große Glasfront, von den (neuwertigen) Fahrradergometern, bzw. Laufbändern direkt auf’s Wasser guckt. Außerdem gibt’s noch eine überdachte Tischtennisplatte, einen Raum mit einem Billard- und 3 Kickertischen. Und natürlich den Pool mit separaten Kinderbecken. Der Pool liegt direkt am Strand und ist wunderschön angelegt. Dort stehen auch ausreichend Liegen samt Handtüchern zur Verfügung. Trotzdem haben wir ihn nie benutzt, dafür ist die Lagune um Palm Beach viel zu schön.

Da die Insel so groß ist, werden jedem Gast Fahrräder zur Verfügung gestellt. Diese sind in allen Größen, auch teilweise mit Kindersitz, vorhanden. Auch wenn der Zustand der Räder nicht mehr der Beste ist, so macht es doch Spaß kleine Touren auf der Insel zu unternehmen. Weiterhin gibt’s die Möglichkeit, Wakeboard oder Bananaboat zu fahren oder sich zwei Jetski auszuleihen. Letzteres wurde in der Zeit, als wir auf der Insel waren, lediglich einmal durch ein Pärchen genutzt, die anderen motorisierten Sportarten gottseidank gar nicht…

An der Rezeption kann man sich DVDs, Bücher und Spiele ausleihen oder 2 Internet-PCs nutzen. Dies kostet (genau wie das Wlan) jedoch extra. Wir haben für eine halbe Stunde Wlan-Internetzugang 4,50$ bezahlt. Es gibt aber auch Pakete zu buchen, wo es dann etwas billiger wird. Die genauen Preise weiß ich leider nicht, da wir dies auch nicht genutzt haben.

Wem dann immer noch langweilig ist, der kann in einer Boutique und einem Juwelier „shoppen“ gehen oder die beiden Souvenir-Shops und den Teeladen bei der Rezeption besuchen.
Außerdem ist ein Arzt auf der Insel ständig anwesend, bei dem die (wie wir von anderen Gästen gehört haben) guten Behandlungen kostenlos sind.

Abends gibt es ab 22:30 / 23:00 Uhr ein wenig Unterhaltung. Wöchentlich wechselnd gibt es dort folgendes Programm:
Vorführung eines Tauchschulfilms, Openair-Kino, Fußball-Match, Volleyball-Match, Kanu-Show, White-Night und den maledivischen Abend mit Bodu Beru Vorführung. Wir haben an den meisten Veranstaltungen jedoch nicht teilgenommen, da wir abends schlicht zu müde vom Nichtstun waren…

Wir haben uns allerdings eine Massage im Spa gegönnt. Das Spa liegt wunderschön direkt am Wasser und ist sehr gepflegt und liebevoll angelegt. Neben diversen(kostenpflichtigen) Massagen und Kosmetikanwendungen kann man dort auch kostenlos eine Sauna, ein Dampfbad oder zwei Whirlpools nutzen.
Die Massage fand in einem kleinen Pavillon direkt am Meer statt und war wirklich gut! Ich habe mich zwischenzeitlich gefühlt, als ob ich schwebe, mein Mann hat eher die Zeit über gegrübelt, wo diese kleinen zierlichen Mädels so viel Kraft hernehmen.

Fazit:

Palm Beach ist eine wunderschöne Insel mit traumhaften Stränden und tollem Palmenbewuchs, die einem wahren Tropenparadies gleicht. Das Essen ist fantastisch, die Angestellten nett und die Unterkünfte für unsere Ansprüche perfekt!!! Wir haben einen wirklich traumhaften und unvergesslichen Urlaub dort verbracht. ABER Palm Beach hat halt kein eigenes Hausriff…Seufz… Und so sehr wir uns auf der einen Seite nach der Insel zurücksehnen, so sicher sind wir uns auch, dass wir eine Insel ohne Hausriff nicht mehr bereisen möchten.

Für alle, denen das eigene Hausriff nicht so wichtig ist, ist Palm Beach mit Sicherheit eine gute Wahl und wir können die Insel wirklich wärmstens weiterempfehlen!

Bine

Reisebericht Royal Island vom 6-5. 2011 19.5.2011

Unser zehnter Maledivenurlaub ( Nach 4x Lily Beach vor Renovierung, 2x Velidhu, Komandoo, Gasfinolhu und Thudufushi) führt uns unvorhergesehener Weise nach Royal Island. Nun, wie kam es dazu ? Gebucht war über unser Reisebüro E-Two Travel eigentlich Velidhu mit dem Reiseveranstalter ORCA. Die Flüge mit Emirates waren separat vom Reisebüro gebucht. 11 Tage vor Antritt dann die Hiobsbotschaft dass ORCA Insolvenz angemeldet hat. Wir hatten zwischenzeitlich natürlich alles bezahlt. E-Two Travel kümmerte sich umgehend um die Angelegenheit und wir erfuhren das auch auf Velidhu kein Geld seitens ORCA eingegangen war und ORCA Gäste vor Ort wohl Ihren Urlaub nochmals auf der Insel bezahlen mussten. Herr und Frau Beeck von E-Two setzten sich aber persönlich ein und konnten uns innerhalb von 2-3 Tagen Alternativen anbieten, wobei wir diese nicht nochmals zahlen mussten. So entschieden wir uns dann für Royal Island. An dieser Stelle nochmals ein ganz großer Dank an unser Reisebüro, die uns das ermöglichten ohne finanzielle Nachteile !

Der Flug mit Emirates von Frankfurt über Dubai nach Male verlief wie üblich sehr angenehm. Auch beim Aufenthalt in Dubai verging die Zeit wie im Fluge. Emirates wie auch Qatar, Oman Air, Sri Lankan haben 30 Kg Freigepäck, In Seat Entertainment, Video und eine Menge Sitzabstand. Zum Ende des Jahres soll auch noch Etihad eine Linie nach Male in Betrieb nehmen. Auf Flüge in einer Blechdose wie Condor verzichten wir. In Male angekommen, meldeten wir uns am Schalter von Royal Island und ein Mitarbeiter dort kümmerte sich um alles weitere. Wir wurden in das Gebäude von TMA (das sind die blau-gelben Wasserflugzeuge) gebracht. Royal Island verfügt dort im 1 Stock sogar über eine kleine Lounge in der uns ein Getränk und ein wohltuend gekühltes Erfrischungstuch gereicht wurde. Da die Wasserflugzeuge nur max. 25Kg Gepäck einschl. Handgepäck frei erlauben mussten wir noch nachzahlen. Überraschenderweise hatte TMA kurzfristig ( wohl 1. Mai) die Übgergepächgebühren von 2 USD auf 4 USD verdoppelt. Mit der neuen 3.5% Steuer mussten wir dann für 18 Kg gute 75 USD bezahlen.

Der Flug verlief ruhig und wir genossen den wunderbaren Ausblick. Innerhalb von 35 Minuten waren wir im Baa Atoll. Unser Wasserflugzeug legte an einem Ponton an, wo wir mit einem Dhoni nach Royal Island gebracht wurden. In der der schönen Rezeption bekamen wir eine frische Kokosnuss, die Formalitäten wurde schnell erledigt und wir bezogen, gemeinsam mit unseren Freunden die Bungalows 176 und 177. Beim Betreten der Bungalows wurde aus dem Baa Atoll ein Boah Atoll. Wir hatten das nicht erwartet. Alles ist mit Holz verkleidet und wirklich in bestem Zustand. Nichts wirkt abgewohnt. Es gibt ein breites Bett, viele Ablagen, zwei schöne Stühle mit Tisch, Schrank, Fernseher (wozu ?), Klima, Ventilator, Kaffeezubereiter und auch einen Safe. Zur Begrüßung stand auch ein Obstkorb auf dem Tisch. Das Bad ist im gleichen Top Zustand, großer Spiegel, Toilette, Bidet, Badewanne und eine Dusche im nach hinten offenen Bad. Toll sich hier zu duschen und dabei in die Palmen zu schauen. Vorne befindet sich eine Terrasse mit zwei verstellbaren HolzsStühlen und einem Tisch und am Strand finden sich zwei schwere Holzliegen. Die Auflagen werden von einem Angestellten jeden Morgen aufgelegt und jeden Abend auf die Terrasse verbracht. Frische Strandtücher gibt es auch jeden Morgen. Der Roomboy kommt zweimal am Tag und reinigt das Zimmer wirklich sehr gut.

Das Essen nimmt man im Hauptrestaurant ein. Dies ist schön angelegt und verfügt in der Mitte über ein Bassin in dem sich Korallenblöcke, Fische und Lobster befinden. Gegen Aufpreis kann man auch im Strandrestaurant essen. Dort werden auch diverse Barbecues durchgeführt. Beim sogenannten Romantic Barbecue kann man wunderbar am Strand essen. Gleiches gilt für das Lobster Dinner. Beide müssen zusätzlich bezahlt werden. Weiter gibt es auf der Insel ein Watersports center, Squash Halle, Fitness Center, Badminton Halle, kleine Disco, zwei Tenniscourts , Tischtennis Platten, ein Spa und drei Geschäfte sowie einen schön angelegten Pool mit der Hauptbar.

Gebucht hatten wir Vollpension. Für uns erwies sich das als absolut richtig, da wir kaum frühstücken und eher später aufstehen und dann eine Kaffee auf unserer Terrasse zu uns nahmen. All Inklusive rechnet sich nicht. Die Mehrkosten liegen hier im Bereich von ca. 80 EUR je Person und Tag. Wir haben haben uns nicht zurückgehalten und Wasser, Wein, Bier, Saft und die eine oder andere Spirituose konsumiert. Hier sollte man dann mit ca. 50 USD p.P (ca 35 EUR) kalkulieren. Eine 1.5 L Flasche gibt es gratis pro Tag, die anderen Preise sind human gehalten. Wasser (1.5l) 4,75 USD, Bier 5 USD, Glass Wein 5 USD, Jim Beam 7 USD (immer zzgl. 10% Service Charge und 3.5% Touristensteuer). Ab 17.30 Uhr ist Happy hour mit einem 20% Nachlass. Wichtig hierbei ist auch das an der Bar einen kostenlosen WLAN Spot gibt. Das Essen schmeckt sehr gut und lässt keine Wünsche offen. Am Abend ist die Auswahl riesig und schon fast zuviel.

Die Insel an sich verfügt über 148 Bungalows und 2 Präsidenten Suiten an den äußeren Enden. Die Bungalows befinden sich auf einer Ebene. Hier wäre es besser gewesen diese zu versetzen, da der geringe Abstand zwischen den Bungalows von ca. 2 -3 m nicht wirklich Privatsphäre aufkommen lässt. Zu unserer Zeit war die Insel ca. zu 50% belegt mit fallender Tendenz. Für den Juni soll die Belegung stark reduziert werden, da das Hauptrestaurant erweitert wird und alle Gäste in dem kleinem Strandrestaurant verköstigt werden müssen. In keiner Einrichtung gibt es Sandböden und die Wege sind alle gepflastert. So fehlt es ein wenig am Malediven Flair. Die Wege innerhalb der Insel sind alle gepflastert was ein wenig dem Malediven Flair abträglich ist. Royal Island ist definitiv keine Barfuß insel. Man kann zwar barfuß laufe, was wir aucht taten, doch waren wir eher die Einzigen. Ansonsten ist Royal Island wunderschön mit hohem Palmen dicht bewachen. Der Bewuchs spendet auch am Strand viel Schatten. Im Bereich der Anlagen ist alles wie hier üblich sehr schön gepflegt wobei Im Inselinneren der Wald so gelassen wurde wie er ist und natürlich dadurch auch eine Menge Tiere beherbergt. Leider sind auch Ratten dabei, die wir täglich sahen. Einige rannten sogar abends mal durch die Poolbar. Das ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack und ein paar kastrierte Katzen könnten ggf. Abhilfe schaffen.

Uns fiel auf, das die Mehrzahl der Besucher aus Osteuropa kamen und auch ein hohe Anzahl von Familien dabei waren. Dies war durch die geringe Belegung unproblematisch. Man sagte mir, das dies jetzt die Zeit der Russen ist, in den Sommermonaten kommen wohl eher Italiener und ab September die Deutschen. Das Personal war immer zuvorkommend und freundlich !

Die Tauchbasis Delphi Diving ist gut ausgestattet und es werden interessante Tauchspots angefahren. Hier zeigt sich das Baa Atoll besser als sein Ruf. Besonders die Guides Inginio und Arwin haben uns tolle Tauchgänge beschert. Jeder Tauchgang wird mit Guide in einer Gruppe durchgeführt. Da wir zu dritt tauchten mit einem begeisterten UW Fotografen (und der entsprechenden Ausrüstung !) hat man uns immer als einzige Gruppe angesehen. Angefahren wurde alle Tauchplätze mit dem Dhoni. Auch hier war die Auslastung eher gering.

Viel zu schnell ging der schöne Urlaub zu Ende. Bis auf einen Regentag und einen Tag mit Regen hatten wir bestes Maledivenwetter. So verlief auch der Rückflug diesmal mit MAT nach Male ruhig und auch mit Emirates hatten wir bei einem kürzeren Stop in Dubai ( ca 1.5 Std.) einen Rüclflug in der bekannt hohen Qualität.

Man baut übrigens im Baa Atoll einen eigenen kleinen Flughafen für Turboprop Flieger mit ca 50 Sitzplätzen. So möchte sich das Resort von den Wassertaxis unabhängig machen und die Besucher mit einem Domnestich Flug in das Baa Atoll bringen und von dort per Speedboot verteilen. Ab nächstem Jahr soll der Betrieb starten. Auch im Süd-Ari Atoll bei Holiday und Sun Island wird das der Fall sein (gleicher Besitzer wie Royal Island) nur soll hier der Betrieb in diesem Jahr starten.

Als Fazit kann man sagen das Royal Island ein wunderbar ausgestattet und, bis auf die Ratten, sehr gepflegte Insel ist, die eine Vielzahl an Möglichkeiten bietet. Leider führt dies auch dazu, das die Insel das so schöne, etwas einfachere, Malediven Flair nicht mehr so ausstrahlt. Auch die, im Gegensatz zu anderen Inseln, hohe Anzahl an Familien und die etwas dichte Bebauung am Strand trägt dazu bei. Für uns war es toll, aber wir hatten auch eine geringe Belegung. Voll belegt möchten wir persönlich Royal Island so nicht erleben. Trotzdem ist das Preis/Leistungsverhältnis hervorragend.

Im August werden wir dem Baa Atoll einen weiteren Besuch abstatten. Es wird diesmal Reethi Beach sein.

Royal Island Resort 21.12.2010 - 04.01.2011

Meine Frau und ich als Malediven Wiederholungstäter sind nun zum vierten mal in der wunderschönen Inselwelt. Leider haben die Resorts wohl noch nie was von Nachhaltigkeit gehört. Doch die Müllproblematik und das durch als Überangebot zu bezeichnende essen vermiesen einen normaldenkenden den Urlaub.

Mit der Einstellung mir doch egal kann das Paradis hier nicht lange bestehen......

nun zur Insel, Royal Island. Nun der Name ist nicht Programm. Ich kann alles nur bestätigen was meine Vorredner schrieben. Wir sind alleinreisend. Ziel war ein Urlaub auf einer ruhigen Insel. Strand Palmen und blaues Wasser. Bis auf ruhig haben wir alles gefunden. Wasserski, Motorboote, laute Boote oder Donies sowie lärmende Kinder aus Grossfamilien lassen nicht wirklich ein Flair entstehen. Da ich nicht alleine auf der Welt bin und mit 7500€ die Insel nicht gekauft habe muss ich Mitmenschen akzeptieren, egal aus welchen Teilen der Erde.

Das Personal ist freundlich, leider behaftet mit Standardfragen die irgendwann nerven

Das essen ist deutlich zuviel, ca. 20-30 verschieden essen sind am Abendbufett zu waehlen. Der Hang zur LED Beleuchtung lässt erahnen das hier ein gestrandeter Überseecontainer voll mit Licht LED Schlangen an den strandgespült wurde.

Der Norden der Insel geht garnicht, der Anlegesteg, Pool, permanentes flanieren, Flugzeuge, nervend laute Boote die scheinbar von heranwachsenden Jugendlichen gesteuert werden...

Gemütliches Dinner am Abend Fehlanzeige. Kindergeschrei, flegelhaftes benehmen von Mitmenschen sowie Tetris spielende Kinder oder auch Geschrei der Kinder wenn es um die Essesnauswahl geht ist Tagesordnung.

Die besten Frühstückszeiten sind bis 8 Uhr, dann hat man seine Ruhe

Die Insel ist auf jedenfall was für Familien. Für die Kategorie ruhesuchend nicht zu empfehlen.
Wichtiges Utensil ist das iPhone, ipod oder ähnliches vollgestopft mit Musik oder Hörbüchern.

Das Sportstudio ist ausreichend bis gut.

Tiere auf der Insel ja, Mücken - Flughunde - Krebse - Ratten, hier stopft nur erstes genannte

Auf allen besuchten Inseln Meru, Eriyadhoo, Baros liegt diese Insel auf Platz 8.

Tom und Michaelea

 

Reisebericht Royal Island, vom 23.09. bis 07.10.2010

Es sollte diesmal wieder eine Insel im östlichen Baa-Atoll werden, und obwohl Royal Island nicht unbedingt unsere „Trauminsel“ war, die man unbedingt mal besuchen MUSS, hat uns das preisliche Angebot doch sehr überzeugt, diese Insel zu beurlauben.

Der Flug war pünktlich und weil wir ungefragt an einem „Familienleben“ teilhaben durften, nicht ganz so ruhig wie sonst, aber wir kamen trotzdem an. Leider bei bewölktem Himmel, starkem Wind und Regenschauern. Das Einreiseformular sieht jetzt etwas anders aus, sonst hat sich nichts an den Einreiseformalitäten geändert. Nach dem Einchecken bei der TMA wurden wir zur Hotel-Lounge am Wasserfliegerterminal begleitet und hatten noch nicht mal richtig Zeit unseren Drink zu uns zu nehmen, dann ging es schon in den Wasserflieger. Auf der Insel angekommen wurden wir recht flott auf unser Zimmer begleitet und das Wichtigste wurde auf dem Weg dorthin erklärt. Es war gerade mal 10 Uhr, rekordverdächtig!

Royal Island gehört zu den größeren Touri-Inseln auf den Malediven, etwa 800 x 250 Meter groß, mit 150 Bungis (meist Einzelbungis plus 2 Präsidenten-Suiten), Wasserbungis gibt es keine. Es gibt dort allerlei Dinge sich die Zeit zu vertreiben, wie z.B. Squashhalle, Tennisplatz, Sportcenter, Funpub (abendliche Unterhaltung), Wassersportcenter (auch motorisierte Angebote), Tischtennis, Volleyball und natürlich auch ein SPA. Alles das befindet sich ziemlich zentral links und rechts des Hauptweges in der Inselmitte, also zwischen den beiden Stegen an der Rezeption und der gegenüberliegenden Tauchschule. Die Wege sind überall gepflastert, jedenfalls haben wir keine ungepflasterten Wege gefunden. Die Bar (24-h geöffnet), das Resti, das Grill-Resti (neben der Tauchschule) und die Rezeption sind gefliest. Auf der Insel gibt es keine Fahrzeuge.

Das Inselbild ist sehr gepflegt, sehr schöne Vegetation mit vielen hohen Palmen eher in der Inselmitte. Leider ist die Insel größtenteils mit einer Mauer umbaut, lediglich etwa zwischen den Bungis 145 und 195 (und ein kleines Stück am Wassersportcenter) ist die Sicht „mauerfrei“. Der Strand ist an der Südwest-Seite (133 bis 209) ganz anständig, leider innerhalb des Mauer-Bereichs sehr mit Korallenbruchstücken durchsetzt. Der Strand an der Nordostseite, wenn man das Strand nennen kann, ab Nr. 211 bis 250 unterirdisch und von 101 (neben dem Wassersportcenter) bis 131 auch nicht so sehr dolle. Schwimmen ist in der Lagune sehr gut möglich. Ein Hausriff hat es auch, korallentechnisch ist es auf der Südwestseite nicht so der Bringer, aber an manchen Stellen so ab 5 Meter Wassertiefe dann doch ganz anständig.

Die sehr gut ausgestatteten und geräumigen Einzelbungis sind in Top-Zustand (innen wie außen) und mehr in die Tiefe gebaut (nur etwa 4 Meter breit) mit einer nur etwa 3 Meter breiten Glasfront zum Strand hin, dadurch ist es im Zimmer etwas dunkel. Vorhanden sind auch ein Wasserkocher, E-Safe (kostenlos) und genügend Stauraum und Ablagen. Die Zimmer haben Holzboden und sind auch an den Wänden in Holz gehalten, schon hochwertig, aber lasst uns jetzt bitte nicht über Geschmack streiten. Nichts, aber auch überhaupt nichts ist abgewohnt, beschädigt oder nicht schön verarbeitet. Jeden Tag wird eine 1,5 Ltr.-Wasserflasche kostenlos ins Zimmer gestellt. Das Bad ist halboffen und hat 1 Waschbecken und neben der Dusche auch eine Badewanne und Bidet. Seifenspender sind an Waschbecken, Dusche und Badewanne (zusätzlich mit Spender für Shampoo) vorhanden. Auch das Bad war in Top-Zustand. Die Handtücher werden auf Wunsch 2 x am Tag gewechselt. Der Service des Roomboys war ohne Einschränkung ausgezeichnet!
(Anmerkung der Göttergattin: Abdullah war der beste Roomboy, den wir je hatten!!!). Strandhandtücher wurden jeden Morgen sehr früh auf die Terrasse gelegt.

Die Terrasse der Bungis ist etwas mickrig ausgefallen (etwa 4 x 2 Meter), ausgestattet mit 2 Stühlen und einem kleinen Tisch. Nach 2 Stufen steht man am Strand, sehr schön mit Bäumen bewachsen und viele Zimmer mit „Privatpalme“ (Südwestseite!!), viel natürlicher Schatten also. Der Blick zum Meer ist also nicht überall vollkommen frei, aber man sieht es sehr gut. Nummerierte Holzliegen mit Auflagen am Strandbereich sind selbstverständlich. Da die Bungis schon etwas eng stehen, ist man am Strand natürlich nicht alleine, irgendwie etwas enger als auf vielen vergleichbaren Inseln die wir kennen.

Im Hauptresti (Nichtraucher) wird der Tisch für den ganzen Urlaub zugeteilt und auch der Kellner bleibt der gleiche. Bei schönem Wetter ist es möglich, auch außerhalb des Hauptrestis an den spärlich vorhandenen Tischen das Essen zu sich zu nehmen. Durch die Anzahl der möglichen Gäste ist das Hauptresti natürlich sehr groß mit einem kleinen Teich in der Mitte und nicht unbedingt gemütlich, man hält sich wirklich nur zum Essen dort auf. Das Essen wird zu allen Mahlzeiten in Buffetform angeboten. Die Auswahl ist ausreichend und geschmacklich gut, ohne dass es sich jetzt besonders hervorhebt. Die Backwaren waren für unseren Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig. Der Service war weitgehend ausgezeichnet! Es gibt beim Abendessen keine lästige Kleiderordnung, jedoch haben sich da nicht sehr wenige daran gehalten. Das Publikum (sehr international und in der Hauptsache asiatisch und russisch) war doch schon sehr in Schale geschmissen und Schuhfetischistinnen sind hier sehr gut aufgehoben um zu zeigen, was Frau so am Fuß alles tragen kann!

Neben dem Resti befinden sich die Bar und der Pool, dort kann kostenlos WLAN empfangen werden. Im Bungi geht das grundsätzlich mit dem PC-Anschluss auch, allerdings ist keine Pauschale möglich, Kostenpunkt 0,17$/Minute. Auch der Service in der Bar war weitgehend ausgezeichnet. Zur Preisorientierung: Wasser 1,5 Ltr. 4,25 $, Softdrink 0,3 Ltr. 4,50 $, Glas Wein 5 $, Cappu/Presso 5 $, jeweils plus 10 % Servicecharge.

Was die Einrichtungen, die Zimmer und den Service betrifft, hat die Insel so etwa das Niveau einer wirklich sehr guten 4,5 Sterne-Insel.

Jetzt zur Taucherei, die ist in Ich-Form
Taucherisch hat das Baa-Atoll im Vergleich zu anderen Atollen wirklich nicht viel zu bieten, das wusste ich aber im Vorfeld. An vielen Tauchplätzen sind die Korallen sehr schrottig, nur an wenigen Plätzen gut erholt. Haie gibt es so gut wie keine, ich habe genau einen!! grauen Riffhai und einen!! schlafenden Ammenhai bei insgesamt 24 Tauchgängen gesehen. Und dennoch gibt es zu dieser Jahreszeit was, was mich unbedingt dort hingezogen hat…... Mantas in Mengen, so richtig viele meine ich!!!!! Auch die Chancen auf Walhaie sind zu dieser Zeit durchaus realistisch. Bei den Mantas wurde ich wahrlich nicht enttäuscht. Gleich der erste Tauchgang war an einer Putzerstation, da kamen so viele angeflogen, ich konnte sie nicht zählen, gigantisch! Und die kamen nah, sehr nah! Die erste Woche verging kein Tag ohne Mantas, dann drei, vier Tage keine, vermutlich haben wir sie nicht gesehen, die Sicht war da sehr schlecht. Johh, und dann ging das so bis zum Schluss weiter mit den Flattermännern.
Von RI angefahrene Putzerstationen sind:
Nelivaru Thila
Dharavandhoo Thila

Zu Walhaien hat’s leider nicht gereicht. Die Schnorchler haben keine gefunden; man hätte es sicher einfach mal in der Hanivaru Bay probieren können, vielleicht hätten wir Glück gehabt, aber außer Sand gibt es dort nix zu sehen.

Weiterhin positiv hervorzuheben ist das Dhonfanu Thila, was ich auch schon mehrmals betaucht habe. Dort kam so ziemlich alles vorbei was so Rang und Namen hat. Neben dem besagten grauen Riffhai auch viele große und kleine Nappis, Schildkröten, große und grimmig schauende Tunas, große Makrelen, Adlerrochen, Mobulas, große Fischschwärme und und und…. Ach ja, und jedes Mal noch ein paar große Flattermänner. Auch der Korallenbestand ist teilweise erholt, das tauchen dort bei Strömung ist jedoch sehr anspruchsvoll.

Weiterhin kann ich als einfach zu betauchende und sehr schöne Plätze empfehlen (ohne Großzeugs):
Dighu Thila
Horubandhoo Thila

Die Basis ist in Händen der Delphis Diving Centers. Die ist normal gut ausgestattet und mehrsprachig. Man checkt einfach mit seinem Gerödel ein, vorher das übliche schriftliche. Check-TG ist normalerweise obligatorisch. Es gibt trotz den vielen Gästen nicht sehr viele Taucher auf der Insel. Es gibt auch keine Listen in die man sich für einen Tauchgang eintragen muss. Man geht einfach zur Basis hin wenn man tauchen möchte (Treffpunkt ist um 9:20 Uhr und 14:20 Uhr), oder man wird am Vortag gefragt ob man tauchen möchte, die Tauchplätze sind im Aushang. Vor dem Tauchgang muss man sein Gerödel in eine Tasche packen (ggf. Nitrox-Tank prüfen), den Rest macht die Crew. Direkt an der Tauchbasis ist auch der Steg für das Tauchboot, leider wurde der auf Grund des heftigen Windes und entsprechenden Wellengangs sehr selten benutzt. Die mussten also das Zeug auf die andere Seite der Insel schaffen. Das hat eigentlich nur beim Rückweg gestört, dauerte es doch sehr lange bis das Zeug zum auswaschen da war. Ich habe mich da lieber mit den Kompressorboys „arrangiert“ und auswaschen sowie packen lassen.

Getaucht wird nur mit Guide begleitet in kleinen Gruppen (max. 4 Taucher) nach Erfahrung zusammengestellt, diese Begleitung wurde bei den erfahrenen Tauchern jedoch sehr leger ausgelegt. An manchen Tauchtagen bin ich mit einem Guide alleine getaucht.

2-Tank-Dive werden nicht angeboten, Tagestouren wurden auf Grund des heftigen Windes nicht angeboten, ich weiss auch nicht, wie das bei schönerem Wetter ist.

Hausrifftauchgänge werden nicht angeboten, sind auf Anfrage natürlich möglich, allerdings nur mit Begleitung eines Guides. Ich musste das Hausriff ja schon aus Neugierde wenigstens einmal betauchen, im Nachhinein hätte man es sich schenken können, hätte nix verpasst.

Etwas ungewohnt waren für mich die 12 Ltr.-Stahltanks, die haben mich - trotz langem 3 mm Anzug - regelrecht versenkt, wenn ich nicht rechtzeitig reichlich Luft ins Jacket gelassen hätte.

Das einzig negative sind die Tauchboote, die zwar allesamt gut motorisiert sind, aber m. E. nur für max. 10 Taucher (plus Guides) geeignet sind. Alles was darüber ist, war eine Zumutung. Es gibt keine Gestelle für die Tanks (außer bei einem Boot, aber dafür waren die Tanks zu groß) und bei dem teilweise sehr heftigen Wellengang flogen die nicht selten über das ganze Boot. Außerdem hatte kein einziges Boot ein Sonnendeck. Das hätte ich wegen dem strengen Wind zwar nur selten nutzen können, aber es soll ja auch mal weniger windige Tage auf den Malediven geben. Der Bootspreis war im Übrigen mit 17,60 $ pro Ausfahrt auf einen ziemlich hohen Niveau.

Fazit:
Alles in allem gibt es weder am Service, dem Essen, dem Bungi, dem Strand oder der Inseloptik (bis auf die Mauer und der Nordoststrand) viel auszusetzen. Lediglich das Wetter war uns nicht sehr wohlgesonnen, aber dafür kann die Insel nichts. Die Insel bietet vergleichbar mit anderen Inseln in der gleichen Kategorie ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis. Ob jemand an befestigen Wegen oder gefliesten Einrichtungen Gefallen findet oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen; der Strand und das Meer werden dadurch ja auch nicht beeinträchtigt. Mit dem Wissen kann man die Insel bedenkenlos weiterempfehlen.

Wir sind da unterschiedlicher Meinung, der männliche Teil von uns wird die Insel aus den Gründen nicht mehr besuchen wollen, weil sie einfach zu groß ist und man von der „Masse“ der Gäste regelrecht erdrückt wird. Außerdem sind die Leute zu stylistisch gekleidet (gesehen und gesehen werden). Nicht dass das falsch verstanden wird, da ist grundsätzlich nichts schlimmes oder gar störendes dran, das hat sogar einen gewissen Unterhaltungswert, aber man darf sich auf den Malediven auch was anderes wünschen. Außerdem wäre es wenigstens in der Bar wünschenswert, mit den Füßen im Sand zu wühlen. Für den weiblichen Teil von uns ist das allerdings unwichtig.

Thomas und Sabine

Royal Island Malediven Reisebericht - Aufenthalt vom 07. bis 22.12.2009

Paar 46+47 Jahre

Dies war die 3. Malediveninsel, welche wir besucht haben.
Wir wollten dieses Mal auf eine 5 Sterne Insel

Insel sehr schön, eigentlich ein richtiges Paradies.
Die Insel war nur zu 1/3 besetzt
Wir hatten Buganlow 181, echt die beste und ruhigste Lage vom Meer her gesehen
Zum Empfehlen sind die Bungis auf der Südwestseite 160-200, da ist es überall schön.
Personal zu 90% unfreundlich
Essen war sehr gut bis auf den Fisch, es gab jeden Tag Rifffisch, was eigentlich nicht viel aussagte. Er schmeckte nicht besonders.
1x gab es Red Snapper, der war super.
Anderes Essen komplett einsame Spitze!

Negativ:
An einem Tag wurde lauter Müll an den Strand gespült, erst nach Aufforderung des Hotelpersonals wurde dieser weggeräumt. Laut Aussagen des Personals ist irgendwo in der Nähe eine Einheimischen Insel, die Ihren Müll einfach ins Meer werfen-eigentlich unglaublich, jeder redet von Umwelt und die zerstören so Ihre eigene Existenz.

Auf der Insel gibt es ziemlich viele Ratten, überhaupt nach Sonnenuntergang sieht man diese. Dies störte uns weniger, die gibts ja überall, wo Menschen sind.
Das Inselinnere ist sehr schön, mit großen Palmen
Der Pool ist überflüssig, da waren wir nie drin
Das Wetter war jeden Tag wunderschön und das Meer sehr ruhig, nur bei der Abreise gab es Sturm

Zum Schnorcheln:
Auf der Nordseite im oberen Bereich gibt es noch einen wunderschönen Korallengarten, welchen man nur noch selten durch die Korallenzerstörung zu sehen bekommt. Überhaupt sind enorm viele Fische zu sehen, allerdings keine Großfische bis auf einen Manta, welchen wir beim Schorcheln auf der Südwestseite zu Gesicht bekamen. dies allein war die Reise wert, ein einmaliges Erlebnis.

Fazit:
Die Insel kann man zum Besuchen empfehlen, überhaupt, wenn man Wert aufs Schnorcheln setzt
Essen gut
Personal unfreundlich
Bungalows einsame Spitze, aber viel zu Viele. Da sollte jeder 2. entfernt werden, wenn die Insel voll ist, dann möchte ich nicht dort sein.
(Hauptsaison)
5 Sterne ist die insel jedoch definitiv nicht wert-4 sind in Ordnung

Da wir jedoch die 2 Wochen nur 2100 euro bezahlt haben, ist es für uns in Ordnung gewesen.

Franz + Elisabeth

Reisebericht Royal Island - Aufenthalt vom 22.05. bis 06.06.2009

3. Aufenthalt auf den Malediven nach Meeru und Holiday Island

Da schon viel über die Insel berichtet wurde, hier nur mein individueller Eindruck:
Wir reisten zur Monsumzeit, hatten aber am Tag immer Sonnenschein. Nachts stürmte es drei-/viermal heftig, aber sonst hatten wir mit dem Wetter wirklich Glück. Die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch und ich schreibe diesem Umstand auch die enorme Anzahl meiner Mückenstiche zu. Das Meer war auch bewegter, als ich es sonst von den Malediven kenne.

Die Insel war zu unserer Zeit etwa zu 30 % belegt. Viele Bungis lassen sich wohl auch zurzeit nicht belegen, weil der Sand soweit weggespült wurde, dass man die freigelegten Sandsäcke vor den Bungis liegen sah. Daher ist man gerade auch dabei, eine Steinmauer auf der Höhe der Bungis Nr. 211 bis etwa 220 aufzuschütten. Der Bagger war täglich im Einsatz. Die Insel lässt sich am Strand (jedenfalls zu unserer Zeit) nicht umrunden. Mindestens zweimal musste man auf den gepflasterten Weg hinter den Bungis ausweichen.

Wohl wegen der geringen Belegung war das Restaurant bei der Tauchschule jedenfalls tagsüber geschlossen.
Auch das Abendprogramm viel oft aus. Schlecht organisiert finde ich hier, dass das Programm nicht in der Main bar stattfindet (wo die Gäste sich gern nach dem Abendessen aufhalten), sondern separiert im „Fun Pup“, der dann auch erst kurz vor Beginn (21.00 Uhr) aufgeschlossen wird. Mein Sohn hatte sich sehr auf das Krabben-Rennen gefreut, dass auf Holiday Island regelmäßig angeboten wurde. Leider mussten wir auf Royal Island darauf verzichten.

Meinem Mann hat die Insel sehr gut gefallen. Er legt Wert auf ein großes Angebot von Annehmlichkeiten. So gibt es eine große Badminton-Halle, ein tolles Spa, Fitnessraum, tolle großzügige Bungis mit Flachbildschirm und einen grandiosen Pool. Das Buffet ist auch bestens. Die Bungis sind sauber (leider nie Blumendeko auf den Betten); den Strand kenne ich schon schöner „gekehrt“. Ohne Badeschuhe sollte man nicht ins Meer gehen. Vor allem im Bereich des Luxus-Bungis 132 lag viel Korallenschutt im Meer.

Mir fehlte auf Royal Island das Malediven-Flair. Extrem aufgefallen sind mir - und auch anderen weiblichen Gästen - die grimmig schauenden Gärtner und andere männliche Bedienstete. Ich glaube, sie erwarteten, dass man am Strand und im Poolbereich mehr als nur Bikini trug. Es war einfach keine fröhliche Insel. Habe unseren letzten Urlaub auf Holiday Island regelrecht wieder herbeigesehnt!!!

Reisebericht für ROYAL ISLAND Malediven
Aufenthalt 19.01. - 03.02.2009  - völlig Regenfrei !

Zunächst einmal möchte ich mich bei allen vorherigen Berichterstattern bedanken, das hat bei der Planung unserer Reise wirklich sehr geholfen!

FLUG
Unsere Anreise erfolgte mit CONDOR von Frankfurt und mal von den Verspätungen abgesehen, waren Hin- wie Rückflug ausgesprochen angenehm, bei sehr nettem Service!

Der Weiterflug mit dem Wasserflugzeug der TAM ist besten organisiert und gleich das erste tolle Urlaubserlebnis! Eine Zwischenlandung, in unserem Fall in SONEVAFUSHI nach 35 Min., steigert nur das Vergnügen einen weiteren Start und 5 Min. später die erneute Landung, nun an ROYAL ISLAND, erleben zu dürfen! Und der Ausblick auf die Inselwelt ist einfach grandios! Der Rückflug ging dann pünktlich auf direktem Wege nach Male zu unserem Heimflug!
Obwohl wir Übergepäck hatten, wurde dieses uns auf keiner Strecke belastet! Vielen Dank an TAM!

ROYAL ISLAND
Die Insel selber ist noch immer genau so , wie in dem ausführlichen Bericht des vorherigen Schreibers von Januar 2008 beschrieben, da gibt es nicht viel hinzuzufügen!

Dank ihm, haben wir auch an eine Taschenlampe gedacht und so waren wir froh, die kreuzenden Ratten und auch mal eine Babyschlange (aber absolut harmlos) rechtzeitig zu sehen. Eigentlich ist es gar nicht schwierig, dieses Rattenproblem zu lösen, das ist das einzige, was wirklich nicht in Ordnung ist!!
Wir hatten vorher eine email an das Hotel geschrieben und baten um einen Bungalow auf der Südseite, das hat sich auch bezahlt gemacht, man antwortete uns sofort und dann bei Ankunft wies man uns die Nr. 137 zu - wirklich der beste Abschnitt der Insel. Der Weg zum Hauptrestaurant ist zwar etwas weiter, aber wenn man ansonsten einen faulen Urlaub macht, ist das eher gut so! Wer die Strecke barfuss laufen möchte, muss ja nicht auf den Wegen gehen, sondern kann am Strand entlang laufen!

Wir haben zur Verpflegung Halbpension gewählt, was uns absolut gereicht hat! Auch trinken wir gerne mal eine Flasche Wein, den Hauswein, den es per Glas und eben bei AI gibt, hat uns nicht geschmeckt. Es gibt eine wirklich ausführliche internationale Weinkarte, die Flasche ab USD 25,00 bis weit nach oben ist alles vertreten. Im Strandrestaurant auf der Südwestseite kann man auch mal mittags kleine Snacks (USD 10,00-20.00) zu sich nehmen und es gibt immer 15 % ermäßigte Drinks (Cocktails standen auf der Karte mit USD 10,00) zur Happy Hour beim Sonnenuntergang!

Unsere gut gelebte Rechnung nach 14 Tagen betrug dann zusätzlich USD 850,00, da wäre AI weitaus teurer geworden!

Die Poolbar ist sehr schön mit herrlichem Blick auf Pool und Meer. Dort ist dann auch die Möglichkeit wireless Lan kostenfrei zu nutzen und somit auch der Treffpunkt der Laptop - Urlauber!

Das Publikum ist international, wobei aber die Russen wirklich überwiegen und die haben auch ihre Kinder dabei. Die Insel war auch zeitweise ausgebucht, aber das merkt man wirklich nicht am Strand, unser Abschnitt war meistens menschenleer! Mehr als 5 Leute an einer Stelle, war schon ein Auflauf!
Allerdings ist das, übrigens immer überaus leckere und reichhaltige Buffet Restaurant zu den direkten Anfangszeiten ziemlich voll, mit kleinen Staus am Buffet. Das Problem haben wir aber abgewendet, in dem wir eben immer die letzte 3/4 Stunde der Essenszeit wählten und lieber im romantischen Strandrestaurant die Zeit abgewartet haben.

Der gute Service, die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals in allen Bereichen der Insel, haben einen Traumurlaub abgerundet! Das wirklich einzigste, was uns gestört hat, waren die vielen Ameisen im Sand und die extrem juckenden Bisse von... Ameisen?... Sandflöhe...? ....Hitzepocken...?? Die Insel ist aber auf jeden Fall Mückenfrei!

Ach ja.... und neben uns lag der Sänger GRAHAM BONNEY mit seiner Frau, die auch sehr zufrieden schienen!

Wir haben schon sehr viel auf der Welt gesehen, waren auch schon einige Male auf den Malediven..... und für uns heißt es nach diesem Urlaub: ROYAL ISLAND - gerne wieder!! 

Elfie & George
55 + 60 Jahre

 

Wir waren zu zweit im Januar 2008 auf Royal Island. Gebucht über ThomasCook, Flug mit Condor. Und dann geschah das hier:

Das Hotel allgemein

Na klar, keine Frage: eine Trauminsel. Das sollte hinlänglich bekannt sein. Trotz der recht üppigen Ausstattung der Insel mit wenigstens 150 Bungalows hat man nicht das Gefühl, es sei überfüllt. Einer der häufigsten Kritikpunkte an RI ist, dass es keine reine Barfussinsel ist, dass die Wege gepflastert sind usw. Stimmt schon. Und gerade die gepflasterten Wege machen es wegen der teilweise scharfkantigen Steine mitunter unangenehm, trotzdem barfuß zu laufen. Da ist der Weg am Strand entlang angenehmer. Allerdings dürfte RI den Mangel an Sand durch sein tropisches Grün wieder aufwiegen. Es ist wohl auf den Malediven einzigartig, was für ein Urwald sich hinter den Bungalows erstreckt. Klar: Hier wird bewusst nicht jedes Blatt aufgefegt, die Natur belassen. Was zur Folge hat, dass auf der Insel sogar Gras wächst und sich das Grün ungehemmt ausbreiten kann. Wunderbare Ursprünglichkeit. Mit dem Nebeneffekt allerdings wiederum, dass ängstliche Zeitgenossen besonders nachts mal überrascht werden können. Geckos im und am Bungalow sind ja normal und auch sehr nett, allerdings haben uns wir nach Sonnenuntergang beim Gang durch die engen Pfade im Inselinneren fast jeden Tag den Weg mit Ratten geteilt. Scheint hier ein massves Problem zu sein. Auch eine Schlange kreuzte eines nachts unseren Weg. Da die Wege nur spärlich beleuchtet sind, sollte man sich mit einer Taschenlampe bewaffnen. So sieht man die unliebsamen Mitbewohner wenigstens frühzeitig. Hoch über einem ziehen zudem Flughunde ihre Runden, wer beim Frühstück draußen sitzt, sollte aufpassen, dass die Krähen nicht das Toast vom Teller klauen. Und die kleinen Ameisen könnne ganz fieß stechen oder beißen. Es juckt. Das Hausriff ist nicht besonders spektakulär, zudem künstlich angelegt, aufgeschüttet.Nur ein paar bunte Korallen, der übliche Haufen an Rifffischen, wir haben auch kleine Mantas und eine Schildkröte gesehen. Vom Strand aus zudem ein paar Delfine und größere Haie gesichtet. Zum Schnorcheln eignet sich am besten die Südseite, vom Jetty aus. Recht starke Strömungen mitunter. Soviel zur Natur. Als wir im Januar dort waren, befanden sich außer uns hauptsächlich Russen und Italiener auf der Insel. Das kann dann mitunter etwas lauter werden. Oder feucht-fröhlich, im Falle der Russen, die auch hier schon mittags mit der Druckbetankung anfangen, während die Kinder im Pool planschen. Muss ja irgendwie nicht sein. Überhaupt: Überraschend viele Kinder. Dabei wird denen nichts Besonderes geboten hier. Neben den Russen und Italienern noch ein paar Österreicher und neben uns und Dieter Bohlen samt jugendlicher Freundin eine handvoll Deutscher. Dazu vereinzelt Japaner, Franzosen, Engländer. Sehr bunt gemischt. Englisch ist folgerichtig Umgangssprache, auch wenn sich einige dagegen wehren.

Die Lage des Hotels

Auch das ist bekannt: Der Nordseite fehlt der Strand. Man sollte also versuchen, auf der Sonnenuntergangs-/Südseite einen Bungalow zu bekommen. Wir hatten Zimmer 136 - beste Lage, besondere Ausstattung. Denn die Bungalows 134-137 haben als einzige zusätzich zu den obligatorischen Liegen am Strand einen Tisch mit Sonenschirm & Stühlen am Strand, dazu schönes Sofa auf der Terrasse und Kaffeemaschine. Zudem hat man etwas Abstand zum Jetty, wo doch mehr los ist, und den breitesten Strandabschnitt vor der Nase. Es gibt zwei Suiten mit eigenem kleinen Pool und noch etwas besserer Ausstattung. Sind aber eher selten gebucht. Gleich nach der Ankunft in Malé wird man in die Lounge geführt, dort wartet man auf den Wasserflieger. Sehr angenehm dort, es gibt einen Drink, einen tolles Ausblick und einen PC mit Internetanschluss. Da fängt der Urlaub gleich nett an. Je nachdem, wie viele Ressorts vorher noch angeflogen werden, rund eine halbe Stunde bis Stunde Flugzeit dann. RI hat eine kleine zusätzliche Hafen-Insel, wo nachts auch mal die Wasserfliegen abgestellt werden. Deswegen erfolgt der Rücktransport in der Regel pünktlich und direkt - die Piloten übernachten dann auf der Insel. Es gibt einen Juwelier, einen Foto-Shop und einen kleinen Laden mit Andenken, Chips und Badelatschen. Kann man mal reingucken, Preise sind recht moderat. Es gibt ein paar Nachbarinseln, die man sieht, dazu Ausflüge: Schnorcheln, Angeln, Halb- und Ganztagesausflug auf lokale Inseln, Picknick auf einer Sandbank, Ausflug zu unbewohnter Insel, Big-Game-Fishing, Sunset-Cocktail-Fahrt. Leider werden bei den Schnorcheltouren oftmals die gleichen Riffe in unmittelbarer Umgebung der Insel angefahren, da müsste die Insel flexibler sein. Wer es individueller haben will, kann aber auch über die Wassersprotschule Ausflüge buchen - teurer, aber dann ganz persönlich gestaltet. Hier lassen sich auch Kanus oder Katamarane mieten. Oder, für die, die es nötig haben, Jetski, Bananenboot oder andere lustige Luftgummiteile hinterm Schnellboot. Tauchschule gibt es, na klar, deutschsprachig und gut ausgestattet. Haben wir aber nicht genutzt.

Der Service des Hotels

Fantastisch. Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Service - perfekt. Die Angestellten sind kompetent und überaus zuvorkommend. Reinigung der Zimmer zwei Mal am Tag, überall wird man freundlich behandelt. Ganz wichtig, um sich vom ersten Moment an wohl zu fühlen. Viel besser geht es wirklich nicht.

Gastronomie im Hotel

Ein Restaurant für alle, dazu ein Fisch-Restaurant in schönerer Lage am Südstrand, wo auch Spezial-Dinner veranstaltet werden. Die Qualität und Quantität des Essens ist wirklich überragend. Was da täglich an Spezialitäten und Besonderem geboten wird, ist atemberaubend. Auch geschmacklich ein Erlebnis. Täglich wenigstens fünf verschiedene Fischgerichte - allein das ist die lange Anreise wert. Da muss niemand Abstriche machen, egal, was an Lieblingsspeisen gewünscht wird. Dabei sollte man nicht vergessen, dass diese Qualität am Ende der Welt und nicht mitten in Europa geboten wird. Einfach klasse. Jeden Abend gibt es ein bestimmtes Motto (Thai-Food, indisch, maledivisch, mediterran o.ä.), dazu dann noch Kochstationen, Pasta usw. Wenn die Bedienung hin und wieder etwas länger dauert, dann stört einen das nur ganz am Anfang. Fängt man selbst an, langsam zu relaxen, dann verfällt man auch in einen gemächlicheren Lebensstil. Die besten Plätze im Restaurant sind direkt am Teich in der Mitte oder draußen - auch wenn es da etwas windiger werden kann. Dafür ist es dort eindeutig ruhiger und romatischer - mit Füßen im Sand. Denn die Größe des Restaurants bedingt einfach, dass es auch mal lauter sein kann. Gerade, wenn man sehr sprachfreudige Nachbarn hat. Dazu gibt es Snacks und Drinks ohne Ende an der Main/Pool-Bar. Wir hatten All Inclusive gebucht. Nicht nötig zum Essen, da Frühstück und Abendessen vollkommen ausreichen, aber für uns einfach eine Frage der Entspannung. Rechnet man, rechnet sich AI letztlich vielleicht nicht. Aber so kann man trinken und essen, wann man wo will. Getränkepreise sind noch OK (1,5l Wasser 4,25 Dollar, Longdrinks 10 Dollar, Cocktails 10-12 Dollar, Glas Wein 4,50 Dollar). Wer AI bucht, schreckt dann bei der abendlichen Auflistung nicht zusammen. Und es ist eine Frage der Gesundheit, sich über den Tag ohne Gedanken an den Preis mit 3-4 Litern Wasser einzudecken.

Sport, Unterhaltung und Pool im Hotel

Auch hier: ein absoluter Pluspunkt des Hotels. RI ist eben eine Insel, auf der man nicht nur essen, schnorcheln und schlafen kann. Gegen die Pfunde helfen Tennisplatz, Volleyballfeld, Fußballplatz, Badminton-Halle oder Squash-Raum. Wir haben zudem sehr intensiv das Fitness-Znetrum genutzt. Zwei Laufbänder, zwei Rad-Trainer, dazu viele Gewichte und ein paar Mucki-Maschinen. Alles in absolut bestem Zustand und wenig frequentiert. Wenn Sport unter Plamen, dann so. Zur Entspannung lohnt sich der Gang in das fantastische Spa. Ein Erlebnis der besonderen Art. Die fernöstlichen Damen (und Herren) wissen einfach jede Verspannung zu lösen und massieren, kneten und drücken nach allen Regeln der Kunst. Man relaxt dort in einem wundervollen Spa-Garten mit Flusslauf, Wasserfall und tollen Behandlungsräumen. Der siebte Himmel der Spa-Kunst. Da lohnt sich auch der Preis von 120 Dollar für 80 Minuten Well-Being-Massage o.ä. Wer den größten Pool der Welt vor der Nase mal verlassen will, kann ein paar Runden im Pool drehen, wo man gleich bestens mit Getränken und Handtüchern versorgt wird. Abends hin und wieder Unterhaltung im Fun-Pup (Krabbenrennen, Folklore-Trommeln), dazu Donnerstagabends ein Alleinunterhalter auf der Poolterrasse. Sonst keine Animation, und das ist auch gut so.

Zimmer / Unterbringung im Hotel

Deutsche Urlauber werden alle in den freistehenden Bungalows untergebracht. Für Familien gibt es sechs Doppelbungalows. Wie wir mitbekommen haben, werden einige (italienische?) Gäste auch in zweiter Reihe in den Reihenbungalows untergebracht. Sonst eigentlich für höheres Personal und Tagesgäste gedacht.

Die Bungalows sind alle wundervoll ausgestattet, sehr edel in dunklem Holz gehalten. Mit Klimaanlage, Ventilator und einem netten halboffenen Bad. Duschgel und Pflegeprodukte sind vorhanden. TV mit Deutscher Welle und englischem Fußball, braucht aber eigentlich niemand. Wichtiger: Wir hatten einen DVD-Player, um Musik zu hören. Von Nachbarn hört man nichts, manchmal sieht man sie auf der Terrasse. Komfort ist sehr hoch und die Hütten in bestem Zustand - muss bei dem Klima eine Menge Arbeit kosten. Handtücher und Bettwäsche werden täglich gewechselt, manchmal zwei Mal. Hin und wieder könnte der Roomboy etwas besser durchwischen, aber dreckig ist hier gar nichts. Gegen Mücken oder anderes Fluggetier helfen die Geckos wunderbar. Man sollte sich ein paar für zu Hause mitnehmen. Handtücher werden morgens und abends vom Roomboy auf die Liegen gelegt bzw. wieder eingesammelt, auch um die Auflagen braucht man sich nicht kümmern. Kaffee und Tee gibt es kostenlos im Zimmer, ebenso eine Flasche Wasser pro Tag. Minibar gibt es, etwas teurer als an der Bar.

Tipps und Empfehlungen

Tja, was noch? Handyempfang mitunter schlecht (zum Glück), W-Lan in der Bar, das Wetter ist unberechenbar. Wenn ihr noch mehr wissen wollt: Fahrt hin. Denn das hier lohnt sich auf jeden Fall.

Noch Fragen? krue (at) row-people.de

 


 

Reisebericht Royal Island Ressort & Spa Baa Atoll 7.-20. April 2007

Nach Durchsicht diverser Web-Portale und Kataloge entschieden wir uns für die Buchung eines zweiwöchigen Aufenthalt auf Royal Island im Baa Atoll. Ziel der Reise war primär die Suche nach Ruhe und Entspannung, um dem hiesigen Trubel zu entkommen.

BUCHUNG
Wir haben die Reise direkt am Flughafen in München gebucht. Neben der Option „Meyers Weltreisen“ haben wir auch die Möglichkeit eines Online-Reiseveranstalters (V-Tours) angeboten bekommen. Da der Online-Reiseveranstalter günstiger war, haben wir uns für diesen entschieden. Im Nachhinein müssen wir sagen, dass die Entscheidung die Richtige war. Entgegen anderer Berichte hat die Reiseabwicklung (Zusendung der Unterlagen etc.) sehr gut funktioniert.

FLUG / ANREISE:
Die Anreise erfolgte mit Emirates über Dubai. Für einen Langstreckenflug in Eco-Klasse war der Flug mit dieser Airlines ganz in Ordnung (abgesehen vom geringen Sitzabstand) Leider haben wir es im Flieger versäumt eine Sitzreihe zum Schlafen zu belegen (da der Flieger nicht ausgebucht war).
In Dubai hatten wir ca. 3 h Aufenthalt. Der dortige Duty-free Shop erfüllte in keinster Weise unserer zugegebenerweise hohen Erwartungen. Obwohl es angeblich der größte weltweit ist, haben wir weder eine große Auswahl an Sonnenbrillen noch ein spezifisches Parfum gefunden.
Mit Emirates ging es dann weiter nach Male, wo wir bei strahlendem Sonnenschein gelandet sind. Wir hatten Glück und konnten ohne große Wartezeit mit dem Wasserflugzeug weiterfliegen. Mit dem ersten Zwischenstopp kam dann die Überraschung: Es regnet wie aus Kübeln (trotz angenehmer Temperaturen). Bei unserer Ankunft in Royal Islands hat es zwar nicht mehr geregnet, doch war es noch ziemlich bewölkt. Gleichzeitig machten die Touristen, welche zum Wasserflugzeug gebracht wurden nicht den Eindruck, viel Sonne genossen zu haben. Jedenfalls waren Sie wenig gebräunt. Später erfuhren wir, dass es drei Tage durchgeregnet hatte.

INSEL:
Royal Island ist eine größere Insel der Malediven im Nordwesten – sie lässt sich in ca. 35 Minuten umrunden. Leider geht das nur bei Ebbe und auch dann gibt es noch einige Stellen, bei denen man etwas ins Wasser muss. An den Strand angrenzend finden sich die einzelnen Bungalows – meist abgetrennt durch recht üppige Vegetation. Allerdings vermissten die Palmen direkt am Meer. Dies befinden sich mehr im inneren der Insel – aber dort reichlich.
Im inneren der Anlage meist unsichtbar befinden sich div. Anlagen wie Wäscherei, Generator, Entsalzungsanlage und Personalunterkünfte.
Für die Fitness gibt es Tennisplätze, eine Badmintonhalle, eine Squashhalle und einen Fitnessraum. Abgesehen vom Tennis haben wir vor dem Abendessen diese Anlagen auch genutzt. Alles ist in sehr gutem Zustand.
Erwähnenswert ist auch noch der SPA-Bereich in dem es alle Arten von indischen und ayurvedischen Massagen gibt. Wir haben uns zweimal eine Massage gegönnt und waren jedes Mal sehr zufrieden.

BUNGALOW:
Außer den beiden Präsidentensuiten sind alle Bungalows gleichwertig und komfortabel ausgestattet in eher dunkleren, aber dennoch gemütlichen Holztönen. Jeder verfügt über ein halboffenes Bad mit Wanne, Openair Dusche und Bidet sowie über eine Terrasse mit eigenen Strandliegen. Wir hatten sogar zwei liegen im Schatten und zwei liegen in der Sonne.
Wir bestätigen die Angaben aus früheren Berichten Bungalows auf der Südseite zu buchen.
Wir selbst haben Bungalow 169 bewohnt und waren mit der Lage sehr zufrieden. Der Strandabschnitt war sehr schön und dieser lag auch in der Nähe der Tauchbasis. Wir denken jedoch, dass auch die Bungalows 170-190 noch sehr gut zu bewohnen sind (ebenfalls Südseite). Die Nordseite der Insel ist in der Tat wenig attraktiv, da dort das Meer ganze Arbeit leistet und die aufgetürmten Sandsäcke keine dauerhafte Lösung darstellen. Weiterhin hat man auf der Nordseite sehr früh Schatten.

SERVICE
Der Service im Bungalow ist in Ordnung. Man bekommt jeden Tag frische Badetücher und die Handtücher im Badezimmer werden zwei Mal pro Tag ausgetauscht. Service wollen wir hier nicht besonders herausheben - es war ok. Bei einem früheren Maledivenaufenthalt wurde einmal das Bett mit Blüten hergerichtet. Dies war hier leider nicht der Fall. Also in diesem Sinne haben wir Standardservice erfahren.
Die Servicekräfte sind zwar freundlich – doch manchmal wäre ein wenig pro-aktiveres Verhalten erwünschter.

TAUCHEN UND SCHNORCHELN:
Delphis Diving ist modern ausgestattet. Die Tauchlehrer sind kompetent und –in der Tauchbasis – auch nett. Den europäischen Tauchlehrer würde kein Zacken aus der Krone brechen, auch mal in der Kantine bzw. auf dem Weg dorthin ein „Hallo“ von sich zu geben. Vielleicht nehmen sie sich ein Beispiel an den maledivischen bzw. asiatischen?
Eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung (wie z.B. in Ägypten) wird nicht verlangt. Es reicht die Unterschrift, dass man gesund ist.
Die Preise sind bei Delphi Diving mit 57 USD p.P. und Tauchgang taxiert. Da die Boote vom Hotel gestellt werden sind nochmals 14 USD pro Fahrt fällig. Für reine Taucher gibt es sicherlich auf den Malediven noch günstigere Angebote.
Die Tauchboote fahren 2x pro Tag hinaus. Weiterhin gibt es die Möglichkeit zur Teilnahme an Nachttauchgängen.

Zum Tauchen ist noch zu sagen: Auf Royal Islands hat man die Möglichkeit viele Fische auch am Hausriff zu sehen und zu beobachten. Das Hausriff – obwohl angelegt – ist wirklich sehr gut und in diesem Sinne ist es auch ein wahres Schnorchelparadis. Bei unserer Rückfahrt haben wir in einem aktuellen Reiseführer (über Ressorts der Malediven) gelesen, dass dem nicht so ist. Dem können wir nicht zustimmen. Wichtig: Bei den ersten Schnorchelgängen sowohl ein T-Shirt als auch eine lange Hose tragen (wg. Sonnenbrand). Leider haben wir uns etwas die Beine verbrannt, das wir die Hose weggelassen haben.
Am Riff haben wir gesehen: Schildkröten, Manta, Riffhaie, Rochen (vom Steg aus), Papageienfische etc. und diese auch Fotografiert
Beim Tauchen haben wir dann zusätzlich noch größere Mantas gesehen – leider auch nur mit Schnorchel und nicht beim eigentlichen Tauchgang.

RESTAURANT:
Wir hatten Vollpension gebucht und somit stand uns zu den Mahlzeiten das Buffet zur Verfügung. Im Buffetrestaurant hat jeder seinen bestimmten und festgelegten Tisch. Abweichungen davon sind schwierig (am letzten Tag haben wir Frühstück und Abendessen auf der Strandterrasse eingenommen – die Organisation davon war für die Servicekräfte ein echter Nightmare).

Jeden Tag gibt es eine große Auswahl an Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen und meist ist für jeden was dabei. Nach einer Woche tritt dann eine Wiederholung ein. Hier waren wir insgesamt etwas enttäuscht – insbesondere in der zweiten Woche. Die Speisen nicht immer auf 5 Sterne-Niveau – sodass uns manchmal nur die Pasta wirklich geschmeckt hat. Es fehlt Kreativität in der Zubereitung. Es fehlt auch, dass mal etwas Frisches zubereitet wird (z.B. frisch gegrillten Fisch). Dies liegt wohl darin begründet, dass sich auch noch ein Restaurant auf der Insel befindet. Dort kann man dann für 30$ zusätzlich frisch gegrillten Fisch bekommen (Hummer kostet dort $55) – doch ansonsten sind es die selben Beilagen, wie am Büffet. Also das roch uns doch sehr nach abzocke.
Es empfiehlt sich auch pünktlich zu sein. Wenn man später zum Essen geht sind die Speisen meist nur noch lauwarm.
Bei den Getränken gilt das übliche. Auf den Malediven sind die Getränke nun mal teuer. Immerhin gibt es eine Flasche Wasser pro Tag kostenlos.

PUBKLIKUM
Das Publikum auf Royal Island ist doch sehr International und gemischt (Deutschland, Italien, England, Frankreich, osteuropäische Länder).
Und auch der Preis stellt für eine 5 Sterne Insel nicht unbedingt gutes Benehmen sicher; Manche latschen doch tatsächlich in Ihren Badeschlappen und –klamotten und freiliegenden Bierbäuchen zum Abendbüffet – Hier könnten die Servicekräfte ruhig einmal etwas sagen. Auch finden wir, dass die Nutzung von Laptops im Barbereich während des Urlaubs keine Zeichen von Wichtigkeit ist. Gut, man muss ja nicht hinschauen.

WETTER
Nach unserer Anreise, bei der es geregnet hatte, haben wir erfahren, dass es drei Tage durchgeregnet hatte. Während unseres Aufenthalts hat es zwar an dem einen oder anderen Tag am späten Nachmittag mal geregnet, doch tagsüber war das Wetter schön (30-40 Grad). Allerdings dann mit einer hohen Luftfeuchtigkeit.
Während der ersten Woche gab es noch eine leichte Brise. Während der 2. Woche war es annähern Windstill und heiß. Das Wasser hatte durchgängig 30-31 Grad.

ABREISE
Da unser Flugzeug um 2.00 Uhr nachts von Male aus nach Dubai ging, wurden wir am Nachmittag davor mit dem Wasserflugzeug von Royal Island nach Male gebracht. Der Reiseveranstalter hat uns dann für ein paar Stunden auf Paradise Island untergebracht – also ging es mit dem Speedboot von Male nach Paradise Island und mitten in der Nacht dann wieder zurück. Wir haben dort dann auch einen Bungalow erhalten. Was soll man sagen? Paradise Island macht seinem Namen in keinster Weise Ehre und wir können wirklich niemandem empfehlen dort seinen Urlaub zu verbringen.
Scheinbar hat dort der Tzunami ganze Arbeit geleistet. Im Vergleich zu Royal Island haben wir keinen einzigen schönen Strandabschnitt zum Baden und Schnorcheln gefunden. Entweder ist der Sand nicht schön, man muss weit laufen, um überhaupt zu schwimmen, oder es befindet sich Gras im Wasser. Auch der Bungalow lud nicht gerade zum Verweilen ein – abgesehen davon, dass man ziemlich weit dorthin gehen musste. Gut, für einige Stunden Aufenthalt war dies vollkommen in Ordnung, da wir hiermit auch die Möglichkeit des Vergleichs hatten.

Unser Urlaubsfazit:
Royal Island ist eine große 5 Sterne Insel auf der wir einen entspannten Urlaub verbracht haben. Insgesamt können wir die Insel guten Gewissens empfehlen – trotz der Kritikpunkte beim Restaurant. Unser Ziel der Ruhe und Entspannung gepaart mit ein paar sportlichen Aktivitäten (Schnorcheln, Tauchen, Badminton, Squash, Fitness) wurde voll und ganz erfüllt. Wir sind jedoch auch neugierig auf andere Inseln geworden (außer Paradise Islands – welche wohl noch Jahre benötigt, um akzeptabel zu werden).
 


 

Reisebericht Royal Island Resort & Spa Baa Atoll 4.-17. März 2007

Nach einem Traumurlaub auf Dhiggiri im Felidhoo Atoll im Dezember 2005 entschieden wir uns für einen zweiwöchigen Aufenthalt auf Royal Island im Baa Atoll. Wir möchten an dieser Stelle kurz anmerken, daß wir zwar noch lange nicht zur "alten Liga " zählen, in unserem Urlaub aber eher Ruhe, Entspannung und Zweisamkeit suchen. Nach eimem wirklich gelungenen " Malediven-Erlebnis " auf Dhiggiri war unsere Erwartungshaltung sehr hoch, leider haben wir es versäumt, rechtzeitig zu buchen, so daß das Reiseangebot bereits im Dezember stark eingeschränkt gewesen ist. Demnach entschieden wir uns für Royal Island. Also ein kleiner Tipp, mindestens 4 Monate früher buchen, wenn man auf eine kleine, aber feine Insel möchte.

FLUG / ANREISE:
Mit Srilankan Airlines über Colombo. Über die Fluggesellschaft möchten wir nicht viel sagen, da Langstreckenflüge in der Economy Class eben nie ein Vergnügen sind... ein Nonstop Flug ist daher auf alle Fälle vorzuziehen. Wir möchten jedoch erwähnen, daß die Innenausstattung der Maschine nicht sehr gepflegt wirkte.

INSEL:
Royal Island zählt zu den größeren Inseln der Malediven und verfügt über ca. 150 einzelstehende Holzbungalows, welche alle in erster Reihe nebeneinander am Strand entlangsäumen. Auf den ersten Blick erscheint der Abstand zwischen den einzelnen Bungalows sehr eng, üppige Vegetation trennt jedoch die Unterkünfte voneinander ab und gewährleistet somit Privatsphäre. Im Inselinneren befinden sich die Unterkünfte für div. Anlagen wie Wäscherei, Generator, Entsalzungsanlage und Personalunterkünfte. Diese Einrichtungen haben wir aller- dings nie bewußt wahrgenommen, da sie sehr geschickt in die weitläufige Gartenanlage integriert sind und einem nie sofort ins Auge gesprungen sind. Desweiteren befinden sich auf der Insel Pool (mein Gott, wer braucht so etwas schon?), zwei Restaurants, div. Bars, Fitnessanlagen, Wassersportcenter, Wellnesstempel und sogar einen Fußballplatz, leider... Da mittlerweile auch immer mehr Familien mit z.T. noch kleinen Säuglingen Urlaub auf den Malediven machen, sei noch erwähnt, daß Royal Island über ein Medical Center verfügt, das die med. Versorgung durch einen ansässigen Arzt gewährleistet. Während einem Spaziergang entdeckten wir sogar eine Dekompressionskammer, die sich allerdings noch im Aufbau befindet. Insgesamt wirkt die Inselanlage sehr gepflegt, allerdings reduzieren gepflasterte Wege und akkurat abgetrennte Gärten das so typ. maledivische Flair auf ein absolutes Minimum und wir haben es sehr vermisst, rund um die Uhr barfuß laufen zu können!

BUNGALOW:
Außer den beiden Präsidentensuiten sind alle Bungalows gleichwertig und komfortabel ausgestattet in eher dunkleren, aber dennoch gemütlichen Holztönen. Jeder verfügt über ein halboffenes Bad mit Wanne, Openair Dusche und Bidet sowie über eine Terrasse mit eigenen Strandliegen.

Nun aber zu den wesentlichen Dingen: Aus unserer Sicht ist bei einer Buchung unbedingt darauf zu achten, daß man auf einen Bungalow auf der SÜDWEST-Seite besteht, da eine Unterbringung auf der Nordseite völlig inaktzeptabel ist! Aufgrund starker Sandabtragung durchs Meer hat man ver- sucht, dem durch Auftürmen von Sandsäcken entgegenzu- steuern. Da der Strandabschnitt zwischen Bungalow und Wasser auf dieser Seite sowieso schon sehr schmal ist, bietet sich also für echte Maledivenfans ein häßlicher Anblick, da man zum einen aufgrund der starken Vegetation kaum Sonne abbekommt (es sei denn man legt sich ins Wasser)und zum anderen anstelle von weißem Sand von mittlerweile zerschlissenen Sandsäcken umgeben ist. In unseren Augen eine absolute Katastrophe und wir denken, daß die Hotelleitung unbedingt diesen Zustand ändern muß, da sich viele Urlauber während unseres Aufenthaltes umquartieren ließen. Als Tip: Alle Bungalows ab Nr. 150 - 165 sind zu empfehlen, da sie den schönsten Strand- und Badeabschnitt haben und weitaus mehr Privatsphäre bieten.

TAUCHEN:
Delphis Diving ist sehr modern ausgestattet, alle Tauchlehrer sind sehr nett und kompetent und immer um perfekte Organisation bemüht. Die Preise bewegen sich mit 57 USD p.P. und Tauchgang eher im oberen Bereich, zumal die Boote vom Hotel gestellt und mit 14 USD pro Fahrt berechnet werden, was also nochmal ein ordentliches Sümmchen ergibt. Zweimal tgl. werden Tauchgänge angeboten und es ist sicherlich für jeden etwas dabei. Als Nachteil empfanden wir allerdings, daß die Tauchboote mit tlw. bis zu 18 Tauchern viel zu überfüllt gewesen sind und man aufgrund der Beengtheit Mühe hatte, seine Ausrüstung und sich selbst vorzubereiten. Wie oben schon erwähnt, wird in nächster Zeit eine Deko- Kammer auf der Insel installiert, somit ist man also auch hier für den Notfall ausgerüstet.

RESTAURANT:
Wir hatten Vollpension gebucht und sind von der Vielfalt der Speisen wirklich begeistert gewesen. Selbst Vegetarier kommen hier voll auf Ihre Kosten und vom Nach- speisenbuffet möchten wir gar nicht erst reden.. Alle Mahlzeiten werden in Buffetform angeboten, sind immer frisch zubereitet und zu Sebastians Geburtstag gab es eine kleine hübsche Torte, die vom Hotel ohne einen Hinweis unsererseits spendiert wurde... Wie auf allen anderen Inseln auch sind die Kosten für Getränke enorm, also wer nicht nur bei Wasser bleiben möchte, sollte sich vorab informieren, ob sich ein All- inklusive Aufschlag lohnt.

FAZIT: R
oyal Island ist eine große 5 Sterne Insel, mit dem besten Service, den man sich vorstellen kann. Wer aber ein echtes Stück Malediven sucht und Ruhe und Entspannung gepaart mit ein wenig Robinson Crusoe Feeling genießen möchte, der ist hier völlig fehl am Platz. Zwar haben wir unseren Urlaub genossen, die Schildkröten, kleinen Haie und Stachelrochen in der Lagune haben uns begeistert aber wir störten uns an der unansehnlichen Nordseite, den tlw. mallorquinisch überfüllten Strandabschnitten und an den halbnackten Russinnen, die sich scheinbar nie Gedanken darüber machten, daß sie sich in einem islamischen Land befinden... Leider hat Royal Island seinen maledivischen Charme gegen Luxus und Komfort eingetauscht, was uns persönlich gänzlich widerstrebt und z.T. kam das wunderbare Malediven Feeling überhaupt nicht rüber. Dennoch ist diese Insel für Urlauber empfehlenswert, die auch auf den Malediven auf Komfort und ein wenig "Europa" nicht verzichten möchten und sich in der Masse wohl- fühlen. Und natürlich ist Royal Island auch eine geeignete Insel für alle mit großem Geldbeutel :-)

Bilder zum Bericht

Nadine und Sebastian


 

Hallo!

Wir sind Heike (34) und Gregor (32) aus Düsseldorf und wir verbrachten wunderschöne Flitterwochen auf Royal-Island! Dabei wollten wir zuerst nach Sun-Island... aber immer schön der Reihe nach...

Im März 06 haben wir uns entschlossen, unsere Flitterwochen auf den Malediven zu verbringen und wollten gerne im Oktober 06 direkt nach unserer kirchlichen Hochzeit fliegen! Da es unser erster Besuch auf den Malediven werden sollte, informierten wir uns in Reisebüros und im Internet sehr genau, um auch das Passende für uns zu finden! Nach wochenlangem Studium aller möglicher Reiseberichte, Fotos, u.s.w. haben wir viele Trauminseln gefunden! Jetzt stand die Frage im Raum, welche Insel es denn nun werden sollte, die auch alle unsere Wünsche erfüllt! Die Insel sollte nicht zu klein sein, es sollte einen Pool geben, die Insel sollte wunderschöne Strände zum Baden haben... so fiel unsere Wahl schließlich auf Sun-Island!

Im Reisebüro unseres Vertrauens haben wir schließlich 16 Tage all-inclusive Sun-Island über Jahn-Reisen gebucht und wurden bitter enttäuscht!! Im Juni 06 schrieb uns Jahn-Reisen, daß Flüge gestrichen wurden und unsere Reise im Oktober 06 so wie wir sie gebucht haben nun nicht mehr zu stande kommt! Wir hatten von Jahn-Reisen die Wahl, entweder nur noch 12 Tage statt wie gebucht 16 Tage zu fliegen oder die komplette Reise kostenlos zu stornieren! So entschlossen wir uns die Reise zu stornieren, weil weder unser Reisebüro noch Jahn-Reisen selbst, uns eine akzeptable Alternative anbieten konnten! Etwa zwei Monate später, nach erneutem Studium aller möglichen Reiseberichte haben wir uns entschlossen, am Flughafen in Düsseldorf "lastminute" zu buchen! Wir hatten mehrere Inseln zur Auswahl und hofften, daß wir noch was Passendes finden würden! Nach etwa zwei Stunden hatten wir uns dann für Meeru entschieden und waren sehr zufrieden, denn Meeru stand schon vorher auf unserer Liste mit einigen anderen Inseln sehr weit oben! Die Zeit verging, wir hatten bereits unsere Tickets zu Hause als uns der nächste "Hammer" ins Haus flatterte... Genau eine Woche vor Reiseantritt schrieb uns ITS-Reisen, daß Meeru leider komplett überbucht ist und daß die Insel keine weiteren Gäste aufnehmen kann! Als Alternative konnten wir entweder auf Paradise-Island, Holiday-Island oder Club-Faru umbuchen! Das waren alles Inseln, die nicht unseren Vorstellungen von einem Traumurlaub entsprachen, schließlich war das unsere Hochzeitsreise und kein billiger Mallorca-Tripp! Paradise-Island kam nicht in Frage, weil uns die Insel nicht gefallen hat... Holiday-Island (Großbaustelle?) kam auch nicht in Frage, weil die Insel zu klein ist und weil's keinen Pool gibt... blieb also Club-Faru, nicht die schlechteste Insel aber auch keine absolute Trauminsel! Das wollten wir uns so nicht gefallen lassen, telefonierten am nächsten Tag mit ITS-Reisen und fragten nach weiteren Möglichkeiten und Alternativen! Nachdem die wirklich sehr nette Dame am Telefon nicht so recht wußte, was sie uns anbieten soll, schlugen wir einfach einige Inseln vor mit der Hoffnung, daß da vielleicht was zu machen wäre! Wir zählten mehrere Inseln auf... Royal-Island, Laguna-Maldives, Filitheyo, Soneva-Fushi, Kanuhura, Coco-Palm, Reethi-Beach und Kuredu! Die nette Dame versprach uns in wenigen Minuten zurück zurufen und 30 Minuten später klingelte auch schon das Telefon!

Die meißten Inseln waren ausgebucht, Reethi-Beach wegen Umbauarbeiten angeblich bis 2007 geschlossen, Filitheyo hatte sie nicht im Programm aber "Royal-Island" konnte sie uns tatsächlich ohne Mehrkosten anbieten! Wir schlugen natürlich sofort zu und hofften, daß jetzt nichts mehr schief gehen würde... am 06.November um 18:30 Uhr sollte es endlich losgehen, unsere Hochzeitsreise mit vielen Umwegen nach "Royal-Island"!!

Der Hinflug mit der LTU war wie von anderen Reiseberichten bereits bekannt nicht so super aber das war uns egal, denn wir wollten endlich in die Sonne! Die 10 Stunden vergingen auch recht schnell und wir landeten pünktlich am 07.November am Flughafen in Hulule! Unglaublich, vor 10 Stunden noch in Düsseldorf bei schlechtem Wetter gestartet und nun diese Hitze... schön!! Die Passkontrolle war in wenigen Minuten erledigt, wir hatten bereits unsere Koffer und schlenderten nun zum Royal-Island Stand! Von da aus wurden wir mit einem Kleinbus zur Royal-Island-Lounge gebracht, wo wir auf den Weitertransport mit dem "Air-Taxi" warten sollten! Es gab einen kühlen Cocktail und Erfrischungstücher... herrlich!! Andere Gäste warteten unten in einer Art Empfangshalle und wir in der Hoteleigenen "Lounge", unglaublich!! Nach etwa 30 Minuten starteten wir dann endlich mit dem Wasserflugzeug richtung Royal-Island! Die Flugzeit betrug 35 Minuten und der Ausblick auf die vielen kleinen Inseln war unglaublich! Wir landeten mitten auf dem Ozean und die Fluggäste wurden auf einem Floss "ausgesetzt"! Das waren aber nur Gäste für Soneva-Fushi, so daß wir noch einmal starten und etwa 5 Minuten später wieder landen durften... auch wir wurden mit unserem Gepäck auf solch einem Floss "ausgesetzt" und mit einem Boot die restlichen Meter zu unserer Trauminsel weiter transportiert! Nun waren wir endlich da, im Paradies... auf "Royal-Island"!

Nach einem weiteren Begrüßungs-Cocktail wurden wir zu unserem Bungalow gebracht, der nun für die nächsten 15 Tage unser zu Hause sein sollte! Die Bungalows stehen alle um die ganze Insel herum direkt am Strand und unterscheiden sich nicht voneinander... wir hatten Bungi 201 und waren damit auch sehr zufrieden, aber dazu später mehr... zusätzlich gibt es noch 2 Präsidentensuiten! Die sind äußerlich etwas größer, wobei eine über einen eigenen Privatpool verfügt! Über die Innenausstattung können wir nichts sagen... beide Präsidentensuiten waren über die gesammten 15 Tage nicht belegt! Jeder Bungi verfügt über eine Klimaanlage, ein geräumiges Zimmer, einen Safe, ein großes Badezimmer mit Außendusche, eine Terasse mit einem Tisch und zwei Stühlen, ein großes Bett, Fernsehn, Telefon, Internet und alles was man sich so vorstellen kann! Außerdem gibt's einen Kühlschrank, eine Minibar (gegen Bezahlung), jeden Tag Tee, Kaffee sowie eine 1 Liter Flasche Wasser kostenlos! Zusätzlich gehören zu jeden Bungi 2 Liegen mit den dazugehörigen Auflagen, damit auch jeder weich liegt! Diese stehen direkt am Strand... außerdem liegen jeden Morgen 2 frische Strandhandtücher auf der Terasse! Vom Bungi bis zum Strand sind's etwa 15 Meter und man kann entweder geschützt unter Palmen oder direkt in der prallen Sonne seine Liege aufstellen, wie man halt möchte! Im Badezimmer findet man ebenfalls alles was man sich nur vorstellen kann... Shampoo, Duschgel, Haargel, Nähzeug, Föhn, verpackte Zahnbürsten, jede Menge Handtücher u.s.w. wenn man zu Hause irgendwas vergessen haben sollte, auf Royal-Island gibt's fast alles! Sonst muß man sagen, daß die Bungis komplett aus Holz sind und zwei Mal täglich gereinigt werden! Überhaupt ist die Insel total sauber und sehr gepflegt, hier wird sehr darauf geachtet z.B. darf (oder sollte) man nicht direkt vom Strand kommend seinen Bungi mit sandigen Füßen betreten, dafür stehen eigene Fußduschen vor jeder Terasse, um keinen Sand auf dem hochwertigen Fußboden zu verteilen! Selbstverständlich kann es jeder so machen wie er möchte aber wir fanden's gut, schließlich läuft man zu Hause auch nicht mit dreckigen Schuhen durch die Wohnung (wir zumindest nicht)!

Unser Roomboy (sein Name ist Waaheed) war anfang 30 und super nett... zwei Mal täglich reinigte er unseren Bungi zur unseren vollsten Zufriedenheit und fragte immer, ob wir noch irgendwelche Wünsche oder Probleme hätten aber es gab wirklich nie Grund zur Klage! Einmal (nach etwa einer Woche) schmückte er unser Bett mit frischen Blumen und Blüten so wunderschön, daß es wirklich schade war dieses Kunstwerk zu zerstören aber wir mußten ja schließlich irgendwann schlafen gehen! Sonst muß man sagen, daß die Roomboys und auch das weitere Personal wirklich rund um die Uhr im Einsatz waren... Waaheed mußte z.B. zwei Mal täglich 8 Bungalows säubern und zusätzlich am Abend auch noch in der Boli-Bar (ein Mal wöchentlich) beim "maledivischen Abend" tanzen, trommeln und die Gäste unterhalten (war sehr interessant und schön)! Er muß 2 Monate auf Royal-Island arbeiten und hat dann 8 Tage frei, wo er nach Hause auf seine Heimatinsel fahren darf... dann muß er seine Frau und seine beiden Kinder wieder verlassen und erneut für 2 Monate nach Royal-Island! So geht das immer weiter... 8 Tage frei und wieder 2 Monate arbeiten! Er wurde von uns für seine Dienste wöchentlich mit 5 $, für's Bett schmücken mit weiteren 5 $ und am letzten Abend nochmals mit 10 $ belohnt! Insgesammt bekam er also 25 $ von uns, die wir ihm auch sehr gerne gegeben haben! Zur Bezahlung sollte man wissen, daß es nicht nötig ist Bargeld mit sich herum zu schleppen, jede einzelne Rechnung muß mit der Bunginummer und einer Unterschrift quittiert werden! Ganz egal ob man ein Glas Wein zum Abendessen bestellt, in der Boli-Bar einen Cocktail trinkt oder sich eine Schnorchelausrüstung ausleiht! Am letzten Abend bekommt man dann die unterschriebenen Zettel vorgelegt und man muß die Gesammtrechnung begleichen! Das war echt praktisch, da man außer einer Kamera und vielleicht Zigaretten nichts mit sich herum schleppen muß!

Wir hatten (im Gegensatz zur unseren ersten Buchung auf Sun-Island) uns für Vollpension entschieden und wir lagen damit goldrichtig! Halbpension wäre auch gegangen aber es ist praktisch, wenn man mittags Hunger bekommt mal eben eine Kleinigkeit essen zu gehen... all-inclusive können wir auf keinen Fall empfehlen! Der Preisunterschied ist enorm (100 $ täglich, macht also für 14 Tage zusätzlich 1400 $ pro Person) und lohnt sich überhaupt nicht! Royal-Island hat zwar 5 1/2 Sterne aber die Preise sind fast so wie bei uns in Deutschland... z.B. kostet ein Cocktail 10-12 $ (bei uns in Düsseldorf kosten Cocktails auch so um die 8-10 Euro), ein großes Bier vom Fass kostet 5 $, ein Cappuccino 3.50 $, Zigaretten 3 $, eine große Flasche Wasser 4.25 $... dabei muß man noch dazu sagen, daß der Dollar z.Zt. weniger wert ist als der Euro und somit die Preise für so eine Insel absolut ok sind! Um all-inclusive wirklich auszunutzen, hätten wir von morgens bis abends uns "vollaufen lassen müßen" aber dafür muß man nicht die Malediven besuchen! Also nochmals, Halbpension oder Vollpension reichen völlig aus! Als wir am letzten Abend unsere Rechnung bezahlen sollten haben wir echt gestaunt, nicht weil die Rechnung so hoch war sondern weil wir mit wesentlich mehr gerechnet haben... wir waren nicht wirklich sparsam z.B. waren wir beide im Spa und haben uns massieren lassen, jeden Abend gab's Cocktails oder Bier, zum Essen immer eine große Flasche Wasser, zwischendurch mal Cappuccino oder Milchshakes, Souveniers wurden gekauft, für 14 Tage zwei Schnorchelausrüstungen ausgeliehen, die Minibar wurde ab und zu geplündert... und am letzten Abend sollten wir nur knapp 700 $ bezahlen, wir hatten mit etwa 900-1000 $ gerechnet!

Wir hatten wie gesagt Vollpension und waren bis auf einmal immer beim Essen, welches für unseren Geschmack wirklich sehr gut war! Egal ob Frühstück, Mittagessen oder Abendessen, es gab immer eine riesen Auswahl aus den verschiedensten Regionen der Welt! Morgens konnte man Spiegeleier, Rühreier, harte Eier, weiche Eier, Omlettes, Wurst, Käse, diverse süsse Sachen, jede Menge Obst, Müsli, frisch gepresste Säft, englisches Frühstück, mindestens 5 Sorten Brot, Crosaints, Muffins, Donuts u.s.w. essen... also für jeden Geschmack war was dabei! Mittags und Abends gab's auch immer frisches Obst, ein etwa 30 Meter langes Buffet mit Hauptspeisen (Fleisch, Fisch, Gemüse, Beilagen u.s.w.), Pizza, asiatisch, indisch u.s.w. wer da nichts gefunden hat war selber Schuld, anders kann man das nicht sagen! Die Nachtische waren auch immer sehr lecker... Eis, diverse Kuchen und Torten, heiße Kirschen, Bananen in Caramel u.s.w. da wußte man manchmal nicht, was man zuerst essen soll! Nur die Pudings können wir nicht weiter empfehlen, die schmeckten irgendwie nach Waschmittel! Beim Wetter hatten wir nicht soviel Glück, es hat leider sehr oft geregnet! Die ersten 3 Tage hatten wir super schönes Wetter, dann leider 2 Tage nur Regen und dann haben sich Regen und Sonne immer für einige Stunden abgewechselt! Trotzdem sind wir recht braun geworden, da man auf den Malediven auch bei schlechterem Wetter immer genügend Sonnenstrahlen abbekommt! Aber es ist schon echt frustrierend, wenn es den ganzen Tag regnet und man nicht weiß was man machen soll... man könnte Tischtennis oder Billiard spielen aber das kann man auch zu Hause machen... Wir waren auf den Malediven um am Strand zu liegen oder im Meer zu schwimmen, nur macht das nicht soviel Sinn wenn's gießt wie aus Eimern! Wenigstens waren alle Bungis mit Regenschirmen ausgestattet! Wenn dann nach 2 Tagen Regen die Sonne endlich wieder scheint, ist auch der Frust schnell vergessen und die Laune steigt... bis zum nächsten Regenschauer!

Ein kleiner Tipp noch für Leute, die nicht vorgebräunt sind oder sich schnell einen Sonnenbrand holen... denkt immer daran, daß die Sonne auf den Malediven viel stärker ist als bei uns in Europa! Wir waren beide schon vorgebräunt und haben trotzdem Lichtschutzfaktor 20 gebraucht, um nicht so "Knallrot" zu werden wie manch ein aus England stammender Gast (selber Schuld)! Also... auch wenn's mal bewölkt ist, immer schön eincremen!!

Was bietet Royal-Island seinen Gästen? Man kann Tennis spielen, Tischtennis, sich im Fitnessraum sportlich betätigen, Badminton, Fussball, Volleyball und alle Wassersportarten (Schnorcheln, Kanu u.s.w.) ausüben, was wir allerdings bis auf's Schnorcheln alles nicht gemacht haben! Wir wollten einfach nur unsere Ruhe haben und die hat man auf Royal-Island tatsächlich! Man denkt wirklich, daß höchstens 50 Gäste auf der Insel sind, weil man selten jemanden trifft... die meisten sind unter Wasser (Tauchen bzw. Schnorcheln) oder liegen am Strand! Erst beim Essen sieht man daß die Insel gut besucht ist!

Wir haben etwa drei mal Billiard gespielt und uns im Spa massieren lassen, was einfach nur genial war! Man wird von kleinen und schmächtigen Thailänderinen durchgeknetet und fühlt sich danach wie neu geboren! Das Spa ist ein einziger tropischer Garten mit Blumen, Wasserfällen und man fühlt sich da von Anfang an wohl! Überhaupt muß man sagen, daß die Insel sehr tropisch ist und eher an einen Urwald erinnert als an ein für Gäste angelegtes Ferienparadies! Wenn da nicht die stets sehr sauberen und gepflasterten Wege wären, würde man denken man ist tatsächlich im Dschungel... überall Palmen und die Vogelgeräusche, einfach nur schön! Sonst kann man noch am wirklich sehr schön angelegtem Pool sitzen bzw. liegen, sich an der Poolbar einen Cocktail mixen lassen oder einfach nur am Strand entlang spazieren und dieses Paradies genießen! Die Strände auf Royal-Island sind einerseits wunderschön und andererseits nicht so super... unser Strandabschnitt (Bungi 201) gehörte zum Glück zur schöneren Seite, schließlich waren wir "Honeymooner" (kleiner Scherz)! Wir hatten echt Glück, denn die Bungis ab etwa Nummer 150 bis zur Nummer 205 hatten einen wunderschönen Strand, mit herrlichem Sand und türkis-blauem Wasser! Da konnte man super baden, schwimmen und die herrliche Aussicht genießen! Die Gäste welche auf der anderen Seite (in Poolnähe) ihre Bungis hatten, mußten teilweise auf den Strand verzichten, weil einfach kein Strand da war! Der Tsunami hat da soviel Sand abgetragen, daß wenn man da einquartiert wird, auf gut deutsch die A.-Karte gezogen hat! Teilweise ist es sogar so, daß weiße Sandsäcke die Insel vor dem Wasser schützen müßen, was nicht gerade schön aussieht... aber das ist nur ein kleiner Abschnitt, größtenteils sind die Strände super und die Insel wunderschön!

Badeschuhe hatten wir zwar mit aber wirklich gebrauch haben wir die nie... es liegen hier und da mal einige Korallen im Sand aber es ist nicht so dramatisch wie einige andere in ihren Reiseberichten geschrieben hatten! Außerdem gibt's auf Royal-Island einen Arzt mit eigener Praxis, eine Tauchschule, die Boli-Bar direkt am Pool, wo man tagsüber Billiard spielen oder einen Cappuccino trinken kann und abends genüßlich seinen Cocktail oder diverse andere Getränke (Wein, Bier, Cola u.s.w.), hier findet auch einmal wöchentlich der maledivische Abend statt! Dann gibt's noch ein Fotoshop, ein Juwelier sowie ein Souveniershop! Zusätzlich gibt es noch eine weitere Bar, wo man auf der Tanzfläche das Tanzbein schwingen kann und wo einmal wöchentlich ein Krabbenrennen statt findet! Diese Bar ist allerdings nur sehr schlecht besucht... ein weiteres Restaurant gibt es auch noch, wo man "a la card" Hummer u.s.w. essen kann aber auch da waren wir nicht und können somit nichts dazu sagen!

Tiere gibt es auch auf Royal-Island... jede Menge neugierige Fische im Wasser, die einem "Guten Tag" sagen, wenn man sich in die Fluten stürtzt (echt schön)! Ab und zu schwimmt mal ein Babyhai in Strandnähe an einem vorbei und einmal stellte sich ein Rochen vor! Leider haben wir keine Schildkröten gesehen aber dafür kleine, weiße Krabben, die ganz aufgeregt am Strand herum laufen und sich in ihre Löcher verkriechen, sobald man zu nah kommt! Flughunde drehen über den Bäumen ihre Runden und streiten sich manchmal, dabei machen sie Geräusche wie Affen, was sehr lustig klingt... leider sind sie sehr scheu und man muß schon Glück haben einen aus der Nähe zu sehen! Sonst gibt's noch diverse Vögel, viele verschiedenen Geckos (süss) und Eidechsen in diversen Farben! Natürlich auch Insekten (schwarze Hummeln, Ameisen, kleine Käfer und Libellen), welche allerdings nicht wirklich stören... Mücken gibt's auch aber unsere Stiche hielten sich in Grenzen (etwa 3-4)! Was wir vorher nicht wußten und worauf wir sehr gerne verzichtet hätten waren Riesenspinnen!! Eines Abends wollte ich (Gregor) mir noch eine rauchen, bevor ich ins Bett ging und da im Bungi Rauchverbot war (Holzbungi) beschloß ich im Badezimmer noch eine Zigarette zu mir zu nehmen, schließlich war das Badezimmer gekachelt und halb offen! Das war am 3. Abend und zuvor haben wir an Spinnen nicht wirklich gedacht, was sich allerdings an diesem Abend ändern sollte! Ich betrat das Badezimmer, machte Licht und steckte mir genüßlich eine Zigarette an... etwa drei Sekunden später machte ich die Zigarette wieder aus und verließ das Badezimmer! Heike wunderte sich und wollte wissen was los ist und ich sagte nur: "Das möchtest Du nicht wissen!!" Nachdem sie nochmals gefragt hat, warum ich so schnell wieder das Badezimmer verließ, sagte ich's ihr... über der Tür im Badezimmer (an der Decke) saß eine "Handgroße" und "Pechschwarze" Riesenspinne mit großem Körper und behaarten Beinen! Ich bekomme auch jetzt noch eine Gänsehaut wenn ich daran denke... wir ekeln uns beide vor Spinnen und eine so Große haben wir bisher nur im Zoo oder im Fernsehn gesehen! Was sollten wir nun machen, es war bereits 23:30 Uhr, dunkel und irgendwann mußten wir mit Sicherheit zur Toilette... nachdem wir etwa 30 Minuten beratschlagten, was nun zu tun ist wurde es mir zu bunt und ich telefonierte mit der Rezeption (um 00:00 Uhr)! Ich erzählte daß eine Riesenspinne in unserem Badezimmer ist und wir uns nicht so recht trauen zur Toilette zu gehen... sie versprachen jemanden zu schicken und etwa 10 Minuten später stand ein kleiner, junger Mann mit einer Riesigen Sprühflasche vor der Tür! Ganz vorsichtig betrat er das Badezimmer, machte Licht und natürlich war die Spinne nicht mehr da! Super!! Er sah so aus, als hätte er selber großen Respekt vor diesem "Monster" und durchsuchte ganz langsam und vorsichtig jeden Winkel des Badezimmers aber von der Riesenspinne fehlte jede Spur! Nach etwa 10 Minuten gaben wir die Suche auf und der junge Mann verabschiedete sich wieder... wenigstens hat er uns die große Sprühflasche da gelassen, sollte erneut eine Spinne unser Badezimmer aufsuchen! Von da an betraten wir unser Badezimmer bei Dunkelheit nur noch mit größter Vorsicht aber zum Glück sind wir von weiteren Besuchen der Riesenspinne verschont geblieben! Am nächsten Tag erzählten wir unserem Roomboy (Waaheed) von unserer Begegnung und er versicherte uns, daß die Spinnen zwar manchmal den Schutz der Bäume verlassen aber ungefährlich sind, was uns ein wenig beruhigte!

Und dann gab's da noch den Faawaz (gesprochen "Fauuas")... das war ein ausgesprochen netter, aufmerksamer und höflicher Kellner in der Boli-Bar, wo wir tagsüber manchmal Cappuccino und fast jeden Abend unsere Cocktails zu uns nahmen! Am ersten Abend war Faawaz (21) noch sehr schüchtern und zurückhaltend, was sich aber im Laufe der 15 Tage (zum Glück) ändern sollte! Man muß wirklich sagen, daß alle Angestellten sehr nett und höflich waren aber unser Roomboy "Waaheed" und "Faawaz" waren uns am liebsten! Die Beiden teilten sich auch ein Zimmer im Angestelltenbereich... wirklich, Faawaz war so ein nettes "Kerlchen", daß wir ihn am liebsten mit nach Hause genommen hätten! Am vorletzten und am letzten Abend saßen wir draußen am schön beleuchteten Pool (Boli-Bar) und tranken unsere Cocktails, als Faawaz plötzlich unseren Tisch mit Blumen dekorierte... die hat er einige Minuten vorher extra nur für uns gepflückt und meinte, daß er sowas normalerweise nicht macht und daß auch sonst niemand frische Blumen auf seinem Tisch hat... aber er findet uns eben so nett und er ist traurig, daß wir bald abreisen würden! Das fanden wir echt super nett von ihm und waren gerührt, daß er sich speziell für uns solche Mühe machte, denn wir halten uns für nichts besonderes... aber es war einfach eine sehr nette Atmosphäre wenn Faawaz sich mit uns unterhielt und aus seinem Leben erzählte!

Mit unserem Tischkellner im Speisesaal hatten wir dagegen so unsere Probleme... dazu muß man sagen, daß jedes Pärchen, Familie u.s.w. sein eigenen Tisch und den dazugehörigen Kellner hatte! Kein Pärchen mußte mit einem Anderen am Tisch sitzen (wie in manchen Reiseberichten geschrieben wurde)! Jeder Kellner hatte seine festen Tische (5-10) und wirklich alle waren immer gut drauf, stets nett und höflich... nur unser Kellner nicht! Er war total lustlos, wirklich sehr langsam und wirkte immer schlecht gelaunt und gelangweilt! Nur ganze zwei Mal (in 15 Tagen) für etwa eine Sekunde ließ er sich dazu herab, mal zu lächeln... als er jeweils 5 $ Trinkgeld von uns bekommen hat! Verdient hat er sich das Geld nicht aber man hat ja Urlaub und sieht vieles lockerer als zu Hause! Ganz egal wo... ob an der Rezeption, in den Bars, im Spa, im Wassersportzentrum, im Restaurant, die Roomboys... alle "Jungs" und "Mädels" waren stets höflich, zurückhaltend und ausgesprochen nett, nur er nicht!

Über das Publikum auf "Royal-Island" muß man sagen, daß es total gemischt war... "Honeymooner" waren eher weniger da, hauptsächlich Pärchen, Familien mit Kindern (etwas 2-3), Singles (von jung bis alt) u.s.w. Die meisten Gäste stammen aus Russland, England, Schottland, Deutschland, Österreich, Schweiz, Spanien, USA, Australien, Japan, Indien und sogar ein Pärchen aus Zypern war da! Wir haben vorher die übelsten Reiseberichte gelesen (z.B. über Sun-Island), wo Gäste aus Russland die ganze Insel auseinander genommen und sich sehr schlecht benommen hatten aber auf "Royal-Island" waren alle friedlich und jeder hat sich gut benommen! Jedenfalls haben wir's so erlebt!

An dieser Stelle möchten wir diese Seite www.malediven.net ausdrücklich loben und allen Leuten danken, die hier ihre Reiseberichte und Fotos veröffentlicht haben! Das hat uns "Maledieven-Neulingen" enorm bei unserer Suche nach der passenden Insel geholfen! Vielen Dank und macht weiter so!!

Fazit: Wir haben traumhafte 15 Tage auf "Royal-Island" verlebt und können dieses Paradies ohne wenn und aber jedem weiterempfehlen! Für das teilweise schlechte Wetter (eher unüblich für November) kann die Insel nichts und zum Glück hatten wir auch genügend sonnige Tage! Der Service ist absolut "top" und es wird einem fast jeder Wunsch erfüllt... man gibt sich auf "Royal-Island" wirklich sehr viel Mühe, um den Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt auf dieser schönen Insel zu ermöglichen! Wir würden sehr gerne wieder hinfliegen aber wohl erst in einigen Jahren... es gibt einfach zuviele schöne Inseln auf den Maledieven, die wir ebenfalls kennen lernen möchten! Zum Beispiel Meeru, Laguna-Maldives, Filitheyo, Soneva-Fushi, Kanuhura, Coco-Palm, Reethi-Beach, Kuredu u.s.w. Auf jeden Fall würden wir wieder am Flughafen "lastminute" oder im Internet buchen, weil's einfach deutlich günstiger ist als im Reisebüro! Einen Pool braucht man nicht wirklich auf den Maledieven, weil das Meerwasser einfach traumhaft (wie in der Badewanne) ist... trotzdem war's mal eine nette Abwechselung im Pool zu schwimmen oder aus dem Whirlpool die Aussicht zu genießen! Bloß nicht zuviele Klamotten (lange Hosen u.s.w.) mitnehmen, das braucht man da nicht wirklich (trotz 5 1/2 Sterne)! Und wir würden uns beim nächsten Mal für ein Wasserbungi entscheiden... auch wenn's teurer ist, auf "Monsterspinnen", "Tausendfüßler" und "Ameisen" haben wir keine Lust mehr... aber das muß jeder für sich selbst entscheiden! Als nächstes planen wir eine Rundreise durch GB (England, Schottland, Wales) und dann (2008) werden wir wohl wieder in die Sonne fliegen, schließlich sind wir jetzt echte Maledieven "Fans"! Wir hoffen, daß dieser (viel zu lange) Reisebericht ("sorry") euch weiterhilft und daß ihr euch nun ein Bild von dieser wirklich tollen Insel machen könnt! Wer sich nicht sicher ist, welche Insel in Frage kommt... "Royal-Island" können wir absolut weiter empfehlen! Sollte noch jemand Fragen haben, so kann er/sie sich gerne bei uns melden... mailt uns einfach unter gregor.sowka at msw.nrw.de!

Ganz liebe Grüße

von Heike & Gregor aus Düsseldorf


 

Reisebericht Royal Island Resort & Spa, Baa-Atoll, 30.9.-09.10.2006

Anlass für unsere zweite Reise auf die Malediven war unser 5. Hochzeitstag. Eigentlich war geplant auf Holiday Island zu gehen. Da wir jedoch kurzfristig erfahren hatten, dass dort ein Flughafen im Bau ist, haben wir mit Hilfe unseres Reisebüros eine Umbuchung auf Royal Island Resort & Spa vorgenommen. Im Nachhinein sind wir absolut glücklich über die Umbuchung auf diese wunderschöne Insel.

Flug/Reise
Da wir selten so weit in die Ferien gehen (wir haben 3 Kinder), wollten wir uns den Luxus gönnen und mit der Business Class der Fluggesellschaft EMIRATES Zürich via Dubai / Dubai-Male fliegen. Es hat sich absolut gelohnt! Der Service beginnt am Flughafen in Zürich bereits, indem man freien Eintritt in die Business Lounge hat, wo man sich kostenlos vor dem Flug mit Getränken und kleinen Snacks verköstigen kann. Weiter ging der Top-Service in der Business Class im schönen Airbus der EMIRATES. Die Bedienung war absolut zuvorkommend und es wurden sehr schmackhafte Speisen auf Porzellangeschirr serviert. Als krönender Abschluss des Menus kam die Crew mit einem Dessertwagen, von welchem man sich aussuchen durfte, was das Herz bzw. der Magen begehrte!
Die Beinfreiheit sowie die Privatsphäre sind in der Business Class absolut gegeben! In fixen Schalen befinden sich die komplett verstellbaren Sitze. Somit stört man niemanden, wenn man sich hinlegen möchte! An den Schalen des Vordersitzes befinden sich jeweils ein angenehm großer Bildschirm, auf welchem in der Business Class über 500 Filme (davon neueste Kinofilme!) und eine Riesenauswahl an Musik, Videospielen etc. angeboten wird, welche über die Sitzbedienung und den Touch Screen am Bildschirm gesteuert und bedient werden konnten.

Dubai/Male-Transfer Insel
Die Ankunft in Dubai war um 01.55 Uhr Ortszeit (Zeitverschiebung +2 h), Der Aufenthalt war vielseitig, da der Flughafen in Dubai 24 h geöffnet hat und somit Leben herrscht wie bei uns am Tage! Wir waren erstaunt, wie viel Volk sich im gesamten Flughafengebäude befand! Zwischendurch erholten wir uns in der Business Lounge und gönnten uns dort wiederum feine Köstlichkeiten! Weiter ging es um 04.10 Uhr von Dubai nach Male. Während diesem ruhigen Flug gönnten wir uns ein paar Stunden Schlaf in den bequemen Sitzen der Business Class. Das Frühstück wurde nach persönlichem Wunsch auf diesem Flug serviert. Ankunft um 09.20 Uhr in Male, wo wir uns sogleich am Schalter der Hotelkette meldeten und somit freundlichst empfangen wurden. Die Wartezeit bis zum Abflug des Wasserflugzeuges wurde uns angenehm verkürzt mit einem Aufenthalt in der wunderschönen Lounge der Royal Island, wo wir einen kühlen Saft und kühle Tücher in Empfang nehmen durften. Nachdem die nötige Korrespondenz noch ausgefüllt war, durften wir bereits zum Steg gehen, wo wir zu unserem Air-Taxi geleitet wurden. Der Flug mit dem Wasserflugzeug war wiederum ein ganz besonderes Erlebnis und wenn man anfällig ist für Reisekrankheit, empfiehlt es sich, vor der Abflug rechtzeitig eine Reisetablette zu nehmen. Denn erst dann kann man den
ganzen Flug auch so richtig genießen über all die Atolle und das weite, blaue Meer.

Kurz vor 12 Uhr kamen wir bei unserer Insel an und waren überglücklich wie auch müde von der langen Reise! Aber es lohnt sich, die lange Reise auf sich zu nehmen!
Nach einem feinen erfrischenden Begrüßungsdrink an der Rezeption und einigen Erklärungen bezüglich Abläufen etc. wurden wir zu unserem Bungalow begleitet, wo uns wiederum nur Schönes erwartete!

Wege/Unterkunft
Schon nur die gepflegten, mit schönen Steinen belegten Wege auf der Insel sind erwähnenswert! Somit hat man die Wahl mit oder ohne Schuhe zu gehen und wenn man das Sandfeeling zwischen den Zehen wünscht, läuft man einfach dem Strand entlang zum Restaurant oder rund um die Insel.
Die Bungalows sind absolut großzügig und klimatisiert. Sie sind exotisch und toll eingerichtet mit stilvollen Möbeln. Das offene Bad gewährte einem eine Dusche unter freiem Himmel oder in der Badewanne. Somit konnten wir beide immer gleichzeitig vor den Mahlzeiten duschen! Wir hatten den Bungalow Nr. 151 (Double Rom Beach Villa). Ebenfalls inbegriffen ist täglich eine große Flasche stilles Wasser und heißes Wasser für Tee oder Kaffee sowie die Badtücher im Bungalow sowie außen für die Strandliegen. Der Roomservice ist absolut fantastisch, der Roomboy kommt zweimal täglich und bettet die Laken zweimal verschieden. Ebenfalls putzt er zweimal täglich den Bungalow innen und außen (Terrasse). Es ist eine wahre Freude! Wir belohnten ihn mit einem Trinkgeld von den empfohlenen $ 10.- pro Woche.
Die Südseite der Insel ist absolut traumhaft, da wir immer die wunderschönen Sonnenuntergänge hatten und der Strand und die Lagune zum Baden dort absolut top waren! Bei einer Umrundung der Insel mussten wir feststellen, dass auf der Ostseite die Insel arg beschädigt wurde durch Abspülungen des Sandes. Dort muss die Inselverwaltung in der nächsten Zeit dringend mal was unternehmen! Es ist jedoch außerhalb der Hochsaison absolut kein Problem vor Ort umzubuchen, wenn man nicht ganz zufrieden ist mit der Lage! Sie sind sehr entgegenkommend und versuchen ihr Möglichstes, um alle zufrieden zu stellen!
Der Steg auf unserer Seite gewährte einem, in kurzer Zeit außerhalb des Hausriffes Schnorcheln zu gehen, was sich sehr empfiehlt, da dort die Unterwasserwelt absolut traumhaft ist!

All Inclusiv/Plastikbändchen
Den Luxus von “All Inclusive” gönnten wir uns ebenfalls. Bei der Ankunft erhielten wir umgehendst ein Plastikarmband umgebunden, welches locker getragen werden kann und nicht wirklich störend wirkt! Wir bereuten es absolut nicht, dass wir den Zuschlag von All Inclusive gebucht hatten, da wir jeden Abend vor und nach dem Abendessen an die Pool-Bar gingen und uns einen bis zwei Cocktails (mit oder ohne Alkohol) genehmigten! Diese hätten uns rund pro Abend ca. $ 40-60 gekostet! Somit war alles inklusiv und wir mussten nicht überlegen, ob wir noch einen zweiten nehmen durften!
Das All Inclusive lohnt sich absolut! Man kann bei den Getränken wählen zwischen stillem Wasser, Wasser mit Kohlensäure, diversen Limonaden, Bier, Wein (außer Champagner), für welche sonst ein ziemlich hoher Preis bezahlt werden muss. Somit hatten wir für nichts separat zu bezahlen und unterschrieben nach den Essen jeweils einen Zettel mit $ 0.00.

Essen/Buffets
Das Essen war ausgezeichnet und sehr abwechslungsreich! Die tollen und riesigen Buffets ließen keine Wünsche offen!
Beim Frühstücksbuffet konnte man nach Lust und Laune Toast, diverse Brote und Süssgebäcke auswählen, Butter, Konfitüren, frische Säfte, Früchte frisch gemixt im Shaker (Zusammenstellung nach eigenen Wünschen), Joghurts, Corn-Flakes, Eier in allen Variationen frisch zubereitet, Schinken, Bohnen, Curry.... Es hatte für alle Etwas! Beim Mittagsbuffet staunten wir ebenfalls über die Vielfalt des Buffets, da doch nur wenige Gäste das All Inclusiv oder Vollpensions-Angebot nutzten. Auch dort assen wir immer sehr gut und hatten jedes Mal ein anderes Buffet als am Abend! Das Abendbuffet war dann der krönende Abschluss: Angefangen vom Vorspeisen- und Salatbuffet, über das Hauptgangbuffet hin zum Dessertbuffet, gab es einfach alles, was das Herz begehrte! Jeder fand mehrere Speisen, die mundeten und wir aßen nicht ein einziges Mal etwas Schlechtes!! Die Speisen waren absolut top zubereitet und jeder Koch hatte ein Spezialgebiet unter sich! Wir fanden die Temperatur der Gerichte absolut in Ordnung. Sie waren alle genug heiß und noch heißer durfte es bezüglich den Temperaturen auf der Insel gar nicht sein! Auch das Dessertbuffet war sehr vielseitig und wir waren überrascht, wie fein zubereitet all die Köstlichkeiten waren und wie gut sie alle schmeckten. Dazu gab es immer frische, exotische Früchte. Alles in allem - ABSOLUT die 5 Sterne wert!!!

Sportliche Angebote/Aktivitäten
Bei Buchung mit All Inclusiv sind alle sportlichen Aktivitäten wie “Banane reiten”, Katamaran fahren, Glasbodenboot, Surfen, Jet-Ski-Fahren... Inbegriffen wie auch die Schnorchelausrüstung. Da wir beide Schnorcheln gingen, können wir nicht wirklich was über das Tauchen berichten. Wie wir jedoch von einem Pärchen hörten, welches wir da kennen lernten, mussten die verschiedenen Tauchgänge am Morgen und am Nachmittag absolut sensationell schön sein!
Wir sahen jedoch schon so viele Meeresbewohner beim Schnorcheln dass wir gar nicht das Bedürfnis hatten zum Tauchen! Wir begegneten den vielfältigsten Fischarten wie auch Riffhaien (eindrucksvoll!), einer Schildkröte, einem Feuerfisch in der Höhle (Achtung: giftig!), Nemofischen und Anemonen, farbigen Korallen innerhalb der Lagune, einem Oktopuss..... Es hat eine absolut faszinierende Unterwasserwelt, für die es sich lohnt auch als absoluter Schnorchelanfänger zu starten! Wir hätten noch ein Nachtfischen und einen Ausflug auf eine unbewohnte Insel inklusive gehabt, worauf wir jedoch bezüglich unserer relativ kurzen Aufenthaltsdauer verzichteten (10 Tage - 8 Tage auf der Insel). Wären wir länger geblieben, hätten wir das Angebot genutzt. So jedoch reichte es uns vollkommen!
Im Inselinneren befinden sich noch ein Tennisplatz, eine Badminton Halle, eine kleine Squashhalle, ein kleines Fitnesscenter (klimatisiert), ein Beachvolleyball-Platz, überdachte Tischtennis-Tische ... Alle Orte sind absolut gepflegt und wenn man sich für einen Besuch eingetragen hat kommt der Zuständige vorbei mit einer eisgekühlten Flasche Wasser und Schweißtüchern! Top-Service!

SPA
Die absolute Erholung und Entspannung findet man im superschönen Spa-Bereich der Insel. Dieser ist separat und in einer tollen Lage der Insel gebaut, wo man sich absolut entspannen kann. Wir gönnten uns zweimal eine “Well-Being-Massage”, wovon eine inbegriffen war in unserem Arrangement. Preis einer solchen Massage ca. $ 72.-. Dieser Betrag lohnt sich absolut! Sie haben ein riesiges Angebot an diversen Massagen und die Frauen sind meistens Inderinnen, welche absolut gekonnt und mit feinsten Ölen die Massagen durchführen. Danach wird einem im Ruheraum in schönster Atmosphäre noch eine feine Kanne Tee serviert, wo man ruhig und noch immer schwelgend genießen kann, was man soeben erlebt hat!

Wetter/Temperaturen
Wir hatten während den 8 Tagen Aufenthalt (Regenzeit) bloss 1 Minute mal ein paar Regentropfen! Ansonsten war immer blauer Himmel mit einigen, nicht störenden Wolken! Also Sonnenschein pur! Eine Woche vor unserer Ankunft hatte es anscheinend oft geregnet und somit waren wir erst recht froh, als es bei uns so tolles Wetter war und wir Sonne tanken konnten! Es empfiehlt sich absolut in der ersten Zeit einen LSF von 25 aufzutragen und in der Mittagszeit die Sonne zu meiden! Ansonsten erwischt man einen äußerst unangenehmen und schmerzenden Sonnenbrand! Es gab genug Unvernünftige, welche man abends dann am Buffet leuchten sah! Und so unter uns: auch im Schatten der Bäume wird man braun!!

Zusammenfassung/Empfehlung
Wir verbrachten 8 absolute traumhafte Tage auf Royal Island und können diese Insel jedem empfehlen, der Ruhe sucht, sich ab und zu gerne mal durch eine erstklassige Massage verwöhnen lassen möchte, sportlichen Tätigkeiten bei Bedarf nachgehen will, wunderschöne Sonnenuntergänge beobachten möchte, gut essen will......... Wir hatten nach unserer Heimkehr noch lange Mühe, uns hier im Alltag wieder zurecht zu finden! Aber mit dem Eintreffen der wunderschönen Fotos kann man jederzeit wieder träumen und sich zurück erinnern! Malediven - wir kommen wieder!

Für Fotos könnt ihr uns gerne benachrichtigen! Wir werden sie dann per Mail zukommen lassen! Eventuell können wir auch ein paar auf diese HP stellen lassen.

Unsere E-Mail-Adresse lautet: fam-dobler at freesurf.ch

Jona + Stefan

Bilder zum Bericht
 


 

Reisebericht Royal Island Resort & Spa, Baa-Atoll -13.-28. April 2006

Für unseren erneuten Besuch auf den Malediven haben wir uns – wie immer vor der Urlaubsbuchung – in mehreren Hotelbewertungsforen schlau gemacht (wieder mal herzlichen Dank auch an Malediven.net). Diesesmal haben wir uns für Royal Island ent- schieden (auch weil es mit dem Angebot langsam knapp wurde). Vorab ist zu sagen, dass es ein schöner Urlaub war und das Hotel zu empfehlen ist, wenn einige Punkte erfüllt sind.

Der Hinflug mit der Condor war mit 8 Stunden 30 Minuten als Direktflug von München nach Male akzeptabel. Wieder einmal recht enge Sitzreihen und das Essen muss man auch als „suboptimal“ bezeichnen. Der Service war aber freundlich und o.K. Beim Rück- flug gab es sogar 2cm mehr Platz. Insgesamt waren die Flüge erträglich. Comfort Class war eine Überlegung, aber zum Zeitpunkt der Buchung schon ausverkauft. Ich habe den Eindruck, dass diese Plätze als erstes weg sind.

In Male angekommen, ging es direkt zum Stand der Villa-Gruppe, wo wir sehr nett von Hotelangestellten begrüsst wurden (fast wie alte Freunde). Nach ein paar kurzen „Verwaltungsaktionen“ wurden wir mit dem Bus zum Wasserflugzeug-Hafen gefahren. Im Gebäude gibt es eine separate „Royal Island-Lounge“ in dem einem die Wartezeit mit einem Cocktail versüsst wurde (eine vergleichbare Lounge vom Soneva Fushi war nebenan). Relativ schnell wurden wir ins Flugzeug gebeten. Es gab einen tollen Flug und als begeisterte Wasserflugzeug-Flieger waren wir über die Zwischenlandung am Soneva Fushi sehr erfreut. So gab es einen Start und Landung „extra“.

Die Abholung am Hotel ging schnell und reibungslos. Hier gab es dann den zweiten Begrüssungscocktail. Den Bungalow (Nr. 153) haben wir vorher per Email reserviert und auch entsprechend zugeteilt bekommen. Wir wurden von einem Angestellten durch die Anlage begleitet und haben die ersten Erklärungen/Hinweise bekommen. Auch die Inneneinrichtung des Bungalows wurde vorgestellt. Es gab einen Früchtekorb zur Be- grüssung (aber das ist ja schon normal).

Bungalow:
Den Bungalow fanden wir klasse. Von aussen dunkles Holz und von innen warme Holzfarben. Sehr geräumig und grosszügig (55qm). Kingsizebett, zwei Stühle, Tisch, ein sehr geräumiger Schrank, Deckenventilator (schön leise), Minibar, Kühlschrank und Safe (kostenfrei) als Einrichtung. SAT-TV mit deutscher Welle und schönes halboffenes Bad in der typisch maledivischen Bauweise. Als besondere Angebote gibt es umfangreiche kostenlose „Beigaben“. Diese wären: täglich 1,5ltr. Wasser + 1 Kanne mit 0,5 ltr. für Tee/Kaffe. Natürlich waren Tee und Kaffee auch gratis. Dann gibt es eine schöne Strandtasche aus Bast (die fast jeder benutzt hat), 2 weiche Morgenmäntel und den obligatorischen Regenschirm. Im Bad wird alles zur Verfügung gestellt (Shampoo, Seife, Zahnbürste, Rasierer, Ohrstäbchen, Kämme, Duschhauben, Nähzeug). Ausgestattet ist das Bad mit Toilette, Bidet, Innenwanne und Aussendusche. Das Klopapier ist angenehm weich und fest (nicht dieses Amipapier). Insgesamt wirkt der Bungalow neuwertig und stets sauber. Dies auch durch die Reinigung des Roomboys, welche 2 x täglich erfolgt. Unser Roomboy war klasse und Zimmer und Bad waren stets tiptop, was auch mit einem Trinkgeld von 20 Dollar für 2 Wochen „belohnt“ wurde.

Der Bungalow hat eine Terrasse mit einem kleinem Tisch und 2 Stühlen. Die per Nummer dem Bungalow zugeordneten Liegen, werden morgens mit den Auflagen und einem Handtuch (mit Hibiscus-Blüte) vom Servicepersonal gerichtet. Abends werden die Auflagen und Handtücher vom Service auch wieder abgeräumt. Mücken haben wir während des gesamten Urlaubes nicht einmal gesehen (gehört). Der Mückenschutz erfolgt leise, geruchslos und äusserst effektiv. Autan-Kauf war unnötig. Keinerlei Lärm durch Müllverbrennung oder sonstiges.

Der Strandabschnitt vor unserem Bungalow war erstklassig. Feiner Sand, breiter Ab- schnitt, typisch tolles Malediven-Meer. Ausreichend Bäume und Palmen zum Sonnen- schutz, aber auch viel Platz für ein Sonnenbad ohne Schatten. Auch wenn einige Korallen an den Strand gespült werden, sind wir den kompletten Urlaub am Strand ohne Badeschuhe bestens (und ohne Schrammen/Verletzungen) zurecht gekommen. Die Sonne ist sehr agressiv. Am Anfang mit LF25 eincremen und später dann bei LF20 bleiben (natürlich je nach Hauttyp). Wir haben bedauernswerte Schicksale mit verbrannter Haut gesehen, was zu einer starken Einschränkung der Bewegungsfreiheit dieser „Opfer“ führte. Also sinnvoll und ausreichend eincremen - mit hohem LF - erhöht die Lebensqualität im Urlaub (und auch danach).

Restaurant/Buffet
Auf diesen Teil des Urlaubs, legen wir allerhöchsten Wert und dies ist i.d.R. der Grund, warum wir ausschliesslich im 4,5-5Sterne-Bereich buchen. Dementsprechend verwöhnt und kritisch sind wir in diesem Segment.

Hier muss man ein zweigeteiltes Votum abgeben. Das Frühstück war eher mässig. Es gab das typische maledivisch trockene Brot, kleine Brötchen und den obligatorischen Toast. Dazu 5-6 Teilchen (Croissants, Muffins, Plunderteilchen). Bei Brot und Teilchen gab es leider keinerlei Abwechslung. Dazu Marmelade aus kleinen Portionstöpfchen, die man aus dem Krankenhaus kennt. Dieser Bereich ist den 5 Sternen nicht würdig. Von minderer Qualität waren auch die Obstshakes, die angeboten wurden (Ananas, Banane, Papaya, Mango). Diese waren sowohl von der Konsestenz als auch vom Geschmack her nicht gut und wohlschmeckend. Da haben wir im 4,5-5Sterne-Bereich wesentlich bessere Angebote gehabt. Angemessen wiederum das Angebot an Schinken, Speck, Kartoffeln, French Toast, Müsli und Joghurt. Auch die Eier-Bar, an der Omlettes (mit Schinken, Käse, Pilzen, Tomate und Schinken und Chilli), Spiegeleier, Rührei und normale gekochte Eier geordert werden konnten und auch frische Waffeln gereicht wurden, wird höheren Ansprüchen gerecht. Frischobst gab es in 3 Sorten, sowie 4 Obstsorten aus der Konserve zum mischen mit dem Joghurt (meist Mandarinen, Birnen und Pfirsiche). Insgesamt waren wir mit dem Frühstück nur bedingt zufrieden. Da hatten wir schon deutlich bessere Angebote genossen.

Das Abendessen wiederum fanden wir sehr gut und abwechslungsreich. Am Vorspeisenbuffet gab es i.d.R. 3 „angemachte“ Salate (stets sehr schmackhaft) und 5 Salatsorten zum „selbst anmachen“ mit einem reichlichen Angebot an Ölen und Essigen. Die angemachten Salate haben täglich gewechselt und haben sich nur sehr selten wiederholt. Dann gab es einen kleinen Tisch mit diversen Salatsossen und Antipasti. Zusätzlich gab es täglich wechselnde Fisch/Fleisch-Terrinen, und Brothäppchen, sonstige Fleischröllchen und natürlich täglich Suhsi (in ca. 6-7 unterschiedlichen Variationen). Daneben stand noch ein Käsebuffet, welches auch sehr umfangreich war.

Bei den Hauptgerichten gab es täglich wechselnd 1 Suppe, 2 Reissorten, je 3 Sorten von Fisch- und Fleischgerichten, ein kleines Buffet mit typisch maledivischen (scharfen) Gerichten, i.d.R 3-4 Gerichte/Beilagen. Dazu kamen 3 Show-Cooking-Stationen. Davon eine „Nudel-Station“, eine „Fritier-Station“ und ein WOK-Bereich. Dann meistens noch eine Sonderstation (für z.B. Beef Wellington). Die Qualtität des Essen war sehr gut (tolle Gerichte mit Blätterteigmantel, z.B. Meeresfrüchtepastete...).

Deutlich zu bemängeln ist die Temperatur der Gerichte. An der Ausstattung liegt es auf jeden Fall nicht. Hier handelte es sich um die modernsten WMF-Wärme-Essensbehälter. Es ist wohl die Mentalität, dass die Temperatur nicht so wichtig ist. Am Anfang der Essenzeit (19.30Uhr) geht es noch. Je später der Abend, desto lauer die Gerichte. Hier waren wir nicht besonders zufrieden.

Das Dessertbuffet zeichnet sich dadurch aus, dass es umfangreich und vor allem nicht so künstlich süss und chemisch ist. Positiv sind uns die Mousse, Cremes und Torten aufgefallen, die eine angenehme Süsse hatten und i.d.R. sehr schmackhaft waren (wir mögen stark über- süsste Paste nicht). Es gab jeden Abend flambierte Früchte mit Eis (toll und lecker), dazu ca. 2-3 Mousse/Cremes, 2-3 Torten, eine warme Fruchtspeise (mit Baiser überbacken) und ein 1-2 Backteilchen.

Die Getränke mit $4,25 für 1,5 lt. (nicht besonders schmackhaftes) Wasser und $4 für 0,33ltr. Cola light kann man durchaus als teuer bezeichnen. Unsere Tischbedienung war sehr nett, aufmerksam und angenehm zurückhaltend. Hiermit waren wir sehr zufrieden und haben auch hier 20 Dollar für 2 Wochen als Trinkgeld gegeben. Am letzten Tag wird der Tisch schön geschmückt und verziert. Wir sassen im inneren Ring des Restaurants, entlang eines Pools in dem Fische und viele „Lobster“ unterwegs waren. Der äussere Ring war direkt an der stets offenen Fensterfront – also quasi draussen – Wer im mittleren Ring sitzen musste, wurde dann so schnell wie möglich in die äusseren Ringe „versetzt“ (fragen muss man natürlich).

Insel/Anlage
Auf eines muss man allerdings unbedingt achten. Alles andere als eine Unterbringung auf der Südseite der Insel ist, aus unserer persönlichen Sicht, völlig inakzeptabel. Der Strand auf der Ostseite (sofern vorhanden und nicht aus Sandsäcken bestehend) ist aus unser Sicht nicht dazu geeignet, einen schönen Urlaub zu verbringen. Es gibt einige wenige Ausnahmen. Einige Bungalows sind auch gesperrt, wenn es gar zu hässlich wird. Aus unserer Sicht hätten deutlich mehr Bungalows gesperrt. Eine Inselumrundung zu Fuss war nur möglich, wenn man durch Stock und Stein, Gärten von Bungalows – direkt an den Liegen der Bewohner vorbei – und einige Sandsäcke wankt. Sehr unschön. Viele Ost-Bunglows hatten keinen Sonnenplatz und es ging von den Bäumen vor dem Bungalow direkt ins Wasser (das war noch das beste). Manche Bungalows hatten nur 5 Meter bis zur nächsten Sandsäckeansammlung.

Die Südseite hingegen ist nicht nur wegen der tollen Sonnenuntergänge echt klasse, mit breiten Stränden und viel Platz. Vom Bungalow aus, ein kleines Stück freie Sonne (ca. 3 Meter), dann umfangreicher Sonnenschutz durch schöne Bäume (ca. 6-7 Meter) und dann freier Strand zum Sonnen, bis direkt ins Wasser (ca. 6-8 Meter).

Hier ist eine Vorreservierung der Südseite zwingend erforderlich. Wenn man doch auf der Ostseite gelandet ist, lohnt sich auch eine Umquartierung auf die Südseite zu verlangen (und wenn es nur für ein paar Tage ist).

Die Hotelanlage selbst ist schön und wirkt neuwertig. Es wird viel an Freizeitmöglichkeiten angeboten (Badminton- und Squash-Halle, Fitnessraum, Tennisplätze, Volleyballfeld, überdachte Tischtennisplatten, Medizinische Versorgung, Souvenier-Shop, Juwelier, Fun-Club). Am meisten wurde die Pool-Bar mit Fernseher und 3 Billiard-tischen besucht. Im Fun Club gibt es einen Snooker-Tisch. Im Fun-Club gibt es Karaoke und Disco, welche allerdings immer spärlich besucht sind. Der SPA-Bereich ist wunderschön und es gibt ein reichhaltiges Angebot an Anwendungen und Aromatherapien.

Die Gartenanlagen entlang der Wege zum Hauptrestaurant/Rezeption sind vollgewachsen und stets gepflegt. Allerdings haben wir auch schon schöne Gartenanlagen mit mehr Blumen- und Farbenvielfalt gesehen. Die wenigen Farben sind aber auch eher malediventypisch. Unter den Bäumen vor den Bungalows, hätten wir uns etwas bessere Pflege gewünscht. Dort liegen doch einige alte (braune) Blätter, die man auch wegfegen könnte. So richtig schlimm ist es aber nicht. Es kommt 2 x die Woche ein Gärtnertrupp, der vor den Bunglows

aufräumt/fegt.

Dann gibt es diverse Ausflüge (Schnorcheln, Inselhüpfen, Nachtfische etc. – das übliche eben). Es gibt ein Wassersportcenter und Tauchschule. Hier wird alles rund um den Wassersport angeboten (Segeln, Surfen, Tauchen, Kajak etc.). Schnorchelausrüstung kann man sich gratis leihen.

Hausriff
Echt klasse! Sehr artenreich. Wir haben fast täglich Schildkröten gesehen, Kraken, Moränen (bis 2m lang) , Riffhaie (bis zu 1m30), Rochenfamilien. Nur der Manta wurde uns leider vor- enthalten (auch beim Schnorchelausflug). Das Korallenwachstum wird von Jahr zu Jahr besser. Es gibt schon wieder tolle Bereiche. Ich muss noch erwähnen, dass wir keine Taucher sind, sondern „nur“ geschnorchelt haben.

Wir hatten in den 14 Tagen an 12 Tagen reinen Sonnenschein, ein Tag war es teilweise bewölkt und an einem Vormittag hat es geregnet und der Rest des Tages war bedeckt. Da wir nicht unbedingt Wert auf eine Barfuss-Insel legen, sondern auch in Badelatschen und Schuhen die Vorzüge der Malediven geniessen können, waren wir insgesamt gesehen mit dem Royal Island sehr zufrieden. Punkten kann die Anlage mit der tollen Unterbringung und dem ersteklassigen Hausriff. Im Bereich Frühstück im besonderen und der Gastronomie im allgemeinen, haben wir schon eine bessere Qualität (auch zu geringeren Preisen) genossen. Hier ist noch Raum für Verbesserung enthalten. Dennoch kann man dieses Hotel bedenkenlos – auch in dieser Sterne- und Preisklasse – empfehlen, jedoch mit der eindeutigen Auflage, dass man auf der Südseite untergebracht ist. Bei einer kompletten Unterbringung auf der Ostseite ist dieses Hotel nicht zu empfehlen und auch vom Preis deutlich zu hoch angesiedelt.

Annette + Ole
 


 

Reisebericht 20.2.-10.3.2006:

Wir waren nun das 7. Mal auf den Malediven, nach 2mal Maayafushi, Vilamendhoo, Reethi Beach, Bolifushi, Mirihi.

Dementsprechend werde ich in unserem Bericht auch tw. vergleichen.

Das erste mal allerdings dass wir mit unserer lieben Tochter Anna auf den maldives waren.

Trotz folgender Kritikpunkte wars wieder ein absoluter Traumurlaub, fast 3 Wochen waren wir im Paradies—das Licht, die Farben von Meer, Sand, Vegetation und die Unterwasserwelt sind einfach so unbeschreiblich schön dass man immer wieder auf die Malediven fahren will!

Es war auch das erste mal dass wir über Deutschland gebucht haben, weil so knapp (3 wochen vor Abflug) in Österreich nichts vernünftiges mehr zu kriegen war.

Ein ganz grosses Lob an Frau Marlies Schmauch von DSI Reisen. Man kann sagen typisch deutsches Service und deutsche Gründlichkeit. Im Gegensatz zu vielen österr. Reisebüros, die einfach für vieles zu faul sind (u.a.), hat sich Fam. Schmauch von DSI super engagiert und es hat alles 1A funktioniert….ohne grosse Warterei auf Antwort und Reaktion!! Wir hatten letztlich auch eindeutig das billigste was wir bekommen konnten. Die Preise von Gulet, und allen Katalogveranstaltern, die man Österreich kriegt, lagen mehr als deutlich drüber.

Wenn es jemand gerne hat, dass der Reiseveranstalter (und das -büro) zusätzlich zur Gründlichkeit auch über Hirn verfügt und engagiert ist , der gehe bitte unbedingt zu DSI Reisen!

INSEL: auf der Lagunenseite der Insel hat man Sunset vorm Bungalow und Ruhe, weil sich das Wassersportcenter und der Bootsteg auf der anderen Inselseite befinden. Tatsächlich ist die andere Seite ziemlich unangenehm, will man Ruhe haben. Wenn nicht grad ein Dhoni fährt, kommen Schnellboot, Jetski oder Wasserflugzeug lärmend daher.

Wir sind nach 4 Tagen auf die Lagunenseite gezogen, war ansich kein Problem, ausser dass man eben fast einen halben Tag dafür verliert! Also möglichst schon vor Abflug hinmailen oder ähnliches!

Die Bungalows sind sehr geräumig, mit Terrasse. Das Bad ist halboffen, aber nicht atemberaubend weil man zwar beim Duschen, sofern man raufschaut ev. eine Palme erblickt, sonst hat man aber die nach oben hin offene Betonmauer vor den Augen-nicht so toll, wir hatten schon wesentlich schönere halboffene Bäder auf den Malediven. Abgesehen davon wir der Bungalow zwar 2mal täglich gereinigt, den Grünstreifen im Bad scheint aber niemand je zu reinigen--wir sahen Klopapierfetzen und einigen anderen Dreck der vom ersten bis zum letzten Tag da war. 5 oder 41/2 Stern find ich das nicht! Was ganz nett ist, dass man Shampoo, Seife, Body Lotion, Rasierer, Zahnbürste bekommt.

Das schlimmste auf der Insel ist, dass die Wege und die Restaurants etc. gepflastert sind. Für mich jedenfalls schlimm genug, dass ich allein deswegen nicht mehr auf Royal kommen werde. Das typisch maledivische fehlt der Insel. Auch der Pool wirkt lächerlich, wenige Meter vom wunderschönen Meer entfernt, allerdings war er sehr schön am Abend beleuchtet. (dass man mit kleinen Kindern einen Pool braucht kann ich nicht nachvollziehen, wir waren mit unserer 2 Jahre alten Tochter dort—sie genoss das Meer, auch wenn mal Flut war und ein paar Wellen kamen.)

Dafür kann das Hausriff enorm punkten!! Das beste das wir bis jetzt hatten. In der Lagune vor unserem Bungalow (wir waren an der Ecke, Nr. 138) waren viele, vielfältige, recht große und auch bunte Korallenblöcke! Wirklich schön zu beschnorcheln. Das Riff war sicher das artenreichste das wir bisher hatten! Nahe unserem Bungalow, aber um die Ecke und somit schon wieder auf der anderen Seite der Insel, gab es tolle Fischschwärme: Schnapperschwärme und Unmengen von Füsilieren (versch. Arten, wunderschön)--sowas haben wir bisher nur beim Tauchen gesehen. Bei den Schnapperschwärmen konnten wir und andere Schnorchler regelmäßig Haie beobachten. Zitronenhaie, die jedenfalls spektakulärer sind als die gewöhnlichen Weiss- und Schwarzspitzenriffhaie der Malediven. 2 gabs die ganz schön gross waren—unterwasser geschätzte 150cm, ziemlich breiter und mächtiger Körper, das maul leicht geöffnet sodass man auch die zähne sehen konnte. Ausgewachsen waren die aber noch lange nicht, der Zitronenhai kann bis zu 3m werden—ich hoffe dass ihnen das nicht mal zum Verhängnis wird und sie sich rechtzeitig vom Riff weg verdünnisieren.

Die Haie waren wirklich super, einmal hatten wir das Glück dass ein großer (wie beschrieben) und noch 2 kleinere eine halbe Stunde lang um uns herum waren, kurz mal weg, aber dann schon wieder neugierig auf uns zukamen! Spektakulär! Sie schwimmen wunderschön, ganz ganz langsam und ruhig—viel Zeit für Fotos. Das zweitbeste, viele würden sagen noch besere (hätt ich auch gesagt bevor ich die dortigen Zitrohaie sah) war dass immer wieder ein Manta am Riff gesehen wurde.(beim schnorcheln). Ich hab in 1 mal gesehen, ein Freund von uns sogar 2mal. Geschätzte Grösse unter Wasser wieder mal ca. 150cm Spannweite, also keiner von den tollen der Manta Points, aber ganz sicher auch kein Mobula bestätigt durch die örtliche Tauchschule!). Schildkröten gibt’s zu Hauff. Auch einen Adlerrochen haben wir mal im Sand nach Futter suchend gesehen!

Tauchen: im Baa Atoll darf man sich nicht so viel erwarten wie z.B. im Ari Atoll, dass wissen die Taucher eh.Es sind aber auch hier sehr schöne Plätze dabei, z.B.:

Dhonfanu Thila: einige Graue Riffhaie, schöne Hartkorallen, Höhle, sehr viel Fisch

Anga Faru : bei richtiger Strömung viele Graue Riffhaie (von klein bis gross)

Kihaadhoofaru Thila: wunderschöne Weichkorallenblöcke.

Wir haben aber nicht alle Tauchspots gesehen.

Insgesamt ist zu dieser Jahreszeit kaum Strömung (zumindest hatten wir niemals Probleme) und super Sicht. Wer Mantas sehen will, muss zwischen Juni und November hinfahren (Mantasaison).

Die Tauchbasis ist gut ausgestattet, das Personal wirklich sehr nett, hilfsbereit und kompetent. Da die Basis kleiner ist und auch weniger tauchen (1 Boot vormittags, 1x nachmittags ,ca. 2x /Woche Nachttauchen) war alles viel persönlicher und angenehmer. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Auf dem Tauchboot bekam man neben den obligaten Kokosnüssen auch etwas zu trinken und ein Handtuch.

Essen: 1. Geschmacksache!

Wen meine persönliche Meinung interessiert: verglichen mit den anderen Inseln wars ganz schlecht. Ich liebe maledivisch zubereitete Salate. So was gibt’s dort nicht—man hat ca. 3-4 Rohzutaten, wie Karotten, Tomaten, Gurken und 2 andere, immer mit käse oder wurst drin, total fad. Man mischt sich alles selber—die Auswahl an Essig und öl ist aber riesig. Die Desserts waren eine Katastrophe (Obstsalat ausgenommen)—auch da sind wir von den Malediven haubenverdächtige Konditorleistungen gewohnt—was man dort bekommt ist tw. eine Zumutung (chemisch, picksüss, überhaupt nicht fein). An Hauptspeisen gabs eine recht grosse Auswahl, aber auch da immer nur 2 Töpfe wo was maledivisches drin war, sonst eher chinesisch, italienisch o.ä. angehaucht, kaum traditionelles—sehr sehr schade und fad wie ich fand.

Das Service ist super, alle sind superfreundlich. Sehr sehr kinderliebend. Es gibt auch einen Babysitterservice wo ganz reizende maledivische Frauen aufpassen kommen.

Etwas enttäuscht waren wir dass das traditionelle Schmücken unseres Bettes zum Abschied ausfiel, obwohl der Roomboy immer sehr viel Trinkgeld bekam (insges. 30 Dollar). Als er das Bett schmückte, weil unsere Kleine Geburtstag hatte bekam er 5 Dollar usw.—aber dafür hat er sich’s beim Abschied gespart—das hat mich zugegeben auch etwas geärgert, da das doch immer sehr schön ist und man es sich beim 7. mal traditionsgemäss erwartet. Unser Freund übrigens, der mit uns abreiste bekam sein Blumenbett—es ist also auch auf royal durchaus üblich!

2. Punkt war dass ich dem Reservation Manager von Wien aus Mozartkugeln geschickt habe (hat immerhin insges. auch mind. 25 Euro gekostet). Ich weiss dass er auf der Insel war als wir dort waren. Ich habs ihm ja zuvor geschrieben, wir hatten wegen Spa und Bungalow e-mail Kontakt--und als Dank schickte ich das ganze (angekündigt, fragte ihm ob ihm was anderes lieber wäre usw.)--na ja jedenfalls hat sich der kein einziges Mal gerührt oder bedankt. Sowas ist mir persönlich ansich ziemlich wurscht, aber einem 5 oder 41/2 Stern Niveau entspricht sowas halt gar nicht, finde ich.

Ich hatte eine Behandlung im Spa, 90min., genannt seven Steps des Ayurveda – war recht gut, verglichen mit fast der selben Behandlung am Hochschober aber eindeutig schlechter .

Das Spa ist wunderschön, gibt’s nichts zu sagen. Aber ich glaub dieses Angebot muss auch jeder zahlen der auf die Insel fährt. Das Preis Leistungsverhältnis der Insel stimmt überhaupt nicht, ist weit entfernt von gut – wenn’s die Hälfte kostet wärs wahrscheinlich grad angemessen.

Zur Reise mit unserer 2 jährigen Tochter: null Problemo. Ob Flug oder Insel. Es war auch für sie ein Traum, sie genoss es in vollen Zügen. Das Fliegen hat ihr besonders gefallen, sie redet mehrmals täglich vom Flieger, Wasserflieger und den Piloten—die haben einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Der einzige Tipp: unbedingt Flugplätze reservieren: 7A+C—sind ansich eh für Kinder vorgesehn—falls baby unter 11kg mit ist, kann dort eine babyschale montiert werden zum schlafen, ansonsten hat man dort viel platz vor den Füssen, Anna konnte vor unseren sitzen stehen, , spielen, sitzen und auch schlafen—gut gebettet auf einigen Decken und Pölstern!

Bezüglich Sonnenschutz kann ich nur sagen dass es mit 60er Tube von LaRoche Posay und daqnn auch 50er Kindermilch von Nivea Spitze geklappt hat. Kein Fleckerl Sonnenbrand, sie kam sogar ziemlich ungebräunt nach Wien zurück—optimal in diesem Alter!


 


 

Royal Island 08.02.2006-22.02.2006

Hier unser Reisebericht:

Nach langem Suchen haben wir uns, für unseren 14-tägigen Honeymoon, für Royal Island entschieden und über Ltur gebucht.

Eines vorweg es war die richtige Entscheidung!!!

Der Flug mit Qatar Airways ist allerdings nur bedingt empfehlenswert. Die Flugzeuge sind innen nicht mehr im Bestzustand, der Service ist ok, aber kommt bei weitem nicht an Emirates heran. Was aber eine absolute Enttäuschung ist, ist der Flughafen in Doha. Viel zu klein (es wird zur Zeit gebaut), nur 2 Toiletten für Tausende Reisende (entsprechend sind die Toiletten) und vor allem keine Sitzplätze zum Warten! Bei 4 Stunden Aufenthaltsdauer kann das sehr unangenehm werden. Der Duty Free Bereich ist ok. Wer also die Wahl hat, besser mit Emirates.

In Male ging es dann erstmal in die Lounge des Royal Island Resorts, Erfrischungen, Fruchtcocktails schon mal super! Achtung für das Wasserflugzeug wird auch das Handgepäck genau gewogen. Dann gings auch schon los bei herrlichem Wetter mit dem Wasserflugzeug ca. 30 min. zu unserer Insel.

Absolut empfehlenswert, auch unter dem Gesichtspunkt, wie viel länger und anstrengender ein Transfer mit dem Speedboot wäre (120km)…

Vom Flugzeug aus sieht man dann schon eine dicht bewachsene grüne Oase: Royal Island.

Vom Empfang gings dann ganz schnell in unseren Bungalow.

Traumhaft! Wir hatten 238. Hier ist der Strand zwar relativ klein mit viel Schatten, dafür waren es nur ca. 20m zum Strand und es war fast nix los! Auf der anderen Seite der Insel ist der Strand deutlich breiter, dafür hat halt auch nicht jeder Bungalow besten Blick aufs Meer und vor allem sind mehr Leute am Strand…

Die Bungalows sind bestens und hochwertig ausgestattet. Ein halboffenes Bad mit Außendusche hat unseren Honeymoon-Traum noch schöner werden lassen. Die Bungalows, Bars, etc. sind mit gepflasterten Wegen verbunden (nicht unbedingt eine Barfuß-Insel). Auf der Insel ist eine herrliche tropische Vegetation (kaum Mücken!!!), die herrlich angelegt ist. Der Pool-Bereich ist ebenfalls traumhaft angelegt, sehr sauber und nicht übervölkert! Alles in allem eine wunderschöne Anlage die ihren Preis wirklich wert ist.

Jetzt noch ein paar Infos zu den wichtigsten Punkten:

Schnorcheln/Tauchen:
Wir sind nur geschnorchelt, rund um die Insel gibt’s ein Hausriff. Da kann man auch in 14 Tagen genügend (kleine Haie, Wasserschildkröten,etc…)sehen. Das Hotel bietet auch täglich Schnorchelausflüge an.

Essen/Trinken:
Wir hatten Halbpension. Für unsere Bedürfnisse völlig ausreichend. Die Getränkepreise sind ok. Da müsste man sich schon mächtig ins Zeug legen, um die Differenz zum AI reinzuholen. Wein ist relativ teuer. Jeden Tag gibt’s 1,5l Wasser gratis aufs Zimmer. Zudem ist ein Wasserkocher mit Tee und Kaffee im Bungalow (wird auch täglich aufgefüllt). Das Essen in Buffetform ist sehr abwechslungsreich und sehr lecker! Es gibt immer Fisch, Kalb, Nudelgerichte, Gemüse, Salate, Obst, leckerste Desserts…! Mittags gibt’s Snacks an der Poolbar für ca. 10 USD.

Ausflüge:
Werden nach Verfügbarkeit angeboten. Achtung: Wer nur eine Woche ist, sollte vor allem die teueren Ausflüge gleich buchen, da es immer wieder eine Zeit dauert bis ein Ausflug stattfindet, wegen vorgegebener Mindestteilnehmerzahl. Wir haben den Ganztagesausflug gemacht und können ihn nur empfehlen, toller Ausflug mit Barbecue auf einer unbewohnten Insel, Besichtigung einer Einheimischen-Insel und eines weiteren Resorts. 70USD pro Person.

Spa:
Absolute Spitzenklasse! Wir haben diverse Anwendungen gemacht und können den Spa nur weiterempfehlen. Vielleicht nicht wirklich billig, dafür aber exzellent!

Gäste:
Internationales, gehobenes Publikum, ohne echten Schwerpunkt. Sehr angenehm haben wir empfunden, dass die Mehrzahl der Gäste ebenfalls Ruhe und Entspannung gesucht hat. Trotz der Tatsache das die Insel ausgebucht war, hat man immer ein Plätzchen für sich gefunden und hatte nie das Gefühl, das die Insel zu voll sei.

Unterhaltung:
Es gibt 2 Bars, sowie eine (Disco-)Bar. Vor allem letztere ist nur spärlich besucht. Aber wer „halli-galli“ sucht, wird eh nicht auf die Malediven fahren.

Sport:
2 Tennisplätze, Tischtennis, Badminton, Fitness, Squash, auch hier ist alles da was man braucht. Wassersportcenter mit Jetski, Katamaran, Glasbodenboot, Surfbrett, Wasserski…

Personal:
Freundlich, zuvorkommend mit exzellentem Service.

Bezahlung:
Außer kleine Scheine (USD) fürs Trinkgeld, braucht man auf der Insel kein Geld. Selbst im Souvenir-Shop wird die Rechnung aufs Zimmer geschrieben. Am Ende begleicht man dann die Summe in einer Rechnung Cash oder mit Kreditkarte.

Wir können Royal Island wirklich empfehlen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist hervorragend. Die Insel ist ein Traum. Besser geht’s nicht!

Wir kommen bestimmt wieder!!!

Erik & Katerina

 


 

Reisebericht Royal Island vom 19.03.2005 – 01.04.2005

Nach fast 24 Stunden Anreise mit den „Emirates“ von Wien über Dubai, landeten wir am 19.03.05 um 08:30 Uhr Ortszeit in Male und konnten endlich unseren ersten Maledivenurlaub antreten.

35 Minuten (und etliche Luftaufnahmen) später landete das Wasserflugzeug vor Royal Island und ein Dhoni brachte uns auf die Insel.

Nach einem erfrischenden Fruchtcocktail in der Rezeption wurden wir durch die wunderschöne und sehr dicht bewachsene Anlage direkt zu unserem Bungalow geführt.

Die Bungalows sind sehr komfortabel eingerichtet und verfügen über ein halboffenes Bad mit Außendusche und eine kleine Terrasse mit eigenen Liegen.

Als erstes unternahmen wir gleich einmal eine kleine Erkundungstour durch die Anlage und einen Strandspaziergang. Um die 800 m lange und 200 m breite Insel zu umrunden, benötigt man ca. 25 Minuten.

Die Anlage ist sehr gepflegt und zeichnet sich durch eine sehr üppige Vegetation aus. Neben Kokospalmen, diversen Sträuchern und Bäumen gibt es 3 große “Banyan trees“, die nachts indirekt beleuchtet werden.

Die ersten Tiere, die einem auffallen, sind die zahlreichen Flughunde, die den ganzen Tag über aktiv sind. Und wo wir gerade bei der Tierwelt sind:

Unsere Familienpackung Autan hätten wir ruhig zu Hause lassen können, denn von den angeblich vielen Stechmücken haben wir den ganzen Urlaub über nichts bemerkt.

Als leidenschaftliche Taucher stand für uns natürlich als nächstes ein Besuch in der lokalen Tauchschule am Programm, welche perfekt organisiert und auch sehr sauber ist, und nur durch die Freundlichkeit und fachliche Kompetenz des Basisleiters und der Crew übertroffen wird.

Die Tauchschule gehört zu der Gruppe „Delphis Diving Center“, steht unter deutscher Leitung und unterrichtet nach PADI. 2 mal täglich fahren die Dhonis zu einem der verschiedenen Tauchplätze, die zwischen 5 und 45 Minuten von Royal Island entfernt liegen. Während unseres Aufenthaltes absolvierten wir insgesamt 11 Tauchgänge, inklusive eines AOWD Kurses.

Die einzigartige Unterwasserwelt des indischen Ozeans begeisterte uns bei jedem Tauchgang aufs Neue, deshalb hier ein paar unserer vielen Beobachtungen:

Muränen, Napoleons, Delfine, Schwarzspitzenriffhaie, Ammenhaie, Schildkröten, Stachelmakrelenschwärme, Drachenköpfe, Rotfeuerfische, Stachelrochen…

Auch unser, im Zuge des AOWD Kurses, absolvierter Nachttauchgang war ein echtes Erlebnis. Zu empfehlen sind vor allem die Tauchplätze „Anga Faru“ und „Kihaadhoofaru Thila“. Was noch zu erwähnen währe: Bei jedem Tauchgang ist mit schwacher bis mittlerer Strömung zu rechnen.

Das Hausriff von Royal Island ist, wie wir finden, vor allem zum Schnorcheln gut geeignet. Auch hier sieht man Rochen, Schildkröten und natürlich alle bunten Rifffische. Ständige Begleiter hier sind die kleinen Schwarzspitzenriffhaie, die auch innerhalb der künstlich angelegten Lagune ihre Kreise ziehen.

Die Spuren von el Niño kann man hier mehr als deutlich erkennen, doch das Riff erholt sich langsam wieder.

Der Strand von Royal Island ist wunderschön, an einer Seite der Insel durch die Erosion aber schon stark abgetragen.

Auch die Anlage rund um den Pool ist sehr gemütlich.

Unübertrefflich ist die Stimmung, wenn man am Abend beim a la Carte Restaurant sitzt und bei einem Cocktail den traumhaften Sonnenuntergang genießt.

Gut gefallen hat uns auch unser Ausflug zu der nahen Einheimischeninsel Eydhafushi, der Hauptinsel des Baa Atolls.

Das Wetter war während unseres ganzen Urlaubs perfekt. Für eine (angenehme) Abwechslung sorgte einmal ein viertelstündiger Regenschauer.

Was gibt es sonst noch zu erzählen?

Freundliches Personal, super Service und vor allem ein herrliches Essen.

Von den Nachbeben in Indonesien im März haben wir Gott sei Dank nichts gespürt.

Auch das Wasser ist nicht angestiegen (anders als bei der Flutkatastrophe im Dezember).

Genau 2 Tage bevor jemand von der Rezeption uns mitten in der Nacht anrief und uns über das Nachbeben informierte, wurde ein Frühwahnsystem auf Royal Island eingeführt und die Insel stand während und nach der Zeit des Bebens in ständigem Kontakt mit Sri Lanka.

Hätte es also eine Flutwelle gegeben, hätte die Direktion das diesmal rechtzeitig erfahren und entsprechende Maßnahmen treffen können.

Trotz der Hauptsaison war die Insel vielleicht gerade mal zu 1/3 belegt.

Wie wir erfuhren, hatten die meisten Leute wegen der Flutkatastrophe im Dezember ihren Urlaub storniert bzw. umgebucht.

Für die Einheimischen eine wirtschaftliche Katastrophe (Teile des Personals wurden auch entlassen).

Fazit: Auf Royal Island haben wir einen unserer bis jetzt herrlichsten Urlaube verbracht, und wir hoffen die Schönheit dieser Insel bald wieder genießen zu können.

Grüße aus Kärnten
 


 

Reisebericht Malediven Royal Island vom 19.01.2005 bis 03.02.2005-02-04

Um es vorweg zu nehmen: wir haben fast nichts von den Folgen des Tsunamis sehen oder erfahren können. Man kann ohne Probleme auf die Malediven. Tauchen (und Schnorcheln) ist genauso wie in den vergangenen Jahren und die Resorts, die offen sind, sind wohl alle in Ordnung.

Nach dem Tsunami im Dezember 2004 waren wir lange verunsichert und haben uns erst kurz vor Abflug entschlossen doch auf die Malediven zu fliegen, da wir nun schon zum 7. Mal dort waren, war unsere Überlegung, dass wir am besten helfen können wenn wir unser Geld dort ausgeben.

Den Flug erspare ich allen Lesern, da dies wohl der langweiligste Teil der ganzen Reise ist.
Ankunft am Wasserflugzeugterminal (TMA = die gelben) zeigte erste Spuren des Tsunami. Teile der Räume zum Meer hin, wurden gerade neu gestrichen und teilweise renoviert. Aber alles so weit in Ordnung und funktionsfähig. Wie wir später erfahren sollten hat das ansteigen des Wassers Teile des Terminals beschädigt und einen neuen Anstrich notwendig gemacht.

Royal Island liegt im Baa Atoll (Norden) und gehört zur Gruppe der Villa Hotels, die noch weitere 4 Anlagen auf den Malediven betreiben.

Auf Royal Island hat man (fast) nichts von den Folgen des Tsunami sehen oder erfahren können. Die Bungalows auf der Ostseite der Insel (wir hatten 161) sind alle ok und das Wasser ist nicht bis in die Bungalows gekommen, da diese ein wenig erhöht auf kleinen Stelzen stehen. Lediglich der Strand auf der Westseite der Insel unterhalb des Restaurants wurde wohl teilweise abgetragen und diese Bungalows werden im Augenblick auch nicht vergeben. Des weiteren kann man vereinzelt Pflanzen sehen, denen das Meerwasser nicht bekommen ist und die deshalb alle ausgetauscht werden. Die Gärtner der Insel arbeiten daran. Das war´s! Mehr gibt es nicht über Tsunami zu sagen. Freunde von uns sind noch bzw. waren auf Coco Palm (Baa Atoll in der Nähe von Royal) und berichten genau das gleiche.

Was gibt es sonst noch wichtiges ? Die Auslastung der Insel (insgesamt circa360 Betten Kapazität) lag bei 20 % während der Zeit als wir da waren. Es waren bei unserer Ankunft um die 30 Gäste auf der Insel und bei Abflug circa 50 Gäste. Wir hatten den Eindruck, dass sich die Angestellten dafür geschämt haben, dass so wenig Leute da waren und sie hatten alle eine Stinkwut auf CNN und BBC, die – ihrer Meinung nach – schlecht über die Vorkommnisse berichtet haben und den Leuten in Europa und in der Welt ein falsches Bild dessen was passier ist gegeben haben. Die allgemeine Tendenz der Meinung der Angestellten kann man am besten wir folgt zusammenfassen: wir haben 2 Tage viel aufräumen müssen auf der Insel, aber danach war sofort alles ok und jetzt müssten die Leute doch wieder zu uns kommen !

Die hälfte der Angestellten war in Urlaub geschickt worden und ich denke alle haben Angst um ihren Job. Was sollen sie auf den Malediven auch für einen anderen Job finden als in der Tourismus Industrie ?

TAUCHEN:
Die Tauchbasis gehört zu Delphis Diving Center und der Basis Leiter (Jörg) ist deutscher.
Dazu kommen 2 Japanische Tauchlerer (Junko und Eiko) sowie ein Malediver (Zamir) und ein Russe (Kyril). Alle sind super Nett und immer freundlich.

Die Basis selbst ist gründlich (deutsch) organisiert, und präsentiert sich bereits beim ersten Blick aufgeräumt und übersichtlich. Die Ausrüstung hängt in Reih und Glied an der Wand und ist in sehr gutem Zustand. 2 Bauerkompressoren stehen im hinteren Teil der Anlage in einem separaten Raum und wenn du vorne stehst kriegst du nicht mal mit, dass sie Kompressoren laufen. 10 Liter und 12 Liter Stahlflaschen stehen zur Verfügung. Allerdings gibt es nur Shortys als Anzüge zum leihen. Wer also eher unter Wasser friert, sollte sich einen Langen Anzug mitbringen.

Einchecken geht sehr schnell und Problemlos. Allerdings muss jeder 2 Formblätter ausfüllen und unterschreiben. Normalerweise werden pro Tag 2 Tauchgänge angeboten: Morgens (08h30) und Nachmittags (14h30). Einmal pro Woche und je nach Anfrage einen Nachttauchgang. Jeder Taucher musste am Hausriff einen Checktauchgang machen.

Es gibt für jeden eine Tasche, die an der Basis selbst gepackt werden muss und danach übernimmt die Bootscrew alles weitere bis zum Boot. Für die persönliche Ausrüstung gibt es einen Trockenraum wo alles untergebracht werden kann. Ich persönlich bevorzuge die berühmten Kisten, die ich bisher auf den Malediven kennen gelernt habe und finde die Taschen nicht sehr praktisch- vor allem weil diese keine Wasserabläufe haben – Dennoch sind die Taschen innen super sauber – was wohl vor allem daran liegt, dass das Team der Basis peinlich darauf achtet, dass niemand seine Tasche unausgepackt in die Ecke feuert und dort 2 Tage lang liegen lässt.

Das Boot ist über einen Steg, der direkt bei der Tauchbasis beginnt zu erreichen. An Bord setzt man dann die Ausrüstung zusammen und wenn alle bereit sind geht es auch schon los.
Wer Nachmittags noch mal taucht kann nach dem Morgentauchgang seine Tasche auf dem Boot lassen.

Die Tauchplätze sind zwischen 5 und 45 Minuten Bootsfahrt zu erreichen und alle ausnahmslos interessant. Wir hatten sehr unterschiedliche Strömungs- und Sichtverhätnisse, von sehr wenig Strömung und super Sicht bis hin zu sehr starker Strömung und Sichten von ``nur`` 15-20 Metern. Alle Taucher werden immer von einem Tauchlehrer begleitet. Allerdings waren nicht besonders viele Taucher da (siehe weiter oben) und somit waren wir maximal 10 Taucher auf dem Boot und war auch teilweise der einzige Taucher auf einigen Tauchgängen ! Das war natürlich toll für mich, aber weniger gut für das Team der Tauchbasis !

Einer der besten Tauchplätze für mich war ``Anga Faru`` an dem man – bei entsprechender Strömung – den Haikindergarten besuchen kann. Wir waren leider nur 1 Mal dort und hatten 1 große Haimutter (Graue Riffhaie) und circa 20 Kinderhaie von circa 40 cm bis 1,5 Meter. Die Tauchbasis hat ein Seil befestigt an dem man sich einfach festhalten kann und das Spektakel beobachten kann. Die Haimutter kommt teilweise nahe heran so dass man sie sehr gut beobachten kann. Mir ein wenig Glück kann man auch Barakudas oder sonstige Großfische beobachten.

Bei jedem Tauchgang gesehen: Rotfeuerfische, Skorpionsfische, Schwärme von Snappern oder sonstigen. Oft gesehen: Napoleon, Octopus, Makrelen, Lobster und natürlich alles was die Malediven so zu bieten haben. Weniger oft gesehen: Steinfische, Schildkröten. Gar nicht gesehen: Mantas, Wahlhai und Delfine. Allerdings lag das nur daran, dass wir am letzten Tag nicht mehr tauchen konnten (wegen des nahenden Rückfluges) und deshalb die 4 Delfine verpasst haben, die alle auf dem Nachmittagstauchgang beim Auftauchen gesehen haben !!!!

Preise für`s Tauchen sind soweit in Ordnung, allerdings finde ich 10 USD für eine Lampe pro Tauchgang nicht in Ordnung ! Alles andere ist Fair und teilweise billiger als auf anderen Inseln.

Kleine Wehrmutstropfen sind die Preise für das Tauchboot, die ich mit 14USD pro Bootsfahrt sehr happig finde. Allerdings muss man dazu sagen, dass dies nichts mit der Tauchbasis zu tun hat, denn die Bootsfahrt wird direkt vom Hotel berechnet und kassiert.

Abschliessend würde ich persönlich die Tauchbasis als eine der besten bezeichnen, die ich bisher auf den Malediven gesehen habe (habe bisher 5 verschieden kennengelernt) und ich würde jederzeit wieder hinfahren. Staff ist ausgesprochen freundlich und zuvorkommend und wer einmal ein Briefing mit Junko miterlebt hat möchte nie mehr darauf verzichten (viele Grüße aus dem Baggersee an Junko!)

Zuletzt möchte ich noch eine Bitte loswerden: wer die Malediven mag – oder auch zum ersten Mal hinfahren möchte – sollte auf jeden Fall hin, denn es ist die beste Möglichkeit den Leuten dort zu helfen und sie zu unterstützen!

Patrick Muller
04.02.2005
 


 

Reisebericht Royal Island 25.11.2003 - 10.12.2003

Wir sind mit LTU geflogen und hatten das Glück auf dem Hinflug die Reihe 6 zu reservieren. Das war wirklich klasse. 10 Stunden Flug mit vernünftiger Beinfreiheit. Von Male ging es dann mit TMA weiter auf Royal Island. Trotz ca. 10 kg Übergepäck mussten wir nichts bezahlen, was mich wirklich positiv überrascht hat. Bei Maledivian Air Taxi musste ich das letzte Mal zahlen.

Gegen Mittag kamen wir dann auf einer traumhaft schönen Insel an. Wie üblich wurde man an der Rezeption mit einem kleinen Cocktail empfangen und anschließend zum Bungalow geführt. Hier wurden wir zum ersten Mal positiv überrascht. Der Bungalow ist wirklich super!!! Zum Empfang stand auch ein Obstkorb und eine kleine Torte bereit. Die Bungalows stehen zwar nur ca. 2 Meter auseinander, jedoch hat jeder Bungalow seine Privatsphäre durch die Bäume und Sträucher. Wenn wie bei uns die Insel nicht voll belegt ist, wird darauf geachtet, nur jeden 2. Bungalow zu belegen. Im Zimmer gibt es einen Wasserkocher mit Tee und Kaffee, eine Thermoskanne mit Wasser sowie pro Tag eine 1,5l Fl. Wasser.

Dann haben wir uns auf den Weg gemacht, die Insel zu erforschen. Es war das erste Mal, dass wir auf einer "so" großen Insel waren. Ein Vorteil davon ist das riesen Sportangebot. Es gab ein toll ausgestattetes Fitness-Studio, Squash, Badminton, Tennis, Tischtennis, Volleyball und natürlich jede Menge Angebote an Wassersport. Übrigens wurde bei den Sporteinrichtungen auch kostenlos Wasser zur Verfügung gestellt. Das Spa auf Royal Island soll das schönste auf den Malediven sein und ich kann mir das wirklich vorstellen. Es ist wunderschön angelegt, ich kann jedoch nichts zu den Massagen sagen. Wir haben lediglich die Sauna mit Jacuzzi ausprobiert und das wirklich schön. Am Empfangs-Jetty befindet sich auch ein toll angelegter Pool, obwohl man den wirklich auf den Malediven nicht braucht. Der Nachteil einer großen Insel macht sich dann im Hauptrestaurant bemerkbar. Er erinnert etwas an einen Speisesaal, jedoch war das Essen im bestens. Man hat seinen festen Tisch und einen festen Kellner für den gesamten Aufenthalt. Lediglich beim Frühstück hätte ich mir etwas mehr Wurst oder Käse gewünscht, aber ansonsten war wirklich alles da. Auf der Sonnenuntergangs-Seite gab es noch ein A-la-Carte-Restaurant, das von der Atmosphäre dann wirklich super war. Jedoch war der Preisnachlass nur 15%, wenn man statt im Hauptrestaurant dort essen wollte. Zu empfehlen ist jedoch die Happy Hour zum Sonnenuntergang. Es ist wunderschön dort im Sand bei einem Cocktail zu sitzen und den Sonnenuntergang zu genießen.

Die Insel an sich ist sehr dicht bewachsen und am Strand liegt leider einiges an Korallenschrott, was es manchmal etwas beschwerlich macht ins Wasser zu gehen. Auf einer Seite der Insel wurde ein Wellenbrecher mit aufgeschütteten Korallen(?) gebaut, um eine Lagune zu erzeugen. Es ist nicht der schönste Anblick, aber man gewöhnt sich daran.

Da wir nur schnorcheln, können wir keine Infos zur Tauchschule geben. Das Hausriff ist gut zum Schnorcheln geeignet. Auf der Lagune gegenüberliegenden Seite ist das Hausriff auch nur wenige Meter vom Strand entfernt.

Alles in allem war es ein traumhafter Urlaub, der nur etwas vom Wetter betrübt war, da es in der ersten Woche doch sehr viel geregnet hatte. Ich kann die Insel nur wärmstens empfehlen. Das Personal ist super freundlich und alle nur darauf bedacht die Gäste rundum zufrieden zu stellen. Die Nebenkosten an Getränke und Essen sind zwar nicht billig, aber durch das kostenlose Wasser auf dem Zimmer und beim Sport sowie die Happy Hour fanden wir es eigentlich nicht übertrieben.

Anja

 


 

Reisebericht von Rolf & Erika vom 17.08 bis zum 31.08.2003 auf Royal Island

Royal Island, eine Trauminsel mit kleinen fliegenden Fehlern!

Royal Island, Baa Atoll, Horubadhoo, Malediven
Email: info@royal-island.com.mv
http://www.villa-hotels.de/

Das wichtigste gleich am Anfang.
Die Insel Royal Island ist eine Trauminsel, wo man für teure Dollar einen sehr erholsamen Urlaub verbringen kann.

Anreise/Abreise:
Vom 17.08 bis zum 31.08.2003 verbrachten wir unseren Sommerurlaub auf den Malediven. Anreise von Frankfurt mit LTU einer Airbus A330-200 per Charterflug nach Male.

Achtung: Bei Ein- und Ausreise werden die Koffer und das Handgepäck Röntgentechnisch durchleuchtet. Einkäufe aus dem Duty Free, also Glasflaschen mit Alkohol werden erkannt und müssen am Flughafen deponiert werden, diese können dann bei Rückreise kostenlos abgeholt werden. Es ist für Reisende verboten Alkohol auf die Malediven einzuführen, sie dürfen aber auf den Hotelinseln Alkohol gegen teure Dollar konsumieren. Falsche Flugdaten/Angaben in den Reiseunterlagen/Flugtickets von Meier's
Weltreisen. :-((

Der Flug war doch Linie und hatte beim Rückflug eine nicht angegebne Zwischenlandung in Colombo auf Sri Lanka.
Die Flugbegleiter und Bodenpersonal haben mir mitgeteilt, das LTU seit Jahren Colombo anfliegt! Meier's Weltreisen hat es seit Jahren nicht geschafft seinen Katalog zu ändern. :-? Ehrlich gesagt, da fühle ich mich von Meier's Weltreisen nicht richtig informiert oder sogar betrogen.

Hinflug: Frankfurt, Male, Colombo, Reisedauer bis Male ca. 9,5 Stunden.
Rückflug: Male, Colombo, Frankfurt, Reisedauer über Colombo nach Frankfurt ca. 13,5 Stunden.
Airbus A330-200 die Sitze in der Economy - Touristenklasse: Sitzbreite ca. 50,8 cm / Sitzabstand: ca. 76,2 cm
Ich weiß nicht was die LTU in ihrem Bordmagazin mit der Angabe "ca." meint, vielleicht das die Sitzabstände doch noch geringer sein können? Airbus A330-200 die Sitze in der First Comfort: Sitzbreite 63,5 cm / Sitzabstand: 104 cm Hier gibt es feste Maße.
Weitertransport mit einem zweimotorigem Wasserflugzeug, einer Twin Otter DHC 6 nach Royal Island ca. 40 Minuten.

Insel:
Die Insel ist 220 breit / 800 Meter lang und hat 148 Bungalows und zwei Präsidenten Suiten. Die ganze Insel ist mit tropischen Bäumen und Sträuchern bewachsen und sieht sehr schön aus. Die Insel ist in den Frühjahrsmonaten mit maximal 350 Gästen voll belegt. Mit uns waren in der ersten Woche ca. 200 und in der zweiten Woche ca. 45 Gäste auf der Insel.

Bungalows:
Länglich gezogene Bungalows auf ca. 1 Meter hohen Stelzen, welche mit Bad, Wohnraum und Terrasse ausgestattet sind. Die Bungalows stehen ca. 3 Meter von einander entfernt. Hört sich nahe an, aber man hat trotzdem seine Ruhe, sowohl im Bungalow wie auf der Terrasse. Da nur Bäume am Strand wachsen, kann man vom Wohnzimmer und der Trasse auf das Meer blicken.
Im Bad gibt es ein Waschbecken, WC, Bidet, Badewanne und eine Dusche die im offenen Badezimmer steht. Das Wohnzimmer ist Recht geräumig hat TV Anschluss mit Internetzugang - eine Stunde kostet 6 Dollar. Man empfängt ca. 25 Sender, wobei das TV Programm recht lustig durch die indischen, japanischen, italienischen und deutschen Programme führt. Man empfängt den deutschen Sender - DW-TV die deutsche Welle aus Berlin. Minibargetränke: Die Dose Bier 0,3 Liter kostet 6,6 Dollar und ein
Schnapsfläschchen mit ca. 0,02 Liter ist 15 Dollar teuer. : -(

Strand:
Die ganze Insel ist bewaldet also auch der Strand. Am Strand hat man einen ca. 10 Meter breiten Streifen wo man die eigne Liegen in den Schatten stellen kann.
Die Bungalows im Nord - Osten der Insel mit den Nummern 240 bis 220 haben einen sehr schönen Strand. Hier kann man sich gut auf den Liegen sonnen, man hat dann noch ca. 5 Meter bis zum Meer. Nicht zu empfehlen sind die Bungalows mit den Nummern 211 bis 221 sowie die Präsidenten Suite 210 hier hat das Meer den größten Teil des Sandstrandes weggespült, man hat hier keinen direkten Zugang zum Meer. Die Mitnahme von Badeschuhen ist empfehlenswert, da der Zugang ins Meer nur über viele spitze abgebrochne Korallenreste möglich ist.

Anlagen:
SPA - Center Royal - Massage 60 Dollar, Tennis Platz, Badminton Halle, Tischtennis Halle, Diskothek, Internetraum - 15 Minuten 1Dollar jede weitere Minute 10 Cent, Tauch Zentrum, Wassersportzentrum - Katamaransegeln, Wasserski, Bananen - Reiten.

Ausflüge:
Nachtangeln, Ausflug nach Male, Besuch einer einheimischen Insel und Besuch einer unbewohnten Insel.

Personal:
Sehr freundlich, zuvorkommend und immer hilfsbereit.

Essen und Getränke:
In Büffetform sehr lecker und "sehr abwechslungsreich, wenn genügend Gäste da sind". Bei 45 Gästen wird das Büffet merklich kleiner und ist nicht mehr so vielfältig.

Vorspeisen: Sushi, Suppe und Salate.
Hauptspeisen: Reis, Kartoffeln, Teiggerichte, Fischgerichte, Kalbsgerichte,
Huhngerichte.
Dessert: Obst, Torten und Kremgerichte.
Getränke: Flasche stilles Wasser 1,5 Liter 4,25 Dollar, ein Glas Bier 0,3 Liter 4,5 Dollar.

Hausriff:
El Ninjo - Wochenlage Überhitzung des Meerwassers über 30°C hat hier, wie überall auf den Malediven zugeschlagen und den größten Teil der Korallen absterben lassen. Um es mit meinen Worten zu beschreiben, das Hausriff sieht so ähnlich wie
das alte Rom nach ca. 2000 Jahren aus. Das positive ist, die Korallen erholen sich langsam und meiner Schätzung nach werden diese in ca. 50 Jahren wieder so wunderschön aussehen wie früher. Ich habe beim Schnorcheln Rochen, Schildkröten, Riffhaie und viele der üblichen tropischen Fische gesehen.

Kleine fliegende Tiere:
Die Insel hat eine üppige Vegetation (Bäume, Sträucher usw.) die von den Gärtnern mit viel Wasser schön grün gehalten wird.
Am Abend oder in der Nacht kann es kurz und heftig regnen. In den Tropen regnet es nun mal öfters als in Mitteleuropa. ;-) Die Stechmücken freut es, in den Pfützen finden sie ideale Brutplätze. Die Leitung der Insel bemüht sich ja redlich Abhilfe zu schaffen. Einmal am Tag um ca. 17 Uhr rennt ein Bediensteter mit schnellen Schritt alle Wege der Anlage ab. Er verspritzt dabei Gift, dieses sieht man durch eine weithin sichtbare und riechbare Wolke. Da er nur auf dem Weg läuft, werden die fliegenden Tierchen im Wald der Insel nicht belästigtet, sie können sich weiterhin gut vermehren.

Die Folgen:
Im offenen Badezimmer, im Bungalow oder am Strand finden kleine Stechmücken und Fliegen das Blut der Gäste als sehr schmackhaft. Die Stiche schwellen zwar nicht besonders an, jucken aber fürchterlich und heilen nur sehr schlecht bei dem tropischen Klima.

Gegenmaßnahmen:
Sich kräftig und zwar "3x am Tag", morgens, mittags und abends gut einschmieren bzw. einspritzen. Unser Verbrauch an AUTAN Flaschen war recht hoch, er lag bei ca. 3 Flaschen in 14 Tage.

Fazit:
Eine schöne, recht teuere aber ruhige Insel, wo man sich sehr gut Erholen kann, wenn man AUTAN dabei hat! (:-)

Rolf & Erika


Royal Island Dezember 2002

Auch wenn mein Reisebericht schon ein Jahr zurückliegt möchte ich trotzdem ein paar wichtige und selbstverständlich rein subjektive Standpunkte zu Royal Island darlegen. Meiner Meinung nach (und ich habe den Vergleich zu Baros) handelt es sich nämlich ganz und gar nicht um eine Trauminsel!

Meine Eindrücke und auch die meines Mannes lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Die Insel ist sehr groß und die Schönheit und das paradiesische, dass von der Insel Baros ausgeht fehlt völlig. Die Wege sind angelegt, alles ist Super Schicki und nicht wirklich leger.
     

  • Die Bungalows sind sehr groß und komfortabel. Halb offenes Bad, Badewanne, separate Dusche unter freien Himmel- da kann man wirklich nichts aussetzen, aber uns persönlich sind andere Dinge eben wichtiger.
     

  • Der Strand ist extrem ungepflegt, dafür stellenweise sehr breit. Der größte Teil der Bungalows schaut auf eine Mauer, die ich im Gegensatz zu Baros bei Ebbe als extrem störend und hässlich empfunden habe.
     

  • Das Restaurant, wir waren nur im Hauptrestaurant ist gefliest, hat in der Mitte einen Riesen Teich mit Korallenblöcken und armen Fischen, die sich über Ihren Aufenthalt in diesem sehr flachen Gemäuer nicht wirklich freuen- für uns ein trauriger Anblick! Das Essen ist von der Auswahl her riesig, mit separaten Sushi-Buffet und diversen warmen/ kalten Speise sowie Salatbuffet. Daran gibt es nichts auszusetzen, wer hier nichts findet, dem ist nicht zu helfen.
     

  • Das Personal war sehr unterschiedlich! Teilweise sehr höflich bis ziemlich unverschämt. Am Tag unserer Abreise wurden wir beispielsweise regelrecht aus dem Bungalow getrieben. Obwohl mein Mann noch unter der Dusche stand, wollte der Kofferträger mich einfach aus dem Bungalow schieben, worüber ich ziemlich fassungslos war. Beim Frühstück am Tag der Abreise wollten wir noch Wasser, obwohl mein Mann dies separat bezahlen wollte (Rechnung war bereits erledigt) lies der Restaurantkellner nicht mit sich reden und wir mussten durstig die Insel verlassen.
     

  • Das eigentlich üble an Royal war das Tauchen und das Hausriff. Die Tauchschule ist wirklich nur auf den ersten Blick okay. Was ich nun schildere ist wirklich passiert und auch nicht übertrieben. Beim Checkdive war am toten Hausriff heftigste Strömung. Alle mussten sich an Korallenblöcken festhalten um die Maske zu fluten. Nachdem diese einzigste Übung mehr schlecht als recht vollbracht war, paddelte der holländische Tauchlehrer wie von Sinnen los, schaute sich nicht ein einziges Mal um und war ratz fatz einfach aus unserem Blickfeld verschwunden. Zwei junge Engländer vor uns klatschten andauernd wie JO Jo´s auf den Korallen auf und hatten größte Probleme. Der Tauchlehrer war weg. Irgendwann kehrte er dann wohl um, kam auf uns zu und wir schwammen zurück- ich war fertig! Abgesehen davon ist das Hausriff so was von tot, selbst auf der Dom.Rep. habe ich mehr Fische gesehen. Im seichten Wasser gibt es beim schnorcheln schon einige Fische, am Riff selbst ist es dagegen wirklich grau und leer. Ich bin danach nicht mehr getaucht, da ich noch nicht sehr erfahren bin und mir es ehrlich zu gefährlich war. Mein Mann ist noch einmal mit dem Boot raus, erlebte aber wieder exakt dasselbe, so dass es auch ihm gereicht hat. Wir haben uns dann aufs Schnorcheln beschränkt.
     

  • Für die, die vielleicht darauf angewiesen sind bzw. die Insel aufgrund der "ärztlichen Betreuung" auswählen sei erwähnt, dass es diese auf der Insel nicht wirklich gibt! Es gibt eine Krankenstation mit einer Krankenschwester aus Sri Lanka die sehr schlecht Englisch versteht. Eine Familie mit 5 jährigen Kind, die Hilfe benötigte war darüber sehr verärgert.

So, das waren unsere Eindrücke. Nachdem ich Baros (2 mal) als Paradies auf Erden empfunden habe war Royal Island das Geld wirklich nicht wert! Wer keinen Vergleich zu einer anderen Insel hat wird vielleicht zufrieden sein, wir waren mega enttäuscht! Tauchern ist die Insel nicht zu empfehlen (Unerfahrenen schon gar nicht, aber vielleicht hat sich inzwischen was verändert)!

Wir fliegen demnächst nach Mirihi, viele Grüße Heike
 


 

Kurzbericht von Astrid & Thomas (Hochzeitreise Ende September 2002)

1) Essen: "hervorragend" besonders für eine Malediveninsel

2) Zimmer: Top Ausstattung

3) Insel: recht dichte Vegetation trotz der relativ vielen Zimmer

4) Service: Immer nett und freundlich. Angenehm (da wie sonst nicht üblich) auch Frauen im Service sind. Bei den von uns erlebten 50% Belegung etwas zu viel des Guten - aber 1000 mal besser als 100% Belegung !!!

5) Sauberkeit/Ungeziefer: alles in Ordnung

6) Strand: Auf einer Inselseite angeschütteter langer Schutzwall aus Steinen und Korallen

7) Fische beim Schnorcheln: viel und bunt

8) Fische beim Tauchen: Mantapoint bei Sonevafushi

9) AI: ausser der Minbar keine Wünsche offen. AI Zuzahlung nah am Einzelpreis.

10) kommen wir wieder ??? - Ach.... wenn s nicht so teuer wäre.

Resumee: Absolut beste Insel der LTI-Gruppe

 


 

Reisebericht Villa Hotel Royal Island 25.3.2003 – 9.4.2003

Bezüglich Inselbeschreibung ist den vorangegangenen Reiseberichten eigentlich nichts hinzuzufügen, wir haben es wie dort beschrieben vorgefunden (weitere Infos auf www.villahotels.com). Ich beschränke mich somit auf unsere persönlichen Eindrücke während unserem 14-Tägigen Aufenthalt. Vielleicht zur besseren Einordnung des Berichtes: wir sind ein Paar (Deutsche/Schweizer) um die 40, reisen gerne, oft und weit, manchmal auch beruflich.

Gebucht haben wir über L’Tur, Halbpension für 1'900 Euro pro Person, was sich im Vergleich mit anderen dann als ganz guter Preis herausstellte. Das Hotel wurde in der Kategorie „Luxus“ (Lokal: „Five Star plus Resort“) angepriesen, was eine gewisse Erwartungshaltung mit sich brachte. Der Flug Basel-Male mit der französischen Fluggesellschaft AERIS war OK, ein Charter eben, hart aber gerecht. Der Anschluss in Male klappte entgegen anderen Erfahrungen ausgezeichnet, wir genossen den kurzen Flug mit dem Wasserflugzeug.

Der Empfang im Hotel war professionell und speditiv. Der Einzel-Bungalow - für unseren Geschmack etwas dunkel - wird auch höheren Ansprüchen gerecht, Möblierung und Badezimmerausstattung sind neu- und hochwertig. Besonders angenehm empfanden wir das luftige Badezimmer, das trotz der halboffenen Bauweise fast kein Getier anzog. Die Bungalows liegen alle unter Bäumen direkt am Strand, also kein Stress wegen fehlender Meersicht. Strandtücher kann man zu Hause lassen und Streit um Liegestühle muss man auch nicht fürchten, da zu jedem Bungalow Liegen gehören. Soweit so gut. Ein Wermutstropfen waren leider die von der Kläranlage ausgehenden Gerüche, welche bei Windstille unseren Bungalow-Abschnitt eindeckten (oder etwas direkter ausgedrückt, es stank ab und zu ziemlich stark nach Scheisse). Wir erwogen einen Umzug, liessen es aber dann bleiben, da Wind aufkam und der Gestank bei uns nur noch sporadisch auftrat (dafür wahrscheinlich anderswo...).

In Bezug auf das Essen waren wir ein wenig enttäuscht, da mit Lob in den vorangegangenen Reiseberichten nicht gespart wurde. Qualitativ und quantitativ gab es in der Tat wenig zu bemängeln, aber so Spitze fanden wir es verglichen mit anderen Hotels dieser Preislage nicht. Schon deshalb nicht, da es nur Buffet gab (was sich nicht für alle Speisen eignet) und die Kellner zwar sehr nett waren, aber von gepflegtem Service keine Ahnung hatten. Wir empfanden es als nicht so gemütlich wenn einem der Teller unmittelbar nach dem letzten Bissen weggeräumt wurde, egal ob der Partner noch am Essen war oder nicht. So fühlte man sich immer etwas gehetzt und war ziemlich schnell fertig mit dem Essen. Etwas schade, da man eigentlich den ganzen Abend dafür Zeit hätte... Die Alternative im à-la-carte Restaurant zu essen überlegt man sich nach dem Studium der Speisekarte zweimal. Der Aufpreis zum Buffet läppert sich locker auf gegen 60 Euro pro Person zusammen.

Die Auslastung des Hotels lag um die 50% mit abnehmender Tendenz (Irak). Die Zusammensetzung der Gäste war vom Alter und von den Nationaliäten her gut gemischt und bestand – soweit wir das identifizieren konnten - aus Deutschen, Schweizern, Franzosen, Russen, Spaniern, Japanern und Oesterreichern. Die Atmosphäre war sehr ruhig, die Stimmung weder ausgelassen noch steif. Es gab Honeymooners und zwei, drei Familien mit Kindern. Beim Abendessen sah man vorwiegend lockere, dezente Kleidung (Ausnahmen bestätigen die Regel...).

Ein ganz besonderes Erlebnis war übrigens das „Private Picknick“. Man kann sich dabei für einen Tag auf einer einsamen Insel aussetzen lassen und dort ungestört Baden und Spass haben. Man ist ganz alleine!

Zusammenfassend: Es hat uns gefallen! Royal Island ist ein gepflegter und ruhiger Resort zum Ausspannen. Die Reisezeit war sehr gut, das Wetter heiss, es regnete in 14 Tagen nur einmal ganz kurz und die Sonne schien fast ununterbrochen. Zu bedenken: Es waren trotz Last Minute keine preisgünstigen Ferien, die Nebenkosten waren wirklich atemberaubend hoch und das liess einen ab und zu zögern etwas zu konsumieren. Aber die Malediven sind wirklich traumhaft schön. Und Exklusivität hat eben ihren Preis...

Lukas Rebmann & Karin Kastner (lukas.rebmann@bluemail.ch)


 

Wir waren vom 24.03. bis 09.04. auf Royal Island im Baa Atoll und es war wirklich der schönste Aufenthalt, den wir bislang auf den Malediven hatten. Wir sind das achte Mal auf den Malediven gewesen und waren zuvor auf Kuredu (war 1994 im Grenzbereich primitiv), Nachatscha Fushi (war schön), Laguna Beach Resort Vellassaru nahe Male (nicht so toll), Mirihi im Ari Ato9ll (2x - war also sehr schön, besonders die Tauchschule damals noch mit Barbara Corneli) und dann Athuruga im Ari Atoll (auch 2x - war also auch toll, insbesondere das Essen).

 Wir haben gehofft, von 2000 (das war unser letzter Aufenthalt auf Athuruga) bis dieses Jahr, also 2003 eine Verbesserung, bzw. Erholung der Unterwasserwelt verzeichnen zu können, es war aber nach unserem Eindruck eher das genaue Gegenteil der Fall.

 Von einem Hausriff kann auf Royal Island wirklich nicht mehr die Rede sein, da es sich hierbei lediglich um eine Ansammlung von Korallenschrott handelt. Auch an den Stegen waren noch nicht mal abends Fische zu sehen - lediglich einzelne Schwarzspitzenhaie haben ihre Runden gedreht - das war schon etwas ernüchternd, wir haben dann praktisch nicht mehr geschnorchelt, sondern nur noch getaucht.

Andere Gäste fanden das Schnocheln aber sehr schön, was für uns nicht ganz nachvollziehbar war.

 Die Insel ist ganz toll angelegt und bewachsen, es ist alles sehr grün, viele hohe Palmen, 3 rieseige BanjannTrees, das Zimmer und insbesondere das Bad ist einfach super und wir hatten praktisch keinerlei Ungeziefer ( 4 Ameisen während des gesamten Urlaubs im Bad).

 Das Essen war vom Frühstüch über das Mittagbuffet und das Abendbuffet immer klasse, wenn auch in Teilen für Menschen die keinen Knoblauch mögen nur eingeschränkt genießbar. Der Nachtisch war immer wieder Quelle von Begeisterungsstürmen.

 Die Leute, die uns bedient haben waren in allen Bereichen der Insel alle immer sehr nett.

 Die Tauchschule hatte zwar ein etwas befremdliches Prozedere hinsichtlich des Transportes der Tauchutensilien in schwarzen Taschen und es wurde auch nie vorher mitgeteilt wohin eigentlich die nächsten Tauchgänge gehen -  das ist sehr verbesserungsbedürftig.

Was die Sorgfalt anbelangt, mit der auf uns geachtet wurde unter Wasser, war aber alles sehr vorbildlich gehandhabt und das ist ja letztlich die Hauptsache.

Die Tauchguides kommen aus Japan, den Philippinen, den Niederlanden - also echt international und sind alle sehr nett, allerdings konnte nur einer der Guides etwas Deutsch. Insgesamt war die Zahl der tauchenden Gäste erstaunlich gering, es war eigentlich immer ein Boot ausreichend.

 Die Tauchplätze hatte ich mir spektakulärer vorgestellt, vor allen wegen der relativen Unberührtheit des Baa Atolls, aber das fast völlige Fehlen von Strömung hatte auch ein eingeschränktes Fischaufkommen zur Folge.

Mantas gab es gar keine( liegt an der Jahreszeit), dafür einen schönen Haiplatz mit bis zu 12 grauen Riffhaien verschiedener Größe.

 Das Spa Center und die hier angebotenen Massagen haben wir trotz der saftigen Preise sehr genossen und auch den Pool haben wir als echte Bereicherung empfunden, auch wenn ein Pool manchem als Absurdität erscheinen mag angesichts des traumhaften indischen Ozeans direkt neben dem Pool.

 Sieht man also von dem nicht existenten Hausriff ab, ist auf Royal Island alles wirklich super - die Getränkepreise fanden wir allerdings absurd hoch. (Kleines Soda 4,25USD Dose Bier aus der Minibar 6,50 USD Milkshake 6,50 USD Kleines Bier (4,50USD).

 Abschließend sei angemerkt, daß der Flug mit LTU eine einzige Zumutung gewesen ist. Die Sitzreihen sind menschenunwürdig eng gestaltet und das Essen war wirklich ein ungenießbarer Fraß. Wir werden in Zukunft unter allen Umständen vermeiden mit LTU zu fliegen. Wir haben von anderen Leuten auf der Insel gehört, daß die Anreise mit der Fluglinie Emirates sehr angenehm war - also menschliche Platzverhältnisse und gutes Essen.

 Wir werden unseren nächsten Urlaub mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder auf Royal Island verbringen - Anreise mit Emirates

 Peter & Sabine Motter

 

 

Royal Island 7. – 16. Dezember 2002

Vom 7. – 16. Dezember 2002 besuchten ich (zum achten Mal Malediven) und meine Frau Royal Island im Baa Atoll. Die Insel habe ich nach dem Studium zahlreicher Reiseberichte ausgewählt. Sie ist die jüngste und exklusivste Insel der Villa-Hotels-Gruppe und wurde erst 2001 eröffnet.

Anreise:

Von Zürich aus ging es mit einem sehr komfortablen Flug von Sri Lankan direkt nach Malé. Weil wir am Morgen recht früh ankamen, verstrich einige Zeit, bis unser Airtaxi startklar war. D.h. unser Gepäck war teilweise eingeladen (der Rest folgte mit einem späteren Flugzeug), wir waren eingestiegen, angeschnallt und warteten auf das nicht zu überhörende Dröhnen der Propeller. Nichts tat sich. Wir wurden geheissen nochmals auszusteigen und im Warteraum das Weitere abzuwarten. Schliesslich wurde alles in ein anderes Flugzeug umgeladen und wir erreichten nach 30 Minuten Royal Island. Der Pilot wünschte uns schöne Ferien, entschuldigte sich nochmals für die Verzögerung, meinte dann aber lakonisch, dieses Flugzeug wäre sowieso das Bessere gewesen!?

Die Plattform für das Airtaxi liegt unweit der Insel und in wenigen Minuten brachte uns ein Dhoni auf die Insel, wo wir vom Manager begrüsst wurden. Wir erhielten zur Erfrischung einen feuchten Waschlappen und einen Begrüssungsdrink. Dann wurden wir zu “unserer“ Villa geleitet, wo bereits ein Früchtekorb und eine leckere, kleine Torte auf uns wartete.

Insel:

Die Insel ist 800 x 220 Meter gross, also ziemlich oval und verfügt über 148 freistehende Bungalows und an der Nord- und Südspitze über je eine “Royal Suite“ mit separatem Wohn-/Schlafbereich, Bar und eigenem Pool. Auf Wasserbungalows “muss“ man verzichten. Die 148 Villen sind beinahe rund um die Insel verteilt aber doch ziemlich eng aneinander gereiht. Die üppige Vegetation, zu der bei der Erschliessung der Insel Sorge getragen wurde (es gibt unzähligen Kokospalmen sieben mächtige Banyan-Bäume), sorgt aber dafür, dass man sich nicht eingekesselt fühlt. Auch wird bei schwacher Belegung darauf geachtet, dass jeweils nur jeder zweite Bungalow belegt ist. Bis auf einen kurzen Abschnitt im Norden, wo die Erosion gehörig nagt, kann man die Insel am Sandstrand in einer halben Stunde umrunden. Auf der Westseite wurde durch eine vorgelagerte Aufschüttung eine grosse künstliche Lagune geschaffen. Dies sieht hässlich aus und ist in meinen Augen eine Sünde.

Die Infrastruktur und die komfortablen Unterkünfte der Mitarbeiter sind im Inselinnern errichtet worden. Alle Wege sind gepflästert, d.h. aus tönernen Verbundsteinen. Es gibt einen grossen Süsswasserpool mit abgegrenztem Kinderbecken, Tennisplätze, Squash, Fitnessraum, Aerobic, Badminton, Volleyball. Daneben gibt es ein Business-Center mit Internet-Plätzen, ein Juwelier, ein Souvenirshop und ein Fotolabor.

Unterkunft:

Die Villen wurden aus Holz auf Stelzen errichtet, sind grosszügig bemessen und geschmackvoll eingerichtet. Es fehlt an nichts: Klimaanlage, Deckenventilator, Minibar, Safe, Telefone, TV, Wasserkocher mit “Kaffeebar“, grosser Terrasse mit Sitzgelegenheit und grossem, offenen Bad mit Dusche, Badewanne und Bidet. Jede Villa verfügt über zwei Holzliegen (mit Auflagen) am Strand und es gibt auch eine Anzahl “Liegeschalen“ aus Kunststoff, die wohl für die Benützung im Wasser gerechnet sind. Schade fand ich das Fehlen einer Aussendusche. Zwar ist ein Wasserhahn vorhanden, wo man sich den Sand abspülen kann, aber richtig Entsalzen kann man sich nur im Bad, und dazu muss man quer durch den Bungalow.

Essen und Trinken:

Das Essen ist sehr reichhaltig und ausgezeichnet. Wir hatten Halbpension gebucht und das war völlig ausreichend. Zum Frühstück werden sogar frische Säfte gemixt und abends gibt es täglich Variationen von Fisch, Fleisch, Gemüse und Beilagen. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei. Besonders empfehlen möchte ich die Pastastation, wo Teigwaren in abwechselnden Arten frisch zubereitet werden.

Wir haben immer im Hauptrestaurant gegessen, wo man “seinen“ Tisch und Kellner für die ganze Urlaubsdauer zugewiesen bekommt. Es gibt auch noch ein à-la-Carte-Restaurant mit Schwergewicht asiatische Küche/Seafood, aber viel los war da nie.

Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es das Restaurant mit Main-Bar und Pool-Terrasse, das ebenfalls über eine vielfältige Karte verfügt.

Nachtschwärmer können sich im Fun-Pub amüsieren. Dort gibt es Disco, Karaoke, etc.

Aktivitäten:

Wir sind Taucher und haben vom grossen Angebot an Möglichkeiten eher wenig in Anspruch genommen. Zahlreiche Ausflüge stehen auf dem Programm. Sogar übernachten kann man auf einer unbewohnten Insel! Es werden Schnorchelausflüge organisiert. Im Wassersport-Center werden Katamarane, Surfbretter, Kanus etc. vermietet. Interessant ist die Royal-Tour, bei der man hinter die Kulissen respektive ins Inselinnere schauen kann. Man braucht sich wirklich nicht zu verstecken: Alles modern, ökologisch, grosszügig und blitzblank. Sogar ein Trainingscenter für die Angestellten ist vorhanden, wo die Doktrin des Managements (Guests are the Jewels of Royal Island) vermittelt wird. Das Personal ist dadurch (und vielleicht auch wegen den vielen Annehmlichkeiten, die es geniesst) ausnahmslos sehr freundlich und aufmerksam.

Spa:

Am liebsten hielten wir uns allerdings im Spa auf, das das grösste der Malediven sein soll. Neben Jacuzzi, Dampfbad und Sauna (geschlechtergetrennt) gibt es eine grosse Zahl geschlossener und offener “Behandlungsplätze“ für Paar- und Einzeltherapien. Je nach Behandlung sind dort nochmals Jacuzzi, Badewannen, Duschen usw. vorhanden. Das Angebot reicht von allen Arten von Massagen, Peelings, Body Scrubs, Aromabäder bis zur Haarpflege und Manicure/Pédicure. Entschliesst man sich beispielsweise für eine Massage hat man automatisch Zutritt zum ganzen Spa-Bereich, kann also frühzeitig erscheinen und erst einmal Dampfbad, Sauna und Jacuzzi benützen. Zum Schluss gibt es Tee in bezaubernder Gartenlandschaft mit plätscherndem Fluss. Unbedingt ausprobieren!

Tauchen/Schnorcheln/Schwimmen:

Trotz nur halb belegter Insel war die Tauchbasis der “Delphis-Diving-Centers“ gut frequentiert (Deutsche, Schweizer, Franzosen, Italiener, Russen, Briten, Belgier,...) und die Boote teilweise ausgebucht. Ein zweites Auswaschbecken und ein grösserer Trocknungsraum wünschte ich mir. Dann könnte man sein “Gerödel“ übersichtlich in Körbe versorgen und müsste nicht mit gummierten Säcken vorlieb nehmen. Ansonsten ist die Basis gut ausgestattet. Die Mannschaft besteht aus 3 bis 5 Tauchlehrern oder Guides. Das Equipment umfasst Seaquest-Jackets und Mares-Automaten. Getaucht wird mit 10 oder 12 lt. Stahlflaschen mit DIN und INT-Anschlüssen.

Nach dem Einchecken erhält man seinen “Bag“ (der einem aufs Boot getragen wird). Der Check- bzw. Orientierungstauchgang findet am westlichen Hausriff statt und dauert nur ein paar Minuten (nachher weiss man wieso), wird aber auch nicht in Rechnung gestellt. Die Bootsausfahrten erfolgen um 8.45 und 14.45 Uhr, Nachttauchgänge nach Bedarf. Dank der guten Lage und schnellen Dhonis sind attraktive Tauchplätze quasi vor der Haustüre bzw. in Kürze erreichbar. Getaucht wird in Gruppen, erfahrene Taucher dürfen alleine los. Es gibt keine Listen, in die man sich eintragen muss. Hat man schon getaucht, wird man am Schluss einfach gefragt, ob man schon weiss, wann man wieder tauchen will und entsprechend eingetragen. Überhaupt ist die Basis recht unbürokratisch organisiert und man legt Wert auf Individualität.

Schnorchler schauen sich am besten die Ostseite der Insel an und paddeln vom Steg linke Schulter gegen Norden. Dies ist der interessanteste Abschnitt.

Schwimmen muss man auf der Ostseite auch dort draussen, da die Lagune voll von Korallenstöcken ist. In der künstlichen Lagune auf der Westseite wiederum ist bei Ebbe das Wasser knapp. Achtung Sandflöhe! Also den Traumstrand kann Royal Island leider nicht bieten, das hat mich ein bisschen enttäuscht.

Abreise:

Da wir bereits vor 9 Uhr in Malé Richtung Colombo-Zürich starten sollten, war ich gespannt auf unseren Transfer. Um gut 4 Uhr wurden wir geweckt und eine Stunde später warteten wir in der “Lobby“ reisefertig. Da die Crew von tma auf der Insel übernachtet hatte, ging es bei der ersten Morgendämmerung dann via Soneva Fushi und Coco Palm Richtung Malé. Dort angekommen war die Landebahn für Fahrzeuge gesperrt. Nach einigem Warten erfuhren wir, dass der Sri Lankische Premierminister erwartet wurde! Es ging zunächst zurück zu tma, dann wieder vor zur Runway. Sri Lankan (unser Flieger) landete, wendete und parkte. Aus der Ferne sahen wir eine Empfangsdelegation, überall Polizei, Armee, Security und ein paar Fahnen am Strassenrand. Endlich konnten wir die Landebahn überqueren aber vor den Cargogebäuden war erneut Schluss. Die Delegation musste ja noch zum Hafen! Stau auf Hulule! Weder in der Luft noch am Boden oder zu Wasser irgendein Verkehr! Ein Flugcontainer wurde herbeigekarrt, 2 Schachteln und 2 kleine Köfferchen ausgeladen und bewacht von Militärbooten verladen. Weiter vorne verliessen ein paar Luxusjachten den Hafen. Endlich ging es wieder vorwärts. Massen von Menschen kamen uns entgegen. Wir zwischen Ehrengarde und Militärkapelle dazwischen. Als wir unser Gepäck geschnappt hatten, wurden wir schon erwartet mit den bestätigten Flugtickets und zur Gepäckkontrolle geschleust. Check-In bei Sri Lankan menschenleer (Final Call!), Bordkarte fassen, rauf zur Ausreise, runter zum Gate, rein in den Flieger und Take Off. Mit Duty Free wurde leider nichts mehr! Also so schnell war ich noch nie in einer Maschine - war noch ganz spannend und wir sind wenige Minuten verspätet losgeflogen, hatten in Colombo ebenfalls sofort den Weiterflug und kamen 35 Minuten zu früh in Zürich an!

Wermutstropfen:

Am Tag vor unserer Abreise sind praktisch sämtliche Preise kräftig erhöht worden. Hier ein paar Preisbeispiele, um unangenehmen Überraschungen vorzubeugen:

Wasser 1.5 lt $ 4.25

Softdrink $ 4.00

Milchshake $ 6.50

Cappuccino $ 4.75

offenes Bier $ 4.50

Jim Beam $ 6.25

Suppe $ 7.00

Hamburger mit Beilagen $ 12.00

Spaghetti Bolognaise $ 13.90

Auch die Ausflüge und das Spa waren bereits auf einem sehr hohen Preisniveau angesiedelt und sind noch teurer geworden. Fürs Tauchen sind pro Bootsfahrt $ 14.00 (Preis Inselmanagement) fällig, auch wenn man nur 5 Minuten fährt!

Fazit:

Repeaters gibt es aus uns nicht auf Royal Island. Zwar war’s ein schöner und toller Urlaub aber so wirklich einzigartig ist die Insel nicht - vielleicht mit Ausnahme der Preise!

 


 

Meine Frau und ich waren vom 05.11.02 bis zum 19.11.02 auf „Royal Island“ oder Horubadhoo im Baa Atoll.

Dorthin sind wir mit Qatar Airways geflogen. Der Hinflug ging von Frankfurt nach Doha, ca. 5 Stunden Aufenthalt und dann von Doha nach Male. Zurück dieselben Stationen in umgekehrter Reihenfolge, allerdings mit 14 Stunden Aufenthalt in Doha. Der Service von Qatar Airways war wirklich außergewöhnlich. An Bord war die Verpflegung und die Betreuung für Economy Class sehr gut. Aber das beste war der Service während des Aufenthalts in Doha. Beim Hinflug gab es Gutscheine für das Abendessen die im Flughafenrestaurant einzulösen waren. Die Mitarbeiter der Fluggesellschaft haben sich immer wieder bei uns erkundigt ob wir schon essen waren und ob alles in Ordnung wäre. Auf dem Rückflug war ein Hotelzimmer im Sofitel in Doha für uns organisiert und auch dort war für Mittagessen, Nachmittagskaffee und ein Abendessen gesorgt. Und das war wirklich gut. In Doha selbst bestehen erstklassige Möglichkeiten einzukaufen. Nach dem Inselurlaub wirklich eine nette Abwechslung. Wir waren im Doha City Center shoppen. Dieses ist selbst für verwöhnte europäische Verbraucher erstklassig. Alle Fahrten innerhalb der Stadt sind supergünstigst mit dem Taxi zu machen.

Ein nützlicher Link zu der Stadt: http://www.dohacity.com/index.asp .

Aber nun zur Insel:

Vom Flughafen in Male ist die Insel ca. 130Km entfernt. Der Transfer erfolgte bei uns mit einem Wasserflugzeug. Es dauerte ca. 30 Minuten. Bei der Ankunft wurden wir mit heißen Tüchern und einem Drink begrüßt. Der Hoteldirektor und einer seiner Mitarbeiter haben uns persönlich am Steg abgeholt. Nach dem Ausfüllen der Anmeldeunterlagen begleitete uns ein Mitarbeiter der Rezeption zu unserer Strandvilla. Hütte wäre untertrieben zu schreiben. Dort stand ein Obstkorb und ein kleine Torte (die schmeckte sogar meiner Frau, das soll schon was heißen!) zur Begrüßung bereit.
Das Gebäude war aus Holz und mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet. Leistungsfähiger Klimaanlage, Ventilator, Solaranlage auf dem Dach, Fernseher mit Sat-Anlage, Badezimmer vom Feinsten (mit obligatorischer Freiluftdusche), Terrasse zur Seeseite hin, Safe, Wasserkocher (mit Instantkaffee, Zucker und Pulvermilch) und täglich einer Wasserflasche (1,5 Liter). Das Bett war sehr groß und von angenehmer Härte.

Unseren Homeboy haben wir zweimal am Tag im Zimmer gesehen. Er hat morgens (meistens wenn wir frühstücken waren) und abends (immer während des Abendessens) das Zimmer gemacht. Insgesamt war die Villa dadurch in erstklassigem Zustand. Im Zimmer selbst haben wir keinerlei Viecher (auch keine Mücken) gehabt. Im Bad, bedingt durch die offene Bauweise, eine Kakerlacke, eine Strandkrabbe, einen Egel und ein paar Geckos. Aber dies lässt sich nicht vermeiden und hat den sehr guten Eindruck in keiner Weise beeinträchtigt. Dafür ist man halt in einem tropischen Paradies.

Die Villa stand zwischen üppigen Grünpflanzen ca. 10 Meter vom Wasser entfernt. Auf „unserer“ Inselseite war ein Wall aus Korallenblöcken zum Uferschutz aufgeschüttet. Dadurch ist eine Lagune entstanden in der Schwimmen sehr gut möglich war. In der Lagune selbst waren kleine Riffhaie (völlig harmlos) und verschiedene andere kleine Fische beheimatet. Einmal habe ich auch einen kleineren Rochen vorbeischwimmen sehen. Schnorcheln war dort nicht so prickelnd. Aber dafür auf der anderen Inselseite umso mehr. Die besten Schnorchelgebiete waren am Steg wo die Gäste ankommen. Das Aussenriff ist dort ca. 15 Meter vom Strand entfernt. Es gab verschiedene relativ gute Einstiegspunkte wo man nicht direkt mit dem Bauch über die Korallen schrammt. Die Fisch dort sind ziemlich reviertreu und lassen sich gut beobachten. Es gab einige ziemlich große Papageienfische in wirklich tollen Farben. Dann haben wir tausende anderer bunter Fische sehen können.

Kleiner Tip: Banane mit ins Wasser nehmen, aufmachen, festhalten und staunen!!!

Ach ja : Riffhaie gab es an der Stelle auch ein paar ( ca.5 schätze ich). Die waren auch größer als die in der Lagune und sahen wie richtige Haie aus. Aber die hatten vor mir genauso viel Respekt wie ich vor Ihnen. Also auch nichts gefährliches.

Bei einem Schnorcheltrip zu einer Nachbarinsel haben wir dann auch eine Meeresschildkröte und einen Manta gesehen. Insgesamt ist die Insel zum Schnorcheln sehr gut geeignet.

Zum Essen:

Die Küche war abwechslungsreich und für meine gehobenen Ansprüche in dieser Beziehung sehr gut.
Zum Frühstück gab es ein Büffet mit Obst, Müsli, Käse, Wurst, Pan Cakes, French toast, Süßgebäck, Toast, verschiedenen Marmeladen, Haferschleim, Obstsalat, Joghurt, Eiern in allen Variationen, Speck, Bohnen, usw.
Das Abendessen war wieder in Büffetform und ebenfalls erstklassig. Es gab jeden Abend Huhn, Fisch und Rind in den verschiedensten Zubereitungsvarianten. Zusätzlich sehr gutes Sushi und anderen rohen Fisch. Dann wurden Sonderaktionen mit gegrilltem Lamm, ganzen Fischen oder auch Nasi Goreng durchgeführt. Als Beilagen dazu gab es immer Reiß und oft Kartoffeln. Das Gemüse war nie zerkocht sondern immer knackig. An die Salat-, und Pastafans wurde auch gedacht.
Jeden Tag gab es auch „Eingeborenen“-Essen. Da ich ein Fan von Currys bin, war das immer mein erster Hauptgang. Der Koch, der mich bei der Auswahl des Essens beraten hat, kam aus Indien und hat sich immer gefreut wie ein Schneekönig wenn ich seine Currys vor all den anderen tollen Sachen bevorzugt habe.
Einer der Höhepunkte war sicherlich auch der Nachtisch. Trotz der drohenden Kalorien gab es keinen Weg daran vorbei. Torten mit Blätter-, oder Brandteig, Crepes, Mousse oder frisches Obst (die kleinen Bananen!!!) lockten verführerisch.

Wir hatten unseren festen Platz im Speisesaal und unser Kellner war stets sehr aufmerksam. Das galt übrigens für die gesamte Mannschaft dort.

Vielleicht noch was zu den Nebenkosten: Wie all meine Vorgänger kann auch ich nur sagen: Ziemlich hoch! Ein paar Preise: ein Bier (0,33) 3,50$, ein Milchshake 5$, ein Arrack 3,50$, Wein ab 22,50$ aufwärts, eine Flasche Wasser (0,5) 4$, eine Toblerone 3$, 12 Postkarten mit Briefmarken 19$.

Aber man gönnt sich ja sonst nix. Wenn man auch unbedingt auf eine 5-Sterne-Insel will muss man die höheren Nebenkosten eben in Kauf nehmen.

Bezahlt wurde übrigens erst bei der Abreise. Man hat während des Urlaubs nur Belege unterschrieben die dann am Ende gesammelt vorgelegt und addiert wurden.

Das Endergebnis dieses Berichts lautet für meine Frau und mich:
Es war ein Traumurlaub auf einer absoluten Trauminsel. Bilder können dem gesehenen niemals gerecht werden und die gewonnen Eindrücke werden unvergesslich bleiben. Und zum erstenmal in unserem Leben sagen wir beide: Da müssen wir unbedingt wieder hin.

Falls jemand noch weitere Infos haben möchte, jederzeit unter bernd_manz@t-online.de

 


 

Besuch auf Royal Island vom 12-27.09.2002

Nach Umbuchung wegen Überbelegung auf Holiday-Island (gleiche Hotel-Gruppe) kamen wir nach 3-stündiger Bootsfahrt (fürchterlich) auf Royal-Island an. Kurz gesagt, die Insel ist wirklich königlich, leider auch die Preise der Nebenkosten. Traumhafte Insel mit üppigem Bewuchs, tolle Bungalows und das beste Essen, was ich persönlich bisher in den Mund bekommen habe. Besucht mal die Küche, so sauber ist es in old Germany nur selten. Sehr freundlicher Personal, alle Sonderwünsche werden erfüllt. Besucht auf jeden Fall das Spa, traumhaft ist noch untertrieben. Infos für Taucher: Beste, ordentlichste und sauberste Basis die ich bisher gesehen habe. 2 nagelneue Bauerkompressoren, Stahlflaschen mit DIN und INT, Top -Leihequipment, nette Tauchlehrer, sehr hilfsbereite Guides und schöne Tauchplätze, die in 5 - 25 min mit dem Dhoni angefahren werden. DAN-Koffer, Funk, Süsswasser, an alles ist gedacht. Wären da nicht die hohen Nebenkosten für Getränke, hätte ich eigenlich nur Lob für diese schöne Insel, wo man wirklich in entspannter Atmosphäre richtig die Seele baumeln lassen kann.

Es lohnt sich!!

Christa u.Hilmar Langguth
 


 

Hallo zusammen

Wir waren vom 6.5. - 11.5.02 auf Royal Island in den Ferien. Eigentlich hatten wir Sun Island gebucht, da die Insel aber überbucht war, wurden wir kurz vor unserer Abreise nach Royal Island umgebucht. Wie wir nachher von unserer Reiseleiterin vor Ort erfahren haben konnten wir über die Umbuchung froh sein, da auf Sun Island nicht ganz das Inselfeeling rüberkomme und das Essen auch nicht so gut sei. Man muss noch anfügen, dass es unser erster Maledivenaufenthalt war.

Wir sind mit SriLankan Airlines nach Male geflogen. Der Flug war angenehm und wir waren zufrieden mit dem Essen. In Male mussten wir drei Stunden auf das Wasserflugzeug warten wegen schlechtem Wetter. Doch das Warten hatte sich gelohnt, den der Flug und die Aussicht waren herrlich!

Auf Royal Island angekommen erwartete uns ein kühler Drink und wir haben ein kleines Paradies vorgefunden! Die Bungalow sind sehr schön eingerichtet und verfügen über einen grossen Schlafraum mit Deckenventilator, ein halboffenes Badezimmer mit Badewanne und Aussendusche, eine Terasse mit zwei Stühlen und einem Tischchen. Zu jedem Bungalow stehen zwei bequeme Strandliegen zur Verfügung. Die Bungalows sind in das üppige Grün eingebettet und meistens vom Strand aus nicht zu sehen. Wir hatten den Bungalow Nr. 224 und waren sehr zufrieden, da auch ein sehr schöner Strandabschnitt an diesem Teil der Insel war und immer ein leichter Wind ging. Die Bungalow werden zweimal täglich gereinigt, sie sind also sehr sauber. Der Roomboy war immer sehr nett und wir hätten ihn am liebsten mit Nachhause genommen ;-)

Wir hatten Halbpension. Zum Frühstück hatte es immer frische Früchte, verschiedene Müesli, Pfannkuchen, Säfte, versch. Brot und einige warme Speisen. Für uns hat das vollkommen gereicht und es hat uns immer gut geschmeckt. Zum Abendessen gab es immer ca. 6 verschiedene Salate, Aufschnitt, Brot, Sushi und roher Fisch, ca. 4 verschiedene Hauptspeisen (Fisch und Fleisch) und 4 verschiedene Beilagen. Es hatte immer frische Früchte und etwa 4 verschiedene Dessert. Uns hat das Essen sehr gut geschmeckt und es gab nie etwas das ungenießbar gewesen wäre!

Das Restaurant war schön eingerichtet; in der Mitte hat es ein grosses Becken mit verschiedenen Fischen und Lobstern. Man hatte jeden Abend den gleichen Tisch und unser Kellner war immer sehr höflich und zuvorkommend! Man hätte gegen Aufpreis im A la carte-Restaurant essen können, da uns aber das Essen am Buffet so gut geschmeckt hat, haben wir einmal bei einem Spaziergang um die Insel etwas im A la Carte-Restaurant getrunken.

Die Bar ist 24h offen und wir sind am Abend oft noch auf einen Schlummertrunk vorbeigegangen. Eine Poolbar gibt es ebenfalls, wir haben aber immer im Meer gebadet und können deshalb nichts darüber berichten. Es gibt ebenfalls noch ein FunPub, in dem es Karaokeabende, etc gibt. Zudem kann man Tennis, Squash, Tischtennis, Volleyball spielen, es gibt einen Fitnessraum und ebenfalls ein Massagestudio. Wir haben aber von allem keinen Gebrauch gemacht. Viele dieser Dinge kann man gratis machen.

Man braucht etwa 20min für einen Spaziergang um die Insel. Die Insel ist üppig bewachsen und spendet einem so immer etwas Schatten. Von den Mücken haben wir nichts gemerkt, obwohl wir kein Insektenschutzmittel aufgetragen haben. Da wir noch nie auf einer anderen Insel in den Malediven waren können wir keine Vergleiche ziehen. Das Schnorcheln hat uns super gefallen, aber ich denke, dass das einfach bei einem Maledivenurlaub dazugehört, besonders wenn man noch nie auf den Malediven war.

Uns hat es auf Royal Island jedenfalls sehr gut gefallen und wir werden sicher wieder auf diese Insel in die Ferien fahren. Wir können sie nur empfehlen!

Homepage: http://www.villa-hotels.de/

Liebe Grüsse

Nicole & Fabian

 


 

Wir waren vom 02.03.2002 bis 23.03.2002 auf der noch relativ neuen und wohl auch noch nicht sehr bekannten Insel (Reiseberichte sind noch eine Rarität) Royal Island.

Die Insel ist in den Reiseprospekten als 5-Sterne-Resort gekennzeichnet, insofern darf man also schon eine höhere Erwartungshaltung haben. Vorweg: Es war ein supertoller Urlaub, auch wenn hier und da der fünfte Stern vielleicht etwas übertrieben ist.

Vegetation und Lage der Bungalows
Die Insel ist schön, sehr schön bewachsen. Es gibt viele zum Teil sehr hohe Bäume und Palmen. Alle Bungalows sind geradezu umwuchert, vom Strand aus kann man die Bungalows kaum erkennen. Das auch zwischen den Bungalows viele Sträucher stehen, ist sicher gut so, denn die Bungalows standen für unseren Geschmack etwas zu eng beieinander. Wenn statt 150 Bungalows es nur 120 gewesen wären, hätte das einem 5-Sterne-Ambiente sicher gutgetan. Wir hatten zudem das Glück, dass die Insel nur zu etwa 1/3 belegt war, so war Platz in Hülle und Fülle vorhanden.

Die üppige Vegetation hatte nur einen Nachteil: Mücken! An zwei Abenden wurden wir heftigst gestochen. Die kleinen Tiere nehmen nun mal keine Rücksicht darauf, ob es dem Europäer passt oder nicht. Und die ganze Insel mit Gift besprühen (wie schon auf anderen Inseln erlebt), ist erstens nicht gerade umweltfreundlich und zweitens wohl bei dieser Inselgröße zwecklos. Es wurde zwar ab und zu gesprüht, das Ergebnis war aber gleich null. Also: Mückenschutz nicht vergessen.   

Die Bungalows selbst bieten einen guten Standard, haben das gewohnte halboffene Bad, mit einem Waschbecken, Badewanne und Dusche, einen kleinen Flur mit Wasserkocher und Bar und dem ausreichend großen Schlafraum. Davor ist eine schöne Veranda, mit Tisch und zwei Stühlen, und selbstverständlich stehen für jeden Bungalow zwei schöne Liegen mit bequemen Auflagen zur Verfügung. Alle Hölzer natürlich aus feinstem Teakkolz. Auch wenn hier der 5. Stern vielleicht nicht ganz angemessen ist, so hat man doch alles, was das Herz so braucht, schließlich hält man sich im Bungalow doch wohl nur nachts auf.

Die Anlage bietet außerdem auch einen Swimmingpool, mit Whirlpoolecke, sehr schön vor der Bar eingelassen. Obwohl wir eigentlich keine Freunde von Swimmingpools auf den Malediven sind (das Meer ist doch viel schöner zum schwimmen), müssen wir eingestehen, dass wir uns doch immer wieder auch dort einmal aufgehalten haben. Es ist einfach sehr gemütlich, und der gesamte Poolbereich wirkt gediegen und komfortabel.

Essen:
Hier muss man unterscheiden zwischen Frühstück und Abendessen. Das Frühstück ist sicher o.k., wenngleich auch nicht üppig. Hier hatten wir auf 4-Sterne-Inseln schon mehr Auswahl. Es gibt aber immer frisches Obst, zumeist Ananas, Mango, Orangen, manchmal Äpfel (wer's mag). zwei Sorten Säfte (nicht frisch gepresst), eine Sorte Käse, abgepackte Marmelade und Honig, Eier in allen Variationen, Pfannkuchen, Müsli oder Cornflakes, und einige warme Speisen. Nicht viel Auswahl, aber man kann alles gut essen.
Wirklich ausgezeichnet empfanden wir dagegen war das Abendessen. Zwar war auch hier die Auswahl nicht riesig (vielleicht, weil so wenig Gäste anwesend waren), aber die Qualität hat uns wirklich überrascht, nach dem Motto klein aber fein. Nicht viel Salate, aber täglich in neuen Variationen, gleiches gilt für Fisch oder Fleisch und für sonstige Beilagen. Es gab viel Fisch, immer sehr lecker, und es gab sogar täglich Sushi, ein wahrer Genuss, täglich aufs neue. Auch mit Currygewürzen wurde viel gemacht, die ganze Küche hatte etwas fernöstlichen Charakter.

Wir waren drei volle Wochen da, und sind bis zum letzten Tag allabendlich mit Freude zum Essen gegangen. Die Bedienung ist perfekt und superfreundlich. Und wenn dann der Chefkoch persönlich vorbeikommt, und uns anbietet, auch ausgefallene Wünsche individuell zu erfüllen, soweit möglich, na bitte: hier sind die 5 Sterne verdient.

Das Restaurant ist ebenfalls sehr ansprechend eingerichtet. In der Mitte ist ein riesiges offenes Aquarium, gefüllt mit Lobstern und einigen Fischen. Um das Becken gruppieren sich die Tische. Nach außen hin können und werden alle Türen aufgeklappt, so dass man das Gefühl hat, im Freien zu sitzen. Manchmal wurde auch direkt unter freiem Himmel gedeckt, entweder am Pool oder vor dem Restaurant am Strand.

Sonstige Einrichtungen:
Es gibt ein SPA-Center, zwei gute Tennisplätze, einen Squashcourt, ein Fitness-Studio. Alles gut im Schuß, das Personal auch hier immer freundlich und höflich. Allerdings: SPA ist zwar toll, kostet aber so um die 50 Dollar die Behandlung.
Außerdem gibt es eine schöne Bar am Pool und auf der Westseite ein zweites Restaurant.  

Strand/Wasser:
Die Insel hat einen umlaufenden Strand, der zum Teil auch recht breit ist. An der Westseite ist eine Art Lagune, in der man bei Flut sehr gut, bei Ebbe auch noch einigermaßen schwimmen kann. Aber auch an vielen anderen Stellen ist Schwimmen möglich, bei Flut sowieso überall.

Auch das vorgelagerte Hausriff ist um die ganze Insel umlaufend. Auch wenn es der Natur schadet, hier haben wir aber doch künstliche Einstiege vermisst. Bei Flut kommt man überall gut durch, bei Ebbe kommt man nur an bestimmten Stellen heraus, und dann war es manchmal ein Problem, wieder hereinzukommen, selbst wenn der Bauch "heftigst" eingezogen wurde.

Riff/Schnorcheln/Tauchen
Zum Riff selbst ist nicht viel zu sagen, el Ninjo hat seine Spuren auch hier hinterlassen. Man sieht zwar, wie sich alles erholt, viele kleine Korallen oder Korallenspitzen, auch vollständig ausgewachsene Anemonen kann man wieder bewundern. Überwiegend gleichen aber viele Flächen nach wie vor einer Mondlandschaft, echt jammerschade. Das Riff braucht bestimmt noch 10 Jahre, bis es an alte Zeiten vielleicht wieder anknüpfen kann.

Fische gab es dagegen genug, wobei wir kaum Großfische gesehen haben. Aber Schildkröten, ab und zu einen Adlerrochen oder eine Muräne, Octopusse, und kleinere Schwarzspitzen-Riffhaie, alles da. Von Tauchen kann ich leider nichts berichten, da wir nur schnorcheln. 

Insgesamt hat es uns gut gefallen. Auch wenn wir gesamthaft statt 5 Sterne nur die Kategorie zwischen 4 und 5 vergeben würde, so hat die Insel schon ein gewisses Etwas, ganz ohne Frage. Auch die Atmosphäre ist noch "südseehaft", mit viel Ruhe (im Gegensatz zu manch anderen lärmenden Inseln). 

Wir haben uns sehr sehr wohl gefühlt. Es ist alles ruhig und gediegen, perfekter Service allüberall, hier kann man die Seele baumeln lassen und sich wohlfühlen.

Brigitte und Jürgen