Robinson Club Maldives Reiseberichte

Robinson Club Maldives 31.7. bis 7.8.2010

Als langjährige Maledivenurlauber sowie als Robinsonstammgäste haben wir immer gesagt, auf den Malediven brauchen wir keinen Cluburlaub. Jetzt waren wir aber doch neugierig.
Der An/Abreisevorgang hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Bei Ankunft in Male erwartet einen bereits ein Robinsonmitarbeiter und führt einen zur Lounge des Domestic Terminals, das Einchecken für den Weiterflug wird übernommen. Nach bei uns ca einstündiger Wartezeit, während der wir kostenfrei Speisen und Getränke zu uns nehmen konnten, ging es dann weiter mit einem knapp einstündigen Inlandsflug, wo wir nach Ankunft wieder von einem Robinsonmitarbeiter in Empfang genommen wurden und zum bereits wartenden Boot gebracht wurden, welches uns in ca. 30 minütiger Fahrt zur Clubinsel brachte. Bei der Abreise dann entsprechend (Zugangsberechtigung für die Wartelounge am International Terminal in Male), nur mit mehr Wartezeiten. Soweit also alles gut organisiert, aber die Sache zieht sich halt doch mehr in die Länge, als wenn man in Male ins Speedboot oder Wasserflugzeug hüpft und binnen kurzem auf der Insel ist.

Positiv war die in vielen anderen Clubs nicht mehr so praktizierte Begrüßung bei der Ankunft, das Engagement bei der Behebung von kleineren Mängeln (die bei etwas Umsicht hätten allerdings gar nicht erst auftreten müssen) und insbesondere die Leistung des Küchenteams, das hatten wir in dieser Qualität noch nicht auf den Malediven. Das Servicepersonal war stets engagiert und freundlich, hier gab es weder in Bar noch Restaurant etwas auszusetzen. Zum Spa kann ich nichts sagen, die Wassersportbasis wurde kaum und von uns überhaupt nicht frequentiert. Es wurden einige Kurse wie Aerobic eher für Untrainierte / Einsteiger angeboten. Entsprechend dem "Feelgood-Konzept" hält sich das übrige Angebot bis auf Beachvolleyball und geführtes Schnorcheln in engen Grenzen.

Das Team der Tauchbasis war stets freundlich und hilfsbereit. Schön war, daß man sich wirklich nicht um seine Sachen kümmern musste, weder vor noch nach dem Tauchgang. Die Tauchspots zumindest in der näheren Umgebung (Innenatoll) sind wie das Hausriff (hier leider noch recht viel Baumüll unter Wasser) schön bewachsen, aber relativ fischarm.

Unser Beachbungalow war gut ausgestattet mit allem was man so braucht incl. Fön,Safe,gute Klimanlage, Espressomaschine und Kühlschrank und einigem, was man eher nicht braucht (Flachbildfernseher mit Soundanlage), das halboffene Bad verfügte über eine geschlossene und eine offene Dusche, Toilettenkabine, zwei Waschbecken sowie eine Whirlpoolbadewanne. Zweimal täglich kam der Roomboy, reinigte das Zimmer und brachte einmal täglich frische Beachhandtücher. Das Zimmer wurde ordentlich gereinigt, die Reinigung des Badezimmers kann man in unserem Fall bestenfalls als rustikal bis im Fall der Außendusche als nicht existent bezeichnen, das war dann Ende der Woche schon eklig. Speziell unser Bungalow war so zugewachsen, daß man keinen Blick aufs Meer hatte, wie man es bei einem Beachbungalow eigentlich erwartet.
Der Pool verfügte über eine witterungsbedingt nur selten geöffnete Bar im Wasser, war schön groß und sauber. Die Holzplanken rund um den Pool sind bereits sehr verwittert und stellen eine Gefahr für Urlauberfüße dar. Das Problem ist aber im Club bekannt und wird demnächst behoben.

Abends gibts an der Sundownerbar bei Musik die Möglichkeit, den Sonnenuntergang zu bewundern.
Abends nach dem Essen gab es eigentlich immer ein Event, von der Liveband bis zur Filmvorführung, das ganze aber erfreulicherweise ohne großes HalliGalli, Animation, Clubtanz und ähnliches.
Kinder und Jugendliches gab es kaum, auch keinen Robiclub o.ä., das Konzept der Insel ist ja auch nicht auf Minderjährige ausgelegt.

Mein Fazit : Der Robinson Club Maldives ist ein wunderschönes Urlaubsziel mit wenigen Mängeln, welches sich m.E. als weniger geeignet für den Vieltaucher und den sportlich sehr engagierten Gast darstellt, sich aber perfekt dafür eignet, einfach mal eine Zeit die Füße hochzulegen und die Seele baumeln zu lassen. Ob man dafür aber die relativ umständliche Anreise, das mäßige (wenn auch sehr nahe) Hausriff  sowie den doch hohen Preis in Kauf nimmt, muß jeder selbst entscheiden.

Axel und Familie

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Robinson Club Maldives 27.02.10 bis 10.03.10

Vorweg muss ich sagen, dass dies unser erster Malediven Urlaub war. Sicherlich aber nicht der letzte! ;) Einleitend muss man über den Club denke ich nicht mehr viel sagen, deshalb gleich zu unserem Bericht:

Anreise:
Wie schon von den anderen Berichtenden beschrieben gestaltet sich die Anreise etwas mühsam. Wir sind mit der Condor in der Premium Economy Class (sehr zu empfehlen für die größeren unter uns – ich mit meinen 1,97 hatte keinerlei Platzprobleme) von Frankfurt nach Male geflogen und wurden dort von einer netten Mitarbeiterin des RC in Empfang genommen. Sie übernahm unser Gepäck und brachte uns in die Lounge. Um uns die Wartezeit auf den Weiterflug zu verkürzen gab es das Angebot einer kleinen Führung durch Male. Da wir aber schlicht und ergreifend die falschen Klamotten für diese Temperaturen anhatten, bevorzugten wir den Verbleib in der Lounge.
Nach ca. 3 Stunden ging es dann weiter nach Khadheedoo (ca. 45-50 Minuten) und von dort aus recht zügig über einen Speedboot-Transfer zur Insel. Wir waren im Paradies angekommen.

Bungalow:
Wir hatten einen Gartenbungalow in guter Lage (Nähe zur Rezeption und weit weg vom Generator). Wie schon von anderen beschrieben sind die Bungalows sehr groß mit schönem, offenem Bad. Zwei kleine Kritikpunkte hatten wir hierbei:
1. Ist es ziemlich dunkel in den Gartenbungalows
2. Sieht man dem Bad leider an, dass es keine komplett neu errichtete Anlage ist. Nicht, dass das Bad jetzt total alt ausgesehen hätte, aber man merkt einfach, dass es nicht taufrisch ist.
Die Klimaanlage funktionierte einwandfrei und verschaffte uns auch nach dem aufstehen innerhalb kürzester Zeit eine angenehme Abkühlung (über Nacht ließen wir sie nie laufen)

Strand:
Ja, was soll man dazu sagen?!? Einfach traumhaft. Sowas hatten wir noch nie erlebt, aber klar, war ja auch unser erster Aufenthalt in so einem Paradies. Liegemöglichkeiten gab es in unseren Augen mehr als genügend und man hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass man sich in einem ausgebuchten Hotel befindet ;)

Riff:
Hierzu können wir als komplette Neulinge nicht viel sagen. Das einzige, was uns hierzu einfällt ist, dass wir nun mit dem Schnorcheln „angefixt“ sind und das in Zukunft bestimmt noch öfter in unsere Urlaubsplanung einfließen wird.

Gastronomie:
Das eigentliche Highlight des Clubs. Wir sind recht verwöhnte Gaumen, aber was hier aufgefahren wurde hat auch uns eindeutig überzeugt. Sehr gute Qualität der Speisen, immer lecker abgeschmeckt und abwechslungsreich obendrein. Das Spezialitätenrestaurant „Das Edel“ muss man hier gar nicht aufsuchen, da schon im Hauptrestaurant 1 A gekocht wird.

Personal:
Super freundlich und in unseren Augen wirkte das auch zu keinem Moment aufgesetzt. Was hier an Service geleistet wird sucht seinesgleichen (so einen Service haben wir noch nicht einmal in deutlich teureren Hotels erlebt und wenn, dann nur über die Versorgung mit großzügigen Trinkgeldern). Hier verdient sich echt jeder der Angestellten sein Trinkgeld!

Abreise:
Der schlechteste Punkt unserer Reise. Aber nicht, weil irgendwas nicht gepasst hätte, sondern vielmehr, weil wir eben aus dem Paradies wegmussten.

Fazit:
Alles richtig gemacht mit der Buchung. Wenn jetzt noch der Transfer zur Insel verbessert wird, sprich die Wartezeiten verkürzt, dann ist alles wunderbar. Wir kommen bestimmt wieder.

Silke & Jens

Robinson Club Maledives 07.03. bis 14.03.2010

Alles können – nichts müssen => bei bestem Service im Robinson Club Maledives

In dem erst Dezember 2009 neu eröffneten Ressort ist seitens Robinson eine optimale Umsetzung des Robinson-Konzeptes mit den Erwartungen und Ansprüchen eines Malediven-Urlaubers gelungen. In sehr freundlicher und serviceorientierter Atmosphäre seitens des Personals konnten wir den Urlaub relaxt, sportiv, ruhig, niveauvoll und exclusiv erleben. Das Essen war hervorragend, die Themenabende (Lying Dinner (Neu), Feelgood-Day, etc.) haben die sehr angenehme Atmosphäre unseres Aufenthaltes auf sehr angenehme Art begleitet bzw. unterstrichen. Wir haben schon diverse Urlaube seit 2003 auf den Malediven verbracht und können vergleichen. Unseres Erachtens stimmt hier das Preis-Leistungsverhältnis und die persönliche namentliche Begrüßung am Jetty „…willkommen im Paradies…“wird uns noch lange an den Aufenthalt mit einem verträumten lächeln zurückdenken lassen.

Anreise
Nach unserer vorherigen Bootssafari waren wir am 07.03.2010 bereits früher am Flughafen Hulule als vorher angekündigt. Wir waren gebucht für den 55- minütigen Inlandsflug Hulule Airport – Kaadedhdhoo Airport im Gaafu Alif Atoll um 13.20 Uhr. Wir haben einen Robinson-Mitarbeiter bezüglich des Weiterfluges angesprochen und gefragt, ob es möglich wäre, schon um 10.20 Uhr zu fliegen. Der Mitarbeiter brachte uns zur klimatisierten Lounge und bat uns dort zu warten. Nach einer Weile kam er und teilte uns mit, daß er uns auf den früheren Flug umbuchen konnte, wir würden dann abgeholt und das Schnellboot zur Robinson-Insel hat er auch organisiert. Was wir nicht wussten, dass wir für diesen Flug nun die einzigen Robinson-Gäste waren, der Flieger ansonsten ausgebucht war und noch 10 Personen auf einer Warteliste standen.

In Kaadedhdhoo- Airport ca. 11.15 angekommen, wurden wir wiederum von einem Robin zuvorkommend empfangen und nach kurzem Weg wurden wir nach anlegen der Schwimmwesten mit dem Schnellboot zur Insel gebracht. Wir erwähnen diesen Ablauf, weil ein solcher Service nicht unbedingt selbstverständlich ist. Wir hatten aus den Gesprächen mit den Robins das Gefühl, das diese ein echtes Interesse daran hatten, dass Sie uns mit unserem Wunsch auf einen früheren Abflugtermin glücklich und zufrieden machen könnten.

Insel und Hausriff
Die Insel liegt mitten im Atoll, mit einer türkisgrünen Lagune. Der Weg bei der Ankunft über den Jetty bei der Luft, den Farben und den Temperaturen verursacht unverzüglich ein Feeling von Urlaub und Traum,- und der Alltag rückt in Sekundenbruchteilen in eine Weite Ferne, die auch ehrlich gesagt recht lange in der Ferne bleiben sollte………….
Zur Ausstattung und den Möglichkeiten aktiv zu sein, haben wir dies weiter unten ausgeführt. Die Insel ist in ca. 15 Minuten zu umrunden. Das sehr nahe Hausriff ist für Schnorchler gut geeignet. Die Einstiege/ Ausstiege sind markiert mit schwarzen Stangen. Bei Niedrigwasser ist es etwas schwieriger übers Riffdach zu kommen, bzw. sollte man dabei vorsichtig sein , die Korallen bzw. sich selbst nicht zu verletzten. Man kommt dann am besten über die Landzunge bei den Wasserbungalows/ Sundowncorner an die Riffkante. Die Korallen haben scheinbar durch den El Ninjo hier im Süden der Malediven nicht so stark gelitten wie im Norden. Die Korallenwelt ist sehr schön und unseres Erachtens intakt. Vielleicht wurde auch durch die Tiefe von bis zu 80 Metern innerhalb des Atolls seinerzeit das Wasser nicht so stark erhitzt. Wir haben allerdings nicht so sehr viele Fische/ Großfische in der Woche gesehen, - liegt vielleicht aber auch daran, dass die Insel in der Mitte des Atolls relativ weit vom Außenriff entfernt ist. Nichts desto trotz hatten wir einen Schwarzspitzenriffhai, einen großen Napoleon, einen großen Igelfisch, eine Muräne, 2 mal einen Adlerrochen und einen
(!?!=>ist eigentlich im Schwarm) Fledermausfisch gesehen. Von der Schildkröte wurde uns berichtet.
Es werden auch Schnorchelsafaris vom Hotel angeboten.
Wir hatten übrigens auch den Eindruck, das seitens des Robinson Clubs viel auf den Erhalt der Natur/Umwelt/ Unterwasserwelt wert gelegt wird.

Sundowncorner
Wir haben es fast zum Ritual werden lassen, am Abend um ca. 18.20 den Sonnenuntergang in seinen vielen Facetten bei einem Cocktail an der Sunddown-Bar zu erleben (mal schafft die Sonne es im Meer unterzugehen, mal in den Wolken, mal sieht man das Farbspiel am Himmel in den Wolken). Man sitzt an der Bar, im Sand, auf den Sitzsäcken oder im Strandkorb. Die Flughunde fliegen gen Insel über einem… Es klingt zwar kitschig bzw. romantisch, aber es war richtig schön.

Service
Überall auf der Insel, empfanden wir eine ausgesprochen angenehme Atmosphäre, freundliches, jederzeit grüßendes Personal (alle,Leitung, Kellner, Gärtner,etc) und aktive und unaufdringliche Aufmerksamkeit und Interesse am Wohlbefinden der Gäste. Den bis zu 200 Hotelgästen auf der Insel steht in der Regel die gleiche Anzahl an Personal gegenüber .Vielleicht hatten wir auch bei unserem Aufenthalt das Glück, dass dieses Verhältnis sich zugunsten der Gäste wesentlich verbesserte. Da am ca. 14.03 ein Ärztekongress mit ca. 180 Teilnehmern stattfinden sollte mußte ausnahmsweise die Gästezahl in unserer Woche auf 86 bzw. letztlich 60 Gäste „heruntergefahren“ werden.
Die Themenabende, Sportangebote waren insgesamt qualitativ sehr gut.
Animation gab es keine,- geboten wurde aber sehr viel, unter dem Motto „…man kann wenn man will, muß aber nie…“.
Abends lag neben dem kleinen Stück Schokolade auf dem Kopfkissen der NEWS ISLAND Observer mit den Sportangeboten, Infos, Themenabend und den gastronomischen Highlights des nächsten Tages.
Es gab auch eine Ärztin auf der Insel mit guter medizinischer Ausstattung und wie wir hörten auch guter Kompetenz.
Man war jederzeit offen für Anregungen, und konstruktive Kritik. So saß an einem Abend der Front Desk Officer mit an unserem Tisch und erkundigte sich aufgeschlossen, was seitens des Personals und bezüglich der Insel man tun könne „…um den Aufenthalt der Gäste zu verbessern…“

Gastronomie
Ohne Worte !!!
Sehr wertig und frisch zubereitet, -in auch kleineren Portionen, so dass man in mehreren Gängen die Vielfalt genießen konnte. Die Vielfalt vom Frühstück über Mittag bis Abend war so groß, dass eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein müsste. Die Präsentation der Speisen war ausgesprochen anregend, die Nachspeisen „verführerisch“. Im Hauptrestaurant gab es kleinere aber auch größere Tische ( wie wir es auch bei Robinson kennen), so das der Kontakt mit anderen Gästen leichter zustande kommen kann.

Sport und Unterhaltung
Mit Wellfit-SPA , Fittnessraum, Wellfit-Angebote (Aqua-Fit, Step-Fatburner, Pilates, Yoga, Stretch und Relax, etc.) wurde eine breite Palette angeboten bis hin zu Sauna und Pool mit Poolbar im Wasser, was aus unserer Sicht auf den Malediven allerdings entbehrlich wäre. Sonnenbetten und „Kuschemuschel“, Maleratelier bei Evi (unbedingt einmal ausprobieren !)

Zimmer
Wir hatten eine Gartenvilla, die mit ihren 67 qm ausgesprochen großzügig ausgestattet war. Wir könnten nicht sagen, was uns gefehlt hätte: halboffenes Bad mit Außen und Innendusche, Badewanne mit Düsen, Fön, geräumiger Kleiderschrank mit Safe, Zusatzcouch mit vielen Kissen, große Terrasse mit Stühlen und Tisch, Flachbildfernseher mit HDMI-Anschluß, DVD- Recorder mit USB - Anschluß und Zusatz Musikboxen, Kostenloser Internet-Zugang und kostenlose Leihmöglichkeit für ein WEB-Book, nach Grad zu justierende Klimaanlage und Ventilator sowie ein Senseo-Wasserkocher mit täglich frisch aufgefüllten Pads.

Am 14.03.2010 mußten wir in aller Frühe leider unsere Rückreise wieder antreten. An der Rezeption gab es Kaffee, Obst und Croissants, was unseres Erachtens allemal ausreichend war.

Vom Schnellboot haben wir die Insel am Horizont schwinden sehen, aber die Erinnerung an diese schöne Woche wird uns erhalten bleiben. Es ist nicht auszuschließen, dass wir die Erinnerung live auffrischen werden.

Wir wünschen allen, die diesen Bericht lesen, einen tollen Aufenthalt im Robinson Club Maledives. Wenn Ihr Fragen habt oder einfach Lust habt Euch mit uns auszutauschen könnt Ihr uns unter Mail-Adresse lebensstil at t-online.de erreichen.

Roland und Anja

Robinson Club Maldives 21.-31.01.10

Vorherige MALEDIVEN Erfahrung: Mirihi 2005, Medhufushi 2009

Also leider können wir uns unseren Vorgängern nicht so wirklich in der Begeisterung anschließen...........

Wer den Robinson Club bucht, muss genau wissen, auf was ER oder SIE sich einlässt. Eine romantische Pärcheninsel ist das nicht.....aber dazu später mehr!

Anreise durch x-maliges umsteigen und hoch/runter, eher beschwerlich und zeitraubend. Fanden wir auf Mirihi und Medhufushi besser mit dem Wasserflugzeug. Durch den hohen Wellengang konnten wir nicht zum Hauptanlegesteg, sondern mussten am Staffsteg (Schrottinsel) anlegen, war etwas beschwerlich, aber naja......
Erste Eindrücke der Wasserbungalows eher häßlich und sie sehen so gar nicht wie auf den Werbefotos aus :-(

Es wurde uns eilig ein Getränk in die Hand gedrückt und ab mit den Golfkarren in die Zimmer, mhm ein netter, entspannter Empfang geht irgendwie anders!

Wir hatten einen Strandbungalow hinter dem Restaurant "EDEL" und dem Pool, Stürmische Seite , teilweise schon Nordseefeeling mit entsprechendem Wellengang.

Bungalows: Die für uns besseren Bungalows sind ganz sicher die zwischen Reception und dem Edel. Man hat da wenigstens keine gemeinsame Terrasse mit dem Nachbarn . Bungalows innen sehr schön, tolles Bad mit Whirlpool, aber stehen schon sehr eng. Privatsphäre naja...
Dach häßliche Blechschindeln,

Aber: Die Bungalows im hinteren Bereich sehr laut bei Discobetrieb(naja, heißt dann Wohlfühl White Sensation Night(bitte alle in Weiß kleiden!ärgs) oder so ähnlich)

Wir haben direkt am ersten Abend eine Kostprobe davon bekommen! Völlig fertig von der Anreise sind wir um 9:30 Uhr ins Bett gewankt und ohrenbetäubender Lärm (BummBumm Musik mit Ansage und Bässe voll aufgedreht) hat uns bis 24.00 Uhr nicht schlafen lassen. Bei Nachfrage an der Reception, wie lange denn der Krach andauern würde, sagte man uns um 24.00Uhr ist Schluß, na schönen Dank, sind wir hier denn am Ballermann?

Also Start war schon schlecht................

Am nächsten Morgen sind wir dann ziemlich gerädert zum Frühstück geschlichen und unglaubliche Szenen verstärkten den Mallorca Eindruck noch: Es gibt sie tatsächlich immer noch: Die Poolliegen-Früh-Handtuch-Reservierer
Kein Witz!! Auf den "besten" Liegen waren Handtücher drapiert und Taschen plaziert, O MANN.......

Die Gästebetreuer schmetterten uns am Buffet ein super gutgelauntes " Moooooooorgennnnnnnnnn, na, was macht Ihr heute????????" entgegen
Wir(brummel):"Schlafen und relaxen..........."
Gästebetreuer: Stirnrunzel "Aha..........."

So langsam fingen wir an zu begreifen, wo wir gelandet sind: In einem Club mit Animation......... ;-)
Dann sah ein Tag z.B. dann so aus:

9:00 Uhr Aquajogging
10:00 Uhr Poweryoga
11:00 Uhr Kochkurs
14:00 Uhr Schnorcheltour
15:00 Uhr Powerplate-Training
16:00 Uhr Malkurs
usw.
Das hatten wir uns laut Prospekt ganz anders vorgestellt, es sollte ja kein typischer Club sein, so der Prospekt! Man muss natürlich nix mit machen, aber die Insel war immer so busy.......

Essen: Tja, wir sind Vegetarier, haben wir am Anfang auch direkt gesagt. Leider sind wir dann doch meistens bei Nudeln und Salat hängen geblieben, da der Rest aus Fleisch und Fisch bestand. Nachtisch war dann auch fast immer mit Gelatine verdickt.
Für Fleisch und Fisch Esser ist das Essen glaube ich o.k., für Vegetarier sind besonders die Menüabende(2x in der Woche) nicht so einfach, der Küchenchef hat dann extra was für uns gekocht......Dafür noch mal lieben Dank!!! Zwischendurch gab es auch auf unseren Wunsch mal ein Gemüsecurry.
Auf Medhufushi und Mirihi gab es immer genügend Auswahl an vegetarischen Gerichten, da kam man gar nicht in Verlegenheit.
Auch Fleischesser haben bei den vegetarischen Gerichten gerne mal zugegriffen..........Robinson macht doch so auf WELLFIT, da würde die "vegetarische Ecke" ganz gut kommen. Naja, verhungert sind wir nicht..........
Tischweine übrigens super!!!


SPA: Toll!
Waren wir drei Mal und es war immer super. Wünderschöne Behandlungsräume und zivile Preise.
Leider das Fitnesscenter direkt neben an, dann hört man schon mal den Drill-Inspector brüllen: "......und 9, und 8, und 7, und 6, und 5 etc."

Schnorcheln:
Hausriff fanden wir sehr schön, sogar Schildkröten ganz nah gesehen. Einstieg manchmal etwas beschwerlich, durch hohen Wellengang oder langer Weg. Strömung im mittleren Bereich, nix für ungeübte Schnorchler.

Service:
Der Restaurant Service war sehr gut, fast schon ein bißchen zuviel, meinen Teller muss man mir nicht an den Tisch tragen. ;-) einen Gang runterschalten und alles ist etwas entspannter.
Besonderen Dank an Ruwen, Waheed, Samy und das indische Mädchen(Name vergessen)
Getränke wurden im Powergang nachgeschenkt, dann schwankt man schon mal aus dem Restaurant. ;-))


FAZIT:
Die Insel und ihr Animationsteam geben sich "unheimliche" Mühe, um die Leute bei Laune zu halten und zu unterhalten.
Das muss man aber auch wollen, sonst wird es nämlich "unheimlich". Wir fanden es zuviel.
Wir fanden es seltsam, wie gut 'drauf die Animateure waren und das kam uns manchmal etwas aufgesetzt vor. (Wir hatten Grüße von Chrissie an Patrick ausgerichtet, er konnte sich an Sie nicht mehr erinnern.......versteht Ihr, was wir meinen?)
Emsige Kontaktaufnahme(mal vorsichtig ausgedrückt) zu alleinreisenden jungen Mädels ist ja auch irgendwie Animateur typisch, haben wir aber so auf einer Malediveninsel noch nicht wahrgenommen. Naja, vielleicht sind die Mädels ja extra deswegen in einen Robinson-Club gefahren...dafür scheint der Robinson-Club ja bekannt zu sein, wie uns andere Gäste erzählten.
Es wird Leute geben, die es mögen gepampert zu werden bis zum Abwinken, aber für Relaxer und Ruhesuchende ist das nichts, dafür stehen die Bungalows auch zu dicht.

"Robinson"-Feeling=Fehlanzeige!

Eins noch zur Abreise:
Morgens um 5.00Uhr im strömenden Regen und bei Gewitter, kein Spaß.
Die Krönung waren aber die 5 trockenen Kekse und immerhin Kaffee zum Frühstück an der Reception.
Für 6000,-€ ist es doch nicht zuviel verlangt ein kleines Sandwich am Vorabend zu schmieren und morgens mitzugeben, oder ?

So haben wir die Insel verlassen, wir sie betreten haben: mit gemischten Gefühlen!

Kerstin & Alex

 

Urlaubszeitraum 11.01.2010 - 24.01.2010

Anreise

Flug ab Frankfurt mit Condor nach Male. Nach Ankunft in Male wurden wir gleich von einen Robin in Empfang genommen. Er hat für uns den weitern Check-in übernommen und die Gepäckaufgabe. Unsere Koffer haben wir erst wieder im RC auf unserem Zimmer gesehen (Super !!!).
Leider mussten wir in Male 3 Std. auf unseren Weiterflug warten, allerdings steht für Robinson Gäste eine Lounge mit kostenfreien Getränken und Snacks zur Verfügung.
Nach ca. 50 minütigen Inlandsflug landeten wir in Kaadedhdhoo; auch dort wurden wir wieder von freundlichen Robins begrüßt, unsere Koffer wurden auf Speed-Boote verladen und weiter ging´s ca. 20 Min. mit dem Speed-Boot zur Trauminsel. Das Meer glich einem See, keine Wellen. Auf der Insel wurden wir mit Erfrischungstüchern und Cocktails begrüßt. Obwohl 48 Pers. angereicht waren, lief der Check-In reibungslos und schnell ab.

Bungalows

Wir erhielten einen Gartenbungalow, der sehr modern eingerichtet war. Falchbild-TV, Dolby-Surround-Boxen, Wasserkocher, Senseo-Maschine; alles war vorhanden. Das halb offene Bad war super schön mit Whirlpool-Badewanne und einer Open-Air-Dusche eingerichtet. Der Kleiderschrank roch etwas muffelig, was sich leider auch auf unsere Klamotten übertragen hat. Nach ein paar Tagen sind wir ein einen Strandbungalow umgezogen, Bungalow und Bad waren größer als im Gartenbungalow. Die Aussicht von der Terasse war leider etwas getrübt, da sich auf der rechten Seite eine kleine Bauschuttinsel befand. Wir fanden´s nicht wirklich schlimm; haben einfach mehr nach links geschaut ;-) wer allerdings eine Spinnenphobie hat, sollte lieber einen Wasserbungalow wählen!!!

Strand

Sehr schöner Sandstrand mit Sundowner-Corner. Man kann problemlos in 25 Min. einmal um die Insel laufen. Wer empfindliche Füße hat, dem empfehlen wir Strandschuhe, da an einigen Stellen kaputte Muscheln und abgestorbene Korallenreste liegen, auch beim Einstieg ins Wasser.

Rii/Fische

Ich kann nur meine Erfahrung als Schnorchler, nicht als Taucher schreiben: auf der einen Seite war das Riff ca. 5m vom Strand entfernt, auf der anderen Seite ca. 20-25m. Ich habe sehr viele bekannte und bunte Fische gesehen, auch eine Schildkröte. Richtige Highlights wie Delfine und Haie kamen mit leider nicht vor die Brille.

Pool

Sehr schöne moderne Poolanlage mit super bequemen Liegen und einer Poolbar (Preise wie an allen Bars ok - Cocktail 10-12 USD).

Service

Wir sind nicht sehr anspruchsvolle Urlauber, daher können wir über den Service nur positiv berichten; das Zimmer wurde 2x täglich ordentlich gereinigt. Personal beim Essen war sehr höflich und zuvorkommend. Beim Essen wurde und ein Platz angeboten, der Stuhl herangeschoben und eine Serviette auf den Schoß gelegt. Wir fühlten uns dadurch aber nicht belästigt, es war eine sehr nette Geste. Am letzten Abend hat uns "unser Kellner" mit einem Glas Champagner überrascht.

Essen

Uns fehlen immer noch die Worte.....
Das ESsen war sensationell! Ganz viel wurde vor unseren Augen frisch zubereitet; egal ob der saft am Morgen oder die Nudeln am Abend. Die Köche, unter der Regie von Chefkoch "Tobias", waren sehr kreativ; Barbeceau am Strand, 7-Gänge-Menü, Lying-Dinner, ...
Lasst euch einfach überraschen. Wer sich hier übers Essen beschwert, ist selber schuld!

Fazit

Obwohl der Club teilweise ausgebucht war, haben wir uns gefragt, wo alle Gäste waren. Es war den ganzen Tag angenehm ruhig und man kam zur Ruhe. Wir würden super gerne wieder kommen, doch ohne das "Eröffnungsangebot" hätten wir uns den Robinson Club Maldives nicht leisten können. Es war aber mit sicherheit nicht unser letzter Urlaub auf den Malediven!

Julia und Christian

 

Robinson Club Maldives 30.12.09 – 10.01.10

Bisherige Maledivenerfahrung: Vor 25 Jahren die „alte“ Nacatcha Fushi, vor 12 Jahren Kurumba. Dies ist mein 3. Malediven-Aufenthalt.

Da einige schon sehnlichst auf einen Bericht des neuen Robinson Resorts warten, lege ich jetzt  mal los !

Anreise:
Wir flogen ab Frankfurt mit Condor. Die Gegebenheiten bei diesen Flügen sind ja bekannt. Wir hatten aber das Glück, dass einige Sitzreihen frei waren und wir es uns bequem machen konnten.

Bei der Ankunft in Male wurden wir von einem liebenswerten Robinson-Mitarbeiter in Empfang genommen. Er nahm uns gleich unsere Koffer ab, zeigte uns die Lounge, in der wir uns erfrischen konnten und checkte für uns für den Weiterflug nach Khadheedoo ein. Dazu muss ich sagen, dass mein Mann und ich die einzigen Robinson-Gäste waren. Leider ging der Inlandsflug erst drei Stunden später los. Kurz vor Abflug kam unser Mann von Robinson in die Lounge und führte uns direkt zum Gate, ohne nochmaliges Warten. Wir fühlten uns sehr gut betreut in der doch langen Wartezeit. Der Inlandsflug führte über sämtliche Atolle und wir hatten eine schöne Aussicht. Bei Ankunft in Khadheedoo hatten wir leider Regen. Hier wurden wir auch direkt von einem Robin ganz liebevoll empfangen und zu einem Boot gebracht, das uns in 30 Minuten direkt zur Insel brachte.

Am Steg stand ein ganzes Empfangskomitee mit Sekt zur Begrüßung. Wie bei Robinson üblich, wurden wir gleich geduzt und beim Vornamen angesprochen.

Einchecken lief problemlos und zügig ab. Wir bekamen Beachbungi 1304. Ein Beachbungalow, wie gebucht.
Es war Silvester! Der Himmel war wolkenverhangen. Noch! Ab Neujahr hatten wir dann nur noch Sonne pur!

Bungi:
Es war echt ein riesengroßer(77qm) Bungi. Schon von außen fiel die tolle Dachkonstruktion auf. Innen dann ein riesengroßes Bett mit Pfosten, an denen bestimmt demnächst noch Vorhänge angebracht werden. Diese fehlten leider noch. Hinter dem Bett, durch eine Wand getrennt, befand sich ein großer Ankleidebereich mit Schrank,  Kommode, Spiegel, Kofferablage und Schreibtisch.  Vom Schlafbereich führten 3 Stufen in den Wohnbereich mit Couch, Tisch, Anrichte mit Minibar, Fernseher, DVD Player, Senseo-Kaffeemaschine. Kaffeepads gab es jeden Tag frisch. Würde aber empfehlen, diese von Zuhause mitzunehmen, da dieser Kaffee ziemlich dünne war. Trinkwasser in Flaschen (1/2 Liter pro Pers.) wurde auch kostenlos täglich frisch gebracht. Vom Wohnbereich ging es zur großen Terrasse mit 2 Stühlen und Tisch. Und davor hatten wir direkt „unseren Beach“. Als Hihglight empfand ich das halboffene Bad: Überdacht waren Toilette, Bidet, Doppelwaschbecken, Badewanne mit Whirlpool und eine Dusche. Daran schloss sich ein bepflanzter, offener Bereich an, der optisch wunderschön gestaltet war. Hier war dann die große Außendusche mit Wasserfallduschkopf. Was mir persönlich fehlte, war ein Kosmetikspiegel beim Schminken (ja, wenn die Augen nicht mehr so gut sind…….) und eine Steckdose für normale Stecker. Es gab nur diese „shavers only“ Steckdose. Die Beleuchtung im Bad war sehr gut, jedoch die Schalterkombination im gesamten Bungalow etwas verwirrend. Na ja, irgendwie haben wir doch immer wieder den „richtigen Knopf“ getroffen.

Die Reinigung war die ersten 2 Tage ne Katastrophe bzw. fand garnicht statt. Nach Beschwerden einiger Gäste wurde der Zimmerboy entlassen und wir bekamen einen Neuen, der seine Arbeit sehr gewissenhaft verrichtete. Ok, die müssen ihr Personal auch erst mal selektieren. Was mir fehlte, war eine Möglichkeit, die Füße von Sand zu reinigen, bevor man ins Zimmer ging.

Strand:
Wir waren rechterhand von der Rezeption, das ist die Riffseite, im 3. (Doppel-)Bungalow. Hier war der Stand noch nicht so breit, hat uns aber gereicht. Ab Nr. 1306 wird der Stand breiter. Links von der Rezeption ist ein breiter Stand und auf der Lagunenseite ist er noch breiter. Allerdings ist hier der Riffeinstieg nicht optimal und doch weit entfernt.

Riff:
Ich kann hier nur als Schnorchlerin mein Urteil abgeben. Die Korallen auf unserer Seite waren nur etwa 4-5 Meter vom Strand entfernt und die waren sehr schön und wuchsen auch an vielen Stellen schon wieder bunt nach. Um vor das Riff zu kommen hatte man bei Ebbe etwas Schwierigkeiten aber man findet schnell die richtigen Stellen heraus für einen problemlosen Einstieg.

Fische:
In den Korallen tummelten sich sehr viele der bekannten kleinen Arten. Am Riffabgrund haben wir jedoch nicht einen Großfisch wie Hai oder Rochen gesehen. Lediglich ein paar Babyhaie. Dafür aber ein paarmal Schildkröten. Andere Gäste berichteten von Delphinen, die sie beim schnorcheln sahen. Das kenne ich von meinem letzten Aufenthalt auf Kurumba anders.

Pool:
Sehr schöne geschwungene Poolanlage mit Bar und Barhockern im Wasser. Sehr schön fürs Auge, aber außer einmal bei einer abendlichen „Poolparty“ nicht von uns genutzt.

Gastronomie:
Gegessen wurde entweder im offenen, überdachten, gefliesten Restaurant oder draußen auf der Terrasse bei Kerzenlicht. Die persönliche Devise des Küchenchefs: „ Das Frühstück muss reichlich und vielfältig sein; Mittagessen ist“ Nahrungsaufnahme“; und beim Abendessen muss es richtig knallen!!!“
Und genau so wurde es umgesetzt: Beim Frühstück gab es viele Brotsorten, Schinken, Wurst und Käse, Eier nach Wunsch frisch zubereitet in allen Variationen, viele tropische Früchte und frisch gepresste Säfte, Crepes, Marmeladen Müsli in allen Arten, Joghurt und … und …und, sowie Kaffeespezialitäten wie Cappuccino, Latte, Espresso oder normalen Kaffee oder Tee.
Beim Mittagessen gab es leichte Küche. Viel Gegrilltes (Fisch und Fleisch), Pasta, Salate usw. Alles sehr schmackhaft.
Und wie üblich bei Robinson sind die Tischgetränke wie Softdrinks Cola (light muss extra bezahlt werden!!) Fanta, Saft und Wasser sowie Bier, Rot-, Weiß-, Roséwein beim Mittag- und Abendessen inklusive. Und die Weine sind von ausgezeichneter Qualität. Haben wir ausgiebig getestet und nie Probleme gehabt ;-)

DAS ABENDESSEN !!! Jeden Tag ein echter Knaller. Ich war schon in vielen Spitzenhotels aber was hier geboten wurde, übertraf alles. An Frische und Qualität nicht zu überbieten. Silvester gab es ein Menü, am Tisch serviert,  von dem man nur träumen kann Und was der deutsche Küchenchef persönlich beim allabendlichen Show-Cooking zauberte, waren kleine Kunstwerke. Dabei hatte er immer Zeit für eine kleine Plauderei, während er das Essen auf deinem Teller anrichtete. Jedes Gericht hatte seine eigene, ganz besondere Geschmacksnote. Es war ein Erlebnis, jeden Bissen ganz bewusst auf der Zunge zergehen zu lassen. So muss ich noch heut an den ganzen Thunfisch denken, der roh aufgeschnitten wurde und von einer Qualität war, die besser nicht sein konnte. Oder das Lammkarree oder die Pekingente oder das Kalbsfilet, das Rinderfilet, die Jacobsmuscheln, der Lobster und … und … und. Ja ….und dann die Desserts!! Mann oh Mann, eine Augenweide!

Personal:
Im Restaurant: ausnahmslos freundliche, liebenswerte Kellner und Kellnerinnen. Sehr aufmerksam wurde immer Wein und Wasser nachgeschenkt, so dass man sie manchmal sogar bremsen musste, Teller wurden sofort abgeräumt, Stuhl zurechtgerückt, Teller abgenommen und zum Platz gebracht. Alles perfekt! Besonders ans Herz gewachsen war uns der kleine Smile, der seinem Namen alle Ehre machte und ganz besessen war, etwas deutsch mit uns zu sprechen. Oder Samy, der mich abends nach meinem Namen fragte und mich am nächsten Morgen gleich mit Namen begrüßte.

In der Bar: hier waren noch ein paar einzelne, die noch nicht so erfahren waren. Aber auch sie wurden von Tag zu Tag besser und mit ihrer Freundlichkeit haben sie alles wieder wett gemacht.
Das Robinson Team, allen voran Patrick und sein Partner von F&B hatten immer ein offenes Ohr und nahmen sich richtig Zeit für die Gäste und ihre Anliegen. Patrick fragte uns direkt bei unserer Ankunft nach unserem Namen und hat sie danach nicht wieder vergessen!
Sensationell!

Unterhaltung:
Falls eingefleischte Robinsonurlauber das gleiche erwarten wie in anderen Clubs, dann muss ich Euch enttäuschen“!
Es gibt kein Theater! Aber braucht man hier Theater?? Ich nicht!
Dafür gibt es tagsüber Sportprogramme, Kurse auf der Wellfit-Ebene, mal ne Schnorcheltour mit dem Meeresbiologen, Inselspaziergänge, Sundowner an der Bar mit klassischer Musik: Du liegst auf einer Luxusliege oder in der „Kuschelmuschel“, trinkst ein Glas eisgekühlten Prosecco, nimmt dir ein Stückchen Kuchen oder ein selbstgemachtes Raphaelo, lauschst der Musik und beobachtest, wie die Sonne bei den Wasserbungalows langsam feuerrot ins Meer eintaucht. TRAUM!

Am Abend gibt es jeden Tag ein anderes Motto bzw. Event. Z.B. Standbarbecue, Maledivischer Abend, White-Night (unbedingt weiße Klamotten mitnehmen, da alle weiß gekleidet sind), Lagerfeuer mit Gitarre, Lifebands in der Bar (Sandboden) und einiges mehr.
Und wenn du dich dann auf den Weg zum Bungalow machst, steht da bestimmt der Spätkoch am Ausgang der Bar und bietet dir noch ein Betthupferl an.

Ausflüge:
Hierzu kann ich nur von einem „Ausflug“ erzählen:
Wir haben ein ganz liebes „Päärle“ kennengelernt (gell  Heike und Mario) und gemeinsam ein Picknick auf der zu Robinson gehörenden, unbewohnten Insel unternommen. Unsere Männer haben uns damit überrascht. Ahnungslos am Strand liegend, stand plötzlich F&B-Chef Patrick (the Best) mit Sekt auf Eis vor uns und sagte, „auf geht’s Mädels, das Boot wartet schon“! Was wir dann erlebten, war wie im Film. Wir, zu viert ca. 15 Minuten Richtung einsame Insel. Die Krönung waren dann noch 4 Delphine, die uns ein kurzes Stück begleiteten. Dann die Insel! Von weitem sahen wir 2 weiße Sonnenschirme, zwei Tische mit weißen Tischdecken, Stühle mit weißen Hussen am weißen Strand. Und extra für uns ein Koch und ein Kellner (danke Christoph). Zuerst konnten wir schnorcheln. Leider war der Wasserstand etwas niedrig und der Einstieg etwas schwierig.
Danach gab es lecker Wein, Sekt und ein Viergänge-Menü, als Hauptgang gegrillten Lobster.
Wir konnten so lange bleiben, wie wir Lust hatten. Später wurden wir wieder vom Speedboot abgeholt. Der Preis von 120 US Dollar/Person war gerechtfertigt.

Abreise:
Noch nie fiel es mir so schwer, mich von einem Urlaubsort zu verabschieden. Aber es musste nun mal sein.
Abholung um 04.25 mit Schnellboot. In dunkler Nacht Richtung Khaadeedoo. Hier kullerten doch einige Tränchen!
 Einchecken nach Male (immer in Betreuung eines Club-Teammitgliedes). Flug diesmal in einer größeren Maschine, die auch höher flog und wir daher während des Fluges nicht viel sehen konnten.
In Male wieder der gleiche Nette, wie bei der Ankunft. Diesmal waren wir 14 Personen. Und auch diesmal hat er jeden persönlich zum Check-in begleitet, die Koffer aufs Band gestellt und persönlich vor der Sicherheitskontrolle verabschiedet.
Rückflug mit Condor verlief ganz ruhig. Hier noch ein Lob an unsere Frau Flugkapitän. Trotz Schnee und Eis legte sie in Frankfurt eine butterzarte Landung hin!! Wenn es auch heißt, Frauen könnten nicht Autofahren, Fliegen können sie !!

FAZIT:
Es war alles wie ein Traum, aus dem es ganz schwer war, wach zu werden.
Ein großes Lob an das ganze Team von Robinson !!!!!!
Von anfänglichen Schwierigkeiten, die es eine Woche vor unserer Ankunft noch hier und da gab und von einigen Gästen (hauptsächlich in den Wasserbungis) reklamiert wurden, haben wir nichts mehr gemerkt. Die anfängliche Nichtreinigung des Zimmers wurde direkt behoben und sonst irgendetwas zu beanstanden wäre kleinkariert!
Einziger Kritikpunkt sind die Wartezeiten ab Male für den Weiterflug. Vielleicht wird das mit der Zeit auch noch optimiert.
Allen, die in nächster Zeit da sein dürfen, wünschen wir eine traumhafte Zeit und grüßt Patrick von uns

Christiane & Peter