Reiseberichte Reethi Beach Resort

Zurück von Reethi Beach und Kurumba

Mein Mann und ich waren vom 17.–30. September im Inselparadies Malediven – unser 2. Mal und dieses Mal waren wir zunächst auf Reethi Beach und dann auf Kurumba. Geflogen sind wir dieses Mal mit Oman Air. Ganz allgemein kann man Oman Air mit den anderen Golf-Airlines vergleichen. Der Airbus für die Strecke FRA-MCT/MCT-FRA war sauber, bot ausreichend Platz und ein gutes Entertainment. Essen war ganz ok (Flugzeugessen eben). Nachteil bei Oman Air ist zum einen der Zwischenstopp am Flughafen Muscat, der nicht so dolle ist (es wird aber gerade ein neues riesiges Terminal gebaut). Das Personal hier hat es auch geschafft, meinen viel-gereisten Hartschalenkoffer auf dem Hinflug dermaßen zu verdrecken und verschrammen wie nie zuvor, und schließlich auf dem Rückflug ganz kaputt zu machen. Der Flug MCT-MLE/MLE-MCT wird mit einer 737 durchgeführt, d.h. 3,5 Stunden in einer Sardinenbüchse ohne Entertainment.

Da im Forum der Transfer zu Reethi Beach aufgekommen ist, hierzu folgender Hinweis: Bei einigen Reiseveranstaltern (z.B. TUI) ist der Wasserflugzeugtransfer mit im Preis drin. Bei Anderen (z.B. Jahn, Neckermann etc.) ist standardmäßig der Inlandsflug mit anschließendem Boottransfer im Preis drin und das Wasserflugzeug kann/muss mit Aufpreis dazu gebucht werden. Aufpreis bei Jahn Reisen waren für uns lächerliche 90 EUR pro Person, d.h. wir haben das Wasserflugzeug gewählt. Mit ca. 1,5 Stunden Wartezeit am Wasserflugzeugterminal war das auch echt ok (leider hat Reethi Beach keine Lounge dort).

Reethi Beach Resort (18.–24.09.2014)
(Name der Insel: Fonimagoodhoo)

Da es schon ausführliche Berichte über Reethi Beach gibt (auch neuere), werde ich es bei meinen persönlichen Eindrücken vom Resort belassen.

Insel:
Man hat hier schwer versucht, den Strand mit Sandsäcken und Beton zu erhalten, was man an mancher Stelle noch sieht, aber es ist auch gut gelungen. Vor den Deluxe-Bungis mit den niedrigen Nummern bis zur Sunset Bar ist ein sehr breiter Strand, der auch durch vorgelagerte Wellenbrecher geschützt wird. Schön ist es auf der Westseite nach der Sunsetbar. Hier ist der ganze Strand recht schön, wobei er auch mächtig aufgeschüttet wurde und es eine kleine „Abbruchkante“ gibt (das Wasser liegt etwa 1m unterhalb der Sandfläche, auf der Liegen stehen). Es gibt (feste) Sonnenschirme für alle Bungis. Die Wasserbungis liegen an der Nordseite und haben ihren Strand auch quasi vor der Tür. Auch die Garten Bungalows (die die meisten deutschen RV gar nicht in ihren Katalogen haben) liegen recht schön und haben ihre Strandliegen auf der Ostseite. Man kann die Insel am Strand umrunden – es gibt derzeit keine Mauern oder Sandsäcke zum Drüberklettern. Man kann überall Barfuß laufen, auch wenn ich das im Hauptrestaurant mit Parkettboden nicht so toll fand. Am Strand ist typischer grob-körniger Korallensand. Die Insel ist dicht bewachsen (spendet viel Schatten) und recht natürlich gehalten. Es gab keinerlei Mozzies, als wir da waren, dafür aber eine Invasion von fliegenden Ameisen in unserem Bad.

Dem „Sports Complex“ mit Pool merkt man hier an, dass er wohl nur existiert, um 4 Sterne zu erhalten. Gut, wir nutzen so was generell nicht, aber hier muss man sogar für das Gym extra bezahlen, wenn man kein AI gebucht hat und so nutzt es auch irgendwie keiner.

Hausriff/Schnorcheln:
Wir hatten einen Deluxe Bungalow auf der Westseite. Die Einstige zum Hausriff befanden sich direkt hier. Leider hat mich das Hausriff etwas enttäuscht. Wir hatten Reethi Beach unter anderem wegen der teilweise euphorischen Bewertungen des HR ausgewählt, doch es ist sehr grau und trist. Es gibt zwar viele Fische, allerdings eben nur „die üblichen Verdächtigen“, vor Allem Schwärme kleinerer Fische – nicht einen Reef Shark haben wir gesehen, geschweige denn anderes größeres Getier. Die von der Tauchbasis angebotenen Schnorchelausflüge haben wir auch z.T. mitgemacht. Die waren schon recht gut und man hat viel gesehen (Mantas, Schildkröten etc.). Etwas verwundert war ich über das Personal dort – relativ unprofessionell, war mein Eindruck. Sie kümmern sich praktisch nicht um die Gäste, frei nach dem Motto „Wer nicht mithalten kann, hat halt Pech gehabt.“ Klar sagen sie, dass man Schnorcheln können muss, um mit auf die Ausflüge zu gehen, doch sie briefen die Leute kein Bisschen, statt Handzeichen tauchen sie auf und rufen. Mein Mann und ich kennen das Schnorcheln vom Boot aus, aber wir kennen es auch, dass die Guides alles nochmal erklären, bevor es ins Wasser geht, z.B. wie man aus dem Boot springt, sich bei Begegnungen mit Gesellen wie dem Titan Triggerfish verhält etc. Auch fand ich es grenzwertig, dass ein Guide eine Schildkröte aufgescheucht hat, damit die Schnorchler bessere Fotos machen können. Generell legt das Personal die Attitude an den Tag, dass Schnorcheln eh nur was für Pussies ist und die coolen Leute lieber tauchen gehen. Mein Mann hat sich anfixen lassen und seinen SCUBA Diver gemacht. Mit den Tauchgängen war er sehr zufrieden.

Essen/AI:
Essen und Cocktails auf Reethi Beach waren sehr lecker. Das Essen im Büffetrestaurant (wir hatten AI) war wirklich sehr gut von Qualität und Geschmack. Sie haben jeden Abend ein anderes Themenbuffet, was sie auch konsequent durchziehen, d.h. wer nicht gerne scharf isst, hat am indischen Abend nur Nudeln mit Tomatensoße als Alternative (die gibt es dafür jeden Tag). Wenn man meckern will, kann man die Obstauswahl kritisieren: Immer wieder die gleiche Melone und Ananas und sonst gab es nur eingelegtes Obst. Für uns war es ausreichend. Und, naja, das Brot (wie so oft außerhalb Deutschlands) …. kein Kommentar.

Etwas enttäuschend ist die Cocktail-Auswahl im AI (ich verstehe einfach nicht, warum es da immer Einschränkungen geben muss). Dass mein Mann und ich gerne Cocktails trinken, ist mit ein Grund, weshalb wir AI auf den Malediven nehmen. Die Minibar im Bungi ist leer und es heißt, man kann sich selbst in den Bars mit Zeug eindecken. Als ich nach zwei Orangensäften gefragt habe für aufs Zimmer, bekam ich aber zwei Gläser, die ich dann zum Bungi balancieren musste. Wie soll ich so was in die Minibar tun? Täglich gibt es zwei Flaschen Wasser auf’s Zimmer (zumindest bei AI).

Ambiente/Publikum:
Uns gefiel das allgemein lockere Ambiente hier. Alles war sehr relaxed – einschließlich des Managers Peter. Man sah hier und da auch die typischen Vertreter deutscher Pauschalurlauber, die ich eher auf „Malle“ und nicht den Malediven erwarten würde. Als sie beim Gästecocktail dann auch noch Sangria servierten… Etwas gestört hat es mich, dass wir als Deutsche gleich mit allen anderen Deutschen und deutsch-sprechenden in einen Topf geschmissen wurden. Z.B.: Es gibt um 18 Uhr abends an der Bar eine kurze Einführung für neue Gäste auf Deutsch, auf Englisch findet sie 30 min später statt. Davon hat uns keiner auch nur ein Wort gesagt. Wir nutzen unseren Urlaub gerne, um Menschen aus anderen Ländern zu treffen.

Es waren auffallend viele Raucher auf der Insel (und diese fast ausnahmslos Deutsche). Schon komisch – im Freien bei schöner Meeresbrise, fällt das sonst eigentlich kaum auf – aber man konnte sich nicht an die Hauptbar setzen, ohne zugequalmt zu werden. Ich würde es begrüßen, wenn es WLAN auf den Zimmern gäbe, denn leider gibt es nur WLAN an der Rezeption und der Bar und das führt dazu, dass abends an der Bar nur Leute rumsitzen, die auf ihre Smartphones glotzen und kein Wort reden.

Service:
Die Gästebetreuung: Deutschsprachig, jung, immer freundlich und bemüht. Leider merkt man ihnen doch an, dass es vorwiegend junge, unerfahrene Damen sind, die sich einen tollen Eintrag in ihrem Lebenslauf erhoffen oder ein chilliges Jahr im Ausland machen, bevor sie sich um einen „richtigen“ Job bemühen. (Ich habe das von einer Dame erfahren, die das genau hier für ein Jahr gemacht hat und nun als Gast zurück auf die Insel kam.) Versteht mich nicht falsch: Die Betreuung ist sehr gut, doch bei Fragen, die vom Standard abweichen wirds schwierig. Auch merken sie sich die Gesichter der Gäste sehr schlecht: Wir mussten ein und derselben Person mehrmals erklären, dass wir keinen internationalen Anschlussflug in Malé haben, da wir noch eine andere Insel besuchen. Insgesamt gut, aber es fehlt halt doch die Professionalität (= zu wenig Training seitens des Managements). Die Gästebetreuer und Tauchlehrer essen mit im Hauptrestaurant am Buffet mit. Das ist an sich ok, doch was halt irgendwie gar nicht geht, wenn gleich mehrere sich am Buffet vor die Gäste drängeln – da sollte es selbstverständlich sein, dass den Gästen der Vortritt gelassen wird, finde ich. Positiv ist der Service im Restaurant zu bewerten – die Kellner merken sich super schnell die Getränkevorlieben. Auch super fand ich die Tatsache, dass unser AI bis zur unserer Abreise mit dem Wasserflugzeug um 17:30 Uhr galt, wir also auch noch Lunch und Getränke ohne Aufpreis bekamen. Leider gibt es wiederrum kaum Ecken, wo man sich niederlassen kann, wenn man seinen Bungi verlassen hat. Es gibt nur extra Liegen am Pool (die auch oft belegt sind) und man kann sich an die Hauptbar oder Rezeption setzen. Hat man AI muss man trotzdem alle Rechnungen abzeichnen und der Betrag steht auch drauf. Also, nicht wundern (in anderen AI-Resorts stehen nämlich oft 0,00 Dollar auf der Rechnung).

FAZIT:
Ich kann Reethi Beach empfehlen. Meiner Meinung nach ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hier sehr gut. Da 80–90% der Gäste Deutsche (oder deutsch-sprachig) sind und auch viel Personal Deutsch spricht (einschließlich der Tauchlehrer), sollte es für die Meisten ein sorgenfreier Urlaub werden. Schnorchel-Anfängern kann ich die Insel nicht empfehlen, wegen der Wellen/Strömungen am Hausriff und den wenig hilfreichen Schnorchel-Guides.

Reisebericht Reethi Beach vom 21.09. bis 05.10.2014

Irgendwie haben die Mantas wieder gezogen, uns eine Insel im östlichen Baa-Atoll auszusuchen. Die Insel Khiaad haben wir ziemlich schnell verworfen, verblieben dann im 4* Standard die Inseln Royal Island und Reethi Beach, die wir beide aus früheren Besuchen bereits kannten. Obwohl Royal Island preiswerter ist, die schöneren Bungis hat und auch die optisch schönere Insel ist, haben wir uns für Reethi Beach entschieden.

Der Condorflug kam etwa eine Stunde verspätet in Hulule an und war ansonsten wie immer nix Besonderes. Das Premium Entertainment hat aufgeschlagen und kostete auf dem Rückflug (ab 01.10.2014) in der Holzklasse 8 €uronen pro Nase. Der Standardtransfer erfolgt mittlerweile bei mehreren Reiseveranstaltern mit einem Inlandsflug nach Daravandhoo und anschließendem Schnellboottransfer zur Insel. Das erschien uns zu zeitraubend und deshalb buchten wir den Transfer mit dem Wasserflieger dazu. Nach rel. kurzer Wartezeit dauerte der Flug mit dem Wasserflieger rd. 35 Minuten und so ca. 12:30 Uhr (Inselzeit = 13:30 Uhr) saßen wir in der Lobby von Reethi Beach. Das Einchecken erfolgt durch deutschsprechende Gästebetreuerinnen.

Insel
Von weitem sichtbare Palmen hat die Insel immer noch nicht so viele, lediglich im Bereich Resti/Mainbar gibt es relativ viele. Leider sind mittlerweile vom Wassersportcenter um die Südwestspitze herum bis ca. Bungi 106 - so wie das aussieht dauerhafte - Strandbefestigungen ins Meer gebaut worden, auch eine kleine vor der Mainbar. Man muss sich wohl leider bei immer mehr Inseln daran gewöhnen, schön aussehen ist allerdings was anderes.

Die Strandbungis (Nr. 101 bis 150 Deluxe-Bungis, Nr. 105 bis 150 Einzelbungis) beginnen an der Süd/Südwestseite direkt nach dem Wassersportcenter und der Rest entlang der Westseite bis zu den (hässlichen) Wasserbungis an der Nordseite. Am Steg der Wasserbungis stehen Liegen für die Wasserhüttenbewohner bereit, jedoch ziemlich eng beieinander.

Eine Empfehlung, welcher Strandbungi dann der bestgelegenste ist, ist sehr schwierig, weil u.E. eigentlich keiner schlecht liegt. Die meisten Strandbungis sind mit viel Grünzeugs davor bewachsen, direkter Meerblick ohne Hindernisse haben die wenigsten. Bis ca. Nr. 120 sind die Wege zum Resti/Tauchbasis nicht so weit, auch sind dort die Schwimmmöglichkeiten besser. Bei den höheren Nummern kommen die Korallen teilweise ziemlich dicht an den Strand. Es gibt allerdings auch Doppelbungis, sollte dies ein wichtiges Auswahlkriterium sein.

Weiterhin liegen noch einige (Garden-)Bungis im Inselinnern direkt neben der Tauchbasis und zwischen dem Sportcenter und den Wasserhütten. Ob die deluxe-Kategorie sind oder nicht entzieht sich unserer Kenntnis, wir wollten diese jedenfalls nicht haben.

Das Innere der Insel ist äußerst gepflegt und super mit geschwungenen barfußtauglichen Wegen angelegt.

Die Strandverhältnisse sind rundum schön, an der Westseite ist z.Z. teilweise eine ca. halben Meter hohe Abbruchkante im Sand.

Die Insel hat mehrere Restaurants und Bars, Sportcenter, Tennisplätze, Pool, Spa, Wassersportcenter, Inselshop und weitere Einrichtungen sich die Zeit zu vertreiben. Und natürlich auch eine Tauchbasis, zu der später mehr.

So furchtbar viel hat sich seit unserem ersten Besuch in 2009 (außer den bereits genannten Befestigungen) an der Insel eigentlich nicht verändert, oder vielleicht sind uns auch kleinere Veränderungen gar nicht aufgefallen. An der Mainbar wurde ein klein wenig das Dach verlängert, das maledivische Resti wird wohl nicht mehr betrieben und es wurden mehrere „normale“ Strandbungis in deluxe-Bungis umgebaut. Außerdem sind ein paar Gardenbungis hinzugekommen. Ach ja, DJ Achmed ist nicht mehr, sollte das für jemanden wichtig sein ;-)

Die Insel bietet einmal wöchentlich einen technischen Rundgang an, mit ganz interessanten Informationen wie der Hotelbetrieb so abläuft. Ist nicht uninteressant wenn man z.B. mal die Lagerräume der Lebensmittel sehen kann oder unter welchen hygienischen Zuständen das Essen zubereitet wird.

Die Insel wird nach eigenen Angaben in vielen Dingen ökologisch angehaucht betrieben. So sind z.B. mehrere Teiche im Staffbereich als Brutstätten für Stechmücken angelegt worden, darin befinden sich Fische die die Brut fressen sollen. Dadurch soll nur noch sehr selten gesprüht werden müssen. Man konnte sogar im www lesen, dass die Insel als „Mückenfrei“ deklariert wurde. In der Praxis funktioniert dies, jedenfalls während unseres Aufenthaltes, nicht ganz so. Die erste Woche waren wir regelrecht begeistert, wir hatten keine oder so gut wie keine Mückenstiche abgekriegt. Die zweite Woche war jedoch deutlich feuchter gewesen und dann kamen die Dreckbiester doch noch, aber in deutlich geringerem Umfang als wir das von anderen Inseln her kennen.

Ein Arzt soll 24 Stunden zur Verfügung stehen.

Bungi
Wir hatten einen umgebauten deluxe-Bungi und folgende Beschreibung bezieht sich auch nur auf diese. Die „alten“ deluxe Bungis waren in 2009 etwas anders ausgestattet gewesen (und sind es bestimmt auch noch heute?!), was aber nicht sonderlich ins Gewicht fällt.

Von außen sind es alle einfache rechteckige Teile mit Palmenblätterdach, nicht unbedingt weit auseinander stehend. Das Bungiinnere (Parkettboden) war etwa 7,50 x 3,50 Meter groß und mit allem ausgestattet was in dieser Kategorie normal sein sollte. Leider ist kein Wasserkocher vorhanden. Die Klimaanlage ist neben dem Bett, bläst einen also nicht direkt an.

Das Bad ist halboffen und ca. 10 QM groß. Ausgestattet mit Badewanne, Regenwasserdusche, Waschbecken und WC, Wäscheleine vorhanden. Eine Kleinigkeit fehlt, ist zwar nicht soooo wichtig aber manchmal sehr lästig: Ein Haken oder eine Seifenschale in der Dusche.

Unsere Terrasse war ca. 10 QM groß und hatte einen Holzboden (die „alten“ deluxe hatten Sandboden) mit zwei nicht verstellbaren Liegen und einem kleinem Tisch. Weiterhin gehört zu den deluxe-Bungis eine maledivische Schaukel direkt vor der Terrasse. Am Strand befinden sich noch 2 Holzliegen mit Sonnenschirm. Die Auflagen gibt es nur einmal, müssen also von der Terrasse zur Strandliege (oder umgekehrt) mitgenommen werden.

Badetücher werden am Vorabend aufs Zimmer gelegt.

Eine Flasche Trinkwasser wird jeden Morgen aufs Zimmer gestellt.

Alles ist in tadellosem Zustand und wenn z.B. mal eine Lampe nicht geht, wird es vom Roomboy sehr schnell erledigt.

Manchmal ein wenig lästig war allerdings die Tatsache, dass man nur mit dem Anhängsel vom Zimmerschlüssel die Klimaanlage anschalten konnte. Da kann es in der Hütte verflucht heiß werden, wenn man z.B. von einem längerem Mittagessen zurückkommt. Wir haben nicht nachgefragt, vielleicht hätte man auch einen 2. Schlüssel haben können, so schlimm war der Umstand also auch nochmal nicht.

Allgemeines
Im rauchfreien Hauptresti (Parkettboden) wird das Essen immer als Buffet angeboten.

Es herrscht freie Tischwahl, der Kellner folgt - jedenfalls meistens - dem Gast.

Für Trinkgelder an die Kellner wie auch das Küchenpersonal stehen Sammelboxen zur Verfügung. Ob das viele so nutzen können wir allerdings nicht beurteilen.

Der Service im Hauptresti und vom Roomboy war weitgehend tadellos, da gibt es nichts auszusetzen.

Die Mainbar hat Sandboden bzw. Holzboden im Außenbereich. Ab ca. 21:30 Uhr gibt es dort wechselnde Programme zur Touribespaßung. Beim Service in der Mainbar geht es meist deutlich gemächlicher zu.

Als nette Geste empfanden wir, dass Repeater zum Dinner im Saima-Garden eingeladen werden. Man sitzt dort in einem romantisch hergerichteten Pavillon und wird sehr zuvorkommend bedient, ja schon fast zu zuvorkommend. Das Essen sollte nach Möglichkeit schon am Vorabend ausgesucht werden.

WLAN kann im Bar- und Rezeptionsbereich kostenlos empfangen werden. Jedoch am Abend ist das sehr langsam bis nicht nutzbar, man kriegt oft noch nicht mal den Google auf. Zur Mittagszeit geht es meist etwas besser.

Die Gästestruktur war hauptsächlich europäisch, meist deutschsprechend. Schweizer waren wohl deutlich in der Überzahl. Asiatische Gäste waren eher die Ausnahme.

Die Nebenkosten bei den Getränken bewegen sich eher etwas im oberen Bereich dieser Hotelkategorie. Es gibt Preislisten im www, bitte dort nachlesen. 10 % SC und 8 % GST nicht vergessen.

Um ca. 18:00 Uhr werden täglich am Steg der Tauchbasis die Fischabfälle verfüttert. Wir zählten meist über 20 größere und kleinere Stechrochen und fast immer einen Gitarrenrochen.

Essen
Wie schon erwähnt, wird das Essen im Hauptresti immer als Buffet angeboten. Jogurt, Butter, Marmeladen usw. werden aus dem großen Pott bereitgestellt, also nicht einzeln verpackt.

Die Auswahl ist ausreichend und die Qualität gut. Man sollte keine Ausreiser nach oben erwarten, die Ausnahme war vielleicht das Oktoberfestbuffet. Ja, das gab es wirklich!

Das Dinner wird als Landesthema gestaltet, wobei das asiatische sehr überwiegt (Maledivisch, Chinesisch, Indisch, Thailändisch oder auch einfach nur Asiatisch). Auch wem das Landesthema mal nicht seine Sache ist, kann man trotzdem satt werden.

Hausriff
Ein Hausriff ist da, der Hartkorallenbestand entspricht jedoch eher einer Geröllhalde.

Tauchbasis (Sea Explorer)
Die Organisation bzw. die Bootsausstattung hat sich mittlerweile insofern verbessert, dass man sein Equipment bei Bootstauchgängen nicht mehr von der üblichen Kiste in eine Netztasche umräumen muss. Einfach in eine Liste eintragen und das Equipment wird aufs Boot gebracht. Jedoch muss das Nitrox immer noch an der Basis geprüft werden, die Flasche wird dann entsprechend beschriftet.

Es werden i.d.R. außer Dienstags und Freitags am Morgen 2-Tank-Dives angeboten, Abfahrt ist dann 8:30 Uhr, wobei man ca. 15 Minuten vorher auf dem Boot erscheinen sollte (Frühstück frühestens um 07:30 Uhr). Die Rückankunft ist ca. 13:00 bis 13:30 Uhr. Mittags wird dann ein Tauchgang angeboten, Abfahrt 14:30 Uhr (oder war’s 15:00 Uhr?).

Dienstags wird am Morgen ein einfacher Tauchgang angeboten, Abfahrt ist dann 9:30 Uhr. Am Mittag wird ein 2-Tank angeboten, Abfahrt 13:30 Uhr.

Freitags wird am Morgen wie Dienstags ein Tauchgang angeboten. Am Mittag jedoch auch nur einer, Abfahrt 14:30 Uhr (oder war’s 15:00 Uhr?).

Nach dem Bootstauchgang wird ein warmer Tee gereicht, ansonsten sind Getränke mitzubringen.

Es gibt auf dem Boot keine Handtücher.

Weiterhin werden Nachttauchgänge oder Ganztagsausflüge angeboten, jedoch mit Mindestteilnehmerzahl.

Autonome Hausrifftauchgänge sind mit Buddy möglich, das Equipment wird an den angegebenen Ausgang gebracht (eine kleine Bank hinter dem entsprechenden Bungi) und die Flasche dort wieder abgeholt.

Als Standard gibt es 10 Ltr. Alu-Flaschen, 12 Ltr. Alu-Flaschen nur gegen Aufpreis.

Für Nitrox wird kein Aufpreis erhoben.

Das Equipment muss selber ausgewaschen und weggeräumt werden.

Es werden zwar Tauchgruppen mit Guides eingeteilt, jedoch bei entsprechender Voraussetzung und vorhandenem Buddy kann man vollkommen unabhängig davon tauchen.

Matt und Karen haben die Insel mittlerweile verlassen, sollte das für jemanden wichtig sein!

Hier noch ein paar subjektive Eindrücke zum Tauchen: Die morgendlichen Bootstauchgänge sind sehr hoch frequentiert gewesen, unter 10 Taucher waren es nie, meist war das Boot voll (20 oder 22 Taucher). Das mag den Betreiber der Basis sehr erfreuen, als Tauchgast ist das nicht so sehr schön. Wenn ein Boot ausgebucht ist, fährt zusätzlich ein zweites.

Mittlerweile muss man wohl überall auf den Malediven bei Erklärung der Rechnung einfach unterschreiben und sich keine weiteren Gedanken drüber machen. 25 Bootstauchgänge schlugen trotz Rabatt mit rd. 1.500 $ zu Buche, ohne Trinkgelder. Zum Großteil ist das der GST und der deutlichen Erhöhung der Bootspreise in den letzten 2–3 Jahren geschuldet. Das soll jetzt kein Jammern darstellen, sondern eine Information!

Das Baa-Atoll ist im Vergleich zu vielen anderen Atollen von den Hartkorallen her an den meisten Tauchplätzen als schrottig zu bezeichnen und selbst das ist schon schön dargestellt. Das war schon vor Jahren so und es hat sich kaum wesentliches zum Guten verändert. Auch eine nennenswerte Haipopulation gibt es im Baa-Atoll wohl immer noch nicht. In 25 Tauchgängen einen Zitronenhai, einen kleinen ängstlichen Grauen und einen Ammenhai ist die magere Ausbeute. Das weiß man allerdings, wenn man sich mit den Malediven ein bisschen beschäftigt und eingelesen hat.

Der Reiz des Baa-Atolls liegt zu dieser Reisezeit auch woanders, nämlich bei den normalerweise haufenweise vorhandenen Mantas und mit ein wenig Glück auch Walhaien. Leider war diesmal die erste Tauchwoche auch in dieser Beziehung mehr als ernüchternd, außer ein paar wenigen flüchtigen und sehr kurzen Sichtungen von Mantas ist nichts gewesen. In der zweiten Tauchwoche sind die Flattermänner gleichzeitig mit dem schlechten Wetter wiedergekommen, aber leider auch nicht so häufig wie aus Tauchgängen in der Vergangenheit zu dieser Jahreszeit erlebt, Walhaie vollkommene Fehlanzeige. Es bleibt zu hoffen, dass es diesmal einfach nur Pech war.

Hier noch ein paar subjektive Tauchplatzbeschreibungen: Das Dhee Gaa Thila ist einer der wenigen Tauchplätze im Baa-Atoll, der über sehr schöne Hartkorallenbestände verfügt. Allerdings ist das ein Tauchgang der bei ca. 30 Meter beginnt und man sich auch rel. lange in dieser Tiefe oder wenig höher aufhält.

Kihaa Rock und Fanka Thila, Top-Reef ist auf ca. 20 bzw. 23 Meter. Ist nicht jedermanns Sache, denn nicht nur die Nullzeit, sondern auch die 10 Ltr.-Buddel kann so manchem Taucher einen kurzen Tauchgang bescheren.

Nelivaru, eigentlich ein ziemlich sicherer Mantatauchplatz in dieser Jahreszeit, diesmal 2 x leider ohne Mantas.

Nagili Nagu, einmal k.v., einmal einiges Großzeugs in Form von meist neugierigen Stechrochen. Könnte dort auch mal kräftig ziehen.

Huruvali, ein Tauchplatz mit sehr schönen gelben Weichkorallen.

Aidhooo Chanel, eine Steilwand mit schönen, meist blauen Weichkorallen.

Milaidhoo Furugas, hat viele schöne Höhlen/Überhänge

Am Donfan Thila kann vieles passieren, 3 Napoleons sind normalerweise immer da. Da zieht‘s manchmal auch.

Voavah und Airport Reef sollte man unbedingt auslassen. Das ist eine der wenigen Kritiken an der Tauchbasis, die manchmal jeden Scheiß als Tauchplatz bezeichnen, wahrscheinlich damit sie auf über 60 verschiedene Spots kommen.

Mantas gab es dann doch noch an einer Putzstation in der Nähe von Daravandhoo und bei einem umgeplanten Tauchgang in der Lagune von Reethi Beach.

Unser subjektives Fazit Ein Dritter Besuch der Insel ist grundsätzlich nicht auszuschließen!

Wir haben mal die Zusammenfassung aus unserem Reisebericht von vor 5 Jahren eingefügt, wir sehen es heute noch genauso: Zusammenfassend könnte man es so ausdrücken, dass Reethi Beach eine im Grunde empfehlenswerte 4-Sterne Insel mit einer im Vergleich zu vielen anderen Inseln nicht so schönen Optik ist, jedoch mit einem großen Freizeit-/Sportangebot und mehreren Restaurants. Das Essen ist ganz anständig, der Service meist auch. Die Strandverhältnisse sind während unseres Aufenthaltes überwiegend brauchbar gewesen, gute Schwimmmöglichkeiten sind nicht überall gegeben, das Hausriff dürfte für erfahrene Maledivenschnorchler mit Enttäuschungen verbunden sein, aber es ist vorhanden. Größere und nennenswerte Mängel an dieser Insel sind kaum zu finden, das Positive überwiegt doch deutlich. Gut finden wir auch die Möglichkeit, einmal die Woche auch mal hinter die Kulissen der Insel zu schauen. Vor allem die Zubereitung und Lagerung der Speisen wird nicht nur erklärt, man kann das auch besichtigen und wir glauben das macht nicht jeder Hotelier gerne!

Reisebericht Reethi Beach vom 18.–30.3.2014

Hallo zusammen,

Eure Berichte sind immer sehr hilfreich und deshalb möchte ich mit meinem heutigen Bericht den einen oder anderen vor einer Enttäuschung bewahren.

Mein Freund und ich waren nach einem ersten Aufenthalt in 2004 zum 2. Mal in Reethi Beach. Dazwischen gab es auch Besuche auf Vilu Reef und Filitheyo. Wir haben im Oktober 2013 kurzfristig entschieden, dass mal wieder ein Erholungsurlaub an der Reihe wäre und erneut einen Wasserbungalow gebucht.

Der Direktflug von Frankfurt nach Male mit Condor ist echt nicht mehr zu empfehlen, der Sitzabstand, das Essen, einfach eine Katastrophe und mit Urlaub hat das nichts mehr zu tun. Da ist selbst ein mehrstündiger Aufenthalt in einem Flughafen angenehmer.

Die erste schwere Enttäuschung erlebten wir, nachdem wir statt mit dem Wasserflieger mit einem Inlandsflieger auf eine neue Flughafeninsel geflogen worden sind und von dort mit einem Schnellboot nach Reeth Beach gefahren worden sind. Hier gabs wohl Unstimmigkeiten mit dem Veranstalter, das klären wir derzeit noch. Die Ankunft fand nicht am Mainjetty statt, sondern an einem unbefestigten Steg vor der Sunsetbar statt. Der erste Eindruck war wie immer, zu Fuß gings zu den Watervillas, die haben sie schön aufgerüstet - von außen sehen sie gleich aus, innen jedoch deutlich mehr Comfort, tolle große Terrasse. Uns hats gefallen.

Der Blick von der Watervillas zum Strand, wo er eigentlich sollte, ging allerdings auf eine Reihe von großen Sandsäcken! Es hat ein richtiger Umbau der Insel stattgefunden, was die Sandflächen angeht. Die schöne Strandfläche ist komplett abgetragen worden, die dort liegenden Strandvillen beim Pool können nicht bzw. kaum vergeben werden, weil man praktisch nicht ins Wasser gehen kann. An der Bar der Watervillas ist jetzt mehr Sand und dort stehen auch die Beach-Liegen für die Watervillas.

Der Blick vom Mainjetty auf die Rezeption, zum Wassersportzentrum und zur Mainbar ist leider auch getrübt, weil man nur noch Sandsäcke und künstlich angebrachte Barrieren sieht. Die Mainbar hat kaum noch Strand vor der Außenterrasse, wie lange das noch gut geht?

Dementsprechend ist die Inselleitung bemüht, der Naturgewalt entgegenzuwirken. Das bedeutet, dass ein Betonmischer am Jetty bei der Tauchschule täglich läuft und Sandsäcke mit einer Mischung aus Sand und Beton füllt und die Säcke im Meer vor der Mainbar und auch vor dem Main-Restaurant versenkt. Damit soll der weitere Umbau der Insel verhindert werden.

Für uns in den Watervillas bedeutete es, dass an mehreren Tagen eine Bau-Plattform im Meer vor den Villen ankerte und dort große Platten vom Riff aushob und diese am anderen Ende Richtung Moodhu-Bar ins Wasser lege, damit eine Barriere für die großen Wellen entstand und nicht auch noch der letzte Sand aus der Lagune verschwindet. Die Lärmbelästigung und der Dieselgestank durch die Arbeiten waren für die Urlauber eine Zumutung. Denn es erfolgte keinerlei Information, wann, weshalb, wielange usw. die Arbeiten vorgesehen waren und auf persönliche Reklamationen hin reagierte die Assistentin des Managers persönlich angegriffen und verteidigte das Vorgehen.

Uns ist schon bewusst, dass es sich um notwendige Arbeiten handelt, jedoch sollte eine offene Kommunikation mit den Gästen stattfinden. Wir kommen schließlich für viel Geld wegen Ruhe und Idylle auf die Insel und nicht wegen Bauarbeiten und unansehnlichem Strand. Auf den im Internet eingestellten Bildern von Reethi sind jedenfalls keine Sandsäcke zu sehen - dass die dort ein sooo großes Problem haben, war uns nicht bekannt und auch dem Reisebüro wurde nichts von Bauarbeiten gesagt.

Dennoch war es wieder ein traumhafter Malediven-Urlaub, was das Fischreichtum, der allabendliche - private - Blick in die Milchstraße und die überzeugende, sehr gute Verpflegung im Main-Restaurant sowie die Angebote der Tauchschule und des Coconut Spa angeht. Wir sind Schnorchler und Taucher und es gab wieder einiges zu sehen. Leider wenig Großfische.

Ein Highlight war die Einladung zu einem Repeater-Essen im Saima-Garden. Das ist ein nahe am Strand gelegenes Restaurant, in dem nur 5 Tische zur Verfügug stehen. Jeder Tisch hat seinen privaten Kellner und viel Privatsphäre - tolle Geste und tolles Essen.

Am World Earth day wurde zum Island cleaning aufgerufen, das fanden wir eine tolle Idee und halfen so mit, das Robinson Island von Treibgut und Hinterlassenschaften von Gästen zu befeien. Dazu pflanzten wir Palmen an und machten Fotos vom Schuttberg. Eine tolle Aktion.

Wir werden daher bald wieder auf die Malediven gehen, etwas früher als im März, da es schon an ein paar Tagen hohe Wellen gab und die Sicht beim schnorcheln dadurch eingeschränkt war. Unsere nächsten Wunschinseln sind Angaga und Vilamendhoo im kommenden Januar.

Herzlichen Dank und schönen Urlaub

Elke

Reethi Beach Resort, 24.09.–03.10.2013

Flug
Ich bin mit Qatar Airways geflogen, also mit Zwischenlandung in Doha. Hat mir besser gefallen als Emirates, einfach weil die Umsteigezeiten kürzer waren. Mitten in der Nacht in einem Flughafen bis zu 4 Stunden totschlagen zu müssen ist absolut schrecklich. Da war ich einfach froh um die Umsteigezeit von gerade mal 2 Stunden. Da auch schon 1 Stunde vor Abflug das Boarding begann, machte das die Sache noch einfacher. Übrigens mußte ich am Flughafen Doha weder auf der Hin- noch auf der Rückreise mit irgendwelchen Bussen das Terminal wechseln. Ich nehme an, daß das schon der neue Flughafen ist. Trotzdem werden im Flugzeug noch Info-Filmchen gespielt, die den Transfer zwischen den Terminals erklären. Die Flüge mit Qatar Airways selber waren sehr gut, ordentliche Sitzabstände mit Beinstreckmöglichkeit, sehr guter Service. Ich habe auf dem Hinflug sogar ca. 2 Stunden auf dem Flug Doha-Male schlafen können, und das im voll besetzten Flugzeug auf einem Gangplatz.
Die Wartezeit aufs Wasserflugzeug war leider knapp 3 Stunden, aber die klimatisierte TMA-Lounge hat das einigermaßen erträglich gemacht.

Empfang
Bei Reethi Beach landet das Wasserflugzeug vor der Insel und macht an einem Ponton fest, von dem die Gäste dann per Dhoni abgeholt werden. Das geht alles zügig und ist kein Problem. An der Rezeption gibt es dann den üblichen Empfang mit feuchtem Tuch und einer aufgeschlagenen Kokosnuß mit Trinkhalm drin. Das übliche Formular muß ausgefüllt werden und dann gibt es den Bungischlüssel.

Bungi
Ich bekam zunächst Bungi 188. Wie ich feststellte, ist das einer der Gartenbungis. Von der Einrichtung und vom Bad her sind die sogar etwas besser als die Beachbungis, aber ich hatte über TUI gebucht, und die kennen keine Gartenbungis! Also habe ich Einspruch erhoben. Der führte umgehend zum Erfolg, und am nächsten Tag um die Mittagszeit konnte ich in Bungi 183 umziehen. Trotz der nahe beieinander liegenden Nummern liegen diese Bungis weit voneinander entfernt. 188 auf der Ostseite der Insel, zwischen dem Jetty der Tauchschule und der Moodhu-Bar, 183 jedoch auf der Westseite, als vorletzter Bungi vor den Wasserbungis.

Grundsätzlich zu den Gartenbungis: ja, das sind aneinandergebaute Reihenbungis. Das merkt man aber erstmal gar nicht, weil jeder der Bungis seinen eigenen Zugangsweg hat und sie durch Grün voneinander getrennt sind. Sie liegen zurückgesetzt vom Strand, aber der Weg ist nicht weit. Innerhalb des Bungis ist mein Eindruck, daß sie geräumiger sind als die Beachbungis. Es gibt außerdem eine Stufe zwischen Wohnbereich und Schlafbereich (da kann man im Halbschlaf schön ins Stolpern kommen!) und mehr Schrankplatz. Im Bad sind Badewanne und Dusche voneinander getrennt, und es gibt zwei große Regenwald-Duschköpfe. Es fehlt leider eine Wäscheleine, aufgrund der Dusche wohl. Zu den Gartenbungis gehören auch Strandliegen mit separaten Auflagen und Sonnenschirme.

Grundsätzlich zu meinem Beachbungi 183:
Ich war sehr zufrieden mit ihm, das muß ich mal vorausschicken. Er hat Meerblick durch zwei Lücken im Bewuchs. Die Nähe zu den Wasserbungis hat mich überhaupt nicht gestört. Räumlich ist er, wie oben beschrieben, etwas kleiner als die Gartenbungis, aber mir hat er genug Platz geboten. Es gibt einen geräumigen Schrank mit Schiebetüren, drin auch ein Safe mit Zahlenschloß, einen Schreibtisch mit einer Schublade und einem Unterschrank und einem Kühlschrank drin, auf dem auch der Fernseher steht und ein Sofa und einen kleinen Tisch davor. Ich nehme an, das Sofa läßt sich in ein Beistellbett verwandeln. Die Matratze hat eine harte und eine weiche Seite und kann nach Wunsch gewendet werden. Im Bad ist die Dusche in der Badewanne installiert (sehr breiter rutschfester Boden in der Wanne), es gibt einen feststehenden Duschkopf (nicht Regenwald-Dusche, trotzdem gut) und dann noch den abnehmbaren Duschkopf der Badewanne. Außerdem gibt es eine Wäscheleine mit einigen Wäscheklammern. Was es nicht im Bungi gibt, ist eine Taschenlampe, aber ein Steckeradapter ist vorhanden. Übrigens wird sehr gut gesprüht, ich hatte während der gesamten Zeit keinen einzigen Mückenstich und auch kein Ungeziefer im Bungi. Im Bad nur ein paar Mal einzelne große Ameisen, die aber auch harmlos waren. Vor dem Bungi auf der Terrasse zwei Deckchairs mit Auflagen, die übrigens auf Sandboden stehen. Der Weg von der Bungitür über die Terrasse ist mit Holzplanken belegt, und daneben steht auch der Wasserbehälter zum Füßewaschen. Darüber ein Wasserhahn, und einen Besen gibt´s auch noch.
Zum Bungi gehören außerdem noch zwei Strandliegen aus Holz. Was die Sonnenschirme angeht: ich kann nicht bestätigen, daß die Beachbungis auf der Westseite keine haben. Tatsache ist, daß inzwischen fast alle Beachbungis Sonnenschirme haben, nur die letzten vier, zu denen dummerweise meiner gehörte, noch nicht. Diese Schirme sind aber bereits im Bau, schaut mal hinter der Sunset-Bar! Da liegen sie halbfertig, bestimmt werden sie in den nächsten 1–2 Wochen auch installiert.

Essen
Das Essen auf der Insel ist gut, richtig gut. Was mir insbesondere gefallen hat, war, daß jeden Abend das Abendessen unter einem anderen Thema steht, und daß das auch ernstgenommen wird. Zum Beispiel asiatischer Abend: Da gibt es Sushi und Sashimi (Lecker! Aber Vorsicht vor der Sojasauce und dem Wasabi, das ist nicht die Version für uns europäische Weicheier!), Kimchi, alle möglichen Currys von Thai bis was auch immer, Gerichte, von denen ich bisher nicht mal den Namen kannte. Das betrifft auch die anderen Themenabende, italienisch (mit gelungener Tiramisu), spanisch, Grillabend (die grillen alles, was nicht bei 3 auf dem Baum ist ), Welcome Dinner, International (einmal quer durch den Garten). Es gab noch mehr Themenabende, aber die fallen mir gerade nicht ein. Beim Frühstück gibt es das übliche, erweitert immer mal durch wechselnde Sachen beim warmen Frühstück. Es gibt auch mal Crepes oder Waffeln, immer frisch gemacht. Auch Rührei, Spiegeleier oder Omeletts werden am Büffet frisch zubereitet, immer genau nach Wunsch.
Einziger Negativpunkt beim Essen waren für mich die Brötchen. Leider hat die Küche offenbar keine Ahnung, wie deutsche Brötchen aussehen sollten. Die Konsistenz ist die von Rosinenbrötchen ohne Rosinen, außerdem sind sie so winzig, daß man sie mit zwei Bissen vertilgt hat. Ich habe mich meist an Toast gehalten.

Service
Hier habe ich nun wieder gar nichts zu meckern. Mein Roomboy und der Kellner im Restaurant haben einen hervorragenden Job gemacht. Im Gartenbungi hatte ich am ersten Tag kleinere Probleme mit der Beleuchtung und einem Stromanschluß, das wurde innerhalb von einer Stunde nach Meldung repariert. Dasselbe gilt für die deutschsprachige Gästebetreuung, sehr freundlich und sehr schnell. Großes Lob an das gesamte Personal von Reethi Beach, insbesondere auch, nachdem ich an der Technical Tour teilgenommen habe, dem Blick hinter die Kulissen!

Das Hausriff
Jetzt komme ich zu meinem einzigen großen Negativpunkt. Ich hatte ja vorher schon ein Hausriff gesehen, nämlich das von Velidhu, ich wußte also, wie ein einigermaßen intaktes Riff aussehen kann. Ich war auch vorgewarnt, daß das mit dem Riff auf Reethi Beach so eine Sache ist. Die traurige Realität ist, daß es das Hausriff praktisch nicht gibt. Schutt und Asche ist das, was mir ehesten noch dazu einfällt. Es gibt einzelne hübsche Korallenstöcke, es gibt eine Menge Fischsuppe, aber das meiste sind Ruinen. Außen an der Riffkante findet man noch am ehesten schöne Korallen, aber ich habe zum Beispiel nicht einmal eine Seeanemone mit ein paar Nemos entdecken können. Es gibt sie einfach nicht.

Ausflüge
Aufgrund des fehlenden Hausriffs sind insbesondere die Schnorchelausflüge der Tauchschule sehr gut frequentiert. Ich tauche nicht, sondern schnorchele nur, also bin ich bei dreien dieser Ausflüge mitgefahren. Der erste war der Manta-Ausflug in die Hanifaru Bay. Das ist ein Unesco-Biosphärenreservat speziell wegen der Mantas, und wir haben auch welche dort vorgefunden. Aufgrund der wegen des Planktons sehr schlechten Sicht sind die Fotos allerdings nicht wirklich was geworden. Dafür habe ich dort den größten Manta gesehen, der mir bisher zu Gesicht gekommen ist. Irgend jemand hat vergessen, dem Viech mitzuteilen, daß Mantas nur bis zu 3,50 Meter Spannweite entwickeln! Auf dem Rückweg haben wir dann noch eine große Schule Delphine getroffen, die haben mit unserem Dhoni Bugwellen-Surfen gespielt, immer wieder haben unsere Leute das Dhoni gewendet und sind nochmal durch, die Dephine waren total verspielt!

Der zweite Ausflug war der Coral Garden. Laut Guide ist das das schönste Riff im Baa-Atoll, und ich kann zumindest sagen, daß das ein wunderschönes, sehr intaktes Riff ist. Die dazugehörige Insel ist nicht mit einem Resort besetzt, was die Qualität des Riffs erklärt. An Fischen war aber dort nur Kleinzeug anzutreffen. Trotzdem hat sich der Ausflug für mich gelohnt.

Der dritte Ausflug war der Turtle Reef-Ausflug. Versprochen waren Schildkröten, und die wurden auch geliefert, gleich fünf Stück haben wir gesehen! Auch dieses Hausriff wieder an einer Insel ohne Resort, sehr intakt und wirklich schön. Übrigens habe ich dabei zum ersten Mal eine Bruno-der-Titandrücker-Attacke miterleben dürfen, unser Guide war das Opfer. Der hat sich aber ordentlich gewehrt, und Bruno hat ihn nicht erwischt!

Überhaupt haben die Guides der Tauchschule allesamt bei den Schnorchelausflügen einen guten Job gemacht. Sie hatten ihre Gruppe immer im Blick, keiner blieb zurück oder bekam Probleme, ohne daß sie es mitgekriegt hätten. War die Gruppe zu groß, wurde sie auf zwei Guides aufgeteilt. An Bord der Dhonis gibt es übrigens Süßwasser-Duschschläuche, mit denen man sich anschließend das Salz abwaschen kann. Eine Toilette ist auch vorhanden.

Fazit
Ich habe mich auf Reethi Beach sehr wohl gefühlt, Service, Freundlichkeit, Unterbringung, Ruhe, Essen, alles hat gestimmt. Wenn da nur nicht dieses Hausriff wäre… Trotzdem denke ich darüber nach, wieder hinzufahren, es ist einfach schön da.

Noch was zur Gästemischung auf der Insel. Es gibt viele Gäste aus dem deutschsprachigen Raum, Österreich und Schweiz inbegriffen, einige Engländer und auch einige Asiaten. Ich selber hatte beim Hinflug mit dem Wasserflieger Bekanntschaft mit einer ganzen Truppe japanischer Tauch-Touristinnen geschlossen, sehr nette Mädels. Es waren noch einige Asiaten mehr da, unter anderem auch eine Familie, die ich ziemlich sicher als Chinesen identifiziert habe (ich weiß, wie die Sprache klingt, das war weder Japanisch noch Koreanisch). Aber es waren nicht die typischen Asi-Chinesen mit schauerlichen Manieren, sondern ganz freundliche, höfliche Leute. Einige Paare aus dem arabischen Raum waren auch da.

Die einzigen asozialen Gäste, ich muß es leider so sagen, waren Deutsche. Am vorletzten Morgen gab es eine üble Szene im Restaurant, ein Mann hat seine Frau/Freundin tatsächlich in aller Öffentlichkeit geohrfeigt. Ein zweiter Mann, offenbar Bruder oder was auch immer, ist dazwischengegangen, und es ging hart an den Rand einer Schlägerei. Eine der Gästebetreuerinnen hat sich dann dazwischengestellt und die Situation entschärft. Wie das weitergegangen ist, weiß ich leider nicht, aber ich hoffe, sie haben den Kerl von der Insel geworfen!

Reethi Beach vom 14. bis 21. Februar 2013

Im Jahre 2002 waren wir schon einmal auf Reethi Beach! Wir hatten diesen Urlaub noch sehr gut in Erinnerung, da uns die Insel und die dazu gehörenden Nebengeräusche sehr gut gefallen haben.

Deshalb wollten wir wieder hin und wurden leider diesmal sehr enttäuscht. Wir buchten denselben Bungalow (Deluxe) und das schon 2(!) Jahre vorher! Natürlich gab es trotzdem die auf den Malediven üblichen Troubles (am nächsten Tag übersiedeln …) bis wir den gebuchten Bungalow bekamen. Das Ganze war natürlich wieder mit viel Ärger verbunden. So sollte ein Urlaub nicht beginnen. Wir waren nicht die Einzigen, denen es so ergangen ist. Aber dem Management dürfte das ziemlich egal sein.

Der Zustand der Insel hat sich leider auch zum Schlechteren verändert. Sicher hat die Witterung viel dazu beigetragen, aber mit Sandsäcken alleine löst man diese Probleme nicht. Auf der Wetter-Seite bricht der Strand total weg. Der optisch ansehnliche Strand ist mit Sandsäcken befestigt und darüber mit Sand eine bilderbuchartige Version für Malediven geschaffen worden. Fragt sich nur, wie lange das so ansehnlich bleibt.

Der Steg, der auf der Wetterseite errichtet wurde und der früher für die Boote verwendet wurde, ist nur mehr Attrappe. Es wurde für die Boote ein neuer Steg in Billigstorfer-Bauweise errichtet. Es handelt sich um einen schwimmenden Steg, der natürlich entsprechend des Wellenganges sehr stark schwankt und für ältere Gäste ein großes Problem darstellt, diesen benutzen zu müssen. Ein provisorisch errichtetes, schwankendes Geländer macht das Ganze nicht sicherer!

Andererseits versucht man diesen Steg auch für mehrere Zwecke zu nutzen. Neben den größeren Booten liegen da jetzt zahlreiche Motorboote, die die Gäste mieten können und mit denen sie rund um die Insel kreisen können. Von Gästen gelenkte Motorboote, aber auch Wassermopets und Wasserbananen und die Möglichkeit, Wasserski zu fahren, sorgen dafür, dass es rund um die Insel entsprechenden Lärm gibt. Das Urlaubsparadies verkommt daher immer mehr zum Jahrmarkt! Und nicht nur das! Schnorcheln ist leider auf dieser Insel NICHT mehr zu empfehlen, da jederzeit ein Motorboot bzw. ein Wassermopet oder Wasserski über den Kopf fahren können. Von diesen Booten ist der Kopf eines Schnorchler sicher nicht zu sehen. Es wird nicht mehr lange dauern und es wird auf Reethi Beach – wie in anderen sich wegen dem Fremdenverkehr prostituierenden Ländern – die ersten diesbezüglichen Unfälle geben.

Auf der einen Seite wird von den Gästen verlangt, den Umweltgedanken hoch zu halten und in der Folge sich u.a. mit schmutzigen Hand- und Betttüchern zufrieden zu geben (das Wasser ist ja so wichtig wird einem mitgeteilt!), auf der anderen Seite wird sinnlos Treibstoff verjuxt, um den Gewinn zu maximieren. Ich denke, diese Philosophie ist schon sehr einseitig!

Die Lage eines Drittels der DeLuxe-Bungalows (Nr. 105 bis Nr. 120) ist sehr schlecht. Es ist nur ein Strand, der nur aus Sandsäcken besteht, vorhanden oder man weicht auf den Massenstrand aus. Dort liegen die Leute übereinander, es ist dort auch sehr laut, weil dort auch die Strandbar untergebracht ist. Der schwimmende Steg mit den Booten ist dort auch noch. Es ist also sehr laut. Es fehlt dort überhaupt das typische malidivische Flair, man glaubt in Lignano zu sein.

Unverständlich ist, warum man von den Gästen, die in solchen Bungalows untergebracht sind, das gleiche Geld verlangt wie von jenen, die den schönen Strand zur Verfügung haben.

Die Küche hatte ich auch viel besser in Erinnerung. Sie ist nicht schlecht, aber nicht wie in anderen Resorts international, sondern stark einseitig malidivisch geprägt. Es gibt nur nahezu Fisch, Lamm und Geflügel. Obwohl es Themenbuffets gibt, nennen sich diese bloß so, haben aber mit den betroffenen Themen (Ländern) aber sehr wenig gemein. Das Frühstückbuffet ist sehr, sehr klein. Es gibt natürlich nur helles Brot und die restlichen Backwaren sind ebenfalls hell und extrem süß. Wenn die Backwaren nicht á priori süß sind, dann werden sie noch mit einer Zuckerglasur überzogen! Dass sich viele Gäste auch gesund ernähren wollen, davon hat das Management scheinbar noch nichts mitbekommen. Es sollte dafür (wie in anderen Hotels üblich) zumindest eine Auswahlmöglichkeit geben.

Diabetiker (das sind ja nur 10 % der Gäste) sei geraten, sich ihre Mahlzeiten selbst mitzubringen. Anderseits wird - wenn es möglich ist - auf individuelle Wünsche eingegangen. Man muss sich halt als Querulant outen, dann funktioniert es zum Teil.

Das Personal ist durchwegs freundlich (das war es aber immer schon und das überall auf den Malediven) und hilfsbereit. Dort sehe ich auch nicht das Problem des Resorts. Sicher ist gegenüber früher ein Wechsel im Management gewesen und das hat den Niedergang dieser Insel leider eingeleitet. Wie abgehoben das Management auch ist, zeigt die Tatsache, dass ich zweimal mit dem Manager sprechen wollte. Klar, war der gerade nie anwesend (nach dem Motto: Bitte haltet mir die Gäste fern!). Aber obwohl ich diesbezüglich Post an der Rezeption hinterlassen habe, hat sich der nie bei mir gemeldet.

Neu ist, dass es Gästebetreuer gibt, die lieb und freundlich sind, aber kaum Kompetenz haben und somit die Gäste über die traurigen Zustände auf der Insel lediglich trösten können.

Jedenfalls kann ich das Reethi Beach Resort all jenen empfehlen, die künftig nicht mehr auf die Malediven wollen! Dann fällt dieser Entschluss wesentlich leichter!

Reisebericht Reethi Beach 30.12.11 – 21.1.12

Flug mit Edelweiss
Wir flogen zu viert , zwei Erwachsene, zwei Kinder, fünfeinhalb und neun, mit Edelweiss von Zürich nach Male. Die Flight-Attendants boten einen unglaublichen Service. Unser jüngerer Sohn meinte sogar, er müsse ja nicht bei JEDEM Servicedurchgang etwas trinken. Der Flug war zudem kurzweilig, da das Inflight Entertainment System der Edelweiss wirklich sehr viel Unterhaltung in Form von Filmen, Musik und Spielen bietet. Zu bemängeln am Flugzeug ist, dass der Sitzabstand zur vorderen Reihe lächerlich klein bemessen ist. Bei unserem Flug waren aber drei Viertel der Plätze frei, man konnte sich auch mal hinlegen, um die Beine zu strecken. Schade, dass wir keinen Nonstop-Flug Zürich-Male hatten, der ist nur zu gewissen Flugdaten erhältlich, die anderen Edelweiss-Flüge stoppen in Colombo, man braucht aber nicht auszusteigen, sondern kann im Flugzeug sitzen bleiben. Geweckt wird man für die Landung natürlich trotzdem. Die effektive Schlafzeit verkürzte sich in unserem Fall auf rund eine Stunde. In Male dann nach kurzem Anstehen im Bus zu den Wasserfliegern der TMA. Nach circa einer Stunde Wartezeit dann der kurze Flug nach Reethi Beach. Trotz umwerfender Aussicht auf die Inselchen unter uns und ohrenbetäubendem Lärm sind fast alle im Wasserflieger eingeschlafen. Also von uns Passagieren. Die Piloten haben sich wohl nicht angeschlossen. Im Anschluss an den Wasserflieger kam noch eine kurze Fahrt mit dem Dhoni und geschafft!

Ankunft
Auf Reethi wurden wir von Tanja, Julia und Urban (alle, auch Melanie, Franzi und die anderen sehr hilfsbereit, fröhlich und unterhaltsam!) inklusive Kokosdrink und kaltem Tuch willkommen geheissen. Kleiner Rundgang mit Sightseeing bis zum Bungalow. Ich war zuerst enttäuscht, dass wir Bungalow 112 gleich beim Volleyballfeld hatten, wo der Strand sehr breit ist, da mir ein bisschen Idylle und Abgeschiedenheit lieber gewesen wäre – aber ziemlich schnell wurde mir klar, dass eine Familie mit zwei Kindern in der Idylle doch wohl eher störend für die anderen ruhesuchenden Gäste gewesen wäre… Die Abgeschiedenheit war zudem bei den anderen Bungalows auch nicht wirklich gegeben, es hatte überraschend viele Gäste am Strand. Wir waren also goldrichtig in Bungalow 112, hatten die Sunset-Bar gleich in der Nähe und konnten die Kinder an diesem Strandabschnitt auch mal planschen und schwimmen lassen. Die Korallen kommen da nämlich nicht so wie bei den höheren Nummern direkt bis an den Strand. Übrigens waren auch die Nachbarn extrem sympathisch. Die hätten wir bei unseren Wunschbungis ja vielleicht verpasst!

Bungalow
Der Bungalow selber war top, schönes Badezimmer mit Dusche unter freiem Himmel, zum Teil mit Sicht auf an Bäumen hängende Flughunde! Das Schlafzimmer farblich ansprechend und gross genug fürs Lagern von zwei Kindern und uns Eltern und ausgerüstet mit allem Notwendigen. Terrasse und Schaukel praktisch und hübsch, Sonnenliegen und –schirm gross und naja, ich finde kaum was auszusetzen! Aber eine Kleinigkeit doch: Die Klimaanlage unseres Bungis war draussen so laut, dass wir während zweieinhalb Wochen immer dachten, da hört man Wasserflieger oder Boote. Ist aber vielleicht auch eine Intelligenzfrage.

Apropos Lärm: Auch die Disco oder die sonstige Musik der Mainbar war in unserem Bungalow deutlich zu hören. War aber immer nur abends so zwei Stunden. In Höhe der Bungalows 130 und höher war die Disco nicht mehr zu hören.

Strand
Der allergrösste Teil ist fantastisch und genauso, wie man sich den maledivischen Traumstrand vorstellt. Ein kleiner Bereich ist durch Sandsäcke geschützt (bei den Bungis 105 oder so und dann noch auf der Wasserbungalowseite, dort allerdings mit kleineren Säcken). Ich nehm mal an, dass man diese Säcke je nach Jahreszeit und Sandablagerung gar nicht sieht. Und wie gesagt, 98% des Strandes sind total top. Bei den Deluxe-Bungalows schön breit, im Januar war bei 110 – 117 sogar extrem breiter Strand!

Riff
Das Riff war so, wie wir erwartet hatten, weil von anderen Reiseberichtschreibern schon beschrieben. Ziemlich viele abgestorbene Korallen, dafür aber extrem viele Fische aller Arten. Die Sicht war meistens klar bis sehr klar, eher selten planktonreich, dann aber auch interessant, weil man da andere Dinge beobachten konnten – fressende Seegurken zum Beispiel. Die Strömung war ok, manchmal etwas stark, mit Flossen aber immer gut zu bewältigen – sogar für unseren kleineren Sohn, der noch nicht sechs Jahre alt ist.

Restaurants und Bars
Das Essen im Mainrestaurant schlicht superb, die übrigen Restaurants haben wir deshalb überhaupt nicht getestet. Küchenchef Habib Benrhaim und sein Sous-Chef waren nicht nur sehr gut, sondern auch offen für Gespräche. Sie lieferten Infos zu den Zutaten (belgische Schokolade!) und die Rezepte, wenn man danach fragte. Die übrigen Köche waren generell immer gut gelaunt und zudem bereiteten sie auch wirklich feines Essen zu! Immer alles frisch und ausreichend. Besonders erwähnen sollte ich das Silvesterbuffet, das war unglaublich reichhaltig und wunderschön dekoriert. Die Insel selber war an Silvester und auch noch die Tage danach übrigens ebenfalls – mit Lichterketten - sehr schön dekoriert. Die Bedienung im Mainrestaurant (wir hatten Aminul – aber auch Achmed Adam, Muaz, Subin waren immer hilfsbereit und haben unseren Kindern was vorgezaubert und etwas Lustiges aus Servietten gefaltet) einfach perfekt. Auch die Barmen nett und aufmerksam.

Ausflüge
An Ausflügen kann ich empfehlen, mit einem Kayak zu einer unbewohnten Insel zu paddeln – das Gefühl wirklich alleine auf einer Insel zu sein ist überwältigend. Es gibt noch viele andere Ausflugsmöglichkeiten, von denen wir nur den Besuch auf einer bewohnten Nachbarinsel und die Sunsetcruise ausprobiert haben. Spektakulär dabei vor allem die Fahrt auf einem doppelstöckigen Dhoni… und ich meine wirklich AUF dem Dhoni, da man oben auf dem Sonnendeck mitfahren kann.

Sport
Die Angebote des Sportcenters haben wir ziemlich häufig genutzt. Das Fitnesscenter ist klimatisiert und ausreichend ausgerüstet, sauber und angenehm, aber klein. Die Squash- und Badmintoncourts sind nicht klimatisiert. Sauna nach dem Sport erübrigt sich, man hat sie schon während des Sports. Aber he, man ist ja auf den Malediven, da darf man auch mal schwitzen! Der Pool war der Renner für unsere Kinder. Sie hatten nämlich von zwei Schnorchelgängen und ein paar Mal bädele im Meer pro Tag nicht genug und brauchten mehr Wasser.

Wetter
Häufig ein bisschen bewölkt, wirklich regnerisch nur an eineinhalb Tagen von drei Wochen. Knallblauen Himmel hatten wir aber auch nur an ein paar Tagen. Alles in allem sehr gut.

Fazit
Reethi Beach hat uns sehr gut gefallen. Drei Wochen waren zu wenig und gelangweilt haben wir uns keine Sekunde.

Entspannung total und wunderschöner Strand, etwas voll mit den vielen Gästen, Riff sehr fischreich, nette Angestellte und soooo nette Gäste – aber da hatten wir vielleicht Glück… Unterhaltung sehr lustig aber vielleicht ein bisschen laut.

Bei Fragen Mails an fdubuis at yahoo.de
Und tschüss
Franziska1

Reethi Beach 01.10. – 20.10.2011

In diesem Bericht verzichte ich weitgehend auf bekannte Informationen. Ich beschränke mich auch nur auf unsere 20 Tage. Auf nicht mehr und nicht weniger. Manche Passagen werden provozieren. Das soll so sein.

Vom 01.-20.10.11 verschlug es uns (Ehepaar 47 und 44) nach 2007 zum zweiten Mal auf Fonimagoodhoo. Unser dritter Maledivenurlaub. Warum wieder RBR? Weil es uns 2007 sehr gut gefallen hatte und wir beim monatelangen Suchen nach der ‚richtigen‘ Insel völlig Banane wurden.

Per Condor-Sardinenbüchse ging’s von FRA nonstop nach MLE und durch TMA per Wasserflieger nach 30min Wartezeit nach Fonimagoodhoo. Ja, wir gehören zu den Condor-Fliegern und stehen dazu. Der Rückflug in der Premium Economy war zudem gegen den Hinflug richtig angenehm.

Der Empfang auf der Insel war extrem freundlich mit Erfrischungsgetränk sowie –tuch. Die Anmeldeformalitäten waren ruck zuck erledigt um endlich zum Bungi geführt zu werden.

Bungi:
Wir hatten im Vorfeld um einen Bungi weit weg von den Wasser-Bungis gebeten und die 159 erhalten. Passte.
Die Auffrischungen der Bungis machten sich gegenüber 2007 nur peripher bemerkbar. Flachbild-TV, andere Lampen, ein etwas aufgehübschtes Bad. Insgesamt waren wir mit unserem Standard-Bungi vollkommen zufrieden. Die beiden Room-Boys verrichteten ihre Arbeit gründlich.

Insel:
Auf der Insel hat sich gegenüber 2007 kaum etwas verändert. Sie ist grün, sehr gepflegt und zum größten Teil barfußtauglich. Der eine oder andere Weg verläuft nun etwas anders. Der Eingang zum Hauptrestaurant, von der Tauchbasis aus, ist inzwischen geschlossen. Strand gab es mehr oder weniger vor allen Bungis. So ab der 150 abwärts wurde er deutlich breiter. Da wir keinen breiten Strand vor unserem Bungi benötigten, waren wir mit unserem Strandabschnitt völlig zufrieden.
Jeden Tag wurde die Insel so gegen 18.30Uhr gegen Schnaken eingenebelt.

Essen:
Beim RBR gehen die Meinungen bzgl. Abwechslung, Geschmack, Ambiente immer wieder weit auseinander. Ja, es gibt wiederkehrende Themenabende die sicher nicht jedermanns Sache sind. Besonders dann, wenn man nun so gar nicht auf das jeweilige Thema steht. Doch selbst bei solchen Themenabenden sollte selbst der abgeneigte Gast irgendetwas was schmeckt finden. Auswahl, Qualität, Geschmack – alles im grünen Bereich. Zu scharf? Wegen mir hätten die Currys durchaus schärfer sein können. Die Desserts sind meist super lecker.
Kritiker bemängeln, dass am Buffet kein Fisch und/oder div. Fleischstücke gegrillt werden. Klar, so umgeht man Geschmacksrichtungen die der ‚Schnitzel mit Pommes Europäer‘ nicht mag. Es gibt gegrillten Fisch. Es gibt gegrilltes Fleisch. Meist irgendwie uneuropäisch angemacht. Wir fanden es super.
Wir sind meist 45min vor Buffetschluss ans Dinner-Buffet gegangen und hatten kaum Platzprobleme. Auch hatten sich die Schlangen bis dahin verflüchtigt.
Die Platzwahl ist frei. Meist wird man aber am Eingang abgefangen und zu einem freien Tisch geführt. Den kann man dann nehmen oder nicht.

Trinken:
Die Getränkeauswahl für AI-Gäste ist groß. Die Getränkepreise ansonsten ok. Besonderes Highlight ist wohl das sogenannte Reethi Fen. Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure welches auf RB durch Meerwasser gewonnen wird. Abgefüllt in Glasflaschen. Auf dem Tauchdhoni mit Sicherheit nicht die optimale Lösung, aber grundsätzlich die perfekte Lösung Plastikmüll vorzubeugen.

Schnorcheln:
Machen wir uns nichts vor. Das Hausriff ist leider ein Trümmerfeld. Nur spärlich sieht man intakte Korallen und Farbtupfer. Über allem steht dagegen die Artenvielfalt, die das traurig anzuschauende Hausriff vergessen läßt. Frustrierend für mich als Taucher, dass es beim Schnorcheln deutlich mehr zu sehen gab als bei meinen Tauchgängen. Neben den üblichen Verdächtigen wie Süßlippen, verschiedenen Drückern, Barschen, Makrelen, Doktor-, Kugel-, und Falterfischen bot das Hausriff schnorchelnd Schnecken, Langusten. Oktopusse, Drachenköpfe, Steinfische, Zitronenhaie, zwei Napoleons, Schildkröten, div. Rochen, ab und an Delphine und sogar Mantas. Ja, schnorcheln auf RB lohnt sich. Leider trifft man immer wieder auf unwissende oder ignorante Gäste die beim Schnorcheln im Flachbereich durch’s Wasser pflügen, sich auf Korallenblöcke stellen oder diese im schlimmsten Fall abbrechen. Aufklären dieser Personen stieß meist nur auf Unverständnis.

Tauchen:
Hui hatten wir planktonhaltiges Wasser. Schön anzusehen, wenn nachts die Brandung leuchtet. Weniger schön unter Wasser.

Sea Explorer war u.a. ein Grund für unsere Rückkehr auf RB. Auch diesmal wurde ich von der Professionalität der Basis nicht enttäuscht. Gut gelaunt immer ein offenes Ohr für die Fragen und Bedürfnisse der Taucher. Ausführliche Briefings. So muß es sein.
Taucherisch braucht sich das Hausriff hinter so manchem angefahrenen Spot nicht zu verstecken. Grau ist die vorherrschende Farbe, aber das ist auch bei vielen angefahrenen Spots so. Es gibt viel zu entdecken und wer sich auf der Ostseite mal hat putzen lassen will mit Sicherheit wieder hin.

Leider ist man als Singletaucher von anderen anwesenden Singletauchern abhängig. Die erste Woche war richtig prima was meine Buddys betraf. So durfte ich Bruno, Nils, Lutz, Christine und Gerd (die ich hier alle herzlich grüße) meine Buddys nennen. Allesamt sichere, erfahrene und des Tarierens fähige Taucher mit denen selbstständige und entspannte Tauchgänge möglich waren. Leider wollten meine Ohren nach einer Woche eine dreitägige Pause und somit nahm das Unheil seinen Lauf. Das Niveau der anwesenden Taucher sank merklich. Fette Suutos am Armgelenk oder reines Urlaubsblubbern machen nun mal keinen guten Taucher. So sah es dann auch an so manchem Tauchplatz aus. Massen von brevetierten Tauchen folgten Fahrrad fahrend den Guides. Von Tarierung spreche ich erst gar nicht. Für was Tarieren, wenn man sich für ein Foto auch auf Korallen legen kann?!

Wetter:
Sommerzeit/Regenzeit – eine elende Forums-Diskussion. Während unseres Aufenthalts herrschte Regenzeit was letztendlich bedeutete: Am Ende der ersten 14Tagen einmal 5min ordentlicher Schütt. In der dritten Woche ganz selten mal ein Regenschauer. Unter dem Strich hatten wir super Wetter.

Gäste:
Viele Schweizer, gefolgt von Deutschen und Engländern. Dazu ein paar Franzosen, Japaner sowie sonstige Nationalitäten. Viele Familien mit kleinen Kindern. Entsprechend der Lärm im Haupt-Restaurant. Auffällig gegenüber 2007, es waren einige Personen vor Ort denen man zutraute Malle mit Male verwechselt zu haben. Dann gab es noch die, die sich die zum Frühstück mitgebrachten Tupperdosen füllten um den Tag bis zum Abendessen zu überstehen. Selbst Liegenplatzreservierer gab es und das trotz nummerierter Liegen. Insgesamt sehen wir diesen Trend im sehr guten Preis/Leistungsverhältnis von RB begründet. So werden wir RB vorerst nicht wieder besuchen. Wir wollen verantwortungsvolle Gäste die den Riffen und seinen Bewohnern gegenüber die notwendige Verantwortung sowie Respekt entgegen bringen. So wird sich die Suche unserer nächsten Insel etwas anderen Kriterien unterliegen. Das ist zwar keine Garantie auf Besserung, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Fazit: Ja, trotz aller Kritik und Maulerei hatten wir insgesamt einen sehr schönen Urlaub.

Reisebericht Reethi Beach 12.8 -27.8.2011

Unser elfter Maledivenurlaub führte uns diesmal nach Reethi Beach ins Baa Atoll.

Wir hatten bisher das Vergnügen auf Lily Beach, Thudufushi, Komandoo, Gasfinolhu, Velidhu und Royal Island wunderbare Urlaube zu verbringen.

Anreise erfolgte wie üblich mit Emirates über Dubai und dann der Transfer mit TMA.

Ich möchte jetzt nicht alle Themen mehr eingehen, die bereits von meinen Vorschreibern eingehend und toll beschrieben wurde.

Daher verstehe ich meinen Reisebericht eher als Ergänzung:

Reethi ist eine sehr schön angelegte Barfußinsel mit einem naturbelassenen Inselinneren. Sie ist schön bewachsen und verfügt über einen weichen Sandstrand. Auch die entsprechenden Bars sind toll angelegt und in der Main Bar gab es sogar einen Humidor, so dass auch die eine oder andere Zigarre zum genießen erworben werden konnte. Es gibt mehrere Bars und Restaurants außerhalb der Main Bar oder Hauptrestaurant. Dazu auch die Möglichkeit Badminton, Squash und Tennis zu spielen oder auch das SPA, das Gym oder den Pool zu besuchen.

Wir hatten AI gebucht. Hier gab es auch Markenspiritousen die inkludiert waren und mann konnte auch Getränke aus dem AI Sortiment z.T. flaschenweise mit in seinen Bungi nehmen.

Wir hatten hier einen de-luxe Bungi, der aber schon ein wenig abgewohnt war mit einem tollen, halboffenen Bad und auch Holzboden ! (fanden wir toll) sowie einer Sitzecke, Flat TV und vielen Ablagen nebst Kühlschrank. Jeder der de luxe Bungalows verfügt über eine kleine Bucht in der die dazugehörigen Holzliegen mit einem Sonnenschirm standen. Leider ist die „private Bucht“ in unserem Fall de facto mit der Bucht eines anderen Bungis (147/148) mehr oder weniger zusammengelegt, so das hier die private Atmosphäre nicht entstand.

Leider entsprach das Restaurant nicht unseren Vorstellungen. Das Essen reichte in Geschmack, Darbietung, Auswahl und Aufstellung bei weitem nicht an Inseln wie z.B. Velidhu heran. Es gab zwar jeden Abend ein anderes Buffet wie italienisch oder Tex-Mex, aber die die Auswahl bestand dann in 7-8 Serviereinheiten in denen das Essen stand und so zwei Speisen die angereicht wurden. Frisch gegrillten Fisch sah ich mal gar nicht. Das Salatbuffet war auch eher übersichtlich. Es gab einige fertige Salate die auch lecker waren aber z.B. gab zum Zusammenstellen entweder Gurke oder Tomate aber nie beides zusammen. Durch den engen Aufbau entstand teilweise Gedränge und auch eine entsprechende Wartezeit. Wir fühlten uns in dieser Hinsicht eher wie in einer Kantine (Speisenbereich). Das Essen war gut, keine Frage, aber reichte an die oben genannten Inseln nicht dran.

Die Kellner und Bediensteten muss man loben. Sie sind aller sehr freundlich und nett. Danke an unseren Roomboy ! Wir waren Langschläfer und haben ihm sicher seinen Plan durcheinander gebracht, aber hat alles tiptopp sauber gehalten. Thank you so much!

Auch die Mädels von der Guest Relation möchte ich loben. Alles ging schnell und unkompliziert. Danke !

Als Fazit möchte ich sagen, das wir eher einen klassischen Maledivenurlaub suchen. Ich brauche kein Badminton, Tennis, Gym, Squash, Flat-TV, Pool und unzählige Bars. Dafür muss ich nicht auf die Maldiven! Eine Insel mit einem netten Bungi, einer schönen Bar und einem Restaurant wo auch ein guter Fisch mal gegrillt wird reicht uns an dieser Stelle ( z.B. ähnlich Velidhu). Weniger ist an dieser Stelle mehr.

Auch aufgrund des hohen Preises (wohl auch dem August geschuldet) würden wir Reethi nicht wieder buchen !

Reisebericht Reethi Beach Resort vom 29.04. bis 10.05.2011

Nach zahlreichen Besuchen auf meiner Stamminsel Mirihi und einigen anderen Versuchen, eine preisgünstige Alternative zu finden, entschloss ich mich, Reethi zu besuchen.

Nach einigen schlechten Erfahrungen mit Condor, führte ich die Anreise nach Male wieder mit Emirates durch. Der Flug klappte perfekt und pünktlich. Die Maschine von Dubai nach Male war recht leer und so konnte ich mich auf einer Dreierreihe flach legen. Das Essen war wieder super, geschmacklich gut und der Service freundlich. Da könnte sich Condor mal eine „Scheibe“ davon abschneiden. Einziges Manko war, dass keine Immigrationszettel ausgegeben wurden. Auf Nachfrage wurde gesagt, dass sie die entsprechenden Formulare nicht dabei hätten. Also füllte ich den mittlerweile noch vereinfachteren neuen Zettel schnell während dem Anstehen bei der Passkontrolle aus. Man muss jetzt wesentlich weniger Daten ausfüllen, geht sehr schnell.

Der Weiterflug mit TMA klappte recht zügig und der Pilot drehte noch eine Runde um die Insel herum, so konnte ich schöne Luftaufnahmen machen. An der Plattform des Wasserfliegers wurden die Gäste durch Sinem freundlich empfangen und zur Rezeption begleitet. Hier bekamen wir das obligatorische feuchte Tuch und einen Kokosmilchdrink. Dort wurde ich auch von Franzi begrüßt, die für Reservierungen zuständig ist. Ihr Auftreten war äußerst freundlich und innerhalb der nächsten Tage quatschten wir noch mehrmals und es entstand ein sehr guter Kontakt. Man merkte, dass sie sich auf Reethi sehr wohl fühlt und mit Herz bei der Sache ist.

Sinem erklärte mir auf dem Weg zum Wasserbungi noch die Gegebenheiten der Insel wie Restaurants, Tauchbasis, Spa etc. Der erste Eindruck durch die beiden „Mädels“ erbrachte schon einen positiven ersten Eindruck der Insel. Mit der Lage des Wasserbungi war ich äußerst zufrieden.

Die Ausstattung des Bungalow war für die doch recht günstige Preislage einfach super. Es war vom Flachbildschirm bis hin zu einem nicht befüllten Kühlschrank alles vorhanden. So gab es eine Sitzecke mit Couch, welche im Bedarfsfall als drittes Bett benutzt werden konnte. Hinter dem Bett befand sich ein Schreibtisch mit Stuhl. Dort befindet sich auch der Eingang zum Bad, welches mit Dusche, Wannenbad, Toilette und Waschbecken ausgestattet ist. Haarschampoo etc. und ein Haarfön sind vorhanden. Ein großer Kleiderschrank mit einem Tresor, eine Klimaanlage, die so angebracht ist, dass sie nicht in das Gesicht bläst, runden das Angebot ab. Was ich gut fand, dass ein Adapter vorhanden war. Der Wasserbungi verfügt über eine relativ große Terrasse mit einer kleinen Sitzecke mit Sonnenschirm und zwei Liegestühlen, für welche Auflagen vorhanden sind. Im Vergleich zu Ellaidhoo, war hier Reethi um Welten besser, denn auf Ellaidhoo hatten die Bungis nur einen kleinen Balkon. Einziges Manko an dem Bungi war die Zugangstreppe zum Meer. Diese war aus Holz und extrem rutschig, da ist Vorsicht geboten! Es soll aber laut GM bald Abhilfe geschaffen werden.

Zur Begrüßung gab es eine Flasche Rotwein und einen Obstkorb. Ferner einmalig zwei Flaschen Wasser. Das Wasser war in Glasflaschen mit Bügelverschluss eingefüllt. Auf Reethi wird das Drinkwasser, welches aus dem Meerwasser gewonnen wird, entsprechend aufbereitet, mit Mineralien versetzt und in die genannten umweltfreundlichen Flaschen eingefüllt. Dieses gibt es auch mit Kohlensäure versetzt. Auf diese Art und Weise wird ein Beitrag zur Umweltschonung geleistet, da nicht endlos viele Plastikflaschen anfallen.

Ich bezog kurz meinen Bungi und schon ging es ab zur ersten Schnorchelrunde, denn die Unterwasserwelt ist der Hauptgrund für meine Besuche auf den Malediven. Was soll ich sagen, ich war von dem Hausriff beeindruckt! Es gab Fischsuppe pur! So hatte ich auf der Westseite vom gelben Kugelfisch, Kofferfischen, Igelfischen, diversen Füsilieren und Schwärmen, auch Wimpelfische in hoher Anzahl. Am meisten beeindruckend war, dass sich in dem Bereich des Beachbungis Nr. 165, so ca. 10 bis 15 m innerhalb der Riffkante sich stetig mehrere Tintenfische befanden. Meistens waren diese als Pärchen da. Dies war in einer geringen Wassertiefe, so dass man als Schnorchler hier auf volle Kosten kam und von diesen schönen Tieren jede Menge gute Nahaufnahmen und Videos machen konnte. Mit ein wenig Glück bewegten sie sich auch von einer Stelle zur nächsten und schwammen manchmal gar frei herum. Es war ein klasse Erlebnis! Ich umrundete die Insel und am Schluss begegneten mir noch zwei Zitronenhaie. Einer der Beiden hatte doch eine stattliche Größe. Ich schwamm dem Größeren nach und konnte auch von ihm tolle Videos machen. So war ich gleich an einem Stück drei Stunden im Wasser. Die Sicht am Hausriff war toll und hatte ca. 40 bis 50 m. In den Folgetagen schwamm ich von den Wasserbungis aus gesehen nach rechts an der Riffkante entlang, welche sich im Westen befindet, in nördliche Richtung. Dort erreicht man nach ca. 2 bis 300 m eine Stelle, an der sich ständig ein Schwarm Blaustreifenschnapper und weitere Schwärme von Füsilieren befindet. Dort kreisen auch jagende Makrelen. Ferner begegnete ich auf dem Weg dorthin, regelmäßig bis zu drei Stachelrochen und einmal auch einem Mobula. Dort hatte es auch recht zutrauliche schwarz/weiß gepunktete Kugelfische. Am letzten Tag befand sich dort auch ein sehr großer nicht scheuer Napoleon in einer Tiefe von einigen Metern. Von ihm konnte ich meine bisher besten Aufnahmen eines Napoleons machen. Am Steg der Tauchbasis befindet sich derzeit ein Fledermausfischbaby. Dieses schwimmt im Bereich der dortigen Pfosten und an den Seilen entlang. Es ist nur ca. 5 cm groß. Leider gibt es am Hausriff nur wenige Korallen, was aber auch schon das einzige Manko war

Die Insel selber ist ca. 600 m lang und 200 m breit und sehr üppig bewachsen. Die Sandwege werden täglich von Laub befreit. Es handelt sich um eine Barfußinsel. Im Gegensatz zu anderen Inseln verfügt Reethi noch über viel Sand. So war eine Umrundung der Insel ohne Probleme möglich und es hat dort keine hässlichen Mauern. Es gibt 124 Bungalows. Es hat für jeden Bungi Holzliegen mit Auflagen. Zusätzlich für die Gäste der Wasserbungis gibt es noch Holzliegen am Strand im Bereich der Handhuvaru Bar. Es gibt über die Insel verteilt mehrere Bars, da es viele AI-Gäste auf der Insel hat. Ferner gibt es neben dem Buffetrestaurant auch noch ein Grillrestaurant, eine Moodhu Bar mit Restaurant, welches sich auf dem Wasser befindet. Dort kann man durchaus schon Pizza für ab 9 $ essen. Im Main Restaurant wird das Buffet mit täglich wechselnden Themen angeboten. So gab es zu meiner Zeit von indisch, Mex Tex, spanisch, asiatisch bis hin zum italienischen Essen, welches es regelmäßig am Freitag gibt, immer was anderes. Beim italienischen Buffet gibt es eine live cooking station für Pasta mit einer Auswahl an jeder Menge Zutaten. Auch ein around the world buffet mit internationalen Gerichten gab es. Es gab immer Currys. Eis gab es leider nur einmal die Woche, nämlich am Freitag. Das Dessertbuffet war gut und immer abwechslungsreich, es gab auch Obst. Die Hauptspeisen waren heiß und für das Preisleistungsverhältnis sehr gut. Erstaunt war ich doch über das recht große Salat- und Vorspeisenbuffet mit zahlreichen Saucen. Auch Balsamicoessig, Olivenöl etc. waren vorhanden.

Das Frühstücksbuffet hatte mich doch sehr positiv überrascht. Auch hier gab es jede menge Auswahl, die Qualität war sehr gut. Eine Eierstation war vorhanden und man konnte sich dort Omelettes, Spiegeleier etc. machen lassen. Neben diversen Brot- und Brötchensorten gab es auch täglich Vanillesandkuchen, der mir sehr gut schmeckte. Ferner hatte es täglich zwei wechselnde Fruchtjoghurts und täglich Naturjoghurt. Es gab täglich drei verschiedene Säfte, meistens Mangosaft, Orangensaft, Apfelsaft und Ananassaft. Allerdings keine frisch ausgepressten Säfte.

Das Servicepersonal im Mainrestaurant war höflich und nett, der Service klappte sehr gut. Was mir auffiel, dass die waiter gegenüber Kleinkindern äußerst aufgeschlossen waren und sich mit diesen auch abgaben. So kam es schon mal vor, dass sie sich um die Kleinen kümmerten, während die Erwachsenen ans Buffet gingen. Also auch Familien kann man die Insel auf alle Fälle empfehlen. Es hatte auch einige Familien mit Kindern auf der Insel. Also dort finden die Kleinen mit Sicherheit Anschluss. Zu meiner Zeit war die Insel ausgebucht und es wurde für einige Tage dann schon mal recht voll im Mainrestaurant.

Da ich nicht so ein Fan von Currys und asiatischem Essen bin, werde ich beim nächsten Besuch der Insel nur mit Frühstück buchen und dann das eine oder andere Mal a la carte Pizza etc. essen. Somit habe ich eine noch größere Auswahl und im Restaurant über dem Meer kann man zu jeder Zeit essen. Das Buffet öffnet erst um 19.30 Uhr.

In der Mainbar gibt es zweimal wöchentlich einen Discoabend, ferner Krabbenrennen und einen Film über die Insel und das Tauchen.

Täglich findet um 18.00 Uhr eine Rochenfütterung am Steg der Insel statt. Dort lässt sich dann des Öfteren auch ein Gitarrenrochen bei der Fütterung sehen. Einer der Zitronenhaie ebenfalls.

Das Spa der Insel ist recht groß und verfügt über mehrere Massageräume im Erdgeschoss und Obergeschoss. Ich entschied mich für ein Angebot, welches fünf Massagen für 300 $ beinhaltete. Die Dauer der Massagen waren 50 Minuten. Am Empfang erhielt man Schlappen, einen Kymono und eine Einwegunterhose in einem Beutel. Es hatte dort zwei Umkleidekabinen, man packte seine Kleidung in den Beutel und nahm diese mit. In einem Wartebereich mit Liegen und Stühlen bekam man einen lecker schmeckenden kalten Früchtetee und ein nach Minze riechendes kaltes Erfrischungstuch. Es erschien eine Therapeutin, welche einem zu dem Massageraum begleitete. Man kann dort das leichte Rauschen des Meeres hören und es wird während der Massage dezente Entspannungsmusik gespielt.

Leider „erwischte“ ich eine nicht gerade motivierte Angestellte, welche doch recht unmotiviert die Massage durchführte und statt der 50 Minuten schon nach 40 Minuten mit der Massage fertig war. Nach der Massage erhielt man nochmals einen Tee. Im Umkleidebereich war eine Dusche vorhanden, was sehr angenehm war, denn so konnte man vermeiden, mit öligem Körper seine Kleidung zu verschmutzen.

Als ich nach der Massage am Empfang gefragt wurde, wie die Massage war, äußerte ich, dass diese mit 40 Minuten recht kurz war. Daraufhin vermerkte die Chefin, dass diese Zeit bei der nächsten Massage nachgeholt wird. Ich bat auch um eine andere Masseurin. Dem Wunsch wurde entsprochen und dann hatte ich Glück. Denn diese Therapeutin ging ganz anders zu Werke. Von einem mittlerweile auf der Insel kennengelernten Ehepaar erfuhr ich, dass es diesen genauso ergangen war und sie ebenfalls recht große Qualitätsunterschiede bei den Therapeutinnen feststellten.

Jetzt zur Tauchbasis. Das Einchecken ging geschmeidig über die Bühne. Das Personal war freundlich, erklärte alles sehr genau und ging auf Fragen ein. Was sehr umständlich war ist die Tatsache, dass man zwar eine Box wie auf anderen Basen bekommt, diese aber nicht auf die Boote gebracht werden. Die Tauchbasis verfügt über keine eigenen Boote, diese sind angemietet und werden durchaus auch für andere Zwecke verwendet. So gibt es auf den Booten keine Flaschenhalter und die Boxen können dort nicht verstaut werden. Aus diesem Grund erhält man von der Basis eine Netztasche, in welche das Gerödel verbracht werden muss. Da aber bei meiner Ankunft keine Netztasche mehr vorhanden war, bekam ich eine Art Netzsack mit einer recht kleinen Öffnung. Es war schon sehr umständlich, das Jacket in diesen Beutel rein zu pfriemeln. Nitrox gibt es „for free“ und gleich neben den gefüllten Flaschen befindet sich eine Station für die Prüfung des Nitroxgemisches. Dort trägt man die Daten in eine Liste ein und hängt einen Anhänger um die geprüfte Flasche. Gleich nebenan wird die Flasche für die Beladung für das entsprechende Boot bereitgestellt. In diesem Bereich befindet sich auch der Ablagebereich für die Netztaschen für das Morgen- oder Nachmittagsboot. Die Flaschen und die Netztaschen werden vom Personal auf die Boote verbracht. Aufrödeln und Abrödeln wird durch die Taucher selbst vorgenommen. Auch das Auswaschen des Equipments wird durch die Taucher selbst erledigt.

Handtücher müssen selber mitgebracht werden, ebenso Getränke. Es gibt lediglich nach jedem Tauchgang Tee an Bord und einen Knusperriegel bzw. Kokosstücke. Eine Dusche befindet sich leider nicht an Bord.

Die Anzahl der Taucher während meiner Zeit war recht unterschiedlich. So waren auf einem Einzeltauchgang in der Früh gleich mal an die 30 Taucher eingetragen. Es wurde dann mit einem kleinen Zeitunterschied mit zwei Booten raus gefahren. Da es ein kleines Thila war, war dann schon recht viel Betrieb unter Wasser. Auf dem großen Dhoni finden 22 Taucher Platz. Es werden aber auch Ausfahrten mit vier Tauchern durchgeführt, wenn sich nicht mehr Leute in die Liste eintragen.

Das Breefing auf den Booten war jedes Mal sehr gut und ausführlich. Die Bootscrew war beim Anlegen der Ausrüstung behilflich. Wenn man das erste Mal auf Reethi taucht, wird ein Checkdive durchgeführt. Die Tauchguides waren durch die Bank motiviert und kannten ihre Tauchspots sehr gut und waren auch engagiert, unter Wasser nach interessanten Objekten zu suchen und diese den anderen Tauchern zu zeigen.

Es wird sehr genau auf die Einhaltung von einer Gesamttauchzeit von 60 Minuten geachtet. Was ich etwas übertrieben empfand, dass Wert darauf gelegt wird, dass man einen Sicherheitsstopp von fünf Minuten durchführt. Üblich sind ja drei Minuten. Beim two tank dive wird auch Wert darauf gelegt, beim zweiten Tauchgang nicht tiefer als 20 Meter zu tauchen. Ferner wird darauf bestanden, dass man einen Schnorchel mitführt und jedes Mal beim Auftauchen eine Boje setzt, auch wenn die Voraussetzungen noch so ideal sind. So setzte ich beim Auftauchen wenige Metern vom Boot entfernt keine Boje, da andere Taucher direkt daneben waren. Schon gab es einen Rüffel von einem der Guides. Hier könnte man meiner Meinung nach etwas relaxter sein, wie auf anderen Basen auch. Im Nachgang führte ich mit Matt, dem Basenleiter ein Gespräch. Matt war sehr nett und äußerte als Begründung für diese Maßnahmen, dass die nächste Decokammer sehr weit weg ist und sie einen Tauchunfall vermeiden wollen. Matt ist der Meinung, dass bei Vorgabe der fünf Minuten die Taucher wenigstens dann die drei Minuten Sicherheitsstopp durchführen.

Da ich ohne Tauchbuddy vor Ort war, war ich auf andere Taucher angewiesen. Leider kam es vor, dass mir durchaus schon mal eine Taucherin zugewiesen wurde, die nach 40 Minuten schon die 50 bar anzeigte. Wenn ich sie nicht noch an meinen zweiten Automaten genommen hätte, wäre der Tauchgang dann doch recht kurz geworden. Die Sicht an den ersten Tagen war recht gut. Aber dann von einem auf den anderen Tag sehr schlecht. Die schlechteste Sicht die ich bis dato hatte. Nach drei weiteren Tauchgängen bei schlechter Sicht gab ich auf, da ein Filmen und Fotografieren ohne Schwebeteilchen nicht mehr möglich war. Eigenartiger Weise war die Sicht auf der Westseite des Hausriffes durchwegs sehr gut.

Die von mir betauchten Tauchspots waren gut bis sehr gut. So hatte ich Fischschwärme und die eine oder andere Netzmuräne. Ferner an einem Spot zwei schwarze Anglerfische. Leider waren Haie Fehlanzeige. Am Hausriff gibt es übrigens auch keine Schwarz- bzw. Weißspitzenriffhaie zu sehen. Aber dafür die oben erwähnten Zitronenhaie. Die Mantasaison geht von ca. Juni bis September. Bekannt ist ja dort die Hanifaru Bay. Guides erzählten mir, dass letztes Jahr aufgrund eines Berichtes dort sich zum Teil bis zu 250 Taucher am Tag tummelten und es zahlreiche Safariboote gab. Es wird derzeit darüber diskutiert, das Tauchen dort zu verbieten und nur noch eine beschränkte Anzahl von Schnorchler pro Tag zuzulassen. Eine Entscheidung wird in Kürze fallen und es wird von mir im Forum darüber berichtet werden.

Mit Matt betauchte ich einmal das Hausriff. Dort befindet sich unter anderem eine versenkte Betonmischmaschine. In der Trommel befinden sich zahlreiche Garnelen, die einem die Finger putzen, wenn man die Hand in die Trommel hält. Auch einen Schaukelfisch gibt es am Hausriff sowie eine große Muräne, die sich immer an der selben Stelle befindet. Ein Tauchgang dort lohnt sich auf alle Fälle.

Leider wurden am 1. Mai die Preise der Tauchbasis erhöht. So kostet derzeit ein Einzeltauchgang 47 $. Das ist doch ein beachtlicher Preis für eine an sich preisgünstige Insel und befindet sich damit knapp hinter dem Preis von durchaus höher preisigen Inseln, die dann aber einen wesentlich höheren Komfort wie Dusche, Snacks, Handtuch, Getränke und mehr Service anbieten.

Es werden täglich two tank dives und Einzeltauchgänge angeboten. Jeweils am Dienstag und Freitag findet der Einzeltauchgang am Morgen statt und der two tank am Nachmittag. An den restlichen Tagen umgekehrt. Ferner gibt es Ganztagestouren mit drei Tauchgängen und Nachttauchgänge. Durch die Basis werden auch Schnorcheltouren angeboten.

Gesamtresümee: Eine auf hohen Sicherheitsstandard agierende Basis mit kompetenten Mitarbeitern, die engagiert bei der Sache sind. Bez. Tauchbuddy wurde Besserung gelobt und ich hoffe das nächste Mal, eine praktischere Netztasche zu erhalten. Ich werde die Basis im Winter wieder beehren mit der Hoffnung auf gute Unterwassersicht in der Hochsaison.

Auf der Insel hat es wenige Moskitos. So wurde ich beim Abendessen und Frühstück nie durch die Plagegeister gestört. Lediglich hie und da beim Rundgang im Inselinneren kam eine Begegnung vor. Von Beachbungigästen wurde mir aber bekannt, dass bei geöffneter Türe zum offenen Bad die Blutsauger in den Bungi kommen. Abhilfe schaffte ein über dem Bett vorhandenes Moskitonetz. Da ich an der Westseite meinen Bungi hatte und der Westmonsun immer leicht ging, hatte ich keine Moskitos im Wasserbungi. Lediglich am letzten Morgen vor dem Heimflug beehrte mich so ein Mistviech, da es an diesem Tag Windstill war. Es wird jeden Abend im Inselinneren gegen die Moskitos gesprüht. Auch sind biologische Versuche im Gange, wie man den Plagegeistern auf andere Weise an den „Kragen“ gehen kann.

Immer am Donnerstag kann man sich für eine Begehung des Staffbereiches eintragen. Dort wird einem die Wasseraufbereitung nebst Befüllungsanlage der Getränkeflaschen, die Moschee, die Abwasseraufbereitung und weitere Bereiche gezeigt. Die Insel verfügt über knapp 300 Mitarbeiter.

Ebenfalls am Donnerstagabend wird ein Managementcocktail durchgeführt. Hier stellt sich der deutsche GM Peter vor. Von ihm werden weitere Mitarbeiter der Gästebetreuung und Reservierung sowie der Executiv Chef vorgestellt. Es gibt Getränke und einige Snacks zu diesem Anlass.

Sollte es doch mal Anlass zu einer Beanstandung geben, wird von seitens des Personals umgehend dieser behoben.

Das Personal der Insel war durchweg freundlich und hilfsbereit.

Der Roomboy machte seine Arbeit sehr gut und der Bungalow war in einem sauberen Zustand.

Auf der Insel befindet sich auch ein kleiner Pool mit Bar. Dahinter ein Gym, sowie eine Badmintonhalle, 2 Tischtennisplatten und zwei Squashcourts. Das Gym war doch recht klein, wurde aber während meines Aufenthaltes durch einen Durchbruch zu einem daneben liegenden Raum vergrößert. Es gab zwei Laufbänder, wobei eines defekt war. Einen neuen Crosser und einen leider recht alten Ergometer. Ferner hat es wenige Geräte fürs Krafttraining. Für die Benützung des Gym und der restlichen Sportangebote müssen Gäste, die kein AI haben, für die stundenweise Nutzung bzw. wöchentliche unbeschränkte Nutzung leider extra zahlen. So kostet die Benutzung für eine Woche 30 $. Ich hoffe, dass das Angebot der Geräte nach der Erweiterung besser wird. Die einzelnen Geräte können auch vorreserviert werden, so entstehen keine Wartezeiten. Ferner gibt es auf der Insel zwei Tennisplätze.

An der Rezeption gibt es einen Raum mit einem internetfähigen kostenlosen Rechner und einen Rechner der lediglich über einen „Outlook“ zum Mail schreiben verfügt.

Die Insel verfügt auch über einen Souvenirshop und ein Wassersportzentrum.

Da ich ja schon mehrere preisgünstige Inseln besucht habe, von denen ich aber sehr enttäuscht war, war ich bez. Reethi mehr als positiv überrascht. Hier stimmt auf alle Fälle das Preisleistungsverhältnis. In meinen Augen wird es hier sogar übertroffen. Ich hoffe dies wird auch weiterhin so bleiben. Auf alle Fälle wird dies neben Mirihi (meine Stamminsel, 13 Besuche) eine Insel, die ich wieder besuchen werde!

Wer Fragen zu Reethi hat, kann mich gerne über PN kontaktieren.

Eva (detective45)

Reethi Beach vom 13.10.-28.10.2010 (REPEATER)

Unser 9. Malediven Urlaub führte uns ein zweites mal nach Reethi Beach. (Meedhupparu 2x, Hudhuran Fushi, Reethi Beach, Dhiggiri, Vilu Reef, Rannalhi, Angaga, Madoogali, Lily Beach nach Umbau)

Anreise mit Air Berlin von München, unproblematisch und unbequem wie immer. Überpünktliche Landung in Male, Einreise und Koffer abholen lief diesmal wie am Schnürchen.
Auf zu TMA und geschlagene 3 Stunden auf das kleine gelb-blaue Flugzeug warten, dann ging´s endlich los... Ein kleiner Zwischenstopp auf Helengeli, dann wurde die Reise fortgesetzt. Konnte es kaum erwarten "mein" kleines Inselchen wieder zu sehen. Dann war es endlich so weit... Reethi Beach war noch viel schöner als wir es in Erinnerung hatten.

Einchecken und Zimmerschlüssel in Empfang nehmen. (Reisten insgesamt mit Familie und Freunden zu sechst an und hatten per Reisebüro und E-Mail ans Resort um Zimmer gebeten, die relativ nah beieinander liegen.) Nun das klappte leider nun gar nicht. Hatten 3 "Standart" Bungalows gebucht, bekamen auch 2 und leider ein Upgrade in einen Wasserbungi (was nur leider überhaupt nicht in meinem Sinne war...) Die Begründung: Ihr seid Honeymooner und wir wollten Euch was gutes tun... (Dafür bucht man 10 Monate im Voraus!) Hielten es dann tatsächlich auch 3 Tage im Wasserbungi aus.

Die Bungalows waren alle neu renoviert und geschmackvoll eingerichtet. Hatten dann einen ehemaligen Gartenbungi (188) auf der Lagunen Seite mit einem schönen Open-Air Bad mit 2 Duschen und Badewanne (wem der Indische nicht reicht). Das Bett war sehr bequem, alle elektrischen Geräte funktionierten einwandfrei. Der Zimmerboy war sehr freundlich und gewissenhaft.

Die Strandsituation auf der Lagunen-Seite war sehr gut. Viel breiter Strand, was leider alles von der Riff-Seite abgezwackt wurde, in der 2. Urlaubswoche wurde die Sunset Bar mit weiteren Sandsäcken abgestützt. Desweiteren starker und ständiger Wind auf der Riff-Seite, was das Schnorcheln leider nicht angenehmer machte, dazu kam noch das sehr viel Plankton unterwegs war und man fast keine Sicht hatte und die Fische wirklich suchen musste. Das Riff an sich war leider in einem ziemlich schlechtem Zustand, das hatten wir von 2007 noch in besserem Zustand in Erinnerung und so plantschten wir hauptsächlich in der Lagune herum wo auch ein paar Fische waren.

Das Essen im Hauptrestaurant war stets sehr gut (Besser als 2007). Man kann sich bei jedem Essen einen anderen Tisch aussuchen und hatte folglich immer unterschiedliche Kellner. Saßen dann aber doch immer am gleichen Tisch. Abends waren immer Themen-Abende angesagt.

Hatten dann am 20.10. eine Wedding-Ceremony wo wir a´la Card Essen bestellten und waren sehr positiv überrascht, dass die Speisen nochmal um einiges besser waren als im Hauptrestaurant. Ein echter Genuss und eine wunderschöne Erinnerung.
Als Repeater und Honeymooner hatten wir dann noch ein Abendessen im Saima Garden Inklusive. Auch hier war das Essen gut (1x Vegetarisch 1x Maledivisch).

Fazit: Reethi wir kommen in ein paar Jahren wieder, wir müssen nächstes Jahr erst nach Bodu Hithi und Kandholhu!

Wer noch Fragen hat stelle diese bitte im Forum an lonu
Ivo+Jan

Wir waren insgesamt nun zum 8. Mal auf den Malediven, RBR war unsere 6. Insel. Last Minute gebucht, der Krise sei Dank !

Dieses mal waren wir wieder ueber Weihnachten da, das jetzt zum 3. Mal und zum 2. Mal hatten wir in dieser Zeit 80 % Regentage

Zur Anreise gibts wenig zu sagen : Air Berlin setzt die LTU Philosophie fort, die da heisst: weniger Platz fuer die Gaeste = mehr Geld fuer die Firma. Trans Maledivian ist im Service besser, als MAT.

Auf Rheeti Beach dann einige Ueberraschungen: 1. Es giesst in Stroemen. 2. Da keine normalen Zimmer frei sind, gibts einen Upgrade auf Wasser-Bungi. Hat uns natuerlich sehr gefallen.

Insel

Sehr schoen bewachsen ( wir brauchen die Urlaubspalme nicht mehr ), sehr gepflegt, alles pikobello sauber. Rund um die Insel Bars, beim Inselrundgang kann man 3 mal einkehren. Dann dauert er natuerlich etwas laenger, als die normalen 15 Minuten. Breiter Strand, der auf der Tauchschulseite gerade wieder befestigt und aufespuelt wird.

Zimmer

Die Einrichtung ist in der Tat etwas in die Jahre gekommen, aber da soll sich ja in naechster Zeit einiges aendern. Jedenfalls ist alles da, was Du zum Urlaub brauchst und es funktioniert auch.

Essen

In Ordnung, hatten wir auf den Malediven schon besser, aber an der Qualitaet und Quantitaet gibts nichts auszusetzen. Beste Essenszeit abends ist nach 21 Uhr, dann ist die Schlacht am Buffet schon geschlagen und man bekommt Alles auch ohne Anstehen.

Management/ Service

Ein Erlebnis !

Wir waren schon auf mehreren Inseln- auch im 5 Sterne Bereich- und so etwas haben wir noch nicht gehabt. Egal wo, der Service ist immer auf Top Niveau. Etwas funktioniert im Zimmer nicht- innerhalb von 3 Minuten ist jemand da und kuemmert sich darum. Im Restaurant und an den Bars arbeiten Mitarbeiter die 1. perfekt Englisch sprechen ( was nicht Maledevien Standard ist ) und 2. immer gut gelaunt und hilfsbereit sind. Das Management zeigt Praesenz und hilft den Mitarbeitern sichtbar. GROSSES LOB.

Tauchen

Die grosse Enttaeuschung des Urlaubs.
Ich muss zugeben, wir hatten jetzt schon seit einiger Zeit keine PADI Basis mehr und ich frage mich, ob das an der Basis oder der Organisation liegt. Eichecken : Beim Brevetcheck grosses Naseruempfen und Zweifel, ob man ein Nitrox Zertifikat von CMAS ueberhaupt anerkennen soll. Logbuecher werden ignoriert, doch nicht etwa weil dauf dem Logbuch das Logo der Konkurrenz prangt ????? Checktauchgang normal, allerdings darf ich nach ( PADI oder Basis? ) Richtlinien auch als Linkshaender meinen Bleigurt nicht “ links “ tragen ?!?

Bootstauchen mit Schwaechen auf dem Boot ( kein Bootsbriefing, keine Flaschenstaender ) und auch nach uber 100 TG koennen wir nicht selbststaendig tauchen, weil das aufgrund des ausgefallenen Logbuch-Checks ja keiner weiss. Karin hatte jedenfalls die Information, dass wir zum ersten mal auf den Malediven tauchen ( siehe oben ).

Die Riffe rund um RBR- inclusive des nahen Hausriffs sind in deutlich schlechterem Zustand, als die Riffe weiter im Sueden, wir waren vorher schon einmal im selben Atoll ( Royal Island ) und haben da die gleiche Erfahrung gemacht.

Fazit

Eine sehr schoene Insel mit super Service, die nach der anstehenden Renovation sicherlich noch schoener wird. Gaebe es da nicht die Probleme mit der Tauchbasis, waere RBR auf jeden Fall eine Insel zum Wiederkommen.

Reisebericht Reethi Beach Resort vom 27.09.09 bis 11.10.09

Pünktlicher Flug mit Condor, dann langes Schlangestehen beim Passstempeln und ausfüllen solcher „Einreisekarten“ wegen der Schweinegrippe (die, die wir bereits im Flieger ausgefüllt hatten, hatte die Crew eingesammelt. Keine Ahnung was die damit gemacht haben) mit Tipps, wie wir uns in den nächsten 7 Tagen zu verhalten haben, damit die maledivische Bevölkerung von dem Virus nicht dahin gerafft wird. Anschließend war irgendwas mit dem Ausladen des Gepäcks schiefgegangen, es dauerte elendig lange, bis wir das im Empfang nehmen konnten. Dadurch wurden wir leider auf einen späteren Wasserflieger umgebucht und schlugen erst gegen 14:00 Uhr Malezeit auf der zu der Zeit relativ rauen Lagune (es war sehr windig) von Reethi Beach auf. Die Uhren wurden dann eine Stunde vorgestellt, dies entsprach also 15:00 Uhr Inselzeit.

Vom Wasserflugzeuganleger wurden wir dann von einer deutschsprechenden Betreuerin sehr freundlich empfangen und mit einem Dhoni zur Insel gefahren. Der erste äußere Eindruck der Inseloptik vom Dhoni aus war im Vergleich zu anderen Inseln nicht gerade berauschend, die Wasserbungis sind jedenfalls direkt durchgefallen. Palmenbewuchs war nur im Rezeptions-/ Restibereich zu erkennen, direkt am Strand standen wenige bis gar keine.

Nach schnellem Check-in wurden wir zum Bungi begleitet, wir hatten unsere gebuchte Deluxe-Kategorie an der Lagunenseite ohne Probleme auch bekommen. Das Äußere der Bungis war auch nicht unbedingt ansprechend, einfach rechteckige Teile, die jeweils etwa 2 Meter versetzt näher oder weiter vom Strand entfernt waren. Meist standen die nur ca. 1,50 Meter auseinander. Das Dach bestand aus Wellblech mit einem mittlerweile dünnen und häufig sehr löchrigen „Palmblätterüberzug“.

Das Innere des Bungis war anständig, aber nicht luxuriös ausgestattet mit einer Sitzecke mit TV (einschl. Empfang DW-TV), E-Safe, leerem Kühlschrank, Klimaanlage und alles, was sonst so normal ist (kein Wasserkocher), alles in allem so geschätzte 30-35 qm groß mit 2 zu klein geratenen Fenstern! Die ganze Einrichtung ist schon etwas älter, wirkt aber auf keinen Fall abgewohnt, alles hat funktioniert. Das Bad ist halboffen und etwa halb so groß wie das Bungiinnere, ausgestattet mit einem Waschbecken, WC und Badewanne in der auch die Dusche integriert war (Duschvorhang). Das Bad war wohl vor nicht langer Zeit renoviert worden, alles tadellos in Schuss. Auch eine Wäscheleine ist vorhanden.

Vor dem Bungi ist eine kleine überdachte Terrasse mit Sandboden und mit 2 kleinen Holzstühlen mit verstellbarem Fußteil. War alles Richtung Meer schön zugewachsen, d.h. man hatte keinen direkten sondern nur teilweisen Meerblick, eine Schaukel stand auch noch im Wege. Es gibt keinen Sichtschutz seitlich zu den Nachbarbungis. Am Strand stehen auch ein Sonnenschirm mit nummerierten Holzliegen (mit dicken Auflagen) bereit, der Strand ist bei den Deluxe-Bungis am breitesten, schwimmen ist dort uneingeschränkt möglich.

Die Standbungis liegen alle an der Westseite. Je weiter man in Richtung Wasserbungis kommt, desto schmäler wird der Strand, ab etwa Bungi Nr. 165 wird er ganz unattraktiv bzw. ist eigentlich bei Flut gar nicht mehr vorhanden. Auch die Korallen kommen immer näher an den Strand (Schwimmen eingeschränkt!), je größer die Bunginummern werden. Sichtbare temporäre Strandbefestigungen (Sandsäcke o.ä.) sind z.Z. nur an der Mainbar auf einer Länge von etwa 10 Meter vorhanden, die noch nicht mal besonders auffällig sind. Vor den Wasserbungis ist auch wieder Strand vorhanden und dort stehen auch eine Menge Liegen und Sonnenschirme für die Wasserbungigäste rum, ist schon fast Mallefeeling! Der Strandabschnitt auf der Ostseite ist bei Flut größtenteils auch nicht vorhanden (ab Rezeption Richtung Wassersportcenter ist er aber wieder erheblich breiter), ist aber nur für die Bewohner der Gartenbungis von Relevanz, Wellenbrecher gibt es zum Glück noch keine!

Das Inselinnere war richtig schön angelegt mit barfußtauglichen gewundenen Wegen und, wie schon erwähnt, sind Palmen leider nur selten zu sehen. Es gibt ein Spa, einen Pool, ein Wassersportcenter, einen Sportbereich, Tennisplätze, einen Inselshop und natürlich eine Tauchschule (Seaexplorer). Auch ein Arzt hat zu bestimmen Zeiten Sprechstunde auf der Insel, im Notfall steht er 24 Stunden zur Verfügung. Die Restis neben dem Mainresti sind noch eines für maledivische Spezialitäten, ein Grillresti und die Modubar (die hat 24 Stunden Service). Das Essen dort kostet natürlich extra! Erwähnenswert ist neben der Mainbar auch noch die Strandbar (neben Bungi 115), dort kann man den Sonnenuntergang genießen.

Das Dinner im Hauptresti (Parkettboden) wird jeden Tag als Buffet nach einem Landesthema (Italienisch, Chinesisch, Indisch usw.) angeboten. Auch das Frühstück und Mittagessen wird als Buffet angeboten. Alles in allem in der Qualität und Auswahl angemessen und gut, aber auch nicht besonderes hervorzuheben. Leider war das Essen meist nur lauwarm. Sehr gewöhnungsbedürftig war die Zubereitung der Nudeln (Livecooking) beim italienischen Buffet. Der Koch griff bei allem Zutaten mit den Händen in die Schüssel rein. Das mag für den Ein oder Anderen vielleicht das familiäre Flair der Insel hervorheben, auf jeden Fall hat der Koch hinterher saubere Fingernägel! Im Hauptresti ist immer freie Platzwahl und Nichtraucher. Es wird seitens der Hotelleitung empfohlen, nicht die Kellner direkt mit Trinkgeldern zu beglücken, sondern es in der dafür vor dem Hauptresti aufgestellten Sammelbox hineinzutun; für das Küchenpersonal steht eine weitere Sammelbox bei den Vorspeisen. Diese Trinkgelder würden dann gerechter an alle Inselbeschäftigten verteilt.

Die Mainbar ist irgendwie zu klein geraten (angeblich soll da ja auch nächstes Jahr was baulich verändert werden), oder es sind viel zu viele Touris auf der Insel. Auf jeden Fall ist das Personal dort zu deutlich unterbesetzt. Jeden Abend gibt es dort ab ca. 22 Uhr irgendeine Touribespaßung (Krabbenrennen, Filmvorführung Unterwasser, Disco mit DJ Achmed……..).

Der allgemeine Service (einschl. Roomboy) ist jedoch sonst nirgends zu bemängeln, es passt einfach! Kostenloses WLAN kann mindestens an der Rezeption und im Mainbarbereich empfangen werden.

Die Ausfahrten der Tauchschule sind teilweise etwas suboptimal organisiert. Beim Einchecken kriegt man eine Kiste und Netztasche mit Nummer und wenn man sich zum Tauchen in die Liste einträgt, muss das Tauchgerödel (spät. bis 30 Minuten vor Ausfahrt) in die Netztasche umgepackt und an den entsprechenden Platz gestellt werden. Der Grund ist nach Aussage der Basisleitung, dass auf den Tauchbooten die Kisten schlecht unterzukriegen sind. Stimmt auch, andere Basen nutzen Boote, in deren Mitte Befestigungsgestelle für die Tauchflaschen sind. Hier ist das leider nicht so und da 5 mal die Woche am Morgen und 2 Tage die Woche am Nachmittag immer 2-Tank-Dives angeboten werden, wird es arg eng und ungemütlich auf den Tauchbooten. Ansonsten ist alles topp in Ordnung, die Tauchplätze werden nach Möglichkeit sorgsam ausgewählt (passen Strömung, Ebbe/Flut?) und nicht einfach nur hingefahren. Auch wird während der Ausfahrt mal ein Tauchplatz geändert, falls dort z.B. etwas Besonderes (z.B. Mantas) erwartet wird. Nitrox wird vorher am Land geprüft und der Tank entsprechend beschriftet. Leider sind 10 Liter-Tanks Standard, größere gibt es gegen Aufpreis. Unter strömungsarmen Umständen und je nach Tauchplanung reicht jedoch für geübte Taucher der 10 Liter-Tank für die maximal erlaubte Tauchzeit von 60 Minuten aus.

Die angefahrenen Tauchplätze sind vergleichbar zu anderen Atollen nicht so reich an Großfischen, auch der Hartkorallenbewuchs scheint nicht so erholt wie z.B. im Ari- oder Nordmale-Atoll. Dafür sind zu dieser Monsunzeit Begegnungen mit Mantas sehr häufig, auch die Chancen auf Walhaie sind ganz gut! Letztlich wollte ich auch unbedingt diese Viecher aus der Nähe mal wieder sehen und es hat auch geklappt. Ich hatte bei 5 Tauchgängen Begegnungen mit den Flattermännern, so ganz nah meine ich. Walhaie sind meist den Schnorchlern vorbehalten geblieben, die hatten - jedenfalls vom erzählen her - gleich 4 Stück bei einem Ausflug auf einmal, und ein paar Mantas haben dann auch noch so nebenher gestört. 2 Tage vor meiner Ankunft muss es auch einen Tauchgang mit weit über 30 Mantas auf einmal gegeben haben, neben einem Walhai. Der Kapitän hatte während einer Ausfahrt an der ich auch auf dem Boot war auch einen gesehen, wir haben den dann leider erfolglos „gesucht“, ich war also auch nahe dran! Die Sicht ist zum Vollmond hin und danach leider immer schlechter geworden, vielleicht hätte ich sonst noch viel mehr gesehen. Insgesamt gesehen hat das Tauchen sehr viel Spaß gemacht, leider wird bei den 2-Tank-Dives (die ich persönlich sowieso nicht so sehr mag) beim 2. Tauchgang auch oft ein wenig attraktiver Tauchplatz angefahren, manche dieser 2.Tauchgänge sind in meinem Logbuch auch mit k.v. gekennzeichnet. Einmal jedoch war der 2. Tauchgang so ein spontan umgelegter, mit der schönsten Mantabegegnung während des ganzen Urlaubes.

Das Hausriff zeichnet sich im Flachbereich überwiegend durch abgestorbene und zerstörte Korallen aus, erst an der Riffkante wird es bunter. Zum tauchen ist das Hausriff jedoch erstaunlich brauchbar (Steilwand), besonders zwischen Ausgang 3 (bei Bungi 165) und 2 (bei Bungi 135), teilweise auch noch bis Ausgang 1 (bei Bungi 105). Der Ausgang 5 bei der Tauchschule ist nicht so dolle, Ausgang 4 habe ich nie betaucht. Das DTG wird an der Tauchschule zusammengebaut und wird durch einen der Tauchschulenmitarbeiter an den entsprechenden Einstieg (eine Bank hinter den Bungis 115, 135 oder 165) gebracht. Beim Ausstieg kann der leere Tank auf dieser Bank wieder abgestellt werden. Beim zurückmelden muss dann noch die Bank angegeben werden wo der Tank steht und fertig. Größere Fische größer als Barsche habe ich keine gesehen, das kann natürlich zu anderen Tageszeiten oder in anderen Monaten anders sein.

Bis auf die suboptimalen Tauchboote gibt es an der Tauchschule nicht viel auszusetzen, freundlich und zuvorkommend sind die Leute allemal. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Gabe der Tips, die am Ende auf der Rechnung stehen sollen. Man wird beim Check-in darum gebeten, keinem direkt was zuzustecken. Die Bemerkung bei der Erklärung der Rechnung, dass die Tauchschule nicht die „üblichen“ 10 % Tip auf der Rechnung hätte und man könne geben was man für richtig und angemessen hält, hätten die sich sollen besser verkneifen, zeigt sie doch die Erwartungshaltung etwas zu offensichtlich.

Zusammenfassend könnte man es so ausdrücken, dass Reethi Beach eine im Grunde empfehlendwerte 4-Sterne Insel mit einer im Vergleich zu vielen anderen Inseln nicht so schönen Optik ist, jedoch mit einem großen Freizeit-/Sportangebot und mehreren Restaurants. Das Essen ist ganz anständig, der Service meist auch. Die Strandverhältnisse sind während unseres Aufenthaltes überwiegend brauchbar gewesen, gute Schwimmmöglichkeiten sind nicht überall gegeben, das Hausriff dürfte für erfahrene Maledivenschnorchler mit Enttäuschungen verbunden sein, aber es ist vorhanden. Größere und nennenswerte Mängel an dieser Insel sind kaum zu finden, das Positive überwiegt doch deutlich. Gut finden wir auch die Möglichkeit, einmal die Woche auch mal hinter die Kulissen der Insel zu schauen. Vor allem die Zubereitung und Lagerung der Speisen wird nicht nur erklärt, man kann das auch besichtigen und wir glauben das macht nicht jeder Hotelier gerne!

Etwas Negatives gibt es dann doch noch. Die Inseln scheint an bestimmten Stellen ein massives Raupenproblem zu haben. Wir waren zwar nicht selber davon betroffen aber haben das fast jeden Tag irgendwo mitgekriegt, dass es einige ziemlich heftig erwischt hat. Es scheint so, dass das Management nicht so offensiv damit umgehen und auch nicht publik machen will, haben wir doch einige „erstaunte“ Gästebetreuerinnen erlebt, nachdem sie das Tourileiden mitgekriegt haben. Die wohl lachhafteste Begründung die uns zu Ohren kam war eine Planktonallergie!!!

Auch wird dort mit der Chemiekeule versucht dem Herr zu werden, übertraf es jedoch deutlich das bisher von uns gesehene auf anderen Inseln. Ohne Quatsch, das Chemiezeugs regnet bei so einer Sprühung nur so von den Bäumen und Dächern.
Aber keine Angst, ist biologisch abbaubar und natürlich für Menschen vollkommen unbedenklich. Man wird ja vorgewarnt und man sollte doch alles was im Bad steht, besser in den Innenraum des Bungis bringen.

Wir wurden im übrigen rel. oft gestochen, wir tippen aber mal eher auf Sandflöhe als auf Mücken.

Für die Wetterstatistiker: in den ersten 6 Tagen unseres Aufenthaltes war das Wetter sehr unbeständig mit teils starken Regenfällen aber auch sonnigen Abschnitten dazwischen. Der Wind jedoch war auf der Westseite gleichbleibend sehr stark und das Meer sehr unruhig.

Kleine Info noch für die Nikotinsüchtigen beim Rückflug. Der Raucherraum befindet sich jetzt im Anschluss an das Bistro „DOME“ (das im übrigen auch den besten Cappu auf dem Flughafen serviert), Richtung Gate 4 bis 6!

Thomas und Sabine

Wir (Kurt und Corinna) waren vom 17.06.09 bis 02.07.09 auf Reethi Beach.

Anreise:
Direktflug mit Condor.
Auf dem Hinflug war der Sitzabstand unzumutbar eng, auf dem Rückflug hatten wir ebenfalls Plätze in der Holzklasse, aber in einer anderen Reihe und plötzlich viel mehr Beinfreiheit.
Weiterflug ab Male mit TMA nach nur kurzer Wartezeit. Dieses Mal gab es sogar Ohrstöpsel.

Insel:
Dicht bewachsen mit wenig Palmen, aber vielen Bäumen und Büschen. Zwar gibt es wenig Sträucher mit farbenfrohen Blüten, wie man es von anderen Inseln kennt, aber alles wirkt gepflegt.

Die Standard- und Deluxe-Bungalows liegen an der Westseite der Insel direkt am Strand mit Meerblick, an der Ostseite ist der Strand für die Gartenbungis, dort befinden sich nur Restaurants und die Bars.
Die Insel kann am Strand komplett umrundet werden.
Sandsäcke waren keine zu sehen, aber an 2 Stellen an der Ostseite gab es Netze zur Landgewinnung.
Störende Wellenbrecher gibt es nicht!
Nur im Bereich der ersten Deluxe-Bungis ist eine Natursteinmauer zum Schutz des Strandes errichtet. Hier bitten sicher einige Gäste um einen Bungi-Wechsel.

Leider hat man von einigen Bungalows aus sehr weite Wege zu gehen.

Bungalows:
Es gibt Gartenbungalows, die meist an Taucher vergeben werden, wegen der Nähe zur Tauchbasis, einfache Strand- und etwas größere Deluxebungis sowie furchtbar hässliche Wasserbungis.
Wir wurden die ersten 2 Tage wegen Überbuchung der Standard-Bungis in solch einem Wasserbungi untergebracht. Auch wenn es eine bessere Kategorie ist, war es für uns eine Zumutung: kein direkter Zugang zum Meer von der Terrasse aus, auf der Terrasse überhaupt kein Sonnenschutz. Es gibt zwar am Strand auch nummerierte Liegen für die WBs, aber der Strand ist in diesem Bereich scheußlich, voll von Korallenbruchstücken und zudem total überfüllt, da dort die Liegen aller WBs stehen.
Zur Not kann man sich in den Strandbereich bei den Gartenbungis verziehen, hat aber immer noch den Blick auf die hässlichen WBs.
Mit unserem Standard-Strandbungi Nr. 142 waren wir dann total glücklich. Super Lage mit Meerblick sogar vom Bett aus.

Ausgestattet war unser Bungi mit einem großen Doppelbett, Fernseher, Minibar (muss man aber erst auffüllen lassen), Tisch, Sessel, Hocker, Safe, Ventilator, Klimaanlage und dem Nötigsten. Ablagefächer für Kleidung hätte etwas großzügiger ausfallen können, aber ansonsten war der Bungi absolut okay.
Toilette und Duschbereich waren halb offen.
Bade-, Hand- und Strandtücher gab es jeden Tag ohne Aufforderung frisch.
Auch bei der Bettwäsche fiel mir ein häufiger Wechsel auf.

Vor dem Bungi gab es 2 verstellbare Holzstühle und einen kleinen Tisch sowie 2 nummerierte Holz-Liegestühle mit Auflagen.
Wir hatten viel Platz vor unserer Hütte, wo wir den ganzen Tag nebeneinander im Schatten liegen konnten, ohne unsere Liegen verschieben zu müssen. Von der Terrasse aus konnten wir den Sonnenuntergang beobachten.
Richtig schlechte Bungalowlagen gibt es nicht, allerdings gibt es einige Doppelbungalows.
Bei Bungalowwünschen kann man davon ausgehen, dass am Ankunftstag überprüft wird, ob der Wunschbungi frei ist. Da die Insel meist ausgebucht ist und das Management viele Bungiwünsche erhält, kann man keine weitere Vorrausplanung erwarten. Es wird sich aber bemüht ;-)

Restaurant/Essen:
Zur Auswahl der Speisen wurde bereits in den vorherigen Berichten viel geschrieben. Positiv sind die sehr abwechslungsreichen Themenabende. Leider war häufig Schlangestehen angesagt. Dies hat uns speziell beim Frühstück sehr gestört. Rührei, Spiegelei oder Omelette wurde frisch zubereitet. Wenn manchmal bis zu 8 Leute anstanden, haben wir darauf verzichtet. Hier wäre zumindest fertiges Rührei in einem arWmhaltebehälter sinnvoll gewesen. Stattdessen waren diese Behälter mit sehr seltsamen Speisen (Kartoffel-Artischocken-Auflauf, Spargel-Auflauf oder Curry) gefüllt, die nur von wenigen Gästen gegessen wurden. Auffallend auf Zack war das Personal beim Nachfüllen der Speisen.

Von der Lage her: Mit Ausblick aufs Meer, der nur durch wenige Büsche etwas verdeckt wird.
Den Holzfussboden fanden wir ideal. Ist hygienischer als Sand und barfuss laufen ist dennoch möglich.

Bar/Abendunterhaltung:
Perfekte Lage direkt am Strand mit Blick aufs Meer. Im überdachten Bereich mit Sandboden. Außen saß man in gepolsterten Holzsesseln auf der Holzterrasse umgeben von Palmen. Jeden Abend gab es ein Unterhaltungsprogramm, z.B. Lifemusik, Krabbenrennen, Video von Tauchschule oder Spa-Präsentation.

Getränkepreise:
Wir kannten zwar vorher schon alle Karten, müssen aber erwähnen, dass die Preise im Vergleich zu anderen 4*-Resorts (gleicher Preisklasse) maßlos überteuert sind.
Wasser 1,5 l: 4,40$
Cola 300ml: 3,60$
Und alles zzgl. 10% für Service.
Für AI-Gäste ist ein gutes Angebot vorhanden. Für den, der viele Softdrinks und Bier konsumiert, ist AI sicher keine schlechte Wahl. Zumindest ist Reethi die erste Inseln bei der wir nicht grundsätzlich von einer AI-Buchung abraten würden.
Wir hatten einen Wasserkocher dabei und haben tagsüber unseren Tee selbst gekocht.

Essenspreise in der Moodhu-Bar (wir hatten HP):
Wer nur HP gebucht hat und mittags einen Snack möchte, kann nur in die Moodhu-Bar. Dort gibt es ebenfalls alles zu überteuerten Preisen. Wir waren nur 1x dort essen: Die Pizza (etwas besseres Tiefkühl-Fertigprodukt) kostet 13 $ und der Mini-Salat über 8$. Schön ist, dass die Bar über Wasser gebaut ist.

Personal:
Für Maledivenverhältnisse war das Personal auffallend gut.
Das Personal in der Bar und Restaurant war freundlich und sehr flott. Für uns erfreulich war, dass man sich den Tisch und somit den Kellner jeden Abend selbst aussuchen kann. Mit unseren zugewiesenen Tischkellnern hatten wir nämlich auf anderen Inseln häufig Pech.
Auch unser Roomboy erledigte seine Arbeit ordentlich.
Kleine Probleme wie z.B. Stromausfall wurden super schnell behoben.
Übrigens hatten wir auch auf Reethi ein Problem mit dem Abwasser. Dies wurde aber vom Roomboy beheben lassen, ohne dass wir es überhaupt melden mussten.

Hausriff:
Von den Korallen her zwar eine Enttäuschung (was wohl daran liegt, dass wir letztes Jahr im Ari-Atoll waren), aber der Fischbestand ist super! Besonders zu erwähnen sind die großen Fischschwärme, Thunfische und der riesige Napoleonfisch. Selbst Papageifische und Kugelfische haben wir in Größen entdeckt, wie von uns nie zuvor gesehen.

Gäste:
Angenehmes Publikum, größtenteils Deutsche bzw, deutschsprachig, ansonsten Engländer und die üblichen Asiaten auf Kurzreise.

Reiseleitung:
Zu unserer Zeit waren 4 nette, junge deutschsprachige Damen auf der Inseln.

Sport:
Für Maledivenverhältnisse ist ein sehr großes Sportcenter vorhanden. Einen kleinen Pool gibt es auch.

Ungeziefer:
Nichts Spektakuläres, aber unser Bad wurde jeden Abend von Ameisen überfallen. 2x eine winzige Kakerlake im Zimmer.

Positiv: kein einziger Mückenstich!

Negatives:
Gleich beim Einzug bemerkten wir, dass unsere Kopfkissen (nicht der Überzug) übel muffelten. Selbst nach Austausch war der Muffelgeruch nicht viel weniger, was vermutlich daran liegt, dass die Kissen alle zu langsam getrocknet wurden.

Wir haben dann improvisiert und jeden Abend die frischen Standtücher für den nächsten Tag ums Kopfkissen gewickelt.

4 Tage vor Abflug wurden dann zwei Bungalows nebenan renoviert. Es wurde zwar gelegentlich gehämmert und geschliffen, diese Störungen waren allerdings erträglich. Einen netten Brief des Managements mit Hinweis auf die Bauarbeiten bekamen wir zwar, aber die Arbeiten hatten wir längst bemerkt, da auf dem Dach des Nachbarbungis Dachdecker saßen, die in unser Badezimmer reinschauen konnten. Duschen und aufs Klo gehen wollten wir dann erst mal nicht. Auch wenn sonst wirklich alles auf Reethi sehr gut organisiert war, hat das Management hier gepennt.

Fazit:
Nette Insel mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis. Zwar nicht unser Favorit, da es schönere Inseln mit viel mehr Flair gibt, aber das Gesamtpaket stimmt. In Anbetracht der neuen Preisanstiege auf fast allen Inseln, ist Reethi absolut eine Empfehlung wert, denn bezahlbare Barfussinseln mit Hausriff und Einzelbungi werden langsam Mangelware.

Corinna und Kurt
clarki8-malediven(at)yahoo.de


 

Reethi Beach - 30.05.2009 - 12.05.2009

Anreise
Über die allgemeine Anreise ist nicht mehr viel zu erzählen, außer daß wir mit Emirates geflogen sind und wir auf Hin- wie Rückflug jeweils beim Zwischenstop in Dubai umsonst Businessclass fliegen durften, das nenn ich mal Werbung, mal ganz abgesehen vom Essen und den Sitzen, die in der Economyclass ebenfalls viel angenehmer waren als z.B. bei LTU.
 
Hotel
Die Anlage steht unter deutscher Leitung, sie ist sehr gepflegt und es wird ständig aufgeräumt und nachgebessert. In unserer Zeit wurden einige Jettys neu beplankt und an den Wasserbungis wurde rumgeschraubt, und das alles noch ohne zu stören. Die Strandsituation hat sich zum Winter wieder deutlich gebessert, Metallgitter sind ganz weg gewesen, nur hier und da sieht man vereinzelt noch Sandsäcke, die allerdings nicht wirklich stören, nur die Südspitze der Insel, an den ersten Deluxebungis, war noch sehr mitgenommen und wurde mit Betonsandsäcken am kompletten verschwinden gehindert, nicht schön, aber da gibt es schlimmeres, sieht aus wie eine niedrige Kaimauer. Ansonsten ist der Strand tiptop und man fragt sich, wo die ganzen Gäste sind, man fühlt sich (außer beim Essen) immer ziemlich alleine.
 
Lage
Norden – Wasserbungis
Osten - Restaurants, Bars, Pool, Tauchschule, Wassersportzentrum, Moodhubar, die auf Stelzen in die Lagune gebaut ist
Süden und Westen - Beachbungis mit Blick auf den Sonnenuntergang und Beachbar
 
Das Hausriff zieht sich um die ganze Insel, an der Westseite ist der schönste Teil, der durch seichtes Wasser in ca. 10-20 m Entfernung zum Strand liegt. An der Ostseite kann man, wenn man Glück hat, Delphine, Haie und Mantas sehen.
 
Wetter
Ich muss gestehen, wir hatten unsere Bedenken, im Juni zu fahren, aber außer ein paar Regenschauer am Abend oder in der Nacht, hatten wir bis auf 1 Tag spitzen Wetter, Sonne pur ...  
 
Service
Der Service ist gut und die Angestellten meistens freundlich, irgendwo wird immer gewuselt oder gesäubert. Man ist sehr bemüht, dem Gast den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Nur die Kellner im Restaurant sind nicht alle mit guter Laune am Werk, sie schleichen durchs Restaurant und reden dermaßen leise, daß man nur mit Hörgerät einigermaßen folgen kann, aber das bezieht sich nicht auf alle.
 
Gastronomie

Frühstück
Im Mainrestaurant gab es eine gute Auswahl an frischem Brot, Eiern in jeglicher Form und sonst hat es auch an wenig gefehlt, einziger Wermutstropfen für uns war, daß es nicht jeden Morgen Pankakes oder Crepes gab, aber das kann man verschmerzen, wenn der Rest der Auswahl so groß ist.

Lunch/Diner
Beim Abendessen gab es diverse Themenabende, in den 12 Tagen, an denen wir da waren hat sich nur ein Thema wiederholt, u.a. gab es Italienisch, Chinesisch, Indisch, Maledivisch, Spanisch, Mexikanisch, International etc., das Essen war immer sehr schmackhaft und abwechslungsreich.
Das Mittagessen war nicht ganz so umfangreich, aber es war für jeden etwas dabei.

Snacks
Die Snacks am Nachmittag waren allerdings lächerlich. 2 Sorten Minisandwich, 1 Sorte Trockenkuchen und 1 Sorte Obst ... lohnt nicht wirklich.
 
Sport Unterhaltung
Tischtennis, Squash, Badminton, Tennis, Beachvolleyball, Fitnessraum ohne Gebühr für AI-Gäste. Tauchen, Wasserski, Segeln, Bananaboot, Surfen, Segeln etc. gegen Gebühr. Die Jungs und Mädels von der Tauch-/Wassersportstation waren immer gut drauf und freundlich, auch die Animation und Abendunterhaltung war ganz nett.
 
Zimmer
Beachbungis
Die Beachbungis liegen etwas zurück vom Strand und sind einfach ein Traum, edle Ausstattung im Wohn-/Schlafraum. Die schönsten und ruhigsten Beachbungis liegen zwischen Beachbar und Wasserbungis, wir hatten den Deluxebungi 127, für uns war die Lage optimal, noch Nahe genug zur Beachbar, weit genug weg von den unansehnlichen Wasserbungis, viel Sand vor der Tür und quer über die Insel in wenigen Minuten alles andere erreichbar.
 
Wasserbungis
Die Wasserbungis sind außen echt ein Angriff auf die Augen und der Strand in dem Bereich ist ziemlich voll und auch nicht so fein wie auf dem Rest der Insel. Innen haben wir diese leider nicht gesehen.
 
Gartenbungis
Die Gartenbungis haben wir nicht gesehen, sollen aber ganz nett sein von Innen.
 
Tipps & Empfehlung
Und zu guter Letzt noch ein paar Tipps:
Schuhe nur für die An-/Abreise mitnehmen, ansonsten Barfußfeeling pur (nur im Restaurant liegt Parkett).
AI hat sich für uns nicht gelohnt, obwohl wir reichlich Cocktails getrunken haben ..

 


 

Reisebericht Reethi Beach März 2009 (+ 1 Tag Kurumba)

Vom 16. – 31.3.2009 (+ 1.4.09) ging es für uns zum dritten Mal auf die Malediven. Nach intensiven Recherchen auf www.malediven.net, und starken Preissteigerungen auf anderen Inseln, entschieden wir uns für das Reethi-Beach-Resort im Baa-Atoll und wurden nicht enttäuscht!

Flüge

Flug mit Condor und beengten Sitzreihen wie gewohnt. Irgendwie wollte der Nachtflug kein Ende nehmen, aber wie stets war auch dieses Mal nicht der Weg das Ziel, wenn es auf die Malediven geht. Die Landung auf Hulule konnte man eher als Touchdown mit anschließendem Schlingerkurs bezeichnen, so dass der Captain sich gezwungen sah sich bei den geschockten Passagieren zu entschuldigen. Sei aber alles noch im Limit gewesen, na dann!
Der anschließende Weiterflug mit der Twinotter von TMA war dann schlichtweg ein Traum. Hier hatten wir eine Flugcrew mit Spaß am Job erwischt. Die von oben entdeckte Delfin-Schule wurde im Tiefflug und in Schräglage erkundet. Wir wollten noch einmal – kein Problem. Auch einen Wal mit Jungtier an der Seite entdeckten wir von oben. Ankunft an der Plattform vor der Insel, das Dhoni mit Gästebetreuerin Simone wartete bereits. Kurze Bootstour bis nach Reethi Beach – der Wasserflieger noch einmal im Tiefflug über uns hinweg wie in der Rafaello-Werbung – nur ohne Rafaello.

Ankunft & Bungi

Netter Empfang an der Rezeption mit Kokosnussgetränk und kalten, duftenden Tüchern. Kurze Einweisung und ab zu den Bungis. Wir bekamen einen Garten-Bungalow zwischen Tauchschule und Spa. Und auch wenn Susan da erst gar nicht hinwollte, überzeugte sie die superschöne Ausstattung, die sogar noch um Längen besser ist, als die in den Deluxe-Bungis, und nach einem Inselrundgang auch die Lage. Und die netten Strandnachbarn für die nächsten 14 Tage überzeugten erst recht – liebe Grüße nach Österreich und Magdeburg!
Der Bungi selbst ist ausgestattet mit viel Stauraum, einer schönen Sitzecke im Eingangsbereich mit Flachbildfernseher (für die schlechten Wetterberichte aus Deutschland auf DW-TV-Asien), einer Kaffeemaschine und einem großen halboffenen Badezimmer mit Badewanne (wer’s braucht) und zwei Duschen – sehr schön!
Auch die Strandlage zwischen Moodhu Bar und Tauchbasis-Jetty hatte etwas für sich: Es gab immer etwas zu sehen und auch das Hausriff auf der Ostseite bot Fischschwärme, Schildkröten, die üblichen Rifffische und allabendlich die Rochenfütterung am Steg.

Verpflegung

Ein ganz großes Kompliment an den tunesischen Chefkoch Habib und sein Team: Hier gab es beim Frühstück und den allabendlichen Themenbuffets aber auch rein gar nichts zu beanstanden. In den 14 Tagen unserers Aufenthaltes gab es ledglich eine Wiederholung am Abendbuffet. Wir reisten kulinarisch durch Italien, den Mittleren Osten, China, die Malediven, Indien, um die ganze Welt u.v.a.m. Die Krönung eines jeden Abends war dann das Dessertbuffet passend zum Länderhema – einfach nur lecker.
Wir hatten lediglich Halbpension gebucht, was uns persönlich völlig ausreichte bei der Hitze. Die Getränkepreise sind im maledivischen Limit und auch bei Nicht-All-In-Buchung bezahlbar, wenn es nicht jeden Abend mehrere Cocktails sein müssen ;-).

Tauchen

Die beste Tauchbasis, die wir bisher erleben durften. Das komplette Team von Sea-Explorer war vom ersten Tag an freundlich, hilfsbereit und mehr als sympathisch. Man merkte richtig, dass ihnen ihr Job Spaß macht. Die Beratungen waren kompetent und die Angebote unaufdringlich – sehr angenehm.
Das Tauchen ansich war sehr schön, auch wenn die Spots auf den bisherigen Inseln farbenfroher in Erinnerung waren. Das kann auch daran liegen, dass mit zunehmender Malediven-Taucherfahrung die Eindrücke einer gewissen Inflation unterliegen. Aber wer nicht zwingend auf Großfischjagd war, hatte auch so ausreichend etwas zu sehen bekommen. Die Crew und die Divemaster erwiesen sich auch hier als tip-top.
Ein Dank noch einmal an Matzes Buddies aus Deutschland, England, der Schweiz und Österreich, die durchweg ruhige Taucher waren. Es hat wirklich Freude gemacht und es war Entspannung pur.
Und dank Überzeugungsarbeit von Divemaster Mufeed hat schließlich auch Susan noch ihre Panik durch ein jahrelang zurückliegendes schlechtes Taucherlebnis überwunden und machte einen Refresher-Kurs und zwei superschöne Tauchgänge am Hausriff.

Die Insel

Da über die Insel ansich, über die Vegetation, die sich ständig ändernde Strandsituation, die beste Bungilage etc. schon ausreichend gechrieben wurde, hier einmal ein anderer Aspekt: Wie so ein Resort auf kleiner Insel funktioniert kann man auf der kostenlos angebotenen Technik-Tour erfahren. Unbedingt mitmachen, es lohnt sich! In viele Bereiche darf man hineinsehen. Moschee, Küchen, Kühl- und Lagerräume, Müllverbrennung und -sammlung, Generatoren für den Strom und Wasser-Entsalzungsanlage. Solch eine Tour hatten wir vor sechs Jahren mal nach langer Diskussion mit dem Management auf einer anderen Insel auf Wunsch (besser Druck) hin machen dürfen. Gerade was die Unterbringung der Staff-Mitarbeiter dort anbelangte waren wir damals mehr als geschockt. Das sieht auf Reethi Beach ganz anders aus.
Überhaupt fühlt man sich auf Reethi Beach irgendwie wie zuhause. Ob Management oder Staff-Mitarbeiter - alle grüßen, das Miteinander ist freundlich, gar herzlich und alle haben ein offenes Ohr für Fragen / Probleme oder einfach nur Zeit für einen Plausch – irgendwie familiär und sehr schön.

Fazit

Eigentlich sollten wir hier schreiben, dass es schrecklich war, denn nur so wird die Insel zukünftig nicht von Buchungen überrannt und wir hätten wieder eine Chance auf eine Rückkehr – obwohl das für uns ungewöhnlich ist. Aber es war einfach klasse! Eigentlich wollten wir mit diesem Urlaub die Malediven „abschließen“, aber nach vier Tagen war klar: Wir kommen wieder! Muss man noch mehr schreiben?

Kein Rückflug – dafür Kurumba

Unser Condor-Flieger kam wegen eines technischen Defekts bereits auf dem Hinflug nicht, blieb in Frankfurt, und wir hatten somit 23 Stunden Verspätung. Also hieß es für Condor ca. 250 Urlauber umbuchen auf die um Male herum liegenden Hotelinseln. Für uns bedeutete dies einen weiteren Tag auf den Malediven – es gibt sicherlich Schlimmeres.
Wir, die Reethi Beach-Connection, kamen gemeinsam auf Kurumba unter. Ein Resort, das sich mit 5 ½ Sternen schmücken darf, was wir Gestrandeten aber alle nicht wirklich verstanden haben. Betonierte Wege, darauf Urlauberinnen in High Heels, Elektrowägelchen zu den Bungis, eine Mauer rund um die Insel, „schicker“ Blick auf Müllverbrennungsanlage und Male ganz dicht bei, und die startenden und landenen Jets von Hulule zum Greifen nah. Wir machten alle gemeinsam das Beste draus, besichtigten die unterschiedlichen Bungikategorien, in denen wir untergebracht waren, hatten im kantinenartigen Restaurant einen indischen Buffetabend und waren uns einig: Geschmack lässt sich mit Geld nicht kaufen und an das super schöne Flair von Reethi Beach kommt diese Möchte-Gern-Deluxe-Hotelanlage nicht heran!

Wer noch Fragen hat, kann sich gerne bei uns melden unter matthias-daum[at]web.de

Susan & Matze

Diesen Bericht und einige Fotos von der Insel haben wir wieder einmal auf unsere Hompage gestellt: http://www.matthias-daum.net/reethibeachresort

Einen älteren Bericht von 2007 – auch mit Fotos – findet ihr unter:
http://www.matthias-daum.net/thulhagiri/


 

Reethi Beach im März 2009

RBR war unsere vierte Insel und wir können uns gut vorstellen noch mal hinzufahren, so gut hat es uns gefallen. Das Preis-Leitungsverhältnis ist für die Malediven wirklich gut und ich hoffe die Insel steigt nicht so sehr im Preis wie vor ein paar Jahren Vilu Reef.

Die aktuelle Strandsituation ist so, dass die ersten zehn Deluxe Bungis noch mächtig Probleme haben. Die Wellen, die wir so auch noch nicht auf den Malediven erlebt haben, knallen mit Wucht gegen die Wellenbrecher aus mit Beton gefüllten Sandsäcken, die v-förmig ins Meer gehen (sieht, finde ich, nicht so schlimm aus, aber die große Sandnase kommt wohl erst im Sommer wieder).

Ansonsten sieht man hier und da weiße neue Sandsäcke, die auch nicht so unangenehm auffallen. Auch bei den Wasserbungalows hat der Strand noch zu kämpfen.

Für uns wichtig, der Sand am Strand war rundum megaweich und nur an einigen Stellen mit Korallenbruch versehen. Vor allem bei den Wasserbungalows musste man halt mal schauen wo man hintritt - kein Problem.

Die Möglichkeit ins Wasser zu marschieren ist dagegen häufig schwierig. An der Riffseite fangen bei Ebbe fast schon nach einem Meter im Wasser die Korallenblöcke an. Dafür ist man super schnell am Riff zum Schnorcheln. Das Hausriff hat uns wirklich beeindruckt, leicht zu „beschnorcheln“, die Strömung treibt einen langsam von einem Ausstieg zum anderen, eine tolle steile Riffkante mit vielen Fischschwärmen, auch Schildkröten, die wir leider nicht erwischt haben.

Der viel beschimpfte provisorische Steg war im Winter gebaut worden, weil der reguläre Jetty wegen der hohen Wellen nicht benutzt werden konnte. E r sah wirklich nicht klasse aus, war auch leider am schönsten Strandabschnitt und wurde glücklicherweise zwei Tagen nach unserer Ankunft wieder abgebaut. Genau an der Stelle wurde die neue Beachbar zwischen Bungi 115 und 116 eingeweiht (die alte Beachbar steht aber noch, keine Bange). Der Strand dort ist am breitesten, man kann weit ins Wasser laufen und auch gut schwimmen. Wir haben dort unter einem Sonnenschirm im klassischen Liegestuhl, Füße im Sand und einem Gin-Tonic in der Hand, auf die vielen unbewohnten Inseln am Horizont geschaut – toll.

Nervig war, dass einige Wasserb.gäste ihre großen Liegen dahin getragen haben (das ist ja noch OK) und wenn sie nicht dort waren ihre Auflagen in die Sonnenschirme gehängt haben, so dass man in zweiter Reihe vor diese grünen Dinger geschaut hat und die Sonnenschirme selber nicht nutzen konnte. Zum Glück war es nie voll, wenn wir dort waren.

Gewohnt haben wir in einem Gartenbungalow und wir wollten nicht wechseln. Die Einrichtung war nobel, am Himmelbett konnte ich mein Mückennetz aufhängen, Flachbildschirm (wer`s denn braucht bei Regen), CD-Player, Schrankkapazität für fünf Wochen und ein superschönes Bad mit zwei Duschen unter freiem Himmel. Blöd war, dass der Bungi an die Werkstatt des Stuffbereichs grenzte und ab 8:00 die Säge sägen wollte – Zeit zum Aufstehen.

Zu erwähnen ist noch der Sportbereich. Der Fitnessraum ist zwar nicht berauschend mit recht alten Geräten, aber alles funktioniert und wenn man nicht Profi ist kann man ordentlich was tun. Dann gibt es noch zwei Squash Courts und zwei Badmintonfelder in einer nichtklimatisierten Halle (dafür blendet einen nicht die Sonne beim Spielen). Der Schweiß läuft trotz großer Ventilatoren und man hat sich das nächste Essen oder Bier wohl verdient, ich fand es klasse. Bei AI ist die Benutzung und das Equipment (gute Schläger) inklusive. Sonst kostet eine Partnerkarte für zwei Wochen 90$.

Wichtig für uns war noch, dass es nur Holzliegen gibt und ein dolles AI-Angebot ohne, dass man Bändchen tragen muss. Das Essen war klasse und am Service gab es auch nichts zu bemängeln. Empfehlenswert sind natürlich auch die Massagen (die Lampen dort haben lustige Frisuren (siehe die Bilder)).

Es sind viele Dinge, die einen Urlaub perfekt machen, nicht zuletzt, ob man sich gut mit seiner Reisebegleitung versteht und die Ruhe aushalten kann und Reethi Beach bietet einen tollen Rahmen dafür.

 

Bilder zum Bericht

 


Weitere Berichte über Reethi Beach