Nika Island

Nika Island (28.10. -12.12.2006)

Buchung: wir hatten – als Schweizer – die Insel über Deutschland gebucht, und konnten so etwas sparen. Ist also sehr zu empfehlen. Den Buch haben wir separat in der Schweiz gebucht.

Flug: wir flogen mit der Schweizer Fluggesellschaft „Edelweiss“. Wie immer alles super, sehr zuvorkommendes Personal + gutes Essen. Ich fliege immer wieder gerne mit Edelweiss.

Transfer: Wir wurden nach der Landung in Male sehr herzlich begrüsst von einem Angestellten der Insel Nika. Er kümmert sich sofort um unser Gepäck und führte uns in die „Lounge“, wo wir uns hinsetzen, etwas trinken + kurz auf den Transferflug warten mussten.

Er holte uns zu gegebener Zeit wieder ab, und führte uns zum Wasserflugzeug, wünschte uns schöne Ferien und war wirklich sehr zuvorkommend!
Der Transfer selber war super. Die Inseln alle so von oben betrachten zu können war sehr eindrücklich und witzig.
Dass die Piloten barfuss fliegen ist im ersten Moment ein bisschen beängstigend, aber die haben das natürlich super hingekriegt. Wir wurden als erste in Nika abgeladen, und die Reise ging dann für andere Passagiere noch weiter. Cooles Erlebnis mit dem Wasserflugzeug :).

Ankunft: Wiederum sehr herzlicher Empfang auf der Insel. Wie üblich auf den Malediven einen kühlen Drink und eine grosse Auswahl an frischen Früchten. Kurze Einführung durch den „Chief“ und dann wurden wir auch schon vom „Taxi“ abgeholt und zu den Wasserbungis gefahren. Wir hatten den Wasserbungalow Nr. 40 (also den zweiten von der Insel her gesehen). Hierzu muss ich sagen dass ich vorgängig ein Mail auf die Insel geschickt hatte, mit der Frage ob ich allenfalls einen Bungi vorreservieren könne. Leider blieb die Antwort bis dato aus (das kann allerdings auch an meinem Englisch liegen!!).

Unterkunft: Die Wasserbungis sind echt der Hammer! Also ich kann wirklich überhaupt nichts Schlechtes sagen; wir hatten alles was wir brauchten: sogar noch mehr als das... Die Bungis bestehen ja eigentlich aus zwei „Häuschen“. Im einen – Eingangsbereich – gibt es eine grosse Bank (kein Sofa, aber durch die Kissen doch bequem) mit Tisch, ein Pult und einen Fernseher sowie eine Stereoanlage mit CD-Player. Von diesem „Häuschen“ gelangt man direkt auf die Terrasse. Dann hat es den Verbindungsbereich der beiden „Häuschen“: da waren sehr viele Schränke um die Kleider zu verstauen und der Kühlschrank (in welchem jeden Tag eine Flasche Wasser – gratis! – zur Verfügung steht: hat leider nicht immer geklappt, aber zumind. wäre der Wille da ). Dann hatte es da noch ein drittes Bett in diesem Durchgangsbereich: man könnte dort also zu Dritt „wohnen“.
Von diesem Verbindungsbereich gibt es noch den Durchgang zur Toilette. Da gibt es einen Vorbereich wo ein (sehr schönes) Lavabo mit Ablage etc. steht. Links davon kann man in die Toilettenkabine rein, und auf der rechts davon geht’s in die Dusche. Beides auch sehr grosszügig (zumind. die Dusche).

Zurück im „Verbindungsbereich“ gelangte man dann in das zweite „Häuschen“; ins Schlafzimmer. Ausser dem sehr grossen (+ herrlich bequemen) Bett gab es da drin nichts (braucht es ja aber auch nicht). Klimaanlage war vorhanden + funktionierte einwandfrei.

Oberhalb des Bettes auf einer Ablage waren sämtliche Lichtschalter angebracht, so dass man vom Bett aus ohne Probleme das Licht ausmachen konnte.

Hierzu kommt mir gerade in den Sinn: WENN ich was bemängeln „müsste“ dann wären es die vielen Lichtschalter. Also wir haben manchmal minutenlang überall’ rumgedrückt, bis endlich z.B. draussen auf der Terrasse das Licht ausging. Ich hatte das auch nach 2 Wochen noch immer nicht kapiert, welcher Schalter jetzt für welches Licht „zuständig“ ist. :)

Vom Schlafzimmer gab es natürlich auch den direkten Zugang auf die Terrasse, wo wir jetzt virtuell auch hingehen...
Die Terrasse ist sehr gross. Wie schon oft gelesen ist sie mit Sand aufgeschüttet, was auf der einen Seite noch witzig ist, so hat man auch ein bisschen „Strand-Feeling“ (gerade weil man die Insel selber ja nicht umranden kann), auf der anderen Seite war das Wetter ja so schlecht (komme ich später noch dazu), dass der Sand eigentlich immer feucht und somit auch hart war. Man fragte sich immer mal wieder ob das Ganze unter dem Sand nicht irgendwie fault oder so!? Keine Ahnung. Es war schön, aber halt kein „feiner Sand“ wie man ihn sich wünschen würde. Also für mich wäre eine Terrasse ohne Sand auch OK. Auf dieser Terrasse stehen zwei Holz-Liegen (Kissen sind natürlich auch vorhanden) Man konnte dann direkt ins Meer einsteigen, und der Einstiegbereich ist auch mit einem kleinen Dach abgedeckt. Wer Schatten sucht, kann sich dort ein bisschen welchen erhaschen. Ansonsten ist mal voll und ganz der Sonne ausgesetzt: es hat keinen Sonnenschirm. Für uns wars OK, denn wie gesagt, das Wetter spielte nicht so mit (aber dazu dann später mehr). Wie schon erwähnt wurde, ist die Einstiegstreppe ins Meer EXTREM rutschig. Ja, ich kann das bestätigen. Muss hierzu aber sagen: wenn man’s weiss, dann geht’s (kann mir aber gut vorstellen dass es schon oft „Ausrutscher“ gab...). Von der „Sand-Terrasse“ aus konnte man dann an den „Häuschen“ entlang noch hinauf steigen auf eine Dachterrasse (ohne Sand!). Dort stehen nochmals 2 (Plastik-)Liegestühle. Von dort oben sieht man nun zum ersten Mal direkt auf die Insel, und auch auf die weiteren Wasserbungis. Wenn jemand auf der Dachterrasse gewesen wäre, hätte man dort guten „Einblick“ gehabt. Wenn man aber auf der unteren (Sand-)terrasse ist, sieht man auf beiden Seiten durch eine Holztrennwand (mit Löchern) dass da wer auf der Terrasse ist, aber wirklich erkennen kann man nichts. Wenn man allerdings vorne ins Wasser steigt, sieht man dem anderen direkt auf die Terrasse. Für uns war das so absolut OK.
Uns fiel aber auch auf, dass die Wasserbungis auf der linken Seite (von der Insel her gesehen) irgendwie anders gebaut wurden. Die Bungis wurden irgendwie mehr „abgedreht“, so dass man einander wirklich nicht mehr auf die Terrasse sehen kann. Wenn das also jemanden stören sollte...

Essen/Getränke: Das Thema „Getränke inbegriffen oder nicht“, gab ja schon so die eine oder andere Diskussion . Als wir am ersten Tag empfangen wurden, wurde uns die u.a. sofort erklärt. Alle nicht-alkoholischen Getränke beim Essen sind inbegriffen. 1x pro Tag gibt es im Zimmer eine frische Flasche Wasser in den Kühlschrank, welche dann auch gratis ist (wie schon gesagt: das hatte nicht immer geklappt, aber dadurch dass wir Mittags wie Abends am Tisch eine Flasche Wasser bekamen – und es ja auch nicht so heiss war – reichte das völlig aus. Wir musste nie eine Flasche Wasser zusätzlich kaufen!).
Die sonstigen (alkoholischen) Getränke sind sehr teuer, aber auch das ist ja auf allen Inseln so (oder zumind. auf denen wo ich bisher war). Das Essen war der Hammer! Man kann auf Nika ja nur Vollpension buchen (was ich schade finde, denn Halbpension würde mir absolut ausreichen!), und so hatte man am Morgen immer Frühstücksbuffet. Wenn es jemanden gibt, der an diesem Buffet nichts findet, was er mag, dann versteh’ ich die Welt nicht mehr. Es gab einfach alles was das Herz begehrt. OK, Brot gab es keines; also „richtiges“ Brot meine ich. Es hatte so ne Art Zopf, der aber sehr süss schmeckte, wie ein Gebäck irgendwie. Ja, wenn ich mir das jetzt richtig überlege, dann ist das wirklich sehr schade. Aber auch so war’s absolut in Ordnung + vor allem lecker!!

Schon beim Frühstück wurde eine Karte mit dem Menu vom Mittag hingelegt. Entweder hatte man 2 versch. Menus zur Auswahl (also 2 Vorspeisen, 2 Hauptspeisen + 2 Desserts), wo man dann auswählen konnte, und diese wurden dann auch serviert (wir haben das noch geschätzt). Oder es gab „Buffet“, und dann konnte man sich dann eben selber bedienen. Es war immer abwechselnd: wenn es am Mittag die Menus gab, gab es am Abend Buffet, und umgekehrt.

Der Wein ist sehr empfehlenswert. Auswahl: riesen gross + wirklich sehr gute Tropfen (natürlich auch wieder ziemlich teuer, aber man gönnt sich ja sonst nichts... :)).

Im übrigen war die kleine, süsse Katze „Nikita“ auch immer mal wieder am Betteln. Sie spazierte auch ein paar Mal auf unseren Tisch, aber das ist jedem selber überlassen wie er da reagiert. Sie hat auf jeden Fall kapiert, dass sie das bei uns nicht kann, und hats dann auch gelassen. Über das Füttern der Katze lässt sich sicher streiten: ich hab sie auch gefüttert, bin halt sehr tierlieb. Wenns wen gestört hätte, dann hab’ ich’s zumind. nicht gemerkt, und ich war ja auch nicht die Einzige (warum ist diese Katze eigentlich nicht fetter??? :)). Irgendwo las ich mal noch von einer zweiten Katze? Wir haben nur eine Katze angetroffen die ganzen 2 Wochen!?

Insel: Die Insel selber im inneren ist sehr schön. Maledivisch halt - Schön grün, viele Pflanzen, schöne Weg: da kann man wirklich nichts sagen. Im Moment wird gerade der Shop umgebaut und so wurden die ganzen Souveniers in ein Strandbungi verlegt. Wir nutzten die Gelegenheit so doch auch noch einen Strandbungi besichtigen zu können, was sich allerdings als ein bisschen schwer herausstelle, da dort so viel Zeugs rumlag und rumstand, dass man vom Zimmer selber kaum mehr was sah. Wir hatten auch mal gefragt ob wir ein Zimmer anschauen dürften, und er meinte er würde sich bei uns melden, wenn ein Zimmer frei werde. Scheinbar war dies aber nie der Fall!?

Der neue Shop wird wohl sehr gross werden.

Es gibt dann gleich beim Shop ein kleines Becken mit Schildkröten und Krabben drin. Ob dies zur tiergerechten Haltung gehört, möchte ich jetzt nicht beurteilen, doch mein „Tierliebes-Herz“ schmerzte bei diesem Anblick schon ein bisschen. Ich nehme aber an, dass dies OK ist so!?

Auf der Insel hat es einen Tennis- und Badminton-Spielplatz. Den letzteren haben wir ausprobiert. Bis auf die Schläger an welchen mal die Haltegriffe ausgewechselt werden müssten, war auch hier alles super. Es gibt auch noch einen Ping Pong Tisch und auch sonst gibt es noch viele Spiele die man sich ausleihen kann, und natürlich Bücher.

Vom Wasserbungi bis zur Bar läuft man schon zirka 5 Minuten. Wir haben das noch geschätzt, dass man sich doch auch ein bisschen die Füsse vertreten kann. Es gab andere die immer das „Insel-Taxi“ bestellten... na ja, jedem das seine.
Es ist übrigens eine Barfuss-Insel. Allerdings hatte es im Restaurant selber keinen Sand am Boden, was mich dann schliesslich doch oft dazu bewegte Schuhe anzuziehen. Ebenfalls (+ das ist in meinen Augen am ehsten zu bemängeln) , sind abends die Wege durch die Insel sehr schlecht, resp. eigentlich überhaupt nicht beleuchtet. Man sah also gar nicht wo man hintritt, und das war dann auch wieder ein Grund die Schuhe zu holen.

Wie schon so oft gehört: die Insel kann man am Strand nicht umrunden. Wir waren uns das bewusst, sagen jetzt aber im Nachhinein dass uns das tatsächlich gefehlt hat. Ich hätte das nie geglaubt, aber es war so. In Anbetracht dessen wäre für uns ein Strand-Bungi auf Nika vermutlich idealer gewesen. Jeder hat seinen „privaten Strand“, was natürlich absolut cool ist (+ ein Jacuzzi direkt am Strand ist ja auch nicht ohne... ). Aufgefallen ist mir noch, dass man ein „Candle light Dinner“ hätte buchen können, und zwar am eigenen, privaten Strand. Auf Fihalohi hatten wir 2 Candle ligth Dinner gebucht, und verzichteten diesmal darauf, aber ich fragte mich immer, ob dies denn den Strand-Bungi-Bewohnern vorenthalten ist, denn von Wasserbungi stand da nichts. Keine Ahnung.

Die Bar ist sehr gemütlich auf Nika und die Bar-Männer absolut witzig und sympathisch. Immer wieder bewundere ich wie jemand 11 Monate lang am Stück durch arbeiten kann, um dann nur einen Monat lang seine Familie sehen zu können – Wahnsinn!
Drinks gibt es bim zum Abwinken. Wiederum stolze Preise, aber auch das ist irgenwie okay bei dieser tollen Stimmung. Es werden übrigens nicht nur Drink gemacht die auf der Karte stehen; man muss nur mal fragen... die können auch alles andere – und wie :)
Von den „Fischköpfen“ die rumschwimmen im Wasser etc. haben wir nichts gemerkt. Alles absolut sauber.
Im Vergleich zu Fihalohi muss ich sagen, ist man auf Nika nicht so „pingelig genau“ was die Sauberkeit angeht. Hört sich jetzt schlimmer an, als es ist. Es kann halt sein dass sich z.B. ein Vogel im Flug erleichtert hat, und diese „Bescherung“ wird dann nicht gleich am selben Tag weggemacht – in unserem Fall glaube ich sogar, dass der Regen schliesslich „Ordnung gemacht“ hat. Auf Fihalohi ist man diesbezüglich sehr aufmerksam. Nun wenn ich das mal so sagen darf: mich hat dieser Vogel-Schiss jetzt nicht dermassen genervt, dass ich gleich „Alarm schlagen“ musste; es ist mir einfach aufgefallen. Aber auch was die Sauberkeit sonst angeht: es war OK wie es war.

Spa/Wellness: Zur Begrüssung erhält jeder einen Gutschein für eine Massage, welchen wir natürlich eingelöst haben. Man konnte dann auswählen zwischen: Gesichtsmassage (was ich gemacht hab), Rückenmassage, Beinmassage oder Fussmassage (bin nicht mehr 100% sicher, aber ich glaube so wars). Die Gesichtsmassage war absolut mega entspannend. Mein Freund entschied sich für die Rückenmassage und er empfand es auch als sehr angenehm. Ein paar Tage später wollte ich dann doch noch die berühmt-berüchtigte Ganzkörpermassage ausprobieren (man erinnere sich zurück an den Bericht von Detective :)). Ja und es gibt an ihrem Bericht nichts zu rütteln: es ist wies ist, und zwar genau so wie sie es beschrieben hatte. Das Oel in den Haaren war mir nicht sehr unangenehm, aber wenn das zu dieser Art Massage gehört, dann gehört es halt dazu (ich hab deswegen aber jetzt nicht schönere Haare :)). Die Massage sonst war auch wieder gut (es war nicht mehr dieselbe Person welche die Gesichtsmassage gemacht hatte), aber nicht mehr so sehr entspannend wie die erste Massage. Und – oh weh – ich hatte anschliessend auch Kopfweh, was in der Regel ja kein gutes Zeichen ist. Aber vielleicht war das auch mühsam. Für alle Frauen: die Brustmassage war doch sehr speziell, und auch diese „Intim-Abdeckung“ hätte man tatsächlich gerade so gut hätte weglassen können, die war wirklich ein Witz. Aber sonst hab’ ich mich wirklich nie „betatscht“ gefühlt oder hatte das Gefühl ich hätte es hier mit einer Lesbe zu tun. Es war angenehm und in Ordnung.

Ausflüge: wir haben keine Ausflüge mitgemacht. Der „Fishing-Ausflug“ endete immer damit, dass beim Nachtessen direkt beim Einfang eine grosse Kiste mit noch lebenden Fischen stand. Auch da fragte ich mich dann ob das wirklich nötig ist, aber irgendwann gewöhnte man sich einfach dran, oder – wie ich – schaute einfach nicht mehr hin.

Schnorcheln/Tauchen: Die Korallen auf Nika sind im Vergleich zu Fihalohi minim „farbiger“ und ausgeprägter. Aber so wirklich schöne Korallen gab es nicht (auch nicht auf Fihalohi), von dem her gleicht sich das in etwa wieder aus. Fische sahen wir auch ungefähr die selben wieder, ein oder zwei mehr als auf Fihalohoi. Extrem viele Haifische habe ich gesehen auf Nika, dafür sagen wir auf Fihalohi immer Schwarmweise Rochen oder auch mal eine grosse Schildkröte. Dieses Glück hatten wir auf Nika leider nicht.
Auf Nika haben wir uns nun auch zum ersten Mal an einen Schnuppertauchgang gewagt. Ein sehr eindrückliches Erlebnis. Gesehen haben wir eigentlich nicht mehr als beim Schnorcheln, aber irgendwie war man viel mehr „Teil davon“ beim Tauchen. Sehr speziell.

Schade fand ich dass es keine deutschsprachige Tauchlehrerin hatte (es gibt eine Person, und sie spricht italienisch, deutsch + englisch). Es war in Ordnung, wir haben uns einigermassen verstanden, doch das Brevet hätte ich nicht so machen wollen (+ das hätten wir vielleicht sonst gemacht). Ansonsten hatte ich bei ihr auch ein bisschen das Gefühl dass sie manchmal ein bisschen „unsensibel“ ist – bei mir war da so ein Vorfall den ich jetzt nicht erläutern möchte, aber auch wenn wir anderen zugeschaut hatten, hatte ich oft das Gefühl sie sei sehr schlecht drauf’. Naja, auch Tauchlehrer sind Menschen :)

Wetter: In der ersten Woche hat es mehr oder weniger nur geregnet. Und wenn es nicht geregnet hat, dann war es einfach bewölkt. In der Nacht hat es sehr oft richtig heftig gewittert; so richtig wohl war mir da auch nicht immer...
Irgendwie drückte dieses Wetter schon ein bisschen auf die Moral. Auch wenn man sich immer wieder sagte „ach was soll’s?“. Wir hatten ja auch genug Spiele + Bücher mit dabei. Schade war auch, dass wir so praktisch nie draussen essen konnten. Das Feeling draussen ist einfach nochmals ein ganz anderes, als drinnen im Restaurant (aber das war auch OK). In der zweiten Woche war es dann schon ein wenig besser; wir hatten auch tatsächlich mal den ganzen Tag Sonne, aber es war nicht „heiss“ wie man es sich sonst gewohnt ist. Sicher gab es Leute die darüber sogar froh waren, ich fand das sehr schade, doch was will man machen? Das Wetter lässt sich schlecht ändern. Ja und so kam dann auch noch „Murphys Gesetz“ zum Zug, so dass an unserem Abreisetag wirklich so richtiges Bombenwetter aufkam.
Ach ja übrigens: bei jedem Bungi draussen vor der Eingangstüre ist ein schön bunter Schirm montiert... man ist also gut ausgerüstet.

Alles in allem, wenn ich es jetzt mit Fihalohi vergleiche, muss ich sagen: Nika war schön, aber ich müsste nicht unbedingt noch ein zweites Mal dort hin. Auf Fihalohi, so denke ich, da war ich nicht das letzte Mal! Nika war wirklich toll, alle gaben sich Mühe und es stimmte eigentlich alles, ich weiss auch nicht. Ich denke das Hauptproblem war schon das Wetter. Bei Sonnenschein (+ zwar bei richtigem Sonnenschein) kommt einfach sofort ein ganz anderes Feeling auf, als wenn es immer nur grau und trist ist.

Rückreise: Da Edelweiss-Air ihr Flugzeug warten und umbauen mussten, wurde eine Deutsche Fluglinie beauftragt, uns nach Hause zu fliegen. Es tut auch nichts zur Sache welche Fluglinie das war, man merkte auf jeden Fall dass unter dem Personal Unstimmigkeiten herrschten. Einer der Servier-Wagen war auch noch defekt, und steckte dann in den Gängen fest. Etc. etc. Ich habe nur die Hälfte davon mitbekommen, weil nachdem ich das Nachtessen im Flieger eingenommen hatte, war mir nur noch übel, und ich hab mich nur noch übergeben... ohne Ende! Es war mein absoluter Horror-Flug.
Ich habe mich dann auch beim Personal gemeldet, welche leider keine Tablette mehr hatten, dafür sonst was das ich nehmen konnte. Es besserte nicht. Ich erspar euch die Details, aber das wünsch’ ich echt keinem. Zu Hause suchte ich dann auch gleich einen Arzt auf, welcher mir bestätigte dass meine Blutwerte schlecht seien, wovon man dann ausgehen konnte, dass ich mir was aufgelesen hatte. Er schloss es aus dass es vom Flieger sei, da die Reaktion nicht so schnell gekommen wäre!? Ich kanns nicht sagen, und ich will auch gar nicht spekulieren. Fakt ist: das Essen im Flieger hat mir zum aller ersten Mal nicht geschmeckt (Rindfleischvogel) + das Essen auf Nika war immer –absolut immer- total lecker.

Fazit: (Den Rückflug klammer ich jetzt mal aus) Nika ist toll. Wie immer hatten wir tolle Malediven-Ferien, und konnten uns super gut erholen. Wenn ich nochmals gehen würde, dann würde ich ein Strandbungi nehmen (nur wegen dem Strand; der Wasserbungi ist wirklich genial!!), und ganz wichtig: vor den Ferien unbedingt 10kg abspecken :)

Fragen beantworte ich gerne, und Fotos hab’ ich auch tonnenweise, einfach melden: schmaetterling77 (at) hotmail.com


 

Reisebericht Nika Island (05.10. bis 12.10.06)

Die Anreise fand mit der MAT statt. Zuvor war ich bereits 1 Woche auf Mirihi (siehe gesonderten Bericht).

Frau Ljuba, die Gästebetreuerin von Nika, empfing uns und es gab einen alkoholfreien Cocktaildrink im Bereich der Rezeption/Bar. Frau Ljuba erwähnte u.a., dass es Moskitos auf Nika gibt und falls jemand dagegen allergisch ist, es gäbe Authan. Jeder bekam noch ein Briefkuvert in die Hand gedrückt und dann ging es zum Bungi.

Ich hätte gerne einen Bungi zur Westseite gehabt, der Wunsch konnte aber nicht erfüllt werden. Angemerkt sei, dass Nika für spezielle Bungiwünsche pro Tag 20 Euro extra berechnet. Ich hatte eine Wasservilla (WB) gebucht und bekam gleich den zweiten von der Insel her gesehen mit Terrasse Richtung Osten.

Ich werde in diesem Bericht bewusst einige Male einen Vergleich mit Mirihi machen, da die Inseln ungefähr gleich groß sind, im selben Atoll liegen und die selbe Zimmeranzahl haben.

Insel:
Die ca. 170 mal knapp 250 m große Insel ist üppig bewachsen und man wendet hier viel Pflege für Blumen und Anpflanzungen auf. Durch die Privatsphäre für die Beachbungis ist ein Umrunden der Insel nicht möglich, was mir schon etwas fehlte. Mich störten auch die mit vielen Steinen gemauerten Abtrennungen zwischen den Beachbungis. Überhaupt ist auch die Rezeption und die Bar ziemlich „zugemauert“. Auch das Restaurant, in welchem das Frühstück und das Mittagessen eingenommen wird, ist ziemlich zugemauert bzw. zubetoniert. Der Betonboden ist im Restaurant rot angestrichen. Ein Maledivenfeeling kommt hier gleich gar nicht auf. Die Holzterrasse für das Abendessen ist schon sehr schadhaft und musste schon öfters ausgebessert werden und hat zum Teil unebene Latten, sprich mit Höhenunterschied. Es gibt eine Energiesparlampenbeleuchtung, die Candle’s auf den Tischen kommen dadurch nicht richtig zur Geltung.

Die Sandwege sind nur bedingt als Barfußinsel einzustufen, da man häufig auf spitze Teilchen (Muscheln, Korallenteile etc.) tritt, also nix für Empfindliche. Es liefen auch viele Gäste mit Schlappen durch die Gegend. In Höhe des Bungis Nr. 20 gehen im Sandboden eingelassene Steinquader in den Weg, die nicht ebenerdig mit dem Sand sind. Bei Nacht, wenn man auf die Kante tritt... autsch....ab jetzt merkte man sich diese Stelle schon im Unterbewusstsein.

Im „Landesinneren“ gab es den einen oder anderen Moskito. Zum Glück regnete es in meiner Zeit nicht und so hielten sich die Attacken in Grenzen. Ich hasse Moskitos. Leider gab es viele Fliegen auf der Insel, welche beim Essen und Sonnen schon störten.

Der Steg zu den Wasserbungis ist holzlattenmäßig ebenfalls schon in einem schlechten Zustand mit Höhenunterschieden, weshalb man diesen mit Matten auslegte.

Neben der Rezeption befindet sich ein allgemeiner Strandabschnitt, auf welchem sich Plastikliegestühle befanden. War so ein bisschen Mallorca mäßig das Feeling dort.

Es gibt einen Tennisplatz, aber leider keinen Fitnessraum, welchen ich schon vermisste.

In dem Schreiben, dass man beim Empfang bekam, wird darauf hingewiesen, dass Nacktbaden vor dem eigenem Privatstrand erlaubt ist. Hat halt für die FKK-Fans den Vorteil, dass man nahtlos braun wird.

Nachteilig empfand ich, dass das Abendessen erst ab 21.00 Uhr möglich war. Die Insel hat eine eigene Zeit, plus 2 Stunden zur Malezeit.

Auf der Insel werden in einem Becken zahlreiche Lobster lebend gehalten, diese warten auf ihr Todesurteil.

Das Hausriff war das schlimmste Erlebnis für mich. Es war das bisher kahlste Hausriff das ich sah! War schon fast wie eine Steinwüste. Ich war entsetzt, da ich gerade von Mirihi kam. Fischmäßig gab es leider so gut wie keine Fischschwärme, die „Sträflingsfischschwärme“ vermisste ich gänzlich, ebenso die Fledermausfische. Es gab nur eine Schildkröte. Gut war, dass es eine Riesenmuräne gab, die sich regelmäßig im flachen Wasser in einem bestimmten Bereich aufhielt und dadurch gut fotografiert werden konnte.

Die größte Zumutung auf der Insel war, dass auf dem Anlegesteg gleich neben dem Steg zu den Wasserbungis, jeden Tag Fische, u.a. Thunfische und Marlin, ausgenommen wurden, direkt auf dem nicht gerade sauberen Holzsteg! Die Fische wurden dann in einen Schubkarren geworfen und damit zum Restaurant gefahren. Sehr hygienisch! Die Fliegen machten es sich schon gemütlich auf dem Fischfleisch und legten mit Sicherheit schon ihre Eier darin ab! Die abgeschnittenen Köpfe und sonstigen Überreste wurden mit dem Fuß ins Wasser gekickt, dann der Steg lediglich mit ein paar Eimern Wasser von den Überresten „befreit“, aber nicht gereinigt. In dem Bereich um den Steg waren zahlreiche ausgeweidete „Fischleichen“ und Gräten, ich nannte ab sofort diesen Bereich Fischfriedhof! Am zweiten Urlaubstag ging ich und ein weiteres deutsches Gästepaar über den Steg und sahen direkt am Steg einen sehr großen abgetrennten Kopf eines Marlin mit seinen langen spitzem Maul an der Wasseroberfläche treibend! War ein sehr ekliger Anblick, ging den anderen Gästen auch so. Man stellt sich nur vor, dass man in diesem Moment schnorchelnder Weise dort entlang kommt.... Ich fand diesen Zustand einfach unzumutbar! Am späten Nachmittag kamen vermutlich wegen der Überreste immer mehrere Rochen an diese Stelle.

Zimmer:
Der WB war sehr groß, verfügt über einen runden Wohnbereich mit Flatscreen-TV, CD-Player, einen großen Raum mit Extrabett für eine dritte Person. Von dort ist auch der offene Zugang zum Waschbecken (nur ein Becken). Rechts und links davon geht’s jeweils zur Dusche und zur Toilette. Im Toilettenraum und in der Dusche befindet sich ein kleines Oberlichtfenster. Leider ist im Toilettenraum nur eine kleine Funzel, die sehr wenig Licht gibt. Die genannten Räume sind alle ohne Klimaanlage, lediglich im Schlafraum, welcher sehr schön ist und ebenfalls in runder Bauweise gefertigt wurde.

Der Holzboden war trotz der sehr neuen Bungis schon etwas abgewohnt und hatte Flecken. Ebenso die Holzverkleidung unterhalb des Waschbeckens. Die Oberlichtfenster wurden scheinbar seit Erbauung der Bungis noch nicht gereinigt. Das Bett war gut, lediglich die Kissen ließen zu Wünschen übrig. Es befand sich ein sehr weicher Schaumstoffkeil in selbigen, welchen man locker bis auf einen Zentimeter Durchmesser mit zwei Fingern zusammendrücken konnte. Da ich ja alleine den Bungi hatte, konnte ich ja das zweite Kissen mitbenutzen ;-)

Von Vorteil war der große Stauraum mit großen Schränken und etlichen Regalen.

Nicht schön war, dass das Wasser nur sehr langsam im Waschbecken abfloss und der Gully in der Dusche gleiche Probleme hatte. Die Fliesenwände in der Dusche hatten schon längere Zeit keine Reinigung erfahren. Ich sprach diesbezüglich direkt den Roomboy an, der dann am nächsten Tag diese reinigte.

Ferner störte mich, dass es auf Nika üblich ist, dass jedes Mal der Roomboy mit einem Duftspray Marke „Rosenduft“ durch die Zimmer lief und die Luft damit verseuchte. Ich bat ihm dann darum, dies nicht mehr zu tun.

Die Terrasse war groß und mit einem aufgesetzten „Sandkasten“ versehen. Auf selbigen befanden sich 2 schöne Holzliegestühle. Sitzgruppe und Sonnenschirm sind trotz der Größe der Terrasse leider nicht wie auf Mirihi vorhanden. Um die Sandkiste herum befand sich ein schmaler Holzweg. Leider blieb ich einmal mit der Zehe am Rand der Holzkiste, welche nicht ebenerdig mit dem Sand war, hängen. Naja, ein wenig Hautverlust kann ja nicht schaden.
Wenn ich WB buche, brauche ich keinen Sand auf der Terrasse, zumal dieser „abgewohnt“ wird mangels natürlichen Austausches. Eine richtige Zumutung war die Treppe ins Wasser! Diese war im wahrsten Sinne des Wortes „arschglatt“. Eine andere deutsche Touristin fiel auf selbiger schon hin, zum Glück ohne Folgen. Scheinbar wartet man hier, bis wirklich ernsthafteres passiert! Ich beanstandete noch am ersten Tag diesen Zustand bei Ljuba, was sie aber scheinbar nicht so richtig interessierte. Passiert ist nix.... Ich sprach dann noch 3 x den GM an, am dritten Tag musste dann der Roomboy die Treppen schrubben. Die anderen Bungis wurden natürlich nicht geschrubbt.

Von der Terrasse aus gelangt man über Stufen auf das eigene Dach des Bungis. Dort befinden sich 2 Plastikliegen. Der Vorteil ist, dass man dadurch auch als „Ostler“ noch die Möglichkeit hatte, am Nachmittag Sonne abzubekommen.

Dank meines netten Roomboys konnte ich mir auch einen Beachbungi (BB) ansehen. Diese sind ebenfalls sehr groß und ebenfalls mit runden Räumen versehen. Auch hier gibt es nur im Schlafzimmer eine Klimaanlage. Das Bad ist leider geschlossen aber sehr groß und mit Pflanzen versehen. Die Terrasse hat auch 2 Holzliegen, die aber schon vom Holz her nicht mehr so schön aussahen. Zusätzlich gibt es noch 2 Plastikliegen. Ferner gibt es noch eine Maledivenschaukel, eine Sitzgruppe, Sonnenschirm und einen Jacuzzi vor dem Bungi, welcher mit einem Vorhang verschlossen werden kann.

Essen:
Das Frühstücksbüffet war sehr mager bestückt! Von Mirihi gewohnt, wollte ich ein Omelett mit Champignons und Käse ordern. Die Antwort des Koches: haben wir nicht und deutete auf einen Teller neben dem Herd. Dieser hatte lediglich klein gewürfelte Zwiebeln, Tomaten und Paprika zu bieten. Naja, ich stieg dann halt auf gekochte Eier um, die trotz Angabe der Kochzeit sehr unterschiedlich ausfielen. Es gab lediglich eine Sorte Wurst, nämlich eine unansehnliche Salami. Als Käse gab es nur einzeln in durchsichtiger Folie eingepackten geschmacklosen Schmelzkäse, genau den selben, den es hier im Supermarkt für Toasts gibt. Es gab trockenen Marmorkuchen und Sandkuchen und die obligatorischen aufgeschnittenen Melonenscheiben sowie Ananasscheiben. Mich ärgerte es, dass es keine frisch ausgepressten Fruchtsäfte gab, sondern lediglich aus einem Getränkeautomaten erhältliche Säfte, die von Tetrapacks kamen. Es gab keinen Zucker am Tisch, es musste jedes Mal für einen Löffel Zucker der waiter kommen. Wird hier gespart??

Habe noch vergessen, man bekommt einen Tisch mit seiner Bunginummer zugewiesen. Leider hatte ich den mundfaulsten „waiter“ von ganz Nika erwischt. Er bekam nicht mal ein „guten Morgen“ heraus, geschweige denn, dass er mal nachfragte, wie das Essen schmeckte. Vorgestellt hatte er sich auch nicht, Namensschilder wurden nicht getragen. Die letzten Tage aß ich mit dem anderen Pärchen zusammen, so dass ich in den Genuß deren Ober (Ibrahim) kam, welcher wesentlich besser war.

Am Morgentisch bekam man die Speisekarte für das Mittag- und Abendessen. Es wurde immer täglich ein Büffet und einmal am Tag ein Menü mit 2 Hauptgerichten angeboten. Dies im Wechsel, so dass es manchmal mittags das Büffet gab oder halt Abends. Beim Menü gab es drei Vorspeisen zur Auswahl, Suppe, Pasta oder was anderes. Der Hauptgang war immer Fisch und das zweite Gericht im Wechsel mal Chicken oder Beef. Als Beilage gab es leider immer Kartoffeln, einfach etwas einfältig. Als Nachspeise gab es zwei Möglichkeiten, entweder Eis oder Kuchen oder ähnliches. Zusätzlich war immer ein Büffet mit 3 immer gleichen Pizzen (mit sehr eingetrockneten Käse) vorhanden. Es gab Salate, aber leider nur als kleingeraspeltes Zeugs, zum Teil undefinierbar vermischt. Ich sprach u.a. diesbez. Ljuba an, sie meinte dann, dass sie auch einen richtigen Salat vermisse. Als Nachspeise war am Büffet immer obligatorisch die Melonen und Ananas vorhanden. Zudem mal Pudding oder Kuchen.

Es gab auch ein Maledivenbüffet..... ich geistig selbiges von Mirihi vor Augen.... Ich probierte das Beef, es waren leider zähe Würfelchen. Ein anderes mal gab es ein deepfried beef, war so eine Art Wiener Schnitzel. Dies fiel sehr dünn aus und war nicht gerade der Hit vom Geschmack her. Ein anderes Mal gab es am Büffet mal ausnahmsweise lecker mit Käse überbackenen Brokkoli. Ich wollte mir Nachschlag holen.... den Gedanken hatten scheinbar mehrere Gäste.... es war nur noch eine leere Reine vorhanden. Die Nachfrage nach Nachschub wurde leider negativ beschieden. Dies war eine halbe Stunde nach Beginn der Mittagessenszeit. Das andere Pärchen kam später und hatte das Nachsehen.... Das Büffet war öfters „abgegrast“ und es wurden keine Speisen ergänzt.

Am letzten Abend gab es BBQ-Büffet.... wieder den Koch am Grill von Mirihi vor Augen, einen frisch gebrutzeltes Rinderfilet.... hm.... Hoffnung keimt auf! Leider kam auch hier wieder die Enttäuschung. Es wurde auf einem rostigen Metallgestell, abgedeckt mit Alufolie, regelrecht ein „Scheiterhaufen“ aufgebaut. Es gab aufgeschlichtet Würste, Rindfleisch, Fisch, Chicken, Zwiebeln, Folienkartoffeln. Also nix frisch gemacht. Leider war das Essen auch wie hier, oft lauwarm, obwohl ich gleich zu Beginn immer Essen ging.

Als Pasta am Büffet wurde immer lediglich eine andere Sorte Pasta immer mit der gleichen Tomatensauce angeboten.

Das Eis war das schlechteste Eis, dass ich jemals gegessen haben. Vor allem die Sorte Vanille.

Auf der Insel gibt es seit kurzem zwei junge Katzen. Ich liebe echt Katzen. Aber diesen Katzen wird gestattet, während des Essens an den Tischen zu betteln, was oft in einem ziemlichen Miau endete. Einmal sprang eine Katze auf das Büffet, eine Gast hob sie dann wieder runter. Scheinbar bekommen die Katzen auf der Insel kein Katzenfutter. Ferner machten sie nicht wie Odin oder Tiger auf Mirihi ihr Häufchen unter den Büschen, sondern genau an den meist frequentierten Stellen im Sand bei den Sitzgelegenheiten an der Bar bzw. mitten am Allgemeinstrand. Auf der Insel soll es auch ein paar Mäuse geben, gehe aber nicht davon aus, dass diese zwei Katzen diese jagen werden.

Also ich bin ein Fan von italienischer Küche, dies war mit ein Grund für die Entscheidung zu dieser Insel. Aber alles im allen war ich total enttäuscht. Das Essen dort kann nicht mal mit einer einfachen italienischen Gaststätte mithalten.

Während des Abendessens erschien immer die Gästebetreuerin und bot für den nächsten Tag die Ausflüge an. Es war schon mehr ein „anbiedern“. Ebenso erschien auch manchmal die etwas ältere Dame der Tauchbasis um gleiches zu tun. Ich fand diese Art nicht gut. Auch die Mitteilung am letzten Abend bez. der Abflugszeit geschah während des Abendessens und man bekam einen Zettel der Abflugszeit etc. sowie einen Kuvert mit einer Bewertung der Insel in die Hand gedrückt. Nicht zu vergleichen mit dem Service auf Mirihi und dem netten Abschiedsbrief dort!

Scheinbar hat das Essen gegenüber dem Bericht aus länger zurückliegenden Jahren echt abgebaut.

Beim Essen kommt aufgrund des Ambiente aber gleich „null“ Maledivenfeeling auf! Ferner liegt das Restaurant zu weit vom Wasser weg und der Sand fehlt auch.

Positiv sind die Getränkepreise: Softdrinks kosten alle 2,30 $ und Bier 3,60 $ plus 10 % Servicecharge. Ein Lobsteressen kostet je nach Größe des Lobster von 16 $ bis 60 $.

Ayurveda-Zentrum:
Dies hat diesen Namen nicht verdient! Das eigentliche Zentrum liegt im Keller. Zum Glück gab es noch zwei sehr einfache Räume neben dem Restaurant. Da ich ja von den Massagen auf Mirihi nicht genug bekommen konnte, diese waren ja immer spitzenmäßig, dachte ich mir, lasse ich mich hier auch mal verwöhnen.

Es fand kein „Empfang“ statt, nix wie auf Mirihi (M) ein Lemongetränk und ein kühles feuchtes Frotteetuch. Direkt vor dem Massageraum befand sich eine kleine Sitzmöglichkeit. Die indische Masseurin bereitete vor meinen Augen die Massagebank vor. Was sah ich da, ich war entsetzt, sie legte eine doppelte Lage übergroßes Zewa „Wisch und Weg“ Papier auf die mit einem Loch integrierte schon ältere Kunststoffpritsche! Dann pulte sie ein Loch in das Papier, wo der Kopf nach unten durch das vorgesehene Loch der Liege schaut. Nix von wegen flauschige Frotteetücher etc. wie in M. Nicht ein aufsteckbares mit weichen Frotteehandtüchern versehenes Kopfteil wie auf M. Sie band sich dann eine Schürze um....was hat sie denn nun vor??? Sie bat mich dann durch Zeichen herein (Kommunikation ist scheinbar ein Problem auf Nika). Ich zog mich dann bis auf die Unterhose aus. Sie deutete mir dann durch Handzeichen, auch diese auszuziehen. Dann kramte sie ein Dreiecksleinentüchlein hervor zum Umbinden als Schamverdeckung. Ich wollte dann wie gewohnt auf die Liege steigen, da deutete sie mir.... nein.... sondern auf einen Stuhl neben der Liege setzen. Dort begann sie dann massenweise immer wieder mit ihren Fingern Öl in die Haare zu schmieren und rubbelte mit der flachen Hand über die Haare. Dies ca. 10 Minuten lang. War schon recht ungewöhnlich. Bedurfte nach der Massage dreier Haarwäschen, um das Zeugs wieder rauszubekommen! Dann ging es bäuchlings auf die Liege. Sie öffnete das „Höschen“. Dann begann sie dermaßen fiel Öl auf die Beine zu geben, dass dies total unangenehm wurde. Von wegen keine Nachfrage wie auf M, „liegen sie komfortabel“ oder „is the pressure right“. Sie rubbelte dann einfach der Länge nach schnell mit den Händen auf dem ganzen Bein auf und ab, von wegen nix mal mit den Fingern richtig massiert, wie man halt es so kennt. Dann der Höhepunkt: Sie berührte regelmäßig mit den Fingern den Schambereich! Ich wollte schon fragen, ob sie lesbisch ist. An diesem Punkt angelangt, war ich echt kurz davor von der Pritsche aufzuspringen! Ich hielt dann aber durch, da ich auch daran dachte, einen Bericht über das ganze Erlebnis zu schreiben. Es kam dann das Zeichen zum Umdrehen. Dort wie o.g. die gleiche Erfahrung (bin ich auf Phuket oder auf den Malediven???). Anschließend fing sie auch noch an, den Busen mit kräftig Öl zu massieren. Also ich habe mich schon in verschiedenen Ländern massieren lassen, aber dies war zum erstem mal, dass der Busen angegangen wurde! Jetzt war der ganze Körper glitschig bis zum geht nicht mehr, es war einfach nur noch unangenehm! Es wurde auch nicht wie auf M der restliche nicht gerade bearbeitete Körper mit einem Tuch abgedeckt. Während der Massage kam noch die andere Masseurin vorbei und fing mit meiner eine Konversation an. Einfach unmöglich. Später berichtete mir der andere weibliche Gast, dass es ihr bez. der Massage (auch Schambereich) genauso erging und sie dieses auch anekelte. Bei ihr ging die Masseurin sogar während der Massage raus ans Telefon! Nach der Massage kam natürlich nicht die Nachfrage, wie die Massage war, sondern lediglich die Frage.... sie kann sogar reden....ob man am nächsten Tag wieder eine Massage haben will. Ich lehnte „dankend“ ab. Nach der Massage nix schönen Tee wie auf Mirihi und ein gemütliches Ausklingen.

Fazit: Entspannung null komma null! Der „Spaß“ hat 77 Dollar gekostet.

Vor dem Abflug gab es auch keine Flasche Wasser wie auf Mirihi üblich.

Wie die Insel zu ihren **** kam, ist mir ein Rätsel. Vielleicht nur Aufgrund der Größe der Bungis....

Wenn man in den Katalog von Airtours zum Beispiel schaut und die Preise für die Wintersaison sieht, z.B. bei Belegung von 2 Personen pro Nacht (WB) pro Person von 201 bis 268 Euro, dann ist das schon ein stolzer Preis für diese Insel. Gegenüber (Meyers) für Mirihi von 143 bis 197 Euro pro Nacht (plus 53 Euro für VP) je nach Monat. Und die Kenner hier wissen, was man an Mirihi hat (siehe meine Berichte u.a.)!

Eine Freude auf Nika waren lediglich die traumhaften Sonnenuntergänge und die Begegnung mit besagter Muräne und einer Babymuräne von der ich ein schönes Foto machen konnte (aber hierfür hat nicht Nika dazu beigetragen).

So, ich glaube, ich habe genug geschrieben und jeder soll selber entscheiden, ob er nach Nika fliegt....

Detective45
 


 

NIKA 09.01. - 24.01.05

Nachdem wir unseren Flug ( AUA ) nach vielen Stornierungen zweimal verschieben mußten und wir noch nie
vorher auf einer "Italienischen" Insel waren - stieg die Spannung enorm...via Colombo mit vielen Hilfsgütern und
Ärzte-Teams, sowie Erste Hilfe Leute und Helfern am Bord, kamen wir pünktlich in Male mit ca. 16 (!)
anderen Maledivenurlaubern an. Man sah nicht viel von den Beschädigungen und das Air Taxi war wieder voll im Einsatz.
Der Cafebereich wird jedoch gerade restauriert, da die Wassermassen gerade hier viel zerstörten...

Insel
Sehr nette kleine - schön bewachsene Insel (werden bereits viele wissen - hier kann man die Insel eben nicht umrunden...)
da jeder Bungalow einen "Privatstrand" besizt. Jedenfalls schön für frisch verliebte oder echt Ruhesuchende.
Große Bungalow mit seperatem Schlafzimmer (mit Klimaanlage) sehr großem Bad mit einen kleinen Garten dabei und der
große Aufenthaltsraum bietet viel Platz um div. Dinge zu verstauen. Es gibt einen kleinen Kühlschrank und für Tee.- oder Kaffeezubereitung
(löslicher Kaffe) ist gesorgt.

Der Strand ist eine Wucht - genug Sonne - genug Schatten - malediv. Schaukel - Holzliegen mit Sonnenschirm und eine Sitzgarnitur, sowie
eine Dusche - Wäscheleine - Auflagen - verkvollkommnen das Bild. Echt schön und sehr privat...

Die Insel ist wie schon erwähnt, sehr schön bewachsen und der Besitzer (älterer italj.Patrone mit Gattin) haben mit viel Liebe die Insel mit viel Blumen - eigene Orchidenzucht - Gemüseplantagen und Obstplantagen (Banan usw..) bepflanzt.

Neue OW-Bungi im Bau

 

Die Insel hat einen sehr familiären Flair und man wird nett integriert - sofern man das möchte (z.B. mit dem Besitzer am Abend am Steg fischen...) Man baut gerade an 10 OW - Bungalows (beim Restaurantbereich der Insel) 4 sind bereits fertig und man zeigte uns voller Stolz die neuen Bungis. Derzeit ist der Bau eingestellt und man will erst später den Rest (6 Stk) bauen, da die ersten OW-Bungis belegt wurden und diese Gäste auch ungestört bleiben.

Essen
Italienische Küche mit kleinen internation. Tatsch (klein - deshalb, da wir von Mirihi sehr verwöhnt waren..) es gab viel frischen Fisch - gute Salate - viel Pasta - auch Huhn und manchmal auch Rind oder Schwein. Nachspeisen genug und sehr gut. Frühstück für meine Begriffe etwas mager...
(Kein Käse und Schinken...) Maledivische Abende sind sehr gut und bieten auch Abwechslung.
Ein großes Plus ist die Weinkarte - sehr umfangreich - sehr gut und nicht teuer (ca. ab 12,-USD). Auch die gesamten Nebenkosten fand ich nicht schlimm, da wir schon andere Preise gewohnt waren...(Beispiel - Wasser 1,5l 3,- USD, Bier 3,50 USD, Mineral 2,50 USD, Capuccino 2,80 USD...) übrigends sehr sehr guter italjenischer Kaffe und sehr gutes italj. Eis. Der Kaffe war immer beim Essen dabei - ob man Espresso wollte oder was Anderes...
Die Terrasse wurde beim Restaurant gerade erneuert, da sie die Wassermassen wegdrückten...nach fünf Tagen konnten wir bereits unter dem Himmel speißen...

Zum Sonnenuntergang kann man herrlich beim Cafe der Insel einen Drink einnehmen und man sitz nett direkt am Strand oder auf einer der herrlichen Schaukeln..und genießt den Sonnenuntergang - danach freut man sich auf´s Essen...wenn es das Wetter erlaubt immer unter freien Himmel mit Kerzenlicht.

Tauchen
Es wird gerade umstrukuriert - Robert muß die Insel verlassen (nach 16 Jahren...) und das neue Team von Albatros Dive Team bemüht sich um die Gäste. Es sind hauptsächlich Italiener und Malediver. Alle freundlich und hifsbereit, das Service ist top und man will jetzt auch auf Nitrox umstellen und die Tauchbasis vergrößern (ist auch nötig - klein und veraltert..).
Die Tauchplätze waren allesamt SPITZE (auch nach dem Disaster...) keine große Beschädigungen zu erkennen ( kleine Spuren im Gengehi-Channel ) super war der TP - MAAYA Thila und Nika Point, sowie der Channel, unglaublich schöne Korallen, Gorgonien, Weichkorallen und irre viel Fischschwärme. (Graue Riffhaie - Weisspitzenhaie in Mengen...Leopardenhaie, Rochen, Schildkröten, Barracudas, Thunas, Makrelen, Schnapper, und einmal auch Mantas und 15 Stk. Adlerrochen...

Hilfsgüter
hatten wir auch dabei (Bekleidung - Stifte zum Zeichnen - Papier- Blöcke- Süßes und etwas Spielzeug und Taschenmesser und Taschenlampen usw...)

Man machte uns keine Probleme mit dem Übergepäck (auch nicht beim Air-Taxi) und wir durften persönlich auf die benachbarte Einheimischeninsel, die Dinge übergebn und man zeigte uns wo das Wasser kam und die Beschädigungen...Zum Glück gab es dort keine Personenschäden zu verzeichnen. Es war ein sehr schönes Gefühl mit so einfachen Dingen - so eine große Freude bereiten zu können. Danach machten wir noch auf der einsamen Insel daneben, eine Reinigungsaktion und machten die Insel vom Schwemmgut sauber. Es ist eine sehr kleine Insel die auch von Nika für BBQ verwendet wird.

Fazit
Wir waren von dem Ambiente auf der Insel sehr angetan und die Befürchtung unter fast nur Italienern (ein deutsches und eine engl. Pärchen) war umbegründet, denn es war absolut ruhig und angenehm. Sehr nette Gäste - unaufdringlich und freundlich. Die Insel war nur mit ca.12 - 16 Gästen belegt, am Tauchboot waren wir oft nur zu zweit oder max. zu sechst.(!) Die Insel hat auch nur an die gut 20 Bungalows...Mit dem Wetter hatten wir wieder Glück - denn 12 Tage hatten wir blauen Himmel und Sonne satt - dann zum Vollmond hin wurde es bewölkter und es regnete auch in der Nacht und einmal kurz am Tag...echt schön.

So - ich glaub nun habe ich das Wichtigste erzählt und bei speziellen Fragen - Fragt einfach - Euer Lucky

Helmut und Ingrid aus Österreich.
 


 

Hallo zusammen, da ich extrem viel schlechtes über Nika Island im Netz gelesen habe möchte ich nun doch noch mein persönlicher Bericht schreiben.

Wir (ich und mein Verlobten) haben uns durch viele verschiedene Inseln durchgearbeitet sind aber sehr bald auf Nika Island gestossen.So buchten wir über Air Tours 2 Wochen auf dieser Trauminsel.

Reisedatum war 12.11.03-27.11.03

Flug ab Frankfurt mit Condor, Zwischenstopp in Sharija. Wie geahnt war es im Flugzeug exrtem eng, für mich 1,63 kein Problem aber für meinen Mann 1,82 war es nicht ganz einfach einen Platz für die Beine zu finden.

Kaum in Hulule eingetroffen waren wir auch schon durchgeschwitzt.De Sonne empfing uns herzlich und begleitete uns die nächsten Tage. Nach der Passkontrolle wurde erstmals kurz ein Koffer durchsucht, haben aber nichts interessantes entdeckt und so ging es dann weiter zu den Air Taxis. Dieser gaze Ablauf mit Gepäck wiegen und so dauerte nur ein paar Minuten doch wir mussen dafür ca. 40 Min. auf unser Air Taxi warten und das bei total ungewohnter schwülen Hitze. Als dann endlich alle im Flugzeug waren gab es noch ein paar Infos.Ich habe ganz schön gestaunt wie einfach dort alles zu und her geht,also das Wort Stress giebt es nicht und so was wie Sicherheitsvorschriften kennen die da nicht,das heisst zb: Piloten fliegen ohne Schuhe... Aber meine ganzen Bedenken waren sofort weg als wir in die Lüfte abhoben, welch ein Ausblick.. Mann muss es einfach sehen das kann man nicht in Worte fassen ( Kamera schon Bereithalten). Nach zwei Zwischenlandunden auf anderen Inseln sind nur noch wir beide übriggeblieben.

Kaum gelandet wurden wir super nett von dem Inselmanager empfangen und sofort wurden uns frische Tücher gereicht und ein leckerer Drink aus einer Kokussnuss.Derweilen kümmerten sich die Kofferträger um unser Gepäck. Als dann alles besprochen war führte man uns zu unserem Bungalow, welch eine Üerraschung es war so nett hergerichtet. Da ist ein riesen Schlafzimmer,einem Himmelbeltt mit Moskitinetz mt direktem Blick auf das Meer. Unser Rommboy hat echt tolle Ideen so hat er einmal das ganze Bett mit Blumen geschmückt und unsre Namen mit Blätter ausgelet einfach ein Traum, da überlegt man sich 2 mal ob man nicht doch einfach am Strand schläft!!!!! Im Badezimmer befand sich ein Waschbecken und eine offene Dusche eine Wäscheleine,alles sehr gross und vor den Fenstern( im Badezimmer) wurden Kokospalmen angebaut eine super schöne Idee und sehr gschmacksvoll.Das WC war gerade auf der abderen Seite. Die Handtücher und das Bettzeug werden jeden Tag gewechselt und der Bademantel so alle 2 Tage, Duschmittel, Seife ist auch immer vorhanden. Vor dem Ausgang zum Meer ist ein riesiges Wohnzimmer mit Tisch und grosser Sitzmöglichkeit und einen grossen Sessel.An der Seite ein stets gefüllten Kühlschrank.Wenn man sich von dort bedient muss man nichts aufschreiben oder so, darum kümmert sich der Room-Boy. Das Bongalow ist im ganzen 75m² gross (grösste auf den Malediven),jedoch das schönste an allem war der eigene Privatstrand wo man wirklich seine Ruhe hat also keine nervenden Nachbarn.Die Strandabschnitte sind durch Büsche,Sträuche abgegrenzt. Jeder hat einen eigenen Tisch mit 2 Stühlen und 2 Liegestühlen mit Auflagen, die grossen Strandtücher werden auch jeden Tag gewechselt und der Room-Boy putzt 2 mal am Tag das komplette Bungalow. Wir haben das echt genossen alleine zu sein,es gibt auch einen "öffentlichen" Strand dazu später mehr.

Nach dem bewundern ging es in Begleitung mit dem Chef um die Insel und danach zum Mittagessen,welch ein Service.Jeder Tisch hat sein eigener Service-Boy,alle stets sehr freundlich und immer ein lächeln bereit.

Essen: Jeden Morgen gab es ein grosses Buffet mit Brot,Marmelade,Honig,Corn-flakes Eier in allen erdenklichen Variationen,frisch zubereitet,allerlei Gebäck Obst und und immer diverse Säfte. Kaffe und Tee gab es immer. Jeweils am Mittag oder Abend gab es a la Card das heisst man konnte zwischen diversen Sachen etwas aussuchen.Das Essen war einfach überwältigend so lecker haben wir noch nie gegessen jeden Tag etwas anderes,es wurde nie langweilig. Wenn man wollte konnte man auch jederzeit etwas spezielles bestellen wie Hummer... einfach am Morgen kurz dem Boy mitteilen. Am besten hat uns das Buffet a la Maledivian gefallen mit speziellen einheimischen Rezepten.Ein riesen Salat und Nachtischbuffet gibt es auch immer.Eine riesen Auswahl also immer für jeden was dabei. Wenn gutes Wetter ist dann bereiten Sie das Essen direkt neben dem Strand vor mit Kerzen und so.Die Servietten sind jedes Essen anderst gefalten, echt schön romantisch.

Für die Gesundheit: Jeder Gast bekommt eine gratis Massage die wir dann auch nutzten. Es war sehr entspannend aber ist halt nicht für jedermann, sprich wir konnten nicht viel damit anfangen.Aber wer es mag es gibt da ganze Progranmme und verschiedene Massagen.

Aktivsport: Tauchschule ( dazu später mehr) Volleyball, Tennisplatz, Kajak einzel oder doppel die wir fast jeden Tag benutzten. Na ja bei Ebbe Vorsicht geboten wegen den Korallen und Felsblöcken. Kurz gesagt es ist möglich um die Insel zu paddeln ( bei Ebbe ca. 1 Stunde) bei leichtem Wellengang. Diese Kajak eignen sich gut die Unterwassewelt zu beobachten da das Wasser glasklar ist.

Tauchschule: Zu unserer Freude haben wir festgestellt das die Tauchschule von Deutschen geleitet wird die auch immer bereit waren ein Sprachproblem zu lösen und ab und an etwas zu übersetzen.Super nett Wir waren beide nur schnorchler aber die Unterwasserwelt hat uns so gepackt das mein Mann dort gerade einen Tauschschein gemacht hat.Da ich sehr bedenken hatte habe ich ein paar Tage vor Abreise allen Mut zusammengenommen und einen Schnuppertauchgang gemacht und welch eine Überraschung, kaum den Kopf unter Wasser und alle Angst war weg und ich konnte nicht genug sehen es war ein Traum so ein gewaltiger Fischreichtum.Wir haben so viel gesehen davon nur ein paar: Murähne, Schildkrötr, Lionfisch, Oktopuss, mehrere Haie ( auch am Hausriff täglich zu bewundern)......... Die Tauchschule ist absolut empfehlenswert super Team professionelles Tauschmaterial. Der Eingang zum Hausriff befindet sich beim öffentichem Strand wo man auch super schnorcheln kann(Mann kann aber auch von jedem Strandabschnitt sofort schnorcheln da die ganze Insel von einem Riff ungeben ist.) Die Tauchschule ist besonders für etwas ängstliche Personen zu empfehlen da es kein Gruppentauchen gibt sondern Einzelunterricht so ist kein Druck vorhanden und man kann sich alle Zeit nehmen die man braucht.

Tierwelt: Erstmal vorab, wie haben währned der ganzen Zeit keine Kakerlake gesichtet!! Es gibt viele niedliche Einsiedlerkrebse, Ameisen, Raben, Fischreiher, Krebse, Fliegende Hunde, Geckos und kleine Echsen aber keine Sandflöhe.

Souvenirshop: Es ist alles vorhanden was man so braucht.Sonnencreme, Tücher in allen Formen und Farben, T-Shirts, Schmuck, Karten, Andenken in allen Variationen,Filme, Unterwasser Kamera.....

Bar: Sehr geschmacksvoll eingerichtete Bar mit allem was man sich wünscht( Super leckere Fruchtdrinks) Daneben ist eine kleine Bibliothek und ein Spieleschrank falls das Wetter mal nicht so recht mitspielt und einem ein bisschen die Ideen ausgehen. Langweilig war es uns keine Minute in gegenteil dit Zeit geht un wie nix.Kaum den Kopf unter Wasser uns schon wieder 2 Stunden später!!

Ein grosser Vorteil auf Nika ist das die Zeit nochmals um 2 Stunden zurückgestellt werden so passt das besser mit dem Wetter wir haben die schönsten Sonnenuntergänge erlebt die man sich vorstellen kann.

Ausflüge werden fast täglich angeboten wie: Besichtigung einer Einheimischen Insel(sehr zu empfehlen) Tauchausflüge zu verschiedenen Plätzen, Essen auf einer einsamen Insel Nachttauchen oder früh morgens. Dazu möchte ich noch etwas sagen: Auf der Insel giebt es KEINEN Haifischfang wie so oft negativ berichtet wurde!!! Vielleicht war es früher mal so.

Auf der insel gibt es einen eigenen Arzt der italienisch spricht. Die Insel ist auch für Kinder kein Problem,als wir dort waren sind da so 5 kleine Kinder gewesen. Das Personal ist extrem Kinderliebend, sie haben auf die Kinder aufgepasst damit Eltern in Ruhe essen konnten, selbst der Inselchef und der Küchenboss haben die kleinen herumgetragen und mit ihnen gespielt.

Insgesamt hat uns die Insel super gefallen und wir waren nicht das letzte mal dort auch wenn die Preise etwas höher liegen als sonst es ist eben einfach nich zu vergleichen mit einer Durchsnittsinsel!!!! Die Besucher kommen aus diversen Ländern: Asiaten, Russen, Italiener, Österreicher, Deutsche und Schweizer. Es sind hauptsächlich Paare dort,viele die ihre Flitterwochen verbringen aber auch ältere.

Bargeld: Das braucht man die ganze Zeit nicht ausser für das Trinkgeld ansonsten gibt man überall nur seine Unterschrift und bezahlt wird am Abend vor Abeise.

Fazit: Die Insel ist einfach ein Traum besonders für diejenigen die auf der Suche nach erholung sind und nicht ein Ationsprogramm brauchen denn das gibt es auf Nika nicht. Wir würden sofort wieder gehen. Uns ist in der ganzen Zeit nichts negatives aufgafallen. Ich möcht noch erwähnen das es eine Insel ist auf der eigentlich ohne Englisch,Italienisch nichts läuf also wenn jemand nur deutsch spricht wird es etwas schwieriger aber die Tauchschule hilft da immer gerne Sprachprobleme zu bewältigen.

Abreise: Die genauen Daten erhält man am Abend vor Abflug.Es hat alles super geklappt.Die Koffer nur packen und stehen lassen die Kofferboys bringen sie direkt ins Wasserflugzeug.

Falls Ihr noch weitere Fragen habt einfach ein Mail: melaniefj@hotmail.com ich beantworte sie gerne.

Melanie und Frédéric