Constance Moofushi Reiseberichte

Reisebericht Moofushi 17.04.12–01.05.12

Anreise

Hamburg-Dubai-Male mit Emirates Business,Boeing 777–200ER,777–300,777–200LR ab Male mit TMA –Moofushi ca. 25 min.,Wartezeit in Constance-Lounge auf Wasserflieger ½ Std.

Insel

ca. 250x150 m,86 Wasser-Villen,24 Strandvillen,die Wege sind sehr gepflegt und schön bewachsen.Auf eine gute Beleuchtung wurde Wert gelegt.Inselumrundung zu Fuß ca. 20 min.,Pool vorhanden,aber wer braucht das schon,sogar kleine Kinder konnten gefahrlos in der flachen Lagune planschen.

Mückenfrei,jeden Abend wurde 1 Std. gesprüht.

Personal

Ca. 210 Beschäftigte,Resortmanager stammt aus Mauritius.Inselsprache ist Englisch.Alle sind sehr freundlich und geben alles,um den Gast zufriedenzu stellen.

Gäste

Zu unserer Zeit waren im Gegensatz zum Vorjahr ca. 80 % Europäer,Rest Asiaten.Die Europäer waren am stärksten durch Frankreich,Italien u.Großbritannien vertreten,einige Deutsche und Schweizer.

Bungalows

Wir hatten wieder eine Strandvilla gebucht,die Villen liegen in Nord-Westlage( s. auch Wetter) mit teilweise direktem Sunset-Panorama.Von dort aus freier Blick auf die große Lagune mit „Honeymoon-Jetty“(Einstieg über Stufen möglich).Die Bungalows haben ausreichenden Abstand zueinander und gewähren durch vorhandene Bäume/Palmen und Neubepflanzung absolute Privatsphäre.Die Wohnfläche hat ausreichende 57 qm,der Einrichtungsstil ist asiatisch geprägt-sehr stylish-.Es gibt ein sehr schönes Bad, optimale Beleuchtung ,mit Außendusche(Holzfußboden !)separierte runde Toilette mit runder Schiebetür-sehr clever gemacht-Stauraum ist ausreichend vorhanden,Pflegeutensilien guter Qualität wurden unaufgefordert nachgefüllt.

Der Wohnraum beinhaltet ein Doppelbett mit guten Matratzen,ein Tagesbett 1 Nachttisch,1 Schminktisch(der von uns umgehend als Arbeitstisch umfunktioniert wurde) 1 Abstelltisch einen witzigen Kleiderschrank,der aussieht, wie ein aufrecht stehender Schrankkoffer,ist zum Aufklappen und von innen größer als er von aussen aussieht.Daneben ist auch wie ein Koffer aussehender aufklappbarer Behälter,der die prall gefüllte Minibar(wird nach eigenen Vorgaben ergänzt) und 1 Wasserkocher beinhaltet.Gegenüber dem Bett das Entertainment-Center mit großem Flachbildschirm(steuert Gästeinformation,TV,Video on Demand,Music on Demand,Internet,die Mc Tastatur dazu befindet sich im Schminktisch,wo auch der Fön untergebracht ist.An der Wand i-pod docking station u. DVD player.Die überdachte, stilvoll beleuchtete, Terrasse ist ca. 7 m breit und ca. 3,5 m tief,der Dachüberstand beträgt ca. 4,5 m.Es gibt eine Hängematte,die u.a. Ablage u. Trockenmöglichkeit bietet,auf der anderen Seite 2 Rattan-Sessel ,1 Rattan-Tisch.Bei senkrechtem Regen ausreichend Schutz,wenn man die Hängematte am Karabinerhaken aushängt,haben sogar die 2 Rattan-Strandliegen gut Platz,allerdings bei starkem Nordwestwind u. Regen nutzt das alles nichts mehr,dann wird alles nass !

Hausriff u. Schnorcheln

Viel Großfische, z.T. solche ,die wir in den 5 Jahren zuvor auf den Malediven nie gesehen haben,Fischschwärme aller Art,Rochen,Adlerrochen ,Schildkröte-alles, was das Herz begehrt!Fazit:korallentechnisch bescheiden aber fischtechnisch einfach beeindruckend!!

Wetter

Durchweg gut,nachts einmal Orkan mit Starkregen,einen Nachmittag ½ std. Regen,hohe Wellen.

Tauchbasis

Die Basis steht unter Schweizer Leitung,zum Tauchen selbst können wir als Schnorchler nichts sagen,aber die Frequentierung war gut.Als Schnorchler wurde man umfassend u. kompetent beraten.

Restaurants

Hauptrestaurant Manta mit vorgelagertem auf Stelzen in die Lagune gebauten Deck.Wir haben immer draussen gesessen,die einzigen Restaurantplätze,an denen Rauchen erlaubt war.(Allerdings war bis zu unserer Ankunft dort inzwischen auch Rauchverbot,was aber nach Gästeintervention wieder aufgehoben wurde)

Sehr gutes Buffett,neuer Chefkoch aus Australien,deutliche Steigerung der Qualität,zusätzliche SB-Punkte in Form von Weltkugeln wurden eingerichtet.Opulentes Frühstücksbuffett, Kaffee u. Wasser für Tee wird jetzt in Kannen bereitgestellt,dadurch effektiverer Einsatz des Personals,riesige Auswahl,Brot wie zuhause.200 Plätze,ca. 170 innen.An einigen Abenden war draussen ein Barbeque aufgebaut.

Alizee Beach Grill(Rauchverbot) besteht aus 3 Holzdecks am Strand,die mit Segeln überspannt sind.Das soll das Spezialitäten-Restaurant sein.Wären im AI nicht 1 Gutschein pro Woche enthalten gewesen,hätte ich keinen Grund gesehen,dort zu essen.Das bedeutet nicht,dass das Essen nicht gut war,ganz im Gegenteil,aber die Karte war jeden Tag die gleiche,vom fangfrischen Fisch einmal abgesehen.(Lobster muss jetzt extra bezahlt werden, 32 USD)Das Alizee ist auch für die Snacks u. die Waffeln,die in der Totem-Bar serviert werden,zuständig.

Bars

Manta Bar (Hauptbar),überdacht,ca. 80 Plätze aufwendige Architektur,Lounge-Sitzmöbel sehr unbequem.Hauptsächlich von Europäern besucht,die Sängerin aus Südafrika war leider nicht mehr da,6x wöchentlich DJ,der sich freute,wenn man Wünsche äußerte.Bei mehr als 20 Gästen kam dieBar- Crew leicht ins Schleudern,trotz 4 Mann/Frau Besetzung.

Totem Bar am Pool,offen,merkwürdige Zusammenstellung der Sitzmöbel,auch hier wieder die verdammten Lounge-Möbel.Die beiden Bar-Keeper waren fix u. mischten gute Drinks.In beiden Bars ein Humidor mit internationalen Zigarettenmarken(kostenlos im AI)

Unterhaltung

s. Bars,neben der Manta Bar gibt es eine Entertainment-Lounge mit TV,Billard,Spielen,hier ist auch die „Bücherei“ untergebracht.Neben der Entertainment-Lounge ist im Freien die sogenannte „Blue-Lounge“.Dort hat sich auch nach Umkonstruktion nie jemand aufgehalten.

Spa

In die Lagune zum Kanal auf Pfählen ins Wasser gebaut-nicht genutzt-Preise waren eher hoch.

Boutique

Neben der Tauchbasis angesiedelt,angeschlossen ein Schneider der mir für wenig Geld innerhalb eines Tages ein Kleid nach Bild „gezaubert“ hat,absolute Qualitätsarbeit .

Wassersportcenter

Neben der Totem-Bar,hier konnte,wer wollte,die Schnorchelausrüstung ausleihen,Katamaran,Kajaks,Tretboote-nicht genutzt-

Internet W-Lan im AI enthalten,gute Verbindungsgeschwindigkeit,auch auf der Terrasse ohne Qualitätseinbuße.

AI

Super u. umfassend,Einzelheiten erspare ich mir,was auf der HP der Insel beschrieben ist,gibt es auch

Neu

Neben der Rezeption wurde eine Departure-Lounge errichtet(klimatisiert mit Snacks u. Getränken)

Diese ist für Gäste bestimmt,die bis vormittags ihre Zimmer räumen müssen und erst später einen Wasserflieger-Termin haben.

Abreise

Am Abend vor Abreise Info über Gepäckbereitstellung u. Abflugzeit in der Rezeption.Wir hatten wieder den Morgen-Flieger/10.00 ab Male,durch eine neue Verbindung von Emirates um 13.00 in Dubai,dann um 15.00 nach Hamburg.So entfiel die lästige Übernachtung in Dubai.

Fazit

Es war wieder ein außergewöhnlicher Urlaub,Bilder später hier:

http://www.mathilde-beck.magix.net

Reisebericht Constance Moofushi vom 16. Juli – 24. Juli 2011

Für unsere 10. Maledivenreise haben wir uns zu einer Inselkombination Constance Moofushi/Coco Palm Bodu Hithi entschieden. Da Moofushi mit dem tollen AI- Cristal-Package preislich sehr hoch angesiedelt ist und Bodu Hithi ein erstaunlich guter Sommerspecial- Preis hatte, wagten wir diese Kombination. Dieses Mal reisten wir mit meiner Schwester und deren Tochter und waren somit sieben Personen. (Herr und Frau Kugelfischli mit Sohn sowie Tochter mit Freund). In Moofushi hatten wir sehr grosse Erwartungen gesetzt, welche leider nicht ganz erfüllt wurden. Dazu aber später…

Anreise
Gebucht haben wir online bei tourdreams.de und es hat alles super geklappt. Vielen Dank Frau Köppl! Flug mit Emirates ab Zürich war auch einigermassen angenehm. Boing 777-300 bei allen Flügen. Wir hatten drei Beach- Villen gebucht. Auf der Insel angekommen, empfanden wir den Empfang als eher lieblos. Sind wir uns eigentlich anders gewohnt…ich muss aber vielleicht auch noch erwähnen, dass wir mittlerweile ein wenig verwöhnt sind. (Mirihi lässt grüssen…) Uns wurde dann mitgeteilt, dass unsere drei Beach-Villen noch nicht bereit seien und wir noch 2 Stunden zu warten hätten. Na Bravo… das hatten wir auch noch nie gehabt. Nun gut, müde wie wir waren, gingen wir dann in die Main-Bar… jetzt erstmals einen Drink bestellen und relaxen... Später begaben wir uns dann ins Hauptrestaurant Manta um den Lunch einzunehmen. Sehr viele Leute dort, hauptsächlich Chinese People (ein ziemlich lautes Völkchen). Schlange stehen am Buffet, das hätte ich mir eigentlich anders gewünscht… Die Service-Angestellten waren aber alle sehr freundlich und ums Wohl der Gäste bemüht. Endlich waren dann die zwei Stunden Wartezeit vorüber und wir fanden uns wieder in der Rezeption ein… wo uns mitgeteilt wurde, dass wir nochmals eine halbe Stunde zu warten hätten. Also irgendwie fingen unsere Moofushi Ferien nicht so toll an!

Beach-Villen
Endlich wars dann soweit und wir wurden in unsere drei Strand-Villen geführt…. Die sind wirklich hübsch und in einem speziellen Stil eingerichtet. Sehr gemütlich mit grossem, bequemem Bett und einer angenehm leisen Klimaanlage. Witzig war ein Schrank, welcher aussah wie ein riesiger Koffer und doch genügend Platz bot. Ausserdem fand man einen Schminktisch, eine gut gefüllte Minibar, einen Wasserkocher, ein Entertainment-Center mit grossem Flachbild TV und integriertem DVD und Internet. Sehr schönes, stimmiges Badezimmer mit Aussendusche unter Palmen. Die Beachvilla ist zwar mit etwa 57m2 nicht sehr gross aber sehr hübsch und stylisch eingerichtet. Schöne grosse Terrasse mit Hängematte und mit Glück hat man auch Meersicht. Wir bewohnten die Villen 22, 23 und 24. Die Lage von Villa 22 fanden wir sehr gut, direkt am sehr breiten Strand und mit Meersicht. (Sand nicht ganz so feinkörnig wie erwartet.) Töchterchen mit Freund war mit der Lage der Nummer 24 leider nicht zufrieden, da diese nah am Wassersportcenter gelegen sind und vor allem wurde die direkte Sicht zum Meer durch die lange Wasservilla- Reihe blockiert. Die ersten WB’s stehen dort im Sand und haben kein Wasser unter den Stelzen… das wäre nicht mein Ding.

Bei der Anfrage, ob sie das Zimmer wechseln könnten, wieder die eher unfreundliche Reaktion der Rezeptionsmitarbeiterin, die Insel sei voll ausgebucht. Nach drei Tagen konnten sie dann aber doch in die Villa Nr. 21 umziehen, welche sehr schön gelegen ist. Die besten Villen sind meiner Meinung nach zwischen Nummer 15 und 22.

Unser Roomboy hat zwar sehr sauber geputzt, da gibt es nichts zu bemängeln… nur kam er zu immer unterschiedlichen Zeiten. Z.B. am ersten Abend als wir nach dem Dinner todmüde nur noch ins Bett fallen wollten und Herr Kugelfischli sich schon im Land der Träume befand, klopfte es um 10 Uhr an die Zimmertür und der gute Roomboy wollte das Bett aufdecken….. da gibt’s nichts mehr dazu zu sagen!

Ansonsten kam der Roomboy manchmal um die Mittagszeit, meistens aber erst so um 15.00 Uhr… Zwei Mal sogar um 17.00Uhr! Jedenfalls ist der Gute nie gekommen, wenn wir beim Frühstück waren , wie auf anderen Inseln erlebt… (Mirihi lässt schon wieder grüssen)!

Essen
Im Hauptrestaurant Manta gab‘s die Mahlzeiten immer in Buffetform. Das Essen war qualitativ gut, die Auswahl aber nicht sehr gross. Zum Beispiel gab‘s fast nie frischen Fisch, auch die Salatauswahl war nicht sehr gross. Man fand aber immer etwas das gut schmeckte. Pasta Station mit sehr gut gemachter Pasta (Schlange stehen gehörte halt dazu). Sehr schönes reichhaltiges Frühstückbuffet. Mir fehlte ein wenig die Ruhe und die Gemütlichkeit im Restaurant. Glücklicherweise bekamen wir meistens einen Tisch draussen auf dem sehr schönen Deck über dem Wasser. Bei 7 Personen und ausgebuchter Insel nicht selbstverständlich. Die Atmosphäre war dort wirklich schön…Bei der Weinauswahl wird man sehr gut vom Sommelier beraten, der auch immer ein Spässchen auf den Lippen hatte und viel zu erzählen wusste.

Im Rahmen des umfassenden AI, kann man einmal pro Woche im Grill-Restaurant Alizée speisen. War sehr nett dort. Zur Menu Wahl: Vom Lobster bis zum Rinderfilet wurde sehr feine, qualitativ hochstehende Kost serviert . Wir verbrachten einen schönen, ruhigen Abend dort. Insgesamt war das Service Personal in beiden Restaurants stets zuvorkommend und sehr höflich.

Bars
Die Hauptbar Manta ist ziemlich gross und überdacht und mit Lounge Sesseln bestückt. Es gibt aber auch Sitzgelegenheiten am Strand. Nach dem Dinner besuchten wir meistens die Totem Bar beim Pool und liessen bei einem Cocktail den Abend ausklingen. Schöne Atmosphäre dort. Drinks waren auch recht lecker, manchmal gabs keine Minze für den Mojito oder es fehlte der Cachaça für den Caipi… aber was soll‘s, verdurstet sind wir nie.

Wetter
In der ersten Nacht zog ein heftiger Sturm auf und offenbarte am nächsten Morgen sein hässliches Gesicht… denn bis in die Mittagsstunden wurde die Insel von Portugiesischen Galeeren belagert!!! Der Strand bei den Beach-Bungalows war von blauen Fäden und glitschigen Körpern übersäht… Wir befürchteten das Schlimmste, denn wenn man auf den Malediven nicht ins Wasser könnte, wäre dies ein Alptraum! Auf Nachfrage bei der Tauchbasis wurde uns dann gesagt, dass es sich um eine Unterart der Portugiesischen Galeere handle (Physalia utriculus), welche sehr unangenehm und schmerzhaft sei, aber nicht lebensgefährlich… (sofern man nicht allergisch reagiert).

Gegen Abend hat sich dann das Wetter beruhigt und wir hatten ab dann wunderschönes Wetter. Es war die ganze Zeit sehr windstill, und dementsprechend auch sehr heiss. Das Meer war so glatt, wie wir es im Sommer noch selten auf den Malediven erlebt hatten. Die Quallen hatten sich bis am Abend auch verzogen und das Schnorchelvergnügen konnte beginnen! Auch unsere Stimmung war wieder bestens. Also nichts wie ab ins feuchte Nass!

Schnorcheln
Einstieg bei den Wasservillen auf der Westseite am Kanal und los ging‘s! Was die Korallen anging, wie erwartet, nicht so toll, aber die Fischvielfalt war super… Schwarzspitzen- und Weissspitzenriffhaie, freischwimmende Muränen, viele Fischschwärme, riesige Kartoffel-Zackis, Feuerfische, Adlerrochen, Napoleon, zweimal Mobulas, leider keine Mantas, Schildkröten, Oktopus, verschiedene Rochen und das übliche Kleinzeugs. Einfach wunderschön!

Einmal umrundeten wir die Insel schnorchelnd was sich als sehr anstrengend herausstellte und sich nicht wirklich lohnte… einzig bei den WBs im Nordosten gibt es einige sehr schöne Korallen mit vielen Fischen, noch weiter draussen befindet sich das „blue hole“ ein tiefer, dunkelblauer Bereich umrundet mit Geweihkorallen und viel Fisch.

Insel
Sehr schön bewachsen mit vielen Palmen, gepflegte Sand- Wege, abends stimmig beleuchtet vor dem Alizée-Restaurant und Totem-Bar mit Fackeln, sehr romantisch. Sehr breite Strände vor allem vor den Beach-Villen. Sand dort nicht ganz so fein wie erwartet. Mit den 24 Beach-Villen und 86 Wasservillen (verteilt auf zwei Stege), ist die kleine Insel doch recht zugebaut. Meiner Meinung nach, wäre weniger mehr gewesen.

Rezeption/Management
Die Rezeptionsangestellten und die Angestellten des Tauchcenters empfanden wir als eher unfreundlich… ein Beispiel dafür war die Voucher-Politik auf der Insel. Erstens war es für uns als Gruppe nicht möglich alle gemeinsam an einem Schnorchelausflug teilzunehmen und zweitens erwies sich das Veranstaltungsteam als nicht flexibel und äusserst kleinlich. Bei der Abrechnung nämlich wurden uns 2 Exkursionen zu viel berechnet, obwohl diese im AI-Package inkludiert gewesen wären. Als wir die Verantwortlichen vor der Abreise mit dieser Fehlkalkulation konfrontierten, spielte man erst mal auf Zeit und drückte sich um eine konkrete Antwort, dies im Wissen darüber, dass in 1h Stunde unser Flug gehen würde. Nach einem heftigen Streitgespräch, welches jeglichen Anstand vermissen liess und welches zugleich eine arrogante und kleinliche Haltung des stellvertretenden Managements ggü. Ihren zahlenden Kunden offenbarte, wurde uns zähneknirschend der Preis eines Ausflugs gestrichen. Mit dem Rücken zur Wand (Wasserflugzeug wurde bereits mit Koffern und Passagieren beladen), sahen wir uns gezwungen, diesen lächerlichen Kompromiss einzugehen. Der Betrag von 50 Dollar wäre normalerweise keiner Erwähnung wert, allerdings fühlten wir uns nach diesem Zwischenfall derart vor den Kopf gestossen, dass dieses Intermezzo nicht unerwähnt bleiben sollte. Besonders eklatant war dabei das von Beginn an unflätige und abweisende Verhalten des stv. Managements, gerade in Anbetracht dessen, dass wir als 7 köpfige Gruppe ohnehin bereits eine horrende Summe bezahlt hatten.

Fazit
Abgesehen von den oben genannten Ärgernissen, verbrachten wir sehr schöne Tage auf Moofushi . Ist schon eine tolle Insel mit hübschen Bungalows und gutem Service. Man muss sich einfach im Klaren sein, dass sich bei voller Auslastung etwa 200 Personen auf der Insel befinden, was sich besonders bei den Mahlzeiten im Hauptrestaurant bemerkbar macht…

Preis/Leistungsverhältnis: Ich finde den Preis der Insel zu hoch, für das was sie bietet. Ok, vielleicht habe ich auch einfach zu viel erwartet oder wir hätten mehr Alkohol konsumieren sollen…

Meiner Meinung nach ist Moofushi eine sehr gute 4 Sterne Insel, vergleichbar mit Thudufushi. Die Villen auf Moofushi sind zwar schon hübscher und einzeln stehend (mehr Privatsphäre)… dafür fand ich aber das Speisenangebot auf Thudu vielfältiger. Das sind aber nur meine subjektiven Eindrücke….

Reisebericht Moofushi vom 1. Mai- 9. Mai.2011

Anreise

Ich und meine 16jährige Tochter flogen am 1. Mai mit der Edelweiss direkt nach Malé. Herr Schmauch von „Ihr Reise Deal“ hat uns zum guten Glück Moofushi empfohlen, denn wir hatten eine ganz andere im Visier. Der Flug verlief sehr angenehm. Wir landeten am Morgen des 2. Mai um 7 Uhr und wurden von jemandem der Constance Hotels in Empfang genommen und in eine Lounge gefahren, wo wir mit Erfrischungen und kleinem Gebäck verpflegt wurden. Nach ca. 1 Stunde ging es weiter im Wasserflugzeug. Der Flug dauerte ca. 30 Minuten. Auf Moofushi angekommen wurden wir herzlich empfangen und zu unserer Villa begleitet.

Wasser-Villen

Wir hatten eine Wasser-Villa, welche ich sofort wieder nehmen würde. Die Wasser-Villen sind an zwei verschiedenen Orten, die einen sind auf der Ostseite, bei diesen ist der direkte Einstieg ins Wasser durch einige Steine erschwert, die anderen auf der Westseite, unmittelbar vor den Senior Wasser-Villen. Wir hatten die Nr. 39, welche ich sehr empfehlen kann, die 30 und 31 stehen nicht im Wasser, was ich persönlich schade finde. Aber der Standort ist Geschmackssache. Die Villen sind sehr geräumig und sauber, wir hatten die ganze Zeit über keinerlei Insekten oder andere unerwünschte Besucher. Wir hatten einen Fernseher, mit integriertem DVD und Internet, also muss man seinen Laptop nicht extra mitschleppen. Die Terrasse ist genial, mit einer kleinen Lounge und 2 super Liegebetten. Die hälfte der Terrasse ist überdeckt, also ist immer genügend Schatten vorhanden. Eine Treppe führt direkt ins Meer und eine Süsswasserdusche ist beim Ausstieg auch vorhanden.

Schnorcheln

Das Hausriff war nur wenige Meter von unserer Villa entfernt und meiner Meinung nach dort am schönsten. Die Artenvielfalt ist enorm und die Korallen wunderschön. Wir können jedoch keinen Vergleich machen, da dies unser erster aber bestimmt nicht unser letzter Maledivenurlaub war. Die Insel ist ein Traum und der Sand war einfach wunderschön. Wir sind die ganze Zeit barfuss gegangen. Die erwähnten Wellenbrecher sieht man von den Villen aus nicht und sie haben uns überhaupt nicht gestört.

Mahlzeiten

Die Mahlzeiten nahmen wir hauptsächlich im Manta Buffet-Restaurant ein. Das Personal war äusserst freundlich, einige sprachen sogar ein wenig deutsch. Das Essen war gut, auch wenn wir keine Fischgerichte assen, gab es für uns immer etwas, Salat, Pasta, Grill und diverse andere Gerichte. Besonders gut waren die im Steinofen gebackenen Pizzas.

Die Weine, welche der Sommelier empfahl, waren hervorragend.

Da die Totem Bar auf unserm Heimweg lag, kehrten wir meist dort noch ein und genossen einen leckeren Frucht-Cocktail.

Tauchen

Das Diving Center war super, die ganze Crew war sehr nett, ein Tauchlehrer sprach sogar deutsch. Die Tauchausrüstung war einwandfrei und auf dem neusten Stand. Wir absolvierten das PADI Open Water und es gefiel uns so gut, dass wir noch weiter Kurse dazu machten. Die Tauchausflüge waren gut organisiert und wir haben viele Meeresbewohner gesehen, wie Weissspitzen-Haie, grau Haie, Schildkröten, Stachelrochen, Moränen u.v.m.

Flora und Fauna

Die Insel ist schön bewachsen, es gibt viele Palmen. Es gibt überhaupt keine Moskitos, da jeden Abend gesprüht wird.

Fazit

Alles in allem war es ein Traum Urlaub und ich kann diese Insel nur weiterempfehlen! Es ist wie im Paradies.

Fragen könnt ihr gerne im Forum stellen :)

Reisebericht Moofushi 02.05.11-16.05.11

Anreise

Hamburg-Dubai-Male mit Emirates Business,Boeing 777-300,Hamburg-Dubai alte Bestuhlung,alle übrigen Flüge neue Bestuhlung mit lie-flat-Sitzen, ab Male mit TMA –Moofushi ca. 25 min.,Wartezeit in Constance-Lounge auf Wasserflieger 2 ½ Std.!

Insel

ca. 250x150 m,86 Wasser-Villen,24 Strandvillen,die Wege sind sehr gepflegt und schön bewachsen.Auf eine gute Beleuchtung wurde Wert gelegt.Inselumrundung zu Fuß ca. 20 min.,Pool vorhanden,aber wer braucht das schon,sogar kleine Kinder konnten gefahrlos in der flachen Lagune planschen.

Mückenfrei,jeden Abend wurde 1 Std. gesprüht.

Personal

Ca. 210 Beschäftigte,Resortmanager stammt aus Mauritius.Inselsprache ist Englisch,ein Gästebetreuer (Rainer) stammt aus Deutschland.Der GM-Empfang war eher oberflächlich,was aber wohl dem Konzept der Insel geschuldet ist(s. Gäste).Alle sind sehr freundlich und geben alles,um den Gast zufriedenzu stellen.Reklamationen wurden prompt und kompetent abgearbeitet.

Gäste

Zu unserer Zeit ca. 90% Asiaten,überwiegend Honeymooner,die im Schnitt ca. 4 Tage blieben,daher hoher Durchsatz auf der Insel.Die Europäer waren am stärksten durch Großbritannien vertreten,einige Deutsche,Italiener,Franzosen und Belgier.Das Marketingkonzept zielt wohl eindeutig auf den asiatischen Raum,was sich u.a. an der Bungaloweinrichtung und an den zahlreichen teilweise wahllos über den Strand und über das Gelände verteilten Lounge-Möbeln bemerkbar macht.Hier wäre weniger mehr gewesen.

Bungalows

Wir hatten eine Strandvilla gebucht,die Villen liegen in Nord-Westlage( s. auch Wetter) mit teilweise direktem Sunset-Panorama.Von dort aus freier Blick auf die große Lagune mit „Honeymoon-Jetty“(Einstieg über Stufen möglich).Die Bungalows haben ausreichenden Abstand zueinander und gewähren durch vorhandene Bäume/Palmen und Neubepflanzung absolute Privatsphäre.Die Wohnfläche hat ausreichende 57 qm,der Einrichtungsstil ist asiatisch geprägt-sehr stylish-.Es gibt ein sehr schönes Bad, optimale Beleuchtung ,mit Außendusche(Holzfußboden !)separierte runde Toilette mit runder Schiebetür-sehr clever gemacht-Stauraum ist ausreichend vorhanden,Pflegeutensilien guter Qualität wurden unaufgefordert nachgefüllt.

Der Wohnraum beinhaltet ein Doppelbett mit guten Matratzen,ein Tagesbett 1 Nachttisch,1 Schminktisch(der von uns umgehend als Arbeitstisch umfunktioniert wurde) 1 Abstelltisch einen witzigen Kleiderschrank,der aussieht, wie ein aufrecht stehender Schrankkoffer,ist zum Aufklappen und von innen größer als er von aussen aussieht.Daneben ist auch wie ein Koffer aussehender aufklappbarer Behälter,der die prall gefüllte Minibar(wird nach eigenen Vorgaben ergänzt) und 1 Wasserkocher beinhaltet.Gegenüber dem Bett das Entertainment-Center mit großem Flachbildschirm(steuert Gästeinformation,TV,Video on Demand,Music on Demand,Internet,die Mc Tastatur dazu befindet sich im Schminktisch,wo auch der Fön untergebracht ist.An der Wand i-pod docking station u. DVD player.Die überdachte, stilvoll beleuchtete, Terrasse ist ca. 7 m breit und ca. 3,5 m tief,der Dachüberstand beträgt ca. 4,5 m.Es gibt eine Hängematte,die u.a. Ablage u. Trockenmöglichkeit bietet,auf der anderen Seite 2 Rattan-Sessel ,1 Rattan-Tisch.Bei senkrechtem Regen ausreichend Schutz,wenn man die Hängematte am Karabinerhaken aushängt,haben sogar die 2 Rattan-Strandliegen gut Platz,allerdings bei starkem Nordwestwind u. Regen nutzt das alles nicht mehr,dann wird alles nass !

Hausriff u. Schnorcheln

Den 1. Schnorchelgang (vorher unbedingt Tauchcenter w./ Strömung ansprechen) haben wir auf der Strandbungalowseite gemacht einige schöne Korallen u. kleine Fische,nicht unbedingt der Hit ,danach kam die Kanalseite dran(vor Poolbar bis Spa),verdammt starke Strömung,im Nu waren wir durch,Korallen in sehr schlechtem Zustand,kaum Fische-grosse Enttäuschung-!Aber dann:nach nochmaliger Rücksprache mit Tauchbasis am nächsten Tag Uhrzeit-u.Tidenabhängigen Zeitpunkt gewählt,und da waren sie-nicht neue Korallen- aber Fische,Fische,Fische.Viel Großfische z.T. solche ,die wir in den 5 Jahren zuvor auf den Malediven nie gesehen haben,Fischschwärme aller Art,Rochen,Adlerrochen ,Schildkröte-alles, was das Herz begehrt!Fazit:korallentechnisch bescheiden aber fischtechnisch einfach beeindruckend!!

Wetter

Vom 02.05.-10.05. so, wie wir es lieben:mal pralle Sonne mal bewölkt,immer Wind,der meist gegen Abend einschlief.Danach deutete sich wohl der Monsunwechsel an :1 Tag Sturm mit Dauerregen (das war der Zeitpunkt,an dem wir die Liegen vom Strand auf die Terrasse brachten),ansonsten immer mal wieder kurze kräftige Güsse u. heftiger Wind aber auch ruhig u. bewölkt u. teilweise wieder Sonne.Auf jeden Fall war Abwechslung drin!

Tauchbasis

Die Basis steht unter Schweizer Leitung,zum Tauchen selbst können wir als Schnorchler nichts sagen,aber die Frequentierung war gut.Als Schnorchler wurde man umfassend u. kompetent beraten.

Restaurants

Hauptrestaurant Manta mit vorgelagertem auf Stelzen in die Lagune gebauten Deck.Wir haben immer draussen gesessen,die einzigen Restaurantplätze,an denen Rauchen erlaubt war.Gutes Buffett,bei dem man die Themen nicht zweifelsfrei erkennen konnte,aber alles in bester Qualität u. Menge,was nicht nur das Essen sondern auch die Getränke angeht( s. auch AI !)opulentes Frühstücksbuffett, riesige Auswahl,Brot wie zuhause.200 Plätze,ca. 170 innen,bei Regenwetter ging es dort zu,wie im Bahnhofsrestaurant in Peking!Aber sobald die Honeymooner abgefüllt waren,war alles wieder im grünen Bereich.An einem Abend war draussen ein Barbeque aufgebaut.

Alizee Beach Grill(Rauchverbot) besteht aus 3 Holzdecks am Strand,die mit Segeln überspannt sind.Das soll das Spezialitäten-Restaurant sein.Wären im AI nicht 1 Gutschein pro Woche enthalten gewesen,hätte ich keinen Grund gesehen,dort zu essen.Das bedeutet nicht,dass das Essen nicht gut war,ganz im Gegenteil,aber die Karte war jeden Tag die gleiche,vom fangfrischen Fisch einmal abgesehen.Außerdem kann es dort bei Starkwind u. Regen sehr nass und ungemütlich werden.Das Alizee ist auch für die Snacks u. die Waffeln,die in der Totem-Bar serviert werden,zuständig.

Bars

Manta Bar (Hauptbar),überdacht,ca. 80 Plätze aufwendige Architektur,Lounge-Sitzmöbel sehr unbequem.Hauptsächlich von Europäern besucht,3x wöchentlich eine gute Playback-Sängerin aus Süd-Afrika ,die z.T.auch auf Musikwünsche einging,3x wöchentlich DJ,der sich freute,wenn man Wünsche äußerte.Bei mehr als 20 Gästen kam dieBar- Crew leicht ins Schleudern,trotz 4 Mann/Frau Besetzung.

Totem Bar am Pool,offen,merkwürdige Zusammenstellung der Sitzmöbel,auch hier wieder die verdammten Lounge-Möbel.Die beiden Bar-Keeper waren fix u. mischten gute Drinks.In beiden Bars ein Humidor mit internationalen Zigarettenmarken(kostenlos im AI)

Unterhaltung

s. Bars,neben der Manta Bar gibt es eine Entertainment-Lounge mit TV,Billard,Spielen,hier ist auch die „Bücherei“ untergebracht.Neben der Entertainment-Lounge ist im Freien die sogenannte „Blue-Lounge“.Dort hat sich nie jemand aufgehalten,völlige Fehlkonstruktion,die nach arabischem Vorbild wahllos verteilten Stoffpolster /Quader u. Würfel waren völlig durchnässt u.vergammelt.Was da sollte,weiß der Himmel!

Spa

In die Lagune zum Kanal auf Pfählen ins Wasser gebaut-nicht genutzt-Preise waren eher hoch.

Boutique

Neben der Tauchbasis angesiedelt,angeschlossen ein Schneider der mir für wenig Geld innerhalb eines Tages ein Kleid nach Muster „gezaubert“ hat,absolute Qualitätsarbeit incl. der doppelten Nähte.

Wassersportcenter

Neben der Totem-Bar,hier konnte,wer wollte,die Schnorchelausrüstung ausleihen,Katamaran,Kajaks,Tretboote-nicht genutzt-

Internet

W-Lan im AI enthalten,gute Verbindungsgeschwindigkeit,auch auf der Terrasse ohne Qualitätseinbuße.

AI

Super u. umfassend,Einzelheiten erspare ich mir,was auf der HP der Insel beschrieben ist,gibt es auch

Abreise

Am Abend vor Abreise Info über Gepäckbereitstellung u. Abflugzeit in der Rezeption.Wir hatten wieder den Morgen-Flieger/10.00 ab Male,1 Nacht Stopover in Dubai Novotel Deira City Centre,wie schon 2 Jahre zuvor.Das Hotel hat abgebaut,insbesondere in der Sauberkeit,liegt 5 Taximinuten zum Airport.Haben noch per Taxi eine Fahrt zum Creek gemacht,mit abenteuerlicher Bootsüberquerung u.Besuch eines direkt am Creek gebauten Restaurants.anschließend in den Gold-Souk,dann waren wir erledigt !Nächsten Morgen um 9.00 nach Hamburg in 6,5 Std.

Fazit

Sicherlich ist die Insel nicht ganz preiswert,aber das Angebot hinsichtlich Bungalows,Ausstattung,AI ist hervorragend und war auf jeden Fall jeden Euro wert!

Wir denken über Wiederholung im nächsten Jahr ganz stark nach.