Meeru

Meeru Island - Urlaub vom 07.02.2010 bis 18.02.2010

Flug

Wir sind von Düsseldorf via Dubai nach Male mit Emirates geflogen. Vorweg kann ich sagen, dass alle Flüge angenehm waren, sofern man das bei den engen Sitzen in der Economy-Class sagen kann. Beinfreiheit nach vorne gab's massig, nur zu den Seiten...
Personal freundlich, Flug ruhig, keine Besonderheiten. Wir sind alle vier Teilstrecken mit einer Boeing 777-300 geflogen. Sehr zu empfehlen ist das Bordsystem ICE (Information Communcation Entertainment) dieser Maschine - eigener Monitor vor jedem Platz mit umfassender Auswahl an Filmen, Spielen, Radio, TV, Musik und mehr...

An dieser Stelle kann ich direkt einwerfen, dass wir unsere Reise über "Meier's Weltreisen" als Komplettpaket gebucht haben und mit Ablauf und Service mehr als zufrieden waren. Alles ging reibungslos von statten und die Organisation war perfekt. Auf Meeru selbst gibt es in Form des netten Herrn Cenk Erisöz (er hat wirklich alles super erklärt) eine direkte Reiseleitung vor Ort; man hat also immer einen permanenten Ansprechpartner zur Seite.

Ab Male sind wir mit einem Wasserflugzeug nach Meeru geflogen und wer sich dies leisten kann, sollte das unbedingt tun. Ein toller Ausblick - hat sich wirklich gelohnt. Die Crew war furchtbar nett und hat mit uns rumgespaßt; einer hat mir zu jedem Inselresort, über das oder an dem wir vorbeigeflogen sind, irgendwas erklärt und Fotos (Luftaufnahmen) für mich gemacht.

Unterkunft

Als wir ankamen, wurden wir direkt von Cenk gefragt, ob wir zwei Tage lang die Schiffstour mit zahlreichen Ausflügen mitmachen wollen, da unser Wunschbungi Nr. 650 nicht frei war. Nach diesen zwei Tagen mit etlichen Zusatzleistungen hätten wir genau diesen bekommen, aber da mein Mann erstens kein Schiffsfreund ist und wir zweitens auch nur eine Woche dort waren, haben wir abgelehnt, was aber kein Problem war. So bekamen wir "nur" Bungi Nr. 647, was nicht viel Unterschied machte. Die Bungalows selber sahen hübsch aus von innen und waren auch völlig ausreichend möbliert. Zu jedem Bungalow gehören nummerierte Liegen, die man sich an einen beliebigen Ort aufstellen kann.

Mit der Wahl der hohen 600er bei der gebuchten Kategorie Jacuzzi-Bachvilla lagen wir goldrichtig!
Ich würde sogar sagen, dass unsere Nummer sowie die +/- nächsten 5 am idealsten liegen. Sie sind nicht weit vom Restaurant entfernt, aber man ist auch schnell an der Hauptrezeption. Die Bungalows liegen zwar nicht unmittelbar am Strand, sondern man muss ein paar wenige Meter zwischen den Bäumchen her, aber das macht nichts. Von unserer Terrasse aus hat man schon das Meer gesehen; es waren trotzdem nur ein paar Schritte. Der Strandabschnitt selber gehörte zu den am wenigsten schönen der Insel (wobei ich persönlich alle Strandabschnitte toll fand, nur an unserem gab es das meiste Seegras), was uns aber nicht gestört hat, da wir jeden Tag zum Schwimmen und Schnorcheln an einem anderen Abschnitt waren. Mehr dazu im Abschnitt Lage.

Gegessen haben wir im Maalan Restaurant im Norden der Insel; für mich ein Grund, die 600er zu wählen und keine der 100er JBVs, die im Hauptrestaurant gegessen hätten. Im Vergleich kommt für mich das Malaan Restaurant auch besser weg; wir hatten wirklich himmlische Ruhe dort und einen super Ausblick aufs Meer, wobei das andere Restaurant optisch von innen auch nicht schlecht aussah, zugegebenermaßen.

Die Insel

Überhaupt war im Norden der Insel trotz ausgebuchter Insel und bester Reisezeit kaum was los. Man traf immer nur eine Handvoll Menschen und war - trotz dass Meeru zu den größten Malediveninseln gehört - immer für sich alleine. Auch vor unserem Bungalow liefen selten Menschen vorbei.

Zu unserem Urlaubszeitpunkt war die Insel von ca. 60% Briten, 30% Franzosen und 10% andere Nationalitäten (darunter einige Österreicher) bevölkert. Deutsche sind wenige anzutreffen, aber es sind auch immer welche dabei. Meeru ist seit einiger Zeit fest in britischer Hand; von den Einheimischen erfuhren wir aber, dass mittlerweile auch immer mehr Franzosen dorthin kommen. Uns hat nichts von alldem gestört - alle Menschen dort waren sehr freundlich und höflich, rücksichtsvoll und niemand hat die Ruhe gestört.
In der Inselmitte, wo die Mehrheit der Lokalitäten liegen (Bars, Pool, Rezeption, Giftshop, Tauchzentren, Sportanlagen etc.) war natürlich immer etwas mehr los, gerade weil dort auch Kinder erlaubt sind, aber auch dort war von Überfüllung keine Rede.

Meeru gehört mit seinen 1000 x 500 m zu den größten Malediveninseln, was uns aber nicht gestört hat, da wir trotzdem immer mehr oder weniger unter uns waren. Wenn man hartgesotten ist, kann man auf der Insel nahezu überall barfuß laufen. Ratsam ist es trotzdem, leichtes Schuhwerk mitzunehmen, denn ab und zu lassen sich kleine Steinchen oder Äste nicht vermeiden. Außerdem sind an manchen Stellen der Sand und besonders die Holzplanken der Restaurantterassen sehr heiß.

Es gibt zwei Restaurants und zwei zum Restaurant gehörende Bars (je nach Bungalownummer isst man entweder in dem einen oder anderen), das Hauptrestaurant ist auch für Gäste unter 18 Jahren, die im Resturant im Norden verboten sind. Drei á la Carte-Resturants sind ebenfalls vorhanden, sowie weitere Bars, zwei Pools (im Osten der Insel jedoch nur für Gäste über 18), ein Golfcenter, Fitnesscenter, Tauchschule, Fußballplatz, Beachvolleyballcourt, Windsurfen/Kajak-Center, Tennisplatz etc. Wer also zwischen all der Ruhe auch mal etwas Action braucht, ist mit Meeru ganz gut bedient.

Lage

Meeru liegt im Nord Male Atoll, ca. 40km nördlich von Male. Der Transfer dauert mit dem Wasserflugzeug nur 10 Minuten, mit dem Speedboot etwa 55.

Die Insel hat überwiegend sehr schöne Strandabschnitte mit klarem Lagunenwasser; an manchen Stellen ist das Meer mit sehr viel Seegras durchzogen. Auch Korallenstücke befinden sich an einigen Stellen im Wasser, daher auch hier die Empfehlung zu Badeschuhen, auch wenn man sich einen Abschnitt suchen kann, wo es keine gibt.

Meeru selber hat leider kein Hausriff, jedoch trotzdem einige tolle Schnorchelstellen rund um die Insel, wo man schon eine Menge bunter Fische sowie Rochen sehen kann. Am Strandabschnitt der hohen 600er bis zu den 700er Wasservillen ist die schönste Schnorchelstelle Meerus; noch ein Grund, dass wir dort einen Bungi haben wollten.

Täglich werden gegen eine kleine Gebühr aber Schnorchelfahrten zum Hausriff (ganz in der Nähe) angeboten, die wir auch mitgemacht haben (dazu gleich mehr). Das lohnt sich auf jeden Fall, wenn man, so wie wir, nur sporadisch schnorcheln möchte.

Auf der ganzen Insel gibt es viele Geckos, Einsiedlerkrebse, Flughunde und unzählige Babyhaie, die in der Lagune schwimmen. Diese tun einem aber nichts und sind sehr schreckhaft; ich war zeitweise mit ihnen baden und durfte kaum einen Zeh bewegen, sonst sind sie wieder wie der Blitz weggeschossen! ;-) Die berühmten und gefürchteten Kakerlaken habe ich kaum gesehen; einmal hatte sich einmal eine in unser Bad verirrt, ebenso wie eine kleine Spinne einmal, aber im Bungalow selbst haben wir nie ein Tier angetroffen. Das Bad liegt ja halboffen mit dem Jacuzzi im Hinterhof.
Moskitos selbst habe ich keine gesehen, aber da ich mit unzähligen Mückenstichen übersäht war, vermute ich, dass es sie gibt! ;) An den Tagen, an denen ich Mückenspray trug, kamen aber keine neuen dazu.

Ausflüge

Im All inclusive-Paket ist der "Sunset Punch Cruise" enthalten; dabei schippert man bei Sonnenuntergang 10 Minuten aufs offene Meer und guckt sich ein paar Delfine an. Als Wegzehrung bekommt man einen "Punsch" in die Hand gedrückt, der ganz lecker war. Ab und an sprang ein Delfin sogar aus dem Wasser und vollführte ein paar Kunststücke. War ganz nett.

Weitere Exkursionen gibt es massig; das Angebot ist so breit gefächert, dass man es sich am besten vor Ort selbst anschaut. Man bekommt auch immer wieder Tipps und Anregungen und es hängen alle Angebote mit Listen zum Eintragen in der Rezeption aus.

Der Trip zum Hausriff war auch toll; für 6$ wird man auf einer ca. 10 Minuten langen Fahrt mit einem Boot dorthin gebracht und hat, je nach Truppe, mit der man unterwegs ist, ca. 30-60 Minuten Zeit, das Gewässer zu erkunden.

Service/Personal

Das Personal war fast vollständig überaus freundlich und der Service super.
Unser Kellner in der Uthuru Bar hatte sich wohl einen Narren an uns gefressen (wir spaßten auch immer mit ihm herum, was er wohl lustig fand) und kam immer raus, um uns persönlich zu bedienen, auch wenn er eigentlich hätte drinnen an der Bar sein müssen, was er bei den anderen Gästen nicht getan hat. Er unterhielt sich bereitwillig mit uns und hat uns immer persönlich beim Ankommen und Weggehen die Hand geschüttelt (hat er bei den anderen auch nicht gemacht). Das war wirklich toll, er hat uns jeden Wunsch von den Lippen abgelesen und war immer ganz flink dabei, unsere Getränke zu bringen. Manchmal wurden wir von ihm sogar vor anderen Gästen bedient, die vor uns bestellt hatten und einige Nicht-AI-Cocktails standen hinterher auch nicht auf der Rechnung, wenn er bedient hatte! ;) Den haben wir richtig ins Herz geschlossen.

Unser Kellner im Restaurant war nicht sehr gesprächig, machte aber gut und schnell seinen Job.

Unser Roomboy war total lustig und sehr sehr nett; nachdem er mitbekam, dass wir Deutsche sind, kramte er jede Menge deutscher Brocken hervor und hatte sichtlich Spaß dabei. Das Zimmer wurde von ihm 2x täglich mehr als gut gereignigt, auch abends nochmal beim Eindecken, obwohl wir mit unseren sandig nassen Strandschuhen echte Unordnung jeden Tag gemacht haben. Wir hatten auch jeden Abend ein anderes Deckenmuster, die alle echt schön waren!
Nachdem er am ersten Tag das auf dem Tisch liegende Trinkgeld nicht genommen hatte, weil er nicht wusste, dass es für ihn war, habe ich ihm ab dem zweiten Tag immer kleine nette Kärtchen dabeigeschrieben, mit verschiedenen Sätzen, teilweise in seiner Landessprache. Am vorletzten Tag hatte er mir einen Würfel aus Palmenblättern gebastelt und "Thank you" draufgeschrieben. Der war wirklich herzig! :-)

Essen & Trinken

Wir hatten "all inclusive" und es hat sich für uns gelohnt; wir haben ziemlich viel Alkohol in der Zeit konsumiert ;-) und auch sonst mindestens einmal am Tag den unglaublich leckeren Eiskaffee verputzt. Tapfer haben wir auch den gratis "All inclusive Cocktail of the Day" jeden Tag probiert, obwohl es einen da echt schüttelt.... nicht wirklich zu empfehlen! ;)

Essen war suuuuper lecker, wir haben beide ungefähr 2kg zugenommen in der Zeit (vielleicht kamen mir deshalb die Sitze bei Emirates auch so schmal in der Breite vor :D). Was es da an Auswahl gab - das würde sämtliche Rahmen hier sprengen, das aufzuzählen. Bis auf die viel zu süßen aber toll anzusehenden Desserts gab es jeden Tag etwas Anderes (wenngleich ähnlich in verschiedenen Abwandlungen) und es gab nichts, was nicht geschmeckt hätte. Viel gedünstetes Gemüse war dabei, Fisch, Hühnchen, Reis in allen Variationen, aber auch Rind, Lamm und einmal sogar Schwein. Der Koch brät live und frisch an der Theke zusätzlich, dazu gibt es ein tolles Salatbuffet. Essen gab es 3x täglich, dazu nachmittags noch Kuchen und Sandwiches für den Hunger zwischendurch.

Das All Inclusive-Angebot von Meeru gehört mit Sicherheit zu den besten, es gab noch so viel mehr, was beim All Inclusive dabei war! Außer Speisen und Getränke ebenfalls dazu gehörte der erwähnte Sunset Cruise, eine halbe Stunde kostenlosen Golfkurs (war witzig, haben wir auch mitgemacht), kostenlose Nutzung des Fitnessraums, kostenlos Windsurfen und Kajakfahren und und und... steht alles auf der Homepage von Meeru (Meeru.com)!

Wir würden Meeru bedenkenlos weiterempfehlen; es gab wirklich nichts Negatives in der Zeit, wo wir dort waren. Es gab auch überwiegend fast nur strahlenden Sonnenschein; lediglich abends am Tag vor unserer Abreise regnete es einmal, so dass es uns den Abschied fast (aber auch nur fast) leichter machte! ;)

Viele Grüße und viel Spaß beim Urlauben -

Christina

 



 

Meeru Island vom 3.01.2009 bis 18.01.2009
Hallo zusammen

Wir haben einen fantastischen Urlaub auf Meeru verbracht. Es war unser erster Aufenthalt auf den Malediven. Die Wahl von Meeru Island hat sich für uns als Malediven-Einsteiger als grandios herausgestellt:

Flug
Zürich – Male mit Edelweiss Air mit überaus freundlicher, kompetenter und angenehmer Crew. Nach der Ankunft in Male ging’s ohne Unterbruch sofort weiter aufs Schnellboot Richtung Meeru, wo wir nach knapp einer Stunde angekommen sind.

Unterkunft
Wir haben eine Landvilla gebucht, welche alle einzeln stehen, haben aber die erste Nacht in einer Wasservilla verbracht (Nr. 521, Ostseite der Insel), da die Landvillas wahrscheinlich überbucht waren. Die Wasservillas sind direkt am Wasser gelegen mit zwei versetzt übereinander liegenden Terrassen und Direkteinstieg / Treppe ins Meer. Wir fanden die Terrassen eher nachteilig, da tagsüber praktisch kein Schatten vorhanden war. Wenn man etwas Ruhe und Abgeschiedenheit geniessen möchte, dann sind diese Wasservillas unserer Meinung nach eher weniger geeignet, laufen und waten die Spaziergänger ständig direkt vor der Terrasse durchs Wasser, je nach dem kann man sich dadurch etwas gestört fühlen. Auch ist es möglich, dass man die Meeresbrandung / Meeresrauschen nachts sehr laut mitanhört – kann für die Einen schön sein, für die Anderen kann es zu Schlafstörungen führen, was aber auch abhängig davon ist, von welcher Seite der Wind weht.
Unsere gebuchte Landvilla konnten wir dann tags darauf beziehen, diese war die Nummer 253 an der Ostseite gelegen, ca. mit 30 Meter Distanz zum Meer, also etwas zurückversetzt, aber dafür schön mit Bäumen und Palmen umgeben und dadurch auch mit Schatten versehen. Die Landvilla ist sehr geräumig, mit Sitzgelegenheit und Salontisch, Schreib/Schminktisch versehen. Das Badezimmer ist ebenfalls sehr grosszügig und natürlich im maledivischen Stil: Man geniesst beim Duschen die Sicht nach oben in die Palmen, ebenso von der Toilette aus.
Einzig ist allenfalls der Stauraum für die Garderobe etwas knapp – aber man schleppt ja eh immer viel zu viel Gepäck mit – besser, zu Hause nur die Hälfte einpacken, dann gibt’s auch keine Probleme mit dem mangelnden Platz ;-).
Es hat natürlich auch Kühlschrank mit Minibar (nicht im Preis inbegriffen und relativ teuer). Wir nehmen jeweils löslichen Kaffee und Tee mit und können uns so zwischendurch Kaffee und Tee zubereiten. Es hat im Zimmer einen Teekocher.

Übrigens hat Iris Grapatin in ihrem Reisebericht von 2008 alle Unterkünfte – Wasser Villen, Jacuzzi Villen, Landvillen und die verschiedenen Regionen auf der Insel super beschrieben. Bitte lest doch auch ihren sehr wertvollen Reisebericht, denn sie hat alles aufs Äusserste genau beschrieben.

Wir waren auf jeden Fall froh, „nur“ die Landvilla gebucht zu haben, da hat’s uns irrsinnig gut gefallen. Wer natürlich noch gerne nachts in einem Jacuzzi ein Mitternachtsbad nehmen möchte, der soll sich dies natürlich auch leisten, aber für uns war das Meer badewannenmässig warm und somit war für uns eine Jacuzzi Villa absolut unnötig.

Ausflüge
Wir hatten das Glück, dass wir bereits nach 3 Tagen von der Rezeption das Angebot erhalten haben, 2 Tage den Segelturn mitzumachen – gratis und franko und all inklusive! – bedingt durch das Überbuchen der billigsten Unterkünfte (Landvillas).
Da haben wir natürlich nicht gezögert und sofort zugesagt. Der einzige Haken dabei: Man muss das ganze Zimmer wieder leerräumen und sozusagen „ausziehen“, die Koffer an der Rezeption deponieren, so dass das Hotel die Landvilla wiederum Neuankömmlingen zur Verfügung stellen kann. Auch kriegt man nicht mehr dasselbe Bungalow, wenn man vom Segelturn zurückkommt. Wir haben einfach den Wunsch angebracht, dass sie uns bitte wieder bei den 200-er Landvillas unterbringen, da es uns dort am besten gefallen hat, was denn auch geklappt hat.
Der zweitägige Segelturn war absolut grandios: Wir sind 2 Tage auf dem Meer rumgekurvt, haben schöne Schnorchelstellen besucht, ausgiebig geschnorchelt und konnten selber von Bord aus versuchen, das Abendessen zu fischen (was glücklicherweise mit Bravour von der Crew wie von ein paar Reisenden geschafft wurde). Die Besatzung hat uns von A bis Z verwöhnt und uns wunderbare Mahlzeiten aufgetischt, so dass wir nach den 2 Tagen gar nicht mehr von Bord ziehen wollten.
Falls Ihr dieses Angebot auch erhaltet, nutzt es, es macht riesigen Spass, ist abwechslungsreich und vor allem müsst Ihr keinen einzigen Ausflug buchen und bezahlen ;-). So ist es bei diesem einen Ausflug geblieben, da wir wirklich viel erlebt haben und voll auf unsere Kosten kamen mit dem Segelturn. Man kann ansonsten viele Ausflüge buchen: Insel besuchen, Flug über die Inseln, Segelturns, Ausflug nach Male, Sonnenuntergangsturn, Schnorchelausflüge etc.

Essen
Das Esse war fantastisch und man hat die Qual der Wahl! Das Frühstücksbuffet war sehr vielfältig und mit vielen schmackhaften Sachen angereichert: Viel verschiedene megafeine Brote, Butter, Honig, Marmelade, Joghurt, Müesli, Flakes, Käse, Fleisch, englisches Frühstücksbuffet mit Beans, Speck, Schinken, Eiern, Omeletts etc. Kurzum: Es gibt für alle und für jede Bedürfnisse das Passende! Obschon wir nur Vollpension buchen konnten, haben wir mittags nie gegessen, da wir nie hungrig waren. Aber ich nehme an, dass es ebenso viel Auswahl und leckere Speisen gab wie wir dann abends haben geniessen können. Das Buffet war so vielfältig: Salate, kalte Vorspeisen, warme Vorspeisen, Suppen, viel verschiedenes Fleisch, immer auch Reisgerichte, Gemüse, maledivische oder indische Spezialitäten, Dessertbuffet. 1 x pro Woche gibt es eine „maledivian night“ mit wirklich fantastischen Köstlichkeiten. Die Köche, die jeweils an ihren Buffets stehen und einem die Köstlichkeiten auf den Teller legen, waren sehr nett und zuvorkommend und haben sich jeweils auch über die Komplimente gefreut. Leider fand sich nirgends eine Trinkgeldkasse für die Küche, dies wahrscheinlich dadurch bedingt, dass die Köche für dortige Verhältnisse relativ gut verdienen. Tipp im voraus: Schokolade mitnehmen (es hat ja einen Kühlschrank im Zimmer) und den Köchen schenken, daran haben sie mega Freude!
Das Restaurant Asia Wok ganz unten im Südzipfel der Insel ist wunderschön – sozusagen auf Stelzen im Wasser gelegen - und man kann dort à la carte essen gehen, bezahlt dies aber separat, es ist nicht in VP oder AI inbegriffen. Wir haben dort am Geburtstag meines Partners gegessen, es war einfach köstlich und man kann quasi direkt am Wasser essen und die freie Aussicht auf das Meer geniessen.

All inklusive
Ist vor Ort direkt buchbar. Kosten pro Tag pro Person: 35 $. Wir haben uns ausgerechnet, dass dies sich für uns nicht lohnt, da wir ja eh zwischendurch selber Kaffee oder Tee gekocht haben. Da wir aber nach dem Segelturn sowieso AI geschenkt erhielten, hat sich dies erübrigt. Trotzdem hier ein paar Preisangaben:
1,5 Liter Wasser 5 $, Bier oder ein Glas Wein 6 $, Softdrinks ebenfalls 6 $.
Man muss sich schon überlegen, ob es sich lohnt, AI dazuzubuchen. Für uns hätte es sich auf jeden Fall nicht gelohnt.

Personal
Das Personal im Hotel und an der Reception, die Hotelleitung, die Kellner, die Roomboys und die Gärtner war immer überaus freundlich. Oft haben wir uns mit den Köchen, mit den Roomboys und Gärtner unterhalten über Gott und die Welt, ihre Heimat und Kultur. Ich finde es sehr schade, wie viele Gäste sich kaum um die Angestellten kümmert, dabei ist es so wertvoll, Land und Leute kennenzulernen, indem man mit dem Personal auch hie und da ein Schwätzchen hält.

Kellner
Wir hatten 2 Wochen lang den gleichen Kellner mit Namen Waseem. Er war sehr fleissig und flink, immer gut gelaunt, immer zu einem Spässchen aufgelegt und konnte sich in vielen Sprachen mit den Gästen unterhalten.

Trinkgelder
Unser Kellner hat sich pro Woche ca. 15 – 20 $ verdient, er war einfach toll.
Dem Roomboy haben wir ebenfalls 15 – 20 $ gegeben, denn auch er war äusserst flink und hat unser Zimmer jeden Tag aufs Neue auf Hochglanz gebracht.
Vergesst bitte nicht die Gärtner! Die schuften den ganzen lieben langen Tag und bringen die Insel durch ihre Arbeit auf das Niveau, das Ihr punkto Sauberkeit antrefft. Jeden Tag arbeiten die Gärtner und fegen den Strand respektive rechen die Blätter und das Laub der Bäume zusammen, was eine harte Arbeit ist. Auf jeden Fall haben wir auch oft das Gespräch mit dem Gärtner gesucht, er hat uns auch von seiner Kultur, seiner Familie und Leben erzählt, Fotos seiner Familie gezeigt und stets Freude gezeigt, wenn wir mit ihm sprachen. In solchen Gesprächen erfährt man viel von Land und Leuten. Auch haben wir von ihm oft eine Kokosnuss professionell und im Handumdrehen geöffnet und vorgesetzt erhalten .

Schnorcheln
Man kann ganz oben an der Insel (Norden) neben dem Spa ins Wasser steigen und ca. für 1 Stunde den Felsen / Korallen entlang Richtung Westseite – man kann sich mehr oder weniger treiben lassen – wunderschöne verschiedene und farbige Fische sehen. Wir haben dort oben auch 2 wunderschöne Mantas beobachten können. Ein richtiges Hausriff/Korallenriff besteht eigentlich nicht, dafür muss man mit Boot ans Hausriff nach draussen fahren, ca. 10 Minuten mit dem Boot entfernt. Kosten pro Person pro Fahrt ans Hausriff: 6 $. Es lohnt sich auf jeden Fall, mit Ocean Pro einen Schnorchelausflug zu buchen. Wir waren an 2 verschiedenen wunderschönen Riffs und konnten eine Vielzahl an wunderschönen Fischen, sogar eine grossen Wasserschildkröte und eine Moräne bewundern. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Sportmöglichkeiten
Ansonsten bietet die Insel einen Golfabschlagplatz, man kann Kanus mieten, sich im Surfen versuchen, in den Fitnessraum, Tennis oder Badminton spielen oder im Pool seine Runden drehen. Wir haben keines dieser Angebote genutzt, da wir ständig und Tag für Tag mit unseren Schnorcheln, Taucherbrillen und Flossen am Schnorcheln waren, bis dass uns bis Ende unserer Ferien schon fast Schwimmhäute an Händen und Füssen gewachsen sind.

Tiere
Auf dem Land sind wir folgenden Viechern begegnet: Flughunden, Leguanen, Geckos (aber keinen Kakerlaken oder Ratten). Im seichten Wasser rund um die Insel tummeln sich zahlreiche Babyriffhaie, pfannendeckelgrossen Stachelrochen und Moränen nebst den zahlreichen farbigen Fischen, die man schon beim Waten im seichten Wasser von blossem Auge sieht. Angst braucht man keine zu haben, denn die Tiere haben mehr Angst vor uns als umgekehrt. Im seichten Wasser sollte man einfach gut auf die Stachelrochen achtgeben, denn oftmals haben sie die Farbe des Sandes und man kann sie dementsprechend nicht immer gut ausfindig machen, wenn man ins Wasser watet.

Medizin
Es gibt einen Arzt auf der Insel. Zum Glück haben wir ihn nicht aufsuchen müssen.
Ansonsten empfiehlt es sich, für den Notfall auf jeden Fall folgende Sachen mit einzupacken: Ohrentropfen, Durchfalltabletten und Mückenspray. Wir hatten zum Glück nicht mit Mücken oder Moskitos zu kämpfen, ebenso haben wir nicht auf unsere Medikamente zurückgreifen müssen. Aber man weiss ja nie, so empfiehlt es sich, diese trotzdem für den Notfall mitzunehmen.

Shop
Im Shop findet man Touristensouvenirs, Postkarten, Sonnenmilch, Schnorchel, Taucherbrillen, Flossen, T-Shirts etc. Einfach so das Übliche, was man in einem Shop zu kaufen wünscht. Ebenfalls kann man im Shop Internet benützen.
Ein kleiner Tipp: Falls Ihr im Urlaub auf Meeru Euren Partner an seinem Geburtstag überraschen wollt: Es gibt keine Ballone oder sonstiges zu kaufen. Demzufolge macht man sich aus dem Material, welches man auf der Insel findet (Blätter, Blüten etc) selber eine Ghirlande, findet zahlreiche Muscheln und anderes Material, das man dann für das Schmücken benützen kann ;-). Im Restaurant könnte man übrigens Torten oder Geburtstagskuchen bestellen, dies aber zu einem relativ hohen Preis (ab ca. 35 $).

Zusammenfassend
Meeru hat uns sehr gut gefallen, wir haben unseren 14 tägigen Urlaub sehr geniessen können. Für Malediveneinsteiger ist diese Insel sicherlich sehr empfehlenswert. Obschon relativ gross, findet man doch immer ein Plätzchen für sich alleine, könnte – falls gewünscht – von vielen Sportmöglichkeiten Gebrauch machen.
Wir hatten – trotz Hochsaison – nie das Gefühl von Massentourismus. Das Essen war himmlisch, das Personal äusserst zuvorkommend. Alles in allem einfach perfekt.
Auch wir sind vom Maledivenfieber gepackt und werden wieder auf die Malediven zurückkehren. Wer weiss, welche Insel es das nächste Mal sein wird.

Nun wünsche ich Euch einen wunderschönen Urlaub auf Meeru – geniesst es!

Für Fragen stehe ich natürlich zur Verfügung (neuenschwander at gmx.ch).

Rachel

 


Reisezeitraum: 14.-26. September 2008


Dies war unser zweiter Besuch auf Meeru. Wir waren bereits vom 20.-29. Sept. 2006 dort und konnten jetzt dementsprechend vergleichen.....

Flug:
2006 mit LTU hin und mit Condor zurück (LTU: sitzen bei einer Körpergröße von 1,95 fast unmöglich, Condor gut, Reservierung 2er Plätze top-trotz Aufpreis)
2008 Emirates (wesentlich günstiger, besserer Service, super Beinfreiheit, tolles Essen und Extra Service, aber da es nur über Dubai geht-viiiiieel zu lange Flugzeit, Reservierung top, leider 3er Bestuhlung, so daß wir nicht alleine sitzen konnten)

Transfer:
2006 gebucht wurde Wasserflugzeugtransfer, bekommen haben wir den Bootstransfer
2008 gebuchter Bootstransfer ohne Probleme, Speedboot wurde auch nicht jünger....leider konnten nicht alle Gäste wie beim Transfer 06 draußen sitzen.... sehr schade, denn im Innenraum des Botes muß es sehr an eine Kaffeefahrt erinnert haben

Ankunft Meeru:
2006 TOP und es ging direkt zum Bungi
2008 TOP und wir erhielten ein kostenloses Upgrade für eine Nacht in einem Wasserbungi

Bungis:
2006: Jacuzzi Villa 628
2008: Jacuzzi Villa 652

Beide Villen Top, uns war es sehr wichtig, einen Bungi in der 600er Reihe zu bekommen, da wir unbedingt im Maalan Restaurant essen wollten.
Dies hat super geklappt, da unser Bungi für die erste Nacht noch nicht frei war, konnten wir für eine Nacht in einer Wasser Villa schlafen.
Meinen Mann haben die ständigen "Wasser-Geräusche" nicht gestört, mich schon-ich konnte nicht schlafen. Somit war ich sehr froh, als wir dann am nächsten Tag unseren Bungi bekommen haben und unser Urlaub richtig beginnen konnte......
Beide Bungis hatten ein Open-Air Bad, tolle Himmelbetten, Minibar, Roomservice etc.

schnorcheln:
2006: schnorchel-Tour über Meeru nicht schlecht...aber es geht noch besser (wie wir 2008 erfahren durften)......
2008: schnorchel-Tour nur noch über Meeru´s Ocean-pro! TOP!!! Tolle Touren alleine dafür lohnt es sich wiederzukommen

Service:
2006: Maalan Restaurant: alles TOP
2008: Maalan Restaurant: sehr schlecht, extrem unfreundlich, Empfang und Kellner permanent genervt, wir hatten den Eindruck, daß wir uns fast entschuldigen mußten, weil wir zum Essen kommen

2006: Roomboy-extrem sauber, jeden Tag andere Bettlaken-Muster
2008: Der erste Roomboy (Mohamed)-spitzenmäßig!!! Leider erhielten wir nach wenigen Tagen einen anderen und der war schlecht!
Er saß morgens ab 7:00 Uhr vor dem Bungi, lugte durchs Fenster und hat gerade zu darauf gewartet, daß wir zum Frühstück gehen. Husch-husch schnell durch, Gläser wurden nicht gespült und leider konnte er beim "abendlichen Bettenmachen" auch nur ein einziges Muster-das sich dann Tag für Tag wiederholte usw.

Manager: sehr freundlich und immer ansprechbar!
Tauchschule: supi nett, total hilfsbereit, immer gut drauf (jeden Euro Wert!)
Spa Over the Water: nicht zu toppen! Wundervoll!!!! -Insg. 4 Buchungen-
Land Spa: auch Klasse aber nicht so gut wie Wasser-Spa -Insg. 5 Buchungen-kann es also beurteilen-
Asian-Wok: Jetzt komplett neu gebaut und wunderschön, der Service dort ist TOP!!!!
Souvenier-Shop: Laßt Euch Kleidung schneidern....-Perfektes Handwerk,schnell und super günstig
Gärtner: die Gärtner sind immer super freundlich und sehr, sehr fleißig und freuen sich riesig wenn sie auch mal ein Trinkgeld bekommen
Uthuru Bar: der Chef ist jedesmal super freundlich, egal ob morgens oder abends

Rücktransfer Nachtfahrt Speedboot:

mit einem Wort: Grauenvoll
Alle Gäste wurden in dieses kleine Boot nach unten in die Kabine geproppt, dann ging das Licht aus, alle Vorhänge wurden zugezogen, Flasche Wasser in die Hand gedrückt und los ging es.
Wie die Hühner auf der Stange saßen wir dichtgepreßt zwischen anderen Gästen und Mitarbeitern von Meeru, keiner konnte etwas sehen, Wellengang und laute Geräusche...
Schönen Dank auch, den einem oder anderen mag es nicht stören... für mich war es Horror und jede andere Fahrt wäre netter gewesen....
Fazit: Nie wieder Nachttransfer, beim Flug mit Emirates würde ich mir immer ein Tageszimmer in Dubai nehmen oder direkt mit Condor fliegen.

Wir sind 2008 wiedergekommen, weil wir 2006 so begeistert waren. Leider wurden wir diesmal enttäuscht.
Die Insel ist absolut überfüllt!!! Auf Grund des tollen Preis-Leistung Verhältnis ist Meeru mittlerweile ganzjährig überfüllt !!!

Das Restaurant war sehr oft Proppe-voll,täglich ein anderer Tisch (schade das es dazu nicht auch einen neuen Kellner gab!), die Liegen stehen kaum mehr auseinander, der Service (bis auf einige Ausnahmen) schlecht und sehr unfreundlich, wir haben ebenfalls wie in anderen Berichten bereits erwähnt auch Ratten gesehen, die Käfige stehen in den Büschen überall. Eigentlich waren nur Gäste mit ihren Babyarmbändern (Allinclusive) zu sehen, wir hatten VP und waren somit ja auch kräftig zahlende Kunden (hatten das Meeru Budget bereits nach 2 Tagen gesprengt-Erhöhung an der Rezeption kein Problem). Leider hatten wir dadurch keinesfalls einen besseren Service.
Sehr, sehr schade! Die Malediven-Reisen kosten jedes mal viel Geld und dann möchte ich nicht permanent in genervte Gesichter schauen und meinem Nachbarn auf der Liege hocken bzw. auf den Malediven (einsame Insel...) das Gefühl von Massen - Tourismus haben.

Das Malediven Fieber hat uns ebenfalls gepackt und wir können uns keinen anderen Urlaub mehr vorstellen.....
2009 geht es wieder auf die Malediven, mal sehen, auf welcher Insel wir diesmal landen......


 

Meerufenfuschi Mai 2008

Wir, Iris und Holger mit Lucy(7), waren vom 24.5.2008 bis zum 8.6.2008 auf der Insel Meerufenfushi. Wir von Düsseldorf nonstop nach Malé geflogen.
Nach der Landung ging es zur Passkontrolle (45min) und danach, bei strahlendem Sonnenschein mit dem Schnellboot (ca. 1 Std.) nach Meeru.

Wir wurden von der Reiseleitung empfangen mit einem leckeren Drink. Nach den üblichen Formalitäten, wurden wir dann zum Zimmer (Landvilla) begleitet.

Wir hatten die Landvilla Nr. 218 (siehe Inselplan). Sie ist nicht soweit von Restaurant entfernt, wie wir finden auch am schönsten Strandabschnitt gelegen. Die Villa ist auch mit 3 Betten noch sehr geräumig. Das einzige was etwas knapp war, ist der Kleiderschrank. Es gibt nur eine Stange mit ca. 15-20 Bügeln, darunter eine Ablage und an den Betten die Nachschränkchen zum einräumen. Aber auch das ist alles kein großes Problem gewesen.

Des weitern hat die Villa:
1 Schreibtisch,
1 Schminktisch (unter dem die Minibar steht)
1 Wasserkocher (Tee, Kaffee, Zucker und Milch)
1 Föhn
1 Regenschirm
Klimaanlage + Ventilator
TV (DW-TV)
Sitzgruppe + 2 Sessel
Draußen 2 Stühle+Tisch auf der Terrasse und 2 Liegen+Tisch am Strand Das Bad ist halb offen, mit Dusche und reichlich Handtüchern (Shampoo, Duschgel, Konditionier, Duschhaube, Seife).

Handy:
Wir hatten unsere Handys mit. Ich habe einen E-Plus direkt Vertag und hatte Empfang. Mein Mann hat einen E-Plus Vertrag über einen Provider und hatte keinen Empfang. Die Preise sind auch sehr gesalzen: 1 Minute telefonieren nach Hause 5€, ankommendes Gespräch 3€ und eine SMS 1€. MMS ging bei mir gar nicht.

Die Insel:
1000x500m lang und breit

Villen 207-224:
Ist es am schönsten, flacher Strand, zwischen 206 und 207 um die Ecke befindet sich der Asian Wok in dem ein Show Koch zu sehen ist. Diese Seite ist von Wind und Wellen ruhiger, ideal für kleine Kinder. Zwischen den Villen und dem Strand ist ca. 50m und mit Palmen und Büschen bewachsen, die wunderbaren Schatten spenden.

Villen 225-259:
Wasser ist gleich. Der Bewuchs zwischen Villa und Strand ist etwas dichter.

Villen 301-344:
Dann kommen 44 Jacuzzi Wasservillen. Dort ist am Strand eine kleine Bar.

Villen 401-418:
Sind Landvillen wie 207-224. Davor im Wasser liegen die 2 Honeymoon-Villen, sie sind komplett im Wasser und nur mit einem Bötchen erreichbar.

Villen 503-529:
Wasser/Landvillen, die haben eine Steg vorne, der direkt im Wasser endet. Hinter der Villa, an Land ist der Eingang. Bei Ebbe endet der Steg auch schon mal im Sand.

Dann ist man auch schon am nördlichen Ende der Insel. Dort befinden sich das Over water Dunije Spa, eine Bar, ein Restaurant, die Rezeption für die weitern 33 Jacuzzi Wasservillen und ein Shop.

Die Westseite:

Villen 601-661:
Jacuzzi Landvillen, der Abstand von der Villa zum Strand ist etwa 75-100m und auch mit Palmen und Büschen bewachsen. Die 601 liegt direkt am Pool, Hauptrestaurant, Jetty, Rezeption, Wassersport Center, Beach-Volleyball, Ocean Pro Dive Center und der Bar. Hier ist das Wasser etwas welliger und nicht ganz so flach abfallend wie auf der Ostseite.
Nach dem Jetty kommen nochmal

Villen 101-122:
22 Jacuzzi Landvillen s.o.

Standard Zimmer 801-820:
Eine Reihe Beton Zimmer aneinander !

Um die ganze Insel herum sind in den Palmen Hängematten und Schaukeln befestigt. Allgemein ist die Insel sehr sauber und schön bewachsen. Im Inselinnern gibt sogar eine Bananenplantage. Ansonsten gibt es noch auf der Insel:

Golf Abschlag platz
Pool/Kinderpool
Blauwal-Skelett
2x Spa
Fitnessraum
Tennisplatz
Badmintonfeld
Fußballplatz mit Kunstrasen (1x pro Insel gegen Gäste) Beach Volleyball In der DhoniBar: Tischtennis, Darts, Billard, Schach

ESSEN:
Allgemein: abwechslungsreich, lecker
Frühstück: Buffet, viele Brotsorten, Toast, Brötchen, Marmelade, NUTELLA, Wurst, Käse, Gemüse, Omelette, Würstchen, Kuchen, Waffeln, Säfte, Wasser, Kaffee, Tee, Früchte , Cornflakes
Mittags+Abends: Buffet, immer Salat, Brot, Nudeln, Reis, Desserts,
Mittags+Früchte
Die Zeiten:
Frühstück 7.30-9.30 Uhr
Mittag  12.30-14.00 Uhr  (Freitag 13.00-14.30 Uhr) Abends 19.30- 21.30 Uhr

Tiere:
An Land: Geckos, Leguane, Spinnen, Ameisen, Kakerlaken, Einsiedlerkrebse, Krebse, eine weiße Katze, Ratten, Flughunde, Schlangen

Im Wasser: jede Menge bunte Fische, Stachelrochen, Mantas, Baby Riffhaie, Tintenfische usw.

Medizin:
Es ist ein Arzt auf der Insel (immer auch ein Übersetzer), aber er ist sehr teuer, wenn man kein Auslandskrankenschutz hat. Man sollte trotzdem etwas für Magen-Darm, Kopf-, Sonnenbrand, Erkältung (Klimaanlage), Ohrenschmerzen mitnehmen. Gegen Moskitostiche (vorbeugen mit AntiBrumm) ist es ratsam ein Gel mitzunehmen und etwas zum einnehmen (Fenistiltropfen). Ich hatte viele Stiche und reagiere immer extrem und das hat mir aber geholfen. (Fragen sie ihren Arzt oder Apotheker!).

Trinkgelder:

Pro Woche:
Roomboy 10-15$,  Kellner 10-15 $,  Kofferträger je 1$ pro Koffer Alles was man zusätzlich verzerrt und kauft etc. wird auf Zimmer geschrieben und am Ende des Urlaubs mit Kredit (Mastercard, Visa, American Express) oder mit Maestro EC-Karte+ Pin oder in bar bezahlt.

All inklusiv:
Essen und Trinken bis 0.00 Uhr. Einige Ausflüge und Sportangebote, wird auf der Insel erklärt. Minibar ist nicht mit drin. Ich habe ein Zettel bekommen(mit Details), kann ich gerne per Email versenden.
Vollpension: Wir hatten VP und irgendwie nicht gepeilt, das man die Getränke bei den Mahlzeiten bezahlen muss. War aber nicht ganz so schlimm, aber immer noch billiger als AI für uns.

Hier mal ein paar Preise:
1,5 l Wasser 4$, Softdrinks 5$, Eis ca. 3,50$ usw.
Shop:
In Shop kann man kaufen, Sonnenmilch, Schnorchel Zeug, Souvenirs, Batterien, Stromadapter (1,50$), Postkarte 0,75$+Marke 1$, Crocs in vielen Farben 39$, Strandtücher ab 16$, Süßzeug und einige Medikamente (Paracetamol, Wik-Vaporup etc.)
Internet:
Es stehen im Shop 3 PC fürs Internet, Preise? haben wir nicht genutzt.

Zum Wetter:
Es war Regenzeit, trotzdem hatten wir genug Sonne, denn es hat höchstens 1-2 am Tag oder in der Nacht geregnet, für 30 Minuten.  Es war völlig OK und tagsüber eine willkommene Abkühlung. 2-3 Tage war es mal durchgehend regnerisch aber das war bei den Temperaturen auch nicht schlimm.

Wetterbericht:
25.5. Sonne, nachts Regen-26.6. Vormittag ein Schauer, dann nur Sonne-27.5. Sonne, nachts Regen-28.5. Sonne, 19.30Uhr Kurze Schauer-29.5. Vormittags Sonne, dann den Rest des Tages bewölkt und Regen-30.5. bis 11.30 Uhr Sonne, dann Regen-31.5. bis 13.00 Uhr Sonne, dann Nieselregen. Vom 1.6. bis 8.6. war dann nur noch Sonne und nachts mal ein Schauer.

Also im Vergleich zu unserer ersten Malediven Reise ( Kuredu) war die Insel vom Wasser schöner, Die Zimmer haben mir auf Kuredu besser gefallen. Sonst war es ein traumhafter Urlaub.

Wer mehr wissen möchte kann uns eine Mail schicken unter grapatin (at) arcor.de.
Ihr könnt auch auf die Homepage iris11.de.tl schauen, da findet ihr auch ein paar Fotos.

Liebe Grüße
I&H&L


 

Hallo zusammen,

Meine Eindrücke von unseren Ferien sind ein Traum. Wir waren Ende Januar 14 Tage auf der Insel Meeru. 

Anflug Male war für mich ein Abenteuer, sieht man doch nur eine Insel....

Landung perfekt und schon ist man in lockerer Atmosphäre bereits in Angekommen- Stimmung. Sehr informative und freundliche Reiseleitung hat uns in Empfang genommen. Danach mit dem Speedboot Richtung Meeru, ein herrliches Erlebnis, sieht man doch hier und dort Resorts und man freut sich immer mehr auf die Ankunft. So ist es uns ergangen.

Angekommen, mit Reisebeleiterin, unheimlich viele Eindrücke, ich war schlichtweg nur noch am schauen, und schon am geniessen. Auch hier wieder, herzlich und freundlich. Ich denke mir immer mehr wie unfreundlich man doch hier in Europa allgemein ist. Wir könnten viel lernen, sehr viel.
Wir haben uns für eine teurere Variante entschieden und wurden zu unserer Jaccuci- Wasser- Villa begleitet. Mir hat es nach dem ersten Eindruck tatsächlich die Sprache verschlagen. Ich kann nur wiederholen, einfach traumhaft, sehr sauber, was für mich ein wichtiger Faktor ist. Wir waren im Bungalow Nr. 711, dieser Teil der Insel war genau das Richtige für uns. Wir wollten 14 Tage Ruhe und Erholung und sind voll auf unsere Kosten gekommen.
Man hört wirklich nur das Rauschen des Meeres.

Essen war für uns gut, abwechslungsreich, es hat ganz sicher für jeden Geschmack etwas. Leider gibt es trotzallem immer wieder Leute die etwas zu meckern haben, solche Menschen sollten doch zu Hause bleiben, und an sich selber rummeckern.
Personal auch hier top. Eine Herzlichkeit und Freundlichkeit, Klasse 1. Unser Kellner den wir die ganzen 14 Tage hatten, Hussein ist sein Name hat uns am letzten Abend einen Tisch geschenkt den man sonst buchen muss. Ich hatte Tränen in den Augen als er sagte, weil wir so nette Leute sind hat er uns damit überrascht. Schön und danke nochmals. Auch die Kellner in der Bar und die Küchencrew top. Wir haben eine so schöne Erfahrung gemacht mit all diesen Leuten, dass ich heute noch Heimweh habe nach Meeru und dem Personal habe. Auch die Zimmerreinigung sehr sehr gut. Ali ist ein netter Mann und wir haben oft gelacht mit ihm. Noch etwas, es ist eine lockere Insel, man geht barfuss zum Essen ect. und auch Kleidervorschriften gibt es keine. Abendkleid was man auch sieht ist meiner Ansicht nach unpässlich, nur weil man auf den Malediven ist heisst es noch lange nicht " Obere Zehntausend ". Seid ein bisschen lockerer und geniesst. Dann habt ihr auch keinen Grund zu meckern, man wird nämlich viel besser bedient, wenn man nicht die Nase zum Himmel streckt.....Übrigens haben alle die uns bedienen und reinigen ein Trinkgeld verdient !!!!!!! 
Wir würden jederzeit wieder auf Meeru reisen, und nur in ein Bungalow auf dieser Seite, für uns war dies top, haben auch die Insel erkundet und für uns kommt nur diese Seite zum Zug.

Nun ich muss Euch noch sagen, war schon an einigen Orten auf dieser Erde, habe mich immer aufs Nachhause gehen gefreut, dieses mal habe ich beim Adieu sagen von unseren Leuten geweint, und ich habe immer noch Heimweh nach all den Lieben.

Ich hoffe, dass ich ein wenig Infos an alle Interessierten weitergeben kann, und wünsche einen schönen Urlaub.

L. Coduri und M. Rauchenstein 

 


 

Meeru Island vom 24.09.07-10.10.07

Für uns war es der erste Maledivenurlaub und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Wir wollten auf eine größere Insel mit Einzelbungalows, schönen Strand und zum Schorcheln. Meeru Island liegt in einer Lagune mit wenigen Korallen, also ideal für Wassersport.

Die Wege laden zum spazieren gehen ein, der Strand ist gut .Am nördl. Strand der Insel ist ein Schnorcheltrail angelegt, dort kann man alle bunten Fische wie im Aquarium beobachten. Zwischen Bungalow 215 und 225 sind auch schöne Schnorchelstellen. 2x tgl. fährt ein Schnorchelboot zum Außenriff für 2 Stunden , Kosten 6 $ . Die Bars und Restaurants sind im maled. Stil. Bedingt durch die Größe der lnsel, muß man zu diesen Lokalitäten immer etwas laufen , aber wegen der sehr guten int. Küche kann man schon dem einen oder anderen Pfündchen entgegen wirken. 1 Mal wöchentlich ist malediv. Abend,kulinarisch und kulturell.

Ob VP oder Al ist schwierig zu entscheiden. AI Getränke gibt es von 10-24 Uhr:

Bier 30cl 4 $
Softdrink 30cl 4 $
Wasser 50cl /still 2,50$
Cafee/ Tee 3$
Hauswein 4 $
Wodka ,Gin ,Wiskey 5$
Eiscafe 3,50$
Der AI-Tagescoctail war nicht so toll
Nicht in AI enthalten:
Coctails 6-9$
Wasser still 1,5l 3$
Wasser 1 l 5,50$
Wein/ Glas 6$
Schnaps/ Glas ab 5$

Man kann auch vor Ort AI nachbuchen.

Wir hatten eine Landvilla gebucht, Nr. 210-250 liegen günstig, ebenso 401 – 420 hier hört man aber die Generatoren. Die Ausstattung ist sehr geräumig und hübsch eingerichtet. Die Open Air Dusche fanden wir toll. Außerdem ist Meeru eine "Barfußinsel",d.h. man kann immer und überall unten ohne gehen.
Das Personal ist sehr freundlich, die Kellner lassen sich manchmal etwas Zeit, aber schließlich ist Urlaub. Es gibt ein großes Ausflugsangebot.

Fazit, wir würden gerne wieder kommen.

Andrea und Peter

 


 

MEERU

Katrin und Mario

Reisezeit:29.7-13.8.07

Wieder in Deutschland gelandet, hatte ich mir fest vorgenommen gleich einen Bericht für die Welt zu verfassen. Daraus wurde leider nichts,weil ich erst mal in ein tiefes Loch gefallen bin mit Entzugserscheinungen auf meeruanisch.Es sollte ein detalierter Bericht werden.Nun habe ich mich allerdings dazu entschlossen,Euch /Ihnen nur das ,mir wichtigste,zu erzählen und meine Informationen auf „Das“nötigste zu beschränken,denn MEERU sollte man besucht haben!!!!!,-keine Frage.Und schon wären wir mittendrin.
Für mich und meinen Partner der 1.Besuch dieser Insel.
Ich fange beim Flughafen/Zoll an:Denkt bitte daran,wenn ihr „Flüssigkeiten“im Handgepäck haben müsst(Frau übersteht den langen Flug eigtl.auch ohne Nagellack J)die dafür geforderten Tüten benutzen!!!!Sonst gibt es beim Zoll wirklich keine Chance und zum Leidwesen und zur großen Enttäuschung ,zumindestens in unserem Reisezeitraum,kein solchen Tüten lose auf dem ganzen Flughafen in Leipzig.Habe NACH unserer Reise,beim Einkauf im dm Markt,bereits gefüllte Reisetütchen gesehen,die schon mit dem nötigsten in Reisegröße gefüllt sind und zu meinem großen erstaunen nur 3.95 gekostet haben statt satte 8.95 auf dem Frankfurter Flughafen,sofern ist das sinnvoll,wenn euer Gepäck verloren gehen sollte und man kann sich dann wenigsten die „Zähne putzen“u.a. Wo man allerdings diese geforderten Tüten lose herbekommt,,kann ich nicht genau sagen.Jedenfalls sind die Probierproduckte bei dm bestens geeignet ,um sich auf Ewentuallitäten einzustellen.

Ich kann sagen der Flug ist doch sehr lang bis zu den Malediven.Wer es sich leisten kann hat es auf jedenfalls besser in der first class!Hin,- Economy geht ja noch,aber auf dem Rückflug,wenn man erholt und entspannt ist,ist first einfach von vorteil,um auch mit dem gleichen Gefühl in Deutschland zu landen.GLAUBT’S!

Jedem der das Land besucht sei gesagt:Enlisch sollte man sprechen können!Ich selbst hatte vorher einen Crashkurs belegt,der zusammen mit meinem über 10Jahre alten Schulenglisch,gerade so gereicht hat.WÖRTERBUCH,für die nicht Profis ein MUSS.

Wer kann sollte sich auch vorher mit dem Einreiseformular vertraut machen,was man auf dem Hinflug bekommt,denn es ist auf Enlisch und das Flugpersonal war bei uns(nur auf dem Hinflug!!!)so „nett“,dass wir zumindest mit dieser Hilfe nicht rechnen konnten.Desweiteren:Kuli einstecken!(auch die hatte die Fluggesellschaft nicht!)und das Wörterbuch und dann geht’s auch.

Dort gelandet sucht man das Schild mit der Reisegesellschaft und dann wird man zu einem weiteren diktiert,wo man dann für die Schnellboote eingeteilt wird,wenn man das gebucht hat,Ging aber alles wunderbar und wir wurden auch nicht genötigt,wie in anderen Reiseberichten zu lesen,was zu trinken e.t.c

Auf Meeru angekommen wird man sehr freundlich begrüsst.Allerdings:auch hier,-Wer englisch spricht und versteht ist klar im Vorteil!!!!

Einen Reisestecker sollte man anschaffen,denn sonst muss man zu ladende Geräte an der Information zum Laden abgeben,die man aber auf alle Fälle zurückbekommt!Wo man sich 100prozentig drauf verlassen Kann:es wir auf der Insel nichts Geklaut!!!

Da wir die Schnorchler sind,können wir euch sagen:es gibt für Faszination einen neuen Namen: MEERU!!!
Das Zubehör(Schnorchel u.Brille)haben wir in Deutschland gekauft, denn der Shop auf der Insel ist mit allem Sehr teuer! Man kann es auch mieten,(die Tauchschule ist toll!, wird auch deutsch gesprochen)aber mir war es zu ekelig einen Schnorchel in den Mund zu nehmen, den schon mal jemand Hatte ,iiiiiiiii

Vergessen sollte man auf keinen fall Bade,- oder Wasserspielzeug, denn MEERU ist darauf nicht ausgerichtet und man bekommt auch in Male beim shoppen nichts.

So ein letzter wichtiger Hinweis: Sollte man nicht all in bebucht haben(wäre von Vorteil)hat man die Möglichkeit auf einer Segeltour, organisiert vom Hotel, gebuchte Vollpension(so wir!)
In all in zu tauschen. Soll heißen .man macht noch mal für 3tage seinen Bungi frei(Gepäck wird eingelagert),nimmt nur ein kleines Handgepäck mit und bekommt am ende der Tour auf jedenfalls die gleiche Kategorie oder BESSER!!! Wir sagen euch; MACHT ES;SO WAS BEKOMMT MAN NUR EINMAL IM LEBEM GEBOTEN!!! An der Rezeption lag eine Liste, wo wie uns eingetragen haben, der Rest macht das Hotel.

Achja, die Angestellten dort leben in erster Linie vom Trinkgeld. Wir hatten 30$ in einer noten mit für die Kofferträger, Roomboys e.t.c)wenn man pro Person ihnen ein Dollar pro Dienst gibt, ist das ausreichend, denn man ist ja14 tage im schnitt da. Also am Anfang nicht gleich alles hingeben ,auch wenn man den Eindruck bekommt, dass die Leute einem „leid“tun.(für die Frauen unter ihnenJ
Am Ende der Reise haben wir dann aufgeteilt, was wir noch hatten an Bargeld.
Das waren einige $ für den Roomboy für die Kofferträger, und das meiste für unseren Persönlichen Tischkellner(Manik Sincerely),den man für den Aufenthalt zugewiesen bekommt sowie auch den Tisch für die gesamte Zeit. Sonst auf Meeru benötigt man kein Geld, weil alles aufs Zimmer geschrieben wir! ALLES! Am Ende bekommt man die Rechnung aufs Zimmer und kann , je nachdem mit was, bezahlen.(wir hatten Treveler Schecks mit, war das beste.)

Das Essen???HHHHHHHMMMMMM

Wir hatten Erholung, Ruhe(Die Massagen sind jeden Euro wert) und Entspannung gesucht und auf Meeru auf jedenfalls bekommen.
 


 

MEERU 16.09.2007 - 27.09.2007

Es ging los am 16.09.07 von München nach Male nonstop mit LTU. ( Nie mehr!!!!!! ) Wir starteten mit ca. 45min. Verspätung um 21.30Uhr.

Der Flug an sich verlief sehr ruhig aber über weiteres bezügl. LTU glaube ich muss nicht gesprochen werden!

Wir landeten früh morgens in Male. Am Flughafen Male gelandet wurden wir von einer deutschsprachigen Reiseleitung in Empfang genommen die uns alles weitere bezüglich Gepäck und Transfer zur Insel erklärte. Wir flogen mit "Trans Maledivian" weiter, hatten uns, aufgrund das der Flug nur ca. 15min dauert und das Speedboat ca. 1Stunde braucht für Wasserflugzeugtransfer entschieden und würden es jederzeit wieder machen! Die Aussicht ist traumhaft und der Rücken wird geschont! ;-)

Auf Meeru angekommen wird man auch dort von deutschsprachiger Reiseleitung in Empfang genommen. Diese erklärt einem alles wichtige zum Aufenthalt und der Insel.

Man wird von sehr netten Angestellten zum Bungalow gebracht, und auch die Koffer werden einem dorthin getragen. ( Bitte Trinkgeld, ca. 1USD p.P. )
Wir hatten eine Landvilla (Superiorbungi), nr.201, haben vor Abreise via Email einen Bungi der 200er Reihe reserviert (zumindest den Wunsch geäußert) und hat super geklappt!

Der Bungalow war sehr schön, sehr sauber. Dieser wird während des Aufenthalt 2mal tgl. von sog. "Roomboys" gesäubert, sie machen das sehr gründlich und erwarten sich pro Tag auch ca. 1USD Trinkgeld was sie auch mehr als verdient haben. Für ein paar Scheinchen mehr ist es auch durchaus möglich das einem auf dem Bett ein Meer aus Blumen erwartet!

Die Insel ist sehr gepflegt, sehr sauber, es war nur eine kleine Baustelle die aber weder das Inselbild noch uns gestört hat! ( Das Fussballfeld bekommt eine Bewässerungsanlage )

Im Bungi angekommen haben wir natürlich erstmal uns und der Haut Luft gemacht, will heißen, raus aus den Klamotten, raus an den Strand. Den Strand bei den 200er Bungis fanden wir sehr schön, vom Bungi zum Strand sind es ca. 10m. Dei Insel war ausgebucht aber wir fühlten uns immer wie alleine, sowohl am Strand als auch beim spazieren um die Insel. Die Insel umrundet man, je nachdem wieviele Fotostops man einlegt, in ca. 1Stunde.
Wir hatten AI gebucht und finden das auch im Nachhinein gut so. Durch die AI - Buchung hatte wir 2 Ausflüge inklusive.
"Sunset - Punch" Eine Bootsfahrt mit dem "Dhoni" in den Sonnenuntergang, wobei bei soviel Delphinen der Sonnenuntergang irgendwie eine untergeordnete Rolle spielte.

"Nightfishing" Mit dem Dhoni raus aufs Meer und fischen. Eigentlich ganz nett und eine Erfahrung wert. Es ist sicher nicht jedermans Sache, und mir war es nach dem ersten bunten Fisch am Haken auch zuviel... Man hätte sich den gefangen Fisch für 5USD zubereiten lassen können für den nächsten Tag aber kaum einer hat das in Anspruch genommen. Wer möchte schon Essen was er vor Stunden aus dem Leben gerissen und zappeln sehen hat!
Die Ausflüge die angeboten werden hängen an einer Tafel an der Rezeption in der man sich dann eintragen kann.

Wir haben noch einen Ausflug ( !!!!! 45USD p. P. !!!!!!! ) nach Male gemacht. Den können wir aber nicht weiter empfehlen. Wir hatten 3 Stunden Zeit Male zu erkunden. Aber irgendwie kommt man nicht voran. Man wird jeden Meter gebeten doch in den Souvenirshop zu kommen und zu schauen. Aber diese sind mehr als teuer wie wir im nachhinein feststellen mussten, aber was solls. Wir haben lediglich die größte und eine kleine Moschee der Insel besichtigt, den Sultanpark ( da wo die Bombe gezündet wurde, grrrrr ), den Fischmarkt und den Gemüsemarkt. Tja und irgendwie waren dann die 3 Stunden schon rum. Wir waren unser Geld los und der Speedboattransfer verursachte grausame Rückenschmerzen!!

Mein Mann und ich sind keine Taucher, wollten aber das schnorcheln probieren, wobei dann mein Mann allein schnorcheln ging weil ich unter Wasser in Panik verfalle. Habe aber auch ohne schnorcheln Stachelrochen, Babyhaie und eine größeren Hai, Krebse, blaue, gelbe und rosa - gepunktete Fische gesehen. UND einen riesigen, riesigen, riesigen Rochen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hätte gerne am Hausriff, nicht direkt sondern nur mit dem Dhoni erreichbar, geschnorchelt, aber das hätte mir Panikattacken eingebracht und den anderen Urlaubern wohl die Laune verdorben!

Aber zurück zur Insel, das Essen ist immer in Buffetform, sehr appetlich angerichtet und dekoriert und immer wechselnd. Es war sehr gut und der Bikini könnte knapper werden wenn man nicht aufpasst. Abends werden im Veranstaltungen angeschrieben, die täglich wechseln. Dia - Shows der Tauchstation, Krabbenrennen, Live - Musik, Maledivischer Abend. Diese werden in der Bar, in unserem Fall "Dhoni - Bar" veranstaltet. Es war sehr schön manche der Veranstaltungen zu besuchen, es läßt sich nebenher ein so wunderschöner Sonnenuntergang beobachten!

Das Wetter hat trotz Monsunzeit auch fast immer mitgespielt. Es hat zwar geregnet aber meist nachts, dann zwar heftig aber wen stört das nachts?? Einmal hat es vormittags geregnet aber das war nur kurz und hat die Urlaubsstimmung nicht getrübt.

Ja, und wie immer kam der Tag der Abreise viel zu schnell, wir wurden um 4.45geweckt, mussten um 5.15das Zimmer räumen und gingen dann zum Frühstück. Der Abflug von Male startete mit gut 1Stunde Verspätung und war ebenfalls ruhig, da es aber die gleiche Fluggesellschaft war ( siehe oben ) nicht unbedingt angenehm...

Kurz und knapp, die Insel kann ich für Ersttäter unbedingt empfehlen. Die Zimmer sind schön und sauber. Das Essen ist sehr gut und reichlich. Es war für uns ein rundum perfekter Urlaub.

DANKE MEERU...
Bettina und Roni
 


 

Juni 2007

Hallo zusammen,

wir haben unseren diesjährigen Urlaub auf der Insel Meeru-Island verbraucht.

Nach einigen katalog-wälzenden Tagen haben wir uns für diese Insel entschieden, weil sie etwas größer ist und uns hoffentlich keine Langweilige aufkommt.

Gesagt, getan haben wir im Reisebüro gebucht.

Flug: Unser Flug startete am 06.06.07 nonstop mit Condor ab Frankfurt, so wie wir es uns vorgestellt hatten. Die Flugzeit beträgt ca. 9-10 Stunden, je nach Wetterlage. Unser Hinflug wurde auf Grund von Orkanstürmen über dem arabischen Meer auf eine andere Rute verlegt, daher flogen wir 10 Stunden. Hin und auch Rückflug waren relativ ruhig, das Essen im Flugzeug war in Ordnung.

Im Flughafen Male angekommen, standen von jedem Reiseanbieter die jeweiligen Ansprechpartner bereit. Mit dem Speedboot ging es dann in ca. 1 Stunde auf die Insel Meeru.

Insel: Angekommen auf der Insel wurden wir von unserer Reiseleitung herzlich begrüßt und bekamen alles Notwendige erklärt. Auf der gesamten Insel kann man barfuss laufen, selbst in den Bar´s, der Rezeption und den Restaurants befindet sich Sand. Aus einem Reisebericht zur Insel lasen wir bereits, dass man nur Flip-Flops benötigt und es ist wahr, es läuft sich barfuss am Besten.

Es gibt 2 Bars, 2 Hauptrestaurant und ein Asia-Restaurant für Speisen. Eine Tauchschule, ein Fitnesscenter, ein Kanu- und Wassersportgeräte Verleih. Und auch medizinische Versorgung gibt es auf der Insel. Es gibt jeden Abend ein Highligt, das sich die Inselleitung einfallen lässt.

Ausflüge: Das Ausflugsangebot findet man in der Rezeption, an einer großen Wand, wo man sich für die entsprechende Aktivität in eine Liste eintragen muss. Der größte Teil ist in Englisch beschrieben, der Sprache, die man auch auf der Insel spricht.

Zimmer: Da wir und nur für 1 Woche Urlaub entschieden haben, wählten wir das Standzimmer. Es war zweckmäßig ausgestattet, sauber und wenn man dem Room-Boy ein paar Dollars hinlegte, konnte es sein, dass man ein Blumenmeer auf seinem Bett wieder fand. Wir hatten uns während unseres Aufenthaltes auch die tolle Jacuzzi-Wasser-Villa angeschaut. Für diese wundervolle Insel können wir nur jedem empfehlen, sich ruhig mal was Schönes zu gönnen und sich z.B. für eine Wasser-Villa oder wenigstens die Landvilla zu entscheiden.

Im Übrigen werden zum Ende des Jahres auch die Standardzimmer abgerissen.

Essen + Trinken: Die Insel verfügt über 2 Hauptspeiserestaurants. Wir waren sehr begeistern von der riesigen täglich wechselnden Auswahl die am Büffet geboten wurde. (Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen, Backwaren, Suppen, süße Nachspeisen und Obst). Alles wurde auf separaten Tischen sehr lecker und liebevoll angerichtet.

Als All-Inclusiv-Gast waren alle alkoholfreien Getränke, Bier und einige Spirituosen wie z.B. Wodka frei. Selbst wenn man nachmittags noch Hunger hatte, konnte man in der Dhoni-Bar noch Sandwichs oder Kuchen bekommen. Das haben wir allerdings nur 1x genutzt, da das reichliche Büffet so lecker war, dass man viel zu viel gegessen hat und es bis zum Abendessen gelangt hat. Zwischen 18 und 19Uhr nutzen wir die Happy-Hour in der Dhoni-Bar, hier konnte man Cocktails 30% günstiger bekommen (die waren leider nicht AI).

Fazit: Eine Woche ist für diese Insel einfach zu kurz. Es wird Vieles geboten, wie das Island-Hopping, Nachtfischen (ist AI, haben wir leider nicht geschafft), Hausriff-Schnorcheln, Sonnenuntergangsfahrt, ein DJ wird samstags aus Male eingeschifft – hier ist „barfuss im Sand tanzen“ angesagt. Verschiedene Bands spielen abends in der Dhoni-Bar. Und, und, und.

Die Insel können wir Jedem empfehlen, der leere Traumstrände, leichte Sportaktivitäten und gutes Essen sucht.
Allerdings raten wir denen von der Insel ab, die alles mit daheim vergleichen und an allen Ecken etwas zum Meckern suchen, dann bleibt lieber zu Hause.

Viele Grüße M. + St- Kühn aus Karlsruhe

 


 

Reisezeit 26. 1. bis 8.2.07

Urte (Taucherin ) mit Reinhard (Nichttaucher)

gebucht über Meyers Vollpension, Wasserbungalow (Bungalow am Strand aber mit der Terrasse über dem Wasser)

Anreise: Mit Qatar von München über Doha nach Male, dann mit dem Schnellboot nach Meeru.

Flug und Fahrt gut.

Insel: Wir haben von Bautätigkeiten nichts mehr gemerkt. Die Insel ist von traumhaft weißem sauberen Strand umgeben und für Malediven relativ groß. Von der Nordseite bis zur Tauchbasis, ca. 10 bis 15 Minuten Fußweg.Im Prinzip kein Problem, nur, wenn die Tauchbox 20 Minuten vor Abfahrt des Bootes (zwischen 8 Uhr 15 und neun Uhr) draußen stehen soll, dass Frühstück aber erst und 7 Uhr 30 beginnt, hast du ein Zeitproblem, wenn du im Nord-Restaurant frühstücken musst. Aber das ist eine Kleinigkeit außerdem kann man ein Fahrrad mieten

Zimmer: Wir hatten einen Wasserbungalow an der Nordostseite gebucht, der halb im Wasser - mit der Terasse - und halb im Sand steht. Ein wunderschöner Raum mit halboffenem Bad. Sehr sauber. Der roomboy sehr gründlich und freundlich.

Essen: durchschnittlich bis gut, aber sauber, geschmackvoll und Hilfe bei kleinen Extra-wünschen. Gute Auswahl, aber nach meinem Geschmack etwas zu sehr auf europäische Gaumen abgestimmt. Etwas mehr Asien oder Indien wäre nicht schlecht gewesen. Aber wir sind ja nicht zum Essen auf die Malediven gekommen.

Tauchen: Das wichtigste, deshalb bin ich hergekommen. Etwas zögerlich zunächst, weil ich mit der Tauchbasis auf Filitheyo im letzten Jahr (Werner Lau Basis!!) so ganz schlechte Erfahrung gemacht hatte, gehe ich hin und fühle mich sofort wohl. Die Einweisung in die tägliche Tauchpraxis durch Iris ist sehr freundlich, schnell aber überhaupt nicht hektisch. Man fühlt sich willkommen- auch wenn für das Team an der Basis immer viel zu tun ist.- Jeder nimmt sich Zeit für Beantwortung der Fragen und jeder hilft. Arno hat mir bei meinen Fragen über UW-Photographie sehr geholfen auch bei der Auswahl der Tauchplätze, wenn ich wieder photographieren wollte. Hier noch einmal vielen Dank!! Martin war da, der auch immer auf interessante Dinge unter Wasser aufmerksam gemacht hat wie auch alle anderen; Chris, die immer umsichtig mit ihrem rasseln unter Wasser auf Besonderheiten zeigte; Auf die Beschreibung der Tauchplätze kann man sich verlassen. es wird nie zuviel versprochen - auch nie zu wenig! Die Strömung wird gecheckt, bevor wir ins Wasser springen; ist die Strömung zu stark, wird mit der Strömung getaucht oder wir fahren zu einem anderen Tauchplatz. Zu sehen gibt es: Von Mantas über Haie, Stachelrochen, Schildkröten, traumhaften Riff - und Anemonenfischen bis hin zu Schnecken und Langusten und Cleaner Shrimps alles ,was ein Taucherherz begehrt. Plätze mit wunderbaren Hartkorallen, bunt, bunt bunt, wo kein Fleck unbelebt war, Weichkorallen in allen Farben an anderen Plätzen;

Am tag vorher trägt man sich ein, wo man am nächsten Tag tauchen will. Es steht immer dabei, ob easy, Medium oder difficult. Nitrox wird ohne Aufpreis angeboten.

Es ist mit sehr schwer gefallen, wegzufahren, eine bessere Tauchbasis mit netteren Menschen und einer besseren Organisation habe ich noch nicht gesehen ( habe 370 Tauchgänge, bin Rescue diver) Vielen dank auch von hier aus noch einmal an alle. Ich würde und werde wiederkommen!

Wem es dort nicht gefällt, der sollte zu Hause bleiben und nicht in Urlaub fahren.


 

Reisezeit: 12.11.06 - 27.11.06
Yvonne und René

Eigentlich hatten wir "Summer Island Village" gebucht (500x100m), sind aber 4 Wochen vor Urlaubsbeginn durch ITS nach "Meeru Island Resort" (1200x400m) umgebucht worden. Auf unser Bitten, uns doch eine kleinere Insel als Ausweichmöglichkeit anzubieten, gab man uns die Wahl: "Meeru" oder Storno !!

Aus Reiseberichten haben wir erfahren, dass auf dieser Insel Bauarbeiten stattfinden. ITS hat uns zugesichert, dass zum Zeitpunkt unseres Urlaubs keine Bauarbeiten mehr durchgeführt werden.

Ankunft auf Meeru. Nachdem unser Speed-Boot am Bootssteg angelegt hatte und wir die Insel betraten, bot sich uns schon das erste Bild, welches wir im Urlaub nicht sehen wollten. Ein großes Müllschiff lag 10 Meter neben dem Bootssteg. Dieses sah man nicht nur, man roch es auch. Als wir dann an der Rezeption unseren Zimmerschlüssel erhielten, mussten wir auf dem Weg zu unserem Bungalow mit entsetzen feststellen, dass die Zusage von ITS, dass auf der Insel keine Bauarbeiten mehr stattfinden, gelogen war. Als wir gerade am Krach der Generatoren vorbeigelaufen waren, bot sich uns links etwa 10 Meter neben dem Weg die erste Baustelle mit sich lautstark kommunizierenden Bauarbeitern mit einem begleitenden Geräusch zweier laufender Betonmischer. Hinter der Baustelle in unmittelbarer Nähe unseres Bungalows befand sich ca. 10 Meter neben dem Weg die Inseleigene Abwassergrube, welche bei jedem Gang über die Insel und dem täglich mehrmaligen Weg ins Restaurant durch unangenehme übel riechende Düfte auf sich aufmerksam machte.

Nachdem wir dann auch schon die Vielfältigkeit an Fahrzeugen, welche auf der Insel fuhren (Lkws, Club-Busse, einen kleinen und einen großen Bagger und In-Room-Dinning-Fahrzeuge), gesehen hatten, kamen wir endlich am Bungalow an.

Unsere Nächste Enttäuschung war kein Meerblick&. Als wir den Bungalow betraten, waren wir positiv überrascht, ein schönes kleines sauberes Zimmer, was sich aber in den nächsten Tagen im Punkt Sauberkeit doch wenden sollte. Wir zogen uns um und traten unseren ersten Inselrundgang an. Er begann an unserem Strand, der zur rechten Seite völlig mit Wasserbungalows zugebaut war, durch welche das Riff zum Schnorcheln zerstört war. Wir gingen etwa 200 Meter am Strand lang, da fingen schon die nächsten Wasserbungalows, aber diesmal entlang des Strandes an, sodass wir ca. 300 Meter hinter diesen Bungalows vorbei an rumstehenden Müllsäcken gehen mussten. Dann wieder ca. 15 Meter Strand und schon wieder Wasserbungalows. An der Nordspitze angekommen gingen wir die westlich Seite der Insel entlang an dem sich uns Mallorca-typische Strandverhältnisse boten, eine Liege an der anderen. Vorbei an dem Pool und an der Strandbar waren wir wieder am Bootssteg und somit auch beim Müllschiff angekommen. Und was wir schon hörten, bevor wir es überhaupt sahen, bewahrheitete sich dann an der Südspitze der Insel. Schon wieder eine Baustelle, durch die unser Rundgang am Wasser mal wieder durch einen Lagerplatz für Baumaterial, unterbrochen wurde. Im Wasser wurde ein Restaurant gebaut. Das lautstarke Gebrüll der Bauarbeiter wurde von noch lauterem Gehämmer, Gebohre und einigen Handkreissägen unterstützt. Reste des Baumaterials fanden sich übrigens den ganzen Urlaub entlang des Strandes und im Wasser wieder. Schon am dritten Urlaubstag mussten wir ertragen, was sich kein Urlauber in seinem Bungalow wünscht: Eine 4, 5cm große Kakerlake rannte über den Schrank die Wand runter auf den Fußboden. Das war der blanke Ekel. Da das Schnorcheln aufgrund von fast nicht mehr vorhandenen Korallen sehr stark eingeschränkt war, musste ich mir die bunte Korallenvielfalt durch häufige Tauchgänge ersetzen, welche die Reisekasse durch die überteuerten Preise auf dieser Tauchbasis stark belastete (ca. 700,-$ für 13 Tauchgänge). Das war so nicht eingeplant.

Das Regenwetter trübte unsere Stimmung zusätzlich. Als dann aber doch mal die Sonne schien und wir auf unseren Strandliegen ein wenig Ruhe suchten, rollte das nächste Highlight des Urlaubs heran. Ein großer Bagger fuhr ca. 20 Meter neben uns über den Strand ca. 10 Meter weit ins Wasser rein und verrichtete dort nicht genau definierbar Arbeiten. Ein täglich wiederkehrendes Ärgernis war der ständige Fahrzeugverkehr jeglicher Art auf der Insel, was keinen Erholungseffekt für uns hatte.

Ein erholsames Entspannen auf den Strandliegen, wie wir das von unseren vorherigen Malediven-Urlauben kannten, war durch die Geräuschkulisse der Baustellen auf dieser Insel nicht möglich.

Auch die Begegnung mit Kakerlaken sollte sich wiederholen. Als ich einmal nachts um 4. 00 Uhr die Toiletten aufsuchen wollte und das Licht anschaltete, saß neben meinem Kopfkissen auf dem Bett eine Kakerlake. Nach einigen Beschwerden wurde der Roomboy tätig. Als wir dann in den Bungalow zurückkamen, erschlug uns ein Geruch von mindestens einer Flasche Insektenspray. Dieses muss der Roomboy wohl ausgiebig unter das Bett gesprüht und dann den Raum wieder verlassen haben, denn 2 Kakerlaken saßen jetzt mitten auf dem Bett, wo wir leider auch unsere Kamera liegen hatten. Nach einem großen Massaker und der nächsten Beschwerde, hatte der Roomboy unser Zimmer dann doch mal komplett gereinigt (sprich: auch unter dem Bett !!).
Wer auf Mallorca-Feeling steht, dem wirds gefallen. Samstags ist Disco und Die. und Mi. gibst Live-Musik mit "ausgefallener Musik" (Snap, Rednex usw.) Naja, wem's gefällt !!

Wir haben Erholung, Ruhe und Entspannung gesucht und konnten sie auf dieser Insel nicht finden !!
Aber heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder, keine Frage, nur nicht auf Meeru !!
 


 

Flug
17.08.2006, 21.35 ab Düsseldorf 9 Stunden 35 Minuten !!!! mit LTU was soll ich sagen. Wer das schon mal erlebt hat weiss wovon ich spreche. Aber die Erwartung hält einen bei der Stange.

Ankunft Male
Nach der Landung im Ozean (visuell) und Öffnung der Türen mussten wir die feuchteste und heißeste Klimawand durchbrechen. An eben diese gewöhnt man sich sehr schnell und leider vermisst man sie auch nach Ankunft in Good Old Germany auch wieder.
Die Zollabfertigung und Passkontrolle war eine der schnellsten die wir auf allen unseren Reisen erlebt hatten, den uns abgenommenen Alkohol, bekamen wir völlig unkompliziert bei der Ausreise zurück.
Nach verlassen des Flughafens ging es in die sogenannten Speedboote. Diese sind zwar relativ schnell aber unter Speed verstehe ich was anderes.

Transfer nach Meerufenfushi dauerte ca. 45 min. Darin eingeschlossen war eine Zwangspause wegen Überhitzung des Außenborders, welche unsere Reiseleitung ( Meiers Weltreisen) gekonnt professionell überspielte und wir uns einen ersten Überblick über "Das Meer" verschaffen konnten.

Die Insel
Was soll ich schreiben? Schön? Natürlich? Wundervoll? Wie im Film? Topp?
Leute, es gibt nur einen Ausdruck dafür "DAS PARADIES"
Managment, Service, Unterkunft einfach alles so wie man es erwartet. Wer kennt nicht diesen berühmten Satz ...." wenn Du es auf Reisen haben möchtest wie zu Hause, dann gib Dein Geld nicht für Reisen aus, sondern bleibe zu Hause."
Das trifft auf Meeru nicht zu. Jeden Euro den ich auf dieser Insel ausgegeben habe wuerde ich liebend gern wieder ausgeben (was ich wieder tun werde). Einfach paradiesisch, das Wetter, das Meer, das Essen, und besonders die Taubasis, OCEAN PRO, ein dickes dickes Lob an alle.

Na gut ein paar Mücken, ein paar superfette Ameisen und nachts die Geckos, welche mit wachsender Begeisterung ueber den ungedämmten Blechdächer der Bungalows Ihre Wettkämpfe im Mehrkampf durchführen und dabei einen Höllenlärm verursachen können empfindlichen Mitmenschen den Spaß vielleicht etwas verderben, geschenkt. Ich war abends immer so seelig, daß ich davon nichts mitbekommen habe.
Meine Frau berichtete mir es immer am Morgen. Achso, Morgen, diese Sonnenaufgänge und erst diese Sonnenuntergänge!!!!!

Das Meer
Temparatur gleichbleibend 27° C, sowas von Türkisblau und sowas von klar, unbeschreiblich. Ich rede hier von der Lagune, die absolute Steigerung waren die Tauchgänge. Wer seine Nase nicht mindestens beim Schnorcheln unter Wasser gesteckt hat, entschuldigt, was will der auf den Malediven, braun werden? Das wird man dort auch bei bewölktem Himmel oder beim Tauchen!
Liebe Tauchfreunde und allen denen ich es rate damit zu liebäugeln, unter Wasser auf den Malediven das ist das größte was ich je erleben durfte! Schildkröten, alle Arten von Fischen in den prächtigsten Farben, Haie eingeschlossen, Rochen und was weiß ich noch alles. Hier findet Ihr es ohne groß zu suchen.

Die Abende
Besonders hervorzuheben war hier die DIVERS NIGHT, mit einer Großbildleinwand und dem Film der OCEAN PRO Mannschaft. Ansonsten kann man in der Dhoni Bar seinen Cocktail schlürfen oder unter freiem Himmel in der Bibliothek lesen und nicht zu vergessen spazieren gehen ohne SCHUHE und das überall. Leute nach unserem Maledivenaufenthalt, wir hassen Schuhe!!!!!
Dieser Sand einfach himmlisch. Und wenn es mal regenet, wenn dann nur nachts oder am Tage mal eine Stunde, das stört niemanden.

Niemanden, achso, gesehen habe ich andere Urlaubsgäste nur beim Essen oder mal ein einsames Pärchen beim Insel umrunden, ansosten hatte ich den Eindruck wir waren allein auf der Insel.

Die Bungalows
Wer braucht schon mehr als ein Bett nach allem was ich oben beschrieben habe. Wozu eine Jacuzzi Wanne, wenn 10 m entfernt das herrliche Meerwasser zum baden einladet. Die Bungalows sind für einen Maledivenurlaub ideal eingerichtet mit Klimaanlage, Bad und ohne Fernseher, Gott sei Dank.

Die Verpflegung
Das Essen war eine Augen- und Gaumenfreude, was das Herz begehrt, abwechslungsreich und viel. Wir hatten HP gebucht das war unserer Meinung nach ideal, was sich im Nachhinein auch bestätigt hat.
Die Preise für die absolut notwendigen Getränke waren ok. Wer sich darüber aufregt der sollte mal auf einem deutschen Flughafen einen frisch gepressten Ananassaft trinken, der schlägt mit dem doppelten Preis in die Urlaubskasse.

Fazit
Wer kann mir helfen?
Wohin soll ich in den nächsten Urlaub fliegen? Vielleicht Malediven?
Liebe Landsleute macht Reklame fuer diese Insel, es waren mir eindeutig zu wenige Deutsche dort!


 

Resort: Meeru Island Resort, Nord Male Atoll
Unterkunft/Verpflegung: Land Villa, All in
Veranstalter: Meier`s Weltreisen
Zeitraum: 08.06.2006 – 16.06.2006
Airline: LTU

Zusammengefasst..
Es war ein toller Urlaub. Für Dany war es der erste Urlaub auf den Malediven, für mich nach über 20 Jahren der zweite. So gesehen also eigentlich auch der erste. Allen Unkenrufen zum Trotz hatten wir weder Probleme mit den Bautätigkeiten auf der Insel, noch mit dem Monsun. Meeru ist wirklich sehr schön schön.

Buchung
Wir haben spontan und kurzfristig eine günstige Reise auf die Malediven gesucht, 7-9 Tage waren geplant, und wir wollten keinen ellenlangen Transfer zur Insel. Zur Auswahl standen zum Schluss Meeru und Kuredu (alles übers Net). Da Meeru für unseren Zeitraum noch mal ca. 200 Euro pro Nase günstiger war, haben wir uns für diese Insel entschieden. Zumal auch die meisten Reiseberichte sehr positiv waren. Gott sei Dank haben wir vor der Buchung noch mal mit einem Reisebüro gesprochen. Die haben uns zum einen den gleichen Preis anbieten können, zum anderen noch einen Supertipp. Wegen der Bautätigkeiten auf der Insel hat das Hotelmanagement allen Vollpensionsgästen kostenlos ein up-grade auf „All in“ geschenkt. Ursprünglich wollten wir nur Halbpension buchen. Für einen Aufschlag von ca. Euro 7,- pro Tag haben wir also ein up-grade von Halbpension auf „All in“ bekommen. War ein cooler Deal.

Flug
Wir flogen mit der LTU. Da wir bei der LTU Economy auf nicht allzu viel Platz vorbereitet waren, haben wir die knapp 10 Stunden Flug eigentlich ganz gut verdaut. Von Vorteil bei den Flügen mit der LTU sind die Flugzeiten, was Ankunft und späteren Abflug angeht, sie sind fast schon als ideal zu bezeichnen.

Ankunft und Transfer
Beim Aussteigen schlugen uns über 90 % Luftfeuchtigkeit und ca. 32° Grad Wärme ins Gesicht. Das braucht schon eine Zeit bis man sich halbwegs akklimatisiert. In Male verlief die Pass- und Gepäckkontrolle rasch und unkompliziert. Nach dem Empfang der Gepäckstücke empfing uns beim Ausgang der Reiseleiter des Veranstalters. „Fleißige“ Zuträger versuchen dann die Touristen in die nebenan gelegene Bar zu locken. Jedoch nicht unter „Zwang“ wie man ab und an hier lesen kann. Es ist jedem selber überlassen. Wir haben es gemacht weil wir ganz einfach Durst hatten. Für ein großes Bier und eine Cola haben wir 6 Dollar bezahlt. Nach 20 Minuten ging es dann gleich zum Speedboot (etwas älter, aber offen und somit recht angenehm). Der Transfer zur Insel hat ca. 55 Minuten gedauert, alles noch im Rahmen.

Ankunft auf Meeru
In der Bar wird man mit einem Begrüßungscocktail und einem kühlen Tuch empfangen. Nach kurzer Begrüßung durch die Reiseleitung und dem Ausfüllen des Check-In-Formulares wurde uns der Schlüssel zu unserer Landvilla überreicht. Da Meeru ziemlich groß ist hat es ca. 6-8 Minuten gedauert bis wir da waren. So hatten wir schon mal einen ersten Überblick was wo gelegen ist.

Unterkunft/Bungalow
Wir hatten eine Landvilla gebucht. Über das Internet haben wir nachlesen können wo die Umbauten auf der Insel stattfinden. Passend haben wir uns dann im Vorfeld bereits eine Landvilla an der Ostseite ausgesucht. Unser Wunsch, den wir per E-Mail vorab an die Hotelleitung geschickt hatten, wurde bei der Verteilung der Villen ohne Probleme umgesetzt. Wir hatten die Landvilla Nr. 232. Die Landvillen sind sehr geräumig (schätze mal ca. 40 M²). Ein wunderbares großes Doppelbett und eine sehr leise arbeitende Klimaanlage sind Standard. Die Einrichtung kann man als neu bezeichnen. Einen offenen Kleiderschrank am Zugang zum „Außenbad“ kann man für einen Maledivenurlaub als absolut ausreichend betrachten. Safe ist vorhanden. Das „Außenbad“ ist vielleicht im ersten Moment als gewöhnungsbedürftig zu bezeichnen, aber schlussendlich ist das eine tolle Sache. Toilette und Ablage mit Spiegel sind noch überdacht, die Dusche nur noch hälftig. Aber das ist nicht als störend zu betrachten, im Gegenteil, es ist schon ein geiles Feeling beim Duschen auf die Palmen zu schauen. Was sich draußen an Getier tummelte war nicht der Rede wert. Ein paar große und ein paar kleine Ameisen sowie den ein oder anderen Gecko. Ersteres wurde beim täglichen, zweimaligen putzen des Bungalows entfernt. Aber sie waren halt kurze Zeit später wieder da. Für uns „nicht wichtig“. Vor der Villa war eine große, überdachte Terrasse. Wunderschöner Blick aufs Meer garantiert. 2 Stühle, 2 Liegen und ein Tisch sind vorhanden. Die Liegen können problemlos ans ca. 20 mtr. entfernte Meer getragen werden. Dort ist man mehr oder minder den ganzen Tag alleine wenn man es möchte.

Die Insel
Wie erwähnt ist Meerufenfushi eine relativ große Insel von ca. 1300 mal ca. 600 Metern. Theoretisch kann man die Insel in ca. 1 Stunde umrunden. Wegen der Bautätigkeiten war dies jedoch nicht durchgehend möglich. Uns hat es nicht gestört. An der Ostseite gibt es zwischen den Water-Villen im nördlichen Bereich, und den Landvillen im südlichen Bereich, eine sehr große Lagune mit einigen Korallenbänken. Die Lagune erstreckt sich fast über die ganze Länge, nur unterbrochen von den gerade in bau befindlichen neuen Water-Villen. Man kann sowohl bei Ebbe als auch bei Flut gut schwimmen. Eine relativ starke Starke Strömung ist vorhanden, aber für Schwimmer stellt sie kein Problem dar. Nur auf dem Südzipfel (Kanal zur Nachbarinsel) muss extrem aufgepasst werden. Die Strömung ist sehr stark und unberechenbar. Es besteht Schwimmverbot!! Wasserschuhe sollten auf dieser Seite der Insel genutzt werden. Korallenabbrüche vom Tsunami sind fast über die ganze Ost-Lagune auf dem Boden verteilt. Ohne Schuhe ist es unangenehm. Auf der gegenüberliegenden westlichen Seite der Insel stehen die anderen Bungalows (Standards werden gerade zu Jacuzzis umgebaut, Jacuzzi, etc), etwas weiter weg vom Wasser, so dass ein breiter sehr schöner Sandstrand zur Verfügung steht. Die Lagune auf der Westseite hat eine etwas schwächere Strömung, das Schwimmen wird hier jedoch von größeren Seegrasinseln etwas gestört. Auch ist diese Lagune nicht so tief wie die an der Ostseite. Dafür kann man hier kleinere Haie und Rochen, terilweise direkt in Ufernähe, bestaunen. Die Insel ist sehr üppig mit Palmen und anderen ortsüblichen Pflanzen bewachsen. Sie sieht noch sehr ursprünglich aus. Die Architektur ist teilweise an die örtlichen Gegebenheiten angepasst. Es gibt auch Plantagen und ein Treibhaus, wo Gemüse und Früchte für die Verwendung in den Restaurants angebaut werden. In der Nähe des Hauptbereiches liegt auch der Pool. Süßwasser, extra Kinderbecken, sehr schön angelegt und groß. Neben der Tauchschule ist einer der beiden Spa-Bereiche. Hier kann man in einem fantastischen Ambiente jedwede Form asiatischer Massagen genießen. Wirklich toll. Es lohnt sich.

Essen, Restaurants und Bars
Die beiden Hauptrestaurants befinden sich zum einen am Bootssteg, da wo eigentlich alles andere auch ist, wie z.B. Pool, 2 Bars, Spa, Tauchschule usw., das andere an der nördlichen Landzunge neben den Wasservillen. Das Essen ist in beiden Restaurants gleich. Das im Norden darf jedoch nur von den Bewohnern der Water-Villas genutzt werden. Also eine Aufteilung nach Buchungskategorien. Das Essen muss man als sehr gut bezeichnen. Egal ob Frühstück, Mittagessen oder Abendessen, alles ist sehr schmackhaft und abwechslungsreich. Es wird als Buffet angeboten. Hier ist für jeden was dabei. Hier muss man ein Sonderlob aussprechen. Man bekommt einen festen Tisch mit eigenem Kellner zugewiesen. Die Bediensteten sind zurückhalten freundlich und sehr präsent. Da wir während der WM gereist sind wurde von der Hotelleitung in der dem Restaurant gegenüberliegenden Bar alle Spiele „live“ angeboten. Eine wahrlich gute Idee. 2 Großleinwände haben das zuschauen zusätzlich versüßt. Neben den beiden Buffet-Restaurants gibt es noch zwei à la Carte-Restaurtants und einige Bars. Alle wunderschön gelegen und mit annehmbaren Preisen (wir haben mal in die Karte geschaut, im „All in“ sind bis auf die Cocktails alle Getränke enthalten). Ein großes Bier kostet $ 2,50 und ein Glas Cola, Sprite etc. auch.

Wetter
Trotz teilweiser Horrorvoraussagen in der Community, hatten wir absolutes Glück. Es hat ab und an mal geregnet, meistens nachts. Die längste Wolkenphase war vielleicht max. 4 Stunden am Stück. Der ständige Wechsel zwischen Sonne und kleineren Wolken war wirklich angenehm. Es wehte trotz der sehr hohen Luftfeuchtigkeit immer ein angenehmer Wind (im Westen etwas mehr) sodass man nicht übermäßig schwitzen musste. Ob Glück oder normal, keine Ahnung. P.S. Mücken gab es. Mit Mückenmitteln habt ihr jedoch keine Probleme. Es hielt sich definitiv in Grenzen damit. Sandflöhe gab es keine.

Schnorcheln und Tauchen
Wir sind beide keine großen Schnorchler, müssen jedoch feststellen, dass das Schnorcheln in den beiden Lagunen nicht wirklich prickelnd ist. Man sieht wirklich nicht viel. Ob es der Tsunami war oder die Korallenbleiche bleibt dahingestellt. Ein von der Tauchschule angelegtes „Riff“ bei den Wasserbungis im Norden beginnt allmählich zu „blühen“. Dort kann man einige schöne Fische bestaunen. Zusätzlich besteht 2 mal täglich die Möglichkeit, mit dem Dhoni zum „Hausriff“ (am Außenriff gelegen) zu fahren. Dort ist schon mehr zu sehen. Die Fahrt dauert ca. 10 Minuten, Aufenthalt ist ca. 90 Minuten und kostet ca. $ 6,-. Die Tauchschule ist in Absprache mit der Hotelleitung dabei, noch einige neue „Hausriffe“ in der unmittelbaren Umgebung zu suchen um somit ein bisschen mehr Abwechslung zu schaffen. Was das tauchen angeht müssen wir uns auf Aussagen einiger Taucher dort vor Ort beschränken, sie sagten uns, das einige tolle Tauchplätze angefahren werden.

Fazit
Der Urlaub war etwas kurz, jedoch kann ich von meiner Seite aus sagen, es war ein sehr schöner Urlaub. Würde ihn gerne mit gleicher Begleitung wiederholen. Die Baustelle hat nicht gestört, das Wetter war toll, und das ganze drum herum auch. Ich kann diese Insel ohne schlechtes Gewissen empfehlen, wohlwissend das Geschmäcker unterschiedlich sind. Aber dafür gibt es ja noch einige andere Inseln. Als Pärchen haben wir uns dort sehr wohl gefühlt. Bilder werde ich noch veröffentlichen und dann den Link hier nachreichen. Wer fragen hat kann gerne eine Mail schicken:
Suesserengel76 at aol.com oder FriasLuis at aol.com

 


 

Meeru-Island Resort 04.06.-18.06.2006

Los ging es am 04.06.06 gegen 11:15 - 2 Frauen ( falsch gedacht – meine Schwester und Ich )und ein Kind, nein kein Kleinkind !!

Abflug war Flughafen Düsseldorf.
Pünktlich um 15:15 hob unsere Maschine der Emirates A300-220 Richtung Dubai ab bei natürlich bei schönem Wetter ( Grummel, hatte es doch zuvor hier wochenlang geregnet ).

Der Flug war weitgehend ruhig. Ich kann jetzt nicht sagen , dass man mehr Platz hat als in der von Euch heiß begehrten LTU. Naja macht auch nichts. Wir kamen pünktlich an und schauten uns ein wenig um, denn alleine der Flughafen ist schon interessant. Um 0:00 war zum Glück auch nicht viel los und so landetet wir dann in dem Irish Pub und aßen alle etwas. Ruck zuck war die Zeit um, und wir sind zu unserem Gate maschiert zum Weiterflug, der um 3:00 starten sollte. Leider saßen wir eine Stunde zusätzlich im Flieger, da wir noch auf einen Passagier warten mussten, dessen Maschine Verspätung hatte. Naja, irgendwann kamen wir total gerädert am Flughafen Male an und eigentlich klappte alles ganz schnell. Zu unserem erstaunen, mussten wir unsere Flugtickets abgeben und mir war es nicht sehr wohl bei der Sache, aber wie ihr seht, sind wir wieder hier. Worüber ich mich ein wenig geärgert habe ist, dass sie auch einer Frau nicht helfen, den Koffer aufs Band zu legen, damit er durchleuchtet werden kann. Ich hatte so ein besonders schweres Prachtexemplar. Danach sind wir dann auch direkt mit dem Boot nach Meeru gebracht worden, natürlich bei Sonnenschein und ohne Warterei.

Und dann kam sie in Sicht unsere Insel, welche ab nun für 2 Wochen unser neues Zuhause war, wo man alles vergessen kann. Ich gebe zu, es hat mich nicht total umgehauen, vielleicht deshalb nicht, weil ich auch schon andere schöne Inseln gesehen habe ( zum Beispiel Koh Phi Phi, da hat es mir die Sprache verschlagen ).

Unser Reiseleiter hat uns schon erwartet und es ging relativ schnell und wir konnten verklebt zu unserem Bungi Nr. 214 schlurfen. Der Bungi war schön, aber es herrschten ca. 40 Grad drinnen, obwohl die Klima lief ( 16 Grad ). Klamotten aus, Kind ins Bett und wir nach 10 Minuten hinterher ( ich kann leider im Flieger nicht pennen ). 2 Stunden später, die gleiche Hitze im Bungi und einen Lautstärke, dass einen bald das Trommelfell platzt. Die Klimaanlage war wohl nicht ganz auf der Höhe. Also konnten wir direkt mal den Service testen. Angerufen und wir den Strand getestet. 214 war nicht schlecht gelegen, aber direkt unter Bäumen ( Raupe gesichtet ), also kein Palmenfeeling. Wir wären dort geblieben, wenn nicht am nächsten Tag ein Boot dort gestanden hätte und den Sand vom Meeresboden hochgepumpt hätte und an genau auf unserem Strandabschnitt geschüttet hätte. Hätte unser Roomboy uns nicht geholfen schnell die Liegen ein wenig zur Seite zu stellen, wären die weggespült worden inklusive meinem Sohn und unseren Klamotten.

Es stank dann erbärmlich nach Fisch und die dicksten Korallenstücke lagen jetzt rum, so dass man gar kein Barfuss mehr gehen konnte. Und am nächsten Tag das gleiche Spiel. Wir also den Reiseleiter angerufen, denn das Feeling war dahin und wir wollten einen neuen Bungi, auch weil die Klimaanlage immer noch nicht in Ordnung war. Es wurde wohl unverzüglich was unternommen, aber sie kühlte halt nicht richtig. Na einigem hin und her kamen wir dann in die 209. Das war schon besser und die Klima funktionierte auch besser. Leider sind wir nie ohne Schuhe ins Meer, denn es war nicht der schöne feine Sand, den wir erwartet hatten, den gab es bei den 600-er Nummern. Mit Badeschuhe fand ich es auch nicht so prickelnd, denn die Korallenstücke wurden ja auch in die Schuhe gespült und scheuerten dann auf der Haut und meine war bis dahin schon von Mückenstichen übersäht.

Und auf jeden Fall wäre ich nicht Abends im dunkeln Barfuss zum Restaurant gelaufen. Also Barfussinsel nur bedingt. Zudem gab es ja auch noch die berühmt berüchtigte Baustelle. Ich bin echt nicht kleinlich oder meckere über Kleinigkeiten, schon gar nicht im Urlaub, aber der Weg vom Restaurant zu unserem Bungi war echt hässlich. Man sah schon das hier schwer gebaut wurde. Ansonsten sah man Bagger, besonders der am Jetty, der stand jeden Tag dort, große LKW´s mit Baumaterial und der Weg zum Bungi war voll mit abgeholzten Palmenwedeln, Holzresten, Säcken etc. Habe auch einige Bilder dazu.

Den Kommentar zum Wetter hebe ich mir bis zum Schluss auf.

Zum Essen:
Ich fand das Essen sehr gut. Wir hatten eigentlich 2 Wochen lang jeden Abend was anderes, vielleicht gab es mal ein Gericht dazwischen, was wir schon mal hatten, aber ansonsten immer lecker und abwechslungsreich, manchmal scharf, aber auszuhalten. Nur beim Frühstück fehlte meinem Sohn sein geliebter Schinken oder irgendwas in der Art. Es gab nur eine Sorte Wurst ( keine Ahnung was für welche ) und ansonsten nur eine Sorte Käse und Marmelade, das war somit Frühstück eher dürftig.

Service:
Fanden wir sehr gut, es wurde immer alles sofort erledigt, wenn man ein Problem hatte. Lediglich unser Reiseleiter war ein Stockfisch, grüßen war für Ihn schon zuviel. Und unserem Kellner konnten wir auch nichts entlocken, selbst nach Trinkgeldern nicht. Er hieß übrigens Ibrahim. Die Roomboys waren alle, ohne Ausnahme perfekt.

Tiere:
Wir todesmutig den ersten Tag ins Meer und schon schwammen 4 etwas größere Fische um uns rum. Keine Ahnung was es für welche waren. Danach sahen wir Rochen, Haie, unzählige Kleinfische und einen kleinen Drücker. Bei Ebbe früh Morgens wurden wir von einer Muräne begrüßt, die schwamm fröhlich direkt am Wasseranfang rum.
Schnorcheln war ich nicht, habe mich dann doch nicht getraut. Krabben, Krebse etc. Mein Sohn hatte Spaß an den Krebsen und konnte nie genug davon bekommen.
Im Bad gab es jeden Abend nach Dunkelheit diese echt nervigen größeren Ameisen, so dass man erst mal die Klobrille hochnehmen musste um die Viecher davon zu jagen, denn das Klo mit Ameisen teilen wollte ich doch nicht. Flughunde und Geckos und Eidechsen jede Menge, ansonsten sahen wir nichts. Keine Kakerlake. Und natürlich Moskitos. Die haben mal wieder nur auf mich gewartet. Zur Beruhigung, wer keine Cactus Juice mehr bekommt, kann es dort für allerdings 13 Dollar kaufen. Habe ich aber nicht gemacht, mich hat es eh überall schon gejuckt, da kam es auf ein paar mehr Stellen auch nicht mehr drauf an..
Leider habe ich die Schlange nicht zu Gesicht bekommen, die ein Paar 2 Mal gesehen hat bzw. es waren 2 – eine kleine und eine größere. Hm... doch einen Cocktail zuviel genommen ???

Wetter
Für Alle die Angst haben nicht braun zu werden, wir sind es trotz bescheidenem Wetter geworden.
Ankunft: Sonnig mit Wolken. Dienstag genauso. Mittwoch Regenschauer, danach wie immer ( Sonne und Wolken. Donnerstag immer Wechselhaft, mit Schauern und bewölkt. Der Rest der Woche war genauso. Die 2 Woche war schon schlechter. Entweder Vormittags Regen, nachmittags besser oder umgekehrt. 2 Tage vor Abflug haben wir leider gar keine Sonne mehr gehabt, also viele Regenschauer immer wieder und Nachts die letzten Tage Weltuntergangswetter, aber keine Gewitter. Es hat wirklich viel geregnet, leider auch tagsüber.

Ausflüge haben wir keine gemacht. Dafür hatte mein Sohn Erfolgserlebnisse. Er kann jetzt schwimmen, schnorchelt wie ein Weltmeister und taucht (im Pool ). Ich habe im Pool schnorcheln geübt und es hat gut geklappt und ich weiß, dass ich es im nächsten Urlaub wo auch immer, ausprobieren werde.

Als Abschluß
Ich fand es sehr schön auf den Malediven, aber mir war die Insel doch etwas zu groß und mich hat bisher nicht das Maledivenvirus erwischt, da fand ich Cayo Largo um einiges schöner vom Strand und Meer. Ich werde aber auf jeden Fall noch mal dort hin fliegen, allerdings eine kleinere Insel auswählen in der Hoffnung, dass sich meine Einstellung ändert. Der Urlaub hat allerdings seinen Zweck erfüllt, ich habe alle Probleme vergessen und erst am letzten Tag darüber nachgedacht, was mich jetzt zu Hause erwartet und hier habe ich gleich das heulende Elend gekriegt.

Rückflug
Wir haben diesen Nachttransfer mit dem Speedboot gebucht und sind um 23:00 abgeholt worden und es war super, Nachts im stockdunkeln über den Indischen Ozean zu rasen.
Wir sollten um 2:20 starten, sind dann aber erst um 03:30 losgeflogen. In Dubai ging es dann auch mit etwas minimaler Verspätung los. Dafür sind wir aber etwas früher gelandet. Der Flug war ansonsten auch unspektakulär. Ich fliege aber nächstes Mal NONSTOP, denn es war verdammt hart und wir hatten ne Menge Babys auf dem Rückflug und die wechselten sich- schön abgesprochen- immer mit schreien ab und bei Start und Landung im ging es dann im Chor los. Hat mich aber nicht wirklich gestört. Und meinen Sohn muss ich hiermit auch mal loben, trotz der halben Weltreise war er immer lieb und hat nicht einmal genörgelt, weil es so lange dauert.

 


 

Resort: Meeru Island Resort, Nord Male Atoll
Unterkunft/Verpflegung: Water Villa, Vollpension
Veranstalter: Manta Reisen
Zeitraum: 06.03.2006 – 14.03.2006
Airline: Edelweiss-Air ab Zürich

Zusammengefasst..
Für uns war es der perfekte Urlaub. Allerdings auch der erste auf den Malediven, so dass wir keine Vergleiche machen können. An Flug, Transfer, Insel, Unterkunft und Essen gab es nichts auszusetzen. Meeru ist wirklich traumhaft schön.

Flug
Wir flogen mit Edelweiss Air mit einem Airbus 330 von Zürich via Colombo nach Male. Der Rückflug war dann ohne Zwischenhalt. Der Hinflug mit Zwischenhalt in Colombo dauerte 12 Stunden, der Rückflug 10 Stunden. Die Betreuung an Bord und das Essen waren ausgezeichnet.

Ankunft und Transfer
Beim Aussteigen schlug uns die tropische Wärme ins Gesicht. Der Klima- und Wetterunterschied war extrem; am Vortag hatte es bei uns noch 60 cm Neuschnee gegeben. In Male verlief die Pass- und Gepäckkontrolle rasch und unkompliziert. Nach dem Empfang der Gepäckstücke empfing uns beim Ausgang die Reisebegleiterin des Veranstalters. Sie hiess uns willkommen und verwies uns an den kleinen Schalter unseres Resorts. Dort gab man uns Etiketten für die Koffer und bat uns zu warten. Wir tranken eine Cola ($3) und nach ca. 40 Minuten wurden wir zum Bootssteg geführt. Wir hatten den Transfer mit dem Speedboot gebucht. Das etwas in die Jahre gekommene Boot brachte uns in 1 Stunde nach Meerufenfushi.

Ankunft auf Meeru
In der Bar gab es einen Willkommenscocktail und ein kühles Tuch. Das war auch nötig, da es auf dem Boot ziemlich warm war. Nach kurzer Begrüssung durch die Reiseleitung und Ausfüllen eines Check-In-Formulars wurde uns der Schlüssel zu unserem Bungalow überreicht. Da Meeru ziemlich gross ist wurden wir mit einem Elektromobil über sandbedeckte Wege und durch die üppige Vegetation zu unserem Bungalow auf der Ostseite gefahren.

Unterkunft/Bungalow
Wir hatten eine Water-Villa gebucht und Bungalow 516 erhalten. Die Water-Villen stehen direkt am Strand auf der Ostseite der Insel, sind auf Pfählen gebaut und bieten über eine Treppe direkten Zugang zur Lagune. Die Holzbungalows sind fünfeckig und sehr elegant gestaltet. Ein Himmelbett aus Holz, Couch mit Salontisch, Sessel, Schrank mit Save und ein grosser Tisch füllen den Raum. Das teilweise gegen oben offen Bad befindet sich auf der der Insel zugewandten Seite. Auf der Meeresseite gibt es eine überdachte und gegen links durch einen Sichtschutz geschützte Veranda mit zwei Stühlen und einem Tisch. Über drei Stufen einer Holztreppe gelangt man auf die Terasse (ca. 60 cm über Boden) auf der die hölzernen Liegestühle Platz finden. Die zweite Treppe führt dann direkt ins Meer. Der Bungalow verfügt zudem über Fernseher (eigentlich nicht nötig) und Klimagerät. Der Bungalow 516 steht in der Mitte der Reihe der Water-Villen (503 bis 530) und bietet rechts etwas mehr Platz zum nächsten Bungalow, da der Inselverlauf genau an dieser Stelle etwas knickt. Die Bungalows 525-530 (ganz nördlich) verfügen über praktisch keinen Strand und das Wasser steigt bei Flut recht hoch. Unter diesen Bungalows gibt es Sandsäcke zur Befestigung, die nicht gerade ein Augenschmaus sind. Von unserer Water-Villa aus, war das Geräusch des Stromgenerators nur vom Bad aus ganz leise zu hören. Nachts sind die Geräusche der Wellen, die auf das Aussenriff treffen und die Wellen am Strand eher gewöhnungsbedürftig, da sehr laut.

Die Insel
Wie erwähnt ist Meerufenfushi eine relativ grosse Insel von circa 1300 auf 500 Meter. Man umrundet die Insel in etwa 1 Stunde zu Fuss, wobei man den grössten Teil am Wasser gehen kann. An der Ostseite bei den Water-Villen und gibt es eine sehr grosse Lagune mit einigen Korallenbänken. Die Lagune erstreckt sich (nach Schätzung anhand einer Ansichtskarte) mindestens 800 m bis zum Aussenriff. Auf der gegenüberliegenden Seite der Insel stehen die anderen Bungalows (Standard, Jacuzzi, et cetera) etwas weiter weg vom Wasser, so dass ein breiter Sandstrand zur Verfügung steht. Das Schwimmen und Schnorcheln in der Lagune auf beiden Seiten wird durch eine zeitweise sehr starke Strömung erschwert. Wir konnten uns auf der Ostseite manchmal bei hüfttiefem Wasser kaum stehend auf den Beinen halten. Am besten ihr beachtet die Plakate, die auf die gefährlichen Stellen hinweisen. Die Insel ist sehr üppig mit Palmen und anderen ortsüblichen Gewächsen bewachsen. Es gibt auch Plantagen und ein Treibhaus, wo Gemüse und Früchte für die Verwendung in den Restaurants angebaut werden.

Essen, Restaurants und Bars
Die beiden Hauptrestaurants in der Nähe des Bootsstegs und am nördlichen Ende der Insel sind auf die Gäste der verschiedenen Bungalow-Kategorien aufgeteilt. Die Wegzeiten zu den Restaurants wären sonst zu lang. Das Essen ist in beiden Restaurants gleich. Wir hatten Halbpension gebucht aber Vollpension kostenlos dazubekommen uns so wurden wir morgens mit einem reichhaltigen Buffet mit Früchten und Müesli und Mittags und Abends ebenfalls mit umfangreichen Buffet verwöhnt. Das Essen ist gut und abwechslungsreich und geht über asiatisch und italienisch bis englisch. Natürlich wiederholen sich die Gerichte und irgendwann hat man es gesehen. Neben den beiden Buffet-Restaurants gibt es noch zwei à la Carte-Restaurtants und einige Bars. Die Preise für Getränke schienen uns angemessen mit $2.50 für 1,5 Liter Wasser und $3 für ein Glas Cola, Sprite et cetera.

Schnorcheln und Tauchen
Da wir weder grosse Schnorchler noch Taucher sind, können wir darüber nicht viel berichten. Zum Schnorcheln fährt jeden Tag zwei Mal ein Boot zu Aussenriff, das zu Fuss oder durch Schwimmen nicht zu erreichen ist. Schnorcheln kann man jedoch auch in der grossen Lagune auf der Ostseite und entlang des kleinen Riffs, das von den Jacuzzi-Water-Villen über die Nordspitze bis zur Mitte der Westseite der Insel führt. Dort gibt es viele verschiede Fische, Muränen und Babyhaie zu sehen.

Bilder
Einige Bilder findet ihr unter http://community.webshots.com/user/lido500 im Album "Meeru 2006".

 


 

reiseveranstalter unterkunft malediven / HP : thomas cook
reiseveranstalter flug, unterkunft dubai / ÜF : ewtc ( emirates world travel cologne )
dauer : 01.12. - 22.12.2004

eines im vorfeld, bevor ich mich in die tastatur werfe und vor schwärmerei nicht mehr aufhöre zu schreiben : meerufenfushi - auch meeru genannt - ist bzw. war unsere absolute trauminsel !
das wort "war" bezieht sich einerseits auf unseren getätigten urlaub , andererseits auf die tatsache, dass meeru bedingt durch das seebeben im moment ( stand 30.12.2004 ) evakuiert / geschlossen ist. tätigkeiten, renovierungen werden sicher baldmöglichst wieder aufgenommen, die hauptsache ist, es hat niemand schaden genommen !!

nun zu unserer anreise:
wie schon ersichtlich , haben wir über zwei reiseveranstalter gebucht. der hintergrund war jener, dass es über thomas cook möglich war, länger auf meeru zu bleiben. desweiteren schätzen wir keine nonstop flüge, bevorzugen vielmehr einen kleinen stopover, auch um sich mal wieder die beine zu vertreten und erholt ans ziel zu kommen.

male:
die geschäftstüchtigkeit auf male ist den meisten urlaubern ja bekannt. um die wartezeit auf das speedboot zu versüßen, werden unwissende urlauber gern freundlich in die caffee-ecke gebeten, in der man schnell 4$ für eine Cola bezahlt.

zu dem speedboot ( RT 80$ ) sei gesagt, dass es sich um ein ganz normales schnellboot handelt, was weder die lendenwirbel angreift, noch rückenschmerzen verursacht. es sei denn, die see ist arg unruhig und man fliegt mit einem bandscheibenschaden los.
wer extrem zur seekrankheit neigt, sollte grundsätzlich oben / draußen sitzen, oder das flugtaxi benutzen.

meeru:
die insel der tausend palmen :-) , wunderschön anzusehen und ebenso wunderschön entspannt der empfang. ein fruchtcocktail, ein heißes tuch, kurze schriftliche erledigungen und schon liegt der schlüssel zum bungalow in der hand und alle wackeln nach und nach mittlerweile barfuß zu ihrer unterkunft. wir haben es nicht erlebt, sollte jedoch mal jemand mit seinem bungalow nicht zufrieden sein, findet ein tausch umgehend und unkompliziert statt. auch bei einer überbuchung der insel.

auf grund eingehender vorrecherche ! haben wir uns für HP und einem standart-reihen-bungalow ( 100ter und 300ter Reihe ) entschieden. wir haben dies nicht bereut, mußten auf nichts verzichten. "sie" sehen nicht hübsch, aber auch nicht häßlich aus.Verfügen alle über eine zweckmäßige terrasse (teilw. mit meerblick ) einer sitzgelegenheit (zwei bequeme holzklappstühle mit tisch ).
innen:
ca. 26qm großer, hell gestrichener , hoher ! schlafraum mit großer fensterfront und rattanbett, beistellkomoden, 1 kleiderschrank mit safe ( inkl. ) , rattananrichte mit spiegel, Fön, zusätzliche sitzgelegenheit für 2 personen, van u n d klimaanlage. alles sehr gepflegt und sauber.
dazu ein supersauberer wasserkocher, 2x am tag wurde kaffee, tee, milchpulver & zucker aufgefüllt.
wir sind vielreisende. dem wort "standart" stehen wir mit gemischten gefühlen gegenüber , da unser standart nicht dem dortigen entspricht.
hier jedoch absolut unzutreffend, unsere recherche hatte sich mehr als gelohnt !!
die 100ter Reihe hatte geschlossene , die 300ter reihe halboffene badezimmer. dies war nicht " hübsch" und im " p.starck-design". dafür zweckmäßig, groß ( 300ter Reihe ) und absolut sauber . haarshampoo & spülung, shower-gel & seife wurden regelmäßig aufgefüllt.
das im halboffenen bad mal 3 große ameisen vor panik im schweinsgalopp bei unserem erscheinen umherlaufen, ist nachvollziehbar. kakerlaken habe ich keine ! gesehen. spinnen auch nicht. jedoch mücken....aber dazu komme ich später.
lange rede kurzer sinn: in manchem 5 sterne haus in spanien/italien habe ich dagegen so manches schreckliche krabbelgetier gesichtet . dort nicht.

insel:
einfach ein traum. palmen soweit das auge reicht. tägl. gefegter strand und wege. kein asphalt - nur sand.
zudem eine der größten inseln mit vielen ausflugsmöglichkeiten ( perfekt durchorganisiert ) , für jeden geschmack ist etwas dabei. langeweile gibt es nicht.
fahrräder , kanus ( 15$ Std. ), boote, surfbretter, golf- und tennisschläger ( 5 $ Std. platzgeld ) können gemietet werden. wir hatten schläger dabei, es war ein genuß abends beim kommenden sonnenuntergang die angefutterten pfunde abzutrainieren. eine sehr gute tauchstation / basis ist ebenfalls vor ort. wir waren mit dem schnorcheln vollstens zufrieden, können von daher diesbezüglich nichts weiter sagen.
ein spa bereich ist ebenfalls anzutreffen. eine wohltuende maledivenmassage für 150$ war ebenfalls recht erholsam. massagen werden ab 45$ angeboten.
ein fittnessstudio ( 5 $ pro tag ) mit allen wichtigen geräten zum kalorienabbau war ebenfalls vorhanden.
mittwochs wird ein kostenloser inselrundgang angeboten, kein witz für manchen leser. die insel ist so bewachsen und grün, dass es durchaus eine interessante excursion sein kann. zudem werden viele gemüsesorten und früchte dort selbst angebaut.
im inselinnern gibt es ein "dorf im dorf". unterkünfte der angestellten, wäscherei, klär - und wasseraufbereitungsanlagen . dies ist jedoch nicht störend ! , wer will, kann diese örtlichkeiten umgehen. die insel bietet auch hier genug ausweichsmöglichkeiten. wer jedoch bedenkt, dass auf meeru 227 bungalows stehen, auf jeden tourist 1 angestellter kommt, der begreift schnell diese notwendigkeit die gut gelöst wurde und nicht ins gewicht fällt.

unterkünfte generell:
wie von vielen erwähnt, gibt es für jeden geschmack etwas auf der insel. von standart über jacuzzi bis zur honeymoon-suite. siehe auch unter www.meeru.com. niemand muß auf dieser insel auf irgendwas verzichten. der eine behauptet, die 300ter bungalows wären ideal, der nächste meint die 200ter oder 500ter wären schlichtweg der knaller. eins vorweg : ruhiger, seichter strand-wasserabschnitt, die typische malerische badewanne, fast ohne einen luftzug samt passendem sonnenuntergang findet man bei den 100ter und 200ter bungalows. die andere seite ist ebenso hochinteressant ( 300ter, 400ter, 500ter reihe ) , jedoch ist dies die dezent, sanfte lebhaftere front. nicht zu verachten bei sehr hohen temperaturen, inkl. ständigen meerrauschen u n d fast mückenfrei , auf grund des seichten windes.
die 500ter reihe ist sehr schön, da direkt am wasser. bei flut ( ist auf meeru vorzufinden ) kann mann direkt zum plantschen von der terasse ins wasser gleiten. es sei denn, eine kleine moräne fletscht dabei die zähne...somit genießt man noch eine zigarettenlänge und läßt sie vorbeiziehen.

womit ich zu den tieren komme:
kleine babymoränen, rochen, baby- riffhaie , papageienfische, seegurken und wie sie alle heißen , schwimmen an einem vorbei. beäugen uns vorsichtig, interessiert und sind wunderschön anzusehen. ebenso das kleine riff am asia wok ( sehr zu empfehlendes restaurant mit ausgezeichneter asiatischer küche ) an diesem kleinen riff tummeln sich diverse bunte große und kleinere fische, ebenfalls mal ein rochen und mit glück, die bekannten kleinen haushaie. empfehlenswert ist auch eine schnorcheltour zum außenriff !

an land findet man die üblichen tiere wie fischreiher, vorlaute krähen, 2 katzen, geckos, kleine echsen und am bungalow 122 , linke hand, in den zwei großen bäumen die flughunde.

ausflüge:
wie schon erwähnt, gibt es diverse möglichkeiten sich die tage zu gestalten. nachtfischen, hochseeangeln, schnorchelkurse, inselspringen, malebesuch, dhoni ausfahrt, sunsettour, yachtcharter ( 170$ am tag ) usw. usw.
wobei jede tour perfekt geplant wird und selbst bei 30 teilnehmern ( höchstfall) so aufgeteilt wird, dass keine gruppe über 10 personen kommt. ich kann dies zumindest beim nachtfischen behaupten, da sich mir im angesicht der teilnehmerzahl die nackenhaare sträubten.aber nichts da, es kamen 3 boote und der ausflug wurde erträglich.
zum fischen sei gesagt, dass die einheimischen tatsächlich die fische nicht wie uns bekannt, töten oder betäuben. diese werden in einen behälter gelegt und das war es dann....ob wir es nun gut finden oder nicht, jedes land hat seine sitten. sie landen in der hotelküche und das was auf meeru serviert wurde , war absolut köstlich !

Essen:
es gibt nichts zu bemängeln, im gegenteil. perfekt, abwechslungsreich, schmackhaft bis extrem lecker. jeden abend ein anders thema. wobei ich bemerken möchte, dass das maledivische essen für mich am schönsten war. ganz viel curry, chutney, fisch und alles dezent scharf. wobei es immer 3-4 verschiede gerichte gab, dazu reis , nudeln, kartoffeln. zuvor suppe, danach etwas süßes - als abschluß obst...für uns war die HP absolut ausreichend ! VP oder womöglich AI wäre für uns nicht zu schaffen gewesen. es geht hier nicht um die getränke die sich durchaus finanziell im rahmen halten. es geht schlichtweg um die essenmassen die aufgetischt werden. dazu die hitze, für uns nicht zu schaffen.
getränke : wasser 1,5 l 2,50$ , 1glas bier 3,50$, 1 glas wein 3,50$, 1 Cocktail 7$ ( zur happy our 18:00h-19:00h draußen und drinnen an der dhoni bar 4,90$ ) , eine flasche wein ab 20$ .
man rechnet mit 250$ pro person /pro woche an getränken.

zu guter letzt möchte ich noch zur zeitweiligen überbuchung von meeru kommen:
selbst diese angebliche überbuchung fällt absolut nicht auf , ist nicht merkbar. man hat uns aus diesem grund nach 4 tagen inselaufenthalt im 103er bungalow die besagte 3 tägige AI segelyachttour angeboten. natürlich mit dem vermerk, unseren bungalow zu räumen und danach einen anderen zugewiesen zu bekommen . wir haben nach eingehender überlegung zugesagt und es nicht bereut !!!! es war der traum schlechthin.
diese 3 tage beinhalteten soviele touren, wir haben traumstrände und schnorchelgegenden gesehen, es war einmalig ! dazu tanzende mantas, fliegende fische, haie, delfine, eine bezaubernde crew die uns nach strich und faden verwöhnte. dazu AI , es war für uns am 2 tag schon eine quälerei, sodaß wir uns diesbezüglich zurück gehalten haben. herrliches frühstück zum sonnenaufgang an deck, mittagessen, kaffee&kuchen, abendessen an deck und am letzten tag ein barbeque an einem einsamen strand...wir standen dem platzen nah und schwammen perfekt beim schnorcheln an der wasseroberfläche. dazu wurde abends geangelt, der fisch dann frisch zubereitet. die kuschelige koje aus edelholz , mit king size bett, eigenem bad und klimaanlage .trotzdem hat es uns nachts aufs sonnendeck gezogen und wir haben die nacht unterm sternenhimmel mit vielen sternschnuppen verbracht ). es waren auch hier 12 teilnehmer, die auf dem großen schiff ebenfalls nicht ins gewicht fielen ! das einzige was für mich etwas gewöhnungsbedürftig war, dass man zur schönheitspflege & duschen mehr zeit & geduld brauchte. oben an deck wurde kurz das salzwasser abgespült, unten im kleinen edelholzverkleideten bad mühsam der rest getätigt und haare gewaschen - es ging, aber ich kann jetzt sehr gut jeden seegler verstehen, der sich nach einem seegeltörn mit freude auf ein vollbad stürzt. :-)

danach wurde uns ein ebenso schöner standart bungalow 308, auf der schon erwähnten anderen seite angeboten, den wir dankend und gern nahmen. zudem hatte dieser ein halboffenes bad ( zum duschen kamen leider die mücken ) aber dafür konnte man ( anders als beim 106er ) endlich ungestört draußen auf der veranda einen tee oder abends einen wein einnehmen, ohne zerstochen zu werden. denn eins sei hier gesagt, ob autan oder sonst irgendein mückenspray, creme oder gel - nichts hat geholfen, nur der wechsel der inselseite über den wir uns gefreut haben.

bevor ich es vergesse, meeru verfügt zudem über ein internet cafè ( 30 Min. 10$, 1 Std. 17$ ) um sich mitzuteilen. denn etwas sollte man wissen: telefonisch per handy kann man erreicht werden ( nach meiner rechnung 2 Min. 10$ ), ebenso funktioniert der SMS eingang - jedoch nicht ! der SMS versand. da ist oder kann das internet kostengünstiger sein.

nun, zum jahresende 2004 , den täglich eingehenden grauenhaften nachrichten wünschen wir allen mitarbeitern die sich so bezaubernd um uns gekümmert haben & allen touristen auf meeru die nicht wie wir rechtzeitig das paradies verlassen haben, dass alle wohlbehalten, unbeschadet & vor allem gesund mahe erreicht haben !!
mögen die schäden gering, absehbar , nur materieller art sein. dies kann behoben werden...ein verlorenes leben nicht.
auf ein friedvolles 2005 !!

für rückfragen stehe ich gern unter der e-mail: MonikaPeper@aol.com zur verfügung. auf grund der ereignisse werden sicher veränderungen statt finden, inwiefern meine angaben dann noch stimmen, sei dahin gestellt.


 

Resort: Meeru Island Resort, Nord Male Atoll
U / V: Landvilla, All-Inclusive
Veranstalter: Meier’s Weltreisen
Zeitraum: 04.12.2004 – 17.12.2004
Airline: Emirates (ab Frankfurt/Main via Dubai)

Am 04.12. starteten wir nachmittags mit Emirates via Dubai nach Male. In Dubai hatten wir drei Stunden Aufenthalt, was zum Beine Vertreten ganz angenehm war.
Wir hatten, obwohl Meeru nur ca. 1 Stunde mit dem Schnellboot von Male entfernt ist, einen Transfer per Wasserflugzeug gebucht, da wir uns die Landschaft gerne aus dieser Perspektive gönnen wollten. Allerdings haben wir bei der Abreise freiwillig darauf verzichtet, da wir sonst sehr lange auf Meeru rumgesessen hätten: wir hätten um 12:00 Uhr auschecken müssen, wären aber erst um 16:15 Uhr abgeholt worden; so sind wir um 13:00 Uhr mit dem Schnellboot nach Hulhule, der Flughafeninsel, gefahren. Wir hatten auf Hulhule noch ein ‚Tageszimmer’ im Hulhule Airport Hotel gebucht, da unser Rückflug erst um 2:25 Uhr war und man erst ab 23:30 Uhr einchecken konnte. So konnten wir dort noch gemütlich etwas essen, am Pool liegen, noch etwas schlafen, duschen und dann erst die dickeren Hosen, Schuhe und Pullover für Deutschland anziehen bzw. bereithalten.

Soviel zur An- und Abreise. Nun zur Insel selbst:

Wir hatten eine ‚Landvilla’ bei Meier’s Weltreisen gebucht. Diese Bezeichnung hat bei uns schon im Vorfeld zu Konfusion geführt, da bei anderen Reiseveranstaltern diese Bezeichnung gar nicht und im Internet nur noch einmal aufgetaucht ist. Es war oftmals nur die Rede von ‚Standard-Zimmern’, ‚Superior-Zimmern’, ‚Wasservillen’, ‚Jucuzzivillen’, ‚Jacuzzi-Wasservillen’. Soviel vornweg: die Jacuzzi-Wasservillen (auch Meeru-Village genannt) sind die neuen Wasservillen mit eigenem Restaurant und eigener Rezeption im Norden der Insel; wir hatten schon vor der Abreise gelesen, dass diese Bungalows nicht rechtzeitig fertig wurden und es deshalb zu Überbuchungen gekommen sei. Wir waren zwar nicht betroffen, aber haben mitbekommen, dass Leute, die Meeru-Village gebucht hatten in ‚normalen’ Bungalows untergebracht waren, und dass kostenlose Drei-Tages-All-Inclusive-Segeltörns angeboten wurden, damit kurzfristig Zimmer frei wurden. Angeblich soll Meeru-Village ab dem 20. Dezember zur Verfügung stehen … aber ganz ehrlich glauben wir eher, dass es Mitte Januar wird. Das sah alles noch nicht so aus, als könnte man dort in 5 Tagen einziehen!

Die ‚Standard-Zimmer’ sind in gemauerten, ebenerdigen Reihen von ca. 10-15 Einheiten untergebracht und erinnern optisch an Autogaragen im Hinterhof von Mietshäusern in einer Innenstadt. Ich denke, wenn jemand die Meinung vertritt, dass er sowieso nur zum Schlafen und Duschen dort ist, ist das ausreichend. Ich persönlich hätte mich dort jedoch gar nicht wohlgefühlt. Obwohl man zugeben muss, dass die Lage der Zimmer im Westen im 100-er Zimmer-Nummern-Bereich (südlich der Rezeption) sehr gut ist. Es gab auch noch Standard-Zimmer im 300-er Zimmer-Nummern-Bereich im Osten der Insel.

Die meisten Bungalows (die Superior-Zimmer und wohl auch einige Jacuzzi-Villen) sind in rechteckigen Bungalows mit Halboffenem Badezimmer untergebracht und befinden sich im Bereich der 200-er und 600-er Zimmer-Nummern. Die 200-er sind im Osten und im Süden der Insel, die 600-er sind im Westen nördlich der Rezeption. Wir hatten einen fünfeckigen Bungalow im Bereich der 400-er Zimmer-Nummern im Osten der Insel. Ob die fünfeckige Form die Landvilla ‚ausgezeichnet’ hat, wissen wir allerdings immer noch nicht.

Die Wasser-Villen sind im 500-er Zimmer-Nummern-Bereich im Nord-Osten der Insel. Mir persönlich gefallen diese Wasservillen deshalb so gut, weil man sie NICHT über einen Steg, sondern von Land aus begehen kann, aber niemand die Bungalows von der Wasserseite einsehen kann.

Ach ja, dann gibt es noch die beiden vorgelagerten Honeymoon-Suiten, die nur per Dhoni zu erreichen sind. Sieht ja vom Strand her ganz gut aus. Mir würde es aber ehrlich gesagt stinken, immer nur per Boot aus meinem Bungi zu können. In der Zeit, zu der wir auf Meeru waren, hatten wir häufig Nachts SEHR starken Regen und oft auch von Osten sehr starken Wind. Das hat man in den Honeymonn-Suiten mit Sicherheit ungefiltert zu Spüren bekommen.

Meeru ist eine der grösseren Inseln. Im Inselinneren sind die ganzen Versorgungseinrichtungen für Strom, Wasser, Müll, Wäscherei, etc. was natürlich nicht paradiesisch aussieht aber natürlich notwendig ist. Man kann sich damit aber gut arrangieren. Und wenn man will kann man dies alles auch über einen Umweg umgehen falls man daran vorbei müsste, um z.B. zum Restaurant zu kommen.

Mir persönlich hat die Lage der niedrigen 200-er Bungis (also ca. Nr. 201 bis 210) am besten gefallen. Ich kann allerdings nur die Lage beurteilen, ich weiss nicht, ob es sich eventuell um Jacuzzi-Villen handelt … Diese Villen liegen an der Südspitze rechts und links von der dortigen Strand-Bar (dem ‚Asian Wok’, in dem man auch Essen kann). Dort ist der Strand und das Wasser m.E. am schönsten und nicht zu vergessen – die Standbar direkt verfügbar! Wir sind auch dort zum schwimmen und schnorcheln gewesen, wenn wir Abwechslung gesucht haben.

Der Pool befindet sich direkt neben dem Coffee-Shop (mit Dhoni-Bar) und wurde von uns nie benutzt. Ich kann also keinen Kommentar abgeben.

Das Essen ist wirklich hervorragend. Es ist natürlich immer eine Geschmacksfrage, aber ich habe immer mindestend drei der angebotenen Gerichte als hervorragend eingestuft, oftmals aber auch mehr als drei! Der im AI inbegriffene Rot- und Weisswein ist absolut ok und lässt sich hervorragend trinken. Den Nachmittagstee mit Kuchen und Sandwiches (von 15:00 – 18:00) haben wir nur eingeschränkt (in Form von Tee) zu uns genommen. Für Kuchen und Sandwiches war einfach kein Platz mehr.

Wir hatten noch zwei Ausflüge, die im AI-Paket includiert waren: Den Sunset-Punsch-Cruise und das Nachtangeln. Ersteres kann man total vergessen; hätte ich dies zusätzlich gebucht, hätte ich mich sehr geärgert. Von dem Nachtangeln hatten wir gehört, es sei sehr lustig. Nun, auch dies ist wohl eher eine Geschmackssache. Die meisten Fische wurden eh von den einheimischen Angestellten gefangen und leider lebend in einen Korb geworfen, wo sie dann jämmerlich erstickten. Ich fand das nicht so lustig, nachdem ich Nachmittags diese Tiere beim Schnorcheln noch bewundert hatte …

Wie wahrscheinlich von den aufmerksameren Lesern bemerkt, wir sind keine Taucher. Aber mit Schnorchel ist hier schon so viel zu entdecken, es ist ein Wahnsinn. Was sich wirklich lohnt ist eine Fahrt mit dem Dhoni zum Schnorcheln am Hausriff (findet ein- bis zweimal täglich statt und kostet pro Nase 6 USD). Unbedingt eine Eingweg-Unterwasserkamera mitnehmen! Es lohnt sich! Am besten kauft man diese aber schon in Deutschland; ich habe sie für 6 bis 7 Euro gekauft, auf Meeru im Shop kosten sie 25 USD!

Was macht man also auf einer Malediven-Insel wenn man nicht taucht? Wie gesagt, schnorcheln, aber was noch??? Vorneweg: es war uns trotz nicht vorhandenem Radio, TV, Zeitung NICHT EINE SEKUNDE langweilig. Wir haben viel gelesen, geschlafen, sind spazieren gegangen (ein Vorteil einer größeren Insel), haben ganz, ganz oft Krebse beobachtet (wirklich sehr interessant!). Wir haben uns super gut erholt! Kein Stress, was man alles noch besichtigt haben muss, weil man doch nun schon mal da ist etc.
Für die sportlicheren Zeitgenossen: man kann Fahrräder mieten, Tennis spielen, es gibt eine Golf-Driving-Range (da lagen immer Golfbälle rum, ich habe aber nie jemanden Abschläge üben sehen …), es gibt ein Fitness-Studio (war nie dort, kann ich also auch nicht beurteilen).
Man kann auch Tischtennis spielen, oder Pool-Billard. Man konnte Kajaks ausleihen, Surfbretter, Katamarane. Es gab so vieles, was wir gar nicht wollten und auch einfach nicht in Anspruch genommen haben.

Und es gibt das Spa. Nun, das hätte ich am liebsten noch öfters in Anpruch genommen. Wer sicher ist, dass er mehr als eine Massage haben möchte, kann sich vor der ersten Massage ein Paket kaufen, da wird es etwas billiger. Ich habe die Oriental-Massage ausprobiert und mir glatt noch ein zweites Mal gegönnt. SEHR GUT!!!

Und noch was fällt mir ein: Barfuss-Insel. Ja das haben wir auch gelesen und im Prinzip stimmt das ja auch. Wir haben das auch am ersten Tag praktiziert. Man muss aber schon eher zu den Abgehärteten gehören, will man das zwei Wochen durchhalten. Gut, es lag vielleicht daran, dass wir im Osten wohnten und immer quer durch in den Westen mussten, wenn wir was essen wollten. Dieser Weg ist eher ein Versorgungsweg, auf dem auch Auto’s fahren. Wir haben jedenfalls immer die Neulinge daran erkannt, dass die auch auf diesem Weg Barfuss gelaufen sind und haben uns darüber amüsiert, dass wir nicht die Einzigen waren. Es ist aber auf jeden Fall ausreichend, ein paar Flip-Flops o.ä. dabei zu haben. Mehr braucht man wirklich nicht. Einmal habe ich eine Engländerin im Coffee-Shop mit High-Heels gesehen, das war aber eher eine Belustigung für die Zuschauer.

Zum Abschluss noch was zu den AI-Leistungen. Wir sind damit prima zurecht gekommen und haben nichts vermisst. Wir sind auch keinesfalls der Meinung, dass wir dadurch mehr bezahlt haben als wir an Leistung bekommen haben, und wir gehören nicht zu den Leuten, die mehr Essen und Trinken, nur weil es bezahlt wurde. Aber wir trinken gerne eins, zwei Gläser Wein zum Essen, man braucht bei der Hitze viel Wasser, dann mal einen Gin-Tonic vor dem Essen und zwischendurch mal Cola oder Bier … das läppert sich zusammen. Wenn ich natürlich mit eins, zwei Litern Wasser pro Tag gut zurecht komme, genügt auch Voll- oder sogar nur Halbpension. Für uns würde sich das allerdings nicht gerechnet haben.

Ich habe das Gefühl, mein ‚Bericht’ liest sich sehr nüchtern. Die Begeisterung, die ich in der Tat verspüre, kommt gar nicht so recht rüber. Ich fand diesen Urlaub phantastisch. Die Farbe des Wassers ist unbeschreiblich und entspricht wirklich jeder Kitschpostkarte. Einfach alles war perfekt. Ich kann Meeru wirklich empfehlen.

Ich hoffe, dieser Bericht hilft all denen, die noch auf der Suche nach ‚ihrer’ Insel sind. Mir haben die Berichte bei der Auswahl jedenfalls sehr geholfen und deshalb hatte ich mir vorgenommen, auch einen Bericht zu schreiben, sobald wir zurück sind.

Ich hoffe, Euer Malediven-Urlaub wird so perfekt wie der unsere war!

 


 

Meerufenfushi – Meeru Island Resort vom 14.09.-29.09.2004

Seit 10/03 gab es keinen Reisebericht mehr über Meeru auf dieser Seite. Fährt den da keiner mehr hin? Ich hatte nicht das Gefühl, denn die Insel war ausgebucht.

Meine Tochter (18) und ich (45) waren wild entschlossen, gleich nach unserer Rückkehr einen Reisebericht zu schreiben, da uns die Berichte auf dieser Seite sehr viel bei der Entscheidungsfindung geholfen haben. Nach unserer Rückkehr fielen wir erst einmal in ein Loch und hatten Entzugserscheinungen. Aber nun wollen wir uns doch mit einigen Eindrücken melden.

Wir buchten über Tjaereborg einen Superior-Bungalow mit Vollpension für Euro 1.421,-- pro Person. Der Flug ab Frankfurt mit LTU war problemlos. Wir hatten eine Zwischenlandung in Colombo, dort wurden wir als Transitgäste durch das Flughafengebäude geschleust und nach auftanken und sauber machen hatten wir noch eine Stunde Flug nach Male vor uns. Bei Ankunft verliefen die Passkontrolle und die Gepäckabfertigung sehr zügig. In der Ankunftshalle wurden wir bereits mit einem Schild unserer Reisegesellschaft erwartet. Die Koffer erhielten Schildchen unserer Insel und wir wurden freundlich zu den Erfrischungs-getränken komplimentiert. Von den 4,-- $ pro Cola wussten wir bereits aus den Reiseberichten, aber was soll’s, das kalte Cola tat gut und der erste Kontakt zu den Maledivern war hergestellt.

Transfer

Wir warteten max. 30 min., dann wurden wir zum Schnellboot gebracht, wo wir bereits von einem Reiseleiter erwartet wurden. Ich hatte beim Lesen der Reiseberichte das Gefühl, dass die Schnellboote immer abenteuerlich beschrieben und Geheimnis umwittert dargestellt wurden. Klar, wer sowieso Probleme auf einem Schiff hat, der wird sich auch auf dem Schnellboot nicht wohl fühlen, wenn es mit Vollgas durch die Atolle rast. Wir hatten uns die Fahrt daraufhin auch schlimmer vorgestellt. Jedoch vergingen die ca. 1 Std. Fahrzeit wie im Flug. Man staunt über das türkisfarbene Wasser und ist in Vorfreude auf seine Insel. Falls man noch Ohrstöpsel vom Flug hat, könnte man sie sinnvoll einsetzen und wenn es nicht regnet, empfehle ich an Deck zu bleiben, denn unter Deck wird die Fahrt für empfindliche Mägen und geschädigte Wirbelsäulen strapaziöser. Man sollte sich nicht schon zu Hause einen Kopf zu machen, wie das wohl läuft. Wir waren in einer positiven Erwartungshaltung und da gehörte das Boot fahren eben auch dazu. Falls der Transfer jedoch mehrere Stunden dauern sollte, wäre das Wasserflugzeug mit Sicherheit der bequemere Weg.

Ankunft

Endlich kamen wir unserer Insel näher. Eigentlich sind es ja zwei Inseln. Die Einheimische Insel Difushi liegt genau daneben. Der Anblick der vielen Palmen, das türkisblaue, klare Wasser und der weiße Strand war für uns Malediven-Neulinge bereits ausreichend, um alle Strapazen vergessen zu lassen und das Herz hüpfte. Mit unserem Reiseleiter gingen wir in die Rezeption, wo wir mit kalten Tüchern und dem obligatorischen Früchtecocktail begrüßt wurden. Die Anmeldeformalitäten wurden erledigt und die Zeit für ein Urlaubs-Briefing gegen Abend ausgemacht, um Näheres über Land/Leute/Insel zu erfahren. Dann wurden wir auf unsere Bungis verteilt. Der Weg dahin war recht weit, aber wir hatten gleich die Möglichkeit uns einen Gesamteindruck zu verschaffen. Unser „Schlüsselmeister“ fand gleich sehr freundliche Worte .., ob wir eine gute Reise hatten.. und wie lange wir bleiben? Wir fühlten uns sofort HERZLICH WILLKOMMEN!

Unterkunft Superior-Bungalow

Jetzt beim Öffnen der Tür sollte sich zeigen, ob wir bekommen haben, was der Urlaubsprospekt versprochen hatte. Denn von außen sahen sie genauso aus, wie sie im Katalog abgebildet waren. Uns schlug eine angenehme Kühle entgegen. Wir gingen hinein… und siehe da… wir fanden das Zimmer genauso vor, wie auf den Bildern… und fanden es noch viel schöner. Der ganze Bungi ist aus hellem Holz gebaut und mit hellen Fliesen ausgelegt. Das Zimmer ist groß und geräumig. Die Einrichtung besteht aus gemütlichen Rattanmöbeln. Der Gesamteindruck war supersauber, was auch während den ganzen 2 Wochen so blieb und dafür gesorgt wurde.

Zusätzliche Ausstattung:

1 x Minibar gefüllt Cola/Bier/Wasser/Liköre/Rum/ Whisky (aber sehr teuer)
1 x Wasserkocher (inkl. 2 x Nescafé- u.Milchpulver/Zucker/Teebeutel). Bei Verbrauch wird
dies vom Roomboy jeden Tag aufgefüllt (kostenlos)
1 x Fön / 1 x Regenschirm (der wirklich gebraucht wird)
1 x Safe mit Nummern-Code (kostenlos)
1 x Telefon auch mit Direktwahl, aber sehr teuer (pro angefangene Minute ca. 4 -5 $)
2 x Badetücher für den Strand (Sämtliche Handtücher werden auf Wunsch jeden Tag
gewechselt)
1 x Deckenventilator und Klimaanlage mit Fernbedienung (hat super funktioniert in
unserem Bungi). Sie war nicht zu laut. Nachts haben wir sie abgeschaltet, da es
sonst fast zu kalt war.
1 x Taschenlampe für den Notfall. Sie hängt am Akku und ist beim Abnehmen sofort
eingeschaltet – ausmachen kann man sie nicht.
2 x Strandliegen mit Tisch, nummeriert – kann man sich auf der Insel überall hinstellen,
wo man will oder der Roomboy übernimmt es.
1 x Sitzplatz auf der Holzterrasse mit 2 Stühlen und Tisch

Einen Adapter für mitgebrachte Elektrogeräte hatten wir dabei und brauchten diesen lediglich für den mitgebrachten CD-Player.

Wir hatten ein typisch für die Malediven halboffenes Bad. Wir fanden es supertoll und lachten darüber, dass wir nicht ins Bad rein, sondern raus gingen. Das Kalt- u. Warmwasser, die Klospülung hat bei uns einwandfrei funktioniert. Außer unserem Haustier (Gecko) im Bad, haben wir lediglich abends einige Ameisen im Bad gehabt, aber das hat überhaupt nicht gestört. Haarshampoo und eine super Haarspülung wurden jeden Tag nachgefüllt. Bei uns zwei Frauen, hätte die Spülung fast das Doppelte sein können, denn die Haare werden schon ziemlich strapaziert. Als Tipp: Wir haben uns abends zum Duschen einige mitgebrachte Teelichter ins Bad gestellt, das gab eine romantische Atmosphäre. Denn die beiden Neonröhren neben dem Spiegel waren doch sehr grell. Eine Wäscheleine mit ca. 10 Klammern ist vorhanden.
Unseren Roomboy Hassan Zefer hätten wir am liebsten mitgenommen. Er kam 2 x pro Tag und hat mit einer Hingabe geputzt und aufgeräumt. Meine Tochter und ich waren sehr von seiner Herzlichkeit berührt.

Verpflegung

Eingangs erwähnt hatten wir Vollpension gebucht. AI (zzgl.30 $ pro Tag/Pers.) hätte sich nicht gelohnt, wie sich rausstellte, denn die Menge an Getränken schafft man gar nicht. (zumal nicht alle Getränke in AI enthalten sind), außer man betrinkt sich jeden Tag mit Bier und Wein. Viele AI-Engländer hatten die Angewohnheit überall angebrochene Gläser Bier stehen zu lassen. Bei einem für die Hitze ausreichenden Getränke-Konsum, Wasser 1,5l = 2,--$; Cola/Saft =2,--$, Bier =3,--$, Rot- o. Weißwein, Rosé =3,50$ haben wir zu zweit am Tag max. 18 – 25 $ vertrunken. Ab und zu gönnte man sich einen Cocktail für 5 - 8,-- $.
Das Essen im Hauptrestaurant war 1A super schmackhaft, reichhaltig und vielfältig. Das Frühstücksbuffet war angerichtet mit frischem Brot/Toast/Marmelade/Honig/Joghurt/Obst/
Müsli/Milch/Käse/ Wurst (nah ja?), Eier in allen Varianten… das Omelette mit Zutaten nach Wahl wurde vom netten Buffetpersonal frisch bebacken. Englisch Breakfast - wer drauf steht (Würstchen/ Bacon und Bohnen).
Auch beim Mittag- und Abendessen wurden wir total verwöhnt. Verschiedene Salatsorten mit wechselnden pikanten Salatsoßen, Krabbensticks, ital. Vorspeisen, Suppe, Fischgerichte gegrillt und mit den verschiedensten leckersten Soßen, Schweine- Rind- Lammfleisch, Hühnchen… Reis, Pasta, Kartoffeln viel mit Curry etc. Für jeden was dabei, ob Vegetarier oder Feinschmecker. Wir fanden es einzigartig gut. Uns hätte Halbpension völlig ausgereicht und haben uns bereits am 3. Tag nur auf unsere Lieblingsspeisen beschränkt, denn sonst hätte man uns nach Hause rollen können. Das nächste Mal werden wir nur Halbpension buchen, denn nach einem üppigen Frühstück meinen wir, hält man es lang genug aus, da das Abendessen bereits um 19.30 beginnt. Von zu Hause könnte man sich kleine Snacks mitnehmen, wenn man wollte, oder man isst in der Dhoni-Bar einen leckeren Snack Pizza/Sandwich für 6-8,-- $ oder Pommes für 2 $.

Inselrundgang

Meeru ist eine größere Insel ca. 1000 x 600 m. In der Inselmitte befinden sich die Versorgungs- und Personalgebäude/ Fußballplatz/Generatorengebäude u. a. auch Bananenplantage, Gewächshäuser, Gärten mit verschiedenen Früchten und Gemüse. Sie ist dort naturbelassen, d. h. rechts und links der Wege wird nicht ausgeputzt. Die Vegetation ist dichter und ursprünglich. Man hört und sieht allerlei Getier am Boden und in den Palmen. Echsen/Flughunde/Reiher/Vögel, die einen Kuckuck-Ähnliches Getöse veranstalten bei Tag und Nacht, das kann ganz schön nerven, ist aber irgendwie lustig, man fühlt sich wie im Dschungel. Es gibt 5 verschiedene Bungalow-Typen verteilt rundum die Insel: 1) Standard-Reihenbungis, 2) Superior- Einzelbungis 3) Jacuzzi-Villen 4) Land-Villen 5) Wasservillen. Die Wasser-Villen liegen an der Ostseite am Strand. Über die Treppe geht man direkt ins Wasser. Das Wasser ist dort sehr ruhig. Man kann gut schnorcheln und sieht viele unterschiedliche Fischarten (teilweise auch größere). Man muss dort etwas aufpassen, denn es hat Korallengestein. Mitten in der Lagune sind auch die beiden Honeymoon-Villen. Auf dem Weg in Richtung Süden liegen unter Palmen die verschiedenen Bungalow-Typen. Auf dieser Seite gibt es keinen durchgehenden Strand, sondern nur kleine Buchten. Leider sind einige der typisch waagrecht wachsenden Palmen dem Meer zum Opfer gefallen durch Unterspülung und man hat sich teilweise mit Bauschutt beholfen den Strand zu sichern. An der Südspitze liegt das Restaurant Asien-Wok (beste Adresse für vielfältige chinesische. und thailändische Küche à la carte) Dort gibt es einen wunderschönen feinen, weißen Sandstrand, der für die dortigen Gäste eine familiäre Atmosphäre bietet. Man liegt dann schon mal mit dem Nachbarn Liege an Liege. Gegenüber ist die Einheimischen Insel Difushi und man hört an windstillen Abenden manchmal den Muezzin aus der Moschee. Auf der Westseite erstreckt sich über die ganze Insellänge ein breiter schöner feiner Sandstrand. In der Mitte liegt die große Steganlage für Ankunft/Abfahrt und die Dhonis für die Tauchbasis und diverse Exkursionen. Die gemütliche Dhoni-Bar und die Pool-Anlage liegen direkt hier am Strand. Das Meer ist hier wesentlich unruhiger und zum Schnorcheln weniger geeignet. Aber Schwimmer und Surfer kommen voll auf ihre Kosten. Übrigens werden die Strände und überhaupt alle Anlagen direkt um die Bungalows gefegt und gereinigt. Die Gärtner sind den ganzen Tag unterwegs und wenn man will öffnen sie einem auch mal eine frische Kokosnuss zur Erfrischung.

Exkursionen / Spa-Center

Da verweise ich direkt auf die Web-Site www.meeru.com , denn da findet man alle Exkursionen (Preise zwischen 15,-- bis 120 $ pro Person).Wichtig ist zu wissen, dass ALLE Exkursionen abhängig sind von der vorgegebenen Mindestzahl der Personen und vom WETTER. Am besten ¼ Stunde vor Abfahrt sich an der Rezeption erkundigen, dort stehen dann die netten Tour-Begleiter/innen vom Hotel zur Verfügung. Wir hatten einen Photo-Flight gebucht, der in den 14 Tagen nicht zustande kam, weil entweder nicht genügend Leute angemeldet waren, oder das Wetter für einen Flug zu schlecht war und als beides endlich stimmte fuhren wir nach Hause. Also nicht enttäuscht sein und sich rechtzeitig darauf einstellen. Übrigens bei schlechtem Wetter sollte man sich unbedingt eine Massage im Spa-Center gönnen, Angebote findet man auch auf der Web-Site.

Schnorcheln / Tauchen

Meeru hat kein Hausriff, aber das weiß man ja schon beim Buchen. Als Malediven-Neulinge hat man da noch keine so genaue Vorstellung, was das im Klartext bedeutet. Also man kann nur in der Lagune Schnorcheln, was in Meeru auf der Ostseite möglich ist, auch bei Ebbe. Auf der Westseite hat es weiter draußen einige Korallenbrocken, wo sich erstaunlicherweise unheimlich viele kleine bunte Fische tummelten und man bei Ebbe in Ruhe schnorcheln kann. Das Hotel bietet jeden Tag 2 x eine Schnorcheltour (2,5 Std.) zum Hausriff an, begleitet von Hotelpersonal. Allerdings kostet diese 4 $ pro Person. In 15-20 min ist man mit dem Dhoni zum Hausriff hinausgefahren. Das Hineinspringen direkt vom Boot aus ist nicht jedermanns Sache, wenn das Meer unruhig ist, fühlt man sich als Anfänger doch etwas mulmig. Die netten Damen/Herren vom Hotelpersonal sind sehr wachsam und bei Problemen sehr hilfsbereit. Man kann sich auch eine Schwimmweste geben lassen. Wir haben bisher keinen Vergleich mit anderen Hausriffen und fanden es sehr schön. Viele bunte Fische große/kleine, 1 Schildkröte und Korallen, die wieder anfangen zu wachsen.
Es gibt noch die Möglichkeit mit der Tauchbasis 1-2 x pro Woche, begleitet von einem Tauchlehrer eine Zwei-Riff-Schnorchel-Tour zu machen (17,-- $ pro Person). Man fährt mit dem Dhoni zu 2 weiter draußen liegenden Riffen zum schnorcheln für jeweils ca. 1 Std. Diese Riffe sind wesentlich schöner und fischreicher. An der Riffkante sieht man große Fische/ Muscheln, Schildkröten und mit Glück Haie in der Tiefe. Auch hier wird man vom Tauchlehrer bei Unsicherheit bestes betreut. Im Übrigen muss man nicht zum Boot zurück schnorcheln, sondern wird auf Handzeichen abgeholt, also kein Stress, wenn das Boot mal etwas weiter entfernt ist.
Da ich als Tauch-Anfänger noch nicht viel Erfahrung habe war ich auf der Tauchbasis super gut aufgehoben. Meine Tauchgänge wurden von einem Tauchlehrer(in) begleitet. Die Pro Ocean Basis auf Meeru ist toll organisiert. Man bekommt eine Kiste für seine Ausrüstung und stellt/hängt sie an einen nummerierten Platz in einem belüfteten Trockenraum, wo sie während der ganzen Urlaubszeit aufbewahrt sind. Am Vorabend trägt man sich in die Liste ein, welchen Tauchgang man machen möchte und ist dann zum vereinbarten Zeitpunkt da, stellt seine Kiste bereit, die wird dann von der Boots-Crew aufs Boot gebracht. Dort hat man Zeit seine Flasche zu montieren.
Der Checktauchgang ist obligatorisch entweder direkt beim 1. Tauchgang oder man macht einen Tune Up in der Lagune gg. Gebühr. Auf der Basis sind sehr liebe Leute, die sich echt kümmern, auch um Unsicherheiten/ Ängste etc. Bei Fragen vorab kann ich nur empfehlen, sich direkt mit der Tauchbasis per Mail in Verbindung zu setzen. Alle Fragen werden umgehend beantwortet, auch auf Deutsch. – meeru@oceanpro-diveteam.com. Mehr Infos über Preise/Kurse unter www.ocenpro-diveteam.com .

Besondere Anmerkung:

Ich habe mir zum Schluß unser Negativ-Erlebnis aufbewahrt, denn ich wollte nicht gleich zu Anfang die Vorfreude auf Meeru trüben. Schon in Deutschland wussten wir durch Reiseberichte, dass auf Meeru gebaut wird. Nach Rücksprache mit dem Reisebüro und beim Veranstalter wurde keinerlei Hinweis darauf gegeben. Doch leider hat es sich vor Ort dann doch bestätigt. Die Insel war am Strand nicht zu umrunden, da an der Nordspitze Wasserbungalows, Restaurant und Rezeption gebaut werden. Das Baumaterial wurde an der Steganlage mit einem Bagger abgeladen (teilweise bis spät abends) und mit einem LKW zur Baustelle durch die Inselmitte transportiert. Teilweise werden Superior-Bungis zu Jacuzzi-Villen umgebaut. Vorne wurde gewohnt, hinten wurde gearbeitet. Einen Blick hinter die Bungis offenbarte Baustellen. Dies betraf jedoch nur die Superior-Bungalows auf der Westseite ab Nr. 630 aufwärts. Hinter den am nördlichsten liegenden Jacuzzi-Villen verlief der Transportweg der Baustellenfahrzeuge und man musste dort mit Baulärm rechnen. Das war nun allerdings der Stand von September 2004. Zwischenzeitlich werden die Arbeiten vorangekommen sein und bis Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten fertig gestellt werden. Als ich vor Ort unseren Reiseleiter darauf ansprach, hat er uns mitgeteilt, dass die Hotelleitung die Bauarbeiten so diskret wie möglich halten will, damit die Urlauber nicht beeinträchtigt werden. Aber so eine große Baustelle kann man eigentlich nicht verschweigen. Ich kann gut verstehen, dass man ziemlich sauer ist und vor Ort oder noch zu Hause keine Umbuchungsmöglichkeiten wegen der Baumaßnahmen angeboten bekommt. Allerdings möchte ich sagen, dass wir es nicht bereut haben, Meeru zu buchen und es schade gewesen wäre, womöglich Meeru nicht kennen gelernt zu haben. Ich empfehle, wer wirklich genaueres wissen will, sich direkt mit dem Meeru Island Resort per E-Mail in Verbindung zu setzen unter www.meeru.com.
Wir hatten vor unserem Abflug auch noch einige Fragen, die uns umgehend per Mail beantwortet wurden. Auch die Sorge wegen einer Überbuchung, konnten wir per E-Mail klären und bekamen auch die Bestätigung, dass unser gebuchter SP-Bungi für uns reserviert ist. Gleich am Ankunftstag wurde uns wegen Überbuchung ein 2-tägiger kostenloser Segeltörn (All-inclusive) angeboten. Wer wollte, konnte dies wahrnehmen, jedoch konnte es sein, dass man bei Rückkehr nicht mehr den gleichen Bungi bekam (allerdings blieb es natürlich bei der gebuchten Preiskategorie). Wir erhielten für die letzten beiden 2 Tage ein Upgrade in eine Jacuzzi-Villa wegen Überbuchung. So hatten wir einen direkten Vergleich mit dem Superior-Bungi. Sie sehen von außen gleich aus. Die Inneneinrichtung ist eigentlich nicht komfortabler außer einem vorhandenen CD-Player. Der eigentliche Unterschied liegt im Außenbereich. Vom Bad aus geht man in einen kleinen bepflanzten Innenhof mit zwei Liegen, einem Whirlpool und einem überdachten Liegeplatz. Aber ehrlich gesagt, den immensen Aufpreis für einen Whirlpool und einen Innenhof, der sich dermaßen aufheizt bei Sonnenschein…lohnt sich für mich in keinem Fall. Ich komme auf die Malediven, um das Meer und die Natur zu genießen und nicht in einem Innenhof im Whirlpool zu liegen. Ich finde das dekadent und es tut mir leid zu sehen, dass auch auf Meeru dieser angebliche Komfort Einzug hält.

Fazit

Für uns als Malediven-Neulinge war Meeru ein super Einstieg, trotz Baustelle. Die Arbeiten
haben uns in unserer Erholung nicht beeinträchtigt und für alle die 2005 buchen ist das Problem hoffentlich nicht mehr gegeben. Ich möchte dabei wirklich noch erwähnen, dass das Preis-Leistungsverhältnis Unterkunft/ Essen/Organisation hervorragend war. Die Getränkepreise sind für den Normalurlauber im Vergleich zu anderen Inseln noch erschwinglich. Vor allem sind die Freundlichkeit/Hilfsbereitschaft und das Bemühen Probleme zu lösen, hervorzuheben. Als Mutter/Tochter wurden wir BESONDERS freundlich und zuvorkommend vom Personal bedient. Obwohl die Insel ausgebucht war, hatte man immer wieder Plätze und Momente, wo man dachte alleine zu sein. Die Animation Disco/Live-Musik/Folklore-Abend/Diver-Night war eine nette Abwechslung und jungen Leuten, wie meiner Tochter willkommen. Es herrscht eine ausgesprochen lockere und freundliche Atmosphäre. Die Rezeption, Restaurant, Bars alles ist in maledivischer Bauweise mit eingedeckten Palmblättern und überall Sandboden. Ich kann nur bestätigen, dass man keine Schuhe braucht und sich zu Hause schwer wieder an Schuhe gewöhnt. Ich hoffe nur, dass durch die neuen Wasservillen an der Nordspitze die Insel in Zukunft nicht zu voll wird und sich die Preise weiterhin in diesem akzeptablen Rahmen bewegen werden.

Wer sich für Meeru entscheidet, findet in jedem Fall eine gute Mischung aus Malediven-Flair/ Komfort/ unaufdringliche Animation / auch Ruhe und noch günstige Preise. Und aus unserer Sicht ein ausgesprochen freundliches Personal. Wer ein Hausriff vorzieht bzw. absolute Ruhe braucht, sollte tatsächlich dann auch eine solche Insel vorziehen. Für unseren Geldbeutel war Meeru die richtige Entscheidung, denn es muss nicht unbedingt eine 5*-Insel sein, wo sich das Personal hinter der „Etikette“ verstecken muss und man die Fröhlichkeit und den Humor der Malediver nicht erkennt und schätzen lernt.

Allen Meeru Urlaubern wünschen wir dort eine gute Zeit und lasst Euch verwöhnen.

Kornelia und Linda

 


 

Reisebericht Meeru (25.06.03 – 10.07.03) von Sandra & Tobias

Es waren unsere Flitterwochen und es sollte unser erster Malediven-Besuch werden. Vorher informierte ich mich über Meeru mit Hilfe von zahlreichen Reiseberichten aus dem Internet. Dies war ziemlich hilfreich.

Wir starteten am 25.06.03 um 20.20 Uhr von Frankfurt (gebucht haben wir über Thomas Cook). Der Flug mit TC war zwar lang, aber problemlos. Das Essen war sehr gut – auch wurden 3 ganz aktuelle Filme gezeigt. Nach 10 endlos langen Stunden landeten wir sicher in Male. Schon der Anblick beim Landeanflug war atemberaubend. Überall sah man die kleinen Inseln, Atolle im Wasser – diese sahen aus wie Spiegeleier.
Als wir endlich aus dem Flugzeug ausstiegen, traf uns die feuchte Hitzewand wie ein Hammer.

Die Abfertigung an der Paßkontrolle war problemlos uns wir mußten nicht länger als 10 Minuten warten, das gleiche galt für unser Gepäck. Nachdem dies alles erledigt war, gingen wir vor dem Flughafen Gebäude auf Suche nach dem Thomas Cook Schalter. Dieser war auch nicht zu übersehen. Dort hat man uns dann an den „Meeru-Schalter“ verwiesen. Dort hat man dann gleich unser Gepäck mit der Zimmernummer versehen. Wir hatten Bungalow Nr. 645 (haben wir auch bei der Buchung als Zimmerwunsch angegeben). Dann wurden wir an diese total überteuerte Getränkeoase geschickt, wo wir auf unser Boot warten sollten. Aus anderen Reiseberichten haben wir ja bereits gewußt, daß man besser auf die Getränke verzichten sollte, da diese eben überteuert seien. Dies haben wir auch gemacht.
Nach nur 15 Minuten Wartezeit kam auch schon unser Boot! Die Bootsfahrt dauerte ca. 1 Stunde und war wirklich super! Man fuhr an einigen kleinen anderen Inseln vorbei und irgendwann schwammen dann plötzlich ein paar Delphine neben unserem Boot her. Das war wirklich einmalig schön.

Nach einer Stunde kamen wir dann auf Meeru an. Wir wurden am Bootssteg von Irina, der Gästebetreuerin in Empfang genommen. Schon die ersten Minuten auf Meeru, also auf dem Bootssteg waren atemberaubend: Zuerst einmal der Anblick der Insel mit den 1.000 Palmen, dann das kristallklare, hellblaue Wasser. Dann sahen wir gleich einen Babyhai und zahlreiche bunte Fische in allen Farben. Solche Fische kennt man ja eigentlich nur aus dem Fernsehen oder aus dem Zoo. Dann haben wir erstmal die Schuhe ausgezogen und haben diese erst nach 14 Tagen wieder rausgeholt. Die Rezeption, das Restaurant – alles im Sand. Da braucht man wirklich keine Schuhe.

Nach einer kurzen Einweisung und einem Begrüßungscocktail wurden wir dann zu unserem Bungi begleitet. Wir kannten die Bungis ja schon von den Photos aus den Reiseberichten – aber es war fast noch schnuckliger, als wir uns vorgestellt haben. Im Bungi stand schon ein Obstkorb für uns bereit und das Bett war mit roten Blüten geschmückt (Obstkorb bekommen nur Honeymooner). So, jetzt hieß es erstmal Sachen auspacken und Schnorchelzeug rausholen. Wir wollten sofort die Unterwasserwelt erobern (na ja, das heißt eigentlich Tobias – ich bin ein Angsthase und hatte vor dem Schnorcheln echt Schiß.... aber ich hab´s trotzdem gemacht und es war einmalig schön). Wir sahen zahlreiche Fische: alle Farben, alle Formen. Haben jede Menge Unterwasserbilder gemacht. Die beste Stelle zum Schnorcheln war die Mauer neben den Wasserbungis. Dort hatte man unserer Meinung nach die größte Vielfalt an Fischen.

Verpflegung:
Wir hatten all inclusive gebucht. Viele sagen, AI würde sich nicht lohnen – aber wir sind „Vieltrinker“ und für uns hat sich AI allemal gerechnet. Das Essen war wirklich spitzenklasse. Es gab reichlich Auswahl und es war wirklich für jeden was dabei (nach dem Urlaub mußten wir erstmal wieder ein bißchen abnehmen, denn wir hatten uns ganz schön was „angefressen“). Viele sagen, daß es ein Nachteil ist, daß man im Hauptrestaurant nicht alleine an einem Tisch sitzt, sondern mit noch einem Paar. Wir können nur sagen, daß wir dadurch ganz liebe Leute aus Wien kennengelernt haben und durch die unser Urlaub noch lustiger war.

Ausflüge
Da wir AI gebucht hatten, waren bei uns schon 2 Ausflüge inklusive. Einmal eine „Sunset-Cruise“ und einmal „Nachtfischen“. Die Sunset-Cruise bestand daraus, daß man kurz vor Sonnenuntergang mit dem Boot rausfuhr und einen undefinierbaren Cocktail bekam. Er hatte eine scheußliche Farbe und keiner konnte so genau sagen, was drin war. Aber egal – auf jeden Fall hat sich der Ausflug gelohnt, denn wir sahen jede Menge Delphine. Die kamen bis direkt ans Boot und sind ca. 1 Stunde ums Boot rumgeschwommen. Wir haben tolle Photos machen können. Wann hat man schon mal die Möglichkeit, wild lebende Delphine hautnah zu erleben???? Das Nachtfischen fanden wir so toll, daß wir den Ausflug gleich zweimal gemacht haben. Man fährt ebenfalls kurz vor Dunkelheit raus und bleibt dann ca. 2 ½ Stunden auf dem Meer. Man bekommt von den Einheimischen eine Schnur und eine Spule sowie Köderfische. Dann kann man sein Anglerglück versuchen. Und ich kann Euch sagen, wir hatten ein riesiges Glück. Ich weiß nicht genau, wieviele Fische wir rausholten, aber es war eine ganze Menge. Wir fingen Red Snappers, White Snappers, Jack-Fisch, Barracudas und einmal hatte eine Frau von uns auf dem Boot einen Mantarochen am Haken. Der wurde natürlich gleich wieder freigelassen. Wir hatten auf jeden Fall ein super Spaß beim Nachtfischen.
Dann haben wir mal den Ausflug nach Male gemacht und wir würden es keinem weiterempfehlen. Es mag wohl Geschmackssache sein, aber wir fanden das wirklich schrecklich. Wir fuhren also mit dem Boot auf die Hauptstadt-Insel. Dort wurden wir von einem englisch-sprechenden Einheimischen empfangen. Der führte uns ca. eine Stunde in der Stadt herum und zeigte uns die wichtigsten „Sehenswürdigkeiten“. Dies war ja noch in Ordnung. Doch die Führung endete in einem Souvenirshop und man wurde dort erst wieder rausgelassen, wenn man was gekauft hat. Das hat uns sehr wütend gemacht. Dann hatte man noch ca. 1 Stunde Zeit, Male auf eigene Faust zu entdecken. Tobias und ich liefen dann Richtung Obstmarkt, als wir merkten, daß wir verfolgt wurden. Uns hat ein Einheimischer auf Schritt und Tritt verfolgt und als wir ihn fragten, was er will, sagte er uns, er habe ein Geschäft und wolle uns dies zeigen. Wir sind nicht darauf eingegangen sondern haben unsere Tour Richtung Shopping-Center fortgesetzt. Dort sind wir in ein Geschäft mit Taschen etc. Als wir drin waren, hat der Ladenbesitzer die Tür hinter uns zu gemacht. Mir ist fast das Herz in die Hose gerutscht, weil ich dachte, er hätte abgeschlossen. Bin dann gleich zur Tür und habe daran gerüttelt – sie war Gott sei Dank offen. Nachdem wir die Hose, die er uns unbedingt andrehen wollten nicht gekauft haben, hat er uns richtig aus dem Laden rausgeschmissen und wurde ziemlich unfreundlich. Wir hatten dann regelrecht die Nase voll von Male und gingen zurück Richtung Bootssteg, wo wir einfach auf unser Boot warten wollten. Waren dann wirklich richtig glücklich, als wir endlich wieder auf Meeru ankamen. Im übrigen haben auch andere auf der Insel die gleichen Erfahrung in Male gemacht wie wir, wie sich im Nachhinein feststellte.

Unterhaltung:
Geboten wurde jeden Abend etwas anderes. Es gab Krabbenrennen, war jedoch nicht so unser Ding...... Was wirklich empfehlenswert ist, ist die „Divers-Night“. Die Tauchschule von Meeru zeigt einen tollen Film der Unterwasserwelt. Lohnt sich also wirklich. Ebenfalls spitze war der Abend mit der Live-Band. Dies war der beste Abend – auch deshalb weil ein Tequila nur 1 Dollar kostete.

Tiere:
Neben den Fischen gibt es noch einige andere Tiere auf Meeru. Es gab jede Menge Flughunde, die man beim Duschen abends im Vorbeifliegen beobachten konnte. Dann hatten wir ebenfalls jede Menge kleine Geckos – entweder auf der Terrasse oder eben im Bad. Im Bad hatten wir auch ziemlich große Ameisen, was uns aber nicht weiter störte. Viel schlimmer fand ich die Kakerlake, die wir eines Nachts im Bungi hatten. Tobias hat sie heldenhaft besiegt. War auch glücklichweise die einzige, die wir hatten......
Ebenfalls gab es viele Echsen, Krabben natürlich sowie Fischreiher und ach ja, abends waren am Bootssteg immer 2 Flamingos.......

Aber auch die schönsten Urlaubstage gehen mal wieder zu Ende......

Was gibt es noch zu erwähnen?????? Wir haben in diesen 14 Tagen so viel erlebt und solche Eindrücke gewonnen, die kann man gar nicht mit Worte beschreiben. Allein der Anblick der Palmen, dem Meer, dem Strand überhaupt der ganzen Umgebung war einmalig schön. Manchmal mußte man sich wirklich in den Arm kneifen, um sicher zugehen, nicht zu träumen. Wir erlebten dort wirklich das Paradies und es war mit Abstand der schönste Urlaub, den wir je hatten – auch bedingt dadurch, daß es unsere Flitterwochen waren und wir 4 Tage zuvor geheiratet hatten.
Die Leute auf der Insel sind alle immer sehr hilfsbereit, zuvorkommend und freundlich gewesen. Es gab eigentlich nie etwas auszusetzen.

Wir können Meeru nur weiterempfehlen.

Hier könnt Ihr Euch mal ein paar Bilder von Meeru anschauen – unsere Homepage: http://home.pages.at/tobiasandra/

Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr uns auch gerne schreiben: schneider-sandra@web.de

Viel Spaß auf Meeru!

Sandra & Tobias Schneider
 


 

Von Zweien, die auszogen, endlich die Malediven kennenzulernen .....
(Meeru / Veligandu, 15. – 30.10.2003)

15.10.2003, Frankfurt Flughafen – nach dem Genuß von zwei lecker-lauwarmen Henninger Bier im Pappbecher (für den Schnäppschepreis von 6,20 EUR) hoben wir mit Thomas Cook/Condor ab nach Male.

Der Flug selbst verlief ereignislos, wenn man mal davon absieht, daß es mir bei Start und Landung aus dem Gepäckfach heraus kalt in den Ausschnitt tropfte (Kondenswasser aus der Klimaanlage, wie sich die Stewardeß beeilte zu versichern) und daß unmittelbar nach der Landung sämtliche Elektrik an Bord versagte, weil die Hilfsturbine nicht ansprang (wofür diese Turbine sonst noch so gebraucht wird, will ich lieber gar nicht wissen ...). Essen: Gab’s. Bordprogramm: Gab’s auch. War aber nicht sooo gut. „Flyrobic“ wurde zweimal von einem ziemlich schlechten und ziemlich langen Spielfilm unterbrochen ....

Natürlich ist der Sitzabstand zu eng, an Schlaf ist nicht zu denken, aber TC ist nun mal von Frankfurt aus die einzige Möglichkeit, hin und zurück Non-Stop zu fliegen und genau DAS hatten wir gewollt.
Es folgte eine Stunde Schlange stehen bei der Einreise (10 Min. nach uns kam die Emirates), 45 Min. warten am Dhonihafen (die mit uns nach Meeru zu bringenden Österreicher, die am Tag vorher aus Sri Lanka kamen, hatten im Airporthotel verpennt) und 45 Min. Schnellboottransfer, wobei bei letzterem erstmalig Urlaubsfeeling aufkam.

MEERU
Erster Eindruck: So groß. Und so grün. Und wenn ich nicht gleich aus der langen Hose raus komme, brech‘ ich in den Sand ...

Unterkunft
Auf Empfehlung hatten wir einen Superior-Bungalow (ab 635 aufwärts) bestellt, bekamen 642 – gute Wahl. Erstens ist der Strand hier schöner und breiter als auf der Ostseite, zweitens ist es (zumindest im Herbst?) die Windseite – dadurch wird die Hitze erträglich und die unangenehmen Gerüche der Müllverbrennung in der Inselmitte wehen woanders hin ... Die Bungalows sind sehr schön, halboffenes Bad inklusive.
Der Umbau zu Jacuzzi-Villen ist in vollem Gange (5 Stück waren schon fertig, an den nächsten wird gerade gearbeitet), demnächst wird alles ab 642 aufwärts als Jacuzzi-Villa verkauft. Schade eigentlich - die Insel ist wunderschön, so wie sie ist, aber das Management meint, mit so etwas süßwasser-verschwendendem wie Jacuzzis ließen sich mehr Touristen begeistern. ICH meine, wer legt sich in eine BADEWANNE, wenn er zeitgleich in der Brandung liegen könnte?

Publikum
Wir hatten den Eindruck, die Insel sei hauptsächlich von Engländern besucht. Auf Platz 2 Österreicher, dann Deutsche. Die Mittelmeerfraktion (Italiener, Portugiesen und Spanier) sowie Franzosen (Belgier? französisch sprechende Schweizer?) folgten auf den Plätzen. Keine Nation fiel negativ auf. Naja, höchstens die Engländer, und zwar in den Kategorien „Fattest Tourist“ (130 kg verteilt auf 1,60 m Körpergröße ... Frau kann da einen Bikini tragen, muß aber eigentlich nicht), „Worst Dress“ (Stilettos, Hüfthose plus Bauchfreitop sind bei 20 kg Übergewicht genauso wenig angebracht wie Badeshorts plus nackter Oberkörper um 19 Uhr in der Dhonibar) und „Most outrageous Tattoo“ (ich find‘ halt weder das Vereinswappen von Arsenal London inkl. Schriftzug „The Gunners“ auf der Brust noch eine vollbusige Nutte im Babydoll auf der Wade besonders gelungen ....). Außerdem führten Sie wie überall auf der Welt die Hitliste der farbenfrohesten Sonnenbrände an und waren stets die ersten am Pool (zum einen, um da mit Handtüchern ihr Revier zu markieren, zum anderen, weil dort die Kellner auch Getränke bringen).
So blieb der Strand für alle anderen, kein schlechtes Arrangement.
Schade übrigens, daß es für die normalen Liegen außerhalb des Poolbereichs keine Auflagen gibt (es sei denn, man hat eine Jacuzzi-Villa, da gehören sie neuerdings dazu).

Essen / AI oder nicht AI?
Wir hatten HP gebucht und haben deshalb mittags entweder in der Dhonibar oder im Asian Wok einen Snack gegessen. Alles sehr lecker zu moderaten Preisen (3,50 bis 12 USD). Frühstück und Abendessen im Hauptrestaurant als Buffet, mit wechselnden Themen. Sehr große Auswahl, immer lecker. Abstrich: Es wiederholte es sich bereits nach einer Woche. Da wir keine Cocktailtrinker sind, kamen wir für Mittagessen plus sämtliche Getränke (Wasser, Bier, Cider, Tequila) auf rd. 30 USD pro Tag/Person (nach dem momentan günstigen Kurs ca. 26 EUR – AI hätte 32 EUR gekostet). So breit wie lang also.

Schnorcheln ...
... kann man gut an der Nordspitze. Viele verschiedene kleine & bunte Fische (wir müssen die UW-Aufnahmen erst noch auswerten ... - der ausgefallenste war für mich der Rotfeuerfisch) sowie einige Korallen und Mupfeln. Viele Baby-Haie und Rochen am Strand.
Ansonsten muß man, um das Hausriff zu erreichen, mit dem Dhoni raus. Dort gibt’s dann zusätzlich Schildkröten (und bestimmt noch einiges mehr, aber WIR haben leider sonst nichts getroffen ....). Der Schnorchelausflug mit der Tauchschule (2 verschiedene Riffe, 17 USD) kam leider nicht zustande, als wir uns eingetragen hatten.

Tiere und Pflanzen über Wasser
Die Vegetation auf Meeru ist üppig und abwechslungsreich – Kokospalmen, Schraubenpalmen, Bananen, Hibiskus, Bougainville.
Arekapalmen (Betel) soll’s auch geben – leider hatten wir keine Ahnung, WO (... und wie die aussehen ... obwohl man bei einigen Angestellten durchaus den Eindruck hat, daß sie das Zeug regelmäßig konsumieren). Schattige Plätzchen gibt’s also genug. Dort kann man dann Tiere beobachten – Schönechsen, Geckos und Flughunde für die Exotenfreunde; Fischreiher, Katzen und freilaufende Hühner, falls es was „Bekanntes“ sein soll. Und jede Menge Krabben und Krebse. Ameisen auch, die aber meist im eigenen Bad. Kakerlaken übrigens gar nicht. Dafür SEHR viele Mücken (nur in dieser Jahreszeit? Oder immer?).

Nach 2/3 des Urlaubs kam vom Management das Angebot, nach Veligandu (Rasdhoo Atoll) zu wechseln – für die Inselleitung eine einfache Möglichkeit, die mal wieder überbuchten Bungis frei zu bekommen; für uns die Gelegenheit, gleich beim ersten Maledivenbesuch noch eine zweite, kleinere Insel kennenzulernen, Airtaxitransfer inklusive.
Im Angebot war außerdem ein Upgrade von HP zu AI sowie ein Beach Candle Light Dinner enthalten. Zugreifen also, keine Frage.

VELIGANDU
Nach ruppiger, sehr früher Überfahrt im Speedboot und kurzem Flug mit dem Wasserflugzeug kamen wir am 25.10. morgens auf Veligandu an.
Die Insel ist nur etwa halb so groß wie Meeru, sowohl was die Inselausdehnung selbst als auch die Anzahl der Gäste angeht.
Und wunderschön ist sie auch.
Drei große Pluspunkte gegenüber Meeru:
· Zum Schnorcheln ein vom Strand aus erreichbares Hausriff (teilweise an der Atoll-Außenkante) mit Schildkröten und Großfischen (wir haben Haie, Rochen, Delphine und eine 2m-Muräne gesehen, aber Bekannte schwören, auch schon Mantas gesichtet zu haben),
· NOCH bessere Verpflegung (zweimal die Woche à la Carte, Buffet wiederholt sich erst nach 2 Wochen, Auswahl wie auf Meeru, aber Gerichte haben mehr Pfiff) und:
· Strandliegen mit fetten Auflagen! Eine Wohltat für den geschundenen Rücken und das geplagte Becken.
Einzigartig übrigens der Japaner-Service (ein Hotel, das Miso-Suppe und Reis zum Frühstück bietet, hab‘ ich bisher noch nicht erlebt. Wobei die anwesenden 4 Japaner morgens eher für Omelett mit Speck zu haben waren ... aber so ein heißes Nudelsüppchen morgens hat schon was).

Enttäuscht waren wir vom Bungalow (Superior ist hier eher wie Standard – zwar handelt es sich um Einzelbungalows, zuletzt vor 3 Jahren renoviert, aber wir fanden, man könnte schon mal wieder streichen ... und ein knatschbraun gekachelter Fußboden ist auch nicht jedermanns Geschmack.). Sei’s drum, man schläft ja nur dort. Immerhin hat’s im Bungalow einen CD-Player (CD’s kann man kostenlos leihen, die Auswahl ist riesig und bietet auch ausgefallenere Dinge, z. B. Placebo).

Und das Publikum? Bunt gemischt. Und ruhig. No complaints. Nicht mal über Engländer ;-).

Verpflegung
Wie schon erwähnt, AI. Morgens, mittags & abends Buffet, zwei Abende die Woche à la Carte, wer wollte, nachmittags noch Sandwiches, Kaffee, Kuchen ...
Die Getränke und auch die Snacks sind auf Veligandu von Haus aus 1 bis 2 USD teurer als auf Meeru (Bier vom Faß z. B. 4 statt 3 USD), außer Cocktails, die kosten sogar zwischen 8 und 13 USD (Long Island Ice Tea), auf Meeru Einheitspreis 7 USD.
Vermutlich hätte sich AI auf dieser Insel eher gerechnet (beurteilen kann ich’s nicht, weil ich keine Ahnung habe, wie hoch der Zuschlag ist. Hier wie dort ist nur der Cocktail of the Day inbegriffen).

Hausriff
Wie schon erwähnt deutliches Plus – näher dran, üppigere Korallen, größere Vielfalt, mehr Schildkröten, größere Fische .... Zusätzlich machten wir den Schnorchelausflug des Hotels (war beim AI dabei, ansonsten muß man das für 11 USD nicht unbedingt haben): Das erste besuchte Riff liegt an der Südwestspitze von Kuramathi (da war gar nichts los), das zweite zwischen Kuramathi und der Barbecue/Robinson-Insel, das dritte an deren Sandbank. Hier gibt’s dann schon etwas mehr zu sehen, auch größere Schwärme (am zweiten Riff sogar „per Express“) – aber es hat uns doch am Hausriff besser gefallen.

Über Wasser gibt’s das gleiche Programm wie auf Meeru: Flughunde, Echsen, Reiher (die nehmen teilweise auch aktiv am Frühstück teil, lassen sich auf der Mauer des offenen Speisesaals von den Kellnern füttern). Wesentlich weniger Mücken.
An einem Tag haben wir auch den „Maldivian Hawk“ gesehen. Ehrlich. Kein Witz. Ich hab‘ ein Foto gemacht.

Wetter
Wir hatten an 5 von 14 Tagen zusammengerechnet etwa 45 Minuten Regen – plus einige Schauer in der Nacht. Ansonsten: Strahlendblauer Himmel oder aufgelockerte Bewölkung, meist leichter Wind – mit anderen Worten, genau wie man’s braucht.

Ach ja, der Rückflug ... Als wir ins Flugzeug stiegen, herrschten dort Temperaturen um 50 Grad (Klimaaggregat leider am A....), die Triebwerke ließen sich erst nach mehreren Versuchen starten (daher Abflug um 30 Minuten verspätet, sprich 30 Minuten kostenlose Sauna, da die Klimaanlage logischerweise erst nach Anlassen der Triebwerke zu funktionieren begann) und beim Start tropfte es mir dann zur Abwechslung aus dem Gepäckfach auf den Schoß.
Runter kommt man gemäß Sprichwort ja immer, in diesem Fall dank zusätzlicher Warteschleife über FRA nach über 11 Stunden ... DAS muß man nicht mehr haben.

Natürlich wurden wir gefragt, ob wir wieder auf die Malediven fliegen würden – und wenn ja, auf welche der beiden Inseln.
Die Antwort: Uneingeschränktes JA – aber beim nächsten Mal aus lauter Neugier auf eine oder noch besser auf zwei neue Inseln. Wir liebäugeln schon mit Vilamendhoo, Eriyadhoo oder Helengeli ...


Fragen beantworte ich gerne, e-mail genügt: silke.zimmermann@dcffm.com
 


 

Meerufenfushi (Meeru Island Ressort)
Nord Male Atoll
Reisebericht von Nicole und Matthias
Zeitraum: 10.05. - 25.05.03 (natürlich viel zu kurz !)
Fluggesellschaft: LTU ab Frankfurt
Gebucht: übers Internet (Pauschal über Neckermann Urlaubswelt)
Veranstalter: Meiers Weltreisen
Kat: Superior Bungalow mit VP Reisepreis : ca. 1300 EUR

Anreise
 Am 10.05.03 war es soweit. Unser lang ersehnter Urlaub auf die Malediven hatte endlich begonnen. Das 2. mal Meeru lag vor uns, und da wir schon wussten was uns erwartet, haben wir uns natürlich noch mehr gefreut. Auf dem Flughafen in Frankfurt die übliche Prozedur. Gepäckaufgabe, einchecken und nach ewiger Warterei konnten wir dann auch das Flugzeug besteigen. Meine Schwester das 1. mal in den Urlaub geflogen, dementsprechend aufgeregt war sie auch. Der Flug hinwärts mit LTU war eine Qual, das Essen war eine Katastrophe und der Service nur mittelmäßig und der Platz zwischen den Reihen ist wirklich nicht ausreichend. Hinwärts kann man aber den Flug aushalten, da dieser über Nacht geht und man daher recht gut schlafen kann. Nach 9 Stunden und ca. 50 Min. dann der Landeanflug auf Hulule, der Flughafen- Insel in Male, der Hauptstadt der Malediven. Vor uns lag das wunderschöne blau und türkis des Indischen Ozeans. Der Anblick lässt alle Flugstrapazen ganz schnell vergessen. Die Vorfreude war groß und wir konnten es kaum erwarten auszusteigen.

Ankunft auf den Malediven
Beim aussteigen schlug uns wie gewohnt die berühmte "Klimawand" entgegen. Aber man gewöhnt sich schnell daran. Nach einer endlosen Schlange am "Gesundheitstisch" und einem Informationsblatt über "SARS", und der anschließenden Passkontrolle, konnten wir dann auch unsere Koffer vom Band nehmen. Ich hatte natürlich wieder zu viele Sachen mit, das merkte man auch deutlich am Gewicht ! :-) Nachdem wir durch die Gepäckkontrolle durch waren, und unser "Meiers Weltreisen" Schalter unsere Anwesenheit bestätigt hatte, bekamen wir unsere Kofferanhänger und unseren Bungalow zugewiesen. Und was für ein Glück, wir hatten den gleichen wie letztes Jahr. Die 401 ! Wir haben uns riesig gefreut. Die angebotenen Getränke im Garten des Flughafenkaffees haben wir uns dieses mal verkniffen, und nach 2 Zigaretten im Garten des Flughafenkaffees ging es auch schon mit unseren Koffern zu unserem Speedboot. Nachdem alle Koffer in die Mitte des Bootes gestapelt wurden, ging die Fahrt nach Meeru los. Nach ca. 50 min. Bootsfahrt, sahen wir "unser Paradies". Der weite, weiße Sandstrand und die vielen, vielen Kokospalmen von Meeru. Der Anlegesteg mit seinen Booten im Hafen von Meeru und diese unbeschreiblichen Farben. Dann wurden wir an der Rezeption von unserem Reiseleiter begrüßt, später sollte sich herausstellen, das dieser Mensch als Reiseleiter wirklich überflüssig war. Gamini, unser Reiseleiter vom letzen Jahr ist nicht mehr auf Meeru, und das ist wirklich schade.

Unterkunft
Wir hatten wie letztes Jahr wieder den Bungalow 401 auf der Ostseite der Insel. Entgegen vielen Reiseberichten ist der Generatorenlärm nur ganz leise zu hören. Nachts hört man schon ein leises summen, wenn die Klimaanlage aus ist. Ansonsten fällt einem das summen kaum auf, es sei denn man achtet darauf. Müllgestank gab es definitiv keinen. Daher können wir einige Aussagen über Meeru nicht ganz nachvollziehen. Die 400'er Reihe gehört zur Kategorie "Superior Deluxe" oder auch Landvilla genannt. Vor dem Bungalow befindet sich eine Terrasse, mit 2 Stühlen, und einem Plastik sowie einem Holztisch. Der Bungalow ist mit einer gemütlichen Rattansitzecke, einem großen Doppelbett, einem Rattan- Frisiertisch, einem großen Kleiderschrank (incl. Safe), Deckenventilator, Minibar sowie Klimaanlage ausgestattet. Wir hatten zusätzlich noch ein massives Beistellbett im Bungalow, da wir ja 3 Personen waren, sowie für jeden eine Strandliege. Das Badezimmer ist hygienisch sehr sauber, bis auf ein paar Ameisen, die sich dann abends zeigten. Später haben dann die Ameisen zugenommen, was ziemlich unangenehm war. Wer die kleinen Biester nicht mag, kann an der Rezeption bescheid sagen. Die haben so ein tolles "Hausmeister- Buch" an der Rezeption, in dem alle möglichen Mängel und Defekte stehen.

Von unserer Terrasse bis zu "unserer" kleinen Lagune waren es nur wenige Schritte, vielleicht 20 Meter. Und man ist fast alleine in einem "kleinen" Stück Paradies gewesen. Das Stück zwischen Lagune und Bungalow wird von einem Weg und einem schattigen Grünstreifen durchzogen, was auch wirklich notwendig ist, weil man es nur im Schatten lange aushält.

Inselrundgang
Wir haben öfter die Insel umrundet, um viel zu fotografieren und an den schönsten Fleckchen die Romantik und die Stille zu genießen. Die Insel ist eine sehr grüne und ursprüngliche Insel. Die vielen Kokospalmen geben Meeru das richtige "Maledivenflair". Die vielen Palmen sind natürlich willkommene Schattenspender, während eines Inselrundganges. Neben den zahlreichen Kokospalmen, gibt es eine sehr üppige und tropische Vegetation. Scaevola Büsche, Schraubenpalmen, Frangipani Bäume, sowie diverse Ziersträucher, sind alle sehr harmonisch in das Inselbild eingebunden. Meeru hat viele Sandwege, auf denen sich größtenteils barfuss laufen lässt. Wer empfindliche Füße hat, sollte sich vielleicht, doch ein paar Badeschuhe zum Inselrundgang anziehen, da oft kleine Steinchen auf den Wegen liegen. Die Insel lässt sich in ca. 45-50 min. umrunden. Innerhalb der Insel befinden sich weite grüne Anlagen und die Angestellten Räume. Zu entdecken gab es an jeder Ecke etwas, und auch beim unserem 2. Besuch gab es immer wieder neues.

Essen/Trinken
Auf Meeru gibt es verschiedene Restaurants und Bars. Die Mahlzeiten werden hauptsächlich im großen Farivalhu Restaurant (Hauptrestaurant) eingenommen. Hier wird ein sehr reichhaltiges und vielfältiges Essen in Buffetform angeboten. Zum Frühstück gab es Marmelade in 3 Sorten, Brot und Brötchen, viele Frühstückscerealien wie Cornflakes, Müsli, Trockenfrüchte, Pinienkerne und sonstige Knabbereien. Natürlich gab es auch frische Milch dazu. Am Frühstücksbuffet wurden immer 2 Sorten Saft angeboten. Außerdem kann sich jeder Gast ein Omelett mit den Zutaten seiner Wahl zubereiten lassen. Zusätzlich wurden noch sämtliche Zutaten eines "englischen" Frühstücks angeboten, mit den typischen Würstchen, dicken Bohnen, French Toast, Rührei, Bratkartoffeln usw.

Mittags und Abends wurde immer eine große Auswahl an Salaten und zugehörigen Dressings serviert. Neben allerlei Kleinigkeiten wird auch eine Suppe sowie diverse Häppchen angeboten. Die Warmstrecke bietet italienisches (Pasta), fernöstliches, sowie europäische Küche an. Zu Fisch und Fleisch werden Teigwaren, Reis, Kartoffelgerichte sowie Gemüsegerichte angeboten. Als Nachtisch werden allerhand Süßspeisen und sämtliche Arten von Kuchen und Gebäcken aufgetischt. Abends werden frische Früchte zusätzlich neben den Süßspeisen angeboten. Meistens Passionsfrüchte, Melone oder Ananas. Neben dem Hauptrestaurant kann auch im "Asia Wok (Beach Bar)" gegessen werden. Für einen Imbiss zwischendurch oder ein leckeres Abendessen ist diese Bar besonders geeignet. Sie liegt am romantischen Strand der Südspitze. Die Bar bietet eine Vielzahl von Mahlzeiten an und ist spezialisiert auf siamesische, indische, chinesische und maledivische Küche. Die Mahlzeiten können drinnen oder auch draußen unter schattigen Palmen eingenommen werden. Zusätzlich kann man aber auch einen kleinen Nachmittagssnack in der Dhonibar essen. Auf den Zimmer liegen in den Informationsmappen die Karten für den Room Service aus. Auch hier kann man sich gegen 10% Aufpreis leckere Gerichte, wie Pizza, Pasta, Burger oder auch Lobster sowie das Frühstück auf das Zimmer bringen lassen.

Service
Alle Angestellten der Insel sind sehr freundlich und sehr nett. Immer ein Lächeln im Gesicht und ein freundliches Nicken als Gruß. Unser Kellner in der 1. Woche hieß Habeeb und war eigentlich schon sehr nett, nur leider nicht der schnellste. In der 2. Woche hatten wir wieder Basheer als Kellner, den wir schon von unserem 1. Meeru Urlaub kannten. Dieses Jahr war Basheer richtig nett und sehr aufmerksam. Er hat sich sogar zu einem "Geburtstagsliedchen" hinreisen lassen, und ist für seine Verhältnisse richtig aus sich raus gegangen. Das war richtig komisch, da Basheer immer sehr schnell gesprochen hat und "Happy Birthday" in 15 sek. gesungen echt lustig klingt. :-) Auch unser Roomboy Nassem war ein ganz lieber. Etwas schüchtern und ziemlich schmächtig geraten, war er immer sehr nett und freundlich. Beim schmücken unserer Betten zu Matthias seinem Geburtstag, hat er sich besonders viel Müh gegeben. Das war echt schön anzusehen, und wir wollten gar nicht schlafen gehen. Auch alle anderen Angestellten waren immer sehr nett und zuvorkommend. Wir konnten sogar an einem Abend mal 2 Cocktails umtauschen, weil die wirklich abartig geschmeckt haben. Das ging ohne Probleme. Die Kellner sind auch alle sehr nett, Besonders zu blonden, jungen Frauen die alleine am Tisch sitzen. Meine Schwester wurde permanent umringt, sobald sie mal alleine in der Bar saß. Irgendwie fand sie das nicht so lustig ! :-)

Schnorcheln
Das schnorcheln war dieses Jahr nicht so toll, wie letztes Jahr. Wird wohl an der Jahreszeit und an Ebbe und Flut gelegen haben. In der Lagune war das Wasser dermaßen trübe, das man teilweise kaum was sehen konnte. Über Wasser sah es ziemlich klar aus, nur Kopf unter Wasser konnte man echt vergessen. Da Meeru kein direktes Hausriff hat, bleibt einem nur die Lagune und die Nordspitze der Insel. Oder man fährt mit dem Dhoni raus zum Hausriff (4$ pro Person), dort bekommt man aber auch nicht so viel zu sehen. Wir haben einmal einen Ausflug mit auf das Hausriff gemacht, der war aber aufgrund des starken Seeganges nur mit Schwimmweste und viel Mut zu bewältigen. In der 2. Woche ging es etwas besser, da hat man auch an der Nordspitze was gesehen. Im großen und ganzen aber eher eine magere "Unterwasser-schnorchel-fotoausbeute". Man kann aber auch über die Tauchschule eine 2 Riff Exkursion buchen. Die Preise für diese Exkursion erfährt man an der Rezeption oder auch in der Infomappe, die in den Zimmern ausliegt. Über das Tauchen können wir leider nichts berichten, da wir alle 3 keine Taucher sind.

Das Wetter
In der 1. Woche schien jeden Tag die Sonne, und nur nachts hat es ab und zu für ein paar Minuten geregnet. Die Temperaturen lagen jeden Tag um die 30°C. Die Wassertemperatur bei ca. 28-29°C. In der 2. Woche hatte ich so eine Theorie entwickelt die sich auch zu 98% bewahrheitet hat. 1 Tag Super Wetter, am nächsten Tag wieder bewölkt und nicht so tolles Wetter. Nicht so toll bedeutet in diesem Fall, immer noch extrem warm, aber nur wenig Sonne und mehr Wolken, also kein ideales Strandwetter. Dafür das geeignete Wetter für Ausflüge. Außerdem hatten wir das Gefühl, das die Regengüsse in der 2. Woche etwas zugenommen hatten. Da hat es auch mal tagsüber geregnet, aber nicht sehr lange. Mai gehört halt auch schon mit in die "Regenzeit". Das nächste mal fliegen wir sicher etwas eher auf die Malediven.

Ausflüge und Veranstaltungen
Auf Meeru wurden natürlich auch Veranstaltungen für die Inselgäste angeboten. Die Veranstaltungen fanden jeden Abend statt. Aber völlig ungezwungen und auch nicht übertrieben animiert oder aufdringlich. Genauere Informationen zu den Veranstaltungen, und zu deren Terminen sind in der Infomappe in den Bungalows zu finden. Ausflüge werden natürlich auf Meeru auch angeboten. Wir haben dieses Jahr den "Sunset Punch" Cruise mitgemacht und den Tagesausflug nach Diffushi (Nachbarinsel von Meeru) unternommen. Als wir das erste Mal den "Sunset Punch" Cruise Ausflug mitmachen wollten, war an diesem Tag das Meer sehr unruhig und allen Teilnehmern war freigestellt, ob sie am Ausflug teilnehmen wollten. Es waren ganz schön viele Leute, und wir waren die einzigen die nicht mitgefahren sind, was sich im nachhinein als "gute" Entscheidung herausgestellt hatte. der Ausflug hatte keinen schönen Sonnenuntergang und keine Delfine. Wir sind dann ein paar Tage später gefahren und hatten extrem viel Glück. Tagsüber war es ziemlich bewölkt und dann am Abend zogen die Wolken weiter und wir hatten einen traumhaften Sonnenuntergang und eine ganze Menge Delfine. Letztes Jahr hatten wir auch schon so ein Glück, das wir Delfine auf diesem Ausflug hatten. Der Ausflug nach Diffushi war für uns eher zum einkaufen von Souvenirs gedacht, da wir die Insel ja auch schon vom letzten Jahr kannten. Trotzdem haben wir noch mal einen Teil der Tour mitgemacht und erst später die Gruppe verlassen um Souvenirs und Geschenke zu kaufen.

Reiseleitung
Die Reiseleitung war eine Katastrophe. Der Mann war für ITS Reisen und Meiers verantwortlich. Dermaßen viel Inkompetenz in einem Menschen habe ich noch nie erlebt. Wir hatten ein paar Fragen, und keine einzige konnte der Mann beantworten. Dann wurden wir leider auf der Insel bestohlen (war aber unser Leichtsinn !) Trotzdem hätte er ja wenigstens so tun können, als ob es ihn interessiert. Gegrüßt hat er nur, wenn wir direkt vor ihm standen und besonders aufmerksam war er auch nicht gerade. Er hat nicht einmal gefragt, wie es uns denn gefällt oder ob alles ok ist ! Wenn man auf ihn zukam, dann hat er schnell woanders hingeschaut, ganz nach dem Motto: "sprich mich nicht an". Als wir für Matthias ein bisschen was für seinen 30. Geburtstag organisieren wollten, hat der Typ noch nicht mal gratuliert. Der war wirklich unmöglich........ Aber die Krönung war dann am Abreisetag. Der Mann hat sich auf dem Dhoni in seine Ecke gesetzt, und in Hulule ist der mit seinem Koffer vorne weg gestürmt, ohne mal den Leuten zu sagen, wo sie jetzt hin müssen. Das war ein ziemliches durcheinander, vor allem für die "Malediven Frischlinge". Wir wussten ja, wo es hingeht zwecks Passkontrolle usw. Wir sind dann vorneweg. Alles was der Mann gesagt hat, war die Schalternummer und Tschüß, dann war er weg ! Wir waren echt begeistert von dem Mann ! :-(

Positives/ Negatives
Also positiv ist uns aufgefallen, das sehr viel für die Insel und deren Gäste getan wird. Da wo der Sand auf den Gehwegen gefehlt hat, wurde sofort neuer aufgeschüttet. Der "Trampelpfad" von Restaurant zum Hauptweg wurde als schöner Sandweg angelegt. Vor der Dhonibar wurde auch Sand aufgeschüttet, und ein zusätzliches Dhoni als Dekoration aufgestellt. Täglich wurde mehrmals das Laub und das Seegras zusammen gerecht. Nirgends lag Müll rum. Selbst am Weststrand gab es deutlich weniger angeschwemmten Müll als im letzten Jahr. Jetzt gibt es in der Dhonibar für All Inclusive Gäste sogar einen "Cocktail des Tages" umsonst. Für alle anderen kostet der Cocktail 4$. Die Preise im Shop sind für einige Artikel auch etwas runter gegangen, im Vergleich zum Vorjahr. Am 1. Abend bekamen wir einen großen Obstkorb auf das Zimmer, den gab es auch noch mal mit den besten Wünschen des Managements zum Geburtstag von Matthias. Außerdem gab es für uns "Wiederholungsgäste" sogar T-Shirts, das fanden wir nett. Das Personal kam uns im Vergleich zum Vorjahr, freundlicher und aufgeschlossener vor. Neu waren auch überall große Tonschalen, in denen Blüten schwammen. Die abgetrennte "Leseecke" in der Kakunibar wurde auch neu eingerichtet. Positiv ist uns hier auch das Engagement von "Chris", einer sehr netten Gästebetreuerin auf der Insel aufgefallen, die sich um alle Gäste (nicht nur um die deutschen) sehr nett gekümmert hat, und die man immer fragen konnte. Ein Lob an dieser Stelle an Chris. Positiv auch unser Zusammentreffen mit unserer Tischnachbarin Anke. :-) Eine ganz nette und liebe, an dieser Stelle möchten wir Sie hier ganz lieb grüßen.

Negativ ist uns eine Frau der Gästebetreuung auf der Insel aufgefallen. Sie hat sich auf einem Ausflug (Island Hopping) ausschließlich nur um die Gäste in ihrer Landessprache gekümmert, sehr zum Nachteil aller anderen. Auch zu einigen Infos, die vielleicht so manchen interessiert hätten, gab es nur eine sehr einseitige Kommunikation (die in ihrer Landessprache). Die Dame war die 1. beim schnorcheln, und auch die 1. beim essen. Dazu kommt ihre völlig übertriebene extrovertierte Art ihren Nationalstolz über die Insel zu verbreiten. Nun manche mögen sie vielleicht, wir fanden sie einfach nur unmöglich. Ansonsten fanden wir die Massen von Ameisen nicht so toll, und den Diebstahl unserer Badeschuhe war natürlich auch etwas ärgerlich. Einen negativen Eindruck hat auch unserer Reiseleiter hinterlassen, aber darüber habe ich ja schon geschrieben. Fazit Im großen und ganzen war der Urlaub sehr schön, und wir haben jede Minute auf dieser schönen Insel genossen. Wir haben uns trotz einiger, weniger Ärgernisse unseren Traumurlaub auf Meeru nicht vermiesen lassen und unseren Aufenthalt auf der Insel sehr genossen. Wir werden sicher ein 3. mal auf die Malediven fahren, nur das nächste mal auf eine andere Insel. Eine kleinere Insel mit neuen Leuten, neuen Eindrücken und einem nahen Hausriff. Wir können Meeru auf jeden Fall, allen "Malediven Frischlingen" empfehlen, da die Insel durch ihre Größe und ihr vielseitiges Angebot ideal für Male Anfänger ist. Mann hat immer was zu tun, ob Schnorcheln, Tennis, Fitnessstudio, Spa Center oder einfach nur relaxen am Strand. Es ist für jeden was dabei !

Grüße von Matthias und Nicole (und Christiane, der Schwester von Nicole)
 


 

Reisebericht Meeru 

Am 18.01.2002 war es so weit, wir (Melanie 23, Holger 26) wollten endlich unseren Urlaub buchen. Wir gingen in ein Reisebüro unseres Vertrauens und buchten für den Zeitraum vom 08.03.2002 – 17.03.2002 (8Tage) das Hotel „Meeru IslandResort“ im Nord Male Atoll Reiseveranstalter „Tjaereborg“.

 

Wir fuhren also ganz gespannt und mit voller Erwartung mit dem Zug zum Flug am 08.03.2002 von Oelde NRW nach Düsseldorf zum Airport Halle D. Dort angekommen checkten wir ein und gaben unseren Koffer ab. Wir waren ein wenig angespannt, da meine Freundin noch nie so einen langen Flug mitgemacht hat. Ich hingegen war schon mal auf den Malediven (Villa Sun Island). Als wir dann endlich ins Flugzeug durften, es war gegen 19:50 Uhr, waren wir froh, dass es bald losging. Der Flug ging planmäßig vonstatten 20:20 Uhr starteten wir also Richtung Male. Nach der Nacht im Flugzeug, bewunderten wir den Sonnenaufgang vom Flugzeug aus. Nach 9 Stunden und 50 Minuten ging es zum Landeanflug. Die Luftansicht der einzelnen Atolle lässt nur einen kleinen Eindruck dieser wunderschönen Natur erahnen. Aber man kommt selbst aus der Luft nicht aus dem Staunen heraus. Wir landeten ein wenig holprig auf Hulule, da uns ein Kopilot in der Ausbildung, auf den Boden der Tatsachen brachte. Wir gingen zur Zollabfertigung und nach ca. einer halben Stunde später trafen wir die Reiseleiterin von „Tjaereborg“ um weitere Instruktionen zu erhalten. Es hieß, dass wir ca. noch 45 Minuten warten müssten, bis uns das Schnellboot nach Meeru bringen würde.

***Tipp*** Um die Wartezeit zu verkürzen, wird man sehr geschickt zu einer „Getränkeoase“ geführt. Hier sollte man wirklich nur sitzen, warten und nichts zu trinken bestellen. Der Eindruck, dass dieses Getränk eventuell als Begrüßungsgetränk gelten sollte, täuscht sehr und wird mit einer hohen Rechnung „bestraft“. Also bevor man landet noch einmal was im Flieger zu sich nehmen!!

Das Schnellboot war bald da und wir konnten unseren Koffer Richtung Boot rollen, der dann vom Bootspersonal verstaut wurde. Nach ca. 1 Stunde Fahrt waren wir auf Meeru. Wir legten am Bootssteg an und sahen den schönen Strand, das klare Wasser und das viele satte Grün.

-- Paradies --.Wir gingen nun Richtung Rezeption, wo wir von der Reiseleitung erwartet wurden. Es begann nun der Check-In und die Zimmerzuordnung. Bei uns gab es anscheinend ein Problem. Wir haben All-Inklusive im Standardzimmer gebucht. Uns wurde mitgeteilt, dass noch kein Standardzimmer frei ist. Die Reiseleiterin fragte uns deshalb, ob es für uns ein „Problem“ sei, eine Nacht im Superior Zimmer zu verbringen. Wir guckten uns an und sagten beide zu gleich „Nein“. Wir freuten uns, dass wir die Chance nutzen durften, den Unterschied zwischen den beiden Zimmertypen zu vergleichen. Wir zogen also für eine Nacht dort ein und waren hundemüde. Wir duschten erstmal im Freilichtbad und rappelten uns auf, unser Mittagessen zu uns zu nehmen.

 

Der Speisesaal war kreisförmig mit einer ca. 80 cm hohen Mauer. Von der Mauer bis zum Dach dann offen. Das Dach war mit Palmenwedel bedeckt und der Fußboden war natürlich aus Sand. In der Mitte des Saals war auch in Kreisform das Buffet aufgebaut. Uns wurde ein Tisch zugeteilt und somit auch ein Kellner, der uns bis zum letzten Tag erhalten blieb, was sehr gut ist.

 

Nach dem Probieren von fast allen Speisen gingen wir kugelrund um die Insel. Plötzlich zogen sich die Wolken zu und es regnete ca. 15 Minuten. Uns machte das nichts aus. Wir gingen also total verzaubert am Strand entlang einmal um die Insel bis zu unserem Zimmer. Meiner Freundin hatte ich Stachelrochen und Babyhaie versprochen, die wir schon am ersten Tag zu Gesicht bekamen.  Wir ruhten uns aus und gingen am Abend zum Essen. Um sich die Füße abzukühlen empfiehlt es sich während des Essens auch mal die Schuhe aus zu ziehen und sie unter den kühlen Sand zu vergraben.

Es folgte der erschöpfte Gang zu unserem Zimmer wo wir auf der Terrasse noch ein wenig Karten spielten und dann todmüde ins Bett gingen.

 

Der 2. Tag brach an und somit auch unser Umzug in ein freigewordenes Standardzimmer.

Der Umzug ging reibungslos von statten, der Koffer wurde abgeholt und wir gingen zu unserem Zimmer auf der Ostseite der Insel. Wir bekamen ein Zimmer direkt am kleinen Strand, wo es zu den 2 Honeymoon Suiten ging. Wir hatten ein Standardzimmer was wir jetzt schon öfters in Berichten als „Garage“ gelesen hatten. Man kann das auch so bezeichnen. Aber es ist zweckmäßig eingerichtet und es war nicht so, dass man es nicht dort aushalten könne. Wir waren eh nur zum schlafen in unserem Zimmer und dafür hat es allemal gereicht. Also der jenige der nicht nur auf dem Zimmer abhängen will, für den lohnt es sich nicht die damals um die 130-140 € teureren Superior Zimmer zu buchen - das ist unsere Meinung dazu.

Der Himmel an diesem Tag war bewölkt und der Gang zum Frühstück war ein wenig regnerisch, was aber unsere Stimmung nicht trübte. Wir frühstückten und spazierten danach wieder von der Westseite (Speisesaal)  im Uhrzeigesinn um die Insel zu unserem Zimmer um die Sachen auszupacken. Als das erledigt war, zogen die Wolken auf und es kam die Sonne zum Vorschein die allerdings noch ein wenig trüb war und somit war die Luftfeuchtigkeit relativ hoch, was natürlich die Akklimatisierung nicht gerade vereinfachte. Nun gut, nach dem Ausräumen des Koffers gingen wir mit Badesachen bepackt Richtung Norden der Insel an den Stelzenbungalows vorbei und suchten uns dort ein Plätzchen zum Baden. Die Sonne verdrängte immer mehr die trüben Schleierwolken so dass sie immer stärker wurde und wir somit immer mehr Schatten suchten. Wir beschlossen so gegen 16:00 Uhr zu schnorcheln, da die Sonne nicht mehr so brannte, so das wir nicht wie so viele andere, einen von mir getauften „Schnorchlersonnenbrand“ bekamen (Rücken rot, hintere Beinseite und Po rot, der Rest normal).

 

…Das war nun eine Beschreibung der ersten beiden Tage, nur um Euch einen Eindruck zu vermitteln, wie wir uns in das Paradies integriert haben. Nun folgen Tipps, Fakten und schöne Eindrücke…..

 

Für 1-2 Stunden hatten wir uns mal ein Kanu gemietet. Mit diesem hatten wir die ganze Insel umrundet.  Somit konnten wir mal einen Blick auf die Terrassen der Honeymoon-Bungalows und die Wasserbungalows werfen. Das ist doch mal was anderes, wenn man das Ruder selbst in die Hand nimmt. Sonst wird man ja immer mit dem Dhoni übers Wasser geschippert. Wer sich traut, kann ja auch bis zum Außenriff paddeln. Das wurde uns dann jedoch zu wild, in der kleinen Nussschale. Man kommt dann ja doch ins Grübeln, ob man wegen der Strömung wieder zurück zur Insel kommt. Aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall.

 

Da wir All-Inclusive gebucht hatten, war für uns der Halbtagesausflug nach Dhifushi kostenlos. Es ist schon interessant zu sehen, wie die Menschen dort leben. Allerdings sind doch alle sehr vom Tourismus geprägt. Eine Horde kleiner Jungs kam gleich mit einer Schubkarre angefahren um sich passend für ein Foto unter einer Palme zu positionieren und uns dies mitzuteilen „Photo-Photo“ riefen die Jungs. Wir freuten uns anfangs über diese Engagement der Kleinen. Doch als das Foto im Kasten war, kamen uns alle gleich mit offen ausgestreckter Hand entgegen und riefen „Money-Money“. Das fanden wir dann nicht so prickelnd, aber die wissen schon, wie sie sich was dazuverdienen können. Es gibt dort auch eine „Souvenirsmeile“, die zum Einkaufen einladen soll. Wir hatten in einigen Läden vorbeigeschaut, aber die Preise waren für die angebotene Qualität der Souvenirs doch viel zu teuer. Hinzu kam, dass die meisten Sachen sowieso aus Taiwan oder China importiert sind. Es lohnt sich nicht wirklich, hier zuzuschlagen.

 

Als zweiter kostenloser Ausflug bei All-Inclusive war Nachtfischen angesagt. Wir fuhren mit dem Dhoni einem wunderschön romantischen Sonnenuntergang entgegen. Später bekam jeder eine Plastikspule mit einer Nylonschnur. Damit wird geangelt. Vorher wurden gefrorene Fische als Köder zurechtgeschnitten (von den Dhoni-Boys). Dann ab mit dem Köder auf den Haken und hinein ins Wasser. Und dann heißt es warten, an der Leine ziehen und hoffen, dass einer angebissen hat. Einer der Dhoniboys hatte einen riesen Fisch am Haken, der war bestimmt, 60-70 Zentimeter groß und schimmerte rot-orange. Alle wollten diesen Prachtfang fotografieren, doch aufgrund der bereits eingetretenen Dunkelheit, war dies gar nicht so einfach. Der arme Kerl hatte diesen Pfundskerl bestimmt 10 Minuten an der Nylonschnur festgehalten, bis jeder sein Foto im Kasten hatte. Die restlichen Fänge bestanden überwiegend aus Barakudas, da dies die nachtaktiven Fische sind. Ich selbst habe auch ein paar Fische geangelt. Wie uns mitgeteilt wurde, kann man sich die Fische in der Küche selbst zubereiten bzw. zubereiten lassen (gegen Gebühr).

 

Die Abendunterhaltung auf Meeru war sehr ungezwungen. Da steht keiner am Megafon und schreit über die ganze Insel „So in 15 Minuten geht das Abendprogramm los“ oder ähnliches. Man kann sich an der Rezeption informieren, was am Abend so läuft. Einmal gab es Krabbenrennen, bei dem einige Gäste eine eigene Krabbe ersteigern konnten. Das war sehr unterhaltsam und lustig.

An einem anderen Abend kamen von der Nachbarinsel einige junge Frauen, um uns einen Einblick in die traditionellen Tänze der Einheimischen zu verschaffen. Allerdings dröhnten uns da ziemlich die Ohren, da die Hintergrundmusik sehr übersteuert war, und die jungen Frauen auch ein sehr lautes Organ hatten. Aber ansonsten, sollte man sich das doch unbedingt mal ansehen. Die Männer des Inselpersonals gaben uns preis, wie sie sich in Extase sangen und tanzten. Die flippten dabei total aus. War aber mal interessant.

Für alle Unterwasser-Interessierten gab es an einem weiteren Abend ein Video über die Unterwasserwelt zu sehen. Ehrlich gesagt, wir waren nicht tauchen, aber beim Schorcheln haben wir kaum Fische gesehen. Von daher ist davon auszugehen, dass dieses Video bestimmt vor dem El-Nino gedreht worden ist.

 

Wir hatten einmal einen Schorchelausflug gebucht (bzw. die Fahrt zum Hausriff), Melanie blieb allerdings an Bord, da das Wasser sehr tief war, an dem das Dhoni hielt. Man musste erst noch ein ganzes Stück schwimmen um zum Riff zu gelangen. Und Melanie ist nicht so der Fan fürs tiefe Wasser. Aber ich bin zum Riff geschnorchelt, aber es war nichts zu sehen, nur tote Korallen um kaum Fische. Wirklich schade. Dafür dass wir pro Person für diese kurze Dhonifahrt 4 Dollar bezahlt hatten und nichts zu sehen bekommen haben, hat es sich nicht besonders gelohnt.

 

Das Mittag- und Abendessen dort war immer sehr reichhaltig und superlecker. Melanie ist in dieser Hinsicht sehr wählerisch, aber auch sie war immer begeistert. Wir hatten uns immer auf das Buffet gefreut. Das Frühstück fällt zwar etwas spartanisch aus, aber man kann von einer Malediven Insel nicht erwarten, dass es dort Streichwurst, Salami, gekochten Schinken und feinsten Käse gibt. Auch die Marmelade ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Bei uns gab es daher fast immer Cornflakes bzw. Müsli. Aber dem kann man abhelfen, wenn man sich selbst ein wenig Marmelade mitbringt. Das Essen war immer bekömmlich und wir hatten keinerlei Probleme mit dem Magen.

 

Das Personal auf der Insel ist sehr nett und zuvorkommend. Da kann man nichts sagen. Überall wird man freundlich begrüßt und man fühlt sich gut aufgenommen.

 

Die Tier- und Pflanzenwelt lässt in jedem den Entdeckerinstinkt wach werden. Wir hatten Babyhaie, Stachelrochen, Indische Flughunde, Graureiher, Glanzkrähen, Hühner, Echsen (Gekkos),  Krebse und noch vieles mehr gesehen. Ein Gekko war sogar Stammgast an der Decke unseres Zimmers. Hat uns nicht gestört. Die Pflanzenwelt lädt ebenfalls zum Staunen ein: Bananenstauden, Kokosnüsse, Papaya, Palmen und Büsche in allen Variationen, bunte Blumensträucher in pink und gelb und noch viel viel mehr ….. Wir hatten oft einen Ausflug ins „Landesinnere“ unternommen, um die Vegetation genauestens unter die Lupe zu nehmen. Es lohnt sich!! Eine echte Wohltat, soviel Grün für die Augen…Und wer schon mal auf den Malediven ist, sollte sich ein scharfes Messer mitnehmen, denn wer hat schon mal selbst eine Kokosnuss gepellt?? Es ist zwar erstmal ein ziemlicher Kraftakt, aber es lohnt sich.

 

Zu den Örtlichkeiten möchte ich auch noch einige Beschreibungen hinterlassen:

Der Speisesaal Farivalhu wurde bereits beschrieben. Auf der Insel gibt es ein Fischrestaurant, das sich auf einem Boot befindet, welches fest am Steg der Insel ankert, dies ist der Hagern Club 1919. Die Kakuni Bar ist ebenfalls so aufgebaut, wie der Speisesaal, Sandboden, Palmdach, seitlich offen, dort kann man Getränke und Snacks zu sich nehmen. In der Asia Wok Bar haben wir immer ganz gemütlich unseren Eiscafe genossen, dort war der Strand auch sehr einsam...abends träumten wir dann immer an der Dhoni Bar bei einem Glas Cola vor uns her. Die Dhoni Bar ist die Strandbar in der Nähe des Bootsstegs.

Man muss dazusagen, man braucht auf dieser Insel kaum Schuhe zu tragen, überall gibt es Sandboden. Manchmal etwas piecksig, aber das kann man aushalten. Das härtet die Füße ab.

Auf der Insel gibt es noch einen Souvenirshop, der sehr ordentlich ist. Aber die Preise waren uns, wie auf Dhifushi einfach zu hoch, für die angebotene Ware.

 

Am 17.03.02 ging es dann wieder nach Hause. Leider! Aber wir kamen zu dem Schluss, dass der von uns gewählte Zeitraum genau richtig war. Es wurde nicht langweilig und wir reisten mit einem tränenden Auge wieder nach Hause. Während des gesamten Urlaubs mussten wir uns über nichts ärgern und es war wirklich wie im Paradies. Wir hatten in Deutschland erstmal wieder Probleme um uns zu akklimatisieren, in dieser hektischen Welt. Wir denken noch heute gerne an diese traumhafte Zeit der Ruhe, Erholung, Romantik und Entspannung zurück.

 

Information erhaltet Ihr über  info@fine-pix-online.de und ein Paar Bilder seht Ihr auf der Internetseite: www.fine-pix-online.de/html/urlaubsbilder.html

 

 


 
05.01.01 - 19.01.01 Meerufenfushi
 
Bisher waren wir 2x auf den Malediven (Meeru, Villivaru). Das erste Mal waren wir auf Meeru, wie diese Insel kurz genannt wird.
Da wir nur Schnorchler sind war diese Insel nicht perfekt für uns, da das Hausriff nur per Boot zu erreichen ist.
Daher können wir für Taucher auch nichts berichten über Tauchgründe od. Tauchschule. Strömung in der Lagune teilweise stark u. teilweise gar keine. Für uns war es trotzdem das Paradies, da wir ja noch nie zuvor auf den Malediven waren.
Geflogen sind wir ab München mit LTU - 9 Std. hin und 10 zurück. (+ 1 Std. Boottransfer).
Meeru ist 1000 m lang und 600 m breit und bietet für ca. 600 Urlauber Platz.
Essen ist super - immer in Buffetform - für jeden etwas dabei. Personal sehr freundlich. Ausflüge sind nicht gerade billig.
(es gibt Insel-Hopping, Ausflug nach Male od. Robinson-Insel, U-Boot-Tour od. Delphin-Watching). Letzters haben wir einmal gemacht - war echt super - wir haben sehr viele Delphine gesehen, auch Jungtiere beim Springen - man fährt mit einem Catamaran u. 1 Begleitperson.
Bungalows gibts in 3 verschiedenen Kategorien, wobei wir Standard hatten, was nur für Leute ohne viel Anspruch in Frage kommt.
Zu empfehlen ist ein Superior-Bungalow, da Standard erstens nur in Reihenbungis angeboten wird u. außerdem die Superior viel schöner und vor allem neuer sind. Es gibt auch noch zwei Honeymoon-Suites, das sind Wasserbungis für zB frisch Vermählte, od. solche die es sich leisten können. Ansonsten war es für uns ein toller Urlaub, vor allem 2 Wochen nur barfuß auf Sand unterwegs zu sein ist grandios. Wetter war immer schön, 2 x kurz Regen.
Um die Insel gemütlich zu umrunden dauert es ca. 45 min.
Unser nächstes Ziel ist Angaga ab 03.01.03. (Reisebericht folgt natürlich).
Wie ihr also seht können wir's nicht lassen - die Malediven sind einfach paradiesisch schön.
Den Reisebericht über Villivaru findet ihr natürlich auch auf dieser Seite.
 
Wir wünschen allen, die auch vorhaben auf den Malediven ihren Urlaub zu verbringen eine unvergeßliche Zeit.
PS: nicht zu vergessen: gute Sonnencreme, Trinkgeld, Sonnenbrillen, ev. Autan, nicht zu viel Gepäck (nur das Nötigste, vielleicht unter den langen Schachen schon T-Shirt + kurze Hose f. die Ankunft).
 
Wir möchten noch kurz darauf hinweisen, daß es nicht nötig ist alles unter Wasser anzugrapschen, da es für alle Lebewesen unter Wasser sehr störend ist und viele sehr empfindlich darauf reagieren, außerdem gibt es auch giftige Tiere.
 
Hier noch ein paar Fotos von Meeru, damit alle die noch nie dort waren einen Eindruck davon bekommen.
 
Liebe Grüßen von Jutta + Martin aus Österreich

            


 

Meeru-Island-Resort / Mai 2002
Reisebericht von Karin und Gerhard

Wir haben uns erst im Oktober 2001 kennengelernt und festgestellt, dass wir beide richtige Weltenbummler sind. Nun fragten wir uns, welche Reise könnten wir zusammen machen. Wo waren wir noch nicht und wo würden wir wahrscheinlich nie allein hinfahren. Da sind wir bald auf die Malediven gekommen. Für "Jungverliebte (51 u. 57 Jahre)" doch genau das Richtige. Oder?

Am 3.5.2002 gings los. Gebucht wurde 2 Wochen AI bei ITS, da ist Gerhard schon Stammkunde. Nachdem wir uns für Meeru entschieden hatten ging ich meiner Gewohnheit nach, alles nur Denkbare über die Malediven und die Insel Meeru zu erfahren. Ein Reiseführer wurde gekauft, Reisekataloge gewälzt, Zeitungs- artikel gelesen und natürlich Infos und sämtliche Reiseberichte aus dem Internet ausgedruckt. Manches aus den Reiseberichten traf zu, anderes wieder nicht.
Nun möchten wir unsere Erfahrungen mitteilen:

FLUG UND ANKUNFT IN MALE:
Leider mussten wir von Berlin aus über München fliegen. Der Flughafen in München ist unmöglich, ellenlange Fußwege und kein Laufband in Sicht. Der Flug mit LTU war gut, das Personal freundlich und hilfsbereit, das Essen "na,ja". Kostenloser Begrüßungscocktail "super", da konnten wir uns den Sekt über den Wolken gleich sparen. Lustig fand ich den Schreibfehler in der Flugstreckenanzeige "Abflusort statt Abflugsort" und "Züste statt Wüste".Leider hatten wir keinen Fensterplatz und haben den berauschenden Anflug auf Male nicht mitbekommen. Konnten wir allerdings auf dem Rückflug nachholen und haben das Nord-Male-Atoll aus dem Flugzeug gefilmt, ist super geworden.
In Male gelandet und gleich im Flughafengarten (trotz Warnung aus den Reiseberichten) auf den teueren Drink hereingefallen (2 kleine Cola 8 US-$). Sicher war die Übermüdung schuld. Das Gepäck stand sonstwo. Dann kamen zwei kleine Speed-Boote und mein alter Komplex war sofort wieder da "mein Koffer ist zu groß das Boot geht unter". Zuerst wurde das Gepäck in der Mitte der Boote getürmt. Da sollten noch Leute drauf??? Ausgehalten habe ich die Fahrt (ca 1 Stunde) nur im Fahrtwind stehend. Auf der Rückfahrt hatten wir dann das große, vollklimatisierte Speed-Boot. Innerhalb des Atollringes vorbei an Male und den ersten Ferieninseln mit Stelzen-Bungis ging es Richtung Meeru.

ANKUNFT AUF MEERU:
Traumhaft!!! Die Insel strahlte sofort totale Ruhe aus, die Dhoni-Bar mit dem grünen Dach, davor Holztische und -stühle, die Kokospalmen, der strahlend weisse Strand (vergleichbar mit Waschpulver), das tükisblaue, superklare Wasser, blütenübersäter Boden, Boote und das vorgelagerte Restaurantschiff "Hagern-Club 1919". Man sah keine Häuser oder Leute. Gleich am Bootssteg wurden wir von einer Gästebetreuerin (deutsch) begrüßt. Dann gings zur Kakuni-Bar und dem Begrüßungscocktail. Kakuni-Bar, Dhoni-Bar mit Swimmingpool, die Rezeption mit dem Souvenierladen, alles liegt dicht beieinander und nahe am Bootssteg. Außer der Dhoni-Bar haben diese Häuser Palmblattdächer, was den Urwaldcharakter noch verstärkt. Nur der Souvenir-Shop, die Toiletten (übrigens entgegen anderen Reiseberichten in Top-Zustand ,wahrscheinlich neu renoviert) und unser Standard-Zimmer waren gefliest, sonst überall Sandboden sogar auf unserer Terasse am Bungi. Schuhe haben wir ab sofort nicht mehr getragen.Wir erhielten unser AI-Armband und den Zimmerschlüssel. Erstes Missverständnis, die Schlüsselnummer 129 stimmte nicht mit der Zimmernummer am Gepäck überein. Das Gepäck blieb am Bootssteg. Iirgendwie ungewohnt ständig das Gepäck unbeaufsichtigt zu lassen. Ein Boy brachte uns zu unserer Hütte, das Gepäck kam später nach. Obwohl nachts im Flugzeug kein Auge zugetan, haben wir nicht alles ausgepackt sondern gleich die halbe Insel erkundet, Spät abends haben wir in der Disco noch ein Tänzchen gewagt.

UNTERKUNFT:
Wir waren von unserem Standard-Zimmer (eigentlich waren es 2 Zi.), entgegen anderen Berichten, angenehm überrascht. Ein gemauerter Reihenbungalow mit Wellblechdach, 4 Zimmer aneinander. Es gibt einen Eingang über die Terrasse und zusätzlich einen Personaleingang. Die Räume sind sehr groß, das Dach ist hoch, die Klimaanlage (mit Fernbedienung) sowie der Deckenventilator funktionierten einwandfrei. Die schönen Rattanmöbel hatten wir auch (wie in allen anderen Bungis). Das Bad war nicht openair aber sehr geräumig und neu gefliest. Die Holzdecke war leider durchgemodert und man bekam bei jeder Sitzung "Platsch" einen dicken Wassetropfen ab. Nach Reklamation wurde die Decke sofort am nächsten Tag komplett erneuert. Allerdings kam vor unserer Abreise schon wieder etwas Wasser durch. Nach uns die Sintflut?! Wie gesagt die Terrasse war sandig, Nachteil wir mussten am Wasserhahn vorm Haus ständig die Füße abspülen. Im "Vorgarten" wunderschöne Palmen mit Fastdurchblick zum Wasser. Natürlich waren die Holz-Bungis und Wasser-Bungis toll, aber wir wollten nicht die Zeit in oder an der Hütte verbringen sondern die traumhafte Umgebung genießen.

REISELEITUNG:
Erst um 18.00 Uhr war Begrüßung durch den Reiseleiter aus Srilanka. Er sprach deutsch aber sehr leise und undeutlich. Haben ihn später sehr selten gesehen. Über den Umgang mit der Natur bekamen wir keinerlei Information. Habe nur mitgekriegt, dass man keine Wasser-, Strom- oder Müllprobleme hätte.
Der Müll wurde nachts eingesammelt und mit Schiffen abtransportiert. Übrigens, später muss irgendwann ein Müllschiff gekentert sein, denn drei Tage lang wurden Küchenabfälle, Plastiksäcke und ander Dinge am Weststrand angespült. Die Boys hatten jede Menge Arbeit. Der Strand vor den Standard-Bungis wurde zuletzt gereinigt.

PERSONAL:
Unser Room-Boy namens "Kaheli" o.ä. war immer freundlich. Morgens schlich er mit dem Besen ums Haus um zu checken, wann er anfangen kann. Jederzeit zu einem Smaltalk bereit, wenn nicht gerade die Kokosnuss mit der Aufschrift "Do not disturb" vor der Tür lag. Er hat unser Zimmer piccobello morgens und abends geputzt. Leider wurde nie unser Bett mit Blüten geschmückt, das Trinkgeld müsste eigentlich gereicht haben. Vielleicht wird das bei Standard-Zimmern nicht gemacht? Habs dann selbst geschmückt. Manche Room-Boys machten es sich regelmäßig auf den Terrassen zur Pause bequem. Unser Waiter im Restaurant hieß Zuhaire nannte sich aber Ahmed, damit Engländer, Deutsche, Italiener, Franzosen usw. den Namen gut aussprechen konnten. Er war manchmal zu Späßen aufgelegt aber sonst eher launisch, sodass mein Ausspruch "Ahmed lach net" gut passte. Allerdings hat er sich oft bemüht Deutsch zu sprechen. Ansonsten geht alles nur in Englisch. Übrigens, Milch und Zucker bekommt man in den Kaffee gefüllt und sogar umgerührt. Für die Bedienung muss man viel Geduld haben aber hier kann man sich ja Zeit lassen.

ESSEN:
Genau wie in den anderen Reiseberichten beschrieben. Ziemlich immer das Gleiche. Mittags und abends reichliche Auswahl, sodass man sich alles individuell zusammenstellen konnte. Meistens habe ich das gegessen, was es bei uns nicht so gibt. Manchmal haben wir das dürftige Frühstück einfach ausfallen lassen und haben Kaffee an der Beach-Bar getrunken. Der wurde in einem schönen Kaffegeschirr aus Ton (meistens von unserem Lieblingskellner Sisil) serviert. Nach dem Mittagessen sind wir meist an den wunderschönen Pool gegangen um ein schattiges Plätzchen zu ergattern und auf den Kuchen zu warten (ab 15.00 Uhr). Die zeitlichen Beschränkungen bei AI und das ewige Unterschreiben der Belege haben uns oft gestört.

WETTER:
Wir hatten Regenzeit und anscheinend hatte sich der Wind gerade in unserer zweiten Nacht gedreht. Es gab ein besonders starkes Unwetter, dass wir dachten die Hütte hebt ab. Natürlich flog alles von der Terrasse in den Dreck. Es goss sintflutartig. Am nächsten Tag war der ganze Urwald übersät mit Palmwedel, Ästen, Kokosnüssen usw., allerdings wurde alles sofort weggefegt samt meiner Kokosnuss-Deko auf der Terrasse. Gleichbleibend warm war es immer, der Himmel nicht immer strahlend blau oft auch windig. Tagsüber gabs auch mal Regen. Entweder musste man den riesigen, hauseigenen Regenschirm parat haben oder beim ersten Tropfen flüchten um irgenwas trocken zu halten. Der Regen gleicht einer kurzen, heftigen Massage-Dusche. Danach gleich wieder Sonne.

DIE INSEL:
Wir hatten den schönsten und breitesten Strandabschnitt der Insel erwischt, am Weststrand, in der Nähe vom Asian-Wok bzw. Beach-Bar. Unsere Liegen haben wir gleich an den Strand gebracht. und waren fast aleine dort. Jeden Abend haben wir die schönsten und unterschiedlichsten Sonnenuntergänge beobachtet. Einige Leute kamen dann mit ihren Kameras, von anderen Teilen der Insel anspaziert. Wir haben es nur zweimal geschafft die Insel ganz zu umrunden und dabei die anderen Bungalows, übers Wasser hängende Palmen und neue Schnorchelgründe entdeckt. Leider ist das Ufer am Oststrand schon so abgebrochen, dass viele Palmen ins Wasser gestürzt sind. Es wird versucht die gefährdeten Palmen mit Bauschutt und alten Kacheln zu stützten. Auch die Malediven-Schaukeln haben wir am Strand vermisst, es gibt noch einige im Busch. An der Nordspitze kann man wunderbar an einer Korallensteinmauer schnorcheln. Einige kleine Mauern gibt es auch an der Südspitze, Nähe Asian-Wok. Wir entdeckten (auch seltene) Fische z.B. Lionfish, Longnosed-Butterfly, Colored-Drigger, Snapper, Surgeonfish, Bluestriped-Yellow-Fish, Oriental-Lippfish, Muränen usw. jedes Mal wenn wir einen neuen Fisch entdeckten, haben wir an einer großen Tafel an der Tauchschule nachgelesen (leider nur englisch) wie der heißt. In unserer zweiten Woche war Ebbe und man konnte bis zum Außenriff laufen bzw. schnorcheln. Dabei haben wir auch Mördermuscheln entdeckt. Es gab ganz viele Baby-Haie und ganz kleine Fische, dazu einige Rochen direkt vor der Surf-Schule, ganz nah am Ufer. Dann waren da noch die Krabben am Strand, haufenweise und lustig beim Schaufeln anzusehen. Die Korallensteinmauern und der Oststrand waren auch übersät mit Krabben. Allerdings sind die sehr flink und kaum für ein Foto einzufangen. Genauso ging es mir mit den Flughunden und den Echsen, entweder waren sie zu weit weg oder zu schnell. Nachts hörten wir regelmäßig mit lautem "Geck-Geck" unseren Haus-Gecko. Morgens wurden wir durch tropisches Gezwitscher oder krähende Hähne geweckt. Wir konnten auch Hühner füttern, die kamen bis auf den Terrassentisch. Zahlreiche Reiher gibt es auch zu beobachten. Einmal hat Gerhard eine Katze gesichtet. Schön, es gibt keine giftigen Viecher und kaum Mücken (allerdings wird auch gesprüht). Natürlich haben wir auch alle Querwege im Busch abgelaufen und mussten dabei meist an dem hässlichen und lauten Wirtschaftsbereich vorbei. Wir haben aber Plantagen, allerhand tropische Pflanzen und haufenweise Kokosnüsse gefunden. Kokosnüsse hat Gerhard öfter geknackt (gar nicht leicht ohne Werkzeug).

VERANSTALTUNGEN:
Es war nie langweilig und jeden Abend irgend etwas los (wiederholt sich wöchentlich). In der ersten Woche haben wir alles mitgemacht und nannten das "Rundfahrt":

"HAPPY-HOUR" für Cocktails (Cocktails nicht bei AI))

"DIA-VORTRAG" über Meeru und die Ausflüge

"DIVERS-NIGHT" mit Videofilm (schöne Unterwasseraufnahmen)

"LIVE-MUSIC" mit Tanz (Einheimische spielen moderne Musik)

"KRABBEN-RENNEN" (Wetteinsatz: Bier, witzig aber nicht jedermanns Sache)

"MALEDIVEN-ABEND" (Maledivisches Essen, Achtung scharf! / Waiter in Nationaltracht / Folklore-Vorführungen der Frauen von Dhiffushi und den männlichen Angestellten von Meeru)

"MALEDIVEN-MUSEUM" (über der Rezeption, klein aber fein)

"FILMVORFÜHRUNGEN" gibt es auch, haben wir aber nicht mitgemacht. Kriegsfilm in dieser Umgebung fanden wir absurd zudem in englischer Sprache.

AUSFLÜGE:
Es wird vieles angeboten, aber oft sehr teuer z.B. nach Male 36 US-$ pro Person. Obwohl ich mich sehr für Städte interessiere, habe ich mir das gespart. AI beinhaltet zwei Ausflüge: Nachtfischen und Einheimischeninsel "Dhiffushi".

Leider wurde der Ausflug für die  Einheimischeninsel umdisponiert auf die SUNSET-CRUISE.  Zuerst war ich sauer aber es hat sich doch rentiert, wir haben jede Menge Delphine gesehen.

Den DHIFFUSHI-TRIP haben wir dann mit 10 US-$ pro Person bezahlt. Es war sehr interessant das Leben auf einer Einheimischeninsel kennenzulernen. Viele Touristen scheuen diesen Ausflug, sie wollen das "Elend" nicht sehen. Zunächst wirkt auch alles sehr ärmlich. Viele Häuser sind aus Korallen gebaut, haben jetzt allerdings nur noch Wellblechdächer. Es gibt genügend Wasser, Strom und auch eine Telefonzelle. Eine schöne, große Schule mit modernen, sauberen Sanitäranlagen. Samstags ist schulfrei und wir konnten die Schuluniformen nicht bewundern. Die Mädchen tragen weiße Kleider und rote Schleifen im Haar. Eine Schlosserei und div. Dhoni-Werften gibt es auch. Natürlich jede Menge Souvenirläden (preisgünstiger wie auf Meeru). Die Leute sind zurückhaltend, freundlich und machen einen zufriedenen Eindruck. Die Kinder sind fein herausgeputzt (extra für Touristen?), strahlen und möchten fotografiert werden. Ein Junge schenkte mir ein Muschel. Allerdings fing ein Baby lauthals an zu schreien als ich es fotografieren wollte: "Hilfe, ein weißes, blondes Monster!" Gebettelt wird nicht. Kokosnussöl und frische Kokosnüsse werden angeboten. Frauen fegten in der Hocke mit selbstgefertigtern Palmbesen den Strand und die Bootsanlegestelle, wobei sie lachten und ständig in Divehi tuschelten (wahrscheinlich haben sie sich über die Touristen amüsiert). Zum Abschied strahlte das Meer noch einmal in allen möglichen Blautönen.

Dann haben wir noch einen SCHNORCHEL-TRIP mitgemacht. Achtung! Es gibt zwei verschiedene, vom Hotel und von der Tauchschule. Das hatten wir nicht mitgekriegt und uns extra eine vermeintlich bessere Schnorchelausrüstung in der Tauchschule ausgeliehen. Wir hatten den Trip vom Hotel erwischt und uns gewundert, dass kein Tauchlehrer dabei war um uns einzuweisen, denn wir hatten vom Schnorcheln keine Ahnung. Zu allem Unglück ist mir an der "besseren" Taucherbrille der Riemen gerissen, somit hatte sich die Schnorcheltour erledigt. Ausgaben: 4 US-$ für den Trip, 9 US-$ für die Flossen, Taucherbrille und Schnorchel. Von der Tauchschule wurden nur 3 US-$ erlassen, fand ich nicht kulant. Was ist ein Schnorchel-Trip ohne Taucherbrille?

Zum NACHTFISCHEN waren wir auch (inklusive), allerdings hätte die Zubereitung eines selbstgeangelten Fisches pro Person 5 US-$ extra gekostet. Andere haben einige große Fische geangelt. Auch ich hatte einen schweren Brocken an der Leine. Leider hat der sich samt Haken verflüchtigt, bis ein Boy zur Hilfe kam.

SOUVENIR-SHOP:
Drinn waren wir täglich mindestens einmal, (schön kühl). Auch das Internet-Cafe ist da. Ich hatte vor, zwei E-mails an meine daheimgebliebene Tochter zu schreiben. Leider wurde nur eine daraus. Angeblich war die halbe Stunde genau aufgebraucht und das für 10 US-$. Es gab öfter Beschwerden über die Abrechnung. Gekauft wurden hauptsächlich schöne Tücher "Sarongs". Es gibt schöne Sachen aus Kokos z.B. die kunstvoll gearbeitete Fotorahmen und Fotoalben, Adress- und Notizbücher. Schön auch die vielen bunten Holzfische, wobei man nicht glauben kann, dass es die auch wirklich gibt. Snacks, Eis, Wasser, Sonnencreme und einiges mehr kann man auch kaufen. Nagellackentferner habe ich nicht bekommen, musste extra zum Kosmetik-Salon. Die Lackreste konnte ich dort kostenlos entfernern, bei einem Glas Kokosmilch und einem Schwätzchen mit der Empfangsdame. Postkarten haben wir auch im Souvenir-Shop bekommen (leider nur kleine Auswahl von Meeru). An unsere Lieben daheim haben wir geschrieben:

 

"Grüße aus dem Paradies "
senden
Karin und Gerhard

 


Es sollte der erste Malediven-Urlaub für mich und der zweite Aufenthalt für meine Frau Claudi auf den Malediven sein. Claudi war bereits 2001 auf Kuredu, und muss sich dort mit der Maldivitis infiziert haben. Ich hatte eher gemischte Gefühle: fast zehn Stunden Flug, eine kleine Insel, sozusagen verdammt zum Nichtstun. Um meiner grossen Liebe und Traumfrau ihren Wunsch zu erfüllen haben wir dann gebucht, 14 Tage Meeru, Standardzimmer, Halbpension, ab München.

Mit einer nagelneuen LTU-Maschine flogen wir um 19.40 Uhr ab München. Die erste angenehme Überraschung war eine supernette Kabinencrew, die uns mit allerlei versorgte und immer für uns da war. Das Essen war für eine Flugverpflegung annehmbar, ich weiss nicht was manche Leute eigentlich für Menus in der Luft erwarten.

Pünktlich sind wir in Male gelandet. Als wir das Flugzeug verliessen hatten wir das Gefühl das uns einer mit einem Baseballschläger einen Scheitel zieht, so heiß war es am frühen Morgen schon. Nach kurzer Wartezeit mit e i n e m Cola (was für Preise) ging es mit dem Schnellboot nach Meerufenfushi. Zur Begrüßung gab es einen eiskalten Cocktail, die Zimmer wurden verteilt. Gebucht hatten wir Standardzimmer, und ich kann es jedem empfehlen. Die Standardzimmer sind mit allem versehen was auch die anderen Zimmer haben, außerdem blitzsauber, ohne Ungeziefer (Gecko´s zähle ich zu wertvollen Haustieren). Von außen sehen sie nicht so einladend aus, richtig. Allerdings brauchen wir unser Zimmer nur zum Schlafen, nicht zum Wohnen (s. andere Reisebrichte). Das Zimmer wurde von unserem Roomboy, Riaz, vorzüglich gepflegt. Wir haben auch an keinem Tag vergessen, Riaz ein Trinkgeld zu hinterlassen. Direkt vor unserem Zimmer war zwar auch Strand, aber wir hatten fast jeden Tag ein anderes Plätzchen, oder haben auch mal einen Tag an der Strandbar verbracht, wo man auch den Sonnenuntergang super beobachten konnte.

Das Essen war einfach genial, uns hat es wirklich an gar nicht gefehlt. Abwechslungsreich und überaus gut. Für jeden ist da was dabei. Kontakt zur Heimat hielten wir durch gelegentliche E-Mails. Auch das Handy h ä t t e funktioniert. Standardzimmer und Halbpension reichen völlig aus. Wir haben auf Grund der Hitze immer viel getrunken, haben uns das echt oppulente Frühstück zweimal ins Zimmer bringen lassen, zweimal auch das Mittagessen, haben viel Kaffee in der Dhoni-Bar getrunken, und oft auch dort mittags gegessen (Empfehlung Cheeseburger, echt spitze). Aber wir hätten schon vier Wochen bleiben müssen um einen All-Inklusive-Aufschlag zu rechtfertigen. Außerdem wer quält sich schon gerne um 12 in der größten Hitze aus dem Liegestuhl, verläßt sein schattiges Plätzchen und läuft in der prallen Sonne zum Essen (nachdem er zwei Stunden vorher gefrühstückt hat?)

Das Wetter war abgesehen von einigen kurzen, warmen Güssen einfach so, wie man es von einem solchen Paradies erwartet. Es gab keinen richtig verregneten Tag.

Ich habe auf Meeru auch eine Begeisterung für´s Schnorcheln in mir entdeckt. Claudi hatte ich belächelt als sie ihre Taucherbrille und ihre Flossen in den Koffer packte. Ich kannte ja bis dahin nur das Wasser in Südspanien, Türkei usw. Ich hatte immer gemeint, das Wasser wäre dort sauber. Aber was man auf den Malediven an Wasser sieht ist ja das Reinste was man sich vorstellen kann. Auf jeden Fall werden wir in den nächsten Tagen eine "Jokerreise" auf die Malediven machen, in den Süd-Atoll. Wir wissen das es ein Drei-Sterne-Inselhotel ist, aber nicht wo. 14 Tage mit Vollpension für unter 1000 Euro. Aber ob Klima-Anlage oder nicht, ob dies oder das nicht, lohnen wir es sich auf jeden Fall. Natürlich habe ich Reiseberichte über die Malediven gelesen. Ich weiß nicht was manche Leute erwarten. Eine naturbelassene Insel ohne Ameisen ist schon schwierig, nicht? Wie soll das alles funktionieren? Für uns ist es schon schlimm genug daß auf manchen Inseln die Rezeption und der Speiseraum gefliest wurden. Da kann man drauf warten, bis die ersten Wege asphaltiert werden. Wenn ich den Kilometerpreis auf die Malediven ausrechne komme ich auf 8 Cent pro Kilometer (inklusive Zimmer und Verpflegung) Was will man mehr?

Über Meeru oder Kuredu können wir jederzeit sehr gerne Auskunft geben:

hjschadt@web.de

Claudi und Hans

 


 

Meeru Reisebericht

 Einmal einen gemeinsamen Urlaub-wenn`s geht unter Palmen mit feinem Sandstrand, türkisem, klarem Meerwasser und all den Fischen, die wir in unserem Salzwasserbecken haben in freier Natur begutachten. Das waren die Vorraussetzungen die wir –2 sehr gut befreundete pärchen: Jürgen + judith, Michi + ich- uns für unseren Traumurlaub vorstellten. Im Klartext: einmal auf die Malediven! Gesagt-getan. Im Januar 2002 also buchten wir 2 Wochen im Juni Meeru-All inclusive. Und ab da zählten wir die Tage. Tagelang suchte ich das Internet ab, forschte in Malediven-Reiseführern und stellte sogar Kontakt mit der Crew von Meeru her (viele Grüsse an Moosa), die sich sehr bemühten meine Fragen und Wünsche zu erfüllen.

Das schlimmste –da waren wir uns alle einig- waren 9 Stunden Flug, noch dazu mit LTU! Einfach schrecklich. Das Essen war mies, der Flieger voll, also keinen Platz zum zurück lehnen (Sue ich beneide Dich)! Da wir über Nacht flogen ging das aber noch einigermassen. Der maledivische Flughafen Hulule ist allerdings ein echtes Erlebnis. Mitten im Ozean ist die Landebahn, bis zum Schluss denkt man, man landet im Ozean (ich hab`s nicht geglaubt aber es ist echt so)! Am Flughafen wurden wir dann von unserem Reiseleiter Gamini freundlich empfangen und (nachdem uns ein 3.50$ teures Wasser- ihr werdet nicht drum rum kommen- von einem Flughafenangestellten aufgeschwatzt wurde) mit dem Speedboot „Princess“ ging`s dann ab  nach Meeru. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde. Zeit genug die ersten Filme zu verknipsen (oder den Schlaf vom Flug nach zu holen)! Auf Meeru gab`s zuerst mal einen Drink, dann wurden die Formalitäten geklärt danach wurde das Gepäck „identifiziert“, damit alles in den richtigen Bungis landet. Auf meine Frage ob meine Bungi-Reservierung geklappt hätte (wir wollten 2 Bungis in der 600er Reihe nebeneinander) wurde ich sehr angenehm überrascht- nicht nur dass die Reservierung geklappt hatte, nein man konnte sich sogar noch an mich erinnern. Die Bungis (648+654) waren ziemlich direkt am Strand, sehr ruhig gelegen. Sehr schön eingerichtet, mit einem tollen Blick auf`s Meer. Leider hatten wir einige Mitbewohner (massig Ameisen im Bad, gelegentlich mal eine Kakalake), aber damit ist zu rechnen wenn man ein Oper-Air Bad hat. Unser Roomboy Ismail war echt superfreundlich! In den ersten Tagen entdeckten unsere Jungs Ihre Leidenschaft für`s Öffnen von Kokusnüssen, Judith widmete sich der Sonne und ich war damit beschäftigt Einsiedlerkrebse zu sammeln (gibt`s da in Massen!). Sue`s Tipp mit den carotin-Tabletten kann ich nur weitergeben- bringt echt was. Da es immer windig ist in der 600er Reihe ist, unterschätzt man die Sonne leicht (gell Jürgen?). Langweilig wird`s einem selten. Es gibt Tennis, Beachvolleyball, Tischtennis, einen Golfabschlagplatz, ein kleines Museum, Badminton (wir fragten uns wie das bei dem Wind möglich sei), einen tollen Pool, der nie überfüllt war, 3 Bars und völlig leere Strände. Abends wird dann auch einiges geboten, und für alle Formel 1 Fans: Entwarnung: sie übertragen LIVE mit 6 Fernsehern und einem Beamer.

Das Ausflugangebot ist auch recht abwechslungsreich. Unser Kellner war ein Fall für sich! Ikoo ist der sarkastischste Mensch der mir je begegnet ist! Seine Art mag nicht jedermanns Sache sein, wir nahmen`s aber mit Humor-zum Schluss ging er uns dann richtig ab.

Unser Lieblingskellner in der Dhoni-Bar war eindeutig Silva. Als er hörte, dass wir nach Vakaru umbuchen wollen, schrieb er gleich einen Brief für seinen Freund Lal, der auf Vakaru als Kellner arbeitet, dass er uns besonders gut bedienen soll und rief sogar seinen Chef an, dass 4 Freunde kommen. Einfach Supernett!!!

Zum Thema Schnorcheln: Leider ist das Hausriff einige hundert Meter von der Insel entfernt, deshalb muss man mit dem Dhoni fahren (pro Fahrt 4 $ pro Person). Die Tauchschule bietet auch solche Schnorcheltrips an die kosten zwar 12 $, man wird aber zu 2 Riffs gefahren, die superschön sind. Leider merkt man die Korallenbleiche sehr stark. Langsam wächst alles wieder, trotzdem sollte man NIE NIE NIE die Korallen abreissen, oder sich gar drauf setzten! Ihr werdet lachen, aber auch solche Leute sind uns begegnet. Im Inselinneren ist ein (leider recht lauter) Generator, allerdings stört der in der 600er Reihe nicht sonderlich. Anders bei den De Luxe Villen, die sind direkt dahinter.

Nach einer Woche nutzten wir das Angebot zwecks Überbuchung auf eine andere Insel umzubuchen. Uns standen 3 Inseln zur Auswahl. Wir entschieden uns für Vakarufhali im Ari-Atoll. Der Transport im Wasserflugzeug war inklusive. Obwohl wir von Male aus nur 25 Min geflogen sind und noch 10 Min Dhoni hinter uns hatten, gab es eine Stunde Zeitverschiebung!

Die Insel kann man in 15 Minuten umrunden, es gab eine Stereoanlage in jedem Zimmer und der Strand war direkt vorm Bungi. Angenehm überrascht war ich über die Moskitonetze über den Betten, da wir diesmal leider nicht soviel Wind hatten und die Mosiktos sehr zahlreich und lästig waren. Das Essen war fantastisch (obwohl es auch hier Nörgler gab, man glaubt es kaum!), die Crew supernett und auch mal zu Späßen aufgelegt. Die Tauchbasis war erheblich teurer, aber als wir den regulären Preis der Insel erfuhren war uns das kein Rätsel mehr. Vakaru kostet normal 5.500 Schweizer Franken AI, umgerechnet ca. 7400 DM!

Essen gab es abwechselnd in Buffetform und à la Cart. Ein Candle-Light Dinner ist inklusive, direkt vorm Bungi. MUSS MAN MAL GEMACHT HABEN!

Was uns an dieser Insel wesentlich besser gefiel: Die Riffkante war ca. 20 Meter vom Strand weg! Sehr empfehlenswert ist auch das Nachtschnorcheln, erst hier trauen sich die richtig tollen Fische wie z.B. Rotfeuerfische raus. Wir besuchten auch eine Einheimischeninsel. Leider muss man sagen, dass die Einheimischen mit ihren Shops etwas aufdringlich sind. Trotzdem war auch das ein Erlebnis. Von den Ausflügen machten wir: Dolphin-Watching (zum Teil, grad auf Meeru wimmelt es von Delphinen), Schnorcheln, Nachtschnorcheln, Ausflug zu einer Einheimischen Insel und 2 mal Nachtfischen (macht tierischen Spass!). Die Fische kann man sich auf Wunsch am nächsten Tag zubereiten lassen- Superlecker.

 Zudem werden noch angeboten:

Shopping-Trip nach Male- dazu muss man sagen dass Male die kleinste Hauptstadt der Welt ist. Wir waren etwas geschockt als wir sie sahen- fast kein grüner Fleck also ließen wir diesen Ausflug einstimmig weg- Insel-hopping und ein Trip mit einem U-Boot das von Male aus startet. Leider ist das sehr teuer (90 $ für 45 Minuten pro Person). Für 65 $ kann man auch einen Ausflug mit dem Wasserflugzeug machen, der allerdings auch nur 45 min dauert.

Allgemeines:

Sauberkeit: Die Bungis werden 2 mal an Tag gereinigt. Die Roomboys geben sich die grösste Mühe, und falls ihr mal eurem Boy zwischendurch etwas Gutes tun wollt, spendiert ihm eine Cola da sich die meisten Roomboys sich das sonst nicht leisten können.

Der Strand wird JEDEN Tag gerecht, Seegras wird jeden 2. Tag vergraben

Inseln:

Meeru: Eine tolle Insel, so wie man sie von Postkarten her kennt. Das Personal ist immer bemüht es einem recht zu machen. Da die Insel recht gross ist (die  viertgrösste auf den Malediven), ist einiges geboten. Der Pool ist sauber und ziemlich direkt am Meer. Das Wasser ist lange seicht, ist also weniger zum Schwimmen, dafür haben die Kids mehr Spass. Trotz Regenzeit (wir waren vom 22.6.-06.07. auf den Malediven) hat es nur am zweiten und am vorletzten Tag geregnet.

Direkt am Strand wimmelt es nur so von Rochen (bitte nicht anfassen), Babyhaien, die wenn man vorsichtig ist bis zu einen halben Meter ranschwimmen, und sogar Kugelfische!

FAZIT:

Meeru ist absolut empfehlenswert und für so ein traumhaftes Urlaubsziel auch noch verhältnismässig billig. Ihr solltet aber die paar Euro drauf legen und unbedingt einen Superior Bungi nehmen.

Falls es euch zu langweilig wird nach einer Woche, versucht umzubuchen (nur für Gäste mit Superior und mind. Vollpension). Falls ihr Vollpension habt, kann es euch beim umbuchen passieren, dass ihr OHNE MEHRKOSTEN auf AI aufgestuft werdet. Allerdings müsst ihr damit rechnen dass 1 Tag für auschecken Transfer und wieder einchecken drauf geht. Für uns hat sich das aber allemal gelohnt.

Vakarufhali: Eine Luxusinsel, die man in 15 Minuten umrunden hat. Riff direkt am Steg. Es trauen sich sogar Delphine bis an den Steg! Es gibt ein Restaurant, dass zwar wesentlich kleiner ist als auf Meeru, aber um Klassen besser ist! Die Köche kochen sogar die Nudeln vor den Gästen. Das Barbeque war auch sehr lecker! Hier kann man allerdings nur Tischtennis spielen. Dafür ist es ein El Dorado für Schnorchler. Die Tauchpreise sind gesalzen, die Tauchcrew aber recht nett. Ariette aus dem Shop ist auch total nett aber ihr solltet nicht mit ihr Tischtennis spielen – ihr habt keine Chance J

Der Sand ist teilweise feiner als der auf Meeru (man denkt man steht im Schlamm). Dafür wandern aber einige Feueranemonen die sehr stark nesseln, im seichten Bereich. Vorsicht!

 

Allgemeines:

Über einen Bericht einer Versicherung die vor Kokusnüssen warnt mussten wir anfangs lachen, allerdings ist was wahres dran. Die Dinger sind riesengross (nicht wie bei uns im Geschäft) und die Palmen stehen überall. Auf 7 Haitote kommen 150 Tote, die von einer Kokusnuss erschlagen wurden – Jährlich (musste mal gesagt werden J ).

Die Sauberkeit ist für die Tropen aussergewöhnlich und man wird sie hier in Deutschland echt vermissen.

Tipps am Rande:

 

Meeru:

In jedem Bungi gibt es gelbe und blaue Handtücher. Die blauen dürfen an den Strand genommen werden. Ihr braucht also keine Strandtücher mitnehmen. Souveniers bekommt ihr auf den Einheimischeninseln billiger (man kann handeln), bitte achtet darauf, dass Frauen Kniebedeckte Sachen anhaben.

Badelatschen sind eigentlich auch unnötig, da der Sand sehr fein ist. Überall auf der Insel ist Sand- auch im Restaurant und in den Bars.

AI lohnt sich meistens nicht. Kostet ca. 400 € Aufpreis.

Die Honeymoonsuiten sind nur mit dem Boot zu erreichen. D.h. erst in der Rezeption anrufen, 15 Min warten und dann wird man auf die Insel gebracht. Ist sehr einsam, aber wer`s mag.....

Der Sand ist Korallensand, dieser hat die Eigenschaft, dass er sich nicht aufheizt.... ihr müsst also nicht ins Wasser sprinten J

Das Wasser ist superklar, man sieht zum Teil bis zu 30 Metern (was sehr beeindruckend ist). Beim Schnorcheln sieht man einiges wie z.B. Grauspitzenriffhaie (tun einem nichts), Adlerrochen, alle möglichen Drücker, Mördermuscheln, Schildkröten und und und.... Delphine sind scheu und nur mit sehr viel Glück kommen sie ans Boot. Mit ihnen Schnorcheln ist allerdings undenkbar (leider....).

An den Wellenbrechern zwischen der 600er Reihe und den Wasserbungis gibt’s echt viel zu sehen unter anderem riesige Zackenbarsche (in dem Wasser kann man sogar noch stehen). Tun aber auch nichts.

Das Füttern von Fischen ist streng verboten- Bitte haltet euch daran!

Recht putzig sind auch die Flughunde. Wenn man genau hinschaut sieht man dass sich bei einigen die Jungen am Bauch fest gekrallt haben. Total SÜSS!

Muscheln durften wir –trotz gegenteiliger Aussage- ausführen. Falls ihr sie bei einem Schnorchelausflug hoch taucht, müsst ihr damit rechnen, dass ihr sie sofort wieder ins Meer schmeissen müsst (da sind die Malediver eigen). Besonders die Kauri-Schnecke sollte man besser dort lassen.

Auf den Einheimischeninseln werden auch Haigebisse, Walknochen etc. angeboten. Bitte checkt erst ob ihr solche Sachen einführen dürft, sonst gibt es am Zoll (auch Deutschland) Probleme.

Haizähne darf man ausführen.

Nehmt auf alle Fälle Bargeld in kleinen Scheinen für`s Trinkgeld mit (man kann auch mit Kreditkarten zahlen). Für AI ist die Endbezahlung recht unkompliziert. Voll Pension Bucher haben zum Teil eine recht komplizierte Rechnung, die einem meist erst erklärt werden muss.

Erkundigt euch nach dem Frühbucherrabatt! Wir hatten 30 $ pro Person/Woche. Einem Pärchen an unserem Nachbartisch wurde das erst am letzten Abend gesagt- die durften dann 120 $ versaufen- dass muss man erst mal schaffen!

 

Noch was von uns:

Keiner von uns bereut es, dass wir uns für die Malediven entschieden haben, obwohl wir doch bedenken wegen der Korallenbleiche hatten. Die Fischvielfalt ist enorm und die Strände paradisisch! Ich werde auf alle Fälle wieder auf die Malediven fliegen-höchstwahrscheinlich wieder auf Meeru.

Liebe Grüsse noch an die Meeru Crew, die Crew von Vakaru und an Barbara und Uwe (die „Karlsruher“)! Ich hoffe wir sehen uns bald wieder J

Hey SUE meld Dich mal zum Foto anschauen!

 


 

Reisebericht Meerufenfushi (Meeru Island Resort) Nord-Male-Atoll
Von Szandy und Sue
Zeitraum:  01.06. – 14.06.2002 (zu kurz !!!)
Fluggesellschaft: Qatar Airways ab München bzw. Zug ab Mainz
Gebucht: über Internet (lastminute) EUR 1.140 p.P.
Veranstalter: Meier´s Weltreisen
Kat: superior Bungi mit VP

Die Anreise/Die erste Begegnung mit dem anderen Objekt
Während ich (Sue, die schreibt) das Glück hatte, von München aus zu fliegen, mußte Szandy erst mit dem ICE von Mainz aus zu mir reisen. Wir waren beide super aufgeregt, wir hatten uns vor dem Urlaub bis auf einige hin- und hergeschickte Bilder noch nie gesehen. Aber erwartungsgemäß gabs ne fröhliche Begrüßung und auch den gesamten Urlaub über haben wir uns bombig verstanden.
Schwestern sind wir übrigens nicht :o)

Der Flug oder Das große Fressen
Am 31.5. um 22.45 Uhr gings dann mit QA zuerst nach Doha (Qatar, Arabische Emirate). Der Flieger war leer... 55 Personen und somit genug Platz zum Rumlümmeln und Schlafen in der mittleren Reihe. Wenn man dazu kam. Wir müssen sagen, der Service war super, alle sehr nett und freundlich und man wird schon vor dem Abflug mit Bonbons und allerlei Gedöns versorgt. Für jedes Glas Wasser wird extra losgerannt. Das Essen war für Flugzeugessen KLASSE, auswählen konnte man aus Dinner- bzw. Lunch-Karten in arabischer und englischer Sprache, die während des Fluges ausgeteilt wurden, zwischen Beef, Chicken oder vegetarischer Lasagne, dazu gibt’s (Obst)Salat, Semmel, Kuchen, Getränke (übrigens auch alkoholische !). Dann kam noch ein Snack. Schlappgelacht habe ich mich bei Szandy‘s Erwachen. Sie hatte wirklich gerade das linke Auge aufgeklappt, da kam schon die Stewardess mit dem Frühstück. Wir hatten uns für Omelette entschieden, dazu gabs Bohnen, Würstchen, Kartoffeln, Semmel, ein süßes Teilchen, Croissant, Butter. Zwischenlandung in Doha gegen 5 Uhr Ortszeit bei 32 Grad. Gegen 6.45 Uhr gings dann weiter in Richtung Male. Und wieder Essen, ich konnte schon nicht mehr und hab im Gegensatz zur Szandy den Muffin dann ausfallen lassen.

Ankunft auf dem Malediven
Gegen 12.30 Uhr landeten wir dann am 01.06. glücklich in Male. Durch den Zoll ging es diesmal superfix und unsere Taschen rödelten auch gleich übers Laufband. Draußen wurden wir dann sofort von Meier´s Weltreisen in Empfang genommen und bekamen die Schilder für Meeru mit der Zimmernummer 645. Wir waren erst ein bißchen skeptisch, aber umsonst, wie sich später rausstellte. Wir saßen vielleicht noch auf 2 Zigarettenlängen im Grünen, dann gings auch schon mit dem Boot weiter. Vorbei an lauter Inseln und nach einer Stunde waren wir dann auf Meeru. Da kam man gar nicht zum Luftholen, denn sofort hatten wir Gamini an unserer Seite, den allerallerallerbesten Reiseleiter auf der ganzen Welt. Wir bekamen eine super Einweisung und unseren Schlüssel, dann gings zum Bungi.

Unser Bungi.. Home Sweet Home
Große Terrasse mit zwei Stühlen und zwei Sonnenliegen. Wir waren… angenehm überrascht und mußten erstmal kreischen, als wir die Tür öffneten. Wir hatten einen Superior Bungi gebucht. Gut, nun kennt man die aus dem Katalog und rechnet selten damit, daß sie dann auch so aussehen. Sahen sie aber. Spitzdach, alles mit Holz verkleidet, zwei zusammengeschobene große Betten, Rattan-Möbel, Telefon, Klimaanlage und Ventilator, Schreibtisch, Minibar, Safe und eine Ecke, in der man sich gut Umziehen und die Klamotten abhängen kann. Das Bad war total sauber, ein paar Ameisen, neben der Dusche offen. Die Lage war auch total super, vielleicht so 10 – 15 m bis zum Strand.
Wir sind der Meinung, daß wir bei der Kat Superior Bungi den besten Griff gemacht haben, was die Lage angeht. Es gibt die Kat Standard, Superior, Deluxe (land villa), Meer-Villa und zwei Honey-Moon-Suiten, die nur per Boot erreichbar und auf der Terrasse nicht einsehbar sind. Bei den Standard-Bungis (die wir pottehäßlich fanden) können wir nur die Reihe 100 empfehlen, die liegen einigermaßen gut und haben noch Strand. Superior würden wir JEDEM die 600er empfehlen ab 632 aufwärts. Davor liegt das Seegras, das ziemlich ätzend aussieht und bei Ebbe stinkt. Total Scheiße gelegen (sorry) sind alle anderen Superior (bis auf 212-22irgendwas). Die Meer-Villen stehen sehr nah beieinander und man hat einen begnadeten Blick aufs Meer.
Überhaupt nicht buchen würden wir die Land-Villen (Deluxe) und alle anderen Standard oder Superior, da sie entweder keinen Strand oder/und die Müllverbrennungsanlage, den Generator und das sonstige Insel/Crew-Leben direkt hinter sich haben. An den Generator gewöhnt man sich vielleicht, aber den Gestank von verbranntem Müll fand ich persönlich wirklich abartig.
Gamini, unser Reiseleiter, hatte uns schon bei der Anreise drauf hingewiesen, daß ab Montag die Insel überbucht ist. Man hatte dann nach einer Woche die Möglichkeit, mit upgrade auf Veligandu umzubuchen, was wir aber nicht getan haben. Meiner (Sue) Meinung nach (war 98 auf Veligandu) sind die Superior Bungis auf Meeru viel viel schöner als die auf Veligandu. Ok, das Essen ist nicht zu schlagen. Einen Tag vor unserer Abreise bestand dieses Angebot wieder, allerdings nur für Urlauber im Wasserbungi oder im Deluxe.

Die Insel
Über die Insel ansich brauchen wir sicher nicht mehr viel sagen, dass haben ja vor uns schon alle Anderen gemacht. Nur soviel: superschöne Vegetation, viele Palmen, alles sehr sehr sauber und sehr sandig :o) Uns fiel auf, daß zumindest die Wege vor den 600er Bungis betoniert sind, aber Sand drübergekippt ist. Wenn dann mal ein kleiner Taifun oder Regen drüberfegt, kommen die Steine zum Vorschein, stören aber nicht. An der Westseite (wenn man auf dem Steg steht, links) wird öfter mal Müll angeschwemmt, der aber eindeutig nicht von Touristen, eher von Einheimischeninseln stammt. Der wird aber ... ich sag mal stündlich weggekehrt.

Essen/Trinken
Gegessen wird im main restaurant. Alles wird in Buffet-Form gereicht. Natürlich kann man auch mal in den Bars oder im Asia Wok was Essen. Die Sandwiches im Mini-Format für 6 Dollar das Paar fand ich ehrlich gesagt überteuert.
Frühstück von 7.30 – 9.30 Uhr. Es gibt Brot und Semmeln aller Art, zwei Säfte, Cornflakes und –pops, Milch, 2-3 Sorten Marmelade, Honig, zwei Sorten Wurst, Käse und warm: Rührei, Würstchen, Bohnen, Speck, gekochte Eier. Omelett kann man sich machen lassen (mit Chilie, Zwiebel, Käse, Champis, Tomaten). Außerdem gibt’s noch Obst (dazu später)
Lunch von 12.30 – 14.30. Da kann ich gar nicht alles aufzählen, aber auf jeden Fall ist für jeden was dabei. Salat mit 5 verschiedenen Dressings, Brot, warm: immer mindestens ein Pasta-Gericht, Suppe, zwei Sorten Fisch (gegrillt und gedünstet), Beef, Lamm, Hühnchen, Curry (sieht aus wie Linsen), Gemüse, Kartoffeln und/oder Pommes, Reis nackt und Reis mit Gemüse. Viel süße Sachen (Kuchen, Pudding, Glibberkram) und Obst.
Dinner von 19.30 – 21.30 Uhr und ähnlich wie Lunch, oft wird noch ein Schweinsi vom Grill angeboten.
Auf den Zimmern liegen room-service-Karten, da kann man sich dann Pizza, Pasta, Lobster oder auch das Frühstück direkt ans Bett bringen lassen.

Service
Wir hatten in der ersten Woche einen Top-Kellner, den Ibrahim. Wir saßen gleich im Eingangsbereich, also wer ihn bekommt, hat Spaß ! Dann haben wir den Tisch gewechselt, weil wir von den verschollenen Forum-Gästen angesprochen wurden :o) Da hatten wir dann einen Kellner (Moosa), der das Temperament einer Packung Schlaftabletten hatte und entweder immer hilflos-orientierungslos rumstand oder nie kapierte, das Rotwein ROT ist und nicht weiß. Aber was solls.
In der Dhoni-Bar hatten wir auch einen Lieblingskellner, zu erkennen an der Größe (haha), den Hussein. Der war supergoldig, immer lustig und ließ auch mal ein oder zwei von AI-Gästen ausgegebene Getränke durchgehen.
Ganz super fanden wir die Reaktion der Rezeption. Über dem Bett von Szandy (Du wolltest unbedingt die rechte Seite) thronte am Anreisetag eine Kakerlake, wie wir sie noch nie gesehen haben. Wir erzählten also der Rezeption, daß wir da ein big problem hätten und ob man nicht jemanden arrangen könnte, der das Viech destroyed oder wenigstens aus dem Bungi wirft (Schisser-Weiber halt). Keine 10 min. später kam auch jemand, machte aber gleich kehrt, und wir fragten uns, ob er jetzt den Baseballschläger holt oder die Flucht ergriffen hat. Er kam mit einer im wahrsten Sinne des Wortes CHEMIEKEULE und als das Vieh dann gen Boden flog, hatte der arme Kerl selber Angst :o)
Unser Reiseleiter.. Gamini. EIN SCHATZ und Gold wert. Er kümmerte sich wirklich, wo es nur ging, als er nach Male flog, fragte er extra noch, ob er was mitbringen soll. Obwohl er einen recht ruhigen und fast schüchternen Eindruck macht(e), kann er auch ganz schön Vollgas geben :o) Let´s dance.
Ansonsten sind wirklich ALLE sehr höflich, sehr freundlich, grüßen immer toootal nett und lieb. Ok, bis auf dem roomboy (Naseeh). Liebe Singles, sagt nicht, daß Ihr Singles seit !!!

Preise
Zigaretten (Marlboro, Marlboro lights, Benson, Camel lights): 3,00
Glas Rotwein/Weißwein: 3,50
Fläsch großes Wasser: 2,00 klein: 1,00
Cocktails: zwischen 6,00 und 7,50
Bier (Castle, Heineken): 3,00
Cola, Fanta, Eistee: 2,00
In der Minibar alles um ein paar cent teurer. Preise in Dollar... logisch :o)
Surfen im Internet: halbe Stunde 10 Dollar, Stunde 17 Dollar.

Ausflüge
Zwei verschiedene Insel-Hüpfen, einmal 4 Inseln (Shopping-Insel, Kuda Bandos, Einheimischen Insel und Paradise Island) für 40 Dollar. Haben wir nicht gemacht. Und jeder, der von PI zurück kam, hat sich drüber ausgelassen.
Dann 3 Inseln (Einheimische Insel, Kagi und Eriyado). Haben wir uns angemeldet, ist ausgefallen, weil zu wenig Leute mitmachen wollten. Für 36 Dollar.
Dann die üblichen Trips zur Nachbar/Einheimischeninsel Dhiffushi, auch nicht mitgemacht :o) Aus Prinzip.
Love-Boat-Fahrt für 10 Dollar, Sunset Cruise mit Sunset Punch für 15 Dollar, bei AI-Gästen frei (nicht mitgemacht).
Nachtangeln, für AI frei, ansonsten 10 Dollar. Muß wohl sehr lustig sein, wir haben es nicht mitgemacht.
Foto-Rundflug 20 min. für 65 Dollar, den wir übrigens nicht mitgemacht haben.
Auch nicht den Male-Ausflug :o) für 36 Dollar.
Haben wir überhaupt was gemacht????? :o)
Das Programm auf der Insel ist ok, leider hatte ich (Sue) persönlich ein bißchen den Eindruck, das einige Gäste davon gar nichts wissen wollten.
Montag nichts, Dienstag divers night (sehr schön), Mittwoch Live Band. Jede Woche im Monat eine andere Band. Die erste war ok, die zweite war supersupersupergeil und ich habe in meinem Leben noch NIE so viel und so verrückt und 30 min. nach „Hey Baby“ von DJ Ötzi getanzt. Wir sind dann halb 3 gegangen (getorkelt???), die Band spielte dann noch bis 3 Uhr, hatte aber gegen halb Eins ihr letztes Lied angekündigt :o) Donnerstag Krabbenrennen, Freitag Maledivischer Abend, an dem ich mich dann gleich verdrückt habe, aus Panik, daß unser roomboy mit mir tanzen will. Samstag Disco mit ner Musikauswahl, die einen wirklich stutzig werden läßt – geil !

Grabbelndes Getier
Wir hatten bis auf die eine Kakerlake nochmal eine im Bad, aber ok, das ist auch offen und wir haben sie HELDENHAFT nach draußen befördert – lebend. Ansonsten hat man im Bad mal nen Käfer oder Ameisen, die aber nicht angriffslustig sind :o) Keine einzigste Spinne, Szandy hatte EINEN Mückenstich.
Palmenhörnchen gibt es, hab ich selber nie gesehen, dafür aber die Szandy. Ne Springmaus haben wir gesehen und uns totgelacht, eine Katze lief rum, n Hahn und Hühner, 3 Fischreiher und noch andere nicht identifizierbare Vögel, Flughunde und natürlich unzählige Geckos... das wars.
KEINE SANDFLIEGEN yiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieha !

Water situation
Zum Schnorcheln ist Meeru... schlecht. Es werden zwar Dhonifahrten für 4 Dollar ins Hausriff angeboten, haben wir dann aber ausfallen lassen. Atollschnorcheln wird angeboten für 17 Dollar. Wir sind allerdings immer an der Nordseite geschnorchelt, man sah nicht viel, aber doch einiges. An der Südseite herrscht ne ziemliche Strömung, davon abgesehen 3 Fische in 30 Minuten. In Strandnähe tummeln sich wirklich unzählige kleine Baby-Haie und Rochen. Übers Tauchen und die Tauchschule können wir leider nichts sagen. Außer, daß die Leute nett sind :o)

Wetter
Ok, im Juni ist Regenzeit. Wir hatten anfangs wirklich schöne, sonnige Tage, nachts grundsätzlich Regen oder starken Sturm, der einmal die Insel ganz gut auseinander nahm und keinen schlafen ließ (außer mich wahrscheinlich, ich hab gepennt wie ein Bär). Nachmittags auch oft Regen. Aber es ist nicht so, daß wir nicht braun geworden sind. Allerdings würde ich beim nächsten Mal nicht nochmal im Juni fahren.

Do´s
Auf jeden Fall: Beim Lunch und Dinner so lange sitzenbleiben, bis die Köche Ringelreien machen. Das heißt: Sie räumen die Warmhaltepfannen fürs Essen ab. Und das in einer Kette, wo jeder, bis auf den ersten und letzten Koch, den Griff einer Warmhaltepfanne in der Hand hat und der Vorder/Hintermann den anderen Griff. Wir können es nicht erklären, schaut es Euch an. Zur Abwechslung hab ich einmal „stop“ gerufen, was von den ersten drei Köchen wörtlich genommen wurde, sie blieben stehen, während die restlichen Köche hinter ihnen weiterliefen und somit der ganze Haufen mit Gepolter gegen die Küchentür rammelte.
Die Live-Band ansehen. Die sind saugeil und musikalisch auf dem neuesten Stand. Wenn es auch komisch klingt, wenn ein Typ „Can´t get you out of my head“ von Kylie Minoque singt – und das noch in der selben Tonlage.
Vor der Abreise per mail einen Bungi sichern. Viele von Euch halten das ja für unnötig, dämlich, blöde. Wir waren im Nachhinein froh drum.
In aller Herrgottsfrühe aufstehen und bei Ebbe ins Meer reinlaufen.
Den nut cake (Keksboden, oben braune feste Masse) probieren. Schmeckt wie Keks mit Daim. Oberlecker. Ich hab leider vergessen, mir das Rezept geben zu lassen.
Einen Monat vor dem Urlaub anfangen, Carotin-Tabletten zu nehmen. Wir hatten nicht einmal einen Sonnenbrand und können nicht behaupten, das wir uns großartig eingeschmiert oder in den Schatten gesetzt hätten.
Versuchen, auf die freistehende Palme auf der Südseite raufzukrabbeln. Und vor allem, wieder runter zu kommen (hahaha haha). Die Katalogpalme befindet sich übrigens zwischen den Wasserbungis 519 und 520.

Persönliche Eindrücke
Von Szandy
In erster Linie möchte ich dem Malediven.net-Forum ein dickes DANKESCHÖN sagen, weil ich dadurch so eine tolle Reisepartnerin und Freundin gefunden habe.
Sue, Du bist echt ein Schatz!
Dann haben wir auch durch das Forum ein super liebes Pärchen - Nicole und Moritz –kennengelernt, durch sie war der Urlaub noch besser und lustiger. Herzliche Grüße an sie.

Von der Insel war ich positiv überrascht, ich habe mir die Insel total zugebaut vorgestellt, da Meeru ja einen Swimmingpool + Golfplatz + Spa-Center + Friseur und immerhin ca. 240 Bungis hat, aber man bekommt von all dem nichts mit, wenn man das nicht möchte. Sie haben diese wirklich gut integriert, darüber habe ich mich sehr gefreut.
Alles andere ist auf der Insel einfach nur sehr gut: Bungis, Strand (bester Abschnitt 635-661), Service, Reiseleitung (so eine perfekte Einweisung wäre immer wünschenswert) Sauberkeit und auch das Essen. Was mir persönlich noch gut gefallen hat, war dass man die Schuhe wirklich 2 Wochen lang im Schrank lassen kann, die Insel ist eine reine Barfußinsel (auch in der Bar und Resti) Das einzige, was mir auf der Insel nicht gefallen hatte war die Entfernung des Hausriffs, es ist wirklich VIEL zu weit weg und wenn man nur Schnorchler ist, dann ist es schon sehr schade. Aber wir wussten dies schon im Vorfeld und so war das auch kein Problem.
Anyway ...ohne Zweifel waren es zwei wunderschönen Wochen auf Meeru, zwar hat das Wetter nicht so mitgespielt wie ich es gerne gehabt hätte, da wir an manchen Tagen wirklich nichts anderes machen konnten, als in der Bar oder im Bungi Karten zu spielen,
ich sage nur UNO oder Mau-Mau ?

Meine Erlebnisse sind unvergeßlich und habe mich noch mehr mit dem Malediven-Virus infiziert (war doch klar) und nun freue mich jetzt schon auf meine nächste Malediven-Reise, hoffe ich darf die Malediven bald wieder genießen.
Was Meeru angeht: diese Insel ist auf jeden Fall ein Besuch wert oder auch 2 oder 3 grins

PS: Ich möchte hier auch den Dirk gaaaaanz lieb grüßen, er wird mir immer in Erinnerung bleiben? Danke für Alles.

Von Sue
Für mich war es ein Traumurlaub und mir fehlt die Insel und die Leute und überhaupt alles sehr sehr doll !
Mich würde brennend interessieren, wer unsere Drinks und Tequilla am LiveBand-Abend überommen hat !
Ich habe Ian wiedergetroffen, den Tauchlehrer, der letztes Jahr auf Kuredu war. Ein superlieber Typ. Ich hab mal nach den Leuten von der Kuredu-Tauchbasis gefragt. Er hat mir erzählt, daß Linda mit ihrem Freund (dem Piloten) nach Kanada gegangen ist. Andy und seine Freundin sind momentan auf Vakarufahli und überlegen, ob sie nach Schweden oder in die Schweiz zurück gehen. Ian selber weiß noch nicht, ob er nach den Bauarbeiten auf Kuredu wieder zurückgehen oder auf Meeru bleiben soll. Auf Meeru wäre wohl das Essen so toll :o) Auf Kuredu war es den Tauchlehrern nicht erlaubt, bei den Gästen mit zu essen.
Was ich zu bemängeln habe: Das Obst. Für meinen Geschmack einfach zu wenig. Immer nur zwei Sorten, entweder Ananas oder Banane oder Melone und Banane oder Papaya und Melone (bzw. A oder B) :o) Da ich leider eine Lebensmittelallergie habe und ausgerechnet auf Ananas und Banane, hing ich manchmal ziemlich dumm rum. Ich hätte mir auch mehr Essen wie am Maledivischen Abend gewünscht. Alles war so lecker und so schön hergerichtet, in von unten befeuerten Tontöpfen und so weiter.
Zum Schnorcheln nicht schön, aber ich bin eh lieber in der Sonne gelegen oder habe gefaulenzt.
Richtig genervt hat mich unser roomboy Nasseh. Seine Arbeit war wirklich ok. Mir zu sagen, daß ich wunderschön bin, ist sicherlich ein lieb gemeintes Kompliment. Auf seinen Vorschlag, mit ihm eine Beziehung einzugehen, bin ich aus persönlichen, optischen und geographischen Gründen dann mal nicht eingegangen. Wenn man dann aber anfängt, mich erst an der Schulter und dann mit irgendwelchen geflochtenen Sachen am Ausschnitt anzugrabbeln, kann ich ziemlich fuchsig werden ! Das Verhältnis kühlte dann auch recht schnell ab.Wir hatten am Ende das Gefühl, der lauerte direkt vor unserem Bungi, daß wir endlich vom Essen kommen.
Ansonsten hatte ich persönlich superviel Spaß auf Meeru und breche diesmal meinen Vorsatz, niemals zweimal die gleiche Insel zu besuchen WIRKLICH ! Einmal müssen die mich dieses Jahr noch ertragen.
Ich würde außerdem, wenn es sich vermeiden läßt, nie mehr mit LTU oder Condor fliegen, da QA wirklich von vorn bis hinten super ist.
Außerdem würde ich immer wieder den Bootstransfer vorziehen, das war wirklich schön. Davon abgesehen hab ich beim Fliegen eh immer Probleme.

Ich grüße ganz ganz ganz lieb mit nem fetten Bussi die Nicole „Felixine“ (ichmachdichfertischdusau) und Max... nee, Felix... Mist, jetzt hab ichs... Moritz ! TUIII TUIII :o) Ihr seit superlieb, mein Pastakochbuch freut sich schon auf Euch. Hab selten so viel Spaß gehabt.
Außerdem Claudia und Daniela. Ich hoffe, Ihr seit gut zu Hause angekommen !
Dann grüß ich, auch, wenn sie es wahrscheinlich nicht lesen können oder werden, ganz lieb ATB, Hussein, Ibrahim, Ian und Azoka. Ganz besonders Gamini, sei gedrückt ! DANKE DANKE DANKE für alles. Ich hoffe, wir bleiben weiterhin in Kontakt.
Und dann noch mit einem dicken Bussi.... Assanti .... Miss your smile ! (hachseufz)
- Auweia... hoffentlich gibt das keinen Ärger :o) -

Sun D. ... KETCHUP !!!!  Ich hab Dich lieb und danke Dir für den schönen Urlaub ! So jemand wie Du gehört öfter in die Welt. Bussi Bussi Bussi und ein fettes yeeeeeeeeeeeeeeep !

Viele Grüße
Szandy und Sue
 

 


 

Meeru Island Resport 21.12.01 / 04.01.02

Hallo,

auch wir sind zum absoluten Malediven-Fan geworden. Es fing an, daß wir unbedingt über Weihnachten/Neujahr 2001/02 in die Sonne fliegen wollten.

Aber wohin ? Wo ist sicher blaues klares Wasser und viel Sonne , nette Leute und dennoch Ruhe pur ? Schnell kamen wir auch die Malediven.

Da die allgemeinen Reiseprospekte leider nicht viel aussagen , haben wir uns im Internet schlau gemacht. Gut das es so viele User gibt, die wirklich diese Medien nutzen. Es hat uns bei unsere Entscheidung doch geholfen.

Wir haben uns ziemlich kurzfristig entschieden und hatten mangels Flügen nicht unbedingt die größte Auswahl. Aber wir sind voll zufrieden mit unserem ersten "Malediven-Trip".

Also, wir landeten genervt durch den langen "LTU-Flug", es gibt bestimmt bessere Gesellschaften !, in Male. Dort wurden wir bereits freundlichst empfangen. In dem Flughafengarten gönnten wir uns eine Flasche Orangensaft, die wir teuer bezahlten:US dollar 10,00 ! Wir nahmen es gelassen, denn das Wetter war herrlich, Sonne pur und unheimlich ruhig und das auf einem Flughafen ! Keinerlei Hektik trat auf.

Die Koffer wurden vorsortiert (verschiedenen Insel) und dann ging es bei uns per Schnellboot (ca. 1 Std.) auf "unsere" Insel : Meeru Island Resort!

Für uns war es die Erholung pur! Die Leute, der Strand, einfach alles stimmte, so wie wir es aus dem Internet ja gelesen hatten. Also wir hatten einen Bungalow 660 (delux), dieser war ungefähr 5 m vom Strand entfernt. Ich würde jeden empfehlen sich eine Bungalow der 600er Reihe geben zu lassen. Ab 230 ist es herrlich !

In den 14 Tagen haben wir unsere Nachbarn vielleicht 2x gesehen , am Strand waren wir meistens

alleine ! Ab und zu gingen einige "Insulaner" an uns vorbei ! Diese herrliche Ruhe überall hat uns begeistert ! Die meistens Menschen waren wohl "unter Wasser" . Uns hat es jedenfalls gefallen , soviel Freiraum am Strand zu haben und das, wo doch die Insel "ausgebucht" (ca.250 Menschen) sein sollte !

Das Wasser war glasklar und jeden Tag schwammen uns die "Babyhaie" oder div. Rochen vor der Nase herum. Herrlich diese doch fremden Wesen ! Die große Farbenpracht beim Schnorcheln ca. 100m weiter im Wasser (kleines Riff) ist gigantisch.

Das Wetter war leider gemischt, von Wolkenbruch, bewölkter Himmel und strahlender Sonne hatten wir alles vertreten. Aber kalt war es nie. Wo sonst bekommt man beim Schnorcheln im Regen einen Sonnenbrand ?! Unsere Insel haben wir innerhalb 35 Min. und bei Ebbe umrundet.

Uns gefiel unser Strand am besten , da wir flaches Wasser sowie brusthohes und ein kleines Riff zum Schnorcheln hatten .

Wir haben nur einen Ausflug nach Male gemacht (ist nicht so unsere Sache gewesen) und einen Schnorchelausflug zu zwei Riffen. Dort haben wir durch die begleitende Tauchlehrerin eine gute Wahl gehabt ! Wir sprangen ins Wasser und sahen direkt unter uns eine Riesenschildkröte, danach diversere kleinere, sowie einen großen Hai (Angst hatte ich schon), große Muscheln in herrlichen Farben und viele bunte Fischschwärme. Eine Muräne konnten wir auch begutachten (aber nur mit großen Abstand). Ebenso sahen wir einen Manta, der wohl nicht so oft zu sehen ist. Die Taucher , die doch 20-30m tief tauchten waren bei unseren Erzählungen richtig neidisch.

Also diese Schnorchelgänge unter Anleitung haben sich voll gelohnt !

Ansonsten genossen wir die absolute Ruhe der Insel !

Die Hygiene in den Bungalows wird groß geschrieben ! Wir waren sehr zufrieden. Unser Boy strahlte immer und war sehr gründlich (vielleicht lag es auch an dem Trinkgeld). Das Essen war allgemein gut, aber uns fehlte manchmal das Obstangebot . Melonen, Ananas, Apfelsinen, Birnen waren da, doch nicht immer, dafür gab es Süßes wie Pudding,Torten und Cremes im Überfluß. Trotzdem können wir sagen, daß wir mit unserer gebuchte Vollpension zufrieden waren.

Wir waren beim Rückflug noch nicht gelandet, da planten wir schon den nächsten Aufenthalt ! Der wird im April 2002 sein, wir wollen dann aber ins Südatoll ! Mal sehen, was uns das Internet dazu sagt !

Grüße von Heidi und Kally !


Reisezeit: 6.9.2001 - 21.9.2001
Gebucht bei: Manta Reisen

Flug Zürich-Male retour

Geflogen sind wir mit Edelweiss (Schweizer Charter). Der Service war gut und auch sehr freundlich, es gab genügend zu trinken, das Essen war zwar einfach aber reichlich und sehr fein. Mövenpick Eiscreme gabs auch noch, ebenfalls sehr lecker. Bordfilme hab ich verschlafen... Müllsäcke um den Müll wieder mitheim zu nehmen wurden von der Reiseleitung verteilt.

Ankunft und Transfer

Einreiseformalitäten wurden relativ zügig erledigt, danach mussten wir ca 1 Stunde auf unser Boot warten. Mit einem kleinem Drink lässt sich das jedoch gut überbrücken. Wir genossen einfach die tropische Luft und den ersten kleine (erfrischenden) Regenschauer. Bootsfahrt war zwar schaukelig, aber mir machts ja zum Glück nichts aus, hab wiederum geschlafen. Dauer der Bootsfahrt, ca 1 Stunde... (Wir hatten das ganz grosse Boot von Meeru, es gibt noch kleinere Transferboote die kleinere Gruppen vom Flughafen abholen)

Reiseleitung

Wir hatten ne ständige Reiseleitung auf der Insel, Marco war sehr kompetent und immer hilfsbereit. Die Einführung war kurz und bündig, alle wichtigen Punkte wurden angesprochen, auch dass es Drücker in der Lagune gibt und wie man sich verhalten soll falls so ein Drücker seine Brut bedroht sieht. Es wurde drum gebeten die Fische nicht zu füttern und auf die Natur Rücksicht zu nehmen. Kurz, so sollte eine Reiseleitung sein.

Unterkunft

Wir hatten Superior Bungalow Nummer 637, hat uns gut gefallen. Obwohl unser Roomboy etwas verträumt war und öfter mal was von seinem Putzzeug oder Tücher vergessen hatte, machte er das durch seine freundliche und zurückhaltende Art mehr als wett. (Er hat sich auch todesmutig auf die einzige Kakerlake gestürzt die wir während der 2 Wochen gesehen haben, das Vieh musste es sich natürlich an unserer Zimmerdecke gemütlich machen...) Geputzt war immer sehr gründlich, nichts auszusetzen. Am vorletzten Tag wurden wir dann auch von einem mit Hibiskusblüten geschmückten Bett überrascht :-) Schöööön

Essen und Trinken

Wir hatten Halbpension, was auch völlig genügte. Falls wir doch mal riesen Hunger hatten, konnte man feine Sachen in der Dhonibar haben, oder im Asiawok. Die Preise dort sind nicht überteuert, wir haben sie mal umgerechnet, und also 8$ für ne Pizza zahlt man umgerechnet auch der Schweiz, Preise waren also ok. Das Essen im Hauptrestaurant war immer reichlich, und die Köche am Buffet immer zu Spässen aufgelegt. Etwas mehr Abwechslung hätte zwar sein dürfen, aber das liegt halt auch etwas an uns (sind etwas heikel *gg*), und an der zum Teil sehr britisch ausgerichteten Küche. Frische Früchte gab es genug, ist ja klar das man nicht zwischen 15 verschiedenen Sorten wählen kann...Frühstücksbuffet war einfach toll, imer viele frische Brötchen und Croissants, Schokokuchen, diverses anderes frisches Gebäck, Säfte, Omeletts oder anderen frischen Eiern, Honig, Marmelade, Butter, und die britische Abteilung mit Baked Beans und Würstchen. Also Hunger leiden mussten wir nie. Insgesamt waren wir positiv von der Küche überrascht, wir hatten uns als Insel-Neulinge schon die schlimmsten Dinge ausgemalt *gg*

Strand und Meer

Okay, es gibt am Weststrand ne Stelle mit Seegras, aber ist doch auch Natur, oder? Westen: Der Sand war sehr fein, der Strand flach ins Meer abfallend, auch gut für Kinder geeignet. An der Nordspitze gibts so ein kleines aufgeschüttetes Miniriff, so dass es auch für Nicht-mit-dem-Boot-Schnorchler genug Fische gab. Viele Babyhaie, Rochen und einen riesen Kugelfisch gibts am Strand. Osten: Da waren wir nicht so, da sind die Wasservillen und Honeymoonsuiten. Sah aber auch schön aus so im Vorbeigehen, halt nicht so viel Sandstrand. Süden & Südwesten: Sandstrand, zum Teil mit etwas Seegras, Blick auf die Einheimischen Insel, sah eigentlich auch schön aus. Nochwas: Das Seegras das getrocknet am Strand lag wurde ca jeden 2. Tag eingesammelt und verbuddelt.

Tauchen

Wir haben dort als absolute Tauchneulinge unseren OWD gemacht, ich muss sagen, der Kurs war spitze. Die Übungen wurden alle seriös durchgeführt, und der Tauchlehrer war sich auch nicht zu schade, zum Bsp. das Maske ausblasen mit jemandem noch nach dem Kurs üben zu gehen wenns noch nicht klappte... Auf etwas unsichere oder ängstliche Leute wurde wirklich gut eingegangen. Das Leihmaterial (ABC-ausrüstung hatten wir) war in sehr gutem Zustand, und jeder kriegte seine Kiste und seinen Platz im Trockenraum für die Dauer des Urlaubs. Organisation war gut, morgens und nachmittags durchschnittlich 2 Boote an 2 verschiedene Tauchspots, dann gab es noch Nachttauchgänge und all sowas (haben wir aber nicht mitgemacht). Die Tauchplätze waren sehr schön und auch sehr unterschiedlich, viele Fische, Haie, unzählige Schildkröten und auch schon wieder Korallen gabs zu sehen. Abrechnung war auch total korrekt, Kompliment zur ganzen Organisation.

Surfschule

Haben wir nicht ausprobiert, machte aber nen guten Eindruck, und Wind war definitiv genug vorhanden. Katamaransegeln war auch möglich.

Wetter

Sehr gemischt, ein Wochenende hats ziemlich geregnet, aber es war ja Regenzeit. (Und ausserdem waren wir ziemlich mit dem Tauchkurs beschäftigt) Sonst sehr schön, einmal war der Wind so stark, dass man am Strand buchstäblich gesandstrahlert wurde *gg* Alles in allem wars aber doch sehr schön.

Unterhaltung

Kann ich nicht viel sagen, wir haben nur die Divers Night besucht und einmal die Liveband. Gibt aber Krabbenrennen (fand ich strange), Disco Samstags (gefiel den Briten *smile*) und wegem dem 11. September ist auch mal was ausgefallen, weil die Leute lieber Nachrichten geguckt haben (verständlich). Sehr gut: Internetmöglichkeit, 1 Stunde = 17$, halbe Stunde 10$. E-mail schreiben ist halt viel billiger als telefonieren. Im Shop gabs auch Schokolade und Chips für zwischendurch, halt nicht so billig, aber was solls, wenns der Magen verlangt ;-)

Pool

Ich weiss das es Malediven Fans gibt die finden, ein Pool, wie schrecklich auf einer solchen Insel. Aber ich sag euch was, es war soooo entspannend in den angenehm kühl temperierten Pool zu hüpfen und sich nach dem Tag am Strand im Pool zu erfrischen. Toll :-) Liegen am Pool gibts, haben wir aber nicht gebraucht, sind jeweils nur reingehüpft und haben uns erfrischt, dann wieder raus...

Bars

Alkoholisches haben wir net so probiert, das Bier war aber nicht soo schlecht. Dafür bin ich absoluter Milchshake-Fan! Getränke Preise übliches Malediven-Niveau, und nach dem 2. Tag haben wir gefunden, was solls, wir sind schliesslich in Urlaub.

Ausflüge haben wir nur den nach Male gemacht, wenn man sich am Schluss der Tour aus dem Trödelladen absetzen kann, hat man auch noch Zeit die Stadt selbst zu erkunden.

Flora und Fauna

Viele Palmen und grüne Büsche, im Inselinnern auch blühende Büsche. Viele Geckos (süss) und Echsen, Flughunde und Fischreiher. Ratten haben wir nur abends mal eine gesehen. Natürlich das übliche an Käfern und Raupen, aber keine Sandflöhe und nur 1 sichtbare Kakerlake (Für die Tropen sehr okee) Nicht zu vergessen die vielen Krabben am Strand, toll!

Alles in allem

Waren es sehr schöne und erholsame Ferien, auch wenn der 11 September zum Teil doch auf die Stimmung gedrückt hat. Es gab Gäste die nicht wussten wie sie nun heimkahmen oder solche die Freunde im WTC hatten... Es war schön wie alle versuchten gemeinsam drüber hinweg zu kommen. Auch die Hotelangestellten versuchten ihr Mögliches um zu helfen, CNN, BBC liefen Tag und Nacht, und es waren alle auch sehr betroffen.

Ich kann die Insel empfehlen, wenn man nicht allzu viel Jubel Trubel und Heiterkeit möchte, freundliches Personal und viel Platz. Ich würd wieder hin gehen.

Fotos gibts auf: http://www.friends.ch/mumin unter Holidays

von Manuela Lehmann


 

Reisebericht Malediven/Meeru von Tanja & Martin

Reisedauer: von 17.10.2001 bis 1.11.2001

Unterkunft: Vollpension, Superior Bungalow / Land Villa (No. 254)

Reiseveranstalter: Meier's Weltreisen (LTU - Touristik) gebucht über Follow me

Flug: München - Düsseldorf - Male mit LTU und Deutscher BA

über den Flug:

1. München - Düsseldorf mit der Deutschen BA: Tja - ein deutscher Inlandsflug halt, den wir leider buchen mußten, da die direkte Verbindung von München nach Male ausgebucht war.

2. Düsseldorf - Male mit LTU: Daß man in einem Touristenbomber natürlich keinen großen Komfort erwarten kann ist klar, aber daß das Service dann auch noch schlecht ist, ist nicht unbedingt notwendig. Mürrische Stewardessen, schlechtes Essen, und für uns besonders dramatisch - untrinkbarer Kaffee. - Wenn möglich sollte man LTU meiden, da es sehr wohl andere Fluglinien gibt, die einen besseren und auch nicht teureren Service anbieten. (Emirates Airlines, Sri Lanka Airlines, ...)

über die Ankunft in Male:

... ein bisschen Schreibkram (Visum)... und wer nicht gleich zu einem Zwangsgetränk entführt werden will, sollte sein Gepäck festhalten und erst am/beim Boot wieder auslassen. Ansonsten war alles gut organisiert und klappte reibungslos.

über die Ankunft auf Meeru:

... Kurze Begrüßung durch die Reiseleiterin (könnte man auch weglassen, wir kennen nettere und kompetentere) ... Willkommensdrink ... Zimmerzuweisung (dauert relativ lange - Wir waren nach einer Stunde schon am Strand, andere warteten über 1,5 Stunden bevor sie ihr Zimmer zu Gesicht bekamen) ... Gepäckverteilung (erfolgt immer durch "Träger" - die das Gepäck mit dem Auto zur Rückseite des Bungalows bringen und dann zu Fuß 5 Meter tragen, dafür pro Gepäckstück 1 USD Trinkgeld erwarten)

über Meeru:

Aufgrund der Größe der Insel bekommt man außer beim Essen, fast nie andere Gäste zu Gesicht. Wir haben uns die ganze Zeit gefragt, ob alle tauchen gehen, oder ob alle den Urlaub im Zimmer verbringen. Während unseres Aufenthaltes war die Insel gut gebucht, das Publikum ist gemischt, jung & alt, Familien, Singles, Pärchen, Deutsche, Engländer und andere. Unser Schwerpunkt war schwimmen, sonnen, schnorcheln und Sandburgen bauen. Während der Regenzeiten - 2 Tage durchgehend, ansonsten fast jeden Tag - verbrachten wir die Zeit wie die meisten anderen beim Spielen (also keine Karten vergessen - oder die Frau überreden, doch einmal die Malediven außerhalb der Regenzeit zu besuchen *g* - alternativ wäre Spazierengehen zu empfehlen - den zimmereigenen Regenschirm aber nicht vergessen!). Die Insel bietet viel Vegetation - hauptsächlich Kokospalmen - also immer nach oben sehen beim spazieren - und einige Landbewohner wie Käfer, Raupen, Ameisen, Spinnen, Krabben, Eidechsen, ... also doch nach unten sehen, auf was man tritt. Also wohin jetzt sehen - wir konnten uns während des ganzen Urlaubes nicht so recht einigen. Die Sandstrände sind sehr schön und an den meisten Stellen auch sehr breit. Was im Vergleich zu anderen Urlaubsdestinationen sehr angenehm ist, ist die Eigenschaft von Korallensand - sich nicht aufzuheizen. Amateurschorchlern wie uns reicht das schnorcheln entlang dem Strand durchaus aus - eingefleischte Schnorchler werden wahrscheinlich mit dem täglich 2x verkehrenden Dhoni zum Riff fahren (Achtung pro Fahrt sind 4 USD zu berappen). Während unseres Aufenthaltes auf Meeru war gerade Vollmond, so daß die Flut und die Ebbe sehr ausgeprägt waren - teilweise kam man sich wie an der Nordsee vor - 100 Meter Fußmarsch vom Strand bis man ans Wasser gelangt. Abgesehen von den nicht besonders störenden kleineren Bauarbeiten (wird immer noch renoviert) ist Meeru in unseren Augen eine durchaus empfehlenswerte Insel.

über den Bungalow: (Land Villa)

Gut ausgestatteter Bungalow mit Klima, Badezimmer im "Freien", Rattanmöbel, gutes Bett, festem Dach, kleiner Terasse. Es empfiehlt sich auf jedem Fall den Aufpreis für Superior (Land Villa) oder Wasserbungalow in Kauf zu nehmen, da die Land Villas und die Wasserbunglows von der Ausstattung wie auch von der Lage her um einiges besser, wie die Standard-Bungalows sind.

über die Verpflegung:

reichhaltiges Buffet ... Früh - Mittags und Abends ... sehr europäisch ausgerichtet ... einmal pro Woche ein Maledivenabend (Freitag) ... das Angebot könnte für eine derartig große Anlage etwas abwechslungsreicher sein. Aber alles in allem wird jeder etwas finden ... Dinge die man mögen sollte: Curry in allen Variationen, Fisch, Kapern, Ananas, Reis.

über das Service:

wenn es einen negativen Punkt auf Meeru gab, dann war es das Personal. Am freundlichsten erschienen uns die Gärtner und Köche, die im Regelfall von den Touristen nicht mit Trinkgeld bedacht werden. Im Gegensatz zu unserer Reiseleiterin empfehlen wir allen Besuchern, dem Waiter (der einen während dem gesamten Aufenthalt betreut) kein Trinkgeld im voraus zu geben, da dieser sich dann überhaupt nicht mehr anstrengen muß. Wir betrachten Trinkgeld als Belohnung für gute Leistung, also nicht als Selbstverständlichkeit. Sollten Sie bei Ihrem Aufenthalt auf Meeru einen Waiter namens Imthiaz haben, sprechen wir Ihnen jetzt schon unser Mitgefühl aus. Generell war zu beobachten, daß die Angestellten auf Meeru gewissen Stimmungsschwankungen unterlagen, die sie vor den Gästen nicht versteckten. Unser Roomboy war OK und erledigte seinen Job sehr gewissenhaft. Weiters empfehlen wir allen Besuchern auf Meeru die Rechnung genau zu kontrollieren, da jeder prinzipiell eine falsche Zimmernummer bei der Bestellung angeben kann. (ist bei uns 3 mal passiert) Die Rezeptionisten sind zwar freundlich aber man muß ihnen sehr deutlich machen, daß man eine bestimmte Leistung nicht in Anspruch genommen hat - und daß die Unterschrift auf dem Beleg nicht die eigene ist. Außderdem sollte man sich mit dem  Brauch des Dollar-Aufrundens anfreunden, was über den gesamten Urlaub gerechnet bei uns immerhin 10 DM ausgemacht hat. Generell mußte man das Personal grüßen, man wurde nicht gegrüßt. - Alles in allem eigentlich Schade, daß der Service auf Meeru in keinster Weise dem entspricht was man im Urlaub erwartet.

Zusammenfassend:

Meeru ist eine sehr schöne Insel, aber Aufgrund der Größe nicht die typische Malediveninsel  (auf der Insel gibt es 3 PKW's und einige Mopeds sowie Fahrräder). Aufgrund des eher schlechten bzw. unfreundlichen Services kommen wir zwar nicht wieder nach Meeru, können die Insel Meeru aber selber durchaus empfehlen.

über uns:

Wir sind seit einem Jahr verheiratet, 31 bzw. 34 Jahre alt! 3. Maledivenurlaub

Zusatz der Ehefrau:

Zu erwähnen sind noch die Babyhaie, Flughunde & die süssen Geckos! Unser Rekord war bei einem der täglichen Inselrundgänge 20 Rochen, 11 Babyhaie! Wir sind nun 2 Tage zu Hause u.  überlegen uns den nächsten Termin für die Malediven! Vielleicht als Weihnachtsgeschenk u. um jeden Rummel zun entgehen u. einfach die Seele baumeln zu lassen - denn dafür sind die Malediven ideal u. paradiesisch schön! Vielleicht aber auch zum Skifahren u. dann wieder auf die "Insel"!

Tanja & Martin

 


 

REISEBERICHT SRI LANKA / MALEDIVEN

01.07.01 – 16.07.01

Ouvertüre:

Nach unserer Hochzeitsfeier machten wir uns am 01.07.2001 um 15:05 Uhr von Düsseldorf aus auf den Weg nach München, wo um 20:15 Uhr der LTU-Flug nach Colombo starten sollte. Gegen 20:00 Uhr wurde die Anzeige kommentarlos auf 22:00 Uhr umgestellt, erst später kam eine Durchsage, daß technische Mängel am linken Triebwerk zu einer Verzögerung führen. Kurz vor 22:00 Uhr dann die "freudige" Nachricht: die erste Urlaubsnacht verbringen wir in München!! Eine halbe Stunde später dann die Durchsage, daß man 70 Hotelplätze organisiert hätte (Arabella oder Mövenpick). Das daraufhin entstehende Chaos am Schalter war schön anzusehen, wir haben die Zeit jedoch genutzt, erste Bekanntschaften zu schließen. Als die 70 Personen ihr Gepäck zurück hatten und in die Busse "verfrachtet" (Originalton LTU!) waren, wurde der Rest (= ca. 150 Pers.) gebeten, sich zu Fuß ins ca. 300m entfernte Kempinski zu begeben. Merke: warten kann sich lohnen!

 

Der Flug mit einer Ersatzmaschine war nun für den 02.07. um 12:30 Uhr neu angesetzt, wurde aber, bevor wir überhaupt durch die Paßkontrolle waren, schon als verspätet, 13:15 Uhr, angezeigt. Dann rollte die Maschine auch endlich los, blieb stehen und rollte zurück auf Parkposition – erneut ein Triebwerksproblem! Dieses konnte jedoch schneller behoben werde, so daß wir um 14:15 Uhr starteten. Was sind schon 18 Stunden Verspätung auf dem Weg in den Honeymoon.....

 

Zum Flug verlieren wir besser nicht viele Worte, nur soviel: wir hätten nicht gedacht, daß man 9 Stunden mit angewinkelten Beinen verbringen kann. Darüber hinaus konnte man die Bildschirme der Bordunterhaltung zum Teil nur mit übelsten Verrenkungen erspähen – da bieten andere Airlines (z.B. Sri Lankan, Emirates, Singapore Airlines) wesentlich mehr – nämlich Bildschirme für jeden Platz bei freier Auswahl aus dem Programm! Hauptkritikpunkt war jedoch der miserable Bordservice, Essen und Getränke direkt nach dem Start und kurz vor der Landung, dazwischen sah man das Personal nur beim Bordverkauf. Die "Freundlichkeit" ging soweit, daß man als zahlender Passagier versucht war, sich für seine Bestellung zu entschuldigen.....

Nun ja, nach 9 Stunden war auch das geschafft und wir landeten gegen 03:15 Uhr Ortszeit in Colombo.

 

1. Akt:

Gegen 05:15 Uhr (statt 12:00 Uhr am Vortag) kamen wir im Hotel an, wo uns eröffnet wurde, daß die Rundreise um 08:30 Uhr starten würde. Also blieben uns 3 Stunden, um unsere 2 Koffer so umzupacken, daß einer im Hotel bleiben kann, etwas zu schlafen, zu duschen und zu frühstücken. Da aber alle 11 Rundreise-Teilnehmer im gleichen Flieger saßen, wurde zumindest das Besichtigungsprogramm dieses Tages auf den nächsten verschoben und direkt zum nächsten Hotel gefahren.

Hier nun der Reiseverlauf in Kurzform:

Tag 2: Polonnaruwa (normalerweise Tag 1)

Königsstadt im 11. – 13. Jh., beeindruckende Palast- und Tempelruinen

Anuradhapura

Königsstadt vom 4. Jh. v. Chr. bis zum 10. Jh. n. Chr.

Heiliger Bodhi-Baum, (ca. 2.200 Jahre alt), Ableger des Baumes in Indien, unter dem Buddha seine Erleuchtung erfahren hat

Goldene Sand-Dagoba, 92 m hohe massive Stupa, die Reliquien Buddhas enthalten soll

Tag 3: Sigiriya

Palastruine auf 200m hohem Felsen, Aufstieg nur für schwindelfreie zu empfehlen

Leider war an dem Tag Feiertag (Vollmond), so daß wir auf die Gemälde der Wolkenmädchen verzichten mußten – aber 3 Stunden Wartezeit waren dann doch etwas viel....

Tag 4: Dambulla

Höhlentempel mit über 100 Buddha-Statuen, fotografieren ist leider verboten, seitdem sich eine französische Touristin auf dem Schoß einer Statue hat ablichten lassen....

Kandy

Zahntempel mit dem Eckzahn Buddhas, leider kommt man nicht allzu nah an die Reliquie heran

Kandy-Tänze, sehr touristische Veranstaltung im YMBA-Saal, aber doch interessant

Tag 5: Hochland

Teeplantagen ohne Ende, Besuch in einer Teefabrik

Tag 6: Peradeniya

Botanische Gärten mit Orchideen-Haus und Riesen-Java-Baum (1,600 qm)

Pinnawella

Elefanten-Waisenhaus

Die gesamte Rundreise war hervorragend organisiert, die Hotels erstklassig! In zeitlicher Reihenfolge waren dies: Mount Lavinia Hotel (3 h), Deer Park (1 N.), Culture Club (2 N.) sowie Le Kandyan (2 N.).

Der Service in allen Hotels war perfekt, das Essen durchweg Spitzenklasse.

Unser Reiseleiter hat sich nicht darauf beschränkt, das herunter zu beten, was eh in jedem Reiseführer steht, sondern viel aus dem alltäglichen Leben erzählt und uns somit in der Kürze der Zeit wirklich Land und Leute näher gebracht.

Insgesamt sind wir der Meinung, daß Sri Lanka mehr als eine Reise wert ist – wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal dort!!

Wer Interesse an einem ausführlicheren Bericht hat, der schreibe uns ruhig. Wir haben versucht, uns im Hinblick auf die Tatsache, daß dies eine Malediven-Website ist, kurz zu fassen...

Übrigens: bei MEIER’S heißt diese Rundreise "Königsstädte", sie ist identisch mit der von Jahn-Reisen angebotenen "de luxe"-Rundreise.

 

Doch nun zum

2. Akt

Wieder in Colombo hieß es am 09.07. wecken um 02:30 Uhr, Transfer zum Flughafen um 03:30 Uhr.

Zunächst erschien uns das bei Abflug um 07:30 Uhr als recht großzügig geplant, aber am Flughafen konnte man sich bei diversen Sicherheits- und Zollkontrollen sowie dem Ausfüllen verschiedenster Formulare wunderbar die Zeit vertreiben...

Dann um 08:00 Uhr Ortszeit nach einem ereignislosen Flug mit Sri Lankan Airlines (was für ein Unterschied zu LTU!!) endlich die Landung in bzw. auf Male. Nach allen Kontrollen und langem Warten auf das Boot um 09:30 Uhr Abfahrt und eine Stunde später Ankunft auf Meeru.

Noch während wir den welcome-drink an der Reception serviert bekamen und uns die LTU-Touristik-Vertreterin im Eiltempo mit Informationen überschüttete, fing es an zu regnen – toller Empfang!!!

Wir "durften" jedoch noch eine Stunde im trockenen sitzen, da der Bungalow noch nicht fertig war – die Insel war voll gebucht!

Einmal im Bungalow angekommen, war jeglicher Groll über die Verzögerung und das Wetter verflogen: "unser" Homeboy hatte das Bett in ein Blütenmeer verwandelt und mit dem Schriftzug "HONEYMOON 2001 – WELCOME" versehen. Ein Teller mit frischem Obst, liebevoll dekoriert, stand auch bereit – die Entspannung konnte beginnen.....

Entspannt haben wir uns dann beim ausgiebigen Schorcheln und süßen Nichtstun.

Bei einem Schnorchelausflug kamen Delfine bis ans Boot. Ansonsten haben wir unseren See-Aal "Oskar" getauft, beim Krabbenrennen fast gewonnen, nette Leute kennen gelernt – kurzum: wir hatten eine schöne Woche auf Meeru!!!

INFORMATIONEN UND EINDRÜCKE:

 

Die Insel

Meerufenfushi ist die größte Hotelinsel im Nord-Male-Atoll, ca. 1.500m lang und max. 500m breit. Eine gemütliche Umrundung dauert eine knappe Stunde. Auf dieser Fläche verteilt stehen ingesamt 227 Bungalows. Obwohl die Insel zu unserer Zeit ausgebucht war, bemerkt man die 450 Gäste nur zu den Mahlzeiten, ansonsten verläuft sich alles. Die Bunglaows sind am Strand entlang verteil, das Inselinnere ist außer ein paar Wegen baum- und strauchbestanden. Alle Einrichtungen (Restaurant, 2 Bars, Pool, Tauchschule, Gesundheitscenter, Fitnessbereich und Sportplätze) gruppieren sich um die Reception herum, dahinter liegt zur Inselmitte hin der Wirtschaftsbereich (Generatoren, Wasseraufbereitung, Wäscherei etc.). Der Hauptweg führt daran vorbei, leider kein schöner Anblick. Was die Wege angeht, kann Meeru als Barfüß-Insel durchgehen, wenn man unempfindlich ist.. Zwar haben Restaurant und Bar einen Sandboden, einige Wege sind aber doch recht steinig.

 

Die Bungalows

Unser Wasser-Bungalow (Nr. 508) befand sich, wie alle Wasser-Bungis, im Nordosten der Insel. Fünfeckiger Grundriß, Holzboden, - wände und –decke (bis in die Dachspitze = ca. 5m). Zur Ausstattung gehören eine fernbedienbare Klimaanlage (im Gegensatz zu anderen war unsere nicht japanisch beschriftet, so daß die Bedienung kein Problem war), eine Mini-Bar und eine kleine Hifi-Anlage mit CD-Player. Möbliert ist der Bungi mit großem Doppelbett (andere hatten 2 Einzelbetten), Schreibtisch und einer kleinen Sitzgruppe (2 Sessel und ein Tisch) sowie natürlich einem Kleiderschrank. Alle Möbel sind aus Rattan, bis auf den Schrank, der ist aus dem gleichen Holz wie die Wände. Das halboffene Badezimmer ist einfach nur gut – duschen im Regen und bei Sitzungen die Flughunde beobachten..... Die Meerseite ist voll verglast, daran an schließt eine kleine Terrasse mit Holz-Klappstühlen und kleinem Tisch. Über ein paar Stufen geht es auf die Sonnen-Terrasse mit Liegestühlen, die komplett auf Stelzen über dem Wasser steht. Von dort aus sind es 5-7 Stufen ins Meer. Die Terasse ist nachts von unten beleuchtet. Jeder Bungalow wird morgens und abends gereinigt.

Die Superior-Bungalows sind im wesentlichen gleich eingerichtet, bis auf den CD-Player und die Sonnen-Terrasse und stehen etwas vom Strand zurück, einige haben auch einen rechteckigen Grundriß und ein niedrigeres Dach.

Die Standardzimmer haben wir nur von außen gesehen bzw. mal durchs Fenster geschaut (nein, wir sind überhaupt nicht neugierig), sie sind aus Stein in Reihe gebaut, kleiner und einfacher eingerichtet. Außerdem waren weder offenes Bad noch Klimaanlage zu sehen.

Unsere Tipps zur Lage (rein subjektiv):

Bei allen Bungis außer den Wasser-Bungis läuft ein Weg vor der Terrasse entlang, dort sitzt man dann wie im Schaufenster. Ferner haben die Wasserbungalows den Vorteil, daß außer deren Bewohner sonst so gut wie keiner an dem Strandabschnitt im Wasser ist. Die Ostlage bietet Frühaufstehern einen herrlichen Sonnenaufgang – oder man läßt die Holzjalousien oben und wird von der Sonne geweckt.

Die Palme aus allen Katalogen steht zwischen den Nr. 519 und 520, ab Nr. 512 aufwärts liegen Korallenstöcke direkt vor der Terrasse und bei den Nr. 520 - 529 herrscht eine ziemlich starke Strömung.

Bei den Superior-Bungalows würden wir die 600er wählen, sie liegen im Nordwesten der Insel. Während die ersten noch direkt hinter der Surfschule liegen, hat man ab ca. Nr. 620 ein schattiges Wäldchen zwischen sich und dem Strand, was aber immer schmaler wird, so daß die Nr. 647 bis 661 einen extrem kurzen Weg zur Lagune bieten.

Allerdings ist das Wasser auf der Westseite erheblich wärmer, als eine Erfrischung wie im Osten kann man das nicht mehr bezeichnen.

Der Vollständigkeit halber seien noch die zwei Honeymoon-Villen auf der Ostseite erwähnt: doppelt so groß wie die anderen Bungis und komplett ins Wasser gebaut, also nur schwimmend oder per Boot zu erreichen – was mancher vielleicht schön findet, wir aber als auf die Dauer nervend ansehen. Und außerdem: seine Ruhe hat man auch in den Wasser-Bungis....

Das Restaurant

Alle Mahlzeiten (Vollpension und All Inclusive) werden im zentralen Restaurant eingenommen, einem großen, palmengedeckten Rundbau "mit ohne" Fenstern. Es gibt Vierer-Tische, da wir bereits ein anderes Paar kennen gelernt hatten (siehe oben: Ouvertüre), konnten wir beim ersten Erscheinen im Restaurant direkt einen Tisch voll belegen, den man auch für den gesamten Aufenthalt behält. Unseren Kellner haben wir direkt, wie so oft empfohlen, mit USD 5,-- "geschmiert". Wahrscheinlich hat er nur vergessen, uns mitzuteilen, daß er am nächsten Tag nicht mehr da sein wird!?! Sein Ersatz war aber sehr nett, zurückhaltend und höflich und hat sich sein Trinkgeld voll verdient. Doch zwei Tage vor Abreise war auf einmal der erste Kellner wieder da, ab da mußte man wieder aufpassen, daß einem der halbvolle Teller nicht unter der Nase weggezogen wird. Und wehe, man wollte 10 min. vor Ende der Essenszeit noch etwas zu trinken bestellen – Teller weg, Rechnung da, auf wiedersehen... Als er erfuhr, wann wir abreisen, konnte er dann plötzlich deutsch und wir waren seine besten Freunde...

Die Mahlzeiten im Restaurant werden alle in Buffetform angeboten, die Auswahl war eher dürftig. Die Reisedame von TUI hatte uns zwar schon "vorgewarnt", daß das Essen "sehr europäisch ausgerichtet" sei, aber zwei Sorten Pasta, irgendein Fisch mit Lemon (jeden Tag) oder Boeuf Stroganoff war nun wirklich nicht das, was wir erwartet hatten. Dazu Desserts der Sorte "Hauptsache bunt und süß" und eine Suppe, die jeden Tag anders hieß, aber eigentlich nur die Farbe wechselte. Frisches Obst nur in zwei Sorten pro Mahlzeit – entweder Ananas, Bananen, Melone, Papaya oder Äpfel! Völlig vermißt haben wir lokale Spezialitäten, die es lediglich an einem speziellen Abend gab.

Vielleicht ist es ja genau das, was der europäische Tourist erwartet, uns hat es jedoch enttäuscht.

In den à-la-carte-Restaurants am Pool und am Südende der Insel werden auch verschiedene Specials angeboten, Lobster-Evening (USD 22), Kebab-Night oder romantische Dinner direkt am Strand. Ansonsten sind diese Restaurants auch nicht grade preiswert – Hauptgerichte ab 12 USD.

Die Bars

Es gibt auf Meeru drei Bars: den Asian Wok an der Südspitze, der gleichzeitig auch à-la-carte-Restaurant ist; die Kakuni-Bar neben dem Restaurant, in der die meisten Abendveranstaltungen stattfinden und die Dhoni-Bar (neben der Kakuni-Bar, die die größte ist.

Die Preise sind recht human:

Wasser (1,5l) 2 USD

Cola, Fanta, Saft (0,3l) 2 USD

Saft, frisch gepresst 3 USD

Bier 3 USD

Wein, Glas 3,50 USD

Cocktails ab 6 USD

Snacks ab 5 USD

Die Preise im Shop sind die gleichen, Minibar + 20%.

Tipp: im Shop kaufen und damit Minibar vor der nächsten Kontrolle (bei Reinigung) wieder auffüllen

Noch eins zu den Bars und dem Restaurant:

Die öffentlichen Toiletten (Damen und Herren) im Bereich Restaurant und Dhoni-/Kakuni-Bar waren zum Teil in einem ausgesprochen unappetitlichen Zustand: dreckig und defekte Spülungen bis hin zur voll gelaufenen Schüssel – bei diesem Anblick ist sofort jeglicher Drang wie weggeflogen.....

Kommunikation

Telefonate nach Deutschland kosten 8 USD pro Minute. Aus dem Zimmer heraus wird sekundengenau abgerechnet, an der Rezeption werden mind. 3 min. berechnet.

Per Mobiltelefon sind Telefonate, zumindest bei D2 möglich, den besten Empfang hat man zwischen Restaurant und Tauchschule (da steht der Sendemast), Kosten ca. 15 DM pro min.

Im Shop stehen 4 Internet-Rechner, 30 Minuten kosten 10 USD, eine Stunde 17 USD. Aufgrund der elenden Langsamkeit der Rechner relativiert sich der Preis aber wieder.

Shop

Im Shop gibt es fast alles: Souvenirs, Zigaretten, Getränke, Sonnenmilch, diverse Toilettenartikel, Filme, Einweg-Unterwasser-Kameras usw. Nur muß man alles, was man vergessen hat, teuer bezahlen: Filme ab 9 USD, Päckchen Zigaretten 3 USD, Badeschlappen USD 12, Luftmatratze USD 15 und auf diesem Preisniveau geht es munter weiter....

Tipp: das Geld für den Ausflug auf die benachbarte Einheimischen-Insel hat man schnell wieder raus: Fisch-Mobile im Shop USD 32, auf der Insel nebenan nach Handeln 10 USD, auch Zigaretten sind dort billiger. Schöne T-Shirts gibt auch noch in Male am Airport für 7 statt 16 USD!!

Ausflüge/ Unterhaltung

Es werden diverse Ausflüge angeboten, z.B. Nachtfischen, Katamaran-Tour zu den Delfinen, Sunset-Cruise, verschiedene Insel-Hoppings, Male-Tour, Schnorchel-Trips usw.

Ansonsten gibt es noch Volleyball- und Tischtennisturniere, Kino sowie abends Live-Musik, Disco, Folklore-Abend und das fast schon "traditionelle" Krabbenrennen.

Darüberhinaus kann man noch Surfboards mieten (USD 15/St.) oder Kanus (Einer USD 10/St., Doppel USD 15/St.). Schorchelausrüstung kostet USD 6 pro Tag.

Schnorcheln

Eigentlich muß man ja nur ein paar Meter ins Meer gehen und schon sieht man so einiges, was schwimmen kann: Stachelrochen, Riffhaie, Fische aller Farben.

Wir haben uns eine ABC-Ausrüstung geliehen (USD 6 pro Tag), und waren jeden Tag mind. 2 Stunden damit unterwegs. Natürlich waren wir auch am Hausriff. Dorthin kommt man nur mit dem Dhoni, das zweimal täglich fährt, jede Fahrt kostet USD 4. Außerdem haben wir für USD 15 noch einen Schnorcheltrip an 2 Riffe bzw. Korallenberge weiter draußen gemacht.

Die Farbenpracht unter Wasser (leider nur die der Fische, die Korallen waren zu 95% hinüber) ist jeden einzelnen Dollar wert!

Zum Tauchen können wir nichts sagen, ein Bekannter hat jedoch in 3 Tagen den OWD-Schein für
USD 290 gemacht. Allerdings hatte er theoretische Vorkenntnisse, daher die kurze Zeit.

 

Trinkgelder

Als Richtpreise wurden uns genannt: 1 USD pro Gepäckstück für den oder die Kofferträger sowie 1 USD pro Tag und Person für Kellner und Homeboy. Das ist, was die Koffer angeht, voll in Ordnung und internationaler Standard, für die anderen Dienste jedoch zu pauschal, wie wir finden. Gerade unser erster Kellner schien von diesen Summen auch auszugehen, aber eigentlich ist Trinkgeld doch eine Anerkennung besonderer Leistung und nicht die Voraussetzung für selbstverständlichen Service.

Somit haben bei uns sowohl Homeboy als auch unsere zweiter Kellner je USD 10 erhalten, je 5 zu Beginn und Ende. Auch die Kellner abends an der Bar haben wir bei nettem Service schon mal mit einzelnen USD-Noten bedacht. Sehr gefreut hat sich der Homeboy auch über kleine Parfum-Flacons (Proben) für sich und seine Partnerin.

 

All-Inclusive

Im AI sind auf Meeru enthalten: Softdrinks, Bier, Säfte (keine frischen!), alle Mahlzeiten im Hauptrestaurant, Nachmittagskaffe, Longdrinks (mit "einfachen" Alkoholika) sowie Hauswein (rot/weiß) und Wasser in 0,3l-Flaschen. Nicht enthalten sind Getränke aus der Minibar, dem Shop und alle anderen Mahlzeiten. Alle Getränke (außer dem Wasser) werden bei AI im Glas serviert, d.h. wer etwas mit zum Strand oder zum Bungi nehmen möchte, muß doch wieder extra einkaufen.

Wir haben in 6 Tagen für alle Getränke (incl. Cocktails) wesentlich weniger ausgegeben als AI gekostet hätte – allerdings sind wir auch eher Wassertrinker (1,5l = 2 USD). Wer zu jedem Essen zwei Glas Wein trinkt und abends noch 4 – 5 Longdrinks, für den kann sich AI lohnen.

 

Stromversorgung

220 V, Adapter wie in Großbritannien, ansonsten einfach Sperre im dritten Loch mit Pappe o.ä. lösen

 

Insekten

Wir haben nicht eine einzige Mücke gesehen, überhaupt flog recht wenig durch die Luft, so leere Lampen in der Dämmerung haben wir noch nie erlebt

Finale

Am 15.07. um 15:00 Uhr ging es per Boot zurück nach Male – wir haben eine halbe Stunde lang zurück geschaut, bis Meeru am Horizont verschwand. Von Male aus Flug nach Colombo, dort noch eine Übernachtung und dann am 16.07. der Rückflug nach München. Die Maschine war zwar genau so unbequem wie beim Hinflug, der Blick auf die Monitore noch schlechter, doch dafür war der Service an Bord besser – Getränke jederzeit verfügbar und erheblich freundlicher. Nur rote Socken und die schicke Augenbinde gab es nicht – oder bekam man die nur auf dem Hinflug, um das Elend nicht sehen zu müssen....?

Da Capo

Wer noch Fragen hat, der kann uns gerne eine Mail schicken: mueller.p@gmx.de

Mel & Patrick

 


 

Wir waren vom 31.12.00 bis zum 14.01.01 auf Meeru und es war super. Leider hatten wir nur Standardbungis gebucht, sie waren zwar sauber und zweckmäßig eingerichtet jedoch würde ich jedem raten die Superior Bungis zu nehmen, kosten nur ca. 200-300 DM mehr.Die Insel an sich ist sehr schön und ursprünglich, überall kann man sich direkt vor seinem Bungi an den Strand legen, am besten hat mir die Westseite der Insel gefallen.Das Essen gab es in Buffetform, das Frühstück bestand eigentlöich immer aus Brot, Toast, drei Sorten Marmelade, Käse, Schinken, Eiern, baked Beans, Ananas und Omlette. War aber sehr lecker. Über das Abendessen kann man nur sagen, das es sehr lecker war und auch immer viel Auswahl bestand. Freitags ist immer maledivischer Abend, wer kein Curry mag, kann ein anderes festes Gericht bei seinem Kellner bestellen. Ansonsten ist das Essen sehr europäisch ausgerichtet. Die Gäste sind hauptsächlich Deutsche, Italiener und Engländer.An Abendunterhaltung gibt es einen Tanzabend der Einheimischen, Krabbenrennen, Disko am Samstag und Diver´s Night dienstags.Die Tauchbasis Ocean Pro ist wirklich erstklassig. Super Organisation und die Tauchlehrer sind allesamt super nett und stehen jederzeit für Fragen und Probleme bereit! Wenn man einen speziellen Wunsch zu einem Tauchplatz hat oder an einem bestimmten Tag gerne einen Nachttauchgang machen würde, einfach fragen, soweit es möglich ist wird euer Wunsch erfüllt. An dieser Stelle vielen Dank und liebe Grüße an Lisa und alle anderen vom Team!!!Die Tauchplätze der Insel sind zwischen 15 und 60 Minuten entfernt. Es wird immer mit dem Dhoni gefahren. Es gibt an der Basis ein Buch in dem alle Tauchplätze beschrieben sind und wo auch beisteht ob die Tauchgänge einfach oder schwierig sind und mit wieviel Strömung man zu rechnen hat. Das erleichter die Qual der Wahl zwischen den meisten 4 Tauchgängen die zur Wahl stehen. Empfeheln kann ich jedem Fairy Tale, Reethi Tila, Chicken Island, Palm Reef, Asdu Rock und The Stairs...das waren unsere tollsten Tauchgänge.So das war´s, wünsche allen die nach Meeru fliegen viel Spaß!!!Bei weiteren Fragen könnt Ihr mir gerne mailen.


 

Wir waren vom 17.08.00 - 01.09.00 auf Meeru und es hat uns super gefallen.


Die Insel hat durch ihre Grösse viele Vorteile und ist eine wunderschöne
und vor allem naturbelassene [ hunderte Kokospalmen ] Insel.

Gebucht hatten wir einen Wasserbungalow, die nach unserer Einschätzung,
mit die schönsten auf den Malediven sind.
Man kann nach Lust und Laune von der eigenen Terasse aus baden,
schnorcheln gehen bzw. auch nur faul in der Sonne liegen :-)[ ein Vorteil der WB ,da
man fast den ganzen Tag Sonne auf der Terasse hat].
Wir trauten unseren Augen nicht was da so "alles" unter bzw. direkt vor
der Terasse "wohnt"......Riffhaie, Muränen, Rochen, Krabben ..unzählige
Fische......wir konnten bei Ebbe [ nachts ] Muränen bei der Jagd beobachten [ nur
im WB möglich - da dezente Beleuchtung unter der Terasse, genial ].
Auch die Lage der WB's ist genial....windstill, kein "Generatorlärm", fast
den ganzen Tag Sonne ..einfach super. Bilder gibt's da: www.meeru.com
Tipp für alle unentschlossene... die paar Dollars Aufpreis sind es sicher
wert.

Anmerkung: Wir würden auf keinen Fall einen Standard-Bungalow buchen, aber
macht euch bitte selbst ein Bild davon ;-)

Ausser der UW-Welt gibt's da noch Flughunde, Raben, Geckos, Schönechsen ,
Reier, "Kahki" unseren Riesenkäfer *g*, eine Katze und ein Blauwal-Skelett
*g*

Es werden verschiedene Dinge wie zB. Live Musik, Disco, Nacht-Fischen,
Krabben-Rennen usw. und auch die verschiedensten Ausflüge [ Male, Insel-Hüpfen
usw. ] angeboten.
Die Angebote waren sehr unterhaltsam und teilweise auch recht lustig
anzusehen.
kleine Anmerkung: In den WB bekommt man davon, sofern man dieses möchte,
nichts mit [ Lautstärke ].
Die Ausflüge waren super organisiert und alles klappte problemlos. Eine
Einheimischen-Insel [ nicht die "Einkauf-Inseln" ] muss man besucht haben...

Sollte man Ruhe und Entspannung suchen ist dieses auch kein Problem. Es
ist stets möglich seine eigene kleine "Privat-Bucht" am Strand zu finden oder
man macht es sich eben auf der eigenen Terasse gemütlich.

Die Insel war ziemlich ausgebucht, aber dennoch hatten wir nie das Gefühl
das sich die Leute "auf die Füsse treten". Ganz im Gegenteil....fast immer
waren wir alleine unterwegs....

Das Frühstück / Mittag.- Abendessen war abwechslungsreich und sehr gut -
gut - Vp ist zu empfehlen ....Schnorcheln macht hungrig ;-).
Getränke und auch Dinge die vor Ort gekauft werden können [ Souveniers,
Schnorchelausrüstung, UW-Photo usw. ] sind nach unserem Empfinden sehr
preiswert.

Das Schnorcheln war natürlich auch ein Erlebnis.....Da wir ein WB hatten
konnten wir nach Lust und Laune von unserer Terasse aus ins Wasser und los
schnorcheln [ Lagune ca. 150m ! ].
Da wir natürlich auch an einigen Schorchel-Trips zum Hausriff teilnahmen
hatten wir das Glück mehrmals Delphinen zu begegnen [ einmal kamen sie bis
zum Dhoni ....ein wunderbares Erlebnis...].

Allgemein herrscht eine sehr angenehme, zwanglose Atmosphäre und alle
Leute sind sehr nett und hilfsbereit ! .. many greetings to Tauheed ;-)

Meeru ist unsere Trauminsel und wir werden 2001 wieder dort Gast sein.

Katrin & Angelo


Urlaub 02/1999 auf Meerufenfushi
Anlage komplett renoviert jeder Bungalow mit
Klimaanlage,Top-Service,günstige Tauchpreise und Ausflugspreise (Ganztags mit barbecue ca. 30,-), Aufpreis für over-water Bungalows sehr gering bei traumhaften Ambiente, Achtung Honey-Mooner: Bungalows mit sage und schreibe 3 Zimmern, die nur mit dem zu jedem Bungalow gehörigen
Boot erreichbar sind!!

Unser Urteil:Absolut empfehlenswert

Einzelheiten zum Tauchen:
Aussenriff nur über Dhoni erreichbar, längere Anfahrten zu den Riffen müssen in Kauf genommen werden dafür aber relativ viele Großfische. Korallen zu 99,9% ausgebleicht. Die Insel ansich bietet ein großes und artenreiches Schnorchelrevier, sowie Wassersportaktivitäten: Kajak, Surfen. Das Tauchen ist ausschließlich Strömungstauchen. Tauchexkursionen auch in Mantagebiete (Ganztagesausflüge). Laut Tauchlehrerinformation in den Monaten Oktober/November Mantas auch direkt vor Meeru. 

Bungalows: Neu renoviert mit dachlosen Bädern und ca. 30 qm.
Vegetation: Durchgehender Bewuchs mit hohen Kokospalmen, Bananen usw. sehr schön begärtnert, viele Fischreiher und Flughunde 
Strand: Teilweise durch Vegetation relativ schmal aber landzungen an den Inselspitzen

Küche: In Bufettform, Vollpension empfehlenswert, überall bargeldloser Zahlungsverkehr über Rechnung auf Zimmernummer. Küche international. Falls noch etwas von speziellen Interesse sein sollte kurze Antwort-Mail genügt

Christian und Kerstin