Meedhupparu - Reiseberichte

Meedhupparu

Meedhupparu Beachbungalow März 2015

Reisebericht von Inama

Vor vier Jahren haben wir Meedhupparu schon einmal besucht und bewertet, so dass ich mich hier vorwiegend auf die Änderungen beschränken werde.

Meedhupparu hat natürlich am Wasserflughafen die eigene Launch, aber da wir keine Lust hatten in dem klimatisierten und dunklen Raum zu sitzen haben wir der netten Dame gesagt, dass wir gerne in dem offenen Bereich warten würden. Dort gab es in kurzer Hose und Flip Flops einen Kaffee mit Blick aufs Meer und die Wasserflugzeuge - und der Urlaub hat für uns begonnen. Wir mussten nur eine halbe Stunde warten, hätten es dort aber auch ohne Probleme länger ausgehalten. Die beiden Fluggesellschaften haben sich jetzt übrigens zu einer zusammengeschlossen und seien damit die größte der Welt.

Auf der Insel angekommen waren wir sehr überrascht, dass wir, obwohl unser Urlaub auf Meedhupparu schon vier Jahre zurück liegt, empfangen wurden, als wären wir letzte Woche erst dort gewesen. Tücher und Getränke, schneller Check In, es musste ja nichts mehr erklärt werden und auf dem Zimmer ein dekoriertes Bett, sowie ein Obstkorb und eine Flasche Wein - ich war beeindruckt.

Die größte Veränderung ist natürlich, dass die Mauer im November abgerissen wurde. Statt dessen sind jetzt Wellenbrecher weit im Meer gebaut worden, die den Meerblick nicht großartig stören und hoffentlich ausreichen, um die Wellen in Schach zu halten. Der Sand in dem Bereich ist zwar immer noch sehr korallig, für meine Wollsocken verwöhnten Füße nicht zu meistern, aber dafür haben die Bungalows dort fast alle kompletten Meerblick inklusive Sonnenuntergang.

Die nächste große Verbesserung hat im Restaurant stattgefunden. Es ist ein neues Restaurant neben das Hauptrestaurant gebaut worden, das zur Hälfte Sandboden hat und das ursprüngliche Hauptrestaurant erheblich entlastet. Fast nur noch Zweiertische und alles nicht so eng gestellt, ein fester Tisch und ein fester Kellner. Das Essen ist ja bekanntlich Geschmackssache, wir waren sehr zufrieden, vor allem mit den vielen täglichen Curries mittags.

W-Lan gibt es jetzt zuverlässig an jeder Bar, ist aber weiterhin kostenpflichtig. Ein Tag kostet 8$, drei Tage 16$ und man kann diese Stunden nicht mehr aufteilen, das Guthaben läuft dann ab.

Des weiteren gibt es natürlich immer noch die Events, die zusätzlich bezahlt werden müssen (ein großer Kritikpunkt bei einigen Bewertungen auf Hollidaycheck), aber da man so was nicht buchen muss und es genug ruhige Plätze abends gibt, sowie die Mainbar mit (Life)Musik verstehe ich nicht warum man sich daran so stört.

Der Service war hervorragend, wir haben noch nie so durchweg freundliche Mitarbeiter erlebt, vom deutschsprachigen Manager bis zum Gärtner.

Fazit: Natürlich gibt es besser ausgestattete Hotels, z.B. die Bungalows auf Vilu Reef mit den Holzliegen inklusive weicher Auflagen auf der eigenen Terrasse und das große offene Bad oder das Sangurestaurant auf Kuredu, aber das sind Inseln, die direkt mal 2000 € teurer sind - von den richtig teuren Inseln ganz zu schweigen. Vor dem Hintergrund, dass Meedhupparu zu den günstigeren Inseln gehört ist sie für uns kaum zu toppen.

Adaaran Select Meedhupparu vom 25.06.12 – 13.07.12

2012 wollten wir zum sechsten Mal „nach Hause“. 2010 hatten wir ein nettes Pärchen auf Velidhu kennengelernt, mit dem ich einen perfekten Buddy zum Tauchen hatte. Sowohl unter als auch über Wasser passte die Frequenz mit beiden. Somit mussten wir uns nur noch auf eine Insel einigen, die allen gerecht wird. Schließlich einigten wir uns auf Meedhupparu. ITS hatte für Frühbucher als kleines, nettes Extra zwei Gratis-Nächte übrig. Und da das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmig war, hieß es „Buchen!“.

Am 25.06. ging es gegen Zehn Uhr bei kühlen 12 Grad (!) nach Düsseldorf. Ein Parkplatz für die nächsten 18 Tage war im Parkhaus 4 schnell gefunden. Da der Skytrain nicht fuhr, ging es mit einem Bus zum Terminal C. Gepäck-Trolleys gibt es nur noch für einen Euro, so kann man auch gutes Geld von den Kunden einsammeln. Das Einchecken bei Emirates ging flott. Verwundert waren wir nur über die geänderten Sitzplätze, die sich im Flieger dann doch als noch optimaler erwiesen. Dies war unser erster Flug mit Emirates. Hut ab! Hier passt aber auch wirklich alles. Details erspare ich mir hier. Fest steht, dass das nicht der letzte Flug mit denen war. Wir heben mit 20 min Verspätung ab, landen aber pünktlich kurz vor Mitternacht bei 33 Grad, wo tagsüber noch 38 Grad waren.

Terminal 3 ist echt ein Kracher, und wir kennen schon richtig gute Flughäfen! Nach kurzer Zeit treffen wir unsere Bekannten in der Nähe vom Abflug-Gate. Es kam uns nicht so vor, als ob wir uns zwei Jahre nicht gesehen haben. Die Zeit verging sehr schnell, wir bestiegen den Flieger in Richtung Malé und schlossen schnell die Augen aufgrund Müdigkeit.

Beim Sinkflug waren die kleinen „Spiegeleier“ gut zu sehen. Die Landung war mit 25 min Verspätung. Sofort empfing uns die bekannte feucht-schwüle Wärme. Dann das routinierte Prozedere. Die Abfer-tigung ging diesmal fix, da alle Schalter geöffnet waren. Endlich waren wir wieder „zu Hause“. Im Freien ging es zum Schalter von ITS. Viel brauchten wir uns nicht erklären lassen. Zügigen Schrittes steuerten wir den Stand von MAT an. Der Mini-Bus brachte uns zum Airport der seaplanes. Im Abfer-tigungsgebäude von MAT wurden wir in die Lounge geleitet, in der wir über zwei Stunden auf den Weiterflug nach Meedhupparu warten mussten.

Gegen 11:45 Uhr hob die rot-weiße Twin Otter in Richtung Raa-Atoll ab. Nach einer 45minütigen Flugzeit landete die Maschine an der Plattform. Im Vorfeld drehte der Pilot eine tolle Kurve um die gesamte Insel. Erster Gedanke; endlich wieder „daheim“. Luft, Meer, Farben und Sonne waren Wonne für die Sinne. Zu Fuß ging es an die Rezeption. Dort hieß es erst einmal „Ab zum Essen!“. Somit stärkten wir uns, und gingen wieder zur Rezeption, um die erforderlichen Formalitäten zu erledigen; Routine halt. Leider gab es weder ein Erfrischungstuch noch einen Begrüßungs-Cocktail. Da merkte man sofort, dass Meedhupparu doch eine Nummer größer ist. Als wir die Nummer 145 auf dem Schlüssel sahen, waren wir erst einmal unzufrieden. Hatten wir doch eigentlich per E-Mail um 179 gebeten. Wichtiger Hinweis: Meedhupparu hat eine eigene Insel-Zeit. Gegenüber Malé wird der Zeit-messer noch einmal um eine Stunde vorgestellt.

Nummer 145 liegt am Nordstrand. Der Wohnbereich der Doppel-Bungalows ist sehr groß und farblich modern. Der Holzfußboden strahlt eine gewisse Wärme aus. Das Doppelbett war allerdings viel zu weich, eigentlich untypisch für die Malediven. Rechts und links hat man Nachtschränke. Links steht ein kleiner, runder Glastisch mit dem Telefon. Rechts steht ein Korbsessel, gegenüber ein weiterer. Ein großer Schreibtisch bietet genug Platz. Hier ist auch die Mini-Bar, die nicht im AI enthalten ist. Auf dem Tisch steht ein Wasserkocher plus Tee, Kaffee plus Weißer und Zucker, welcher täglich nach-gefüllt wird. Täglich bekommt man zwei große Wasserflaschen aufs Zimmer. Bei uns hat das trotz mehrfacher Monierung nicht geklappt. Unsere Bekannten dagegen hätten einen Wasser-Handel eröffnen können. Sie wussten schon gar nicht mehr wohin mit all den Flaschen. Durch eine Tür gelangt man ins offene Badezimmer mit einem sehr großen Waschtisch und der Toilette. Neben der Toilette befindet sich die Innen-Dusche. Im Freien hat man eine fantastische Regenfall-Dusche. Insgesamt kann man sagen, dass die Qualität sehr gut ist. Wir waren nicht enttäuscht. Auf einem ersten Inselrundgang machten wir uns mit der Umgebung vertraut. Puh, die Insel ist wirklich groß.

Das große „Licht“ erlosch gegen halb acht. Nach dem sehr guten und umfangreichen Abendbrot gönnten wir uns in der Main Bar ein weiteres Bierchen. Gegen 23 Uhr fielen wir todmüde in die Falle. Der erste Tag auf Meedhupparu war somit vorbei. Erstes statement: Meedhupparu hat uns nicht sofort vom Hocker gehauen; aber warten wir mal ab. Natürlich, das sei hier erwähnt, sind alle geschilderten Eindrücke subjektiver Natur; und das in einem achtzehntägigen Zeitfenster.

Nachstehend kommen die am meisten abgefragten Hauptpunkte…

Die Mahlzeiten nimmt man im Jaafaiy (Haupt-) Restaurant ein. Es bietet eine große Auswahl an lokalen und internationalen Gerichten. Für die Dauer des Aufenthaltes bekommt man einen Tisch zugewiesen. Es gibt Zweier-, Vierer-, Sechser- und auch Achter-Tische. Schade, dass man nicht die gesamte Dauer seinen Kellner hat. Bedient wird man dadurch durch verschiedenes Personal. Akzep-table Kleiderordnung im Restaurant ist smart casual. Badebekleidung ist nicht gewünscht. Bis auf unbelehrbare Ausnahmen haben sich alle Gäste daran gehalten.

Frühstück von 07:30 bis 09:30 Uhr: Kaffee und Tee in Selbstbedienung (Teelöffel sind absolute Mangelware!), Milch, zwei verschiedene Säfte, Cornflakes (vier Sorten), Joghurt, Müslis in vielen Varianten, Toastbrot, Butter, Honig, etliche Sorten Marmelade, ca. acht verschiedene Sorten Gebäck und Kuchen, Eierkuchen, Waffeln, Käse (zwei Sorten), Wurst (eine Sorte), gekochte Eier, Omeletts mit vier möglichen Zutaten sowie knusprigem Bacon, Spiegel- und Rührei, Würstchen, Speck, Curries, Bohnen, Obst, usw..

Mittagessen von 12:30 bis 14:30 Uhr: zwei verschiedene Suppen (Suppenlöffel sind ebenfalls absolute Mangelware!), diverse Brotsorten, Nudeln, Reis, Kartoffel-Varianten, Sandwiches, Geflügel und Fleisch in verschiedenen Varianten, ab und an Pommes Frites, Mini-Burger, Salate, ab und an frittierten Fisch, Mini-Pizzen, verschiedenes Obst, usw..

Abendessen von 19:30 bis 21:30 Uhr: zwei verschiedene Suppen, Reis, Nudeln, Kartoffeln und Gemüse in allen erdenklichen Varianten, Geflügel jeglicher Art, Schwein, Rind, Lamm, Fisch. Die Auswahl ist umfangreich. Die Woche über waren einige Abende jeweils einem anderen Land/Thema gewidmet. Ab und an gab es verschiedene Curries sowie Köstlichkeiten chinesischer und thai-ländischer Zubereitung. An Nachspeisen gab es neben Obst frittierte Leckereien sowie Kuchen und Torten verschiedenster Sorten, und auch Eis.

Themenabende wie folgt:

Montag: Italian Night
Dienstag: International Dinner Buffet
Mittwoch: BBQ
Donnerstag: Maldivian Night
Freitag: Mediterranean Dinner
Sonnabend: Chinese Night
Sonntag: Indian Dinner

Snacks gibt es zwischen 10:30 und 11:30 Uhr, Kekse und Kuchen zwischen 16:00 und 17:00 Uhr, Mitternachtssnacks von 23:00 bis 24:00 Uhr

Malaafaiy a la carte Restaurant: “Die Kunst des casual dining” ist täglich ab 20:00 Uhr geöffnet. Sämtliche Speisen und Getränke sind hier kostenpflichtig. Die letzte Bestellung wird um 22:00 Uhr angenommen. Reservierungen sind ausdrücklich erwünscht.

All Inclusive: Spirituosen (Whisky/Brandy/Gin/Wodka/Rum), Rot- und Weißwein, Wasser, Bier, Säfte (Mango, Orange, Passionsfrucht, Ananas), Cola, Tonic; alles jeweils im Glas

Halaboli (Haupt-) Bar: Im AI sind fünf Cocktails und fünf Mocktails includiert. Diese werden in ein-fachen Gläsern ohne jegliche Dekoration serviert; schade. Geschmacklich sind die Mischungen okay. Jeweils eine Spirituose bildet die Grundlage. Die eigentliche Cocktail-Karte umfasst ca. zehn ver-schiedene, internationale Cocktails. Kühles, sehr leckeres Bier kommt vom Fass. Knabbereien, wie wir es von anderen Resorts kennen, gab es leider gar nicht. Fairerweise muss man sagen, dass alle Kellner auf Zack sind. Selten musste man etwas länger als üblich auf seine Getränke warten.

Weitere Bars:

Ginifathi Grill Bar: 10:00 bis 24:00 Uhr
Pool Bar: 10:00 bis 18:00 Uhr
Sunset Bar (Beach Bar): 10:00 bis 24:00 Uhr
Sunrise Bar: 08:00 bis 23:30 Uhr

Chavana Spa: Das Spa ist im Inneren der Insel gelegen. Schon am Äußeren und auch an der Größe erkennt man sofort, dass hier professionell gearbeitet wird und der Gast vom Allerfeinsten verwöhnt wird. Geöffnet ist das Spa von morgens 09:00 Uhr bis abends 21:00 Uhr. Folgende Behandlungen werden angeboten:

Reise der Sinne – 2 Std 25 Min – 179 $
Himmel & Erde – 1 Std 20 Min – 139 $
Chavana Massage – 50 Min – 125 $
Massage mit warmen Steinen – 50 Min – 119 $
Pevonia Botanica Aroma Fusion Gesichtsbehandlung – 50 Min – 99 $
Traditionelle Balinesische Massage – 50 Min – 79 $
Asiatische Fuss Massage – 50 Min – 79 $
Gesichtsreinigung – 50 Min – 79 $
Spa Pediküre – 1 Std 15Min – 69 $
Spa Maniküre – 1Std. 59 $

Hat man eine Behandlung vereinbart, muss man sich 15 Minuten vor der Zeit einfinden. Im offenen und geräumigen Vorraum wird man vom Personal freundlich empfangen, bekommt einen kühlen Jasmin-Tee sowie ein kühles Minze-Tuch und trägt seinen Namen, Zimmernummer und Nationalität in eine Liste ein. Im eigentlichen Spa gibt es mehrere Behandlungszimmer. Einrichtung und Optik gefallen sehr. Im Hintergrund läuft dezente Entspannungs-Musik. Die Behandlungen sind perfekt, man fühlt sich im Anschluss wie neugeboren dank der sanften Hände. Im Abschluss geht man in das Atrium, bekommt noch ein leckeres Wasser. Vom Personal werden Produkte zum Kauf angeboten, wovon wir auch Gebrauch machten. Was uns sehr gut gefallen hat: es gibt jeden Tag Nachlässe für die eine oder andere Behandlung, die sowohl vor dem Restaurant als auch in der Lobby vom Personal dezent beworben wird. Da kann man wirklich nicht anders und lässt sich von den netten Mädels beraten.

Nadine’s Frisuren & Schönheitssalon:

Aus unserer Sicht handelt es sich hier um eine Light-Variante vom Chavana Spa. Folgende Behandlungen werden angeboten:

Ganzkörper-Massage – 60 Min – 40 $
Rückenmassage – 30 Min – 25 $
Gesichtsmassage – 30 Min – 20 $
Handmassage – 30 Min – 20 $
Fußmassage – 30 Min – 20 $
Kopf-Öl-Massage – 40 Min – 30 $
Körper-Peeling – 60 Min – 40 $
Gesichtsbehandlung - 60 Min – 50 $
Körper-Maske – 40 Min – 40 $
Flash Beauty Vitamin C – 60 Min – 50 $
Oxyliance Instituts-Behandlung – 60 Min – 70 $
Lift-Abwehr Instituts-Behandlung – 60 Min – 70 $
Maniküre – 35 $
French Maniküre – 40 $
Pediküre – 35 $
French Pediküre – 40 $
Damen- und Herren-Haarschnitte
Haar-Behandlungen

Traditionelles Chinesisches Therapie-Zentrum: Angeboten werden hier traditionelle chinesische Reflexzonenmassage, Techniken wie Schröpfen, Tui Na sowie weitere Massagen. Öffnungszeiten: 09:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 20:00 Uhr. Die Massagen werden von den Experten Li und Gin durchgeführt.

Medizinische Ganzkörper-Massage Tui Na (incl. Fuß-Massage) – 60 Min – 50 $ Fußreflexzonen-Massage mit 10 min Nacken- und Schulter-Massage – 60 Min – 40 $ Nacken-, Rücken- und Schulter-Massage mit Kopf-Massage – 50 Min – 40 $ Gesundheitliche Ganzkörper-Massage – 50 Min – 40 $

Bibliothek: befindet sich in der Main Bar

Weitere Einrichtungen:

Medizinische Klinik – Inselarzt (Gebühr pro Behandlung 20 $ + GST + SC)
Vier Souvenierläden in der Lobby
Schmuck Shop in der Lobby

Sport und Freizeit: Tennis, Fitness-Studio, Badminton, Tischtennis, Billard, Beach-Volleyball, Sauna, Dampfbad, Yoga, Kochkurse

Touristen: Italiener, Engländer, Franzosen, Schweizer, Österreicher, Niederländer, Japaner, Russen en masse, Koreaner, US Amerikaner und Deutsche. Die Altersspanne lag – von kids abgesehen – zwischen jungen honeymoonern und fitten Senioren. Anfangs lag die Belegung bei ca. 60%, steigerte sich in der zweiten Wochen dann auf über 90%.

Ausflüge: verschiedenster Art verbunden mit einer Mindestteilnehmerzahl und abhängig vom jeweiligen Wetter. Die Preise schwanken p.P. zwischen 10 und 115 USD.

Morning Fishing ab 2 Personen von 06:30 – 10:15 Uhr (p.P. 46 $)
Lovers Paradise ab 2 Personen von 10:30 – 16:30 Uhr (p.P. 115 $) – außer freitags
Night Fishing ab 8 Personen von 17:00 – 20:00 Uhr (p.P. 35 $)
Lovers Cruise ab 4 Personen von 18:30 – 19:30 Uhr (p.P. 46 $) – dienstags und freitags
Traditional Fisherman Island ab 8 Personen von 16:00 – 18:30 Uhr (p.P. 40 $) – samstags
Visit Meedhu ab 8 Personen von 16:00 – 18:30 Uhr (p.P. 35 $) – mittwochs und samstags
Desert Island Picnic ab 8 Personen von 10:30 – 16:00 Uhr (p.P. 80 $) – freitags
Sunset Photo Cruise ab 8 Personen von 18:30 – 19:30 Uhr (p.P. 23 $) – sonntags
Coconut Safari ab 4 Personen von 18:00 – 18:45 Uhr (p.P. 10 $) – dienstags und donnerstags

Das Wetter auf Meedhupparu: die ersten drei, vier Tage sonnig, danach begannen die Tage mit viel Sonne, mittags bewölkte es sich, Nachmittag und abends gab es Regenschauer. Da die Wetter-statistik von 17 Regentagen im Juni spricht, wollen wir uns mal nicht beklagen. An einem Sonntag goss wie aus Eimern, und es war sehr stürmig. Auffällig war jedoch, dass es während unseres Aufent-haltes jeden Tag sehr windig war. Leider konnte ich keine Daten bzgl. Temperatur und Luftdruck machen, da sich einen Tag nach unserer Ankunft die zuständige Batterie meiner Casio verab-schiedete.

Wassersport-Zentrum: Windsurfen, Jet-Ski, Segeln, Schnorcheln, Wakeboarding – alles hier ist kostenpflichtig.

Tauchschule „Dive with Friends“: Öffnungszeiten 09:00 bis 12:30 und 14:30 bis 18:00 Uhr. Die Basis wird von Urgestein Winfried „Winnie“ Schäfer geleitet. Während unserer Zeit standen ihm drei deutsche Tauchlehrer zur Seite, ein Mädel aus Kanada, sowie ein russischer Kollege. Das Ein-checken geschieht mittels Vorlage von Brevet, Logbuch und Tauchtauglichkeitsuntersuchung. Der technische Bereich der Tauchbasis (Kompressorraum, Werkstatt, Trockenraum, Wasserbecken, etc.) befindet sich am/auf dem Steg. Wer kein eigenes Equipment hat, erhält dieses hier, welches einen sehr guten Eindruck hinterließ. Das Gerödel kommt dann in eine Kiste. Alle Abläufe werden aus-führlich erläutert und lassen keinerlei Fragen offen. Das ganze Areal ist absolut aufgeräumt, sauber und ordentlich. Ich als Perfektionist habe mich hier sofort wohlgefühlt. Der Checkdive wird am Hausriff der gegenüberliegenden Insel Kinolhas durchgeführt; Maske fluten und ausblasen, Wiedererlangen des Atemreglers, Oktopusatmung mit dem Buddy, Boje setzen. Die Divespots des kommenden Tages werden abends angeschlagen. 29 verschiedene Einträge kann man in sein Logbuch verewigen. Ab dem Nachmittag kann man sich dann in die ausgehängten Listen eintragen. Vormittags (Abfahrt um 09:00 Uhr) und nachmittags (Abfahrt um 14:30 Uhr) fahren zwei Boote hinaus. Ein Boot fährt Plätze an, die von jedem brevetierten Taucher betaucht werden können und auch neue Tauchschüler mit-nimmt. Das zweite Boot ist für routinierte Taucher bestimmt. Die Tauchplatz-beschreibungen sind gerade in der kompletten Überarbeitung. Das Equipment wird zum Boot gebracht, man braucht sich um gar nichts kümmern. Pro Boots-Tauchgang werden z.Zt. 15 USD berechnet. Für jeden Tauchgang kommt ein Tank-Service hinzu (Luft 1 $, Nitrox 2 $). Nitrox ist für brevetierte Taucher kostenlos. Nach dem Tauchgang bekommt man ein frisches und weiches Badetuch, eine große Flasche Wasser, und die üblichen Kokosnussspalten machen die Runde! Beim Ausschecken wird einem die Rechnung aus-führlich erklärt. Herzlichen Dank an Winnie und sein Team für die tolle Zeit bei euch! Und natürlich ein besonderer Dank an den Kompressor-Boy, er ist die gute Seele der Basis.

Protect the Maldives: Leider liegen die Broschüren, mit denen Meedhupparu beliefert wurde, nicht in den Bungalow aus. Ein Gespräch sowohl mit dem General-Manager (der leidenschaftlicher Taucher ist!) als auch dem Resident-Manager David fand statt um die Belieferung in die Wege zu leiten. Die Tauchbasis hat natürlich sofort ein offenes Ohr für die Aktivitäten. Unser zweites, aktuelles Projekt, die Broschüre „Eco-friendly Diver“ („Umweltschonende Unterwasser-Fotografie“), wurde sofort an der Tauchbasis ausgelegt. Danke Winnie!!!

Meine Tauchgänge mit individueller Benotung:

28.06. Kinolhas Hausriff: Check Dive, 22,6 m Tiefe, 50 min Tauchzeit, Restluft 40 bar; Check Dive auf ca. 9 m Tiefe, schöne Korallenblöcke, Lobster, Giftige Warzenschnecken, Rotfeuerfische, Kugelfisch, Vlamings Nasendoktoren, Sandaale; Note 2

29.06. Aarah Kuda Thila: 25,3 m Tiefe, 62 min Tauchzeit, Restluft 35 bar; verschiedene Anemonen-fische, Muräne, Partnergrundel, Napoleon, Leopardendrücker, Blennies, Drachenköpfe; Note 2-

30.06. Aarah Bodu Thila: 26,5 m Tiefe, 55 min Tauchzeit, Restluft 40 bar; Napoleon, verschiedene Schnecken, Leopardendrücker, Muräne, Languste, verschiedene Anemonenfisch, Partnergrundel, Karett-Schildkröte, Rotzahndrücker, Füsiliere; Note 2

02.07. Kottefaru Thila: 28,0 m Tiefe, 45 min Tauchzeit, Restluft 50 bar; Anemonen-City (!), Peitschenkorallen, Garnelen, Tunfische, Glasfische, Blaustreifen-Schnapper, Trompetenfisch, Muräne, Weichkorallen; Note 3-

03.07. Kinolhas Hausriff: 21,6 m Tauchtiefe, 59 min Tauchzeit, Restluft 40 bar; Kofferfische, Zackenbarsche, Oktopus, Rotfeuerfisch, Seegurke; Note 2

05.07. Beriyan Bodu Thila: 24,6 m Tauchtiefe, 59 min Tauchzeit, Restluft 30 bar; viele Überhänge, Muränen, verschiedene Schnecken, Fangschreckenkrebs, Blennies, Gebänderte Garnele, Drachenkopf, Rotzahndrücker, verschiedene Anemonenfische; Note 2-

06.07. Kinolhas Corner: 24,5 m Tauchtiefe, 59 min Tauchzeit, Restluft 55 bar; Vlamings Nasen-doktoren, Giftige Warzenschnecken, Rotzahndrücker, schöne Tischkorallen; Note 3

09.07. Kinolhas South: 22,4 m Tauchtiefe, 63 min Tauchzeit, Restluft 40 bar; Karett-Schildkröte, Füsiliere, Blauflossen-Makrelen, Vlamings Nasendoktoren; Note 4

10.07. Thaavathaa House Reef: 18,2 m Tauchtiefe, 61 min Tauchzeit, Restluft 55 bar; Stechrochen, schöne Korallenblöcke, verschiedene Anemonenfische, Sandaale, Kugelfisch, verschiedene Seesterne, üppige Seegurken, schöne Tischkorallen; Note 4 (wenn die Sicht hier perfekt ist, kann dieser Spot die Höchstnote bekommen!)

11.07. Beriyan Dhekunu Thila: 24,7 m Tauchtiefe, 62 min Tauchzeit, Restluft 40 bar; Kleinfisch ohne Ende an allen Ecken und Kanten!, Kavernen, Höhle mit Kamin zum Riffdach, Lobster, Glasfische, Rotfeuerfische, Kugelfisch, Drachenkopf; Note 2 (der mit Abstand fischreichste Spot!!!)

Noch einige Hinweise; die Aufzählung der gesehenen Fische ist nicht vollständig, sicherlich war es die eine oder andere Gattung noch zusätzlich. Die subjektiven Noten fallen aufgrund teilweise sehr schlechter Sicht leider sehr moderat aus. Das kann sich natürlich täglich ändern. Leider wurde nicht ein Hai gesichtet. Sehr gern sind wir mit Hassan getaucht, der uns unter Wasser zeigte und auch gern fotografierte, was wir so nicht gesehen hätten. Hassan ist mit seinen Erfahrungen seiner zig Tausend Tauchgänge ein sehr erfahrener und umsichtiger Guide, mit dem das Tauchen sehr viel Freude bereitet hat. Auch die Arbeit vom Kompressor-Boy als auch die der Besatzungen der Dhonis verdienen ein sehr großes Lob.

Ungeordnetes, was noch so spontan eingefallen ist: Die Flora ist prächtig und üppig. Palmen haben wir allerdings schon wesentlich mehr gesehen. Schön anzusehen sind die vielen Namens-schilder (lateinisch, englisch und Dhivehi) an Bäumen und Sträuchern. Ein Zierteich mit großen Kois und herrlichen Seerosen befindet sich beim Spa. Die Fauna bietet die typische Tierwelt der Malediven; Rallen, dann die Koels, Schönechsen, Geckos, sehr viele Krähen und untypischerweise mehrere Hähne (!!!) und Hühner samt Küken. Und das passt absolut nicht auf eine Malediven-Insel. Denn wenn der Hahn loslegt, fühlt man sich eher wie auf einem Bauernhof.

Auch der schönste Dreiklang aus Puderzuckerstrand, türkisfarbener Lagune und sattgrüner Vege-tation endet einmal. Der Tag der Abreise fiel einem kurioserweise nicht schwer. Warum? Man kennt das Prozedere, und wir wissen, dass wir die Malediven wieder besuchen werden. Wann? Das wissen wir allerdings noch nicht; evtl. 2014. Aber wir sagen schon heute: Tschüß, Malediven! Bis demnächst! 2013 geht es mit großer Wahrscheinlichkeit nach Bangkok und eine thailändische Insel. Meine liebe Frau nullt.

Fazit: Meedhupparu hat uns gefallen, aber nicht überzeugen könen. Die Insel bietet kein perfektes Malediven-Flair. Als Einsteiger-Insel und für AI-Freaks ist sie aber durchaus empfehlenswert. Das Hausriff ist hinsichtlich Korallen leider nicht zu empfehlen, was das Schnorcheln betrifft. Dafür sind sämtliche Fische von A bis Z hier vertreten. Diese sind eine Nummer größer als man sie eigentlich kennt, und vor allen Dingen sehr zutraulich. Wer Meedhupparu auf dem Zettel hat, sollte aus unserer Sicht einen Bungalow auf der Nordseite buchen. Der Strand hier ist breit. Die Südseite ist gekenn-zeichnet durch einen durchgehenden Wellenbrecher, der zur Zeit wieder befestigt wird. Dieser ist absolut notwendig, da hier die Wellen extrem am Strand nagen.

Hinweis: Alle Eindrücke basieren auf dem angegebenen Zeitraum und wurden versucht weitest-gehend objektiv wiederzugeben.

Reisebericht von inama
Meedhupparu im März 2011, Beachbungalow

Wir haben lange überlegt, ob wir Meedh. buchen sollen, denn es hat ja doch einige negative Seiten (im wahrsten Sinne), aber der Preis hat letztendlich den Ausschlag gegeben und ich denke in der Relation sollte man die Insel auch beurteilen. Da für uns ein offenes Bad ein absolutes Muss für die Malediven darstellt fielen die meisten günstigeren Inseln weg und nachdem wir zwei Jahre hintereinander auf Reethi Beach waren (super) wollten wir einfach eine andere Insel. Lange Rede kurzer Sinn, wenn man wenig erwartet ist man häufig positiv überrascht und das waren wir auf jeden Fall.

So klares und ruhiges Wasser hatten wir seit Jahren nicht, dementsprechend war das Schnorchlen auch super, sehr viele Fische und die Riffkante so nah an der Wasseroberfläche, dass man bei Ebbe kaum über die vielen neugewachsenen Korallen hinweg schwimmen konnte,wir waren begeistert. Der Strand außerhalb des Mauerbereiches war absolut toll und weich vor allem im Bereich des Nordstegs.

Das wirklich Negative ist natürlich die Mauer, die ein Viertel der Insel umrundet, häufig beschrieben und auch wir hatten dort erst unseren Bungalow. Vielleicht gibt es ja Leute, denen das egal ist, aber wir wollten dort weg. Wenn das Management es schaffen würde, dass die Fläche zwischen Bungalows und Mauer mit Sand aufgefüllt würde (bzw. Steine oder so und die obere Schicht mit Sand), sähe das Ganze schon ganz anders aus, aber so ist es halt der Blick auf Brackwasser und eine Mauer. Wir konnten nach zwei Nächten umziehen und man merkte, dass die Leute an der Rezeption damit Erfahrung haben und auch sehr nett sind, denn auf die Weise haben sie ihre "Mauerbungalows" belegt und haben zufriedene Gäste, wenn diese dann umziehen können, na ja.

Das Zweite, was nicht so schön war ist halt das Restaurant, das eigentlich nur in den äußeren Quadraten akzeptabel ist. Das Essen allerdings war ganz nach unserem Geschmack, immer ein, zwei Curries und auch das Fleisch war gut, aber das ist natürlich komplett Geschmackssache. Wie auch der Wein, der uns sehr gut geschmeckt hat. Damit sind wir bei den Getränken; ein Highlight war auf jeden Fall, dass in der Mainbar am Pool, die uns sehr gut gefallen hat, ab 10:30 Kaffee, Tee und heiße Milch standen, auch abends nach dem Essen - klasse. Nicht ganz verstanden haben wir das AI-Konzept; wir mussten, oh großes Glück, kein Bändchen tragen (ist wohl recht neu) und auch keinen Beleg unterschreiben. Im AI ist alles Gängige enthalten, sogar bestimmte Cocktails, die aber auf Grund der wässrigen Säfte nicht so toll schmeckten, die Alkoholika wie Gin-Tonic waren sehr gut.

W-Lan gab es nur im Bereich der Rezeption, war sehr langsam und das System hat einen immer wieder zwischendurch rausgeschmissen. Man muss eine Zugangskarte kaufen (30 Stunden ca. 36(?) Dollar) und kann diese dann über den Urlaub verteilt aufbrauchen. Leider waren die kürzeren Zeitkarten ausverkauft, für eine Urlaubsmail zwischendurch bietet sich daher eher der dort vorhandene, hoteleigene PC an, ob und wie viel diese dann kostet weiß ich nicht.

Es gibt eine neue Bar (Sunrise Bar)im Bereich der Ayurveda Bungalows, die wirklich schön und ruhig ist und eine tollen Blick auf das Meer bietet, aber auch die anderen Bars haben uns gut gefallen. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten zu sitzen und etwas zu trinken und nirgendwo ist es voll oder laut, nur die dezente und sich immer wiederholende Hintergrundmusik in einigen Bereichen konnten wir irgendwann nicht mehr hören.

Dass man die Insel bei den Wasserbunglows nicht umrunden kann hat uns nicht gestört, obwohl die Sache an sich schon ziemlich albern ist.

Insgesamt war es für uns ein toller Urlaub und die Wahl einer neuen Insel wird immer schwerer.

Meedhupparu vom 26.3. - 8.4.2010

Anreise

Von Wien via Airberlin über Düsseldorf nach Male. Abflug Wien 14.15 h, rund 3,5 Stunden Aufenthalt in Düsseldorf dann Weiterflug nach Male. Insgesamt stresslos, zwar enge Sitzreihen aber Service und Verpflegung in Ordnung - nichts daran auszusetzen.
Der Weiterflug mit dem Wasserflugzeug verzögerte sich, da man mit 8 Personen nicht fliegt und die ankommenden Flieger aus Russland etc. verspätet waren. Daher 4 Stunden Aufenthalt in einer klimatisierten Lounge, die zwar nett ist - man will halt aber trotzdem so rasch wie möglich weiter. In diesen gesamt 5 Stunden wären wir mit dem Speed-Dhoni auch auf der Insel gewesen.

Ankunft auf Meedhupparu letztendlich um ca. 16.30 h - Gepäck kam mit dem nächsten Flieger und war am Abend da! Es lohnt sich daher die wichtigsten Sachen (Badehose und Sonnenschutz) im Handgepäck mitzunehmen!!! Wir hatten alles dabei!

Check-In und Bungis

Auf der Insel verlief alles ohne Probleme, aufgrund unserer Vorbuchung eines Aryuveda-Package bekamen wir einen Bungi in Aryuveda Village zugeteilt. Beim Begrüßungscocktail wurde schon hinterfragt, ob das alles so seine Richtigkeit hat und wir (4 Personen) bekamen gleich Bungi no. 310 und 312. Vor Bezug kam es gleich zu einem kurzen Meeting mit dem Aryuveda Arzt und die Rechnung für dieses Package mussten wir auch gleich signieren ( man könnte es sich ja sonst noch anders überlegen .... was nicht unsere Absicht war!).

Nach 2 Nächten wurden wir umgesiedelt, da wir ja Räume nebeneinander wollten und bekamen dann 301 +302. Zur Lage kann ich nur sagen, der Aryuveda Bereich ist meines Erachtens wirklich der schönste Teil der Insel - viel Schatten, hohe Palmen und die Strandzugänge sehr diskret und immer alles sehr sauber - so auch wie der Rest der Insel!!!

Klimaanlage lief wie geschmiert und der Roomboy hat sich nach einem Trinkgeld auch ins Zeug gelegt!

Die Insel

Wie schon oft erwähnt, ist es eine der größeren Malediven Inseln - für unsere Erwartungen (mit zwei jugendlichen Kindern) war es absolut passend. Im Barbereich ein Billardtisch der kostenlos genutzt werden konnte - SUPER! Weiters waren Tischtennis- und Federballschläger zum ausborgen (ebenfalls kostenlos) - beim Tennis weiß ich nicht, haben wir nicht genutzt. Der Barbereich ist noch überschaubar, das Service hat immer funktioniert. Mit ein bisschen Geduld im Urlaub sieht man alles ein wenig entspannter - auch in unseren Griechenland-Urlauben haben wir die Messlatte nicht sooo hoch gelegt (.....). Wir sind halt im Urlaub!

Dass das Servicepersonal einen Unterschied gemacht hätte zwischen AI-Gästen (die sehr zahlreich vertreten waren) und HP-Gästen, was wir hatten, konnten wir nicht feststellen.

Die Rezeption war immer besetzt und bei Anfragen und Rückfragen war das Personal sehr bemüht.

Der Essensbereich ist zwar sehr groß für die vielen Gästen, es mit einem Bahnhofsrestaurant zu vergleichen, ist aber dann doch etwas weit hergeholt! Es ist überschaubar, man sitzt zwar eng Tisch an Tisch und wenn die Nachbarn so gar nicht "passen", haben die Kellner Versetzungswünsche prompt organisiert. Wir haben ein deutsches Paar kennengelernt, die liesen sich 2 x versetzen, bis es dann für Sie gepasst hat.

Als Gäste waren zu unserer Zeit sehr viele Engländer auf der Insel, Deutsch und Russen hielten sich die Waage, einige Österreich, Schweizer und sogar zwei sehr sympatische Pärchen aus dem Libanon haben wir bei einem Ausflug kennengelernt.

Die Strände sich meines Erachtens schon etwas verschieden, im Bereich von Aryuveda Village mit mehr Malediven-Flair als am anderen Inselende. Dort ist der Strand breiter und nach meinem Empfinden war dort immer mehr los als bei uns. Sehr schöne Bilder und eine detaillierte Inselkarte dazu gibt es auf der Seite von Uli Tschauder.

Das Inselinnere ist toll und dicht bewachsen, wenn die immer gekehrten Wege nicht wären, fast mit einem Urwald vergleichbar. Alle möglichen Pflanzen, Blumen und Palmen. Von den Kokospalmen sieht man immer wieder Kokosnüsse herumliegen (wenn man schneller als der Kehrtrupp ist), einmal haben wir eine geöffnet und gegessen - SUPER! In diesem Pflanzen gibt es neben Flughunden alle möglichen Vögel, die ich leider nicht benennen kann - was mich nicht gestört hat: es gab KEINE Moskitos!!! Da das die Urlaubsfreude sehr trüben kann, waren wir darüber NICHT enttäuscht - kein einziger Stich während der 12 Tage!

Das Riff & Flora und Fauna

Also vom Hausriff waren wir anfangs sehr enttäuscht! Es ist sehr zerstört und bezüglich Wachstum und Farbenpracht kein Vergleich zu dem was wir aus dem Jahre 1993 kennengelernt haben. Das ist zwar schon lange her und dazwischen war auch El Ninjo, aber bei den Schnorchelausflügen (wir haben 2 gemacht) haben wir gesehen, wie intakte Korallenbänke aussehen können! Natürlich gibt es Korallen und natürlich wachsen wieder Korallen, aber ins Schärmen kommt man wegen der Korallenbank nicht.

Dafür gibt es alle Fische und sonstiges Meergetier am Hausriff, welches man "erschnorcheln" kann. Angefangen hat es mit 2 Schildkröten am ersten Nachmittag, alle möglichen Fische (Drückerfische, Leopardendrückerfische, Igelfische etc. etc.) haben wir gesehen. Auch Muränen gibt es, die kann man gegen Abend auf ihren Beutezügen schön beobachten. Sogar Napoleons haben wir am Hausriff, an der Riffwand gesehen (insgesamt 3 mal), Stackelrochen gibt es und auch einen Adlerrochen haben wir gesehen!

Von der Seeschlange, die sowohl meine Frau unabhängig von mir gesehen hat, haben wir uns zwar etwas erschreckt und auch von den Ammenhaien war wir beeindruckt. Diese waren ständig im Bereich des Restaurants bei den Wasserbungis. Das konnten wir anfangs gar nicht glauben, von Stefan von der Tauchbasis wurde es uns dann bestätigt, dass die schon länger da sind!

Die Tier- und Fischwelt hat das Manko der Korallen etwas ausgeglichen, beim Schnorcheln ist einem nicht langweilig geworden und man hat jedesmal was neues entdeckt - vorausgesetzt, man hat die Augen offengehalten!

Essen und Sonstiges

Dazu möchte ich gar nicht so viel schreiben, meines Erachtens gehts in vielen Berichten in erster Linie ums Essen und nicht um das Urlaubsland an sich. Wenn ich in ein Haubenlokal gehen will, mache ich das in Wien oder Europa!

Das Essen war immer abwechslungsreich und nie zu wenig. Von Fisch und Fleisch - verschiedene Vorspeisen - Nudeln und verschiedene Reisgerichte (mal mit Seafood, mal mit Gemüse etc.), Curry´s  und Bohnengerichte gab es einfach alles. Wer da nicht genug hatte bzw. wem das zu wenig abwechslungsreich war, der muß wirklich zu Hause bleiben!

Speziell zu erwähnen das Nachspeisen-Buffet, wo man schon alleine satt wurde, wenn man sich nur von Süssspeisen ernährt!

Wir hatten HP gebucht und waren immer satt - den Nachmittag bzw. die letzten Stunden vor dem Abendessen haben wir mit Snacks von zu Hause und Keksen übertaucht und 2 mal gönnten wir uns einen Burger und Pommes! Fakt ist, für uns hätte sich AI nicht ausgezahlt, wir haben auch immer die Wasserflaschen geleert und so unseren Flüssigkeitsverlust ausgeglichen! Die beiden Flaschen waren jedesmal Abends kostenlos am Zimmer - sehr praktisch, stellt zumindest einen Wert von 11,-- USD jeden Tag dar!

4 - 5 Mal haben wir auch einen Cocktail am Abend gegönnt, die auch nicht zu süss waren und gut geschmeckt haben.

Massage und Tauschen/Schnorcheln

Meine Frau hat 6 x am Abend die Aryuveda Behandlungen genossen. Die Terminplanung ist problemlos und es wird auf die Wünsche eingegangen. Beim 3. mal sollte eine Behandlung tagsüber stattfinden und danach wäre schnorcheln oder Wasser nicht zu empfehlen gewesen, Sie hat das gleich auf eine Massage (Gesicht und Kopf) am Abend "umgebucht", ganz ohne Probleme.

Das Highlight war sicher das Blütenbad zum Abschluss, das mit viel Liebe zum Detail und einem 3 stündigen Aufwand hergerichtet wird (s. auch meine geposteten Fotos!)!

Insgesamt muss man sagen, dass sich die Kosten des Package im Vergleich zum sonstigen Reisepreis allemal rechnen, da man einfach die Gewissheit hat im schönsten Teil der Insel untergebracht zu werden. Wir waren zu 4. mit zwei jugendlichen Kindern (die schon die Erwachsenenpreis zahlen mussten) unterwegs und da wollten wir einfach kein Risiko eingehen - und wie gesagt: die Unterbringung und der Inselabschnitt im Aryuvedabereicht rechtfertigt allemal die geringen Mehrkosten!!!

Zum Tauchen kann ich noch nicht so viel sagen: ich habe meine Ausbildung zum OWD im Dive-Center abgeschlossen. Stefan - der Leiter - hat das toll mit mir hinbekommen, auch wenn die Kosten schon heftig waren. Mein Tauchpartner auf einer anderen Insel hatte da nur 50 % der Kosten, auch wenn gesagt wird, die Preise sind für die Malediven ortsüblich! Egal - es hat Spass gemacht und ich freu mich auf die nächsten Tauchgänge.

Das die Guides (Yuki, Luka und ein russisches Mädchen) unfreundlich sind, kann ich NICHT bestätigen - vielleicht etwas reserviert und nicht gleich die besten Freunde von jedem Neuankömmling, aber insgesamt kompetent, freundlich und nett.

Die beiden Schnorchelausflüge mit Yumi und Sebastian waren ebenfalls super. Es wird eine Nachbarinsel angefahren, ca. 25 Minuten mit dem Dhoni, wo die Korallenbänke noch intakt sind. Fische haben wir die gleich gesehen wie am Hausriff. Hier sieht man, wie Korallen aussehen können, wenn sie nicht zertrampelt werden!!! Außerdem wäre hier vielleicht anzumerken, dass man manchen Gästen Guides hinterherschicken muss, die aufpassen, das Korallen nicht zerstört werden. Egal ob Russen oder Engländer - wir konnten beobachten, dass da in Einzelfällen nicht sehr viel Sorgfalt an den Tag gelegt wird!

Fazit

Die erste Fernreise mit unseren beiden Jungs (12 und 14 Jahre) war genau so, wie wir es erwartet haben. Es gab KEINE bösen Überraschungen und wir können Meedhupparu jedenfalls weiterempfehlen.

Wer eine größere Insel sucht, die neben dem Schnorcheln viele sonstigen Freizeitmöglichkeiten bietet (Badminton, Tennis, Tischtennis, Billard und auch Massagen etc.) ist hier genau richtig. Die Gästezusammensetzung hat während unserem Aufenthalt gepasst und niemand ist negativ aufgefallen. Wir konnten Kontakt mit Engländern, Deutschen und Libanesen schließen - alles sympatische Urlaubsbekanntschaften!

Der Fischreichtum war während unserem Aufenthalt gegeben und wir hatten lediglich am vorletzten Vormittag für 3 Stunden Schlechtwetter mit Regen und Sturm - dadurch danach ein etwas trüberes Meer!

Das Inselmanagement war sehr freundlich und immer bemüht die Wünsche der Gäste zu erfüllen, das Essen abwechslungsreich und immer gut.

Und wo ich die meisten Bedenken hatte - wir hatten keinerlei Erkrankung und es gab KEINE Stechmücken und sonstiges Getier im Zimmer!

Eine Insel wo ich mit meiner Frau und meinen Kindern jederzeit wieder Urlaub machen würde!!! Ob es für einen romantischen Liebesurlaub zu Zweit auch die richtige Insel ist, kann ich nicht beurteilen - wir waren ständig schnorcheln, tauchen, bei Massage, Billard spielen - immer AKTIV und unterwegs - dafür war es SUPER!

P.S. wer der deutschen/schweizer Staff (Sebastian vom Watersport-Center und Stefan vom Dive-Point) was Gutes tun will, nimmt Ihnen die deutschsprachigen Magazine vom Flieger mit, damit sie auch was zu lesen und etwas Abwechslung haben. Sie freuen sich auch über ein Glas Nutella, wenn das bei jemanden im Gepäck Platz findet!!!

Claudia & Harry samt Kids

 

Meedhupparu im Dezember 2008

Meedhupparu liegt in der südlichen Mitte des Nord Maalhosmadulu Atolls, welches meist nur kurz Raa Atoll genannt wird. Aufgrund der Lage innerhalb des Atolls gibt es hier meist keine stärkeren Strömungen.

Die Insel ist oval mit einer Länge von ca. 700 und einer maximalen Breite von gut 300 Metern. Der Umfang der Insel beträgt ca. 2000m.

Die Insel steht unter der Leitung der Adaaran Hotelgruppe, die zum Zeitpunkt dieses Berichts auch noch die Inseln Rhannalhi, Bathala und Hudhuranfushi (ehem. Lohifushi) betreiben.

Auf Meedhupparu gibt es 3 getrennte Anlagen (Buchungskategorien). Außer den hier besprochenen „Standardvillen“ des „Adaaran Select Meedhupparu“ gibt es auch noch Strandnungalows im „Ajurveda Village Meedhupparu“ und die „Prestige Water Villas Meedhupparu“.

Der Zugang zu den Wasservillen und deren Inselbereich ist ausschließlich für deren Bewohner gestattet. Auch das Ajurveda Village soll nur von deren Gästen betreten werden, wobei der Zugang hierzu aber nicht wirklich gesperrt ist oder kontrolliert wird..

Im Gegensatz dazu haben die Gäste dieser anderen Bereiche freien Zugang zu allen Bereichen der Insel. Gäste der Wasservillen werden dem „normalen“ Gast aber vor allem dann auffallen, wenn Sie mit einem der elektrischen Clubcars über die Insel kutschiert werden.

Aus diesem Grund gibt es an einigen Stellen der Insel (auch zweimal am Strand) einen Sichtschutz/Zaun.
Dies mag auf den ersten Blick befremdlich wirken, aber einerseits kommt man mit diesen Zäunen nur selten in Berührung und andererseits wird sich jeder Malediventourist sowieso mit Wänden oder Zäunen abfinden müssen, hinter denen die Angestellten wohnen. Der sog. Staff Bereich ist nämlich auf praktisch allen Inseln von dem Bereich der Touristen getrennt und darf von diesen nicht betreten werden.

Dieser Bericht bezieht sich weitgehend auf die “normalen” Strandbungalows der normalen Buchungsklasse “Addaran Select”. Einige der Angebote oder Einrichtungen der Insel sind aber natürlich für Gäste aller 3 Anlagen gleichermaßen interessant. Deshalb habe ich über den Transfer, das Schnorcheln, die Tauchbasis, das Gesundheitszentrum und einen interaktiven Inselführer auf separaten Seiten erstellt. Alle diese Seiten sind über die Meedhupparu Hauptseite meiner Homepage zu erreichen und enthalten neben vielen ausführlicheren Infos auch diverse Bilder und ein paar kurze Videos.

Dort befinden sich ebenfalls ausführliche Berichte über das Ayurveda Village und die Prestige Water Villas.
Alle Strand Bungalows befinden sich in Halbkreisen am Strand. Dahinter verläuft der Hauptverbindungsweg. Am Südsteg führt ein Weg in die Inselmitte und gabelt sich um die verschiedenen touristischen Einrichtungen .
Der Bewuchs Meedhupparus ist an vielen Stellen im natürlichen Zustand geblieben und sehr schön. Neben Kokospalmen, Büschen und Bourganville Bäumen dominiert die Pandanus mit ihren beeindrucken Luftwurzeln. Neben den Hauptwegen gibt es auch noch weitere, wobei der Weg zwischen Tennis- und Badmintonplatz besonders sehenswert ist.

Da die Hauptwege auch für Transporte mit Minitransportern und die bereits erwähnten Golfcars benutzt werden, befindet sich unter einer dünnen Sandschicht ein recht fester Untergrund. Natürlich kann man hier barfuß laufen - zarten Füßen seien aber durchaus Schuhe angeraten, die man z.B. auch beim Betreten der teilweise sehr heißen Holzstege braucht.
Einen besonders schönen Überblick über die Insel bietet die interaktive Inselkarte.

Ankunft
Leider hatten wir beim Anflug wenig Gelegenheit die Insel genauer aus dem Wasserflugzeug zu sehen. Wir landeten in der Nähe des Südsteges und fuhren dann mit dem Wasserflugzeug bis zur Anlegestelle nahe an der Insel. Mit dem Handgepäck wurden wir dann quer über die Insel geführt zur Rezeption auf der Nordseite geführt.
Der erste Eindruck war dabei für einige sicherlich nicht sonderlich viel versprechend, denn die Anfang 2008 gebaute Strandschutzmauer auf der kompletten linken Südseite vermittelt nicht unbedingt den Eindruck der zumeist etwas älteren Katalogbilder. Glücklicherweise entspricht dieses Bild nicht der kompletten Insel, die ansonsten sehr schöne Strände zu bieten hat.

An der Rezeption erhielten wir ein Begrüßungsgetränk und angenehm kühle Tücher. Nach der langen Anreise (und zumindest in meinem Fall einer Nacht ohne Schlaf) erhielten wir einen Plan der Insel während wir unseren Infobogen (den wir während der Wartezeit aufs Wasserflugzeug ausgefüllt hatten) abgaben. Hier soll man u.a. auch seinen Zahlungswunsch angeben, da auf Meedhupparu alles auf die Zimmerrechnung geschrieben wird und keine Barzahlung möglich ist.

Schnell begann die Suche nach Bungalows, die man aufgrund der zuvor gesehenen Mauer nicht unbedingt hätte haben wollen und überlegte teilweise mit gleichzeitig Angereisten, wie man im ungünstigsten Fall vorgehen könne.
Spätestens jetzt sollte man auch seine Uhr eine Stunde zurückstellen, denn die Inselzeit auf Meedhupparu weicht eine (weitere) Stunde von Male (Deutschland) ab.

Dies hat den Vorteil, dass man morgens eine Sonnenstunde weniger verschläft, die man dann Abends länger genießen kann.

Prinzipiell könnte man stattdessen auch einfach alle Essens-, Ausflug- und andere Zeiten einfach 1 Stunde vorverlegen und hätte die identische Wirkung. Der typische Tourist möchte aber wahrscheinlich nicht schon ab 6:30 Frühstücken - und so hat man hier die Inselzeit eingeführt.

Nachdem wir wenig später unseren Bungalowschlüssel erhalten hatten, mussten wir nur noch unsere Koffer „identifizieren“, damit diese dann gebracht würden. Gleichzeitig erhielten wir auch ein All-Inclusive Bändchen und eine deutschsprachige Info über Essenszeiten und AI Angebot. Obwohl uns angeboten wurde, uns zum Bungalow zu begleiten, entschieden wir uns angesichts der ausgehändigten Karte und der zuvor schon entdeckten Wegweiser den Weg zu unserer Heimat der nächsten Tage alleine zu finden. Möglicherweise aus diesem Grund erfuhren wir auch nichts von einem Inselrundgang, der allen neu angekommenen Gästen angeboten werden soll.
Auch wenn wir sicherlich nicht den kürzesten Weg zu unserem Bungalow nahmen, fanden wir uns dennoch recht schnell auf der Insel zurecht.

Bungalows
Alle Bungalows der Insel (außer dem allerletzten, Nr 315) sind Doppelbungalows. Jeder Eingang ist mit einer Nummer versehen und hat vorne den Eingang, sowie zum Strand hin eine Terrasse mit kleiner Bank und Tisch. Die großen Türen zur Terrasse sind leider nur von Innen verschließbar.

Soweit mir bekannt ist, sind mittlerweile alle Bungalows der Insel renoviert und fast identisch ausgestattet. Der Wohn-/Schlafraum ist mehr als 25qm groß und wirklich geschmackvoll eingerichtet. Neben Bett und Nachttischen gibt es zwei Sessel, einen Schreibtisch mit Wasserkocher, zwei Einbauschränke (einer davon mit kostenfreien Tresor) und eine Sitzbank, die auch als Kofferablage zu gebrauchen ist. Die Klimaanlage ist ebenso fernbedienbar wie der an der Wand hängende LCD Fernseher (außer Ajuveda Village keine FB für Klimaanlage). Auf dem Schreibtisch befinden sich diverse Informationen (auch in deutscher Sprache) über Insel und vor allem Wellness-/Gesundheitsangebote.

Im Schreibtisch befindet sich auch eine Minibar, deren Inhalt nicht im AI Angebot enthalten ist. Die Preise der Minibar entsprechen denen an den Bars. Auf dem Tisch befinden sich neben Gläsern auch immer zwei 1,5l Wasserflaschen. Diese sind „kostenlos“ und werden jeden Tag „aufgefüllt“, was für die Malediven ein ungewöhnlicher und toller Hotelservice ist.

Der Flachbildfernseher bietet malediventypisch nur ein deutsches Fernsehprogramm (DW TV), welches nur jede zweite Stunde deutsche Nachrichten und Reportagen sendet. Ansonsten gibt es englische Spielfilme, Sport und ein paar weitere Programme zu bestaunen. Vom Bett aus ist je eine Nachttisch und Deckenleuchte ein-/ausschaltbar, die man aber leider auch nur von hier nutzen kann. An der Tür gibt es Licht für außen und den Eingang von Innen. Am Fenster gibt es eine dekorative Innenbeleuchtung, sowie eine Indirekte Beleuchtung der Terrasse. Die dort am Boden angebrachten Halogenstrahler haben uns in der zweiten Nacht unsere beiden Badebälle zerschmort, weshalb wir letztlich doch bereuten die aufblasbaren AirBerlin Kissen im Flugzeug gelassen zu haben. Im 2*2m großen Bett befinden sich zwei getrennte Matratzen von mittlerer Qualität. Diese sind mittelhart. Vor allem die harten, möglicherweise metallverstärkten und unnachgiebigen Ränder unterstützen nicht unbedingt den Wunsch nach trauter Zweisamkeit. Insgesamt ließ sich in den Betten ansonsten aber sehr gut und ohne gesundheitliche Bedenken schlafen.

Das Badezimmer ist mit über 12 qm ebenfalls sehr groß, wobei die geflieste Hälfte eine Toilette, zwei Waschbecken mit einem großen Spiegel und eine Dusche mit Glaswänden enthält. Die andere Hälfte hat einen schönen Holzboden und eine schicke Holzdusche unter freiem Himmel. Es ist schon ein angenehmes Erlebnis, wenn man z.B. vor dem Schlafengehen noch einmal kurz duscht und dabei den Vollmond über sich betrachten kann.
Handtücher sind im Bad und für den Strand ausreichend vorhanden. Obwohl am Spiegel eine Information angebracht ist, dass diese aufgrund von Wasserersparnis nur dann gewechselt werden, wenn man sie in den Wäschekorb unter dem Waschtisch wirft, wurden alle Handtücher bei unserem Aufenthalt grundsätzlich täglich gewechselt.

Seife, Schampon, Duschhaube und sogar Nähzeug sind vorhanden, wurden aber nur unregelmäßig erneuert. Aufgrund der überflüssigen, kleinen Verpackungen bei Duschgel und Haarschampon, sollte der umweltbewusste Gast diese aber besser seine eigenen Produkte benutzen oder aber zumindest auch diesen Kunststoffabfall mit nach Hause nehmen und dort entsorgen.

Die Zimmer werden zweimal am Tag von den Roomboys (wie üblich auf den Malediven ausschließlich Männer) fertig gemacht, wobei die Hauptreinigung morgens erledigt und abends hauptsächlich das Bett abgedeckt und kurz nach dem Rechten gesehen wird.

Wir fanden die Reinigung gut, wobei aber sicherlich auch Kleinigkeiten kritisiert werden könnten.
Bei manchen Zimmern ist der äußere Teil der Klimaanlage an der Seite des Bungalows angebracht, bei anderen Bungalows befindet sich dieser auf der Trennwand zwischen den beiden Räumen des Gebäudes. Letztere Variante hat den Nachteil, dass der Lüfter im offenen Bad natürlich hörbar ist und teilweise auch Luft in das eine der beiden Badezimmer bläst. Bei uns war dies der Fall und ja nach Wetterlage hatte ich teilweise das Gefühl, dass unser Bad übermäßig warm war. Nach ein paar Tagen hatte sich das Wetter entweder geändert oder ich hatte mich daran gewöhnt und bemerkte es nicht mehr.

Unsere Klimaanlage schnarrte anfangs recht laut. Nach einem Anruf an der Rezeption wurde dies aber am nächsten Morgen während unseres Frühstücks geprüft und soweit möglich beseitigt.

Eine Tropfende Wasserleitung (auf die wir lediglich unseren Roomboy hinwiesen) wurde in den letzten 3 Tagen unseres Aufenthaltes nicht repariert. Auch die Gardinenstange, die uns kurz vor Ende unseres Aufenthaltes beim Schließen abriss und die wir einfach deutlich erkennbar auf den Boden legten, blieb dort bis zu unserer Abreise liegen. Allerdings konnte man den Vorhang auch so problemlos schließen.

Trotz dieser kleinen Mängel und auch einer einzelnen Kakerlake, waren wir mit Sauberkeit und Service absolut zufrieden.

Eine endgültige Aussage zur Hellhörigkeit der Bungalows vermag ich nicht zu sagen, da wir außer an den ersten beiden Tagen unseren Bungalow alleine Bewohnt haben. Aufgrund der Bauweise und Befragung anderer Gäste scheinen die Bungalows aber nicht besonders hellhörig zu sein. Wir haben in den ersten beiden Tagen nichts von unserer Nachbarin wahrgenommen.

Lage der Bungalows
Auf Meedhupparu gibt es sehr große Unterschiede in der Lage der Bungalows. Am Südsteg befindet sich der lange und große Hauptstrand, auf der Südseite gibt es kleinere Buchten und den schönen Strand vor dem Ayurveda Village, aber ebenfalls auf der Südseite gibt es auch eine Reihe von Bungalows, die aufgrund der Lage hinter der neuen Schutzmauer weniger attraktiv sind, obwohl diese vor dem Bau der Mauer sicherlich zu den beliebtesten Unterkünften der Insel gehörten.

Grundsätzlich ist der erste und letzte Bungalow eines Halbkreises natürlich näher am Strand und bietet daher von der Terrasse eine bessere Aussicht auf den Ozean. Dennoch sind die Unterschiede vor allem auch wegen der neuen Wellenschitzmauer im Südwesten der Insel insgesamt groß und für einen angenehmen Aufenthalt auch sehr bedeutsam. Weitere Details und viele Bilder dazu stehen im interaktiven Inselfüher.

Essen (Hauptmahlzeiten)
Je nach Buchung kann man sich im Hauptrestaurant maximal 3 mal 2 Stunden lang seinen Bauch vollschlagen - oder verschiedene Speisen maßvoll genießen. Vorteilhaft ist neben der ausreichenden Dauer von 120 Minuten auch die permanente Kontrolle und das regelmäßige nachfüllen der angebotenen Speisen. Dadurch entspannt sich die Lage am Buffet und es besteht keine Notwendigkeit zu pünktlichem Erscheinen oder zum „Bunkern“ von Speisen auf seinem Teller.

Ein für max. 400 Personen geeignetes Restaurant kann kaum eine private und heimelige Atmosphäre vermitteln. Die 3 quadratischen Anbauten mit zwei verschiedenen Sitzhöhen und die schöne Dekoration vermitteln aber einen durchaus freundlichen und schönen Eindruck. Im großen Hauptraum lässt sich ein gewisses Speisesaal Ambiente nicht ganz vermeiden.

Da sich das Restaurant nicht in direkter Standnähe befindet, ist dieser von innen natürlich auch nicht zu sehen. Wer am Rand eines Raumes sitzt, blickt stattdessen auf Bäume und Büsche oder das Gebäude der Küche.

Wie auf den Malediven üblich, erhält man bei seinem ersten Restaurantbesuch einen Platz zugewiesen, den man normalerweise während seines Aufenthaltes behält. Natürlich kann man (auch noch nach ein paar Tagen) Wünsche äußern, die dann wenn möglich auch erfüllt werden. Auf den Tischen stehen Kärtchen mit Tischnummer und Kellnername, wobei die Farbe die gebuchte Verpflegung anzeigt (AI = weiß; VP = rot; HP = blau).
Kaffee und Tee steht zu allen Mahlzeiten an mehreren Stellen im Restaurant bereit. Nur an diesen Stellen gibt es auch (zeitweise) kleine Löffel, die auf Meedhupparu aber anscheinend so rar sind, dass man sie auch dort vergeblich sucht. Mehr zu den einzelnen Mahlzeiten findet Ihr in meinem kompletten Bericht auf meiner Homepage.

Das Frühstück ist malediventypisch ein sehr reichhaltiges Buffet mit vielen warmen und kalten Speisen.
Das Mittagessen wird seit einiger Zeit nicht mehr als Vollbuffet angeboten. Statt dessen gibt es ein „kleineres“ Salat und maledivisches Buffet und dazu eine Menüauswahl. Dies soll in Abhängigkeit der VP/AI Buchungszahlen auch so bleiben.
Das Abendessen steht meist unter einem Thema und bietet ebenfalls eine sehr reichhaltige Auswahl auch an Nachspeisen und Kuchen. Nörgler werden auch hier sicherlich anmerken können, dass sich in der zweiten Woche vieles wiederholt. Ich habe mich gefreut, in der zweiten Woche die eine oder andere Leckerei ein zweites Mal genießen zu können.

Pool
Meedhupparu verfügt über einen großen Pool, der auch für Kinder geeignet ist. Am Rande des Poolbereichs befinden sich zwei Whirlpools und um den Pool herum gibt es zahlreiche Liegen, die während unseres Aufenthaltes überwiegend frei blieben. Im Pool befindet sich auch eine Poolbar. Auch wenn wir keinen Pool auf den Malediven brauchen, gibt es dennoch immer einige Gäste, die sich lieber hier als am Strand oder vor dem eigenen Bungalow niederlassen. Immerhin hat man hier den Vorteil eines sehr kurzen Weges zu Getränken und dennoch eine schöne Aussicht über den indischen Ozean. Zweimal in der Woche findet im Pool auch ein Schnuppertauchen statt.

Preise / AI - „Alles“ Inklusive
Die Nebenkosten sind bei einer Maledivenreise üblicherweise höher als bei vielen anderen Zielen. Dies liegt nicht in erster Linie daran, dass fast alle Produkte importiert sind. Das ist in Deutschland schließlich nicht anders und genau genommen sind die Transportkosten auch bei Waren aus sehr weit entfernten Ländern im Prinzip gar nicht so entscheidend.

In Wahrheit hat das Management auf jeder Insel nun einmal ein Monopol und kann die Preise deshalb völlig frei bestimmen. Dabei ist es ja auch absolut legitim, dass ein Hotel auch an Getränken und Speisen Geld verdienen möchte. Auch hier beschwert sich niemand, wenn ein 4* Hotel im Restaurant 4 Euro für ein Bier verlangt und findet das vielleicht sogar noch günstig.

Dennoch sorgen 4,50 US$ für 0,3l Softdrink (das entsprach während unseres Aufenthaltes etwa 3,50€ inkl. Service Charge), 5,50 US$ (4,30€ inkl. SC) oder 5 US$ (4€ inkl. SC) bei nicht AI Buchern für eine anständige Nebenkostenrechnung.

Und auch die anderen Getränke und Snacks sind alles andere als günstig.
Wie (fast) überall ist auch auf Meedhupparu bei weitem nicht alles inklusive, wenn man AI gebucht hat. Bei der Ankunft erhält jeder Gast eine (deutsche) Information über das AI-Paket. Neben allen antialkoholischen Getränken (außer frischem Saft aber mit Cola light) sind eine Sorte Bier, Whiskey, Gin, Wodka, Rum, Brandy und Mischgetränke daraus mit AI bereits bezahlt. Dazu erhält man auch noch eine Sorte Hauswein während den Mahlzeiten im Restaurant.
Cocktails (auch nur ein Cocktail des Tages) sind hier aber nicht im AI enthalten.
AI gilt auch nicht für Getränke aus der Minibar im Bungalow, nicht in der Disko (außer 23-24 Uhr) und ebenfalls nicht an der Grillbar nach 18:30 Uhr.
Darüber hinaus kann man sich an der Hauptbar dreimal am Tag (10:30-11:30, 16-17 und 23-24 Uhr) noch Snacks bestellen.

Das Management plant, AI nicht mehr für Buchungen ab Deutschland anzubieten. Satt dessen soll AI nur noch auf Meedhupparu zubuchbar sein. Der AI Aufpreis beträgt zurzeit 44 US$ pro Tag und Person - also gut 30 Euro.
Natürlich kann man auch mit dem Essen einer HP Buchung problemlos satt werden und wahrscheinlich auch noch zunehmen. Wer darüber hinaus hauptsächlich Wasser (aus der 1.5l Pulle) trinkt, sollte von AI absehen. Wer seinen Flüssigkeitsbedarf von 3 Litern aber mit Cola, Sodawasser oder Bier deckt, zahlt alleine dafür schon mehr als 44$. Wenn man dann doch einmal einen Snack extra kaufen muss, schlägt dieser für eine einfache Portion Pommes schon mit 12$ zu Buche, ein großer Hamburger mit Pommes kostet mit 16$ nur 4$ mehr. Hier ist AI dringend anzuraten.

Aufgrund der Möglichkeit AI nachzubuchen, kann man sich natürlich erst einmal ein wenig einleben und von den mitgebrachten Resten zehren und erst für die letzte/n Tage/Woche AI dazu kaufen.
Wir hatten übrigens das Glück eines der selten gewordenen, maledivischen Sonderangebote für unsere Reise zu bekommen, bei der der AI Aufpreis bei lediglich 10€ pro Tag lag. Kein Wunder also, dass dies unser erster Maledivenurlaub mit AI Verpflegung wurde, obwohl sich das für uns normalerweise nicht lohnt.

Nationalitäten der Gäste
Während unseres Aufenthaltes waren die meisten (geschätzte 50%) der Gäste aus Russland. Die andere Hälfte stellte sich als ein bunter Mix aus verschiedensten Europäern (vor allem Engländer und deutschsprachige, aber auch Spanier, Italiener, Tschechen und andere) und wenigen Japanern dar.
Befürchtungen, dass manche Gäste dem im AI enthaltenen Alkohol haltlos zusprechen und entsprechend unangenehm auffallen würden, trafen glücklicherweise nicht zu.
Manche russischen Gäste vielen uns lediglich dadurch auf, dass sie lediglich einmal zum Buffet gingen, dort mehrere Teller füllten und sich dann davon an ihrem Tisch bedienten. Dies mag eine andere Mentalität sein, hat aber leider den unangenehmen Effekt, dass hinterher meist sehr viel des guten Essens übrig bleibt und weggeworfen werden muss.

Auch scheinen einiger der russischen Touristen recht ahnungslos auf die Malediven zu kommen und haben keine Schnorchelsachen und im Extremfall noch nicht einmal Badekleidung mit. Mit den vor Ort gekauften Füßlingen und Taucherbrille wird dann über die Korallen gelaufen und auch mal ein Seestern als Andenken eingesammelt. Der Versuch solche Gäste auf einen umweltbewussten Umgang mit der Natur hinzuweisen, scheiterte an meinen mangelnden Russisch und deren mangelnden Englischkenntnissen.

Dass es sich bei den Malediven um ein moslemisches Land handelt und man dies auch bei seiner Kleidung berücksichtigen sollte, hat sich anscheinend noch nicht bei allen russischen Urlaubern herumgesprochen, wie man auf dem Bild sehen kann. Ich möchte hier auf keinen Fall eine ganze Nation als „Umweltfrevler“ hinstellen. Sicherlich handelt es hierbei nicht um alle und vielleicht noch nicht einmal um sehr viele der russischen Touristen. Dennoch hat mich diese Gedankenlosigkeit schon etwas gestört. Insgesamt war die Mischung der Nationen aber ansonsten durchaus gut und hatte keine negativen Auswirkungen auf Spaß und Erholungswert unseres Urlaubs.

Wetter
Natürlich wünscht man sich auf den Malediven strahlende Sonne, blauen Himmel, ein ruhiges Meer und einen leichten, kühlenden Wind.

Einige Reiseveranstalter drucken (teilweise auch im Internet) etwas veraltete Klimatabellen ab. Was Luft und Wassertemperatur angeht, kann man dennoch allen Tabellen trauen. Temperaturen um 28 - 30 Grad (Wasser + Luft) herrschen auf den Malediven ganzjährig vor. Für unseren Reisemonat Dezember versprechen aber manch ältere Tabellen lediglich 2 Regentage, was mittlerweile an der Realität vorbei gehen dürfte. Natürlich kann man glück und 14/21 Tage bestes Wetter haben. Genau so hatten wir im Dezember auch schon einmal 2 fast vollständig verregnete Wochen. In diesem Jahr hatten wir insgesamt gutes Wetter, obwohl es mehrfach geregnet hat. Glücklicherweise beschränkte sich das anfangs aber auf die Abend-/Nachtstunden und erst später gab es auch den einen oder anderen (teils längeren )Schauer über Tags. Den Wetterberichten, die man in Deutschland im Internet lesen kann, sollte man auf keinen Fall mehr Glauben schenken, als denen für die Heimat. Nach meinen Erfahrungen sind die maledivischen Wetterberichte oft noch deutlich unzuverlässiger.

Fazit
Wir haben unseren Aufenthalt auf Meedhupparu genossen und waren insgesamt sehr zufrieden. Ausstattung, Service, Essen und die anderen Angebote sind allesamt empfehlenswert und passen auch zum Preisgefüge der Insel. Insofern würden wir Meedhupparu uneingeschränkt empfehlen.
Da aber die Lage der Bungalows sehr unterschiedlich ist, hängt die Zufriedenheit auf dieser Insel besonders stark vom erhaltenen Bungalow und den eigenen Erwartungen ab. Natürlich kann man auch hinter der neuen Strandschutzmauer einen schönen Urlaub verbringen, könnte aber aufgrund der Einschränkungen in der Aussicht und dem längeren Weg ins Wasser enttäuscht werden.

Insofern ist es wichtig sich im interaktiven Inselführer alle Strandbereich der verschiedenen Bungalows anzusehen. Wem alle unterschiedlichen Bereiche zusagen, der kann die Standardbungalows von Select Meedhupparu bedenkenlos buchen. Wer in bestimmten Bereichen nicht wohnen möchte, der muss vor der Buchung einen Bungalow, bzw. Bereich der Insel reservieren.

Aus meiner Sicht ist der schönste (Strand)Bereich der Insel vor dem Ayurveda Village. Ich würde (auch) beim nächsten Aufenthalt wieder dort wohnen wollen und dafür duchaus auch eine einwöchige Ayurvedabehandlung zubuchen. Mehr dazu in meinem separaten Ayurveda Village Bericht.

Mehr Informationen und Bilder
Wie bereits mehrfach erwähnt findet Ihr auf meiner privaten Homepage (natürlich ohne jegliche Werbung) mehrere ausführliche Berichte der verschiedenen Anlagen Meedhupparus, über das Tauchen, Schnorchelnund vielen weiteren Infos und Bildern, die den Rahmen dieses Berichts hier auf malediven.net sprengen würden.

Ihr findet diese Berichte unter folgender Adresse: http://www.tschauder.de/html/meedhupparu.html

 


Hallo Malediven Fans also wir waren in der Zeit vom 13.02.08-28.02.08 auf der Insel Meedhupparu.

Die Anreise mit Condor war eher gewöhnungsbedüftig die Maschine war sehr eng für so einen langen Flug, und von der Zwischenlandung in Dubai haben wir erst am Flughefen in Frankfurt erfahren.

bei Ankunft in Male ging alles recht zügig und wir haben uns gefreut dann recht bald auf unserer Insel zu sein, aber zu früh gefreut wir haben noch 2 Stunden auf den Transfer mit dem Air.Taxi warten müssen. Obwohl wir da wahrscheinlich noch Glück hatten denn es gab Leute die haben 4 Stunden warten müssen. Wir sind dann gegen 16.00 Uhr auf der Insel angekommen und haben im schnell Verfahren eine Inselführung bekommen , die Bungalow Zuteilung ging recht schnell wir hatten das Glück Bungalow 237 zu bekommen der wirklich schön gelegen ist direkt am Strand und in der Nähe
der Strandbar..Unsere Freunde hatten Bungi 183 und waren direkt an der Mauer und hatten einen Tümpel vor der Tür was nun wirklich nicht sehr schön war. Nach Beschwerde sind sie aber ziemlich schnell verlegt worden in Bungi 295 dort war es super, viel Palmen viel Schatten und nah am Meer. Sonnenliegen gab es direkt vorm Bungi aber an der Nordseite der Insel hat man bei Ausbuchung wohl auch mal darum kämpfen müssen, was bei den Preisen für die Malediven eher nicht der Fall sein sollte.

Das Publikum auf der Insel sind sehr viele Engländer und Russen wenig Deutsche und Inselsprache ist englisch also man muss englisch reden können um sich dort verständigen zu können , was für die älteren deutschen Gäste nicht so einfach war.

Die Vegetation auf der Insel ist wirklich toll und auch das Meer war super ,wir hatten sehr viele Fische und sogar drei kleine Zitronenhaie in unserer Bucht die uns regelmässig einen Besuch abgestattet haben. Mein Mann geht sehr gerne schnorcheln was an der Südseite an der wir gewohnt haben auch sehr gut ging, es waren viele Fische zu sehen und ab und an gab es auch Mantas zu bestaunen. Allerdings wird das Ende vom Südsteg wohl leider auch als Schuttgrube benutzt.

Naja was das Essen angeht sind wir nicht so überzeugt selten war es ganz heiß ,meistens lauwarm und die Qualität entspricht wahrscheinlich den Malediven, also auf anderen Inseln soll es qualitativ bessere Buffets geben. Nach 8 Tagen wusste man eigentlich nicht mehr wirklich was man essen sollte weil es immer das gleiche gab. Natürlich musste man auch brav am Buffet anstehen , das hat uns eigentlich am meisten gestört denn das wollten wir eigentlich nicht mehr und haben uns deshalb für die Malediven entschieden .Nächstes mal gehen wir auf eine kleinere Insel.

Die Kellner oder auch Waiter genannt sind nun wirklich sehr unfreundlich (es gibt auch Ausnahmen , wenn auch wenige)aber das liegt auch wahrscheinlich daran das sie von den all inclusive Gästen nicht viel Trinkgeld zu erwarten haben.

Das allerdings erst am Ende vom Urlaub abgerechnet wird haben sie noch nicht kapiert, also wir waren zu viert am Tisch und waren uns am Ende einig kein Trinkgeld zu geben ,weil wir mit der Leistung nicht einverstanden waren. Überhaupt fühlt man sich als all inclusive Gast eher benachteiligt wir haben mal eine geschlagene Stunde am Tisch gesessen ohne überhaupt beachtet zu werden,der Kellner kam hat unsere Gläser abgeräumt uns aber keines Blickes gewürdigt auf die Frage ob wir ordern können hat er gar nicht reagiert. Also warum sollen all inclusive Gäste noch bedient werden die sollen ihre Gertränke doch gefälligst selber holen. Bei den zahlenden anderen Gästen war das schon anders die sind bedient worden. Wir haben dann aber doch irgdenwann einen netten Kellner getroffen und haben diesen dann auch großzügig belohnt. Genauso den Roomboy der sich immer sehr viel Mühe gegeben hat und den Gärtner der mit abstand einer der freundlichsten Leute auf dieser Insel war.

Am Tag unserer Abreise war alles ein wenig chaotisch wir sollten um 11.20 mit dem Air-Taxi Richtung Male unser Flug ging um 13.30 aber um 11.40 war vom Air-Taxi immer noch nichts zu sehen.

Gottseidank ist Male noch eine Stunde vor der Zeit so das wir nicht in Schwierigkeiten gekommen sind, um 12.00 sind wir dann Richtung Male 40 Minuten Flug also waren wir um 12.40 in Male und konnten sofort einchecken weil wir mit die letzten waren . Also wenn Male auch 5 Stunden vor gewesen wäre hätten wir ein echtes Problem gehabt.

Der Rückflug ging wieder via Dubai Maschine war etwas grösser aber trotzdem saueng.

Unser Fazit über den Urlaub ist trotzdem sehr positiv die Insel und das Meer haben für die anderen Kleinigkeiten voll entschädigt allerdings hoffen wir das sich die Insel nicht weiter zum Nachteil verändert denn das wäre wirklich schade. Unseren nächsten Urlaub werden wir wieder auf den Malediven machen denn wir haben noch ein paar gute Tipps von anderen Miturlaubern bekommen.

Mit freundlichen Grüßen
Familie Spitzmüller
 


 

Meedhupparu - 12/09 bis 27/09 2007

Insel ein bisschen zu groß für Malediven-Kenner

Nachdem mir auch himmelangst wurde, bei den vielen negativen Dingen, die es im Internet zu lesen gab, war es doch nicht soooo schlimm.

Vorab: Nie wieder LTU! Verspätung ist an der Tagesordnung, mindestens 1 Std., Zwischenlandung in Colombo, ohne Info, wir waren der Meinung, wir würden direkt fliegen, das ging nicht nur UNS so!! Ok, das war noch zu verkraften, im Hinblick auf zwei Wochen erholsamen Urlaubswochen......

Da in Male, wegen der Verspätung, gleich zwei große Maschinen landeten, hat sich die Abfertigung dementsprechend lang hingezogen, bis wir am AirTaxi Airport angelangt sind, sind sicher 1,5 Std. vergangen. Transfer zur Insel ging dann relativ schnell, Flug war angenehm. Angekommen auf Meedhupparu, wir sind auf der Inselseite gelandet, wo die Wasserbungis stehen, dass war natürlich gleich ein Augenschmaus, aber wir waren nicht traurig, nicht da wohnen zu können ... naja, nicht so wirklich ;-). Empfang und Formalitäten waren schnell erledigt, dann gings gleich weiter zu unseren Bungis, wir hatten durchs Reisebüro vorreservieren lassen, da wir 2 Paare waren, hat auch funktioniert (Nr. 237 u. 238), schöner Strand und unmittelbare Nähe zur Strandbar, die später zu meinem absoluten Lieblingsplatz avancierte. Café del Mar Musik, Meeresrauschen und den Tag ausklingen lassen, ein Traum!! Essen war gut, durch die Größe der Insel und "Masse" der Gäste war die Auswahl dementsprechend. Wir hatten AI gebucht, würde ich aber nicht empfehlen, Frühstück haben wir nie genutzt, Mittag in der 2. Woche auch nicht mehr! HP wäre völlig ausreichend gewesen! Die Cocktails, die man sich abends gönnt, kann man auch so zahlen, Preise sind völlig i.O. und Cocktails sowieso nicht all inclusive ..... Zum Schnorcheln, die Wasserbungi-Seite war ideal dafür, ruhiges Meer und am Steg gab es richtig viel zu sehen, allerdings nicht zu verlgeichen mit Vilamendhoo, da waren die Korallen wenigstens noch ein bisschen bunt .... aber es fängt wirklich an, sich langsam zu erholen, oder ist es nur Wunschdenken!?

So nun zu den weniger schönen Dingen, LTU hatte ich schon erwähnt, ich hoffe, dass Condor nicht auch noch in die Hände von Air Berlin gerät!! Wer schon öfter auf den Malediven war, dem wird diese Insel zu groß und zu unruhig sein, zum Vergleich haben wir, wie gesagt, Vilamendhoo und SIV. Die verschiedenen Resorts stören weniger, klar, der besagte Zaun, der wohl nochmals größer erbaut wird, aber ansonsten bekommt man von den verschiedenen Klassen nichts mit. Ich würde die Wasserbungis allerdings da auch nicht buchen, weil ich mich in diesem umzäunten Bereich gar nicht wohlfühlen würde .... jeder schaut vom Steg aus direkt dorthin ... da gibt es sicher schönere Alternativen/Inseln, wenn man diesen Luxus haben möchte!! Durch die Anordnung der Bungis wirds am Strand auch "recht eng", an den letzten Tagen hatten wir sogar den besagten Liegenkampf, soetwas kannten wir gar nicht und will ich auch gar nicht kennen, nicht auf den Malediven. Sicher sind es nur Kleinigkeiten, aber trotzdem erwartet man wenigstens, dass man seine Liege hat, ohne schon morgens ein Handtuch darauflegen zu müssen, wie schrecklich ....
Die bunten Sandsäcke sind auch da, aber wegen der enormen Abtragung hatten wir eher Verständnis, obwohl einfarbige Säcke wäre vielleicht auch mal eine Idee! Publikum gemischt, Engländer, Russen, ein paar Franzosen und wenige Deutsche, was nicht schlimm ist. Die Engländer waren allerdings keine wirklich angenehmen "Nachbarn" .... nicht schön anzusehen, sehr laut und immer in riesigen Truppen! Der Staff-Bereich ist im Inserinneren, riesig, ständig wird dort gebaut und abends waren richtige Zementwolken zu beobachten ... auch diese ständig umherfahrenden kleinen Lkw's passen einfach nicht auf eine Malediven-Insel!

Am Ende des Tages war es ok, nochmal würde ich diese Insel allerdings nicht auswählen. Zu beachten ist auch, unbedingt Preise richtig checken, wir hatten recht kurzfristig via Neckermann gebucht, Preisunterschied zu BUCHER, wir haben über EUR 300 mehr bezahlt!!!!!

Viele Grüße an alle Malediven-Fans!!

Wir überlegen schon, welche Insel es nächstes Jahr sein wird :-)

Christina & Mario aus München
(falls Fragen bestehen, ich gebe gerne Auskunft: marioschwetz at gmx.de)

 


 

Hallo - hier unser Kurzbericht als Ergänzung zu all den anderen Urlaubsberichten: Wir waren vom 9. - 24. Mai 2007 über Neckermann auf Meedhupparu und hatten eine Wasservilla gebucht. Nach Holiday Island und Lily Beach war es unser 3. Malediven-Urlaub, und es war der allerschönste!

Mein Mann und ich, 58 und 63 Jahre alt, also die ältere Generation, haben nach vielen Fernreisen mit großem Kulturanspruch jetzt Lust auf Ruhe und Entspannung. Diese Wasservilla war ein absoluter Traum! Halbpension war das allerbeste, was wir getan haben, denn nach dem Frühstück sofort und so oft man wollte - bis abends - über eine eigene Treppe ins brusthohe Wasser gehen und den tollen Meeresbewohnern begegnen, war fantastisch! Große bunte Korallenbeißer beobachteten uns genauso wie wir sie, große Schildkröten drohten beim Berühren. Muränen, Kofferfische, eine Languste, Tintenfische, Picassofische und so weiter und so weiter... Ein wahrer Farbenrausch, und die Formen...! Wir haben wie besessen fotografiert.

Da ich immer Angst habe, wenn ich im Wasser unter meinen Füssen keinen Boden spüre, war die flache Lagune auf Holiday Island das große Aha-Erlebnis meines Lebens, denn hier habe ich zum ersten Mal geschnorchelt, und seitdem bin ich ganz versessen darauf. Auch auf Meedhupparu kam ich voll auf meine Kosten, obwohl die Berichte vorher ganz was anderes aussagen. Ich nehme an, für die Wasservillen wurde der beste Schnorchelplatz der Insel ausgesucht.

Das alles läßt die kleinen Mäkelpunkte vergessen, z. B. gab es keine deutschsprachigen Informationen über die Insel oder Programmangebote, auch der uns zugeteilte Butler sprach nur englisch und war unnötig. Denn im Urlaub möchte man nicht ständig umsorgt werden.

Das extra für die Wasservillen-Gäste bereitstehende Restaurant war für uns schnell uninteressant: Essen nur als Menue a la carte und auf englisch. Auf großen Tellern kunstvoll angerichtete Kleinigkeiten, die enttäuschten. Da ich z. B. gern frisches Obst esse, war das Angebot hier sehr spärlich und bestand aus einigen Stücken Apfel, Banane, Orange, Ananas und Melone. Sehr bald haben wir mitgekriegt, daß wir auch auf der Insel bei den anderen Urlaubern essen konnten, und hier war das wahre Paradies der Köstlichkeiten gefunden! Hier war die Auswahl enorm. Man konnte sehen, was man essen wollte und wieviel von diesem oder jenem. Nun war unser Urlaub perfekt!

Halbpension war völlig ausreichend, denn in der Wasservilla stand eine Kaffe- bzw. Teemaschine mit "Futter" zur Verfügung. In der Wärme vermißte man das Mittagessen nicht, und außerdem war man mit Schnorcheln und Lesen voll beschäftigt.

Das Personal war sehr nett und immer freundlich, das können wir nur bestätigen. Alles andere ist ja schon beschrieben worden.

Wer also Ruhe und Entspannung sucht, findet dies perfekt in einer Wasservilla.

Schönen Urlaub allen Malediven-Fans
wünscht Inge
 


 

Meedhupparu vom 01.03. – 15.03.2007

Entgegen aller negativen, zuvor im Internet gelesenen Reiseberichte, waren wir sehr positiv überrascht. Wir hatten uns fast entschlossen noch kurzfristig umzubuchen, und sind froh, dass wir es nicht getan haben.

Zuerst haben wir wieder die einmalige Aussicht aus dem Wasserflugzeug auf die Malediven-Inseln genossen. Wir wurden auf Meedhupparu sehr freundlich empfangen. Die Uhr durften wir gleich noch mal um eine Stunde vorstellen, somit geht dort die Sonne erst nach 19:00 Uhr unter. Damit wir noch ein Mittagessen einnehmen können, wurden wir gleich ins Restaurant geführt und konnten uns so auch bei leckerem Essen auf den Urlaub einstimmen. Das Essen gab es dann immer in Buffetform und es war immer für jeden Geschmack etwas dabei. Natürlich hat es sich ab und zu wiederholt, nur wenn etwas sehr lecker schmeckt, macht das uns nichts. Die Tischkellner waren immer sehr freundlich. Dann sind wir in unseren Bungalow Nr. 279 gebracht worden und haben gleich von der Terrasse aus den Blick auf das türkisblaue Wasser genossen. Die Bungis Nr. 277 und 278 sind näher am Strand. Die Doppelbungalows sind sehr schön und großräumig eingerichtet. Das offene Bad hat gleich zum Duschen draußen eingeladen. Wir haben alles sehr sauber vorgefunden. Die Minibar ist bei All-Inklusive nicht enthalten, was so mancher dort zuerst dachte. Einen Inselplan und alle sonstigen wichtigen Informationen hatten wir erhalten, so dass wir dann losgingen die Insel zu erkunden. Wir stellten fest, dass wir an einem sehr ruhigen und windstilleren Strandabschnitt wohnten. Das hat uns sehr gefallen. Für diejenigen, die einen größeren Strand mit kühlendem Wind bevorzugen, ist der Teil neben den Wasservillen gut. Hier laufen auch viele Gäste tagsüber spazieren und es sind entsprechend viele Liegen am Strand. Die Liegen sind ohne Auflagen, weshalb wir und mit 2 Handtüchern jeweils beholfen haben, das reichte uns dann aus. Jeden Tag gab es neue Strandlaken und auch neue Handtücher im Zimmer. An der Grillbar auf unserer Inselseite haben wir uns tagsüber immer mit kühlen Getränken ausreichend versorgt. Ab 18:30 Uhr sind diese dort nicht mehr All-Inklusive, was man wissen sollten, damit man sich vorher noch was holen kann. Die Bungalows nach der Grillbar bis oben zum großen Strand sind derzeit unserer Meinung nach nicht alle in bester Lage, da hier erst wieder ein Strandbereich aufgebaut wird. Dazu wurde eine Mauer gebaut und es entstanden Bereiche mit stehendem Wasser, die jetzt mit Sand gefüllt werden. Er wurde zuvor weggespült und es wird alles Mögliche getan, um das Wegspülen zu verhindern. Dies ist auf vielen Inseln ein Problem. Deshalb werden teils auch Mauerbänke ins Meer gebaut. Wir hoffen sehr, dass es Lösungen geben wird, um die Malediven Inseln noch sehr lange erhalten zu können. Ab 19:30 Uhr ist das Abend-Buffet geöffnet mit abwechselnden Themen. Es war für uns immer was fürs Auge und unseren Geschmack dabei. Danach konnte man an die Main-Bar, wo auch ein Abendprogramm angeboten wurde. Dies waren Life-Musiker, Krabbenrennen, Modeschau und auch Karaoke, was man nicht unbedingt haben muss, wenn man Ruhe sucht. Wo man den Abend ausklingen lässt, kann jeder selbst wählen. Die Getränke an der Main-Bar hatte man schneller, wenn man sie sich holte. Das Publikum war gemischt mit hauptsächlich Engländern, Russen, Deutschen, Franzosen und Italienern und hat gut gepasst.

Es gibt einige Ausflüge, die angeboten werden z.B. Bootstouren zum Sonnenauf- oder Untergang, zum Fischen, zu einer einheimischen Insel oder zu einer unbewohnten Insel. Letzteres haben wir gebucht. Einen Tag ganz alleine auf einer einsamen Insel zu verbringen wird uns ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Es war einfach nur schön. J

Sonst sind wir hauptsächlich zum Tauchen auf den Malediven und dies war das 4. mal hintereinander. Die Tauchbasis wird von Oliver und Jeanette sehr gut geleitet. Alle sind sehr freundlich, inklusiv der Bootscrew. An Bord gab es nach den Tauchgängen Handtücher, Tee und Kokosnuss – sehr angenehm. Herzlichen Dank an der Stelle noch mal für alles an alle dort. Die Tauchpreise kann man sich auf der Internetseite der Insel abrufen. Sie hängen natürliche auch davon ab, was man sich noch ausleihen muss und was man bucht. Das Hausriff war für uns zum Tauchen nicht so interessant, was wir beim Check-Dive feststellten. Die Schnorchler haben teilweise viel gesehen. Der beste Schnorchelabschnitt soll in Richtung der Wasservillen sein. Auch unser Nachttauchgang ging mit dem Boot raus, welcher wieder sehr schön war, da die Farben dann unter Wasser beeindrucken. An Großfischen hatten wir in diesem Atoll sehr wenig, da hier u.a. sehr viele Haie gefischt werden – leider! Einen haben wir dann doch noch entdeckt, einen großen Ammenhai, der in einer Höhle schlief. Das war toll. Sonst gab es auch schöne Korallen stellenweise, Schildkröten, viele Moränen, Tunas und große Fischschwärme. Einen Tag war freiwillige Hilfe der Taucher zum Riff-Cleaning von der Tauchbasis aus organisiert. Beim Be- und Entladen der Schiffe ist dies am Bootssteg auch notwendig, da dort einiges über Bord ging. Gute Aktion!

Alles in allem hatten wir wunderschöne und erholsame Urlaubswochen. Die letzten 3 Jahre waren wir auf Vilamendhoo, Embudu und Lohifushi, welches auch sehr schöne Inseln sind, jede auf ihre Art. Beim Vergleich sollte immer beachtet werden, dass dieser in der gleichen Preiskategorie erfolgt. Da die Preise fast jährlich bisher ganz schön gestiegen sind, kann man deshalb nicht einfach Inseln vergleichen, die man vor Jahren bereist hat, wie es in anderen Bereichten teilweise erfolgte. Wir waren mit dem Preis- Leistungsverhältnis auf Meedhupparu zufrieden. Auch stören uns keine an- und abfliegenden Wasserflieger, denn nur so sind auch wir dort gelandet. Wer was sucht, ….

Am schwersten fiel uns wieder die Abreise, doch wir planen schon wieder den nächsten Urlaub auf die Malediven. Immer zu empfehlen für Ruhe und Erholungssuchende.

Viele Grüße an alle unsere sehr netten Urlaubsbekannten!

Vera und Dieter
 


 

Reisebericht Malediven - Meedhupparu - vom 09.02. bis 23.02.2007

Ich darf vorausschicken, dass meine Frau und ich diesmal bereits das 7. Mal auf den Malediven Urlaub machten. Das erste Mal bereits 1980 auf Kurumba, ich kann mich noch gut daran erinnern, als wir in Kurumba einquartiert wurden, habe ich sofort – während meine Frau die Koffer auspackte, Flossen und Brille genommen und bin in das glasklare Wasser. Über die unglaubliche Vielfalt, die ich da sah war ich so erschrocken, dass ich sofort wieder ins Zimmer lief und meiner Frau sagte, ich glaube ich habe gerade das Paradies unter Wasser gesehen, hier sieht es aus, wie im Aquariumshaus auf der Wilhelma in Stuttgart.

So viel zu damals!

Nun paradiesische Zustände dauern nicht immer an, der erste Schock als wir landeten, die Häuser in Male werden immer größer. Beim ersten Besuch auf Male wurde uns gesagt, dass die Häuser nicht höher als die höchste Palme gebaut werden dürfen. Mittlerweile müssen sie die höchsten Palmen der Welt haben, nachdem 15 stöckige Hochhäuser zu sehen waren!!!

Nun gut, für den Fortschritt wirft man so manchen guten Vorsatz über den Haufen.

Der Flug mit den gewohnt sicheren Maldivian Air Taxi Wasserflugzeugen entschädigt wieder für so manches Ungemach, die ¾ Stunde Flug über die Atolle ist ein einmaliges Erlebnis. Allerdings ist auch aus der Luft zu erkennen, dass manche Touristeninseln (Resorts) mit Bungalows und neuerdings auch mit einer Unmenge von Wasserbungalows zugepflastert sind.

Die Landung in Meedhupparu ebenfalls ein schönes Erlebnis, da die Insel vorher umrundet wurde und so aus der Luft bereits markante Punkt gut erkennbar waren was der späteren Orientierung gut tat.

Nach der üblichen Hektik beim Zimmereinchecken, (leider erhielten wir den per E-Mail versprochenen Bungalow 264 nicht und nahmen halt mit einem anderen vorlieb) haben wir uns eingerichtet.

Achtung – Hinweis an alle Reisende über Neckermann: auf Meedhupparu gibt es keine Reiseleitung von Neckermann, diese ist wenn überhaupt, nur telefonisch erreichbar! So haben wir auch als alte Malediven Urlauber nicht gewusst, dass die Zeit auf dieser Insel eine Stunde vorgestellt werden muß, was wir am nächsten Tag beim Frühstück büßen mussten, als uns der Oberkellner freudestrahlend sagte, zu spät – kein Frühstück mehr. Auch das ist verschmerzbar und hat unserer Urlaubsfreude keinen Abbruch getan.

Der nächste Negativposten – alle Liegen (aber auch wirklich alle) haben keine Auflagen, d.h. man musste Handtücher aus den Zimmern mitnehmen, wenn möglich 2 pro Person, die gab es aber nicht zusätzlich zu erhalten. (Jedenfalls haben wir es nicht geschafft, es unserem Zimmerboy begreiflich zu machen) wobei gleichzeitig gesagt werden muß, Urlauber die nicht wenigstens ein bischen Englisch können, haben es auf dieser Insel unglaublich schwer.

Die Insel selbst ist relativ grün, keine Blumen (den Gärtner müßte man mal auf Lily Beach ins Ari Atoll schicken) und für maledivische Verhältnisse sehr groß, für unser Malediven Verständnis zu groß.

Zum Publikum ist zu sagen, dass sehr viele ältere Urlauber diese Insel bevorzugen.

Wer mit der überschäumenden Lebenslust unserer Urlaubsfreunde aus der Kälte gut umgehen kann, der ist auf der Insel gut aufgehoben. Überhaupt scheint sich das Management sehr auf die Belange der russischen Urlauber einzustellen. So ist es mir passiert, dass ich nicht mehr zum Nachtfischen mitkonnte, weil das Boot mit Russen voll war, einmal stand ich allein am Pier nach einer ½ Stunde fragte ich nach was los sei, dann hieß es: heute kein Nachtfischen, zu wenig Teilnehmer (die russische Gruppe hatte abgesagt). Daß einem in so einem durchaus möglichen Falle eine Nachricht hinterlegt wird, an das denkt hier keiner.

Bei unserer Anwesenheit war die Nationenverteilung ca. ¾ aller Besucher waren Russen, einige wenige Italiener, Schweizer, Österreicher, Engländer und sehr wenig Deutsche. Übrigens für Russen gibt es eine eigene Inselführung, vermutlich haben sie eigene Reiseleiter vor Ort.

Seit neuestem sind auch schnelle Wasserflitzer (Jetski) verfügbar und es wird von Tag zu Tag lauter, der Zeitpunkt ab dem man Parasailing, Wasserski und Rennboot fahren kann - ist absehbar.

An der Rezeption hat man das Gefühl, ein lästiger Bittsteller zu sein. Wir sind bisher von mehreren Inseln ungeachtet der hohen Kosten mit dem Wasserflugzeug für 1 Tag nach Male geflogen. An dieser Rezeption teilte man uns mit, dass es nicht möglich sei. Auf Nachfrage - warum – dies sei zu teuer.

Na ja, wenn es der Hoteleigentümer auch erfahren würde, was seine Angestellten aus Faulheit für einen Schaden anrichten, würden solche Fälle sicher abgestellt.

Aber an dieser Rezeption stimmt einfach gar nichts, ich wollte auch noch persönlich Unterlagen des Vereins „Protect the Maldives“ direkt dem Manager geben, habe es aber nicht geschafft, Ihn zu Gesicht zu bekommen.

Zum Thema Hausriff: Nach Ankunft haben meine Frau und ich eine komplette Schnorchelumrundung der Insel gemacht, Leute ich kann Euch sagen, es ist eine ökologische Desaster was sich hier abspielt, vermutlich wird das Hausriff als Abfallentsorgung verwendet, so haben wir Bierflaschen, Autoreifen und anderen Unrat speziell in der Nähe des Ansaugstutzen der Meerwasserentsalzungsanlage und in der Nähe der neuen Wasserbungalows gesehen. Links von den Wasserbungalows geht ein Abwasserkanal direkt ins Meer.

Für Leute, welche das erste Mal auf den Malediven sind, ist auch dieses Hausriff durchaus noch sehenswert, es sind doch sehr viele, allerdings meist nur kleine Fische da. Außer einer Muräne und einer kleinen Wasserschildkröte haben wir nichts entdecken können. Korallen außer einigen wenigen Hirnkorallen – nichts!!

Außerdem ist der Zeitpunkt absehbar, wann die ersten Bungalows die nahe am Meer stehen, in dieses abrutschen, sie sind teilweise schon stark unterspült und haben als Geländer auch nur ein rotes Band. Also für Familien mit Kindern absolut ungeeignet.

Genug der Jammerei, es gibt auch eine gute Nachricht. Wenn ich ein Resort aufmachen dürfte, würde ich die komplette Küchenmannschafft abwerben. Eine derart gute Verpflegung habe fast noch nirgends erfahren, ich weiß nicht wie sie es machen, aber was dabei rauskommt - alle Ehre.

Bis auf die ökologische Kehrseite der Medaille konnten wir aber mit allem leben, sodaß die Abreise am 23.02.2007 anstand.

Etwas wehmütig meinten meine Frau und ich einstimmig, das wird unser letzter Malediven Urlaub gewesen sein. Wir wollen sie so in Erinnerung behalten, wie es am schönsten war. Wenn man bedenkt, daß im Jahr die Malediven 3 x mehr Menschen besuchen als die Insel Einwohner haben, wäre es im Vergleich mit Deutschland so, als wenn über 200 Millionen Besucher pro Jahr kämen.

Wenn hier regierungsseitig keine Einschränkungen vorgenommen werden, schwant uns nichts Gutes.

Ein Aspekt kommt noch

- C O N D O R - unsere einstige Lieblingscharter- Fluggesellschaft;

WO BIST DU GEBLIEBEN!!!

Mißmutige Luftbedienungen mit dem Charme von ehemaligen DDR Grenzpolizisten verwöhnen Dich an Bord. Bei der Bestuhlung für Pygmäen habe ich mich mit 1.87 m Körpergröße ziemlich verbiegen müssen, dass ich überhaupt in die Ritze gepasst habe. Ein Teil meiner Schulter hing dann im rechten Gang etwas hinaus, von hinten kam eine der vorbeschriebenen netten Damen mit Ihrem Schiebewagen und fuhr mir ohne Kommentar voll in die Schulter. Als Kraftsportler habe ich das weggesteckt, aber was passiert wenn diese dummen Weiber dies einmal bei älteren Menschen machen.

Nachdem sie dann auf einem äußert spritsparenden Flug (Geschwindigkeit teilweise unter 650 kmh) mit über 11 1/2 Stunden insgesamt 2 mal Getränke in den bekannten fingerhutartigen Bechern anboten, dazu noch lauwarm, muß gesagt werden, diese Negativreklame werde ich publik machen.

Der blanke Hohn kommt noch zum Schluß, gegen Ende des Fluges haben die netten Damen kostenlose Lottoscheine verteilt und im Lautsprecher durchgesagt, wir sollten diese Scheine spielen, dass wir uns noch einmal einen Urlaubsflug mit Condor leisten können. (Ist den Werbung für Lottospielen seit neuestem nicht verboten?) Ich hoffe, dass endlich einmal einer aufwacht und sieht, welcher Schaden hier angerichtet wird. Ich schäme mich dafür und habe mich für dieses Benehmen bei österreichischen und holländischen Fluggästen entschuldigt.

Auch meine Frau, die immer mäßigend auf mich einwirkt, ist der gleichen Meinung.

Nichts desto trotz - Leute fliegt weiter auf die Malediven, aber trefft die Wahl der Insel und der Flugcharter genau. Diese Internetseite, auf der Ihr Euch gerade befindet, hilft Euch in dieser Wahl perfekt.
 


 

10.01. - 25.01.07

Hi liebe Maledivenreisende,

wir sind jetzt seit zwei Tagen zurück von Meedhupparu und ich denke, ich muss jetzt endlich einmal einen aktuellen Reisebericht hier einfügen (habe nämlich vorher ewig nach einem gesucht). Bevor ich loslege, muss ich sagen, dass wir vorher auf Biyadoo, Kuredu und dann auf Reethi waren (nur um zu zeigen, was wir vorher gewöhnt waren, bzw. welche Vergleiche wir haben).

Insel
Sehr gross und wie in vorherigen Reiseberichten erwähnt, nicht umrundbar, da die Wasserbungalows abgeschirmt sind. Man darf auch als normal sterblicher nicht einfach mal im Garten ein-zwei Fotos machen, ohne hinaus komplimentiert zu werden ("Roomnumber please?..This is private!") Die eine Hälfte der Insel sieht eher aus wie ein Ghetto, da der ganze Sand weg ist und die Bungalows als Betonklöze direkt im Meer bzw. noch schlimmer in wiederum mit Säcken und Steinen abgegrenzten Wassertümpeln stehen. Einer neben dem anderen und teilweise mit Schnüren als Geländer. Sieht ziemlich übel aus. Die Strände, die man nutzen konnte waren meiner Meinung nach ziemlich überfüllt und man fühlte sich eher wie irgendwo an einem Mittelmeer-lieblings-Reise-ziel als auf einer einsamen Insel im indischen Ozean... Ich fand es sehr überfüllt überall. Robinson-Feeling gleich Null (wer das denn sucht).

Direkt am Jetty konnte man während der gesamten Urlaubszeit einem Sandbagger zusehen und ein paar Einheimischen, die den Sand in Säcke füllten, die dann ewig und drei Tage zu hunderten irgendwo unter den schönen Palmen herum lagen, bis mal wieder zwei-drei geholt wurden.
Beim spazieren gehen musste man ständig irgendwelchen stinkenden Diesel-Lastwagen ausweichen (oder zur Seite springen, da sie teilweise in rasantem Tempo über die Wege fegten), die, wenn sie rückwärts fuhren, den ganzen Tag Lambada piepten. Wenn man Pech hatte wohnte man an der Baustelle für den neuen Pool, wo es dann nicht nur den ganzen Tag Lambade-piepste und nach Diesel stank, sondern auch nur bohrte hämmert etc.
Schön fand ich allerdings den Weg vom Bungalow zum Restaurant. Der führte durch das Inselinnere und man fühlte sich wie in den Mangroven. Sehr schön.

Publikum
Sehr viele Italiener, Russen und Engländer. Ansonsten einige Süddeutsche.
Alles in allem fand ich waren dort Menschen, die gerne morgens um 7 aufstehen, eine Liege mit Handtuch reservieren, sich beim Buffet fast schlagen, gerne Tischmanieren völlig ignorieren, mittags Kanu fahren oder lustig Bananen reiten, Alleinunterhalter mögen und abends eine lustige Karaoke show mit älteren Herrschaften ansehen. Wem´s gefällt ist hier goldrichtig!
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel!

Bugalows
Schlicht aber ok. Wer ist auch schon gerne drin bei dem Wetter?!
Wir hatten allerdings ziemlich viele Ameisen (alles im Vergleich zu vorherigen Inseln) und auch mal hier und da eine wirklich nicht zu kleine Spinne! Wir haben es natürlich trotzdem überlebt ;o) Die drei Klassengesellschaft ist ziemlich übetrieben. Wie kommt man nur auf so eine Idee, wenn man ein Inselchen im Indischen Ozean betreibt??
Witzig fand ich, dass man uns sagte, wir könnten wegen des Babys (9 Monate) nicht ins Ayurveda Village wechseln, da die Leute dort ihre Ruhe haben wollten und wir hinterher hörten, dass die armen Leute dort noch weniger Ruhe hatten als das Fussvolk, da dort fleissig an der Baustelle gebaut wurde und man den ganzen Tag voll beschallt wurde von diversen Maschinen (die hätten wahrscheinlich lieber unseren immer gut gelaunten Sohn im Nachbarbungi gehabt). Nun gut...
Wir hatten schliesslich glaube ich den besten Bungalow überhaupt mit eigenem Strandabschnitt und einer der wenigen, wo nicht ständig alle umliegenden Bungalowbewohner vorbei liefen. Ich fand die Bungalow aufstellung ziemlich happig. Im Halbkreis. Super für eine Klassenfahrt oder ähnliches, aber zum zu zweit oder zu dritt oder sonst was erholen - Null!

Schnorcheln/Tauchen
Dies war für mich das erste Mal Schnorcheln und ich war begeistert von der Fischvielfalt (auch wenn es hier weder Haie, noch Rochen, noch Schildkröten zu sehen gab), aber andere sagten mir es wäre hier wirklich so gut wie tod (Dank des Tsunamis). Naja - es werden ja Schnorcheltouren für 25 Dollar angeboten. Die entschädigen dann sicher die Erfahrenen.
Mein Mann war Tauchen und war von den umliegenden Inseln, die angefahren wurden ganz begeistert. Also nicht erschrecken, wenn Ihr einen Check-dive am Hausriff macht und über einen riiiiiiiesigen Müllberg schwimmt. Da liegt wohl vom Autoreifen, über gepresste Bierdosen und Backsteinen alles herum.
Und nicht zu knapp.
Es scheint übrigens eine der teuersten Inseln in Sachen Tauchen zu sein!
Hier empfiehlt es sich also wirklich zu vergleichen, wenn man viel unter Wasser sein möchte! Der einzige Grund für diese hohen Preise schien gewesen zu sein, dass es die einzige Tauchschule im Raa Atoll ist (??? Kontext ???).

Die Tauchlehrer sind aber ein Traum! Alle miteinander super nett und kompetent. Man fühlt sich wirklich gut aufgehoben!!!

Essen/Getränke
Die Bewirtung war meiner Meinung nach hervorragend. Ich fand´s immer lecker und abwechslungsreich! Auch unsere Bedienung war klasse und immer nett und zu einem Spass aufgelegt. All-inclusive fand ich ein bisschen geneppt, da man nach 0 Uhr Getränke selber zahlen musste und an bestimmten Bars auch ab 17:30 Uhr schon.
Den guten Hauswein konnte man auch nur im Restaurant geniessen. Ausserhalb kostete er. Das führte dazu dass man bis Küchenschluss immer wieder hinein lief und sich noch ein Glas holte.

Service/Unterhaltung
Ich hatte irgedwo gelesen es gäbe keine Liegeunterlagen. Stimmt nicht. Die werden bereit gelegt. Alles in Butter.
Service ist in Ordnung. Sehr sehr langsam und man sollte alles zwei mal sagen um sicher zu gehen, aber dann klappts. Wir sind beim Abflug auch mal wieder zu spät (eine Stunde) geweckt worden. Gab also kein Frühstück!
Ich verstehe sowieso nicht warum man um 6 auschecken muss und um 7 Uhr fliegen, wenn der Flieger in Male um 12 erst geht.... Naja, da sind viele solcher Organisationsdinge, die ich nicht verstanden habe.
Ganz ganz toll fand ich die chinesische Massage übrigens. Auch vom Preis her Ordnung.

So - wir sind natürlich trotzdem total erholt und haben uns beim Schnorcheln nicht von Kanus anfahren lassen. Also - Malediven, wir kommen wieder!

Liebe Grüsse
B, M und A

 


 

Urlaub auf Medhupparu Mai 2006

Hallo liebe Reisefreunde,

gerne will ich eine paar Reiseeindrücke der Nachwelt hinterlassen, speziell für diejenigen, die einen Urlaub auf den Malediven planen. Um es mal vorab auf einen Nenner zu bringen 'Macht es einfach' . Wir waren 3 Paare und hatten 14 Tage Traumurlaub auf Medhupparu. Die Temperaturen immer bei 30 Grad ob Luft oder Wasser.

Natürlich gab es auch mal Regen, der uns aber die Laune nicht vermiesen konnte. Denn so schnell wie er kam, war er auch wieder vorbei. Die Unterwasserwelt ist ein Traum. Speziell für Taucher oder Schnorchler ist es ein Paradies. Ob Wassersport oder jegliche Art von Massagen, ob Fitness oder Meditation - jeder findet hier seine Art, den Urlaub zu genießen. Natürlich sind alle diese Angebote nicht gerade billig, aber wenn man schon mal da ist……Das essen war sehr reichhaltig und in ausreichender Menge. Hier war wirklich für jeden etwas dabei. Am Tage waren wir schnorcheln oder tauchen. Wer wollte, hatte in seinem Buch gelesen oder einfach die Seele baumeln lassen. Auf der Terrasse müsste man schon ein bisschen auf die Krähen achten. Die sind ganz schnell ran, wenn es etwas zu holen gibt. Ein Buch, eine Brille oder etwas glitzerndes sollte man wirklich nicht länger als ein paar Sekunden unbeaufsichtigt lassen. Und ich meine wirklich ein paar Sekunden! Abends saßen wir meistens in der Hotelbar. Da gab es an verschiedenen Abenden Karaokeshow, Modenshow, Kino und Mottoabende (wie z.B. 'Heute Tequila-Cocktail 3,-$' oder so was). Jeden zweiten Abend spielte eine Zwei-Mann-Band. Die waren beide sehr nett und machten richtig gute Musik. Aber alles in allem waren die Abende eher ein bisschen langweilig. Das Personal war sehr freundlich. Die vielen Angestellten halten die ganze Insel in einem sauberen Zustand. Für kleine Sonderdienste haben wir dem Ein- oder Anderen gerne mal einen Doller rübergereicht. Einen Besuch der Wasserbungalows, die vor Kurzem gerade fertig gestellt worden sind, sollte man sich nicht entgehen lassen. Für viel Geld kann man sich es da mit eigenem Butler richtig gut gehen lassen. Na ja, wenn ich mal VIP sein sollte, werde ich mir dass mal leisten. So, dass waren einige Eindrücke unserer Reise. Insgesamt können wir sagen 'Es war sehr schön'. Und irgendwann fliegen wir wieder hin, sofern dass Geld reicht.

Bis dann also
Spatzi

 


 

Meedhupparu, 2 Wochen, Februar 2006

Schöne Insel mit kleinen Fehlern

Flug
bis auf Stundenlang andauerndes Babygeweine von 2 Kleinkindern und überforderten Eltern, ok

Hotel
Man kann die Bungalows grob in zwei Lagen einteilen: Die, auf der die Wasserbungalows errichtet wurden und sich der kürzere Nordsteg ("Northjetty") befindet und die Südsteg-Seite. Die Nordsteg-Seite zeichnet sich durch einen schönen breiten Strand aus, besitzt aber nur wenig schattenspendende Palmen unter denen man seinen Liegestuhl platzieren kann. Die Südsteg-Seite ist mit vielen Schraubenpalmen und einigen Kokospalmen bewachsen, so dass man ohne Sonnenschirm im Schatten liegen kann. Leider wurden auf dieser Seite große Anteile des Sandstrandes vom Meer (Tsunami?) weggespült, so dass z.Tl. drahtüberzogene Strandbefestigungsmauern aus Beton und Steinen zum Vorschein kommen. Des weiteren wurden die Betonfundamente einiger wassernaher Bungalows ebenfalls freigespült und trüben die Aussicht auf das Meer, bzw. vom Meer auf die Insel deutlich. Eine Zu-Fuß-Umrundung der Insel am Strand ist nicht möglich, da für die Wasserbungalow-Gäste ein Stück der Insel abgetrennt und mit Sichts chutz umzäunt wurde, Einlaß für alle anderen Gäste wird von einem "Sicherheitsmann" verwehrt. Lediglich eine Führung durch diesen Inselteil ist nach spezieller Terminvereinbarung möglich. Die Touristen auf der Insel war während unseres Aufenthalts international (Deutsche, Österreicher, Schweizer, Italiener, Engländer, Amerikaner, Russen etc.) so dass man aus unserer Sicht nicht von einer "Italiener-Insel" sprechen kann, die Altersgruppen waren von 30 aufwärts gemischt. Die Bebauung mit Bungalows ist auf der Insel relativ dicht, da bei der Bungalow-Verteilung eine U-förmige Anordnung gewählt wurde. Trotzdem war der Strand zu keinem Zeitpunkt überfüllt, da es viele Leute vorziehen, den ganzen Tag auf der Terrasse ihres Bungalows oder am Pool zu verbringen. Die große Anzahl der Besucher war vor allem zu den Essenszeiten auffallend, manchmal bildeten sich längere Schlangen anden Buffets. Die Sauberkeit war auf der ganzen Insel erstklassig, sowohl im Rezeptionsbereich und den dor tigen Toiletten, als auch in Speisesaal und Bungalows, die Anlage wurde jeden Tag von Gärtnern gepflegt.

Lage
Die Transferzeit zum Flughafen betrug mit dem Wasserflugzeug 40 Minuten, die Zeit vergeht jedoch angesichts der wunderschönen Aussicht sehr schnell. Als Ausflüge werden Morgen-, Nacht- und Nachmittagsfischen, ein Ausflug zu einer Einheimischeninsel ("Fishermen's Island"), ein Ausflug zu einer unbewohnten Insel ("Desert Island"), Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangstrips (für Fotos) und ein sog. "Lovers' Paradise" (sehr teuer) angeboten. Die Kosten liegen bei 15-30 Dollar, für den Lover-Ausflug inkl. Verpflegung bei 150 Dollar.

Service
Das Personal auf der gesamten Insel haben wir als sehr freundlich erlebt, Englisch wurde von allen verstanden. Die Zimmerreinigung erfolgte zu sehr unregelmäßigen Zeiten, d.h. zunächst zwischen 9 und 15 Uhr, danach abends während der Essenszeit, also zwischen 19.30 und 21.30 Uhr. Originelle Bettdekorationen, wie man sie von anderen Hotels kennt, gab es nicht. Die Tagesdecke vom Bett wurde nur zusammengeknüllt und auf einem Stuhl "abgelegt", auch mehrere Dollar Trinkgeld riefen keine Änderung hervor.

Gastronomie
Die Essenszeiten waren morgens von 7.30 bis 9.30 Uhr, mittags von 12.30 bis 14.30 Uhr und abends von 19.30 bis 21.30 Uhr. Sämtliche Mahlzeiten wurden in Buffetform angeboten. Im All Inclusive-Paket waren folgende Getränke enthalten: Whisky, Gin, Rum, Brandy, Wodka, Dosenbier, Tee, Kaffee, Mineralwasser, Softdrinks (Cola, Fanta, Sprite, Bitter Lemon, Tonic water), Fruchtsaftgetränke (dem Geschmack nach aus Pulver angerührt). Die Getränke waren allerdings nur zu bestimmten Zeiten als "all inclusive" verfügbar. Fruchtsäfte, Cocktails, Longdrinks, Flaschenbier und Flaschenweine sowie Sekt und Champagner mussten extra bezahlt werden. Die Auswahl der Speisen war auf ein bestimmtes Repertoire begrenzt, so wurde jeden Tag mindestens ein Nudelgericht und gebratener Fisch mit wechselnden Saucen angeboten. Legt man Wert auf gehobene Küche und besondere Geschmackserlebnisse, wird man von den Speisen spätestens nach wenigen Tagen enttäuscht sein. Wenn man bereit ist zusätzlich zum AI-Pake t nochmals sehr tief in die Tasche zu greifen, kann man einen Abend im sog. "Fine-Dining-Restaurant" verbringen.

Sport Unterhaltung
Auf der Insel gibt es zahlreiche Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten, die jedoch von uns nicht genutzt wurden. Es gab keine lautstarke Animation o.Ä.


Zimmer
Auf der Insel wird sehr auf Sauberkeit geachtet. Die Bungalows sind mit fernbedienbarer Klimaanlage und Deckenventilator ausgestattet, sie haben eínen Kühlschrank, dessen Inhalt und Auffüllung jedoch nicht im AI-Paket enthalten sind. Im AI-Programm sind zwei 0.5 Liter Flaschen Wasser pro Tag enthalten, die vom Roomboy auf's Zimmer gebracht werden sollen. Fanden sich im Kühlschrank jedoch eigene Getränke, wurden die Wasserflaschen vom Roomboy einbehalten.Des weiteren gab es im Zimmer einen Wasserkocher, dazu Teebeutel und Instant-Kaffee.Das Bad war in einen Innen und Außenbereich mit Außendusche aufgeteilt.

Tipps & Empfehlung
Zum Entspannen ist die dichtbewachsene, relativ naturbelassene, aber dennoch gepflegte Insel bestens geeignet. Sie eignet sich außerdem sehr gut zum Schnorcheln, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Riffkante gibt es zahlreiche Fische (Rochen, Muränen, Rotfeuerfische, div. Drückerfische, Papageienfische, Doktorfische etc.), Muscheln, Seeigel, Seesterne und sogar Schildkröten zu bewundern. Leider beobachtet man bisweilen Schnorchler, die mit ihren Flossen auf dem Riff spazieren gehen und somit Korallen und andere Meeresbewohner beschädigen oder sogar zerstören. Achtung: Am Ende des sog. "Süd-Jetty" findet sich der Ausgang eines Rohrs, aus dem vorwiegend nachts, leider aber auch manchmal tagsüber, in unregelmäßigen Abständen, Abwasser und Müll ins Meer geleitet wird. Zwar lockt dieser zahlreiche Fische an, macht jedoch Schnorcheln und Schwimmen in diesem Bereich zu einem fragwürdigen Vergnügen.

Einige unserer Urlaubsbilder finden sich unter: http://www.holidaycheck.de/bericht-Hotelbewertungen_Hotel+Meddhupparu+Island+Resort-id_461286-typ_1-ch_hb.

Helene und Florian, München

 


„Schnorchel“-Reisebericht Meedhupparu unserer Reise vom 01.03. – 21.03.2006

Das nach Eriyadu 2005 unser Ziel im März 2006 wiederum die Malediven wurden, lag schlicht und einfach am Hurrikan Wilma, der im Oktober 2005 mit seiner Urgewalt unser in Akumal / Yucatan / Mexiko ausgewähltes Hotel - Grand Oasis Riviera Maya - so schwer beschädigte, dass wir 4 Wochen vor unserem Urlaubsbeginn umplanen mussten.

Wenn die Malediven, dann sollte es beim 5. Besuch eine Insel sein, die mit dem Wasserflugzeug angeflogen wird. Der Flug sollte aber auch nicht nur 10 oder 20 Minuten andauern, nein wenn schon, dann wollten wir die Malediven aus geringer Flughöhe schon etwas länger genießen.

Unsere Entscheidung fiel auf eine Insel im Raa Atoll, die 131 km vom Flughafen Male entfernt liegt, die Flugzeit dorthin circa 45 Minuten beträgt und einzige Resort-Insel im Atoll ist

Meedhupparu Island Resort

Maldivian Air Taxi

Sonst stockte uns schon beim Anflug auf die Malediven stets kurz der Atem, wenn die, wie auf einer Perlenkette aufgereihten Inseln unter uns sichtbar wurden. Doch diesmal war alles ein wenig anders. Auf uns wartete ja kein Dhoni welches uns zur Insel brachte, sondern Maldivian Air Taxi. Zu unserer Überraschung ging jetzt, und entgegen vielen Reiseberichten, alles rasend schnell. Landung mit Condor auf Male am 02.03.2006 um 10.15 Uhr. Zehn Minuten später hatten wir unsere Koffer, weitere zehn Minuten später wurden wir per Kleinbus zur Lounge von Maldivian Air Taxi gebracht und bevor wir uns umsehen konnten, saßen wir bereits um 11.15 Uhr im Wasserflugzeug. Als dann der Flieger seine Propeller, im bereits recht heißen Flieger startete, wurde uns für kurze Zeit doch recht mulmig. Dann die Überraschung. Butterweich hob der Flieger vom Wasser ab und schon nach wenigen Sekunden lag der Flughafen von Hulule unter uns. In unseren kühnsten Träumen hätten wir uns nicht vorstellen können, welch` traumhafte Welt wir in den nächsten 45 Minuten in sehr geringer Höhe überfliegen würden. Quer über das Nord und Baa Atoll ging es zu unserem Ziel ins Raa Atoll. Dann die nächste Überraschung bei der Landung. Wer es nicht selbst miterlebt hat, wird es kaum glauben - das Aufsetzen des Flugzeuges auf das Wasser war nicht wahrzunehmen. Ein traumhafter Flug ging um 12.15 Uhr zu Ende und wir waren am Ziel - Welcome Meedhupparu.

Die Insel

Nach Embudu, Villivaru und Eriyadu, Inseln mit einer Größe von ca. 350 x 150 m, war Meedhupparu mit ihren 745 x 285 m eine für maledivische Verhältnisse relativ große Insel mit einer Strandlänge von insgesamt ca. 2 km. Die Insel ist in drei Abschnitte aufzuteilen: Dem allgemeinen Teil (Bungalows 101 - 168 an der Nordseite, 169 - 178 an der Westseite und 179 - 290 an der Südseite), dem Ayurveda Teil (Bungalows von 291 - 315) an der Südostseite sowie den seit Januar 2006 fertiggestellten 10 Wasserbungalows von Water Villas - mit eigenem Strandabschnitt - an der Nordostseite (dazu später mehr).

Die Insel hat eine üppige Vegetation. Man fühlt sich, auch aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit, stets wie im Dschungel. Egal wo man sich auf der Insel befindet, man hat gegenüberliegend immer mindestens 3 - 5 Inseln im Blickfeld.

Der Strand auf der Nordseite erinnerte uns aufgrund seiner Breite von ca. 50 m mehr an einen Nord- oder Ostseestrand. Die überwiegende Zahl der Bungalows liegt nochmals 30 m - 50 m zurückversetzt. Viel Strand ist auch bei den Bungalows an der Westspitze - 169 - 178 - vorhanden. Auf der Nordseite weht permanent - für maledivische Verhältnisse - ein mehr oder weniger heftiger Wind. Es ist dort doch erheblich kühler als auf der fast windstillen Südseite (gefühlte 10 Grad).

Auf der Südseite hat der Strand im Bereich der Bungalows 249 - 315 bei Flut eine Breite zwischen 5 bis 20 m - Malediven-Feeling pur -. Im Bereich der Bungalows 179 - 248 ist kaum Strand vorhanden - "halbe" Wasserbungalows -.Auf der Südseite ist es schon heiß. Wir hatten in unseren 3 Wochen stets Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad, was bei einer Luftfeuchtigkeit um die 90 % teilweise doch schon recht kräftig den Kreislauf belastete. Wer nicht absoluter Sonnenanbeter ist, sollte die Südseite meiden - wir haben "die Wärme" genossen, denn auch auf der Südseite findet man überall ein Schattenplätzchen. Ebenfalls sollten Geräuschempfindliche sowie absolut Ruhesuchende die Südseite meiden, denn Maldivian Air Taxi landet bzw. startet täglich zwischen 5 - 8 mal auf der Südseite - für uns war jeder Start bzw. jede Landung ein Erlebnis - .

Mitte der Südseite - direkt neben dem Südsteg - befindet sich die Grill-Bar, wo von 10.00 bis nur 18.30 Uhr (zum Ärgernis aller Gäste) die All-Inclusive-Getränke angeboten werden. Wer sich hier um 18.15 Uhr noch keinen Stuhl gesichert hatte, mußte den allabendlichen fantastischen, traumhaften, romantischen Sonnenuntergang - punkt 19.15 Uhr - halt im stehen genießen. Es war Fotozeit !!!

Die Rezeption, das Ayurveda-Center, die Mainbar, der Pool sowie das Main-Restaurant befinden sich auf der Nordseite. Die Ayurveda-Anwendungen sowie die angebotenen Massagen genossen Helga sowie alle anderen Gäste. Einhellige Meinung allerorts: Äußerst entspannend und das im vernünftigen Preis- Leistungsverhältnis.

Allabendlich wollte jedoch das sogenannte Maledivenfeeling - gegenüber den von uns bisher besuchten wesentlich kleineren Inseln (Ausnahme Sun Island) - bei uns nicht so richtig aufkommen. Zuviel Betriebsamkeit in der riesigen MainBar und dem MainRestaurant, Parkettfussboden statt weißer Sand; In diesen Augenblicken merkten wir deutlich, wir sind auf einer großen Insel, was und tagsüber gar nicht so aufgefallen war.

Unser Bungalow

Per E-Mail hatten wir dem Management von Meedhupparu unseren Wunsch mitgeteilt, dass wir uns über einen Bungalow mit direktem Meerblick auf der Südseite nicht ärgern würden. Nach Aushändigung der Zimmerschlüssel waren wir positiv überrascht, denn das Management war unserem Wunsch nachgekommen und hat uns einen - aus unserer Sicht - der schönsten Bungalow - 264 - von Meedhupparu zugeteilt. Von den "Strandläufern" hörten wir es immer wieder: "Schau mal, der Bungalow liegt ja super." Weitere Bungalows haben einen relativ direkten Meerblick: 276, 277, 278 auf der Südseite, 112, 113, 125, 126, 127 auf der Nord- sowie 155 und 156 auf der Ostseite.

Aber vielleicht wäre der Bungalow 263 / 264 nicht für jeden die ideale Adresse, denn zwei bis dreimal pro Woche liegt er direkt vor dem nachmittäglichen / abendlichen Parkplatz eines Fliegers von Maldivian Air Taxi , der morgens gegen 07.15 Uhr wieder seine Motoren startet. Uns hat dies überhaupt nicht gestört, aber ist vielleicht nicht jedermanns Sache.

Die Bungalows sind alle mit einem sehr komfortablen halboffene Badzimmer - Dusche innen und außen - ausgestattet. Für die Damen: Der Fön läuft auf Hochtouren !!! Auf den Zimmern befindet sich ein Wasserkocher zur eigenen Kaffee- oder Teezubereitung ("Roomservice": täglich 4 Nescaffee und 4 Teebeutel). Die in der Minibar befindlichen Getränke sind nicht im All-Inclusive-Paket eingeschlossen. Ein Safe ist im Kleiderschrank fest verankert und wird mittels selbstgewähltem PIN-Code ver- und entriegelt. Für die Liegen gibt es keine Auflagen. Wir haben es gewußt - dank Internet - und unsere eigenen Auflagen mitgebracht - empfehlen wir jedem.

Water Villas

Seit Januar 2006 sind die 10 auf Meedhupparu neuerbauten Wasserbungalows fertiggestellt. Aber irgendwie passt das sogenannte Water Villas mit Übernachtungspreisen von 300 $ pro Nacht, mit Butlervollservice 500 $, nicht zur Insel. Da ist man doch tatsächlich dabeigegangen und hat auf dem Nordostzipfel der Insel ein umzäuntes - ich wiederhole umzäuntes - Areal für diese Gäste geschaffen. Hinter diesem Zaun befindet sich dann der ca. 75 m lange Privatstand, ein eigens angelegte Garten, ein separater Ayurveda-Center, die eigene Rezeption sowie das ausschließlich für Gäste des Water Villas geschaffene Restaurant. Vom Landeplatz am Südsteg werden die Gäste mit kleinen Elektrowagen bzw. mit dem eigenen Boot des Water Villas dann in ihren Sperrbezirk gefahren.Wir - aber auch alle anderen Urlauber auf Meedhupparu - bekamen beim ersten Inselrundgang kaum noch den Mund zu, als wir plötzlich und völlig überraschend auf der. Südseite vor dem Zaun standen, der auch auf der Nordseite vorhanden ist. Das kann man nicht beschreiben, das muß man erlebt haben. Viele wollten dort schon Schilder anbringen mit dem Hinweis: "Bitte nicht füttern", "Die Mauer lebt" oder "End of Poverty-Area".Das Management hat die Problematik aber auch schon erkannt, denn so etwas will niemand auf den Malediven sehen.

Lover`s Paradise

Wer hat nicht schon mal davon geträumt, fernab aller Zivilisation, einsam einen Tag zu zweit auf einen Trauminsel zu verbringen? Wir hatten diesen Traum schon immer und haben uns diesen jetzt erfüllt. Dieses Angebot gibt es nach unseren Kenntnissen in dieser Form nur auf Meedhupparu. Wir glaubten es kaum als es am Samstag, dem 18. März 2006 um 11.00 Uhr, dann endlich soweit war. Nur Helga und ich fuhren mit einem riesigen Dhoni - zwei Mann Besatzung -, normalerweise auf Schnorcheltouren mit 15 bis 20 Personen besetzt, eine Stunde unserem Lover`s Paradise entgegen. Nachdem die Insel erreicht war, die Liegestühle, der Proviant, die Getränke sowie der Sonnenschirm von der Crew entladen war, das Boot sich entfernt hatte, war es soweit:

Wir waren allein auf einer Trauminsel inmitten des Indischen Ozeans, umringt von märchenhaften Lagunen, einem schneeweißen, puderzuckerartigem Strand und vielen weiteren unbewohnten Trauminseln. Üppige Vegetation, eine Palme, viele Krähen, Luft 45 Grad, Wasser 29 Grad - Schatten bot nur der Sonnenschirm - und ab und zu ein Wölkchen, welches wir an diesem Tag immer wieder gern begrüßten. Eine Insel von 300 x 100 m gehörte für 5 Stunden uns ganz allein.

Im Adamskostüm - sonnenbadend, schwimmend, picknickend, spazierend, schnorchelnd und ............. ;-) - genossen wir diesen Tag, der wohl für immer zu einer unserer schönsten Urlaubserinnerung zählen wird.

Ein Traum wurde wahr !!!

Nun aber endlich zum Schnorcheln

Auf Luftbildern wird es mehr als deutlich. Wer das Korallenriff rund um Meedhupparu abschnorcheln will hat sich sehr viel vorgenommen. Wir haben es in unseren fast 3 Wochen nicht geschafft. Die West- sowie die Ostspitze hat unsere Flossen nie zu Gesicht bekommen.

Wie schon im Vorjahr auf Eriyadu auch hier am Riff von Meedhupparu beim ersten Schnorchelgang auf der Südseite der Schock. "Sie sehen einen Stein - nein es ist eine Koralle". Schon der erste Blick sagte uns, hier hat sich hinsichtlich der Erholung der Korallen weniger getan als auf Eriyadu. In den nächsten Tagen ließen wir uns sehr viel Zeit um Ausschau nach sich erholenden Korallen zu halten. Natürlich fanden wir hier und da die eine oder andere neue Koralle. Aber viel war das nicht.

Wir halten fest: Auf der Südseite muß man schon mit geübten Blick und viel Zeit über das Riff schnorcheln, um hier und da eine neuheranwachsende, farbige Koralle zu entdecken. Aber unseren anderen Freunde - Doktor-, Papageien-, Wimpel-, Falter- und Lippfische etc. etc. - waren alle da. Nur keine Kugel- bzw. Kofferfische. Am Hausriff tummeln sich, entgegen anderer von uns besuchter Insel, sehr viele Fischschwärme und jede Menge von gewaltigen Barschen. Ein Napoleon und eine Schildkröte kreuzte hin und wieder mal unseren Weg.

Auf der Nordseite ist das Wasser kälter. Waren es nun ein oder zwei Grad oder gefühlte 5 Grad, egal, das Wasser ist hier kühler. Dieses hat aber wiederum zur Folge, das sich die Korallen hier wesentlich besser erholt haben als auf der Südseite. Hier tummelten sich stets drei Adlerrochen. Auch auf einen Kugelfisch "trafen" wir hier, der total gelb war, was wir bisher noch nicht gesehen hatten.

Jetzt aber zum eigentlich spannenden am Hausriff von Meedhupparu.

Hier ist Strömungsschnorcheln angesagt und das vom allerfeinsten.

Ein derartige permanente - teilweise sehr starke - Strömung haben wir auf unseren Maledivenurlauben noch nicht erlebt. Die Strömung verlief fast immer von Osten nach Westen. Jetzt können wir uns auch vorstellen, warum Taucher immer wieder vom Strömungstauchen schwärmen. Hinderlich ist die Strömung nur dann, wenn man etwas interessantes vor die Film- oder Fotolinse bekommt. Gegen die Strömung zu schnorcheln ist an manchen Tagen einfach unmöglich.

Wo steigt man auf Süd- bzw. Nordseite am besten - auch wegen der Strömung - zum Schnorcheln ein. Ganz einfach zu merken: Jeweils am "Grenzwall" zu den Wasserbungalows (siehe Water Villas). Es gibt jedoch auch die Möglichkeit dieses über den Nord- bzw. Südsteg zu tun. Am Ende des Südstegs kann man gemütlich über eine Treppe direkt ans Riff gelangen und über jene auch wieder heraus. Dieses ist beim Nordsteg so nicht gegeben. Zwar führt eine Treppe fast bis ins Wasser, aber ein kleiner Hüpfer ist doch von Nöten und vor allen Dingen, hier kommt man nicht wieder heraus. Wer über die Stege ans Riff gelangen will, sollte nie irgendeine Art von Schuhen vergessen, denn, die Sonne heizt die Holzbohlen ganz gewaltig auf.

Folgendes sollte man bereits beim Einstieg zum Schnorcheln ebenfalls beachten. Haben wir Ebbe oder Flut. Steigt man nämlich bei einsetzender Ebbe ein, dann hat man wenig später beim Ausstieg vielleicht nur noch 20 - 30 cm Wasser am Riffdach unter sich und der Strand ist teilweise schon 100 m entfernt. Nichts für Anfänger.

Des weiteren empfehlen wir unbedingt an Schnorcheltouren mit dem Dhoni oder dem Schnellboot (Schlauchboot mit 200 PS) teilzunehmen. Meedhupparu ist von mehr als 20 traumhaften, unbewohnten Inseln in nächster Nähe umringt. Die Ausfahrten werden von der Wassersportschule angeboten und kosten 25 $. Wir haben eine Tour mit dem Schnellboot mitgemacht und schnorchelten ca. 1 Stunde an einem wunderschönen Riff permanent begleitet von riesigen Fischschwärmen, einmalig - leider hatte jemand nach einer halben Stunden das Licht ausgeschaltet - Wolken -. Es ging noch zu einer Sandbank mitten im Raa Atoll, was ebenfalls ein tolles Erlebnis war. Kurzfristig bekamen wir hier die Schwanzflossen von Babyhaien zu sehen.

Unser Fazit:

Meedhupparu ist eine schöne Insel mit einem fantastischen Strand und einem riesigen Korallenriff, umringt von zahlreichen traumhaften Inseln. Beim Sonnenbaden bzw. Relaxen kann man das sogenannte Malediven-Feeling nicht abstreiten. Anscheinend benötigen die Korallen im Raa Atoll etwas länger, um sich wieder zu erholen. Für unseren Geschmack ist die Insel jedoch etwas zu groß. So schnell werden wir wohl den Grenzwall zum Water Village nicht vergessen - aber vielleicht findet das neue Management hier noch eine schnelle bzw. andere Lösung - und dass die Weine nur zu den Essenszeiten im All Inklusive beinhaltet waren.

Bilder zu unserem Reisebericht auf unserer homepage „Schnorcheln an traumhaften Korallenriffen“

unter www.wolfganghelwig.de/malediven2.htm

 


 

Reisebericht Meedhupparu unserer Reise vom 25.01.2006-09.02.2006

Intro: Dies ist nun unser 2. Maledivenurlaub, waren 1992-93 schon auf Kandooma Fushi, fahren sonst für gewöhnlich nach SO-Asien ( Thailand, Malaysia, Philippinen) oder auch mal nach Kenia

Flughafen Frankfurt: -alles wie schon anderweitig beschrieben

Flugzeug/Hinflug: Aufgrund des Schneechaos am 25.01. und da es sich leider um eine Chartermaschine handelt konnten wir erst nach zweimaligem Enteisen und ca.3 Stunden Verspätung zur Startbahn rollen. Während der Wartezeit wurden die Triebwerke abgeschaltet sodaß es ziemlich stickig in der Maschine wurde, leider wurde auch nix zu trinken ausgeschenkt, was sich dann während des gesamten Fluges in sehr sparsamer Weise fortsetzte.

Alkoholika müssen sehr teuer extra bezahlt werden, wie die Kopfhörer übrigens auch, falls man zu den dargebotenen Filmen im Flugzeug auch nicht auf den passenden Ton nicht verzichten mag. Der Standard, welchen man in der sogenannten Comfort-Class geboten bekommt entspricht in etwa dem der asiatischen Fluggesellschaften, wenn man vom fehlenden In-Seat-Entertainment-System einmal absehen möchte, muß aber auch extra berappt werden.Die Flugdauer mit normal 8:50 Std (wir brauchten 11:45 Std) resultiert aus dem Fluggerät welches ziemlich langsam ist und bei uns für den innerdeutschen Verkehr eingesetzt wird. Zusammenfassend kann man sagen, die Condor (Thomas Coock) wird ihrem erworbenen Platz 34 in der Fluggesellschaftenbewertung der Zeitschrift Reise & Preise durchaus gerecht und ich kann nur jedem dringend empfehlen eventuell mit Emirates auf die Malediven zu fliegen und den eventuellen Zwischenstopp in Dubai in kauf zu nehmen, um dem deutschen Schlendrian zu entgehen. Ich finde man muß ein solches Geschäftsgebahren nicht noch durch den Kauf des Tickets unterstützen, die deutschen haben sich meines erachtens viel zu lange auf ihren nach dem Krieg erworbenen Lorbeeren ausgeruht und suggerieren einen Comfort und luxeriöses Reisen das es schon lange nicht mehr gibt.
Übrigens steht Emirates an vorderster Stelle im Test gefolgt von allen asiatischen Airlines und das wirklich zurecht, zwar werden Sie bei den Emiraten auch keinerlei Alkohol ausgeschenkt bekommen aufgrund des dortigen Glaubens aber erstens ist es ja bei den deutschen auch nicht anders und zweitens stimmt dafür der Comfort sodaß man es fast schon Luxus in der Holzklasse nennen kann.

Wasserflugzeug: Da es sich bei Meedhupparu um eine ca. 130 km entfernte Insel vom Flughafen Male handelt, sind die Wasserflugzeuge von Maledivian Air Taxi echt praktisch und man sollte diese schon im Vorfeld des Urlaubs mit einplanen wobei Oropax einzustecken bestimmt kein Fehler ist, da leider auf die Ausgabe im Flieger verzichtet wird und es zwar erträglich, dennoch ziemlich laut während des 45 minütigem Fluges ist. Der Ablauf deckt sich inklusive der Zeitangaben mit den oberen Berichten dazu.

Meedhupparu: Die Ankunft am Südpier ist verbunden mit dem Gang quer durch die Insel zum Rezeptionsbereich einschließlich der Einweisung währenddessen, den Willkommensdrinks (alkoholfrei) und dem Gang zum Bungalow exakt wie oben beschrieben sodaß ich mich ohneweiteres anschließen kann.

Wir belegten den Bungalow Nr. 179, welcher den totalen 3-D Meerblick bietet und außerdem auch die nötige Ruhe wegen jener wir kurzentschlossen den Urlaub auf den Malediven gebucht hatten. An den etwas weiteren Weg zum Essen hatten wir uns nach ein paar Tagen auch gewöhnt wobei der Rückweg im Dunkeln das größere Abenteuer darstellte.
Da wir all inclusive gebucht hatten standen auch jeder Zeit genügend Getränke in verschiedensten Restaurants zur Verfügung, was sich als sehr nützlich erwies da die Preise auf der Insel wirklich gepfeffert sind und obwohl wir mittags nie etwas zu essen einnahmen rechnete sich die Investition absolut und wir können es jedem nur empfehlen und ans Herz legen es ebenso zu tun. Die Angestellten sind durchweg freundlich und es gibt von langsamen Roomboys (welche durch zu lange und zu hohe Trinkgelder verwöhnt erscheinen) auch fast nix zu meckern.

Als wir die Insel besuchten waren die oben zu sehenden Bauarbeiten an den Luxus-Bungalows abgeschlossen und diese in Regelbetrieb als Water-Villas übernommen worden und echt streng bewacht und vom 'gewöhnlichen' Volk abgeschottet. Leider kann man sie in Deutschland nirgends buchen , was echt schade ist da sich diese für Flitterwochen ideal eignen, um den Urlaub unvergessen zu machen.

Die auf der Insel befindliche Tauchschule 'The Crab' ist mit 7 Tauchlehrern gut bestückt und da diese der englischen, italienischen und deutschen Sprache mächtig sind bestehen auch keinerlei Verständigungsschwierigkeiten und zumindest aus dieser Sicht sind Tauchkurse auch zu empfehlen. Leider verlässt die gesamte Crew an Lehrern in absehbarer Zeit die Insel um in anderen Teilen der Welt ihre Arbeit weiterzuführen, was sich in der LMAA-Stimmung so langsam niederschlägt, die sich zunehmend verbreitet. Der Haken an 'The Crab' sind die doch sehr gepfefferten Preise, so kostet ein einzelner Tauchgang mit Zwangsversicherung und Zwangsleihgebühren für diverse Teile stolze 80 Dollar wofür man in anderen Teilen der Welt (wie z.B. Thailand) 4 Tauchgänge erhält. Wem diese Investition nicht abschreckt, dem kann man Tauchen von Meedhupparu aus nur empfehlen. Es bestehen nach dem obligatorischem Check-Tauchgang alle Möglichkeiten in allen Schwierigkeitsgraden und der Fischreichtum lässt keine Wünsche offen.

So sahen wir beim Tauchen und Schnorcheln nicht nur neben diversen bunten Kleinfischen, Markrelen, Napoleons, diverse Korallenarten, Stachelrochen, Mantas und Delfinen nein auch mit Muränen mußte ich direkte Bekanntschaft machen.


Vorsicht !! : So passierte es mir auf dem Rückweg eines Schnorchelausflugs in 100 m Abstand zum Strand auf der Achse Strand und Meereslandeplattform daß mich hervorschnellend unter einem einzelstehenden Korallenblock in 1 m Wassertiefe eine Viper-Muräne attackierte und mich in die rechte Hand biss. Obwohl ich den Schatten pfeilschnell auf mich zuschnellen sah und sofort ruckartig die Hand zurückzog war es bereits zu spät und ich spürte einen stechenden Schmerz und als ich hochsah, mußte ich eine sehr stark blutende Wunde und die Fetzen meiner Hand wahrnehmen. Mir blieb nur noch so schnell als es ging das Ufer zu erreichen, da ich eine lange Fahne von Blut hinter mir her zog. Sofort nach diesem Ereignis suchte ich zusammen mit meiner Frau die Tauchschule um Hilfe auf, dummerweise saß gerade alles beim Mittagessen ( es war ca. 13:00 Uhr). Nach einigem Zögern trollte man sich endlich mir zu helfen und organisierte den Transport zur einheimischen Nachbarinsel wo der Doctor meine Wunden mit 12 Nadelstichen nähen mußte. Diese Prozedur war schmerzhafter als die Wunde selbst, da zwar 4 Spritzen zur örtlichen Betäubung gesetzt wurden aber das Mittel selbst nur sehr unzureichend anschlug und sofort nach Verabreichung zu nähen begonnen wurde. Es wurden auch 2 Spritzen (Tetanus etc.) zur Infektionsvermeidung gegeben sowie Schmerzmittel und Antibiotika verschrieben sodaß man sich über die dortige Versorgung nicht beklagen kann. Solche Verletzungen sind zwar nicht wirklich giftig, es besteht jedoch extreme Infektionsgefahr da sich die Tiere keine Zähne putzen und auch Aasfresser sind. Muränen sind eigentlich nachtaktive Tiere und auch nicht angriffslustig wenn man sie nicht ärgert, von den weltweit 100 Arten gibt es jedoch 3 Arten die aggressiv sind wozu die Viper-Muräne leider dazugehört. Man hatte auf Meedhupparu schon öfter mit dieser Art Probleme, dies war jedoch erst der zweite Unfall und der erste beim Schnorcheln in flachem Wasser. Der auf der Insel befindliche Arzt steht ausschließlich dem Ayurvedazentrum zur Verfügung und war im vorliegenden Notfall als erste Hilfe keine Hilfe, er sieht sich nicht im stande auch nur ein Pflaster aufzukleben, dieser Spezialist - also Vorsicht auch hierbei !
Ich kann daher nur alle Urlauber, speziell die mit kleinen Kindern, warnen vorm Wasserwandern oder Schnorcheln im Gebiet der 180er Bungalowreihe zu dieser Wasserflugzeugplattform an der Riffkante !!!

Wetter ließ im Übrigen keine Wünsche offen, sehr viel Sonne und sehr heiß sodaß ein hoher Sonnenschutz von Vorteil sein kann. Was die Überwiegend italienischen Urlauber mit italienischer Animation am Pool betrifft, so kann ich mich da nicht anschließen. Zu unserer Zeit waren es gemischte Nationen, eher Briten, Russen, Franzosen, Belgier, Japaner, Australier und natürlich auch Italiener und Deutsche, wobei man sagen kann das Publikum war auch in den Altersklassen gemischt und es ragte keine Nation negativ aus dem Gesamtbild heraus.

Wer allerdings auf Meedhupparu bei den gebuchten 4 Sternen auch dementsprechenden Comfort erwartet wird wohl jäh enttäuscht werden. Das Gesamtbild ist doch schon ziemlich heruntergekommen, man gibt sich zwar alle Mühe einen anderen Eindruck zu vermitteln, für erfahrene und weitgereiste Reisende jedoch vergebens. So gibt es Kaffee generell als Instant Nescaffee, der Fruchtsaft wird überall als Verünnungssaft angeboten, das Obst gibt es überwiegend aus der Dose, Brot öfter mal altbacken vom Vortag ebenso werden diverse Lebensmittel mehrmals verarbeitet, die harten Plastikliegen erhalten nirgens Auflieger, um nur einige Beispiele zu nennen.
Alles Weitere deckt sich so in etwa mit den vorangegangenen doch zum Teil sehr ausführlichen Reiseberichten, ich wollte eigentlich nur die Änderungen und Abweichungen bekanntgeben.

So, ihr Lieben potentiellen Urlauber auf Meedhupparu, ich hoffe mein Reisebericht kann Euch eventuell dabei helfen, ein möglichst objektives Bild von dieser 'Trauminsel' zu erhalten und auch illusorischen Vorstellungen vorbeugen. Abschließend kann ich sagen, wir haben uns auch trotz der Verletzung vom 02.02.06 ganz gut erholt, was auch an der zunehmend aufkommenden Langeweile lag, die ja auch bei der Buchung des Zieles durchaus beabsichtigt war.

Falls noch jemand eine spezielle Frage an mich richten möchte so bin ich gern bereit diese zu beantworten und hinterlasse auch noch im Anschluß meine private E-Mail Adresse. Wir können auch Tips zu anderen Zielen oder Kniffe zur Buchung vermitteln, falls ihr auch Anregungen und Kommentare zu meinem Bericht los werden wollt, würde ich mich über Zuschriften freuen und jede beantworten. Viel Spaß also auf Meedhupparu Euch allen !

Ich verbleibe mit besten Wünschen auch an den Seitenbetreiber ( weiter so ! ) Euer handicapped Traveller

Bilder zum Bericht
 


 

Reisebericht Meedhuparu, März 2004

Vielleicht etwas spät, aber dennoch möchte ich mich dem Reisebericht von Maja und Thorsten vor allen bei den negativen Dingen auf dieser Insel anschließen. Es war alles da:
- eine von der Flut weitestgehend verhunzte Insel
- laute Krähen und Raben
- lärmende Italiener (vor allen Dingen am Buffet)
- ein langweiliges Buffet zu jeder Tageszeit
- sehr unfreundliches Personal, vor allen Dingen im Service-Bereich
- eine etwas durch den Wind geratene Gästebetreuerin, nett aber nutzlos
- Moskitos (!) en masse
- Plastikstühle am Strand
- sehr laute Generatoren
- leider sehr langweilige Tauchgänge mit wenig Fisch
- sowie der erwähnte hässliche SW-Bereich der Insel

Insgesamt gesehen empfand ich die Insel als eine Zumutung und hatte m.E. zuviel Geld für einen Urlaub bezahlt. Dazu kam leider auch noch, daß ich nach ca. 2Tagen krank wurde und vorzeitig nach Deutschland zurückkehren mußte. Dies war leider erst nach wiederholtem und massiven Intervenieren bei dem deutschen Reisebüro möglich. Man sollte wissen, daß es vor Ort nur einen Betreuer gibt, der keineswegs die Rolle einen kompetenten Reiseleiters erfüllt. Letztendlich kam ich dann auf recht abenteuerliche Weisung zurück nach Frankfurt (aber erst nachdem ich vorher in Male auf dem Flughafen einem Reisebüromitarbeiter 300USD in die Hand gedrückt hatte, der daraufhin für ca. 20min verschwand und mit einem mit der Hand ausgefüllten Papierticket zurückkam), und dann weiter nach Hamburg. An die Zugfahrt von F nach HH kann ich mich nicht mehr so richtig erinnern, da ich wohl vor lauter Erschöpfung sofort eingeschlafen bin. An den so. Urlaub erinnerte ich mich dann noch weiterhin: Ca. 2 Wochen krank, ein Besuch im Tropeninstitut wurde überlegt aber nicht betätigt, sowie die Erkenntnis, daß die Malediven gerade im 4*-Bereich wohl leider ihre Magie gerade verlieren.

Ansonsten kann ich Filitheyo (2000) sowie Medhufushi (2002) empfehlen - dort verbrachten wir jeweils zwei sehr schöne und unvergessliche Wochen.

Carsten aus Hamburg.

 


 

Reisebericht Meedhupparu vom 14. April bis 28. April 2005

Nach einem gut neunstündigen Flug ab Frankfurt mit Condor und einem 40-minütigen Flug mit dem Wasserflugzeug kamen wir am 14. April 2005 auf Meedhupparu an. Der Flug mit dem Wasserflugzeug war bei fast wolkenlosem Himmel ein Erlebnis. Die Koffer wurden mit dem Schnellboot hinterher transportiert, da das Wasserflugzeug voll besetzt war und mit zusätzlichen Koffern überladen worden wäre. Die Koffer trafen zirka vier Stunden nach unserer Landung auf Meedhupparu ein.

Insel
Auf Meedhupparu angekommen begrüßte uns Barbara, eine Angestellte der Aitken-Spence-Hotelgruppe. Sie gab uns sofort alle wichtigen Informationen. Eine wichtige Information ist die, dass es auf Meedhupparu eine „Inselzeit“ gibt. Das heißt die Uhr wird um eine Stunde vorgestellt. Die Inselzeit erwies sich als praktisch, da es auf Meedhupparu Krähen, hühnerähnliche Vögel (Bezeichnung?) sowie Flughunde gibt. Diese Tiere geben bei Sonnenaufgang ein Geplärre von sich, dass man davon aufwacht. Die Sonne ging um zirka 7.00 Uhr Inselzeit auf (entspricht 6.00 Uhr Male-Zeit).

Meedhupparu ist mit zirka 750 m x 300 m eine relativ große Malediveninsel. Sie ist mit hohen tropischen Gewächsen und mit dichtem Buschwerk bewachsen, sodass die dichte Bebauung (215 Zimmer) nicht ins Auge fällt. Es sollen noch 20 Wasserbungis hinzukommen. Als wir ankamen, hatten die Bauarbeiten gerade begonnen. Baulärm haben wir nicht wahrgenommen.

Auf der Insel befinden sich weiterhin ein Ayurveda-Zentrum, Restaurant, Beachrestaurant, eine Poolbar, Strandbar sowie die Tauchbasis The Crab.

Wegen der Krähen sollte man keine Esswaren und keine Gegenstände auf der Terrasse liegen lassen, wenn man sich entfernt. Einmal ließen wir ein aufgeschlagenes Buch zurück. Als wir wiederkamen, hatten die Krähen die aufgeschlagene Seite zerfetzt sowie das Lesezeichen geklaut.

Wir haben Gäste gesehen, die mit Gegenständen nach den Krähen warfen, um die Krähen zu vertreiben, da diese ihrer Meinung nach zu laut waren. Wen so etwas stört, sollte nicht auf die Malediven fliegen; Krähen gibt es auf jeder Malediven-Insel.

Positiv überrascht waren wir von der Tatsache, dass wir während unseres zweiwöchentlichen Aufenthaltes keinen einzigen Moskito wahrgenommen haben, obwohl kein Insektengift versprüht wurde. Auf anderen Malediven-Inseln haben wir bereits die Erfahrung gemacht, dass wir manchmal von Moskitostichen übersät waren, trotz dass Insektengift versprüht wurde.

Man kann Meedhupparu durchaus als „Barfußinsel“ bezeichnen. Wer barfuß laufen möchte, kann dies überall auf der Insel tun.

Bungis und Zimmer
Wir hatten den Bungi Nr. 145 und waren damit sehr zufrieden. Er befand sich an der Nordseite der Insel. Die Nordseite hat einen breiteren Strand als die Südseite. An der Süd-West-Seite ist die Insel durch Sandsäcke geschützt, damit die Insel durch das Meer nicht mehr weiter abgetragen wird.

Die Zimmer sind geräumig, mit Holzbohlen und mit ausreichender Ablagefläche für den Nassbereich ausgestattet. Sehr gut hat uns das Bad gefallen. Es war versehen mit zwei Waschbecken sowie zwei Duschen – eine im Innen- und eine im Außenbereich. Dies ist sehr praktisch, wenn man gemeinsam aus dem Wasser kommt und sofort duschen möchte. Des Weiteren befanden sich Wohnbereich und Bad in einem tadellosen Zustand; es waren keinerlei Abnutzungserscheinungen zu sehen.

Tauchen
Wir sind Tauchanfänger und hatten erst letztes Jahr in Ägypten unseren Tauchschein gemacht. Bei unserer Ankunft auf Meedhupparu hatten wir erst 16 bzw. 20 Tauchgänge absolviert.

Die Tauchlehrer bzw. Guides nahmen volle Rücksicht auf Anfänger. Als ich bei unserem ersten Tauchgang das Equipment falsch zusammenmontieren wollte, bekam ich alles in Ruhe noch einmal gezeigt und erklärt. Wir haben 13 Tauchgänge absolviert.

Die Taucher wurden in Gruppen aufgeteilt. Wir hatten das Glück, dass wir in unserer Gruppe höchstens 5 Taucher (inklusive Tauchlehrer bzw. Guide) waren. Meist waren wir nur zu dritt. Wir durften als Open-Water-Diver bis zu einer Tiefe von 18 Metern tauchen. Alle Tauchplätze wurden per Boot angefahren. Die Bootsfahrten betrugen zwischen 20 Minuten und 55 Minuten. Die Tauchplätze waren sehr fischreich. Wir haben neben vielen Fischschwärmen auch Napoleons, Schildkröten, Riesenmuränen, Thunfische, Schnecken, Feuerfische, Drachenköpfe und Steinfische gesehen. Alle Tauchplätze haben uns gut gefallen; besonders gefallen hat uns der Tauchplatz Labyrinth. Man taucht durch Gänge und unter Überhängen hindurch.

In Reiseberichten über das Raa-Atoll wurde oft berichtet, dass die Tauchplätze in den nördlichen Malediven-Atollen weniger interessant sind als die Tauchplätze in den Male-Atollen und dem Ari-Atoll, da es in den nördlichen Atollen weder Großfische noch Haie gibt. Hierzu müssen wir anmerken, dass dies unser erster Tauchurlaub auf den Malediven war und wir somit keine Vergleiche anstellen können. Wir waren zwar schon öfter auf den Malediven, aber nur zum Schnorcheln. Die Unterwasserwelt beim Tauchen im Raa-Atoll ähnelte der Unterwasserwelt wie wir diese in Ägypten kennen gelernt haben.

Die gelungenen Tauchausflüge waren insbesondere dem Team der Tauchbasis The Crab zu verdanken. Im Nachhinein noch einmal herzlichen Dank an Michael, Tanja, Ed, Lorenzo und Lara.

Schnorcheln
Wir haben die Insel fast jeden Tag einmal umschnorchelt. Hierfür benötigt man fast drei Stunden. An einigen Stellen war ein kräftiger Flossenschlag notwendig, um gegen die Strömung anzukommen. Wir haben mit Gästen gesprochen, die schon öfter auf Meedhupparu waren. Laut deren Auskunft ist ein Umschnorcheln der Insel wegen starker Strömungen nicht immer selbstverständlich. Strömungen sind auch jahreszeitlich bedingt. Ein weiterer Strömungs-Faktor ist die Mondphase.

Das Hausriff der Südseite ist interessanter als das Hausriff der Nordseite. Die Südseite ist fischreich mit vielen Fischschwärmen. Die Korallen bekommen langsam aber sicher ihre Farben wieder. Die Nordseite ist eher karg, aber dennoch sind hier einige Fischschwärme vorhanden. Auch beim Schnorcheln gab es viel zu sehen: Riesenmuränen, Napoleons, Drachenköpfe, Feuerfische, Adlerrochen und Thunfische.

Essen
Wir hatten zwar All-inklusive gebucht, jedoch mittags nie etwas gegessen, da wir zu Hause mittags auch nie etwas essen. Demzufolge können wir nur Frühstück und Abendessen beurteilen.

Es gab jeweils Buffet. Das Abendessen stand jeden Tag unter einem anderen Motto, z. B.: Maledivisch, Grill, Chinesisch, Mediterran …

Die Buffetangebote waren qualitativ und quantitativ gut. Für jeden Geschmack war etwas dabei.

Service
Der Service war sehr gut: aufmerksame Kellner und Roomboys, freundliches Personal.

Eines Tages funktionierte unsere Klimaanlage nicht mehr richtig. Diese heizte nur noch statt zu kühlen. Daraufhin informierten wir Barbara beim Abendessen über den Defekt. Als wir am nächsten Tag mittags vom Schnorcheln zurück kamen, war die Klimaanlage schon repariert.

Wetter
Bis auf 1 ½ Tage hatten wir Sonnenschein mit gelegentlicher Bewölkung. An einem halben Tag schüttete es wie aus Kübeln, und an einem vollen Tag war es stürmisch und bewölkt mit Regenschauern; ferner herrschte hoher Wellengang, sodass wir auf dem Tauchboot hin und her stolperten.

Fazit
Unser Urlaub auf Meedhupparu war ein gelungener Traumurlaub. Die Insel trägt unserer Meinung nach ihre vier Sterne zu Recht.

Abschließend möchten wir noch zwei Kleinigkeiten erwähnen, die uns aufgefallen sind. Anmerken möchten wir: AUFGEFALLEN, nicht zu beanstanden:

- Die Toiletten im Pool- und im Restaurantbereich könnten einen neuen Anstrich vertragen. Die Toiletten selbst waren stets sauber.
- Das Eis beim Abendessen wurde nicht immer gekühlt aufbewahrt. Der volle Eistopf stand ungekühlt auf dem Nachspeisenbuffet.

Dies hatte zur Folge, dass man nach dem Essen nur noch Soße und/oder Matsch vorfand. Aus diesem Grunde hatte ich mir angewöhnt, die Menue-Reihenfolge zu ändern und das Eis vor der Suppe und der Hauptspeise zu genießen. Garniert mit Schokoladensoße schmeckte das Eis stets köstlich.

Sieglinde & Ronny
1. Mai 2005
 


 

Reisebericht:
von Isabella und Harald (Wien)
Reiseveranstalter: LTUR
Flug: Condor, ex München
Ziel: Malediven, Meedhupparu

MEEDHUPPARU 11. bis 25.März 2005
Wir haben als begeisterte Taucher nun schon unseren 7. Urlaub auf einer Malediven-Insel verbracht. Nach Embudu (Süd-Male-Atoll), Velavaru (Süd-Nilandhe), Velidu (Ari-Atoll), Fihalhohi (Süd-Male-Atoll), Royal Island (Baa-Atoll) und Reethi Beach (Baa-Atoll) war heuer das Raa-Atoll im Nordwesten der Malediven mit seiner einzigen Touristeninsel "Meedhupparu" an der Reihe.
Ums kurz zu machen: Die positiven Seiten überwiegen! (Einige oft kritische frühere Anmerkungen können wir in vielen Fällen keineswegs bestätigen).

Gäste:
Rund 80% der Inselgäste sind Engländer und Italiener, der Rest verteilt sich auf Deutsche, Österreicher, Schweizer und andere.
Skeptisch und vorgewarnt, dass Inseln mit hohem Italieneranteil eine "Belastung" darstellen könnten, können wir allerdings gerne berichten, dass auf Meedhupparu vermutlich aufgrund seiner Größe sich die Gäste nicht auf die Zehen treten und es ein angenehmes Nebeneinander gibt.
Ein Animationsteam (vorwiegend italienisch) ist zwar vorhanden, doch fällt es nicht auf. Es hält sich dezent im Hintergrund und ist keineswegs aufdringlich.

Zur Insel und den Bungalows:
Meedhupparu ist an und für sich eine etwas größere Insel, auf der um die 215 Zimmer zur Verfügung stehen. Bei Vollauslastung (wie wir sie in unserer zweiten Woche hatten) ist dennoch genug Ruhe und Platz gegeben, damit man ungestört den Urlaub geniessen kann.
Die Bungalows sind jeweils zu 7 Stück halbkreisförmig vor dem Strandabschnitt angeordnet; sie sind geräumig und zweckmäßig ausgestattet - da die Belegung mit zwei Wohneinheiten stattfindet muss erwähnt werden, dass die Zwischenwand sehr dünn ist und man ohne weiteres seinen Nachbarn "zuhören" bzw. selbst auch gehört werden kann. Gott sei Dank sind keine Radios oder TV's im Zimmer....
Die Klimaanlage funktioniert bestens, das Aggregat ist im äußeren Badezimmerbereich und nachts nicht zu hören. Das Bad ist groß und geräumig, mit einer Indoor- und einer Outdoor-Dusche.

Die Minibar ist gut gefüllt und bietet ausreichend Platz für auch große Wasserflaschen (1 und 1,5 L). Ausserdem verfügen die Bungalows über Wasserkocher für die Zubereitung von Tee und Kaffee (Im Zimmer ständig vorhanden, inkl. Geschirr). Täglich werden 2 neue 0,5-Liter Wasserflaschen automatisch im Zimmer bereitgestellt.

Die Terrasse bietet ausreichend Platz für einen kleinen Glastisch, zwei Stühlen und einem Regal zum Trocknen von Handtüchern. Täglich werden je zwei hoteleigene Liegetücher ausgetauscht.

Beim Tsunami (die Insel wurde Gottseidank nicht davon in Mitleidenschaft gezogen!) hat es laut der ständig vor Ort befindlichen und sehr netten Gästebetreuerin "Barbara" einige der Strandliegen weggespült. Daher kann es vorkommen, dass derzeit nicht jeder Bungalow mit zumindest 2 dieser Plastikliegen ausgestattet ist und es somit passieren kann, dass "herrenlose" Liegen woanders zum Einsatz kommen.
Unser Tipp: mit einem wasserunlöslichen Markierstift (den haben wir bei unserer Tauchausrüstung immer dabei) die Zimmernummer auf die Liegen draufschreiben. Für zukünftige Gäste der Insel: die neuen Liegen wurden bereits bestellt und sollen in Kürze geliefert werden - dann sollte es wieder ausreichend Strandliegen geben.

Die Sauberkeit der Zimmer war tadellos, unser Roomboy hat uns jeden zweiten Tag mit frischem Bettbezug und täglich mit einer kompletten frischen Handtuchausstattung versorgt.

Die Anordnung der Bungalows:
Hier wollen wir auf den anklickbaren Lage-Plan im Reisebericht von Christine (24.9.- 9.10.2003) weiter unten verweisen und ihn aktuell ergänzen:
Die Insel verfügt über zwei Stege, einen im Norden, und einen größeren im Süden, der auch der Landung der Wasserflugzeuge dient und die Ausgangsbasis für Bootsfahrten (Versorgungsboote, Fischerboote, Tagesausflüge, Tauchboote, Wasserski) darstellt.

Die schönen Bungalow-Seiten sind:
Auf alle Fälle die Südseite vom Südsteg in Richtung Osten; sowie auf der Nordseite vom Nordsteg in Richtung Westen.

Unbedingt vermieden werden sollte (wenn das Hotelmanagement mitspielt ;-) ) ein Zimmer im südwestlichen Bereich (also von der Westecke der Insel bis zum Südsteg) mit den Nummern 169 - 248 !!!
Dieser Strandabschnitt ist teilweise eine Zumutung, da einerseits unmittelbar vor der Terrasse eine Betonmauer die Begrenzung zum Meer bildet, andererseits aufgrund der Wegspülung des Sandes Sandsäcke als künstlicher Wall dienen oder auch künstliche Wellenbrecher (aus Beton) den Eindruck einer Trauminsel zerstören. In diesem Bereich könnten eventuell lediglich der ganz im Westen befindliche Bungalow 169/170 noch in Erwägung gezogen werden (da mit den Liegen auf die super Westspitze, eine herrliche Sand-Landzunge, ausgewichen werden kann) oder aber auch die Bungalowhalbkreiseinheit 221-234, die noch einen einigermassen schönen Sandstrand aufweisen kann.
Alle anderen Bungalows in dem Bereich wünschen wir keinem Touristen - es ist sicherlich der häßlichste Teil der Insel.
Hierbei ist unser einziger negativer Beigeschmack aus diesem Urlaub zu erwähnen: Warum das Management der Insel diese Zimmer dennoch vermietet (Profitgier?) und nicht für eine einmalige Restaurierung des Bereiches sorgt?
Andererseits ist man aber sehr zuvorkommend, was einen Zimmerwechsel betrifft. Wir haben aufgrund der Reiseberichte vorab ein mail an das Inselmanagement geschrieben mit der Bitte, einen Bungalow im Südostbereich haben zu können. Als wir freitags ankamen, erhielten wir aufgrund Vollbelegung vorab das Zimmer 229 (also in dem gerade noch akzeptablen Südwestbereich), doch aufgrund unserer Anfrage war sofort durch den Urlauberwechsel tags darauf ein Umziehen in den Bungalow 266 möglich. Somit stand einem traumhaften Erholungsurlaub nichts mehr im Wege!

Auf der Ostseite der Insel liegt das sogenannte Ayurveda-Village. Es handelt sich um die Bungalows 290 - 316. Diese Bungalows befinden sich in einem Dickicht aus Sträuchern, Bäumen und Palmen, haben fast keinen Blick aufs Meer und fallweise auch keinen nutzbaren Strandabschnitt. Wer es ruhig haben möchte, nicht unbedingt die Sonne sucht und am Strand liegen will, wer gerne auf der Terrasse oder unter Palmen sitzt und dann zwischen den Bungalows auch einen künstlichen Brunnen plätschern hören will, der ist in diesem Bereich gut aufgehoben.

Ab Zimmer 316 bis zum Nordsteg ist kein Strandabschnitt mehr nutzbar. Dort hat das Meer mit seiner Brandung bereits der Insel übel mitgespielt und den Sand abgetragen. Es wurden hier Geräte und Rohrleitungen verlegt, die tagsüber Sand aus der Lagune pumpen und wieder künstlich aufschütten; ebenso sind Sandsäcke als Barriere aufgetürmt. In dem Bereich sind aber keine Wohneinheiten.

Vom Nordsteg in Richtung Westen ist wieder ein sehr breiter schöner Sandstrand mit schöner Lagune. Die Bungaows 101-168 sind daher sichlich auch zu bevorzugen. In früheren Reisberichten war von Lärmbelästungen des Stromgenerators der Insel zu lesen, der hier zu Beeinträchtigung führen könnte. Uns ist dies trotz mehrmaliger Inselumrundung nicht so stark aufgefallen. Die Generatoren (es sind mehrere) sind in der Inselmitte plaziert und machen nicht mehr Lärm als auf jeder anderen (und auch kleineren) Insel auch.

Verpflegung:
Wir hatten "All Inclusive" gebucht un können es nur jedem empfehlen, dies zu wählen! Denn den bei unserem Arrangement mit rund EUR 100,- Aufpreis von Vollpension auf AI hatten wir alleine schon durch den Konsum an Wasserflaschen mehr als ausgenutzt.
Sowohl Frühstücks-, als auch Mittags- und Abendbuffet war ausreichend sortiert, vielfältig in der Zubereitung und wirklich sehr schmackhaft angerichtet. Ebenso gab es genügend Frischobst (Bananen, Ananas, Wasser- und Zuckermelonen, Orangen, Äpfel, teilweise exotische Früchte).
Der Bogen der Fleischgerichte reichte von Fisch, Rindfleisch (gekocht, gegrillt), Schweinefleisch (steaks, gegrillt), Lammfleisch, Geflügel, jeden Tag gab es sowohl Mittags als auch Abends immer Suppe sowie auch Nudelgerichte, ausreichend Gemüse, Reis, Kartoffel als Beilagen, und viele schmackhaft angerichtete sonstige Speisen. Ebenso war ein Salatbuffet vorhanden. Die Nachspeisenbuffets waren immer abwechslungsreich mit Leckereien, Obst, selbstgemachtem Speiseeis. Brot war ebenso schmackhaft in den verschiedensten Varianten vorhanden.
Kurz: Es fehlte an nichts und man hungert sicherlich nie. Nutzt man Frühstück, Mittag- und Abendessen so spürt man gar nicht das Bedürfnis, bei All Inclusive auch noch die Zwischendurchsnacks nutzen zu wollen.

Bei AI ist Wasser in jeder beliebigen Menge (0,5; 1, 1,5 - Literflaschen), alle Softdrinks, Bier, sowie bestimmte alkoholische Getränke inkludiert. An der Bar sind Cocktails dann für rund 3-4 $ zu bekommen, also zu vernünftigen Preisen.

Wem die Restaurant-Kost aber nicht ausreichend ist, der kann ja ein Stranddiner (Lobster oder Fisch) bestellen, oder auch in zwei separate A la-carte Restaurants gehen.

Zusatzfeatures:
Die Insel bietet natürlich auch die "typischen" Hotelgeschäfte wie z.B. Souvenirshop, Juwelier, Minimarkt, Boutique an, darüber hinaus gibt es ein Fitnessstudio (gut ausgestattet), einen Beautysalon, Friseur, Ayurveda-Center (div.Massagen) sowie, wem die Lufttemperatur von 35 bis 40 Grad und die Luftfeuchtigkeit noch zu wenig ist, auch ein Dampfbad und Sauna. Tennis und Badminton steht ebenfalls im Angebot. Auch eine Disco ist vorhanden.

Bei der Rezeption besteht die Möglichkeit, einen PC mit Internet-Anschluss zu nutzen. Davon raten wir ab, denn die Internet-Verbindung ist extrem langsam (nicht mal 28,6 K/sec) und verrechnet wir nach eingewählten Minuten!

Wer Joggen und sich fit halten möchte, der kann im Inneren der Insel auf einem sehr guten festen Erd-/Sandboden seine Runden drehen. Hier raten wir (da wir selbst jeden zweiten Tag joggen waren), sehr bald in der Früh (so ab 7 Uhr) laufen zu gehen, da es da einerseits hell wird und spätestens ab ca 8 Uhr die Temperatur bereits zu warm wird. Eine Inselrunde in einem sehr lockeren langsamen Dauerlauf ist mit rund 5 Min zu bewältigen, wir schätzen die Länge einer Runde auf rund 900 Meter.

Gleich neben dem Südsteg gibt es eine Wassersportbasis, bei der Segelboote (Katamarane) und Kanus geliehen werden können, man bietet auch Wasserschi an (keine Sorge: dazu dient ein Zodiak mit zwei Aussenbordmotoren, die extrem geräuscharm sind, ausserdem findet das Wasserschifahren in einem großen Abstand vom Strand statt - somit also keine Lärmbelästigung).

Tauchen:
Die Tauchschule "The Crab" wird von einem Österreicher ("Sascha") geleitet und besteht aus 7 Guides (Deutsch-, Englisch, Italienisch-sprechend). Sie ist, um es auf den Punkt zu bringen, bestens organisiert und es macht Spass, hier Tauchen zu können.
Am Südsteg befindet sich ein eigenes Holzhaus, in dem das Equipment (versperrt) aufbewahrt werden kann. Man braucht sich um nichts zu kümmern - ein Team aus vielen guten Geistern (Maledivern) sorgen für eine wirklch tolle Servicierung der Taucher. Wenn man zum Boot kommt, befindet sich darauf bereits die eigene beim Einchecken zugewiesen Kiste mit der eigenen Ausrüstung, man baut lediglich sein Equipment mit der Flasche (12 L Alu; INT und DIN) zusammen, und wartet dann aufs Rausfahren zum Tauchplatz. Tauchgangbriefings finden während der Fahrt mit guten Riffkarten statt, die Bootscrew ist extrem hilfsbereit und zuvorkommend, alle verstehen Englisch und unterhalten sich auch gerne mit den Tauchern.
Zurück vom Tauchen braucht man sich um nichts mehr zu kümmern, man verläßt das Boot mit den eigenen persönlichen Sachen, die Ausrüstung wird von der Boots-Crew entladen und von der Ausrüstungscrew am Steg zur Versorgung (Abspülen der Anzügen, Jackets, Füsslinge, Bleigurte (etc.) mit Süßwasser - danach Aufhängen der Tauchanzüge im Taucherhaus am Steg, Verstauen der Equipmentkisten ebendort) übernommen. Bei der nächsten Ausfahrt ist bereits alles wieder vorbereitet am Boot..... So läßt es sich als Taucher angenehm leben!

Die angebotenen Tauchgebiete sind in einem Top-Zustand, überall bunte Korallen, Steilwände voll mit Weichkorallen, extrem viel Fische - allerdings nur "Kleinfische" (na, bis zum Stachelrochen alles gesehen) - wer sich Haie erwartet, wird enttäuscht sein, die sind Mangelware. Aber ab Ende April/Anfang Mai beginnt im Raa-Atoll die Manta-Zeit, die bis Oktober dauert. Auf eigenen Videos der Tauchschule sind Tauchspots zu sehen, bei denen Manta-Begegnungen mit rund 20 bis zu 50 Stück keine Seltenheit darstellen !

Einmal in der Woche bietet die Tauchbasis eine Ganztagesfahrt ins Baa-Atoll oder ins Lhaviyani-Atoll an. Zwei Tauchgänge mit ausreichend Oberflächenpause (mit gut sortiertem Mittagessen, das die Crew mitnimmt und zubereitet) werden absolviert.

Wasserflugzeuge:
Fast täglich fliegen 1-2 Wasserflugzeuge der Maledivian Air Taxi die Insel an und landen beim Südsteg, legen dort an und starten auch dort wieder. Der Montag ist aufgrund der vielen englischen und italienischen Gäste ein starker Gästewechseltag, so landen und starten da oft 10 mal diese Wasserflugzeuge. Wer sich davon gestört fühlen könnte, sollte sein Zimmer auf der Nordseite der Insel haben. Wer allerdings ab und zu diesem "take-off and landing"-Treiben zusehen möchten und darin eine kleine Abwechslung im Inselalltag sieht ;-) der ist auf der Südseite richtig untergebracht.

So, wir hoffen, dass wir in Ergänzung zu den bisherigen Berichten interessierten Urlaubern mit Ziel "Meedhupparu" ein paar wertvolle Tipps geben konnten. All jenen, die dort Urlaub verbringen wollen, wünschen wir, dass es ihnen so gut gefällt, wie uns. Es waren wirklich wunderschöne erholsame 2 Wochen.

Liebe Grüße aus Wien von
Isabella und Harald !
 


 

Meedhupparu Januar 2005-02-06

Wir haben unsere Flitterwochen auf der Insel Meedhupparu verbracht.

Zuallererst könnt ihr unsere negativen Erfahrungen des Urlaubes lesen, danach folgen die positiven Eindrücke. Eins vorweg: wir sind keine Nörgler, finden aber, dass eine angemessene Kritik an einer 4 Sterne Anlage angebracht ist und als Fazit ergibt sich für uns:

Zu teuer, ein Besuch reicht!

Zum Essen:
Salatbar und Obstbar: für 4 Sterne definitiv zu schlecht. Das liegt an der mikrigen Auswahl von fischen Sachen (dafür gab es leider ausreichend Dosenobst!), außerdem war fast jeden Tag dasselbe zu finden. Tropische Früchte: Fehlanzeige!! Die Tomaten waren anscheinend aus Holland (kein Geschmack, wie bei uns zu Hause!). Das Essen wiederholt sich wöchentlich. Der angebotete Fisch ist immer derselbe und hat so gut wie keinen Geschmack. Im AI-Angebot sind die Zwischenmahlzeiten (Snacks) nur zu bestimmten Zeiten verfügbar, allerdings nur solange die Mitarbeiter ihren unersättlichen Hunger nicht gestillt haben!

Zu den Getränken:
Im AI-Angebot findet man keine Cocktails! Diese werden für 4$ angeboten. Die Mixgetränke sind anscheinend fast ausschließlich mit Ethanolalkohl versetzt, sodaß diese fast ungenießbar sind und nur für Hartgesottene ertragbar ist. Das Bier kommt aus Holland, ich denke das reicht und mehr muß dazu nicht geschrieben werden!

Sauberkeit:
Toiletten außerhalb des Bungalows: versifft und übel riechend.

Service:
Aufgrund mehrfacher Probleme mit der Klimaanlage in unserem Bungalow versuchten wir dreimal ! Hilfe zu bekommen. Ohne Klimaanlage ist ein Schlafen so gut wie unmöglich, das liegt an den Temperaturen und auch an der extremen Luftfeuchtigkeit.
Ein pampiges Auflegen des Hörers mitten im Telefonat durch die Reception ist nicht akzeptabel!

Lautstärke:
Der Stromerzeuger und auch die Wasseraufbereitung sind saulaut.
Ein erholsamer Urlaub ist damit nicht möglich. Erst ab Bungalow 125 ist es etwas leiser.
Die Raben auf der Insel sind eine Plage – auch für die Urlauber, denn diese verbreiten einen höllischen Lärm.

Als Honeymooner haben wir uns allerdings auf dieser Insel nicht gerade wie im Honeymoon gefühlt. Wir haben außer einem blumengeschmückten Bett keinerlei Aufmerksamkeiten erfahren!

Zu den positiven Eindrücken:
Die deutsche Reiseleitung names Barbara war sehr nett und stets bemüht. Die Essensqualität und die Auswahl war sehr gut, europäische Mägen müssen sich allerdings etwas an die exotischen Gewürze gewöhnen…Das Servicepersonal war bis auf wenige Tranfunzeln sehr bemüht und hilfreich. Das Bad und der Bungalow sind großzügig eingerichtet und stets sauber, allerdings leider etwas zu modern und funktionell eingerichtet.
Der Stand ist traumhaft und pikobello sauber. Die Tauchschule „The Crab“ ist super (Service, Guiding). Beim Tauchen braucht man sich allerdings nicht auf Großfische (Haie usw.) hoffen.
Schnorcheln ist am Strand (Hausriff) sehr gut möglich. Die Korallen sind allerdings fast alle tot. Der Transfer vom Male und dann weiter mit dem Wasserflugzeug ist hervorragend organisiert. Wobei der Wasserflugzeugtransfer sehr beeindruckend und ein wirkliches Erlebnis ist.
Die Sicherheitseinweisung läuft in ca. 10 Sekunden ab, aber seht selbst…

Maja und Thorsten aus Düsseldorf
 


 

Reisebericht Meedhupparu, 22.-29. November 2004

Wir waren in der letzten Novemberwoche 2004 auf Meedhupparu. Da die Berichte die wir vorab hier gelesen haben zwar grundsätzlich positiv, aber doch gemischt waren möchten wir gerne unsere sehr positiven Eindrücke schildern. Wir empfehlen Meedhupparu gerne weiter.

Zur Reise ist nicht viel zu sagen: Non-Stop mit der Condor nach Male, und dann nach einem kurzen Aufenthalt (Wartezeit < 1 Stunde, auf dem Rückflug weniger) mit dem Wasserflugzeug nach Meedhupparu. Es war unsere erste Reise auf die Malediven, und der Flug mit dem Wasserflugzeug ein Erlebnis in sich. Am Anfang hatte ich gehofft eine Insel ohne Aufpreis für den Flugtransfer zu finden, muss jetzt aber sagen dass sich der Flug alleine von den damit verbundenen Ausblicken auf die Inselwelt her gelohnt hat. Alles was man sich vorher auf Bildern angeschaut hat in echt, und dazu ein bisschen Abenteuergefühl, wie bei Jack London.

Der Check-in auf der Insel war unkompliziert und freundlich, nur das 15-minütige Briefing hätten sie sich sparen können denn alle Angaben standen ohnehin auf Hand-outs, und wir wollten viel lieber duschen, Shorts anziehen und die Insel erkunden. Die Insel war voll ausgebucht, und es gab keine Möglichkeit zu beeinflussen welchen Bungalow man bekommt. Wir waren in 284, und sind sehr zufrieden gewesen. Er war zwar ca. 10m vom Strand weg, das Meer aber wie durch einen Garten vom Bett aus zu sehen (und zu hören). Der Bungalow war sehr sauber und einladend, kein Ungeziefer, gar nicht abgewohnt sondern schön. Es gab ein paar Moskitos, Moskitonetz (das wir dabei hatten) war aber nicht nötig, die Moskitos waren nicht sehr aggressiv und mit etwas Autan abzuhalten. Am ehesten haben sie einen im halb-offenen Bad erwischt, draußen duschen war aber trotzdem toll.

Der Strand unmittelbar beim Bungalow war traumhaft: ausreichend Liegstühle, der Sand fein und weiß, das Wasser ca. 28 Grad warm, die Luft auch. Es waren nie viele Leute am Strand, und wenn man ein kleines Stück von den Bungalows weg ging konnte man sich fast wie Robinson auf einer einsamen Insel fühlen. Der Meeresgrund war für ein paar Meter sandig bevor die Korallen anfingen, man konnte also gut baden. Allerdings sollte man nicht ohne Schuhe nah an die Korallen kommen (und diese ohnehin nie berühren, was einige der Gäste offensichtlich trotz Briefings nicht beachteten!), denn beim schnorcheln haben wir in unmittelbarer Strandnähe auch giftige Fische gesehen.

Das Publikum auf der Insel war gemischt, überwiegend italienisch, aber auch viele Engländer, Schweizer und Deutsche. Das italienische Animationsprogramm war nicht aufdringlich, und wir konnten es gut ignorieren, lesen, schlafen und uns erholen. Der Bungalow war ohnehin sehr ruhig. Das Essen war fantastisch, wurde aber schon ausreichend beschrieben. Wir sind normalerweise sehr empfindlich, hatten aber keine Magen-Darm Beschwerden obwohl wir Salat, Saft & Eiswürfel zu uns genommen haben. Wir hatten All Inclusive, aber nach den Beschreibungen die wir gelesen haben waren zumindest Getränke nicht schrecklich teuer: Cocktails für 4$. Schnorchelausrüstung für eine Woche ausleihen kostet 25$, im Shop kann man eine einfache Brille & Schnorchel auch für 25$ kaufen.

Mit dem Wetter hatten wir nicht viel Glück, es hat jeden Tag und viel geregnet, den Regenschirm (vor Ort vorhanden) hatten wir fast immer dabei. Da auch starker Wind blies und sich Seegang aufgebaut hat sind wir nur viermal tauchen gewesen. Schon beim ersten Tauchgang waren Delphine unmittelbar am Boot im Wasser als wir die Tauchstelle erreicht haben. Korallen und Fische waren sehr schön, unzählige Rotfeuerfische, eine Schildkröte die neugierig auf Armlänge zu den Tauchern kam, (nur) zwei Rochen, fast überall Muränen. Außer Napoleons kaum Grossfische. Die Tauchschule war effizient und freundlich, nicht zu bürokratisch. An einigen Stellen hätten sie sich um weniger erfahrene Taucher noch etwas besser kümmern können, da hatte man den Eindruck dass die Divemaster lieber selber den Fischen nachschauen wollten. Equipment ist nicht das neueste aber gut in Ordnung, Service ist prima: anziehen und tauchen, die Arbeit wird für einen gemacht. Der Preis für das Tauchen ist auf den Malediven natürlich hoch: gut ein Drittel mehr als in Ägypten, und fast das vierfache im Vergleich zu Ko Tao. Tip: wenn man sich auf der Website von The Crab vor dem Urlaub eine Web Card ausdruckt bekommt man auf Tauchpakete einen 10% Rabatt, dies gilt nicht für einzelne Tauchgänge. Vorher buchen ist nicht nötig und nicht günstiger.

Alles in allem hatten wir eine sehr erholsame und schöne Woche, wir wären gerne noch länger geblieben. Wir können Meedhupparu auf jeden Fall weiter empfehlen für alle die faulenzen, gut essen und sich erholen wollen.

Ute & Stefan

 


 

Reisebericht Meedhupparu 9/2004

Reisezeitraum 02.09. – 17.09.2004
Insel Meedhupparu im Raa-Atoll
Verpflegung / Zimmer / Preis All Inklusive / Einzelzimmer (Bungalow) / 2058 Euro
Reisebüro Kompass Reisen, Isartorplatz, München
Fluggesellschaft / Flugzeug / FlugNr Condor powered by Thomas Cook – Boing 767-300 – Flug DE 4326

Intro:
Da es sich um meinen erster Maledivenurlaub handelt, fehlt mir natürlich der Vergleich mit anderen Inseln. Für mich war es auf jeden Fall ein Traumurlaub. Trotzdem möchte ich einen genauen Reisebericht verfassen, da die bisherigen Reiseberichte, für mich jedenfalls, noch Fragen offengelassen haben. Ich möchte mit diesem Reisebericht allen unentschlossenen Maledivenur-laubern bei Ihrer Entscheidungsfindung helfen.

1. Flughafen München
Die hinterlegten Tickets konnte ich im Terminal 2, Ebene 03 (= Erdgeschoß) am Schalter von Thomas Cook abholen.
Eingecheckt wird schräg links gegenüber – das Gepäck darf höchstens 20 kg und das Handgepäck max. 5 kg wiegen.
Homepage von Condor: www.condor.com
Es empfiehlt sich, bereits im Reisebüro die gewünschten Sitzplätze zu reservieren, da die Flüge meistens schon Tage vor-her fast ausgebucht sind und man nicht so früh am Flughafen sein muß. Kosten: 16 Euro.
Sicherheitskontrolle im Terminal 2, Ebene 04 (= 1.OG)
Passkontrolle im Terminal 2, Ebene 05 (= 2.OG)
Abflug vom Gate H48 im Terminal 2, Ebene 05 (2. 0G) – das Gate liegt als Letztes ganz am Ende – also beim Shoppen im Duty-free-Bereich die Zeit einplanen, die man für die ca. 1 km lange Wegstrecke (z.T. auf Laufbändern) benötigt.
Boarding offiziell ab 19:45 h – in Wirklichkeit ab 20:00 h
Abflug trotzdem pünktlich um 20:30 h

Flugzeug / Hinflug
Boing 767-300
Sitzplätze links buchen, da man so im Landeanflug die Atolle sowie Male sieht.
Kleidung: Für den Flug warme Kleidung und geschlossene Schuhe mitnehmen, da die Klimaanlage leider sehr trockene, kalte Luft produziert. Für verfrorene Mitmenschen gibt es zusätzlich Stoffdecken, die im Flugzeug bereit liegen.
Beinfreiheit: Einfach nur „kriminell“ – ab 1,72 m Körperlänge stößt man mit den Knien am Vordersitz an...!
Essen: 2 x warm und ziemlich gewöhnungsbedürftig. Abendessen: Wahl zwischen gefüllten Gemüsenudeln mit grünen Bohnen und roten Pfefferkörnern + Krautsalat mit Radieschenstreifen + Roggensemmel + Camembert + Kuchen mit Sah-ne oder Hühnchen mit ?; Frühstück: Omelette mit Champions, Schinken, pürierten Karotten und Bratkartoffeln + Hüttenkä-se mit Pfirsichmarmelade → und das um diese Uhrzeit...! ;-)
Getränke: Jeweils warme (Kaffee, schwarzer Tee) und kalte Getränke (Apfel-, Orangen-, Tomatensaft, Wasser, Sprite, Co-la, Fanta, Spezi) – gegen Gebühr: Alkohol.
Service: Mit etwas guten Willen könnte man ihn als freundlich - distanziert beschreiben.
Lesestoff: Vor den Gates im Wartebereich gibt es gratis: Die Welt, die Zeit, SZ, FAZ, Münchner Merkur, TZ, Bild, Financial Times (dt., engl.). Im Flugzeug gibt es ebenfalls gratis: Tageszeitungen, zahlreiche Zeitschriften (z.B. Glamour, Spiegel, Focus, Abenteuer & Reisen etc.).
Toiletten: o.k. – keine Geruchsbelästigung.
Landung: Pünktlich um 8:53 h Ortszeit Male (= 5:53 h München) auf der kurzen, schmalen Landebahn.
Zeitumstellung: Male: 3 Stunden Zeitverschiebung, Meedhupparu: 4 Stunden Zeitverschiebung.
Visum: Das Formular wird im Flugzeug ausgeteilt und ausgefüllt – daher unbedingt Stift + Reisepass + Flugticket bereithalten.

Flughafen Male
Passkontrolle: Reisepass und Visum werden kontrolliert und gestempelt.
Gepäckausgabe: = Gepäckband
Sicherheitskontrolle: Alle Gepäckstücke werden kontrolliert.
Vorhalle: Hier wartet ein/e Mitarbeiter/in von Thomas Cook – erkennbar am Namensschild mit Thomas Cook Logo – und hakt die Namen der Gäste auf einer Liste ab und sagt den Gästen den zuständigen Schalter für die Weiterreise auf die In-seln → Schalter für Meedhupparu: Nr. 15 ganz rechts!
Schalter: Die einheimischen Mitarbeiter dort haken den Namen der Gäste ebenfalls auf einer Liste ab und weisen den Weg zum richtigen Transporter und Bus für die Weiterreise, welche unmittelbar hinter dem Schalter parken.
Transport zum Wasserflugzeug: Das Gepäck kommt in den Transporter und man selbst steigt in den Bus. Weiterfahrt von ca. 5 Minuten zum „Flugplatz“ der Wasserflugzeuge.

Flugplatz / Wasserflugzeug
Flugplatz: halboffen, Sandboden, direkt am Meer, gemütliche Sitzgelegenheiten, Rauchen erlaubt.
Vorhalle: Kurz nach der eigenen Ankunft im Bus wird das Gepäck durch den Transporter angeliefert.
Schalter: Mit dem Gepäck geht es zum Schalter – dort wird das Gepäck gewogen. Vorsicht: Gebühren bei Übergepäck: 2 US$/kg!!! Der Name der Gäste wird wieder auf einer Liste abgehakt und das Gepäck (außer dem Handgepäck) wird mit einem Anhänger (grün-weiß mit der Aufschrift „MEP“ für Meedhupparu) versehen. Man erhält noch eine Karte mit der FlugNr (bei mir 5222) – für was man diese Karte benötigt, ist mir ein Rätsel – ich habe sie nie gebraucht!
2. Schalter: Rechts daneben befindet sich ein 2. kleiner Schalter; dort erhält man die sog. „Boarding Card“ aus Plastik in li-la (englisch: purple).
Wartebereich: Jetzt kann man im dahinter liegenden Wartebereich Platz nehmen, etwas trinken (nicht so teuer wie am Flughafen) und, wer möchte, rauchen.
Ohrstöpsel: Werden im Wartebereich gratis verteilt.
Wartezeit: Ca. 2 Stunden nach der Landung = ca. 40 Minuten Wartezeit hier, wurde der Flug nach Meedhupparu aufgeru-fen. Dabei genau hinhören, da der Aufruf (in Englisch) z.T. schlecht zu verstehen ist – einfach auf die Farbe der Boarding Card achten, dann kann eigentlich gar nichts schiefgehen.

Wasserflugzeug
Typ: Twin Otter der Fluggesellschaft „TMA“ – Farbe: rot-weiß.
Gepäck: Das Gepäck wird vorab in das Wasserflugzeug verladen; das Handgepäck wird direkt beim Einsteigen von einem Mitarbeiter entgegen genommen und im hinteren Teil der Maschine gestapelt. Daher Ohrstöpsel und Fotoapparat vor dem Einsteigen herausnehmen!!!
Geräuschpegel: Ziemlich laut – trotz Ohrstöpseln hört man noch ein deutliches Rauschen.
Geruch: O.k. – zu Beginn riecht es etwas nach Flugbenzin.
Sitzplätze: Links ist am besten, da man so im Landeanflug Meedhupparu photographieren kann!
Flug: Unvergeßlich schön, einfach atemberaubend – zu sehen war blaues, türkises Wasser und Atolle in allen Formen. Dauer des Fluges: ca. 45 Minuten.
Piloten: Sie fliegen tatsächlich barfuß in grünen Shorts und weißen Hemden! J
Sicherheitshinweise: Ganz kurz in Englisch; Notausgänge: Pilotenkanzel, 2. Sitzreihe von vorne und ganz hinten – jeweils links und rechts; es besteht Anschnallpflicht und es darf nicht geraucht werden; Schwimmwesten befinden sich unter den Sitzen.
Landung: Am südlichen Anlegesteg (= Jetty); man wartet nach der Landung auf dem Jetty, bis alle Gäste ihr Handgepäck haben; hier wird man dann auch gleich von der „allgemeinen Reiseleitung“ = Reiseleiterin Gültje auf Deutsch und Englisch begrüßt und in den Rezeptionsbereich gebracht.
Reiseleitung: Es gibt keine Reiseleitung der einzelnen Veranstalter, sondern nur Reiseleiterin Gültje, die aber wahrschein-lich ab Oktober 2004 auf eine andere Insel wechseln wird!

Rezeptionsbereich
Hier wird man mit kühlen Tüchern und einem kühlen Fruchtdrink ohne Alkohol gegrüßt und kann sich wieder hinsetzen.
Man füllt nun eine Karte aus (Name, Adresse, Dauer des Aufenthalts, Flugnummer, An- und Abflugdatum, Reispass aus-gestellt am - gültig bis - Ausstellungsort, Beruf etc.). Daher, wie im Flugzeug, Stift, Flugticket und Reisepass bereithalten!
Bungalow: Man erhält nun ein Bungalow zugewiesen – Reservierungen oder Wünsche wurden nicht berücksichtigt, da die Insel fast komplett ausgebucht war.
Bungalowtausch: Es besteht jedoch die Möglichkeit, ein Wunschbungalow anzugeben → je nach Verfügbarkeit bekommt man dann das Wunschbungalow ein paar Tage später (nur nicht am ersten Tag – außer es ist zufällig frei!). Fragen kostet nichts... ;-)
Gepäck: Man sagt den im Rezeptionsbereich wartenden Mitarbeitern des Gepäckdienstes Bescheid, welches Gepäckstück das Eigene ist und auf welches Zimmer es gebracht werden soll (→ die Zimmernummer wird dabei auf dem Anhänger „MEP“ vermerkt).

Kurzer Rundgang
Die Reiseleiterin Gültje zeigt auf dem Weg von Jetty zur Rezeption kurz die Tauchschule, das Diving Center und den Standort der Arztpraxis. Nach den Formalitäten im Rezeptionsbereich erklärt sie noch kurz die Lage der Restaurants, der Geschäfte, der Sauna, des Dampfbades, des Fitnessraums, der Disco, der Bars, dem Theater, dem Swimmingpool mit den 2 Whirlpools (= Jacuzzi) und dem Ayurveda-Zentrum.
Eine etwas ausführlichere Erklärung gibt es am Abend um 21 Uhr in der Mainbar.

Weiterer Verlauf
Die Reiseleiterin Gültje oder ein Mitarbeiter der Rezeption weißt den Gästen den Weg zu den Bungalows und erklärt kurz die Ausstattung der Bungalows.
Danach kann, wer will, noch schnell zum Mittagessen gehen.
2 Mitarbeiter bringen das Gepäck – es ist üblich, dass sie pro Gepäckstück 1 US$ bekommen.

Verhalten der Bediensteten
Sehr freundlich und zuvorkommend; sie haben eigentlich immer ein Lächeln auf den Lippen, grüßen und fragen fast immer, wie es einem geht - darauf wollen sie auch immer eine Antwort! Falls etwas fehlt, kaputt ist oder man einen Wunsch hat, ruft man einfach an der Rezeption an oder wendet sich an den Roomboy.

Die Kellner sind ebenfalls total nett, grüßen und beginnen auch schon mal eine kleine Unterhaltung; benutztes Geschirr wird sofort abgeräumt; beim Betreten des Restaurants wird man gleich nach seinen Getränkewünschen gefragt.
Trinkgeld: Roomboy: 5 US$ pro Woche im voraus; Kellner: 10 US$ pro Woche am Ende der jeweiligen Woche.
Hinweis: Als alleinreisende Frau wird man am Anfang ziemlich angebaggert (so ging es jedenfalls mir in den ersten Tagen) – man muß aber nur deutlich sagen, dass man kein Interesse hat und wird dann sofort in Ruhe gelassen! Das mag daran liegen, dass nur Männer als Bedienstete auf der Insel arbeiten (es gibt nur 2 Frauen im Ayurveda-Center + Gültje + die Mitarbeiterinnen des Diving-Centers).

Essenszeiten / Essen
Im Main Restaurant in Buffetform
Frühstück: 07:30 – 09:30 h
Mittagessen 12:00 – 14:30 h
Abendessen 19:30 – 21:30 h
Snacks in der Main Bar in Buffetform
Vormittags 10:30 – 11:30 h
Nachmittags 16:00 – 17:00 h
Abends 23:00 – 24:00 h
Zeiten der AI-Getränke in den Bars
Disco Bar 10:00 – 24:00 h
Pool Bar 10:00 – 18:00 h
Grill Bar 10:00 – 18:30 h
Hauptrestaurant nur während des Mittag- und Abendessens

Essensauswahl im Main Restaurant (Themenbuffets)
Frühstück:
kalte + warme Milch, schwarzer Tee, Kaffee, gekühlte Säfte (Apfel, Orange, Mango, Johannisbeere), normales- und Voll-kornbaguette, Toastbrot, Croissants, Butter, Joghurt, Müsli, Cornflakes, Cocopops, Wurst, Käse, Pfannkuchen mit Vanille- und Schokoladensauce oder Chilis, Obst, Eier in allen Variationen, backed beans, Würstchen, gebratener Speck, maledi-visches Frühstück (Fishcurry), kleine Kuchenstücke etc.
Mittag- und Abendessen:
Soft-Drinks im Glas: Coke, Coke light, Fanta, Sprite, Säfte, Wasser (mit und ohne Kohlensäure), Bier, Hauswein (rot, weiß - lieblich)
Salat (grüner Salat, Rohkost, Karotten, Tomaten, Gurken, rote Beete, Oliven, getrocknete Tomaten, Kapern, Sardellen) inkl. Salatsoße (Joghurt, Cocktail, Barbecue, Balsamicoessig, Öl in vielen Variationen)
Verschiedene Vorspeisen – je nach Buffetthema
Fisch – frisch gebraten am Buffet
Diverse Hauptgerichte: Nudeln mit ..., Reis, Gemüsereis, Kartoffeln, gebratenes Gemüse, Fleisch (Hühner-, Schweine-, Rinder- und Lammfleisch)
Nachspeisen: Eis, Kuchen, Waffeln, etc.

Bungalows
Die Bungalows werden zur Zeit außen neu gestrichen (türkis).
Mein Bungalow lag auf der Südseite und trug die Nummer 201.
Es hat direkten Meerblick, der Abstand Terrasse - Meer beträgt ca. 20m
Vor dem Bungalow findet man feinen Sand und Bäume – daher gibt es hier auch viel Schatten z.T. auf der Terrasse und direkt am Wasser (aber auch reine „Sonnenplätze“ sind kein Problem)
Der Sand wird regelmäßig (d.h. mindestens 1x am Tag) gerecht und sämtliche Blätter etc. weggeräumt
Die hier befindlichen Strandaschenbecher sind mit Sand gefüllt und werden ebenfalls täglich geleert.
Es sind in diesem Bereich immer 7 Bungalows im Halbkreis angeordnet, so dass es keinen Strand im eigentlichen Sinn gibt – nur den „Strandabschnitt“ zwischen den Bungalows
Man hört weder den Dieselgenerator, noch riecht man die Müllverbrennung; Disco und Theater sind zwischen 22 und 23 Uhr gaaanz leise zu hören.

Aufbau des Bungalows Nummer 201

Bad:
links: Toilette + nach oben offene Duschkabine – rechts: 2 Waschbecken mit Ablage inkl. großem Spiegel + 2 Zahnputz-gläsern + Seife; Fön (ist fest an der Wand neben dem Spiegel verankert), Handtuchhalter mit 2 großen Duschtüchern und 2 etwas kleineren Handtüchern (die Handtücher werden täglich gewechselt, auch wenn man sie nicht in den dafür vorge-sehenen Korb unterhalb des Waschbeckens legt) – für die Umwelt sehr bedenklich!
Halboffen (d.h. es gibt keine Tür nach außen): das Bad ist mit Betonmauern umgeben – draußen befindet sich der zweite Teil des Bades in Form eines Rechtecks angelegt, mit Kies-Sandboden, Grünpflanzen (cave: Mücken!), einer Dusche und einer Wäscheleine (da hier Windstille herrscht, trocknet die Wäsche nicht – also lieber auf die Terrasse hängen)

Wohnraum
Helles Holz (außer bei den Schränken), sauber, kein Ungeziefer (bis auf vereinzelte Mücken – daher auch sehr selten Ge-ckos – seufz! (aber nur wegen den Geckos J)
Durch eine kleine Wand sind der Flur und der Wohn- und Schlafraum getrennt
Links: Flur mit Safe, Minibar, großen Schrank inkl. Kleiderbügeln, Kommode mit Spiegel, 1 großer Regenschirm
Geradeaus: Wohn- und Schlafraum mit Doppelbett – links und rechts neben dem Bett stehen Beistelltische mit Glasplat-ten; ein etwas größerer Beistelltisch, 2 Ecktische in Fünfeckform, 2 Stühle, Telefon, Vorhänge an der Terrassentür, Ventila-tor und Klimaanlage (mit 0,5°C-Schritten) – geht jedoch nur, wenn Strom da ist, d.h. der Zimmerschlüssel in der Halterung im Bungalow steckt!!!

Terrasse
Holzboden, 2 Plastikstühle, 1 Glastisch, 1 Plastikliege ohne Auflage, 1 kleiner Topf mit Süßwasser zum Reinigen der Füße, Holzregal inkl. 2 blauen Strandhandtüchern

Strom
220 V – 3-polige Stecker (Dreiecksform) – die Steckdosen sind aktiviert, wenn bei dem Kippschalter eine orange Markie-rung sichtbar ist.

Weitere Ausstattung
1 Liter Wasserkocher (ziemlich verkalkt), Teebeutel (schwarzer Tee, Nescafe-Pulver, Zucker) – cave: es gibt keine Milch oder Kaffeesahne! Der Tee wird bei Bedarf aufgefüllt. Es stehen immer zwei 0,5 Liter Flaschen stilles Mineralwasser pro Tag bereit (können gesammelt werden). Weiterhin gibt es 2 Gläser, 2 Teelöffel, 1 Aschenbecher, 1 Packung Streichhölzer
Tiere vor dem Bungalow (im bzw. auf dem Sand)
Miniameisen, Krebse, Flughunde, kleine Eidechsen, sehr freche Krähen oder Raben (weiß nicht so genau) – sie klauen al-les bzw. knabbern alles an, was am Strand nicht beaufsichtigt wird!

Roomboy
Er reinigt 2 mal täglich das Bungalow (morgen und abends) und dekoriert abends das Bett (leider ohne Blumen)
Wenn man ausschlafen oder nicht gestört werden möchte, hängt man einfach das „do not disturb – Schild“ außen an die Bungalowtür – der Roomboy legt dann nur frische Handtücher auf die Terrasse und kommt später (sobald das Schild weg ist) zum saubermachen!

Sollte etwas im Bungalow fehlen (Adapter, Strandliegen etc.) oder etwas kaputt sein, so sagt man entweder dem Roomboy oder der Rezeption Bescheid – diese Mißstände werden umgehend behoben!
Er bekommt üblicherweise 5 US$ pro Woche im Voraus!!!

Safe
Zum Verriegeln folgendes eingeben: # + 6-stellige, selber ausgedachte Geheimnummer + # (siehe Anweisung)
Bungalowübersicht – Südseite

Zimmernummern: 304 – 291
Ayurveda-Village mit breitem Strand, kein Schatten am Strand, weit weg vom Meer (ca. 50 m)
Meerblick: 304 + 303 + 301 – 291 kein Meerblick: 302

Zimmernummern: 290 – 277
Durchgehender kleiner Strand, kein Schatten am Strand, nah am Meer (ca. 20 m)
Meerblick: 289 + 288 + 285 - 283 + 278 + 277 kein Meerblick: 290 + 287 + 286 + 282 - 279

Zimmernummern: 276 – 263
Durchgehender kleiner Strand, kein Schatten am Strand, „stacheliges Gras“ am Strand, nah am Meer (ca. 20 m)
Meerblick: 275 – 273 + 264 – 263 kein Meerblick: 276 + 272 - 265

Zimmernummern: 262 – 253
Durchgehender kleiner Strand, kein Schatten am Strand, „stacheliges Gras“ am Strand, nah am Meer (ca. 20 m)
Meerblick: 262 – 261 + 254 + 252 – 249 kein Meerblick: 260 – 255 + 253
Südjetty mit Booten (cave: Landung des Wasserflugzeuges!), Diving Center, Wassersportcenter, Inselarzt, Grill Bar

Zimmernummern: 248 – 235
Kleine Strandbucht zwischen den Bungalows, kein Schatten am Strand, nah am Meer (ca. 20 m)
Meerblick: 248 – 237 „unfreiwilliges Wasserbungalow“: 236 - 235

Zimmernummern: 234 – 223
Kleine Strandbucht zwischen den Bungalows, kein Schatten am Strand, nah am Meer (ca. 20 m)
Meerblick: 232 – 223 „unfreiwilliges Wasserbungalow“: 234 - 233

Zimmernummern: 220 – 207
Abgesetzter kleiner Strand zwischen den Bungalows, Wellenbrecher (aus Beton) horizontal zum Strand bilden eine Lagu-ne, nah am Meer (ca. 20 m)
Meerblick: 218 – 207 „unfreiwilliges Wasserbungalow“: 220 – 219
Info: „unfreiwilliges Wasserbungalow“: vor dem Bungalow befindet sich kein Strand mehr (da weggespült), d.h. das Wasser reicht bis zur Terrasse und man muß seitlich von der Terrasse an den angrenzenden Strand heruntersteigen oder man läuft einmal um das Bungalow herum, um an den Strand zu kommen.

Zimmernummern: 205 – 193
Kleine Strandbucht zwischen den Bungalows mit Büschen + Bäumen, Schatten am Strand!, nah am Meer (ca. 20 m ), vor Zimmer Nummer 195 befindet sich ein Wellenbrecher aus Beton, der senkrecht ins Meer geht
Meerblick: 204 – 201 + 199 – 193 kein Meerblick: 200 „unfreiwilliges Wasserbungalow“: 206 - 205

Zimmernummern: 192 – 179
Kleine Strandbucht zwischen den Bungalows mit Büschen + Bäumen, Schatten am Strand!, nah am Meer
Meerblick: 190 – 186 + 184 - 181 kein Meerblick: 185 „unfreiwilliges Wasserbungalow“: 192 – 191 + 180 – 179

Bungalowübersicht – Westseite
Zimmernummern: 178 - 169
Kleiner Strand zwischen den Bungalows, kein Schatten am Strand, nah am Meer (ca. 20 m), Wellenbrecher
Meerblick: 173 – 169 kein Meerblick: 176 – 174 „unfreiwilliges Wasserbungalow“: 178 – 177

Bungalowübersicht - Nordseite

Zimmernummern: 168 – 155
Breiter, durchgehender Strand bis zur Ostseite, wenig bis gar kein Schatten am Strand, da nur viele kleine Büsche und Bäume, relativ nah am Meer (ca. 30 m)
Meerblick: 168 – 161 + 158 – 155 kein Meerblick: 160

Zimmernummern: 154 – 141
Breiter, durchgehender Strand bis zur Ostseite, wenig bis gar kein Schatten am Strand, da nur viele kleine Büsche und Bäume, weit weg vom Meer (ca. 50 m)
Meerblick: 154 – 150 kein Meerblick: 149 - 141

Zimmernummern: 140 – 127
Breiter, durchgehender Strand bis zur Ostseite, wenig bis gar kein Schatten am Strand, da nur viele kleine Büsche und Bäume, weit weg vom Meer (ca. 50 m)
Geringer Meerblick: 140 – 139 kein Meerblick: 138 - 127

Zimmernummern: 126 – 113
Breiter, durchgehender Strand bis zur Ostseite, wenig bis gar kein Schatten am Strand, da nur viele kleine Büsche und Bäume, weit weg vom Meer (ca. 50 m), Dieselgenerator ab Zimmer Nummer 126 hörbar – ziemlich laut hinter Bungalow Nummer 114/113!!!
Meerblick: 126 – 125 kein Meerblick: 124 - 113
Zimmernummern: 112 – 101
Breiter, durchgehender Strand bis zur Ostseite, wenig bis gar kein Schatten am Strand, da nur viele kleine Büsche und Bäume, weit weg vom Meer (ca. 50 m), Dieselgenerator deutlich hörbar (v.a. bei Bungalow 101!!!), die Müllverbrennung ist deutlich zu riechen!!!, Lärmbelästigung durch Pool Bar, Rezeption etc.
Meerblick: 112 – 111 + 108 kein Meerblick: 110 – 109 + 107 – 101
Rezeption, Shops, Juwelier, Nordjetty, Pool, 2 Wirlpools, Pool-Bar, einzigster Sonnenschirm von Thomas Cook am Strand (immer belegt...!), Main Restaurant, Malaafay Fine Dining Restaurant, Ayurveda Restaurant

Bungalowübersicht – Ostseite

Zimmernummern: 315 – 305
Ayurveda-Village (inkl. Springbrunnen) mit breitem Strand, kein Schatten am Strand, weit weg vom Meer (ca. 50 m), Bun-galow Nummer 315 ist die Jifuti-Suite (sehr komfortabel)
Geringer Meerblick: 315 kein Meerblick: 314 - 305

Ayurveda Behandlungszentrum

Insel
Mittelgroß – ca. 800 x 400 m
Naturbelassen, z.T. heruntergefallene Blätter auf den Wegen
Wege: Sie sind leider betoniert und mit Sand bedeckt (wenn es regnet und an manchen Stellen auch bei gutem Wetter, be-findet sich etwas wenig Sand auf den Wegen – es ist zuweilen stachelig / steinig) – daher ist die Insel nur bedingt eine Bar-fußinsel ;-)

Die Restaurants, die Bars und die Disco haben einen Holzfußboden – die meisten Gäste tragen hier Schuhe (OHNE Ab-sätze!!!), dies ist jedoch keine Vorschrift.

Kleidung: Abendgarderobe ist, genauso wie Badeklamotten, in den Restaurants, Bars und in der Disco fehl am Platz – die Gäste tragen durchwegs legere Kleidung (cave: wegen der doch zahlreichen Mücken im Inselinneren und in der Nähe der Restaurants und Bars sind lange Hosen und langärmlige Kleidungsstücke auch bei Verwendung von Mückenschutzmitteln von Vorteil, zumal es gegen Abend (v.a. bei schlechten Wetter) durchaus „kühl“ werden kann).

Tiere: Geckos (ziemlich klein), Flughunde (oft sehr lautes, durchdringendes Pfeifen), Raben, Eidechsen, Perlhühner?, klei-ne Krebse, Miniameisen, wenig Mücken (außer im naturbelassenen Inselinneren), Hummeln und Fliegen. Sandflöhe habe ich keine gesehen bzw. gespürt.

Sport (AI): Tennisplätze bei Tageslicht (Schläger gegen Gebühr), klimatisierter Fitnessraum, Tischtennisplatten, Billardti-sche, Dart, Beachvolleyball, Sauna, Jacuzzi

Rezeption: 24 Stunden besetzt – vom Zimmer kostenfrei die 0/1 wählen
Zimmerschlüssel: Nur 1 Schlüssel pro Bungalow – leider! Dieser wird für den Strom im Bungalow benötigt, d.h. der Zim-merschlüssel muß in der Halterung neben dem Eingang stecken, damit Strom verfügbar ist (und somit die Klimaanlage und der Ventilator funktioniert...). Bei Verlust des Schlüssels muß der Gast 100 US$ zahlen!!!

Telefon / Fax / Internet
Telefon / Fax Europa / Mittlerer Osten / Amerika / Asien / UK / Australien 4 US$ / Minute
Telefon / Fax Afrika 5 US$ / Minute
Internet Minimum: 10 Minuten 4,50 US$
Jede weitere Minute 0,50 US$

Hotelausstattung

AI: Swimming Pool, Billard, Tischtennis, Dart, Gymnastik, Fitnessraum, Jacuzzi, Sauna, Dampfbad, Amphitheater, Disco (Dienstags geschlossen!!!), TV Lounge, Arzt (kostenfreie Behandlung – garantiert italienisch J), Einkaufsläden
Gegen Gebühr: Tauch- und Wassersportcenter, extra Restaurants (Malaafay, Ayurveda), Getränke und Essen an den Bars außerhalb der AI-Zeiten!!!, Ayurveda-Center, Friseur, Telefon, Fax, Internet
Arzt: Der Inselarzt ist Italiener, durchaus nett und kompetent und spricht nur bedingt Englisch – er hat daher fast nur italie-nische Medikamente vorrätig. Man sollte also seine Dauermedikation und Medikamente für jede Eventualität (siehe Check-liste der Apotheke!!!) in ausreichender Menge mitnehmen (der Zoll kontrolliert übrigens die Urlauber nicht – entgegen an-ders lautender Einreisehinweise!!!). Sollte ein Krankenhausaufenthalt nötig werden, so steht tagsüber das Wasserflugzeug und im Notfall nachts ein Boot zur Verfügung. Die Kosten für Transport und Krankenhausaufenthalt trägt der Urlauber selbst!!!
Krankheiten: Neben Sonnenbrand (durchaus 2-gradig bei 45-minütigen Aufenthalt im Wasser ohne hohen Sonnenschutz!!) und Verletzungen kleinerer Art (bei Fischkontakt etc.) klagten während meinem Aufenthalt ca. ½ der Urlauber über eine ausgewachsene Gastroenteritis = Magen-Darm-Grippe mit Erbrechen und starkem Durchfall (mich hat es leider in der zweiten Woche auch erwischt). Ursache? Vermutlich die Verwendung von Leitungswasser in Säften, beim Salatwaschen, in Eiswürfeln etc.

Ausflüge
Nachtfischen 15 US$ / Person
Fisherman Island 25 US$ / Person
Desert Island (inkl. Barbeque) 30 US$ / Person
Frühfischen (max. 4 Personen) 25 US$ / Person
Sunset / Sunrise Excursion 10 US$ / Person
Lovers Paradise (2 Personen) 75 US$ / Person
Athunghala 15 US$ / Person

Sonne, Wasser und Strömungsverhältnisse
Ich bin „leider“ nur geschnorchelt, aber es war trotzdem überwältigend!!!
Wasserverhältnisse: Es herrschen z.T. starke Strömungen, die aber in aller Regel inseleinwärts gerichtet sind, d.h. man wird nicht über die Riffkante abgetrieben. Man sollte jedoch nie ohne Flossen im Strömungsbereich schwimmen! Bitte auch unbedingt Urlaubern im Nachbarbungalow oder Mitreisenden Bescheid sagen, wann und wo man schwimmen geht!!! Es gibt KEINE Lifeguards (= Rettungsschwimmer)!!!
Sonne + Badeklamotten: Ein normaler Tauchanzug ist auch für Schnorchler von Vorteil, da die Sonneneinstrahlung, be-dingt durch die Nähe zum Äquator + Reflektion an der Wasseroberfläche, immens ist. Viele Urlauber tragen über Badeho-se und Badeanzug lediglich ein T-Shirt – Arme, Beine und Nacken sind hierbei aber ungeschützt. Da man meistens doch länger als 20 Minuten im Wasser bleibt (maximale Schutzdauer der Sonnencreme), sollte man auf alle Fälle einen 3mm di-cken Neoprenanzug tragen. Er schützt neben dem Sonnenbrand auch vor Verletzungen bei versehentlichem Kontakt mit Fischen. Übrigens: Kopfbedeckung (in Form einer Badekappe o.ä.) bei längeren Aufenthalt im Wasser nicht vergessen – ein Sonnenbrand auf der Kopfhaut ist mehr als unangenehm...! Wasserfeste Sonnencreme mit LSF 20 – 30 verwenden und nicht in die pralle Sonne legen!
Dont´s: „Oben ohne“ sonnen oder baden sowie „FKK“ ist streng verboten – die Malediven sind ein islamisches Land!!!
Wasser: Das Wasser ist kristallklar, türkis und ca. 30°C warm.
Hausriff: Das Hausriff fängt 20 – 50 m vom Strand entfernt an.

Korallen und Fische
Die Korallen sind bedingt durch „El Nino“ noch fast alle abgestorben – nur hier und da gibt es vereinzelte, bunte Korallen.
Die meisten Fische sind im Bereich des Hausriffs (also über den Korallen) und an den Jettys sowie an der Riffkante zu fin-den.
Ich habe versucht, nach dem Schnorcheln die gesehenen Fische in Fachbüchern zu identifizieren.
Hier ist eine Liste von Fischen, die ich, glaube ich, gesehen habe J (kein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit!)
Hornhechte, Juwelen- und Gelbrückenfahnenbarsche, Füsiliere, Indopazifk-Sergant, Masken- und Kugelkopfpapageienfi-sche, Doktorfische (inkl. frechen Nasendoktorfischen), Picasso- und Ornagenstreifen-Drückerfische, Wimpelfische, Bäum-chen-Lippfisch, Putzerfische, Goldflecken-Strudelwürmer, Seesterne, Muränen, Soldatenfische, Trompetenfische, Flötenfi-sche, Blaustreifenschnapper, Keilfleck-, Schwarzstreifen- und Sattelfleck-Falterfische, Rörenmaul-Pinzettfische, Imperator-Kaiserfische, Napoleonfische, Halfterfische, Geweihkoralle, Pilzkoralle, Steinkorallen, Seegurken, Korallenwächter, Meer-brasse, Kalmare
Highlights am Südjetty: Schwarzflecken-Stechrochen (Manta) und eine echte Karettschildkröte (süß J)
Vorsicht: Am letzten Eingang (= Treppe) des Südjetties (direkt an der Riffkante) befindet sich in ca. 1 m Entfernung links der Aufenthaltsort eines Feuerfisches!!! Im Hausriff (v.a. an der Südseite in der Nähe des Jetties) gibt es noch 2-3 weitere Exemplare dieser Gattung!!! Sie halten sich alle am Meeresboden in Spalten und Korallen auf und sind z.T. schwer zu er-kennen. Dieser Fisch sieht imponierend aus – ist jedoch sehr giftig und damit u. U. lebensgefährlich!!! Daher nicht in gerin-gen Abstand darüber schwimmen und schon gar nicht zu ihm abtauchen. Wenn er sich bedroht fühlt, kann er giftige Rü-ckenstacheln „abstoßen“, welche starke Schmerzen, Muskelkrämpfe und allergische Reaktionen hervorrufen (können).

Umwelthinweise
Hinweis: Die Korallenriffe sind fragile Ökosysteme – bitte tragen Sie zum Schutz dieser einzigartigen Landschaft bei!
Bitte nehmen Sie keine Andenken aus dem Meer (Muscheln, Korallen etc.) mit. Die Ausfuhr ist verboten und wird durch den Zoll streng kontrolliert!!!
Bitte achten Sie darauf, niemals auf Korallen zu treten oder diese auch nur zu berühren – sie werden dadurch beschädigt!
Bitte berühren Sie auch niemals die Fische – viele von ihnen sind giftig und der Rest der Fische sollte auch nicht angefasst werden!
Bitte nehmen Sie sämtlichen Müll (Sonnencremtuben, Getränkeverpackungen etc.), die Sie aus ihrem Heimatland mitge-bracht haben, wieder mit nach Hause. Auf den Inseln besteht keine Möglichkeit, diesen Müll fachgerecht zu trennen und zu entsorgen. Plastikgegenstände werden gepreßt und auf der Insel verbrannt, Dosen werden ebenfalls gepreßt und dann im Meer versenkt. Alles andere als ökologisch gut und gesundheitlich bedenklich!!! Daher: weniger Müll bedeutet den Erhalt des Ökosystems!!!

Abreise
Am Tag vor der Abreise legt der Roomboy beim abendlichen Reinigen des Bungalows ein Schreiben ins Zimmer, aus dem zu entnehmen ist:
wann man Auschecken muss (normalerweise am Abend vor der Abreise - ca. 21 Uhr) – d.h. alle Getränke etc., die danach geordert werden, gehen auf eine extra Rechnung, d.h. sie sind NICHT AI (außer dem Frühstück am nächsten Morgen)!!!
wann das Gepäck vor dem Bungalow stehen muss (da es abgeholt wird) – entweder am Abend vor der Abreise (bei extrem frühem Abflug) oder im Laufe des Vormittags am Abreisetag → bei mir wurde das Gepäck so gegen 6 Uhr morgens abgeholt → die Rezeption organisiert zu diesem Zweck einen Weckanruf ca. 15 Minuten vor der Abholung des Gepäcks!
wann man sich wo am Abreisetag zwecks Abflug einzufinden hat – bei mir war es, glaube ich, um 7 Uhr im Re-zeptionsbereich
ab jetzt verläuft alles rückwärts wie am Anreisetag – Abflug ist am Südjetty per Wasserflugzeug, in Male (am An-leger der Wasserflugzeuge) wird man wieder von einem Bus abgeholt und in das Flughafengebäude gebracht. Hier erfolgt zunächst die Gepäckkontrolle, dann die Sicherheitskontrolle und zum Schluss die Passkontrolle.
Im Anschluss wartet man im Duty-free-Bereich (ziemlich klein) – hier besteht auch die Möglichkeit in einem Selbstbedienungsrestaurant etwas zu essen und zu trinken → cave: die Preise sind der schiere Wahnsinn (1 Kaffee + 1 Glas Saft = 12 US$!!!) – also: Finger weg!!!
Na ca. 1,5 Stunden wurde der Flug nach München aufgerufen und das Warten hatte ein Ende…! J
Der Service an Board war wieder erwartend sehr freundlich und zuvorkommend – für das Essen und die zu en-gen Sitzabstände kann die Crew schließlich nichts!
Pünktliche Landung in München

Schluss
So, das war er, der ausführliche Reisebericht.
Er ist zum Teil sehr genau und zuweilen auch etwas kritisch geschrieben – dies soll aber nur der Information aller zukünftigen Gäste dienen.
Mir hat es trotz ein paar kleinen Mängeln ausgezeichnet gefallen J
Beim nächsten Maledivenurlaub würde ich aber trotzdem eine kleinere Insel mit weniger Animation buchen – des Inselfee-lings wegen.
Zwecks leerem Konto wird es aber in naher Zukunft wohl eher Ägypten o.ä. werden, zumal hier die Korallen intakter sind.

 


Reisebericht: Meedhupparu Island Resort- Raa Atoll
Reisezeit: 09.09.-24.9.2004
Reiseveranstalter: Neckermann Reisen

Vorab sei gesagt, dies ist unser 2. Maledivenurlaub und wir sind keine Taucher. (Letztes Jahr: Sun Island Resort)

Anreise und Transfer zur Insel
Der Flug auf die Malediven war für uns dieses Mal sehr angenehm, da wir Comfort Class geflogen sind. Es ist wirklich kein Vergleich mit der "normalen" Klasse - denn hier ist Beinfreiheit garantiert. Der Urlaub hat bei uns dieses Mal wirklich schon im Flieger und nicht erst bei der Landung begonnen.

In Male angekommen klappt der Transfer zu den Wasserflieger Flughafen wieder mal problemlos. Doch auch dieses Jahr haben wir 2 Stunden bis zum Weitertransfer gewartet. (Das nervt ! ) Doch wir denken daß sie uns dort auch deshalb solange festhalten weil sicherlich die Bungi-Zimmer von den Abreisen am Morgen noch nicht wieder gerichtet sind.

Ankunft auf Meddhu
Der Flieger landen direkt an den Inselstegen, nicht wie wir das vom letzten Jahr kennen, weiter draussen an einer Plattform. Nach einer kurzen Einweisung und einem Imbiss am Büfett konnten wir die Zimmer "suchen".

Bungiausstattung
Wir haben uns die 2 Wochen sehr wohl gefühlt, die Bungi sind sehr
ansprechend. (Ausstattung ist bekannt) Die erhöhte Holzveranda fanden wir sehr toll. Unser erster Bungi 187 bot auch in den Sonnenstunden ausreichend Schatten. Leider hatten wir dort fast keinen Strand und der Sand war fast weggespült. Sandsäcke sollen wohl noch schlimmers verhindern. Diesen Ausblick wollen wir keine 14 Tagen haben. Nach einem Inselrundgang waren für uns die Bungi 169 bis 175 optimal. Sie liegen an der Landzunge und von der Holzveranda bis zum Meer sind es nur ca. 10 Schritte. Klasse wir konnten nach 2 Tagen in 172 umziehen. Jetzt konnte der Urlaub beginnen !!

So beschreiben wir die einzelnen Bungianordnungen:

169 bis 175 an der schönen Landzunge gelegen. TOP 1
Einige Bungalow stehen auf einem Zementsockel
direkt im Meer. (Ist fast ein Wasserbungi)
179 bis 248 weniger Strand aber viel Schattenplätze unter hohen
Palmen. (Großer Nachteil der Insel: Keine Sonnen-
schirme vorhanden)
249 bis 315 breite Strände, kein Schatten
168 bis 101 von den meisten Bungi´s ist das Meer nicht zu sehen.
Sie stehen zu weit zurückgesetzt. Strand ist durch
einen Grünstreifen getrennt, Vorne großer breiter
Strand, keine schattenspendende Palmen.
139, 140, 141 sehr schön am Eck mit Blick auf Meer.

Allen sei gesagt, bezieht erst mal zugewiesenes Bungi und geht dann auf Erkundungstour. Umzüge sind immer möglich. Personal ist sehr darum bemüht uns einen klasse Urlaub zu ermöglichen. Wer Schatten braucht: Wir hatten Sonnenschirme dabei und bei Abreise an andere Urlauber weitergegeben. Transport im Flieger kein Problem.

Mit Ungeziefer hatte wir gar keine Probleme. In unserem Zimmer turnten nur Gecko herum. (Gott sei Dank, habe nämlich Kakerlaken-Phobie !!!!)

Restaurantbereich
Hier findet jeder etwas. Das soll heißen: Wir fanden das Essen und den Service wirklich tip-top. Geschmacklich wie qualitativ sehr gut.
Schön fanden wir auch die Ecke mit typisch maledivischem Essen. Doch Achtung: Sehr sehr scharf teilweise. Das Personal auch hier wieder sehr aufmerksam und freundlich.

Ausserhalb des All-in Angebotes findet ca. 2x die Woche eine Candle light dinner am Strand mit eigenem Buttler statt. Doch $ 150 zu zweit, wenn auch ein 5-Gangmenü, fanden wir nun doch etwas zu hoch gegriffen.

Auch auf dieser Insel galt: Begrenztes Getränkeangebot bei All-in Buchung. Weine werden ausschließlich zum Essen angeboten. Cocktails sind nicht inbegriffen, doch mit 2-3 $ sind sie wirklich günstig.

Schnorchelmöglichkeiten.
Ausgehend von beiden Stegen. Ausstiege bei Ebbe etwas problematisch, da keine Treppe sondern man zieht sich auf die Plattform hoch. Sonst eben zum Strand zurückpaddeln. Nur bei niedrigem Wasserstand achtet auf die scharfen Korallenspitzen. Viele Fische, auch größere. Freunde haben bis vorne sogar eine
Wasserschildkröte gesehen.

Zum Abschluss bleibt uns nur noch zu berichten, daß wir dieses Mal mit dem Wetter etwas Pech hatten. Von unseren 14 Tagen hatten wir 3 Tage, die komplett verregnet waren. Ganz tolle Sonnentage vielleicht 4. Der Rest war ständig bewölkt mit einzelnen Schauern dazwischen. Schade ! Bekannte die genau zur gleichen Zeit, aber auf einer deutlich südlicheren Insel waren, berichteten nur in der letzten Woche von teilweise Regen.

Regenschirme sind auf jedem Bungi bereits vorhanden. Doch bei den Riesenschauern, nützen diese auch nix.

Meedhupparu ist eine sehr naturbelassene Insel, In der Inselmitte ist noch richtig Urwald. Dadurch hatten wir viel Moskitos oder Ungeziefer erwartet, doch es ist nichts zu sehen.

Ganz toll, man braucht wirklich 14 Tage keine Schuhe ! Auch nicht im Abendbereich. Kleidungstechnisch sei den Damen gesagt: Alles easy, hier brezelt sich höchstens die eine oder andere Italienerin mal auf. Aber alles in Maßen. Fummel können getrost zuhause gelassen werden. Stöckelschuhe sind ganz falsch, es gibt
nur Sandwege. Italienisches Publikum fanden wir nicht als störend. OK die Begrüßungen und Abendprogamme sind ausschließlich in italienisch statt, war uns aber egal. Es gibt neben Engländern und Amerikaner doch einige Deutsche auf der Insel.

Meedhupparu überzeugte uns als Malediveninsel. Alles passt !
Das nächste Mal werden wir eine kleinere Insel ansteuern. Und wenn es wieder September sein wird, eine deutlich südlichere wegen der Regenschauer.

Strandläufern sei noch gesagt, man kann Meedhu nicht komplett am Strand umrunden. Ab 178 bis 250 kein begehbarer Strand-streifen.

Freut euch auf euren Urlaub auf Meedhu

Michaela und Harald
   


 

Meedhupparu Island Resort

Reisezeit: 21.01. - 05.02.2004
Veranstalter: Thomas Cook
Verpflegung: All Inclusive
Fluglinie: Thomas Cook ab Frankfurt
Maldivian Air Taxi (im Preis enthalten)

Dies war unser (Ehepaar 55 Jahre) erster Urlaub auf den Malediven. Insgesamt waren wir sehr zufrieden und verbrachten 14 schöne Urlaubstage.

Anreise

Die Anreise verlief reibungslos. Nach ca 9,5 Stunden Flugzeit erreichten wir Male um ca 10:15 Uhr. Hier hatten wir bei einer Temperatur von 31°C (in Deutschland war es 2°C) einen Aufenthalt von ca 2 Std. bis es mit dem Wasserflugzeug zur Insel Meedhupparu weiter ging. Der Flug mit dem Wasserflugzeug ist einmalig und zu empfehlen. Man sollte aber ein paar Ohrenstöpsel wegen der sehr lauten Propeller mitnehmen. Diese hatten wir leider nicht dabei. Der Flug dauerte ca 45 Minuten. Das Umladen unseres Gepäckes war trotz der Mitnahme einer Tauchertasche kein Problem. Wir mußten auch keinen Aufpreis wegen Übergepäck bezahlen. Auf er Insel angekommen, wurde unser Gepäck nach Bekanntgabe der Zimmernummer im Doppelbungalow bis ins Zimmer gebracht. Zu beachten ist noch, daß die Zeit auf der Insel nochmals um 1 Stunde vorgestellt ist. Dies bedeutet 5 Stunden Zeitunterschied gegenüber Mitteleuropäischer Zeit und eine Stunde gegenüber Male.

Insel und Bungalowlage

Wir hatten den Bungalow Nr. 305 und waren damit sehr zufrieden, zumal wir bei der Buchung diesen Bungalow gewünscht hatten. Unser Bungalow war im Ayurveda Village und mit Palmenblättern zusätzlich bedeckt. Nach nur wenigen Schritten ist man am Meer. Es sind immer 6 Bungalows in einem Halbrund angeordnet und bei uns war in dem "Innenbereich" ein Springbrunnen. Die Anlage ist sehr schön und gepflegt. Außerhalb der Bungalowanordnung ist die Insel in dem ursprünglichen Zustand als kleiner "Urwald mit Palmen" belassen worden. Dies fanden wir prima. Da die Insel recht klein ist (ca 200 mal 600m) waren die Entfernungen zu der Reception, Bar, Restaurant oder Pool nicht weit. Alle Wege konnte man gut ohne Schuhe gehen. Wer also möchte, kann seine Schuhe bei der Ankunft ausziehen und bei der Abreise wieder anziehen. Es war auch kein Problem das Restaurant barfuß zu betreten.Die Bungalows 179; 192; 193; 206; 207; 220; 221; 234; 235 und 242 sind nicht zu empfehlen, da in diesem Bereich der Strand leider weggespühlt wurde und sich die Terasse ohne Geländer direkt am Wasser befindet (Unfallgefahr für Kinder).

Resort

Wie schon in einigen Berichten geschrieben, überwiegen die Italiener. Die Animation und das Abendprogramm ist ebenfalls in italienisch. Dies war jedoch nicht störend. Das Resort war ausgebucht. Die Touristen verteilten sich auf der Insel, sodaß man am Strand oder am Pool keine Probleme mit Liegen oder Platz hatte. Der Fitnessraum war mit neuen Geräten ausgestattet. Tischtennis, Dart, Billard, Tennis und Wassersport wie Surfen, Segeln, Schnorcheltauchen, Wasserski usw waren ebenfalls möglich. Der Poolbereich, das Restaurant und die Bars sind sehr schön und sauber. Auf der großen Open Air Bühne fanden abends die Shows statt, welche recht laut waren. Jedoch schon im Bereich der Hauptbar war dies nicht mehr störend, wenn man die Show nicht sehen wollte.

Bungalowausstattung

Bei den Bungalows handelt es sich um Doppelbungalows mit Wohn-/Schlafraum und einem halboffenen Bad mit Außendusche zur Rückseite. Unsere Nachbarn hatten wir nicht gehört. Die Zimmer haben Klimaanlage, Ventilator, Safe, Bett, ein Sofa, Tisch, zwei Stühle, zwei Kleiderschränke und eine Minibar. Die Getränke aus der Minibar mußte man trotz "All Inclusive" bezahlen. Täglich gab es 2 kleine Flaschen Wasser kostenfrei. Der Roomboy kam zwei Mal am Tag und machte seine Arbeit sehr gut. Außer einer Spinne (10 cm) und einem Tausendfüßler hatten wir keine Probleme mit Ungeziefer. Stechmücken haben wir keine gesehen oder bemerkt. Auf der Veranda waren ebenfalls zwei Korbsessel und ein Tisch, sodaß man sich dort gut im Schatten aufhalten konnte.

Verpflegung Wir hatten "All Inclusive" und waren damit sehr zufrieden. Was wir jedoch nicht so gut fanden war, daß man für bestimmte Getränke oder Cocktails separat zahlen mußte. Die Auswahl am Büffet war sehr groß und das Essen schmeckte vorzüglich. Die Kellner sind sehr freundlich und hilfsbereit, was auch für alle Bediensteten gilt.

Schnorcheln/Tauchen

Von unserem Bungalow bis zu den Korallen waren es nur 20m. Leider muß ich bestätigen, daß die Korallen fast alle abgestorben sind. Hier und da sieht man wieder, daß sich neue Korallen ansiedeln und in 5 bis 10 Jahren wird die alte Korallenpracht hoffentlich wieder zu sehen sein. Die Fischvielfalt ist jedoch sehr groß und man kann beim Schnorcheln viele Fische sehen. Wir hatten am Südsteg Wasserschildkröten, Stachelrochen, Napoleonfische und vieles mehr gesehen. Es war super. Bei der italienischen Tauchschule "The Crab" habe ich 10 Tauchgänge schon in Deutschland gebucht und war fast jeden Tag zu einer Tauchfahrt mit einem Dhoni auf dem Meer. Meine Tauchtauglichkeitsbescheinigung wurde nicht verlangt, was ich schade fand, da dies zur Sicherheit beiträgt. Ich mußte nur unterschreiben, daß ich mich gesund fühlte und keine in dem Formular aufgeführten Krankheiten habe. Wer kennt schon seine Krankheiten. Es war kein Problem die Anzahl der Tauchgänge zu erhöhen. Am Schluß wurde abgerechnet und die mehr gemachten Tauchgänge konnte man auf der Hotelrechnung mitbezahlen. Auch bei diesen Tauchgängen sah man nur vereinzelt Korallen. Ein besonderes Erlebnis waren Delphine, Heie, Mantas, Napoleonfische, Moränen und Wasserschidkröten. Viele der Tauchgänge waren Strömungstauchgänge und für ungeübte Taucher nicht ganz einfach. Meine ca 150 Tauchgänge waren da sehr hilfreich, sodaß ich auch bei Strömungstauchgängen noch etwas von der Unterwasserwelt sah. Die Tauchlehrer sind kompetent und die Boys hilfsbereit. Nach den Tauchgängen mußte man sich um seine Tauchausrüstung nicht kümmern. Dies machten die Boys, welche auch die Tauchausrüstung waschten und trockneten. Gerne gab man da ein entsprechendes Trinkgeld.

Wetter

Jeden Tag hatten wir 31 oder 32°C und Sonnenschein pur. Die Nachttemperatur lag bei 28°C. Das Wasser war noch bei ca 30m Tiefe 27 bis 28°C warm. Also wie in einer Badewanne. Es wehte fast immer ein leichter Nordostwind und die Luftfeuchtigkeit lag bei ca 80%.

Umweltschutz Die Handtücher wurden jeden Tag gewechselt, obwohl wir diese nicht in den dafür vorgesehenen Korb legten. Die Getränke werden aus Plastikflaschen oder Dosen ausgeschenkt. Die Dosen werden zu Barren zusammengepreßt und leider im Meer versenkt. Ebenso werden alle Küchenabfälle zwei Mal am Tag in das Meer ca 1 km von der Insel verklappt. Dies fanden wir sehr schlecht, zumal damit der Umwelt und dem Meer sehr geschadet wird. Was brennbar ist wird auf der Insel verbrannt. Somit auch die Plastikflaschen.

Fazit Unser Urlaub hat uns sehr gut gefallen und wir waren rundum zufrieden. Es hat alles sehr gut geklappt und wir fühlten uns wie im Paradies. Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal auf den Malediven.

Viele Grüße und viel Spaß

Friedel und Rudi
 


 

MEDDHUPPARU ISLAND RESORT

Reisezeit: 24.09. - 09.10.2003
Veranstalter: Neckermann
Verpflegung: All Inclusive
Fluglinie: Thomas Cook (“powered by Condor”) ab Frankfurt
Maldivian Air Taxi (Transfer war inbegriffen)

Da die Reiseberichte zu Meedhupparu Island Resort (der Name Pearl Island Resort wird nicht mehr verwendet) doch schon etwas älter sind und meist eher negativ ausfallen, möchte ich hier einen aktuelleren Bericht einbringen.

Eins vorneweg: Wir haben zwei sehr schöne Wochen auf Meedhupparu verbracht und unsere diversen Befürchtungen (lärmende Italiener, non-stop Animation) die nach der Lektüre von Reiseberichten aufgekommen sind, haben sich nicht bewahrheitet! Es war unser erster Malediven-Urlaub – und wir freuen uns schon auf den nächsten!

Anreise
Die Anreise verlief reibungslos mit Thomas Cook. Hinflug mittwochs abends 20.00 Uhr ab Frankfurt (DE3326), Ankunft in Male ca. 9 Uhr morgen (Ortszeit). Rückflug Donnerstags morgens (DE3327), Ankunft Frankfurt 17.30 Uhr. Beide Flüge dauern jeweils knapp 10 Stunden, sind direkt und non-stop! Beinfreiheit in der Boeing 767 ist bekanntermaßen nicht besonders, aber irgendwie kriegt man die Zeit rum.
Nach der Ankunft in Male und Entgegennahme des Gepäcks wurden wir umgehend zum „Flughafen“ der ‚Maldivian Air Taxis’ gebracht, wo es nach kurzer Wartezeit weiter ging nach Meedhupparu. Der Flug mit dem Wasserflugzeug (De Havilland Twin Otter) dauert ca. 45 Minuten, ist wunderschön und auf jeden Fall zu empfehlen. Oft ist bei dieser Insel der Transfer mit dem Wasserflugzeug bereits im Gesamtpreis enthalten. Der Transfer mit dem Speedboat nach Meedhupparu dauert ca. 5 Stunden.

Insel und Bungalowlage
Wenn alles klappt, könnt ihr anbei den Lageplan der Insel sehen.

Die Bungalows sind in halbrund angeordneten Gruppen am Strand entlang rund um die Insel verteilt. Wir hatten die Nr. 154 und waren sehr zufrieden damit.
Die Bungalows liegen etwas zurückgesetzt, aber es sind nur wenige Schritte bis zum Strand (ca. 10-20 m bis zum Wasser). Da es am Strand zwar Liegen, aber keine Sonnenschirme gibt, haben wir es uns auf der Bungalowterrasse bequem gemacht und sind immer mal wieder ins Wasser. Am Strand hat meist der Wind geblasen, dafür war der Strand auf unserer Inselseite aber ohne jegliche Wellenbrecher und wunderschön zum baden und schnorcheln. Auf der anderen Inselseite (die Seite mit der Tauchschule) war etwas weniger Wind und die Bungalows teilweise etwas näher am Wasser. Dort hatte es aber unschöne Mauern im Wasser und etliche Bungalows wurden nicht mehr vermietet, da es den Sand davor komplett weggespült hatte. Die in der Nähe der Rezeption liegenden Bungalows haben den Nachteil, dass man den Dieselgenerator hört und bei ungünstigem Wind von der gelegentlichen Müllverbrennung mitbekommt.

Resort
Die Insel ist fest in italienischer Hand. Ca. 70 % der Touristen waren Italiener, der Rest Engländer, Deutsche, Österreicher und Russen. Da September/Oktober nicht die perfekte Reisezeit ist, war die Insel nicht komplett belegt. Die Leute haben sich außerdem gut verteilt, d.h. viele lagen wohl tagsüber am Pool (Vorteil Sonnenschirme) und die anderen am Strand bzw. Bungalow.
Die Tauchcrew und das Animationsteam sind ebenfalls italienisch. Wenn man allerdings kein Interesse am Animationsprogramm hat, wird man in Ruhe gelassen. Die abendliche Show (22-23 Uhr) kann recht laut sein, zum Glück aber nur im Bereich der Bar. Bei unserem Bungalow (Nr. 154) war davon nichts mehr zu hören. Ich nehme an, dass zur Hauptreisezeit richtig losgelegt wird. Es gab eine recht große Open Air Bühne, die als wir dort waren kaum genutzt wurde (ab und zu abendlicher Regen, nicht genug Gäste).

Die „relativ“ große Insel (Umrundung ca. 30 min) hat einen großen Restaurant- und Barbereich mit Swimming Pool. Weiterhin sind Fitnessraum, diverse Sportmöglichkeiten (Tischtennis, Darts, Billard, Tennis, Strandvolleyball) und Ayurveda Center vorhanden (wurde gerade renoviert). Ein Fernsehraum und Souvenirgeschäfte befinden sich im Rezeptionsgebäude.

Bungalowausstattung
Bei den Bungalows handelt es sich um Doppelbungalows mit Wohn-/Schlafraum und halboffenem Bad mit Außendusche zur Rückseite. In unserem Fall haben wir von den Nachbarn kaum etwas gehört. Die Zimmer haben Klimaanlage, Ventilator, Safe, Wasserkocher mit Tee und Kaffee, Bett, kleines Sofa, Tisch, zwei Stühle, zwei Kleiderschränke und Minibar gegen Gebühr. Der Fön im Badezimmer (Kasten an der Wand) ist nicht wirklich zu gebrauchen. Als Adapter passen dreipolige Stecker, manchmal geht es auch ohne Adapter.

Der Roomboy kam zweimal am Tag und hat seinen Job sehr gut gemacht. Wir haben ihm $ 10 pro Woche Trinkgeld gegeben. Mit Ungeziefer hatten wir keine Probleme. Eine verschlafene Kakerlake haben wir nach draußen befördert sowie eine Spinne (10 cm), die sich ins Bad verirrt hatte. Ameisen laufen halt rum und ein paar Stechmücken sind auch tagsüber aktiv. Wir hatten damit aber kein Problem. Das selbst mitgebrachte und allabendlich installierte Moskitonetz (+ lange Wäscheleine) hat allerdings dennoch zur Schlafruhe beigetragen.

Verpflegung
Wir hatten ‚all inclusive’ und waren sehr zufrieden damit. Es gab rund um die Uhr Getränke wie Softdrinks, Kaffee, Tee, Bier und manche Cocktails/Longdrinks an der Bar. Bis auf Wasserflaschen wird alles im Glas ausgeschenkt. Ich denke das ist in Ordnung, sonst würden die Gäste sicher die Plastikflaschen am Strand verteilen. Gewundert habe ich mich darüber, dass alle Softdrinks aus PET-Flaschen und das Bier aus Dosen ausgeschenkt werden. Was ein Müll. Und das bei einer Anlage, die mit ihrem ökologischen Stil Werbung macht.

Die Essenszeiten waren:
Frühstück: 7.30 – 9.30 Uhr
Snacks: 10.00 – 11.00 Uhr
Mittagessen: 12.30 – 14.30 Uhr
Snacks: 16.00 – 17.00 Uhr
Abendessen: 19.30 – 21.30 Uhr

Über die Vielfalt der Büffets wurde schon genug geschrieben und ich kann das alles nur bestätigen. Die Auswahl war immens und man hat sich schon etwas zusammennehmen müssen, wollte man nicht zunehmen. Es hat auf jeden Fall super geschmeckt. Mit dem Tischkellner sind wir nach ein paar Tagen auch mehr und mehr ins Gespräch gekommen. Die Bediensteten sind generell sehr freundlich und hilfsbereit.

Schnorcheln/Tauchen
Da dies unsere erste Malediveninsel war, hat uns die Fischvielfalt beim schnorcheln völlig begeistert und wir haben keinen Vergleich, wie es anderswo ist. Das Hausriff beginnt bereits nach wenigen Metern im Wasser und wenn man bis an sein Ende schwimmt, sieht man, wie es senkrecht nach unten geht und ist nur noch umgeben von vielen Fischen vor einem tiefen Blau. Wunderschön. Die Korallen haben bekanntermaßen stark gelitten durch El Niño und erholen sich allmählich wieder.
Bei der italienischen Tauchschule „The Crab“ habe ich einen Schnuppertauchgang ‚Discover Scuba diving’ für $ 80 gemacht, um zu sehen, ob das Tauchen generell was für mich ist. Zunächst hat mir der Tauchlehrer den Umgang mit dem Tauchequipment und die wichtigsten Übungen gezeigt, die wir am Steg bei der Tauchschule auch gleich im Wasser durchgeführt haben. Dann ging es mit dem Dhoni zu einer Nachbarinsel, vor der wir einen richtigen Tauchgang gemacht haben. Dabei habe ich neben den zahlreichen Fischen auch eine große Wasserschildkröte, eine Muräne, sehr schöne Korallen und Muscheln und riesige Fischschwärme gesehen. Insgesamt war die Sicht wegen des Planktons nicht ganz klar. Ich hatte eine Tauglichkeitsbescheinigung aus Deutschland mitgebracht, musste aber dennoch einige Formulare unterzeichnen, die die Tauchschule und Tauchvereinigung (PADI) von jeglicher Haftung freisprechen. Insgesamt war das Tauchen für mich ein sehr schönes Erlebnis und ich werde mir überlegen beim nächsten Mal einen Tauchschein zu machen. Diverse Ausflüge werden angeboten, wir haben allerdings keinen gebucht.

Wetter
Das Wetter war insgesamt gut, die beste Reisezeit ist allerdings Januar bis April. Als wir dort waren sind zwei Tage komplett ins Wasser gefallen, an den anderen Tagen gab es meist Schauer. Oft in den Morgenstunden, wo es keinen gestört hat, oder nur für 30 Minuten. Ansonsten hat die Sonne geknallt und man hat sich immer gut eincremen müssen (LSF 20-30 für empfindliche Typen).

Fazit:
Unser erster Maledivenurlaub auf Meedhupparu war ein wunderschöner Bade- und Erholungsurlaub. Es hat alles super geklappt, es hat uns an nichts gefehlt und beim nächsten Maledivenurlaub werden noch weniger Klamotten und noch mehr Bücher eingepackt. Die nächste Insel kommt bestimmt und wird vermutlich etwas kleiner ausfallen (ohne Swimmingpool, Sportcenter und Animationsprogramm), was unseren Vorstellungen eines perfekten Erholungsurlaubs noch mehr entgegenkommen dürfte. Allen, die dorthin fahren und von anderen Reiseberichten etwas verunsichert sind, kann ich nur sagen: Freut euch auf einen wunderschönen Urlaub!

Viele Grüße und viel Spass wünscht euch,
Christine


Insel : MEEDHUPPARU
von : Jan & Claudia
Reisezeitraum : 13.6.-27.6.2003
ab Flughafen : München
Reiseveranstalter : Thomas Cook
Fluggesellschaft : Condor
Verpflegung : AI

Abflug :
Am 12.6.2003 sind wir nun zum 4. Mal zu den Malediven geflogen . Von München aus flogen wir ziemlich genau 9 Stunden bis zum Flughafen Hulule . Der Flug mit Condor war echt in Ordnung . Der Service stimmte , man konnte rauchen , die Beinfreiheit war wirklich ausreichend und das Essen ist Flugzeugtypisch . Leider hatten wir ein paar rücksichtslose "Schluckspechte" direckt vor uns , die einen Kurzen nach dem anderen gezogen haben und nach kurzer Zeit auch bloß noch undeutlich "gelallt" haben . Ein kleines Handgemenge gab es mit einem weiteren durstigen Fluggast , das nur mit drei Stewardessen und einem anderen Fluggast geschlichtet werden konnte . Mit Medikamenten mußte der Betrunkene ruhig gestellt werden . Sehr "assi" sowas ! Außerdem hatten wir recht viele Turbolenzen , die den Flug teilweise zum Katastrophenflug machten .

Ankunft auf Hulule :
Nach der Landung wunderten wir uns schon , warum alle Flughafenmittarbeiter mit Mundschutz herumliefen und es stellte sich schließlich heraus , daß es um "SARS" ging . Man kam sich reichlich komisch vor ! Als wir unser Gepäck hatten , wurden wir zum kleineren Flughafen der Wasserflugzeuge gefahren ( Maldivian Air Taxi ) . Dort mußten wir allerdings lange warten , da ein langer und heftiger Regenguss ein Starten des Wasserflugzeuges unmöglich machte . Das Wetter war also gleich mal beschissen .

Ankunft auf Meedhupparu :
Der Flug mit dem Wasserflugzeug ist ein echtes Erlebnis gewesen ! Zwar war es sehr laut ( Ohrenstöpsel sind empfehlenswert ! ) und nach Benzin hat es auch gestunken aber es war wirklich schön ! Das Flugzeug fliegt ja auch nicht so hoch und man die Inseln unter sich recht nahe betrachten . Nach etwa 45-50 Minuten hatten wir Meedhupparu erreicht . Das Wetter ließ immer noch zu wünschen übrig aber das war mir relativ egal . Hauptsache raus aus den Klamotten und erst mal duschen ! Wir wurden quer duch die Insel geführt und in der Rezeptions-Lobby erst mal unterwiesen . Danach gings zu den Bungalows .

Unterkunft :
Die Bungalows waren grau in grau und doppelt belegt . Das heißt , man hatte einen Nachbarn neben sich den man auch zeitweise hören konnte . Man wußte , wann sie duschten , aufs Klo gingen und wann sie Zoff oder Sex hatten . Damit kann man aber gut leben . Wir hatten Nummer 129 . Aufs Meer konnten wir nicht blicken , da Palmen und andere Bäume sowie Gebüsch die Sicht versperrten . Ist aber auch nicht tragisch . Die Zimmer waren recht groß , das Bad hatte ein Doppelwaschbecken und eine Innendusche . Der Bereich der Open Air Dusche war aber eher ein Armutszeugnis ! Sah aus wie in einem alten Hinterhof . Wieder dunkelgraue Wände und die Pflanzen recht verwildert . Sie ragten mitten in die Dusche hinein und es wurde sich wohl auch noch nie darum gekümmert . Wir waren letztes Jahr auf Meerufenfushi und ich muß sagen , die Insel hatte "nur" 3 Sterne + aber die Surperrior Bungalows dort waren um Welten besser und freundlicher ! Und das für weniger Geld !

Insel :
Die Insel ist sehr ursprünglich belassen worden , was uns gefallen hat . Sie ist überall dicht bewachsen . Anfänglich hatten wir dadurch auch leichte Orientierungsprobleme mit den verzweigten Wegen . Die Rezeptions-Lobby hat in der Mitte einen bewachsenen Bereich , in dem man dutzende Einsiedlerkrebse hält . Die werden für das Krabbenrennen dort "eingesperrt" . Außerdem befinden sich dort mehrere Shops , ein TV-Room , ein Juvilier sowie die Rezeption . Ein paar Schritte weiter hat man den Pool erreicht , welcher sehr schön ist ! Er war für uns aber uninterressant . Gleich im Anschluß befindet sich eine recht große "Disco-Bar" , die ganz nett gemacht ist . Allerdings fehlen dort Deckenventilatoren und es wird am Abend recht heiß dort drin , wenn viele Leute da sind . Verbunden ist die "Disco-Bar" mit dem Sportbereich , der ein modernes und aufgeräumtes Fitness-Studio sowie Billard , Tischtennis , Dart , Ayuveda-Center sowie einen Friseur beherbergt . Schräg vom Pool ist das Restaurant . Wir sind gleich im vorderen Eingangsbereich an einer Wand gesessen . Das Restaurant hat mich auch nicht vom Hocker geworfen . Auch da war MEERUFENFUSHI um Welten besser ! Von der Auswahl am Buffet war ich auch ziemlich enttäuscht . Immer den gleichen Fisch und allgemein weniger Auswahl als letztes Jahr . Geschmeckt hat es aber . Die Grillbar war auf der anderen Seite der Insel , direkt neben der Tauchschule . Diese Seite der Insel gefiel uns allerdings nicht so gut , da dort das Wasser schon ziemlich Alles wegspült . Davon betroffen sind die Grillbar selber und zahlreiche Bungalows nebenan . Man versucht dort die betroffenen Gebäude zu ummauern , damit der Schaden nicht noch größer wird . In der Mitte der Insel leben die Einheimischen ganz unbemerkt und abgeschottet - leider ! Ich hätte gern mehr Kontakt zu Ihnen aber vielleicht ist es ja auch besser so . Die Bungalows der Gäste liegen alle in U-Form aufgereiht in Strandnähe . Der Strand ist genial . Wir waren nicht tauchen sondern haben "nur" geschnorchelt . Auf der Seite mit dem kuzen Steg kann man von diesem aus auch super schnorcheln . Keine Spur von starker Strömung ! Auf der anderen Seite der Insel sieht das schon anders aus . Wir hatten täglich Schildkröten gesehen , mit denen man ewig lang mitschwimmen konnte . Ab und zu sah man auch mal einen kleineren Napoleon oder eine Muräne . Wir hatten auch mal zwei Haie von etwa einem Meter länge auf dem Riff ! Am Außenriff in Stegnähe tummeln sich oft hunderte von Fischen in großen Schwärmen . Ich glaube es sind "Jackfische" - eine Art Tunfisch . Von der Plattform am Ende vom Steg aus konnten wir auch täglich mindestens ein mal Delphine sichten . Oftmals in einer großen Familie von etwa 10-12 Tieren . Ab und zu sind sie auch mal knapp am Steg vorbei geschwommen . Es gibt also ausreichend zu sehen ! Auch die Korallen wachsen schon wieder schön bunt nach ! Ich hoffe , das bleibt auch so ! Ausflüge und sonstige Aktivitäten hatten wir keine unternommen , da das Angebot sehr wenig war und auf Grund mangelnder Teilnahme die meisten Ausflüge sowieso gestrichen wurden . Ich war nur ein mal beim Nachtfischen . Die Preise waren auch gesalzen ! Ich hatte sogar mitbekommen , daß Italienern teilweise weniger für Ausflüge berechnet wurde als fur die Anderen ! Da sind wir eben zwei Wochen lang nur auf der Insel rumgehockt . Die zwei Wochen kamen mir entsprechend wie zwei Monate vor .

Einheimische und Gäste :
Die Einheimischen waren wahnsinnig nett und wir haben auch gleich viele Freundschaften geschlossen . Soviel Freundlichkeit , Fürsorglichkeit , Sauberkeit und Aufmerksamkeit sucht man bei uns wohl vergebens !!! Man Fühlt sich stets sicher und perfekt versorgt . Diese Leute muß man einfach mögen . Sie machen alles sorgfältig und liebevoll . Man merkt , daß sie alles erdenkliche tun , damit es den Gästen gefällt und sie auch wieder kommen würden ! Die Gäste waren eher das Gegenteil . Gott sei Dank war die Insel auf Grund der Regenzeit nur zu 26 % ausgebucht , denn der Großteil der Gäste waren Italiener . Auch das Management und das "Animations-Team" sind italienisch . Deshalb ging es trotz der Unterbelegung der Insel immer lautstark zu ! Wir wußten das zwar vorher schon durch andere Reiseberichte aber so hätten wir uns das auch nicht vorgestellt . Zu jedem Anlaß gab es lautstarke Animation . Das fängt um die Mittagszeit mit dem "Water Gym" an und hört abends in der Disco-Bar erst auf . Man hört mittags schon laute Bässe beim Mittagessen . Sogar geschnorchelt wird in größeren Gruppen mit Animation und Geschrei ! Sobald vom Steg aus eine Schildkröte oder ein Hai gesichtet wurde , war gleich ein riesen Spektakel angesagt und innerhalb von Sekunden war der Steg voll mit Italienern . Dann scheute man sich auch nicht , direkt vom Steg aus fast auf die Tiere draufzuspringen ! Echt zum kotzen !!!
Die Veranstaltungen waren eigentlich nur zur Unterhaltung der italienischen Gäste gedacht und man fühlte sich auch nie dazugehörig . Da haben wir uns eben mit den Engländern zusammengetan , die super gut drauf waren !!! Sie stellen den zweitgrößten Teil der Gäste dar . Sie sind aber unauffällig und deutlich angenehmer als die Italiener ! Ich weiß sowieso nicht , was Animation auf den Malediven zu suchen hat ! Das paßt überhaupt nicht da hin ! So billig , affig und kindisch - da kann man sich nur fragen : wie alt sind diese Leute eigentlich .

Wetter:
Wir waren genau in der Regenzeit da . Entsprechend oft hat es auch geregnet . Es hat fast nur in der Nacht geregnet . Aber auch am Tag regnete es hier und da mal . Aber immer nur kurz und heftig . Heiß war es trotzdem und Sonne hatten wir auch ausreichend . Ziemlich zum Schluß hatten wir mal 2-3 Tage , an denen die Sonne nicht so wollte . Es Ist auch ziemlich bewölkt um diese Zeit . Es reicht aber immer für einen Sonnenbrand und in Deutschland regnets mehr .

Fazit :
Unter dem Strich möchten wir uns auf keinen Fall beklagen da die Malediven wohl immer ein Volltreffer sind ! Wer schon mal da war , kann das bestätigen . Es waren trotz der aufgeführten Mängel schöne zwei Wochen . Die nächste Insel wird aber doch eine andere sein !

Hier mein Reisebericht von einem 4-wöchigen Aufenthalt auf Meedhupparu Nov. 2002

Wir waren bereits im Juni 2001 für drei Wochen auf Meedhupparu und haben aufgrund eines guten AI-Angebotes diese wieder gebucht. Diesmal für 4 Wochen :-)
Es hatte sich einiges geändert seit dem. Der Strand ist auf der Seite der Tauchschule mittlerweile gut weggespült worden und kleine Wellenbrecher aus Sandsäcken und Betonsteinen schmücken nun den Strand und vorallem die Grillbar und die dahinterliegenden Bungalow, die mittlerweile mehr und mehr Wasserbungalows gleichen.

Letztes Jahr hatten wir Nr. 314, welcher schön gelegen auf der Seite mit dem breiteren Strand lag. Dieses mal gab es Nr. 194. Dagegen wollte ich erst einmal protestieren, weil dieser rechts und links von Sandsäcken und einer Betonmauer eingesäumt war.
Nach kurzer Überlegung behielten wir ihn aber, weil wir damit einen kleinen privaten Strand hatten.


(dieser Doppelbungalow lag am breiteren Strand, ca. Nr. 300)

Am guten Essen und an den abwechslungsreichen Buffets hatte sich nichts geändert. Ist immer noch sehr phantasievoll gestaltet und sehr schmackhaft. (und mein Mann ist schon sehr wählerisch bei Pasta).

Wir sind als eingefleischte Taucher auf die Insel gekommen und haben ein 20-er Paket gebucht. Tachschule ist hier "The Crab" die wir sehr schätzen und lieben. Der Service von Reinigung der Klamotten über aus dem Wasser ziehen und Freundlichkeit ist unübertroffen und zeichnet alle The Crab Tauchschulen aus. Wir haben dies auch schon bei unserem ersten Urlaub so erlebt.

In unserer langen Zeit haben wir alle Plätze betaucht die es dort gibt und haben viel gesehen. Jedoch ist das Raa-Atoll nicht mit dem Ari-Atoll zu vergleichen und viele Großfische sind dort nicht anzutreffen. Ein Erlebnis ist alle mal der Full-Day mit zwei Tauchgängen, einer davon am Shark- Place. Diese Tour dauert ca. von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr abends und ist eine schöne Ausfahrt mit dem Dhonie (wenn das Wetter mitmacht... lach)
Auf der Fahrt dorthin sieht man ne Menge Delphine und beim zweiten Tauchgang natürlich graue Riffhaie. (diese Bilder haben wir mit der digitalen Videocam gedreht)

Saisonbedingt hat man dort viele Manta's. Die Tauchplätze sind trotzdem schön und gut erklärt bei den Briefings.



Die Organisation der Tauchschule und der nette Flair der Italiener.... (gruß an Gigi, Nic und natürlich Andrea) hat uns persönlich so gut gefallen, das wir wahrscheinlich nur noch bei The Crab tauchen werden.

Der Service bei Tisch "Headwaiter" und der Roomboy variieren zwischen super und zuverlässigt (unser Kellner, der auch der selbe vom Vorjahr war) bis gelangweilt und net so ordentlich (Roomboy). Aber man kann dies ja in der Höhe des Tips ausdrücken.

die Wege zu den Bungalows sind nicht immer barfußtauglich. Hier und da könnten sie mal etwas mehr Sand einstreuen. Der Weg von den Bungalows ab Nr.200 ist nicht gerade nah zum Essen und zur Hauptbar. Trozdem war es in den 4 Wochen nicht langweilig und das Wetter war im Schnitt gut. Für Maledivenverhältnisse schlecht, das sagten selbst Leute die seit 7 Jahren dort arbeiten. Der Monsum hatte noch nicht fertig gedreht. Die Sicht war medium bis good. Aber das scheint u.a. auch am Atoll zu liegen.
Das Fitness-Studio ist in einem guten Zustand und mit neuen Geräten ausgestattet und gut besucht.

Die italienische Animation von letztem Jahr für Jederman (ob er wollte oder nicht) und unabhängig von der Herkunft wurde dieses Jahr durch totale Ignoranz allen Nationen außer Italienern abgelöst. Für Deutsche und Engländer wurde keinerlei Briefing oder Vorstellung der Tauchschule gemacht. Das Abendprogramm war nur in italienisch und dementsprechen auch manchmal etwas lauter. Wo letztes Jahr noch eine kleine Führung über die Insel gemacht wurde war dieses Jahr nichts mehr.
Auch gibt es keinen deutschsprachigen Reiseleiter mehr auf der Insel selbst. Ein solcher weilt auf einer anderen Insel. Für die Italiener ist Franco Rosso da (dieser ist für einige Bestimmt ein Begriff !!)
Für uns nicht weiter tragisch, da wir alles kannten und wußten was wir wollten, oder was wir eher nicht wollten. (auf jeden Fall keine Animation)
Und die Taucher finden eh den Weg zur Tauchschule, meine ich.
80ß % der Besucher sind Italiener, die im Schnitt nur eine Woche dort verweilen und auch nicht den Hauptanteil an Taucher stellen. Dieser ist immer noch gemischt zwischen Deutschen und Engländern. Also eh wenige Leute die tauchen.

Fazit:
Wer nicht die totale Einsamkeit und eine legere Barfußatmosphäre und gutes Essen sucht ist auf Meedhupparu richtig. Zweimal reicht für uns aber jetzt auch allemal und als nächstes werden wir wohl Athuruga ansteuern. Schon der Tauchschule wegen.Mein Mann war schon auf diversen Inseln (Mirihi, Villamendoo, Bandos, etc) und erteilt der Insel eine 2 - bis 3 +.

Für Fragen oder noch mehr Fotos könnt ihr uns ruhig anschreiben...

       bummerang1@aol.com                      Thomas & Nicole


Meedhupparu-Reisebericht / 01.03.02 – 18.03.02

Unser dritter Malediven-Urlaub hat uns ins Raa-Atoll auf Meedhupparu geführt.
Inselbeschaffenheit:

Das Wasserflugzeug landet direkt am Steg an dem sich auch die Tauchschule befindet. Am Ende des Steges ist die Grillbar. Quer durch die Insel kommt man zur Rezeption dahinter befindet sich die Bar und der Pool anschließend das Hauptrestaurant. Alles sehr großzügig und offen gestaltet.
Die Zimmer verteilen sich ab der Rezeption am Strand endlang. Jeweils mehrere Doppelbungalows bilden eine Art „U“. Jeder Bungalow hat so seine eigenen Vor- und Nachteile z.B. nah an der Bar und Pool ab Zimmer 100, nah an der Grillbar z.B. Zimmer 248. Bei manchen Bungalows ist die Meersicht durch Gewächse etwas eingeschränkt was dafür mehr Schatten bietet z.B. Zimmer 111/112.
Es stehen rund um die Insel genügend Liegestühle zur Verfügung. Viel Schatten (schöne Palmen) und extra Liegestühle gibt es zwischen Rezeption und Pool.
Die Insel kann wunderbar am feinsandigen Strand umrundet werden, Dauer ca. 30 Minuten als Spaziergang. Viele Palmen und andere tropische Gewächse bestimmen das Inselinnere, alles als Sandwege angelegt nur der Poolbereich, die Bar und das Restaurant haben einen Holzfußboden (so kann man bequem auf Schuhe verzichten) (Ebenso auf lange Hosen, denn auch beim Abendessen reichen Shorts). Leider sind die Wege Abends etwas spärlich beleuchtet.
Der große flachabfallende Pool mit Poolbar (hat leider selten geöffnet) lässt einen schönen Blicks aufs Meer zu.
Auch bei Ebbe ist genügend Wasser in der Lagune um zu Schwimmen.
Transfer:
Mit dem Wasserflugzeug der Malediven Air Taxi ca. 50 Minuten
Zuerst mussten wir noch für das Übergepäck bezahlen 2$ pro Kg für Hin- u. zurück. Frei sind pro Person 25 kg inkl. Handgepäck. (Gewicht etwas kontrollieren wird gerne aufgerundet)
Wer den Transfer mit Boot bucht: das Boot hat Sitzreihen wie ein Flugzeug, seitlich offen aber überdacht. Dauer ca. 4 Stunden
Unterkunft:
Große Zimmer mit mehreren Stühlen und Beistelltischen, genügend Stauraum im Kleiderschrank, Holzfußboden, Safe, Wasserkocher
Halboffenes Bad. d.h. es gibt unterm Vordach noch eine Dusche. Durch eine Mauer nicht einsehbar. 2 Waschbecken, Haarföhn
Service 2 x täglich. Handtuchwechsel handhabt der Roomboy selbständig (klappt prima), Strandtücher (1 pro Person) werden täglich gewechselt und sind auf der Terrasse zu finden
Bei All incl. pro Person eine 0,5 l Wasserflasche täglich im Zimmer. Alles aus der Minibar muss bezahlt werden
Große Terrasse mit 2 Stühlen, 1 Tisch und platz für 2 Liegestühle.
Moderne, leise Klimaanlage, zusätzlich Deckenventilator

Verpflegung:
Sehr gutes Buffet zu allen 3 Mahlzeiten
Zusätzlich 3 x täglich Snacks in der Bar (Auswahl zwischen 2 Speisen z.B. Sandwichs und Miniburger am Vormittag, Törtchen und Kekse am Nachmittag
In der Hauptbar gibt es ab 10.00 bis ca. 24.00 Uhr die All-In Getränke, leider müssen Cocktails sep. bezahlt werden aber Mix-Getränke wie z.B. Whisky-Cola sind inkl. außer Wasser (1,5 l-Flaschen) wird alles in Gläsern ausgeschenkt
In der 2. Bar (Grillbar) erhält man tagsüber ebenso Getränke.

Zusätzliche Ausstattung:
Mehrere kleine Souvenir-Läden
Juwelier
Friseur
Ayurveda-Zentrum


Sportangebot:
Kajak
Katamaran segeln
Beachvolleyball
Windsurfen
2 Tennisplätze
Badmintonplatz
Fitnessraum


Auflüge:
Nachtfischen
Inselhüpfen
Honeymoonausflug
Schnorcheltrip


Hausriff:
Von der Rezeption aus führt ein Steg ins Wasser der einen leichten Einstieg an der Riffkante ermöglicht. Von dort kann in beide Richtungen geschnorchelt werden. Die Entfernung ist nicht weit so kann der Schnorcheltrip jederzeit am Strand beendet werden. Leider sind am Riff alle Korallen tot. Der Fischreichtum ist aber erstaunlich groß. Nur selten Haie und Schildkröten dafür kleinere Rochen.
Für alle Neulinge: bitte nicht am Riff auf die Korallen stehen wie soll sonst je neues Leben entstehen!
Auf der anderen Inselseite kann man genauso toll schnorcheln.
Tauchen:
Die ital. Tauchschule „The Crab“ hat einen deutschsprachigen Tauchlehrer und 3-4 ital. Tauchlehrer die auch englisch Sprechen. Die Bootscrew ist sehr hilfsbereit. Sie hilft beim Zusammen- und Abbau der Tauchausrüstung sowie beim Ein- und Ausstieg ins Wasser. Die Ausrüstung kommt in Plastikkörbe und braucht nach dem Tauchen nicht selber gewaschen werden. Die Tauchplätze liegen in ca. 20 – 50 Minuten Entfernung. Die meisten Tillas fangen erst in ca. 5-12 m Tiefe an. Da das Atoll erst seit 2 Jahren Tourismus hat wurde vorher alles leer gefischt. So fehlen leider die Großfische. 1 x wöchentlich wird deshalb von der Tauchschule ein Ganztagesausflug mit 2 Tauchgängen ins Baa-Atoll angeboten (1 Hai-Tauchgang).
Ca. 12 Tauchplätze stehen zur Auswahl einige davon sind von der Korallenbleiche ziemlich verschont geblieben. Auch das Hausriff wird vom Dhoni aus betaucht (Checktauchgang). Die Tauchschule hat 2 Dhoni’s, die Bootsfahrt ist im Preis bereits eingeschlossen. Ca. 3 x pro Woche werden Nachttauchgänge angeboten.
Nachteile:
Leider stellen die Italiener auf dieser Insel den Hautanteil (ca. 120 von 215 Zimmer). Deshalb ist eine ital. Reiseleitung und ein ital. Animationsteam auf der Insel. Diese schließen leider die anderen Gäste aus. So findet die Wassergymnastik oder Aerobic aber auch das Abendprogramm in italienischer Sprache statt. Es gibt auch keine Anschläge wann was stattfindet. (Abendprogramm ab 22.10 Uhr hinter der Bar oder im Theater, für alle Malediven-Neulinge: Krabbenrennen oder Maledivische Trommler am Malediven-Abend.)
Fazit:
Wer mit diesem kleinen Manko leben kann hat auf Meedhupparu eine schöne Zeit. Denn Zimmer, Essen und Strand sind wirklich absolut toll. Jeder findet Sonne oder Schatten, Ruhe oder Unterhaltung. Trotz der Größe von ca. 215 Zimmer verläuft sich alles sehr schön – kein Gedränge, auch Mittags findet man noch freie Liegestühle.
Wir hatten sehr schöne und erholsame 2 ½ Wochen Urlaub auf Meedhupparu und können die Insel als All-Inclusiv jederzeit weiterempfehlen.
Angelika & Richard
P.S. Ich hoffen wir konnten einen kleinen Überblick über die Insel geben da bis jetzt noch kein Reisebericht vorhanden war.
Für weitere Informationen: a-r-fromm@t-online.de


Ich war auch zum ersten mal auf den Malediven und habe mich für Meedhupparu entschieden, da es eine von wenigen Inseln mit All inclusive ist. Und... ich stimme dem anderen Bericht zu, ausser dass ich eigentlich überhaupt nichts auszusetzen hatte. Leider war ich nur eine Woche dort und unter Tränen musste ich leider zurückkehren. Mein Urlaub war sehr günstig (ca.2400,-DM) mit Flugtransfer mit dem Wasserflugzeug- wahnsinnig schön, unbedingt mitbuchen! Aber leider wäre eine Verlängerungswoche noch ein bischen teuerer geworden und hätte sich so nicht gelohnt. Traumhaft war aber einfach alles dort. Mein Bungalow Nummer 261 war meiner Meinung nach der allerbestgelegene... siehe Fotos!   Direkt am Strand und in der Nähe des Tauchbasissteges. Morgens um ca. 6 Uhr und abends ein Wasserflugzeug. Hat mich eigentlich nicht gestört, da ich sehr selten in meinem Zimmer war. Da ich ganz alleine in Urlaub war, hatte ich anfangs nachts ein bischen Angst in meinem Zimmer wegen der Krabbelfiecher. Habe viele Nächte in der Bar (dort wird mit dem Ausgabe-Schluss um 24 Uhr auch mal ne Ausnahme gemacht, wenn man nett ist!), oder mit den Animateuren und süssen Tauchlehrern... am Strand verbracht oder auf dem Steg, wo man nachts ganz toll im beleuchteten Wasser hunderte von Fischschwärmen beobachten kann. Also um als junges Mädel alleine ins Paradies zu reisen ist Meedhupparu der absolute Traum. Hiermit möchte ich auch meine Insel-Freunde: Heike, Jörg und Karsten...,    mit denen ich die meiste Zeit dort verbracht habe,ganz lieb grüssen. Noch ein paar Bilder...

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Paradies mit wenig "Makeln" so lautet unser Logo für die Insel Meddhupparu. Für uns war es der erste Maledivenurlaub und daher fehlen die Vergleichsmöglichkeiten. Die bisherigen Berichte beschreiben die Insel sehr treffend, trotzdem möchten wir einige Ergänzungen und Erfahrungen von unserer Zeit weitergeben.

Insel und Hausriff:

wunderschöner Sandstrand, zu Fuß bis auf ca. 200 m im Süd-Westen der Insel sehr schön zu umrunden, im Innern toll bewachsen mit schönen Palmen, am Strand lediglich eine Palme im Süd-Osten (Höhe Bungalow 304-305), sowie eine Palme im Süd-Westen, Höhe Bungalow 206-207, welche abgestützt ins Wasser ragt (diese sind für Fotos sehr begehrt)Am Steg im Süden legten tägl. bis zu 8 Wasserflugzeuge an, am Steg im Norden war sehr viel bunter Schwarmfisch festzustellen und war immer Einstieg zum Schnorcheln. Das Hausriff ist kaum mit Korallen bestückt, hier und da sind aber die ersten Ansätze von Korallenwuchs zu beobachten.

Fische:

Sehr viel bunter Schwarmfisch, viele Papageienfische, lebende Muscheln, kleinere Napoleons und Stachelrochen, außerdem Schildkröten und 4 kl. "Hausriffhaie", welche jeden Tag ihre Runden um den Strand drehten.

Sonstige Tiere:

Dafür, dass sich in der Inselmitte für unseren Begriff ein "Dschungel" befindet, in welchem lediglich sehr schön Verbindungswege "geschlagen" wurden, war unser Bungalow 274 im Süden der Insel in der Nähe des Stegs nahezu haustierfrei. Hauptuntermieter waren Geckos in sämtlichen Größen. Flughunde (Fledermäuse), krähenartige Vögel (insbes. am Pool), ein Mäuschen, zwei größere Kakerlaken, ein paar Ameisen und mittelgr. Spinnen. Ein Gast berichtete von einem Skorpion im Zimmer.

Unterkünfte/Bungalows:

Bungalows sind schlicht aber schön und zweckmässig eingerichtet. Verheiratete bekommen einen Bungalow mit Doppelbett, Paare meist zwei Einzelbetten zugewiesen. Ein Tresor mit Zahlenkombination steht für die Wertsachen kostenfrei zur Verfügung (Leider bekam ein 100 Dolar-Schein Füße - also VISA oder Travelerchecks empfohlen) Überall viel Holz, im Aussenbereich schon mit Gebrauchsspuren. Die Doppel-Bungalows (zwei Wohnungen nebeneinander)sind in 7er Gruppen hablkreisförmig um die Insel errichtet. Die äußeren Ende befinden sich direkt mit Meerblick am Strand. Wenn man also, egal in welchem Strandabschnitt, einen Bungalow erwischt, welcher in der Mitte angesiedelt ist, hat man keinen Meerblick. Es stehen im Bungalow jeweils 1 Thermoskanne frisches Wasser, 1 Wasserkocher sowie Teebeutel und Kaffeepulver zur Verfügung. Im Süd-Westen sind alle äußeren Bungalows (zw. 179-235)- schon insgesamt 7 - provisorisch mit bunten Sandsäcken abgestützt. Also quasi schon unerwünschte Wasserbungalows. Auf der Inselmitte befinden sich Restaurant, die Hauptbar, die Rezeption mit 2-3-Läden, sowie das Wellness-Center mit Sauna, Dampfbad, Massage und Fitness-Studio mit modernsten Geräten.

Verpflegung/All inklusive:

Ist für den Gaumenfreund hervorragend, viel Nudelgerichte, aber auch eine asiatische Ecke sorgt für Abwechselung. Viel Obst sowie süsse Nachspeisen und Eis. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer bei den Büffets, welche genaustens in den Zeiten von 07.30-09.30h, 12.30h-14.30h und 19.30h-21.30h aufgebaut sind, nicht satt werden sollte, hat noch die Möglichkeit bei Snacks von 10.30h-11.30h und 16.00h-17.00h. Kaffee und Orangen- bzw. Mangosaft von 10.00h-24.00h an der Snackecke in der Nähe der Hauptbar. Die Strandbar im Süden der Insel, von welcher aus man den einzigartigen Sonnenuntergang erleben kann, sind Getränke nur gegen Entgelt. Lediglich ein Glas Wasser kann man dort aus dem Ai-Angebot erhalten.

Personal:

Alle Bediensteten sind sehr nett, freundlich, grüßen immer, haben immer ein Lächeln für die Gäste parat. Roomboy:reinigt zwei mal täglich, sehr ordentlich, schöne Figuren aus der Bettdecke gefaltet, Gärtner:auf Anfrage bekommt man frische Kokosnus von den Palmen geschlagen, Restaurant und Bar: ebenso TOP, Fitness und Wellnessbereich: erstklassig, Alle Wünsche werden quasi von den Lippen abgelesen. Also kleine Dollarnoten und evtl. etwas Süsses einstecken für die redlich verdienten Trinkgelder

Tauchschule:

unter der Leitung von Renate SENORER absolut professionell geleitet. (kleines wirtschaftliches Unternehmen) Gesamte Ausstattung neu und Tip/Top gewartet. Antony mit seiner Besatzung hat alles im Griff. Erstklassiger Service unter und über Wasser. Hausriff leider kaum Korallen. Fische dort siehe oben. Tauchplätze wunderschön bunt zwischen 20 m und 30 m Tiefe, Überhänge, Strömung, dicht bewachsen, viel Schwarmfisch, Muränen, sogar ab und zu ein Hai oder Manta. Es werden "Großfischtauchgänge" bei Ganztagesausflügen ins Baa-Atoll angeboten(zzgl. 20 USD Verpflegung), dort wären 45 Haie bei einem Tauchgang gesichtet worden. Die Tauchlehrer Christian, Werner, Sascha sowie Renate selbst sind sehr nett und man kann viel Spaß mit Ihnen haben. Preise sind für unsere Begriffe allerdings nicht gerade günstig. Einzeltauchgang mit geliehener Ausrüstung (unabhängig ob ABC oder eigener Tauchanzug dabei) 54 USD je Person = 120,-DM, Also: Ausrüstung kpl. mitbringen und min. 10-20 Tauchgänge buchen, damit es günstiger wird (je 64,-DM) Tauchgänge werden wenn mögl. zw. Italienern mit ital. Tauchguides und deutschen Gästen getrennt (2 Donis), ist auch gut so!

Publikum:

"Leider" min. 80% Italiener, welche von einem italienischen Animationsteam jeden Tag lautstark "angepeitscht" werden. Die restlichen Gäste verteilten sich auf Amerikaner, Engländer, Deutsche, Österreicher, Franzosen und ein paar Japaner (zum Angeln). Einige Highlights von der o.g. Masse: sich auf Haie und Krebse im Strandbereich werfen, mit Messern in der Hand auf dem Riff rumturnen sowie lautstarkes Zusammenrotten mit gleichzeitigem Liegenentwenden der anderen im Poolbereich sowie in den nördlichen und südlichen Strandabschnitten (an den Stegen). Liegen werden nach dem Sonnenbaden im Wasser liegengelassen, so dass diese fast wegtreiben. Müll und Zigarettenkippen an den o.a. Orten. Gleichzeitiges Essen und Reden in Gruppen im Speisesaal.(Also am Strand verkrümeln und beim Essen ein Tisch am Rand zuteilen lassen) Jeden Abend ab 22.00 h "THEATER" vom Animationsteam. Überall der italienische Gruß "Tschau".

Resümee/Empfehlung:

sicher ein kleines Paradies auf Erden mit höchstem Erholungswert, obgleich der o.g. Unzlänglichkeiten und relativ hohen Kosten - aber: was ist schon perfekt.Wir werden wieder auf die Malediven reisen, wenn wieder auf Meedhupparu, dann: Preise vergleichen(schwankten zw. 3.800 - 5.000,-DM 14 Tage AI pro Person) mit eigener Tauchausrüstung und mehr Tauchgängen für min. 3 Wochen (Zeit verging wie im Fluge) und auf jeden Fall wieder Transfer mit dem Wasserflugzeug und Abklären der Bungalows (304 o. 305 bzw. 168 o. 169) Also viele Grüße an alle von Alex und Diana

City.Immo@t-online.de


Erst einmal möchten Wir sagen, wie toll Wir diese Seiten über die Malediven finden

Und da Wir soviel Spaß beim lesen dieser Berichte hatten, möchten Wir nun auch etwas dazu beitragen.

Hier ist nun unser Bericht:

Meedhupparu (Perl Island)

Wir verbrachten vom 04.10. bis zum 26.10.2000 unseren Urlaub auf Meedhupparu. Per Maledivian Air Taxi flogen Wir ca. 50 min. zur Insel. Das Flugzeug legte direkt an dem Jetty an.

Dieser führte zur Rezeption, wo Laura die Reiseleiterin von dem Veranstalter "Franco Rosso" uns mit einem Cocktail begrüßte und uns am Abend zu einem Informationsgespräch einlud. Nachdem Wir unser Anmeldeformular ausgefüllt hatten, bekamen wir unseren Zimmerschlüssel und wurden zu unserem Bungalow geführt. Diese sind sehr geräumig mit zwei Betten, zwei Stühlen, einer zweier Couch aus Rattanholz und mehreren kleinen Tischen. Auf einem Tisch standen zwei Tassen, Gläser, eine Thermokanne, ein Wasserkocher und eine Schüssel mit Kaffepulver und Teebeutel zum aufkochen, welche jeden Tag aufgefüllt wurden. Weiter zur Ausstattung, zwei Schränke, eine Klimaanlage, Safe und die Minibar, wo sogar gefüllte Pralinen auf uns warteten, welche natürlich bezahlt werden mußten. Das Badezimmer besteht aus zwei Waschbecken, einer Toilette, eine Innen und einer Aussendusche, eine Wäscheleine und einen Fön.

Auf der Terrasse stehen zwei Stühle, einen Tisch und ein Regal mit zwei Handtücher welche, für die Liegen gedacht waren, die vor jeden Bungalow stehen. Wir hatten seitlichen Meerblick und waren total glücklich mit unseren Bungalow. Was Wir sehr schön fanden war, das der Fußboden und die Terrasse voll aus Holz waren. Überhaupt hat man sehr viel Holz zum bauen benutzt.

Die Insel hat einen schönen breiten Sandstrand der bis auf ein kleines Stück rund um die Insel läuft. Leider mußten sie schon 3 Bungalows mit Säcken abstützen da sie sonst vom Wasser weggetragen werden. Das war es aber schon an Negativen von der Insel Auf Meedhupparu gibt es einen Swimmingpool in dem Mittags auch Wasserball gespielt wird. Hier stehen auch Sonnenschirme zur Verfügung. Direkt neben dem Pool steht die Bar, in der man Abends in Schaukelstühle ein leckeres Bier trinken kann, an der Bar ist auch die Disco angegliedert.

Um 22 Uhr konnte man zur Freilichttheater gehen und dem Italienischen Animationsteam bei ihrer Show zusehen. Sie waren übrigen aller "sehr" nett und versuchen auch einiges in Deutsch zu machen. Wenn man lieber etwas anderes machen will, zur Auswahl stehen noch :

  • Ein super modernes Fitnesstudio mit allerlei Computergesteuerte Geräte,
  • oder vielleicht "Bock" auf Tischtennis, Billjard, Backgammon oder Mühle alles kein Problem.
Wer vom vielen liegen in der Sonne, Kreuzschmerzen bekommt der kann sich bei Sauna oder Massage erholen. Dort ist übrigens auch ein Arzt stationiert. Wer sich erst hier zu einem Tauchkurs entscheidet, kann sich die Tauglichkeitsbescheinigung auch hier geben lassen. Die Tauchbasis liegt am zweiten Jetty und Heißt "the Crap" aber dazu später mehr. Was gibt es noch auf der Insel.! An der Rezeption stehen noch vier Geschäfte in denen man T-Shirt, Tücher, Andenken, Bücher, und Postkarten kaufen kann.

Bleibt nur noch der "Coffee-Shop" wo man rund um die Uhr also 24 Stunden lang Getränke und Einige Snacks bekommt oder die "Grill-Bar" welche bei der Tauchbasis am Jetty steht und Meerblick hat. Diese Bar war anfangs nicht im AI Angebot aber nach einigen Protesten gab das Inselmanagment nach. Übrigens eine tolle Sache dieses AI, wenn man Hunger hat dann ißt man und wenn man Durst hat dann trink man.

Jetzt kommt das Herzstück jeder Insel wie auch auf Meedhupparu die "Main-Bar" (Hauptrestaurant) Sie liegt mitten auf der Insel daher kein Blick aufs Meer aber trotz alledem vom Feinsten. Zum Frühstück gab es weiche Brötchen, Baguette, Toast, Salami, Käse, Kochschinken, Fleischwurst, Eier, Obst und vieles mehr, zu trinken nahm man sich Säfte, Kaffe, Tee und heiße Milch. Am Mittag und Abend geht es weiter mit dem Schlemmern. 3 Verschiedene Sorten Fleisch. Reis Kartoffeln und Nudeln in sämtlichen Variationen die man sich vorstellen kann, Gemüse wie Blumenkohl, Porree, Erbsen und Mohren, Salate in vielen Formen, Kuchen, Pudding und zum guten Schluß auch noch "Eis". Na zuviel versprochen ! Verhungern wird hier keiner. Zu den Preisen der Getränke kann ich nur sagen ,das sie wie überall auf den Malediven zu teuer sind. Wie schon gesagt bei AI macht man sich keine Gedanken um den Preis. Jetzt zum Wassersport. Da wäre zum Beispiel Katamaran segeln, Surfen, Kanu fahren, Schnorcheln und natürlich Tauchen.

Die Preise könnt ihr in den Katalogen nachschlagen .

Zur Tauchbasis: Sie wird geleitet von Renate Senorer die aber bei unseren Aufenthalt gerade auf Heimaturlaub war. Dafür weilt der Real Manager von "the Crap" Sascha auf der Insel, mit dem wir unsere Tauchgänge machten. Hier möchten Wir uns noch mal ganz doll bedanken, für super Tauchgänge und viele lustige Abende.

Da zu unsere Zeit ca. 200 Italiener und nur 10 Deutsche auf der Insel waren und Italiener nicht so viel Tauchen, waren wir oft nur mit 3 bis 4 Italiener und 5 Deutsche auf dem Boot. Da die Insel in Deutschland noch neu im Angebot ist, wird sich das aber wohl bald ändern. Außer Sascha besteht die Basis aus Giggi, Luca und Simona als italienische Diveguide. Ja und dann ist da noch Anthony mit seiner Mannschaft die uns "Alles" und wenn ich sage "alles" dann mein ich auch "Alles" abnahmen. Man brauchte nur noch seine Gräte anschrauben und anziehen. Wenn es gegangen währe, dann hätten sie uns die Flaschen auch noch ins Wasser getragen. Wer wollte brauchte noch nicht mal sein Gerät wieder abschrauben. Kein waschen des Anzuges, der Schuhe, kein spülen der Atemgeräte. Am nächsten Morgen war alles Sauber, keine Salzrückstände nichts. Wirklich man kam sich vor wie Pascha persönlich. War klar das es für die Jungs ein ordentliches Trinkgeld am Ende unseres Aufenthalts gab. Die Tauchplätze waren wirklich Super. Bis auf 1 oder 2 Tauchplätze waren sie schon wieder einigermaßen Bunt. Hier bekommst du alles was du willst Mantas, Adlerrochen, große Schwärme Makrelen, die ein umkreisen, über Drifdives "Superman" läßt grüßen. Erlebnisse die Unvergessen bleiben. Am Tauchplatz Beryian Faru sahen wir an 3aufeinander folgende Tage Mantas. Einmal hielt sich einer ca.4 bis 5 Minuten dort auf . Leider galt das nicht für Haie. In den 3 Wochen sahen Wir nur einen Grauen Riffhai.

Man sagt das liegt daran, das es im Raa-Atoll bisher noch keine Touristenresorts gab dadurch wurde die Haifischerrei nicht kontrolliert, auch das soll sich aber in Zukunft ändern. Wir hoffen es, denn dann wird das Raa-Atoll bestimmt ein Highlife der Malediven. Zum Hausriff von Meedhupparu ist folgendes zu sagen . Es ist wenig Interresant und durch wechselnde Strömung nicht alleine zu betauchen. Er wird von der Basis für Discovery Tauchgänge und zur Ausbildung genutzt. In der Lagune liegen viele Korallenblöcke die man gut beschnorcheln kann. Dort sahen Wir unter anderem eine Krake, ein Rochen, Muränen und einen Baby Weißspitzenhai.

Leider hat hier wie überall auf den Malediven der El Ninjo zugeschlagen. Aber Wir waren überrascht das es schon wieder viele bunte Korallen gibt. Trotzdem glaube ich brauchen die Malediven noch mindestens 2 Jahre damit das gröbste von den Korallen überdeckt wird .

So das war es was Wir zu Berichten haben. Wir hoffen das alle die dort ihren Urlaub verbringen wollen, genauso viel Spaß und Freude haben werden wie Wir.

Viele Grüße von

Simone und Michael Meyer

e-mail: Meyer.Kr@T-Online.de