Medhufushi Reiseberichte

 

Reisebericht Insel Medhufushi,
Reisezeit: 01.10.08-11.10.08

Wir waren schon im April für eine Woche auf Medhufushi.
Reisebericht ist hier veröffentlicht.
Und da es uns dort sehr gut gefallen hat sind wir wieder dorthin.

Die Transfers und das Hotel wurden von uns über das Internet gebucht. Das Hotel bei Art of Travel in München. Von uns ein großes Dankeschön an Frau Mayer.

Anreise: Mumbai-Colombo-Male-Medhufushi
Reisedauer von unserer Haustüre bis zum Hotelzimmer ca. 9,5 Stunden Alle Flüge bis Male und retour mit Sri Lankan Airlines. Retour nach Mumbai hatten wir 12 Stunden Aufenthalt in Colombo. Diese konnten wir aber in einem Hotel verbringen.

Ab Male mit dem Wasserflieger bis Medhufushi. Einfach traumhaft wenn die Inseln auftauchen. Ankunft in Medhufushi: Begrüßung an der Strandbar mit Drinks. Da wir schon da waren konnte man uns nicht viel neues erklären.

Wetter: von 10 Tagen war ein Tag echt zum vergessen. Alle anderen Tage nur Sonne und ein paar Wolken. Nachts regnete es ab und zu.

Man wird nun mit dem einem Golfwagen zum Zimmer gebracht. Nun gut, wer ´s braucht. Diesmal bekamen wir den Einzelbungalow 178. Ist egal ob Bungalow 180 oder 200. Sind alle gleich eingerichtet. Das offene Bad ist immer noch der Hit schlechthin. Der Bungalow wurde 2x am Tag gereinigt. Ob man jeden Tag frische Handtücher braucht ist jedem seine Sache. Wir wollten nur alle 2 Tage neue Handtücher. Jeden Tag gab es eine Flasche Wasser und Obst.
Es ist alles vorhanden, TV, DVD-Player, Kaffeekocher, Kühlschrank, AC, Ventilator, Moskitonetz, Schirme, Bademantel, Shampoo usw. Die Veranda mit Hollywoodschaukel und 2 Sesseln und Tisch. Vor der Veranda 2 Sonnenliegen. Die letzten 4 Nächte haben wir eine Wasservilla gebucht. Kann man vor Ort machen. Ist etwas luxuriöser eingerichtet und der Blick von der Veranda auf das kristallklare Wasser ist wunderschön.Über eine Treppe kann man direkt ins Wasser gehen. Bitte Badeschuhe nicht vergessen. Etwas steinig. Wenn es richtig heiss ist und man auf den Planken geht bitte nicht die Sandalen vergessen. Es ist sehr heiss.

Hotel:
Die komplette Einrichtung des Hotels ist sehr hochwertig. Viel Holz verschafft ein tolle Atmosphäre. Man hat auf Medhufushi nie den Eindruck das die Insel überlaufen ist. Man findet hier Ruhe und Erholung. An der Strandbar unbedingt am Abend ein Drink geniessen. Man sieht dort im Licht viele Stachelrochen und kleine Haie.

Essen:
Das Frühstück und Abendessen ist auf Medhufushi nicht dazu gedacht eine Diät abzuhalten. Sehr große Auswahl und sagenhaft lecker. Und nachdem man Tauchen und Schnorcheln war kommt der Hunger eh von selbst. Unser Ober hieß David und wir hatten einen Riesenspaß. Andere Gäste waren mit ihrem Kellner nicht ganz so zufrieden. Da wir als Wiederholungstäter auf Medhufushi waren wurden wir vom Hotel zu einem Strand-BBQ eingeladen. War sehr schön am Strand bei Kerzenlicht und einer guten Flasche Wein das Abendessen zu geniessen

Insel:
Sehr sauber und ansprechend. Ob man die Insel umrunden kann wissen wir nicht. Haben es nie versucht. Natürlich wird Seegras angespült. Aber dies wird mehrmals am Tag entfernt. Ob man die Wege im Inneren der Insel allerdings noch mit Sand auffüllen muss sei dahin gestellt. Im April war dies noch nicht und wir sind damals auch nur barfuss gegangen.

Tauchen:
Wir waren bis auf 2 Tage immer tauchen. Die Tauchschule von Werner Lau können wir nur empfehlen. Da meine Frau eine Entzündung am Ohr bekam mussten wir auf die Nachbarinsel ins Hospital. Fahrt mit dem Boot kostet 50$. Behandlung mit Medikamenten kostet nur 14$. Aber nach kurzer Zeit war alles wieder in Ordnung. Und die letzen Tage wollten wir einfach das Tauchen nicht sein lassen. Wir bekamen viel zu sehen. Mantas, Haie, Thunfische, Schildkröten, Napoleonfische uvm. Vom Hotel wird jeden Tag ein Schnorchel Trip angeboten. Unbedingt mitmachen. Man sieht schöne Riffe.

Es hat uns auf Medhufushi sehr gut gefallen. Wir können die Insel nur empfehlen. Im April 2009 soll es nach Filitheyo gehen.
Wer uns dazu etwas schreiben möchte oder mehr über Medhufushi erfahren will, bitte schreibt uns unter: helmut-mueller62 (at) @web.de

 


 

Reisebericht:
Malediven, Insel: Medhufushi. Reisezeit. 11.04.08-19.04.08
Abflugort: Mumbai über Colombo nach Male mit Sri Lankan Airline.
Danach Weiterflug mit Madivian Air Taxi. Der Abflughafen Mumbai kommt daher, weil wir dort leben. Die Reise von Mumbai nach Medhufushi dauerte für uns von Tür zu Tür nur ca. 10 Stunden. Alle Verbindungen waren tadellos und die Wartezeiten hielten sich in Grenzen. Auf Male bekommt man einen Gutschein über ein Getränk und einen Snack. Und der Flug mit dem Wasserflugzeug ist sagenhaft schön. Ja, die Piloten fliegen barfuss.

Ankunft auf Medhufushi und das Zimmer:
An der Bar die auf Stelzen ins Meer gebaut ist bekommt man einen Drink und Sandra erklärt einem alles. Danach geht es zum Zimmer. Wir hatten den Strandbungalow 186. Es war ein einzelener Bungalow. Welcher Bungalow nun besser ist muß jeder selber entscheiden. Wir haben uns sehr wohl dort gefühlt und die Palmen spenden Schatten was bei dieser Hitze angebracht ist. Wir kamen schon mit einer Grundfarbe aus Mumbai an, und trotzdem hatten wir einen Sonnenbrand. Also Vorsicht ist angesagt. Und viel Sonnenmilch mit hohem Faktor. Der Bungalow hat alles was man braucht. Obwohl, wer braucht einen DVD-Player im Urlaub? Fernseher, Kaffeemaschine, Telefon, Safe, Regenschirme, Taschenlampe, Moskitonetz und natürlich genügend Platz. Das Bad ist Open-Air und das ist der Hit schlechthin. Einfach genial im Freien zu duschen. Durch eine seperate Tür kann man direkt vom Strand ins Bad. Dort gibt es alles was man braucht. Dusch-Gel, Shampoo, Körperlotion, Handtücher, Bademäntel, Badelatschen, Fön usw.
Da es unsere Flitterwochen waren gab es eine Flasche Prosseco sowie eine Torte und Gebäck. An jedem Tag erhielten wir eine Flasche Wasser sowie einen Obstteller. 2x am Tag kam der Zimmerservice und hat sauber gemacht.

Der Gang zum Strand war nur 10 Meter von unserer Veranda. Wasser kristallklar und wunderschön zum reinlegen. Bei Ebbe oder Flut war dies immer möglich. Und wir wollten auch nicht schwimmen wie die Weltmeister, da wir tagsüber einen Tauchkurs belegt hatten. Bei den Zimmern 101-112 ist der Strand zwar sehr breit aber was macht es aus ob 5 Meter oder 25 Meter zum  Strand  sind?. Und der Strom der Touristen die zu ihren Wasserbungalow gehen ist von 101-112 erheblich größer. Nach einigen Tagen sind wir in einen Wasserbungalow umgezogen. Wir wollten dies einfach mal erleben. War Traumhaft schön. Dieser Blick vom Zimmer, Bett oder Veranda auf das Meer ist wunderschön. Unbedingt unter die bungalow tauchen. Dort sieht man viele Fische.
Nun zum Ungeziefer. Ja es gibt Ungeziefer auf dieser Insel. Und alle 2 Tage rast ein Mintraktor durch die Insel und setzt alles unter Nebel. Man soll froh darüber sein. Sonst wird es einfach zuviel mit diesen lästigen kleinen Tierchen. Man ist in den Tropen und nicht am Nordpol. In den Wasserbungalow hat man gar kein Ungeziefer. Nachts kann man die Balkontüren weit offen lassen und sogar draussen schlafen.

Wasserflugzeug:
Es landet mehrmals am Tag in der Nähe des Strands. Wenn es jemand stört muß er eine andere Insel besuchen, aber auch nochmals ins Boot umsteigen um zu seiner Insel zu gelangen. Wir haben uns mehrmals den Lande-und Startvorgang angesehen und dies war sehr interessant.

Restaurant:
Wer auf Medhufushi eine Diät machen will ist hier völlig falsch. Das Buffet ist so reichhaltig das man gar nicht alles kosten kann. Was für uns sehr schön war, das es Vollkornbrot, Wurst sowie Käse gab. Diese Dinge sind sehr schwer in Mumbai zu bekommen. Fisch in allen Variationen. Das Buffet mit den Nachspeisen hatte es in sich. Einfach lecker. Alles war in großer Auswahl und Vielfalt da. Es ist ein großes Restaurant aber trotzdem sehr ruhig. Unser Kellner war sehr nett und zuvorkommend. Das Al Fresco Restaurant haben wir einmal besucht. Das Essen war sehr, sehr gut und hob sich deutlich vom normalen Essen ab. Ist aber auch ein wenig teuer. Zu den Preisen muß man sagen das nicht  billig auf den ersten Blick erscheint. Aber alles ausser Fische und Kokosnüsse muß auf die Insel per Schiff oder Flugzeug gebracht werden. Und schon stimmt der Preis wieder. Um man bezahlt am Schluß in Dollar. Und das kommt bei diesem Kurs Euro-Dollar nochmals um ein Drittel billiger.

Animation und anderes:
So gut wie keine Animation. Es gibt ein Krabbenrennen in der Bar und mal eine balinesische Tanzveranstaltung. Beides geht nicht sehr lange und ist nett anzusehen. Wenn wir Animation wollen gehen wir nach Mallorca. Die Malediven sind eben nichts für Partygänger.
Am Abend in der Bar zu sitzen und den Fischen und Mantas bei einem Drink zu zusehen macht erheblich mehr Spaß. In der Bar gibt es verschiedene Bücher in mehreren Sprachen.
Es gibt einen Gym den wir nicht benutzt haben. Darüber hinaus einen kleine Laden mit   Souvenirs. Die Rezeption selber haben wir sehr selten besucht und ist recht klein. Aber wir brauchten diesa auch nicht. Ausser um unsere Postkarten einzuwerfen. Ausserdem kann man eine Delphin Tour machen. Auf einem schönen Boot fährt man ca. 20 Minuten hinaus ans Riff und kann von dort aus die schönen Tiere erleben. Es gibt Schnorchel Touren sowie eine Insel Tour auf der man sehen kann wie auf den Malediven gelebt wird. Wir haben nur die Delphin Tour gebucht.

Wassersport:
Es gibt zwar eine Wassersportbasis direkt neben dem schönen Pool aber von dieser haben wir nun gar nichts mitbekommen. Der Pool selber wurde von uns auch nicht benutzt, ausser am Abend die Sonnenliegen um die Sterne am Himmel zu bewundern.

Spa:
Meine Frau war für 2,5 Stunden dort und sie fand es himmlisch. Also auf und sich verwöhnen lassen.

Tauchbasis Werner Lau:
Dort haben wir einen SSI-Open-Water-Dive-Kurs gemacht. War einfach nur toll. Wir haben uns einiges vorgestellt wie so ein Kurs abläuft. Aber unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Unsere Tauchlehrein Sylvia war einsame Spitze und bei den anschliessenden Tauchgängen war Rainer immer an unserer Seite. Wir haben eine Welt kennengelernt die uns faziniert hat. Wir haben auf der Homepage www.wernerlau.com einen Gästebuch Eintrag hinterlassen.

Fazit:
Es war ein wundervoller Urlaub, der leider nur zu kurz war. Aber im Oktober steht der nächste Trip an. Ob das Medhufushi Resort ein 5 Sterne Hotel ist muß jeder für sich selber entscheiden. Für uns war es 5 Sterne wert. Und wer in Indien in einem 5 Sterne Hotel mal war, gibt dem Medhufushi danach 10 Sterne.
Wir haben uns sehr wohl gefühlt und die Kleinigkeiten und die Freundlichkeit des gesamten Personals sind für uns 5 Sterne wert.


 

Medhufushi März 2008

Wir (Paar 42/36), Taucher, waren im März 2008 für zwei Wochen auf Medhufushi. Nach Eriyadu und Filitheyo war Medhufushi unser dritter Maledivenurlaub. Hier unsere Eindrücke.

Strand: Der schönste Strandabschnitt ist bei den Bungalows 101-112, so richtiges Malediven-Feeling kommt eigentlich nur hier auf (was den Strand angeht). Grundsätzlich hat man auf der gesamten Westseite immer ein paar Probleme mit Seegrasanschwemmungen, das wird zwar von den Angestellten fleißig entfernt, ist aber halt nicht so schick. Auf der Ostseite ist der Strand leider nur bei Ebbe nutzbar, bei Flut muss man dann seine Liege in Sicherheit bringen. Auf der Westseite (197-216) ist der Strand etwas breiter, dafür aber mit Seegras und Wasserflugzeuge.

Positiv:
Mit unserem Tischkellner (Mashrooh) hatten wir richtig Glück gehabt. Es handelt sich wohl um den Chefkellner nach unseren Beobachtungen und der hat einen super Job gemacht.

Beim Frühstücksbuffet gab es eine recht große Auswahl an Wurst und Käse, haben wir auf den Malediven so noch nicht erlebt. Auch beim abendlichen Buffet war für jeden Geschmack etwas dabei, große Auswahl und sehr lecker.

An unserem Strandabschnitt (Bungalow Nr. 206, Westseite) wurde der Bewuchs stark ausgedünnt, so dass man von der Terrasse aus nun das Meer sehen kann. In der Mittagshitze konnte man seine Liege in den leicht beschatteten Bereich platzieren um ein Nickerchen zu halten, falls die lautstarken Raben das zuließen.

Es gab täglich eine Flasche Wasser und Obst auf dem Zimmer, fanden wir sehr nett.

Vor und nach dem Tauchen gab es Getränke an Bord.

Bis auf ein wöchentlich stattfindendes Krabbenrennen gab es keine Animation, sehr angenehm.

Negativ:
Die Wasserflugzeuge starten und landen direkt am Jetty, das hatte zur Folge, dass wir allmorgendlich um 6 Uhr von einem Flugzeug geweckt wurden, mit entsprechender Geruchsbelästigung. Pro Tag starteten und landeten ca. 3-5 Flugzeuge, für uns ein absolutes NO-GO! Alleine dieser Umstand würde uns von einem erneuten Besuch abhalten. Wir fliegen nicht um den halben Erdball um dann von Flugzeuglärm um den Verstand gebracht zu werden. Vergangenes Jahr auf Filitheyo haben wir erlebt dass es auch anders gehen kann, dort landen die Flugzeuge abseits der Insel in der Lagune und die Gäste werden von einem Dhoni abgeholt.

Die Bungalows sind immer paarweise angeordnet und werden über eine gemeinsame Zugangstür erreicht. Leider passen die Bungalowschlüssel nicht für diese Tür. Wenn nun etwas ängstliche Nachbarn (besonders gerne neue Gäste) diese Türe von innen verriegelt hatten stand man draußen und staunte nicht schlecht. Mann musste dann um den Bungalow herum über die Terrasse in sein Zimmer gelangen. Leider gab es auch keinen passenden Schlüssel für die separate Tür zur Dusche.

Die Gräte im Fitnessraum würden sich sehr über ein feuchtes Tuch freuen, sie sahen mehr als vernachlässigt aus.

Eines Morgens wurde uns offeriert, dass es kein Müsli gäbe, erst am nächsten Tag wieder. Sorry, aber das geht ja wohl gar nicht. Wie kann in einem 5-Sterne-Resort das Müsli ausgehen. Wenn es sich um Frischware handeln würde, will ich das noch verstehen aber doch nicht bei Müsli.

Ab 22:00 Uhr waren die Kellner in der Bar der Meinung man könnte doch langsam mal an Feierabend denken und man musste seine Bestellung selbst direkt an der Bar abgeben. Um 23:30 Uhr stand dann auch schon mal ein Kellner neben dem Tisch und hätte sich sehr gefreut, wenn man bezahlt hätte und gegangen wäre.

Die Sandauflage auf den Wegen war sehr dünn, wenn man barfuß unterwegs ist, würde man sich über ein paar Schippen Sand auf den Wegen sehr freuen.

Der Speisesaal hat die Atmosphäre einer Bahnhofshalle. Wir haben uns am zweiten Tag in die hinterste Ecke verzogen, um dem Gewusel und Lärm etwas aus dem Weg zu gehen.

Auf motorisierten Wassersport können wir im „Paradies“ absolut verzichten und fanden wir zeitweise echt nervend.

Der Bodenbelag in der Tauchbasis ist gefährlich glatt, laut Aussage der Basis ist das aber Sache vom Hotelier und sie haben da keinen Einfluss. Ich will mir gar nicht vorstellen wie man seinen Urlaub verbringt, wenn man sich dort mal richtig langlegt. Zu unserer Zeit haben die Gäste einen drohenden Sturz durch akrobatische Einlagen verhindert.

Im Restaurant konnte man mehrfach Kellner beobachten, die sich zu zweit oder dritt zu einer kleinen Gesprächsrunde zusammenfanden. Sorry, aber das geht einfach nicht.

Die Glasscheiben und Spiegel in unserem Strandbungalow wurden weder vor unserer Anreise noch während unseres Aufenthaltes gesäubert und hätten sich doch so sehr über etwas Wasser gefreut.

DER SUPER-GAU
Nach dem wir von unserer Tauchsafari auf der Sheena zurückgekehrt sind, hatten wir uns für die letzte Nacht ein Upgrade in einen Wasserbungalow gegönnt. Die Wasserbungalows sind sehr elegant und geschmackvoll ausgestattet und wir hatten uns auf eine leckere Flasche Wein und eine erholsame Nacht gefreut. Leider riss meine Frau mich um Mitternacht mit hysterischem Geschrei aus dem Schlaf. Der Grund war auch schnell ausgemacht. Hatte sich doch eine ganze Armee von blutsaugenden Bettwanzen zu uns gesellt und es offensichtlich auf unseren Lebenssaft abgesehen. Einige dieser Krabbeltiere konnte ich auf der Flucht erlegen, was sich in etlichen Blutflecken auf dem Bett niederschlug. Und somit verbrachten wir unsere letzte Nacht auf den Strandliegen unserer Terrasse. Dem Management war das sichtlich peinlich und es wurden uns die Nebenkosten für die letzten 24 Stunden erlassen.

Fazit: Medhufushi kann die Erwartungen an ein 5-Sterne-Resort leider nicht erfüllen, nur die aufgerufenen Getränkepreise sind auf 5-Sterne-Niveau. Alleine die Wasserflugzeuge würden uns von einem Wiederholungsversuch abhalten. Schade, dass wir zu einem solch vernichtenden Urteil kommen müssen. Aber wenn draußen 5-Sterne drauf stehen, dann müssen auch 5-Sterne drin sein und das ist bei Medhufushi absolut nicht der Fall.

Viele Grüße
Carlitos0815


 

Reisebericht Medhufushi 01.11.2007 - 07.11.2007

Als Malediven-Neulinge und Honeymooner konnten wir es gar nicht erwarten, nach dem ganzen Hochzeitsstreß endlich den Urlaub anzutreten.
Unsere Wahl fiel nach ausführlicher Beratung durch Herrn Beeck auf ein Inselhopping mit Medhufushi und Island Hideaway - also zwei völlig unterschiedliche Konzepte und Kategorien.
Wir hatten einen Wasserbungalow gebucht was auch definitiv die bessere Wahl war. Empfangen wurden wir von der französischen Kollegin vor Ort, die uns auch direkt nach einem Willkommens-Drink zum Bungalow brachte.
Wir hatten Bungalow 22 mitten in der Reihe auf der Westseite.

Kurz vorab zum Wetter: Es war die ersten Tage sehr windig - da pfiff es enorm durch die Terrassentür und zog auch etwas unangenehm, danach war es windstill und eigentlich unproblematisch.

Der Wasserbungalow:
Der Bungalow ist für unsere Ansprüche und v.a. als Ersttäter Malediven komfortabel genug gewesen. Da die Bungis wie schon in den anderen Berichten erwähnt auch kein Jahr alt sind, ist alles in Top-Zustand. Als Honeymooner war das Bett auch schön hergerichtet mit Blumenmotiv.
Ausserdem gab es Kuchen und Sekt auf dem Zimmer zur Begrüßung. Die Dusche ist riesig und es gibt Shampoo und Duschgel. Auch sonst ist alles vorhanden an Handtüchern, Bademantel etc... (inkl. Nähset, "Vanity Set"
mit Q-Tips und Kosmetikpads sowie Taschenlampe und Fön). Die Toilette war auch in völlig in Ordnung. Die zusätzlich vorhandene Badewanne haben wir gar nicht erst benutzt (ausser vielleicht als Ablage für nasse Sachen). Im Badezimmer befinden sich auch Safe und 2 Kleiderschränke.
Außerdem gibt es noch genug weitere Staufächer im Bad für Schuhe, Schnorchelausrüstung etc.

Das Schlafzimmer hat einen direkten Ausgang auf die Terrasse mit Hollywoodschaukel und 2 Liegen + 2 Stühle mit kleinem runden Tisch und für die Raucher Aschenbecher! Ansonsten sollte man an die heimischen DVDs denken, da der DVD-Player und das TFT gefüttert werden wollen (wers mag). Es läuft auch auf einem Kanal ein englischsprachiges 24/7 Movieprogramm, aber so mancher mags ja eher deutsch im Urlaub...

In anderen Berichten war häufiger von den lauten Geräuschen zu lesen. Ja
- es gibt die Pumpstationen für das Wasser/Abwasser(?) bei den Zwillingsbungalows. Aber diese Pumpen gehen alle 15 Minuten oder sogar nur bei Bedarf, so daß sie uns eigentlich gar nicht gestört haben - trotz der Lautstärke. Nicht vergessen sollte man aber wenn man direkt ab Bungi schwimmen möchte, Riffschuhe o.ä. mitzunehmen. Der Weg von der Bungitreppe ist nicht nur glitschig, sondern direkt im Wasser auch steinig. Dafür bekommt man hinter dem "Mini-Toten-Riff" auch eine wunderbare Fläche mit halbwegs sandigem Boden und auch vielen Fischen von klein bis groß die um einen rum schwimmen. Passt aber auf mit dem Sonnenbrand und so... :-)

Der Pool, das Buffet-Restaurant und die Bar:
Nun, der Pool ist eigentlich das Herzstück des Resorts und auch wunderschön angelegt. Man hat einen direkten Westblick, was einem wunderbare Sonnenuntergänge an der Pool-Liege bescheren kann. Ansonsten ist der Pool auch nett und man bekommt Handtücher etc. gestellt. Der Poolboy kümmert sich dann um einen. Ab dem 2. oder 3. Besuch sind die Liegen auch schon als "Stammliegen" vormarkiert von ihm - das kann bei Schattenplätzen schon ganz ok sein. Das Publikum auf der Insel ist übrigens sehr international von Asiaten über Araber bis hin zu Europäern aller Nationen...

Das Buffet-Restaurant befindet sich direkt im Anschluß an den Pool und bietet dem Gast das Frühstück, bei Vollpension das Mittag und natürlich auch das Abendessen. Für meine Erwartungshaltung war das Buffet nach den
6 Tagen schon fast erschöpft - zwar sehr sehr reichlich, aber bei den warmen Hauptspeisen dann doch sehr ähnlich. Geschmeckt hat alles aber wunderbar - keine Frage!

Wir haben auf ein Dinner im Restaurant verzichtet - vom Gefühl her und wenn man die Poolsnacks (wie wir) mal probiert hatte, möchte ich fast vermuten, daß die a la carte Gerichte nicht wesentlich anders sind als die der Buffet-Halbpension (wir haben auch das Menü geprüft).
Für Kinder bzw. Diät-Teilnehmer gibt es täglich sogar ein Pastagericht mit zwei Soßen - das nur als kleine Anmerkung.
Die Weinkarte des Resorts geht völlig in Ordnung und ist Preislich sogar wie erwartet. Zwischen 30-40$ pro Flasche gibt es vernünftige Weine.
Allerdings schlägt zusätzlich meist noch eine Flasche Wasser mit 5-6$ zu buche. Das Trinkgeld kann man täglich geben - wir haben es bei Abschluß unserem "Hauptkellner" gegeben. Leider hatten wir keine 100% Konstanz bei den Kellnern in den Tagen, so daß wir dann doch wechselnd bedient wurden.
Der Kaffee aus den "Bodum"-ähnlichen Gefäßen ist übrigens richtig lecker! Weitere Details zum Essen stehen auch in den anderen Berichten, die ich nur noch "untershreiben" möchte...

Die Überwasser-Bar ist auch sehr gemütlich und beherbergt neben dem a la carte Restaurant auch die Bibliothek mit vielen deutschen Büchern (eine große Zahl sogar von 2006/2007!) und Zeitschriften der letzten Monate...
außerdem Billard (teilweise auch "Unterwasserbillard" - es gab Abende da haben Gäste gleich 3 Kugeln ins Meer geschubst, die dann am nächsten Morgen wieder geborgen werden mussten -- soweit möglich) und Dart.
Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, sich einen Laptop zu leihen.
Insgesamt war das dort im Pavillon aber gerade kaputt bis unmöglich. Ich habe es selbst als absoluter IT-Experte nicht hinbekommen, in 60 Minuten eine stabile Internetverbindung aufzubauen... ob das in den Bungis besser ist - keine Ahnung. Funktionieren soll es aber wohl! (kostenlos)

Wassersport-Center:
Tja, wo kein Wind, da kaum Wassersport - so oder so ähnlich könnte man das ganze beschreiben... ich hatte am 2. Tag noch das Glück bei leichtem Wind etwas Surfen zu können, meine Frau hatte sich den Katamaran geschnappt - beides hatten wir mit den Lehrern gemacht. War schön.
Preise lagen mit Lehrer so bei ~40 $ pro Stunde.

Dive-Center:
Nicht benutzt, aber man kann sich hier auch Schnorchelausrüstung gegen Geld leihen.
Als Schnorchler oder Anfänger sollte man aber unbedingt die Touren mit dem Dhoni zu den Riffen auswärts machen. Ist wirklich spannend für Anfänger, mal im "offenen" Meer zu schnorcheln - und ungewohnt, wenn nirgendwo das rettende Ufer ist!

Spa:
Im Spa gibt es die üblichen SPA-Behandlungen wie Massagen etc. Ich hatte mir ein 1,5h - Paket gegönnt und muss sagen es war toll. Die Aussicht und Romantik des GEbäudes ist leider eher so lala, aber die Massage selbst war top - ich bin nämlich eingeschlafen und das heisst bei einer Massage bei mir schon immer: Eigentlich seeeeeehr entspannend. Kosten tut sowas dann um die 90$.

Sonstiges:
Ich werde noch einige Bilder einstellen - ansonsten beantworte ich auch gerne Fragen via Forum (dann kanns jeder lesen) - zum Beispiel zu Themen
wie: Halbpension und Anrechnung bei a la carte etc... (erreichbar unter dem Nickname Nordlicht)

Die Getränkpreise variieren für ein Wasser ab 3$ - 6$, eine Cola schlägt schon mal mit circa 4$ zu Buche. Cocktails lagen irgendwo bei 8-10$ glaube ich...

Die Insel wimmelte im November nur so vor Einsiedlerkrebsen tagsüber und nachts natürlich erst Recht. Sonstiges Getier gab es auf der Wasservilla naturgemäß nicht. Ob man dann das romantische 2-Personen-Dinner am Strand einnehmen will sei jedem selbst überlassen. :-) Wie außerdem im Forum schon erwähnt gibt es durchaus mal Probleme mit Algen o.ä. - allerdings kam das Problem erst bei Windstille auf. Und selbst als dem so war, wurde das Zeugs fleissig schon bei Tage versucht wegzukehren.

Alles in allem - wie auch schon meine Vorschreiber sagten - ein rundum gelungenes Preis/Leistungsverhältnis.

Gruß,

Thorsten
 


 

Medhufushi Reisebericht 7.05.07 – 21.05.07

Vorwort:
Wir waren schon mal auf den Malediven. Als Erstäter zuerst auf Sun Island, dann Kuredu, später auf Reethi Beach, im 2006 auf Baros und nun auf Medhufushi. Natürlich haben wir auch noch andere schöne Orte auf dieser Welt gesehen, so dass wir auch einen realistischen Vergleich machen können ;-)

Auf die Anreise sowie den Wasserflugzeugtransfer gehen wir nicht weiter ein. Das Ganze spielte sich um üblichen, angenehmen Rahmen ab.

Ankunft:
Der erste Eindruck hat man ja bekanntlich nur einmal... und der stimmte uns gleich mal auf einen perfekten Urlaub auf 5*-Niveau ein! Bevor man die Insel schon betreten hat, fallen das helltürkise Wasser, mit teils tiefblauen Stellen auf. Dieser paradiesische Eindruck wird gleich noch mit einer sehr grossen Anzahl von schönen, hohen Palmen untermauert. Die Natur scheint sich auf Medhufushi von Ihrer besten Seite zeigen zu wollen und das tut Sie gleich mit einem herrlichen Farbenspiel. Ein wirklich herrlicher Anblick – und das vorerst bloss mal vom Ankunfts-Jetty aus!

...ist wohl fast überflüssig zu erwähnen, dass man gleich schon vom Flugzeug aus in Empfang genommen wird, zur nach allen Seiten offenen Bar begleitet wird und gleich mal einen kühlen Drink und ein kühles Tuch in "Empfang nehmen darf". Nach den ersten optischen Eindrücken, folgt das gewohnt unvermeidliche – das Ausfüllen "des Anmeldeformulars" –Gesagt, getan und erledigt. Man wird ganz kurz unterrichtet, wo das Wichtigste zu finden ist – gerade so weit, dass man über erste Informationen verfügt, aber nicht eine halbe Stunde angestrengt zuhören muss. Sehr angenehm. Selbstverständlich stellte sich auch der Manager kurz vor, heisste uns herzlich willkommen und gab uns auch zu verstehen, dass er jederzeit ein "Offenes Ohr für Wünsche und Anliegen hat" – Jederzeit –und das war auch so. Robert, der GM war immer wieder zu sehen, sei es am morgen beim Frühstück, Abends beim Nachtessen, um Gäste zu begrüssen oder um Gäste zu verabschieden. Er mischt sich bewusst einfach unter die Gäste und fühlt so den Puls des Resorts, die Resonanz, erkundigt sich nach dem Wohlbefinden der Gäste, oder aber lädt einem einfach mal einen zu Drink an der Bar ein, zum Manager-Cockteil usw. usw. Man wird einfach verwöhnt!

Bungalow:
Einfach herrlich! Wir bezogen unseren Bungalow an der Ostseite; Nr. 162. Sonnenaufgangs-Seite... was uns sofort wieder aufgefallen ist: - Die unendliche Ruhe und die herrliche und sehr gepflegte Vegetation. Der Bungalow selber verfügt über eine sehr grosse Terasse, alles in schönem Holz gehalten. Ebenso die Liegen, die Schaukel, Tisch und Stühle, alles aus edlem und massiven Holz. Dieser Stil zieht sich natürlich auch im Innern des Bungi's durch – überall schönes und massives Holz. Ein Himmelbett, genügend Kästen und Ablageflächen. Weiter ein Tee-/Kaffeekocher, DVD-Player, Flat-Screen, eine sehr leistungsfähige Klima-Anlage, Minibar, etc. etc. einfach alles was zu einem 5*-Resort gehört.
Dazu gehörte am Muttertag auch ein Kuchen, der sicher jedes Paar erhalten hat, eine Rose für die Damen, etc.

Das offene Bad sah schlicht und einfach nur fantastisch aus! ...auch da gabs alles zu haben, sei es von Duschgel, über Shampoo bis zur Lotion, Wattenstäbchen usw. usw. Was das Herz begehrt war zu haben.

Main Restaurant:
...da gibt’s eigentlich gar nicht viel zu erwähnen – ausser dass das Essen sehr gut und eine Auswahl vorhanden war, wie wir sie noch nie erlebt haben und das Ganze sehr, sehr fein und sauber angerichtet wurde. Neben den diversen Curry's gabs Live-Cooking, immer diverse Salate, Gemüse, Fisch, Fleisch, Fleischloses, Sashimi, Sushi, Suppen, diverse kleinere Häppchen und sehr gutes süsses Dessert-Buffet und eine Käseauswahl die es in sich hatte! ...einfach fantastisch! Für das Frühstücks Buffet gilt dasselbe. Da gabs neben "dem Üblichen" zum Frühstück bereits schon Gemüse, Salate...auch bereits schon wieder Sashimi usw. Die Auswahl war enorm!

Spezialitäten-Restaurant:
Von A-Z perfekt! Sehr gute Speisen – eine gut sortierte Weinkarte mit äusserst angenehmen Preisen sowie ein perfekter Service. Die Ambiance des Al Fresco's rundet das Ganze noch angenehm auf. Man speist über dem Wasser, mit einem romantischen Blick auf die Insel.

Pool:
Sehr schön! Freie Liegen gabs immer, entweder unter einem grossen Sonnenschirm oder aber unter Schatten spendenden Palmen. Auf den Poolservice gehe ich hier nicht näher ein – der war schlicht und einfach wieder perfekt! ...eine Sache noch – "der Pool-Junge": Dessen Aufgabe es war, die Gäste mit einem, zwei oder auch drei Tücher pro Liege zu versorgen. Er erledigte seine Aufgabe mit einer Hingabe, wie es sie selten zu bestaunen gibt. Die Tücher wurden fast schon wie abgemessen auf die Liegen gelegt, umgeschlagen und so befestigt. Es wurde einem regelrecht "das Bettchen" gemacht! ...und wenn man mal schnell entschwand und sich mal eben kurz im Wasser abkühlte, wurde das ebenfalls vom "Pool-Jungen" entdeckt, was Ihn jeweils gleich dazu veranlasste, kurz wieder die Tücher auf den Liegen gerade zu ziehen ;-)

Wassersport-Center: (über Wassersport)
Kurz erklärt: Top-Seriös! Sehr gute Segellehrer! Viel an Material – und allerbestens gepflegt. Kompliment!! Hier nochmals einen speziellen Dank an Mohammed, Mazin und Uzman.

Dive-Center:
Haben wir nicht besucht, die Taucher waren jedoch alle hell begeistert, was in Worten zu hören war, wie: "...das beste was wir bis jetzt gesehen haben" ... "sehr kompetent und sehr freundlich" ...etc..etc...

Strände:
Die Ostseite verfügt im Moment über einen nicht allzu grossen Strand – ganz im Gegensatz zur Westseite, der hier relativ breit ist. Die Strände sind in sehr schönem und gutem Zustand und werden den ganzen Tag durch gereinigt und sehen vollkommen proper aus. Schwimmen ist bei Ebbe etwas eingeschränkt – was jedoch überhaupt kein Problem darstellt – man wartet einfach einige Stunden auf die Flut – man arrangiert sich eben mit der Natur. Apropos Natur: Selbstverständlich tummeln sich auch kleine Schwarz-Spitzen-Riffhaie, Rochen, etc. in der Lagune – die mit Garantie ein x-faches mehr an Angst haben als die Touristen vor Ihnen.

Insel:
...fast schon langweilig, aber auch hier dasselbe Bild: Sehr gepflegt! Das Inselinnere wird ständig gewischt, gefegt, Pflanzen werden geschnitten, welke Blätter abgezupft, es sieht aus, wie in einem Park voller Palmen– herrlich!

Diverses:
Es werden diverse Ausflüge angeboten, u.a. Fischen – was jedoch auch wieder gediegen und gehoben vonstatten geht, und Spass macht! Der frisch gefangene Fisch wird übrigens Abends auf Wunsch im Main-Restaurant serviert, oder aber sonst am Buffet gereicht. Natürlich gibts Sandwiches,Getränke und Tücher mit aufs Fischerboot – auch hier wieder ein Firstclass-Service!

Charakter der Insel:
Medhufushi ist keine Livestyle Insel die sich mit einer speziellen Architektur oder mit einem speziellen Insel-Design hervor tut. Medhu ist einer sehr romantische und idyllische Barfuss-Insel mit viel Holzbauten, natürlich und top gepflegt, mit hervorragend ausgebildetem Personal. Das sehr gute Essen, die sehr gute sortierte Bar sowie das wirklich faire Preis-/Leistungsverhältnis lassen einem im Paradies wähnen.

Ein klassisches 5*Resort eben – das jetzt noch zu einem sehr fairen Preis buchbar ist!

Claudia und Dani
 


 

Medhufushi 12.4.2007 - 19.4.2007
Medhufushi besticht durch seine traumhafte Lage im Süden der Malediven, weißer Sandstrand und Palmen, wie auf einer Postkarte. Vorweg möchte ich sagen, daß in den vielen Reiseberichten die es über Medhufushi gibt, oft Kleinigkeiten zu unrecht bemängelt werden. Insgesamt gesehen haben wir einen sehr erholsamen, ruhigen Urlaub erlebt und hatten durch die Ausflüge einen sehr authentischen Eindruck der Malediven erfahren. Auf Medhufushi gibt es keinen Lärm, keine Autos, keine Motorräder, ab und zu hört man ein Boot vorbeifahren oder ankommen und täglich circa zweimal das Wassertaxi landen und starten, das wars aber auch schon. Die Kulisse ist beeindruckend, wenn abends um ca. 18 Uhr die Sonne langsam mit dem Horizont verschmilzt und in verschiedenen Rottönen über der Wasseroberfläche leuchtet.

Wir hatten die Reise komplett über expedia gebucht, was sich dann als vtours-Arrangement herausstellte. Insgesamt war alles gut organisiert und wir brauchten uns um nichts zu kümmern: Flugtickets wurden am Flughafen Frankfurt hinterlegt und nach einem Zwischenstop in Qatar gings per Wasserflugzeug von Male-Airport direkt nach Medhufushi. Wir haben für den Aufenthalt am Wassertaxi-Schalter zwei Drinks und zwei Snacks gratis bekommen, da wir circa eine Stunde auf weitere Urlauber warten mußten, die auch mit nach Medhufushi fliegen sollten, was ca. 100km südlich von Male liegt. Auf google earth ist zur Zeit übrigens ein Bild von Medhufushi, bevor es renoviert wurde und zeigt die Zerstörung der Wasservillas.

Mittlerweile ist seit Januar 2007 Medhufushi komplett renoviert und wieder voll in Betrieb.
Währung auf den Malediven ist US-Dollar, da kein Mensch die Landeswährung erwartet bzw. die Wechslerei haben will. Landung auf Medhufushi war um die Mittagszeit, Zeitunterschied ist dort drei Stunden voraus verglichen mit Deutschland.

Erster Eindruck: Angenehm entspannte Atmosphäre bei alkoholfreiem Begrüßungscocktail und kühlem Erfrischungstuch. Die Hotelanlage hat einen sehr schönen Pool als zentralen Treffpunkt zwischen Buffetrestaurant und Hotelbar-Pavillon. Gebucht hatten wir Übernachtung mit Frühstück, zu empfehlen ist Halbpension, da dann auch das Buffet-Abendessen im Preis enthalten ist. Kostet bei nachträglicher Buchung 45 Dollar pro Tag und Person, was meines Erachtens zu teuer ist.

Das A-la-Card-Abendessen ist recht übersichtlich was die Auswahl betrifft, ich hätte da mehr Fischgerichte erwartet, bietet aber alles von Suppe, Steak, bis Dessert. Unsere Empfehlung als Kleinigkeit im zentralen Pavillion ist Früchteteller mit Zitroneneis und Bruscetta serviert mit Knoblauchzehe, die komischerweise dort überhaupt nicht scharf ist, weil sie wahrscheinlich vorher in Öl neutralisiert wurde.

Der Standbungalow ist recht komfortabel mit Klimaanlage und Außen-Naßbereich. Waschbecken, Toilette und Dusche sind im Freien, abgeschirmt durch eine Wand, allerdings gibt es keine Badewanne. Innen sind Plasma-Fernseher und DVD-Player, sowie Minibar und Bodum-Kaffee-Kännchen vorhanden. Wireless LAN funktionierte einwandfrei am Pool, allerdings nur auf der Terasse vor dem Bungalow und in allen Wasservillas, da diese eigene Router besitzen.

Täglich gibt es um 10 Uhr und 14 Uhr Ausflüge zu den zahlreichen Korallen-Riff-Plätzen, die auch ohne Tauchausrüstung lediglich mit Maske, Schnorchel und Flossen zu erkunden sind, die pro Tag für 8 Dollar pro Person ausgeliehen werden können. Das Riff ist oft nur ca. 1 m unterhalb der Wasseroberfläche und mit etwas Glück sieht man neben zahlreichen exotischen Fischschwärmen auch Schildkröten und Riffhaie, die sehr scheu und ungefährlich sind.

Für ein recht landestypisches Erlebnis gibt es mehrmals in der Woche einen Sonnenuntergangs-Angel-Ausflug, bei dem der gefangene Fisch dann am darauffolgenden Tag vom Küchenchef zubereitet wird. Da die Fische so zahlreich im Wasser sind, hatten wir nach einer Stunde eine ganze Kühlbox voll, praktisch braucht man nicht zu warten bis ein Fisch angebissen hat, da sofort nachdem der Köder im Wasser ist, schon der erste Fisch angebissen hat. Für uns war das ein Erlebnis der besonderen Art, weil wir überhaupt nicht mit dem Angeln vertraut waren und die Menge des gefangenen Fisch zu der Vielzahl der Fische im Meer meines Erachtens ökologisch unbedenklich ist. Dieses Erlebnis wird uns bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben!

In den Nachmittagsstunden kann auch eine Tour mit dem Motorboot gebucht werden, bei der Delfine auf der offenen See beobachtet werden können. Diese Delfine kommen an die Oberfläche und springen aus dem Wasser, wäre ja auch langweilig für sie den ganzen Tag nur im Wasser rumzuschwimmen. Insgesamt waren dort ca. 50 Tiere zu beobachten, als wir uns vorsichtig mit dem Boot genähert haben. Die angebotete Island-Hopping-Tour ist nur für Leute, die an der Kultur und der Lebensweise der Eingeborenen auf den Malediven interessiert sind. Wir hatten dort zum ersten Mal die Milch einer Kokusnuß, die mit der Machete geöffnet wurde, und deren weißes Fruchtfleisch gegessen! Sehr lecker! Die Souvenir-Läden sind recht klein, allerdings sollte die dort lebende Bevölkerung so durch die Urlauber direkt unterstützt werden, indem sie sich einige wenige Dollar erwirtschaften können.

Fazit: Für ruhesuchende Urlauber ist Medhufushi ein empfehlenswertes Ziel für größtenteils Pärchen, aber auch für Singles und Familien. Eine Woche Urlaub reicht, um die Insel zu erkunden, reicht aber für Sporttaucher nicht aus, um alle sehenswerten Plätze entdeckt zu haben. In einigen Reiseberichten werden sehr unangenehme Eindrücke wie Algen und Scherben im Wasser erwähnt. Dazu können wir jedoch sagen, daß uns ein paar Ameisen, die übers Waschbecken laufen, weit weniger unangenehm erschienen sind als das abendliche Einnebeln des Gebüschs mit Insektenvertreibungsmitteln. Die Natur ist eben nicht ein steriler Lebensraum und wir hatten nicht erwartet an einem klinisch toten Sandstrand in Designer-Sesseln ins Wasser zu blicken. Wir empfanden es sogar lustig, zuzuschaun, wie am Strand zahlreich die Krabben und Krebse in ihren Behausungen über den Strand krabbeln und sich dann bei Annäherung scheu in Ihre spiralförmigen Muschelhäusern verkriechen.

Tips:
1. Nur Handgepäck mitnehmen. Man braucht eh nur Badesachen und wenig Kleidung, außerdem wir alles gewogen, bevor das Wassertaxi startet.
2. Wasservilla ist empfehlenswert. Wir hatten die Möglichkeit einen Umzug von Standbungalow in eine Wasservilla kostenlos zu bekommen, was sich als sehr interessant herausstellte. Wasservillas sind luxuriöser und besitzen zusätzlich Badewanne und Nespresso-Maschine, außerdem kann man von der Terasse direkt ins Meer hinabsteigen.
3. Fishing-Tour als spannendes und außergewöhnliches Erlebnis
Personen: 2 Erwachsene
Flug: Qatar Airways mit Zwischenstop in Qatar.
Grüße
V. und W.


 

Malediven: Medhufushi Island Resort, Meemu Atoll

3.4. – 17.4.2007

Beach Villa Bungalow, Halbpension, 2 Erwachsene – unsere 1. Maledivenreise

Kurz und bündig: schöne, ruhige Insel in „einsamem“ Atoll, weit entfernt von Male. Gehobener Standard, relativ teuer. Verpflegung ausgezeichnet, Halbpension ausreichend. Wassersportcenter relativ teuer, Tauchbasis ausgezeichnet. Geeignet für Taucher, Paare und Familien, die Ruhe in dezenter, leicht gehobener Umgebung suchen, Wert auf gute Verpflegung legen und wenig „Action“ brauchen.

Download: Google-Earth-Datei mit integrierten Fotos von Medhufushi unter http://www.bernard-web.com/Medhufushi.kmz

Transfer: mit Wasserflugzeug, ca. 35 min. Kann recht laut werden – beim Abflugterminal sind Ohropax erhältlich!

Die Insel:

  • Inselumrundung in ca. 30 min. möglich (trockenen Fusses nur bei Ebbe)
  • Relativ dichte Vegetation, Sandwege – wird von Gärtnern gepflegt. Gebäude dezent, in lokalem Stil. Die Beach Villen sind leicht vom Strand zurückversetzt, hinter einem grünen Vorhang von sanfter Vegetation (eingeschränkter Meerblick von Villa aus), trotzdem aber nur wenige Meter vom Wasser entfernt.
  • Insgesamt 120 Bungalows. Auch bei Vollbelegung wirkt die Insel ruhig und man findet problemlos ein einsames Strandstück.
  • Im nördlichen Teil der Insel befinden sich das Personal- und Infrastrukturquartier. Wasservillen am südlichen Teil der Insel – stören die Sicht vom Strand aus nicht!
  • Inselseite Aussenriff (Osten): ruhig, kaum Wind, deshalb vor allem am Nachmittag tropisch feucht-warm. Dafür war das Meer auf dieser Seite meist sehr flach, ruhig und klar, mit einzelnen Fischen und Korallenblöcken. Kein Schiffsverkehr, keine Wasserflugzeuge.
  • Inselseite Lagunen (Westen): etwas unruhiger (Schiffe, Wasserflugzeug). Die ständige leichte Windbrise sorgte auf dieser Inselseite für angenehme Temperaturen. Das Meer ist auf dieser Seite trüber und unruhiger. Da es in der Lagune viel Seegras gibt, wird dieses angeschwemmt. Der Strand wird aber praktisch ständig gereinigt, Müll und Seegras wird entfernt. Vor allem im Bereich der Bar über der Lagune einige Fische.
  • Wetter: In den 15 Tagen unseres Aufenthalts zog nur zu Beginn eine Störung vorbei, die fast 2 Tage Regenfälle und teils starken Wind brachte. Sonst ausnahmslos sonnig, schön, manchmal mit wenigen Schönwetterwolken. Um 30°C. Auf der Insel-Westseite praktisch immer leichte Brise, auf Insel-Ostseite meist Windstill.

Hotel:

  • Wifi / Wireless LAN im Bereich Rezeption, Pooldeck, Bar
  • Pooldeck mit Liegen – Badetücher werden zur Verfügung gestellt. Bei Vollbelegung des Hotels können die Liegen schnell belegt sein!
  • Hotel- und Servicepersonal spricht Englisch. Alle sind sehr freundlich und hilfsbereit. 24 h Rezeption.
  • Jeden Abend wird die Insel zum Zweck der Insektenvernichtung „eingenebelt“. Stinkt etwas, ist aber bald vorbei. An Insekten sind praktisch nur Ameisen und vereinzelte Schaben vorhanden.
  • Gäste: sehr international (D / CH / E / F / I / J u.v.m.). Junge Paare, ältere Paare, Familien mit Kindern jeden Alters ... sehr gemischt!

Bungalows: Beach Villa mit dezenter Holz-Einrichtung, Doppelbett mit Moskitonetz, Zimmerservice jeweils morgens und abends – sehr gründlich und aufmerksam. Schönes halboffenes Badezimmer mit Dusche/WC/2 Lavabos und genug Platz, um die nassen Sachen aufzuhängen. Klimaanlage, TV, DVD-Player, Minibar, Kaffee- & Teekocher, Bademäntel, Badetücher, Duschtücher, Fön, Safe, 2 Schränke. Veranda mit Malediven-Schaukel, Liegen, Stühlen und Tischchen.

Verpflegung: Halbpension in der Regel ausreichend. Sich vegetarisch zu ernähren war kein Problem. Qualität des Essens ausgezeichnet.

Frühstück: 7:30 – 9:30 Uhr. Reichhaltiges Buffet (Eier, Speck, Würstchen, Früchte, Süssgebäck, Brot, Cereals, Jogurt, Waffeln/Pfannkuchen u.v.m.). Getränke wie Kaffee, Tee, frischer Orangensaft inbegriffen.

Mittagessen/Bar/Snack/Getränke:

  • Buffet 12:30 – 14:30 Uhr. Angebot etwas kleiner als beim Abendessen. Wenn nicht Vollpension gebucht, kostet das Mittagessen-Buffet 30 $ pro Person.
  • Snacks können beim Pooldeck und an der Bar bestellt werden (Pizza, Burger, Pommes, Knoblauchbrot etc. zu jeweils 6 – 8 $).
  • Im Shop gibt es eine kleine Auswahl an Salzgebäck, Chips, Keksen.
  • Bar: ab 8.00 Uhr geöffnet – bis der letzte Gast geht. Softdrinks, Bier, alkoholische Getränke, Kaffee, Snacks.
  • Preise (Bar, Pool, Restaurant): 1,5 Liter Wasser = 5 $, Softdrinks (33 cl - Cola, Fanta etc.) = 5 $.
  • Überall wird ein Service-Zuschlag von 10 % erhoben.
  • Abendessen: 19:30 – 21:30 Uhr. Getränke NICHT inbegriffen! Täglich wechselndes Angebot. Stationen: Pasta (2 Sossen zur Auswahl), Salate, Sushi, Grill, Curry & Reis (lokal-südostasiatische Speisen), Suppe/Brot, Gemüse/Eintopf/Gratins, Pizza/Fisch/Fleisch, Käse, Desserts
  • Al Fresco Lagoon Restaurant: 12:30 – 22:30. Nicht inbegriffen in Meal-Packages. Kleine Menukarte.
  • Special Dinners: 19:30 – 21:30 Uhr. 4 verschiedene Menus zur Auswahl, 50 – 60 $ pro Person. Serviert im Al Fresco, am Strand oder im Ankunftspavillon ( + 15 $ pro Person).

Aktivitäten:

Schnorcheln:
KEIN Hausriff! Trotzdem kann man um die Insel herum verschiedene Fische sehen. Bei der Bar z.B. kleine Haie, Rochen, Trompetenfische, Kofferfische etc. In Lagune und auf der Aussenriff-Seite der Insel einzelne Korallenblöcke mit Fischen.

Schnorchelausflug: Ausfahrt mit Dhoni zu einem schnorchel-geeigneten Platz im Atoll. Kostenlos, fast 2-mal täglich. Trinkwasser und Badetücher werden zur Verfügung gestellt. Achtung: beschränkte Platzzahl auf dem Dhoni! bei Vollbelegung des Hotels können die Schnorchelausflüge schnell vollgebucht sein! Rechtzeitig (z.T. einige Tage im Voraus!) bei der Rezeption reservieren.

Schwimmen ist in der Lagune wegen der Untiefe und teils starken Strömung (v.a. an den Inselspitzen) nicht sehr einfach.

Ausflüge:

Island Hopping = 30 $ pro Person. 3-mal pro Woche.
Sunset Fishing = 15 $ pro Person. 3-mal pro Woche.

Animation: praktisch keine Hotel-Animation. Volleyballnetz am Strand, Tischtennis-Tisch beim Wassersportcenter. Billardtisch in der Bar. Fitnessraum. Einmal pro Woche sanfte lokale Abendunterhalten. Gelegentlich lokale Musikband. Sanfte Musik am Abend in der Bar (keine Disco!).

Wassersportcenter: grosses Angebot (Wasserski, Katamaran, Windsurfen, Funsports etc.) Wasserski: 15 min. = 30 $. Lektion zu 20 min. = 35 $.

Tauchen: Tauchcenter Werner Lau – ausgezeichnet! 6 Tauchlehrer. Es wird Deutsch, Englisch, Französisch, Holländisch und Japanisch gesprochen. Super Betreuung – als Pierre gegen Ende des Urlaubs Ohrenschmerzen bekommen hatte, hat man ihm auf der Tauchbasis sofort und ganz selbstverständlich mit Ohrentropfen geholfen.

Nitrox for free. Ausschliesslich Bootstauchgänge. 2 Boote mit je 2 Ausfahrten täglich. Auch 2-Tank-Ausflüge, Tagesausflüge, Nachttauchen. Wasser, Tee, Softdrinks auf dem Boot sind inbegriffen. Die Platzzahl auf den Booten ist beschränkt – rechtzeitig reservieren! Obligatorisch muss jeder Taucher verfügen über: Safetyballon, alternative Luftversorgung, Tauchcomputer, Nachttauchen: Lampe & 1 Blitz pro Buddyteam. Taucher mit weniger als 40 Tauchgängen dürfen nur in Begleitung eines Guides tauchen (+ 5 $ pro Person). Informationen, Kurse, Preise, Vorbuchung: Lau www.wernerlau.de

Spa: verschiedene Massagen, 45 – 90 $

Shop: Postkarten, Souvenirs, Toilettenartikel, Batterien, Fotofilme, T-Shirts, Kekse, Chips, Tee aus Sri Lanka etc. Recht faire Preise (d.h. ähnlich wie am Flughafen Male).

Für Fragen: medhufushi“at“bernard-web.com

 

Bilder zum Bericht


 

 „ Medhufushi Island Resort“

Honeymoon vom 29.03.2007 bis 12.04.2007

Einleitung:
Nach Meeru, Reethi Beach und Velavaru haben wir uns für unseren Honeymoon – Urlaub ( Empfehlung unseres Reisebüros) und der über aus hochgelobten Katalogbeschreibungen verschiedener Reiseveranstalter ( wie z.Bsp. komplett renovierte, im Januar 2007 wiedereröffnete Luxusinsel; mit seiner türkisblauen und kristallklaren sowie seinen weißen Sandstränden ist das Resort der ideale Ort für ihren Traumurlaub; Ein Inselerlebnis der exklusiven Art! Das Motto auf Medhufushi lautet“idyllischer Barfußluxus“ und wir meinen, dass dies hier perfekt umgesetzt wird. usw. usw - Die positiven Ausführungen ließen sich beliebig fortsetzen!! ) für diese Insel entschieden.
Obwohl andere Inselchen auf unserer Liste waren ( Mirihi und Kandholhu)trafen wir die Wahl auf Grund der o.a. Beschreibungen verschiedener Reiseveranstalter für Medhufushi!

Anreise:
Bereits für die Anreise zum Flughafen am 28.03.2007 haben wir uns etwas besonderes ausgedacht und ließen uns in einer Luxuslimousine ( Geschäftspartner) chauffieren und stimmten uns mit einer Flasche Sekt auf unseren Honeymoon ein.

Der planmäßige Abflug um 12.25 Uhr verspätete sich um 1 Stunde weil zu dieser Zeit der neue Airbus A 380 auf dem Münchner Flughafen Zwischenstation machte! Um 13.30 Uhr starteten wir mit Qatar über Doha Richtung Male. In Doha hatten wir diesmal einen 5 stündigen Aufenthalt wo wir uns in der zugebuchten Lounge in bequemen Ledersesseln die meiste Zeit aufgehalten haben! ( können wir sehr empfehlen, da Getränke und Speisen alle inklusive sind) Der Weiterflug von Doha nach Male war um ca. 01.15 Uhr nachts und war reibungslos! Der Service war den ganzen Flug über einwandfrei! Die Bordelektronik ( eingebaute Bildschirme in den Vordersitzen) nutzen wir nicht.
Gegen 07.00 Uhr ( + 2 Std auf Doha – Zeit) befanden wir uns auf den Landeanflug und wir konnten die vielen Inselchen im Indischen Ozean bewundern was uns nach der doch sehr langen Anreise richtig faszinierte und für uns immer ein einmaliges Erlebnis ist. Gegen 07.30 Uhr setzten wir auf der Landebahn in Hulule auf. Die Passkontrolle dauerte diesmal etwas länger! Der Weitertransport zu den Airtaxis ging zügig voran. Allerdings mussten wir dort ca. 2 Stunden warten bis wir zum Einsteigen aufgerufen wurden. – Seit wann sind die Getränkepreise da so niedrig? 1 $ für Cola, Fanta usw..!

Ankunft in Medhufushi:
Nach ca. 40 Minuten Flug war es geschafft und wir landeten gegen 11.00Uhr in Medhufushi.

Der erste Eindruck eine langgezogene sehr schöne mit vielen Palmen bewachsene Insel!

Begrüßt wurden wir mit feuchten Tüchern und einem leckeren Cocktail. Der Empfangsbereich ist auf Medhufushi nicht in der Rezeption sondern auf der überall abgebildeten Bar/Restaurant über Wasser was uns sehr gut gefallen hat.
Nach einer kurzen Einweisung einer netten Angestellten der spannende Moment die Insel zu betreten und unser angegebene Wunsch einen Bungi auf der Westseite zu bekommen. Unsere Schritte näherten sich über den Steg der Insel zu und bereits der erste Anblick der großen Lagune war getrübt, weil zu unserer Ankunft Seegras im Wasser und Strand zu sehen war. Na ja....... soweit so gut und wir glaubten, morgen sieht diese Welt ganz anders aus! Das dem nicht so war, dazu später mehr!!

Unterkunft:
Unser Romboy begleitete uns zu unseren Bungi “ 73 “ auf der Ostseite und zeigte uns das wichtigste. Ausgestattet sind diese mit gut funktionierender Klimaanlage, Deckenventilator, Fön, Sat – TV ( Flachbildschirm) mit CD/DVD Player, Telefon, Safe, Minibar sowie Wasserkocher zur Kaffee/Teezubereitung! (Kaffee und Tee wurden regelmäßig aufgefüllt.) Des weiteren waren Bademäntel und 2 Regenschirme im Bungi.
Das Badezimmer ist halb offen und die Außendusche war immer wieder schön anzusehen. Auf der großen Holzterrasse mit schönen Möbilar haben wir uns sehr wohl gefühlt. Bei der Inneneinrichtung kann allerdings nicht von „komplett Renoviert“ die Rede sein! Es waren Abwohnungserscheinungen vorhanden. Der Bungi war der bisher schönste denn wir auf den Malediven bewohnten, daher können wir jetzt die fehlende Komplettrenovierung nicht als so negativ bewerten!
Die Matratzen empfanden wir als gut. Doch die Kopfkissen ( 6 Stück insgesamt) waren uns viel zu hoch. Wir haben daher die Badetücher ( werden täglich gewechselt) als Kissen verwendet und das war für uns in Ordnung.

Was wir aber unbedingt erwähnen müssen ist die Sauberkeit der Bungis, dass aber wohl immer an den einzelnen Romboys und deren Einstellung liegt? Am Trinkgeld lag es bestimmt nicht: Der Romboy bekam bereits am Anreisetag 10 Dollar und immer wieder über unserer Anwesenheit, Süßigkeiten, Zigaretten und insgesamt ca. 30 Dollar Trinkgeld!
Nun zur Sauberkeit: Über das Moskitonetz am Bett waren wir wirklich heilfroh, doch es bedürfte hier einer dringenden Reinigung, weil hier schon etliche hässliche Blutflecken von unseren Vorbewohnern waren! Mit dem Kehren unter der Sitzecke oder unter dem Bett nahm unser Romboy auch nicht so ernst! Man bedenke, dass man auf einer 5***** Insel ist, also erlauben wir uns hier diese Kritik!!

Wir kamen mit Buchungsvermerk Honeymooner ( 23.03.07 war unsere Trauung) und belegten dies auch mit unserer Heiratsurkunde bei der Ankunft: Leider fanden wir in unserem Bungi keine Dekoration oder wie bei Buchung beschrieben eine Flasche Wein vor und waren da schon ein bisschen enttäuscht! Als dann am Abend und die nächsten 2 Tage immer noch nichts dergleichen geschah haben wir dies bei der Rezeption ( Tina) angesprochen! Am 5 Tag war dann abends das Bett hübsch dekoriert und es stand die Flasche Wein am Zimmer! Wir reden dieses Thema ganz bewusst an, da die Insel als Honeymoon – Insel so hochgelobt und empfohlen wird. Für viele Leser wird dieser Punkt unwichtig sein aber für uns war die Enttäuschung groß weil wir mit einer ganz besonderen Erwartung auf Medhu gegangen sind und solche Vorkommnisse nicht verstehen können? Für was gibt man das Monate vorher schon bei der Buchung an, wenn man sich bei der Ankunft selber darum kümmern muss?

Die Getränkepreise in der Minibar waren Rekordverdächtig!

Hier die Preise:
• 8,80 Dollar 0,33l Heinecken Bier
• 5,50 Dollar 0,5l Wasser
• 6,60 Dollar 0,33l Fanta, Cola, Sprite
• 6,60 Dollar Spirituosen aufwärts
• 6,60 Dollar 0,2l Granini Fruchtsäfte

Strandverhältnisse:
Vor unserer Abreise wollten wir gerne auf die Westseite ( Sonnenuntergang) weil dies für uns der schönste Strandabschnitt ist! Das war jedenfalls unsere Meinung als wir Monate der Vorfreude unseren Abflug herbei sehnten!
Nun der Reihe nach: Als wir auf der Ostseite unseren Bungi 73 bezogen haben, mit dem wir den gesamten Aufenthalt zufrieden waren, machten wir uns noch am gleichen Tag auf den Weg um die Ostseite und Westseite zu erforschen!
Was wir die nächsten 14 Tage auf der Westseite zu sehen bekamen war für uns „ unfassbar“ und hat nichts aber rein gar nichts mit MALEDIVEN – FEELING zu tun. Jede Menge Müll + Seegras, kleine Teile/ Bauschutt und sonstigen undefinierbaren Gegenständen am Strand und im Wasser! Das angeschwemmte Seegras und sonstiges sah aus wie eine ekelige Brühe. Die Wasser und Lichtverhältnisse in der Lagune stimmten durch das wachsende Seegras nicht! Unserer Meinung nach müsste dies mit dem Bagger herausgeholt werden! Das Seegras und sonstige Anschwemmungen und Müll wurden auf der Westseite an der Südspitze und im Bereich ( Nähe Staff an der Westseite) deponiert!

Gut: Dazu sagen sollte man auch, dass mit dem Seegras die Natur verantwortlich ist und nicht das Ressort. Es ist aber sehr wichtig, solche Punkte anzusprechen weil jeder Gast sich unter Korallenstränden und türkis schimmernden Lagunen etwas anderes vorstellt! Bei unserer Anwesenheit war das sehr schlimm und ohne Übertreibung die Westseite für Urlauber nicht zumutbar! Stellt man sich vor, dass man am Strand in seiner Liege liegt und dann zur Abkühlung in dieses Wasser steigen muss? Nein danke!! Es hört sich schlimm an, aber wir waren da und konnten nur jeden Tag den Kopf schütteln! Dies war vermutlich auch der Grund, warum auf der kompletten Westseite oft keine 5 Leute am Strand zu sehen waren? Wäre auf Medhu kein Pool gewesen, oh je!

Die Sandverhältnisse selber waren auch nicht so, wie es sein sollte. Schrauben, Glasscherben, Baumaterial beim Staff! Und für diese Vorkommnisse ist nun wirklich nicht die Natur zuständig, oder? Mit Kleinkindern am Strand? Kommentar überflüssig.

Die Ostseite war für uns von den Gesamteindrücken die beste wobei man auch hier Abstriche in Kauf nehmen muss! Die Wasserverhältnisse sind hier am schönsten und es liegt ein Glanz in der Lagune so wie man sich dies auf den Malediven vorstellt! Wir waren da auch die 14 Tage überwiegend und lagen bei Ebbe am Strand oder im Wasser! TRAUMHAFT... Wir genossen dies jeden Tag und können die Ostseite daher auch weiterempfehlen, vorausgesetzt man hat Glück mit dem Bungi!

Viele Bungis Ost und Westseite sind sehr eingewachsen und versprühen Dschungelfeeling! Das heißt, ein direkter Meerblick oder Strandzugang ist nicht möglich. Bsp. unser Bunginachbar musste bei uns vorbei zum Meer gehen!

Wie schon gesagt, bei Ebbe kann man sich die schweren Holzliegen mit Auflagen an den Strand ziehen und bei Flut ist das Sandfeeling auch schon wieder vorbei! Also, zurück mit den Liegen und den leichten Hang hinaufziehen sonst stehen diese nämlich komplett unter Wasser. Bei Flut konnte man sozusagen nur noch auf der Terrasse sitzen! Warum: Der direkte Zugang zum Wasser war mit Palmen bewachsen ( wie schön ) und es vielen jeden Tag mehrere Kokosnüsse herab. Zu gefährlich hier zum relaxen um eine oder mehrere Nüsse auf den Kopf zu bekommen! Also nahmen wir die Flut zum Anlass und gingen nachmittags um 14 Uhr zum Schnorcheln oder in die Bar!
Auf der Ostseite und bei unserem Strandabschnitt hatten wir auch vermehrt Glasscherben aufgehoben und Glück dabei das wir uns die unlieben Freunde nicht in den Fuß getreten haben.

Eine Umrundung der Insel war bei Ebbe ganz gut möglich wurde aber leider durch die Baustelle beim Staff eingeschränkt, weil ein Bagger rumstand und sehr viel Baumaterial wie bei einem Baustoffgroßhandel! Des weiteren war hier erhöhte Vorsicht geboten weil an dieser Stelle so viel Unrat rumlag das man wirklich aufpassen musste, sich nicht zu verletzen! Gut, man musste ja nicht jeden Tag die Insel umrunden, aber wir empfanden dies als sehr störend da wir egal wie groß die Insel ist eine Inselumrundung sehr genießen würden! So hatten wir die Insel nur ein einziges Mal umrundet!

Inselbild:
Medhufushi ist eine sehr schön mit Palmen und Büschen bewachsene Insel die täglich im Inselinneren von Gärtnern und einheimischen Frauen gepflegt und gekehrt wurde.

Hauptrestaurant:
Die Auswahl der Speisen im Restaurant ( wir hatten HP gebucht) waren sehr umfangreich und gut! Von der Vielfältigkeit und Abwechslung die bisher besten, wobei wir allerdings vom Geschmack her auf den anderen besuchten Inseln ( 3,5 und 4 Sterne) keinen Unterschied ausmachen konnten! Hier verzichten wir daher auf eine detaillierte Auflistung der verschiedenen Speisen weil ja die Geschmäcker bekanntlich unterschiedlicher nicht sein können! Unser Kellner sowie das komplette Personal zauberten jeden Tag ein Lächeln auf Ihre Lippen und waren ohne Ausnahme supernett und sehr angenehm!

Getränkepreise im Restaurant:
• 5,50 Dollar 1,5 l stilles Wasser
• 4,40 Dollar Eistee
• 5,50 Dollar 0,33l Fanta, Sprite und Cola
• 7,70 Dollar 0,5 l Tiger Bier
• 7,70 Dollar 1/4l Weiß oder Rotwein
• 28,60 Dollar aufwärts eine Flasche Wein
Kaffee, Late, Cappuccino wurde kostenlos nach dem Essen serviert.

Bar und Spezialitätenrestaurant
Die Bar und das Spezialitätenrestaurant gebaut übern Wasser ist ein traumhafter Anblick und man fühlt sich hier wirklich in jeder Ecke pudelwohl und das Personal ist einsame Spitzenklasse! Getränkepreise wie im Hauptrestaurant
• Spirituosen ab ca. 6,60 Dollar aufwärts
• Cocktail 15,40 Dollar
• Kleine Snacks für ab ca. 7,70 Dollar aufwärts ( kleine Pizza)! Reichte aber nicht aus um seinen Hunger zu stillen, also bitte ein Sandwichs oder Burger für 13,20 Dollar!

Poolbereich:
Bei Buchung sagten wir auch, ein Pool? Den braucht man auf den Males doch nicht! Wir nutzten den Pool auch nur stundenweise und teilweise auch gar nicht. Dennoch ließen wir uns öfters ein kühles Bierchen für 7,70 Dollar schmecken und haben vom Pool aus super tolle Sonnenuntergangsfotos mit unserer Unterwasserkamera gemacht!
Der Poolbereich ist in unseren Augen die vergebenen 5***** wert. Wunderbar integriert, im Hintergrund das Hauptrestaurant im Vordergrund der Blick aufs Meer und der Blick auf die Bar. Vom Pool aus hatte man das Gefühl, das der Pool und das Meer ineinander übergehen! SUPER!! Die vielen Palmen rundherum auch sehr schön! Wahrscheinlich wären wir öfter da gewesen, wenn nicht schon in den Morgenstunden mehrere Liegen reserviert worden wären! Wir konnten feststellen, dass immer die gleichen Gäste ihren Lieblingsplatz in Beschlag nahmen! LEIDER.... So konnten wir meist nur am Rand der Poolanlage unseren Trink einnehmen.

Inselshop:
Bei unserer Ankunft war die Auswahl noch dürftig, besserte sich aber von Tag zu Tag!

Unterhaltung:
Freitags wurde der Bodu Bero Tanz aufgeführt! Weitere Animation oder dergleichen fand nicht statt.

SPA:
Der Spa wurde ganz neu über Wasser gebaut und sieht von der Optik richtig gut aus! Wir können zur Anwendung nichts sagen, weil wir keine gemacht haben. Wir wollten eigentlich gemeinsam ein Bad nehmen, was aber nicht angeboten worden ist. Auch hier ist zu erwähnen, dass beim Fragen und Besichtigen das Personal sehr freundlich war.

Sportmöglichkeiten / Wassersportcenter:
Es ist ein Fitnesscenter vorhanden der mit hochwertigen und neuen Geräten ausgestattet ist! Auf der Westseite im Bereich Steg zur Bar ist ein Volleyballfeld! Beim Wassersportcenter ist eine Tischtennisplatte und in der Bar steht ein Billardtisch! Hier ist es jedoch Glücksache mal ein Match zu spielen weil dieser fast immer belegt war! Aber wer braucht das schon?
Der Wassersportcenter bietet ( fast) alles an Wassersportmöglichkeiten an, wie Bananeboot, Kajak usw.usw.!! Die Auswahl ist sehr groß und war von Kindern und Jugendlichen immer gern besucht.

Tierwelt auf Medhufushi:
Die ersten 5 Tage hatten wir 12 Riesen Kakalaken in unserem Bungi und Bad! Sie grabbelten sogar über ´s Kopfkissen!! Igitt! Erst eine Chemiekeule vom Romboy und es wurde besser! Uns wurde ein Insektenspray gegeben wo wir dann immer abends an den Eingangstüren und Badtüren in die Schlitze sprühten!
Wir hatten noch nie Spinnen live auf den Males gesehen auf Medhu gleich 3 Stück! Im Bungi hatten wir zwei die bei der Sprühaktion von der Wand vielen! Wenn jemand Fotos von den ekeligen Dingern möchte, gerne!
Bei der Tauchbasis sahen wir eine Ratte ( keine Palmhörnchen) sowie bei uns in der Nähe der Terrasse vorbeihuschen! Bei einer Urlaubsbekanntschaft waren wir am vorletzten Tag gerade im Bad als eine Ratte im Schrank war! Uns stören die Ratten nicht weil sie ebenfalls zur Natur gehören aber im Bungi möchten wir diese Tierchen nicht haben.
Einsiedlerkrebse zu Millionen!! Diese niedlichen Tiere krabbeln auf der ganzen Insel.
Inselkrähen die oft ganz schön lästig sein konnten mit ihrem Lärmpegel und der maledivische Kukuk der uns meistens vor Sonnenaufgang weckte! Aber wem stört das? Raus aus den Federn und den Tag genießen.
Insektenstiche hielten sich in Grenzen obwohl wir auch einige abbekamen. Täglich ab 17.00 Uhr wird eingenebelt. Anders lässt sich dieses Problem wahrscheinlich nicht regeln! Wobei man hier von keinem Problem sprechen sollte, weil bei uns in Germany auch Mücken sind!
Dann waren noch Fischreiher die sehr zutraulich waren und sogar am Pool sich für eine Nahaufnahme nicht aus der Ruhe bringen ließen.

Schnorcheln / Unterwasserwelt:
Das Medhufushi kein direkt beschnorchelbares Hausriff hat, wussten wir bei der Buchung! Stellte für uns Anfangs kein Problem dar, da wir auf VELAVARU auch kein Hausriff hatten und hier wie auf Medhufushi auf die Schnorchelfahrten mit dem Dhoni angewiesen waren.
Die Schnorchelfahrten wurden von 10.00 Uhr bis ca. 12.30 Uhr und von 14.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr angeboten! Je nach Riffentfernung saß man auf einfacher Strecke mindestens 30 Min. bis 40 Min. auf dem Dhoni das sich im nachhinein als nicht so toll herausstellte weil ziemlich viel Zeit auf der Strecke blieb! So konnten wir am Tag nur einmal das Hausriff aufsuchen weil zeitlich zwischen der zweiten Schnorchelsafari zu wenig Zeit war um zu Essen oder sonstige Sachen zum erledigen!
Die Boote wurden nur begrenzt belegt und wehr sich nicht rechtzeitig an der Rezeption einschrieben ließ der hatte das Nachsehen! So erging es uns! Wir konnten erst am 2 Tag das erste Mal zum Schnorcheln mitfahren. Wir ließen uns dann wieder für eine Woche eintragen, das uns das nicht mehr passiert! Aber wer will das schon im Urlaub, dass man die Schnorchelfahrten bis zum letzten Detail planen muss?? Wir sind doch im Urlaub und wollen dort nicht auch noch mit Terminen konfrontiert werden! So geschah das „Unfassbare“! Als wir uns für die nächsten Schnorchelfahrten eintragen wollten mussten wir erfahren, das für uns die nächsten 3 Tage kein Platz mehr auf dem Boot ist! Später erfuhren wir, das sich immer wieder Gäste von der Liste streichen ließen und das Boot halb leer zu den Fahrten aufbrach und einige verdutze und verärgerte Urlauber wie wir auf der Insel zurück blieben? Mann hätte sozusagen öfters am Tag zur Rezeption laufen müssen um nachzuschauen ob wir doch noch mitfahren können!
Unser Fazit zu diesem Vorfall: Jedem Gast steht es zu die erworbenen Leistungen ( steht so in jedem Reiseprospekt: 2 mal kostenlose Schnorchelausflüge) mitmachen zu können! Sie müssten halt dann 2 oder auch 3 Dhoni´s zur Verfügung stellen!
Das ist auch jetzt endgültig der Grund, dass wir nur noch eine Insel mit direktem Hausriff besuchen um diesen Ärgernis von vornherein aus dem Weg zu gehen!
Allerdings wurden wir am Hausriff nicht enttäuscht! Je nach angefahrenen Riffs konnte man sehr intakte Riffe mit tollen Korallenwuchs bewundern, sowie eine Vielzahl von Fischschwärmen, Schildkröten und verschiedensten Fischarten. Leider konnten wir keinen Hai oder Großfische bewundern das aber sowieso nur Glücksache ist als Schnorchler und vermutlich den Tauchern vorenthalten ist!

Ausflüge:
Das Angebot von Ausflügen ist echt enttäuschend! Die Schnorchelsafaris rechnen wir hier nicht dazu die jeden Tag zweimal angeboten wurden.
• Angeboten wurde Island Hopping
• Angeboten wurde Sunset Fishing

Es wurde weder die Möglichkeit gegeben eine Robinson - Insel als Honeymooner zu buchen, das wir so gerne wollten! Der Hakkura – Club war auch in der Nähe und auch da wurde keine Besichtigung angeboten! Warum, keine Ahnung......

Wetter:
Das Wetter war bis auf ein heftiges Gewitter ( Donnerstag ab 11.30 Uhr bis Freitag mittag) super und es war sehr heiß und zum Teil völlig windstill! Die ersten 5 Tage war das Meer plan wie ein See. Ein tolles Feeling und beim Schnorcheln machte das sehr viel Spaß das man kreuz und quer ohne Strömung Schnorcheln konnte.

Tauchbasis:
Die Tauchbasis von Werner Lau wird in den höchsten Tönen gelobt und wir konnten auch einen ersten Eindruck dieser ausgezeichneten Tauchbasis erfahren weil wir einen Honeymoon - Tauchgang gebucht haben. Sonst können wir nichts zur Tauchbasis sagen, außer das die Leitung unter Chris & Dani sehr freundlich ist!

Verschiedenes:
Wie immer im Urlaub, lernten wir auch dieses mal wieder sehr nette Urlaubsbekanntschaften kennen! An dieser Stelle viele Grüße an euch alle die uns kennen und genauso vom Malediven - Virus befallen sind.

Fazit:
In der Gesamtbetrachtung unseres Erlebten müssen wir leider sagen, dass Medhufushi unsere Erwartungen von einem TRAUMURLAUB auf einer 5***** Insel nicht erfüllt hat! Dennoch haben wir 14 tolle und erholsame Tage verlebt.
Vielleicht sieht es in ein paar Wochen, Monaten wieder anderes aus und Medhufushi wird wieder dass sein, wie es einmal war.

Bei Fragen könnt ihr uns gerne eine Email kieslingeranton at email.de schreiben.

Wir wünschen allen die bald nach Medhufushi gehen einen tollen Urlaub.

Liebe Grüße

Martina & Toni

 


 

Reisebericht Medhufushi vom 30.03.07 – 14.04.07

Bemerkung vorab:
Für mich (uns) ist dies bereits der 16. Maledivenurlaub seit 1994, der 2. auf Medhufushi nach Mai 2004. Danach 2005 und 2006 Filitheyo (ebenfalls AAA-Hotels), wobei es sich bei Filitheyo „nur“ um eine 4* Insel handelt.
Warum ich das schreibe?? Siehe weiter unten!!

Personen: 2 Erwachsene und 2 Kinder (11 und 5 Jahre)

Flug:
mit Sri Lankan Airlines von Frankfurt über Colombo nach Male, Rückflug ebenfalls über Colombo zurück nach Frankfurt. War alles in allem i. O. Sri Lankan kann man absolut empfehlen. Sitzabstände und Beinfreiheit sehr gut. Unterhaltungsprogramm wie bei Emirates und Qatar Airways, echt Klasse. Transfer von Hulule nach Medhufushi mit MAT ebenfalls wie erwartet gut und diesmal auch sehr zügig (20 Min. Wartezeit).

Insel:
+ Ankunft:
Etwas „liebloser“ Empfang am Medhufushi Airport, Cocktail war gut, Einweisung ebenfalls o.k. .

+ Zimmer -> Beach Villa Suite:
Das war leider die erste Enttäuschung. Hatten wir 2004 noch einen Doppelbungalow mit Verbindungstür (was echt super war), mussten wir diesmal als Familie eine sogenannte Beach Villa Suite buchen. Nachteil war, um von einem Raum in den anderen zu gelangen, musste immer ein Zimmer verlassen werden und über die überdachte Terasse ins andere Zimmer gegangen werden (was ein komischer Satz;-))
D. h. man konnte die Türen nachts nicht offen lassen! Aufpreis der Suiten gegenüber den normalen Bungalows für mich nicht gerechtfertigt, da ich in der Ausstattung und Lage keinen Unterschied feststellen konnte.
Des Weiteren sind die Bungalows nicht besonders gut renoviert worden. Herausstehende Nägel!!! an der Wand und auf der Terrasse (wenn auch nur 2-3mm) sieht man fast nicht , spürt man aber wenns mit den Füssen entdeckt; wird ;-), Schränke die die Passgenauigkeit von Ikea-Möbeln absolut in den Schatten stellen, Duschbretter (Fussboden) die bereits nach dem 2. Duschen aus ihrer Halterung sprangen sind nur einige Mängel die ich hier aufzählen möchte.

Ich möchte extra betonen, das wir 2004 von Medu absolut begeistert waren und deswegen auch nicht nach Mängel Ausschau gehalten haben. Man stieß einfach darauf! Was uns ebenfalls sehr negativ aufgefallen ist, wobei dies nur in einem Bad war, waren die Massen von Ameisen. War teilweise echt ne` Plage. Aber wie gesagt nur in dem Bad, welches auch jeden Tag benutzt wurde.
Auch hatten wir gegenüber den vergangen Jahren einige!!! recht große Spinnen im Zimmer. War ich bisher jedenfalls nicht in diesem Maße gewohnt (1-2 ist schon o.k.) aber mehr???
Unser Nachbar hatte zwar keine Spinnen, dafür aber eine Ratte die es sich bei ihnen im Schrank gemütlich gemacht hatte.

• Bungalow max. 4* gerechtfertigt

+ Anlage:
Die Flora der Insel ist nach wie vor fantastisch. Überall Palmen, grüne Büsche etc, und alles sehr gepflegt. Anlage wird täglich von Gärtnern und einheimischen Frauen gepflegt und gekehrt.  Von der Seeseite aus betrachtet ist die Insel wahrlich ein Malediventraum. Hier gibt es absolut die Note 1.

• 5* absolut gerechtfertigt

Die Wege sind leider nicht mehr so feinsandig wie noch 2004. Bei Barfussfans kanns schon mal hier und da pieksen, besonders nachts.

So nun zum negativsten Teil der Anlage.....
+ der Strand:
Es gibt Bereiche die sind absolut in Ordnung, wenn man nicht gerade auf einen verrosteten Nagel tritt. Aber was im südlichen Teil der Insel als Maledivenstrand bezeichnet wird ist absolut ....zensiert........!!!!
Dieser Bereich ist auf der Südwestseite mit dermaßen Glassplitter, kl. Spitzen Teilen von Bauschutt und anderen Gegenständen durchsetzt, das man nur sehr vorsichtig Barfuß Richtung Wasserbungis gehen kann. Auf der Südostseite wird u. a. das Seegras, welches auf der Westseite angeschwemmt wird „zwischengelagert“. Auch gibt es hier so gut wie keinen Strand. Dies war bisher der schlechteste Strandabschnitt den ich je auf den Malediven gesehen habe. (kein Vergleich u. a. zu Fesdu, Vakarufalhi, Mirihi etc.)

• Max. 3* gerechtfertigt

+ Einrichtungen:
Das Restaurant war sehr schön mit Sandboden und stets in absolut sauberen Zustand. Die Bar ist nach wie vor top, Mit Stegen über das Meer gebaut, einfach Klasse.Ebenso die Barkeeper, hier muss ich aber ganz klar Hussein herausheben, einfach Klasse der Mann!!

• 5* mehr als gerechtfertigt

Das Essen hingegen ist nicht mehr so gut wie 2004 und ebenfalls nicht so gut wie 2005 und 2006 auf Filitheyo. Leider! Liegt vielleicht auch an den jungen Köchen, die es fertig gebracht haben, selbst Spiegeleier halbroh zu servieren. ;-) , wobei ich betonen möchte das es sich gerade beim Essen um eine sehr subjektive Sache handelt. Es gab durchaus Gäste die das Essen super fanden, kennen vielleicht nichts anderes? Wir haben jedenfalls schon besseres Essen / Buffets auf den Malediven gehabt ( z.B. Four Seasons, Filitheyo, ja selbst auf Fesdu hat es uns besser geschmeckt).

• hier max. 4*

Poolanlage stets in sauberem und einwandfreiem Zustand. Dies ist besonders wichtig bei Reisen mit Kindern, wenn der Strand in keinem guten Zustand ist. Es waren teilweise leider zu wenig Liegen vorhanden, da es Familien gab die obwohl nur zu viert, aber gleich 8 Liegen blockiert haben (4 in der Sonne und 4 im Schatten)!

• 5* ebenfalls i. O.

Thema Ausflüge:
Werden von Seiten der Insel recht wenig angeboten.
-> Schnorcheltour morgens und / oder nachmittags (max. 12 Personen) ansonsten Warteliste
-> Island Hopping vor.- oder nachmittags
-> Sunset Fishing

Tja das war es. Keine Robinson-Insel (obwohl sich Medhufushi als Honeymoon-Insel verkauft!!), keine Dolphin-Tour wie noch 2004, nein, nichts Weiteres!

• Hier max. 3*

+ Wassersport-Center:
Sehr gut und abwechslungsreich „ bestückt“. Von Windsurfen über Kanu, von Wasserski über Bananaboat, von Katamaran bis Kite-Surfen (schreibt man das so?) echt sehr gute Auswahl. Auch das Team vom WSC (3 Malediver) sind echt in Ordnung gewesen und laut meiner Tochter (5 Jahre) sahen sie auch noch gut aus ;-)

• Ganz klar 5*

+Tauchbasis:
nach ca. 250 TG auf den Malediven erstmals nicht getaucht. LEIDER.
Die Basis machte aber einen sehr gepflegten und sympathischen Eindruck. Auch die Angstellten der TB grüßten die Nichttaucher überall.

• Keine Benotung

+Angestellte der Insel:
Alle durchweg freundlich und stets bemüht, grüßen immer. Machen einen sehr guten Job ( mit Abstriche die Köche) und lassen über manchen Makel gut hinwegsehen. Sie sind das eigentliche Kapital der Insel!!!

• Ganz klar 5* (wenn Köche besser, würde ich sogar 6* geben)

Preis.-/ Leistungsverhältnis:
Tja, hier setzt meine große Kritik an: Wenn ein Resort mit 5* ausgewiesen wird, aber max 4* verdient hat, dann aber Preise wie ein 6* Resort hat, kann was nicht stimmen. Ein Bier 7,70 $, ein Cocktail 15,40 $, Flasche Wasser 5,50 $, Sandwich (reicht aus um den Magen zu ärgern) 13,20 $ etc nur um Einiges zu nennen. Zum Glück lag der Dollarkurs bei der Abrechnung mit Kreditkarte an diesem Tag bei 1,346 ;-)
Auch der bezahlte Reisepreis steht in keinem Verhältnis, dafür hätte ich im nachhinein betrachtet echte 5* oder aber sehr gute 4* Resorts buchen können.(Tja, wäre, wenn und aber)

FAZIT:
Meine Eindrücke sind vielleicht etwas direkt geschrieben und für manche die das lesen erschreckend, aber nach unserem bisher schönsten Maledivenurlaub 2004 auf Medhufushi liegt mir viel daran, einfach auch die nicht so guten Seiten vom „heutigem“ Medhufushi aufzuschreiben. Ist wie gesagt sehr subjektiv betrachtet, aber nach mittlerweile 16 Maledivenaufenthalten (und zusätzlich ca.12 Inseln die ich bei Tagesausflügen besucht habe) möchte ich mir eine Beurteilung einfach herausnehmen dürfen. Mir kam es so vor , daß das Management in möglichst kurzer Zeit den „Verlust“ der letzten 2 Jahre wettmachen will oder muss, allerdings auf Kosten der Gäste.

Meine Familie und Ich werden Medhufushi definitiv nicht mehr besuchen, obwohl wir uns dennoch sehr gut erholt haben und viel Spass gehabt haben.
Mein Abschlusskommentar beim Fragebogen des Resorts war :
„ Filitheyo ist das bessere Medhufushi“
Medhufushi hat in diesem Zustand definitiv keine 5* verdient, max 4!

Solltet Ihr Fragen haben könnt Ihr mir gerne mailen.
-> rolf.rab“at“t-online.de

Grüße
Rolf & Family

Wer Rechtschreibfehler findet kann diese gerne behalten!

 


 

Wir flogen ab Frrankfurt nach Male, mit den Details zu Flug und Transfer Wasserflugzeug möchte ich niemanden langweilen - alles Top, alles in Ordnung.

Auf der Insel wurden wir nett begrüßt, mit Cocktail und kühlem Handtuch. Das wir Honeymooner waren war nicht bekannt, wurde aber dann zur Kenntnis genommen. Der Roomboy kam dann nach 3 Tagen um 22.30 h an den Bunghi und wollte dekorieren und uns die Flasche Wein hinstellen, wir haben ihn wieder weggeschickt, da wir schon im Bett waren. Nachdem wir dann nochmals reklamiert haben wurde das dann 2 Tage später erledigt.

Die Bunghis und die Terasse sind toll, jedoch war auf der Lagunenseite so viel vergammeltes Seegras am Strand, daß das Personal nicht mit dem reinigen nachkam. Wenn man auf der Lagunenseite schwimmen will, muß man gut 50 m laufen bis man tiefer als bis zur Hüfte im Wasser ist. Auch liegt hier in der Lagune jede Menge Bauschutt und alte Rohre, daß man aufpassen muß sich nicht zu verletzten - sollte mal einer aufräumen. Auch kann man vom Bunghi aus das Meer nicht sehen, da alles dicht bewachsen ist.

Auf der Seite zum Außenriff ist der Zugang zum Meer auch nicht überall möglich, viele Steine oder bei Flut null Strand. Einige wenige Bunghis auf dieser Seite haben guten Zugang. Jedoch ist auch hier das Wasser nicht besonders tief. Die Bunghis sind alle super ausgestattet, mit schönen Holzmöbeln, Flat-TV, DVD-Player, Klimaanlage und Deckenventilator. Die Wasserbunghis haben kein offenes Bad, was mir nicht gefallen hat. Auch stehen die ersten 4 Bunghis bei Ebbe auf dem Trockenen.

Besonders hervorzuheben ist, daß es auf der Insel einen offenen WLAN gibt, den jeder mit einem entsprechenden Notebook kostenlos Zugang hat. Aber auch sonst kann man jeder Zeit an der Rezeption kostenlos ins Internet.

Auf keinen Fall sollte man sich mit den zahlreichen Raben auf der Insel irgenwie einlassen, z.B. Füttern. Ich hatte einen ganz speziellen Freund, der morgens schon im offenen Bad auf der Mauer auf mich gewartet hat, und mich immer wenn ich irgendwie im Bad oder auf der Terrasse war ständig lautstark beschimfte - das ist am Anfang witzig, nervt dann aber doch irgendwann gewaltig.

Sonst ist die Insel schon sehr schön. Eine wunderschöne Bar auf dem Wasser und ein schöner zentraler Pool. Die insel ist nur schlecht zum umrunden, da im Bereich des Staff der Strand nicht von Korallenstücken gereinigt wird, auch sieht es da hinten aus wie auf einem Schottplatz - na ja man muß ja nicht hingehen. Ich jedoch finde das auch das Umwandern der Insel zu einem echten Maledivenurlaub gehört.

Das Restaurant ist offen und hat ein riesiges hohes Dach, was mir sehr gut gefallen hat. Die Kellner sind supernett und aufmerksam, kommen aber im Restaurant erst nach den obligatorischen 5 Dollar auf Touren - dann klappt es wunderbar. In der Bar sind sie einfach nur spitze.

Das Essen ist wirklich richtig gut - Büffet mit riesiger Auswahl, alles frisch und alles lecker !! Da gibt es nichts zu kritisieren.
Der Inselshop ist zum Heulen. Außer ein paar Hygieneartikel, Taucherflossen und Masken gab es so gut wie nichts, auch keine Getränke.

Eine Flasche Wasser kostet im Restaurant 5 Dollar, eine Cola 0,33 l 5,50 Dollar.
In der Bar ist ein großes Bier (ca.1/2 Liter) für 7 Dollar zu haben, eine Flasche Prosecco zu 45 Dollar, kl. Flasche Champagner zu 90 Dollar.

Ein Glas Sekt od. Prosecco gab es z.B. nicht, was meiner Frau gar nicht gefiel.

Die Tauchbasis Werner Lau ist Top !
Die Sachen werden zum Boot gebracht und zurück, es gibt morgens einen Tauchgang und Nachmittags auch noch einen. Auch gibt es Ganztagestrips zu entfernteren Tauchspots, auch 2 Tauchgänge. Manchmal gibt es morgens 2 Tank-Dives, jedoch schafft man dann das Nachmittagsboot nicht. Also sind max 2 Tauchgänge / Tag möglich (es sei denn man macht einen Nachttauchgang, wird 2x / Woche angeboten). Hausriff gibt es keines, also kein Tauchen an der Insel. Da muß man sich überlegen, ob es Sinn macht Non-Limit zu buchen, lohnt sich nur wenn man wirklich jeden Tag 2 mal taucht, dann ist es etwas günstiger als das 10er Paket. Sonst gibt es ein Best-Price-System, das heißt beim Auschecken wird geschaut wie man getaucht hat und dann bezahlt man das günstigste Paket, 6 Tage no-Limit, oder Paket 10 Tauchgänge etc. Wenn man in den ersten 6 Tagen no-Limit hatte zahlt man für jeden weiteren Tachgang den Preis des 10er Paketes - eine faire Sache !!!!!
Die Tauchspots sind von einfach bis sehr sehr anspruchsvoll, da kann es schon mal Stömung Level 6 geben !!
Großfisch gab es alles. Mantas, Adlerrochen, Haie. Jede menge Schildkröten und natürlch reichlich Füsseliere, Drückerfische, Barsche und alles was noch so schwimmen kann in Massen.

In allem war es ein sehr schöner Urlaub, was aber auch zu einem großen Teil an den Spitzentauchgängen lag. Ehrlich gesagt würde ich nicht auf die Malediven reisen, würde ich nicht tauchen.

Michael Storch
 


 

Medhufushi

Vom 28. November bis zum 12. Dezember waren meine Frau und ich auf Medhufushi; das zweite Mal auf den Malediven (vorher 1990 auf Faru –Club Med). Wir haben diese Insel ausgewählt, weil sie uns im Katalog gefallen hat und nicht zuletzt aufgrund der guten Kritiken im Malediven.net. Wir können diese guten Einschätzungen nur bestätigen und können die Insel und das Ressort mit gutem Gewissen weiter empfehlen.

Der Weiterflug von Male mit dem Wasserflugzeug war toll, nur die Wartezeit von 3 Stunden vorher etwas nervig. Auf Nachfrage bekamen wir allerdings einen Gutschein für ein Getränk und einen Snack.

Im Vergleich zu 1990 hat sich ernorm viel gewandelt, vor allem bei der Vielfalt des Essens. Während man damals viel Fisch essen „musste“, war er diesmal nur eines von vielen Gerichten. Also: das Restaurant und die Buffets sind klasse. Es gibt internationale Gerichte, Gekochtes, Gebratenes, Gebackenes und auch scharfe Curries und ähnliche Sachen, die von der indischen Küche beeinflusst sind. Und dann die Nachspeisen: Obst, Kuchen, Tartes, Aufläufe und und und, sogar zu jeder Mahlzeit noch Eis. Der Service im Restaurant war außerordentlich freundlich, da sind wir immer gerne hingegangen.

Die Bungalows sind schön in die Insel integriert und vom Strand aus kaum zu sehen, generell sind wenig Leute zu sehen. Mit unserem Strandbungalow waren wir sehr zufrieden, schön eingerichtet mit tollem Außenbadezimmer und Veranda. Die Wasserbungalows sehen in ihrer Massierung am Ende der Insel nicht schön aus, wir hatten auch den Eindruck, dass durch laufende Klimaanlagen ziemlich viel Lärm gemacht wurde. Angenehm war allerdings, dass dort immer ein frischer Wind weht. Der Pool ist ok, aber man braucht ihn nicht wirklich, da das Meer viel schöner ist.

Schnorcheln fanden wir auch interessant, sowohl die Fahrt mit dem Dhoni zum Riff als auch die Unterwasserwelt mit den vielen bunten Fischen, obwohl die abgestorbenen Korallen ziemlich traurig aussehen. Nachher gab es immer eine Flasche Wasser (kostenlos) und Kokosnuss, das fanden wir eine schöne Einrichtung.

Nach gut einer Woche habe ich mir beim Schwimmen den Fuß an einer Koralle verletzt, im Hotel hat man mir die Wunde gesäubert und den Fuß verbunden. Da ich den Eindruck hatte, dass noch ein Stück Koralle im Fuß steckte, bat ich am nächsten Tag, mich zum Krankenhaus zu fahren. Problemlos wurde ein Dhoni bereit gestellt und mir eine Begleiterin zum Dolmetschen mitgegeben. Das Krankenhaus ist zwei Inseln weiter, ca. ½ Stunde mit dem Boot. Dort wurde mir das Stück herausgeholt und eine Menge Medikamente verordnet. Das Krankenhaus ist einfach eingerichtet, die Ärzte verstehen jedoch ihr Handwerk und es wurde steril gearbeitet (z.B. Spritzen, Kanülen und Handschuhe waren original verpackt). Nach drei Tagen musste ich zur Kontrolle, auch da bekam ich wieder Dhoni und Begleitung vom Hotel gestellt. Für diese Leistungen brauchte ich NICHTS zu bezahlen, meine Helfer haben aber natürlich ihr Trinkgeld verdient und auch bekommen. (Fuß war nach 4 Tagen wieder wassertauglich).

Fazit: zwei angenehme Wochen in einen sehr guten Ressort auf einer schönen Insel. Viele Bücher gelesen und meine Frau hat Aquarelle gemalt, langweilig war uns nie.

P.S. Jeden Abend gab es einen tollen Sonnenuntergang, besonders gut von der Bar aus mit dem ersten Bier des Tages zu genießen.

Klaus und Maria Liphard
 


 

Medhufushi

Vom 28. November bis zum 12. Dezember waren meine Frau und ich auf Medhufushi; das zweite Mal auf den Malediven (vorher 1990 auf Faru –Club Med). Wir haben diese Insel ausgewählt, weil sie uns im Katalog gefallen hat und nicht zuletzt aufgrund der guten Kritiken im Malediven.net. Wir können diese guten Einschätzungen nur bestätigen und können die Insel und das Ressort mit gutem Gewissen weiter empfehlen.

Der Weiterflug von Male mit dem Wasserflugzeug war toll, nur die Wartezeit von 3 Stunden vorher etwas nervig. Auf Nachfrage bekamen wir allerdings einen Gutschein für ein Getränk und einen Snack.

Im Vergleich zu 1990 hat sich ernorm viel gewandelt, vor allem bei der Vielfalt des Essens. Während man damals viel Fisch essen „musste“, war er diesmal nur eines von vielen Gerichten. Also: das Restaurant und die Buffets sind klasse. Es gibt internationale Gerichte, Gekochtes, Gebratenes, Gebackenes und auch scharfe Curries und ähnliche Sachen, die von der indischen Küche beeinflusst sind. Und dann die Nachspeisen: Obst, Kuchen, Tartes, Aufläufe und und und, sogar zu jeder Mahlzeit noch Eis. Der Service im Restaurant war außerordentlich freundlich, da sind wir immer gerne hingegangen.

Die Bungalows sind schön in die Insel integriert und vom Strand aus kaum zu sehen, generell sind wenig Leute zu sehen. Mit unserem Strandbungalow waren wir sehr zufrieden, schön eingerichtet mit tollem Außenbadezimmer und Veranda. Die Wasserbungalows sehen in ihrer Massierung am Ende der Insel nicht schön aus, wir hatten auch den Eindruck, dass durch laufende Klimaanlagen ziemlich viel Lärm gemacht wurde. Angenehm war allerdings, dass dort immer ein frischer Wind weht. Der Pool ist ok, aber man braucht ihn nicht wirklich, da das Meer viel schöner ist.

Schnorcheln fanden wir auch interessant, sowohl die Fahrt mit dem Dhoni zum Riff als auch die Unterwasserwelt mit den vielen bunten Fischen, obwohl die abgestorbenen Korallen ziemlich traurig aussehen. Nachher gab es immer eine Flasche Wasser (kostenlos) und Kokosnuss, das fanden wir eine schöne Einrichtung.

Nach gut einer Woche habe ich mir beim Schwimmen den Fuß an einer Koralle verletzt, im Hotel hat man mir die Wunde gesäubert und den Fuß verbunden. Da ich den Eindruck hatte, dass noch ein Stück Koralle im Fuß steckte, bat ich am nächsten Tag, mich zum Krankenhaus zu fahren. Problemlos wurde ein Dhoni bereit gestellt und mir eine Begleiterin zum Dolmetschen mitgegeben. Das Krankenhaus ist zwei Inseln weiter, ca. ½ Stunde mit dem Boot. Dort wurde mir das Stück herausgeholt und eine Menge Medikamente verordnet. Das Krankenhaus ist einfach eingerichtet, die Ärzte verstehen jedoch ihr Handwerk und es wurde steril gearbeitet (z.B. Spritzen, Kanülen und Handschuhe waren original verpackt). Nach drei Tagen musste ich zur Kontrolle, auch da bekam ich wieder Dhoni und Begleitung vom Hotel gestellt. Für diese Leistungen brauchte ich NICHTS zu bezahlen, meine Helfer haben aber natürlich ihr Trinkgeld verdient und auch bekommen. (Fuß war nach 4 Tagen wieder wassertauglich).

Fazit: zwei angenehme Wochen in einen sehr guten Ressort auf einer schönen Insel. Viele Bücher gelesen und meine Frau hat Aquarelle gemalt, langweilig war uns nie.

P.S. Jeden Abend gab es einen tollen Sonnenuntergang, besonders gut von der Bar aus mit dem ersten Bier des Tages zu genießen.

Klaus und Maria Liphard
 


 

Meine Frau und ich waren vom 26.09. - 10.10.2004 auf Medhufushi. Es war für uns der 5. Maledivenurlaub, wir kennen außerdem Sun Island, Paradise Island und Meerufenfushi. Um es vorweg zu nehmen, der Urlaub war ein Traum und Medhufushi ist mit Abstand das schönste Maledivenresort welches wir bisher besucht haben. Man hat sich hier die größte Mühe gegeben, alles in die ursprüngliche Vegetation der Insel zu integrieren, so daß Gebäude und Pool etc... vom Wasser aus nur minimal sichtbar sind. Alles kann barfuß gemacht werden - Schuhe sind wirklich nirgendwo obligatorisch! Man ist mitten in der Natur, mit westlichem, gehobenen Komfort und entsprechender Sauberkeit.

Die Anreise am 26.09. verlief ohne Komplikationen, bis auf die Tatsache, daß wir bei Maledivian Air Taxi Übergepäck bezahlen mussten. Die nehmen ihre 25 kg inkl. Handgepäck pro Person sehr ernst und verlangten US$ 2 pro Kilo darüber. Verhandeln nutzte nichts. Auch Hinweise darauf, daß meine Frau mit 48 kg ein Leichtgewicht ist und somit insgesamt viel weniger als manch(e) andere(r) mit ins Wasserflugzeug bringt, änderten nichts.

Insel:
Medhufushi ist eine äußerst gepflegte Insel. Alle Bereiche werden gefegt, die gesamte Insel inkl. Strand. Es liegen kaum Blätter und Zweige auf dem Sandboden, wenn ja, sind sie innerhalb der nächsten Stunden verschwunden. Der Strand ist wunderschön weiß, mit Korallenstückchen und Muscheln durchsetzt und voll von süßen kleinen Einsiedlerkrebsen.

Auf einer Länge von 500m waren nie mehr als ca. 10 Personen am Strand. Die Bungalows sind so gebaut, daß man sie vom Wasser aus fast nicht sieht. Es gibt viele Palmen, Mangobäume und anderes Grün, so daß genügend Schatten vorhanden ist.

Wir hatten einen Strandbungalow (Nr. 187), der 10m vom Wasser entfernt, auf der Ostseite der Insel lag. Auf der Ostseite ist es fast immer Windstill und in der Sonne dementsprechend heiß (im Schatten nicht), dafür gibt es keinen Wellengang und man kann wie in der Bacardi Werbung den ganzen Tag im Wasser liegen. Schwimmen ist bei Ebbe nicht gut möglich, da es erst nach 500m tief genug wird. Die Westseite ist dem Wind ausgesetzt und die Vegetation reicht nicht so nah ans Wasser heran. Schwimmen kann man hier zwar besser, aber durch den Wellengang kann man die Klarheit des Wassers nicht so genießen. Uns hat die Ostseite besser gefallen, ist aber wie immer Ansichtssache da objektiv beide Seiten wunderschön sind

Bungalows
Die Bungalows selbst sind ebenfalls traumhaft. Nur Naturmaterialien, kein Plastik, werden 2x am Tag gesäubert und waren bei uns gänzlich ohne Ungeziefer (nur Mücken und Geckos!!). Unter dem Moskitonetz haben wir uns trotzdem sehr wohl gefühlt. Das Bad ist toll, mit der Außendusche, alles war immer sehr sauber und gepflegt. Von der Schaukel auf der Veranda haben wir oft Gebrauch gemacht.

Über die Wasserbungalows kann ich insofern nur die Aussagen machen, die mir berichtet worden sind. Man kann den Nachbarn hören, sie „vibrieren“ etwas (Stelzenbau). Meine eigene Ansicht: Sie haben kein offenes Bad und die Bewohner müssen, wenn sie am Strand liegen wollen, alles mitnehmen (Handtuch etc…). Uns gefielen die Strandbungalows besser, weil man Strand und Wasser direkt vor der Tür hat, außerdem sind die Nachbarn etwas weiter weg. Die Bungalows und Liegen sind Natur belassen, sie sehen aus wie Teakholz, welches nicht gestrichen werden muß und etwas grau ist. Uns gefällt’s!

Wenn man die Wahl hat empfehlen wir Bungalows die vom Zentrum der Insel (Restaurant, Rezeption) weiter entfernt sind. Wir hatten den Eindruck, daß das Restaurant und die angrenzenden Bungalows (so wurde uns von anderen Gästen berichtet) „Palmhörnchen“ anzogen.

Pool
Der Pool ist schön, unspektakulär und in die Insel integriert. Freie Liegen gab es immer, Sonnenschirme auch. Ab und zu auch einen Reiher, der nach einem Fischfang ’nen ordentlichen Schluck genommen hat und vor dem Meer eine von vielen surrealen, fast unglaublichen Kulissen bot.

Restaurant(s)
Das Hauptrestaurant befindet sich im Zentrum der Insel, wobei man bei 200m Inselbreite das Meer auf beiden Seiten zu greifen Nahe hat. Das Essen ist großartig. Ich mag keine Buffets, aber dieses sucht schon seinesgleichen. Sushi in den verschiedensten Variationen, Rinderfilet Wellington, gegrillte Fischsteaks, rohen Thunfisch, Mexikanisch, jedes Mal frisches Eis (Litschi mit Kokosnuß war unser Favorit), Salate, ich weiß gar nicht wo ich anfangen und aufhören soll! Frühstück ebenso von frischen Pancakes, French Toast über American/English Breakfast, selbst gemachte Croissants bis hin zu anderen französischen Patisserien.

Das a la Carte Restaurant ist auch toll. Empfehlen können wir unbedingt Mittags den Medhufushi Burger (US$ 10,50), wir hatten Halbpension und ab und zu hatten wir Mittags Hunger, obwohl wir reichlich gefrühstückt haben. Ich habe 2 kg zugenommen, habe aber auch nicht von den tollen Desserts (Passionsfrucht Creme Brulee) lassen wollen! Wir haben uns außerdem ein privates Dinner auf dem Arrivals Jetty gegönnt was auch absolut zu empfehlen ist. Mehr noch als ein Dinner am Strand, da am Strand oft Gäste vorbeigehen und man am Jetty ganz mit sich, dem superben Essen und dem glucksen des Meeres und der Fische allein ist (OK, der Kellner kommt auch ab und zu vorbei).

Und, Montezumas Rache war nirgendwo ein Thema.

Einziger Wehrmutstropfen: Ab und zu haben wir angrenzend zum Restaurant doch das eine oder andere „Palmhörnchen“ gesehen. Das war aber insgesamt auch der einzige Wehrmutstropfen der ganzen Reise, wenn man mal von der Abreise absieht.

Generell: Ein Bier kostet US$ 4,25-5,50 (0,3l), Wasser US$ 4,0 (1,5l) und Cocktails US$ 10,00. Nicht ganz billig, muß aber alles irgendwie auf die Insel kommen. Man kann anziehen was man möchte, auch Shorts und T-Shirt, einige Gäste waren aber auch „netter“ angezogen - wie es einem gefällt, es passt eigentlich (fast) alles.

Tierwelt
Auf der Insel gibt es unzählige Krähen, die etwas nervig sind. Zum einen, weil sie andauernd krähen (man kann ruhig mal eine Muschel oder Koralle in ihre Richtung werfen, aber nicht treffen!) und zum anderen weil sie alles, wirklich alles von der Terrasse klauen, was sie wegtragen können. Außerdem gibt es mehrere schöne Reiher, Geckos und Flughunde. Die Flughunde mit ihrer Spannweite von gut einem Meter finde ich immer noch faszinierend. Und eben leider auch einige Palmhörnchen.

Um ca. 17:00 wird die Insel jeden Tag von oben bis unten eingenebelt (gegen Mücken etc…), ein guter Zeitpunkt um spazieren zu gehen und Fotos von seiner atemberaubenden, romantischen Frau und von demselbigen Sonnenuntergang (so schön, schon wieder kitschig) zu machen!

Um die Insel herum gibt es unzählige winzige und größere Einsiedlerkrebse. Auf der Ostseite sind wir auch eine halbe Stunde mit einer Wasserschildkröte im Meer spazieren gegangen. Bei den Wasserbungalows gibt es einige größere Fische (50-60cm), bei den Korallen auch Rotfeuerfische, Seenadeln, Koffer- und Igelfische. Auch einen Rochen mit 1,0-1,1m Spannweite haben wir dort gesehen. Dort soll auch ab und zu um 11:30 Uhr ein 1,5m großer Riffhai vorbeikommen, den wir allerdings nie gesehen haben. Lag vielleicht daran, daß wir um 11:30 immer faul auf der Liege oder im Wasser ’rumgelegen haben.

Ein Hausriff hat uns somit nicht gefehlt da man 2x am Tag kostenlos zum Schnorcheln fahren kann.

Schnorcheln/Entertainment
Wir waren 3x im offenen Meer Schnorcheln. Für mich als überdimensioniertem Angsthasen vor großen Fischen war es eine Überwindung, beispielsweise 3-4 km von der Insel entfernt im offenen Meer zu Schnorcheln. Über 15m tiefem Wasser (dort ankerte das Dhoni) hin zu dem flachen Riff in 1m Tiefe. Gesehen haben wir viele kleine und mittelgroße Fische, eine Schildkröte und Gott sei Dank keine großen Fische. Schnorchelausflüge gehen zu 7 verschiedenen Riffen. Ist absolut zu empfehlen. Tauchen waren wir nicht.

Wir waren auch Dolphin Watching und haben ca. 50-70 von ihnen gesehen, die wie bei Grzimek um unser Dhoni herum geschwommen und teilweise auch aus dem Wasser gesprungen sind.

Alle anderen sportlichen Aktivitäten außer lesen, wir hatten bestimmt 10-15kg Bücher dabei, haben wir nicht wahrgenommen.

An anderem Entertainment gibt es eine Bar und die bekannten Einsiedlerkrebsrennen, wobei man Bier setzt und 3 Glückliche Gewinner ebensolches gewinnen können. Bei einem Hauptpreis von 18 Dosen (eine Dose US$ 5,50) ist das schon was, besonders wenn man sie in der zur Verfügung gestellten Kühlbox mit aufs Zimmer nehmen kann. Der Gewinner ist schon ein echtes Glückspils! Disco o.ä. gibt es nicht.

Personal
Das Personal war durchweg sehr freundlich und bemüht. Man hatte nie den Eindruck, daß ein Tip erwartet wurde, er wurde aber gerne angenommen.

Publikum
Von den ca. 200 Gästen waren 99% Pärchen (25-45j), nur ca. 2-4 Familien mit Kindern, für die es meiner Ansicht nach etwas langweilig war, weil Kinder offensichtlich nicht zu der Zielgruppe gehören. Keiner der Gäste war laut oder unangenehm, alle eher ruhig und entspannt wie die ganze Insel. Ballermann Niveau in jeder Beziehung war hier erfreulicherweise nicht zu finden. Ins Gespräch kommt man aber, je nach Persönlichkeit, sehr leicht. 40% Deutsche, 20% Australier, 20% Engländer, 20% Japaner/Chinesen.

Sonstiges:
Handy funktioniert, SMS nicht. Telefonkosten: 1 min / US$13. Es gibt keinen Roomservice, aber selbstverständlich eine Minibar.

Was habe ich mitgenommen und nicht benutzt? Taschenlampe (ist im Zimmer); 2 lange Hosen, fast unsere gesamte Reiseapotheke (bis auf Desinfektionsmittel für einen kleinen Schnitt am Fuß); Sagrotan (war alles sauber).

Unsere Tips:
Das Gepäck hälftig packen, also jeder die Hälfte seiner Sachen in den Koffer des anderen packen. So haben beide beim Verlust eines Koffers wenigsten die Hälfte ihres Urlaubsgepäcks dabei. Bei einem Pärchen aus Australien ist ihr (der der Dame) Koffer auch nach einer Woche nicht angekommen. Ich sah beide ab und zu am Jetty auf jedes neu ankommende Flugzeug warten. Und obwohl das Nötigste im Inselshop gekauft werden kann wurde mir dann erst klar, warum sie die ganze Zeit in seinen blauen Adidas Herrenshorts herumlaufen ist.

Genügend Kekse mitnehmen. Kommen besonders gut bei Tee oder Kaffee nachmittags auf der eigenen Terrasse.

Fazit
Wir haben bis auf Australien und Neuseeland jeden Kontinent dieser Welt gesehen. Letztes Jahr waren wir von Mauritius (auch 5 Sterne Anlage) besonders enttäuscht, nervige Strandverkäufer („Ey man, you need a nice catamaran tour“? „No?“ „How about a woooonderful Sarong for the lady then?“), je nach Region eine Hotelburg neben der anderen, Jetski’s, Motorboote…

Medhufushi war der schönste Entspannungsurlaub den wir je gemacht haben. Wer hier nicht jede Minute ins Schwärmen gerät und sich ohne Ende wohl fühlt, der kann sich etwas noch schöneres leisten oder ist manisch depressiv! Gut, bei schlechtem Wetter ist es etwas anderes, wir hatten an 12 Tagen Sonne (von 14)!

Fragen beantworten wir gerne, je nach Zeit unter:

sundk@cityweb.de

 


 

Auch wir haben das Medhufushi Island Resort für unsere Flitterwochen ausgewählt und haben es keine Sekunde bereut!
Wir waren vom 8.August bis zum 22.August auf dieser wunderschönen Insel (und haben bei dieser Gelegenheit übrigens auch die beiden netten Familien kennengelernt, die vor uns ihre Bewertung geschrieben haben - nett euch hier zufällig wiederzuentdecken...Liebe Grüße und nochmal Danke für das Glas Champagner, dass auf Euren letzten Abend und unsere Ehe angestoßen wurde!).

Wir würden jederzeit wieder auf diese Insel fahren. Es stimmte einfach alles, was zu einem Urlaub gehört, wie man ihn sich auf so einer traumhaften Insel vorstellt.
Die Zimmer, besser gesagt die kleinen schnuckeligen Häuschen, waren sehr
geschmackvoll und durchdacht eingerichtet - damit alles so natürlich wie möglich aussah, gabs sogar Klopapierhalter aus Bambus (das Klopapier wurde übrigens zweimal täglich vom Roomboy in Ordnung gebracht!).
Wir hatten den Bungalow 190 auf der Ostseite - jeden Morgen konnte man sogar vom Bett aus den Sonnenaufgang sehen. Solange die Sonne noch so tief stand, spiegelte sich die Lagune in unserem Zimmer. Wir fanden die Lage super - der Bungalow lag nicht mehr als 10 Meter vom Wasser entfernt und man hatte die schöne dicht bewachsene Seite. Der einzige Nachteil - ab ca. 4 Uhr nachmittags war die Sonne dort weg. Allerdings geht die Sonne auf den Malediven im August eh um 6 Uhr unter...
Super fanden wir die maledivische Schaukel: wenn man die Beine ein bisschen einklappt, kann man da auch prima drauf liegen und auf die Lagune blicken. Die Zimmer waren jedenfalls so konzipiert, dass man sich da prima den ganzen Tag aufhalten kann, am Pool haben wir nie gelegen.

Zu dem wunderschönen offenen Bad konnte man eine Tür öffnen, so dass man direkt nach einem Lagunenbad unter die Dusche hüpfen konnte ohne den Sand einmal komplett durch das Zimmer zu tragen (allerdings wurde 2x täglich gefegt und vor der Terrasse stand ein großer terracotta-Topf zum Füße saubermachen). Zusätzlich zu der gemütlichen Schaukel gab es noch zwei Liegen mit dicken Auflagen (auch hier jeden Tag frische Strandlaken)und zwei bequeme Stühle und einen kleinen Tisch. Im Zimmer gab es zur normalen Ausstattung noch eine Stereoanlage, einen Wasserkocher sowie Teebeutel und Instant-Kaffee (musste nicht extra bezahlt werden), einen richtigen Fön (nicht die üblichen dusseligen Hotel-Föns), Ohrenstäbchen (!), zweimal täglich 3 frische Handtücher pro Person und diverse Insektenvernichtungs- und Vertreibungsmittel. Da wir sehr nette Menschen kennengelernt haben, die einen Wasserbungalow hatten, konnten wir auch hier einen Einblick erhalten. Zusammengefasst:
Der deutliche Preisunterschied im Vergleich zu den Strandvillen rechtfertigt sich unserer Meinung nach nicht! Die Strandvillen sind super!

Auch die positiven Berichte über das Essen können wir nur unterstreichen. Obwohl zwei Wochen da, haben wir jeden Abend neue Köstlichkeiten am Buffet entdecken können. Zum Glück gab es aber auch einige Standards, die jeden Abend zu haben waren - zum Beispiel das geniale Sushi. Auch das Frühstück war sehr reichhaltig, leider ging aber nach einer Woche das Gerät für die Pfannkuchen kaputt, so dass wir von da an darauf leider verzichten mussten...
Der Service im Restaurant und in der Bar war auch immer bemüht und freundlich (höchstens manchmal ein bisschen verschlafen, aber man hat ja schließlich Urlaub). Dabei ist nicht zu vergessen, die köstlichen frisch gepressten Säft zu empfehlen: man hatte die Wahl zwischen verschiedenen Obstsorten oder am bestelle sich einen so genannten "Juice Me". Das war dann ein ursprünglicher Obstkorb der als Saft in einer Karaffe endete!
Leeecker!! In der schönen Bar, die auf Stelzen in die Lagune gebaut ist, gibt es auch ein paar Spiele, die amn sich leihen kann (zum Beispiel Backgammon, Mastermind, Scrabble) sowie einige Bücher. Dort steht auch der Billard-Tisch, der ebenfalls kostenlos zu benutzen ist. So entstand in der Bar abends immer eine gesellige aber trotzdem ruhige Atmosphäre.
Nach unserem Geschmack sehr angenehm, nicht von nerviger Animation behelligt zu werden. Die einzige Abendunterhaltung war das zweimal wöchentlich stattfindende "Crab-Race": Einsiedlerkrebse, auf die man wetten konnte, welcher zuerst die Ziellinie erreicht!

Sehr zu empfehlen sind auch die täglich stattfindenden Schnorchelfahrten. Auch hier bekommt man - wie sollte es auch anders sein - hinterher ein frisches Handtuch und Wasser. Und die Crew war immer so flexibel, dass sie auch schonmal die Kinder von Schnorchlern gehütet und an Bord beschäftigt haben! Aber das war natürlich nicht das eigentliche Highlight sondern natürlich die fantastische Unterwasserwelt
- sehr zu empfehlen sind die Schnorchel-Punkte 1 und 6. Dort haben wir auch Schildkröten und eine riesige Vielfalt an buntesten Fischen zu sehen bekommen, tatsächlich genauso wie in "Findet Nemo".
Wir sind uns fast sicher, dass wir auf jeden Fall nochmal auf die Malediven wollen und dann auch wieder nach Medhufushi, doch dann als Taucher, es lohnt sich wirklich...

Wer Bilder sehen möchte: www.annikaundnils.de


 

Malediven mit Kindern ?! WARUM NICHT!!!! Reisezeit 31.07.2004 - 15.08.2004

Anfang des Jahres stellte sich die wiederkehrende Frage, welches Reiseziel man denn in diesem Jahr auswählen sollte. Unsere Familie umfasst immerhin 5 Personen (Maria + Holger mit Tobias (7), Christoph (6) und Lukas (4)).
Da die Sommerferien in diesem Jahr wieder einmal sehr spät im Jahr waren, wäre wieder nur das östliche Mittelmeer mit einer gewissen Wettergarantie in Frage gekommen, nur dort waren wir bereits in den letzten zwei Jahren und ausserdem waren wohl auch bedingt durch die olympischen Spiele die Preise dort doch ziemlich angezogen, bzw. es gab keine Zimmer mehr.
So sondierten wir gemeinsam mit einem befreundeten Ehepaar (auch zwei Kinder (Marie (9) und Max (7) die weite Welt und blieben mit der Planung an den Malediven hängen.

Wer die Malediven kennt, weiss, dass die Hotels meist mit Einzelbungalows ausgestattet sind, welche hauptsächlich nur auf Belegungen mit zwei Personen ausgelegt sind. Aber auch für unseren Bedarf fanden wir einige Inseln, welche familientaugliche Bungalows anboten.


AB JETZT GEHT ES DANN LOS !!!

Gebucht haben wir dann einen Familien-Bungalow auf der Insel Medhufushi im Meemu-Atoll (ca. 140 KM südlich von Male), - nicht zuletzt wegen der außerordentlich guten Internet-Seite der Tauchbasis von Werner Lau (wernerlau.com). Hier bekommt man bereits vor Reiseantritt sehr ausführliche Einblicke in das Tauchrevier.
Wer wirklich hauptsächlich zum Tauchen dort hin fährt, sollte über diese Seite direkt eines der Tauchpakete vor Reiseantritt buchen, da diese doch erheblich billiger sind, aber seht es euch selbst an.
Auf dieser Seite erhält man aber auch weitere nützliche Informationen zur Insel, welche fast ausführlicher sind, als auf der Internet-Seite der Hotelkette selbst (aaa-resortsmaldives.com).


TRANSFER

Nachdem wir also den doch langen Flug von Düsseldorf aus hinter uns hatten, erfolgte der Transfer zur Insel selbst per „Maldives-Air-Taxi“ (Wasserflugzeug) nach einer kurzen Wartezeit von ca. 50 Minuten am Flughafen. Dieser Flug selbst dauert knapp 40 Minuten und ist bei gutem Wetter eine exzellente Gelegenheit, die traumhaften Atolle noch einmal in Ruhe aus der Luft betrachten zu können. Wenn man nämlich keinen Fensterplatz beim Anflug auf Male aus EUROPA kommend hat, sieht man hiervon gar nichts, da die ersten Atolle erst zu sehen sind, wenn die Anschlallzeichen bereits aufleuchten. Gleiches gilt natürlich auch für den Rückflug nach EUROPA.


HOTEL

Bei Ankunft am Hotel wurden wir erst einmal mit einem erfrischenden Cocktail in der auf Stelzen über der Lagune liegenden Bar begrüsst. Das Einchecken erfolgte ebenfalls dort und somit in einer sehr entspannten Atmosphäre. Das Gepäck wurde direkt zu den jeweiligen Bungalows gebracht. Die Zimmer selbst sind zwar in einigen Katalogen mit einer Grösse von über 100 QM angegeben, diese Zahl erreicht man allerdings nur, wenn man jeden Aussenbereich (grosse Veranda, Duschbad und WC) dazurechnet. Die beiden Zimmer befinden sich in einem eigenständigen Bungalow und sind über eine Verbindungstür miteinander verbunden. Beide verfügen über ein eigenes Duschbad und WC (alles Aussen). In den Zimmern selbst stehen zum einen zwei einzelne Betten (direkt aneinander) und ein Doppelbett. Da der Platz nicht für ein Zustellbett ausreicht, haben unsere drei Kinder gemeinsam problemlos im Doppelbett geschlafen.
Die Einrichtung der Zimmer ist geschmackvoll aufeinander abgestimmt. Minibar und SAT-TV sind auch vorhanden, allerdings derzeit nur Deutsche Welle TV in Deutsch. Ehrlich gesagt haben wir die Kiste in den 14 Tagen nur ein einziges Mal angemacht. Das braucht man nun wirklich nicht an einem solchen Ort.
Die Zimmer wurden zweimal am Tag von unserem Housekeeper gereinigt. Es gibt zwar auf jedem Zimmer eine ganze Batterie von Insektenvertilgungsmitteln, welche bei uns wahrscheinlich gar nicht käuflich sind, gebraucht haben wir diese allerdings nicht, denn kleine Krabbelkäfer sind uns wirklich nirgends begegnet. Lediglich im Bereich des Bades und des WC´s kämpft man mit Ameisen jeder Grössenordnung. Diese Tiere sind so scharf auf das dort vorhandene Süsswasser, dass sie sich sogar beim Duschen an den Duschkopf begeben, wodurch es das ein oder andere Mal vorkam, dass man nicht nur Wasser von oben bekam. Man muss dabei aber bedenken, dass man sich in den Tropen befindet und daher solche Dinge einfach dazugehören!!!! Wer´s nicht mag, kann natürlich zu den zuvor beschriebenen Chemie-Bomben greifen.
Die Bungalows wurden alle in die Vegetation der Insel eingebettet. Der umlaufende Strand ist daher nicht zugepflastert, sondern hat seine natürliche Kulisse behalten. auch bei einer Inselumrundung stört man hierdurch keinen in seiner Privatsphäre. Man kann sie vom Wasser wirklich fast nicht sehen, was der Insel einen paradiesischen Charakter verleiht. Umgekehrt ist der Blick zumindest von unserer Veranda aus auf das Wasser allerdings möglich gewesen.
Unser Bungalow hatte die Nummer 195/196 und das bedeutete doch einen längeren Marsch zum Hauptgebäude, in dem sich auch das Hauptrestaurant befindet. Man sollte daher bei der Buchung mit Kindern darauf achten, dass man eine Familien-Bungalow bekommt, welcher nah an diesem Hauptgebäude liegt, diese gibt es nämlich auch, da unsere Freunde einen solchen hatten.
Zum Essen kann man nur eines sagen: einfach Spitzenklasse. Alle Mahlzeiten werden im Hauptrestaurant in Buffetform gereicht, - nicht erschrecken !! - denn hierdurch können die Künstler aus der Küche erst Ihre alltäglich wechselnden Speisevariationen richtig präsentieren. Wir haben Sie nicht gezählt, aber bei jedem Essen konnte man sicherlich aus 15 verschiedenen Gerichten wählen und zwar jeden Tag etwas anderes !!!!. Da man diese natürlich nicht alle probieren konnte, gehen wir einfach einmal davon aus, dass auch die Gerichte, die wir nicht probiert haben, genauso gut waren, wie die, die wir gegessen haben. Auch für die Kinder waren immer passende Dinge dabei. Bedingt durch das sehr internationale Publikum, waren alle Speiserichtungen vom traditionellen Curry über frisch zubereitete Pasta bis hin zu einem weitreichenden Sushi-Angebot jedesmal vertreten. Die Bedienungen am Tisch waren, wie das gesamte Personal, sehr freundlich. Trotz dieser Tatsache sollte man auf jeden Fall einmal während des Aufenthaltes das Barbecue am Strand separat buchen. Die Atmosphäre unter freiem Himmel nebst gegrilltem Lobster oder Filet-Steaks in Texas-Grösse ist unbeschreiblich. An der zu Beginn beschriebenen Bar ist auch ein A-la-Carte-Restaurant angeschlossen. Die Speisen kommen aus der selben Küche und sind daher ebenfalls exzellent.
Die Gäste waren wirklich sehr multikulturell. Eine abwechslungsreiche Mischung aus allen Kontinenten. Für eine UN-Vollversammlung hätte es zwar noch nicht gereicht, aber es war Nah dran.
Die Insel selbst ist für maledivische Verhältnisse schon richtig gross (900x90 Meter), aber gerade hierdurch hat man eben nicht das Gefühl, dass sie zu dicht bebaut ist. Die Vegetation ist sehr dicht (s.o.). Die Fauna besteht neben den obligatorischen Flughunden auch aus wirklich einnehmenden Krähen. Die Biester bewohnen die Insel wohl schon seit vielen Jahrzehnten, zumindest benehmen sie sich so, denn zum einen sind sie nicht scheu und erzählen jedem alles, was man nicht hören will und zum anderen entwenden sie alles, was nur irgendwie mit ihrer Kraft wegzuschaffen ist. Aber nach wenigen Stunden hat man sich daran gewöhnt und lässt solche Dinge eben nicht einfach so liegen.

Direkt dem Hauptgebäude vorgelagert, befindet sich auch der Pool, welcher leider nicht mit Salzwasser gefüllt ist. Davon hätte man dort ja nun wirklich genug. Und hier kommen wir nun zu einer Institution der Insel. HASSAN. Hassan ist am gesamten Pool für die Belegung der Liegen zuständig. Da jeder Bungalow über eigene Liegen verfügt, herrscht dort nie der Bedarf, sein Handtuch schon vor dem Sonnenaufgang zu plazieren, also bitte, erst gar nicht diese schreckliche Angewohnheit selbst präsentieren. Aber jetzt wieder zurück zu Hassan. Hassan ist taubstumm und liest daher jedem Gast im wahrsten Sinnen des Wortes jeden Wunsch von den Lippen ab. Wir haben schon viele Menschen bei unseren Reisen kennengelernt, aber Hassan hat einem gezeigt, wie herzlich und zuvorkommend man in seinem Wesen sein kann. Er war immer da noch bevor man es selbst für nötig empfand und wenn es nur zum glattstreichen des gerade um ein paar Zentimeter verrutschten Handtuches auf der Liege war. Auch unsere Kinder haben Hassan in ihr Herz geschlossen, denn auch zu Ihnen war er genau so herzlich, wie zu uns.
Der Pool selbst ist über ein Hozdeck direkt mit dem Strand verbunden, sodass man von hier aus auch direkt in der Lagune baden konnte, wenn nicht gerade Ebbe war, denn dann ist wirklich nur wenig Wasser am Strand. Bereits in der Lagune kann man die Unterwasserwelt, auch ohne Hausriff, kennenlernen. Unseren Kindern schwammen tagtäglich junge Haie von einer Grösse bis zu 80 CM um die Beine, aber auch junge Stachelrochen konnte man täglich beobachten. Beim Schnorcheln fühlten sich unsere Kinder wie im Aquarium, alle Fische trugen natürlich die Namen aus „NEMO“. Bis hin zu Muränen, Feuerfischen und Schildkröten konnte man die Tiere direkt vom Strand aus erkunden. Wem das noch nicht reicht, bietet das Hotel auch zweimal täglich lohnenswerte Schnorchel-Ausfahrten zu Giri`s im Atoll an.
Es werden auch zusätzliche Aktivitäten, wie Fischen, Hochseefischen und Inselbesuche angeboten. Diese Dinge haben wir allerdings gar nicht gemacht, da wir und die Kinder mit unserem täglichen Programm schon ausgelastet waren. Allerdings sollte man unbedingt einmal die Ausfahrt zu den Delfinen mitmachen, die Sichtung der Tiere ist quasi garantiert. Nicht nur auf unserem Ausflug haben wir die Schule mehrfach direkt am Boot gehabt, sondern auch, wenn wir mit dem Tauch-Dohni durch diesen Kanal gefahren sind.


NÄCHSTES HIGH-LIGHT: TAUCHEN im Meemu-Atoll

Neben der Familien-Tauglichkeit der Insel, waren wir auch wegen der vielen Tauchplätze in dieses Atoll gekommen. Auf der zuvor genannten Internet-Seite sind zwar derzeit 35 Tauchplätze detailliert beschrieben, auf der Tauchbasis wurden wir allerdings mit 47 verschiedenen konfrontiert. Die Auswahl war also auch hier grösser, als die Machbarkeit in 14 Tagen.
Die Basis selbst machte einen sehr guten und durchorganisierten Eindruck (der Eindruck wurde in der Praxis auch bestätigt). Alles hatte seinen Platz. Man bekam für sein eigenes Equipment einen Wäschekorb, welcher im gleichen Raum gelagert wurde, wie die Jackets und die Tauchanzüge. Der Raum wurde abends verschlossen. Für alle Dinge war ausreichend Platz vorhanden. Lediglich die Begehung des Fliesenbodens nach den Fusswaschbecken erforderte eine gewisse Balance. Vielleicht war das ja auch der erste Test, ob man auch richtig tarieren kann. Bis auf den Bleigurt haben wir auf der Basis nichts zusätzlich ausgeliehen, sodass zum Leih-Equipment der Basis nichts gesagt werden kann, ausser, dass wenn technische Probleme nach Abfahrt des Tauch-Dohnis auftraten, diese nur an den von den jeweiligen Tauchern selbst mitgebrachten Ausrüstungen auftraten, also nicht an der Leih-Ausrüstung. Aber auch hier waren die Dive-Guides so gut ausgestattet, das jedes Problem noch direkt auf dem Dhoni behoben werden konnte, sodass keiner auf dem Boot bleiben musste, sondern immer alle Tauchen konnten. Nach dem obligatorischen Check-Tauchgang konnten wir an den angefahrenen Tauchplätzen ohne weitere Begleitung im Buddy-System unsere eigenen Kreise ziehen, haben aber gerne auch auf die wachsamen Augen von den Dive-Guides Chrissi, Martine und Ferit zurückgegriffen.
Das Haupt-Dohni war schon luxuriös (eigene Toilette an Bord), wichtig spätestens bei den Tagesausfahrten. Die auf dem Boot durchgeführten Briefing´s der Tauchplätze waren äusserst kompetent und verständlich vorgetragen, Nachfragen der Taucher gab es eigentlich nie. Der Check der Strömung durch die Dive-Guides gehörte auch selbst innerhalb des Atolls jedes Mal dazu, sodass man immer auf der sicheren Seite war. Da zumindest meine Frau und Ich für immerhin sechs Jahre eine Kinder-Tauchpause eingelegt hatten, fühlten wir uns durch die umfangreiche Betreuung der Tauschule rundum wohl. Gerade wegen der Kinder haben wir uns so manches Mal sehr kurzfristig dazu entschlossen, einen Tauchgang mitzumachen, sodass Ferit schon annahm, wir wären Tester von einer Zeitung oder noch schlimmer von seinem Chef geschickt worden um seine Nerven einmal so richtig anzuspannen. Aber selbst diese „Situationen“ hat er routiniert gelöst.
Medhufushi liegt gerade einmal 20 Dhoni-Minuten vom nächsten Kanal entfernt (siehe „Delfine“), sodass viele unserer Tauchgänge am Aussenriff stattfanden. Leider hatten wir nicht das Glück, dass uns auch noch ein Walhai begegnet ist, aber ansonsten waren „alle“ Fische und Korallen vertreten. Während unserer Zeit trat an keinem Platz so starke Strömung auf, dass man richtig ackern musste. Dass kann allerdings auch nur Glück gewesen sein. Aber auch hier sei gesagt, dass die Tauchgänge meist mit der Strömung durchgeführt werden, sodass die Arbeit nur dann beginnt, wenn man bereits sehr schnell am im Briefing benannten „Auftauchpunkt“ ankommt und der Tank noch über 100 Bar hat.
Die Kapitäne und Helfer hatten Ihre Dhoni´s, (sind viele Taucher auf der Insel, werden zwei Dhoni´s eingesetzt, welche zu verschiedenen Tauchplätzen fahren) immer souverän im Griff. Ausrüstung schleppen gab es ebenfalls nicht, da einem das Equipment bei jedem Tauchgang zum Boot und nach dem Tauchgang zum Waschplatz gebracht wurde. Dieser Service kostete je Tauchgang gerade einmal 0,50 USD.
Bzgl. Ausbildung auf der Basis sollte man die o.g. Internet-Adresse anklicken. Dort erfährt man fast alles. Auch bzgl. der Beschreibung der Tauchplätze ist ein Klick vor Reisebeginn bereits lohnenswert.

Noch einmal einen speziellen Dank an Chrissi und Ferit für die schönen Tauchgänge!!!!!!!!!


WASSERSPORT

Man konnte im Sport-Center diverse Aktivitäten, gegen Gebühr, betreiben. Die Kinder haben die Banana sowie die Fun-Tubes und das KNEE-Board genossen, wenn das Boot dann einmal fuhr. Nachher fuhr es dann auch immer ohne technische Probleme. Ich habe Wasserski genossen, denn es gibt doch nicht schöneres, als auf einer spiegelglatten Wasseroberfläche hinzugleiten. Hätten wir „normalen“ Wind gehabt, wäre eine Ausfahrt mit einem der Katamarane sicherlich auch sehr interessant gewesen. Das Angebot ist also auch hier vielseitig.


SPA & GYM

Dafür war nun leider keine Zeit mehr.



WETTER

Na ja, was soll man dazu sagen. Selbst bei uns kann man doch nicht mehr genau sagen, wie es denn wird. Wir hatten jedenfalls wohl richtig Glück gehabt, denn wir hatten gerade mal an einem Tag Regen (dann allerdings richtig und mit heftigem Sturm). Ansonsten war das Wetter einfach herrlich und das in der „Regenzeit“. Tipp für die Haut: Immer vor dem Frühstück bereits das erste Mal eincremen, gerade bei den Kindern. Uns ist allen dadurch ein Sonnenbrand erspart geblieben.


ACH JA, KINDER !!!!

Unsere Kinder hatten wirklich zu keiner Zeit Langeweile, und dass ohne Fernseher oder Play-Station (die haben wir sowieso nicht), allerdings sind sie auch wirkliche Wasserratten. Bei Christoph begannen die blonden Haare schon wieder grün durch das (oder heisst es den???) Chlor im Pool zu werden. Selbst unseren jüngsten konnte man problemlos an der Pool-Seite der Insel in der Lagune mit den anderen baden lassen, obwohl er gerade erst beginnt, ohne Schwimmflügel zu schwimmen, denn Wellen oder steil abfallendes Ufer waren nun wirklich Fehlanzeige. Wasserschuhe sollte man zwar dabei haben, allerdings benötigten unsere Kinder diese wirklich nur, wenn Sie einmal auf der gegenüberliegenden Seite der Insel baden wollten.
Krank ist in der Zeit keiner geworden. Auf der benachbarten Insel (bei Ebbe kann man dorthin fast zu Fuss laufen) soll es aber ein Krankenhaus geben, sodass auch der Notfall abgedeckt wäre. Wie der Standart dort ist, ist uns allerdings nicht bekannt.
Essen war, wie berichtet, auch für die Kinder immer abwechslungsreich.
Es waren auch einige andere Gäste im Hotel mit Kindern da, sodass Kontakte schnell geknüpft waren. Die Angestellten sind alle sehr kinderfreundlich und sofort zur Stelle, wenn man einmal eine dritte Hand braucht.

Andere Gäste haben sich zu keiner Zeit durch die Geräuschkulisse unserer Kinder gestört gefühlt, jedenfalls hat keiner etwas gesagt. Antwort wäre hier allerdings auch gewesen, dass sie dann in Urlaub hätten fahren sollen, wenn eben keine Schulferien sind.


FAZIT

Wen also die lange Anreise nicht abschreckt, kann seinen Kindern und sich selbst einen wirklich unvergesslichen Urlaub auf Medhufishi ermöglichen.
Dies ist keine WERBUNG!! sondern unser ganz persönlicher Eindruck, welchen wir in den zwei Wochen von der Insel erhalten haben.. Negative Dinge gibt es nicht zu berichten, da wir keine während der zwei Wochen angetroffen haben. Alle Dinge zu beschreiben, wäre buchfüllend, daher wird für Lücken keine Gewähr übernommen.
 


 

Medhufushi vom 2.6.-17.6.2004

Unser erster Malediven-Urlaub und gleichzeitig unsere Flitterwochen führten uns auf die Insel Medhufushi. Kurz und knapp: es war ein traumhafter, wunderschöner Urlaub.

Gebucht haben wir über Thomas Cook und geflogen sind wir mit Condor ab Frankfurt. Es war unser erster Langstreckenflug überhaupt, aber mit Sicherheit der letzte in einem Charterflieger. Obwohl wir feste Sitzplätze reserviert hatten, versuchten wir beim Check-In die Notausgänge zu bekommen – wäre auch möglich gewesen, jedoch machte man uns darauf aufmerksam, dass an den Fensterplätzen die Rückenlehnen nicht verstellbar sind. In der Mitte wollten wir nicht sitzen, also behielten wir unsere vorreservierten Plätze. Abgesehen von engen Sitzabständen können wir nichts Negatives über Condor und das Flugpersonal sagen. Der Service war gut und die Flugbegleiter alle sehr nett.

Am Flughafen in Male ging alles super schnell. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir unser Gepäck und ab ging es zum AirTaxi. Wir mussten zwar eine Stunde warten bis es endlich auf unsere Insel losgehen sollte, aber das hat uns nicht weiter gestört. Es gab genug zu beobachten… Der Flug war natürlich beeindruckend. Etwas laut, aber gigantisch. Und dann war es endlich soweit: Medhufushi lag zu unseren Füßen und die Flitterwochen konnten beginnen…

Die Begrüßung erfolgte mit jeder Menge Freundlichkeit, einem kalten Erfrischungstuch und nichtalkoholischem Willkommensdrink. Nach Ausfüllen der Karten, die man am Flughafen vom Reiseveranstalter bekommen hatte, wurde uns auch schon der Bungalow-Schlüssel ausgehändigt. Innerhalb von ca. 15 Minuten war auch das erledigt. Nachdem ich im Vorfeld jeden Reisebericht, der über Medhufushi zu finden war, studiert hatte, sollte es möglichst ein Strandbungalow auf der Ostseite der Insel sein. Also schrieb ich ca. 2 Wochen vor Abflug eine E-Mail an das Ressort mit der Bitte um einen Strandbungalow auf der Ostseite zwischen 160 und 190. Nur 4 Stunden später hatte ich eine Antwortmail erhalten, wo man mir mitteilte, dass noch keine feste Nummer zugesichert werden kann, aber man sein bestmöglichstes tun werde. Damit war ich zufrieden, denn immerhin wurde mir innerhalb kürzester Zeit doch recht positiv geantwortet – vor allem überhaupt geantwortet!!! Vor Ort erhielten wir dann den Strandbungi 178 – und es war einfach nur perfekt!!!!!

Völlig übermüdet, aber happy und überwältigt von den vorangegangenen Eindrücken brachte man uns in unseren wunderschönen Bungalow. Was soll ich sagen? Wie überall beschrieben: alles in dunklem Holz gehalten, sehr geschmackvoll und doch natürlich. Ein riesen Bett mit Mosquitonetz und super bequem, Musikanlage, Fernseher, Minibar, kostenloser Safe, Kleiderschrank, kleiner Tisch mit Sessel, Schreibtisch mit Stuhl, Wasserkocher mit kleiner Auswahl an Kaffee, Cappuccino und Tee. Aber am schönsten war das halboffene riesige Badezimmer: die Dusche ist einfach genial. Die beiden Waschtische mit Spiegel befinden sich im überdachten Teil des Bades, die Toilette ist durch eine Tür abgetrennt. Vom Bad aus gibt es noch eine Tür nach draußen, damit man vom Strand gleich unter die Dusche hüpfen kann und nicht mit seinen sandigen Füßen durch den ganzen Bungi laufen muss. Die überdachte Terrasse ist fast noch mal genauso groß wie der Wohn-/Schlafbereich mit 2 bequemen Sesseln, einem Tisch und der wunderschönen Maledivischen Schaukel. Vor der Terrasse steht der große Keramiktopf mit Wasser und Kelle für das Abspülen der Füße. Alles sehr sauber und gepflegt. Es gab jeden Tag Handtuch- und Wäschewechsel einschließlich der Handtücher für den Strand. 2x am Tag kam unser sehr netter Roomboy. Vormittags zum „Großputz“ mit komplettem Wäschewechsel und abends zum „kleineren Putz“ einschließlich des Herrichtens des Bettes in verschiedenen Variationen - wunderschön. Stets freundlich und zuvorkommend!

Wir hatten Vollpension (und würden uns auch wieder dafür entscheiden) und bekamen am ersten Tag einen Tisch zugewiesen, den man dann die ganze Zeit hatte. Wir saßen sozusagen auf der Ostseite (auf der „Westseite“ ist der Swimmingpool) und waren vollauf zufrieden. Die Kellner waren alle sehr nett und immer für ein Späßchen zu haben.
Ja und nun zum Essen: einfach herrlich und super lecker. Es war alles da, was das Herz begehrt. Für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders die Dessertecke war hervorragend (die Waage hat uns den Beweis geliefert).
Auch wir können die negativen Berichte zum Thema Hygiene beim Essen, Magen-/Darmbeschwerden bei Gästen usw. in keinster Weise bestätigen. Wie im vorherigen Reisebericht beschrieben, trug jeder Koch ständig Einmal-Handschuhe. Da ich doch einen etwas empfindlicheren Magen habe, ging es mir die ganze Zeit besser denn je – keinerlei Beschwerden. Es war sogar der erste Urlaub, wo ich das Wasser aus der Leitung getrunken habe, nachdem uns Tauchlehrer Uwe gesagt hat, dass wir dass Wasser nicht kaufen brauchen, da das in den Flaschen dasselbe ist, was aus der Leitung kommt. Nach anfänglicher Skepsis hat es mich dann aber überzeugt.

Da ich selbst nicht tauche, kann ich nur das wiedergeben, was mein Mann so erzählt hat. Er hat seinen Tauchschein gemacht und war einfach nur begeistert – von allem. Angefangen von den Tauchgründen bis hin zur Tauchschule an sich. Die Crew ist super nett und ein besonderer Dank gilt Tauchlehrer Uwe.
Bei mir blieb es nur beim Schnorcheln (the First Time) und war sehr beeindruckend. Dass man nicht am eigenen Hausriff schnorcheln kann, sondern erst mit dem Dhoni ein Stück fahren muss, hat uns in keinster Weise gestört. Es gibt, glaube ich, insgesamt 9 verschiedene Schnorchelplätze, die angefahren werden können. Von Zeit zu Zeit haben wir auch einfach nur in der Lagune geschnorchelt. Bei den Honeymoonsuiten bzw. den Wasserbungis gibt es auch schon etwas zu sehen.

Die Insel an sich ist wunderschön. Sehr sauber – die fleißigen Damen, die jeden Tag gekehrt haben, verdienen sicher mehr als nur ein Lob. Die Insel ist sehr dicht bewachsen. Welche Inselseite, die schönere ist, kann man, unserer Meinung nach, einfach nicht objektiv beantworten. Uns persönlich hat die Ostseite weitaus besser gefallen, als die Westseite. Wir hatten zwar bis auf 2 Tage kaum Wind, aber das hat uns überhaupt nicht gestört. Dafür war die Lagune traumhaft schön und sauber. Sicher ist der Strand auf der Westseite breiter und es liegen nicht so viele Korallenstückchen herum, aber dafür reichen die Bäume/Palmen auf der Ostseite fast bis ans Wasser und man findet immer ein schattiges Plätzchen. Hinzu kam noch die Lage unseres Bungis: rein subjektiv: für uns war es der Beste auf der Ostseite. Die ganzen zwei Wochen hatten wir direkt links von uns (ist ein Familienbungi) keine Nachbarn, rechts von uns hatten wir von den 15 Tagen 8 Tage keine Nachbarn. Hinzu kam noch, dass wir dadurch fast alleine am Strand waren. Es war einfach herrlich!!!!
Die teilweise vielen Korallenstückchen am Strand auf der Ostseite haben uns in keinster Weise gestört und uns veranlasst mit Schuhen ins Wasser zu gehen. Ganz so empfindlich sind wir dann doch nicht an den Füßen.
Nachdem ich ja im Vorfeld per E-Mail um einen Strandbungi zwischen 160 und 190 gebeten hatte, waren wir froh, dass es keiner zwischen 160 und 165 war, denn dort gibt es keinen „Strand“ mehr – so dass man seine Liegen nur unmittelbar vor die Bungis stellen kann.
Zu den Wasserbungalows können wir kaum etwas sagen. Wir hatten den Eindruck, dass diese sehr nah beieinander stehen und die Privatsphäre nicht ganz so schön ist wie bei den Strandbungis. Schon aus diesem Grund würden wir jederzeit wieder einen Bungalow am Strand bevorzugen – ganz zu schweigen vom fehlenden Sandfeeling!
Der Norden der Insel ist ja bekannterweise der Staff-Bereich. Nachdem auch hier in früheren Berichten über die teilweise mangelnde Sauberkeit des Strandes berichtet wurde, können wir hier nichts Negatives berichten. Dafür, dass es der Staff-Bereich ist und täglich Boote anlegen, um die Versorgung der Insel zu gewährleisten, war es sehr sauber.

Während mein Mann tauchen war, genoss ich 4 Tage den Wellness-Bereich der Insel. Ich kann nur sagen, es war herrlich!!! Angefangen habe ich mit der Balinesischen Ganzkörpermassage, am nächsten Tag die Asiatische Gesichtsmassage und in der zweiten Woche die Fußreflexzonenmassage und die Pediküre. Einfach genial!!! Das Personal sehr sehr nett mit einfach zauberhaften Händen. Ich kann es nur jedem empfehlen. Mein Mann hatte dann auch noch die Balinesische Massage und die Fußreflexzonenmassage gemacht und war auch wahnsinnig begeistert. Also wer dafür Interesse hat, sollte sich das nicht entgehen lassen.

Von den angebotenen Ausflügen haben wir nur Dolphin Watching mitgemacht und waren restlos begeistert. Nach Auskunft der Crew kann man zwar auch Pech haben, weil sich die Delphine verstecken oder nicht so recht wollen, aber wir hatten Glück und konnten diese lustigen Zeitgenossen in vollen Zügen genießen. HERRLICH!

Fazit: Es war ein traumhaft schöner Urlaub. So sollte es wohl auch sein in den Flitterwochen. Wir würden alles genauso wieder machen und wenn Medhufushi die einzige maledivische Insel im Indischen Ozean wäre, würde sie uns mit Sicherheit wieder sehen.

Sandra & Michael
s_oertel@gmx.de

 


 

Wir waren vom 06.05 - 20.05.2004 auf Medhufushi.

Der Flug mit Thomas Cook in der Comfort Class war wie immer top. Sehr freundliche und äußerst nette Stewardessen. Obwohl es sehr stürmisch war brachte uns das Wasserflugzeug gut zu unserer diesjährigen Trauminsel.
Nach der perfekten Landung brachte uns ein Dhoni zum Angeler. In der Bar bekamen wir unseren Zimmerschlüssel gereicht. Wir hatten unseren Zimmerwunsch bereits in Deutschland mitgeteilt. Erstaunt sahen wir auf den Zimmerschlüssel, es war genau das Zimmer was wir unbedingt haben wollten. Kein Wunder, wir haben über American-Express gebucht. Wie wir in einigen Reiseberichten nachgelesen haben, hatten einige Leute oft Probleme mit ihren Unterkünften.

Das Beachbungalow war sehr nett, das Badezimmer ausreichend. Wenn man allerdings bedenkt das das Resort erst einige Jahre seine Bungalows vermietet, dann wird man feststellen das man Holz einmal pro Jahr behandeln muß um Verwitterungen entgegen zu wirken. Deutlich wird dieses bei den Wasserbungerlows und den Laufstegen dorthin. Unseren Bekannten die in einem Wasserbungalow wohnten ist sogar die ganze Treppe abgebrochen, Gott sei Dank war zu diesem Zeitpunkt niemand auf der Treppe. Wer weiß welche Verletzungen man sich dort hätte zuziehen können.
Nach drei Besuchen an der Rezeption und nach Drohung mit einer Klage entschloss sich das Management unseren Bekannten ein anderes Bungalow zur Verfügung zu stellen.

Zum Ungeziefer können wir persönlich nichts sagen, wir hatten keins, bis auf ein paar Ameisen, ich denke aber das das normal ist für die Malediven.

Der Zimmerservice war einfach top. Zweimal täglich wird das Zimmer gemacht und das Bad geputzt. Die Minibar wurde immer sofort wieder aufgefüllt wenn etwas gefehlt hat. Wir haben unserem Roomboy 20 $ pro Woche gegeben.
Die Preise der Minibar sind normal. Wer meint er bekommt eine Cola für 1 $ der muß sie sich leider von zu Hause mitbringen.
Auf den Malediven ist eben alles etwas teurer, obwohl die Preise für Getränke auf Medhufushi doch relativ günstig sind im Gegensatz zu anderen Resorts.

Das Essen war gut, sehr abwechslungsreich. Eigentlich für jeden etwas dabei. Den Tischwein sollte man sich ersparen. Ich habe in meinem ganzen Leben nie einen schlechteren getrunken. Wer gerne zum Essen einen guten Wein trinken möchte, der sollte sich aus der Weinkarte das Passende aussuchen, es lohnt sich bestimmt.
Unser Tischkellner war übrigens genau so freundlich wie unser Roomboy.
Leider wurde fast jeden Abend die offene Seite des Restaurants Richtung Strand geschlossen. Man sagte uns es wäre zu windig. Sicherlich hatten wir in den 14 Tagen sehr viel Wind, aber abends lies dieser fast immer nach bis hin zur windstille. Von daher haben wir das nicht ganz so verstanden. Denn die Temperatur unter dem Dach des Restaurants stieg doch sehr schnell an und die meisten waren froh wenn sie das Restaurant wieder verlassen konnten.

Der Strand war recht schön, sicherlich hatten wir manchmal etwas Müll am Strand, das lag aber an dem ständigen Wind. Wir waren die letzten Jahren immer im Mai auf den Malediven, aber so einen Wind hatten wir noch nie. Deshalb wurde der Strand auch regelmäßig gesäubert. Wer übrigens gerne Beachvolleyball spielt sollte sich gegen 17:15 Uhr am Volleyballfeld einfinden. Dort spielt jeden Abend Staff gegen Gäste bis Sonnenuntergang.

Nun zum Tauchen. Bein Werner Lau ist nichts für Lau, diesen Spruch sollte man sich merken, wenn man dort taucht. Ich habe in meiner ganzen Zeit als Taucher keine Tauchbasis gesehen die für jede Kleinigkeit Geld nimmt.
Es fängt an beim Tauchgang für ca. 45$, plus Bootsfahrt für 10$, plus Flaschengebühr 1$, plus Flasche tragen zum Boot 0,50$, plus Tauchguide 4$, plus Boje ca. 3$,.......
Wenn man jetzt noch den Atemregler, Finimeter, Jacket, Computer usw. braucht dann kommt die Leihgebühr auch noch da drauf, wie gesagt, pro Tauchgang.
Es nützt einem auch nichts wenn man 10 Tauchgänge macht um Rabatt zu bekommen, denn dieser Rabatt ist so klein das es sich nicht lohnt ihn zu erwähnen.
Aber dafür bekommt man bei einem nächsten Besuch einer Tauchbasis von Werner Lau einen neuen Rabatt von 10%.
Desweiteren werden die ausgeliehenen Automaten im Rotationsprinzip ausgeteilt und nach jedem Tauchgang nur gewaschen, nicht desinfiziert. Wer sich also schnell ekelt die benutzten Sachen eines Menschen mit schlecht gepflegten Zähnen oder die eines anderen stark hustenden Miturlauber zu benutzen, der sollte sich schon vorher Zovirax aus der Apotheke mitnehmen.
Weiterhin wird man spätestens nach dem ersten Tauchgang feststellen, das es kein Trinkwasser auf dem Dhoni gibt, dafür aber eine Toilette, die Frage ist was einem wichtiger ist. Es wird auch kein Trinkwasser verkauft. Sowas haben wir bis jetzt noch nicht gesehen. Eine Erfahrung die wir bis dahin noch nicht kannten. Selbst bei der Delphintour und dem Schnorchelausflug bekommt jeder eine Flasche Wasser, kostenlos.
Wir überlegen wirklich ob wir nicht noch einen Erfahrungsbericht an die Zeitschrift Tauchen oder Unterwasser schicken sollten.

Fazit für uns in Punkto Tauchen : Nie wieder Werner Lau,.........trotz 10% Rabatt.

Fazit zum Inselresort : Ein sehr gutes Preis Leistungsverhältnis, wenn man überlegt das viele Gäste nur 1400,- € - 1800,- € pP für 14 Tage bezahlt haben so ist dieser Preis voll OK.

Wer allerdings etwas mehr ausgeben kann, der sollte nach Kanuhura fliegen. Ein Top Resort mit garantiert 6* (Sternen) und einer hervorragenden Tauchbasis von Wolfgang Tippelt.

Holger W. aus Hamburg


 

Medhufushi Mai/Juni 2004

Zum ersten Mal auf den Malediven und rundum zufrieden.

Als Vielurlauber die schon viele Hotels und Länder besucht haben, werden wir hier objektiv beurteilen.

Der Flug mit LTU von Düsseldorf verlief erwartet gut aber eng. Vor einigen Jahren bekam man noch einiges an nützlichen Flugutensilien wie z.B. warme Socken und Zahnbürsten usw.. Das hat sich bis auf eine Schlafmaske und "bitte nicht stören-Button" reduziert. Das Kabinenpersonal machte auf uns speziell beim Rückflug einen sehr genervten Eindruck.

Nachdem einige Wochen vor unserem Urlaub ein Air-Taxi abgestürzt war, sind wir eher skeptisch an den Zubringerflug nach Medhufushi rangetreten. Aber im Wasserflugzeug haben wir einfach auf die zwar alte aber solide Twin-Otter Propellermaschine vertraut. Der Flug verlief Problemlos und mit Traumhafter Aussicht auf das bevorstehende kleine Paradies. Glücklicherweise waren die Windbedingungen so, daß der Pilot beim Landeanflug östlich an Medhufushi vorbeiflog, über die südlich gelegen Wasserbungalows hinweg flog und eine sanfte Landung bei exzellentem Wetter(fast 2 Wochen Sonnenschein) absolvierte.

Von der Landeplattform wurden wir mit einem Dhoni zum Anlandehäuschen der Insel gebracht. Dort erwartete uns eine nette junge Dame mit Berüßungscocktails. Anschließend wurden uns die Bungalows zugewiesen.

Wir hatten uns vorab über diverse Websites über die Lage der Bungis informiert, und konnten so sofort erkennen daß man uns in einen Wasserbungalow auf der Ostseite (Nr.145) einquartieren wollte. Vorab hatten wir aber durch unser Reisebüro gebeten einen Wasserbungalow an der Westseite zu bekommen (Sonnenuntergangs-Seite). Als wir die junge Dame darauf aufmerksam machten wurde ein Telefongespräch mit der Rezeption geführt und einige Minuten Später bekamen wir problemlos unseren Wasserbungi Nr.116 an der Westseite. Generell kann man sagen daß die Information über Insel und Hotelkomplex relativ mager ausgefallen ist aber die zwar jungen aber netten Rezeptionsangestellten sich immer bemüht haben.

Zur Unterkunft:

Unsere Zweifel ob der Wasserbungalow die richtige Entscheidung war haben sich nicht bestätigt. Im Gegenteil, lieber ein Paar Euro mehr ausgeben und die traumhafte Lage und herrliche Aussicht von den Wasserbungis erleben.

Wer Probleme mit allerlei Getier und relativ dichtem Bewuchs hat sollte die normalen Strandbungalows meiden, denn teilweise sind diese wie in einem kleinen Urwald versteckt. Die Wasserbungis der Ostseite bieten Sonnenaufgang und Sonne auf der riesigen Terrasse bis mittags und die Terrasse ist relativ Windgeschützt. Die Wasserbungis der Westseite liegen meiner Meinung nach besser, denn die Sonne kann man hier von morgens bis abends genießen, es weht immer eine angenehme Briese und von hier aus kann man Interessantes beim Schnorcheln entdecken. Von der Sonnenterrasse unseres Bungis konnten wir Schwarzspitzenriffhaie, Rochen und andere Fische beobachten, unter der Zugangstreppe zum Meer hatten viele kleine Fische und Rotfeuerfische ihre Standorte. Alleine die vielen Interessanten Beobachtungen von den Wasserbungis aus rechtfertigen schon deren Buchung! Die Ausstattung ist gut, nicht übermäßig schön aber sehr geräumig und solide. Großes Doppelbett mit Moskitonetz, was aber nicht nötig ist, Deckenventilator, gut steuerbare Klimaanlage. Relativ teure Minibar. Das Bad ist sehr groß mit separatem WC, separater Dusche, zwei Waschbecken und große Badewanne. Der Roomboy der ersten Woche war supernett und zuvorkommend, hat alles gut erledigt in seinen jeweils zwei Durchgängen pro Tag. Jeden Tag 5 frische Handtücher pro Person.

Der Roomboy der zweiten Woche war nachlässig und mürrisch, hat nicht einmal den Boden gefegt trotz Sand und Ameisenkadaver und hat dementsprechend auch nicht einen Cent bekommen (der 1. Roomboy 8$). Zu den normalen Srandbungis kann ich mir wenig Urteil erlauben. Ich denke aber das die Lage nördlich der Tauchbasis da am besten ist. Wir würden immer wieder einen Wasserbungi an der Westseite bevorzugen!

Die Insel:

Schöne lang gezogene Insel mit meist recht dichtem Bewuchs. Nordseite ist die "Versorgungs-Seite". Hier werden sämtliche Nachschübe und alle Materialien angelandet. Ostseite liegt zum Außenriff und ist sehr windgeschützt und stickig, hier liegen die beiden Honeymoon-Wasserbungis etwa 200m vor der Insel. Südseite ist die "Stelzen-Seite" mit Wasserbungis und Juicybar zwischen den Bungis. Westseite ist die Ativ-Seite mit Bar (auf Stelzen im Wasser), Wassersport, Tauchbasis mit Bootsanlegern und Volleyballplatz (wird aber selten benutzt). Die Sandstrände sind im flachen Wasser sehr mit abgestorbenen Korallenstücken durchsetzt. Strandbreite richtet sich sehr nach Tiedenstand und ist bei Vollmond besondern ausgeprägt. Freche Dohlen-Krähen, ein Fischreiher und ein großer Flughund sowie etliches Kleingetier leben hier. Leider wurde zu unserer Urlaubszeit ziemlich viel Müll am Strand angespült. Das hat uns im "kleinen Paradies" schon etwas enttäuscht. Die Rezeption, Shop und Hauptrestaurand befinden sich im Inneren der Insel. Jeden Morgen wird die Insel komplett gefegt! Heruntergefallene Blätter, Äste und Kokosnüsse werden von einheimischen Frauen entfernt.

Tauchbasis:

Hier kann ich mir kein vergleichendes Urteil erlauben, da ich hier erst meinen CMAS-bronze-Schein gemacht habe.

Kam mir aber alles sehr professionell und durchdacht mit viel Service vor. Die Tauchlehrer sind sehr nett und hilfbereit. (Besonderen Dank hier an UWE !) Zum Tauchen stehen etwa 40 verschiedene Plätze zur Auswahl. Während unseres Aufenthaltes wurden täglich Turtles und Mantas gesichtet, zweimal ein Walhai sowie Grau- oder Buckelwale vom Boot aus.

Zweimal täglich werden kostenlose Ausfahrten zum Schnorcheln angeboten.

Essen und Trinken:

Wir hatten HP gebucht und waren sehr zufrieden. Wenn man bedenkt (was einige andere Reisebericht-Schreiber offensichtlich nicht tun) daß alles hier hergebracht werden muß, kann man den verantwortlichen Köchen nur Respekt entgegenbringen.

Das hier nicht täglich 5 verschiedene Fleischsorten angeboten werden und nicht alles was man schon mal irgendwo auf einem Buffet gesehen hat angeboten wird sollte auch den "Dauernörgelermehrereseitenmängelundproblemlistenerstellern" logisch sein.

Das Essen war gut und lecker! Von Suppe über Sushi, Spare-Ribs und Rinderfilet Wellington, mehreren verschidenen indischen Currys, usw. bis zu klasse Torten, Kuchen und anderen Nachspeisen war alles in bester Qualität zu finden. O.k., manches hätte ein bischen heißer sein können und der Blauschimmelkäse war nicht gerade der Bringer. Übrigens wird in den besten Hotels aus Speisen die übrig sind (aber noch nicht auf dem Buffet waren) ein Folgegericht erstellt. Die Köche waren alle sehr nett und zuvorkommend. Sauberkeit war gegeben und niemand! hat zu unserer Zeit über Magenbeschwerden geklagt! Die Köche haben alle Einmalhandschuhe benutzt und können natürlich damit die Speisen anfassen, denn sie entsorgen sie sofort und ziehen neue an. Wer hier was von unhygienisch, ekelig, und nicht eingehaltenen Sauberkeitsregeln schreibt muß entweder Hypochonder sein, hat vielleicht die Insel verwechselt oder lügt einfach.

Und übrigens: Happy Hour gibt es schon noch, denn von 19.00 bis 20.00 Uhr sind die Cocktails doppelt so groß! Aber wer zwei erwartet hat sollte mal genau hinschauen bevor er meckert.

Die Bedienungen in Bar und Restaurant sind alle supernett. (Im Hauptrestaurant noch netter mit mehr Trinkgeld)

Alles in allem ist das Essen wirklich sehr gut und so ausreichend, daß VP eigentlich nicht notwendig ist.

Als Fazit:

Uns hat die Insel und das Hotel sehr gut gefallen, ein kleiner Wermutstropfen war der angeschwemmte Müll am Strand.

Sicherlich kann man an jeder Anlage Mängel finden, aber man muß ja nicht schon mit einer vorgedruckten Mängelliste hinfahren um abzuhaken was man reklamieren kann. Wie oben beschrieben ist man mit westlichen Wasserbungis sehr gut beraten, hat hierdurch keine "krabbelden Besucher", man hat traumhafte Sonnenuntergänge, interessante Fisch-Beobachtungen und immer eine kühle Briese. Wahrscheinlich würden wir eher 4 als 5 Sterne vergeben und die Nebenkosten, sowie Getränkepreise als ziemlich hoch bezeichnen, aber wir sind (für einige Urlauber vielleicht unverständlich) in allen Urlauben der letzten Jahre (ca. 50 weltweit) immer positiv eingestellt und können daher Medhufushi empfehlen.

2Rosen

 


 

Hier unser Reisebericht für Medhufushi:

Wir hatten zwar nur 1 Woche Urlaub gebucht und sind seit gestern abend zurück. Was sollen wir sagen - total erholt. Uns hat die Insel super gefallen, es war unser erster Malediven-Urlaub und bestimmt nicht der letzte. Wir hatten den Bungalow Nr. 198 den vorletzten auf der Seite mit den Sonnenuntergängen und Wind. Es war einfach traumhaft, nichts ausser Wind, Wellen und Vogelgezwitscher zu hören (na gut, ab und zu landet auch mal ein Wasserflugzeug!). Die Verpflegung (wir hatten Halbpension, was voll ausreicht) war gut, immer ist am Buffet was zu finden was man mag.

Die Tauchbasis ist hervorragend, die super Einweisung durch Andy allem voran. Beate und Uwe als Tauchgides sind voll zu empfehlen, hauptsächlich Beate bei der Sichtung des Walhais, den von 3 Personen nur 2 gesehen haben - wir leider nicht. Ganz entspanntes Tauchen am Außenriff mit Hai und Manta-Garantie, viel zu sehen im Inneren des Atolls. Auch der Service der Crew ist super, kein Ausrüstungsgeschleppe und alle sind supernett. Toll fanden wir, daß im Verhältnis zur Anzahl der Gäste auf der Insel äußerst wenig Taucher darunter waren, daher war auf dem Boot immer viel Platz und alles ging ziemlich ruhig und locker zu. Auch die Breefings sind vorbildlich und der Strömungscheck der von einem Tauchguide gemacht wird, bevor die Taucher aussteigen verdient die Note 1A.

mfg

Roswitha und Bernhard Huber


 

Reisebericht Medhufushi Oktober/November 2003

Mein Mann und ich haben in 13 Monaten Medhufushi zum dritten Mal besucht. Der erste Besuch war sehr schön, wie ja auch zu ersehen aus dem Reisebericht aus dem Jahr 2002. Leider ist die Insel kein Traumziel mehr. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unserer Ansicht nach sehr schlecht geworden. Beim vorletzten Mal war es schon schlechter, aber man gab sich noch sehr Mühe. Allerdings ist die Insel jetzt so schlecht geworden, dass wir sie nicht mehr empfehlen können. Wir haben eine 4-seitige Mängel und Problemliste erstellt im Urlaub und werde hier nur einige ausführen.

Essen: Das Essen kostet dasselbe wie vor 13 Monaten, aber die Qualität hat sehr abgenommen. Die Speisen sind jetzt sehr einseitig, da nur noch eine eingeschränkte Anzahl an Zutaten verwendet wird. Frischer Fisch, außer Thunfisch und Lachs sind nicht zu bekommen. Und bei einem 3 Wochen Urlaub mit Vollpension ohne Auswahlmöglichkeiten an verschiedenen Speisen ist das sehr einseitig. Auch das Dessertbuffet war sehr eingeschränkt, denn wer will schon immer weiße Schokolade essen z.B. als Torte, dann am nächsten Mittag als Mousse, dann gleich am Abend wieder als Eis. Beim ersten Besuch gab es sehr viele verschiedene Eissorten, jetzt wird die ganze Zeit zwischen wenigen Sorten gewechselt, so dass es schnell monoton wird. Die Qualität des Fleisches hat abgenommen und es werden auch weniger Sorten angeboten. Und was ich nicht verstehen kann ist, wenn auf den Beschreibungen am Buffet Kalb draufsteht, aber jedes zweite Fleischstück sehr streng nach Hammel schmeckte. Desweiteren fanden sich sehr oft die Reste des Vorabends auf dem Mittagsbuffet wieder. Die Auswahl an Gemüse und Salat hat abgenommen, da hier ebenfalls eine gewisse Anzahl an Zutaten immer verarbeitet werden. Bei dem Preis für das Essen kann man deutlich mehr erwarten und das haben ja auch unsere Erfahrungen in der Vergangenheit gezeigt. Der Küchenchef meinte, dass wir gerne einen anderen Fisch gegen Bezahlung oder auch andere Dinge haben könnten, aber nach diesem Statement ward er nicht mehr gesehen. Wer natürlich gerne Blauschimmelkäsesauce mag, der sollte die Insel besuchen, denn dieser Käse ist sehr häufig zu finden an den warmen Speisen.

Sauberkeit der Küche: Viele Gäste litten an Durchfällen, die sehr hartnäckig waren. Wir haben gesehen, dass der Küchenchef, vor der Eröffnung das Buffet von mehreren Speisen probierte, allerdings mit ein und demselben Löffel ohne ihn auszutauschen. Der Buffetchef, Helfer des Küchenchefs, hatte keine Ahnung von den geringsten Sauberkeitsregeln. Er fasste das Fleisch mit den Fingern an, was er dann versuchte den Gästen auf den Teller zu legen, nachdem er es angefasst hatte und sich vorher nicht die Finger gewaschen hatte, da er schon länger im Restaurant umherlief und alles anfasste und sich an allen möglichen Stellen kratzte. Außerdem versuchte letzterer uns vom Sonderbuffet zu überzeugen, dass gegen Aufzahlung von 18$ in Anspruch genommen werden konnte, da die Auswahl da besser wäre. Besonders den Rifffisch lobte er. Auf Nachfrage welcher Rifffisch bei diesem Buffet angeboten würde, bekamen wir die Antwort: Thunfisch und Lachs - bekanntlich keine Rifffische! Ach ja, und die Suppe bei diesem abendlichen Sonderbuffet ist nach seiner Aussage die Suppe vom Mittagsbuffet. Bei unserem vorletzten Besuch sahen wir, dass man das Buffet mit Ameisenspray besprühte, nachdem man alles, außer den Tellern vom Buffet entfernt hatte. Der Hotelmanager versicherte uns damals, dass er dies geändert hat und die Teller auch gespült wurden und ab sofort auch die Teller vor dem Besprühen abgeräumt würden.

Happy Hour: gibt es nicht mehr! Deswegen sind die Nebenkosten sehr hoch. Aber das Personal in der Bar ist sehr nett und freundlich!

Zimmer: das Ungeziefer hat sehr zugenommen. Sowohl kleine als auch sehr große Kakerlaken sind als Jagdobjekte vorhanden. Leider räumte der Zimmerservice diese erst nach Beschwerde weg - nach 2 Tagen, die sie im Bad rumlagen. Das Auffüllen der Minibar funktionierte nur schleppend. Normalerweise mußte man 2 Tage auf das Auffüllen warten. Die Wäsche, die man dort sehr gut waschen lassen konnte, gaben wir um 9 Uhr dem Roomboy. Dann erhält man sie normalerweise bis zum Abend wieder. Er legte sie einfach auf die Veranda, wo sie auch liegenblieb, so dass sich jeder daran hätte bedienen können. Desweiteren regnete es und sie lag so, dass sie naß wurde. Und das alles trotz Trinkgeld. Aber auch Beschwerden halfen wenig.

Insel allgemein: Die Anzahl an Ratten und Mäusen hat sehr zugenommen. Wenn man Abends draußen sitzt, dann flitzen sie die ganze Zeit unter dem Bungalow durch. Sogar im Restaurant sahen wir Kakerlaken und Mäuse. An der Rezeption saß jemand, der English nicht verstand. Nicht immer, aber ich habe bei dem Preis keine Lust 5 Mal an die Rezeption zu rennen bis jemand da sitzt, der English kann. Der Shop war oft geschlossen, obwohl eigentlich noch geöffnet sein sollte. Das Spa ist viel schlechter geworden, so dass wir die vorgebuchten Anwendungen nach dem 2ten Besuch stornierten. Die Leitung des Spa hat gewechselt.

Alles in Allem: Medhufushi wird uns nicht wieder sehen! Die Sterne können wir nicht mehr verstehen, denn weder das Essen noch die Schnorchelmöglichkeiten an der Insel, noch der Service, noch die Bungalows entsprechen einem 5-Sterne-Ressort. Schade, schade, schade, denn es war mal ein perfekter Ort zum Ausspannen und genießen und seinen Preis wert. Aber Dinge ändern sich eben!


 

Nachdem wir eine traumhafte Kreuzfahrt mit MS Stingray in Male beendet hatten, wurden wir am Flughafen in Male von Filetheyo nach Mehufushi umgebucht. Nun gut, es blieb uns nichts anderes übrig, handelte es sich sowieso nur um 4 Tage, die wir "verschleppt" werden sollten. Nach einem interssanten Flug mit dem Wasserflugzeug gabs dann die Insel. Grundsätzlich sind wir angenehm überrascht worden. Die Anlage ist super in Schuß, das Empfangskommitee zufriedenstellend und der Service gut. Das Einchecken an der Tauchbasis ging reibungslos und für den Nachmittag sollte es schon zum Tauchen rausgehen. Natürlich stieß uns das fehlende Hausriff auf, hätten wir uns lieber dort betätigt, ohne auf feste Zeiten der Basis angewiesen zu sein.
Der Bezug der Bungalows verlief ebenfalls unproblematisch, die Ausstattung ist vorzüglich, besonders das Freiluftbad hat uns gefallen. Die anwesenden Geckos konnten hervorragend bei ihrer Arbeit, dem Fliegenfang beaufsichtigt werden.
Der Weg zur Basis war schön kurz, da ich meistens meine UW-Kamera mitschleppte.

Ja, das Tauchen: Nach fast 30 Tauchgängen auf der Stingray, die fast nicht zu überbieten waren, stellte sich das Tauchen dort etwas unspektakulärer dar. Aber ehrlich, schlecht wars nicht. Es gab Schildkröten, Haie und Rochen zu sehen, nein nicht übel. Sogar die kleinen, im Atoll liegenden Thilas sahen ziemlich gut aus. Also, für unsere unfreiwillige "Verschleppung" hatten wir es nicht schlecht getroffen.

Ein kleiner Wermutstropfen waren die Tauchbasismitarbeiter und ihr Umgang mit uns. Nein, sie waren nicht unhöflich, aber man hatte irgendwie das Gefühl in einem Kindergarten zu sein. Es nervte ein wenig, wenns in Wasser ging, dass dauernd jemand an der Ausrüstung rumfummelte. Irgendwann wußte man dann nicht mehr, ob die Flasche aufgedreht war, oder zu. Das mag für Anfänger nötig sein, bei jemandem, der seit 15 Jahren taucht, ist das nicht nötig.Etwas mehr Feingefühl wäre schon angebracht gewesen.

Der Rest der Insel hat uns ganz gut gefallen, insbesondere das Restaurant mit seinen kulinarischen Spezialitäten. Der Service war beispielhaft, das Essen ausgezeichnet. Die deutsche Servicewüste kann sich hier eine Scheibe abschneiden.
Erstaunt hat mich der Pool. Ich frage mich, wozu braucht man den? Man hat eine traumhafte Lagune vor der Nase, mit warmem Wasser und herrlichem Strand und dann... legt man sich an einen Pool, ich verstehs nicht, aber bitte, wers braucht.
Alles in allem war es ein schönes Ende unseres Urlaubs, auch wenn wir verschleppt wurden. Ich denke, es hätte schlimmer kommen können...und Orca, unser Reiseveranstalter hat unsere Mehraufwendungen finanziell vergütet. Ob wir es nochmal machen würden? Nun, sag niemals nie...

Jens


Reisebericht von Claudia und Matthias Wolbert, Unterfranken

Urlaubsort: Malediven
Atoll: Memu-Atoll
Insel: Medhufushi
Zeitraum: 25.2. – 11.03.2004

Hinflug:
Nach Schneechaos und kaputtem Triebwerk konnten wir nach 2,5 Std. Verspätung endlich Richtung Male starten.

Aber dann lief bestens und der Kapitän holte bis auf ca. 1,30 Stunde die ganze Verspätung wieder raus.

Abfertigung und Wasserflieger (nur 45 Minuten Wartezeit) klappten prima. Wir waren ca. 12 Personen die Medhufushi gebucht hatten. Das Einchecken auf der Insel erfolgt in der auf Stelzen gebauten Bar. Dort wird man bereits mit einem frischen Cocktail empfangen. Die Bungisverteilung wurden von einem höchstens 18jährigem Angestellten vorgenommen, der m.E. unfreundlich und völlig unkompetent war. Diese dauerte dann über 1 Stunde. Wir waren die letzten! Wegen Überbuchung wollte er uns einen Wasserbungi free of charge geben, das wir natürlich dankend abgelehnt hatten (wir wollten doch Strand). Ich habe ihm erklärt, wir hätten per email um eine Resevierung gebeten, was auf taube Ohren stoß. Er musste erst noch ca. 20 Minuten telefonieren und wir bekamen dann einen Familienbungi Nr. 209 auf der Westseite => der nächste Schock, wir hatten doch einen Einzelbungi gebucht.

Uns wurde dann versichert, dass wir diesen alleine hatten. Bis auf die letzten 3 Tage hatte dies auch gestimmt. Das war natürlich super (4 Liegen für uns, der offene Verbindungstrackt für uns ganz alleine). Aber auch die letzten drei Tage waren voll o.k. unser Nachbar war ein junger Engländer, der den ganzen Tag nur bei dem Bungalow seiner Mutter verbrachte und auch Nachts hatten wir nix von ihm gehört.

Bei unserer ersten Malediven Insel hatten wir um 19.00 Uhr eine komplette und ausführliche Inseleinweisung mit Führung. Hier hat man lediglich einen kopierten Inselplan bekommen, was dazu führte, dass wir z.B. den Fitnesscenter erst nach 3 Tagen fanden.

Bungi:
Tja, da gibt es nicht viel zu erzählen. Traumhaft, einzigartig, luxeriös, genial!!
Alles aus Holz, Himmelbett mit Fliegenschutz, super harte Matratzen, tolles Teakholzmöbel. Zur Ausstattung gehörte ebenfalls Minibar, per Fernbedienung regelbare Klimaanlage, CD-Player, Fernseher (DW), Wasserkocher (mit Tee und Kaffee) und Ventilator. Das Bad (vor allem die Dusche) ist noch mal genauso groß wie das Zimmer und wirklich gigantisch. WC ist in einem separatem Raum. Im Bad befindet sich auch gleichzeitig der geräumige Kleiderschrank und der Safe. Auf der riesigen Terrasse gibt es sehr schöne Stühle mit weichen Auflagen einen Tisch und die berühmte Male-Schaukel (gerne benutzt).
Der Roomboy kommt 2xtäglich; Handtuchwechsel je nach Gebrauch ebenfalls 2xtäglich.

Die immer angepriesenen Bungis auf der Ostseite 164 – 158 fand ich gar nicht so toll. Meine Favoriten waren auf der:
- Ostseite ab 179 bis 196
- Westseite die beiden Bungis Nr.: 110-112
und ab 213 bis 197.
Die Aussage, dass es auf der Ostseite windiger sein soll, kann ich nicht bestätigen. Mal hatten die auf der Ostseite mehr Wind, mal aber auch wir auf der Westseite.
Die Familienbungis und die Doppelbungis mit Verbindungstür (gibt es wirklich) stehen immer zwischen den Einzelbungis. Von den Familien- und Doppelbungis gibt es unserer Meinung nach zuviel. Da nicht so viele Familien bzw. befreundete Pärchen die Insel besuchen, so dass es bei hoher Auslastung zwangsläufig zu Problemen kommt.

Essen:
Super Klasse und hat mit Sicherheit volle 5 Sterne verdient. Es hat wirklich alles was man versucht hat, genial geschmeckt. Es gab immer eine auswahlreiche Salatbar, eine Curryecke, eine Sushi-Ecke (super genial) immer ein Nudelgericht, immer gegrilltes (Chicken und Beef) und dann wechselnde Gerichte (themenbezogen). Das Nachspeisenbuffet war der Hit, von der echt „Schwarzwälder Kirschtorte“ (schmeckte besser als im Schwarzwald) über Tiramesut und Eis gab es echt alles, was das Herz begehrt. Ich hab mindestens 2 Kilo zugenommen.
Wir hatten nur Halbpension und sind so glaube ich besser gefahren. Für die Vollpension wird pro Gast und Tag € 12,00 berechnet, dafür findet man mit Sicherheit etwas in der ViluBar. Oftmals reicht auch ein Gericht für zwei Personen aus.

Wir hatten einmal das Strandbarbeque gebucht, was ebenfalls sehr zu empfehlen ist. Frische gegrillte Langusten, saftige Steak, Folienkartoffeln und vieles mehr gerechtfertigen den Preis von $ 45,00 pro Person.

Den Speisesaal empfanden einige etwas zu eng bestuhlt, aber mir ist das nicht aufgefallen bzw. dem kann ich nicht zustimmen. Er war sehr schön eingerichtet und durch Kerzenlicht und Sandboden sehr romantisch.

Getränkepreise halten sich m.E. in Grenzen. Eine Flasche Wasser (1,5 l) kostet $ 3,00, Softdrinks $ 2,50, ein Glas Wein ab $ 5,00 etc.

Personal:
Ja das Personal war etwas ganz besonderes. So liebes, aufmerksames und freundliches Personal hab ich wirklich noch nie gesehen. Manchmal war uns das schon fast etwas peinlich. Kaum hat man sich z.B. eine Zigarette angezündet schon kam jemand und hat sie einen angezündet. Wir hatten sehr engen Kontakt zu unserem Kellner dem Nahid, unserem Eiermann, dem Kellner von der ViluBar und dem Chef des Speisesaals Thoni (er war echt ein Phänomen, er war überall gleichzeitig und stets in Aktion). Nach Feierabend war das allabendliche Billiardspiel in der ViluBar mit einigen Angestellten Pflicht und super lustig. Unseren Roomboy haben wir lediglich einmal zu Gesicht bekommen, er war sehr dezent und kam immer dann, wenn wir beim Frühstück oder Abendessen waren.

Tja, aber es gab leider auch andere und zwar die männlichen Angestellten an der Rezeption. Wir hatten 2 – 3mal Probleme (nicht näher erwähnenswert) und wollten diese geklärt haben, aber sie haben sich jedes Mal lediglich unsere Zimmernummer auf einem Stück Papier das gerade rumgelegen hatte notiert und das wars. Passiert ist nie etwas. Auch der Umgang mit uns war sehr unfreundlich und m.E. waren Sie vor allem viel zu jung und unkompetent. Mir hat da ein Manager gefehlt, der das Sagen hat.

Mich hat vor allem geärgert, dass die einen sich wirklich den „Ar... aufgerissen“ haben um jeden Gast glücklich zu machen und die anderen noch weniger als nichts taten (und mindestens das dreifache von den Kellnern verdient haben)

Strand:
Hier habe ich leider einige Kritikpunkte anzubringen, die ich bisher in keinem Bericht gelesen hatte, aber für mich zumindest sehr wichtig sind.
Ringsherum zieht sich ein annehmlicher Sandstrand, auf der Westseite um einiges breiter als auf der Ostseite. So nun zum negativen:

- Auf der Westseite gibt es sehr viele Seegrasfelder, die die blaue Lagune trüben. Bei Flut treibt es die abgestorbenen Gräser an den Strand. Man findet aber auch sehr viel Müll im Meer und am Strand (Dosen, Behälter, Seile etc. sind keine Seltenheit). Der Müll und das Seegras wird zwar sobald dieser strandet laufend beseitigt, ist aber im Wasser liegend trotzdem nicht so toll anzusehen.
Auf der Ostseite gibt es kein Seegras, aber dort ist das Wasser noch flacher und bei Ebbe kann man hier nur noch durch das Wasser waten.
An sehr vielen Stellen liegen an beiden Seiten abgestorbene Korallensteine, die ungenügend beseitigt werden. Problemlosen Waten ist somit ebenfalls kaum möglich.

- Baden geht auch bei Flut nicht uneingeschränkt. Lediglich an den extra gezogenen Kanälen für die Dhonis oder an der Sandbank (an der Nordseite der Insel) kann man unbegrenzt seine Bahnen ziehen.

- Es gibt keine Sonnenschirme. Was insofern hart ist, da auf der Westseite die hohen Palmen nicht direkt bis an den Strand gehen und keinerlei Schatten spenden. Am Nachmittag kann man somit nur in den Pflanzenabschnitt flüchten, aber hier ist es windstill und die Mücken plagen.

Das hat mich wirklich gestört, da ich bisher nur die weißesten Sandstrände mit keinerlei Seegrashalmen oder sonstigen Müll kannte.

Insel:
Die Insel selbst ist wunderschön und äußerst gepflegt. Sehr üppige Vegetation, viele viele Palmen (Vorsicht fallende Kokosnüsse) und schöne Sandwege.
Mit ca. 1km Länge und 200m Breite ist Medu verhältnismäßig groß und lässt sich auch schön umrunden.
Die Insel wird täglich sehr sorgfältig vom fallenden Laub und Kokusnüssen befreit.

a) Südseite = Wasserbungis
b) Nordseite = Staffbereich
c) Ostseite = Bungis und Spa
d) Westseite = Bungis, Schwimmingpool, Wasserflugzeug, Tauchschule,
Wassersport, Speisesaal und Vilu Bar (auf Stelzen)
e) Innenseite = Rezeption, Küche, Fitnesscenter, Shop.

zu a):
Die Wasserbungis gefallen mir zumindest optisch nicht so toll und benötigen dringend einen neuen Außenanstrich, jeder Bungi hat einen Direkteinstieg ins knietiefe Wasser.
Zur Inneneinrichtung kann ich leider nichts sagen, nur soviel das Bad ist nicht offen. Der Abstand zum Nachbarn von ca. 5 m ist m.E. ausreichend. Bei uns waren diese zum größtenteil durch Japaner belegt.
Hier befindet sich auch noch die Saftbar, welche man unbedingt besuchen muß, die Säfte sind aus frischem Obst und schmecken traumhaft.

Zu b)
Der Strandabschnitt um den Staffbereich ist natürlich mit Korallensteinen übersäht,
ist aber m.E. normal. Den Innenbereich kann man nicht einsehen (Inselführungen werden nicht angeboten).
Hier befindet sich noch ein zusätzlicher Dhonianlegeplatz für die Lieferungen, Müllverbrennungsanlage (hier wird 1x täglich Müll verbrannt, man riecht aber kaum etwas und auch nur wenn der Wind ungünstig weht), Wasseraufbereitungsanlage etc.

Zu c)
Hier befinden sich auch die zwei Honeymoonsuiten, die nur mit einem separatem Dhoni angefahren werden können. Ich hatte den Eindruck, dass sich viele Gäste darüber lustig machten. Vorallem weil man bei Ebbe problemlos hinlaufen konnte.
Die Ostseite ist vor allem bei Ebbe sehr schön. Hier spenden die hohen Palmen am Strand ab 12.00 Uhr erholsamen Schatten. Was hier noch besonders auffällt, ist die unvorstellbare Ruhe.

Zum Spa kann ich leider nix sagen, den haben wir nicht in Anspruch genommen.

Zu d)
Sehr breiter Strandabschnitt ab der Tauchschule in Richtung Norden. Hier ist die
Insel am lebhaftesten, man sieht die Wasserflugzeuge, die vielen Dhonis. gelegentlich sieht man auch mal Wassersportaktivisten. Alles in allem jedoch keineswegs störend, sonder eher abwechselungs-reich.
Besonders schön ist dieser Abschnitt bei Sonnenuntergang. Sieht man tagsüber nur
wenige Menschen auf der Insel, genießen Abends viele den tollen Sunset.

Neben der Insel sind gleich anschließend zwei recht große Einheimischen Insel, von dort auch lt. Hotel der ganze Müll angeschwemmt wird. So um 12.00 und 18.00 Uhr hört man dort die Gebetsrufe.
Auf der Insel gibt es außer den nervigen Raben, ein paar Flughunde, einen Reiher, viele Eidechsen und Geckos aber leider auch Ratten (wir haben eine gesehn) Im Bad hatten wir ein einziges mal eine kleine Kakerlacke und ne Mini-Spinne. Mücken gabs im Zimmer keine, aber draußen wurde ich schon des öfteren gepisackt und das trotz allabendlichen sprühen von Insektenvernichtungsmittel (das stinkt furchtbar).

Hausriff/Schnorcheln:
Der zweite Kritikpunkt war für mich vor allem das fehlende Hausriff und die nicht vorhandenen Korallen, so dass natürlich auch kaum Fische an der Insel waren. Ich wusste zwar schon vorher, vom fehlenden Hausriff, aber das auch keine Korallen bzw. wenig Fische da waren, war mir nicht bekannt.
Es gab ein paar Makrelen, 5 kleine Baby-Riffhaie, 4-5 kleine Rochen und ein paar wenige bunte Fische (vor allem an den Wasserbungis). 3x hatten wir zwei große Igelrays und 1x eine kleine Wasserschildkröte am Strand schwimmen sehen. Aber das wars dann leider auch schon.

Zur Abhilfe werden hier jedoch 2xtäglich Schnorcheltouren mit laufend wechselnden Riffs angeboten. Das macht dann wirklich Spaß und man bekommt viele Fische und die sich langsam erholenden Korallen zu sehen.
Gleich bei der ersten Tour hatte ich eine Begegnung mit einem ca. 1,5m großen Schwarzspitzenriffhai. Was zumindest bei mir mit einer Beule am Kopf geendet hat, da ich bei meiner „Flucht“ voll Karacho gegen das Boot geprallt bin.

Man kann halt nicht zum schnorcheln gehen wann man will, sondern nur zu begrenzten Zeiten. Außerdem ist Dhonifahren am Anfang sehr lustig und interessant. Aber nach 3-4mal wird’s halt schon langweilig und langatmig, dauert doch jede Tour minimum 25 Minuten einfach.

Tauchen:
Zum Tauchen kann ich auch dieses Jahr nichts berichten. Wir wollten erst unseren Schein machen, aber dann waren wir doch zu faul. Vielleicht nächstes Jahr. Alle Urlaubsbekanntschaften waren aber Taucher und von der Tauchschule, den Tauchgründen (Hammerhaie, Mantas, Muränen etc. etc.) und dem Personal durchwegs begeistert.

Ausflüge:
Wir haben am Sunsetfishing und am Dolphinwatching teilgenommen und beides ist nur zu empfehlen. Sunsetfishing war super, ich alleine habe 9 Fische geangelt und davon 2 sehr große, die wir dann am nächsten und übernächsten Tag gegrillt bekommen haben. Dolphinwatching war der Hit. Es wurde zwar von 50 – 100 Delphinen gesprochen, letztendlich waren es dann so 25 – 30 aber es war einfach toll. Sie schwimmen neben dem Boot her und springen in die Luft, super genial. Außerdem wird noch Inselwatching und Hochseeangeln angeboten, beides haben wir aber nicht besucht.

Gäste:
Die Verteilung der Nationalitäten auf der Insel würde ich mal zu 30 % Franzosen, 25 % Deutsche, je 15 % Italiener, Japaner und Engländer einschätzen. Auch wenn die Insel für Kinder außer Sand nichts zu bieten hatte, war vor allem in der ersten Wochen zwischen 15 und 20 Kinder anwesend. Zumindest bei uns waren alle Besucher sehr gesittet; nachdem es auf Medhu außer dem wöchentlichen Krabbenrennen keinerlei Animation gibt (braucht man auch net) hat man nur wenige (wir schon und immer) abends in der Bar angetroffen.

FAZIT:
Eine wirkliche Luxusinsel in der man fast übermenschlich bemüht ist, dass der Gast mehr als zufrieden ist. Vor allem die lieben Kleinigkeiten (z.B. es gibt keine Papierhandtücher, in den Gästetoiletten sondern kleine frische Gästehandtücher für jeden Gast, tolles Silberbesteck etc. etc.) überzeugen und machen die 5-Sterne perfekt. Es war ein traumhaft schöner Urlaub, den ich mit Sicherheit nicht vergessen werde. Wir haben liebe Urlaubsbekanntschaften geschlossen, deren Meinungen sich in etwa mit der unseren teilen. Warum ich trotzdem nicht mehr diese Insel besuchen werden, liegt ausschließlich am fehlenden Hausriff und dem Seegras im Wasser und am Strand.

Ansonsten lässt diese Insel wirklich keine Wünsche offen.

Ich möchte mich für den ausführlichen Bericht entschuldigen, eigentlich sollte es nicht so lange werden, aber es ging nicht kürzer.
 


 


Medhufushi vom 23.10. – 06.11.2003

Es war unser erster Malediven-Urlaub und bestimmt nicht der letzte. Medhufushi ist wirklich eine kleine Trauminsel und ideal für alle, dir Ruhe und Erholung in äußerst geschmackvollem Ambiente suchen. Aufgrund der vielen Reiseberichte hatte ich ziemlich hohe Erwartungen an die Insel und wurde wirklich nicht enttäuscht.

Zum Thema Insel, Restaurant, Bars, Wohnen, Tauchen, etc. kann ich alles nur bestätigen, was meine Vorgänger beschrieben haben. Kurz gesagt, rundum super.

Wer so wie wir vor der Qual der Wahl steht, sich für einen Wasser- bzw. Strandbungalow zu entscheiden, sollte folgende Überlegungen anstellen:

Wer gerne am Strand liegt, und dabei etwas Privatsphäre haben möchte, ist mit einem Strandbungalow glücklicher, denn die hauseigenen Holzliegen werden mit Sicherheit nicht von den Wasserbungalows zum Strand transportiert. Hier besteht nur die Möglichkeit, auf der eigenen Terrasse zu liegen. Für meinen Geschmack waren die Wasserbungalows auch etwas zu dicht aneinander gebaut und wohl auch etwas hellhörig (haben zumindest deren Bewohner geäußert). Außerdem haben diese kein halb-offenes Badezimmer, was wirklich sehr besonders ist. Die absolute Krönung sind allerdings die beiden Honeymoon-Suiten, die leider nicht von Deutschland aus buchbar sind. Wer bereit ist, einen Aufpreis von ca. 180 US-$ pro Tag zu zahlen, sollte sich dieses Vergnügen für ein paar Tage gönnen. Die Bungalows sind freistehend im Meer und können nur mit dem eigens für diese zur Verfügung stehenden kleinem Dhoni erreicht werden. Außerdem haben sie eine zusätzliche Badeterrasse mit Jacuzzi. Hier kann man Insefeeling pur genießen ...

Taucher sollten unbedingt ein Tauchpaket von Deutschland aus vorbuchen. Wie berichtet ist Tauchen etwas teuer, aber dafür traumhaft schön (Mantas, Haie, Napoleons, Rochen... ) Als Nachteil empfanden wir allerdings, dass es kein Hausriff gibt und somit spontanes Schnorcheln und/oder Tauchen nicht möglich ist.

Wer Gelegenheit hat am Strand-BBQ teilzunehmen, sollte das tun. Auf das private Strand-Dinner kann aber verzichtet werden, denn alle Romantik geht an dem dafür vorgesehenen Platz verloren.

Besonders zu empfehlen sind alle Anwendungen im Spa, schade, dass wir hier in Deutschland keine asiatischen Massageanwendungen erhalten können.

Wer mit Emirates fliegt sollte sich im Vorfeld auf den alles in allem fasst 24 stündigen Rückflug einstellen. Da der Abflug in Male erst um ca. 2.30 Uhr erfolgt und ihr bereits um ca. 17.00 Uhr auf Medhufushi abgeholt werdet ist das alles andere als schön. Male könnt ihr euch wirklich sparen. Abends sind alle Sehenswürdigkeiten geschlossen und die Shopping-Möglichkeiten sind alles andere als gut. Am Besten ist es immer noch die Zeit im Flughafen-Hotel zu verbringen. Emirates ist eine super Airline, aber man sollte sich gut überlegen, ob man die langen Transferzeiten in Kauf nehmen möchte, oder sich doch lieber 10 Stunden in eine enge Condor-Maschine quetschen sollte.

Vergesst nicht ein paar CD’s mitzunehmen, so werden die Stunden auf der Terrasse und in der gemütlichen Schaukel noch unvergesslicher.

Auch im Nachhinein würden wir uns nochmals für Medhufushi entscheiden und mein Neid gilt jedem, der beabsichtigt bald dort hin zufahren.

Kerstin

 


 

Hier mein kurzer Reisebericht zum Traumurlaub auf Medhufushi von 30.10.-7.11.3 .

Um es vorweg zu nehmen , es war die richtige Entscheidung nach Medhufushi zu gehen.

Dienstleistungsbereitschaft , Sauberkeit ,Service , Qualität beim Buffet waren wirklich jeden Euro wert.

Die Bungalows sind ansprechend und komfortabel eingerichtet ! Denken Sie daran Ihre Lieblings- CDs einzupacken, denn ich hab es sehr genossen bei meiner Lieblingsmucke auf dem perfekten Terrassenmobilar zu fleezen . Ein CD Player gehört nun zu meinen neuen Suchbegriffen in der Top-Hotelerie . Moskitonetz macht auch Freude , obwohl die Mücken nicht wirklich problematisch waren.

Da ich keine Wasserbungalows mag ,empfehle ich auch keine. Es fehlen einfach zwei wesentliche Dinge zum Traumurlaub:

Sandstand und Palmen ( und deren Schatten )

Die Bungalows auf der Ostseite fand ich besser , da Schatten und Meerblick zugleich möglich ist. Ausserdem ist die Westseite etwas "belebter" (Boote/Wasserflugz.... ) - Aber auch nur etwas . Bester Bungalow Ostseite: 186 /Westseite: 199

Für die Schwimmer , muss man sagen, dass man in der Gegend des Staffbereichs auch bei Ebbe gut schwimmen kann .

Der Spa Bereich ist teuer ,aber die 50 Min Balibliss - Massage ( 45 USD) ist echt zu empfehlen .

Das Buffet bietet für jeden etwas ! Die Qualität muss man besonders loben ! Als Weisswein nehmen Sie am besten den Australischen Riesling ( ich glaube "Jacobs Creek "oder so) Sparen Sie sich die anderen Weissweine . Preise zw. 25 - 30 USD .

Ich hab übrigens das Wasser aus der Leitung getrunken und habs nicht "bereut " . Das Hotel schreibt auch in seinen Unterlagen ,dass es unbedenklich zu trinken sei. Aber das muss jeder selber wissen.Zum Essen kostet das Wasser 3USD(1,5l.)

Lassen Sie alle Schuhe daheim - Sie brauchen keine . Dresscode gibts auch nicht wirklich ; man sollte vielleicht nicht die Prolobadeklamotte beim Essen tragen .

Das Gym ist dürftig , aber für den Urlaub reichts.

Da ich seit 20 Jahren Inhaber eines Reisebüros bin, traue ich mir zu, Hotels objektiv beurteilen zu koennen ! Fahren Sie getrost dahin ! Es lohnt sich.


Ihr Florian Mohr


P.s. Verg, Jahr war ich auf Royal Island - war auch sehr gut ! Aber Medhufushi ist noch einen Tick besser!!
 


 

Reisebericht Medufushi

Wir waren vom 1.11. bis 15.11.2003 auf Medufushi (zum ersten mal auf den Malediven). Vorab schon mal: der Urlaub war super schön, die Insel ist ein Traum.

Insel:
Relativ schmal und ca. 1 km lang (Nord-Süd), sie liegt direkt am Außenriff des Atolls. Im Süden sind die Wasserbungalows, im Norden der Bereich für die Angestellten. Auf der Ostseite sind noch 2 Wasservillen, die nur mit einem Boot zu erreichen sind. Es gibt keine störende Schutzverbauung oder Wellenbrecher. Die Ausstattung ist sehr hochwertig, keine Plastikstühle sondern alles aus Holz, der Pool geht optisch in das Meer über. 2 Bars, eine bei den Wasserbungalows, eine auf der Westseite über die Lagune gebaut. Von dort aus kann man sehr gut Rochen und kleine Haie beobachten (keine sorge, sie sind wirklich klein). Kleiner Fitnessraum und Spa. Auf der Insel braucht man keine Schuhe. Für die Tropen kaum Ungeziefer (es wird auch täglich bekämpft), Das Personal ist sehr freundlich.

Sport / Unterhaltung:
Volleyball, Tischtennis, Billiard, Gesellschaftsspiele, ca. 100 Bücher; keine Animation.
Wassersportzentrum mit Windsurfs, Kanus, Katamaranen (Kurse möglich)
Täglich 2 kostenlose Schnorchelfahrten um 10.00 und 14.00 Uhr.
Gute Bademöglichkeiten (Schuhe anzuraten aber nicht unbedingt notwendig)

Tauchen:
Gut geführte Basis mit bester Betreuung, sehr gute Tauchplätze zwischen 20 und 40 Minuten mit dem Boot entfernt. 10er Paket Tauchen $ 350 (in Deutschland vorausbuchbar für EUR 280) plus Leihgebühr je $ 40 für Jacket, Automat, Computer (Pflicht), Anzug und $ 10 für die Bootsfahrt. Macht $ 61, was ich schon teuer finde, ist aber wohl auf den Malediven so üblich.

Verpflegung:
Die Malzeiten werden als sehr abwechslungsreiches und großes Buffet angeboten. Die Qualität ist sehr hoch (Sushi und Tunfisch Sashimi, Asienecke mit indischen oder thailändischen Gerichten, frisch gegrillter Fisch oder Fleisch, etc.). Wir hatten Halbpension gebucht und fanden es ausreichend. Ein sehr reichhaltiges Gericht (reicht eigentlich für 2) kostet in der Bar $ 10.

Nebenkosten:
Cocktail $ 8, 1,5l Wasser $ 3, frisch gepreßter Fruchtsaft $ 4, Flasche Wein ab $20.

Unterbringung:
Wir waren in einem Standbungalow (Nummer 174) auf der Ostseite untergebracht. Der Bungalow ist super schön, Außendusche, Schaukel, 2 Liegen mit Auflagen, 2 Sessel mit Tisch, Klimaanlage, Deckenventilator, Moskitonetz, TV (Deutsche Welle, kein RTL / SAT etc.), Minibar, Safe, Wasserkocher. Es ist schwer zu sagen welche die besten sind, es ist eigentlich egal, alle sind gut.

Negatives:
Frühstück gibt es leider nur bis 9.30
Wir hatten ausgesprochen schlechtes Wetter. Nicht nur, daß es jeden Tag geregnet hat, nein mehrere Tages hat es komplett durch geschüttet. Es wird dabei nicht wirklich kalt aber zum einen ist die Sicht beim Tauchen durch die Aufgewühlten Sedimente schlecht und durch den Wind wir die Bootsfahrt dann doch recht frisch. Außerdem werden die ansonsten schönen Bungalows nach ein, zwei Tagen zu recht dunklen Hütten.

Transfer:
Hat mit dem Wasserflugzeug von Maledivian Air Taxi perfekt geklappt. Ein echtes Erlebnis, es ist zwar relativ laut, der Flug aber ohne Turbulenzen und die Landung auf dem Wasser Butter weich.

Stop Over in Dubai:

Wir hatten einen Flug mit Emirates und sind drei Nächte in Dubai geblieben. Es ist völlig problemlos sofern man etwas Englisch spricht. Taxis am Flughafen zu günstigen Preisen, Fahrpreis muß nicht ausgehandelt werden (verwenden alle Taxameter). Wir waren im Hilton Dubai Creek für EUR 115 ÜF für das DZ. Sehr schönes Designer Hotel mit Swimmingpool auf der Dachterrasse des 15. Stocks (leider ist direkt daneben eine Baustelle, die aber nicht wirklich stört). Sehr praktisch war der kostenlose Shuttel Service zu dem Hilton am Jumeirah Beach (kinderfreundlicher, flach abfallender Strand mit einer riesen Baustelle dahinter). Stadtrundfahrt würde ich nicht mehr machen - das Neubaugebiet am Jumeirah Beach inkl. Burj Al Arab sieht man auch von dem Hilton Shuttel aus. Sehr schön war die Jeep Tour zu den großen Sanddünen inkl. Sonnenuntergang (wirklich beeindruckend) und anschließendem Barbecue bei Beduinen (ja, natürlich schon alles sehr touristisch aber ein grandioser Sternenhimmel - den man in Dubai wegen der starken Beleuchtung nicht sieht). Ansonsten sollte man sich noch das Fort aus dem 19. Jahrhundert ansehen, in dem ein nettes Museum ist. Abends kann man am Creek entlang zu den Souqs schlendern und für 1 Dinar mit einem Boot über den Creek fahren.


 

Reisebericht Medhufushi Island Resort vom 17.09. - 26.09.2003

Unser erster Malediven-Urlaub und wir, Bernd und Silvia (35 Jahre) würden sofort wieder gehen!!!

Abflug von München mit Qatar Airways mit Kribbeln im Bauch, da die Berichte über diese Fluggesellschaft etwas haarsträubend waren, dies können wir jedoch nicht bestätigen. Die Stewards sowie Stewardessen waren sehr nett, es gab laufend etwas zu
trinken und essen.

Beim Menue konnte man aus drei Gerichten auswählen, das die Sitzreihen etwas eng sind müssen wir leider bestätigen, wobei wir allerdings beide (mein Mann und ich) über 1,80m groß sind. Beim Hinflug war dies allerdings kein Problem, da der Flieger nur halb voll war. Der Zwischenaufenthalt in DOHA ist sehr nervig und mit 3 Stunden zu lang. Allerdings erhielten wir auch hier einen kleinen Essensgutschein und die Getränke waren sehr günstig (Wasser 0,5l 0,50 Cent). Beim Weiterflug nach Male hatten wir dann Sitzplätze am Notausgang. In Male um 6.30 Uhr angekommen, wurden wir sehr nett begrüßt und unser Gepäck sofort in den richtigen Bus weitergeleitet. Da wir über ACS-Touristik gebucht hatten, war der Wasserflugzeugtransport zur Insel bereits im Preis erhalten, nochmals 40 Minuten Flug, der sehr laut und etwas unruhig. Wartezeit bis zum Weiterflug mit dem Wasserflugzeug ca. 25 Minuten.

Wo beginne ich am Besten.....
Die Insel ist ein Traum - sehr schön dicht bewachsen, mit einem wunderbaren Sandstrand. Wir hatten einen sogenannten Familienbungalow mit zwei Terassen, eine überdacht und eine frei liegend. Die Bungalows sind sehr schön und das Bad ist ein Traum, die Aussendusche ist wunderschön integriert.  Es stört nirgends hässliches Plastik, alles ist aus Holz, selbst der Clopapierrollenhalter. Nochmals zu den Zimmern , diese verfügen über CD-Spieler, Wasserkocher, Haartrockner, Minibar
(Preise halten sich nach unserer Meinung im Rahmen, es ist schließlich eine 5-Sterne Insel), sehr großer Kleiderschrank, separates WC, ein wunderschönes Bad mit Badewanne und zwei großen Waschbecken und einer sehr schönen Aussendusche, die sich als sehr praktisch erwies. Die Terasse ist mit 2 Holzstühlen und Liegen sowie einem Holztisch und einer Hängeliege, um die wir uns fast täglich gestritten haben, ausgestattet. Der Strand ist ca. 20 Meter entfernt mit sehr weissem Sand und glasklarem Wasser, Menschen sieht man nur wenige. Dafür hatte ich eine sehr direkte Begegnung mit einem Fischreiher und einzelnen Krähen und Flughunden.

Die Zimmer werden zweimal täglich von einem "Housekeeping-Boy" gereinigt, wobei jedesmal alle Handtücher getauscht wurden, was uns fast  zuviel war. Im vor dem Bungalow liegenden "Garten" wurden täglich Blätter und Kokosnüsse entfernt und störende Zweige zurückgeschnitten, der Gärtner war auch sehr nett... Alles war sehr sauber und ordentlich.

Allgemein ist zu sagen, daß bei der Plazierung und Menge der Bungalows sehr darauf geachtet wurde, daß jedes einzelne Bungalow seine Privatsphäre hat.

Und nun zu den Mahlzeiten. Wir hatten uns für eine Buchung mit Halbpension entschieden, was sich für uns als ausreichend herausstellte. Das Essen ist allerdings eine WUCHT, es gibt am Frühstück vom leckersten Schwarzbrot bis zu Bohnen, gegrillten Würstchen und Tomaten oder frischen Croissants alles was das Herz begehrt. Allerdings endet das Frühstück um 9.30 Uhr, was im Urlaub sehr früh ist und auch von den Kellner eingehalten wird, indem ab 9.30 Uhr immer wieder gefragt wird, ob man fertig wäre und die Teller sehr schnell abgeräumt werden. Da das Mittagessen bei Vollpension bereits um 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr
beginnt, kann man diese frühe Frühstücksendzeit nachvollziehen. Beim Abendessen kam auch an keinem Tag Langeweile auf, alles schmeckte hervorragend und es war sehr abwechselungsreich. Was uns auch sehr gefiel, daß der einmal zugewiesene Tisch für die ganze Zeit gilt. Der Service war auch sehr gut. Auch hier müssen wir sagen, sind die Preise für eine 5-Sterne Insel sehr im Rahmen mit 3,00 EUR für 1,5ltr. Wasser und 2,00 EUR für Softdrinks oder Bier.

Nun zum Schnorcheln ...
Man kann jeden Tag um 10.00 Uhr und 14.00 Uhr kostenlos mit Dhoni zum schnorcheln fahren, und erhält nach Beendigung des Tauchganges ein frisches Handtuch und eine kleine Flasche Wasser. Sehr aufmerksam!! Leider sind die Korallen sehr kaputt und manche Leute sollten sich vorher informieren wie man sich auf einem Riff verhält. Bitte nicht daraufstehen!!! Die Fische sind sehr schön und man sieht mit viel Glück einen Manta oder sogar Haie beim zurückfahren zur Insel. Guter Tip noch bringen Sie Ihre
Schnorchelausrüstung lieber von Deutschland mit, eine kleine Schnorchelbrille kostet im Shop ca. 30,00 EUR. Da man bei der Kleidung wirklich nur wenig benötigt ist auch genug Platz im Koffer, übrigens waschen lassen ist wirklich sehr günstig, mein Mann hat nur kurze Hosen getragen und tagsüber um den Bungalow seine Badehose. Wir Frauen können unsere Schuhe, bis auf ein Paar flache Flipflops oder ähnliches, zu Hause lassen, da alles, auch das Restaurant, in Sand gebaut ist. Auch ist am Abend kein großes Schaulaufen im Restaurant üblich, alles sehr relaxt. Nach dem Abendessen ist auf der Insel allerdings kein Programm geboten, man trifft sich höchstens noch auf einen Drink in der Bar.

Zum Schluß wäre noch zu sagen, es ist eine wunderbare Insel mit sehr schöner geschmackvoller Ausstattung und sehr gutem Essen und Service, aber nichts für Partymenschen oder Taucher, die ein Hausriff wollen. Wir haben nur schweren Herzens die Insel verlassen und werden sicher wieder kommen.

Falls Ihr noch weitere Fragen habt, könnt Ihr mir gerne unter
silvia-konold@gmx.de mailen.

 


 

Meine Lebensgefährtin und ich (beide um die 30),waren vom 24.07.03 - 08.08.03 auf Medhufushi.

Anreise:
Mit LTU von DUS nach MLE, nach 1,5 stündiger Wartezeit Weiterflug mit MAT über Filitheyo nach Medhufushi.
Über den gekoppelten Flug mit dem Wasserflugzeug, sowohl hin als auch zurück, haben wir uns sehr geärgert. Zum einen ist bei einem Transferpreis von 235 U$ p.P. doch eigentlich zu erwarten, dass man direkt fliegt, zum anderen war somit das Flugzeug komplett voll und sehr stickig.

Verpflegung:
Wir hatten als Verpflegungsart Vollpension gewählt und es keinen Tag bereut.
Das Essen ist einfach hervorragend und sehr vielseitig. 5 Kilo Gewichtszunahme sind kein Problem.
Getränkepreise sind moderat. Flasche Wein ca. 35 U$, Bier 3 U$, Softdrinks 2-3 U$.

Unterkunft:
Ursprünglich hatten wir eine Strandvilla gebucht, bekamen aber nach drei Tagen ein Upgrade in eine Wasservilla, wegen dringender Reparaturarbeiten an den Dächern der Strandbungalows.
Beide Unterkünfte sind sehr schön und auf gehobenen Niveau. Die Strandvillas haben ein open- air Badezimmer. Die Vorzüge des Wasserbungalows liegen auf der Hand: Man hat seine eigene große Terrasse mit direktem Zugang zum Meer. Nachts bei Sturm können sie jedoch nicht zu wenig wackeln, was gewöhnungsbedürftig ist. Minus: Sie sind renovierungsbedürftig.

Service:
Der Service in allen Bereichen der Insel ist vorbildlich und sehr aufmerksam.
Zweimal täglich gibt es neue Handtücher auf dem Zimmer.
Angemessen sind 5 U$ TIP pro Person und Woche für Servicekraft im Restaurant sowie für den Roomboy.
Auch die Dhoni-Besatzungen (Schnorcheln)freuen sich sehr über ein paar Dollar, werden aber leider häufig vergessen.

Wassersport:
Tauchschule Werner Lau, Preise auf dessen Internetseite für Tauchkurse.
Zweimal täglich Dhonitransfer zu verschiedenen Riffen zum Schnorcheln. Kostenfrei. Einen Tag vorher an Rezeption anmelden.
Die Insel selber hat schöne ruhige Strandabschnitte. Jedoch je nach Strömung entweder auf der einen oder auf der anderen Seite sehr viele Korallen, Seeigel und manchmal Treib-Müll. Deshalb kann man keine der beiden Inselseiten besonders empfehlen, da mal die eine oder andere Vorteile hat.

Fazit:
Medhufushi ist sicherlich keine preiswerte Malediveninsel und will es auch nicht sein.
Sie ist jeden ihrer 5 Sterne mehr als wert und kann uneingeschränkt für Leute empfohlen werden, die einen erholsamen, ruhigen Urlaub in gehobenem Ambiente verbringen wollen und dabei auf gute Küche nicht verzichten wollen.
Wir waren nun zum ca. 10 Mal auf den Malediven und werden bestimmt nicht zum letzten Mal auf Medhufushi gewesen sein.

Corinna und Oliver


 

Reisebericht Medhufushi von tubbs
Medhufushi Island Resort
22.08.-05.09.2003


Facts:
Buchung über Meiers Weltreisen
2 Wochen Halbpension, Wasserbungalow, Flug First Comfort ab Düsseldorf
Wir sind keine Taucher, erster Urlaub auf den Malediven, erstmals geschnorchelt, Wir wollten uns etwas gönnen und einfach einen entspannten, ruhigen Urlaub verbringen.
Unsere Erwartungen wurden übertroffen: Traumhaft schön und empfehlenswert.

Flug:
Ausnahmsweise haben wir uns den Luxus von First Comfort gegönnt; grundsätzlich lässt dies natürlich keine Wünsche offen; angefangen vom Check-In ohne Wartezeit, über die Lounges in Düsseldorf und Male, sowie Service und Essen an Board bis zum Übergepäck. Allerdings muß man beim Wassertaxi dann so oder so das Übergepäck über 20Kg bezahlen. Aus der Erinnerung war uns der Sitzcomfort der ersten Klasse von Condor und insbesondere von Singapore Airlines etwas besser in Erinnerung.
Nach der Landung in Male wird man von der Reiseleitung in Empfang genommen und mit dem Bus zum Wassertaxi-Airport gebracht (Fahrtzeit: 5 Minuten übers Rollfeld)
Wegen technischen Mängeln m Flieger und weil wir anfänglich nur zu zweit waren wurde der Flug nach Medhufushi zunächst gestrichen. Nach 2 Stunden Warte- und Reparaturzeit und mit 8 Passagieren mehr an Board ging es mit Zwischenlandung in Diggiri nach Medhufushi. Vor dem Flug braucht man keine Angst zu haben, die Flugbewegungen waren bei uns zumindest minimal. Wer möchte kann sich im Souvenier-Shop in der Airport-Lounge kostenlos Ohrstöpsel holen, da es doch etwas laut ist. Uns hat aber zu diesem Zeitpunkt nach der Ankunft erstmal nur die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze am Morgen erschlagen.

Ankunft:
Netter, freundlicher Empfang mit kurzer Info. Das Hotel-Anmeldeformular erhält man bereist am Flughafen von der Reiseleitung. Da wir aufgrund der Wartezeit die Papiere schon ausgefüllt hatten, ging es nach einem kühlen Welcome-Drink sofort weiter in unseren Bungalow

Unterkunft:
Nach Recherchen im Internet, bei Bekannten und im Reisebüro hatten wir uns bewusst für einen Wasserbungalow entschieden
Gründe:
Direkter Zugang zum Meer
Super Ausblick und fast die ganze Fischwelt vor der Terrasse (Haie, Rochen, Igelfische, etc.)
Mehr Privatsphäre und Intimität
Kein Ungeziefer
Besseres Klima durch die leichte Meeresbrise

Das man in einem Wasserbungalow nicht schlafen kann, weil das Meer zu laut rauscht, halten wir für ein Vorurteil. Erstens gibt es eh keine Brandung sondern nur ein Plätschern an den Pfählen der Bungalows. Und zweitens hat man zwei Möglichkeiten: Entweder möchte man die Natur erleben und öffnet Nachts alle Fenster, um bei Meeresbrise und -rauschen einzuschlafen. Oder man schließt alle Fenster und hört das sonore gleichmäßige Rauschen der Klimaanlage und des Ventilators.
Empfehlen können wir die Bungalows 113-134, da diese auf der Sonnenuntergangseite sind. Vorteil: Bis mittags erst mal keine direkte Sonne und traumhafte Sonnenuntergänge.
Einschränkung: 131-134 sind Doppel-Familien-Bungalows und 113/114 haben morgens oft wegen der Ebbe im Trockenen gestanden.
Zum direkten Nachbarbungalow sind es etwa 5 Meter Abstand, auf der anderen Seite etwa 10 Meter. Man hat die Möglichkeit auf der Terrasse einen Sichtschutz herunterzulassen.
In der ersten Woche hatten wir auf der einen Seite gar keine Nachbarn und auf der anderen sehr ruhige Zeitgenossen. In der zweiten Woche meinten ein paar Ösis (Anton aus Tirol?) die ganze Lagune unterhalten zu müssen (man kann halt auch Pech haben). Die Fluktuation ist aber gerade bei den teuren Wasserbungalows sehr hoch, da viele -gerade Japaner oder Italiener- nur eine Woche bleiben.

Der Wasserbungalow ist etwas 60qm groß und dreigeteilt.
20 qm Bad (WC, Dusche, Badewanne, 2 Waschbecken und die Kleiderschränke (etwas ungewöhnlich, aber trotz der hohen Luftfeuchte sind unsere Klamotten nicht weggeschimmelt). Das Bad ist seitlich unter dem Dach nach außen offen, so daß man im Bad immer das Außen-Klima ohne Wind hat.
20 qm Schlaf- und Wohnraum: Sehr schönes großes Bett, kleiner Schreibtisch mit Kaffeekocher und Stereo-Anlage mit CD, kleine Sitzecke, TV und Minibar. TV, Radio und Klimaanlage sind mit Fernbedienung zu steuern. (für die, die was zum Spielen brauchen)
20qm Terrasse: 2 Sonnenliegen mit Auflage, 2 Stühle mit Beistelltisch und eine maledivische Schaukel mit Polster sowie der Zugang zum Meer
Die ganze Ausstattung ist sehr aufwendig und stilvoll. Alle Möbel und Verkleidungen sind aus Holz. Der Zimmerservice kommt unauffällig 2-3 Mal am Tag für Reinigung und Mini-Bar
Zwischen den Wasserbungalows auf der West- und Ostseite befindet sich in der Mitte die Juicy Bar, die meistens sehr verlassen ist. Wer also in Ruhe etwas trinken, Fische beobachten und mit dem Kellner quatschen möchte ist hier richtig. In der Juicy Bar haben wir übrigens unsere erste Schildkröte und unseren ersten Rochen mit 2 Meter Spannweite gesehen.

An einem Tag haben wir uns auch die Honeymoon-Villa angesehen, die nur per Boot zu erreichen sind. Ob die gut 150$ Upgrade/Nacht sich lohnen ist Geschmackssache. Das Bad ist noch größer und hat einen Whirlpool mit Panoramafenster zum Meer sowie eine Außendusche. Außerdem ist noch ein zusätzlicher Tisch auf der Terrasse. Da das Abendessen aber aus organisatorischen und hygienischen Gründen nicht dorthin gerbacht wird, braucht man den Tisch nicht wirklich. Und der Whirlpool ist ganz nett zum Ausprobieren, aber bei dem Klima nutzt man die Wanne wohl nicht so oft. Zu Bedenken ist vor allem, dass man bei jedem Wunsch den Bungalow zu verlassen bzw. dorthin zu kommen zunächst die Rezeption kontaktieren muß, oder man schwimmt halt rüber.

Die Beachbungalows sind auch gut und stilvoll ausgestattet, mal als Doppelbungalow, mal mit mal ohne Wanne, etwas größer oder kleiner. Insgesamt gibt es 7 verschiedene Kategorien, von denen Meiers aber nur zwei anbietet.

Essen:
Sehr gut Qualität. Die erste Fernreise, bei der ich nicht mit Durchfall zu kämpfen hatte, da ich einen eher empfindlichen Magen habe. Und wir haben über Eis, Eier, Sushi bis zu den Eiswürfeln alle möglichen Infektionsherde ausprobiert: Alles Top.
Maledivisches Essen wird selten angeboten, man orientiert sich eher an den Gästen. Pasta für die Italiener, Sushi für die Japaner, und Gebratenes oder Fritiertes für den Rest. Und obwohl das Buffett groß und reichlich ausgestattet war hätte ich mir am Ende der zweiten Woche doch mal etwas mehr Abwechslung und asiatischen oder maledivischen Stil gewünscht. Man kann auch noch al la carte im Restaurant der Vilu Bar essen, wobei die Auswahl auch dort irgendwann begrenzt ist.
Wahlweise lässt sich auch eines von vier verschiedenen „Romantic Dinners“ am Strand buchen. Wir haben das gelassen, weil das Dinner erst nach Sonnenuntergang ab 19.30 Uhr zeitgleich mit dem Abendbuffet stattfindet und am Strand zwischen Hauptrestaurant/Pool und Vilu Bar serviert wird. Da viele Gäste nach dem Abendessen noch vom Hauptrestaurant in die Vilu Bar schlendern, kann man sich vorstellen wie romantisch das ist, wenn jede Menge Leute um einen rum sind und man von allen Seiten begutachtet wird. Aber jedem das Seine.
Auch mit viel Trinkgeld haben wir es nicht geschafft die Kellner zu überreden, dass Dinner auf einer Sandbank oder in einer wirklich romantischen Ecke der Insel bei Sonnenuntergang zu servieren. Die haben da wohl zurecht Ihre Hygiene-Regeln und brauchen die Nähe zur Küche.
Preise: Cocktails 8$, Frucht-Mix: 4$, Wasser (Flasche): 3$, Perrier (Flasche): 4,50$, Wein (Glas): 5$, Bier (Dose, Flasche): 4$
Vollpension ist unnötig, nur Frühstück wäre für unseren Hunger zu wenig gewesen und man hätte höhere Nebenkosten gehabt

Spa:
Mandara Spa ist sehr zu empfehlen. Wer sich einmal eine Stunde von 2 Balinesinnen hat massieren lassen wird wissen was wir meinen.

Gym:
Ist auch o.k, für den der im Urlaub nicht darauf verzichten will oder sich am Buffett übernommen hat. Stepper, Rudergerät, Hanteln, Bauchtrainer und Spinning-Rad in einem kühlschrankkalten Raum reichen aus, um fit zu bleiben.

Entertainment
Zum Glück gar keins. Wers braucht, muß sich eine andere Insel aussuchen. Man kann Brettspiele ausleihen und es gibt Billard und Tischtennis. Und natürlich Wassersport (Katamaran, Kanu, Surfing, etc.)

Ausflüge
Schnorchelfahrten gibt es umsonst jeden Tag um 10 und um 14 Uhr. Darüber hinaus kann man folgende Fahrten buchen: Island Hopping, Fischen bei Sonnenaufgang oder bei Sonnenuntergang, Tiefseefischen und Dolphin Watch. Letzteres haben wir für 15$/Person gebucht und waren von der Schule mit über 100 Delphinen so begeistert, dass wir es gleich zweimal gemacht haben.

Tauchen/Schnorcheln
Wir als Neulinge und Ahnungslose waren von der Unterwasserwelt die man als Schnorchler entdecken konnte völlig begeistert. Über 80 Fischarten haben wir in 14 Tagen zu Gesicht bekommen, wobei das nur die sind, die wir auch zuordnen konnten. Da die Insel kein Hausriff hat, gibt es hier nicht so viele Taucher, doch aus den „ausschweifenden und blumigen Schilderungen“ die die Taucher jeden Abend ungefragt und lauthals zum Besten gaben muß man schließen, dass es wohl auch für Taucher genügend zu entdecken gibt.

Strand
Auf der Ostseite schon etwas abgetragen und eher schräg, fällt er auf der Westseite flach ins Wasser. Er wird jeden Tag zweimal von Angestellten gesäubert. Wir haben nur sehr selten Gäste am Strand liegen sehen. Die meisten liegen hinter den Mangroven-Bäumen unter Palmen vor Ihren Beachbungis. Der Strand ist weiß und feinsandig allerdings mit Korallenstücken durchsetzt. Darüber hinaus gibt’s jede Menge kleiner süßer Einsiedlerkrebse.
Mal so gedankenlos vom Bungi ins Meer rennen ist nicht, wenn man sich nicht an den Füssen verletzten will.

Tiere
Jeden Abend um 17.00 Uhr wurde die Insel eingenebelt gegen Moskitos und sonstiges Getier. (Wir wissen bis heute nicht was die Beachbungi-Bewohner in dieser Zeit gemacht haben, die Wasserbungis werden mangels Insekten nicht eingenebelt).
Neben Krebsen und Krabben haben wir einen Reiher, Flughunde und Krähen gesehen. Die Krähen klauen übrigens alles was glänzt und funkelt. Ansonsten gab es Geckos, eine Maus, undefinierbar fliegende Käfer und Ameisen. Moskitos und Kakerlaken soll es auch geben, haben wir aber nicht gesehen. Im Wasserbungalow haben wir von allen genannten Tieren nur die Krähen und die Käfer vorbeifliegen sehen.

Geld
Braucht man nur für den Service als Trinkgeld. Ansonsten bezahlt man mit der Zimmernummer und am Abreisetag kann man alles noch mal überprüfen. Wir hatten für 2 Wochen bei Halbpension 1000$ Nebenkosten wobei 400$ allein für den Spa drauf gingen.

Pool
Haben wir nie benutzt, weil wir den Sinn und Zweck nicht verstanden haben. Ist eh nur zum Planschen für Kinder geeignet, da nicht sehr tief. Um den Pool Bedienung (vielleicht zieht es die Leute deshalb dorthin).

Fazit:
Wer eine nicht zu kleine, aber übersichtliche (140 Betten) luxuriöse Malediven-Insel sucht, ohne Taucher-Community, ohne Entertainment a la LTI-Ramba-Zamba, als Pärchen und nicht als Single anreist und einfach nur das Postkarten-Paradies in aller Ruhe und Abgeschiedenheit geniessen möchte ist hier bestens aufgehoben.
 


 

Reiseerlebnisse auf der Insel Medhufushi/Meehmu-Atoll

 

Wir waren in der Zeit vom 10.03.-25.03.03 auf Medhufushi/Meehmu-Atoll. Die Insel ist ca. 1000 m lang und ca. 250 m breit. Medhufushi hat eine Fünf-Sterne-Kategorie – und jeder Stern ist unseres Erachtens auch verdient. Zur Wahl der Insel haben übrigens vor allem die vielen positiven Berichte unter Malediven.net beigetragen.

 

Wenn ich „wir“ schreibe, dann meine ich meinen Mann Rainer, mich sowie Corinna und Stefan aus Hamburg, die wir auf Medhufushi kennen gelernt haben. Weil wir in den beiden Wochen viel beisammen waren, haben wir schon während unseres Aufenthalts beschlossen, diesen Bericht gemeinsam zu verfassen.

 

Um es vorweg zu nehmen – Medhufushi ist das schönste Fleckchen Erde, das man sich vorstellen kann. Eine sehr gepflegte, saubere und naturbelassene Insel mit feinstem  Sandstrand (der an manchen Stellen mit Korallen durchzogen ist), schönen Muscheln und wunderbar üppiger tropischer Vegetation. Gesehen haben wir auch Fischreiher, Geckos, Flughunde, Einsiedlerkrebse, Schmetterlinge (eine Kaki...), und auch so lustige Gefährten wie zum Beispiel die kreischenden Raben, die sich gerne mal den leckeren Pool-Snack klauen, auf den man sich den ganzen Nachmittag gefreut hatte...

 

Wir hatten uns für einen Bungalow am Strand entschieden und hätten diesen gegen einen Wasserbungi nicht tauschen wollen. Die Bungalows waren – wie auch schon in den vorherigen Berichten beschrieben – wirklich schön. Unsere Bungalows (160, 162) lagen an der Ostseite. Sehr zu empfehlen, da oft von Nord-Osten (Nord-Ost-Monsun von Oktober bis März) ein frischer und kräftiger Wind herüberwehte. Ausgestattet waren die Bungis qualitativ hochwertig und mit viel Liebe zum Detail: ein Himmelbett, um das herum Moskitonetze drapiert sind (wahrscheinlich nur zur Deko, denn wir haben in den ganzen 15 Tagen keinen einzigen Moskito zu Gesicht bekommen), viel Teak-Holz, Sessel mit Seidenkissen, Stereo-Anlage, TV, Wasserkocher und Safe. Absolut klasse ist das riesige offene Bad mit Open-Air Dusche und Palme mittendrin! Auch die Terrasse ist sehr schön großzügig und mit großen Teak-Sesseln mit Auflagen und einer großen Malediven-Schaukel ausgestattet. Zum Bungalow gehören außerdem zwei Teak-Liegen (ebenfalls mit Auflagen), die man entweder am Strand oder in das mit Pflanzen bewachsene Stück zwischen Bungi und Strand oder direkt am Wasser platzieren kann (Schatten!). Mit dem Kopf im Schatten, den Füßen in der Sonne konnte man dann sehr gut die täglichen „Shark-Patrolls“ beobachten (Schwarzspitzen-Riffhaie ca. 1 m Länge).

 

Es gibt übrigens so viele Pflanzen zwischen den Bungalows, dass jeder genug Privatsphäre hat. Wir Vier waren zufällig Nachbarn, kamen uns aber nie so vor, als würden wir aufeinander hocken. Vom Bungi bis zum Strand sind es nur wenige Meter.

 

Apropos Strand: Wir haben jeden Tag mehrere Strandspaziergänge gemacht und waren meist alleine am Strand – also Inselidylle pur. Das gab einem das Gefühl, dass einem die Insel „gehört“, weil man eben ganz für sich war. Bei Ebbe bot die Insel im Norden zusätzlich eine sehr schöne „begehbare“ Sandbank. Die Insel war während unseres Aufenthalts nur zu 50 % belegt – und das zur Hauptreisezeit! Wir können es uns eigentlich nicht erklären, denn die Insel ist wirklich nahezu perfekt. Allerdings haben wir uns darüber sehr gefreut – das hat natürlich unsere Urlaubsqualität erhöht!

 

Nicht genug mit der Schwärmerei – auch das Essen war wirklich hervorragend: Wir hatten Halbpension gebucht, was auch völlig ausreichte. Das Frühstück und das Abendessen wurden in Buffet-Form angeboten. Schon morgens gab es eine große Auswahl: warme Croissants, Muffins, frische Pfannkuchen und Omelettes, leckeres, selbstgebackenes frisches Brot, hausgemachte Marmelade, Käse, Wurst, Müsli-Ecke, frisches Obst, die „englischen Variationen“ und vieles mehr... Am Abend gab es immer eine große Auswahl an kalten und warmen Speisen – meistens schwerpunktmäßig: maldivian/indische Küche (sehr viele leckere Currys) asiatisch (Sushi oä) und italienische Leckereien. Der Chefkoch – Engländer seines Zeichens – kocht wirklich gut! Jedes Gericht ist eine wahre Gaumenfreude - alles hausgemacht und mit tollen Gewürzen. Alle Speisen, die man in „heißen“ Ländern eher meiden sollte, kann man ohne Bedenken essen, weil alles ganz frisch ist. Die hygienischen Verhältnisse sind ebenfalls Tipptopp; man kann sogar das Leitungswasser trinken.

 

Auch der gesamte Service auf der Insel ist vorbildlich: Roomservice (zweimal täglich), die Barjungs, Tischkellner (manchmal allerdings etwas unmotiviert... wahrscheinlich kam unsere Trinkgeld-Zahlung zu spät...) und natürlich der Pool-Boy mit der roten Mütze waren immer super lieb und freundlich. Trinkgelder von ca. 5 US-Dollar pro Person und Woche sind da sicherlich ok.

 

Wir nutzten auch zweimal die Leistungen des Spa´s. Ein sehr kleiner, aber feiner Bereich den man ohne Probleme empfehlen kann. Ganz besonders die Pediküre und die Bali-Bliss Massage haben am Ende des Urlaubs zur absoluten Entspannung beigetragen.

 

Thema Wassersport: Schwimmen kann man im Meer oder Pool (übrigens sind die Wassermelonen- und Milchshakes am Pool einsame Spitze). Im Angebot sind auch Surfen, Katamaransegeln, Banana-Boat etc. Schnorcheln konnte man sehr gut an den Wasserbungis (hier „zieht“ allerdings die Strömung ganz ordentlich) und auf der Ostseite in Richtung der Honeymoon-Villen. Da die Insel kein eigens Hausriff besitzt, fährt zwei mal täglich, um 10 und um 14 Uhr, kostenlos ein Dhoni zur Schnorcheltour und steuert verschiedene Außenriffe an. Dadurch hatten wir die Möglichkeit auch als Schnorchler die traumhaft schöne Unterwasserwelt zu entdecken. Für uns lausige Schnorchel-Anfänger (nur Stefan hatte schon mal ein verrostetes Fahrrad in einem Hamburger Baggersee bewundern können) waren die Touren optimal - man kam auch „schnell rein“. An dieser Stelle herzlichen Dank an Uschi und Alois aus Oberasbach bei Nürnberg, die sich rührend um uns bei unserem ersten Schnorchel-Ausflug gekümmert haben. Sie zeigten uns die traumhafte Unterwasserwelt. Es gibt so viele verschiedenartige bunte Fische und Pflanzen, dass man sich gar nicht satt sehen kann. Die farbenfrohe Welt da unten war jedenfalls eine einmalig schöne Erfahrung.

 

Die Tauchbasis (Werner Lau) war tipptopp in Ordnung und sehr gut organisiert. Die Tauchlehrer waren kompetent und wirkten angenehm entspannt. Obwohl Medhufushi als nicht so geeignet für Tauchfreaks angesehen wird (da kein Hausriff), wurde von den Tauchern alles „Wichtige“ und „Sehenswerte“ erlebt und gesichtet. Beeinflußt und neugierig waren wir (Corinna und Stefan) aber auch von den tollen Erzählungen unserer Tischfreunde Nadia und Ingo, die täglich morgens und abends von ihren Tauchgang-Erlebnissen berichteten. Daher versuchten wir uns an einem Schnupper-Tauchkurs und einem sog. „Honeymoon“-Tauchgang (auch ohne Honeymooner zu sein darf man hier dabeisein...), d.h. ein Tauchgang bis zu 10 Metern Tiefe, bei dem der Tauchleher allerdings die „Zügel“ in den Händen hält. Und wir waren begeistert! Also für uns (Corinna und Stefan) wird es sicher ein „nächstes mal“ auf den Malediven geben – und dann garantiert mit Tauchschein!

 

Beim Schnorcheln und Abends an der Bar haben wir uns oft mit Anja und Frank aus München getroffen, die uns inzwischen schon in Nürnberg besucht haben, um die schönsten Bilder auszutauschen. Frank bewies sich als wirklich guter Hobby-Fotograf und schoß schnell mal eben an die 600 Bilder! Überhaupt trifft man auf der Insel viele junge, freundliche und entspannte Leute - außer 2 Kandidaten aus Berlin (Sie, sehr sehr blond... und beide üppig dazu), die mit ihren Hochzeits-Klamotten in den Ozean gehüpft sind... und einigen etwas zu lauten Italienern (da haben wir uns wirklich gewundert, die haben nur „Schweinereien“ gefuttert nix mit Vino, Pasta und Amore... nur die feisten Sausages und fritierten Teilchen...) . Insgesamt ist die Stimmung auf der Insel aber völlig entspannt alle sind sehr freundlich – aber wenn nicht hier, wo dann?

 

Ein kurzes Wort zur Kleidung: Meist ist es so warm, dass tagsüber alles andere als Badeklamotten viel zu warm sind. Zum Schnorcheln oder längerem Schwimmen sollte man aber unbedingt ein altes T-Shirt mitnehmen, weil man sich sonst gnadenlos Schultern und Rücken verbrennt. Abends reicht sportliche Kleidung völlig aus; ein langer (oder kurzer) Rock für die Mädels ist auch gut. Eine feine Abendgarderobe ist völlig fehl am Platz. Lasst den ganzen Kram einfach zu Hause!

  


 

seit ein paar stunden wieder zurück (daher auch der etwas längere text) - es war herrlich !

medhufushi kann man uneingeschränkt empfehlen, wenn man auf RUHE & entspannung, feinen sandstrand & palmen, gutes essen und natürlich die unterwasserwelt steht. die ideale honeymoon insel. für singles nur zu empfehlen, wenn man sich wirklich mit sich selbst beschäftigen kann. obwohl während unserer zeit 2-3 familien mit kleinkindern für wenige tage da waren, ist es keine family-island, da kaum animations/spielprogramm. um es vorneweg zu sagen: wir waren nicht tauchen (taucherinfos bei der superfreundlichen werner lau crew: www.wernerlau.com der meister vor ort heißt olaf) .

buchung:
nach ausführlicher vorinformation und preisvergleich im internet, haben wir eine woche vorher telefonisch bei KREUTZER (gehört nun zu Thomas Cook) gebucht.
last minute, 14 tage HP, direktflug mit condor münchen-male-münchen, inkl. airtaxi male-medhufushi-male ca. €1820 pro person. medhufushi ist keine der üblichen malediveninseln, d.h. ist bei den last minute maledivenangeboten meistens nicht dabei. terramar und jahn reisen bieten medhufushi auch an. neckermann und bucher hatten´s nicht im programm (bei bucher gibt´s aber andere inselschnäppchen ! www.bucher.de ) soweit wir wissen, gab es nur HP oder VP aber KEIN all-inclusive packet, d.h. man solte je nach persönlichem bedarf/verbrauch nochmal $200-400 einkalkulieren denn alle getränke gehen extra (1,5l wasser = $3).

flug:
ca. 10h muc-male (condor, boeing 767) + ca. 30min airtaxi (twin otter, ca. 10 personen). wartezeit in male bei uns war 1h. der condorflug war OK aber gerappelt voll. tip: am vorabend einchecken und sich die besten plätze aussuchen. in economy wird die beinfreiheit ab 180cm körpergröße zum problem - daher am besten die plätze bei den notausgängen buchen !

bezahlung:
grundsätzlich wird alles, von postkarte bis segeltörn, als rechnung auf´s zimmer unterschrieben und zum schluss bezahlt - am bequemsten mit der kreditkarte. d.h. man braucht bis auf ein paar US dollar (!) für die trinkgelder kein geld mitnehmen. wer tauchen will, sollte am besten VOR der reise bei werner lau alles buchen - ist billiger.

trinkgeld:
die koffer-, room-, pool-, resraurant- und bar boys bekommen nur wenig festgehalt und leben eigentlich vom trinkgeld. i.d.R. gibt man $1 pro koffer den baggage boys und jeweils $5-10 pro woche dem room- und restaurant boy (man rechnet jeweils pro zimmerschlüssel, NICHT pro gast). da wir abends oft in der bar gelesen haben und auch oft am pool waren, haben wir unsere bedienung dort auch mit in die rechnung aufgenommen. tip: der "liegen boy" am pool mit der roten baseball cap ist taubstumm, man kann sich aber problemlos mit ihm verständigen. er ist supernett und kümmert sich um die faltenfreiheit der liegenhandtücher mit einer unglaublichen hingabe. wer oft am pool liegt, sollte auch an ihn denken. (er freut sich übrigens, wenn man ihn auf ein tischtennis-match einlädt !)

facilities:
strandbungis (die meisten einzeln und einige doppelt), 44 wasserbungis und 2 komplett alleinstehende honeymoon wasservillas.
rezeption (hier alle aktivitäten vorbuchen und zum schluss zahlen), spa, werner lau tauchcenter, wassersportcenter, gym, souvenir shop und natürlich der riesige, offene breakfast/lunch/dining room mit anliegendem pool und dem naheligenden steg zur großen, offenen bar (mit pool billiard und wer will TV) die auf stelzen im meer wie auf einer postertapete aussah... die strandbungis liegen alle direkt am strand und sind schön in die landschaft eingegliedert. wir wollten ursprünglich ein wasserbungi, haben uns aber dagegen entschieden, sobald wir unsere "strandvilla" bezogen haben. (die angestellten und die supermoderne klär- und entsalzungsanlage sind auf der nördlichen spitze der insel angesiedelt).
wir hatten standbungi nr. 165 und waren superzufrieden ! ausstattung wie beschrieben (außen palmendach, innen locker 4m deckenhöhe, viel holz, kingsize bett mit moskitonetz, deckenventilator, fernbedienbare klimaanlage, minibar, CD player/radio, TV, safe). alleinstehend mit ca. 5-10m abstand zu nachbarbungis, 10m zum meer, meerblick, eigener (holz)terasse mit guter außenbeleuchtung nachts, schaukelliege (herrlich !), 2 bequemen/gepolsterten sesseln mit beistelltisch, 2 eigenen strandliegen (mit polstern). der knaller war das wunderschöne bad&dusche IM FREIEN mit zusätzlichem eingang so dass man direkt vom strand reinkommt, ohne die bude vollzusanden oder nass zu machen. allein hier kann man´s zwei wochen aushalten ! wir hatten´s schön schattig vor dem bungi und hatten auch eine schöne stelle für die liegen am strand. obwohl man keinen direkten sichtschutz zum nachbarbungi hat, haben wir uns null gestört gefühlt. selbst auf der terasse kann man sich normal unterhalten ohne viel vom anderen mitzubekommen. wir fanden die lage unseres bungis klasse. die 150er und 160er bungis sind auf der rückseite der insel. nach dem steg zu den wasserbungis fangen die 150er mit dem spa an. nach 166 wird der strand etwas unzugänglicher, links vom honeymoon-dhoni-steg wird´s dann wieder schön (weiß leider die nr nicht mehr).

garderobe:
obwohl es ein 5 sterne resort ist, sollte man alles unnötige an klamotten zuhause lassen ! besonders einige wenige damen haben sich an den ersten abenden in die abendrobe geschmissen, z.T. mit stöckelschuhen (auf einer sandinsel !), um dann bald wieder ohne konkurrenzangst in bequeme freizeitklamotten zu wechseln. bei aller entzückung für gute (abend)stoffe: hier sollte man wirklich darauf verzichten. da das klima abends auch sehr angenehm ist, ist frieren ein fremdwort - auch für die chronisch mangeldurchbuteten.

terrestrische fauna&flora:
raben (!) und was für verspielte rabauken. also, man sollte sich nicht am rabengekrächze stören, denn die kerle sind morgens und manchmal mittags sehr mitteilungsbedürftig und betrachten die insel (richtigerweise) als IHR revier. da jeder standbungi auch eine wasservase mit kelle zum füße-von-sand-spülen hat (bevor man die terasse betritt/versandet) kommen die raben gerne morgens & mittags zum wassertrinken. am besten die kelle rausholen und die tonvase halbleer machen, damit sie nicht früh morgens die hütte belagern. wen´s nicht stört, der hat bestimmt spass beim beobachten. wer sich aber den krach und das rebellische verhalten (z.B. die liegen und herumligende wäsche vollkacken ;-)) oder stifte klauen etc.) etwas vom hals halten möchte, dem sei ein kleines blasrohr und ein paar trockene erbsen im reisegepäck ans herz gelegt - aber bitte keinen sport daraus machen.
sonst hatten wir fischreiher, große flughunde (keine angst, die leben ausschließlich von früchten), dutzendweise gecko´s (nutztiere ! auch hier keine panik und ruhig im zimmer/bad lassen, die tun einem nix und futtern ungeziefer weg), kakerlaken (nunja, auch wenn sie schon hübsche größen erlangen - völlig harmlos. notfalls aus dem zimmer jagen.) erstaunlicherweise kaum bis keine mücken ! wir haben nächte auf der terasse verbracht ohne aufgefressen zu werden. wir haben dann vom poolboy (alam ist übrigens eine sehr gute informationsquelle) dann gehört, dass ab und an gesprüht wird (er nennt das "medicine"). achja, ein paar spinnen, mäuse und eine ratte haben wir gesehen, aber alles halb so wild. flora issklar: kokospalmen (hibiskus und ein paar ficus arten).

schnorcheln:
kein hausriff aber dafür täglich (bis auf freitags) kostenloser dhonitransfer zu ca. 6 verschiedenen schnorchelgebieten. hier ca. 15-30 min fahrt one-way und etwa 1h schorcheln was eigentlich völlig ausreicht. halbtägige schnorchelausflüge sind kostenpflichtig. in der lagune kann man "bauchnabelschnorcheln" betreiben oder wer´s noch nie gemacht hat, üben. erwartet aber dort nicht allzuviele fische. es gibt ein paar baby-haie (betonung auf BABY !), eher katzenhaie um 30-100cm - völlig harmlos !! die haben eher angst vor einem. ein, zwei kleinere stachelrochen, einen größeren kugelfisch und die üblichen kleinfische. wir haben regelmäßig an den schnorchelausflügen teilgenommen und wirklich viele tolle fische gesehen, inkl. einem großen sting ray und schildkröten. achja, der delphin-watch ausflug lohnt sich wirklich. wir haben 20-30 delphine beim spielen beobachtet. herrlich. grundsätzlich mit T-shirt schnorcheln und schön mit hohem LSF eincremen ! wir haben manch einen krebsrot später beim essen gesehen.

sport:
keine animation ! jeder, wie er lust hat: tischtennis, surfen, wasserski, katamaran segeln, beach-volleyball (pool-ratten, neuankömmlinge und die piloten geben gute mannschaften - man kann die leute tatsächlich dafür begeistern. wir hatten einen heidenspass beim sonnenuntergang 17h30-18h30.) ernsthaft schwimmen kann man in der lagune nur bei flut oder jederzeit dort, wo die dhonis anlegen (auf der hinterseite, wo die beiden honeymoon-wasserbungis sind gibt´s auch eine dhoni-schneise). es gibt auch ein gym aber da sollte man die klimaanlage vorher ausmachen und bei geöffneter tür loslegen - andernfalls erfriert man da drin.

essen&trinken:
hier gibt´s kaum wünsche - klasse essen !! und der nachtisch abends erst !!! immer schön auf die pfunde aufpassen und nicht vollgegessen schnorcheln gehen.
getränke wie gesagt extra aber alles da. das bier könnte etwas kälter sein ;-) achtung: wer wein trinken will, sollte es beim essen machen (oder die flasche dann mitnehmen). in der bar kostet der gleiche wein $10 mehr !
relax tip: ice-tea am pool von alam (der poolbedienung) - unschlagbar. wer´s härter mag, sollte long island ice tea versuchen.
romantik tip: vollmond baden (flut abwarten oder im pool). wer´s mag auch candle light dinner am strand oder an der anlegestelle.

zuletzt ein paar anregungen zum umweltschutz:
kauft möglichst keine dosengetränke, nehmt euren plastikmüll wieder mit, trampelt nicht auf den korallen rum (auch in der lagune immer schön an der oberfläche schwimmen), nehmt KEINE muscheln mit - auch keine toten/leeren, achtet auf den wasserverbrauch (wird teuer/mit viel energie entsalzt) beim duschen/spülen .

viel spass !
i+a

p.s. vielen dank an alle für die infos & die reiseberichte hier, haben uns sehr geholfen !

 


Medhufushi Island Resort vom 15. bis 30. August 2002

 

Wir haben unsere Flitterwochen auf Medhufushi im Meemu-Atoll verbracht. Es war ein Traumurlaub. Die Insel ist wirklich wunderbar und optimal zum Flittern - sehr ruhige und gediegene Atmosphäre. Der Service ist sehr gut und lässt keine Wünsche offen. Zweimal am Tag kommt der Roomboy die Zimmer reinigen und abends - wenn alle zum Essen sind - schaut er noch einmal vorbei um das Himmelbett zu richten.

Die Bungalows sind sehr gut ausgestattet, mit Himmelbett (Moskitonetz), Wasserkocher, TV, Stereoanlage mit CD-Spieler und offenem Badezimmer. Jeder Bungalow hat eine grosse Terasse mit eigenen Liegen und Stühlen und einer wunderschönen Malediven-Schaukel. Die Bungis liegen alle verdeckt von einigen Palmen etwas zurückversetzt vom Strand. Die Strandseite zum Pool hin ist etwas schöner gelegen, da der Strand hier wesentlich breiter ist als auf der gegenüberliegenden Seite.

Das Essen ist sehr gut. Es gibt reichlich Auswahl an kalten und warmen Speisen. Zusätzlich bereiten verschiedene Köche immer frische Gerichte zu. Die Küche ist geschmacklich typisch asiatisch und wenig europäisch, was wir sehr toll fanden. Es gibt immer verschiedene Reisgerichte, frischen Fisch, Sushi, Hühnchen und verschiedene Salate.

Die Insel selbst hat leider kein eigenes Hausriff, lediglich unter den Wasserbungis gibt es ein paar kleine Riffe an denen man bei Ebbe schön schnorcheln kann. Wir haben mehrmals den kostenlosen Service des Hotels in Anspruch genommen, mit einem Dhoni zum Schnorcheln zu fahren wo man dann auch wirklich sehr viele schöne Fische und auch Schildkröten beobachten konnte.

Alles in allem war es ein Traumurlaub und wir kommen ganz bestimmt wieder nach Medhufushi zurück!

Liebe Grüsse,

Melanie und Bernd aus Trier


 

wir sind am Freitag nach 14 herrlichen Tagen (06.06. bis 21.06) von Medhufushi zurück gekommen.

Flug:
Condor-Flug sehr leer (sowohl hin als auch zurück), netter Service.

Insel:
Die Insel hat ihre 5 Sterne wirlich verdient: super netter, freundlicher und aufmerksamer Service, super saubere
Sandwege (wie im übrigen die ganze Insel) und Strände (Müll-Anschwemmungen werden sofort weg geräumt)und Zimmer
(2x Tag geputzt, neue Handtücher etc.), suuuupper Essen (europäisch und - vorallem auch viel asiatisch ... von japanisch
über chinesisch bis zu maledivisch; immer alles frisch, keine Konserven, sehr gutes Fleisch, sehr guter Fisch).
Die Bungalowas mit sehr viel Flair, jeweils einzeln am Strand und hinter Palmen und anderen Büschen versteckt mit
offenem Bad), die Wasserbungalows mit einer Art halboffenem Bad (Dusche & Badewanne).

Herrlich ruhig (wir hatten nur eine Auslastung von ca. 10 bis 15%).

Tauchen/Schnorcheln
Glasklares (!) Wasser, viele Fische, aber leider in der Lagune El-Ninjo geschädigte Korallen.
Eine supernette Tauchbasis von Werner Lau (Gruss & Dank von meinem Mann Dierk an Dieter & Andrea von der Basis für den tollen Anfängerkurs).
Aber: in unserem Urlaub wurden 2 Walhaie gesichtet am Aussenriff, es gibt viele Fische (auch grosse) an den Tauchplätzen.
Die Dhonifahrten zum Schnorcheln sind auch toll. Beim Dolphin-Watching Schulen von bis zu 100 Stück.

Für uns ein Traumurlaub... wir waren nicht das letzte Mal auf Medhufushi!

Wer mehr wissen will: clvoss@web.de

Gruss
und ein ganz dickes Dankeschön an alle in diesem Forum für die vielen Vorabinformationen!!!!
Claudia aus München


 

Reisebericht MEDHUFUSHI

 

Vom 09.11.2001 bis 30.11.2001 waren wir (Horst u.Brigitte Schampera, Manfred Sonnemann und Roland Wede) auf der Insel Medhufushi im Meemuatoll.  Die Anreise und der Transfer klappten reibungslos.

Was uns überraschte war, dass kaum Gäste auf der Insel waren. In den drei Wochen waren wir zwischen 12 und 25 Personen.

Dies ist wohl auf die Anschläge vom 11.09. zurückzuführen und darauf, dass die Insel einige Anlaufschwierigkeiten hat, was wir jedoch nicht verstehen können.Wir empfanden die wenig Leute als sehr schön, da wir nur Ruhe und Erholung suchten und als Abwechslung nur tauchen wollten. Die Insel, das Ambiente alles ist wunderschön. Die Bungalows sehr gut ausgestattet, mit Klimaanlage, Ventilator, Safe, Fön, Wasserkocher (mit Cafe u. Tee) und schön möbliert. (Bettwäsche u. Handtücher werden täglich gewechselt).

Auf der Insel gibt es eine tolle Bar - auf Stelzen im Wasser, einen Pool, ein balinesisches Spa-Center, einen Fitnessraum sowie ein Wassersportcenter und natürlich nicht zu vergessen die Tauchbasis. Der Service, egal wo, war erstklassig. Wir konnten unsere Wünsche kaum aussprechen, schon waren Sie erfüllt. Sämtliches Personal war superfreundlich, hilfsbereit und immer für einen Scherz zu haben. Dies gilt besonders für die Crew der Tauchbasis. Hier noch einen besonderen Dank an Rainer, Sunny und der gesamten Mannschaft.

Wir hatten 3 tolle Tauchwochen auf Medhufushi. Wir glauben es war der beste Tauchurlaub auf den Malediven, den wir bisher verbracht haben (wir waren bisher 17x auf den Malediven). Wir müssen jedoch zugeben, es gehört auch sehr viel Glück und Zufall dazu.

Die Tauchbasis (eine Basis von Werner Lau) ist sehr schön, wie sollte es auch anders sein, alles neu. Ein tolles neues Speedboot mit Süßwasserdusche und WC einer super-super netten und hilfsbereiten Bootcrew, die immer Ausschau nach Walhaien hielt .....und auch fand !!!

Leider war es sehr windig und stürmisch und so konnten wir nicht viele Plätze anfahren. Aber die wenigen hatten es in sich:

Mantas & More – immer Mantas, teilweise 12 – 14 Stück, Sharks Tongue – Haie, Stachelrochen und Walhaie – die Betonung liegt auf Walhaie !!!!!

Boahura Express – viel im Makrobereich (vor allem Schauckelfische, bei einem Tauchgang habe ich 13 Stück gefunden in 3 verschiedenen Farben, im Bereich zwischen 20 und 24 m).

Simple the Best – der Name sagt alles - Medhufushi-Tilla – zu der Zeit,  Millionen von Glasfischen

Shark Point – müsste man anderes nennen – Napoleon Corner (wir haben noch nie so viele auf einen Haufen gesehen)

Wir haben im Meemuatoll auch wieder Weißspitzenriffhaie gesehen. Die begegneten uns auf den Malediven bei den letzten Urlauben im Ari- u. Baa-Atoll fast nie mehr.

Ob es möglich ist einen solchen Urlaub zu wiederholen, glauben wir fast nicht. Denn wir werden bestimmt nicht das Glück haben, dass sich so viele glückliche Umstände und Zufälle nochmals gleichzeitig einstellen.

Rainer, Sunny, Sato, Harry, sowie der Flaschenboy Anwar waren immer für uns da und halfen uns mit Rat und Tat auch außerhalb des Tauchens. Wir haben uns alle super wohl gefühlt.

Leider haben Rainer u. Sunny Medhufushi Richtung Filitheyo verlassen. Da uns aber auch Filitheyo im Februar 2001 sehr gefallen hat, sehen wir uns bestimmt wieder.

Brigitte, im Januar 2002 

Zur Verfügung gestellt von http://www.mamabraun.com , wo Ihr zusätzlich noch Bilder findet.

 

 

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