Madoogali Reiseberichte

Reisebericht-Update Madoogali 15.11. - 06.12.2013

Grundsätzliches ist in den Reiseberichten ja schon ausführlich geschrieben worden. Deshalb im Folgenden nur die neuesten Eindrücke eines dreiwöchigen Aufenthaltes auf Madoogali.

Vor zwei Monaten gab es einen Eigentümer/Pächterwechsel mit einigen Veränderungen z.B. in der Gästestruktur. Der neue maledivische Besitzer hat offensichtlich neben deutschen Reiseveranstaltern wie Neckermann verstärkt Verträge mit russischen und chinesischen Reiseveranstaltern abgeschlossen. Uns liegt eine Verallgemeinerung mehr als fern aber einige dieser Gäste führten zu erheblichen Unmut und ärgerlichen Reaktionen während unseres Aufenthaltes bei anderen Gästen und dem Personal der Insel. Alkoholbedingte Exzesse, kaputte Gläser am Strand, Selbstbedienung bei der Blumenpracht der Insel, respektloses Benehmen gegenüber dem Personal, Beschädigungen des Riffes (u.a. herausbrechen von Korallenstücken) oder entsetzliches Verhalten gegenüber der Tierwelt (festhalten und herumschleudern von Schildkröten z.B.) sind nur einige von uns beobachtete Verhaltensweisen, die wir so auf den Malediven noch nie erlebt haben. Folge ist ein beschädigtes Riff mit gravierenden Spuren menschlicher Sorglosigkeit und fehlender Vorsicht. Da wir vor drei Jahren auch schon auf Madoogali waren, können wir die Veränderung leider beurteilen.Wir haben das Management auf diese Vorkommnisse hingewiesen und aufgefordert, konsequent gegen derartige Gäste vorzugehen. Sollte die Inselleitung nicht reagieren, würden wir unsere Erfahrungen öffentlich machen, mit der Folge, dass ruhesuchende und die Natur und Tierwelt respektierende Gäste zukünftig einen Bogen um Madoogali machen würden. Bleibt zu hoffen, dass unser Appell erhört wird, wenn es nicht schon zu spät ist !

Der in den Reiseberichten teilweise geschilderte renovierungsbedürftige Zustand der Bungis trifft immer noch zu. Wenn da nicht bald etwas unternommen wird, hat die Insel ihre “4 Sterne” schon deshalb nicht mehr verdient.

Wir brauchen es zwar nicht aber uns ist aufgefallen, dass die Roomboys entgegen der sonst üblichen Praxis abends nicht mehr die Bungis kontrollieren. Grundsätzlich ließ die Sorgfältigkeit ihres Services -nicht nur bei uns- zu wünschen übrig.

Scheinbar wird an allen Ecken und Enden gespart, was sich auch in einer Verschlechterung des Essens bemerkbar macht. Die wirklich sehr guten Köche, die wir schon von unserem Aufenthalt vor drei Jahren kennen, haben scheinbar mit den Folgen der Sparmaßnahmen oder Desorganisation zu kämpfen und geben dennoch ihr Bestes. Trotzdem wurde immer wieder z.B. auf Obst aus der Dose ausgewichen oder Lammfleisch minderer Qualität angeboten.

Zum Schluss noch etwas Versönliches: Das Personal im Restaurant und der Bar war vorbildlich aufmerksam und überaus freundlich - toll !

Die Insel ist eigentlich nach wie vor ein kleines Juwel unter den mittlerweile selten gewordenen Nicht-Luxus-Inseln ohne Wasser-Bungis oder Swimmingpool mit einem fantastischen grünen Inselinnern. Sollte das Management jedoch nicht umsteuern, droht der Verlust dieses Juwels und eine irreparable Zerstörung des Riffs. Damit ist weder dem Management noch den genau diese Inselart suchenden Gästen gedient, von der Natur ganz zu schweigen.

Heidi und Ralf

Reisebericht Madoogali 01/2013

Direktflug von Frankfurt nach Male mit Condor, alles planmässig trotz Winterwetter. Der Service an Bord wird immer sparsamer. Kein Wahlessen und kein Erfrischungstuch mehr für die Holzklasse.

Gebucht wurde der 15 tägige Pauschalurlaub erst 3 Wochen vor Reisebeginn, ca 600 Euro Ersparnis.

Nach den bereits besuchten recht grossen Inseln Vilamendhoo und Meedhupparu sollte es diesmal etwas gemütlicher sein, möglichst Einzelbungalow, Ausflüge, Animation etc. inzwischen für uns uninteressant.

Die Inselauswahl wurde recht schwierig, auch Aufgrund der 2 Wochen Aufenthalt waren die Favoriten Bathala, Angaga und Reethi Beach nicht buchbar. Für 1 Woche schonJ

Madoogali war also eher für uns die 3. Wahl, nach den Reiseberichten gibt es Höhen und Tiefen und das können wir auch so bestätigen. Wir hatten trotz Problemen einen gelungenen Urlaub, werden Madoogali aber nicht repeaten.

In Hulule ging alles ganz fix, ruck zuck saßen wir im Wasserflieger und waren schon vormittags auf unserer Insel. Super! Achja, für die Koffer war kein Platz mehr, sollen 1h später kommen! Badesachen sind schon vorsorglich im Handgepäck, kein Problem! Landung erfolgt sehr weit weg von der Insel. Der Dhoni Transfer dauert fast noch mal 20 min, aber egal.

Der erste Eindruck, üppig bewachsene und sehr grüne Insel, die Betonmauer von dem kleinem Hafen schaut nicht so doll aus. Das Einchecken ging sehr schnell und wir konnten unseren Bungi beziehen.

Zum Glück hatten wir die Badesachen im Handgepäck, denn die Uhren laufen auf den Malediven anders. Aus der 1Stunde wurden ca 8h, am Abend gegen 19 Uhr hatten wir endlich unseren Koffer. Ich habe mich schon mit meinen winterlichen Reisesachen im Restaurant gesehen.

Wir haben einige Tage später auch ein Paar bemerkt welchem es ähnlich ergangen sein muss, nur die hatten wohl nichts im Handgepäck dabei und sind bis zum Abend mit der langen Jeanshose rumgelaufen.

Die Bungis stehen sehr dicht zusammen, der Uferbereich ist durch sehr dichten Bewuchs geschützt, bei ungefähr jeden 4 Bungi gibt es einen Durchgang zum Strand. Die Strandliegen sind für uns Europäer zu klein und nicht sehr bequem. Komplett aus Kunstoff, sehr leicht und obwohl mit Nummer versehen werden die von anderen Gästen gerne verschleppt.

Unterkunft:
die Unterbringung ist der größte Minuspunkt für uns gewesen auf dieser Insel. Ringsum dicht und hoch bewachsen, viel Schatten, dies ist ja ok. Aber das Palmengedeckte Dach steht sehr weit und sehr tief vor, in der Hütte ist es auch tagsüber so dunkel das ich zum lesen mittags (Siesta) im Bett das Licht einschalten musste. Sehr abgewohnter Zustand, Zimmerreinigung unterdurchschnittlich mit einigen Stellen die wohl nie geputzt werden, viele Flecken an den Wänden. Das Bad war ebenfalls eine große Ernüchterung, wahrscheinlich trifft es das Wort Ursprünglich am besten J Ein großer neuer Flachbildfernseher hängt schief an der Wand und passt gar nicht recht zur sonstigen spartanischen Einrichtung, aber egal, das Ding war sowieso meist aus.

Das grosse Bett war top, der Blick darunter mit der mitgebrachten Tauchlampe jedoch erschreckend! Ich habe dann mit dem Roomboy das Bett zur Seite geschoben damit er das tote Viehzeug entfernen kann. Die Fensterscheiben habe ich nach 3 Tagen selber geputzt, die waren komplett verschmiert.
Das Palmendach war in Auflösung begriffen und es rieselte jeden Tag schwarzer Dreck auf unsere Terrasse.
Insgesamt war ich knapp dran, alles per Foto für Regressansprüche festzuhalten, habe aber dann beschlossen das beste draus zu machen und den Urlaub zu genießen. Meine Frau hatte einen Bungiwechsel in Erwägung gezogen, jedoch war ich mit der Lage sehr zufrieden und sicher gibt es dann andere Mängel zu bewältigen. Unser Bungi hat gut „funktioniert“ und wir konnten gut schlafen.

Vorsichtige Nachfragen bei einem anderem Paar zu dem abgewohntem Zustand wurden nicht bestätigt, alles in Ordnung.

Leider gab es bei unserem Abschnitt noch eine kleine haarige Raupenplage und ich einen saftigen nässenden Ausschlag am Bein und Arm. Es wurde sofort gesprüht und es fielen viele Insekten von den Bäumen. Danach war Ruhe

Verpflegung:
Sehr gute Qualität, ein dicker Pluspunkt auf dieser Insel! Überschaubares gemütliches Restaurant, jedes Paar sitzt für sich alleine außer man möchte das anders, so wie einige Italiener. Internationales Publikum, sehr wenig Deutsche und der Altersdurchschnitt war recht hoch im Januar.
Einfaches Frühstück mit der üblichen maledivischen Auswahl, jedoch das Abendbuffet war jeden Tag aufs neue ein kulinarisches Erlebnis!
Insbesondere Fischfreunde kommen hier auf ihre Kosten, jeden Tag frisch gegrillter Fisch und doch jeden Tag irgendwie anders. Sehr leckere Cocktailsoßen dazu, alles stimmig und fein gewürzt.
Neben dem Fisch gab es natürlich auch Fleisch, Schwerpunkt lag hier im Geflügel und Lamm. An einem Tag lag ein großes Rinderfilet auf dem Grill und man konnte englisch, medium oder durch sein Fleisch bekommen. Da die Insel italienisch angehaucht ist, gab es auch leckere Pizzastückchen und jeden Tag ein anderes Nudelgericht, welches noch frisch im Wok vollendet wurde(nicht probiert).
Jeden Tag eine andere Vorsuppe, ich wurde keinen Tag enttäuscht , auch wenn ich mal gar nicht wusste was das jetzt leckeres war.

Der Nachtisch war das beste was wir bis jetzt auf den Malediven bekommen haben. Neben dem frisch geschnittenem Obst gab es jeden Tag Passionsfrüchte. Die verschiedenen vielen üblichen Süßspeisen, Kuchen und Desserts waren natürlich auch da, aber mit einem wesentlichen Unterschied zu unseren anderen besuchten Inseln. Die sahen diesmal nicht nur toll aus, sondern waren perfekt abgeschmeckt und nicht einfach nur süß.

Unser Kellner machte seinen Job perfekt, alle 5 Tage habe ich ihm 10 Dollar Trinkgeld gegeben.

Zum Mittagsbuffet kann ich wegen Halbpension nichts sagen. Wahrscheinlich auf ebenso hohem Niveau wie das Abendessen. Für uns die richtige Entscheidung, da wir in der Mittagshitze uns zurückgezogen haben und der Hunger sich in Grenzen hielt.

Die Sunsetbar heißt auf Madoogali Veli Cafe und gehört nicht zum AI Angebot! Uns egal, alle Cocktails waren wirklich spitze! Nach der letzten AI Insel Meedhupparu eine Wohltat!
Alle Angestellten sehr freundlich und immer sehr fix.

Leider unverschämter hoher Preis für Wasser.
5,35 Dollar für 1 große Flasche Wasser.
Dies ist bei HP einzuplanen, unsere Nebenkostenabrechnung lag bei genau 1000 Dollar, für alle Getränke und Mittagssnacks. Umgerechnet auf den AI-Aufpreis ca. halb so teuer und dafür freie Auswahl.
Im Restaurant und in der Sunsetbar ist WIFI for free. Ist ja ganz nett einen Urlaubsgruss per Mail abzuschicken. Nur an fast jedem Tisch findet man Smartphons, Ipads und auch ausgewachsene Laptops beim Essen. Die Verbindung ist dabei unterirdisch wenn alle gleichzeitig ins Netz gehen.

Hausriff:
Und auch hier wieder ein dicker Pluspunkt für die Insel. Wir haben nur geschnorchelt, zur Tauchbasis können wir nichts sagen. Das Riff auf dieser Insel war etwas anders wie wir es so kennen. Sehr schmaler Strand- und auch Lagunenabschnitt und in direkter Ufernähe, also zur Strandseite hin wuchsen schon prächtige Korallen inklusive aller Fischlis. Dies war insbesondere auf der Ostseite sehr ausgeprägt. Strömung trifft auf die Ostseite der Inselspitze und teilt sich nach rechts und links. Teilweise recht deutliche Strömung.
Mangels Exits am Hausriff bei Ebbe fast kein durchkommen zur Riffaussenkante. Recht breites und intaktes vielfältiges Riff. Bei Ebbe lässt sich aber auch super auf der Riffinnenseite schnorcheln. Dort schwimmen auch einige grosse Drückerfische rum und schauen ob sie nicht was zu futtern von den Touris bekommen. Dabei kommen die bis ganz an den Strand.
Haie, Aldlerrochen und Schildkröten waren die Highlights. Haifütterung jeden Abend an der Sunsetbar, sehr beeindruckend und sehr nah!

Reisebericht Madoogali 12.04.2012 – 03.05.2012

Hinflug
Pünktlicher Start ab Frankfurt und Landung mit Condor bei bestem Wetter mit strahlendem Sonnenschein. Am MAT-Schalter gab es eine kleine Wartezeit bis zum Weiterflug nach Madoogali.

Insel
Der Wasserflieger landete an einer Plattform ca. 15 Bootsminuten von Madoogali. Das Ankunftsjetty liegt auf der Südwest-Seite der Insel. Die Hafeneinfahrt ist mit Beton-Korallenmauern gesichert. Es gibt bis auf diesen Wellenschutz am Hafen keine Wellenbrecher oder sonstige Befestigungen um die Insel. Die Insel ist sehr ursprünglich bewachsen und sauber mit vielen Palmen. In der Inselmitte dschungelartig bewachsen.

Bungalows
Die Einzelbungis mit Palmenblattdächern sind kaum versetzt und hinter einem Streifen aus Palmen und Sträuchern ohne direkten Blick aufs Meer rund um die Insel verteilt. Die Bungis sind recht geräumig, baulich nicht unbedingt die schönsten und modernsten, aber zweckmäßig mit allem ausgestattet was wichtig ist. Jeder Bungi hat eine Terrasse mit Holzliege, Bank und einem kleinen Tisch. Am Strand sind zwei Liegen mit Zimmernummer pro Bungi vorhanden. Das Badezimmer ist klein und zweckmäßig, leider nicht offen aber in Ordnung.

Strand
Der Strand ist je nach Wind und Wetterlage an einigen Stellen mit Einschränkungen vorhanden. Die Korallen sind sehr nah am Strand und bei niedrigem Wasserstand ist es nicht immer möglich bzw. umständlich über die Korallen zum Hausriff zu schwimmen. Mit „Bauch einziehen“ hat es aber immer funktioniert.

Allgemeines
Es gibt zwei Bars, einen Shop, das SPA und die Tauchschule. Das Internet (wer´s braucht) ist kostenlos entweder über eigene Hardware oder am vorhanden PC zu benutzen. Nicht rasend schnell, aber es funktioniert. Im Veli Cafe werden ab 19 Uhr die Fischreste aus der Küche an Ammenhaie und Rochen verfüttert.

Essen
Das Essen wird zu jeder Mahlzeit in Buffetform gereicht. Das Restaurant ist leider gefliest und die Tische sind eng gestellt. Das Essen war unserem Empfinden nach leider ein Minuspunkt. Geschmacklich in Ordnung, aber wenig Auswahl und Abwechslung. Fischgerichte sind ausnahmslos zu empfehlen.

Hausriff
Das Hausriff ist wirklich klasse. Auf den bisherigen Inseln haben wir eine solche Vielfalt an Korallen und Fischen nicht gesehen. Auch der Zugang direkt aus der Lagune über die Korallen zu schwimmen, war fantastisch. Hier gibt es für Taucher und Nichttaucher viel zu sehen. Wir hatten das Glück, fast täglich mit Adlerrochen und Schildkröten zu schnorcheln. An zwei Tagen kam auch eine Schule Delphine vorbei.

Tauchschule
Durch die vielen negativen Berichte hatten wir auch so unsere Bedenken. Letztendlich hat sich davon aber nichts bestätigt und wir sind sehr gut mit den Tauchguides Mike & Mary zurechtgekommen. Vielen Dank an die beiden für die tollen Tauchgänge!!! Deutsch war kein Problem. Wir waren im Schnitt immer so 6 Taucher. Die Gruppenstärke und der Platz auf dem Boot waren sehr angenehm. Das Equipment ist schon so in die Jahre gekommen aber noch zweckmäßig und funktionell.

Die Tauchgänge wurden immer durch einen Guide angeführt und der zweite Guide bildete das Schlusslicht. So konnten alle in Ihrem Tempo tauchen und auch mal fotografieren. Es ging niemand verloren.

Fazit
Madoogali ist eine ursprüngliche und sehr schöne kleine Insel (eigentlich genau unsere Zielkategorie). Die Inseloptik sowie das freundliche Personal lassen kleine Defizite (Essen, alte Bungalows, fehlendes offenes Bad) vergessen, aber das familiäre Klima, wie auf den von uns vorher besuchten Inseln, war nicht vorhanden.

Schade ist nur, dass es leider nicht mehr viele kleine ursprüngliche Inseln ohne Wasserbungis und Pool gibt. Auch Madoogali erwartet das Um- und Ausbauschicksal. Pläne gab´s schon für April 2012 – hier fehlte nur der Investor.

Madoogali 08.11-22.11.2011

Die Insel wurde in den vorherigen Berichten ja gut beschrieben, das Hausriff ist wirklich klasse.

Wir hatten das Glück, täglich mit Adlerrochen und Schildkröten zu schnorcheln, haben sogar einen Manta gesehen. Leider muß man sagen, das das Hausriff NOCH gut ist, denn anscheinend wird den Gästen dort nicht genügend die Einzigartigkeit der Korallen & Co. erklärt. Täglich haben wir neue abgebrochene Korallenstücke entdeckt, Leute standen auf ihnen, fassten alles an… (u.a. wurde bei der allabendlichen Fütterung den stattlichen Ammenhaien an den Schwänzen gezogen).

Im Restaurant stehen die Tische viel zu eng aneinander, und wenn man als nicht-italien. Gast dort ißt, muß dann auch damit rechnen, mehrmals umgesetzt zu werden.

Der Flug mit der Condor war gut, Hin- wie auch Zurück, und unser 5. Aufhenthalt auf den Malediven wird nicht wieder Madoogali sein

Reisebericht Madoogali, 15.09. bis 29.09.2011

Nach pünktlicher Landung mit Condor bei bestem Wetter mit strahlendem Sonnenschein, was sich während unseres kompletten Aufenthaltes nicht ändern sollte, ging es recht zügig mit den Einreiseformalitäten und Entgegennahme des Gepäcks. Am MAT-Schalter gab es dann eine kleine Premiere, wir mussten erstmals 4 $ pro KG Übergepäck (alles über 50 KG einschl. Handgepäck) löhnen. Das steht zwar schon Ewigkeiten so auf deren Homepage, wurde aber noch nie so bei uns praktiziert. Nach ca. 90 Minuten Wartezeit am Wasserfliegerterminal flogen wir dann zu unserer Insel. Als Ausgleich zur von uns gezahlten Übergepäckrate wurden auch 2 Gepäckstücke nicht mitgenommen und erst am Abend angeliefert.

Insel
Der Wasserflieger landete in der Lagune auf der Süd(west)seite, und das ist nicht unbedingt die Schokoladenseite der Insel. Der erste Anblick war also auf die Hafeneinfahrt mit teils bröseligem Betonmauern, kaum Strand auf der ganzen Süd(west)seite und tote Korallenskelette bis direkt an den Strand, sowie ein paar Sandsäcke. Glücklicherweise ist der Rest der Insel aber richtig schön. Die Insel ist sehr gepflegt und sauber mit vielen Palmen, in der Inselmitte dschungelartig bewachsen. Es gibt bis auf die Betonmauern am Hafen keine Wellenbrecher oder sonstige Befestigungen um die Insel. Wasserbungis gibt es bisher keine.

Bungi
Die von außen nett anzuschauende Einzelbungis mit Palmenblattdächern sind kaum versetzt über die Insel verteilt. Durch das prächtig vorhandene Grünzeugs vor den Bungis ist der direkte Blick auf das Meer meist nur sehr eingeschränkt möglich. Es gibt kleine Durchgänge vom Bungi durch das Grünzeugs zum Strand, wer Schatten sucht, muss sich dort hin legen. Die meisten Bungis haben ihren „eigenen“ Durchgang, jedoch eben leider nicht alle und man muss sich dann teilweise einen Durchgang mit dem Nachbarbungi teilen. Zu jedem Bungi gehören mindestens 2 nummerierte Liegen, die sind zwar leicht, aber nicht unbedingt die stabilsten. Die Bungis haben 2 Eingänge, einen mit Fußwaschgelegenheit draußen zum Vorraum des Bungis direkt vor dem Bad und einen von der Terrasse zum Schlafraum. Auf der Terrasse gibt es eine kleine gepolsterte Holzliege, eine kleine gepolsterte Bank und einen kleinen Tisch. Die Bungis sind recht geräumig, architektonisch nicht unbedingt die schönsten und modernsten, aber zweckmäßig mit allem ausgestattet was wichtig ist. Genügend Stauraum, Minibar, elektronisch regelbare Klimaanlage, Wasserkocher und Fön sind vorhanden, Safe gibt es nicht (kostenlos an der Rezeption vorhanden). Das nicht offene Badezimmer ist recht winzig und schon „sehr“ zweckmäßig, aber auch in Ordnung.

Strand
Der Strand ist z.Z. bis Nr. 30 mit wenigen Einschränkungen bei den ersten ca. 10 Bungis (dort ist eine wenig störende Korallenplatte sichtbar) sehr schön, ab Nr. 31 ist bei Flut kein Strand mehr vorhanden und wie schon oben beschrieben, Korallenschrott bis an den Strand. Da die Korallen fast überall sehr nahe an den Strand kommen, ist das schwimmen bei Ebbe meist nur eingeschränkt möglich.

Allgemeines
Es gibt ein gefliestes Resti wo die Tische arg eng beieinander stehen, davor die geflieste Bar (plus kleine Holzterrasse), Rezeption und Shop.

Zusätzlich noch das Veli Cafe zwischen den 2 vorhandenen Stegen mit großer Holzterrasse und fast ohne Sonnenschutz. Dort werden ab ca. 19 Uhr die Fischabfälle verfüttert, wir zählten bis zu 14 hungrige und teils stattliche Ammenhaie.

WLAN kann im Rezeptionsbereich oder im Veli Cafe empfangen werden.

Weiterhin gibt es ein Spa, Wassersportcenter und eine Tauchschule.

Eine überdachte Fläche für eine Tischtennisplatte (so wurde es uns jedenfalls gesagt) wird neben dem Resti gerade hergerichtet.

Viel mehr zum Zeitvertreib gibt es nicht, Animation hat’s keine, es wurden mal Unterwasserfilme gezeigt und einmal Bodu Beru.

Das Personal (Kellner, Roomboy) ist sehr freundlich und flott, da gibt es nichts auszusetzen.

Die Gäste kamen größtenteils aus dem deutschsprechenden und russischen Raum, am vorletzten Tag sind über 30 Chinesen angereist.

Scheinbar gibt es auf der Insel kein stechendes Insekt, dass mindestens einen von uns nicht erwischt hat. Man hat selten Moskitos gesehen, es müsste also was anderes gewesen sein. Das lästige Viehzeugs könnte man seitens der Inselleitung öfter mal dezimieren.

Zur beispielhaften Preisorientierung kostet

  • 1 Flasche Trinkwasser (1,5 Ltr.) 4,50 $,
  • Glas Wein (0,1 Ltr.) 5 $,
  • Cappuccino/Presso 3 $,
  • Softdrink (0,3 oder 0,25 Ltr.) 4,50 $.
  • jeweils zzgl. 3,5 % Steuer und 10 % Service-Charge

Essen
Das Essen gehört nach unserem Empfinden leider zu den Minuspunkten der Insel. Geschmacklich geht es ja gerade noch, aber wenig Auswahl, kaum Abwechslung, meist nur lauwarm, gutes Gebiss bei Fleisch unbedingt notwendig. Für Vegetarier wird die geringe Auswahl noch schlimmer empfunden. Man geht nur ins Resti um nicht zu verhungern, Spass am Essen hatten wir keinen. Zum Glück gibt es viel Nudeln und Pizza, sonst wäre unser Urteil wohl noch schlechter ausgefallen.

Hausriff
Im Vorfeld wurde in manchen Berichten das Hausriff über den großen Klee gelobt und so war die Erwartungshaltung entsprechend groß. Taucherisch war der erste Tauchgang jedoch so enttäuschend, dass es auch der letzte dort war. Das ist zwar fürs tauchen nicht unbedingt repräsentativ für das komplette Hausriff, jedoch konnte man auch beim schnorcheln deutlich sehen, dass die Korallen fast nie weit in die Tiefe wachsen. Normalerweise kann das Tauchen am Hausriff nur in Begleitung der Basis durchgeführt werden, es gab aber auch Ausnahmen.

Schnorcheln am Hausriff
Zum schnorcheln gibt es einen Eingang bei Bungi 5 und am Hafen. Man schnochelt vom Eingang Bungi 5 rechts herum bis zum Hafen. Nach links soll nicht so weit geschnorchelt werden, auch nicht viel weiter über den Hafen hinaus.

Korallentechnisch ist das Hausriff außen zwischen Bungi 5 und ca. 30 ganz ordentlich, mit vielen großen und weitgehend intakten Tischkorallen, aber durchsetzt mit Beschädigungen, die noch von der Korallenbleiche herrühren. Von Bungi 30 bis Hafen (und ein bisschen weiter) werden die Korallen immer schrottiger bis hin zur teilweisen Geröllhalde.

Fischmäßig ist das Hausriff je nach Tageszeit auch ganz anständig, man sieht die übliche Fische, Schildkröten, Muränen usw., aber nicht unbedingt mehr Arten als bei anderen Hausriffen. So etwa auf Höhe von Bungi 25 waren oft ein Makrelenschwarm und ein paar kleine Riffhaie auf der Jagd. Ist ganz „interessant“ wenn man dann gerade zur richtigen Zeit dort ist und mittendrin sitzt.

Das alles soll jetzt relativiert verstanden werden. Das Hausriff gehört sicherlich nicht zu den schlechten der Malediven, aber sooo dolle wie es manchmal beschrieben wurde, ist es jetzt gerade mal auch nicht.

Tauchschule

Das wenige Gute zuerst:

  • das Boot ist riesig
  • es waren nie mehr als 5 Taucher an Bord
  • es ist auch für nur einen Taucher ausgefahren worden
  • um das Equipment kümmert sich die Basis, sie wäscht es auch aus
  • alle guten Spots wurden angefahren, Wünsche wurden selbstverständlich erfüllt

Facts in Bezug auf die Tauchsicherheit:

  • es wurden keine Bojen ausgegeben
  • es wurde nicht erklärt wo auf dem Boot welches Rettungsequipment (Sauerstoff, Erste Hilfe…..) vorhanden ist
  • keine Buddyeinteilung, jeder war auf sich alleine gestellt
  • kein Nitrox bei langen tiefen Tauchgängen, nicht jeder Compi hat das ohne Deko mitgemacht
  • Strömungs-Check fand fast nie statt
  • Sehr dürftiges, manchmal gar kein Briefing
  • der Guide „verlor“ öfters mal seine Schäfchen

Die Organisation ist grundsätzlich so, dass ein Guide vortaucht und erwartet wird, dass der Rest bedingungslos folgt, egal bei welchem Tempo. Wenn man mal was anschauen oder fotografieren wollte, war das kleine Rudel schon außer Sichtweite. Normalerweise finden am Morgen 2 Tauchgänge statt (Abfahrt 8:30 Uhr) und am Nachmittag nur einer (Abfahrt 15:00 Uhr). In der 1. Woche wurden keine 2-Tank-Dives gemacht. Wenn ein 2-Tank-TG gemacht wurde, war der 2. Tauchgang nach 45 Minuten beendet, vollkommen unabhängig davon, wie lange der 1. Tauchgang gedauert hat. Rückkehr zur Insel war dann zwischen 12:15 und 13:00 Uhr.

Die Bootscrew wie auch die Guides sind alle lieb und zuvorkommend, aber waren wohl sehr unerfahren im Tauchgebiet. Die meisten Tauchplätze konnten nur mit GPS gefunden werden. Die Guides konnten meist nicht sagen, was man dann wo sehen kann. Bei allen Tauchgängen mit sehr heftiger Strömung wurden wir falsch abgesetzt (falsche Seite oder im Strömungsschatten). Sogar beim Fesdu-Wrack sind wir ca. 10 Minuten in einer Tiefe von 25 Meter im Blauwasser rumgedümpelt, bis es gefunden wurde. Das wird sich mit der Zeit sicher bessern, nur zahlen muss der Gast das Gleiche.

Auf die Tauch- und Bootspreise wird nicht nur die neue Steuer erhoben, sondern auch eine 10 %ige Servicecharge.

Unser subjektives Fazit
Madoogali ist keine Luxusinsel und hat kleinere Schwächen, die Inseloptik sowie das stets freundliche und bemühte Personal lassen das meiste aber vollkommen vergessen. Letztlich genießt bei uns das Essen und eine halbwegs ordentliche Tauchbasis aber eine so hohe Priorität, dass wir diese Insel in diesem Zustand nicht mehr besuchen werden. Denjenigen die nicht tauchen und keine besonderen Ansprüche an das Essen stellen, könnten wir die Insel jedoch bedenkenlos weiterempfehlen.

Anmerkung
Leider ist unser Rückflug ausgefallen bzw. wurde erst am nächsten Tag durchgeführt. So haben wir dann mal das Flughafenhotel auf Hulule kennenlernen dürfen, für welches wir bestimmt keinen Reisebericht schreiben werden. Man hat nichts versäumt, wenn man es nicht kennenlernt.

Madoogali März 2011

Verreist als Paar, von Zürich nach Frankfurt und ab Frankfurt mit der Condor nach Male

Anreise
Wir hatten das Glück, dass unsere an und Rückreise wie am Schnürchen klappte! Einzig in Male mussten wir drei Stunden auf den Wasserflug Richtung Madoogali warten. Mit dem Wasserflugzeug fliegt man ca. 40 Minuten und wird auf einem Floß ca. 10 Min vor der Insel mit dem Dhoni abgeholt.

Ankunft
Sehr freundlicher Empfang mit dem üblichen Willkommensdrink ! Leider war zu dieser Zeit (8.März)die Insel total ausgebucht und zwei mitreisende Paare wurden auf eine andere Insel verfrachtet. Wir bekamen den letzten freien Bungi (Nr.53)und der war eine echte Katastrophe! Uns wurde versprochen dass wir wechseln können sobald wieder Gäste abreisen. Nach vier Tagen hat es dann geklappt und wir bekamen Bungi Nr.37 in sehr guter Lage!

Bungis
Die Bungis sind alle gleich mit großem Bett, Sitzecke, Fernseher mit SD Kartenleser, Kommode, Kaffeekocher,Haarföhn, Deckenventilator, Klimaanlage,grosser Kleiderschrank usw. Badezimmer mit Lavabo, WC, und Dusche. Ziemlich abgenutzt . Zu unserer Zeit wurden fast in allen Bungis auch Kakerlaken gesichtet. Allerdings nicht in den Betten (Gottseidank!)

Restaurant und Bar
Das Essen war immer sehr gut .Verschiedene leckere Salate hat es immer und auch super feine Desserts.

Die Velu Bar hat uns sehr gut gefallen, jeden Abend steigt ein Angestellter ins Wasser zum Fische füttern. Da waren immer drei Haie und ein Rochen die Ihm buchstäblich aus der Hand fressen.

Auch kann man in dieser Bar den Sonnenuntergang so richtig genießen und wird zuvorkommend bedient.

Riff
Das Riff ist eine Wucht! Wunderschöne Korallen und sehr viele kleine und große Fische! Schildkröten. Muränen, Haie, Drücker fische, Papageienfische in allen Farben, Fledermausfische und sogar mehrere Wasserschlangen, ab und zu Mantas und vorbeiziehende Delphine usw. usw.

Insel
Ganze Insel mit sauberen Sandwegen (Barfußinsel) vielen Palmen und sehr alten Bäumen! Auch hat es sehr viele Vögel und Flughunde sowie unzählige, teilweise fast Handzahme Hühnchen die bis in die Bungis kommen.

Die Insel verfügt über 58 Bungalows, zwei Bars, ein Souvenir Shop, ein Speisesaal (gefliest) ein Diving Center usw.

Gesamteindruck
Idyllische kleine Insel ohne Komfort, mit ziemlich abgewohnten Bungis, relativ sauber . (Geschmacksache) .Ein Urlaub auf Madoogali lohnt sich alleine schon des noch ziemlich im tackten Riffes wegen.

P.S. Diesen Bericht habe ich einzig aus unseren Eindrücken geschrieben. Ich bin ein Typ Mensch der nichts verschönert und lieber realistisch bleibt.

Pfuschi

Reisebericht Madoogali vom 17.6. bis 4.7(5.7*) 2010
Von Guni.

Zur Insel:
Wunderschön bewachsene, kleine Insel mit teilweise wenig Strand vor der Hütte (Gezeiten und Jahreszeitabhängig!)

Bungallows:
Bewohnbar, auf ersten Blick ganz nett, doch bei näherem hinschauen schon renovierungsbedürftig, vor allem das Bad. Kakerlakeninvasion in Bungi Nr.16 (Zufall?) nach Wechsel in Bungallow Nr.10 herrschte Ruhe In dieser Beziehung.

Essen:
Auswahl zwischen 2 Menus, war ganz ok, allerdings recht spärlich. Zusätzlich gab es ein kleineres Buffet mit Pizza, Suppe und täglich wechselnden Pastas, hier ein Lob an den Küchencheff, die angebotenen Pastas waren immmer „erste Sahne“

Service/Mitarbeiter:
Kellner und Barpersonal sehr nett und zuvorkommend, gilt auch für das Velicafe, falls AI gebucht ist dieses allerdings nicht im AI angebot dabei, lohnt sich aber dieses aufzusuchen, nette Atmosphäre trotz momentaner Schutzmassnahmen durch Sand-Säcke.

Zum Hausriff:
Wunderschönes Hausriff, sehr belebt, Schildkröten, Weißspitzenriffhaie,Ammenhaie, viel Kleinfisch, 1Manta um 16:45 Uhr am nördlichen Aussenriff. Bei Flut gut beschnorchelbar, bei Ebbe eher erreichbar vom Jetti oder beim Zugang Höhe Bungalow Nr.5.
Geübte Schnorchler kommen auch bei Ebbe ohne Riffkontakt zum Ausenriff, allerdings kanns kKurz vor Erreichen des Aussenriffs zu Problemen wegen der sich brechenden Wellen an diesem Bereich kommen.

Publikum:
Deutsche und Italiener, keine Zusammenrottungen auf beiden Seiten festgestellt

Tauchbasis/Tauchen:
Basenleiterin Samantha, Italienerin, erster Eindruck sehr nett, allerdings nicht nähers kennengelernt, ebenso die 2 Maledivischen Guides.

Tauchlehrer Jürgen und Agnes (Agi). Mit den beiden waren wir immer unterwegs und hatten viel Spass , sowohl beim Tauchen als auch abends beim gemeinsamen betrachten der geschossenen Trophäen. Hier kurz ein großes lob an die Zwei, sie sind sehr ausgeglichen und man fühlt sich bei Ihnen sehr gut aufgehoben. Macht weiter so!!!!

Gute Tauchspots, darunter z.b Agothi Tila, Fishhead, Maaya Fushi etc. Ersteren haben wir zwei Mal betaucht, eine Menge Graue Riffhaie ab 15m sowie auf 30m Tiefe, sehr empfehlenswert. Nicht so prickelnd, Hausriff darf nur beguided betaucht werden, liegt am Management, werden sSchon ihre Gründe dafür haben . Zum Außenriff muss man durch den „Hafen“ evtl. zu riskant.?

Morgens 10 vor halb neun Bootstauchgang TwoTankDive, Oberflächenpause 45 Min. muss wohl schnell gehen, dass man pünktlich zum Mittagessen wieder auf der Insel ist, da ja die meisten Ai oder VP haben.
Nachmittags Bootstauchgang 10 vor drei , ein Tauchgang. Nachttauchgang(Boot) 18 Uhr
Hausrifftauchen nach Vereinbarung.

Zur Leihausrüstung kann ich nichts sagen, da eigenes Equipment.

Fazit:
Nette, kleine Insel auf der man entspannt, in lockerer Atmosphäre Urlaub machen kann. Für Schnorchler Ideal, für Taucher die nicht unbedingt 4 Tg´s am Tag machen wollen ganz ok. Wie gesagt, die Taucherei ist bezüglich des eigenständigen Tauchens durch das Management doch sehr beschränkt.

Abreise erst am 5.7 statt am 4.7, da unsere Boeing (Condor) defekt war. Alle wieder raus aus dem Flieger, und dann wurden wir auf verschiedene Inseln verteilt, darunter Dhonveli, Kurumba und Velassaru. Wir beide wurden nach Velassaru verbracht , mal was anderes, aber gaaar nicht so übel. Dort entspannten wir uns noch eineinhalb Tage und dann ging´s nach Hause.

Gruß Guni

Madoogali 31.05. – 19.06.2010

Anreise:
Die Anreise erfolgte mit Emirates mit Zwischenlandung in Dubai. Der Service an Bord ist hervorragend. Jeder Passagier verfügt über einen eigenen Bildschirm, mit dem man sich Filme, Musik, Flugdaten anschauen und Spiele wie Sudoku oder Poker spielen kann. Das Essen an Bord war sehr gut.
Nach dem Einchecken im Hotel bekamen wir eine kleine Inselführung und wurden in unseren Bungalow Nummer 25 gebracht, welcher aus unserer Sicht eine traumhafte Lage hat, direkt am Strand mit weißem Sand.

Hausriff:
Madoogali hat ein wunderschönes Hausriff das man komplett um-schnorcheln kann, wenn man ein Bisschen in Übung ist. Zum Hausriff kann man bei Ebbe über den Hafen oder bei Bungalow Nr. 5 gelangen. Während der Flut kann man auch an viele Stellen vorsichtig über das Riff schnorcheln. Unter Wasser konnten wir neben Schildkröten, Babyhaien, Rochen und Muränen viele bunte Fischschwärme sehen. Madoogali ist allein wegen seinem Hausriff eine Reise wert.

Insel:
Die Insel ist ca. 180m x 350m groß und sehr dicht bewachsen. Sie wird täglich von mehreren Angestellten gründlich gekehrt und gesäubert. Auf der Insel kann man sich komplett barfuß bewegen. Das Restaurant und die Rezeption (wenn man das Rezeption nennen darf, ein Schreibtisch mit Computer und einer Empfangsperson) sind gefliest. Neben vielen Einsiedlerkrebsen kann man maledivische Wasserhennen, diverse Vögel und Geckos beobachten. Während unseres Aufenthalts (Regenzeit) gab es auch einige Moskitos die regelmäßig zugestochen haben. Autan ist ein Muss!
Von Bungalow Nr. 1 bis 10 sind Riffplatten, die den Badespaß ein Bisschen trüben. Der Jetty vor der Main-Bar ist gestrandet und liegt nun auf Sand. Die Veli-Bar hat überhaupt keinen Strand mehr, dieser wurde sogar zur unserer Zeit mit Sandsäcken verstärkt, um Schlimmeres zu verhindern. Die Bungalows sind auf der ganzen Insel verteilt und von außen nicht direkt sichtbar, da sie von Palmen und Büschen verdeckt werden. In Insel-Inneren sind die Angestellten-Unterkünfte mit einer Moschee, die aber kaum auffallen.

Zimmer:
Der Roomboy kommt 2 x am Tag, einmal vormittags zur Hauptreinigung mit Handtuchwechsel und abends nochmal zum Durchkehren. Die Zimmer sind mit Klimaanlage, Telefon, Deckenventilator, Minibar (nicht im AI enthalten), Wasserkocher mit Tee und Kaffee, Dusche und einem Kingsizebett mit Moskitonetz ausgestattet. Die Einrichtung ist nicht mehr die Neuste, aber zweckmäßig. Einen Safe, in den aber nur die Papiere und eine Digitalkamera reinpassen, konnte man ohne Gebühr an der Rezeption mieten. Wir haben ihn nicht benötigt. Jeder Bungalow verfügt über 2 Strandliegen die nummeriert sind, eine Holzliege mit Auflage und einer Sitzbank auf der Terrasse. Eine Außendusche ist leider nicht vorhanden, aber ein Wasserhahn zum Füßewaschen.

Verpflegung:
Auf der Insel gibt es HP, VP und AI. Wir hatten AI, das heißt Frühstück, Mittagessen, Abendessen in Buffetform und von 9:30 - 22:30 Uhr nationale und internationale Getränke (Espresso, Cappuccino und Cocktails nicht enthalten). Das Frühstück auf den Malediven ist für uns Deutsche eher bescheiden. Neben Müsli, Cornflakes gab es Naturjoghurt, Obst, Croissants, Gebäck, Toast, Omelette, Würstchen, Ei, Baken, Marmelade und eine Käsesorte. Das Mittag- und Abendessen war hervorragend. Neben Fischgerichten gab es Hähnchen- oder Lamm-Curry, Pizza, Pasta, vegetarische Speisen, leckere Suppen, Salate und natürlich Obst und Kuchen. Während unseres Urlaubs wurde leider das Buffet wegen geringer Auslastung des Hotels (weniger als 20 Gäste) auf Menü umgestellt. Das hat uns weniger gut gefallen, weil wir uns gerne immer ein Bisschen von Allem genommen haben. Der Qualität hat es aber nicht geschadet. Jeden Freitagabend gab es den maledivischen Abend mit maledivischen Spezialitäten und Musik, den wir einfach nur toll fanden.

Ausflüge:
Wir haben nur den „Fisherman Island“- Ausflug (Einheimischen Insel) mitgemacht, den wir empfehlen können, um das wahre Leben der Einheimischen kennen zu lernen.

Fazit:
Madoogali ist keine Luxusinsel, sondern eine kleine einfache maledivische Trauminsel ohne Wasserbungalows, Disco und Pool. Wer ohne diese Dinge auskommt, wird einen Traumurlaub genießen können. Wenn wir könnten, würden sofort wieder hinfliegen!!

09.-23.Mai 2010

Bei Ankunft auf der Insel Madoogali haben wir den Bungalow 49 bekommen. Der Bungi selbst war in Ordnung, der Strand davor leider nicht vorhanden.
Unserer Bitte nach einem anderen Bungi mit etwas Beach vorne dran wurde dann in 2 Tagen erfüllt. Einfach war das jedoch nicht. Die beiden an der Rezeption wußten nie, wann welcher Bungi frei wird. Obwohl wir anhand des Aushangs am Vorabend ja sahen, welcher Bungi abreist. Aber einige werden wohl noch renoviert und so mußten die beiden im Headoffice (?) nachfragen. Aber am Ende konnten wir dann doch den Bungi 37 beziehen und waren zufrieden.
Wasserkocher gibt es nicht in jedem Bungi. Aber so weit ich weiß, kann man an der Rezeption nachfragen, und dann bekommt man einen. Fernseher, Minibar, Fön und Adapter sind vorhanden. Moskitonetz hatten wir z.B. im 49er-Bungi nicht. In allen anderen Bungis gibt es größtenteils welche.
 
Nach 3 Tagen gutem Wetter kam Wind auf (Ausläufer des Zyklons in Indien/Sri Lanka); Wind, Ebbe und Flut waren sehr extrem zu diesem Zeitpunkt, so daß der Beach vor unsere Hütte wieder komplett verschwunden war. Von Bungi 53-30 (Windseite) gibt es nur bei Ebbe Strand. Insgesamt war sehr wenig Strand auf der Insel vorhanden. Umrunden konnte man die Insel wirklich nur bei Ebbe.
 
Das Hausriff ist einfach toll. Tolle Korallen und mit allen Fischlis dies halt so gibt auf den Malediven - jagende Adlerrochen, täglich Schildis, Weißspitze, viele Kugelfische, etc.. Allerdings sind die Eingänge zum Riff bei schlechtem Wetter schwierig. Durch den Ausläufers des Zyklons hatten wir eine Woche lang heftigen Wind; dadurch auch sehr bewegtes Wasser (von Riesenwellen möchte ich aber dennoch nicht sprechen). Aber wenn bei Ebbe die Korallen aus dem Riff gucken und man bei Bungi 5 ans Riff will, wird es unterm Bauch sehr knapp. Am Ende des leicht zu beschnorchelnden "Sandweges" gibts doch noch ein paar Korallen. Und wer nicht aufpasst, kann schon mal mit der Welle auf die Korallen geschleudert werden.

Der Ausgang beim Hafen kann bei Ebbe auch Schwierigkeiten bereiten, wenn Boote hin- und herfahren. Man hat dann kaum ein Möglichkeit auszuweichen. Auch war die Strömung und der Wellengang bei Schlechtwetter relativ stark. Einige Malediven- oder Schnorchelneulinge trauten sich nicht mehr ins Wasser; andere waren verschrammt. 
Ein zusätzlicher Ausgang wäre von Vorteil. Z.B. bei Bungi 35: da ist das Riffdach relativ schmal und man könnte locker noch einen Ausgang für uns Touris bauen.

Wir sind zwar Taucher, waren aber nicht Tauchen. Uns hat das Schnorcheln am Hausriff so gut gefallen, daß wir aufs Tauchen komplett verzichten konnten. Außerdem gibt es nur Hausrifftauchgänge mit Guide, da es wohl fast mal zu einem Unfall gekommen wäre. Ein Taucher ist wohl beim Auftauchen am Hafen nur mit Glück der Schiffsschraube entkommen. Da es keine anderen Ausgänge gibt, bleibt nur dieser Weg. Ein zusätzlicher Ausgang wäre auch hier von Vorteil.
 
Das Inselinnere ist sehr grün, gepflegt und nachts sehr dunkel. Unsere Taschenlampe hat sich als sehr nützlich erwiesen.
Die Piepmätze in der Vogelvoliere werden so gut gefüttert, daß sie meine mitgebrachten Leckerbissen verschmäht haben.
 
Das Essen ist soweit ganz gut; ich denke, jeder wird hier etwas finden. Wir waren zumindest zufrieden. Auch wenn es auf anderen Inseln mehr Auswahl gibt.

Wir hatten Halbpension gebucht und im Nachhinein hat sich herausgestellt, daß wohl AI sinnvoller gewesen wäre. Der AI Aufpreis ist im Gegensatz zu anderen Inseln eher gering; die Inselpreise jedoch um einiges höher als z.B. auf Angaga oder Thulhagiri. Dazu kommt noch der schlechte Dollarkurs, so daß wir wohl drauf gezahlt haben.
 
Ausflüge hätten wir gerne mitgemacht, aber aufgrund des schlechten Wetters wurden erst gar keine angeboten.
Das Personal war sehr nett und freundlich. Hier gibt es keinerlei Beanstandungen.
 
Die Gäste waren überwiegend deutsch; Italiener nur ein paar in der zweiten Woche, die aber nicht auffällig waren.
Zu unserer Zeit waren wichtige Manager mit schicken Laptops auf der Insel unterwegs. Wir haben ein paar mal beim Personal nachgefragt, was denn wann wie umgebaut werden soll und was die Manager hier managen. Und alle meinten, die Bungalows würden nur renoviert werden (neues Dach, Fernseher, etc.). Wasserbungis hätten alle verneint; von Pool und Disco war keine Rede. Ich könnte mir noch vorstellen, daß die Rezeption wohl noch wo anders hingebaut wird, da dieser Schreibtisch doch eher mickrig wirkt. Oder das Gebüsch vor den Bungis wird "gelichtet", so daß der Tourist von der Terrasse aus ein bisschen Meer gucken kann.
Ich hoffe auch, daß hier nícht so viele Umbaumaßnahmen ergriffen werden.

Wenn also alles so bleibt, kann Madoogali wieder mit uns rechnen.
 

Reisebericht Madoogali vom 16.05.-02.06.2010 

Wir waren das sechste mal auf den Malediven, nach Eriyadu ist Madoogali nun unser Favorit!! Bis auf das Wetter  (6 Tage Regen es zog ein Zyklon über Indien) war wirklich alles super, Bungalows, Service , Essen, Sauberkeit  und natürlich die Insel und das Riff. Das Essen war sehr gut, es gab immer frischen Fisch, Fleisch oder Hähnchen und verschiedene Currygerichte. Es ist für jeden etwas dabei.Der Service ist auch klasse alle freundlich, nicht aufgesetzt und interessiert daran mit den Gästen Kontakt, ein Gespräch aufzunehmen. 
Die Insel ist sehr schön mit altem Baumbestand bewachsen, die Staff ist im Inselinneren und nicht wie oft abgeschottet, sondern für die Gäste zugänglich.

Das Tauchen war schön, leider konnten wir bedingt durch Schnupfen und das Wetter nicht so viel tauchen wie wir wollten , aber es war schön. Die Tauchschule ist unter Italienischer Leitung, aber Akki und Jürgen ein deutsches Paar sind seit drei Monaten dort und haben sich nett um uns gekümmert und schöne ruhige Tauchgänge mit uns gemacht.Das Hausriff ist ein Traum, beim schnorcheln haben wir Haie, Rochen, Schildkröten und (unsere Nachbarn) einen Napoleon gesehen, es ist wirklich gut intakt und selbst im Hafen ist kein Müll und Unrat zu finden.Bei Flut kann man überall über das Riffdach schnorcheln, bei Ebbe kann man den Hafen oder den Einstieg bei ca. Bugi 5 nehmen.Die Bungalows ( wir hatten Nr. 27) sind sehr geräumig und sauber werden zweimal täglich gereinigt. Es gibt zwei Eingänge, eine kleine Terasse mit Gartenmöbel, eine Wäscheleine mit Klammern und eine Ablage für die Schnorchelausrüstung. An unserem Strandabschnitt war viel Platz und genügend Schatten, Nachmittags war die Sonne hinter den Palmen und wir sind an die Mainbar gegangen wo ausreichen Liegen stehen und der Sonnenuntergang zu sehen ist.   

Wie oft beschrieben wird der Strand an der Beachbar weggespült und an der Mainbar angeschwämmt, so das man dort Volleyball und Boccia spielen kann.

Die Insel war zu ca. 40 % belegt  davon 80% Deutsche Gäste und 20 % Italiener. Für uns Klasse sehr ruhig und erholsam  :-)
 
Leider ist uns  vom Managment mitgeteilt worden das auf Madoogali einige Umbaumaßnahmen stattfinden sollen um andere Gäste anzulocken. Es sollen Wasserbungalows gebaut werden, die Tauchschule soll in den Hafen auf einen Steg vorgelagert werden, die Rezeption soll auf den Platz der Tauchschule und wo nun die Rezeption ist soll eine geschlossene Disco hin!! Nun das schlimmste!! Neben die Mainbar soll ein POOL!!!! Alles ganz schlimm, denn was Madoogali ausmacht ist genau so wie es ist! Eine super schöne ruhige Malediven Insel die man sich noch leisten kann, auf der man Barfuß den ruhigen Urlaub genießen kann.

Wir haben massiv dagegen geredet und hoffentlich/vielleicht ein bischen Erfolg gehabt.Wenn alles so bleibt wie es ist werden wir wohl unseren Prinzipien untreu werden und ein zweites mal auf die gleiche Insel fliegen.Denn es war ein Traum.
Wir sind das erste mal mit Emirates geflogen, werden wir wieder machen, mehr Beinfreiheit guter Service und jeder Gast hat seinen eigenen Bildschirm auf den man aus vielen Filmen auswählen oder Spiele machen kann, das verkürzt die Flugzeit. Der Aufenthalt in Dubai auf dem Hinflug veging auch schnell, die Einkaufsmeile rauf und runter und schon gings weiter.Zurück konnten wir nur duch den Flughafen laufen und auf in den nächsten Flieger, schade da war kein Dutyfree shoppen drin.   
 
Wir hatten VP haben tägl.3-4 Flaschen Wasser (3.30$) getrunken Abends unsere Drinks 5-10$ und haben 500$ bezahlt, AI wären 500 Euro mehr gewesen also keine große Differenz. 

Das einzige was uns zur Verbesserung einfällt wären Süsswasserduschen außen am Bungi, zum Frühstück eine andere Sorte Käse und dunkle herzhafte Brötchen. Aber selbst ohne dies war es ein schöner Urlaub und wir werden wieder kommen

Madoogali, Mai 2010

Insel
Sehr dicht bewachsene Insel und überall wird liebevoll weiter bepflanzt. Bei den Wegen im Inselinneren kommt man sich vor wie im Dschungel, was positiv gemeint ist. Es gibt wirklich keine einzige hässliche Stelle, selbst im Inselinneren nicht. Generatorgebäude, etc. liegen gut versteckt im Inselinneren. Die Insel war nur zu ca. 40% ausgebucht. Das Publikum bestand aus Italienern und Deutschen, wobei die Deutschen die "lauteren" waren. Insgesamt bietet Madoogali mit 57 Einzelbungalows viel Platz und Ruhe.
Der Sand vor der Beach Bar wird immer mehr weggespült und vor der Main Bar angelagert.

Personal
Nette Angestellte, die sehr bemüht sind etwas Deutsch zu lernen. Die vorhandenen Deutschkenntnisse werden ganz stolz vorgetragen. Wirklich süß.
Auch ist mir positiv aufgefallen, dass die Angestellten, vom Kellner bis zum Blätterfeger, einen zufriedenen Eindruck machen und sich auf Madoogali wohl zu fühlen scheinen. Das "Hello, how are you.." wirkt echter und nicht so erzwungen.

Bungalow
Schöne und geräumige Bungalows mit hoher Decke, großes Bett und Flachbildschirm. Über dem Bett hängt ein Moskitonetz, welches wir aber erfreulicherweise nicht gebraucht haben. Die Bungalows befinden sich insgesamt in einem guten Zustand. Auch ist der Wasserdruck beim Duschen angenehm hoch. Auf der Terrasse befindet sich eine Holzliege, eine Sitzbank und eine Tisch. Zu jedem Bungalow gehören zwei Plastikliegen (weitere Liegen befinden sich bei der Beach und Main Bar).

Essen
Das Essen ist verhältnismäßig gut. Buffet bleibt natürlich Buffet. Es gibt aber immer gegrillten Fisch und Hähnchen, ausserdem Pasta und ausreichend frisches Obst,
Zum Frühstück gibt es eine große Auswahl an süßen "Sauereien", ansonsten ist die Auswahl eher eingeschränkt aber in Ordnung. Der morgendliche Fruchtsaft ist erfreulich gut (kein Zuckerwasser mit Fruchtstücken). Es gibt auch "Mussliy" (war so ausgeschildert :-).

Schnorcheln
Madoogali hat ein schönes Hausriff mit sehr ausgedehntem Riffdach und teils großen und wunderschönen Korallengärten. Es gibt also viel zu entdecken. Die komplette maledivische Unterwasserwelt ist vertreten. Es gibt auffallend viele Kugel- und Kofferfische, ausserdem riesige Schwärme von Papageienfischen. Ein Highlight war ein Baby-Adlerrochen in der Lagune und wir haben sechs Schildkröten gesehen.
Leider war die Sicht Unterwasser recht trübe, was für Ende Mai wohl normal ist und nichts mit Madoogali zu tun hat.
Es gibt bestenfalls zwei Ausgänge am Riff, was sich für Schnorchelanfänger evtl. als schwierig erweisen kann. Das Riffdach kann aber bei Flut überschnorchelt werden.

Fazit
Lässige Malediveninsel mit ursprünglichem Charme. Absolut weiterzuempfehlen !!!

Dies war unser dritter Maledivenurlaub nach Embudu und Eriyadu, daher nun der Vergleich:
In den Kategorien "Insel, Bungalow, Personal" siegt eindeutig Madoogali. In der Kategorie "Hausriff" gibt es keinen klaren Sieger; eine Mischung aus allen drei Inseln wäre ideal.

Madoogali 05.04.-18.04.10 (zwangsverlängert bis 24.04.10)

Unseren 2.Malediven Urlaub verbrachten wir auf der schönen Insel Madoogali.
Da wir wegen dem Vulkanausbruch nicht nach Hause fliegen konnten, waren wir noch 1 Woche länger auf der Insel.
Das Wetter war unterschiedlich, von Sonne pur bis Regen mit Sturm und Donner+Blitz (Nachts).
Es waren zu unserer Zeit viele deutschsprachige auf Madoogali. Am Ende kam noch eine Reisegruppe mit fast 50 Italienern. 
Wir können diese Insel nur weiterempfehlen, sehr schöne natürliche Insel mit super  Hausriff.

Insel,Strand
Die Insel ist noch sehr natürlich und es kommt Dschungelfeeling auf :-).
Wir konnten jeden Tag die Insel problemlos umrunden, sowohl bei Ebbe als auch bei Flut (teilweise ein Stück durchs Kniehohe Wasser). Der Strand ist an manchen Stellen mehr vorhanden an anderen Stellen weniger. Es gibt zum Glück keine Wellenbrecher, so dass man eine freie Sicht auf das Meer hat. Im Bereich der Bungis 1-9 sind Riffplatten sichtbar, bei starker Flut sind sie mit Wasser bedeckt.

Bungalows
Die Bungalows sind sehr schön und haben eine eigene Terasse mit Hölzmöbeln die überdacht ist.
Es gibt nur 56 Stück davon die auf der Insel verteilt sind. Fast jeder Bungalow hat einen eigenen Durchgang zum Strand und eigene nummerierte Liegen. Der Bungalow hat ein Kingsize Bett oder 2 einzelne Betten die zusammengestellt werden. Kühlschrank, Klimaanlage, Deckenventilator und teilw. Moskitonetz sind vorhanden. Es wird 2mal am Tag gereinigt und es gibt jeden Tag frische Handtücher.

Essen
Das Essen war gut und die Auswahl war auch OK. Alles gab es in Buffetform. Freitags ist immer maledivische Nacht, da gibt es maledivisches Essen.
Getränkepreise: Flasche Wasser 1,5l USD 3,50, kleine Falsche Wasser 0,5l USD 3, Softdrinks USD 4, Bier USD 6, Eis USD 4 - 5

Hausriff
Die Insel hat ein sehr sehr schönes Hausriff um die ganze Insel.
Man kann es komplett umschnorcheln. Bei Flut kann man direkt vom Strand aus über das Riff schnorcheln. Eingänge gibt es bei Bungi 5 und am Hafen, die man bei Ebbe nutzen sollte.
Das Riff hat einen wunderschönen Korallengarten. In der letzten Woche waren täglich mind. 4 Adlerrochen am Hausriff. Ansonsten gibt es noch viel zu sehen... Riffhaie, Rochen, große Drückerfische, Schildkröten und sogar Mantas wurden am Riff gesehen.
Ausflüge
Es werden einige Ausflüge angeboten.
Einheimische Insel, Robinson Insel, Sunset Fishing, Manta Point Schnorchelausflug (auf Anfrage),......
Wir haben den Manta Point Ausflug gemacht und hatten auch Glück welche zu sehen, ca. 10 Stück :-)

Sonstiges
In der Lobby gibt es Wlan kostenlos und es stand auch ein Computer bereit den man kostenlos nutzen konnte.
Reiseleitung ist leider von Neckermann nicht vor Ort. Da wir nicht heimfliegen konnten wegen dem Vulkanausbruch und somit 1 Woche länger auf Madoogali waren, wäre bei dem Chaos gut gewesen wenn die Reiseleitung vor Ort gewesen wäre. Aber per Telefon konnte man sich auch gut austauschen.
Abends ca. 19Uhr ist am Steg im Hafen immer eine Fütterung. Es sind meistens Rochen, Ammenhaie klein - groß und Muränen da.
In der Tauchschule sind seit ein paar Wochen 2 deutsche Tauchlehrer.

Madoogali 28.2. – 13.3.2010

Nach Meeru, Dhigufhinolhu, Fihalhohi und Vilamendhoo entschieden wir uns für die neu auf dem deutschsprachigen Markt verfügbare Insel «Madoogali» (spricht sich übrigens mit schnellen Vokalen, also «Madugali», nicht «Maduuugaali»).

Anreise mit Emirates mit Zwischenhalt und Flugzeugwechsel in Dubai; wir reisten zum ersten Mal mit dieser Fluggesellschaft. Die vielen verfügbaren Filme (nicht alle auf Deutsch, aber alle mit arabischen Untertiteln) oder auch die Musik verkürzten die lange Anreise auf angenehme Weise. Das Essen an Bord war auch sehr gut.

Relativ spät, nämlich erst um 17.30 Uhr, kamen wir dann endlich am nächsten Tag, dem 1. März, auf Madoogali an. Also praktisch in letzter Minute, denn um ca. 18.15 Uhr geht die Sonne unter. Die Wolken, welche das Airtaxi bei der Ankunft durchflog und uns den Ausblick auf die Atolle darunter etwas vermieste, regneten sich am nächsten Morgen aus. Den Rest des Tages dann sowie bis zu unserem letzten Urlaubstag (!) war es praktisch durchgehend sonnig bis absolut wolkenlos. Lediglich der Wind war vor allem auf der Ostseite, wo auch die 12A liegt, teilweise sehr stark. Auf der Westseite herrschte dafür praktisch Windstille. So war auch das Meer auf unserer Seite manchmal sehr wellig, so dass wir uns dort nicht zu schnorcheln getrauten, wenn man sah, wie sich die Wellen am Riff überschlugen. Dann geht man einfach auf die andere Seite.

Mein per E-Mail übermittelter Wunsch nach einer Nummer 11+ wurde mit Bungi 12A berücksichtigt (eigentlich die 13, aber die Italiener sind abergläubisch – es gibt auch keine 17, nur eine 16A). Der Strand von Nr. 1 bis 10 wird von einer Riffplatte gesäumt, die bis zum Rest unseres Urlaubes noch weiter freigespült wurde. Ein natürlicher Prozess, der auf der Insel nicht durch künstliche Massnahmen zu verhindern versucht wird. Trotzdem kann man die Insel, zumindest bei Ebbe, nahezu durchgehend am Strand umrunden.

Der Jetty vor der Mainbar ist mittlerweile leider gestrandet und liegt völlig auf Sand. Auf alten Postkarten im Shop kann man sehen, dass vor der Mainbar früher nur Wasser war; so hat auch die Veli-Bar ihren früheren grossen Strand verloren. Aber das ist der natürliche Lauf, wenn man eine Insel nicht mit Mauern rundherum verschandeln will.

Unterkunft

Die nur 56 Bungalows liegen um die Insel herum verteilt; man kann vom Bungi aus jedoch nicht das Meer sehen. Es hat regelmässige Durchgänge an den Strand, leider müssen sich Schattensucher manchmal in die Durchgänge zurückziehen, weil es am Strand mancherorts keine überhängenden, schattenspendenden Palmen oder gar Sonnenschirme gibt. Die Bungalows sind ausgesprochen geräumig mit einem riesigen Queensize-Bett (war mindestens 180 cm breit), Matratze war zum ersten Mal für uns nicht steinhart, sondern sehr bequem und – bei uns jedenfalls – ohne lästige Besucherritze. Ein grosser Kleiderschrank bietet ausreichend Platz. Erfreut war ich über das Moskitonetz.
Klimaanlage und Deckenventilator sind vorhanden, ebenso ein kleiner, manchmal lärmiger Kühlschrank (mit Soda und Wasser gefüllt) und ein in unseren Augen unnötiger Flatscreen-TV.

Badezimmer ist auch gross, Duschvorhang könnte länger sein... Die Duschbrause ist nicht fix montiert, Wasserdruck wie überall auf den Malediven eher schwach. Shampoo und Seife wären schon vorhanden.

Der Roomboy kommt einmal vormittags für die Grossreinigung inkl. Auswechseln der Tücher und abends nochmals. Blütenschmuck bekamen wir 1x, die Leintücher werden auch hübsch gefaltet; wir hatten schon aufregendere Muster, aber das ist nur nebensächlich ;-) Grosse Strandtücher werden bereitgelegt; die Strandliegen sind nummeriert und könnten auch woanders hingezogen werden (sind leichte Metallliegen).

Momentan finden bei der Veli-Bar Erweiterungsarbeiten sowie am Hauptsteg Arbeiten an einem Dhoni statt, was bei den Bungis mit den höchsten Nummern zeitweise leider zu Lärmbelästigungen führt.

Inselbild, Strand

Der Strand umgibt wie gesagt die ganze Insel und kann bei Ebbe vollständig umrundet werden. Frühmorgens wird der Sand vom leider vielen Unrat, der häufig angespült wird, gesäubert. Viele Wege durchschneiden das dschungelartige Innere, die einheimische Vogelwelt wird noch durch die Rufe der Ziervögel (Wellensittiche, Unzertrennliche und Zebrfinken sowie eine Taube) in der grossen Volière ergänzt. Neben den bekannten Pflanzen verschönern die Gärtner die Insel noch mit Frangipanis, Bougainvilleas, Kroton und andere, bei uns nur als Zimmerpflanzen bekannte Gewächse. Die Versuche mit den Rosen (!) fanden wir etwas unglücklich gewählt, unserer Meinung nach (mein Mann ist ja Gärtner) sollten sie sich lieber auf mehr tropische Pflanzen wie z.B. Strelizien (die sähen super aus) und viel mehr Orchideen beschränken, denen das tropische Klima besser bekommt als den empfindlichen Rosen. Die kümmerten nur so vor sich hin, von Blattschneider-Insekten und Pilzen geplagt.

Hausriff

Madoogali hat ein wunderschönes Hausriff, welches die gesamte Insel umgibt und auch gefahrlos ganz umschnorchelt werden kann! Bei Bungi Nr. 5 sowie durch den Hafen (dann einfach auf die Boote aufpassen!) kann man das Aussenriff erreichen, es gibt also nur 2 richtige Ausgänge. Man kann vielleicht bei Flut versuchen, das Riff auch anderswo zu überschwimmen, bei Ebbe schauen einige Korallen aus dem Wasser und wenn man nichts beschädigen und sich verletzen will, hält man sich lieber an die beiden offiziellen Ausgänge. Der Weg über die Korallen hinweg ist auf dieser Insel recht lang!
Man kann am Riff so ziemlich alles sehen, was man auf den Malediven erwarten kann, selbst Mantas und Delphine. Erstere bevorzugen das Hausriff offenbar bei stürmischem Wellengang – so haben sich andere Schnorchler bei dem starken Wellengang trotzdem rausgewagt und prompt Mantas gesehen. Wir leider nicht :-(... Delphine ziehen öfters vorbei, die haben wir schon vom Strand aus sehen können. Ammenhaie wohnen im Hausriff und kommen dann auch zur Fütterung am Abend gegen 19.30 Uhr am Hauptsteg, zusammen mit einigen Rochen. Mindestens 4 weisse Muränen patrouillieren regelmässig am Strand entlang auf der Suche nach Krebsen.

Highlights beim Schnorcheln waren zweimal schnell vorbeischwimmende grosse Riffhaie sowie ein grosser Steinfisch.

Auffallend ist, es gibt keine Baby-Haie! Auch Einsiedlerkrebse muss man richtiggehend suchen.

Leider können es viele Gäste nicht lassen, die Fische vom Strand aus zu füttern. So ist man (zumindest war es das so bei unserem Strandbereich) gleich von einem Fischschwarm umzingelt, sobald man ins Wasser geht. Prompt hat mich dann sogar ein kleiner Junker gebissen; ich befürchte, die Fische können noch aufdringlicher bis aggressiv werden, wenn sie dann eben zwei Beine sehen, die sie aber nicht füttern.

Weiter hat mich beim Schnorcheln ein Orangestreifendrücker in den Ohrstecker gebissen (!!); die sind an manchen Stellen auch sehr neugierig bis nervend aufdringlich (und folgen einem auch beim Schnorcheln), bei Drückern habe ich einfach Respekt. Die berühmt-berüchtigten Titandrücker sind auch zahlreich und in allen Grössen vorhanden, waren aber zu unserer Zeit sehr friedlich und offenbar nicht am Brüten.

Schnorchelutensilien kann man bei der Tauchschule mieten. Wir sind nur Schnorchler, daher kann ich zur Tauchschule usw. nichts sagen.

Gäste

Im Moment sind die Italiener noch in der Überzahl (80%) und haben eine eigene Betreuung. Sie sind aber zu unserer Zeit überhaupt nicht negativ aufgefallen, so gibt es auch keine Animation oder dergleichen, die stören könnte. Die Insel hat ja nur 56 Bungalows und wirkt so nie überfüllt. Zu Beginn hatten wir sogar den Eindruck, es gäbe auf der Insel nur Personal, aber keine Gäste!
Ab April zieht sich Azemar von Madoogali zurück; es kommen jetzt schon immer mehr deutschsprachige Gäste an.

Essen

Wir hatten ja nur HP, da wir mittags mit einem kleinen Snack problemlos auskommen und auch kaum Alkohol trinken. Noch ist das HP-Angebot bescheiden, da die Italiener alle VP oder gar AI haben. Wenn die HP-Gäste zunehmen, wird sich da sicher noch einiges ändern bzw. verbessern. Momentan kann man an der Main-Bar oder auch der kleinen Veli-Bar (die jedoch nur bis 13 Uhr bzw. ab 15.30 Uhr bis «open end» wieder geöffnet hat) Sandwiches (Chicken oder Thunfisch), Pommes oder auch eine Früchteplatte bestellen, die wurde uns dann auch an den Strand oder zur Veli-Bar gebracht. Der wirkliche nette und witzige Inder der Veli-Bar war zu unserer Zeit leider recht unterbeschäftigt; seine Bar gehört halt nicht zum AI-Angebot und manchmal waren wir seine einzigen Gäste... Er erzählte uns, dass offenbar ein extra HP-Restaurant geplant sei nur für HP-Gäste.

Das Essen wird in Buffetform gereicht; morgens gibt es neben süssem Gebäck noch Brot, Toast, Omelette, Eier, div. Marmeladen (auch Honig), Flakes und Müsli. Die Säfte kommen aber aus dem Automaten; Kaffee war in Ordnung. Spezialwünsche wie Capuccino oder richtigen Espresso kann man wahrscheinlich von der Mainbar, die ja gleich beim Restaurant ist, bestellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Italiener mit dem normalen Kaffee zufrieden geben würden. Tee gibt es nur Schwarztee, aber man könnte ja eigene Teebeutel mitnehmen.

Als HP-Gast kann ich nichts zum Mittagessen sagen, aber das Abendessen war für uns jedenfalls wirklich ausreichend; ein grosses Salatangebot, viel Fisch (einmal ein Segelfisch!), verschiedener Reis, Kartoffeln in verschiedenen Versionen und dann natürlich noch Pizza und Pasta.

Als Nachspeise gab es neben vielen frischen Früchten (Ananas, Papaya, Wassermelone, Minibananen) noch jeden Abend verschiedene Kuchen und Torten. Also übers Essen können wir wirklich nicht meckern! Die grosse Flasche stilles Wasser kostet übrigens USD 3.50. Als ich dem Koch, welcher nur für die Nachspeisen zuständig war, mein Bedauern über die fehlende Kokosnuss mitgeteilt hatte, gab er mir prompt am nächsten Abend extra für mich frische Kokosnuss... Ich kann mir das Fehlen von Kokosnuss nur so erklären, dass die anderen Gäste das offenbar nicht so mögen, denn das Buffet wurde nie damit ergänzt, obwohl man auf den Malediven ja wirklich nichts häufiger findet als Kokosnuss...

Ausflüge

Es werden folgende Ausflüge angeboten, die bei der Rezeption aushängen und in die man sich dann eintragen kann:

  • Dolphin watching
  • Besuch der benachbarten Einheimischeninsel «Fisherman island»
  • Besuch der zu Madoogali gehörenden Robinsoninsel «Desert island»
  • Ausflug zu einer Sandbank, die liegt in Sichtweite zur Robinsoninsel
  • Sunset bzw. Sunrise fishing
  • Manta-Schnorchelausflug

 

Wir haben neben Manta-Schnorchelausflug, bei dem uns leider kein Glück beschieden war, noch die Sandbank sowie die Robinsoninsel besucht. Die Sandbank ist schon originell, nur ist sie leider voller Abfall. Schon bei der Ankunft begrüsst einen eine riesige Kabelrolle aus Sri Lanka; ich meine, wenn sie schon so Ausflüge machen, müssten sie die Insel wenigstens vorher vom Müll befreien. Krass, was da überall herumlag. Gilt auch für die Robinsoninsel, angeschwemmter Müll wird nicht entfernt.

Für alle Ausflüge muss sich eine gewisse Anzahl an Personen anmelden, ansonsten findet der Ausflug nur statt, wenn man gewillt ist, den höheren Preis zu bezahlen. Man kann sich auch allein oder zu zweit z.B. auf die Robinsoninsel bringen, das kostet dann einfach 150 Dollar.

Sonstiges, Fazit

Sehr viele Angestellte sprechen neben englisch teilweise noch fliessend italienisch, fangen aber schon an, deutsche Wörter aufzuschnappen.
Wir haben einen wirklich sehr schönen und erholsamen Urlaub genossen und können Madoogali sehr empfehlen, wenn man eine ursprüngliche Insel mit viel Ruhe und einem grossartigen Hausriff sucht, aber auf Luxus wie Swimmingpool, Jacuzzi oder Wasserbungalow verzichten kann.

Für Fragen Mail an h.rupp(a)gmx.ch


 

Im Dezember 2009 besuchten wir zum 7. Mal die Malediven und erlebten Madoogali als eine Trauminsel, an die wir sehr gerne zurückdenken. Dem ausführlichen Bericht von Angelika und Volker (herzliche Grüße!) ist eigentlich nur hinzuzufügen, dass die Kosten für ausgeliehene Tauchausrüstungsgegenstände extrem hoch waren. Die Leihgebühr für Jacket und Lungenautomat z.B. betrug für jeden Tauchgang jeweils 10$, egal ob mehrere Tauchgänge an einem Tag gemacht wurden oder nicht. So etwas hatten wir bislang nicht erlebt. Im Internet hat die Tauchschule leider keine Homepage, und auch beim Reiseanbieter war nichts zu erfahren, so dass man sich nicht vor der Reise über die Preise der Tauchschule informieren kann.

Die Crew der Tauchschule hingegen war sehr nett, hilfsbereit und kompetent.

Herzliche Grüße,
Monika und Artur

Madoogali Dezember 2009 – Reisebericht

Insel:
Madoogali ist eine kleine ovale Bilderbuchinsel im Nord-Ari-Atoll, mit sehr dichter Vegetation, schmalem Strand ringsum, und ohne Buhnen oder Wasserbungalows, also mit freiem Blick auf den Horizont. Das Hausriff ist auf einer Seite nur etwas größer, die Insel lässt sich also am Strand wie auch im Wasser bequem umrunden. Alle Gebäude sind traditionell mit Palmblättern gedeckt und fügen sich unauffällig in die Insel ein. 53 geräumige Einzelbungalows liegen ringsum, nur unterbrochen von einem kleinen Spa, einer kleinen Sunset-Bar und dem Hauptgebäude, das Rezeption, Hauptbar und Restaurant vereint. Dort gibt es auch einen kostenlosen Internet-Zugang, WLAN und eine kleine Bibliothek. Die Bungalows liegen alle gut beschattet hinter einem Grüngürtel, durch den jeweils ein Durchgang zum Strand führt und sind durch einen Weg auf Vorder- und Rückseite zu erreichen. Drei Wege führen quer durch die Insel. Gleich nach dem Anlegesteg kommt man zur Tauchbasis und zum zentralen Wegekreuz, wo man links an einer großen Wellensittichvoliere vorbei zum Hauptgebäude geht. Der dichte Bewuchs, das Vogelgezwitscher, das Gurren der wilden Hühner und das Gekreisch der vielen Flughunde lassen gleich etwas Dschungelstimmung aufkommen.

Zimmer:
Die Zimmer sind so groß, dass auch problemlos noch Kinderbetten hineingestellt werden können, haben viele Fenster und ein innenliegendes Bad mit richtig heißem Wasser. Die Terrasse mit Holzmöbeln führt ums Eck weiter bis zur zweiten Tür, neben der ein Bereich zum Spülen der Füße und Lagern der Schnorchelausrüstung ist und eine Wäscheleine hängt. Die Zimmer sind wie üblich mit Klimaanlage, Deckenventilator und Minibar ausgestattet, Fernseher werden zur Zeit gerade installiert. Auch werden allmählich kleinere Renovierungen und Einrichtungsänderungen durchgeführt. Der Zustand der Zimmer ist leicht gebraucht, aber gut und sauber. Zu jedem Bungalow gehören zwei Strandliegen.

Die Bungalows sind in Größe und Ausstattung gleich, lediglich die Lage auf der Insel bringt hier eventuell kleinere Vor- und Nachteile: Die 50er Nummern liegen zwischen Hauptgebäude und Tauchbasis wohl etwas lauter, die 40er und 30er Nummern haben den schönen Sonnenuntergang, die 20er und 10er Nummern dürften die ruhigsten sein, die einstelligen Zimmer haben den frischen Wind. Das Brummen des Stromgenerators war auf der ganzen Insel zu hören, allerdings so leise und monoton, dass es wirklich nicht gestört hat.

Service und Organisation:
Schon am zweiten Tag hat man - typisch deutsch? – mindestens ein halbes Dutzend Verbesserungsvorschläge auf der Zunge liegen, sowohl für das Restaurant wie für die Tauchbasis. Anscheinend arbeitet man hier im bewährten Trott so vor sich hin, ohne sich all zu schnell zu bewegen oder sich um naheliegende Verbesserungsmöglichkeiten Gedanken zu machen. Dass der Kellner jedes Mal erst wieder zwei Kaffeetassen holen gehen muss, dass beim Dessert regelmäßig die Löffel ausgehen, dass an der Bar zwei Stunden lang die vollen Aschenbecher stehen oder man seine Getränke im Restaurant erst bekommt, wenn man mit dem Essen schon halb fertig ist, das sind alles Kleinigkeiten, die man mit Humor als besonderen Inselflair nehmen kann, man ist ja im Urlaub und hat Zeit. Und wer wissen will, was er da isst, der kann ja fragen. Ernsthafte Kritikpunkte gab es aber keine. Dass es zumindest für deutschsprachige Urlauber keinerlei Informationen gibt, mag für uns als erfahrene Maledivenurlauber problemlos gewesen sein, ist den unerfahrenen Gästen gegenüber allerdings schon fast sträflich nachlässig. An der Informationspolitik müsste insgesamt noch deutlich nachgebessert werden. Auch die Tauchbasis hat hier noch Nachholbedarf: Eine Webseite, Infos zu den Tauchspots und ein paar Fischebücher sind eigentlich üblicher Standard. Als die Insel voll ausgebucht war, war ein Mangel an Personal bei ineffektiver Organisation nicht zu übersehen; als es kurz vor der Weihnachtszeit wegen völlig überzogener Preise ziemlich leer wurde, klappte der Service deutlich schneller.

Aktivitäten und Atmosphäre:
Die Insel ist recht klein und rundum mit Bungalows bebaut, dennoch hat man nie das Gefühl von Enge oder Betriebsamkeit. Die laut Neckermann-Katalog „lebhafte“ Insel ist jedenfalls absolut ruhig und entspannt. Auch dass die Insel nach wie vor fest in italienisch animierter Hand ist, merkt man tagsüber überhaupt nicht. Obwohl von den über Hundert Gästen nur ein paar die Insel zum Tauchen verlassen, wirkte sie zeitweise fast leer. An einigen Abenden in der Woche gibt es etwas Unterhaltungsprogramm: Spielfilm, Zauberer, maledivische Trommeln, Bingo, hausgemachtes Unterwasserfilmchen..... Aber auch das geht bald vorüber und wird nie unangenehm. Die Gäste sind durchweg locker und entspannt, viele haben kleine Kinder dabei und sind entsprechend bodenständig. Niemand wirft sich hier zum Abendessen in Schale, und wer Schuhe oder lange Hosen anzieht, der ist selber schuld. Das winzige Spa hatte jederzeit Termine frei, das Wassersportangebot wurde anscheinend gar nicht genutzt, und nur einmal habe ich jemanden beim Boule und beim Tischtennis gesehen. Easy going also, gerade richtig für Entspannung und Erholung.

Restaurant:
Das Essen wird als Büffet angeboten, ist immer lecker, könnte allerdings etwas mehr Auswahl oder Abwechslung bieten. Man ist hier noch auf die bisher ausschließlich italienische Kundschaft eingespielt: Pasta gibt es immer, auch süße Teilchen und Pizzabrot, aber ein deutsches Frühstück mit Wurst und Käse darf man nicht erwarten. Einmal in der Woche werden typisch maledivische Speisen geboten, aber auch das erfährt man nur durch Zufall. Ebenso, wie wir erst am vorletzten Tag erfahren haben, dass die kleine Strandbar auch Speiseeis anbietet.

Schnorcheln und Tauchen:
Vom Strand aus kommt man schon nach wenigen Metern gleich an die dichte und lebhafte Korallenwelt heran, man kann also überall bequem schnorcheln, ohne über die Riffkante hinweg ins tiefe Wasser zu müssen. Wer das Hausriff von außen her genießen will, der sollte schon etwas Ausdauer mitbringen, denn es gibt außer am Bootssteg nur noch einen Ausstieg auf der gegenüberliegenden Seite der Insel. Und der ist eigentlich auch nur bei Wassserhochstand zu benutzen, ohne dass man den Bauch einziehen muss. Wie an Land hat man sich wohl auch hier bemüht, möglichst wenig in die Natur einzugreifen. Zum Tauchen am Hausriff ist der zweite Einstieg jedenfalls zu flach.

Das Tauchen von Madoogali aus ist ein Traum! Nach sieben Tauchurlauben auf verschiedenen Inseln der Malediven gehören die Tauchspots hier für uns eindeutig ganz oben auf die Liste! Die Unterwasserwelt ist ganz außergewöhnlich lebendig und reichhaltig, von kleinen Nacktschnecken über Drachenköpfe bis zu Delphinen und Mantas ist alles vorhanden, Korallen jeder Art und Farbe, Fischsuppe überall, und sehr schöne und interessante Riffe mit vielen Überhängen in jeder Größe.

Morgens fährt das Tauchdhoni (eines davon mit Toilette) meistens gleich zu zwei Tauchplätzen aus. Nach dem ersten Tauchgang wechselt man nur die Flasche am Jacket, und schon geht es zum zweiten Spot weiter, wo man nach einer Stunde Oberflächenpause wieder ins Wasser springt. Zu Beginn der Ausfahrt bekommt jeder Taucher ein Badetuch und eine kleine Flasche Wasser, nach dem Tauchen gibt es Kaffee, Tee und Kokosnuss gegen den Salzgeschmack. Die Ausrüstung wird von der Crew an- und abtransportiert, gespült und zum Trocknen aufgehängt, wer will, braucht sich also um nichts zu kümmern und kann das Tauchen unbeschwert genießen. Einziger Wermutstropfen: Es gibt noch kein Nitrox! Am Nachmittag ist man oft so müde, dass diese Ausfahrt nur von ganz wenigen Tauchern beansprucht wird und manchmal sogar ganz ausfällt. Allerdings kann man hier ganz exklusiv tauchen und Boot und Guide für sich alleine haben, denn es gibt keine Mindestteilnehmeranzahl für die Trips.

Das Tauchen war, zumindest als wir da waren, fest in deutschsprachiger Hand: Die etwa 90% italienischen Gäste haben sich miteinander am Strand vergnügt, die Deutschen sind Tauchen gegangen. Und da es auch einen deutschen Tauchguide gab, war auch die Kommunikation und der Spaß miteinander gewährleistet. Auch abends in der Bar gab es eine kleine deutschsprachige Taucherrunde, bei der nicht nur Infos und Witze, sondern auch die besten Unterwasserfotos des Tages ausgetauscht wurden.

Fazit:
Da die Malediven mit zunehmendem Trend zum Luxus bald unbezahlbar werden, bietet Madoogali noch eines der wenigen Rückzugsgebiete für Taucher, denen der Komfort an Land weniger wichtig als das Erlebnis unter Wasser ist. Wer auf übertriebenen Luxus verzichten kann und beim Essen nicht geschmäcklerich ist, der ist hier genau richtig. Madoogali könnte sich unter den Tauchern einen Ruf als solide, bezahlbare Insel erarbeiten, die mit erstklassigen Tauchspots punkten kann.

Wir hatten jedenfalls einen hervorragenden, erholsamen Urlaub mit schönstem Tauchen auf einer hübschen, ruhigen Insel, und das bei erträglichen Kosten. Was will man mehr?

Herzliche Grüße nach Madoogali,
von Angelika und Volker,
Ludwigshafen/Rhein

 


 

Reisebericht – Madoogali
13. – 20. April 2008

INSEL:
Die Insel ist eine der kleineren Malediven-Inseln, das heißt: nicht überlaufen und maximal 100 bis 125 Gäste bei voller Auslastung.
Angenehm: Sandstrand rundherum, das heißt eine richtige Barfuss-Insel, man kann sie umrunden (ist vielen ja auch wichtig)
Das gesamte Zimmerkontingent auf Madoogali (53 Beachbungalows) wird von Skorpion Travel in Mailand vergeben. (auch wenn Gulet die Insel anbietet, sind 90 Prozent der Gäste Italiener)
Empfehlenswert: Bungalow Nummer 1-4 sind sehr nah am Restaurant, das heisst die wöchentliche Disco hört man bis ans Bett, wer schlafen will, sollte Nummern ab Nr. 10 nehmen. Bis Nummer 19 sind die Korallen und Steine am Strand, wer direkt vor seinem Bungi am Sandstrand liegen will, sollte ab Nr. 19 wählen. Nr. 45-53 haben auch nur einen schmalen Strand. Schattige Plätze unter Palmen findet man vor fast allen Bungis.

ZIMMER:
Die Bungalows sind schön geräumig und sehr sauber, es gibt hier so gut wie keine Moskitos, vom täglichen Sprühen merkt man so gut wie nix.
Leider kein maledivisches offenes Badezimmer, sonst alles „normal“: Mini-Bar, Ventilator, Klimaanlage mit Fernbedienung, kleine Terrasse.
(kein Flatscreen-TV oder Whirlpool im Badezimmer, eben normale Bungis, wie sie in den 90ern auf den gehobenen Malediven-Inseln gebaut wurden.)

Noch hat Madoogali keine Overwaterbungis, das heisst alle Zimmerkategorien sind gleich, und relativ leistbar... 2009 wird der 10 Jahresvertrag mit Skorpion Travel nur dann verlängert, wenn hier auch Overwater-Bungis gebaut werden. Das Hausriff wird in erster Linie darunter sehr leiden. (siehe Fesdu oder viele andere Inseln...) und teurer wird es vermutlich auch.
(Dann kommen auch Flat-TVs mit Satelliten Fernsehen, Jacuzzis, DVD Player,..etc)

ESSEN:
Das Frühstuck ist sehr bescheiden, anscheinend legen Italiener keinen grossen Wert auf Auswahl: Tee, Kaffee, ein paar Brötchen mit Marmeladen und Omeletts. Nur eine Obstsorte. Thats it!
Mittags dann Buffet.... mit Pizza, Pasta und gegrilltem Fisch. (eigentlich immer)
Abends: Mittwochs: Maledivian Buffet und Freitags: Italienisches Buffet. Sonst wird ein Menü serviert. Nachspeisen: Obst, Kekse und eine Torte.
Insgesamt ist zu sagen, dass das Essen, was den Fisch betrifft, ausgezeichnet ist. Die Buffetauswahl ist okay, hauptsächlich italienisch – aber Madoogali ist eben eine richtige Italienerinsel. Wer auf besondere kulinarische Genüsse wertlegt, der sollte besser nach Mirihi, Arthuruga oder Filitheo fahren!

 

TAUCHEN:
Das grösste Plus der Insel.
Die PADI Tauchbasis ist unter italienischer Leitung (wie könnte es anders sein).
Der Basisleiter Lele ist seit 20 Jahren (!) auf den Malediven und kennt die Tauchplätze  wie seine Westentasche. Das gesamte Team, Rossanna (seit 10 Jahren hier), Ennio, Piero und Georgio, ist sehr engagiert. Abends gehen sie von Tisch zu Tisch und stellen die Tauchplätze des nächsten Tages vor. (Ein paar englische Begriffe kann man sich schon zusammenreimen....:-)
Das Tauchen ist wie es sein soll: Briefing am Boot, Strömungscheck und Unterwasser ist das Ari-Atoll derzeit wohl das schönste, was die Malediven (noch) zu bieten haben.
Eine aktuelle Tauchsportaerztliche Untersuchung ist hier nicht nötig, (was uns sehr erstaunt hat, war bisher immer Pflicht)
Aber: eine 25 Dollar Tauchversicherung ist für jeden Pflicht!
Das Bootscrew macht hier echt alles: Anzug, Jacket, Flossen alles wird hier samt Kiste aufs Dhoni gebracht und zusammengebaut. Jeder bekommt Hilfe beim Anziehen, Reinspringen und nach dem Tauchgang nehmen sie einem die Ausrüstung bereits im Wasser ab, helfen beim Ausziehen und bieten Kokosnuss an (Tee und Snacks bei längeren Ausfahrten). Sie tragen alles an Land und waschen das Zeug auch noch für dich und hängen es zum Trocknen auf. Und das alles für 2 Dollar! (pro Tauchgang) .
Ein besseres Service haben wir noch auf keiner Insel erlebt!

HAUSRIFF:
Das Hausriff leidet immer noch an den Folgen von El Nino: Korallensterben, -Bleiche. Beim Schnorcheln sieht man hier nicht sehr viele bunte Korallen, Hausrifftauchen wird erst ab 5 Meter Tiefe bunt. Dann ist es aber ganz okay. (die meisten machen eh nur den Checkdive am Hausriff und fahren dann mit dem Boot mit)

SPA:
Klein, aber fein (es gibt das Beach- und das Madoogali Spa).
Aber bitte nicht mit einer Therme im Burgenland verwechseln. Beim Beach-Spa stehen zwei kleine Räume für Massagen zur Verfügung – und diese sind wirklich gut und aufgrund des Dollarkurses – für uns Europäer – auch relativ günstig. (50 Dollar für eine 50-Minuten-Ganzkörpermassage, also umgerechnet 38 Euro.)
Es stehen ca. 10 verschiedene Behandlungen zur Auswahl. (keine Beauty-Behandlungen)
Wer Wellness-Urlaub machen will, nimmt eine Insel mit grösserem SPA.

ANIMATION:
Als nicht Italiener fühlt man sich bei allen Aktivitäten (außer Tischtennis und Boccia, was man ja ganz gut auch zu zweit machen kann ;-) ) eher ausgeschlossen. Die italienischen Animateure sind nicht aufdringlich, aber sie sprechen auch nur Italienisch und ziehen ihr Programm durch.
Der Arzt auf der Insel hat eine tägliche Sprechstunde.
Die Rezeption ist 24 Stunden besetzt. (hier spricht man ganz gut Englisch)
Internet (wer es braucht) kostet 5 Dollar für 30 Minuten. (es gibt zwei Plätze)
Das Service-Personal ist freundlich: Jeder Einheimische, der auf Madoogali arbeiten möchte, muss vorher  einen Italienisch-Kurs absolvieren. Die Englisch-Kenntnisse sind also eher dürftig.

Madoogali ist also eine kleine Insel mit feinem Sandstrand „rundherum“. Der „Luxus-5-Sterne Boom“ der amerikanischen und arabischen Inselhotelbetreiber hat hier noch nicht Einzug gehalten, leider werden aber immer mehr Malediven-Inseln „umgebaut“ und für uns Touristen aufgerüstet. Die Natur leider darunter natürlich gewaltig. Die Riffe werden durch die Bauarbeiten schwer beschädigt und immer mehr Abfall und Bauschutt wird vor den Inseln ins Meer gekippt.

Wer eine kleinere, ursprüngliche Insel mit Italo-Flair sucht, der ist hier genau richtig.
Uns hat Madoogali ganz gut gefallen!
Marvin & Carola
Fragen beantworten wir gerne unter: bronco (at) chello.at


Nach fünf in den Jahren 1991, 93, 94, 04 und 05 immer Ende Februar / Anfang März mit meiner Frau (Nichtschwimmer) auf Madoogali verbrachten Urlauben eine klarerweise subjektive Beurteilung eines ruhesuchenden Schnorchlers:

Positiva:

  • Einzelbungalows am Inselrand in altem, dichten Bewuchs
  • Fast bis zum Ufer reichendes Hausriff
  • Insel nicht mit Schutzmauern eingemauert
  • Keine vor dem Strand auf- und abrasenden motorisierten Sport- und Vergnügungsfahrten (Wasserski, Banane etc.).
  • Keine Disco
  • Ausgezeichnetes Essen im italienischen Stil (natürlich mit viel Fisch)
  • Sehr guter Kaffee an der Bar
  • Getränke nicht teurer als auf einer Salzburger Skihütte
  • Sportarten kostenlos: Beachvolleyball, Bocchia, Riesenschach, etc.
  • Sportarten kostenpflichtig: Katamaransegeln, Windsurfen, Kanu, etc.
  • Schnorchelausflüge, diverse Tauchausflüge, Hochseefischen, etc.

Negativa:

  • Alle Informationen auf Italienisch, Englisch und Französisch.(auch die in den Bungalows schriftlich aufliegenden Infos)
  • Infos auf Deutsch nur, falls ein österreichischer oder schweizer Tauchlehrer vorhanden.
  • Einige der jungen Animateure sind zwar sehr bemüht, die Sprachkenntnisse jedoch nicht ausreichend.
  • Kanuverleih bei so gut wie jedem Wasserstand (aus kommerziellen Gründen???), dadurch fahren unbelehrte oder nicht belehrbare Gäste wie die Verrückten über die Korallen.
  • Teilweise störender Lärm durch Arbeiten wie sägen, hobeln und hämmern. Gegen unbedingt notwendige Reparaturen ist ja nichts zu machen, aber Neuerrichtungen oder Erweiterungen sollten nicht gerade in der besten Saison erfolgen.(früher war die Insel jedes Jahr -auch dafür - zeitweilig geschlossen)
  • Leider wird heute auch im nichtzugängigen Gelände zwischen den Pflanzen das abgestorbene Laub, welches ja der einzige Dünger für die Vegetation ist, ausgekehrt und entsorgt.

Allgemeines:

Keine sichtbaren Auswirkungen des Tsunami.

Durch das Korallensterben im Jahr 1998 sind im Riff natürlich Schäden entstanden, viele Korallen wachsen jedoch bereits wieder. Durch das veränderte Futterangebot - auf den toten Korallen wachsen im Gegensatz zu früher bereits Algen - wurden auch andere Fischarten angelockt. Es ist, im Gegensatz zur Zeit Anfang 90, jetzt sehr viel Plankton im Wasser, was die Sichtweite vor allem bei hohem Sonnenstand schon behindert. Dafür gibt es aber viele Schwärme an buntesten Kleinfischen.

Trotz der obgenannten Negativa hat es uns wieder sehr gut gefallen und wir werden, so es uns möglich ist, sicher wiederkommen.

Kontakt bei Bedarf: herbert.hofhans@utanet.at

 


 

Meine Frau und ich sind langjährige Malediven-Fans und waren im Feber 2000erstmalig auf Madoogali im Ari-Atoll. Anreise mit Wasserflugzeug. Freundlichster Empfang, sofort wird ein Mittagessen und Begrüßungscocktail serviert. Zimmer sehr geräumig und schön, Strand ein Traum, nur bei einigen Zimmern steinig (beste Lage 37-43). Das Hausriff beginnte etwa ab 10 m, nach etwa 100m ist man an der Außenseite angelangt. Sehr fischreich, wir sahen Thunfischschwärme, Delphine, Adlerrochen, Mantas und auch Haie ( in der Abenddämmerung kamen einmal 3 Stück mit etwa 1.5-2m bis an ins knietiefe Wasser, darüber habe ich einen Videofilm!) Die Insel steht unter italienischer Führung und das Publikum besteht etwa aus 90% Italiener , Rest Deutsche, Österreicher und Franzosen. Das Essen ist immer italienisch und meist in Büffet und mehr als genug. Abends ist immer eine Vorstellung, wobei alle Angestellten als Künstler agieren. Die ganze Anlage ist blitzsauber und das Service ist hervorragend. Eine Insel, die wir nur bestens weiterempfehlen können.Wir haben bereits wieder für Feber 2001 14d gebucht.