Machchafushi
  

Machchafushi vom 26.01.05 – 10.02.05.

Im Gegensatz zu einigen negativen Berichten, hat meiner Freundin und mir der Urlaub auf der Insel gefallen. Ich hatte im Vorwege das Hotel angeschrieben bezgl. Reservierung Bungi 151 und erhielt eine nette Antwort vom General Managerer, Adam Maniku (Beschreibung der Vor und Nachteil der Inselabschnitte und Zusage das wir uns Bungis erst anschauen und dann wählen können). Die Anreise per Wasserflugzeug ging fix. Als wir angekommen sind, gab’s den Begrüßungsdrink und wir haben uns Bungi 151 auf der Windseite der Insel ausgeguckt, so sorgte eine frische Briese für stätige Kühlung.

Das Hotelpersonal war freundlich (Ausnahmen gibt’s immer), die Preise sind moderat (1,5L Wasser = 2.5$, Forsters Bier = 3$, Cocktails = 5 bis 8$ -> schmecken aber nicht wirklich). Das Essen war teilweise recht einfallslos/eintönig aber man wurde satt. Der überwiegende Teil der Gäste kam aus Italien, es gab zu jeder Mahlzeit also ein Pasta-Gericht. Die Insel war maximal zu 50 % gebucht, als wir da waren. Die Crew der Tauchbasis war nett und kulant. Da wir vor 6 Jahren zuletzt getaucht sind, hatten wir einen Refreshing Kurs in der Lagune inkl. anschließendem Tauchgang am Hausriff zum Wrack (80 $ pro Pers.) gebucht. Meine Freundin hat den Tauchgang dann nicht wahrgenommen und der komplette Kurs wurde ihr nicht berechnet.

Die Strandbungis sind recht groß aber schon etwas älter. Die Wasserbungis sehen sehr verfallen aus, sind aber von innen wohl ganz nett (super Aussicht aufs Meer) lt. Aussage eines Urlaubers, der dort wohnte. Die Gartenbungis sahen nicht einladend aus, sind dafür aber auch günstiger.

Das Hausriff ist schnell erreicht und fischreich, korallenmäßig sieht’s aber aus wie auf dem Mond.

Wer noch mal hin möchte, sollte sich beeilen. Laut eines Rezeptionsmitarbeiters wird die Insel Ende Apr. für ca. 8 Monate geschlossen und es erfolgt ein Umbau zur Luxusinsel! Alles wird abgerissen. Es gibt dann nur noch 10 Bungis auf der Insel, ca 70 Wasserbungis und 5 Unterwassersuiten mit eigenem Butler (angeblicher Preis: 5000 $ pro Nacht !!). Alle Komponenten sollen schon in Asien gefertigt worden sein und werden dann nur noch installiert….ich denke, nach dem Upgrade ist die Insel für den normalsterblichen Maledivenurlauber nicht mehr zu buchen.

So, das war es fürs erste. Wer noch Fragen hat, kann mir gern mailen unter:
axel.rhinow@gmx.de

Gruß

Axel
 


 

Unsere Reisezeit war vom 23.09.04-07.10.04.

Nach 08.20 Stunden landeten wir mit Condor (Thomas Cook) in Male. Der Flug war soweit ok. Auch die Flugbegleiter haben ihren Job gemacht.

Nach Ankunft in Male wurden wir gleich weiter zum Wasserflugzeug geleitet. Nach einer halben Stunde landeten wir dann mitten im Süd Ari Atoll an einer kleinen schwimmenden Holzinsel ( 3 x 3 Meter ). Dort wurden wir dann mit einem Dhoni abgeholt. Schon bei Anfahrt zur Insel Machchafushi waren wir optisch schon zufrieden. Man hatte sich in eine Postkarte versetzt gefühlt.
Nach Ankunft auf der Insel, 11.30 Uhr, wurden wir mit einem kleinen Snack (Kuchen, Obst, Kaffee und Tee) begrüßt. Hier hätte ich mir einen kleinen Fruchtcocktail oder Juice gewünscht. Als Einstellung zum Urlaub.
Im Anschluß wurden die Bungalows verteilt. Unser Gepäck wurde zum Bungalow gebracht. Auch wurden wir zum Bungalow begleitet so das ein lästiges Suchen entfiel. Die Unterkunft war riesig. Ein großer Raum mit großem Bett, Tische und Stühle im Maledivischen Stil, großes Bad (Wanne u. Dusche) mit einer zusätzlichen Außendusche. Die Räumlichkeiten wurden zweimal am Tag gereinigt und aufgeräumt. Jeden Tag wurden die Handtücher gewechselt. Jeden zweiten Tag die Bettwäsche.

Bis zum Strand mußten wir sage und schreibe 10 m überbrücken ;-). Jeder Bungalow hatte zwei Liegen. Es kam hier also zu keinen Streitigkeiten. Das Wasser war konstant 28 Grad warm und klar. Der Strand wie es sich für eine traumhafte Südseeinsel gehört schön weiss und nicht zu breit.
Die Schnorchel- und Tauchbedingungen sind wirklich traumhaft. Man kommt sich vor wie in einem riesigen Tauchaquarium. Ich habe hier meinen Tauchschein gemacht und muß sagen unter wirklich fachlicher Anleitung. Johannes hat viel Geduld gehabt, da ich auf Grund einer abklingenden Erkältung am Anfang nicht so konnte wie ich wollte.

Das Essen war immer ausreichend und reichhaltig vorhanden. Hunger mußte man hier bestimmt nicht leiden.
Es soll mir auch keiner erzählen, dass er zu Hause jeden Tag immer was anderes ißt und das über Wochen. Ich habe kein Verständnis für solche Aussagen "...das Essen wiederholt sich nach einer Woche...". Man konnte wunderbar kombinieren und jeden Tag fast immer etwas anderes essen.

Eine Vollpension oder All inklusiv lohnt sich meiner Meinung nach fast nicht (es sei denn man säuft jeden Tag). Hierbei ist zu beachten das Cocktails nicht inklusive sind. Getränkepreise: Bier -frisch gezapft- 3 Dollar, frische Säfte ab 3 - 5 Dollar, Cocktails von 7 - 10 Dollar. Mahlzeiten an der Beachbar von 3 - 18 Dollar (mittags).

Es sollte immer bedacht werden, dass alles, jede kleinste Zutat, auf die Insel gebracht werden muß.
In der Mitte der Insel befindet sich ein wunderschöner angelegter kleiner Brunnen. Weiterhin wurde während unserer Anwesenheit ein Garten angelegt.

Die Angestellten sind alle sehr freundlich und haben immer ein Lächeln auf dem Gesicht. Trotz all der Schönheit sollte man sich auch mal die Mühe machen, hinter den Kulissen zu schauen und mit den Angestellten zu sprechen. Arbeitszeiten von 08.00-14.00 Uhr und dann von 17.00 Uhr - 03.00 Uhr sind eher die Regel als die Seltenheit. Auch hatte man das Gefühl, das hier die moderne Sklaverei herrscht. Ein Baden im Meer ist allen Mitarbeitern verboten. Ihre Zimmer befinden sich in der Inselmitte. Klimaanlage für sie - Fehlanzeige.

Gearbeitet wird 7 Tage die Woche 11 Monate lang. Dann können sie für 1 Monat nach Hause, um ihre Familien zu besuchen. Der maledivische Inselpächter stolziert wirklich wie ein kleiner König über die Insel. Zu einem freundlichen Gespräch mit den Urlaubern scheint er sich nicht herabzulassen. Zumindest konnten wir das nicht beobachten.

Fazit: Wir hatten einen wunderschönen Urlaub. Viel zu Essen. Und viel Spaß. Eine schöne Unterkunft. Ein kleines Trinkgeld sollte man schon hier und da aus oben genannten Gründen schon übrig haben. Roomboy und Kellner 5 Dollar die Woche. Gepäckträger 1 Dollar.

Wir hoffen hier mal ein positives BIld von normalen nicht v e r w ö h n t e n Reisenden über Machchafushi dargestellt zu haben. Wer Luxus sucht sollte mehr Geld ausgeben und woanders hinfliegen.

mrpolte@gmx.de


 

Machchafushi (16.09- 1.10)

 

Von München gings los mit Condor nach Male. Der Flug war recht angenehm, da wir Nachts geflogen sind und daher fast die ganze Zeit geschlafen haben. In Male angekommen am Service Schalter von Neckermann, bekamen wir erst einmal einen kleinen Schock. Ich muss dazu sagen, dass wir ursprünglich gar nicht machchafushi sondern hakura club im memuu atoll gebucht hatten. Nunja die nette Frau am Schalter in Male teilte uns nun mit, dass unsere Insel voll sei und wir nach Summer Island kämen. Was wir dann auch sind. Nach ettlichen Telefonaten mit einer unproffesionellen Dame der Reiseleitung haben wir es nach zwei Tagen geschafft von Summer Island nach machchafushi umzuziehen. Soviel dazu:-)

Auf Machchafushi angekommen wurde erst einmal die ganze Truppe des Airtaxis ins Restaurants gebracht. Ohne zu fragen ob wir überhaupt Hunger haben, forderte uns unser Kellner freundlich auf, doch endlich etwas zu essen, da die ganze fünf Mann buffet Crew langsam Schluss machen wollte ( Man muss dazu sagen, dass wir ausserhalb der regulären Speisezeiten (7.30-9.00, 12.30-14.00, 19.30-21.00Uhr) dort abgesetzt wurden:-)) Nach einem kleinen Imbiss und einem Besuch an der Rezeption (Englisch sprachig) zum einchecken, wurden wir in unseren Standbungalow gebracht. Nummer 103. Die Bungalows sind recht geräumig und gemütlich eingerichtet. Das Bad war sehr schön, und auch immer sauber. Es gab zwei Duschen (Kalt/draussen und in der Badewanne. Der Roomboy hat immer gründlich sauber gemacht und uns jeden Tag aufs neue mit Kunstwerken die er aus unserer Bettdecke gemacht hat überrascht.

das Essen:
Das Essen war ok. Naja ich muss zugeben das Frühstück war auch für meine Verhältnisse ein bisschen mager. Es gab viel süsses, eine Sorte Schinken und Käse, Brötchen, toast, Corn Flakes, Melone, Waffeln, Eier, Rüherei, Würstchen und Hafer Pampe-bestimmt für die Engländer gedacht....
Mittag und Abendessen: Es gab meistens eine Sorte Pasta die auch immer gut schmeckte. Fisch war auch immer vorhanden. Reisgerichte und Gemüse sowie eine Auswahl an Maledivischem Essen, Achtung war immer sehr scharf. Uns allerlei Süsses zum Nachtisch. Wir sind immer satt geworden auch wenn ich mir manchmal Nachts von Schnitzel mit Pommes geträumt habe.

Die Tauchbasis:
Wir haben die Tauchbasis aufgrund unseres Tauchscheins, den wir dort gemacht haben kennen gelernt. Die gesamte Crew war super nett. Sie bestand unter anderem aus Luiggi, Johannes, Rudi, Issey und kurzzeitig Gundi. Alle super nett die Ihren Job richtig gut machen. Wir hatte echt ne tolle Zeit da unten. Das Hausriff ist sehr schön auch super zum Schnorcheln geeignet. Es gibt viele bunte Fischis, Schildkröten, Riffhaie, Rochen, Steinfisch, und und und. Vor der Insel liegt ein Hauswrack das recht gut besucht wird. Von anderen Inseln kamen stetig Taucher um das Wrack zu betauchen. Leider hatten wir nicht das Glück es anschaun zu können, da wir als anfänger nicht weiter runter sollten als 18 Meter und das Teil Erst bei ca. 22 Meter anfing.

Die Bar:
An der Bar arbeiten super nette Leute die immer freundlich lachen. zwei konnte sogar fliessend deutsch. Die Cocktails fand ich allerdings nicht so berrauschend.

Unterhaltung:
Einmal wöchentlich Disco Night, Tauchnacht mit Slideshows und Video, und ayueveda Info Abend.

Die Italiener:
Wir hatten Glück mit unseren Italienern. Sie Waren zwar auch bisschen laut manchmal aber trotzdem sehr ertäglich. Es war sogar richtig lustig mit ihnen zum Beispiel am Discoabend. Oder wenn man sie am Stand beobachten konnte. Und störend fand ich sie auch nicht. Da waren manche Engländer doppelt so laut wie alle Italiener der ganzen Insel zusammen. Im Urlaub trifft man überall auf andere Kulturen und Leute. Aber wenn man etwas gegen andere Nationen hat dann sollte man es vermeiden auf die Malediven zu fliegen, da man dort auf unterschiedlichste Kulturkreise trifft. Inder, Türken, Engländer, Amerikaner, Italiener, Franzosen, Spanier.....

Abschliessend ist zu sagen, dass wir eine sehr schöne Zeit auf machchafushi verbracht haben. Die Insel ist besonders Interessant für Taucher und Schnorchler, aber auch nur zum relaxen echt wunderschön.

Kleiner Tipp: Die Wasserbungalows sollen nicht so schön wie im Katalog sein.

Falls Ihr noch Fragen habt oder ein Paar Bilder zugeschickt haben möchtet könnt Ihr euch gerne an mich wenden: sabrina.maile@merz-akademie.de

Grüsse an alle malediven verrückten und die es bald sind
sabrina und dieter
 


 

Reisebericht über Machchafushi vom 29 Februar bis 14 März 2004.

Dies war nun unser 3 Besuch auf den Maldiven. Das 1mal waren wir auf Reehti Beach und das 2mal auf Coco Palm. Der Hinflug mit Edelweiss-Air klappte wie immer wunderbar und ist zu empfehlen. Auf Male angekommen wurden wir gleich nach dem Einchecken weiter zu dem Wasserflugzeugstützpunkt weitergeleitet, wo wir auch nicht lange warten mussten bis wir nach Machchafushi geflogen wurden. Dort angekommen wurden wir gleich in die Rezeption geführt und eine deutsche (Namen leider vergessen) erklärte uns kurz wie das ganze auf der Insel so abläuft. Danach bekamen wir den Schlüssel zu unserem Bungalow Nummer 152. Dort angekommen waren wir zuerst positiv überrascht. Wir waren mit einem etwas schlechtem Gefühl auf die Insel gekommen, nachdem wir die letzten Reiseberichte über Machchafushi gelesen hatten. Das Beachbungalow 152 war recht gross und zweckmässig ausgerüstet. Es war die ganzen 2 Wochen lang immer sauber gepflegt von unserem netten Roomboy. Die einzigen Tieren die wir im Bungalow hatten, waren Ameisen und dies meistens nur im Toilettenbereich was aber überhaupt nicht gestört hatte. Den schliesslich ist dies ja Natur pur. Die Bungalows sind sicher nicht mehr die neusten. Man sah schon die Gebrauchspuren. Auch die Klimaanlage und der Kühlschrank hatten sicher auch schon besser ausgesehen. Aber es funktionierte alles einwandfrei. Das einzige negative war: Der Defekte Steuerungskasten für den Ventilator der eine Woche vor uns offenbar explodierte und die Steckdose im Bad die aus der Wand hinaushing. Leider gab sich unser Roomboy keine spezielle Mühe das Bett jeden Abend etwas anders zu gestalten. Wir hatten 2 Wochen lang das gleiche, einfache Muster. Die Wasserbungalows können wir nicht empfehlen. Von aussen her machten die einen ziemlich schäbigen Eindruck und auch das Innenleben solle gemäss Auskunft von Bewohnern auch nicht besser sein. Die Garten Bungalows liegen in der Mitte der Insel und waren offenbar geplagt von den Geräuschen der Generatoren. Da die Insel sehr klein ist, gibt es unserer Meinung nach zu viele Bungalows. Das Bungalow 152 war für uns ein Glückstreffer. Wir hatten für uns wohl den schönsten und ruhigsten Strandabschnitt vor der Tür.

Nun zum Essen. Wir hatten halb Pension gebucht was wir jedem nur empfehlen können. Das Morgenbuffet war von Schweizer Sicht her eine kleine Katastrophe. Der grösste Teil bestand aus süssem Gebäck, und alles was eigentlich bei diesen Temperaturen gekühlt hätte werden sollen (Milch, Käse, Butter usw.) standen einfach an der wärme und sahen auch dementsprechend aus. Das einzige geniessbare war der Toast und die Konfitüre, aber nach 2 Wochen hat man auch dies gesehen. Zum Mittagessen begaben wir uns immer zur Beachbar wo wir jeweils etwas kleines bestellt hatten. Die Küche dort können wir nur empfehlen. Wir hatten beinahe jeden tag etwas anderes bestellt und es war jedes Mal einfach super. Der Koch dort, der übrigens ziemlich gut deutsch spricht hat sein Handwerk echt im griff. Nun zum Abendessen. Die ersten 3 Tage wären wir immer 5 Minuten vor Öffnungsbeginn beim Hauptrestaurant eingetroffen, wo jeden Tag immer eine grosse Menschenschlange die nur darauf wartete das Buffet zu stürmen was auch immer geschah. Es hielten sich immer alle in der Reihe ausser die Italiener, die hatten immer das Gefühl sie hätten Vortrittrechte und stürmten das Buffet direkt ohne zu warten und drängten sie immer dort rein wo sie gerade Lust hatten. Das Essen würde allgemein auf die Italiener abgestimmt. Es gab jeden Abend sicher Spaghetti oder andere Pasta. Es gibt sicher für jeden Geschmack etwas aber es war nichts spezielles ausser das Gemüse war immer sehr gut. Nach 1 Woche wiederholte sich dann das essen wieder. Und wir waren froh nach 2 Wochen wieder mal etwas anderes essen zu können.

Nach dem Essen begaben wir uns immer in die Bar gleich neben dem Restaurant wo wir den Abend mit einem feinem Cocktail oder Fruchtsaft und bei netten Gesprächen mit anderen Gästen oder Mitarbeiter von der Tauschule zum ausklang brachten. Die Arbeiter in dieser Bar waren total freundlich und wir hatten es immer lustig mit Ihnen. 1mal in der Woche findet dort auch eine Disco und ein Maledivischer Musikabend sowie ein Taucherabend statt.

Sonstige Möglichkeiten den Alltag etwas zu gestalten waren Ausflüge auf Einheimische Inseln, Schnorchelausflüge und Nachtfischen.

Nun wir, vor allem ich war an dem Tauchangebot interessiert und daher noch angaben zur Tauchbasis. Die Basiscrew und Inhaber hat offenbar vor 2 Monaten gewechselt. Der Basisleiter Max, ein Holländer der offenbar Deutsch spricht und versteht aber darauf besteht nur englisch zu sprechen, war gar nicht mein Freund. Er war unhöflich und hat sich gar nicht um das wohl der Gäste gekümmert. Die Basis war total überfordert mit der Menge an Tauchern die gerade anwesend war. Es gab zuwenig Platz um Material zu verstauen und zu trocken. Zum Glück war da noch die Schweizerin Isa die eigentlich fürs Büro zuständig war, aber offensichtlich die Tauchbasis praktisch geführt hätte und den Kontakt zu den Tauchern gepflegt hatte. Sie ist seit 4 Wochen auf der Insel und offenbar auch nicht besonders Glücklich wie das ganze so abläuft auf der Basis. Mit ihr konnten wir uns immer super unterhalten oder fragen stellen. Ohne Sie wären die 2 Wochen tauchen nur halb so schön gewesen. Ich bekam öfters kleine Streitigkeiten unter den Mitarbeitern und dem Basisleiter mit. Die ganze Crew passt offensichtlich nicht so zusammen. Dann gab’s da noch den Gunther aus Österreich, Ein richtiger Blonder junger braungebrannter Sunnyboy wie er im Buche steht. Er arbeitete als Diveinstructor. Auch er war supernett und man konnte gut mit ihm sprechen und fragen stellen. Sein grösstes Problem war aber das Fotografieren. Wenn er jeweils den Tauchgang führte oder gerade Leute für einen Kurs dabei hatte stand für Ihn das Fotografieren Unterwasser immer im Vordergrund. Die Tauchbasis schaut total nur auf den Dollar. Sie verkaufen auch jedem Taucher der nur den Open Water hat einen Tieftauchgang-Kurs der 55 Dollar kostet und ein grosser Witz ist. Auch kommen sie einem nicht im geringsten entgegen auch wenn man für mehrere 100 Dollar getaucht hat, sondern sie streiten sogar um wenige Dollar was echt peinlich war. Man konnte einfach keine Professionalität auf dieser Tauchbasis feststellen sondern nur Massenabfertigung und Geldabzocke. Die Tauchplätze waren jedenfalls fast immer wunderschön und ich konnte sogar an einem Tag 3 Wahlhaie sehen.

Jedoch das grösste Problem auf der Insel waren die Italiener. Von denen gab es auch am meisten so ca. 70% was nun auch normal wäre auf dieser Insel. Die Italiener geniessen einen sehr sehr schlechten Ruf unter den anderen Gästen und sogar unter den Einheimischen und das nicht nur auf Machchafushi sondern auf den ganzen Malediven. Sie waren die ganzen 2 Wochen nur störend. Offenbar bekommen die super günstige Angebote, denn es reisten ganze Familien mit Kindern und Gruppen an. Und auch das Management auf dieser Insel ist zum heulen. Für Schweizer Verhältnisse wäre das Sklaverei wie die die Mitarbeiter ausnützen.

Nun hoffe ich das Ihr einen kleinen Eindruck über Machchafushi bekommen habt. Es muss nun jeder selber entscheiden wohin er gehen will. Ich auf jedenfalls kann nur sagen: Die Insel selber ist wunderschön. Die Beachbungalows absolut in Ordnung. Verhungern wirt man sicher auch nicht und das Tauchen war im grossen und ganzen auch ok. Wer aber Maledivisch Typische Dinge, Ruhe, und einen perfekten Urlaub sucht ist auf Machchafushi sicherlich falsch. Und vor allem die Schweizer die gegenüber allen anderen einen viel höheren Geldbetrag dafür ausgeben müssen finden sicher etwas besseres. Nun ich hoffe eurer Urlaub wird ein Traum und dies ist auf den Malediven sicher kein Problem.

Es grüsst aus der Schweiz Reto uns Corina

reto.haeberli@solnet.ch


 

Reisebericht Machchafushi, 21.02.04 bis zum 07.03.04
von Fredy, fredyniederberger@hotmail.com
und Tanja, tanjahug@bluewin.ch

Nach den Berichten die wir hier auf Malediven.net gelesen hatten, waren wir aufs Schlimmste vorbereitet als wir Ende Februar abreisten. Wir stellten allerdings dann schnell fest, dass es so schlimm dann auch nicht ist.

Als erstes muss man sagen, dass wir sowohl einen guten Charterflug mit des Edelweiss gehabt haben, wie auch einen spassigen Flug mit dem Wasserflugzeug. Die Reise hat also prima geklappt.

Die Zimmer sind sauber und gut eingerichtet, mit einem wunderschönen offenen Bad. Auch die Terrasse mit der maledivischen Schaukel ist gemütlich. Wir waren in Beach Bungalow Nummer 151, unserer Meinung nach wohl das beste was man buchen kann, denn es liegt an einem der schönsten Strandabschnitte der Insel, von wo aus man sehr gut Schnorcheln gehen kann. Die Water Bungalows sehen zum einen schäbig aus und auch nicht sehr praktisch. Natürlich haben wir sofort nach der Ankunft überprüft, ob unsere Matratze aussieht wie im vorangegangenen Bericht (siehe unten), dem war aber dann nicht so, auch wurde der Bettbezug regelmässig gewechselt, sowie die Hand- und Strandtücher. Wir hatte ein paar Ameisen im Zimmer, aber nie im Bett und so waren wird doch sehr zufrieden mit der Infrastruktur. Es gab auch je zwei Liegen zum Bungalow und wir hatten nie Probleme, dass diese bereits von jemanden anderem besetzt waren.

Das Essen ist fein und es hatte bei uns auch genügend (auch wenn wir mal etwas später kamen). Klar wiederholte sich das Essen nach einer Woche, aber es hat genügend Auswahl, damit man selbst ein bisschen Abwechslung reinbringen kann, es ist allerdings ratsam nicht gleich am Anfang ans Buffet zu gehen, da es immer einen wahnsinnigen Andrang hat. Zudem hat die Bedienung anscheinend darauf geachtet, dass man mit Landsleuten an den gleichen Tisch kam (oder zumindest solche, welche die gleiche Sprache sprechen).

Die Bedienung in den Bars war immer sehr zuvorkommend und freundlich. Auch das Essen und die Säfte waren sehr gut und auch günstig. Nach unserer Meinung lohnt es sich nicht all-inclusive zu buchen, da die Verpflegung im Allgemeinen günstig ist.

Ich (Fredy) habe auf Machchafushi meinen Oper Water Kurs gemacht. Die Tauchbasis ist sehr gut ausgestattet und die Leute sind wirklich alle mega nett. Ich hatte das Glück meinen Kurs ganz alleine mit dem Dive Master (in meinem Fall Luigi) zu absolvieren. Luigi konnte zwar kein Deutsch, aber dafür spricht er sehr gut Englisch, ist absolut professionell und verfügt über ein grosses Fachwissen; ich hätte also keinen besseren Master haben können.
Das Einzige was mich beim Tauchen ein bisschen gestört hatte, war das ein Open Water Kurs nicht wie ausgeschrieben 7 Dives beinhaltet, sondern halt nur 4. Da ich mich halt vorher nicht erkundigt hatte, war ich dann halt beim Bezahlen ein bisschen angeschmiert. War aber egal, denn das wars mir wirklich wert.
(Anm: Günther, Hussein und Issey sind im Übrigen nach wie vor da.)

Wir machten auch einen Ausflug auf eine Einheimischen Insel. Die italienische Reiseleitung, welche als Begleitung den Ausflug führte, war für uns Schweizer nicht sehr informativ, da sie nicht gross informierte und wenn dann nur auf italienisch.
Wir hatten auch keine grosse Probleme mit den vielen Italienern auf der Insel, sie haben sich sehr ruhig verhalten, kamen aber regelmässig zu den Abfahrtszeiten bei Ausflügen zu spät :o)

Die deutsche Touristenbetreuerin Mania hat sich auch wirklich kompetent um Probleme gekümmert. Sie ist anscheinend der Ersatz für Macha.

Fazit:

Alles in allem hatten wir 14 wunderschöne Tage auf Machchafushi, wir hatten zum Glück keine Probleme und konnten unsere Ferien in vollen Zügen geniessen. Da Machchafushi unsere erste Insel war, haben wir wenig Vergleichsmöglichkeiten und können daher den Service nur schwierig beurteilen. Wir denken aber, und das wurde uns von vielen Seiten bestätigt, dass Machchafushi eine sehr gute Insel ist, wenn man sie in einem Sonderangebot buchen kann. Allerdings müssen wir feststellen, dass für jenes Geld, welches wir bezahlt haben ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis herrscht, denn es wird ein bisschen wenig wert auf Details gelegt. Für das gleiche Geld gibt’s dann auch bessere Inseln auf den Malediven.

P.S. Es geht im Übrigen das Gerücht um, die Insel werde demnächst abgerissen. Komischerweise wird aber direkt in der Mitte der Insel im Moment gebaut.

 


 

Reisebericht Malediven 07.01.2004 – 21.01.2004
Von: Andreas, ZMundBG@t-online.de

Anreise:
Von Radolfzell aus fuhren wir mit dem Zug nach Frankfurt / Main und weiter ging es dann mit der LTU nach Hulule (Male) auf den Malediven. Von da aus weiter mit dem Wasserflugzeug (Trans Maldivian Air) nach Machchafushi.

Auf der schwimmenden Ankunftsplattform wurden wir von Mascha (einer 19 jährigen Deutschen, die wirklich so heißt) mit dem Dhoni abgeholt und zur Insel gebracht. Mascha erklärte uns den Ablauf dann in der Lobby bei einem Willkommensdrink (Fruchtsaft). Mascha wird die Insel am 01.02.2004 verlassen, dazu unten mehr.

Unser Gepäck wurde von den Angestellten ins Zimmer gebracht und wir haben uns erstmal hingelegt. Nach einer ausführlichen Ruhepause brachten wir unsere Wertsachen in den (kostenlosen) Hotelsafe. Der Safe besteht aus Fächern, ähnlich wie Safefächer in einer deutschen Bank. Einen Schlüssel bekommt man ausgehändigt, den zweiten Schlüssel behält das Hotel.

Unser Bungalow machte zunächst einen annehmbaren Eindruck. Erst bei näherem Hinsehen fallen einem Schimmel im Bad und an der Klimaanlage auf. Wir hatten einen Beachbungalow gebucht (Zimmernummer 137, für diejenigen, die schon mal auf Machchafushi waren). Der ‚Beach’ entpuppte sich als etwa 2 m breiter Sandstreifen, der nur bei Niedrigwasser benutzt werden kann. Bei Hochwasser ist er nämlich völlig überflutet. Darüber hinaus besteht der Beach hauptsächlich aus Mangrovenwurzeln, abgestorbenen Mangroven und Dreck.



Der Aufenthalt:
Das Frühstück bestand, wie sich im Lauf des Aufenthaltes herausstellte jeden Tag, aus Toast und diversem Süßgebäck, einer Sorte Wurst, einer Sorte Marmelade und einer Sorte Käse, gebratenen Frühstückswürsten, gekochten Eiern, Rührei und Cornflakes mit Milch. Dazu gab es immer Kaffee oder Tee. Für die ersten drei bis vier Tage ist das okay, aber man würde sich dann doch eine Abwechslung zumindest bei Wurst, Käse und Marmelade wünschen.

Nach dem Frühstück gingen wir zur Tauchbasis.




An dieser Stelle muss ich gleich mal ein großes Lob an die Crew loswerden. Inka und Bruno als Leiter, sowie Eiko (Japanerin), Günther (Österreicher), Massimo (Engländer/Italiener), Issey (Malediver) und Hussein (Malediver) als Tauchlehrer / Guides haben uns sehr herzlich aufgenommen und sich hervorragend um uns gekümmert. Unseres Wissens wird die komplette Crew ab dem 01.02.2004 die Insel verlassen, auch dazu unten mehr. Wir hatten unser eigenes Equipment dabei, hätten aber auch dem in sehr gutem Zustand befindlichen Leihequipment uneingeschränkt vertraut. Der Checkdive zum im Hausriff liegenden Wrack war gleich das erste Erlebnis und außer Weißspitzenriffhaien und Schildkröten finden sich auch Stachelrochen, Angler- und Froschfische und sehr schöner Bewuchs unterhalb von 15 m im Hausriff. In der Lagune finden sich abends ab etwa 16:30 Uhr kleine Schwarzspitzenhaie (etwa 20 cm lang) zur Jagd ein.

Wir hatten mit der ganzen Crew wirklich sehr schöne Tauchgänge. Anfänger sollten wissen, dass es bei einigen Tauchplätzen zu sehr starker Strömung kommen kann, aber: wir hatten Abenteuer gebucht … wir sollten Abenteuer haben. Noch ein Hinweis: in den Ausschreibungen steht nicht, dass die 15l – Flasche pro Tauchgang – auch bei einem Non-Limit-Paket – 3,00 US-$ Aufpreis kostet.

Es werden regelmäßig vormittags Two- und Three-Tank Ausfahrten und, sofern genügend Taucher da sind, auch eine Single-Tank Ausfahrt angeboten. Nachmittags gibt es täglich eine Single-Tank Ausfahrt. Achtung: Da das Hotel nicht auf Taucher Rücksicht nimmt, kann es sein, dass man von einer Two- oder Three-Tank Ausfahrt um 14:00 Uhr noch nicht zurück ist. Dann gibt es auch kein Mittagessen mehr (außer man geht in den Coffee-Shop und bezahlt es auch bei Vollpension und All-inclusive extra).
Die Tauchbasis bemüht sich, den Wünschen der Taucher gerecht zu werden. In unserem Fall hat das immer funktioniert, so dass wir zweimal beim Manta-Point waren und dort außer acht tanzenden Mantas auch einen Walhai gesehen haben.

Am dritten Tag klagte meine Frau nach dem Aufstehen über Ohrenschmerzen im rechten Ohr. Wir haben das zunächst auf eine Überlastung durch das Tauchen zurückgeführt und dem ganzen keine weitere Bedeutung beigemessen. Im Laufe des Tages gingen die Ohrenschmerzen weg und Tauchen war kein Problem.

An dieser Stelle möchte ich mich über das Essen im Hotel äußern. Das Mittags- und das Abendbuffet waren reichhaltig und die Auswahl in Ordnung (Pasta, Reis, eine Sorte Fisch, eine Sorte Rindfleisch, diverse Salate und eine Suppe). Es empfiehlt sich, zu den Mahlzeiten pünktlich zu erscheinen, da die guten Sachen nach einer halben Stunde weitgehend weg sind und außer Reis und Pasta wird nur sporadisch nachgefüllt. Uns hat das Essen, insbesondere die Curry-Ecke, zugesagt. Allerdings muss man berücksichtigen, dass wir sehr gerne scharf essen. Die Desserts sind nach ein paar Tagen langweilig. Es gibt immer Kuchen, zwei verschiedene Puddings und Obst (Ananas oder Papayas). Angeblich einmal wöchentlich gibt es abends ein Motto-Buffet, allerdings gab es das in den zwei Wochen, in denen wir da waren, nur einmal.

All-inclusive-Gästen sei gesagt, dass sich die Buchung (30 US-$ / Tag) nicht lohnt. Die Getränke sind günstig und es ist längst nicht alles enthalten. Inklusive ist eine Sorte Rotwein und eine Sorte Weißwein, Softdrinks (Cola, Wasser mit und ohne Kohlensäure, Tonic, Bitter Lemon, Soda), drei Sorten Whiskey, eine Sorte Bier, eine Sorte Wodka, zwei Sorten Gin und der Nachmittagskaffee. Achtung: Wenn man nicht ausdrücklich darauf hinweist und ein Bier bestellt, bekommt man auch als All-inclusive-Gast eine andere kostenpflichtige Biersorte serviert. Nicht inklusive ist auch die Nutzung des Billard-Tisches (2,00 US-$ pro Spiel) sowie die Nutzung der anderen Wassersport-Geräte (Tretboot, Katamaran, Surfbrett und Skooter).


Der Nachmittagskaffee besteht wahlweise aus löslichem Kaffee oder Tee, den man sich jeweils selbst machen muss, und ein paar Kuchen- / Sandwichstücken. Die Kuchenstücke waren die Reste des Mittagsdesserts, die Sandwichstücke (rechts im Bild) wurden jeweils frisch gefertigt. Unserer Meinung nach kann man darauf gut verzichten. Wenn man das allerdings braucht, bezahlen ‚normale’ Gäste dafür unverschämte 5,00 US-$.
Nicht inklusive sind unter anderem alle Säfte.
Für Taucher, die an der nachmittäglichen Ausfahrt teilnehmen wollen, ist das Buffet komplett uninteressant, denn es wird pünktlich um 16:00 Uhr aufgebaut (da ist man schon mit dem Boot weg) und pünktlich um 17:00 Uhr wieder abgebaut (da ist man vom Tauchen noch nicht zurück).

Am Morgen des vierten Tages war das Ohr meiner Frau völlig zu geschwollen und es bereitete ihr erhebliche Schmerzen. Das Tauchen war für meine Frau ab diesem Tag gegessen. Im Gegensatz zur Ausschreibung ist auf der Insel kein Arzt verfügbar, sofern nicht zufällig ein Arzt unter den Touristen ist. Nach Auskunft von Mascha wird das so geregelt, dass ein Arzt auf die Insel kommt und täglich eine Stunde Sprechzeit hat. Im Gegenzug muss er für den Urlaub nichts bezahlen. Ob ein Arzt anwesend ist, ist also reine Glückssache und auch bei Ärzten hat sich der Zustand der Insel herumgesprochen. Die „Apotheke“ des Hotels ist allerdings durch von Gästen zurück gelassene Medikamente gut bestückt. Zugriff darauf besteht wenn kein Arzt anwesend ist über das Hotelmanagement. Die Medikamente sind – soweit wir das beurteilen können – sauber sortiert und werden in einem klimatisierten Raum mit 10 Grad Celsius gelagert.

Meine Frau nahm ab diesem Tag starke Antibiotika. Dies führte dazu, dass sich die Situation mit ihrem Ohr nur langsam – aber kontinuierlich – verschlechterte.

Wir dachten dann darüber nach, dass es etwas überraschend ist, dass der Zustand Morgens schlechter ist als Abends. Bei der klassischen bakteriellen Gehörgangsentzündung, die man sich beim Tauchen in den Tropen zuziehen kann, ist das nämlich genau umgekehrt.

Am Morgen des fünften Tages hatte das Ohr ausgetragen und meine Frau zog den Kissenbezug ab, damit der Roomboy diesen wechselte. Was dabei zu Tage trat, entzieht sich eigentlich einer Beschreibung. Auf Grund des Zustandes der Kissen zog meine Frau dann das Laken ab. Den Zustand der Matratzen kann man den Fotos entnehmen.




Der Inselpächter selbst hat sich zu der Situation nicht geäußert. Allerdings haben sich der für die Bungalows zuständige Manager, der Roomboy und Mascha die Matratzen und Kopfkissen angesehen. Unsere Forderung, die Matratzen und Kissen sofort auszutauschen führte zu einem mittleren Aufstand, da auf der Insel angeblich keine Ersatzmatratzen und Ersatzkissen vorhanden seien. Es wurde dann doch eine gebrauchte, aber dem Anschein nach saubere Matratze und zwei neue Kissen aufgetrieben. Mascha meinte, dass nun die Angestellten mit der bei uns ausgetauschten Matratze leben müssten. Ob das so ist, wissen wir nicht; es erscheint aber sehr wahrscheinlich. Wir haben uns noch am selben Abend per Email (Internetzugang an der Rezeption – nur das Schreiben der Email hat 12,10 US-$ gekostet!) an den Reiseveranstalter gewandt, da keine Reiseleitung auf der Insel war. Der Reiseveranstalter hat am nächsten Tag zurück gerufen und die Klärung der Situation versprochen. Offensichtlich ist dies auch umgehend passiert, denn das Management der Insel (der Pächter) hat um ein Gespräch mit uns gebeten. Ab diesem Zeitpunkt wurde für jeden Abend ein Gespräch vereinbart, welches mit derselben Regelmäßigkeit – angeblich wegen zuviel Arbeit oder weil er uns nicht gefunden habe – wieder abgesagt wurde. Das Interessante daran ist, dass der Inselpächter, wenn er uns im Restaurant oder in der Bar gesehen hatte, fluchtartig den Raum verließ. Am vorletzten Abend wollte er uns dann zum Essen für den letzten Abend einladen. Wir hatten zwischenzeitlich erfahren, dass dieses Verhalten Methode hat (siehe auch Reiseberichte unter anderem auf www.indira.de und auf www.malediven.net) und haben die Einladung abgelehnt.

Interessanterweise hat uns am Abend des Matratzentauschs der Barkeeper gefragt, ob wir denn schon eine Flasche Sekt bekommen hätten, schließlich sei dies unser dritter Aufenthalt auf Machchafushi. Es fand sich dann bei Rückkehr in unseren Bungalow eine Flasche guten Sekts und zwei Gläser. Nachdem was uns Mascha berichtete sei dies alles andere als üblich.

Einen noch schlimmeren Zustand der Kissen und Matratzen fand sich im Bungalow eines schweizer Ehepaares, die wir auf der Insel kennen gelernt hatten. Auch hier hatte die Frau Probleme mit den Ohren und nach unserem Hinweis wurden die Matratzen und Kissen reklamiert und getauscht. Scheinbar war in der Zwischenzeit Ersatzware auf der Insel angekommen. Wir haben das alles fotografiert beziehungsweise auf Video dokumentiert.

Ein Wort noch zu den oft erwähnten Italienern auf der Insel. Wir haben sie nicht wirklich als unangenehm empfunden, allerdings ist der in Katalogen öfter erwähnte Anteil von deutschsprachigen Gästen von 55 – 60 % völlig überzogen. Es waren mit uns gleichzeitig 12 deutschsprachige Gäste da (Österreicher, Schweizer und Deutsche) – bei etwa 140 Italienern. Es waren gleichzeitig inklusive uns nur 20 Taucher auf der Insel.

Zur Situation auf der Insel allgemein:
Die Wasserbungalows sind marode und auch die Beachbungalows bedürften dringend einer Renovierung. Die Wasserbungalows stehen auf Betonstelzen und darauf befindlichen Holzstelzen im Wasser. Der Beton ist bei einigen Stelzen bereits völlig abgebröckelt und die Holzstelzen stehen nur noch auf den Metallstreben, die in den Beton eingegossen waren. Beim Schnorcheln kann man das hervorragend sehen.
In unserem Bungalow hatten wir einen Bruch der völlig verrosteten Warmwasserleitung. Nachdem wir das gemeldet hatten, kam der Roomboy und hat den Boden aufgewischt. Erst nach nochmaliger Intervention kamen die Inseltechniker und tauschten das verrostet Rohr aus. Ab diesem Tag hatten wir auch klares warmes Wasser. Bis dahin kam aus der Leitung eine braune Brühe.

Da meine Frau nicht mehr zum Tauchen gehen konnte, hat sie sich auf der Insel mit den Mitarbeitern unterhalten.

  • Die Roomboys sind angehalten nur alle zwei Wochen die Bettwäsche zu wechseln, selbst wenn die Gäste diese abziehen um neue Bezüge zu bekommen, werden die ‚alten’ Bezüge einfach wieder verwendet.
  • Die Bungalows werden nur gefegt aber nicht feucht gereinigt, auch nicht bei einem Wechsel der Gäste
  • Die Klimaanlagen sind verdreckt, schimmlig und wahnsinnig laut
  • Die Badezimmer / Toiletten werden nicht desinfiziert
  • Außer dem Bedienungspersonal dürfen die Mitarbeiter der Insel nicht mit den Gästen sprechen. Tun sie dies doch, müssen sie mit Zimmerarrest von bis zu fünf Tagen rechnen.
  • Das Personal, mit dem wir gesprochen haben, war in der Regel nicht länger als vier Wochen auf der Insel (Ausnahme: Mascha und Tauchcenter) und freute sich darauf, einen Job auf einer anderen Insel anzunehmen.

Die Dhonis gehören zur Insel und nicht zum Tauchcenter. Das bedeutet, dass der Inselpächter diese bei Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Tauchcenter und ihm als Druckmittel benutzt. In solch einem Fall können keine Tauchausfahrten stattfinden.

Bruno meinte auf die Frage, ob er denn mit dem Management zusammenarbeiten könne: ‚Ich habe eine Fußfessel mit einer Stahlkugel dran an; die sieht nur keiner’

Auf Grund der geschilderten Lage auf der Insel werden die Mitarbeiter des Tauchcenters (außer Eiko) die Insel am 01.02.2004 verlassen. Für Mascha gilt das Selbe. Sie wollte die Insel bereits vorzeitig verlassen, jedoch hat ihr der Inselpächter ihren Reisepass nicht ausgehändigt mit den Worten ‚Ich bestimme, wann wer die Insel verlässt und niemand sonst’.

Ergänzung: Nachdem wir am 13.02.2004 eine Email der Pächterin des Tauchcenters, Gundi Holm, bekommen haben, stellt sich die Situation so dar, dass lediglich Bruno und Inka die Leitung des Tauchcenters abgegeben und die Insel verlassen haben und die Leitung jetzt von dem Holländer Max Wenting übernommen worden sei. Günther, Hussein und Issey seien nach wie vor auf der Insel. Das können wir nicht überprüfen. In von uns persönlich mit Günther, Hussein und Issey geführten Gesprächen bei unserem Aufenthalt vor Ort wurde uns etwas anderes gesagt. Der Fairness halber wollen wir aber auch diese neuen Informationen von Gundi Holm mit dem Hinweis, dass wir diese nicht überprüfen können, hier weitergeben.

Wir haben die Situation auch der maledivischen Regierung geschildert, da wir der Meinung sind, dass es sich hier um moderne Sklaverei handelt. Ob die Regierung die Angelegenheit weiter verfolgt oder sich blenden lässt entzieht sich unserer Kenntnis.

Leider müssen wir abschließend feststellen, dass uns Machchafushi nie wieder zu sehen bekommt. Es war 1997 und 1999 wirklich schön dort, aber das, was wir erlebt haben, müssen wir nicht noch mal durchmachen. Es gibt noch vielen schöne andere Inseln, von denen man die Tauchdestinationen ebenfalls schnell erreichen kann. Wir können jedem nur Abraten, auf der Insel Urlaub zu machen.

Wenn’s Kommentar oder Fragen zu dem Artikel gibt, erreicht man uns unter ZMundBG@t-online.de .

 


 

Unsere Reise nach Machchafushi
29.11.03-14.12.03

Es war meine vierte Insel auf den Malediven..

Ich war vorher auf Rangalie( vor dem Hilton Umbau), Holiday Island und Veliduh. Somit habe ich einen gewissen Vergleich.

Wir haben über Orca Reisen gebucht, weil die etwas günstiger waren als Sub Aqua. Wir äußerten den Wunsch in den Zimmern 143-150 ein Zimmer zu bekommen, so wie mit unseren Freunden, die eine Woche vorher anreisten, und uns ein Bungalow zu teilen.

Man bestätigte uns von Seiten Orca, dass man es weiterreichen würde, aber nicht garantieren könnte, was uns auch logisch vor kam.

So riefen wir dann unsere Freunde eine Woche vor unserem Urlaubsbeginn auf den Malediven an, ob alles geklappt hätte. Damit begann das Dilemma. Die beiden wurden in das Zimmer 108 gesteckt, sagten uns auch, dass es schlecht aussähe, das wir nebeneinander ein Zimmer bekämen, aber sie ihr möglichstes geben, das wir vielleicht doch noch zusammen die gewünschten Zimmer bekämen.

Als wir dann eine Woche später ankamen, von der langen Reise geschafft (übrigens hat LTU stark nachgelassen und wo waren eigentlich die Müllsäcke?) holten uns die beiden vom Wasserflugzeug ab (der Transfer ging super, habe es schon schlechter erlebt, mit viel Wartezeit) und sagten, wir bekämen das Zimmer 109 neben ihnen und das sonst nichts zu machen sei mit unseren Wünschen, da das Management ziemlich Arrogant und Ignorant wäre.

Gut, dachten wir uns, ist zwar nicht die Ecke, wo wir hin wollten und auch nicht der gleiche Bungalow (1Bungalow = 2 Zimmer), aber davon lassen wir uns nicht die Urlaubslaune vermiesen.

An der Rezeption beim Einchecken stellte sich dann raus, dass wir doch nicht das Zimmer 109 bekämen, da dort der Inselarzt kurzfristig rein käme(klar, wer umsonst dort nächtigt, den kann man auch kein Gardenbungalow zumuten). So bekamen wir das Zimmer 308.

Da ich gut vorbereitet war, war mir gleich klar, dass das nicht das gebuchte Strandbungalow, sondern das günstigere im Inselinneren gelegene Gardenbungalow sei. Darauf rastete ich endgültig aus. Man sagte mir, es wären keine anderen Zimmer frei und morgen könnte ich dann umziehen. Daraufhin rief ich die Reiseleitung in Male an und die verstand meine Aufregung überhaupt nicht. Wenn nichts frei wäre, könnte man mir auch kein Zimmer geben, war die Antwort. Ich erklärte, dass ich es nicht akzeptiere und man auch nichts verkaufen könnte, was nicht vorhanden wäre. Es änderte nichts an der Tatsache, dass wir den ersten Tag aus dem Koffer lebten.

Wir stellten fest, das rund 2/3 der Gäste ihre erste Nacht nicht in der gebuchten Zimmerkategorie verbrachten, das kann kein Zufall sein sondern knallharte Kalkulation. Wir forderten vom Management eine Bestätigung über die Nacht in der niedrigeren Kategorie und uns wurde zugesagt, dass wir die bekämen (wir warten übrigens immer noch darauf).

Nachdem wir dann am nächsten Tag unser neues Zimmer bezogen (Nummer 139), fing der Urlaub dann richtig an.

Auch unserem Wunsch im Restaurant mit unseren Freunden zusammen zu sitzen, wurde abgelehnt, das wäre nicht möglich.

Übrigens sind wir mit TMA (Wasserflugzeug) zur Insel geflogen und trotz ordentlichem Übergepäck, brauchten wir nicht nachzuzahlen.

Die Insel war während der ganzen Zeit ausgebucht.

Erwähnt sei noch, dass das Hotel ein Mädchen von 19 Jahren eingestellt hat, um zwischen den deutschen Urlaubern und dem Management zu vermitteln. Der Grundgedanke ist gut, nur leider legen sie auf Mascha ihre Worte kein Wert und ignorieren sie . So ist es besser, man klärt alles gleich selbst.

Um nicht weiter rumzumaulen, sei auch mal erwähnt, das es eine sehr schöne Insel ist. Ich finde sie sehr schön bewachsen. Außerdem gefällt mir ihre Größe sehr gut, dadurch ist sie recht familiär.

Es ist auch eine sehr saubere Insel und wir haben die ersten 10 Tage keine Kakerlaken gesehen. Palmenhörnchen (Ratten) haben wir gar nicht festgestellt.

Meiner Meinung nach, liegen die Zimmer 140 – 154 am Schönsten. Die Zimmer 101-114 finde ich auch nicht schlecht gelegen, aber nicht ganz so schön wie die vorher erwähnten.

Sehr schön sind auch die draußen angebrachten Schaukeln, wo man sehr schön eine Siesta einlegen kann.

Die Klimaanlagen sind recht einfach und somit ohne Fernbedienung und Timer. Ich habe aber auf noch keiner Insel so oft auf die Klimaanlage verzichten können. Es ist immer recht erträglich.

Schade fand ich, das unsere Betten nicht einmal mit Blumen dekoriert wurden, wie ich es von anderen Inseln her kannte (am Trinkgeld lag es jedenfalls nicht).

Nun zum Essen, es war wenig abwechslungsreich und hatte eine geringe Auswahl. Mit anderen Worten: Es gab fast jeden Abend das selbe! Gut, es ist keine Luxusinsel, aber ich habe auf Velidhu (preislich noch günstiger und vom Standard her gleich ) ein viel besseres Essen erleben dürfen. Das hatte zur Folge, dass ein englischer Gast sich bei seiner Reiseleitung beschwerte und zweimal vom Management zum Candlelight- Dinner eingeladen wurde.

Auch habe ich einen Grillabend vermisst, diesen kannte ich von den anderen von mir bereisten Inseln im 1 Wöchentlichen Rhythmus.

Auch wenn man eine halbe Stunde nach Buffeteröffnung zum Essen kam waren die besten Sachen schon weg und wurden nicht mehr nachgelegt. Eine halbe Stunde vor Buffetende gab es nur noch Pasta und Reis.

Wir hatten All inklusiv gebucht und stellten sehr schnell fest, dass es sich nicht lohnen würde. Von den Getränken sind nur folgende enthalten: Cola, Fanta, Sprite, Wasser, Dosenbier, eine Sorte trockenen Rot- und Weißwein, Johnny Walker und Gin. Nicht enthalten waren: Säfte und Cocktails, so wie viele andere alkoholische Getränke.

Machchafushi ist von den Getränken her auch eine sehr günstige Insel und so lohnte es sich nicht, die 300 € Aufpreis pro Person. Nach meinem Wissen, ist das Wasser zum Vorjahr teurer geworden, auf 2,50 $ pro 1,5 L. An der Poolbar kostet ein Sandwich oder eine Portion Pommes 3 $.

Ich denke, nächstes Mal würden wir dort Halbpension buchen und mittags am Pool essen, so bekommt man etwas Abwechslung ins Essen und teurer wird es wohl auch nicht. Sonst habe ich mir keine Preise gemerkt. Wer auf die Idee kommen sollte, ein Wasserbungalow zu buchen, kann ich nur sagen: spart es euch , sie sehen schrecklich aus, zumindest von außen. Ich frage mich, wo die da renoviert haben.

An der Rezeption steht ein PC, wo man mit ins Internet kann, die Preise weiß ich nicht mehr, war aber nicht so günstig.

Telefonieren war relativ günstig, wobei wir uns immer anrufen lassen haben, da es von Deutschland und der 010012 - Vorwahl nur 36 Cent/min. kostete. Wer per D2 anrufen möchte, sollte sein Sparschwein vorher plündern, da die angefangene Minute 5,98 € kostet. SMS versenden ist gar nicht möglich, lediglich das empfangen. Aber mal ehrlich , können wir nicht mal 14 Tage ohne?

So, nun wieder zu was positivem, die Tauchschule hatte zum 01.11.2003 gewechselt, die Sub Aqua Basis war nun bei unser Ankunft nicht mehr vorhanden. Man sagte uns von Seiten Sub Aqua`s: Der Vertrag wäre ausgelaufen und man hätte Probleme mit dem Management gehabt.

So gab es dann eine Neue. An dieser kann ich bei selbst noch so großer Mühe nichts aussetzen. Leiten tun sie Bruno und Inka (beide aus Husum), unterstützt wurden sie von Günter (Österreich), Eiko (Japan), Issi, Hussein, Mujey (alle drei Einheimische).

Ich habe 19 Tauchgänge gemacht und sie waren alle superschön. Aber in die Geschichte wird mein TG Nummer 81 eingehen. Ich habe zum ersten Mal Mantas gesehen. 4 Stück in einer maximalen Entfernung von 3-4 Metern.

Es werden 3 - 4 Ausfahrten täglich angeboten: 1. 8:30 - 13:30 (2 TG und Ausfahrt mit dem Speeddhoni), 2. 9:00 - 11:15 (1 TG mit einem normalen Dhoni), 3. 15:00 - 17:15 (1 TG meistens normales Dhoni). Manchmal wird auch eine vierte Ausfahrt angeboten, das ist ein Tagesausflug mit 3 Tauchgängen.

Nicht zu vergessen ist natürlich das Hausriff mit seinem Wrack, es ist schon ein Erlebnis. Getaucht haben nur sehr wenige Gäste, die Italiener gar nicht. Nitrox wird immer noch ohne Aufpreis angeboten.Der OWD kostet 350 $ + 98 $ Brevetierungsgebühr

  • Der Nitrox Kurs kostet 145 $ + 98 Brevetierungsgebühr
  • 1 - 6 TG je 34 $
  • 6 - 11 TG je 30 $
  • 12 - ? TG je 28 $
  • Die Bootsfahrten kosten: 1 Tauchgangtrip 10 $ und 2 Tauchgangtrip 18 $
  • Tagesausflug 36 $

Die Preise habe ich aber nicht mehr hundertprozentig im Kopf.

Das Schnuppertauchen ist kostenfrei und die Crew nimmt sich sehr viel Zeit dazu und gibt sich auch wirklich Mühe. Die Daten werden nach den Tauchgängen durch den Guide notiert und ohne AOWD bzw. ohne Silber ist bei 18 Meter Schluss, dies ist aber ne Regel des Maledivischen Staates. Die Preise sind für Maledivenverhältnisse fair und abgerechnet wird Kundenfreundlich.

Leider war zu unserem Aufenthalt eine Horde Wilder Ballermann Touristen aus Italien auf der Insel. Nach unseren Schätzungen machten die Italiener 65-70 % der Touristen aus. Leider waren es auch keine normalen Italiener. Es kreiste immer wieder das Gerücht, das die für 700 € zwei Wochen Halbpension gebucht hätten und dieses der normale Katalogkurs wäre. Die Kinder waren kostenfrei. Mascha bestätigte uns dieses Gerücht auch. Weiß der Geier wie der Veranstalter das machte???

Hinzu kam noch, dass sie mit Getränken und manchmal auch mit Kuchen empfangen wurden.

Wir haben lediglich ein feuchtes Handtuch zur Begrüßung bekommen.

Da ich viel getaucht habe, störte es mich nicht wirklich., aber meine Freundin, die Nichttaucherin ist, war schon mächtig angenervt. Es ging zeitweise wie am Ballerman ab, man musste morgens die Handtücher auf seine Liegen (jedes Zimmer hat zwei nummerierte Liegen) legen, um sie vor den Italienern in Sicherheit zu bringen. Jeden Tag hatte irgendjemand Ärger mit denen wegen der Liegen und dann verständige dich mal mit ihnen, die wenigsten sprechen Englisch.

Außerdem können sich Italiener wohl nicht in einer normalen Lautstärke unterhalten. Sie meinen wohl immer die ganze Insel müsse es mitbekommen.

Schade fand ich es auch, dass sie im Hausriff auf den gerade erholten Korallen rumlatschten, Inka sagte nur: irgendwann erwischen sie ein Steinfisch, denn dort liegen mehrere.

Sonst sind von den Nationalitäten noch ein paar wenige Japaner da, so wie Schweizer, Österreicher, Tschechen. und halt Deutsche.

Wir hatten mehrere Pärchen kennen gelernt, die zum 2ten oder 3ten mal dort waren. Sie sagten uns, dass sich einiges verändert hat und schon alleine wegen der Massen der Italiener sie so schnell nicht wieder kämen.

Erwähnt sei noch, dass der im Orca Katalog angegebene Tennisplatz nicht mehr vorhanden ist und dort jetzt ein Brunnen gebaut wird.

Mein Fazit:

Schöne Insel,Nettes Personal (abgesehen vom Management) wenn auch manchmal etwas lahm.
Essen ist erträglich wenn auch gleich verbesserungsbedürftig.
Tauchbasis genial

Es waren zwei sehr schöne Wochen und wenn es die einzige Malediven Insel wäre, würde ich nächstes Jahr wieder kommen, so aber erkunde ich lieber noch eine andere und vielleicht komme ich ja irgendwann einmal auf diese zurück.

Wenn ihr Fragen oder Kritik habt, meldet euch doch einfach unter:

easydiver96@knuth-berlin.de

auch wenn ihr ne Skizze der Insel mögt oder Fotos sehen möchtet, meldet euch einfach.

LG Jörg

P.S.: Lasst euch im Duty Free Shop in Male nicht übern Tisch ziehen, die wissen mittlerweile, wie günstig die sind und haben ihre Preis
 


 

Reisebericht Machchafushi

Machchafushi 2003 ( 17.05.- 01.06.2003 )

Über Sub- Aqua gebucht haben wir uns am 17.05.2003 via Frankfurt auf den Weg auf die Males gemacht.

Der ca. 10 stündige Flug mit LTU verlief ohne Probleme, diesmal sogar mit einer sehr netten Crew.

In Male ( Hulule ) angekommen verspürten wir beim Ausstieg erst einmal die lange vermisste Hitze und eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Die Einreiseprozedur verlief Problemlos, nur die Beamte mit Mundschutz wirkten doch etwas befremdlich. Auch die Koffer wurden schnell ausgeladen. Beim Verlassen des Flughafengebäudes öffneten sich jedoch die Schleusentore über uns und ein heftiger Regen setzte innerhalb kürzester Zeit alles unter Wasser. Wäre der Regen 30 Minuten vorher niedergegangen, wäre unser Flieger gleich weiter nach Colombo geflogen; Landung unmöglich.
So jedoch hatten wir Glück gehabt und mussten lediglich ca. 70 Minuten auf den Weiterflug warten.

Auch dieser verlief problemlos; auch unser riesiges Tauchgepäck ( 2 komplette Ausrüstungen im Megatrollie ) wurde anstandslos mitgenommen

In Machchafushi angekommen waren wir erst einmal sehr überrascht, dass ca. 43 % der Gäste Italiener waren. Diese Übermacht kannten wir nicht vom letzten Mal.
War aber nicht weiter schlimm, es waren ja nur 6………Von insgesamt 14 Gästen………
Und von den 14 waren wir mit 4 Mann dabei.

Das war in der ersten Woche Robinsonfeeling pur.

Tauchen:Vor allem auf dem Dhoni hatten wir Platz ohne Ende, da nur insgesamt 3 Taucher unter den Gästen waren; MAD DOC Holiday, Monika und ich.

Monika wollte nicht so viel tauchen, daher war mein Haupt- Buddy Jörg, der Inselarzt, der
so ziemlich gleiches Niveau und Luftverbrauch wie ich hatte. Unter Wasser hatten wir viel Spaß, machten einigen Blödsinn, der die Guides manchmal um den Verstand brachte…..
Vor allem Kalle, der liebe neue Instructor, glaubte manchmal dem Wahnsinn verfallen zu sein, wenn er sah, wie ich mich in Jörgs Flosse verbissen habe, oder er mir den A…. mit der Flosse untere Wasser versohlte….

Thomas, der Basenleiter, verbrachte seinen Urlaub mit Chierie in Sri Lanka, und kam leider erst am 28.05. zurück.

Auf der Basis gab es einige Veränderungen. Schröni ist gegen Ende Mai nach Angaga gegangen. Liane geht Ende Juni und macht erstmal lange Urlaub, vielleicht 1 Jahr in Australien. Kalle ist seit ca. 4 Wochen neu dabei; er war vorher auf Bathala. Dann sind da noch Any und Nanni aus Italien und Sameer, ein maledivischer Tauchlehrer. Die Crew besteht also b.a.w. aus Thomas, Chierie, Kalle, Any und Nanni sowie Sammer, und bis Ende Juni auch noch aus Liane.

Die Tauchbasis wurde leicht umgebaut, vor allem der neue Ausrüstungsraum ist eine gute Idee, da der Alte doch sehr klein war.
Vor der Basis gibt es einen kleinen Springbrunnen.

Auch ein neues Dhoni ist in Betrieb, die Tahlueel, diese hat ein Sonnendach, auf dem man schön relaxen kann.

Insgesamt konnte ich 30 Tauchgänge machen, die fast Alle sehr schön waren.
Den Walhai vor Ari Beyru haben Jörg und ich leider nicht gesehen, wir waren zu tief, heul. Bis wir darauf aufmerksam wurden, dass alle ziemlich oben waren war er auch schon wieder weg.

Dafür hatten wir 2 Mal das Glück Mantas zu sehen, wobei ich mit dem 2.ten tanzen durfte und viele Fotos verschossen habe; hoffentlich sind sie was geworden.

Wie gesagt, die erste Woche war sehr relaxt auf dem Dhoni, manchmal hat fast die komplette
Staff uns begleitet, da ja eh nix zu tun war.

Da auf der Basis Nitrox kostenlos angeboten wird habe ich natürlich einen Nitroxschein,
Level 1+2 nach NRC absolviert ( USD 145 + 40 USD )
Monika machte ihren AOWD, und sogar Roland und Romelia konnten wir zum Tauchen
überreden, sie haben bei Kalle ihren OWD gemacht. Eine harte aber erfolgreiche Ausbildung
haben sie bei Kalle genossen. Danke dafür.

In der 2.ten Woche wurde es etwas voller; hier waren wir ca. 30-35 Gäste, davon 19 Taucher.
Es war ein schönes Europa Gemisch; Deutsche, Schweizer, Österreicher, Italiener, und 2 Iren.

Restaurant: Das Essen war gut, es gab immer reichlich und schmeckte. Hauptsächlich gab es Fisch, Hühnchen, Pasta, oft Beef und immer Salate. Obst sehr wenig, dafür viel Süßes.

Auch die indische Ecke wurde immer gut bestückt.

Die Kellner waren immer sehr freundlich, zuvorkommend und zu Späßchen aufgelegt.
Wir hatten das besondere Glück von Mohammed, „Koshima“ während unseres Urlaubes betreut zu werden. Nicht umsonst wird er auch „Mr. Sunshine“ genannt.
Auch bei dem maledivischen Nationaltanz, dem „Boduberu“ war er der Frontmann.

Bar: Die Sunsetbar neben der Tauchschule wurde geschlossen, dafür der Coffeshop am Pool
eröffnet. Aber man wurde auch im alten Bereich bedient. Offiziell schließt die Bar nach wie vor um 19.00, danach ist Restaurantbetrieb. Aber wegen der wenigen Gäste konnte man auch bis 22.00 dort was trinken, ansonsten in der Main Bar beim Restaurant.

Erfreulicherweise sind die Getränkepreise immer noch sehr niedrig und stabil geblieben.
Softdrinks 2,00 USD, Anchor Bier 2,00 USD, 1,5 Liter Wasser 2,50 USD, 2 Liter mit
leichtem Prickel 3 USD, ( Zipfer ) Bier vom Fass, Becks, Tiger, und holländische Biere
3 USD, Weine ab 14 USD, jeweils zzgl. 10% Service Charge.


Zimmer: Nach Nr. 155 in 2001 nun 156; Danke Thomas für die Vorab- Reservierung.
Nach wie vor sehr geräumig und sauber. 1 Kakerlake in 2 Wochen, die wir wohlbehalten an die frische Luft gesetzt haben und natürlich die obligaten Riesenameisen im Bad, aber nicht so viele.

Die Insel wurde doch nicht am 01.06. wg. Renovierung und Abriss der Wasserbungis geschlossen. Adam der Manager nannte als Grund die momentane Lage auf den Malediven als Grund. Die Irak Krise und SARS lassen die Besucher zahlen einbrechen.
So waren auf Ari Beach nur 10 Gäste, Vakaru hatte auch sehr wenig, andere Inseln im Süd- Ari Atoll haben komplett geschlossen.
Aus diesen Gründen wurde auf Machcha die Umbauinvestition in Höhe über 1 Million Dollar
auch erst einmal zurückgestellt.

Strand: einfach paradiesisch. Sauber, gepflegt, mit tollem Blick auf das Meer, ohne störende Wellenbrecher . Zu unserer Zeit hatten wir bei Ebbe absoluten Tiefstand von 135 cm, da lag das komplette Riffdach trocken.

Gerade auf Vakaru hat man dann da die hässlichen Mauern gesehen, die hoch aus dem Wasser ragten.

Wetter: einfach traumhaft und viel Glück. Ab und an mal für 10 Minuten etwas Regen,
ansonsten jedoch strahlend blauer Himmel, viel Sonne und gut heiß.
Min / max 27-36 Grad, 80-96 % Luftfeuchtigkeit.
Abends hat es sich meistens etwas zugezogen, jedoch immer nur in einiger Entfernung;
Jede nacht konnte man Donnergrollen hören und Wetterleuchten sehen, die uns jedoch verschont haben.

Nur die Nacht vom 29.ten auf den 30 ten um 05.15 Uhr hat das Unwetter unsere Insel erreicht. Da tobte der Bär für ca. 30 Minuten gebau über uns und schlug auch irgendwo auf der Insel ein, ohne jedoch etwas zu beschädigen,

Am 30.ten Mittags gab es dann nochmals einen kurzen Gewitterschauer, danach war wieder alles bestens.


Fazit: Es waren wieder einmal 2 traumhafte Wochen im Paradies, an denen es nichts auszusetzen gab. Ausser, dass wegen der geplanten Schließung, die nun doch nicht stattfand, wir in eine teurere Preissaison geraten sind, und uns nun deswegen mit Sub-Aqua auseinandersetzen müssen.

Trotzdem: Machcha bietet einfach das beste Preis- Leistungsverhältnis das man erwarten kann.
Niemand der Gäste in den 2 Wochen hatte etwas auszusetzen, außer, dass in der 1. Woche die Disco mangels Gästen nicht stattfand.

Nirgends gab es Stress, ausser den, den man sich selbst macht. Ich habe meine Strandliege kaum gesehen…….

Die ganze Belegschaft war lieb und freundlich, konnte ohne Stress sich um die Gäste kümmern und fand auch Zeit zu dem ein oder anderen Plausch.

Ganz besonders zu erwähnen die Crew um Thomas, die einfach eine wirklich tolle Tauchbasis
Führen.
Liebe Grüße an Alle.....

BarakudaDiver (Arno), Monika, Roland, Romelia


 

 


Machchafushi, Januar 2003

 

Wir waren im Januar dieses Jahres kurzentschlossen auf den Malediven zum Tauchen. Wir, das sind René und Brigitte. René mit bereits 10 Tauchgängen, Brigitte als absoluter Tauchneuling.

 

Die Insel ist nicht sehr groß, aber sehr gepflegt. Der Strand ist wunderschön, irgendwie erwartet man immer, daß das Team, das die Bounty- oder Baccardi-Werbung dreht, plötzlich auftaucht J.

 

René konnte gleich einen Check Dive machen, mußte noch zweimal das Hausriff betauchen und durfte dann auch mit den Booten los zu neuen Riffen. Brigitte hat erst einen Tauchkurs machen müssen. Da man wohl noch auf weitere „Tauchlehrlinge“ hoffte, ging der Kurs erst einen Tag später los (allerdings immer noch als Privatkurs).

Den einen Tag Zwangspause hat Brigitte genutzt, den Strand und die Lagune so richtig zu genießen. Das war auch nicht dumm, denn wenn man mal mit dem Tauchen angefangen hatte, blieb dafür relativ wenig Zeit. Schon alleine beim Schnorcheln in der Lagune sieht man jede Menge Fische. Wer bisher nur im Mittelmeer mit dem Schnorchel unterwegs war, wird schlicht begeistert sein, was schon allein in der Lagune so alles zu sehen ist: Rochen, Baby-Schwarzspitzen-Riffhaie, Muränen und jede Menge kleiner Drücker, Papageienfische etc. Fühlt man sich als Schnorchler in der Lagune bereits sicher, kann man durchaus auch raus und um die Insel am Riffdach entlang schnorcheln. Hier sieht man dann auch Adlerrochen, größere Haie, Steinfische, Kugelfische, Anemonenfische und noch vieles mehr. Es gibt also auch für Nur-Schnorchler viel zu sehen.

Wer einen reinen Badeurlaub machen will, dem sei jedoch angeraten, wenigstens Badeschuhe zu tragen, denn schon nach einigen Metern liegen Korallenstücke im Sand, an denen man sich verletzen kann. Auch die oben genannten Muränen haben wir im nur brusthohen Wasser gesehen. Man sollte also vielleicht nicht ganz so weit in die Lagune hinausgehen ohne „unter“ Wasser zu gucken.

 

Ansonsten ist die Insel sehr schön und übersichtlich (man kann sie mühelos in 15 Minuten umrunden). Es gibt neben der Tauchbasis das Restaurant, den Rezeptionsbereich, zwei Bars (die eine hat tagsüber geöffnet, die andere abends), einen Pool mit Fitneßbereich und einen Souvenirshop. Die Insel ist sehr schön bewachsen und mitsamt dem Strand sehr sauber (sie wird regelmäßig „gefegt“). Zu unserer Zeit wurde moderat gebaut: der Tennisplatz wurde abgerissen (ob er ersetzt wird, weiß ich nicht). Wir haben uns dadurch aber nie belästigt gefühlt. Es gibt so gut wie keine stechenden Plagegeister. Dies muß wohl damit bezahlt werden, daß alle paar Tage die Insel mit irgendeinem Pulver ausgeräuchert wird. Als weiterer Service befindet sich ein deutschsprachiger Arzt auf der Insel. Es gibt keine Animation, was uns ganz recht war, es war geruhsam. Am Mittwoch abend gibt es eine Disco, die aber auch eher ruhig abläuft. Wer großes Halligalli sucht, ist auf dieser Insel fehl am Platz! Wir haben uns allabendlich nach dem Abendessen in der Bar mit anderen Tauchern getroffen und geratscht, Tipps über Tauchspots ausgetauscht  und weitere Taucher kennengelernt (huhuuu, Melanie, Sabine, Detlev, Wolfgang, Helmut, Adrian, Nicole und und und..) etc. Und lustig war’s an unserem Tische eigentlich immer J Die meisten Taucher waren so zwischen 30 und 40 Jahre alt.

 

Das Essen war nicht berauschend, aber durchaus genießbar. Man bucht hier keinen First-Class-Urlaub und kann dann eben auch kein First-Class-Buffet erwarten. Man sollte sich einfach darüber im klaren sein, daß alles, was benötigt wird, angeliefert werden muß. Wir hätten auch gerne mehr frisches Obst gehabt, aber wenn das halt nun mal aus war, ist eben nichts zu machen. Ärgerlich sind da eher einige Gäste (besonders eine Gästin, das muß hier mal angemerkt werden), die, sobald es Obst gab, angerannt kam und sich ihren Teller vollschaufelten. Ungeachtet dessen, daß hinter ihr noch so manch anderer auch gerne etwas Obst gehabt hätte. Nun ja, eine gute Kinderstube ist anscheinend nicht jedermann (bzw. jederfrau) gegeben (die junge Frau war bald allseits aufgrund dieses Verhaltens bekannt und belästert...).

 

Die Preise für die Getränke empfanden wir auch als zivil. Allerdings sind wir auch Münchner Preisniveau gewöhnt. Die Cocktails sind nicht unbedingt berauschend, also besser was anderes trinken. An einen Abend wurde ein Tagescocktail in einer Ananas serviert angeboten. Dieses Special Offer kostete dann 12 $, was wir nicht erwartet hatten. Normalerweise kosten die Cocktails etwa die Hälfte. Ein Bier (Dose) kostet 2,50$, ein Viertel Wein 4 $, eine Flasche Wasser (1,5l) 2 $.

Etwas befremdlich haben wir hier den Bericht von Alex gelesen, der zwar (trotz schlechter allgemeiner wirtschaftlicher Lage) meint, daß, wer sich schon einen Maledivenurlaub leisten kann, sich auch das Upgrade auf Comfort Class leisten sollte (immerhin knapp schlappe 900 Euro), aber bei dem Preis für eine Flasche Wasser dann das Stöhnen anfängt. In München zahlen wir für eine Flasche Wasser in einem Restaurant/Hotel locker 3-6 Euro und keiner regt sich drüber auf. Hier sei einfach noch mal ins Gedächtnis gerufen, daß jede einzelne Flasche per Schiff auf die Insel gebracht werden muß (und der Müll den gleichen Weg wieder zurück nehmen muß).

 

Wir hatten eine Garden Villa, die übrigens zweimal täglich gesäubert wird (eine täglich Überraschung ist dabei die Art und Weise, wie das Bettlaken neu gefaltet wird). Die Garden Bungalows sind etwas größer als die Beach Villas und haben auch, im Gegensatz zu den Beach Villas, zwei getrennte, große Betten. Zu dieser Zeit ist das Klima sehr gut erträglich und der große Vorteil der Beach Villas, Wind vom Meer zu bekommen, ist nicht ganz so gravierend. Außerdem waren wir so gut wie nie im Bungalow außer um zu schlafen, zu duschen oder das Logbuch zu schreiben. Wenn es etwas schwüler ist, ist ein Bungalow am Meer aber sicher die bessere Wahl!  Hier ist es Geschmackssache, welcher Strand der Insel einem besser gefällt. Generell sind die Beach Villas von 101 bis 119 auf der Seite vom Strand, wo auch die Bootanlaufstelle ist. Die Bungalows 140 bis 155 sind auf der gegenüberliegenden Seite (dieser Strand hat uns besser gefallen, aber wie gesagt, das liegt wohl im Auge des Betrachters). Man muß aber wissen, daß es auch sog. Beach Villas gibt, die zwar zum Meer hinaus gehen, aber kein Strand davor haben, nur eine Mauer zum Meer. Man hat hier keine Möglichkeit direkt vom Bungalow zum Baden zu gehen.

Die Wasser-Bungalows sind in einem desolaten Zustand. Man glaubt einfach nicht, daß sie noch vermietet werden, aber einige unverzagte Gäste haben dort gewohnt. Diese Wasser-Bungalows sollen aber abgerissen und neu aufgebaut werden. Bis das nicht geschehen ist, ist von diesen Bungalows aber dringend abzuraten!

Auch hier ein Wort zur geschmähten Klimaanlage: sicher, das Teil ist nicht neuester Standard. Aber auch hier sollte man sich einfach mal klar sein, daß man a) keinen First-Class-Urlaub gebucht hat (deutlich am Preis zu erkennen!) und b) man sich in einem Land der Dritten Welt befindet. Ob man da unbedingt auf digitale und fernbedienbare Klimaanlagen Wert legen sollte, lassen wir mal dahingestellt. Generell ist es im Januar durch die dann herrschenden klimatischen Verhältnisse so, daß man nicht unbedingt eine Klimaanlage braucht (Brigitte holt sich da eh sofort einen gesalzenen Schnupfen). Der Deckenventilator und guter Durchzug sind fast sinnvoller. In den schwülen Sommermonaten ist die Klimaanlage aber sicher ein Segen. Und dann muß man schon zugestehen, daß das Teil eher laut ist (der Deckenvent allerdings auch...)

 

Zur Tauchbasis:

Wir haben uns dort sehr gut aufgehoben und betreut gefühlt. Die Tauchlehrer und –guides waren durchwegs sehr nett. Der Basisleiter Thomas ist leider fast die ganze Zeit in Deutschland auf der „Boot“ gewesen. Bei seiner Abreise hat er sich allerdings bei den von ihn betreuten Tauchern persönlich verabschiedet und sie auf seinen Vertreter, Schröni, verwiesen. Fanden wir sehr höflich und souverän.

Brigitte hatte, wie gesagt, einen Tauchkurs gebucht und nachdem sich niemand dazu gesellte, kam sie in den Genuß eines Privatkurses bei Schröni. Besser kann’s einem ja wohl nicht gehen J! Nach vier Tagen hatte sie also ihr vorläufiges Zertifikat in den Händen und durfte nach einem weiteren Tauchgang am Hausriff dann auch bei den Bootsfahrten mit. Schröni als Tauchlehrer ist nur zu empfehlen! Auch oder gerade WEIL er immer wieder darauf hinweist, daß er „kein bloßer Brevetverkäufer“ ist, erhält man wirklich eine umfassende, fundierte und sehr engagierte Ausbildung. Prädikat ÜBERAUS EMPFEHLENSWERT! René hat bei Schröni einen Nitrox-Kurs (2 Abende) gemacht und war ebenfalls sehr zufrieden.

Das Hausriff ist noch relativ mitgenommen von der Korallenbleiche. Aber für einen Tauchneuling wie Brigitte gab es auch hier viel zu sehen. Nachdem man dann auch die anderen Tauchplätze gesehen hat, ist aber klar, daß alte Tauchhasen vom Hausriff eher enttäuscht sind!

Die weiteren Tauchgänge haben Brigitte und René immer „guided“ machen müssen (klar! Muß man, wenn man keine 30 Tauchgänge in den letzten 18 Monaten vorweisen kann) und wir sind eigentlich auch mit allen Guides zufrieden gewesen. Sicher, jeder Guide ist anders, aber das ist ja auch eine Möglichkeit bei jedem einen etwas anderen Blickwinkel abschauen zu können. Wir können uns eigentlich über niemanden beschweren. Es gilt halt immer auch der alte Spruch „so wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus“.

Etwas erstaunt haben wir allerdings gelesen, daß der Tauchlehrer Stefano als „krasser Alkoholiker“ tituliert wurde. Dazu ist zweierlei zu sagen:

1) Stefano ist sicher einer derjenigen Tauchlehrer, der mit die breitest gefächerte Ausbildung vorzuweisen hat. Das erfährt man, wenn man sich mal Zeit nimmt, sich mit ihm zu unterhalten. Er ist nicht gerade der Typ, der sich das breit auf’s T-Shirt drucken läßt. Umso dreister finden wir es außerdem, wenn man sich über einen Tauchlehrer oder –guide ein Urteil erlaubt und davon abrät mit diesem Guide zu tauchen OHNE SELBER JEMALS mit ihm getaucht zu sein. Dazu ist zu sagen, daß Brigitte z.B. von Stefano geguided ihren ersten Tauchgang nach dem Kurs gehabt hat und sich sehr gut betreut gefühlt hat. Stefano ist unter Wasser ein sehr souveräner und ruhiger Guide. In unseren Augen gibt es wirklich keinen Grund, sich über ihn zu beschweren. Im Gegenteil!

2) Man sollte sich drüber im klaren sein, daß die Tauchlehrer, der gesamte Staff der Insel, keinen richtigen „Privatbereich“ haben, außer ihrem Zimmer. Und selbst da müssen die meisten mit einem Doppelzimmer vorlieb nehmen. Wenn die Tauchlehrer also abends an der Bar sind, dann ist das für die auch Feierabend. Als Gast weiß man sicher nicht, was den einen oder anderen gerade bewegt, ob’s ihm privat gerade gut oder schlecht geht. Das sollte man vielleicht auch mal so ein bisserl im Hinterkopf behalten und akzeptieren, daß die Tauchlehrer eben nicht immer „im Dienst“ sind, wenn man sie sieht. Und wenn jemand seinen Job gut macht (und das macht Stefano), dann geht es niemanden auch nur irgendwas an, was derjenige im privaten macht.

 

Die Flaschen werden bei den Ausfahrten vom Personal an Bord gebracht, die Ausrüstung muß man über einen Steg zum Dhoni selber tragen, was uns nicht weiter gestört hat. Der Flaschendruck war eigentlich immer ok. Will man statt der 12-Liter-Flasche 15 Liter, so muß man 3$ Aufpreis zahlen. Nitrox kostete übrigens keinen Aufpreis. Auf die Sicherheit wird auf jeden Fall geachtet. So ist beispielsweise das Briefing relativ ausführlich und es wird darauf geachtet, daß es jeder mitbekommt. Insbesondere Crazy Frank hat das Briefing mehrmals in kleineren Gruppen wiederholt. Vor dem Tauchgang werden von einem Guide die Strömungsverhältnisse gecheckt. Und nach jedem TG werden die Tauchzeit und –tiefe notiert. Der Zustand des Leihmaterials ist insgesamt ok, könnte aber manchmal besser sein. Aber vielleicht liegt’s ja am feuchten Klima. Insbesondere deshalb würden wir jedem einen eigenen Anzug empfehlen.

 

Die Tauchplätze sind interessant und vielseitig und laut aushängender Karte lassen sich 46 Tauchspots von Machchafushi aus erreichen. Natürlich gibt es einige Spots, die sehr begehrt sind und daher immer wieder angeboten werden. Manchmal wäre vielleicht etwas mehr Abwechslung schön gewesen. Aber  gerade Madivaru (Mantas!) und Angaga (Haie!) wurden sehr oft von einigen Tauchern speziell gewünscht und man hat dann in der Basis diesen Wünschen eben entsprochen. Also: fragen, wenn man einen besonderen Spot haben will! Ziemlich frech finden wir es allerdings, wenn ausgerechnet diese Taucher, die um einen speziellen Spot bitten, der dann auch ausgehängt wird, dann letztendlich selber NICHT dorthin fahren. Dann hat man z.B. das dritte Mal hintereinander Madivaru aushängen und die, die sich das wünschten, entscheiden sich dann doch für den anderen Spot. Ärgerlich, denn sonst wäre vielleicht ein neuer Spot angeboten worden.

 

In den letzten Tagen wurde die Insel von zwei italienischen Invasionen überrollt: ca. 80 Italiener bevölkerten die Insel. Das ist ja nun prinzipiell natürlich kein Problem, aber von diesen 80 Gästen waren gerade mal 4 Taucher dabei (die Insel hat insgesamt knapp 140 Betten). So wurde an einem Tag am Nachmittag nur noch ein Boot angeboten und auch das war nicht voll. Wir sind ein bißchen gespannt, wie sich das dort weiter entwickelt. Wenn dieser Trend anhält (weniger Taucher unter den Gästen), bleibt abzuwarten, ob die Tauchbasis dann weiterhin in der Größe und Güte (sehr gut ausgestattet, organisiert und geführt) bestehen bleibt oder ob das Inselmanagement in Zukunft eher Gäste mit der Zielrichtung „Familienurlaub“ im Blick hat. Vielen der Taucher wurde es dann nämlich etwas zu „umtriebig“. Daß Kinder toben wollen und dabei laut sind, ist nur verständlich und natürlich, aber die meisten Taucher hätten es gerne etwas ruhiger gehabt. Hier kann es in Zukunft Konfliktpotential geben, denn beiden Gruppen (die, die einen ruhigen Tauchurlaub haben wollen und den Familien mit Kindern) kann man auf der eher kleinen Insel wohl schlecht gleichzeitig gerecht werden. Vielleicht auch ein Hinweis für Sub-Aqua, ihr Kontingent an Plätzen gut auszuschöpfen, so daß immer genügend Taucher auf der Insel sind, damit die Basis die nötige Auslastung hat und weiterhin so bleibt, wie sie ist.

 

Alles in allem haben wir einen Traumurlaub dort verbracht, sehr nette Leute kennen gelernt und festgestellt, daß wir nach zwei Wochen gerne noch länger geblieben wären. Es wird nicht unser letzter Urlaub auf den Malediven sein! Wir können Machchafushi nur empfehlen! Auch wenn man vielleicht ein Auge darauf behalten sollte, wie sich diese Insel entwickelt. Es erwartet dort einen kein Luxusurlaub, aber sehr erholsame, relaxte Tage, traumhafte Tauchplätze, eine hervorragend geführte Tauchbasis, durchwegs nette und kompetente Tauchlehrer und eine gute Stimmung!

Brigitte und René

 

 


 

Reisebericht Machchafushi 07.01.2003 - 22.01.2003

Wir (Sabine und Melanie) waren zur selben Zeit wie Alex auf Machchafushi und möchten hier gerne UNSERE Ansichten über die Insel beschreiben. Bereits beim Abflug in Düsseldorf (sind aber aus München!) haben wir die ersten Kontakte geknüpft; mit der Konsequenz dass wir die nächsten 2 Wochen fast nur noch lachen mussten und es einer unserer besten Urlaube war.

Ein paar Fakten über Machchafushi:

Die Insel: Ist ziemlich klein. Man kann unlieben Gästen NICHT aus dem Weg gehen. Allerdings macht es die Insel auch irgendwie „gemütlich“. Besonders gut hat uns auch die „alternative Beetabgrenzung“ in Form von verschiedenartigen Bier- und sonstigen Getränkeflaschen gefallen; wirkte irgendwie liebevoll gestaltet.

Pool: Es gibt ein Süßwasser-Becken mit nem kleinen Whirlpool. Beides sehr nett und sauber, allerdings für uns als Meer-Fetischisten absolut überflüssig (obwohl es schon Spaß gemacht hat um 7:45 nach dem Early-Morning dive und vorm Frühstück im Whirlpool rumzualbern!).

Die Unterkunft: Die Bungalows sind „klein aber fein“. Der Aufpreis für nen Strandbungalow lohnt sich unserer Meinung nach schon (sind selbst umgezogen), da dort ein bisschen Wind geht, man ne super schöne Holz-Hollywood-Schaukel hat und es irgendwie gemütlicher ist. Aber unbedingt versuchen vorher einen Bungalow zu reservieren, da, wie schon in anderen Berichten beschrieben, manche „Strand“-Bungalows eher „Abhang“- oder „Urwald“-Bungalows sind.

Das Essen: Absolut akzeptabel und auch relativ abwechslungsreich; Immer „neutrale“ Gerichte dabei (Nudeln, Reis, Kartoffeln), also auch Kinder-freundlich; aber auch maledivische Spezialitäten (scharf!), Salate und viel Fisch. Klar, nach 2 Wochen reicht’s einem und man will mal wieder „nen Scheinsbraten mit Knödeln“, aber das ging uns bisher in jedem Urlaub so. Wer nur 5-Sterne Essen gewöhnt ist, sollte hier NICHT hinfahren!

Zusatzkosten: Viel ausgeben kann man hier nicht (außer für Getränke!); muss ja auch nicht sein, da die Reise und das Tauchen (Vorabbuchen ist zu empfehlen) schon genug kosten (zumind. für den Normal-Verdiener dem es doch noch auf die 870 EURO für die Comfort Class ankommt, denn sonst fahr ich gleich auf ne bessere Insel wo ich mich dann 2 Wochen an der Fernbedienung und der digitalen Anzeige der Klimaanlage erfreuen kann!)! Ansonsten sind Getränkepreise wie üblich auf den Malediven. Glücklicherweise waren wir in der Lage 2 Wochen URLAUB zu machen und konnten somit das Notebook daheim lassen und mussten uns auch nicht über die Internetverbindung oder den angeblich veralteten Computer an der Rezeption ärgern.

Das Tauchrevier: Die Riffe sind unserer Meinung nach besser erhalten als im Nord-Male-Atoll. Wie immer „viel Fisch“ allerdings deutlich weniger Haie als um Eriyadu rum. Aber der „Manta point“ war wirklich gigantisch. Wir waren 4 mal da und jedes mal haben wir Mantas gesehen (wenn auch zwei mal nur die letzten 5-10 min.). Ach ja: Es soll dort auch Schaukel- und Anglerfische geben! Was jedoch furchtbar lästig ist, sind „Möchte-gern-Fotographen“ die nicht gescheit tauchen können, sich mitten in die Korallen setzen, dabei alles mit Ihren Flossen abmähen und somit natürlich die Mantas verjagen (zwar Glück für uns, da sie vorm Störenfried geflüchtet sind und dann uns etwa 20 min. „entertained“ haben); aber das Riff hat es nicht verdient so zerstört zu werden wegen unfähigen Tauchern (wer sich jetzt angesprochen fühlt, sollte darüber nochmals nachdenken! Sonst kann man ja gleich Parkbänke ins Riffdach bauen!). Bei den Außenriffe blähst es schon mal ganz gut, also für absolute Beginner nicht so geeignet. Aber in der high-season fahren meistens 2-3 Boote vor- und nachmittags raus, sodass man sich ne alternative zur „Waschmaschine“ aussuchen kann. Das Hausriff ist ziemlich kaputt, das Wrack aber nicht schlecht. Um die Insel rum kann man schon mal Adlerrochen oder Schwarzspitzenriff-Haie sehen (oder nen Steinfisch), wobei da durchaus Schnorcheln reicht! Aber für Nacht-Tauchgänge, „Vollmond-Tauchgänge“, Early-morning dives oder „Such-den Anglerfisch“-Tauchgänge ist das Hausriff OK!

Die Tauchbasis: Sehr ordentlich und sauber. Viel Platz für das eigene Equipment, gute Einweisung; wenn genug Taucher da sind, hat man ne gute Auswahl bzgl. der Bootsausfahrten. Zu den Tauchlehrern: Wir hatte keine Kurs und können somit nichts über „Lehre“ sagen; ansonsten waren alle sehr kompetent aber auch lustig (besonders Schroeni und Stefano; und Frank’s Special-Tauchgänge ohne Anzug oder Füßlinge) und kontaktfreudig. Alex’ Bemerkungen bzgl. Stefano („Mit einer Ausnahme: der Stefano. Dieser Typ ist ein krasser Alkoholiker und kippte sich jeden Abend so um die 6-10 Bier rein. Das sollte doch nicht unbedingt sein. Vor allem nicht, wenn er am nächsten Tag wieder Tauchen geht und auch Schüler dabei hat. Ich musste zum Glück nicht mit ihm runter.“) finden wir absolut unangebracht und beleidigend; vor allem wenn er nicht mal mit Ihm getaucht ist. Die Tauchlehrer sind nun mal irgendwie auf dieser Insel „gefangen“ und können gewissen Personen abends halt nicht aus dem Weg gehen! Empfehlungen bzgl. Ohrenproblemen und selbstgemischten Ohrentinkturen haben wir auch dankbar von Thomas entgegen genommen („tu Dir nie was ins Ohr was Du Dir nicht auch ins Auge tropfen würdest!“).

Unsere Empfehlung: Wem es ums Tauchen und relaxen geht und nicht um Luxus und Entertainment, der ist hier bestens aufgehoben. Wir würden sofort wieder hinfahren!

Zum Schluss noch herzliche Grüße an unsere Spaßvögel Detlev und Wolfgang, an Claudia & Helmut, Brigitte & Ihren „600 €-Mann“ und natürlich an alle Leute der Tauchbasis (besonders Schroeni und Stefano)!
Sabine & Melanie

(MB@blokesch.net)
 


Reisebericht Machchafushi 09.01.2003 - 24.01.2003

Ich war im Janauar auf Machchafushi. Von einem Tauchfreund habe ich von dieser Insel als reine "Taucherinsel" erfahren. Im September 2001 war ich schon mal auf den Malediven (auf Meedhupparu im Raa Atoll) und habe dort meinen Padi AOW Tauchschein gemacht.

 Ich bin also also als blutiger Anfänger mit sagenhaften 9 TG nach Machchafushi gereist. Mein Tauchfreund Jochen, der schon 4x auf Machcha und 3x auf Angaga war, hatte mich animiert.

 Der Flug war sehr gut, denn wir sind mit der neuen alten Condor "Thomas Cook" Maschiene in der Comfort Clas geflogen. Ich kann das nur jdem empfehlen! Für mich war es das erste und bestimmt nicht das letzte mal. Der Aufpreus von 870,- EUR hat sich in jedem Fall gelohnt. Bei diesem Service und dieser Beinfreiheit kommt extrem relaxt in Male an. Ich bin ab und zu zum rauchen nach hinten und habe mich in den normalen Sitz der "Holzklasse" gesetzt und war erschrocken. Ich bin der Meinung, wer das Geld für einen Maledivenurlaub inkl. tauchen in der heutzutage schlechten wirtschaftlichen Lage übrig hat, sollte hier nicht sparen.
 Der erste Eindruck von Machcha war erstnal nicht so toll, da ich von Meedhupparu ziemlich verwöhnt war. Das ist halt eine exklusievere Insel (750x250 Meter) mit einer kleinen Tauchbasis, die erst im Jahr 2000 eröffnet hat. Da war halt alles noch sehr neu und unbenutzt.

 Im Nachhinein stellte sich Machcha aber als sehr wohnhaft und familiär dar. Wir hatten den Bungalow 103 und hatten die beste Strandseite vor der Haustür. Der Strandbungalow hätte zwar auch mal eine Renovierung nötig, aber es war immer sehr sauber. Die alte Klimaanlage müsste nur mal ausgetauscht werden. Sie ist nicht digital und hatt keine Fernbedienung. Aber nach 2 Tagen hatten wir die richtige Temperatur mittels dem analogen Drehschalter gefunden.

Ungeziefer wie Kakalaken oder Ameisen habe ich niemalst im Zimmer gesehen. Nur in dem Aussenbreich wo das Bad und die Dusche ist, gab es grosse Ameisen. Die haben mich aber überhaupt nicht gestört. Das gehört halt zur Natur! Mücken habe ich auch keine gesehen.(im Gegensatz zu Meedhupparu ...juck...kratz). Das liegt aber sicher daran, dass ein Angestellter alle 2-3 Tage mit einem sehr lauten und stinkendem Gerät durch die Büsche zieht, um die Mücken und Ihre Larven zu vernichten. Dann heisst es nur Klima aus und Tür zu! Nach 10 Minuten ist das auch schon vorbei. Ich hatte jedenfalls keinen einzigen Mückenstich - und das ohne mich mit irgendwelchen Mitteln einzucremen. Auf Meedhupparu war das echt schlimm....
 Jetzt aber zum wesentlichen. Thomas Meyer habe ich nur kurz kennengelernt, denn er ist zur "Boot" nach Düsseldorf geflogen. Leider hatte ich nicht das Vergnügen mal mit ihm zu tauchen. War aber nicht so schlimm. Denn die anderen Tauchguides waren auch vom feinsten. Mit einer Aussnahme: der Stefano. Dieser Typ ist ein krasser Alkoholiker und kippte sich jeden Abend so um die 6-10 Bier rein. Das sollte doch nicht unbedingt sein. Vor allem nicht, wenn er am nächsten Tag wieder Tauchen geht und auch Schüler dabei hat. Ich musste zum Glück nicht mit ihm runter.

Ich hatte vor meinem Urlaub die Tauchgänge mit Begleitung gebucht, das ich auch jedem Neuling empfehlen würde. So hat man jemanden dabei, der sich am Tauchplatz auskennt und man fühlt sich sicherer.
 Die besten Erfahrungen hatte ich mit Sameer, der sich als Malediver an seinem Riff (Heimatinsel) Mamigilli am besten auskannte und mir sogar einen sehr seltenen Schaukelfisch zeigen konnte. Nicht vergessen möchte ich Schröni und Franky! Schröni ist zwar etwas strenger als alle anderen, er passt aber sehr darauf auf, dass Du als Taucher nichts kapuut machst. Er hat Dich immer im Auge. Das fand ich schon toll. Auch so suchen er und Franky auch den Kontakt zum Taucher nach Feierabend. Das war auch gut so. Franky ist auch ein absoluter Profi. Aber auch ein echter Spassvogel. Da fragt er doch glatt alle auf dem Boot, ob alle Ihre Sachen wie Maske etc. dabei haben und vergisst selber einmal seinen Anzug und das andere mal seine Füsslinge. Man, habe ich gelacht! Aber nicht über Franky, sondern wegen der Tatsache. Er ist nämlich ein super Typ.

Die Tauchplätze sind alle echt super. Den Manta Point habe ich 3x besucht und hatte jedesmal das Glück auch viele Mantas anzutreffen! Die Sicht war zwar aufgrund des Planktons (deswegen sind die Mantad da!) nicht immer toll, aber ausreichend, um tolle Fotos mit meiner Digitalkamera zu machen. Die Mantas waren einmal bis auf 1-2 Meter in meiner Nähe!!! Das war schon super!

Die vielen Fische aller Art waren gut als Ausgleich für die toten Riffe. Leider ist aufgrund vom El Ninho sehr viel kaputt. Das Leben ist aber zu sehen! Sehr vile Fische aller Arten sind zu sehen! Angaga Tila ist hier echt hervorzuheben! Weissspitzenhaie und graue Riffhaie sind hier nicht selten anzutreffen! Andere Taucher haben hier sogar einen Silberspitzenhai (3 Meter) gesehen und auch fotografiert! Ich habe den Beweis auf meiner Festplatte.....Die Korallen erholen sich aber, das kann man schon sehen.
 Ich habe in den 2 Wochen insgesamt 20 Tauchgänge gemacht und will keinen einzigen missen. Zudem habe ich sehr viel nette Leute kennengelernt, zu denen ich immer noch Emailkontakt habe.

Jetzt zur Küche. Es gibt viel Fisch. Da ich mir lieber die Fische unter Wasser anschaue, als sie zu essen - habe ich viel Salat gegessen.Eigentlich soviel wie sonst in einem Jahr,,,,,,es gab aber auch Hünchen und normales Fleisch. Verhungern als nicht Fisch essender musste man also nicht. Die Süssspeisen waren auch sehr sehr lecker. Hier heisst es aber schnell zu hamstern. Wenn alle, dann alle und kein Nachschub.

Einziger Wehrmutstropfen: Die hohen Preise für Getränke und Intenetservice. Ein 0,33 Bier = 2,50 US$. Eine Flasche Wasser 1,5 L = 2,50 US$. Der angebotene Interservice in der Rezeption ist zwar auch gut, aber auch sehr teuer. 10 min. kosten 5 US$ wobei die ersten 2 Minuten verbraucht werden, um überhaupt zu "connecten". Um Emails zu senden oder zu empfangen lohnt sich also der Laptop, der sich ohne Probleme im Zimmer an die Telefondose anschliessen lässt. Die Einwahlnummern ins Netzt bekommt man von den Guides in der Tauchbasis. So dauert das connecting nur nur ein paar Sekunden. Der Rechner in der Rezeption ist halt nicht gerade auf dem neuestem Stand......

Fazit:
Ich werde Machchafushi garantiert nicht das erste und letzte mal gesehen (und gefühlt) haben! Zumal der Inhaber Mister Adam dieses Jahr auch massiev umbauen (Wasserbungalows werden komplett abgerissen und neu gebaut, Bungalows werden renoviert) will. Inwiefern sich das auf den Preis niederschlagen wird, wird sich zeigen.........

Ich kann Machchafushi aber nur jedem empfehlen!! Taucher finden hier das Paradies und zwischen den Tauchgängen kann man am Strand super relaxen. Hier sind die Bungalows 101 bis 106 nur zu empfehlen! Die anderen Bungalows sind halt nicht so der Brüller, was die Aussicht und en Strand angeht.

 Alex

 


Reisebericht Machchafushi Januar /Februar 2003

 

Vom 28.1 – 5.2.03 waren wir (leider nur) eine Woche auf Machchafushi.

 

Die diversen Vorberichte waren ja, wie jeder selbst lesen kann teils sehr widersprüchlich – von super toll bis nie wieder – dennoch wagten wir die Reise.

 

Von eine Skala von 1 bis 6 würde ich die Insel mit allem Drum und Dran entsprechend der Kategorie 4 Sterne bei einer guten 2 einstufen.

Sicherlich kleine Fehler gibt es überall – es überwiegte aber der durchaus positive Eindruck.

 

Beste Vorraussetzung war das tolle Wetter, für die meisten schon die halbe Miete. Die Insel ist bis auf die Wasserbungalows (die in diesem Jahr komplett erneuert werden sollen) in einem ordentlichen und sehr sauberen Zustand. Ständig wird irgendwo gefegt oder geputzt.

 

Die berüchtigten Ameisen haben wir bis auf eine Handvoll nicht erlebt, ebenso wenig wie Kakerlaken.

Die Küche machte auch von innen einen perfekten und hygienisch absolut sauberen Eindruck. Bestes Equipment und sehr gepflegt. Da sollten die Leute die sich beschweren mal hier bei uns in Deutschland in diverse Restaurantküchen schauen. Der Standard in Deutschland liegt hier leider weit darunter. Die Buffets waren immer sehr gut bestückt, leider nicht das Frühstücksbuffet, da wäre tatsächlich Verbesserungsbedarf.

 

Unser Bungalow (155) hat eine ruhige und zur Tauchbasis hin optimale Lage. Der Strand vor dem Bungalow ist schön breit und man hat die für die Malediven typische, idyllische Aussicht. Die Einrichtung ist nicht luxuriös dafür aber zweckmäßig und gut. Die Betten hatten sehr feste Matratzen und waren nicht durchgelegen.

 

Die Tauchbasis wird professionell und sehr gut geführt. Die Crew ist ein freundliches und eingespieltes Team mit Spaß bei der Arbeit. Viele regen sich über die „Guided Dives“ auf, bei denen Taucher mit geringer Erfahrung (i.d. Regel weniger als 30 Tauchgänge)  nur in Begleitung von den Diveguides tauchen dürfen. Ich denke das diese Regelung absolut oK ist, denn es fehlt einem Anfänger wirklich die Erfahrung auch wenn er mit ca. 10 – 12 Tauchgängen schon im „Advanced Level“ ist.  Hier kommt es bei vielen Tauchgängen zu mittlerer bis starker Strömung etc. Eine entsprechende Begleitung ist dann für alle sicherer. Vermißt haben wir so Kleinigkeiten die aber doch irgendwie schön sind wenn man sie hat wie z.B.: Tee oder Obst nach dem Tauchgang auf dem Doni. Es ist eben nur das Tüpfelchen auf dem „i“ was fehlt.; eben kurz vor der Note 1. Etwas ärgerlicher ist das ständige Ausrüstungsschleppen zum Boot oder beim Nachttauchgang zum hinteren Steg am anderen Ende der Insel. Ein Bollerwagen zum Selbstziehen oder ein Transportservice wäre da eine angenehme Serviceleistung.

 

Die angefahrenen Tauchplätze sind in der Regel alle toll. Von Korallenbleiche ist dort nicht mehr viel zu sehen. Enormer Fischreichtum und von Groß- bis Kleinfischen so alles was das Taucherherz höher schlagen lässt. Das Hausriff ist da leider noch in wesentlich schlechterem Zustand und benötigt noch etwas Zeit. Nachts ist dieses Riff aber voller interessanter Kleinigkeiten (Lobster, Rotfeuerfische, Putzergarnelen, Haie, Gespensterkrabben, Einsiedlerkrebse etc. etc.) Wenn man sich auf die Erforschung dieser „Kleinigkeiten“ macht sind auch diese Tauchgänge ein Highlight. Man muß eben nur wollen und vor allen Dingen die Augen offen halten.

 

Also wir haben in einer Woche ganze 20 tolle Tauchgänge gemacht und ansonsten auf der Insel viel Spaß gehabt. Allen die daran mitgewirkt haben vielen Dank.

 

Christian Schmolke

 


 

Reisebericht 19.07. bis 01.08.2002 Machchafushi

Zuerst einmal möchte ich mich bei all denen bedanken, die sich die Mühe machen und einen Reisebericht verfassen. Uns haben diese Berichte bei der Wahl der Insel sehr geholfen.

Nachdem uns nun die kalte Jahreszeit im Griff hat und einige Zeit seit unserem Aufenthalt auf Machchafushi vergangen ist, möchte ich über unsere Eindrücke unseres ersten Maledivenurlaubs berichten.

Anreise:
Über den Transfer wurde bisher viel geschrieben, daher hier auch nur einige kleine Anmerkungen.
Meine Frau und ich sind mit der LTU geflogen. Benutzt wurde einer der neuen Airbusse in dem ich bei einer Körpergröße von 191 cm eine sehr geringe Beinfreiheit hatte. Mit dem äußerst dürftigen Raumangebot hatten auch sehr viel andere Fluggäste ihr Leid. Es wird von LTU die „First Comfort Class“ angeboten. Diese kostet pro Fluggast einen Aufpreis von etwa 900 €. Wer es sich leisten kann und will, soll es tun. Die Sitze sind bequemer und das Platzangebot empfand ich als sehr beneidenswert (wir haben uns die First Comfort durch den Vorhang angeschaut), auch war der Service besser aber an dem gab es auch bei uns nicht auszusetzen.

Während unseren Aufenthaltes auf Machchafushi hörten wir dann von einigen Urlaubern, dass es sich lohnen würde, sich die Mühe zu machen, die Reise selbst zusammen zustellen. Flug und Inselaufenthalt getrennt.
So gibt es die Möglichkeit mit der Emirates Airways von Düsseldorf oder Frankfurt nach Male zu fliegen. Bei der Anreise hat man einen Zwischenstopp in Dubai mit Übernachtung in einem first class Hotel (bestimmt interessant). Der Service an Bord soll sehr gut sein und der Fluggast sitzt nicht so beengt wie wir es taten. Das ganze soll pro Person auch noch etwa 300 € billiger sein. Ich denke eine Suche im Internet lohnt sich da schon.

Beim Transfer mit dem Wasserflugzeug gab es keinerlei Probleme. Für das Übergewicht beim Gepäck wurde keine Gebühr erhoben. Uns störten nur die recht langen Wartezeiten beim An- und Abflug, die wir in der klimatisierten Halle des Flughafens verbrachten.

Das Wetter:
Die Zeit für unseren Malediven Urlaub lag mitten in der Monsum Zeit. Vom Monsum bekamen wir einige kleine Kostproben zu spüren. An vier aufeinander folgenden Tagen regnete es vormittags teilweise sehr stark. Nachmittags klärte es sich auf und das Wetter war freundlich. An diesen Tagen waren die Bootsausfahrten nicht mehr spaßig. Bei einem starken Wellengang musste die Fahrt gedrosselt werden, da das Dohni mehr Wasser aufnahm als die Besatzung abpumpen konnte. Zweimal hieß es „Mann über Bord“. Da wir aber die Tauchanzüge während dieser Fahrten nicht auszogen (es war kalt und nass) und die beiden durch den Auftrieb über Wasser blieben, waren sie schnell wieder an Bord. Mir schlug der starke Wellengang auf den Magen und ich verzichtete an diesen Tagen auf den zweiten Tauchgang.
Ansonsten war das Klima sehr angenehm. Bei ca. 28 bis 30° Celsius und ein ständig leichter Wind, der Nachts etwas stärker wurde, haben wir uns wohl gefühlt. Die Klimaanlage im Bungalow haben wir nachts nicht anschalten müssen. Der Deckenventilator war ausreichend.

Die Insel:
Die Insel sieht aus der Vogelperspektive tatsächlich aus wie ein Spiegelei. Es war schon faszinierend die vielen kleinen Insel vom Wasserflugzeug aus zu betrachten. Am Strand ist die Insel in etwa zehn Minuten umrundet. Das Inselinnere ist sehr schön mit Palmen und anderen uns unbekannten Pflanzen dicht bewachsen. Die Palmen reichen bis zu dem teilweise 25 Meter breiten Strand. Auf dem Weg zwischen Tauchbasis und Restaurante befindet sich eine sehr schöne große Voliere mit einheimischen Vögeln. Ein nicht mehr zu benutzender Tennisplatz (sehr schlechter Zustand) gammelt als Inselzentrum vor sich hin. Ein Volleyballplatz auf dem Abends das einheimische Inselpersonal unterstützt von Gästen spielt, befindet sich gleich nebenan. Am Stand gleich neben der Rezeption, zwischen dem Pool und der Tauchbasis befindet sich eine Strand-Bar, an der nach den Tauchgängen gefachsimpelt wurde.
Die Insel macht bis auf dem Tennisplatz einen sehr gepflegten Eindruck (muss man auf den Malediven Tennis spielen??). Alles ist sehr sauber und in gutem Zustand. Die Schuhe haben wir während unseren Aufenthaltes nicht benutzt. Ich habe mir das vorher nicht vorstellen können und es war Anfangs schon ein ungewohnt seltsames Gefühl ständig barfuss zu laufen, genauso seltsam wie nach 14 Tagen wieder Schuhe an den Füssen zu tragen.
Auf der Insel war ein deutscher Arzt (allg. Mediziner), der Abends eine oder zwei Stunden Sprechzeit hatte. Er hatte auch einige Patienten zu versorgen. Eine Einrichtung, die auch als Kriterium bei der Inselwahl für uns eine Rolle spielte.

Gebaut wurde auf der Insel. Natürlich muss in einer Ferienanlage das Ein oder andere erneuert werden. Wir wünschen ja auch alles in einem tadellosen Zustand vorzufinden. Die Tauchbasis wurde ausgebaut (neuer großer Trockenraum) und die Wasserbungalows Nr.3 bis Nr.10 wurden renoviert. Von den Bauarbeiten bekamen wir fast nichts mit. Sie wirkten nicht störend, da sie mit Rücksichtnahme auf die Gäste erst gegen 10.00 Uhr begannen. Ein Ausschlafen war immer möglich.
Überhaupt strahlte die Insel eine Natürlichkeit und wohlige Ruhe aus. Alles ging ganz gemächlich zu. Es gab keine Animation mit lärmenden Urlaubern sondern nur das Rauschen des Meeres und der Palmen. Ein Ort an dem man die Seele baumeln lassen konnte.
In der ersten Woche unseres Aufenthaltes war die Insel zu etwa 50% belegt. Sie machte einen verschlafenen Eindruck. Dieser Dornröschenschlaf wurde mit dem Beginn der Sommerferien in Deutschland unterbrochen.
Die Nationalitäten der Urlauber setzten sich aus ca. 80% Deutschen, 15% Japaner, 5% Franzosen zusammen.
Von den Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen die sich gut versteckt in der Inselmitte befinden, sieht und spürt man nicht viel, außer man sucht danach.

Unterkunft:
Wir selbst wohnten in Bungalow Nr. 147, einem Doppel Bungalow (wie alle Bungalows). Die Unterkunft ist sehr geräumig. Die Betten waren sehr gut, keine durchgelegenen Matratzen. Zur Ausstattung gehörten Ventilator, Klima, Fön!!!, geräumiges Bad. Alles war sehr sauber und ordentlich.
Die Rattanmöbel aus dem Bungalow stellten wir auf die, dem Strand zugewandte und ab Mittags schattige Terrasse. Auf einer Art Hollywoodschaukel die sich auch auf der Terrasse befand, konnte man seinen täglichen Taucherlebnissen nachträumen. Vor der Terrasse wuchsen Palmen und andere halb hohe Pflanzen. Der Pflanzenstreifen war etwa 10 Meter breit, daran grenzte der etwa 25 Meter breite feinsandige Strand.
In der ersten Woche auf Machchafushi hatten wir das Glück, dass der Nachbar- Bungalow nicht belegt war. Mit dem Einzug eines Pärchens mit Kind änderte es sich, war aber noch Ok. Die Zimmer wurden ein bis zweimal täglich gereinigt. Ungeziefer gab es natürlich, aber wo gib es das nicht. Es war schon recht interessant, diese uns unbekannten recht großen Ameisen zu beobachten. Auch hatten wir Kakerlaken im Bungalow. In den zwei Wochen verirrten sich drei der einheimischen Tiere zu uns. Sie hatten jedoch keine Chance gegen meine Sandalen.

Hier eine kurze Auflistung der Bungis:

Nr. 101 und 102, sehr breiter Strand, zwischen Bungis und Strand kaum Pflanzenwuchs, immer etwas Wind (nachts angenehm), sehr nahe der Tauchbasis

Nr. 103 bis 119, relativ breiter Stand, Zahlen aufwärts immer dichter werdender Pflanzenwuchs zwischen Bungis und Strand (weniger Wind)

Nr. 120 bis 140, kein Strand sondern Befestigungen (kleine Betonbuhnen) mit Blick auf die Wasserbungis

Nr. 141 bis 156, sehr breiter Strand, schattenspendender Bewuchs zwischen Bungis und Strand, Blick auf den Strand, Terrasse mittags schattig

Nr. 401 bis 404, Bungalows für Angestellte (Inselinneren)

Nr. 301 bis 310, Bungis im Inneren der Insel, schattig, windstill daher sehr warm, nicht so schön aber preiswerter
Wasserbungis Nr. 1 und 2 waren renoviert. An den anderen wurde gearbeitet. Sie sind nicht so geräumig, etwa 25% kleiner als die Bungalows auf der Insel mit einem geschlossenem Bad. Einen direkten Zugang zum Wasser gibt es nicht. Immer etwas Wind, sehr angenehm. Die Terrasse (ab Mittag im Schatten) ist zum Meer gerichtet. Der Steg zu den Bungis ist wieder in Ordnung

Verpflegung:
Man muss bei der Beurteilung der Verpflegung berücksichtigen, das ein enormer logistischer Aufwand erforderlich ist, damit es den Urlaubern an fast nichts mangelt. Aus diesem Grund muss dann auch schon mal auf das Ein oder andere verzichtet werden.
Das Frühstück, Mittag- sowie das Abendessen wurde in Büffetform angeboten. Uns wurde beim ersten Restaurantbesuch ein Tisch mit schöner Aussicht zum Wasser zugewiesen, den wir bis zu unserer Abreise auch behielten. Auch hatten wir bis zur Abreise die gleiche, freundliche aber manchmal recht träge Bedienung.

Beim Essen gehen die Meinungen recht weit auseinander.
Das Frühstück war einfältig, es gab Toast, Butter und Marmelade sowie eine Sorte Käse und Wurst ausreichend. Wollte man Eier in verschiedener Zubereitung und Obst zum Frühstück essen, musste man zur Eröffnung des Büffets da sein, denn nachgefüllt wurde kaum. In einer Schale entdeckte meine Frau ein paar Löffelchen Haferbrei, sie freute sich, denn das entsprach ihren Frühstücksgewohnheiten. Wir teilten der Bedienung unseren Wunsch, jeden Morgen eine kleine Schale Haferbrei zu essen mit. Freundliches Nicken und Nachfrage beim Koch ergaben, es wird in Ordnung gehen. Als Dankeschön und wie auch für jeden Extradienst erwartet, ein kleines Trinkgeld. Leider klappte es in den zwei Wochen nur ganze zweimal, tapfer wartete meine Frau täglich die erste halbe Stunde auf ihren Haferbrei und tröstete sich dann mit etwas Obst, was ich ihr vorsichtshalber geholt habe.

Zum Mittag- und Abendessen gab es verschiedene Fleischsorten (Geflügel, Rind), verschiedene Gemüse sowie Nudeln, Reis oder Kartoffeln, mal gekocht, mal gebraten. Fisch gab es fast jeden Abend. Dazu konnte man sich von verschiedenen Salaten bedienen. Abgerundet wurde das Ganze durch ein wenig Obst, Kuchen und Dessert.
Nachdem in der zweiten Woche die Insel fast komplett mit Gästen belegt war, hatte das Küchenpersonal sichtlich Probleme mit dem Nachschub. Obst gab es sehr spärlich und wir mussten uns früh einen kleinen Teller mit Melone oder Annanas „sichern“ um überhaupt etwas Obst zu bekommen. Wer eine halbe Stunde nach der Restaurant Eröffnung kam, stand vor den kläglichen Resten einer ersten Büffetschlacht. Die Tabletts wurden nach der ersten Leerung nur sehr zögerlich und sparsam belegt.
Wir haben das Beste daraus gemacht und sind in der zweiten Woche zeitig Essen gegangen.
In der ersten Woche wurde zu unserer Überraschung ein Strand Barbecues organisiert. Es wurden Matten am Strand verteilt und wir konnten uns an verschiedenen Grills bedienen. Ein Büffet stand etwas abseits. Wir holten unser Essen und setzten uns zu den anderen auf unsere Matten um ein Holzfeuer. Es ist wohl nichts für Jedermann, wir fanden es aber recht interessant. Es fördert doch den Kontakt zu anderen Urlaubsgästen auf der Insel.

Uns hat`s gut geschmeckt. Das Dessert freilich war einfach nur süß und mit wenig Fantasie und Liebe gemacht.
Beim Körpergewicht habe ich ein weinig dazu gelegt (obwohl wir 2 Tauchgänge pro Tag durchführten).
Die sonst so leckeren Fruchtsäfte, wie wir sie aus südlichen Urlaubsländern kennen, waren auf Machchafushi leider nicht so toll. Sie glichen eher den Säften aus Tetrapacks die wir aus Deutschland kennen.

Hier einige Preise:
1,5 Liter Wasser 2,75 US Dollar
0,3 Liter Cola 2,50 US Dollar
lösl. Kaffee für zwei Tassen 2,50 US Dollar
Dazu kommen bei der Endabrechnung pro Posten 0,25 US Dollar Trinkgeld.

Tauchen:
Die SUB AQUA Tauchbasis, geführt von Thomas mit seiner Crew machte auf uns einen guten, ordentlichen und aufgeräumten Eindruck. Der zu kleine Trockenraum ist ja bald Geschichte. Da wir eigenes Tauch Equipment haben, mussten wir uns nichts leihen.
Anfangs wurden täglich 2 Tauchausfahrten angeboten. Dies wurde auf Grund der größeren Anzahl Taucher in der zweiten Woche auf 4 bis 5 Ausfahrten aufgestockt.
Während unseren Aufenthaltes auf Machchafushi wurden für die Ausfahrten mit dem Dohni keine Gebühren erhoben. Zu unserem Glück gab es gegen 3 US Dollar Aufpreis 15 Liter Atemluftflaschen (Ich gehe zum Leidwesen meiner Frau recht verschwenderisch mit der Luft um).
Es ist billiger das Tauchen in Deutschland zu buchen.

Täglich bis 14.00Uhr werden die Listen für den nächsten Tauchtag ausgehängt und jeder hat somit die Möglichkeit, Selbst zu bestimmen, wo er abtauchen möchte.
Pro Dohni waren 10 bis 12 Taucher (plus Guide und 3 Mann Besatzung) anwesend. Es kamen auch schon mal vor, dass wir nur mit sechs Tauchern an Bord waren.
Es gab sehr beliebte Spots. Diese Dohnis waren dann auch sehr schnell belegt. Wenn alle angebotenen Donis belegt waren, wurde ein weiteres dazu angeboten. Wünsche von uns wurden dabei berücksichtigt. Es war für jeden Platz und wir haben alle Tauchspots mindestens einmal in den 14 Tagen betauchen können.
Das Briefing an Bord wurde in Englisch durchgeführt. Die Strömungsverhältnisse wurden vor dem Tauchgang nicht immer zu unserer Zufriedenheit vom Guide gecheckt. Besonderer Dank gilt Fayaz. Seine ruhige Art uns alles zu erklären hat uns sehr gut gefallen. Er war mit Herz und Seele beim Tauchen dabei.

Erschrocken waren wir bei unserem ersten Tauchgang. Waren wir doch vom Roten Meer Sichtverhältnisse von bis zu 50 Meter gewohnt, so hatten wir auf Grund der starken Planktonbildung Sicht bis max. 20 Meter. Auch die Vielfalt an Schwarm- und Einzelfisch wie im Roten Meer, fanden wir nicht. Der Meeresboden sah sehr trostlos und grau aus. Es war ein riesiger Korallenfriedhof. Zu sehen war nackter Fels und am fuße des kahlen Riffs lagen große Berge, wie künstlich aufgehäuft, von abgestorbenen Korallen. Es war nichts von der Farbenpracht der Malediven zu sehen, von denen wir immer wieder gehört hatten und die wir aus (wohl älteren) Filmen kannten.
Wir dachten zuerst, das wir mit dem ersten Tauchgang wohl einen der schlechteren Spots betaucht hatten und legten Hoffnung in den nächsten Tauchtag. Wir wurden maßlos enttäuscht. Es gab kaum Kleinlebewesen wie Schnecken oder Muscheln. Hier und da war zwar mal eine Zacki oder eine Muräne zu sehen. Bei einigen Tauchgängen konnten wir die Fische die wir sahen an beiden Händen zählen.
Gut, wir haben Mantas, Adlerrochen und verschiedene Haie gesehen. Es macht aber doch sehr nachdenklich und traurig, wenn diese Naturkatastrophe direkt vor den Augen erscheint.
Man kann beobachten, wie sich an einigen Stellen die Natur ihr Reich zurück erobert. Besonders die Weichkorallen wie die Rasenkoralle und die Goniopora sowie Gorgonien wachsen wieder. Es werden bestimmt noch 15 bis 20 Jahre vergehen, bis es auf den Malediven wieder so aussieht wie vor der Korallenbleiche.
Ein Highlight ist, der vor der Insel versenkte 52 Meter lange Frachter. Obwohl auch das Hausriff von Machchafushi fast tot ist, macht es sehr viel Spaß den Frachter bei Nacht zu betauchen. Er liegt bis zu 32 Meter tief und ist auch schon ein wenig bewachsen. Zu sehen sind dort viele Rotfeuerfische, einige Zackis und einiges an Kleinfisch. Unter dem Frack krabbelten Langusten und ein etwa 2 Meter langer Ammenhai fanden dort seinen Schlafplatz. Unter einer Steinplatte neben dem Frack sahen wir einen Adlerrochen und einen Weisspitzenriffhai. Ohne diese sehr spannenden und wunderschönen Nachttauchgänge wäre unser Tauchurlaub sehr eintönig geworden.

Fazit:
Wir blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf unseren ersten Maledivenurlaub zurück.
Wir verbrachten einen sehr erholsamen Urlaub auf Machchafushi. Auf der Insel konnten wir fernab vom Trubel ganz toll relaxen. Die Insel ist schön bewachsen und macht vielleicht gerade deshalb einen natürlichen Eindruck. Animation sucht man auf Machchafushi zum Glück vergebens.
Das Personal ist sehr freundlich aber manchmal etwas unaufmerksam und träge. Bei der deutschen Reiseleitung (Gabi) ist man gut aufgehoben und Wünsche werden soweit es geht berücksichtigt.
Weshalb wir auf den Malediven unseren Urlaub verbrachten, war die Freude auf eine hochgelobte Unterwasserwelt. Wir sind sehr enttäuscht von dem Zustand der Riffe und Korallen und damit ausbleibenden Fischreichtum rund um Machchafushi. Aber ich denke es betrifft die gesamten Malediven.

Aus diesem Grund, war dies unser erster und wohl auch letzter Maledivenurlaub.

Es grüßen Euch
Christiane & Christian


Kleine Zusammenfassung von unserem Urlaub auf der Insel Machchafushi vom 25.11.-09.12.02:

Schön bewachsene kleine Insel. Drei Kategorien:

Garden, Beach und Wasserbungalows. Garden und Beachbungalows sind geräumig und sauber, Betten gut aber leider etwas kurz; über die Wasserbungalows kann ich nichts sagen, da wir sie nicht von innen gesehen haben. Zweimal täglich Zimmerreinigung. Gutes Handtuchkonzept (man bekommt vor Ort drei verschiedene Handtücher gestellt für Zimmer, Strand und zum Tauchen). Essen prima, vor allem Curry Corner und die Nachspeisen (diese Meinung wurde von allen bestätigt, mit denen wir uns unterhalten hatten). Preise: 1,5 ltr Wasser 2,75$, Cocktails 6-7$, also im Rahmen. Personal immer freundlich und hilfsbereit.

Tauchbasis: Kompetente und freundliche Leitung (Danke an Schröni, Frank, Stefano, Liane und Ibi). Sehr schöne Tauchspots (wir hatten halt einiges Glück, habe in zwei Wochen 4 Walhaie gesehen, einen davon sogar am Hausriff).

Ich möchte noch kurz auf einige Äußerungen in diesem Forum eingehen, die ich nicht nachvollziehen kann:

Der Run um 14.00 Uhr auf die Tauchboote ergibt sich schlicht daraus, daß man nach dem Essen bequem über die Tauchbasis zurück zum Bungalow gehen kann. Platz auf den Booten war immer für alle da.

Ich habe in zwei Wochen keine Kakerlaken gesehen. Daß unter dem Stuhl nach Kakerlaken zu suchen wäre, wie in einem Bericht geschrieben, ist zumindest aus heutiger Sicht schlicht als Blödsinn einzuordnen

Ab dem 30. Tauchgang darf nach einem kurzen Check Dive eigenverantwortlich getaucht werden. Aufgrund der Strömung verbunden je nach Riff mit Freiwasser Sicherheitsstop ist diese Regelung meines Erachtens absolut sinnvoll.

Zusammengefaßt möchte ich sagen, daß uns der Urlaub sehr gut gefallen hat. Übrigens waren viele Leute vor Ort schon öfters auf der Insel, was definitiv für Machchafushi spricht.

Ciao, Petra und Thomas

 


 

Machchafushi vom 13.11- 27.11.2002.   Es war unser erster Malediven Urlaub. Da ich erst vor gut einem halben Jahr das Tauchen in einem hier ansässigen Verein erlernt habe, ware ich natürlich ganz heiss darauf mein Talent ausserhalb der einheimischen Seen unter Beweis zu stellen. So weit so gut.   Nach unserem fast 10-Stündigen Flug von Düsseldorf mit der LTU kamen wir bei sehr durchwachsenen Wetter in Male an. (Mensch ist die Landebahn kurz!). Danach ging es mit dem Wasserflugzeug weiter Richtung Machchafushi. Zum Glück mussten wir keinen Aufpreis für unser Gepäck zahlen. Wir hatten nämlich ca. 70 Kg! Der Flug im Wasserflugzeug war sehr abenteuerlich, da sich das Wetter während des Fluges rapide verschlechtert hat. Es hat wie aus Kübeln gegossen, und die Sicht war gleich null. Nachdem nun auch noch der Pilot seine Nase an die Windschutzscheibe drückte um vielleicht doch noch ein wenig zu sehen, verlor ich ein wenig das Vertrauen zum Thema Wasserflieger. Aber trotzalledem sind wir sehr sanft an der Plattform nahe Machchafushi gelandet. Dann ging es weiter mit einem Dhoni zu Machchfushi. Dort wurden wir dann mit Friesennerz und Regenschirm empfangen.   Zur Insel: Machchafuhi ist eine sehr grüne kleine Insel die sehr schön anzusehen ist, wenn da nicht diese absolut scheusslichen Wasserbungalows stehen würden.   Die Zimmer: Wir hatten das Beachbungalow 101. Das Zimmer hatte ich bei Sub Aqua bei der Buchung im August als Wunsch mit angegeben, und siehe da es hat sogar geklappt. Bei diesem Bungalow hat man einfach himmlische Ruhe. Man sieht teilweise weit und breit niemanden neben sich liegen. Das Zimmer selbst ist auch ok. Es besitzt ein teiloffenes Bad, ist sehr geräumig, der Fön funktioniert!!!, und auch die Klimaanlage tut ihre Dienste.   Die Verpflegung: Das Frühstück war leider sehr mager, es gab lediglich weissen Toast mit Marmelade ein paar Aufschnittsorten, Würstchen (Igitt zum Frühstück!) matschige Waffeln etc. Naja da bedarf es wirklich einer Besserung. Das Mittagessen war ok. Es gab sehr viel Fisch, und selbst für mich als als Fischhasser waren immer Nudeln oder Reis vorhanden. Das Abendessen war auch stets dem Mittagessen gleichzusetzen, wobei noch zu erwähnen wäre, dass Die Desserts bei beiden Mahlzeiten sehr gut waren.   Zur Tauchbasis: Leider war die Tauchbasis zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes masslos unterbesetzt. 4 Guides für eine fast ausgebuchte Insel ist eindeutig zu wenig. Die Legende Thomas Meyer war nicht anzutreffen. Es wurde uns mitgeteilt das er entweder Urlaub machen würde oder aber an Gelbfieber erkrankt wäre. Hmm was davon wohl stimmen mag?! Nach meinem Checkdive war für mich sofort offensichtlich was es bedeutet das Tauchen zuhause im Verein zu erlernen, und nicht irgendwo auf einer einsamen PADI-Insel. Bei meinem Checkdive musste ich leider mit ansehen wie Taucher mit mind. 80-100 Tauchgänge regelrechte Flugschnaisen aufgrung mangelhafte Tarrierungfähigkeit in das ohnehin leider völlig defekte Hausriff gezogen haben. Also das Hausriff ist mit Sicherheit nicht nur wegen El Ninjo in einem solchen Zustand. Da nützt auch das versenkte Wrack nichts. Das ist nämlich so öde zu betauchen, das man spätestens nach dem dritten Tauchgang geau dieses meidet. Aber dafür sind die Thilas weiter draussen absolut toll. Besonders das Angaga Thila hat es mir angetan. Super grosse Schildkröten die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Ansonsten habe ich bei meinen Unterwasserausflügen sämtliche Haiarten (Schwarzspitz- Weisspitz- grauer Riffhai) Stachelrochen, Adlerrochen, Muränen, einen kleinen Octopus, Manta und alles was das Taucherherz erfreut gesehen. Nur ist leider die Tauchbasis wie anfangs erwähnt völlig überlastet. Wenn die Ausfahrtzettel täglich um 14 Uhr herauskamen, waren sie meistens um ca. 14:05 schon voll. Naja das hängt wohl alles auch damit zusanmmen das Machchafushi eine reine Taucherinsel ist. Nichttaucher konnte man an einer Hand abzählen. Ich hatte 12 Tauchgänge mit Begleitung aufgrund meiner noch sehr frischen Tauchpraxis gebucht. Mir ging es halt nich in erster Linie um Tauchen im Urlaub. Sondern viel mehr um Erholung. Da ich die Tauchgänge mit Begleitung hatte musste ich leider Gottes mit vielen Urlaubs PADI-Tauchern zusammen auf Schatzsuche gehen. Das hat mich teilweise um den Verstand gebracht. Vor allem dann, wenn diese nach ca. 35 min. auf durchschnittlich 20 meter keine Luft mehr hatten. (Ganz toll!) Aber ich hatte ja Urlaub und wollte mich ja nicht aus der Ruhe bringen lassen. Aber nach dem sechsten Tauchgang musste ich dann doch mal meinen Unmut freien Lauf lassen. Aber da musste ich leider auf taube Ohren bei der Tauchbasis stossen. Denn ich hätte gerne meine Tauchgänge unbegleitet weitergeführt. Aber die Guides kamen mit Versicherungstechnischen Argumenten rüber. Und das obwohl ich im VDST selbstständig weltweit abgesichert bin. Aber siehe da nach ein paar Tagen konnte ich wenigstens die letzten 3 Tauchgänge unbegleitet durchführen. Geht doch!!! Zu den Guides muss ich sagen, dass bis auch Liane alle ihre Sache wirklich gut gemacht haben. Vor allem Ibe der einheimische Guide hat einem eine menge schöne Dinge zeigen können. Danke vor allem an den riesen Napolion und den Barrakudas beim absoluten Strömungstauchgang!!!   Ausflugsangebot: Absolut ungenügend!!! Die Ausflüge sind nich zu stande gekommen, da wie schon erwähnt alle nur Tauchen wollten und die mindest Teilnehmerzahl nie zustande kam. Wirklich eine Schande, da meine Freundin nicht taucht und auch mal gerne etwas anderes gesehen hätte. Dazu kommt noch, dass es nicht Tauchern nicht erlaubt ist an den Ausfahrten zum Tauchen teilzunehmen. Auch dann nicht wenn das Schiff nur zur Hälfte gefüllt ist. Mieses Management.   Schnorcheln: Das Hausriff eignet sich hervorragend zu Schnorchen. Garantiert besser als Tauchen!!! Man kann sämtliche Haie, Stachelrochen, Adlerrochen, Schildkröten aufdringliche Drückerfische etc. bewundern. Leider sind die ganzen schönen Korallen gestorben.   Service: Zimmerservice hervorragend. Restaurantservice sehr gut!   Wetter: Bis auf 3 Regentage hatten wir recht ordentliches Wetter. Zwar viel Bewölkung aber ohne diese hält man es eh nicht in der Sonne dort aus.   Fazit: Es war wirklich sehr schön, auch wenn da viele Punkte sind die uns wirklich gestört haben. Unser nächster Maledivenurlaub der mit Sicherheit kommen wird, wird uns aber auf eine etwas Taucheruntypische Insel bringen. Wo sich halt nicht alles nur ums Tauchen dreht. (z.B. Angaga!)   Zum Schluss möchten wir uns noch einmal bei unseren netten Tischnachbarn Hans-Peter und Elisabeth aus Salzburg für die schöne Zeit bedanken.   Gilbert und Bianca aus Gladbeck.   burner1@cityweb.de

 


Machchafushi-Reisebericht

 

Wir haben im Juni/Juli 2002 einen Tauchurlaub auf Machchafushi verbracht.

Trotz Warnungen vor der Abreise ("Da ist doch jetzt Regenzeit!") fanden wir nach einem langen, aber luxuriösem Flug auf der traumhaften Insel ein herrliches Wetter vor.

Nach einer herzlichen Begrüßung mussten wir zunächst erstaunt feststellen, daß die Insel alles andere als ausgebucht war. So konnten wir ein sehr idyllisches, einsames Inselleben genießen.

Die Zimmer sind wohnlich, komfortabel und sauber (wir hatten einen Beach-Bungalow). Von der Veranda waren es nur wenige Meter zum Strand und der absolut postkartenfähigen Lagune.

Alle elektrischen Einrichtungen (ja, auch der von einer einzigen, ehemaligen Gästin zur Legende erhobene Fön - den wir jedoch nie benutzt haben) waren einwandfrei. Eine Glühbirne, die uns durchbrannte wurde sofort und selbstverständlich ersetzt. Wer braucht eigentlich einen Fön auf einer Insel, auf der man die ganze Zeit barfuß herumläuft? Ich empfehle im Zweifelsfall eine kurze, schicke Sommerfrisur... ;-).

Die Mahlzeiten wurden dann in der kleinen Schar der Gäste im Inselrestaurant eingenommen und waren stets lecker und reichhaltig. Die Köche gaben sich sichtlich Mühe und zauberten maledivische und internationale Gerichte mit italienischer Note.

Highlight der Insel ist aber sicher die Tauchbasis. Hier wird unter sehr freundlicher und kompetenter Leitung (Danke, Thomas + Team!) sowohl am Hausriff, als auch an ausgesuchten und abwechslungsreichen Tauchplätzen mit Preßluft oder Nitrox vom Dhoni aus getaucht.

Das Hausriff ist von vier Zugängen aus einfach und bequem zu erreichen. Tiden-Tabellen und Ratschläge hinsichtlich Strömung etc. wurden zur Verfügung gestellt.

Alle Tauchgänge waren für Anfänger und Weitfortgeschrittene gleichermaßen interessant und geeignet. Absoluter Hingucker ist sicher das Wrack der Kudhima, eines alten Frachters, das entsprechend aufbereitet vor einigen Jahren vor der Insel geflutet wurde und heute auf ebenem Kiel mit einer Länge von über 50 m eine riesige Fischmenge (Haie: fast bei jedem Tauchgang; Rochen: auch wirklich große Kaliber!; Schildkröten, Barrakudas, Zackis, Oktopoden, Froschfische und Seepferdchen) beherbergt und auf klopfende Taucherherzen harrt.

Jedenfalls haben wir 2 supertolle Wochen auf Machchafushi verlebt und werden sicher bald wiederkommen...

Petra und Matthias.

 


 

Reisebericht 22.03.02-05.04.02 Machchafushi

Am Flughafen in Male ankommend begannen wir unseren Transfer mit dem Air-Taxi nach Machchafushi.
Dort angekommen wurden wir mit dem Dhoni vom Landeplatz nach Machchafushi gebracht!

Der 1. Eindruck der Insel war Okay, bis auf die hässlichen Wasserbungalows, die uns sofort ins Auge stachen! Bereits bei der Anreise mußten wir feststellen, daß die Insel völlig ausgebucht ist!
Nachdem wir zu unseren Bungalows (Nr. 118 u.117)zugewiesen worden sind, konnten wir feststellen,
daß diese im Gegensatz zu den Wasserbungalows in einem Guten und Sauberen Zustand sind.
Nun sollte eigentlich der Urlaub auf Machchafushi beginnen.

Küche:
Nach der Ankunft gingen wir ins Restaurant, um das Mittagessen zu uns zu nehmen.
Hier wurde uns bereits am ersten Tag klar, daß die Küche einige Wünsche offen läßt.
In der Hoffnung, daß dies besser würde, verspeisten wir die erste nicht so geschmacksvolle Mahlzeit auf Machchafushi. Es fehlte an ausreichender Auswahl an Gerichten, sowie an Obst.
Nach mehrmaligen Besuchen des Restaurants stellten wir leider fest,daß die Küche Verbesserungswürdig ist!
Z.B:
Es gab Mittags kein Obst! Die Fruchtsäfte, die es zum
Frühstück gab, waren dermaßen mit Wasser gestreckt, daß man nur Raten konnte um welche Sorte von Fruchtsaft es sich handelt!
Leider wurde mit dem Essen versucht, europäischen Ansprüchen zu entsprechen, daß allerdings nicht funktionierte.
So gab es Fünf Mal pro Woche den gleichen Fisch mit der gleichen hellen maledivischen Chamignon-Rahmsosse
oder wie auch immer dieses Gebräu heissen sollte.
Wie diese Sosse da wohl aussieht, will ich gar nicht beschreiben, denn allein der Gedanke daran verdirbt mir den Geschmack! Als Beilagen gab es meistens Nudeln und Reis mit Tomatensosse.
Die Krönung war jeweils Dienstag Mittag, hier war das Essen dermasen schlecht, daß der Großteil unserer Gruppe nur die Nudeln ohne sonstiges verzehrten!
Obst gab es am Abend und nur eine Auswahl, Ananas oder Melone oder Papaya!
Zwei Mal pro Woche gab es am Abend ein maledivisches Curry-Gericht,das wäre ja ganz Gut gewesen, wenn sich darin nicht die Rest-Stücke von den Fleisch- und Fisch-Gerichten der Vortage befänden. Ausserdem wurde hier nur ein kleiner Topf angeboten, so das dieses Gericht für nur ein paar Mahlzeiten gedacht war.
Bereits nach dem dritten Tag hing uns das Essen zum
Halse heraus, so daß an gewissen Zagen (z.b. Dienstag Mittags)nur noch Nudeln mit Parmesan verzehrt werden konnte, da alles andere sich dem Grade der Ungeniesbarkeit näherte!
Die Krönung der Küche wurde am Ostersonntag aufgesetzt!
Wie in Deutschland üblich, wollte ich ein kleines Osternest für meine Neffen zusammenstellen.
Dazu hätte ich ein paar gekochte Eier (evtl. Bunt) und ein paar Bananen benötigt, um dieses schön zu dekorieren.
Bunte Eier waren nicht erhältlich (klappte bis dahin noch auf jeder Insel) und für die Bananen bekam ich die Antwort "I CAN BUY IN THE SHOP"!
Da war ich erstmalig richtig baff. Ich konnte das nicht glauben. Bin auf den Malediven, will 2 Bananen und soll für diese bezahlen.
Da muß ich am falschen Ort sein.
Sowas habe ich noch nicht erlebt!

Bungalows:

Auch hier mußten wir feststellen, daß das mit der Klima-Anlage nicht funktioniert.
Diese mußte vor dem Schlafen abgeschalten werden, da der Geräuschpegel so hoch war, daß ein Einschlafen unmöglich ist. Um 3°° morgens ist dann die Nacht vorbei.
Es ist so heiß in den Räumen, daß man die Klimaanlage wieder einschaltet.
So jetzt wird es zwar Kühl, aber dafür hat man wieder 70 dezibel um die Ohren sausen.
Um halbvier morgens, weil man ja nicht Schlafen kann, setzt man sich dann auf die Terrasse des Bungalows,
und siehe da, da sitzt der Nachbar auch, da dieser dieselben Probleme hat!
Bereits nach der ersten Nacht wurde von uns reklamiert. Da wurde uns gesagt, man solle die Klimaanlage Nachts ausschalten!
Ab da hatte ich Probleme mit meiner Logik!
Es kann doch nicht sein, daß sich in einem Schalfraum eine Klimaanlage befindet, und wenn diese benötigt wird, ich diese Abschalten soll?
Da ich in der Branche tätig bin, mußte ich feststellen, daß das Klimagerät ein Kompaktgerät ist, (Kompressor und Verdichter sind eine Einheit) und somit der Kompressor unmittelbar sich im Schlafzimmer befindet.
Diese Gräte sind für Schlafräume ungeeignet, hier müßte ein Splitgerät (wie es bereits bei den Wasserbungis der Fall ist) eingesetzt werden.
Da sind Kompressor und Verdichter getrennt!

Somit war klar, ein Durchschlafen ist reine Glückssache, und Urlaub ohne Ausgeschlafen zu sein ist kein Urlaub!

Tauchbasis:

Nach der ersten schlaflosen Nacht meldeten wir uns am nächsten Tag an der Tauchbasis an.
Da ahnte ich nach dem Blick auf die Bootsausfahrten fürchterliches.
Es wurden täglich 4 Ausfahrten angeboten, darunter meistens ein Top-Tauchplatz(Manta-Point/Diffushi-Outside/usw.).
Diese Bootsausfahrten wurden täglich um 14°° ausgehängt, wo man sich dann eintragen kann.
Bereits um 14°° standen mind. 10 Personen vor der Bootsausfahrliste, unter anderem auch Leute, die für andere die Namen eintrugen, weil sie vielleicht nicht um 14°° vor Ort sein können oder auch dieses so abgesprochen war.
Um 14:03 ist die Liste mit dem Toptauchplatz voll!
Hier ging es zu wie auf einem türkischen Bazar.
Da schreit einer von hinten "GIB DAS BOOT NICHT AUS DER HAND".
Gesagt, getan und schon wurden 6-8 Namen eingetragen.
Wenn jemand um 14:00 zur Tauchbasis kam, hatte der keine Chance auf diesem Schiff mitzufahren.
Der mußte nun auf einem der anderen Schiffe sich eintragen, wo meistens zwei von drei zwecks Nichterreichbarkeit der Mindestteilnehmerzahl gestrichen wurde.
Dieser Vorgang hat sich fast täglich wiederholt, so kam es, daß wir erst am 03.04.02 den ersten Tauchgang am Mantapoint hatten!

Bauarbeiten:

Es ist uns Rätselhaft, wie ein Management es schafft, während der Hochsaison diverse Bauarbeiten ausführen zu lassen.

Gegen Ende der 1. Woche kam ein Bauarbeiter vor unserem Bungalow und fing an ein Feuerlöschhäuschen zu bauen.
In den nächsten 7 Tagen hatten wir unmittelbar vor unserem Bungalow eine Baustelle.
Das war schon ein toller Anblick von unserer Terrasse.
Statt Meerblick, Strand und Wasser konnten wir 3m weiter Pickel, Schaufel,Schubkarren, Rohbau und sonstiges Maurerwerkzeug sehen.
Dem noch nicht genug, jetzt wurde auch noch die Strandbar renoviert.
Da wurden 75% der Aussenfläche abgesperrt und diese
mittels Schleifmaschine und auch per Hand abgeschliffen. Anschliessend wurde das Holz wieder frisch gestrichen.
Es ist schon Toll, wenn man mit ein paar Freunden an der Strandbar sitzt und den Sonnenuntergang geniest und im Hintergrund das Geräusch eines Bandschleifers sowie der Duft abgeschliffenen Holzes breit macht.
Man hatte den Eindruck, man ist in einer Schreinerei und nicht auf den Malediven.

Ungeziefer:

Von den Ameisen, die sich auf Machcha befanden (auch im Haus) will ich gar nicht sprechen.
Aber das sich im Restaurant unter den Sitzen Kakerlaken eingenistet haben, das ist schon ein Hammer.
An einem Abend beim Essen entdeckte ich auf den Schultern meiner Schwägerin eine Kakerlake.
Nach Geschrei und Entfernung dieser wurde erst einmal nachgeschaut, woher diese kam.
Dabei stellte sich heraus, daß sich unter Ihrem Sitzpolster eine ganze Menge Kakerlaken befanden.
Auch ab und zu liefen welche durchs Restaurant.

Was das bedeutet, können sie sich wohl vorstellen. Das Essen schmeckte sowieso nicht, nun das noch, so gingen wir ab diesem Tage mit einem mulmigen Gefühl
ins Restaurant.
1.Blick unter den Sitz!
2.Blick ins Essen!

Wie diese Küche wohl aussehen wird, wenn die Kakis bereits im Restaurant umherlaufen, will ich gar nicht beschreiben!
Das es Kakerlaken gibt, kann man wohl nicht verhindern.
Wir sind normalerweise nicht so kleinlich, aber wenn die Kakis einmal auf den Schultern rumlaufen, dann ist das Maß voll!

Fazit:

Über Kakerlaken, sonstiges Ungeziefer, schlechtes Essen, gebrochene Stegs zu den Wasserbungis,Nichtfunktionsfähiger Tennisplatz Usw. usw. usw.
Die Liste ist lang, man könnte jetzt noch ein paar Kleinigkeiten aufführen.
Nach Kontaktierung mit der Reiseleitung hätte uns der Inselmanager besuchen sollen, auch das ist nicht geschehen.
Es passt irgendwie so richtig zu Machcha , sowie all diese Mißstände!

Trotz schriftlicher Reklamation bei Subaqua konnten wir kein Gehör finden!

Wir sind zu tiefst enttäuscht über die Insel und über den Veranstalter.
Das schlimmste ist, daß es keinen Erholungswert gab.
Wir fahren bereits seit 1988 regelmäßig auf die Malediven, aber hier hatte ich bei der Abreise auf dem Dhoni das erste mal das Gefühl,"jetzt bist Du massiv abgezockt worden".

Es ist Schade um die strukturell schöne Insel, jedoch wird uns Machcha unter dieser Leitung nie wieder sehen!

mfg

Werner
 


 

Eben zurück aus dem Paradies möchten wir allen Interessierten unseren Kurzbericht über Machchafushi zur Verfügung stellen.

14 Tage Machchafushi haben alle unsere Erwartungen an unseren 1.Malediven-Urlaub voll erfüllt. Hervorzuheben ist an 1.Stelle die hervorragende Tauchbasis der Insel. Das komplette Team um Basisleiter Thomas ist äußerst kompetent, erfahren, freundlich und jederzeit ansprechbar. Wir sind mit Liane, Tomi, Cherie, Thomas, Marco, Nadeem, Sameer und Albert getaucht und möchten uns nochmals bei jedem einzelnen Guide herzlich für die einmaligen Tauchgänge bedanken. Unser beeindruckendstes Erlebnis unter Wasser war eine 10-köpfige Rochenschule mit Spannweiten um die 2m, die wir am Hudhoo-Tila getroffen haben. Ansonsten gab es auch allerhand zu sehen: Rochen, Schildkröten und Haie haben uns bei nahezu jedem Tauchgang begleitet. Die von allen sehnlichst erwarteten Mantas und Walhaie haben wir uns für unseren nächsten Besuch auf Machchafushi aufgehoben. Es lohnt sich auf jeden Fall die Dhoni-Ausfahrten zu nutzen, da die Korallenwelt am Hausriff sich noch nicht vom Coral Bleaching erholt hat. Dennoch gibt es auch am Hausriff einiges zu beobachten und das Wrack ist einige Tauchgänge wert.

Die wenige Freizeit, die nach dem Tauchen noch blieb, haben wir am traumhaften, feinsandigen Strand oder an der Poolbar bei leckeren Cocktails verbracht. Die Strandbungalows sind absolut zweckmäßig, die vorhandene Hollywood-Schaukel lädt zum Entspannen ein. Das Essen hat uns jederzeit geschmeckt und wir hatten keinerlei Probleme damit. Besonders lecker ist das Nachtisch-Buffet; Tee und Kaffee stehen beim Essen kostenlos zur Verfügung. Den festen Tisch im Restaurant teilt man sich mit anderen Urlaubsgästen. (Wenn man Glück hat, lassen sich hier nette Urlaubsbekanntschaften schließen, die einen dann zum Night-Diving einladen.. :-) danke, Claas!) Erwähnenswert ist die lockere Atmosphäre auf der Insel. Schuhe und Designerklamotten können zuhause bleiben. Selbst im Restaurant trägt kaum jemand Schuhe. Zwei Wochen barfuß - da sind nach dem Urlaub sogar die Füße erholt!

Wir empfehlen Machchafushi als Taucherinsel für Urlauber, die mehr Wert darauf legen, schöne Tauchgänge zu erleben als im Luxus zu schwelgen und sich von ein paar Ameisen im Badezimmer nicht stören lassen. Unser nächster Malediven-Urlaub wird wieder auf Machchafushi gehen - wir freuen uns jetzt schon darauf!

Heike + Steffen


 

Machchafushi 25.10.-16.11.2001

Es sollte ein Traumurlaub werden...

Wir, zwei frischgebackene OWD-Brevet-Besitzer, wollen nach unserem Tauchkurs im Juli 2001 nur noch eines: auf den Malediven abtauchen. Aus einem Dutzend Reiseveranstalter wählen wir Subaqua aus. Machchafushi bekommt den Zuschlag: es gibt keine Riffmauer und die Insel soll sehr grün (also schattig) sein; außerdem ist eine Subaqua-Tauchbasis direkt vor Ort.

Wir steigen am 25.Oktober um 20:15 in München in den Flieger und landen am 26.Oktober morgens pünktlich um 9:00 Uhr in Male.

Dort trauen wir unseren Augen nicht: es schüttet aus Kübeln.

Am Zoll verläuft alles reibungslos, die Reiseleitung wird bald ausfindig gemacht. Alles ist gut organisiert. Wir lernen Martin kennen, einen Alleinreisenden mit etlichen Gepäckstücken, darunter einen in Kreppband eingewickelten Sonnenschirm...

Dieser Schirm hat bereits den Flug von Hannover über München nach Male im Gepäckraum gut überstanden.

Wegen des schlechten Wetters haben wir drei Stunden Zwangsaufenthalt und können erst um 12:30 Uhr mit dem Wasserflieger starten. Aber wir haben ja Urlaub und somit keine Eile. Nach ca. einer halben Stunde erreichen wir den Landeplatz (ein Floß im Meer) und steigen auf ein Dhoni um. Im strömenden Regen, mitten auf der stürmischen See, bemerkt Martin plötzlich, dass er seinen Sonnenschirm im Wasserflieger vergessen hat. Unserer Reiseleiterin Gabi, alias „jungle-nurse“, ist es trotz etlicher Telefonate und Nachforschungen nicht gelungen, den Schirm ausfindig zu machen. Als sie vierzehn Tage später geschäftlich auf eine andere Insel fahren muss, sieht sie doch tatsächlich einen Einheimischen mit Martin‘s Sonnenschirm ...

Auf diesem Weg ein Danke an Martin, der diesem Menschen bestimmt eine Riesenfreude gemacht hat.

Es ist 14:00 Uhr, als wir endlich auf unserer Insel ankommen und wir werden sofort zum Mittagessen ins Restaurant geführt. Unser erster Eindruck ist nicht schlecht.

Die Insel

Sehr grün, viele Palmen und Sträucher, man findet überall schattige Plätzchen. In der Inselmitte (hier stehen zehn Garten-Bungalows) ist es oft windstill, da kann es auch mal heiß werden. Bei den Beach-Bungalows und am Strand ist es meist angenehm windig. Es gibt einen Süßwasser-Pool, den wir regelmäßig nach dem Tauchen oder Schnorcheln benutzen. Gleich daneben ist die Kaffee-Bar, von der aus man bei einem „Deko-Bier“ wunderschöne Sonnenuntergänge sehen kann.

Das Restaurant und die Hauptbar sind auf der anderen Inselseite.

Die Bungalows

Wir wohnen in Bungalow 106; beste Lage, wie wir während unseres Urlaubes feststellen. 10 m vom Sandstrand entfernt. Die Bungalows sind sehr geräumig; eingerichtet mit einem 2,50x2,00 m großen Bett (ohne Graben) mit zwei Nachttischen, zwei Sesseln, ein Tisch, Kühlschrank, Kleiderschrank, Schreibtisch und eine Truhe. Im Bad ist eine Badewanne, ein Waschbecken, ein Wäscheständer und eine Toilette, von der aus man durch eine Deckenöffnung nach draußen schauen kann. Auf der Terrasse ist eine Holzschaukel und eine Wäscheleine; jeder Bungalow besitzt zwei Strandliegen.

Der Service

Die Zimmer werden zweimal täglich saubergemacht. Jeden Tag gibt es frische Handtücher fürs Bad, jeden dritten Tag frische Bettwäsche und Handtücher für den Strand. Morgens wird das Bad geputzt und das Bett gemacht, abends nochmals durchgefegt.

Die Kellner im Restaurant und an den Bars sind aufmerksam und freundlich.

Wertsachen kann man kostenlos in einem eigenen Safe an der Rezeption deponieren. Außerdem gibt es an der Rezeption ein „Lese-Dhoni“ mit vielen deutschen Büchern, für alle, deren Urlaubs-Lektüre im Tauchgepäck kein Platz mehr hatte. Während unseres Aufenthaltes ist auch ein Arzt anwesend (hallo Matthias), der Stichsalben, Mittel für und gegen Durchfall, Ohren- und Kreislauftropfen in rauhen Mengen hat. Reiseleiterin Gabi hat für alle kleinen und großen Probleme (die wir nie hatten) immer ein offenes Ohr.

Die Tiere

Ständige Mitmieter in unserem Bungalow sind Ameisen in allen Größen, die sich fast ausschließlich im Bad aufhalten und zwei niedliche Geckos. Nach zwei Wochen entdecken wir Familie Kakerlak, bestehend aus Papa, Mama und zwei Kindern in unserem Schrank, die allerdings unverzüglich mit Insekten-Sofort-Tod „BOP“ ins Jenseits befördert wird. Man muss allerdings dazu sagen, dass wir selbst Schuld waren, dass bei uns Kakerlaken hausten; wir hatten nämlich eine Rolle Kekse in unserem Schrank liegen, die scheinbar sehr gut schmeckte.

Ansonsten gibt es sehr viele Einsiedlerkrebse und Vögel, die manchmal unbeschreiblichen Lärm machen können ...

In der Lagune paddeln während unseres Aufenthaltes Fritz und Emil, zwei Schwarzspitzen-Babyriffhaie (ca. 60 cm).

Das Essen

Dreimal täglich in Buffet-Form.

Toast, Waffeln, Croissants, kleine Schneckennudeln, Schinken, Würstchen, Eier, Müsli, Melone, Saft, Tee und Kaffee zum Frühstück.

Mittags und abends Nudeln, Reis und Kartoffeln in allen Variationen, Fisch, Fleisch, gefüllte Blätterteigecken, fritiertes Gemüse, Suppe, Salate und viele leckere Desserts.

Wer es scharf mag, kann über die Curry-Ecke herfallen.

Man kann sich hier wirklich satt essen.

Die Tauchbasis

Ein tolles Team. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an Thomas, Albert, Schröni, Liane und Tomi, die uns beiden mit einer Eselsgeduld und Ruhe das Tauchen im Meer beigebracht haben. Trotz manch starker Strömung und großen Luftverbrauches waren sie unter Wasser immer an Ort und Stelle, um auf uns aufzupassen. Zu panischen Momenten ist es nie gekommen und das haben wir auch unseren tollen Guides zu verdanken. Die Basis ist vorbildlich organisiert; täglich werden mindestens vier Tauchfahrten angeboten. Auf dem Boot gibt es ein ausführliches Briefing über den Tauchplatz. Vielleicht könnte man zusätzlich zu dem üblichen Spruch „maximale Tiefe 30m, maximale Tauchzeit 60 Minuten, keine Dekozeiten“ noch erwähnen, dass man unter Wasser doch bitte nichts anfassen soll und aufpassen soll, wohin man tritt. Auch bei uns sind einige „Taucher“ anwesend, die scheinbar erst dann befriedigt sind, wenn sie sich wie ein Stein auf den Grund fallen lassen, mitten in einer Anemone stehen oder Schildkröten am Fuß ziehen oder hinterher jagen ... muss das denn wirklich sein?

Ein besonderes Erlebnis sind für uns zwei Nachttauchgänge mit Liane.

Die Tauchplätze

Unsere Favoriten sind Kuda Rah Tila, Fhun Tila, Dekhunu Tila und ein „early morning dive“ am Dighu Tila. Sehr schön bewachsen, viele Anemonen und Gorgonien. An Fischen sehen wir Weißspitzen-Riffhaie, Stechrochen, Fledermausfische, riesige Schwärme mit Blaustreifen-Schnappern, Napoleonfische, Schildkröten, Doktorfische, Drachenköpfe, Kugelfische, ein Manta ... für uns als Anfänger einfach überwältigend.

Die Bootsfahrt zu den Tauchplätzen dauert zwischen 30 und 45 Minuten.

Bei strömendem Regen kann es auch mal etwas länger dauern, bis das Riff gefunden wird ...

Das Hausriff ist noch ziemlich kaputt, an manchen Stellen sieht man aber schon wieder die Korallen sprießen. Eine kleine Attraktion ist das 1999 versenkte Wrack.

 

Fazit

Wir sind Otto-Normalurlauber. Wir brauchen keinen Luxus. Wir waren auf der Insel und unter Wasser Gäste und wollten uns hier erholen, abtauchen, nette Leute kennenlernen ....

Es sollte ein Traumurlaub werden .......... und es wurde ein Traumurlaub!!

Danke euch allen!

Nicole und Frank

 

 


 

Aufenthalt: 16.10. - 09.11.2001 Machchafushi Island Resort

Reisebericht:

Trotz der teilweise negativen Vorberichte auf diesen Seiten, haben wir es gewagt und wollten am eigenen Leib erfahren, wie Machcha so ist.

Nach 10-stündigem Flug landeten wir in strömendem Regen am Flughafen Male. Dort mußten wir wetterbedingt erst mal 3,5 Stunden auf das Wasserflugzeug warten, was uns Gelegenheit gab, die mit uns Reisenden vorab schon mal zu "studieren".

Nach halbstündigem Flug landeten wir dann an einer Plattform mitten im Meer. Dort wartete bereits ein Dhoni, das uns in weiteren ca. 30 Minuten zu unserer Urlaubsinsel brachte, wo wir vom Hotelpersonal (im Friesennerz) mit Regenschirmen in Empfang genommen wurden.

Nach diesem etwas unglücklichen Urlaubsbeginn ging es aber nur noch aufwärts und ein Traumurlaub begann.

Insel:

Machcha ist eine kleine, schnuckelige Insel mit sehr schönem Sandstrand und einer wunderschönen Lagune, die sich fast um die ganze Insel zieht und nach außen von einem natürlichen Riff begrenzt wird (keine künstlichen Riffmauer, wie man sie manchmal bei anderen Inseln sieht). Man kann die Insel in 8 Minuten umrunden, wobei man nur einen Bogen um das Restaurant machen muß, da dieses bis ans Meer gebaut ist.

Die ganze Insel ist sehr sauber und gepflegt, was nicht zuletzt daran liegt, dass Hotelpersonal mehrmals täglich die Insel von eventuell herumliegendem bzw. angeschwemmten Müll befreit.

Somit ist es kein Problem, seine Schuhe den ganzen Urlaub im Schrank stehen zu lassen.

Auf der Insel befinden sich, neben den Bungalows, dem Restaurant und der Rezeption, zwei Bars, ein Süßwasserswimmingpool mit kleinem Whirlpool, ein Minifitnessraum, ein Tennisplatz, ein Volleyballfeld und natürlich die Tauchbasis.

Die Bars befinden sich einmal neben dem Restaurant und einmal am Strand, gleich neben der Tauchbasis (Ideal zum Einnehmen des obligatorischen Deko-Biers). Einziger Nachteil, die Strandbar schließt bereits um 19.00 Uhr.

Das Volleyballfeld wird ab 17.00 Uhr von Einheimischen genutzt, die sich immer über mitspielende Gäste freuen.

Zimmer:

Unser Deluxe-Strandbungalow war sehr geräumig und gut ausgestattet. Selbst zu Dritt hatten wir genügend Platz, obwohl wir für die dritte Person ein ganz normales Bett und nicht, wie anderswo vorgekommen ein "klappriges Zustellbett", im Zimmer hatten.

Die vorhandene Klimaanlage, der Ventilator und der Kühlschrank haben uns ein sehr angenehmes Leben bereitet. Nicht zu vergessen sind natürlich das Telefon im Zimmer, das in unserem 14-tägigen Aufenthalt nur einmal (störenderweise) geklingelt hat (gell Helmut!!!).

In dem geräumigen Bad mit Freiluftklo war alles vorhanden, bis auf einen Fön :-), was ja gewisse Vorgänger gestört zu haben schien.

Die Zimmer wurden zwei Mal täglich gereinigt und abends wurde das Bett immer auf eine andere phantasievolle Art aufgedeckt.

Die Handtücher im Bad wurden täglich gewechselt und die ebenfalls vorhandenen Strandtücher nach Bedarf bzw. alle 3 Tage.

Essen :

Für manche Personen neben dem Tauchen das Wichtigste (gell Nici und Helmut).

Alle Mahlzeiten werden in Buffettform dargeboten und sind reichhaltig und abwechslungsreich und eigentlich immer für jeden Geschmack etwas dabei. Für Liebhaber des besonders scharfen Essens gibt es abends extra eine "Curry Corner". Erwähnenswert ist auch das Dessertbuffett (mittags und abends), wo man sich den Bauch mit leckerem Pudding vollschlagen kann, was uns unsere Waage irgendwie übel genommen hat.

Bei besonders schönem, windstillen Wetter kann das Abendessen im Restaurant schon mal abgesagt werden und in Form eines riesigen BBQ an den Strand verlegt werden (von verschiedenen Personen auch als Galapagos-Abend bezeichnet)

Das Personal ist durchweg sehr freundlich, aufmerksam und zuvorkommend.

Reiseleitung Gabi:

Wir bedauern jetzt schon, dass bei unserem nächsten Aufenthalt auf Machcha "Krabbe" Gabi aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr für unsere Probleme aller Art (die wir eigentlich nie hatten) da sein wird. Gabi hatte zu jeder Zeit für jeden ein offenes Ohr und war immer hilfsbereit (Bsp. Lotterbett). Sie hat zu unserem angenehmen Aufenthalt wesentlich beigetragen.

Eine besondere Freude für uns war es, sie an ihrem freien Nachmittag zum Tauchen mitzunehmen.

Gabi, wir danken dir für viele lustige Stunden, in der Bar und anderswo.

Der Inselarzt:

Während der Hauptsaison befindet sich immer ein ausgebildeter meist deutscher Taucherarzt für alle Belange auf der Insel, der mit allerlei Mittelchen ausgerüstet ist und seine Künste kostenlos zur Verfügung stellt.

Tauchbasis:

Die unter deutscher Leitung (Thomas Meyer) stehende Subaqua-Tauchbasis ist sehr gut organisiert und weist einen hohen Sicherheitsstandard auf. Die Basis verfügt über gute Leihausrüstungen. Zum Tauchen gibt es 12l-Tanks sowohl mit DIN als auch mit INT-Anschlüssen. Für "Vielatmer" gibt es gegen einen kleinen Aufpreis auch 15l-Tanks.

Die Ausbildung wird nach PADI-Richtlinien durchgeführt.

Neben den Hausrifftauchgängen, die man zu jeder Tages- und Nachtzeit machen kann, werden mit dem Boot jeden Tag vier unterschiedliche (täglich wechselnde) Tauchplätze angeboten. Die beiden Boote vormittags legen um 9.30 Uhr ab(außer nach dem Disco-Abend, da darf man eine halbe Stunde länger schlafen) und nachmittags um 14.30 Uhr. Die Ausfahrten werden immer von mindestens einem Guide begleitet, der einem vor dem Abtauchen in einem ausführlichen Briefing den Tauchplatz beschreibt. Damit der Tauchgang auch wirklich ein Vergnügen wird, checkt der Guide auch noch die Strömung unter Wasser um eventuell die Tauchrichtung zu ändern und die Taucher an der anderen Seite des Riffs "abzuwerfen". Am Ende des Tauchgangs wird man dort abgeholt, wo man gerade auftaucht (kein zurück zum Boot finden) und bekommt an Bord direkt ein Handtuch.

Nach dem Tauchen hat man die Möglichkeit in den vier großen Süßwasserbecken seine Ausrüstung zu spülen. Lediglich der Equipmentraum könnte etwas größer sein (die Vergrößerung ist aber schon geplant).

Thomas und seine Crew kümmern sich immer um alle kleinen und großen Probleme eines jeden Tauchers.

Während unseres Aufenthaltes standen uns Thomas, Albert (der unechte Italiener ;-)), Tomi, Liane und Schröni immer zur Verfügung. Man traf sie nicht nur an der Basis und beim Tauchen an, sondern konnte auch gemütliche Abende mit ihnen verbringen.

Die aus einheimischen bestehende Bootscrew war auch immer sehr hilfsbereit, sei es beim An- und Ablegen der Ausrüstung oder beim Ein- und Aussteigen aus den Dhonis.

Tauchplätze:

Das Hausriff hat sehr unter der Korallenbleiche gelitten. Das einzige Highlight ist ein 54m langer Frachter, der 1998 hier versenkt wurde. Einen Schiffsplan zum Betauchen findet man in der Tauchbasis.

Stellenweise sieht man, dass das Hausriff anfängt sich zu erholen. Man findet hin und wieder Weichkorallen.

Die Außenriffe, die wir betaucht haben, sind stellenweise noch ziemlich gut erhalten und zeigen eine ausgeglichene Flora und Fauna.

Im Endeffekt findet man alles was das Taucherherz begehrt. Angefangen von Walhaien, Mantas, Schildkröten, Napoleons, Haien über Nacktschnecken und sonstiges Kleinstgetier.

Fazit:

Durch die gute Zusammenarbeit aller, konnten wir einen sorgenfreien Traumurlaub verleben.

Vielen Dank Euch allen.

Das Dream Team (Caro, Helmut und Tanja)

 

 


 

 

Reisebericht von Romy und Rai

"Süchtig nach Machchafushi"

Dieses Jahr sind  wir bereits das sechste Mal auf den Malediven und davon viermal hintereinander auf der wunderschönen Insel "Machchafushi" . Schon bei unserem ersten Besuch wussten wir genau, dass es nicht der letzte sein würde. Nach der Ankunft in Male ging es per Wasserflugzeug auf die Insel.Wir wurden auf das Herzlichste von der Reiseleitung begrüßt.Einige Angestellte und auch Thomas Meier, der Leiter der Tauchbasis,erkannten uns sofort wieder und waren sichtlich erfreut uns zu sehen. Nach einer kurzen Erholungsphase am ersten Tag,ging es am zweiten Tag gleich zum Check-Tauchgang,um möglichst wenig Zeit über Wasser zu verschwenden.Es ist wirklich sagenhaft,wie sich das Riff,innerhalb kurzer Zeit so erholt hat. Natürlich sieht man noch die Schäden von El-Ninio von 1998,aber es wachsen jede Menge Korallen wesentlich schneller ,als wir gedacht hätten.Auch das Wrack der MV Kudhimaa ist für uns der absolute Hammer. Was es da immer wieder neues zu endecken gab ,war wirklich riesig.Bei ruhigen Seegang (Seekrankheit),haben wir uns aufs Boot gewagt,um an den herrlichen Aussenriffen zu tauchen.z.B. am Kuda RahTila oder am Brocken Rock ist von diesem Koralbleaching überhaupt nichts zu sehen. Thomas und seine Crew legen sehr viel Wert auf Tauchsicherheit. Das fing an mit einem sehr ausführlichen Briefing an Bord+anschließendem Strömungscheck durch den Dive- guide und endete mit den sehr hilfsbereiten Bootsjungen. Auch Anfänger oder unsichere Taucher erhielten eine sehr gute Betreuung. Für diejenigen Taucher, die etwas mehr Luft benötigen stehen 15 L Flaschen zur Verfügung. Thomas und sein Team gehen auch sehr auf die Wünsche der Taucher ein, wenn es um die Wahl der Tauchplätze geht.Also was machbar ist ,wird gemacht .Hiermit noch mal ein großes Lob und vielen Dank an Euch. Was uns ganz besonders überrascht  hat,war die Einladung zu einem Spezial Dinner für alle Repeater vom Inselmanagement.Dieses Abendessen fand am Strand statt unter einem wunderbaren Sternenhimmel.Es gab jede Menge leckere Speisen und Getränke. Leider waren unsere 3 Wochen Urlaub wieder mal sehr schnell vorbei. Aber an unseren letzten Tag hatten wir noch das seltene Glück mit 10 Delphinen zu schnorcheln.Sie kamen direkt bis ans Hausriff und wir konnten sie eine halbe Stunde lang ganz nah betrachten,einfach Klasse. Wir glauben beide, dass  Thomas die Delphine für uns bestellt hat,damit uns der Abschied nicht so schwer fällt. Hiermit möchten wir uns noch mal ganz herzlich, Bei allen Angestellten der Insel bedanken. Es war wieder eine sehr schöne Zeit. Na dann bis zum nächsten Jahr.  Ganz bestimmt!!! 

Viele Grüße

Romy Täubert und Raik Plötz


 

Ich möchte über meinen ersten Urlaub auf den Malediven-Machchafushi berichten, infolge zum Teil vernichtender Internetberichte ("Fön-Story u.a.) mit gemischten Gefühlen angetreten und sehr zufrieden beendet: Reise vom 1. - 9.11.2001 über Subaqua, Flug mit Condor ab München, dann Wasserfugzeug ca 30 Minuten (20 Sitzplätze, Flughöhe 1100m, gute Aussicht, sehr ruhig in der Luft liegend), nochmal 20 Minuten Dhoni mit den ersten Informationen durch Gabi, Reiseleiterin auf der Insel.

Unterkunft:
Wir hatten einen Strandbugalow, sehr geräumig, sehr sauber, Terrasse, so was wie Hollywood-Schaukel aus Holz, 2 Strandliegen.  Im WC teilweise Himmelblick, in diesem Bereich auch Stockflecken an der Wand, Badewanne und Dusche, immer genügend warmes Wasser, täglich frische Handtücher, täglich 2x Roomservice. Einzelne Ameisen im Bad taten uns nichts, Geckos sahen wir nur draußen. Irgendwelche stechenden Insekten gab es nicht. Die Wasserbungalows werden derzeit nicht belegt, sie sollen erst renoviert werden.

Essen:
Fester Tisch mit festem Kellner (Wünsche nach Lage des Tisches wurden problemlos berücksichtigt). Sehr freundliches Peresonal. Frühstücksbuffet: min 3 Sorten frisches Brot, Toast, verschiedene Croissants, Gebäck, Eier, Ham and Eggs, Obst, Müsli, Fruchtsäfte, Milch, Kaffe, Tee. Mittags- und Abendbuffet: sehr reichhaltig, verschiedene Sorten Reis, Nudeln, Kartoffeln (auch mal Kroketten), Fisch natürlich, Hühnchen, gelegentlich Rindfleisch, viele Salate, Gemüse, min 6 verschiedene Nachspeisen. Von mild bis extra scharf alles vertreten. Ein Strand-Grill-Buffet wurde auf Wunsch einiger Gäste durchgeführt.

Tauchbasis:
Sehr freundlich, Material einwandfrei und immer genügend (Insel war voll belegt). Wenn ein Tauchlehrer beiläufig sagte "mal sehen, ob das machbar ist", dann wurde es auch gemacht. Täglich min 4 verschiedene Bootsausfahrten zu Außenriffen (30-60 Minuten Fahrtdauer), auch Early-Morning-Dive mit Abfahrt um 5.20h. Hausriff mit Korallenbleiche, langsam wohl wieder besser werdend, zahlreiche Fische, interessantes Wrack, jede Menge auch für Schnorchler zu sehen. Nachttauchgänge am Hausriff ohne Probleme. Großer Wert wurde auf Sicherheit und Pünktlichkeit gelegt.

Surfen und Katamaran möglich, wir hatten nur an zwei Tagen genügend Wind für unsere Ansprüche. Swimmingpool, Fitnessraum, Volleyballfeld, Tischtennisplatte und Tennisplatz (renovierungsbedürftig) rundeten das Sportangebot ab. Achtung: Tennisschläger und Tischtennisschläger mitbringen (sind nicht verfügbar oder zu schlecht).

Wetter war hervorragend, meist angenehmer leichter Wind, nachts mal kurz Regen.

Alles in allem ein sehr schöner Urlaub mit guter Rund-um-Versorgung und in gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Klagen in einzelnen Berichten kann ich nicht nachvollziehen. 

Joachim Mörsdorf joachim@moersdorf.de

 


 

Hallo,

hier unser Reisebericht von unserem Urlaub auf Machchafushi: Reisebericht Machchafushi 14.-29.8.2001

Nachdem wir einige Berichte über die Insel gelesen haben (natürlich kurz vor Urlaubsbeginn) waren wir doch sehr hin-und hergerissen. Die Erfahrungen varieerten doch sehr stark und gingen von "alles super" bis hin zu "totaler Mist".

Um es vorwegzunehmen, es war fast perfekt.

Nach dem Motto "Hope for the best, expecting the worst" traten wir die Reise an. Begleitet wurde ich von meiner Freundin, die absolute Nicht-Taucherin ist. Die Anreise verläuft wenig spektakulär, der Jet fliegt von wo auch immer (bei uns München) nach Male. Dort steigt man in ein Wasserflugzeug um (eine ganz neue Flugerfahrung) und nach ca. 30 min.Flugzeit waren wir auch schon - fast - am Ziel. Letzter Umstieg ins Boot und dann gehts direkt nonstop zur Insel. Dort angekommen wurden wir herzlich empfangen und erhielten den obligatorischen (und sehr schmackhaften) Begrüssungscocktail. Wir hatten einen Strandbungalow, was wir auch empfehlen würden. Der Bungalow hat dann seinen eigenen Strandabschnitt und auch seine "eigenen" Palmen.

Innen war er auch schön gestaltet, und wir hatten auch fast keine Ameisen im Zimmer (gut, hin-und wieder schaut mal ein kleiner schmuckeliger Gecko vorbei). Diese fanden wir dann im tatsächlich offenen Bad (nein, von aussen kann man nicht reinschauen). Da sie aber harmlos sind - uns hat jedenfalls keine belästigt oder als Urinablage missbraucht - gewöhnt man sich sehr schnell dran. Für uns ebenfalls ungewohnt ist die Art der Verpflegung. Beim ersten Besuch im Restaurant bekommt man seinen eigenen Tisch mit seinem eigenen Kellner "zugewiesen", und beide behält man dann auch bis zur Abreise. Dies hat so kleine angenehme Effekte, dass man schon wenn man vom Buffet zurückkommt die Getränke auf dem Tisch vorfindet. Das Buffet ist reichhaltig und absolut nicht nur scharf. Klar gibt es auch schärfere Sachen (Curry Corner), aber der Grossteil ist ganz "normal" gewürzt und somit auch für uns Europäer absolut kein Problem. Die Mahlzeiten umfassen Salat, Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse, Nudeln....., also alles was das Herz begehrt. Es gibt dort noch ein paar Highlights, aber davon solltet Ihr euch überraschen lassen....

So, kommen wir nun zum tauchen: Um es vorwegzunehmen: das Hausriff ist nix! Ok, da liegt das Wrack, welches auch durchaus sehenswert ist, aber vom Malediven-üblichen Fischreichtum ist genausowenig zu merken wie von den ansonsten vorhandenen intakten Korallen. Beides findet man allerdings reichlich bei den Bootsausfahrten - und da wirds dann genial. Es ist so wie man es sich vorstellt. 28 Grad minimale Wassertemperatur, jede Menge Fische (ja, auch Haie, Rochen, Schildkröten etc.) Die Ausfahrten finden morgens um 9.30 und nachmittags um 14.30 Uhr statt. Die Anfahrt zu den Tauchplätzen dauert im Schnitt 35-45 min. Teilweise muss man mit Strömung rechnen, was das Filmen oder Fotografieren schon erschweren kann.

Zur Tauchbasis/crew: um es kurz zu machen: alle sehr nett, kompetent und hilfsbereit. Die restlichen schönen Dinge erfahrt ihr dann vor Ort (Überraschungen müssen ja sein) Jetzt hätt ich doch fast das Wetter vergessen: Wir hatten 10 von 14 Tagen Sonnenschein und die Temperaturen bewegten sich von ca. 28 Grad in der Nacht bis ca. 33 Grad am Tag (Gott sei Dank gibts ja Klimaanlagen). Die letzten 4 Tage war es bewölkt und es haut auch schon mal so 15 min. geregnet. Bedenke: es war noch Regenzeit! (bis Anfang September) OK, nach all dem Lob nun auch unser Wehrmutstropfen: Es gibt hier Vögel, nicht weiter wild würde man meinen. Wenn man allerdings einen leichten Schlaf hat kann es zum Problem werden, da diese Vögel um 4.00 (nachts) beginnen, sich lautstark zu unterhalten.

  Resümee: wir wollen da wieder hin!

  Hier <mms://www.cyberal.mrbonus.com/videos/maldives/machchafushi.asf> gibts dann das Video: http://www.cyberal.de

  Viele Grüsse, Alex Degen, Manuela Jung

 


 

Machchafushi 29.09. - 19.10.2001

Meine Frau und ich waren gemeinsam mit unserer fast 2-jährigen Tochter dieses Jahr auf Machchafushi. Vor der Reise hatten wir ja einige Bedenken, ob man mit einem Kleinkind auf die Malediven kann. Nachdem die Kinderärztin keine Einwände hatte sind wir also Ende September losgeflogen, auch mit der Info, dass es auf Machchafushi permanent einen Arzt gibt.

Glücklicherweise war der Hinflug völlig problemlos. Unsere Tochter hat 6 Stunden geschlafen und den Rest haben wir auch gut rumgebracht. Allerdings sollte man überlegen, ob man den Mutter-Kind Platz nimmt, da hier die Armlehnen nicht hochklappbar sind. Nach einem kurzen Flug mit dem Wasserflugzeug und dem Dhoni sind wir dann mittag auf der Insel gewesen. Wir hatten Zimmer Nr. 104, wirklich schön gelegen. Von den Garten- und Wasserbungalows können wir nur abraten. Die Gartenbungalows sind zwar recht neu, allerdings ohne Wind wird es ganz schön warm. Die Wasserbungalows haben leider keinen direkten Zugang zum Wasser, was paradoxerweise dazu führt, dass es von da aus am Weitesten zum Meer ist. Die Zimmer 130-140 liegen auf der windabgewandten Seite und haben das Problem, dass der Strand bei Flut geräumt werden muss. Bei kleinen Kindern empfehlen wr die Mitnahme eines Reisebettes, da ein Bett dort wohl 6$ pro Tag kosten soll.

Das Personal auf der Insel war sehr freundlich und kompetent. Unsere Tochter wurde von allen Bediensteten permanent auf dem Arm rumgetragen, zumindest so lange, bis es ihr zu bunt wurde. Im Gegensatz zu unserem ersten Aufenthalt auf Meeru 1998 war die Bedienung wesentlich besser.

Zum Essen kann man nicht allzuviel sagen. Es ist im Großen und Ganzen anständig, mittags war es etwas fad und alle mit denen wir Kontakt hatten haben sich nach 2 Wochen mal wieder auf ein richtiges Stück Fleisch gefreut. Irgendwas war allerdings nicht ganz ok, die halbe Insel lag in der 2 Woche mit Durchfall darnieder, selbst den Inselchef hat es getroffen. Nach 2 Imodium war aber wieder alles ok. Also umbedingt mitnehmen. Damit auch gleich nochmal zum Arzt. Leider war in unserer Zeit kein Arzt verfügbar. Es steht wohl ein indischer Arzt auf einer anderen Insel zur Verfügung, glücklicherweise haben wir den aber nicht benötigt. Für Kleinkinder gibt es leider keine Hochstühle im Restaurant, vielleicht schaffen sie sich mal welche an.

Zur Tauchschule; 1998 war Machchafushi von der Unterwasser als beste Tauchbasis der Malediven gewählt worden. Das können wir so nicht unterschreiben. Das Equipment ist ok und wird wohl auch ganz gut gewartet. Der Trockenraum ist aber eher eine Nasszelle und auch viel zu klein. Nach unserer Ankunft haben wir uns für einen Checkdive und den Advanced angemeldet. Beim Tauchkurs konnte man uns noch nicht sagen, wann er losgeht (Aussage: "vielleicht morgen"). Das haben wir 5x gehört. Grund war, dass einfach zu wenig Tauchlehrer auf der Insel waren. Nach 8 Tagen habe ich dann den Tauchkurs mit Schröni gemacht, war wirklich super. Er war kompetent und konnte das Ganze Wissen auch ziemlich gut vermitteln. Wir dachten schon, dass meine Frau keinen Kurs mehr machen kann, aber dann hat Schröni für sie extra nochmal einen Einzelkurs gemacht, das hat den Eindruck wieder wesentlich verbessert. Insgesamt war die Stimmung unter den Tauchlehrern recht gedrückt, was vielleicht mit dem Dekounfall, den es gab zusammenhing. das Ganze ist jedoch gut ausgegangen. Neben Schröni hat es auch mit Tomi viel Spass gemacht. Wer also mal hinfährt, unbedingt mit den beiden tauchen und schöne Grüße ausrichten. Generell hat Machcha ein schönes Hausriff, dass natürlich durch die Korallenbleiche auch gelitten hat. Das Wrack ist ganz nett, zu empfehlen sind aber mehr die Bootsausfahrten, unbedingt mal Orimas Tila anfahren.

Ansonsten hat uns die Insel alles in allem sehr gut gefallen. Sie ist schön bewachsen, hat einen schönen Coffeeshop und bietet Erholung pur. Was nötig ist, wäre mal eine Renovierung oder zumindest ein Anstrich der Bungalows. Die Wasserbungalows sollen wohl jetzt renoviert werden. Wer überlegt, mit Kleinkindern auf die Malediven zu fahren, dem können wir nur zuraten. Wir haben auch das Spezialangebot bei Kreutzer gebucht und für den Preis war die Leistung wirklich ok. Wir fahren bestimmt wieder auf die Malediven, ob allerdings nach Machchafushi ist noch nicht raus.

Schöne Grüße
Thomas Puhl



Reisebericht – malediven.net

Von Christoph Karstens

27.07.01 bis 10.08.01

MACHCHAFUSHI

Zum fünften Mal verbrachten wir in diesem Jahr unseren Urlaub auf den Malediven. ( 1x Vilivaru – 1 x Full Moon Beach – 2 x Reethi Beach )

Nach intensivem Internetstudium entschieden wir uns für Machchafushi, da uns diese Insel über Kreutzer sehr günstig als Last-Minute-Angebot offeriert wurde.

Uns wurde der Strand- Bungalow Nr. 151 zugewiesen. Es gibt auf der Insel drei verschiedene Kategorien. Die preisgünstigen Gartenbungalows, die in der Mitte der Insel liegen, die Strandbungalows und die Wasserbungalows.

Die Gartenbungalows haben keinen Meerblick und auf den windgeschützten Terrassen ist es zum Teil extrem heiß. Die Strandbungalows liegen alle nur wenige Meter vom Wasser entfernt. Besonders sind die Nummern 141 bis 152 zu empfehlen, da diese an dem breiten Strandabschnitt, der Lagune und unmittelbar vor dem besten Abschnitt des Hausriffes liegen. Der Raum des Bungalows ist großzügige 35 qm und mit zweckmäßigen Möbeln eingerichtet. Die Klimaanlage und der Ventilator lassen eine gute Regulierung der Zimmertemperatur zu. Das Bett ist erstaunliche 3 m breit und mit einer guten Matratze ausgestattet.

Das halboffene Badzimmer hat eine Badewanne mit Dusche. Auch wenn der Wasserdruck das Wasser z.T. recht spärlich fließen ließ, muss man auf mehrfache tägliche warme Duschen nicht verzichten. Eine Renovierung der Badezimmer der Strandbungalows wäre in den nächsten Jahren angebracht.

Im Badezimmer tummeln sich ständig einige, für europäische Verhältnisse große Ameisen. Wir sind von keinem Insekt gebissen worden.

Am Abend des ersten Tages wurden wir von der Reiseleitung (Ilona) und dem Leiter der Tauchbasis Thomas begrüßt und mit den wichtigsten Informationen versorgt.

Schon am zweiten Tag wurde von uns das Hausriff intensiv durch einen Schnorchelgang begutachtet. Natürlich hat auch an diesem Riff die Korallenbleiche ihre Spuren hinterlassen. Es ist jedoch zu beobachten, dass gerade die Steinkorallen sich langsam erholen und wieder Farben in das Riff bringen.

Der Fischreichtum an diesem Riff ist hervorragend. Papageienfische, viele Arten von Drückerfischen, Orient-Süßlippe, Barsche und große Schwärme von Makrelen, Wimpelfische und Gelbstirn-Füsliere machen dieses Riff auch für jeden Schnorchler zu einem Erlebnis. Eigentlich hatte ich mich entschlossen nicht zu tauchen, da ich in jedem Jahr Ohrprobleme im Salzwasser bekommen habe. Der Arzt, (Praktischer Arzt und ausgebildeter Taucharzt) der sich zu diesem Zeitpunkt auf der Insel aufhielt (tägliche Sprechstunde 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr) beriet mich intensiv und stellte mir ein ärztliches Attest über meinen Gesundheitszustand aus.

Die Fa. Kreutzer hatte als Reiseanbieter zum Schrecken von Sub Aqua in ihrem Katalog veröffentlicht, dass Reisende auf Machchafushi den Anfängerkurs für Taucher ohne weitere Kosten durchführen können. Nach Rücksprache mit Thomas wurde dem "Druckfehler" zugestimmt und meinen ersten Tauchgängen stand nichts mehr im Wege.

Schon wenige Stunden nach der Anmeldung meldete sich bei mir Tommi, Tauchlehrerin an dieser Basis, um mit mir das weitere Vorgehen abzustimmen.

Die nächsten 4 Tage waren ausgefüllt von jeweils 2 Tauchgängen, Theoriestunden und einer schriftlichen Abschlussprüfung.

Man sollte nur wissen, dass es für den Partner für 4 Tage ein Singleurlaub ist, wenn er diesen Kurs nicht mit besucht.

Mit welcher Ruhe und Intensität Tommi ihr großes theoretisches und praktisches Wissen ihren Anfängern (unsere Gruppe bestand nur aus 3 Personen) sowohl im Hörsaal, als auch unter Wasser vermittelte, war beeindruckend. Sie verstand es jeder Zeit uns unsere Ängste zu nehmen und uns gleichzeitig über mögliche Gefahren des Tauchsports aufzuklären.

Doch auch alle anderen Tauchlehrer (Chieri, Schroeni, Stefano und Liane) waren jeder Zeit bereit uns unsere Fragen zu beantworten und ggf. Hilfestellungen zu geben. Ein tolles Team, dass den Eindruck vermittelte, sich auch untereinander gut zu verstehen.

Mein erster Bootstauchgang brachte für mich Erlebnisse am Tila, die ich kaum beschreiben kann. Ein ca. 2,5 m großer Napoleonfisch, der direkte Kontakt mit einer Schildkröte und riesige Schwärme von Blaustreifen Schnappern, waren nur einige Eindrücke, die unvergesslich bleiben.

Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass man ca. 1000.00DM für einen Anfängerkurs bezahlt, wenn man nicht das Glück hat, das Kreutzer die Kosten übernimmt. Vergleiche haben ergeben, dass es auf jeden Fall billiger ist, Tauchgänge und Kurse schon vor dem Antritt der Reise über Sub-Aqua zu buchen.

Von dem Essen der beiden letzten Jahre auf Reethi-Beach waren wir extrem verwöhnt. Das Frühstücksbuffet könnte auf Machchafushi um einige Varianten erweitert werden. Das Mittag- und Abendessen in Buffetform war reichlich und abwechslungsreich. Jeden Mittwoch wird ein maledivisches Candle-Light Dinner veranstaltet, bei dem besonders ausgewählte Speisen angeboten werden. Die Getränkepreise sind auf Machchafushi günstiger als auf vergleichbaren 4 **** Inseln. ( Bier – 2 US$-, 1,5 l Wasser –2 US$, Cocktail ca. 6 US$).

Die Kellner im Restaurant, in der Main-Bar und der Poolbar sind aufmerksam und höflich.

Der Roomboy erledigte seine Aufgaben ohne Beanstandungen. Die Handtücher werden täglich und die Bettwäsche jeden zweiten Tag gewechselt. Die Strandtücher werden nur 1 x in der Woche gewechselt, wenn man den Roomboy nicht darum bittet, auch diese Badetücher häufiger zu wechseln.

Alle Anlagen der Insel sind sehr sauber und gepflegt. Der Sandstrand wird sogar zweimal täglich gesäubert.

Auch wenn wir sicher großes Glück gehabt haben, dass während der Monsunzeit im Juli/August an 10 Tagen strahlend blauer Himmel war und dadurch jeder Urlaub besonders schön ist, kann man davon ausgehen, dass wir Machchafushi im nächsten Jahr wieder besuchen werden.

Ein preisgünstiger Maledivenurlaub, auf einer Insel mit einem traumhaften Hausriff, einem herrlichen Strand, einer schönen Lagune, freundlichem und hilfsbereitem Personal, einer hervorragenden Tauchschule mit excelenten Tauchlehrern, zweckmäßigen Bungalows und guter Verpflegung, machen den Entschluss nicht schwer auch im nächsten Jahr Erholung auf Machchafushi zu planen.

 


Im Frühjahr diesen Jahres waren wir das 2. Mal auf den Malediven.

Wir hatten die Insel Machchafushi ausgewählt (trotz jeder Mengeunverständlicher Kritik). Es ist nicht das erste Mal, dass wir auf den
Malediven waren, wir kennen die Unterschiede ganz bestimmt. Wir können dieseschlechte Kritik einfach nicht verstehen.

Zum Essen:

Es war ein kleines Büffet, aber sehr sehr lecker. Natürlich kann nicht allessupergut schmecken, dafür sind die Geschmäcker Gott sei Dank verschieden. Es gab immer Gemüse, Fisch, Huhn, Fleisch, verschiedene Salate, Reis, maledivisches Essen (sehr scharf), kalte Vorspeisen, und ein superleckeres
Dessertbüffet (vor allen Dingen die Kuchen, hm.........) Was hat man von einem rießen Büffet und alles schmeckt gr.............

Die Unterbringung:

Wir hatten den Strandbungalow Nr. 149 der war super. Jeden Tag wurde er sorgfältig gereinigt. Wir hatten zwar ein paar Kakerlaken, hier haben wir den
Roomboy um ein Insektenspray gebeten, dann war Ruhe. Das Bett war supergroß und die Matrazen waren nicht durchgelegen.

Zur Tauchschule:

Thomas Meyer gibt sich sicherlich sehr viel Mühe, es seinen Gästen auch recht zu machen, aber die Tauchgänge war nicht so toll, wir hatten bei jedem
Tauchgang ziemlich viel Strömung (Waschmaschine), dass wir teilweise den Tauchgang abbrechen mußten. Das war natürlich sehr schade. Ich denke es lag am Wetter.

Das Management:

Die Leute waren immer sehr bemüht, es den Gästen auch Recht zu machen. Sie waren immer superfreundlich.

Wir wollen nächstes Jahr zur gleichen Zeit wieder auf Machchafushi und ich ganz es jetzt schon mehr kaum erwarten.

Machchafushi ist eine kleine Trauminsel im Indischen Ozean (wie aus der Baccardi-Werbung).

Tschau

Elchen und Peter


 

Nach 5 Jahren Tauchurlauben in Süd-Ost-Asien (Südchinesiches Meer, Celebes Meer) waren wir mal wieder auf den Malediven, da ich in der Tauchzeitschrift eine Woche Hotel und Non-Limit-Tauchen auf Machchafushi gewonnen habe.

Die Angaben der anderen Reiseberichte kann ich bestätigen. Die Insel ist sehr schön, das Flair sehr angenehm. Schöne große Doppelbungalows, offenes, nur mit Ventilatoren ausgestattetes Restaurant, Bar, Coffee-shop. Das Essen ist, für maledivische verhältnisse sehr gut und vielfälltig (Salate). Einziger Wehrmutstropfen ist, dass zum Frühstück die Butter und Marmelade in 10g abgepackten Plastikpäckchen gibt. Es wäre besser, wenn die Butter in selbstgestückelten Stücken in Eiswasser und die Marmelade in Gläsern gäbe.  Alle sind auf Vermeidung von Plastikverpackungen getrimmt (Plastiksack durch LTU und Condor) , nur das Hotel-Management nicht.

Die Tauchbasis ist in allem ausgezeichnet, die Organisation perfekt.

Unter Wasser waren wir ehrlich etwas enttäuscht. Das Hausriff ist kaput, nicht nur durch das Coralblenching. Ohne den 52m-Frachter wäre das Hausriff kein Anziehungspunkt. Die besuchten Tilas, etc. durch die  Ausfahrten sind etwas besser. Es ist schon überall erkennbar, wo vieles neu nachwächst.

Im südostasieschen Raum ist doch -leider- vieles besser, das Coralblenching ist nicht so ausgeprägt. Vom Fisch- und Artenreichtum sind wir auch etwas enttäuscht. Vom dem Celebes Meer sind wir doch sehr  verwöhnt. Ich vermisste z. B. viele kleine Dinge wie Nacktschnecken.

Gerd Cremer
Bad Kreuznach

 


 

 

Reisebericht
Machchafushi -Resort 1994 / 2000 / 2001

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Nachdem ich die Reiseberichte meiner "Vorgänger" gelesen habe, möchte auch ich mich zum Thema "Machchafushi- Resort" äußern. Leute, die die Qualität eines Malediven-Tauchurlaubes vom Vorhandensein eines Föns oder den Schließzeiten der Poolbar abhängig machen, sind auf Machchafushi sicherlich fehl am Platze. Ich habe nunmehr meinen dritten Urlaub auf dieser Insel verbracht (letzter Reisetermin 31.03.- 14.04.2001) und bin nach wie vor absolut begeistert.
Ich fliege auf die Malediven um in erster Linie unter Top-Bedingungen zu tauchen und danach in idyllischer tropischer Atmosphäre, ungestört ohne Animation und Discolärm, ohne Partys und Kleiderzwang zu relaxen. Auf Machchafushi habe ich mein Paradies gefunden. Dank des "viel gescholtenen" Managements ist Machchafushi noch nicht zu einer Partyinsel verkommen auf der "rund um die Uhr die Post abgeht". Für mich hat diese Insel sehr viel von Ihrer natürlichen  Schönheit und Ursprünglichkeit behalten, dafür mache ich beim sogenannten "Luxus" gern ein paar Abstriche.
Wer gute Tauchbedingungen, Ruhe und Einsamkeit fernab der Touristenströme sucht, wird auf Machchafushi auf jeden Fall fündig. Die Insel:
Machchafushi ist eine gut gepflegte, mit dichter tropischer Vegetation überzogene Insel mit einer traumhaft schönen Lagune. Der weiße Sandstrand wird täglich, teilweise mehrfach von angespültem "Unrat" und  Pflanzenteilen befreit. Im nordöstlichen Teil haben Wind und Wellen der Insel erheblich zugesetzt, hier ist der Sand weggespült. Es wird jedoch mühevoll versucht, den Strand mit  Sandsäcken zu befestigen (sicherlich nicht immer ein Augenschmaus für die Bewohner der anliegenden Bungalows). Im nördlichen Teil wird hinter einer Betonmauer neuer Sand aufgefüllt, um weiteres  Erodieren zu verhindern.
Bebauung:
Den Gästen stehen 3 Kategorien von Bungalows zur Verfügung. Ich persönlich bevorzuge die direkt am Strand gelegenen Beachbungalows. 10 Gartenbungalows befinden sich im inneren der Insel eingebetten in  schattigem Grün. Weitere 10 Überwasserbungalows sind jedoch -so finde ich- baulich weniger gelungen und keine Zierde für die Insel. Gut ins Ambiente paßt, wenn auch nicht unbedingt nötig, der neu angelegte Pool mit den angrenzenden Gebäuden.  Beeindruckend für mich die Dachkonstruktionen. Sehr schön finde ich die Dacheindeckung mit Plamenblättern, leider ist diese auf den Gästebungalows fast vollständig zerstört und sollte  unbedingt bald erneuert werden. Das Bauen mit "naturnahen Baustoffen" von einigen Gasten als das "zusammenzimmern von Sperrholz und  Palmwedeln" belächelt, finde ich gut.  Die Bar´s und das Restaurant sind in sehr offener, luftiger Bauweise erstellt. Deckenventilatoren sorgen für einen  angenehmen frischen Wind, eine Klimaanlage ist hier absolut unnötig. Im Inselinneren befindet sich ein Tennisplatz sowie ein Volleyballplatz. Am Bootsanlegesteg unweit der Rezeption befindet sich die großzügig angelegte, sehr saubere, baulich gut durchdachte  SubAqua-Tauchbasis. Direkt am Strand ist das "Wassersport-Center" mit Möglichkeit zum Surfen und Cat-Segeln.
Personal:
Das Personal an der Rezeption war immer verfügbar. Auf Anfrage wurde uns sofort ein Save zur Verfügung gestellt, auf welchen wir auch "außerhalb der Geschäftszeiten"  ohne Mehrkosten Zugriff hatten. Die Angestellten waren immer freundlich. Das Personal an den Bar´s bzw. im Restaurant war ebenfalls freundlich und recht schnell (im Vergleich zu ägyptischem Personal -super schnell !!), ein wenig zurückhaltend vielleicht, aber nicht arbeitsunwillig. Damit hatte ich aber kein Problem, ich finde das besser, als ständig von den Kellnern bedrängt zu werden, die versuchen damit den Umsatz zu erhöhen.
Speisen und Getränke:
Unter Berücksichtigung der geographischen Lage und der daraus resultierenden Versorgungssituation war das Essen  reichhaltig, wenn auch weniger abwechslungsreich. Jedoch braucht hier niemand zu verhungern. Ich selbst bin im Punkte Essen sehr verwöhnt, konnte aber immer  ausreichend Schmackhaftes finden. Lobenswert ist das große Angebot an frischen Salaten, sehr gut der frische Obstsalat und die Süßspeisen. Alkoholfreie und alkoholische Getränke waren immer in ausreichender Menge vorhanden.
Gästebungalows:
Die Gästebungalows (hier kann ich mich jedoch nur zu den Beachbungalows äußern) sind sehr groß und zweckmäßig  eingerichtet, Klimaanlage und Deckenventilator (stufenlos regelbar) sowie ein Kühlschrank sind vorhanden. Die Möbel  sind einfach aber praktisch und bequem, das Bett sehr groß und die Matratzen nicht durchgelegen. Das Bad ist sehr  großzügig bemessen und mit Marmor gefliest. Der "berüchtigte" Fön ist jetzt verschwunden. Ich habe selbst längere  Haare, kann aber bei ca. 30 °C Außentemperatur gut darauf verzichten (das spart Energie und ist gut für die Umwelt). Der Zimmerservice hat bei uns -auch ohne Bestechungsgelder- tadellos funktioniert. Täglich gab es frischgewaschene,  wenn auch nicht immer strahlend weiße Handtücher, obwohl wir noch keinen Wechsel angezeigt hatten. Das Badezimmer und der Wohnbereich waren immer sehr sauber. Darüber hinaus wurde die Terasse ansscheinend nach jedem Betreten gefegt. Zum Thema Insekten sei zu sagen, daß man die bei uns als "Nahrungsschädlinge" verrufenen Tierchen auf den  Malediven wohl eher als Käfer ansehen sollte. Ebenfalls unproblematisch sind die teilweise recht großen Ameisen, diese schienen unter unseren Füßen wohl eher um ihr Leben zu kämpfen als uns ernsthaft Schaden zu wollen.
Tauchen:
Hauptargument für eine Reise auf die Malediven ist für mich das Tauchen. Die SubAqua-Tauchbasis auf Machchafushi unter der Leitung von Thomas Meyer ist modern und  zweckmäßig ausgestattet. Das zur Verfügung stehende qualitativ hochwertige Leihequipment ist in einem guten Zustand. Täglich standen uns mindestens 4 verschiedene Tauchplätze (Bootsausfahrten) zur Wahl und für die "Unersättlichen" ist das Hausriff -besonders in der Nacht- ein absolut empfehlenswertes Ziel. Für Wrack-Fans ist die direkt am Hausriff versenkte 52 Meter lange "Kudhima" ein imposanter Tummelplatz. Zu den  normalen Halbtagesausfahrten wurden wöchentlich sogenannte "Full-Day-Trips" mit 3 Tauchgängen und dem Besuch  einer unbewohnten Insel durchgeführt.  Das Mittagessen und gut gekühlte alkoholfreie Getränke sowie das obligatorische Dekobier (natürlich nach dem letzten  Tauchgang) wurden dabei immer in ausreichender Menge mitgeführt. Alle Tauchausfahrten haben -sofern es das Wetter zuließ- immer pünktlich begonnen. Durch Machchafushi´s günstige Lage im Süd-Ari-Atoll und nicht zuletzt durch den Einsatz der "Express" ist es möglich bei relativ kurzen Anfahrtszeiten eine große Zahl von sehr attraktiven, ökologisch noch intakten Tilas zu betauchen. Großfische - die möchte jeder Taucher auf den Malediven sehen- gibt es reichlich, man muß nur zur richtigen Zeit am  richtigen Ort sein. Gäste sichteten während meines 14-tägigen Urlaubs 4 Walhaie (ein absoluter Glücksfall). Am Madivaru-Tila ("Manta-Point") wurden mehrfach vorbeischwimmende  Mantas gesehen.  Ich hatte Gelegenheit ca. 35 Minuten mit einem Manta zu tauchen, der sich an unserer Anwesenheit überhaupt nicht  störte, im Gegenteil er suchte direkten Körperkontakt. Die absolute Faszination, verkehrte Welt, nicht ich versuchte das riesige Tier anzufassen sondern der Manta berührte  mich vorsichtig mit seinen "Flügeln", ein tolles Gefühl, wenn so ein großes, freilebendes Wildtier neugierig die Nähe  des Tauchers sucht und mit seinem mächtigen Körper über meinen Kopf streicht.  Eindrucksvolle Begegnungen mit Grauen Riffhaien (auf kürzeste Distanz) am Hane - sowie Angaga Tila (im April 2000) lassen mich heute noch ins Schwärmen verfallen.

An dieser Stelle ein großer Dank an alle Tauchlehrer (besonders Thomas, Kuday und Silvy,  die mit Ihrer guten Orts- bzw. Tauchplatzkenntnis, einem detailierten gut verständlichen Briefing und der Preisgabe kleiner "Geheimtips" solche Begegnungen am Riff ermöglicht haben und wirklich jeden Tauchgang  (auch für mich mit ca. 750 Tauchgängen) zu einem unvergesslichen
Erlebnis machten.
Beim Tauchen setzen die Tauchlehrer noch auf Sicherheit. Strömungscheck vor jedem Tauchgang und Tauchbegleitung  für wenig erfahrene Taucher (unter 30 Tauchgängen) sowie begleitete Nachttauchgänge am Hausriff. Die  vorgeschriebene Tauchbegleitung schien jedoch bei einigen "Tauchanfängern" auf wenig Gegenliebe zu stoßen, ich glaube, diese sind sich der möglichen Gefahren beim Tauchen noch nicht bewußt. Als Taucher mit über 30 Tauchgängen und der entsprechenden Qualifikation hat man auf Machchafushi -unter  Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen- "Narrenfreiheit". Man kann hier (nach vorherigem Eintragen der geplanten Tauchgänge in einer Liste) zu jeder Tages- und Nachtzeit am 
Hausriff tauchen.
Die Druckluftflaschen werden wurch das Basispersonal in der gewünschten Ventilausführung (DIN/INT) bereitgestellt. 
Wir haben von dieser Möglichkeit regen Gebrauch gemacht und in 11 Tagen 35 wunderschöne Tauchgänge absolviert.
Als kleiner Tip:
Bei Buchung eines Tauchurlaubes informieren Sie sich bitte schon vor Abreise über die Preise für das Tauchen, so bleiben Ihnen Überraschungen erspart. Empfehlenswert für Vieltaucher sind die 6 bzw. 12 Tage Non-Limit-Tauchpakete vom Reiseveranstalter SUB AQUA (vorab buchen!) .

Das waren (in Kurzform) meine Eindrücke vom Machchafushi und den Menschen, die versuchen uns Touristen einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu gestalten. Sicher ist es dabei nicht immer möglich den Vorstellungen jedes Einzelnen zu entsprechen. In einem voranstehendem Reisebericht schreibt ein Gast: "Machchafushi läuft gegen alle Trends" -ich hoffe, daß dies so bleibt und sich Machchafushi nicht durch irgendwelche Trends sein Ambiente zerstören läßt. Für mich steht fest - nächster Malediven-Urlaub - Machchafushi im März 2002!!!

Rita Rudek

 


 

13. bis 28. April 2001   

Wir waren zum 7. mal auf den Malediven; davon 4 mal Safari in sämtlichen Attolen der Republik. ... Kurz gesagt: Machchafushi ist nach wie vor eine der schönsten Inseln der Malediven !!!   Auch wenn einmal nicht ganz alles nach Eurem Kopf geht ( Föhn..  Föhn..  Föhn.. ) sollten wir bedenken, dass wir uns in einem Entwicklungsland aufhalten, in dem die Lebenserwartung der Einheimischen Bevölkerung bei ca. 45 Jahren liegt !!!   Ausserdem sind wir auf den wohl schönsten Inseln der Welt "Gäste" ; und als solche sollten wir uns auch benehmen !!! Das gilt auch für jene Leute, die das Gefühl haben, jeden und alles für Geld kaufen zu können.   - Machchafushi ist nach wie vor top - das Essen ist seit der neue Küchenchef da ist, etwas scharf; vor allem für die Kinder - die Unterkünfte aller 3 Kategorien entsprechen ihrem jeweiligen Standard   Die Tauchbasis unter der Leitung von Thomas Meyer und seiner Crew zählt zu den allerbesten. Sie wird absolut professionell geführt und es wird, wenn immer möglich den Wünschen der Gäste entsprochen. Dafür Dir, Thomas und Deiner Crew ein herzliches Dankeschön für unseren tollen Tauch - Urlaub von der Tauchschule: www.relax-dive.ch   

Padi Staff - Instructor Christian Balmer  


 

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Ab 14.04.2001 waren wir zu viert ( meine Frau und ich, unser Sohn und dessen Freund) das 1. Mal für 2 Wochen auf den Malediven. Ausgesucht haben wir uns die herrliche Insel Machchafushi. Jetzt schon wieder zu Hause, schwärmen wir immer noch fast jeden Tag, von unserem, bis jetzt schönsten Urlaub. Es paßte wirklich alles traumhaft. Von der Schönheit der kleinen grünen Insel über die sehr geräumige Unterkunft (Strand-Bungalow Nr.155/156)- herrlich gelegen nur wenige Schritte von dem von uns so geliebten Element(Wasser) entfernt, guten Verpflegung, der freundlichen maledivischen Versorgungsmannschaft (Kellner, Zimmer-Boy) bis hin zu der Ruhe, die wir jeden Tag in vollen Zügen genießen konnten. Obwohl nur einer von uns (unser Sohn) Taucher ist, waren auch wir als "Schnorchler" von der Unterwasserwelt hell auf begeistert. Nur haben wir am ersten Tag, die fast senkrecht über einem stehende Sonne unterschätzt.- Aber das Salzwasser des Indischen Ozeans war ein gutes Heilmittel. Die Insel ist nicht nur ein Paradies für Tauchbegeisterte-auch wer sich noch an der Natur an Land erfreuen kann, kommt voll auf seine Kosten. Da früh Aufstehen eines meiner Hobbys ist, fand ich es herrlich mit als erster am Strand zu sein, und zwischen den kleinen Schwarz- und Weisspitzenhaibabys zu baden, die sich im flachen Wasser tummelten. Eindeutig haben wir vier festgestellt, daß wir es auf Machchafushi gut auch 3 Wochen ausgehalten hätten, nicht nur wegen dem Bana-Milch-Shake auf der Coffe-Shop-Terrasse bei herrlichem Sonnenuntergang. Christian Ecke und Familie Hohen Neuendorf

 

 


 

Tauchreisebericht: Machchafushi Malediven

Ort: Machchafushi im Ari-Atoll Malediven


Lage:
Im Ari-Atoll Malediven. Vom Flugplatz auf Male mit dem Wasserflugzeug und Boot
ca. 1 1/4h zur Insel Machchafushi.
Tiefe:Maximale Tauchtiefe 30m gesetzlich vorgeschrieben auf den Malediven
Temperatur: Je nach Jahreszeit 25°C... 30°C (bei uns waren es 29°C)
Sichtweiten: 15m ... 40m
Seehöhe: 0m
Tauchgenehmigung: Wir hatten ein Tauchpaket mit 12 Tage Nonlimit in Deutschland gebucht.
Persönliche Erfahrung: Stand März 2001:

Zur Hotelanlage (Klassifikation ****):
Auf der Insel stehen 3 Kategorien von Unterkünften zur Auswahl 1. 10 Wasserbungalows,
2. 10 Garden Villen und 54 Strandvillen. Wir hatten eine Strandvilla und waren sehr zufrieden mit
unser Auswahl. Von den Wasserbungalows geht leider keine Leiter zum Wasser, somit gibt es
eigentlich keinen großen Vorteil für einen Wasserbungalow. Einziger Vorteil ist, daß es dort kein
Ungeziefer (Ameisen, ...) gibt. Ein Bungalow besteht immer aus 2 Wohnungen. Unsere Wohnung hatte die Nr. 145
und lag am nördlichen Strand. Hier war es meistens nicht so warm, weil ein ständiger Wind vom Meer her kam.
Die Zimmer sind sehr großzügig gebaut und man hat sehr viel Platz. Das Bad ist mit Marmor
gefliest (müßte aber nicht sein). Es gibt eine Badewanne (müßte auch nicht sein,
Duschwanne hätte auch gereicht) mit Duschmöglichkeit. Das warme Wasser lief sehr
spärlich (Tipp: kaltes Wasser läuft besser). Weiterhin gibt es ein Waschbecken und ein
Freilicht-WC. Einen Fön gibt es nicht mehr. Das Bett war sehr groß und nicht durchgelegen. Die Klimaanlage funktionierte einwandfrei (war aber recht
laut). Es gibt auch einen Ventilator, der macht aber sehr viel Wind. Im Zimmer gibt es einen
Kühlschrank den man nach Bedarf selber füllen kann. Weiterhin steht noch ein drittes Bett im Zimmer.
Zu jedem Zimmer gehören 2 Liegen die vor der Veranda stehen. Mit Ungeziefer hatten wir keine
großen Probleme. Im Zimmer/Bad laufen halt die Ameisen durch die Gegend (im Bett hatten wir keine).
Gelegentlich hatten wir mal Besuch von einen Gecko. Küchenschaben haben wir bei uns im
Zimmer nicht gesehen, aber andere Gäste hatten größere Exemplare in Ihren Zimmern.
Mücken und Sandflöhe gab es auch keine (wir waren nicht zerstochen). Während unseren Aufenthalt wurde einmal Gift gespritzt (wie giftig für den
Menschen ???), und dann lagen schon einige Küchenschaben (3 ..6cm) auf den Wegen. Leider
sterben beim Giftspritzen auch die nützlichen (Geckos) Tiere.

Zur Hotelanlage gehört ein Schwimmingpool mit Süßwasser und Jacuzzi der aber kaum benutzt wurde (meiner Meinung nach auch überflüssig). Die Insel
ist sehr schön bewachsen und die Wege sind mit feinen Korallensand angelegt. Wir hatten Vollpension gebucht, und es gab dreimal etwas zu Essen
(Frühstück, Mittag und Abendbrot). Das Essen war immer sehr gut und wurde in ausreichender
Menge angeboten. Alle 14 Tage gibt es einen Grillabend am Strand. Ansonsten gibt es jeden Tag sehr
viel Fisch mit Kartoffeln, Nudeln und Reis, sowie Huhn und Rindfleisch im Wechsel. Sehr
gute Auswahl an Salaten und Beilagen. Eine kleine Ecke mit maledivischen Gerichten (Achtung meistens
sehr sehr scharf!!!). Der Nachtisch war auch nicht zu verachten (Crepes, Pudding, Kuchen und
Melone). Bier gab es in genügender Menge. Einmal war zwar das Faßbier alle, aber Flaschenbier
stand immer zur Verfügung. Preise für alkoholische Getränke weiß ich leider nicht, da wir im
Tauchurlaub keinen Alkohol trinken.
Im Hotel und auf der Tauchbasis werden alle gängigen Kreditkarten akzeptiert
(VISA, MC, Diners Club, American Express, ...). Empfangen wurden wir mit einen
alkoholfreien Fruchtcocktail, welcher sehr gut schmeckte. Die Reiseleitung (Steffi) hat uns mit allen
wichtigen Infos versorgt, und das Gepäck wurde dann zu den Bungalows gebracht. Etwas merkwürdig war die
Aussage von der Reiseleitung, daß wenn bei jemanden etwas kaputt geht (natürlich nicht mutwillig), er
dafür bezahlen muß (ist glaube ich nicht üblich). Jedenfalls haben wir so etwas noch nirgens wo anders gehört.
Aber bei uns ist nichts kaputt gegangen (kein Fön vorhanden) und hatten damit auch keinen Kontakt
mit dem Management auf der Insel. Ansonsten stand Steffi immer für Probleme oder Fragen ansprechbar
bzw. auffindbar.

Zu den Preisen:
1,5l Wasser 2,75$
1 Cola 2,09$
ICE Coffe 4,40$
Lemonen Cocktail 3,30$
Ananas Cocktail 4,40$
Papaya Cocktail 3,30$
Mixed Cocktail 5,50$
Postkarte mit Marke 1,50$


Zur Tauchbasis:
Die Basis wird von Thomas Meyer geführt und durch 5 Tauchlehrer unterstützt. Getaucht
wird mit 12l Aluflaschen (es gibt auch ein paar 15l Aluflaschen) mit DIN/INT Anschlüsse. Zum
Ausleihen sind genügend Scubapro Jackets, Scubapro Automaten, Shorties, Anzüge und
Tauchcomputer vorhanden. Preise weiß ich leider nicht, da wir unser eigenes Zeug dabei haben.
Der Lagerraum für die Tauchklamotten hätte etwas größer sein können, aber es ging schon.
Nach dem obligatorischen Checkdive können erfahrene Taucher unbegleitete Tauchgänge am
Hausriff bzw. bei den Bootsausfahrten durchführen. Das Hausriff ist sehr gut zu betauchen.
Leider ist vor dem Tauchgang ein kleiner Fußmarsch von der Tauchbasis zum Einstieg
nötig. Voll aufgerötelt wird es einem schon gut warm bis man endlich im Wasser ist.
Wir haben nur den nördlichen Teil des Hausriffs betaucht (rechts und links vom Versorgungsjetty).
Leider sind die Korallen durch das Bleaching von 1998 ziemlich kaputt. Im Bereich von 15m Tiefe
fängt es aber langsam wieder an zu wachsen. Besonders Highlight ist links vom Jetty der 1999
versenkte Frachter mit einer Länge von 52m. Die Schraube liegt auf ca. 28m Wassertiefe.
Am Wrack sind viele Rotfeuerfische, Fledermausfische, Zackies und Glasfische im Kranführerhaus
anzutreffen. Mit etwas Glück sieht man Weißspitzen-Haie und einen kleinen (ca. 80cm)
Adlerrochen haben wir auch gesehen. Bewachsen ist das Wrack aber noch nicht.
Es werden Halbtages- und Ganztagesausfahrten mit einem etwas schnelleren Boot (Express) oder mit
den etwas langsameren Dhonies angeboten. Die Halbtagesfahrt geht einmal am Vormittag ca. 09:30 und
einmal am Nachmittag ca. 14:30 los. Nach ca. 30 bis 45 min Fahrt ist man dann an den
unterschiedlichsten Tauchplätzen (meist am Außenriff). Hier waren an den meisten Plätzen
die Korallen noch intakt. Besonders die Weichkorallen sahen sehr gut aus. Mit der Express wird zum "Mantapoint" gefahren (ca. 50min). Und mit etwas
Glück kann man hier auch tatsächlich Mantas sehen (in der Zeit von November bis April). Wir waren
zweimal dort, und haben jedesmal Mantas gesehen. Einmal war ein ca. 3m Exemplar auf Armlänge an uns
heran. War schon sehr beeindruckend.
Mit der Express werden auch die Ganztagestouren gemacht. Hier fährt man immer zu den Außenriffen,
da hier die Chance auf Großfische sehr groß ist. Mantas und sehr große Napoleons haben wir bei so
einer Ausfahrt gesehen. Meistens werden 3 Tauchgänge durchgeführt. Essen und Trinken gibt es an
Bord. Nach dem Mittagessen wird meistens noch eine kleine unbewohnte Insel angefahren. Bei den
Tauchgängen am Außenriff muß aber meistens mit starker bis sehr starker Strömung
gerechnet werden.

Zu den Preisen:
6 Tage Nonlimit (wirklich 6 Tage zusammenhängend) 315$ mit Ausrüstung; 250$
ohne
6 Tauchgänge ohne Ausrüstung 165$
12 Tauchgänge ohne Ausrüstung 315$
1 Bootsfahrt mit Dhonie 9$; mit Express 10$
1 Ganztagesfahrt mit Dhonie 25$; mit Express 35$
Wir haben in Deutschland bei Sub-Aqua ein Tauchpaket 12 Tage Nonlimit für
780,-DM gebucht. Bei
20 TG ergibt sich somit ein Preis von 39,-DM/TG. Also es empfiehlt sich
schon von Deutschland aus
ein Tauchpaket zu buchen.
Motormarine MX10 ausleihen für einen Film/Tauchgang 25$.

Es war für uns ein sehr schöner Urlaub, und würden dort wieder hinfahren. Die sehr
negative Kritik im Malediven.net Forum können wir nicht bestätigen. Wir haben zwar kein
Vergleich zu anderen Inseln, da es unser erster Malediven Urlaub war, aber wir werden in ein paar
Jahren mal eine andere Insel bzw. Atoll ausprobieren (hat aber nichts mit Machchafushi zu tun).

Fotos sind über meine HP http://www.rgercken.de zu sehen.


Machchafushi 3.3. – 23.3.2001

Wir haben gerade 3 Wochen auf Macha verbracht. Nachdem wir vorher nur die schlimmsten Dinge über die Insel gelesen hatten, waren wir doch sehr gespannt, was uns wohl erwarten würde.

Ihr werdet es kaum glauben, es hat uns sehr gut gefallen. Machchafushi ist eine schöne Insel mit hohen Palmen, viel Buschwerk und einem schönen Sandstrand fast rundrum. Das Essen war in Buffetform und so abwechslungsreich, dass wir es auch nach 3 Wochen noch nicht leid waren. An einem Abend gab es sogar ein super Barbecue am Strand mit mehreren großen Lagerfeuern und romantische Lifemusik im Schein des Vollmondes. Mit unseren Bungalows (116/119) hatten wir auch Glück. Sie befanden sich auf der (windstillen) Lagunenseite, wo der Sandstrand auch bei Flut noch breit genug ist und der Sonnenuntergang jeden Abend zu bewundern war. Die Bungalows waren riesengroß mit einem 2,15 m breitem Doppelbett und einem großen, offenen Marmorbadezimmer. Ein offenes Badezimmer bedeutet zwangsläufig auch Besuch von irgendwelchem Kleingetier, was uns aber nicht besonders gestört hat. Jedenfalls sind unsere Besucher immer als 2. Sieger vom Platz getragen worden.

Begeistert waren wir von den allabendlichen Faltungen der Bettdecke oder Blumen-dekorationen durch unseren Roomboy.

In Sachen Service gab es ebenfalls nichts negativen zu vermelden. Die Mädels an der Rezeption waren sehr freundlich, ebenso wie die Kellnerinnen (endlich mal Frauen) an der Poolbar. Unser Restaurantkellner hat uns sofort am 2. Tag einen neuen Tisch besorgt, obwohl wir noch gar nicht gesagt hatten, dass uns der alte von der Lage her nicht so gut gefällt. Aber dann gab es einen Platz am Fenster, wo wir drei Wochen lang beim Essen aufs Meer schauen konnten. Auch die Kellner in der Bar waren immer sehr nett, besonders Antony, alias Mario Adorf.

Das Beste war aber natürlich wie jedes Jahr das Tauchen. Wir hatten supertolle Tauchgänge mit allem, was des Tauchers Herz begehrt (natürlich wieder keinen Walhai, aber man muss ja auch noch Ziele haben). Die Tauchschule hat jeden Tag mindestens 4 oder 5 verschiedene Tauchplätze angefahren. Besonders zu empfehlen sind die fullday-trips mit drei Tauchgängen. Ganz toll war unser Nachttauchgang am Hausriff mit Thomas, dem Basisleiter. Wenn man im Dunkeln das Wrack betaucht kommt man sich vor wie beim Erforschen der Titanic. Die Tauchlehrer sind allesamt nett und versuchen auch Wünsche bezüglich Tauchplätze zu erfüllen.

Abschließend ist zu sagen, es war ein toller Urlaub auf Machchafushi. Wir haben jede Menge nette Leute kennengelernt hatten in den 3 Wochen absolut nichts zu bemeckern. Übringens: Machchafushi ist nach Rangali, Rangali Hilton, Angaga, Velavaru und Veligandu die sechste Insel, die wir besucht haben.

Also, an alle, die noch hinfahren, freut euch drauf, wir beneiden euch!!!!

Doris, Thomas, Iris, Uli


 

Tauchreisebericht: Machchafushi Malediven


Ort: Machchafushi im Ari-Atoll Malediven 
Lage: Im Ari-Atoll Malediven.
Vom Flugplatz auf Male mit dem Wasserflugzeug und Boot ca. 1 1/4h zur Insel Machchafushi. 
Tiefe:Maximale Tauchtiefe 30m 
gesetzlich vorgeschrieben auf den Malediven
Temperatur: Je nach Jahreszeit 25°C... 30°C (bei uns waren es 29°C)
Sichtweiten: 15m ... 40m
Seehöhe: 0m
Tauchgenehmigung: Wir hatten ein Tauchpaket mit 12 Tage Nonlimit in Deutschland gebucht.
Persönliche Erfahrung: Stand März 2001:

Zur Hotelanlage (Klassifikation ****): Auf der Insel stehen 3 Kategorien von Unterkünften zur Auswahl 1. 10 Wasserbungalows, 2. 10 Garden Villen und 54 Strandvillen. Wir hatten eine Strandvilla und waren sehr zufrieden mit unser Auswahl. Von den Wasserbungalows geht leider keine Leiter zum Wasser, somit gibt es eigentlich keinen großen Vorteil für einen Wasserbungalow. Einziger Vorteil ist, daß es dort kein Ungeziefer (Ameisen, ...) gibt. Ein Bungalow besteht immer aus 2 Wohnungen. Unsere Wohnung hatte die Nr. 145 und lag am nördlichen Strand. Hier war es meistens nicht so warm, weil ein ständiger Wind vom Meer her kam. Die Zimmer sind sehr großzügig gebaut und man hat sehr viel Platz. Das Bad ist mit Marmor gefliest (müßte aber nicht sein). Es gibt eine Badewanne (müßte auch nicht sein, Duschwanne hätte auch gereicht) mit Duschmöglichkeit. Das warme Wasser lief sehr spärlich (Tipp: kaltes Wasser läuft besser). Weiterhin gibt es ein Waschbecken und ein Freilicht-WC. Einen Fön gibt es nicht mehr. Das Bett war sehr groß und nicht durchgelegen. Die Klimaanlage funktionierte einwandfrei (war aber recht laut). Es gibt auch einen Ventilator, der macht aber sehr viel Wind. Im Zimmer gibt es einen Kühlschrank den man nach Bedarf selber füllen kann. Weiterhin steht noch ein drittes Bett im Zimmer. Zu jedem Zimmer gehören 2 Liegen die vor der Veranda stehen. Mit Ungeziefer hatten wir keine großen Probleme. Im Zimmer/Bad laufen halt die Ameisen durch die Gegend (im Bett hatten wir keine). Gelegentlich hatten wir mal Besuch von einen Gecko. Küchenschaben haben wir bei uns im Zimmer nicht gesehen, aber andere Gäste hatten größere Exemplare in Ihren Zimmern. Mücken und Sandflöhe gab es auch keine (wir waren nicht zerstochen). Während unseren Aufenthalt wurde einmal Gift gespritzt (wie giftig für den Menschen ???), und dann lagen schon einige Küchenschaben (3 ..6cm) auf den Wegen. Leider sterben beim Giftspritzen auch die nützlichen (Geckos) Tiere. Zur Hotelanlage gehört ein Schwimmingpool mit Süßwasser und Jacuzzi der aber kaum benutzt wurde (meiner Meinung nach auch überflüssig). Die Insel ist sehr schön bewachsen und die Wege sind mit feinen Korallensand angelegt. Wir hatten Vollpension gebucht, und es gab dreimal etwas zu Essen (Frühstück, Mittag und Abendbrot). Das Essen war immer sehr gut und wurde in ausreichender Menge angeboten. Alle 14 Tage gibt es einen Grillabend am Strand. Ansonsten gibt es jeden Tag sehr viel Fisch mit Kartoffeln, Nudeln und Reis, sowie Huhn und Rindfleisch im Wechsel. Sehr gute Auswahl an Salaten und Beilagen. Eine kleine Ecke mit maledivischen Gerichten (Achtung meistens sehr sehr scharf!!!). Der Nachtisch war auch nicht zu verachten (Crepes, Pudding, Kuchen und Melone). Bier gab es in genügender Menge. Einmal war zwar das Faßbier alle, aber Flaschenbier stand immer zur Verfügung. Preise für alkoholische Getränke weiß ich leider nicht, da wir im Tauchurlaub keinen Alkohol trinken. Im Hotel und auf der Tauchbasis werden alle gängigen Kreditkarten akzeptiert (VISA, MC, Diners Club, American Express, ...). Empfangen wurden wir mit einen alkoholfreien Fruchtcocktail, welcher sehr gut schmeckte. Die Reiseleitung (Steffi) hat uns mit allen wichtigen Infos versorgt, und das Gepäck wurde dann zu den Bungalows gebracht. Etwas merkwürdig war die Aussage von der Reiseleitung, daß wenn bei jemanden etwas kaputt geht (natürlich nicht mutwillig), er dafür bezahlen muß (ist glaube ich nicht üblich). Jedenfalls haben wir so etwas noch nirgens wo anders gehört. Aber bei uns ist nichts kaputt gegangen (kein Fön vorhanden) und hatten damit auch keinen Kontakt mit dem Management auf der Insel. Ansonsten stand Steffi immer für Probleme oder Fragen ansprechbar bzw. auffindbar. Zu den Preisen: 1,5l Wasser 2,75$ 1 Cola 2,09$ ICE Coffe 4,40$ Lemonen Cocktail 3,30$ Ananas Cocktail 4,40$ Papaya Cocktail 3,30$ Mixed Cocktail 5,50$ Postkarte mit Marke 1,50$ ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Zur Tauchbasis: Die Basis wird von Thomas Meyer geführt und durch 5 Tauchlehrer unterstützt. Getaucht wird mit 12l Aluflaschen (es gibt auch ein paar 15l Aluflaschen) mit DIN/INT Anschlüsse. Zum Ausleihen sind genügend Scubapro Jackets, Scubapro Automaten, Shorties, Anzüge und Tauchcomputer vorhanden. Preise weiß ich leider nicht, da wir unser eigenes Zeug dabei haben. Der Lagerraum für die Tauchklamotten hätte etwas größer sein können, aber es ging schon. Nach dem obligatorischen Checkdive können erfahrene Taucher unbegleitete Tauchgänge am Hausriff bzw. bei den Bootsausfahrten durchführen. Das Hausriff ist sehr gut zu betauchen. Leider ist vor dem Tauchgang ein kleiner Fußmarsch von der Tauchbasis zum Einstieg nötig. Voll aufgerötelt wird es einem schon gut warm bis man endlich im Wasser ist. Wir haben nur den nördlichen Teil des Hausriffs betaucht (rechts und links vom Versorgungsjetty). Leider sind die Korallen durch das Bleaching von 1998 ziemlich kaputt. Im Bereich von 15m Tiefe fängt es aber langsam wieder an zu wachsen. Besonders Highlight ist links vom Jetty der 1999 versenkte Frachter mit einer Länge von 52m. Die Schraube liegt auf ca. 28m Wassertiefe. Am Wrack sind viele Rotfeuerfische, Fledermausfische, Zackies und Glasfische im Kranführerhaus anzutreffen. Mit etwas Glück sieht man Weißspitzen-Haie und einen kleinen (ca. 80cm) Adlerrochen haben wir auch gesehen. Bewachsen ist das Wrack aber noch nicht. Es werden Halbtages- und Ganztagesausfahrten mit einem etwas schnelleren Boot (Express) oder mit den etwas langsameren Dhonies angeboten. Die Halbtagesfahrt geht einmal am Vormittag ca. 09:30 und einmal am Nachmittag ca. 14:30 los. Nach ca. 30 bis 45 min Fahrt ist man dann an den unterschiedlichsten Tauchplätzen (meist am Außenriff). Hier waren an den meisten Plätzen die Korallen noch intakt. Besonders die Weichkorallen sahen sehr gut aus. Mit der Express wird zum "Mantapoint" gefahren (ca. 50min). Und mit etwas Glück kann man hier auch tatsächlich Mantas sehen (in der Zeit von November bis April). Wir waren zweimal dort, und haben jedesmal Mantas gesehen. Einmal war ein ca. 3m Exemplar auf Armlänge an uns heran. War schon sehr beeindruckend. Mit der Express werden auch die Ganztagestouren gemacht. Hier fährt man immer zu den Außenriffen, da hier die Chance auf Großfische sehr groß ist. Mantas und sehr große Napoleons haben wir bei so einer Ausfahrt gesehen. Meistens werden 3 Tauchgänge durchgeführt. Essen und Trinken gibt es an Bord. Nach dem Mittagessen wird meistens noch eine kleine unbewohnte Insel angefahren. Bei den Tauchgängen am Außenriff muß aber meistens mit starker bis sehr starker Strömung gerechnet werden. Zu den Preisen: 6 Tage Nonlimit (wirklich 6 Tage zusammenhängend) 315$ mit Ausrüstung; 250$ ohne 6 Tauchgänge ohne Ausrüstung 165$ 12 Tauchgänge ohne Ausrüstung 315$ 1 Bootsfahrt mit Dhonie 9$; mit Express 10$ 1 Ganztagesfahrt mit Dhonie 25$; mit Express 35$ Wir haben in Deutschland bei Sub-Aqua ein Tauchpaket 12 Tage Nonlimit für 780,-DM gebucht. Bei 20 TG ergibt sich somit ein Preis von 39,-DM/TG. Also es empfiehlt sich schon von Deutschland aus ein Tauchpaket zu buchen. Motormarine MX10 ausleihen für einen Film/Tauchgang 25$. Es war für uns ein sehr schöner Urlaub, und würden dort wieder hinfahren. Die sehr negative Kritik im Malediven.net Forum können wir nicht bestätigen. Wir haben zwar kein Vergleich zu anderen Inseln, da es unser erster Malediven Urlaub war, aber wir werden in ein paar Jahren mal eine andere Insel bzw. Atoll ausprobieren (hat aber nichts mit Machchafushi zu tun). 

Fotos sind über meine HP http://www.rgercken.de zu sehen.


Wir waren schön öfters auf den Malediven, zuletzt  vom 8.-23.3.2001 auf Machchafushi. Meine (kurzgefaßte) Beurteilung:
Das war unser bisher schönste Urlaub.Sehr schöne Insel. Sehr gutes Essen. Wunderschöne Tauchplätze. Ausgezeichnete Tauchlehrer. Ich habe noch kein Hausriff (auch außerhalb der Malediven) mit einem solchen Fischreichtum gesehen,- daher auch für Schnorchler sehr empfehlenswert. Zusammenfassend: Wir werden wiederkommen!

Herwig Schönherr (Telfes, Tirol)


Also, so manche Reiseberichte kann ich nun wirklich nicht verstehen !
Wer dieses kleine Paradies besuchen will, sollte sich nicht von irgendwelchen Föngeschichten oder angeblich schlechtem Essem beeinflussen lassen.
Wer aber Spaß am tauchen hat-egal ob Anfänger oder Vieltaucher oder wer einfach nur die Batterien wieder aufladen will, ist hier ausgezeichnet aufgehoben.
Frei von Zwängen läßt man hier die Schuhe in den geräumigen Bungalows und genießt die natürlichen Ressoursen, wie Wasser, Strand, Sonne und Ruhe.Wer es lieber etwas "bunter" mag, findet in der Bar schnell Anschluß und auch an einer nächtlichen Abkühlung im Pool stört sich keiner.Das Inselpersonal ist nicht nur zu Kindern freundlich und hilsbereit. Man hat immer das Gefühl willkommen zu sein- da fällt es wirklich nicht schwer, den Alltag hinter sich zu lassen und wer seine Sachen gern mal etwas unkoordiniert auf der Insel verteilt, kann sicher sein, hier kommt nichts weg !
Wer nun auf Dinner-Jackets und Stöckelschuhe wert legt, vermißt wohl auch den nicht vorhandenen Golfplatz und mit Mofas über dei Insel fahrende Roomboys gibt es auch nicht-Gott sei Dank.
Die Insel ist nicht nur auf grund seiner Strömungsbegünstigten Lage ein Paradies-Großfische sieht man bei fast jedem Tauchgang- sondern auch wegen seiner ausgezeichneten Tauchbasis.
Thomas, Tomi, Kuday und CO versuchen es wirklich jedem Taucher Recht zu machen und das geht oft über den eigentlichen Job hinaus-ich weiß wovon ich rede.
Mit dieser Basis im Hintergrund kann ein Machchafushiurlaub nur gut werden- abschalten,daß muß man allerdings selbst.........
                                                 Claas


Reisebericht Machchafushi (7.3.-29.3.2001)

Trotz all der negativen Berichte, die über Machcha kursieren, haben wir es gewagt und 3 wunderschöne Wochen auf der Insel verbracht.

  Die Anreise mit der Condor ab Frankfurt verlief nach Plan. Allerdings überlegen wir uns, ob wir das nächste Mal nochmals mit Condor fliegen oder nicht doch lieber einen Linienflug über die Emirate und Colombo in Kauf nehmen. Für einen Nachtflug wurde das Essen erst sehr spät serviert. 2 Stunden nach dem Start bekam man zunächst ein Getränk, dann gab es irgendwann auch mal etwas zum Essen, das war dann nach deutscher Zeit so gegen 0:30 Uhr. Eigentlich dachten wir, danach wird endlich das Licht gelöscht, damit man schlafen kann, so jedenfalls kennen wir das von Nachtflügen auf Linie. Aber weit gefehlt, als nächstes kam der Duty-Free-Verkauf. Zum Schlafen Gelegenheit gab es dann endlich gegen 2:00 Uhr morgens, aber auch nur für 3 Stunden, denn bereits 2 Stunden vor Landung in Male wurde das Frühstück serviert. Man merkt das überall gespart wird. Zwar wurde unser 21 Monate alter Sohn mit Spielsachen fast erschlagen, aber immerhin bekam er als einziger eine Zahnbürste. Früher bekam jeder Fluggast ein Täschchen mit den notwendigsten Utensilien. So konnte man sich nach 9-10 Stunden Flug wenigsten etwas frisch machen. Aber das ist scheinbar veraltet. Also, Ruhe und Erholung konnte man auf diesem Flug nicht finden.

  In Male angekommen ging es ziemlich zügig weiter zum Wasserflughafen. Wir hatten für 3 Personen und Tauchgepäck insgesamt 100 Kg. Erfreulich daran ist, wir mußten kein Übergepäck bezahlen. Hinterher wurde uns berichtet, das liege daran, daß es inzwischen zwei maledivische Fluggesellschaften gebe und das Konkurrenzverhalten habe dies ermöglicht. Jedenfalls haben wir uns gefreut und den Weiterflug genossen.

  Auf Machcha angekommen konnten wir nur allen Reiseberichten beipflichten: Die Wasserbungalows sind wirklich häßlich. Wir hatten einen Gardenbungalow gebucht, der wirklich sehr schön und modern war. Man sah gleich, die Bäder sind ganz neu gemacht, es gab sogar ein Bidet.

 

Wir hatten bei der Buchung über Kreutzer ein Babybett gebucht. Um sicher zu gehen, daß dies auch wirklich vor Ort ist, schickten wir bereits von Zuhause 2 Faxe nach Machcha, die allerdings nie beantwortet wurden. Daraufhin rief Thomas kurz vor dem Abflug noch mal auf der Insel an, wobei ihm bestätigt wurde, dies sei kein Problem und werde vor Ort geklärt. Ende vom Lied ist, das einzige Babybett auf der Insel war noch für eine Woche von einer anderen Familie belegt. Zu diesem Zeitpunkt dachten wir nur, oje, hatten etwas alle anderen Recht, die vor der Insel warnten?

  Nein, sie hatten unserer Meinung nach nicht Recht. Am nächsten Tag bemerkten wir, daß unser von Deutschland mitgebrachtes Babyfon wohl kaputt gegangen ist. Wir liefen über die ganze Insel und hatten keinen Empfang. Dabei müssen wir wohl den General-Manager des Hotels getroffen haben. Jedenfalls wurden wir ohne Mehrkosten von alleine in einen Strandbungalow upgegradet. Das ist unserer Meinung nach schon ein toller Service.

Die berühmten Föns wurden inzwischen übrigens alle entfernt, nur in den Wasserbungalows soll es sie noch geben, haben wir gehört.

Es stimmt allerdings, daß hier die Bäder dringend einer Renovierung bedürfen, aber sauber, soweit man das von einem offenen Bad sagen kann, waren sie sicherlich. Ameisen gab es eigentlich nur im Bad und davon auch nicht sehr viele. Die berühmten Kakerlaken haben unser Zimmer verschont, sollen aber in anderen Bungalows schon vorgekommen sein.

Aber das ist unserer Meinung nach in den Tropen ja auch kaum zu verhindern.

  Das Essen fanden wir hervorragend. Allerdings muß man dazu sagen, daß wir die asiatische Küche gewohnt sind und selber sehr gerne scharf essen. Für unseren Sohn war es in der Tat schwierig etwas Eßbares zu finden, die Küche ist wirklich sehr scharf. Auch wer nicht gerne Fisch ißt, ist auf dieser Insel sicherlich verloren. Es gab zwar jeden Tag auch Hühnchen oder Rind und ein Pastagericht, doch auch dies ist oft sehr scharf gewürzt. Die Desserts sind ausgesprochen lecker, wenn auch sehr oft mit einer Vanillecreme. Morgens und abends gibt es auch immer viel frisches Obst. Dies hätten wir eigentlich auch ganz gerne mittags gehabt, doch wir waren mit dem Essen wirklich sehr zufrieden. Von einer anderen Familie wurde uns berichtet, sie wollten für ihr 9 Monate altes Kind Bananen und mußten für 2 Stück 3 USD zahlen. Dies können wir nicht nachvollziehen. Unser Sohn hatte Ein- und Ausgang in der Küche und kam oft mit Äpfeln, Bananen und Limonen, die wir alle nicht gesondert auf unserer Rechnung wiedergefunden haben.

  Über die Tauchbasis brauchen wir nicht viel zu reden. Sie hat ja auch schon in anderen Reiseberichten sehr gut abgeschnitten, dies können wir nur bestätigen. Die Crew ist sehr nett und zeigt einem wirklich sehr schöne Tauchplätze. Thomas Meyer als Basisleiter geht auf die Wünsche der Gäste ein und organisiert schöne Fulldaytrips oder auch schon mal Early-Morning-Dives.

  Wie das aber so ist, wenn man mit einem Kleinkind vereist, zum Tauchen bleibt nicht immer viel Gelegenheit. Kinderbetreuung vom Hotel aus gibt es auf Machcha nicht, dazu ist das Personal zu sehr eingespannt. Aber die Leute sind alle sehr freundlich und wirklich kinderlieb. Unser Sohn war am Ende wirklich inselbekannt und durfte überall hin. Während des Essens fand sich immer jemand, der mal nach ihm geschaut hat. Wir hatten Glück, daß auch andere Familien mit Kindern vor Ort waren, so konnte man sich die Arbeit teilen und jede Mama oder Papa hatte mal kinderfrei. Wenn ein Kind gerne im Sand spielt und ins Wasser geht, ist es auf Machcha wirklich ein Paradies für Kinder. Allerdings empfiehlt es sich, sein Babybett selber mitzubringen. Auch ein Hochstuhl für das Restaurant ist sicherlich eine gute Idee. Wenn möglich sollte man auch etwas Eßbares mitnehmen, denn wie schon erwähnt, das Buffet ist sehr sehr scharf. Aber im schlimmsten Fall kann man sich immer noch neutrale Nudeln oder Reis geben lassen mit Butter oder Ketchup.

  Zusammenfassend bleibt uns am Schluß nur noch zu sagen, uns hat es sehr sehr gut auf Machchafushi gefallen und wir wollen sicherlich auch mal wieder hinfliegen.

Auch von anderen Gästen haben wir durchweg nur positives gehört. Eigentlich wollten noch mehrere einen Reisebericht veröffentlichen, mal schauen, was sich noch so tut.

 

Ach ja, nicht zu vergessen, dies war nicht unser erster Maledivenurlaub und wir wohnen auch sonst nicht in den letzten Absteigen. Wir waren wirklich sehr zufrieden. Allerdings muß man sich darüber im klaren sein, daß Machcha unter einem lokalen Management steht. Im übrigen gehören die Malediven ja wohl eher zu den unterentwickelten, armen Ländern. Deshalb sollte man seine Erwartungen an die Sternezahl nicht zu hoch schrauben. Wir waren jedenfalls über die Freundlichkeit und den Komfort überrascht.

Sabine
spork.s-t@t-online.de


 

22.11-04.12.2001

auch im Mai 1999 haben wir diese Insel schon besucht und möchten auf einige
Tendenzen aufmerksam machen.

Klar, das Preis - leistungsverhältnis für diese Insel ist absolut ok, nur ist
die Insel meiner Meinung nach auf einen unschönen Weg, es feht das
Finderspitzengefühl des Managements und des Leiters der Tauchbasis.

Es werden rücklsichtslos immer mehr Gartenunterkünfte dazugebaut, so dass die
Insel nicht mehr dieses tolle Flair einer kleinen, paradiesischen Trauminsel
bieten kann.

Im Mai 1999 war die Tauchlehrercrew eine eingeschworene nette Truppe, die
Spass an und mit den Tauchern hatte, das hat sich nun geändert. Gut, im
November war diese voll ausgebucht - aber eine in sich zerstrittene und
genervte Basis gehört nicht in so ein schönes Tauchparadies. Bootsausfahrten
wurden kurz vor Abfahrt
gestrichen, denn bei einen vollen Insel muss man sich keine Mühe geben.

Mit etwas mehr Fingerspitzengefühl kann man sicherlich diese Insel vor einen
Absacken in die Mittelmässigkeit bewahren - aber zunächst muss auch der Wille
vorhanden sein.

Tschüssi / Rudi  (rmbuchhorn@aol.com)


Reisebericht Machchafushi im November 2000 von Andrea

Nachdem so viele einen Reisebericht geschrieben haben, habe ich meine Faulheit überwunden und füge nun folgendes bei:

Hotel: 4 Sterne (behaupten die Resieveranstalter)
eigene Kategorie 2,5 - 3
Aufteilung in Gardenvillas (werden umfangreich renoviert), Strandvillas und Wasserbungalows Die Wasserbungalows sind sehr häßlich von außen, der Steg dorthin weist erhebliche bauliche Mängel auf.  Die Gardenvillas sind nicht schlecht, nur leider aufgrund ihrer Lage im Inselinnern nicht wirklich schön

Die Strandvillas sind geräumig, schön am Strand gelege mit eigenen Liegen, aber stark renovierungsbedürftig und hellhörig (man konnte nur sehr lese sprechen, um die Nachbarn nicht zu stören).  Das Bad ist offen und sehr groß, wirkt aber aufgrund des Renovierungsrückstandes sehr unhygienisch.  Und das Bad hatte zumindest damals einen Fön *ggg*.  Der hatte aber keinen Schlauch, war mir aber egal.  Das Zimmer hat einen selbst befüllbaren Kühlschrank und ameisenfreundliche Betten (man gewöhnt sich dran). Nun ja, Fazit ist, die Unterkunft ist nicht übermäßig schlecht, könnte bei 4 Sternen aber erheblich besser sein, wenn es einfach mal renoviert würde.  Die Handtücher sind dafür besonders ekelig, zwar jeden Tag frisch, aber eindeutig hunderte Male benutzt.  Das hat mir dann doch sehr mißfallen.

Bar/Restaurant/Pool

Ob ein Pool überflüssig ist oder nicht, lasse ich dahingestellt, klein undschön ist er aber und für manche eine willkommende Abwechslung zum Salzwasser. Die Bar ist unangnehm durch recht unwilliges Personal, die den Eindruck machen, ales würden ihnen die Gäste auf den Keks gehen.  Snacks muß man morgens anmelden mit Ausnahmen von Sandwiches, die gab's tatsächlich. Die Bar wird, wie beschrieben, wirklich, warum auch immer, um 19:00h geschlossen.  Dies empfanden diejenigen, die gerne gemütlich den Tag ausklingen lassen wollten, als Zumutung.  Die große Bar hat den Charme einer Bahnhofshalle.  Das war aslo auch nicht so toll, aber man gewöhnt sich auch daran.  Die Kellner sind dort sehr viel freundlicher, auch wenn vieles an Getränken öfters finished war.

Das Restaurant ist aus Spanplatten und Palmwedeln irgendwie konstruiert und so sieht's dann auch aus. Zum Essen kann man nur sagen, wenig Abwechslung, gräßlich verkocht und verwürzt.  Dafür habe ich schön abgenommen während des Urlaubs, das ist doch auch was wert *ggg*  Getränke, je nachdem, natürlich häufig finished.

Insel:
Die Insel an sich ist schön bewachsen, feiner Sandstrand.  Für Taucher ist sie gut gelegen, viele schöne Tauchplätze liegen in der Nähe.  Das Einzige, was stört, ist der Blick zur Trauminsel Vakaru, auf der man sehr viel lieber wäre als auf Machcha, wenn man die Unterschiede kennt.  Leider macht eine schöne Natur nicht wett, daß das Resort sehr unstimmig ist zur Beschreibung im  Reiseprospekt.

Tauchen:
Darüber wurde schon viel gesagt und auch beschrieben. Ich kann micht nur anschließen, daß Thomas und seine Truppe meinen Urlaub "gerettet" haben. Leute, wenn Ihr hardcoretaucher seid, werden Euch die Negativpunkte vielleicht gar nicht auffallen, denn dann seid Ihr zum Glück, ständig unter Wasser.  Das wird Euch automatisch so ergehen, weil es einfach mit der Basis einen Ríesenfreude bereitet.  Nur das alleine reicht nicht aus, auch bei deren echter Bemühung, Dinge zu ändern.

Fön:
Die Geschichte von Sonja habe ich live mitbekommen und, glaubt mir, das Management hat sich absolut lächerlich und unpassend verhalten.   Die haben ihr tatsächlich die Rechnung ständig hinterhergetragen, obwohl sie nichts für den kaputten Fön konnte.  Die Reiseleiterin Dorothee war absolut nicht in der Lage, das Thema in vernünftige Bahnen zu lenken.  Auf jeden Fall kann man nicht Gepäckzurückbehatlung oder ähnliche Sanktionen androhen, wenn ein Fön eindeutig von miserabler Qualität ist.  Naja, genug dazu, aber ich mußte da mal was zu sagen, denn dieses Thema kursierte ja schon länger und war absolut gastunfreundlich.

Kurz gesagt:
Ich fahre nicht noch mal nach Machcha.  Die Insel ist nicht teuer, aber es mangelt mir ainfach zu sehr an minimalem Komfort und dem Gefühl, als Gast erwünscht zu sein.  Bisher war ich auf den Malediven immer sehr zufrieden, muß aber Machcha als ganz klare Ausnahme herausstellen.  Ich wünschte, daß sich schnellstmöglich einiges zum Positiven verändert, so daß zufünftige Gäste einen schönen, störungsfreien Urlaub verleben können und die Tauchcrew selbst nicht mehr soviel u kämpfen hätte.  Hoffentlich nehmen die Reiseveranstalter endlich mal Einfluß auf die Geschäftsleitung, ansnonsten wird das Resort irgendwann von der Bildfläche verschwinden, denn Machcha läuft gegen alle Trends.  Die Konkurrenz auf den Malediven ist groß und, schlicht gesagt, besser.

Andrea


 

Machchafushi, südliches Ari-Atoll

Reisezeit 26.11.00 bis 9.12.00

Unser erster Urlaub auf den Malediven führte uns, Uli und Micha, nach
Machchafushi. Wir haben uns dort mit 2 Freunden verabredet, die bereits
Maledivenerfahrung hatten und auch die Insel aussuchten.

Unsere Anreise erfolgte von Nürnberg aus (leider) über den Flughafen München
(den ich persönlich von der Verkehrsanbindung her für eine Fehlplanung halte
(das muss ich einfach loswerden)). Mit LTU flogen wir Nonstop nach Male und
von dort nach zwei Stunden mit einem kleinen Wasserflugzeug (15 Sitze) in 30
min in die Nähe unserer Insel. Auf einer kleinen schwimmenden Plattform 4m x
5m mitten im Meer sind wir auf ein Dhoni umgestiegen, das uns in 15 min nach
Machchafushi brachte.

Als wir vom Anlegesteg zur Insel liefen haben wir in der Lagune bereits
unseren ersten Weißspitzenriffhai gesehen (etwa 0,5m Lang). Die Insel ist
sehr grün, dicht bewachsen und außer dem Coffee-Shop und der Tauchbasis, die
mit Palmenblättern gedeckt sind schaut nichts aus dem grün raus. Auch die
Lagune schaut so aus, wie man es von einer tropischen Trauminsel erwartet.
Mit einem Begrüßungscocktail sind wir am Coffee-Shop empfangen worden.

Die Sub-Aqua Basis wird  von dem Berliner Thomas und seiner Freundin Zissy
geführt. Außer ihnen sind als Guides die Tauchlehrer Chieri aus Japan,
Clarissa aus Österreich, Tomi aus Deutschland,  Kuday von den Malediven,
Francky aus Frankreich und vorübergehend Francesco aus Italien, angestellt.
Alle so um die 30 Jahre alt. Die Guides sitzen beim Essen immer zusammen und
man sieht sie abends gemeinsam mit Gästen in der Bar. Es macht den Eindruck
als haben sie ein gutes Verhältnis zueinander und Spass bei der Arbeit. Sie
sitzen natürlich nicht nur beieinander. Sie gesellten sich schon mal zu den
Gästen, zB zu uns.

Ich hatte 12 Tage Non-Limit-Diving gebucht und hatte die Möglichkeit noch am
Ankunftstag mit Chieri meinen Checkdive am Hausriff zu absolvieren. Das war
praktisch, denn so konnte ich bei 13 Tagen Aufenthalt mein Non-Limit-Paket
voll ausnutzen. Nach ein paar Checks auf 5 m Tiefe haben wir das 52 m lange
Wrack angeschaut, das zwischen 14 und 30m Tiefe liegt. Danach tauchten wir
von dem 55 min Tauchgang die verbleibenden 40 min das Hausriff entlang bis
zur nächsten Ausstiegsstelle. Der Checkdive wird im übrigen nicht gesondert
verrechnet.

Am Hausriff erlebte ich die traurige Gewissheit nur tote Korallen
vorzufinden. Stellenweise sah es aus wie ein mit gebleichten Knochen
übersähter Elefantenfriedhof. Es war ein Jammer. Der Fischreichtum hingegen
blieb davon unbeeindruckt. Ich sah jede Menge große Barsche, Rotfeuerfische,
Drücker- und Papageienfische, Muränen, eine Schildkröte und eine Languste.
Dazu Schwärme von kleinen Fischen. Auch das Wrack ist absolut sehenswert.
Ein Frachtschiff, das mit leichter Schlagseite auf dem Grund liegt. Die
Laderaumdeckel sind an mehreren Stelle verrutscht, so dass man in das Dunkel
reintauchen kann. Selbst für zarte Gemüter wurde gesorgt und seitlich
jeweils eine Öffnung in die Bordwand geschnitten, damit man auch
psychologisch bequem in den Laderaum kommt, weil von den Laderaumdeckeln
Licht hereinfällt und der Fluchtweg nach oben offen ist (wers braucht). Auch
in die Brücke und verschiedene andere Stellen kommt man rein. Da wirds dann
aber mitunder schon eng. Der Frachter wurde glaub ich im März 1999 versenkt
und ist schon recht bewachsen. Auch den Fischen scheints zu gefallen. Gerade
am Wrack sieht man haufenweise Rotfeuerfische.

Nach dem Hausriffschock hab ich mich erst mal auf Bootstauchgänge gestürzt.
Um 9:30 und um 14:30 fahren jeweils meist 3 Dhonis zu verschiedenen Tilas,
so dass sich die Taucher gut verteilen. Insgesamt waren rund 80 Taucher auf
der Insel. Einige machen Kurs, andere tauchen am Hausriff oder setzten aus,
so dass die Dhonis mit 4 bis maximal 20 Tauchern besetzt waren. Die Listen
mit den Tauchplätzen die angefahren werden hängen am Vortag zum Eintragen
aus. Je nach Tauchplatz wirds bei so vielen Tauchern schon mal eng auf einer
Liste und man muss sich eine mit freien Plätzen aussuchen. Dies war aber nur
bei dem Highlight Madivaru Faru (Manta-Point) der Fall, nachdem eine
regelrechte Manta-Hysterie ausbrach. Doch dazu später. Das Tauchen in
Machcha ist absolut easy. Man springt am Tila ins Wasser, taucht max. 60 min
oder bis man keine Lust mehr hat oder die Flasche nur noch 50 Bar zeigt.
Nach dem obligatorischen Sicherheitsstop von 3 min auf 5 m taucht man auf wo
man halt grad ist. Die sammeln einen dann schon ein. Pflicht ist das
Mitführen einer Strömungsboje. Das Meer war bei uns aber immer schön ruhig,
so dass uns das Boot auch immer so entdeckt hat. Wir mussten die Dinger nie
aufblasen.

Es gibt die normalen Dhonis, bei denen eine Ausfahrt zusätzlich zum
Tauchgang 9 US$ kostet. Darüber hinaus gibt es ein modernes Express Dhoni,
welches 10 US$ kostet. Dafür bietets mehr Platz und fährt mit 10,5 Knoten
schneller als die anderen. Auch hats für Notfälle eine Toilette an Bord (ist
evtl. bei Tagesausflügen interessant). Die Tauchplätze liegen 30 bis 45 min
entfernt. Ausnahme ist der Madivaru Manta-Point. Der liegt normal 80 min
entfernt aber die Express und nur sie fährts an, machts in 55 min. Mit der
Express werden manchmal auch 2 Tauchplätze am Vormittag angeboten für 15 US$
und manchmal Tagestouren mit 3 Tauchgängen für 35 US$. Dann ist aber Essen
dabei, das zwischen den Tauchgängen bei unbewohnten Inseln angeboten wird.
Auf denen ist immer für eine Stunde Pause. Die Dhonis bieten alle Platz für
20 Taucher. Die Express ist auf Grund der erforderlichen Tauchflaschen beim
Doppeltauchgang vormittags auf 14 und bei  3 Tauchgängen auf 10 Taucher
begrenzt. Bei Tagestouren gibts auch Getränke an Bord. Vor allem das Bier,
noch in nassen Klamotten nach dem 3. Tauchgang ist eine feine Einrichtung.

Das Tauchequipment wird in Ikea-Tüten in einem Raum bei der Tauchbasis
gelagert. Nachts ist abgeschlossen (Diebstähle sind mir auf der Insel aber
nicht zu Ohren gekommen). Die Anzüge kann man in diesem Raum auch aufhängen
wenn man will. Morgens zum Bootstauchgang schleppt man seine Tasche zum
Boot. Flaschen werden immer geliefert. Fährt man Nachmittags wieder raus
kann man das Zeug auf dem Boot lassen. Auch wenn man ein anderes nimmt. Da
alle zur gleichen Zeit losfahren kann man vor der Abfahrt umladen. Taucht
man am Hausriff, trägt man sich auch in eine Liste ein. Flaschen stehen
immer vor der Basis. Da kann man sich bedienen. Nach dem Tauchgang trägt man
Tiefe und Tauchzeit auf die Liste ein, damit die wissen, dass man
zurückgekommen ist. Ist nach 2 Stunden keine Rückkehr eingetragen wird man
gesucht und normalerweise in der Bar gefunden.

Insgesamt sind rund 40 Tauchplätze in der Nähe die angefahren werden. Obwohl
die Insel mit 80 Tauchern fast vollbesetzt und die anderen Inseln sicher
ähnlich voll waren, lagen an den Tauchplätzen nie mehr als 2 Boote. Meistens
waren wir allein. Folgende Plätze habe ich betaucht: Hodhoo Kuda Tila,
Dhagethi Meddu Tila, Dhigurah Ethere, Dhagethi Beyru, Shameen Tila, Miaru
Gala Tila, Velagali Tila, Fhun Tila, Dhigu Tila, Ali Tila, Kalahandi Faru,
Thundufushi Tila, Bula Lohi Caves, Thinfushi Tila, Broken Rock, Kuda Rah
Tila, Angaga Thila, Madivaru Faru (Manta Point). Beschreibungen zu diesen
Plätzen sind auch im Malediven.net zu finden.

Meine Highlights waren Kuda Rah Tila und Madivaru Faru (Manta Point). Dort
ist Korallenbleiche ein Fremdwort. Auch die anderen Plätze sind sehr schön.
Nicht nur für mich als Mittelmeertaucher. Auch meine maledivenerfahrenen
Freunde waren begeistert. Weißspitzenriffhaie waren fast überall
anzutreffen, außerdem sah ich einen grauen Riffhai mit rund 2,3 m, einen
Leopardenhai mit rund 2 m, schlafende Ammenhaie, Thunfische, Barrakudas,
Napoleons, Langusten, Adlerrochen, Japanische Teufelsrochen und Mantas. Am
Manta Point gabs am 2. Dezember 4 große Mantas (bis 4 m Spannweite). Dazu
kreuzten wir den Weg von einem etwa 6 m langen WALHAI !!! Er zog im Abstand
von 2 m gemächlich an uns vorbei. Er war voll mit Schiffshaltern. So viele,
dass sich einer mich als neuen Großfisch rausgesucht hat und mich für die
restlichen 20 min des Tauchgangs begleitet hat. Wie ein liebestoller Dackel
sauste er ständig um mich rum. Es ist ihm jedoch nicht gelungen sich an
meinem Anzug festzusaugen. Erst als ich die Schiffsleiter hochgestiegen bin
hat er mich traurig verlassen.

Wir waren natürlich völlig euphorisch, ein WALHAI!! Dies löste auch die
Hysterie auf der Insel aus. Noch bevor die Bootslisten ausgehängt wurden
fanden sich 10 bis 15 Leute ein die sich eintragen wollten. Da die ersten
gleich im Auftrag mehrere Taucher aufschrieben, gingen die letzten die
anstanden leer aus. Die Tauchbasis ging aber auf die Wünsche der Gäste ein
und fuhr ab sofort täglich, 5 Tage hintereinander, zum Manta Point. Am 3.
Dezember ist der Walhai laut Kuday nochmal von Tauchern einer anderen Insel
gesehen worden. Von Machchafushi aus nicht mehr. Jedoch waren immer Mantas
anzutreffen, so dass alle glücklich zurückkamen.

Die Tauchguides sind alle nett und machen ein gutes Briefing, überhaupt ist
die Tauchbasis absolut zu empfehlen. Außergewöhnlich ist Kuday, seit 5 1/2
Jahren auf der Insel, kennt er jeden Fisch im Umkreis von 20 Meilen mit
Vornamen. Seine Tipps waren immer goldrichtig.

Tauchen sollte man auf jeden Fall von Deutschland aus buchen. Ein Tauchgang
vor Ort kostet mit eigener Ausrüstung 40 US$, ein 12er-Paket 315 US$.
Dagegen kosten 6 Tage Non-limit von Deutschland aus 390 DM, 12 Tage
Non-limit 780 DM. Ich habe mit 12 Tage Non-limit 25 Tauchgänge geschafft.
Davon waren 4 am Hausriff und 21 mit dem Boot. Meine Bootsgebühren beliefen
sich zusammen auf 215 US$. Bei einem Dollar zum Kurs von 2,30 DM ergaben
sich 494,50 DM. Das bedeutet insgesamt gesehen einen Durchschnittspreis von
51 DM pro Tauchgang. Ich finde das preislich absolut OK.

Wir waren im Beach-Bungalow Nr. 101 untergebracht. Der war bis auf ein paar
Ameisen voll in Ordnung. Im Bad hing ein fest installierter Fön an der Wand.
Er hat zwar funktioniert aber wenn man größer als 1,6 m ist sollte man einen
eigenen mitnehmen, die Dinger sind einfach zu kurz. Ein eigener ist außerdem
zu empfehlen, da während unseres Aufenthalts der Fön eines anderen Bungalows
nicht ging. Nach Reklamation bekamen sie einen Handfön, der nach 2 min den
Geist aufgegeben hat. Dies wurde den Gästen dann mit 15 US$ in Rechnung
gestellt. Das Inselmanagement zeigte wohl keine Spur des Entgegenkommens und
drohten bei Zahlungsverweigerung gar mit Einbehalten des Reisegepäcks. Wir
selbst hatten keinerlei Probleme mit dem Management. Zwar ging bei uns der
Wasserhahn zum Abwaschen des Sands vor der Terrasse, kaputt, er lief
plötzlich immerzu, der wurde aber, nachdem wir das reklamierten, sofort
erneuert. Berechnet wurde uns hierfür nichts. Davon abgesehen sind die
Bungalows großräumig, mit Doppelbett 2,4m x 2,0 m, Kleiderschrank,
Schreibtisch, Kühlschrank, 2 Korbsesseln mit Korbtisch, Klimaanlage und
Ventilator eingerichtet. Das Bad ist ebenfalls großräumig, mit Badewanne
(Dusche mit Duschvorhang in der Badewanne) und Toilette mit Open-Air-Blick.
2 mal täglich ist Room-Service. Auf der Terrasse hat jeder Bungalow noch
seine Schaukel. Es sind jeweils zwei Bungalows zusammengebaut. Das heißt,
wenn man laute Nachbarn hat kann das schon stören. Unsere Nachbarn waren
glücklicherweise ziemlich ruhig. Einige andere Beachbungalows hab ich
gesehen. Die waren alle identisch. In Nr. 124 wurden jedoch in 2 Wochen 3
Kakerlaken gesichtet. Welche die Wasserbungalows hatten waren von ihnen
nicht begeistert. Garden-Bungalows hab ich selbst auch nicht besichtigt.
Welche die drin waren haben mir aber gesagt, sie wären schöner als die
Beachbungalows. Der Blick und der direkte Zugang zum Strand fehlt halt. Wir
hatten vor uns am Strand zwei Liegen und einen herrlichen Blick auf die
Lagune, den Anlegesteg und den Sonnenuntergang.

Die Lagune innerhalb des Riffs eignet sich sehr gut zum Schwimmen. Ich hab
darin beim Schnorcheln einen kleinen und einen mittleren Adlerrochen,
Weißspitzenbabyhaie und sonst noch viele Fischli gesehen. Am Riff selbst
gabs Schildkröten, Muränen, ab und zu einen Hai und die üblichen Fische die
sonst auch an Korallenriffen zu finden sind. Die Fische sind vom Tod der
Korallen scheinbar weinig gestört. Nach meinem Korallenschock beim
Checkdive, bei dem ich alles restlos für Tod hielt, bin ich nach ner Woche
wieder zum Tauchen ans Hausriff. Da konnte ich tatsächlich überall wieder
zaghaftes wachsen von Korallen beobachten. Am Wrack, das beim Schnorcheln je
nach Sicht mehr oder weniger gut zu sehen ist, kann man sich im
Apnoe-Tauchen üben. Die Mastspitze liegt bei rund  14,5 m Tiefe (je nach
Tidenhub +-0,5 m). Bei den Tauchausfahrten sind wir an vielen Inseln zum
Teil sehr nahe vorbeigefahren. Rein optisch hat mir im Vergleich
Machchafushi am besten gefallen. Oft sah man die Dächer der Bungalows
(Manche in Blau!!) aus dem Inselgrün rausschaun. In Machchafushi sieht man
lediglich den Coffee-Shop, mit Palmemblättern gedeckt, rausschaun.
Allerdings sind die 10 Wasserbungalos keine Schönheit. Die meisten anderen
Inseln haben künstliche Riffbarrieren zum Wellenbrechen aufgeschüttet die
die Optik arg stören. Das ist in Machchafushi nicht der Fall. Auch bei der
Lagune konnte keine der Inseln die ich gesehen habe mithalten.

Anmerkung Uli: Tja,was kann nun ein Nichttaucher auf dieser Insel alles
anstellen??
Wenn man sich mal richtig entspannen möchte und kein Problem hat seine Zeit
mit Lesen zu verbringen, dann ist Machchafushi sicherlich gut geeignet. Wer
gerne liest, der sollte von zu Hause genügend Lesestoff mitbringen. Sollte
einem dieser ausgehen, so findet man an der Rezeption kostenlos eine Auswahl
an verscheidenen Büchern und Zeitschriften (auch in Femdsprache). Eigentlich
sollte dort jeder etwas finden.
Auf alle Fälle sollte man fleißig schnorcheln. Das Hausriff ist hierzu gut
geeignet. Wenn man einmal komplett um die Insel schnorchelt, dann ist man
ca. 2 bis 2,5 Stunden unterwegs (da sollte man dann vielleicht schon einen
Shorty anziehen, denn sonst wird's evtl kalt). Wie schon oben erwähnt sind
die Korallen am Riff leider tot. Sieht man aber genauer hin, so kann man
erkennen, dass sich an vielen Stellen wieder etwas tut. Zu sehen gibt es
Drückerfische, Barsche, Doktorfische ... um nur ein paar zu nennen. Ich
konnte auch Haie, eine Schildkröte und Adlerrochen beobachten, man konnte
ganz nah an die Tiere rankommen.
Ansonsten wäre noch zu erwähnen, dass man einen Surf-Kurs machen kann. Das
Material ist sicherlich nicht das Neueste, aber für den Anfang sollte es
genügen. Der Surf-Lehrer ist sehr nett und gibt sich viel Mühe einem die
Materie näher zu bringen. Man muss halt aufpassen, dass man immer schön in
der Lagunne bleibt und nicht bei Ebbe über den Korallenblöcken in's Wasser
fällt (könnte schmerzhaft werden). Deshalb sollte man auch den Tidenhub
beachten (der Surflehrer weist einen im Normalfall aber auch darauf hin).
Für mich als Nichttaucherin waren diese zwei Wochen auf alle Fälle sehr
schön, erholsam und wie gesagt, auch beim Schnorcheln kann man eine Menge
erleben.

Am Coffee-shop, mit Süßwasserpool, kann man nach dem Tauchen bei einem
Cocktail oder Bierchen herrlich den Sonnenuntergang beobachten. Allerdings
lassen sie einen im Dunkeln sitzen und schließen unverständlicherweise um
19:00 Uhr. Aber es ist dann ohnehin Zeit zum Duschen und Essen. Zum Essen
gibt es jeden Tag Buffet mit mehreren Sachen zur Auswahl. Fisch ist immer
dabei. Auch italienische Nudelgerichte. Zusätzlich wechselweise Fleisch und
Hühnchengerichte, viele Salate und Gemüse. Das Essen ist gut. In der zweiten
Woche ist ein Wiederholungseffekt aber nicht abzustreiten. Der Chefkoch vom
August 2000 ist nicht mehr auf der Insel. Das Restaurant ist mit einer
Mauerbrüstung eingefasst und überdacht. Somit gibts auch keine Klimaanlage.
Man geht in Shorts und T-Shirt und meist barfuss zum Essen. Für Leute die
gerne im Sakko und Abendkleid ausgehen ist das zum Glück nichts. Nach dem
Essen gings immer in die Main Bar, neben dem Restaurant.

Drinks: Bier (Anchor, Castle oder Warsteiner) 0,33L 2,75 US$, draft 3,2 US$.
Wasser 1,5L 2,75 US$, Cocktails und Spirits ab 4 US$. Bezahlt wird alles mit
Zimmernummer und Unterschrift, auch im Inselshop. Bares braucht man nur für
Trinkgeld.

Außer Tauchen kann man Tischtennis spielen, Windsurfen oder Katamaran
segeln. Man kann auch zum Shoppen in den Inselladen. Da gibts das
Notwendigste zum Überleben. Zigaretten, T-Shirts, Sarongs, Frauenartikel
(teuer) und sonstigen Ramsch. Ansonsten ist natürlich wenig los. Montags ist
immer Discoabend neben der Main-Bar. Am frühen Abend war da allerdings immer
wenig los und später war ich im Bett. Ich wollte ja in erster Linie tauchen.
Andere habens aber tatsächlich geschafft bis 4 Uhr früh zu tanzen. So
schlecht kanns am späteren Abend also gar nicht sein.

Weiterhin ist zu sagen, dass die Insel nahezu über das ganze Jahr mit einem
Arzt besetzt ist, der nach Sonnenuntergang täglich Sprechstunde hat. Meist
hat er natürlich mit Ohrenproblemchen der Taucher zu tun.

Zusammenfassend muss man sagen es war ein herrlicher Urlaub. Die Tauchbasis
ist top, die Tauchplätze hervorragend, die Insel idyllisch, sehr grün und
hat eine traumhafte Lagune. Lediglich beim Inselmanagement (wenn man es
braucht) und am Hausriff muss man Abstriche machen. Dafür ist der Urlaub in
Machchafushi auch eine Ecke günstiger als auf anderen Malediveninseln. Es
hängt wohl vor allem von den Erwartungen ab die man an eine Insel stellt.
Einige Maledivenprofis meinen sämtliche Positivmeldungen über Machchafushi
im Forum des Malediven.net stammen von Maledivenerstlingen und
Tauchanfängern, Kenner und Könner sollten Machchafushi meiden oder werden
enttäuscht. Ich persönlich tauche seit 11 Jahren, zugegeben hauptsächlich im
Mittelmeer und 1 mal in Thailand. Aber soll ich jetzt vielleicht das Tauchen
aufgeben weil ich einen Walhai gesehen habe und das jetzt kaum mehr zu
toppen ist? Meine positive Meinung über die Insel wird auch von meinen
Maledivenerfahrenen Freunden geteilt. Sie würden, genau wie ich, jederzeit
wieder nach Machchafushi fliegen. Also alles eine Frage der Einstellung.
Mein Tipp: Allzu verwöhnte sollte die Insel meiden und lieber 2.000 DM mehr
für eine andere ausgeben. Jedoch alle die auf dem Teppich bleiben und für
den vergleichsweise günstigen Preis erstklassig Tauchen wollen haben meine
Empfehlung für Machchafushi.

Blubbergrüße
Micha


Reisebericht MACHCHAFUSHI vom 14.12.00 von Sonja Bragard / email:
Sonja_Bragard@yahoo.de

Angepriesen wurde sie uns als DIE Taucherinsel schlechthin.  Mit 4
Sternen, üppig bewachsen und romantisch.  Der Reiseveranstalter
verspricht, daß
Machchafushi vom Standart anderer Resorts abweiche.  War das vieleicht
doch eine Drohung?  Fakt ist, wir sind in erster Linie tauchbegeistert und

waren überzeugt vom Urteil gleichgesinnter Leser der Zeitschriften
"Unterwasser" und "Tauchen".  Dort wählte man Machcha zur besten
Malediveninsel bzw.
Taucherinsel.  Preisgünstig war das Angebot i.H.v. DM 780,- DM für
12-Tage-Non-limit auch.  Wunderbar.  Die Urteile mancher
Machcha-Geschädigter im Malediven-Forum
(www.malediven.net) spielte ich herunter und dachte auch nicht daran, daß
der Preis für ein 4-Sterne-Resort SEHR günstig war im Vergleich zu anderen
Resorts.
Gesagt getan, wir haben unbeirrt gebucht. Der Flug von Köln mit
Zwischenstop München verlief reibungslos und unser Übergepäck wurde von
der
Gesellschaft, die den Transport mittels Wasserflugzeug zur Insel
gewährleistet, ohne Zusatzkosten akzeptiert.
Direkt beim Einchecken auf der Insel merkten wir, daß wir auf einer echten
Taucherinsel gelandet waren.  Eine Vertreterin der Subaqua-Tauchbasis
begrüßte uns und versorgte uns mit den nötigen, taucherspezifischen
Informationen. Wir konnten mit dem für jedermann obligatorischen Checkdive
direkt
am nächsten Morgen in unser Tauchabenteuer starten und verloren keine
unnötige Zeit.  Der Checkdive wird im Übrigen nicht gesondert berechnet.
Zum Tauchen benötigt Ihr eine aktuelle Taucharztbescheinigung, Eure
Brevets und das Logbuch.  Alles wird ordentlich geprüft.  Die Basis machte
also einen ersten, wirklich netten und vernünftigen Eindruck, der sich im
Laufe unseres Urlaubes noch verstärken sollte.  Im Vergleich zu
Deutschland
sind die Tauchkosten auf USD-Basis für uns sehr teuer (6 Tage Non-Limit
zw. USD 250,- und 315, -- USD/Deutschland DM 390,-). Wenn es geht, bucht
zu Hause vor. D.h. also, falls Ihr taucht, rechnet Euch die Gesamtkosten
inkl. Tauchen zusammen, da gibt es erhebliche Unterschiede.  In unserem
Fall war 
Subaqua preiswerter als Kreutzer.  Die Unterkünfte auf Machcha sind
geräumig, die Bezeichnung "deluxe" ist natürlich sehr gewagt.  Ich würde
sie eher
als zweckmäßig bezeichnen.  Klimaanlage, Ventilator, Kühlschrank sind
vorhanden, Safe nicht.  An den Ameisenstaat habe ich mich im Laufe der
Zeit auch
gewöhnt.  Die Bungalows sind hellhörig und als Doppelbungalows gebaut.
Das Bad war auch sehr groß, bei uns aber eher etwas unappetitlich (ich bin
aber auch
verwöhnt!). Wir konnten unseren Roomboy auch unter regelmäßiger Zahlung
von "Bestechungsgeldern" nicht dazu überreden, mal das Bad zu putzen.  Die
Betten machte
er dafür ordentlich.  Die Dusche ist in eine überflüssige Badewanne
integriert.  Der Wasserdruck ist gering und das Wasser ist natürlich etwas
brackig.  Mädels, falls
Ihr einen Fön braucht, nehmt Euch einen mit.  Der im Bad befindliche ist
nicht funktionabel (das war nicht nur bei uns so) und der erste Ärger ist
vorprogrammiert.
Tja, die Geschichte ging um die halbe Insel, zeigt aber die Ungastlichkeit
eines Managements, welches das Wort "Dienstleistung" in seinem gesamten
Leben
noch nie gehört hat.  Den Fön, den ich manchmal aufgrund meiner langen
Haare doch gerne benutzt hätte, reklamierte ich etliche Male.  Ich
wünschte mir nur, daß
er funktionieren möge.  Eines Abends brachte man mir eine DM 9,99 -
Version in Form eines Handföns. Er machte einen recht fragilen Eindruck.
Nach 2 Minuten
regulärer Benutzung desselben, implodierte er.  Nach dem Schreck brachte
ich das gute Stück zurück an die Rezeption, um ab den folgenden Tagen
regelmäßig
die selbe Rechnung in Höhe von USD 15,-- präsentiert zu bekommen.  Dies
seien die Reparaturkosten für den Fön, erklärte man mir.  Ich verweigerte
die Begleichung
ebenso regelmäßig.  Die Konfrontation mit dem Management blieb natürlich
nicht aus.  Der Herr Manager ließ mich längere Zeit warten, denn er aß in
Ruhe.  Als er endlich auftauchte, präsentierte mir eine Deklaration auf
der Gästekarte, daß der "Gast" für alles in seinem Zimmer befindliche, die
Verantwortung zu tragen habe.  Da man ja nicht wisse,
was ich mit dem Fön angestellt habe, müßte ich die Rechnung begleichen.
Ich erklärte ihm, daß ich den Fön benutzt hatte, wie man einen Fön benutzt
und nicht
zum Tischtennisspielen.  Meine logische Beweisführung, daß ich nichts
hätte dafür können, nutzte nichts.  Der Herr war für Argumente nicht
empfänglich und drohte mir die Gepäckzurückbehaltung bei Nichtbegleichung
an.  Naja, unserer Rechtssystem funktioniert leider auf den Malediven
nicht.  Also, letztendlich durfte ich unter
größten Unmutsäußerungen meinerseits bezahlen.  Mit der Arroganz, mit der
ich jedoch behandelt wurde, habe ich keineswegs gerechnet.  So etwas habe
ich
noch nie erlebt, werde es mit Sicherheit auch nicht mehr erleben, da ich
Machcha mit Sicherheit nicht noch mal betreten werde.  Aufgrunddessen sich
dieser
lächerliche Machtkampf einige Tage hinzog, war meine Urlaubsstimmung
ntürlich getrübt.  Auf einen weiteren Fön konnte ich dann auch verzichten.
Übrigens, die Bungalows im Bereich 101-121 sind von der Lage schön.  Man
hat einen netten, kleinen Strandabschnitt für sich.  Die Liegen sind
gekennzeichnet, Auflagen
gibt es nicht, das wäre eine Dienstleistung.  Die Gartenbungalows kenne
ich nicht, liegen aber nicht sehr schön.  Auf die Wasserbungalows kann man
ebenso verzichten, sind aber Ungezieferfrei.  Man kann tagsüber an einer
Beachbar in unmittelbarer Nähe des recht schönen Pools (Süßwasser) sitzen.
Die Snacks kann man im Ansatz vergessen, denn dafür müßte man sie
vormittags vorbestellen.  Also, keine Fritten, denn die Wartezeit beträgt
60 Minuten.  Ich nehme an, der Koch legt sie zum Garen in die Sonne.
Leider wird die Bar um 19:00h für die nicht vorhandenen á-la-carte-Gäste
geschlossen.  Dann hat man die Option der "gemütlichen" Mainbar.
Wenigstens sind die Kellner dort nett.  Der Preis für Getränke fängt bei
USD 1,90 für Softdrinks an.  Das Bier (z.B. Erdinger, San Miguel) war
schnell "finished", dann hieß es 5 Tage Anchor aus Dosen trinken. Die
Cocktails sind nicht zu aufregend, der Wein grauenhaft, aber
empfehlenswert im nichtalkoholischem Bereich sind die Shakes und Ice-Tea
(USD 3,-).  Auf jegliches Getränk entfällt
ein obligatorisches Trinkgeld i.H.v. 10%.  Abends ist malediven-typisch
wenig los, denn wir Taucher sind auch immer mehr oder weniger müde.
Einmal in der Woche gibt's einen Disco-Abend.  Thema: Leibliches Wohl.
Man sollte sich immer vor Augen führen, daß die Beschaffung der
Nahrungsmittel auf den Malediven eine schwierige Sache ist.  Als stellt
man sich auf keine lukullischen Köstlichkeiten ein.  Allerdings war das
auf Rangali, Mirihi oder Holiday für den Gast unmerklich.  Macha ist auch
hier anders:
Ganz klare Tendenz zu Pasta,Reis, Fisch, irgendwas fleischartiges.  Hinzu
gab es etwas Gemüse und Salate.  Teils wird sehr scharf gewürzt, was es
mir sehr schwer macht.     Essbar sind die Desserts und Vorsuppen.
Ansonsten Tristesse auf der ganzen Linie, es hängt einem buchstäblich nach
14 Tagen zum Hals raus.
Es mangelt nicht Möglichkeiten, sondern an Bemühung auf der ganzen Linie
im Restaurantbereich.  Das Frühstück ist nicht erwähnenswert.  Einmal pro
Woche gibt's ein Themenbuffet am Abend.

So, jetzt habe ich wahrscheinlich kein gutes Haar an Machchafushi
gelassen.  Man sollte bedenken, vieles auf den Malediven ist schwer zu
organisieren, dadurch
wird man immer wieder den einen oder anderen Kritikpunkt haben. Hinzu
kommt, daß Machchafushi verhältensmäßig preiswert ist, da muß man weniger
Komfort schon rechnen  Machcha besteht, im Gegensatz zu anderen Inseln,
aber aus so vielen unangenehmen Begleiterscheinungen, daß ich von dieser
Insel nur abraten kann.  Vielleicht habe ich auch aufgrund des äußerst
unangehmen Verhaltens seitens des Managements auch alles noch eine Spur
negativer als andere gesehen, nur bin ich der Meinung, daß ich mein Geld
auch woanders ausgeben kann. 

Es gibt aber eine AUSNAHME,  und die sollte man herausstellen:  Die
Tauchbasis verfügt über gutes Material genügend Boote und, was das
Entscheidene ist:  Brilliante
Mitarbeiter.  Man fühlt sich sehr gut und kompetent aufgehoben.  Die
Bemühungen, den Kunden abwechslungsreiche und schöne Tauchgänge bieten zu
können, schlägt
mit absolutem Erfolg durch.  Der Anteil der Taucher am Gesamtpublikum ist
sehr hoch, man hat als Kunde aber eher Vorteile.  Es werden täglich
etliche Tauchgänge angeboten (9:30h und 14:30) gegen ein zusätzliches
Bootsentgelt in Höhe von 9,-(Dhoni) bis 10,- (Express: Sie hat aber eine
Toilette!) USD.  Es gibt Tagesfahrten und man orientiert sich an
Kundenwünschen (z.B.
Kuda Rah Tila oder Mantapoint).  Zusätzlich kann man jederzeit im Hausriff
tauchen.  Dort liegt ein sehr großes Frachterwrack auf optimaler
Taucherhöhe und man hat gute Chancen auf Haie, Rochen und Schildkröten.
Das Riff ist nur bleeching-mäßig tot.  Bei den Ausfahrten werdet Ihr
allerdings wunderschöne und bunte Riffe erleben.  Wir  hatten
viele Großfische (Mantas, Haie etc.), man sollte nur die stärkere Strömung
bedenken, die es Tauchanfängern schon mal nicht leicht macht.  Also, ich
würde mir wünschen, daß die gesamte Tauchcrew auf eine andere, angenehmere
Insel wechseln würde, denn es war mir ein großes Vergnügen, mit Ihnen 25
phantastische Tauchgänge erleben zu dürfen.  Man merkt absolut, daß die
Tauchbasis unabhängig vom Resort läuft, denn hier wird Dienstleistung groß
geschrieben.

Fazit:  Machchafushi ist ganz klar eine hervorragende Insel für Taucher,
die auf Komfort wenig Wert legen.  Vieltaucher werden von den
Unanehmlichkeiten der Insel auch gar nicht so viel mitbekommen, da sie ja
nie da sind. In Obhut der Tauchbasis werden sie viel Freude haben und
wunderschöne, nahegelegende Tauchplätze kennenlernen.
Ich selber suche mir für das nächste Mal auf den Malediven natürlich eine
andere Insel aus, denn ich möchte dieses Paradies eigentlich nicht missen.