Maayafushi Reiseberichte


Neue Berichte über Maayafushi


Reisebericht Maayafushi/Malediven 23.09.-11.10.2006

Abflug am 23.09.06 ab Hamburg um 17.35 Uhr bei bestem Wetter 25 Grad, umsteigen in München, Weiterflug 19.55 Uhr. LTU wie immer, hatten aber Glück, da wir Plätze im Mittelteil hatten und neben uns frei war. So konnten wir uns über 4 Plätze ausbreiten, allerdings hab ich trotzdem nicht geschlafen. Essen war besser als im letzten Jahr bei LTU, aber sonst wie immer eng. Der ganze Flug war ruhig, bis auf den Anflug auf die Malediven. In Male bei Regen angekommen durch den Check, Koffer geschnappt und beim Airtaxi ca. eine Stunde gewartet. Als es dann endlich losging, hat man die verschiedenen Wetterzonen bemerkt. Da kann es auf Male regnen und eine Insel weiter scheint die Sonne.
Wir haben noch Gäste auf Bathala abgesetzt, Maayafushi war dann die zweite Station, Athuruga Endstation. Der Pilot war wohl noch ein Lehrling, jedenfalls war die erste Zwischenlandung ganz schön hart, unsere dann um so besser. Allerdings hatte mein Magen zu kämpfen, habs aber heil überstanden im Vergleich zu anderen Fluggästen, die mir echt leidtaten, vor allem wenn man selbst weiß wie das ist...

Auf Maayafushi angekommen strahlte uns erst einmal die Insel an, es ist im Vergleich zu Kuredu im letzten Jahr eine wirklich kleine Insel (300x100 m). Enrico von dem Animateurteam hat uns begrüßt, wir checkten gleich ein und dann gabs ein kurzes Briefing und wir wurden in unseren Bungalow gebracht. Es war die Nr. 42, Südseite direkt am Beach Point, d.h. den schönsten Strand der Insel direkt vor der Tür. Ich hatte vorher eine E-Mail geschrieben und um einen Bungalow auf der Südseite gebeten, wenn möglich und es hat geklappt. Ein bissel Problemchen gabs am Anfang weil das Eingangsschloß nicht funktionierte. Des Weiteren war ich über dunkle Flecken an der Wand besorgt. Habe Beides gemeldet, wir bekamen einen neuen Schlüssel und die Wand wurde übergestrichen. Das ist zwar keine langfristige Lösung aber wenn man sieht wie feucht hier alles ist wenn es wochenlang regnet, beinahe normal.

BUNGALOW
Der Bungalow ist schön, ein großes Doppelbett, Schrank mit mietbarem Safe (2 USD pro Tag), Kofferablage, Schreibtisch mit Stuhl, 2 Nachttischchen, Minibar, Klimaanlage, Ventilator. Halboffenes Bad mit großem Waschtisch, Föhn, WC, 2 Duschen, eine davon unter freiem Himmel. Einziges Manko eben ist die feuchte Luft und dadurch sind die Betten und der Schrank etwas muffelig. Leider kann ich nicht beurteilen ob das auf den Malediven in der Regenzeit immer so ist. Im letzten Jahr hatten wir auf Kuredu einen Wasserbungi und waren in der Trockenzeit (November) dort, allerdings war dort alles total frisch und neu. Aber zurück zum Bungi, die Terrasse ist hübsch, überdacht, mit zwei Sesseln und Tischchen und Aufhängevorrichtung für die Badesachen. Die Nachbarn habe ich nie gehört, was die Privatsphäre bei den Reihenbungalows bestätigt. Das heißt, man sollte sich davon nicht abschrecken lassen. Sehr positiv ist der Wasserdruck, da gabs nie Probleme. Allerdings ist das Wasser nicht das Beste, die Handtücher riechen nach einer Benutzung.

STRAND
Vor allen Bungis sind viele Palmen und Pflanzen, so dass man nicht immer direkt auf das Meer blicken kann was aber überhaupt nicht stört, weil es nur drei Schritte zum Strand sind. Der Strand auf der Ost- und Westseite ist jeweils ganz schön schmal, gerade bei Flut, aber eine Liege passt immer hin.
Zu jedem Bungalow gehören 2 Liegen (nummeriert mit Bungi-Nr.). Zum typischen Besetzen der Liegen nur soviel. Es ist sehr unterschiedlich, die Deutschen und Schweizer bestehen naturgemäß auf ihre nummerierte Liege, die Engländer und Italiener sind da unkompliziert. Fakt ist, dass genügend Liegen vorhanden sind, es sei denn die Insel ist komplett ausgebucht, was bei uns nicht der Fall war.
Kapazität: 160 Gäste wenn Maaya ausgebucht ist, zu unserer Zeit waren 120 Gäste anwesend

WETTER
An unserem Ankunftstag war das Wetter ganz ok, den ersten Morgen auf der Insel hat es geregnet, nachmittags ok, der 2. Tag war super – Sonne, der dritte Tag war total verregnet – Dauerregen den ganzen Tag. Der 4. Tag ebenfalls, nur Regen. Ab dem 5. Tag hatten wir 2 Wochen eigentlich nur Superwetter, bis auf wenige Ausnahmen.

ESSEN
Frühstück (von 8-10 Uhr) ist sehr spartanisch, eben total auf die Italiener ausgerichtet. Toast, 2 Sorten Marmelade (Orange, Erdbeere), Butter, Obst (Papaya, Melone), an einer Station kann man sich sein Omelett braten lassen. Ansonsten nur ganz viele süße Kuchenteilchen, ein paar Sandwiches, wenn man ganz zeitig zum Frühstück geht kann man noch ein paar gebratene Würstchen bekommen. 1 Sorte Cornflakes, Kaffee, Tee, O- und Mangosaft, Wasser, Milch.
Mittag von 13-14.30 Uhr, abwechselnd Buffet oder Menü. Immer! Nudeln, Risotto oder Reis, Pizza, Weißbrot, Fisch, Fleisch. Beim Buffet gibt es diverse Salate, Oliven, frittierten Fisch, Huhn, Kartoffeln. Das Menü besteht aus der Vorspeise (Nudeln, Risotto, Suppe), die man sich vom Buffet holt, der Hauptgang wird dann vom Kellner gebracht, immer Fisch und Fleisch. Dessert gibt’s dann wieder am Buffet, immer Kuchen, Vanillepudding, manchmal Schokopudding, Melone, Orange, Papaya, Ananas (nicht täglich), einmal wöchentlich Maracuja (lecker), Kaffee, Tee, Saft. Wasser gibt es in der Karaffe am Tisch. Zum Wasser: man kann generell zu den Mahlzeiten (Karaffe) und ansonsten an der Bar oder im Coffee Shop (Glas oder Becher „to go“) soviel Wasser trinken wie man möchte. Wasser in Flaschen kostet pro 1,5 l Flasche 3,50 USD. Darauf stellt man sich ein, das ist ok, man ist halt auf den Malediven
Abendessen von 20-22 Uhr, abwechselnd Buffet oder Menü. Buffet gibt’s als italienisch, Barbecue, Maledivisch (immer Freitags), ähnlich wie Mittags, viele Salate, Fleisch, Fisch, Pommes, Pizza..., der Nachtisch ist umfangreicher als am Mittag, Cremes, Blätterteig, Kekse etc. Insgesamt alles sehr lecker!

UNTERHALTUNG
Jeden Abend ist in der Bar Programm. Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Ich habe hier schon viel gelesen, dass es als störend empfunden wurde. Da wir uns vor unserer Reise hier im Forum ausgiebig informiert hatten, wussten wir was auf uns zukommt. Und wir waren positiv überrascht, allerdings stört uns auch eine Stunde Programm abends nicht, eher im Gegenteil. Das ist halt Geschmackssache. Sicher es ist sehr auf die Italiener ausgerichtet (italienisch und englisch moderiert), aber dafür sind dies auch die meisten Gäste und wenn man weiß, dass das Management italienisch ist und die Animateure auch, ist das irgendwie klar. Und die Italiener wollen eben unterhalten werden. Die Shows dauerten immer nur ca. eine Stunde, der Rest war Musik, die nicht unbedingt leise war, uns aber nicht gestört hat. Der Humor der Italiener ist nicht unserer, aber wenn es die Leute nervt, kann man gut auch mal einen Abend am Strand oder auf der Terrasse verbringen. Muss ja nicht jeden Abend die Bar sein. Also ich fands ok, die Drinks waren spitze genau wie das Personal, die sich ihr Trinkgeld wirklich verdient hatten. Sie haben dort nur Markengetränke, wie z.B. Baileys, Haverna, Sambuca, Martini, Blue Curacao, Tequila und vieles mehr. Man kann sich alles zusammenmixen, was man möchte, z.B. Pina Colada, Cuba Libre, B 52, Tequila Sunrise usw. Dafür haben sie sogar eine Cocktailkarte. Und wohlgemerkt alles inklusive, bis auf einige wenige Whiskeysorten.

ANIMATION
Zu unserer Zeit war Enrico der Chefanimateur, weiterhin waren Manuel, Roberto, Katiuscha (vorrangig die italienischen Gäste, da sie nur italienisch spricht) um das Wohl der Gäste bemüht. Alle waren supernett, jede Woche gab es eine neue Handbewegung für den Gruß, was sehr lustig war. Aber wie ich das mitbekommen habe, wechseln die Animateure auch regelmäßig (3 oder 6-Monatsverträge), da die Namen mir aus dem Forum völlig unbekannt waren. Als wir da waren kam gerade Roberto neu hinzu und Enrico war nur noch ca. 7 Tage da. Luca ist immer noch vor Ort, er betreibt das Massagecenter (mit 2 Thai-Mädels) und macht abends die Musik. Dazu wurde hier schon viel geschrieben, allerdings hat während unseres Aufenthaltes Enrico grandios dazu gesungen, was echt toll war.

GÄSTE
Überwiegend Italiener (ca. 60-80 %) und Engländer, Deutsche, Schweizer, Österreicher, Franzosen. Ich war vorher etwas skeptisch im Hinblick auf die Menge Italiener aber das war sofort verflogen. Die sind echt nett, den ganzen Tag Ciao hier und ciao da... Nach einer Woche waren mir die Italiener echt lieber als einige Deutsche… Wir hatten welche am Nebentisch, die haben den ganzen Tag nur gemeckert oder den anderen Urlaubern lauthals ihre Lebensgeschichte erzählt, nach dem Motto „ich bin jetzt das 14.Mal hier auf Maaya und es ist nicht mehr so wie es mal war...“ Ja die Zeiten ändern sich nun mal innerhalb von 20 Jahren, da muss man eben auch mal was anderes probieren.
Ich fands schön, so wie es jetzt dort ist und bei der Auswahl an Inseln sollte jeder etwas finden und das Internet ist ja nun voll von guten Vorbereitungsmöglichkeiten.

WASSERSPORT
Am Beach Point von 10-12.30 Uhr und 16-19 Uhr (Roberto).
Kajak und Windsurfen ist inklusive (sogar die Windsurf Einweisung, also für Nichtsurfer), Katamaran kostet 30 min 19 USD, 1 Stunde 26 USD. Ansonsten kann man dort Boccia ausleihen und 3 Süßwasserduschen nutzen.

AUSFLÜGE
Jeden Tag werden Schnorchelausflüge zu benachbarten Inseln angeboten sowie Nachtfischen. Dafür gehen Enrico und Manuel jeden Mittag und Abend nach dem Essen durch die Tische und bieten den Gästen dies an. Es ist überhaupt nicht aufdringlich.
Weiterhin gibt es auch Ganz- und Halbtagesausflüge, die man vor Ort buchen kann.

TAUCHEN
Die Tauchbasis wird von einer Deutschen (Uli) geführt, die allerdings zu unserer Zeit leider Urlaub hatte. Somit haben wir sie nur am letzten Tag kennengelernt. Die Tauchbasis haben wir nicht genutzt, sie hat aber einen sehr guten Ruf und alle Taucher mit denen wir uns unterhalten haben, waren begeistert.

HAUSRIFF
Wir waren jeden Tag schnorcheln und vom Hausriff begeistert. Sicher sind die Korallen noch überwiegend grau aber ganz langsam sieht man bei einigen schon wieder ein paar „Knospen“. Dafür waren umso mehr Fische vorhanden, alle Arten, auch Rochen, Haie, leider nur eine Schildkröte. Man sollte unbedingt mal den Sonnenaufgang beobachten und dann vom Steg ins Wasser schauen. Da ziehen große Haie ihre Bahnen, wunderschön.
Wir haben einen Ausflug nach Kandolhudoo gemacht, dort sind die Korallen fantastisch, riesige, wunderschöne Exemplare. Dafür waren an unserem Hausriff mehr Fische vorhanden.

FAZIT
Wir hatten einen superschönen, traumhaften Urlaub im Paradies. Wir waren 17 Tage dort und der Erholungseffekt war enorm. Ich kann zu Maayafushi nichts Negatives sagen. Und einen Vergleich zu Kuredu möchte ich auch nicht anstellen. Jede Insel ist individuell und beide haben uns sehr gefallen. Nur soviel: Wenn man weniger Zeit auf den Malediven hat, reicht eine kleine Insel. Sollte man 2,5 oder gar 3 Wochen Urlaub machen kann man ruhig eine größere Insel wählen. Was nicht heißen soll, dass wir uns auf Maaya gelangweilt haben, -überhaupt nicht. Nur irgendwo zieht man schon ein Resümee, wenn man nun eine große und eine kleine Insel kennengelernt hat. Wir könnten uns schon vorstellen, wieder Maaya zu buchen, da es aber noch so viele schöne andere Inseln gibt, probieren wir nächstes Jahr etwas Neues.

Viel Spaß im Paradies

Jana und Rocco
JHaenchen at gmx.de

 


 

Maayafushi 10.10.06 – 01.11.06

Die lange Zeit des Wartens ist vorbei. Endlich wieder Malediven. Nach einem ruhigen, 10-stündigen Flug mit der LTU sehen wir endlich wieder die ersten Inseln und dann... MALE! Wir sind am Ziel. Eine Schleife später landen wir auf Hulhule; die Türe geht auf und... das Klima... der Geruch... alles vertraut... irre... Wie in Trance laufen wir den anderen Passagieren in das Flughafengebäude hinterher. Der Weg zu den Air Taxis verläuft direkt über die Start- bzw. Landebahn der großen Jets. Man stelle sich das mal in Deutschland vor. Der Anschluß klappte prima. Keine 15 Minuten später startet die Twin Otter Richtung Veligandhu. Dort die übrigen Passagiere ausladen und weiter geht es nach MAAYAFUSHI. Alleine... wir mußten uns sogar getrennt setzten und nicht zu weit vorne von wegen Gewichtsverteilung!?!?! 5 Minuten später sehen wir UNSERE Insel aus der Luft. UNSER zu Hause (naja... zumindest für die kommenden 3 Wochen)

Chris und 3 weitere Mitarbeiter stehen bereits am Jetty, um uns zu empfangen. Nach einer kurzen Einweisung erhalten wir unseren "Haustürschlüssel" für Wasserbungalow # 197 – der wohl schönste Platz auf dieser Insel... Die Nähe zum Generator bzw. Start und Landung der Air Taxis? Ist jedem selbst zu überlassen, wie das Empfinden darüber ist. Den Generator hörten wir nach 2 Tagen irgendwie nur noch, wenn wir uns bewußt darauf konzentriert haben (je nach Windrichtung riecht man ihn ab und zu etwas, was aber auch nicht unbedingt tragisch sein sollte). Und die Air Taxis? Wir empfinden dieses Geräusch überhaupt nicht als störend. 1. kommen die Flieger nur sehr selten wegen der geringen Anzahl an Gästen, 2. gehört dieses Geräusch zu den Malediven wie das blaue, klare Wasser und 3. – was meine Frau nicht ganz nachvollziehen kann J - bekommt man bei jedem Start, wenn sie Vollgas geben, eine Gänsehaut. Diese Power ist einfach Klasse... Wir können aber ruhigen Gewissens zusammenfassend sagen: die Wasserbungalows sind perfekt. Eine eigene Terrasse mit Einstieg in den Indischen Ozean, ein halboffenes Bad, von dem man durch die Balken hindurch den Indischen Ozean sieht, einen privaten Reiher und einen Ausblick vom Bett aus, der nur noch zum Träumen ist... Ein kleiner Kritikpunkt hierbei: Der Steg dorthin und auch die Balken der Terrasse werden tagsüber bei Sonnenschein sehr heiß, so daß man nur noch mit Schuhen oder im Schatten des Geländers vorwärts kommt – aber auch hier gilt: nicht wirklich tragisch.

Ein Wort zum Ramadan: Siam, unser überaus netter und sympathischer Waiter, erzählte am 22.10.06, wenn in dieser Nacht der Mond scheint, ist der Ramadan zu Ende. Den Mond hatten wir nicht entdeckt – der Ramadan war aber am nächsten Tag dennoch zu Ende. Ob wir den Mond denn nicht gesehen hätten? – "you can see it 5 seconds. It jumped up and down – like a dolphin!" und lachte sich dabei schief. Vielleicht reicht da auch das "Flutlicht" vom Volleyball-Feld, um den Ramadan zu beenden J

Sarah und René – wir hoffen, ihr lest diesen Bericht. Ihr könnt euch am besten vorstellen, wie Siam gelacht hat...

Das Essen auf einer Insel ist zwar nicht die Hauptsache für einen gelungenen Urlaub, jedoch sollte es schon einigermaßen genießbar sein. Das Problem hat man auf Maayafushi nicht. Die Auswahl ist zwar nicht so riesig, wie z. Bsp. auf Kuredu, aber es schmeckt sehr gut und es ist immer ausreichend vorhanden. Zwar sieht man "Pizza" und "Pasta" an allen möglichen stellen – eben italienisch angehaucht – aber es gibt auch genügend andere Köstlichkeiten von Fisch über Beef bis hin zu Pommes J .

Bevor wir auf Kuredu flogen, dachten wir, man bräuchte evtl. etwas "Auslauf". Maayafushi ist nun aber nur 400 x 150 mtr. groß. Nach 5 Tagen kannten wir nur einen Bruchteil davon. D. h. uns hätte fast unser Wasserbungalow und das Restaurant gereicht. J

Das Hausriff: Man entdeckt überall, wenn meist auch noch recht klein, die verschiedensten Korallen. Die Korallenbleiche ist wohl überstanden... Um so schlimmer ist es, wenn man beim Schnorcheln mit ansehen muß, wie andere Urlauber sich beim Schnorcheln auf Korallen "ausruhen" oder ihre Maske säubern. Wir sahen ebenfalls 2 recht große Korallenblöcke, die abgebrochen unter Wasser lagen. Ein Rochen? Vielleicht doch eher einer unser Rasse...

Naja, nichts desto trotz sieht man wieder viele Farben unter Wasser. Für Schnorchler ist die Insel unserer Meinung sehr gut geeignet. Es gibt viele verschiedene Fischarten (2 Adlerrochen "flogen" im Formationsflug an uns vorbei, kleine Muränen, Haie!, viele große Papageifische und etwa einen halben Meter große grün-lila gefärbten Makrelen, die anscheinend richtige Jäger sind. Die Geschwindigkeit dieser Fische bei der Jagd war irre und wir waren ab und zu mittendrin (statt nur dabei). Weiterhin gibt es eigentlich alles Malediven-typische hier. Ein kleiner Steinfisch, Rotfeuerfische, kleine Tintenfische mit grünen Augen(?) und wie gesagt viele verschiedene Fischarten.

Am Hausriff umkreiste mich ein schätzungsweise 1,20 bis 1,50 mtr. großer Schwarzspitzenriffhai! Laut Beschreibung dieser Tiere sind sie ja ungefährlich für den Menschen... aber immerhin – ein HAI!!! Das war ein tolles Erlebnis, aber man dreht sich nach dieser Begegnung doch mal öfter nach hinten um bei weiteren Schnorchelgängen J

Ein weiteres HAIlight war eine Dhoni-Fahrt zur Insel Bathala. Dort schnorchelten wir etwas weiter draußen an einem mehr oder weniger Hufeisen-förmigen Tauchplatz, den wir später noch bei einen Tauchgang kennenlernten. Zuerst einmal etwas weniger schönes: Beim 1. Anlauf regnete es kurz vor der Ankunft in Strömen und wir mußten leider wieder umdrehen. Aber wer mag schon Herr über das Wetter sein – und vor allem war auch die Dhoni-Fahrt sehr lustig durch verschiedene Einlagen von Roberto und Manuel. Sie redeten überwiegend italienisch, was wir leider nicht verstanden. Aber die Gestik reichte meist schon aus...

Im Vorfeld haben wir in anderen Berichten oft vom Temperamant der Italiener gelesen. Wir müssen sagen: Es stimmt! Stört aber nicht – also bitte nicht falsch verstehen. Jedoch hatten wir den Eindruck, daß Sie sich unterwasser durch Ihren Schnorchel miteinander unterhielten!!!, was nicht gerade die Tierwelt anlockt...

Andere Länder – andere Sitten. Plötzlich viel uns auf, daß es ruhiger wurde. Wir waren etwas von der "Reisegruppe" abgetrieben und sahen Roberto aus etwas 5 mtr. wieder auftauchen. Und dann war ER da! Ein Manta! Der Ausflug war auf jedenfall gelungen. Vielleicht sollte man die Unterwasserwelt doch mal in Ruhe genießen. Beim nächsten "Manta"-Schrei wurden wir dann fast ertränkt, weil alle lautstark zu dieser Stelle düsten... gesehen haben ihn aber nur wir J

Auf unsere italienischen Urlauber zurückzukommen. Auf der Insel hört und sieht man zumindest tagsüber nur wenige Personen. Bei den Wasserbungalows ist es noch extremer. Wir hatten den Ozean quasi für uns alleine. Und beim Essen und auch sonstwo ist niemand – gleich welcher Abstammung – negativ aufgefallen. Man hat eben als Südländer ein großes Temperament und verständigt sich wild mit Armen und Beinen....

Einen kleinen Kritikpunkt am Rande (was aber überall hätte vorkommen können): Nach etwa 10 Tagen kamen 2 Angestellte der Insel und wollten unsere Koffer abholen. DAS wollten WIR natürlich nicht unbedingt, da wir uns auf 3 Wochen Malediven gefreut hatten... J Danach wurde unser Zimmer nicht mehr gemacht, keine neuen Handtücher, usw. Am 3. Tag sagten wir an der Rezeption Bescheid. Aber erst beim 2. Anlauf kam dann wieder alles in die Gänge. Der Room-Boy machte danach irgendwie verständlich, daß ihm gesagt wurde, Room # 197 muß er nicht säubern, da er unbewohnt sei. Naja, aber das wirklich nur am Rande.

Die Tauchschule: Wir haben noch nicht viel Erfahrung – bis jetzt – aber das Tauchen kann gefährlich sein und es ist wichtig, einen Partner an seiner Seite zu haben, zu dem man Vertrauen hat und der Ruhe ausstrahlt à sprich: CHRIS! Wir wollten eigentlich nie eine Insel 2x bereisen, aber im nächsten Jahr werden wir unseren PADI open water diver bei Chris uns Ulli machen. Das Scuba discovery Package hat uns in seinen Bann gezogen. Eine Lehrstunde mit Chris und anschließendem Tauchgang im 9 mtr. Tiefe am Hausriff... und wir hatten ein neues Hobby...

Beim "Du... Chris..." von meiner Frau wußte er sofort Bescheid: "Ihr wollt also nochmal tauchen..." 3x waren wir außerdem mit Chris an anderen Tauchplätzen. Wir sahen riesige Fischschwärme, Korallenwände, große Muränen und beim letzten Tauchgang: einen 6 mtr. langen WALHAI. Wer diesen Fisch noch nie gesehen hat kann sich das nicht vorstellen. 6 mtr. Ist nur eine Zahl, aber 6 mtr. Fisch in einer Entfernung von 2-3 mtr. an sich langsam vorbeiziehen zu sehen ist eine Erlebnis, das wohl wenige Dinge toppen können. Man denkt, es läuft gerade ein Film ab. Da sitzt du – gar nicht tief – unter Wasser auf einer Sandbank und wartest nur noch bis er das nächste mal aus dem Blau des Ozeans auftaucht... Ein Brite sagte nur noch "unbelievable". Das trifft es denke ich auf den Punkt – unglaublich...

Eine interessierte, im www-lesende Person fragt sich vielleicht: "Gibt es denn keinen größeren negativen Punkt?" Sicher ist vieles, wie gesagt, Ansichtssache (das Essen, Generator der Insel, der lange Flug, usw.), aber wir finden keinen. Oder doch?! – 2 gravierende Punkte gibt es... Das Fernweh und die ersten paar Wochen nach dem Urlaub! Denn die gestalten sich schrecklich. Man kommt zu Hause überhaupt nicht klar. Nach mehreren Tagen kann man so langsam daran denken, ein Radio anzumachen, viel später schafft man es wieder TV zu schauen und viel viel später, nämlich nach der Buchung des nächsten Malediven-Urlaubs, ist man wieder völlig "normal".

"Das ist ja Werbung pur!" – mag der eine oder andere sagen... – NEIN – das sind einfach unsere Eindrücke, die wir aus einem solchen Urlaub mitnehmen.

Fazit: Was soll man schon großartig sagen? Der Urlaub war VIEL zu kurz, aber Erholung pur und wunderschön. Eben Malediven... Wenn man 3 Wochen überlegt, wie man es schaffen könnte, für immer hier zu bleiben... Damit ist alles gesagt. Wir haben nichts vermißt. Wir haben dieses Jahr ein total schönes Haus gebaut – so richtig nach unseren Vorstellungen. Und haben nicht einmal daran gedacht. Hier hat man keine Hektik, keine Probleme, keine Sorgen (höchstens, daß man rechtzeitig bei den 3 Mahlzeiten auftaucht J ).

Unser nächstes Reiseziel? – müssen wir wohl nicht extra erwähnen.

Also, dann wünschen wir allen Malediven-Reisenden einen schönen Urlaub, Sarah & René alles Gute und falls jemand Fragen hätte oder schöne Bilder von den Malediven, die er uns nicht vorenthalten möchte oder gerne ein paar Bilder hätte, Ideen für den nächsten Malediven-Urlaub, Probleme bei der Eingewöhnung, schreibt einfach an carsten_jaeschke at hotmail.com.
 


 

Maayafushi 05.05.06 - 19.05.06

Wir möchten uns den Berichteschreibern zu den Erfahrungen auf der Insel anschließen und unsere Erfahrung kundtun.

Zur Insel, ein Traum. Klein und sehr schön, was sicher auch der unermüdlichn Pflege des Personals zu verdanken ist. Alle Angestellten auf der Insel sind unglaublich bemüht, es den Gästen in allen Belangen recht zu machen.

Den Köchen ist es zu verdanken, dass die Waage zu Hause Alarm schlägt. - Bravo -

Besonders zu erwähnen, ist der Masseur auf der Insel. Luca ! ! Was das Massieren angeht haben wir keine Gelegenheit wahrgenommen ihn zu testen. Wenn er aber so massiert wie er Gitarre spielt, muss man einen Termin wahrnehmen. Das Abendprogramm bestand im wesentlichen aus seinen "Auftritten", die wir immer gerne besucht haben. Bravo Luca ...weiter so!
Der Inselarzt.
Fillipo ! Ein Typ im wahrsten Sinne des Wortes, war während unseres Urlaubes anwesend und hat Luca oft gesanglich unterstützt.
Klasse!! Seine Qualitäten als Arzt haben wir nicht kennengelernt.

Die Tauchbasis:

..wird sicher durch Uli ( schöne Grüße ) sehr professionell geführt.
An sich kann man Uli keinen Vorwurf machen, allerdings bleibt der Schatten, der im Folgenden beschrieben wird.
Aus meinen Tauchreisen in der Türkei, Tunesien, Griechenland, Dom.Rep., Ägypten , Tauchsafari, bin ich eigentlich gewohnt, das ein Guide den Checkdive macht und dann meiner Brevetierung ( AOWD) folgend, zu jedem Tauchplatz eine Beschreibung abgibt, hierzu evtl. noch auf Besonderheiten aufmerksam macht und dann einen schönen Tauchgang wünscht.
Auf Maaya drehen die Uhren anders.
Da springt der Guide voraus und alle hinterher.....der Guide führt....alle hinterher......einer hat die Flasche leer....alle tauchen auf....der Guide ist auf 25 m...alle sind auf 25 m....keiner höher keiner tiefer......
Wenn jemand ein Problem mit der Tarierung hat kommt der Guide ( im speziellen Fall Steffi ) und zieht dich runter oder pumpt dein Jacket auf...oder nimmt dich bei der Hand und schleift dich ums Riff....du mußt nur Atmen....! Nein Leute das hat mit Tauchen nichts zu tun, das ist Kinderbubbeln...
Wie gesagt, ich tauche nach eigenem Tauchprofil und eigenem Luftmanagment, das heißt ich keule auch nicht endlos gegen Strömungen nur um den ein oder anderen Hai zu sehen. Auch Mona, die zwar noch nicht die Anzahl TG hat, jedoch AOWD und sehr sicher ist, hatte nach 4 TG die Nase voll und wollte nur noch schnorcheln ( das darf man ohne Guide ) Die Regeln sind klar, nicht tiefer als 30m ( reicht völlig ) nicht länger als 60 min. ( bei 10l Flaschen, je nach Tauchprofil auch nicht möglich ) Sicherheitsstop bei 50 bar ..... sind eigentlich ausreichend für jeden erfahrenen Taucher !
Klar nicht jeder AOWD oder vergleichbar kann wirklich Tauchen, nicht alle wollen "ihr Ding machen", das kann man aber beim Checkdive oder im Vorgespräch klären....!
Aber ein Dauerentertainment unter Wasser und damit verbundenes Rudeltauchen entspricht nicht unseren Vorstellungen von entspannten Tauchgängen ! !

Die TL Niaz und Simone hatten es dann doch begriffen und uns ans Ende der Gruppe gehängt und weitesgehend in Ruhe gelassen ( so war es dann möglich Unterwasserfotos zu machen ) Ein Jubeln entfuhr uns als Chris kam. TL und Freund von Uli hat es geschnallt und wir haben schön unser Ding gemacht...geht doch !!!

Taucherflair ( man sitzt nach den TG zusammen und erzählt sich beim Dekobier am Abend noch etwas Taucherlatein ) kam leider nicht vor. SCHADE...! Auch vielleicht daran gelegen, das Uli als einzige deutsche ( später mit Chris ) dies nicht ein wenig angestoßen hat.
Wie auch eine Verabschiedung nach 2 Wochen Tauchen ( für 1400, $ ) ein wenig herzlicher sein könnte... ( tschöö gute Heimreise) !!

Fazit:

Insel und Urlaub sehr schön!
Tauchen....wir freuen uns auf Egypt und Monika im Jasmin Divecenter.....im September 2006 !!!!

Gruß Mona & Mike
 


 

Elke und Norbert Maayafushi 27.03.-10.04.

stammi2000 at yahoo.de

Als Erst-Malediven-Urlauber sind wir zwar Spätstarter. Aber lieber spät als gar nicht, denn da hätten wir etwas verpasst! Angeregt durch die Urlaubsberichte, hatten wir uns eigentlich eine andere Insel ausgesucht, doch ein netter Reisebüromitarbeiter zeigte uns ein paar Bilder von Maayafushi und wir buchten kurz- und schnell entschlossen.

Um es Vorweg zu nehmen: Keinen Augenblick bereut, es war einfach Klasse!!!
Über Flüge braucht man nicht viel zu schreiben, bisschen eng und das Essen an Bord, na ja eben Flugzeugessen. Glücklicherweise gab es Rückenwind und die verspätete Abflugzeit ab München wurde unterwegs wett gemacht, so dass wir pünktlich um 8.30 Uhr Ortszeit in Male ankamen. Tipp: Was zu trinken aufheben! Bei der Einreise und Zollkontrolle dauert es etwas lange und die Zunge klebt, wie die Klamotten am Körper.

Alles andere verlief schnell, zügig, perfekt – mit dem klimatisierten Kleinbus quer über die Landebahn zum Airtaxihafen, Gepäck abgefertigt und schon nach wenigen Minuten der Aufruf für unsere Taxi, das bei Jahnreisen schon mit im AI-Preis enthalten war!!! Nach Zwischenstopp auf einer anderen Insel ging’s direkt mit nur noch vier Leuten an Bord nach Maayafushi.
Kurzes Einchecken, Briefing durch Erna und dann ab in den Bungi. Und hier mal aus dem Herzen von Erna gesprochen, wenn alle immer den gleichen Bungi vorreservieren wollen – das geht natürlich nicht, das gibt dann Stress. Wir haben abgewartet und waren vollauf zu frieden! Wir hatten Bungi 52 auf der Westseite. Dort ging immer ein Lüftchen, während auf der anderen Seiten manchmal die Luft stand. Jeden Abend den Sonnenuntergang als Heimkino, ein bisschen Schatten auf unseren eigenen Liegen – was will man mehr! Von anderen Pärchen erfuhren wir, das ein Umbuchen nach Möglichkeit meist kein Problem war, außer in er zweiten Woche, als die Insel restlos ausgebucht war.


Das Essen absolut in Ordnung! Morgens Eier nach Wunsch, viel frisches Obst, ein bisschen Käse, leckere Sandwichs und viele viele süße Teilchen, dazu Kaffe gut! Tee, Milch, Säfte – das Frühstück nicht eben üppig, aber völlig ausreichend. Mittags und Abends mal Büffet, mal Menü. Abwechslungsreich, für jeden etwas dabei und nicht nur für Italiener und Achtung Achtung! einiges seeehr spicy!!!!! Wir haben meist das Kuchenbüffet ignoriert obwohl sehr lecker und haben nach dem Obst die weiße Flagge gezeigt. Der Gang auf die heimische Waage am liebsten mit schwarzem Augentuch!
Das Personal insgesamt sehr freundlich nach dem Motto, wie man in den Wald (oder besser die Palmen) hineinruft, so schallt es heraus. Wir hätten uns lieber andere Tischnachbarn gewünscht, die waren etwas muffig – auf das lustige, witzige, singende Personal lassen wir nichts kommen! Freitag abends ist Maayafushitag, da legen sich Kellner, Köche und Roomboys so richtig ins Zeug und trommeln, singen und tanzen vom Feinsten.

Und damit auch gleich zur Abendunterhaltung. Vor dem Abendessen Luca (der tagsüber auch Massagen anbietet) mit seinen schönen Gitarrenklängen, nach dem Abendessen noch ne halbe Stunde von 22-22.30 und dann eine Stunde Unterhaltung. Die Pantomime war einfach köstlich und sehr gut gemacht – Orchester la famme - einfach genial und Luca als Samurai, alle Anwesenden konnten nicht mehr vor Lachen. An den anderen Abenden mal das übliche Bingo, mal Karaoke oder Filmeraten – alles nicht aufdringlich und wer nichts davon wollte, fühlte sich weiter hinten in der Bar auch ungestört.
Die Drinks in der Bar o.K., am kühlsten in der Mittagszeit. Alles hatte einen vernünftigen Rahmen, trotz AI „soff“ sich keiner durch den Tag, wie wir es schon bei anderen Urlauben erlebten. Bis 24 Uhr Getränke frei (außer einigen wenigen ausgewählten) und auch schon vor 13.00 Uhr haben wir einen kühlen Drink oder ein frisches Bierchen in der Bar geschlürft.
Das Schnorcheln am Hausriff immer für uns ein Erlebnis. Wir sind nicht die Schnellschnorchler, die stromlinienförmig über die Riffs düsen, wir lassen uns Zeit für die Details und haben jede Menge entdeckt: Riffhaie, kleine und große, die Schildkröte war öfters unser Begleiter, Steinfische sehr schöne Exemplare, Moränen groß und klein in der Höhle oder freischwimmend, Riesenfischschwärme aller Artgenossen und besonders beim Abendschnorcheln, Kraken und anderes Nachtgetier, viele Sandrochen und Adlerrochen, ein paar ganz schön große Exemplare. Die Korallen entstehen wieder in ihrer Farbenpracht, wenn da nicht immer ein paar Schnorchler mitten in den Korallenbänken mit ihren Flossen auf den Korallen stehen würden….
Drei Ausflüge zu Inseln mit Mauri! Pro Person 11 Dollar. Wir haben die Ausflüge in er ersten Woche gemacht, da war die Insel nicht voll belegt und die Ausflüge auch nicht. Mauri kennt die Reviere und weiß wo die besonderen „Viecher“ sich versteckt halten. Sein Spiel mit dem fetten Black Jack ein Erlebnis!

Doch dann hatte es uns gepackt, wir nutzten das Angebot und probierten in der Lagune eine Taucherausrüstung aus – eigentlich wollten wir nieeeee tauchen, schnorcheln ist ja auch sooooo schön. Doch dann ging alles ganz leicht und schön und schwuppdiwupp waren wir mittendrin im Scuba-Diver-Kurs. Dank Ullis guter Anleitung und Ruhe beim Tauchen hatten wir unvergleichlich schöne erste Taucherlebnisse – einmal am Riff und noch viermal auf Riffen im Meer – der OWD – Kurs wird unser nächsten Ziel

Resümee: Maayafushi eine Insel, auf der Leute die Ruhe und Entspannung auf gutem Niveau suchen, genau richtig sind! Für uns war’s der erste und garantiert nicht der letzte Maledivenurlaub und wenn man in Maayafushi alles so lässt und nicht wie auf vielen anderen Inseln 5-6-oder sieben Sterne draus macht – steht diese hübsche Insel wieder auf unserem Urlaubsplan – vielleicht auch wieder zum 1. April, dann werden wir sicher nicht auf den genialen Aprilscherz hereinfallen – gut gemacht Maayafushi-Crew, so setzt man Massen in Bewegung!!!!!


 

Reisezeit: 21.02. - 07.03.06
Gebucht über Imperial Reisen (www.imperial.ch) Flug mit Edelweissair (www.edelweissair.ch) Dritter Malediven-Urlaub, davor Bandos und Sun Island.

Buchung und Flug waren absolut TOP - kann ich nur empfehlen!
Zwar etwas teurer, aber man weiss dafür, was man hat..!!!

Zu Maayafushi:
Die Insel war toll. Sehr gepflegt. Nicht so überfüllt und wenn, dann haben sich die Leute so verteilt, dass man es nicht gemerkt hat.
Die Angestellten sind sehr nett und zuvorkommend. Sie freuen sich, wenn man mit Ihnen spricht. Leider wurden sie von den meisten Inselbesucher (90%
Italiener) abschätzig behandelt. Was mir auch auffiel war, dass die italienischen Gäste kein Trinkgeld gaben. Klar, ist kein Muss, aber davon leben die Angestellten - also nichts als Anstand wenn man etwas gibt. Leider war die ganze Insel sehr italienisch... es fängt im Management an und hört bei den Gästen wieder auf und das hat man dann auch vom ersten bis zum letzten Tag gespührt.

Bungis:
Die Wasserbungalos kann ich nicht empfehlen. Sie sind zwar gegen Süden gerichtet, haben am Morgen von Osten einwenig Sonne und dann ab
14 Uhr Schatten. Zudem sind sie knapp 100m vom Generator entfernt.
Wir hatten Beach-Bung 7. War schön, aber direkt hinter der täglichen Abendunterhaltung gelegen - also eher mal laut...
Die Bungis sind sonst sehr schön und gemütlich ausgestattet. Der schönste Strandabschnitt liegt auf der Ostseite der Insel. Also zwischen Bungalow 15 bis 29. Alle haben durch die Bepflanzung natürlichen Schatten - aber auch sonnige Plätze sind nicht rar! Auf der Ostseite ist ab 15 Uhr die Sonne fast weg. Es gibt sie dann nur noch auf den Stegen. Dafür hatten wir immer ein laues Lüftchen. Auf der Westseite hatte man die Abendsonne, dafür war es dort Windstill, was das Sonnenbaden unerträglich machte.

Essen:
Es gab jeden Tag Pasta mit Tomatensauce, Risotto, Pizza, gratiniertes Gemüse, Riccottakäse etc. etc.
Schaute man genauer, wurde sogar die Butter und die Konfiture beim Frühstück aus Italien importiert... (Schwachsinn!) Den italienischen Gästen fehlte es an nichts. Sie fühlten sich wie zu Hause...
Das Essen war sonst gut, hätte einfach abwechslungsreicher sein dürfen. Vor allem mehr einheimisches Essen.

Abendunterhaltung:
Die in diversen Katalogen angepriesene tägliche Abendunterhaltung ist für die Katze!
Sie war laut und italienisch...
Ich habe mit einer Angestellten diesbezüglich gesprochen. Anscheinend sind wir noch gut weggekommen.
Bei den italienischen Gästen sei es einfach so, dass diese ständig unterhalten werden müssen. Sonst sei es ihnen langweilig.
Dann geht doch nach Mallorca oder an den Ballermann - war meine Antwort...
Die Ruhe sucht man auf dieser Insel vergebens! Auch am Tag..! Das mussten auch unsere Tischnachbaren feststellen.

Die Tauchbasis:
Wird von Ulli geführt. Ist eine sehr kompetente und gute Anlaufstelle für sämtliche Taucher - Danke an dich Ulli!
Hat mir freude gemacht da zu tauchen. Viele Tauchplätze und gute Guides!

Alles in allem war es eine schöne Ferienzeit.
Bilder davon kann man ab April auf meiner Website bestaunen:
www.moonlightair.ch
Gruss an Meinolf & Sabine, Detlef & Monika, Heinz & Rosi Martial

 


 

Reisebericht:

Vom 4.11. bis 18.11.2005 waren wir zu zweit auf Maayafushi, zum ersten Mal auf den Malediven. Gebucht war die Reise ueber Jahn Reisen. Der Flug ging mit Qatar Airlines von Muenchen ueber Doha nach Male und zurueck.

Generell ist schon sehr viel zu Maayafushi gesagt worden. Unser persoenlicher Eindruck, der auch von einigen Gespraechen mit Malediven-Veteranen bestaetigt wurde, ist, dasz das Preis/Leistungsverhaeltnis sehr gut ist. Abgesehen von einer traumhaften Insel, ist der Service sehr gut, das Essen ebenfalls und das AI Angebot rundet alles ab. Das Unterhaltungsprogramm ist okay, notfalls geht man in eine ruhigere Ecke. Die Moeglichkeiten auf Maayafushi zur Tagesbeschaeftigung sind ebenfalls sehr gut. Nachfolgend spreche ich noch einige einzelne Dinge an.

Bei der Buchung gab es ueber Jahn Reisen keine Wasserbungalows mehr, also buchten wir ein Zimmer. Maayafushi zeichnet sich unter anderem durch relativ guenstige Wasserbungalows aus. Wir haben dann einfach zwei Wochen vor der Ankunft per Email einen solchen Wasserbungalow angefragt.
Da war zwar nicht klar ob es klappt, wir wurden dann aber bei der Ankunft in einen gefuehrt - Aufpreis war 30 Dollar pro Tag, was wir sehr gerne investiert haben. Waehrend der Zeit hatte ich nicht den Eindruck, dasz die Bungalows alle weg waren, es standen immer wieder welche leer.
Wenn man also bucht und ueber einen deutschen Anbieter keinen mehr kriegt, kann man noch auf ein Upgrade vor Ort hoffen - kann natuerlich auch nicht klappen oder nur fuer eine Woche.

Die Wasserbungalows selber sind toll, man sollte allerdings einige Sachen beachten: Der Stromgenerator ist in etwa 100 m Entfernung. Wer laermentfindlich ist, sollte sich das also ueberlegen. Es ist nicht wirklich laut, aber konstant vorhanden. Mit etwas Einbildung kann man auch den Eindruck gewinnen, dasz in Wirklichkeit der Ventilator ein staendiges Brummen verursacht. Weiterhin kriegt man bei unguenstigem Wind auch den Rauch aus der Muellverbrennungsanlage ab. Ist ebenfalls kein Drama, aber man sollte es vielleicht vorher wissen. Generell sollte man alte Turnschuhe oder Neoprenschuhe besitzen, wenn man ins Wasser gehen will (von den Wasserbungalows aus), da auch immer wieder alte Korallen rumliegen und bei Ebbe ein Schwimmen zu den Riffdurchbruechen nicht moeglich ist. Habe ich schon erwaehnt, dasz trotz allem die Wasserbungalows der absolute Hit sind ? Wir wuerden das sofort wieder buchen ....

Ein Aspekt der Insel war, dasz man dort das Windsurfen im AI Paket hat.
Das stimmt auch. Leider war die Auswahl an Surfkram auf eine Brett- und eine Segelgroesse beschraenkt, natuerlich eher Beginnermaterial, so dasz man kaum ins Gleiten kommt, ausser man nutzt die Boehen direkt vor einem Regenschauer. Surfcracks also aufgepasst. Es sind aber meistens genug Equipment fuer alle da, nur einmal waren alle Boards gerade weg und ich musste warten - dabei habe ich fast jeden Tag gesurft. Wind war eigentlich ganz ordentlich: von 13 Tagen waren 4 Tage mit 4 Windstaerken und drueber, von den restlichen Tagen waren nur zwei sehr mau. Aber wie gesagt, mit dem Equipment war das so eine Sache bei drei Windstaerken.

Die Preise fuer die Tauchbasis kann man ohne Probleme ebenfalls vorher per Email abfragen. Sollte man machen, um sich einen Ueberblick ueber die zusaetzlich benoetigten Mittel zu verschaffen. Die Tauchbasis wird sehr kompetent und freundlich von Ulli Quitt geleitet.

Okay, soviel von uns. Letztlich ist Maayafushi ein traumhafter Ort, an dem das ganze Hotel versucht, einem einen sehr angenehmen Aufenthalt zu verschaffen. Das kann man meiner Meinung nach kaum ueberschaetzen. Ich bin ganz sicher, dasz wir wiederkommen werden.

James Gross und Theresa Claus

 


 

Reisebericht Maayafushi 2002

Auch wenn es schon länger her ist, muß ich hier auch mal einen Reisebericht über Maayafushi abgeben.
Meine erster "Trip" auf die Malediven begann am 22. November im Jahre 2002.
Die Malediven kannte ich nur aus Erzählungen von meiner Mum ( ein absoluter
Tauch- und Maledivenfreak, sie kennt jedes Atoll und kann dir sagen wo es sich befindet, selbst blind auf der Landkarte ). Eigentlich fand ich es eher nervig, mir immer Unterwassersendungen anzuschauen, aber als ich es selber mit eigenen Augen sah, fand ich es eher traumhaft.

Allein vom Flughafen in Male war ich begeistert, dann gings ab ins Wassertaxi. Keine 30 Minuten Flug und ich war im Paradies, auf MAAYA.
Dort wurden wir von Adriano ( Inselleiter ) begrüßt. Er erklärte uns in gebrochenem deutsch ( gar nicht mal so schlecht für einen Italiener ) alles was man über Maaya wissen muß. Wir wurden in unsere (vorreservierten) Bungis gebracht. Dort hielten wir uns nicht wirklich lang drin auf, da ich den Ozean einfach interessanter und schöner fand.
Begeistert war ich davon das es wirklich so wie beschrieben eine reine BARFUSS-INSEL war. Ich hatte zweimal Schuhe an, bei der Ankunft und bei der Abreise.

Dann gabs Abendbrot, ich ein absoluter Nudelfreak und dann auf ner italienischen Insel, supi. Denn ich konnte Nudeln jeden Tag essen, jeden Tag in ner anderen Variante. Es gab Carpachio, feinsten Fisch, Geflügel also es war für jeden was dabei. Das Restaurant bekommt von mir absolute Höchstpunktzahl.
Nachmittags setzten wir uns immer in die kleine Cafè-Bar, nicht wirklich gross aber oho. Natürlich im Sand und Kaffee so viel wir wollten ( wir hatten A I ).

Toll waren auch die Abende in der Bar, von 20.00 - 22.00 Uhr trat immer der gleiche Sänger auf und gab seine Lieder zum besten. Am Anfang nervte es mich, jedoch nahm ich am letzten Abend sein Gesang auf Video auf und überspielte es mir zu Hause auf eine CD und selbst heute nach 3 Jahren läuft diese CD nach wie vor bei mir hoch und runter. :o) Die Bedienung in der Bar war flink, sehr nett ( mit einem namens Idresh, hatte ich auch noch lange Zeit nach dem Urlaub Brief- und E-Mailkontakt ) und dachte sich für uns eigene Drinks aus. Meinen Drink hab ich noch immer mit Rezept und ab und an mach ich mir auch ein Elli-Special. Es gab nur das beste vom besten, Baileys, Contreau, Daiquiri etc.
Was ein bisschen nervte war die "Animation" da sie auf italienisch war, und wenn Italiener beginnen zu reden, weiß jeder, dann läuft das ab ohne Punkt und Komma.
Jedoch wurde dieser Patzer wieder wett gemacht, durch z. B. die maledivischen Abende. Alle Männer ( auch die Gäste ) in Wickelröcken und dann tanzten alle und es war lustig ohne Ende.

Das Riff von Maaya ?? Keine Frage ein Traum. Ich hab dort Sachen gesehen die hätt ich mir niemals träumen lassen. BEGEISTERUNG pur.
Mantas, Schildis, Doktorfische, etc. eine Farbenvielfalt. Einfach Traumhaft.

Ausflüge noch und nöcher, auf einheimische Inseln. Dann wurde ein Ausflug auf eine einsame Insel angeboten, natürlich nahmen wir das Erlebnis auch mit. Es war auch wirklich ein Erlebnis, da wir mit dem Dhoni kurz vor der Insel auf einer Düne stecken geblieben sind, aber alle halfen der Bottscrew und nach einer halben Stunde waren wir dann auch "befreit" und konnten den Tag auf der einsamen Insel, wo wir von der Crew maledivisch bekocht wurden, so richtig geniessen.

Auch wenn es jetzt kitschig klingt. Als wir am letzten Tag, morgens auf unser Wassertaxi warteten und uns von der Inselcrew verabschiedeten, wollte ich nicht wieder heim.
Als ich dann so im Wassertaxi sass und der Pilot noch eine Extrarunde um die Insel drehte hatte ich Tränen in den Augen.

Jedoch war der Abflugtag noch lange nicht beendet. Unwetter auf Male, Regen in strömen, die großen Airbusse aus Deutschland konnten auf dem "Handtuch"
(Landebahn) nicht wirklich landen und somit warteten wir 5 Stunden darauf das es aufhörte mit regnen und wir heim konnten. Die Zeit kann man sich wie ihr bestimmt alle wisst auf Male relativ gut vertreiben. Shoppen pur.

Das war ein kleiner Einblick in die Welt von Maaya die ich einfach nur weiter empfehlen kann.

Aber trotz allem geht’s am 08. September erst ma nach Velidhu.


 

Urlaubsbericht von Maayafushi 06.03.2005 – 21.03.2005

da wir auch sehr gerne dieses Forum nutzen, um uns zu informieren, schreiben auch wir einen kurzen Reisebericht über einen Urlaub, der als wunderschön aber leider zu kurz einzustufen ist.

Über den Hinflug mit LTU und den Transferflug mit dem Wasserflugzeug gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Es hat wie immer alles geklappt.

Bei der Ankunft auf Maaya wurden wir sehr freundlich von Angelika (Gastmanagerin) und von Uli (Leiterin der Tauchbasis) empfangen und erhielten einen Kurzbericht über wichtige Details betreffend unserer Ferieninsel. Benny brachte uns dazu einen erfrischenden Drink.

Wir haben ca. eine Woche vorher per E-Mail einen Bungalow reserviert. Und es hat auch noch geklappt. Wir sind auf Nummer 23 untergebracht worden. Der Vorteil ist, dass auf der Ostseite immer ein kleines Lüftchen weht, was eigentlich sehr angenehm ist. Nachteil – am späteren Nachmittag ist dort nur noch Schatten, so dass wir die letzten Sonnenstrahlen nur noch auf den befestigten Stegen abbekommen haben, die einige Meter ins Meer gebaut sind. Dafür war dort aber immer etwas los. Die kleinen Schwarzspitzenhaie, sowie die Makrelen sorgten unter den Kleinfischschwärmen immer für Aufregung. Und auch die Reiher warteten am Ufer stets auf Beute, die sie immer dann machten, wenn sich die Fische vor den Räubern in Sicherheit bringen wollten und vor lauter Panik auf das Ufer sprangen.

Die Insel ist eine absolute Barfussinsel, was uns sehr gut gepasst hat. Tipp besonders für die Damen: Packen Sie nicht unnötig viele Schuhe ein.

Essen und trinken: Zum Frühstück gab es immer Omelett oder Spiegeleier, Toastbrot, Scheiblettenkäse und süße Teilchen. Obst war immer vorhanden.
Mittag und Abend wechselten Menü oder Buffet ab. Der Fisch schmeckte hervorragend. Wer Fisch gerne mag, der wird 14 Tage lang sehr zufrieden mit dem Essen sein. Aber auch für die anderen Gaumen gibt es genügend Auswahl, so dass niemand Verzicht üben muss.

Zwischen den Essenszeiten gab es im Coffeeshop noch kleine Snacks. Jalal sorgte dort her-vorragend für die Gäste.
Aber auch in der Bar oder im Restaurant waren die Kellner sehr freundlich und zuvorkom-mend. Unser Tischkellner Ahmed war ein richtiger Sunnyboy, der immer zu einem kleinen Scherz aufgelegt war. Am letzten Abend wird der Tisch wunderschön mit Blumen und Mobile aus Palmenblätter dekoriert. So fällt der Abschied leider noch schwerer.

Negativ ist, dass es bei AI leider kein Wasser in Flaschen gibt. Das muss extra bezahlt werden. Besonders für Taucher wäre das aber sehr wichtig. So muss man halt genügend in der Bar oder im Restaurant trinken.
Zur Abendunterhaltung gab es leider Animation. Dies war nicht so ganz unser Geschmack. Z.B. die Karaoke-Abende. Wenn jemand nicht singen kann, dann soll er das halt nur unter der Dusche üben und nicht vor Publikum.
Ansonsten haben wir uns aber immer sehr gut unterhalten. Wir sind ziemlich am äußersten Rande gesessen. Dies haben die meisten Deutschsprechenden so gehalten. Die Animation war eher etwas für die Italiener oder Engländer.
Nun möchte ich noch kurz auf den Teilbereich zu sprechen kommen, der für mich besonders wichtig ist, nämlich das Tauchen.
Die Tauchbasis ist sehr gut organisiert, sauber und ordentlich. Neben der Leiterin Uli haben noch Enjo und Susi deutsch gesprochen. Mit Barbara und Ali war das Briefing in englischer Sprache ebenfalls problemlos.
Die Tauchspots sind wirklich sehr gut. Besonders Fishheat hat es mir angetan. Dort gibt es immer Grauhaie. Wir waren im „Big Blue“, dort sieht man bei viel Glück Hammerhaie. Wir hatten dieses Glück leider nicht. Trost waren dafür die Mantas, die am Mantapoint während der gesamten Tauchzeit neugierig um uns kreisten, zur besonderen Freude der Fotografen.
Die Basis legt sehr viel Wert auf Sicherheit. Für mich als sehr erfahrenen Taucher war es manchmal etwas nervig, wenn immer in der Gruppe mit Guide getaucht werden musste. Dies führte manches Mal zum frühen Auftauchen mit halb voller Flasche gell Gerlinde und Martin.

Ansonsten kann ich das Tauchen auf Maaya sehr empfehlen.
Aber auch das Schnorcheln am Hausriff kann durchaus Spaß machen. Gruß an Iris und Ro-land, die als Erstschnorchler am Hausriff einem Manta begegnet sind. Wir haben aber auch Weiß- und Schwarzspitzenriffhaie gesehen und auch einmal eine Gruppe von fünf Adlerro-chen. Die Korallen erholen sich schön langsam und wenn es nicht immer wieder Zeitgenossen gäbe, die auf den neu wachsenden Korallenstöcken herumtrampeln würden, dann hätte ich schon die Hoffnung, dass es immer besser mit der Unterwasserwelt bestellt wäre.

Der Abschied fiel uns sehr schwer. Uli und Angelika winkten uns noch zum Abschied als unser Wasserflieger in die Luft startete.
Wir werden evtl. wieder einmal nach Maayafushi kommen. Aber es interessieren uns immer wieder andere Inseln, so dass ich es nicht genau sagen kann.

Es war auf jeden Fall ein Traumurlaub, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Helga und Edwin Schedlbauer

edwin.schedlbauer@web.de

 


 

Maayafushi Tourist Resort vom 27.06.04 – 11.07.04

Genau ein Jahr später, exakt auf den Tag, traten wir unseren zweiten Malediventrip an. Ziemlich zeitig am 12.11.03 buchten wir über JAHN REISEN ein paar Nummern kleiner die Insel Maayafushi im Nord-Ari-Atoll. Wir wollten: a) eine kleine Barfuß-Insel mit Hausriff, b) Transport mit dem Wasserflieger und c) all inclusive. 227 Tage mussten bis zu unserer Abreise überbrückt werden. Zum Glück halfen die Maledivenforen im www das „Fieber“ ohne Arztbesuch in den Grenzen zu halten. Die Foto-CD von Turtle ;-) weihte uns mit umfangreichen Bildmaterial in die Insel ein; nochmals Danke euch beiden.

Am 26.06. ging es locker nach Düsseldorf; zum Glück ist die A 31 mittlerweile bis auf fünf Kilometer durchgehend befahrbar. Wider Erwartens war es in diesem Jahr voller sowohl im Parkhaus als auch auf dem Flughafen selbst. Zu unserer absoluten Überraschung kam unsere Urlaubsbekanntschaft vom letzten Jahr (Kuramathi) zur „Verabschiedung“. Hut ab, Bine und Wolfi! Einchecken konnten wir um 18:15 Uhr. Alle Fensterplätze waren schon vergeben, schade. Aufgrund einer defekten Dichtung verzögerte sich der Abflug um 34 Minuten. Diesmal kam uns der Flug nicht so lange vor wie im letzten Jahr. Schlafen hieß Dösen, der Service war okay. Kapitän Rensch landete den Airbus A 330-200 mit 21 Minuten Verspätung auf Hulhule. Sofort empfing uns die bekannte, aber hier fehlende Wärme (30 Grad). Die Abfertigung ging relativ flott. Große Augen gab es wegen der Stempel vom letzten Jahr; Stichwort gleiches Datum. Nachdem die PTM-Mappen abgegeben waren, checkten wir erstmals bei MAT ein. Einfach genial: diese Ruhe, das nette Lächeln vom Personal, das Rot der Maschinen im türkisfarbenen Meer. Freude hoch drei.

Punkt 12 Uhr startete unser Wasserflieger 8Q – NTA mit sieben weiteren Gästen; die nach Velidhu weiter flogen. Der Flug über die Atolle ist der Hammer schlechthin. Unser Rasdhoo-Atoll mit Kuramathi haben wir auch gesehen. Nach 25 Minuten Flug landeten wir bei strahlendem Sonnenschein auf Maayafushi; herrlich. Ganz herzlich begrüßt wurden wir von Ulli, der Leiterin der Tauchbasis, sowie von Renzo, dem Chef-Animateur schlechthin. Das Foto vom Jetty mit der Insel im Hintergrund war jetzt endlich Realität. Gerhard, das passt.

Nach einem Erfrischungstuch und kurzem Papierkram gab uns Ulli in der Beach Bar bei einem kühlen, fruchtigen Cocktail eine Einweisung. Als erstes hieß es die Uhr um eine weitere Stunde vorstellen (MESZ + 4 h). Dann ging es zu den reservierten Bungi’s 38 und 40. Mit Schwager, Schwägerin und Nichte verbrachten wir unseren ersten gemeinsamen Urlaub. Zum Bungalow kann man sagen: topp! 4,50 m x 4,50 m mit guter Einrichtung und halboffenem Bad. Adapter sind schon in den Steckdosen. Nach dem Umziehen gingen wir noch schnell Mittag essen. Der erste Verdauungsspaziergang war eine Inselumrundung, die gemächlichen Schrittes maximal 15 Minuten dauert. In der Lagune sieht man kleine Black Tips; das macht Lust auf Meer. Also, rein in’s Wasser, ran an’s Riff, Hallo Fische.
Eine Regenhusche ließ uns dann den Coffee Shop antesten. Und kurz darauf der Tauchbasis einen Besuch abstatten. Mit Ulli wurde der OWD-Kurs abgestimmt. Nach dem Abendbrot waren wir noch bis kurz vor Mitternacht in der Beach Bar und haben unsere ersten Cocktails genossen.

Das war der erste Tag auf Maayafushi; unvergessliche Eindrücke. Nachstehend kommen die am meisten abgefragten Hauptpunkte...

Frühstück von 08:00 bis 10:00 Uhr: Kaffe, Tee, Milch, O- und Mangosaft, Cornflakes, Toastbrot, Butter, Honig, zwei Sorten Marmelade, ca. 15 verschiedene Sorten Gebäck und Kuchen, vereinzelt Eierkuchen, Käse-Scheibletten, ab und zu belegte Brötchen, auf Wunsch gekochte Eier, Omeletts mit vier möglichen Zutaten, Spiegel- und Rührei, Obst sowohl frisch als auch Konserve

Mittag und Abendessen von 13:00 bis 14:30 Uhr bzw. von 20:30 bis 22:00 Uhr: jeweils abwechselnd Buffet oder Menü; Salate verschiedenster Art, Tomaten, Gurken, Oliven, Pasta, Pizza, Curry, Reis, Pommes, Widges, jeden Tag Fisch und Rind, Suppe, ab und zu Würstchen, Desserts, Puddings, Kuchen, Obst; absolut lecker ist Mittwoch abends das Barbecue (Tunfisch und Hühnchen gegrillt)

Getränke im Restaurant: Tiger-Bier vom Fass, Coca Cola, Fanta, Sprite, Weißwein, Alster, Wasser ausschließlich im Krug (!)

Coffee Shop von 10 bis 13 und von 14 bis 19 Uhr: diverse alkoholfreie Getränke, Kuchen, Pizza, Kekse, ab und zu läuft der Fernseher (meist BBC); unsererseits nicht empfehlenswert!

Beach Bar von 10 bis ??? Uhr: sehr gemütlich, Alkohol ab 13 Uhr, im AI sind wenigstens zehn verschiedene Cocktails enthalten sowie etliche Spirituosen (vollkommen ausreichend, unsere Empfehlung „Barman Special“ und „Maaya Binge“), jeden Abend Animation in italienischer und englischer Sprache ab ca. 22:30 Uhr für eine knappe Stunde

Montag Coupling
Dienstag Live Music mit einer Sängerin
Mittwoch Scetch Up (herrlich dieser Renzo!!!)
Donnerstag Mister Maayafushi
Freitag Maldivian Night und Disco
Samstag Beach Volleyball bei Nacht
Sonntag Miss Maayafushi

Touristen: ca. 60% Italiener, ca. 30% Engländer, der Rest verteilt sich auf Franzosen, Schweizer und Deutsche

Arzt: direkt neben den Toiletten der Mainbar, die Sprechstunden liegen an der Rezeption aus (2 x 1 h am Tag)

Beach Point von 10 bis 13 und von 15:30 bis 18 Uhr: Windsurfen und Kanu sind kostenlos (eine Inselumrundung per Kanu ist unbedingt empfehlenswert!), Ausflüge mit dem Katamaran sind extra abzustimmen und zu bezahlen

Ausflüge: täglich Schnorcheln, Morgen- und Abendfischen gegen Bezahlung (10 – 15 USD)

Donnerstag: eine Nacht unter Sternen für 30 USD; Erleben Sie eine Nacht unter den Sternen, während Sie fischen oder schnorcheln und später ein abenteuerliches Barbecue, direkt auf dem Dhoni zubereitet, essen können

Freitag: Ganztagesausflug zum Schnorcheln für 33 USD; Besuch von zwei Inseln mit einzigartigem Korallenriff (u.a. Kandholdhudho) incl. Mittagessen

Samstag: Halbtagesausflug nach Fisher Island Mathiveri für 20 USD; einmalige Möglichkeit ein typisches Fischerdorf zu besuchen, deren Bräuche kennen zu lernen, sowie die Möglichkeit verschiedene Souveniers zu erwerben

Super Empfang mit geöffneten Kokosnüssen, ca. 45 min Inselführung (Dhoni-Werft, Krankenstation, Moschee, Schule, etc.), abschließend ca. eine Stunde Shopping. Leider höhere (!) Preise als auf Maayafushi trotz Handelns. Ja, das Luxusresort Nika in der Nachbarschaft lässt grüßen und hat wohl die Preise unverschämt hoch getrieben. Einkaufen also doch besser im Insel-Shop auf Maaya.

ACHTUNG: Änderungen durch schlechte Wetterbedingungen vorbehalten. Wir können davon ein Lied singen. Ausflüge fielen aufgrund heftigen Regens und Sturmes aus. Auch die dann später angetretene Fahrt war für einige Italiener nicht lustig. Hingen doch einige an der Reling und fütterten die Fische.

Schnorcheln: das Hausriff bietet drei Einstiege, von 2 nach 1 findet man aufgrund der Abflussrohre größere Fischschwärme sowie viele Anemonen mit ihren Nemos, in der Lagune sieht man mit etwas Glück Stachelrochen und Schildkröten, sogar größere Haie patroullieren hier, ansonsten die („Standard“-) Fische, viele Seegurken, die Korallen erholen sich sichtbar; gut die Waden und den Rücken eincremen, besser noch ein T-Shirt anziehen!!!

Tauchbasis: hier werden Herzlichkeit und Sicherheit wirklich groß geschrieben, mit Ulli (Base Leaderin) arbeiten Barbara (Italien), Kazuko (Japan), Susanna (Schweden) und Olivier (Frankreich) zusammen. Nicht zu vergessen ist Amir (Boy for all), der immer gute Laune verbreitet. Angefahren werden 45 Tauchplätze. Ich habe bei Ulli meine Freiwasser- und Bootstauchgänge absolviert und jetzt mein OWD-Brevet in der Tasche. Nochmals Danke, Ulli! Mit von der Partie waren das Schweizer Pärchen Claudia und Pasqual (Hallo, hat echt Laune mit euch gemacht). Ulli hat uns mit Prisen von Humor und dem notwendigen Respekt vor möglichen Gefahren die erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt. Zu jeder Zeit waren wir in sicheren Händen und haben uns wohl gefühlt, obwohl die Bedingungen in der Lagune nicht immer optimal waren. Und meine Angst vor dem Ausblasen der Maske ist jetzt auch weg. Die Bootsgänge führten zu den Tauchplätzen: Bodu Thin Thila, Kuda Faru und Maaya Thila. Letzt genannter ist der Hammer schlechthin. Nie werde ich beim Abtauchen das „Riesen-Empfangskomitee“ von Hunderten von Drückern vergessen! Ebenso die Fledermausfische, die in die Farbe Gelb verknallt sind. Kazukos Flossen als auch meine Maske sind gelb; alles klar? Ein absolutes Highlight war der Video Dive mit Ulli und Kazuko am Bathala Thila. Ulli hat tolle Aufnahmen von mir gemacht und in ihren gedrehten UW-Film integriert. Ihr UW-Film ist Spitze, voll empfehlenswert. Mit den eigenen Passionen gewürzt eine rundum gelungene Sache. Nochmals Riesen-Dank an Ulli! Du hast es geschafft, dass man wirklich süchtig wird die UW-Welt zu erkunden.

Insel-Eindrücke: Maayafushi ist eine schöne, kleine Barfuß-Insel mit vielen Scaveolabüschen und etlichen Palmen. Im Inselinneren sind zwei Volieren, zum einen mit ca. 50 Wellensittichen, zum anderen mit Zebrafinken und anderen Piepmätzen. Zwei kleine Teiche beherbergen zahlreiche kleine Jungfische (sehen u.a. aus wie Black Mollies). Viele nummerierte Gärtner halten pausenlos die Insel sauber. Stets mit einem Lächeln haben sie für die Gäste nette Aufmerksamkeiten geflochten oder aber auch mal Kokosnüsse geöffnet. Graureiher, Geckos, Schönechsen usw. reihen sich in das „Inselinventar“ ein. Die in den Katalogen zu sehende schöne Sandbank ist leider auf gut ein Viertel geschrumpft. Wind und Wellen nagen sehr an der Insel. Auch die vielen Sandsäcke halten den Sandraub nicht zurück. Eine schwimmende Plattform mit Tauchpumpe spült tagsüber pausenlos Sand an die betroffenen Strandabschnitte. Die Gäste von Bungalow 30 waren schon nach drei (!) Metern im Wasser.

Wetter: tagsüber max. 32 Grad, nachts min. 27 Grad, Wasser 29 Grad, Luftfeuchtigkeit 76 – 80%, Luftdruck zwischen 1007 und 1015 mb, vier Tage voll die Sonne, die restlichen Tage waren teilweise sehr verregnet und stürmisch (manchmal ist die Sonne leider auch flüssig), der Sturm war einmal so heftig, dass die MAT-Plattform zerstört wurde.

Short Facts:

- Strandtücher können täglich an der Rezeption gewechselt werden
- Kosten vom Tresor im Zimmer: 2 USD pro Tag
- Minibar nicht im AI
- Zahlung mit USD, EUR oder KK möglich (Visa, Mastercard, American Express)
- Internet: 7 USD für 14 min (seeehr laaangsaaam)
- E-Mails: 2 USD pro Mail von der Rezeption aus
- Telefon: 20 USD für die ersten 2,5 min (7 USD/min danach) von der Rezeption aus
- „oben ohne“ unter Androhung von 500 USD Strafe untersagt
- auf alle Leistungen werden 5% Steuern berechnet
- schöner Blick auf Bathala, Halaveli, Kandholdhudho (und MS „Island Explorer“), sowie Fesdu

Kritik:

- Frühstück könnte umfangreicher sein
- Kellner im Restaurant sind leider recht langsam; da waren wir von Kuramathi wesentlich besseren Service gewohnt
- „Modenschau“ seitens der Gäste beim Abendbrot

FAZIT: Die 14 Tage waren wieder unvergesslich und gingen leider viel zu schnell vorbei. Es war toll, dass der europäische Alltag für diesen Zeitraum abperlen konnte. Gern erinnern wir uns an die Geburtstagsständchen, die von den Kellnern vorgetragen wurden. Auch die enorme Sternenanzahl am maledivischen Nachthimmel hat uns wieder beeindruckt. Wir waren wieder zu 99% zufrieden (vom Wetter einmal abgesehen). 2005 haben wir eigentlich Thailand im Visier; aber mal ehrlich, die Versuchung nächstes Jahr eine neue Insel zu besuchen steigt schon wieder rapide (Stichwort Dollarkurs). Auf jeden Fall sagen wir: Malediven, wir kommen wieder.




 


 

Reisebericht Maayafushi
4.4.04-19.04.04

Den langen Winter in den Knochen konnten wir den Abflug nach Male am 4. April kaum erwarten. Doch endlich war der Sonntag da. Fast pünktlich um 20:30 Uhr startete unsere LTU Maschine vom Münchner Flughafen. Wegen eines starken Jetstreams legten wir die Strecke nach Hulule diesmal in rekordverdächtigen 8 Stunden und 15 Minuten zurück. Zeitweise flog der Airbus mit sage und schreibe 1047 km/h! Das Kabinenpersonal kam diesmal kaum mit seinem Programm zu Rande: Das Frühstück gab es erst kurz vor der Landung. Über den Rest der Verpflegung breiten wir den Mantel des Schweigens...

Kurz und gut: Ortszeit 8:45 Uhr Male landeten wir problemlos auf Hulule und kamen noch fast trocken ins Terminal. Anschließend mit dem Bus ins Airtaxi-Terminal, wo aufgrund des Gewitters über uns erst einmal die Computeranlage den Geist aufgab und wir bis gegen 11:00 Uhr gemütlich auf passables Flugwetter warten durften. Zum Glück hatte wetterbedingt keiner Zeit und Lust unsere Koffer genau zu wiegen.

Da das Wetter von Westen aufgezogen war, konnten wir dann um 11:00 Uhr mit unserem Taxi ins Ari-Atoll starten, wobei auf dem 25 Minutenflug dorthin die Wolken etwas auflockerten. Mit nur neun Passagieren an Bord flogen wir direkt Maaya an, während die übrigen drei anschließend noch nach Velidu weiterflogen.

Die Begrüßung auf Maaya war kurz und freundlich, in Ermangelung eines anwesenden Vertreters eines Reiseunternehmens wurden wir von einem Mädchen der Tauchschule in Empfang genommen, die uns ein kurzes Briefing über die Insel gab. Dann bezogen wir unsere Strandbungalows und verkrochen uns nach dem Mittagessen erst mal für eine Stunde in die Betten.

Der nächste Morgen brachte uns zwar noch kein Postkartenwetter, aber die Gewitterfront war weitgehend abgezogen und hinterließ nur ungewohnt hohen Wellengang am Strand. Die Insel ist in den vergangenen Jahren durch einige Molen und Maueraufbauten am Strand gegen Abtragung gesichert worden und hat dadurch u. E. nichts an Reiz verloren, da man die Befestigungen sehr elegant und fachmännisch ausgeführt hat und genügend Bereiche ausgenommen hat. Bei unserer Ankunft war die Insel weitgehend ausgebucht, wobei Italiener immer noch die Mehrheit stellen, einige Engländer, Schweizer und Deutsche stellten den Rest.

Zur Insel:
Strand und Liegen waren O.K., die Handtücher können jederzeit gewechselt werden, wobei es an einem Morgen vorkam, dass die Waschmaschine noch nicht fertig war und wir uns einige Zeit gedulden mussten. Das Personal war vor allem in der Bar, im Restaurant und die roomboys betreffend ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Die Jungs an der Rezeption hingegen ließen ein wenig vermissen, dass man zahlender Gast auf der Insel ist. Die Direktion ist italienisch, diese Dame hatte es überhaupt nicht nötig irgendjemanden zu grüßen!

Essen und Trinken:
Frühstück, Mittag- und Abendessen waren, dem vorwiegend italienischem Publikum angepasst, entsprechend mediterran ausgerichtet, dabei aber von einer sehr guten Qualität und sowohl vielfältig als auch üppig genug. Ein highlight am Ostersonntag: Das Abendessen am Strand! Ein Hoch auf die boys, die den ganzen Tag dafür geschuftet hatten.
Getränke werden ausschließlich in Gläsern bzw. Plastikbechern (zum Mitnehmen an den Strand) serviert (servier ist nicht ganz richtig: in der Bar wird bedient, ansonsten herrscht Selbstbedienung). Ein Kuriosum hierzu: Wir pflegen zum Zähneputzen im Badezimmer immer eine 1,5l Flasche stilles Wasser zu verwenden; diese Flaschen werden trotz AI-Buchung nur gegen Bezahlung (3,50 $) ausgegeben. Also mussten wir unsere Lösung verwenden: Die Flasche, die wir vom Flug dabei hatten stand im Bad, alle drei bis vier Tage gingen wir mit unserem Tablett aus dem Zimmer zur Bar, ließen uns 5-6 Becher Mineralwasser geben (das aus einer frisch geöffneten Flasche eingegossen wurde), trugen die Becher aufs Zimmer und gossen das Wasser in unsere Flasche zurück. Alle zwei Tage ein Micropur dazu und fertig. Die Plastikbecher landeten dann natürlich im Müll...

Schnorcheln:
Eine unglaubliche Vielzahl an Fischen am Hausriff ließ uns jeden Tag aufs Neue staunen: Schwärme von Süßlippen, Anemonenfische, viele Muränen, Weiß- und Schwarzspitzenriffhaie, Napoleonfische, einmal eine Schildkröte und fast täglich ein bis zwei Kraken, dazu gelegentlich Rochen verschiedener Arten und einmal ein grauer Riffhai von fast frei Metern. Die Korallen sehen deutlich besser aus als in den vergangenen Jahren und insbesondere gegenüber 1998 (unserem erstem Maledivenbesuch) ist die Erholung der Riffe nicht zu übersehen. Das Hausriff von Maaya bietet drei markierte Einstiege, wobei man sowohl nach links und rechts von den beiden äußeren aus noch zusätzlich Schnorchelbereiche erreichen kann, so dass in der Summe entlang des Riffes fast 500 m problemlos zu besuchen sind. Zum Tauchen erzählen wir nichts, uns genügt das Schnorcheln.

Bungalows:
Es gibt 60 Strandbungalows, alle mit halboffenem Bad (Super, Inkl. Palme) und ein bis zwei Duschen, Wir waren in 15, 16 und 29 untergebracht, 1-30 liegen auf der Ostseite. Hier war die ersten Tage ganz ordentlich Wind, während Ende der zweiten Woche der Wind auf Südwest drehte und wir im Lee der Insel dann bei teilweise fast wolkenlosem Himmel uns am Schatten der Palmen erfreuten. Die zweistöckigen Gebäude in der Inselmitte (Zimmer 61-72) waren teilweise durch Urlauber, teilweise durch Piloten und Staff besetzt. Die Gardenvillas sind m. E. uninteressant, da sie keinen direkten Strandzugang besitzen und komplett von einer Korallenmauer umgeben sind (wer´s mag).

Abendunterhaltung:
Weil soviel dazu in anderen Berichten stand, von uns auch unsere Meinung dazu: Störend: NEIN. Laut: NEIN. Für Italiener: JA (aber was machts?). Dauer: maximal 90 Minuten (also bitte, wo ist das Problem?). Im Übrigen waren wir diesmal zu sechst und hatten eine Menge Spaß ab 19:00 Uhr in der Bar (sundowner mit wirklich guten cocktails) und nach dem Abendessen (20:30 bis 22:00) bei Schach, Skat und Kniffel; so wenig wie diesmal habe ich noch nie auf den Malediven gelesen.

Fazit:
Eine Superinsel, die beste bisher nach Kani, Hakurahuura und Eryadhoo!

Rückreise am 19.4. leider, leider leider...

Es grüßen: Chany, Trixi, Valery, Theresia, Heinz und Thomas (Red.)
 


 

Reisebericht

05.06.2003 bis 20.06.2003

Nach 10 Stunden nonstop Flug von Düsseldorf-International nach Male-International waren wir endlich froh, als wir angekommen sind. Wir hatten eine sehr angenehme Flugzeit, weil wir abends um 21:00 Uhr los geflogen sind. Schlafen konnten wir nicht, weil uns die Sitze einfach zu eng waren. Als wir aus dem Flugzeug ausgestiegen sind, mussten wir durch die Passkontrolle und anschließend wurde das Gepäck kontrolliert, was aber kein Problem war. Mit einem kleinen Bus wurden wir zu den Wasserflugzeugen gefahren.

Am Schalter werden die Gepäckstücke gewogen. Pro Person sind 20 kg und 5 kg Handgepäck erlaubt. Wir hatten aber wesentlich mehr dabei, was kein Problem darstellte. Der Flug dauerte ca. 30 Minuten. In dieser Zeit flogen wir noch zwei weitere Inseln an, um die Mitreisenden auf ihre Insel zu bringen. Der Flug war sehr schön, weil man die Atolle aus der geringen Höhe sehr schön sehen konnte. Wir haben den ganzen Flug über gefilmt und sehr viele Fotos gemacht.

Also haltet Camera und Fotoapparat bereit.

Endlich nach 15 Stunden waren wir angekommen. Wir wurden sehr nett von der Managerin und einem Animateur, direkt am Steg begrüßt. Wir begaben uns zur Rezeption, wo wir Formalitäten ausfüllten. An der Bar nahmen wir einen Willkommensdrink zu uns und währenddessen wurde uns von der Managerin zu der Insel Maayafushi alles Wissenswerte erklärt.

Die Malediven haben 4 Stunden mehr als in Europa in der Sommerzeit und Maayafushi hat zu Male noch 1 Stunde mehr. Wir waren so neugierig, dass wir gleich, bevor wir unsere Koffer ausgepackt hatten eine Runde um die Insel gingen. Und als wir dann den ersten Schwarzspitzenriffhai direkt am Strand sahen, waren wir total begeistert. Es waren auch einige Fischreiher zu sehen, die meist in den Abendstunden zum fressen kamen.

Die ersten vier Tage hatten wir sehr viel Regen. Das Wetter wurde meistens nach dem Mittagessen erst besser. Bewölkt war es aber meistens die ganze Zeit. Das ist natürlich nicht so schön, gerade dann wenn man im Urlaub ist, wünscht man sich doch so sehr die Sonne. Aber das ist halt der Nachteil im Juni. Er hat halt sehr viele Regentage. Man kann bestimmt auch Glück haben. Wir würden bei unserem nächsten Urlaub auf jeden Fall eine andere Reisezeit wählen.

Das Frühstück war nicht so umfangreich. Es gab Toast, Marmelade und Teilchen. Als Aufschnitt gab es nur Käse in Folie. Die Omeletts sind sehr zu empfehlen. Sie werden mit Tomaten, Speck und Käse frisch zubereitet. Zum Mittagessen und Abendessen gab es sehr viel Currygericht. Diese waren sehr lecker (nur sehr scharf). Die Salate waren immer sehr frisch und haben uns gut geschmeckt. Es gab auch eine schöne Dessertauswahl, mit frischem Obst (Melone, Ananas, Maracuja, Bananen) und verschiedene und ausreichende Kuchen- und Puddingsorten. Es war so, dass die Buffetauswahl entweder mittags oder abends etwas geringer ausfiel und man dann am Tisch einen extra Hauptgang dazugereicht bekommen hat. Mittwochs wurde gegrillt mit leckerem, frischen Fisch, Hähnchenflügel und Hähnchenkeulen. Freitags war Malediven Buffet. Die Kellner waren immer sehr freundlich und aufmerksam.

Nach dem Frühstück sind wir dann sofort zum Strand. Das Hausriff hat uns nicht so besonders gefallen, weil die Korallen überwiegend abgestorben sind. Man hat aber sehr viele Fische gesehen. Wir haben bei jedem Schnorchelgang immer neue Fische entdeckt und waren immer sehr begeistert. Wir sahen Rotfeuerfische, Muränen, Haie, Mantas, Rochen etc. Wir hatten Bungalow Nr. 49. Die Bungalows Nr. 47 und 57 sind sehr zu empfehlen, weil diese direkt mit Blick aufs Meer gerichtet sind. Die Zimmer sind sehr schön. Das Bad ist halboffen und hat zwei Duschen (Warmwasser). Die Zimmer verfügen über Klimaanlage und zusätzlich noch über einen Ventilator über dem Bett. Die Klimaanlage ist sehr zu empfehlen. Wenn man zur Tür rausgeht, denkt man, man ist in einer anderen Welt. Ohne Klimaanlage kann man es nicht besonders gut aushalten. Im Zimmer gibt es eine Minibar, auch mit alkoholischen Getränken. Diese müssen aber alle extra bezahlt werden. Jeden Tag gab es neue Bettwäsche und frische Handtücher. Strandhandtücher gab es an der Rezeption, die man täglich auswechseln konnte.

Liegen waren am Strand genug vorhanden. In der ersten Woche hatten wir den Strand ganz für uns alleine. Das war schon toll. In der zweiten Woche wurde es doch voller und vor allem lauter. Wir empfanden die Italiener, (es sind überwiegend ca. 80% italienische Gäste) als sehr störend, da sie sich in einem extrem lauten Ton unterhalten. Uns war bekannt, das die Insel Maayafushi unter einem italienischen Management geführt wird. Da war auch das Essen sehr auf die italienischen Gäste abgestimmt. Pizza, Nudeln etc. .

Wir haben den Urlaub mit All Inklusive gebucht.

Die Getränke können in der Beach Bar von 10:00 - 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr - 19:00 Uhr eingenommen werden. Dort gibt es nur unalkoholische Getränke (Cola, Säfte, Kaffee, Tee, etc). In der Beach Bar bekommt man auch von 10:00 Uhr - 13:00 Uhr und von 16:00 Uhr - 19.00 Uhr kleine Snacks, die einen aber nicht von den Socken hauen (Kekse, kleine Stücke Pizza). Es besteht auch die Möglichkeit Tischtennis und Badminton zu spielen.

Neben der Beach Bar befindet sich das Wassersportzentrum.

In der Inselmitte befinden sich ein Garten und ein kleiner Gartenteich. Dort sieht man öfters Eidechsen, die zusammen spielen. Geckos gibt es sehr viele auf der Insel, manchmal sind diese (Kleine) sogar im Zimmer.

Die große Bar hat ab 9:00 Uhr geöffnet. Dort gab es alkoholische Getränke allerdings erst ab 13:00 Uhr. Man konnte natürlich auch vorher alkoholische Getränke zu sich nehmen, allerdings musste man diese dann selbst bezahlen.

All Inklusive war also in der Zeit ab 9:00 Uhr - 24:00 Uhr. Alle Getränke, die man in Flaschen trinkt, muss man extra bezahlen.

Die Malzeiten wurden im Restaurant eingenommen. Das Frühstück kann in der Zeit von 8:00 Uhr - 10:00 Uhr eingenommen werden, das Mittagessen in der Zeit von 13:00 Uhr - 14:30 Uhr und das Abendessen erst von 20:00 Uhr - 22:00 Uhr. An unserem letzten Abend wurde unser Tisch besonders geschmückt.

Auf der Insel gibt es einen kleinen Shop, wo man Souvenirs, Zigaretten, Postkarten, etc. kaufen konnte. Für Zigaretten bezahlt man pro Schachtel 3,00 $. Die Insel verfügt auch über eine Tauschule.

Abends waren wir in der Bar, wo wir unsere Cocktails zu uns nahmen. Außer Cubra Libre waren die anderen Cocktails nicht sehr stark. Es gibt Heineken Bier.

Sonnenuntergänge konnte man sich sehr gut vom Steg aus ansehen.

Die abendlichen Shows waren alle nur auf Italienisch, obwohl Jahn-Reisen im Katalog international angibt. Auf der Insel hatten wir auch keine Reiseleitung von Jahn-Reisen. Am Flughafen wurde uns versichert, dass wir jederzeit und kostenlos die Reiseleitung anrufen könnten. Dies stimmte aber nicht. Wir haben dort angerufen, weil wir uns für weitere Ausflüge erkundigen wollten, aber die entsprechende Dame, wie in der Infomappe beschrieben, arbeitete gar nicht mehr dort. Außerdem war das Gespräch nicht wie versprochen kostenlos. Wir waren doch ein wenig enttäuscht.

Bei Einbruch der Dunkelheit wurden die Krebse aktiv, die bei Tag in ihren Höhlen verweilten. Das Umrunden der Insel dauert knappe 10 Minuten.

Mit einer unserer schönsten Erlebnisse war, als wir Delphine sahen, die direkt am Hausriff vorbei schwammen. Leider hatten wir wie es immer so ist die Kamera natürlich nicht dabei. Nach dem Mittagessen begaben wir uns wieder zum Strand. Und die Flossen der Delphine kreisten immer noch am Hausriff vorbei. Wir liehen uns ein Kanu (beinhaltet All Inklusive) und sind so schnell wie möglich zum Hausriff gepaddelt. Und es war einfach atemberaubend die Tiere von ganz nah zu sehen. Es waren sechs Stück, die immer im gleichen Rhythmus zum Atmen an die Wasseroberfläche kamen. Sie hatten gar keine Angst, eher wir. Sie waren vielleicht 5 Meter von uns entfernt. Näher trauten wir uns nicht heran, denn wir hatten doch Respekt. Es war einfach toll Delphine von so nah sehen zu können und waren total begeistert.

Wir machten einen Ausflug zu einer einheimischen Fischerinsel. Der Ausflug kostete 20 $. Wir fuhren 1 ½ Std. mit dem Dhoni pro Strecke. Man sollte es schon ein wenig gewöhnt sein mit dem Boot zu fahren. Es war zwar nicht so schlimm, aber es wackelte doch ein wenig. Der Ausflug hat uns gefallen. So hatte man die Möglichkeit (da es ja nach Male doch viel zu weit ist) ein wenig einzukaufen und für die Lieben zu Hause eine Kleinigkeit mitzubringen. Es gab eine kleine Führung, die zum größten Teil auf Italienisch abgehalten wurde.

Man konnte noch weitere Ausflüge buchen.

Auf der Tour kamen wir an anderen Inseln vorbei. Dort haben wir festgestellt, dass uns diese lange nicht so gut wie unsere gefallen haben, und das wir sehr froh waren uns für die Insel Maayafushi entschieden zu haben.

Für alle die auf ihr Handy nicht verzichten möchten, kann man sagen, das die Versorgung recht gut war. Zu empfehlen ist ein Telefonat nach Deutschland allerdings nicht unbedingt, da eine Minute ca. 6 Euro kostet. SMS zu versenden funktionierte nicht, zu empfangen schon.

Zum Schluss können wir nur sagen, dass es 15 wunderschöne, unvergessliche Tage waren, auch wenn wir leider nicht so viel Glück mit dem Wetter hatten. Wir würden auf jeden Fall jederzeit wieder auf die Malediven fliegen, jedoch auf eine andere Insel, denn es gibt ja noch so viele.

Nicole & Roy



PS: Die passenden Bilder und weitere Infos findet ihr auf unserer Homepage unter: www.maayafushi.de
 


 

Maayafushi 18.03-09.04.2003

 

Jetzt sind wir schon über eine Woche aus dem Urlaub zurück und kommen endlich dazu unseren Bericht abzugeben.

 

Die Ankunft auf den Malediven ist immer gleich toll, also braucht man von da her nicht viel schreiben. In den anderen Reiseberichten steht sowieso schon alles ausführlich beschrieben.

Maayafushi hat uns alles in allem gut gefallen.

Wir hatten einen schönen Bungi auf der Seite wo auch die Landzunge ist. Den ganzen Tag Sonne pur!!!! Also Nr. 39-45 sind wirklich die besten!! Die Bungis im Insel inneren hätte man sich sparen können. Nicht empfehlenswert.

Das Frühstück fällt dort relativ mager aus. Halt typisch italienisch. Das Buffet dagegen ist immer einsame spitze. Und mit dem Menü konnte man auch gut leben.

Vor unserer Reise haben wir uns natürlich auch im Netz schlau gemacht. Als wir dann gelesen haben, dass es die alkoholischen Getränke nicht wie im Katalog beschrieben ab 9.00 Uhr gibt, sondern erst ab 13.00 Uhr, haben wir bei Jahn Reisen nachgefragt. Nach einigen Mail´s hin und her wurde uns schriftlich zugesichert die morgendlichen Ausgaben für alkoholische Getränke erstattet zu bekommen. Das hat dann nach dem Urlaub auch super geklappt. (Kompliment an Jahn Reisen)

Die Zimmer waren auch super sauber und das Personal war auch sehr nett.

Es gab auch viele Italiener, aber die haben nicht weiter gestört.( Wenn man mal davon absieht, das die sich quer über die ganze Insel unterhalten!!!)

Wir haben auch viele nette Leute kennen gelernt.. (Liebe Grüße an Bärbel & Heinz, Olli & Katja, Marc & Susanna, Wolfgang & Christoph, Robert & Ruth & Max, Frank & Martina & Alexander!!!!!)

Zur Tauchschule können wir nichts sagen, da wir nur Schnorchler sind. Das Schnorcheln war ok, aber es gibt trotz Korallenbleiche schönere Inseln.

Animationsmäßig wird fast jeden Tag was gemacht, daran muss man sich erst gewöhnen.(Maledivenuntypisch)  Aber die Italiener brauchen das wohl…

 

Fazit: Alles in allem war es ein traumhafter Urlaub!!! Da wir aber nie zweimal auf die Selbe Insel fliegen, probieren wir im nächsten Jahr eine andere aus. Wir lesen schon fleißig Reiseberichte…..

 

Falls jemand Fragen auf dem Herzen hat oder Bilder vom Strand sehen will….exotic@osnanet.de

 

Sonja, Jochen & Gina

 

Maayafushi 16.03.2003 – 30.03.2003 (Jörg & Diana)

 

Endlich ist es soweit: Unser Maledivenurlaub beginnt !!!

Nach Fesdu ist dies unser zweiter Trip auf die Malediven (und aus diesem Grund blieben diesmal die Schuhe und die wärmeren Kleidungsstücke von Anfang an zu Hause).

 

Nach einem „relativ“ angenehmen Flug mit der LTU ab Frankfurt landeten wir pünktlich auf der Flughafeninsel Hulule. Nach dem zügigen einchecken ging es dann auch schon gleich weiter mit dem Air Taxi nonstop nach Maayafushi. Und dann waren wir endlich da ! Das Wasserflugzeug hielt genau am Steg und wir hatten einen wunderbaren Blick auf die Insel. Maaya hat viele Palmen und ist dicht bewachsen. Wir hätten gerne noch etwas geschaut, aber leider wurden wir viel zu schnell von den Animateuren an die Rezeption gedrängt, um die Formalitäten zu erledigen und die Bungalows zuzuteilen (der Empfang auf Fesdu war wesentlich herzlicher!). Aber egal, wir bekamen Bungalow 53 zugewiesen, der hell, sauber und schön eingerichtet war. Was uns besonders gefallen hat war das halboffene Badezimmer mit 2 Duschen. Unser Roomboy machte auch immer sehr liebevoll unser Bett zurecht. Mal faltete er unsere Decken in Muschel- oder Herzform, dann in anderen ausgefallenen Motiven. Alle Bungalows haben eine hervorragende Lage. Hervorheben können wir lediglich die Nr. 58 (Gruß an Wolfgang und Christine), da er einen wunderschönen Ausblick auf die Sonnenuntergänge bietet.

 

Rund um die Insel ist eine sehr große und traumhafte Lagune, ideal zum schwimmen oder sich beim Sonnenbaden abzukühlen. Man sieht fast überall kleine Babyhaie herumschwimmen, aber keine Angst, da sie sehr scheu sind (leider), kommen sie einem nicht zu nahe. Unser Lieblings-Sonnenplatz war an der großen Sandbank, da dies der schönste Strandabschnitt ist.

 

Zum Hausriff sind es ca. 50 Meter. Wir haben beim Schnorcheln zahlreiche Haie, Papageienfische, Doktorfische, Anemonenfische, Schildkröten und Adlerrochen uvm. gesehen. Schade ist, dass viele der Korallen abgestorben und sehr grau sind, dafür gibt es aber sehr viele bunte große und kleine Fische. Die Unterwasserwelt hat uns schon auf Fesdu begeistert, deshalb entschlossen wir uns, auf jeden Fall einen Tauchkurs zu machen. Mit unserem Tauchlehrer Ennio hatten wir echt Glück, denn er war geduldig und wir fühlten uns beim Tauchen immer sehr sicher. Nach den Lagunentauchgängen fuhren wir mit dem Dhoni zum Kandholhudhoo Thila und Maaya Thila und machten dort unsere Freiwassertauchgänge. Das Maaya Thila haben wir ein paar Tage später nochmals betaucht, denn die Farbenpracht der vielen Korallen, die Weißspitzenhaie und Grauhaie, die dort regelmäßig anzutreffen sind, sowie die Schildkröten und die vielen Schwärme Doktor – und Fledermausfische haben uns total fasziniert. Es war eine Erfahrung, die wir auf keinen Fall missen möchten.

 

Maaya ist eine legere All – Inklusive Insel und jeden Morgen gibt es ein Frühstücksbuffet. Das Buffet war leider nicht sehr umfangreich, dafür war alles sehr lecker. Besonders der Kaffee war sehr gut (stark), was ja im Urlaub nicht sehr oft der Fall ist. Mittags und abends gab es abwechselnd Menu und Buffet. Das Essen ist sehr gut, es gibt, aufgrund dessen, dass Maaya unter italienischem Management steht, sehr viel Pizza und Pasta, aber auch leckeren Fisch und andere internationale Gerichte.

 

Die Bar ist nach dem Abendessen der allgemeine Treffpunkt auf der Insel. Sie ist unheimlich gemütlich gestaltet und mit einem Sandfußboden ausgelegt (auch hier braucht man keine Schuhe). Die angebotenen Cocktails sind alle sehr lecker aber auch gut gemischt (es empfiehlt sich, zwischendurch ein Wasser zu trinken).

 

Ab ca. 19:30 Uhr gab es eine Live Performance eines Animatuers, dessen Songs sich tagtäglich wiederholten und im allgemeinen nicht schlecht waren, aber für unseren Geschmack viel zu laut, deshalb waren die hinteren Tische meist zuerst besetzt.

 

Die Animation beginnt zum Glück erst gegen 22:30 Uhr, wird komplett in italienisch abgehalten und kann auch etwas lauter werden. Das störte uns allerdings weniger, wir suchten uns einfach weiter hinten ein ruhigeres Plätzchen und plauderten mit anderen Leuten, die ebenfalls keinen Wert auf die Animation legten. So ließen wir die Abende gemütlich ausklingen. Wir finden jedoch, dass Malediven und laute Animation nicht so recht zueinander passen.

 

Da Maaya eine italienische Insel ist und wir zu Hause einige negative Dinge gelesen haben, wie dauerndes Handy klingeln am Strand usw., können wir jedoch versichern, dass das nicht der Fall war. In der 1. Woche waren zwar überwiegend italienische Gäste vertreten, es waren aber meist junge Pärchen die Ihre Ruhe haben wollten. In der 2. Woche waren dann zum größten Teil Deutsche und Schweizer vertreten. Die einzigen, die uns ziemlich nervten, war eine deutsche Großfamilie, die regelmäßig zu bestimmten Uhrzeiten am Strand zusammengluckten und dort Ballermannstimmung verbreitete (Rummgeschreie über den kompletten Strand, dass es auch jeder mitbekommt). Nun ja, die Italiener waren uns da schon lieber gewesen.

 

Ein besonderes Erlebnis hatten wir gegen Ende unseres Urlaubs. Wir lernten Michael Friedel kennen, der die Malediven schon seit 1972 fotografiert (Bildbände, Postkarten, usw.). Die Malediver sind total begeistert von ihm. Michael Friedel ist auch sehr sympathisch und signierte uns eine Postkarte.

 

Anmerken möchten wir noch, dass das Personal immer sehr freundlich und hilfsbereit ist und sich auch gerne mal mit den Gästen ganz locker unterhält. An unserem letzten Abendessen war unser Tisch wunderschön mit Blütenblättern und aus Palmenblättern gefalteten Vögeln und Fischen (Glücksbringer, soll man mit nach Hause nehmen), dekoriert.

 

Leider geht auch der schönste Urlaub einmal zu Ende. Wir hätten es gerne noch länger ausgehalten, aber leider mussten wir zurück ins kalte Deutschland.

 

FAZIT: Maaya ist eine wunderschöne, kleine Trauminsel. Wir erholten uns, wie man es eben nur auf den Malediven kann. Das Tauchen machte uns Anfängern, dank der kompetenten Leitung der Basis unheimlichen spaß. Wir können diese Insel nur weiterempfehlen und würden auf jeden Fall wiederkommen, aber es gibt ja noch soooo viele andere schöne Inseln…!

 

 

joerg.proefrock@tiscali.de

diana_hartnagel@yahoo.de

 


 

Maayafushi-Reisebericht (7. Juni bis 22. Juni 2002)

 

Anreise

 

Am 7. Juni 2002 sind wir von Hamburg aus gestartet. Mit der Deutschen BA ging es pünktlich ab nach München. Dort gab es aber Probleme mit dem Wetterradar unseres nagelneuen Airbus 330 der LTU, so dass wir schließlich mit ca. drei Stunden Verspätung gestartet sind. Der Flug nach Hulule verlief ohne weitere Komplikationen. Die Sicherheitskontrollen haben wir dort sehr schnell passiert. Unser Wasserflugzeug ist jedoch erst nach einer Stunde Wartezeit gestartet und dann gleich wieder umgedreht, da es ebenfalls irgendwelche technischen Probleme gab. Wir bekamen alle einen kostenlosen Drink und dann war der Flieger auch schon wieder flugbereit.

 

Das Airtaxi hat Maayafushi, Fesdu und Ellaidhoo angeflogen. Nach 20 Minuten ohne weiteren Zwischenstop haben wir also schon am Steg von Maayafushi angelegt. Dort wurden wir von Simon, den Gästemanager, Elie, den Hotelmanager und Giovanni, einer der italienischen Animateure, sehr freundlich empfangen. Simon hat uns in der Bar bei einem Begrüßungscocktail alles wichtige über die Insel erzählt. Außerdem hat er uns das Ausfüllen der üblichen Formulare ganz nebenbei abgenommen. Wir haben vom ihm den Bungalow 38 zugewiesen bekommen. Dank der Karte von Gerhard, nochmals vielen Dank für die schnelle Zusendung,  konnten wir gleich nachsehen, dass es sich um einen Endbungalow an der Südseite handelt. Dorthin haben uns dann zwei Angestellte mit unseren Koffern begleitet.

 

Unterkunft

 

Wir hatten uns für einen Superior-Zimmer mit Strandblick und halboffenem Badezimmer entschieden. Das Zimmer ist mit zwei zusammengestellten Betten, zwei Nachtschränken, einen kleinen Kleiderschrank, einem Schreibtisch mit einem Stuhl sowie einer Minibar möbliert. An der Decke befindet sich ein Ventilator und über der Tür zum Badezimmer die sehr moderne Klimaanlage. Diese ist nicht nur absolut leise, sondern verfügt auch über eine Fernbedienung, mit der sich so ziemlich alles programmieren läßt (Gradzahl, Timer, Entfeuchten usw.). Man muß nur erst mal auf die Idee kommen die Klappe aufzuschieben !

 

Die Minibar haben wir als überflüssig empfunden, da man sich in der Bar und am Coffeeshop fast rund um die Uhr Getränke kostenlos holen kann. Die Getränke in der Minibar muß man jedoch bezahlen z.B. eine Flasche Mineralwasser 0,5 Liter für 2 Dollar, eine Cola 0,2 Liter für 2,50 Dollar, einen Campari für 4 Dollar. Im Kleiderschrank befindet sich ein kleiner Tresor, den man auch gegen Gebühr mieten muß. Da er jedoch nicht verankert ist, empfiehlt sich hier der Hotelsafe an der Rezeption, der auch kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Allerdings hat man dort nur zwischen 8 und 11 Uhr sowie zwischen 20 und 23 Uhr Zugang.

 

Das halboffenen Badezimmer hat uns auch sehr gut gefallen. Das Waschbecken verfügt über eine sehr große Ablage. An der Seite befindet sich ein Fön. Wir haben während des Aufenthalts einen ganz neuen bekommen, der sogar über eine Kaltstufe verfügt. Außerdem gibt es zwei Warmwassserduschen, eine überdacht und eine unter freiem Himmel. Leider hatten wir am ersten Tag jedoch festgestellt, dass kein Warmwasser aus unserer Leitung kam. Wir haben daraufhin den Manager informiert, der umgehend zwei Leute geschickt hat, die den Boiler auf der Rückseite des Bungalows ausgetauscht haben. Während unseres Aufenthalts haben wir ansonsten nur einmal für ca. zwei Minuten einen Wasserausfall gehabt.

 

Badehandtücher bekommt man an der Rezeption. Diese kann man je nach Bedarf so oft wechseln wie man will. Der Roomboy kommt zweimal am Tag um alles in Ordnung zu bringen. Allerdings wechseln die Roomboys alle paar Tage, so dass man nicht gleich Trinkgeld für eine oder gar zwei Wochen geben sollte. Als Gast hatten wir in unserem Bungalow immer mal wieder einen Gecko. Sonst haben sich lediglich mal ein paar Ameisen verirrt. Die Zimmer mit samt den Möbeln werden jedoch in regelmäßigen Abständen richtig „vergast“, da es Probleme mit irgendwelchen Ungeziefer (vermutlich eine Art lästiger Milben) gibt. Gesundheitliche Beeinträchtigungen haben wir jedoch nicht festgestellt ! Lästiger war da die bekannte Sprühaktion gegen Ungeziefer am Strand, die einem Zwang das Wasser aufzusuchen.

 

Von Deutschland aus kann man auch ein Standardzimmer in einem zweistöckigem Wohnblock in der Inselmitte buchen. Dort war jedoch nur einmal ein Zimmer belegt als eine Crew vom Airtaxi für eine Nacht geblieben ist. Von Italien aus kann man diese Zimmer übrigens nicht buchen. Es gibt auch noch einen zweiten zweistöckigen Wohnblock neben dem Restaurant, wo derzeit jedoch Angestellte des Hotels wohnen.

 

In zweiter Strandreihe gibt es noch einige Garden Villages, die man gegen eine Aufpreis von 20 Dollar pro Tag/Villa vor Ort buchen kann. Diese sind mit exklusiven Möbeln ausgestattet und haben größere Bäder z.T. mit Whirlpool. Neben der großen überdachten Terasse gibt es auch noch einen kleinen privaten Garten, der durch eine hohe Korallenmauer komplett eingezäunt ist. Dies bedeutet kein Strandblick und kein Windhauch. Wir fanden, dass sich das Geld dafür nicht lohnt !

 

Insel

 

Maayafushi ist eine legere Barfußinsel. Lediglich das Restaurant wurde gefließt. Die gesamte Insel umgibt ein feiner Sandstrand, nur auf der Nordseite ist ein recht grober Korallensand. Dort wird die Insel auch durch eine Korallenmauer vor dem Abtragen des Sandes geschützt. Auf der Insel kann man sowohl seine Ruhe finden oder aber auch an dem sportlichen Animationsprogramm teilnehmen. Das Management ist sehr um seine Gäste bemüht und auch die Bungalows werden ständig renoviert.

 

An der Westseite der Insel befindet sich der Anlegesteg. Nördlich davon liegt nur noch die Tauchschule und dahinter die Staff-Unterkünfte. Geht man vom Anlegesteg in Richtung Süden, so passiert man erst die Rezeption. Im gleichem Gebäude befindet sich auch der Inselshop. Danach schließt sich die Main Bar in einem eigenem Gebäude an. Hier befinden sich auch die öffentlichen Toiletten, die architektonsich super gelungen sind. Daneben liegt das Restaurant und dahinter die Strandbar. Vor der Strandbar liegt das Wassersportzentrum.

 

Möchte man schöne Sonnenuntergänge von seiner Bungalowterasse geniessen, so empfehlen sich die Strandbungalows auf der Westseite. Angenehm ist die Seite auch, da hier immer ein laues Lüftchen weht. Allerdings wird der Strand bei Flut schnell überschwemmt und große Palmen fehlen leider auch.

 

An der Südspitze der Insel befindet sich eine große Sandbank sowie eine flache Lagune. Sonnenanbeter finden hier selbst bei Flut ausreichend feinen weißen Sandstrand vor. Für Schatten sorgen vier Sonnenschirme, das kann bei einer ausgebuchten Insel jedoch recht eng werden. Während unseres Urlaubs war die Insel jedoch nicht mal ganz zur Hälfte gebucht. Meist bevorzugen die überwiegend italienischen Gäste (ca. 90 %) diesen Strandabschnitt, so dass dies sicherlich nicht das ruhigste Plätzchen auf der Insel ist.

 

An der Ostseite der Insel befindet sich das schöne Hausriff. Hier gibt es auch einige schöne große Palmen. Der Strand ist jedoch relativ schmal und am Nachmittag wandert auch die Sonne ab. Dafür wurden jedoch Strandbefestigungen aus Korallenstein ins Meer hinaus gebaut, auf denen vorne eine kleine Sonnenterasse angelegt wurde. Diese ist genau ausreichend für zwei Personen, so dass man hier ein sehr ruhiges Plätzchen hat.

Somit kann man also auch am Nachmittag noch die Sonne genießen, allerdings kommt hier nur selten mal ein frischer Wind an.

 

Über die Insel verteilt findet man überall am Strand Liegen und Schalen sowie natürlich einige maledivische Schaukeln in kleiner oder großer Ausführung. Die Liegen sind jedoch nicht den Bungalows zugeordnet, so dass man sich zum Urlaubsbeginn erst mal eine organisieren muß. Normalerweise hat man damit dann auch seine Liege für den Rest des Urlaubs. Am Dienstag ist jedoch Ab-/Anreisetag der Italiener, so dass man am Mittwoch Vormittag am besten seine Liege nicht verläßt ! Sollten nicht genügend Liegen für die Anzahl der Gäste da sein, so muß man nur einen Angestellten bitten und schon holt er aus einem Depot neue Liegen. Einige Liegen am Strand sind jedoch schon häufiger geflickt worden und mit Vorsicht zu belasten !

 

In der Inselmitte wurde ein kleiner Goldfischteich angelegt. Daneben befindet sich eine kleine Baumschule. Außerdem hält das Hotel hier einen verletzten Pelikan in einem Käfig. Über die Insel spaziert auch ein Hahn mit einigen Hennen. Zwei Reiher sind öfter am Strand an zu finden oder aber in den hohen Palmen. 

 

Essen & Trinken

 

Das Essen ist sehr auf die überwiegend italienischen Gäste ausgerichtet. Das Management ist jedoch bemüht auch die anderen Gäste zufrieden zu stellen und reagiert auf Verbesserungsvorschläge durchaus. Das gesamte Personal auf der Insel ist übrigens sehr nett und zuvor kommend und sehr um das Wohl der Gäste bemüht. Allerdings wird ein zu enger Kontakt vom Management nicht gewünscht. Um nicht die Kündigung zu riskieren, halten sich deswegen besonders die Angestellten aus Indien und Sri Lanka etwas zurück. 

 

Frühstückbuffet gibt es von 8 Uhr bis 10 Uhr im Restaurant. Neben vielen kleinen süßen Happen gibt es leider nur Toast und Butter, zwei Sorten Marmelade sowie Honig als Aufstrich. Wer es etwas herzhafter mag, kann sich vom Koch ein Omelett zubereiten lassen oder bedient sich bei den kleinen Sandwiches, die mal mit Thunfisch und mal mit Schinken gefüllt sind. Manchmal gibt es auch englisches Frühstück mit Würstchen etc. !

Wer es etwas leichter mag kann auf Cornflacks mit Milch zurückgreifen. Außerdem gibt es auch immer etwas Obst. Für den Durst kann man sich zwischen zwei Säften entscheiden oder wer lieber etwas warmes mag, kann zwischen Kaffee, Tee und Milch wählen.

 

Mittagessen gibt es von 13 bis 15 Uhr und Abendessen von 20:30 bis 22 Uhr im Restaurant. Immer abwechselnd gibt es mal Mittags und mal Abends Menü bzw. Buffet. Das Menü besteht aus einem Vorspeisenbuffet, einem servierten Hauptgang und einem Nachspeisenbuffet. Als Vorspeise gibt es Pizza und Pasta in verschiedenen Variationen. Der Hauptgang besteht aus einem Fisch- und einen Fleischgericht, wobei man immer beides serviert bekommt. Als Nachspeise gibt es nur ein Gericht zur Auswahl z.B. Pudding oder Kuchen, dafür kann man aber noch an einem kleinen Obstbuffet auswählen. Die Buffets sind immer sehr reichhaltig, stehen aber unter keinem besonderem Motto. Angeboten wird dann auch ein umfangreiches Salatbuffet. Das Nachspeisenbuffet ist jedoch ähnlich karg wie zum Menü. Für die Getränke gilt ebenfalls Selbstbedienung, wobei wir dies sehr praktisch fanden. Leider wird jedoch kein Rotwein angeboten, sondern nur ein Weißwein. Dieser wird zwar in einem Saftbehälter gekühlt, ist aber durchaus bekömmlich.

 

Zwei besondere Abende in der Woche gibt es jedoch. Am Mittwochabend ist immer BBQ angesagt. Dann gibt es mal was anderes als den ständig angebotene Kochfisch. Frisch vom Grill vor dem Restaurant kann man sich entweder Fisch oder Hähnchen holen. Am Freitagabend beginnt der maledivische Abend mit einem Maledivischen Buffet. Die leckeren Thunfischröllchen sind dabei einfach unschlagbar, aber Vorsicht: scharf ! Übrigens, alle Gäste werden gebeten an diesem Abend einen Sarong zu tragen, auch die Männer.

 

Wir sind an einem Dienstag (Abreisetag der Italiender) zusätzlich in den Genuß eines ganz besonderen Menüs gekommen, da wir für einen halben Tag nur sechs Gäste auf der Insel waren. 1. Gang: Pizza mit Salat, 2. Gang: Lasagne, 3. Gang: Nudeln in Tomatensoße mit Fisch, 4. Gang: Huhn mit Kartoffeln und Fisch mit Salat, 5. Gang: Rumkugeln und kleine süße Bananen. Ein dickes Lob an die Küche, das war wirklich absolute Spitze ! Alles war super lecker und obwohl es wirklich zu viel war, haben wir doch fast alles aufgegessen. Komisch, dass wir zum Abendessen kein Appetit mehr hatten ... !

 

Sollte man zwischen den Mahlzeiten noch Hunger verspüren, so kann man im Coffeeshop zwischen 10 und 13 Uhr sowie zwischen 16 und 19 Uhr zwischen einigen kleinen Snacks wählen, die meist aus Pizzahäppchen und Kuchenstücken bestehen. Getränke bekommt man hier von 10 bis 19 Uhr. Sowohl die Getränke als auch die Snacks kann man mit an den Strand nehmen. Leider wird jedoch alles in Plastikgeschirr ausgegeben, was natürlich nicht sehr umweltfreundlich ist. Wir haben uns dort eigentlich nur aufgehalten, wenn wir die Fußballweltmeisterschaft im Fernsehen verfolgen wollten.

 

Ansonsten haben wir die Bar bevorzugt, die von 9 bis 24 Uhr geöffnet ist. Hier stimmen jedoch nicht ganz die Angaben im Jahn-Katalog, denn alkoholische Getränke gibt es erst ab 13 Uhr im AI-Angebot und 1,5 Liter Wasserflaschen müssen mit 3,50 Dollar bezahlt werden. Die Cocktailkarte ist leider nicht sehr umfangreich und uns haben die Cocktails auch nicht geschmeckt. Wir haben uns dann nach einigen Experimenten für Baileys bzw. Malibu mit Ananassaft entschieden.

 

Hausriff

 

Das Hausriff liegt ca. 50 Meter vor der Ostküste und ist über drei Einstiege erreichbar, die durch Positionsstangen leicht erkennbar sind. Am besten erreicht man das Hausriff über den Einstieg 2, der in etwa auf Höhe des Doppelbungalows Nr. 9/10 liegt. Das Riff ist wie fast überall noch schwer durch El Ninjo geschädigt, aber man kann auch sehen, dass es sich schon wieder neu entfaltet.

 

Wir haben Maayafushi unter anderem gebucht, weil es dort viele Schwarzspitzenriffhaie geben soll und wurden auch nicht enttäuscht. In der Lagune und am Innenriff finden sich die kleinen Exemplare zahlreich und am Hausriff kann man die ausgewachsenen Exemplare bestaunen, die auch durchaus etwas neugierig sind. Ab und an ziehen auch mal ein paar Weißspitzenriffhaie am Riff vorbei. Einen Tag hat sich auch ein schöner Ammenhai in ca. drei Meter Tiefe in einer Höhle ausgeruht. Leider ist er jedoch nicht mehr wieder gekommen.

 

Unser persönliches Highlight waren die drei Adlerrochen am Hausriff, zwei ausgewachsene und ein noch junges Tier. Wir haben sie mehrmals angetroffen und konnten ihren eleganten Schwimmstill bewundern. Erstaunlich ist, woher sie nur die unglaubliche Beschleunigung nehmen. Besonders hübsch sind die Gesichter, die einen ein bischen an einen Delphin erinnern. Delphine sind übrigens auch am Hausriff vorbei gezogen, leider haben wir dies jedoch immer verpaßt. Dafür sind wir beim Schnorcheln aber auf Thunfisch gestoßen, haben aber  nicht schnell genug zugepackt !

 

Bei günstigen Strömungsverhältnissen haben sich auch große Fischschwärme im Hausriff aufgehalten. Der größte Schwarm bestand aus ca. 500 Gitterdoktorfischen und der schönste Schwarm aus nur 17 Fischen, aber dafür handelte es sich um schöne große Fledermausfische. Diese sind zwar recht scheu gewesen, aber wenn man sich hinter einer Koralle getarnt hat, dann konnte man auch ganz dicht heran kommen.

 

Im Hausriff gibt es viele Anemonen, wobei längst nicht alle von Anemonenfischen bewohnt sind. Es gibt jedoch auch viele Maledivische Anemonenfische und Clarks Anemonenfische. Zwei große Igelfische halten sich auch ständig im Riff auf und auch viele verschieden Arten von Kugelfischen. Zwei große Riesendrücker haben gerade die Paarungszeit begonnen, waren aber zum Glück noch nicht angriffslustig. Außerdem haben wir zwei sehr schöne große rosafarbene Seesterne gesehen. Bisher kannten wir nur die kleinen unscheinbaren Exemplare.

 

Ebenfalls ständige Bewohner des Hausriffs, aber nur schwer anzufinden sind ein paar Schildkröten, die sehr scheu sind. Einige Stachelrochen, die man am besten in der Lagune beobachten kann. Eine Muräne, die tagsüber mal einen Ausflug zur Putzerstation macht. Ein großer Octopus, der wirklich ein Meister der Tarnung ist sowie kleine Sepias, die sich gerne am Fischfang der kleine Schwarzspitzenriffhaie in der Lagune beteiligen.

 

Über die Tauchschule können wir nicht aus eigener Erfahrung berichten, da wir nur Schnorchler sind. Die Tauchschule ist nach dem Neuaufbau jedoch sehr groß und modern geworden. Während unseres Aufenthalts gab es aber kaum Taucher auf der Insel. Elke hat noch in der letzten Woche ihren Tauchschein bei Alex in Einzelunterricht gemacht. Sie war schwer begeistert von der Unterwasserwelt und auch sehr zufrieden mit ihrer Tauchlehrerin. Leider ist Alex inzwischen jedoch nicht mehr auf der Insel und die neuen Tauchlehrer haben wir nicht mehr kennen gelernt (sind drei Tage nach uns angekommen).

 

Unterhaltungsprogramm

 

Auf Maayafushi ist ein italienischer  Club etabliert, der drei Animateure vor Ort stellt plus eine Reiseleiterin. Giovanni betreut den ganzen Tag das Wassersportzentrum. Dort kann man sich kostenlos ein Kanu oder Surfbrett leihen. Außerdem steht ein Katamaran zur Verfügung, auf dem Giovanni gerne Unterricht gibt. Einmal die Woche wird eine Kanu-Regatta im Einer und Zweier ausgetragen.

 

Für das Ausflugsprogramm der Hotelinsel ist die italienische Reiseleiterin zuständig. Angeboten wird nur ein recht überschaubares Programm. Wir wollten erst an einem Schnorchelausflug nach Bathala teil nehmen, haben dann aber erfahren, dass man gar nicht auf die Insel kommt und haben es uns dann doch anders überlegt.

 

Für die weitere Tages- und Abendanimation sind Valentina und Matheo zuständig. Tagsüber wird z.B. Volleyball oder Wasserball gespielt, der Clubtanz (!) geübt oder gemeinsam geschnorchelt. Um 11 Uhr sollte man deswegen nicht mehr schnorcheln, da dann garantiert alle Fische durch die Horde italienische „Schnellschnorchler“ aufgeschreckt werden. Ansonsten haben wir die Tagesanimation aber kaum mit bekommen, so dass man diese nicht als störend bezeichnen kann.

 

Anders sieht es da mit der Abendanimation aus, die in der Bar auf einer kleinen Bühne statt findet. Die Animation ist recht platt, aber scheint den Italienern zu gefallen. Wir haben jedoch nur die Hälfte verstanden, da alles nur auf italienisch vorgetragen wird. Da die Animation über Lautsprecher übertragen wird, kann man nicht wirklich von einem ruhigen Plätzchen in der Bar sprechen. Vor und nach der Animation sorgt Richard, ein Engländer, mit seinem Gesang für die Unterhaltung. Eine gute Stimme hat er zwar, aber sein Gehör scheint  etwas geschädigt und deswegen war die Musik sowie der Gesang über die Lautsprecher leider etwas zu laut.

 

Eine Ausnahme in der Abendunterhaltung bietet der maledivische Abend am Freitag. Erst werden zwei Palmenblätter aufgestellt, unter den man durchgehen kann, denn das soll Glück bringen. Anschließend können alle Gäste ihren Sarong auf der Bühne präsentieren und die Animateure vergeben einen Preis für das beste Outfit. Danach wird der typische „Bodu Beru“ aufgeführt, jedoch nicht von einer angereisten Gruppe, sondern von den einheimischen Angestellten des Hotels. Die Gäste werden später auch aufgefordert mit zu tanzen und der Abend findet seinen Ausklang mit einer Disco. Leider wird der Bodu Beru ebenfalls über Lautsprecher übertragen, so dass man die Trommeln über die ganze Insel hört.

 

Schlußwort

 

Wir haben mal wieder einen traumhaften Urlaub auf den Malediven verbracht. In der ersten Woche gab es zwar mal ein paar Regenschauer, aber dann ist uns die Sonne treu geblieben. Überrascht waren wir von der ausgesprochenen Gastfreundlichkeit auf der Insel. Das hatten wir als Deutsche auf einer Italienerinsel nicht erwartet. Praktisch fanden wir die Inselzeit (Male-Zeit + 1 Stunde). Wer die italienische Küche mag und gegen etwas Animation nichts hat, der ist hier sicher gut aufgehoben !

 

Weitere Informationen über Maayafushi sowie umfangreiches Bildmaterial findet Ihr auf unserer Homepage unter http://www.mtvorsatz.de !

 

Viele Grüße an Elke & Rainer sowie Claudia & Peter, übrigens unsere einzigen deutschen Mitstreiter, mit denen wir viel Spaß auf Maayafushi hatten. Und immer schön den Clubtanz üben, damit ihr auch beim nächsten Mal die Notausgänge im Flugzeug findet !!!

 


 

Wir waren vom 26.04.2002 bis zum 10.05.2002 auf Maayafushi.

 

Es war unsere erste Reise auf die Malediven und wir haben mit vielem gerechnet, aber nicht damit das alles so reibungslos und perfekt organisiert ablaufen würde.

Nach der Ankunft auf Hulule wurden wir direkt per Kleinbus zum nationalen Flughafen gebracht. Gepäck wurde gewogen, incl. Handgepäck(Übergepäck wurde bei uns nicht berechnet), Boardingkarten wurden uns ausgehändigt und dann mussten wir ca. 1 Std. warten.

Die Wasserflugzeuge konnten auf Grund eines ziemlich starken Regenschauers nicht starten. (Oder hatten die Piloten doch nur Frühstückspause???). Auf jeden Fall ging es dann irgendwann los und nach 20 Min. setzte der Flieger bei strahlendem Sonnenschein zu einer sanften Landung in der Lagune der Insel Maayafushi auf. Dort wurden wir bereits erwartet.

Nach dem Checkin an der Rezeption und einer kurzen Einweisung, incl. Wellcomedrink konnten wir unsern Bungalow beziehen.

Die Zimmer sind zweckmäßig ausgestattet mit einem schönen halboffenem Bad (täglicher Handtuchwechsel). Die Zimmer werden zweimal täglich gereinigt. Die Bungalows haben alle eine kleine Terrasse die mit Stühlen und Tisch ausgestattet ist (immer mit Meerblick). Im Inselinneren stehen noch zwei zweistöckige Gebäude in denn die Standardzimmer untergebracht sind. Davon war während unserem Aufenthalt allerdings nur ein Zimmer belegt. Die Bungalows sind auch wirklich viel schöner und auf die paar Euro mehr sollte es auch nicht ankommen

Das Essen

Da die Insel unter Italienischer Management steht, war das Essen sowie die gesamte Ausstrahlung der Insel Italienische angehaucht. Damit ist praktisch über das Essen schon alles gesagt. Italienisches Essen ist doch Super. Und man muss wirklich sagen, wer bei den reichhaltigen und wirklich leckeren Speisen für sich nicht das richtige finden konnte, dem ist nicht zu helfen.

Von unserer Seite bekommt der Küchenchef auf jeden Fall ein großes Lob.

Die Insel selbst ist dicht bewachsen, so das man sich wann immer man es für nötig empfindet in den Schatten zurückziehen kann. Man kann die Insel komplett umrunden (10 Min.)und hat dabei das Glück immer durch Sand laufen zu können. Nur an einigen Stellen wurden Mauern aus Korallenblöcken zum Zurückhalten des Sandes errichtet. Die sind aber sehr gut integriert und fallen wirklich nicht negativ auf. Es gibt viele kleine versteckte Strandabschnitte und eine wunderschöne langgezogene Sandbank die sich bis weit in die Lagune erstreckt.

Auf der Insel wird pausenlos gefegt und alles ist fast schon zu clean. Die Wellen hatten so gut wie keine Chance auch nur den kleinsten Unrat anzuspülen.

Die Animation war sicherlich bemüht, konnte aber die Gäste die der Italienischen Sprache nicht mächtig waren, in keiner Weise überzeugen. Wie auch, wenn man sie nicht versteht.

Ansonsten war Englisch eine von allen verstandene Sprache, einige Bedienstete können auch etwas deutsch. Die Kommunikation funktionierte somit hervorragend.

Es werden fast täglich unterschiedliche Ausflüge angeboten: Schnorcheltour, Nightfishing,....(diese Ausflüge sind kostenpflichtig).

Das sportliche Angebot beschränkt sich auf Schnorcheln (Ausrüstungsausleihe bei der Tauchbasis ist kostenpflichtig), Surfen (es stehen mehrere Bretter und Segel zur freien Verfügung), Segeln ( Katamaran), Kanufahren (mehrere Kanus für ein oder zwei Personen), Tischtennis (die Platte ist wirklich mies, die Schläger sind aber noch schlechter), Volleyball (ein Betonplatz und ein Sandplatz, die Angestellten sind begeisterte Volleyballer) und natürlich Tauchen.

Die Tauchbasis (österreichische Leitung) ist mit neuem Equipment ausgestattet und bietet reichlich Platz für die eigene Ausrüstung.

Ein Checktauchgang wurde bei mir nicht durchgeführt, allerdings wurden Zertifikate und Tauchtauglichkeitsbescheinigung überprüft. Ich hatte aber schon den Eindruck das die Guides mich bei den ersten Tauchgängen genau im Auge hatten.

Es wurden täglich zwei Ausfahrten (9:00 Uhr und 15:00 Uhr) angeboten. Die Anfahrzeit zu den Tauchplätzen betrugt zwischen 20 und 70 Minuten. Mehrmals wurden Nachttauchgänge (immer am Maaya Thila) angeboten. (Für Nachttauchgänge wird kein Aufschlag berechnet)

Da ich zeitweise der einzigste Taucher war, hatte ich zusammen mit dem Guide genügend Platz auf dem Dhoni.(es waren nie mehr als 5 Taucher auf dem Dhoni)

Für Taucher mit niedrigerem Ausbildungsstand wurde problemlos ein zweites Dhoni eingesetzt um dem Leistungsstand angemessene Divespots anzufahren

Die Tauchgänge waren alle super geführt, man wurde praktisch mit der Nase auf alles Sehenswerte gestoßen. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an Sharif und Antonio. Ich habe die Tauchgänge mit euch genossen. Manchmal hätte ich mir allerdings etwas mehr Zeit zum Fotografieren gewünscht.

Zu sehen gab es alles was das Taucherherz sich nur wünschen kann. Mehrmals Mantas, und diese nicht nur am MantaPoint, Haie ohne Ende, Napoleon, Schildkröten, Thunfische, Garnelen, Delphine, Fledermausfische..... Die Sichtweiten waren nicht immer berauschend (Monsumwechsel), dafür herrschte an den meisten Tauchplätzen wenig oder keine Strömung (ausgenommen MantaPoint).

Manchmal hätte ich mir von der Tauchbasiscrew etwas mehr Begeisterung und Elan gewünscht, aber vielleicht ist das zu viel verlangt wenn man in Betracht zieht das die Abrechnung und Bezahlung über das Hotel erfolgt.

Die Abrechnung der Tauchbasis (sowie auch alle anderen außerhalb des Allinclusive in Anspruch genommenen Leistungen) erfolgt wie bereits erwähnt über das Hotel. Hier sollte man daran denken das noch 5% Service Charge auf die Abrechnung aufgeschlagen wird.

(Das wird einem leider vorab nicht mitgeteilt !?! Steht auch nicht auf der Preisliste der Tauchbasis !?!). Zahlung erfolgt in bar (US$) oder über Reiseschecks und/oder Kreditkarte.

Als Fazit ist zu sagen: Wir haben 14 superschöne und erholsame Tage auf Maayafushi verlebt. Die in anderen Berichten vielgescholtenen Italiener haben uns nicht gestört (allerdings waren zeitweise auch nur 40 Gäste auf der Insel. Wenn die Insel ausgebucht ist, sieht es vielleicht anders aus).

Würde es nicht so viele andere Insel geben, wir würden Maayafushi wieder besuchen. Am liebsten sofort.

Für Rückfragen stehen ich euch gerne zur Verfügung, auch das Versenden von Bildern ist möglich.

dietmargorell@web.de

 Dietmar

 


Wir waren vom 30.03.2002 bis zum 12.04.2002 auf Maayafushi und geben hier mal einen aktuellen Bericht ab:

Angekommen sind wir pünktlich auf Hulule, mußten dann jedoch noch ca. 2 Stunden auf den Transfer mit dem Wasserflugzeug warten. Im Airtaxi befanden sich dann schließlich 8 deutsche Urlauber auf dem Weg nach Maaya. (Nochmals der Hinweis auf das Freigepäck beim Airtaxi: Bei der LTU, möglichst noch mit LTU-Card hat man zwar jede Menge Freigepäck, das gilt jedoch nicht für die Airtaxis. Hier gelten 25 kg pro Person inkl. Handgepäck. Auch Tauchgepäck ist nicht frei. Übergepäck mit 1 US$ pro kg gnadenlos abgerechnet.) Angekommen um 14.15 Uhr auf der Insel wurden wir von einem mehrköpfigen Empfangskommitee begrüßt und zur Rezeption geleitet. Dort wurde uns mitgeteilt, daß das Restaurant nur bis 14.30 Uhr geöffnet hat und wir schnell essen gehen sollten, sonst bekämen wir nichts mehr. Anschließend könnten wir ja die Formalitäten regeln. Also ging es vorbei an der Bar (Empfangscocktail im Vorbeigehen runtergeschüttet) ins Restaurant, wo wir einen Tisch zugewiesen bekamen. Nach dem Essen zurück zur Rezeption, Voucher abgegeben, Karte ausgefüllt und ab auf die Zimmer.

Uns wollte man in einen doppelstöckigen Bungalow auf der Inselmitte verfrachten, obwohl wir einen Strandbungalow gebucht hatten. Fairerweise muß jedoch gesagt werden, daß es sich offensichtlich um ein Versehen gehandelt hat, denn nach unserer Reklamation wurde uns in Windeseile ein hervorragender Strandbungalow zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen über Insel, Restaurantzeiten, Tauchschule etc. gab es leider nicht. Es befand sich auch kein Infozettel mit den wichtigsten Informationen im Zimmer und die deutsche Reiseleitung bestand aus einem Din-A-4-Ordner, in dem zu lesen war, daß die Reiseleitung sich auf einer anderen Insel befindet und eigentlich nie nach Maaya kommt. Alles muß telefonisch geklärt werden. Ein schweizerischer Animateur auf der Insel erklärte sich zuständig für die Infos an anreisende deutsche Touristen. Er versicherte uns, nichts von unserer Anreise gewußt zu haben. Die Idee mit dem Infozettel wollte er aufnehmen und verwirklichen. Wir sind mal gespannt. Uns wurde also schnell klar, daß wir als Deutsche in der absoluten Minderheit sind und die Insel voll auf italienisches Publikum ausgerichtet ist. Wenn Italiener ankamen, wurde stets eine ausgiebige Infoveranstaltung mit Präsentation aller wichtigen Personen der Insel auf der Bühne zelebriert - auf italienisch natürlich.

Nun aber zur Insel selber. Die Insel ist traumhaft und vollständig renoviert. Man konnte wirklich nirgendwo erkennen, daß Maayafushi eins der ersten Touristenresorts im Ari-Atoll war. Wir hatten Bungalow Nr. 57 auf der Westseite der Insel und können diese Seite nur wärmstens empfehlen (Sonnenuntergänge wie wir sie noch nie auf den Malediven erlebt haben). Direkt vor dem Bungalow die Lagune, die mit weißem Sand seicht ins Meer führt. Baby-Schwarzspitzen-Riffhaie (3-10 Stück) waren immer da. Die Bungalows sind geräumig, das Bett war sehr bequem, die Möblierung ausreichend, Kühlschrank ist vorhanden. Im halboffenen Bad gibt es einen großen Waschtisch, Haarfön, zwei Duschen und Toilette. Die Klimaanlagen waren erstaunlich leise. Der Roomboy reinigte 2mal täglich den Bungalow. Handtücher wurden täglich gewechselt, sollten jedoch nicht für den Strand benutzt werden. Hierzu bekam man pro Person bei der Ankunft ein Strandtuch, was man so oft man wollte an der Rezeption gegen ein frisches Strandtuch tauchen konnte.

Alle Wege sind aus Sand, die Bar hat Sandfußboden, der Restaurantfußboden ist gefliest, was jedoch nur einige wenige dazu bewegte, sich Schuhe anzuziehen. Die gesamten Gebäude sind sehr großzügig bemessen, offen gehalten, sehr ansprechend und blitzsauber. Auf der gesamten Insel wird ständig gefegt und gereinigt. Am Strand sind nirgendwo Plastiksandsäcke zu sehen, wie wir sie beispielsweise von Summer-Island kannten.

Das Essen ist sehr gut, wie von italienischen Inseln bekannt. Zum Frühstück gibt es eine riesige Auswahl an Süßspeisen, Obst, Müsli, Omelette. Herzhafteres wie Speck, Bohnen, Aufschnitt etc. fehlte allerdings. Wer direkt um 08.00 Uhr beim Frühstück erscheint, kann sich noch an einer großen Obstplatte bedienen. Ab ca. 08.15 Uhr sind die Papayas verteilt und werden auch nicht nachgelegt. Das Mittag- und Abendessen ist sehr abwechslungsreich mit Pizza, Pasta, Fleisch, Fisch, Salat, Gemüse ...... Es ist bestimmt immer für jeden etwas dabei. Im Coffeeshop gibt es am Nachmittag Kaffee und Kuchen sowie kleine kalte Pizzahappen. Hier befindet sich auch ein Fernseher, der jedoch selten eingeschaltet war (Ausnahme: Formel 1). All Inclusive wurde niemals übertrieben. Grölende Sauforgien haben nicht stattgefunden. An der Bar war so ziemlich alles frei, was man sich denken kann: Bier, Wein, Softdrinks, Cocktails, Cognac, Whiskey, Gin, Tequila und so weiter. Ab 24.00 Uhr mußte allerdings bezahlt werden (so lange haben wir nie durchgehalten). Getränke aus der Minibar im Zimmer oder Wasserflaschen an der Bar waren kostenpflichtig, was wir uns speziell für das Wasser anders gewünscht hätten. Lieber sollte man die riesige Auswahl an harten Drinks etwas einschränken.

Das Personal war stets sehr freundlich, Trinkgelder sind selbstverständlich obligatorisch. Interessant zu wissen ist auch, daß es auf der Insel einen Arzt gibt. Die Behandlungen sind all inclusive. Hier bekommt ein i.d.R. italienischer Arzt die Möglichkeit, verbilligt Urlaub zu machen, wenn er im Gegenzug zu bestimmten Sprechzeiten und für Notfälle zur Verfügung steht. Medikamentewerden oft von abreisenden Touristen auf der Insel gelassen, was für eine gut sortierte Apotheke sorgte.

An der Rezeption befindet sich ein Internetcafe (ca. 1,5 m² Raum mit PC und dem langsamsten Modem der Malediven) 14 Minuten Online kosten 7 US$. Ab der 15. Minute sind weitere 7 US$ fällig. Ebenfalls wenn man sich innerhalb der Zeit ab- und wieder anmeldet. Wir hatten jedoch die Möglichkeit, den PC Off-Line zu nutzen, um ausführliche Texte zu schreiben, die dann nur noch kurz online an verschiedene Empfänger gemailt wurden. Wer nicht selber mailen möchte oder kann, hat die Möglichkeit, an der Rezeption einen Zettel auszufüllen. Das Personal mailt dann für 2 US$ den Text an einen Empfänger. Sammelmails kosten 2 US$ pro Empfänger. Für ein Fax, welches nicht ankam, weil sich in Deutschland kein Fax sondern ein Anrufbeantworter meldete, wurden unseren Urlaubsbekannten 20 US$ berechnet.

Unser Handy hatte auf der Insel keinen Empfang (EPlus). Mit D-Netz hatten wir auf anderen Inseln problemlos Empfang (Achtung! Bitte vorher die Gebühren checken oder besser: Kein Telefonieren im Urlaub). Italienische Netze scheinen hervorragend zu funktionieren, denn italienische Handys klingelten immer und überall. Der Safe an der Rezeption ist kostenlos und empfehlenswert. Wir hatten zwar nie den Eindruck, daß irgend etwas wegkommen könnte, man muß es jedoch nicht herausfordern. Ein kleiner Safe im Kleiderschrank kostet Gebühr. Vor der Rezeption gibt es einen Shop, der jedoch nicht viel interessantes zu bieten hatte. Andenken oder Mitbringsel kauft man besser kurz vor Abflug am Flughafen nachdem man durch den Zoll ist. Empfehlenswert ist ein Plakatset mit den Fischen der Malediven (3 Plakate zu insgesamt 12 US$), welches mit einem Plakat über die Muscheln der Malediven (4 US$) ergänzt werden kann. Die Drucke haben eine Größe von ca. 60 x 86 cm und sind sehr ansprechend.

Nun zur Animatione:

Während der Mahlzeiten gingen stets Animateure durch das Restaurant, um für Schnorcheltouren, Angeltouren, Nachtfischen oder ähnlichen überflüssigen Kram zu werben. Da wir als Deutsche geoutet waren, wurden wir nur an den ersten beiden Tagen belästigt. Italiener brauchen das aber. Nachmittags dröhnte an der Surfschule für ca. 20 Minuten ein CD-Player - Wassergymnastik war angesagt. Deutsche haben erstaunlicherweise nie teilgenommen. Nach dem Abendessen gab es Animatione in der Bar. Miese Karaoke, unlustige Sketche, langweilige Ratespiele etc. hielten die Italiener bei bester Laune. Wir haben mal mit den Animateuren gesprochen, was das den sollte. Die hatten selbst kaum Verständnis dafür, versicherten jedoch, daß es für das italienische Publikum gar nicht genug Animatione geben kann. Die Bar war groß genug. Wir waren in der Lage, uns von den abendlichen Darbietungen räumlich weitestgehend zu entfernen.

Zur Aufteilung der Insel:

Im Norden befinden sich die Müllverbrennungsanlage, die Wasserentsalzungsanlage und die Generatoren. Sämtliche für Touristen nicht zugängliche Bereiche sind optisch ansprechend durch Natursteinmauern und Bepflanzung abgetrennt. Von hier aus im Uhrzeigersinn startend, gelangt man an einem Volleyballfeld vorbei zu den ersten Bungalows auf der Ostseite, auf der sich auch das Hausriff befindet, welches über drei Ein- und Ausstiege zu beschnorcheln und zu betauchen ist. Weiter im Uhrzeigersinn gelangt man an die Südspitze der Insel. Hier befinden sich eine herrliche Sandbank und tagsüber fast alle Italiener der Insel auf einem Haufen (Rimini läßt grüßen). An der Westküste ist der Strand stärker bewachsen. Man liegt hier sehr ruhig und schattig vor seiner Terrasse am Strand oder im Wasser (Hier waren wir untergebracht). Im Inneren der Insel befinden sich doppelstöckige Bungalows, die auch etwas weniger kosten.

Nach den Bungalows folgt an der Westküste die Surfschule (kleiner Carportähnlicher Bau) mit 3 Brettern, 3 Segeln, einem Katamaran und ca. 5 Plastikkanus. Direkt dahinter ist der Coffeeshop. Das nächste Gebäude ist das Restaurant, übergehend in die Bar, anschließend folgt ein Shop und die Rezeption, die direkt am Steg endet. Hier schließt sich die neue Tauschbasis an. Wie in einigen anderen Berichten bereits zu lesen war, ist die Tauchschule in 2001 abgebrannt. Das, was jetzt dort errichtet wurde, ist Luxus: Sehr schönes Gebäude mit Terrasse. Empfangsraum mit Theke, abschließbarer Raum für Ausrüstungsgegenstände, zwei große Süßwasser-Desinfektionsbecken, Schulungsräume mit Video, nagelneue Leihausrüstungen von Mares. Es standen ständig zwei Dhonis zur Verfügung, geleitet wurde die Tauchbasis von der Österreicherin Alex, die jedoch am 01.04.2002 in Urlaub ging. Übergangsweise kam der Schweizer Eric von der Insel Alimatha rüber, um die Vertretung zu übernehmen. Weitere Tauchguides waren Antonio, der sich überwiegend um das italienische Publikum kümmerte und der maledivische Guide Sharif, der aus unserer Sicht die Spots im Atoll am besten kannte. Die Anmeldung war aus unserer Sicht etwas zu formlos. Jeder Tauchwillige hatte ein doppelseitiges Din-A-4 Blatt auszufüllen, in dem er seine Tauchtauglichkeit bestätigte, seine Lizenz eintrug, die Anzahl der Tauchgänge vermerkte und bescheinigte, daß man natürlich alles selber Schuld ist. Kein Mensch wollte meine Lizenz sehen, keiner interessierte sich für meine tauchärztliche Untersuchung, kein Blick ins Logbuch. Der Checktauchgang war am Maaya Thila - für den preisbewußten Taucher sicherlich besser als ein 20minütiger Hausriff-Checktauchgang zum vollen Preis. Beim Einchecken bekam man eine große Box mit Nummer zugeteilt, in der die eigene oder geliehene Ausrüstung kam. Hat man sich für einen Tauchgang eingetragen, befand sich die Box auf dem Dhoni, anschließend wurde sie zurück zur Tauchbasis gebracht, wir haben dann unsere Ausrüstung gespült und anschließend wurde die Box im Ausrüstungsraum abgestellt. Die Tauchplätze wurden in der Regel am Vortag bekanntgegeben. Wenn die Gruppe zu unterschiedlich war, wurde auch mal für drei Taucher mit dem zweiten Dhoni ein anderer Tauchplatz angefahren. Getaucht wurde mit 10,4 Liter Alu-Flaschen Din oder Int., der Flaschendruck lag auf dem Dhoni stets bei 210 - 215 bar. Aufgetaucht wurde mit mindestens 30 bar.

Alle Tauchplätze sind interessant. Highlights sind natürlich der Mantapoint (wurde ca. alle 4 Tage angefahren), das Maayathila (hier wurden neben den Tagtauchgängen auch ca. 2mal wöchentlich Nachttauchgänge angeboten), der Fishhead und unzählige interessante weitere Plätze. Fisch war satt da. Mantapoint mit 10 Mantas in Griffnähe, Grauhaie, Weiß-/ Schwarzspitzen, Leopardenhaie, Ammenhaie, Napoleons, Schildkröten, die gesamte Palette bis zum kleinen 6-Meter Walhai (Sharif kennt die Stellen, Glück gehört dennoch dazu). Einmal wurde angeboten, zum Hammerheadpoint zu fahren. Die Fahrt hätte extra gekostet, man hätte um 03.00 Uhr aufstehen müssen und es hätten sich mindestens 8 Interessenten finden müssen. Da sich nur zwei Taucher eingetragen hatten, ist die Tour ausgefallen. Vorteil einer italienischen Insel: Unter den Italienern befanden sich recht wenig Taucher. Die Dhonis waren nie voll. Die aktuellen Preise der Tauchschule (alle Preise in US$):

  • 1 Tauchgang 31,00
  • Boot 10,00
  • Tip 1,00
  • 5 Tauchgänge 150,00
  • Boot 50,00
  • Tip 5,00
  • 10 Tauchgänge 260,00
  • Boot 100,00
  • Tip 10,00
  • 15 Tauchgänge 345,00
  • Boot 150,00
  • Tip 15,00
  • 20 Tauchgänge 400,00
  • Boot 200,00
  • Tip 20,00
  • 6 Tage unlim. 288,00
  • Boot je 10,00
  • Tip je 1,00
  • 13 Tage unlim. 480,00
  • Boot je 10,00
  • Tip je 1,00
  • Padi OWD 485,00
  • Leihausrüstung:
  • Jacket, Automat, Shorty, Computer, Lampe jeweils 6 US$ pro Tag
  • Long John 8 US$ pro Tag

Bei den Tauchgängen wird am Ende des Urlaubs abgerechnet. Man muß im Vorfeld keine Tauchpackete kaufen.

Fazit:

Wir können Maayafushi sehr empfehlen und würden die Insel auch wieder besuchen, wenn es nicht so viele Inseln gäbe, die wir noch nicht kennen.

Nicola & Thomas


 

Reisebericht Maayafushi

Reisezeit: 13.04.98 - 27.04.98

Wir kommen gerade zurueck von Maayafushi. Und eigentlich koennten wir gleich wieder hin, so gut hat es uns gefallen.

Wir sind mit Jahn-Reisen und LTU von Hamburg via Duesseldorf nach Hulule geflogen. Flugzeit ca. 9.30 Std. von Duesseldorf. Von dort weiter mit Air-Taxi (Wasserflugzeug) nach Maayafushi, Flugzeit ca. 20 Min.

Direkt am Wasserflugzeug sind wir schon vom einheimischen Gaestebetreuer Muhtu, spricht hervorragend deutsch, empfangen worden. Er begleitete uns zum Coffeeshop, wo wir die Personalien aufgegeben haben und den Begruessungscocktail tranken. Die Kofferboys brachten dann die Koffer in die direkt am Wasser gelegenen geraeumigen Reihenbungalows.

Die Insel ist total renoviert worden. Alle Zimmer haben jetzt Klimaanlage, Ventilator, Telefon und sind ganz gefliest. Das Badezimmer hat fließend kaltes und warmes Suesswasser (aus Meerwasserentsalzungsanlage), ist sehr schoen eingerichtet, mit grossem Waschtisch und 2 Duschen, zu einem Viertel ist es nach oben offen. Mit anderen Worten, sie haben nichts mehr mit den frueheren Reihenbungalows gemeinsam.

Die Insel hat aber durch den Umbau nichts von dem typisch maledivischen Flair verloren. Kenner wissen schon was ich meine, barfuss, legere Kleidung und Sand in der Bar. Nur im offenen Restaurant ist jetzt gefliest.

Alle Mahlzeiten gibt es als Buffet. Fruehstueck von 8.00 - 10.00 Uhr, Lunch von 13.00 - 15.00 Uhr und Dinner von 20.30 - 22.00 Uhr. Das Essen ist sehr gut, seit Januar ist ein einheimischer Chefkoch fuer die Kueche verantwortlich, der sein Handwerk wirklich gut versteht. Er bereitet italienische Nudelspeisen genauso so gut zu wie einheimische Currygerichte. Auch das Nachtischbuffet ist gut und sehr abwechslungsreich, genauso wie das ganze Essen. Das einzige, was man bemaengeln koennte, ist das Fruehstueck erst ab 8.00 Uhr, koennte ruhig schon 7.30 Uhr sein, oder das spaete Abendessen erst ab 20.30 Uhr. Das sind aber nur Kleinigkeiten, die aber auch funktionieren.

Das gesamte Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend. Inselsprache ist englisch, aber einige vom Personal sprechen auch deutsch. Der Gaestebetreuer Muhtu ist hilfsbereit und bei kleinen und grossen Problemen findet er immer eine Loesung. Ihm entgeht so leicht nichts. Immer ein waches Auge ueber seine Gaeste. Das Barpersonal, allen voran Hussein, bereitet koestliche Cocktail´s ($ 5 -9,00). Die Getraenkepreise sind fuer die Malediven guenstig. Gezapftes Bier (Tiger, Heinicken und Carlsberg) $ 2,00, Flasche Wasser 1,5 l $ 3,00, Softdrinks $ 2,00 und frisch gepresster Orangensaft $ 2,50. Alles zzgl. 10 % Servicecharge. Happy Hour von 18.00 - 20.00 Uhr. Da gibt es 10 - 15 % Rabatt auf die Drinks.

Die Bar ist auch der Treffpunkt der Insel. Hier ist immer was los. Samstag ist Diskoabend. Tanzen im Sand unter Palmen direkt am Meer, was will man mehr.

Und jetzt zum Tauchen. Wir haben uns am selben Tag noch in der Tauchschule angemeldet. Da war Peter A. noch Basisleiter. Er war nicht gerade sehr freundlich. Sein Vertrag war gerade im gegenseitigen Einvernehmen aufgehoben worden. Warum? Keine Ahnung. Ist ja auch egal. Hauptsache er ist weg. Wie gesagt, er war nicht gerade freundlich. Im Prinzip waren dann nur noch zwei Leute in der Basis. Mohamed King of the Air und Ecki (gerade seit zwei Wochen auf der Insel). Die beiden haben ihr bestes gegeben, um die Basis am laufen zu halten. Ist ihnen auch gelungen. Allerdings fiel bei uns der Checktauchgang aus und das Vorlegen des Gesundheitszeugnisses wurde auch nicht verlangt, und das obwohl zwei von uns seit einem Jahr nicht getaucht hatten. Das sprach im ersten Moment gegen die Basis. Vielleicht haette das Management fuer die Uebergangszeit jemanden vom Buero abziehen und im Basisinnendienst einsetzen sollen. Dann waere sicher einiges besser in der Uebergangszeit gelaufen. In der ersten Woche kam dann der neue Basisleiter Dieter Makarowski mit seiner Lebensgefaehrtin Adria Tahiri an (vorher auf Paradise Island und Bandos). Habe dann mal beim Anmelden der neuen Gaeste zugesehen. Lief alles bestens. Checktauchgang, Gesundheitszeugnis, jetzt wurde Sicherheit wieder grossgeschrieben.

Um 9.00 und um 15.00 Uhr wird jeweils zu zwei verschiedenen Spots rausgefahren. Zwei bis dreimal die Woche geht es zum Nachttauchen (18.30 Uhr) ans Maaya Thila. 10 Minuten Anfahrt und tauchen super, muss man einfach selber erlebt haben. Maximal 20 Taucher auf dem Dohni. Es werden ca. 30 verschiedene Tauchspots angefahren. Auch die Highlights: Maaya Thila (10 Min.), Halaveli Wrack (20 Min.), Fish Head (60 Min.) und Zauberwrack (60 Min.). Besonderes Highlight sind natuerlich Hammerhead Point (80 Min.) und Ukulas Thila (Mantapoint), die aber nur auf Wunsch oder in der Mantasaison angeboten werden.

Die Basis bildet nach PADI und SSI aus. Ausbildung nach VDST (CMAS) und Naui, wie es in in der Presse steht, gibt es nicht . Das Equipment (Scuba Pro) macht einen gepflegten Eindruck, so wie die ganze Basis. Das Personal wird im Mai noch um 2 -3 Taucher erhoeht, so dass dann mindestens 6 Leute auf der Basis arbeiten.

Die Tauchpreise sind fuer maledivische Verhaeltnisse guenstig. Der guenstigste Tauchpreis ist $ 20,-- pro Einzeltauchgang. Wenn man das Boot benutzt, kommen noch einmal $ 9,-- + $ -,50 dazu. Fuer Nachttauchgaenge am Maaya Thila wird kein Zuschlag erhoben. 6 Tage Non-Limit $ 240,--, 12 Tage Non-Limit $ 470,--. Im Non-Limit Paket sind alle Tauchgaenge enthalten, auch die Nachttauchgaenge und Tagesausfluege zum Hammerhead-Point. Zu den Tauchpreisen kommt keine TAX oder Service-Charge dazu. Es sind Endpreise. Wer einen 12 L Tank benutzen will, zahlt dafuer $ 2,-- Aufschlag. Wer die Insel zum zweiten Mal bereist und hier auch schon getaucht ist (Stempel im Logbook), bekommt auf die Tauchpreise einen Rabatt von 10 %.

Zur eigenen Sicherheit muss jeder Taucher eine DAN-Versicherung abschliessen. Kostet $ 10,-- und ist fuer 21 Tage gueltig. Alle Dohni sind mit Funk ausgestattet und es ist ausreichend Sauerstoff an Bord. Mohamed ist ausgebildeter DAN-Instructor. Fuer $ 80,-- kann man beim ihm zum DAN-Provider ausgebildet werden.

Noch zu erwaehnen ist natuerlich Mohamed King of the Air. Seit ueber 4 Jahren auf der Insel, kennt er sich in der Unterwasserwelt natuerlich bestens aus. Ist mal was kaputt, er kann immer schnell helfen. Er spricht hervorragend deutsch und ist fuer jeden Spass zu haben. Der Ecki hat etwas geschafft, wo sich andere schon den Mund fusselig gesabbelt haben, Susanne hat Schnuppertauchen gemacht. Schade, dass Ecki nicht laenger auf der Insel bleibt, er hat hier nur fuer 5 Wochen in seinem Urlaub angeheuert. Dieter und Adria muessen sich natuerlich noch erst eingewoehnen. Aber beide machen einen sehr erfahrenen und sicheren Eindruck.

Was kann man sonst noch so auf Maayafushi unternehmen: Dart, Tischtennis, Volleyball und Badminton. Bei Birgit kann man Surfen und Kat segeln lernen. Es werden vom Resort noch verschiedene Ausfluege angeboten: Nachtfischen, Inselhuepfen und Halbtagesausfahrten.

Neben der Rezeption gibt es einen Shop, in dem man Kleinigkeiten und Souvenirs erstehen kann. Die Gesamtrechnung zahlt man am Urlaubsende. Es werden fast alle gaengigen Kreditkarten akzeptiert. Bei Reiseschecks wird eine zusaetzliche Gebuehr in Hoehe von 1 % verlangt.

Wir werden auf jeden Fall wieder hinfahren.  

Juergen und Susanne  

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