Paradise Island
   

Paradise Island Ressort und Spa
vom 29.4.2008 – 11.05.2008

VORBEREITUNG
Da ich mit meinem Mann im Mai 2005 auf Hochzeitsreise auf Sun Island Ressort und Spa als Lastminute über Ltur für eine Woche gelandet bin wollten wir dieses Jahr mindest und zwei Wochen gönnen, weil wir den Urlaub damals dort als „perfekt“ empfunden haben.

Auch dieses Jahr wollte ich Lastminute buchen. Leider haben wir wohl den falschen Reisezeitraum ausgesucht, da genau in diesen zwei Wochen zwischen dem 29.4-11.5.2008 wohl die ganze restliche Welt auf den Malediven urlauben wollte. Sun Island war restlos ausgebucht und Wasserbungalows wollten wir uns nicht leisten. Also habe ich alternativ nach tagelangen Vergleichen der Reiseberichte auf malediven.net mich für Paradise Island entschieden, da es ebenfalls eine Insel der Hotelkette Villa Hotels ist.

Jeden Tag gab es neue Überraschungen übers Internet was die Flüge an betraf. Mal gab es Direktflüge, mal mit Stopps in Katar und Co. Laut sämtlichen Reiseanbietern waren die Flüge auch schon fast alle ausgebucht und die Chancen sanken von Minute zu Minute noch welche Plätze zu bekommen, deswegen wollte ich mit dem Lastminute auch nicht länger warten. Ich habe täglich mehrer Stunden über lastminute.de, ltur.de und 5vorflug.de verbracht. Letztendlich bin ich über 5vorflug.de fündig geworden. Reiseanbieter war jedoch letztendlich Vtours.

Knapp zwei Wochen, Halbpension für 1.800€. Zwar immer noch kein Schnäppchen, aber in dem Moment war das wichtigste: auf jeden Fall in dem o.g. Zeitraum auf die Malediven. Eine Woche später Abflug und wir hätten locker 300-400€ gespart oder noch Plätze auf Sun Island bekommen. Aber es ging halt leider nicht.

Und als ich noch sah, dass der das Internetangebot einen Direktflug mit der LTU von Düsseldorf nach Male bietet, habe ich zugeschlagen.

FLUGFLOTTE
Die Flotte ist supi und ziemlich neu. Leider war ich von dem Entertainmentangebot auf dem Flug sehr enttäuscht. Recaro Sitze sind standardmäßig, aber leider ohne eigenen Bildschirm sondern mit ein paar LCD Bildschirmen in der Kabine verteilt. Abflug war gegen 19h und statt gleich nach dem Abendbrot die Filme laufen zu lassen, wurden erstmal irg. welche Comedyfilmchen und Werbung eingeschaltet. Erst gegen 3h morgens liefen dann die Blockbusters, da schliefen allerdings zu 99% der Passagiere. Na gut, Hinflug in der Nacht lässt sich noch hinnehmen da man eh fast nur schläft. Aber auf dem Rückflug tagsüber dasselbe. Wenn man kein gutes Buch dabei hat, ist man dann wohl ziemlich aufgeschmissen. Mitnahme vom eigenen Laptop zum Filmeankucken ist daher empfehlenswert wenn man mit der LTU fliegt

ANKUNFT
Angekommen, wird man super freundlich empfangen. Der Flughafen hat etwas besser ausgebaut sodass man nicht mehr vom Flieger zum Terminal läuft sondern mit Bus gefahren wird. Bitte nicht über die Gemütlichkeit des Passkontrollpersonal wundern, man ist auf den Malediven, da ist so was wie „Zeit“ nebensächlich. Man ist im Urlaub und die Malediver sind halt eben stressfreie Menschen.

Der Transport mit dem Speedboot von Flughafen zum Ressort war ganz ok. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten.

Auf der Insel angekommen wird man im Rezeptionsbereich mit einem kühlen Drink empfangen und nach Ausfüllen der Anmeldescheine bekommt man seinen Bungalowschlüssel überreicht.

BUNGALOWS
Ich musste leider feststellen, dass der vor mir im Voraus angefragte Reservierungswunsch für einen Bungalow auf der Nord/Westseite nicht berücksichtigt wurde. Im Gegenteil, wir wurden zu dem letzten Bungalow (284) auf der Südseite geführt. Auf der Südseite befindet sich die Aufbereitungsanlage, von den Bungalows durch eine hässlige 2-3 Meter hohe Betonmauer getrennt wird. Nix mit exotischem Feeling. Brummen und summen zu hören sowie der Anblick, das ging gar nicht. Zum Glück war der Rezeptionist so freundlich uns umgehend ein neues Domizil anzubieten. Ich habe mir die Zeit genommen, eine kleine Runde auf der Insel zu machen um dann meinen Wunsch zu äußern, dass wir gerne einen Einzelbungalow auf der Nordwestseite haben wollen würden. Leider alles ausgebucht. Wir  bekamen ein Einzelbungalow 119 auf der Westseite angeboten.

Was sich jedoch am nächsten Tag ebenfalls als Reinfall erwies, da dahinter die Angestelltenunterkünfte gebaut wurden. D.h. um 7h morgens wurden wir entweder durch hämmern, sägen, bohren, und flexen oder den Betonmischer aufgeweckt. Ich war ziemlich verzweifelt und wollte am liebsten mit der Hotelleitung sprechen ob ein Wechsel auf eine andere Insel möglich wäre, aber unser „Reiseleiter“ hat sich erst eine Woche später blicken lassen. Auch ein Bungalowwechsel auf der Insel war unnötig, da es durch die große Baustelle hinter den Wasserbungis einfach über all zu Beeinträchtigungen und Lärm kam. Mehr dazu später. Mein Mann hat mich so weit getröstet dass wir einfach das Beste draus machen und die Zeit trotzdem genießen. Zum Glück hatten wir insgesamt 15 TV Programme (kein Pay TV), da konnten wir uns die 2-3 regnerischen Tage im Bungalow gemütlich vor einem US Movie (HBO, Starmovie, etc., insgesamt 5 amerikanische Sender) machen.

AKTUELLE  BAUSTELLENINFO
Auf der Insel wird in dem Bereich hinter den Wasserbungis (Renovierungsarbeiten der Wasserbungis zwar abgeschlossen aber dahinter werden nun weitere Wasserbungis gebaut), auf der aufgeschütteten Sandzunge sowie auf der Insel im Bungalowbereich sowie Hafenbereich ordentlich gebaut und renoviert. Meiner Meinung nach ist eine Reise vor ende 2009 auf die Insel daher nicht empfehlenswert.

INSELBESTAND
Die Insel selber ist im Vergleich zu Sun Island etwas „alt“. Sun Island war durch den wunderschönen Garten, die Grünflächen einfach exotisch topp! Auch dort die Angestelltenunterkünfte hat man kaum bemerkt und diese waren einfach durch dichteren Palmenwuchs etwas abgeschottet und nicht durch eine hässlige Betonmauer. Die Wege auf Paradise Island sind älter, normale inzwischen unebene Steinplatten zu begehen.

ALLGEMEINE SAUBERKEIT
An der Sauberkeit der Insel im Innenbereich (Wege, Zimmer, Restaurants, Pool) gibt es nix auszuschließen.

VERPFLEGUNG
Essen ist recht gut. Auch wenn man 10 Minuten vor „Schluss“ kommt, kann man sich an dem Büffee bedienen ohne das einem vor der Nase was weggeräumt wird. Leider gibt es ein Büffee und das hatte zur Folge, dass bei dem Andrang von so vielen Menschen (allein wir hatten die letzten 3 Tage eine Invasion von einer Gruppe von 150 Asiaten die dort ein Betreibsausflug genossen hatte) man anstehen musste.

HP – VP – ODER ALL IN?
Wir selber hatten HP, was ich auch jedem anderem raten würde, wenn er nicht gerade 10 Bier abends an der Bar trinkt. All In hätte uns ca. 450€ pro Person mehr gekostet. D.h. darin wären die Getränke (außer frischen Säften und Cocktails) und das Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Mehr als Essen kann man aber nicht. Und wenn man Hunger bekommen, kann man sich im italienischen Restaurant verwöhnen lassen (super Steinofenpizza!). Wir sind halt keine „Viel“-Trinker und haben uns einfach das normale Pensum gegönnt. Zum Essen Wasser, Cola oder frischen O-Saft nach Lust, zwischendurch mal leckeren Latte Macciatto, Abends mal 2-3 Vodkacola oder lecker 1-2 Cocktails sowie gelegentlich mal eine Pizza oder Sushi und wir haben dafür insgesamt knapp 850$ gezahlt. Bei dem aktuellen Dollarkurs sind es 580€ und somit pro Person knapp 300€ und das mit den Getränken die bei All In nicht inkludiert gewesen wären. Wenn ich All In gebucht hätte, hätte ich quasi zu den 450€ pro Person noch ca. 120€ pro Person drauf zahlen müssen. Also lagen wir mit der HP wirklich super gut. All In würde ich nur empfehlen, wenn es ein Aufschlag von ca. 25€/pro Tag/pro Person sind, sonst lohnt das wirklich nicht. Wichtig natürlich auch der aktuell $-Kurs.

TAUCHEN
Die Tauchschule ist auch sehr zu empfehlen. Auch wenn das Equipment etwas verbraucht aussieht. Da wir aber eh so Urlaubstaucher sind und ich 5 TG und mein Mann sein Scuba Diver erweitert hat, 10 TG (5 normale TG und 5 Aufbau TG) hatte, wurden uns trotzdem günstigere Pakete verrechnet. Die Tauchguides super freundlich und nett und ehrlich gesagt, wenn die Tauchschule nicht gewesen wäre, wäre unser Urlaub wohl wirklich nicht so schön gewesen. Denn durch die TG konnten wir uns von der schönen Wasserwelt (Bannana Reef zu empfehlen!!!) ablenken lassen. Also 4+ Sternchen für das Dive Center!!!

Auch das Hausriff hat einiges zu bieten. Bunte Fische, Riffhaie, Schildkröten und Tintenfische. Keine Sorge, die Riffhaie halten schön Abstand. Nur vor dem Haushai unter dem italienischem Restaurant sollte man die Finger lassen. Der ist zwar friedlich und bis her gab es keine „Unfälle“ mit Schnorchlern, aber es ist für einen Schnorchler einfach erschreckend wenn er sich unter die Pier wagt und dort das friedliche Tier vorfindet. Klassisch gelöst von einem Miturlauber der dort geschnorchelt ist, den Hai entdeckt hat (ca. 1,5m groß) und panisch davon geschwommen ist, sich dabei den Zeh an einer Koralle aufgeschnitten hat und blutend aus dem Wasser raus gerannt ist. Im Gegensatz zu ihm ist der Hai ruhig geblieben. ;o)

SPA
Während mein Mann sein Scuba Diver ausgeweitet hat, habe ich es mir in dem Spa gemütlich gemacht. Die Preise sind zwar auch nicht ohne, aber wenn man sich was Besonderes gönnen will, sollte man es auf jeden Fall machen. Standardmäßig werden die Massagen von mind. 60-90 Minuten angeboten. Preise zwischen 80-130$. Ich hatte eine Thai Massage von 60 Minuten für 85$, Massage Rejuvenation (Massage 90 Minuten mit Peeling) für 117$ (mit Rabatt, normal 130$), Massage Romance (Massage 90 Minuten mit Peeling) für 85$ (mit Rabatt, normal 100$) und war jedes Mal total begeistert. Vor allem die Romance kann ich empfehlen. Und wenn die Insel so eingerichtet wäre wie der Spa Bereich wäre es eine Trauminsel.

INSELBESUCHER
Des Öfteren liest man in den Reiseberichten negative Erfahrungen mit russischen Reisenden. Die Reaktionen darauf sind auch verständlich, dass man nicht alle in einen Topf schmeißen soll. Aber leider muss ich den Vorurteilen Recht geben. Ich selber komme aus Polen, aber im Gegensatz zu den Osteuropäischen „Neureichen“ (so nenne ich das einfach) kann ich Guten Tag, Danke, Bitte und ein freundliches Lächeln über die Lippen bringen. Ein paar einfache Gesten die auf Teufel komm raus bei den russischen Pärchen nicht zu sehen waren, bis auf ein Ehepaar das uns immer Hallo gesagt hat, aber der Rest hat vorwiegend mit unfreundlichen Blicken zurückgeschaut.

Auf der Insel waren ziemlich viele russische Gäste. Vorwiegend Pärchen (zw. 30-50 Jahren) bestehend aus Ottonormalo Herren die von richtig wunderschönen 90-60-90 Grazien begleitet wurden. Die Damen sind sich auch trotz des eindeutigen Oben-ohne-Verbotes nicht respektvoll genug um es einzuhalten, im Gegenteil. Die Wachmänner der Insel haben leider irg. wann die Verwarnungen aufgegeben und die Mädels oben ohne hüpfen lassen. Ich selber habe nix dagegen, da ich in anderen Ländern wo dies erlaubt ist, ebenfalls mich gerne ohne Bikinioberteil bräune, aber wenn ein Land das ausdrücklich untersagt, finde ich das nicht respektvoll dem gegenüber.

Auch die abendlichen Spaziergänge zu dem italienischen Restaurant wo man abends größere Haie beobachten kann, haben wir irg. wann sein lassen, da sich dort irg. wann eine Gruppe von russischen Touristen es nicht nehmen lies, eigene Party zu veranstalten inkl. alle Tische reservieren und russische Lieder lauthals zu grölen. Hört sich für andere vielleicht interessant an, da das Thema „Unterhaltung“ somit geklärt wäre, aber bitte alles in Grenzen. Auch die Karaokeshow wurde in Russisch geboten. Die asiatischen Miturlauber (obwohl diese für ihre Karaokekünste bekannt sind) haben sich dezent zurückgehalten und wenn mitgemacht, dann mit englischen Liedern.

Ich würde mal sagen, die Insel wird wie folgt besucht: 40% Russen, 40% Asiaten, 20% Deutsche und Engländer und dazwischen der eine oder andere Grieche, Amerikaner oder Slowene.

EINFLUGSCHNEISE
Zwar ist der Flughafen in der Nähe ganz praktisch, da der Transfer ca. 20 Minuten mit dem Schnellboot dauert, der Nachteil ist natürlich, dass man öfters die Urlaubsflieger vorbeifliegen sieht. Je nach Wind, auch mal direkt über der Insel. Und nicht zu vergessen die ständigen Air Taxis die über der Insel kreisen. Haben uns zwar ganz heimisch gefühlt, da wir in Deutschland 5 km neben einem Flughafen wohnen, aber die Entspannung war nicht so schön.

„DURCHGANGSVERKEHR“
Wie man auch öfters liest, wird die Insel als Durchgangsinsel genutzt. Entweder für die Urlauber die auf ihrer Insel um 11h auschecken mussten und sich den Tag statt auf dem Flughafen (wenn Abflug um 22h) auf Paradise Island schön machen. Oder für die ganzen Flugcrews die 1-2 Tage auf der Insel bleiben bevor sie wieder in den Fliegen steigen dürfen. Wie schon erwähnt, hatten wir die letzten drei Tage auch eine Truppe von 150 Asiaten (also zuzüglich zu den schon auf der Insel asiatischen Urlaubern). Diese Truppe hat dort Betriebsausflug gemacht (werde ich meinem Chef auf vorschlagen) ;o) Und weil die Truppe ja kaum zu trennen war, haben diese dort kschwind mal alles lahm gelegt. Ob das Wassersportcenter oder das Restaurant, wenn eine so große Truppe auftaucht, da ist erstmal Warteschlange angesagt… Und ganz klassisches Vorurteil: alle mit mind. einer Digicam, Handykamera, Spiegelreflex, Videokam und einem Stativ ausgerüstet. Dafür schüchtern, zurückhaltend, freundlich und kaum bemerkbar, auch wenn schon um 7h morgens geschnorchelt wurde oder der Steg voller Stative war um den Sonnenaufgang/Untergang zu fotografieren. Herrlich.

REKALAMATION
Da wir uns irg. wann nach 2-3 Tagen mit dem Baustellenzustand einigermaßen abgefunden haben und uns klar wurde dass ein Wechsel auf eine andere Insel eig. unmöglich ist, haben wir Fotos von den Baustellen gemacht und wollten von unserem Hotelansprechpartner vor Ort eine schriftliche Bestätigung für unseren Reiseveranstalter haben. Laut anderen Urlaubern wurde diesen in deren Reisebüros bestätigt, das alle Baumassnahmen auf der Insel abgeschlossen sind (gemeint sind wohl die Wasserbungis die beim Tsunami beschädigt wurden). Der deutschsprachige Malediver hat sich jedoch geweigert uns irg. was schriftlich zu bestätigen, da er meinte, dass alle Rieseveranstalter darüber bescheid wüssten und das im Internet nachzulesen ist. Ich selber habe damals wie gesagt Lastminute über 5vorflug gebucht und weder da noch bei den anderen Onlineanbietern war was von einer Baustelle zu lesen. Alternativ wurde uns ein Umzug in ein anderes Bungalow vorgeschlagen. Da es jedoch 3 Tage vor der Abreise war, wollten wir uns das Kofferpacken nicht antun. Tatsache ist, dass durch den Baustellenlärm und die Baustellen unser Urlaub einfach sehr beeinträchtigt wurde und ein Umzug in einen Bungalow neben dem Wassersportcenter zwischen den Russischen Urlaubern für uns kurz vor der Abreise nicht in Frage kam. Auch durch die aufgeschüttete „Inselzunge“ war der Ostbereich der Insel nicht nutzbar, das Wasser glich eher einem Sumpf und man hatte die Aussicht auf die weitere Baustelle sowie das lagernde Material. Was zu Folge hatte, dass all die Asiaten die in den Bungalows untergebracht war den Strandabschnitt nicht genutzt hat uns sich somit am Pool (der ziemlich klein ist) und auf den Strandabschnitten der Westseite schön gemacht hat.

Wir haben dies nun bei unserem Reiseveranstalter reklamiert und hoffen ein Entgegenkommen in Form von einer angemessenen Rückzahlung des Reisepreises.

FAZIT
Ich würde die Insel nicht als eine 5* Insel bewerten. Vielleicht vor 10-15 Jahren. Jetzt würde ich ihr eine 3* geben. Vielleicht wäre ich anders eingestellt, wenn ich für die zwei Wochen HP 1.200€ pro Person gezahlt hätte. Aber knapp 2.000€ pro Person ist einfach zu überteuert. Da ist mir echt zu heulen zu mute, denn es war keinerlei Maledivenfeeling vertreten. Für das Geld gibt es schönere Inseln (Sun Island!!!) oder für den Standart kann man auch eine andere Insel wählen die nicht so teuer ist. Wie auch schon erwähnt würde ich sagen, dass ein Besuch dort vor ende 2009 nicht zu empfehlen ist, da die Baustellen bis dahin bestimmt bestehen werden. Und wenn das Ressort die Baustelle Wasserbungalows abgeschlossen hat und die Angestelltenresidenz fertig gestellt wurde, werden dann bestimmt die „Gartenbungalows“ in denen z.Zt. die Angestellten wohnen, Touristentauglich renoviert.

Eine Renovierung der Bungalows ist meines Erachtens eh fällig. Die Einrichtung ist einfach etwas überaltet, teils offene Schrankteile, teils verbraucht. Zwar sind die Amateuren im Bad relativ neuwertig, aber auch schon leicht verkalkt. Die Plastikblumen oder das rosa Campinggeschirr zur eigenen Verwendung einfach nicht Zeitgemäß.

Dagegen sind die Wasserbungis super ausgestattet (Badewanne auf der Terrasse, Flach Bildschirm, B&O Anlage, Kaffeepadmaschine, super Bad…). Und wenn schon auf die Insel dann die Wasserbungis nehmen, jedoch die auf der Nordseite, da die auf der Ostseite auf die Baustelle Ausblick haben.

Wenn jemand zwischen Paradise Island und Sun Island überlegt; Sun Island nehmen. Da hatten wir den schönsten Urlaub, es war einfach alles perfekt, auch wenn die Bungalows zweckmäßig eingerichtet waren und nicht exotisch wie bei manch anderen Inseln, aber all das drum rum hat einfach gestimmt.

Ist aber natürlich nicht für jedermann was. Ich denke wenn man einen richtigen Mahledivischen Urlaub machen will, sollte man sich für eine kleine „Barfuss“ Insel entscheiden, ohne Pool, aber dafür mit nem schönen Bungalow und mit einem Spa Bereich wenn man dort 2 Wochen verbringt!

Wenn Ihr Fragen habt, einfach melden.

Grüße, Olga


 

Hallo

Wir haben unseren Malediven-Urlaub in der Zeit vom 19.04.2007-29.04.2007 auf Paradise Island verbracht.Ich habe die Reise etwa 4 Wochen vorher im Internet über Aidu gebucht,Anbieter war Vtours. Vorwegnehmen möchte ich,dass es absolut keine Probleme mit dem Veranstalter gab;alles war sehr gut organisiert und bei Rückfragen bekommt man auch sehr schnell eine Antwort per email.

Über Paradise Island kursiert online sehr viel Schlechtes,und leider hab ich das erst nach unserer Buchung gelesen....ok,ich geb´s zu,da hätt ich vielleicht vorher besser nachsehen sollen,aber die Berichte auf dieser Seite hier fand ich ok und objektiv.Alles andere hätte ich mir besser gespart,weil ich mir wirklich ernste Sorgen gemacht habe.....
Lange Rede, kurzer Sinn: ziemlich verunsichert habe ich mich vor Antritt der Reise nochmals an den Veranstalter gewendet. Dieser hat mir per email bescheid gegeben, dass auf Paradise Bauarbeiten im Bereich der Wasserbungalows und Lagune stattfinden, dass wir aber nach Möglichkeit nicht in diesem Bereich untergebracht werden sollen. Der Veranstalter hat auf meine Bitte hin bei Paradise auch anfragen wollen,ob wir einen Bungalow auf der besseren,also der Westseite bekommen können,dazu später mehr.

Nach unserer doch sehr langwierigen Anreise mit Sri Lankan Airlines,mit 3,5 Stunden Aufenthalt in Colombo,wurden wir zügig auf Paradise gebracht,und dort mit Cocktail etc.empfangen.Allerdings kam schnell der zuständige Hotelangestellte zu uns,um uns mitzuteilen,dass das von uns angeforderte Zimmer leider erst am nächsten Tag verfügbar sei,und wir diesen ersten Tag auf der anderen Inselseite verbringen müßten.Also ergaben wir uns in unser Schicksal : ) *g* : ) und rechneten mit dem Schlimmsten,so müde wie wir waren war´s uns auch erst mal egal. Wir wurden in einen Doppelbungalow gebracht,der wirklich sehr schön,geräumig und gepflegt war,wirklich absolut top!!! Allerdings war der Strand eben auf diese Seite eher.....naja,ganz ehrlich....ziemlich häßlich. Das Meer ist eher ein kleiner Tümpel,umrandet vom einem Betonwall. Ich denke mal,das ist der Anfang des Wellenbrechers,so genau haben wir uns das nicht angesehen.Ein paar Baufahrzeuge waren auch unterwegs. Auch an den nahe gelegenen Wasserbungalows wurde gebaut.Wir haben dann einfach beschlossen das beste aus diesem ersten Tag zu machen,und sind zum Baden und Schorcheln auf die andere Inselseite gelaufen,was allerdings kein Problem war.Dort haben wir am nächsten Tag auch einen schönen Einzelbungalow(Nr.226) bekommen,mit Traum-Strand direkt vor der Tür,bestem Blick auf´s Meer ohne Wellenbrecher,genauso wie wir es wollten.Ich weiß ja nicht ob es an meiner email an den Veranstalter lag,dass wir in diesem Bereich einen Bungi bekommen haben,aber ich würde jedem,der nach Paradise fährt dazu raten,das auch zu tun. Auf der Westseite ist der Strand einfach so wie man sich das vorstellt,vor allem an der Nordspitze.Im südlichen Teil ist es auch ok,allerdigs hat man hier auch den Wellenbrecher,was den Ausblick etwas verschlechtert.Das Wasser ist aber auch dort gut,nicht so wie auf der Ostseite.Zum Schnorcheln und Schwimmen konnten wir einfach vo m Strand aus in´s Wasser gehen,allerdings muss man zum Hausriff schon ein Stückchen schwimmen,man kann aber auch über den Steg direkt am Hausriff einsteigen.Fische gab es massenweise,sogar ein paar kleine Haie, Rochen,,Moränen etc.und auch Schildkröten.Die Korallen am Hausriff sind leider ziemlich kaputt. Wenn man zum Hausriff rausschnorchelt,kann man auf dem Weg dorthin schon Bereiche finden,wo wieder Korallen wachsen,leider befürchte ich,dass diese am Hausriff selbst nicht viel Chance auf großes Wachstum haben werden,da es immer noch zu viele Leute gibt,die es toll finden sich auf´s Riff zu stellen etc.

Der Hotelbereich im allgemeinen ist sehr schön angelegt.Auch die Vegetation ist sehr schön;ich weiß auf der Bilderseite hier findet man ein Foto,wo nur so verdörrte braune Pflänzchen zu sehen sind,so war´s bei uns aber nicht(mehr?).Die Hotelangestellten sind sehr nett und zuvorkommend. Man hat im Hauptrestaurant für den kompletten Aufenthalt den gleichen Platz und Kellner,und man findet immer etwas Leckeres zu Essen.Wir hatten Vollpension,und die Getränkepreise sind noch so wie schon in vorherigen Berichten beschrieben.Alles in allem war´s für uns so günstiger als All Inclusive,wenn man aber vor allem Soft Drinks o.ä.trinken will ist man evtl.mit AI besser dran.
Publikum:Viele Asiaten,daneben Italiener,Russen,Engländer,kaum Deutsche,aber alle in ruhigem Einklang.

Daher mein Fazit:Wir hatten wirklich einen wunderschönen Urlaub auf Paradise Island und man kann die Insel auch weiterempfehlen,allerdings sollte man wirklich um einen Bungalow auf der Westseite bitten,da man sonst eher Baggerweiher-Flair geniessen muss,auch wenn die Bauarbeiten dieses Jahr abgeschlossen werden sollen;der Strand an sich wird sich auf der Ostseite wohl nicht groß ändern lassen.

Tanja und Michael
 


 

Hallo,

wir haben in der Zeit vom 25.12.05 - 02.01.06 unseren ersten Maledivenurlaub auf Paradise Island verbracht.

Von München aus ging es mit der LTU und einer halben Stunde verspätung los. Da wir jedoch guten Rückenwind hatten, waren wir letztendlich sogar noch eine halbe Stunde zu früh in Male. Der Bordservice war Ok, aber die Beinfreiheit ließ doch sehr zu wünschen übrig, besonders wenn man lange Füße hat. Da wir ziemlich zuletzt ausgestiegen sind, mussten wir für die Passkontrolle eine dreiviertel Stunde anstehen. Tip fürs nächste Mal: zunächst nachsehen in welcher Reihe eine Frau die Pässe kontrolliert, denn bei denen ging es doppelt so schnell voran wie bei den Männern. Die Weiterfahrt mit dem kleinen Speedboot ging dann sehr zügig und war auch ein tolles Erebnis. Nach ca. 20 min. kamen wir dann auf unserer Insel an, ein Anblick bot sich uns wie im Traum. Zunächst gab es einen Cocktail und Erfrischungstücher, dann musste noch ein Formular ausgefüllt werden. Anschließend wurden wir zu unserem Bungalow (Haushälfte)

Nr. 283 geführt, mit tollem Blick auf die Lagune, die jedoch ca. um die halbe Insel durch einen Wellenbrecher geschützt ist. Das Zimmer war Spitzenmäßig und wurde zweimal am Tag gereinigt.

Wir hatten jedoch anscheinend noch Glück mit unserem Zimmer, das zwar ziemlich am Ende der Insel lag, aber auf der Westseite der Lagune zugewandt. Beim ersten Umschwimmen der Insel mussten wir nämlich feststellen, dass die Ostseite noch immer vom Tsunami geschädigt ist. Der Strand ist dort gräulich, mit Korallenresten durchsät und nicht das was man sich von den Malediven vorstellt. Wie wir vor unserer Abreise erfahren haben, gab es auch mehrere Beschwerden von Urlaubern die diese Bungalows hatten. Die Wasserbungalows auf dieser Seite sind auch noch zerstört und werden wohl so schnell auch nicht fertig werden. Im großen und ganzen muss man sagen, dass die Insel zwei Gesichter hat, nämlich die Tsunamiseite und die (mit Abstrichen wegen der Wellenbrecher) Paradiesseite.

Wer großen Wert auf Fitness und Wellness legt, ist wohl auf dieser Insel gut aufgehoben (tolle Massagebereiche), andererseits wer braucht schon einen Wirlpool und eine Sauna. Das Essen war sehr gut und vor allem abwechslungsreich, besonders genial war das Sylvesterbuffet.

Es gab von allem etwas, außer Schweinefleisch, dies wurde immer durch Chicken ersetzt.

Wir hatten zwar nur Halbpension, aber dies reicht unserer Meinung nach vollkommen aus.

Neben dem Hauptrestaurant gab es noch ein Italienisches- und Japanisches Restaurant, in denen man gegen 15 % Rabatt auf die "Normalpreise" auch Essen gehen konnte, was aber in unseren Augen Schwachsinn ist.

Schwimmen konnte man in der Westlagune ausgezeichnet, aber zum Schnorcheln war es im Sandbereich (hier gab es auch mehrere kleine Haie) zu trübe. Entlang des Bootssteges, bis zum Hausriff und zur Nachbarinsel hin konnte man jedoch super Schnorcheln und es gab einiges zu sehen. Die "größeren" Haie hat man aber erst ab ca. 22 Uhr vor dem Italienischen Restaurant gesehen.

Einen Halbtagsausflug haben wir gemacht, der uns auf eine Einheimischeninsel und auf Bandos geführt hat. Dieser Ausflug ist, besonders wenn man Erstmalediver ist, sehr zu empfehlen. Bandos hat einen Top- Eindruck hinterlassen, besonders der Sand war hier viel feiner als auf Paradise Island, dafür war aber der Strand bei Flut recht klein.

Fazit: Alles in allem waren wir sehr zufrieden mit unserer Wahl und kommen auch baldmöglichst wieder her. Da es jedoch noch so viele anderen Inseln zu erkunden gibt, werden wir mal sehen wo uns die nächste Reise hinführt.

Markus und Tanja aus Remchingen

 


 

Hallo Zusammen !

Ich bin wieder zurück und möchte euch hier einen kurzen Reisebericht über Paradise Island geben.

Die Reise:
Der Abflug von Wien wurde vom 18.01.05 auf den 16.01 vorverlegt nach langen Telefonaten und Anfragen bei den Reisebüro und den Reiseveranstalter wurde dieses auch endlich bestätigt. Die Reise dauerte sehr lange in Wien 1 Stunde verspätung in Colombo 1.5 Stunden aufenthalt in Male 2 Stunden bis ich endlich als einziger Gast im Speedboot nach Paradis Island saß.

Die Insel:
Macht schon bei der Ankunft einen sehr gepflegten Eindruck ein Begrüßungscocktail und ein feuchtes Tuch wurden bei der ankunft überreicht. Ich hatte das Glück einen Einzel Super Delux Bungalow zu beziehen sehr komfortabel mit Klima, Minibar,TV,usw. Es gibt wirklich alles auf der Insel Fitnesscenter,Tennisplätze,Fussballplatz,Squachcenter,Tischtenniss,Basketba
ll,Sauna ,Dampfbad,usw usw.

Die Auslastung:
611 Hotelangestellte und 80 !! Gäste und davon 80% Russen außer mir kein einziger Österreicher oder Deutscher Gast.

Das Essen:
Ich kann nur sagen Ausgezeichnet das Essen hat 6 Sterne verdient.

Die Preise:
Flasche Mineralwasser 1.5 Liter 3 Dollar
Mineralwasser 0.75 Liter mit Kohlensäure 5 Dollar
Dose Cola 3.5 Dollar
Wenn man es nicht übertreibt liegen die Kosten für die Getänke pro Woche und Person zirka bei 100 Dollar

Das Personal:
Sehr freundlich und Hilfsbereit.

Das Wetter:
Bis auf einen Tag sehr schön und heiß 30 Grad

Zustand der Insel:
Die Auswirkungen des Tsunamis sind sehr groß der gesamte hintere Teil der Insel wo die Wasserbungalows stehen sind mit Millionen von abgebrochenen Korallenstücken und angeschwemmten Muschelstücken übersäht. Der Steg zu den Wasserbungalows ist weggerissen die Wasserbungis selbst wurden zum größten Teil wieder instand gesetzt bleiben aber sicher noch 2-3 Monate geschlossen. Die Strandbungalows waren teilweise bis zu 2 Meter überschwemmt sie wurden aber in den 2 Wochen wo ich dort war fast vollständig bis auf ein paar Kleinigkeiten instand gesetzt.

Beim Sunrise Restaurant was am Ende der Wasserbungis ist wurde die gesamte Inneneinrichtung zerstört. Sehr großer Schaden ist auch an der Natur passiert fast alle Bananenbäume sind kaputt viele andere Bäume haben das Salzwasser nicht vertragen und haben nur noch braune Blätter es wird sicher Jahre dauern bis alles wieder nachgewachsen ist.

Unterhaltung:
Angesichts der wenigen Gäste wahr Tote Hose 1x in der Woche hat eine Live Band gespielt das war aber auch schon alles.

Ausflüge:
Es ist mir wegen der wenigen Gäste nicht gelungen auch nur einen Ausflug zu unternehmen da die Teilnehmeranzahl von mindestens 8 Personen nie zusammen kam.

Fazit:
Den größten fehler habe ich gemacht das ich alleine gereist bin 14 Tage nur Englisch reden und das nur mit den Kellner war sehr zermürbend. Viel mehr als ein "Wie gehts" und "Hallo" natürlich auf Englisch war auch nicht mit den Tischnachbarn drin.
Der Zeitpunkt meiner Reise war sicher nicht der beste aber Euro 4500 für 14 Tage war sicher nicht gerechtfertigt das wahr es nie und nimmer wert. Dann musste ich auch noch 2 Tage früher Abreisen als geplant da keine Flüge nach Wien gingen
Und eine weißen Malevivischen Traumstrand habe ich mir auch anders vorgestellt.

Ich habe auch 30 Bilder an Malediven.net gesendet ich werde versuchen den Link mit den Bildern hier einzufügen. Vielleicht habe ich nächstes Jahr auf einer anderen Insel mehr Glück.

http://www.malediven.net/Bilder/Paradise Island/index.htm

Viele grüße
Peter


 

Wir haben vom 26.03. bis 06.04.2003 unseren 1. Malediven-Urlaub auf Paradise Island verbracht. Vorab, es war ein Traum...

Wir sind von München via Doha nach Male mit QATAR AIRWAYS geflogen. Nachdem wir von der Fluggesellschaft vorher noch nie etwas gehört hatten, kamen doch ein paar Zweifel bei uns auf. Dies zeigte sich aber im nachhinein völlig unbegründet, da das Personal sehr freundlich war und die Beinfreiheit auch großzügier als in deutschen Fluglinien war. Bei den Filmen und dem Personal ist man allerdings auf Englisch angewiesen. Die Flugzeit von München nach Doha betrug ca. 6,5 Stunden und von Doha nach Male nochmals gute 4 Stunden. Der Zwischenstop war mit guten 2 Stunden immer etwas lang.

So, jetzt aber zur Insel: Ein großer Pluspunkt ist die kurze (10 km) Entfernung vom Flughafen. In ca. 20 Minuten ist man mit dem Speedboat auf Paradise Island. Nach einer kurzen freundlichen Begrüßung durch die Guest Relation wurden wir zu unserem Bungalow 225 gebracht. Er liegt genau an der Nordspitze der Westseite. Unserer Meinung nach ist dort der schönste Strand auf der ganzen Insel. Überhaupt hängt eine Bewertung über Paradise Island von der Lage des Bungalows ab. Falls möglich, sollte man Zimmer auf der nördlichen Ost- bzw. Westseite buchen, da die restlichen Bungalows keinen Malediven-Flair ausstrahlen. Ein Wellenbrecher verhindert dort jegliche Sicht aufs Meer.

Wie gesagt hatten wir aber mehr Glück (ich habe vorher per Email ein solches Zimmer reserviert) und deshalb wurde unser URlaub auch einfach traumhaft. Die Bungalows liegen ca. 5 Meter vom weißen Traumstrand entfernt. Auf den Terassen der B. stehen immer 2 Liegen, die man einfach mit an den Strand nehmen kann. Die Zimmer sind sehr schön eingerichtet, besitzen Klimaanlage, TV, Minisave und Außendusche. Der Roomboy kommt 2 Mal täglich.

Zum Essen: Wir hatten ALL INCLUSIVE gebucht. Ist auf jeden Fall zu empfehlen, da die Getränkepreise extrem hoch sind. Ein Hauswein 0,2 l & Bier kosten z.B. 7 US$, antialkoholische Getränke ca. 5 US$.  Dabei sollte allerdings erwähnt werden, dass nicht alle  Getränke zu ALL INCLUSIVE gehören. Z.B. gehört nur das Hauptrestaurant zu dem Programm, für die anderen Restaurants kann man max. 15 % Rabatt bekommen. Bei den Cocktails muss man ebenfalls aufpassen. Nur „Gespritzte“ wie Cuba Libre, Wodka-Orange usw. sind umsonst. Richtige Cocktails wie Pina Colada sind kostenpflichtig.

Das Essen im Hauptrestaurant war allerdings vom allerfeinsten. Es gibt ständig eine große Vielfalt von Nudeln, Fisch, Geflügel und asiatischen Speisen. Nicht zu vergessen die leckeren Nachspeisen (speziell die TORTEN!). Am ersten Tag bekommt man übrigens einen Tisch zugeteilt, der für den gesamten Urlaub reserviert bleibt.

Schnorcheln lässt es sich auf Paradise Island auch wunderbar. Das Hausriff liegt ca. 200 Meter von der Hauptbar entfernt (direkt am Italienischen Restaurant). Die Farbenpracht der Unterwasserwelt begeistert uns immer noch...

Wahlweise sind im ALL INCL. Programm auch ein Nachtfischen und INSELHOPPING angeboten. Wir haben jedoch nur das Nachtfischen ausprobiert und dabei leider keinen richtigen Erfolg gehabt. Insgesamt wurden an diesem Abend nur 2 Fische gefangen. Trotzdem ist dieser Ausflug zu empfehlen.

Abschließend noch einige Bemerkungen:

Im Souvenir-Shop gibt es leider keinen Zeitschriften oder Bücher zu kaufen,a lso genügend Material mitnehmen. Einen Juwelier und ein Photogeschäft gibt es in der Eingangshalle auch noch.

GANZ WICHTIG: Unbedingt einen guten 30er Sonnenschutz mitnehmen. Die Sonne ist wirklich aggressiv!

Falls jemand an einem Urlaub auf Paradise Island interessiert ist und Bilder vom Strand, Pool, usw. benötigt, soll sich einfach bei uns melden (jokkel77@arcor.de).

Fazit:

Damit der Urlaub auch zum Paradies wird, sollte man unbedingt  die Lage des Zimmers beachten. Uns 2 hat es auf Paradise Island spitzenmäßig gefallen und wir werden auch in Zukunft wieder mal auf den Malediven vorbeischauen. (Vielleicht auf Sun Island?!?)

 


Wir waren vom 5.11. bis 8.11. auf Paradise Island, nachdem wir eigentlich Sun Island (eine andere Insel der Villa-Gruppe) gebucht hatten, die aber überbucht war und wir für 3 Tage ausgewichen sind. Im Gegenzug erhielten wir ein Geschenkpaket im Wert von ca. 500 US-Dollar (Upgrades auf Transfers mit Wasserflugzeugen, 6-Gänge-Menü beim Thai-Restaurant, Früchtekorb, Champagner sowie Tagesausflug auf 3 Inseln).

FAZIT:

Wir haben unsere Entscheidung trotz der Geschenke bereut, denn Paradise Island war es (verglichen mit Sun Island) nicht wert. Circa ein Drittel der Bungalows liegt hinter dem Wellenbrecher, d.h. man kann nicht aufs Meer schauen sondern sieht nur einen Wall, der den Charme eines Hinterhofes in Wanne-Eickel hat. Schwimmen ist dort auch kaum möglich. Der Rest der Insel ist ganz hübsch, aber verglichen mit Sun Island ist einfach ALLES ein wenig schlechter.

Für Rückfragen oder Fotos:

cbuffner@gmx.net

 


 

Unser Urlaub auf Paradise -Island (Lankanfinholu) vom 3-18 Mai 2002

Nach 1999 und 2001 haben wir unseren dritten Urlaub abermals im Nord-Male Atoll auf Paradise - Island verbracht und wir waren wirklich absolut zufrieden.
Gebucht haben wir bei Meier’s Weltreisen , der Transferflug von Hamburg nach München mit der dBA und weiter nach Male mit einem LTU-Airbus war ohne Probleme aber: Die Sitzbreite und der Sitzabstand sind wirklich eine Zumutung. Von einem komfortablen 9h Stundenflug kann man wirklich nicht reden.
Trotzdem der Anflug auf Male (Hulhule) über die Inselwelt ist schon gigantisch und entschädigt für unbequemes Sitzen. Die Einreise und der Weitertransport auf die Insel klappte ohne Probleme. Auf der Insel, wie gehabt, Begrüßungsdrink und Einchecken. Da die Insel ausgebucht war wurde unser Reservierungs-Wunsch leider nicht erfüllt. Auf Drängen wurde uns am draufkommenden Tag unser Wunschbungalow angeboten. Am Ankunftstag herrschte wirklich ein Chaos an der Rezeption aber nachdem div. Gäste abreisten, war Ruhe.

Zur Insel
Das Erscheinungsbild der Insel ist im Prinzip unverändert wie in den Jahren zuvor. Der schönste Strandabschnitt mit der Lagune liegt an der Ostseite mit den Bungalows 200 - 220 sowie einer wunderschönen Sandbank an der Nordspitze mit Blick auf die Nachbarinsel Hudvuheli deren Umbau zu einem Luxusressort nun abgeschlossen ist. Das Wassersportcenter mit seinem Surfzubehör kann man vergessen (nur altes kaputtes Material und die Preise!!). Die Insel selbst macht einen sehr gepflegten Eindruck. Hohe Palmen, Bananenstauden, Buschwerk mit tropische Blüten, sowie liebevoll angelegte Gärten die täglich bewässert werden runden den schönen Gesamteindruck ab. Das Hauptgebäude mit der Rezeption und dem Restaurant sind gut in das Inselerscheinungsbild integriert, die Bungalows mit Außenduschen sind zweckmäßig und komfortable eingerichtet und werden zweimal am Tage gereinigt. Der Rezeptionsbereich mit seinem Souvenirshop und Juwelier sowie der Touristeninformation sind übersichtlich angeordnet und machen einen gepflegten Eindruck.

Verpflegung/Service
Das Restaurant liegt im Hauptgebäude und ist großzügig aufgeteilt. Jeder Gast hat seinen separaten Tisch mit einem zugeteilten Kellner. Die Mahlzeiten werden zu allen Tageszeiten in Buffetform angeboten. Das Angebot ist wirklich klasse, für jeden Geschmack etwas dabei, Fleisch, Fisch, Salate, Pasta sowie einem tollen Dessertangebot. Wir haben „Fullbord“ gebucht, kostet etwas mehr aber wenn man den ganzen Vormittag schnorchelt dann hat man Kohldampf und ein Sandwich, Salatteller oder warme Mahlzeit zur Mittagszeit sind ganz angenehm, denn in dem angrenzenden Restaurant oder im Tramonta Restaurant ist ein Snack sehr teuer. Die Preise haben es wirklich in sich und ich will hier auch nicht näher drauf eingehen aber 1000 Dollar in 14 Tagen so nebenbei sind schon drin, hier und da eine Schnorcheltour, einen Ausflug, Besuch in Male, die Getränke am Tage, da läppert sich was zusammen.
Den Abend kann man in der Bar bei einem bunten Cocktail angenehm verbringen, Lifemusic wird geboten oder manchmal ein Krabbenrennen. Schöner ist es jedoch beim Italiener draußen im warmen Wind einen Cocktail zu genießen und Riffhaie und Rochen zu beobachten. Grüße an Franz und Karin sowie Anett und Jens.

Freizeitangebot
Tennisplatz, Squashhalle, Tischtennis usw. wird angeboten sowie alle Möglichkeiten des Wassersports, ganz nach Belieben, der Poolbereich war immer bestens besucht, Handtücher lagen schon vor dem Frühstück auf den Liegen. Das hat natürlich den Vorteil das man an seinem Strandabschnitt allein ist und es ist allemal schöner in der türkisfarbenen Lagune zu baden als im Pool. Jeder wie es mag.
Einen Besuch in Male sollte ein Muss sein. Sehr lebhaft geht es am Fisch,- und Fruchtmarkt zu. Am Nachmittag kommen die Fischer und landen Ihren Fang an. Marline, Bonitos und große Tunas gibt es zu bestaunen. Es herrscht ein quirliges Treiben. In der Fruchthalle sich eine Trinknuss gönnen, und dann weiter vorbei an der Moschee mit der goldfarbenen Kuppel durch den Sultanspark zum Museum und zur Hukuru Miskiy weiter zum Präsidentenpalast und zurück zum Marinedrive. Male ist nicht sehr groß , aber durch die Straßen schlendern, und in die Stubenläden reinschauen ist schon interrasant. Man bekommt einen Einblick in die Kultur und Lebensweise der Malediver. Nebenbei bieten sich wunderbare Fotomotive am Hafen. Als wir Male besuchten war die Stadt über und über mit Fahnen geschmückt (Nationalfeiertag) und just zu diesem Zeitpunkt war die Bundesligamannschaft aus Berlin zu Besuch auf Paradise Island, die dann auch zwei „friendly games“ gegen das Nationalteam der Malediven absolvierten.

Eine Tagestour ist auch ganz witzig. Per Dhoni zu einem anderen Touristenresort und von dort nach Himmafushi „einer Einheimischeninsel“ Dieser Besuch dient ausschließlich dem Verkauf von Souvenirs durch die Einheimischen, so ein wenig Kitsch kann man ja kaufen, auch eine Art der Entwicklungshilfe, aber Artikel aus dem Meer sollte man doch meiden. Nach dem Aufenthalt geht’s weiter nach Kuda Bandos der Nachbarinsel von Bandos. Eine typische Ausflugsinsel mit herrlichem Strand und schönen Fotomotiven, ideal zum Baden und Schnorcheln. Zwischenzeitlich wird von dem Begleitpersonal ein Barbecue vorbereitet. Alles in allem ein gelungener Ausflug.
Schnorcheltouren mit einem Dhoni zu den Riffen kann man sich im Prinzip sparen, da gibt es auch nicht mehr zu sehen als am Hausriff der Insel.

Klima
Warm und Schwül. Einen Regentag mit kurzen Schauern, bewölkt und sonnig immer im Mix. Die Klimatabellen stimmen nicht immer. Wir hatten im Januar schon schlechteres Wetter und das ist doch die Hauptsaison!
Mückenschutz nicht vergessen!!.

Schnorcheln
Auf die Malediven reist man aber nicht nur zum faulenzen sondern auch zum Tauchen oder Schnorcheln. Das erfreuliche ist, das die Korallenwelt sich langsam erholt. Wir haben eine Vergleichsmöglichkeit zu den vorhergehenden Reisen gehabt. Federsterne, Anemonen sind vorhanden, Hirsch,- und Diskuskorallen zeigen wieder Farbe zwischen all dem Korallenschrott. Also das wird dauern biss sich das alles regeneriert hat. Dieser Umstand hat aber dem Artenreichtum überhaut nicht geschadet. Im Gegenteil: Schwarm,- und Anemonenfische, Falterfische, Koffer,- Feilen,- und Igelfische, Kraken, Schildkröten, Napoleons, Riffhaie, Muränen, Kaiser,- und Papageienfische, Riesendrücker und... und...und.. Es ist toll das zu sehen und wir hatten das Gefühl das die Größe der Fische und die Artenvielfalt zugenommen hat. Man steigt am Sunsetrestaurant ein und schnorchelt die Riffkante auf und ab. Die besten Sichtverhältnisse sind morgens. Interessant sind die „Putzerstationen“. Dort findet sich alles ein, ruhig auf der Wasseroberfläche treiben und die Verhaltensweisen der Fische beobachten ist wirklich interessant. Zwischendurch immer mal eine Pause einlegen und bei einem Capuccino oder Bier das Meer und die paradiesische Umgebung genießen.

Fazit
Die Malediven sind für einen zauberhaften Urlaub immer gut!
Wir fliegen wieder hin „irgendwann“ das ist sicher!

Irmgard und Dieter Stephan Hamburg



 


Paradise-Island vom15-29Januar 2001

Vor zwei Jahren besuchten wir das erste mal die Malediven. Auf der Insel Paradise-Island im Nord-Male Atoll feierten wir unsere Silberhochzeit und wir verloren unser Herz an diesen zauberhaften Archipel.

Diese Eindrücke ließen uns nicht wieder los und so buchten wir bei Jahn-Reisen im Januar 2001 für 14 Tage den zweiten Malediven Aufenthalt auf Paradise-Island.

Der Flug startete mit LTU von Hamburg pünktlich, ohne Zwischenstop, Ankunft in Male ca. 7.30 morgens mit schneller Abfertigung und Transfer mit dem Schnellboot in ca.20 Minuten zum Urlaubsresort.

Einchecken , Begrüßungscocktail und Gepäck in den Bungalow ging recht flott und wir waren um 10.00 bereits im Sunset Restaurant am Hausriff und schnorchelten sofort los.

Zur Insel:

Die Insel ist ca. 900m lang und 200m breit. Die Bungalows sind längs der Insel angeordnet und gut in die Inselvegetation integriert. Die Ausstattung entspricht einem 5Sterne Standart, Klimaanlage, Außendusche und zweimal am Tage kommt der Roomboy und reinigt das Zimmer. Die Ostseite im nördlichen Teil der Insel mit der Lagune ist wunderschön. Zwanzig Meter vom Bungalow und man ist im türkisblauem Wasser umsäumt von einem herrlichen weißen Korallensandstrand. Die Lagune ist flach und mit Korallenstöcken durchsetzt, (gute Badeschuhe sind ratsam). Die Lage der Bungalows im Norden ist schöner als im Süden, da man dort keinen freien Blick auf das Meer hat. Die Ostseite ist gleichzeitig die Atollseite. Der Südteil der Insel wurde mit einem vorgelagerten aufgeschütteten Wall gesichert um Landerosionen durch die Meeresbrandung zu verhindern. Der Norden der Insel ist schöner als der Süden. Die Anlage mit der Anordnung des Hauptgebäudes , Restaurant, Bar, Shops und Freizeiteinrichtungen ist geschmackvoll gestaltet, sowie die ganze Inselvegetation mit den Palmen, Scaebolabüschen, Bananenstauden usw. machen einen sehr gepflegten Eindruck. Die Anlage wird liebevoll von den Gärtnern gehegt und bewässert. Ungeziefer ist wenig vorhanden und am Abend hört man nur das Geschnatter der Schönechsen.

Zur Verpflegung:

Im Gegensatz zur ersten Reise wählten wir für diese Reise "Vollpension".

Der Aufpreis ist nicht so viel höher und man kann zur Mittagszeit einen schnellen Snack zu sich nehmen. Im Coffyshop wird’s teuer wenn man zwischendurch Hunger hat. Das Buffet morgens, mittags und abends ist reichlich und vielseitig, für jeden Geschmack ist etwas dabei und auch das Dessertbuffet ist toll.

Der Service ist perfekt, zuvorkommend und freundlich.

Die Preise sind sehr hoch und derjenige der im Urlaub ordentlich einen hinter die Binde gießen will sollte doch lieber ein Resort mit all inclusive buchen.

Ballermanntourismus oder ähnliches wird man dort nicht antreffen und das ist ja auch gut so oder?

 

Klima

Bei der ersten Reise im April/Mai hatten wir besseres Wetter als im Januar obwohl doch dieser Zeitraum der Hochsommer ist. Auf die Klimatabelle kann man sich auch nicht immer verlassen. Besser ist vielleicht die Reisezeit im April/Mai. Im Katalog ist dieser Zeitraum als Nebensaison ausgewiesen was natürlich auch die Reisekosten ein wenig drückt.

Das Publikum ist international, ca. 50% sind Asiaten und der Rest Europäer. Die Umgangssprache ist English.

Freizeit und Tauchen

Ein Besuch der Hauptstadt Male sollte man nicht versäumen. Er bietet einen wunderbaren Eindruck in die Welt und Lebensart der Malediver, bunte Fotomotive am Marinedrive sowie allerlei Kuriositäten.

Das Freizeitangebot beinhaltet hauptsächlich den Wassersport wie Jetski, Parasailing, segeln aber auch Tennis usw.

Auf die Malediven fährt man aber zum Tauchen und das muss nicht unbedingt Flaschentauchen sein. Mit der ABC-Ausrüstung kann man die Unterwasserwelt bestens erforschen. Der Einstieg am Hausriff ist am Sunset-Restaurant. Man schnorchelt an der Riffkante ca.100 – 200m entlang und wieder zurück. Die Korallenwelt ist abgestorben aber es ist ein erneutes Wachstum an den Korallenblöcken zu erkennen. Dieser Umstand hat dem Artenreichtum nicht geschadet, im Gegenteil, man sieht Schwarmfische, Docktorfische, Napoleons, Muränen, Rochen, Riffhaie, Schildkröten, Falterfische in Formen und Farben das man es nicht glaubt. Ich empfehle jedem sich entsprechende Lektüre vor dem Tauchurlaub durchzulesen damit man das viel bewusster erlebt. Auch am Sunrise Restaurant lässt es sich sehr gut schnorcheln allerdings nur bei Flut.

Ausfahrten zu Schnorchelplätzen sind witzig und sollte man einmal mitgemacht haben. Am Bananareef haben wir vor zwei Jahren herrliche Tischkorallen bewundert und wir waren wirklich geschockt denn davon war nichts mehr vorhanden. Abgestorbene Korallen halten der Erosion durch Brandung nicht stand.

An einem anderen Riff haben wir noch intakte Korallengebiete gesehen die durch das Coral-Bleeching stark gelitten haben aber trotzdem noch wunderschön sind. Man kann nur erahnen welche Korallen,- und Farbenpracht hier einmal vorhanden war.

Fazit

Paradise-Island ist ein sehr schönes Urlaubsresort mit einem gutem Preis/Leistungsverhältnis und Freizeitangebot. Das Hausriff lässt sich gut betauchen und ist noch weitgehend intakt.

Wir fliegen wieder hin, das ist Sicher.

Irmgard und Dieter St. Hamburg

 


 

 

Wir waren vom 23.08.-07.09.2000 auf Paradise Island. Es war unser erster Urlaub auf den Malediven. Wir wählten diese Insel aufgrund der Nähe zum Flughafen, der Größe der Insel und den weiteren Annehmlichkeiten, die dieses Resort versprach.
 
Der Anflug auf Male war bereits ein Traum. Der Transfer war dank Schnellboot bereits nach 20 Minuten vorbei. Der erste Eindruck war wie das Paradies auf Erden. Die Hotelanlage ist insgesamt gepflegt mit vielen liebevollen Details. Die Gärtner sind sehr bemüht die Grünanlagen zu hegen und zu pflegen. Das Essen und der Service waren sehr gut. Der Roomboy kam 2 x am Tag und brachte alles in Ordnung. Das Sportangebot war sehr gross. Wir haben diese aufgrund der Wärme jedoch nicht genutzt. Die Tauchlehrer sind alle super freundlich und sehr hilfsbereit und täglich werden sehr schöne Tauchreviere angefahren.
 
Die Zimmer waren sehr schön und geräumig. Die Außendusche war für uns fast ein Highlight. Auf jedes Detail wurde liebevoll geachtet. Die schönsten Zimmer befinden sich im Nord-Westen der Insel (Zimmer-Nr. 224-230). Auf jeden Fall sollte man bei Buchung direkt angeben, dass man auf keinen Fall ein Zimmer im Süden der Insel haben möchte, denn vor der Südseite wurde ein Wall ins Meer gebaut, der auch teilweise mit Müll übersäht ist. Man hat dadurch keine Möglichkeit aufs Meer zu schauen. Insgesamt ist der Anblick auch sehr häßlich. Die Westseite ist insgesamt auch schöner zum baden. Auf der Ostseite der Insel ist der Strand sowie auch der Meeresboden schon reichlich mit Korallenstücke besetzt. Badeschuhe sind zu empfehlen. Weiterhin ist es hier auch sehr flach und baden nicht immer gewährleistet.
 
Der Service im Hauptrestaurant gab keinen Anlass zur Beanstandung. Das Essen war sehr abwechslungsreich und sehr lecker. Das Nachspeisebuffet war teilweise mit dicken Sahnetorten bestückt (typisch maledivisch). Wir empfehlen eine Buchung von Vollpension nicht generell auszuschließen. Die Nebenkosten sind sehr hoch. Sollte daher doch Mittags der Hunger quälen, muss man doch mit sehr hohen Preisen rechnen. Weiterhin gab es noch 4 andere Restaurants. Die Pizzen beim Italiener war echt super. Weiterhin empfehlen wir, von Deutschland aus direkt einiges an Süßigkeiten wie Schokolade etc, Instandpulver für Teegetränke etc, Filme usw. mitzubringen. Vielleicht sollte man - wenn man Käseliebhaber ist - Schmierkäse o.ä. mitnehmen, denn das Frühstück ist doch etwas amerikanisch oder englisch angehaucht. Viel Kuchen, Marmelade und  andere süße Sachen.
 
Alles in allem war es ein wunderschöner Urlaub. Für den Einstieg in die Malediven war dies genau richtig. Sollten wir noch einmal die Möglichkeiten haben, die Malediven zu besuchen, würden wir jedoch eine andere Insel vorziehen. Dies auch folgendem Grund:
 
Die Nähe zu Male ist nicht ganz günstig, denn der Bootsverkehr in Richtung Male ist teilweise imens. Weiterhin würden wir beim nächsten Mal eine kleiner, intimere Insel vorziehen. Weiterhin empfanden wir den bereits erwähnten Süden der Insel als nicht typisch maledivisch.
 
Zu guter letzt läßt sich auf jeden Fall sagen, dass wir unser Herz an die Malediven verloren haben und es keinen schöneren Fleck auf der Erde geben kann.
 
Viel Spaß!
 

Wir haben die Insel vom 03. - 17.08.99 besucht. Gebucht über Jahn Reisen.
Vom Flughafen Male fuhren wir 20 Min mit dem Schnellboot und erreichten dann unsere Ferieninsel. Die Insel bietet 600 Betten und die Gäste werden von 700 Mitarbeitern betreut. Aber keine Angst, trotz der vielen Menschen ist kein Gedränge. Weder am Strand noch am Süsswasser-Pool oder
im Speisesaal, die Leute verteilen sich und wir lagen stets alleine am breiten Strand. Die Bungalows sind integriert in die ursprüngliche Vegetation der Insel und vom Meer aus nicht zu sehen. Dennoch ist man nach ein paar Schritten am Wasser. Die Ausstattung der Bungalows enspricht dem 5-Sterne Standard u. lässt keine Wünsche offen. Der Hausboy reinigt täglich 2 x und bringt Handtücher etc..
Auf der Terrasse stehen 2 Liegen zur Verfügung, die auch zum Strand gezogen werden können. Auf der Südseite der Insel schützt ein Steinwall den Strand vor der starken Brandung, versperrt dort allerdings die freie Sicht auf das Meer.
Die Verpflegung im Hauptrestaurant ist in Büffetform und bietet für jeden Geschmack etwas. Salate, Vorspeisen, Hauptspeisen, Desserts immer unterschiedlich zubereitet und liebevoll hergerichtet. Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit.
Sämtliche Preise auf der Insel werden in US Dollar angegeben. Die Nebenleistungen wie Getränke, Ausflüge etc. sind sehr teuer, deshalb ist Vollpension empfehlenswert. Auf der Insel benötigt man kein Bargeld. Alle Nebenleistungen wie Ausflüge. Tauchgänge, Miete von Sportgeräten
wird per Unterschrift bestätigt und beim Auschecken bekommt man die Rechnung,
die dann per Kreditkarte beglichen werden kann.
Sehr gute Gelegenheit zum schnorcheln sind am Sunset Restaurant beim Hausriff. Eine Vielzahl von Fischen sind hier ständig zu beobachten. Einen Ausflug mit dem Boot zum schnorcheln kann man sich sparen, es gibt dort nicht mehr zu sehen. Die Korallen nahe der Oberfläche sind tot, was
dem Fischreichtum jedoch nícht schadet.
Das Tauchzentrum ist sehr gut organisiert und bietet vom Schnupperkurs
bis zum Tauchgang am offenen Meer alle Möglichkeiten. Auch deutschsprachige Tauchlehrerinnen sind da.
Am Abend gibt es Unterhaltung mit Livebands, Disco, Folkloretanzgruppen, Krabbenrennen und Karaoke. Im Sunset oder Sunrise Restaurant kann man den Abend auch ruhig geniessen.
Wir verbrachten einen rundum gelungenen Urlaub, der keine Wünsche offen liess.