Kuredu Reiseberichte

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Reisedauer vom 05.12.2006 bis 21.12.2006

Wir haben im Dezember 2006 unseren ersten Malediven-Urlaub auf der Insel Kuredu im Lhaviyani-Atoll verbracht. Wir, das sind Britta (36) und Philipp (38). Ein Arbeitskollege hatte uns vorher auf diese Website hingewiesen, und so konnten wir uns hier bereits vor der Buchung über die verschiedenen Inseln informieren. Letzlich haben wir uns dann für ein Angebot von Neckermann entschieden: 2 Wochen Halbpension in einer Beach-Villa auf Kuredu, Direktflug Frankfurt-Male mit Condor, Transfer mit Wasserflugzeug.

Die Anreise verlief bis zur Landung in Male völlig problemlos. In Male mußten wir leider über 3 Stunden in der Wartehalle des Air Taxi verbringen, weil dort erstmal auf weitere Passagiere gewartet wurde (die Wasserflugzeuge haben Kapazität für 15 Passagiere). Das Wasserflugzeug hat uns dann auch nicht direkt nach Kuredu, sondern zu der benachbarten Insel Kanuhura gebracht. Dort wartete ein Speedboot zur Weiterfahrt nach Kuredu auf uns. So lang die Wartezeiten bei der Anreise waren, so kurz waren sie dann bei der Abreise. Aufgrund einer über eine Stunde verspäteten Abholung durch das Air Taxi kamen wir erst 20 Minuten vor dem geplanten Start unserer Condor-Maschine in Male-Airport an. Wir mussten dann am Flughafen einen Uniformierten bitten, die Formalitäten zu beschleunigen, damit wir unseren Flieger nicht verpassen.

Auf Kuredu sind die Unterkünfte in 3 Kategorien unterteilt: Beach Bungalow, Beach Villa und die Wasservillen inkl. der Honeymoon-Suite und den Jacuzzi-Beachvillen. Jede der 3 Kategorien hat ihr eigenes Restaurant. Sowohl das Essen als auch die Atmosphäre im Restaurant haben unsere bisherigen Urlaubserfahrungen weit übertroffen. Wir hatten Frühstück und Abendessen (Halbpension) und waren von dem abendlichen Buffet begeistert. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, die Qualität war durchweg gut, und es wurde auch immer nachgelegt. In den ganzen 14 Tagen hat sich die Zusammenstellung des Buffets nicht einmal wiederholt. Wenn man bei den Getränken vorher einen Blick auf die Preise wirft, sind diese durchaus bezahlbar. Eine Flasche Wasser (1,5 Liter) kostet 3 Dollar, ein halber Liter Hauswein (Karaffe) kostet 7 Dollar. Jeden Abend wurde eine Flasche Wasser kostenlos im Zimmer bereitgestellt. Zum Frühstück gab es Kaffee, Tee und Orangensaft gratis. Ein Bier (0,4l) kostet 4,50 Dollar und es gibt in beiden Bars täglich wechselnde "Cocktail of the day" für je 5 Dollar. Cocktails kosten sonst ca. 8 Dollar, an der Poolbar gibt es eine Happy-Hour von 17.30h bis 18.30h mit halben Preisen für Cocktails. Den Aufpreis für All inclusive kann man sich unserer Meinung nach ersparen. Wir hatten bei Abreise eine Zimmerrechnung unter 400 Dollar (300 Euro), was ca. 11 Euro pro Tag und Person entspricht. Es gibt eine offizielle Homepage für die Insel: www.kuredu.com

Wie auch schon in einem anderen Bericht erwähnt, würden wir von der Buchung der Kategorie "Beach Bungalow" abraten. Die Bungalows liegen alle auf der Nordseite der Insel. Auf dieser Seite ist es zwar ruhiger und naturbelassener als auf der Südseite, dafür muß man aber erhebliche Abstriche beim Strand und Zugang zum Meer machen. Die Sicht auf das Meer wird größtenteils durch Bäume behindert, zum Teil stehen dann auch noch die Wasservillen dazwischen. In den Beachvillen auf der Südseite muß man den Fluglärm der Wasserflugzeuge (die erste Maschine startet um 7 Uhr morgens) in Kauf nehmen, daran gewöhnt man sich aber schnell. Auch die Wassersportaktivitäten (Kite-Board etc.) finden dort statt, was uns aber nicht gestört hat. Der Strand ist auf der Südseite sehr schön. Wenn man auf die Vergabe der Villa Einfluß nehmen kann, würden wir eine Beach-Villa im 200er Bereich empfehlen, wir selbst waren im 100er Bereich untergebracht (Nr. 104). In der Villa hat man eine Klimaanlage mit Fernbedienung, so dass man diese auch bequem vom Bett aus ein- und ausschalten kann. Wir haben die Anlage zum Einschlafen meist ausgeschaltet, weil sie nicht gerade leise ist. Wenn es dann nachts doch mal zu warm wird, kann man per Fernbedienung wieder einschalten ;-) Für die Steckdosen sollte man sich von daheim einen Adapter mitbringen, ebenso ein paar Musik-CD's für die Mini-Stereoanlage im Zimmer. Überhaupt sollte man möglichst alles von zuhause mitbringen, da es auf der Insel nur sehr wenige, teure Shops gibt. Tipp: Falls gegen Ende des Urlaubs die Sonnenmilch nicht reicht, kann man sich an der Surfschule kostenlos eincremen. Dort lassen die meisten Gäste ihre Restbestände bei Abreise zurück.

Das Highlight des Urlaubs waren unsere zahlreichen Schnorcheltouren. Wir hatten uns vorher eine Schnorchelausrüstung gekauft, und waren daher nicht auf die Angebote der örtlichen Tauchschule angewiesen. Auf der Südseite der Insel findet man in ca. 500 Meter Entfernung vom Strand eine sehr schöne Korrallenlandschaft, wo sich auch zahlreiche Fische aufhalten. Wenn man eine Wasserschildkröte treffen will, geht man gegen 14.30h in den Strandbereich zwischen Bungalow 110 und 120. In ca. 100 Meter Entfernung vom Strand ist dort ein großes Grasfeld am Meeresboden, wo wir fast jeden Tag ein oder zwei Schildkröten beim Fressen getroffen haben. Wer sich kein Unterwassergehäuse für seine Kamera kaufen will, kann sich bei der Tauchschule auch eine Digitalkamera mit Unterwassergehäuse leihen. Man braucht aber einige Übung, bis man gute Fotos hinbekommt, und ein mehrfaches Ausleihen der Kamera ist wahrscheinlich teurer als ein eigenes Gehäuse...

Insgesamt hat uns der Urlaub sehr gut gefallen, und es wird sicherlich nicht unser letzter Malediven-Urlaub gewesen sein.


 


 

Wiedereinmal hat es uns als kronische Wiederholungstäter auf die Malediven verschlagen,diesmal auf die Insel Kuredu im Lhaviyaniatoll.

Am Dienstag den 27.11.06 sind wir von Zürich aus mit der Edelweiss-Air via Colombo nach Male gestartet und nach einem angenehmen Flug sicher auf Male gelandet.

Der ganzen Crew dieses Fluges ein riesiges Kompliment und ein herzliches Danke für den tollen Service. Nicht mal eine halbe Stunde später sassen wir schon samt Gepäck im Wasserflugzeug und hatten während dem Flug einen traumhaften Ausblick, wobei unsere Kamera Ihren ersten grossen Einsatz verbuchen konnte.

Mit Trommelklängen und einem kühlen Drink wurden wir herzlich empfangen und schon ging es ab zu unserer Unterkunft. Da wir unsere Bleibe auf den Malediven "nur" zum Pipi machen, zum duschen und zum schlafen in Anspruch nehmen, haben wir uns wieder für einen Beach Bungalow und AI entschieden und waren sehr Zufrieden mit unserer Auswahl. Da ich selber Koch bin, könnte ich schon die ein oder anderen Mängel beim Essen aufzählen, doch im grossen und ganzen waren wir doch sehr angetan von dem, was so aufgeboten wurde. Meine Freundin und ich essen sehr gerne und viel Knoblauch, meine Grossmutter sagte immer das hilft gegen Mücken. Unser vorsorglich mitgebrachtes Anti Brumm konnten wir getrost im Koffer lassen. Und so blieben wir beide von den "Biestern" verschont.

Ach ja,Kuredu ist eine Barfussinsel,überall liegt Sand. Im Restaurant,in den Bars,einfach überall und Schuhe sind wirklich nicht nötig,ausser vielleicht ein Paar Badelatschen um nach einem starken Regenguss durch die grossen "See"-Landschaften im Insel Inneren zu stapfen.

Alle Angestellten sind sehr hilfsbereit und mega freundlich. Wir haben uns rundum sehr wohl gefühlt. Jetzt möchte ich auch nicht mehr lange schreiben,wenn Ihr Fragen habt,schreibt doch einfach: loch.stefan at bluewin.ch

Viel zu schnell ging die Zeit auf Kuredu vorbei und schon sassen wir wieder im Flieger um unsren Rückflug nach Zürich anzutreten. Da der Flieger der Edelweiss an diesem Tag umgebaut wurde,mussten wir mit der LTU vorlieb nehmen,deren Flieger von der Edelweiss gemietet wurde. Die Stimmung der Besatztungsmitglieder war auf Grund dieser Situation so angespannt,das von einem TEAM WORK absolut nichts zu spüren war. Im Gegenteil. Zum erstenmal hatte ich bei einem Flug ein komisches Gefühl und habe mich gar nicht mehr sicher gefühlt.


 

Reisebericht vom 7.9. bis 22.9.2006

Wir, das sind Iris, Holger und Lucy (unsere 5 jährige Tochter).

Wir sind am Donnerstag den 7.9.2006 von Flughafen Düsseldorf um 21.30 Uhr mit der LTU nach Male geflogen. Der Flug war O.K.. Um 10.15 Uhr Male-Zeit (3 Stunden weiter als wir) sind wir gelandet. Es ging ganz schnell durch die Passkontrolle und dann haben wir auf die Koffer gewartet, ging eigentlich auch schnell. Wir wurden dann mit einem kleinen Bus zum Wasserflugzeug-Anlegeplatz gefahren. In der Wartehalle lief Musik von "Rammmstein" und in der Toilette lief "Modern Talking-Cheri, Cheri Lady". Das war echt der Hammer. Es hat geregnet und deshalb hat es wohl etwas länger gedauert.Um 12.45 Uhr ging es dann weiter nach Kuredu.Während des Fluges nach empfehle ich Ohrenstöpsel in die Ohren zu machen, die gibt in der Wartehalle beim Wasserflugzeug, gratis.

Um ca. 13.45 Uhr sind wir dann auf Kuredu gelandet. Kuredu ist noch 1 Stunde weiter in der Zeit, so war es jetzt ca. 14.45 Uhr.
Es hat leider etwas geregnet und deshalb war die Ladung etwas umsanft. Aber nichtsdestotrotz, der erste Blick auf diese wunderbare Insel war atemberaubend.Wir wurden mit Trommeln empfangen und dann direkt zur Rezeption geführt, wo unsere super nette Reiseleiterin Nadine E. schon auf uns wartete. Ein Begrüßungscockail wurde uns gereicht. Sie hat uns erstmal zum Essen geschickt.Danach bekamen wir den Schlüssel für unsrere"Beach-Villa" Nr. 218.

Beach-Villa Nr. 218:
Ein kleines Stückchen mussten wir laufen und dann standen wir schon vor unserer "Beach-Villa". Ich hatte ja einige Fotos schon im Internet gesehen aber das man durch die Terrassentür auch reingeht hat mich überrascht. Aufgeschlossen und rein. WOW!!! So schön hatte ich mir es nicht vorgestellt. Es ist sehr schön eingerichtet, das Zusatzbett für unsere Tochter passte auch rein und man hatte noch genug Platz. Der Ober-Hammer war das halboffene Badezimmer. Ein paar Meter nur und man stand im Meer der Malediven.Wir haben eine Stereoanlage, eine Wasserkocher (etwas Tee, Kaffee, Cappuccino und Zucker), Klimaanlage (läuft immer wenn man will) und einen Ventilator. Handtücher für die Dusche und Handtücher für den Strand, also wir hätten garkeine mitnehmen müssen.

Zum Stromanschluss, kein Thema. Man kann Adapter mitnehmen, muss aber nicht. Der Roomboy hat einen Stick und mit dem entsichert er die Steckdose, dann passen alle Stecker auch unsere Europäischen da rein.
Vor unserer Villa standen 2 Liegen und auf der Terrasse waren 2 Stühle und ein kleiner Tisch. Mehrmals am Tag starten und landen die Flugzeuge da gewöhnt man sich dran.

Gepäck:
Unsere Koffer kamen mit dem Boot und deshalb ca. 3 Stunden später.(Manchmal kommen die Koffer auch mit in das Wasserflugzeug). Da wir auch Bademäntel auf dem Zimmer hatten und auch Duschgel, bin ich erstmal duschen gegangen. Bald kamen auch die Koffer. Es waren 3 Männer und ich war dann auch die ersten 3$ los.
Unser Roomboy " Abdullah " war 3mal am Tag da und hat sauber gemacht. Also man wurde hier wirklich auf Händen getragen.

All incluciv:
Nicht alles ist inkl.: die Minibar in der Villa kostet (Cola 0.3l Flasche 2,95$), alle Cocktails kosten (ca. 8-9 $), á la Carte Restaurant kosten extra und wenn man eine 1,5l Flasche Wasser mitnehmen möchte kostet die für AI 1,50$.

Trinkgeld / Geld:
Pro Koffer 1 $, der Roomboy und die Kellner haben pro Woche 10 $ bekommen. Dollar in der BRD tauschen, auf der Insel sind die Kurse schlechter.

E-Mail:
Im Inselshop stehen 3 Rechner man kann für 5 $ für 15 Minuten ins Internet .

Handy/Telefon
Es funktionieren alle Netze ( auch e-plus ). Informiert euch bei eurem Anbieter was das so kostet.
Man kann direkt auf dem Zimmer telefonieren oder angerufen werden. Aber das Telefonieren ist sehr teuer. 3Min 10$.

Foto´s:
Es gibt auf der Insel einen Fotoshop, da kann man für 1,50$ ein Foto ausdrucken lassen oder wenn die Speicherkarte voll, die Daten auf eine CD brennen lassen (ca. 10$).

Inselshop:
Man kann Filme für Fotokameras, Hygieneartikel (Duschgel, Sonnenmilch, Zahnpasta etc.), Naschzeug, Schmuck, Klamotten u.v.m kaufen. Es ist aber meistens doppelt so teuer wie zu Hause.

Die Insel:
Die Sandbank ist ein absoluter Traum, man kann ca. 1000m (so schätze ich) ins Meer hineinlaufen. Dort haben wir Mantas, Baby-Haie, Rochen und viele andere Meeresbewohner gesehen. Wunderschöne Muscheln lagen am Strand. Aber die müssen leider hierbleiben (Naturschutzgesetz).

Das Wasser ist angenehm und super klar. Der Strand wird jeden Tag gefegt, irre.Kuredu ist eine Barfuss-Insel, denn auf der ganzen Insel liegt Sand. Im Restaurant, in den Bars usw. in der Toiletten war der Boden aber gefliesst. Ich hatte 14 Tage keine Schuhe an. Jeden Abend sind wir am Strand entlang zurück zur Beach-Villa. Da alle Villen beleuchtet waren hat man auch genug Licht gehabt.

Ausflüge:
Am Sonntag 10.9.2006 haben wir vor dem Abendessen einen Sunset-Cruise gemacht. Wir sind mit einem grossen Schiff aufs Meer raus gefahren und haben von da aus den Sonnenuntergang angesehen. Und auf einmal schreit einer von der Crew: " Dolfins, Dolfins !!!" Und da waren sie, ca. ein dutzend haben im Wasser gespielt und unser Schiff begleitet. Ein absoluter Höhepunkt. Es gibt verschiedene Trips: man kann für einen halben Tag auf andere Inseln schippern usw. (kostet so ca. 35-55$)

Tiere:
Es gibt auf der Insel auch Hasen, die sind so groß wie ein Dackel.
Jeden Nachmittag war ein Flughund im Baum am Pool und dort Früchte genascht. Wenn man ihn angesprochen hat, hat er mit den Ohren gewackelt. Dann sind wir auch einmal um die ganze Insel gelaufen. Das hat ca. 2 Stunden gedauert. Aber definitiv die Sandbank ist der schönste Fleck auf der Insel. Vorallem deshalb weil es auf der linken Seite etwas wilder ist und auf der rechten Seite ( bei den Wasservillen ) es ganz ruhiges flaches Wasser gibt.
Die Mücken haben uns eigentlich in Ruhe gelassen, dafür haben uns die Sandflöhe umsomehr geärgert. Man konnte es gut mit "Anti-Brumm" in erträglichen Grenzen halten.

Essen:
Das Essen war lecker und auch abwechslungsreich. Wir hatten für unsere Tochter ein Glas Nutella mitgenommen, das kannten die dort schon von anderen Urlaubern aus der BRD. Zum Frühstück gab es Brot, Toast und Crossaints, Marmelade, Käse, Wurst udn Eier in allen Varianten. Natürlich "Pan-Cakes" (Pfannekuchen) für die englischen Gäste.Es gab mittags und abends Buffet. Leckerer Salate, verschiedenen Fleisch- und Fischsorten, Beilagen und immer eine Suppe. Das Brot ist fantastisch, immer frisch gebacken und lecker.

Publikum:
Ansonsten waren 80% Engländer, einige Schweizer, Österreicher und Italiener da.
Abends gab es immer etwas Programm. Einmal eine Diashow oder Videoshow von der Tauchbasis, eine Live-Band, Krabbenrennen u.v.m., langweilig war es nie.

Medizin/Arzt:
Nehmt genug Medizin gegen Durchfall und Übelkeit mit, denn wenn es euch erwischt zahlt man viel Geld beim Insel-Doc dafür. Und auch so, wir mussten mit unsere Tochter am ersten Morgen dort hin 50$ + 10$ für ein Zertifikat für die Versicherung. Einige haben mit Perenterol einmal täglich vorgebeugt und hatten auch Erfolg. Lasst euch zu Hause vom Arzt mal beraten.

Am 22.9.2006 mussten wir leider wieder nach Hause. Ich habe doch das ein oder andere Tränchen vergossen. Es war der schönste Urlaub meines Lebens.

So die Bilder hierzu findet Ihr in der Bilder-Galerie auf www.grapatin.de.tl Dort könnt ihr über das Kontaktformular eure Fragen an uns stellen.

Viel Spaß beim Anschauen !!!

SCHÖNES FERNWEH !!! (Wir haben es auch schon wieder !!!)

Tschüss Iris, Holger und Lucy

 


 

Reisebericht KUREDU 05-23/08/2006:

Nach 2004+2005 war dies unser 3.Urlaub auf den Malediven.KUREDU hat uns auch diesmal wieder begeistert…die ersten 7Tage hatten wir eine

Wasservilla:Sehr ruhig+absolut edel,abends am eigenen Steg perfekt für’Hobbybiologen’>Haie,Rochen,etc…und alles nur für uns;Faszination pur!Die letzen 10Tage Beachvilla:Auch super schön+unmittelbar am Sandstrand,nur die Klimaanlage nervt ein wenig>viel zu laut;aber ohne ist’s einfach nicht auszuhalten!Die Reiseleitung der TUI(Tina)ist total in Ordnung+bemüht sich irrsinnig,falls doch’mal etwas nicht klappt>ganz großes Lob an sie!Dank unserer neuen Kumpels-Rainer und Glen aus Barcelona(sind schon zum 7.Mal auf KUREDU;begeisterteWassersportler+Taucher)haben wir einzigartige Schnorchelplätze kennengelernt+alles gesehen,was der Indische Ozean zu bieten hat…die Spots werden aber nicht verraten,die Tauchschule hilft euch gerne dabei!Abschließend:KUREDU ist eine tolle,saubere Barfußinsel;klasse Essen(für uns lohnt sich immer AI,da wir gerne auch’mal etwas länger an der Bar sitzen);guter Service>also absolut empfehlenswert!Das einzig Negative:Das neue Management ’overbooked’ die Insel gerne, sodaß auch REPEATERwünsche nicht immer umgesetzt werden+man oftmals umziehen muß+nicht den gewünschten Bungalow bekommt!

ANDY+NADINE aus Stuttgart
 


 

Reisebericht Kuredu, April 2006

Nach eingehendem Studium der fast ausschliesslich positiven Berichte im Malediven-Forum konnten wir es kaum erwarten, am 1. April 2006 mit Edelweiss-Air ab Zürich in Richtung Ku-redu zu starten. Abgesehen vom extrem engen Sitzabstand verlief der Flug absolut problem-los und wir landeten pünktlich um 9 Uhr Morgens in Male (Zeitunterschied Zürich-Male = 3 Stunden und Zürich-Kuredu = 4 Stunden). Die Temperatur war selbst bei starker Bewölkung und trotz früher Morgenstunde drückend heiss und bedurfte einer kurzen Angewöhnungszeit. Nach Entgegennahme des Gepäcks ging’s auch schon im vollklimatisierten Bus zum Wasserflughafen. Nach einer kurzen Wartezeit von 30 Minuten sassen wir bereits im Wasserflug-zeug (auch sämtliche Koffer waren mit an Bord) und erwarteten mit gezückter Kamera die bevorstehenden 50 Flugminuten. Schon bald überflogen wir die ersten Hotelinseln, welche meines Erachtens aber viel zu nahe bei der Stadt Male liegen (Blick vom Strand aus direkt auf die Stadt....). Weiter ging’s über traumhafte, unbewohnte Atolle und kurz vor der Zwi-schenlandung auf Komandoo (Schwesterinsel von Kuredu) entdeckten wir direkt unter uns eine riesige Gruppe von Delfinen. Von Komandoo (ist ein bisschen kleiner, sieht aber auch ganz nett aus) dauerte es dann nur noch knappe 3 Minuten, bis wir endlich auf „unserer“ Insel zur Landung ansetzten. Der erste Eindruck war fantastisch: türkisblaues Wasser, weis-se Strände, üppige, sattgrüne Vegetation und stahlblauer Himmel. Dazu die Trommelrhyth-men unseres Begrüssungskomitees und das Rauschen des Meeres. Schöner als in jedem Hotelprospekt!

Wir waren zu viert und hatten zwei Beach Villen gebucht. Die Schlüssel pass-ten zu den Nummern 109 und 110, was reiner Zufall war, aber unseres Erachtens das Beste, was uns überhaupt passieren konnte: Top-Lage direkt am weissen, wunderschönen Strand, in idealer Distanz zu den Restaurants und absolut ruhig. Grundsätzlich sind aber alle Beach-Villen sehr schön gelegen. Die Nummern 101 bis 141 liegen vom Meer her gesehen auf der linken Seite des Landungssteges (würden wir ein nächstes Mal wieder bevorzugen) und die Nummern 201 bis 260 auf der rechten Seite. Die Gehdistanzen zu den Restaurants bewegen sich je nach Zimmer-Nr. zwischen 2 und 10 Minuten (was bei 38 Grad ganz schön heiss werden kann....). Lärm war während unseres ganzen Aufenthaltes ein Fremdwort (abgese-hen von den Wasserflugzeugen, welche aber nicht wirklich störend waren). Zu den Beach-Bungalows wurde bereits viel in diesem Forum geschrieben – unsere einhellige Meinung: Niemals!!! Erstens sind sie alle auf der gegenüberliegenden Inselseite gelegen (mit Baden ist dort nix...) und der Wind und Wetterfront ausgesetzt. Zudem sind die meisten Bungis in den Wald / Bäume zurückversetzt und schauen – zumindest von aussen – nicht wirklich einla-dend aus. Bei tiefer Nacht könnte man es direkt mit der Angst zu tun bekommen, wenn man dann in sein Beach-Bungalow zurück müsste. Natürlich haben wir auch eine Wasser-Villa besichtigt, welche uns aber ebenfalls nicht überzeugte. Diese Villen sind in etwa gleich auf-gebaut wie die Beach-Villen, haben jedoch ein geschlossenes Badezimmer (Vorteil: man kann die Mücken besser fernhalten) und natürlich eine Terrasse auf’s Meer hinaus (am A-bend sicher romantisch). Baden dürfte aber eher schwierig sein, da sich die Wasservillen auf der gleichen Strandseite wie die Beach-Bungis befinden. Abgesehen davon blickt man vom Balkon direkt auf die Wellenbrecher. A propos Mücken: Auf Kuredu wurde ich mit insgesamt etwas über 20 Stichen „verwöhnt“, wovon jedoch sicher die Hälfte davon auf Sandflöhe zu-rückzuführen ist. Anti-Brumm hat nicht schlecht gewirkt und ist eigentlich nur Abends nötig (vor allem die Füsse und Unterschenkel gut einsprayen!). Auf der ganzen Insel bewegt man sich grundsätzlich barfuss. Allerdings empfiehlt sich trotzdem ein Paar Flip-Flops mit einzu-packen (bei den Wasservillen sogar zwingend – der Steg dort wird so heiss, dass es barfuss zur Qual wird). Ansonsten benötigt man wirklich nur Badehosen, Shorts und Hemden / T-Shirts. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber zwischen 32 und 38 Grad und fallen in der Nacht kaum unter 28 Grad! Wolken oder gar Regen sind uns auf Kuredu nie begegnet. Der Himmel war praktisch immer blau. Die Wassertemperaturen dürften ebenfalls etwa bei 30 Grad liegen. Dies wiederum lässt stundenlanges Schnorcheln (immer mit T-Shirt oder Shor-ty!) zu. Direkt vom Strand / Steg aus ist das Hausriff (mit eigenem Wrack) gut erreichbar. Die Korallen sind allerdings grösstenteils abgestorben und bieten nicht wirklich viel an Farben-pracht. Im Gegenzug ist die Unterwasserfauna perfekt: Haie (direkt am Strand auch junge Schwarzspitzhaie – ungefährlich aber süss!), Schildkröten und grosse Rochen bei jedem Schnorchelgang, Riesenmuränen und Tausende von anderen Lebewesen – absolut fantas-tisch. Für Schnorchler lohnen sich selbstverständlich auch die von der Tauschule angebote-nen Schnorchelsafaris. In der Tauschule kann man für US$ 25.- einen halben Tag lang eine Sony-Cybershot Unterwasser-Digitalkamera mieten (lohnt sich!). Die Bilder werden dann auf CD gebrannt. Ich war positiv überrascht von der guten Qualität (kein Vergleich mit den UW-Einwegkameras). Ebenfalls lohnenswert sind ein paar Korallenblöcke ca. 200 Meter in Front der Beachvillen 120 bis 141 – dort haben wir jedes Mal Riesenschildkröten und Rochen ge-sehen. Das Wasser dort ist nicht tief und man kann auch weit draussen immer noch stehen. Am 2. Tag buchten wir die Sunset-Tour (2-stündige Fahrt in den Sonnenuntergang). Auf die-ser Bootstour begleiteten uns ganze Scharen von Delfinen – teilweise direkt neben, vor und hinter unserem Schiff – einfach traumhaft! Nach unserer Rückkehr auf Kuredu gönnten wir uns bei Franco eine Pizza und die schmeckte tatsächlich ebenso gut wie in Italien – Kompli-ment! Wir wählten in unserem Arrangement „all inclusive“. Das heisst, die Verpflegung erfolgt 3 Mal täglich am Buffet und ich war jedes Mal von Neuem überrascht (hat wirklich ausge-zeichnet geschmeckt und wurde immer frisch zubereitet). Natürlich versäumten wir es nicht, auch einmal im Thai- und ein anderes Mal im Seafood-Restaurant zu speisen. Für Romanti-ker absolut empfehlenswert: Auf Wunsch kann man direkt am Strand essen und sich für ein paar Stunden wirklich wie im Paradies fühlen. Ein anderes „paradiesisches“ Angebot wird durch das Hotel angepriesen: Romantik-Dinner für Zwei auf der Sandbank mit eigenem Kell-ner... Das Spässchen kostet allerdings US$ 280.-- pro Paar und selbstverständlich sind die Getränke dabei nicht inbegriffen... Ich empfehle euch, darauf zu verzichten und im Gegenzug im Seafood-Restaurant einen schönen Tisch zu reservieren (kostet ca. ¼ und ist bestimmt gleich romantisch!). Noch was zu den Trinkgeldern: Wir haben unserem Kellner und Room-boy je US$ 10.-- im voraus gegeben und es war alles ausgezeichnet. Bitte vergesst nach einem Bootsausflug (Schnorcheln, Tauchen, Sunset etc.) nicht, auch dem Bootspersonal etwas zu geben. Wir erlebten es einmal, dass sich die Crew alle erdenkliche Mühe gab und am Schluss (abgesehen von uns) nicht einen einzigen Dollar Trinkgeld erhielt – Schade! Selbstverständlich liessen wir uns auch im inseleigenen Spa verwöhnen (div. Massagen), was ebenfalls eine sehr gute und äusserst angenehme Erfahrung war. Zu guter Letzt kann das Thema Sauberkeit noch in einem Wort zusammengefasst werden: Perfekt! Dies gilt für die gesamte Insel inkl. den öffentlichen Toiletten etc. – sauberer geht’s nicht! Tja und dann war’s leider schon vorbei. Unser Wasserflug war auf 7.30 in der Früh angesetzt und rund 3 Stunden später sassen wir bereits wieder in der Edelweiss-Maschine in Richtung Zürich, wo wir dann pünktlich bei starkem Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt landeten.

Fazit unserer Kuredu-Ferien: Genial! Wir würden jederzeit wiederkommen und können die Insel vorbehaltlos und mit bestem Gewissen empfehlen. Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns herzlich bei allen Verfassern der Reiseberichte in diesem Forum. Wir haben daraus viele nützliche Infos erhalten und konnten uns dadurch doppelt auf die Ferien freuen.

Herzlich grüssen

Dani & Uschi (Mitgliedsname: Whale)
 


 

Reisebericht Kuredu 02/2006

Hallo Kuredu-Interessenten und Malediven-Fans !!!

Da ich vor unserem Urlaub ebenfalls viele Reiseberichte und Diskussionen im Forum verfolgt habe, die mir weitergeholfen haben, nun von mir auch ein Bericht über unseren wunderschönen Urlaub auf den Malediven !!!

Nach einer anstrengenden Woche auf Sri Lanka war ich schon voller Spannung, wie es wohl in meinem Traum-Reiseziel, den Malediven, werden würde. Um 05:00h morgens waren wir pünktlich am Flughafen Colombo, der Flug nach Male ging um 07:00h mit der holländischen Martinair (na ja, wirklich empfehlen kann man diese Airline nun nicht, aber war o.k.). Der Flug von Colombo nach Male dauerte etwas über 1 Std. Wir hatten das Glück (wahrscheinlich als Malediven-Gäste) in der Comfort-Class für die kurze Strecke Platz nehmen zu dürfen, unsere Freunde durften sogar in die Star Class. Na ja, das interessiert wohl hier keinen…..! Egal, nach besagter Flugzeit ging die Maschine in den Landeanflug auf Male. Natürlich drückte sich jeder Fluggast die Nase am Fenster platt (falls man eins hatte), um die ersten Eindrücke der maledivischen Inselwelt mitzubekommen. Nachdem der Flieger nun aufgesetzt hatte und ausgerollt war, kam die Durchsage: „Ladies and Gentlemen, welcome to the Maldives“. Hui, da ist mein Herz vor Freude in die Luft gesprungen. Endlich da sein – wovon man schon immer geträumt hatte – die Malediven !!!!

Am Wassertaxi-Flughafen mussten wir dann noch ca. 2 Stunden auf unseren Flug nach Kuredu warten. Über den Wolken dann (bzw. noch unterhalb) haben wir uns dann wieder die Nase platt gedrückt am Fenster. Soooo viele super geile Malediven-Inseln unter einem. Welch erhabenes Gefühl, das erleben zu dürfen!! Einfach klasse. Nach 40 Minuten setzte die Maschine zuerst vor Komandoo auf, wo die ersten Gäste ausstiegen. Nach erneutem Abheben dauerte es noch ca. 5 Minuten, und da war sie…….. „unsere“ Urlaubsinsel Kuredu. Am liebsten hätte ich mir direkt die Schwimmflossen angezogen und wäre per Schleudersitz schon mal ausgestiegen, um auch möglichst keine Sekunde im Paradies zu verpassen !!!!! J Nach dem Anlegen des Air Taxis am Bootssteg wurden wir von einer netten Dame begrüsst, das Gepäck wurde auf den Bungalow gebracht (das Gepäck ist übrigens mit uns geflogen; ich hatte schon mal gelesen, dass das Gepäck per Boot nachgeschippert wird, war aber nicht so!!). Am Ende des Bootssteges angekommen ertönten für uns (wie bei jedem Gast der ankommt) die Kuredu-Begrüßungstrommeln. Schnell den Willkommens-Drink runtergeschluckt, die Anmeldeformalitäten ausgefüllt und ab in den Bungi. Wir hatten die Kategorie „Beach Bungalow“ gebucht. Unserer hatte die Nr. 306. Nun ja, wir wussten leider nicht, dass dieser Bungalow quasi einer der letzten ist, am anderen Ende der Insel. In dieser einen Woche hat man sich echt die Füsse platt gelaufen!!!! Wir wollten eigentlich tauschen, aber das wäre erst Mitte der Woche möglich gewesen, und da es nur für eine Woche war, haben wir es dann in Kauf genommen. Aber ich empfehle jedem, nicht eine der Beach-Bungalows von 300-350 zu nehmen (ungefähre Angabe). Da latscht man sich echt ne Hornhaut an!!!!! Am besten fand ich die Lage der Bungalows 350-390 (390 ist ungefähr am Weg, der direkt zur Rezeption führt bzw. zum „Zentrum“ der Insel) und von 400 an weiter. Aber die Anfang 300er, die sind Horror-weit entfernt!!!!! Und ich bin nicht fusslahm. Man konnte nicht mal eben zum Bungi zurückgehen, wenn man was vergessen hatte. Habe ich einmal gemacht. War ich ca. 45 Minuten älter, als ich wieder zurück war. Also, da geht schon echt Zeit drauf. Na, aber dafür war der Bungi echt schön. Sehr sauber und das Open-Air-Badezimmer war natürlich auch ganz cool. Allerdings konnte man abends aufgrund der Ameisen sein grosses Geschäft nicht in Ruhe verrichten, weil diese kleinen Tierchen immer die Kloschüssel hoch wollten, während man drauf saß. Aber das gehört wohl dazu…..

Überhaupt war es auf der Insel super sauber. Haben ja auch schon andere berichtet. Man hat immer irgendwo jemanden fegen, putzen oder aufräumen sehen. Einfach unglaublich!!!! Die öffentlichen Toiletten haben mir besonders gut gefallen. Muss ich mal ein Lob loswerden!!!!! ;-) Die Musikbeschallung hat mir echt gefallen. Müsste ich mir hier zu Hause auch mal einbauen.

Das Essen war auch SUPER LECKER. Ehrlich, noch nie so ein gutes Hotelessen gehabt. Vielleicht lag es auch an der Atmosphäre??? Es war auf jeden Fall immer sehr reichhaltig und für jeden etwas dabei. Ein tolles Salat-Buffet und ein geniales Nachspeisen-Buffet. Die Atmosphäre im „Speisesaal“ ist auch urlaubsmäßig, wie im Paradies eben. Mit der Deko haben sie sich echt Mühe gegeben. Wie immer und überall auf der Insel.

Noch einen kleinen Tip, für Leute die ebenfalls einen weit entfernten Bungalow bekommen haben. Wir haben unsere Sachen immer im Pro Divers-Center hinter der Rezeption deponiert. Da kann man in offene Fächer ein paar Sachen lagern. So haben wir morgens alles mitgenommen, und uns dann immer die Sachen ausgetauscht, die wir gerade brauchten.

Die Preise im Insel-Shop sind schweineteuer (nun, man ist eben auf den Malediven). Aber wer will deswegen schon ne Dose Erdnüsse für 8,50 Dollar kaufen???? Ich definitiv nicht!!!!!!!! :-0

Alles in allem war der Urlaub echt das Sahnehäubchen meiner bisherigen vielen Reisen. Ich werde mit Sicherheit nochmals dorthin reisen, vielleicht dann mal auf ne andere Insel.

Wer noch Fragen hat, kann mir eine Mail schicken an: djenzi at gmx.de

Wünsche Euch ein tolles Fernweh !!!

JENS (Mitgliedsname: Djenzi)
 


 

15.-30.9.05

Den vorherigen Berichten ist eigentl. nicht viel hinzuzufügen! Würde mich im Wesentlichen nur wiederholen.
Daher nur ein relativ kurzes Statement, da wir vorher auch jeden Bericht aufgesaugt haben.

Es war der mit Abstand schönste Urlaub bislang. Insel, Wasser, Strand, Hausriff, Service, Freundlichkeit, Sauberkeit... alles 100%! Das Essen fanden wir auch sehr gut. Wer nicht satt wird hat dort selber schuld. Natürlich ist nach 2 Wochen auch gerne mal wieder etw. deftiges willkommen.

Beim Lieblingsthema Wetter hatten wir mit der Reisezeit 15.-30.9.05 wg. der Regenzeit etwas muffe. Glück gehabt, tagsüber nur 1x 10 Min. Regen, sonst recht häufig, so wie es sich gehört, nur nachts. 

Ausflugsmöglichkeiten, ob für Schnorchler (wie wir) oder Taucher, gibt es reichlich. Das Hausriff (vom Jetti Richtung Ostende) ist auch sehenswert. Läßt sich auch von jedem Schnorchelanfänger beschnorcheln, und es ist daher unnötig 8 Dollar p.P. bei der Tauchschule Prodivers zu lassen, um mit Begleitung zu schnorcheln. Der Strömung wegen aber nur bis ungefähr zur weißen Boje.

Wir hatten unser Laptop mit, welches sich als äußerst praktisch erwies, da man die Digitalbilder gleich einlesen kann und zu Hause keine bösen Überraschungen erlebt.

Wir hatten wie immer AI gebucht. Bei einem nächsten Mal allerdings überdenkenswert. Der Aufpreis ist recht hoch. Lohnt sich wenn man seine Zeit nähe Pool(bar) verbringt. 1,5 L. Wasser kosten ohne AI nicht 1,50 sondern 3 Dollar. Und sich täglich abends einen zu kippen werden auch die wenigsten machen. Cocktails kosten eh extra bzw. sind abends zur Happy Hour von 17:30-18:30 für 8,25 Dollar (2Stück) zu haben. Werden frisch gemixt und ziemlich lecker. Wie gesagt, wir sind sonst eingefleischte AI´s... aber das eingesparte Geld bei 2 Wochen dürfte fast für eine 3. Woche reichen.
Das Wasser aus der Leitung ist offiziell auch genießbar. Da es aber entsalzenes Meerwasser ist, dadurch auch ohne Mineralien, sollte es nicht permanent getrunken werden. Mit mitgebrachten Mineraltabletten als Ergänzung zum gekauftem Wasser aber i.O., hat sich nicht negativ ausgewirkt ;-)

Die Wasserflugzeug-Buchung würden wir definitiv ein nächstes Mal nicht wieder mitbuchen (ca.150 Euro p.P.) und das Risiko Bootstransfer eingehen, der angebl. eh zum Jahresende eingestellt werden soll... sofern er es inoffiziell nicht schon ist! Haben nicht gehört, daß noch jmd. per Boot verschifft wurde. Die Wassertaxen sind i.d.R. nicht ausgebucht und man kommt da mit. Extra für einen wird kein Boot ca. 5 Std. hin und 5 zurück schippern.

Welche Unterkunft? Wir hatten eine Beach-Villa (124) und würden in keine andere Unterkunft wechseln. Wozu muß ich teuer auf dem Wasser mit Wellenbrechern vor der Nase und beknacktem „Strand“ residieren, wenn ich doch nen mega geilen Strand haben kann? Wozu braucht man bitteschön nen Jacuzzi, also Whirlpool? Bungalow? Umsonst, gerne. Die Lage ist für die Kosten nicht akzeptabel. Entweder man hat die Wasser-Villen direkt vor Augen, Wellenbrecher vor der Nase, zum Schnorcheln nicht wirklich viel Platz, teilw. extrem viel unangenehmen Korallenschutt am „Strand“ oder nen akzeptablen Strand am Ostende aber dafür im ziemlich seichten Gewässer wieder den Korallenschutt. Auch ist der Weg zu den Futtertrögen, Rezeption, Prodivers etc. teilw. recht weit. Für alle Poolgänger oder Dauertaucher o.k., da diese sich den Anblick/Ärger wg. Abwesenheit ersparen. Never ever! Aber jedem so wie er möchte... Haben auch etliche vor Ort ein Upgrate gemacht... Wie bereits häufiger erwähnt wurde, befinden sich i.d. Tat die am schönsten gelegenen Beach-Villen im 100er Bereich von ca.115-131, also Richtung Westende.

Wer nicht aller Orts amüsierte Blicke auf sich ziehen will, sollte, auch beim Essen, seine Schuhe, Latschen o.ä. beruhigt im Koffer lassen. Außer man möchte bei so manchen Bungalows auch mal ins Wasser. Dann wäre festes Schuhwerk zu empfehlen.

Zum Thema Trinkgelder. Hatten, wie empfohlen, gleich am Anfang jeweils 10 Dollar pro Woche unserem Roomboy (Hussain) und Kellner (Amir) mit Handschlag übergeben. Beide, wie wirklich jeder Andere auf der Insel auch, haben sich unheimlich viel Mühe gegeben, um es einem so angenehm/schön wie möglich zu machen. Zwischendurch sollten auch mal die bedacht werden, die mit Trinkgeldern nicht überschüttet werden, wie z.B. Showköche, Kloputzer, Rezeption oder die Barleute. Interesse an den Menschen zu zeigen und ein privates Wort verlieren sollte eigentlich auch normal sein. Bevor man seine Reste an Hygienartikeln wieder mit nach Hause schleppt, kann man eine Menge ehrlicher Freude erzeugen. Wir hatten es aufgeteilt, Roomboy und Kellner. Unser Amir hatte sich wie ein Schneekönig gefreut... und wir uns mit ihm.

Keine Angst wenn der Strand häufig nahezu menschenleer ist, man hat keine Evakuierung verpaßt. Viele machen entweder Schnorchel-, Tauch- oder Britt-Ausflüge, der Rest ist Engländer und am Pool zu finden. Daher verdammen wir den Pool auch überhaupt nicht, sondern waren glücklich über dessen Existenz ;-) Mit Strandflöhen hatten wir nix am Hut. Meine Frau hatte so manch einen Mückenstich, ich wurde in Ruhe gelassen 

Ein letztes Wort noch zur Rezeption. Eine 1 mit Sternchen! Die Zimmer-Nr. war nach dem ersten Mal bekannt. Man hat sich tierisch ins Zeug gelegt, unseren zuvor wg. Motorschadens gecancelten Britt-Ausflug umzubuchen. Es wurde wg. des Rückfluges äußerst eng. Und da immer nur max.10 Pers. mitkönnen, durften wir kurzer Hand montags mit. Eigentlich nur für Komandoo-Gäste reserviert. Zum Zweiten mind. 100 Punkte für die Änderung der Abholzeit beim Rückflug. Wir kamen spät freitags an und sollten gleich um 8:30 abholt werden, um dann noch 8 Std. am Flughafen in Male zu verbringen. Juhu, also um 1 Tag besch... worden. Der Rezeptionschef griff allerdings sofort nach Beschwerde zum Hörer. Nach 2 Min. der Rückruf, 14:00 ! Er hatte extra ein für uns kostenloses Schnellboot organisiert, welches uns nach Kanuhura brachte. Hotel dort z.Zt. geschlossen, da im Umbau. Von dort ging es per Wasserfluzeug mit einigen Arbeitern nach Male. Gäste von Komandoo hatten nicht soviel Glück, da man es dort seitens des Hotels nicht wenigstens einmal probierte zu ändern.

Einen haben wir noch ;-) Wir 2 Kampfschnorchler grüßen herzlichst Ute und Heiko!

So, finito und viel Spaß auf Kuredu!
 


 

Reisebericht Kuredu vom 07. bis 22. Mai 2005

Kurzzusammenfassung

Es war für mich der wunderschönste und erholsamste, aber zugleich auch faszinierendste Urlaub, den ich bisher erlebt habe. Dass ich zwei Wochen lang weder Schuhe noch Badelatschen angezogen habe, spricht für die Ursprünglichkeit der Insel und den Erholungswert! Ich gebe hier nur einen Teil des Erlebten wieder, da es sicherlich zu langweilig wird, wenn man den gesamten Urlaub bis ins kleinste Detail Revue passieren lässt. Wer einen traumhaften Überblick über die Insel erhalten möchte, sollte sich das Urlaubsvideo von „Maledivo“ bzw. die Fotos auf den zahlreichen Internetseiten über die Malediven bzw. Kuredu anschauen => z.B. www.kuredu.de.vu / www.kuredu.de.md / http://web.mac.com/warmtaucher :-)) www.malediventraum.de / www.malediven.net

Bemerkenswert empfinde ich das gute Verhältnis der Touristen untereinander. Weder Engländer noch Deutsche sind negativ aufgefallen. Im Gegenteil: Die internationale und interkulturelle Atmosphäre zeigte sehr angenehm.

Am 07. Mai 2005 startet pünktlich um 19:00 der LTU-Airbus 330-200 von Düsseldorf in Richtung Male. Mit dabei: über 300 andere urlaubshungrige Passagiere und ich als Alleinreisender. Dachte ich in meinem jung-erwachsenen Leichtsinn, dass die Beinfreiheit bei Langstreckenflügen größer als bei Kurzstreckenflügen sei, werde ich heute eines besseren belehrt. Das wäre jedoch nur halb so schlimm, stünde da nicht auch noch ein voller Rucksack zwischen den Beinen, der oben in der Gepäckablage keinen freien Platz mehr gefunden hat. Richtig! Die Maschine ist voll besetzt!!! Der LTU-Service ist zu loben. Die Crew wirkt hoch motiviert, zeigt sich freundlich und serviert leckeres Essen.

Nach einem ruhigen Flug mit einem traumhaften Sonnenaufgang über den Wolken und ersten Blicken über die herrliche Inselwelt der Malediven erreiche ich nach 9 Stunden die Flughafeninsel Hulule/Male (06:45 Uhr Ortszeit). Ich verlasse, solide angezogen mit langer Jeanshose, T-Shirt, Polo-Shirt und Wollpulli (falls es doch kalt sein sollte :-)), den Flieger und bereits nach zwei Minuten bereue ich meinen Kleidungsstil sehr. Bei Sonnenschein, leicht bewölktem Himmel und einer Luftfeuchtigkeit von knapp 90% bei ca. 31 Grad Celsius sind die Klamotten nach kurzer Zeit durchgeschwitzt. Also ab ins Flughafengebäude. Hier erwartet mich die erste positive Überraschung. Wir sind die erste Maschine, die heute gelandet ist und nach exakt 8 Minuten passiere ich die Passkontrolle. Weitere 30 Minuten später stehe ich startklar am Airtaxi-Stand und warte auf den Transfer nach Kuredu.

Unser Maldivian-Air-Taxi bringt uns bei traumhafter Sicht über die Inselchen und Korallenriffs in unser Paradies und bereits jetzt wird klar, dass der Urlaub deutlich anders wird als Standardpauschalreisen nach Ägypten o.ä.

Nach 45 Minuten landet die Maschine und legt am Jetty an – WOOOOOOOOOOW!!!! Der erste Eindruck von Kuredu überwältigt mich. Rechts und links vom Jetty verläuft der wunderschöne weiße Sandstrand, kristallklares Meereswasser füllt die Lagune….das Meer spiegelt sich türkis und blau….in einiger Entfernung erheben sich weitere kleinere Inseln aus dem Meer.

Mit einem netten Getrommel und dem Plakat „Welcome to Kuredu“ werden die Mitreisenden und ich herzlich empfangen und von Susan (sehr nette und sympathische Reiseleiterin von Meiers Weltreisen) in die Rezeption geleitet, wo die Formalitäten schnell erledigt werden. YIPPIEH…es ist geschafft! Jetzt nur noch ab in die Beach-Villa, raus aus den durchgeschwitzten Klamotten und rein in die Lagune. Doch zunächst stehe ich konsterniert vor meiner Villa, da mein Verstand nicht ganz begreifen möchte, dass die Beach-Villa wirklich direkt am bzw. im weißen Korallensandstrand steht und nach ca. 20 Metern bereits die Lagune beginnt – ein gigantischer Ausblick!!! Genau so überwältigend entwickelt sich der „kleine“ Rundgang durch die BV und insbesondere das halboffene Badezimmer – einfach unglaublich. Blöder Faupax: Als ich meinen Kamera-Akku laden möchten, stecke ich den Adapter falsch in die Steckdose und produziere einen Totalstromausfall. #peinlich# Aber schnell ist ein Elektriker zur Stelle, der die gesamte Dose auswechselt (ähem…auswechseln muss).

Ganz allmählich spüre ich, dass der Urlaub begonnen hat und viele Touristen in den diversen Internetforen nicht übertreiben, wenn sie die Malediven mit dem Paradies vergleichen.

Jetzt aber ab ins Meer und Sonne genießen!

Abends lerne ich dann meinen Kellner Amir kennen. Ein sehr netter Kerl, der immer ein Lächeln im Gesicht hat und sehr engagiert die Kunden bedient. Wie immer, wird ein reichhaltiges Buffet angeboten, das jeden Abend unter einem anderen Motto steht.

Die ersten Tage steht nur eines auf dem Programm: Relaxen, Schwimmen, Schnorcheln. Während meines ersten Schnorcheltrips durch die seichte Lagune jagt mir eine Muräne einen gehörigen Schrecken ein. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch etwas Angst vor diesen Tieren habe, ändere ich die Richtung und schnorchel weiter zum Hausriff. WOW. Ich fasse es nicht. Plötzlich paddelt eine Schildkröte gemächlich vor mir her. Wahnsinn. Bei den ProDivers melde ich mich zu einer geführten Schnorcheltour an und Eric zeigt einem Engländerpärchen und mir das Hausriff. Die Unterwasserwelt fasziniert mich und aufgrund der traumhaften Umgebung melde ich mich zu einem Schnuppertauchkurs an. Die Folgen dürften jedem klar sein! Genau! Wer einmal seinen Kopf auf den Malediven unter Wasser hält, wird schnell im Beschluss bekräftigt, einen Tauchkursus zu belegen. Mein Ziel in den nächsten 6 Tagen ist das PADI-Open-Water-Diver-Brevet. Mit Bärbel erhalte ich eine exzellente und liebe Tauchinstruktorin, die sehr auf die Sicherheit und das Beherrschen der Übungen achtet, jedoch den Spaß dabei nicht zu kurz kommen lässt. Aus organisatorischen Gründen beende ich den Kursus bei Bärbel mit dem Status ScubaDiver und setze ihn bei Frank, der Bärbel in nichts nachsteht, fort.

Aufgrund der Kurssplittung eröffnet sich mir die Möglichkeit, bereits den ersten echten Freiwassertauchgang durchzuführen. „The Wall“ heißt der Tauchplatz, an dem ich mich an der Unterwasserwelt ergötzen kann. Danach stehen zwei Open-Water-Tauchgänge im Rahmen des Kurses jeweils am Hausriff an, bei denen wir neben Muränen, Napoleon- und Fledermausfischen auch Thunfische, Doktorfische und Mördermuscheln sehen (natürlich noch viele mehr, allerdings fallen mir die Namen nicht mehr ein :-)).

Das wars. Nun erhalte ich mein vorläufiges Brevet und werde auf die Fisch- und Korallenwelt losgelassen. Die nächsten Tauchgänge führen mich an die Kalifushifaru-Corner (Schildkröten, Leopardenhaie) und den Kuredu-Express. Das Highlight des Urlaubes!!! Auf ca. 23 Metern krallen wir uns im Boden fest und plötzlich kommen ca. 10 Haie mit einer Länge von ca. zwei bis drei Metern auf uns zu. Mein Herz galoppiert vor Freude und mit meinem Buddy Jean-Marie von den ProDivers paddel ich noch weiter in das Hai-Rudel hinein. Die Impressionen werde ich so schnell nicht vergessen – versprochen!!!

Aber Kuredu bietet nicht nur eine superschöne Unterwasserwelt, sondern auch saftiggrüne tropische Vegetation, lange Korallensandstrände und ganz besonders viel RUHE. Keine Handys, keine Bauchladenverkäufer am Strand, keine Hektik beim Frühstück oder Abendessen. Man muss einfach nur „Mensch“ sein, das Leben genießen und den Einklang von Natur, Tier und Mensch bewundern. Neben Inselrundgängen darf der Sunset-Cruise nicht fehlen, bei dem man auf einem Dhoni das Verschmelzen der Elemente erleben und genießen kann.

Im Folgenden gehe ich auf einige Dinge stichpunktartig ein:

Essen
Super! (mit einem Minuspunkt) Reichhaltiges Frühstückbuffet mit trinkbarem Kaffee, Baked Beans und leckeren Brötchen, Brot und Crossoints. Einziger (und für mich erheblicher) Nachteil: Es gibt kein Nutella!!! Da ich dieses befürchtet hatte, war natürlich bestens ausgestattet ;-)

Sauberkeit
Restaurants, Insel, Beach-Villa, Strand und Meer : alles okay

Stromversorgung:
Adapter sind empfehlenswert; man beachte die korrekte Anwendung ;-))

SMS-Versand/Empfang bei T-Mobile möglich

Personal
Sehr hilfsbereit und nett;

ProDivers Tauchbasis
Exzellent! Sehr gute Ausstattung, toller Service! Auch Anfänger sind hier herzlich willkommen!

Tipps für Neulinge:
Wenn Ihr Beach- oder Water-Villa bucht, lasst Eure Schuhe zuhause! Auf nahezu der gesamten Insel sind Schuhe nicht erforderlich – auch nicht beim Frühstück oder Abendessen!!! Solltet Ihr am ersten Abend dennoch mit Abendkleid und Designer-Schuhen im Restaurant auflaufen, wundert Euch nicht, wenn Euch die anderen Gäste nett „anlächeln“ ;-)) Flipflops sind noch i.O, aber nicht erforderlich.

Ansonsten reichen wirklich ein paar Shirts und Shorts und ein ausreichendes Kreditkartenlimit für unvorhergesehene Tauchkurse :-)

Ich hatte Halbpension gebucht und fand es vollkommen ausreichend. Da das Leitungswasser komplett gefiltertem Meerwasser entspricht, also frei von Keimen, Salz und sonstigen Inhaltsstoffen ist, kann man es bedenkenlos trinken. Allerdings empfiehlt sich die Einnahme von Multivitamin-, Magnesium- und sonstigen Brausetabletten.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei den Malediven-Repeatern für die zahlreichen Vorabinfos, insbesondere natürlich bei Maledivo für die sagenumwobene Kuredu-DVD! Herzliche Grüße gehen nach Köln zu Eva und Gerd sowie an die ProDivers-Basis auf Kuredu und die Kuredu-Crew, allen voran Amir und Abdullah.

Wenn Ihr Fragen habt, schreibt mir einfach eine Mail an bjoern.winkler@t-online.de . Fotos findet Ihr auf www.bwinkler.de

Tschüss

Björn

 


 

Kuredu
26.02.-13.03.2005

Am 26.02.sind wir mit unserem 12-jährigen Sohn auf die Malediven geflogen.Mit Edelweiss ging's per Nachtflug von Zürich direkt nach Male,dann mit dem Wasserflugi weiter nach Kuredu.Wir haben wohl einen guten Tag erwischt,denn obwohl es zuerst hiess,das Gepäck käm per Boot nach,wurde es dann doch mit in den Flugi gestopft .Und wir mussten kein Gramm Übergewicht zahlen,obwohl wir durch's Tauchgepäck ziemlich überladen waren.

Bungalow: Wir hatten zwei Wochen vorher per e-mail eine Beachvilla zwischen 115-130 probiert zu reservieren, wegen schönerem Strand und Lagune ohne Korallen.Geworden ist es die 222 auf der anderen Seite vom Jetty , und nach kurzem anfänglichem Zögern hat es für uns dann super gepasst.Wir hatten schöne Palmen und Büsche als Schattenspender vor der Terrasse,dann kam ein überschaubares Stück Strand und schon war man im Wasser.In Ufernähe lagen einige einzelne Korallenblöcke knapp unterm Wasser,sodass wir unseren Sohn in den nächsten zwei Wochen nur noch im Wasser sahen mit Brille und Schnorchel bewaffnet.Der Bungi selbst hat uns sehr gut gefallen.Allein das helle Holz wirkt schon gemütlich,das halboffene Bad ist sehr geräumig und überhaupt hatten wir trotz Zustellbett genug Platz.Na ja, eigentlich waren wir auch nur zum Schlafen zu dritt drinnen - was die Frage nach dem Wetter beantwortet: es hat in den zwei Wochen höchstens eine Stunde einmal in der Nacht geregnet.Und kurz vor dem Abflug nochmal fünf Minuten, aber das war uns da dann auch egal.Der Bugalow wird 2X am Tag gereinigt,meist wenn man am Essen ist.Die Minibar haben wir am Anfang ausgeräumt bis auf Cola ,Wasser und Bier, und unser Roomboy hat sie dann auch nur noch so wieder aufgefüllt.Für unseren Sohn hatten wir übrigens Eistee-Pulver mitgenommen, weil er das Wasser-ohne-alles nicht so gern hat. Das war eine gute Alternative zu Cola oder Citro.

Essen: Hat uns persönlich gut gefallen.Wir hatten Halbpension gebucht und sind zum Mittag immer Pizzaessen gegangen.Das Frühstücksbuffet war reichhaltig,und zum Nachtessen gabs immer eine grosse Auswahl an verschiedensten Sachen.Ich mochte einzelne Fleischgerichte nicht so gern,aber das ist halt Geschmackssache und wir sind von der Schweiz her schon ein bisschen verwöhnt.Zum Abendessen gabs übrigens immer Wasser als Tischgetänk,es wurde ständig nachgefüllt.Und vielleicht noch erwähnenswert für Leute,die gern und viel Kaffee trinken: der Kaffee zum Frühstück war super! Schön heiss und wirklich lecker.Unser Tischkellner hatte es nach zwei Tagen raus,dass wir gern Milchkaffee trinken,und so waren unsere Tassen immer voll...Insgesamt war der Service gut und die Angestellten bis hin zum Standfeger nett und freundlich.Es herrschte einfach ein gutes Klima.Das merkt man besonders wenn Kinder dabei sind.Die Leute sind total kinderfreundlich,selbst unser "schon" 12-jährige Sohn wurde auf nette Art und Weise betüdelt...

Tauchen:In der Schweiz haben mein Sohn und ich den OWD angefangen,d.h. wir haben die Theorie und das Schwimmbad hier erledigt.Nach drei Tagen akklimatisieren und Restschnupfen auskurieren sind wir dann zur Tauchschule und konnten gleich am nächsten Tag mit den Freiwassertauchgängen beginnen.Nach vier Tagen waren wir stolze OWD-ler und haben von da an immer den Nachmittagsboottrip mitgemacht.Die Tauchschule hat uns sehr gut gefallen,wir fühlten uns auch nach dem Kurs super gut betreut.So waren wir z.B.immer an anderen Tauchspots-und haben die tollsten Sachen gesehen dank den Tauchlehrern und Guides.Die Unterwasserwelt ist wirklich beeindruckend.Einer der Tauchlehrer hat uns auf einem Tauchgang mit seiner Videocamera begleitet,das Ganze nachher vertont und zusammengeschnipselt - ein ganz tolles Souvenir!

Golf: Mein Mann ist gar kein Wasserfan und hat sich ,um nicht nur am Strand zu liegen,den Golfplatz ein bisschen näher angeguckt.Er konnte bei dem Trainer ein paar Übungsstunden nehmen und hat dann fleissig mit unserem Sohn Golfbälle in die unterschiedlichsten Richtungen geschlagen.Das hat den Beiden offensichtlich viel Spass gemacht.Was dadurch völlig zu kurz kam war das Tennis.Wir spielen in den Ferien sonst gern Tennis zusammen und hatten extra eine Insel mit Tennisplatz ausgesucht.Aber durch das Tauchen und Golfspielen war das Interesse plötzlich gar nicht mehr so gross.Sprich:der Tennisplatz hat uns nur von aussen gesehen!Dasselbe gilt für Spa,Ausflüge und andere Aktivitäten...wir hatten schlicht keine Zeit!

Sonstiges: Vielleicht noch zu (Un-)Viechern:kaum Mücken,keine Kakerlake,keine Spinne,keine Sandflöhe ( haben allerdings andere Leute gesehen,die völlig verstochen waren) .Unter unserem Bungi wohnten eine Schlange- ungiftige Schleiche- und ein paar Ratten - wer da wohl von wem profitiert hat...? Ansonsten Flughunde ,Kaninchen,Krähen ,Schönechsen,Geckos und Einsiedler en mas.Für Kinder toll, wenn sie Spass an so etwas haben.

Fazit:Wir hatten zwei sehr schöne erholsame Ferienwochen.Obwohl Kuredu nicht unsere 1.Wahl gewesen ist (wir hatten ursprünglich Reethi Beach gebucht, mussten dann wegen den Reparaturarbeiten auf Reethi umdisponieren) haben wir die Entscheidung nicht bereut.Besonders für Urlaub mit Kind ist Kuredu in unseren Augen sehr zu empfehlen!

Isa , Armin und Matthias


 

Im Sommer 2004 planten wir unsere Hochzeit. (04.01.05)

Besonderer Tag – besonderer Ort... also entschieden wir uns für den Frankfurter Römer.

Besonderer Tag – besondere Flitterwochen.... Somit kam für uns nichts anderes als die Malediven in Frage. (05.01.05)

Schon bevor die Winter-Reisekataloge herausgegeben wurden, legten wir uns bei unserem Reisebüro auf die Insel KUREDU fest. Wir entschieden uns für diese Insel, da wir glaubten, es müsse eine "große" Insel sein, um etwas "Auslauf" zu haben.

Anfang August konnten wir dann auch endlich die Reise fest buchen. Einen Zwischenstop in Dubai, so wie es Emirates anbietet, schien uns perfekt. Ab da zählten wir die Tage bis zum Abflug. Schon bevor die Reise begann, hatten wir durch das Internet ungefähr 1000 Bilder heruntergeladen, sämtliche Reiseberichte gelesen und uns eine Schnorchelausrüstung gekauft!

Da wir beide bis einen Tag vor unserer Hochzeit arbeiten mußten, also 2 Tage vor dem Abflug, waren die Koffer bereits am 1. Weihnachtsfeiertag fertig gepackt.

Es konnte nichts mehr schief gehen...

Am 2. Weihnachtsfeiertag traf es uns wie ein Schlag ins Gesicht: die Flutkatastrophe in Südost-Asien!

Wir waren erst einmal am Boden zerstört. Auch sämtliche Bekannte und Verwandte riefen uns sofort voller Sorge an, um uns mitzuteilen, daß wir die Flitterwochen wohl vergessen können.

Unser Reisebüro, bei dem wir am nächsten Tag nachfragten, riet uns ebenfalls zur sofortigen Umbuchung (nach Vietnam – Flitterwochen in Vietnam ?! – na ich weiß nicht...).

Für Flitterwochen kamen doch nur die Malediven in Frage...

Dank meiner Frau, buchten wir NICHT um. Wir warten erst einmal, was sich so ergibt. Wir haben sofort damit begonnen, Informationen über die Malediven zu sammeln. Ich war – glaube ich – nur noch im Internet und habe neue Berichte über die Malediven und UNSERER Insel Kuredu gesammelt. Je mehr ich fand, desto größer wurde unsere Hoffnung, doch noch zu fliegen, obwohl die Medien täglich das Gegenteil berichteten. Ich glaube fast wir waren besser informiert als unser Reisebüro J

Sollten wir fliegen? oder doch nicht? – Echt schwierige Entscheidung... In ein Krisengebiet mit so vielen Toten und Obdachlosen... Aber – wenn die Touristen ausbleiben, ist den Menschen auch nicht geholfen. Die letzte Bedenken nahmen uns die Leute vom "malediven-forum.de". Dafür nochmal vielen Dank!!!

Wir entschieden uns zu fliegen, nahmen jedoch vorsichtshalber viele Medikamente und Desinfektionsmittel mit. Wir wußten letztendlich immer noch nicht genau, wie die Situation auf Kuredu sein würde.

Das einzige, was wir nun nicht mehr tun durften, war jemandem zu sagen, wohin wir fliegen. "Ihr kommt ja sowieso nicht wieder nach Hause – das Nachbeben wird kommen...., das Trinkwasser ist vergiftet und täglich werden Leichen an den Strand gespült..."

Der Tag unserer Hochzeit kam und war einfach traumhaft. Abends hatten wir ein Zimmer im Steigenberger Hotel in Frankfurt am Main und freuten uns auf unseren Urlaub.

Ein paar Stunden vor dem Abflug war uns ab uns an schon etwas komisch zu Mute. Ist da etwas dran an den Nachbeben? Gibt es wirklich Schwierigkeiten? Aber nach einer wunderschönen Hochzeitsnacht kam darauf der Tag der Abreise.

Um 15.30 Uhr waren wir dann endlich in unserer Maschine der Fluggesellschaft Emirates. Vom Service waren wir angenehm überrascht. Wir hatten auch Fensterplätze und somit einen Ausblick auf den Sonnenuntergang über den Alpen. Einmalig!

Der Zwischenstop in Dubai, um 1.30 Uhr war sehr interessant und faszinierend – und – tat unseren Beinen auch gut.

Um 3.30 Uhr ging es dann mit einer kleineren Maschine weiter Richtung Male. Im Gegensatz zur ersten Maschine, war hier noch genügend Platz. Außer ein paar Helfern vom Italienischen Roten Kreuz, die weiter nach Colombo flogen, waren nur noch wir und ein paar weitere wenige Touristen, die auf die Malediven wollten.

Obwohl man von oben ein paar Schäden ausmachen konnte, war die Ankunft in Male einmalig. 30 Grad im Schatten, die Umgebung, der Geruch – wir waren endlich hier...

Was uns ebenfalls beeindruckte, war die Freundlichkeit, mir der wir überall empfangen wurden. Sofort nach der Paßkontrolle gelangten wir an den Schalter, unseres zuständigen Air Taxis. Im null komma nichts saßen wir und unser Gepäck in einem kleinen Bus, der uns quer über die Start- und Landebahn der großen Jets zu den Air Taxis brachte. Hier waren schon größere Schäden erkennbar. Nach relativ kurzer Wartezeit und nachdem wir uns etwas luftigeres angezogen hatten, wurden wir BARFUß von den Piloten nach Kuredu geflogen.

Der Flug im Air Taxi war ein Erlebnis für sich. In jeder Wolke, und es waren viele, schaukelten wir schöner als in jeder Achterbahn. Nichts desto trotz genossen wir den Ausblick auf den indischen Ozean und auf einzelne Inseln. Und dann... war es fast so weit, wir landeten auf rauher See. Wir dachten das Flugzeug würde über jede Welle springen. Als wir dann glücklich auf den Wellen trieben, setzten wir 2 Touristen auf einer schwimmenden Plattform aus – mitten im Indischen Ozean. Beim Start sahen wir sie noch auf diesem kleinen Holzfloß mit ihrem Gepäck stehen und hoffen immer noch, daß sie ein Dhoni mit zu ihrer Insel genommen hat. Nach kurzer Flugzeit hatten wir Kuredu vor Augen. Die Insel sah aus wie auf den Prospektbildern. Wir haben sie sofort erkannt. Der Anblick war nicht so wie auf den Fotos – er war schöner. Normalerweise verschönern Prospekte immer die Orte mit ihren Bildern. In diesem Fall konnte kein einziges der Realität das Wasser reichen...

Die ersten paar Schritte auf UNSERER Insel waren wie ein Traum. Wir liefen den Leuten nach, die uns empfangen hatten und sahen nur noch ein Transparent mit "Welcome to Kuredu" und hörten den Begrüßungs-Trommeln zu. Das Glas eiskalten Saft, das man uns überreichte, tat unheimlich gut bei der Hitze. Wir wurden dann gleich von der TUI-Reiseleiterin empfangen und uns wurde mitgeteilt, daß wir wieder die ersten Touristen waren, die nach Kuredu kamen. Zu dieser Zeit waren 200 Gäste auf der Insel. Normalerweise müßten es 700 sein! Nach dem Empfang bekamen wir unseren Schlüssel für Beach Villa # 122. Die Lage war PERFEKT. Wir hatten den schönsten Teil der Insel vor der Haustüre – sozusagen.

Nach unserem ersten Rundgang um die Insel konnten wir keine Schäden feststellen. Außer ein paar Stühle, die wohl etwas zu viel Wasser abbekommen hatten und die auf den Sportplatz zum Trocknen standen, ist uns nichts aufgefallen.

Wir sahen uns auch die einfacheren Beach Bungalows an, die unserer Meinung nach nicht zu empfehlen sind. Der Strand ist an den meisten Stellen nicht barfuß zu begehen und von den Räumlichkeiten ist es auch nichts Besonderes. Aber das ist Geschmacksache.

Überrascht waren wir von der Vielfalt der Speisen. Die Auswahl war riesig (ist wohl auch Geschmacksache, denn in manchen Reiseberichten wurde über das Essen gemeckert). Manches etwas schärfer gewürzt, als wir es zu Hause gewohnt sind... aber bis auf eine Nachspeise konnte man wirklich alles essen: Vanillepudding mit SPAGHETTI!!! (wer´s mag...)

Eine unserer Lieblingsbeschäftigungen war das Schnorcheln. Das Hausriff hatte uns in seinen Bann gezogen, solange bis wir entdeckten, daß gut 30 Meter von unserem Strand aus, 4 Schildkröten täglich unterwasser grasten. Von da an ließen sie uns nicht mehr los. Wir sahen ihnen zu, wir tauchten zu ihnen runter und schwammen ihnen Seite an Seite nach – jedoch hatten sie wohl die bessere Kondition... Nach 2 Stunden mußten wir aufgeben und uns eine längere Pause gönnen. Nachdem wir wieder Kraft gesammelt haben, ging es weiter, den Schildkröten hinterher und schließlich konnten wir sie sogar streicheln. Außerdem sahen wir noch jede Menge Riffhaie, Rochen, Muränen, Rotfeuerfische, garstige Drückerfische, Schwärme von großen Papageienfischen und andere Fische und Fischschwärme, die in den schönsten Farben leuchteten.

In der zweiten Woche kamen dann schon wieder mehr Gäste angereist. Die Insel war zu 70% ausgebucht, was normal und auch wichtig für den Betrieb ist, uns aber irgendwie ein wenig störte. Man kann nicht sagen, daß zu viele Leute am Strand unterwegs waren (es verläuft sich wirklich), aber wenn zuerst so gut wie niemand zu sehen ist und auf einmal doch mehr Bewegung herrscht, muß man sich erst daran gewöhnen. Jedoch bekamen wir das gar nicht mehr so richtig mit, denn wir sind zum einen auf eine Robinson-Tour ausgewichen und zum anderen rückte der Abreise-Termin immer näher.

Die Insel ist sehr zu empfehlen. Die Medikamente und Desinfektinsmittel wurden von uns nicht gebraucht und wir gaben sie an unseren liebgewonnen Waiter weiter, der sie gerne für sich und seine Familie entgegen nahm.

Unser Bedenken, man könne sich auf einer kleinen Insel auf die Füße treten, haben wir abgelegt. Kuredu war uns zum Schluß fast zu "groß". Wir kommen mit Sicherheit wieder auf die Malediven, jedoch auf eine kleinere Insel. Alles in Allem ist Kuredu zu empfehlen.

Der Tag des Abschieds kam und um 13.30 Uhr Ortszeit Kuredu ging das Air Taxi Richtung Hulhule. Ankunft in Hulhule war wieder etwa 13.30 Uhr (eine Stunde Zeitverschiebung), von wo aus wir sogleich zum Airport Hotel gefahren wurden, wo wir bis 23.00 Uhr warteten. In der Zwischenzeit sahen wir uns ein wenig um, und entdeckten Zelte voll mit Hilfsgütern, Keks-Kisten von den Amerikanern, Trinkwasser – kästenweise - und das alles ohne Bewachung. Anscheinend braucht hier niemand Hilfe.... Zumindest nicht in dem Ausmaß.

Die Hauptstadt Male wollten wir uns ebenfalls noch ansehen. Wir waren beide sehr gespannt wie die Hauptstadt der Malediven aussieht. Jedoch ist das wohl mit einer Frau an der Seite nicht möglich! (wir haben keine Frauen und Kinder gesehen) Wir wissen nicht was es war – Unser Outfit, das wie wir denken eigentlich nicht sehr freizügig war, daß wir Hand in Hand liefen und meine Frau nicht hinter mir her gekrochen ist?!?! Wir wissen es nicht... Auf jedenfall sind wir so schnell wie möglich wieder nach Hulhule übergesetzt, weil wir uns nicht wohl in unserer Haut fühlten. Wir wurden von JEDEM Einzelnen von oben bis unten angestarrt... Na gut – aber wir waren in Male... zumindest das letzte Mal ohne organisierte Reiseführung J

Nach dem Auschecken aus dem Hotel warteten wir bis 2.30 Uhr auf unseren Flug nach Dubai. Die Sitzgelegenheiten waren vom Feinsten: weiße Plastik-Gartenstühle, die wir in jedem Baumarkt für 1,99 kaufen können...

Ankunft Dubai war dann gegen 5.30 Uhr. Der Abflug von Dubai gegen 8.30 Uhr und Ankunft in Frankfurt um 13.30 Uhr. Bis wir dann unser Hochzeitsauto abgeholt hatten und unsere Tochter bei der Oma, waren wir letztendlich fast 50 Std. auf den Beinen... Aber es hat sich gelohnt: Es waren die perfekten Flitterwochen

Mit Sicherheit hätten wir es bitter bereut, wenn wir umgebucht hätten.

Wir sind nun fast eine Woche zu Hause und hatten noch kein Radio und keinen TV an. Wir wissen nicht, ob es nur uns beiden so geht, aber wir sind noch gar nicht richtig daheim. Wir hoffen, daß sich das nach einiger Zeit wieder legt – aber wir haben wenig Hoffnung. Wir haben heute sogar neue Reisepläne geschmiedet – wohin? - zu den MALEDIVEN.

Ach ja - 4 Tage nach Ankunft rief das Reisebüro an und freute sich, daß wir doch wieder zu Hause waren!? – TUI gab die Information weiter, daß wir die Maschine zum Rückflug verpaßt hatten.

Sollten einige noch Fragen zu Kuredu haben oder Tips zum Wiedereingewöhnen in Deutschland haben, schreibt uns doch einfach eine Email:

carsten_jaeschke@hotmail.com

Gruß Carsten & Manuela
 


 

Reisebericht Kuredu

3.10.04 bis 11.10.04

Anreise : Mit Air Emirates , sehr komfortabel , tolles Essen, tolles Unterhaltungsprogramm, jeder hat seinen eigenen kleinen Fernseher.

Der Zwischenstop in Dubai verlängert die Reisezeit um 3-4 Stunden, der große Shop im Flughafen ist nicht wirklich überraschend hinsichtlich des Angebotes.

Der Transfer mit dem Airtaxi kostet auch noch mal Zeit, wir haben dort 3 Stunden auf unseren Weitertransport gewartet.

Kuredu

Wir waren schon 4 mal auf den Malediven. Kuredu hatten wir uns auf Grund der Reiseberichte ausgesucht . Es ist keine wirklich ruhige Insel. Mit über 630 Gästen ist die Insel mehr als voll und nicht selten überbucht.

Es gibt die Wasserbungis, Beach-Villen und Beach-Bungalows. Die Beach-Bungis haben uns nicht gefallen, sie liegen zudem auf der Seite der Insel , die nahezu kein Strand hat und stehen dicht an dicht aneinander gereiht. Wir hatten uns für eine Beach-Villa entschieden, aus Holz mit einem sehr schönen offenen Bad , ein helles freundliche Zimmer mit schöner Terrasse zur Meerseite.

Wir hatten per Mail vorab um eine Villa im Bereich von 110 bis 130 gebeten, was leider nicht geklappt hat.Wir bekamen die 222 ,in unmittelbarer Nähe des Generator der Insel und wir empfanden den Lärm als belästigend. Man half uns jedoch recht bereitwillig und unkompliziert und am nächsten Tage konnten wir in eine Villa umziehen, die in unserem Wunschbereich lag(129). Der Strand ist hier wirklich sehr schön, man kann wunderbar baden. Überhaupt ist dieser Abschnitt und die lange Sandzunge der landschaftlich attraktivste Bereich und wird dementsprechend durch die Gäste frequentiert.

Der Lärm ist das größte Problem der Insel. Auf der Seite wo die Villas stehen und sich der Jetty befindet landen und starten die Flugzeuge. Im Bereich der Villas 200-260 landen sie und parken am Jetty ein, im Bereich der Villas 100-160 starten sie. Innerhalb der einen Woche dort gab es Tage , an denen fast 200 Gäste abgereist und angekommen sind und die Flugzeuge waren allgegenwärtig und damit der Lärm.

Auf der Insel selber gibt es sehr viel Verkehr. LKWs , Transporter, die die Gäste der Wasserbungis von und zum Jetty fahren, Quads, Mopeds usw.

Die Klimaanlagen sind sehr laut und leider an der Vorderseite der Villen befestigt. Die Villen stehen dicht beieinander und sitzt man auf der Terrasse so hört man ständig die Klimaanlage seines Nachbarn und natürlich die eigene, die man freilich ausstellen kann. Die CD Spieler in den Räumen sorgen zusätzlich für Ärger, denn es gibt Gäste die ohne Rücksicht auf die Nachbarn Musik laut aufdrehen.

Das Essen ist ok, die Kellner supernett ( Grüße an Nadhem). Die Bars sind gut besucht , das Abendprogramm mehr als ausreichend. Der Pool ist schön aber tagsüber voll belagert von englischen Gästen.

Der Golfplatz ist eine wunderbare Anlage , wo selbst ungeübte einmal Ihr Glück versuchen können. Wir hatten viel Spaß mit Shifaqu und seinem Team. Vielen Dank an Euch!

Von unserem Gästebetreuer hätten wir uns gerne mehr versprochen, er schien genervt zu sein und ging den Gästen lieber aus dem Weg.

Schnorcheln am Hausriff kann man gut , man sieht ne ganz Menge an Fischen. Das Hausriff liegt allerdings an der Einflugschneise der Flugzeuge, also ab und zu mal nach oben gucken.

Das Spa ist sehr empfehlenswert

Fazit : Es gibt schönere und vor allem ruhigere Inseln.( Reethi Beach, Palm Beach , Meeru )

Detlef und Petra

 


 

Meine Frau und ich waren ohne Kinder 14 Tage Ende November, Anfang Dezember 2004 auf Kuredu.

In den bisherigen Berichten steht viel Wahres – hier kurz und knapp unsere Tipps und Eindrücke:

1.
Wir hatten ab/nach Malé Boot gebucht und problemlos vor Ort Hin- und Rückflug mit Air-Taxi umgebucht. Das war sogar noch 30% preiswerter als eine Flugbuchung im www bzw. Reisebüro.

2.
Wir hatten Beach-Bungalow gebucht. Die vielen Verrisse in den div. Berichten bzgl. Bungalow haben uns irritiert, so daß wir versuchten, einen Beach-Villa-upgrade hinzukriegen. Das klappte nicht.

Wir waren also 14 Tage in Beach-Bungalow 613 untergebracht.

Und es war absolut okay,

- also sauber (2 mal täglich gründlich gereinigt),
- kein Ungeziefer (wen eine gelegentliche Ameise oder der obligate Gekko stört, der soll an die Pole fahren),
- relativ leise Aircondition,
- Blick auf Wasser und die Water-Villen,
- großes und gutes Bett,
- ordentliche CD-Compactanlage (CDs mitnehmen),
- funktionssicherer Minitresor,
- große Holzterrasse (wie alle),
- täglich frische Hand- und Badetücher

Sicher, man wohnt in den Villen noch schöner, heller, komfortabler ... Aber braucht man das wirklich? Vom gesparten Geld des Preisunterschiedes fahren wir über Silvester nach Tux incl. Skipass!

Und wir haben im Bungalow nichts vermisst. Und das trotz teilweise stundenlanger Regengüsse. Bei denen kann man in Badebekleidung joggen gehen, baden gehen, lesen, lesen, lesen usw. Da muß man bei den immer noch 28 Grad Celsius während des Regens wirklich nicht im Bungi hocken und sich grämen, daß man sich in den Villen komfortabler langweilen könnte.

Zum Baden läuft man 3 min auf die andere Inselseite und liegt am Traumstrand, den die Mehrheit der Villen-Bewohner überwiegend von ihrer Terrasse betrachtet.

Wer auch sonst seine Urlaube nicht ausschließlich im 4-Sterne-und-mehr-Hotel verbringt, sondern auch einen Zelt- oder Ferienhausurlaub (Skandinavien, Lanzarote, ...) schön finden kann, der sollte getrost Bungalow buchen. Er wird mir Recht geben mit unserer Einschätzung.

Für mich persönlich wäre das nahezu permanente Generatorgeräusch bei den 300er Bungalows, aber auch den dort liegenden Villen zu laut. Und der Air-Taxi-Fluglärm ab 7:00 morgens auf der Beach-Villen-Seite ist auch ein immerhin anzumerkender Störfaktor.

3.
AI oder Halfboard ist Anschauungssache. Wir waren mit HB bestens versorgt, weil wir nicht 3 mal täglich Essen in uns hineinstopfen müssen, schon gar nicht bei 30 Grad Celsius, Tauchgängen, Surfen, Schnorcheln. Und die Drinks zahlt man eben.

4.
Das Tauchen ist gut, solide, sicher und effizient organisiert. Leider war die UW-Sicht schlechter als im Roten Meer. Und die Korallenwelt erholt sich, schneller als zu erwarten wäre, kann jedoch auch mit dem Roten Meer nicht mithalten. UW-Fauna – sensationell! Das Geld für Tauchgänge, für die mit Regen zu rechnen ist, sollte man sparen. Es gleicht einem „frühen Nachttauchgang“. Besser: An schönen Tagen ein TG mehr.

5.
Surfen war wegen des Schlechtwetters eigentlich genial. Das Material ist nicht superneu und nicht in einem Top-Zustand, aber akzeptabel in Schuß. Achtung: In einigen Boards Billig-Schaum-Finnen von HiFly, die in Leih-/Mietmaterial nichts zu suchen haben. Standlack ist auf den Boards genügend, so daß man endlich mal wieder barfuß auf Leihmaterial surfen konnte. Na und das Wasser mit ca. 28-30 Grad Celsius ist sensationell. Achtung; wasserfeste Sonnenmilch LSF 20 oder Lycrashirt.

Kiteboarden kann man ruhig mal ausprobieren – das Revier ist kurioserweise dasselbe. Bade-, Schnorchel-, Surf- und Kite-Revier-Trennung gibt es nicht.

Ich persönlich habe keinen positiven Eindruck vom Basisleiter des „H2O-Sports“. Klärt mit ihm vor jedem Sportausflug mit seinem Material, was bei Schäden wird. Er handhabt das wohl nach Laune oder Person des Entleihers. Rettungsboot scheint aber startbereit da zu sein.

6.
Die überwiegenden Aussagen zu

- guten, reichlichen, abwechslungsreichen Essen
- Menge/Häufigkeit an Trinkgeld
- Barfußgehen auf der Insel
- Bezahlen am Ende mit Zwischenabrechnung nach 1 Woche
- Briten und ihren Gewohnheiten
- gelegentlichem Geruch der Müllverbrennung
- 3 – 4 Mückenstiche in 2 Wochen mit o. ohne Autan
- Preisen für Drinks
- menschenleeren Strandabschnitten

treffen voll zu.

Und wessen Grundeinstellungen nicht Verbohrtheit, Streitsucht, Boshaftigkeit und Misslaune sind, wird merken, daß man im Urlaub über die eine oder andere südländische Unzulänglichkeit, die einen Daheim nerven würde, locker hinwegsieht.

Olaf

PS.:
Die erste Ratte, die wir sahen, hielt sich an den Beach-Villen auf! Na und? Sie sind scheu, flink und nicht mit mitteleuropäischen Ratten und deren Lebensraum vergleichbar. Wir haben nur 2 mal kurz welche gesehen, dafür aber etliche Karnickel, Echsen (Agamen?), Einsiedlerkrebse (sogar auf Bäumen!), Libellen, natürlich die frechen Krähen, und etliches Flachwassergetier.
 


 

Reisebericht Kuredu November 2004

14. November. Abends um halb Sieben. Vier Koffer und zwei – für die Jahreszeit zu leicht bekleidete - Menschen stehen am Flughafen Düsseldorf vor dem Abflug-Monitor. Alle Flüge sind pünktlich. Bis auf einen. Den nach Male.
Egal, denken wir uns und nutzen die zusätzlichen 2 Stunden für eine vernünftige warme Mahlzeit. Hätt ich mal lieber nix gegessen, denke ich, als ich kurz vor elf endlich die Sardinenbüchse der LTU betrete und mich in den Sitz falte.
10 Stunden und zwei schlechte Filme später ist es dann endlich soweit. Landeanflug auf Hulule. Und zum ersten Mal in diesem Urlaub fallen mir schier die Augen aus dem Kopf. Noch bevor ich so richtig realisiert hab, dass wir tatsächlich da sind, finden wir uns auch schon mit zwei pinkfarbenen laminierten Bordkarten im Abflugbereich der MAT wieder. Als das Airtaxi abhebt, denke ich an diesen dämlichen „Kneif-mich“-Spruch. Die nächsten 45 Minuten bekomm ich den Mund vor Staunen nicht mehr zu. Das Meer leuchtet in den schönsten Indigo-, Cyan- und Türkistönen. Und dann diese grün-weißen Kleckse mittendrin. Der liebe Gott muss ein Art Director gewesen sein.

Dann legt das Air Taxi am Jetty von Kuredu an. Endlich. Nach der Begrüßung mit Trommeln und Saft bekommen wir den Schlüssel zu Beach Villa 125. Na bitte. Bis jetzt hat alles bestens geklappt. Keine Überbuchung. Kein Down Grade. Die Villa ist ein Traum. Stilvoll eingerichtet, sauber, wunderschönes Open Air Bad und in perfekter Lage an der Lagune. Einziger Nachteil: Es gibt nur Liegestühle. Keine Liegen. Aber wo keine Liegen sind, ist auch kein Kampf darum... Vielleicht waren die Liegestühle ja auch der Grund dafür, dass die Pool-Area (mit Liegen) schon morgens um 9 rege besetzt war.

Noch bevor die Koffer ausgepackt sind, schnappen wir Maske, Flossen und Füßlinge und springen in das funkelnde Wasser. Ehe wir den Kopf im Wasser haben, spricht uns ein anderes Pärchen an. „Neu, was?“ Wir grinsen und nicken. „Also auf der Seite ist gar nichts zu sehen. Da hinten sind zwei Schildkröten. Sonst nix.“ Klasse, Schildkröten, denken wir und wollen los, da plaudern die beiden munter weiter. „Ach, ihr habt gar kein All Inclusive? Na dann wird´s aber richtig teuer. Ach, und Taucher seid Ihr? Alles Abzocke, zum Kuredu Express dürft ihr erst nach 5 Tauchgängen. Ach, und im Sangu seid ihr die zweite Woche? Wie doof, da ist ja nie was los!“ Ich möchte den beiden Ballermännern am liebsten ihren AI-Strohhalm in den Rachen stopfen, freue mich jetzt schon auf die Bar, in der nix los ist und muss kurz an Gnuffs warnende Worte bezüglich der Insel denken.

Übrigens: Für uns hätte sich AI bei weitem nicht gelohnt, da wir mittags nix brauchen und tagsüber Wassertrinker sind. Wenn ich dann aber abends Lust auf einen Cosmopolitan hab, bestell ich einen Cosmopolitan. Da will ich mir keine Gedanken darum machen, ob er im AI drin ist oder nicht. Meine Meinung.

Und was die angebliche Abzocke der Tauchbasis angeht: als wir drei Tage später gemütlich auf 25m im Kuredu Express hängen und vor uns ein miserabel tarierter Taucher gnadenlos über Sand und Korallen schrappt, wird mir klar, dass diese 5 Tauchgänge für manche immer noch zu wenig sind.

Am nächsten Tag machen wir uns auf zur Prodivers Basis. Der erste Eindruck: Sehr gut. Nette Leute. Viel Platz fürs eigene Equipment und zum Spülen. Die Bootsbriefings sind sehr gut, gleiches gilt für die obligatorischen Strömungschecks. Zwei Punkte fanden und finden wir jedoch sehr gewöhnungsbedürftig. Erstens: Es sind weder Taschen, noch Kisten fürs Gerödel vorhanden. Vor den Ausfahrten werden die Sachen an der Basis zusammengepackt und mit Hilfe des Bleigurts zu einem Paket verschnürt, das dann von den Boys auf die Dhonis verladen wird. Dumm nur, dass ich ein bleiintegriertes Jacket habe, was die Packerei etwas umständlich machte. Und zweitens: die Prodivers-typische Regelung, dass man erst auf dem Boot erfährt, wo´s hingeht. Die ersten Tage ist das zwar ganz angenehm, weil man die Spots ja eh noch nicht kennt. Später kam es dann aber vor, dass wir das zweite Mal an einen Spot sollten, den wir persönlich einfach langweilig fanden. Da spar ich mir das Geld doch lieber und schlaf ein Stündchen länger.

Zweites Beispiel: Wir waren dreimal am Kuredu Express. Ohne Zweifel ein genialer Spot mit grauen Riffhaien satt. Aber es hätte halt auch noch andere Spots, z. B. Shipyard oder Maa Giri gegeben, die uns interessiert hätten. Nichtsdestotrotz ist das Prodivers Team super professionell, kompetent und hat jederzeit ein offenes Ohr auch für die kleinen Nöte. So haben wir dank des Tipps von Jutta die zweite Ausfahrt zum „Peak“ gar nicht erst angetreten. Und das schlechte Wetter hat sicherlich seinen Teil dazu beigetragen, dass einige Spots nicht angefahren werden konnten.

Überhaupt, das Wetter. Wie kein anderer hat mich dieser Urlaub in meiner Meinung bestätigt, dass ich im Urlaub nicht schlechter wohnen will, als zuhause. Denn die Hütten sind eben nicht nur zum Schlafen da. Zumindest dann nicht, wenn man von 14 Tagen etwa 6 Tage Dauerregen hat. So bin ich mir nach den ersten fünf Tagen gar nicht mehr so sicher, nicht doch versehentlich auf Norderney gelandet zu sein. Wir sind also mehr als froh über unsere Beach Villa in der ersten und die Jakuzzi Villa in der zweiten Woche. Einziges Ärgernis: Die Menge an lärmenden Airtaxis, die ab morgens um 7 direkt vor uns in der Lagune startet und landet. Klar, die Menge an Urlaubern will transportiert werden – aber warum können die Flieger nicht außerhalb der Lagune landen und die Touris dann per Dhoni übersetzen? Über die Nordseite der Insel ist in anderen Berichten hinlänglich diskutiert worden. Ich für meinen Teil würde dort im Traum keinen Urlaub verbringen wollen. Den Pool wiederum finden wir sehr praktisch. Ist er doch Auffang- bzw. Auffüll-Station für viele Bändchenträger. Und trägt so dazu bei, dass man trotz der Inselgröße am Strand das Gefühl hatte, allein auf weiter Flur zu sein.

Spätestens beim Abendessen im Koamas-Restaurant ist dieses Gefühl dann schlagartig wieder vergessen. Hier kann man von der Plateau-Flip-Flop Trägerin über den 60-mal-gewaschenes-grau-melliertes-T-Shirt-Träger bis zum Ich-lass-mir-seit-60-Jahren-jährlich-ein-neues-Tattoo-stechen-Engländer jeden Abend was Neues bestaunen. Nur Schickimicki, nein, das gibt’s nun wirklich überhaupt gar nicht. Das Essen ist guter Durchschnitt. Nicht mehr und nicht weniger. Da ist das Sangu-Restaurant deutlich besser. Auf Buffet-Motti wie „Greek Evening“ kann ich auf den Malediven jedoch gut und gern verzichten. Das Thunfisch-Sashimi einen Abend später ist jedoch – wen wundert’s – vom Feinsten. Was übrigens auch für alles „Gebackene“ – vom dunklen Brot bis zur Linzer Torte – gilt.

Bevor mich der Dauerregen dazu bringt, die Astlöcher in der Holzvertäfelung der Villa ein drittes Mal zu zählen, wachen wir morgens bei strahlendem Sonnenschein auf. Glück gehabt. Denn heute geht’s auf die Britt. Eine Segelyacht, auf der man Ganztages-Schnorcheltörns quer durchs Atoll machen kann. Bei schönem Wetter absolut empfehlenswert. Die Crew ist – wie alle Angestellten auf der Insel – unglaublich nett. Nach einer knappen Stunde machen wir unseren ersten Stopp. Minutenlang suchen alle die Wasseroberfläche ab – dann sehen wir ihn schemenhaft: einen Manta. Ready for snorkeling? Klar! Sekunden später sind wir im Wasser. Unsere erste Begegnung mit einem der wohl elegantesten Tiere, die es gibt. Graziös zieht er seine Bahnen. Um nach einer Viertelstunde wieder im Blau des Ozeans zu verschwinden. Glücklich klettern wir wieder an Board. Neben dem Manta gibt´s im Laufe des Tages auch noch Delphine, fliegende Fische und jede Menge Riff-Fische zu sehen.

Das absolute Highlight des Urlaubs sollte jedoch ein paar Tage später folgen. Bei Prodivers hat man die Möglichkeit, einen Tauchgang von einem Kameramann filmen zu lassen. Anschließend wird das Ganze geschnitten, vertont und auf DVD gebrannt. An dem Morgen, als uns Kameramann Jean Marie begleiten sollte, war’s wieder einmal grau und trist. Wir überlegen, die Aktion zu verlegen – vertrauen dann aber Jean-Maries Intuition: Anyway. Let´s do it. Auf dem Boot dann die erste freudige Überraschung: Es geht zum Fushivaru Thila. Zum Mantapoint. Daumen drücken, dass diesmal auch welche da sind. Obwohl der Spot auch ohne Mantas großartig ist. Fischsuppe satt.
Eine Dreiviertelstunde später tauchen wir ab und folgen Jean Marie zum Thila. Die Strömung ist diesmal moderat und so driften wir gemütlich an den ersten – unbesetzten – Putzerstationen vorbei. Riesige Snapper-Schulen kreuzen unseren Weg. Im Blauwasser erblicken wir Barrakudas, Thunfische und einen Napoleon. Jutta hält sich mit dem anderen Teil der Gruppe dezent an einem anderen Teil des Thilas auf. Und dann, während ich noch eine Horde Langusten in einem kleinen Überhang bestaune, gibt Jean Marie ein Zeichen. Wir drehen uns um. Und da ist er. Der erste Manta. Wir suchen uns einen gemütlichen Haltepunkt an einer toten Koralle und genießen den Anblick. Elegant schwebt der Manta über die Putzerstation hinweg. Und dann taucht auf einmal ein zweiter auf. Noch größer. Bestimmt 3 m Spannweite. Und noch ein dritter. Mir fällt vor Staunen fast der Automat aus dem Mund. Ein absolut erhabenes Gefühl. Mit Worten gar nicht zu beschreiben. Ist das überhaupt real? Es ist. Und sogar auf Video gebannt. Als wir nach einer Stunde diese faszinierende Welt wieder verlassen müssen, sind wir völlig berauscht. Zur Krönung des Ganzen taucht auf dem Rückweg auch noch eine Schule von etwa 50 Delphinen am Dhoni auf und begleitet uns ein Stück. Als wir abends bei der Divers Night unser Video sehen, bekomme ich gleich wieder eine Gänsehaut. Was für ein Tag.

Doch nicht nur Fushivaru Thila, auch die anderen Spots, allen voran der Express, die Caves, KFFC und Latheef haben eine Menge zu bieten: Großes wie einen Marlin, Schildkröten, graue Riffhaie, Leopardenhaie, Napoleons, Tunas, Barrakudas, Adlerrochen, Stachelrochen, Muränen und Zackis – aber auch kleines wie einen Schaukelfisch, Glasfischschwärme oder die hübschen Nacktschnecken. Und auch Korallen gibt es teilweise schon wieder sehr schöne.

Während wir den letzten Abend ausnahmsweise mal mit unserem guten Freund Veuve verbringen, ziehen wir unser Resümee: Die Insel hat zwar ihre Schwächen – und nächstes Mal geht´s garantiert auf eine kleinere Insel – aber alles in allem haben wir zwei wunderschöne Wochen verbracht, nicht zuletzt wegen der hervorragenden Basis und der tollen Tauchgänge.

Conny und Danijel


Nach akribischem Studium sämtlicher Reiseberichte entschlossen wir uns für KUREDU: Wir bereuten diese Entscheidung zu keiner Sekunde, denn KUREDU hat uns absolut gefallen und zwar in jeglicher Hinsicht…! Essen war super, abwechslungsreich und sehr lecker > nichts zu kritisieren, obwohl wir aus der Gastronomie kommen.

Entertainment: Sehr vielfältig + wirklich ausreichend > Themenabende, Disco, etc…Schnorcheln: Reicht vollkommen (Tauchen muß nicht unbedingt sein)+ ist unbeschreiblich schön!!!

Hygiene: Sehr saubere Insel, Unterkünfte werden 2x am Tag gereinigt. Personal: Sehr zurückhaltend + stets freundlich.T

Tipps: Beachvillen buchen, Bungalows sind nicht sehr schön + haben sehr oft keinen schönen, dafür aber kaum zugänglichen Wasser- bzw Strandabschnitt (diese Unterkünfte kann+sollte man den Engländern überlassen > wobei wir dort auch sehr nette Briten kennengelernt haben…!). Der Luxus der Wasservillen ist nicht zwingend notwendig, nur der atemberaubende Sonnenuntergeng- den man dort jeden Abend von seiner Terasse aus genießen kann - rechtfertigt unserer Meinung nach den immensen Mehrpreis!

All incusive: War für uns die beste Entscheidung, da alles sehr teuer ist (berechtigterweise, da ALLES auf die Insel transportiert werden muß!)

Abschließend:Obwohl ich Flugangst habe, würden wir jederzeit wieder nach KUREDU reisen…denn dieser Urlaub war einzigartig und unvergesslich > deshalb: KUREDU=dreams are made of this!!!

ANDY+NADINE aus Stuttgart


 

Reisebericht Kuredu / Lhaviyani Atoll (3.-18.08.2004)

Anreise:
Dieses Mal mit LTU via Columbo/Sri Lanka hat sich doch sehr lange hingezogen, da wir schon mit Verspätung gestartet sind. Wobei der Landeanflug nach Sri Lanka schon interessant war. In Male ging es dann auch nach ca. einer Stunde Wartezeit weiter nach Kuredu. Leider sind wir erst abends gegen 17.00 Uhr, allerdings inkl. Gepäck, auf der Insel angekommen.

Strand-Villa:
Wie vorher gewünscht und reserviert haben wir eine Strand-Villa im Bereich #115-130 bekommen. Die Villa #130 ist unserer Meinung nach perfekt gelegen. Der Bungi ist superschön; das halboffene Bad echt klasse und auf der Terrasse findet man immer ein schattiges Eckchen. Vor dem Bungalow sind Bäume und Palmen mit einem wunderbaren Blick aufs Meer. Absolut empfehlenswert!!

Koamas-Restaurant:
Alle Bewohner der Beach-Villen essen im Koamas Restaurant. Das Restaurant ist landestypisch und sehr liebevoll eingerichtet mit Sand als Fußbodenbelag J.

Das Essen fanden wir sehr gut, wenn auch nicht sehr abwechslungsreich. Wir haben jeden Tag das schön angerichtete Essen, besonders den Fisch und Reis, genossen. Es gab aber auch jeden Tag Nudelgerichte, Kartoffeln, Geflügel, Fleisch, diverse Salate, Dressings und natürlich Desserts.

Der Kellner war nett aber nicht aufdringlich. Es waren nie lange Wartezeiten an den Ausgaben der frisch zubereiteten Gerichte.

AI:
Im nachhinein noch mal nachgerechnet hat es sich für uns gelohnt, wobei zu sagen wäre, dass wir –im Urlaub- gerne mal über den Tag/Nacht verteilt einen Campari-Orange, Whiskey und 1-2 Gläschen Wein trinken. Auch die Kleine hat den Tag über einige Softdrinks verdrückt. Auch mit dem Essen (Früh, Mittag, Abend) waren wir wie gesagt zufrieden, da wir auch 2x am Tag Reis und Fisch essen können. Nur unsere Tochter hat einmal bei Frankos eine Pizza verdrückt.

Ebenso war bei AI eine Sunset Cruise inkludiert. Die Bootsfahrt war wirklich unvergesslich, da wir sehr viele Delphine gesehen haben. Das war einfach ein tolles Erlebnis!! Wer AI gebucht hatte, konnte sich auch vom H²O-Center jederzeit Kanus (1er oder 2er) ausleihen und damit herumpaddeln und ggf. aussteigen und schnorcheln wenn eine Schildkröte, Rochen usw. gesehen wurde.

Tauchbasis / Schnorchelcenter:

Kurz gesagt: SUPER!!

Unsere Tochter hat erfolgreich ihren Tauchschein absolviert. Der Tauchlehrer (Rich) war super nett und hat sich wahnsinnig viel Mühe gegeben. Die Kleine hatte trotz hohem Lernpensum viel Spaß!! Mein Freund, der einen Nitrox-Kurs besucht hat, konnte auch nur Gutes über Tauchschule, Lehrer und Basis berichten.

Was mir (Schnorchler) besonders gut gefallen hat, war das Schnorchelcenter. Man kann dort kostenlose Einführungen ins Schnorcheln und free-diving bekommen. Ebenso werden kostenlose Führungen ans wunderschöne Hausriff und Coral Garden angeboten. Auch die Halbtagestouren waren super und haben sich auf jeden Fall gelohnt (24$). Die beiden deutschsprachigen Guides Axel und Nicole haben sich große Mühe gegeben und waren immer gut drauf.

Pool:
Sehr schön angelegt mit direktem Blick zum Meer. Ab und zu habe ich morgens, gegen 9.00 Uhr, das Schwimmen im Pool –alleine- genossen! Unsere Tochter war natürlich öfter da. Es war jedoch nie ein Gedränge um Liegen oder Belegen mit Handtüchern. Das fand ich sehr angenehm, da man auch zwischendurch immer mal für eine halbe Stunde eine Liege bekommen hat. Für die anwesenden Kinder und Jugendlichen ist der Pool natürlich immer ein Treffpunkt und es geht mitunter auch laut zu. Da wir aber kaum dort waren hat uns das nicht gestört.

Spa:
Ich habe mir 3 Massagen gegönnt und kann nur sagen, dass die ihr Geld wert waren!! Sehr schöne, abgeschirmte Räume mit gedämpfter Musik. Man konnte sich dort so richtig wohl fühlen und fallen lassen!!

Sportmöglichkeiten:

Es gibt einen schönen, kleinen, klimatisierten Fitnessraum mit einigen Geräten, an denen man trainieren kann. Ebenso werden 2-3x abends Aerobic bzw. Zirkeltraining angeboten. Die Trainer (Schnorchelguides) waren gut vorbereitet und es hat bei cooler Musik richtig Spaß gemacht!!

Zu Tennis, Golf, Surfen usw. kann ich nichts sagen.

Insel allgemein:
Auf keinen Fall würden wir einen Beach-Bungalow buchen, da sowohl die Lage als auch die Optik von außen und die Wege dahinter absolut nicht unseren Vorstellungen entsprechen. Ebenso finden wir die Beach-Villen im 200er Bereich nicht so schön gelegen, wobei die auch nicht schlecht sind, es sei denn man landet ganz unten an der Ostspitze.

Die Insel könnte im Gesamten, wie auch schon mehrfach beschrieben, schöner sein.

Beispiele: Müll einsammeln, Wege schöner bepflanzen, Beach Bungalows z.T entfernen oder renovieren usw.

Fazit: Yakuzzi oder Beach-Villen (100er) sind auf jeden Fall super und die schönsten, die wir bisher auf den Malediven hatten.

Insekten:
Leider hatten wir ziemlich viel Moskitos und auch Sandflöhe. Autan hat nix geholfen und nicht nur ich sah zwischendurch total zerstochen aus. Ansonsten gab’s aber nix zu meckern.

Angestellte:
Insgesamt alle nett und nicht aufdringlich. Trinkgelder wurden angemessen, wie auch schon oft beschrieben, gegeben.

Insgesamt:
Wir werden –trotz Sandflöhe und unschöner Ecken- wieder einmal Kuredu besuchen!! Die positiven Aspekte (Beach-Villa, Hausriff, Tauchschule, Schnorchelausflüge, Sportmöglichkeiten, Pool, Angestellte…) überwiegen eindeutig. Da wir zu dritt sind, und jeder seine Wünsche/Ansprüche hat, ist Kuredu die ideale Insel für uns. Selbst nach zwei Wochen hat man noch lange nicht alles gemacht, was einem so interessieren würde!!


 


 

Reisebericht Kuredu/ Malediven 20.04.04 - 05.05.04

Wir haben unseren Urlaub über Gulet Touristik mit einem All inclusive Paket, einer Beach Villa und den Transfer mit dem Wasserflugzeug gebucht.

Von Wien über Dubai nach Male ging unsere 11stündige Reise. Danach gings gleich weiter auf den kleineren Wasserflughafen wo wir nach ca. 20 Minuten Wartezeit endlich in unser Wasserflugzeug einsteigen konnten. Der Flug war einmalig und war sein Geld wert, nach nur 45 Minuten kamen wir auf Kuredu an. Wenn ich nur daran denke, dass wir mit dem Boot 5 Stunden gefahren wären, NEIN DANKE!

INSEL:
Die Insel ist atemberaubend schön und wirklich eine Barfuß Insel. Auf der einen Seite waren die Nummern für die Beach Villen 101-141 und für die Jakuzzi Villen 142-160. Auf der anderen Stegseite waren die Beach Villen mit 201-260. Auf der Rückseite der Insel waren die Beach Bungalows und die Wasservillen. Laut Auskunft waren auf der Insel ca. 650 Personen untergebracht. Aufgrund der tollen Aufteilung in 3 Restaurants haben wir absolut nichts von der Masse von Urlaubern mitbekommen.

BEACH VILLEN:
Wir hatten die Beach Villa 112 und waren echt begeistert, atemberaubender Ausblick direkt auf unseren wunderschönen Sandstrand und auf unserer Seite war das Meer sehr sauber und hatte keine Korallen oder Seegras. Also nur Sand, soweit das Auge reicht, und fast keine Fische. Da das Restaurant bei 101 liegt, hatten wir es nicht sehr weit zur Bar, zum Restaurant oder zur Tauchbasis. Um so höher die Zahl wird, desto weiter ist der Weg, die Villen dort sind dennoch sehr schön und etwas ruhiger. Auf der Seite der Beach Villen mit der Nr. 201-260 war der Strand auch toll, der Vorteil auf dieser Seite war, dass die Urlauber das Hausriff direkt vor der Nase hatten. Man musste nur ca. 10-20 Meter hinausschwimmen und konnte schon anfangen Fische und Korallen zu bewundern.

BEACH BUNGALOW:
Auf der Seite der Beach Bungalows ist der Strand nicht so schön, abgestorbene Korallen liegen am Strand herum. Dort sollte man sogar teilweise Badeschuhe mitnehmen. Die Unterkunft ist sehr nett, jedoch nicht zu vergleichen mit der Beach Villa (ein ganz anderer Flair )Es kommt jedoch auf die Ansprüche an, die jeder hat an. Manche benutzen lieber den Pool anstatt den Strand vor der Haustür, dann ist es egal wie der Sand aussieht. Zum Schnorcheln soll es dort trotzdem sehr nett gewesen sein.

JAKUZZI-VILLEN/ WASSERVILLEN:
Wir konnten einen Blick in die Wasservillen machen, diese sind sehr schön, und jeder hat eine eigene Terasse über dem Wasser. Sehr sehr nett.

Die Jakuzzi Villen sehen den Beach Villen sehr ähnlich(ich denke das Badezimmer ist ein bisschen größer)
Die Wasservillen und Jakuzzi-Villen haben am Ende der Insel ein eigenens Restaurant und eine eigene Bar, abgeschirmt von den anderen. Etwas Ruhiger!

VERPFLEGUNG:
Der Wahnsinn, also wir waren voll begeistert. Egal ob Vegetarier, oder Fleischliebhaber, es war wirklich für jeden etwas dabei! Als All-inclusive genossen wir Frühstück, Mittag- und Abendessen. Die Getränke und die Spezialitäten Restaurants sind nicht gerade billig, deshalb waren wir über die Entscheidung All-inclusive gebucht zu haben sehr glücklich. Wir brauchten aufgrund der Hitze doch einige Gläser Wasser am Tag ;o) und abends einige Drinks zur Abkühlung...Aber ob All-inclusive oder Voll- bzw. Halbpension muss jeder nach seinen Bedürfnissen entscheiden, wir waren sehr glücklich nicht bei jedem Glas einen Wisch unterschreiben zu müssen.

TRINKEN:
Für All-inclusive:
alle Getränke im GLAS sind frei wie Bier, Vodka-Orange, Bacardi-Cola, Apfelsaft, Orangensaft, Wasser, Cola light.

nur für die Wasserflasche zahlt man auch hier 1,25 $ (-50% vom Normalpreis)
Ungefähr Preise für HP: Bier 4$, Cola 2,70 $, Wasserflasche 2,5 $, Bacardi-Cola - Vodka-Orange: 4,5 $. Die speziellen Themen-Cocktails 5 $.

TAUCHEN:
Die Kuredu Pro Divers sind eine gut organisierte Tauchbasis. Insgesamt gibt es hier absolut nichts auszusetzen. Die Preise allerdings sind gesalzen, aber das ist für die Malediven wohl normal. Nähere Infos und Preise gibt es unter www.prodivers.com.

WETTER:
Wir hatten bis zum 9. Tag unseres Urlaubes Hitze, Sonne - keine Wolken und ein wunderschön glattes Meer. Umso näher wir dem Mai kamen umso dichter wurden die Wolken, fast jede Nacht ein Stürmchen und leider hatten wir auch 2 Tage durchgehend Regen. Ab diesen Zeitpunkt wurde das Meer unruhiger und die Wellen höher.

WASSER:
Sauber, traumhaft.
Ach ja, Ende April bauen die Drückerfische für Ihre Eier im etwas körnigen, steinigen, Untergrund (in ca. 1-2m Tiefe ) trichterförmige Nester und verteidigen diese auch! Zuerst kommt ein Scheinangriff oder ein Biss in die Flosse, danach sollte man so schnell wie möglich weg von den Nestern schwimmen.

In unserem Urlaub mussten nach einem Angriff 2 Personen genäht werden, es passieren zwar nicht viele Unfälle aber ich wollte auch nicht unbedingt zu den Gebissenen gehören (Sonnen- u. Schwimmverbot aufgrund von Medikamenten u. der Naht)Die kritische Zeit dauert ca. 2-3 Wochen an. Wo nur Sand ist, sind auch keine Brutstätten!

FAZIT:

  • Saubere, wunderschöne Insel;

  • hervorragenes Preis-/ Leistungsverhältnis;

  • Durch die Größe der Insel, kein Platzmangel

Wir würden jederzeit nochmals hinfahren!

Liebe Grüsse
Sandra & Harald


 

Reisebericht KUREDU/Malediven vom 17.05. - 31.05.04

Für unsere ersten Ferien auf den Malediven haben wir uns für die Insel Kuredu entschieden. Zur Auswahl stand auch noch Velingandu, aber fürs "erste Mal" Malediven, wollten wir nicht auf eine so kleine Insel. Kuredu war schliesslich eine sehr gute Wahl!

Auf diesem Weg noch ein herzliches Dankeschön all denjenigen, welche hilfreiche Tips und Berichte weitergeben.

Wir sind am Sonntag-Abend (16.05.) von Zürich direkt nach Male geflogen mit Edelweiss-Air. Der neunstündige Flug verlief sehr gut und wir sind am Montagmorgen in Male gelandet. Nachdem wir unser Gepäck in Empfang genommen haben, ging es mit einem Kleinbus zum "Maldivian Air Taxi"-Stützpunkt. Dort mussten wir zuerst wieder das Gepäck abgeben (Handgepäck kommt mit auf Air-Taxi). Die Koffer werden mit einem Boot zur Insel gebracht und kommen somit später auf die Insel!

Also unbedingt die wichtigsten Kleider, Badehosen und Utensilien im Handgepäck mitnehmen. Nach einer Wartezeit von ca. 1 1/2 Std. konnten wir dann in unser Wasserflugzeug der "Maldivian Air Taxi"-Gesellschaft nach Kuredu einsteigen. Der Flug war sehr schön und zum ersten Mal sahen wir die schönen Inseln und Atolle von oben.

Die Fahrt mit dem Boot nach Kuredu hätte mehr als 4 Stunden gedauert und das wollten wir uns nicht antun. Wasserflugzeug lohnt sich!

Die Insel ist wunderschön und gross (1,6 km lang und 350 m breit).
Wir haben eine Beach-Villa gebucht und bekamen die Nr. 254. Nach den gelesenen Berichten wollten wir sofort Wechseln in eine Villa, im Bereich 116 - 130. An der Rezeption sagte man uns wir könnten am nächsten Tag wechseln, in die Nummer 119. Wir haben uns danach den Standort der Villa angeschaut. Es stimmt schon, dass der Strand hier ein bisschen schöner und die Villas näher am Meer sind, dafür hat man auf dieser Seite des Steges die ganzen Kite-Boarder und Surfer im Wasser. Als wir feststellten, dass das Meer auf der "200er"-Seite des Steges ruhiger ist, entschlossen wir uns in Nummer 254 zu bleiben. Ausgestattet sind alle Villen mit Himmel-Bett, CD-Player, A/C, Ventilator, Kaffee- und Teekocher, Föhn, Dusche im Freien usw. Die Villas sind aus Holz gebaut und sehen wirklich hübsch aus. Lage ist optimal, links und rechts vom Anlegesteg der Insel, nicht weit vom Strand entfernt. Gebaden wird in der Lagune, türkisblaues Wasser! Es ist wirklich wie auf den Fotos. Paradies pur!

Auf der hinteren Seite der Insel befinden sich die Beach-Bungalows und die Wasservillen. Dort ist das Baden nicht so angenehm, viele Steine und Korallenstücke am Strand. Dann sind noch die Wellenbrecher vor den Wasservillen aufgebaut. Was dort hingegen toll ist, ist der Sonnenuntergang, welcher jeden Tag von den Wasservillen aus sehr gut betrachtet werden kann. Natürlich kann auch vom Strand aus der Sonnenungergang genossen werden und dann gibt es noch die Sand-Bank, welche weit ins Meer hinausführt. Bei Ebbe ist es kein Problem weit nach aussen zu laufen. Bei Flut merkt man schon, dass das Wasser schnell zu steigen beginnt. Auf dieser Sandbank haben unsere Nachbarn sogar Wasserschildkröten gesehen. Wir leider nicht, :-(. Was man aber sehr viel sieht, eigentlich rund um die Insel, nahe am Strand sind junge Schwarzspitzhaie, so ca. 30 - 40 cm lang. absolut ungefährlich! Die sind nur auf kleine Fische aus.

Das Essen auf der Insel ist sehr gut. Wir haben 14 Tage mit HP gebucht und das hat auch völlig gereicht. Morgenessen und Abendessen hatten wir immer in unserem Hauptrestaurant, ein reichhaltiges Buffet. Man kann essen sowiel man will.

Morgenessen: Leckere Omelettes, Spiegeleier, Brot, Butter, Früchte-Konfitüre, Milch, Corn Flakes, Würstchen, Speck, Käse, Früchte usw.

Abendessen: Fische, Fleisch, Teigwaren, Reis, Kartoffeln, verschiedene Gemüse, Salat-Buffet, Dessert-Buffet, Früchte usw.

Das Brot ist sehr lecker, weich und geschmackvoll und wird frisch zubereitet. Es gibt verschiedene Sorten davon.
Die A-la-Carte-Restaurants haben wir nicht ausprobiert.
Kleiner Tip: Für HP empfehlen wir kleinere Snacks von zuhause mitzunehmen, für den kleinen Hunger zwischendurch.
Mineralwasser (ohne Kohlensäure): Gibt es in den Restaurants und in den Bars für US$ 2.50 (1,5 Liter-PET-Flasche)
Cola, Cola light, Sprite, Fanta usw: In PET-Flaschen 33 cl zu US$ 2.75
Bier: US$ 4.00

Nun geht es zu den Ausflügen:
Für uns war klar, dass wir sicherlich viel unter, im und oberhalb des Wassers sein würden. Wenn man schon auf solch schöne Ferieninseln geht......

Auf Kuredu ist die Tauchbasis der ProDivers (www.prodivers.com). Sehr gute, saubere und perfekt ausgerüstete Tauchstation. Die Tauchlehrer und Schnorchelguides sind sehr nett, seriös und gut ausgebildet.

Man kann dort etliche Zertifikate und Kurse absolvieren: Open Water Diver, Advanced Open Water Diver, Divemaster, Shark Diver, Sea Turtle Diver und vieles mehr.

Auch für Tauch-Anfäger ist es gut geeignet. Margherita hat einen "Schnuppertauchgang" mit einer Tauchlehrerin absolviert. Nur so zum ausprobieren wie es ist mit der ganzen Ausrüstung zu tauchen. Es hat riesigen Spass gemacht, war toll. Nur schon am Hausriff von Kuredu sieht man wundervolle Tiere und Korallen.

Ruedi hatte bereits schon das Advanced Open Water Diver-Zertifikat. Er ging zuerst mit einem Tauchlehrer zu einem Tauchgang am Hausriff und absolvierte dann 2 Spezial-Kurse: Shark Diver und Sea Turtle Diver. Da wird zuerst Theorie gebüffelt und dann wird getaucht.

Also, das Tauchen auf den Malediven war Super, nachdem ich schon in Thailand, Kuba und Bali getaucht bin kann ich ganz klar sagen, auf den Malediven wars am schönsten. Nur schon der Einführungstauchgang (Der muss jeder Neuankömmlig machen) am Hausriff war schön.

Was sieht man wo:
Kuredu Express: Graue Riffhaie, Weissspitzenhaie, Rochen, Mantas und mit viel Glück zur richtigen Jahreszeit auch ein Walhai. Kuredu Caves: Viele grosse Wasserschildkröten. The Peak: Muränen, Mantas, Schildkröten.

Eigentlich fast überall: Napoleons, Nashorn-, Papagei- und Schmettelingsfische, ab und zu auch mal ein Kugelfisch.
Zu den Prodivers: Die ganze Tauchbasis wird sehr professionell geführt. Guides aus Deutschland, Schweden, Tschechien, Schweiz, England, Frankreich, Südafrika und von den Malediven.

Die ganze Ausrüstung kann gemietet werden und ist in einem tadelosen Zustand.

Wer nicht unbedingt Tauchen will kann auch nur Schnorcheln. ProDivers hat nebst der Tauchschule auch einen Schnorchelcenter. Dort kann die ganze Schnorchelausrüstung (Maske, Schnorchel, Flossen) für US$ 6.00 pro Tag gemietet werden. Die Schnorchelguides sprechen verschiedene Sprachen, sind seriös, nett und hilfsbereit, gut ausgebildet und man verbringt lustige Stunden mit ihnen.

Wir machten einen Ganztagesausflug zu verschiedenen Tauchplätze im Lavijani-Atoll. War sehr schön und aufregend. Wir sahen viele grosse und kleine Fische: Napoleonfische, Anemonenfische, Papageifische, Doktorfische, sehr viele Delphine, usw. Beim Schnorcheln sahen wir auch Meeres-Schildkröten!

Wenn man Glück hat sieht man sogar auch Mantas, Rochen, Haie und vielleicht einen Walhai.
Bei den Halbtages-Schnorchel-Ausflügen (morgens oder nachmittags) fährt man mit dem Boot nicht so weit weg von Kuredu, aber es ist ebenfalls sehr schön zum mitgehen. Wenn jemand noch nie beim Schnorcheln war, es gibt auch Anfänger-Trips in der Nähe des Hausriffs mit einem Guide (kostenlos).

Für Unterhaltung am Abend ist eigentlich immer gesorgt. In der Babuna Bar gibt es jeden Abend Musik, entweder aus der Stereoanlage (DJ) oder die Live-Band spielt. Weiter werden auch Spiele und verschiedene spezielle Attraktionen (Krebs-Rennen, Romantic Evening, Ladies Night, Music-Quiz usw.) geboten. Es hat noch 3 weitere Bars auf der Insel, die Akiri Bar, die Pool-Bar (beim Swimming-Pool) und die Sangu-Bar (ist jedoch mehr für die Gäste der Wasservillen und Jacuzzi-Beach-Villen).

Wir persönlich fanden jedoch die Babuna Bar als die Beste! Natürlich können überall jegliche Getränke und Cocktails bestellt werden. Preise sind angemessen.

Über die ganzen Ferien gesehen, haben wir eine sehr schöne, paradisische und erholsame Zeit auf Kuredu verbracht. Obwohl es eine grosse Insel ist, hat man oft seine Ruhe und man wird fast nicht von den "Nachbarn" in den anderen Beach-Villen gestört. Wir sind auch schon am Strand entlangspaziert und niemand anderes war unterwegs. Man hatte das Gefühl, alleine auf der Insel zu sein. Auch die Wasserflugzeuge, welche immer wieder starten und landen stören nicht extrem. Man gewöhnt sich daran.

Für einen Spaziergang rund um die Insel braucht man ca. 1 Std. Am hinteren Teil der Insel, bei den Beach-Bungis, sind Schuhe empfehlenswert.

Ein grosser Vorteil war auch, dass man während den ganzen Ferien kein Geld mit sich rumtragen muss. Man bezahlt alles am Schluss der Ferien. Vorher muss überall immer nur die Zimmernummer angegeben werden und unterschreiben.

Von der Bekleidung her ist es wirklich so, dass leichte Sommerkleidung und Badehosen völlig ausreicht und man läuft meistens Barfuss herum. In den Bars sollte man jedoch nicht nur im Badekleid herumlaufen.

Was uns ein bisschen gestört hat war, dass obwohl man die Touristen bittet, nicht "oben ohne" an der Sonne zu liegen (religiöse Gründe für Einheimische) wird es von einigen gleichwohl nicht eingehalten!

Noch einige Tips für Trinkgeld (wie auch schon von anderen erwähnt):
Roomboy: US$ 10.00 pro Woche (am Besten im voraus, Service wird noch besser)
Bootsausflüge: US$ 2.00 pro Crew-Mitglied
Kellner: US$ 10.00 pro Woche
Die Angestellten sind stets freundlich und hilfsbereit.

Tiere und Ungeziefer: Die Geckos sind zwar 2x in unsere Villa reingekommen, aber wir fanden sie sogar "süss" und sie schaden uns Menschen auch nicht. Im Gegenteil, sie essen die Mücken weg. Und mit denen hatten wir mehr Mühe. Nehmt unbedingt ein starkes Moskito-Gegenmittel zum Einsprayen. "Anti-Brumm forte" reichte nicht immer aus. Wir wurden mehrmals gestochen. Es wird zwar ein Mittel auf die Pflanzen der Insel eingesprayt, damit die Mücken vertrieben werden, aber einige Mücken scheut es nicht ab.

Ansonsten gab es nur einen kleinen Krebs, der in unserem Aussen-Badezimmer im Sand spazieren ging und Löcher ausgrub. Aber völlig harmlos. Wir hatten auch nie Probleme mit Kakerlaken!

Mit dem Wetter hatten wir ein gutes Los gezogen. Obwohl wir in der Monsun-Zeit auf der Insel gewesen sind, hat es sehr selten (ca. 2 Tage im ganzen) geregnet. Sonst hatten wir immer sonniges und warmes Wetter. Über 30 Grad Lufttemperatur, hohe Luftfeuchtigkeit und das Wasser war ca. 27 Grad warm. Herrlich!

Nach 2 Wochen hiess es leider wieder Abschied nehmen. Es fiel uns sehr schwer ins Wasserflugzeug zu steigen und die Insel zu verlassen. Wir haben eine wahnsinnig schöne und ruhige Zeit erlebt. Am Morgen vor dem Abflug (um ca. 09.00 Uhr) mit dem "Maldivian Air Taxi" fing es noch an zu regnen! Auch der Himmel war traurig!! :-)

Der Rückflug mit Edelweiss-Air verlief ohne Probleme und wir landeten nach 9 Stunden gesund und etwas müde in Zürich.

OK, nun haben wir genug erzählt. Fliegt dorthin in die Ferien und erlebt dieses Paradies!
Für uns war es sicher nicht der letzte Urlaub auf den Malediven und KUREDU würden wir jederzeit wieder besuchen!

Viele Grüsse
Margherita und Ruedi
aus der Schweiz

 


 

Unser erster Maldivenurlaub sollte uns nach Kuredu führen. Wir sind am Abend des 15.02.2004 von München Richtung Male gestartet.Hat alles recht gut geklappt.Am Morgen des 16.02 sind wir um ca.9:00 Uhr auf Hulule gelandet.(Nachts auf Dubai und den Oman zu schauen ist einfach gigantisch.) Kaum angekommen wurden wir zu einem Tisch geführt und es wurde was zum trinken angeboten.Was man gern angenommen hat.Leider kam die Rchnung prompt,für zwei Getränke 10 Dollar.Beruhigend,es ist jeder draufhereingefallen. Wir mußten etwa eine Std. auf unser Wasserflugzeug warten,dann ging es ab.Der Ausblick ist super schön.

Auf Kuredu angekommen und nach der Begrüßung mußten wir einchecken.Wir hatten 14 Tage Beach-VILLA mit HP gebucht,nachdem ich mich im Internet informiert hatte. Wir bekamen den Beach-BUNGALOW Nr.376,was soll man sagen,eine Absteige wäre noch übertrieben.Haben natürlich getobt,aber es hieß nur,sorry wir sind überbucht.Eine totale Frechheit.Wir sollten allen Ernstes 14 Tage in diesem Loch bleiben.Dafür bekämen wir All inklusiv,ein a la carte Abendessen und eine Ausflug unserer Wahl,einen Obstkorb und eine Flasche Sekt.Wir hatten also keine Chance eine Villa zu bekommen.Am Nachmittag kam die Tui Reiseleitung und sagte uns sie wird versuchen für die letzten 7 Tage eine Villa zu bekommen.Was bis zum 6 Tag nicht klar was ob es klappt.Nach der 7. Nacht in der Baracke haben wir dann am morgen erfahren das wir um 10 Uhr in unsere Villa Nr. 114 können.Da fing der Urlaub erst richtig für uns an.

Jetzt zu den schönen Dingen von Kuredu.Das Essen ist gut.Manche schrieben das Essen sei nicht gut,aber uns hat es geschmeck.Und anderen Leuten auch. Zum strand und zum schnorcheln brauche ich ja nichts mehr schreiben ,steht alles in anderen Berichten.Alles super. Mit Ungeziefer hatten wir in der Villa überhaupt keine Probleme.Im Bungi mit Ameisen,Gekkos und Mäuse oder Ratten auf dem Dach.

Ausflug mit dem Segelschiff "Britt": Morgens um 9:00 Uhr los.(Wir sind von Kuredu aus gesehen nach links gefahren.)Es gab Kaffee/Tee und Kuchen zum "Frühstück".Kurz danach hieß es Manta links neben uns und dann ready to snorkling,wow,also rein ins Vergnügen.Tatsächlich ein Manta (gigantisch)habe ihn zweimal gesehen.Anschl.rauf auf Schiff und weiter.Dann wieder ready to snorkling,also wierder rein.Jede Menge bunte Fische(bei jedem Schnorchelgang).Die Wasseraufenthalte dauerten zwischen 30 und 45 min.Beim dritten war ein ca. 2m langer Hai ,(ich habe ihn leider nicht gesehen).Danach ankerten wir vor einer unbewohnten Insel und es gab Mittagessen.Anschl. wurde man mit dem Beiboot zu Insel übergesetzt zum schwimmen,schnorcheln,faulenzen o.ä.Ich bin natürlich wieder geschnorchelt,mit einem Crew-Mitglied.Habe eine Muräne gesehen und einen super schönen Fischschwarm.Dann ging es wieder auf die Britt und weiter.Um ca. 17:00 Uhr ging es nochmal raus zum schnorcheln.Dabei habe ich eine Schildkröte gesehen Nemo und wieder viele andere wunderschöne Fische,ach ja und einen Napoleon.Nun ging es aber richtung Kuredu und um ca 18:00 Uhr kurz vor dem anlegen waren sie auf einmal da, Delfine, so 8-10 Tiere.Der Kapitän hat das Schiff gewendet und wir sind wieder raus zu den Delfinen.Es wurden immer mehr.Sie schwammen direkt vorm Bug,katapultierten aus dem Wasser,man kann es nicht beschreiben wie toll das gewesen ist.Zum Schluß waren es 50-60 Tiere.Sie sind genauso schnell verschwunden wie sie aufgetaucht sind.Angelegt haben wir um 19:15 Uhr. Wir brauchten den Ausflugzwar nicht bezahlen,aber er ist die 80 Dollar wert.Trinkgeld nicht vergessen!!!

Alles in allem war es nach der ersten Woche ein Traumurlaub.Trotzdem würde ich das nächstemal eine andere Insel buchen.

Noch ein Tipp:Am Jetty kann man morgens und abends eine sehr große Muräne und mit Glück auch einen kleinen Rochen sehen.Taschenlampe mitnehmen.

Am 01.03.2004 ging es wieder nach Hause.Der Rückflug dauerte eine Std. länger als der Hinflug,weil wir hin Rückenwind hatten. Noch ein Tipp:Beim Rückflug sollte man links im Flieger am Fenster sitzen.Wenn man über Dubai ist (sagt der Pilot au durch ,bei uns jedenfalls)kann man die entstehende Palmeninsel sehen!

Alle die nach kuredu fliegen , schönen Urlaub.(und nichts gefallen lassen)

Wer Fragen hat,nur zu! meyer169@tiscali.de

 

HIER EIN KURZER REISEBERICHT ÜBER KUREDU VOM 4.1.04-19.1.04

Nach intensiven Bemühungen unseres Reisebüros bekamen wir noch 2plätze nach Kuredu.
Los ging es am abend des 4.1..Nach einceck und warten wurde endlich Bording aufgerufen,dennoch mußten wir noch lange warten da unsere Maschine erst gelandet ist,und sie neu hergerichtet werden mußte.nachdem wir endlich an Bord der ´Lauda air waren dauerte es dennoch einige Zeit da zwischenzeitlich ein Schneesturm einsetzte und wir erst enteist werden mußten.Nach 23hging es ab in die Luft.Nach einer Zwischenlandung in Dubai ,waren wir mit einiger Verspätung um ca 12hin hulehule (Flughafen Male).Nach einer endlos langen stunde konnten wir die Paß und Zollkontrolle hinter uns lassen.Dank anderer Reiseberichte hatten wir schon Sommergewand an und waren mit genug Flüssigkeit versorgt.Durch unsere Verspätung mußten wir auf das nächste Schiff warten .Als das Boot endlich da war der große schreck,das Boot ist fürchterlich,es ist komplett geschlossen die Sitze sind sehr tief das man nicht hinaussieht und stickig.Auch das haben wir nach 4,5 Stunden Fahrt bei starken Wellengang gut überstanden.Ankunft um ca 6h30 in Kuredu. Bei dem Empfang mit Transparent ,Trommel und einen Glas Eiskalter Limo war schon fast der ganze Streß vergessen.Danach das ausfülllen der Guestcards und der Bezug der Bungalows.Nachdem wir um ca 19h unser Gebäck bekamen gingen wir zum Essen und danach nurmer ins Bett.
Am nächsten Morgen sahen wir die Insel das erste mal bei Tageslicht,unser erster Eindruck war wir sind im Paradies. Es sieht tatsächlich aus wir auf den Fotos.Somit begannen für uns 2 herrliche Wochen.

Ein paar Tips Zwischendurch.

Dollar in kleiner Währung mitnehmen
Für die Bootsbesatzung (Ausflüge) ca 2 Dollar
Kellner und Roomboy ca 10 Dollar pro Woche im Voraus
Getränk fürs Zimmer muß man Bezahlen (% für Al)

Auf der ganzen Insel braucht man kein Bargeld ,abgerechnet wird am ende des Urlaubs.Alles was konsumiert bzw Gekauft wird wird nur Unterschrieben.

Auf der Insel braucht man nicht viel Gewand und Schuhe,da ´man überall Barfuß und nur mit Strandtuch oder T-Shirt und Short hingehen kann.Auch Abends benötigt man nicht mehr.Für empfindliche Füße sind Badeschlapfen das idealste.

Die Bungalows auf der Nordseite haben den vorteil das es hier am ruhigsten ist und man Abends etwas bewegung hat.Das Wasser auf dieser Seite ist nicht ideal zum Baden ,da sehr viele Korallen.Es gibt einen Abgegrenzten Eingang für Schnorchler.Die Bewohner der Watervillen haben ein eigenes Restaurant und einen Transportbus welcher nicht unbedingt in das Bild der Insel paßt.An der Vorderseite bei den Jakuzzi ist der Strand super man kann hier genauso hinein zum Schnorcheln.Der nachteil unserer Meinung nach ist das es um einiges lauter ist ,da hier der ganze Schiffsverkehr ist.Auch die Airtaxis landen an der Vorderseite,Gäste von der Nordseite legen sich auch an diesen Strandabschnitt.

Wetter. Sturm am Meer (Windstärke ca 6-8) ,an Land merkte man nichts davon,sonnst nur Sonne Sonne......

Spa. Kann ich nicht viel sagen ,da ich nur Mani und Pediküre hatte.(War Super)

Ausflüge.Wir hatten Sunsetcruise und einen Tagesausflug nach Maafilaafushi und Vaavaru.Beides Empfehlenswert.
Bei dem Tagesausflug fuhren wir zu der Einheimischeninsel wo wir eine Einblick in das Leben der Malediver bekamen.
unter anderem sahen wir eine Moschee, das Verwaltungsgebäude und Kinder in der Schule .Einige Souvenirläden.
Danach ging es mit dem Boot zur leeren Insel Vaavaru wo wir unser Mittagessen einnahmen ,danach hatten wir gelegenheit zum Schnorcheln und Schwimmen.Weiter ging es mit dem Boot bis wir zu einen Wrack kamen wo wir ebenfalls gelegenheit hatten uns das Wrack aus der nähe anzusehen,als alle wieder an Bord waren fuhren wir zurück.Leider sahen wir an diesen Tag keine Delphine.Ein großes lob derBootsbesatzung welche sich sehr viel mühe gab.

Service.Auf der ganzen Insel wir sehr auf Sauberkeit geachtet.Die Insel wird von fleißigen Frauen Täglich gerechnet,die Kokosnuße werden heruntergeholt damit nichts passiert.Hochachtung auch an unseren Roomboy welcher 2 mal tägl.unseren Bungalow penibel gesäubert hat und der sich Jeden Abend etwas neues mit den Bettlaken einfallen lies.Auch das übrige Personal war sehr Freundlich ,Zuvorkommend und Sauber.

Shop. Es ist alles erhältlich angefangen von Bekleidung bis Naschsachen alles jedoch nicht Billig.

Telephonieren:sehr teuer ,die bessere Lösung ist die verwendung des Internetzes oder E-mail.Ankommende Antworten auf Mails werden aufs Zimmer Gebracht.(1Mail kostet 2,50 Dollar)


Essen. Egal ob Früh -Mittags -od Abends es gibt reichhaltiges Buffet .Tägl nach einer anderen devise.Es gibt immer Vorspeise ,Suppe,Salat,Nudel ,Reis, Kartoffel,viele sorten Fleisch,Fisch,Obst,Mehlspeien ,Div arten von Eier ,Palatschinken,usw
sicher für jeden Geschmack etwas dabei.Die Alacarte Rest.sind sehr gut ,teuer und nicht unbedingt notwendig.(%für Al)

Management; Es ist schade das es den Personal nicht gestattet ist nach Arbeitsende sich mit den Gästen in den Lokalen zu treffen und in ruhe beisammen sitzen und reden, .Die einzige möglichkeit ist das Teehaus welches zeitig zumacht ,wo noch nicht alle schichten zuende sind oder ev.in der Mittagspause aber da ist man meist selbst gerade bei Tisch.

Ungeziefer.Wir hatten keine Probleme.

Info, Wir sind sehr dankbar für div Reiseberichte ,welche uns bei der Planung und Vorbereitung sehr geholfen haben(Ausflüge,Spa,Bungalow,Verpflegung,Reiseapotheke, Rund um die Insel,usw)

Airtaxi.Obwohl nicht gebucht wollten wir den Heimweg mit dem Flieger antreten,und das ging sehr einfach .Nur an der Rezeption in die blaue Mappe eintragen und schon bist du am Flieger dabei (150 Dollar pro Person)

Fazit.Diese 2 Wochen vergingen viel zu schnell,es war einfach gesagt das Paradies.
Außer dem super Wetter lernten wir noch einige sehr nette Leute kennen,woraus auch Freundschaften für nach dem Urlaub entstanden.
Alles in allem können wir nur sagen ,
KUREDU WIR KOMMEN WIEDER

Reiseleitung.Unterwegs waren wir mit Neckermann.Betreuung hatten wir keine,Es fing bereits bei der Ankunft an wo alle anderen Unterlagen ,Anmeldeformular und Infobroschüren erhielten, wir jedoch nur einen Zettel mit einer Nummer in Male welche im notfall anzurufen ist.Die anderen erhielten Vorort eine kurze Einweisung Über "wo was wann wie".Wir mußten uns alles selbst erkunden.

Abreise,Leider war es nun soweit wir mußten zurück in die kälte und das Paradies verlassen !!!!
Es klappte alles ganz prima .Wecken 6h30 Frühstück 6h45 Letzte Abrechnung 7h15 Abflug von der Insel 7h45,kurzer Zwischenstopp um Gäste von Komando mitzunehmen.Am Flug selbst sahen wir sehr viele Inseln und unsere ersten Delphine also noch jedemenge Motive um letzte Fotos zu machen.Nach ca 40 min Ankunft am Flughafen und wieder ging es mit Laudaair über Dubai nach ´Wien.
 


 

Reisebericht Kuredu/Malediven 18.-31.10.2003

ANREISE
Wir sind mit Emirates-Airlines von Frankfurt über Dubai nach Male geflogen. Der Flug mit Emirates war sehr komfortabel, auch das Essen war für ein Flugzeugmenu überraschend reichhaltig und schmackhaft. Den dreistündigen Aufenthalt in Dubai kann man sich im riesigen Duty-free-Shop kurzweilig gestalten.
In Male angekommen haben wir sehr zügig unser Gepäck erhalten und haben auch bereits eine Stunde nach der Landung unser Wasserflugzeug bestiegen. Entgegen anderer Berichte, wurde unser Gepäck zwar für das Wasserflugzeug neu verwogen, aber obwohl wir kräftig Übergepäck hatten (Tauchausrüstung), mussten wir nichts extra bezahlen.
Der Flug war sehr interessant, wir waren aber froh, dass wir uns mit Ohropax ausgerüstet hatten, denn es ist sehr laut im Flieger. Der Flug dauerte knapp 40 Minuten, so dass wir ab Frankfurt insgesamt ca. 17 Stunden unterwegs waren.
Die Rückreise gestaltete sich etwas schwierig, da unser Flug ab Male um 2.00 Uhr nachts ging und man uns bereits um 13.30 Uhr von der Insel abholte. Es ist nämlich Glücksache, ob der Wasserflugzeugtransfer genau zum Rückflug passt, da die Wasserflugzeuge natürlich möglichst voll besetzt sein sollen. Die Wasserflugzeuge fliegen nur bei Tageslicht, da sie auf Sicht starten und landen. Wir hatten daher gehofft, eines der letzten Flugzeuge zu bekommen, die die Insel gegen 17.15 Uhr verlassen. Aber an unserem Abreisetag ging das letzte Flugzeug eben um 13.30 Uhr …
Aber: Thomas Cook hat uns den letzten Tag, der uns dadurch verloren ging, in voller Höhe erstattet.

KUREDU
Aufgrund der Reiseberichte hier hatten wir uns für Kuredu entschieden. Es war unser erster Malediven-Urlaub und wir wollten nicht unbedingt auf eine der ganz kleinen Inseln. Kuredu ist ca. 1500m lang und gut 300m breit, man kann die Insel bequem in 50 Minuten umrunden. Im Zentrum der Insel liegt die Rezeption, der schön angelegte Pool, die Restaurants, die Tauchbasis, ein paar Geschäfte (Inselshop, Juwelier, Fotoladen, Tauchshop) und die Bars.

Alles ist sehr schön angelegt. Außerdem unglaublich sauber, sogar die öffentlichen Toiletten lassen keinen Grund zur Beanstandung. Die Geschäfte sind nicht wirklich preiswert, aber eigentlich muss man hier auch nichts kaufen.

Die Lastwagen, die das Gepäck über die Insel transportieren, nimmt man selten wahr. Ebenso wenig stören die direkt vor der Insel startenden und landenden Wasserflugzeuge.

Auf der ganzen Insel, auch in den Restaurants kann man Barfuss herumlaufen. Wir hatten zwei Wochen lang keine Schuhe an. Überall Sand.
Damit sind wir noch einmal beim Thema Gepäck: Es ist absolut ausreichend, wenn man neben der Badekleidung kurze Hosen und T-Shirts bzw. Sommerkleider oder ähnliches dabei hat. Schuhe, lange Hosen, Pullover oder Jacken sind nur für An- und Abreise nötig, für empfindliche Menschen vielleicht noch ein Pullover und eine lange Hose für den Abend, da die Mücken dann häufig zur Plage werden. (Wer häufig Opfer von Mückenstichen wird, sollte an Autan o.ä. denken!) Selbst in der Nacht war es immer noch 26 Grad warm. Mit bequemer Freizeitbekleidung liegt man hier richtig, auf Abendgarderobe kann man getrost verzichten.

BEACH-VILLA
Wir hatten per Email eine Villa zwischen 115 und 130 vorbestellt, geworden ist es 123 und es war ein Volltreffer. Direkt am wunderschönen weißen Strand gelegen, 30m vom Wasser entfernt. Allerdings ist der Strand auch vor den anderen Strandvillen nicht wirklich schlecht, aber in diesem Bereich nun wirklich perfekt. Die Strandvillen liegen ausnahmslos an der Lagunenseite, westlich und östlich des großen Anlegestegs (Jetty). Unsere Villa lag westlich. Auf dieser Seite befindet sich am westlichen Ende der Insel auch eine wunderschöne Sandbank. Von dort kann man herrlich den Sonnenuntergang beobachten. Wahrscheinlich hat jeder Kuredu-Urlauber Fotos von diesem Teil der Insel …
Auch die Beach-Villa ist unglaublich sauber, der Roomboy kommt zweimal täglich. Abends wird das Bettlaken kunstvoll gefaltet. Ihr tägliches Trinkgeld haben sich die Roomboys also wirklich verdient. Übrigens: Das Trinkgeld vom ersten Tag hat er uns wieder auf den Nachttisch gelegt, ordentlich gefaltet natürlich. Erst nachdem wir einen Zettel dazu gelegt haben, hat er das Geld eingesteckt!
Die Einrichtung ist praktisch und sehr geschmackvoll. Es gibt ein Himmelbett, Schreibtisch, Stuhl, 2 Sessel, Nachttische, Wandschrank mit Safe. Außerdem eine Klimaanlage, Minibar, CD-Stereoanlage und einen Wasserkocher. Tee, Capuccino und CDs hatten wir im Gepäck!
Das Bad hat zwei Waschbecken, Dusche und logischerweise WC und ist zu einer Seite offen, d.h. nur durch einen Sichtschutz abgetrennt. Man duscht also mehr oder weniger im Freien.
Handtücher, Strandlaken und Bademäntel sind vorhanden und werden auf Wunsch ausgewechselt.

WASSER-VILLA
Wir hatten die Gelegenheit uns auch eine Wasser-Villa anzusehen. Wir haben auch hier die richtige Entscheidung getroffen und mit der Wahl der Beach-Villa 500 € pro Nase gespart. Die Wasser-Villen liegen am nordwestlichen Ende der Insel, wo man die Gezeiten deutlich spürt. Der Strand ist hier lange nicht so schön, wie auf der Lagunenseite und so kann man den Vorteil nicht wirklich nutzen, direkt von der Terrasse ins Wasser zu springen, das bei Ebbe auch gerade mal 50cm tief ist. Man kann hier aber schön den Sonnenuntergang beobachten, auch wenn die künstlichen Wellenbrecher den Blick etwas verschandeln. Außerdem sind die Wasser-Villen wie eine Reihenhaussiedlung gebaut worden. Wer also auf der Terrasse den Sonnenuntergang genießen möchte, kann dies zusammen mit seinen Nachbarn tun. Die sitzen dann gut 5 m entfernt. Die Innenausstattung ist exakt die gleiche wie in den Beach-Villen. Der einzige Pluspunkt für die Wasser-Villa sind die zwei Strandliegen, aber eben ohne Strand. In den Beach-Villen stehen leider nur zwei Liegestühle zur Verfügung.

BEACH-BUNGALOW
Okay, das sollte man sich nicht antun. Das Nordost-Ende der Insel ist nun wirklich nicht die Schokoladenseite von Kuredu. Hier ist nichts vom feinen Sandstrand zu sehen, es liegen viele Korallensplitter herum und zum Baden sollte man unbedingt Badeschuhe tragen. Jeder Strand auf Mallorca ist wohl schöner! Von innen gesehen haben wir die Beach-Bungalows nicht, aber wir können nur raten: NICHT BUCHEN!!!

UNGEZIEFER
Insgesamt hielten sich die unerwünschten "Mitbewohner" in Grenzen. Eines Morgens wimmelte es auf unserem Tisch in der Beach-Villa von winzig kleinen Ameisen. Wir haben unserem Roomboy dann einen Zettel hinterlegt und an der Rezeption auf das Problem hingewiesen. Als wir gegen Mittag wieder in die Villa kamen, waren die Tierchen verschwunden. Es roch kurzzeitig noch leicht nach Chemie, aber das haben wir gern in Kauf genommen. Die Mücken sind für mich echt zur Plage geworden, Stephan hatte damit keine Probleme. Manche meiner Stiche haben sich zu richtigen Beulen entwickelt.
Auf der Insel sieht man immer wieder Geckos, Einsiedlerkrebse, riesige Fledermäuse, Strandkrabben und gelegentlich auch Mäuse. Ich hatte unter einer Palme auch eine Begegnung mit einer kleinen Schlange. Allerdings hatten alle Tiere wohl mehr Angst vor uns als wir vor ihnen. Na ja, das trifft zumindest auf Stephan zu. Bei mir hörte der Spaß auf, als sich ein Gecko sich in unsere Villa verirrt hatte. Stephan hat dann heldenhaft den Kampf mit dem kleinen Tierchen aufgenommen. Okay, eigentlich wollte er ihn nur rausscheuchen, hat es dann schließlich auch mit Hilfe der Fußmatte geschafft!! Das flinke kleine Kerlchen ist mit dem Schrecken davon gekommen.
Nachdem wir in den Reiseberichten von Insektenplagen auf anderen Inseln gelesen haben, können wir für Kuredu Entwarnung geben. Und bei den gelegentlichen Begegnungen heißt es dann: Augen zu und durch!!!

TAUCHEN UND SCHNORCHELN
Die Kuredu Pro Divers sind eine gut organisierte Tauchbasis, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe. Die Tauchlehrer sind freundlich und kompetent, was nach meinen Erfahrungen nicht unbedingt selbstverständlich ist. Insgesamt gibt es hier absolut nichts auszusetzen. Die Preise allerdings sind gesalzen, aber das ist für die Malediven wohl normal. Nitrox gibt es ohne Aufpreis. Nepp ist allerdings das Tauchen am Hausriff, denn hier taucht man ohne Guide aber zum vollen Preis, d.h. bei eigenem Equipment zahlt man 31 $ für eine Flaschenfüllung!!! Nähere Infos und Preise gibt es unter www.prodivers.com.
Die Tauchgänge waren wunderschön. Man sieht alle möglichen Fische in unglaublicher Masse, dagegen ist das Rote Meer gar nichts. Bei 13 Tauchgängen hatte ich fast immer Napoleons, 6 x Haie (Weißpitzen-Riffhaie und Graue Riffhaie, letztere ausgewachsen, also knapp 2m lang und teilweise bis zu 8 auf dem Haufen, einmal bis auf 2m an uns herankommend), Mantas ohne Ende (gut 2m Spannweite) an einer Putzerstation, 12 Adlerrochen, 4 Schildkröten, 1 Riesenzackenbarsch (ca. 2,5m!!!), große Barrakudas …

Abgesehen vom Hausriff, das ich nur beim Check-Dive betaucht habe, werden alle Tauchgänge mit dem Dhoni angefahren. Die Fahrzeit beträgt meist 30-40 Minuten. Jeder Bootstauchgang kostet noch mal 10 $ extra (s.o.). An den Tauchplätzen ist man dann allein, da die ca. 6 Dhonis von Kuredu aus über 40 verschiedene Spots anfahren. Auf jedem Dhoni befinden sich 5-12 Taucher inklusive Guide. Das Briefing erfolgt auf dem Dhoni und ist auch wirklich eines. Man kann sich am Vortag in Listen eintragen, ob man vormittags und/oder nachmittags tauchen möchte. Dazu gibt es Night-Dives, Early-morning-Dives, Sunset-Dives, Full-day-Trips etc. Es ist auch möglich Wünsche bezüglich des Spots einzutragen und wenn möglich, wird dem auch entsprochen.
Meine absoluten Top-Spots waren FUSHIVARU THILA (Manta-Putzerstation) und der KUREDU EXPRESS. Am EXPRESS war ich viermal und habe immer Haie gesehen. Aber Vorsicht: die Strömung dort kann heftig sein und es ist dann nicht einfach die korrekte Tiefe zu halten (O-Ton aus dem Briefing: "…it's like a washing-machine…"). Sehr zu empfehlen ist dort der Early-morning-Dive (Abfahrt um 6.00 Uhr, aber es lohnt sich!!! Haie satt!!!).
Birgit taucht nicht, ist aber mehrfach mit der Tauchgruppe rausgefahren - übrigens kostenlos. Obwohl es offiziell nicht erlaubt war, konnte sie mehrfach vom Dhoni aus schnorcheln (mit freundlicher Erlaubnis der Besatzung) und so auch die Mantas sehen. Die Dhoni-Besatzung ist überhaupt sehr freundlich und stets hilfsbereit.
Außerdem waren wir häufig vom Strand aus schnorcheln. Unser Lieblingsplatz war hierbei die Lagune direkt vor unserer Beach-Villa. Hier musste man ein gutes Stück hinausschwimmen, aber dann gab es jede Menge Drückerfische, Schnapper, Süßlippen, Feuerfische, Doktorfische und sogar eine Schildkröte zu sehen. Außerdem gab es hier kaum Strömung, in anderen Bereichen der Insel zieht es manchmal kräftig.
Delphine gab es auch, sogar eine ganze Schule. Leider aber nur vom Dhoni aus, da der Guide meinte, sie hätten es schon 50x versucht mit den Delphinen zu schnorcheln, die seien aber sofort weg, sobald der erste Schnorchler im Wasser ist.
Die Wassertemperatur betrug stets angenehme 28 Grad, so dass ein Shorty völlig ausreichend ist. Die Sicht war allerdings nur mäßig, betrug zwischen 8 und 15m. Das liegt natürlich an der Jahreszeit. Aber das viele Plankton bedeutet eben auch Chance auf Großfisch. Nach meinem ersten Tauchgang am KUREDU EXPRESS hatten wir den Walhai nur knapp verpasst. Die Dhoni-Besatzung hatte ihn 5 Minuten zuvor direkt neben dem Boot gesichtet. Durch die Großfisch-Begegnungen waren dies die Besten meiner nun 95 Tauchgänge (Ostsee, deutsche Baggerseen, Mittelmeer, Rotes Meer und eben Malediven).

VEPFLEGUNG
Es gibt drei Restaurants und ein A-la-carte-Restaurant auf der Insel. Je nach gewählter Unterkunft wird man einem Restaurant zugeteilt. Auch der Tisch und die Bedienung werden zugewiesen. Wir haben All-inclusive gebucht und waren vom Essen total begeistert. Zum Frühstück gab es frisch gebackene Brote, Wurst und Käse. Omelette, Spiegeleier und Pfannkuchen wurden frisch zubereitet. Zum Mittag- und Abendessen gab es fast immer verschiedene Nudelgerichte, gegrilltes Fleisch und gegrillten Fisch. Diese Speisen wurden stets frisch zubereitet. Darüber hinaus gab es ein reichhaltiges Salatbuffet, Suppe und verschiedene Hauptgerichte. Auch für frisches Obst und verschiedene Nachspeisen wurde gesorgt. Wir waren positiv überrascht, wie abwechslungsreich und lecker das Essen war. Auch Magenprobleme blieben aus. In dem Sangu-Restaurant (für die Gäste der Wasser-Villen) gibt es die Möglichkeit, draußen unter freiem Himmel zu essen. Und die Dekorationen zum Essen sind dort üppiger als in den anderen Restaurants. Das Essen in den drei Hauptrestaurants ist aber das gleiche.
Auch die Bedienungen können wir nur in den höchsten Tönen loben. Unser Kellner Ali Hassan war sehr nett und aufmerksam. Aber auch alle anderen Angestellten waren stets superfreundlich - vom Roomboy bis hin zur Bootscrew auf den Tauchbooten.

MALE
Bedingt durch unseren langen Aufenthalt beim Rückflug hatten wir noch die Gelegenheit uns Male anzusehen. Die Überfahrt von Hulule kostet 1 $ und dauert etwa 10 Minuten. Male ist laut, schmutzig, stickig … 70000 Einwohner auf 1,5 qkm … nach zwei Wochen Kuredu einfach entsetzlich!!! Wir haben uns nach einem kurzen Spaziergang ein Hotelzimmer genommen und versucht ein paar Stunden zu schlafen. Das war aber schwierig, da ein unglaublicher Lärm herrschte. Also: wer Male nicht sieht, hat nichts verpasst.

FAZIT
Wir können Kuredu ohne Wenn und Aber weiter empfehlen. Wir haben dort einen traumhaften Urlaub verbracht. Durch die Ruhe (keine Zeitung, kein Radio und kein Fernsehen) kamen uns die zwei Wochen eher doppelt so lang vor - aber das im positiven Sinne. Langeweile kam nie auf. Kuredu hat natürlich auch einiges zur Freizeitgestaltung zu bieten: Golf- und Tennisplatz, Kanu, Windsurfen, Schnorcheln, Tauchen, Pool, Fitnessraum und man kann sogar Fahrräder mieten! Da es unser erster Malediven-Urlaub war, haben wir bei der Buchung auf diese Freizeitangebote viel Wert gelegt. Wirklich genutzt haben wir das meiste jedoch nicht, obwohl vieles zum All-inclusive-Paket gehört. Abgesehen vom Tauchen und Schnorcheln haben wir uns nachmittags ein paar Drinks an der Pool-Bar genehmigt und uns gelegentlich im Pool vergnügt und jeder 4-5 Bücher gelesen. Einmal waren wir auch im Fitnessraum. Der ist zwar einigermaßen gut eingerichtet, wurde durch die Klimaanlage aber auf Kühlschranktemperatur runtergekühlt!

Ob All-inclusive oder Voll- bzw. Halbpension muss jeder nach seinen Bedürfnissen entscheiden. Durch unsere Aktivitäten und die Seeluft hatten wir ständig Hunger und waren froh, dass es dreimal täglich reichlich zu essen gab. Auch bei unseren Getränken hat sich All-inclusive letztlich gelohnt, da wir zum Essen und am Pool doch reichlich davon hatten. Außerdem kann man auch am Abend den einen oder anderen Drink nehmen, ohne am Ende die dicke Rechnung präsentiert zu bekommen. Lediglich Wasser in Flaschen muss man kaufen, als All-inclusive-Gast aber zum halben Preis, d.h. für 1,50 $ für 1,5 l. Im Übrigen hat nie jemand etwas gesagt, wenn wir die angebrochene Wasserflasche vom Essen mitgenommen haben. Die immerhin ist dann nämlich inklusive.

Wir gehören nicht zu den Leuten, die zigmal das gleiche Urlaubsziel bereisen. Daher würden wir bei unserem nächsten Malediven-Urlaub (und den wird es bestimmt geben) eine andere Insel wählen. Diesmal würden wir uns sogar auf eine kleinere Insel wagen. Das spricht aber in keiner Weise gegen Kuredu.

Birgit und Stephan
Dezember 2003
 


 

Wir waren vom 1.-15. Okt. 2003 auf der Insel Kuredu.

Nach Flug von Wien über Sri Lanka kamen wir nach ca. 11 Std. auf Male an. Das Wetter war leider schlecht. Immer wieder Regen und starker Wind - aber da kann man nichts dagegen machen. Nach ca. 45 min. Flug mit dem Wasserflugzeug kamen wir auf Kuredu an - endlich!

Wir hatten eine Beach-Villa (Nr. 137). Die Nr. 116-130 sind meiner Meinung nach nur desshalb schöner weil man hier die höchsten Palmen und den breitesten Strandabschnitt vor der Hütte hat. Aber das wollte ich gar nicht. Mir wäre dort der Strand zu breit (ca. 30 Meter) - und es kommen auch immer wieder andere die sich dann genau vor eure Nase legen. Bei Nr. 137 waren es vielleicht nur 5 Meter bis zum Meer - und die Palme spendete perfekt Schatten für 2 Personen. Ausstattung der Villa: Traumhaft - alles gepflegt und modern- so wie auf der HP! Der Roomboy kam 2 x täglich. Das Bett wurde aber nur einmal in 14 Tagen mit Blüten geschmückt - leider!

Der Strand wir täglich gereinigt - man findet immer wieder Einsiedlerkrebse die sich langsam im Sand fortbewegen. Das Hausriff vor den 200er-Villen ist wohl das Fischreichste rund um die Insel. Auf einer Länge von ca. 500 Meter sieht man dort so ziemlich alles an Fischen. Auf der Nordseit bei den Over-Water-Bungis sind fast keine Fische im flachen Wasser - was man dort immer wieder sieht sind kleine Riffhaie und Rochen.

Sicherlich besonders zu erwähnen ist die Sandbank. Als wir Vollmond hatten, war die Ebbe so stark das wir ca. 800 Meter "rausgehen" konnten. Ausserdem sind die Sonnenuntergänge atemberaubend schön!

Beim Ganztagsschnorchelausflug von Pro-Divers (wirklich ein tolles und bemühtes Team!) hatten wir das unfassbare Glück mit Mantas zu schwimmen. Haben hunderte von Delphine gesehen, die wunderbare Kunstsprünge aus dem Wasser machten und uns neben dem Boot begleiteten. Weiteres gabe es ein leckeres Mittagsessen auf einer kleinen Insel (gegrillter Fisch und Huhn,...). Ein fischreiches Riff wurde ebenso angesteuert wie ein Schiffswrack auf wechem sogar ein Skorpionfisch (extrem giftig) zu bewundern war. Ebenfalls sind immer wieder Muränen zu sehen. Es war ein schöner Tag der uns unvergesslich sein wird!

Nun wieder zur Insel: Grösstes Lob für das gesamte Team aus Kellnern, Barkeepern usw.! Diese Leute verdienen sich ihr Geld sicherlich schwer und dann noch so ein perfektes Service zu bieten mit einer Freundlichkeit - Hut ab! (vielen Dank - Naeem!) Die Akiri-Bar bei der Rezeption war klein und eher ruhig. Bei der grossen Babuna-Bar war immer was los. Ausserdem gab es wirklich leckere Cocktails die angeboten wurden. Am Abend ab 22 Uhr gab es immer Unterhaltungsprogramm. Nun ja - würde mal sagen eher auf die englischen Gäste abgestimmt! Ein kleiner Auszug davon: Krabben rennen, Romantic Abend, eine tolle Dia-Show von Pro-Divers, Music-Quiz,....! Ach ja- wir hatten AI gebucht. Würde sagen das es sich von der Bequemlichkeit ausgezahlt hat. Sicherlich haben wir die von mir ausgerechneten 35 Euro pro Tag und Nase nicht immer verbraucht - manchmal ist man aber weit drüber. Finde das sollte jeder für sich selbst entscheiden. Was man auf alle Fälle erwähnen sollte,- das Mittagessen das ja bei AI dabei ist war immer Superlecker! Und somit kommen wir zum Essen:

Frühstück: Eier in allen Variationen, Würstchen, Speck, Bohnen, Palatschinken (Pfannkuchen), Schinken, Käse, superleckers Brot von hell bis dunkel und sogar mit Oliven und Körnern - und alles immer voll frisch und noch warm! Orangen- oder Mangosaft aus der Dose (na ja - ist zwar nicht das was ich mir vorstelle beim Frühstück aber man kann es trinken *ggg*), Kaffee, Tee, Früchte, Konfitüre, Butter.

Mittag: Nudeln in alle Variationen, gegrilltes oder gebackenes Fleisch und Fisch, Huhn, Staeks, Schweinefleisch, (alles Fleisch wurde in verschiedene zubereitungs Variationen angeboten - gebacken, geschmort, am Grill,...)- viele Saucen, Reis, Kartoffeln, Gemüse, Brot, Salat-Buffet, Suppe, Beef, Nachspeise-Buffet.

Am Abend war es ähnlich wie Mittag, - nur das es eine Grillstation noch mehr gab und es nach einem Thema ging. Muss aber sagen,- das Thema hat kaum auf das gepasst was da immer so angeschrieben war,- ausser am Seafood-Tag. Da gab es Fisch bis zum abwinken. Im Grossen und Ganzen kann ich sagen, das die Qualität der Speisen, die Zubereitung und der Geschmack ausgezeichnet war! Normalerweise habe ich immer Probleme mit dem Magen - hier gab es überhaupt kein Problem was die Frische der Produkte wiederspiegelt!

Die Spezialitätenlokale sind meiner Meinung nach Schweineteuer!!! Beispiel?: Spare Rips - 24 $,- Seafoodteller - 35 $! Nun - hier soll sich jeder seine meiner über HP oder AI machen. Die Preise bei Getränke: Bier 4$, Cola 3 $, Wasserflasche 2,5 $, Bacardi-Cola - Vodka-Orange: 4,5 $. Die speziellen Themen-Cocktails 5 $.

Sportmöglichkeiten: sämtliche Wassersportarten, Tennis, Fussball, Beachvollyball, sehr gepflegter Golfplatz und natürlich schnorcheln und tauchen!  

Im Grossen und Ganzen ist das so ziemlich alles was man von objektiver Seite von Kuredu berichten kann. Leider geht auch der schönste Urlaub mal vorbei und schon waren wir wieder im Wasserflugzeug. Ach ja - das Wetter: bei der Ankunft wie gesagt regen. Ab den 2 - 7 Tag meiste Zeit Sonne,- jedoch immer wieder kurze (1 - 5 min.), intensive Regenschauer und starker Wind. Ab dem 8 Tag bis zur Abreise - Sonne pur und kein Regen mehr! Die Temperatur: nie unter 27 Grad!  

Fazit: Kuredu ist eine für die Malediven gross. Nur bei Essen sah man eigentlich, wieviele Menschen hier ihren Urlaub verbringen,-man konnte auch alleine sein. Sehr gute Küche und Service, tolles und breites Sport und Unterhaltungsprogramm.- wer was erleben möchte ist hier richtig!

LG aus Wien von Peter und Sonja!

PS: wer noch Fragen hat - ein Mail an:
firedog_122@yahoo.de
 

 


 

Reisebericht Kuredu (25.07.03 - 09.08.03)

Anreise :

Am Abend des 25. Juli 2003 gings also das erste mal für mich und meine Freundin auf die Malediven. Unser LTU-Airbus hatte auch nur eine leichte Verspätung von ca. einer halben Stunde (was wahrscheinlich aus eine Überbuchung des Fluges entstanden ist). Wir hatten beim Vortages-Check-In dann auch noch Notausgangs-Plätze bekommen (viel Beinfreiheit) - viel konnte also kaum noch schief gehen.

Dann gings also los. Ich bedauerte die Leute jenseits der 1,80 m. Die waren in der LTU-Maschine wirklich absolut vergessen worden. Naja...über das Thema LTU wurde ja schon viel gelästert - denkt euch euren Teil. Das Essen war sehr bescheiden, aber was erwartet man schon von Flugzeug-Essen.

Nach dann ca. 9 Stunden Flugzeit kamen wir (nach einem mal Durchstarten, weil beim Landeanflug die Rollbahn noch blockiert war) doch noch unbeschadet in Male an. Nach den Formalitäten suchten wir unseren Tjaereborg-Kontaktmann auf, der uns dann netterweise zum Schalter von Maldivian-Air-Taxi schickte, obwohl wir nur Boots-Transfer gebucht hatten - nichtsdestotrotz wurden wir ohne viel Aufhebens im Flieger mitgenommen, was nach einem 9-stündigen Flug wirklich mehr als angenehm war. Am Samstag kamen wir dann gegen Mittag auf Kuredu an, wo wir mit Trommeln und Begrüßungscocktail empfangen wurden.

Bungis :

Wir hatten nach guter vorheriger Internet-Recherche die Beach-Villa gebucht. Ich hatte versucht eine zwischen 116 und 130 zu reservieren - wir bekamen letztlich 115, der allerdings auch nicht schlechter als 116 war.

Die Beach-Villen übertrafen wirklich all unsere Vorstellungen. Super sauber, geräumig, stilvoll eingerichtet, tolle Klima (mit Fernsteuerung), Bademäntel, Wasserkocher, Minibar (die uns dann als Kühlschrank diente), schönes Open-Air-Bad (Fön vorhanden). Nur das was als Garten bezeichnet wird, hätte man sich sparen können...irgendwie nutzlos.

Vor unserer Beach-Villa standen ein paar nette Palmen und es war ein wirklich breiter Strandabschnitt, was uns auch nicht gestört hatte.

Rein Optisch sind die Beach-Bungalows auf der anderen Seite der Insel absolut nicht zu empfehlen. Der Strand davor ist teilweise kaum vorhanden und abgetragen. Die Wasserbungis sind auch nicht soo schön gelegen (wegen den Wellenbrechern davor) - nur der äusserste (Honeymooner-Suite) ist geräumiger und man kann traumhaft in der Sonnenuntergang blicken. Die Jaccuzis sind hinter den Beach-Villen gelegen und von der Lage her auch absolut zu empfehlen. Die Beach-Villen mit den 200er Nummern sind auch nicht so toll gelegen (jedenfalls die höheren Nummern), da in diesem Teil der Insel die Müllverbrennungs-Anlage ist (an der sind wir ein mal vorbeigegangen) - in deren Umgebung hat es ziemlich gestunken - die armen Leute, die ihren Bungi da am Ende hatten.

Verpflegung :

Wir hatten HP gebucht, was (wie sich letztlich herausstellte) absolut ausreichend war. Wir hatten uns aus Deutschland einiges mitgebracht (5-Minuten-Terrinen, Fertig-Suppen, Chips, Süssigkeiten) für den Hunger zwischendurch. Das haben wir auch alles gut aufgebraucht und wir mussten nie Hunger leiden.

Frühstück gibt’s im Hauptrestaurant (alles schön mit Sand zum Barfuss-Laufen) zwischen 8 Uhr und 10 Uhr. Das Frühstück war so ziemlich immer das selbe. Man konnte sich Eier auf verschiedene Arten vor Ort zubereiten lassen, es gab Englisches Frühstück (muss man mögen oder nicht - ich mags nicht), ein paar Früchte (Bananen, Ananas, Papaya, Melone), verschiedene Brotsorten, Toaster, eine Sorte Käse, eine Sorte Wurst (die nicht so besonders schmackhaft war). Zu Trinken waren abwechselnd Orangensaft (der ziemlich nach Konzentrat schmeckte und ziemlich sauer war) und ein anderer süsser Saft (ich weiss nicht genau was es war - schmeckte besser) zu bekommen. Natürlich auch immer Tee/Kaffee.

Das Abendessen stand zwar immer unter einem bestimmten Motto (zB. Arabian, International...), war allerdings kaum zu erkennen, was jetzt zum Motto gehören sollte. Es gab meistens Hühnchen (mir schmeckte das Hühnchen meist nicht - ich weiss nicht wieso, vielleicht lag es an der Zubereitung der Maledivier), Fisch, Nudeln (die waren meist ziemlich gut) und auch immer irgendein anderes Fleisch (zB. Steak, das allerdings meist auch nicht besonders war).

Dazu gab es dann immer ein paar Beilagen, wie zB. Kartoffeln (als Bällchen, gebraten, gebacken oder auch mal als Püree), Gemüse, Reis. Am Salat-Buffet waren immer so 2/3 Standard-Salate (grün/Tomaten/Gurken) mit verschiedenen Dressings und 1-2 spezifischere Salate (zB. Mit Thunfisch oder Nudelsalat) zu bekommen.

Alles in Allem muss man sagen, dass für uns das größte Manko an Kuredu das Essen war. Es war nicht super-schlecht, aber gut war es auch nicht. Man konnte es halt essen. Wirklich geschmeckt hat es uns eigentlich nur ein paar mal. Ich hätte gerne mal das Sangu-Restaurant ausprobiert - das wäre, wenn es wirklich so gut ist, wie die Leute im Forum so sagen eine wirkliche Alternative das nächste mal zB. Jacuzzi zu buchen.

Cocktails haben wir immer zwischen 17.30 Uhr und 18.30 Uhr an der Pool-Bar getrunken (da war Happy-Hour) und somit hielten sich unsere Ausgaben einigermaßen in Grenzen.

Spezialitäten-Restaurants :

The Grill und Far-East haben wir leider nicht ausprobiert, da die Preise ziemlich heftig waren (kein Hauptgericht unter 18 Dollar zu bekommen).

Bei Franco´s waren wir ein mal zum essen und ich muss sagen, das essen schmeckt wirklich absolut supergut dort. Der Preis war auch ganz in Ordnung (28,50 Dollar für eine Pizza, Spaghetti und eine Flasche Wasser) - also absolut zu empfehlen. Ich denke die anderen beiden Restaurants dürften ähnlich gut sein.

The Grill und The Fareast sind absolut traumhaft gelegen - man kann von deren Terassen direkt aufs Meer blicken. Dahingegen weiss ich nicht, was sich das Management bei der Lage von Franco´s gedacht hat -direkt neben der Pool-Bar mit lauter Musik. Essen hui, Lage Pfui (geschmeckt hat´s trotzdem).

Strand :

Der Strand ist auf der Süd-Seite absolut fantastisch. Schöner, feiner weisser Sand, auf dem die leichten Wellen der Lagune angespült werden - Dort liegt auch kaum Korallenschutt.

Das Wasser ist überall türkisblau und kommt noch besser rüber als im Katalog. Man kommt sich vor wie in einer überdimensionalen Badewanne - einfach wundervoll.

Auf der Nordseite hingegen, genau das gegensätzliche Bild - nur wenige schöne Strandabschnitte, die den Namen verdient haben, viel Korallenschutt und abgetragener Strand. Davor dann noch die unschönen Wellenbrecher.

Ins Wasser sollte man hier nur mit Badeschuhen gehen, da überall spitze Muscheln und Korallenstücke lauern - auf der Nordseite konnten man eigentlich fast immer Baby-Haie und Baby-Rochen bewundern, die im ganz seichten Gewässer ihre Bahnen ziehen.

Die Sandbank ist auch superschön, war allerdings meist etwas überlaufen zur Sonnenuntergangs-Zeit (was allerdings verständlich ist).

Hausriff :

Das Hausriff ist einfach phantastisch. Die meisten Korallen sind wohl schon noch ziemlich farblos, aber ich denke, so sieht es auf den Malediven im Moment überall noch aus. Man sieht allerdings die ersten Ansätze der Besserung kommen - die Korallen sind schon wieder schön am Wachsen.

Am Hausriff tummeln sich die verschiedensten Fische. Ich habe eigentlich so ziemlich alles gesehen, was ich mir vorgenommen habe (als Schnorchler) : Muränen, Rochen, Schildkröten und alles mögliche sonst noch. Nur einen großen Riffhai konnten wir leider nicht begutachten, worüber meine Freundin anscheinend gar nicht mal so betrübt war.

Allenfalls vor den Riesen-Drückern musste man sich ein wenig in Acht nehmen. Wir wurden gott sei Dank nicht angefallen, allerdings hatten wir auch von solchen Fällen gehört.

Insel Allgemein :

Allgemein war Kuredu ziemlich sauber und gepflegt - allenfalls auf der Nordseite hinter den Beach-Bungis sieht es teilweise etwas ungepflegt aus. Ich habe 14 Tage lang kein einziges mal Schuhe gebraucht (mal abgesehen von dem Fußball-Match gegen die Angestellten) - Kuredu ist eine Barfuss-Insel (irgendjemand hatte mal was anderes behauptet...keine Ahnung, wo der Urlaub gemacht hat). Man kommt in ca. einer Stunde um die Insel herum.

Die vielgepriesenen Lastwagen und Klein-Fahrzeuge sieht man allenfalls ein mal am Tag oder wenn man sich direkt auf die Suche danach begibt - für uns war das absolut kein Störfaktor.

Von Ungeziefer haben wir fast gar nichts mitbekommen. Keine einzige Kakerlake oder Ratte hat sich die 14 Tage auf Kuredu bei uns blicken lassen - nur ein paar Ameisen im Bad. machten mir ab und zu ein wenig zu schaffen - da heissts Zähne zusammenbeissen und Ameisen vertreiben.

Wer den Golf-Platz als Störfaktor empfindet, dem kann ebenfalls nicht geholfen werden - der ist so versteckt, dass wir ihn am Anfang gar nicht gefunden hatten.

Spa haben wir nicht genutzt, daher kann ich darüber auch nichts schreiben.

Sauberkeit/Service :

Unser Roomboy Zaki hat ganze Arbeit geleistet. Zwei mal am Tag wurde unser Zimmer penibel gesäubert und unser Bettlaken Abends immer schön gefaltet. Also der Roomservice war absolut perfekt.

Auch sonst waren alle angestellten immer super-freundlich und hilfsbereit - jeder grüßt einen, egal, ob man die Leute wirklich kennt oder nicht. Wir hatten zB. Ein Email aus Deutschland erhalten, das uns sofort am nächsten Tag ausgedruckt und aufs Zimmer gebracht wurde.

Auch unser Kellner Ali war immer freundlich und hat uns immer sehr zuvorkommend umsorgt.

Publikum und Unterhaltung :

Es waren ziemlich viele englische Gäste auf Kuredu als war ankamen. Die haben alle schön brav den Pool bevölkert und so weit eigentlich nicht weiter gestört.

Die all-abendliche Abendunterhaltung haben wir erfolgreich 14 Tage gemieden und sind also kein einziges mal „animiert“ worden. Wer´s braucht soll hingehen, wer nicht, der eben nicht - so einfach ist das. Für alle, die auch ohne Animation mal nach 22 Uhr einen Drink genießen möchten gibt es auch noch die ruhige und beschauliche Akiribar ohne laute Engländer/Italiener und Animation.

Die letzten vier Tage unseres Aufenthaltes war es dann allerdings leider vorbei mit der schönen Ruhe. Eine ganze Ladung Italiener ist angekommen; immer in Gruppen, immer Laut und immer lustig - zu lustig für meinen Geschmack. Damit allein hätte ich noch nicht mal ein Problem gehabt, wenn sie es wie die Engländer gehalten hätten und den Pool ausgekostet hätten, aber NEIN...die Italiener müssen ja an den Strand. Naja und so kam es, dass unser Strandabschnitt Italiener-Zone wurde und ca. 100 m Strand statt vorher von 3-4 Leuten nun von ca. 10-15 bevölkert wurde. Aber auch davon kann man sich die Malediven nicht vermiesen lassen.

Ausflugs-Programm :

Wir haben zwei Ausflüge gemacht. Zum einen den ganztägigen Schnorchel-Ausflug, bei dem man an vier verschiedenen Schnorchelplätze die Unterwasserwelt bewundern kann. Kostet pro Person 39 Dollar, die absolut gut angelegt waren, zumal wir auch noch eine Riesenhorde Delphine bewundern konnten (bestimmt 50-100 Stück an der Zahl).

Zum anderen haben wir den 24h-Robinson-Trip gemacht. Zwar hatte der Maledivier, der für die Ausflüge zuständig ist anscheinend vergessen, dass wir nicht die Tages-Version, sondern die 24-Stunden-Version gebucht hatten (wir hatten somit auch kein Walkie-Talkie für den Notfall) und das Wetter war, als wir von Kuredu starteten auch ziemlich bescheiden (Sturm und Regen), aber das hat uns nichts ausgemacht. Es war einfach absolut phantastisch 24 Stunden allein auf einer unbewohnten Insel zu verbringen. Wir haben dort unsere ersten eigenen Kokosnüsse geknackt. Das Lagerfeuer war aufgrund des nassen Holzes sehr schwer zum brennen zu bringen - aber auch das hatten wir irgendwann gut geschafft. Allenfalls die Nacht im Zelt war schrecklich...man denkt gar nicht, wie hart Sand sein kann - aber es war auf jeden Fall eine Klasse Erfahrung. Nur die Krähen, die uns ständig begutachteten und schimpften, wenn wir zu weit in ihr Territorium vordrangen waren ein wenig nervig.

Wer diesen Trip allerdings buchen möchte muss sich normalerweise ziemlich beeilen und gleich am Anfang der Reise buchen, da wir am zweiten Tag nach unserer Ankunft lediglich noch zwei frei Termine zur Auswahl hatten, da der Trip ziemlich begehrt ist.

Wetter :

Es hat eigentlich fast jeden Tag geregnet - allerdings meist Nachts und Morgens in Form von tropischen Stürmen. Das war aber ganz angenehm, weil es dann in der Nacht nicht so heiss wird. Ansonsten gabs jeden Tag viel Sonne, die ab und an mal von ein paar Wölkchen verhüllt war.

Abreise :

Schweren Herzens mussten wir dann leider am 9. August aufbrechen. Dies leider Nachts, weil wir zurück mit dem Boot fahren mussten. 5 Stunden hat der Wasser-Transfer gedauert - meine Freundin wurde Seekrank. Nächstes mal nehmen wir den Flieger. Der Flug mit der LTU war ähnlich langweilig wie der Hinflug. Diesmal saßen wir leider nicht am Notausgang, sondern in der Mittelkonsole - na ja...wir habens überlebt ;-) Das Essen war wieder mal ziemlich bescheiden.

Fazit :

Kuredu war unser erster Malediven-Urlaub, wird aber mit hundertprozentiger Sicherheit nicht der letzte gewesen sein. Wir wollen MEHR davon. Es war absolut traumhaft.

Kuredu hat sicherlich auch seine Schattenseiten. Die muss man sich allerdings nicht ansehen und kann sie komplett ausblenden. Zum Beispiel : man muss den Golfplatz nicht suchen; man muss nicht auf die andere Seite der Insel gehen; man muss sich nicht seine Sonnenliege direkt vor der Müllverbrennungsanlage aufbauen;

Zu den Nebenkosten : meiner Meinung nach braucht man kein AI. Wir haben zu zweit in 14 Tagen zusammen 400 Dollar ausgegeben. AI hätte pro Person schon mehr als das gekostet. Und da wären dann noch keine Ausflüge oder Besuche in Spezialitäten-Restaurants dabei. Also wer sich nicht a la Engländer den ganzen Tag an den Pool legen und zudröhnen will, kann auf AI auf Kuredu sicherlich gut verzichten.

Es war ein absoluter Traumurlaub und ich würde auf jeden Fall wieder Kuredu wählen. Allerdings gibt es noch so viele andere schöne Inseln zu entdecken, die wir noch besuchen möchten ;-)  


 

Reisebericht Kuredu 22.07.2003 – 31.07.2003

Malediven – DAS Paradies. Nach unserem letzten Malediven-Besuch im Dezember 2001 war für uns klar, dass unsere Hochzeitsreise auch auf die Malediven gehen musste. Nach langem hin und her haben wir uns, trotz der gegensätzlichen Meinungen, für Kuredu entschieden. Gebucht haben wir über Stop Over Reisen, da wir dort per Telefon einen hervorragenden Service erhalten haben und uns jede Frage zu jeder Insel sofort beantwortet werden konnte („Da war ich schon, das ist da so und so uns so“). An unseren Aufenthalt in Kuredu haben wir dann noch ein paar Tage Komandoo angehängt. Mehr dazu jedoch später.

Unser Flug ging mit Emirates von München mit Zwischenstop in Dubai nach Male. In Dubai hatten wir mitten in der Nacht einen Aufenthalt von drei Stunden. Dies war sehr angenehm, da man so nach ungefähr der Hälfte der Strecke die Beine vertreten kann. Außerdem kennt Dubai scheinbar kein Nachtflugverbot, so dass dort zwischen 0.00 Uhr und 3.00 Uhr alle Shops und Restaurants geöffnet sind und viele Menschen unterwegs waren.

Zu Emirates kann ich nur sagen, dass alles wirklich hervorragend war: Top Flieger mit viel mehr Platz als in den Charterfliegern, jeder Platz mit eigenem Monitor und diversen Film- und Radioprogrammen und Videospielen. Der Service und das Essen waren wirklich auch hervorragend. Wenn Ihr die Möglichkeit habt, mit Emirates zu fliegen, dann nutzt das auf jeden Fall aus.

Nach unserer Ankunft in Hulule am Morgen des 22.07.2003 wurden wir sofort von einem Mitarbeiter des Reiseveranstalters in Empfang genommen und zu Maledivian Air Taxi gebracht. Auf unseren Flugtransfer mit Maledivian Air Taxi mussten wir dann ungefähr 45 Minuten warten. Der Flug mit dem Wasserflieger war sehr interessant und vor allem wesentlich schneller und weniger anstrengend als der Bootstransfer.

Insel

Die Insel ist relativ groß (ca. 1500m x 600m) und hat eine sehr schöne Lagune zum Baden und Schnorcheln (Hausriff ist nur vielleicht 50 bis 100 Meter entfernt). Auf der anderen Seite der Insel (Außenriff) ist die Insel noch eher urwüchsig und für uns nicht so toll. Hier ist der Sand teilweise noch sehr grob und mit Korallenstücken durchtränkt. Dort sind die „normalen“ Beach-Bungis. Der Jetty (über den so heftig diskutiert wird) ist wirklich recht groß, hat uns aber nie gestört.

Bungis

In Kuredu konnten wir dann sofort unsere Beach-Villa beziehen. Wir hatten die Nummer 128 mit ein paar Bäumen vor dem Bungi, deren Schatten wirklich sehr angenehm war. Die Bungis sind wirklich klasse, alles schön neu, hell und freundlich. Im (natürlich offenen) Bad gab es ein paar Ameisen, die der Roomboy bei seinen Besuchen (morgens und abends) immer sofort beseitigt hat. Einmal hatten wir zwei Mini-Kakerlaken im Bad, die den Namen aber eigentlich nicht wirklich wert waren. Von anderen Besuchern hatten wir vereinzelt von ziemlich großen Exemplaren im Bungi gehört, aber hey: Mit so was muss ich bei einem Urlaub in diesen Gebieten einfach immer rechnen.

Restaurant und Bars

Wir bekamen unser Essen im Hauptrestaurant. Frühstück, Mittagessen und Abendessen gab es immer in Buffet-Form. Das Essen war fanden wir gut. Natürlich gab es auch Sachen, die uns nicht geschmeckt haben. Dann gab es aber immer noch genug anderes zum Sattessen. Neben dem Hauptrestaurant gibt es noch drei Spezialitäten-Restaurants (Grill, Asia und italienisch), die wir jedoch nicht besucht haben.

Wir hatten uns für All-Inclusive entschieden, das sich natürlich aber nur dann wirklich lohnt, wenn man die AI-Getränke auch wirklich ausnutzt. Wir als Wasser- und Cocktail-of-the-day-Trinker hätten daher nicht wirklich AI gebraucht. Wenn man eine Flasche Wasser für den Strand oder Bungi mitnehmen möchte, kostet das bei AI $ 1,25 pro Flasche extra.

Wir können Euch allen also nur ans Herz legen, was wir auch nicht befolgt haben: Überlegt Euch wirklich genau, ob sich AI bei Euch wirklich lohnt!!

Bars stehen den Besuchern auch mehrere zur Verfügung. Wir waren entweder in der größeren Babuna-Bar oder in der kleineren Akiri-Bar, je nachdem, ob wir es eher actionreicher oder ruhiger haben wollten.

Sanghu-Restaurant und –Bar haben wir nicht besucht, hatten aber auch nie wirklich das Bedürfnis, das tun zu müssen.

Schnorcheln und Tauchen

Das Hausriff von Kuredu ist wirklich sehr schön und kann auch gut beschnorchelt werden. Damit einen die Strömung nicht ins Nirvana des indischen Ozeans drängt, hat die Tauchschule vor Ort Fahnen am Riff aufgestellt. Die Unterwasserwelt hat sich zum Teil wirklich schon sehr gut erholt. Auch konnten wir am Hausriff viele Adlerrochen und mehrere Schildkröten sehen.

Die Tauchschule (ProDivers Malediven) ist wirklich spitze. Wir fühlten uns (Tauchanfänger; Open-Water-Diver-Kurs) immer in guten Händen und sehr gut betreut. Unserer Ansicht nach also wirklich zu empfehlen. Da wir die Tauchplätze dort noch nicht kannten, fanden wir es auch nicht störend, erst auf dem Boot zu erfahren, wohin die Reise geht.

Moskitos und Sandflöhe

Da es in den letzten Wochen relativ viel geregnet hatte, waren Moskitos und Sandflöhe wirklich ein Problem. Cactus Juice und Autan haben zwar schon gewirkt, allerdings muss man sich unbedingt nach einem Sprung ins Wasser sofort wieder eincremen oder -sprühen, da man sonst fast aufgefressen wird. Die besten Erfahrungen haben wir mit dem Cactus-Juice-Spray, Autan aus dem Inselshop und Miracle-Gel/Fenistil-Gel (am Abend gegen das Jucken) gemacht.

Die Stiche waren zum Teil mehr, zum Teil weniger schlimm, allerdings sehr nervig und haben einem die Freude am „Im-Sand-Liegen“ wirklich genommen. Wir hoffen, dass das Inselmanagement das Problem doch noch in den Griff bekommt. Das würde der Insel nochmals ein riesiges Plus bringen.

Alles in allem hatten wir einige sehr schöne Tage auf Kuredu, die durch die vielen Mücken jedoch etwas getrübt wurden. Sonst ist die Insel aber auf jeden Fall zu empfehlen. Trotz der Größe und der vielen Besucher hat man die Möglichkeit, sich auch zurückzuziehen und so die Ruhe zu genießen. Auch der viel diskutierte Golfplatz und der Jetty sind viel weniger wild als gedacht. Wer eine gute Mischung zwischen Ruhe und Unterhaltung im Paradies habe möchte, ist auf Kuredu auf jeden Fall richtig.

Ab 01.08.2003 haben wir noch einige Tage auf Komandoo verbracht. Den Reisebericht findet Ihr auch auf dieser Internetseite.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Meldet Euch einfach unter a.litz@gmx.de .

Denise und Axel

 


 

Kuredu (02.05.03-10.05.03):
Wir flogen von München aus mit der LTU. Im Flugzeug war ich das erstemal über meine 176 cm Körpergröße froh. Größere Personen sind bei der Platzbemessung anscheinend vergessen worden. Die 9 1/2 Stunden bringt aber dann ohne allzu großen Verrenkungen schon rum.
Nach der Ankunft und Erledigung der Formalitäten warteten wir vor dem Flughafen auf unser Speedboot. Hier konnten wir gut beobachten wie den Leuten noch schnell ein (teures) Getränk aufgeschwatzt wurde, wohlwissend dass der Shuttlebus schon wartete. Manch einer lies dann in der Hektik das fast volle Glas stehen.
Nach ca. einer Stunde Wartezeit gings dann auf das Boot. Die Fahrzeit betrug ca. 4,5 h .Das Boot war relativ leer und wir konnten uns etwas querlegen und die Zeit im Dämmerzustand überstehen. Die Taschen sollte man gut verschließen damit man auf die Insel nicht schon Kakerlaken mitbringt.
Nach Empfang und Bezug der traumhaften Beachvilla konnten wir sehr schnell entspannen.
Der Strand vor der Villa (110) war wie feinplaniert und absolut frei von Korallenbrocken. Man kann ohne kleinste Hindernisse weit ins Wasser gehen. Die Nordseite kann man wie hinlänglich beschrieben getrost zum Baden und Wohnen vergessen. Ebensowenig gefiel uns das massive Jetty, hier wurde doch klar, dass es sich um eine relativ große Insel handelt. Der viel diskutierte 'Verkehr' im Inselzentrum ist wohl nur störend wenn man absoluter Einsame-Insel-Feteschist ist. Gut der Kleine Bus nach Beverly Hills (O-Ton Sven) müsste wirklich nicht sein, er wirkt aber eher lächerlich als störend.
Die Restaurants und Bars sind aber harmonisch in das Inselbild integriert und sehr stimmungsvoll beleuchtet. Das Hauptrestaurant ist in zwei Segmente aufgeteilt, so wird die Anzahl der Gäste nie augenscheinlich. Man hat ohnehin nie den Eindruck das die Insel überlaufen wäre. Die ganze Atmosphäre war angenehm und zwanglos. Es gab Unterhaltung aber man wurde nie aktiv animiert etwas zu unternehmen. Auch das abwechslungsreiche Essen hat uns sehr gut geschmeckt. Wir gönnten uns auch eine Jet-Lag-Massage im Spa die für TUI - Reisende für 30$ statt 50$ angeboten wird (unbedingt ausprobieren!).
Was der Stimmung etwas Abbruch tat, war die Ankunft von Horden tätowierter Engländer.
Wir stellten aber fest, dass diese größten Teils in den teureren Wasservillen residierten. Sehr zum leidwesen eines sympathischen nicht bis unter die Ohren tätowierten englischen Pärchens, dass wir kennenlernten, welches ebenso dort wohnte.
Die Hauptattraktion liegt aber bekanntlich unter Wasser, und das problemlos erreichbare Hausriff hat uns als Schnorchelneulinge wirklich begeistert. So viele Fische wie dort sahen wir weder am Aussenriff noch bei einem Schnorchelausflug. Für Anfänger gibt es kostenlose Schnorcheltouren am Hausriff, die ich auch empfehle, da wir am Anfang wegen Strömung und Wasserflugzeugen etwas unsicher waren (ich hatte nämlich Bedenken ob ich nicht von einem Flugzeug einen neuen Scheitel gezogen bekomme, da diese direkt an der Insel landen).
Schön war auch noch der Sunsite-Cruise, bei dem uns zahlreiche Delphine begleiteten.
Nach einer viel zu kurzen Woche gings in der Nacht per Boot wieder nach Male (hatte während der Fahrt einige Würggeräusche ausgemacht). Die fast fünf Stunden vergingen aber letztendlich doch sehr schnell. Es gab dann noch ein leckeres Frühstück auf dem Boot (Käsebrot mit O-Saft im Pappbecher).
Nach ca. 4 h Wartezeit flogen wir dann mit dem Wasserflugzeug nach Velavaru.

 

 


 

Wir flogen am 23.04.2003 Richtung Malediven von Frankfurt aus!Die Maschine von Thomas Cook landete am 24.03.2003 um 10.10 Uhr auf dem Airport bei strahlenden Sonnenschein!

Als wir im Flughafengebäude reinkamen blickten uns erstmal massig Leute mit Mundschutz an! Vorsorge wohl gegen SARS!? Wir waren schnell durch alle Kontrollen und wurden von einer Neckermann Mitarbeiterin zum Stand für Kuredu gebracht und sofort mit einem Bus zu den Air Taxis gefahren.Nach 10 Minuten waren wir schon in der Luft(2Paare die über Dubai kamen haben 3 Stunden gewartet!!!!!) Der Flug war eigentlich ein Erlebnis ,aber wurde stark getrübt durch die lauten Motorengeräusche !
Ich hatte noch 2 Tage Ohrensausen ,meine Frau 1 ganzen Tag noch!(Ohrstöpsel wären nicht schlecht gewesen!!!!!)

Nach dem Empfang und dem einchecken durften wir uns aus Bungi 102 und 121 einen aussuchen
(wir haben 121 genommen)! Insel war die ganze Zeit nicht ausgebucht!

Unsere Beach Villa war echt toll,mit tollem offenen Badezimmer,dort ein kleiner Garten ,schöne Dusche,großem Spiegel,2 Waschbecken !

Bungi ist sehr geschmackvoll eingerichtet mit Stereoanlage ,Safe , Minibar (nicht in Al Inclusiv enthalten)!!!! Aber man sollte Stöpsel mitnehmen weil Getränke werden nur in offenen Flaschen oder Glas rausgegeben , im Kühlschrank hält das dann mit der Säure noch einige Stunden.

Zu den anderen Bungis kann ich nur sagen das die Beach Villen der 200 er Reihe die gleichen sind aber der Strand und das Wasser dort nicht ganz so schön sind wie in der 100 er Reihe!! Wasserbungis schlecht gelegen und unsere Meinung nach nicht sehr schön! auf der Rückseite der Insel sind die Beach Bungis mit den 300 er 400 er Nummern! Die würde ich im Leben nicht buchen weil hässlich und teilweise sehr schlechter Strand (Geröll)! Umgebung einfach nicht schön! Stellenweise ist dort das Wasser dreckig , man brauch schon fast feste Schuhe durch die ganzen dicken Steine.....es war an einigen Stellen einfach eine Katastrophe!

Dort sind noch Bungis die von Personal oder sonst wen auch immer bewohnt werden(glaube 600 er Nummern)! Ach so,Wellenbrecher sind dort auch....wenn nicht wäre wohl schon alles weg,wie an einer Stelle von über ca. 150 Meter....es sah so schrecklich aus dort....kann garnicht sagen wie!!!??? An der Ostspitze der Insel ist schwimmen , schnorcheln , Wassersport VERBOTEN...Strömungen!!! Dort war Der Strand auch nicht begehbar durch Büsche u.s.w....man muste also um rum zu kommen
durchs Inselinnere an der Stelle. Das Inselinnere ist an vielen Stellen nur mit Latschen zu begehen....also NICHTS mit REINER Barfußinsel,ebenso wie schon gesagt an einigen Stellen auf der Rückseite und sogar hinter den Beachvillen....bei unserem 121 war es hintenheraus nicht ohne Schuhe einfach mal so zu gehen!!!! Müll gab es leider auch an einigen Stellen....Warum ???????????Kann ich nicht sagen warum es niemand wegmachte!

Fahrzeuge gibt es leider viel zu viele!!!!Motorräder , Mini Van`s , LKW´s , 4 Rädrige Motoräder , Baufahrzeuge.....muß echt sagen ...muß für uns auf den Males nicht mehr sein!

Am Steeg ist leider auch häufig Dreck im Wasser und nicht sehr viel an Fische zu sehen(kennen wir anders)!Und er ist natürlich Riesig ...viele Boote und immer Wasserflugzeuge dort! Roomservice war OK....Essen auch immer lecker und genügen Auswahl!!!!
Wir haben Update für 30 § p.P und Tag auf AL gemacht weil die Insel einfach sehr teuer ist! Mahlzeiten werden von Beach Villen Gästen und Beach Bungi Gästen in verschiedenen Restaurants  eingenommen....denke aber mal das es das gleiche dort gab!!!?????

Mit Spa ...Animation...Pool...bezahl Restaurants (teuer) hatten wir nichts zutun ! Von den verschiedenen BNars dort können wir nur was zur sehr ruhigen Akiri Bar sagen....der Rest war viel zu viel los!Akiri sehr ruhig , nett eingerichtet...Pflanzenwelt dort ist wegen der größe natürlich schwer in Ordnung zu halten(nicht immer schön)!!! Viele Geckos , Flughunde , Raben gesehen !
Zum Ungeziefer kann man sagen....wir haben NICHTS gesehen!!!!! Keine Sandflöhe!!!!!Aber viele Moskitos,die mir mit über 80 Stichen den nerv geraubt haben! Meine Frau hat nichts abbekommen!Aber andere Gäste hatten auch einiges an Stiche mit bis zu 5 cm Durchmesser dicke Schwellungen! Cactus Juice hat NICHT geholfen !!!!!!! LEIDER

Zum schnorcheln kann ich nur sagen das Hausriff und der Korallengarten sind TOTAL im Eimer , Fische ,Ok sind da ...aber einfach nur schrecklich .....sonst ist an Unterwasserlebewesen abseits beim schnorcheln (sprich Strand ,Steeg u.s.w)nicht sehr viel zu sehen .Das kennen wir anders von Summer Island Village , Lohifushi und Vilamendhoo! Personal ist nett....es gibt zu viele Engländer und Holländer dort!

Fazit:
Kuredu steht bei unseren 4 Inseln jetzt nicht an erster Stelle.......wären die tollen Bundis und Strandsituation sowie gute Essen nicht -----aber sicher an letzter Stelle!!!! Haben uns mehr von dort erwartet ! Aber sicher ist auch noch zu den Positiven Dingen dort das wir viel Ruhe hatten und uns gut Erholt haben! Man sollte dort noch mal über manche Sachen stark nachdenken und vom Managment überlegen die Insel nicht etwas auf Vordermann zu trimmen.....wäre aber sicher teuer...würde das Inselbild
aber um einiges verbessern!

Kuredu ist aber auch nicht eine Katastrophe gewesen.....nur nichts für uns! Deshalb nehmen wir nächstes Jahr eine kleine , schnucklige mit mehr FLAIR!

zum Wetter(dafür kann die Insel aber nicht)!!!!
ersten 3 Tage reiner Sonnenschein ,dann immer wieder kurz Regen ...Sonne...Regen ,den ganzen Tag Ab 10 Tag hatten wir 3 Tage extrem starke Sturme mit starkem Regen...sogar vom Strand vor 100 er Bungis sind einige Meter Strand weg bis hin zu Palmen/Streucher wo fast nur noch die Wurzeln waren aber kaum noch Sand drum herum oder darunter!Andere Stellen ....was dort geschehen ist haben wir nicht mehr gesehen!
 

Yvonne & Stefan
 


 

Wir haben lange nachgedacht, auf welche Insel wir fliegen sollten. Letztendlich haben wir KUREDU gewählt. Wir waren das erste Mal auf den Malediven. Das waren unsere Flirtteenwochen und Urlaub gleichzeitig. ( 23.02 – 09.03.2003)

Nachdem wir ca. 9 Stunden mit der LTU geflogen sind, landeten wir um  9:00 Uhr morgens auf Male. Es war wirklich toll, als wir aus dem Flugzeug ausgestiegen sind und die heiße Luft plötzlich empfanden. Die Passkontrolle und der Zoll sind schnell gegangen. Auf unsere Gepäcke haben wir auch nicht lange gewartet. Dafür aber haben wir vier Stunden auf den Boottransfer gewartet. Es gibt nur ein Boot, und weil die Reise fünf Stunden dauert, mussten wir auf andere Leute und Flüge warten. Gott sei Dank, dass wir am Anfang nicht gewusst haben, dass es so lange dauern kann.  Na ja, die Seereise hatte aber auch positive Seiten gehabt. Wir haben uns gesonnt, haben Delphine gesehen und einen wunderschönen Sonnenuntergang. Ans Ufer sind wir schon in der Dunkelheit gestoßen. Wir wurden begrüßt und zu unseren Wasservillen gebracht worden. Eine Stunde später haben wir unsere Gepäcke gebracht bekommen.

Wasservillen:

Wir haben bei Meier’s Welt eine Wasservilla gebucht. Die war wirklich fantastisch. Alles total neu und fast noch nicht gebraucht. Die Möbel haben uns gut gefallen. Im Zimmer haben wir auch Stereoanlage, Safe, Wasserkocher, Kühlschrank mit Minibar, Klimaanlage und Ventilator gehabt. Das Bad war auch gross, besonders die Dusche. Wir haben zwei Waschbecken und einen großen Spiegel gehabt. Ein Fön, Waschtücher (8 stück) und Bademantels  waren auch da. Aus dem Zimmer und aus dem Bad war jeweils ein Ausgang zur Terrasse. Die oberste war schattig. Dann gab es Treppen, und eine zweite Terrasse mit einem direktem Zugang zum Ozean. Wir haben draußen Gartenmöbel gehabt. (2 Stühle, Tisch und 2 Liegestühle mit einem kleinem Tisch). Jeden Tag haben wir traumhafte Sonnenuntergänge bewundert.

Die Wasservilla war sehr sauber. Zwei Mal täglich kommt Roomboy um Ordnung zu machen.

Verpflegung:

Wir haben All Inclusive gebucht. Die Wasservillen Gäste haben eine separate Restaurant und Bar gehabt. Jeder hatte seinen Kellner. Das Essen war schmackhaft. Es gab verschiedene Themenabende in der Küche, zum Beispiel: French, Arabisch, Maledivisch, International. Man konnte immer für sich selbst etwas aussuchen. Es gab einfach alles !  Es war auch toll, dass man auf der Terrasse die Mahlzeiten einnehmen und dabei  einen wunderschönen Ausblick richtung Ozean und Strand haben konnte. Für uns war besonders toll die Möglichkeit das Frühstück in der Villa zu genießen. Kontinentales Frühstück kostete 4 $ pro Person und ist je nach Wunsch zwischen 8 und 10:30 zum Villa geliefert worden.

In der Bar war eine große Auswahl. Zum All-Inclusive gehörten alle Säfte und Alkohol-Getränke jedoch keine Cocktails. Für die musste man je nach dem zwischen 6$ und 8 $ bezahlen.

Insel:

Die Insel ist sehr schön. Und auch sehr sauber. Die Bewohner säubern immer nach der Flut den Strand. Die Wasservillen sind nur auf einer Seite der Insel.

Die Insel ist in 1 Stunde zu umrunden. Es gibt eine kleine Einkaufstrasse: Juweliergeschäft, Fotoladen, Tauchladen und Souvenirladen. Außer dem Sangu Restaurant und Bar gibt es noch die Babuna Bar, A La Carte Restaurant, eine Bar mit Swimming Pool, Grill Restaurant, Tea House und Main Restaurant (in allen Sandboden)  In der Mitte der Insel gibt es einen Golfplatz. Es gibt auch einen Tennisplatz und Badmintonplatz. Jeden Abend, in der Nähe der Babuna Bar, fanden Volleyballspiele statt. Wir haben Kanus benutzet, sind in All-Inclusive enthalten. Es ist auch noch möglich Katamarans und Windsurfing zu leihen.

Unterhaltung:

Die Animationen waren fast jeden Abend. Uns haben sie nicht gut gefallen. Auf der Insel sind viele Gäste aus England und der Humor ist auch englisch, was wir jedoch (nicht deswegen) nicht toll fanden. Es war einfach nicht abwechslungsreich, wir haben zum Beispiel zwei Mal das selbe Kabarett gesehen.

Schnorcheln:

Wir haben nur geschnorchelt. Trotzdem haben wir vieeeele Fische gesehen. Sie haben kein Angst vor den Leuten. Ein Schönes Erlebnis war es, als ich zusammen mit meiner Frau geschwommen bin und plötzlich, war da ein großer Fischschwarm um uns herum.

Fast jeden Tag haben wir Baby-Haie gesehen. Sie schwimmen nahe am Ufer. Und am Ende unseres Urlaubs haben wir sogar einen an der Heckflosse angefasst.

Die Wasservillen haben unter der Terrasse ein Licht. In der Nacht konnten wir oft von unserer Terrasse Rochen bewundern. Einfach super !

Tiere:

Die Unterwasserwelt ist grossartig. Aber am Ufer haben wir ebenfalls viele Tiere getroffen. Verschiedene Krabben und Fledermäuse, kleine Eidechsen.

Am Abend haben wir öfters die Wanderung der Krabben mit Muscheln bewundert. Sie sind vom Wasser zum Strand gelaufen. Mit Insekten haben wir keine Probleme gehabt.

Andere:

Erstklassig ist, dass wir ganze 14 Tage auf Kuredu kein Geld dabei haben mußten. Immer, wenn wir etwas kaufen wollten (egal, ob in der Bar oder im Laden), haben wir nur eine Rechnung unterschreiben müssen. Bei der Ausreise haben wir alle Rechnungen  begliechen.

Die Leute waren sehr nett und freundlich. Immer offen und hilfsbereit. 

Mehr Informationen unter kathi_100@hotmail.com

Marek und Katrin (Marek313)

 


 

Vom 03.02 bis 16.02.2003 waren wir das erstemal auf den Malediven und auf der Insel KUREDU.
Wir freuten uns sehr auf diesen Urlaub, da es zudem noch unser Silberhochzeitsreise sein sollte.
Nachdem wir ca. 9 Stunden mit der LTU geflogen war, landeten wir gegen 9:00 Uhr morgens auf Hulule.
Wir waren das erste Mal auf den Malediven und wussten, dass es warm sein sollte. Aber dass es morgens um 9:00 Uhr
schon so heiss ist, damit hatten wir nicht gerechnet. (Beim nächsten Mal sind Shorts im Handgepäck).
Sehr zügig gings dann durch den Zoll und die Passkontrolle. Als wir aus dem Abfertigungsgebäude raus kamen,
wurden wir schon von einem netten Mitarbeiter zum Kuredustand geleitet. Hier wurden wir auf einer Liste
überprüft, unser Gepäck auf einen Wagen gehieft(Transport mit dem Schnellboot) und anschließend
an einen Tisch einer nahegelegenen Bar? geleitet. Uns wurde mitgeteilt, sobald
13 Personen zusammen wären, würde es los gehen. Wir saßen kaum, da wurden wir schon zu einem Bus geleitet,
der uns zur Abflugstation der Wasserflugzeuge [Trans-Maledivian-Airlines ( = tma)] transportierte.
Einchecken und nach ca. 30 Minuten saßen wieder im Flugzeug und ab gings.
Der Flug dauerte ca. 40 Minuten.

Auf Kuredu angekommen bezogen wir nach dem einchecken unseren Bungalow mit der Nr. 134


Die Bungalows
Wir hatten eine Beach-Villa bei TUI gebucht. Es war ein Traum. Sehr sauber und geraümig.
Ein großes Bett in der Mitte. Eine kleine Stereoanlage, fernsteuerbare Klimaanlage, Deckenventilator,ein Wandsafe und ein Wasserkocher (Cappucino nicht vergessen), sowie Bademäntel gehörten ebenfalls zur Ausstattung. Der Bungalow war sehr hell und freundlich gebaut.
Das Badezimmer ist halb offen gehalten, mit einem großen Spiegel, zwei Waschbecken und einer großen Dusche.
Ein Fön ist ebenfalls vorhanden. Weiter befanden dort zwei große Handtücher für den Strand, zwei große
Badetücher und zwei Handtücher.
vor unserem Bungi war ein sehr großzügig angelegete Terrasse mit zwei Plastikstühlen (kleine Sitz-Liegestühle)
und ein kleiner Tisch. Zum Wasser waren es ca. 5-6m. Zwei Mal am Tag kam der Roomboy zum sauber machen.

Die Insel
Ich glaube, dass man die Insel in ca. einer Stunde umrunden kann.
Wenn man in Richtung Sandbank läuft, kommt man zu den Jacuzzi-Villen, die auch dem Sanguresort (Wasservillen)
angeschlossen sind. In Gegenrichtung kommt man zur Nordseite der Insel, die wohl noch nicht ganz fertig ist.
Im Inselinnern ist ein Golfplatz im Bau, der nach fertigstellung bestimmt schön aussehen wird.
Auf der ganzen Insel, incl. der Bars und Restaurants kann man Barfuss laufen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten
mit meinen Füssen bin ich nur noch barfuss gelaufen, ein herrliches Gefühl.

Die Verpflegung
Wir hatten uns für All-Inclusive entschieden, nachdem wir im Forum die Preise gelesen hatten.
Ich muss sagen, leider habe ich nicht auf die erfahrenen Maledivenbesucher gehört, die mir davon abgeraten hatten.
Nach zwei Tagen sind wir nicht mehr zum Mittagessen gegangen, nicht weil es nicht gut war, nein, wir hatten
einfach keinen Hunger. Wir haben morgens gut gefrühstückt und nachmittags einen Cappucino auf unserer Terasse
genossen. Abends in der Bar tranken wir auch nicht soviel, dass sich All-in gelohnt hätte.
Die Mahlzeiten werden teilweise an Stationen frisch zubereitet, sodass es zu kleinen "Wartezeiten" kommen kann,
die aber nicht von langer Dauer sind, da sich alle Angestellten viel Mühe geben.
Es gab immer Fisch und Hühnchen, Nudeln aus dem Wok, sehr viele Salate Spare-ripps Koteletts ....usw.
Suppe, sowie ein großes Nachtischbufet gab es auch immer. Das Essen hat sehr gut geschmeckt und
alles war reichlich vorhanden.

Die Unterhaltung
In der Babuna-Bar gab es fast jeden Abend eine Veranstaltung. Vom Krabbenrennen bis zur Dia-Show
der Tauchbasis war alles vorhanden. Leider gab es kein Boduberu.
Wer seine Ruhe haben will, geht in die Akkiri-Bar. Dort hat man die Möglichkeit seinen Gedanken
nachzuhängen oder sich nett zu unterhalten. Was wir jedoch vermisst haben, war Einheimische Musik, die hätte
das Ambiente bestimmt noch mehr angehoben.
In allen Bars ist Self-Service angesagt, d.h. man geht an die Bar und bestellt und trägt es anschließend zu seinem Sitzplatz.
Das hat uns weiter nicht gestört. In besonderen Fällen gibt es auch Bedienungsservice, daran haben wir uns aber nicht
beteiligt, da es uns nichts ausmachte die Getränke selbst zu holen.
Weiter werden verschiedene Ausflüge angeboten. Wir haben uns einen Tag mit der Britt gegönnt, was wir auch nicht bereut haben.
Es war ein wunderschöner Tag mit vielen Erlebnissen.

Spa
Auf Kuredu ist ebenfalls ein Wellness-Center vorhanden. Es ist ein Traum. Sicher nicht ganz billig, aber es lohnt sich
auf jeden Fall. Wenn man ein Paket bucht, bekommt man das ganze etwas billiger.
Wir hatten uns für eine Aromatik-Massage entschieden. Nach der ersten Massage buchten wir gleich zwei weitere, so gut hat sie
uns gefallen. Das sollte man auf jeden Fall ausprobieren.

Die Tauchschule
Zur Tauchschule kann ich nicht viel sagen. Es werden schnuppertauchgänge angeboten und auch begleitete Schnorchelgänge, wovon wir aber keinen Gebrauch gemacht haben.
Man kann Unterwasserkameras ausleihen. Für eine Videokamera zahlt man 35$ für einen halben Tag. Das überspielen auf eine
VHS-kassete ist im Preis enthalten.

Ungeziefer
Wir sind mit gemischten Gefühlen nach Kuredu gegangen, da es wohl unumgänglich ist, dass man auf den
Malediven mit Ungeziefer in Berührung kommt. was soll ich sagen, wir waren erstaunt. Ausser einigen Geckos,
die wir liebevoll in unserem Bungi beobachten konnten, habe ich in unserer Unterkunft keinerlei Ungeziefer angetroffen.
Wahrscheinlich sind die Geckos und die pennibele Sauberkeit dafür verantwortlich. Ich habe auch von keinem anderen Fall
etwas mitbekommen. Ich will daamit nicht sagen, dass es kein Ungeziefer auf Kuredu gibt, das glaube ich auch nicht, aber
wir hatten keinen Kontakt mit ihnen. Ob es noch sandflöhe auf Kuredu gibts weiss ich auch nicht. Allerdings haben wir uns immer gut mit Cactusjuice eingeschmiert.



Abschliessend sind wir zu dem Urteil gelangt, dass wir wohl an einem "Maledivenvirus" erkrankt sind, der wohl nicht heilbar ist.
Es war ein sehr schönerUrlaub und obwohl die Insel ausgebucht war (ca. 600 Besucher), hatten wir nie das Gefühl, dass die Insel
voll war. Viel Angestellte gaben sich sehr viel Mühe unsere Wünsche zu erfüllen, sodass wir sehr zufrieden waren als es leider wieder
zurück ging. Da jeder seine Eindrücke anders erlebt möcht ich noch eins hinzufügen: man sollte sich nicht verrückt machen lassen und selbst seine Erfahrungen sammeln.
Beim nächsten Urlaub wird es wohl eine andere Insel sein, damit wir auch andere Inseln auf den Malediven kennenlernen können.

Wenn jemand Fragen hat, kann man mich jederzeit anmailen. Wenn ich kann, werde ich die Fragen beantworten.

Mailadresse: daniel@kotara.de


Pax et Bonum

Daniel Kotara


 

Vom 11.1. bis 25.1.2003 waren wir auf KUREDU.
Wir waren schon sehr gespannt, da die Insel im Jahr 2002 komplett geschlossen war, um Umbauarbeiten
und Renovierungen vorzunehmen.
 
Unser Flug startete von Wien mit der Lauda-Air. Leider wurde als Flieger eine sehr kleine 737-800 eingesetzt,
welche für solche Langstrecken eindeutig zu beengt ist!!!! Mit einer kurzen Zwischenlandung in Dubai ging es dann
nach Hulule.
Dort angekommen wurden wir zum Flughafen der Airtaxis von Trans-Maledivian-Airlines ( = tma) gebracht und
mußten dort leider noch 2 1/2 Stunden warten, bis es endlich nach Kuredu ging.
( Übrigens war an diesem Tag rauhe See und wir hörten später, dass die Gäste, die mit dem Schiff nach
Kuredu gekommen waren, statt 4 Stunden ganze 6 1/2 Stunden bei erheblichem Wellengang gebraucht hatten.
Es muß eine Horrorfahrt gewesen sein. Wir waren froh, dass wir uns wieder für das Airtaxi entschieden hatten!!!)
 
Kaum gelandet wurden wir am Jetty schon von Maledivo begrüßt. Er brachte uns dann auch persönlich zu unserem
Bungi Nr. 127.
 
Die Bungalows
Wir hatten eine neu gebaute "Beach-Villa" gebucht. Wunderschön aus Holz, sehr hell und großzügig gebaut mit
einem wunderschönen offenen Badezimmer. Die Villas beinhalten: fernsteuerbare Klimaanlage, Deckenventilator,
einen grossen Wandschrank mit Tresor, CD-Player, Telefon, Wasserkocher und Bademäntel.
Vor jeder Villa befindet sich eine wunderschöne Terrasse mit zwei Plastikstühlen und einem kleinen Tisch.
( ...unser einziger Verbesserungsvorschlag für das Inselmanagement war: 2 Liegen für jedes Bungi! Das war
das einzige, was wir ein wenig vermisst hatten!)
Von unserem Bungi hatten wir direkten Blick auf die wunderschöne KORALLENFREIE Lagune!!!
Sie leuchtete in typisch "karibischen" Farben. Hellblau, zartgrün und dunkelblau!!! Ideal zum Schwimmen
und zum Wassersport!
Die Zimmer wurden 2x am Tag geputzt und abends wurde das Bettlaken künstlerisch zusammengefaltet.
 
Die Insel
Nach unseren ersten Maledivenbesuchen auf Athuruga und danach auf Filitheyo, war Kuredu nun unsere
größte Insel. Man benötigt ca. 1 Stunde um sie zu umrunden. Unsere Lagunenseite ist die schönste Seite der Insel.
Geht man an ihr entlang kommt man zu den Jacuzzi-Villen, die fast an der Spitze der Insel liegen.
Hier befindet sich auch die wahnsinnig schöne Sandbank, die sich je nach Ebbe und Flut ganz lang in das Meer
hineinstreckt. Wir haben dort oft unseren Inselspaziergang hin gemacht. Ein tolles Gefühl ganz an der Spitze zu stehen
und vor sich nur noch das Meer zu haben ( Man kann die Arme ausbreiten und "I`m the king of the world" rufen !!! ;-)
Besonders schön ist es dort auch am Abend bei Sonnenuntergang. Einfach genial, wenn sich der Himmel rot färbt
und man in dieses Naturschauspiel dort versunken ist!!!!!
Die  Nordseite der Insel ist noch nicht ganz fertig. Dort befindet sich noch ein grosser Bereich mit vielen Korallenstücken.
Dieser soll in absehbarer Zeit von weichem weissen Korallensand bedeckt werden. Pläne liegen bereits vor. Jedoch kann
man auch an der Nordseite nicht so gut schwimmen. Hier liegen übrigens die renovierten einfacheren Beach-Bungis.
Ich würde immer wieder den Aufpreis bezahlen und eine neue Beach-Villa auf der anderen Seite nehmen!!!!
An der anderen Spitze der Insel befindet man sich noch in einem ursprünglichen Gebiet. Hier stehen viele Büsche
und Wurzeln vor dem türkisfarbenen Meer und laden zu tollen Fotomotiven ein. Von hier hat man auch einen Blick auf
mehrere kleine vorgelagerte Inseln.
Im Inselinneren wird zur Zeit ein Golfplatz gebaut. Ob man den auf einer Malediveninsel braucht ist sicherlich Geschmackssache,
doch vorher soll in diesem Gebiet viel verwurzeltes Gestrüpp gewesen sein, in dem sich auch viel Ungeziefer aufgehalten hat.
Durch einen gepflegten Golfplatz bekommt man die Plagegeister vielleicht in Griff. Geht man nicht extra zu diesem Golfplatz
kriegt man ihn auch nicht mit. Also keinen Angst: Die Insel wirkt dadurch nicht versnoppt!!!!!
Der Jetty der Insel ist sehr gross und es liegen viele Boote dort. Vor allem die von der Tauchschule.
Auch können dort 2 Wasserflugzeuge anlegen. Der Jetty ist mit weichem Korallensand abgedeckt, so dass man auch ihn
wunderbar barfuss begehen kann.
Kuredu ist eine wirkliche Barfuss-Insel. Wir haben 14-Tage lang keine Schuhe benötigt und haben dies auch wieder
richtig genossen!!!!!!
 
Die Verpflegung
Wir hatten uns in diesem Urlaub für All-Inclusive entschieden und haben es auch nicht bereut.
Die Mahlzeiten werden in Buffetform angeboten. Das Angebot ist etwas kleiner als auf den anderen Inseln, die wir
bereits kennengelernt hatten, doch ist es sehr abwechslungsreich. Auch wird immer wieder frisch an Grillstationen
gekocht und gebruzelt. Es gab z.B. ausser gegrilltem Fisch und Curries auch mal Backhähnchen, Schweinerippchen,
ganze gegrillte Puten, riesige Schweinekeulen mit Kruste, Leber-Pasteten, rohen Fisch, Bratkartoffeln, Pommes Frites
immer eine Suppe und ein kleines Nachspeisenbuffet.
Die Qualität des Essens ist 1A! - Besser als man es von einer 3*-Insel vermutet!!!!!
Im All-In-Angebot war ausser verschiedenen Softdrinks auch Bier, Rot- und Weisswein, Gin, Campari, Rum, Cognac
und Wodka inbegriffen. Leider mußte man für die Wasserflaschen, die man an den Bungi mitnimmt, bezahlen.
Sie kosteten für die AI-Gäste jedoch nur die Hälfte = US$ 1,25
 
Die Unterhaltung
Wer im Urlaub gerne ein wenig "Rummel" hat, kann ihn auf Kuredu haben.
Abends gibt es immer ein kleines Unterhaltungsprogramm und an den vielen Bars ist immer etwas los.
Wer jedoch - so wie wir - lieber seine Ruhe haben wollte, kann dies ebenfalls haben.
Jeder halt so wie er es will!!!!!
 
Die Tauchschule
Die Tauchschule auf Kuredu müssen wir als besonders positiv in unserem Bericht herausheben!!!!!
Wir waren begeistert von der Professionalität, von der Organisation, dem Angebot und der Freundlichkeit
der Guides und der Bootscrew!!!!!!!
Ein dickes Lob an Prodivers !!!!
Nach einer Vorstellung der Tauchbasis, ihrer Organisation und den verschiedenen Räumen haben wir
unseren Checkdive am Hausriff gemacht.
Danach konnten wir uns in die Listen für die Bootstauchgänge eintragen oder uns einfach eine Pressluftflasche
nehmen und am Hausriff tauchen gehen. Die Hausrifftauchgänge müssen in einer Tafel eingetragen werden.
Man trägt dort Namen, Room-Nr., Beginn des Tauchgangs und vorgenommene Rückkehrzeit ein. Sollte man
nach der Rückkehr sein ok-Zeichen an dieser Tafel vergessen, wird man gesucht. Sollte die Strömung
am Hausriff so stark sein, dass man nicht mehr zum Jetty zurücktaucht, kann man auch einfach am Strand
seinen Tauchgang beenden und die Flasche dort am Bungi abstellen. Man trägt dann in der Tafel nur die
Nummer des Bungis ein und für die Rückholung der Flasche wird gesorgt.
Da die Insel und die Tauchbasis sehr gross sind, fahren täglich etwa 5 Boote am Vormittag und etwa
2 Boote am Nachmittag raus. Am Abend kann man sehen, auf welchem Boot man für den nächsten Tag
eingeteilt wurde. Hierbei wird auf Erfahrung und Wünsche der Teilnehmer viel Rücksicht genommen.
Unsere Tauchausfahrten waren immer ein tolles Erlebnis. Die Tauchplätze sind wunderschön und die Sicht
war prima. Wir haben ausser vielen Schildkröten, Muränen ( auch Netzmuränen), Fledermausfische,
riesigen Napoleons, Drachenfischen und Schwärmen von bunten Korallenfischen auch einen schlafenden
Leopardenhai und 3 Riffhaie gesehen. Vom Boot aus sind uns auch Delphine und 2x Mantas begegnet!!!!!
( beim zweiten Mal waren es gleich 5 Stück auf einmal!!  Einfach Genial!)
Wunderschön sind auch die farbenprächtigen Weichkorallen, die wir dort beim Tauchen zum ersten Mal
sehen durften!
Wir haben viele wunderschöne Tauchgänge an steil abfallenden Aussenriffen gemacht, an einem Giri sowie
in Channels. ( Auch die "Königsdisziplin" den Kuredu-Express haben wir durchtaucht. Das war ein echtes
Abenteuer, da wir noch nicht viele Tauchgänge haben! Es war ein Erlebnis, das wir wohl nie vergessen werden!)
Wer Infos zu der Tauchschule und den Tauchplätzen haben möchte schaut am besten auf die Homepage
von Prodivers:    www.prodivers.com
 
Ungeziefer
Das Thema "Ungeziefer auf Kuredu" wurde schon mehrmals diskutiert. Wir glauben, dass es ein wenig
Glückssache ist. Mit den legendären Sandflöhen hatten wir null Probleme ( haben aber auch fleissig
Cactus-Juice benützt!) Mücken haben uns vielleicht 3 oder 4 erwischt. Nicht der Rede wert.
Und Kakerlaken hatten wir in unserem Bungi lediglich 1!!!! Das ist kein Thema!!!
Wir haben jedoch gehört, dass es in anderen Bungalows sehr viele Kakerlaken gegeben hat.
Wir persönlich haben keinen Grund zu klagen!!! Ganz im Gegenteil!
 
Fazit:
Unser Urlaub war ein echter Traumurlaub! Das Wetter war perfekt ( kein einziger Tag Regen!!!!)
Die Insel, das Essen und die Organisation haben uns positiv überrascht.
Absoluter Höhepunkt war die Tauchschule!!!!!
Kuredu ist eine Insel, bei der das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich stimmt!!!!
Es ist eine grosse Insel mit viel Angebot - und auch vielen Gästen!
Wer jedoch auf eine Insel fahren möchte, die DAS ABSOLUTE EINSAME MALEDIVEN-FEELING
vermittelt, sollte sich eine kleinere Insel aussuchen.
Wir würden jederzeit wieder in den Flieger steigen ( sei er auch noch so klein und unbequem )
und würden wieder nach Kuredu, um unseren Urlaub dort zu verbringen!!!!!!!
............wenn da nicht noch sooooooo viele andere Malediveninseln wären, die wir noch nicht
kennen und die auf uns warten............   ;-)
 
Für Fragen und Infos stehen wir Euch gerne zur Verfügung.
Schreibt einfach ein Mail an :
anton.pachinger@chello.at
 
Bärbel & Toni aus Wien
 

 


 

Kuredu

(Malediven)

 15. - 29. Januar 2001

(ein persönlicher Reisebericht von Daniel Bär)

 Kuredu oder

eine Reise, die man nie wieder oder immer wieder macht...

 

 

Es ist Dienstag, der 16. Januar 2001, 08. 40 Uhr Ortszeit, als die Boeing 767-300 nach knapp neun Stunden Flugzeit in Hulhule aufsetzt. Die Maschine - Flug LT 744 - ist sicher gelandet. Der Umkehrschub löst eine heftige Bremswirkung aus, schließlich muß das Flugzeug auf der Flughafeninsel auf einer Länge von dreieinhalb Kilometern zügig zum Stehen kommen, bevor es mit seiner Nase dann schon wieder fast in den Indischen Ozean fällt. Hulhule besteht praktisch nur aus "Landebahn" und diese konnte auch erst gebaut werden, nachdem eine künstliche Landverbindung  zwischen zwei Inseln geschaffen worden war. "Bitte bleiben Sie solange auf Ihren Plätzen, bis das Flugzeug seine endgültige Parkposition erreicht hat". Als es dann soweit ist und alle zum Aussteigen bereit sind, muß das Flugzeug noch einmal die Parkposition ändern. Irgendwie habe ich das Gefühl, als ob wir jetzt erst recht besonders ungünstig im Weg herumstehen.  Ich glaube, zu diesem Zeitpunkt ist unser Flugzeug ohnehin das einzige seiner Art an diesem Fleckchen Erde. Vier, fünf oder sechs Malediver schlendern draußen herum. Sie beobachten das Parkmanöver und machen sich langsam zu Fuß auf den Weg vom nahen Flughafengebäude, zu unserer Maschine. Es sind die Gepäckträger, die mit primitiven Wagen allerlei Koffer, Sportgerät, unsere importierten Müsliriegel und die eingeflogenen Gummibärchen entladen sollen. Dann kommt auch schon die Rampe und wir dürfen endlich raus. An der Tür ins Freie angekommen, habe ich das Gefühl, als schlüpfte ich durch eine unsichtbare Wand aus Hitze und tropischer Feuchtigkeit in eine andere Welt. Nach ein paar Atemzügen ist es klar: das ist nicht mehr das norddeutsche Schmuddelwetter, sondern reale tropische Hitze,  wobei mir - aber nur  ganz kurz - der Gedanke durch den Kopf schießt: Winter ist aber auch was Schönes...

Die im Reiseführer beschriebene "angenehm klimatisierte Ankunftshalle" kann ich als so angenehm nicht empfinden. Aber es ist wohl kein Unterschied  zwischen 30 Grad im Schatten und 30 Grad "gefühlte" Temperatur in der Ankunftshalle, wie es unsere heimischen Wetterfrösche gerne nennen. Die Einreiseformalitäten sind mehr als unkompliziert, dafür nehmen sich die Beamten aber ausgiebig Zeit, die Pässe mit dem Einreisestempel zu versehen. Einigen Touristen geht diese Zeremonie knapp fünf Minuten nach der Befreiung aus dem Blechvogel schon ziemlich auf die Nerven. Ich denke, wir machen alle Urlaub. Für manche fängt der Urlaub eben erst nach der Paßkontrolle an oder im Hotel oder noch später, oder nie... Auf den Malediven ticken die Uhren halt ein bißchen anders, und zu der vierstündigen Zeitverschiebung nach Deutschland sollte sogar noch ein Stündchen dazu kommen. Auf Kuredu ist man nämlich seiner Inselhauptstadt noch eine weitere Stunde voraus. Der Bustransfer zum nahegelegenen Airport (einmal um die Landebahn) verläuft problemlos und schnell. Dort fliegen die sog. "maledivischen Airtaxen" auf die weiteren Inseln.  Dort angekommen sollte es noch eine weitere Stunde dauern, bis unser Flugzeug endgültig auf unsere Trauminsel "Kuredu" starten sollte. Wir vertreiben uns die Zeit mit Sitzen, Schwitzen und ersten Fotos. Barbara und Klaus, die zwei, zu denen der Kontakt irgendwie über das Internet zustande kam, schwitzen und warten mit uns gemeinsam. So haben wir auch schon gute Unterhaltung, solange der Fluglärm das zuläßt. Der Anblick der Wasserflugzeuge, die fast im Minutentakt auf dem türkisfarbenen Wasser starten und landen, löst in mir so ein gemischtes Gefühl aus Faszination, Vorfreude und  Schicksalsergebenheit aus. Ein paar Minuten später ist es dann soweit. Wir steigen gemeinsam mit unserem Handgepäck über ein paar Metallstufen in das bekufte Luftgefährt. Sage und schreibe 15 Passagiere haben in diesem kleinen Ding Platz. Auf der rechten Seite finden in fünf Reihen jeweils zwei Personen Platz, links des Gangs jeweils eine Person. Vorteil der ganzen Geschichte ist der, daß praktisch jeder einen Fensterplatz hat - ob er will oder nicht. Kerstin sitzt rechts neben mir direkt am Fenster auf Höhe des Propellers. Holger sitzt auf der linken Gangseite und ich daneben, ebenfalls am Gang, sofern man so etwas Gang nennen kann.  Die "Kabinenbesatzung" besteht aus drei Personen, wobei einer nach einer kurzen Begrüßung und den Sicherheitshinweisen hinten im Flugzeug Platz nimmt. Vorne (wo sonst) sitzen die Piloten, die vom Kopf abwärts bis auf die Schuhe eigentlich ganz passabel aussehen. Sie tragen ein helles schulterbeklapptes Hemd, an dem man ihre Eigenschaft als Flugzeugführer durchaus erkennen kann. Die kurzen Hosen sehen auch noch ganz anständig aus, aber wie bitte sieht es denn aus, mit schlichten Sandalen oder gar barfuß ein Flugzeug zu fliegen? Egal, ich hatte mich dem Schicksal ohnehin schon ergeben. Das immer lauter werdende Dröhnen der Propeller kündigt den bevorstehenden Start unmißverständlich und unwiderruflich an. Das Gefühl, vom Wasser aus zu starten ist  unglaublich aufregend, und nach kurzer Zeit befinden wir uns wirklich in der Luft. Es ist nur noch das eintönige Dröhnen der Propeller zu hören. Unter uns öffnet sich eine Welt aus tiefblauem Wasser, aus dem sich viele kleine Inseln erheben. Die schneeweißen Strände dieser Inseln fallen seicht in türkisfarbenes Wasser ab, um in ihrer weiteren Ausdehnung am Rande des Atolls plötzlich ins Tiefblaue abzubrechen. "Aus der Luft sehen sie aus, als blickte man auf eine Auslage grüner Jadehalsbänder mit dazwischengestreuten Smaragden, die auf blauem Samt liegen." So beschrieb der norwegischer Ethnologe Thor Heyerdahl, der im Auftrag des maledivischen Präsidenten Gayoom mitte der 80er Jahre viele Monate auf den Malediven verbrachte, um mehr  über die vorislamischen Kulturen herauszufinden, die Inseln und Atolle. Und es ist wirklich nicht übertrieben, wenn man sagt, daß die Vielfalt und Intensität dieser Farben einmalig sind. Die in Reisekatalogen abgelichteten Aufnahmen von schneeweißen Stränden und kristallklarem Wasser erfassen nicht einmal annähernd die Wirklichkeit des Lichts und der Farben. Aufnahmen von Reisezielen in Reisekatalogen wird häufig zu recht nachgesagt, daß sie noch einmal technisch "behandelt" werden, um Orte und Farben in einem besser Licht darzustellen. In diesem Falle ist es die Wirklichkeit, die den Katalog "alt" aussehen läßt, nicht umgekehrt. Fasziniert von so vielen Eindrücken hat der Pilot mit unserem kleinen Flugzeug mittlerweile die beachtliche Höhe von 1.200 Metern erreicht. Der Höhenmesser ist von meinem Platz aus ganz gut zu sehen. Kerstin bringt in diesen Minuten das Unglaubliche fertig. Bei ohrenbetäubendem Propellerlärm, in dieser Höhe, bei dieser Aussicht fällt meine Frau in tiefen Schlaf und ist nur sehr schwer in die turbulente Wirklichkeit zurückzuholen. Wie dem auch sei, unser Flugplan sieht vor, daß wir vor Kumandoo, einer anderen Touristeninsel, zwischenlanden sollen, um fünf Minuten später dann vor Kuredu zu landen. In der Tat geht es jetzt langsam nach unten und Holger scheint während des Sinkfluges irgendwie nicht so recht ansprechbar zu sein. Hinterher erzählt er, der Ohrendruck sei so stark gewesen, daß er für einen halben Tag fast taub und vor Schmerzen fast an die Decke gegangen sei. Beim Landeanflug stellen wir zu unserer Überraschung fest, daß wir ohne Zwischenlandung direkt in Kuredu landen werden. Die Form und Größe der Insel entsprach genau dem, was wir bereits während unserer Reisevorbereitungen anhand von Fotos gesehen haben. Stolz erfüllt uns ob dieser Erkenntnis. Die Landung verläuft sanft und schon aus dem Flugzeug sehe ich eine glasklare türkisblaue Lagune, aus der vereinzelt einige Schnorchel ragen. Auch ein, zwei Kanufahrer paddeln im ruhigen Wasser.

Kerstin ist inzwischen wieder erwacht und es ist 11.30 Uhr Ortszeit Kuredu, als wir das Airtaxi verlassen. Auf dem Steg treffen wir auf Anne und Lutz, die wir knapp vier Wochen zuvor noch in Hamburg besucht hatten. Auch dieser Kontakt entstand über das Internet und wir hatten das Glück, beide schon in Deutschland persönlich kennenzulernen. Die beiden passionierten Schnorchler und Unterwasserfilmer sind bereits zum 12. Mal auf Kuredu und haben uns während unserer Vorbereitungen wirklich sehr gute und hilfreiche Tipps gegeben, die wir zu gegebener Zeit hier auch weitergeben. Eine große Hilfe, die uns bei der Ankunft auf Kuredu viel Schreibkram erspart hat, war die, daß uns Anne und Lutz schon in Deutschland drei "GuestCards" gegeben haben, die wir während des Flug schon fix und fertig ausgefüllt haben. Diese "GuestCards" müssen bei Ankunft von jedem Besucher ausgefüllt und an der Rezeption abgegeben werden. Benny, unser Reiseleiter auf Kuredu staunt nicht schlecht, als wir mit den ausgefüllten Karten im Handgepäck die Insel betreten.

Zur Begrüßung der Gäste wird an der Stelle, an der der Steg zu den Booten führt, ein Transparent mit der Aufschrift "Welcome to Kuredu" aufgerollt. Ein maledivischer Trommler, die Reiseleiter und auch einige Gäste begrüßen die Neuankömmlinge mit  rhythmischen Klängen und Klatschen. Außerdem wird ein kühler Drink gereicht (alkoholfrei!), den wir jetzt wirklich gut gebrauchen können. Nach einer kurzen Begrüßung durch Benny und ein paar Infos, an die ich kaum noch nennenswerte Erinnerungen habe, erhalten wir an der Rezeption unsere Bungalowschlüssel Nr. 344 (Holger) und 347 (Kerstin und ich). Wir entschließen uns später, unsere Wertsachen wie Schlüssel, Portemonnaies, Pässe und Rückflugtickets für die Dauer unseres Aufenthalts in einen Safe zu geben, für den uns drei US-Dollar in Rechnung gestellt werden.

Unsere Bungalows liegen ca. 600 Meter weiter östlich, fast an der Spitze der Insel. Der Fußmarsch dorthin dauert ungefähr zehn Minuten. Wir haben nur unser Handgepäck mit uns. Unsere Koffer kommen mit einem Boot nach und werden gegen 19. 00 Uhr von zwei maledivischen Roomboys direkt in die Bungalows gebracht. Endlich haben wir unsere Bleibe erreicht und betreten erschöpft aber glücklich den angenehm kühlen Raum. Die Zimmer sind zweckmäßig und sauber. Sie entsprechen den Angaben für Superior Zimmer und haben einen Kühlschrank (extrem wichtig!) und ein offenes Bad mit einem kleinen Waschbecken, Warmwasser-Dusche und WC.  Unter einem "Offenen Bad" stellen sich die Malediver einen sanitären Raum im Freien vor, der der hinteren Seite des Bungalows angeschlossen ist und durch eine Tür vom Zimmer getrennt ist. Das Bad ist mit einer Mauer nach außen hin begrenzt, so daß ein Einblick von draußen nicht möglich ist. Die sanitären Anlagen sind überdacht, der "Raum" befindet sich aber im Freien. Bei durchschnittlichen Temperaturen um 25°C bis 30°C tut hier auch nichts anderes Not.

Unser Handgepäck beinhaltet nebst Fotokamera und Filme lediglich ein paar Badesachen, eine Zahnbürste  und kurze Sommersachen, die wir aber schon kurz vor der Landung in Male angezogen hatten. Jetzt schleppen wir im Handgepäck noch die ollen langen Hosen und einen warmen Pullover mit uns herum, die wir die nächsten vierzehn Tage getrost irgendwo im Schrank lassen können.

Eines unserer wichtigsten Utensilien, die wir auf dringendes Anraten unserer Hamburger Anne und Lutz mitgebracht haben, findet jetzt seinen ersten Einsatz. Unser Wasserkocher wird uns ab sofort unter Einsatz eines Adapters täglich mindestens einen Kaffee (Aldi-Capuccino (Amaretto und Vanille) oder Schoko-Traum bescheren. Holger, der sich inzwischen in seinem Bungalow akklimatisiert hat, so denken wir, taucht bei uns auf. Er beschwert sich über die miese Bungalowausstattung für "so viel Geld", leidet offensichtlich noch unter Ohrenschmerzen, dazu kam noch ein schmerzhafter Lippenherpes und zu allem Unglück ist er direkt nach Ankunft in seiner Hütte von einer Mücke in den Unterarm gestochen worden, der sich jetzt immer mehr rötet und dick anschwillt. An dieser Stelle muß erwähnt werden, daß Holger im allgemeinen auf Mückenstiche allergisch reagiert und so ein harmloser Stich ihn tatsächlich komplett außer Gefecht setzen kann. Für Autan war noch keine Zeit und Holgers Stimmung ist am Boden. Außerdem sollten wir in Absprache mit Anne und Lutz einen Bungalow auf der westlichen Seite der Insel bekommen, da das Wasser dort ruhiger ist und die Lage insgesamt einfach schöner ist. So, da sind wir nun und unser Adapter will nicht in die Steckdose passen. Holger, der gelernte Autoschlosser fummelt irgend etwas in die Steckdose. Irgend etwas bricht ab und der Rest davon steckt noch drin. Jetzt paßt aber auch der Stecker des Wasserkochers. Was für ein Glück! Kaffee!

Wir haben einen Bärenhunger und genehmigen uns in einem der Restaurants noch eine Kleinigkeit zu Essen und ein erstes Bier (vier US-Dollar) bevor wir uns in unseren Bungalows endlich noch etwas Schlaf gönnen. Es ist 18. 30 Uhr als wir wieder erwachen. Der Blick von unserem Bett direkt auf den vor uns liegenden Indischen Ozean und das angenehme Licht der Abendsonne macht mir langsam bewußt, daß sich die Strapazen der Reise an diesem wunderschönen Ort bald in Nichts auflösen werden.

Um 19. 00 Uhr kommen erwartungsgemäß unsere Koffer. Die Roomboys erhalten pro Gepäckstück einen US-Dollar Tip und wir machen uns auf den Weg zurück ins Restaurant, um unser wohlverdientes Abendessen einzunehmen. Dort bekommen wir einen Tisch zugewiesen, an dem wir zu den Mahlzeiten zukünftig sitzen werden. Auch Natey, unser maledivischer Kellner, wird uns die nächsten vierzehn Tage mit ausreichend Wasser, Tee und Kaffee und seinem angenehmen Humor versorgen. Die Mahlzeiten werden in Buffet-Form gereicht und stehen jeden Abend unter einem anderen Motto. "Oriental Buffet", "Italien Buffet", "Farmer Buffet" sind nur einige der wohlklingenden Namen, die sich die Gastgeber einfallen lassen. Von allem gibt es reichlich. Salate, Schweinefleisch, Rindfleisch, Geflügel, Fisch, allerlei Gemüse, frisches Obst und noch mehr leckere Sachen stehen zur Auswahl bereit. Wer bei dieser Auswahl seinen Geschmack nicht finden kann, hat selbst schuld. Vier dunkelhäutige maledivische Köche stehen in schneeweißer Kochuniform täglich bereit und kochen, brutzeln und backen nach den Wünschen der Gäste im Rahmen des Buffet-Mottos. Dazu gehören auch morgens die Zubereitung von Eiern in allen erdenklichen Variationen. Spiegelei, Rührei, Omelette, mit und ohne Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch, Chilli.

Das Abendessen beenden wir mit einem oder zwei Tassen Tee oder Kaffee, wobei Natey im Laufe der Zeit lernt, daß Stetigkeit keine deutsche Tugend ist, jedenfalls keine von uns Dreien. So wechseln Holger und Kerstin mal von Tee auf Kaffee und umgekehrt, mal mit mal ohne Zucker, mal mit mal ohne Milch. Der arme Kerl. Aber er trägt es mit Fassung und viel Humor. "Too much talking" sagt er, nachdem er in meinen Tee Milch statt Zucker gegeben hat und bringt mir eine neue Tasse.

Es ist ca. 21.00 und wir begeben uns in die nahegelegene Akiri-Bar, die ab sofort jeden Abend zum obligatorischen Ausklang des Tages gehört. Wie die Restaurants sind auch die Bars nach allen Seiten offen gebaut und man läuft wie überall auf der Insel auf feinem Korallensand. Lediglich ein Dach, dicht geflochten aus Kokospalmwedeln, spendet Schatten und etwas Kühle. Unzählige Ventilatoren, die sich unterhalb des Daches befinden, lassen die warme Luft zirkulieren und verschaffen ein bißchen Kühlung. Da wir nicht zu den All-Inclusive-Gästen gehören, erkennbar am gelben Platikbändchen am Arm, müssen wir alle Getränke selbst bezahlen. Das Bier, importiert aus Südafrika, bekommen wir für 4 US-Dollar. Der Liter Weißwein, trocken und wirklich gut zu trinken, liegt bei 15 US-Dollar und die Long-Drinks schlagen mit 7 Dollar 50 zu Buche. Das kann in zwei Wochen ziemlich teuer werden, doch den Mixern an der Bar haben wir jeden Abend Tipps zwischen zwei und fünf US-Dollar gegeben, was zur Folge hatte, daß der ein oder andere Wein, das ein oder andere Bier oder ein paar Longdrinks einfach "vergessen" wurden. Bargeld braucht man ansonsten auf der Insel nicht. Für Alles, was man kaufen möchte unterschreibt man 14 Tage lang nur Belege. Bargeld wird hier lediglich für Trinkgelder benötigt, und das hat sich für uns unterm Strich auf jeden Fall gerechnet. Hätten wir All-Inclusive gebucht, wären wir  am Ende immer noch mit knapp 800 DM höher gelegen - bei gleichem Konsum. Im Übrigen besteht jederzeit die Möglichkeit einer Zwischenabrechnung und der Einblick in den aktuellen "Kontostand" an der Rezeption.

Die erste Nacht ist geprägt vom Jet-Lag und der Kunst, die richtige Raumtemperatur für einen optimalen Schlaf  zu bekommen. UnserTip: Klimaanlage nachts ausschalten, nur die Lüftung laufen lassen und den Deckenventilator auf Stufe 3 stellen. So friert man sich nachts nicht den A... ab und schmort andererseits auch nicht im eigenen Saft. Glücklich kann sich außerdem schätzen, wer viele Geckos in seinem Zimmer hat. Die fressen nämlich mit Vorliebe all das, wobei Frauen gerne iiih-Gesichter machen, was sticht und sonst wie einen insektiösen Eindruck macht.

Holger hat z. Bsp. an einem Abend minutenlang versucht, einem größeren Käfer in seinem Bungalow den Garaus zu machen. Er war schließlich ohne Erfolg in sein Bett gestiegen, den Blick an die Decke gerichtet, wo das sechsbeinige Geschöpf saß. Dann konnte er einen seiner vierbeinigen Bungalow-Geckos beobachten, wie er sich auf leisen Pfoten dem Käfer an der Decke näherte. Plötzlich schnappte der Gecko zu und mit einem Haps war der Käfer weg. So schnell geht das. Holger bedankte sich bei seinem Gecko und konnte beruhigt einschlafen. Also, habt keine Angst vor den kleinen Geckos. Näher als zwei Meter kommen die Tiere ohnehin nicht an uns Menschen heran.

 

 

Unter Wasser oder

der Versuch fortzukommen, dort etwas zu sehen  und gleichzeitig zu atmen

 

Wir sind optimal vorbereitet für einen ersten Schnorchelgang im "Coral Garden" an der Lagune im Westen der Insel. Die Brille ist mit Zahnpasta gegen Beschlagen präpariert, die Flossen sollten passen und der Schnorchel läßt Luft durch. Selbstbewußt und voller Tatendrang stehen wir bei Bungalow 125 bei Anne und Lutz, den Top-Schnorchlern, und kündigen unseren Schnorchelgang an. Begeistert von soviel  Engagement entschließen sich Anne und ein weiterer Bekannter von Anne und Lutz, uns zu begleiten. "Bei den 140er Bungalows ist der Einstieg optimal" sagt Lutz und so legen wir dort unser Equipment an. Erst die Brille: ausspülen, kräftig reinspucken und die Soße gut auf dem Glas verteilen. Das hilft gegen das Beschlagen im Wasser. Dann die Flossen: erst ziehe ich die linke Flosse an und merke, daß es jetzt schwieriger wird, noch das Gleichgewicht im Wasser zu halten. Ich setze mich also in das flache Wasser um die zweite Flosse anzuziehen. "Ok?" "Ja!" sage ich. "Scheiße" denke ich: zwischen Gummiflossen und Füße reibt jetzt der Sand, der beim Anzieh-Manöver reingespült worden ist. Außerdem könnte man mit dem Sand in meiner Badehose jetzt Sandburgen bauen. Anne und Olaf schwimmen schon mal vorne weg, Holger und ich folgen langsam und unauffällig. Ich stecke den Kopf unter das Wasser und sehe den Sandboden unter mir. Den Schnorchel klemme ich mir aus Angst vor Verlust so fest zwischen die Zähne und beiße so fest zu, daß kaum genug Luft durchkommt. Ich habe das Gefühl, als bekomme ich durch den -  eigentlich großen - Schnorchel zu wenig Luft. Holger hat sich einen Super-Schnorchel gekauft, denkt er. Bei den ersten Atemversuchen stellt er fest, daß er die Luft am unteren Ende des Schnorchels ausbläst. Bingo! Das ist natürlich super, wenn man so schwimmt und atmet und dabei laufend Luftblasen vor der Brille hat. So kann man auch super die Fische beobachten, weil man nämlich den vollen Durchblick hat. Wir müssen knapp 100 Meter weit rausschwimmen, um die ersten Fische zu sehen. Dort draußen gibt es die ersten Korallenbänke. Anne zeigt auf einen Rotfeuerfisch, der sich unter ein paar Korallen versteckt hat, und vereinzelt sehe ich auch schon ein paar bunte Fische. Wir sind aber noch nicht weit genug draußen und langsam bekomme ich ernste Probleme. Das Schwimmen strengt richtig an. Ich kriege einfach zuwenig Luft. Außerdem beschlägt meine Brille fürchterlich. Ich reiße mir die Brille vom Kopf; natürlich über den Kopf nach hinten weg, weil es so einfach ist, sie im freien Wasser wieder aufzusetzen. Dabei muß ich viel Wasser treten, bekomme Salzwasser in die Augen, in den Mund und bin fürchterlich angestrengt. Olaf sagt zu mir nur: "Merke Dir eines, Taucher und Schnorchler bewegen sich im Wasser kaum und machen keine hektischen Bewegungen." "Idiot" denke ich. Ich gehe fast unter und der faselt was, von "keine hektischen Bewegungen". Mit reicht´s. Holger hat zwei Minuten vorher schon den Rückzug angetreten und schnorchelt, so gut es eben geht, bereits in seichtere Gewässer. Auch ich bin froh, daß ich kurze Zeit später wieder Grund habe und mich etwas verschnaufen kann. Während ich mich ans rettende Ufer flüchte und vom Schnorcheln erst einmal die Nase voll habe, dümpelt Holger mit Brille und Flosse noch etwas im flachen Wasser. Er will sich mit dieser Niederlage nicht geschlagen geben und übt und übt. Sein Mühen in Ehren, er hat jetzt wohl auch den richtigen Dreh raus, da verabschiedet sich das Ausblasventil seines Super-Schnorchels auf Nimmerwiedersehen im Indischen Ozean. Es ist irgendwie frustrierend, da wir uns mit diesem kleinen Exkurs auf Größeres vorbereiten wollten, nämlich  auf den Gang ans Außenriff an der Nordseite der Insel. Offensichtlich gibt es aber Probleme mit dem Equipment, und das ist das Schlimmste, was einem Schnorchler passieren kann. Was tun? Holger braucht einen neuen Schnorchel und hat sich im Tauch-Shop einen wirklich ordentlichen neuen Schnorchel besorgt. Dieser ist im Mundbereich flexibel und hat sein Ausblasventil für das Wasser (nicht für die Atemluft) unten am Schnorchelende. Seine 5 DM-Lidl-Flossen sind zwar noch immer zu kurz, doch er kommt damit soweit klar. Der Tatsache, daß die Flossen am "großen Onkel" drücken, hilft er mit seinem Nail-Clipper entgegen und "modifiziert" diese entsprechend.

Meine Brille beschlägt trotz Zahnpasta-Behandlung noch immer. Ich nehme feinen Korallensand und schmirgele damit das Brillenglas innen und außen vorsichtig aus. Das hilft, und wie ein Wunder hat das Beschlagen ein Ende. Erst einige Tage später muß ich aus einem Lehrbuch für Taucher lesen, daß die Behandlung einer Taucherbrille nicht mit einer Gel-Zahnpasta zu erfolgen hat, da dieser die feinen Polierteilchen fehlen, die in einer "normalen" Zahnpasta vorhanden sind. Das muß aber einem ja auch gesagt werden.

Die nächsten Tage verbringen wir zu Testzwecken noch immer im "Coral Garden". Kerstin können wir schließlich auch davon überzeugen mit uns rauszugehen, nachdem sie Bedenken hatte, ihre Kontaktlinsen würden das Ganze mit dem Wasser und der Brille nicht mitmachen.

 

Kokosnüsse oder

der maledivische Nußknacker

 

Kokospalmen auf den Malediven sind Staatseigentum. Da der Staat aber nicht für die Ernte der Kokosnüsse aller 1.200 Inseln Sorge tragen kann, verpachtet er diese an Unternehmen oder Privatpersonen. Es ist daher also ungebührlich, jedwede Kokosnuß, die vom Baum fällt als sein Eigen zu betrachten, auch wenn sie Euch direkt vor die Füße fällt. Natürlich wird auf der anderen Seite kein Malediver einem Inselbesucher den Wunsch abschlagen, so eine Kokosnuß selbst zu öffnen und zu verzehren. Es ist eben eine Frage des Anstandes - und letztlich auch eine Frage des "Know Hows". In unserem Falle liegt eben so eine Kokosnuß direkt vor unserer Hütte, und wir bergen diese und bringen sie auf unsere kleine Terrasse an ein schattiges Plätzchen. Unser Roomboy gibt sich am nächsten Morgen sehr hilfsbereit und fragt uns, ob er die Kokosnuß für uns öffnen soll. Wir stimmen gerne zu, und bereitwillig nimmt er die Frucht und verschwindet um die Bungalow-Ecke außer Sichtweite. Er kommt in weniger als zwei Minuten zurück, die braune Kokosnuß in seiner Hand und macht sich mit einer Koralle daran, die Kokosnuß aufzuklopfen. Kurz darauf platzt die Schale auf. Er füllt die Kokosmilch in einen Becher und reicht sie uns. Sie schmeckt fantastisch. Nie zuvor habe ich das Aroma einer Kokosnuß so intensiv erlebt wie zu diesem Zeitpunkt und an diesem Ort. Mit einem Schweizer Taschenmesser zerteilt der maledivische Nußknacker die Kopra und löst in kurzer Zeit geschickt das Fruchtfleisch von der Schale. Niemals zuvor habe ich den Geschmack einer Kokosnuß so intensiv empfunden wie jetzt, und die nahrhafte Frucht ist während unseres Aufenthalts immer wieder ein gern genommener Snack,  der gut gekühlt in einem Becher Wasser in unserem Kühlschrank steht.

Holger bemüht sich einige Tage später persönlich um das erfolgreiche Öffnen einer weiteren Kokosnuß und hat sichtlich Mühe, die braune Nuß aus der äußeren, faserigen Hülle zu bekommen.  Was unser Roomboy in knapp zwei Minuten geschafft hat, kostet Holger fast eine halbe Stunde und ein Multifunktionswerkzeug sowie viel, viel Schweiß und mich viel, viel Nerven. Wir wollen heute eigentlich etwas früher zum Abendessen. Ich sage nur lapidar: "mach´s morgen", was Holger erst recht anspornt, hartnäckig weiter sein Ziel zu verfolgen. Ok. Die Sonne war schon fast untergegangen, als auch Holger die braune Frucht löst und langsam dem Ziel näherkommt. Es ist in der Tat eine Kunst, eine Kokosnuß so zu öffnen, ohne dabei körperliche Anstrengungen hinnehmen zu müssen und das Robinson-Gefühl mit einem Hauch wilder Romantik zu verlieren. Doch Holgers Versuche sind erfolgreich und ich glaube, den Ausdruck eines gewissen Stolzes in seinem Gesicht entdeckt zu haben, als schließlich die Kokosmilch durch die Schale rinnt. Seinen Stolz in Ehren, doch auf Nachfrage beim Roomboy, wie er denn die erste Kokosnuß geöffnet habe, zeigt er uns hinter unserem Bungalow ein paar Meter weiter im grünbewachsenen Dickicht einen angespitzten Baumstumpf, der ca. 80 Zentimeter aus der Erde ragt. An diesem löst er die Nuß aus der weichen, faserigen Hülle heraus. Der Anblick dieser manipulierten Nußknackerhilfe beruhigt uns wenigstens dahingehend, daß auch unser maledivischer Freund mit einem Multifunktionswerkzeug genauso aufgeschmissen gewesen wäre, wie Holger - der Rächer der Nußknacker.

Im Übrigen sei an dieser Stelle angemerkt, daß gegen Ende unseres Aufenthaltes unsere "neuen" britischen Bungalow-Nachbarn ebenfalls dem Versuch einer eigenständigen Nußöffnung unter Verwendung einer haushaltsüblichen Nagelschere ziemlich hilflos gegenüber standen.

 

Das Außenriff oder

der Blick in das schönste Aquarium der Welt

 

Wir stehen am Ufer  an der Nordseite der Insel, dem Außenriff. Dort grenzt das Atoll an den offenen Indischen Ozean und bricht an seinem Ende in die unendliche Tiefe des Meeres ab. Lutz sagt nach unseren zahlreichen Schnorchelausflügen im Coral Garden nur: "Ihr seid jetzt reif für´s Außenriff. Treffpunkt ist morgen, 12 Uhr 30, auf Höhe des Bungalows 476 bei den beiden Eisenpins." Diese markieren den Einstieg ans Außenriff. Auf unsere Frage, was es denn dort anderes zu sehen gäbe als im "Coral Garden", antwortet Anne nur kühl: "Big Fish". Da stehen wir nun. Unser Equipment ist nun, wie wir, ebenfalls ausgereift. Zugegeben, wir sind etwas nervös und warten auf Anne und Lutz, sowie auf einige andere Schnorchler, die sich den beiden Hamburgern noch angeschlossen haben. Dann plötzlich sehen wir die Gruppe aus der Ferne auf uns zu kommen und werden noch etwas nervöser. Lutz und Christoph sind mit Filmkameras "bewaffnet", Anne begibt sich mit einem rosafarbenen Schnorchel ins Gefecht und desweiteren erwähnenswert sind der um die 50 Jahre wirkende "Grazer", dessen Namen an dieser Stelle aus Diskretionsgründen ungenannt bleiben wird.

Das Meer ist heute ruhig, obgleich die hohe Brandung gewisse Einstiegsschwierigkeiten erahnen läßt.  Vielleicht verweigert auch alleine aus diesem Grund eine Teilnehmerin schon im Vorwege den Einstieg in das aquaristische Abenteuer. Den Weg nach draußen müssen wir uns erschnorcheln. Das Wasser ist mit ca. 35 Zentimetern sehr flach und wir ziehen uns zum Teil mit den Händen am Boden Stück für Stück nach draußen. Nach 20 Metern erreicht uns die Brandung, die wir Welle auf Welle durchschwimmen. Das Wasser wird jetzt tiefer, und jeder Beinschlag bringt uns in tieferes Wasser und unserer Lust auf "Mehr" immer näher. Wer versucht, diesen Weg zu Fuß zurückzulegen, wird, trotz oder gerade wegen des niedrigen Wasserstandes, sein Ziel niemals erreichen, ohne sich nicht mindestens zehnmal auf den harten Korallen hingepackt zu haben oder wirklich schwer zu stürzen. Beim flachen Schnorcheln trägt man höchstens ein oder zwei kleine Schürfwunden davon, die aber beim Erreichen des tieferen Wassers im Nu vergessen sind.

Wir sind draußen, und die Welt, die sich unter mir öffnet, öffnet und schärft alle meine Sinne für die kommenden Ereignisse unter Wasser. Staunend betrachte ich hunderte von bunten Korallenfischen, die unter mir schwimmen. Mit meinen Augen sauge ich alles auf, was sich bewegt und bemühe mich, den Blick nach und nach ruhiger durch das Wasser gleiten zu lassen, um auch die Dinge zu sehen, die sich nicht so schnell bewegen. So sehe ich Fische, die sich starr vor Angst unter einer Koralle verborgen haben und bewegungslos warten, bis wir vorüberziehen. In mir breitet sich plötzlich Ruhe aus. Meine Bewegungen werden sanfter. Ich lege meine Arme neben meinen Körper und bewege mich ganz langsam durchs Wasser. Smaragdgrün leuchtet das Wasser unter mir, blau leuchtende Papageienfische schwimmen vor mir vorüber, viele kleine, gelb-schwarz gestreifte Schnapper schweben vor dem Hintergrund tiefblauen Wassers vor mir, und ich höre nur das Geräusch eines scharrendes Fisches unter mir, der gerade versucht, unter einer Koralle grabend, nach Nahrung zu suchen. Aufgeschreckt durch hektische menschliche Bewegung und undefinierbaren Lauten in meiner unmittelbaren Umgebung werde ich auf eine Muräne hingewiesen, die sich elegant am Boden schlängelnd aus unserer Richtung entfernt. Die eigenartigen menschlichen Laute werden wir im Laufe der Zeit noch öfter vernehmen, denn mit dem Schnorchel im Mund und dem unbedingten Willen, gesichtete Fische auf gar keinen Fall aus den Augen zu verlieren und gleichzeitig die anderen in der Nähe auf denselben aufmerksam zu machen, ergibt in etwa das Geräusch, einen Nahe am Ertrinken seienden  Menschen  zu hören, der in Panik  zugleich mit Händen und Füßen im Wasser strampelt, dabei unkontrolliert "mmh", "mmh" schreit und solange keine Ruhe gibt, bis er entweder wirklich ertrunken ist oder von einem seiner Mitschwimmer gerettet wird. In Wirklichkeit sollen aber nur alle anderen den selben Fisch sehen, wie er. Dann ist Friede im Wasser. Und es geht weiter. Wir bewegen uns genau am Außenriff in westliche Richtung. Es geht immer parallel zum Ufer. Rechts von uns liegt der tiefblaue Ozean, unter uns tauchen immer mehr und immer andersfarbige Fische auf, und links von uns erreichen die Korallen in Ufernähe schon fast wieder die Wasseroberfläche. Ein Ausstieg ist jetzt nicht mehr möglich. Und einen Ausstieg wollen wir auch gar nicht. Wir schweben förmlich im Wasser und ein paar Meter vor uns begleitet uns ein mächtiger Napoleonfisch, während ich in meinem rechten Augenwinkel seit geraumer Zeit einen grauen Schnapper beobachte, der mich persönlich zu begleiten scheint. Verringere ich meine Geschwindigkeit, wird auch er langsamer, beschleunige ich, wird auch er wieder schneller.  Es ist einfach ein irres Gefühl. Da, etwa 3 Meter unterhalb der Riffkante kommt uns ein Schwarzspitzenriffhai entgegen und verschwindet ebenso elegant wieder im scheinbaren Nichts des Ozeans. Vor mir schwebt eine  Schildkröte im Wasser, die gerade abtaucht, um in Bodennähe nach Nahrung zu suchen. Sie wühlt unter den Korallen und scheint auch wirklich etwas Schmackhaftes gefunden zu haben. Wir bewegen uns weiter als ich neben mir hektische Bewegungen wahrnehme. Ich nehme meinen Kopf aus dem Wasser und sehe den "Grazer" wassertretend, die Brille auf dem Kopf, den Schnorchel hängend in gewisse Panik verfallen. Lutz ist in der Nähe und versucht ihn zu beruhigen. Der Österreicher fragt, wann wir aussteigen. Lutz antwortet, daß es jetzt keine Möglichkeit gibt und wir im Übrigen noch ziemlich am Anfang unserer Tour stehen. Die Taucherbrille des Grazers als "Beschlagen" zu bezeichnen wäre lachhaft, vielmehr stehen dem schon die Wasserperlen in und auf seiner Brille und auch auf seiner Stirn, so daß der arme Alpenländer wohl oder übel da jetzt irgendwie durch muß. Lutz macht seine Aufgabe als "Buddy", als Retter, psychologisch und physiologisch betrachtet mehr als gut. Immer wieder versucht er zu beruhigen, nimmt den Grazer beim Schnorcheln sogar an die Hand, während Lutz in seiner anderen die Kamera führt. So geht es  eben weiter, und auch ich tauche wieder ein in das schönste Aquarium der Welt. Vor uns taucht aus dem blauen Nichts plötzlich eine Gruppe von vier Adlerrochen auf, die über den Korallen schwebt.  Wir paddeln gemütlich weiter, Meter um Meter am Außenriff entlang. Wir treffen auf hunderte von Fischen in Schulen, in lockeren Verbänden, zerstreut im Wasser, in den prächtigsten Farben und den verschiedensten Arten. Schnapper, Barsche, bunte Doktorfische, die schlanken Flötenfische, Drücker, Haie und Rochen leben hier in einem komplexen ökologischen System miteinander und voneinander. Nach eineinhalb Stunden sind wir am Ende unseres eindrucksvollen Schnorcheltrips und begeben uns auf Höhe der Bungalows 280 langsam wieder ans Ufer. Wer den Ausstieg verpaßt, droht mit der Strömung ins offene Meer hinauszutreiben, ohne Chance, wieder ans rettende Ufer zu kommen. Erschöpft, aber gutgelaunt und mit einer Fülle von Eindrücken entsteigen wir dem Meer und machen uns zu Fuß zurück zu unserem Bungalow. Auch unser österreichische Schnorchelgenosse ist - trotz zeitweiliger Schwierigkeiten - überwältigt von dem Schauspiel, daß sich hier auf Kuredu ganzjährig unter Wasser vollzieht.

 

Chris White oder

das traumatische Tauchabenteuer

 

Chris White ist unser neuer Mitesser am Tisch, der Vierte im Bunde, der unsere tägliche Tischrunde komplettiert. Er ist aus Santa Barbara gekommen, um in den Gewässern rund um Kuredu ein paar Tauchgänge zu machen. Er hat nicht viel Zeit mitgebracht, und plant nur einige Tage zu bleiben. Über den Komfort der Unterkunft spricht er nicht. O-Ton: "Man kann mir auch ein Zelt in den Sand stellen, Hauptsache, ich habe meine Taucherausrüstung dabei." Mit mehr scheint er auch nicht gekommen zu sein. Er hat fast jeden Abend die gleichen Klamotten an, tagsüber steckt er sowieso in seinem Taucheranzug. Chris ist Mitte vierzig und sein Deutsch ist fast perfekt. Er hat fast 15 Jahre seines Lebens ins München verbracht. Abgesehen davon, daß wir in der kurzen Zeit, die wir zusammen sind (nämlich fast nur zu den Abendmahlzeiten) uns ausgezeichnet unterhalten haben und sehr viel Spaß gehabt haben, ist Thema Nummer Eins natürlich der Austausch über die Erlebnisse unter Wasser. Während wir fast täglich von Begegnungen mit Schildkröten, Rochen und Haien berichten, erzählt er uns von Tauchausflügen bei schlechter Sicht, wenigen bis gar keinen Fischen, und seine Stimmung ist nicht besonders gut. Er ist knapp 26 Stunden mit dem Flugzeug unterwegs gewesen, nur um hier ein paar gewöhnliche Fische anzugucken. Selbst der "early morning dive", ein Tauchgang, der um die Zeit des Sonnenaufgangs durchgeführt wird, war weniger spannend als erhofft. Er möchte seine Tauchausrüstung wegwerfen und es am nächsten Tag mit uns Profi-Schnorchlern am Außenriff versuchen. Leider spielt das Wetter nicht mit, denn draußen ist das Wasser nicht glatt genug und es beginnt an diesem Tag heftig zu regnen. Also hofft er weiter.

Jeden morgen achten wir mittlerweile auf dem Weg zum Frühstück auf den Sandboden, denn daran können wir erkennen, ob Chris schon wieder mit dem Boot unterwegs ist und wir alleine frühstücken müssen. Er erzählte uns nämlich einige Abende zuvor, daß er als "business analyst" bei einer Internetfirma arbeitet, deren Dienstleistung auch für uns selbst  interessant zu sein scheint. Als er seine Visitenkarte nicht finden kann, zieht er plötzlich seine Plastik-Badelatschen aus und zeigt uns die Sohle. Auf beiden Schuhen ist (natürlich spiegelverkehrt) der name "commission junction" eingestanzt. "War mal ein Werbegag", sagt er. Er selbst hat erst gestern anhand der Spuren im Sand festgestellt, daß er diese Schuhe überhaupt noch besitzt, geschweige denn dabei hat. Wir biegen uns alle vor Lachen angesichts dieser verrückten Story. Da Chris´ Bungalow nur ein paar Nummern neben unseren steht, können wir jetzt jeden Morgen sehen, ob er schon zum Frühstück ist oder nicht. Da die ordentlichen Malediver praktisch jeden Morgen die Sandwege harken, fällt es uns besonders leicht, "CJ" zu erkennen.

Ein Höhepunkt, von dem wir Chris aber erst nach unserer Rückkehr erzählen konnten ist unser Bericht von unserem "Schnorchelbootausflug". Bis heute und vermutlich bis in alle Zeiten wird Chris White, der passionierte Taucher, auf uns neidvoll herabblicken, denn einem  "Manni" begegnet zu sein ist das Größte...

 

Mantas oder

die Kunst, in einer Gruppe zu schnorcheln, die keine ist

 

Das Frühaufstehen hat sich heute nicht gelohnt. Das Boot, für das wir eigentlich angemeldet sind, ist schon voll. Da wir uns auf der (bereits vollen) Liste noch unten hin gemogelt haben, dürfen wir nicht mitfahren, obwohl man uns tags zuvor sagte, das sein "kein Problem"; ist es jetzt aber doch. "Kein Problem" denken wir, das Wetter ist heute ohnehin beschissen. Es ist sehr bedeckt und sieht nach Regen aus. Wir tragen uns für den nächsten Tag ein und trollen uns mitsamt unserem Equipment wieder Richtung Bungalow. Das Boot fährt schließlich ohne uns direkt in den aufkommenden Regen und wir sind so traurig nicht, daß es heute nicht geklappt hat.

Am nächsten Morgen ist das Wetter besser und wir können endlich los. Wir sind eine Gruppe von acht Leuten. Laut Bedingungen für diesen Ausflug sollte man mindestens einmal vorher auf einem Schnorchelboot gewesen sein, da die Tour als "advanced snorkeling" ausgewiesen ist. Als ich mir so die anderen in der Gruppe und deren Equipment ansehe, denke ich schon, daß wir drei uns durchaus als "fortgeschrittene Schnorchler" betrachten dürfen, was sich im Laufe der Tour auch bestätigen wird. Ein paar müssen sich Brille, Schnorchel und Flossen ausleihen, um überhaupt dabei sein zu können. Dann steigen wir ins Boot. Die Crew besteht aus drei Maledivern, die zwischen 40 und 70 Jahre alt sind, wobei der "Jüngste" der Kapitän des Bootes ist und die "Älteren" sich um alle anderen Dinge kümmert. Dazu gehört die Versorgung mit Kokosnuß, Hilfe beim Ein- und Aussteigen und Los- und Festmachen des Bootes. Phil ist unser Guide, ein junger Kerl aus London, der gerade mal drei Monate auf Kuredu arbeitet. Ebenfalls aus London sind zwei beleibte Damen, die  speziell der maledivischen Crew noch viel Vergnügen bereiten werden.

Bevor es endgültig losgeht, muß die Bordbatterie noch ausgetauscht werden, denn der Motor springt nicht an. Dann knattern wir los, vorbei an einer unbewohnten Insel, auf der nur Kokosnüsse geerntet werden, vorbei an der Einheimischen-Insel "Felivaru", die 5.000 Menschen beherbergt und vorbei an weiteren Trauminseln des Atolls.

Das eintönige Knattern des Diesels läßt plötzlich nach. Der "Ältere" aus der Crew steht am Bug und zeigt auf´s Wasser. Mantas.  Die mächtigen Schwingen der auch "Teufelsrochen" genannten Tiere durchbrechen die Wasseroberfläche . Phil läßt eilig das Boot stoppen und wir beeilen uns, ins Wasser zu kommen. Der Einstieg gestaltet sich einfacher als ich dachte und im Wasser angekommen, stecke ich sofort den Kopf ins Meer. Wir befinden uns mitten unter einer Gruppe von Mantarochen, die bis zu einer Größe von sieben Meter Spannweite heranwachsen können. Diese hier sind zwar "nur" zweieinhalb bis drei Meter groß, doch ihr Anblick ist nicht weniger imposant. Sie schweben durch das planktonreiche Wasser, nehmen mit ihrem Maul, das von vorne betrachtet aussieht wie ein riesiger Kühlergrill, Unmengen von Wasser auf und filtern daraus die Kleinstlebewesen wie Krill und kleine Krebse heraus. Um die sechs, sieben dieser gewaltigen Tiere schwimmen mit uns hier herum, ohne von uns in irgendeiner Form  Notiz zu nehmen. Sie kommen direkt auf uns zu und tauchen ab und schwimmen unter uns durch. Es ist ein irres Gefühl und Kerstin sucht Holgers Nähe, da ihr diese Szenerie nun doch etwas unheimlich vorkommt. Er nimmt sie an die Hand, was ihr daraufhin die größte Aufregung nimmt. Ich selbst blicke gerade ins blaue Nichts als Kerstin mir signalisiert, ich solle mich doch einmal umsehen. Genau hinter mir schwimmt ein Riesenexemplar ganz dicht vorbei, und ich schaffe es nach dem ersten Schreck gerade noch, mit meiner Unterwasserkamera abzudrücken.  Es ist einfach gigantisch, diesen Tieren so nahe zu sein und sie beobachten zu können. Wir sind versöhnt mit der Welt, denn mit "Mannis" haben wir wirklich nicht gerechnet.

Wir sind wieder im Boot und machen uns auf den Weg zum Schiffswrack. Wir stehen noch unter dem gewaltigen Einfluß des eben Erlebten als wir das Wrack in der Ferne schon sehen. 15 Kilometer im Südwesten von Kuredu liegen zwei alte Wracks nur 50 Meter voneinander entfernt in 30 Meter Tiefe auf weißem Sand. Das eine liegt flach auf der Seite, das andere steht mit dem Heck in 30 Meter Tiefe auf, lehnt an einer Korallenwand und ragt mit dem Bug 5 Meter aus dem Wasser heraus. Warum die beiden japanischen Kühlschiffe 1980, mitsamt ihrer Ladung, hier versenkt wurden, ist unbekannt. Die Wracks sind über und über mit Korallen besiedelt und ein Schnorchelgang hier ist eine aufregende Sache, außer man ist 15 Minuten vorher einer Gruppe Mantas begegnet. Von der Schnorchelgruppe, mit der wir gemeinsam im Wasser sind, entfernen wir uns jetzt ein wenig, da wir schon zu oft von Flossenschlägen getroffen worden sind und Kollisionen scheinbar unvermeidbar sind. Die Strömung am Schiffswrack ist heute nicht so stark wie sonst, und wir können problemlos um das Schiff herumschwimmen. An anderen Tagen ist dies nicht möglich, da die Strömung an der Rückseite des Wracks so stark ist, daß sie einen Schnorchler sofort ins offene Meer zieht. Eine Rückkehr ist dann nicht mehr möglich, es sei denn, man ist mit einem Boot unterwegs, das einen wieder aufnehmen kann.  Unser letzter Schnorchelgang führt uns an "The Wall", ein Riff an einer im Südwesten vorgelagerten Insel, was wirklich wunderschön ist und an dem man stundenlang schnorcheln kann, denn es tauchen immer wieder neue Fische und auch Adlerrochen auf, die zu beobachten kaum langweilig wird. Der Ausstieg aus dem Boot ins Wasser gestaltet sich für eine der beiden beleibten Damen aus London etwas komplizierter, da es nun von der anderen Seite des Bootes ins Wasser geht, an der sich keine Leiter befindet. Zwischen Reling und Sitzbank klemmt sie nun, und es gibt weder ein Vor noch Zurück. Die sonst so zurückhaltende maledivische Crew kann sich ein Lachen nicht mehr verkneifen, und die Engländerin versucht, sich mit Dreh- und Schlängelbewegungen aus ihrer Zwangslage selbst zu befreien. Erst mit Mühe gelingt es ihr, frei zu kommen und so plopt sie wie ein Sektkorken aus der Flasche ins Wasser. Die Freude der Crew war so groß, daß sie auch der Wiedereinstieg der Dame ins Boot erneut erheitert hat. Gegen 12 Uhr 30 sind wir wieder zurück am Steg und verleben des Rest des Tages und des Abends in einem  trance-ählichen Zustand angesichts der Mantas, denen wir begegnet sind.

 

Fussball oder

Volkstrauertag auf Kuredu

 

Die Lieblingssportart der Malediven ist nicht Tauchen oder Schnorcheln, sondern Fußball, Fußball, Fußball. So findet jeden Samstag auf dem inseleigenen Bolzplatz (anders läßt sich der Acker nicht umschreiben) ein Fußballspiel zwischen den maledivischen Ressort-Angestellten und einer Touristenauswahl statt.  In dieser Woche sind die Engländer sehr stark vertreten und nach sage und schreibe acht Monaten gelingt einer Touristenmannschaft wieder einmal ein Sieg über die maledivische Heimmannschaft. Mit 4 : 1 fegen wir die Malediver vom Platz, woraufhin das Spiel am darauffolgenden Samstag ein "mixed up" aus Touristen und Malediver ist. Angeblich sind zu wenig Malediver da, um eine eigenständige Mannschaft zu bilden. Na ja.

Nach dem Spiel geht es an die Akiri-Bar, wo alle Beteiligten sich bei ein oder zwei (Frei-)Bier noch ein bißchen unterhalten können. Das wöchentliche Fußballspiel ist eine ganz witzige Sache und schafft zwischen Angestellten und Touristen einen persönlichere Atmosphäre.

 

 Beachparty oder

ein krönender Abschluß

 

Es ist Samstagabend, und unser Aufenthalt wird am kommenden Montag zu Ende gehen. Das schwedische Management veranstaltet alle 14 Tage eine Beachparty an der Ostspitze der Insel mit Lagerfeuer, Animation, gegrilltem Fisch und zwei Cocktails á la Kuredu-Bar-Mixer.

Es ist schon dunkel als das Lagerfeuer direkt am Strand lodert. Die Animation beschränkt sich leider auf einige "Sauf-Spiele", die vor allem  bei den englischen Gästen gut ankommen, und auf die ich nicht näher eingehen möchte. Einer der schwedischen Animateure sagt uns hinsichtlich der Animation: " Die Engländer sind gut und einfach zu unterhalten. Gib ihnen ein paar Bier, und du kannst mit denen machen, was du willst!" Bei den deutschen Gästen gestaltet sich die Animation schwieriger und das Team auf Kuredu sucht immer noch ein paar gute Ideen.  Da wir bei unserem Aufenthalt auf Animation weitestgehend verzichtet haben, genießen wir an diesem Abend einfach nur die Atmosphäre am Strand, plaudern ein bißchen mit den Bekanntschaften, die wir auf der Insel in der Zwischenzeit gemacht haben und lassen unseren Urlaub schon ein wenig revue passieren. So wird es heute auch nicht besonders spät und wir sitzen noch ein bißchen, wie an fast jedem Abend zu vorangeschrittener Stunde,  vor unserem Bungalow bevor wir uns nach einem weiteren Dosenbier zur Ruhe begeben.

 

Abreise oder

die Sache mit dem Pool

 

Zum Thema Urlaub auf Kuredu gibt es vielleicht noch eine Sache, die ich hier nicht erwähnt habe. "Der Swimming-Pool". So ein Pool ist ja eine feine Sache, wenn man kein Fan von Salzwasser ist. Ich selbst habe am letzten Tag vor unserer Abreise ca. fünf Minuten im Pool verbracht. Ich bin auch nur deshalb in den Pool gestiegen, um jetzt und hier auch davon berichten zu können. Das Schwimmen im Pool ist vergleichsweise anstrengend, da der Salzgehalt im Meerwasser einen bessern Auftrieb bietet und das Schwimmen viel angenehmer macht. Das Süßwasser zieht einen förmlich nach unten.

Abgesehen davon: wer Poolurlaub machen möchte, kann auch ans Mittelmeer fahren. Wer sich als All-Inclusive-Gast dabei noch die Birne zudröhnen möchte, kann auch ans Mittelmeer fahren. Und Menschen, die vierzehn Tage mit Bier und Walkman am Pool sitzen, "damit sie das Meeresrauschen nicht hören müssen" (O-Ton: Anne)  bleiben am Besten ganz zu Hause auf dem Sofa. Ansonsten, wer´s mag - ok!

Wer aber nicht mindestens einmal seinen Kopf unter Wasser gesteckt hat, nur um mal zu sehen, was dort unten los ist, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen und kann ebenfalls getrost zu Hause bleiben. Das Geld für eine solche Reise ist einfach zu schade. Menschen mit Phobien, wie Klaustrophoben, Arachnophoben und sonstige Angst-Kranken, die aus irgendwelchen Gründen den Schritt ins Wasser nicht wagen, sei an dieser Stelle gesagt, daß das größte Risiko auf den Malediven darin besteht, von einer herabfallenden Kokosnuß am Kopf getroffen zu werden. Welche Kosequenz aus dieser Tatsache jeder Einzelne daraus zieht , bleibt jedem selbst überlassen....

Zugegeben, es ist unser erster Maledivenurlaub und andere Urlauber setzen andere Prioriäten , aber für uns ist es bestimmt nicht der letzte Urlaub auf Kuredu gewesen und wir haben Lust auf "Meer". Wir können diese Insel unbedingt weiter empfehlen und haben keinen Grund, über irgend etwas während unseres Aufenthalts zu klagen.

Es ist Montag, der 29. Januar 2001, 16. 15 Ortszeit, als die Boeing 767-300 nach knapp neun Stunden Flugzeit in Hamburg aufsetzt. Die Maschine - Flug LT 745 - ist sicher gelandet.

Februar 2001

 


Unsere geliebte Insel Kuredu

Kuredu liegt im Lhaviyani - Atoll( ca. 135 Km von der Hauptstadt Male entfernt ), das nördlich vom Nord - Male Atoll liegt . Die Insel misst von Ost nach West ca. 1400 Meter und ist im Osten etwa 450 Meter und im Westen ca. 75 Meter breit. Sie ist je nach Bootstyp von Hulule ( Flughafeninsel ) in rund 4,5 Stunden ( im Kanal zwischen Nord- Male Atoll und Lhaviyani Atoll je nach Jahreszeit zeitweise 2 Stunden sehr starker Wellengang ) und mit dem Wasserflugzeug ( Air - Taxi ) in ca. 45 Minuten zu erreichen. Da die Wartezeiten auf das Boot nach dem ohnehin schon langen Flug teilweise bis zu 3,5 Stunden ( alle an dem Tag ankommenden Maschinen mit Gästen für Kuredu werden abgewartet) betragen können, empfiehlt sich der wesentlich schnellere Flugtransfer (max. 15 Personen pro Flugzeug ). Die Wartezeit beträgt rund 1 Stunde. ( für Kinder nicht unwichtig !) Da das Gepäck überwiegend mit dem Boot nachkommt, ist es ratsam , Badesachen , Sonnencreme , T- Shirt und kurze Hose/Kleid mit in das Handgepäck zu nehmen. Der Vorteil des rund 450 DM teuren Flugtransfers ( hin und zurück ) liegt nicht nur darin, dass man am ersten Tag die Insel teilweise 8 Stunden früher erreicht, sondern auch darin, dass man am Abflugtag erst zwischen 08.00 Uhr und 09.00 Uhr von Kuredu wegfliegt. Sollte man Boots- Transfer gebucht haben, wird man bereits morgens zwischen 2 und 3 Uhr geweckt! Im Übrigen beträgt der Zeitunterschied zu Deutschland auf Kuredu plus 5 Stunden und in Male nur plus 4 Stunden. Beim Flug- Transfer sollte man nicht die Video- Kamera vergessen!. Es gibt aus ca. 800 Meter bis 1000 Meter Höhe beindruckende Aufnahmen der Atolle und der Inseln.

Die einzeln stehenden Bungalows, die einfach aber zweckmäßig ( sehr sauber bei täglicher Reinigung ) eingerichtet sind, liegen entweder entlang der atemberaubend schönen Lagune und sind ausschließlich Superior Bungalows ( mit Warmwasser , Klimaanlage und Kühlschrank ) und öffnen sich nach Süden zur Lagune , oder liegen auf der anderen Seite entlang des Außenriffs und öffnen sich nach Norden zum Außenriff. Auf dieser Seite gibt es zur Zeit noch einige Standard- Bungalows ohne Klima , Warmwasser und Kühlschrank. Zum Schutz des Ufers befinden sich auf ca. 600 Meter Länge 50 Meter lange Wellenbrecher aus Korallensteinen. Zudem sind die Korallen teilweise sehr dicht in Ufernähe. Zum Schwimmen ist in sofern die Lagunenseite besser geeignet.

Es gibt auf der Insel 300 Bungalows. Aber durch die Größe der Insel ist sie niemals überlaufen. Adapter für das Stromnetz sind notwendig. Das Bad ist halb überdacht aber ansonsten offen. Selbstverständlich ist das Bad von einer 2 Meter hohen Mauer umgeben. Das Trinkwasser, das aus dem Wasserhahn kommt, ist für Empfindliche zum Zähneputzen nicht geeignet. Aber der Roomboy stellt jeden Tag geeignetes Wasser in einer Kanne bereit. Zum Bungalow gehören jeweils 2 Kunststoff- Liegen und ein Tisch. Diese Möbel eignen sich auch für das Sitzen im 28 Grad warmen Wasser. Bisher gibt es neben den Handtüchern für das Bad noch Strand-Badetücher, so dass man auf eigene Strandtücher verzichten kann (Gewichtsersparnis im Flugkoffer ) . Die Bungalows liegen überwiegend nicht weiter als 10 Meter vom Wasser entfernt. Die Roomboys, die alle Englisch aber kein Deutsch sprechen, reinigen die Zimmer jeden Tag. Ein Trinkgeld in Höhe von 10 Dollar pro Woche (im Voraus , damit man auch etwas davon hat ) macht diese fleißigen jungen Malediver glücklich. Ihr Einkommen, das auch für die Familie reichen muss, stützt sich weitestgehend darauf ab. Ansonsten beträgt das Gehalt etwa 100 Dollar im Monat. An die Westspitze der Insel schließt sich eine wunderschöne Sandbank an, die sich je nach Jahreszeit ständig in der Länge ( bis zu 800 Meter ) und Breite ( 10 Meter ) verändert. Auf dieser Sandbank ist man überwiegend mit der einmalig schönen Natur und mit Gott und der Welt allein. Insgesamt ist die Insel naturbelassen und rundherum ( zu 90% ) mit schneeweißen tollen Sandstränden umgeben.(Ca. 1 Stunde zur Inselumrundung ) Die Insel hat noch die typische maledivische Natur. Palmen Scaevola- Büsche , Eibisch - Bäume , Schraubenpalmen , Flammen- Bäume und Brotfrucht - Bäume wachsen in der gesamten Inselmitte und teilweise bis dicht an das Ufer. Importierte Blühpflanzen aus dem europäischen Mittelmeerraum , wie Hibiskus, Bougainvillea oder ähnliche Pflanzen, die in großer Anzahl mittlerweile auf den Inseln wie Kurumba, Laguna Beach Ressort oder Kuramathi zu finden sind, gibt es hier nicht. Auch Betonwege ,Marmorböden oder Ähnliches sucht man vergebens.. Man geht auf der gesamten Insel ( auch in den Restaurants , Bars und Shops ) nur barfuss und völlig leger ohne aufwändige Garderobe.( Dinner- Jacke , Schlips oder Abendkleid ). Eine Schicki - Micki Insel mit großartigen Empfangshallen, 24 Stunden Room - Service und Ausstattungsmerkmalen einer 5 Sterne - Select -Insel, wo manchmal die Bedienung vornehmer ist als der Gast, ist Kuredu also nicht . Auf Kuredu ist aber immer etwas los. Ob Volleyballspiele, Fußball am Freitag gegen die Malediver, Beach - Partys , Happy Hour, klassische Musik zum Sonnenuntergang, Discos, Divers - Night mit einer super Dia - Show, Champagner - Night am Lagerfeuer oder Kabarett - es wird viel geboten. Man kann dieses in Anspruch nehmen, aber man muss es nicht.!!!!!

Es gibt auf Kuredu 2 große Restaurants sowie zusätzlich 3 offene Spezialitäten - Restaurants mit Außenterrassen zur Lagune (Thai-Küche ,Francos italienisch angehauchte Küche mit sehr guten Pizzen!!!! , Barbecue- Restaurant ), die aber extra bezahlt werden müssen. Apropos Bezahlung- man unterzeichnet während der Zeit des Aufenthalts auf der gesamten Insel nur Belege. Die Abrechnung erfolgt dann am Ende mit den üblichen gängigen Scheckkarten. Da auf den Malediven bis zur letzten Petersilie alles importiert werden muss, sind natürlich Alkohol , Säfte , Wasser ,Cola, Schokolade, Chips und Medikamente ( im Bedarfsfall bei der englisch sprechenden Krankenschwester erhältlich ) sehr teuer. So kostet das Bier (0,33 Liter ) 4 Dollar , die Cola 3,25 Dollar , ein Gin - Tonic 8 Dollar .und eine Flasche Wein ca. 21 Dollar. An den Bars bedienen ausschließlich freundliche junge Männer aus Sri Lanka und Bangladesch, die, auch wenn viele all inclusive haben , sich sehr über ein Trinkgeld freuen, das leider oft vergessen wird . Wenn man nicht all inclusive gebucht hat , sollte man auf das erhältliche Trinkwasser zurückgreifen und mit Brause- oder Calciumtabletten aus Deutschland verfeinern. Man braucht bei der Tagestemperatur von durchgehend 32 Grad im Schatten ( nachts 29 Grad ) mindestens 3 bis 4 Liter Wasser.!!!

Auf der Insel ( Inselmitte ) gibt es neben 2 großen , im maladivischen Stil überdachten Bars (AKIRI-BAR mit Terrasse und BABUNA -BAR ) einen Juwelier, einen sehr guten Tauchshop, einen Fernsehraum ( CNN ) , einen klimatisierten Fitnessraum ,eine Snack- Bar, eine Tee- Stube, einen Shop für Souvenirs , eine kleine Krankenstation , einen kleinen Kinderspielplatz, einen Tennis-Hartplatz ( Flutlicht ) eine Top - Tauchschule ( internationale Tauchlehrer), eine super Surf - Schule ( deutsche Leitung ) mit ausgezeichnetem Material (auch 4 Katamarane!, Kajaks) einen Super - Swimming - Pool mit Pool - Bar (na ja, wer es mag , neben der wunderschönen Lagune auf den Malediven in einem Pool oder auf der Liege auf der riesengroßen Holzterasse zu liegen ), eine Rezeption (u. a. Wertfächer ( 1,5 Dollar pro Woche ), Telefon - 10 Dollar pro angefangene Minute - , tägliche Übersicht über den Stand der Ausgaben) E - Mail Möglichkeiten ( 15 Minuten für 5 Dollar ) und an der Ost- und Westspitze der Insel einen Getränke - Shop .mit Snack - Angeboten.

Wer auf Kuredu ein Gourmet - Essen oder deutsche Küche erwartet, ist leider falsch. Aber das Essen ist sehr schmackhaft , ausreichend und besteht schon lange nicht mehr nur aus Fisch und Reis. Mittlerweile gibt es jeden Abend sich abwechselnde unterschiedliche herzhafte , mild scharfe bis scharf gewürzte Büffets mit Fisch , alle Sorten Fleisch , Geflügel, Kartoffeln, verschiedene Gemüse , Reis , Nudeln ,Suppen, Salat , Obst Tee oder Kaffee und Desserts. Die maledivische Bedienung ist sehr freundlich , aufmerksam und höflich mit einer nicht unangenehmen Nuance von Stolz. Selbst ein Trinkgeld ( zwischen 5 und 10 Dollar die Woche je nach Zufriedenheit ) macht aber aus der Bedienung niemals 100 Meter - Sprinter!! Es geht alles ohne Hektik - mit Wartezeiten ist zu rechnen - seinen dem Urlaub angemessenen maledivischen Weg. Na und ? Frühstück ist von 7,30 Uhr bis 9.30 Uhr , Mittag von 12,30 Uhr bis 14,30 Uhr und Abendessen von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr..( außer in der Zeit des Ramadan ab 20.30 Uhr )

Die Taucher kommen auf dieser Insel voll auf ihre Kosten. Es gibt eine top geführte sehr große Tauchschule mit engagierten Tauchlehrern ( international ) , die über 50 unterschiedliche Tauchplätze ( auch Schiffswracks ) zur Verfügung haben. Da im Lhaviyani - Atoll bisher nur 4 Touristen -. Inseln sind ( Kuredu, Komandoo ( gleiches Management wie Kuredu ) , Kanu-Huraa und Palm Beach Island ) steht meistens nur ein Tauchdhoni am Tauchplatz. .Unter Wasser tummelt sich alles, was das Herz höher schlagen lässt. Je nach Jahreszeit sind Mantas, Haie, Schildkröten, Muränen, Napoleons, Drücker, Adlerrochen und Korallenfische und Schwärme der unterschiedlichsten Gattungen zu sehen. Leider haben die Korallen die Wassertemperaturen von bis zu 38 Grad in der Lagune und bis zu 33 Grad noch in 20 Meter Tiefe im Mai und Juni 1998 zu 90 % nicht überlebt und sehen absolut trostlos aus. Der Mensch hat also auch dieses einzigartige Paradies fast erledigt. Aber so langsam beginnt sich wieder neues Leben zu entwickeln .Hoffen wir mit den Korallen! Dem Fischreichtum und der Artenvielfalt hat das aber bisher nicht sichtbar geschadet. In der Tauchschule kann man sich gegen Gebühr sowohl Unterwasserkameras, Unterwasser- Fotoapparate ,Masken , Flossen, Schnorchel usw. ausleihen .Wer von seinem Tauchgang einen individuellen Viedeofilm haben möchte, wird ebenso zufrieden gestellt, wie derjenige , der Nachts tauchen möchte.

Schnorchler haben es auf Kuredu besonders gut. Mehrere geschulte Schnorchel - Lehrer stehen in der Tauchschule zur Verfügung und bieten täglich 2 bis 3 mal am Tag unentgeltlich Schnorchelausflüge an das zu Fuß erreichbare Hausriff und zu dem in der Lagune liegenden Korallen - Garten an. Das Hausriff ist über den Bootssteg (300 Meter lang ) am Ende über eine Eisentreppe auf der linken Seite nach 100 Meter Schwimmen zu erreichen (- auch für Taucher möglich - spart Kosten ) .Es ist für maledivische Verhältnisse zwar nicht umwerfend aber für Anfänger durchaus zufrieden- stellend. Man schnorchelt bis zu der 3. roten Boje , die im Meeresboden verankert ist. Wenn die Strömung es zulässt, (immer prüfen !! ) kann man beruhigt weiter in das anschließende Paradies schnorcheln, das an sich der schönste Teil des Hausriffs ist. Etwa in Höhe der östlichen Inselspitze ( Achtung ! weil Kanalnähe - teilweise starke Strömung ) schwimmt man dann schräg an den Strand zurück , indem man immer auf Titan - Drücker achten sollte, die kopfüber im Korallensand ihr Nest bewachen( sehr häufig an dieser Stelle der Lagune ).Aber ein Bogen um diese Fische bewahrt vor unangenehmen Scheinangriffen und Bissen nicht nur in die Schwimmflosse. ! Der Korallen - Garten ist mit 5 Minuten Schwimmen in Höhe des Bungalows Nummer 135 zu erreichen und führt über schneeweißen Korallensand. Diese Korallengärten ziehen sich bis zur Höhe des letzten Bungalows auf der 100-er Seite (170) hin und sind für Anfänger der ideale Beginn. Dort gibt es alle Arten von Korallenfischen insbesondere Leopardendrücker, viele Arten vonDoktorfischen, Schildkröten, Rochen, Tintenfische Annemonen, Schwärme, Kugelfische, Kaiserfische, Trompetenfische und leider ,leider viele tote Korallen oder Korallenschutt.

Das Außenriff ist zu Fuß sehr leicht zu erreichen. In Höhe des Bungalows 475 ist der Einstieg durch zwei Eisenpins gekennzeichnet. Über Steinplatten auf den ersten 30 Metern ist das Riff nach etwa 50 weiteren Metern Schwimmen bei Flut ! ( die Zeiten stehen jeden Tag auf einer Tafel an der Tauchschule ) sehr einfach und gefahrlos zu erreichen. Je nach Jahreszeit lässt man sich dann ohne viel Anstrengung von der wechselnden Strömung (prüfen !! ) tragen und verlässt das Wasser spätestens auf der Höhe des letzten Bungalows 280 schräg zum Strand ( auf keinen Fall weiter- Strömung und Korallen machen die Rückkehr unmöglich -) oder geht umgekehrt bei anders verlaufender Strömung auf Höhe des Bungalows 280 in das Wasser und steigt auf Höhe des Bungalows 475 wieder aus. Die Strecke dauert ohne viel Anstrengung etwa 1 bis 1,5 Stunden. Alle Schnorchelgänge sollten -wie auch bei Tauchern unabdingbar - mindestens zu zweit unternommen werden. Wer meint, ohne Flossen schnorcheln zu müssen, bleibt lieber im Bungalow !! Man sieht viele schon beschriebene Fischarten und viele größere Schwärme. Auf der halben Strecke erreicht man die Caves .Dort gibt es Adlerrochen, Napoleons , viele Schildkröten , Fledermausfische und Schwärme von Nasen- Doktorfischen sowie größere Zackenbarsche und Schwarzspitzen- oder Weißspitzenriffhaie. Für alle Taucher und Schnorchler gilt -man kann es nie oft genug sagen - nichts anfassen , nichts berühren , nicht an den Korallen festhalten( Steinfische sehen täuschend ! echt aus ) , nicht auf die Korallen stellen und nichts aus dem Meer ( auch nicht die kleinste Muschel oder winzigste Koralle als Souvenir für die Lieben zu Hause ) mitnehmen. !!! Wer das berücksichtigt, trägt auch dazu bei, dass sich diese einmalige Welt mittelfristig wieder erholen kann .

Wem diese Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten noch nicht ausreichen, hat die Möglichkeit, an den täglich angebotenen Ausflügen zu den benachbarten Einheimischen - Inseln Naifaru, Kurendu oder Hinnavaru teilzunehmen ( Halbtages- oder Ganztagesausflüge möglich - Kosten zwischen 19 und 39 Dollar pro Person ) oder Halbtages- oder Ganztagesschnorchelausflüge ( sehr schöne Thilas, Giris, unbewohnte Inseln , Manta- Points , und Fotomotive der Superlative von Palmen ,weißen Stränden und atemberaubenden Wasserfarben in allen Nuancen von Türkis bis Blau ) zu unternehmen. Bei allen Ausflügen sollten Sonnencreme, T- Shirt, langer Rock und Tuch ( beim Besuch der Einheimischen- Inseln ) ausreichend Trinkwasser , Handtücher, Flossen, Brille und 2 Dollar pro Person für die Dhoni - Crew niemals fehlen. Wer Raucher ist, hat die Möglichkeit, sich auf den Einheimischen- Inseln für 12 Dollar eine Stange Zigaretten zu kaufen oder sich diese mitbringen zu lassen. Auf Kuredu kostet die Stange Zigaretten 24 Dollar.

Wer Kuredu besuchen möchte ,(u.a. TUI , ITS und Tjaereborg - der günstigste Anbieter - ) , braucht an Bekleidung nicht allzu viel. Da die Temperatur das ganze Jahr über tagsüber 32 Grad und in der Nacht 29 Grad beträgt ( wegen des Seeklimas keine Schwüle ) , genügen T - Shirts , Shorts und luftige Kleider . Für Taucher empfiehlt sich für die Jahreszeiten Juni bis November die Mitnahme eines Pullovers ( während der Monsunregen und der Auskühlung des Körpers bei mehreren Tauchgängen ) . Darüber hinaus nehmen Malediven - Kenner sehr gerne Butterkekse, Lakritze, Gummibärchen, Kaugummi, Nutella und die Maggiflasche ( zum Würzen der täglich gereichten Suppen ) mit. Medikamente für Magen und Darm, Mückenmittel, Pflaster und Mullbinden sollten ebenso dabei sein , wie eine kleine Taschenlampe und ausreichend Filme für die Foto - und Video- Camera und Ersatzbatterien( auf der Insel alles sehr teuer) .Wer Alkohol mitnehmen möchte, kann es getrost lassen.! Der maledivische Zoll findet ihn garantiert und deponiert ihn bis zur Ausreise. Wer Boots- Transfer gebucht hat und die lange Überfahrt auf den Magen geschlagen ist , kann auf der Insel für 150 Dollar pro Person das Air - Taxi buchen. Dieses geht auch noch nach Ankunft am Stand - Maledivian Air Taxi - ausserhalb des Ankunftsgebäudes - rechts -und dann auf der linken Seite . Wer die Malediven kennt, zieht sich kurz vor der Landung schon um und erscheint im entsprechenden sommerlichen Outfit (besonders in der besten Reisezeit Januar bis April ). Wegen der enormen Temperaturunterschiede ( Winter / Äquatorsonne ) haben Kenner im Handgepäck für die Zeit des Transfers immer 2 Dosen Mineralwasser . Darüber hinaus sollten einige kleine Dollarscheine nicht fehlen ,um die Kofferträger ( das Gepäck wird in den Bungalow gebracht) auf der Insel zu bedenken. Auf Kuredu gibt es jederzeit von der jeweiligen Reisegesellschaft , dem schwedischen Management und den netten Maledivern die notwendige Betreuung , so dass der Urlaub unvergesslich werden kann. Aber Achtung !!!! - die Malediven können süchtig machen - viele Urlauber haben schon diese ungewöhnlich schöne Krankheit . Wir hoffen , dass wir mit dieser kurzen Beschreibung etwas dazu beigetragen haben , Sie anzustecken. 

Anne und Lutz(Maledivo) aus Hamburg

 

 



Mein ganz persönlicher Kuredu-Traum vom 24.7. - 08.08.2001

Am 24.7. ging es abends um 20.10 endlich mit der LTU von München nach Male. Das sollte mein erster Single-Urlaub werden, und ich war wirklich mehr als nervös. Das erste kleine persönliche Highlight: Ich hatte einen Fensterplatz
und der Sitz neben mir war frei.

Kurz nach 8 Uhr morgens landeten wir eine halbe Stunde früher als erwartet in Male. Der erste Schritt aus dem Flieger wird mir wie immer in langer Erinnerung bleiben - Sauna. Danach ging es durch die ewigen undunergründlichen Passkontrollen und danach fand ich doch tatsächlich meine Reiseleiterin. Dann hieß es: WARTEN. Und das wirklich laaaaangeeeeee. Und wenn ich sage lange, dann meine ich sehr lange. Wir waren 6 Leute, die entweder via boat oder Flug nach Kuredu wollten. Aber ALLE mußten noch auf die Maschinen aus Mailand und Madrid warten - und die sollten nachmittags eintreffen. Wir bekamen gratis einen Besuch in Male (wirklich superinteressant!) und danach ein Essen im Restaurant am Flughafen. Und obwohl ich Bootstransfer gebucht hatte, bekam ich letztendlich ohne Aufpreis
einen Flugtransfer. Auf der Insel landeten wir dann gegen ... Fünf Uhr nachmittags ! Es ist kaum zu glauben, aber unser ganzer Trupp schlief trotz Motorengeräuschen im Wasserflugzeug ein. Auf Kuredu wurden wir mit einem
kleinen Empfangsbanner, Trommeln und alkoholfreien Drinks willkommen geheißen.

Die Insel selber... ja, mein Vorgänger hat ja eigentlich schon alles geschrieben: Sehr schöne Vegetation, an der einen Seite die sunrise, an der anderen die sunset-Bar (Getränkekosten: Tiger-Bier 4 Dollar, Mixgetränke
7,50 Dollar, was Anderes hab ich nicht getrunken...). In der "Mitte" der Insel gibt es die Rezeption mit Safe (1,50 Dollar die Woche) und das Hauptrestaurant sowie die Akiri- und die Poolbar (wie der Name schon sagt ist tatsächlich ein Pool in der Nähe, auch einer für Kleinkinder) und zwei Spezialitätenrestaurants (Far East und Franco). Letzterer ist sehr zu
empfehlen !!!! Es gibt einen Inselshop, für meinen Geschmack zu teuer aber mit superschönen Bikinis (na Gott sei Dank ist mein Alter während der zwei Wochen kaputt gegangen), man kann dort den Lieben in der Heimat mailen (5
Dollar/15 min) oder im Internet surfen (10 Dollar/15 min). Eine ... ja, "Einkaufsstraße", in der sich die Tauschule, das maledivische Teehaus, ein Juwelier, ein kleiner Fitnessraum, eine kleine Bibliothek mit TV (BBC und CNN), ein Tauschshop und das Büro der Krankenschwester (die Transferprobleme hatte - grins).

Die Bungalows

Ich war in einem superior-Bungi ungebracht. Erst in der 108, habe aber nach einer Woche in die 150 gewechselt. Die superior-Bungis verfügen neben Ventilator noch über einen Kühlschrank, eine Klima und Warmwasser. Ansonsten
unterscheiden sie sich nicht von den Standartbungis, außer vielleicht von der Lage. Die im "späten" 100er-Bereich (ab 130) sind definitiv die schönsten ! Jeder Bungalow hat ein relativ großes open-air-Bad, meiner hatte ein Doppelbett, sowie einem kleinen Schreibtisch mit Stuhl und einer "Sitzecke". Bis zum Strand sind es je nach Lage 6-10 Meter oder mehr, vor dem Bungi stehen zwei Stühle und ein kleiner Tisch.

Das Essen

Entgegen einigen Ausschreibungen in Reisekatalogen NUR noch Buffetform. Morgens (8 Uhr bis 9.30) Eier in jeglicher Form, drei Sorten Marmelade, jede Menge Brot und noch ein bißchen Käse und Wurst. Ansonsten werden
grundsätzlich zum Mittag (13.00 -  4.30 Uhr) oder Abend (20 Uhr - 22 Uhr) eine Tages-Suppe (die Geschmacksrichtung war egal, sie sah grundsätzlich aus wie die vom Vorabend), Salate, Nudeln, Reis, sehr viel Fisch und Geflügel
angeboten. Das Nachspeisenbuffett ist eine Kalorienbombe ! Meiner Meinung nach völlig ausreichend und auch entgegen einigen Unkenrufen war das Essen immer warm, wurde immer nachgefüllt und war auch qualitativ total in Ordnung
(gut, vom "Steak" mal abgesehen) Wem das Essen aber dann mal so wirklich stinkt, der kann auch in eines der
zwei Restaurants vor Ort gehen: Far East oder ins Franco. Far East erklärt schon der Name, wurde von uns aber nie besucht-soll aber supergeil sein, Franco erhielt bei uns dafür gleich zweimal die Goldmedallie !!! Einmal fürs
Essen, dann noch für die Ausstattung. Probiert unbedingt die Tagliatelle al Franco, die Lasagne ist auch nicht übel. Habe wirklich noch NIE so gut Pasta gegessen ! Die Pizza ist auch nicht von schlechten Eltern. Wer zwischendurch mal Hunger hat, kann sich an den Bars an den Inselenden oder im maledivischen Teehaus Sandwiches machen lassen (so ab 3,50 Dollar), vorsicht ist jedoch vor den Thuna-Chili-Sandwiches geboten, die sind wirklich extrem schaaaaarf !

Das Wetter

Genial. Die ersten Tage ziemlich viel Regen und Sturm, ansonsten wirklich super super super gut ! Die letzten Tage strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Wir waren also nicht 2 Wochen eingeregnet. Und Milkaschokoladenbraun wurde man trotzdem.

Der Service

Ich bin ganz ehrlich: Es hängt an einigen Stellen. Seit 6 Wochen dürfen auf den Malediven auch Frauen auf den resorts arbeiten, und Kuredu ist wohl eine der ersten Inseln, die das möglich macht. Somit hatten wir (Stefan, Nicole,
Hendrik und ich) Hatija oder Hatja oder wie man sie auch immer schreibt als Kellnerin. Ihr Englisch beschränkte sich auf einige Wörter (z.B. interpretierte sie das Wort Kakerlake als coke), als Hendrik sich nach seiner Ankunft (einen Tag später als ich) an unseren Tisch setzte, wurde ihm das Besteck förmlich "vorgeworfen". Ich glaube aber fest daran, daß das alles nur auf Hatijas Zurückhaltung und Schüchternheit zurückzuführen ist oder war. Ansonsten klappte alles prima mit ihr. Bei meinem Zimmerwechsel stellte sich die Rezeption erst ein bißchen komisch an. Nach einer Woche und ein bißchen Trinkgeld war es dann möglich. Das Barpersonal ist grundsätzlich freundlich, die Verkäufer im Inselshop dagegen
weniger. Egal, mit denen mußte ich ja nicht wirklich meinen Urlaub verbringen.

Das Angebot

Ich denke, was Tauchen und Schnorcheln angeht ist Kuredu wirklich Spitzenklasse. Ich bin zwar Schnorchlerin (jetzt auch mit wachsender Begeisterung), war aber doch immer etwas zaghaft. Bei Linda  "Ströming" - unserem Snorkelguide - hatte ich wirklich mal das Gefühl, in guten Händen zu sein. Neben Nachtschnorcheln und -fischen waren wir noch auf einer Ganztagestour auf einem Segeldhoni, die ernsthaft das Prädikat "sehr empfehlenswert" erhält. Wir hatten das große Glück, von hunderten von Delphinen begleitet zu werden, im Wasser kamen sie sogar auf 10 m an uns
heran. Danach gab es ein kleines Sturm-Abenteuer (*grins*) und ein Picknick auf einer unbewohnten Insel. Beim Schnorcheln am Schiffswrack habe ich allerdings gekniffen. Neben Windsurfen und Katamaran-Segeln (man kann auch einen Schein machen), kann man sich noch Kanus ausleihen. Der "Inselumrundungsrekord" liegt angeblich bei 24 Minuten. Natürlich eine Ecke Luxus, aber für mich völlig außer Frage und außer Nutzung (na gut, einmal): Ein Pool. Witzig waren die anscheinend typischen Mallorca-Urlauber, die schon vor dem Frühstück ihre Handtücher auf einer der
bestimmt 50 Sonnenliegen platzierten und die ganzen 2 Wochen nur bei Chlor-Geruch verbrachten. Abends Animation, entweder irgendwelche Quiz-Shows oder themenbezogene Disco, ein maledivischer Abend (vorsicht vor den Servietten)Volleyball... die Musikauswahl läßt leider zu wünschen übrig. Wer sich also was vom Safri-Duo wünschen möchte, sollte die CD lieber selber mitbringen oder in Kauf nehmen, daß der DJ sich den Musikwunsch "The free Duo" aufschreibt und somit nie zu Potte kommt.... Man kann außerdem noch Inselhopping machen. Das Segelboot des Managers wird an drei Tagen der Woche für 70 Dollar für die Allgemeinheit zu Ausflugszwecken freigegeben.

Das Publikum

Hauptsächlich jünger, also so Durchschnittsalter lag glaube ich bei 30/35. Wie gesagt war das mein erster Single-Urlaub, aber ich war schon sehr froh, daß ich auf dem Hintransfer Stefan und Nicole kennenlernte, mit denen ich
auch an einem Tisch saß. Hendrik, mein bis dahin nur per mail bekannter Reisepartner kam einen Tag später. Wirklich Alleinreisende gab es eigentlich nicht bis gar nicht, bis auf zwei Typen, die den Depri-Tisch eröffneten und dort wirklich die ganze Zeit nur über das Nichtvorhandensein ihrer Freundinnen trauerten. Ansonsten sinds sehr viele Italiener, Engländer und Spanier auf der Insel, Deutsche auch, vereinzelt Schweden und Finnen (I´m finish - kleiner insider). Mit Beginn der Ferienzeit kamen logischerweise auch mehr Familien.

Tiere an Land

Also liebe Kinder, es gibt auf Kuredu angeblich Riesenspinnen, aber ich habe nicht eine gesehen. Es gibt viele Raben (hauptsächlich an der sunset-Bar - vorsicht, Sandwich-Klau! ), vereinzelt einige schwarze Hasen, Schönechsen,
Reiher, möwenartige Vögel, die sagenumwobenen Flughunde und natürlich Krabben. In meinem Zimmer hatte ich ziemlich viele Ghekos, dafür kein Ungeziefer. Das hin und wieder im open-air-bad mal eine Kakerlake auftaucht,
ist glaube ich zu verschmerzen (war aber auch für mich anfangs nicht ganz einfach). Um sonstiges Getier kümmern sich die Ghekos. Trotzdem den Mückenschutz nicht vergessen !

Tiere unter Wasser

Man muß nicht unbedingt Tauchen gehen, um wirklich schöne Fische zu sehen. Eigentlich haben wir wirklich beim Schnorcheln alles an Fischen gesehen, was man aus dem Malediven-Reiseführer kennt. Auch ein Drückerfischweibchen, das im Hausriff auf ihren Nachwuchs aufpaßte, beim Schnorchelausflug Schildkröten, in Standnähe kleine Rochen. Ein kleiner Schwarzspitzen-Riffhai zieht auch im flachen Wasser seine Bahnen. Einfach überwältigend, nur zu
empfehlen ! 

Fazit - ein offenes Wort

Ich war 98 schon einmal auf Veligandu. Die Inseln Kuredu und Veligandu sind einfach nicht zu vergleichen, aber jede Insel hat für sich was. Veligandu ist eher was für Pärchen, die ihre Ruhe wollen, das Essen ist ehrlich gesagt
auch wesentlich besser, auf Kuredu ist immer was los und die Insel ist auch wesentlich größer. Zu unserer Zeit waren wir schon gut ausgebucht, trotzdem sieht man z.B. auf meinen Urlaubsbildern wirklich keine Menschenseele.

Auf der Rückseite der Insel lagen Massen von Säcken im Wasser, es roch wirklich alles andere als gut und sah dazu nicht besonders Klasse aus. Mein roomboy erklärte mir später, daß die Säcke zur Vernichtung des Seegrases im Wasser liegen und Ende August entfernt werden. Angeblich will man auch Wasservillen bauen. In front of room 108 stand eine sandspukende Maschine, die dort ebenfalls das Seegras "erstickte". Das war dann letztendlich auch der Grund zu meinem Umzug - also einer davon. Ein anderer mein daraus resultierender außerordentlich süßer Zimmernachbar...Als wir wieder flogen, war die Grastötungs-aktion aber so gut wie beendet, sah alles sehr schön
aus.

Wer mittwochs am Vormittag ankommt (also LTU aus München und Swiss Air) muß lange auf seinen Inseltransfer warten, egal, ob er den Boots- oder Wasserflugzeugtransfer gebucht hat. Wie gesagt, wir kamen kurz nach Acht morgens an, mußten aber alle Maschinen abwarten, die an diesem Tag landeten. Mailand und Madrid kamen dann erst gegen Vier. Entweder man hat Glück und wird mit einem kostenlosen Essen und Male-Besuch vertröstet oder man hängt
dumm auf der Flughafeninsel rum. Ich selbst war nicht böse über den Besuch in Male, zumal ich sonst nie die Hauptstadt zu Gesicht bekommen hätte, allerdings ist somit ein ganzer Tag vergeudet. Statt gebuchtem Bootstransfer bekam ich den Flugtransfer. Angeblich ist der auch vorzuziehen ! Uns wurde von einer Reiseleiterin auch erklärt, daß sich das mittwochs auf Dauer nicht ändern wird.

Zu unserer Zeit war KEINE Krankenschwester auf der Insel. Die Letzte hat wohl gekündigt oder ist gegangen worden, jedenfalls war noch keine Neue da (war aber wohl schon in Planung)

Tipps von meiner Seite

Thema Sandfliegen: Es gibt sie. Ich habe ihre Angriffs-Strategie noch nicht durchschaut, aber einige Zweibeiner werden verschont, andere wieder nicht (so wie ich). Als Tipp kann ich nur geben: Fenistil-Salbe und Tabletten
mitnehmen - eventuell auch eine Coritson-Salbe, NICHT KRATZEN oder AUSDRÜCKEN, KEIN TIGERBALM benutzen, mit Handtüchern kühlen. Ich weiß nicht, ob das Einreiben von Autan wirklich was bringt, bei uns jedenfalls nicht.
Möglichst nicht so nah ans Wasser setzen. Das Auftreten der Fliegen ist jahreszeitenbedingt, ab August verschwinden sie wohl wieder, sie treten also hauptsächlich in der Regenzeit auf.

Thema Steckdose:  Man muß nicht so einen Adapter mitnehmen, eine Kugelschreibermine, die kurz in das "überflüssige" Loch gesteckt und runter (oder wars hoch?) gedrückt wird, machts auch.

HP oder AI: Ich hatte HP gebucht, aber nachher auf AI umgebucht. Kostet 30 Dollar/Tag und beinhaltet neben Frühstück und Abendessen noch Mittag, alle alkfreien Getränke (außer Wasserflaschen, da aber Prozente), alle
Mixgetränke mit Whiskey, Rum, Gin, Campari, Bier, Hauswein in Gläsern und natürlich Tee/Kaffee. Egal ob HP oder AI, einmal Nachtfischen ist immer inclusive.

Licht: Eventuell vorsichtshalber eine Taschenlampe mitbringen, vor allem die Leute, die es unvorhergesehen nachts doch etwas weiter bis in den Bungi haben. Ich brauchte meine allerdings nie.

Handtücher: Werden von der Insel gestellt, man bekommt 2 Badetücher und 2 normale, aber recht große Handtücher. Wer natürlich auf seinen Kuschelweich-Duft nicht verzichten möchte....

Unterwasserkameras: Nehmt welche, die nicht nur bis 2 m Tiefe reichen ! Ansonsten kann man in der Tauchschule alles ausleihen, von Videocam bis normale Photocam, Schnorchel, Flossen... blabla

Als es dann am 08.08. um 8 Uhr morgens wieder ins Wasserflugzeug ging, gab es zumindest bei mir einen tränenreichen Abschied, denn ich habe so viel erlebt, vor allem das fullday-boat wird mir einfach für immer in Gedanken
bleiben.  Wenn man erstmal in so einem Pulk von Delphinen geschwommen ist und einen Sturm auf dem Indischen Ozean ohne Kotzen überstanden hat, dann sieht man Dinge einfach anders. Ich habe bis dato mein handy nicht
eingeschalten. Dieser Urlaub hat mich sehr verändert ! Wirklich sehr. Ich kann Kuredu wirklich nur empfehlen, das Preis/Leistungsverhältnis stimmt auf jeden Fall. Und Abstriche muß man sicher auf jeder Insel machen. Hier in
Deutschland ist doch auch nicht alles perfekt, man hat nur gelernt, damit zu leben. Also kann man das dort auch. Die Malediven sind nunmal ein Paradis.

Ganz superdicke Grüße gehen an Nicole "Jüüüüürgeeeen" und Stefan "I am Finish" aus Heide, Chris der Schäferhund und Alena-Musikchamp aus... Hagen? und natürlich an meinen Schatz Hendrik, in den ich mich wirklich bitterböse
verliebt habe und den ich leider auf der Insel zurücklassen mußte, da er erst einen Tag später nach Hause fuhr. Ihr fehlt mir alle sehr !

Sue aus Muc


 

wir waren von 3. bis 11.4. 2001 auf kuredu.
riffhaie, rochen, meeresschildkröten, moränen und viele viele fische aller arten in den schillerndsten farben. als "nichttaucher" und somit "nur schnorchler" kann ich nur sagen, dass bereits das hausriff ein erlebnis ist.

die korallen sind zwar noch nicht so wirklich farbenfroh, aber man merkt, dass sie am besten weg der besserung sind! ich würde jedenfalls trotzdem unbedingt einen ganz- oder halbtagesausflug mit dem boot empfehlen! (halbtags 19$, ganztags 39$ pro person)

die anlage ist wirklich schön und auch die angestellten (sowohl vom hotel, als auch von der diving-basis) sind sehr nett! das essen ist zwar nicht "haubenverdächtig", aber wirklich ok!

wie bereits im bericht vom feb.2000 kann ich ebenfalls bestätigen, dass die 100-er bungalows die am schönsten gelegenen sind. wir hatten nr. 448 und sind somit schon etwas abseits gelegen - aber der kleine spaziergang vom bzw. zum "zentrum" (sprich: rezeption, hauptbar´s, diving-base, restaurants,...) schadet ja wirklich nicht, denn wo sonst kann man sich auf den malediven schon mal kurz die füsse vertreten!

faszinierend sind auch die "haustiere" auf der insel.
-) sehr niedliche hasen ­ aber die sind wohl eher malediven-untypisch :-)
-) eine unmenge an grossen krabben, die sich natürlich sofort
in ihren löchern verkriechen, sobald "diese grossen
zweibeinigen wesen" daherkommen und die ruhe stören
-) sehr viele flughunde (ich weiss leider nicht deren echte bezeichnung),
bei denen man schon mal den kopf einziehen muss, um kollisionen zu vermeiden

...tja und wo sieht man schon einen einsiedlerkrebs, der so riesig ist, dass er sich eine kokosnuss als behausung zulegen muss!

das einzig mühsame ist der transfer von male mit dem schiff. also wer die möglichkeit hat, sollte unbedingt den air-transport bereits von zu hause mitbuchen. wir haben dann versucht für die rückreise ein air-taxi zu ordern. aber leider vergeblich. wir hätten von einer anderen insel aus fliegen können, aber allein für den transport mit dem boot zu
dieser insel wollten sie uns dann nochmal 50$ (zusätzlich zu den 150$ pro person für den flug) abknöpfen - und das haben wir dann doch verweigert, denn ich bin mir sicher, dass der maledive, dem das boot gehört,  davon maximal vielleicht 4 oder 5$ "gesehen" hätte.

alles in allem ist kuredu absolut empfehlenswert! liebe grüsse aus wien
alex


 

Allgemeine Infos zu Kuredu/ Pro-Divers Kuredu !!! von michael_wetter@hotmail.com     Mein letzter Aufenthalt, Februar 2000  

Lage: Lhaviany-Atoll, Entfernung zum Flughafen ca. 140 Kilometer.
Gäste
: International, meistens Deutsche, Schweizer, Österreicher, Italiener, Briten, Skandinavier;
Managemant
: schwedisch;

ärztl. Versorgung:  k e i n Arzt ! , englischsprachige Krankenschwester  

I. Insel

Für maledivische Verhälnisse riesig was die Größe anbelangt. Hat den Vorteil, daß man sich mal die Beine vertreten kann und sich die relativ große Anzahl an Gästen gut verläuft. Auf jeden Fall auch bei voll ausgebuchter Insel keinesfalls wie irgendwo in der DomRep oder Spanien. Allerdings war Kuredu im Oktober noch nie ausgebucht. Die Insel verfügt ringsherum um eine Sandstrand. An der westlichen Spitze befindet sich zur Ebbe eine riesige Sandbank auf der es möglich ist, mehrere 100 Meter entlangzulaufen. Beachbar.

Im Inneren ist die Insel recht dicht bewachsen ( Palmen etc. ). Die Insel verfügt über keine gepflasterten Wege. Ich laufe immer Barfuß. Echt super.  

II: Bars/ Abendunterhaltung.

Es gibt auf Kuredu zwei Haupbars. Eine kleinere mit Terrasse ( Akiri-Bar ) sowie eine recht große ( Babuna-Bar ) mit Tanzfläche. Beide Bars verfügen über Sandfußboden. Auch die Tanzfläche. In der Babuna findet fast jeden Abend nach dem Essen eine kleine Abendanimation statt. U. a. Krabbenrennen, Divers-Night ( Eine wirklich hervorragende Diashow ) mit anschließenden Möglichkeiten sich vertrauensvoll an den TL die TLin seiner Wahl zu wenden und dumme Fragenzu stellen :-))))  Dann gibt es noch ein Cabarett. Die Divers-Night und das Cabarett sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Wems in der großen Bar zu laut ist, der kann einfach in die kleinere, Akiri, wechseln. Dort geht es meist ruhiger zu.

Wichtiger Tip: Auch bei All-Inklusiv wird ein Trinkgeld in den Bars gern gesehen. Fördert die Aufmerksamkeit immens ! Allerdings nicht übertreiben. Jeden Abend "Sunsetcocktail" am Strand bei der Beachbar im Westen ( Thundi-Bar ) Manchmal, etwa alle 14 Tage, je nach Witterung: Beach-Party !

 III. Unterbringung/ Bungalows

Kuredu verfügt über Standard und Superior Bungalows. Alles Einzelbungalows am Strand. Die Bungalows sind von der Bauart her völlig identisch. Im Gegensatz zu den Standards verfügen die Superiors über einen kleinen Kühlschrank, warmes Wasser und eine Klimaanlage. Strandtücher werden vom Hotel gestellt !

 IV. Verpflegung

Durchweg mittelmäßig. Das soll heißen, daß es durchaus schmackhaft ist, man jedoch so etwas wie Filetsteaks oder Langusten nicht erwarten darf. Für mich hat es für meistens 3 Wochen völlig ausgereicht  obwohl es nach ca. 2  Wochen eintönig wurde ( hatte allerdings nur HP ). 

 V. All Inklusive

Meines Wissens sind folgende Getränke einbegriffen: Bier, Softdrinks ( Coca-Cola, Fanta... ), begrenzte Auswahl an Weinen und Whikeys etc., Tee und Kaffee sowie äußerst wichtig, Mineralwasser ! Bis aufs Wasser alles normalerweise in Gläsern, da nicht fürs Zimmer bestimmt. "Kleiner Tip" wirkt jedoch oft wundersam !

VI. Tauchbasis ( siehe auch noch X )

Pro-Divers ist zweifelsohne die größte Basis auf den Malediven. Die Tauchlehrer sind meistens mehrsprachig. Deutsch sollte kein Problem sein. Vor kurzem hat die Basisleitung gewechselt. Der Basisleiter "Ray" van Eden ist aus Südafrika und wie alle anderen immer ansprechbar und hilfsbereit. Kuredu bietet ca. 40 Tauchplätze an. Darunter einen Platz mit zwei Wracks. Im Oktober stehen an einer Stelle die Sterne für Begegnungen mit Mantas äußerst günstig. Begegnungen mit Großfischen wie Riffhaien, Grauhaien und Stachelrochen waren bislang auch nie ein Problem. Näheres siehe noch Punkt VIII.

VII. Schnorcheln/ sonstige Aktivitäten

Von Pro-Divers werden weiterhin geführte Schnorcheltouren an unterschiedliche Bereiche des Innen- und Außenriffs angeboten. Hierfür stehen eigens Schnorchelguides zur Verfügung die "Neulingen" grundlegende Techniken/ wie Verhalte ich mich am Riff etc. vermitteln. Jeder der Teilnehmen möchte ist herzlich willkommen. Treffen am Schnorchelmeetingpoint der Tauchbasis. Dieser Service ist kostenfrei. Wems gefällt vieleicht mal `n Drink in der Bar für den Schnorcheguide. Er freut sich bestimmt ! Ebenfalls zur freien Benutzung: klimatisiertes,gut ausgestattetes Fitnesscenter. Allerdings aufgrund des Bodenbelages Turnschuhe erforderlich/ Voraussetzung ! Guter Tennisplatz sowie Badminton vorhanden. Weiterhin Surf und Catamaran. Letzteres alles gegen Gebühr. Nachmittags Beach-Volleyball am Strand. 

VIII. Ausflüge

  • Nachtfischen,

  • Inselhüpfen ganz- und halbtags,

  • Schorchelsafari u. a. zum Wrack,

 

Maleshopping aufgrund der Entfernung ( ca.140 Km ) n i c h t im Angebot !

IX. Sonstiges

Die Bungalows im Süden liegen unmittelbar an einer riesigen, fast korallenfreien Lagune. Badeschuhe sind deshalb nicht nötig. Die Zimmer im Süden haben die Zimmernummern 100 ff. bzw. 300 ff. Die Beste Lage bieten die 100er Zimmer. Diese Zimmer sind allerdings nur als Superior zu bekommen und sehr gefragt. Eventuell bei der Buchung im Reisebüro als unverbindlichen Sonderwunsch "wünschen" bzw. noch direkt ein E-Mail an Pro-Divers und oder www.Kuredu.com

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß ein Preisvergleich lohnt ! Im letzten Urlaub habe ich für mich ( alleinreisend ) knappe 600.- DM gespart. Soll heißen, ...schöne Ferien war bei gleicher Leistung, gleichem Abflughafen und gleicher Aufenthaltsdauer fast 600.- DM teurer als T.......

Telefonieren ist auf Kuredu "unbezahlbar". Pro angefangene Minute 11 US$. Es gibt jedoch neuerdings auch die Möglichkeit zu E-Mailen. Kostet für 15 Min. 5 US $.

 Wem das Essen in den Hauptrestaurants zu langweilig wird, der hat auch die Möglichkeit eine Pizza beim Italiener, ein Steak in Francos Grill oder asiatisch im Far East Restaurant zu essen. Kostet allerdings extra. Pizza um die 10 US$. Je nach Belag. 

Ebenfalls als zweckmäßig habe ich die sogenannte "Saldo-Map" empfunden. Diese liegt an der Rezeption aus. Ein Blick genügt und man ist über die bislang entstandenen Kosten informiert ! Stand jeweils der Vortag. Hat bestimmt schon manchen vor "bösen Überraschungen !" am Ende bei der Bezahlung bewahrt. Diese Saldomappe beinhaltet allerdings nicht die Kosten fürs Tauchen ! 

Kreditkarten von Visa/ Master/ Amex werden akzeptiert.  N i c h t  Diners-Club !

X. Tauchbasis Pro-Divers: www.prodivers.com

 Egal ob Anfänger oder Stickstoffsüchtiger, jedermann erhält von Pro-Divers die individuelle Betreuung die er wünscht oder braucht. Anfänger werden langsam mit den auf den Malediven oft vorkommenden starken Strömungen vertraut gemacht. Hier wird niemand überfordert.

Wer möchte kann sich nätürlich auch auf ein Kanalboot "buchen". In den Kanälen bzw. an den Kanalkanten herrscht sehr häufig stärkere Strömung, was aber auch die Wahrscheinlichkeit auf Großfische wie Grauhaie und Adlerrochen zu treffen enorm erhöht.

Aber wer nicht möchte, kann ja auch erst mal langsam anfangen und später mal ein sogenanntes Channel-Crossing testen. Ich zwar recht anstrengend aber lohnt sich wirklich !  

Der erste Tauchgang auf Kuredu ist i m m e r ein sogenannter Orientierungstauchgang, bei dem Ihr von einem Tauchlehrer zum Hausriff begleitet werdet. Hier erfolgt dann das obligatorische Maske ausblasen sowie das Zeichen "Ich habe keine Luft", "Geb mir Luft", mit anschließender Oktopusathmung ! Danach wird der Hausrifftauchgang fortgesetzt. 

Dieser Tauchgang dient zur Gewöhnung sowie als kleiner Test,ob Ihr wesentliche Handgriffe unter Wasser beherrscht.Vor dem Orientierungstauchgang erfolgt eine gründliche Führung durch den Basisbereich wo alle möglichen "dummen" Fragen gestellt werden können.

 Angeboten werden  t ä g l i c h  folgende Ausfahrten:

  • Vormittagsboot 09:30 h Abfahrt;

  • Lunchboot        11:30 h etwa;

  • Nachmittagsboot 15:30 h Abfahrt;

  • Nachttauchboot;

Zweimal wöchentlich werden auch Ganztagestouren mit Barbeque angeboten. Je nach Nachfrage Early-Morning Dives ( wers unbedingt braucht !? ) Flaschenservice zum Boot natürlich inklusive ! Die Tauchziele werden entweder von der Basis vorgegeben, oder werden nach Wunsch auf dem Dhonie vorher abgestimmt. Solange wie kein anderes Dhonie an diesem Tauchplatz ist.

Übrigens Non-Limit-Tauchen bedeutet auf Kuredu auch Non Limit. Jedermann kann täglich so oft ins Wasser wie er mag/ wie oft der Computer noch erlaubt !!!! Non-Limit beinhaltet auf vielen Inseln n u r zwei TG täglich ! Die Abrechnung erfolgt wie alles andere auch am letzten Tag über die Hotelrechnung ! Die Basis rechnet fürs Tauchen immer das günstigste Paket ab.

Die Zusamenstellung der Taucher je Boot richtet sich in der Regel nach der jeweiligen Taucherfahrung des Einzelnen, was aber natürlich nicht dazu führt, daß Paare auf getrennten Booten sind. 

Auf den Malediven gelten im übrigen überall folgende Regeln:

        

  • Maximaltiefe 30 m oder 100 Feet,

  • Maximaltauchzeit 60 Minuten;

  • k e i n e  Dekotauchgänge !!! 

Tauchcomputer würde ich wämstens empfehlen !!! Eventuell vorher in Deutschland mieten. Ist allemal günstiger als vor Ort. Ansonsten findet Ausbildung/ Fortbildung nach PADI statt. Es ist auf dem Malediven, anders als in Aegypten, nicht nötig, zum Boot zurückzutauchen. Aufgrund der ständigen Strömung können die Dhonies nicht Ankern ! Die Taucher werden nach dem Auftauchen vom jeweiligen Dhonie "eingesammelt".

XI. Anreise

  1. Alternative Speedboot. Dauert je nach Witterung 5 - 6 Stunden (relativ anstrengend)

  2. Alternative Airtaxi. Ca. 45 Minuten, Landung direkt vor der Insel !Maximalgepäck: 20 Kg ( sonst je Kg 2 US$ extra )

  3. Schwimmen ;-))

So, egal welche Insel es auch werden sollte. Viel Spaß !!!!!!!!!!!!!

Meine persönliche Meinung zu Kuredu:

  • Insel auf der kaum lange Weile auftreten dürfte;

  • hervorragenes Preis-/ Leistungsverhältnis;

  • zwar nur Standard aber eine günstige Alternative;

  • hervorragend ausgestattete Tauchbasis unter guter Führung;

  • rundherum empfehlenswert;

  • Einschränkung: n i c h t s für Honeymooner.

Alle Angaben ohne Gewähr

gruß micha

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