Angasana Ihuru Reiseberichte

Reisebericht Angsana Ihuru, vom 07.12 bis 15.12.2016

Da wir nur eine Woche Urlaubszeit verbringen konnten, sollte es eine Insel mit kurzem Transfer sein und so wurde es zum 2. Mal Ihuru.

Der Flug war wenig aufregend, das Condor-Essen grässlich wie immer und wir landeten pünktlich in Hulule. Nach der Passkontrolle und abholen des Gepäcks wurden wir gleich zum Schalter geleitet und anschließend per Schnellboot (ca. 20 Minuten) auf die Insel gefahren. Wie schon beim 1. Mal ist der Anblick der Insel vom Boot aus ein optischer Genuss.

Insel

So sehr viel hat sich seit dem Umbau in nicht verändert, es betrifft in der Hauptsache die Bungis. Deshalb ist der alte Reisebericht hier lediglich aktualisiert. Die Insel ist sehr klein mit sehr schöner Vegetation und sehr gepflegt, hat 45 ziemlich eng aneinander stehende Einzelbungis mit und ohne Jacuzzi (jeweils auf der Insel verteilt) und keine Wasserbungis. Vorhanden sind eine Rezeption (mit kleiner Bibliothek), eine Bar (Sandboden und Terrasse mit Holzboden), ein Resti (dazu später mehr), eine Galerie (ist ein Shop), ein Spa, 4 Gartenbungis (Reihenbungi neben dem Spa) und ein Marine-Center (Tauchschule und anderer Wassersport). Die Insel ist wirklich sehr zugebaut, was aber gefühlt dann doch ganz anders war, man hat eigentlich wenig von anderen Gästen mitbekommen. Schwimmen konnte man in der Lagune an der Südseite sehr gut! Optisch eine Bilderbuchinsel, leider im Moment durch viele Sandsäcke getrübt, die meisten vor den ersten ca. 20 Bungis.

Bungi

Nach einem freundlichen Empfang (als Repeater fast schon zu aufmerksam) wurde uns alles Wichtige erklärt, und dann wurden wir zu unserem Bungi (Südseite) begleitet. Auch dort wurde alles erklärt, zum Empfang gehörten neben einem nett hergerichteten Bett auch eine Flasche Rotwein und eine Platte mit frischen Früchten.

Die gefliesten Zimmer sind ca. 2 Meter länger als vorher aber, immer noch nicht riesig, aber schon spürbar angenehmer, einschließlich des kleinen Flurs etwa 26 QM groß. Optisch sehr schön und nett eingerichtet mit vielen farblichen Spielereien. Das Zimmer verfügt über eine Minibar, CD-Player, kostenlosen E-Safe, großes TV, Wasserkocher, in dem jetzt verlängertem Bereich des Zimmers steht ein kleines Sofa mit kleinem Tisch und ein weiterer Tisch mit 2 Stühlen. Die Klimaanlage ist elektronisch regelbar und bläst nicht auf das Bett. In dem Flur befinden sich der immer noch viel zu kleine „Kleiderschrank“ und auch ein paar Schubladen für die Klamotten, Ablageflächen hat es nicht unbedingt viele. Weiterhin gibt es kostenloses Trinkwasser, welches immer nachgefüllt wurde bzw. welches man sich auch jederzeit bringen lassen kann. An mehreren Stellen stehen Teelichter Badeschuhe, Latschen, Bademäntel, Räucherstäbchen und Kekse waren vorhanden.

Das Bad ist ohne den Jacuzzi nicht gerade riesig, aber auch sehr schön eingerichtet, wenigstens dort waren genügend Ablageflächen. Die Dusche hat nicht nur einfach einen normalen Duschkopf, sondern hat zusätzlich eine „Schwalldusche“. Das eine von den 2 vorhandenen Waschbecken hatte nicht eine einfache Armatur, dort fließt das Wasser in einer Rinne zum Waschbecken, wie ein kleiner Wasserfall. Ist schwer zu beschreiben, braucht auch kein Mensch, sieht aber richtig geil aus. Der Teil des Bades, in dem sich der Freiluft-Jacuzzi befindet, war großzügiger und hat auch so ein „Wasser- und Farbenspiel“ ähnlich dem einen Waschbecken. Haarshampoo, Duschgel und einiges andere an Körperpflegeprodukten waren ausreichend vorhanden. Die Badezimmer- wie auch Strandtücher werden dann gewechselt, wenn sie auf dem Badezimmerboden lagen, egal ob morgens und/oder abends.

Die Terrasse vor dem Bungi ist nunmehr leider weniger bis eigentlich fast gar nicht mehr überdacht! Die ersten rd. 2,50 mit Holzboden und ausgestattet mit 2 Stühlen, einem größerem Tisch und einer Liege (alles mit Auflagen). Dann folgt ein zum Nachbar optisch abgetrennter wunderschöner Garten mit Zugang zum Meer, dieser Bereich von unserem Bungi war vom Nachbar nicht einsehbar, sehr privat. Außerdem waren eine große Schaukel, 2 Liegen mit Auflagen und ein „überdachtes Bett“ (bei uns nennt man das „Relaxinsel“ o.ä.) vorhanden. Der Ausblick von der Terrasse zum Meer war nicht frei, sehr schön bewachsen. Es gibt auch Bungis mit freier Sicht zum Meer, die sind aber auch dann nicht so privat.

Resti

Das Resti (Sandboden) hat 2 überdachte Gebäudeteile (alles Nichtraucher) und eine Holzterrasse die für alle Gäste meistens ausreicht, direkt am Meer unter freiem Himmel, aber mit viel natürlichem Schatten (teilweise auch Sonnenschirme). Auch dort herrscht Rauchverbot. Freie Platzwahl zu jeder Mahlzeit, der Kellner bleibt der gleiche. Frühstück und Mittagessen ist immer Büffet. Am Abend gibt es dreimal die Woche ein nicht gerade üppiges Buffet (was schon geprahlt ist), jedoch in ausgezeichneter Qualität, immer gibt es auf dem Grill Fisch und Fleisch. Am Mittag- und Abendbuffet ist es allerdings schwierig satt zu werden, wenn man Vegetarier ist. Für den Fall macht die Küche auf Wunsch Extra“würste“, d.h. es wird ein Hauptmenü auf Wunsch extra zubereitet

Vier mal die Woche wird als Dinner ein Viergangmenü gereicht. Auch hier waren die Speisen von ausgezeichneter Qualität, als Hauptmenü gibt es 3 Gerichte zur Auswahl, einmal Fisch, einmal Fleisch und einmal vegetarisch.

Am Service gibt es nichts auszusetzen.

Sonstiges

WLAN kann kostenlos auf dem Zimmer empfangen werden, schnell ist aber was anderes.

Es besteht ein regelmäßiger und kostenloser Shuttle (alle 2 Stunden) zur Nachbarinsel Vabbinfaru, dort finden regelmäßig Fütterungen von Rochen statt und sie hat eine Schildkrötenaufzuchtstation. Oder man schnorchelt oder taucht am Hausriff. Alle Ausgaben werden aufs Zimmer von Ihuru geschrieben, es ist also kein Bargeld für den Konsum nötig mitzunehmen.

Es gäbe jetzt noch viele andere angenehme Kleinigkeiten zu nennen, wie z.B. jeden Abend ein geschmücktes Bett, oft mit einem kleinen Geschenk, oder die erfrischenden Tücher, die jedes Mal beim Mittag- und Abendessen gereicht werden und, und, und….

Zur Preisorientierung inklusive Servicecharge und GST: Softdrink 5,50 $, Perrier 8,50 $, Evian 8 $, Glas Rotwein 10,50 bis 15 $, Bier 0,5 Ltr. 11–13 $. Trinkwasser sowie Presso/Capu nach dem Essen im Resti kostenlos.

Das Publikum war hauptsächlich europäisch, im Verhältnis zu unserem ersten Aufenthalt waren sehr wenige Gäste Asiaten.

Alle gelisteten Preise (auch die der Taucherei) sind inkl. Service-Charge und GST. Es wird 1 $ pro Tag und Zimmer für die Schildkrötenfarm (Vabbinfaru) in Rechnung gestellt, welches man auf Wunsch jedoch beim Check-in widerrufen kann.

Tauchausfahrten

Die Tauchschule heißt nicht Tauchschule, sondern Marine-Center, das zusammen mit der Nachbarinsel Vabbinfaru betrieben wird. Man kann sich in eine Liste eintragen (die Tauchplätze sind dann bekannt), bzw. man wird gefragt, ob man mit möchte, den Rest macht die Basis. Heißt, das Equipment wird aufs Boot gebracht und montiert, nach dem Tauchen abmontiert, in die Basis zurückgebracht, ausgewaschen und eingelagert.

Das Tauchboot ist es ein großzügiges, modern ausgestattetes Boot und etwas schneller als ein Dhoni. Auf dem Boot reicht man Mineralwasser und nach dem tauchen eine Fruchtplatte, natürlich auch Handtücher. Es wird am Morgen ein 2-Tank-Dive gemeinsam mit der Nachbarinsel Vabbinfaru durchgeführt. Es wird nur in Gruppen mit Guide getaucht, alle bekannten und guten Spots werden auch angefahren. Die Regelungen sind etwas ungewohnt, so ist der erste Tauchgang auf 50 Minuten begrenzt, der zweite auch auf 50 Minuten mit Maximaltiefe von 20 Meter. Wenn einer in der Gruppe den Tank leergenuckelt hat, wird komplett aufgetaucht, sind es mehreren Gruppen wird unter Wasser getauscht. Da der erste Tauchgang schon ein sehr anspruchsvoller ist, wurde ungefragt eine 15 Ltr.-Buddel anstelle der normalen und weitverbreiteten 80 Cft Aluflasche (ca. 11,1 Ltr.) montiert. Normalerweise verstößt so ein 15 Ltr.-Monster gegen die Taucherehre, allerdings hat es Richtung Vollmond so richtig gekachelt, dann war es auch nicht unbedingt unkomfortabel, musste man sich weniger auf das ausreichen der Luft konzentrieren. Trotzdem hat es einmal jemand geschafft, das Teil in 25 Minuten leerzukriegen, bis dahin dachte ich, das ist medizinisch gar nicht möglich.

Logischerweise hat der zweite Tauchgang (wie auf fast allen anderen Basen, die ein 2-Tank anbieten) was von Kindertauchen, deshalb muss man diese 2-Tank-Dives nicht mögen!

Am Nachmittag ist zwar auch ein Bootstauchgang vorgesehen, wir haben jedoch nie ein Boot fahren sehen. Überhaupt ist die Tauschule nicht übermäßig frequentiert, wenn beim Morgentauchgang mehr als 6 Taucher an Bord waren, war das schon viel.

Mit eigenem Equipment schlägt ein 2-Tank-Tauchgang i.M. mit rd. 70 $ zu Buche, Nitrox inbegriffen. Also insgesamt rd. 140 $ einschl. des Kindertauchgangs.

Korallenbleiche

Die im Frühjahr 2016 stattgefundene Korallenbleiche hat im südlichen Nordmale-Atoll ganz drastische Auswirkungen. An jedem Tauchplatz waren auf den ersten Metern die Korallen nahezu vollkommen abgestorben. In ähnlicher Form ist dieses Phänomen El-Nino 1998 passiert und es ist deshalb zu befürchten, dass es auch diesmal auf die meisten/alle Atolle der Malediven zutrifft. Die Hartkorallen sind in tieferen Bereichen deutlich weniger betroffen, die Weichkorallen scheinen nicht geschädigt zu sein. Aktuell sind die Wassertemperaturen wieder im normalen Bereich von ca. 28 Grad.

Hausriff

Das Hausriff hat 4 Einstiege und kann mit Buddy jederzeit betaucht werden. Hat man keinen Buddy, geht ein Guide von der Basis jederzeit (nach Verfügbarkeit) mit, keine Extrakosten. Direkt vor der Basis liegt ein kleines und interessantes Wrack (ganz unten, 26 Meter), die 3 Ammenhaue sind immer noch da. Zu unserem Aufenthalt war das Wetter nicht das allerbeste, es war ziemlich windig, das Wasser war meist sehr trüb und es hatte rel. viel Strömung. Die Korallen am Hauriff sind auf den ersten Meter zum überwiegenden Teil vollkommen abgestorben, weiter unten lange nicht mehr so intakt wie ehemals gewesen. Das alles waren Gründe dafür, dass je ein Tauchgang am Hausriff von Ihuru und auch Vabbinfaru vollkommen genügte.

Der Anblick der Korallen beim schnorcheln ist im Vergleich zu unserem ersten Besuch niederschmetternd. Es ist sehr schade um das ehemals schönste Hausriff der Malediven, ein Jammer, ein trauriger Anblick. Gleiches gilt für das Hausriff von Vabbinfaru. Die vielen Schwarzspitzenhaie gibt es noch, das ist aber schon das einzig Positive.

Die versenkten Metallgestelle zur Aufzucht von neuen Korallen gibt es noch und es werden weiterhin neue Gestelle versenkt. Aber auch hier ist der überwiegende Teil der Korallen abgestorben!

Fazit:

Ihuru bedient unserer Meinung nach immer noch das kompletteste Klischee einer Malediveninsel (und ist eine der optisch schönsten) die wir besucht haben. Bisher hat man es glücklicherweise versäumt, die Besucherzahlen durch den Bau von Wasserhütten zu erhöhen. Man bemüht sich um die Gäste, man fühlt sich dort einfach in jeder Hinsicht wohl. Trotz des nahezu vollkommen zerstörten Hausriffes ist es uns auch diesmal sehr schwergefallen, diese Insel zu verlassen!

Reisebericht Angsana Ihuru 30.04.13–15.05.13

Da ich bereits im Jan.2013 einen Reisebericht verfasst habe,gehe ich hier nur auf Veränderungen/Neuerungen ein.

Anreise

Hamburg-Dubai-Male mit Emirates Business,Boeing 777–300 ER..

Neu in Dubai ist Terminal A.Gedacht für den A 380.Wir dockten trotzdem dort an.Zum Terminal 3 geht es nur mit einer führerlosen U-Bahn.Vom äußersten Ende A bis zum äußersten Ende Terminal 1 benötigt man ca. 25 min.!

Insel-Transfers mit Speedboot ca. 20 min.

Gäste

Bei unserer Ankunft war die Insel relativ ausgebucht. Etwas mehr Europäer als Asiaten.

Auffallend waren die asiatischen „Kampfschnorchler“:Ganzkörperanzug,Mütze,Schwimmweste und Handschuhe.Geschnochelt wurde fast ausnahmslos in der 50 cm tiefen Lagune.Was die wohl mit ihren Hightec-Cameras für Bilder geschossen haben ?

Bungalows

Unsere Villa lag inWestlage,daher meistens windig( s. auch Wetter) mit direktem Sunset-Panorama.

Insofern haben wir dieses Mal die „Kuschelinsel“ des öfteren benutzt.Bei Sturm jedoch wurde sie einfach umgeweht,wenn sie nicht besetzt war.

Wetter

Bei unserer Ankunft hatte der Monsunwechsel schon eingesetzt,der Wind wehte stark bis stürmisch aus W/SW.

Die ersten 2 Tage waren o.K.,aber dann:3 Tage am Stück Sturm u. Dauerregen,an Schnorcheln war nicht zu denken.Überschwemmung im Staff-Bereich und vor der Boutique.Es musste abgepumpt werden,mit Feuerwehrpumpen !

Danach durchwachsenes Wetter ab und zu ein Schauer,aber es war auch wieder 1 Tag dabei mit Dauerregen.

Restaurant Riveli

Das Restaurant besteht aus 3 Bereichen: 1 offenes Deck,2 überdachte Bereiche,wovon der eine für Raucher vorgesehen war.

Das offene Deck war abends manchmal ein gedeckt.Ca.80–100 Sitzplätze.War als Nichtraucher deklariert!

Auch bei 1/3 Belegung und in letzter Reihe ohne unmittelbare Nachbarn bestand man darauf,das stieß nicht nur bei uns auf Unverständnis..

Fazit

Trotz der Wetterkapriolen war es wieder ein schöner Urlaub auf einer kleinen feinen Insel.

Bilder gibt es in Kürze hier:

http://www.mathilde-beck.magix.net/

Reisebericht Angsana Ihuru 09.12.12–23.12.12

Anreise

Hamburg-Dubai-Male mit Emirates Business,Boeing 777–300 ER.Alle Teilstrecken so gut wie ausgebucht.

Insel-Transfers mit Speedboot ca. 20 min.

Insel

ca. 200x200 m,( Spiegelei) 45 Strand-Villen,sehr gepflegt und schön bewachsen.Auf eine gute Beleuchtung wurde Wert gelegt. Inselumrundung ca. 10 min.Die Villen wurden Mitte 2012 renoviert und vergrößert,so ist die bisherige Terrasse in den Wohnraum integriert worden,2 Doppelflügeltüren öffnen sich zur neuen Holzterrasse ca. 6 m breit,3 m tief. Dachüberstand leider nur ca. 1,20 m.

Schöne,gepflegte Einrichtung,ausreichend Platz, nur der Kleiderschrank ist erheblich zu klein.

Im Bad gibt es 2 Waschbecken( 1 für „Zwerge“),die open air Dusche hat ein Bambusrohr als Auslauf.sehr unpraktisch,setzt alles unter Wasser,seitlich!an der Säule eine herkömmlichliche Brause,die dann nur als Handbrause benutzt werden konnte.Hier siegte Design über Zweckmäßigkeit !

Pflegeutensilien guter Qualität wurden unaufgefordert nachgefüllt

Der Garten zum Wasser war ausreichend groß und bot gute Privatsphäre,teils durch Holzpaneele und durch natürlichen Bewuchs,ausreichend natürlicher Schatten vorhanden.

Auf der Terrasse 1 Deckchair,2 Stühle 1 Tisch,im Garten Maledivenschaukel, Rattan-Kuschelinsel(nie benutzt !),2 Liegen

Nicht ganz mückenfrei.Sprühen wenn überhaupt: nur 1 x wöchentlich und nicht sehr gründlich.Die Riesen-Ameisen fühlten sich auch sehr wohl !

Personal

Freundlich u. aufmerksam,deutsche Gästebetreuerin(Marion),Insel Ass. Managerin stammt aus Spanien.

Gäste

Bei unserer Ankunft war die Insel nicht ausgebucht.Das änderte sich erst 2 Tage später,als eine chinesiche Hochzeitsgesellschaft dort für 4 Tage weilte.Danach wieder nur etwa 60% Belegung,über Weihnachten/Neujahr wohl noch weniger.Insgesamt waren wohl etwas mehr Europäer als Asiaten dort.

Bungalows

Unsere Villa lag inWestlage,daher immer windstill( s. auch Wetter) mit direktem Sunset-Panorama.Die Bebauung ist recht dicht ,aber duch die Abteilung zueinander gute Privatsphäre.Der unterteilte Wohnraum hat ausreichende Fläche,er beinhaltet ein Doppelbett mit guten Matratzen,ein Tagesbett 2 Nachttische,1Tisch 2 Stühle,Flachbild-TV,I-Pod Dockingstation,Safe,Wasserkocher,Minibar.Pro Person sind bis zu 3 l Wasser am Tag gratis,umweltfreundlich in Glasflaschen.Bei Ankunft 1 Fl.Rotwein und ein Obstkorb gratis.

Hausriff u. Schnorcheln

Das schönste Hausriff,das wir bisher auf den Malediven gesehen haben,es gibt 5 Kanäle.Der kürzeste Weg ist zwischen der Bar u. Tauchschule.Entgegen dem Uhrzeigersinn zu schnorcheln war (s. Wetter!)fast nicht möglich und auch nicht ungefährlich,hohe Wellen,starker Wind und starke Gegenströmung.So sind wir dann andersherum geschnorchelt und waren von dem guten Zustand des Riffs und der zahlreichen Fische-auch große Haie-begeistert.Die Tauchschule hat 2 x am Tag eine Einweisung in die Besonderheiten des Riffs gegeben.Wer Equipment ausleihen wollte,musste an so einer Einweisung teilgenommen haben.Unserer Meinung nach eine sinnvolle Sache,um zum Erhalt des Riffs beizutragen.

Wetter

Nach Aussagen der Gästebetreuung herrschte zu unserer Zeit ungewöhnliches Wetter,nämlich Wind aus Nord/Ost z.T. in Sturmstärke,von Bungalow 5 bis ca. 20 „kachelte“ das richtig rein, da hätten wir nicht wohnen mögen.Der Strand war dort deutlich zurückgegangen.In der ersten Woche Sonne u. leichte Bewölkung,die zweite Woche begann mit 1 ½ Tagen Dauerregen,es wurde empfindlich kühler,danach aber wieder Sonne u. leichte Bewölkung

Tauchbasis u.Wassersportcenter

Die Tauchbasis hatte offensichtlich keine große Auslastung,viele Taucher haben direkt am Hausriff getaucht,für uns Schnorchler hatte man jederzeit ein offenes Ohr.Man konnte Schnorchelausrüstung,Kanu,Kajak,Wake Board ausleihen.

Restaurant Riveli

Das Restaurant bestand aus 3 Bereichen: 1 offenes Deck,dort war aber aber aufgrund des Windes nie gedeckt,2 überdachte Bereiche,wovon der eine für Raucher vorgesehen war.Es gab ein Viergänge-Menue u. Buffet im Wechsel.

Das Buffet-sowohl Frühstück als auch abends-war „ übersichtlich“,jedoch von sehr guter Qualität.1 x die Woche gab es auch Barbeque.Die Menues waren ausreichend bemessen und sehr lecker,Nachbestellung war problemlos möglich.Wein der Woche ca. 35–40 USD/Flasche,Pellegrino 8,5 USD.

Bar Velaavani

Größtenteils überdacht,aber auch schöne Außenplätze,z.T. mit Liegestühlen zur Sonnenuntergangsseite.Die Frequentierung hielt sich in Grenzen.In der Woche 1 x Bodu-Beru,und 2 x Live-Musik,2–3 Musiker-Gitarre-.Die Getränkepreise bewegten sich im üblichen Maledivenrahmen,z.B. Bier 8 USD,Wein/Glas ab 10 USD,Cocktails zwischen 13 u. 18 USD

Spa

Nicht genutzt-Preise waren eher hoch.

Angsana Gallery

Dort wurden Souvenirs u. die hauseigenen Angsana Pflegeprodukte verkauft,das übrige Angebot war äußerst übersichtlich,hatten w. starken Schnupfens nach Papiertaschentüchern gefragt-nicht vorhanden-!Hier könnte u. müsste noch nachgebessert werden.

Internet

W-Lan im Preis enthalten,gute Verbindungsgeschwindigkeit,auch auf der Terrasse ohne Qualitätseinbuße.

Weihnachten

Am 21.12. wurde im Restaurant ein Tannenbaum aufgestellt,in der Bar gab es ein Hexenhaus,sogar aus selbst gefertigtenLebkuchen,die Palmen wurden mit Lichtergirlanden verziert.Ganz schön kitschig,aber: wer`s mag?

Abreise

Am Abend vor Abreise Info über Gepäckbereitstellung u. Abholzeit im Zimmer.Das Speedboot brachte uns dann am nächsten Tag mit bis zu 24 kn. nach Male,so dass beim Einchecken keine Hektik aufkam.

Fazit

Eine kleine,feine Insel,die dankenswerterweise ohne Wasserbungalows auskommt.Wiederholung nicht ausgeschlossen !


Bilder zum Bericht

Reisebericht Angsana Ihuru, vom 04.04. bis 19.04.2011

Dieses kleine Inselchen hatten wir schon letztes Jahr im Fokus, hatte damals nicht sein sollen, jetzt hat es geklappt.

Der Flug war wenig aufregend und wir landeten bei strahlendem Sonnenschein pünktlich in Hulule. Nach der Passkontrolle wurden wir gleich zum Schalter geleitet und anschließend per Schnellboot (ca. 20 Minuten) auf die Insel gefahren. Schon der Anblick der Insel vom Boot aus war ein optischer Genuss.

Die Insel ist sehr klein mit sehr schöner Vegetation und sehr gepflegt, hat 45 ziemlich eng aneinander stehende Einzelbungis mit und ohne Jacuzzi (jeweils auf der Insel verteilt) und keine Wasserbungis. Vorhanden sind eine Rezeption (mit kleiner Bibliothek), eine Bar (Sandboden und Terrasse mit Holzboden, ein TV gibt es dort auch), ein Resti (dazu später mehr), eine Galerie (ist ein Shop), ein Spa, 4 Gartenbungis (Reihenbungi neben dem Spa) und ein Marine-Center (Tauchschule und anderer Wassersport). Die Insel ist wirklich sehr zugebaut, was aber gefühlt dann doch ganz anders war, man hat eigentlich wenig von anderen Gästen mitbekommen. Schwimmen konnte man in der Lagune an der Südseite sehr gut! Optisch eine Bilderbuchinsel, der Strand an der Nordseite war jedoch leider mit Sandsäcken befestigt, was einfach nicht so pralle aussieht. Während unseres Aufenthaltes wurden Sandsackbunen gebaut, zum Glück kamen die nicht bis auf die Südseite.

Nach einem freundlichen Empfang wurde uns alles Wichtige erklärt, und dann wurden wir zu unserem Bungi (Südseite) begleitet. Auch dort wurde alles erklärt, zum Empfang gehörten neben einem nett hergerichteten Bett auch eine Flasche Rotwein und eine Platte mit frischen Früchten.

Die gefliesten Zimmer sind nicht gerade riesig, einschließlich des kleinen Flurs etwa 20 QM groß (oder klein), auch das Bett ist nur 1,60 Meter breit. Aber optisch sehr schön und nett eingerichtet mit vielen farblichen Spielereien. Das Zimmer verfügt über eine Minibar, CD-Player, kostenlosen E-Safe, ein kleines Sofa und elektronisch regelbare Klimaanlage. In dem Flur befinden sich der viel zu kleine „Kleiderschrank“ und auch ein paar Schubladen für die Klamotten. Weiterhin gibt es kostenloses Trinkwasser mit und ohne Kohlensäure, welches immer nachgefüllt wurde bzw. welches man sich auch jederzeit bringen lassen kann. Sogar Badeschuhe, andere „Latschen“ und Bademäntel waren vorhanden. An mehreren Stellen stehen Teelichter, Äpfel wurden als Dekoration benutzt, Räucherstäbchen sind auch vorhanden.

Das Bad ist ohne den Jacuzzi nicht gerade riesig, aber auch sehr schön eingerichtet, wenigstens dort waren genügend Ablageflächen. Die Dusche hat nicht einfach einen normalen Duschkopf, sondern es ist eine „Schwalldusche“, auch das eine von den 2 vorhandenen Waschbecken hatte nicht eine einfache Armatur, dort fließt das Wasser in einer Rinne zum Waschbecken, wie ein kleiner Wasserfall. Ist schwer zu beschreiben, braucht auch kein Mensch, sieht aber richtig geil aus. Der Teil des Bades, in dem sich der Freiluft-Jacuzzi befindet, war großzügiger und hat auch so ein „Wasser- und Farbenspiel“ ähnlich dem einen Waschbecken. Den Jacuzzi kann man nur befüllen lassen und er hat tatsächlich keinen Ablass, keine Ahnung wie die das Wasser da rauskriegen. Haarshampoo, Duschgel und vieles andere an Körperpflegeprodukten waren ausreichend vorhanden. Die Badezimmer- wie auch Strandtücher werden dann gewechselt, wenn sie auf dem Badezimmerboden lagen, egal ob morgens und/oder abends.

Die Terrasse vor dem Bungi ist eine Wucht! Die ersten rd. 2,50 mit Holzboden und ausgestattet mit 2 Stühlen, einem größerem Tisch und einer Liege (alles mit Auflagen). Dann folgt ein zum Nachbar optisch abgetrennter wunderschöner Garten mit Zugang zum Meer, dieser Bereich von unserem Bungi war vom Nachbar nicht einsehbar, sehr privat. Außerdem waren eine große Schaukel und noch 2 Liegen mit Auflagen vorhanden. Das ganze Mobiliar aus Holz, das versteht sich wohl von selbst. Der Ausblick von der Terrasse zum Meer war nicht frei, sehr schön bewachsen. Es gibt auch Bungis mit freier Sicht zum Meer, die sind aber auch dann nicht so privat.

Das Resti (Sandboden) hat 2 überdachte Gebäudeteile, das größere Nichtraucher und das kleinere für die Süchtigen und eine Holzterrasse die für alle Gäste ausreicht, direkt am Meer unter freiem Himmel, aber mit viel natürlichem Schatten (teilweise auch Sonnenschirme), auf der wohl erst neuerdings Rauchverbot herrschte. Freie Platzwahl zu jeder Mahlzeit, der Kellner bleibt der gleiche. Frühstück und Mittagessen ist immer Büffet. Am Abend gibt es nur dreimal die Woche ein nicht gerade üppiges Buffet (was schon geprahlt ist), jedoch in ausgezeichneter Qualität, immer gibt es auf dem Grill 2 Sorten Fisch, auch mal mit Krabben und eine Sorte Fleisch oder Geflügel.

Vier mal die Woche wird ein Viergangmenü gereicht. Da wir glühende Buffetanhänger sind, hatten wir da so unsere Bedenken, was sich jedoch als vollkommen unbegründet herausstellte. Auch hier waren die Speisen von ausgezeichneter Qualität, als Hauptmenü gibt es 3 Gerichte zur Auswahl, einmal Fisch, einmal Fleisch und einmal vegetarisch. Nachträglich können wir sogar behaupten, dass das Viergangmenü besser als die Buffetverfütterung war.
(Anmerkung Ehefrau: das waren sozusagen die besten vegetarischen Gerichte, die sie je gegessen hat…).

Zur Preisorientierung: Softdrink 5,50 $, 1,5 Ltr. Wasser 3,50 $, Cappu 5,50 $, Presso 4,50 $, Glas Rotwein 9 bis 15 $, Flaschenweine beginnen bei etwa 80 $ bis fast unbegrenzt.

WLAN kann kostenlos im Resti und der Bar empfangen werden, wir hatten sogar am Strand und teilweise auf der Terrasse (3. Bungi von der Bar aus) einen Empfang.

Es werden auch Ausflüge angeboten, wir haben aber keinen gemacht. Außerdem besteht ein regelmäßiger und kostenloser Shuttle zur Nachbarinsel Vabbinfaru, welchen wir auch nicht in Anspruch genommen haben.

Außer einmal die Woche Bodu-Beru gibt es keine organisierte Touribespassung auf der Insel, das ist auch ein Genuss.

Es gäbe jetzt noch viele andere angenehme Kleinigkeiten zu nennen, wie z.B. jeden Abend ein geschmücktes Bett mit einem kleinen Geschenk, oder die erfrischenden Tücher, die jedes Mal beim Mittag- und Abendessen gereicht werden und, und, und....

Auf alle genannten Preise (auch die der Taucherei) wird keine Service-Charge zugeschlagen und auch nicht die neue Steuer von 3,5 %. Sie sind enthalten und werden auf der Endrechnung aber gesondert ausgewiesen. Außerdem wird automatisch 1 $ pro Tag und Zimmer für die Schilkrötenfarm (Vabbinfaru) in Rechnung gestellt, welches man auf Wunsch jedoch widerrufen kann.

Die Taucherei jetzt in Ich-Form, weil nur einer von uns taucht.
Die Tauchschule heißt nicht Tauchschule, sondern es handelt sich hier um ein Marine-Center, das zusammen mit der Nachbarinsel Vabbinfaru vom Hotel betrieben wird. Normalerweise gehört ja zum Tauchen ein gemütlich langsames Tauchdhoni. Dort ist es ein sehr großzügiges, modern ausgestattetes und schnelles Boot; mir hat mal einer gesagt, es hätte so was von Raffaello-Werbung, kommt auch ein bisschen hin. Im Nachhinein muss ich sagen: sch…. auf die Nostalgie, das Boot ist klasse! Auf dem Boot gibt es Mineralwasser und nach dem tauchen eine Fruchtplatte, natürlich auch Handtücher.

Man kann sich in eine Liste eintragen (die Tauchplätze sind dann bekannt), bzw. man wird gefragt, ob man mit möchte, den Rest macht die Basis. Heißt, das Equipment wird aufs Boot gebracht und montiert, nach dem Tauchen abmontiert, in die Basis zurückgebracht, ausgewaschen und eingelagert.

Es wird am Morgen ein 2-Tank-Dive, meist gemeinsam mit der Nachbarinsel, durchgeführt. Es wird nur in Gruppen mit Guide getaucht, alle bekannten und guten Spots werden auch angefahren. Die Regelungen sind etwas ungewohnt, so ist der erste Tauchgang auf 50 Minuten begrenzt, der zweite meist auf 55 Minuten und 20 Meter. Wenn einer in der Gruppe den Tank leergenuckelt hat, wird komplett aufgetaucht. Da der erste Tauchgang schon meist ein anspruchsvoller ist, war es sehr häufig, dass der Tauchgang nach 40 Minuten beendet war. Hier könnte organisatorisch seitens der Basis etwas „nachgearbeitet“ werden, das ist aber schon das Einzige, was an der Basis auszusetzen ist. Logischerweise hat der zweite Tauchgang (wie auf fast allen anderen Basen, die ein 2-Tank anbieten) was von Kindertauchen, deshalb mag ich auch grundsätzlich diese 2-Tank-Dives nicht!

Am Nachmittag ist zwar auch ein Bootstauchgang vorgesehen, ich habe jedoch nie ein Boot fahren sehen. Schon beim Morgentauchgang waren eher selten mehr als 4 Taucher an Bord.

Das Hausriff hat 4 Einstiege und kann mit Buddy jederzeit betaucht werden. Hat man keinen Buddy, geht ein Guide von der Basis jederzeit (nach Verfügbarkeit) mit, keine Extrakosten. Direkt vor der Basis liegt ein kleines und interessantes Wrack (ganz unten, 26 Meter), dort waren immer 3 sehr zutrauliche Rotfeuerfische, ein Frogfisch, ein fotogeiler Oktopus und meist 1 bis 3 Ammenhaie anzutreffen. Auch andere Haie oder Rochen habe ich dort immer getroffen. Überhaupt ist das Hausriff DAS regenerierteste, das ich nach der Korallenbleiche je gesehen habe und natürlich unbeschreiblich schön. Es gibt kaum abgestorbene Korallen; kennt man die Riffe vor der Bleiche nicht, fallen einem die gar nicht auf. Ich habe alleine am Hausriff 6 Tauchgänge gemacht, so was ist ein Novum bei mir. Von Bungi 1 bis 45 kann man das Hausriff in einer Tiefe von 12 bis 15 Metern (tiefer lohnt nur am Wrack) in 80 Minuten taucherisch fast umrunden. Die meisten Haie habe ich im Übrigen bei den Tauchgängen am Hausriff gesehen, teilweise ganz stattliche Schwarzspitzenhaie. Es gibt auch kleinere Steilwände am Hausriff, eigentlich hätte ich dort viel öfter tauchen gehen müssen, vieles habe ich bestimmt nicht gesehen.

Für das Schnorcheln gilt im Prinzip das Gleiche. Wunderbare und regenerierte Korallen fast rundum, Haie, Schildis, Fischschwärme. Vor allem die Südwestseite hat mir besonders gut gefallen. Lediglich direkt am Steg ist es korallentechnisch nicht der Bringer, dort sind aber viele Fischschwärme. Dort sind auch Metallgestelle versenkt (wie auch in der Lagune direkt vor der Basis), die das Korallenwachstum anregen, und diese bieten auch Schutz von so manchem Viehzeugs. An der Riffkante kann man die Insel in sportlichen 60 Minuten komplett umschnorcheln, natürlich je nach Fische gugge auch länger oder je nach Größe und Menge der Haie auch bei manchen viel schneller.

Die Tauchpreise sind nach Anzahl gestaffelt und können auf der Homepage von Ihuru nachgelesen werden. Ab 25 Tauchgänge werden bei eigenem Equipment 56 $ pro Tauchgang fällig, plus 20 $ für das Boot für einen 2-Tank-Dive (das steht nicht auf der Homepage), Nitrox ist kostenfrei.

Fazit:
Es soll bitte keiner meinen, Ihuru sei eine 5-Sterne-Insel. Wer mit dem Gedanken dort hin fährt, wird vor allem schon bei den zu klein geratenen Zimmern enttäuscht werden. Ihuru ist aber nicht nur optisch was ganz Besonderes, sondern auch das ganze „drumherum“, was schwer zu beschreiben ist und es ist uns sehr schwergefallen, diese Insel zu verlassen!

Thomas und Sabine

Reisebericht Ihuru, Malediven, August 2010 – Gerne wieder!!  

 
Mirihi? – oder Kandholhu? – oder vielleicht doch lieber Kuda Funafaru? Diese Frage beschäftigte uns schon Monate vorher, wir konnten uns einfach nicht entscheiden. Es wurde dann doch das nur 200 x 200 Meter kleine Inselchen Angsana Ihuru im Nord-Male-Atoll. Mit ausschlaggebend war die Rückflugzeit des von uns gewählten Fluges der Sri Lankan Airlines um 9 Uhr morgens, die einen Transfer mit dem Airtaxi am Morgen nicht möglich machten. Zudem wollten wir schon immer mal das Nord-Male-Atoll betauchen……
 
Beim Check-In in Frankfurt haben sie uns dann erwischt, es musste ja mal passieren. Erlaubt sind pro Person 7 kg Handgepäck - obwohl wir dieses Mal beide keine Trolleys dabei hatten, mussten wir die beiden Gepäckstücke auf die Waage stellen: 18 kg insgesamt. Der Angestellte wollte, dass wir umpacken und ein Gepäckstück aufgeben, das war natürlich gar nicht in unserem Interesse. Wir haben dann endlos diskutiert (wertvolle Kameraausrüstung etc.), bis er dann aufgab und uns freundlicherweise nach Rücksprache mit einer Person im Hintergrund eine Ausnahmegenehmigung erteilte.
 
Der Flug von Sri Lankan mit Stopp in Colombo war eigentlich angenehm (bis auf die sehr lauten Flugbegleiterinnen während des Nachtfluges), das Essen war herausragend gut, durch einen verspäteten Abflug in Frankfurt kamen wir  dann leider in Colombo nicht zu der uns empfohlenen Fußmassage im Transferbereich.
 
Ankunft in Male war am 8.00 Uhr morgens und dann ging der Urlaub auch schon los. Wir waren in kürzester Zeit im Ankunftsterminal und dort warteten schon zwei Angestellte von Angsana/Banyan Tree, die sich um unser Gepäck gekümmert haben, welches wir erst in unserem Bungalow auf der Insel wiedersahen. Es ging sofort los mit einem Schnellboot Richtung Ihuru, die Insel ist nur etwa 17 km vom Flughafen entfernt, 25 Minuten später saßen wir schon in der Bar und bekamen von der deutschen Gästebetreuerin eine kleine Einweisung, zusammen mit feuchten Tüchern zur Abkühlung und Kokoseis.
 
 
Bungalow:
 
Auf Ihuru gibt es insgesamt 45 Strandbungalows, keine Wasserbungalows, das war auch einer der Gründe für uns, warum wir uns für diese Insel entschieden hatten. Zur Wahl standen Beachvillas (25) und Deluxe Beachvillas (20) – mit einem etwas größeren Bad incl. Jakuzzi. Wir bekamen die Beachvilla Nr. 9 (ohne Jakuzzi) zugeteilt auf der Sonnenaufgangsseite der Insel mit dem etwas schmaleren Strand, aber bedeutend weniger Wind (dies ändert sich wahrscheinlich unterjährig). Die Bungalows auf Angsana Ihuru sind für unseren Geschmack sehr ansprechend in angenehmen Farben möbliert, es wurde viel Wert auf Designelemente gelegt, was ja nicht immer sehr praktisch ist. Wir hätten uns auch gewünscht, dass der Schrank etwas größer und das Bett etwas breiter (1,40 m) gewesen wäre. Da wir jeden Tag tauchen waren, haben wir uns aber nicht viel im Bungalow und wenn, dann auf der großzügigen Terrasse aufgehalten.
 
Die einzelnen Bungalows stehen etwas dicht beieinander, sind aber jeweils durch dichte Bepflanzungen abgegrenzt, man hat also genügend Privatsphäre. Zum Bungalow gehören: 1 Liege, 1 Tisch und 2 Stühle (auf der Terrasse), 1 maledivische Schaukel und 2 Holzliegen am Strand.
 
Das Badezimmer ist halboffen und mit relativ neuwertiger Einrichtung versehen, wir hatten auf den "Jakuzzi" verzichtet – was sollen wir mit einer Badewanne, wenn der Indische Ozean direkt vor unserer Haustüre liegt? Wirklich toll fanden wir die Schwalldusche im Bad, derartige Duschen findet man auch vor dem Tauchcenter und im Spa-Bereich. Duschlotion, Shampoo, Conditioner, Flüssigseife und Körperlotion war zur freien Verfügung.
 
Zur Begrüßung überreichte man uns eine Flasche Rotwein und eine Obstplatte. Täglich wurde eine Flasche mit Trinkwasser aufgefüllt, Wasserkocher, Kaffee und Teebeutel waren immer vorhanden.
 
Restaurant „Riveli“:
 
Sehr abwechslungsreiches Essen zu allen Tageszeiten. Frühstück als Buffet mit verschiedenen Brotsorten, diverse Joghurt und Müsli, immer frisches Obst, Wurst, Käse, Schinken, Croissants und anderes Gebäck, frisch gepressten Orangensaft und andere Säfte, auf Wunsch Eier in allen Varianten, Waffeln, Pfannkuchen. Für die asiatischen Gäste die obligatorische Misosuppe und andere warme Gerichte, auch Kartoffeln und Würstchen.
 
Mittags ebenfalls Buffet, immer auch mit frischer Grillstation, abwechselnd Fleisch- und Fischgerichte und natürlich auch viel Salat, Gemüse und Vorspeisen. Auch mal Sushi, Sashimi etc. – aber wenn, auch genügend Alternativen.
 
Abends abwechselnd Buffet, jeden 2. Abend gab es ein 4-Gang-Menü mit Vorspeisen und Hauptgerichten zur Auswahl. Auch alternative Wünsche wurden hier immer berücksichtigt. Wir haben uns manchmal mehr Zeit zwischen den einzelnen Gängen gewünscht, da für unseren Geschmack ZU SCHNELL serviert wurde.
 
Im Restaurant konnte man immer den Platz frei wählen, auch auf der Terrasse, auf der wir bevorzugt gesessen haben. Der zuständige Ober „folgte“ einem immer an den jeweiligen Tisch.
 
Getränkepreise im Vergleich mit anderen Inseln nicht sehr viel höher, mit Ausnahme der diversen Weine. Mineralwasser (1,5 Liter) 3,50 USD, Cola/Fanta/Sprite 5 USD, Tiger Beer 8 USD, Erdinger Weizen 10 USD, Cocktails von 8 USD aufwärts (ohne Alkohol) bis ca. 12 USD.
 
 
Spa:
 
Wir hatten unseren Bungalow direkt gegenüber dem Spa-Eingang, ein recht „gefährlicher“ Standort, da man mehrfach an den wirklich hübschen und netten Thai-Mädchen vorbeikam. Diese waren außerdem recht geschäftstüchtig („Buy 1 get 2“ oder „Pay 90 Minutes and get 120 Minutes“ …… J Kann aus eigener Erfahrung wärmstens empfehlen 1) Ibu´s Secret – Ganzkörpermassage 80 USD, 2) Head and Shoulders Massage 60 USD und 3) Finger Treatment am Ende des Urlaubs (Himmlisches Gefühl, 90 Minuten Hände spülen, bürsten, cremen, massieren und Nägel behandeln und lacken), 60 USD.
 
Unterhaltung:
 
Auf der Insel gibt es keine Animation,  außerdem ist nur ein einziger Fernseher vorhanden, der im Barbereich steht und nur bei „wichtigen“ Ereignissen, z.B. Sport eingeschaltet wird. Im Barbereich ist außerdem WLan vorhanden, welches kostenfrei genützt werden kann.
 
Schnorchelausrüstung kann ebenfalls ohne Berechnung in der Tauchbasis geliehen werden, es werden Ausfahrten mit dem Segelboot z.B. zum Sonnenuntergang mit Champagner und Häppchen angeboten. Verliehen werden außerdem Surfbretter und Kanus. Der Restaurant-Manager organisiert Ausfahrten auf eine Sandbank, auf der gegen Aufpreis Frühstück, Lunch oder Dinner eingenommen werden können (Kosten von 70 USD aufwärts bis ca. 170 USD pro Person, je nach gewähltem Essen). Man kann auch Barbecue am Strand oder auf der Bungalowterrasse bestellen. Natürlich gibt es auch die obligatorischen Ausflüge auf Einheimischeninseln und Touren nach Male (4 Stunden, jeweils nachmittags).
 
Eine willkommene Abwechslung sind die regelmäßigen Fahrten zur Nachbarinsel Banyan Tree Vabbinfaru (Boot fährt alle 2 Stunden). Um 17 Uhr gibt es dort die Rochenfütterung am Jetty, danach wird ein Besuch in der Marine Station (unter anderem Aufzucht von Schildkröten) angeboten. Man kann in der Strandbar auf Banyan Tree die Getränke auf seine Zimmerrechnung schreiben lassen, gegen einen Aufschlag von 25 USD pro Person ist es auch möglich, abends nach Anmeldung dort zu essen.
 
Island Time:
 
In den Angsana- und Banyan Tree – Hotels der Malediven gibt es eine eigene „Island Time“, diese ist wie folgt: Male-Zeit plus 1 Stunde. Dies hatte für uns eigentlich nur Vorteile: 1) Abends 1 Stunde länger Sonne 2) Bei der Rückreise etwas mehr Zeit zum Frühstücken, da wir einen frühen Rückflug ab Male hatten und last but not least für uns als Taucher immer den Vorsprung am Tauchplatz, unser Boot war immer als erstes da.
 
Gäste:
 
Es waren überwiegend Gäste aus dem asiatischen Raum auf der Insel (Japaner, Malaien, Chinesen), außerdem Italiener, Engländer, Franzosen, Australier, Schweizer, wenige Deutsche.
 
Tauchbasis:
 
Hier haben wir etwas absolut Neues auf den Malediven erlebt. Die Tauchbasis auf Ihuru und übergeordnet die der anderen Angsana & Banyan-Tree-Hotels wird von einer maledivischen Frau geleitet. Zoona Naseem macht ihren Job wirklich gut, ein besonderes Vergnügen ist es, mit ihr tauchen zu gehen. Sie ist sehr fachkundig, dabei überaus freundlich und hilfsbereit. Die Mannschaft besteht überwiegend aus maledivischen Tauchguides und Tauchlehrern, es gibt nur wenige Mitarbeiter aus Europa und Japan. Briefings generell auf Englisch, an dem obligatorischen Check-Dive kommt niemand vorbei.
 
Vormittags werden generell  2-Tank-Dives angeboten, Vorteil dabei ist, dass die Fahrten auch zu weiter entfernten Tauchplätzen gehen und das nur als Halbtagesfahrt und nicht als „Full-Day-Trip“.  Ein Tauchgang ohne Ausrüstung kostet 65 USD, ab 10 Tauchgängen reduziert sich der Preis pro Tauchgang auf 56 USD. Aufschlag für Nitrox 5 USD je Flasche. Bootstauchgänge: Zuschlag von 15 USD für den 2-Tank-Dive, wenn nachmittags noch ein weiterer Bootstauchgang gebucht wird, insgesamt 28 USD. Die Tauchausrüstung wird von der Crew auf das Boot gebracht, nach der Ausfahrt wieder in die Tauchbasis und dort gespült. An Bord gibt es Handtücher, Mineralwasser in Flaschen und Obst.
 
Tauchgänge werden generell begleitet, wobei die Gruppengröße mit 2-4 Tauchern klein gehalten wird. Am Hausriff (Ihuru und Vabbinfaru) wird alleine getaucht, wenn man es möchte, kommt ein Tauchguide mit (ohne Extrakosten).
 
Die Tauchplätze werden am Tag vorher in der Tauchbasis per Anschlag bekanntgegeben, da wir nur wenige Taucher waren, ist nur ein Boot gefahren. Extrawünsche wurden gerne berücksichtigt, soweit es die Strömung zugelassen hat.  
  
 
Tauchplätze:
 
Insgesamt hat uns das Tauchen im Nord-Male-Atoll gut gefallen. Auch hier wachsen die Korallen wieder, ein Wunder bei der konstant hohen Wassertemperatur,(29° C). Leider gab es am Lankan-Reef (noch) keine Mantas zu sehen, wir haben es dreimal versucht, es waren jede Menge Taucher da, aber die Saison an der Cleaning Station beginnt wohl erst Ende August. Nachstehend unsere Top-Favoriten:
 

  1. Okobe Thila (Wunderschöne Weichkorallen und Gorgonien plus Weißspitzen-Riffhaie, großer Zacki, Stachelrochen, großer Schwarm Füsiliere und Makrelen).

  2. Nassimo Thila (Gnadenlose Gegen-Strömung mit schlechter Sicht, jedoch: jede Menge los – Napoleons, Schildkröten, Adlerrochen, MANTA!!!, Weichkorallen in blau und orange).

  3. Bodu Hithi Thila (Mantapoint im Winter) – Jede Menge neugierige Weißspitzen-Riffhaie, Ammenhaie, jagende Tunas, Napoleons, Muränen.

  4. Banana Reef (Sehr schönes Aquarium mit vielen verschiedenen Riff-Fischen).

  5. Kuda Giri (Kleines Riff mit viel Fisch, Octopus, Muränen, Nemos, Garnelen, Drachenkopf, Stachelrochen, Rotfeuerfischen).

  6. Furana North (Kanal bei Full Moon) – Giant Sweet Lips, viele Adlerrochen, boxing Octopus, Netzmuränen, Schildkröten, Weißspitzenriffhaie.

  7. Hoholha Gaa (Viele, viele Anemonen und Langschnauzenbüschelbarsch).

  8. Hausriff von Angsana Ihuru mit Wrack.

  9. Hausriff von Banyan Tree Vabbinfaru (auch und vor allem als Nachttauchgang zu empfehlen, da jede Menge Schwarzspitzen-Riffhaie und Ammenhaie vorhanden).

 
 
Unsere Einschätzung:
 
Im Vergleich zu den von uns bisher besuchten Inseln ein ganz hoher Wohlfühlfaktor auf Angsana Ihuru. Trotz der höheren Preise generell waren wir mit dem Preis/Leistungsverhältnis sehr zufrieden. Dies liegt insbesondere an den Menschen, die auf dieser Insel arbeiten. Die Bungalows wirken auf den ersten Blick etwas klein, sind aber ordentlich und werden gut gepflegt. Wir fragen uns auch nicht,  ob das nun eine „echte“ 5-Sterne-Insel oder nur eine 4-Sterne-Insel ist. Auch die Ameisen im Freiluft-Bad haben nicht wirklich gestört, unsere drei Haus-Geckos haben sich jedenfalls darüber gefreut. Dies ist eine Insel, die wir jederzeit wieder besuchen würden.
 
 
Fotos sind auf unserer Homepage zu finden, wir beantworten gerne direkt weitere Fragen unter www.dieschultners.de

Antje & Roland

Reisebericht Angsana Ihuru und Banyan Tree vom 19.08.2006 bis 03.09.2006

Wir möchten Euch unseren kleinen Reisebericht auch nicht vorenthalten... 2 Wochen Angsana Ihuru und Banyan Tree (nein, nicht jeweils 2 Wochen)

Los ging`s ab München, mit dem Emirates-Flug um 15.45. Als wir beim Check-In ankamen, bildete sich gerade erst ´ne kleine Schlange, so daß wir relativ zügig eincheckten. Nach Hoffnungen auf ein Upgrade aufgrund Mitgliedschaft bei Skywards und deren Niederschlagung  (O-Ton, recht zackig: "Nein, wir sind NATÜRLICH AUSGEBUCHT" und gleich hinterher: "...AB DUBAI IST DIE MASCHINE AUCH VOLL") haben wir trotz nicht funktionierendem Online-Check-In (scheiß Kiste) noch 2 Fensterplätze ergattern können. Mein Übergepäck von ein paar wenigen Kilos ist nicht zur Kenntnis genommen worden :grins:...wenigstens EIN Erfolg...Boarding sowie dann auch Abflug haben sich etwas verzögert, viele Vermummte :grins: an Bord. Erwähnenswert: vor dem Essen wird eine Menükarte gereicht...regelmäßig "Getränkeausschank", dies wurde von manchen deutschen Schnapsdrosseln irrtümlich als Einladung zum Besäufnis aufgefaßt ("Frollein, noch´n Roten bidde")...nach diversen Korn, Whiskey, Weinchen färbten sich deren Nasen verdächtig rot und die Augen wurden böse glasig...o.k., jeder wie er mag...Flug ohne weitere Vorkommnisse, in Dubai haben wir erstmal ewig gebraucht, den nächsten Check-In-Schalter zu finden, die dortigen Guides bzw. Flughafenangestellte sind auch nicht gerade hilfsbereit.

Auf Hulhule angekommen wurden wir sofort von einem Banyan Tree-Angestellten in Empfang genommen, Gepäck etc. durften wir nicht mal mehr tragen :ausdenhändenreiß:. Wir trottelten mit einem kleinen Einwurf nach einer Toilette meinerseits und 10minütiger Verzögerung zum Speedboat, in dem schon 4 Angestellten warteten...und zwar nur auf UNS! Nix weitere Passagiere, wir hatten das Speedboat für uns alleine...sind dann gut versorgt mit feuchten (zitronengras-)bedufteten Tüchern und Wasserflaschen en masse in 25 min. nach Angsana übergesetzt - heftiger Seegang durch schlechtes Wetter, würg -

INSEL
Begrüßung durch persönl. Betreuer (direkter Ansprechpartner, kümmert sich auf der Insel um die Belange der ihm zugeteilten Gäste) mit Kokosnußeis und obligatorischem Tuch.Es existieren 2 Bungi-(..auch Villen genannt...)Kategorien: Standard ohne, Deluxe mit Jacuzzi...ein offenes Wort: JACUZZI BRAUCHT`S NICHT! Bucht ohne, die schöne Freiluftdusche mit normaler und Schwalldusche reicht völlig aus. Wir wurden durch Geruch und schwieriges Befüllen vom Benutzen des J. abgeschreckt.
Mann, ich schreib`zuviel...

Villen sind soweit o.k., 4 Mankos:
- zu kleines Bett (1,40 breit), kann ich auch zuhause haben...
- kalter Fliesenboden
- Inselweg führt direkt hinter allen Open-Air-Badezimmern vorbei, muß man sich dran gewöhnen bei best. Tätigkeiten :grins:
- wenig Privatsphäre, Bungis sind mit ca. 1 - 1,50 m Zwischenraum aneinandergeklebt ("Hallo, Nachbar")
Desweiteren krabbelten Unmengen kleiner Ameisen auf allen Flächen im Bad...kennt Ihr aber bestimmt...ach ja, passt auf den nassen Fliesenboden auf kann sehr rutschig werden. Überhaupt war ich vom Zustand der Villen enttäuscht (...respektive Preis): sehr viele scharfe Kanten, bei einem eiskunstlaufverdächtigen Fallen auf den bädlichen Fliesenboden habe ich mir fast den Kopf eingeschlagen...da braucht´s dann keinen anderen mehr....

Zur Insel selbst hier mal meine subjektiven Pro´s und Kontra´s:

PRO
* super Hausriff mit vielen Zugängen (glaub´5)...Napoleon 1m, Riffhaie, viele Drücker, Seegurken, Dori-Familienangehörige,natürlich Nemos samt Anemone, Steinfische in der Lagune..., Schildkröten, Delfine ca. 20-30m vom Riff entfernt...und die üblichen anderen Verdächtigen; am besten Riffausgang in der großen Lagune beim Jetty (bzw. vor Restaurant) wählen und von dort nach links...patroullierender Napoleon garantiert...)
* himmlische Ruhe
* nette Tauchbasis mit täglichen Ausfahrten zu Thilas in der Umgebung (Ziele werden am Tag davor ausgeschrieben), bieten auch in Zusammenarbeit mit Banyan Tree Schnorchelausflüge an, dazu später mehr
* legere Barfußinsel (fulltime barfuß )mit ein bisserl Attitude und Schick (abends durchaus einige im schicken Top oder edlem Hängerchen, muß aber nicht sein)
* bis auf ein paar Ausreißer supernette Gäste, alle mögen´s sehr ruhig, suchen meist Zweisamkeit; durchaus auch ein paar Alleinreisende
* SUPERTOLLES SPA, allein deswegen lohnt sich ein kurzer Aufenthalt;
zuvorkommend, lieb, menschlich und...günstig!!! Siehe auch später Vergleich zu Banyan Tree Spa
*Villen: zu dimmende Beleuchtung (abends sehr schön), tägl. kostenlos: mehrere Räucherstäbchen (tägl. wechselnde Beduftung), neue Bestückung von Wasserschalen mit Schwimmkerzen und Blüten, Füllen der Duftlampe mit immer neuen köstlichen Ölen, tägl. Blütendeko des Bettes samt Betthupferl (nützliche geschnitzte Dekogegenstände,kleine aus Stoff genähte und mit Kügelchen gefüllte Schildkröten etc., die auch im Shop gekauft werden können, wunderschöne Gedichte in gerollter Form usw.), nicht zuletzt immer wieder aufgefüllte Tee- und Kaffee (Nescafe  -)portionen samt Kaffeweißer, Zucker etc. pp. sowie kostenloses entsalztes und remineralisiertes (!) Wasser, d.h. außer zu den Hauptmahlzeiten (Mittag, Abend) keine zusätzlichen Wasserkosten ! Bei Nachfrage (und dementsprechendes Trinkgeld) bekommt man zusätzliche Flaschen; auf Banyan Tree wird dies ebenso gehandhabt...wichtig für Taucher...
* Als Honeymooner (Hochzeit darf nicht länger als 6 Monate zurückliegen) am 1. Abend überraschend Flasche guten Rotwein und Fruchtplatte (hmm..) mit exotischen Früchten, Soßen etc. in die Villa ("Danke, wir haben nichts bestellt"...), am 2. Abend Canapees und Schampus...war nett 
* Essen kann man als Pro und Kontra sehen, zuerst war´s natürlich super, aber nach 2-3 Tagen: häufige Wiederholungen, um´s mal so zu sagen...unsere japanischen Freunde (Anteil ca. 60-80%) hatten Ihre helle Freude...morgens gab´s immer dasselbe (versch. Obstsorten, meist geschnittene Ananas und versch. Melonen, ungeschnitten: Äpfel, Bananen..., dann Toastbrot, Stangenweißbrot, ein- bis zwei Marmeladen, 2 frisch gepresste Fruchtshakes, wechselnd, 1 Wurst- und 1 Käsesorte...brrr... immer das gleiche Trockenmüsli, Bircher Müsli, Joghurt, Quark...sowie kleine Würstchen, Speck, Tomaten, Bohnen, Fried rice...und Station mit frisch gemachten Omelettes nach Wunsch) Frühstück hört sich viel an, effektiv hat man´s nach 1 Woche spätestens über...Mittag- und Abendessen gestaltet sich ähnlich, viel mit Algen (Algensalat, Sushi ohne Fisch..) und Thunfisch (gegrillte Steaks, Nudelsalat mit..., einheimische Bällchen mit...); generell wenig Auswahl und alles recht ähnlich, hört sich doof an, ist aber so...Salat wird auf der Insel selbst angebaut, unter anderem Feldsalat; Grillstation: Fleisch und Fisch recht zäh bzw. auch mal grätig, schmeckt recht stark nach Rauch (nach anderen Meinungen beherrscht der nette Grillmensch nicht so ganz sein Metier...), Reste werden wohl am nächsten Tag verwertet :subjektiv:
Abendessen im Wechsel Buffet und Menü (4 Gänge), man hat freie Platzwahl, kann JEDERZEIT DRAUSSEN SITZEN, Plätze reichen für alle aus! ...gilt auch für´s Mittagessen...
Durch die romantische Beleuchtung (...lustig, wie sie alle mit Taschenlampen versuchen...) kann man wunderbar den Sternenhimmel beobachten...solch´einen Sternenhimmel habe ich noch nie gesehen.
Preise Getränke: 1,5l stilles Angsana Water 3$, Angsana sparkling Water
ca. 5$, Glas Wein ab 5$, unbedingt süßen Dessertwein Glas für 6$ probieren, Herkunft der Weine hauptsächlich aus Frankreich, Südafrika, eher konventionell...Schampus recht teuer (1/2l Hausmarke ca. 35$).
Das 4 Gang-Menü war generell etwas nervig, da man zwischen den Gängen immer mal etwas lang warten musste...manchmal so ca. 20-30min.  ...da ziehe ich dann doch Buffet vor...noch eins: wenn auf der Karte LAMM steht, unbedingt nehmen...besseres habe ich noch nicht gegessen...
Fazit Essen: bis auf ein paar Ausreißer nach oben ca. 50-80% eher 4*-würdig...sonst ist ja klar, daß bei einer Maximalauslastung der Insel von
ca. 90 Urlaubern keine große Auswahl geboten werden kann..obwohl...
* ganz liebe Barmannschaft und Management (Grüße an den Österreicher und besonders an Tim....)

KONTRA:
* siehe Mankos Villa oben, eigentlich nur höchstens 4*würdig, auch für maledivische Verhältnisse
* mit Einschränkungen das Essen, s.o., man darf keine 5*Ansprüche haben
* PREIS-LEISTUNGSVERHÄLTNIS
* mit Einschränkungen auch Roomservice und Kellner: unser roomboy kam trotz gutem Trinkgeld immer dann, wenn wir in der Villa waren...oder eben vielleicht gerade WEGEN des guten Trinkgelds, vergaß gerne mal was; unser junger Kellner war nicht besonders freundlich, eher desinteressiert...schade... Ich habe übrigens dem jungen Mann, der täglich den Strandabschnitt vor unserem Bungi geharkt und gestriegelt hat, auch einen größeren Betrag gegeben...bekommen glaub´ich sonst wenig....o.k., ich muß mal zum Ende kommen (mit Angsana )

Noch ein paar Bemerkungen zu ANGSANA:
Inselrundgang nur schwer möglich, Strandsituation auf Sunrise-Seite extrem schlecht, viel weggespült, Sicherung durch unschöne Sandsäcke, schweres Durchkommen durch stark abgetragenen Strand(richtige Stufe...),...hoffe, das bessert sich wieder, ebenso schlechte Schwimmöglichkeiten durch bis nah an den Strand langendes Riff. Auf der (unsrigen) Sunset-Seite sehr schöner, breiter Sandstrand, , schöne Lagune, aber Vorsicht: wir haben mehrmals einen reviertreuen gut getarnten Steinfisch entdeckt, ich wär´fast auf ihn draufgelatscht...mein Mann hat den Steinfischin regelmäßigen Abständen (3-4 mal)in der Lagune entdeckt (und unser englischer Nachbar auch einmal), scheint besonders resistent zu sein... beim beschriebenen Riffausgang beim Jetty (in der großen Lagune...dort kann man übrigens auch gut schwimmen, Wasserhöhe bis 1,80m !); dort hielten sich natürlich ab und zu Schnorchler und Schwimmer auf, die wir gewarnt haben...eine barocke englische Touristin samt gleichgestaltigen Mann hielt sich dort bevorzugt zum Planschen auf und stand sage und schreibe grad mal 1m neben dem gefährlichen Objekt...haben unsere Warnung auch gar nicht so ernst genommen...naja, wir haben´s versucht, dann kann man nix machen :flöt: Nach dem Wissen um den/ die Steinfisch(e) in der Lagune sieht man einige Meter weiter planschende Italiener samt Kleinkind mit anderen Augen...! Wir haben den Steinfisch auch der Tauchschule gemeldet...der auch die Schnorchelausflüge leitende Meeresbiologe hat ihn dann aus der Lagune vertrieben...habe zugeschaut, das Exemplar schwamm sehr träge und unwillig über´s Riff aus der Lagune....

Kurz zum Schnorchelausflug: findet nur bei ausreichendem Interesse (ich glaube 4 Mindestteilnehmer, waren dann bei uns nur 6 ) statt, 1 Tag vorher anmelden bei Tauchschule, schließen sich dann mit Banyan Tree kurz, beide Inseln veranstalten den Ausflug zusammen; Kostenpunkt 25$ p.P. für 10minütige Dhonifahrt zu einer Stelle einige Meter vor dem Hausriff von Baros, also quasi auf dem offenen Meer; Schnorchelzeit: ca. 45 min ...haben bestimmt 20min. mit einem riesigem Schwarm zutraulicher Batfische, mit Schildkröten etc. geschnorchelt, schöne Korallen! Nach dem Schnorcheln werden Handtücher sowie Wasserflaschen und aufgeschnittenes Obst (4 Sorten) gereicht...war o.k.

Unbedingt die Badartikel (Duschgel etc.) benutzen. Beide Resorts haben coorporate-Artikel mit ätherischen Ölen und natürlichen Substanzen (abgeleitet von den Spa´s), d.h. vertrieben diese in den jeweiligen Inselshops (alles von Badartikeln, Tuniken, Polos, Shorts, Kerzen, wunderbar geschmackvoll)

Nachtrag: tägl. wird pro Person 1 $ als Obulus für die Schildkrötenprojekte abgeführt, stehen extra auf Endabrechnung; wenn dies nicht gewünscht ist, kann man es auch stornieren; wir haben auch den älteren Malediver gesehen, der im Reisebericht (neulich auf Vox) vorkam; wie wir später erfahren haben, gehören ihm beide Inseln...er fuhr auf dem Speedboat mit, das uns am Flughafen abgeholt hatte...

Aufgrund einer beiläufigen Unmutsbekundung (und brennendem Interesse an Banyan Tree) während eines netten Plausches mit dem Management von Angsana 3 Tage vor Ende des Urlaubs machte man es gegen saftigen Aufpreis möglich, noch 2 Nächte auf Banyan Tree zu nächtigen. Banyan Tree liegt gegenüber von Angsana, man hat auch bei Aufenthalt auf Angsana alle 2 Std. die Möglichkeit, per kostenlosem Dhonitransfer jederzeit Banyan Tree (und umgekehrt) zu besuchen...dort kann man sich frei bewegen, es gibt eine meerebiologische Station mit Schildkrötenaufzucht und Haiverhaltensforschung (recht neu, werden zusammen mit den Schildkröten in einem Käfig in der riesen Lagune von Banyan Tree gehalten, um auf Grund des besseren Wissens um deren Verhalten besser schützen zu können) und jeden Abend können 4 Urlauber von Angsana auf Banyan Tree gegen (relativ) geringen Auspreis speisen (ca. 25$ p.P.) NUR DESWEGEN lohnt es sich, mal Banyan Tree zu besuchen.
(Übrigens werden auf Banyan 2$ p.P. für die Schildkrötenprojekte abgeführt...auf Angsana ja nur 1$...dafür bekommt man auf Banyan eine größere Stoffschildkröte... ...haben jetzt 2...)

Allgemeiner Eindruck von Banyan Tree:
* eingebildetes Publikum (meist neureiche Russen, Dresscode!, viele wirklich schnöselige Engländer, einiger Italiener, auch reiche Inder und natürlich unsere Freunde, die Japaner...)
* Strand zwar wunderschön breit und fein, aber Inselumrundung oder kleiner Strandspaziergang NICHT MÖGLICH! Begründet sich auf den Deluxe Beachfront Villas (oberste Kategorie), deren jede einen Holzsteg mit anhängendem direkt ins Meer reichenden Pavillion besitzt...dort ist kein Durchkommen! Wahrscheinlich auch so gewollt vom Management...Privatsphäre...
* Lagune sehr schön zum Schwimmen, Hausriff auch in erreichbarer Nähe (ca. 50m)...in der Lagune vor meeresbiolog. Station eben mit dem besagten Käfig
* das Innere der Insel besteht aus einem die insel querenden, sehr breiten, manchmal auch von kleinen Elektroautos befahrenen Sandweg, teilweise mit sehr spitzen Korallenstücken...Vorsicht also  ...; von diesem sehr breiten Weg gehen wieder nach links und rechts kleinere Sandwege zu den Villen ab; fast inselmittig befindet sich der etwas surrende (nachts...) Generator samt Entsalzungsanlage...JA, auch dort bekommt man das entsalzte und remineralisierte Wasser kostenlos, nennt sich dann Banyan Water (wie auch sonst...  , )...außer zu den Mahlzeiten, dann muß man´s bezahlen
* es gibt mehrere Kategorien der Villen, allen gemeinsam ist die Uneinsehbarkeit und ein privater Garten; es gibt
- Oceanview Villen
- Oceanview Deluxe Villen
- Beachfront Villen und... (na, was wohl?)
- Beachfront Deluxe Villen
Die Villen haben ca. 60qm Fläche, inkl. Holzveranda mit Liegestühlen und Jacuzzi, Außenbad mit 2 Duschen (Außen- und Innendusche), großer Wohnraum mit edelsten Materialien (orientalische Eisenleuchter und Wandleuchter, schwere Vorhänge mit Raffhaltern aus echten Nautilus...mein Mann hat gleich zweimal schauen müssen) und großer Tagesbett-, Sofaecke mit vielen Kissen; großes Himmelbett mit edler Leinenbettwäsche, toller Matratze (kennt Ihr das, wenn man so wohlig einsinkt??) mit vielen weichen Kissen, Vorhänge zum Schließen etc. pp. Ja, schön war der Früchteteller zur Begrüßung und der tolle Tee-, Kaffeeschrank: dort hat man in Gold- und Silberfolie eingeschweißtes Banyan-Edelröstung-KaffePULVER samt Kaffeebereiter (0,5l Marke Bodum), etliche edle Teesorten, Kaffeemilch und -weißer und noch so´n Schnickschnack. Desweiteren darf man ein voll ausgestattetes Toilettentäschchen mit allem drum und dran behalten (Kamm aus Holz, etc.etc....sogar Mundwasser...wirklich alles, was man braucht mit tollem Täschchen)...man hat Schlappen für draußen, für drinnen aus Seide, Kimonos, schwere kuschelige Frottehandtücher und -bademäntel, alles von Duschgel bis Bodylotion...bekommt jeden Abend ein edles Betthupferl (große Schildkröte aus edlem Stoff...(siehe auch Angsana ) oder auch Duftsäckchen in Form maledivischer Kaftane etc.)...sehr schön, das alles...
* Nach unserer Meinung (wenn man schon soviel Geld zum Fenster rauswirft) sind einzig die Beachfront Villen lohnend, andernfalls ist man 50 m zurückversetzt, zwar im eigenen Garten (Sand mit seitlich 2 gepflegte Grünstreifen), aber eben nur mit einem ein paar Meter breiten Guckloch auf das Meer und seitlich begrenzt von Palisaden aus Bambus...ein Pavillion ist zwar vorhanden, allerdings IM Garten, nicht am Strand. Pavillions sind aus Holz umd mit balinesischen Matten bestückt; dort kann man sich auch gegen Aufpreis massieren lassen. Also, wenn Banyan Tree, dann Beachfront buchen. Hängematten gibt´s auch noch am Strand...

* Aufteilung der Villen: Eingangstor aus Eisen mit Holzkasten für hölzerne Hinweistafeln ("Don´t disturb" oder "Make up room"...), auch die tägl. Zeitung wird dort eingeworfen; vorhanden in auch eine Glocke..., hinter dem Eingangstor kleiner Innenhof mit Steintritten, rechter Hand ein Holzpodest mit Jacuzzi (schon etwas altersschwach) sowie 2 Holzliegen mit indirekter Beleuchtung, geht über ins offene Badezimmer mit allem Schnickschnack (2 Duschen etc., s.o....sogar mit begehbarem Kleiderschrank). Links von Innenhof ein paar Stufen hoch ist die Eingangstür, dann kommt der Schlafraum (rund mit mittig stehendem Bett, hinter dem Bettkopf eine Konsole mit 2 edlen Lampen), rechts vom Bett geht´s wieder ins offene Bad....vom Bett aus schaut man durch eine breite Fensterfront in den Garten bis auf´s Meer..das war super...
* Essen Banyan Tree: Haubenqualität
z.B. morgens extra Eigerichte-Menükarten (...Omelette mit Balsamico-Essenz blabla über Eier mit Räucherlachs etc....da kommen gleich ganze Gerichte mit dekoriertem Teller smile ), ein ganzer Wagen mit allen nur erdenklichen Obstsorten, auch mit weißen Mangos, ganz reifen Ananas...werden frisch aufgeschnitten, man kann auch Früchteteller bestellen, dann bekommt man riesen Teller mit Auswahl...ähh...es gibt alles...allein 10 verschiedene Kuchen, riesen Käsebuffet etc. etc. etc. 
Buffet war ohne scheiß 30m lang
Abends war der Hammer, ich bräuchte noch eine Seite...von edelster Tischwäsche über Menükarten mit bis zu 8 Auswahlmöglichkeiten pro Gang für das 6 Gangmenü (Suppe - Salat - 1. Hauptgang - Sorbet zur Neutralisation - 2. Hauptgang - Nachtisch - Kaffee), man konnte aus dem Spa- oder dem normalen Menü wählen (Spa-Menü = besonders gesund). Beispiel Nachspeise: Käseplatte mit internationalen Käsesorten, gerösteten Nüsse, Fruchtsoßen, geröstetem Brot, Früchten...alles auf großer Platte)
Tja, am letzten Abend gab´s dann Buffet mit Tischen unter Palmen im Sand direkt am Strand...beleuchtet mit Fackeln..Musik....tolles Buffet (Maldivischer Abend, immer freitags)...super Curries etc. Das Mango-Chutney hat mir so gut geschmeckt...haben es mir am gleichen Abend noch in kleinem Glas geschenkt...
Tipp: unbedingt Ginger Lemon Ice Tea probieren (auch zum Essen...klasse)

Leider hat in den 2 Tagen keiner am Hausriff geschnorchelt, wir haben nie jemanden gesehen...kommt man sich doch etwas deplaziert vor.

Wir haben auf beiden Inseln das Spa genutzt, unsere Empfehlung: endeutig das Angsana Spa (schwärm, s.o.)...unvergleichlich freundlich, lieb und günstig...super Service (Obst, Tee...haben mir kostenlos wg. geschwollener Fußgelenke während des Aufenthalts jeden Abend Ingwer-Tee zum Bungi gebracht...). Das Banyan Tree Spa war unserer Ansicht nach kalt, nicht sehr freundlich und auch nicht besonders professionell. Zudem teuer, da waren wir echt enttäuscht.

FAZIT: für sportliche, legere Schnorchler und Taucher ist Angsana zu empfehlen, betrachtet man sich das Preisniveau, dann mit deutlichen Abstrichen bei den Bungis und beim Essen/
Banyan Tree hat schöne Villen (dann aber Beachfront...) und SEHR gutes Essen, ist aber allg. kälter, anonymer und sehr auf reiche Klientel ausgerichtet; relativ schlechtes Spa ohne Athmo, unbedingt schicke Klamotten fürs Abendessen mitnehmen; Schnorchler dort selten, man kann dann aber nach Angsana oder Baros übersetzen.
 

Kurzurlaub Angsana, August 06

Flug:
Über die „Zustände“ an Bord der LTU-Fluge ist ja schon eingehend diskutiert worden, so dass ich mir hier eigene Kommentare weitgehend schenke.
Nicht unerwähnt sollte jedoch bleiben, dass anscheinend die ausgegebenen Getränke pro Gast limitiert sind. Meine Nachfrage nach einer zweiten 0,5 l-Flasche Wasser (es ist ja immerhin ein 10-Stunden -Flug) wurde recht barsch zurückgewiesen.
Das Essen als grenzwertig zu bezeichnen wäre zuviel des Lobs.

Flughafen/Transfer:
Es war diesmal einfach nur genial. Ausgerollt, über das Vorfeld zum Empfangschalter, keine Schlange am Counter (einzige int. Ankunft an dem Morgen), durch zur Gepäckhalle, sofort die Koffer abgeholt, nach draußen zu den kleinen Ständen. Sofort wurde man von einem Banyan Tree Angestellten empfangen und zu dem wirklich eleganten Schnellboot begleitet (auch hier waren wir die einzigen Anreisenden). Mit gut 40 Knoten durchs NM-Atoll gepflügt und schon waren wir ziemlich genau eine Stunde nach dem Aufstetzen am Jetty von Angsana.
Für einen Kurzurlaub ein nicht zu unterschätzendes Detail gegenüber dem Ari-Atoll.

Ankunft:
Sofort wurde man von einem frontdesk-Mitarbeiter in Empfang genommen und in die Bar geleitet. Dieser fungiert dann für die Dauer des Aufenthalts als persönlicher Ansprechpartner.
Bei einem kleinen Sorbet und gekühlten Tüchern wird man mit den wichtigsten Infos über die Insel versorgt und es werden die üblichen Formalitäten durchgeführt.
Nach einen Foto (bekommen wohl die Angestellten gezeigt, um sich die neuen Gesichter zu merken) ging´s dann zum Bungi, wo die Koffer bereits warteten. Auch hier war alles in einer Viertelstunde vorbei.

Hotel:
Angsana wird mit von der Nachbarinsel Banyan Tree verwaltet. Aber dazu später noch mehr.

Bungi:
Es gibt auf der Insel ausschließlich Einzelbungis die sich nur hinsichtlich ihrers Außenbades unterschieden. Die einen haben einen eigenen Jacuzzi, die anderen nicht. Ohne wirkt das Bad recht klein, obwohl es nur aus edlen Materialien aufgebaut ist. Wir hatten mit. Dadurch wirkt der Badbereich einfach geräumiger. Zweitens kann man damit natürlich auch mal ein Bad unter freiem Himmel nehmen und sich das Salz von der Haut wegsprudeln lassen.

Das Jacuzzi verfügte aber über keinen Auslass, so dass nach Benutzung das Wasser stehenblieb und jedes Mal vom Roomboy (vermutlich schöpfenderweise) gereinigt werden musste. Es war daher auch nicht möglich den Jacuzzi vor Benutzung auszuspülen, was sicherlich angebracht gewesen wäre, da das Wasser am Anfang eine doch recht deutlich Färbung aufwies. Ebenso ist es so nicht möglich einen Reinigungslauf durchzuführen, was sich am intensiven „Duft“ beim Einschalten bemerkbar machte. Bei den herrschenden Temperaturen sind die Jacuzzi daher wohl richtige Keimschleudern. Ob das nur so bei unserem war, oder alle betrifft, konnte nicht erruiert werden. Auf jedenfall habe ich mir nach jedem Besuch noch eine gründliche Dusche gegönnt. Schäden gab´s zumindest keine.

Daneben gibt´s im Bad noch eine Dusche an der zwischen Brause- und Schwallmodus (durch ein Bambusrohr) gewählt werden kann.

Als weitere (optisch äußerst gelungene) Besonderheit gibt es noch ein zweites kleines Waschbecken, das durch eine Nut in der Steinverkleidung mit Wasser samt kleinem Wasserfall versorgt wird. Taucher wird interessieren, dass es sich ideal zum Spülen der Ohren eignet.

Der Wohn-/Schlafbereich selbst ist von recht übersichtlichem quadratischen Zuschnitt mit einem kleinen zusätzlichen Gang, in dem Schränke untergebracht sind. Die Einrichtung und die Licht-Installationen lassen auf asiatischen Design-Einfluß schließen. Das Ergebnis ist äußerst ansprechend. Einfache, unaufdringliche Eleganz aus schwarzen Hölzern, Glas und farblichen Akzenten. Dazu mehrere Kerzen, Duftöfchen, Räucherstäbchen, Schwimmkerzen, indirekte, dimmbare Beleuchtungen, Lampen, etc. pp.. Alles zusammen vermittelt eine wunderbar angenehm entspannende Atmosphäre.

Natürlich verfügen die Zimmer auch über Klima, Minibar (die aber beide recht laut waren) sowie einen Ventilator.
Angemerkt werden sollte aber, dass (wohl auf Grund des kleinen Raumes) das Bett nicht ganz mitteleuropäischen Maßen entspricht.

Daneben hat jeder Bungi eine kleine überdachte Terasse, auf der ein Holztisch mit Stühlen und eine Liege stehen. Auch die Terasse hat einen eigenen Ventilator. Davor ist eine Art kleiner Garten angelegt, in dem versucht wurde die recht nahe stehenden Bungis gegeneinander abzuschirmen. In diesem Garten befindet sich eine maledivische Holzschaukel und zwei weitere Holzliegen mit Auflagen, die auch auf den Strand geschleppt werden können.

Zum reinigen der Füße vom Sand ist an beiden Eingängen des Bungis ein Plastik-Blumentopf mit Wasser und Schöpfkelle aufgestellt, was im Vergleich zum Rest ein wenig komisch anmutet. Hier gibt´s deutlich bessere Lösungen z.B. in Form von kleinen Brausen.

Insel/Strand:
Tja, was den Strand betrifft und den Zugang zum Hausriff, ist Angsana wohl so ziemlich vorn dabei. Die Insel ist dicht mit hohen Bäumen und Palmen bewachsen und kreisrund von einem etliche Meter breiten Weißpudersandstrand umgeben. Einzelne Maßnahmen (pollerartige Konstruktionen aus weißen Sandsäcken) gegen die saisonale Verfrachtung des Sandes stören kaum. Bereits nach wenigen Metern beginnt ddas Riff und nach 15 – 150 Meter ist man schon an der Riffkante, die sogar Steilwände und Überhänge bietet.

Der Strand ist fast ohne störende Korallenstückchen und auch im Wasser ist beinahe umlaufend eine Zone mit feinem Sand, so dass auf Badeschuhe getrost verzichtet werden kann. Freilich kann bei Ebbe (wir hatten Neumond!) die Wassertiefe in diesem Bereich schon mal zu gering zum Schwimmen werden.

Schnorcheln:
Das man im Nord-Male-Atoll ist, ist einem sofort nach dem ersten Blick unter Wasser klar. Die Korallen sind erst wieder dabei sich ihren Lebensraum zurückzuerobern. So wachsen auf den Überresten der einstigen Korallen jetzt vermehrt Algen. Die dienen aber wieder als Futter für eine Vielzahl von Riffischen, die in wahren Schwärmen vorkommen. Die Anzahl der Fische und auch deren Größe ist einfach nur beeindruckend. Neben verschiedenen Haiarten (hab selbst 4 Arten vor die Linse bekommen) sind auch Adlerrochen und andere Rochen anzutreffen. Daneben auch Bastard- und Pferdemakrelen in großer Zahl, dutzende großer Schnapper, Zackenbarsche, etc.pp.. Unüberschaubar ist aber die Menge der kleinen Riff-Fische. Eine Umrundung der Insel an der Riffkante ist bequem in einer Stunde zu schaffen. Bei starkem Wellengang aber nicht empfehlenswert, da die Sicht an der abgewandten Seite der Insel dann stark zu wünschen übrig lässt.

Tauchen/Sportmöglichkeiten:
Unfallbedingt musste auf Tauchgänge verzichtet werden, was aber in Anbetracht der fantastischen Schnorchlebedingungen nicht übermäßig schwer fiel.

Die Basis/Equipment machte ein professionellen Eindruck und es wurde ganz individuell auf die Wünsche der Taucher (Hausriff/Bootstauchgänge) eingegangen.

Weiters können noch versch. Wassersportgeräte (Kat, Surf, Kanu, etc.) ausgeliehen werden. Auf Wunsch gibt´s auch Wasserski, Bananaboat, etc. Während unseren Aufenthalts war dieser Wunsch aber anscheinenend nicht vorhanden.

Spa:
Eine Oase der Ruhe. Obgleich ich Massagen eigentlich nur nach Sportverletzungen kenne, hab ich mir hier auch Massagen gegönnt. Ich war hellauf begeistert. Die zierlichen Personen verstehen ihr Handwerk und lassen keinen Zweifel daran aufkomen, dass Sie jede Muskelfaser des menschlichen Körpers mit Vor- und Nachnamen kennen und diese auch gern neu sortieren.
Vor und nach den Massagen gehörten weiterer „Wellness-Kram“ mit zum Package. Das muß man mögen, oder aber auch nicht. Ich hab´s bis auf den Ingwer-Tea eher bleiben lassen. Man kann aber wenn man möchte aus einer Massage eine mehrstündige Prozedur machen.

Einzig die Beratung über die verschiedenen Anwendungen fiel etwas mager aus, was besonders schade ist, da umfangreiche Anwendungen angeboten werden.

Restaurants/Bar:
Die Insel war für uns nur als Vollpension zu buchen. Das Frühstück war normaler internationaler Standard (und international schließt ausdrücklich Japan mit ein). Die anderen Mahlzeiten werden dann mittags immer in Buffet-Form und abends abwechselnd als Buffet angeboten und en place als Menü serviert.

Das die Küche in dieser Form (obwohl überaus wohlschmeckend) keine besonderen Anforderungen erfüllen kann muß einem vor Reiseantritt klar sein. Kulinarische Höhenflüge auf Haubenniveau (wie auf anderen Inseln durchaus anzutreffen) waren nicht dabei.

Dabei ist das Essen abwechslungsreich (Es gab von Thun-Sashimi über geräucherte Entenbrust bis Lamm mit Minzsoße und Paella eine gehörige Bandbreite. Fehlte bloß noch der rheinische Sauerbraten ). Am ehesten auf Gourmet-Niveau waren die Desserts.
Die Auswahl an Weinen war eher klein und auch etwas unkonventionell.
 

Die Mahlzeiten werden alle im selben Gebäude (bzw. bei gutem Wetter auf einem Freideck über dem Meer) eingenommen. Dabei herrscht freie Tischwahl, nicht jedoch freie „Ober-Wahl“. Man wird während seines Aufenthalts immer vom Gleichen Kellner bedient. Das dieses System zum „Abschmieren“ neigt fällt leider recht schnell auf. Lange Wartezeiten sind vorprogrammiert, wenn die Gäste eines Obers etwa alle gleichzeitig auflaufen. Die Kollegen stehen dann dumm in der Landschaft rum, während der Arme dann Mittelstreckler-Qualitäten an den Tag legen kann. Es fällt auch auf, das es offenbar keinen „Maitre“ gab, der diese Missstände geordnet hätte.

Gänzlich anders hingegen die Bar. Ob es daran liegt, das dort keiner Malediver, sondern nur Sri Lanker arbeiten vermag ich nicht zu beurteilen. Auf jeden Fall klappt dort der Service reibungslos und ist stets freundlich und unaufdringlich.

Gäste:
Oberhand hatten Japaner und Briten in rasch wechselnden Anteilen. Überhaupt scheint die durchschnittliche Verweildauer auf Angsana recht kurz zu sein. Daneben gab es noch Italiener, Franzosen, Spanier und Deutsche sowie ein paar unvermeidlichen Russen. So gab es wenigstens etwas Amusement am Abend.
Die Altersstruktur war überraschenderweise recht ausgeglichen, wenngleich wohl die 30-er leicht im Vorteil waren.
Singles oder Kinder waren nur sehr vereinzelt anzutreffen. Für die ist die Insel wohl auch nicht sonderlich geeignet.

Besonderheiten:
Ich denke unter diesem Punkt muss das Preis-Leistungs-Verhältnis angeführt werden. Es zieht einem schon ein bisschen die Schuhe aus, wenn man 18$ für nen Hamburger, 10$ für ein 0,4 Bier und 140$ für ne Flasche der Veuve/Moet-Katagorie (diese 3 nimm ich immer zum Vergleich, weil fast auf der ganzen Welt standardisiert zu bekommen) auf den Tisch legen muß. Gleiches gilt für offenen Weine beim Dinner. 11€ für ca. 8cl aus einer 5€-Flasche sind eigentlich jenseits der Nepp-Grenze.
Diese Preisgefüge zieht sich durch alle Bereiche der Anlage. Es ist anscheinend 1:1 mit Banyan Tree identisch. Sorry, aber da fehlt dann doch ne gehörige Ecke zum LHW-Haus mit entsprechendem Preisniveau und vor allem Service.

Es werden mehrere (natürlich) entgeltliche Ausflüge wie Nachtfischen, Besuch einer Einheimischeninsel oder ein Dinner auf einer Sandbank angeboten. Das übliche halt.

Fazit:
Angsana ist eine traumhafte Adresse um sich verwöhnen zu lassen und in wunderschön entspannendem Ambiente mal richtig auszuschalten (no news, no shoes). Leider krankt die Anlage am übersteigerten Anspruch. 600$ standard-rate pro Nacht und Zimmer sind ja schon mal ein Wort und lassen Sie in die absolute Welt-Elite schielen. Diesen Ansprüchen kann die Anlage beim besten Willen nicht gerecht werden. Sie hat mit etwas gutem Willen 4,5 Sterne mit deutlichen Defiziten im Bereich F&B und Unterkünften.

Insgesamt wirkt alles irgendwie ein bisschen gewollt und „überschminkt“, wie bei der jungen Schwester des Top-Models, die leider nicht die Grazie und Ausstrahlung der Großen hat.

Das sich das Management aber über solche Belange keine Gedanken machen muss zeigt eine (angebliche) Auslastungsquote von über 95%. Eigentlich schade. Mit ein bisschen Feintuning und Rückschneiden der eigenen Ansprüche wäre hier eine absolute Top-Empfehlung zu realisieren. So reichts leider nur für ein: „gut“.

Würde ich wieder auf die Insel? Wohl eher nicht. Hat mir dieser Urlaub gefallen. Unwahrscheinlich gut.


 

Traumhafte Flitterwochen

Wir waren vom 20.August bis zum 4.September 2005 auf Angsana/Ihuru und es war ein wunderschöner Urlaub.

Flug mit Emirates
Das erste Mal sind wir eine Langstrecke in der Business-Class geflogen
- war ein Geschenk anläßlich unserer Hochzeit. Es war echt angenehm. Die Beinfreiheit war mehr als ausreichend, uns sogar schon zuviel. Das Essen -halt auf Porzellan serviert- lecker und der Service sehr zuvorkommend und freundlich.
Das I-Tüpfelchen aber war die Business-Class Lounge in Dubai. Ein wahnsinnig leckeres Büffet, alle Sorten und Arten von alkoholischen und nichtalkolischen Getränken, bequeme Ledersessel, freies Internet, Duschen und Zimmer zum schlafen, Fernsehen, Zeitschriften ......und, und, und.
Da macht das Warten auf den Anschlussflieger Spass!
Trotzdem lohnt sich der dreifache Preis für die Business- Class unserer Meinung nach nicht.
Das nächste Mal fliegen wir - wie immer- Economy.
*
Hotel und Lage der Insel
Die schöne Insel liegt inmitten des Nord-Male-Atolls und ist in 20-25 Minuten mit dem Speedboot vom Flughafen aus erreichbar.
Angsana liegt auf einer kleinen 200m x 200m kreisrunden Insel, welche gemütlich in 5-10 Minuten zu umrunden ist. Auf der Insel gibt es 50 Villen in zwei Kategorien. Jede Villa hat seinen eigenen Strandabschnitt, welcher von der Nachbarvilla mit Sträuchern und einer Palisade getrennt wird. Die Villen stehen zwar ziemlich eng beieinander, aber trotzdem hat jeder seine Privatsphäre und muss keinen Kontakt zum Nachbarn aufnehmen, wenn er dies nicht möchte.
Die Hotelanlage wird top gepflegt und jede Kleinigkeit wird sofort beseitigt. Die Gästestruktur sind sehr international (Japaner, Engländer, Australier, Koreaner, Deutsche, Italiener, Amerikaner, Griechen, Chinesen uvm.) Wir fanden die Mischung sehr angenehm, nur wenn sich zwei Italienische Pärchen treffen, kann es mal etwas lauter werden.
Der Altersdurchschnitt lag so bei 30-35 Jahren und bestand hauptsächlich aus Honeymoonern.
Nach Male kann man Ausflüge unternehmen, wenn man der Inseleinsamkeit entfliehen möchte. Aber gerade diese Ruhe machte den Charme der Insel aus.
Da das Angsana Resort & Spa dasselbe Management hat, wie das Banyan Tree Vabbinfaru, kann man beide Inseln gemeinsam nutzen. Entweder kann man zu festgelegten Zeiten mit dem Speedboot rüberfahren oder selbst mit einem Kanu rüberpaddeln. Das fanden wir total schön und das Kanu konnte man kostenlos anmieten.
Auf Banyan Tree konnte man auch das Spa und alle gastronomischen Einrichtungen mitnutzen. Das empfanden wir als Abwechslung genug.

Zimmer
Die Zimmer haben uns richtig gut gefallen und waren auch der ausschlaggebende Punkt, weshalb wir unbedingt nach Angsana wollten. Die Insel besteht 46 Beachvillen mit und ohne Jacuzzi und 4 Gartenvillen.
Wir hatten eine Jacuzzi-Beachvilla (Nr.19), welche uns sehr gut gefiel.
Beim Betreten der Villa steht man zuerst in einem kleinen Vorraum mit Kofferablage, Kleiderschrank mit Schubladen und einem Safe. Rechts befindet sich das sehr schöne halboffene Badezimmer. Unser Jacuzzi unter offenen Himmel war das Highlight. Nachts mit einem Glas Champagner unterm Sternenhimmel im Wirlpool relaxen - ein Traum! Das Schlafzimmer mit Queensizebett, Kommode mit Minibar und Couch ist wie die restliche Villa auch im Feng-Shui-Stil eingerichtet. Viele farbige beleuchtete quadratische Wandelemente mit echten Äpfeln , Kerzen, Räucherstäbchen und Duftlämpchen machen das Flair perfekt.
Jeden Tag gibt es zwei grosse Wasserflaschen gratis und auch die Kaffee- und Teetütchen wurden ausreichend nachgefüllt.
Jede Villa hat eine eigene Terrasse und einen eigenen Strandabschnitt mit jeweils zwei Liegen mit Tischchen und einer maledivischen Schaukel.

Gastronomie und Service
Das Essen war unheimlich lecker und sehr vielseitig. Zum Frühstück gab es immer Büffet und ein Frischestand für alle möglichen Eiervariationen, Waffeln, Pancakes uvm. Es gab auch Fruchtsäfte, aber nichts frischgepresstes sondern nur aus der Packung. Das hat mir etwas gefehlt, aber trotzdem war es lecker und es gab ja frische Früchte.
Das Mittagsbüffet war wahnsinnig vielseitig und immer sehr sehr lecker.
Es gab ein Vorspeisenbüffet, ein warmes Büffet, ein Dessertbüffet und einen Frischestand, wo man sich Fisch, Fleisch, Gemüse etc. frisch zubereiten lassen kann. Wir haben uns immer auf das Mittagsbüffet gefreut und jedes Mal war es eine Überraschung.
Am Abend gab es viermal Menü und dreimal ein Themenbüffet (Maledivischer Abend, Asiatischer Abend und Barbecue Night). Das Menüessen war so lecker zubereitet, wie in einem Sternerestaurant in Deutschland und auch die Büffets waren wie immer sehr gut.

So gut haben wir noch nie gegessen und haben auch kräftig zugelegt. Die Desserts waren einfach immer zu lecker.
Wir hatten während unserem gesamten Aufenthalt einen festen Tischkellner und einen festen Roomboy. Unser Kellner war zwar sehr zurückhaltend und nicht ganz zugänglich wie die anderen, aber trotzdem mochten wir ihn am Ende unseres Urlaubs sehr. Die anderen Kellner waren super nett und unterhielten sich gern mit den Gästen. Besonders der Koch vom Showcooking Adam hat es uns angetan. Er sprach verschiedene Sprachen, auch etwas deutsch und kannte unsere Gewohnheiten sehr schnell. Vom gesamten Personal wurde man nach kurzer Zeit immer freundlich gegrüsst. Das Personal im Spa war wahnsinnig freundlich und oft trafen wir uns abends noch am Bootssteg und haben uns unterhalten und Fische gefüttert. Wir fühlten uns wie in einer grossen Familie und beim Abschied standen zwei Mädels aus dem Spa und zwei von der Rezeption am Jetty und winkten, bis unser Boot nicht mehr zu sehen war. Wir sind noch nie mit Tränen in den Augen abgereist und sind noch nie so verabschiedet worden.

Sport und Tauchbasis
Im Preis inklusive war Schnorcheln, Kajak fahren, Volleyball, Darts und Tischtennis.
Man konnte auch noch Windsurfen, Wasserski fahren, Wakeboard, Fun-Tubes, Katamaransegeln und Hochseefischen, aber das haben nur sehr wenig Gäste gemacht.
Sehr beliebt und kompetent war die Tauchschule. Es gab auch einen deutschsprechenden Tauchlehrer für die deutschen Gäste. Die Tauchschule arbeitet mit der auf Banyan Tree gemeinsam und auch die Tauchausflüge werden gemeinsam organisiert und durchgeführt.

Wir haben 6 Tage hintereinander getaucht und alles war super organisiert und das Personal war sehr auf Sicherheit bedacht. Das Tauchboot war sehr gut ausgestattet mit drei Süßwasserduschen und Toiletten. Das einzige was uns nicht gefiel war, dass man vorher nicht wusste, wohin der Tauchausflug ging und welche Plätze angefahren werden.
Die Bootscrew war immer total freundlich und wenn ich schnorcheln ging, hat mich immer einer von der Bootscrew begleitet (aus Sicherheitsgründen). Beim Tauchen ist man in sehr kleinen Gruppen getaucht und immer mit Tauchlehrer. Zu unserer Zeit waren wir immer 3 Taucher mit einem Tauchlehrer. War echt toll.

Unser Fazit
Diese Insel ist nicht gerade günstig, aber für uns hat sich jeder Euro gelohnt.
Die Nebenkosten halten sich für ein 5*-Resort in Grenzen. Cola 4$, frisch gepresste Säfte 6,50$, Bier 4,50$- 6$. Dadurch das wir jeden Tag mindestens 2 Wasserflaschen (je 1,5l) aufs Zimmer gratis bekommen haben, hatten wir kaum Getränkekosten. Das Mineralwasser konnten wir beim Roomservice auch gratis nachordern, wenn 3 Liter tagsüber nicht reichten.
Das Inselmanagment bietet verschiedene Ausflüge an. Wir haben die Dolphin Cruise mitgemacht und haben bei Häppchen und Champagner viele Delphine gesehen und viel fotografiert. Den Ausflug ist wirklich empfehlenswert, aber leider auch ziemlich teuer (65$ p.P.) Insgesamt gesehen war es ein Traumurlaub, auch wenn das Wetter nicht immer perfekt war.
Empfehlen können wir Honeymoonern die Buchung bei DERTOUR im Sommer. Da spart die Braut 50% der Hotelpreises.
Leider gingen die zwei Wochen viel zu schnell vorbei und vielleicht können wir ja irgendwann einmal - wenn es die Finanzen zulassen- zurückkehren..... in das Paradies im Indischen Ozean.

Viele Grüße von Ela & Ingo

Fotos von unserem Urlaub haben wir in die Bildergalerie ( Foto 16 - 33) eingestellt.
 


 

Angsana, Januar 2006, Einmal und nie wieder

Wir können die positiven Beurteilungen dieses Hotel nicht verstehen. Mit Reise Erfahrungen aus der ganzen Welt (u.a. Seyshellen, Maurizius, Bahamas, Australien), aber auch Malediven (One&Only Kanuhura in 2005, Hilton Rangali in 2006) und immer auf 5 Sterne Niveau hat diese Hotelanlage keine 5 Sterne verdient. Im besten Fall ist das eine 4 Sterne Anlage. Wir haben noch nie ein Hotel gesehen, welches so gelobt wird und gleichzeitig 5 Sterne Ansprüche nicht annähernd erfüllt. Die Insel ist total verbaut, die Villen stehen sehr nah an einander.

Zwar wurde die Anlage in 2002 renoviert, wesentliche Verbesserungen sind aus unserer Sicht jedoch nicht erfolgt. Die Bungalows sind entschieden zu klein und haben nicht den erforderlichen Luxus. Das Mobiliar ist einfach und war zumindest bei uns teilweise ziemlich abgenutzt. Die Nacht wird auch nicht angenehmer, wenn die Klimaanlage und der Kühlschrank unverhältnismäßig laut sind. Uns hat das jedenfalls gestört.

Es ist außerdem nicht möglich in der Lagune um die Insel herum zu baden, da das Wasser nur bis zu den Knien geht! Die Lagune ist schmal und teilweise auch etwas verschmutzt. Zum Schwimmen muss man nach Banya Tree fahren. Jedoch gibt es nur feste Uhrzeiten zum Übersetzen. Das ist nicht kundenfreundlich!

Die Gastronomie ist eine Zumutung. Weder besonders abwechslungsreich, noch kulinarisch anspruchsvoll. Die Buffets des einzigen Inselrestaurants waren in der Auswahl sehr beschränkt. Das Menue-Angebot bestand aus der Auswahl jeweils eines Gerichtes (Fisch, Fleisch oder Vegetarisches). Geschmacklich stach nur selten etwas als delikat hervor. Die Lage des Restaurants ist schlecht gewählt. Es war abends fast immer so windig, dass nur wenige Paare draußen speisten. Das hat die Atmosphäre nicht gerade schöner gemacht. Das Inselrestaurant hätte genau auf der anderen Seite sein müssen.

Einzige Ausweichmöglichkeit war das Abendessen im Banyan Tree. Hier schien uns die Küche insgesamt besser zu sein.

Gerade zu exemplarisch stellte sich der Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit dieses Hotels am Silvester-Abend da. Der Hotel-Chef wagte es als den angekündigten Champagner Henkell Trocken zu kredenzen. Eine Beleidigung für jeden einzelnen Gast!!!

Die Spaanwendungen jedoch haben uns gefallen. Das Personal war sehr freundlich und professionell.

Fazit: Ein völlig überteuertes Hotel, die Bewertungen in den diversen Hotel-Rankings für uns nicht nachvollziehbar.

Gott sei Dank wurden wir in der zweiten Woche unseres Malediven-Aufenthaltes voll entschädigt. Das Hilton Rangali bietet dass, was wir uns unter einem kosmopolitischen und anspruchsvollen 5-Sterne Hotel vorstellen.

Never ever Angsana

PS: das Tauchrevier ist ebenfalls nicht zu empfehlen. Die Korallen sind zerstört. Das ist natürlich nicht dem Hotel geschuldet, sollte jedoch von Tauchern berücksichtigt werden.

Für Fragen: UMoeritz at aol.com

Mit freundlichen Grüssen
Juliane & Peter

 


 

Reisebericht Ihuru / Angsana 28.02. - 19.03.2005

Nachdem wir letztes Jahr Gelegenheit hatten, einige Tage den Komfort auf Angsana zu erleben, haben wir dieses Jahr die Insel erneut besucht und uns dort fast volle 3 Wochen verwöhnen lassen.

Und wieder haben wir festgestellt: Jeder Tag auf dieser Insel ist ein besonderer Tag! Der Leitspruch des Managements „Sensing the moment“ beschreibt denn auch treffend, wie man sich fühlt.

Die Insel ist dicht bewachsen, kreisrund, mit einem umlaufenden, leicht erreichbaren Hausriff. Die Rifferholung macht Fortschritte, anscheinend schneller als anderswo. Es gibt viele Stellen, an denen sich Korallen allmählich wieder ausdehnen. Die Arbeit der vor Ort ansässigen Meeresbiologen dürfte wohl maßgeblich dazu beitragen.

Entsprechend groß ist der Fischreichtum. Auch größere Fische, insbesondere Schwarzspitzen-Riffhaie, bekommt man täglich zu Gesicht. Und natürlich Schildkröten, was angesichts der eigenen Schildkröten-Aufzucht nicht weiter verwundert.

Die Bungalows wirken zunächst klein und eher unscheinbar, unter Palmen versteckt, und doch ist alles vorhanden, was man sich wünscht. Innen in dezenten warmen Farbtönen gehalten, modernes (u.a. Kühlschrank, CD-Anlage,) kombiniert mit Romantik (Kerzen und Räucherstäbchen), indirekte dimmbare Beleuchtung, mit Wasser und Blumen gefüllte Glasschalen, und ein kleiner Wasserfall im sehr schönen halboffenen Bad. Alles nicht überladen, sondern gediegen, elegant und gepflegt, wie alle Einrichtungen der Insel. Man sieht und hört Feng Shui: Wohltönende Klänge nicht nur hier, sondern auch am Empfangssteg, an der Bar, im Restaurant und im SPA.

Das Essen ist hervorragend. Abends gibt es hin und wieder Themenbuffets, zumeist wird aber ein Menü serviert, eher zelebriert. Wem das zu wenig ist, kann auch ein Boot mitsamt Crew und Menüplan ordern, eine unbewohnte Insel ansteuern und dort zu zweit bei Kerzenschein zu Abend essen.

Auch ein Besuch im SPA-Center ist lohnenswert. Sehr professionell, dezent und liebenswürdig. Wer will, kann sich dort Streicheleinheiten in allen Variationen abholen, sich pudern und wickeln lassen wie ein kleines Baby.

Der Service ist überall perfekt. Das Personal ist superfreundlich, und Horst, der immer allgegenwärtige Inselmanager, plaudert gerne mit den Touristen, beantwortet jederzeit Fragen.

In Sichtweite liegt Banyan Tree, noch eine Spur luxuriöser. Da beide Ressorts zum selben Management gehören, darf man sich auch gegenseitig besuchen. Es gibt regelmäßige Dhoni-Shuttles (dauert 5 Minuten) oder, wer will, kann mit einem Kanu selbst hin und her paddeln. So kann man mal die Insel wechseln, dort baden, schnorcheln, spazieren gehen, auf Wunsch auch mal zu Abend essen, oder sich abends an die Bar setzen, aus einer anderen Perspektive Angsana betrachten oder sich mit einem lichtstarken Objektiv die Milchstrasse erklären lassen.

Sensing the moment! Wir haben in diesem Paradies jeden Augenblick genossen.

Brigitte und Jürgen
 


 

Hallo!

Diesen Sommer verbrachten wir zum dritten Mal eine Woche auf den Malediven. Zuerst waren wir im Rangali Hilton, danach im Laguna Beach Resort (siehe Reisebericht) und dieses Mal im Angsana Resort und Spa. Hier die wesentlichsten Punkte, was die Insel Ihuru betrifft:

Positiv :
    Boottransfer Male Airport-Angsana: ca.25 Minuten
  • Insel: ich kann mir keine schöner bewachsenere Insel vorstellen!!! Viele Palmen und andere Pflanzenarten, weisser Sandstrand und total klares, sauberes türkises Meerwasser
  • unglaublich schönes Hausriff, ideal zum Schnorcheln und Tauchen
  • Restaurant mit sehr gutem Essen
  • sehr freundliches Personal
  • moderne, traumhaft eingerichtete Designervillen (beleuchtetes Bett, in der Wand eingebaute rot leuchtende Quadrate, Waschbecken leuchtet gelb, etc.) mit privater Strandschaukel vor dem Bungalow
  • kostenlose Liegestühle vor jeder Villa
  • runde kleine Insel, die man in nur 10 Minuten zu Fuss umrunden kann
  • kostenlose Sportarten, wie Kanufahren, Surfen, Schnorchelausrüstung etc.
  • Barfuss-Insel
  • sehr ruhige, total romantische Insel, wie im Bilderbuch
  • Meer ist meistens absolut ruhig
  • egal, auf welcher Seite man sich von der Insel befindet, die Aussicht aufs Meer und die Nachbarsinseln Banyan Tree und Baros und andere Inselchen ist immer fantastisch
  • mit dem Kanu kann man in 20 Minuten zur Insel Banyan Tree paddeln und auch diese Insel besuchen (oder man kann auch mit einem Motorboot rüberfahren)

Negativ
  • wegen Erosion haben die Villen auf der Westseite nur einen kleinen Sandstrand, teilweise noch mit Sandsäcken, die weiteres Abschwemmen von Sand verhindern (stören aber kaum!)
  • Betten sind sehr schmal
  • Tauchen ist extrem teuer (pro Person pro Stunde über 80 US Dollar! egal, ob mit oder ohne Instructor!)
  • Tauchgänge finden nur morgens statt
  • wegen dem Hausriff sind Wassersportarten, wie Surfen, Wasserski etc. eher ungeeignet


Bemerkung:

Auf dieser Insel gibt es auch Villen mit einem kleinen Jacuzzi. Diese liegen, wie auch die Villen ohne Jacuzzi, um die ganze Insel verteilt. Wegen sehr hoher Nachfrage nach Jacuzzi-Villen, werden immer mehr "normale" Villen mit einem Jacuzzi ausgestattet. Wasserbungalows gibt es keine. Insgesamt befinden sich 45 Villen auf dieser Insel.
Wir hatten eine "normale" Villa (Nr.30) auf der Westseite der Insel mit Sandsäcken. Diese stören jedoch nicht. Besser, als eine Mauer um die Insel zu haben. Dafür haben Villenbewohner der Westseite abends einen traumhaften Sonnenuntergang, während die auf der Ostseite bereits Schatten haben. Trotzdem würden wir nächstes Mal beim Buchen darauf achten, dass wir eine Villa auf der Ostseite haben (Villen Nr.1 bis ca. Nr.25). Der Sandstrand ist dort schön breit, es hat mehr Palmen, es ist viel weniger windig, als im Westen und das Wasser ist dort auch ruhiger. Zum schwimmen eignen sich aber alle Seiten.

Fazit:

Ich sag nur eins: WOW! Ein Paradies auf Erden, einfach eine traumhafte Insel! So stellt man sich Ferien vor... Egal, auf welcher Seite.
 


 

Reisebericht Ihuru, Angsana Ende Februar bis Anfang März 2004
Von Daniel Rutishauser (daniel.rutishauser@schweiz.ch)

„Touch down“ – die Malediven haben uns wieder! Die Flip-Flops, T-Shirt, kurze Hosen und Sonnenbrille bereits im Flugzeug montiert, Einreiseformalitäten erledigt und Gepäck abgeholt stehen wir bereits am Schalter für die Bootsfahrt zu unser Trauminsel. Keine 10 Minuten später sind wir bereits auf dem Boot. So schnell waren wir noch nie auf einer Insel nach der Landung. In weniger als einer Stunde nach der Landung wurden wir bereits auf der Insel mit einer Willkommens-Kokosnuss-Einscreme begrüsst. Auf dem Schnellboot erhielten wir während der kurzen Überfahrt von nur gerade 20 Minuten genügend Wasser und ein eisgekühltes Erfrischungstuch mit Zitronengrassgeschmack. Das Zitronengrassgrün übrigens eine der Angsana-Farben; dazu aber später noch mehr.

Als Taucher sind unsere Kriterien für die Inselauswahl hart: Klein muss die Barfuss-Insel sein, allein stehende Bungalows (auf Ihuru werden sie übrigens Villas genannt), gute Tauchgründe in nächster Nähe, ein schönes Hausriff und keine Abendunterhaltung (vor allem keine Animationen). Ihuru erfüllt all diese Anforderungen. Ob das Preis-Leistungsverhältins stimmt muss jeder selbst entscheiden. In meinem abschliessenden Kommentar komme ich aber nochmals darauf zurück.

Die Schwester-Insel „Banyan Tree“ ist ein wenig kleiner, hat aber ein grösseres Hausriff und bietet anscheinend noch mehr Luxus als Angsana. Meiner Meinung nach ist Banyan Tree aber zu fest überbaut, durch die grösseren Bungalows, die jeweils noch mit einem Bambus-Zaun eingezäunt sind und dem grossen (natürlich auch eingezäunten) Spa wirken die Wege wie enge Gassen. Auch vom Meer her sind die Bungalows zu sehen – nicht wirklich Natur belassen.

All dies ist auf Ihuru nicht der Fall. Die Bungalows sind nicht so gross, wie die von Banyan Tree, und sie sind vor allem nicht eingezäunt. Somit komme ich zu der Ausstattung. Die Insel besitzt ca. 45 Villen und ca. 4 Garden Villas ohne direkten Meerzugang. Die 45 Villas mit direktem Meerzugang nennen sich entweder Beachfront Villa oder Beachfront Jacuzzi Villa. Der einzige Unterschied ist das Vorhandensein eines Jacuzzis. Wie ich von der Hoteldirektion erfahren habe, werden in den nächsten Jahren sukzessive die „normalen“ Villas mit einem Jacuzzi ausgestattet (ob’s dies den braucht?). Wir hatten eine Villa ohne Jacuzzi. Dafür mit einer im Freien stehenden Dusche , die es in sich hatte. Nicht einfach eine Brause, nein, eher von den Inkas inspirierte Duschsäule. Das Badezimmer hatte weiter ein allein stehendes Waschbecken, in welches das Wasser in einem Wasserfall fliesst und ein durchsichtiges, von hinten mit Licht beleuchtetes Lavabo. Das Schlafzimmer ist ausgestattet mit zwei grossen Betten und einer Deko-Konsole, welche aus den von hinten mit rot beleuchteten „Angsana-Quadraten und jeweils einem grünen (essbaren) Apfel besteht. Jede Villa (ausser den Garden Villas) besitzt einen Safe und eine Minibar. Zusätzlich besitzen alle Villas jeweils eine eigene „Malediven-Schaukel“.

Die Quadrate wiederholen sich. Genauso die Farben Orange und Zitronengrass-Grün. Die ganze Architektur ist das Beste, das ich je auf den Malediven sah: bis ins letzte Detail ist alles durchdacht. Alles wirkt sehr harmonisch und nicht aufgesetzt noch gekünstelt. Hier fühlt man sich einfach wohl. Jedes Detail macht Freude. Die Beach Bar (früher das Hauptgebäude fürs Essen) hat in der Mitte wieder die Quadrate. Diesmal gefüllt mit den Spirituosen. Verlängert der Steg mit bequemen Sitzgelegenheiten, wo abends die Haie in der Lagune und der Sonnenuntergang beobachtet werden können. Gerade nebenan, das Restaurant bestehend aus zwei Palmendächern, wobei das grosse das Buffet beheimatet. Angegliedert der Grill und vorgelagert zum Meer hinaus ein weiterer Steg mit ca. 40 Tischen und gelben Sonnenschirmen. Hier sind die Mahlzeiten echt ein Erlebnis. Am Morgen der Sonnenaufgang und am Abend bei Kerzenlicht ein romantisches Nachtessen.

Somit komme ich zum Essen. Das Essen ist einfach exklusiv! Noch nie habe ich auf den Maldiven so hervorragend gegessen. Zum Frühstück gibt es ein riesiges Buffet mit Früchten, Käse, Fleisch, Konfitüre, Cerealien etc. und alle Arten von frisch servierten Eierspeisen. Zu Mittag gibt es jeweils Buffet mit einer grossen Auswahl an Salaten und weiteren warmen (asiatischen und internationalen) Gerichten, Dessert-Träumen und Früchten - und jedes Mal Barbecue! Zum Abendessen gibt es abwechselnd ein Themen-Orientiertes Buffet (mit Barbecue) oder serviert ein klassisches vier Gang Menü. Die Servier-Boys sind aufmerksam, wie auf den Malediven üblich (so zum Beispiel der immer singende Jack). Die Wein-Karte ist für Malediven-Verhältnisse untypisch vielfältig und wirklich günstig (ab US$ 5 pro Glas). Die Wasserflasche kostet sehr teure US$ 5, wobei auf dem Zimmer immer eine Flasche steht und sofort wieder kostenlos ersetzt wird. Somit haben wir auf dieser Insel im Gegensatz zu anderen für Wasser gesamthaft wenig ausgegeben!

Neben dem Schlafen, dem Baden, Aufenthalt in der Villa und zwischen den Mahlzeiten waren wir tauchen. Grundsätzlich ist das Nord Male Atoll so nah bei Male nicht wirklich das Tauch High-Light, dennoch hat die Tauch Crew einige sehr gute Tauchplätze im Programm (bis zu einer Stunde Dohni-Fahrt entfernt). Dazu kommt das wirklich sehr schöne und einfach zu tauchende Hausriff von Ihuru. Mit einem schönen, vorgelagerten Wrack auf 26-30 Meter Tiefe und Ammenhaien. Das Hausriff von Banyan Tree ist eine einzige Geröllhalde und absolut nicht zu empfehlen! Die Tauchbasen von Angsana und Banyan Tree gehören zusammen. Der sympathische Basenleiter Ben(oit) hat uns erzählt, dass er ein neues Tauchboot am bauen ist, welches, gemäss seinen Schilderungen zu entnehmen, in den Malediven seines gleichen suchen wird (ab Mai). Zum Tauchen nur soviel, ich sah bei einem Tauchgang mindestens 13 Mantas!!! Es finden jeweils zwei Tauchgänge statt. Man fährt mit dem Boot raus und macht den ersten Tauchgang, nach einer Zwischenverpflegung bestehend aus frischen Früchten, Fischstücken und warmen Tee geht es wieder runter. Zum Mittagessen ist man wieder zurück auf der Insel. Die ersten zehn Tauchgänge sind sehr teuer, auch wenn die Preise pauschal sind, d.h. die Flaschenfüllung, der Bootstransfer, Wasser/Zwischenverpflegung, Bademantel/Tuch und der Dive Guide sind bereits inklusive. Die nachfolgenden Tauchgänge werden massiv günstiger. Zwei Tauchgänge bei einer Bootsfahrt sind effizient, doch kann ich als Taucher weniger wählen und ich muss jeweils zwei Tauchgänge aufs Mal machen und auch voll bezahlen. Die angefahrenen Dive Spots werden im Voraus nicht angekündigt. Diese „Politik“ finde ich nicht gut. Die Dive Guides: der Franzose und Basenleiter Ben, der Malediver Fathi, der Japaner Mitsu, der Schweizer Serge, der Malediver Adam sind alle sehr nett, erfahren und lustig. Joshi kümmert sich vor allem um die Japanischen Taucher.

Wozu braucht es ein Spa auf einer Malediven-Insel? Genau das fragten wir uns auch. Wir probierten es aus. Als „Wellness-Erprobter“ muss ich gestehen, dass das Spa auf Ihuru wirklich sehr gut ist. Die Angsana-Wellness-Philosophie ist echt erholsam. Ich empfehle jedem auf Ihuru mindestens eine Massage. Dabei empfehle ich Zitronengras-Öl zu verlangen. Wir haben gleich eine Flasche gekauft – für den Hausgebrauch.

Auf Angsana und Banyan Tree gibt es Meeresbiologen, welche sich der Beobachtung und Aufzucht von Korallen und Schildkröten verpflichtet haben und gerne darüber Auskunft geben. Ich kann nur empfehlen mit ihnen in Kontakt zu treten. Am besten an einem der zweimal wöchentlich stattfindenden Vorträgen.

Auf Ihuru, wie auch auf Banyan Tree, buchen sehr viele Honeymooners. Briten, Deutsche, Schweizer, Japaner und einige Australier (keine Italiener) bevölkern die Insel hauptsächlich. Viele bleiben nur wenige Tage (vier, sieben oder zehn); zwei oder drei Wochen sind eher die Ausnahme. Wir waren zwei Wochen. Für weniger würden wir erst gar nicht anreisen.

Angsana auf Ihuru ist das Beste, das ich je auf den Malediven erlebt habe. Das hat aber auch seinen Preis. Zweieinhalb bis dreimal mehr als ich normalerweise für Malediven-Ferien ausgebe muss ich für dieses Paradies auslegen! Ich selbst habe nicht soviel Mehr-Leistung erhalten. Das Tauchen war nicht zwei, oder dreimal besser. Das Essen war sicher zwei- bis dreimal besser. Die Villas waren eineinhalb Mal besser. Das Spa war überraschen hervorragend. Die Gäste und das Personal waren alle liebenswert (niemand, der uns auf die Nerven ging). Tja, somit muss jeder selbst die Rechnung machen. Falls wir es uns wieder leisten können, würden wir sofort wieder auf Ihuru gehen. Ansonsten tun es viele andere Inseln es auch für weniger als die Hälfte des Preises.

Grüsse und viel Spass
Daniel Rutishauser aus Zürich
 


 

Tja,lieber Jens

Eigentlich bist Du ja schuld, das wir jetzt ein paar tausend Franken ärmer sind als zu der Zeit vor dem Lesen Deines Reiseberichtes. Euer Reisebericht hat letztlich den Ausschlag gegeben, uns für Ihuru zu entscheiden.

Heute, nach unserem Urlaub, gibts noch 1000 Gründe mehr, wieder auf die Insel zu fahren. Wir können Eurem Bericht eigentlich nichts hinzufügen, den er entspricht in allen Belangen auch unserem Eindruck. Langer Rede kurzer Sinn :

Für erholungssuchende Menschen ohne Partyalürren ist diese Spiegeleiinsel
"The one and only"

Trotzdem hier einige persönlich Eindrücke und Erfahrungen.

Tauchen

Als angefressene Taucher hatte diese Tätigkeit natürlich einen hohen Stellenwert, weshalb unsere Erfahrungen in diesem Bereich stark gewichtet sind. Hans Lange und seine Crew( Caroline & Mitshu ) treten ausgesprochen professionel an. Alle drei sind PADI Instruktoren und verstehen was von Ihrem Fach. Mitshu hat sogar eine Spezialausbildung für Behindertentauchen. Wir haben insgesamt 64 Tauchgänge(Inselrekord) gemacht, verteilt auf Hausriff und Boot. Jede Bootstour war begleitet durch mindestens eine bis 2 Istruktoren. Wir haben an Meeresbewohnern so ziemlich alles gesehen, was das Taucherherz höher schlagen lässt. Haie, Mantas, Schildkröten, Napoleons ohne Ende und alle weiteren 3500 Riffbewohner des Indischen Ozeans. Die Tauchplätze sind innert max. 55 Minuten erreichbar. Die Bootscrew ( Abo, Rauf und der Kapitän ) führen sicher und genau an den Spot. Die Tauchgänge sind auf 60 Minuten begrenzt, was aber dem Spass keinen Abbruch tut. Meine bessere Hälfte friert nach 50 Minuten sowieso schon lange....

Immer nach dem Auftauchen wird uns die Ausrüstung sofort abgenommen und die zweite Flasche gleich wieder montiert. Sekunden später wärmt einen schon der übereichte Bademantel und noch eine Minute später weisst du wieder nicht,welche der vier Früchte du zuerst essen sollst. Das Wasser vor und zwischen den Tauchgängen ist natürlich auch dabei. Dabei heisst wie alles : Es ist nicht separat zu bezahlen...Man macht am Vormittag immer zwei Tauchgänge nacheinander. Wemms wie uns immer noch nicht reicht, kann am Nachmittag nochmal aufs Boot oder unternimmt am super Hausriff nochmals einen Tauchgang.

Es werden alle Tauch-Aktivitäten und Kurse angeboten. Sehr zu empfehlen sind im Besonderen die Nachttauchgänge am Hausriff. Vom OWD bis zum Divemaster werden alle Kurse geführt. Wir hatten unsere eigene Ausrüstung mitgenommen; die angebotene Leihausrüstung war jedoch Markenware und auf den neuesten Stand der Technik, gut gewartet und sauber gelagert. Ueber Computer, Jacket bis hin zur Lampe ist alles zu moderaten Preisen erhältlich. Einzig Foto- und Filmkamera ist selber mitzubringen. Die Basis verfügt über genügend Alu Flaschen mit Int und auch DIN anschlüssen. Die Flaschen sind immer mit mindesten 199 - 210 BAR gefüllt. Nitrox ist noch nicht erhältlich; aber Hans Lange hat ins seinem Budget für 2003!!!

Wie haben uns als erfahrene Taucher wie Gott ins Frankreich ( nicht nur beim Essen, Danke Alex ) gefühlt und merkten, das wir wirklich herzlich willkommen waren. Der einzige kleine Wermutstropfen waren eigentlich Hans`s Fremdsprachenkenntnisse. Ich finde wirklich er sollte sich beim" Schwiizerdütsch" lernen etwas mehr ins Zeug legen....Smile...Wir haben zwei Wochen lange die Tachplätze rund um Ihuru gefilmt. Menschen, die es interessiert wie die Unterwasserwelt auf den Malediven aussieht können bei uns ab Januar 2003 die CD gegen einen Unkostenbeitrag von 50 Euro bestellen.( peter.buechel@winterthur.ch )

Schnorcheln

Hausriff lädt sehr gut zum Schnorcheln ein. Nur wenige Schritte im feinen Sandstrand und man hat die schönsten Schnorchelplätze vor dem Bungalow. Es hat mehrere markierte Einstiegsstellen für Taucgänge am Riff. Es wird sehr grossen Wert auf Riffschutz und Erhalt der UW Welt gelegt. Schnorchelausrüstungen gibts auch in der Tauchschule zu mieten.

Unterkunft

Wir hatten eine Unterkunft mit Jacuzzi, was wir allemal schätzten, vor allem, weil es keinen Pool gab. Mit 3 Stunden am Tag im(unter)Salzwasser tat ein gemeinsames Bad im Open Air Sprudler immer sehr gut.Das Bad war ein Traum aus Marmor und divesen Wasserfällen aus der Wand oder(Die Dusche) aus dem Bambusrohr. Die im Feng Shui Stil geschmackvoll eingerichtet Zimmer waren eine wohltat gegenüber dem normalen Einerlei das man sich sonst so gewöhnt ist. Besonders intelligent fanden wir den CD Player und das täglich aufgefüllte Wasser inkl Tee Kaffee und die feine Minibar. Der eigene Balkon inkl Schauckel, Stühlen, Tisch und Liege (alles aus Holz) machen alles nur noch perfekter. Einzig die zwei eigenen Strandliegen waren aus Kunststoff. Küche

Eine ausgesprochen ausgewogene Küche mit dem Chefkoch Alexander Traeger erwartet den Gast in Ihuru. Jeden zweiten Tag wechselt Buffet mit A la carte.Wir haben uns jeden Tag dreimal sattgegessen und da doch sehr viel auch Früchte in allen Varianten da waren, gings mir auch nicht an den Speck. Wer jedoch dem sehr leckeren Dessertbuffet von Alex nicht widerstehen kann, um den ist es geschehen. Sehr gut gefallen hat uns, das wie während zwei Wochen immer den gleichen Kellner hatten. Aus diese Crew ging durch die Schule von Alex was dem Service zu Gute kommt.

Unterhaltung

Ihuru ist eine kleine Spiegeleiinsel die in etwa 15 Minuten umwandert ist. Das heisst es hat nicht sehr viel Platz. Bei Vollbelegung( bei uns waren etwa 70% belegt) sind etwa 100 Leute hier. Die meisten suchen Erholung und Ruhe. Man geht Schnorchel oder in die Massage. Man liest ein Buch oder kuschelt sonst etwas herum. Partygänger, Single-People und Familien mit Kleinkindern sind hier völlig fehl am Platz. Es gibt weder Disco noch Animation noch Kinderspielplätz und betreute Krippen. Eventuell kann man etwas Tischtennis oder Darts spielen. Asonsten unterhält man sich an der Bar bei der Smokersnight mit Gästen oder geht wie wir früh zu Bett.

Preise

Es war mir zu anstrengen, alle Preise auswenig zu lernen. Das Meiste kann ja beim Reisebüro erfragt werden oder via Email bei Angsana selber. Zum Thema nur soviel: Natürlich muss solch perfekter Service bezahlt werden. Wer also die Billigste Malediveninsel sucht, ist hier ebenso falsch wie das Ibiza People.

Natur und Umweltschutz

Angsana und Banian Tree (die Partnerinsel) betreiben Umweltschutz nicht nur in Worten. Auf der ganzen Insel ist kein Teil aus Plastik zu finden. Alles wird aus Stoff oder Holz hergestellt. Der trotzdem enstehende Müll wir nicht einfach ins Meer geworfen, sondern fachgerecht entsorgt. Es gibt kene chemische Reinigung auf Ihuru; wenn schon wird alles gewaschen. Das Spannenste aren aber die Meeresbiologen. Azeez und seine Helfer machen jede Woche Vorträge über Flora und Fauna und gehen auch auf Schnorcheltor mit. Das schönste aber ueberhaupt war Das Schildkrötenschutzprogram. Wir hatten die Möglichkeit zuzusehen, wie die weltweit ersten Turtles, die inm Hausriff aufgezogen wurden, freugelassen wurden Der bekannte englische Biologe Dr. Nicolas Pilcher war anwesend und versah seine Turtles mit Sendern um sehen zu können wohin sie wandern und das ganze via Satelit. Damit dieses Projekt wiederholt und weitergeführt werden kann, braucht es Engagement und Geld. Fürs Geld sind wir zuständig.. Also Leute unter www.banyantree.com findet ihr die Adresse um zu Spenden. Es ist eine Investition in unsere und in die Zukunft der Meeresschildkröten.

Tja, nun bleibt mir nochmals Danke zu sagen für unseren wundervollen Urlaub.
Und Eines ist klar: Wir kommen wieder...


Tina und Pedro Büchel /Winterthur/ Schweiz


Reisebericht Ihuru

16.11.01-28.11.01

Nach etlichen Stunden im Internet, u.a. auf malediven.net sowie einer sehr kompetenten Beratung durch unseren Reiseveranstalter (STOP OVER) haben wir uns schließlich für Ihuru im Nord-Male-Atoll entschieden. An dieser Stelle möchte ich auch auf die Homepage von Forumsmitglied Jörn hinweisen (www.joernbernard.de/pages/Malediven.html), die zu einem Großteil dem Inselparadies Ihuru gewidmet ist.

Flug und Transfer

Am 16.11. ging’s mit Emirates von München via Dubai zum ersten Mal(e) Richtung Malediven. Für unsere 4-jahrige Tochter war es die erste Fernreise. Der Flug war trotz 3-stündigem Zwischenstop in Dubai sehr angenehm. Emirates bietet bereits in der „Holzklasse“ erstaunlich guten Service und Ausstattung (z.B. individuelle Videoberieselung mit eigenem LCD-Bildschirm). Besonders viel Mühe gibt sich die Crew mit den kleinen Gästen: es gibt Stofftiere, Spielzeugkoffer, spezielle Kindermenüs, und ein Erinnerungsfoto. Sehr angenehm für die Eltern - besser geht’s nicht!

In Male empfing uns das freundliche Team von „Voyages Maldives“ welches bereits alles perfekt für unseren Transfer vorbereitet hatte. Zusammen mit Gästen der Insel Vabbinfaru (Banyan Tree) waren wir schon 20 min. nach der Landung auf unserem Schnellboot nach Ihuru. Während des kurzen “Vollgas-Transfers” wurden heiße Tücher und Wasserflaschen verteilt. Eine kleine aber sehr angenehme Aufmerksamkeit des „Hauses“. Keine 30 min. später betraten wir unsere Insel die für die nächsten 10 Tage unser zu Hause sein sollte.

Insel

Ihuru’s Motto lautet: “Ankommen und Wohl fühlen”, und so haben wir es auch erlebt! Mit dem ersten Schritt auf den Steg begann die Erholung. Die Insel selbst ist einfach atemberaubend - klein, rund, grün und ruhig! Unser Gepäck wurde direkt in unseren Wunschbungalow (Nr. 40) an der Westseite der Insel gebracht. Wir mußten keine Formalitäten über uns ergehen lassen (das hatte Voyages Maldives bereits für uns erledigt) und nahmen statt dessen unseren Begrüßungscocktail in der rundum offenen Bar in Empfang. Ihuru hat wie einige andere Malediveninseln eine eigene Inselzeit (Male + 1 Stunde).

Der Strand ist auf der Westseite sehr schön und breit, im Osten eher schmal und mit Sandsäcken gegen weitere Abtragungen durch Wellen gesichert. Das hört sich nicht schön an stört aber in Wirklichkeit nicht richtig und sieht immer noch besser aus, als Mauern aus Beton oder vorgelagerte künstliche Wellenbrecher!

Am Strand entlang geschlendert ist die Insel in ca. 15 Minuten umrundet. Auf dem Rundweg der im Inselinneren hinter den Bungalows verläuft geht’s schneller und man erreicht so bequem alle Einrichtungen der Insel.

Infrastruktur

Im „Empfangsbereich“ der Insel befinden sich die Tauchschule, das Wassersportzentrum und der Souvenirshop sowie die Bar und das Restaurant. Neben den Gartenbungalows im östlichen Teil der Insel liegt das neu gebaute und sehr schön in die “Landschaft” eingefügte Wellness-Center (Angsana-Spa).

Alle Bungalows (46 Beachfront und 4 Garden Villas) und Einrichtungen der Insel wurden komplett renoviert. Es wurde sehr viel Holz verbaut (der Jetty mit Begrüßungspavillion sowie die Terrassen der Bar und des Restaurants wurden neu errichtet). Sämtliche Stühle (bis auf die zu den Bungalows gehörenden Strandliegen) sind ebenfalls aus (Teak-?)Holz. Weiße 08/15 Plastikstühle sucht man auf der ganzen Insel vergebens! Die Inneneinrichtung der verschiedenen Gebäude ist farblich sehr edel abgestimmt, natürlich im “corporate design” des Ressorts (lindgrün, orange, schwarz - hört sich nach 70er Jahre an sieht aber in der Kombination genial aus) gehalten.

Unterkunft

Nach den ersten Eindrücken nahmen wir unseren Bungalow (Nr. 40) in Augenschein und waren mehr als angenehm überrascht. Die Bilder auf der offiziellen Ihuru-Homepage (www.angsana.com) hatten nicht zu viel versprochen, alles sieht “in natura” noch besser aus. Dem Innenarchitekten, ist eine tolle Mischung aus modernem Ambiente und Gemütlichkeit gelungen. Die Einrichtung ist japanisch und „schnörkellos“ und hat uns sehr gut gefallen. Das halboffene Badezimmer ist auch recht edel aber nicht übertrieben luxuriös: moderne Armaturen, “Bächlein aus der Wand” und Naturstein-Säulendusche unter freiem palmenumsäumtem Himmel.

10 der insgesamt 46 Beach-Villas sind zusätzlich mit einem Whirlpool ausgestattet, was wir allerdings für etwas übertrieben halten, da der schönste Whirlpool doch direkt vor der “Haustür” liegt. Offensichtlich ein Zugeständnis für die “Luxusgäste”.

Mit der Renovierung hat jeder Bungalow auch eine fernbedienbare „flüsterleise“ Klimaanlage erhalten, die wir allerdings aus Angst vor Erkältung sehr selten eingeschaltet haben. Die überdachte Terrasse beherbergt einen Tisch, 2 Stühle und eine Holzliege zum Relaxen. Vom privaten Garten (rechts und links durch eine noch “junge” Buschreihe abgetrennt), in dem eine maledivische Schaukel (unser Lieblingsplatz am Abend) steht, hat man direkten Zugang zum “eigenen” Strandabschnitt. Während unseres Aufenthaltes war die Insel nur zu ca. 25% ausgelastet, weshalb Strand und Nachbargärten menschenleer waren, was wir sehr genossen.

Die Bungalows werden 2 mal am Tag gereinigt. Am Abend gibt’s frische Strandtücher für den nächsten Tag. Bett und Badezimmer wurden sehr liebevoll mit frischen Blüten dekoriert. Unsere Tochter war immer sehr darauf gespannt, wie der Roomboy Ihre Kuscheltiere auf dem Bett drapiert hat.

Das i-Tüpfelchen machte dann der täglich frisch aufgefüllte Obstkorb sowie eine 1,5 l Wasserflasche (complimentary!) aus.

Man kann darüber streiten, ob soviel Luxus/Komfort auf den Malediven notwendig ist, zumal man sich ja die meiste Zeit unter freiem Himmel aufhält. Für uns spielt die Unterkunft aber immer eine wichtige Rolle und wir haben das tolle Ambiente jeden Tag aufs neue genossen insbesondere, als wir uns an einem kompletten Regentag überwiegend drinnen aufgehalten haben. Wer “Fred-Feuerstein-Mobiliar”, “kleingemusterte Blümchentagesdecken”, Rattan und hellhörige Doppelbungalows bevorzugt, findet sein Seelenheil sicherlich nicht auf Ihuru.

Spa

Tja, über die Notwendigkeit eines Spas auf einer Malediveninsel läßt sich ja bekanntlich streiten und ich war vor unserer Reise diesbezüglich eher skeptisch. Im nachhinein kann ich mir keine bessere Umgebung für eine derartige Einrichtung vorstellen. Meine Frau hat es auf jeden Fall sehr genossen sich jeden Tag “behandeln” zu lassen und kam jedes mal “auf Wolke 7 schwebend” zurück! Auch ich habe mich mal “durchkneten” lassen. Danach fühlt man sich wie ein frisch gebadetes, gewickeltes und gefüttertes Baby. Achtung, hoher Suchtfaktor! Die Preise für die einzelnen Behandlungen sind recht preiswert (z.B. 1h Massage = 55$). Für erholungsbedürftige Genießer ist der Angsana-Spa auf Ihuru ein „must“.

Schnorcheln + Tauchen

Schnorcheln ist dank phantastischem Hausriff eine Wonne. Nur 10m vom Strand geht’s los mit der “Fischsuppe” (viele Riffhaie, Babymantas und Napoleonfische) und 30m tief senkrecht runter (genial!). In der Lagune auf der Westseite kann man übrigens gut schwimmen, auf der Ostseite reicht das Riff zu nah ans Ufer!

Das “Reef Protection Project” auf Ihuru läuft auch unter dem neuen Inselmanagement auf Hochtouren weiter! Aneez, quasi der “Meeresbiologe“ auf Ihuru, erläutert jedem interessierten Besucher die Details über das RPP. Er schnorchelt das Hausriff mehrmals in der Woche ab und entfernt Dornenkronen und anderes korallenverzehrendes "Getier“ (nein, keine Schnorchler!). Daneben betreut Aneez auch die 50 Meeresschildkröten die im Mai geschlüpft sind und nun unter seiner fürsorglichen Pflege aufwachsen, bevor sie nächstes Jahr in die Freiheit entlassen werden (wenn sie zu groß sind um als Fischfutter zu enden).

 

Da wir (noch) keine Taucher sind können wir uns auch leider kein Urteil über die Qualität der Tauchschule erlauben. Die Tauchcrew war immer sehr freundlich zu uns Schnorchlern und hat uns gute Tips für die besten Spots am Hausriff gegeben (natürlich nicht ohne uns darauf hinzuweisen nichts anzufassen oder direkt über das Riff zu schwimmen, sondern die Kanäle zu benutzen!

Wassersport

Das Wassersportzentrum bietet eine kleine Auswahl an Aktivitäten wie Windsurfen, Katamaran, Paragliding und Wasserski an. Das “Material” ist in einem hervorragenden Zustand, was offensichtlich daran liegt, daß nicht allzuviele Leute das Angebot wahrnehmen (Wasserski war während unseres Aufenthaltes zum Glück kein Thema!).

Verpflegung

Einziger Wermutstropfen auf Ihuru ist das Essen: zu gut und zu viel (Nachspeisen!). Der australische Chefkoch ist erst seit ein paar Monaten auf der Insel und sorgt für einen hohen Qualitätsstandard. Er zeichnet übrigens auch für die Küche auf Banyan Tree verantwortlich. Daneben gibt es noch einen einheimischen und einen Koch aus Sri Lanka. Das Frühstücksbuffet läßt keine Wünsche offen. Mittags gibt’s Buffet in allen Variationen und „Himmelsrichtungen“. Alles vom frischen Blattsalat bis hin zum Nachtisch mundet hervorragend. Bei genügend großer Auslastung der Insel gibt es auch am Abend Buffet ansonsten 4-Gänge Menü (mit jeweils 2 Gängen zur Auswahl), worüber wir nicht traurig waren (immer nur Buffet ist auf Dauer auch langweilig!). Die Qualität des Essens (wir sind diesbezüglich sehr anspruchsvoll) war 1A und die Gerichte immer sehr schön angerichtet (hatte einen Hauch von Gourmet-Restaurant!). Der neue „chéf de cuisine“ hat offensichtlich alles bestens im Griff.

Wie alle Inselangestellten war auch das Restaurantpersonal sehr nett, zuvorkommend (aber nicht anbiedernd!) und kinderlieb. Ibbe, unser Tischkellner, und Jack haben sich immer besonders rührend um unsere Tochter gekümmert.

Die Preise für Getränke sind für maledivische Verhältnisse eher im oberen Bereich angesiedelt, aber was soll’s - man ist im Urlaub:

Wasserflasche 1,5 l: 5$

Bier 0,4: 4$

Softdrinks: 3$

Cocktails: ab 7$

Wein (0,2l): ab 7$

Wein (Flasche): ab 24$

Champagner: ab 95$

Die Auswahl an Flaschenweinen ist überraschend groß und wie das Essen von guter Qualität, wobei man den Hauswein auch sehr gut trinken kann!

Publikum + Atmosphäre

Das Durchschnittsalter der Gäste lag bei ca. Mitte 30 und es gab zum Glück fast keine Deutschen, einige „Eidgenossen“, die aber wie überall auf der Welt sehr angenehm und ruhig waren. Mehr als die Hälfte waren Japaner und Singapurer.

Auf Ihuru gibt es weder Pool, Animation noch Disco. Die Insel war nur zu 25% belegt und somit hat man, außer beim Essen, kaum Leute gesehen. Die Atmosphäre kann man am besten als „natürlich und elegant“ beschreiben. Weder „Schicki-Micki“ noch „Fußbroich-Look“ (Adiletten&Co.) waren anzutreffen.

Nachbarinseln

Von Ihuru aus erreicht man die in Sichtweite liegenden Nachbarinseln Vabbinfaru und Baros mit dem Schnellboot in ca. 5 bzw. 10 Minuten. Wir waren nur auf Vabbinfaru und recht enttäuscht. Die Insel ist ebenfalls rund und etwas größer als Ihuru. Die Strände sind zum Schwimmen etwas besser - das ist aber auch schon alles. Die Bungalows stehen größtenteils in der prallen Sonne und wirken schon etwas abgewohnt. Die Müllverbrennungsanlage liegt direkt am ansonsten sehr schönen quer über die Insel führenden Weg und sorgt neben dem Stromgenerator für reichlich Lärm. Das Personal ist deutlich reservierter was evtl. am „neureichen“ Publikum liegt.

Fazit

Wer Ruhe und Erholung in gehobenem aber trotzdem „unverkrampftem“ und natürlichem Ambiente sucht ist auf Ihuru genau richtig aufgehoben. Die Insel ist ein absoluter Volltreffer und sicherlich nur schwer zu toppen. Schon jetzt steht fest, daß wir im November 2002 wieder auf Ihuru sein werden.

Viele Grüße

Jens, Ruth und Jil

 


 

27.7-4.8.2000

Wie auch Banyan Tree haben wir Ihuru nur ca. 3 Stunden besucht.
Ihuru ist meiner meiner Meinung nach ein sehr guter Tip wenn jemand eine 3
Sterne Insel sucht.
Ihuru wird auch Umwelt-Insel genannt da sehr auf die Umwelt geachtet wird.
Das Hausriff war das schönste was wir auf den 4 Inseln gesehen haben, da
hier auch Korallen zu sehen sind.
Die Bungalows sehen sehr nett aus und sind auch ganz schön integriert.
Was stört sind Sandsäcke am Strand, die dann auch noch mit einem grünen Netz
überzögen sind, die das Abtragen verhundern sollen.
Alles in allem ist Ihuru aber auf jeden Fall eine gute Wahl, wenn man nicht
allzu tief in die Tasche greifen möchte.

Nicoleta Lukas

nicoleta@clever-buchen.de