Reiseberichte Holiday Island

Reisebericht Holiday Island - 03.11.2009 bis 15.11.2009
All Inclusive

Anreise: Flug mit Condor/Thomas Cook von Frankfurt direkt nach Male / 9 Stunden
Service im Flugzeug ok, Reiseunterlagen von Neckermann genial! Alles in einem Heftchen, jeder, der was braucht, kann "seinen" Zettel herausreissen (Infos für Daheimgebliebene, Bahnfahrkarte, Flugticket, Wasserflugzeug-Ticket, Hotelvoucher) und so hat man alles schön beisammen.

Hatten im Flugzeug gute Plätze ganz hinten am Fenster, aber leider sind die Sitzreihen ziemlich eng. Ich hatte zwar wenig Probleme, aber für mein Freund (knapp 1.90 gross) war es doch recht mühsam.

Ankunft in Male:
Erste Reaktion: alles unnötige ausziehen! Tipp: Flipflops ins Handgepäck - ist eine wahre Wohltat, die dicken Socken und Schuhe auszuziehen und gleich das tolle Sommergefühl zu geniessen.

Im Flugzeug mussten wir einige Formulare ausfüllen. Unter anderem wollten sie wissen, ob man in den vorgängigen 14 Tagen irgendwelche (?Schweine-)Grippesymptome hatte. Diese musste man bei der Passkontrolle zeigen, eines gaben sie uns wieder mit, dies mussten wir dann zur Kontrolle bei der Ausreise abgeben. Gepäckausgabe funktionierte einwandfrei - leider stehen alle immer direkt vor den Förderbändern, da muss man sich ganz schön durchquetschen um seinen Koffer zu holen. Dann von dort weiter zur Wasserflugzeugstation. Zuerst erhielten wir eine Flasche Wasser - super Service, das Wasser hatte ich umgehend leer getrunken, es war so warm dort. Ab hier wurde man wirklich an die Hand genommen und von A nach B geführt. Man kann nichts verfehlen. Dann wurden wir mit dem Bus zum Wasserflugzeug-Flughafen gebracht - Fahrt von ca. 10 Minuten - und dort mussten wir ein paar Minuten auf unser Flugzeug warten, schon ging es weiter. Einsteigen ins SeaPlane, kurze Security-Erklärung (Achtung, die Piloten sprechen schnell und ein sehr spezielles Englisch ;o)!), Ohrenpfropfen rein und schon waren wir wieder unterwegs. War sehr eindrücklich, mit dem Wasserflugzeug nochmals einen Start und eine Landung zu erleben. Und die Aussicht von dort oben - herrlich! Landung bei Holiday Island, dann mussten wir auf so eine Art Floss aussteigen, aber das Dhoni war schon parat und wir konnten umgehend wieder einsteigen. Mit dem Dhoni vom Floss weiter zur Anlegestelle vom Steg und eeeeendlich, wir sind am Ziel!

Ankunft auf der Insel Holiday Island:
Es war wunderbar, den Steg bis zur Rezeption zu gehen. Wir konnten uns gar nicht satt sehen am wunderbaren blau des Wassers und an der Insel selbst! Dann am Ende vom Steg ist gleich rechts die Main Bar. Dort wurden wir mit einem Cocktail und einem angenehm kühlen Tuch begrüsst - war super erfrischend nach der langen Reise. Hier wurden dann nochmals unsere Formalitäten aufgenommen und die "Regeln" verteilt: wir hatten den Teil, wo das All Inclusive erklärt war. Es stand auch alles über die Öffnungszeiten und Preise drin, dort konnten wir alles nachschauen. Anschliessend Schlüsslübergabe und dann ab in den Bungalow Nr. 145! Wir hatten uns einen Bungi zwischen 140 und 160 gewünscht und dies wurde berücksichtigt - einfach super.

Unser Bungalow Nr. 145:
Lage: Nordseite/Stegseite (fanden wir die schönere Seite da viel breiterer Strand und kaum Korallen im Wasser), ungefähr in der Mitte zwischen Steg und Beachbar
Einrichtung: 2 Betten (kann man problemlos zusammenschieben), seperates Tischchen mit 2 Stühlen (haben wir nur als Kleiderablage genutzt), Klimaanlage, Ventilator, Fernseher (finde ich also total überflüssig...), grosser Schrank im Eingangsbereich inklusive Tresor (gratis!!!), einige Schubladen, einen Kühlschrank (=Minibar), und einen Schreibtisch. Das Bad hatte nur 1 Spülbecken, WC, Bidet, Innendusche (haben wir nicht genutzt) und dann draussen eine Aussendusche mit Gärtchen und Wäscheleine.

Vom Schlafzimmer aus gehts direkt nach draussen auf die Veranda, dort hat es nochmals 2 Holzstühle und ein Tischen und zu jedem Bungalow gehören nochmals 2 Liegestühle mit Auflage.

Dann nach ungefähr 5 Metern hat man das Gebüsch hinter sich und ist am traumhaften, weissen Strand.

Unsere Insel Holiday Island / Süd Ari Atoll / 112 km von Male entfernt:
Ca. 700 Meter lang und 100 Meter breit (ein gemütlicher Spaziergang rund um die Insel dauert ca. 30 Minuten)
Angenehm war, dass alle Bungalows schön im Grün versteckt waren. Man hat kaum einen vom Strand aus gesehen. Trotz der 140 Bungalows, hat man nicht das Gefühl, dass wahnsinnig viele Leute auf der Insel sind - und zu unserer Zeit waren ziemlich alle Bungis besetzt. Beim Bungalow hat man seine Ruhe, kann aber auch z.B. an die Beachbar und kommt so schnell mit anderen Leuten in Kontakt. Die Gäste waren vor allem Deutsche, Schweizer, ein paar Italiener und ein paar Russen, die jedoch nur dadurch aufgefallen sind, dass sie kaum Englisch sprechen konnten.

Im Innern der Insel wird immer noch am Spa gebaut. Die Bauarbeiten sind aber nicht störend, ab und zu hört man mal eine Kreissäge oder ein Hämmern... die Vögel haben ehrlich mehr Krach gemacht als die Bauarbeiter! Die Wege hinter den Bungalows, die Rezeption sowie die Shops und auch im Restaurant ist alles gepflastert. Uns haben aber 2 Paar Schuhe (1x Flipflops und 1x Crocs) vollkommen ausgereicht. Spezielle Badeschuhe für die Südseite zum Schnorcheln fanden wir unnötig, man musste halt ein bisschen schauen, wo man ins Wasser gestiegen ist.

Korallenriff Südseite
Super Korallenriff, hat sehr viele Fische dort. Ich hatte den Eindruck, dass dort die kleinen/jungen Fische leben, die grösseren haben wir auf Sun Island gesehen. Bei Ebbe muss man gut aufpassen, dann ist Schnorcheln recht mühsam weil man immer zwischen den hohen Korallen durch Schwimmen muss.

Beachbar
Ist toll dort, wenn schönes Wetter ist und man dort den Sonnenuntergang geniessen kann. Es ist aber auch vorgekommen, dass wir bei relativ schönem Wetter an die Beachbar wollten, diese aber nicht geöffnet war. Da waren wir doch ziemlich enttäuscht, es gab auch keine Begründung, weshalb die Bar geschlossen bleibt.

Wetterpech
Leider hatten wir doch ziemliches Wetterpech. Wir hatten nur gerade am 2 der insgesamt 12 Tage wirklich schönes Wetter wie man es sich vorstellt: Sonne, blauer Himmel, kein Regen. Alle anderen Tage war es doch mehrheitlich bewölkt

Mainbar
Haben wir immer vor dem Nachtessen besucht, es hat dort ganz bequeme Stühle und Tische. Die Angestellten sind teilweise wahrscheinlich neu, wir wurden nicht immer bedient (wir haben dann einfach an der Bar-Theke bestellt). Manche wussten bereits nach dem 1. Tag unsere Zimmernummer, andere wussten sie bis am Schluss nicht. Da wir All-Inlusive hatten, können wir zu den Preisen nichts sagen. Bei All Inclusive ist dabei: Cola, Sprite, Fanta, Soda Water, Rum Cola, Gin Tonic, Whiskey Cola, Vodka Cola. Uns hat das föllig ausgereicht. Nur einmal habe ich mir an der BeachBar eine frische Kokosnuss mit Malibu gegönnt.

Sonnenuntergang
Waren toll anzusehen, jedenfalls wenn es nicht geregnet hat.

Essen
Gibt es immer in Buffetform, am Morgen macht ein Koch ganz frisch Omletts oder Spiegeleier - die Omletts kann ich jedem nur empfehlen, sind suuuuper lecker! Man kann sagen, was er noch zum Ei beigeben soll: Schinken, Käse, Pilze, Tomaten, Zwiebeln und Chili. Achtung beim Chili, ist seeeeeehr scharf!. Mittagessen und Nachtessen waren immer sehr reichhaltig und es gibt für jeden etwas. Sehr empfehlen kann ich die verschiedenen Currys - ich habe mich in der ersten Woche nur davon ernährt - und ebenfalls die frisch zubereitete Pasta. Salate sowie Desserts sind auch empfehlenswert, obwohl ich von den Desserts ein wenig enttäuscht war: es gab oft Mousse, ich hatte das Gefühl, dass die Köche dort einfach eine (chemische???) Grundmasse hatten und dann verschiedene Geschmacksrichtungen zugaben. Ich empfehle unbedingt den "Banana Gratin", die leckeren frischen Früchte oder die Eclairs. Spannend war auch der Maledivische Abend (am Donnerstag), unbedingt verschiedenste Sachen ausprobieren, es lohnt sich!

Unterhaltung
Gab es an der Main-Bar, wir haben dies aber praktisch nie genutzt. Jeden Abend gibt es etwas anderes, das Programm wiederholt sich wöchentlich. Wenn der Live-DJ und die Live-Band gespielt haben, hatte ich das Gefühl, dass mein Trommelfell gleich platzt, es war so laut!!! Aber offenbar hat es den Leuten gleichwohl gefallen, es hatte immer Zuhörer. Für uns war das nichts, wir haben uns dann in unseren Bungi verzogen. Leider haben wir die Bass-Klänge auch im Bungi gehört, aber kurz nach 12 Uhr war auch damit Schluss. Und da es sowieso oft geregnet hat, haben wir das eh nicht gehört, weil dann der Regen - und teilweise Kokosnüsse - auf unser Dach geprasselt haben.

Mücken
Hatte es wegen dem Regen leider viele. Aber dank AntiBrumm Forte haben wir die Ferien gut überstanden. Wir hatten zwar schon ein paar Stiche, aber es gab andere Gäste, die haben die Biester wohl fast gefressen!

Schlafen
Geschlafen haben wir suuuuper! Klimaanlage hat einwandfrei funktioniert, wir haben die Temperatur auf 24° eingestellt - so konnten wir noch gut Schlafen aber haben uns auch nicht den Arsch abgefroren wenn wir von draussen nach drinnen gekommen sind. Die Matratzen sind gut, ich habe geschlafen wie ein Baby. Manchmal hört man Morgens schon die ersten SeaPlanes, aber ich habe dann einfach die Augen geschlossen und weiter geschlafen. Aufgestanden sind wir spätestens um 08.00 Uhr, wir fanden es schade den halben Morgen zu verpennen! Demnach hatten wir auch keine Probleme mit den vorgegebenen Essenszeiten. Am Abend sind wir jeweils so um 22.00 Uhr schlafen gegangen - es war ja sowieso dunkel...

Lesen
Wir haben unsere Ferien so richtig genossen - wir haben aber ziemlich viele Bücher mitgeschleppt, das hat sich aber echt gelohnt.

Sun Island
Ist die grössere Touristen-Nachbarinsel, welche man mit dem Dhoni-Shuttle gratis besuchen kann. Dieses Angebot haben wir 2x genutzt. Wir finden die Insel aber echt nicht schön, unsere gefiel uns viel, viel besser... es hat dort viele russische Gäste, das merkt man auch am Ambiente auf der Insel. Das Spa haben wir uns angeschaut, aber wir haben keine Dienstleistungen gebucht. Bei unserem 2. Besuch auf Sun Island wollten wir vor allem Fotos von Holiday Island machen...

Schnorcheln Sun Island
Das Schnorcheln war super auf Sun Island. Wenn man vom Shuttle aussteigt, einfach direkt nach rechts gehen, da befindet sich der Italiener, wo man auch prima Schnorcheln kann. Mir kam es so vor, als ob auf Holiday Island die Kinder-Fische waren und dann auf Sun Island die Erwachsenen... Mir waren aber dann die Wellen teilweise zu hoch und ich bekam Probleme bezüglich Übelkeit

Tipps
SeaPlane unbedingt buchen (Aussicht genial und Zeitersparnis von ca. 2 Stunden)
All Inclusive hat sich für uns absolut gelohnt, weil wir nicht ständig nachdenken mussten, wie hoch die Rechnung am Schluss sein wird. Empfehlen wir auch weiter.

Besuch von Sun Island - ist schön, das mal gesehen zu haben, aber unsere Insel war definitiv besser.
Uns hat die Nordseite (die Seite wo der Steg ist) besser gefallen - war breiter und hatte perfekten weissen Sand
Essen war einwandfrei, hatten nie Verdauungsprobleme und es war immer frisch zubereitet - vor allem die verschiedenen Currys absolut toll

Service war ok, könnte teilweise besser sein. Trinkgeld haben wir dennoch gegeben.
Erholung ist absolut gewährleistet, man hat einen grossen Strandabschnitt für sich und kann sich bestens sonnen, wunderbar erholen und viel lesen...

Preis/Leistung ist gut, wir hatten All-Inclusive und für uns hat der Preis für die beinhalteten Leistungen gestimmt (ca. 3'500 CHF/Person für 12 Tage)

=> Wir empfehlen Holiday Island unbedingt weiter!
Wer aber auf Holiday Island einen Luxus-Urlaub sucht, ist dort falsch! Für uns war es teilweise sogar schon zu viel SchnickSchnack (wer braucht in diesem Paradies schon einen Fernseher?!?) , uns hätte ein Dach über dem Kopf, ein Bett, ein Schrank und die Liegestühle völlig ausgereicht ;o) Für uns als Malediven-Einsteiger absolut top, wir hatten alles, was wir uns gewünscht haben.

Wir werden aber das nächste Mal, wenn wir auf den Malediven Ferien machen, eine noch kleinere Insel buchen.

 

 


 

Reisebericht Holiday Island 10.9-20.9.2009

Vorgeschichte

Innerhalb von 4 Wochen sollte es auf jedenfall irgendwohin gehen das 1. meine Budget von ca. 2000 € für wirklich alle Ausgaben also mit Trinken, Trinkgeld, Shoppen und Postkarten versenden nicht überschreitet. 2. relaxen mit Meer, Strand und Palmen ermöglicht 3. nicht überlaufen ist. Kurz und gut: Ich will meine Ruhe. Was böte sich da eher an als die Malediven??!! Diese Seite hatte ich dann im Net gefunden und mir wirklich viele Berichte angelesen. Einige Inseln gefielen mir echt gut, paßten dann aber nicht zu meiner Preisvorstellung. Ein befreundetes Honeymoon-Pärchen empfahl uns dann diese Insel. Sie kamen zufällig gerade von dort zurück. Alles hörte sich traumhaft an und wir entschlossen uns dasselbe zu buchen. Allerdings fuhr ich mit meiner Mutter, also erübrigte sich Honeymoon :-) Das Reisebüro Roberts in Jülich ist uns dabei wirklich zuvorkommend behiflich gewesen und hat sich sehr sehr viel Mühe gegeben. Das hatte ich von einem Reisebüro nicht erwartet und auch nicht gewußt das es so etwas gibt. Selbst das Bungalow konnten wir wünschen, die Plätze im Flieger wurden schon für alle Flüge reserviert und das Wasserflugtaxi gebucht. Jetzt nur noch Reisepaß beantragen, Sonnencreme Faktor 30 Wasserfest und Bikini kaufen. Dann ging's los..

Flüge

Wir sind mit Emirates in der "Holzklasse" von Düsseldorf über Dubai auf die Malediven geflogen. Leider gibt es wohl nicht mehr die Annehmlichkeiten wie dicke Socken oder Zahnbürste, doch war der Service auf beiden Flügen wirklich nett und zuvorkommend freundlich. Essen auf den Hinflügen wirklich lecker, Getränke inklusive. Eine große Auswahl an aktuellen Filmen (leider nicht alle in Deutsch, aber egal kann man noch was Englisch lernen :-) ) und viele viele Spiele. Da kam tatsächlich keine Langeweile auf... Ich hatte mich für diese Airline entschieden da ich flugängstlich bin und mir 10 Std Non-Stop entschieden zu lang sind. Außerdem habe ich bisher nur gutes darüber gehört und bin nicht enttäuscht worden. Sitze sind breiter und Beinfreiheit wirklich ausreichend (habe lange Beine). Das Essen auf dem Rückweg war nicht ganz so gut, lag vielleicht auch daran das mir vor Aufregung schlecht war. Die Transfers zur und von der Insel waren gut und es hat mich die professionelle Organisation und der Sicherheitsstandart überrascht.

Insel

Da es nicht der erste Malediven Urlaub war (Ellaidhoo) hatte ich schon eine, wenn auch ca. 12 Jahre zurückliegende, Vorstellung. Ich war ernstlich enttäuscht, die Insel war mir zu groß. Was ich auch nicht wußte war das direkt daneben eine Einheimischeninsel liegt und ein Damm hinter Holiday Island ist der eine Lagune macht. Zuerst dachte ich es ist wie in Holland an der See, da kann man ja auch bei Ebbe überall hingehen. Aber alles wurde gut und es gab keinerlei Einschränkung dadurch, im Gegenteil, hier war besonders gut Schnorcheln weil das Wasser ruhiger und die Strömung schwächer war. Das Riff befindet sich sehr weit draußen dafür hat man viel flaches Wasser. Die Strände sind schön wenn auch mit vielen Korallenstücken versehen sodaß man gut auf seine Füße aufpassen muß. Der Bewuchs ist wirklich üppig und es gibt allerlei Tiere zu sehen. Leider sind hier auch viele Mücken. Autan kann man zuhause lassen das wirkt nicht, lieber im Shop kaufen. Vielleicht lag es aber auch an der Jahreszeit (Regenzeit). Jedenfalls bemüht man sich sehr auf der Insel der Mücken Herr zu werden. Im Bungalow selbst gab's nie welche. Eine Barfußinsel ist Holiday Island nicht wirklich, aber FlipFlops reichen für die Mahlzeiten und das flanieren im Inselinneren. Die Insel ist mit echt vielen Bungis bestückt, wahlweise Doppel- oder Einzelbungalow. Diese fallen aber gar nicht so ins Gewicht da man sie vom Strand aus nicht oder nur teilweise sieht und auch schön aussehen weil gepflegt. Die Grünanlagen sind immer in Ordnung, der Sand bzw. Boden gefegt (da fiel mir immer das Lied ein "Auf die Bäume ihr Affen der Wald wird gefegt") Ein Steg ins Wasser bringt einen zum Dhoni-Anlegeplatz und zum Rochenbeobachtungsplatz. Leider werden diese gefüttert, was einerseits interessant ist, andererseits Fressneid hervorruft und sie aggressiv untereinander sind. Meiner Meinung nach sollte gar nicht angefüttert werden, das gilt für alle Tiere. Hauptsprache ist Englisch. Auf der Insel gibt es eine Müllverbrennungsanlage. Diese hört und riecht man nicht.

Bungalows

Wir hatten No. 118. Er war sehr sauber und gepflegt. Decken und Kissen (jedenfalls meine) rochen irgendwie und ich habe sie wechseln lassen. Unser Roomboy kam 2 x täglich und brachte alles in Ordnung. Wir haben ihm pro Woche 10$ gegeben. Der Kühlschrank war gut bestückt allerdings machte er etwas Krach, wir haben ihm dem Strom entzogen, dann war Ruhe :-) Die Preise sind ca. 1 $ teurer als in der Bar. Die Betten waren getrennt und die Matratzen gut. Für Paare werden sie bestimmt zusammen gestellt (haben wir in anderen Bungis gesehen) Die Klimaanlage war recht leise und hat gut funktioniert. Wenn es ein Problem gegeben hätte so wäre auch ein Fachmann sofort da gewesen. Ein Ventilator konnte zusätzlich eingeschaltet werden. Es gab einen Safe im Zimmer und ausreichend Platz für alle persönlichen Dinge. Der Bungalow war ansprechend dekoriert und es gab viele Lampen. Die Terrasse war mit zwei Stühlen und einem kleinen Tisch bestückt dazu gehörten auch zwei Holzliegen und Auflagen (Tip: diese kann man auch als Matratze im Wasser nehmen). Man zog die Liegen einfach mit auf den Strand oder unter die Palmen. (Vorsicht Mücken!) Wirklich jeden Tag wurden die Handtücher (1 großes,1 kleines sowie diverse Badematten) gewechselt und einmal die Woche das Auflagenhandtuch für draußen. Es gibt kleine Hygieneartikel (Shampoo. Duschgel usw.) und eine Fön. Am besten fand ich das Bidet gut, die Badewanne brauchten wir nicht (wer braucht die schon?) es gab ja eine Aussendusche mit herrlich heißem oder kaltem Wasser, wie man eben wollte. Aufpassen mußte man bei den Fliesen die waren wenn naß sehr rutschig.

Essen und Trinken

Wir hatten ein kostenfreies Upgrade von HP auf VP. Alle Mahlzeiten waren in Buffetform und superlecker. Alle haben sich sehr viel Mühe gegeben die Speisen ansprechend zu präsentieren und immer für´s Auge zu präparieren. Die Köche sehr freundlich und hilfsbereit. Immer kam Nachschub und man konnte sich Ruhe antun. Die Gäste waren alle zivilisiert und hamstern war nie nötig. Für wirklich jeden war was dabei. Die Themen wechselten täglich. Zu Trinken gab´s alles was das Herz begehrte. Ich habe mich nicht zurückgehalten und auch das teure Pellegrino für 6$ bestellt, es gab auch 1,5 Liter Stilles Wasser in der Plastikflasche für 3$ (mag ich aber nicht so gerne). Leider war unser Kellner ein Miesepeter Ahmend Ali Tisch 33. Er hat auch kein Trinkgeld bekommen denn ich finde das Freundlichkeit nicht käuflich ist. Während unseres Aufenthaltes waren auch kleine Kinder da. Es gab einen Hochstuhl für sie und waren bei den Maledivern sehr gern gesehen (sogar bei unserem Miesepeter!). Die Pizza im Coffee Shop sahen gut aus, haben sie nicht probiert. Das Essen war gut verträglich, Erkrankungen wie Durchfälle gab es keine. In der Mainbar gab es aufmerksame Kellner und eine gute Cocktailkarte. Alle Cocktails waren zwischen 5$ und 14$ und sehr lecker. AI hatte nochmal eine eigene Karte, dort steht dann welche Getränke AI sind, denn das sind nicht alle!! Wenn man ein Getränk bestellt hatte wurde nach der Zimmernummer gefragt und man bekam später eine Rechnung zum unterschreiben. Hier konnte man dann sofort nachprüfen ob alles stimmte. Von 18.30-19.30 Uhr gab es Happy Hour mit 25% Rabatt auf alkoholische Cocktails. T-Shirt und kurze Hose sollte schon sein, viele machen aber auch ne Modenschau draus. Am besten das Maledivenübliche Tuch, das geht schnell und ist luftig.

Unterhaltung

Jeden Abend gab es ein anderes Programm was sich dann wöchentlich wiederholte. Alle sind sehenswert und teilweise sehr lustig (Karaoke und Krabbenrennen) Der DJ hat eine echt leistungsstarke Musikanlage, das weiß er auch... Öfter haben wir uns eher nach hinten gesetzt oder die Ohren kurz zugehalten. Ein Gespräch war dann selten möglich. Ich bin mit knapp über 30 kein Weichei, aber das war selbst mir zu laut. In unserem Bungi hat man übrigens nichts davon mitbekommen. Außerdem gab es eine kleine "Bücherei" an der Rezeption und diverse Spiele z.B. Tischtennis und Billard. Wenn man Sportbekleidung dabei hatte konnte man aber auch ins kleine Fitnessstudio gehen. Ob das etwas gekostet hat weiß ich nicht. Auf einer Waage konnte man sich wiegen, habe ich aber nicht gemacht, es sollte ja ein schöner Urlaub werden :-) Zum Abnehmen braucht man hier nicht hin zu fahren... Das Internet habe ich nicht genutzt da man mir sagte das es furchtbar langsam sei. Gekostet hätte es 1$ für 15 Min danach 10 Cent/min. Da wir nicht tauchen weiß ich nicht was es kostet, es soll aber immer sehr schön gewesen sein. Es wird Jetski und surfen angeboten, auch diverse Ausflüge, die alle sehr schön sein sollen. Wir haben nichts davon gemacht. Auf Sun Island sollen die Massagen toll sein, aber nicht ganz billig. Die Überfahrt ist umsonst. Ein Besuch der Insel soll es wert sein.

Gäste

Von allem ein bißchen. Vorwiegend Deutschsprachig. Viele Honeymooners, Paare mit Kindern, Schwangere; eben sehr gemischt. Keine Nationalität ist unangenehm aufgefallen, es war nicht laut und auch nicht ausgelassen. Über Sun Island habe ich da ganz andere Dinge gehört. Hier haben sich alle benommen beim Essen und der Abendunterhaltung. Am Strand hat man sich gegrüßt und sich ggf. etwas unterhalten. Bekanntschaften entstehen schnell. Man könnte sogar als Singel hinfahren man bekommt schnell Anschluß.

Allgemeines

Bei unserem Reiseanbieter Meyers Weltreisen haben wir eine Pauschalreise gebucht. Wir haben KEIN Angebot wie z.B. 10=14 Tage o.ä. gebucht. Nach der freundlichen Aufnahme auf der Insel und unserem Willkommens-Getränk wurden wir zur Zahlung von 8$ BedTax pro Person und Nacht aufgefordert. Das waren 32 $. Bei Rücksprache mit der Reiseleiterin Diana K. dann unterstellte sie uns ein solches Angebot gebucht zu haben. Es wäre nicht ihre Schuld das die Reisebüros die Kunden nicht darauf aufmerksam machen würden, wir sollten bezahlen und es dann von Deutschland aus klären. Ich hatte ihr aber schon mehrfach versucht ihr zu erklären das wir kein solches Angebot gebucht hätten, aber sie hörte nicht zu. Daraufhin habe ich mich mit Deutschland in Verbindung gesetzt und das "Mißverständnis" war innerhalb eines halben Tages geklärt und wir bekamen das Geld zurück. Es gab sogar ein Fax vom Krisenmanagement Meyers Weltreisen worin sich das Unternehmen nochmals entschuldigte. Da waren wir wieder versöhnt und konnten einen herrlichen Urlaub verleben. Allerdings stimmt es das man BedTax bezahlen muß wenn man so wie oben genannt bucht. Alle Bezahlungen kann man mit einer Kreditkarte oder cash verrichten. Man sollte nochmal die ausgedruckte Liste und seine Belege kontrollieren. Allerdings hat bei uns alles gestimmt. Wir haben in den 10 Tagen für ca 200 $ getrunken, Postkarten und Briefmarken sowie Kleidung gekauft /pro Person. Noch ein kleiner Vermerk. Weiterhin sollte mit Wasser verantwortungsvoll umgegangen werden, Müll wieder mitgenommen und Korallen und Tiere nicht angefaßt werden. Es ist außerdem verboten Muscheln und ähnliches mitzunehmen. Die Malediver haben da keinen Vertrag mit wenn sie einen erwischen.

Fazit

Eine schöne Einsteiger Insel, wo man prima relaxen kann und das Drumherum stimmt. Man braucht sich um nichts Sorgen zu machen, außer das man nicht die nächste Mahlzeit verpaßt oder ob man sich in der nächsten halben Stunde auf die linke oder rechte Seite drehen soll :-)) Außer Zahnbürste, Badesachen, FlipFlops, Klamotten für das Essen braucht man echt nix und ist nur unnötiger Ballast. Den Rest kann man auch da leihen bzw. kaufen.

 


 

Reisebericht Holiday Island 03.10.08 - 18.10.08

Flug
Wir flogen mit SriLankan Airlines ab Frankfurt mit Zwischenstop in Colombo. Klappte alles ausgezeichnet und pünktlich. Die Maschinen machten allerdings nicht mehr den neuesten Eindruck (Sitze in unterschiedlichen Farben bezogen, Unterhaltungselektronik nicht voll funktionstüchtig - auf dem Hinflug gab es keine Filme, auf dem Rückflug sehr schlechte Bildqualität und die Computerspiele funktionierten nicht). Allerdings gilt die Fluggesellschaft als sicher und das Platzangebot und das Essen sind auf jeden Fall besser als etwa bei LTU oder Condor. 

Transfer
Wir hatten den Transfer mit dem Wasserflugzeug der "tma - Trans Maldivian Airlines" zugebucht (105 Euro p.P. für Hin- und Rückflug), was sicherlich eine gute Entscheidung war. Erstens kann man einen wunderbaren Blick auf die Inseln genießen, zweites spart man viel Zeit (nach einem ohnehin schon langem Flugtag) und drittens spart man sich die Seekrankheit, von der viele Reisende, die mit dem Speedboot kamen, bei starkem Seegang zwischen den Atollen berichtet haben.

Insel
Wir waren zum vierten Mal auf den Malediven, zuvor schon auf Fihalhohi, Summer Island Village und Eriyadu. Holiday Island ist im Vergleich dazu eine recht lange Insel, sehr schön bewachsen, sehr gepflegt und hat vor allem (immer noch) um die gesamte Insel herum einen schönen Sandstrand, so dass die Insel am Strand komplett umrundet werden kann (was ja leider immer seltener möglich ist). Allerdings hat zu dieser Jahreszeit der Strand an der Südseite stark gelitten und ist in der Zeit unseres Aufenthalts auch sichtbar geschrumpft. Nicht so gut gefallen hat uns, dass die Wege mit Betonplatten gepflastert sind und auch Restaurant und Bar feste Fußböden haben (Fliesen bzw. Holz), so dass man hier eher nicht barfuß gehen konnte. Vorteilhaft war das für die Gäste mit Kinderwagen oder High Heels (vornehmlich die weiblichen italienischen Gäste), aber wir bevorzugen auf den Malediven eher Barfußinseln mit Sandwegen und -fußböden, so dass wir 14 Tage auf jegliches Schuhwerk komplett verzichten können. Abends am Steg kann man sehr schön Rochen, kleine Haie und andere Fische beobachten.

Bungalows
Obwohl in den vorherigen Reiseberichten (völlig zurecht) beschrieben wurde, dass der Strand im Nord-Westen der Insel (Bung. 136-169) am schönsten und breitesten ist, haben wir uns für einen Bungalow im Süd-Osten (170 - 200) vormerken lassen und haben Nr. 183 bekommen. Hier ist der Strand schmaler, aber man kann unter den Büschen schön im Schatten liegen und man ist insgesamt ungestörter. Vor allem kann man von hier aus aber besser direkt zum Schnorcheln rausschwimmen. Der Flughafen auf der Nachbarinsel befindet sich immer noch im Bau, allerdings hat das überhaupt nicht gestört. Im Inselinnern wird in diesem Bereich gerade ein neues Spa-Zentrum errichtet (wer's braucht... Die Insel braucht es wahrscheinlich, um ihre 4 Sterne zu behalten,,,), was aber auch keine Beeinträchtigung darstellte. Der Bungalow selbst war schön (wirkte recht neu renoviert), war absolut sauber und zweckmäßig eingerichtet. Unser Roomboy Ahmed war super-freundlich und hilfsbereit.

Schnorcheln
Wir sind keine Taucher, daher können wir nur vom Schnorcheln berichten. An der Insel ist das Schnorcheln am Besten an der Westspitze möglich (diverse Fischschwärme und kleine Baby-Riffhaie) oder im Süd-Westen zwischen Bung. 175 und 190. Hier muss man, damit es wirklich schön wird, allerdings sehr weit (gegen die Strömung) hinausschwimmen, aber dann lohnt es sich wirklich.  Hier wachsen sehr schöne Korallen und man sieht sehr viele verschiedene Fische, einmal sahen wir auch eine Schildkröte, ab und zu mal einen etwas größeren Riffhai, einen Feuerfisch, eine Seeschlange, kleine Muränen und natürlich die Malediventypischen vielen verschiedenen bunten Fische in allen Größen und Formen. Schönen Gruß an den Drückerfisch, der mir in den Ellenbogen gebissen hat, weil ich wahrscheinlich zu nah an seinem Nest vorbei geschwommen bin - tut mir wirklich sehr leid, ich wollte nicht stören... Die Strömung war an einigen Tagen aber wirklich extrem, manchmal so stark, dass man es nicht bis raus zu den Korallen geschafft hat.
Ein echtes Hausriff hat die Insel allerdings leider nicht und somit ist das Schnorcheln nicht mit dem auf Fihalhohi oder Eriyadhu vergleichbar. Dafür gibt es verschiedene, lohnende Schnorchelausflüge mit dem Dhoni. Die in früheren Berichten erwähnte Fahrt zum Hausriff für 5 Dollar wird allerdings leider nicht mehr angeboten. Aktuell gab es eine kleine Schnorcheltour für 15 Dollar am Nachmittag (ca. 30 Minuten Fahrt zu einem schönen korrallenbewachsenen Riff mit vielen bunten Fischen, 45-60 Minuten Schnorcheln, und wieder 30 Minuten zurück) und eine große Schnorcheltour für 25 Dollar am Vormittag (ca. 30 Minuten Fahrt zum o.g. Riff, 45 Minuten Schnorcheln, dann 30 Minuten Fahrt zu einem 2. Riff bei einer Einheimischeninsel, das zwar weniger schöne Korallen hat, dafür aber die "interessanteren" Tiere zu bieten hat, u.a. Schildkröten, Haie, Steinfische, diverse Fischschwärme etc., wo man auch wieder ca. 45 Minuten mit der Strömung schnorcheln kann und am Ende wieder vom Boot abgeholt und in 30 Minuten zurück zur Insel gebracht wird).
Am Interessantesten fanden wir aber das Walhai-Schnorcheln. Dies wird gelegentlich als separater Schnorchelausflug angeboten oder anstelle der großen Schnorcheltour am Vormittag, wenn alle Teilnehmer zustimmen (denn eine Garantie auf Walhaie gibt es natürlich nicht und daher kann es passieren, dass man vergeblich raus ans Außenriff fährt und selbstverständlich trotzdem bezahlen muss). Wir hatten aber Glück und haben 3 Walhaie gesehen, alle ca. 5-7m groß. Das war wirklich beeindruckend und ein Erlebnis, das uns in Erinnerung bleiben wird. Vorteilhaft war, dass wir an dem Tag nur zu Sechst auf dem Schnorchelausflug waren, weshalb wir die Walhaie nicht zu sehr verschreckt haben und recht lange mit ihnen schnorcheln konnten. Den ersten allerdings nur so lange, bis eine andere, große Schnorchelgruppe Italiener über sie (und uns!) herfielen, was eher einer Treibjagd glich als irgendetwas anderem. Unglaublich sowas - ohne Rücksicht auf Verluste. Da wir nur zu Sechst waren, waren wir aber schnell wieder auf unserem Dhoni und konnten zum nächsten Walhai fahren, während das Italiener-Dhoni noch sehr lange damit beschäftigt war, die Horde wieder einzusammeln und zu bändigen... Daher hatten wir die Walhaie 2 und 3 für uns alleine.

Gäste
Zu unserer Reisezeit waren sehr viele Italiener, viele Deutsche und einige Russen, Franzosen, Schweizer und Engländer auf der Insel. Insgesamt war es sehr ruhig auf der Insel, obwohl sie stark ausgelastet war.

Essen und Trinken
Wir hatten Halbpension gebucht, was für uns ausreichend war. Wenn wir mittags Hunger hatten, haben wir sehr gut im Coffee Shop gegessen. Der Aufpreis für VP hätte auf der Insel nachträglich 16 Dollar p.P. gekostet; für das Geld konnte man im Coffee Shop ebenfalls sehr gut speisen. Der Aufpreis von VP zu AI hätte weitere 50 Dollar p.P. gekostet, was sich für uns auch nicht gelohnt hätte, weil einige Getränke (Flaschenweine, Cocktails) nicht inklusive gewesen wären. Das Essen im Hauptrestaurant war sehr gut und abwechlungsreich und es war immer für jeden Geschmack etwas dabei (häufig allerdings recht pikant gewürzt, was wir sehr gerne mögen, aber sicherlich auch nicht jedermans Sache ist). Am besten fanden wir den maledivischen Abend donnerstags mit einheimischen Spezialitäten. Tagsüber haben wir uns häufiger mal von den auf der Insel herum liegenden Kokosnüssen "ernährt", anfangs haben wir sie uns für 1 Dollar von Angestellten öffnen lassen, bis ich es endlich auch gelernt hatte (mal abgesehen davon, dass es bei mir ungefähr 20mal länger gedauert hat...).
Die Getränkepreise sind vergleichsweise teuer (klar, muss ja alles importiert werden, allerdings waren sie z.T. teurer als am Flughafen von Male, was wiederum etwas verwundert), z.B.:
Stilles Wasser 1,5l:    3 Dollar
Softdrinks (Cola, Bitter Lemon etc.) 0,33l:    4 Dollar
Bier (gezapft oder in Dosen) 0,33l:    4,50 Dollar
Wein (gute Auswahl, überwiegend aus Europa) 0,75l:    25 - 40 Dollar
Cocktails (sehr große Auswahl):    8 - 14 Dollar

Man bekommt im Restaurant einen festen Platz zugeteilt, den man die ganze Zeit über behält und einen festen Kellner, der in unserem Fall auch super-freundlich und aufmerksam war. Schöne Grüße an Saeed und an unsere lieben Tischnachbarn Susi und Lars.

Bar und Unterhaltung
Die Bar ist gemütlich und die Getränkeauswahl sehr gut, wenn auch nicht ganz billig (siehe oben). Das allabendliche Unterhaltungsprogramm hätten wir nicht unbedingt gebraucht, war aber auch nicht störend. (Live-Musik, Disco-Abend, Krabbenrennen, Bingo - was aber in beiden Wochen wegen zu geringem Interesse ausgefallen ist, maledivischer Abend, Video der Unterwasserwelt). Dies wurde vor allem von den italienischen Gästen angenommen (Karaoke war bei ihnen besonders beliebt, mehr dazu braucht man an dieser Stelle nicht sagen...).

Fazit
Wir hatten einen wunderschönen Urlaub und werden mit Sicherheit noch einmal auf die Malediven zurück kommen. Vorteil von Holiday Island ist die sehr schöne und sehr gepflegte Insel mit komplett erhaltenem Strand, leider aber keine Barfußinsel. Schade ist, dass es kein richtiges Hausriff gibt, dafür aber sehr gute Schnorchelausflüge mit der Chance auf Walhaie. Der Bungalow war absolut in Ordnung und das Essen sehr gut und abwechlungsreich, dafür aber die Getränke vergleichsweise teuer.

 

Anke & Jens


 

Reisebericht Holiday Island 17.11. – 25.11.07, Vollpension

Anreise / Abreise
Es war unser erster Maledivenurlaub. Abflug von Frankfurt um 19:25 mit Condor (Hinflug 9,5 Stunden, Rückflug 10,5 Stunden - non stop). Tipp für Leute die zum ersten mal eine Fernstrecke fliegen : eine Stitzplatzreservierung ist empfehlenswert oder früh einchecken, wenn man zusammen sitzen will.Wir haben das leider nicht gemacht und saßen hintereinander nicht nebeneinander.Beim Rückflug hatten wir mehr Glück(bzw. früh eingecheckt). In Mahle angekommen sind wir dann sehr nett empfangen worden ( wir hatten über Bucher gebucht , allerdings lief es dort alles über die Betreuung von ThomasCook/ Neckermann).Wir wurden sofort an das Personal vom AirTaxi weitergeleitet.( Wir hatten das als Sonderwunsch für 150 € im Voraus gebucht) War wirklich super, kann man nur weiterempfehlen. Sehr schöner Ausblick. Es ging bis kurz vor die Insel und dort wurden wir dann zu einer kleinen Plattform (aus Holz) gebracht, von dort holte uns dann ein Boot der Insel ab.Ein paar Minuten später waren wir am Jetty der Insel. Jetzt waren es nur noch ein paar Meter zu Fuß und wir saßen in der Empfangshalle von Holiday Island mit einem leckeren Drink und einem feuchtem Tuch. Wir waren da J. Es wurde alles sehr gut erklärt und wir wurden dann zu unserem Bungi gebracht.

Bungalow
Wir haben hier gelesen das die Bungis auf der Nordseite am besten sein sollen und hatten vorher per e-Mail angefragt. Man hat unserem Wunsch entsprochen und wir bekamen den Bungi Nr. 158. Im Nachhinein muss ich sagen ist es echt Geschmacksache. Die Bungis sind alle gleich gut. Die Lage ist das entscheidende. Nordseite bedeutet besserer Sand, Badeschuhe nicht notwendig, für Kinder Ideal aber wenig Fisch bzw. nicht zum Schnorcheln. Südseite bedeutet nicht ohne Badeschuhe aber ein schönes Fischerlebnis. Viele kleine und bunte Fische. Die meisten sind Einzelbungalows, die sehr groß, geräumig und topp in Schuss sind, eine ca. 4 m² große Terrasse haben mit zwei Liegestühlen und einem Abstelltisch sowie Süßwasser-Fußdusche. Der Boden ist auch hier komplett gefliest. Es gibt zwei abschließbare Eingangstüren. Eine zum Inselinneren und eine zum Strand hin. Ein großes Bad mit u. a. Badewanne, Bidet, Riesenspiegel und Außendusche (Wäscheleine und Klammern vorhanden). Ein Kingsize-Bett,. Die Matratze war sehr gut. Weiterhin Klimaanlage, Minibar-Kühlschrank (teuer!), TV, Schreibtisch, 2 Sessel mit Tisch, Safe im Kleiderschrank, genügend Stauraum für Kleider und Schnickschnack. Der Romboy kommt zweimal pro Tag (Trinkgeld 10 USD pro Woche). Die Duschhandtücher werden täglich gewechselt, die Strandtücher alle 3 Tage. Also wirklich keine Strand- bzw. Handtücher in den Koffer packen! Zu jedem Bungalow gehören zwei nummerierte Holzliegen mit Auflagen.

Essen, Service
Das Essen war sehr abwechslungsreich und sehr gut. Alles wurde in Buffetform angeboten. Täglich Fisch, Fleisch, Gemüse, Reis, Kartoffelgerichte, Malediven Curry, Pasta, frische Salate, zig Dressings, immer frisches Obst, tausend Süßspeisen….für jeden etwas dabei. Qualität war topp (Italienischer Illy Kaffee/Espresso, Schweizer Wasser, Marmelade aus Griechenland, Lipton Tee……). Feste Tischzuweisung und Kellner (10 USD Trinkgeld pro Woche) im Restaurant. Sehr freundlicher und zuvorkommender Service auf der kompletten Insel. Man hatte stets das Gefühl, ehrlich willkommen zu sein. Kleiderordnung für das Restaurant gab es keine. Mann sollte jedoch nicht in Badekleidung zum Essen gehen. Unser Kellner hieß Shifar und war sehr netter Mensch. Er hat uns den ein oder anderen Tipp gegeben und hatte immer Zeit für einen kleinen Plausch.

Insel
Die Insel ist ca. 800 m lang und 100 m breit. Sie gemütlich zu umrunden dauert ca. 30 Minuten. Die Insel ist sehr sauber, jeden morgen wird das herabgefallene Laub zusammengekehrt, der Strand gesäubert. Tolle Sandstrände! Das Inselinnere ist mit tropischer Vegetation bewachsen, viele Palmen. Auch hier sehr sauber und gepflegt. Die Wege sind mit Steinplatten ausgelegt, man kann trotzdem sehr gut Barfuß laufen. Die Rezeption und das Restaurant sind komplett gefliest. Tagsüber hatte man den Eindruck, fast alleine auf der Insel zu sein. Am Westende der Insel befindet sich die Diving-School und die Müllverbrennung mit Dieselaggregaten. Geruchs- oder Lärmbelästigung haben wir nicht festgestellt. Am Ostende befindet sich die Beach-Bar von wo aus man wunderschöne Sonnenuntergänge beobachten kann. Ransu (ich weiß nicht wie der Name geschrieben wird) ist der Chef der Beach-Bar. Er ist auch super freundlich und man konnte mit ihm sehr gut reden. Seine Mocktails waren spitze J

Auf der Nachbarinsel wird ein kleiner Flughafen gebaut. Schade! Allerdings hat uns das nicht gestört man hat nichts gehört und nur von der Südseite konnte man ein paar Sandberge sehen. Die Arbeiten waren sehr langsam und wir hoffen das wir es noch mal hierher schaffen bevor der Flugplatz fertig ist.

Publikum
Die Insel wird zu 70 % von Italienern besucht. Dazu Deutsche, Franzosen, Schweizer, Österreicher, und eine Hand voll Osteuropäer. Es war ein sehr angenehmes Publikum, keine Proleten.

Getränkepreise / All Inklusive oder Vollpension / Bezahlung
1,5 l Wasserflasche 3,-- USD
0,33 l Cola, Fanta, Sprite 3,50 USD
Mocktails 7-16 USD

Wir hatten VP und das war wieder ein guter Tipp von dieser Seite. AI wäre viel teurer geworden. Wir hatten einen Wasserkocher mit und haben uns täglich einen leckeren Kaffee auf unserer Liege gegönnt. Es gab da zwar auch sehr guten Kaffee aber den gab es nur in der Main bar.

Bargeld braucht man keines auf der Insel, außer für die Trinkgelder (Kellner, Roomboy, Kofferträger, Bar-Leute, ...). Ansonsten unterschreibt man die Rechnungen und zahlt am Ende des Urlaubs problemlos per Kreditkarte. Selbst im Souvenirshop braucht man nicht bar bezahlen.

Ausflüge / Preise
Half day fishing 77,-- USD
Half day excursion 36,-- USD
Full day excursion 55,-- USD
Morning fishing 50,-- USD
Night fishing 35,-- USD (bei AI enthalten)
Fenfushi trip 24,-- USD (Einheimischeninsel)
Dolphin trip 24,-- USD
Island hopping 15,-- USD (bei AI enthalten, Einheimischeninsel)

Mehrmals Täglich kostenloser Transfer nach Sun Island. Wir haben das mal gemacht und waren 3 Stunden dort. Sehr groß, laut, Autos, Fahrräder, Großer Spa-Bereich, Pizzaria mit Eisdiele und Lieferservice, Pool mit Poolbar, Golfplatz uvm. Für Ältere Leute eine gute Wahl weil Arzt auf der Insel und man kann Elektroauto fahren. Der Strand war auch sehr schön allerdings an einigen Stellen sehr voll. Wer also lieber Unterhaltung und Promenade mag aber die Unterwasserwelt der Malediven sucht ist hier glaub ich gut aufgehoben. Wir waren auf jeden Fall froh wieder auf unsere Insel zu dürfen J

Schnorcheln / Tauchen
Tauchen soll sehr gut sein. Da wir keine Taucher sind haben wir aber nur die Info vom „Hörensagen“. Schnorcheln ist auf der Südseite und an der Spitze bei der Beach-Bar gut.

Wir haben zum ersten mal geschnorchelt, obwohl ich eigentlich dachte es wäre nichts für mich muss ich sagen ich bin begeistert. Wir hatten uns eine Maske mit Schnorchel hier gekauft und mitgenommen den zweiten haben wir im Sovenierladen gekauft (genauso gut und noch günstiger als hier). Im Diving Center habe wir uns für 10 USD ein ich sag mal flexibeles Stoffband für die Maske gegönnt. Hält besser und ist angenehmer als das Gummiband das an der Maske war.

Wir haben einen 3 Stündigen Schnorchelausflug für 25 USD mitgemacht. Das war sehr gut. Wir waren 4 Personen und der Guide. Delphine haben wir auch gesehen und einen Schwertfisch der sogar aus dem Wasser sprang. Der Guide hat sogar versucht Wahlheie zu finden leider an diesem Tag ohne erfolg.

Wir überlegen jetzt einen Tauchkurs zu machen.

Animation / Unterhaltung
Wöchentlich sich wiederholende Programmpunkte (Karaoke, Liveband, Krabbenrennen, Beach-Party, Cabaret, …). Italienische Animateure, sehr dezent, überhaupt nicht aufdringlich. Wir empfanden es als angenehm und nicht störend.

Sport / Fitness / Sonstiges
Katamaran, Windsurfen, Jetski, Banana-Boat, Tennis (alles kostenpflichtig), Snooker, Morgengymnastik, Beachvolleyball, Fußball, Dart, Tischtennis, Kraftraum (alles kostenlos), Sauna und Internetraum mit 28K-Modem (15 Min. 1 USD).

Fazit
Es war ein super Urlaub und jeder Cent hat sich gelohnt. Sehr nettes Personal, man hat das Gefühl richtig willkommen zu sein. Der Abschied viel schon schwer. Ein Paradies mit jeder Menge Privatsphäre. Vielleicht weil es unser erstes Mal auf den Malediven war und wir keine Andere kleine Insel kennen sag ich „Robinsonfeeling“. Egal was andere meinen.

Weiterempfehlung 100 %

Gruß Grethe


 


 

Reisebericht Holiday Island 28.10. – 11.11.2007
FTI, Vollpension, Airtaxi, LTU/Air Berlin

Wir sind am 28.10. mit Air Berlin von Düsseldorf nach München geflogen. Nach einem längeren Zwischenstopp von ca. 4 Stunden ging es weiter mit LTU nonstop nach Male.

Der Flug an sich wie auch der Service war OK. Nicht mehr und nicht weniger. Was wir aber von anderen über Emirates gehört haben......Das nächste mal probieren wir auf jeden Fall Emirates :)

Nachdem wir auf Male gelandet waren, ging alles ruckzuck. Man muß einfach sagen daß dort alles super organisiert ist. Wir wurden sofort zu unserem FTI-Schalter geführt. Anschließend begleitete man uns zum Schalter für das Seaplane. Danach wurden wir zum (eiskalt klimatisierten) Bus begleitet. War echt toll! Ich weiß nicht ob es jedem so ergeht aber uns hat man förmlich an die Hand genommen und von A nach B nach C geführt. Klasse!

Der Flug mit dem Airtaxi war angenehm. Zwar sehr laut, aber dafür wurden vorher Ohrstöpsel verteilt. (Diese unbedingt aufheben!! Auf dem Rückflug gab es nämlich keine Ohrstöpsel. Wir waren die einzigen die noch welche hatten und seeehr froh darüber!)

Nachdem wir vor Holiday Island gelandet waren, warteten wir ca. 20 Minuten auf der Landeplattform bis wir mit einem Dhoni abgeholt wurden. Das hätte etwas schneller gehen können. Normalerweise wäre es egal gewesen, aber durch den sehr heftigen Wind schaukelte die kleine Plattform so stark, daß wie das Gepäck festhalten mußten damit es nicht in den Tiefen des Indischen Ozeans versank :))

Auf Holiday Island angekommen wurden wir sehr nett mit einem Cocktail und einem Erfrischungstuch begrüßt. Generell muß man sagen, daß ALLE, aber auch wirklich alle Leute sehr nett, freundlich und zuvorkommend waren. Jeder hatte immer ein Lächeln parat und man wurde von jedem immer freundlich gegrüßt.

Wir hatten Bungi Nr. 163, also auf der Nordwest-Seite der Insel. Diesen Bereich hatten wir zuvor angefragt und auch bekommen. Kann ich jedem nur empfehlen! Die Bungis Nr. 135 – 169 sind die besten :)) Die anderen Bereiche sind auch OK. Meiden sollte man aber die Süd-Ost-Seite der Insel. Dort schaut man genau auf die Nachbarinsel (Einheimischeninsel) auf der grade ein kleiner Flugplatz gebaut wird. Kein so schöner Anblick :(

Die Bungis sind nicht grade die neusten, aber gut ausgestattet und OK. Klimaanlage ist vorhanden. Ob man sie benutzt muß jeder selber wissen...:) Wirklich nett ist der kleine Außenbereich mit Außendusche! Vom Bungi waren es ca. 20 Meter bis zum kristallklaren und türkisblauen Wasser. Schön zum plantschen, nicht so doll zum schwimmen, da ca. 50 – 80 Meter weit das Wasser nur Knietief war. Und das um die gesamte Insel herum. Auf der Südseite wurden künstlich einige Korallen gruppiert, so daß man hier ganz gut schnorcheln konnte und auch einiges an Fischen usw. sehen konnte.

Zum Essen: Das Buffet war immer reichhaltig und lecker. Es gab immer verschiedene Sorten Fisch, Fleisch, Pasta, viele Beilagen und immer seeehr viel leckeren Nachtisch.

Wem es auf Holiday Island langweilig wurde, konnte kostenlos auf die Nachbarinsel Sun Island fahren um dort zu schnorcheln, zu shoppen usw. Dieser Shuttle-Service war sehr angenehm, da man so auch ohne viel Aufwand mal eine andere Insel kennen lernen konnte.

Das Wetter: War die ganze Zeit über sehr gut. Nachts hat es 2 mal geregnet, ansonsten gab es viel Wind, welcher aber auch recht angenehm war. Und natürlich Sonne ohne Ende :))

Die Tiere: Jeden Abend haben wir kleine Haie (ca. 70 – 80 cm) beobachtet die sich in Ufernähe rumtrieben. (An dieser Stelle einen schönen Gruß an Markus den Haihunter!) Weiterhin gab es einige Rochen zu sehen, Kofferfische und jede Menge Schwarmfische in allen Größen. Beim Schnorcheln konnte man sogar eine kleine Muräne oder große Drückerfische sehen. Wem das nicht ausreichte, der konnte auf Sun Island am Hausriff schnorcheln. An Land gabs Eidechsen, Gekkos, Flughunde und die üblichen Ameisen.

Zusammenfassung

Der LTU-Flug war OK. Aber das nächstes mal fliegen wir mit Emirates. Für uns spielt es keine Rolle ob wir einen Zwischenstopp in München oder Dubai haben. :) Und Emirates soll einiges mehr an Service und Unterhaltung anbieten....

Die Insel selber ist angenehm groß. Für den ersten Malediven-Urlaub genau richtig!

Die Bungis sind nichts besonderes, aber in Ordnung. Es gibt nichts dran auszusetzen. Wirklich nett ist die Außendusche!

Der Strand ist durchweg schön und gepflegt. Das Wasser ist wunderbar. Leider sehr weit sehr flach, so daß man nicht wirklich richtig schwimmen konnte. Aber zum Schnorcheln war es voll OK und für Kinder Ideal.

Fazit:
Wir hatten lange überlegt welche Insel wir für unseren ersten Malediven-Urlaub wählen sollten. Jetzt kann ich sagen, daß wir die richtige Wahl getroffen haben. Holiday-Island ist für Einsteiger Ideal! Das nächste mal werden wir eine etwas kleinere Insel mit Hausriff wählen. Doch jedem Malediven-Einsteiger können wir Holiday-Island wärmstens empfehlen! Es war für uns ein Traumurlaub!

Essen: 2+
Bungi: 3
Strand: 2+
Schwimmen: 4
Schnorcheln: 3+
Preis/Leistung: 2+
Personal: 2+

Viele Grüße an Kathrin und Markus!
Bleibt ruhig noch etwas dort... hier schneit es!! :((

Najat und Mark
 


 

Holiday Island vom 10.04. bis zum 01.05.2007

Wir flogen mit der LTU und nach über 9,5 Stunden landeten wir auf Hulule. Schon die Aussicht der letzten Minuten aus dem Flugzeug war atemberaubend. Das Meer, und darin eingebettet die Malediven-Inselchen umgeben von den schönsten Farben. Nach der Landung ging es zur Passkontrolle. Wir standen natürlich in der Schlange an, wo es am längsten dauerte…. Danach ging alles sehr schnell. Nachdem wir unsere Koffer hatten, eilten wir fast im Laufschritt zu dem Speedboot. Kaum waren wir drin, fuhren wir auch schon los und sahen unterwegs immer wieder Delfine. Nach fast 3 Stunden erreichten wir unser Ziel. Auch die Rückreise zum Flughafen legten wir übrigens per Speedboot zurück. Für uns war der Transfer per Boot kein Problem. Wir hatten ruhige See und besonders auf der Hinfahrt konnten wir viele Eindrücke sammeln.

Holiday Island ist eine wunderschöne Insel, in der Mitte dicht bewachsen und ringsum schöner Strand. Bemerkenswert ist, dass man vom Wasser aus fast glauben könnte, eine unbewohnte Insel vor sich zu haben. Man sieht lediglich hier und da einen Liegestuhl, den Steg sowie die Rezeption und die Bar. Von den Bungalows ist nichts zu sehen. Sie sind wunderschön in der Natur eingebettet.

Vorab hatten wir den Bungalow mit der Nummer 149 reserviert und unserem Wunsch wurde tatsächlich entsprochen. Wir waren sehr zufrieden damit. Die Betten sind genau richtig, wir haben darin wie die Murmeltiere geschlafen. Das Badezimmer ist traumhaft. Die Badewanne nutzten wir allerdings lediglich als Ablageplatz für unsere Schnorchelsachen, geduscht haben wir ausschließlich draußen in unserem kleinen Gärtchen. Dort befindet sich auch eine Wäscheleine (Klammern einpacken). Nur würde ich das nächste Mal einen Fön mitnehmen. Es war zwar einer vorhanden, aber bevor die Haare auch nur angetrocknet waren, war er bereits so heiß, dass man ihn nicht mehr anfassen konnte. Also kein Fönen. Auch egal, bei den Temperaturen kein Problem. Ansonsten ist die ganze Ausstattung absolut zufrieden stellend. Sogar ein kostenloser Safe ist vorhanden. Man hat eine Türe zum Inselinneren und eine zum Strand hin. Vor jeder Terrasse ist ein kleiner Brunnen, an dem man sich vor dem Betreten des Bungalows die Füße abspülen kann. Sehr nützlich.

Unsere Liegen (mit leider sehr harten Auflagen) fanden ihren Platz unter den Palmen. Da wir keine Sonnenanbeter sind, waren wir sehr froh darüber, jederzeit im Schatten liegen zu können und trotzdem die Aussicht auf das traumhafte Wasser und den Puderzuckersand zu genießen und das ganze unter einem Blätterdach…. Der Strand war auf unserer Seite (Nordseite, viel schöner als die Südseite) breit und schön und wir hatten jede Menge Platz für uns. Das Wasser ist so unwirklich schön, dass ich mich manchmal selber kneifen musste, um zu begreifen, dass es kein Traumbild war. Es schillerte in vielen Blau- und Türkistönen und die Sonne glitzerte an der Oberfläche. Zu unserer Zeit hatte das Wasser mit Sicherheit eine Temperatur von 30 Grad oder mehr. Man konnte problemlos stundenlang darin schwimmen und schnorcheln, ohne zu frieren.

Holiday Island selbst hat kein Hausriff (bzw. nur mit Boot zu erreichen), nur ein ganz, ganz kleines Riffchen in der Nähe der Beach-Bar. Dort befindet sich eine Kinderstube der Fische. Es ist wunderschön, im Wasser zu liegen und diese kleinen bunten Fischlein, die überhaupt keine Berührungsängste haben, zu beobachten. Es war wirklich ein Gefühl, als ob man mitten durch ein Aquarium schwimmen würde. Also winzig klein, aber oho.

Mehrmals täglich wurden kostenlose Fahrten zur Schwestern-Insel Sun-Island angeboten, welche wir auch alle paar Tage in Anspruch nahmen, um an einem „richtigen“ Riff zu schnorcheln. Die Korallen sind leider nicht so farbig, aber die Fischwelt entschädigt alles. Sogar eine Seeschlange und Krake haben wir dort beobachten können. Außerdem besteht auf Sun-Island die Möglichkeit, beim Rochenfüttern hautnah dabei zu sein und das Hai-Füttern (aber nur kleine Haie) zu beobachten. Zweimal haben wir Schnorchelausflüge beim Diving-Center gebucht und besonders der erste war unvergesslich. Unser Guide hatte wohl einen besonderen Blick, denn zweimal (!!!) kurz hintereinander fanden wir Walhaie. Der erste war ca. 3 m groß, kaum waren wir im Wasser, tauchte er jedoch ab. Macht nix, war trotzdem super, dachten wir. Doch das zweite Erlebnis übertraf alles. Kaum waren wir wieder auf dem Boot und befreiten uns von Maske und Flossen, sichtete unser Guide wieder einen Walhai und trieb uns zu Eile an, unsere Schnorchelsachen erneut anzulegen. Dieser Walhai war ca. 6 m groß und wir hatten das wahnsinnige Glück, 10 Minuten neben ihm schnorcheln zu können. Er schwamm so ruhig und langsam, dass es keine Mühe bereitete neben ihm her zu schwimmen. Ich denke, diese Eindrücke werden wir in unserem ganzen Leben nicht mehr vergessen… Während einer kurzen Zeit unseres Urlaubs hatten mehrere Touristen bei Schnorchelausflügen das Glück Walhaie anzutreffen, da das Wasser planktonreich und damit reizvoll für diese Fische war.

Wir buchten All-Inklusive, würden es aber im Nachhinein nicht mehr tun. Die Getränkepreise sind human und die Differenz zur Vollpension rechnet sich wirklich nicht. Wir hatten es zwar zuvor in diversen Reiseberichten gelesen, aber wir wollten den Luxus genießen, nicht darauf achten zu müssen, was zu bezahlen ist. Man konnte zwar jederzeit in der Hauptbar und zu den Öffnungszeiten der Beachbar dort trinken, (fast alles, wie z. B. Bitter Lemon, Cola, wurde in Flaschen serviert), doch das Mitnehmen der Getränke zum Strand oder Bungalow war nicht möglich. Selbst das Wasser, dass wir uns zum Mittagessen bestellten (übrigens, immer in 1,5l Flaschen serviert) und nicht ganz leer tranken, durften wir nicht mit herausnehmen. Und wenn wir Ausflüge nach Sun-Island unternahmen, waren die Getränke dort auch nicht inklusive. Alleine aus diesen Gründen würden wir das nächste Mal Vollpension wählen. Aber Vollpension muss sein. Wir konnten es uns vorher nicht vorstellen, aber mittags hatten wir von der vielen frischen Luft und dem Schnorcheln richtig heftigen Hunger. Und das Essen ist einfach fantastisch. Es gab immer Buffet, stets frischen Fisch und diverse Fleischsorten, Gemüse und immer frisches Obst, einheimische Speisen und Pasta und Pizza und köstliche Desserts. Es ist gar nicht möglich, alles aufzuzählen. Es war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei und super lecker. Und selbst nach drei Wochen wurde das Essen nicht langweilig und wir haben uns bis zuletzt darauf gefreut. Auch die anderen Leute, mit denen wir Freundschaft geschlossen hatten, waren davon begeistert.

Das Personal ist übrigens sehr freundlich und zuvorkommend und wir wurden immer schnell bedient, mussten nie länger auf Getränke warten. Das schmutzige Geschirr wurde umgehend abgeräumt. Unser Tischkellner Shifa hat in der Zeit einige deutsche Worte gelernt. Überhaupt war fast jeder vom Personal bemüht, kurze Gespräche mit den Gästen zu führen. Sie fragten immer, wie man den Tag verbracht hatte und hörten wirklich interessiert zu. Wir bedauerten es sehr, unser Schulenglisch zuvor nicht aufgefrischt zu haben.

Die Insel wurde genauso wie die Bungalows jederzeit sehr sauber gehalten. Die Sonne ging morgens gegen 6.00 Uhr auf und gegen 18.00 Uhr unter. Es war sehr warm und wir hatten nur an einem Tag stärkeren Regen. Jeden Nachmittag um 17.00 Uhr konnte man beim Füttern der Babyschildkröten, die derzeit auf der Insel großgezogen werden, zusehen.

Alles in allem war es ein wunderbarer Urlaub und Holiday Island würden wir vorbehaltlos weiter empfehlen. Wir hoffen, dass wir die Malediven irgendwann wieder sehen werden….., Uschi und Lothar

Bei Fragen: uschi.tepel at web.de
 


 

Reisebericht Holiday Island 15.02.06 – 26.02.06 / All Inclusive


Anreise / Abreise
Wir haben die Reise im Internet gebucht ( ACS Touristic ) Die Zusendung der Unterlagen und der telefonische Service sowie der Preis war Top! Wir flogen am 15.02. von Berlin Tegel mit QATAR AIRWAYS ( zur Zeit drittbeste Airline der Welt ) nach Doha, Hauptstadt von Kathar. Der Flug dauerte ca. 6 Stunden. In Doha angekommen mussten wir ca. 3 Stunden auf den Weiterflug nach Malé warten. Dies ist eine ganz schöne Tortour, wobei das natürlich durch die Vorfreude auf das Paradies nicht mindert. In dem kleinen Flughafen von Doha treffen so ziemlich alle Nationalitäten zusammen, die man sich nur vorstellen kann ( schon ziemlich interessant ). Jedoch ist der Wartebereich mit nicht annähernd ausreichend Sitzplätzen ausgestattet. Endlich ging es weiter nach Malé. Im Morgengrauen landeten wir nach ca. weiteren 4 Stunden Flug auf der belebten Hauptstadtinsel und wurden sehr freundlich empfangen und entsprechend weitergeleitet. Wir hatten bei der Reise den Transfer mit dem Speedboot erhalten, jedoch wurde uns bei Ankunft mitgeteilt, dass für uns das Sea-Plane bereit steht. Also nichts wie ab mit dem Shuttle zum Wasserflugzeug-Flughafen ( ca. 10min vom Flughafen entfernt ). Wir waren vorerst etwas skeptisch hinsichtlich der kleinen Propellerflugzeuge, waren dann aber begeistert von der atemberaubenden Aussicht auf die Atolle während des Fluges. Ein toller Einklang und eine herrliche Begrüßung der Malediven. Nach ca. 35 Minuten Flug, reichlich Adrenalin und der ersten durchnässten Kleidung landeten wir ca. 500m vor der Insel HOLIDAY ISLAND und wurden sofort mit einem Dohni abgeholt. Bereits an Board begrüßte uns der Guide Afzal, der sogleich begann uns alle Fragen zur Insel zu beantworten. Die Kulisse ist atemberaubend. Man landet mit dem Dohni an einem etwa 500m langen Steg, der direkt auf die Rezeption der Insel führt. Begrüßungscocktail und Erfrischungstuch sorgen für etwas Abkühlung.

Rückreise: Fahrt mit dem Speedboot nach Malé, Dauer ca. 2,5 Stunden. Wir hatten absolut ruhige See, von daher überhaupt kein Problem. Flug von Malé nach Doha und wieder 3 Stunden warten zwischen Hunderten von Menschen, alles etwas unkomfortabel. Weiterflug nach Berlin Tegel – Temperatursturz von fast 40 Grad !!!

Insel
Wie schon in den anderen Berichten beschrieben, ist die Insel ca. 100m breit und 700m lang, man benötigt zu Fuß ca. 25 Minuten für die Umrundung. Die Insel ist ein Traum, die Anlage ist herrlich in die natürliche Umgebung eingebettet. Es wird großen Wert auf Ordnung und Sauberkeit gelegt. Das Personal ist absolut freundlich und verdient ein besonderes Lob. Alles auf der Insel ist bequem und schnell zu Fuß zu erreichen. Die Strände sind Top, wobei wir die Nordseite für die bessere, weil makellosere Seite empfinden. Die Strände sind alle samt sehr flach abfallend, außer in der Nähe vom Wassersportzentrum. Man läuft also erstmal ca. 300m im knietiefen Wasser bis man etwas schwimmen kann. Das ganze ist sicherlich absolut Top für Familien mit Kindern. Das Wasser ist herrlich sauber und ca. 29Grad warm (Februar). Die Vegetation der Insel kann man durchaus als üppig bezeichnen, sattes Grün der Palmen und anderen Pflanzen sowie der weiße Sandstrand und das türkisfarbene Meer sind ein absoluter Traum. Genau wie man es von den Bildern her kennt. Wir waren und sind überwältigt. Die ca. 270 Gäste der Insel verlieren sich auf der Insel, so dass man bis auf zum Essen kaum Leute sieht und seine absolute Ruhe hat. Besonders gefallen haben uns die Sonnenuntergänge, die man vom Osten der Insel wunderschön beobachten kann ( Wassersportzentrum ). Von den viel zitierten Moskitoanfällen haben wir glücklicherweise überhaupt nichts bemerkt, bis auf gelegentlich ein paar Gekkos, einige Strandkrebse, Flughunde auf den hohen Palmen und natürlich die zahlreichen Fische im Wasser haben wir keinerlei störendes Krabbelzeug bemerkt. Die Insel ist wunderschön und unseres Erachtens auch viel schöner, weil privater und ruhiger als die größere Schwesterinsel SUN ISLAND.

Bungalow
Absolut Top! Komfortable Ausstattung, sehr sauber, Einrichtung nicht abgelebt. Zwei mal pro Tag Reinigung von einem Room-Boy und jeden Tag Reinigung vor dem Bungalow in Richtung Terrasse und Strand. Das Bad ist modern ausgestattet, es fehlt einem an Nichts. Die hier bereits viel zitierte Außendusche ist wirklich sehr toll. Auch die Terrasse in Richtung Strand ist sehr gemütlich und mit klappbaren Stühlen ausgestattet. Ein kleiner Palmen- Pflanzengürtel und man befindet sich direkt am weißen Sandstrand, einfach ein Traum! Wer den makellosesten und unseres Erachtens tollsten Bungalow haben möchte, nimmt die 149 oder alles von 155-169. Wir hatten das Dank einiger Voranmerkungen hier in den Reiseberichten per E-Mail vorangefragt. Unser Wunsch wurde promt erfüllt, wir hatten die N°162.

Essen, Service
Als Erstes ist zu sagen, dass das Personal zu jeder Zeit sehr höflich, zuvorkommend, ja überaus nett ist. Alle haben ein Lächeln parat und man fühlt sich bestens aufgehoben. Es wird sich ständig bemüht, auf jeden noch so kleinen Sonderwunsch einzugehen und diesen zu erfüllen. Wir waren auch hier absolut angetan und positiv überrascht. Die außerordentlich nette Bedienung an der Mainbar, im Coffeeshop und im Restaurant freuen sich natürlich über gelegentliches Trinkgeld, wirken jedoch nicht so, als wäre sie nur darauf aus. Wir haben sogar kleinere Freundschaften geschlossen

Das Essen ist ebenfalls Spitze. Es gibt eine große Auswahl von Speisen und Getränken. Hierbei möchten wir erwähnen, dass wir es entgegen einiger Berichte hier im Forum empfehlen, All Inclusive zu buchen. Die Getränke sind wohl recht teuer und es ist sehr komfortabel nicht darauf achten zu müssen. Im All Inclusive war beinhaltet : Café, Tee, Wasser, Ananassaft, Mangosaft, Orangensaft, Coca Cola, Sprite, Fanta, Bier, Hauswein weiß und rot, Gin Tonic, Wodka Lemon, Wodka Cola.

Das Essen, welches ausschließlich in Buffetform dargereicht wird, ist sehr abwechslungsreich, teilweise sehr exotisch, jedoch an den einheimischen Magen durchaus angepasst. Es gibt natürlich viel Reis und Fisch sowie Hühnchen, jedoch auch Salzkartoffeln, Kartoffelbrei, Nudeln in jeglicher Form, Rindfleisch und natürlich zahlreiche Salate im Überfluss. Problematisch ( für mich jedenfalls ) ist das jedes Mal übervolle Dessert-Buffet an dem ich einfach nicht vorbeikam. Herrliche Süßspeisen in immer wieder anderen Darreichungsformen, einfach nur lecker haben mich jedoch in 10 Tagen knapp 3 Kilo zunehmen lassen.

Hier eine besondere Empfehlung: Für 15 Euro kann ein Night Fishing Trip gebucht werden. Man fährt mit dem Dohni aufs offene Meer hinaus und erlebt begleitet von einer erfahrenen Crew ein besonders Erlebnis. Es werden zahlreiche Fische gefangen, was einen großen Spaß bereitet und das beste ist, die geangelten Fische werden sofort nach Ankunft auf der Insel in der Küche zubereitet. Am Strand wird dann ab 22Uhr extra für die Angler ein Fisch-Buffet angerichtet, mit dem eigenen Fang. Frischer und leckerer geht’s wirklich nicht! Wir haben noch nie so hervorragenden und frischen Fisch gegessen, wie heute vor einer Woche…

Publikum
Es waren wenig Deutsche auf der Insel, wir waren froh über etwas Abwechslung, ein Gruß noch mal an Guido und Rebecca aus Brantrup, die wir kennen gelernt haben. Ansonsten ca. 70% Italiener, der Rest Franzosen und Schweizer. Allesamt nett und freundlich. Jeder ist auf Ruhe besonnen und erfreut sich der tollen Natur.

Getränkepreise
Getränkepreise bei All Inclusive sind wie gesagt nicht wirklich interessant.

Schnorcheln / Tauchen
Wir sind keine Taucher, begnügen uns vorerst mit dem Schnorcheln. An der Nordseite der Insel ist das Schnorcheln eher nicht möglich, da nur flacher Strand und flaches Wasser vorhanden sind. An der Südseite findet man ca. ab 200m bis zum Riff viele Korallen und zahlreiche Fische. Das Wasser ist dort ca. 1m tief, so dass das darüber schwimmen etwas schwierig aber durchaus sehenswert ist. Am Hausriff ( 5Dollar pro Dohnianfahrt ) kann man große Schwärme bunter Fische sehen. Die Schnorcheltour aufs Offene Meer können wir sehr empfehlen. Wir haben einen Ausflug zum MANTAS POINT gemacht, es ist schon gigantisch mit Mantas zu schwimmen, die nur etwa 2-5 Meter entfernt sind und Plankton fischen. Ein tolles Erlebnis.

Animation / Unterhaltung
Für Unterhaltung ist in entspanntem Rahmen gesorgt. Es gibt nicht die übliche Animation, eher wird den Gästen ein abwechslungsreiches Abendprogramm geboten, an dem die Teilnahme natürlich freiwillig ist.

Fazit
HOLIDAY ISLAND kann man vor allem Paaren empfehlen, die Ruhe und eine herrliche Natur suchen. Ich bin schon viel verreist, habe jedoch eine so tolle Landschaft und makellose Badewelt noch nicht erlebt. Wir sind vollkommen überwältigt vom Strand, dem Meer und der absolut netten Bedienung. Einfach alles perfekt, mehr kann man da nicht sagen. HOLIDAY ISLAND wird uns wieder sehen!

Giedre und Jan



 


 

Reisebericht Holiday Island 07.02. – 22.02.2006, Vollpension

Anreise / Abreise
Es war unser erster Maledivenurlaub. Abflug von Frankfurt um 23.40 Uhr mit LTU (Hinflug 9 Stunden, Rückflug 10 Stunden - non stop). Sehr enge Sitzreihen (Airbus A330-200). Ich bin über 1,90 m lang, daher eine ziemliche Tortur. Flieger war fast ausgebucht, von daher saß man „fest“. „Speedboat“transfer (Tucker-Kahn) nach Sun Island (2,5 h) und anschließend per Dhoni nach Holiday Island (15 Min.). Rückreise haben wir auf Seaplane upgegradet (120 USD/96EURO – one way). Flugzeit ca. 30 Min., was wesentlich angenehmer war (Ausblick und Zeitersparnis). Empfehlen wir jedem bei solch einer Entfernung (Male nach Holiday Island 113km) zur Urlaubsinsel, die Fahrt mit dem Boot zieht sich wie Kaugummi, man hatte im Flieger kaum Schlaf und will nur noch ankommen. Buchung Seaplane ist von Deutschland aus günstiger (wären bei uns ca. 150 EURO p. P. gewesen – Hin- und Rückflug).

Insel
Die Insel ist ca. 800 m lang und 100 m breit. Sie gemütlich zu umrunden dauert ca. 30 Minuten. Die Insel ist sehr sauber, jeden morgen wird das herabgefallene Laub zusammengekehrt, der Strand gesäubert. Tolle Sandstrände! Das Inselinnere ist mit tropischer Vegetation bewachsen, viele Palmen. Auch hier sehr sauber und gepflegt. Die Wege sind mit Steinplatten ausgelegt, man kann trotzdem sehr gut barfuß laufen. Die Rezeption und das Restaurant sind komplett gefliest. Die Insel war komplett ausgebucht (ca. 280 Gäste/ca. 250 Staff). Das hat man aber erst beim Abendessen mitbekommen, tagsüber hatte man den Eindruck, fast alleine auf der Insel zu sein. An 2 Tagen war es fast windstill, da haben die Moskitos zugeschlagen, sonst wurden sie nicht gesichtet. Am Westende der Insel befindet sich die Diving-School und die Müllverbrennung mit Dieselaggregaten. Geruchs- oder Lärmbelästigung haben wir nicht festgestellt. Am Ostende befindet sich die Beach-Bar von wo aus man wunderschöne Sonnenuntergänge beobachten kann.

Bungalow
95 % sind Einzelbungalows, die sehr groß, geräumig und topp in Schuss sind, eine ca. 4 m² große Terrasse haben mit zwei Liegestühlen und einem Abstelltisch sowie Süßwasser-Fußdusche. Der Boden ist auch hier komplett gefliest. Es gibt zwei abschließbare Eingangstüren. Eine zum Inselinneren und eine zum Strand hin. Ein großes Bad mit u. a. Badewanne, Bidet, Riesenspiegel und Außendusche (Wäscheleine und Klammern vorhanden). Zwei King-Size-Betten, die wir zusammen geschoben haben. Die Matratzen sind sehr gut. Weiterhin Klimaanlage, Minibar-Kühlschrank (teuer!), TV, Schreibtisch, 2 Sessel mit Tisch, Safe im Kleiderschrank, genügend Stauraum für Kleider und Schnickschnack. Wir hatten Bungalow 159 (über Reisebüro Bereich 150-160 angefragt) auf der Nordseite und fanden ihn von der Lage hervorragend. Da auf dieser Seite, zu unserer Reisezeit, ständig eine leichte Brise wehte, war es sehr angenehm und auch in der Sonne gut auszuhalten. Die erste Woche verbrachten wir jedoch fast ausschließlich im Schatten. Auf der Südseite herrschte hingegen fast immer Windstelle. Der Roomboy kommt zweimal pro Tag (Trinkgeld 10 USD pro Woche). Die Duschhandtücher werden täglich gewechselt, die Strandtücher alle 3 Tage. Also keine Strand- bzw. Handtücher in den Koffer packen! Zu jedem Bungalow gehören zwei nummerierte Holzliegen mit Auflagen.

Essen, Service
Das Essen war sehr abwechslungsreich und sehr gut. Alles wurde in Buffetform angeboten. Täglich Fisch, Fleisch, Gemüse (frischer Rosenkohl!), Reis, Kartoffelgerichte, Malediven Curry, Pasta, frische Salate, zig Dressings, immer frisches Obst, tausend Süßspeisen….für jeden etwas dabei. Qualität war topp (Italienischer Illy Kaffee/Espresso, Schweizer Wasser, Marmelade aus Griechenland, Lipton Tee……). Feste Tischzuweisung und Kellner (10 USD Trinkgeld pro Woche) im Restaurant. Sehr freundlicher und zuvorkommender Service auf der kompletten Insel. Man hatte stets das Gefühl, ehrlich willkommen zu sein. Kleiderordnung für das Restaurant gab es keine. Mann sollte jedoch nicht in Badekleidung zum Essen gehen.

Publikum
Die Insel wird zu 70 % von Italienern besucht. Dazu Deutsche, Franzosen, Schweizer, Österreicher, und eine Hand voll Osteuropäer. Es war ein sehr angenehmes Publikum, keine Proleten. Die Alterstruktur lag in der 1. Woche hauptsächlich zwischen 25 und 40 Jahren. In der 2. Woche kamen etwas ältere Leute und ein paar Familien mit Kindern.

Getränkepreise / All Inklusive oder Vollpension / Bezahlung
1,5 l Wasserflasche 3,-- USD
0,33 l Cola, Fanta, Sprite 3,50 USD
0,4 l Bier (Lion) an der Main-Bar 4,-- USD
0,33 l Bier (Büchsenbier aus HOLLAND!!!) an der Beach-Bar 3,75 USD
Cocktails 8,-- bis 16,-- USD, Happy Hour (25% von 17:30h bis 18:30h), manchmal abends auch “buy one - get one free”. Whiskey, Wodka etc. haben wir nicht getrunken, daher keine Preisangabe möglich.

Wir hatten Vollpension und lagen damit auch richtig. Wir hätten bei AI pro Tag pro Person 35,-- USD (28 EURO) „vertrinken“ müssen – dies haben wir trotz ausreichender Sun Set Bierchen und Gute-Nacht-Biere bzw. Cocktails nicht geschafft. Im Durchschnitt lagen wir pro Tag zu Zweit zwischen 40,-- bis 50,-- USD.

Bargeld braucht man keines auf der Insel, außer für die Trinkgelder (Kellner, Roomboy, Kofferträger, Bar-Leute, ...). Ansonsten unterschreibt man die Rechnungen und zahlt am Ende des Urlaubs problemlos per Kreditkarte. Selbst im Souvenirshop braucht man nicht bar bezahlen.

Ausflüge / Preise
Half day fishing 77,-- USD
Half day excursion 36,-- USD
Full day excursion 55,-- USD
Morning fishing 50,-- USD
Night fishing 35,-- USD (bei AI enthalten)
Fenfushi trip 24,-- USD (Einheimischeninsel)
Dolphin trip 24,-- USD
Island hopping 15,-- USD (bei AI enthalten, Einheimischeninsel)

Täglich fahren mehrmals Dhonis auf die Nachbarinsel Sun Island. Der Transfer ist kostenlos. Wir wissen auch warum. Weil da keiner hin will! Wir haben uns die Insel (größtes Urlaubsresort der Malediven) für zwei Stunden angeschaut und waren schockiert (maledivisches Mallorca!). Trotzdem rüberfahren, wirken lassen und sich freuen, wenn man wieder auf „seine Insel“ heimkehrt.

Schnorcheln / Tauchen
Wir sind keine Taucher, deshalb können wir dazu nichts sagen. Eine Schnorchelausrüstung haben wir vor unserem Urlaub im Internet bestellt, kann man sich aber auch im Diving-Center kostenpflichtig ausleihen (ca. 6 USD). Schnorcheln ist nur sehr eingeschränkt möglich. Um ans Riff zu gelangen muss man mit dem Dhoni rausfahren (5,-- USD pro Fahrt, 1 Stunde schnorcheln, Ausfahrt 1x pro Tag, abwechselnd morgens von 10-11h oder nachmittags von 15-16h). Dort haben wir einige Fische und sogar eine große Schildkröte gesichtet. In der Lagune ist das schnorcheln nicht sehr empfehlenswert, da es hier nicht viel zu sehen gibt. Auf Sun Island haben wir vor dem italienischen Restaurant viele Schnorchler gesehen. Da soll es angeblich sehr schön sein. Haben wir aber nie ausprobiert.

Animation / Unterhaltung
Wöchentlich sich wiederholende Programmpunkte (Karaoke, Liveband, Krabbenrennen, Beach-Party, Cabaret, …). Italienische Animateure, sehr dezent, überhaupt nicht aufdringlich. Wir empfanden es als angenehm und nicht störend.

Sport / Fitness / Sonstiges
Katamaran, Windsurfen, Jetski, Banana-Boat, Tennis (alles kostenpflichtig), Snooker, Morgengymnastik, Beachvolleyball, Fußball, Dart, Tischtennis, Kraftraum (alles kostenlos), Sauna und Internetraum mit 28K-Modem (15 Min. 1 USD).


Fazit
Es waren traumhafte zwei Wochen, sehr erholsam und ruhig. Wir können die Insel vorbehaltlos weiterempfehlen, waren mit allem sehr zufrieden. Die vier Sterne sind absolut gerechtfertigt. Wir haben viel gefaulenzt, gelesen und die Seele baumeln lassen. Für begeisterte Schnorchler wird die Insel nicht die richtige sein. Aber für alle die einen ruhigen Urlaub zum faulenzen und gelegentlicher Unterhaltung suchen, ist die Insel ein Volltreffer! Von den Bungalows empfehlen wir die rechts vom 250 Meter langen Anlegesteg gelegenen Bungalows (ab 145 bis 160). Der Strandabschnitt zwischen den Bungalows 101 bis 139 (liegen links vom Anlegesteg) war abgespült. Daher zu unserer Reisezeit nicht so empfehlenswert.

An dieser Stelle noch viele Grüße an Ludger und Silke die wir dort kennenlernten und mit denen wir die erste Woche gemeinsam verbrachten.

Das so berüchtigte Maledivenfieber hat uns also voll erwischt, Rückkehr nicht ausgeschlossen, eher sehr wahrscheinlich.

Alex und Birgit


Holiday Island 31.10.05 – 07.11.05

Relativ kurzfristig hatten wir, Karin und ich uns entschlossen im Jahr 2005, nachdem wir letztes Jahr nicht konnten, wieder in unser Paradies zu fahren.....

Nach eingehender Recherche im Internet und diversen Reiseveranstalter-Homepages haben wir mehrere Ziele ins Auge gefaßt, wie immer ist das was einem gefällt unbezahlbar, oder schon ausgebucht, klar....

Nachdem wir diesmal nicht zu zweit, fahren wollten, sondern Dennis, den 11 jährigen Sohn von Karin mitnehmen wollten, haben wir uns bei unserer Suche ein wenig auf die Sachen versteift die wir sonst nicht berücksichtigen, also Freizeitprogramm, Billard, Dart, all-Inclusive, Unterkunft... usw. Also Buchung Holiday Island vom 31.10.-07.11. über MALDIVIAN – Hier möchte ich auch Frau Beyer von MALDIVIAN mein Lob aussprechen, bei diesem Reisebüro ist man sehr gut aufgehoben und bekommt auf alle Fragen superschnell eine Antwort. Zu alledem machen die Sachen möglich, die woanders nicht möglich sind. Also, danke noch mal an Frau Beyer ! ! ! ! ! ! !

So sind wir immer wieder auf das Holiday-Island im ARI Atoll gestoßen. Ein Italienisches Resort unter der Leitung der Villa-Gruppe mit: „vielen dubiosen Gästen, wie z.B. Komische Russen, Ungarn usw. ....“ so steht es immer wieder in diversen Reiseberichten ... ich kann nur sagen, die wenigen überaus freundlichen und stillen Russen waren uns 1.000 mal lieber als eine kleine Gruppe von lauten, unhöflichen, saufenden und blöd glotzenden Italienern – nicht daß ihr mich jetzt gleich angreift, von wegen Rassist oder so, ganz im Gegenteil, ich lebe nach dem Motto „Leben und Leben lassen“ aber diese Gruppe war schon außergewöhnlich laut und penetrant, aber gut lassen wir das.

Jetzt erst mal zum Hinflug, da der Hinflug nur noch über Colombo Sri-Lanka gebucht werden konnte, haben wir den genommen, ich sage nur „wenn wir das vorher gewußt hätten....“ Also gut, einchecken schon am Vorabend am Flughafen, damit wir dann beim Fliegen nicht mehr soviel zu tragen hatten. Am Abreisetag dem 31.10. lassen wir uns von Francy, dem anderen Sohn von Karin zum Flughafen fahren, Paßkontrolle ..... warten auf Boarding, .... warten auf Boarding,....... warten auf Boarding, .......... warten auf Boarding......... warten auf... nein jetzt endlich um 21:05, fast 1 Stunde später als geplant geht’s los... Ihr könnt euch sicher vorstellen, was das mit einem 11 jährigen bedeutet „Mama, wann geht’s denn los, Achim, wie lange fliegen wir......“ Also rein ins Flugzeug, Plätze ganz hinten links nebeneinander reserviert, das Flugzeug ist bis auf den letzten Platz voll, also keine Beine ausstrecken sondern „Legebatterie“ Es ist wieder mal die LTU mit der wir fliegen, Platzverhältnisse muß ich wohl kaum beschreiben, oder ?

Gegen 10:30 kommen wir in Colombo an, dort weiß man nicht so recht was man mit uns machen soll, auftanken und weiter fliegen, auftanken zwischenstopp mit aussteigen oder was !? Also entscheidet man sich uns aussteigen zu lassen und im Flughafengebäude zu warten bis das Flugzeug wieder so weit ist. Was man uns nicht gesagt hat, nach einer knappen dreiviertel Stunde auf dem Flughafengelände müssen wir noch mal komplett einchecken – HALLO ! ! ! ! was meinen die, daß wir auf der Flughafentoillette einen aufblasbaren Flugzeugträger mit an Bord schmuggeln wollen und damit die Malediven unterjochen – Hallo ! ! !

Also gut, an den einigermaßen freundlichen Beamten vorbei und wieder in das wohlig warme auf ca. 38 Grad aufgeheizte Flugzeug steigen, der Urlaub fängt irgendwie nicht so gut an wie die vorangegangenen. 1 Stunde Flug und wir sind endlich gegen 13:00 Uhr auf Male angekommen, jetzt noch zum Resort. Draußen vor der Tür des Flughafens an den Resort-Countern wird mir lapidar auf Englisch gesagt „your Speed Boat is comming soon“ Speedboat sage ich hallo wir haben Waterplain gebucht ... Waterplain, oh yes sir, sorry it is my failure“ your Plain is coming soon“ Also warten, hey hier kann man mittlerweile mit dem Euro zahlen „Euro is stronger as Dollar“ sagt der freundliche Kellner des Wasser-Flugzeug-Hafens zu uns, also zahlen wir in Euro.... Diesmal fliegen wir nicht mit Maldivian Air Taxi sondern mit TMA Trans Maldivian Airways, die Flugzeuge sind die gleichen, nur gelb!! Endlich, gegen 15:30 kommen wir sichtlich genervt auf Holiday Island an. Rezeption, Zimmerschlüssel, Roomboy, Trinkgeld, Zimmer einräumen...... Dennis und ich nehmen sofort unsere Schnorchelausrüstung und springen ins Wasser, dazu muß ich nichts sagen, warm, mhhhhh endlich sind wir zuhause !!!!!! Ich geh hier nicht mehr raus, sagt Dennis zu mir. Fünf Minuten und eine Zigarettenlänge später kommt auch Karin zu uns ins Wasser. Jetzt kann der Urlaub beginnen. Und das tut er auch ! ! ! Herrlich ruhig, sonnig, warm alles was man will.

Wir haben unseren Urlaub genossen, obwohl wir manchmal in der Mittagshitze von Dennis „überredet“ wurden zum Tischtennis... puh ich wußte bis dahin nicht wie viele Schweißdrüsen so ein Menschlicher Körper haben kann. Das Rahmenprogramm war sehr ausgewogen und nicht zu aufdringlich, so daß man seine Erholung bekommt, es gab das schon erwähnte Tischtennis, Billard, Dart (aber ohne Pfeile!!!) Brettspiele, eine umfangreiche Bibliothek, Zeitungen also alles was Kinder begehren. Das Essen wurde in Buffetform gereicht und war, bis auf die Tatsache daß es sehr Italien-lastig war, immer sehr gut und toll schmeckend, es gab einmal einen Maledivischen Abend mit typisch Maledivischen Speisen, ansonsten sehr viel Fisch, Huhn und Rind, Gemüse und Nachtisch, Melone, Ananas und alle anderen Früchte und Nachspeisen die man sich vorstellen kann. Das Personal war sehr freundlich, unser Kellner war sehr Wortkarg, aber das macht uns nichts aus, weil wir nicht am Abend jemandem erzählen müssen wie unser Tag war. Die Zimmer, wir hatten das Zimmer 184, waren gut und ausreichend eingerichtet mit Zimmersafe, Open Air Bad mit Warmwasser, jeden zweiten Tag gab es neue Handtücher und unser Roomboy Mohammed gab sich sichtlich mühe uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Was wir ein wenig vermißten, war die Vegetation, die war dort sehr spärlich. Ach ja, bevor ich es vergesse, von wegen „Barfussinsel“ wie es in manch anderen Berichten so steht, unter Barfussinsel verstehe ich Schuhe am Flughafen ausziehen und am Abreisetag am Flughafen wieder anziehen.... Das war auf Holiday Island nur am Strand möglich. Auf den Wegen zum Zimmer oder zum Restaurant waren sehr unschöne und für die Füße nicht wirklich gesunde Betonplatten verlegt, nach sieben Tagen waren unsere Füße so geschwollen, daß wir nur noch mit Mühe in die Schuhe kamen – K E I N E B A R F U ß I N S E L –

Das Wasser und die Wasseraktivitäten waren dagegen sehr gut und wenn man es schafft gegen die doch zeitweilig sehr starke Strömung anzuschwimmen und genug Luft hatte um 250 – 300 Meter von der Insel weg zu schwimmen, dann bekam man auch die für die Malediven typische Fisch- und Korallenwelt zu sehen, ansonsten waren die Fische wohl auf einem Ausflug auf eine andere Insel, zumal die Gewässer direkt und rund um die Insel leer waren ! ! !

An einem Tag haben wir, wie in unserem AI Paket mit gezahlt, den Nachtfischen-Ausflug gebucht und sind nicht enttäuscht worden, per Handangel haben wir massig Barakudas, Rot- und Weißbarsche aus dem Wasser gezogen. Gegen 21 Uhr fuhren wir wieder zurück, wo wir dann unsere Fische zubereitet bekamen, mhhhhhh so guten Fisch und vor allem so frischen Fisch habe ich selten gegessen !!!!! Das war auch das zweite Highlight des Urlaubes, das eigentliche Highlight und der absolute Höhepunkt kam am vorletzten Tag – ich sage nur „Krabbenrennen“ ja ja richtig gehört. Wir haben Dennis zum Krabbenrennen angemeldet und prompt hat er beim ersten Rennen den Sieger gestellt im zweiten Rennen wurde seine Krabbe dann zweite und im Stechen wurde Dennis insgesamt zweiter Jippiii unser Sohn gewinnt das Krabbenrennen auf Holiday Island und geht in die lange Reihe der Krabbenrennen – Gewinner ein. Der erste Preis waren vier Dosen Becks Bier und einen feuchter Händedruck vom Moderator, der zweite Preis war... na ratet mal, na... na.... ja richtig zwei Dosen Becks ! ! für einen 11jährigen ist das sicherlich der Höhepunkt in seinem Leben, wenn er nach Hause kommt und seinen Klassenkameraden erzählt, daß er im Krabbenrennen gewonnen hat und dann auf die Frage „Was hast du für einen Preis bekommen? antworten muß „zwei Dosen ....... „ ach lassen wir das, Dennis war auch nicht wirklich glücklich über seinen Preis.

Am vorletzten Tag machten wir dann auch noch einen Halbtagesausflug zur Schwesterinsel Sun Island, Karin, Dennis und ich sagen nur „ohne Worte“ wer hier Urlaub macht, kann auch nach Rimini fahren. Hier gibt es sogar einen eigenen Pizzaservice, ja ja ihr habt richtig gehört „Pizzaservice“ auf den Malediven, der hat ein Rad und fährt die Pizzen aus. Das ist Massentourismus wie ich ihn den Malediven nicht wünsche, groß, überfüllt, laut, legebatterien, Badetuch – Schlachten in der Früh... nein das sind nicht die Malediven und werden sie hoffentlich auch nicht.

Letzter Tag, Abreise um 7:15 wir sind schon seit 6 wach und ich bin mit Karin noch mal am Strand entlang gelaufen um noch so viel wie möglich mitzunehmen, von diesem Gefühl, wir wissen, daß wir wieder kommen, aber trotzdem ist es jedesmal ein Abschied für lange Zeit... Wir sind alle sehr still und lassen noch mal den Urlaub an uns vorbei ziehen, es geht wieder heim in dieses unfreundliche und steife Land.... zum Frühstück will Dennis noch mal ein Cola trinken, für das wir dann trotz AI noch 6$ zahlen – Nichts wie weg ! ! ! Die beiden Flugzeuge, die vor der Insel ankerten, fliegen ohne uns weg ! okay, bleiben wir noch da..... aber 20 Minuten später kamen dann unsere Flugzeuge.

Tja, nach nur sechs Tagen war er dann zu Ende unser Urlaub auf Holiday Island, einerseits war er sehr sehr schön, weil wir unsere Ruhe doch fanden und entspannen konnten, andererseits sind wir mit White Sands natürlich andere Ressorts gewöhnt – dort geht es übrigens im April 06 wieder hin – wir freuen uns schon riesig, diesmal die ganze Familie, Karin, Dennis, Francy und ich. Das wird sicher ganz toll.

Abschließend möchte ich sagen, es war sehr schön, aber wir würden nicht noch mal hinfahren, weil wir uns den Urlaub im Paradies einfach anders vorstellen.

Fragen? Gerne: joachim.linner at online.de


 


 

Resort: Holiday Island (Diffushi; nicht zu verwechseln mit der einheimischen Insel Diffushi, welche leider vom Tsunami sehr stark betroffen war)

Zeitraum: 23.01.05- 30.01.05
Buchung: ltur; 2 Wochen vorher gebucht; es hat alles perfekt geklappt.
Flug Hin: 8 h Rückenwind mit Edelweiss Air ab Zürich
Rück: 10 h Gegenwind; Direktflug nach Male

Transfer:Hinfahrt zum Hotel Resort: Upgrade zum Wasserflugzeug; Ein tolles Gefühl einmal auf dem Wasser abzuheben und zu landen. Aus dem Wasserflugzeug hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf die Atolle.

Rückfahrt: Mit dem Speed Boot; Zum Glück so gut wie kein Wellengang, so dass es ein sehr ruhiger Transfer war. (ca. 2,5 h)

Unterkunft: Alle Bungalows haben die gleiche Ausstattung. Uns haben die Bungalows von 140 bis 160 von der Lage her am Besten gefallen. Die Bungalows sind sehr gepflegt und stilvoll eingerichtet mit allem was man so benötigt. Es kommt 2x täglich der Roomboy. Von allen Bungalows ist man in kürzester Zeit am Strand (mit eigenen Liegen und Stühlen) bzw. im Meer. Die Minibar Preise sind relativ hoch. Hier empfiehlt es sich seine Getränke in der Main Bar zu ordern.

Essen:Falls man nichts außergewöhnliches erwartet stellt ein das Buffet vollkommen zufrieden. Die Kellner sind sehr zuvorkommend und freundlich. Die Getränkepreise sind fair (1,5 Liter Wasser: 3 USD; Cola 0,33: 3,50 USD; Cocktails: 5-15 USD)Da wir Mittags oft auf Ausflügen oder auf Sun Island waren, hat für uns Halbpension vollkommen ausgereicht.

Service:Der Service war spitze. Meine Freundin wurde an ihrem Geburtstag mit einem gedeckten Tisch am Strand mit Geburtstagskuchen und Wein überrascht. Unser Bett war mit Blumen geschmückt. Auch sonst verlief alles reibungslos und zu unserer vollsten Zufriedenheit. Mein verlorengegangenes Handy wurde mir schneller nach Deutschland gebracht, als die Postkarten die wir abgeschickt haben.

Positives am Resort: Kostenloser Shuttle Service zum größeren Nachbarresort Sun Island. Da die Resorts zur gleichen Hotelgruppe gehören kann man die Angebote auf Sun mitnutzen (z.B. die sehr schöne SPA Anlage). Auf Sun gibt es auch ein Hausriff welches direkt vor dem Italian Restaurant liegt. Wieder zurück zu Holiday Island: Die Insel ist eine 100% Barfuß Insel mit überwiegend sehr feinem Sandstrand; man benötigt praktisch keine Schuhe. Die große Lagune mit feinem Sand lädt zum Verweilen im Wasser ein. Die Insel hat einen super Eindruck hinterlassen.

Schnorcheln:Zum Schnorchel gibt es ein paar hundert Meter weiter ein Hausriff zu dem für 5 USD mehrmals täglich Schnorchelausflüge mit dem Dhoni angeboten werden.
Alternativ: Den Kostenlosen Shuttle Service zur Sun Island nutzen. Dort gibt es direkt vor dem Italian Restaurant das Hausriff.
Tsunami: Schäden gab es offiziell keine und es konnten auch keine festgestellt werden. Einschränkungen bei den Ausflügen oder dem Essen gab es ebenfalls nicht. Die südlichen und westlichen Inseln des Süd Ari Atolls waren offensichtlich nicht sehr stark betroffen. (Auch auf Sun Island gab es keine Schäden).

Informationen über Holiday Island finden sich unter: www.villahotels.de (Offizielle Website der Hotelgruppe)
Fazit: Auch wenn wir keinen Vergleich zu anderen Inseln haben, war die Reise für meine Freundin und mich ein echter Traumurlaub.

Frank und Franzi


29.11. - 13.12.2004

Hallo Leute,
der letzte Reisebericht war ja schon sehr ausführlich und drum gibt´s von mir nur ein paar Ergänzungen:

Schnorcheln ist wirklich nur sehr eingeschränkt an der Inneseite des Riffs möglich und man muß ganz schön weit dahin paddeln.
Das Tauchen war allerdings genial.
Oli und die anderen Tauchlehrer - alles Malediver und nicht nur Guides sondern Minimum mit Divemaster-Ausbildung - waren extrem nett und hilfsbereit. Gleiches gilt für die Crew des Tauchbootes. Wir hatten noch nie so unaufdringlich tatkräftige Unterstützung. Außerdem hatten wir auch das Glück mehrmals Mantas und Walhaie (3!!!!!!) zu sehen, was alles natürlich getoppt hat.
Bei der Auswahl der Tauchgebiete wurde gern auf die Wünsche der Gäste eingegangen. Wir waren auch selten mehr als 12 Taucher auf einem wirklich tollen großen Tauchboot. (Das ist halt der Vorteil bei einem hohen Russen/Italiener/Engländer-Anteil unter den Gästen).

Unser Fazit: Holiday Island jederzeit wieder, denn wir wollen ja tauchen.

Grüße, Marion


 

Reisebericht Holiday Island Oktober/November 2004

Holiday Island wurde von uns in einem Pauschalangebot als Halbpension mit Flug und Anreise im Speedboat bei einem großen deutschen Reiseanbieter gebucht. Es war nicht unsere erste Reise zu den Malediven, aber die erste Reise nach Holiday Island.

Die Organisation durch den Reiseanbieter ermöglichte eine stressfreie Anreise. Bedingt durch ein Umsteigen in Dubai und die Anreise mit Speedboat dauerte diese jedoch 18 Stunden. Eine Anreise im Speedboat empfand ich als eine reizvolle Alternative zur Anreise im Seaplane. Seefestigkeit ist jedoch absolute Bedingung, da das Speedboat ca. zwei der drei Stunden über offene See zwischen den Atollen fährt und hier der Wellengang stärker als innerhalb der Atolle ist. Während der Fahrt kann man unter Deck klimatisiert reisen, oder auf Oberdeck bereits die Sonne genießen. Mir haben Ohrenstopfen (die ich auch im Flugzeug verwende) die Anreise angenehm gestaltet.

Bei der Ankunft wurden wir freundlich begrüßt und erhielten schnell das Zimmer. Die Zimmer sind als Einzelbungalows ausgeführt und schön in die Vegetation integriert. Die Bungalows sind zweckmäßig eingerichtet und haben eine sichtgeschützte Außendusche sowie eine kleine Veranda mit zwei Holzliegestühlen (leider ohne Auflage) und zwei zugeteilten Holzliegen am Strand. Die Auflagen für die Liegen sind kostenpflichtig über die Rezeption zu mieten.

Jeder Bungalow hat auch eine Fußdusche an der Terrasse, um den Sand abspülen zu können. Aber Achtung, aus eigener leidvoller Erfahrung kann ich berichten, daß die Bodenfließen im Zimmer und auf der Veranda mit feuchten Füßen oder Flip-Flops sehr glatt sind.

Die Klimaanlage schafft es den Wohnraum auf eine angenehme Temperatur zu kühlen und hilft dadurch auch, die wärmeliebenden Kriechgeister aus dem Bungalow zu halten. Trotzdem hatten wir die ein oder andere Ameisenstrasse im Bungalow.

Holiday Island liegt in einer sehr flachen Lagune, die sich an der Südseite fast bis zum Atollaußenriff und an der Nordseite etwa bis zur Länge des Stegs ausbreitet. Daher hat die Insel breit umlaufende Sandstrände, die bei Niedrigwasser durch zutage tretende Sandbänke ausgedehnt werden. Hierdurch erwärmt sich das Wasser auf sehr angenehme Temperaturen und lädt zum baden und planschen ein. Leider hat die Insel kein direktes Hausriff und auf dem Sandboden der Lagune ist der Fischbestand gering. Zum Ausgleich besteht die Möglichkeit, nach Anmeldung an der Rezeption, vier Mal täglich mit einem Dhoni zu einem ca. 1000 m entfernten Hausriff in das Atoll zu fahren. Hier findet man Stein- und Korallenhaufen und auch den entsprechenden Fischbestand. Leider sind die Korallen durch die Meereserwärmung geschädigt und haben die typisch braune Farbe. Diese Tauchfahrt wird derzeit leider von Holiday Island pro Person und Fahrt mit $ 5 berechnet. Schade, denn eigentlich fährt man auf die Malediven zum Schnorcheln und Fische „schauen“.

Ein sehr angenehmer Service ist der kostenfreie Transfer zu Sun Island mit einem Dhoni. Ähnlich einem Busfahrplan kann man den ganzen Tag nach Anmeldung an der Rezeption zu vorgegebenen Zeiten die Überfahrt geniesen. Als spannend empfand ich die nächtliche Fahrt, bei der ein Bootsmann die Untiefen und Beschilderungen der Wasserstrasse am Bug stehend mit einer Taschenlampe suchte. Der Steuermann orientierte sich dann an diesem Lichtstrahl.

Auf Sun-Island besteht die Möglichkeit am Hausriff zu tauchen. Dieses Befindet sich auf der Rückseite des italienischen Restaurants an der kleinen vorgelagerten Hafeninsel. Hier steht auch eine „Süsswasserdusche“ zur Verfügung.

Daneben kann man auch die Restaurants und den Spabereich von Sun Island nutzen (kostenpflichtig). Insbesondere der Spabereich ist sehr neu, toll angelegt und die Massagen und Behandlungen sind sehr entspannend. Als Gast von Holiday Island kann man bis zum letzten Urlaubstag auch auf Sun Island mit seinem guten Namen bezahlen.

Holiday Island bietet eine Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten und Wassersportaktivitäten gegen Bezahlung an. Auch soll die Tauchschule gute Arbeit leisten, was ich als Schnorchler nicht beurteilen kann.

Nachts übt der Steg von Holiday Island eine besonder Faszination auf die Besucher aus, da je nach Wellengang, Stegbeleuchtung und Fischeslust, größere Fische (stingrays, sharks, batfish, needelfish) trockenen Fußes beobachtet werden können. Teilweise zeigt sich auch die Grausamkeit der Natur, da kleinere Fische von den Besuchermassen angefeuert um ihr Leben kämpfen und leider in der Regel von den Großen verspeist werden.

Apropos Speisen – das Essen ist sehr gut. Die Buffets reichlich und geschmacklich sehr gut und das Dessertbuffet ist fantastisch. Die Bar bietet eine Vielzahl von Cocktails und Mocktails an, die zur Happy Hour (18:30 – 19:30 Uhr) um 25 % reduziert sind. Nach dem Abendessen wird ein Teil der Bar als Tanzfläche genutzt. Das Musikprogramm ist natürlich Geschmacksache. Ich empfand die Beschallung als zu laut und bassbetont, insbesondere am Nachmittag, wenn man die Ruhe der doch eher loungigen Bar geniessen wollte.

Auf der Insel gibt es Moskitos, die sich auch nicht durch Autan beeindrucken ließen. Eigentlich war es nicht möglich, die Veranda des Bungalows zu nutzen oder im Grünstreifen der Insel zu wandeln, da man permanent von diesen Quälgeistern gejagt wurde. Lediglich der Strand und das Wasser können als fast moskitofrei bezeichnet werden. Gerechterweise möchte ich jedoch anmerken, daß wir eine relativ regenreiche Zeit erwischt haben und Moskitos verstärkt nach einem Tag Dauerregen auftraten.

Noch eine Anmerkung zur östlich benachbarten Einheimischeninsel. Hier wird derzeit ein nationaler Flughafen mit Landebahn gebaut. Die Baustelle und die Bagger sind vom südlichen Rand der Hotelinsel sichtbar. Teilweise sind Betriebsgeräusche und Dieselgeruch zu vernehmen.

Besucht wurde die Insel zu unserer Zeit überwiegend durch russische und italienische Gäste ( zusammen 70%). Den Rest machten Schweizer, Deutsche und Engländer aus.

Alternativ zum Speedboat bietet sich je nach Abflugzeit Male auch der Rückflug mit dem Seaplane an. Das Upgrade kostet $ 100 und wird durch das Hotel auf Wunsch organisiert. Die Organisation der Rückreise wird durch die Rezeption durchgeführt. Die Informationen dazu werden am Vorabend der Abreise am schwarzen Brett ausgehängt.

Fazit:
Holiday Island bietet ein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Essen, Unterkunft und Service sind entsprechend. Das Personal freundlich. Die Preise für Getränke und Wasser sind denen einer teuren deutschen Großstadt entsprechend. Bei Halbpension sollte man dafür ca. $ 50 für zwei Personen/Tag einrechnen (Wasser und Aperitiv zum Dinner, Nachmittags tea time oder Kaffee an der Bar, jedoch ohne Weine).

Die Schnorchelqualität beurteile ich als eher mittelmäßig. Die Tauchereignung kann von mir nicht beurteilt werden. Die Insel eignet sich eher zum schwimmen und baden.

Unterhaltungsprogramme und Disco können Ruhesuchende schon mal als stressig empfinden.

Die technischen Anlagen der Insel sind in einigen wenigen Bungalows deutlich zu vernehmen.

Das Grün der Insel, der weiße Strand und die Farbe der Lagune (von milchig türkis bis zu dunklem Blau) sind unbeschreiblich schön.

 


 

Holiday Island / Diffushi ( http://www.villahotels.de )

7.11.-18.11.2004 Flitterwochen!

Mit Emirates über Dubai nach Male. Flug war super, kam mir überhaupt nicht lange vor mit dem Unterhaltungsprogramm von Emirates.

Von Male aus ging es mit dem Schnellboot direkt zu Holiday Island. Die Fahrt war ca. 3 std. aber nach der Dhoni-Fahrt war uns klar das wir beim Heimweg ein Wasserflugzeug buchen müssen.

Endlich auf Holiday Island angekommen. Ein Paradies! Wir konnten es nicht fassen was wir da vor Augen hatten. Türkisblaues Wasser – schöne bewachsene Insel, riesen Steg wo wir gleich die ersten Babyhaie betrachten konnten.

Dann gab es das Begrüssungscoctail in der Bar. Wir saßen beide da und konnten es nicht glauben – es kam uns vor als ob wir auf eine riesen Postkarte schauten.

Endlich dann die Bungalowübergabe. Wir hatten Bungalow Nr. 164 (sehr zu empfehlen oder 160-170) und wir waren super zufrieden. Schön gemütlicher Wohnbereich, großes Bad und witzige Dusche im freien unter Palmen :-) Von der Veranda hatten wir direkten Blick aufs Meer ... genau vor dem Bungalow am Strand konnten wir jeden Abend super den Sonnenuntergang beobachten. Die Bungalows waren auch sehr gemütlich und sehr sauber.

2 mal täglich kam der Roomboy und täglich gab es frische Handtücher. Fand ich richtig gut ! Ausser ein paar Ameisen im Bad konnte man im Bungalow kein Ungeziefer finden.

Wir hatten Vollpension gebucht, was eindeutig viel zu viel war. Die Waage beweist es!

Das essen war lecker mehr dazu brauch ich ja nicht schreiben weil schon einiges hier darüber geschrieben wurde. Jeder bekam seinen Stammtisch – wir bekamen einen der wenigen mit direktem Meerblick. Die Getränkepreise waren recht hoch aber das wussten wir ja schon vorher.

Hausriff ist nur mit einem Boot zu erreichen die Fahrt kostet 5 USD. Wir sind allerdings nicht raus gefahren. Wir sind an der Nordseite geschnorchelt wo es genug Korallen gibt wenn man schön rausschwimmt oder vor der Beachbar – dort haben wir an einem Tag sogar das Vergnügen gehabt mit einer Schildkröte zu schwimmen. Das war richtig toll! Einer Mantaroche sind wir auch begegnet und wie anders soll die Unterwasserwelt auf den Malediven sein – wie in einem Aquarium. Einfach Spitze!

Ansonsten konnte man noch kostenlos mit dem Boot nach Sun Island. Dort sind wir auch schnorcheln am Hausriff (auch zu empfehlen) Sun Island an sich fanden wir schön aber viel zu gross man kam sich vor irgendwo anders zu sein nur nicht auf den Malediven.

Achja eine Delphinenausflug haben wir noch gemacht. Haben ganz viele Delphine gesehen nur leider hatten Sie keine Lust zu spielen...war aber trotzdem schön.

Die Insel kann ich jedem empfehlen, allerdings waren wir das Erste Mal auf den Malediven und haben daher keine Vergleichsmöglichkeiten.

Das einzigst Negative waren „Die MÜCKEN“ Die Immun gegen unsere Antimückensprays waren. Aber nach dem 3-4 Tag hat uns das auch nicht mehr gestört.

Unser nächster Urlaub geht sicherlich wieder auf die Malediven ! Das war ein Traumurlaub!

W&G


 

Holiday Island (Diffushi) 23.4.02 – 7.5.02 (http://www.villahotels.com/holiday/)

Kurzfassung fuer Lesefaule:
Lange Anreise, kleine Insel, sehr schoene Tauchgaenge, gutes Essen, alles in allem durchaus empfehlenswert.

Details:
Wir buchten 2 Wochen vor Abflug ein Restplatzangebot bei LTUR als unsere 1. Maledivenreise. An dieser Stelle sei gesagt, dass sowohl die Buchung, Versand der Tickets mit DHL und die restliche Organisation sehr gut funktionierte.

Das Paket bestand aus:
2 Wochen Halbpension inkl. 2 Tauchgänge/Tag, Flug mit Lauda Air ab Wien via Dubai und via Zuerich zurueck, inkl. Speedboat Transfer von Hulhule (Airport Male) nach Holiday Island. Kosten/Person: EUR 2.089,--
Zu beachten ist, dass Fluege ab Wien generell mind. 300-400 EUR ueber den Fluegen aus Deutschland und der Schweiz liegen, dh. wenn man die Gelegenheit und Zeit hat, sollte man eher als Oesterreicher von Muenchen fliegen.

Holiday Island bezeichnet sich selbst als 41/2 Stern Ressort, ich wuerde es bei 4 Sternen belassen.

Die Anreise erfolgte nach ca. einer Stunde Wartezeit am Flughafen mit dem Speedboat (3 h) nach SUN Island (sehr große Nachbarinsel), von dort ging es noch einige Minuten mit dem Dhoni nach Diffushi.

Am elendslangen Steg begruesste uns Ibrahim (in engl. Sprache). Der Steg eignet sich uebrigens recht gut fuer diverse Verdauungspaziergaenge, mit dem Vorteil bei Nacht nicht der Armada von Krabben gegenueber zu stehen.

Nach einem schnellen Begruessungscocktail und Erfrischungstuch checkten wir bei der Reception ein. Unkompliziert ging es danach gleich zum Bungalow 229.

Zur Lage der Bungalows gibt es folgendes zu bemerken:
Ca. 140 Gaeste Bungalows bilden eine Elipse entlang der ovalen Insel. Die Strände kann man grob wie folgt einteilen:

Nordstrand:
breiter Sandstrand, Steg, Bar, Sonnendeck, Coffeshop und Restaurant. Bungalows 1?- 170. Vorteil: gute 1/2 Stunde laenger die Abendsonne als am Südstrand, jedoch vorwiegend belegt von Italienern.

Suedstrand:
schmaler Sandstrand (bei Flut (abends) fast komplett überschwemmt. Freier Blick aufs Aussenriff. Der Südstrand ist zwar schmaeler, jedoch dadurch idyllischer. Bungalow 171- ca. 240.

Oststrand: (Tauschschule und kleiner Bootssteg, Blick auf Mamigili (Einheimischen Insel).
Weststrand: Wassersportbereich (Kitesurfen, Segeln, Wasserski, Surfen, ...)

Zur Bungalowbeschriftung:
Wirklich schlechte Bungalowlagen gibt es wenige. Am ehesten gilt es die Nummern 171 –207 zu vermeiden, da hier Korallenblöcke bis an den Strand reichen und das Liegen und Schwimmen gehen, beschwerlich machen.

Das Wetter war durchaus wechselhaft. Die erste Woche war durch strahlenden Sonnenschein gepraegt, genau mit Beginn der Nebensaison (1. Mai) schlug es um, um es war 3 Tage stark bewölkt. Die Temperatur blieb jedoch ziemlich konstant bei 30 Grad. Nach den 3 Tagen lösten sich bewölkte und sonnige Tage ab. Ich vermute, dass aufgrund des Monsunwechsels (Nordwind dreht zu Südwind) es gerade in dieser Übergangszeit zu einer instabilen Wetterlage kommen kann.

Das Hotel erfüllte unsere Erwartungen. Aus Gesprächen mit Maledivenkennern wurde es jedoch als untypisch beschrieben, da die Wege teilweise aus Steinfliesen und Holz bestanden, das Restaurant, der Coffeshop und der Receptionsbereich waren verfliest.

Jeder Gast bekommt am ersten Abend seinen Stammtisch und Stammkellner zugewiesen. Trinkgeld wird gerne gesehen. (5-10$/Woche an Roomboy bzw. Kellner). Die Preise duerften gegenueber anderen Malediveninseln noch am unteren Preisband (4 Sterne Hotel) rangieren:

Stilles Mineralwasser (1,5l): 2,75
Bier: 2,50
Glas Wein: 5,50
Cocktails: 7-9,50 (Happy Hour zwischen 6:30 – 7:30 h; 25% Rabatt)
Speisen im Coffeeshop sind eher zu vermeiden, da teuer und sehr kleine Portionen.
Sandwich 5; Burger 9.

Der Souvenirshop und „Markt“ bietet leider für den Halbpensionist nur wenig Alternativen, da die meisten Gäste All inklusive gebucht haben. Internet kann gegen 2 Dollar pro 10 Minuten genutzt werden, die Verbindung ist jedoch sehr langsam (26400 Baud).

Negativ zu bemerken ist, dass der italienische Venta Club (aehnlich wie Club Med) einen Grossteil der Anlage mietet und daher vorwiegend italienische All inklusive Gaeste anzutreffen sind, die sich durch teils lautstarke Animateure in Stimmung bringen lassen. Dies betrifft jedoch hauptsaechlich den Barbereich und ist dadurch nicht zwingend stoerend. Die Bezahlung der Konsumationen erfolgt fuer Nicht-AI Gaeste durch Bekanntgabe der Zimmernummer, Unterschrift und Sammelrechnung bei Abreise.

Als Ausflug hatten wir einen Besuch auf die Nachbarinsel Mamigili unternommen, die jedoch die 10 Dollar/Person es nicht wert war. In diversen Souvenirshop werden afrikanischer Ethnoschmuck und diverse Importe aus Taiwan, Thailand etc. angeboten. Kunst „Made bei Maldives“ gehoert zu den Seltenheiten (zB. Holzdhonis). Der Führer Ibrahim nahm sich jedoch gute 2 Stunden für uns Zeit und gab bereitwillig auf unsere Fragen Auskunft. Auch ein Draengen diverse Shops zu besuchen war nicht feststellbar.

Hausriff (Schnorcheln):
Das Hausriff ist gute 600 m vom Strand entfernt, Bootsfahrten werden angeboten, die Korallenbleiche ist leider auch hier nicht voruebergegangen, man merkt jedoch bereits gute Ansaetze dies in einigen Jahren wieder ueberwunden zu haben. Aus Erzaehlungen wurde berichtet, dass auch am Hausriff bereits Schildkroeten, diverseste Fische, Stachelrochen und angeblich (halte ich fuer ein Geruecht) Walhaie gesehen wurden. Aufgrund unserer Tauchgaenge statteten wir dem Hausriff keinen Besuch ab.

Tauchen:
Die deutsche Tauschschule wird sehr professionell gefuehrt (verglichen mit diversen Erfahrungen in Asien, Mittelmeer, Rotes Meer). Am Morgen (8:30) legt das Boot fuer 2 Tauchgaenge ab, Rueckkehr ca. 13 Uhr). Vorteil: es ist fuer 2 Tauchgaenge nur 1 Bootsausfahrt zu bezahlen (12 Dollar). Die Tauchpreise belaufen sich auf ca. 35 Dollar pro Tauchgang + 10 Dollar fuer die Ausruestung. Es gibt gestaffelte Preise.

Teilweise zeigt man sich kulant (fuer Guides und Nachttauchgaenge gibt es keinen Zuschlag), teilweise wird jedoch ungeschickt agiert oder ist es doch eine Art von Abzocke? Prinzipiell kann jedoch gesagt werden, dass Peter und Sabine engagiert sind und das Wohle der Gaeste im Auge haben. Ein Minuspunkt ist jedoch, dass nach den Vormittagsausfahrt kaum Zeit bleibt sein Logbuch zu schreiben und man das Gefuehl hat, die Tauchschule schnell verlassen zu muessen, damit so manche das Mittagessen nicht versaeumen. Ein gemuetliches Zusammensitzen nach dem Abendessen hat sich jedoch als Fixpunkt herauskristallisiert.

Die Tauchgaenge werden meistens von maledivischen Diveguides begleitet, wo so mancher ein wirklich gutes Auge besitzt und auch geuebte Taucher auf so manches aufmerksam macht (Dank an Samir!). Eine Garantie gibt es fuer Turtles und Weissspitzenhaie, die man fast bei jedem Tauchgang antrifft, auch Mantas lassen sich blicken (selbst wenn die sogenannte Mantasaison (bis Anfang April) vorueber ist). Die Tauchplaetze (am Vormittag meistens Thilas) sind sehr empfehlenswert, der 2. Vormittagstauchgang findet meist am Aussenriff statt, dies ist zwar teilweise weniger spannend, birgt jedoch immer die Chance mit sich, einen Walhai zu Gesicht zu bekommen. Anzumerken ist, dass wir bei 24 Tauchgaengen keinen sahen, jedoch am Vortag unserer Anreise einer gesichtet wurde. L Bedingt durch die schlechte Wetterlage in der 2. Woche sanken die Sichtweiten von 35 auf ca. 15 Meter.

Am Nachmittag besteht die Moeglichkeit nochmals einen Bootstauchgang durchzufuehren.

Die Abreise verlief problemlos, auch wir hatten das Glueck ohne Aufzahlung auf das Air Taxi umgebucht zu werden.

Weitere Infos oder direkte Buchungsanfragen bekommt ihr eventuell direkt aus erster Hand bei der Tauchschule unter mike_calypso@dhivehinet.net.mv
oder unter R.L@chello.at

Dagmar und Roman


 

24.03.2002 -01.04.2002

2 Wochen vor Abflug buchten wir über ltur.de  - Lastminute - eine Woche im Ari Atoll auf Dhiffushi/Holiday Island, jedoch nur Halbpension - was sich trotz der hohen Nebenkosten im Nachhinein als goldrichtig rausstellen sollte.

Da der Flug ab Zürich-Kloten gehen sollte, verbrachten wir (als Münchner) die 3 Tage vor Abflug in Zürich: schöne Stadt, jedoch so teuer, dass einem wenigstens das Preisniveau auf den Malediven nicht wirklich schocken konnte!

Der Flug mit Edelweiss Airline gehörte dann mit zu dem feinsten,  was wir je erleben durften (Reiseerfahrungen in 24 Länder - u.a. die Bahamas sind vorhanden). Sowohl Essen, Service und Bordunterhaltung ("Der Münchner im Himmel" ist für einen Münchner in der Luft halt das höchste !) waren absolute Spitze. Nach knapp 10 Stunden Flug (u.a. über das erleuchtete Dubai in der Nacht) inkl. einem herrlichen Sonnenaufgang und einem ersten Blick auf diverse Atolle landeten wir bei strahlendem Sonnenschein in Male.

Die Gepäckkontrollen (u.a. Schweinefleisch, Alkohol + Pornohefte (auch deutsche Illustrierte mit Oben-ohne-Schönheiten) sind tabu) bezogen sich nur auf das Handgepäck. Evtl. entdeckte Alkoholika werden von den Behörden übrigens nur eingezogen und beim Rückflug gegen eine Quittung wieder ausgegeben, also alles nicht so dramatisch wie in diversen Reiseführern beschrieben.

Die Fahrt auf Holiday Island mit dem Speedboat dauerte knapp 2,5 Stunden. Leider begleiteten uns dabei keine Delphine (die wären durch die vom Salz etwas trüben Fenster ohnehin schwer zu erkennen gewesen), aber dafür legten wir am wohl längsten Steg der Malediven an.

Wie schon am Flughafen kümmerten sich auch hier sofort rührige Gepäckträger um unsere Sachen, so dass wir uns nach dem obligatorischen gekühltem Handtuch und Begrüßungscocktail um die Anmeldeformalitäten kümmern konnten.

Ahmed (so hieß er glaub ich ;-)) erklärte uns in gutem Deutsch das Bezahlsystem auf der Insel (ihr unterschreibt für alles, aber wirklich alles, egal ob Ansichtskarten, Cocktails, Tauchschule und Wasserflugzeug, eine Rechnung und am Tag vor der Abreise wird dann entweder mit Dollar, Kreditkarte, Travellercheques oder Euros bezahlt). Anschließend führte uns unser Gepäckträger zu unserem Bungalow mit der Nummer 160. Diesen können wir vorbehaltlos empfehlen, genau wie die ca.10 jeweils links + rechts davon. Eine wirklich "schlechte" Lage konnten wir auf der ganzen Insel nicht ausmachen, jedoch gibt es einige Stellen, wo der Strand sehr schmal oder das Wasser ziemlich steinig (mit vielen Krabben) ist.

Der Bungalow besteht aus einem großen Wohnzimmer mit vielen Lampen, Deckenventilator, Klimaanlage, diversen Schränken mit Safe, Minibar, TV (mit Deutscher Welle + MTV India, sehr zu empfehlen ;-)), einem großen Bad mit Badewanne, Dusche, WC, Bidet, Fön, Außendusche mit Sichtschutz unter Palmen, einer Terrasse mit 2 Stühlen, einem Tischchen und 2 Liegen und einer Fußdusche, damit ihr nicht alles vollsandet. Davor 3-4 Meter unter Palmen + Sträuchern Schatten, davor 6-7 Meter herrlichster Sandstrand, dann der indische Ozean, herrlichstes Wasser in allen möglichen Farben, ca. 29 Grad warm + kristallklar. Einfach Traumhaft ! Dazu kommt noch euer Roomboy der 2 x am Tag für Ordnung sorgt, Handtücher etc. wechselt (dafür erwartet er 5-10 $ Trinkgeld pro Woche).

Das Beste an dem Ganzen: Man hat den ganzen Tag einfach seine Ruhe, kein Trubel, kein Geschrei, Balsam für die Nerven!

Eine Inselumrundung dauert ca. eine halbe Stunde, gegen den Uhrzeigersinn von unserem Bungalow aus kommt man dabei an der Beachbar an der Inselspitze vorbei (hier ein Cocktail beim - schnellen - Sonnenuntergang ist wahnsinnig schön + gut, kosten ca. 8 $), anschließend an der Surfschule mit der Möglichkeit Jet Ski (war die meiste Zeit kaputt, aber 15 Minuten kosten 36 $) und ähnliches zu leihen bzw. Wasserski zu fahren oder Parasailing zu machen (geht leider im März + April wegen den Winden nicht), dann gelangt man zum etwas knapperen + steinigen Strand, anschließend zu den Quartieren für die Angestellten, der Surfschule, dem Coffeshop und dann seid ihr schon wieder beim Bungalow.

Am ersten Abend sollte uns - relativ aufdringlich - ein Schnuppertauchkurs aufgequatscht werden, was wir mit Hinweis auf die kurze Aufenthaltsdauer ablehnten. Schnorcheln ist am schönsten bei der Surfschule oder am Außenriff (wohin 4 mal am Tag kostenlos ein Dhoni fährt), das sind ca. 600 Meter und ihr schnorchelt dort ca. 1, 5 Stunden. Absolut lohnenswert!

Tipp: Taucherbrille + Schnorchel von daheim mitbringen (ist einfach leckerer durch seinen Schnorchel zu atmen, könnt ihr aber auch leihen, 5 $ am Tag), Flossen (sind so sperrig im Gepäck) könnt ihr auch an der Tauchschule leihen, ebenfalls 5 $ pro Tag und Paar. Eigentlich wollten wir uns an der Tauchschule für den Schnorchelgang eine Unterwasserkamera leihen, jedoch sagte uns der Besitzer (?) fairerweise, dass sich die 25 $ dafür nicht lohnen würden, wir sollten lieber eine Einwegunterwasserkamera im kleinen Fotogeschäft kaufen, was wir dann auch getan haben. Sie kostete inkl. Filmentwicklung 22 $, absolut in Ordnung.

Beim Schnorcheln bekommt ihr logischerweise nicht soooo große Fische vor die Kamera, wir hatten jedoch sogar in einer Vollmondnacht das Glück einen Manta vom Strand aus sehen zu können, der mit seinen gut und gerne 2 Metern Durchmessern minutenlang majestätisch an uns vorbeischwamm. Aufmerksam auf ihn wurden wir übrigens durch den zahmen Fischreiher der Insel, der ihn auch beobachtete.

Ansonsten hat es auf der Insel noch exotische Vögel, Krabben (besonders abends am Strand sind Badeschuhe zu empfehlen, die Tiere tarnen sich unter Muscheln, sieht lustig aus wenn Muscheln laufen, einige sind allerdings deutlich zu groß für Muscheln und haben dementsprechende Scheren....) und Geckos, einer hatte uns sogar so lieb, dass er jeden Abend kam, sogar bis in den Bungalow....

Zum Essen:

Die von uns gebuchte Halbpension umfasste Frühstück + Abendessen, beides wird in Buffetform gereicht, beides ist absolut zu empfehlen.

Ihr bekommt für die ganze Woche euren festen Tisch (wir hatten das Glück einen mit Meerblick zu bekommen) + festen Tischkellner ( wieder 5 - 10 $ Trinkgeld für die Woche), der euch mit Getränken versorgt. Am Buffet könnt ihr euch innerhalb der Essenszeiten so oft bedienen, wie ihr wollt. Zum Frühstück gibt es 2 verschiedene (täglich wechselnde) Fruchtsäfte, diverse Müsli, Smacks, Semmeln, Brot, Croissants, Omelett (wird nach eurem Wunsch mit euren Zutaten zubereitet), Rührei, Toast, Aufstriche, Obst, Obstsalate, Joghurt, etc. etc.

Das Abendessen aufzuzählen würde den Rahmen sprengen - viel Italienisches, Fleisch, Fisch, Vegetarisches, viele Salate mit noch mehr Dressing und ca. 6 m Dessert inkl. Eis usw. - kann auf jeden Fall als sehr ordentlich bezeichnet werden.

Wir nahmen das Mittagessen immer im Coffeshop ein (mal was anderes, ist im Restaurant bei Vollpension oder AI auch wieder in Buffetform), dort gibt es massig Salate, Snacks (Burger, French Fries, Kebap, Fisch). Salate um die 6 $, Gerichte um die 10 $, 1,5 Liter stilles Wasser 2,50 $, andere Getränke in Dosen ungefähr das gleiche. Getränke kommen bei Halbpension auch beim Abendessen hinzu, schade nur, dass ein Glas Wein (weiß, rot,) knapp 5 $ kostet, Flaschen sind - je nach Qualität - auch im Verhältnis teurer L. Allerdings lässt sich das stille Wasser mit diversen Brausetabletten sehr gut verfeinern und die bei der Hitze benötigten Mineralien + Vitamine nehmt ihr so auch gleich zu euch. Diesen Tip hatten wir zum Glück übrigens aus einem anderen Reisebericht.....

AI umfasst übrigens nicht die edlen Weine, nicht das Essen + Trinken im Coffeeshop und nicht die Cocktails an den Bars. Hätte sich für uns (250 ? mehr pro Person) niemals gelohnt.

Auf das Hummeressen am Strand (einmal pro Woche möglich, Tische werden an den Strand gestellt, kostet pro Person trotz bereits bezahltem Essen 30 $ Aufschlag) verzichteten wir den wenigen auf den Malediven verbliebenen Hummern zuliebe.

Dafür hatten wir das Glück am Ostersonntag das Osterfest erleben zu dürfen - auch hier wurden die Tische vom Restaurant bis fast ans Meer getragen und die Köche zauberten ein Buffet, das gut und gerne 30 Meter lang war - inkl. Osterhasen und Ostertorte, alles ohne Aufpreis. Dazu noch romantische Musik und eine sternenklare Nacht - dies war unser letzter Abend und ein würdiges Abschiedsessen....

Riesiges Glück hatten wir am Abfahrtstag: Durch diverse Reiseberichte im Forum wussten wir ja bereits, dass es relativ oft vorkommt, dass so viele Leute das Wasserflugzeug buchen, so dass die verbliebenen nicht extra mit dem Boot kutschiert werden, sondern auch das Flugzeug mitbenützen dürfen - darum verzichteten wir auf die - ohnehin überteuerte - Buchung des Wasserflugzeuges von $ 100 pro Person - für die einfache Strecke.

Und - Bingo - mit wirklich schon unverschämten Glück bekamen wir die letzten beiden freien Plätze im Wasserflugzeug. Das ganze ist allerdings nicht ganz fair gegenüber den Leuten, die extra zahlen, diese waren deswegen wohl auch etwas verstimmt.

Das Wasserflugzeug benötigt für die Strecke ungefähr 30 Minuten, weder Start, noch Landung oder Flug sind spektakulärer als in der großen Maschine, auch die Aussicht hatten wir schon so beim Flug von Zürich nach Male, das Wasserflugzeug kann man sich also getrost schenken, umsonst jedoch gerne mitnehmen ;-).

Zum Schluss, weil ihn hoffentlich keiner braucht, der Inselarzt: Der Verfasser dieses Berichtes hatte die Verträglichkeit seines Magens bezüglich frittierter Meeresfrüchte mit Mayonaise überschätzt und durfte deswegen den Arztgehilfen mit den üblichen Symptomen und 39 Grad Fieber aufsuchen. Innerhalb eines Tages hatte dieser jedoch sowohl Fieber als auch Nebenerscheinungen im Griff, so dass "nur" ein Urlaubstag nicht wirklich erholsam war. Lasst eure Medikamente vor dem Rückflug beim Arzt, die nach euch werden es euch danken.

Fazit: Lediglich für das Verhalten diverser Italiener (die z.B. das oben-ohne-Verbot, das mit mindestens $ 500 beschwert ist, nicht interessiert) und deren laute Animateure (wer auf so einer Insel einen Animateur braucht ist woanders sowieso besser aufgehoben) gibt es Abzüge, ansonsten kann man die Insel vorbehaltlos empfehlen. Von den Italienern bekommt man jedoch tagsüber nichts mit, und wirklich schlimm ist es am Abend auch nicht.
Die Malediven werden uns auf jeden Fall wiedersehen, vielleicht nicht Holiday Island, was jedoch nur daran liegt, dass es einfach noch so viel zu entdecken gibt...

Für weitere Infos stehen wir euch unter Olchinger@web.de natürlich zur Verfügung.

Gruß,

Stephan + Bianca
 


 

Bei einem Schweizer Reiseveranstalter haben wir (meine Frau Carola und ich) eine erlebnisreiche Sri Lanka Rundreise mit anschließendem Erholungsurlaub auf Holiday Island gebucht. Im folgenden möchte ich die Eindrücke über diesen, unseren ersten Maledivenbesuch wiedergeben:
Obwohl nur Speed-Boat gebucht, konnten wir Hin- und Rückreise zu unserer Insel ohne Mehrkosten mit dem Wasserflieger durchführen. Bei schönem Wetter ist dies ein Erlebnis. Man bekommt einen phantastischen Eindruck über die Inselwelt der Malediven.

Holiday Island ist wunderschön. Wir denken, fast der schönste Platz den wir je besucht haben, - und wir sind Vielreisende (Vergleiche mit Hawaii, Mauritius, Australien, Karibik etc. sind vorhanden).
Holiday Island ist klein (beim Inselrundgang sieht man nach ca. 20 minwieder seine eigene Spuren) mit sehr schön ausgestatteten, schattig gelegenen Bungalows. Vor allem die im Süden der Insel gelegenen Bungalows 170 -190 sind zu empfehlen, wenn man wie wir bevorzugt, allein zu sein und
nur den phantastischen Blick auf die üppige Vegetation, den weißen Sand, die türkisfarbene Lagune und das Außenriff genießen möchte. Auch weht dort i.d.R. fast immer eine sanfte Brise (sehr angenehm wenn die Sonne senkrecht steht). Uns gefiel Holiday Island viel besser als die größere Nachbarinsel Sun Island, die wir auch besuchten und dabei viel mehr Rummel mit vielen deutschen Urlaubern beobachteten (die Kanaren lassen grüßen). Wir sind keine Taucher und als Schnorchler fanden wir es durchaus ausreichend die zugegebenermaßen wenig intakten Korallen mit ihren Bewohnern unmittelbar vor unserem Bungalow zu beäugen oder mit dem Dhoni ein- bis
zweimal täglich zum 800 m entfernten Hausriff zu fahren, um dort zu schnorcheln (auch dort kann man teilweise stehen).
Ein für Holiday Island unvermeidliches Thema: Italiener: Seit Dezember 2000 kommen ca. 70 % der dort anwesenden Urlauber aus diesem Land. Man sieht sie eigentlich nur beim Essen und bis auf wenige Ausnahmen (besonders die sich lautstark in Szene setzenden Animateure) haben wir sie als nicht störend und häufig angenehmer empfunden wie einige Deutsche auf Sun Island. Das Essen war hervorragend, sehr abwechslungsreich und auch Nichtitaliener konnten immer was Leckeres finden. Wir hatten Vollpension und gingen regelmäßig  Essen, haben uns bei Menge und Auswahl aber stark zurückgehalten, um zu Hause beim Blick auf die Waage keine Überraschung zu
erleben (ist gelungen!). Leider fehlt im einzigen Restaurant die individuelle Gemütlichkeit und auch die Möglichkeit, zu akzeptablen Bedingungen ein Glas Wein zu trinken. Das gehört für uns einfach auch zum Urlaub.

Das Thema Getränkepreise ist ein eigener Punkt wert. Selbst beim Abendessen waren auf nahezu allen Tischen ausschließlich stilles Tafelwasser ohne Kohlensäure (1,5 l für ca. 3 USD) zu sehen. Und das bei der hohen Anzahl italienischer Gäste, die zu Hause zu jeder Mahlzeit ihren Vino genießen. Cocktails ab 10 USD aufwärts und kleine Flaschen ungenießbaren französischen
Weines für 20 USD (angeblich gibt es bessere für 45-70 USD, - wir haben es nicht probiert!) sind der Beleg für die Hammerpreise, die ein moslemisches Traumparadies aufgrund extrem hoher Steuern und weiter Transportwege von Ihren Gästen nimmt.

Insgesamt war es auf Holiday Island traumhaft schön. Meine Frau will unbedingt wieder hin, alternativ auch auf eine andere, möglichst kleine Insel der Malediven. Wegen der angesprochenen Getränkepolitik neige ich allerdings eher dazu, künftig andere, nicht moslemische Trauminseln zu
besuchen. Die Welt ist groß und es gibt viel zu entdecken.

Rudolf


 

Die Latte war sehr hoch gelegt,was wir den Reiseberichten unserer Vorgänger entnehmen konnten.Demnach waren wir schon mit entsprechend grossen Erwartungen am 23.2.01 in Wien/Schwechat am Flughafen angetreten.Nach 10 1/2 Std. Flugzeit in Male gelandet,die erste positive Überraschung-Transfer nicht mit Schnellboot wie gebucht,sondern mit Wasserflugzeug(eigentl.unfair denjenigen gegenüber,die für Flugtransfer extra gelöhnt hatten).Nach 2 stündiger Wartezeit am Flughafen mit einer Zwischenlandung in Moofushi endlich so gegen 16.30 auf unserer Insel eingetroffen.Uns war nicht zuviel angekündigt worden:

Eine paradiesische Lagune,die sich in allen Farben vom tiefsten Blau bis hin zum weissesten Strand,den ich je gesehen hatte,präsentierte,im Hintergrund am Ende eines ca.300m langen Holzsteges Grün so weit man blicken konnte-doch Moment mal:wo waren die Bungalows?Zu dem später.Erst mal den Steg bewältigen,die Main Bar passieren(sah schon beim ersten Anblick sehr einladend aus) ein herzlicher Empfang in der luftigen Reception-typisch maledivisch nach allen Seiten offen und sehr gemütlich-und ruck zuck waren der Check-In erledigt und wir hatten unseren Bungalow-einen jener, die man vom Meer aus nicht sieht.Nach eine kurzen Eingewöhnungsphase und Info durch´s Management ein Buffet,das keine Wünsche offen läßt(außer jemand ist auf Wr.Schnitzel fixiert)-ein Tischkellner der sich innerhalb der nächsten 14 Tage reizend um uns kümmerte und man hatte sich innerhalb kürzester Zeit eingelebt.Nächste positive Überraschung:die Getränkepreise waren relativ moderat angesetzt-1,5l Wasser 2.75$,Bier 2.95$,Cocktails ab 8 $ aufwärts,.....
keine astronomischen Preise wie auf anderen Inseln(oder auch manchmal bei uns zu Haus).
Die Insel umrundet man in gemütlichem Tempo in  ca. 40min.,passiert einige "italienische Kolonien",Vorsicht ist geboten bei den teilweise im Sand eingebuddelten,in unmittelbarer Strandnähe sich aufhaltenden kleinen Rochen-"bitte nicht füttern" und bitte auch nicht drauftreten(passierte mir leider einmal aus Unachtsamkeit)-sowie nicht versuchen sie zu  z e r t r e t e n ,wie es einige japanische Touristinnen beabsichtigten(man glaubt es kaum),doch der Rochen war schlauer.
Der Strand an der breiten Nordseite ist durch die Flut an mehreren Stellen bis zu 1m abgestuft,was allerdings beim Zugang zum Meer keine Probleme darstellt.Die Südseite ist schmäler,von den Bungalows etwa 10 Schritte entfernt und flach abfallend-auf einem kurzen Stück (ca.50m) von Korallen durchsetzt.Zu jedem Bungalow gehören 2 Strandliegen und eine kleine Sitzgarnitur auf der Terrasse.Das Innere des Zimmers ist sehr komfortabel und gemütlich,mit einem riesigen Badezimmer und der typischen maledivischen Aussendusche,die man von Tag zu Tag mehr zu schätzen lernt.Der Roomboy kümmert sich 2mal täglich um die Sauberkeit und läßt keinen Grund zur Beanstandung offen. Ein Extrakapitel widme ich gerne der Tauchschule von Mike Classen,der uns in der 2.Woche persönlich einen Besuch abstattete.Nachdem ich mit der Absicht in den Urlaub gefahren bin,nun endlich tauchen zu lernen,war ich froh es so lang hinausgeschoben zu haben. Eine Kombination
aus kompetenter Beratung,interessantem und leicht verständlichem Vortrag,unterstützt durch Videobeiträge und unmittelbar an die Theorie anschliessende in die Praxis umgesetzte Module lehrten mir nach PADI-Richtlinien das richtige Verhalten unter Wasser.Die Tauchschule unter
Führung von Iris und Alf Meyerratken vermittelte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Sicherheit und Kompetenz.Erst nach intensiver theoretischer Einweisung und Erklärung der Technik wurden die Teilnehmer des Kurses in spielerisch leichter Form an den Umgang mit Geräten gewöhnt."Special thanks to NICKI"(falls Du einmal den Bericht liest)-sie hat es mir mit dem Besuch des Schnupperkurses eigentlich erst ermöglicht den OWD zu machen.
Die Unterwasserwelt der Malediven ist zu Recht für ihre Vielfalt und Schönheit bekannt-einen ganz kleinen Teil konnte man in der Umgebung von Holiday Island bewundern,es war unmöglich in so kurzer Zeit alle angebotenen Tauchplätze zu besuchen.


Die übrigen angebotenen Wassersportarten wurden nur begrenzt genutzt-sehr gut frequentiert waren die 4mal täglichen Gratisausfahrten mit dem Dhoni zum Hausriff-Parasailingboot lag 14 Tage vor Anker,Scooter wurde auch zum Wasserskifahren verwendet(geringe Wassertiefe in der Lagune),hin und wieder war auch der Katamaran unterwegs.Gern in Anspruch genommen wurde auch die Fähre zur Nachbarinsel Sun Island(ebenfalls gratis,Fahrzeit
ca.15min.),wo der Kontrast zwischen einer typischen Malediveninsel und einem Hotelresort der grösseren Art deutlichst zum Ausdruck kommt. Abschliessend bleibt nur noch zu erwähnen,daß 14 Tage wie immer zu kurz sind,der Urlaub im Nu vorüber ist und.......der Transfer retour zum Airport
wieder mit dem Wasserflugzeug erfolgte. Dhiffushi war eine Reise wert,wir erinnern uns gern an eine Insel,die mit ihrem Charme und der Freundlichkeit ihrer Bewohner,des Personals und aller
Crewmitglieder den Eindruck eines der letzten Paradiese dieser Erde noch
verstärkt hat.

                       STEFAN u.GABY RENNER



stefanrenner80@hotmail.com


 

Holiday Island / Dhiffushi Reisebericht von Karin und Egi wir waren vom 19.11. bis 2.12. 2000 auf Dhiffushi. Nach der obligaten Flugverspätung in Zürich-Kloten konnte es endlich losgehen mit unseren Traumferien. Den Flug nach Male haben wir gut überstanden, zumal er ja in der Nacht stattfand. Leider mussten wir nochmal fast zwei Stunden warten, bis es dann soweit war, dass wir mit dem Wasserflugzeug Richtung Holiday Island fliegen konnten. So, da war sie also, unsere Trauminsel! Wir waren begeistert! Genau so hatten wir uns das vorgestellt: Weisser Strand mit Palmen, das türkisblaue Wasser, der erste Eindruck war überwältigend. Nach der Feuchttuch/Cocktail/Einschreibe-Zermonie konnten wir nun unseren Bungalow beziehen. Die schmucken Häuschen sind wirklich toll! Zwei riesen Betten, ein Bad so gross wie man es gern zu Hause hätte, die Aussendusche einfach der Hit, schöne Terrasse mir Blick auf Palmen und Meer. Was will man mehr! Kulinarisch lassen einem die Buffets nur wenig Wünsche offen. Achtung vor dem Dessertbuffet, die wirklich guten Süssspeisen fallen im warsten Sinne des Wortes ins Gewicht. Wir hatten Halbpension gebucht und sind der Meinung das langt völlig. Noch ein zwei Worte zu den Wassersportgeräten. Während unserer Zeit auf der Insel ging einfach gar nichts mehr. Aber auch gar nichts! Schade! Der Strand war toll, weisser sauberer Sand, das Wasser (28Grad) so sauber, dass man es hätt trinken können. Schade das es bei Ebbe etwas gar niedrig (kaum 50 cm) ist. Da muss man zum schwimmen den Bauch ganz schön einziehen. Noch zwei Negativpunkte (ja auch das Paradies ist nicht vollkommen) die uns aufgefallen sind. Erstens die Mücken, also das sind ja wirklich Saubiester!Die Viecher sind sehr klein, äusserst schmerzhaft und dann erst noch Immun gegen unsere Antimückensprays. Zweitens die doch sehr hohen Nebenkosten. Alles war deutlich teurer als bei uns in der Schweiz, und wir sind ja wirklich nicht grad als Billigferienland bekannt. Dank den Informationen unseres Vorschreibers Andre, an dieser Stelle nochmals ein herzliches Merci, gell Andre, hatten wir aber alles im Griff und konnten somit einen Konkurs knapp abwenden. Also wir können Dhiffushi wirklich allen empfehlen, die sich mal gründlich erholen wollen. Karin und ich wünschen allen viel Spass und eine tolle Zeit auf Holiday Island, einem der letzten Paradiese, wie wir meinen. Für weitere Informationen stehen wir gerne unter egi.ruch@gmx.ch gerne zu Verfügung.


Reisebericht Holiday Island, 09.09.-16.09.00
 
Wir hatten über einen Schweizer Reiseveranstalter eine einwöchige Sri Lanka Rundreise mit anschließendem einwöchigen Aufenthalt auf Holiday Island gebucht. Kann jedem nur empfehlen, diese beiden Reiseziele zu verbinden, es wurde so einem unvergessliches Erlebnis, und man muß nicht 2x die lange Flugzeit überstehen! Alle Flüge fanden mit Air Lankan statt, und es gab keinen Grund für meine anfänglichen Flugängste, die sind einfach top. Nagelneue Flugzeuge, netter und guter Service, wir haben uns absolut sicher gefühlt.
 
Der Transfer mit dem Speed Boat von Male zur Insel hat reibungslos geklappt. Das Boot hat direkt bei der Ankunft auf uns gewartet. Die Hinfahrt war super: schönes Wetter, glatte See, wir wurden von Delphinen 2 1/2 Stunden begleitet. Auf dem Rückweg kamen wir in ein Unwetter, es waren wirklich ziemlich schlimme Stunden und einige im Boot haben auch ordentlich Fische gefüttert. Da hier öfter als Tip gegen Seekrankheit das Wasserflugzeug genannt wird kann ich nur sagen, daß es den Freunden im Flugzeug keineswegs besser ging! Sie mußten 3 Zwischenlandungen ertragen und waren hinterher noch grüner im Gesicht. Mein Tip ist deshalb: nehmt Vomex mit, ein Mittel gegen Seekrankheit, das (bei mir immer) 100% wirkt....
 
Die Ankunft auf Diffushi ist natürlich gigantisch. Ich hatte noch nie solche Farben gesehen, alleine das türkisfarbene Wasser ist eine Reise wert. Trotz sehr hoher Erwartungen wurden wir in dieser Woche nicht enttäuscht. Das Wetter war, bis auf die ersten 2 Tage, ziemlich mies, aber der Erholungsfaktor ist, auch ohne Sonne, genial. Die Bungalows sind wirklich sehr großzügig und sauber, ich selbst hätte natürlich eine Unterkunft mit mehr Holz "romantischer" gefunden, aber als es so richtig stürmte war ich dankbar für die Betonwände. Es hat 2 große Betten (kann man auch zusammenschieben), einen großen Schrank mit Safe, Kühlschrank mit Minibar (haben wir nur für Vorratslagerung benutzt, die Minibar-Preise sind der totale Hammer), TV (fand ich am Anfang ganz furchtbar, aber am 3. Tag Regen war es trotzdem ganz witzig, Schumi im Ferrari zu sehen...), Klimaanlage (kann man selbst einstellen), eine Terrasse mit 2 Liegestühlen, Tischchen und 2 Stühlen und ein riesiges Bad mit zusätzlich offenem Bad (eine Dusche im Tropenregen ist was göttliches). Der Roomservice war 1a, wir bekamen jeden Tag frische Handtücher und es wurde 2x am Tag durchgeputzt. Die Bungalows (unbedingt auf ein Einzelbungalow bestehen, es gibt auch ein paar Doppelbungalows, aber da hat man weniger Privatsphäre, und die will man ja auf so einer Insel gerne haben) sind vom Strand nicht zu sehen sondern liegen direkt hinter der ersten Reihe Palmen, das sieht vom Strand her dann aus wie eine unbewohnte Insel, sehr schön! Der Strand ist an der Nordseite eine Wucht, ca. 10 m breit, an der Südseite bei Flut sehr schmal, dort liegt man dann eher zwischen den Bäumen und Sträuchern. Obwohl die Insel zu 80% ausgebucht war, hatten wir meistens das Gefühl, auf einer einsamen Insel zu wohnen. Erst beim Essen haben wir gesehen, wie viele Leute noch da waren...wo waren die den ganzen Tag??? Essen war prima. Wir waren von Sri Lanka zwar sehr verwöhnt, aber es gab morgens, mittags und abends immer ein sehr reichhaltiges Buffet, da war für jeden was dabei. Meiner Meinung nach reicht HP, denn man ißt eh immer mehr als man Hunger hat, das reicht bis abends. Service war sehr nett, man hat sich gut aufgehoben gefühlt. Die Getränkepreise waren erträglich, 1,5 Liter Wasser 3.75$, Dose Cola, Bier oder ähnliches 2.50$. Nur die Cocktails waren zu teuer, die kosten ab 9$ aufwärts und waren nicht unbedingt eine Wucht. Kleiderordnung gab es keine, man konnte auch den ganzen Urlaub barfuß rumlaufen, nur Bikini war zum Essen nicht angesagt. Wider aller Erwartungen konnte ich mich auch zu einem Tauchkurs durchringen (ich habe normalerweise im Baggersee schon Angst vorm Weißen Hai), und ich habe es nicht bereut. Waren zwar furchtbar aufregende Stunden unter Wasser, aber das Erlebnis ist einfach einmalig. Ein Tageskurs mit 2 Tauchgängen inkl. Ausrüstung hat 99$ gekostet, das ist ok. Das Personal fand ich wirklich nett, und ich war froh, daß sie mir fast keine Chance zur Flucht gelassen haben, sonst hätte ich bestimmt nach den ersten Atemzügen gekniffen. Schnorcheln war auch prima. Wir sind einmal mit dem Dhoni raus ans Riff (4x am Tag kostenlos), ansonsten immer vom Strand aus (langsames rantasten an die Babayhaie, die sich immer am Steg rumtummeln) zu einzelnen Korallenblöcken. Für Anfänger mit Sicherkeit absolut ausreichend. Außer Snooker spielen vor dem Essen (kostenfrei) haben wir keine anderen Freizeitmöglichkeiten ausprobiert. Surfen, Jetskifahren oder Ausflüge auf andere Inseln waren uns zu teuer, und eine Woche ist sowiso viel zu kurz, um Langeweile aufkommen zu lassen! Alles in allem war es eine wunderschöne Woche. Ich würde sofort wieder die Malediven besuchen, aber wahrscheinlich beim nächsten mal eine kleinere "wildromantische" Insel aussuchen...... auch wenn wir uns auf Holiday Island rundum wohlgefühlt haben.


Ach ja, ich habe hier schön öfter was negatives wegen der "Italienerschwemme" gelesen...jetzt konnte ich mir selbst eine Meinung bilden. Die Insel wird in Zukunft mehrere Monate fast ausschließlich mit Italienern bebucht, und da wir selbst mitbekommen haben, daß die leider meistens sehr negativ aufgefallen sind (laut am Strand, nervig beim Essen), sollte man sich gut überlegen, ob man zwischen Oktober und März dort Urlaub machen möchte. Selbst die Angestellten haben beim Gedanken daran gestöhnt, sie scheinen allgemein nicht besonders beliebt zu sein. Bitte nicht schimpfen, selbstverständlich darf man nicht alle über einen Kamm scheren, aber es war schon sehr auffällig und wurde bereits in mehren Beiträgen des Forums erwähnt.
 
Wünsche jedem viel Spaß beim Aufenthalt auf Holiday Island, es ist mit
Sicherheit eine Reise wert!!!!
Gruß Anja


Reisebericht von Annette und Andre. Wir waren vom 29.08. bis 13.09.2000 auf der Insel Holliday Island.

Nachdem wir die strapaziösen 8 einhalb Stunden Flug von München nach Male hinter uns gebracht haben ging es mit dem Speedboot weiter auf die Insel Holliday Island. Dieser Transfer dauerte nocheinmal ca. 2 einhalb Stunden in denen wir fliegende Fische, Delphine und Unmengen leerer Wasserflaschen auf dem Wasser gesehen haben. Man erklärte uns, das sei der Müll von den "Einheimischeninseln" der nicht verbrannt wird.

Für Leute die leicht seekrank werden empfiehlt sich hier übrigens der Transfer per Wasserflugzeug (ca. 20 Minuten) der bereits im Reisebüro gebucht werden kann. Als wir auf der Insel ankamen wurden wir mit einem atemberaubenden Anblick der Insel, einem kühlen, feuchten Tuch und einem leckeren Cocktail empfangen. Die Formalitäten waren sehr schnell erledigt, so daß wir ca. 10 Minuten später unseren angenehm klimatisierten Bungalow beziehen konnten.  Die Bungalow´s sind sehr schön eingerichtet. Besonders das schöne Bad mit der Außendusche hat es uns angetan. Einfach eine super Erfindung...   

Über die Terrasse gelangt man dann an den Sandstrand (welcher an der Südseite der Insel relativ schmal ist. Der nördlich Strand wurde künstlich angeschüttet, was mit dem südlichen Strand auch geplant ist) in die traumhaft blaue Lagune. Auf der Insel gibt es einen Tennisplatz, einen Basketballplatz und ein paar Badmintonfelder. Insgesamt ist es auf der Insel seeeeeeehr ruhig und sauber. Den ganzen Tag über sind Angestellte (meist Frauen) damit beschäftigt die Insel von Palmenwedeln, Kokosnüssen und Blättern zu reinigen. Das Restaurant bietet sehr anspruchsvolle Buffét´s bei denen mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei ist. Es finden verschiedene Themenabende statt. Z.B. Maledivischer Abend, Orientalischer Abend, Italienischer Abend, BBQ usw. Dementsprechende Gaumenfreuden werden angeboten. Im luftigen Restaurant herrscht eine angenehme Ruhe. Was das Restaurantpersonal angeht können wir die Meinung unserer "Vorrednerin" nicht teilen.  Die Kellner sind sehr kompetent. Zumindest in Deutschland konnte ich noch nie so aufmerksames und freundliches Personal wie auf den Malediven finden. Auch andere Gäste waren da ganz unserer Meinung. Da das Wasser welches man bei den Mahlzeiten bestellt immer in einer Flasche serviert wird empfiehlt sich eventuell aus Deutschland z.B. Multivitamin- Vitamin C- oder ähnliche Brausetabletten mitzunehmen. Zum Wassersport. Auch während unseres Aufenthaltes funktioniert nur eins von drei Jetskis. Das Parasailingboot war nach wie vor defekt. Und von 6 Hydrobikes funktionierten ebenfalls nur 2. Beim Schnorcheln gibt es in den blauen Lagunen vor und hinter der Insel nur wenig zu sehen, da der Boden meistens aus weissem Korallensand besteht. Es fahren aber 4 x täglich Dhoni´s  zum Außenriff. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten und von vielen bunten Aquarienfischen über Schildkröten bis hin zu Haien gibt es sehr viel zu sehen. An manchen Tagen wurden nach dem schnorcheln vom Dhonipersonal sogar erfrischenden Kokosstreifen gereicht. Schon deswegen lohnt sich die Ausfahrt. Im großen und ganzen waren wir von dieser Insel sehr begeistert. Obwohl wir mit sehr hohen Erwartungen dort hin geflogen sind, wurden unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Uns wird diese Insel auf jeden Fall widersehen... ;o)                 

Für eventuelle Fragen stehen wir unter andre2412@gmx.de gern zur Verfügung!

 

Holiday Island / Diffushi

 

Reisebericht von Uli und Marc, wir waren vom 1.6.2000 bis zum 16.6.2000 auf Holiday Island/Dhiffushi.

Trotz Regenzeit hatten wir Glück mit dem Wetter und zwei sehr schöne Wochen. Der Wind machte die für uns doch ungewohnt hohen Temperaturen erträglich. Der Nordstrand besteht aus herrlich feinem Korallensand und fällt flach in die Lagune ab. Auf der Südseite befindet sich ein schmalerer Strand, der Sand ist etwas gröber und mit kleinen Felsenbänken durchsetzt. Also Vorsicht beim Inselrundgang, Badeschuhe anziehen. Dafür kann man von dort aus in wenigen Minuten kleine Korallenbänke erreichen, für Schnorchler ideal.

Zur Gastronomie: Sehr abwechslungsreiches, leckeres Buffet, aber die Freundlichkeit der Kellner läßt teilweise zu wünschen übrig (das Personal außerhalb des Restaurants ist sehr freundlich!).

Zum Wassersportangebot: Ein Jetski funktionierte (von dreien), das Motorboot war kaputt, aber die Surfbretter, die Katamarane und die Hydro-Bikes funktionierten. Preise waren doppelt so hoch angesetzt wie im Reiseführer (Baedeker, Ausgabe 2000) angegeben. Auch hier sehr nettes und kompetentes Personal.

Zur Tauchschule: Gleich am ersten Abend wurden wir in ein "Tauchkursverkaufsgespräch" verwickelt. Recht vehement wollte uns eine Tauchlehrerin zu allen möglichen Kursen drängen. Wir sollten auch nicht lange überlegen sondern gleich am nächsten Tag mitmachen. Was Marc dann auch tat, Schnupperkurs 2 Std. Dies sah dann so aus, dass innerhalb von 5 Minuten das Tauchgerät erklärt wurde und es dann direkt ins Wasser ging. Niemand wurde nach einem ärztlichen Attest gefragt, vielmehr sollte man ein Formular unterschreiben, in welchem man selbst die Verantwortung für alle Risiken beim Tauchen übernahm. Da Marc sich nicht sicher war, ob er aus gesundheitlcihen Gründen überhaupt Tauchen darf, war ihm das ganze zu unseriös. Andere Kursteilnehmer, die weitermachten, berichteten uns, dass sie von einem Tauchplatz zum nächsten gebracht wurden, ohne überhaupt mit dem Gerät und den verschiedenen Techniken vertraut gemacht worden zu sein. Bei Ohrenproblemen gab man ihnen Ohrentropfen und wollte nicht wissen, woher die Schmerzen kamen.

Zu den Zimmern: Schöne Zimmer, gehobenen Standard (amerikanischer Stil), sehr geräumig. Schön auch die Lage unter Palmen, direkt mit Blick aufs Meer.

Zusammenfassend können wir die Insel in jedem Fall empfehlen, allerdings ist der Weg zum Hausriff wirklich nur mit dem Dhoni zu bewältigen. Enttäuscht hat uns der unseriöse Eindruck, den die Tauchschule machte.