Fihalhohi Reiseberichte

Fihalhohi Fihalhohi Fihalhohi

Reisebericht Fihalhohi 2015

Anreise:

dieses Jahr sind wir mit Lufthansa direkt von Frankfurt nach Male geflogen! Der Service an Bord war sehr zufriedenstellend , wir waren angenehm überrascht, da wir eigentlich viel negatives erzählt bekamen! Getränke waren alle Umsonst und die Crew kam mehrmals vorbei.

Positiv fanden wir auch das wir einen Nachtflug hin und einen Tatflug nach Hause hatten. Auf die Insel wurden wir mit dem Speerboot gebracht was circa 50 min. dauerte. Auf der Insel wurden wir sehr nett empfangen und hatten einen Comfort Bungalow auf der schöneren Inselseite mit viel Strand! Wobei uns die Standard-Bungalows besser gefielen, aber die waren als wir buchten schon alle weg !

Essen & Service:

das Essen im Palm-Crew Restaurant, war jeden Tag sehr schmackhaft und lecker! Es gab zwar nicht soviel Auswahl wie auf anderen Inseln, aber man hatte jeden Tag etwas gefunden was uns geschmeckt hat! Und genial war , das es fast jeden Tag Fischcurry gab :-) Negativ aber fanden wir, das man beim Frühstück den Kaffee selber holen mußte und mit Alu- Päckchen selber mit Wasser angerührt hat, Beim Müllproblem der Malediven nicht in Ordnung ! Den Service fanden wir ausgezeichnet! Unser Room-Boy hat seine Arbeit sehr gut gemacht und er bekam dafür jeden Tag Trinkgeld und etwas Süßes wie kleine Hanutas, Mini Mars, Mini Snickers, Maoams ect. über das er sich sehr gefreut hat, Wir nehmen immer etwas Süßes mit auch für die Gärtner usw. da sie es ja nicht unbedingt kaufen können und wir immer ein Lächeln dafür kassierten :-) Auch in der Blue-Lagoon Bar wurden wir immer schnell und zuvor kommend bedient und immer ein Lächeln mit Smal-talk !

Unterhaltung:

gab es nur in der Fisherman`s Bar, wo einmal die Woche Karaoke angeboten wurde und einmal die Woche Discoabend war. Aber auch dort war das Personal sehr nett .

Tauchen und Schnorcheln und Wassersport !:

wir sind keine Taucher deswegen können wir das nicht beurteilen , aber auch beim Schnorcheln gab es keine großen High- Lights aber am Hausriff konnte man ohne Probleme schnorcheln ohne starke Strömung . Was uns auch nicht positiv fanden, das es jetzt einen Jet-Ski gibt auf dem sehr oft unachtsam Urlauber direkt am Strand fuhren und eine Gefahr für Schnorchler waren, natürlich wurden sie von Ilona & Samat eingewiesen, aber daran gehalten haben sich leider die wenigsten!!!

Wetter:

das Wetter war dieses Jahr fabelhaft und hat uns entschädigt für 2 Wochen Dauerregen, den wir 2003 im Dezember hatten ! Was nur wieder sehr negativ zu erwähnen ist das die Regenschirme die wir zum Glück dieses Jahr nicht brauchten, abgeschafft wurden und dafür Regencapes im Zimmer lagen, wobei wenn man sie benutzt, werden zwei neue wieder ins Zimmer gelegt, was wieder das Müllproblem fördert.

Gesamteindruck:

Die Insel hat sich weitgehend sehr positiv dargestellt, wobei man nicht gesagt bekommt wenn man ankommt, das jeder Bungalow eine nummerierte Liege hat und es deswegen schon mal zu einer kleinen Diskussion gekommen ist . Aber es war immer zu klären. Natürlich gibt es noch viele verbesserungs-Möglichkeiten, aber weiterzuempfehlen ist sie schon, da man ja sowieso nie die perfekte Urlaubs-Insel findet ! Aber seit sie im AI Programm ist, sind auch sehr viele Urlauber da, die sich wie auf Mallorca benehmen, rumgeschrien kein Ess-Benehmen ,mit der Liege fast auf den Pelz gerückt usw. mit dem echten Malediven Feeling ( leere Strände, ganz viel Ruhe), wie man es kennt hatte es dieses Jahr ab dem Zweiten Weihnachtsfeiertag nichts zu tun .

Auch wir können nur hoffen, das Verantwortlich diesen Bericht lesen und der aufgeführten Anregungen Abhilfe schaffen! Und was noch negativ war , das man bei der Abreise viel zu früh auf die Flughafen-Insel gebracht wurde und man sehr lange auf den Flug warten musste !

Franziska

Fihalhohi Reisebericht 24.05.2013 - 14.06.2013

Anreise:
Heuer sind wir das erste Mal mit OMAN AIR geflogen. Vom Flughafen München über Muscat nach Male. Wir haben Plätze reservieren lassen und sind zufrieden da alles geklappt hat. Der Service an Bord war in Ordnung wir waren überall bis Male pünktlich. In der Maschine von München bis Muscat war das Platzangebot zwischen den einzelnen reihen besser da wir eine größere Maschine hatten. Aber alles in allem kann man die Airline weiterempfehlen. Bis auf die Insel haben wir ca. 16 Stunden gebraucht. Die Überfahrt mit dem Speed Boot war etwas unruhig wegen dem Wind. Auch bei der Abreise war soweit alles in Ordnung außer das unser Gepäck leider sehr feucht war als wir zu Hause ankamen da bis München überall sehr schlechtes Wetter mit viel Regen war, gegen das Wetter ist man ja bekanntlich machtlos.

Unterkunft:
Wir haben vorab um eine Unterkunft in der Nähe der Tauchbasis, Restaurant und Bar gebeten da mein Mann eine Gehbehinderung hat die derzeit etwas hinderlich ist. Wir waren sehr enttäuscht das hat leider gar nicht geklappt und wir wurden auf der anderen Seite der Insel in einem einstöckigem Bungalow untergebracht. Wir haben festgestellt dass die Insel nicht sehr gut besucht war und obwohl wir sahen dass in der Nähe einige Bungalows frei waren haben wir trotz Nachfrage keinen neuen bekommen. Der Bungalow war zwar immer sauber doch man musste dem Roomboy immer wieder aufmerksam machen wenn er etwas vergessen hat zu reinigen. Die Hand- Bade- und Strandtücher waren sehr alt und löchrig und man konnte fast durchblicken weil sie so dünn waren. Die Handtücher hatten ein Maß von 25x40 cm also sehr klein und nicht zu gebrauchen außer für das Gesicht. Nach mehrmaliger Reklamation an der Rezeption wurden zwar größere Handtücher gebracht aber die Qualität hat sich in den drei Wochen nicht geändert.

Essen u. Service:
Das Essen war wie auch schon vor 5 Jahren gut und reichlich. Viele andere Gäste haben sich nicht sehr positiv darüber geäußert doch man kann ja nicht jeden Geschmack treffen. Das Service (Kellner) hat sich sehr verschlechtert, kein Guten Morgen kein Guten Abend gar nichts wir waren schockiert über diese Verschlechterung obwohl es dieselben Personen waren wie 2008. Als Frau wurde man eiskalt ignoriert und als Mann bekam man doch manchmal einen Gruß.

Unterhaltung:
Wir sind Leute die Ruhe suchen und das auch genießen daher könne wir in diesem Punkt leider keine Ansage machen wie es war. Wir waren überrascht das wir uns in der Bar das Fußball Champignon-League Finale (Bayern-Dortmund) anschauen konnten das war einfach eine Wucht da wir große Fußballfans sind.

Tauchen:
Es waren sehr wenige Taucher auf der Insel dadurch konnte man sich die Spots aussuchen. Meine Frau war nur über die Unpünktlichkeit…. zu den Essenszeiten Mittags kamen wir immer sehr spät zurück und dadurch hatte ich auch sehr wenig Pause zwischen den Tauchgängen was mit den Tagen natürlich anstrengend wurde.. das war sehr nervig. Ich hatte meistens am Haus Riff keinen Buddy sodass immer jemand von der Basis mitgekommen ist das war gut denn sonst hätte ich nicht tauchen gehen können. Allerdings kann man durchaus die Freundlichkeit der Mitarbeiter stark verbessern (außer Winnie), wir kennen das von den Malediven ganz anders.

Schnorcheln:
Es war schön aber leider gar nicht so wie 2008. Das Wetter war sehr windig manche Zonen waren gesperrt weil gerade Monsunzeit war, und Nachtschnorcheln sollte oder besser durfte man gar nicht gehen da die Strömung am Abend meist stark war. Man bekam bei der Ankunft schon gesagt was man darf und was nicht….?! Sämtliche Touristen sind leider beim Schnorcheln immer wieder auf den Korallen herumgetrampelt wobei viel zu Bruch ging. Bei der Tauchbasis wurde uns gesagt das das vorwiegend russische Gäste betrifft und leider keiner diese Sprache (??!!) beherrscht um es Ihnen zu erklären das man so etwas nicht machen soll.

Ein russischer Gast hat eine Schildkröte aus dem Meer gefischt sie bis zum Bungalow und wieder zurück getragen nur um Fotos mit ihr zu machen. Wir waren gerade schnorcheln und haben das beobachtet. Er wurde von vielen anderen angefleht das verschreckte Tier ins Wasser zu tun doch bevor seine Freundin das Foto nicht gemacht hatte, hatte er kein Erbarmen mit dem Tier. Was soll man zu so viel Dummheit noch schreiben ich denke gar nichts!!!!

Wetter:
Wir hatten jeden Tag Regen und sehr viel und starken Wind, was natürlich durch die Jahreszeit durchaus üblich ist und uns nicht gestört hat. Der Regen war meist kurz und immer zu einer anderen Zeit auch öfters nachts. Der Wind war zeitweise sehr stark sodass es bei den Wasserbungis sogar einen Steg wegerissen hat. Einen ganzen Tag haben wir uns nur zum Essen aus dem Bungy bemüht denn da war das Wetter saumäßig und wir vertrieben uns die Zeit mit Kinofilme schauen am Laptop… war auch mal schön so.

Gesamteindruck 2008….2013:
Wie wir gehört haben hat es einen Besitzerwechsel gegeben. Dadurch hat sich leider auch der Gesamteindruck der Insel sehr verschlechtert. Die Qualität ist lausig das Personal (wo auch immer) launisch und unhöflich. Nur ein Nepalese von der Security hatte immer ein Lächeln und einen Gruß für uns parat…danke dafür!!! Es waren sehr viele Russen da die sich sehr schlecht benommen und deren Esskultur grauenhaft ist. Es waren sehr viele Tagestouristen anwesend die gleich neben Dir zu den Palmen gepinkelt haben und alles an Essen und Flaschen am Strand liegen gelassen haben. Es wurden fast jeden Tag Boote mit Touristen herangekarrt denen die Insel gezeigt wurde, die sehr aufdringlich waren und fast bin in die Bungalows gingen wenn eine Türe offen war. Sie wurden von den begleitenden Guides nicht mal daran gehindert. Wir kamen uns vor wie Anschauungsobjekte und nicht wie Urlauber das war immer sehr nervig und ärgerlich. Selbst mehrere Beschwerden an der Rezeption hat daran gar nichts geändert. Am Sandstrand wurde jeden Tag die Korallen mit Schaufeln unter den Sand gebuddelt doch leider blieben Glasscherben und Drahtstücke wenige cm daneben liegen oder besser gesagt einfach ignoriert. Wir haben den Tauchbasisleiter sehr oft aufmerksam gemacht auf dieses Problem doch geändert hat sich wie auch bei den anderen Sachen leider nichts. Wir haben sehr viele Fotos von Müll, Scherben, Draht die über die ganze Insel verteilt waren, gemacht doch das Interesse etwas zu ändern sah man gar nicht. Ein Angestellter von dem Surf-Team bekam von uns sämtlichen Müll in die Hand mit der Frage warum man so was nicht beseitigt… seine Antwort war wortlos!! und er hat alles gleich vor unseren Augen wieder in den Sand fallen gelassen, mit einem Lächeln auf den Lippen.

Wir haben uns sehr auf diesen Urlaub gefreut und haben die Insel gewählt das wir 2008 einen wunderbaren Urlaub dort verbracht haben. Wir würden aus unserer Sicht leider keinem empfehlen diese Insel zu besuchen.

Wir können nur hoffen das auch mal Verantwortliche solche Berichte lesen und versuchen Kritiken positiv zu sehen und schnell ans Werk gehen und diese Missstände beseitigen dann werden auch wieder zufriedene Gäste wie wir wieder kommen.

Rolanda und Konrad

Fihalhohi 16.11. - 02.12.2012

Auch dieses Mal haben wir unsere Reise wieder lange vorher geplant und uns vielseitig informiert über das, was uns erwarten würde. Danke an dieser Stelle einmal an alle, die hier ihre Erfahrungen, Fotos und Berichte einbringen und auf Fragen antworten – das ist sehr oft bei der Vorbereitung auf eine solche Reise hilfreich!

Anreise

Unser dritter Malediven-Urlaub führte uns nach Fihalhohi, weil diese Insel im Preis-Leistungs-Verhältnis unseren Ansprüchen und Möglichkeiten entsprach und die positiven Meinungen anderer Besucher uns darin bestärkten. Wir flogen mit Air Berlin von Berlin-Tegel nach Abu Dhabi und von dort mit Etihad weiter nach Male. Die Bordkarten für Air Berlin druckten wir uns wiederum über den Web Check-in aus, bekamen dann in Berlin aber auch gleich unsere Karten für Etihad. In Abu Dhabi mussten wir zwischen beiden Flügen zum Transfer-Schalter um dort sicherzustellen, dass unser Gepäck weitertransportiert wurde. Auf dem Rückflug war das aber seltsamerweise nicht nötig… Eigentlich waren wir im Vorfeld verärgert, dass wir nicht gleich von Berlin mit Etihad fliegen konnten – im Nachhinein muss ich sagen, dass unsere Befürchtungen, Air Berlin betreffend, unberechtigt waren. Der Service war sehr gut! Auch wenn sich das auf dem Rückflug nicht in gleicher Weise wiederholte und sich vom Hinflug unverständlicherweise unterschied, waren wir mit Air Berlin zufrieden und würden wieder damit fliegen. Im Airbus 320 bzw. 330 ist genügend Beinfreiheit vorhanden, das Essen ist schmackhaft und die Monitore, die jeder Fluggast nun hat, verkürzen die Zeit ungemein. (Es sei denn, sie funktionieren nicht, wie leider bei unserem Rückflug.)

Auf unser Speedboot in Male, das uns zur Insel bringen sollte, mussten wir etwas lange warten, das fanden wir nicht so toll, zumal es keinerlei Informationen zwischendurch gab. Aber da man den Urlaub noch vor sich hat, nimmt man alles etwas gelassener.

Die Insel selbst empfing uns so, wie das auf den Malediven üblich ist – mit kaltem Erfrischungstuch, Kokosnuss-Drink und Snack zur kurzen Informationsrunde für die neuen Gäste. Überraschend war, dass man auf der Insel zur normalen Zeitverschiebung von 4 Stunden noch einmal 1 Stunde ganz individuell dazu rechnete, um den Tag länger nutzen zu können, denn es ist ja bekannt, dass es auf den Malediven zeitig dunkel wird.

Unterkunft und Essen

Unser Comfort-Bungalow war, wie hier schon oft beschrieben – das Mobiliar und die sanitären Anlagen etwas in die Jahre gekommen, etwas wenig Ablagefläche, aber alles sauber und das ist für uns das Wichtigste. Wir wohnten im Doppelstock-Bungi unten und waren sehr erstaunt, dass man von den Nachbarn und den Gästen über uns nichts hörte, was für eine sehr gute Isolation spricht. Im Vergleich sahen wir uns auch einen der Classic-Bungis an und fanden auch den ansprechend und keineswegs schlechter von der Ausstattung, im Gegenteil, die Raumaufteilung gefiel uns sogar besser. Wie das mit der Zuzahlung der Klimaanlage ist, konnten wir nicht genau klären, dazu gab es unterschiedliche Regelungen unter den Gästen.

Was die Lage des Bungalows betrifft, so hatten wir die Nr. 75 und es bewahrheitet sich an dieser Stelle einmal mehr, wie unterschiedlich und subjektiv die Ansprüche doch sind. Die Bungis 37 – 86 hatten aus UNSERER Sicht die beste Lage zum Strand, wobei die hinteren Nummern in dieser Reihe auch Schatten an den Stellen hatten, wo man die Liegen unweit des Bungalows an den Strand stellte. An den vorderen Bungis bis Nr. 36 und denen nach 86 ist kein direkter Sandstrand, nur kleine Buchten, die aber wenig Stellfläche für die Liegen bieten. Zwar kann man die Liege an eine beliebige Stelle am Strand stellen, aber man muss dann halt weiter laufen (was auch nicht wirklich schlimm ist, bei einer so kleinen Insel), und wer will das schon im Strand-Urlaub ;-). An der Spitze der Insel liegt der größte Abschnitt des Sandstrandes, dort ist aber kaum ein Schattenplätzchen zu finden. Wir empfehlen also den Nordstrand.
Unser Room-Boy war leider nicht der schnellste und freundlichste, seine Arbeit hat er aber gut gemacht.
Normalerweise muss man den Bungalow am Abreisetag bis 12 Uhr räumen. Unser Flieger ging erst am Abend und wir musste 15.30 Uhr die Insel verlassen. Das Management organisierte, dass wir erst um 15 Uhr unser Gepäck abholen lassen konnten und bis das Zimmer für uns hatten – was uns noch schöne Stunden am Strand ermöglichte.

Das Essen auf der Insel ist gut, immer ausreichend bis zum Schluss und man wird immer satt, auch wenn sich die Angebote wiederholen. Es ist eine Drei-Sterne-Insel, das muss man bedenken und darf keine Gourmet-Küche erwarten. Die einzelnen Mottos der Abende erschlossen sich uns nicht immer, aber schlimm fanden wir das nicht. Man bekommt einen festen Platz im Restaurant zugewiesen, was wir in Ordnung fanden, zumal wir auch Glück mit unseren Tischnachbarn hatten. Wenn man zu Beginn der Mahlzeiten oder gegen Ende geht, stört auch die Geräuschkulisse zu den Hauptessenzeiten nicht mehr.

Unterhaltung

An den Abenden werden in der Bar Veranstaltungen angeboten, die mehr oder weniger gut angenommen werden. Zu unserer Zeit war das Publikum (Deutsche, Italiener, Schweizer und wenige Russen) nicht so begeisterungsfähig, was für das Krabbenrennen oder den Karaoke-Abend nicht besonders hilfreich war, obwohl sich Anil, der Gästebetreuer auf der Insel, wirklich alle Mühe gab. Die Disco-Abende haben wir nicht besucht, können also dazu keine Angaben machen.

Den Insel-Shop halten wir für total überteuert und man sollte vorher bedenken, dass zu allen Leistungen auf der Insel – auch auf die Preise im Shop! - noch 10% und 6% Abgaben kommen! Auch für das Spa gilt diese Regelung, was die Angebote auch nicht preiswerter als in Deutschland macht, dafür bekommt man aber eine ganz andere Leistung geboten. Wir haben 3 der Massagen genutzt und können sie jedem empfehlen, der seinem Körper und seiner Seele auch auf diese Art Gutes tun will.

Das Management und das Wassersport-Center bieten verschiedene Ausflüge an, dafür trägt man sich rechtzeitig in eine Liste an den entsprechenden Informationstafeln ein. Wir haben nur den zum Manta-Schnorcheln genutzt und wurden nicht enttäuscht. Außerdem sind z.B. im Angebot eine Fahrt nach Male (54 Dollar pro Person), Delfin-Trip (OHNE Schnorcheln, 35 Dollar pro Person) und verschiedene andere. Sehr Gutes haben wir vom Sunset-Fishing gehört, wir selbst haben es aber nicht probiert.

Tauchen und Schnorcheln

Mein Partner hat die Tauchschule genutzt und war sehr zufrieden mit dem Angebot und dem Service. Seit 1.November leitet Winni die Basis und mit großem Engagement möchten er und sein Team allen Tauchern nur das Beste bieten. Im Moment werden 3 Tauchplätze pro Tag angefahren, zwei am Vormittag, einer am Nachmittag. Aber auch individuelle Tauchgänge am Hausriff sind möglich, wofür dann die Flaschen an den entsprechenden Einstiegen bereitgestellt werden. In Vorbereitung ist die Anschaffung eines zweiten Dhonis, um die Möglichkeit zu schaffen, noch mehr Tauchspots anfahren zu können. Die Tauchplätze sind nicht immer spektakulär, erfreuen aber trotzdem jedes Taucherherz.

Das Hausriff von Fiha ist wunderschön (schöner als auf Vila), schnell vom Strand aus zu erreichen und SEHR abwechslungsreich, was Anzahl, Farbenpracht und Artenvielfalt betrifft – ein Paradies für Schnorchler! Meeresschildkröte, Muräne, Baby-Riffhaie, (auch mal ein größerer ;-) ), Oktopus, Eagle Rays und tolle Fischschwärme sind dort zu Hause. An zwei Tagen besuchten Delfine die Insel und wer Glück hatte, konnte mit ihnen schnorcheln. Völlig unverständlich für uns war, dass es nicht wenige Urlauber gab, die sich bewusst auf Korallen stellten und keinerlei Respekt davor haben, dass die Natur solche Beeinträchtigungen durch den Menschen nur schwer verkraften kann.

Die Hauptstadt

Vor dem Abflug nutzten wir noch einen im Internet gefundenen Tipp und machten von der Flughafeninsel aus mit einem Dhoni einen Abstecher zur Hauptstadtinsel Male. Die Dhonis fahren dort vergleichsweise wie bei uns Busse und in kurzen Zeitabständen, eine Überfahrt kostet pro Person 1 Dollar. Das Gepäck gibt man für 5 Dollar pro Gepäckstück am Flughafen ab, unseres wurde vom ITS-Verantwortlichen vor Ort beaufsichtigt. Von der Hauptstadt selbst waren wir enttäuscht. Müllberge türmen sich in allen Ecken und die Bewohner scheinen recht sorglos deswegen zu sein. Der Fischmarkt, den wir sahen, machte auch einen fragwürdigen Eindruck und überhaupt sahen wir hauptsächlich abgewirtschaftete Häuser und Straßenzüge. Die Malediver selbst machten auf uns generell keinen aufgeschlossenen Eindruck, die Händler waren überwiegend aufdringlich und übertrieben freundlich.

Hier noch ein interessanter Tipp:

Uns ist es doch tatsächlich passiert, dass wir unsere Reisekasse zu Hause vergessen haben :-( Auf Male angekommen, setzten wir uns sofort mit unserem Reiseveranstalter ITS in Verbindung und es war kein Problem, über ihn aus Deutschland Geld auf die Insel transferiert zu bekommen. Keine Panik also, wenn es mal jemandem ähnlich ergehen sollte ;-).

Fazit

Fihalhohi war auf jeden Fall eine Reise wert und wir empfehlen diese Insel jedem weiter, der echtes Malediven-Flair erleben möchte und keine Luxus-Ansprüche hat!

Sylvia und Peter

Offene Fragen beantworten wir gern, schreibt dazu an fine (at) cl21.net

Fihalhohi 30.06.–18.07.2012

Nachdem wir unsere 90 kg Gepäck verstaut hatten ging es Richtung Frankfurter Flughafen…

Flug mit SriLankan Airlines. Teilweise funktionierten die Konsolen nicht, Games und Filme nicht verfügbar. Das Essen und den Service würden wir als max. durchschnittlich bewerten. Wenig Getränke, ansonsten alles okay.

Das Wetter bei Ankunft Anfang Juli sehr durchwachsen und regnerisch, die Überfahrt zur Insel war Standard. Die ersten Tage war das Wetter generell nicht malediventypisch. Da wir bisher 4x im Mai und 2x Im September auf den Malediven gewesen sind, war dieses Wetter vergleichsweise das schlechteste überhaupt. Wenn man, so wie wir, Dauerbewölkung und überdurchschnittlich viel Regen als schlecht definiert. Die Sonne konnte sich nicht ganz durchsetzen. Nach ein paar Tagen hatten wir dann das typische Wetter; viel Sonne, kurze Schauer (vor allem nachts) und ab und an die übliche Bewölkung.

Fihalhohi hat sich im Laufe der letzten Jahre verändert. Teurer, wirkt unprofessioneller, mehr internationales Publikum wobei der Hauptanteil der Gäste nach wie vor deutschsprachig ist (Deutsche, Schweizer und Österreicher). Es waren auch italienische, französische und russische Gäste da. Die Preise sind seit 2006 generell gestiegen (wie wohl überall auf der Welt). Teilweise aber recht heftig!

Das Essen war sehr gut und abwechslungsreich. Anmerkung: Was uns fehlte war der Kakao zum Frühstück. Alle die Kinder dabei haben sollten daran denken. Die Bungalows (23/24 Komfort) wurden zwischenzeitlich neu renoviert und die Lage fanden wir perfekt. Der Zimmerservice war eher durchschnittlich. Unser Kühlschrank (24) war sehr laut, (deshalb haben wir diesen nachts abgeschaltet). Klimaanlage sehr gut und neuwertig (sehr leise).

Abendunterhaltung ist Standard und okay. Tischfußball, Billard, Badminton, Volleyball, Tischtennis sind ebenfalls vorhanden. Internet und WLAN nicht kostenlos. An der Nordseite der Insel finden sich teilweise Gäste aus allen Ecken der Insel; d.h. viele Liegen auf engstem Raum. Kannten wir bisher so auch nicht.

Nun zur Tauchbasis; die Tauchbasis wurde am 01.05 neu besetzt. Unsere Erfahrungen möchten wir an dieser Stelle nicht detailliert ausführen. Teilweise etwas chaotisch, Tauchgänge wurden kurzerhand umorganisiert (ohne eine Vorab-Information), Equipment war nicht auffindbar, keine deutschsprachigen Tauchguides (bei 100% deutschsprachigen Tauchern?!).

Wassersportzentrum (WSZ) und Tauchbasis arbeiten zusammen. Die Mitarbeiter des WSZ organisieren u. A. die Schnorchelausflüge. Man muss neuerdings vor Abfahrt einen Haftungsausschluss unterschreiben; dies dauert anstrengend lang und ist einfach nur nervig. Einmal verschob sich die Abfahrt zu den Riffen um fast 30 Minuten, jedoch nahm es mit Rückfahrt außerordentlich genau und holte die Leute überpünktlich, fast schon penetrant aus dem Wasser, sehr untypisch für die Malediven.

Das Hausriff erholt sich langsam. Delfine, Haie, Rochen, Muränen, Kraken, Röhrenaale, Falterfische, Doktorfische, Drückerfische, Soldatenfische, Papageienfische, Schildkröten, Barsche, Feuerfische, Lippfische, Schleimfische, Federsterne, Anemonenfische, Feilenfische, Flötenfische, Kofferfische, Igelfische, Kugelfische uvm. sind zu beobachten. Schnorcheln ist auf der Südostseite (Steg) inzwischen verboten. Alles in allem hat sich Fihalhohi aus unserer Sicht nachteilig verändert. Unsere Besuche, 2002 und 2006, 2012. Das Restaurant hat zwischenzeitlich den Stil einer Kantine, der Service (Zimmer, Rezeption, Ausflüge) war früher ebenfalls besser, die Preise sind teilweise heftig gestiegen, die Tauchbasis wurde früher besser geführt und der Internetzugriff war 2002 und 2006 noch kostenlos. Die Mitarbeiter an der Rezeption sprechen teilweise schlechtes Englisch und surfen den lieben langen Tag (nat. kostenlos ☺) im Internet / Facebook.

Fazit:
Das Preis/Leistungsverhältnis ist (noch) okay aber wir werden Fihalhohi nicht mehr besuchen, möchten jedoch an dieser Stelle betonen, dass unsere Einschätzungen natürlich alle subjektiv sind.

Wir werden für den nächsten Urlaub eine Insel mit etwas mehr Maledivenflair, besserem Service, besser geführter Tauchbasis und besserem Hausriff selektieren ;-)

Angelo u. Familie

Reisebericht Fihalhohi vom 22.10.2011- 28.10.2011

Nach einem tollen und erlebnisreichen 2-wöchigen Urlaub bei Freunden in Indien haben wir für 6 Tage noch einen „Abstecher“ auf die wunderschöne Insel Fihalhohi gemacht. Wir waren zum ersten mal auf den Malediven.

Anreise:

Da wir von Mumbai aus geflogen sind, waren wir recht kurz unterwegs. Einen Zwischenstopp in Colombo (Sri Lanka) und dann dauerte es auch nicht mehr lange bis wir auf der Flughafeninsel Hulhule landeten (ein Fensterplatz im Flugzeug lohnt sich! Es ist atemberaubend, wenn man die ersten Inseln und türkisenen Flecken im Ozean sieht!!). Am Flughafen ging alles recht schnell. Auch auf unser Jetty mussten wir nicht lange warten. Nach einer ca. 1stündigen Fahrt auf dem Schnellboot, wo man auch schon an anderen Inseln vorbei kommt, kamen wir dann endlich auf Fihalhohi an.

Es hat mir erstmal die Sprache verschlagen, es war einfach nur wunderschön! Türkisblaues Wasser, überall Palmen… ich wusste, hier bin ich richtig :)

An der Rezeption bekamen wir eine Kokosnuss zum trinken. Nach ein paar Formalitäten wurden wir dann zu unserem Comfort- Bungalow (Nr.25 am Nordstrand) gebracht. Perfekte Lage. Von der Terrasse aus hatte man durch ein Paar Palmen hindurch direkten Blick auf den „großen“ Nordstrand und die tolle Palme (die ich schon von Bildern aus dem Internet kannte und auf die ich mich so gefreut hatte), die sich wunderschön über den Strand neigt.

Die Insel:

Fihalhohi ist eine wunderschöne kleine Barfußinsel (ca. 400m lang und 250m breit). Man hat sie in ca. 15 Min. umrundet. Mit über 900 Palmen hat sie eine üppige Vegetation und ist sehr paradiesisch. Das Wasser um die Insel herum schimmert türkis blau und ist kristallklar, einfach traumhaft!

Schnorcheln:

Toll ist, das es vom Nordstrand nur ca. 20m bis zur Riffkante sind. Was sich einem hier bietet ist eine unbeschreiblich schöne Unterwasserwelt. Bunte Korallen, schillernde Fische von groß bis klein, sogar einen Oktopus, Thunfische und eine Muräne haben wir gesehen.

Essen:

Wir hatten Halbpension gebucht. Das essen wird immer in Buffetform serviert. Morgens gab es Rührei, Würstchen (und noch ein paar solcher Sachen die ich morgens niemals anrühren würde), Brot und Brötchen, die leider immer sehr süß waren. Als Alternative konnte man dann aber auch auf Obst, Müsli und Joghurt ausweichen. Zu trinken gab es 2 verschiedene Säfte (konnte man ehr als Zuckerwasser bezeichnen), Tee, Kaffee und Kakao.

Abends gab es immer eine Auswahl an Salaten mit leckeren Dressings und verschiedene Gerichte wo eigentlich für jeden Geschmack was dabei ist. Abends gab es keine Säfte, nur warme Getränke.Wasser muss man sich extra bestellen.

Das essen war im großen und ganzen sehr gut.

Mittags sind wir zum essen immer in die Strandbar gegangen, sehr empfehlenswert! Super nette Kellner und die beste Pizza die ich in meinem ganzen Leben gegessen habe!! Natürlich gibt’s dort aber auch noch andere Sachen außer Pizza :)

Ausflüge:

Es werden täglich verschiedene, kostenpflichtige Ausflüge angeboten. Wenn man teilnehmen möchte, trägt man sich einfach in die Liste für den jeweiligen Ausflug ein, diese hängen in der Rezeption aus.

Angeboten werden u.a: Nachtfischen, Inselhüpfen, Ausflug nach Male, Delphin Safari, Schnorchelausflug, Shopping auf einer anderen Insel usw. . Wir hatten uns für das Inselhüpfen, den Ausflug nach Male und die Delphin Safari eingetragen. Das Inselhüpfen viel leider aus, da wir die einzigen waren die sich angemeldet hatten :(. Der Ausflug nach Male war ok. Man hat 2 Guides die einen durch die Stadt führen und einem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zeigen. Zwischendurch kann man auch shoppen.

Der Delphinausflug war super. Nachdem wir ein ganzes Stück mit dem Dhoni raus gefahren sind haben wir auch schon die ersten Delphine inklusive Delphin Baby gesehen. Dann haben wir noch einen Abstecher zu einer Sandbank gemacht, was für mich ein absolutes Highlight war. Ein Stück vor der Sandbank wurde der Anker ausgeworfen und alle „Mann“ ab ins Wasser zur Sandbank geschnorchelt. Das war unglaublich, mitten im Ozean auf einer kleinen Sandbank. Auf der einen Seite der Sandbank lagen auch ein paar Korallenstücke im Wasser, da musste man etwas auf seine Füße aufpassen, auf der anderen Seite war ein unglaublich weicher Sand das Wasser war so durchsichtig… sowas tolles habe ich zuvor noch nie gesehen. Also ich empfehle jedem diesen Ausflug mit zu machen. Vielleicht habt Ihr Glück und es wird wieder eine Sandbank angesteuert.

Wetter:

Mit dem Wetter hatten wir fast immer Glück. Als wir auf Fihalhohi ankamen, kam die Sonne noch raus, am nächsten morgen regnete es dann erstmal. Die restlichen Tage bis auf einen waren immer trocken, mal ein wenig bedeckt, mal strahlender Sonnenschein. Am Tag der Abreise schien dann natürlich auch die Sonne von einem strahlend blauen Himmel, was den Abschied nicht gerade leichter gemacht hat.

Service:

Der Service auf der Insel ist sehr gut. Die Zimmer werden 2x täglich vom Roomboy gesäubert. Die Angestellten sind sehr freundlich. Unser Kellner beim essen war nett aber etwas schüchtern und zurück haltend.

Sonstiges:

Man braucht auf der Insel keine Schuhe außer Flip- Flops oder Badeschlappen! Toll ist, das der Sand auf der Insel nicht heiß wird. Auch wenn den ganzen Tag die Sonne knallt, kann man bequem barfuß im Sand laufen!

Dabei fällt ein: unbedingt Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor mitnehmen, wenn man nicht verbrennen will!

Das die Inseln, wie es in manchen Reiseberichten steht, total überbaut ist kann ich nicht bestätigen. Klar stehen im Inselinneren die ganzen Bungalows aber das ist absolut nicht störend oder macht den Eindruck, dass es zu viele sind. Überall sind Wege zwischen den Bungalows, sie stehen nicht Wand an Wand. Auch von angesprochener Müllverbrennung bekommt man nichts mit. Genau so wenig stört der große Sendemast, der sich auf der Insel befindet. Man sieht ihn nur vom Boot aus, aber auf der Insel bemerkt man ihn nicht. Warum Fihalhohi als „Einsteiger Insel“ bezeichnet wird weiß ich auch nicht. Natürlich habe ich noch keinen Vergleich zu anderen Inseln aber ich würde sofort wieder herkommen!

Bis auf ein paar Dollar für den Kellner und den Roomboy benötigt man auf der Insel kein Bargeld (es sei denn man möchte später bar bezahlen). Das kann man sonst aber auch am Ende des Urlaubs mit Kreditkarte.

Rückflug:

Zurück ging es dann wieder mit Emirates über Dubai nach Frankfurt. Sehr gute Fluglinie (ich mit großer Flugangst habe mich sehr sicher gefühlt).

Fazit:

Der schönste Urlaub den ich bis jetzt hatte. Eine wunderhübsche kleine Insel mit vielen Palmen, weißem Sand und kristallklarem Wasser, so wie man es sich in seinem Traumurlaub vorstellt.

Ich kann bis auf das zu süße Brot und die zu süßen Säfte keine Kritikpunkte finden. Sehr empfehlenswert!

K. M.

Reisebericht Fihalhohi

Vom 06. – 21.07.2011 zog es uns zum vierten Mal auf die Malediven. Nach Fesdu, Vilhamendhoo und Embudu hatten wir uns diesmal Fihalhohi ausgesucht.

Wie schon bei den letzten beiden Urlauben hatten wir wieder Flüge und Unterkunft getrennt gebucht und die restlichen Meilen bei miles&more verflogen. Um 16.20 Uhr ging es am 06. Juli mit Lufthansa von Hamburg nach Frankfurt. Dort brummte uns das verspätete Eintreffen der Condor-Maschine aus Male eine zusätzliche Wartezeit von einer Dreiviertelstunde auf, die wir auch auf dem weiteren Flug nicht mehr aufholten. Der Flug verlief dann ohne besondere Vorkommnisse, das Platzangebot und der Service waren so, wie man ihn von Condor kennt. Aber der aufgrund des Meileneinsatzes sehr geringe Flugpreis lässt einen da ja über einiges hinwegsehen…

Um kurz vor neun landeten wir dann am nächsten Tag in Male, nachdem wir zuvor noch mehrere Minuten kreisen mussten, um eine Starkregenfront, die sich gerade über der Flughafeninsel abregnete, vorbeiziehen zu lassen. Endlich am Boden war der Himmel grau in grau. Das ging ja gut los mit dem Wetter. 6 Wochen vorher gabs laut diverser bemühter Wetterberichte keinen einzigen Tropfen Regen und kaum sind wir da, …

Aber im nach hinein muss ich sagen, auch wir hatten mit dem Wetter richtiges Glück. Bereits während wir auf unseren Transfer zur Insel warteten (und das dauerte keine Stunde) kam die Sonne raus und für den Rest des Tages hatten wir einen – wie die Wettervorhersage immer so schön sagt – „freundlichen Sonne-Wolken-Mix“. Ansonsten hatten wir nur einen bedeckten Tag mit längerem Regen und Schauern, einen weiteren Tag mit einzelnen Schauern aber auch sonnigen Abschnitten und ansonsten Sonne pur mit ein paar Wolken.

Nach rund einstündigem Anstehen bei der Einreise, weiteren knapp 60 Minuten Warten auf den Transfer und einer Fahrtzeit von nur rund 45 Minuten mit dem Speedboat erreichten wir gegen 12.30 Uhr die Insel. Und mussten dort dann feststellen, dass leider nicht alles so positiv war wie das Wetter. Wir hatten uns ja vor dem Urlaub intensiv über die Insel schlau gemacht und waren uns schon bewusst, dass es sehr viele Bungis auf der Insel gibt. Aber da wir ja in der Nebensaison unterwegs waren und es in den Foren auch viele Stimmen gab, die sagten, dass es schon nicht so schlimm sei, hatten wir trotz unserer Befürchtungen gebucht.

Nach dem Urlaub müssen wir aber sagen: Das größte Manko des Resorts ist tatsächlich seine große Anzahl an Bungalows. 138 Stück (verteilt auf Classic- und Comfort- sowie 12 Wasserbungis) sind einfach viel zu viel. Sogar als die Insel in der ersten Woche max. zu 40% belegt war, war es schon voll. Aber dann kamen täglich (gefühlt) neue Hundertschaften an Touris und es wurde immer voller. Zuletzt lag die Belegung bei rund 80%. Und damit standen am Nordstrand mindestens alle 15m zwei Liegen. Auch wenn die nicht permanent alle belegt sind, stört das doch den Eindruck erheblich. Es war kaum möglich, irgendwo ein Foto zu machen, ohne Liegen oder Ansammlungen von Menschen darauf zu haben.

Und auch wenn die Insel sonst schön ist, Fussball, Beach Tennis und Burgen bauen am Strand, Schnorcheln z.T. in 2ter Reihe, beeinträchtigen mein Malediven-Feeling doch schon recht erheblich. Um wenigstens etwas Abgeschiedenheit zu haben, sind wir die letzten Tage in einen Wasserbungi umgesiedelt, auch wenn ich die Dinger eigentlich nicht mag.

Das Resort bietet kein AI an, Frühbucher bekommen VP zum HP-Preis. Die Getränkepreise sind ok: 2,50 Dollar für 1,5 l Wasser, 2,70 für 0,3 l Cola, 3,50 Dollar für nen Milkshake, 3,80 Dollar für 0,5 l Bier. Und Cocktails kosten so um die 8 Dollar. Alles zuzüglich 13,5% Service Charge und Tax. Wir haben in den 2 Wochen zu zweit zusammen rund 450 Euro vertrunken (viel Bier und Cola, 1 Wasser pro Tag und ein paar Cocktails).

Die meisten Urlauber waren Deutsche, aber auch Schweizer, Franzosen, Engländer und eine nicht unerhebliche Anzahl Russen war anzutreffen. Sehr viele junge Paare, aber auch Familien mit (z.T. noch sehr kleinen) Kindern.

Auch außerhalb des Wassers beherbergt die Insel einige Tiere: Mindestens 7 Reiher, die sich Abends alle am Nordstrand aufreihen, Schönechsen und Geckos, freche Glanzkrähen, Koels (eine Kuckucksart), Kielrallen, Krabben und Krebse, 1 Landschildkröte, 2 Papageien und natürlich die possierlichen Flughunde. Die genannten Vögel sorgen für einen permanenten Geräuschpegel auf der Insel, leider auch nachts (speziell die Kielrallen). Diese Geräusche fehlen mir richtig, jetzt wo ich wieder zuhause bin…

Ach ja, und dann gibt’s da noch eine schwarze Katze (die nachts auf den Dachböden die Ratten jagt, die ich zwar nie gesehen habe, aber von denen einige Reisende berichteten...).

Das Resort, aber auch das Wassersportcenter bieten die für die Malediven üblichen Ausflüge an. Inselhüpfen, Sunset- und Night-Fishing, Male-Ausflug, Delphin-Tour, etc. Und nicht zu vergessen: der Manta-Ausflug zum Emmadi Giri (in der Nähe von Biyadhoo). Den haben wir über das Wassersport-Team gleich zweimal mitgemacht (30 Dollar pro Tour und Person). Das Plankton tritt seit knapp zwei Wochen in großen Mengen auf. Und damit auch die Mantas. Es war unvergesslich, mit diesen imposanten Tieren zu schnorcheln. Diese Manta-Trips werden vom Wassersport-Team täglich angeboten und werden ab 4 Teilnehmern durchgeführt. Maximale Teilnehmerzahl pro Trip (morgens von 09.00 bis 11.30 Uhr, inkl. 1,5 Stunden schnorcheln) liegt bei 9 Leuten. Ein absolutes Muss.

Auch das Tauch-Center fährt Samstags u.a. zum Emmadi Giri und nimmt Schnochler mit, ich denke aber, dass man dort im Zweifel nicht so gut auf die Belange der Schnochler eingehen kann, wie bei den Extra-Schnorchler-Touren der Wassersport-Leute. Ist aber nur eine Vermutung.

Ansonsten haben wir keine großen Erfahrungen mit dem Tauchcenter gemacht, haben aber von anderen Reisenden gehört, dass man dort nicht gerade übermotiviert an die Sache herangeht. Ich kann nur sagen, dass deren Leiter Ralf mir umgehend auf meine Mails, die ich noch vor dem Urlaub wegen möglicher Manta-Sichtungen an ihn geschickt hatte, geantwortet hat. Und ich auch auf alle Fragen vor Ort (an Annelie) immer eine Antwort bekommen habe. Der Diavortrag wurde jedoch recht emotionslos heruntergespult (mit abgelesenen Texten).

Die Öffnungszeiten des Tauchcenters sind (wenn ich mich recht erinnere) täglich von 9.00-9.30, 12.00-12.30 und 19.00-20.00 Uhr.

Wie alles, hat aber auch das Plankton-Vorkommen einen Nachteil. Die Sicht am Hausriff hat sich in den letzten Tagen doch deutlich verschlechtert und lag z.T. unter 5 Metern. Zumindest in den ersten 1,5 Metern ab Oberfläche. Wenn man weiter runtertauchte, wurde es besser, aber wer macht das schon die ganze Zeit.

Und damit sind wir schon beim zweiten großen Kritikpunkt an der Insel. Dem Hausriff.

Dieses hält leider keinem Vergleich mit z.B. Embudu statt. Lediglich rund 60m im Bereich der 20er/30er-Bungis waren was die Korallen angeht ansehnlich. Und der Bereich hinter den Wasserbungis (ab der Stelle, wo man eigentlich nicht mehr schnorcheln durfte). Zwar ist sehr viel Fisch zu sehen, z.T. richtige "Fischsuppe", aber kaum Großfisch. Wir haben unter Wasser z.B. ganze 2 Black-Tips in 14 Tagen gesehen, obwohl wir mehr unter Wasser als am Strand waren. Und auch die sonst überall massig vorkommenden Baby-Black-Tips waren kaum vom Strand (oder Jetty) aus zu beobachten. Schildkröten haben wir auch nur an 4 Tagen angetroffen. Ansonsten ab und zu einen Adlerrochen (vor allem im Bereich der Wasserbungis, dort sind auch fast immer ein paar Stachelrochen zu finden), ab Dämmerung (nach 18.30 Uhr) ein paar Feuerfische im Bereich Bungi 30 bis Jettys. Recht viele Muränen (eine schöne große Netzmuräne in einem einzelnen Korallenblock Höhe Bungi 20). Aber z.B. keine Napoleons, Ammenhaie (trotz häufiger Erwähnung in anderen Reiseberichten), wenige Prachtanemonen mit "Nemos", etc. Und den oft beschriebenen Zitronenhai haben wir auch nicht gesehen. Also im Vergleich mit den Inseln, auf denen wir bisher waren, eher unterdurchschnittlich.

Strömung war unterschiedlich stark, jedoch nie ein Problem.

Wie schon geschrieben, gibt es drei Arten von Bungalows, Classic (Doppelbungis, bei denen man die Klimaanlage für 10 Dollar am Tag extra dazubuchen muss), Comfort (hat Klima inklusive und ist häufig zweistöckig) und 12 Wasserbungis. Letztere sind wirklich sehr komfortabel eingerichtet. Wir haben vor Ort auf diese für die letzten Tage upgegradet. Das kostet pro Tag von Classic 110 Dollar extra und von Comfort 90 Dollar. In den Wasserbungis, und auch nur dort, gibt es auch einen Wasserkocher und Instantkaffee. Der Classic-Bungi, den wir zuerst bewohnten, war wirklich groß, sauber (wenn auch nicht gerade steril) und eigentlich in allen Belangen absolut ausreichend.

Zu jedem Bungi gehören zwei Liegen mit der Bungi-Nummer drauf, die man sich egal wo hinstellen darf. Und da der Strand eigentlich lediglich im Norden als gut zu bezeichnen ist, tummeln sich dort auch alle Urlauber. Wir hatten extra vorab per eMail beim Resort um einen Bungi im Bereich der Nummern 50 - 60 gebeten (und diesen auch bekommen), um nicht so dicht an den zweistöckigen Comfortbungis zu liegen.

Nachteil dort ist, dass die Bungis recht weit weg vom Strand hinter dichtem Bewuchs liegen. Das ist aber eigentlich fast überall so. Lediglich im Bereich der oft empfohlenen Bungi-Nummern 20 - 30 lagen sie dichter zum Strand. Aber dort stehen die Palmen sehr licht ohne weiteren Bewuchs und es gibt sehr viele Liegen dort, sodass das ganze einem eher ein DomRep-Feeling gibt. Aber wenn ich das will, fliege ich dort auch hin und zahle nur die Hälfte...

Ein wenig störend war, dass der Strand, vor allem aber der Sand im Flachwasserbereich, doch recht stark mit Korallenbruchstücken versetzt war, sodass ungestörte Badefreuden nicht aufkamen.

Der Roomboy kommt wie auf den Malediven üblich zweimal am Tag ins Zimmer. Nach dem Mittag und nach dem Abendessen. Das Inselpersonal spricht überwiegend leidlich Englisch, z.T. auch Deutsch (vor allem Wassersportcenter (Walter) und Ocean Venture Diving).

Alle Mitarbeiter (Ausnahme Walter, der doch gelegentlich recht arrogant und unfreundlich rüber kam) sind sehr freundlich. Ganz besonders liebe Grüße an Chamin, der uns jeden Wunsch von den Augen ablas, egal ob er nun in der Blue Lagoon Bar oder der Fisherman's Bar eingesetzt war.

Man kann auf der Insel auch seine Wäsche für kleines Geld waschen lassen.

Das Resort verfügt über ein Hauptrestaurant und zwei Bars. In letzteren können auch kleine Snacks erworben werden. Die Öffnungszeiten des Hauptrestaurants sind von 07.30 - 09.30 Uhr, 12.30 - 14.00 Uhr und 19.30 - 21.30 Uhr.

Positiv hervorzuheben war das Essen. Sämtliche Mahlzeiten werden in Buffetform angeboten. Immer eine reichhaltige Auswahl. Lediglich das Wurstangebot beim Frühstück war, wie in vielen südlichen Ländern, äußerst überschaubar. Die Buffets wiederholen sich im 2-wöchigen Rhythmus.

Auch den Speisesaal fand ich nicht so schlecht, wie oft beschrieben. Zumindest war dieser, wenn man ein wenig azyklisch zum Essen ging, nicht total überfüllt. Wir hatten sogar einen Tisch für uns alleine. Gegen Ende unseres Urlaubs, als es immer voller wurde, wurden auch Paare zusammen gesetzt. Den Tisch - und den dazu gehörigen Kellner - behält man den ganzen Urlaub.

Zum Glück gibts keine Animation. Jeden Abend wird in der Fisherman's Bar lediglich kleine Unterhaltung angeboten. So spielt dort zweimal die Woche die Staff-Band und je einmal ist Disco, Krabbenrennen, Karaoke, Film-/Diavortrag der Tauchschule und Kino.

Für die, die sich über das Weltgeschehen informieren oder auch im Urlaub ihre Mails checken möchten (wir ziehen eMails in die Heimat den doch sehr teuren Telefonaten vor, speziell da man auch schon erste Fotos an die Lieben daheim schicken kann), gibt es im Bereich der Rezeption einen Raum mit 2 PCs. Und wer seinen eigenen Laptop mitnimmt, hat im Bereich der Rezeption und der Fisherman's Bar auch einen nicht sehr schnellen aber akzeptablen WLAN-Empfang. 1 Stunde kostet 8 Dollar und kann - zumindest bei WLAN - auf beliebig viele Sessions aufgeteilt werden.

Fazit:

Der Urlaub hat uns - trotz der genannten Kritikpunkte - gut gefallen. Ich denke, Fihalhohi ist speziell für Malediveneinsteiger eine tolle Insel zu einem (verhältnismäßig) günstigen Preis.

Wir werden aber - wegen der Kritikpunkte - unseren nächsten Maledivenurlaub mit Sicherheit auf einer anderen Insel (Velidhu, Helengeli, Eriyadu, Ellaidhu oder nochmal Embudu) verbringen.

Demjenigen, der sich nicht an den genannten Kritikpunkten stört, kann ich Fihalhohi trotzdem auf jeden Fall empfehlen. Denn alles Genannte ist natürlich sehr subjektiv. Nicht jeder empfindet die angesprochenen Dinge als störend. Ansonsten gäbe es ja nicht so viele Repeater. Und einige fliegen ja jedes Jahr dorthin

Falls noch Fragen offen sind: gerne per pn im Forum.

Gruß,

Kaba

Insel: Fihalhohi liegt ungefähr 45 km vom Flughafen entfernt im Süd-Westen des Süd-Male Atolls, ist ca. 450 m x 250 m groß und hat eine üppige Vegetation mit über 600 Kokospalmen. Dies ist auch der Grund, wieso Fihalhohi oft als die "Grüne Insel" bezeichnet wird.

Gastronomische Einrichtungen: Palm Grove Restaurant, Fisherman’s Bar, Blue Lagoon Bar und Surf Cafe.

Sport- und Freizeiteinrichtungen: Ocean Venture Diving, Watersport Center jetzt mit Papagei Duke und Kater Don , Sanctuary Spa, Volleyball, Billard, Tischtennis, Inselshop, Movie Hall, Internet und Bibliothek.

Bungalows/ Strand: Es gibt hier 150 Bungalows in 3 verschiedenen Zimmerkategorien.

Classic Bungalows: Diese kleinen, einstöckigen Doppelbungalows befinden sich an der Nordseite der Insel, an einem schönen breiten Strand. Die vorhandene Klimananlage kann bei Bedarf vor Ort für 10 $ pro Tag gemietet werden.

Comfort Bungalows: Diese Bungis sind rund um die Insel verteilt und sind entweder Doppelbungis oder Vierereinheiten (doppelstöckig). Klimaanlage inbegriffen. Wasserbungalows: Es gibt auf Fihalhohi 12 Wasserbungalows. Wer einen buchen möchte, sollte dies schon sehr zeitig tun.

Essen: Das Essen ist sehr abwechslungsreich. Es gibt 3 mal täglich Buffet, jeden Abend steht das Essen unter einem anderen Motto, z. B. Chinese, Italian, Barbecue, Western, Maledivisch. Außerdem gibt es immer verschiedene Salate und Dressings, sowie eine Curry-Ecke, wo alles etwas schärfer ist. Das Dessert-Buffet besteht täglich aus frischen Früchten, meistens Obstsalat, Kuchen und Mousses in verschiedenen Geschmacksrichtungen

In der Blue Lagoon Bar sitzt man mit den Füßen im Sand steckend und kann den herlichen Sonnenuntergang oder in der Nacht die Sterne beobachten. In der Blue Lagoon Bar wird keine Animation veranstaltet. Wer es etwas turbulenter mag, ist in der Fisherman´s Bar genau richtig. Hier gibt es jeden Abend ein anderes Programm, z. B.Disco , Karaoke, Bingo, Live-Musik, Video- oder Diashow der Tauchschule.

Tauchschule: Wir fliegen seid 18 Jahre auf die Malediven zum tauchen und haben schon verschiedene Tauchbasen besucht, aber die Ocean Venture Diving Basis unter der Leitung von Sabine und Ralf , ist beste Basis die wir bis jetzt kennengelernt haben. Die Guides in der Basis verstehen es, Kompetenz und Freundlichkeit so zu verbinden, dass man sich dort uneingeschränkt wohl und sicher fühlt.

Die Basis hat immer ein offenes Ohr für alle Fragen und sollte man mal etwas aus der Reiseapotheke vergessen haben , dort hilft man euch immer.

Fazit: sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis bei Hotel und Tauchbasis, Trauminsel-feeling kommt schnell auf, tolle abwechslungsreiche Tauchplätze für Anfänger und Fortgeschrittene - easy diving ohne Streß und Ärger , wir kommen immer wieder. :-)

Reisebericht Fihalhohi April 2011

Am 10. April 2011 flog ich, wie schon so oft in den letzten Jahren, wieder auf die Malediven, zur Insel Fihalohi. Am 11.04 traf ich voller Hoffnung gegen Mittag auf der Insel ein. Es war am Steg, dort begrüßten mich bereits viele bekannte Gesichter, welche man von Jahr zu Jahr immer wieder sah. Mein erster Weg führte mich, nach dem einchecken, zur Tauchbasis Ocean Venture Diving unter der Leitung von Ralf und Sabine. Die ersten drei Tage, begannen hoffnungsvoll. Am dritten Tag, begann ich mit meinen ersten Tauchgängen. Dann kam leider der erste Rückschlag. Ich bekam eine schwere Sonnenallergie, die durch ein Sonnenmittel ausgelöst wurde. Als mich Sabine am nächsten Tag sah, begann gleich Ihre Hilfsbereitschaft. Sie dursuchte Ihren Apothekenschrank und fand einige Mittel, die mir halfen, sowie ein weiterer Taucher, welcher Hautarzt war und der mir auch seine Präparate zur Hilfe gab. Drei Tage später schlug das Schicksal wieder zu...

...beim Verlassen des Zimmers im ersten Stock, rutschte ich aus und stürzte die komplette Treppe hinab. Der Erfolg war eine schwere Prellung am Handgelenk, Abschürfungen und eine große, blutende Wunde am Oberschenkel. Ich humpelte zur Basis und als Sabine mich sah, stand ihr der Schreck in den Augen geschrieben. Genauso wie mir. Sie ließ sofort alles liegen und stehen, sowie Ihr komplettes Instructor Team und begannen die ärztliche Versorgung. Wunde reinigen, desinfizieren, verbinden...In einem privaten Krankenhaus wäre es nicht besser gewesen!

Die Versorgung der Wunden hielt auch noch einige Tage danach an, da Sie auch relativ tief waren! Für mich war für ein paar Tage das Tauchen gestrichen. Allein deswegen, wäre es mein Wunsch, das die Tauchbasis Ocean Venture Diving, im Jahr 2012 als Preisträger des Delphine beim “tauchen Award 2011” den Delphine für die beste Tauchbasis, Indischer Ozean, Malediven erhält. Denn Sie haben, so finde ich, den Preis mehr als verdient! Sie halfen nicht nur mir, sondern auch sämtlichen Gästen, die Probleme haben oder hatten. Sie haben stets ein offenes Ohr, für alle Wünsche und Fragen. Aber auch die anderen Taucher und Gäste, die mir in den ersten 14 Tagen hilfreich zur Seite standen, gilt natürlich auch mein herzlichster Dank.

Ich wünsche Ihnen auf diesem Weg alles gute!

So möchte ich auch, alle Taucher, die schon auf Fihalohi waren und mit dieser hervorragenden Tauchbasis Bekanntschaft gemacht haben, bitten, mir zu helfen, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Denn ab Oktober 2011 läuft wieder die Stimmenabgabe!

Zum Schluss möchte ich noch einmal, Sabine und Ralf und Ihrer gesamten Mannschaft, von ganzem Herzen danken. Für Ihre großartige Hilfe und die schönen Tauchgänge, die ich nach einigermaßen Genesung, trotzdem wieder durchführen konnte. Ich wünsche euch weiterhin viel Glück, Gesundheit und natürlich all Zeit gut Luft!

Liebe Grüße, euer Anton F. aus Bayern

Reisebericht Fihalhohi 08.03. - 19.03.2011

Hallo,

wir waren das erste mal auf den Malediven. Wir haben uns für Fihalhohi entschieden, da es eine Insel ist, wo das Preis-Leistungsverhältnis noch gut ist, weiterhin hat man das Hausriff direkt vor der Nase!:)

Es war einer der schönsten Urlaube , die wir bis jetzt erlebt haben mit ein paar kleinen Dingen die nicht so gut waren dazu später.

Wir beide sind 25 Jahre und fast mit die jüngsten auf der Insel gewesen. Wir müssen sagen, dass mindestens die Hälfte auf der Insel deutsche Besucher waren, paar Schweizer, Franzosen und wenige Engländer.

Am 08.03.11 sind wir um halb zwölf Mittags auf FIHA angekommen. Einfach nur ein Traum. Das türkisblaue Wasser hat uns direkt umgehauen.

Achtung in Male sind es 4h Zeitverschiebung und in FIHA kommt noch eine Stunde dazu. :)

Wir beschlossen direkt in das wunderschöne Wasser schnorcheln zu gehen. Es ist der Wahnsinn ca. 20m weit paddeln und man ist am Außenriff. Fantastisch es ist wie als würde man in eine andere Welt kommen.

Hausriff Seite Norden: viele größere Fische (Rotzahndrücker), Drückerfische, Barracuda, Muränen, Makrelen, Flötenfischen, am schönsten war jedoch das Schnorcheln mit der Schildkröte mit einem Schwarzspitzenriffhai und dem Adlerrochen.

Hausriff Südseite: jede Menge kleinfische und paar Muränen

Einfach traumhaft.

Die ganzen 11 Tage hatten wir wunderschönes Wetter: tagsüber: ca. 30°C und in der Nacht 28°C. Das Wasserr war so warm wie Poolwasser: 28°C

Herrlich. Also für Schnorchelfreunde einfach nur wunderbar. Man konnte auch das Tauchen erlernen oder auch nur einen Schnuppertauchkurs absolvieren. Das haben wir nicht gemacht, denn an so einem schönen Hausriff brauchen wir nicht zu tauchen. Man konnte bis auf den Meeresboden schauen.

Wir wohnten in einem Classic Bungalow. Dieser war sehr einfach eingerichtet. Aber es hat alles gereicht. Wann hält man sich denn im Zimmer auf? Doch nur zum Schlafen. Allerdings ist kein Fernsehen vorhanden. Wir fanden das nicht schlimm, da man ja ganz entspannen soll. Die Klimaanlage war auch nicht eingeschaltet. Wir haben die KA noch nachgebucht (10$ /Tag). Das brauchten wir aber, es war wirklich so warm, da konnten wir die Nacht sonst nicht richtig schlafen. Der Bungalow stand an der Nordseite direkte am Strand.

Das nächste mal, würden wir uns aber doch lieber einen Wasserbungalow nehmen. Die sind richtig spitze.

Unterhaltung:

Am Abend war jeden Tag etwas anderes los: Beach Party, Karaoke, Krabben Rennen, Bingo und Videos der Tauchschule „Ocean Venture Diving“.

Aber auch am Tag konnte man viel unternehmen: auf der Insel befindet sich ein Wassersportcenter: da kann man Kanu, Jetski, Banane, Burger und alles was das Herz begehrt fahren.

Es werden auch viele Ausflüge angeboten: Wir haben den Delphinausflug gemacht (30$/Person) haben natürlich auch welche gesehen. Einen anderen Tag haben wir Schnorcheln mit Mantas und Delphinen gebucht (40$/Person) das war allerdings Glück wenn man Mantas antrifft, da zur Zeit auch keine Mantazeit war haben wir leider keine sichten können. Aber jede Menge Delphine, leider schnorcheln konnte man nicht, da sie sonst wegschwimmen, sagte uns der Guide. Also dieser Ausflug lohnt sich nur wenn Mantazeit ist.:)

Auf der Insel gibt es auch einen SPA Bereich, denn ich nur empfehlen kann. Super tolle Massagen werden angeboten. Wir haben eine Rückenmassage machen lassen (53$/Person). Fantastisch.

Inselbeschaffenheit:

Man ist ca. 15min. zu Fuss :) unterwegs, bis man die ganze Insel umrundet hat (200x400m groß). Es stehen ganz viele Palmen auf der Insel, die jeder Tag gepflegt werden. Diese spenden auch einen Schattenplatz, falls man es nicht mehr in der Sonne aushält.

Tiere gibt es auch einige: Fledermäuse, Geckos, den Hausreiher eine Hauspapagei Namens "Duke", Ameisen und Rauben aber wenige.

Alle Kellner und Roomboys sind nett (einfach etwas mehr Trinkgeld geben ;))

Das Essen auf FIHA war auch toll: wir hatten Vollpension gebucht, jeden Tag gab es ein anderes Motto, es gab eigentlich alles, also man findet auf alle Fälle immer etwas und wenn nichts warmes, dann halt Nachtisch :).

Die letzen zwei Nächte sind wir noch mal umgezogen, da die Insel überfüllt war, wurden wir gefragt ob wir uneser Zimmer räumen und in ein anderes Zimmer wechseln (wir vermuten es war bei den Mitarbeitern ein Zimmer), dafür bekamen wir die letzten zwei Tage "All IN". Das hatten wir uns so gedacht, es war nicht ALL IN man musste genau aufpassen, was man bestellt. Orangensaft gab es keinen frisch gepressten mehr, sondern aus der Tüte, Cocktails waren nicht inklusive. Aber wir haben was daraus gemacht.

Also wenn ihr angeboten bekommt eurer Zimmer zu räumen und dafür All In angeboten bekommt, dann lehnt es lieber ab.

Ja und so schnell waren unsere 11 Tage auf FIHA rum. Es war ein traumhaft schöner Urlaub. Ohne Kerstin und Frank aus Chemnitz wäre es nur halb so schön gewesen. Dafür nochmals lieben Dank, liebe Grüße an euch zwei.

Wir werden die Malediven auf jeden Fall noch mal bereisen...

LG Melanie und Stefan aus F.


 

Reisezeit: September 2009, 10 Tage. Zunächst zu den positiven Aspekten. Die Insel ist wundervoll klein und naturbelassen. Ihr fehlt zum Glück alles, was neugestaltete Inseln wie Irufushi o.ä. ausmacht: keine Pools, keine Cartwägelchen, keine befestigten Wege - eben all das, was bei den sog. „Luxusinseln“ eher ein Gefühl von DomRep, denn von „Cast Away“ aufkommen lässt.

Problematisch: die von überwiegend deutschen Reiseveranstaltern gut gebuchte Insel ist mit Doppel- und Viererbungalows im Innern so stark und reihenhaussiedlungsartig bebaut, dass es sich eigentlich nur auf den Wasserbungalows – von denen es zum Glück nur 12 gibt – entspannt leben lässt. Das Interieur der Strandbungalows entspricht auch nicht mehr dem Zeitgeist und hat vermutlich seit den 80er Jahren wenig Überarbeitung genossen.

Ein ähnliches Problem stellt auch das Frühstücksbuffet dar. Auch dieses ist nicht mehr zeitgemäß und aus französischen Badeorten der 80er hinlänglich bekannt: kein frischer Joghurt, vielmehr Dosenobstsalat und C-Frisch statt Orangensaft. Im Gegenzug dafür Bergmannskost mit Würsten, Bohnen und Speck.

Die Klientel der Insel kann nicht als exklusiv bezeichnet werden. Störend war sie – auf dem Wasserbungalow – aber auch nicht. Am meisten erstaunt hat mich, dass trotz eines Sendemastens in der Inselmitte, der problemlos als Funkturm einer mittleren Kleinstadt durchgehen würde, mein Blackberry nur begrenzten Empfang hatte. Modernere Inseln lösen diesen Punkt umgekehrt.

Größter Kritikpunkt ist jedoch die deutsche Tauchschule. Bei aller Liebe, aber so etwas ist mir noch nicht untergekommen. Der unter der Verantwortung von Ralf Schork und Sabine Schroedl stehende Betrieb namens Ocean Venture Diving ist saturiert, frech und bürokratisch. Dies beginnt schon mit den Öffnungszeiten: 9.00-9.30, 12.00-12.30, 19.00-20.00 Uhr. Meine Anmeldekarte wurde von der örtlichen Vertretung der beiden vorgenannten Personen, Stephanie Kitapci, wegen Orangensaftflecken auf der Rückseite nicht angenommen mit den Worten: „So, mein Lieber, das füllst Du hübsch nochmal aus“. Hallo?! Geht’s noch? Mein Finanzamt in Berlin ist im Vergleich dazu ein haschischgeschwängerter Surfershop. Da meine Mail an die beiden Verantwortlichen unbeantwortet blieb, darf davon ausgegangen werden, dass wie meist der Fisch vom Kopf her stinkt.

Der Ort kann daher ausschließlich Tauchern empfohlen werden, die ansonsten Städtereisen mit wimpelschwenkenden Reiseleitern oder Busreisen zu ihrem Repertoire zählen. Andernfalls: Taucher bitte Finger weg von der Insel.

Um wieder mit etwas Positivem abzuschließen: Das Hausriff zählt zu den besten Schnorchelrevieren, die wir auf den Malediven bislang angetroffen haben. Insofern besteht auch kein Bedarf, auf die Tauchdezernenten von Ocean Venture Diving zurückzugreifen und dafür 70 USD pro Tauchgang (inkl. BCD, Atemregler und Bootsfahrt) an Tauchgebühr abzuführen. 1,5m lange Riffhaie, Riesenschildkröten, Adler- und Stachelrochen sowie beeindruckend große Fischschwärme sieht man auch direkt vor der Haustür unter der Wasseroberfläche.

Andreas Geiger

Reisebericht Fihalhohi / Malediven vom 18. April bis 2. Mai 2009


Flug:

Wir flogen ab Frankfurt mit Sri Lankan über Colombo nach Male in der Nacht und tagsüber zurück von Male über Colombo nach Frankfurt. Der Service war teilweise sehr unkoordiniert. Wir wurden z. B. beim Servieren der Getränke vergessen. Des Weiteren gab es nicht alle Menus, die auf der Karte standen. Bei unserem Rückflug saßen wir in einem Uralt-Airbus A-330/300, bei dem noch keine Leuchtstreifen auf dem Boden installiert waren. Die Sitze waren durchgesessen und die Sitzpolster stark beschädigt. Bei den Monitoren, die an der Rückseite der Sitze befestigt waren, fehlten teilweise schon Plastikteilchen und der Lack auf den Bedienungstasten war abgeblättert. Ganz wohl war mir bei dem Rückflug nicht.

Resort:

Fihalhohi ist 450 m lang und 240 m breit. Die Insel ist zugebaut, teilweise mit doppelstöckigen Bungalows. In der ersten Woche war die Insel noch ausgebucht, in der zweiten Woche lag die Belegung nur noch bei zirka drei Vierteln. Überall sah man Leute, Leute, Leute … Der Speisesaal war proppenvoll, und beim Schnorcheln am Riff musste man aufpassen, dass man nicht mit anderen Schnorchlern zusammenstieß. Die Tauchboote waren voll besetzt. Trotzdem empfanden wir das nicht als störend. Die Gebäude passten in die Landschaft, und trotz der vielen Leute herrschte Ruhe auf der Insel. Gelegentlich kreischten Flughunde und Krähen. In den frühen Morgenstunden krähte ein Hahn. Die Motorengeräusche der Boote aus dem Wassersportzentrum waren allerdings lautstark zu hören.

Auf der Südwestseite gibt es einen breiten Sandstrand, an dem allerdings keinen Schatten herrscht. An den anderen Stellen ist der Strand weggespült. Der Sandstrand war in der Zeit, als wir da waren, nicht überfüllt. Einige Gäste hatten ihre Liegen hierhin geschoben.

Publikum:

Das Publikum setzte sich hauptsächlich aus Schweizern, Österreichern, Engländern, Italienern und Deutschen zusammen. Wir empfanden das Publikum sehr angenehm.

Bungalows und Zimmer:

Wie bereits erwähnt, ist Fihalhohi mit 138 Land- und 16 Wasserbungalows überbevölkert. Wir hatten ein Superior-Zimmer im oberen Stockwerk. Dies fanden wir sehr angenehm, da man in der Nacht die Balkontür offenlassen konnte und so den Lärm der Klimaanlage nicht ertragen musste. Ferner war dies für uns ein neues Wohngefühl auf den Malediven. Wir können nur die Superior-Zimmer beurteilen: Diese sind sehr geräumig, allerdings hat man wenig Ablage-/Staufläche, für die Kleidung und das Gepäck. Für das Tauch- und Schnorchelequipment steht in den Zimmern ein Gestell bereit. Ferner sind auf den Terrassen/Balkonen Leinen gespannt, um nasse Wäsche zu trocknen. Die Bäder sind geräumig mit großen Ablageflächen. Leider gibt es nur eine Badewanne und keine Dusche.
Auch ließ der Wasserdruck sehr zu wünschen übrig. Als Alternative gibt es an der Tauchbasis eine Dusche, die über den notwendigen Druck verfügt, um seine Ohren richtig auszuspülen.

Zu jedem Zimmer gab es zwei Liegen, die mit der Zimmer-Nummer gekennzeichnet waren. Somit gab es kein Gerangel um die Liegen.

Makaber: An dem Türrahmen unserer Eingangstür (Bungalow Nr. 97) klebte ein mumifizierter Gecko. Der Gecko dürfte schon einige Wochen tot gewesen sein. Sollte ein Leser, der diesen Reisebericht liest, auch das Zimmer Nr. 97 beziehen oder einfach mal bei der Nr. 97 vorbeischauen, würde uns mal interessieren, wie lange die „Mumie“ am Außentürrahmen noch hängt

Tauchen:

Das Tauchen mit Ocean Venture Diving war o. k. Das Tauchpersonal ging individuell auf die Belange seiner Gäste ein. Nachdem sich bei mir bei den vorangegangenen Tauchurlauben schon zweimal das Trommelfell geöffnet hatte, gab mir Freddy (Basisleiter der Schwesterinsel Club Faru), der sich vorübergehend auf Fihalhohi aufhielt, Tipps über einen „trommelfellschonenderen“ Druckausgleich. Die Trommelfelle haben gehalten. Wäre schön, wenn dies bei künftigen Tauchurlauben auch so bleiben würde.

Wir haben 11 Hausrifftauchgänge und einen Bootstauchgang unternommen. Das Tauchen an der Nord- und Südseite des Hausriffes war sehr entspannend (kein Zeitdruck, keine feste Uhrzeit). Die beiden Hausriffe sind sehr artenreich. Gelegentlich herrschte etwas Strömung. Der Bootstauchgang zum Tauchplatz Lhohi Kandu Thila war super! Vor lauten Fischen sah man kein Riff mehr. Des Weiteren sahen wir bei Lhohi Kandu Thila einen Riesen-Napoleon.

Für die Tauchgänge musste man sich am Abend vorher in einer Liste eintragen. Wollte man am Hausriff tauchen, wurden Flaschen am Einstieg bereit gestellt. Bei den Bootstauchgängen gab es Halbtagesausflüge, die bis zirka 13:30 Uhr dauerten und Bootstauchgänge, die vormittags und nachmittags stattfanden.

Schorcheln:

Die Sicht beim Schnorcheln war teilweise eingeschränkt durch Schwebeteilchen im Wasser. In unseren vorhergehenden Maledivenurlauben hatten wir beim Schnorcheln immer eine gute Unterwassersicht. Trotzdem haben wir das Schnorcheln genossen. Hier gab es sehr viel zu sehen: Muränen, Adlerrochen, Steinfische, Schildkröten, Oktopusse …

Essen:

Wir hatten Vollpension gebucht. Es gab immer Buffets. Das Essen war nach unserem Empfinden gut. Nicht so gut fand ich, dass die Stühle im Speisesaal keine Polsterbezüge hatten. Dies wirkte meines Erachtens etwas billig und hat das Flair einer Bahnhofskneipe.

Service:

Der Service war o. k. Das Personal war immer freundlich und zuvorkommend.

Wetter:

In den 2 Wochen hatten wir „Bilderbuchwetter“. Stets Sonnenschein und leichten bis mittleren Wind. In den letzten Urlaubstagen stürmte und regnete es einmal stark in den frühen Morgenstunden. Nach Sonnenaufgang war alles wieder vorbei, und es herrschte wieder Sonnenschein.

Fazit:

Der Urlaub auf Fihalhohi hat uns sehr gut gefallen: Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmte. Für ein 3 ½ Sterne-Resort war die Insel „in Schuss“.

4. Mai 2009
Grüße
Sieglinde und Ronny

Fihalhohi Reisebericht 27.02.08-13.03.08

Da wir uns das letzte Jahr auf Kuredu mit dem Malediven-Virus angesteckt haben, mussten wir auch heuer wieder ins Paradies!!
Dieses Mal direkt von Wien mit der AUA in 9,5 Stunden nach Male. Dort angekommen mussten wir ein wenig auf unsere Koffer warten und dann ging es auch schon auf mit dem Speedboot ins Süd Male Atoll Richtung Fihalhohi. Die Fahrt dauerte ca. 50 Minuten und als wir auf der kleinen Insel (450x250m) ankamen wurden wir sofort mit einer frischen Kokosnuss und erfrischenden Tüchern begrüßt. Wir hatten schon im Voraus per mail einen Bungi-Wunsch bekannt gegeben, da wir am schönen breiten Nordstrand sein wollten.

Und es hat super geklappt, wir bekamen Nr.77, am oberen Ende des Nordstrandes, schon fast bei den Wasserbungalows. Es stellte sich für uns schon bald heraus, dass wir wirklich Glück hatten mit dieser Wahl, denn es war ein sehr ruhiges Eck wo wir uns unter einer Palme einen schattigen Platz ergatterten. Denn das war unserer Meinung nach wirklich ein Nachteil auf der Insel, dass man direkt am Strand sehr wenig Schatten finden konnte, ohne gleich mit 3 anderen Pärchen zusammen zu liegen. Wollte man „alleine“ sein musste man sich seine Liege ins innere der Insel ziehen, wo aber leider nicht mehr der Blick zum traumhaften, türkisfarbenen Meer gegeben war.

Bei der Ankunft standen die Liegen hinter dem Bungi und man konnte dann sofort auf die Suche nach einem schönen Platz gehen. Trotz studieren einiger Reiseberichte hatten wir irgendwie übersehen, dass die Liegen schon mehrfach bemängelt wurden, da es auf diesen Plastikliegen keine Auflagen gibt und es nach einiger Zeit darauf ziemlich unbequem werden kann. Würden beim nächsten Mal auf jeden Fall Unterlagen oder eine Luftmatratze mitnehmen.
Aber ansonsten können wir nur schwärmen, wie im Vorjahr waren wir von dem Anblick des herrlich weißen Sandstrandes und des klarem Wassers begeistert. Das Hausriff war schon ab ca. 10m vom Strand aus zu erreichen und wir waren von diesem Anblick wirklich sehr begeistert. Wir konnten unzählige bunte Fische sehen, Wasserschildkröten, Clownfische die ihre Anemone verteidigten, Adlerrochen, Stachelrochen, Drückerfische, auch einen „Plenny“ haben wir fotografiert, Muränen, Kugelfische und Papageienfische.

Es war wirklich traumhaft unter Wasser und da wir ja auch Taucher sind meldeten wir uns für den ersten Check-Dive am Hausriff an.
Mit Hans machten wir noch ein paar Übungen unter Wasser, Maske halb fluten, ganz fluten, Maske abnehmen und wieder aufsetzen, wiedererlangen des Atemreglers, und die Oktopuss-Atmung. Anschließend ging es ab und es war ein Erlebnis. Unseren ersten Tauchgang im Meer konnten wir uns nicht schöner vorstellen. Hans war auch so nett und zeigte uns das  Boje setzen auf 5 m, da wir das noch nie gemacht hatten. Zur Tauchschule können wir sagen, dass alle sehr freundlich waren und man gut aufgehoben ist.

Auch das Inselpersonal war sehr freundlich und unser Kellner „Mahir“ sehr zuvorkommend.
Da Fihalhohi von Male nicht sehr weit entfernt liegt wollten wir die Gelegenheit nutzen und einen Ausflug zur Malediven Hauptstadt machen. Wir tätigten ein paar Souvenir Einkäufe, da die Preise auf Male doch zum Teil um mehr als die Hälfte niedriger waren.

Wir genossen jede Minute, doch leider kam nach 14 Tagen die Zeit des  Abschiednehmens und wir machten uns wieder auf den Weg Richtung Hulhule Airport wo wir die Heimreise antraten. Nun sind wir wieder zu Hause, aber wir kommen wieder in einem Jahr, bestimmt  auf eine andere Insel, denn die Malediven haben ja noch  so viel zu bieten!!!
Silke und Rene aus Österreich

 

wir waren auf dieser insel um meinen 50.geburtstag zu feiern.

wir waren schon auf etlichen anderen inseln.wir möchten einiges an dieser insel kritisieren!

wir haben ein 2bettzimmer verlangt, das wurde uns gemacht,.aber das zimmer war noch ganz dreckig und von den letzten gästen voller zigatrettenrauch. Der gestank ist noch mindestens 3 Tage zu bemerken gewesen.

dann am abend die "einführung" wie muss ich mich verhalten auf einer malediven insel!! zum guten glück war es nicht die erste, die wir besucht haben. ich wähnte mich wieder zurück versetzt in meine militärtage. man darf das nicht machen, jenes nicht machen ! zum beispiel den schlüssel verlieren kostet gleich 200 dollar.etc. dann das wasser nicht trinken es ist nicht trinkbar!! wir machten uns jeden tag eine karaffe the, und diverse suppen!! und sind immer noch da . montezumas fluch bekamen wir auch nicht .

das krabbenrennen, ich bin ein leidenschaftlicher krabbenspieler! nee das spiel war der abriss hoch 2 .normaler weise zahlten wir ein bis maximal 2 bierchen für eine krabbe .auf dieser insel musste man sich die kabbe ersteigern und nur die 3 am meisten bietenden durften spielen.es gab leute, die haben den wert von bis zu 8 bieren , sind 32 dollar bezahlt..........wahnsinn. da sagten wir uns nein danke!!

zur guten kritik nun: das essen war gut bis sehr gut, die getränke: bier 4 $, hauswein , sehr guter rose und roter 1/4 l 8 $.wers braucht, flaschenweine sind teuer.wasser 1.5 liter 3$.

zum riff: wunderschön, leider haben wir keine mantas gesehen , und die hausschildkröte auch nicht. dafür muränen in allen grössen und farben "netzmuräne".schwarze korallen,und sonst sehr schöne und viele korallen, baby schwarzspitzen haie und ein grosseer schwarzspitzen hai.wir haben auch auch einen schnorchelausflug gemacht. vergesst das, schade um die 22$.!!nur schrotthalden.das hausriff ist schöner!

es grüsst euch Doris Steffen und Heinz Konrad ......................konny1 at bluewin.ch

Wir waren 2 Wochen, vom 8.12.07-23.12.07 auf Fiha. Gleich vorweg: Bereits vor der Buchung wussten wir was uns "erwartet", da wir dank diesem Forum und Holidaycheck auch bestens über die negativen Dinge auf Fiha informiert waren. Also bitte nicht wundern wenn ich schreibe es war ein schöner Urlaub und dann trotzdem die negativen Seiten aufgezählt werden.

Wir wollten zu einem erschwinglichen Preis die WB´s ausprobieren, daher fiel die Wahl auf Fiha, ohne WB hätten wir Fiha nicht gebucht. (So blöd es sich für den ein oder anderen vielleicht anhört). Auf anderen Inseln zahlt man ja locker das Doppelte für diese WB-Kategorie. Wir hatten WB Nr. 149 und der war wirklich spitze (WB 145 war bei unserer Anreise nicht frei) Wir wollten einen Bungi auf der rechten Seite (vom Steg aus gesehen) und haben diesen auch bekommen, auf der rechten Seite hat man in unseren Augen u. a. einen schöneren Blick. Sonnenuntergang sieht man auf der anderen (linken) Bungi-Seite. Sind dafür immer zum Aussichtspunkt vorne bei den WBs gegangen. Achja, was uns noch auffiel: Bei unserer Ankunft wurde keinem ein WB-Upgrade für soundsoviel Dollar pro Tag angeboten. Waren wohl alle ausgebucht, also nicht drauf verlassen, dass man vor Ort ein Upgrade buchen kann.

Beim Einführungsgespräch und einigen späteren Situationen, schlich sich bei uns immer mal wieder das Gefühl der Abzocke ein, sind wir von den Males gar nicht gewöhnt gewesen. Wenn das und das ist, müssen Sie ..Dollar bezahlen, wenn das und das passiert.... bezahlen, bezahlen, bezahlen. Ausflüge frühzeitig selbst canceln, kostet 50% Stornogebühr, hä? So noch nie erlebt

Zur Insel: Die vielen Palmen waren einfach nur wow... Insel kann nicht umrundet werden. Zu unserer Zeit ausgebucht und somit auch in unseren Augen hoffnunglos überfüllt Vorne bei den Palmen, wo der Strandabschnitt am breitesten war, tummelten sich die meisten. So viele, dort hätte man uns nicht für Geld hinbekommen. Der Geräuschpegel im Essensraum, die viiiiiieeeeelen Leute und Tische war anfangs auch erschreckend (obwohl wir ja vorgewarnt waren). Und man muss sich mit 2 anderen Leuten den Tisch teilen, mit denen man für den Rest des Urlaubs dann zusammen sitzt. Dumm gelaufen: Wir saßen mit wirklich blöden Leuten am Tisch, glaube das waren die mit Abstand blödesten auf der gesamten Insel Sind meist erst Essen wenn die schon weg waren

Zum Essen: Das wir doch wirklich gut. Haben schon öfter den ein oder anderen Kommentar gelesen, dass Essen sei nicht gut, oder gar schrecklich Wir fanden es wirklich gut, war doch immer und für jeden was dabei. Man sollte nicht vergessen wo man Urlaub macht und das die Insel 3 Sterne hat...! Kellner wirklich nett und zuvorkommend. Und unser „Kellner“ war einfach nur spitze Interessant war die Weihnachtsdeko, die Palmen wurden mit Lichterketten umwickelt, Weihnachtsbaum und entsprechende Deko fand man an der Rezeption. Und der Souvenier-Shop hatten an einem Tag „Sale 30%“

Zum Publikum: Teils Naja! Aber dies wussten wir durch andere member schon vorher. Ein Beispiel wo mir wirklich die Worte fehlten: Die (leider vielen) toten Fische am Strand wurden von irgendwelchen Deppen immer wieder mit den Zahnstochern „dekoriert“ und durch die Augenhöhlen der angespülten Papageienfische wurden die Zahnstocher gesteckt und somit die Fische im Sand festgesteckt. Was sagt man dazu???? Was ist da nur los, dass da so viele tote Fische angespült werden!? In der 2. Woche waren es dann weitaus weniger. Aber trotzdem noch schlimm genug.

Zum Wetter: Bei Gewitter, wirklich häufigen und starken Regenschauern, starkem Wind (manchmal eher Sturm), einigen komplett verregneten Tagen.... da blieb für die Sonne nicht mehr so viel Platz. Hochgegriffen hatten wir 6 Tage recht gutes Wetter. Pech gehabt, aber was solls. Wenn denn die Sonne sich mal zeigte, sind wir gleich zur Fotosession losgezogen, so dass auch wir schöne Fotos mit blauem Himmel haben
Wir sind "nur" Schnorchler und würden sagen dass uns das Schnorcheln auf Fiha wirklich besser als letztes Jahr auf Reethi gefiel. Haben alles gesehen, war wir sehen wollten

Fazit:. Fiha ist eine gute und günstige Einsteigerinsel, aber für uns nicht nochmal. Unter anderem, da wir noch einige andere Inseln sehen wollen und beim nächsten Mal unbedingt wieder das Robinson-Feeling brauchen

Reisebericht Fihalhohi 28.10.-12.11.2007

Unser 5. Maledivenurlaub führte uns nach Fihalhohi im Süd-Male Atoll.

HINWEIS:
Dieser Bericht ist vor dem Hintergrund, der zuvor von uns besuchten Inseln zu verstehen.
(Reethi Beach, Eriyadu, Vilamendhoo, Dhiggiri)

Anreise:
Die Flüge erfolgten wieder mit Qatar Airways von Berlin-Tegel via Doha nach Male.

Wie immer haben wir über unser Reisebüro Sitzplätze für alle Flüge im Vorfeld reservieren lassen. Dieser Service ist bei QR kostenlos. Aufgrund einer Systemumstellung bei der Airline, ging jedoch unsere Vorabbuchung verloren. Als wir nun am Check-In standen, teilte uns die nette Dame am Schalter mit, dass sie unsere Namen nicht findet und dass es im ersten Flug nur noch Plätze in der Mittelreihe gibt und bei zweiten Flug wir sogar getrennt voneinander sitzen müssten. Zum Glück stellte sich beim Boarding heraus, dass es die Plätze in der Notausgangsreihe waren, also war genügend Beinfreiheit vorhanden.
Beim Weiterflug nach Male konnten wir die Plätze in der Maschine tauschen, sodass wir doch noch zusammen in der Fensterreihe sitzen konnten. Außerdem war das Flugzeug von Doha nach Male mit individuellem Entertainmentsystem ausgestattet.

Beim Zwischenstopp in Doha, galt es wieder 5 Stunden Aufenthalt sinnvoll zu verbringen. Am Internet-Point im Flughafengebäude kann man kostenlos surfen, E-Mails schreiben, im Forum vorbeischauen und sich so die Zeit vertreiben.

In Male angekommen, mussten wir ewig bei der Einreise warten, da kurz vor uns ein anderer Flieger (Eurofly) gelandet war.
Der Transfer zur Insel erfolgte mit dem Speedboot. Durch hohen Wellengang und starken Wind war die Fahrt dahin aber sehr abenteuerlich. Nach einer guten Stunde, vorbei an vielen Inseln, sind wir erschöpft am Mainjetty von Fiha gelandet.

Insel:
Fihalhohi liegt ungefähr 45 km vom Flughafen entfernt im Süd-Westen des Süd-Male Atolls, ist ca. 450 m x 250 m groß und hat eine üppige Vegetation mit über 600 Kokospalmen.
Dies ist auch der Grund, wieso Fihalhohi oft als die "Grüne Insel" bezeichnet wird.
Gastronomische Einrichtungen: Palm Grove Restaurant, Fisherman’s Bar, Blue Lagoon Bar und Surf Cafe.
Sport- und Freizeiteinrichtungen: Ocean Venture Diving, Watersport Center, Sanctuary Spa, Volleyball, Billard, Tischtennis, Inselshop, Movie Hall, Internet und Bibliothek.

Bungalows/ Strand:
Es gibt hier 150 Bungalows in 3 verschiedenen Zimmerkategorien.

Classic Bungalows:
Diese kleinen, einstöckigen Doppelbungalows befinden sich an der Nordseite der Insel, an einem schönen breiten Strand.
Die vorhandene Klimananlage kann bei Bedarf vor Ort für 10 $ pro Tag gemietet werden.

Comfort Bungalows:
Diese Bungis sind rund um die Insel verteilt und sind entweder Doppelbungis oder Vierereinheiten (doppelstöckig). Wobei der Großteil der Viererbungis am unschönen Süd-West Strand liegt. Uns gefiel dieser Bereich auch deshalb nicht, da die Zimmer hier sehr nah am Wasser gebaut sind und alle „Fußgänger“ direkt vor den Terrassen vorbeigehen müssen.
Außerdem ist hier nicht nur sehr viel Korallenschutt angespült, sondern wir fanden auch Müll, Dosen, Plastik- und Glasflaschen vor.

Die Wellenbrecher an dieser Seite wurden in den Wochen vor unserer Anreise durch Stürme stark beschädigt, sodass wir während unseres Aufenthaltes viele Bauarbeiten in diesem Bereich gesehen haben.
Auch mit Sandsäcken wurde versucht, den Strand hier zu halten.

Wasserbungalows:
Es gibt auf Fihalhohi 12 Wasserbungalows. Wer einen buchen möchte, sollte dies schon sehr zeitig tun, da die Insel nur 6 dieser Bungis an Reiseveranstalter abgibt und über den Rest selbst verfügt. Sie sind in keinster Weise mit den restlichen Bungalows vergleichbar, haben auch einen Stern mehr und sind einfach nur genial.

Wir wohnten im Wasserbungalow Nr. 145. Diesen haben wir uns im Vorfeld aufgrund von Empfehlungen ausgesucht. Per E-Mail baten wir um diesen Bungi und es hat funktioniert. Na ja, es waren dann doch ein paar Mails mehr. ;-)
Dieser Bungalow hat uns deshalb so gut gefallen, da er der letzte auf der rechten Seite ist, d. h. wir hatten bis ca. 15 Uhr Sonne satt auf der Terrasse und danach freie Sicht auf den Sonnenuntergang. Alle Bungis nach uns (Nr. 146 - Nr. 150) hatten ab 16 Uhr keine Sonne mehr auf ihren Terrassen und keinen Blick auf den Sunset. Die Nr. 139 - Nr. 144 dagegen bekamen vormittags keine Sonne ab.
Für uns waren diese Wasserbungalows teilweise Grundlage, die Insel überhaupt zu besuchen. Da wir zuvor nie einen Wasserbungi hatten, wollten wir ihn gern hier einmal ausprobieren, denn auf Fiha war uns dies finanziell möglich. Andere Inseln nehmen auch gern mal den doppelten Preis für diese Kategorie.

Ausgestattet sind die Wasserbungalows, die alle komplett aus Holz gefertigt sind, mit einer extra Klimaanlage im Ankleidezimmer, einer tollen Badewanne mit Blick auf die Lagune, einem Kaffee- und Teezubereiter, Couch, Sitzecke, holzmöblierter Terrasse mit Liegen, Auflagen und privatem Schnorcheleinstieg usw., um nur einiges zu nennen.

Essen/ Restaurant/ Bars:
Das Palm Grove Restaurant ist das Hauptrestaurant der Insel, hier werden alle Hauptmahlzeiten eingenommen. Leider ist der gesamte Bereich gefliest, barfuß laufen ist aber möglich. Das Gebäude selbst ist sehr groß und gerade zum Abendessen wird es auch sehr laut. Das ist aber kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es 150 Bungis auf Fiha gibt. Zu Beginn des Urlaubes erhält man seinen festen Tisch und Kellner zugewiesen.
Unser Tipp: Zum Frühstück zeitig und zum Abendessen spät gehen, da ist es dann etwas ruhiger. Das Buffet ist schlicht und einfach gehalten, jedoch findet man immer etwas, was einem schmecken sollte.
Frühstück wie üblich: Eier (Omelett, Spiegel…), French Toast, Waffeln, Plinse, Toast, diverse Brotsorten, Marmelade, Würstchen, Bohnen und etwas Obst, zwei Sorten Saft, außerdem Tee, Kaffee und Kakao.
Mittag: Fisch und Beef, dazu Reis, Nudeln, diverse Gemüse und zum Nachtisch allerhand Süßspeisen und frisches Obst.
Abend: wechselnde Themenbuffets, aber auch hier sind bei allen die Grundspeisen Beef, Fisch, Chicken, Pasta, Reis und Pizza vorhanden. Dazu noch scharfe Currys aller Art und zwei Sorten Suppen. Zu erwähnen ist natürlich auch das leckere Dessertbuffet.
Zu allen Mahlzeiten gibt es Tee und Kaffee kostenlos durch Selbstbedienung. Nach dem Abendessen wird die Tagesrechnung aller konsumierten Getränke aus dem Restaurant unterschrieben.
Halbpensionsgäste können zum Mittag in das Surf Cafe gehen, hier gibt es eine große Auswahl an Burger, Sandwiches usw. Da wir Vollpension hatten und dort nicht speisten, können wir keine Aussage zur Qualität treffen.
Die Blue Lagoon Bar ist auch Treffpunkt zum Sonnenuntergang. Besonders diejenigen, die keinen Sunsetblick von ihrem Bungalow aus haben, kamen hier gern her. Leider ist der Außenbereich nicht sehr groß, dadurch gibt es wenig Sitzmöglichkeiten (Plastik!) und alles wirkt gequetscht. Innen ist auch Sandboden, hier gibt es sogar Holzmöbel.
In der Fisherman’s Bar findet das abendliche Unterhaltungsprogramm statt, z.B. Crab Race, Karaoke, Disko, Unterwasservideos der Tauchbasis oder Bingo. Wem es drin zu laut ist, kann sich auch auf die Terrasse setzen. Hier gibt es leider auch nur Plastikmöbel und sogar grüne "Heineken" Stoff-Sonnenschirme!
Während unseres Aufenthaltes gab es zwei wesentliche Veränderungen. Im Restaurant besteht seit 1.11. Rauchverbot, außerdem wurden die Getränkepreise etwas erhöht.
Softdrinks kosten jetzt 3 $, Bier 4 $, Wein 1/4l 8 $, Wasser 1,5 l Flasche blieb bei 3 $.

Hausriff/ Schnorcheln/ Tauchbasis:
Nachdem wir vom Hausriff unserer zuletzt besuchten Insel Dhiggiri sehr enttäuscht waren, fanden wir hier ein intaktes Hausriff vor. Gleich beim ersten Besuch sahen wir einen Manta und eine Schildkröte. Außerdem gibt es hier die "Männer im Boot", viele Feuerfische, einen stationären Schwarm Blaustreifenschnapper, Muränen, Papageienfische, Drücker, Anemonenfische, Barsche, viele Putzergarnelen, Röhrenaale und viel Kleinzeug zu entdecken. Zudem können diverse Hart- und Weichkorallen hier bestaunt werden.
Das Schnorchel- und Tauchgebiet erstreckt sich auf der Nordseite von den Wasserbungalows bis hin zu dem Jetty der Tauchbasis. Im südlichen Teil der Insel wird das Tauchen und Schnorcheln aufgrund starker Strömung nicht empfohlen.

Die Tauchbasis "Ocean Venture Diving" wird von Ralf und Sabine geleitet. Alle Guides der Basis sind sehr nett und professionell, man fühlt sich willkommen und gut betreut. Gleich beim Einchecken bekommt man ein Basisbriefing. Nach den obligatorischen Checkdive am Hausriff (Maske ausblasen, Automat wiedererlangen, Wechselatmung) gab es "grünes Licht" und wir konnten den Tauchbetrieb aufnehmen.
Für die Bootstauchgänge, welche ca. 10 $ Aufpreis kosten, konnte man sich am Abend zuvor zwischen 19 und 20 Uhr in die Listen eintragen. Die Fahrzeit zu den Tauchspots lag meist zwischen 15 und 45 Minuten. Es werden auch Halbtages- und Ganztagestouren mit Besuch einer Einheimischeninsel als 2-Tank Dives angeboten.

Wir betauchten u.a.: Cocoa Thila (sehr starke Strömung, Haie, Adlerrochen, Napoleon), Enderi Giri (Nachttauchgäng, Sepien, Drachenkopf, Krebse), Ran Faru (Ammenhaie, Langusten, viele Stachelrochen, Schildkröte).
Daneben absolvierten wir die Ausbildung zum SSI AOWD und machten das Nitrox Brevet. Insgesamt tauchten wir zusammen 52 Mal ab. Jeden Tauchgang davon haben wir genossen, bei einer Wassertemperatur von ca. 30 °C in 30 m Tiefe fällt das nicht schwer.

The Sanctuary Spa:
Das Massage Center, welches von 3 balinesischen Frauen geführt wird, befindet sich im Westen der Insel. Hier gibt es drei separate Behandlungszimmer.
Zwei kleinere rechts und links für Einzelbehandlungen und einen größeren Raum mit zwei Massageliegen, welcher mit wunderschön gestalteten Wasserfällen an der Außenwand dekoriert ist. Im Angebot findet man hier diverse Massagen und Aromabehandlungen.
Wir gönnten uns die einstündige balinesische Massage, welche als die Erholsamste gilt.

Internet/ Bibliothek/ Inselshop:
Im Rezeptionsgebäude befindet sich ein kleiner, aber gut klimatisierter Internetraum mit zwei Rechnern. Die Internetnutzung kostet hier 5 $ für die halbe Stunde, welche auch in mehreren Sitzungen verbraucht werden kann. Desweiteren befinden sich hier das Billardzimmer, der Tischtennisraum mit Bibliothek und die Movie Hall. Hier gibt es täglich einen anderen internationalen Film zu sehen (wer es braucht?).
Der Inselshop mit den üblichen Maledivensouvenirs liegt neben der Rezeption.

Ausflüge:
Zur Auswahl standen u.a. Schnorchelsafari für 15 $, Nachtfischen 25 $, Inselhüpfen 40 $, Besuch in Male 45 $ (mit Unterwasserboot 85 $), Delfinausflug 28 $, Glasbodenboot 40 $ oder auch ein Rundflug mit dem Wasserflugzeug für 80 $.
An keinem dieser Ausflüge haben wir jedoch teilgenommen, wir waren ja mit unseren Tauchgängen genug beschäftigt. ;-)

Wetter:
Das Wetter war im gesamten Urlaub durchweg sonnig. An den ersten Tagen hatten wir noch etwas Wind und höhere Wellen. Vor unserer Anreise war es wohl nicht so toll. Da gab es viele Wolken, öfters Regen und auch mal Sturm. Durchschnittliche Lufttemperatur lag bei 33 °C und in der Lagune war das Wasser angenehme 31 °C warm.
Eines morgens vor dem Frühstück überraschte uns ein kurzer Regenschauer. In der letzten Nacht beim Koffer packen, schüttete es eine Stunde lang wie aus Eimern. Auch auf der Rückfahrt nach Male fuhren wir nochmal durch einen kräftigen Regenguss.
Am Flughafen verabschiedeten sich die Malediven mit einem wunderschönen Regenbogen.

Sonstiges:
Der Safe im Zimmer kann ohne Gebühr genutzt werden.
Man sollte bedenken, dass auf die Endrechnung 10 % Servicegebühr aufgeschlagen wird.
Wenn ein Wasserbungi frei sein sollte, wird dieser gern für 90 $ pro Nacht von der Insel als Upgrade angeboten.
Fihalhohi hat eine eigene Inselzeit, d.h. Malezeit + 1 h.

Fazit:
Ein schöner Urlaub auf einer guten, dennoch für unseren Geschmack zu überfüllten Malediveninsel. Der Wasserbungalow entschädigt aber für vieles. Für Maledivenneulinge ist Fihalhohi sicher eine erstklassige Wahl, erfahrenen Maledivenurlaubern empfehlen wir die Insel nur mit Buchung eines Wasserbungis.
Wir würden Fiha trotz gutem Preis-Leistungsverhältnis kein zweites Mal besuchen. Die Gründe dafür liegen in der Vielzahl der Gäste im Vergleich zur Inselgröße. Als störend empfanden wir auch die Plasteliegen am Strand und die vielen "unschönen" Strandabschnitte. Auch als reine Barfußinsel würden wir Fiha nicht bezeichnen, da mitunter Scherben oder Bruchstücke von Fliesen auf den Hauptwegen zu finden waren. Daher empfehlen wir gerade abends die Mitnahme einer kleinen Taschenlampe.

Nachtrag:
Unsere Koffer haben Deutschland 3 Tage nach uns erreicht, Danke Qatar Airways. ;-)

Weitere Fragen bitte per Mail an (info<at>tina-guido.de)

Tina und Guido (www.tina-guido.de)

Wir waren 2 Wochen (20. August bis 3. September 2007) auf der Traum Insel zum Tauchen. Es hat alles übertroffen! Es war einfach sagenhaft. Es ist schwierig wo man anfangen soll!

Also der Flug war lange aber man wurde von der Crew (Edelweiss) bestens versorgt. Ankunft verlief alles nach Plan und eigentlich sehr reibungslos. Mit dem schnell Boot über setzten auf die Insel dauerte bei uns 45min. Empfang war super toll, bekamen gleich ein Drink und die Kofferträger, Hut ab, die waren schnell. Das Zimmer fand ich sehr gut, es fehlte an nichts. War schön mal ohne TV Gerät :o). Man hatte auch nette Gesellschaft von Ameisen aber die störten nicht gross, die tun ja niemanden was. Die kleinen Gegos waren zu Abend auch immer auf dem Balkon, das war nett. Einzig die Vögel (schwarze Raben Art) nervten gewaltig, die schrieen Tag und Nacht.

Für den Strand gab es für jedes Zimmer Strandtücher und 2 Liegestühle (mit Nummern versehen) die man am dem Strand selber platzieren konnte, fand ich eine super Idee. Jedoch verstanden nicht alle diese Prinzip. Morgens musste manchmal die Stühle suchen. Das Essen war sagenhaft gut. Morgens wie Abends, endlich mal keine Pommes und anderes! Man muss aufpassen es könnte scharf sein, aber das machte das Essen noch interessanter :o). Für den kleinen Hunger nutzten wir die Bar am Meer. War auch immer sehr lecker.
So nun zum besten. Die Tauchschule war der Hammer. Wie eine kleine Familie. Man wurde gleich aufgenommen. Die Sicherheit steht gross im Vordergrund der Tauchschule. Gosses PLUS!! Die Ausbildung und Ausflüge mit dem Boot waren super. Strand, Wasser, Fische, Riffe und was alles dazugehört 1A. Ich würde am liebsten gleich wieder Fliegen. Alle Leute auf der Insel sind einfach nur freundlich, und man muss sich um nichts kümmern. Erholung PUR!! Man braucht kein Geld ausser man will mal so ein Trinkgeld extra geben. Ein Tag vor Abreise kann man alles mit Karte oder Bar bezahlen, das Trinkgeld von 10% ist dann auch schon gleich drauf. Alles sauber aufgeführt.

Der Abschied fiel sehr schwer weil man so "lässigi" Leute kennen gelernt hat. (Dazu gehörte auch die Tauchschule.)  Abendprogramm war auch immer ganz lustig, alle machten mit. Wir hatten immer Sonne pur bis auf 2 Tage, da hat es durchgehend geregnet (und Abends ab und zu).  War aber kein Problem, im Gegenteil, war richtig schön die Abkühlung. Guter Tipp: man braucht keine Schuhe die ganzen Ferien hin durch :o).

-Mit freundlichen Grüssen claudia und Patrick

Fihalhohi Tourist Resort vom 18.06.07 – 03.07.07

Nachdem wir die letzten beiden Urlaube in Südostasien (Hongkong/Philippinen sowie Singapur/Indonesien) verbrachten, mussten in diesem Jahr die Entzugserscheinungen therapiert werden. Zum dritten Mal buchten wir die Malediven. Neben Thulhagiri stand Fihalhohi, die polarisierende Insel, mit auf dem Zettel. Also, einfach mal hin, und selbst ein Bild machen.

Am 18.06. ging es mit Vorfreude ganz entspannt über die A 31 nach Düsseldorf. Einchecken konnten wir gegen 18:00 Uhr. Die Plätze im Flieger hatten wir schon im Vorfeld mittels der LTU-Card reserviert. Die Maschine war nicht voll belegt. Schlafen hieß Dösen. Die letzten Stunden gab es starke Turbulenzen, wodurch der Service mehrfach eingestellt wurde. Ansonsten war er okay. Kapitän Moser landete den Airbus A 330-200 um 09:01 Uhr vorzeitig auf Hulhule. Sofort empfing uns die bekannte, aber hier fehlende Wärme (30 Grad). Die Abfertigung ging relativ flott. Endlich wieder mal „zu Hause“.

Die Jungs von Fiha nahmen uns schnell in Empfang. Die Wartezeit überbrückten wir mit dem Ausfüllen des obligatorischen Papierkrams. Das Schnellboot brachte uns um 10:05 Uhr in gut 40 Minuten zum Resort. Von weitem sieht man den „Fernsehturm“ und die schräg stehenden Palmen am Nordstrand. Ein herrlicher Anblick auf die mit über 900 Palmen bewachsene Insel. Nach einem Erfrischungstuch und dem Saft einer jungen Kokosnuss gab der Deutsch sprechende Gästemanager eine kurze Einweisung. Als erstes hieß es die Uhr um eine weitere Stunde vorstellen (MESZ + 4 h). Dann ging es zum reservierten (Comfort-) Bungi 29, aus unserer Sicht eine gute Wahl. Man kann sagen: topp! Gute Einrichtung, alles sauber, k e i n muffiger Geruch; gewöhnungsbedürftig ist die Badewanne im Bad. Ein Adapter ist im Zimmer in der Steckdose. Zwei kleine Flaschen Wasser stehen zur „Begrüßung“ im Kühlschrank. Man bekommt neben dem üblichen Informationsmaterial einen Coupon über 40% Rabatt auf den ersten Cocktail. Und im Spa kann man sich für fünf Minuten eine Kopf- oder Schultermassage gönnen. Nach dem Umziehen und Koffer auspacken gingen wir Mittag essen. Eine angenehme Überraschung, eine gute und sehr abwechslungsreiche Auswahl.

Nach einem Stündchen Schlaf ging es (mit den Liegen, die bei der Ankunft hinter dem Bungi stehen) zum Strand. Na dann, ab ins Wasser zum Schnorcheln. Moin, Moin, Fischlis!!! Das Herz schlug vor Freude gleich wieder schneller. Der Film der deutschen Lebensweise war im Nu abgespült. Um 18:00 Uhr erfolgte eine weitere kurze Einweisung durch den Gästemanager und auch durch Bryony von der Tauchbasis. Ein nichtalkoholischer Fruchtcocktail versüßte die bevorstehende Urlaubszeit. Vor dem Abendbrot umrundeten wir noch die Insel; Palmen in Hülle und Fülle. Das hat was. Um 22:00 Uhr fielen wir todmüde in die Falle. Das war der erste Tag auf Fihalhohi; angenehme Eindrücke. Erstes statement: Fihalhohi ist nicht so schlecht, wie es mitunter dargestellt wird. Klar, es gibt kleine Minuspunkte. Mehr dazu beim weiteren Beschreiben.

Nachstehend kommen die am meisten abgefragten Hauptpunkte...

Frühstück von 07:30 bis 09:30 Uhr: Kaffe, Tee, Milch, zwei verschiedene Säfte, Cornflakes, zwei Sorten Toastbrot, Butter, Honig, drei Sorten Marmelade, ca. fünf verschiedene Sorten Gebäck und Kuchen, abwechselnd Eierkuchen, Waffeln, Käse-Scheibletten, Wurst, gekochte Eier, Omeletts mit ...zig möglichen Zutaten, Spiegel- und Rührei, Würstchen, Speck, Früchte mit Joghurt, usw.

Mittagessen von 12:30 bis 14:00 Uhr: umfangreiches und abwechslungsreiches Buffet; Salate verschiedenster Art, Tomaten, Gurken, Oliven, Pasta, Pizza, „Curry-Ecke“, Reis, jeden Tag Fisch und Rind, Gemüse, Suppen, ab und zu Würstchen, Desserts vom Feinsten, Puddings, Kuchen, Obst

Abendbrot von 19:30 bis 21:30 Uhr: jeden Abend ein Buffet zu einem anderen Thema; was da so hingezaubert wurde, Kompliment! In den zwei Wochen gab es keine Wiederholung

Dienstag:      
Mittwoch: Maldivian Night
Donnerstag: Western Style
Freitag:1001 Arabian Night
Samstag: Bon Apetit
Sonntag :When in Rome
Montag: Buffet Flambé

Dienstag: Tonight in Kanton
Mittwoch: Spice up your life
Donnerstag: Fish & Ships
Freitag: Ports of Call
Samstag: Barbecue Buffet
Sonntag: Fiesta Mexicana
Montag: Grilles with Frills

Fisherman’s Bar: leider gefliest; aber gut. Eine sehr umfangreiche Getränkekarte. Jeden Abend gibt es den Cocktail des Tages, allerdings keine Happy Hour. Kühles Bier kommt vom Fass; wer will, kann auch Flaschenbier bestellen, „Corona“ zum Beispiel. Donnerstags, zur „Reggae Night“, gibt es für die Karibik-Cocktails die Offerte: Buy two – get one for free. Das Abendprogramm beginnt ca. 21:30 Uhr.

Dienstag     
Mittwoch     Movie „Mr. Bean“
Donnerstag  Reggae Night
Freitag        BINGO
Samstag      Karaoke
Sonntag      Disco
Montag “Ocean Venture Diving”

Dienstag Disco
Mittwoch It’s Showtime
Donnerstag Live Music
Freitag Crab Race
Samstag Karaoke
Sonntag Music for easy listenin
Montag Ocean Venture Slide Show

Touristen: Italiener, Engländer, der Rest verteilt sich auf Franzosen, Schweizer, Österreicher (es gab ein Pärchen, dass einen Tag zu früh abgereist ist und am gleichen Abend wieder vor Ort war. Hallo, man kennt doch seinen Abreisetag!) und Deutsche

Ausflüge: verschiedenster Art verbunden mit einer Mindestteilnehmerzahl

Schnorchelsafari montags/freitags USD 15
Sonnenuntergangsfischen montags/donnerstags USD 15
Nachtfischen montags USD 25
Inselhüpfen mittwochs USD 40
Besuch in Malé + Unterwasserboot donnerstags USD 85
Besuch in Malé donnerstags USD 45
Delfinausflug samstags USD 28
Besuch von Guraidhoo freitags USD 20
Rundflug mit MAT dienstags USD 80
Glasbodenboot auf Anfrage Preis pro Boot USD 40

The Weather on Fihalhohi (what will be – will be...): die ersten vier Tage bewölkt, danach sonnig bis Sonne satt. Eine Nacht war ein recht knackiges Gewitter über der Insel, wir standen förmlich im Bett. An zwei Abenden gab es neben reichlich Wind auch eine Menge Wasser von oben, es goss wie aus Eimern.

Dienstag 30 Grad Celsius 1010 mb      Dienstag 31 Grad Celsius 1012 mb
Mittwoch 30 Grad Celsius 1010 mb     Mittwoch 31 Grad Celsius 1011 mb
Donnerstag 30 Grad Celsius 1007 mb  Donnerstag 31 Grad Celsius 1013 mb
Freitag 30 Grad Celsius 1005 mb        Freitag 31 Grad Celsius 1010 mb
Samstag 30 Grad Celsius 1007 mb      Samstag 31 Grad Celsius 1011 mb
Sonntag 30 Grad Celsius 1012 mb      Sonntag 31 Grad Celsius 1009 mb
Montag 31 Grad Celsius 1011 mb       Montag 31 Grad Celsius 1011 mb

Hinter der Rezeption befinden sich viele Informationstafeln, u.a.: von der Tauchschule „Ocean Venture Diving“ (tolle Idee: hier wird mittels einer Farbtafel jeden Tag ein anderer Rifffisch vorgestellt!), The Sanctuary Spa, PTM – Protect the Maldives, news, weather, usw.. U.a. auch die Bestätigung, dass Fihalhohi zu den 99 weltweit beliebtesten Hotels der Welt gehört. Ein klimatisierter Billard-Raum, Internet-Raum, Bibliothek, Kino-Raum, Bibliothek, Tischtennis-Platte – für viel Abwechslung ist also gesorgt. Was gibt es sonst noch; ein Platz zum Badminton und Volleyball spielen, für die Kleinen ein Spielplatz bei der Blue Lagoon Bar (hier erlebt man völlig lautlos tolle Sonnenuntergänge), ein Wassersportzentrum und natürlich ein Insel-Shop. Sicherlich ist die Auflistung nicht vollständig.

Tauchschule „Ocean Venture Diving“: Das Einchecken geschieht mittels Vorlage von Brevet, Logbuch (es gab einen Urlauber, der seine Unterlagen zu Hause liegen gelassen hat. Somit hieß es für ihn -> Schnorcheln!) und Tauchtauglichkeitsuntersuchung. Man erhält sofort das komplette Equipment, welches einen guten Eindruck hinterließ. Steffi managt z. Zt. als stellvertretende Basisleitung den Tagesablauf, da Sabine und Ralf Urlaub haben. Chris und Annelie haben wir auch nur kurz gesehen, da sie auch entfleuchten. Bryony, Julie, Yvonne und Hans (beide mussten Ende Juni/Anfang Juli nach Faru zum Aushelfen) begleiteten die Tauchgänge. Der Checkdive wird am Hausriff durchgeführt; teilgeflutete Maske ausblasen, Maske ab- und aufsetzen, Wiedererlangen des Atemreglers, Oktopusatmung mit dem Buddy. Dann geht es ganz entspannt abwärts. Highlights sind natürlich der enorme Makrelenschwarm und big mom, die standorttreue Riesenmuräne. Da fällt einem fast der Regler aus dem Mund, so ein Kavenzmann ist das! Bei Hans, einem supernetten Schweizer, habe ich meinen AOWD absolviert. Da ich den theoretischen Teil zuhause gemacht habe, konnten wir nach den Wiederholungsfragen gleich ins kühle Nass. Neben den Pflichttauchgängen „Tieftauchen“ und „Unterwasser Navigation“ entschied ich mich für „Tarierung in Perfektion“ (3 kg Blei reichen jetzt), „Unterwasser Fotografie“ und „Nachttauchen“. Wrack- und Strömungstauchen hätte ich auch gerne gemacht, ließ sich aber leider nicht einrichten. Es folgten noch drei Boots-Tauchgänge, zwei davon am Außenriff in der Hoffnung auf Großfisch. Die spots des kommenden Tages werden abends angeschlagen. Von 19 bis 20 Uhr kann man sich dann in die Listen eintragen. Die Spots sind entsprechend der Schwierigkeit mit Punkten versehen. Die Tauchplatzbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Da weiß man im Voraus, was einen erwarten kann. Vormittags geht es in der Regel zwischen 9 und 10 Uhr los, nachmittags ist Abfahrt 14:15 Uhr. Das Equipment wird zum Boot gefahren. Beim Auschecken wird einem die Rechnung ausführlich erklärt und das jeweils günstigste berechnet. Ich erhielt als Schmankerl noch eine member card, mit der man beim nächsten Besuch 10% Nachlass erhält. Eine tolle Idee, finde ich.

Ungeordnetes, was noch so spontan eingefallen ist: Leute, achtet auf eure persönlichen Sachen! Es gibt auf Fiha eine species, die sich Rabenvögel nennt. Kaum bist Du von der Liege, kommen sie im Trupp um zu stiebitzen. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird entwendet. Und die Biester legen es wirklich drauf an. Aber als hochintelligentes Wesen schmunzelt man dann natürlich. Die Fauna ist schon beeindruckend; etliche Graureiher, kleine Schnepfen, die Koels, die schon sehhhhhr früh krakeelen, Schönechsen, Geckos, und natürlich die Fischwelt des Indik. Zur Flora sage ich nur, über 900 (!) Palmen; das grünt!

Auch der schönste Dreiklang aus Puderzuckerstrand, türkisfarbener Lagune und sattgrüner Vegetation endet einmal. Der Tag der Abreise fiel einem kurioserweise nicht schwer. Warum? Man kennt das Prozedere, und wir wissen, dass wir die Malediven wieder besuchen werden. Wann? Das
wissen wir noch nicht. Aber wir sagen schon heute: Tschüß, Malediven! Bis demnächst!

Fazit: Fihalhohi hat uns richtig gut gefallen. Ausnahme zum einen der große, maledivenuntypische Speisesaal, zum anderen der Anblick der doppelstöckigen Bungalows (man gewöhnt sich aber sehr schnell daran); hier speziell die zwischen der Tauchschule und den Wasserbungalows befindlichen. Wer in der Nebensaison Fiha bereist und keine *****-Sterneansprüche hat, macht nichts falsch. Wir waren trotz polarisierender Meinungen angenehm überrascht. Eine ganz ehrliche Meinung.

Spyro2 alias Michael

Zeitraum: 3 Wochen vom Ende April bis Mitte Mai 2007 (unser fünfter Malediven-Urlaub)

Flug und Transfer: An/Abreise ging leider über Zwischenlandungen in Doha (mit längeren Aufenthalten), Direktflüge waren ausgebucht. Transfer zur Insel mit Speedboot ca. 45 Minuten erträglich. Beim Rücktransfer wurden wir beim Aushändigen der Rückflugtickets beinahe in ein Restaurant "gezerrt", das Eintritt kostet. Völlig unnötig, weil man sich ganz gut überall aufhalten und auch etwas trinken kann. Neulinge auf den Malediven seien versichert: das ist keine "Pflichtveranstaltung", sie können durchaus zum Flughafengebäude durchgehen und sich dort umtun.

Unterkunft: Es gibt 3 Kategorien, Classic-Bungalows, Komfort- Bungalows und Wasserbungalows. Alle Classic-B. sind ausschließlich auf der Nordseite angeordnet, wo auch der einzige, auf den Malediven erwartete Sandstrand liegt. Zu berücksichtigen ist bei den Classic-Bungalows, dass die eingebauten Kühlanlagen nur gegen Aufpreis (10 Dollar/Tag ) eingeschaltet werden, aber eigentlich unverzichtbar sind, da ansonsten nichts mehr trocknet im Zimmer. Dadurch entstehen bei 14 Tagen Aufenthalt Mehrkosten von 140.- Dollar , die man zuhause erstmal nicht berücksichtigt hat. Die Bungalows sind Doppelbungalows mit einer Trennmauer zwischen den beiden Terrassen. Praktisch aufgebaut, mit kleinen Waschvertiefungen vor der Terrasse, mit Wasserhahn zum Abspülen der Schuhe, Flossen, usw..

Die Classic-Bungalows sind einfach eingerichtet und etwas verwohnt. Ein Zimmer mit Doppelbett, zwei Sessel, ein Tischen, eine Kommode und eine Ablage. Ein separater Abstelltraum mit offenem Schrank und einem kleinen Kühlschrank, ein Bad mit Dusche und WC. In den Classic-Bungalows gibt es keine Wasserkocher. Vorhanden sind Föhn, flüssige Seife am Waschbecken und an der Dusche. Die Ausstattung mit Handtüchern und Strandtüchern ist gut, sie werden zweimal wöchentlich und auf Wunsch gewechselt.

Die Komfort-Bungalows sind meist 2-stöckig (einige einstöckige gibts) und haben etwas bessere Einrichtung, die Klimaanlage ist im Preis berücksichtigt. Sie liegen aber ausschließlich an den weniger attraktiven Stellen der Insel (überhaupt kein Sandstrand in der Nähe, angenagtes Ufer mit Sandsäcken dürftig ausgebessert, wenig Sonne vor dem Haus durch dichtes Palmendach). Zusätzlich sind sie sehr dicht aneinander gebaut, wer nebenan einen Raucher auf dem Balkon sitzen hat, der raucht leider mit.

Die Wasserbungalows kann ich nur von aussen beurteilen, sie haben eine schöne Holzterasse über der Lagune und sind mit pfiffigen Zwischenpodesten ausgestattet, von denen man direkt ins Wasser gleiten kann und machen einen optisch sehr ansprechenden Eindruck.
Die Restaurants, Bars und Allgemeineinrichtungen sind im landesüblichen Stil gebaut und sehr gepflegt. Zu jedem Bungalow gehören zwei nummerierte Liegen, es gibt also keinen Streit um die Belegung. Wenn hin und wieder Liegen gekidnappt wurden, gab es nie Probleme mit der Rückgabe.
Zur Insel: Die Insel ist im Innenbereich sehr dicht bewachsen mit Palmen, Indischer Mandel, Bananenstauden und anderen Gewächsen. Das macht einen schönen, tropischen Eindruck. Die Palmen sind Heimat von zahlreichen Flughunden, einem Trupp indischer Krähen und einer indischen Kuckuckart. Die Vogelbande begrüßt mit reichlicher Lautstärke morgens um 6 die aufgehende Sonne, wer ausschlafen will, sollte vielleicht Ohropax einpacken. Für Malediven-Neulinge: Gekkos gehören auch immer dazu. Sie sitzen an den Außenwänden der Bungalows und vertilgen die Mücken, wenn sie nicht zu faul dazu sind.

Der Inselshop ist zwar winzig, aber brauchbar ausgestattet. Es gibt so ziemlich alles, was man vergessen kann: Zahnpasta, Sonnencreme, Shampoo. Im Shop zahlt man mit Dollar oder via Kreditkarte. Sonst kann alles auf das Zimmer geschrieben und bei Abreise bezahlt werden.

Mückenspray empfehle ich jedem! In den Bunglows gibt es Stecker mit Mückenvernichtungsmittel, aber die Mücken kommen ab nachmittags aus ihren Verstecken und überfallen den nichtsahnenden Touristen auf der Terrasse. Offensichtlich sind die Biester so winzig, dass ich sie nie gesehen habe - verstochen war ich trotzdem. Ab 16:00 hieß es dann: einreiben und einsprühen, dann ging's.

Ärztliche Versorgung gibt es auf der Nachbarinsel, wir haben ihn glücklicherweise nicht gebraucht.

Essen: Wer Vollpension gebucht hat, muss mit Gewichtszunahme rechnen, denn das Buffet-Essen ist reichhaltig und verführerisch. Das Frühstück ist nicht ganz so üppig, entspricht aber der 3-Sterne-Kategorie. Alle Mahlzeiten sind in Buffett-Form mit warmen Gerichten, Salaten und Nachspeisen. Abends gibt es zusätzlich Suppen. Das Essen war sehr abwechslungsreich, abends immer mit einem Thema wie Italienischer Abend oder Arabische Gerichte. Wiederholt hat sich das erst nach über zwei Wochen.

Kostenlos werden Kaffee,Tee und Milch zu den Hauptmahlzeiten geboten, zum Frühstück gibts auch noch Kakao. Sonstige Getränke werden berechnet (in Dollar: eine Flasche Bier 3,3 - eine 1,5-Liter-Flasche Wasser 3,5 - Wein unbezahlbar mit 16 und mehr! ). Alle Preise müssen gedanklich mit 10% beaufschlagt werden. Egal, ob im Restaurant oder an der Bar gekauft, ob mit Bedienung oder direkt zum Mitnehmen auf's Zimmer: 10% für Service kommen bei Endabrechnung dazu.

Im Restaurant ist es wie überall auf den Inseln unerwünscht, in Badekleidung zu kommen.

Restaurant: Erstmal versuchen die Bediensteten, alle Neuankömmlinge an die Tische zusammenzupacken, Raucher mit Nichtrauchern, allein reisende Damen zu Paaren, ältere zu jüngeren. Erst nach massiven Protest konnten wir einen Tisch für 2 Personen erhalten - obwohl genügend leere Tische vorhanden waren. Nicht alle Ober sind freundlich, aber sie machen zumindest ihren Dienst zufriedenstellend. Die Ober sprechen Englisch und teilweise Deutsch. Die von den Reiseveranstaltern empfohlenen 5-7$ Trinkgeld pro Woche sind bei den meisten Obern bei weitem genug. Was uns auf den Malediven noch nie vorher passiert ist, war das direkte Fragen nach Trinkgeld durch einen laubfegenden Gärtner.

Unterhaltung: Abendprogramme ( Karaoke, Krabbenrennen, Bingospielen und Videofilme) haben wir nicht genutzt. Die Bibliothek ist aber umfangreich und eine Tischtennisplatte sowie ein Billardraum stehen für Regentage zur Verfügung.

Ausflüge: Wir haben nur die Schnorcheltour mitgemacht, sie ist wegen der noch gut erhaltenen Korallen an den besuchten Riffs empfehlenswert.
Tauchschule: Wir haben nur geschnorchelt.

Strand: Gibts nur auf der Nordseite (s.oben) alle anderen Uferbereiche sind durch die Sandsäcke bzw. defekte Maschendrahthindernisse unansehlich.
Zusätzlich ist auf der Südostseite der Anblick einer ehemaligen Müllinsel zu ertragen, welche sich offensichtlich auflöst und, da die Wellen in Richtung Fihalhoi stömen, ein unbehagliches Badegefühl ergibt.

Hausriff: Es ist es offiziell begrenzt auf die Nord-und Westseite, an den anderen Bereichen ist die Nutzung wegen gefährlicher Strömungen untersagt. Die Korallen sind im Bereich bis 2m Tiefe stark abgetreten, erst in grösserer Tiefe optisch unbeschädigt. Fische in gigantischen Mengen und zum Teil ungewöhnlichen Größen und Vielfalt sind aber vorhanden.

Zusammenfassung: Die Insel ist nur für Malediven - Neulinge empfehlenswert und auch nur die Nordseite mit den Classic-oder den Wasserbungalows. Wer schon andere Inseln kennengelernt hat (die man z.B. beim Schnorcheln umrunden konnte), wird enttäuscht sein. Speziell mit Kindern würde ich andere Inseln mit geeigneten Lagunen und Sandständen empfehlen. Fihalhoi ist insgesamt viel zu dicht bebaut, großteils strandlos und wirkt an vielen Strandabschnitten ungepflegt und unattraktiv.

Pia und Ulrich aus München

Fihalhohi 10.05. – 24.05.2007

Entscheidung
Nachdem wir letztes Jahr auf Sun Island unseren ersten Maledivenurlaub verbracht haben und traumhaft schöne und erholsame Tage dort hatten, war für uns ganz klar, daß wir wieder ins Inselparadies wollen.

SI hat uns super gefallen, allerdings haben wir für uns festgestellt, daß wir es durchaus ohne Inselkoller auch auf einer kleineren Insel aushalten könnten und so haben wir uns erneut durch alle Foren und Kataloge, Bilder und Berichte gearbeitet.

Am Ende hat uns Fiha mit seinem Preis- Leistungs- Verhältnis, dem üppigen Palmenbestand, der gelobten Tauchschule und dem schönen und nahen Hausriff überzeugt.

Anreise
In diesem Jahr wollten wir es etwas bequemer und schneller haben und sind mit dem Zubringer von Hannover nach Frankfurt geflogen und von dort mit der Condor direkt nach Male. Super Flug ohne Turbulenzen und einigen abschließenden Kreisen über Male ( vielen Dank, da sgab genug Zeit für die ersten schönen Bilder ). Das Platzangebot und der Service fielen etwas schlechter aus als bei Quatar- Airways im letzten Jahr, dafür aber ohne Zwischenstop; wir können iegentlich beisdes empfehlen. Abfertigung lief wieder schnell, ruck zuck sassen wir im Speedboat und fuhren bei heftigem Wellengang und mit ner Menge Feetz gen Fiha. Empfang mit Kokosnuß und feuchten Tüchern und schon der erste Eindruck der Insel war für uns großartig. Die Luft, die Wärme, die Farben, die Geräusche und der Sand zwischen den Zehen, einfach herrlich.

Der Bungi
Wir hatten Bungi Nr. 36, Doppelstock unten, von dessen Veranda man schräg auf den Strand und das Meer blicken konnte. Die Einrichtung ist völlig ok und ausreichend, nicht riesig und nicht luxuriös, aber das hatten wir weder erwartet noch gewollt. Jede Lage auf Fiha hat ihren Reiz und sicherlich findet sich für jeden der passende Strandabschnitt, wirklich schlechte Bungis gibt es eigentlich nicht. Vor Ort kann man sicher jeder Zeit noch einen Wunsch äußern und, wenn es die Auslastung zulässt, umziehen. Beim nächsten Mal würden wir die Standardbungis wählen, die haben uns optisch sehr viel besser gefallen, haben noch so richtig rustikalen Flair und liegen direkt am grossen Starnd im Norden.

Strand
Die älteren Bilder von Fiha zeigen, daß mit den Jahren immer mehr Strand abgetragen wurde, der nicht nur einfach um die Insel wandert, sondern einfach weg ist! Im Osten gibt es inzwischen keinen Sand, das Meer spült dort an die hohe steirnerne Kante. Trotzdem lagen wir dort besonders gern unter den Palmen. Man hat freien Blick aufs Meer, sonnige sowie schattige Plätze, viel mehr Ruhe und ist in ein paar Schritten am Strand, wenn man möchte. Der breite Strand im Nordem ist auch sehr schön, vor allem zwischen den Palmen hat es uns gut gefallen, aber hier gibt es an den schönen Ecken dann eben schon Liegenversammlungen von 10 bis 20 nebeneinander und das ist nicht so ganz unser Ding gewesen. An den Wasserbungis hat es sich am meisten getümmelt, da haben wir uns nie aufgehalten.

Im Westen liegen die Bungis sehr dicht am Strand, schöner direkter Blick aufs Meer mit kleinen abgeteilten Buchten, allerdings ist dort kaum Sonne zu erhaschen und die Steinwälle sind mit hässlichem Maschendraht zusammengehalten; der Wellengang ist dort deutlich stärker und man hat keinen direkten Zugang zum Hausriff.

Am Steg ist der Sand ganz fein und dort sind einige schöne, ruhige Plätze zu ergattern. Der Strand ist recht schmal, bei Flut kaum vorhanden, aber dann kann man sich zwischen die Palmen zurückziehen. Von hier kann man direkt losschnorcheln, hat aber auch den Blick auf die Boote und den Steg, falls einen das stört. Wir hatten zwei Tage, an denen es für 2 Stunden heftigst gestürmt und geregnet hat und man konnte förmlich zusehen, wie schnell sich die Starndsituation dabei verändert. Mit einem Schlag spülte es an der Blue- Lagoon- Bar die Hälfte des Sandes weg, der daraufhin mit Säcken gestützt wurde. Ebenso an der tiefhängenden Palme am Ende des Nordstrandes. Und auch auf diesem breiten Abschnitt spülte es die Wellen bis hoch an den Palmensaum, so daß wir zwischenzeitlich eigene kleinen Binnensee auf dem Strand hatten. Nach ein paar Tagen hatte sich die Situation wieder etwas entspannt, das Meer wurde ruhiger und der Strand an einigen Stellen per Schubkarre wieder angefahren.

Das Wasser
Ist glasklar, schön warm und umgibt tatsächlich die ganze Insel!!!! Planschen kann man eigentlich überall, aber am besten eignet sich wohl der grosse Nordstrand dafür. Die Schnorcheltour am Hausriff führt um die halbe Insel, mit orangen Bojen makiert, und liegt sehr dicht am Strand, wunderbar einfach. Da wir nur das wenig spektakuläre Hausriff von Sun Island kennen im Vergleich, hat uns der Fischreichtum hier überwältigt! Feuerfische, Octopus, nen Riffhai, eine Schildkröte, Delfine, verschiedene Muränen, Nemos das hatten wir vorher alles noch nicht gesehen! Badeschuhe braucht man eigentlich nicht unbedingt, für Kinder aber vielleicht empfehlenswert.

Tauchen
Auch da haben wir keine Vergleich und noch keinerlei Erfahrung, da wir auf Fiha erst unseren OWD gemacht haben! Aber man hat ja trotzdem Augen und Ohren und die erfahreneren Taucher haben uns alle bestätigt, daß das Equipment in tadelosem Zustand ist, alles sehr gut organisiert und strukturiert abläuft und sie die Tauchschule für absolut empfehlenswert halten. Nun mit unserem OWD Brevet in der Hand und den ersten eigenen Erfahrungen, können wir uns da nur anschließen: Wir fühlten uns sehr gut betreut und für uns wars absolut klasse!!!

Unser Kurs bestand aus uns beiden und Yvonne unserer Instruktorin, die mit viel Geduld, Lachen, Lob und Zuspruch und Herz und Selle für uns da war. Schöner hätte es für uns nicht sein können! Herzlichen Dank in diese Richtung!!!!

Essen
Wir haben uns morgens, mittags, abends die Plautze vollgeschlagen, uns hats geschmeckt! Die Auswahl war gross und ok, das Essen lecker, viel Gemüse und frische Salate dabei. Wie man dort nicht satt wird, ist uns unverständlich und wir haben schon eine Menge Hotels in unterschiedlichen Kategorien besucht. Was zudem für das Essen spricht, ist daß wir keinerlei Magen- Darm- Probleme hatten und das ist bei uns ein untrügliches Zeichen für saubere Verarbeitung!

Trinken
Den Tag über haben wir uns an der Wasserflasche festgehalten und bei den Mahlzeiten stehen Tee und Kaffe ( sehr leckerer Kaffee! ) bereit. Abend haben wir abwechselnd in der Fisherman`s- oder der Blue Lagoon Bar mit Bier und nem Cocktail auf unseren traumhaften Urlaub angestossen. Gahapa Machan, Malibu Wave, Blue Lagoon und Banana Boat kannich empfehlen. Uns hat es an der Strandbar am besten gefallen, da konnten wir mit den Füssen im Sand Sternschnuppen zählen und nicht selten waren wir dort ganz allein ( unter Mallorca versteh ich was anderes! ).

Service
Der Service war uneingeschränkt gut, freundlich, prompt und zu unser vollen Zufriedenheit. Besonders hervorheben können wir die Kellner an der Blue Lagoon Bar ( unserere Cocktailmixer des Vertrauens ! ).

Fazit
Ich könnte noch stundenlang von unserem Urlaub schwärmen und jeden Tag einzeln loben, aber das liest kein Mensch und somit beschränke ich mich auf die Fakten! Für uns war es ein absoluter Traumurlaub, in jeder Hinsicht überzeugend und wir würden auf jeden Fall wiederkommen ( vielleicht werden wir das ja auch !! )

Da jeder Urlaub steht und fällt mit dem Wetter und den Menschen, die einen umgeben, sei hier nochmal ein herzlicher Dank in beide Richtungen ausgesprochen. An Petrus, der uns mit viel Sonne versortgt hat und vor allem an Samir & Corina, mit denen wir eine so schöne Zeit auf Fiha verbracht haben.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung, schönes Fernweh

Familie Locke
 

Reisebericht Fihalhohi Island Resort vom 30.04.2007 - 10.05.2007

Wir, Silvia und Jürgen, haben uns für Fihalhohi entschieden aufgrund des Preis - Leistungsverhältnisses. Weiterhin wurde die Insel als "grüne Insel" mit den meisten Palmen beschrieben. Für uns war es die erste Reise zu den Malediven.

Unser LTU-Flug ging ab München um 21:05 Uhr nach Male und war angenehm, der Rückflug erfolgte mit Condor - und war vom Service und Ausstattung der Maschine besser. Nach der Abfertigung wurden wir freundlich von der Reiseleitung empfangen und zum Schnellboot begleitet. Nach einer 45 minütigen Fahrt, eindrucksvoll an Lagunen und Inseln vorbei erreichten wir Filhalhohi.

Der Empfang war freundlich. Unsere Koffer wurden vom Personal zum Bungalow gebracht (bitte an Trinkgeld denken). Wir hatten Bungalow Nr. 70 was sich als Glücksfall zeigte. Die Aussicht vom Schlafzimmer und von der Terasse war wunderschön auf Palmen und Meer/ Strand gerichtet.
Das Personal zeigte sich freundlich und hilfsbereit.

Wir hatten viel Glück, da die Insel nur zur Hälfte ausgebucht war. Im Klartext: wir hatten zeitweise den ganzen Strand für uns oder teilten ihn mit einem netten österreichischen und deutschen Ehepaar. Von Unruhe und Lärm keine Spur.

Das Hausriff ist empfehlenswert - Haie - Rochen - Muränen - Schildkröten - "Nemo Pur". Eine wunderschöne Unterwasserwelt. Für uns war das tägliche Schnorcheln absolut ausreichend. Keine Angst vor den Riffhaien -- sie ignorieren die Schnorchler und Taucher -- haben mehr Angst vor uns. In die Lagune kommen nur die Baby-Haie und nur selten ein größerer.

Die Tauchschule ist für Interessierte sicherlich empfehlenswert. Wir nutzten sie lediglich, um mit den Tauchern zu einer weiter entfernten Lagune zum Schnorcheln herauszufahren ( 12$ ).

Das Essen war einem 3*+ Hotel entsprechend. Fisch nur Thunfisch - in jeglicher Form zubereitet. Das Frühstück war sehr einfach und ließ zu wünschen übrig. Da wir in Bezug auf das Essen nicht anspruchslos aber genügsam sind, war es für uns OK.

Was uns gar nicht gefallen hat, war die "Vorgabe" des Trinkgeldes, was man zu leisten hatte. Außerdem empfanden wir es als großen Störfaktor, dass 1. barfuß zum Essen erschienen werden durfte ( unhygienisch) und 2. die Kleiderordnung. Das Tragen eines verschwitzten Muscle-Shirts, wobei zwangsläufig die freie Achsel über das Büffet schwebte, war für uns abstoßend. Auch manche Damen erschienen im superdurchsichtigen Pareo und barfuss zum Essen, --was oftmals nicht gerade appetitfördernd war.

Die Programme in der Fisherman`s Bar ( Karaoke ) sind Geschmackssache. Die Live-Musik und der Disco-Abend waren top. Als sehr schön empfanden wir auch die Blue Lagoon Bar. Sowohl für den Nachmittags-Kaffee, als auch abends zum gemütlichen Tagesabschluss mit Cocktail. Angenehm war es, dass sämtliche Rechnungen auf das Zimmer registriert wurden, so dass man kein Bargeld benötigte. Es wurde am Schluß des Urlaubs abgerechnet.

Tipps:
Sonnenuntergang in der Blue Lagoon Bar, Wasserbungalow oder Bungalow Nr. 67 bis 70, Schnorcheltour lohnt sich nicht (das Hausriff ist genauso schön!), Ausflug nach Male lohnt sich nicht,Delphintour empfehlenswert. Schnorchelausrüstung nicht vergessen, Tasche für Strandbedarf ( die Krähen klauen wie die Raaben :-) ). Wenig Bargeld mitnehmen - kann alles über Kreditkarte bezahlt werden. Lediglich kleine Dollarnoten für das Trinkgeld

Für die Damen: Bitte nicht zuviel an Schuhwerk mitnehmen ( keine Pumps!) . Fihalhohi ist eine reine Sandinsel ( außer im Restaurant und Rezeption).

Silvia und Jürgen

 


 

Reisebericht Fihalhohi Island Resort vom 29.04.2007 - 14.05.2007

Ausgangslage:
Wir (Margarethe und Kilian) haben uns für Fihalhohi letztes Jahr im August entschieden, da wir mal Lust auf Wasserbungalows hatten und Fihalhohi angeblich vom Preis-/Leistungsverhältnis die Besten haben sollte. Für mich (Kilian) war es die 4. Malediven-Reise und für meine Freundin Margarethe der erste Aufenthalt auf den Malediven.

Flug & Transfer:
Unser LTU-Flug ging ab München um 21:05 Uhr nach Male. Vom Platzangebot her können sich die deutschen Fluggesellschaften wahrscheinlich alle etwas bei den renomierten ausländischen Gesellschaften abkucken. Aber nach 8 Stunden und 45 Minuten Enge landeten wir auf Male International. Die Abfertigung dauerte keine 45 Minuten und schon hatten wir im Schnellboot Platz genommen.

Empfang:
Am späten Vormittag kamen wir auf Fihalhohi an und wurden gleich von Allen total freundlich mit einer Kokosnuss-Milch empfangen. Von einem deutschsprechenden "Mädchen-Für-Alles" wurde uns dann erklärt, dass wir uns hier wie zuhause fühlen sollen. Das kam dann schonmal sehr sympathisch an. Im Allgemeinen war das gesamte Personal überaus freundlich und hilfsbereit.

Unterkunft:
Nach dem freundlichen Empfang wurden wir auf unser Wasserbungalow Nr. 145 gebracht. Ich muß schon sagen, dass ich bisher auch nicht gerade wenig von der Welt gesehen habe, aber dieser Bungalow hat mich schon überwältigt. Nach dem Eingang linker Hand eine große Ecke mit Schreibtisch, danach ein Sofa, ein schönes Himmelbett, eine Klimaanlage im Schlafbereich und eine Weitere in der separaten Garderobe und zum Schluß ein riesiges Bad mit Dusche, Badewanne (Blick aufs Meer)und separatem WC. Zusätzlich war dann noch ein Ventilator und ein Kühlschrank vorhanden. Die Terrasse war linker Hand überdacht und rechter Hand für Sonnenhungrige gedacht. Die kleine Treppe hinunter zur Einstiegs-Plattform war bei Ebbe trocken und man konnte sich auch dort unten sonnen. Bei Flut krallten sich dutzende großer Krebse am Deck und seinen Pfeilern fest, die natürlich verschwunden waren, somit sie gemerkt haben, dass sich jemand der Plattform nähert. Also keine Panik. Dann das Einspringen in 29 Grad warmes Wasser war schon wirklich sehr sehr schön. Die Wasserbungalows hatten im Übrigen auch 2 numerierte Liegen am Strand. Von der Sonneneinstrahlung her kann ich folgenden Tip geben: Wenn man den ganzen Tag bis um 18 Uhr Sonne haben möchte, dann muß man nach der rechten Seite (vom Steg aus gesehen) fragen. Den Sonnenuntergang hat man allerdings auf der linken Seite. Müßt Ihr abwägen, wie Ihr es wollt.

Gastronomie:
In der ersten Woche war das Restaurant nur zur Hälfte gefüllt, in der zweiten Woche war es dann schon fast voll mit Urlaubern besetzt. Sicherlich ging es da schon mal etwas enger zu. Aber von einer Kantine, wie hier immer im Forum schon geschrieben wurde, konnte man nicht sprechen. Und das die Lichtverhältnisse im Restaurant dermaßen dunkel waren, das man nicht erkennen konnte, was man auf dem Teller hatte, kann ich auch nicht bestätigen. Eine Brille für die Menschen, die schlecht sehen, ist da sicherlich angebracht. Die Kellner waren ausnahmslos freundlich. Und damit meine ich nicht nur denjenigen, der einen bedient hat. Das Essen war abwechslungsreich und wiederholte sich kein einziges Mal. Von der Auswahl her hätte es vielleicht manchmal ein bißchen mehr sein können. Aber geschmacklich war es immer gut. Auch das Essen in der Blue Lagoon Bar war immer lecker. Das war die Bar, in der keine Musik gespielt wurde. Also wenn man mal einen etwas ruhigeren Cocktail trinken wollte, war man hier genau richtig. Die Fisherman`s Bar ist etwas lebhafter und man konnte sich an Karaoke, Bingo und was weiß ich noch alles beteiligen. Man konnte es aber auch lassen. Keiner ging einem aufn Zeiger.

Strand:
Wir fanden den Strand auf der Insel sehr schön. Natürlich ist an manchen Stellen der Sand schon etwas mehr abgetragen. Aber wir finden es vorteilhaft, wenn der Strand nicht so breit ist und man sich unter so mancher Palme auch mal in den Schatten legen konnte. Hier im Forum konnte man Lesen, das am Strand schon mal fast Mallorca-Feeling aufkommt, da zuviele Touristen auf der Insel sind und somit auch am Strand. Wir können das nur als völligen Quatsch bezeichnen. In unserer zweiten Woche war die Insel gut gefüllt, doch wo man auch war, man kam sich vor, als ob man alleine gewesen wäre. In der Bar saß kein Mensch, ständig sind Leute mit den Tauchbooten unterwegs gewesen, viele Touristen machten Ausflüge. Also es verläuft sich auch auf Fihalhohi genauso wie auf den anderen Inseln, die ich bisher schon besucht habe (Kuramathi, Filitheyo und Vilamendhoo). Wenn man sich allerdings unbedingt an die Nordseite zu den beiden krummen Palmen legen muß und ein jeder so denkt, braucht man sich auch nicht wundern, wenn einem die Insel zu überbevölkert vorkommt. Aber da kann man ja dagegensteuern und sich ein anderes Plätzchen am Strand suchen. Uns persönlich haben die anderen Strandabschnitte gegenüber dem großen Nordstrand besser gefallen, weil sie mehr unterteilt waren.

Hausriff:
Am Hausriff hab ich gleich am zweiten Tag meinen Check-Dive gemacht und auf Anhieb Adlerrochen gesehen. Es ist wirklich in einem guten Zustand. Da hab ich schon wesentlich schlechtere Hausriffe gesehen. An manchen Stellen kommt es auf bis 20 m an den Stand heran. Die Insel hat 4 Eingänge und ist sehr schön zu beschnorcheln wie auch zu betauchen. Wie gesagt, Adlerrochen, Muränen und gerade am Jetty viele Schwärme.

Tauchschule:
Egal zu welcher Insel wir auch wieder fliegen werden, die Tauchschulen werden es allesamt sehr schwer haben, an die Ocean Venture Diving Basis auf Fihalhohi heranzuschnuppern. Die Leute in der Basis verstehen es, Kompetenz und Freundlichkeit so zu verbinden, dass man sich dort uneingeschränkt wohl und sicher fühlt.

Meinen Check-Dive habe ich am zweiten Tag mit der flippigen und total coolen Bryony (Schottin, die lange Jahre in Holland gelebt hat; man könnte sie für ne Holländerin halten) gemacht. Danach habe ich mit Sabine (der Frau vom Basisleiter Ralf) getaucht. Sie nimmt sich so unendlich viel Zeit für die Taucher und geht unter Wasser derartig mit Taschenlampe und Lupe ins Detail, dass man Ihr anmerkt, dass Sie Ihren Traumberuf ausübt. Sehr großes Lob an die Frau.

Dann waren wir auch noch mit Annelie und Chris draußen. Die beiden sind auch ein Päärchen. Annelie ist auch total nett und verbindet Ihre Lockerheit sehr gut mit dem nötigen Ernst. Schließlich ist Tauchen ja immer noch eine Risiko-Sportart.
Meine Freundin hat bei Chris den Open-Water-Diver gemacht und war auch total von der lockeren und netten Atmosphäre während des Unterrichts begeistert. Zum anderen hatte Chris noch den Vorteil, dass er Alle mit Fußball-Ergebnissen aus Deutschland versorgt hat. Er war auch ein richtig feiner Kerl.

Das dritte Päärchen bestand aus Yvonne und Hans, den beiden Schweizern. Beide absolute Paradiesvögel. Aber total in Ordnung.
Und dann kommt da noch Ralf, der Basis-Leiter. Der Häuptling. Er erinnerte mich immer schwer an Rudi Assauer, da er immer mit Zigarre zusehen war. Er ist auch ein sehr netter Zeitgenosse, der für das Organisatorische der Basis zuständig ist. Wenn Ihr ihm einen Gefallen tun wollt, dann bringt ihm aus Deutschland fränkischen Wurstsalat oder ein paar echte kubanische Zigarren mit. Falsche tun es wahrscheinlich auch. Dann seid Ihr sofort sein Freund. Von Juni bis Anfang November werden allerdings Ralf und seine Frau Sabine nicht auf der Insel sein, da sie dann im Urlaub sind. "Viel Spaß Euch Beiden in Kanada." Das dürfte aber nicht groß ins Gewicht fallen, da dann Steffi (lernten wir leider nicht kennen) als Stellvertreterin aus Ihrem Urlaub in Thailand wieder da ist. Sie führt dann die Geschicke laut Ralf und Sabine ohne Probleme weiter. Julie haben wir auch nur kurz kennengelernt, bis sie sich in ihren Urlaub verabschiedete. Sie machte aber auch einen netten Eindruck.

Was man am Meisten bei der Basis hervorheben muß, ist die unheimliche Liebenswertigkeit der Menschen, die dort arbeiten. Man sitzt abends auch manchmal mit Ihnen zusammen und quatscht nicht nur übers Tauchen.

Ich möchte noch einen Bericht von Kurt, der zwei oder drei Reiseberichte vor mir sich über die Tauchbasis im Negativen ausgelassen hatte, gerade rücken. Die Aussagen der beiden Tauchlehrer gegenüber seiner Frau sind so gefallen, wie er es beschrieben hat. Allerdings arbeiten diese Tauchlehrer seitdem auch nicht mehr auf der Insel. Ralf, der Basisleiter, entschuldigte sich auch für das Verhalten der beiden Tauchlehrer bei Kurt. Die Leute, die momentan auf der Insel arbeiten, sind allesamt einwandfreie Menschen und Tauchlehrer. Deshalb bitte ich auch alle in diesem Forum, dem Bericht von Kurt nicht zuviel Gewichtung zu geben.

Ausflüge:
Über Delfin-Safari und Inselhüpfen bis hin zu Sunset-Fishing kann man alles auf der Insel machen. Wir wollten die Delfin-Safari mitmachen. Leider hat uns das Wetter genau an dem Vormittag einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Fazit:
Es wird immer davon geschrieben, das die Insel einen "Ersttäter" begeistern wird. Das ist definitiv so. Aber auch mir als 4. Wiederholungstäter auf den Malediven hat die Insel sehr gut gefallen und ich würde sie ohne Weiteres auf dieselbe Stufe wie Vilamendhoo oder Kuramathi stellen. Das Einzige, was noch besser ist gegenüber der beiden genannten Inseln, sind die Wasserbungalows (gegenüber Kuramathi; Vila hat ja keine) und die Tauchschule.

Falls Ihr Fragen habt, wir stehen gerne zur Verfügung unter folgender E-Mail-Adresse: ksmm at gmx.de

Margarethe & Kilian


 

Reisebericht Fihalhohi 15.04. – 02.05.2007

Am 15.04.2007 ging es für uns 16 Tage nach Fihalhohi. Gebucht haben wir am Düsseldorfer Flughafen bei „Reiseprofi24“ die uns die Reise mit dem Veranstalter „Kumara Reisen“ vermittelten. Kumara Reisen ist spezialisiert auf Reisen nach Sri Lanka, Südostasien und die Malediven. Der Flug sollte mit SriLankan stattfinden mit Zwischenstopp in Colombo. Da waren wir besonders gespannt drauf.

Da wir ab Frankfurt geflogen sind, hatten wir eine lange Reise vor uns, aber man ist ja voller Vorfreude, da lassen sich die Strapazen auf dem Hinflug ganz gut ertragen :)
Von dem größeren Sitzabstand bei SriLankan haben wir nicht allzu viel gemerkt, aber es ist halt immer eng auf einem Langstreckenflug. Unterhaltungsprogramm war ganz okay (große Film-, Musik- und Spieleauswahl), vorausgesetzt der private Bildschirm funktioniert auch! Auf dem Rückflug konnte ich z. B. das Filmangebot gar nicht nutzen, da der Touchscreen und teilweise auch die Fernbedienung nicht funktioniert haben :(
Ansonsten war der Service an Bord echt klasse, auch wenn das Essen teilweise sehr gewöhnungsbedürftig ist ;-)

Der ganze Transfer hat super geklappt, Koffer sind auch gut mitangekommen. Nach einer Stunde Wartezeit auf einen anderen Flieger aus England ging es dann auch schon mit dem Speedboot los.

Na etwa einer Stunde erreicht man dann Fihalhohi. Der Sendemast „lacht“ einem quasi schon entgegen. Ist man einmal auf der Insel, sieht man ihn aber nicht mehr wirklich.

Zur Begrüßung gab es Erfrischungstücher und eine frische Kokosnuss. Lecker, nur leider ein wenig warm! Dann wurden auch schon die Bungis verteilt.

Wir hatten per e-mail einen der ebenerdigen Bungis mit einer niedrigen Nummern angefragt. Das hat fast geklappt. Wir landeten in Nummer 35. Das ist leider ein Doppelstockbungi, aber wir waren wie gewünscht unten.

Unser Roomi war super fleissig. Mittags wurde immer feucht gewischt, sowohl das Zimmer als auch das Bad. Die Terrasse wurde auch immer top saubergemacht und von uns gleich wieder eingesandet ;-) Handtücher wurden bei Bedarf gewechselt, wenn man sie auf den Boden gelegt hat, hat auch bei den Strandtüchern super geklappt. Abends wurde noch mal durchgefegt und eine schöne „Serviette“ auf das Bett gezaubert. Alles bestens!

Wir waren voll und ganz zufrieden, als wir feststellten, dass wir es doch gar nicht so schlecht getroffen hatten mit der Lage unseres Bungis. Denn wie schon berichtet wurde, ist der Strand weiter vorne tatsächlich fast ganz weggespült und bei den Bungis ab ca. Nr. 30 fängt der Strand erst wieder an!
Da die Insel zu dieser Zeit komplett ausgebucht war, kam es schon zu Mallorca-ähnlichen Verhältnissen, da natürlich alle, die am abgespülten Strand den Bungi hatten, mit ihren Liegen auch an „unseren“ Strand kamen.
Demnach kam leider kein richtiges Einsamkeitsgefühl auf :(
Eine italienische Großfamilie hatte sich an einem schönen Plätzchen direkt vor unserem Bungi breitgemacht, wo es einen Durchgang zum Strand gibt und man schön zwischen Sonne und Schatten wechseln konnte.

Tipp: Einfach Bungi-Nummern auf den Liegen merken und abends mal einen Blick auf die Abreise-Tafel an der Rezeption werfen. So haben wir es bei den Italienern gemacht. Sie reisten nach unserer ersten Woche ab und wir sicherten uns nach dem Abendessen direkt die Stelle mit unseren Liegen ab und hatten die zweite Woche dann den optimalen Platz :)

Das Wetter war super. Die erste Woche war es richtig heiß. Unsereiner hat es kaum 5 Minuten in der Sonne ausgehalten, so hat der Planet gebrannt. In der zweiten Woche wurde das Wetter etwas schlechter. Öfter mal abends Regen. Einmal bis mittags. Einmal sogar den ganzen Tag Regen und Gewitter, dass fast die Insel weggeschwommen ist!

Zudem war die Luftfeuchtigkeit schon sehr hoch in dieser Jahreszeit. Als wir zum Jahreswechsel 2003/2004 auf Summer Island waren, da war das Klima viel angenehmer. Von Mücken haben wir trotzdem nichts bemerkt. Hatten extra kiloweise Autan und Antibrumm dabei und alles ungenutzt wieder zurückgebracht. Das lag wohl daran, dass alle paar Tage die Insel regelrecht mit einem Insekten-Hammer eingenebelt wurde. Nicht wirklich schön, aber hilfreich. Leider segneten nicht nur die Mücken das Zeitliche, wir haben auch beobachtet wie Ameisen, Fliegen und die dicken Hummeln/Bienen taumelten :(

Da wir nur HP gebucht hatten, brach bei mir mittags immer der große Hunger aus ;-). Wir hatten mit jeder Menge Plätzchen, Waffeln, Riegeln, usw. vorgesorgt.

Achtung! Keine essbaren Sachen auf der Liege liegen lassen! Die Krähen haben ein ganzes Päckchen TUC-Kräcker, welche ich in eine Tüte gesteckt hatte, aufgerissen und komplett aufgefressen, während wir schön am schwimmen waren!
Das Essen war absolut okay. Jeden Tag gab es ein anderes Motto. Mal war mehr für einen dabei, mal weniger. Das Beef ist fast immer zäh wie Schuhsohle, also lieber und sowieso auf den Malediven den frisch gegrillten Fisch auf den Teller laden lassen  *lecker*
Das Dessertbuffet ist ein bisschen dürftig, wenn man das von Summer Island kennt.
Beim Frühstück sind die Pancakes sehr zu empfehlen. Gibt es leider nur alle 3 Tage im Wechsel mit Waffeln und French Toast. Ansonsten das übliche.
Unser Kellner war auch total nett und aufmerksam.

Überhaupt können wir über das ganze Personal (egal in welchem Bereich) nichts negatives sagen. Alle total freundlich, immer ein Lächeln auf den Lippen!
Abends gab es immer ein wechselndes Unterhaltungsprogramm in der Bar. Wir haben beim Crab Race und Karaoke zugeschaut. Sehr amüsant ;-)
Lasst euch bloß keine Bingo-Kärtchen andrehen!!! Unwahrscheinlich LANG und WEILIG *gähn* und Gewinnchancen so gut wie gleich Null.
In der Blue Lagoon – Bar kann man schön bei einer frischen Brise sitzen und abends den Sonnenuntergang betrachten. Obwohl mir persönlich die Sonnenaufgänge viel besser gefallen haben, da doch oft die Wolken am Abend das Vergnügen bei uns trübten.
Die Unterwasserwelt am Hausriff ist echt toll. Man taucht in ein richtiges Aquarium aus diversen Fischschwärmen ein. Man kann die Insel auf beiden Seiten beschnorcheln. Man kann aber nicht ganz rum schwimmen wegen der starken Strömung. Das Ende wird mit einer orangen Stange im Wasser markiert.

Zwischen den Stegen und der orangen Stange haben wir viele Rochen gesehen. Am ersten Tag direkt ein Pärchen und gegen Ende des Urlaubes sogar eine Formation aus 7 gepunkteten Adlerrochen! Direkt an der Stange gesichtet: Riesige Schildkröte! Haben sie lange beobachtet, hat sich überhaupt nicht gestört gefühlt. Leider nur dieses eine Mal gesehen.
Am Nordstrand, entweder beim Korallenschutt Nähe der Wasserbungis, oder vorne um die Ecke rum, wo der Strand weggespült ist, treibt sich häufig eine kleinere Schildi herum. Mit der haben wir auch öfters lange Runden gedreht :)
Ansonsten am Hausriff gesichtet: Steinfische, Tintenfische, Kugelfische, jede Menge Drücker, Adler- und Stachelrochen, Muränen, dicke Feuerqualle etc.
Beim Schnorchelausflug haben wir nichts spannendes entdeckt, hätten wir uns auch sparen können.
Der Delfin-Ausflug war auch nicht so der Bringer. Zwar jede Menge Delfine gesichtet, aber sie kamen nicht wirklich oft nah genug ans Boot, als das man ne gute Aufnahme hätte machen können. Meist sah man nur die Rückenflosse. Das ganze ähnelt mehr einem ewig langen Bootsausflug. Ich würde es nicht noch mal mitmachen.
Alles in allem war es ein super schöner, erholsamer Urlaub, der viel zu schnell zu Ende ging und mit einer 24-stündigen Rückreise endete. Das Preis/Leistungsverhältnis war absolut in Ordnung. Leider gibt es entschieden zu viele Bungis auf der kleinen Insel, dass das richtige Einsamkeits-Feeling nicht so wirklich aufkommen konnte. Schade. Das Hausriff war dagegen top!

Wir können die Insel vorbehaltlos weiterempfehlen, trotzdem werden wir beim nächsten Mal lieber eine Insel buchen, auf dem man etwas mehr Privatsphäre am Strand hat.

Bei Fragen etc. könnt Ihr mir gern im Forum posten (sugababee) oder per e-mail an: nina_rossbach at web.de

Liebe Grüße

sugababee

 


 

Reisebericht Fihalhohi 12.03.2007 bis 26.03.2007

Fihalhohi war unsere zweite Insel nach Summer Island und wir waren wieder sehr zufrieden.
Wir können die Insel bedenkenlos weiterempfehlen, insbesondere „Ersttäter“ werden 100%ig zufrieden sein. Für Maledivenerfahrene wird die Insel aber – zumindest in der Hauptreisezeit – zu voll sein.

Unterkunft:
Wir hatten einen Comfortbungalow (Nr. 83, in der Nähe der Wasserbungalows) und waren damit absolut zufrieden. Wirklich schlechte Lagen gibt es auf Fiha nicht, es ist auch eigentlich egal, ob man in einem doppelstöckigen Bungalow ist, wir haben unsere Nachbarn nicht gehört. Die Zimmer sind geräumig, die zwei Einzelbetten waren verschiebbar, die hellen Rattanmöbel sehr angenehm. Die Matratzen waren ok, nur die Kopfkissen waren etwas zu hart, hier empfiehlt sich für anspruchsvolle Köpfe die Mitnahme eines eigenen Kissens. Handtücher wurden bei Bedarf ständig gewechselt, das Badezimmer manchmal sogar 2x am Tag geputzt. Berichte, in denen geschrieben wird, dass kein Bettwäschewechsel stattfindet, können wir nicht bestätigen. Adapter sind in fast jeder Steckdose vorhanden. Im Badezimmer gibt es einen Föhn.

Essen:
Frühstück: Müsli, Obst, Cornflakes, Porridge, Eier in allen Varianten, Muffins, Kuchen, anderes Gebäck, Toast und div. Brotsorten (täglich wechselnd), engl. Frühstück, 1 Sorte Wurst und der übliche Scheiblettenkäse, sowie Pancakes, Waffeln und Aprikosenmichel im Wechsel. Das Angebot ist nicht wahnsinnig toll, aber es schmeckt und jeder findet etwas.

Mittagessen: Das Beste ist der Nachtisch! Mittags gibt es immer einen anderen Bisquitkuchen, der wahnsinnig gut schmeckt. Ansonsten gibt es abwechslungsreiches Essen from all over the World – geschmacklich meist sehr gut, lediglich das Rindfleisch ist oft zäh. Die Salattheke ist gut, es gibt auch Balsamico und Olivenöl statt lediglich fertiger Dressings.

Abendessen: In den 14 Tagen hat sich kein Motto wiederholt, alles war lecker, insbesondere die Curries sind für Schärfefans zu empfehlen. Außerdem gibt es themenunanabhängig immer ein Menü für Gäste, denen das Thema nicht zusagt (z.B. Nudeln, Pizza, Fleisch mit Kartoffeln etc.).

Wir haben einen Blick in die Küche geworfen – sie machte einen guten Eindruck – sauber und gut organisiert.

Hausriff:
Genial! Für etwas erfahrene Schnorchler sehr einfach, man kann sich einfach an der Steilkante entlangtreiben lassen und sieht (fast) alles, was das Herz begehrt: Adlerrochen (in 14 Tagen 4x gesehen), Babyhaie (immer präsent), Drücker en masse, Doktorenschwärme, Schildkröten (in 14 Tagen ebenfalls 4x), Napoleon (ca. 1m gross, 2x gesehen), Weißspitzenriffhai (1x), sehr schöne Anemonen, Schiffhalterfische (2x), Nasendoktoren … Wer konkrete Fragen hat, kann mir (Sunni) posten.

Tauchschule:
Nicht getestet, da wir keine Taucher sind. Sie kümmern sich jedoch auch sehr um die Schnorchler und man ist dort gern gesehen, kann sich Zeitschriften ausleihen oder Fragen zu Fischen stellen. Man kann Digitalkameras mit Unterwassergehäuse ausleihen (Preise wissen wir nicht) und sich für 15 € eine CD mit 140 eigenen Bildern brennen lassen. Das haben wir aber nicht getestet, da wir unsere eigene Kamera dabei hatten.

Service:
Angefangen vom Gärtner über Roomboy, Rezeption und Kellner waren alle wirklich sehr freundlich und bemüht. Getränke wurden schnell geliefert. Probleme (z.B. defektes Badezimmerlicht, kaputter Safe) wurden umgehend behoben. Zur Begrüssung gab es feuchte Handtücher und frische Kokosnuss. Auch frische Strandtücher bekam man jederzeit auf Anfrage.

Strand:
Dieser hat etwas gelitten und ist teilweise nicht mehr vorhanden, vor allem im Osten wurde sehr viel abgetragen und Palmen kippen ins Meer, man versucht das ganze mit farbigen Sandsäcken aufzuhalten, aber leider schwimmen diese dann oft leer im Wasser herum. Außerdem sieht der Strand durch die bunten Sandsäcke teilweise gar nicht mehr traumhaft aus. Dadurch, dass für die Anzahl der Gäste relativ wenig Strand vorhanden ist, ist auf der Landzunge im Norden, die ebenfalls täglich kleiner wird (!!!), sehr viel los. Einsame Strände hat man auf Fiha lediglich 7.00 Uhr früh.

Ausflüge:
Der Delphinausflug (28 $) ist absolut empfehlenswert. Wir konnten 45 min lang eine Gruppe von 15 Delphinen beobachten, die sogar ca. 5 min unter dem Boot mitschwammen. Toll! Andere Ausflüge haben wir nicht gemacht, es werden jedoch diverse angeboten, die Preise sind absolut ok.

Arzt:
Im Notfall wird man auf eine 7 km entfernte Nachbarinsel gefahren. Der Arztbesuch kostet dann pauschal 25 $. Wir mussten dies aber Gott sei Dank nicht testen.

Tipps:
Genügend Autan mitnehmen. Es gab eine Mückenplage! Bücher muss man nicht so viele mitschleppen, die Bibliothek ist gut ausgerüstet.
Badeschuhe sind absolut empfehlenswert. Auf keinen Fall ohne Flossen Schnorcheln – Strömung!

Viele Grüsse und viel Spaß auf Fihalhohi, falls Ihr Euch für diese Insel entscheidet.

Eure Sunni


 

Hallöchen alle miteinander,

hab grad mal in die Berichte reingeschnuppert und kann überhaupt nicht nachvollziehen, was Kurt da geschrieben hat....Wahrscheinlich echt Pech gehabt.

Mein Mann und ich, wir waren im Juli/August 06 in unseren Flitterwochen, das erste mal auf den Malediven und haben uns für Fihalhohi entschieden .Da wir vor Beginn der Reise ,schon öfter @mail kontakt hatten, merkte man schon gleich ,das das Team sich auch um einen gekümmert .Wünsche wurden vorab,wenn machbar erfüllt. Da ich schon lange Tauche(70 TG), aber mein Mann es mal ausprobieren wollte,hat er sich für einen Schnupper Tauchtag entschieden.

Die Tauchbasis machte von Beginn an einen super netten und kompetenten Eindruck.
Da er total begeistert war ,hatte er sich gleich für einen Kurs angemeldet. Das Leihequitment war top in Ordnung,die Stimmung bei den Bootsfahrten war sehr witzig,Tauchgänge super,Briefing super.Auch in der Basis untereinander total Nett.Auch Abends hat man sich noch nett unterhalten. Super schönes Hausriff.Kleine Baby Haie,Schildkröten,Rochen,Muränen und vieles mehr..

Seitdem wir die Insel betretten haben,hat uns das Malediven Fieber gepackt und wir können die Insel FIHALHOHI nur bestens weiter empfehlen.

Viele Grüsse an alle ,Linda und Roland


 

Fihalhohi, Süd Male Atoll, Sommer 2006

Zeitraum : 2 Wochen

Beschreibung:
Wir beide Kurt und Melanie waren schon öfters auf den Malediven und jedesmal absolut zufrieden aufgrund sehr vieler positiver Berichte über Ocean Venture Diving auf Fihalhohi haben wir uns entschlossen unseren diesjährigen Tauchurlaub dort zu verbringen.

Flug und Transfer:
Mit LTU geflogen - war nicht extrem komfortabel aber okay, Überfahrt mit Speedboat war sehr lustig da wir ordentlich durchgeschüttelt wurden bei massivem Wellengang - gratis Achterbahnfahrt - war echt spitze.

Unterkunft:
Es gibt drei Zimmervarianten : die Classic Bungalows, Comfort Bungalows und die neugebauten Wasserbungalows. Comfort war okay mit Klima und ebenso war das Service okay - nur bei den Handtüchern wird gespart da einfach mal an der Rezeption melden.

Essen:
Gibt eigentlich alles - man hat ein großes Buffet und kann sich nehmen was und soviel man will - Fisch wie immer sehr zu empfehlen. Weiters gibt es noch eine Bar und ein kleines Restaurant für den Snack zwischendurch - Qualität gut - v.allem guten Kaffee.

Strand:
Achtung bei uns extrem belegt und teilweise mit schönem ? Ausblick auf eine vorgelagerte Müllinsel !!!! also das war das erste Mal das ich auf den Malediven die Umweltverschmutzung so krass gesehen habe.

Hausriff:
Kaputt - durch El ninho und die vielen Touristen fast alle Korallen kaputt - für Kenner sehr entäuschend - Anfänger wirds noch freuen. Wenn schon dann bei den Wasserbungalows dort ist zwar eine extreme Strömung zeitweise aber man kann auch einiges sehen - Haie (kleine), Wasserschildkröten, Manta. Schnorchler und Amatörfotografen!

Tauchschule:
Der Grund warum wir nach Fihalhohi fuhren und nie wieder fahren werden. Extrem gereizte Stimmung man war als Taucher Bittsteller und nicht Buddy oder Gast. Ohne Ende Defekte - O-Ringe reihenweise defekt, Tarierwesten defekt. Bei Reklamation wurde man angeschnauzt. Abgemachte Tauchgänge wurden am nächsten Morgen !!!!!!!!! storniert. Danke fürs frühe Aufstehen. Die Guides überfordert und gereizt - meiner Frau wurde gesagt falls ihr der Umgangston nicht passt soll sie das Tauchen doch lassen. Nachdem sie und ihre Freundin mehrmals belästigt wurden sagten wir uns es reicht und genossen den Resturlaub ohne Tauchen.

Zusammenfassung
Für Nichttaucher oder Anfänger mit alleinigem Schnorchelinteresse absolut empfehlenswert Preis/Leistung absolut okay. Für Taucher aufpassen, aufpassen irgendwie passt das Bild das wir uns vorab gemacht haben überhaupt nicht zu dieser Basis.

Liebe Grüße

Kurt

e-mail: kurt.gerber1965 at hotmail.com

 


 

Fihalhohi, Süd Male Atoll, 27. Juni – 7. Juli 2006
12 Tage/10 Nächte

VORWORT
Unsere erste Maledivenreise war unsere Hochzeitsreise und ging auf die Insel Fihalhohi im Süd Male Atoll. Wir hatten den Flug selber über das Internet gebucht und die 10 Nächte + Transfer durch Fihalhohi`s eigener Internetseite gebucht. Alles klappte super!

FLUGREISE + SPEEDBOAT TRANSFER
Wir sind ab Schweden via London mit SriLankan Airlines (sehr modern, freundliches Personal, eigener Fernsehschirm mit großer Filmauswahl, Essen OK) nach Male geflogen.
Am Flughafen in Male wurden wir sogleich freundlich empfangen und sofort zum Speedboat gebracht, wovon es ab nach Fihalhohi ging. Wir waren die einzigen Touristen anboard auf der Hinreise. Es dauerte zirka 1 Stunde und die Überfahrt war wirklich furchtbar. Ich war sowohl seekrank und auch sonst hatte ich richtig Angst, so wie das Boot in riesigen Sätzen über die Wellen knallte. Meinem Mann machte das aber nichts. Schon bei der Anreise sagte ich, dass Fihalhohi das reinste Paradies sein müsste, um solch eine furchtbare Bootsfahrt dafür zu überstehen....

ANKUNFT FIHA
Endlich angekommen (und Bootsfahrt überlebt!) auf Fiha wurden wir herzlich empfangen mit Drink und Kuchen. Papiere ausgefüllt und dann haben wir unseren Zimmerschlüssel bekommen.

COMFORT-BUNGALOW
Auf Fihalhohi gibt es 3 Zimmervarianten: die Classic Bungalows, Comfort Bungalows und die neugebauten Wasserbungalows. Wir hatten einen Comfortbungalow gebucht.
Wir bekamen den Comfort Bungalow nr. 30 (Einzelbungalow), so wie wir es in einer E-mail vorher gewünscht hatten, direkt am wunderschönen Nordstrand.
Der Comfortbungalow war sehr modern und hübsch eingerichtet, mit Doppelbett und unseren Honeymoon-offer: ein Früchtekorb und eine Flasche Wein, von der möblierten Terrasse sah man durch die Palmen hindurch das Meer. Und wir hatten unsere eigenen 2 kleinen Baby Geckos während der ganzen 12 Tage an der Decke kleben. *niedlich*
Zweimal am Tag wurde der Bungalow gereinigt und alles sah tadellos sauber aus. (manchmal hatten wir ein paar Ameisen im Badezimmer, aber das störte uns nicht weiter)
Jeden Abend dekorierte unserer Roomboy unser Bett mit wunderschönen Blumen in vielen verschiedenen Muster, welches war sehr hübsch!

ESSEN
Auf Fihalhohi kann man zwischen Halbpension und Vollpension wählen. Wir hatten Vollpension gebucht. Es gibt ein Bufferestaurant (für Frühstück, Mittagsbuffe und Abendbuffe) und die Fisherman`s Bar und die Blue Lagoon Bar (auch a-la-carte Restaurant und Snack-bar).
Da wir VP gebucht hatten haben wir immer im Hauptrestaurant gegessen. Wir bekamen einen Tisch für nur uns zwei und es war nett. Das Buffe war lecker überhaupt nicht einseitig und jeden Abend gab es ein bestimmtes „Theme“ z.B. Italienisches Buffe oder Barbecue-Abend.
Wir haben mal in der Blue Lagoon Bar Eis gegessen und auch abends mal in der Fischerman`s Bar, wo auch Abendunterhaltung in Form von z.B. Fußball WM oder UW-Bilder Diashow gezeigt wurde, ein paar Drinks genommen.
Es gibt auch einen Souvenirshop, in dem es sehr viele schöne Sachen, Postkarten, handgemalte T-Shirts, Holzschnitzereien und Andenken zu kaufen gibt und unter anderen auch kleine Snacks wie Kekse.

STRAND
Der wunderschöne Sandstrand geht auf Fihalhohi fast rund herum um die ganze Insel. Wir lagen meist auf unseren numrierten Liegen vor unserem Bungalow unter einer wunderschönen Palme am Nordstrand. (gut, dass jeder Bungi seine eigenen numrierten Liegen hat, die am Strand stehen, da muss man morgens nicht mit den anderen Leuten um die besten Plätze am Strand kämpfen)
Am Strand zwischen der Tauchschule und den Wasserbungis sind kleine Steinmauern am Strand um den Sand vom Abtragen zu hindern, was nicht so schön aussieht, ist aber wohl Geschmackssache. Zu der Zeit wo wir auf Fiha waren, standen die meisten Bungis an diesem Strandabschnitt leer. Allerdings sind hier oft viele Schwärme von Babyhaien direkt im flachen Wasser am Strand zu sehen.
Der Strand ist sonst ringsherum die Insel wunderschön puderweiß und mit Palmen gesäumt, die sich über die Lagune mit türkisblauen Wasser beugen. Es sieht wirklich traumhaft schön aus!! (und die furchtbare Bootsfahrt ist sofort vergessen!)

HAUSRIFF
Das Hausriff ist sehr beeindruckend auf Fihalhohi!! Es ist sehr nah vom Strand aus erreichbar, zirka 10m und sofort beginnt die Vielfalt von bunten Korallen und exotischen Fischen.
Wir sind enthusiastische Schnorchler (nachdem wir die wunderschöne Unterwasserwelt in Ägypten, Thailand und Kenia kennengelernt haben) und sind oft 3-4 Mal am Tag Schnorcheln gegangen (wir tauchen ja nicht).
Wir müssen doch gestehen, dass die Unterwasserwelt auf den Malediven wirklich auf Platz Nr. 1 kommt. Solche Vielfalt haben wir selten gesehen!!
Wir haben so viele bunte Korallen, Muscheln, Seesterne, Fische, Doktorfische, Kugelfische, Drückerfische, Nemos, verschiedene Sorten Rochen, Tintenfische, Muräne, Babyhaie, Schmetterlingsfische usw. beim Schnorcheln auf Fihalhohi gesehen. Ein wahres Paradies für uns Schnorchler und Amatörfotografen!

AUSFLÛGE...
....haben wir leider keine gemacht, da wir auf unserer Hochzeitsreise so sehr mit Schnorcheln und Relaxen, Sonnen und Baden zu tun gehabt haben, da blieb keine Zeit mehr für Ausflüge übrig. Es gab aber viele Ausflüge, die der Resort angeboten hat z.B. Nachtfischen, Island Hopping, Tagesausflug nach Male, Einheimische Insel, Snorkelsafari usw.

SONSTIGES
Auch die Tauchschule haben wir nicht benutzt und können deshalb nichts darüber sagen, da wir nicht tauchen.
Wir durften uns einmal einen Wasserbungalow von innen ansehen und die waren wirklich auch sehr schön eingerichtet mit Himmelbett, privater Terrasse und Badesteg direkt rein in die bunte Unterwasserwelt.

NACHWORT
Es waren wunderschöne 12 Tage auf Fihalhohi auf den Malediven!! Fihalhohi ist unheimlich naturschön mit Hunderten von Palmen und Blumen überall auf der Insel.
Hübsche „Heron“ Vögel spazierten besonders morgens am Strand herum und es gab viele kleine Geckos hier und dort. Das Essen war lecker und abwechslungsreich, die Bungalows sehr modern eingerichtet und niedlich mit Strohdach (die sehen ja so knuffig aus) und das Personal sehr hilfsreich und freundlich.
Der weiße Sandstrand und die vielen Palmen, die sich über die türkisblaue Lagune beugten waren so richtig paradiesisch schön!!
Fihalhohi ist wirklich eine Trauminsel und wir hatten eine wunderschöne Hochzeitsreise!!

Annika&Peter aus Schweden!!

Falls jemand Fragen hat,
e-mail: annika_florida at hotmail.com

 


 

Hotel
Wir waren schon mal 1996 und 1997 auf Fihalhohi. Leider hat sich die Insel seitdem in unseren Augen eher zum negativen entwickelt. Die Insel ist schon eine der schöneren Hotelinseln aber mittlerweile ist die Insel so was von voll gebaut dass das typische Maledivenflair mit "einsamen" Stränden eher Mallorcafeeling gewichen ist. Vor 10 Jahren gab es nur einstöckige und hauptsächlich 2er Bungis (bis auf einige 4er Reihenbungis auf der Seite der Tauchschule). Heute sind fast rund um die Insel doppelstöckige Reihenbungis. Die neu gebauten Wasserbungis allerdings sind toll. Daher sind wir auch noch mals trotz der bekannten Überbauung dort hin gefahren. Die Wasserbungis sind nämlich im Vergleich zu anderen Inseln sehr schön, durchdacht und preiswert. Das mag nun alles negativ klingen. Ich will nicht die Insel schlecht machen, aber wir fahren seit 10 Jahren auf die Malediven und in unseren Augen hat die Insel ihre Kapazität überschritten. Fiha ist eine günstige Insel und ein "Maledivenersttäter" wird bestimmt begeistert sein.

Lage
Anreise per Speedboot in 45 Minuten.

Ausflüge gibt es einige wie z.B. Fahrt nach Male, Delfintour, Nachtfischen, Inselhüpfen oder Schnorchelsafari. Die Preise dafür sind ok, genaue Infos auch über Getränke- oder Spapreise gibt es auf der offiziellen Homepage www.fihalhohi.net

Service
Die Freundlichkeit der Mitarbeiter war sehr unterschiedlich. Unser Kellner hat meist nicht mal guten Morgen gewünscht und nur an manchen Tagen war er "gut drauf" und hat gelächelt oder small talk probiert. Auch ein angemessenes Trinkgeld hat daran nichts geändert. Als wir am ersten Morgen um kurz vor 9 Uhr zum Frühstück kamen hat er uns mit strenger Miene ermahnt wir sollen doch in Zukunft früher kommen da das Büffet um 9.30 schließt und alle pünktlich gehen sollen. Da kommt doch Urlaubsfeeling auf....

Unser Roomboy hat seinen Job leider auch nicht so toll gemacht, der Boden wurde nicht einmal feucht gewischt, auch bei unserer Ankunft waren noch die Fußtapper der Vorgänger am Holzboden und viel Staub und Dreck unter den Möbeln, die Fliesen im Bad total verschmiert. Unsere Tischnachbarn hatten einen Wasserbungi auf der anderen Seite und deren Roomboy war besser. Dafür war deren Toilette verstopft und sie mussten mit der Reiseleitung drohen da die Beschwerden an der Rezeption zwar wahrgenommen wurden aber die nichts unternommen haben.

Gastronomie
Es gibt neben dem Hauptrestaurant noch die Blue Lagoon Bar wo man sehr gute und sehr günstige Snacks kaufen kann. Wir hatten HP und sind bei Bedarf dann mittags dorthin um was zu Essen, kann ich nur empfehlen, man sitzt dort netter als im Hautrestaurant.

Dieses hat mittlerweile den Charme einer Großkantine, ist ja auch kein Wunder bei den Menschenmassen die dort Essen müssen.
Die Mahlzeiten gibt es immer als Büffet. Am Abend immer mit einem Motto wie z.b maledivisch. Die Auswahl und die Qualität der Speisen war ok, man konnte was finden (bis aufs Dessert, das hat mir nie geschmeckt). Beim Frühstück wurde es schon schwieriger, da war die Auswahl sehr schlecht.

Obst gab es leider immer nur Melone, manchmal Ananas oder Äpfel.

An der Sauberkeit gab es nichts auszusetzen.

Leider ist es in dem Restaurant auf Grund der Größe und der vielen Leute recht unruhig und laut und lädt nicht zum Verweilen ein.

Sport Unterhaltung
Pool gibt es nicht, braucht man bei dem Meer aber auch wirklich nicht. Tauchschule und Wassersportzentrum sind vorhanden haben wir aber nicht genutzt.

Internetzugang kostet ca. 8$ für 30 Minuten.

Der Strand und die Wege werden jeden Tag gereinigt. Unbestritten ist der Nordstrand wunderschön mit den schrägen Palmen die teilweise bis übers Wasser reichen. Leider finden das natürlich alle und daher stehen fast alle Liegen dort rum. Früher hatte man nur einen kleinen klappbaren Sonnenstuhl mit Zimmernummer den man immer wieder auf die Terrasse mitnehmen musste. Heute gibt es normale Plastikliegen und die bleiben dort stehen wo sie die Leute hingestellt haben. Daher sieht der Strand immer voll gebaut aus obwohl meist nicht so viele Leute auf einmal die Liegen auch benutzen. Sonnenschirme gibt es keine, man findet aber welchen unter den Pflanzen. Der Strand an der Seite der Tauchschule ist nicht sehr schön, es gibt kleine Mauern die ins Meer hineingehen als Schutz und es liegt viel (Korallen-)Schutt rum. Dort wurden zu unserer Zeit eher die Italiener untergebracht die dann in Gruppen laut redend vor den Reihenbungis saßen.

Zimmer
Wir hatten einen der 12 Wasserbungis (Nummer 145, liegt am besten da man freien Blick auf den Sonnenuntergang und den Nordstrand hat). Der Bungi ist geräumig und schön eingerichtet. Es gibt 2 Klimaanlagen, die 2te liegt ums Eck beim Kleiderschrank und ist prima in der Nacht da es einem dann nicht aufs Bett zieht. Toll ist auch die riesige Terrasse. Es gibt 2 Holzliegen mit (leider dünnen schmuddeligen) Auflagen und eine überdachte Sitzgruppe mit 4 Stühlen sowie eine Treppe mit direktem Zugang über eine Plattform mit Leiter ins Meer. Man kann von dort aus direkt los schnorcheln (ist sehr schön dort). Ich empfehle aber zum Schwimmen ab dem Bungi Badeschuhe denn wegen der Riffnähe ist dort viel Korallenschutt.
Auf der Terrasse hat man im Vergleich zum vollen Strand seine Ruhe und viel Privatsphäre. Ich finde, wenn Fiha dann im Wasserbungi.

Tipps & Empfehlung
Wir waren zum ersten mal im März und somit der angeblich besten Reisezeit auf den Malediven hatten aber im Vergleich zu allen anderen Urlauen das schlechteste Wetter. Wir werden in Zukunft darauf nicht mehr achten sondern fahren wann wir wollen.
Auch wenn der Bericht anders klingt, die Woche auf Fiha war (bis aufs Wetter) schön. Aber wenn man die anderen teilweise euphorischen Berichte so liest entsteht in meinen Augen ein geschöntes Bild von der Insel.
Mein Fazit: Wer einen günstigen Maledivenurlaub machen will und nicht so viel Wert auf Ruhe und Luxus legt oder "Ersttäter" ist, ist mir Fiha bestimmt gut beraten.


 

Wir waren vom 6. – 21. März auf Fiha (das 1. Mal auf den Malediven). Nach einem zwar kurzweiligen (da in der mittleren 4-er Sitzreihe gute Nachbarn), jedoch unbequemen (extrem enge Reihen), gutem Service (Essen Tipp-top und genügend, immer wieder Wasser-Nachreichen) Flug mit Edelweiss, sind wir nach Zwischenstop in Colombo auf Male gelandet.

Die positive 1. Überraschung war, dass die Temperatur dank angenehmem Wind völlig ertragbar war! Nach der Einfuhrabfertigung wurden wir zu Bar geleitet, sassen jedoch, da durch Forum auf die hohen Preise der Getränke vorgewarnt, ausserhalb der Bar auf Bänken und warteten auf unser(e) Boot(e). Für Fiha brauchte es zwei Boote, da es doch einige waren, die auf diese Insel wollten. Da wir im zweiten (nicht mehr vollen) Boot waren, hatten wir genügend Platz und genossen die ¾-Stündige Bootsfahrt.
Von weitem erkennt man die Insel am Funkturm.

Nach Ankuft wurden wir mit einem kühlen Tuch (das man schon viel zu schnell wieder zurückgeben musste) und einer jungen Trink-Kokosnuss (die haben noch fast kein festes Fleisch, dafür viel Milch) begrüsst.
Nach dem Ausfüllen des Formulars bekamen wir den Zimmerschlüssel und wurden zu unserem Bungalow Nr. 10 am Oststrand begleitet. Zuerst enttäuscht, dass wir nicht wie gewünscht im oberen Geschoss waren, haben wir dann den Vorteil sehr genossen, direkt von der Terasse zum Liegestuhl gehen zu können und auch wieder über die Terrasse in den Bungalow zurück.
Zum Mittagessen waren alle eingeladen, auch die, die „nur“ Halbpension gebucht hatten, das fand ich sehr nett.
Der Oststrand war für uns perfekt, da immer ein angenehmer Wind ging. Kaum um die Inselecke beim Nordstrand, war es windstill und viel heisser. Zum Glück mag das ja der Normaltourist, die meisten haben ihre Liegestühle an diesem Strand. So hatten wir es auf unserer Seite unter unseren Palmen sehr ruhig und friedlich…
Am Weststrand ist es noch heisser, da ging kein Wind, zudem hört man da den Generator recht gut und der „Geschmack“ des Generators ist vor allem bei den Bungis in der Nähe der Tauchschule sehr ausgeprägt.

Die zwei Wochen bestanden für uns aus: Aufstehen (mit Wecker, sonst hätten wir das Frühstück verschlafen…), Frühstücken: Wenn auch nicht allzu vielseitig, völlig ausreichend. Zum Liegestuhl gehen, lesen. Vor dem Mittagessen ev. kurz schnorcheln. Mittagessen: Super feine Curries! Alles andere hat uns persönlich wenig interessiert, es ist jedoch mit Pasta, Pizzastücke, irgendein Fleisch, einige Salatsorten, etc. vieles vorhanden!
Nach dem Mittagessen ev. ein Espresso in der Bar. Mittagsschläflein… Zum Liegestuhl gehen, lesen. Am späteren Nachmittag ausgiebig schnorcheln. Da in der relativ starken Strömung das Schnorcheln völlig unanstrengend war, habe ich nach einer halben Std. jeweils langsam zu frieren begonnen… Trotzdem dauerte die Schnorchelei, bis ich alles gesehen hatte, oft bis zu einer Stunde. Es war, da zum ersten Mal in diesem Aquarium, superschön, mit den vielen farbigen Fischen, den Muränen, Babyhaie, Babyrochen, etc. (leider haben wir keine Schildkröten gesehen).
Wir haben einmal einen Schnuppertauchgang gemacht. Obwohl wir nicht viel mehr gesehen hatten als beim Schnorcheln, war es ein sehr schönes Erlebnis.
Drei mal bin ich joggen gegangen.

Zum Nachtessen sind wir meist erst ca. 20.30 Uhr gegangen, es ist dann etwas ruhiger. Es gibt jeden Abend ein anderes Thema, z.T. sind die Kellner sogar entsprechend gekleidet. Mir hat gefallen, dass sich die Leute im Restaurant, vor allem am Abend, recht anständig angezogen haben. Viele sind trotz Kleid (Frauen) und Hosen statt Shorts (Männer) Barfuss gegangen! Das heisst, das schöne Barfussgefühl kann sehr wohl vereinbart werden, mit anständiger Kleidung als Schätzung einer schönen Malzeit.

Nach dem Nachtessen gingen wir ein paar Mal in die Fishermans Bar, wo die Abendunterhaltung stattfand. Die Liveband ist wirklich sehr gut, die Diashows der Tauchschule sind sehr schön, der Bingo-Abend war für uns spannend, jedoch nicht mit Glück gesegnet. Karaoke ist nicht unser Ding. Das Krabbenrennen haben wir leider „verpasst“, ich habe fälschlicherweise gedacht, dass das in der zweiten Woche nochmals sei, war jedoch nicht so. Ansonsten ist es sehr schön, in der Blue Lagoon Bar in Ruhe einen Drink zu nehmen.

Was mir gefehlt hat, war, dass man im Inselshop keine Früchte kaufen konnte. Man konnte zwar in der Blue Lagoon Bar einige Früchte essen, jedoch war die Auswahl nicht so gross und Mango war immer „aus“, obwohl auf der Karte vorhanden. Ich habe dann ab und zu eine Papaya genommen: Zwei Portionen, eine zum sofort essen und eine Portion zum Mitnehmen. Die Portion zum Mitnehmen wurde in Folie gepackt. Die Papaya habe ich dann im Kühlschrank aufbewahrt und am nächsten Tag auf dem Liegestuhl oder der Bungalowterrasse gegessen.

Das Thema Souvenirs wird auch immer angesprochen. Im Inselshop ist immer wieder mal „Sale“, tatsächlich ist es so, dass dann die Souvenirs im Duty-Free des Flughafen nicht mehr billiger, ev. sogar teurer sind! Dies gilt vor allem für die „Holz-Souvenirs“.

Zum Wetter: Wir hatten an 4 Tagen mal mehr, mal weniger Regen (Bei Neumond). Es war eigentlich gar nicht schlimm, es war ja trotz allem warm, z.T. konnte man zwischendurch, nach Liegestuhl trocknen, an den Strand (Achtung: Sonnencrème ist trotzdem nötig!!) Für uns war es zudem der erste tropische Regen, den wir erlebt haben, also eigentlich noch spannend. Wir sind dann entweder auf der Bungalow-Terrasse gesessen, oder haben’s uns im Bungalow gemütlich gemacht.

Was soll ich noch sagen? Es war ein absoluter Traum-Urlaub. Wenn die Malediven nicht doch recht teuer wären, würden wir sofort wieder buchen! Mal schauen, wie lange es geht, bis wir wieder genügend gespart haben…….



 

Fiha vom 03. 02. - 17. 02. 2006

Unser zweiter Urlaub auf Fiha begann diesmal mit Qatar Airways, weil wir noch ganz schlechte Erinnerungen an den Service von LTU bei unserer ersten Reise auf die Malediven hatten.
Trotz Linienflug waren beide Flugzeuge voll ausgelastet.
Beim Flug von München nach Doha (Qatar, ca. 6h) fiel uns auf, dass die Flugbegleiter/innen weniger mit dem Service zu tun hatte, als damit Zeitung zu lesen. Auf dem Weiterflug von Doha nach Malé dann (ca 4h) war der Service schon besser.
Gegen Nachmittag waren wir dann auf Hulule angekommen, und unser Boot zur Insel Fiha legte auch gleich ab.
Wir wurden freundlich empfangen, wie wir das gewöhnt waren. Bekamen kalte Tüscher und Sandwiches und Kuchen.
Danach bezogen wir unsere Zimmer, die wir vorher beim Management unverbindlich angefragt hatten. Dort wurde uns zwar mitgeteilt, dass es nicht möglich sei, eine konkrete Bestätigung zu geben, dennoch bekamen wir unsere Zimmer, so wie wir es uns gewünscht hatten.

Da der Rest unseres Urlaubs eigentlich den ähnelt, was andere auch schon geschrieben haben, wollen wir uns hier nicht weiter darüber auslassen.
Was wir ausprobiert haben war das Spa-Center. Man braucht eine Anmeldung, zumindest meistens. Wir bekamen jedoch zu zweit einen Termin gleich für den nächsten Tag! Wir testeten die Kopf-massage... Es war wirklich entspannend!! 30 Minuten wird n icht nur der Kopf, wie wir zuerst dachten, "bearbeitet" sondern auch Rücken, Arme, Hände... deswegen fanden wir es etwas sinnlos, eine Ganzkörpermassage zu nehmen, weil da auch so großartig nichts anderes mehr gemacht werden kann, außer die Beine und das anschließende Bad. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und die beiden indischen Massagetherapeuten waren ausgesprochen nett!

Auch haben wir das Schnuppertauchen getestet. Nennt sich auf Fiha Resort Course, geht ca. 2-3h, und enthält ein Video zum Anfang, dann noch viele viele Erklärungen von eurerm Tauchlehrer zur Ausrüstung und Verhalten. Dann gehts ans zusammenbauen der Ausrüstung, was ihr selber machen müsst! Und mit über 20kg auf dem Rücken gehts dann ab ins Wasser, wo ihr erst 4-5 kleine Übungen macht (Maske ausblasen...). und ein richtiger Tauchgang von ca. 45min folgt am Hausriff entlang. Wir hatten echt Spaß, bloß der Preis ist schon ganz schön hoch!! 95$ haben wir bezahlt, pro Person!

Anstonsten ist noch zu sagen, die einzige negative Sache, die wir noch zu Sprache bringen wollten:
Wir haben dem Roomboy jeden zweiten Tag 1$ hingelegt. Den ersten nahm er, den zweiten und dritten usw.. dann nicht mehr. Er erklärte uns dann, dass es ihm zu wenig sei, und gab es uns zurück. Er meinte zu uns, dass sie normalerweise pro Woche mehr bekommen (wieviel wollter er uns aber nicht verraten), deshalb war ihm 1$ pro 2 Tage zu wenig. Obwohl das pro Woche auch so um die 4-5$ ergeben hätte.

Also das fanden wir wirklich dreist! Es ist doch schließlich unsere Entscheidung, ob und wieviel Trinkgeld man gibt. Und wenn man schon wenig verdient, ist man doch über jeden Dollar extra froh, den man bekommt, und gibt ihn nicht zurück, weil es einem zu wenig ist. Zumindest hatte das sicher NICHT zur folge, dass am nächsten Tag 5$ oder noch mehr Geld für ihn auf dem Kopfkissen lag. Das war wirklich das einzige, was uns gestört hat. aber davon haben wir uns sicher den Urlaub nicht vermiesen lassen.

Alles in allem war es ein traumhafter Urlaub mit Traumwetter!!

Für weitere Fragen könnt ihr uns gern schreiben: dine.lauterbach at freenet.de


Im Februar bin ich recht kurzentschlossen für 8 Tage alleine nach Fihalhohi geflogen. In den letzten 15 Jahren war ich mit meiner Frau, bzw. Frau und Kindern auf diversen anderen Malediveninseln, so daß ich die Insel im Vergleich recht gut beurteilen kann. Ich versuche, in meinem Bericht auf die Dinge weitgehend zu verzichten, die schon in anderen Berichten öfters dargelegt worden sind.

Folgende Gründe haben mich bewogen, Fiha zu buchen: Die Insel sollte im Verhältnis eher billig sein, da 8 Tage Malediven als Einzelreisender im Verhälktnis schon teuer genug sind; es sollte ein schönes Hausriff geben; die sehr hohe Wahrscheinlichkeit, Delphine zu sichten; ein Ayurveda-Spa.

Grundsätzlich habe ich eine schöne Woche auf der Insel verbracht. Dies vornweg, da weiter unten auch einige kritische Punkte erwähnt werden.

Zum Singlereisen: Mir ist auf dieser Maledivenreise so sehr wie auf keiner bisherigen aufgefallen, wie viele Paare die Malediven bereisen...

Angereichert durch ein paar Familien. Dennoch habe ich mich nie unwohl gefühlt; ich hatte jedoch auch kein Interesse an näherem Kontakt oder Urlaubsfreundschaften.

Das Hausriff ist sehr schön. Es ist sicher nicht so exquisit, daß andere Tauchboote dahin Ausflüge machen sollten aber es ist an einigen Stellen wirklich schön. Ich kenne die Situation auch vor dem schweren El Nino Jahr und muß sagen, daß inzwischen wirklich viel nachgewachsen ist: ein schönes Hausriff an dem man viel Zeit verbringen kann. Die irgendwo erwähnte "Fischarmut" für maledivische Verhältnisse aus einem anderen Reisebericht kann ich definitiv nicht bestätigen! Es wimmelte von Fischen und diversen großen Fischwärmen - auch für maledivische Verhältnisse: Gut Fisch.

Die Insel ist für maledivische Verhältnisse! völlig überlaufen. Alle zwei bis drei Meter reihen sich die (besetzten) Liegestühle aneinander. Dies habe ich so noch nie erlebt. Es gibt auf der Insel Zweier- und Viererbungalows die dicht um die ganze Insel gebaut sind. 25% an Gästen hätten es auch getan. Wer sich seinen Liegestuhl irgendwo hinstellt, muß damit rechnen, daß sich 2 Meter weiter eine Gruppe fröhlicher Italiener plaziert... Ich habe meinen Liegestuhl schließlich nicht benutzt... Die als wirkliche Oase der Ruhe dargestellte Blue Lagoon Bar habe ich an zwei Abenden fluchtartig verlassen, da sich jeweils ein bis drei Gruppen von jeweils 6 bis 10 Menschen dort um zusammensetzten, fleißig Alkohol tranken und ausgesprochen - mit dem Alkohol parallel steigend laute - gute Laune hatten. Von Ruhe und Besinnlichkeit keine Spur. Für die Menschen, die so etwas suchen ist die Insel natürlich genau richtig!

Die Gäste setzten sich zu diesem Zeitraum aus Österreichern, Schweizern, Deutschen und Italienern zusammen. Das Publikum schien mir in der Tendenz etwas einfacher als auf anderen Inseln zu sein, aber das ist eine Momentaufnahme aus einer Woche heraus und nicht valide.

Das Ayurveda Spa ist ein echtes Ayurveda Spa mit einem Team aus Kerala. Zwei Männer und zwei Frauen. Traditionell werden Männer nur von Männern massiert und Frauen nur von Frauen. Wer also dort als Mann hingeht und hofft, von einer hübschen Asiatin durchgeknetet zu werden, ist dort falsch, wiewohl das Spa mit seinem Angebot, der Zielgruppe dieser Insel leider etwas zuwiderläuft. Wer sich als Mann also unwohl fühlt nackt vor einem anderen Mann zu stehen, der einem einen Lungi umbindet, nackt vor ihm zu liegen und den Hintern massiert zu bekommen, sollte das Spa meiden. Ich hatte jeden Tag ein oder zwei Massagen. Die Massagen sind die ganze Zeit von klassicher indischer Musik (Sitar und Tabla) begleitet. Besonders die Stirngüsse am späten Nachmittag haben mir und meinen Nerven sehr gut getan und für tiefe Entspannung gesorgt. Vor der Nasenerinigung will ich jeden warnen, der diese nicht kennt. In der klassischen Kur kommt diese erst nach ein, zwei Wochen Behandlung, wenn man tief entspannt ist und der Atem sich verändert hat. Die Nasenreinigung en passant ist sehr unangenehm! Die Kosten für die klassische einstündige Ganzkörpermassage liegen bei 60 Dollar, der 45 minütige Stirnguß kostet 70.- Dollar. Hier ist dann bei den Männern eine Frau dabei, welche assistiert, in dem sie das Öl nachgießt. Das Spa hatte zu meinem Zeitraum viele freie Termine, so daß ich immer frei wählen konnte. Wie gesagt, daß Zielpublikum dieser Insel passt in der Mehrheit nicht für dieses Angebot.
Zur Tauchschule kann ich nicht viel sagen, da ich nur einen Hausriff- und zwei Bootstauchgänge gemacht habe. Der Checktauchgang mit TL Armin war solide. Die Schule besteht aus 8 deutschen Tauchlehrern/innen. Alle sind sehr bemüht für gute Laune und Stimmung zu sorgen, was ihnen auf meinen beiden Bootstauchgängen auch wirklich gut gelungen ist. Manchmal sind einige aber auch "gnadenlos" gut drauf, für einen alten Statdtneurotiker wie mich ist das nicht immer bekömmlich. Die Tauchschule insgesamt ist sicher empfehlenswert! Zu den Spots kann ich naturgemäß nicht viel sagen aber das Süd-Male-Atoll ist sicherlich nicht das Ari-Atoll...

Der Delphinausflug war echt Klasse, wie ich es mir erhofft hatte, zwei Stunden inmitten diverser Grupppen von 2 - 20 Tieren. TOP!

Die Küche ist für 3 oder 3,5 Sterne gut, das Frühstück ließ mich jedoch immer etwas unglücklich zurück. Die abendlichen Themenabende finde ich unpassend aber das mag anderen anders gehen. Bsp: Amerikanischer Abend, die Kellner alle mit Westernhut, Western- und Countrymusik aus den Lautsprecher, neben dem Büffet John Wayne als Pappfigur in Lebensgröße usw. Finde ich persönlich deplaciert und stillos. Musik läuft zu jedem Essen: es war alles vertreten von einer Stunde Orgelmusik bis Melodien von Elton John auf dem Saxophon mit Kreuzfahrtclubcharme bis hin zu aktueller maledivischer Musik (Zero Degree Atoll, super). Aber das wird je nach individuellem Geschmack unterschiedlich empfunden. Auch der Speisesaal ist wie die ganze Insel - voll. Es passen vier Leute an einen kleinen Tisch und der ist oft dann auch voll. Ich wurde an einen Tisch mit einem netten Paar und einem weiteren Einzelreisenden gesetzt.

Ich hatte Bungi 38 und das war gut so. So war ich im ersten Stock in einem recht ruhigen Areal. Die Bundis 77 - 128 hätten mich leiden lassen, besonders die zu ebener Erde. Viele! Menschen gehen direkt am Zimmer vorbei oder sitzen genau davor. Man muß immer die Gardinen zuziehen, die Menschen schauen einem aus drei Meter Entfernung direkt ins Bett.... Wer aber viel Kontakt will und wer sich auf den Malediven schnell etwas einsam fühlt ist hier gut aufgehoben. Mein Bungi war ok, angemessen eingerichtet. Die Klimaanlage schepperte laut, der stufenlose Ventilator konnte langsam, und sehr langsam... Mein Vorhaben bei offener Balkontür und Meeresrauschen zu schlafen ging in die Hose. Ich habe in der ersten Nacht zwischen 25 und 30 Mückenstiche kassiert und am Morgen war mein Laken voll roter Blutflecken von erschlagenen Mücken. Ich habe dann bei geschlossener Tür geschlafen, da das Bett kein Moskitonetz hat! Der vorhandene Verdampfer ist zu schwach, um den ganzen Raum mückenfrei zu halten.

Die Wasserbungis sind deutlich besser!!! Ich kenne nur Nr. 140. Die ist schön, sehr gepflegt in gutem Erhaltunmgszustand bei geschmackvoller Einrichtung und besserem Komfort. CD, Wasserkocher für Tee und Kaffe, Platz etc. Da die Terassen der Wasserbungis an beiden Seiten vollständig sichtgeschützt sind kommt hier das bekannte Maledivenfeeling auf. Für das Geld wird man vermutlich anderswo auf den Malediven schwerlich einen Wasserbungi bekommen, der in diesem Fall auch wirklich einen anderen Qualitätsstandard bietet als die restliche Insel. TV fehlt aber die meisten wollen das hier sowieso nicht. Da die typischen Wasserbungibewohner meist eh eher ruhige und zurückhaltende Zeitghenossen sind, findet man hier eine andere Atmosphäre als am Strand. (Ich habe noch nie in einem Urlaub so viele tätowierte Männer und Frauen gesehen).

Die ehemals unter deutscher Leitung stehende Insel ist jetzt unter ceylonesischer Hoheit. Das Personal ist überwiegend freundlich, bzw. um Freundlichkeit bemüht. (Gilt sicherlich nicht für meinen Tischkellner). So, insgesamt habe ich dort eine schöne Woche verbracht. Was ich erhofft hatte, ist eingetreten. Aufgrund der relativen Fülle auf der Insel werde ich vermutlich diese Insel nicht wieder buchen aber anderen Menschen mag das entgegenkommen. Die Insel hat schließlich auch viele Stammgäste.

Die eine Woche VP ab Hamburg kostete mich 1800.- ,mit den Kosten für Getränke, Massagen und Tauchen kam ich auf ca. 3000.- Euro. Bei dieser Summe erscheint mir der Mehrpreis für eine höherwertige Insel recht gering, was man bedenken sollte, wenn man einen "billige" Insel bucht.

Die Wasserbungis sind eine echte Alternative auf Fiha, werden jedoch nur für Paare angeboten. Ich habe in der Woche auch täglich etwas gearbeitet; ein IBM Thinkpad passt nicht in den Zimmersafe. Ich weiß von Diebstählen auf anderen Inseln und auch hier übernahm das Management keine Haftung, weshalb ich den Laptop immer wieder an der Rezeption abgegeben habe.

Martin


 

Reisebericht von Fihalhohi
09. – 24.04.2005

Unsere 3. Maledivenreise begann leider, dank LTU, nicht so gut.
Schon sofort nach dem Boarding stellten wir und einige andere Passagiere fest, dass die Bordelektronik (Radio, Bordkinoton und Leselampe) an einigen Sitzplätzen der Reihen 15-25 nicht funktionierte. Toll, ein 10-Stunden-Flug ohne Unterhaltung, aber das störte die LTU recht wenig.

Aber jetzt zu den schönen Seiten unseres Urlaubs. Schon von weitem erkannten wir die Insel Fihalhohi vom Speed-Boot aus an dem hohen Turm, der in der Inselmitte steht. Optisch ist das nicht sehr schön, aber auf der Insel sieht man den Turm meistens nicht. Wir wurden am Steg vom Gästebetreuer Anil, der sehr gut deutsch spricht, mit feuchten Tüchern und einer Kokosnuss empfangen.
Nach einer kurzen Einweisung über die Essenszeiten und der Tatsache, dass Fihalhohi einer Stunde der Male-Zeit voraus ist, wurden wir zu unserem Bungalow geführt. Wir bekamen wie gewünscht den Bungalow Nr. 24. Unsere Email ist also angekommen. 
Es ist ein einstöckiger Bungalow und liegt direkt am beliebten Nordstrand. Aus unserem Bungalow hatten wir einen schönen Blick direkt aufs Meer.
Die schönste Lage der Bungalows ist unserer Meinung von Nr. 21-38 (25-28 und 35-38 sind doppelstöckig). Da der Strand an der Südseite der Insel nicht so schön ist (Wellenbrecher und keine Möglichkeit ans Hausriff zu gelangen), wird der Strand an der Nordseite/Westseite umso mehr genutzt. Dadurch fühlt man sich dort nicht unbedingt einsam. 

Das Essen ist sehr abwechslungsreich. Es gibt 3 mal täglich Buffet, jeden Abend steht das Essen unter einem anderen Motto, z. B. Chinese, Italian, Barbecue, Western, Maledivisch. Außerdem gibt es immer verschiedene Salate und Dressings, sowie eine Curry-Ecke, wo alles etwas schärfer ist. Besonders lecker fanden wir die Nachspeisen, dafür lohnt es sich sogar etwas vom Hauptgang stehen zu lassen. Das Dessert-Buffet besteht täglich aus frischen Früchten, meistens Obstsalat, Kuchen und Mousses in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Ab und zu gibt es flambierte Bananen. Mmmmmh, einfach lecker !!
Zum Frühstück gibt es diverse Brotsorten, Toast, 3 Sorten Marmelade, eine Käse- und eine Wurstsorte, sowie Tomaten und die Müsli-Ecke. Dazu abwechselnd kleine Würstchen, Rührei, Kochei und den Eiermann, der diverse Omeletts, Spiegelei etc. zubereitet.
Außerdem werden noch Obstsalat (aus der Dose) mit Joghurt oder frische Ananas oder Melone angeboten.
Nach dem Abendessen kann man den Tag ganz entspannt in der Blue Lagoon Bar ausklingen lassen. Hier sitzt man mit den Füßen im Sand steckend und kann die Sterne beobachten oder sich mit den anderen Gästen unterhalten. In der Blue Lagoon Bar wird keinerlei Musik gespielt oder sonstige Animation veranstaltet. Wer es etwas turbulenter mag, ist in der Fisherman´s Bar genau richtig. Hier gibt es jeden Abend ein anderes Programm, z. B. Karaoke, Bingo, Live-Musik, Video- oder Diashow der Tauchschule, Krabbenrennen.

Das nahe Hausriff liegt nur 5-50 Meter vom Strand entfernt. Hier kann man die bunte Fischwelt schnorchelnderweise gut beobachten. Wir haben unzählige Doktorfische, Papageienfische, Halfterfische, Anemonenfische, Drückerfische (besonders Riesendrücker) gesehen. Die niedlichen Baby-Schwarzspitzenriffhaie schwimmen sogar direkt am Strand in der Lagune umher.
Mit etwas Glück sieht man Adlerrochen und größere (1,5 m) Schwarzspitzenriffhaie, sowie die Schildkröte.
Außerdem gibt es mehrere Muränen am Hausriff, die man auch recht häufig zu Gesicht bekommt.
Ein Highlight war ein Tintenfisch, den wir bestimmt 20 Minuten in Höhe des Bootsanlegesteges beobachten konnten. Es ist gigantisch wie dieses Tier seine Farbe an den jeweiligen Untergrund anpassen kann.
Auch die Korallen wachsen langsam nach. Es wird schon wieder richtig bunt unter Wasser. Leider haben wir die maledivische Unterwasserwelt nicht vor dem El Ninjo kennenlernen können. Aber es muss wunderschön gewesen sein. Wer sich mit dem Schnorcheln nicht begnügen möchte, kann in der Tauchschule „Ocean Venture Diving“ einen Tauchkurs besuchen. Auch ein Schnuppertauchen, welches Marco besucht hat, ist möglich. Hierbei kann man nach etwa ½ stündiger Theorie (Video) und den Freiwasserübungen auch einen Tauchgang bis 12 Meter Tiefe unternehmen. Nach diesem Schnupperkurs sind noch weitere begleitete Tauchgänge bis 12 Meter Tiefe möglich.

Es werden auch verschiedene Ausflüge von Fihalhohi aus angeboten. Wir haben an der Delphin-Tour, dem Guraidhoo-Shopping und der Schnorchelsafari teilgenommen. Alle Ausflüge haben sich gelohnt. Bei der Delphin-Tour haben wir etwa 40-50 freilebende Delphine gesehen, die sich rund um unser Dhoni getummelt haben. Viele sind auch richtig aus dem Wasser gesprungen. Es war sehr faszinierend und die 25 Dollar auf alle Fälle wert.
Das Guraidhoo-Shopping (Kosten 18 Dolllar für die Bootsfahrt) haben wir hauptsächlich gebucht, da wir einmal eine Einheimischeninsel besuchen wollten, uns aber das Insel-Hopping zu lang (ganztags) war. Guraidhoo ist auch vom Tsunami betroffen und ein Einheimischer hat uns auf der Insel herumgeführt und unsere Fragen zu den Zerstörungen beantwortet. Dieser Besuch war sehr informativ und anschließend konnten wir noch recht günstige Souvenirs auf der Insel erstehen.
Der Schnorchelausflug (Kosten 12 Dollar) führte uns zu 3 verschiedenen Riffen in der Nähe von Fiha. Nach den täglichen Schnorchelgängen am Hausriff war es eine schöne Abwechslung mal ein anderes Riff zu sehen, obwohl es hier nicht viel Neues zu entdecken gab.
Als weitere Ausflüge wird Nightfishing, Sunsetfishing, Male-Ausflug und Insel-Hopping angeboten, daran haben wir aber nicht teilgenommen.

Im Wassersportcenter bei der Blue Lagoon Bar kann man sich Kanus und viele andere Wassersportgeräte ausleihen.

Wer einmal so richtig schön entspannen möchte, kann sich eine Behandlung im Ayurveda-Spa-Center gönnen. Dort werden verschiedene Massagen bzw. Kräuteranwendungen nach ayurvedischer Art angeboten. Ich habe dort eine Ganzkörpermassage mit anschließender Kräuterdusche bekommen und fand es total entspannend.

Leider war der Tag der Abreise wieder viel zu schnell gekommen. Uns hat es sehr gut auf Fihalhohi gefallen. Hier hat man viele Möglichkeiten zu relaxen zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bei weiteren Fragen zu Fiha schickt uns einfach eine email: marco.bruchhaeuser at t-online.de

Jessica und Marco Bruchhäuser


 

Reisebericht Fihalhohi Dezember 2005

Der Flug am Wien mit Lauda über Colombo war wie immer sehr angenehm, sofern das bei einer Reisezeit von 12 Stunden überhaupt möglich ist.

In Male angekommen mussten wir wie immer die „Einwanderungshürde“ nehmen, beim zuständigen Resortschalter einchecken und schon ging es mit dem Speedboot für uns das erste Mal auf Fiha.

Der Empfang war nett, die warmen wohlduftenden Erfrischungstücher nach der langen Anreise angenehm und der Begrüßungscocktail wie immer auf einem Schluck weg.

Nach dem CheckIn wurden wir zu unserer Unterkunft geführt – wir hatten das Standard Zimmer.

Unterkunft:
Auf Fihalhohi gibt es aber auch andere Unterkunftsarten – wie z.B. herrliche Wasserbungalows. Mehr Informationen zur Unterkunft gibt es auf

http://www.malediven-islands.de/inseln/fihalhohi.htm

Nach 10 Minuten im Zimmer ging es gleich ins Wasser.

Das Hausriff:
Wir sind nur Schnorchler, daher ist ein schönes Hausriff für uns sehr wichtig.

Fihalhohi hat uns nicht enttäuscht – Es gibt viel zu sehen!

Die üblichen bunten Fische, aber auch Muränen, Rochen, Riffhaie und sogar Schildkröten haben wir gesehen.

Im nördlichen Bereich der Insel herrscht aber teilweise starke Strömung, was ein wenig störend aber kein Problem ist. Es gibt Bereiche, wo die Strömung zu stark wird. Diese sind aber mit Bojen gekennzeichnet.

Ein besonderes Highlight ist das Schwimmen mit einer Schildkröte, was wir auf Fiha in unseren 11 Tagen Aufenthalt 3 Mal erleben durften!

Fazit: Für Schnorchler ist Fiha ein Erlebnis!

Tauchen:
Da wir nicht tauchen können wir nichts Sinnvolles zur Tauchschule schreiben.

Essen:

Es gibt reichliches Auswahl an den Buffets und auch die Abstände der Tisch zueinander ist angenehm. Es gibt ja auch Inseln wo man schon fast aufeinander sitzt.

Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich streiten, daher bewerten wir die Speisen nicht weiter.



Ausflüge:
Auf Fiha gibt es die üblichen Ausflugsmöglichkeiten.

Wir haben am der Dolphin Reef Tour teilgenommen und auch wirklich Delphine gesehen.

Interessant ist auch der Schnorchelausflug um auch andere Riffe kennenzulernen.

Leider war (wie immer) der Urlaub zu kurz und so mussten wir unsere Trauminsel nach 11 Tagen verlassen – Aber wir kommen sicher wieder!

Manuela und Reinhard aus St. Pölten (Österreich)

PS: Weitere Informationen zu anderen Malediven Inseln ( z.B.: Angaga, Fun Island, Bolifushi, Baros, Bandos, Royal Island, Mirhi und vielen mehr) finden Sie auf http://www.malediven-islands.de/inseln/insel-uebersicht.htm


 

Reisebericht Fihalhohi 30.08. - 07.09.2005

Fihalhohi war von uns ein völlig ungeplanter und absolut kurzfristig gebuchter Urlaub. Deshalb auch nur eine Woche, unser 11. Male-Urlaub. Diese Insel gehört eigentlich nicht zu den von uns bevorzugten Inseln, aber da es preislich sehr interessant war, konnten wir nicht Nein sagen!

Somit waren wir Anfang September auf Fiha. Das Wetter war ziemlich schlecht. Wir hatten sehr viel Regen und starken Wind. Nur zwei Tage war es halbwegs schön.

Wie erwartet hat uns die Menge an Bungalows und die somit überfüllte Insel nicht so gut gefallen. Teile vom Strand erinnerte dann an Mallorca und im Restaurant kommt schnell Kantinenflair auf.

Fiha selbst ist eine nette Insel mit einem schönem Strand und sehr vielen Palmen. Die Bungalows stehen alle leicht zurück gesetzt vom Strand rund um die Insel. Es gibt Classic, Komfort- und Wasserbungalows. Die Classic haben unserer Meinung nach die schönste Lage, sind Doppelbungalows, vom Standart allerdings einfach gehalten. Die Komfortbungis sind bis auf ganz wenige alle in doppelstöckiger Bauweise, innen sehr schön. Die Wasserhütten sind in der Lagune errichtet und super schön. Das Publikum war international, die Mehrheit Deutsche. Alle Einrichtungen, wie Restaurant, Bar, Rezeption, Shop und Tauchschule liegen zentral zusammen. Leider alle mit gefliestem Boden. Zusätzlich gibt es noch an der Westseite eine Bar, die einzigste mit Sandboden! Gut gefallen hat uns die allgem. Organisation, vor allem bei der Ankunft. In der Rezeption hängen alle notwendigen Informationen mehrsprachig aus. Das Essen ist immer in Buffet-Form. Es ist gut, allerdings nicht besonders abwechslungsreich mit geringer Auswahl. Fast jeden Abend findet in der Bar ein kleines Abendprogramm statt, wie z.B. Bingo, Film, Disko, Live-Musik. Desweiteren werden täglich verschiedene Ausflüge angeboten. Wir haben die Delfin-Tour mitgemacht. Diese ging vier Stunden am Vormittag. Wir haben sehr viele Delfine gesehen und die Bootscrew war ständig sehr bemüht uns ständig Delfine vor den Augen zu halten.

Das Hausriff war für uns enttäuschend. Im Vergleich zu anderen Inseln herrschte hier absolute Fischarmut! Man darf wegen starker Strömungen auch nur ca. die Hälfte des Riffes betauchen oder beschnorcheln.

Fazit:
Fihalhohi ist eine schöne und günstige Insel, ideal für so genannte Einsteiger und jüngeres Publikum. Allerdings geht dieser Insel der typische Malediven-Flair völlig verloren durch doppelstöckige Bungis, geflieste Böden und Überfüllung. Wir würden Fiha nicht unbedingt weiter empfehlen!

Urlaubsbilder und weitere Infos zu den Inseln Helengeli, Embudu, Ellaidhoo, Eriyadu, Bandos, Ihuru, Komandoo, Reethi Beach, Ari Beach, Angaga, Veligandu und Vakarufalhi gibt es unter www.malediventraum.de

 


 

11. -18.04.2005

Da uns die hier aufgelisteten Reiseberichte teilweise bei der Wahl der Insel sehr weitergeholfen haben, wollen nun auch wir unsere Eindrücke von Fihalhohi schildern. Da ich das Thema Anreise nicht so spannend finde, wende ich mich sofort der Beschreibung der Insel und der wichtigsten Fakten zu:

Zimmer/Unterkunft:
Wir hatten uns für einen Comfort Bungalow auf Fiha entschieden (hauptsächlich weil die Klimaanlage im Preis inbegriffen ist). Die Zimmer sind sehr sauber und werden zweimal pro Tag gereinigt. Der Comfort Bungalow ist sehr dezent eingerichtet und hat auch ein sehr schönes Badezimmer. Wir haben ebenfalls einen Blick in die Classic Zimmer geworfen (welche sehr sauber und einfach eingerichtet sind), jedoch würde ich sie aufgrund der fehlenden Klimaanlage nicht empfehlen. Wir hatten dann auch Mitte der Woche Gelegenheit einen Wasserbungalow zu besichtigen. Diese sind sehr groß und wunderschön ausgestattet. Am besten gefiel mir die Terasse mit den großen Glasschiebetüren (wenn man im Baldachinbett liegt, oder sich im Bad befindet, dann hat man einen wunderschönen Blick auf das Meer). Empfehlen würde ich natürlich die Wasserbungis Richtung Westen, da man den wundervollen Sonnenuntergang beobachten kann.

Wenn man sich für einen Comfort Bungalow entscheidet, dann würde ich sicherlich die Nr. 21-24 und 29-34 (ebenerdig) bzw. 25-28 und 38-38 (einstöckig) empfehlen, da ich persönlich die Südseite der Insel am Schönsten finde. Auf der Fihalhohi Webseite wird auch die Ostseite sehr angepriesen (welche zum Schnorcheln wirklich ideal ist), aber ich fand den Strand etwas weniger schön.

Zu jedem Bungalow gehören ebenfalls zwei nummerierte Liegen (was wir als sehr angenehm empfanden). Das dumme Spiel "Stehen wir früh auf und belegen unsere Liegen mit Handtüchern" enfiel somit und das war auch gut so.

Insel/Ausstattung/Auslastung:
Ich würde Fihalhohi absolut als "Barfussinsel" bezeichnen. Man braucht sicherlich kein zweites Paar Schuhe mitzunehmen - selbst im Restaurant, der Fisherman´s Bar oder der Rezeption (verfliest!) kann man jederzeit Barfuss gehen. Die Insel kann bequem in ca. 15 Minuten umrundet werden und herausragend sind mit Sicherheit Hunderte von Kokospalmen (die ich auf Fotos von anderen Inseln irgendwie vermisst habe). Die Insel wird von Gärtnern ständig sauber gehalten und liebevoll gepflegt. Der Strand ist wie bereits erwähnt, auf der Südseite sicherlich am Schönsten (breiter weißer Korallensandstrand) und dort kann man bei Flut auch sehr gut Schwimmen gehen.
Oftmals wurde in den Reiseberichten erwähnt, dass die Insel extrem ausgelastet war und man keinen ruhigen Platz finden konnte. Ich habe keine Ahnung, ob das während klassicher Ferienzeiten der Fall war - aber bei uns war die Insel nur ca. zur Hälfte belegt. Ich denke einfach, dass sich die Leute natürlich an den schönsten Strandabschnitte vermehrt gruppieren und dadurch eventuell das Gefühl entsteht, dass viel los ist. Man konnte sicherlich aber auch einsame Plätzchen finden. Generell fanden wir es sehr positiv, dass das Publikum sehr gemischt war (Österreicher, Deutsche, Schweizer, Engländer, Franzosen, Italiener).

Hausriff:
Das Hausriff auf Fihalhohi bietet extrem viel zu sehen: Hunderte von bunten Fischen, Babyhaie, Stachelrochen, Muränen, Lobster und auch die Korallen beginnen sich sichtlich zu erholen. Wir haben sehr nette Leute aus München kennengelernt (welche schon seit Jahren tauchen) und auch die Beiden waren der Meinung, dass Fihalhohi ein extrem gutes und schönes Hausriff bietet. Wir waren ausschließlich schnorcheln und auch da kann man wirklich viel erleben ...

Preise:
Wir hatten Vollpension gebucht (die Art der Verpflegung sollte wirklich jeder für sich entscheiden - je nachdem wieviel man einfach Essen möchte). Das Essen ist sehr abwechslungsreich (Themenbuffets am Abend) und auch das Frühstück und das Mittagessen waren hervorragend. Anfangs hatten wir die Befürchtung, dass die Getränke wirklich teuer werden, aber wir waren äußerst positiv überrascht, als wir am Ende der Woche die Rechnung beglichen. Die 1,5l Wasserflasche kostet derzeit USD 3,50, ein Bier kostet ebenfalls USD 3,50. Softgetränke (Cola, Sprite) kosten USD 2,00 und eine Karaffe Hauswein (1/2 l) kostet USD 7,50. Apropos .... der weiße Hauswein ist wirklich unserer Meinung nach sehr zu empfehlen. Die Preise der Cocktails sind ebenfalls sehr moderat (ca. zwischen USD 6,00 und USD 8,00).

Bekleidung:
Es reicht wirklich aus, wenn man zu zweit nur einen Koffer mitnimmt. Ein paar Shirts, kurze Hosen, Badesachen und sicherheitshalber Badeschuhe. Man kann die Handtücher getrost zu Hause lassen, da man vor Ort eigene Strandtücher erhält. Selbst am Abend haben sich die Leute bei uns eher leger gekleidet (was uns nur recht war). Das sollte jeder für sich entscheiden und es hat uns kaum gestört, wenn manch junge Mädels mit Glitzerpailettentops zum Abendessen erschienen. Jeder wie er meint!

Trinkgelder:
Wir haben die Kofferträger, den Roomboy und den Kellner bedacht (weil wir einfach auch der Meinung waren, dass sie nicht nur extrem bemüht und zuvorkommend waren), sondern weil sie das Geld sicherlich auch gut brauchen können. Wir hatten nicht das Gefühl, dass sich die Angestellten ein Trinkgeld erwarten ..... man wurde überall gleich freundlich behandelt.

Wetter:
Kurz noch zum Wetter, wobei das unserer Meinung nach eine Glückssache ist. Wir hatten eine traumhafte Woche, mit strahlendem Sonnenschein und wenigen Wattewölckchen. Es war absolut windstill (nicht gerade zur Freude der Surfer). Einfach traumhaft und so wie man es sich wirklich wünscht!

Fazit:
Fihalhohi war eine traumhaft schöne Insel mit einem extrem guten Preis/Leistungsverhältnis und der Garantie für monatelanges Fernweh! Ideal für Malediven-Einsteiger und ausgesprochen gut geführt. Es gab wirklich nur einen einzigen winzig kleinen negativen Punkt, den wir hier noch auflisten wollen ..... Raben! Wir wissen nicht warum manche Menschen beginnen die Tiere zu füttern (was ich wirklich für Schwachsinn halte). Unsere Zimmernachbarn waren da anderer Meinung und deshalb fanden sich ca. 7 Raben jeden Tag um 07:30 vor ihrem Bungalow ein und krächzten was das Zeug hält (da sie noch kein Frühstück bekommen hatten).

Nichts desto trotz ..... man befindet sich im Urlaub und nimmt dies sehr relaxt zur Kenntnis. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen (keine Frage).

Genaue Infos findet ihr unter: www.fihalhohi.net

Viele Grüsse,
Dunja & Christian

 


 

Karwoche vom 20.03.05 - 27.03.05 (Ostern)

Auch von uns noch einige Bestätigungen, Ergänzungen oder alternative Meinungen zu bereits Berichtetem:

Reise/Preis:
Wir sind mit Belair ab Zürich geflogen. Belair stellt offenbar die Flüge nach Male mangels Auslastung nächstens ein. Wir hatten noch das Vergnügen, jedoch auf dem Rückflug mit einem kleineren Flieger und darum einem Zwischenhalt in den Arabischen Emiraten. Etwas nervig, insbesondere da 10 Minuten früher ein direkter Edelweiss-Flug Male - Zürich abhob.
Wir haben ca. 10 Tage vor Abreise bei Hotelplan gebucht. Für eine Woche Halbpension im Wasserbungi haben wir mit allen Gebühren und Taxen pro Person CHF 3000.- bezahlt.

Auslastung der Insel:
Wenn wir in den Nachrichten hören, dass die Malediven nur zu 30% belegt sind, dann trifft dies auf Fiha absolut nicht zu. Es gab so gut wie keine freien Bungis. Vielleicht lags an der Osterwoche, vielleicht auch am Last-Minute Angebot - obwohl es nach detaillierter Überprüfung durch das Reisebüro um kein Bisschen günstiger als der Normalpreis war.

Barfuss/Bekleidung:
Man kommt bestimmt aus ohne Schuhe. Beim Abendessen würde ich aber mal sagen, dass die Mehrheit der Gäste sich etwas herausgeputzt hat. Dazu gehörten oft auch Schuhe. Mindestens hin und wieder war es auch bequemer, mit TEVA's oder so. Der Holzsteg zu den Wasserbughis kann wirklich sehr heiss werden...

Service:
Wir hatten die Freude, vom bereits erwähnten Rasheed bedient zu werden. Er fand es natürlich amüsant, dass er "berühmt" sei, dass wir von ihm schon vor den Ferien gewusst hatten. Übrigens ist sein Schwyzerdütsch-Repertoire einiges grösser als nur "Guete Abig".

Trinkgelder:
Wir machten uns die Mühe - wie hier empfohlen wurde - einige unsere Dollars in 1$ Noten zu wechseln. Nicht gerade zur Freude von den verschiedenen Geldwechselschaltern im Flughafen (wollen diese doch Währungen verkaufen und nicht nur zerkleinern). Es wäre absolut nicht nötig gewesen! Kellner und Roomboy "tippt" man am Ende der Woche. Bei Bar, Tauchschule (für Botscrews und Compressor-Boys) und Reception sind Tip-Boxen aufgestellt, in welche man Ende Woche was deponieren kann. Die Gärtner (grüne Polo-Shirts) und Köche (weisse Polo-Shirts) erhalten die Gelegenheit auf Trinkgelder, in dem Sie die Koffer zu den Bungis und resp. zu den Booten transportieren. Deshalb darf man den Kofferträgern auch gut ein unverhältnismässig hohes Trinkgeld für den Gepäcktransport geben. Natürlich kann man den Gärtnern auch direkt ein paar Dollars in die Hände drücken, wenn man die Insel verlässt. Sie verabschieden sich jedenfalls mit Handschlag, wenn man abreisend aussieht. Es geht also auch sehr gut, eine Woche lang ohne Bargeld rumzulaufen und am letzten Abend seine Runde zu machen um alle Leistungserbringer zu berücksichtigen. Für die Ausflugsbootscrews könnte dies nicht funktionieren, wissen wir aber nicht, da wir keine unternommen haben.

Strand/Wasserbungi:
Wie schon erwähnt wurde fanden auch wir keinen "ungestörten" Strandabschnitt. Das war vor 8 Jahren auf Ellaidoo noch ganz anders. Auf der deutlich einfacheren und wenig ausgebauten Insel waren fast nur angefressene Taucher, die eh den ganzen Tag unter Wasser waren. Nicht zuletzt wegen dem nicht gerade einsamen Strand auf Fiha haben wir das Wasserbughi so genossen. Auf der riesigen Terrasse stehen zwei bequeme Liegen, welche man in die Sonne oder in den Schatten stellen kann. Natürlich kann man auch bei den Wasserbughis mit lauten Nachbarn Pech haben - hatten wir aber nicht. Wir waren auf der dem Wind zugewandten Seite und haben es genossen. Generell denken wir, dass es keine wesentlichen Unterschiede bei der Lage der Wasserbungis gibt, sie dürften alle ein Genuss sein. Ein weiterer Grund, wieso sich der Wasserbungi lohnt: Der Weg um die Insel führt meist direkt vor den Veranden aller anderen Bungis durch. Will man Abends mal draussen sitzen, wandert die ganze Bevölkerung vorbei. Auf der Wasserbungi-Terrasse hingegen stehen auch noch Tisch und Stühle, sodass man den Abend in Ruhe geniessen kann. Wurde eigentlich der direkte Blick aufs Meer vom (Himmel-) Bett aus schon erwähnt? Man braucht man sich nicht hinter den dicken Vorhängen zu verbunkern und vor neugierigen Blicken zu schützen, sondern hat beim Einschlafen und Aufwachen freien Blick aufs Wasser. Mit weit geöffneten Türen hört man das Plätschern, spürt den Wind...einfach schön...

Unterwasserwelt:
Das Hausriff hat uns nicht beeindruckt, die vorherrschende Farbe ist braun. Immerhin, die Fische sind äusserst zahlreich und schön anzuschauen. Auf Bootstauchgängen sieht es mit den Korallen schon deutlich besser aus. Die Tauchschule hinterliess einen guten Eindruck. Wir wurden freundlich bedient und das Material hat funktioniert.

Persönliches Fazit:
Wer auf den Malediven nichts als eine Woche Ruhe, Sonne und Strand sucht, wird im Wasserbungi oder auf einer anderen Insel sein Glück vermutlich finden. Wer am Abend gerne unterhalten wird und/oder Kontakte zu anderen Schweizer oder Deutschen sucht, hat auf Fiha ein verhältnismässig grosses Angebot.

Viel Spass auf den Malediven!
Bianca & Novit


 

Reisebericht Fihalhohi; 15. – 30.1.2005

Eigentlich wollten mein Mann und ich unserer Lieblingsinsel Dhigufinolhu einen zweiten Besuch abstatten – hatten wir uns dort doch vor 3 Jahren kennengelernt (und im Juni 04 folgte die Hochzeit ;-) – doch der Tsunami machte uns einen Strich durch die Rechung. Dhigu ist nun bis Oktober 05 geschlossen :-(

Was nun? Ich wollte unbedingt trotzdem auf die Malediven, hatte ich doch inzwischen im Internet gelesen, dass viele Resorts keinerlei oder kaum Beschädigungen hatten und die Malediven unbedingt wieder neue Touristen brauchen.
Mein Mann und auch unsere Angehörigen hatten Bedenken wegen Nachbeben. Berufsbedingt war auch ein Verschieben nicht einfach so möglich und ich war vom Beruf her einfach «reif für die Insel». Wir entschlossen uns dann, trotzdem zu fliegen und haben es nicht bereut.

Also kurzerhand mit Hotelplan in Verbindung gesetzt und schlussendlich einen Comfort-Bungi auf Fihalhohi gebucht. Hat zwar einen Stern weniger als Dhigu, aber rückblickend kann ich sagen, dass Fiha seinem Ruf betreffend sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich gerecht wird.

Der Nachtflug mit Edelweiss-Air (Belair von Hotelplan fliegt momentan mangels Auslastung nicht) verlief reibungslos. Die üblichen engen Sitze und wirklich geschlafen haben wir auch nicht gross, aber was soll’s, für die Malediven nehme ich so was gern in Kauf... Der Flieger war allerdings voll. Sehr positiv: es wurden Müllsäcke verteilt, die man bei der Rückkehr wieder abgeben konnte.

In Malé Empfang durch die Vertreter von Fiha; ein Formular musste ausgefüllt werden und schon gings los mit dem Speedboot zu der Insel mit dem charakteristischen Sendemasten.

Auf Fiha dann Begrüssung mit frischer Kokosnuss und Erfrischungstüchern. Nach der Bungalowzuteilung – wir sollten die Nr. 86 erhalten – schleppten die Gärtner das Gepäck zu den Unterkünften (sie trugen die schweren Dinger auf den Schultern!!! Bei der Heimreise verwendeten sie dann Schubkarren...) Natürlich gabs ein Trinkgeld; man sollte die Gärtner auch berücksichtigen, die werden gerne vergessen (das sag ich jetzt nicht, weil mein Mann auch Gärtner ist *g* )
Ach ja: auf Fiha geht die Zeit gleich nochmals eine Stunde vor; also eine Stunde mehr als Malé und somit 5 Stunden vor Europa (Winterzeit).

SMS können nicht versendet werden (wird bewusst von der maledivischen Regierung unterbunden, damit die Touristen mehr Geld beim Telefonieren ausgeben). Empfang ist offenbar möglich (wir haben welche meiner Schwiegereltern empfangen, nicht aber die meines Vaters). Postkarten in die Schweiz waren 9 und mehr Tage unterwegs.

Das erste, was uns an unserem Bungalow auffiel (es war ein doppelstöckiger Bungalow, Nr. 86 ist oben), ist leider ein sehr muffiger Geruch. Wir brachten den auch nicht mit intensivem Lüften raus, vermutlich sind das die Möbel und Polsterstühle, die irgendwie behandelt sind :-(
Na ja aber man verbringt ja eh die meiste Zeit draussen, gegen Ende haben wir es kaum mehr wahrgenommen.
Ansonsten war der Bungalow einwandfrei; Klimaanlage, Deckenventilator, sauberes Bad (mit Badewanne – praktisch zum Ausspülen der ABC-Ausrüstung...), zwei Einzelbetten, die wir zuerst mal zusammengeschoben haben. Wir sind ja schliesslich verheiratet ;-)
Die Matratzen waren leider für uns viel zu hart. Wir haben zuhause so eine «mittelharte» Matratze, aber wir litten schon etwas auf diesen Betten, aber das ist wohl in jedem Hotel so – nirgends ist es so schön wie im eigenen Bett ;-)
Ansonsten ist er sauber und zweckmässig. Für die Steckdose wird ein Adapter benötigt. Grosse Terrasse mit 2 Stühlen und kleinem Tisch. Die Badewanne fanden wir zuerst etwas komisch, später jedoch erwies sie sich als sehr praktisch, um das Schnorchelzeug mit Süsswasser auszuspülen...

In der Mappe auf dem Schreibtisch fanden wir zwar einen Plan von Malé, aber keinen von der Insel selber. Den hätten wir lieber gehabt als den von der Hauptstadt, um sich auf der für uns neuen Insel etwas zu orientieren...

Jedem Bungalow sind nicht nur zwei nummerierte Liegen zugeteilt, sondern auch zwei ebenfalls nummerierte, grosse Strandtücher. So braucht man eigentlich keine eigenen Tücher mitzunehmen und die weissen Tücher bleiben sauber im Badezimmer.

Auffallend: auf fast allem und überall findet man den Fihalhohi-Schriftzug mit Logo. Sei es die Vase auf dem Tisch im Restaurant oder der Waschlappen im Badezimmer – kein schlechtes Marketing... Und natürlich tragen die Angestellten alle solche T-Shirts (bis auf die Kellner, die trugen «Hawaii-Hemden» als «Uniform», die im Hauptrestaurant orange, die in der Fisherman’s-Bar und der Blue-Lagoon-Bar blaue.

Bungalow Nr. 86 liegt am Strand bei den Wasserbungalows, direkt neben dem Aryuveda-Center. Die Lage kann ich sehr empfehlen. Die schlechtesten Bungalows finde ich die Nr. 133, 134, 135 und 136 – direkt beim lärmigen Generator mit Blick auf die Müllinsel (dafür recht nahe bei der Tauchbasis und dem Restaurant).

Stichwort Restaurant: wir hatten Halbpension und fanden das Essen gut bis sehr gut, Abendessen immer in Buffetform mit verschiedenen Themen. Mal amerikanisches Barbeque, dann typisch maledivisch mit Fisch und Brotfrucht, dann mal wieder italienisch... da wird sicher jeder satt! Gefreut habe ich mich auch immer über die vielen frischen Früchte wie Melonen und Ananas.
Das Restaurant ist riesengross und gefliest. Ich habe dafür immer Flip-Flops mitgenommen, aber man kann problemlos barfuss laufen, das machen viele.
Unser Kellner hiess Rasheed und war wie alle Malediver freundlich, aber zurückhaltend. Doch sein typisch schweizerisches (und akzentfreies!) «guete Abig» war genial und hat selbst ihm eins der eher seltenen strahlenden Lacher aufs Gesicht gezaubert.

In der Fisherman’s Bar gleich daneben waren wir nur für ein paar Abendveranstaltungen. Am Montag zeigt die Tauchbasis jeweils Dias (einen Film sahen wir nicht), dann gibt’s auch mal Krabbenrennen, Karaoke, Disco usw. Beim Bingo gewannen wir einen Früchtekorb und haben zwei Tage lang nur noch Melonen am Strand gegessen ;-) Die Ananas – eine hier nicht erhältliche, sehr langgezogene Sorte – liessen wir uns zu einem Dessert verarbeiten.

Wer keine Abendunterhaltung mag, der kann z.B. in der traumhaft gelegenen «Blue Lagoon»-Bar im Westen den Sonnenuntergang geniessen (unbedingt machen!!!) oder einfach nur mit Sand unter den Füssen einen 30 cm langen Hotdog oder eine feine Früchteplatte geniessen. Dieses Restaurant ist das einzige mit Sandboden. Am Mittwoch kann man sich für ein Lobster-Dinner anmelden, dass dann hier unter freiem Himmel gereicht wird. Da wir keinen Lobster mögen, haben wir stattdessen einmal herrlich romantisches Candlelight-Dinner genossen. Wunderbar. Die Füsse im Sand und oben ein atemberaubender Sternenhimmel (evtl. Mückenschutz einreiben).

Auch die feinen Drinks sind zu empfehlen, wir haben vor allem die Karte mit den alkoholfreien alle ausprobiert und ein paar wenige mit Alkohol, alle sehr fein.

Für den Rückweg nimmt man am besten eine Taschenlampe mit – nachts ist die Zeit der Einsiedlerkrebse! Um den Vollmond rum unbedingt das wunderschöne Leuchtplankton bestaunen, faszinierend. (Die Taschenlampe im Bungi-Schlüssel ist nicht ausreichend.)

Der Strand ist, wie ich auf alten Fiha-Fotos sehen konnte, ständig in Bewegung. Zurzeit gibt es am meisten Sand von Westen bis hinauf in den Norden, dafür ist er auf der Gegenseite beim Anlegesteg grösstenteils weggespült worden und musste mit Steinwällen befestigt werden.
Auf dem Strand liegt zum Teil viel Muschel- und Korallenschutt herum, aber auch angespülter Müll (vermutlich vom Tsunami) lag des öfteren am Strand. Leider aber auch Abfall, der eindeutig von verantwortungslosen Touristen weggeworfen wurde :-(

Die Insel selber ist sehr ursprünglich; 900 (!) hochgewachsene und zudem durchnummerierte Kokospalmen erzeugen ein perfektes Tropen-Feeling. Dazwischen jedoch nur einzelne Büsche und Schraubenbäume. Man achte aber unbedingt auch auf die Bäume mit den kleinen, feinen Blüten – nachts verströmen diese ein betörendes Parfum!) Ich hätte mir mehr Blumen gewünscht (Bougainvillen, Hibiskus). Die Gärtner reinigen jeden Tag fein säuberlich die Gehwege von heruntergefallenem Laub und sorgen auch sonst für Ordnung. Sie verkaufen einem auch gern mal eine Kokosnuss (zum Öffnen dem Roomboy übergeben).

Als Barfussinsel würde ich Fiha nur bedingt bezeichnen. Im Inselinnern herrscht zurzeit etwas Sandmangel, so läuft man dort fast auf Fels :-(
Ausserdem ist sie für unser Empfinden, wenn sie ausgebucht ist, zu voll. Es hat einfach zuwenig gute Strände mit Schatten, wo sich die Gäste hätten verteilen können – ein typisches «Malediven-Feeling» mit eigenem Strandabschnitt kommt da leider nicht auf. Wir hatten noch das Pech, an einem Tag an unserem Lieblingsplatz von einigen Russen «umzingelt» zu werden; wie sich herausstellte, genoss eine Fliegercrew ihren Urlaub auf der zu dem Zeitpunkt stark unterbelegten Insel. Sie haben die ganze Zeit geredet, geredet und geredet und offenbar sehr angeregte Diskussionen geführt – aber sorry, ich würde mich gern etwas in Ruhe erholen und mein Buch lesen. Als sie dann direkt vor mir zu rauchen begonnen haben, sind wir endgültig ein paar Palmen weitergezogen. Leider wurden sie wie auch andere Gäste offenbar nicht über die Regelung mit den nummerierten Liegen informiert, sie hatten bereits unsere Liegen in Beschlag genommen. (Wir hatten am ersten Abend eine kurze Einführung der Reiseleiter und der Tauchbasis, wo uns das Wichtigste erklärt wurde.)
In der zweiten Woche dann kehrten die Touristen zurück, für die Malediver natürlich sehr positiv, uns hat die Ruhe in der ersten Woche aber halt besser gefallen.

Wir haben am Schnorchelausflug sowie am Dolphin-Watching teilgenommen, bei ersterem werden drei interessante Riffe angefahren, wo man so 45 Minuten lang rumschnorcheln kann. Das Dolphin-Watching war früher mit einem Picknick auf einer Robinson-Insel verbunden, das kann momentan leider nicht mehr angeboten werden, weil der Tsunami die unbewohnte Insel zerstört hat. Es gibt jedoch auf dem Boot einen kleinen Imbiss. Wir sahen in der Nähe der Insel Villivaru dann endlich viele, viele Delphine (Tümmler à la «Flipper»); einer schwamm ständig auf dem Rücken und winkte uns mit einer Flosse!
Etwas befremdend war für uns, dass einige ihre Schnorchelausrüstung mitgenommen hatten und an einer Stelle dann so ca. 10 Leute versuchten, mit den Delphinen zu schwimmen. Bis anhin hatte ich angenommen, das sei nicht erlaubt, aber die Bootscrew (alles Malediver; eine deutsche Reiseleitung war nie auf den Ausflügen mit dabei) hatte nichts dagegen. Ich persönlich finde, man sollte die wilden Delphine mit den Augen geniessen. Übrigens hatten die Leute keinen Erfolg, die Delphine waren nicht daran interessiert, näher zu kommen.

Das Inselhopping führte uns nach Biyadoo (war geschlossen und wird wohl neu vor allem für Japaner angeboten – eine japanische Reiseleitung war schon vor Ort). Schlimm fanden wir dort das geschlossene und klimatisierte Restaurant, aber offenbar mögen es Asiaten klimatisiert. Und überall sah man so hässliche Wellblech-Schuppen. Die Insel soll zwar die höchsten und schönsten Palmen besitzen, aber äh, nein, da würden wir nicht hinwollen. Ebenso besuchten wir noch Fihas Nachbarinsel Rannalhi, eine reine Italienerinsel mit sehr schönem Strand, haben wir aber nicht mehr genauer angeschaut, sondern uns am Strand etwas entspannt ;-) Als erstes besuchten wir noch Maafushi, eine vom Tsunami betroffene Einheimischeninsel. Alle Brotfruchtbäume sind abgestorben, einzelne Häuser werden neu aufgebaut, aber die Shops sind wieder voll mit Souvenirs (gemäss Erzählungen des Inhabers war das Wasser brusthoch im Laden). Einer war sogar so freundlich, mich und eine andere Touristin in seinem eigenen Haus die Toilette benützen zu lassen! Innen lief ein TV mit asiatischem MTV und die halbe Familie lag auf einem riesigen Bett, sonst war nicht mehr viel in der Wohnung.

Der absolute Pluspunkt von Fiha: das nahe Hausriff. Ein Eldorado für jeden Schnorchler! Schon wenige Meter vom Strand beginnen die Korallen und damit eine wunderschöne Unterwasserwelt. Schon unter den Wasserbungis begegnete ich einem kleinen Rotfeuerfisch; im Innenriff dann natürlich alle möglichen Fische (inklusive Riesendrücker – bitte mit Vorsicht und Respekt schnorcheln). Nach wenigen Flossenschlägen fällt das Riff steil ins Meer ab und dort kann man so ziemlich alles sehen, was zu sehen ist. Wir sahen Adlerrochen, Mobulas (Zwerg-Mantas), Muränen, Rotfeuerfisch unter den Bungalows, Octopus, ein junger Napoleon, Anemonenfische, grosse Makrelen- und Süsslippenschwärme, Flötenfische und, weil wir so aufmerksam geschnorchelt sind, sogar eine rote Nacktschnecke (so haben wir sie jedenfalls inzwischen bestimmt) sowie einen kleinen Skorpionfisch! Wir konnten nicht genug bekommen und waren fast jeden Tag für fast 2 Stunden jeweils draussen (und am Fotografieren). Man kann wirklich jeden Tag rausgehen und sieht immer wieder etwas neues.
Am besten, man geht für eine ausgiebige Schnorcheltour beim Bootssteg ins Wasser, dort ist es noch etwas sandig (dort sah ich aber den Lobster sowie den kleinen Octopus und auch die vielen Adlerrochen) und schnorchelt dann mit der Strömung Richtung Wasserbungalows. Dort muss man das Aussenriff wieder verlassen; wegen sehr starken Strömungen weiter draussen ist es untersagt, noch weiter zu schnorcheln (die Stellen sind jeweils mit Bojen markiert).

Kleine Anekdote am Rand: einmal beschlossen wir, mal ohne T-Shirt zu schnorcheln. An einer Stelle verharrte ich mal kurz und auf einmal zwickte es mit arg an der Seite – was ist passiert? Sofort schwomm ich vom Riff weg, um meinen Mann zu fragen, was das gewesen sei. Irgendein Fisch sei zuerst ständig um mich herumgeschwommen und hatte dann versucht, mir mein etwas hervorstehendes, kleines Muttermal wegzubeissen! Wohl ein Doktorfisch, der seinen Namen zu Wörtlich nahm oder vielleicht sogar ein Putzerfisch, der mich vom vermeintlichen Parasit befreien wollte ;-)

Beim Schnorcheln im Riff drin bitte unbedingt auf die empfindlichen Korallen aufpassen – nur auf Sand stellen! Das bringt mich auf den Punkt, dass (zurzeit) ein unbekümmertes Planschen und Schwimmen in Strandnähe nicht oder kaum möglich ist, da die Korallen unmittelbar beim Strand beginnen. Trotzdem sahen wir Touristen mit riesigen Luftmatratzen da rumpaddeln – wenn einer runterfällt, landet oder steht er gleich in bzw. auf den Korallen :-( Höchstens beim Bootsteg hat es kürzere, rein sandige Einstiege – dort gehen auch die Taucher häufig hinein.
So führen auch die separaten Ausstiege der schön anzusehenden Wasserbungalows direkt in die Korallen hinein.

Kurz noch zum Wetter: Mehr oder weniger bewölkt – es hatte eigentlich immer etwas Wolken und wir sahen auch nie die Sonne direkt «ins Meer versinken» – ein Tag sehr windig und sogar Gewitter. Dafür dann die letzten beiden Tage absolut windstill, sehr sonnig und ein unglaublich glattes Meer – ideal zum Schnorcheln und für Unterwasserfotografie! Bei der Abreise sahen die Prognosen dann wieder durchwegs sonnig aus.

Alles in allem verbrachten wir zwei sehr schöne Wochen auf dieser Insel und wir können sie durchaus – mit Einschränkungen – weiterempfehlen. Wer ein fantastisches Hausriff zum Schnorcheln sucht, ist auf Fiha am richtigen Ort, nicht aber, wenn man viel Ruhe und möglichst einen eigenen kleinen Strandabschnitt für sich möchte.


Fotos Unterwasser (alle beim Schnorcheln entstanden)

http://homepage.mac.com/helenarupp/PhotoAlbum10.html

Fotos über Wasser:

http://community.webshots.com/album/265691196JGqzhV

Helena + Daniel


 

Reisebericht Fihalhohi

Wir waren vom 21.12.2004 bis 6.01.2005 auf Fihalhohi. Wir waren zum zweiten mal dort (nach 2002).
Am 20.12.04 gings ab Frankfurt los via Doha mit Qatar Airways. Wir haben uns den Luxus Business Class gegönnt und können somit nur darüber was sagen. Die Sitze sind zwar breit und man hat nach vorne auch genug Abstand, aber wir fanden sie sehr unbequem. Wenn man den Sitz komplett ausfährt hat man das Gefühl man liegt völlig schräg, so von oben nach unten. Als wir das mal angesprochen haben bei der Crew sagte man uns, dass dies die ehemaligen First-Class-Sitze seien und daher eigentlich super bequem sein müssten. Naja....

Auf Fihalhohi angekommen haben wir Wasserbungalow Nr. 141 bezogen. Ein Traum, das muss man schon sagen. Absolut geräumig, sehr schön –mit viel Holz und Rattanmöbeln- ausgestattet, traumhafte Terrasse mit direktem Wasserzugang. Wir hatten die für diese Jahreszeit glücklichere Seite der Wasserbungalows, da der Wind nicht so sehr störte.
Da wir Fiha schon kannten war uns nichts neu. Es gibt zwar ein neues Ayurveda-Center aber dieses haben wir nicht benutzt. Wie schon mehrfach berichtet ist die Insel nicht so groß (ca. 450 x 250 m) und in ca. 15 Minuten zu umrunden. Vor 3 Jahren war noch etwas mehr Strand vorhanden, aber auch das stört nicht.

Die erste Woche (also die Weihnachtswoche) war es sehr voll, was sich überall zeigte. Ob am Strand mit vielen Liegen oder im Restaurant mit etwas Wartezeit (wirklich nicht schlimm) oder in der Bar. Da wir ja in der Zeit der Flutkatastrophe dort waren wurde es ab 26.12. jeden Tag etwas leerer. Zum Schluss (also kurz vor Abreise) waren vielleicht noch 30 Zimmer belegt, was in etwa 60 Personen entspricht. Der Strand ist dadurch sehr leer gewesen, das Restaurant auch, aber in der Bar war halt auch nichts mehr los. Das war schon sehr merkwürdig und das Personal war sehr verunsichert.

Zum Essen möchte ich anmerken, dass ich nach 16 Tagen schon etwas genervt war. Das Essen ist gut, aber mit der Dauer nicht sehr abwechslungsreich. Mal Reis mit Gemüse, mal Reis ohne Gemüse, mal steamed Rice, mal white Rice. Ist eigentlich alles das gleiche. Aber man sollte nicht vergessen, dass man nicht im 5* Luxus-Resort ist und somit seine Ansprüche den Gegebenheiten etwas anpassen. Das geht schon, aber ehrlich habe ich mich nach 2 Wochen auf zu Hause gefreut (nur was das Essen angeht!!!).

Ansonsten gibt es noch zu sagen, dass es eine wirkliche Barfußinsel ist. Man benötigt echt nur die Schuhe die man im Flieger anhat. Allen Schnickschnack bez. Kleidung kann man getrost zu Hause lassen.

Ausflüge wollten wir machen aber bis auf das Sunset-Fishing kam wegen der wenigen Besucher auf der Insel keiner zustande. Wir wollten gerne mit dem Maledivian Air Taxi fliegen und die Dolphin Reef Tour machen. Beide Ausflüge wurden storniert. Das Sunset Fishing kam auch nur zustande das es noch im alten Jahr war und noch einige Leute auf der Insel waren. Das ist wirklich lustig mit Schnur und Haken bewaffnet zu fischen.

Die Preise auf der Insel sind moderat. Jeder der sich über Preise wie USD 3 für eine 1,5 Liter Flasche Wasser aufregt sollte einfach mal überlegen was diese Flasche hier in einem Hotel kosten würde. Ich bin sicher das kostet mehr!!!
Die Angestellten –ob Room Boys oder im Restaurant und Bar- sind immer nett. Ab und zu ein kleines Trinkgeld kann nicht falsch sein!

Die Angestellten der Rezeption sind mal so und mal so. Wir hatten das Problem, dass der Regenschirm unseres Bungalows fehlte. Es hat zwar nur 2 mal geregnet, aber da hätte man ihn benötigt. Irgendein Scherzkeks hat ihn entweder mit nach Hause genommen oder auf der Insel versteckt. Jedenfalls war keiner auf der Insel in der Lage uns einen neuen Schirm zu besorgen. Im Gegenteil: wir wurden mehrfach angemacht wo wir ihn denn liegengelassen hätten. Das war aber auch wirklich das einzige Mal dass wir uns geärgert haben.

Zur Tauchschule können wir nichts sagen, das wir nur schnorcheln. Aber mein Mann hat einen Cat-Segelkurs gemacht und war total begeistert. Der Kurs wird mit 10 h angeboten, mal nicht übertrieben behaupte ich dass er mindestens 20 h hatte. Und nach der Prüfung konnten wir so oft wir wollten den Katamaran nutzen ohne dass es berechnet wurde. Außerdem ist das Wasser dort sehr angenehm zum segeln. Eine kleine „Dusche“ ist willkommen.

Falls es jemanden interessiert wie Weihnachten und Silvester gefeiert wurden:
Am 24.12. gab es Abends ein Gala-Buffet, mit allem was das Herz begehrt. Danach eben Weihnachten feiern in der Bar, um 0.00 Uhr kam dann auch noch Santa Clause.
Silvester ist ebenfalls ein Riesen-Buffet (diesmal ohne Wartezeit, da nicht mehr viele Leute da waren) und dann feiert man eben in der Fishermans-Bar bei Live-Musik und später Disco.

Es was einfach ein toller Urlaub. Falls sich jemand fragt: die waren doch am 26.12. dort, haben die denn nichts mitbekommen? Nein!!! Daher gehe ich darauf auch nicht weiter ein. Hätte nicht irgendwann jemand gesagt, es gab ein Seebeben und gäbe es kein Internet, so wären wir nach 2 Wochen nach Hause gekommen und von 2 kleinen Flutwellen erzählt. Es ist nichts kaputt gegangen und man fühlte sich in keinster Weise unsicher.

Fazit: wir werden auch unseren 3. Malediven Urlaub mit Sicherheit auf Fihalhohi verbringen.

Christiane & Harald


 

Fihalhohi 11.12. – 22.12.04

Diese Insel war unsere erste Maledivenerfahrung und unsere Erwartungen wurden übertroffen.

In diesem Bericht möchte ich nicht auf Flüge, Preise, Lage von Bungalows, Wetter, .... eingehen. Über diese Aspekte haben schon viele Vorgänger ausführlich berichtet und des Weiteren bietet das Internet für „Hotel- und Tauchinteressierte“ unzählige Informationen, um sich ein Bild zu machen oder alle Daten zu vervollständigen.

Was haben wir von den Malediven erwartet:
- Wir wünschen uns einen ruhigen erholsamen Urlaub auf einer Insel die nicht zu klein aber auch nicht zu groß ist.
- Man kann sowohl bei Ebbe als auch Flut schwimmen, schnorcheln und direkt von der Insel aus tauchen.
- Eine gute, bezahlbare Tauchschule.
- Der Traum vom Wasserbungalow!
Alle diese Punkte wurden auf Fiha mehr als erfüllt.

Die Mischung der Nationalitäten der Gäste war zwischen Engländern, Italiener – diese waren zwar grundsätzlich lauter als andere, doch hielt sich ihr Party-Zwang Dank dem geringen Angebot auf der Insel in Grenzen, Franzosen, Niederländern, Österreichern, Schweizern und Deutschen sehr ausgewogen und angenehm erfrischen. Eine Hand voll Russen fiel nicht weiter auf – die Insel bot ausreichend Platz um den laut debattierenden Kampftrinkern aus dem Weg zu gehen – sorry, für die negative Einstellung aber leider sind wir sowohl beruflich als auch privat immer auf Russen ohne Niveau getroffen und sind daher immer ganz froh, wenn der Kontakt ausbleibt.

Bei obiger Mischung handelt es sich zum überwiegenden Teil um Ruhe suchende, Schnorchelfans, Tauchbesessene und Sonnenanbeter. Alle anderen sind hier eher fehl am Platz, da sich das Animationsprogramm auf wenige Stunden pro Tag beschränkt, nicht gerade durch Vielfältigkeit glänzt und man diesem bequem ausweichen kann. Hier punktet die Insel insbesondere und das meine ich ernst!
Grundsätzlich handelt sich bei der Insel um die Kategorie 3,5*. Man sollte wissen, dass auf den Malediven wirklich alles angeliefert werden muss und man daher kein kulinarisches Mekka erwarten darf. Trotzdem finde ich das Essens-Angebot für 3,5* überdurchschnittlich gut und abwechselungsreich. Es ist eher asiatisch orientiert und europäische Variante sehen in hiesigen Restaurants anders aus... es ist wirklich für jeden etwas dabei.
Zur Wasserwelt braucht man nicht viel sagen, supi, supi, supi! Da die Insel am Außenriff liegt, trifft man selbst beim Schnorcheln gelegentlich auf Mantas und größere Schwarzspitzen-Riffhaie. Die kleineren Vertreter von Weiß- und Schwarzspitzen-Riffhaien sowie Federschwanzrochen, sind regelmäßig in der Lagune anzutreffen. Nur dies kurz zu den Highlights.
Die Tauchschule hat uns ausgesprochen gut gefallen – professionell – qualitativ sehr gut – freundlich bis herzlich – Danke an das gesamte Team! Dazu schreibe ich ein anderes mal mehr unter www.taucher.net.

Die Insel ist ausgesprochen grün, sehr gepflegt und kann als „Barfuß-Insel“ bezeichnet werden auch wenn wenige Bereiche gefliest sind.

Das Preis-Leistungsverhältnis bei Speisen, Getränken und Tauchsport ist sehr gut, insbesondere im Vergleich zu anderen Inseln – hier konnte ich mich mit wenigen anderen Maledivenerfahrenen und vorherigen Preisrecherchen schlau machen.
Der Wasserbungi! Schwärm – er wurde in vorherigen Berichten schon ausführlich beschrieben und ist einfach nur traumhaft. Auf Fiha konnten wir uns diesen Traum erfüllen, da der Preis, im Vergleich zu anderen Inseln relativ gering ist.
Zwei Hinweise – keine Wertung!:
Die Geräuschkulisse in einem Wasserbungi ist mit einem Landbungi nicht zu vergleichen .... es plätschert immer und bei Sturm, Regen oder Gewitter kann es ganz schön laut werden ... wir fanden es nur herrlich!
Bei der Wasserbungi-Kategorie handelt es sich berechtigter Weise um 4,5*, alles andere der Insel ist auf das 3,5*-Niveau abgestimmt! Grundsätzlich würde ich die Insel mit 4* bewerten.

Es war uns ein Vergnügen und wir fliegen im September 2005 wieder hin.


 

Reisebericht Fihalhohi, 7.11.04 - 14.11.04

Ein kurzer Reisebericht über unseren 2. Malediven-Aufenthalt:

Anreise ab Male per Schnellboot:
ca. 45 Minuten, das Meer war ziemlich ruhig, daher war keine Spur von Uebelkeit vorhanden.

Insel:
für unsere Verhältnisse eine eher grosse Insel, die 2-stöckigen Bungalows waren schon ein etwas fremdes Bild für die Malediven. Die Insel wird von einem Sri Lanki geführt und wir trafen hauptsächlich Schweizer und Deutsche Touristen an. Beim "Hauptstrand" stehen die meisten Liegestühle, die Einsamkeit trifft man hier nicht an.

Bungalow/Essen/Service:
Wir hatten mit Bungalow Nr. 4 einer der besten Bungis: einstöckig, vorne raus etwas einsame Strandplätze zwischen Palmen, nahe des Restaurants gelegen. Der Aufpreis zum Comfort Bungi hat sich sehr gelohnt.
Frühstück/Lunch/Abendessen war in Buffet-Form, war jeweils sehr abwechslungsreich und hier findet bestimmt jeder etwas.
Der Service war durch's Band sehr gut, sehr dienstleistungsorientiert, hilfsbereit und freundlich. Benötigte man etwas, klappte es wie am Schnürchen.

Schnorcheln/Tauchen:
Wir waren hauptsächlich am schnorcheln, das Hausriff liegt direkt vor der Tür und wir sahen doch einiges an farbigen und grossen Fischen, u.a. kleine Haie (vom Ufer aus), Moränen, Stachelrochen, bei den 2 Schnuppertauchgängen sahen wir noch Steinfische, Feuerfische, Trompetenfische etc.

Unterhaltung:
Es gab jeden Abend ein Unterhaltungs-Programm, Ausflüge werden angeboten (wir waren dieses Mal auf Male, was sich sehr gelohnt hat), es gibt ein Internet-Anschluss, Badmington-Platz, Tischtennis, Beach-Volleyball.

Fazit:
Die Insel ist sehr zu empfehlen, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, der einzige Nachteil ist, dass man nicht die typische einsame Malediven-Insel antrifft (wie wir bei unserem ersten Aufenthalt angetroffen haben)

Barbara & Stefan


 

Reisebericht Fihalhohi (18.7.-2.8. 2004)

An alle Interessierten: Ich schreibe diesen Reisebericht, weil ich selbst durch das Lesen derartiger Berichte sehr viele Informationen erhalten habe und meine Vorfreude auf unseren ersten Malediven-Urlaub steigern und genießen konnte.

Nachdem wir uns bereits im letzten Sommer dazu entschlossen hatten, in diesem Jahr unseren Sommerurlaub auf den Malediven zu verbringen, suchten wir Anfang des Jahres im Internet nach Informationen über die verschiedenen Inseln und stießen u. a. auch auf die schöne und informative Seite von Andreas über die Malediven.
Die Insel schien uns für unsere Bedürfnisse genau richtig zu sein und so buchten wir Anfang Juni in einem Reisebüro am Leipziger Flughafen zwei Wochen Halbpension in einem Classic-Bungalow in der Zeit vom 18.7. bis zum 2.8. 2004 über Jahn-Reisen für einem Preis von ca. 1.500,-€/Person.

Am Sonntag, dem 18.7. fuhren wir zunächst mit dem Auto von Halle nach Dresden, von wo aus wir mit einer kleinen Maschine nach München flogen. Von München aus sollte dann (nach zwei Stunden Aufenthalt) unsere LTU-Maschine 21.15 Uhr nach Malé starten.
Der Flieger war ein Airbus A 330-200 und machte von außen einen sehr großen und geräumigen Eindruck. Als wir einstiegen und unsere Plätze einnahmen (16 A/C – linke Fensterreihe), waren wir allerdings doch ziemlich überrascht. Dies sollte mit immerhin mindestens 9 Stunden Flugdauer unser erster Langstreckenflug werden! Bisher waren wir nur innerhalb Europas (Griechenland, Portugal) geflogen und hatten naiv erwartet, dass das Platzangebot sowohl der Sitze, als auch der Gänge usw. bei einem Langstreckenflug großzügiger ausfallen würde. Aber in dieser Erwartung sahen wir uns leider enttäuscht. Die Plätze, Sitzreihen und Gänge waren genauso eng und unbequem wie bei einem 3-Stunden-Flug! Entsprechend gestaltete sich auch der Hinflug. Aber da ich ja hier niemanden seine Urlaubsvorfreude auf Fihalhohi verderben will, werde ich zum Flug nicht mehr viel schreiben. Da muss man eben durch (vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt…), oder man investiert das Geld für einen Transport in der „First Comfort“ Klasse von LTU, da reist es sich mit Sicherheit bequemer und angenehmer.
Allerdings war der Flug, obgleich in München mit ziemlicher Verspätung gestartet, einigermaßen pünktlich in Male. Leider konnten wir beim Anflug nicht sehr viel von dem oft beschriebenen traumhaften Blick von oben auf die Atolle erleben, da das Wetter an diesem Tag trüb und regnerisch war. Erst nach dem Durchqueren der dichten Wolkendecke sah man einzelne Inselchen und die Riffe darum. Beeindruckend auch der Anflug auf die Flughafeninsel Hulule, direkt neben Malé gelegen, der „kleinsten Hauptstadt der Welt“ (ca. 2 mal 1,5 km, 80 000 Einwohner). 9.50 Uhr Ortszeit (6.50 Uhr MEZ) dann die Landung auf Hulule, das Wetter trüb und regnerisch. Ich war gespannt darauf, wie ich beim Ausstieg das oft beschriebene warme Klima mit der hohen Luftfeuchtigkeit empfinden würde – ich fand sofort einen Vergleich: Es ist etwa das gleiche Empfinden, wie wenn ich im Winter das Bad unserer Wohnung betrete, unmittelbar nachdem mein Sohn sich ca. 1 Stunde eine heiße Dusche oder ein heißes Wannenbad gegönnt hat! Gleich auf dem Flughafen ging es dann in einen barackenähnlichen Flachbau (überall Rauchverbot – nach mehr als 9 Stunden Flug!) zur Pass- und Zollkontrolle, wo finster dreinblickende maledivische Beamte unsere Pässe genauestens kontrollierten und uns letztlich ihren Segen in Form eines Einreisestempels gaben (über den ich mich als Ossi und Ex-DDR-Bürger besonders freute). Danach schier endloses Warten am Kofferband, verbunden mit der Sorge, unser bereits in Dresden aufgegebenes Gepäck könnte ja durchaus irgendwo im Münchner Molochflughafen nach Südamerika verschickt worden sein – war aber nicht. Nach einer kurzen und problemlosen Durchleuchtung unseres Gepäcks durch den maledivischen Zoll, konnten wir endlich das Flughafengebäude verlassen und kamen in eine überdachte Vorhalle (Rauchen möglich!), wo schon die verschiedenen Reisebüromitarbeiter warteten und uns sofort an einen Einheimischen verwiesen, der uns, nachdem alle Fihalhohi-Besucher beisammen waren, zu einem Anlegesteg führte. Dort bestiegen wir ein Speedboot und legten ab zur Überfahrt auf „unsere“ Insel. (Inzwischen war ein sintflutartiger Regen nieder gegangen und wir waren ziemlich bestürzt über das Wetter, allerdings hatte es nach ca. 10 Minuten schon wieder aufgehört zu regnen!)

Die Überfahrt war vollkommen problemlos und wir erreichten nach einer knappen Stunde Fihalhohi. Dort schien die Sonne und uns erwartete bereits ein „Empfangskomitee“ mit kühlen Tüchern und ebenso kühlen Kokusnüssen (große, unreife wie wir später erfuhren, deren Saft aromatischer und wohlschmeckender ist, als der von reifen Kokosnüssen!) Um unser Gepäck mussten wir uns fortan nicht mehr kümmern, das wurde von Angestellten vom Boot zur Rezeption und von dort zum Bungi gebracht. Wir erfuhren, dass wir die Uhr gegenüber Malé noch mal eine Stunde vorstellen mussten und füllten unsere Anmeldungen aus. Anschließend wurden wir von den „Kofferträgern“ samt Gepäck auf einem schmalen Weg durchs Inselinnere zu unserem Bungalow begleitet. Der Weg führte nach unserem ersten Eindruck geradewegs durch den Dschungel: auf beiden Seiten wachsen Kokospalmen und andere exotische Bäume, Sträucher, Blumen und Pflanzen. Sehr, sehr schön! Wir hatten den Classic-Bungi Nr. 41 und waren – bis auf den etwas muffigen Geruch drinnen – sehr zufrieden damit. Groß und geräumig, mit Betten unterm Deckenventilator, Schmink- und Schreibtisch, kleinem Kühlschrank, offenem Kleiderschrank mit Safe, einem Badezimmer mit WC, großem Waschtisch und Dusche. Vollkommen ausreichend und tadellos sauber! Dazu kommt eine kleine Terrasse mit zwei Stühlen, einem Tisch, einem Holzgestell zum Trocknen von Schnorchelgerät, Handtüchern usw. und einem kleinen Becken zum Abspülen der Füße und der Schnorchelausrüstung. Allerdings hätten wir – wiewohl sonst keine Camper – auf dieser Insel auch in einem Zelt wohnen können, denn wir waren im Zimmer sowieso nur zum schlafen.

Nun kann und will ich nicht 2 Wochen Urlaub Tag für Tag beschreiben, also ei9nige allgemeine Bemerkungen zur Insel, dem Essen, den Ausfügen usw.:
Die Insel ist wirklich wunderschön! Die Angaben zur Größe (450x280m) scheinen nach meinem Eindruck übertrieben zu sein (allerdings hab ich natürlich nicht nachgemessen), wir waren jedenfalls im gemütlichen Schlenderschritt in 15 Minuten bequem rum.
Mit am besten gefiel mir, dass ich am zweiten Tag meine Badelatschen in eine Ecke stellen konnte, und fortan nicht ein einziges Mal mehr irgendwelches Schuhwerk tragen brauchte. Egal ob beim Essen, in der Bar, auf einem Dohni, am Strand oder im Bungalow, egal bei welchem Wetter, ich bin die ganzen 2 Wochen ausschließlich barfuß gelaufen – sehr angenehm und erholend!
Außerdem sehr angenehm: Jeder Bungalow hat 2 Liegen (stabile Plastikliegen!), die man auf der Insel aufstellen und stehen lassen kann wo man will. Es empfiehlt sich allerdings Luftmatratzen oder Aufleger mitzunehmen, da die Liegen nur mit Badetüchern belegt etwas hart sind. Dafür kann man allerdings Badetücher getrost zu hause lassen. In jedem Bungi werden zwei gestellt, die man mit zum Strand nehmen darf und da die Temperaturen immer gleich bleibend hoch sind, mussten wir uns z.B. nach dem Baden oder Schnorcheln auch nie wirklich abtrocknen.
Bemerkenswert ist auch das Hausriff: Nur wenige Meter vom Strand entfernt befindet sich die Riffkante und bietet meiner Meinung nach alles zu sehen, was man beim Schnorcheln sehen kann. Ich konnte bereits am zweiten Tag am Hausriff eine große Schildkröte beobachten, habe einen Stachelrochen sehen können, 3 verschiedene große Muränen, zwei Barrakudas und natürlich Papageienfische, Doktorfische, Süßlippen, Schiffshalter und und und… . Wir waren zum ersten Mal Schnorcheln und haben wohl gleich die schönste Region dafür gefunden, die es weltweit zu finden gibt und waren (und sind) ganz begeistert. Nicht ein einziges Mal sind wir übrigens von irgendeinem Fisch angegriffen worden. Unsere täglichen „Schnorcheltouren“ entlang der Riffkante zwischen Steg und Wasserbungis waren niemals langweilig, immer wieder neu und spannend und entwickelten sich für uns gewissermaßen zu „Spaziergängen“, bei denen man eine faszinierende neue Welt erkunden konnte. Darum dauerte ein solcher „Ausflug“ auch selten weniger als 45 Minuten.
Die Insel ist insgesamt in einem relativ naturbelassenem Zustand, was wir als sehr angenehm empfunden haben. Es gibt keine gepflasterten oder eingefassten Wege, alles ist sehr natürlich und leger und trotzdem nicht vernachlässigt oder schmuddelig – man kann sich wirklich wohl fühlen auf Fihalhohi und wir waren zu jeder Zeit sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben.
Zum Essen: Wir können natürlich nur Frühstück und Abendessen beurteilen, da wir ja Halbpension gebucht hatten (Obwohl wir bei der Ankunft auch zu einem Gratis-Mittagessen eingeladen wurden!). Das Frühstück ist relativ spartanisch, aber vollkommen ausreichend. Das Abendessen hat uns nie enttäuscht – obgleich wir diesbezüglich normalerweise sehr kritisch sind weil wir beide gern und (so sagen Freunde) gut kochen. Jeden Abend gab es ein anderes „Themen-Buffett“, und das war immer ausgesprochen abwechslungsreich und reichhaltig. Wunderbar waren vor allem erwartungsgemäß alle Gerichte, die in der Region wohl traditionell zubereitet werden. Also jede Form von Reis und Fisch, aber auch Geflügelgerichte, alle Arten von Pasta (erstaunlicher Weise nie zerkocht!), alle Speisen mit Kokosnuss oder Kokosmilch, Früchte usw. Etwas problematischer waren manchmal die Fleischzubereitungen und die Salate, aber das fiel kaum ins Gewicht. Das Essen war insgesamt wirklich gut, frisch, gekonnt zubereitet und ansprechend serviert ohne Abstriche!
Im Palm Groove Restaurant bekommt man am ersten Tag einen Tisch, zu dem auch ein fester Kellner gehört und den man die ganze Zeit über behält (den Tisch und den Kellner). Unser Kellner hieß Shah und war ein (nach eigenen Angaben) 18jähriger junger Mann, der manchmal sicher verständlicherweise lieber mit Gleichaltrigen irgendwas unternommen hätte, als den Touristen die Getränke zu servieren, was man seiner Mine zuweilen entnehmen konnte. Aber er war immer korrekt.
Die Kellner in der Fishermans Bar waren stets von ausgesuchter Höflichkeit und Freundlichkeit, absolut zuvorkommend, sympathisch und aufmerksam.
Das Personal an der Rezeption, die Kellner in der Blue Lagoon Bar und die „Roomboys“ waren ebenfalls freundlich und korrekt und die „Schiffscrew“ des Dohnis bei unseren Ausflügen waren ausgesprochen sympathische und angenehme Menschen, die sich sehr um unser Wohl bemühten.
An dieser Stelle ein Wort zu den Trinkgeldern: Wir hatten hier schon 250 Dollar in kleinen Scheinen (1 bis 10) eingetauscht und mitgenommen. Das war sehr sinnvoll, denn auf der Insel wird ja jede Leistung nur auf einer Rechnung quittiert und nicht sofort bar bezahlt. Dadurch schienen mir manche Urlauber aber auch wirklich nie Bargeld dabei zu haben, was dazu führte, dass sie eben z.B. auch am Ende eines Ausfluges kein Trinkgeld für die Bootscrew „zur Hand“ hatten usw. Ich will bestimmt niemanden belehren, aber wenn ich an manche Beiträge im Forum denke, dann sollte man als Tourist wirklich im Hinterkopf haben, dass man mit einigen Dollar Trinkgeld den Einheimischen ernsthaft helfen kann und ggf. auch mal über seinen knauserigen Schatte springen. („Empfohlene“ Trinkgeldbeträge sind ja überall nachzulesen und dennoch sollte man diese nicht als eine Art „Maximalobulus“ betrachten, sondern sich selbst fragen, ob das erkennbare Bemühen der Angestellten mir nicht wenigstens im Einzelfall auch mehr wert ist).
Wir haben folgende Ausflüge mitgemacht: „Islandhopping“, „Dolphin-Reef“ (jeweils 35 $ / Person), „Snorkelingsafari“ und „Sunset-Fishing“ (jeweils 12 $ / Person) und alle haben sich absolut gelohnt. Beim „Inselhopping“ besucht man eine Einheimischeninsel und zwei Touristeninseln und dazwischen gibt es Mittagessen auf einer unbewohnten Insel, die aber als eine Art „Picknick-Insel“ gestaltet ist, also mit Grillstellen und Unterständen mit Tischen und Stühlen. Der Besuch der Einheimischeninsel war sehr interessant, weil wir dort die Grundschule ansehen durften (die Kinder hatten gerade Ferien) außerdem haben wir 50 $ für Nippes in einem der vielen Souvenirgeschäfte gelassen (was nach meiner Ansicht übrigens besser und sinnvoller ist, als mit der politisch-hyperkorrekten Begründung „Ich will doch die Einheimischen nicht anstarren wie Tiere im Zoo“ auf den Ausflug zu verzichten!).
Der Besuch der anderen Touristeninseln war interessant, weil man da gut sehen konnte, dass Fihalhohi doch die schönste Insel ist ;-). Bei der „Delphin-Tour“ haben wir tatsächlich Delphine gesehen und sogar ganz schön viele. Die „Schnorchel-Safari“ führte uns zu drei verschiedenen Riffs, an denen wir vom Boot aus Schnorcheln konnten und das „Sunset-Fishing“ war der vielleicht spannendste Ausflug, den wir gern auch noch ein zweites Mal mitgemacht hätten. Wirklich ein Erlebnis und sehr empfehlenswert!
Zu den Abendunterhaltungen: Sie finden immer in der Fishermans Bar statt, so dass man durchaus die Möglichkeit hat, sich dort im Außenbereich hinzusetzen und an der Abendveranstaltung nicht teilzunehmen. Wir haben uns die Dia-Show und den Unterwasser-Film der Tauchschule angesehen, haben die Karaoke-Abende, die Life-Musik der Einheimischen, den Unterhaltungs- und Informationsabend über die Region und das Krabbenrennen miterlebt. Disco, Bingo und die sog. „Lifemusic“-Abende (eine 3-Mann-Band älterer Herren mit Keyboard, Gitarre, Bass und Drumcomputer) haben wir dagegen nicht mitgemacht und stattdessen draußen etwas getrunken und uns mit anderen Urlaubern unterhalten. Es kann sich also jeder aussuchen was ihm gefällt und man wird zu nichts genötigt. Alles was wir erlebt haben war mehr oder weniger unterhaltsam und abwechslungsreich und alle Beteiligten haben sich sichtlich bemüht.
Zum „Publikum“: Mit uns waren vor allem Deutsche (herzliche Grüße an Susi und Micha), Österreicher (herzliche Grüße an Andrea, Sven und ihren Sohn Dominik, sowie an die kleine Lisa mit Familie), Schweizer (herzliche Grüße an Carolin und Stefan), Engländer, Spanier, Italiener, Franzosen, einige Portugiesen und einmal eine Gruppe Chinesen da. Natürlich – wie überall – eine Mischung aus sympathischen und unsympathischen Leuten aller Altersstufen. Da gab es für mich keinen Unterschied z. B. zu Griechenland, Italien, Dänemark oder Portugal.
Zum Wetter: Wir hatten in der ersten Woche das vielleicht typische (?) Maledivenwetter für diese Jahreszeit, d.h. immer wieder durchziehende Wolkenfelder, die auch dann und wann einen kräftigen Regenguss brachten (meist in einer Heftigkeit, die in Europa sehr selten ist), nach dem aber kurze Zeit später wieder die Sonne schien. Die zweite Woche begann mit einem bewölkten Tag, an dem es zwei oder drei Mal geregnet hat, am nächsten Tag gab es fast den ganzen Tag über Regen und am dritten Tag war es den ganzen Tag bewölkt ohne zu regnen. Dafür war die zweite Wochenhälfte durchgängig nur Sonne und blauer Himmel! In jedem Falle sind die Hinweise auf Vorsicht und den Gebrauch von Sonnenschutzmitteln berechtigt. Vor allem beim Schnorcheln sollte man nicht leichtsinnig sein (Wir vergaßen z.B. am zweiten Tag unseres Aufenthaltes vollkommen die Zeit, gingen unter Mittag ca. eine Stunde Schnorcheln und haben uns prompt den Rücken und die Waden, Kniekehlen und Oberschenkel verbrannt – obwohl wir Sonnenschutz (25) aufgetragen hatten.) Aber zum Glück gibt es auf Fiha viele Palmen und damit auch Schatten!!!

Leider gingen die 2 Wochen viel zu schnell vorbei und die vorher (und auch heute) von vielen Freunden und Bekannten geäußerte Befürchtung „Wird/war euch denn da nicht langweilig?“ hatte sich nie bestätigt. Es war genau der Traumurlaub, den wir uns erhofft und versprochen hatten. Ein wunderbares Erlebnis das wir mit einiger Sicherheit wiederholen werden und das jeden Cent wert war. Nach unserer Rückkehr liefen wir noch mehrere Tage lang mit einer Gelassenheit und Fröhlichkeit durch unseren Alltag, wie wir es selten nach einem Urlaub erlebt haben.

Für mich gab es auch heute, immerhin 15 Jahre nach der „Wende“ immer mal wieder diese überwältigenden Glücksgefühle, die wohl nur Ossis bzw. ehemalige DDR-Bürger nachvollziehen können: Wie kann es sein, dass ich hier in diesem Paradies fast auf der anderen Seite der Welt, nur wenige Kilometer vom Äquator entfernt sein darf, der ich mich in 30 Jahren Leben in der DDR schon fast damit abgefunden hatte, die Welt nur zwischen Fichtelberg und Ostsee, Elbe und Oder sehen zu können?

Wir wünschen allen, die in Zukunft in dieses Paradies fahren viel Freude daran, viele Glücksmomente, viel Spaß im und außerhalb des Wassers – vielleicht sehen wir uns mal auf Fihalhohi. Für Fragen kann sich gern jede/r an uns wenden: Dirkangelameyer@aol.com

Dirk & Angela





 

Fihalhohi 14.4.-21.04.2004

Wir waren in der o.a. Woche auf der Malediveninsel Fihalhohi. Nun ist der letzte Reisebericht soolange her, dass wir uns entschlossen haben eine aktuelle Info für Fiha-Interessierte zusammenzufassen.

Wir sind nach einem Nachtflug ziemlich pünktlich um 9:40 in Hululhe gelandet. Nach den Einreiseformalitäten, ca. 20 Minuten warten und eine kleine Flasche Wasser (US $3,-) gings schon aufs Schnellboot. (Wer die Auswahl zwischen kleinem und grossen Schnellboot hat, der nehme das Kleine, diese ist ca. 30 Minuten schneller) Die Überfahrt auf die Insel beträgt 45 Min. kleines Boot und 1:15 Min. mit dem Grossen. Die Zimmer sind bei Ankunft schon zugeteilt, wer will kann über die offizielle e-M@il Adresse versuchen ein Zimmer vorzureservieren. Die bessere Lage der Zimmer ist von ZiNr. 1-83, sowie die Wasserbungalows. Wir waren in ZiNr. 18 und hatten relativ kurze Wege in die Rezeption, die Bar, das Restaurant und zum Tauchcenter. Man erhält neben den üblichen Handtüchern im Zimmer auch zwei grosse Badetücher für den Strand/Ausflüge/Tauchen. Die Zimmer verfügen über Klima, Kühlschrank, Bad/WC (unseres hatte sogar einen Föhn installiert). Zu den Zimmern gehören immer zwei Liegestühle, die mit der Zimmernummer versehen sind und überall auf der Insel hingestellt werden können. Das Essen (Halbpension oder Vollpension) wird immer in Buffetform angeboten, ist ausreichend und es findet sich für jeden Geschmack immer irgendetwas. Das Anstellen beim Abendessen kann durchaus auch etwas länger dauern, wenn man zur Hauptessenszeit dort auftaucht. Lieber etwas später gehen, aber dafür wenig Wartezeit haben. Frühstück 7:30 - 9:30, Mittagessen 12:30 - 14:00, Abendessen 19:30 - 21:30 Zeitverschiebung zu Male + 1 Std., zu Europa + 4 Std. Getränke werden zum Abendessen serviert: Bier $3,50; Cola,Fanta,etc. $2,-;Wasser (1,5l) $3,50; Coktails in der Bar von $6,- bis $??,- Man braucht auf der gesamten Insel von der Ankunft bis zum Abflug keine Schuhe o.ä.(Für die Wasserbungis sind Schlapfen zu empfehlen) Bargeld sollte nur in Form von 1$-Noten mitgenommen werden, für die Kofferträger, den Kellner, das Zimmerservice als Trinkgeld. Die Bauarbeiten auf der Insel sind seit Ende Jänner 2004 abgeschlossen und es sind keine Spuren von irgendeiner Bautätigkeit mehr zu sehen.

Das Schnorcheln: Das eingene Hausriff ist ca. 5-50 m weit entfernt und eignet sich wunderbar zum Schnorcheln. Zu sehen gibts da fast alles: Riffhaie, Schildkröten, Muränen, Feuerfische, Korallen, uvm.

Das Tauchen: Die Tauchbasis heisst Ocean Venture Diving und ist unter deutscher Leitung, Am Beginn deiner Taucherei wird mit dir ein Checkdive am Hausriff unternommen, danach darfst du mit auf die Bootstauchausflüge mitfahren. Bis zum 24. Tauchgang wirst du von einem Basismitglied beim Tauchen begleitet. Ab dem 24. TG kannst du mit deinem Buddy unbegleitet tauchen gehen. Es fahren 1-2 Tauchboote 1x am Vormittag und 1x am Nachmittag zu einem Tauchplatz aus, und ev. gibts noch einen Nachttauchgang mit dem Boot. Angefahren werden zurzeit ca. 55 verschiedene Tauchspots im Süd-Male-Atoll. Ab und zu gibts 1/2-day oder Fullday trips.

Zu allen Tauchgängen must du dich am Vorabend 19:00 - 20:00 Uhr in der Tauchbasis eintragen. Dies gilt auch für Hausrifftauchgänge! Mit dem Beginn des Tauchens wirst du automatisch bei DAN für 21 Tage angemeldet ($10,--).

Kosten: (mit eigenem Equipment)
1-6 TG je $37,-
7-12 TG je $34,-
ab 12 TG je $29,-
6Tage NL $280,-
Bootsfahrt $10,-

Für 6 Tage NL musst du jeden Tag mindestens 2mal Tauchen gehen.

Wir waren für die 7 Tage, die wir da waren, sehr zufrieden mit allem und kommen gerne wieder einmal hierher! Fihalhohi gilt als familienfreundliche Insel und dementsprechend sind auch sehr viele Kinder (von 0-17 Jahre) auf der Insel.

Wir hoffen das diese Infos unentschlossenen ein wenig helfen können, wir können diese Insel sowie die Tauchbasis nur empfehlen!

LG Birgit und Roland  


 

Am 9. April 2004 war es soweit, unser erster Urlaub auf den Malediven ging los. Wir flogen ab München via Doha mit der Qatar Airways nach Male und von dort ging es mit dem Schnellboot innerhalb von 50min nach Fiha.

Wir wurden mit viel Sonne auf Fiha begrüßt.
Auf der Insel angekommen wurden wir mit einem Kokosgetränk vom Resortmanager begrüßt (spricht sehr gut deutsch und noch besser schwyzerdeutsch).

Wetter
Ungewöhnlich für die Jahreszeit war das Wetter, relativ unbeständig und die Sichtweite unter Wasser war nicht gerade das Gelbe vom Ei. Am Klarsten war das Wasser bei Ebbe. Der Wind hatte bereits gedreht und der Monsum kam früher als die Jahre vorher.
Wobei hinzuzufügen ist, das auf den südlichen Atollen der Monsum keine große Auswirkung hat aufgrund der Nähe zum Äquator, das ganze Jahr über gibt es mehr Niederschläge als auf den nördlichen Atollen, lediglich das Wasser war nicht mehr so klar wie sonst um diese Jahreszeit.

Das Inselbild
Nicht sehr groß, aber mit viel Kokospalmen. 150 Bungalows, davon 12 Wasserbungis mit eigenem Wasserzugang der Rest verteilte sich auf der Insel als Comfort und Classicbungis. Zu jedem Bungi auf der Insel gehören 2 numerierte ordentliche Liegen, somit entfällt der tägliche Kampf um eine Liege. Der Strand kann je nach Saison schon mal etwas voller sein, Bewohner der Wasserbungis sind hier klar im Vorteil, da diese immer eine eigene Privatsphäre und Ruhe haben und sich nicht am Strand um irgendwelche Superplätze (Nordstrand) mit Franzosen und Schweizern streiten müssen. Die Strände sind sauber, an einigen Stellen allerdings etwas schmal dafür ist aber der Nordstrand um so schöner.

Das Riff
Von den Wasserbungis (Nr. 145-150) sehr gut zu erreichen ca. 50m über den Riffeingang (d.h. kein Getrampel auf den Korallen notwendig), sehr vielfältig mit allen möglichen bunten Fischen, einmal bekamen wir sogar eine Wasserschildkröte und eine Moräne zu Gesicht. Was ich sehr oft beobachten konnte, ist die Rücksichtslosigkeit mancher Touristen, die meinten über Korallen latschen zu müssen, vom Wasserbungi konnte ich das sehr oft (leider) beobachten, solche Leute sollten eigentlich des Landes verwiesen werden, die haben es nicht verdient auf den Malediven Urlaub zu machen, sollen sie woanders hingehen und die Natur kaputt machen. Selbst Eltern konnten ihren Kindern nicht vermitteln wie wertvoll dieses Stück Natur ist, und haben mit ihren Kindern springen vom Steg (der zu den Wasserbungis führte) gespielt, einfach katastrophal die Rücksichtslosigkeit.

Die Tauchbasis
Mein Mann machte ein Schnuppertauchen mit (ca. 105,-€ inkl. Versicherung für die Druckkammer auf Bandos) und hat sich sehr gut aufgehoben gefühlt.

Die Verpflegung
3x täglich Buffet
Frühstück:
Süße Stückchen, Waffeln (frisch zubereitet), Omelett (ebenfalls frisch zubereitet), Brötchen, Croissants, Marmelade, Cornflakes, Müsli, Früchte, Kaffee, Milch, Tee
Mittag und Abendessen:
Durch die falsche Anordnung des Buffet gibt es lange Schlangen. Das Essen bestand hauptsächlich aus Reis, Nudeln, Fisch, Rind immer anders Zubereitet. Ich fand das Essen, entgegen vielen Aussagen, sehr gut, da landestypisch.
Für eine Schweinshaxe oder Pommes mit Schnitzel muß ich nicht auf die Malediven fliegen.

Die Wasserbungalows
Beim Eintritt in den Bungalow hat es uns dann die Sprache verschlagen. Einfach riesig der Bungi.
Größe ca. 80m², sehr gut geschnitten, eine kleine Diele, nach links ging es in einen Ausschnitt mit Sekretär auf der einen Seite und auf der gegenüberliegenden Seite stand ein Sidebord mit Kühlschrank, Wasserkocher (inkl. Nescafé, Zucker, Kaffeeweiser, Tee, Korkenzieher, kleinem Taschenmesser, Tassen, Kaffeelöffel) sowie diversen Ablagen. Rechts von der Diele ging es zuerst in einen kleinen Vorraum mit einem Kleiderschrank, Ablagebank für die Koffer, sowie einem Ablagetisch und hier hing auch die erste Klimaanlage, von hier ging es weiter ins Bad (separates WC) mit Fön, Dusche und Badewanne, vom Bad (Warm- und Kaltwasser) aus konnte man direkt auf die Veranda treten, das ist sinnvoll wenn man aus dem Wasser kommt; man mußte nicht erst durch den ganzen Bungi laufen patschnaß wie man da ist. Von der Diele geradeaus ging es ins Schlafgemach, also so schöne Möbel hatten wir noch nie im Urlaub, einfach traumhaft, Himmelbett, eine Couch ein Sessel mit Hocker jeweils zwei kleine Beistelltische, Ventilator, und hier hing auch noch eine zweite Klimaanlage. Der Aussenbereich gliedert sich in einer überdachten Veranda mit einer Sitzgruppe mit 4 Stühlen und einem Tisch und einer Sonnenveranda mit 2 gemütlichen Holzliegestühlen und dem Wasserzugang. Das Aussengerät für die Klimaanlage, sowie der Sicherungskasten waren außen hinter einer Tür nicht sichtbar untergebracht. Die Bungis wurden bei Nacht nach unten (ins Wasser) beleuchtet, das war sehr interessant da nachtaktive Fische sich immer wieder blicken ließen und man diese wunderbar von der Veranda aus beobachten konnte. Reinigung zwei mal täglich.

Ausflüge
Dolphin Reef mit Picknick auf einer unbewohnten Insel 25,-$
(unbedingt Schuhe mitnehmen, der Steg auf der Insel war schwarz, lang und sehr heiß, Schnorchelutensilien sind nicht notwendig, da kein Riff vorhanden, aber ein herrliche Sandbank mit Untiefen.)
Shopping Tour auf Guraidhoo 16,-$
Schnorchelsafari 12,-$
Wale Submarine mit Male 80,-$
Inselhopping nicht teilgenommen
Nachtfischen nicht teilgenommen
Fotoshooting um die Insel nicht teilgenommen

Sonstige Angebote auf der Insel
Wäscheservice je nach Kleidungsstück zwischen 0,50$ und 1,50$ zzgl. 10%
Internet
10min 3,30$
15min 4,80$
19min 6,00$
Email mit separaten Programm Offline schreiben und versenden 0,60$
Bücherei mit deutschen Büchern

Abendprogramm
Bingo, Karraoke, Thementanzabende, Disco, Filmvorführungen

Am 23.04.04 ging wieder via Doha zurück nach Deutschland.
Anmerkung zur Airline "Qatar Airways".
Da diese Linienflüge sind, ist der Flieger in der Regel nicht ausgebucht. In Doha kamen einige Trekking-Touristen aus Kathmandu hinzu. die wohl wochenlang kein Wasser zum waschen hatten, dementsprechend umgab sie eine Aura. Diese haben dann auch rege die Toiletten benutzt was relativ unangenehm für uns war weil diese jedesmal an uns vorbei mußten. Über den Service kann man sich streiten, wir haben unser Frühstück bekommen und eine halbe Stunde später den dazugehörigen Kaffee, nicht gerade der Hit. Auch der Druckausgleich erfolgte zu spät so das ich Probleme mit meinen Ohren bekam. Die Sitzabstände sind größer (ca. 86cm). Die Toiletten (zumindest im Airbus 300) begannen bereits nach 2 Stunden unangenehm zu riechen, und das auf einem 5 Stunden Flug. Des weiteren war die Maschine Doha /Deutschland beim Einsteigen nicht klimatisiert, war eine ordentliche Hitze im Flieger, die Leute haben sich massenweise beschwert und wir mußten warten bis der Flieger seine Reisehöhe erreicht hatte und dann hat der Pilot erst klimatisiert auf eine angenehme Temperatur. Nach Möglichkeit sollte eine Sitzplatzreservierung erfolgen in den vorderen Reihen, ohne diese werden wir nicht mehr mit QR fliegen.

Alles in allem war es ein schöner Urlaub auf Fihalhohi " Where the sand of time stand still" traf hier wirklich zu. Wir waren bestimmt nicht das letzte mal auf Fiha.

 


 

Reisebericht Fihalhohi vom 14.03.2004 - 21.03.2004

Wir sind von Zürich mit Belair direkt nach Male geflogen. Der Flug war sehr ruhig und mit knapp 9 Stunden auch noch einigermassen kurzweilig. Beim Transfer mit dem Schnellboot gab's doch noch ein bisschen Action: Etwa 1 Kilometer vor der Insel - Fihalhohi mit dem Sendemast in der Mitte bereits in Sichtweite - qualmt es plötzlich aus dem Motorenraum. Der Motor hatte sich überhitzt und konnte nur noch auf kleinstem Tempo betrieben werden. Die Reiseleitung versuchte zwar, ein Ersatzboot von der Insel her zu organisieren, was aber nicht geklappt hat. War nicht weiter tragisch, so konnten wir den Blick auf Fihalhohi und die Vorfreude auf dem letzten Kilometer im Schneckentempo noch ausgiebig geniessen.

Auf der Insel angekommen, fühlt man sich wirklich wie im Paradies. Die vielen schattenspendenden Kokospalmen, die möglichst naturbelassene Vegetation und der feine Sand machen Fiha zur perfekten Barfussinsel. Nach einem gratis Mittagessen (wir hatten Halbpension gebucht, für uns die beste Variante) wurden wir zu unserem Zimmer im Comfort Bungalow auf der Südwestseite gleich neben der Blue-Lagoon-Bar begleitet. Das Zimmer war einwandfrei, alles sehr sauber und dank der Klimaanlage hatten wir die ganze Woche abgesehen von einem Gecko keinerlei Tierchen im Zimmer. Der Vorteil von einem Zimmer im 1. Stock ist offenbar auch, dass man dort keine Ameisen hat (im Gegensatz zu denjenigen im Parterre). Die Lage im Südwesten der Insel fanden wir gar nicht schlecht. Die Wellenbrecher dort stören überhaupt nicht, ebensowenig die kleine Insel davor. Die Lagune ist toll zum baden und am Strand hat man immer reichlich Auswahl, ein schönes Plätzchen für den Liegestuhl zu finden. Die Zimmer waren zu diesem Zeitpunkt offenbar fast ausgebucht, trotzdem sieht man während des Tages nur wenige Leute. Man kann also herrlich die maledivische Ruhe geniessen. Das Riff ist zum Schnorcheln auf der Nordseite am schönsten. Dort beginnt das Riff bereits nach 3-4 Metern vom Strand entfernt. Die Fischvielfalt ist wirklich fantastisch. Man könnte den ganzen Tag im Wasser verbringen.

Die Bauarbeiten für die Wasserbungalows sind kurz vor unserer Ankunft abgeschlossen worden. Die Wasserbungis waren alle bewohnt und sind sehr schön eingerichtet. Gleich in der Nähe des Steges zu den Wasserbungalows befindet sich das neue, romantisch angelegte Spa. Das Angebot an Massagen haben wir nicht selbst ausprobiert, soll aber sehr gut sein.

Das Essen im Hauptrestaurant war gut, es gab jeden Tag mehrere Arten Fleisch, Fisch und Beilagen. Keine Gourmetküche, das kann man aber bei der Anzahl Gäste und bei dem Preis auch nicht erwarten. Die Desserts fanden wir ebenfalls gut, vor allem gibt es immer frische Früchte. Als gute Alternative zum Hauptrestaurant stellte sich die Blue-Lagoon-Bar heraus. Am Mittag gibt es dort zu einem günstigen Preis sehr gute Snacks wie Salate, Pizzas und Sandwichs mit einer super Aussicht von der Bar aufs Meer. Die Kellner dort sind sehr nett und erfüllen den Gästen jeden Wunsch. Auch am Abend ist es an dieser Bar schön ruhig, man kann bei einem leckeren Cocktail unter dem Sternenhimmel den Tag ausklingen lassen.

Fihalhohi ist eine absolute Trauminsel und besonders für Malediven-Einsteiger sehr empfehlenswert. Eine Woche ist viel zu kurz, beim nächsten Mal werden wir mindestens 2 Wochen einplanen.

Viele Grüsse
Simon & Astrid


 

 Der letzte Fiha-Bericht scheint hier von April 02 zu sein? Unser erster Fiha-Urlaub war zwar auch schon Ende April/Anfang Mai 03…aber für alle, die Infos suchen, ist das immerhin ein ganzes Jahr aktueller als der letzte Bericht.

 Als wir uns im Mai 2003 von der Insel verabschiedeten, wurden gerade die Baumaterialien für die neuen Wasser-Bungis und die Restaurant-Vergrößerung abgeladen. Die bauen also tatsächlich (guckt mal bei fihalhohi.com, die haben detaillierte Infos über das Bauvorhaben).

 Wahr: Die Bungalows 77 – 128 liegen wirklich ungünstig. Schmaler bis 'gar kein' Strand. Dunkel. Zweistöckig. Gegenüber die Müllinsel. Dass ausgerechnet diese Bungalows als 'Deluxe‘ verkauft werden, ist einfach schlecht – wir hatten Nr. 82. Die Schokoladenseite der Insel seht Ihr, wenn man Richtung Bungalows 1 – 76 läuft, wovon 1 – 38 Deluxe sind. Theoretisch reicht also Superior, die haben Strohdach und sind in Zweier-Wohneinheiten gegliedert. Der Haken: Wenn man dann Klimaanlage (vorhanden, aber abgeschaltet) nutzen will, zahlt man vor Ort pro Tag 10 $ ? Da kann man also gleich Deluxe buchen.

 'Deluxe' kennen wir von Kuramathi auch anders. Das Bad war zwar ordentlich ausgestattet (großer Waschtisch, saubere Toilette, Badewanne als Dusche), wenn man aber genau hinguckt, hätte es in den Ecken hygienischer sein können. Die Übergänge Waschtisch-Wand, Badewanne-Wand, Waschbecken-Waschtisch usw. waren überhaupt nicht abgedichtet und nicht sooo sauber. Und genau diese Schlupflöcher dienten den fetten schwarzen Ameisen als Zugang. Da wimmelte es manchmal im Bad und in meinem Zahnputzbecher(!) ganz schön (hab teilweise Haarspray in die Ecken gesprüht – hat geholfen ;-) ). Den Schlafraum haben wir immer per Kimaanlage recht kühl gehalten, dadurch hatten wir keine Krabbeltiere dort. Kakerlaken überhaupt keine, nur ein paar Mückenstiche, damit konnten wir leben. Nun, das sind nun mal die Tropen und das große Krabbeln soll nicht vom Traumurlaub abschrecken!! Es gehört eben dazu.   

 Zweimal täglich wurde der Bungalow gesäubert, alle paar Tage feucht gewischt. Das war o. k. Das Ritual für gebrauchte oder frische Handtücher klappt. Es gibt auch zwei große Badetücher für den Strand.

 Zu jedem Bungalow gehören zwei Liegen, die man auf der Insel platzieren kann, wo man möchte. Das führt uns zurück zu Fiha's Schokoladenseite - zum Nordoststrand. Alles ist vergessen, wenn man diesen traumhaften Puderzuckerstrand betritt. Das Meer postkartentürkis bis tintenblau, das Hausriff mit zwei kräftigen Schwimmzügen erreichbar und Fische, Fische, Fische…. wohin das Auge durch die Tauchmaske blickt. Traumhaft!! Besonders für Nicht-Taucher genial und uneingeschränkt zu empfehlen. Obwohl wir eine Taucherin und eine Nicht-Taucherin waren, musste Letztere gar nichts missen! Auf dieser Seite der Insel kommt das echte Malediven-Feeling auf. Wir hatten schon beim Schnorcheln Schildkröten, (Baby-)Muränen, Rotfeuerfische, Lobster, Trigger (Vorsicht, die sind ganz schön rabiat, wenn man an der Brutstätte vorbeischnorchelt), Fledermausfische in einigen Metern Tiefe und haufenweise Süßlippen, Doktorfische und sogar Anemonenfische an bestimmten Stellen (genau hingucken) sowie tolle Mördermuscheln. Man sieht sogar, dass das Riff wieder auflebt. Spätnachmittags zogen Delfine an der Insel vorbei. Ein herrlicher Anblick. Und liebe Mitschnorchler: muss man unbedingt versuchen, die Schildkröten o. ä. anzufassen?!? Finger/Füße weg von Meeresflora und –fauna.

 Zum Thema Verpflegung: Es stimmt schon, dass manchmal die Schlange am täglichen Büffet etwas lang war – na, und? Ob wir uns den Teller nun um 20 Uhr oder erst um 20.10 Uhr voll laden, ist das nicht egal? Es war reichlich für alle da und wurde immer wieder aufgefüllt. Es war sehr schmackhaft und (Achtung vorm Sri Lanka-Büffet) teils ganz schön scharf. In 14 Tagen gab es genug Abwechslung. Einzig beim Frühstück dürft's ein bisschen mehr (Aufschnitt, Käse) sein. Wir hatten Vollpension. Die Getränkepreise waren malediventypisch, aber o. k. 1,5 l Wasser-still bzw. 1 l Apollinaris 3,50$, Cola/Fanta usw. 2,50$. Bier 2,50$. Wir haben wirklich nicht am Wasser gespart und hatten für zwei Personen ca. 300$ Getränkerechnung nach 14 Tagen. All inclusive wird nicht angeboten, wäre aber im Verhältnis wohl auch viel teurer.

 Tauchen: Das ist auf Fiha ein perfektes unvergessliches Erlebnis. Die Tauchbasis ist Top. Die eigene Ausrüstung kann während des ganzen Urlaubs dort im Trockenraum bleiben. Die Tauchlehrer sind kompetent, sehr nett- wirklich alle, nehmen Rücksicht auf die Bedürfnisse der Kunden und lassen keine Wünsche offen. Es gibt Wracks, Driftdives, Caves, Thilas …. egal ob für Profis oder zu anfängerfreundlichen Bedingungen – alles in kürzesten Entfernungen. Super. Wir hatten Ammenhaie, Riffhaie, Napoleons, Adlerrochen, Rotfeuerfische usw., einfach toll. Briefing auf dem Boot war selbstverständlich, notfalls dreimal hintereinander in drei verschiedenen Sprachen! Die Guides passen auf, dass jeder einen Buddy hat und den Check durchführt, sie sorgen dafür, dass die Anfänger begleitet werden (ohne Mehrkosten) und lassen diese nie aus den Augen. Das ist kaum zu verbessern! Man kann ruhig äußern, dass man hier oder da Probleme hat, die lösen sich dank optimaler Betreuung ganz schnell in Luft auf! Wer aufs Boot möchte, trägt sich abends in die Listen für den nächsten Tag ein. Und seid versichert …. man möchte immer und immer wieder nach jedem Tauchgang aufs Neue.

 Die Preise bei Ocean Venture Diving sind o. k., Tauchgang 29$, Boot 9$, Licht 7$.

Das Preisleistungsverhältnis stimmt auf der ganzen Insel. Und wenn man erst das richtige  Fleckchen gefunden hat, ist es auch ein Traumurlaub. Letztendlich hatte unser Bungalow auf der nicht so tollen Südwestseite doch den Vorteil, dass wir täglich Inselrundgänge (zum Strand, zum Restaurant, zum Boot) gemacht haben. Bewegung kann ja nicht schaden.

 Eine buchstäblich preis-werte und trotz meiner o. g. Kritik empfehlenswerte Insel. Wir sind übrigens mit LTU-"Tauchgepäck kost'nix"  ab DUS geflogen und haben bei ITS gebucht.

 Fliegt einfach hin und genießt es!  Grüße, DeepBlueSuse@freenet.de

 


 

Reisebericht Fihalhohi vom 22.03.2002 – 05.04.2002

Am 22. März traten wir unsere mittlerweile sechste Reise auf die Malediven an. Als Ziel hatten wir diesmal die Insel Fihalhohi ausgesucht. Diese befindet sich im Süd-Male-Atoll und ist 450m lang und 280m breit. Auf der Insel befinden sich 128 Zimmer, die sich in drei verschiedene Bungalowarten einteilen lassen: Standard/ Superior / De-Luxe.
Die Bauweise der Bungalows ist dabei unterschiedlich, so sind z.B. auf der Südseite der Insel ausnahmslos De-Luxe-Bungalows anzutreffen, die doppelstöckig gebaut wurden (4 Wohneinheiten pro gesamten Bungalow).
Auf der Nordseite befindet sich die große Anzahl von Standard, Superior und vereinzelte De-Luxe-Bungalows, wobei letztere teilweise auch nur einstöckig gebaut wurden.
Vom Flughafen Hulule aus erreicht man Fihalhohi mit dem Speedboot in nur 55 min.

Unsere Reise startete also am 22. März vom Flughafen Düsseldorf aus. Besonders gespannt war ich diesmal auf die Sicherheitsvorkehrungen, die ja angeblich nach dem 11.September drastisch verschärft werden sollten. Schon beim Einchecken am LTU Schalter wurde ich von einer Mitarbeiterin auf eine evt. Tauchlampe angesprochen (das Leuchtmittel wurde von mir schon vorher getrennt und bei der LTU auch genehmigt). Diese musste ich auch trotz besagter Vorkehrungen vorzeigen.
Beim späteren Durchleuchten des Handgepäcks wurde auch mir dann klar, warum der Sicherheitsdienst auf deutschen Flughäfen in Tests schlecht abgeschnitten hatte:
Die Mitarbeiterin schaute während des Durchleuchtens unseres Handgepäcks nicht einziges Mal auf den Monitor, sondern unterhielt sich lieber mit einem ihrer Kollegen. Ein Messer oder ähnliches hätte so sicher problemlos den Weg in unseren Airbus gefunden.
Bleibt nur zu hoffen, dass dies nie der Fall sein wird...

Nach einem nur neunstündigen Flug (starker Rückenwind) kamen wir dann am Flughafen Hulule an, wo wir von einer ITS Mitarbeiterin empfangen wurden. Nach kurzem Aufenthalt ging es dann auch schon mit dem inseleigenen Speedboot nach Fihalhohi. Die Fahrt fiel mit 55min angenehm kurz aus.
Auf der Insel angekommen wurden alle neuen Gäste zunächst mit frischen Kokosnüssen begrüßt. Anschließend ging es dann an die Zimmerverteilung. Dabei stellte ich fest, dass Nadjas Homepage (fihalhohi.com) bei den meisten Gästen nicht unbekannt zu sein scheint, denn viele hatten sich schon vorher Notizen über die „besten“ Bungalows gemacht und äußerten schließlich ihre Wünsche. Da auch mir Nadjas Homepage nicht unbekannt geblieben war, hatte ich schon vor einem halben Jahr eine E-Mail auf die Insel geschickt, mit der Bitte, einen der De-Luxe-Bungalows von den Nummern 1-38 zu erhalten.
An der Rezeption wurde daraufhin in einem bestimmten Ordner gesucht und tatsächlich meine E-Mail hervorgezogen. Als man uns dann zu einem einstöckigen Bungalow mit der Nr.22 (Nord-Ost-Seite) führte, war die Freude perfekt.
Der De-Luxe-Bungalow war von der Inneinrichtung und von der Sauberkeit her mir Abstand der beste, den wir in unseren gesamten Maledivenreisen erhalten haben.
Zur Ausstattung gehörte eine (recht leise!) Klimaanlage, ein Deckenventilator, ein Safe, ein Kühlschrank, ein Fön und recht schönes Mobiliar. Das Badezimmer gewährt leider keinen Blick in den freien Himmel, ist dafür aber sehr schön eingerichtet und vor allem sehr sauber.
Nach dem Auspacken der Koffer ging es natürlich sofort an den Strand, wo wir leider eine erste kleine Enttäuschung erfahren mussten: Der angebliche Strand vor unserem Bungalow existierte eigentlich nicht mehr, da das Meer sich seinen Anteil bereits „zurückerobert“ hatte.

Ca. 30m westlich von unserem Bungalow (in Richtung der Nummern 26-48) schloss sich dann der eigentliche „Hauptstrand“ (Nordseite) an, der für Maledivenverhältnisse eigentlich alle Ansprüche erfüllt. Leider hatten dies auch alle anderen Touristen auf der Nordseite erkannt und tummelten sich daher, teilweise in Abständen von 2-3 Metern, auf diesem Abschnitt.
Da wir beide keine Freunde von solch einem „Massentourismus“ sind, war für uns klar, dass wir den wenigen Platz vor unserem Bungalow dem Nordstrand vorziehen würden, um wenigstens noch ein Minimum an „Privatsphäre“ zu haben.
Dieses Wunschdenken hielt allerdings nur 3 Tage, bis auch andere Gäste ihren Anspruch auf Freiraum durchsetzten und sich uns im wahrsten Sinne des Wortes zu Füßen legten.
Anzumerken ist dabei, dass die Insel während unseres Aufenthaltes komplett ausgebucht war (Hauptsaison/Osterferien).
Auf unserer weiteren Umrundung von Fihalhohi, konnten wir auch feststellen, dass das Management wohl bewusst sehr viele Bungalows (leider sehr dicht aufeinander) auf die Nordseite gebaut hat, um möglichst viele Gäste auf den breiten Nordstrand zu bekommen.

Auf der Nord-West-Seite der Insel befand sich bei unserer Ankunft noch ein intaktes Beach-Volleyballfeld, welches aber auch innerhalb von nur! 13 Tagen dem Meer weichen musste. Das Wasser hatte sich in den Tagen soviel vom Strand zurückgeholt, dass der linke Pfosten (war im Sand einbetoniert) einfach abknickte und somit ein Volleyballspielen unmöglich machte . Ein Versuch vom Management den Pfosten mit Sandsäcken abzustützen scheiterte nach einem Tag ebenfalls kläglich.
An der Westseite der Insel befindet sich die Surfschule und die wirklich schöne (und auch romantische) Blue Lagoon Bar. Dort kann man jeden Abend (sehr leckere) Cocktails trinken und sich dabei vom Strand aus den klaren Sternenhimmel angucken.
Im Süd-Westen schließen sich dann die doppelstöckig gebauten De-Luxe-Bungalows an. Auch hier fällt auf, dass sich viel zu viele Bungalows auf einem zu kleinen Strandabschnitt befinden (der Strand war auf der Seite der Insel nur ca. 3m breit). Der Strand wird dabei noch durch ins Wasser gelagerte Wellenbrecher unterteilt. Zudem ist der Blick auf die vorgelagerte Müllinsel sicher nicht das, was sich viele Gäste von einem „Meerblick“ versprechen.
Spaziert man an den besagten Bungalows weiter, gelangt man auf der Südseite zur sehr großen und wirklich gut ausgestatteten Tauchschule (dazu später mehr).
Dieser schließt sich dann das Restaurant und die Fisherman’s Bar an, in welcher jeden Abend ein abwechslungsreiches Programm stattfindet.

Nach erster erfolgreicher „Umrundung“ der Insel freuten wir uns schon beide auf das Abendessen, welches, ebenso wie Frühstück und Mittagessen, in Buffetform angeboten wird.
Doch chronologisch:
Das Frühstück ist unserer Meinung nach nur durchschnittlich, da sich das Angebotene doch zu stark wiederholt. Es gab jeden Tag Weißbrot, Bananenbrot, Fisch-Curry (wer ist am Morgen bitte Fisch?), Eier, Marmelade, Honig, kleine Brötchen, 2 Sorten Saft (nicht frischgepresst) und Kaffee. An verschiedenen Tagen gab es zusätzlich Waffeln, Crepes, kleine Würstchen, Omelette, Zwiebelbrot, Muffins, Kokosröllchen, Ananas und Wassermelone.
Da die zuletzt genannten Speisen leider nur gelegentlich zum Frühstück angeboten wurden, fällt das Frühstück eher durchschnittlich aus (sonst wäre es sehr gut gewesen).

Das Mittagessen ist ebenfalls nur als durchschnittlich zu bezeichnen, da auch hier nicht genug variiert wurde. Es gab fast jeden Tag Nudeln (mit Tomatensoße), Pizza und Fisch-Curry (vielleicht noch der Rest vom Frühstück?). Dazu gab es meist zwei Sorten Salat (grüner Salat und Ananas) und einen speziellen Nachtisch (in der Regel Pudding bzw. Kuchen).

Das Abendessen wurde ebenfalls als Buffet angeboten. Dort bemühte man sich redlich stets neue Gerichte zu präsentieren. So gab es jeden Tag ein anderes Themenbuffet z.B. Intercontinental, Fish & Chips, Chinesisch, Orientalisch oder Barbecue usw.
Leider musste man sehr schnell feststellen, dass sich verschiedene Gerichte häufig wiederholten und nur einen anderen Namen erhielten. So wurde z.B. ein Curry-Reis an einem Tag „indischer Reis“ und am nächsten Tag griechischer Reis „getauft“. Die Auswahl an Salaten war im großen und ganzen in Ordnung, jedoch wäre es für jeden Gast am besten, wenn er sich seinen Salat selbst zusammenstellen könnte. Grüner Salat mit Ananas und Thunfisch ist, glaube ich, nicht jedermanns Sache, oder?
Zum Nachtisch gab es jeden Abend verschiedene Sorten an Puddings und Kuchen und teilweise auch Früchten. Besonders zu erwähnen sind dabei die wirklich leckeren flambierten Bananen oder andere speziell zubereitete Früchte.
Allgemein ist zum Essen anzumerken, dass z.B. Vegetarier sich mehr oder weniger 14 Tage von Reis oder Nudeln ernähren müssen, da sie beim unterschiedlichen Angebot nicht bedacht wurden (70 % der Gerichte enthalten Fisch!). Diese Meinung wurde während unseres Aufenthaltes auch von anderen „hungrigen“ Gästen (Vegetariern) vertreten.

Die Tauchschule ist, wie bereits erwähnt, sehr gut ausgestattet und hat zudem 6 Tauchlehrer.
Nach meinen ersten Check-Tauchgang am Hausriff (welches sehenswert ist) konnten dann weitere 11 Tauchgänge folgen. Die Tauchplätze wurden zweimal täglich angefahren und die Tauchcrew war stets bemüht, möglichst verschiedene Tauchplätze anzusteuern.
Alle Tauchlehrer waren sehr freundlich (fast schon zu freundlich) und waren des öfteren schon fast „traurig“, wenn man nur einen Nachttauchgang am Hausriff unternehmen und nicht am Morgen mit ihnen zu einem Tauchplatz fahren wollte. Nach ein paar Tagen schlug dies dann schon mal in ein reines Überreden seitens der Tauchlehrer („komm’ doch mit, ist wirklich ein toller Tauchplatz“) über, so dass man fast schon ein schlechtes Gewissen bekommen müsste. Auf die Dauer war das manchmal schon recht nervend. Trotz alledem gab es jedoch am Service absolut nichts auszusetzen.

Einziger negativer Aspekt waren allerdings die veranschlagten Preise für das Tauchen. Ein einzelner Tauchgang kostet 36$ + 9$ für die Bootsfahrt. Ein von mir angestrebter Advanced-Open-Water-Kurs fiel mit einem Schlag „ins Wasser“, als ich erfuhr, dafür 350$ (fast 400€) bezahlen zu müssen. Ich entschied mich daher, einfach ein wenig öfter tauchen zu gehen.
Nachttauchgänge am Hausriff sind dabei sehr zu empfehlen, da es wirklich sehr viel zu entdecken gibt. Allerdings sollte man schon mind. 40 Tauchgänge in seinem Logbuch stehen haben, da sonst die Kleinigkeit von 15$ für eine Tauchlehrerbegleitung fällig wird.

Sollte man tatsächlich kein Taucher sein, empfiehlt es sich, auf der Nordseite am Hausriff schnorcheln zu gehen, da es dort wirklich jeden Tag viel zu sehen gibt (einschließlich Delfine!).

An den Abenden gibt es täglich ein wechselndes Unterhaltungsprogramm wie z.B. Krabbenrennen, Disco, Taucherabend, Bingo, Musik, Tischtennisturnier, Karaoke u.v.m.

So gingen auch unsere 13 Tage viel zu schnell um und wir traten schließlich am 05.04. unsere Heimreise an, die leider aufgrund starkes Gegenwindes 11 Stunden dauerte.

Bewundernswert war im Hulule-Airport, wie genau jeder Tourist und jedes Gepäckstück durchsucht wurden. Allein das Handgepäck wurde zweimal durchleuchtet. „Gefährliche Gegenstände“ wie z.B. Nagelfeilen oder Wasserpistolen mussten gesondert aufgegeben werden.

Als Fazit bleibt nur noch zu erwähnen, dass Fihalhohi wirklich eine schöne Insel ist, die zur Zeit leider kaum noch Strand vorweisen kann und für unseren Geschmack mit zu vielen Bungalows bebaut ist. Dies zeigt sich insbesondere an den vollen Stränden und an der Schlange im Restaurant. Da wir mit dieser Meinung nicht alleine waren, wäre es für die Zukunft doch wünschenswert nicht den Profit, sondern die Erholung der Gäste in den Vordergrund zu stellen.


Hanni


 

Es war unser erster Urlaub auf den Malediven. Am 09. Mai war es dann soweit. Mit der LTU sind wir von München direkt ins Paradies geflogen.

Am 10. Mai gegen 08.30 Uhr sind wir dann gelandet. Wir hatten schon befürchtet, das Wetter macht uns zu schaffen. Aber wir waren positiv überrascht, es waren zwar an die 30 Grad und 85 Prozent Luftfeuchtigkeit, aber das hatte uns nicht gestört.

Da wir im Mai auf den Malediven waren, musste man vermehrt mit Monsunregen rechnen, die Monsunzeit hat ja begonnen.

Wir hatten Glück, die erste Woche war sehr, fast zu sehr, sonnig. In der zweiten Woche gab es dann vermehrt Wolken und mindestens einmal am Tag einen kräftigen Schauer, aber es war auch mal eine schöne "Abkühlung", wobei das mit der Abkühlung nicht ernst zu nehmen ist. 

Bei der Einreisekontrolle wurden wir recht zügig "abgefertigt". Da wir noch ein wenig mit dem Bootstransfer warten mußten, bat uns das zuständige Personal von Fihalhohi, in der angrenzenden Bar zu warten.

Dort haben wir natürlich etwas getrunken. Es war zwar nur eine kleine Flasche Wasser, aber die hatte es in sich: die ersten 3 Dollar waren futsch. Aber wir wurden ja dank Nadja gewarnt.

Nach ca. 1,5 Stunden sind wir dann auf unserer Insel angekommen, wir hatten eine ruhige See.Carsten hat nicht viel mitbekommen, er hat geschlafen. Na ja, wenn man alle Spielfilme im Flugzeug sehen will...

Die Insel ist nicht sehr groß, dicht mit Palmen bewachsen und sehr natürlich. Die Bungalows sowie sämtliche Einrichtungen sind sehr gut versteckt unter den ca. 900 Palmen. Wir waren in einem doppelstöckigen Bungalow untergebracht. Gott sei dank haben wir die Deluxe-Ausstattung gebucht, wegen der Klimaanlage...

Es gibt drei Arten der Ausstattung:

- Standard mit Deckenventilator, Telefon, Schreibtisch, Bad mit Dusche
- Superior etwas geräumiger und zusätzlich einen Kühlschrank
- Deluxe neu erbaut zusätzlich mit Klimaanlage, Safe, Haarfön, und Badewanne

Der Geschmack ist ja verschieden, auf den Fön und die Badewanne hätten wir ja verzichten können. Aber die Klimaanlage war abends der "Lebensretter": ein paar Stunden vorm Schlafengehen einschalten und man konnte herrlich einschlafen. Das Zimmer war sehr sauber und sehr schön eingerichtet, das Bad war ebenfalls in einem sehr guten Zustand.

Der Strand war keine 20 Meter entfernt. Zu jedem Bungalow gehören eigene nach der Hausnummer gekennzeichnete Liegestühle. Und das waren richtige Liegestühle, nicht so ein wenig gebogener Kunststoff wie auf den Nachbarinseln...

Die Insel war ausgebucht, aber man hat das gar nicht so wahrgenommen. Da sehr viele Urlauber morgens schon beim Tauchen waren, waren die Strände zu keiner Zeit überfüllt und man konnte sich den Liegeplatz nach Herzenslust aussuchen.

Schuhe benötigt man auf Fihalhohi übrigens keine, überall liegt feiner Sand.

Die gesamte Anlage (bis auf die Inselmitte) macht einen sehr gepflegten Eindruck, morgens werden die herabgefallenen Blätter zusammengefegt, so dass man nie den Eindruck hatte, hier wird nichts für die Anlage getan.

Die Inselmitte ist für das Personal vorgesehen. Wir raten Euch, macht auch mal eine kleine Führung mit, die ins Inselinnere geht...

Die Insel ist sehr dicht mit jeglicher Vegetation bewachsen und es gibt Fischreiher, Flughunde, Geckos und Echsen. Was uns gefreut hat, es gab keine Mücken (Moskitos), zumindest haben wir keine gesehen.
Die Insel ist schnell umrundet, in ca. 20 Minuten ist man einmal rum.
Wir hatten ja Angst, dass uns nach einer Woche die Decke, eher gesagt, die Insel auf den Kopf fällt. Aber ganz im Gegenteil, wir hätten locker noch eine Woche dranhängen können. Es ist irgendwie nie langweilig, bei jedem Spaziergang hat man etwas Neues entdeckt oder kennengelernt.
Das hat sich dann auch in der Fotografiererei widergespiegelt:
Wir haben ca. 350 Fotos plus Unterwasserfotos geschossen, alleine ca. 35 Sonnenuntergang-Fotos...
Das Personal ist überaus freundlich und hilfsbereit, den Zimmersevice gibt es zweimal amTag: einmal morgens und einmal gegen Abend, wobei das Bett dann traumhaft schön zurecht gemacht wird. Unterhalten wird sich hauptsächlich in englisch, aber die
Hotelführung (Herr Hemanta) kann auch Deutsch.
Morgens wird auch ein Krug mit abgekochtem Wasser hingestellt, das man ohne Bedenken trinken kann, wir haben jedenfalls keine Magenbeschwerden gehabt.
Um den Geschmack ein wenig aufzupeppen, haben wir Vitamin-Brausetabletten eingepackt. Wenn wir schon beim Einpacken sind: Süßigkeiten haben wir auch mitgenommen, Gott sei Dank, denn sie sind auf der Insel sehr teuer.
Auch sollte man sich gut überlegen, was man an Kleidung in die Koffer packt. Ich glaube, die Hälfte, die wir eingepackt haben, war umsonst. Da es eine sehr lockere und legere Kleiderordnung (falls man überhaupt von Ordnung sprechen kann) gibt, reichen
T-Shirts und Shorts aus. Wenn man die Haupstadt besuchen möchte, sollte man allerdings eine lange Hose oder ein übers Knie langes Kleid einpacken. Für den Abend (für unsere "Frostbeulen") vielleicht noch ein langes Hemd oder ein Jäckchen. Auf
Socken kann man übrigens genauso verzichten wie auf feine Abendbekleidung. Man fällt nur auf. Einzig im Flugzeug kann man (wegen der Klimaanlage) Socken gebrauchen.
Auf der Insel gibt es, neben dem Restaurant, zwei Bars. An der Blue Lagoon Bar kann man den herrlichen Sonnenuntergang genießen, dort gibt es auch keine Musik oder Animation. Man kann sich dort auch mit Snacks, wie z.B. Hamburger mit Pommes, eindecken. Auch liegt an dieser Bar direkt am Strand das Beach-Volleyball-Feld.
An der Fisherman’s Bar finden die abendlichen "Shows" mit viel Musik statt.
Für die Formel 1 Fans gibt es sonntags das Rennen live...
Das Essen auf Fihalhohi ist sehr abwechslungsreich. Hauptsächlich gibt es Fisch in allen Variationen. Es gibt morgens, mittags und abends jetzt nur noch Essen in Buffet-Form.
Neben dem Restaurant gibt es zwei kleine Souvenirläden, in denen sich das Handeln lohnen kann...
Tja, was soll man zum Strand sagen, einfach herrlich ist er. Es liegt nur feinster Sand überall. Wir lagen den ganzen Tag in der Sonne, nur unterbrochen durch einige Schnorchelgänge. Baden kann man sehr gut. Teilweise läuft man meterweit ins Wasser
und es steht einem immer noch nicht bis zu Hals. Man sollte aber auf die Korallen aufpassen. Die Wassertemperatur liegt so bei 29 Grad. FKK-Baden wie auch "oben-ohne" ist übrigens verboten...
Es gibt natürlich auch eine Tauchschule, aber über diese können wir nichts berichten, da wir keine Taucher sind.
Wir haben uns mit dem Schorcheln zufrieden gegeben, aber auch dort sieht man jede Menge Fische.
Wir haben drei verschiedene Ausflüge gemacht:
- Island-Hopping
- Male-Ausflug
- Schnorchel-Safarie
Nähere Informationen zu den Ausflügen gibt es auf unserer Homepage unter der Rubrik "Ausflüge" (www.oldicop.de).
Für die Sportler oder Freizeitaktivisten gibt es kostenlos Badminton, Volleyball, Tischtennis und Dart. Gegen eine Gebühr von 3,5 $ für eine halbe Stunde kann man auch Billard spielen.
Für den Wassersportler ist auch gesorgt, es gibt (gegen Gebühr) Wasserski, Banana-Riding, Katamaran-Segeln, Kajak oder Kanu Fahren und Wind-Surfen. Dieses Sortiment wird aber recht selten in Anspruch genommen.
Abends wird es dann richtig romantisch, wenn man dann so über die Insel schlendert, denkt man, man ist in einer ganz anderen Welt: Die Wege sind mit kleinen niedlichen Lampen ausgeleuchtet genauso wie die Stege, von denen man einen herrlichen
Ausblick auf das weite Meer hat.
Am Anlegesteg kann man dann große Fischschwärme bewundern. Und wer ganz mutig ist, kann dann bei Mondschein am Strand entlang gehen, begleitet von tausenden Einsiedlerkrebsen.
Und dann merkt man gar nicht, wie schnell der Urlaub zu Ende ist.
Aber eines sei noch gesagt: Wir kommen wieder!!
Sollte uns noch irgend etwas einfallen, reichen wir es selbstverständlich nach...
Fotos gibt es unter www.oldicop.de
Viele Grüße 
Carsten und Nadine


 

Reisebericht Fihalhohi
Vom 27.11.00 - 05. 12. 00 besuchte ich die Insel Fihalhohi. Es war mein zweiter Besuch auf den Malediven. (1995 Kanifinolo). Nach einem Flug mit Srilanka Airline mit Zwischenlandung in Colombo kamen wir gegen frueh gegen 07.30 Uhr auf dem Flug-hafen Hulule an. Die Abfertigung ging recht schleppend voran, da nicht alleSchalter besetzt waren. Unser Gepaeck wurde ueberhaupt nicht kontrolliert, wir konnten unge-
hindert die Ankunftshalle verlassen. Nach einigem Suchen fanden wir dann einen Verantwortlichen von unserem Reiseveranstalter ITS. Wir wurden dann mit einem kleinen Schnellboot zu unserer Insel gebracht. Die
Fahrt dauerte ca. 45 min. Schon die Anfahrt zu unserer Insel war wunderschoen - schnee-
weißer Strand ueber dem sich im leichten Wind die Kokospalmen wiegten - azurblaues Meer - einfach Postkartenidylle.
Nach den kurzen Ankunftsformalitaeten in der luftigen von hohen Palmen eigerahmten
Rezeption wurden wir in unseren Bungalow gebracht. Es war ein Doppelstockbungalow
mit Balkon, der mit Palmenblaettern gedeckt war. Zum Strand waren es ca. 20m. Die
Bungalows fuegten sich harmonisch in die tropische Vegetation ein. Sie waren in einer
Art Ring um die Insel gebaut wurden. Im inneren befanden sich die Unterkuenfte des
Personals und die Versorgungsgabaeude. Ebenso gab es auf unserer Insel eine Tauchschule, eine Ausleihe fuer
Surfbretter und Boote ( Katamarane), einen Souvenirladen, eine kleine Bibliothek sowie die
Moeglichkeit Billard , Badminton, Volleyball oder Tischtennis zu spielen. Vervoll-
staendigt wurde das alles noch durch 2 Bars, einmal die Blue Lagoon Bar am Strand
neben der Ausleihstation und die Fishermans Bar gleich neben der Rezeption, in der
auch die Abendunterhaltung stattfand. Volleyball spielen war kostenlos und wurde regelmaessig jeden Tag um 17.00 Uhr angeboten. Ebenso 2 Uebungsstunden in Badminton. Fuer das Billard musste man
3 Dollar fuer eine Stunde bezahlen. Im Souvenirladen bekam man die ueblichen Souvenirs zu kaufen sowie Dinge des taeglichen Bedarfs und kleine Suessigkeiten.
Aber alles zu sehr ueberteuerten Preisen. Z.B. ein einfaches bedrucktes T-Shirt
kostete 12 Dollar - in Male 6 Dollar. In den beiden Bars waren die Preise genauso
wie bei meinem ersten Besuch vor 5 Jahren. Ein Drink kostete zwischen 3 und 12
Dollar. Ein Snack zum Mittag mit Salatteller (gross) zwischen 4.5 und 15 Dollar. Die Abendunterhaltung reichte von Disko, Karaoke, Diavortrag bis hin zu Livemusik und einer Kokosnusspraesentation. In der Blue Lagoon Bar gab es jeden zweiten Tag ein spezielles Essensthema, z.B. Doonutspecial, Bananenspecial oder
es gab Meeresfruechte in verschiedenen Versionen. Auch beim Abendessen gab es jeden Tag ein anderes Thema - 1001 Nacht, Maldives nights(alle mit Sarong) oder Fishspecial. Jeden Tag war Buffett.Das Fruestueck war leider sehr europaeisch gehalten. Fihalhohi ist eine Insel mit einer sehr dichten tropischen Vegetation. Es
gibt ueber 600 Kokospalmen - sind alle nummeriert. Ueberall ist feiner weisser Sand, so dass
sich das tragen von Schuhen eruebrigt. Schon vor dem Aufstehen wird die Insel vom
Personal gefegt. Jeder hat zu seinem Bungalow 2 Liegen mit der entsprechenden Nummer. Es hatte jedoch den Nachteil, dass man seine Liege immer mitnehmen musste, wenn man an einem anderen Strandabschnitt wollte.
Jeden Tag wurden Ausfluede angeboten - Besuch von Male(15USD), Inselhuepfen (25USD),Schnorchelsafari(10USD), Delphinbeobachtung + Schnorcheln(25USD), Besuch der Nachbarinsel Rahnali(10USD). Wir haben 2 Ausfluege mitgemacht. Den Besuch von Male und die Delphintour.
Der Maleausflug findet ohne Fuerung statt, jedoch wird man bei der Ankunft sofort von einem sogenannten Reisefuehrer in Empfang genommen. Er zeigte uns dann ca.2 Std. lang die Sehenswuerdigkeiten von Male. Er verlangte kein Geld dafuer, aber wir mussten am Ende erst noch einen speziellen Souvenirladen besuchen.
Ansonsten war die Fuerung, in englischer Sprache, sehr interessant.Sie beinhaltete die grosse Moschee, die Freitagsmoschee, den Praesidentenpalast, den Friedhof, den Fischmarkt, den Sultansgarten und den Gewuerzmarkt. Im Gewuerzmarkt konnten wir an einem Stand alle Gewueze probieren - war sehr lecker. Sonst hatte sich seit meinem ersten Besuch nicht viel veraendert. Etwas mehr Autos gab es und mehr
Ampeln und es wurde zumindest versucht nach der Stassenverkehrsordnung zu fahren. Wie schon gesagt waren die Souvenirs viel billiger als auf unserer Insel. In einem Laden habe ich mir mehrere T-Shirts nach meinen Wuenschen anfertigen lassen. Auf einer grossen Tafel konnte man sich sein Motiv ausssuchen und dann beim Drucken per Hand zuschauen. Nachmittags ging es dann wieder auf unsere Insel
zurueck. Der 2. Ausflug war dann das Delphinbeobachten. Wir sind mit dem Dohni ca. 45 min.
gefahren, hin zu einer Untiefe. Dort haben wir dann tatsaechlich Delphine gesehen. Mehrere kleine Schwaerme und einen grossen. Sie sind auch so richtig aus dem Wasser gesprungen - war wunderschoen. Danach fuhren wir zu einem kleinen Eiland (50mx50m). Dort konnten wir dann schnorcheln oder einfach nur die Seele
baumeln lassen. Natuerlich gab es auch zu essen - ein grosses Buffett mit verschiedenen Leckereien und frisch gegrillter Fisch. Leider muss ich sagen, dass die Korallen sehr schlecht aussehen. Ein grosser Prozentsatz ist abgestorben. Nur an wenigen Stellen kann man noch die grosse Artevielfalt erahnen. Unsere Insel konnte man zu dreiviertel umschnorcheln. Die Riffkante war ca.25m - 30m vom Strand entfernt. Die Sicht unter Wasser
betrug etwa 15m - 20m. Die Fische sind nach wie vor in grosser Zahl vorhanden gewesen. Einmal habe ich sogar 2 Stachelrochen gesehen. Insgesamt war es ein traumhaft schoener Urlaub - aber viel zu kurz. Ich
wuerde sagen " Where the Sands of Time stand still ... - Fihalhohi "
Tschuess Falko


Unser Malediven-Urlaub

Es war unser erster Urlaub auf den Malediven. Am 09. Mai war es dann soweit. Mit der LTU sind wir von München dierekt ins Paradies geflogen.

Am 10. Mai gegen 08.30 Uhr sind wir dann gelandet. Wir hatten schon befürchtet, das Wetter macht uns zu schaffen. Aber wir waren positiv überrascht, es waren zwar an die 30 Grad und 85 Prozent Luftfeuchtigkeit, aber das hatte uns nicht gestört.Da wir im Mai auf den Malediven waren, mußte man vermehrt mit Monsunregen rechnen, die Monsunzeit hat ja begonnen. Wir hatten Glück, die erste Woche war sehr, fast zu sehr, sonnig. In der zweiten Woche gab es dann vermehrt Wolken und mindestens einmal am Tag einen kräftigen Schauer, aber es war auch mal eine schöne „Abkühlung“, wobei das mit der Abkühlung nicht ernst zu nehmen ist. Bei der Einreisekontrolle wurden wir recht zügig „abgefertigt“. Da wir noch ein wenig mit dem Bootstransfer warten mußten, bat uns das zuständige Personal von Fihalhohi, in der angrenzenden Bar zu warten. Dort haben wir natürlich etwas getrunken. Es war zwar nur eine kleine Flasche Wasser, aber die hatte es in sich: die ersten 3 Dollar waren futsch. Aber wir wurden ja dank Nadja gewarnt.

Nach ca. 1,5 Stunden sind wir dann auf unserer Insel angekommen, wir hatten eine ruhige See.Carsten hat nicht viel mitbekommen, er hat geschlafen. Na ja, wenn man alle Spielfilme im Flugzeug sehen will...

Die Insel ist nicht sehr groß, dicht mit Palmen bewachsen und sehr natürlich. Die Bungalows sowie sämtliche Einrichtungen sind sehr gut versteckt unter den ca. 900 Palmen.

Es gibt drei Arten der Ausstattung:

-         Standard          mit Deckenventilator, Telefon, Schreibtidch, Bad mit Dusche

-         Superior          etwas geräumiger und  zusätzlich einen Kühlschrank

-         Deluxe             neu erbaut zusätzlich mit Klimaanlage, Safe, Haarfön, und Badewanne

Das Zimmer war sehr sauber und sehr schön eingerichtet, das Bad war ebenfalls in einem sehr guten Zustand.

Der Strand war keine 20 Meter entfernt. Zu jedem Bungalow gehören eigene nach der Hausnummer gekennzeichnete Liegestühle. Und das waren richtige Liegestühle, nicht so ein wenig gebogener Kunststoff wie auf den Nachbarinseln...

Die Insel war ausgebucht, aber man hat das gar nicht so wahrgenommen. Da sehr viele Urlauber morgens schon beim Tauchen waren, waren die Strände zu keiner Zeit überfüllt und man konnte sich den Liegeplatz nach Herzenslust aussuchen.

Schuhe benötigt man auf Fihalhohi übrigens keine, überall liegt feiner Sand.Die gesamte Anlage (bis auf die Inselmitte) macht einen sehr gepflegten Eindruck, morgens werden die herabgefallenen Blätter zusammengefegt, so daß man nie den Eindruck hatte, hier wird nichts für die Anlage getan. Die Inselmitte ist für das Personal vorgesehen. Wir raten Euch, macht auch mal eine kleine Führung mit, die ins Inselinnere geht...

Die Insel ist sehr dicht mit jeglicher Vegetation bewachsen und es gibt Fischreiher, Flughunde, Geckos und Echsen. 

Was uns gefreut hat, es gabe keine Mücken(Moskitos), zumindest haben wir keine gesehen.

Die Insel ist schnell umrundet, in ca. 20 Minuten ist man einmal rum.

Wir hatten ja Angst, dass uns nacheiner Woche die Decke, eher gesagt, die Insel auf den Kopf fällt. Aber ganz im Gegenteil, wir hätten locker noch eine Woch dranhängen können. Es ist irgendwie nie langweilig, bei jedem Spaziergang hat man etwas Neues entdeckt oder kennengelernt.

Das hat sich dann auch in der Fotografiererei widergespiegelt:

Wir haben ca. 350 Fotos plus Unterwasserfotos geschossen, alleine ca. 35 Sonnenuntergang-Fotos...

Das Personal ist überaus freundlich und hilfsbereit, den Zimmersevice gibt es zweimal amTag: einmal morgens und einmal gegen Abend, wobei das Bett dann traumhaft schön zurecht gemacht wird. Unterhalten wird sich hauptsächlich in englisch, aber die Hotelführung (Herr Hemanta) kann auch Deutsch.

Morgens wird auch ein Krug mit abgekochtem Wasser hingestellt, das man ohne Bedenken trinken kann, wir haben jedenfalls keine Magenbeschwerden gehabt.

Um den Geschmack ein wenig aufzupeppen, haben wir Vitamin-Brausetabletten eingepackt. Wenn wir schon beim Einpacken sind: Süßigkeiten haben wir auch mitgenommen, Gott sei Dank, denn sie sind auf der Insel sehr teuer.

Auch sollte man sich gut überlegen, was man an Kleidung in die Koffer packt. Ich glaube, die Hälfte, die wir eingepackt haben, war umsonst. Da es eine sehr lockere und legere Kleiderordnung (falls man überhaupt von Ordnung sprechen kann) gibt, reichen T-Shirts und Shorts aus. Wenn man die Haupstadt besuchen möchte, sollte man allerdings eine lange Hose oder ein übers Knie langes Kleid einpacken. Für den Abend (für unsere „Frostbeulen“) vielleicht noch ein langes Hemd oder ein Jäckchen. Auf Socken kann man übrigens genauso verzichten wie auf feine Abendbekleidung. Man fällt nur auf. Einzig im Flugzeug kann man (wegen der Klimaanlage) Socken gebrauchen.

Auf der Insel gibt es, neben dem Restaurant, zwei Bars. An der Blue Lagoon Bar kann man den herrlichen Sonnenuntergang genießen, dort gibt es auch keine Musik oder Animation. Man kann sich dort auch mit Snacks, wie z.B. Hamburger mit Pommes, eindecken. Auch liegt an dieser Bar direkt am Strand das Beach-Volleyball-Feld.

An der Fisherman’s Bar gibt es keine Snacks, dafür finden hier die abendlichen „Shows“ mit viel Musik statt. Für die Formel 1 Fans gibt es sonntags das Rennen live...

Das Essen auf Fihalhohi ist sehr abwechslungsreich. Hauptsächlich gibt es Fisch in allen Variationen.

Es gibt morgens, mittags und abends jetzt nur noch Essen in Buffet-Form.

Neben dem Restaurant gibt es zwei kleine Souvenirläden, in denen sich das Handeln lohnen kann...

Tja, was soll man zum Strand sagen, einfach herrlich ist er. Es liegt nur feinster Sand überall. Wir lagen den ganzen Tag in der Sonne, nur unterbrochen durch einige Schnorchelgänge. Baden kann man sehr gut. Teilweise läuft man meterweit ins Wasser und es steht einem immer noch nicht bis zu Hals. Die Wassertemperatur liegt so bei 29 Grad. FKK-Baden wie auch „oben-ohne“ ist übrigens verboten...

Es git natürlich auch eine Tauchschule, aber über diese können wir nichts berichten, da wir keine Taucher sind.

Wir haben uns mit dem Schorcheln zufrieden gegeben, aber auch dort sieht man jede Menge Fische.

Wir haben drei verschiedene Ausflüge gemacht:

-         Island-Hopping

-         Male-Ausflug

-         Schnorchel-Safarie

Nähere Informationen zu den Ausflügen gibt es auf unserer Homepage unter der Rubrik “Ausflüge”.

Für die Sportler oder Freizeitaktivisten gibt es kostenlos Badminton, Volleyball, Tischtennis und Dart.

Gegen eine Gebühr von 3,5 $ für eine halbe Stunde kann man auch Billard spielen.

Für den Wassersportler ist auch gesorgt, es gibt (gegen Gebühr) Wasserski, Banana-Riding, Katamaran-Segeln, Kajak oder Kanu Fahren und Wind-Surfen. Dieses Sortiment wird aber recht selten in Anspruch genommen.

Abends wird es dann richtig romantisch, wenn man dann so über die Insel schlendert, denkt man, man ist in einer ganz anderen Welt: Die Wege sind mit kleinen niedlichen Lampen ausgeleuchtet genauso wie die Stege, von denen man einen herrlichen Ausblick auf das weite Meer hat.

Am Anlegesteg kann man dann große Fischschwärme bewundern. Und wer ganz mutig ist, kann dann bei Mondschein am Strand entlang gehen, begleitet von tausenden Einsiedlerkrebsen.

Und dann merkt man gar nicht, wie schnell der Urlaub zu Ende ist.

Aber eines sei noch gesagt:Wir kommen wieder!!

Sollte uns noch irgendetwas einfallen, reichen wir es selbstverständlich nach...


 

Fihalhohi (14.11. - 28.11.1998)
Wir waren in unseren Flitterwochen zum ersten mal auf den Malediven; nach langem hin und her entschieden wir uns schließlich für die Insel Fihalhohi im Süd-Male-Atoll. Bei der Einreise gab es keine Probleme; die Abfertigung ging sehr zügig und war nicht so gründlich und penibel, wie oft berichtet. Die Fahrt zur Insel dauerte knapp 2 Stunden, doch war sie aufgrund des ungewöhnlich starken Seegangs nicht für jeden geeignet.
Am Ankunftstag regnete es eine Viertelstunde, die restlichen 2 Wochen hatten wir Sonne pur. Die Luftfeuctigkeit beträgt zwar 80%, doch das merkt man kaum; wir hatten keine Probleme mit der Umstellung und empfanden das Klima als sehr angenehm.
Die Insel ist ca. 300 x 400 m groß, sehr naturbelassen und dicht mit Palmen(allein 600 Kokos-Palmen !) bewachsen. Die Doppelbungalows sind mit Palmenblättern gedeckt, sehr geräumig und sehr sauber. Sie liegen rund um die Insel - nur 10m vom Strand entfernt - verteilt unter Palmen. Von den vielen
Urlaubern (95% deutschsprechend) merkt man während des gesamten Aufenthaltes nicht viel. Man lernt dort schnell Leute kennen, da jeder mal eben mit jedem spricht; aber wenn man niemanden sehen will, tut man es auch nicht. Viele Gäste waren schon mehrfach auf Fihalhohi, andere, die bereits auf anderen Inseln Urlaub gemacht hatten, bezeichneten Fihalhohi durchweg als bisher schönste Insel.
Man benötigt für den Urlaub keine Schuhe, da überall feiner Sand liegt. Morgens werden schon früh die herabgefallenen Blätter zusammengefegt.

Auf der Insel gibt es Geckos, kleine Echsen, Flughunde und drei Fischreiher; Moskitos gibt es kaum.
Das Personal ist sehr freundlich, die Gästebetreuer sprechen sehr gut deutsch und sind immer für einen da. Es gibt 2 mal am Tag Zimmerservice, wobei jeweils ein Liter abgekochtes Wasser hingestellt wird, welches man bedenkenlos trinken kann. Man sollte sich auf jeden Fall Brausetabletten (Calcium, Multivitamin usw.) mitnehmen, ebenfalls Kekse oder andere Kleinigkeiten, da es nur Pringles und Schokoriegel weit überteuert zu kaufen gibt.
Man kann auf Fihalhohi Tischtennis, Badminton und Volleyball spielen(kostenloser Verleih), Billard kostet hingegen $3.5 die halbe Stunde. Von der Surfschule wird surfen, Katamaran-Segeln, Banana-Boat und Wasserski angeboten. Selbstverständlich gibt es auch eine Tauchschule. Da wir noch nie tauchen waren, können wir nur über das Schnorcheln berichten. Man kann direkt vom Strand aus schnorcheln und ist schon nach einigen Metern an der Riffkante, wo man sämtlich Fische sehen kann, u.a. Doktorfische, Flötenfische, Drückerfische, Schildkröten, Adlerrochen, Kofferfische und zahlreiche Muränen...
Die Sicht ist einfach fabelhaft. Man kann die Insel aufgrund der Strömung nicht komplett umschnorcheln, es sind jedoch ca 80 %.
Als einer der Ausflüge wird eine Schnorchelsafari angeboten. Es werden drei verschiedene Riffe angefahren, wo man auch mal andere Fische sehen kann (wir haben einen Tintenfisch gesehen). Weitere Ausflüge sind: Insel-Hopping (man besucht eine Einheimischeninsel, 2 Touristeninseln und eine unbewohnte Insel), Shopping-Tour auf die Insel Guraidhoo, Tour zur Hauptstadt Male...
Es gibt auf der Insel ein Restaurant und zwei Bars. An der Blue Lagoon Bar(am Strand) wird keine Musik gespielt. Von dort aus hat man einen perfekten Blick auf den Sonnenuntergang. An der Fisherman´s Bar gibt es täglich irgendeine Art Animation die vom Inselpersonal selbst durchgeführt wird und wöchentlich wechselt, z.B. Krabbenrennen, Disco, Live-Musik...
Das Essen auf der Insel ist super. Es gibt natürlich fast ausschließlich Fisch, der wird jedoch so verschieden zubereitet, daß man immer weiter essen könnte. Bei Vollpension gibt es mittags immer Menü mit Vor- und Nachspeise. Abends wechselt es zwischen Menü und Buffet.
Auf der Insel wird zwar bis 2000 noch hier und da gebaut, man bekommt davon aber überhaupt nichts mit.
Für uns war es der perfekte Traumurlaub -  es stimmte einfach alles. Wir können die Insel also ohne Einschränkungen weiterempfehlen.
Mehr Infos zu Fihalhohi und ein paar Bilder habe ich unter der Adresse http://malediven.tsx.org  ins Netz gestellt. Wer mehr erfahren will,
kann mir auch gerne eine Mail schicken (detzen@gmx.de).
Andreas & Claudia

 


Mai 1999

Wir sind nun schon das 5 Mal auf den Malediven gewesen, aber Fihalhohi ist
aus unserer Sicht die bislang schönste
Insel, auf der wir waren.
Fihalhohi bietet alles, was den Urlaub zum Traumurlaub werden läßt:
Allein die über 500 Palmen, die es auf diesem kleinen Eiland gibt,
vermitteln einem ein Gefühl von Glückseligkeit. Zwar läßt sich
Fihalhohi problemlos in nur 15 Minuten umrunden, wir hatten aber niemals das
Gefühl "gefangen" zu sein. Im Gegenteil!!
Was hat nun diesen Urlaub für uns zum Traumurlaub gemacht.
Ich denke, da kam einfach alles zusammen:
* die Schönheit und der Charme der Insel
* das überaus freundliche und nette Hotelpersonal
* die Beach Bar (ohne Animation, ein traumhafter Sternenhimmel läßt
sich dort beobachten, zwischen den Füßen zerrinnt der Korallensand :-)  )
* die wunderschönen Zimmer (DELUX - 1.Stock)
* das leckere Essen (jeden 2. Tag Buffet)
* die Tauchschule (Victor, Marisa, Freddy, Oliver, Susanne)
* die fantastischen Tauchgänge (ich hatte das Glück einen Walhai zu
sehen --> Gurado-Süd)
* die netten Urlaubsbekanntschaften Bettina a. d. Schweiz, Britta aus
Leverkusen, Stella+Uwe aus Monheim, Jeoffrey + May aus Singapur usw.
* sowie unsere Freunde (Anke, Stephan + Birgitt), mit denen wir dort
waren
* das warme Wasser des ind. Ozeans mit seinen schönen Farben
* Freddy, die Riesenmuräne, die das Wrack am Hausriff bewacht (in 25m
Tiefe)
* und dann natürlich auch der traumhafte Strand, der jedes Herz höher
schlagen läßt
Nun, zu jedem Urlaub gehören auch Schattenseiten:
* die Raupenplage!!! (kleine Biester mit Nesseln, die für heftige
allergische Reaktionen sorgen - Antiallergikum nicht vergessen)
* Korallensterben (ca. 98% sind abgestorben, der Zustand des Hausriffs
läßt einem die Tränen in die Augen steigen)
Wir würden immer wieder nach Fihalhohi fahren und können nur jeden dazu
ermuntern, das Gleiche zu tun:
wenn schon Malediven, dann "Fiha", wie die Insel liebevoll von Ihren
Angestellen genannt wird.
Wer weitere Information oder Bilder haben möchte, kann mir gerne ein "Emil"
senden:
Joachim joeyM@t-online.de

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