Eriyadu: 24.3.-5.4.
Fazit: Ein wunderbarer, erholsamer Urlaub an einem der tollsten Hausriffe der Malediven. Toller Strand, ruhiges Wasser, gutes Essen.
Bungis und Lage: Die Auswahl des "richtigen" Bungalows ist sehr wichtig, weil die Standard-Bungis nicht gewählt werden sollen (ein 2-stöckiges Haus neben dem Generator vor dem Main Jetty, ergo laut und stinkig), und auch weil die Superior Bungis sehr unterschiedlich gelegen sind (teilweise ohne Strand und auch mit Geruchsbelästigung durch Algen oder Küche). Ideal sind die Bunigs 112 bis 128. Wir hatten 124 und waren begeistert: viel Schatten unter Palmen und ein toller Strand mit Lagune zum schwimmen, dazu noch der Riffzugang vor der Tür und der beste Riffabschnitt.
Wir hatten versehentlich den Standard gebucht, weil das bei Neckermann nicht klar ersichtlich war, dass es da Unterschiede gibt, aber mit rund 30 Euro Aufpreis pro Nacht haben wir den Superior bekommen, was sich auf jeden Fall ausgezahlt hat. Auch ein Email an das Managment vor ab mit einem Bungi Wunsch zahlt sich aus.
Riff: Ein Traum - wir haben dort mehr gesehen als bei vielen Tauchgängen zuvor: Riffhaie, Schildkröten, Stachel- und Adlerrochen, Muränen und tausenden Korallenfische. Die Farben der Korallen erholen sich schön langsam und es gibt vor allem schöne Tisch- und Geweihkorallen. Die Strömung ist nie stark und die Sicht ganz gut.
Essen: Abwechslungsreich und gut. Französisch, Italienisch und Gott sei Dank auch Maledivisch (Curries aller Art). Erstaunlich gute Nachspeisen für ein südliches Land. Frische Früchte gibt es täglich aber meist nur eine Sorte, könnte mehr sein. Halbpension reicht völlig, für Mittags-Snacks gibt es eine gute Auswahl im Strandrestaurant (zwischen 4-10 Euro). Wasser kostet 3 Euro. Wir hatten eine Wasserkocher für Tee mit - hat sich sehr bewährt. Adapter gibt es im Zimmer.
Zimmer: Wir fanden es sehr schön - unser Bad hat sogar recht neu gewirkt. Natürlich ist es kein Design Hotel und manches sieht nicht mehr so neu aus, aber die diversen Klagen von wegen "total desolat" konnten wir überhaupt nicht nachvollziehen - man fährt ja nicht auf die Malediven um seine Zeit im Zimmer zu verbringen und sich an den schönen Möbeln zu ergötzen. Hellhörig sind die Zimmer aber schon - wir hatten aber Glück und sehr ruhige Nachbarn (es zahlt sich ev. aus beim einchecken zu fragen, wer die Nachbarn sind, zB 4-köpfige italienische Familie versus ältere englische Lady, wie in unserem Fall)
Publikum: Gemischt und angenehm: Hauptsächlich Europäer, viele Deutsche. Auch ein paar Japaner, vereinzelt Russen. Alter 30-50, ruhig. Wenig Kinder.
Animation: Gott sei Danke keine. Es gibt aber div. Zerstreuungen von street soccer Platz, über Tischtennis, Billard, Tischfussball bis Darts. Und ein "Spa" (Massagen).
Ausflug: Unbedingt zum Manta Point fahren - wir sahen einige und es war wunderschön. Allerdings vorher auf die Anmeldeliste sehen - wenn es mehr als ca. 6 Personen sind, wird es etwas stressig für die Mantas und sie ergreifen schnell die Flucht.
Jeder Zeit wieder!
...mal sehen ob es nach der Renovierung im Sommer 2010 teurer wird - hoffentlich nicht all zu sehr, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist jetzt sehr gut.
lg,
Sarah und Rainer aus Wien
Eriyadu vom 27.03.2010 – 10.04.2010
Anreise
Die Anreise erfolgte mit Air Berlin von Düsseldorf aus über Nacht. Der insgesamt gute Service entschädigt für die doch sehr engen Sitzreihen. Nach einer schlaflosen Nacht erreichten wir Male. Der Anblick der türkisfarbenen Atolle ließ den Schlafmangel schnell vergessen. Der Transfer mit dem Speedboat verlief schnell und unkompliziert.
Bungi
Wir bekamen den Bungi 114 zugewiesen. Bei der Buchung hatten wir unter anderem diesen als Wunsch angegeben. Und schnell waren wir uns einig: Der Bungi 114 war der tollste auf der ganzen Insel. Mit freiem Blick auf den Indischen Ozean, einem kleinen aber feinen Strandabschnitt und idealem Zugang in die Lagune waren wir überglücklich. Uns war aus den früheren Reiseberichten schon bekannt, dass die Bungis doch schon ziemlich verwohnt sind. Darauf konnten wir uns also einstellen und es hat uns auch nicht weiter gestört, da der Bungi täglich zweimal gereinigt wurde. Der Roomboy leistete gute Arbeit. Das halboffene Bad war sehr schön und mit den vielen Ameisen (teilweise auch im Bett) haben wir uns nach gewisser Eingewöhnungszeit arrangiert. Zwei kleinere Kakerlaken im Bad schreckten uns auch nicht weiter ab.
Essen
Das Essen war sehr lecker und insbesondere das Abendbuffet wirklich abwechslungsreich. Wir hatten Halbpension gebucht, was unserer Ansicht nach absolut ausreichend ist. Vor allem den Dessertkoch hätten wir am Liebsten mit nach Deutschland genommen. Unser Kellner Ahmed war sehr zuverlässig, gehörte aber zu der eher ruhigeren Sorte. In der Strandbar gab es nachmittags bei Bedarf leckere und reichhaltige Snacks. In der zweiten Woche unseres Aufenthalts wurden die Getränkepreise jeweils um 50 ct erhöht (1,5 l Wasser: 3,50 $, frisch gepresste Säfte: 4,50 $).
Wetter
Sonne, Sonne, Sonne pur. Lediglich nachts hat es dreimal geregnet, einmal sogar etwas heftiger gestürmt, so dass unsere Schnorchelausrüstung gründlich durcheinander gewürfelt wurde. Tagsüber war das Wetter durchweg ausgezeichnet.
Shop
Kurz erwähnt werden muss der einzigartige und hoch motivierte Verkäufer im Shop. Kommunikation und Kundenbetreuung sind nicht seine große Stärke. Dies hat uns jedoch eher amüsiert als gestört.
Insel
Die Insel kann man innerhalb von 10 min umrunden. Sie wurde ununterbrochen von den zahlreichen Gärtnern gefegt, gesäubert und neu bepflanzt. Es gibt eine kleine Gärtnerei, in der neue Pflanzen gezüchtet werden. Der Sinn eines Fitnessraums hat sich uns nicht so ganz erschlossen. Wer wollte, konnte sich mit Billiard, Tischfußball, Darts und Tischtennis die Zeit vertreiben. Die Landzunge eignete sich besonders gut, um einen romantischen Sonnenuntergang zu erleben. Der abendliche Spaziergang auf dem Steg lud zur Betrachtung des Sternenhimmels sowie zur Beobachtung der recht häufige Rochen ein.
Hausriff
Der eigentliche Grund, warum wir uns ins Paradies aufgemacht haben. Wir sind reine Schnorchler aber man sieht eigentlich auch so (fast) alles. Das Hausriff ist der absolute Traum: Schwarz- und Weißspitzenriffhaie, diverse Schildkröten, Muränen, Rochen und sogar ein Manta konnten bei nur geringer Strömung und sehr guter Sicht erschnorchelt werden. Jeden Tag entdeckte man neue Fischarten und wir sind immer noch fleißig dabei, die unzähligen Bilder zuzuordnen. Die Insel kann komplett umschnorchelt werden. Es gibt 3 gekennzeichnete Exits für den bequemen Ein- und Ausstieg. Leider sieht man auch hier immer wieder Urlauber, die unachtsam (oder völlig unwissend?) auf den Korallen herumtreten und abbrechen.
Ausflüge
Besonders zu empfehlen ist der Ausflug zum Manta Point. Während unseres Aufenthalts waren jedes Mal zahlreiche Mantas zu beobachten – ein unvergessliches Erlebnis. Die Schnorchelsafari muss man nicht unbedingt unternehmen, da es hier gegenüber dem Hausriff kein Steigerungspotenzial gibt.
Fazit
Es war ein traumhafter und entspannender Urlaub. Wir würden die Insel auf jeden Fall wieder besuchen und empfehlen sie gerne weiter!
Melanie und Manuel
Nach der Katamarn-Tour „Dream-Maledives“ kamen wir gegen 7:30 Uhr vom Hafen im Flughafen an. Lt. Reiseunterlagen sollten wir 8:30 Uhr nach Eriyadu gebracht werden – ABER an den Ständen war noch niemand zu finden. Als dann ein paar Reiseleiter von TC kamen – war für uns irgendwie keiner zuständig -so sassen wir dann auf dem Flughafen fast bis 11:30 Uhr herum und durften dann mit einem überfüllten Speedboot zusammen mit anderen Neuankömmlingen nach Eriyadu düsen.
Dort angekommen gab es den obligatorischen Drink, Ausfüllen der Hotelzettel und dann bekamen wir unseren Bungi-Schlüssel. Per Mail hatte ich meine Wunschlage „bestellt“ und erfreut stellte ich fest - die Nr. stimmt. Wir bekamen Bunglow 111 -der mit freier Sicht aufs Meer auf der Ostseite liegt - bei Flut beginnt nach ca. 4-5 Metern die Lagune.
Wir hatten nicht viel Erwartungen an den Bungalow aufgrund vers. Reiseberichte - umso mehr waren wir überrascht – wie toll der Bungalow ist. Alles super sauber (wesentlich sauberer wie Angaga) – ebenso die Ausstattung - ehrlich gesagt ich weiss nicht, was daran gross auszusetzen ist. Ob am Schrank oben – einige Funiere etwas abgelöst waren (kl. Stellen) oder ob der Spiegel am Scharnk ein paar Flecken auswiest – ist mir ehrlich gesagt „egal“.
Das Zimmer ist gross und sauber. Das Bad ist auch : gross und sauber (dort ist der Spiegel im übrigen ohne Flecken). Es gibt zwei bequeme Stühle mit Tisch auf der Terrasse (die gefließt ist, und man somit kaum Sand in den Bungalow trägt) – dann gibt es zwei Holzliegen, welche nummeriert sind – und dazu super bequeme Auflagen).
Der Roomboy war top.
Am zweiten Tag hatten wir eine große (wirklich große ) Kakerlake – die krabbelte meiner Bekannten ca. 10 Min im Haar herum bis sie sich bei ihr (als sie eine vermeintliche Haarstähne aus dem Gesicht wischen wollte) am Zeigefinger festkrallte. Danach war „etwas Hektik“ bei uns. Mit dem Spray welches hinter dem TV stand haben wir sie entweder eingeeist – oder aber vergiftet – na ja sie wurde zusätzlich noch totgeschlagen.
Wir warfen sie vor den Bungalow – am nächsten Tag war sie nicht mehr da - wahrscheinlich hat sie den Krabben als Nahrung gedient. Komischerweise sind unsere Bunginachbarn – trotz unserem Geschrei nicht wachgeworden ;-)
Wir teilten es dem Roomboy mit – aber ich denke er glaubte unserer Größenangabe nicht wirklich. Naja eine Woche später tauchte dann noch mal eine Kakerlake auf – diesmal vor dem Einschlafen – VOR dem Bett. User Abwehr-Zusammenarbeit funktionierte inzwischen recht gut – diesmal haben wir die Kakerlake fotographiert und auch „aufgehoben“ (im Bad). Als wir diese dann dem Roomboy am nächsten Tag zeigten – machte auch er große Augen. Er nahm dann das Bett auseinander und ging wohl jeden Abend mit „Gift“ durch den Bungalow – wir hatten danach nicht mal mehr Ameisen im Bad.
Die Insel selbst ist schön gestaltet – mit einer kl. Bananenplantage in der Mitte – sowie anderen Gemüse und Obstanbau. Auch ist die Staff nicht wirklich „abgetrennt“ - man konnte z.B.die Moschee ansehen. Die Insel ist durch Büsche bzw Schutzmauern die ins Meer gehen – die Insel nicht aussen umrunden – ausser zur Ebbe mit etwas nassen Füssen.
Das Essen war sehr gut – viel Auswahl und sehr gut gekocht – vor allem superleckeres Eis – zweimal täglich (besonders zu empfehlen das Bananeneis).
Speziell erwähnen möchte ich das morgens immer frisch gebackenes Brot gibt – auch „Körnerbrot“ -welches superlecker war.
Fisch gibt es immer frisch –so frisch – das dieser leider lebend in die Küche gebracht wird (abends) – und ich vermute dort irgendwann (von alleine) stirbt. Wahrscheinlich habe ich mich etwas „lächerlich“ gemacht – als ich den Koch bat – das er den/die Fische doch bitte töten soll (seine Antwort : tomorrow in the kitchen) Naja lecker war er ja.
Das Management lässt sich ständig auf der Insel sehen – und fragt nach – ob man zufrieden ist. Wir haben uns lange mit dem Manager unterhalten – und haben erfahren – das wohl renoviert wird (wie wissen sie glaub selbst nicht genau) er sprach davon dass, das Spa wohl an die Stelle der Tauchschule kommt und es wohl auch „Wasserbungis“ geben soll – allerdings nicht weit raus gebaut (wie genau er das gemeint hat – weiss ich nicht). Da er von uns erfuhr, das wir von einer Schnochelsafari kommen – erzählte er uns – das er es mit dem Schiff „Catfish“ auch anbieten will – so mit mehreren Tagen Safari.
Den Preis den er uns genannt hat – war sehr intersant. Wir durften dann auch das Schiff mit ihm zusammen anschauen – das waren andere Platzverhältnisse wie auf unserem Katamaran – und ein Schiff mit sehr viel „Flair“. Ggf. unser nächstes Ziel
Das Hausriff ist gut – sehr gut für ein Hausriff – klar waren wir nach der Safari etwas „verwöhnt“ - aber uns hat es gefallen. Schildkröten gab es (eine gr. Und eine kleinere).
Haie sahen wir zwar einige – aber irgendwie kommt es mir vor, alsob nicht mehr so viele unterwegs sind(auch an den anderen Riffen waren nicht viele zu sehen). Klasse war das Nachtschorcheln – in dieser Stunde haben wir bald mehr gesehen, als wie bei stundenlangen Schorchelgängen – wirklich viele Rotfeuerfische. Ein Tipp von mir an zukünftige Besucher: schorchelt am Abend (im hellen) unter dem Steg - dort gibt es Rotfeuerfische, es kommt die Schildkröte zum fressen uvm.
Eins habe ich leider vermisst auf Eriyadu – ein Infoabend zur Einführung. Was wir an Korallentrampler gesehen haben – tut einem echt in der Seele weh – ausserdem gehen die Nichtschimmer – mit Schwimmreifen und „Schwimm-Nudeln“ ans Riff(ohne Flossen).
Wo so was enden kann haben wir leider „life“ mitbekommen. Am Strand liegend fiel mir ein Japaner auf, der mit der Schwimmweste schon weiter weg vom Riff „rumdümpelte“ -nach ein paar Minuten holte ich meine SLR mit einem 300 mm Objektiv und sah : der hat ein Problem. Meine Bekannte schwomm sofort los – ebenso die Bunginachbarin. Ich und der Bunginachbar versuchten an den Rezeption ein Emergency-Meldung zu machen – aber dort ging es wirklich sehr sehr langsam. Ich rannte dann sogar noch vor zur Rezeption, bis sich dort endlich mal jemand bewegte. Was beim rausschauen nicht gesehen hatte – der Japaner hatte seine bewusstlose Frau im Arm, bei der nicht mehr viel gefehlt hätte, das sie ertrunken wäre.
Würde man über die Risiken informiert werden – und auch über den Korallenschutz (scheint ja einigen unbekannt zu sein L ) dann würde so was ggf. weniger passieren.
Das Puplikum ist gemischt: Russen (aber ruhige), Italiener, Deutsche, Japaner , Chinesen und auch Einheimische (die sind weniger ruhig – an deren Ecke ging es zu wie am Timmendorfer-Strand) die aber nur so übers Wochenende kommen. Leider sind diese Einheimischen auch sehr „müllig“ - alles wir auf den Boden geworfen etc.
Ansonsten eine wunderschöne Insel zu einen (noch ?) guten Preis.
Der Manager sagte zwar, das er dieses Preissegment beibehalten will, aber ..... (hoffen wir es).
Reisebericht Eriyadu März 2010
Für unseren 5.Malediven Urlaub wollten wir mal eine neue Insel erkunden die aber unseren (immer schwerer erfüllbaren) Kriterien wie einfache, ruhige Barfuss-Taucherinsel entspricht. Nach Angaga 2007 war es also diesmal Eriyadu im Male Atoll. Auch für den Flug wurde diesmal Emirates gewählt, d.h. Nachtflug mit Zwischenstopp in Dubai. Auch wenn viele von Emirates schwärmen - sooo toll fand ich den Service dieser Airline nun auch nicht, eher durchschnitt im Vergleich zu anderen Linienfluggesellschaften. Und der Stop in Dubai war auch eher nervig. überfüllte Terminals, laut und kaum ein Sitzplatz zu bekommen. Dubai Airport ist genauso knapp konzipiert wie London oder Frankfurt: zig fette Terminals, 1000 Gates aber nur mickrige 2 Start- und Landebahnen. So war es fast keine Überraschung mehr das ein Gewittersturm über Dubai alles zum Stillstand brachte und wir den Anschlussflieger nach Male verpassten. Resultat: ein Tag verloreren Urlaub...
Nach diesem Pech war uns dann aber das Glück auf Eriyadu wieder gewogen. Wir bekamen Bungalow Nr. 132 mit sehr guter Lage und genügend Strand vor der Hütte. Ich war wirklich dankbar dafür den gute und schlechte Lagen sind auf Eriyadu extremer als auf anderen Inseln. In Nr. 100-109 (kein Strand, Blick auf Mauer und sogar kleinere Betonblöcke im Wasser!) oder 155-160 (Lärm von der Entsalzungsanlage) wären wir wohl kaum glücklich geworden. Der Zustand der Bungalows ist ja allgemein bekannt, zumindest hat technisch bei uns alles funktioniert.
Glück hatten wir auch mit dem Kellner, der sehr nett und aufmerksam war. Es war einer der älteren Angestellten. Der Roomboy war auch ok allerdings wirkte er eher desinteressiert und ein "Hello" kam ihm auch nie über die Lippen. Gut für uns als Gast solche Unterschiede im Trinkgeld ausdrücken zu können....
Das Essen war auch in Ordnung. Natürlich hielt sich die Abwechslung in Grenzen aber mit etwas "Kreativität" am Buffet konnte man das ausgleichen. Erstaunlich lecker waren übrigens die Suppen.
Nun aber zum Tauchen: Das Hausriff war wirklich deutlich besser als Angaga, sogar einige wenige Weichkorallen dazu Schildkröten, kleine Rochen und Haie und alles super zu erschnorcheln! Fast könnte man sich dabei fragen ob sich dann das Tauchen mit der Flasche überhaupt noch lohnt ;-) Aber an der Tauchbasis gibt es absolut nix auszusetzen, guter Service, gutes Material und sehr nette und legere Atmosphäre. Und wenn man dann bei einem Tauchgang die gesehenen Mantas schon gar mehr zählen kann (absolut fantastisch!) , vergisst man die simple Tatsache, das nicht jeder Tauchgang gleich spektakulär seien kann und z.B. oft ziemlich schlecht Sicht geherrscht hat.
Würden wir nochmals nach Eriyadu? Die Antwort ist ein klares Jein. Ja, es ist noch die klassische Malediven Taucherinsel aber für das perfekte Malediven Flair fehlen die berühmten i-Tüpfelchen, die wir aus der (guten alten?) Zeit kennen: Bungalows nicht mit Ziegeln sonder mit Palmendach, mit Blumen geschmückte Tische und Betten zum Abschied. Und wie abgenutzt die Hotelinsel ist, zeigt sich nur an den Möbeln im Bungalow sondern auch am Steg oder rostigen Fässern, die irgendwo als Tisch verwendet werden. Sollte allerdings in Zukunft auf den Malediven nur noch die Wahl zwischen schicken, überteuerten 5-Sterne Anlagen und einer altersschwachen Eriyadu 3-Sterne Insel sein so ist die Wahl für uns auch 2011 eindeutig. Letztendlich verbringt man seinen Urlaub hier ja die meiste Zeit mit Kopf unter dem Wasser und hier ist Eriyadu traumhaft ;-)
Helge & Karin
Eriyadu Februar 2010
War kommen gerade von Eriyadu. Es war eine tolle Woche. Aber....die Bungalows. Die sind wirklich renovierungsbedürftig. Nach dem ersten Schock haben wir uns schnell an den Zustand der Möbel gewöhnt und auch das Bad war o.k. .Selbst die völlig verkratzte Klobrille war nach drei Tagen nicht mehr so eklig. Was aber noch keiner geschrieben hat ist die "Hellhörigkeit". Eine Intimsphäre gibt es nicht. Alle Geräusche - aber wirklich alle - sind vom Nachbarn zu hören. Die Wände sind so dünn, dass man das Gefühl hat mit allen in einem Bett zu liegen. Das war mir eine Nummer zu heftig.
Sehr geärgert haben wir uns über den Boy im Shop. Jeder Kunde war völlig unerwünscht und störte nur beim Fussball gucken. So etwas unfreundliches habe ich auf den Malediven noch nicht erlebt.
Ansonsten kann ich nur GUTES berichten. Wir würden Eriyadu gern wieder besuchen. Aber erst wenn die heftigsten Mängel beseitigt sind.
Bärbel aus Hamburg
Ich war vom 5.-13. September 09 nach einer Woche Tauchsafari auf der Amba noch 8 Tage auf Eriyadu, als alleinreisende Taucherin. Der Transfer war einwandfrei, ich bekam Bungi 137 zugeteilt, mit dem ich zufrieden war. Die Insel war nur zu etwa einem Drittel belegt (ca. 40 Personen, davon mehr als die Hälfte Deutsche).
Bungi: groß, ziemlich dunkel, sehr abgewohnt, aber nicht so katastrophal wie der des letzten Reiseberichts. Er war sauber (der Roomboy hat gute Arbeit geleistet), das Bett bequem, das Bad völlig in Ordnung bis auf den Toilettensitz, der wirklich ersetzt gehört. Dass der Spiegel ein paar blinde Flecken hatte, der Sessel einen Riss im Polster, der Schrank abgeblätterte Furnierteile und weitere Kleinigkeiten dieser Art sind Fakten, das hat mich aber ehrlich gesagt nicht besonders gestört.
Strand: vor 137 (wenn man erst mal durch den Grünstreifen durch war) breit, schön und meistens menschenleer. Manchmal konnte ich mir einbilden, der einzige Gast auf der Insel zu sein, so ruhig war es.
Restaurant: das Essen war nach der phantastischen Küche auf der Amba ein großer Abstieg, aber darauf war ich vorbereitet. Für eine Insel dieser Preiskategorie (Eri ist im Vergleich ja nun wirklich sehr günstig) fand ich es okay. Irgendwas hab ich immer gefunden, was gar nicht schlecht schmeckte, aber einen Nachschlag habe ich mir so gut wie nie geholt – insofern fiel es leicht, hier nicht an Gewicht zuzulegen – so kann man das ja auch positiv sehen ;) Positiv überrascht hat mich die relativ große Auswahl an bezahlbaren und trinkbaren Flaschenweinen. Beim Frühstück war der Kellner manchmal noch nicht so ganz wach und man schritt zur Selbstbedienung beim Kaffee, abends war der Service in Ordnung.
Bar: Da ich HP hatte (glücklicherweise), aß ich mittags nicht auch am Buffet, sondern in der Bar/Coffeeshop, wo die Qualität um einiges besser war. Sandwiches, Salate u.ä. waren lecker und preiswert. Ich habe nur den Vergleich mit Reethi Beach, wo ähnliche Sandwiches minimal besser sind, aber ca. 70% mehr kosten. Ähnliches gilt für die Cocktails. Sehr netter, persönlicher und kompetenter Service.
Spa: wunderbare balinesische Massagen, auch diese viel billiger als auf Reethi. 60 Minuten kosten 55 Dollar, ein Viererpack nur 165 Dollar (jeweils incl. 10 % Service Charge), also ca. 30 Euro pro Stunde Massage, da kann man echt nichts sagen.
Tauchen: super. Kais Eurodiver sind toll organisiert, freundlich, kompetent, fahren tolle Spots an und helfen bei jedem Problem. Rasheed gab mir wertvolle Tipps für meine neue Kamera, Kai brachte mir bei mit 2 kg Blei weniger zu tauchen als vorher. Das Hausriff ist einfach nur phantastisch, sei es für Taucher oder für Schnorchler.
Mücken: viele und lästig, aber mit Antibrumm forte im Zaum zu halten. Mal nicht eingesprüht, wurde man ruckzuck zerstochen. Andere Insekten: ein paar Käfer im halboffenen Bad sind wohl nicht zu vermeiden. Auf die fette Kakerlake hätte ich verzichten können, aber im Bungi selbst gab es glücklicherweise nichts derartiges.
Wetter: teils Wolken, teils Sonne, ab und zu ein kurzer Schauer, nachts öfter und recht windig; am vorletzten Tag mehrere Stunden Regen. Alles in allem ok für September.
Gesamteindruck: eine richtig nette, legere Taucherinsel, in der man auch als Alleinreisende schnell Anschluss an andere Taucher findet. Zum Tauchen toll, ansonsten gemütlich, wenn man keine zu hohen Ansprüche an Einrichtung und Essen stellt. Für meine Begriffe deutlich besseres Preis-Leitungs-Verhältnis als Reethi. Ich komme wieder.
Stephanie
Eriyadu vom 02.02.09 bis 23.02.09
Anreise
Abflug mit Emirates am 02.02.09 (ca. 15.45 Uhr) von Hamburg über Dubai, Ankunft auf Eriyadu am 03.02.09 ca. 07.30 Uhr. Ein ruhiger Flug, Wetter war gut, der Service an Bord ebenso und das Bordpersonal freundlich.
Bungi
Wir bekamen den Bungi 160 zugewiesen, wechselten nach zwei Tagen in die 132. Zu den Bungis später mehr.
Essen
Reichhaltig, für jeden was dabei.
Zum Frühstück verschiedene Brote, Muffins, Croissants, Eierspeisen, Waffeln, Kuchen, Müsli, French Toast, gebackene Bohnen, Grilltomaten, Gurke, frisches Obst, Marmelade, Käse (zwei Sorten), Wurst (nicht so überzeugend), zwei Sorten Fruchtsaft.
Zum Abendessen viele verschiedene Salate und Dressings, Suppe, Aufläufe, Fisch, Huhn, Rind, Nudeln, Currygerichte, jede Menge Nachtisch, frisches Obst, Kuchen, Eis. Essen ist sehr europäisch ausgerichtet, ein paar mehr Currygerichte wären schön gewesen.
Wetter
Superwetter! Einmal ein kurzer, aber heftiger Regenschauer über die Mittagszeit, ansonsten immer um die 30 C°.
Auf der Windseite der Insel war das Wasser immer etwas bewegter. Unsere Bunginachbarin, die seit mehreren Jahren auf die Insel kommt, meinte, in all den Jahren war das Meer eigentlich immer spiegelglatt. So bewegt, wie dieses Jahr wäre es noch nie gewesen auf der Windseite. Von dort aus das Hausriff zu umschnorcheln, war dann manchmal etwas mühsam.
Auf der Lagunenseite war es aber immer schön ruhig, so dass wir dann eben dort ins Wasser gegangen sind.
Service
Leider hatten wir den einzigsten muffligen Kellner beim Frückstück und Abendessen erwischt und leider war nicht immer der Tisch richtig eingedeckt und so fehlte morgens fast immer die Kaffeetasse oder mal der Kaffelöffel, hin und wieder fehlte auch der Kellner, also er war wie vom Erdboden verschluckt und wir haben uns von leeren Nachbartischen mit Geschirr versorgt oder auch mit Kaffee, der meist auf der kleinen Umgrenzungsmauer des Frühstücksraumes stand.
Der Service in der Mainbar war sehr gut, immer freundlich und zuvorkommend. Leckere Cocktails und leckeren O-Saft. Eigentlich trinken wir abends gerne nen Cocktail, als wir aber den frisch gepressten O-Saft probiert hatten, sind wir fast zum O-Saft-Junkie geworden.
Auch hier gab es eine reichhaltige Auswahl an Mittagsgerichten. Große Portionen. Eine Portion Pommes, die als kleiner Snack gedacht war, hätte für fünf Personen gereicht, die Portion wurde im bis obenhin vollen Brotkörbchen gebracht.
Die Mainbar selbst ist sehr schön gestaltet und man kann hier gut den Abend ausklingen lassen. Sei es im überdachten Bereich oder auch auf der Terrasse.
Insel
Eine schöne kleine Insel, die uns bis auf kleine Ausnahmen gut gefallen hat. Sauber und gepflegt. Den ganzen Tag wird irgendwo gefegt, alte Palmenblätter entfernt oder auch neue Beete angelegt.
Vor den Bungis der 120er/130er-Reihe (Windseite) war anfangs ein ziemlich breiter Strand. So ca. 8-10 Meter vor den Büschen und ca. 20/25 Meter hinter den Büschen. Durch die Wellen wurde er vor den Büschen in den drei Wochen aber bis auf ca. 3 Meter Breite abgetragen.
Trotzdem war das hier der schönste Strandabschnitt. Bei den Bungis der 100er-Reihe war so gut wie gar kein Strand und was uns hier nicht gefallen hat: zum sichern des Strandes lagen Sandsäcke herum, die teilweise total zerfetzt waren und sich dort verteilt hatten. Nicht sehr schön anzusehen.
Bei den Bungis der 160er-Reihe war auch nicht so viel Strand, auch mal ein paar Sandsäcke, aber dort war auch eine große Sandbank, wo man gut in der Sonne liegen konnte.
Abends versammelte sich hier immer alles, um den Sonnenuntergang zu genießen. Ein wirklich schönes Schauspiel.
Der Strand war übrigens meist bis auf ein paar Leutchen menschenleer, da die meisten tagsüber zum tauchen waren.
Ein Spa ist auf der Insel, was wir jedoch nicht besucht haben, soll aber sehr angenehm gewesen sein und es gibt nen kleinen Inselshop, der die üblichen Souvenirs anbietet.
Sport
Tischtennis, Billard, Kicker, Badminton, Fußball, Dart, verschiedene Gesellschaftsspiele in der Bar (Monopoly, Backgammon, etc.).
Ein Fitnessraum. Dieser jedoch ist ne Katastrophe. Die Geräte funktionieren nicht, der Schaumstoff quillt aus den Bezügen, lose Kabel hängen oder liegen herum, der Raum selbst ist dreckig und stinkig.
Zum Tauchbasis können wir nichts sagen, da wir nur geschnorchelt sind.
Hausriff
Einfach nur wunderschön. Ein Korallengarten vom Feinsten und an Fischen haben wir, obwohl nur Schnorchler, so ziemlich alles gesehen, was wir sehen wollten. Haie, Mantas, Rochen (kamen bis an den Strand), Muränen, Oktopusse, Schildkröten, Seenadeln, Anemonenfische, Feuerfische, Steinfische, Drücker in allen Größen und Farben, Lippfische, Halfterfische, Makrelen, Doktorfische, Igelfische, Seegurken, Seeigel, Seesterne und und und… sogar ne Dornenkrone war dabei.
Die großen Drückerfische waren friedlich, nur die kleinen Picassodrücker waren manchmal recht frech und angriffslustig und die kleinen orangebraunen Drücker waren sehr neugierig und wollten unbedingt für die Kamera posieren.
Leider konnten wir auch einige Leute beobachten, die sich auf die Korallen gestellt haben und wir haben dementsprechend hin und wieder auch ne abgebrochene Tischkoralle gefunden. Das waren allerdings ausnahmslos Leute, die nen Tagesausflug auf die Insel gemacht haben.
Gäste
alle Altersgruppen, von 5 – 85 Jahre, Deutsche, Österreicher, Schweizer, Japaner, Franzosen, Engländer. Keiner ist unangenehm aufgefallen.
Animation/Veranstaltungen/Ausflüge:
Ein paar Mal war abends in der Bar Livemusik.
Es gab ein Valentinsdinner, Barbecuedinner und Lobsterdinner am Strand. Der Strand war toll geschmückt, die Mannschaft hat sich sehr große Mühe gegeben. Das Essen war superlecker.
Ausflüge wurden angeboten nach Male, Inselhopping, Mantapoint, Schnorcheltour, Nachtfischen, wobei die Tour erst losging, wenn genug Leute zusammen waren. Regelmäßig war das beim Mantapoint der Fall, für alle anderen Ausflüge waren meist nicht genug Einträge.
Moskitos:
waren leider auch da, nicht nur abends, sondern leider auch tagsüber. So haben sie mich anfangs eiskalt erwischt und ich zählte den einen Abend dann über 40 Stiche.
Aua!! Danach ging ich nie mehr ohne Antibrumm aus dem Bungi.
Der Moskitomann sprühte aber regelmäßig, leider jedoch auch ohne Vorwarnung, so dass einige Leute, die zwischen den Bungis auf den Liegen saßen, dann plötzlich total im Nebel saßen und fürchterlich fluchten. Der Geruch nahm einem wirklich die Atemluft. Es wäre gut gewesen, wenn an der Infotafel angeschlagen gewesen wäre, wann der Moskitomann kommt.
Nun zu den Bungalows:
Wir hatten zuerst den Bungalow Nr. 160 und sind zwei Tage später in die 132 gezogen. Hinter der 160 läuft ein lautstarker Generator, der eine Urlaubsstimmung nicht aufkommen lässt.
Nach unserem Umzug in die 132 kamen neue Gäste in diesen Bungi, die das Vergnügen hatten, dass der Generator wohl ne Fehlfunktion hatte und die Umgebung des Bungis und auch die Gäste mit Russpartikeln „einpuderte“.
Die Möbel der Bungis in der 160 und 132:
Abgewohnt bzw. ältere Möblierung ist eine Sache, kaputte, verschmutzte und stinkende Möblierung jedoch eine ganz andere.
Die Klimaanlagen waren total schmutzig und verstaubt und ich möcht nicht wissen, wie viel Keime die in die Luft geschleudert haben.
Die Wände waren verdreckt, die Polstermöbel speckig, schmutzig, zerrissen und haben gestunken, die Sitzbank und der Stuhl waren voller Flecken. Seine Kleidung mochte man hierauf nicht ablegen und sich auf Sessel oder Sitzbank hinsetzen schon gar nicht, aus der Stuhllehne (132) war ein großes Holzstück herausgebrochen, man konnte sich daran verletzen. Im Sessel (132) befanden sich Brandlöcher.
Die Wohnzimmerschränke fielen durch abgeplatztes Holz auf, die Messingbeschläge waren verrostet und der Spiegel war mehrfach beklebt.
Aus dem Bett (132) war ein großer Stofffetzen herausgerissen. Das Schmuckband bei den Schlafzimmerlampen war zerrissen und hing herunter.
Die Gardinen waren zerrissen und sie starrten vor Dreck, sie hingen außerdem aus der Führungsschiene. Zum einen, weil die Gardinen so dreckig waren, zum anderen, weil sie aus der Führungsschiene hingen, haben wir uns nicht getraut, diese überhaupt einmal aufzuziehen.
Der Anblick wäre dann auch nicht besser gewesen, da die Fensterscheiben ebenfalls vor Dreck starrten.
Die Fliesen im Badezimmer waren geplatzt, das Waschbecken verdreckt und zerkratzt (rote Striemen/160). In den Zimmerwänden von den Wohnzimmern waren ebenfalls Risse.
Gleich am zweiten Tag unseres Aufenthaltes war unsere Toilette (160) verstopft, woraufhin uns die Reiseleiterin erklärte, wir dürften kein Toilettenpapier in die Toilette werfen, sondern müssten das gebrauchte Papier in den nebenstehenden Eimer werfen. Das wäre so üblich in den südlichen Ländern.
Das empfanden wir schlichtweg als ekelerregende Zumutung und absolut unhygienisch und es heißt natürlich Kakerlaken willkommen.
Gespräch mit der Reiseleitung:
Bereits nach Einzug in den Bungalow 160 hatten wir mit der Reiseleitung gesprochen, worauf wir zwei Tage später in die 132 ziehen konnten.
Da hier jedoch genauso viele Mängel waren, wie in der 160 haben wir dann nochmals mit der Reiseleiterin gesprochen. Diese besichtigte das Zimmer und wollte die Mängel an die Hausleitung weitergeben und wir sollten abwarten, ob die Mängel behoben werden.
In Gesprächen mit anderen Urlaubsgästen hat sich herausgestellt, dass sich die anderen Bungalows in gleich schlechtem Zustand befanden, so dass ein erneuter Umzug keine Verbesserung gebracht hätte. Die angegebenen Mängel wurden bis zum Ende unseres Urlaubes nicht beseitigt.
Laut den Katalogangaben handelt es sich bei den Unterkünften um geräumige und geschmackvoll eingerichtete Zimmer, die als Komfortabel, für gehobene Ansprüche bezeichnet werden. Dies entspricht in keinster Weise den vorgefundenen Zuständen.
Wie gesagt, mit älteren Möbeln kann man leben, aber die Zimmer sollten wenigstens sauber sein und die Möblierung nicht kaputt.
Zu erwähnen ist noch, dass sich auch die an der Rezeption befindlichen Polstermöbel im selben schlechten Zustand befanden.
Zum Ende der Reise hatten wir für die Reiseleiterin ein Schreiben gefertigt und diese gebeten, uns dieses Schreiben gegenzuzeichnen. Sie lehnte das Lesen und eine Unterzeichnung dieses Schreibens jedoch ab mit der Begründung, sie wäre auf einmal nicht mehr zuständig.
Da vor Ort durch die Reiseleitung keine Abhilfe geschaffen wurde, haben wir eine Reisepreisminderung geltend gemacht.
Offensichtlich sind die Mängel bei Neckermann schon länger bekannt, denn uns wurde sofort eine 10 %-ige Reisepreisminderung zugebilligt.
Fazit:
Die Insel und das Hausriff haben uns sehr gut gefallen und das wäre ein Grund, wiederzukommen. Bevor jedoch die Bungalows nicht renoviert sind, würden uns hier keine zehn Pferde mehr hinbekommen.
Es ist ja nun mal ne Insel, die sehr viel von Tauchern besucht ist. Wir können uns jedoch auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Taucher gerne in so einem Dreck leben. Und wenn es nur zum schlafen ist.
Übrigens: bei der Abreise frühmorgens hat sich bestätigt, was wir auch schon von anderen Gästen gehört hatten. Urplötzlich tauchte noch eine alte Rechnung auf, obwohl wir am Vorabend alles bezahlt hatten. Und der dazugehörige Inselpolizist wurde bei unserer Beschwerde auch gleich dazugerufen.
Eriyadu Dez. 2008
Wir haben von unserem ersten Malediven-Urlaub eine Woche auf Eriyadu und anschließend eine Woche auf Angaga verbracht. Der Flug mit Condor war ok, der Sitzplatzabstand aber extrem eng, was vor allem beim Nachtflug sehr unangenehm war.Der kurze Transfer mit dem Schnellboot vom Flughafen nach Eriyadu war auf Grund der ruhigen See kein Problem. Da ja doch schon viele Reiseberichte vorhanden sind, will ich mich relativ kurz fassen und ein paar Vergleiche mit Angaga anstellen.
*Lage der Bungalows:*
Ganz allgemein muss man sagen, dass die Lage der Bungalows sehr unterschiedlich ist. Manche haben uneingeschränkte Sicht zum Strand, wieder andere haben gar keinen Meerblick. Die Meisten liegen wohl irgendwo dazwischen. Wir hatten zunächst Bungalow 101 ganz ohne Meerblick, konnten aber nach 2 Tagen in Bungalow 109 wechseln. Dies war für uns einer der am Besten gelegenen Bungalows (109 - ca. 116) mit tollem Meerblick. Die Ausstattung der Bungalows war in Ordnung, die Betten sehr bequem, die Klimaanlagen in den beiden Bungalows erstaunlich leise, die Liegen sehr schön und bequem.
Im Vergleich mit Angaga, wo die Bungalows etwas schöner gestaltet waren (auch wenn dort die tolle Sitzgruppe vor dem Bungi fehlt!), muss man sagen, dass es dort weniger Unterschiede zwischen der Lage der Bungalows gibt. Sie liegen alle gleich (schlecht?). Man hat kaum direkten Meerblick, immer sind Büsche dazwischen.
*Verpflegung*:
Wir hatten HP gebucht und uns hat das Essen immer gereicht. In der Hitze hatten wir einfach weniger Hunger. Das Büffet war morgens wie abends vielfältig und sehr lecker. Abends unbedingt die Salate probieren. Einige waren wirklich toll. Probleme mit der Verdauung gabs trotzdem keine.Auch auf Angaga wurden wir sehr gut verköstigt. Dort war allerdings die Auswahl etwas größer.
*Schnorcheln:*
DER Grund warum wir nach Eriyadu gekommen sind und wir wurden nicht enttäuscht. Schöne Korallen, Fischschwärme, Schildkröte, Hai, Adlerrochen, Feuerfische, Oktopus, Muränen, ... Einfach traumhaft. Auch die Möglichkeit die Insel schnorchelnder Weise zu umrunden ist gegeben. Viele gut gekennzeichnete Aus-und Eingänge machen es den Urlaubern einfach auf die Korallen zu achten. Ganz anders auf Angaga. Leider gibt es dort nur 3 Ein- und Ausgänge, die zudem sehr dicht beieinander liegen. Wer da nicht weiß, wo er auch bei Ebbe gut über die Korallen schnorcheln kann, hat ein Problem... Schade, da könnte mehr getan werden.
*Sonstiges:*
Toll -- die inseleigene Bibliothek. Hunderte von Büchern die zum schmökern einladen.
Toll -- keine Mücken. Nicht ein Stich während dieser Woche (ganz anders Angaga)
Nicht Toll -- das Sprühverhalten: Ohne Vorwarnung das giftige Zeug. Das geht auch anders.
Wir würden sofort wieder buchen! Viel Spaß dort!!