Embudu Village Reiseberichte

Reisebericht Embudu 28.06. bis 10.07.2008 Superior Zimmer und Vollpension:

Vorweg genommenes Fazit: Ich kann Embudu als Insel nur jedem weiterempfehlen!

Hier ein paar Sachen, die uns positiv aufgefallen sind:

Saubere und ordentliche Zimmer, Roomservice sehr gewissenhaft und abends während des Abendessens wurde noch mal das "Bett gemacht".
Kostenloser Safe ( Pfand 10$)
Sehr saubere Insel, das Laub wurde jeden Morgen wieder gefegt. Die Insel trägt den Namen "Barfußinsel" zu recht.
Kleine Waschbecken für die Füße zwischen den Superior Zimmern.
Obwohl die Insel sehr gut besucht war, konnte man sich ruhige Ecken an den Strandzugängen suchen und war fast ungestört.
Sehr gutes Hausriff, für jedermann gut und einfach zu erreichen und zu erschnorcheln.
Leckeres und abwechslungsreiches Essen, immer Salat im Angebot, nur die Süßspeisen als Nachtisch waren meistens zu künstlich und sehr süß. Oft gab es aber auch noch Melone, Ananas oder sonstige Früchte.
Die "Laubfeger" kann man für ca. 1 bis 2 $ überreden eine frische Kokosnuss zu besorgen und dann auch zu öffnen.
Günstige Preise der Getränke, vorallem weil der Dollarkurs momentan für uns sehr günstig ist. 1,5 Liter Wasser & Softdrinks ca. 1,30 Euro. Bier ca. 2,60 Euro.
Sehr schöner Wellnessbereich und die Adam & Eva Massage ist sehr zu empfehlen.

Hier ein paar negative Eindrücke:

Notorisch schlecht gelaunter Kellner, der aber die Ausnahme war ( auch nachdem er Trinkgeld bekommen hat).
Im Zimmer 65 kein großer Kleiderschrank, für die paar Klamotten, die man täglich brauchte, hat es aber gereicht.


Viel Spaß beim Urlaub auf Embudu :-)


Reisebereicht Embudu Village - Oktober 2007

Wir fassen uns kurz:
Essen: Das Essen war im großen und ganzen gut. 2006 waren wir auf Summer Island und fanden das Essen dort besser. Aber man hat auch auf Embudu immer was essbares gefunden.

Hausriff: Super. Wir haben viel gesehen und eigentlich fehlt uns zu unserem Glück noch ein Manta oder ein Delphin...aber sonst war alles dabei: Schildkröte, Muräne und die ganzen anderen bunten Fische... :)

Tauchen: Sind (noch) keine Taucher. Daher können wir keine Aussage machen.

Bungalows und Insel: Die Insel und Bungalows wurden immer sauber gehalten. Unser Bungalow war etwas älter, was man ihm auch angesehen hat, aber jetzt nicht so schlimm, dass es uns störte. Er war aber immer sauber und das ist für uns die Hauptsache. Ansonsten haben wir uns kaum im Bungalow aufgehalten.
Einziger Nachteil: die Liegen sind nicht sehr bequem...

Wetter: Es hat an 5 Tagen geregnet. Dann aber auch meist nur abends und maximal eine halbe Stunde. Ansonsten hatten wir Sonnenschein.

Viele Grüße
Tanja

 


 

Reisebericht Embudu Villlage (von 19 Nov-2 Dez 2007 )

Anreise.
Wir flogen mit der Belair/Air Berlin pünktlich am 17Nov um 17:40 von Zürich ab Wow es war wieder wie ein Traum als wir kurz vor der Landung auf die schwimmende Träume herabblicken konnte.Endlich wieder zu Hause.Ca um 7Uhr Ortszeit landeten wir in Male. Als wir aus dem Flugzeug ausstiegen erschlug uns fast die Hitze wieder, aber wir wussten ja was auf uns zu kam vom Vorjahr her. Es ging weiter zu der Gepäckausgabe.Als wir unsere Koffer hatten suchten wir unser Hotelplan Schalter mussten nicht lange suchen dort wo sich die längste Schlange befand mussten wir uns einreihen. Ging sehr schnell vorran. Wir bekamen wie immer, noch Infoblätter zu Embudu mit der Adresse+Telefonnummer unser Reiseleitung (die wir später noch brauchten) Sie schickten uns zu Schalter (Nummer habe ich vergessen) von Embudu. Dort angekommen drückten sie uns die Karte vom Hotel in die Hand, zum ausfüllen. Wir mussten noch ein Weile warten auf andere Urlauber. Aber das macht ja nichts man ist ja im Urlaub.Als wir vollständig waren ging es ab zum Boot.Wir waren ca 20 Personen. Wir genossen die Fahrt sehr.Kurz vor Embudu sahen wir 3 Mantas. Die Bootscrew stoppte das Boot und wir konnten die Mantas beobachten. Wow das war schon beeintruckend.Meine erste Mantabegegnung . Die Insel sieht sehr dicht bewachsen aus viele Kokospalmen und anderen grünen Bäume. Als wir angelegt sind ging es ab zu Rezeption..Wir bekamen ein Erfrischungstuch.

Ich war gespannnt ob wir eines unser Wunschbungies bekommen, habe einige zur Auswahl gegeben in dem Email 78, 79 oder 31, 32 und wenn alles nicht geht eines in der 30 Reihe Ich bekam sogar eine Antwort das sie das bestmögliche versuchen werden.Wir haben die Hotelkarte mit dem Hotelgutschein abgegeben. Wir bekamen den Schlüssel mit der Nr 119 in die Hand gedrückt.Ich dachte naja gehen wir das mal anschauen vieleicht ist es ja auch gut.Also gingen wir auf die Suche und als wir dann davorstanden traff mir fast der Schlag. NEIN das kann doch jetzt nicht der ernst sein.Sie gaben uns ein Zimmer im Doppelstöckigen Gebäude.Wir haben extra Superior gebucht, das wir eben nicht in das Doppelstöckigehaus müssen.Im Reisekatalog stand nämlich das die Standartzimmer auch im Doppelstöckigen Gebäude sein können.Ok ich wusste schon hier bleibe ich nicht.Ok wir gehen das mal von innen anschauen.

Das Zimmer war sehr klein mit Bett so etwas wie ein Schrank eine Kommode ich glaube auch noch Nachtische und eine Klimaanlage. Das kleine Bad hatte eine Dusche und nicht viel Platz.Das ganze Zimmer ist dunkel und absolut ungemütlich . Also Zimmer konnte man das nicht nennen, das war eher eine bessere Besenkammer..Auf jeden Fall sicher nicht Superior. Es hatte zwar eine Klima, aber der Kühlschrank fehlte, Terasse hatten wir auch.Die war aber sehr klein man hatte fast kein Platz..Wir gingen dann zur Rezeption um zu fragen ob dies wirklich Superior ist.Sie sagten natürlich ja das es eines ist.Auf dem Rückweg sahen wir das die anderen Bungies viel grösser ausahen von Aussen.Wir gingen wieder zurück ins Zimmmer.Wir beschlossen der Reiseleitung anzurufen.Mein Freund schilderte das Problem.Das wir Superior gebucht haben und das niemals das ist.Wir haben zwar Klima und Terasse jedoch kein Kühlschrank und uns scheint es, dass das Zimmer nicht Superior sein kann.Wir berichteten auch das wir schon an der Rezeption waren.Sie sagte sie kläre das ab und rufe uns dann wieder zurück.Es kam mir vor wie eine Ewigkeit.Aber nach gut einer Stunde kam ihr Anruf.Sie habe das abgeklärt es wäre ein Superior sagten die von der Rezeption ihr.Der Kühlschrank würden sie uns noch bringen.Mein Freund hat nicht locker gelassen.Und erklärte das wir unter Superior was anderes verstehen und wir fühlten uns da nicht wohl. Wir wollen das Zimmer wechseln.Gut sie sagte sie kläre das ab.Kurze Zeit später rief sie wieder an und sagte wir können am Dienstag wechsel (es war momentan Sonnntag) Mein Freund sagte er möchte aber jetzt wechseln wir haben gesehen das noch Bungies frei sind.Wir haben 3500fr bezahlt für ein Superior und nicht für eine Besenkammer.Und für das Geld kann man schon was anständiges erwarten. Also wir sind ja nicht die Leute die auf Luxus stehen aber ein bisschen anspruch auf Comfort das haben wie auch. Ok sie kläre das ab.Wennig Zeit später klopfte es an der Türe.Einer von der Rezeption stand vor der Türe und noch jemand anderes.Sie schauten das Zimmer an, und sagten wir können sofort wechseln und in das Bungi 28.Ach ich strahlte wieder.Er begleitete uns zum Zimmer und wir gaben ihm 10 dollar .Wow das war schon was anderes. Wir möchten uns hiermit nochmal unserer Reiseleitung Zora ein grosses dankeschön aussprechen.

Das Bungi war viel heller viel grösser hatte ein grosses bequemes Bett ein Tisch mit Stuhl und Spiegel Kühlschrank (oberhalb vom Kühlschrank konnte man auch noch Sachen ablegen )daneben eine kleine Ablage für Koffer etc Ein Schrank,ein Nachtisch mit Telefon Klima und ein Deckenventilator.Das Bad war recht gross.Man hatte genügend Platz für alle Dinge abzulegen. Aussert das Licht war sehr schummrig im Bad und im Zimmer.Jedes Bungi hat auf der Terasse ein Plastiktisch und zwei Plastikstühle.Von unseren Bungi aus, hatte man nicht direkte Meersicht wenn man sich aber nach rechts drehte sah man das Meer aber auch nicht gerade gut.Aber wir hatten direkt eine Bucht vor unserm Bungi.Die ersten paar Tage musste Wir sie mit einem Franzosen Päärchen teilen.Danach hatten wir sie für uns.Nachtteil es war bei der Mauer.Egal man hat eine Super sicht auf die Lagune und den Sonnenuntergang direkt vor der Nase/linse.Es war gar nicht so schlimm mit der Mauer.Klar hätte ich lieber einen direkten Meerzugang gehabt.Aber alles kann man nicht haben. Wir konnten auch Blick in ein Standartbungi werfen, sieht fast gleich aus hat, einfach keine Klima und kein Kühlschrank Und das war ein weiter Grund warum nicht Standart.Aja übrigens ein Päärchen war auch zuerst im Doppelstöckigen Haus, Ihnen hat es auch nicht gefallen und konnten dann nach 2 tagen wechseln in ein richtiges Standart.Ich muss sagen auch der Unterschied merkt man deutlich(Zimmer im Doppelstöckigen gebäude und anderes Standart Zimmer) .Meine Meinung nach sind die Zimmer im Doppelstöckigenhaus weder Standart und schon gar nicht Superior.Wenn man die grössern Bungis sieht.Also Leute wenn ihr in ein Zimmer im Doppelstöckigenhaus bekommt lasst nich locker und wechselt. Es ist wirklich nichts schönes, man hat nur Gestrüpp davor also gar keine Meersicht.Und erst die Zimmer. Das Staffgebäude war auch gleich hinten,sowie die Tauchschule war auch gleich daneben

BUNGALOW
Es gibt Standart Superior das sind alles Reihenbungies und dan gibt es noch Wasserbungalow

STRAND./ STRANDLAGE DER BUNGIES
Es gibt viele kleine Buchten 2 Landzungen eine Bei den Bungi 31+32.. und die andere bei den Bungi 78+79.. Man finded immer ein schönes ruhiges Plätzchen.Die Standart Bungis bei der Bar hatten ein wenig Strand und Meerzugang.Empfehlen kann ich von den Superior 26-33 und die in der nähe von dort.und die 70-80.und bei den Standart 1-20 aber die Bungies in der 40 er Reihe sind auch noch empfehlenswert.Die 50-59 (Superior)haben keinen Meerzugang auch die Lage würde mir nicht gefallen.Sowie auch die 6oer Bungies (Standart)sind nicht so an einer tollen lage z.T liegen sie glaube ich auch was zurück versetzt.Aber ich bin mir auch nicht mehr ganz so sicher.Am besten fahrt hin und wenn es euch nicht gefällt einfach wechseln.Unbedingt Luftmatraze oder Auflagen für Liegestühle mitnehnen die gelben Nussschalen., die als Liegestühle angeboten wedern sind sehr unbequem.Ich fand es sogar mit Luftmatraze unbequem Wie nahmen die Plastikstühle von der Terasse mit und stabelten die beiden Luftmatrazen aufeinander für die Füsse.

HAUSRIFF
Wow das war wirklich super schön.Ok ich habe keinen grossen vergleich.Aber es war traumhaft.Diese viele bunte Fische. Babyhaie sieht man bei den Wasserbungies jeden tag die sind wirklich süss 10 stück habe ich mal gezählt.In der Lagune schwimmt auch ab und zu mal einer vorbei. Am Hausriff sahen wir auch ab und zu einen grössern Schwarzspitzenriff Hai.Einmal sahen wir auch ein schlafender Ammenhai er lag unter einer Riffspalte.Schildkröten sahen wir auch viel.Nicht gerade jeden tag aber man freute sich dann umso mehr wenn man wieder eine sieht.Muränen haben wir auch so 2mal gesehen.Leider keine Netzmuräne.Hätte gerne mal eine gesehen. Aber das grösste Erlebniss war als auf einmal der Manta auf uns zu kam.Das war so schön wir haben in 2 mal gesehen .Das 1.mal mitten im Korallen Garten und einmal kurz vor dem Ausstieg bei der Landzunge.Uns wurde gesagt das sie immer zu gleichen Zeit dort vorbei schwimmen von Einstig 78 durch den Koralllengarten so ca zwischen 16Uhr und 17 Uhr Die Strömung ist sehr unterschiedlich achtet auf die Boie bei den Wasserbungies.Wenn wir den Korallengaren machen wollten stiegen wir bei der Bar ein und schnorchelten bis zu der Landzunge.Kurz vor dem Ausstieg bei der Landzunge hat es eigendlich immer eine starke Strömung und man muss schon kämpfen aber mit einem starken Flossen Schlag kommt man an das Ziel.Als wir die Strecke ein paarmal gemacht haben und wir bemerkt haben das es immmer bei der Landzunge eine starke Gegenströmung hat,stiegen wir einfach bei der landzunge ein und bei der Bar hinaus.denn im Korallengaren hat es keine bis gar keine strömung.Wenn man Schildkröte sehen möchte dann Korallengaren wenn man Fischschwärme sehen möchte dan die Strecke Landzunge Wasserbungies und weiter zu dem Einstieg 78.Aber auch da z.T starke Strömung.Einfach auf die Boie achten und am Abend bei der Ankunft am Info Abend teilehmen.Die Tauchschule informiert über das Hausriff. Nachtschnorchel darf man.Lampen kann man bei der Tauchschule holen  

TAUCHSCHULE DIVERLAND EMBUDU
Kann ich nichts sagen da wir nur Schnorchler sind.Aussert bringt viel Schokolade mit.Das mögen sie  

ESSEN/TRINKEN
Wir wurden als wir kamen an einen festen Tisch gesetzt. Wir hatten Glück und bekamen einen Tisch ganz am Rand ausen hinten.Wir hatten in der ersten Woche 2 nette Frauen (Mutter +Tochter)aus Deutschland(Grüsse an Miriana und Moni)Und in der 2 Woche, 2 alleine reisende Frauen aus der Schweiz (Grüsse auch an Mara +Lucette hoffe das wir uns bald wieder sehen)Wir hatten auch Glück mit dem Kellner Abdula war sehr freundlich und aufmerkasm. etc.Am Morgen als er uns kommen sah, stand der Kaffee schon da .Am Abend wussste er schon was wir tranken so jetzt aber zum essen Das Essen war sehr gut und auch abwechslungsreich.Am Abend gab es immer ein Thema wie BBQ, Asien Night, Italian Night, Flambe Night, East+west Night etc.Reis Fleisch Fisch,Pasta Gemüse Salate Supppe.Ich denke es hat für jeden etwas dabei.Am Abend unbedingt auch draussen schauen dort wird immer was gebraten.Sehr lecker,Auch am Mittag ist es immer sehr gut Auch das Dessertbüffet hat immer leckere Sachen gehabt feine Torten, Mousse frische Orangen frische Ananas...Das Frühstück ist auch ok .Es gab dunkels+weisses brot immer die selben Marmeladen Erdbeer die andere war glaube ich Aprikose oder Orangen,Honig,Butter eine Sorte Käse,Wurst(wechselweise),Süssgebäcke.Frische Omelette(Habe ich einmal gehabt war lecker)wechselweise mit Spiegeleier? ) Creps Speck.Z.t Rösti (habe ich immmer genommmen wenn es angeboten wurde) Rührei und Fischcurry.Aja Toast könnte man auch noch machen Und einen Fruchtsaft(wechselweise) gab es auch noch.Meiner meinung nach hat das Essen mehr als 3 * verdient Da wir Vollpension hatten mussten wir die Getränke bezahlen. Aber die Getränke sind so günstig eine Cola 2 Dollar das Wasser auch zwischen 2-3 Dollar (Bin mir gar nicht mehr so sicher ist eben schon lange her)Oja unbedingt die frischen Fruchtsäfte ausprobieren. Gibt Bananen Orangen und Ananas die sind sehr zu empfehlen genau so der Pina Colada (kostet 8Dollar) sehr lecker.Jetzt noch was zum Restaurant es ist sehr schön geworden.Es hat zwar keinen Sand, es ist gefliesst.Aber man kann trotzdem Barfuss gehen.Es haben die wenigsten Flip Flops etc an. Hiermit möchte ich auch noch unsere Freunde grüssen Sebastian+Manuela. Schade das wir und so spät kennen gelernt haben aber wir hoffen das wir euch bald wieder sehen.  

SERENA SPA
Wir hatten eine Adam+Eva Klarheit behandlung ausgesucht.Das ist eine Ganzkörpermassage für Paare.Wow das tat gut.Sehr sehr entspannend leider gingen die 50 minuten sehr schnell vorbei.Wir fühlten uns danach wie neu geboren.Und auch sehr Müde Das ganze kostete für beide 90 dollar.Es hat sich gelohnt.das Spa kann ich nur empfehlen.Auch sonst sind die Preise bezahlbar

INSEL
Hat sehr viele Kokospalmen und andere grüne Bäume und Sträucher.Alles wahr sehr gepflegt eine reine Barfussinsel. Alles auf Sand (aussert Restaurant und Bar ) man braucht also kein Schuhe den ganzen Urlaub lang.Das ist einfach ein sehr schönes gefühl.Z.t ist der Sand an wenigen aber wirklich nur an wenigen Orten grobkörnig.(eine kleine Stelle weiss ich noch bei dem Weg vor Bungi 26.Da wussten wir immer, jetzt sind wir dann gleich bei unserm Bungi 28)Sonst ist er fein wie Puderzucker.Es hängen überall die grosse Baumschaukel aus Holz und die mit den Schnüren.Empfehle ich mit einem Badetuch sonst ist es unbequem. Aja dort wo wir 14 Tagen unser Plätzchen hatten, hat es links von uns riesen grosse Steine gehabt (nichts schönes) aber irgendwann haben sie das mit Sand aufgeschüttet. Holten immer Sand von der Landzunge mit der Schubkarre und brachten es dort hin aber immer erst ca um 17uhr.Und so entstand noch ein weiterer Platz zum ruhen Es gab auch Tiere auf der Insel Katzen Flughunde Geckos Eidechsen und die weniger angenehmen Ameisen und Kakerlaken.Wir hatten mal eine am Abend im Zimmer , am Morgen war sie dan nicht meht auffindbar, hat wahrscheindlich das weite gesucht.  

BAR/UNTERHALTUNG
Die Sunset Bar ist sehr schön aber am Abend auch sehr gut besucht. Wenn man dort kein Platz findet dann hat es sicher vor der Bar noch was,dort ist man auch ganz Outdoor.Unterhaltung gibt es ab und zu. jeden Mittwoch zeigt die Tauchschule Ihre Unterwasserfotos, schaut das ihr frühzeitig dort seit um einen guten Platz zu sichern.Die Fotos sind sehr schön.Das kann ich nur empfehlen.Es gab noch 2 andere Abendunterhaltung (Zauberer und Akrobat) die haben wir aber nicht besucht.Lieber den Abend auf einer Schaukel ausklingen lassen etc.Aber sonst sind wir auch viel unser Coktail oder Fruchtsaft trinken gegangen .Und am Sonntag ist Dico Night . Aber zum Glück gibt es Tagsüber keine Animation.  

Es war ein sehr sehr schöner Traum Urlaub Alles hat gestimmt (aussert das am Anfang mit dem Bungi aber es kam ja noch gut heraus.)Essen spitze sehr schöne Insel mit einem gigantischem Hausriff, freundliches Personal. Und das Wetter hat auch mitgespielt in der ersten Woche blauer Himmel Sonnenschein pur.In der 2 Woche durchzogen.Ab und zu mal Regen wieder Sonnenschein und mal bewölkt. Wenn ich die 2 Insel, Summer Island(2006 besucht) und Embudu jemanden empfehlen müsste.Würde ich Embudu vorschlagen Weil Embudu hat ein , was Summer Island nicht hat (nur ein Mini Riff und der Steg zum schnorchel) Ich empfand das Buffet auf Embudu viel grösser als auf SIV.Von den Bungies her war SIV besser hatten einen Einzelbungi.Auf Embudu sind es Reihenlbungi. Von der Insel selber beide gleich .Beide Insel sehr schön bewachsen.

So ich hoffe ich konnte euch ein wenig berichten bei Fragen an saturn at freesurf.ch anschreiben

 


 

Reisebericht Embudu Village vom 09.01.-24.01.08

So der Urlaub ist zu Ende und da ich vorher hier sehr viel Berichte gelesen habe, die mir sehr bei der Auswahl der Insel geholfen haben, schreibe ich nun auch mein Bericht nieder.

Wir hatten uns entschieden unseren Urlaub auf Embudu Village zu verbringen, weil es zu einen eine recht preisgünstige Insel ist und die Entfernung zum Flughafen und nach Male nicht so hoch ist.

Geflogen sind wir mit LTU gegen 18.00 Uhr abends. Da es mein erster Langstreckenflug war, bin ich davon ausgegangen, das man auf mehr Platz hoffen konnte. Leider bin ich dann bitterlich enttäuscht worden, als ich dann am Platz angekommen war und im nachhinein muss ich wirklich nochmal sagen, dass es echt die absolute Zumutung war. 10 Stunden auf einem Sitz zu verharren, auf dem man sich nicht mal schräg auf eine Arschbacke setzen konnte damit die andere mal entlastet wurde. Also eine recht hohe Dekubitus – Gefahr. Ich habe mich dann dazu entschieden, dass der Urlaub wirklich erst dann losgehen würde, wenn wir dann auf der Insel angekommen waren. Der Flug ging erst nach Columbo auf Sri Lanka, wovon wir nichts wussten. Auch andere Fluggäste hatten sich in Columbo drüber aufgeregt, weil wir alle sehr am Ende waren und dann in unseren Winterklamotten aus dem Flugzeug raus mussten, da das Flugzeug nochmal aufgeräumt und betankt wurde. Es hatte übrigens etwa 30 Grad. Nach 1,5 Stunden ging es dann nach erneutem Sicherheitscheck weiter und wir kamen nach weiteren etwa 2 Stunden in Male an. Dort haben wir uns dann erst mal umgezogen, nachdem wir unseren Koffer hatten. Aus der Ankunftshalle raus, sind dann dort auch schon viele viele Reiseleiterinnen und Reiseleiter hektisch und wild umhergerannt um die Gäste auf die richtigen Boote zur Insel zu bringen. Hat alles super geklappt und so ging es dann auch gleich los Richtung Insel. Der Urlaub hatte begonnen. Die Überfahrt dauerte etwa 50 Minuten, aber das war bei dem ganzen Eindruck den man bekommt völlig egal. Man fährt erst an Male vorbei, dann an zwei anderen Urlaubsinseln und ein paar Riffen bis man dann auf Embudu ankommt. Der Bootsanlegesteg liegt inmitten der großen Lagune und man ist eigentlich erst mal total überwältigt vom herrlichen Palmenstrand und der Farbe des Wassers. In Gedanken hab ich mich schon in Zeitlupe den Rucksack wegschmeißen sehen, um mit all dem was ich anhatte, lächelnd und vollster Zufriedenheit vom Bootsanlegesteg ins kühle Nass zu springen…. Allerdings wäre ich dann voll auf das Riff geknallt, wie ich dann irgendwann mal beim Schnorcheln feststellen musste. Also ging es erst mal zur Rezeption um das Zimmer zu beziehen. Das ging eigentlich auch sehr flott. Wir hatten Standard-Zimmer mit Vollpension gebucht.

Die Insel
Die Insel ist wirklich wunder wunder schön. Sehr gepflegt. Die Hotelangestellten fegen wirklich jeden Tag heruntergefallen Blätter zusammen, was recht aussichtslos wirkt, da sehr es sehr viele Bäume gibt, und tun wirklich viel dafür damit wirklich alles sehr gepflegt ist. Es gibt zwei Sand-Land-Zungen auf denen reichlich Platz ist und sehr viele kleine Buchten, wo man sich hinlegen kann und auch ungestört ist. Leider gibt es selbst hier, am Arsch der Welt wie es empfunden habe, immer wieder typisch Deutsche, die morgens extra eine Stunde früher aufstehen, um dann ihr Handtuch auf die Liegen zu legen, damit ihnen keiner den erbeuteten Platz wegnimmt. Zu anfangs hab ich das gar nicht geglaubt, aber als ich es dann mal selbst gesehen habe war ich etwas erschrocken. Aber lasst euch dadurch nicht stören. Einfach die Badehose ein Stückchen runter, damit man die PO-Falte sehen kann und mit einem Lächeln zur nächsten freien Bucht ziehen. Nein natürlich nicht. Es gibt massig Stellen an denen man dann immer noch alleine sein kann. Der Strand ist schön weis und das Wasser glitzert in allen Farben, so wie man sich das im Traum eigentlich immer vorstellt. In der Lagune schwimmen kleine Baby-Haie umher, die aber nichts tun und dann auch das Weite suchen wenn man ins Wasser geht. Also nur keine Angst solange sich die Mama nicht kommt um nach dem Rechten zu sehen  Am schönsten fand ich es auf der großen Landzunge, allerdings gibt es dort keine schattenspenden Bäume und ist daher immer sehr heiß und die Sonnenbrandgefahr, wie man dann krebsrot abends am Spiegel erkennen musste, war sehr hoch gewesen.

Das Hausriff
Das Hausriff ist leicht zu erreichen und ist durch die Korallenbleiche sehr stark beschädigt. Trotzdem wachsen aber wieder einzelne Korallen nach und ich hoffe, dass sie die Möglichkeit bekommen sich vollständig zu erholen. Trotzdem kann man beim Schnorcheln sehr viel sehen. Fische gibt es viele verschiedene Arten und wenn man Glück hat, kann man auch mal einen Manta, eine Moräne, eine Schildkröte oder auch mal etwas größere Haie sehen.

Das Zimmer
Das Standardzimmer ist relativ einfach. Ein großes Bett, das man auch auseinander schieben kann, Schrank, kleinen Schreibtisch, Dusche und Toilette. Der einzigen Nachteile die ich fand, waren allerdings das die Zimmer offen waren, also die Türen und Fenster sind aus Lamellenholz und nicht durch eine geschlossen Tür oder Fenster verschließbar. Das ist relativ blöd wenn dann einmal die Woche Disco in der offenen Bar stattfand. Besonders dann wenn man einen der Bungalows von 1-5 hatte. Wobei die Nr. 1 wirklich am nächsten zur Bar liegt. Na ja wir hatten übrigens die Nr. 1 und daher gestaltete sich das Einschlafen am Discoabend etwas problematisch. Aber wir hatten es überlebt. Und das andere was mich etwas gestört hatte, ist das das Bad zwar durch eine Wand vom Schlafbereich abgetrennt war, aber nicht bis hoch zur Decke. Also konnte man immer hören, was der andere im Bad und auf der Toilette gemacht hat und das wollen wir dann jetzt auch mal nicht weiter erläutern. Hätte man dann doch auch anders lösen können…. Wir hatte dann das Glück die letzten Tage in einem Wasserbungalow, wegen Überbelegung zu verbringen und das war für uns dann der absolute Luxus. Badewanne mit Whirlpool – Funktion, Balkon zum Meer, Klimaanlage, Fernseh-Gerät und Kaffee und Tee im Zimmer. War schon nicht schlecht, aber da man sowieso die meiste Zeit im Freien verbringt, muss das nicht unbedingt sein. Die Roomboys waren immer sehr nett und haben sich auch immer total gefreut wenn man ihnen etwas Trinkgeld hingelegt hat.

Das Essen
Das Essen war immer sehr gut. Die Auswahl ist sehr groß und es gibt jeden Abend immer etwas anderes, so das es immer etwas für einen gegeben hat. Die Getränke mussten wir selbst bezahlen, da wir nur Vollpension gebucht hatten. Aber die Preise waren völlig in Ordnung und ich denke all inclusive hätte sich für uns nicht gelohnt, da wir keine Alkohliker sind. Kleiner Scherz. Wir haben schon mal das ein oder andere Bier getrunken, aber trotzdem sind wir recht billig weggekommen. Wasser kostet etwa 1,50 Euro / 1,5 L Cola und Fanta etwas 1,80 Euro, Bier etwa 2 Euro und Kaffee und Tee gibt’s zu den Mahlzeiten kostenlos dazu und außerhalb der Essenszeiten kostet der Kaffee etwa 1 Euro. Also alles nicht all zu teuer und so haben wir in 2 Wochen jeder etwa 130 Euro für die Getränke ausgeben.

Die Ausflüge
Wir haben bei 3 Ausflügen mitgemacht, die zwischen 25 und 30 Euro je Ausflug gekostet haben.

Male-Shopping
Der Ausflug nach Male hat einen halben Tag gedauert. Er war mit Führung und man sieht das Regierungsgebäude, die Moschee, das Museum und den Fisch und Gemüsemarkt. Anschließend war kurz etwa 2 Stunden Zeit ein bisschen was einzukaufen. Man wird allerdings förmlich in die Geschäfte hineingezogen und dazu überredet was zu kaufen, weil man sonst da auch nicht wieder rauskommt. Ich habe den Verkäufer immer noch an meinem rechten Ohr kleben „i give you a special price…. A discount price…..:-) Allerdings wird immer noch sehr viel aus dem Meer angeboten, wie z.B. Haifischzäne, was man auf keinen Fall kaufen sollte. Um sich aber mal etwas länger in Male umzuschauen, war leider viel zu wenig zeit.

Inselhopping
Das Inselhopping hat auch etwa einen halben Tag gedauert. Unterwegs zu den Inseln haben wir viele Delphine gesehen. Zuerst sind wir auf eine Einheimischen – Insel gefahren. Die Führung hatte unsere Reiseleiterin übernommen und war sehr interessant. An dieser Stelle nochmal ein großes Kompliment. Man bekommt einen Eindruck wie ärmlich die Menschen dort zum Teil leben und im Nachhinein habe ich mich selbst darüber geärgert , dass ich mich vorher nicht all zu viel darüber informiert habe, sonst hätte ich wenigstens ein paar kleine Spielsachen für die Kinder mitgebracht. Anschließend hat man dann dort auch nochmal die Möglichkeit in einem der Souviniershops eine Kleinigkeit zu kaufen und so haben wir dort etwas mehr Geld ausgegeben um wenigstens so etwas Unterstützung zu leisten. Dann fährt man weiter zu einer einsamen Sandbank zum Schnorcheln oder sich sonnen lassen. Hat etwa ne Stunde gedauert und war jetzt nicht so spektakulär. Dann Weiterfahrt zu einer 3 Sterne Insel Biyadoo. Es war mal sehr interessant eine andere Hotelinsel zu sehen, aber ich muss ehrlich gesagt zugeben, das ich die Insel überhaupt nicht schön fand und froh darüber war, das wir uns für Embudu entschieden haben, zumar Biyadoo auch in der engeren Auswahl war. Die Insel war sehr stark bewachsen, fast schon zu stark, das man sich ehr eingeengt gefühlt hatte und auch der Strand war sehr voll und auch nur an einer Seite der Insel. Na ja jeder wie er es mag, aber für mich wäre es nichts gewesen.

Mantaschnorcheln
Das Mantaschnorcheln war eigentlich nur etwa 2 Stunden, aber sehr witzig und interessant. Wir waren ungefähr 20 Personen und bevor wir mit dem Boot losfuhren, haben wir eine kurze Einweisung bekommen, wie wir uns verhalten sollten, wenn wir dann ins Wasser zu den Mantas springen würden. Ich erinnere mich noch genau an den Satz: Bewegen sie sich nicht, lassen sie sich an der Oberfläche treiben bis die Mantas kommen und vorbeischwimmen. So. Dort angekommen sind dann alle ins Wasser gesprungen und man sollte sich das ganze dann wie beim „Iron-Man“, wenn alle Teilnehmer um ihr Leben schwimmen, vorstellen. Das ganze eben nur mit einer Horde von wildgewordener Schnorchlern mit einer Einmal-Unterwasser-Kamera in der Hand. Fantastisch. Alle sind wie von der Terantel gestochen immer dort hingepadelt, wo die Bootscrew, die auf dem Boot blieb, hin navigiert hatte. Mantas waren erst nicht zu sehen, sonder nur Flossen die der Vordermann einem immer und immer wieder ins Gesicht geschlagen hatte. Aber dann kamen sie. 3 Mantas. Wunderschön und anstatt wegzuschwimmen, was ich angesichts der verrückten Urlauber gemacht hätte, habe sie immerzu umgedreht und sind erneut an uns vorbeigezogen. Er war wirklich atemberaubend und ich kann das nur weiterempfehlen. Es war schon ein Highlight diese Tiere in Freiheit hautnah mitzuerleben.

Fazit
Der Urlaub auf Embudu war super. Das Geld und die zwei Wochen haben sich wirklich gelohnt. Genau so habe ich mir eine Reise auf die Malediven vorgestellt. Wunderschön.

Da es mein erster Malediven Urlaub war, habe ich leider keinen Vergleich zu anderen Inseln, aber da es zum Teil recht teuer ist dort Urlaub zu machen, kann ich mich leider nur an dem orientieren was ich erlebt habe und das ist absolut empfehlenswert. Falls noch Fragen sind darf man sich gerne melden unter Marco.Malek (at) gmx.de

 


 

Kurzfristig entschieden wir uns dazu, wieder einmal einen Urlaub auf den Malediven zu verbringen, und zwar auf Embudu (22. August - 06. September). Embudu wählten wir hauptsächlich, weil das Hausriff so nahe bei der Insel liegt.

Hinflug
Mit der LTU ging es von München nach Colombo und dann weiter auf die Malediven. Ich würde jedoch allen empfehlen einen Direktflug zu nehmen, weil dadurch wurde natürlich die Flugzeit verlängert und das ganze war noch anstrengender, als wenn man gleich auf Hulule landet.
Mit dem Motordhoni ging es dann auf die Insel. Embudu war auch schon von Male aus zu sehen, deshalb dauerte die Bootsfahrt auch nur 45min.

Insel
Die Insel ist ziemlich klein und dicht bewachsen mit sehr vielen Kokosnusspalmen. Zudem gibt es noch einen großen Banyan Tree, an dessen Wurzeln mal sehr schön herumschwingen kann :D. Es gibt zwei Stege (Jetty genannt), einen auf der Wasserbungalowseite und den anderen bei der Bar. Das neu geflieste Restaurant, der Coffeeshop und der kleine Inselshop befinden sich in der Mitte von Embudu. Die Insel hat auch noch eine Tauchschule und einen Surf- und Katamaranverleih. Leider ist es unmöglich, Embudu entlang des Strandes zu umrunden, denn einige Mauern versuchen, den Sand auf der Insel zu halten. Daher sind auch die Strandabschnitte begrenzt. Es gibt eine große und kleine Landzunge, und winzige Buchten, überall auf der Insel verstreut.

Tiere
Einige kleine Ameisen, Einsiedlerkrebse, Eidechsen, Flughunde, Geckos, ein Fischreiher und 5 Inselkatzen (eine schwarze, 4 rote wobei eine noch klein ist). Für die Katzen gibt es sogar einen Fütterungsplatz. Dort hängt ein Bild und es steht geschrieben: Fred's Food Spot. He likes fish and meat and needs you to feed him ^^.

Superiorbungalows
Wir hatten einen Superiorbungalow (mit Kühlschrank, Klimaanlage, Deckenventilator und großen Bad, das allerdings nicht vollständig vom Zimmer abgetrennt war) mit Terrasse und Meerblick, nämlich Nummer 31, den meines Achtens schönst gelegenen Bungalow der Insel, direkt an der Landzunge gelegen. Viele andere Bungalows haben leider keinen Strand direkt davor. Aber einen Nachteil gab es trotzdem, Nummer 31 liegt auf der Wetterseite der Insel, also bei starkem Regen konnte es schon vorkommen, dass das Zimmer geflutet wurde (1x geschehen). Doch wenn man die Türseite mit Handtüchern abdichtet, kann sowas nicht passieren ;).

Restaurant
Das Essen auf Embudu ist nicht schlecht, aber auch nicht 5 Sterne mäßig. Frühstücksbuffet: jeden Tag gibt es Müsli, Marmelade, Honig, verschiedene Brötchen, Wurst und Käse, sowie Bagels, Würstchen und einige andere Sachen, die von Tag zu Tag wechseln
Mittagsbuffet: reichhaltiges Buffet mit Fisch, Fleisch, Pasta, Beilagen (Reis gab es jeden Tag), Salatbuffet und Nachspeisenbuffet mit tropischen Früchten und süßen Cremen.
Abendessenbuffet: jeden Abend gab es ein anderes Thema Flamed Night, Italian Night, Asia Night, BBC, Western Night, Mongolian Night, Steak Night, China Night, Carvery Night

Coffeeshop
Bei AI gibt es zwischen 16:00 und 18:00 im Coffeeshop Kaffee, Kuchen und Sandwiches.

Internet
Es gibt zwar einen Computer mit Internet, aber wer nicht ohne auskommen kann, der wird auf Embudu verzweifeln. Die Internetverbindung ist nämlich sehr sehr sehr langsam (26kbps) und 15min kosten $4.

Bar
2x in der Woche gibt es dort Unterhaltung: Disko, Akrobatenshow, Magic Show,...
Die "Cocktails of the Day" sind nicht so spektakulär, aber dennoch zu trinken ;). Es gab: Cuba Libre, Screwdriver (Vodka Orange), Black Russian, Daiquito (Gin + Lime), Blue Margharita, Arrack Sour,...

Souveniershop
Die Souveniers sind hier ziemlich teuer. Die gleichen Sachen bekommt man in Male oder auf einer Einheimischeninsel zu einem besseren Preis.

Hausriff
Vom Hausriff muss ich sagen, war ich ein bisschen enttäuscht, es sieht nämlich wirklich eher wie ein Korallenfriedhof aus. Zwar sind einzelne Korallen schon wieder nachgewachsen, aber der Großteil ist eben wirklich komplett abgestorben (was auch kein Wunder ist nach El Ninjo und dem Tsunami). Dennoch sind jede Menge kleine Fische zu sehen: Doktorfische, Longnosed Butterflyfish, Baracudas, Trompetenfische, kleine Schwarzspitzenriffhaie, Muränen, kleine Tintenfische, einige Fischschwärme und Schildkröten.

Ausflüge
Es werden verschiedene Ausflüge angeboten:
Nachtfischen
Male Shopping
Island Hopping: Maayafushi (eine Einheimischeninsel und Haupstadt des Süd Male Atolls), Sandbank (zum Schnorcheln) und Biyadhoo. Leider war viel zu wenig Zeit auf den einzelnen Inseln.
Island Hopping mit dem Wasserflugzeug
Whale Submarine: Es war sehr interessant einmal in einem U-Boot zu sitzen und es fuhr direkt am Riff vorbei, sodass man die Fische sehr gut sehen konnte. Allerdings dauert der Tauchgang nur eine Stunde, wobei aber jede Seite nur 30min lang das Riff beobachten durfte.

Alles in allem war der Urlaub sehr nett. Ich war jetzt zum 4ten Mal auf den Malediven (vor 10 Jahren Kanifinolhu im Nord Male Atoll, vor 6 Jahren Sun Island im Süd Ari Atoll und vor 3 Jahren Velidhu im Nord Ari Atoll) und da ich bereits drei andere Inseln kannte, so muss ich sagen, Embudu zählt nicht zu meinen Favoriten.
Am besten hat mir Velidhu gefallen, diese Insel war zwar auch recht klein, aber dort wurde einem einfach viel mehr geboten, das Essensbuffet war eindeutig besser, und vor allem in der Bar wurde man schneller bedient, als es auf Embudu der Fall war.

Aber trotzdem: Embudu liegt im Indischen Ozean, ist eine wunderschöne tropische Insel und besitzt eine unglaubliche Unterwasserwelt. Mehr braucht man im Grunde doch nicht ;).

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung:
lg
nata.th at gmx.at
 


 

Reisebericht Emudu Village 02.04. – 10.04.2007

Hier mein etwas verspäteter Reisebericht. Ich hatte mich aus 2 Gründen für die Insel Embudu Village entschieden: kurzfristig war keine andere Insel mehr buchbar (eigentlich lagen meine Prioritäten nämlich bei ganz anderen Inseln) und ich hatte bis jetzt nur Gutes vom Hausriff (Hauptargument, da ich nur schnorchle und nicht tauche) gehört.
Ich war zum 4. Mal auf den Malediven und kann daher Embudu ganz gut mit anderen Inseln vergleichen. Davor besuchte Inseln waren Meedhupparu, Vakarufalhi und Eriyadu (alles 3-4 Sterne Inseln).
Die fast ausschließlich positiven Reiseberichte über Embudu kann ich leider nicht bestätigen. Aber gerade deshalb verfasse ich diesen Reisebericht, damit zukünftige Urlauber sich vor Reiseantritt ein objektives Bild von der Insel machen können.

Anreise
Auf Grund der kurzfristigen Buchung ging der Flug zunächst mit Lufthansa von München nach Düsseldorf und dann weiter mit LTU nach Male (Direktflug, Nachtflug). LTU steht halt für sehr enge Sitzabstände, wenig Unterhaltung (Zeitschriften o.ä.) und gewöhnungsbedürftiges Essen (manchmal auch mit Magenschmerzen). Der Service war aber trotzdem gut (Getränke gab es auf Nachfrage durchgehend), das Personal war sehr freundlich und bemüht. Das Wichtigste für mich aber war, dass es sich um einen Direktflug handelte. Diesbezüglich würde ich zwar lieber mit Condor reisen, aber dies war so kurzfristig – und ab München leider sowieso nicht mehr – möglich.

Die Passkontrolle in Male zog sich etwas hin, da 3 Maschinen kurz hintereinander gelandet waren (~ 1 Stunde). Danach wurde man, wie gewohnt, in der Eingangshalle von Mitarbeitern der Reiseveranstalter erwartet. Die kurze Wartezeit auf den Transfer mit dem Speedboot überbrückt man mit dem Ausfüllen der Gästeinformation für die Insel (Vorsicht an alle Maledivenneulinge: hier keine Getränke kaufen! Sie sind stark überteuert und auf dem Speedboot gibt es eine kleine gekühlte Wasserflasche gratis!). Ein kleiner Motorschaden unseres Speedbootes kurz nach der Ausfahrt aus dem Hafen, welcher nach ca. 10 Minuten wieder behoben war, erwies sich als Glücksfall. Eine große Gruppe von Delphinen begleitete das Boot ca. 20 Minuten lang auf seiner Reise zur Insel. Dies war ein sehr schöner Urlaubsbeginn!

Ankunft auf der Insel
Nach ca. 45 Minuten Fahrt (zwecks Delphinschau etwas länger als normal) erreichte das Speedboot die Insel. Schon bei der Anfahrt fallen die, für meinen Geschmack, unschönen Wasserbungalows auf, die sich gleich rechts neben dem Anlegesteg befinden (dazu später mehr). Die Schlüsselübergabe am Empfang verlief sehr schnell und das Gepäck wurde dann, wie gewohnt, von den Kofferträgern aufs Zimmer gebracht. Hier bitte das Trinkgeld (1-3 $ pro Person) nicht vergessen! Da ich das Pech hatte, einen der zurückversetzten Superiorbungalows gleich neben der Rezeption im Inselinneren zu bekommen, wandte ich mich, nach einem kurzen Inselrundgang an die Rezeption, zwecks baldmöglichsten Bungalowtausch. Dies war dann, aber nur nach massiven (!) Protest, am nächsten Tag möglich.

Insel
Die Insel ist klein (~ 300 x 180 m), dicht bewachsen, sehr sauber (es wird ständig gekehrt) und wirklich eine reine Barfußinsel.
Wie ich kürzlich im Forum gesehen habe, wurde das Restaurant in den letzten Monaten renoviert und hat jetzt, genauso wie die Bar, leider einen Holzboden.

Probleme:
Die Insel ist im Südwesten, Westen und Nordwesten von einer Steinmauer (bis kurz nach den Wasserbungalows) umgeben – hier gibt es keinen zum Wasser abfallenden Strandabschnitt! Nur einen kleinen Weg zwischen Bungalow und Mauer!

Im Norden bis zur Landzunge gibt es zwar kleine Strandabschnitte, die aber nur bei Ebbe genutzt werden können und praktisch wie eine Terrasse unterhalb der Bungalows liegen. Bei Flut kann man auch wieder nur den Weg zwischen Bungalow und der „Strandkante“ benutzen.

Einen richtig schönen Strand findet man eigentlich nur im Bereich der Landzunge und vereinzelt (meistens in Form kleiner Buchten) im Süden (vor den Standard-Bungalows). Im Bereich der Landzunge gibt es aber leider weit und breit keinen Schatten, sodass sich tagsüber nur wenige Urlauber dort aufhalten.

Das führt dazu, dass viele Urlauber auf den Terrassen der Bungalows sitzen bzw. relativ dicht gedrängt an den kleinen Strandabschnitten. Embudu ist die erste Insel, bei der mir die, zu meiner Zeit fast volle Auslastung der Insel, so deutlich aufgefallen ist. Von Einsamkeit und Ruhe keine Spur! Da die Insel sehr dicht bewachsen ist, gibt es kaum ein Bungalow mit ungetrübten Meerblick (Ausnahme Bungalow 31); auch von der Terrasse oder vom Strand davor ist ein direkter Blick aufs Meer selten, da immer Bäume oder Sträucher im Weg sind und man nur „Gucklöcher“ hat.

Im Südosten und Süden der Insel findet man einige wenige schöne Buchten und Strandabschnitte. Hier befinden sich aber fast ausschließlich die Standard-Bungalows und es ist überwiegend windstill!

Die Insel liegt relativ nah am Flughafen und damit in der Einflugschneise der Verkehrsflugzeuge. Daher hört und sieht man relativ oft Flugzeuge; mich hat das nicht so sehr gestört, aber für Ruhesuchende ist diese Situation sicherlich unbefriedigend.

Bungalows
Über die Bungalows wurde bereits fast alles gesagt; es gibt Standard-, Superior- und Wasserbungalows. Die Standardzimmer haben nur lauwarmes (~ 28 Grad warmes) Wasser, keine Klimaanlage (nur Deckenventilator) und keine richtige Terrassentür, sondern nur feste Holzlamellen und, soweit mir bekannt ist, keinen Kühlschrank.
Die Superiorzimmer verfügen über fließend warmes und kaltes Wasser, eine Klimaanlage und eine normale Tür. Das geschlossene (!) Badezimmer verfügt über einen Dusche, Waschbecken und Fön. Extra Duschgel, Bademäntel o.ä. gibt es nicht. Die Handtücher werden täglich gewechselt. Der Wohn- und Schlafraum ist bedingt durch die Möbel relativ dunkel, enthält ein Doppelbett (ohne Moskitonetz), eine Kommode zur Ablage des Koffers, einen großen Schrank, Tisch, Stühle und einen Kühlschrank. Ein Wasserkocher, eine Kaffeemaschine bzw. eine Kanne mit Wasser, Tee, Kaffee, Zucker, Milch o.ä. gibt es nicht. Ein kompatibler Stecker für Elektrogeräte muss mitgebracht werden (falls man nicht in der Aktion „Kugelschreiber in Steckdose“ geübt ist ;-) ). Auf der Terrasse befindet sich ein Tisch, 2 Stühle (aus Plastik), eine Fußdusche und eine Wäscheleine. Was mir aber sehr positiv aufgefallen ist, ist die häufige Dekoration des Betts und die gründliche Reinigung des Bungalows durch den Roomboy.
Einige der Superiorbungalows liegen allerdings deutlich zurückversetzt im Inselinneren! Sie sind kleiner als die normalen Superiorbungalows und haben nur ein winziges, dunkles Bad ohne Fenster (stockdunkel trotz Licht, ein paar unverstellbare Holzlamellen sind der Ersatz für das Fenster). Diese Bungalows sind meiner Meinung nach inakzeptabel und sollten sofort reklamiert werden!

Über die Ausstattung der Wasserbungalows kann ich leider nichts berichten, da ich keine Gelegenheit hatte, diese zu besichtigen. Die Wasserbungalows haben allerdings folgende Nachteile: sie haben keinen (!) direkten Zugang zum Wasser (was auch sinnlos wäre, da sie direkt hinter dem Riff liegen und man sonst auf dem Riffdach herauskommen würde), eine geschlossene, nach Norden ausgerichtete Terrasse ohne baulichen Sonnenschutz, liegen in unmittelbarer Nähe zur Tauchschule und dem Generator und sehen aus wie deutsche Reihenhäuser – brr!

Zu den Standard- und Superiorbungalows gehören unnummerierte (!) gelbe „Liegeschalen“ ohne Auflagen. Es handelt sich hier leider nicht um normale Strandliegen, sondern wirklich um Liegeschalen! Hier drin kann man zwar einigermaßen unbequem auf dem Rücken liegen und ein Nickerchen halten, aber nicht lesen o.ä., da die Liegen dafür viel zu flach sind und bei Bewegung schnell umfallen! Die fehlende Nummerierung hat auch leider zur Folge, dass man seine Liege ganz schnell wieder los ist und eine neue organisieren muss 

Hausriff
Ja, das Hausriff – hochgelobt in fast allen Reiseberichten. Hier wurde ich herbe enttäuscht!!! Die mir bis jetzt bekannten Hausriffe um Meedhupparu, Vakarufalhi und Eriyadu schlagen diese Geröllwüste mit zum Teil sehr starker (!) Strömung um Längen!!! Gerade der „Coral Garden“ im Süden der Insel ist korallentechnisch praktisch tot und auch sonst findet man nur sehr vereinzelt bunte Korallen. Der Fischreichtum hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gerissen – diesbezüglich habe ich an den Hauriffen von Meedhupparu und Eriyadu viel mehr gesehen. Einige wenige Wasserschildkröten, 10-15 Babyhaie neben dem Anlegesteg im Norden der Insel und die meisten der Riffbewohner gibt es dort schon. Wer Fischschwärme und große Fische sucht, ist hier aber eher verkehrt. Die hausrifftechnisch interessante Seite mit deutlich mehr Fischen und einigen bunten Korallen liegt im Norden. Hier verläuft aber in unmittelbarer Nähe der Kanal, sodass die Strömung meistens sehr stark ist. Man wird vom Einstieg am Anlegesteg sofort entlang der Riffkante nach Nordosten und eher Richtung offenes Meer abgetrieben (man muss also immer schräg in Richtung Insel am Hausriff entlang schnorcheln); ich bin keine schlechte Schwimmerin – aber ich konnte mich selbst mit starken Flosseneinsatz fast nicht auf der Stelle halten, um mir etwas anzuschauen!!! Wer den Riffausgang an der Landzunge (NO der Insel) verpasst, hat ein großes Problem: Hier treibt man auf Grund der Strömung Richtung offenes Meer!!! Auch eine Rückkehr zur Insel an diesem Ausstieg ist schwierig; es existiert zwar eine Schneise, in der aber ebenfalls starke Strömung Richtung offenes Meer herrscht. Ich möchte die Stärke der Strömung in dieser Schneise mal mit dem Strömungskanal eines Schwimmbads vergleichen (Minimum). Man kommt hier nur mit starken Flosseneinsatz und kräftigen Kraulschwimmen von der Stelle! Selbst in der Lagune herrscht noch eine ganz ordentliche Strömung. Im Süden, im Bereich des Coral Gardens, herrscht zwar fast keine Strömung, dafür gibt es hier aber auch sehr wenig zu sehen.

Essen:
Das Essen auf Embudu (immer Buffet) ist vielfältig und lecker. Wer hier nichts findet oder nicht satt wird, ist selber schuld. Leider gibt es aber sehr wenig Fisch und Obst. Auch maledivische Küche, wie auf den anderen Inseln (z.B. Maledivian Corner auf Eriyadu o.ä.), sucht man hier, mal abgesehen vom Themenabend, leider vergeblich. Magenprobleme gab es, soweit ich weiß, auch bei niemanden.
Das Osterbuffet war gigantisch – im wahrsten Sinne des Wortes. Im Restaurant gab es nur die Nachspeisen – der Rest wurde im Verbindungsgang vom Restaurant zur Rezeption und hinter dem Restaurant im Freien aufgebaut. So viel zu Essen und so schön arrangiert (Eisskulpturen, Blumen, „Geschnitztes“ aus Obst und Gemüse etc.) habe ich es eigentlich noch nirgendwo gesehen.

Bar
Die Bar liegt im Süden der Insel. Sie ist relativ dunkel gehalten, hat Holzfußboden und Plastikstühle. Sie verfügt über eine Open-Air-Terrasse, leider ohne Sonnenschutz. Es gibt für AI-Gäste jeden Tag einen Cocktail, der im Preis enthalten ist. Ich würde diese „Cocktails“ - wie leider alle anderen auch - aber nicht empfehlen.

Tierisches
Auf Embudu gibt es eine kleine Vogelvoliere zwischen Anlegesteg und Rezeption, Flughunde, mehrere Reiher, Geckos und Schönechsen, angeblich Katzen (ich habe sie leider nicht zu Gesicht bekommen), Ameisen und wenige Mücken. Ich hatte gegen die Mücken konsequent Cactus Juice benutzt und keinen einzigen Stich abbekommen! Kakerlaken habe ich keine gesichtet.

Wetter
Ich hatte im April eher Pech mit dem Wetter; an 2 (von 7) Tagen hintereinander hat es fast durchgehend stark gestürmt und geregnet – so eine richtig nette, kleine Unwetterfront (Zeit zum Postkartenschreiben ;-) ). Der Rest der Tage war es meist ein wenig bewölkt. An einigen Tagen gab es aber auch Sonne pur.

Sonstiges
Es gibt natürlich eine Tauchschule (die sehr gut sein soll – ich kann es nicht beurteilen, da ich nicht tauche), eine kleine Bücherei und einen Fernseher in der Nähe der Rezeption, einen „Wassersportcenter“, den irgendwie nie jemand genutzt hat, ein Spa (welches mich nicht wirklich überzeugt hat), einen Inselshop und einen Juwelier.

Fazit
Wer einen relativ günstigen, rustikalen Urlaub auf 3-Sterne-Niveau und eine ursprüngliche Insel sucht, ist hier richtig. Wer allerdings eine typische Malediveninsel mit flach abfallenden Sandstränden, Palmen und Ruhe sowie ein gutes (strömungsarmes) Hausriff, relativ schöne, landestypische Bungalows, etwas Luxus und maledivische Küche sucht, ist hier verkehrt.

Info
Meine gesammelten Bilder zur Insel gebe ich ans Forum weiter. Wer sich also die Insel mal näher anschauen möchte, der muss nur in nächster Zeit mal wieder auf www.malediven.net -> Bilder gucken.

 


 

28.5.-11.6.07

Die Anreise nach Male erfolgte von München aus mit LTU (Direktflug in ca. 9 Stunden). Gleich mal eine Anmerkung zu LTU. Es war unser erster und hoffentlich letzter Fernstreckenflug mit LTU! Wir hatten zwar die XL sitze (14 H+K) am Notausgang gebucht aber das war auch schon alles was gut war. Die Bildschirmverteilung auf so einem langen Flug ist irgendwie eine Frechheit. Wir hatten war einen direkt vor uns aber die anderen waren nur in bestimmten Abständen in der mittleren Reihe angebracht. Info am Rande, Reihe 15 hat kein Fenster! Wie das weiter hinten ausschaut weis ich nicht. Da wir beim Hinflug nachts geflogen sind, war alles ziemlich ruhig. Zum Glück war es beim Anflug auf Hulhule nur leicht bewölkt und man hatte einen relativ guten Ausblick auf die Inseln und Atolle. Das ist ein unvergesslicher Anblick. Beim verlassen des Flugzeuges kommt einem erstmal eine Schwüle und tropische Luft entgegen. Im Flughafengebäude selber könnte die erste Kontrolle mit dem Visum viel schneller gehen, wenn die Leute ihre Zettel im Flugzeug komplett ausfüllen würden. Beim Ausgang warteten schon die Leute von den verschiedenen Reiseveranstaltern, die einem dann zum Boot gebracht haben. Der Transfer zur Insel erfolgte in einem Dhoni (ca. 40 Min.) Bei der Insel angekommen ging man erst zur Rezeption, wo man die Zimmer zugewiesen bekam.

Abreise:
Abgeholt wurden wir gegen 7:30 und es ging mit dem Dhoni wieder nach Hulhule. Das einchecken erfolgte auch wieder ohne Probleme. Die Wartezeit bis zum Boarding kann man im Klimatisierten Gebäude eigentlich gut aushalten. Es gibt auch einige Shops wo man noch was einkaufen kann. Die Preise sind auch ok. Weil es bei der Einreise wegen einigen Leuten zu lange gedauert hatte,war es bei der Ausreise auch wieder so. Diesmal war es zwar nicht bei der Kontrolle sondern weil so Idioten es nicht raffen wann Boarding ist. Natürlich verzögert sich dann alles. Bis zum einstieg hatten wir dann also knapp eine Stunde Verspätung. Der Flug selber verlief auch wieder ohne Probleme. Hatten auch wieder die XL Sitze 14 H+K Gegen 18:30 sind wir denn wieder in München angekommen.

Insel:
Die Insel ist ca.280 x 180 m groß (oder klein) je nachdem man es sieht. ;-) Auf der ganzen Insel gibt es sehr viele Palmen,Bäume,Sträucher usw. Es gibt drei Arten von Bungalows: Standard, Superior und Wasser Bungalow. Wir hatten einen Superior (Nr. 79) und waren sehr zufrieden damit. Die Standard Zimmer würde ich nicht nehmen,da diese keine Klimaanlage haben. Ansonsten sind die Zimmer Zweckgemäß eingerichtet. Man sollte jedoch keinen Luxus erwarten. Auf der ganzen Insel kann man Barfuss gehen, da überall Sand ist (Auch im Restaurant und Rezeption). Das gute bei dieser Insel ist auch, das sich die Leute ziemlich verteilen und man eigentlich nie das Gefühl hatte, das viele Leute auf der Insel sind. Man hat das nur beim Essen gemerkt, wo dann alle zur gleichen Zeit kamen. Wenn man der erste mal zum essen geht bekommt man einen Tisch zugewiesen, den man den ganzen Aufenthalt behält. Unser Kellner war sehr freundlich (was man nicht von allen behaupten konnte). Wir hatten noch zwei weitere Gäste am Tisch,die sehr freundlich und lustig waren. Wir hatten für die 2 Wochen VP gebucht und das war voll ausreichend. All Incl. Hätte sich nicht gelohnt. Für die beiden Wochen haben wir zu zweit ca. 130.- für Getränke gebraucht. 1,5l Flasche Wasser kostet ca. 1,80 , Colo,Sprite und Bier (0,33) ca. 2.- und Cocktails ca.4-6.- Das essen war sehr abwechslungsreich und es gab jeden Tag einen anderen Themanabend.

Auf der Insel gibt es nicht einen Großen Strand, sondern „nur“ eine größere Landzunge. Aber dafür gibt es viele kleine Buchten, wo man schön allein sein kann. Am letzten Tag haben wir auf der „großen“ Landzunge 9 Leute gezählt. Dachte immer das die Landzunge sehr gut besucht ist. War zum Glück nicht so. Am meisten haben sich die Leute an dem Strand bei der Bar (beim Anlegesteg der Tauchboote) aufgehalten.

Wenn kein Wind geht ist das Wasser sehr klar. Wir hatten mit dem Wetter Glück,da es die ersten beiden Tagen nur leicht bewölkt war und die letzten beiden Tage waren ziemlich windig und bewölkt. Die anderen Tage waren sehr schön. Geregnet hat es tagsüber nur in den letzten beiden tagen (und das auch nur kurz). Ansonsten Ab und zu mal nachts (kurz).

Unterhaltungsmöglichkeiten hat man auf der Insel nicht sehr viele. Aber wer braucht das schon auf den Malediven? Es gibt einen Federballplatz, Volleyball (wo die angestellten spielen) , Surfen, Kanu , einen Katamaran (der wurde gerade rep.) und das wichtigste ist natürlich tauchen.  Man muß allerdings nicht unbedingt tauchen gehen, um die schöne Unterwasserwelt zu sehen. Die Insel hat ein sehr schönes Hausriff, das sich wieder sehr schön erholt. Wir sind meistens bei unserem Bungalow (79) raus da hier direkt ein Ausgang zum Außenriff ist. Von hier aus kann man entweder nach links in Richtung Wasserbungi und Anlegesteg Schnorcheln. Hier sind meistens große schwärme von Fischen. Wenn man nach rechts schwimmt kommt man zum Korallengarten, der ca. auf 15 Meter tiefe liegt. Vor dem Korallengarten haben wir meistens die Schildkröten gesehen. Die Adlerrochen haben wir leider nur einmal gesehen. Hoffentlich können sich die Korallen weiter so gut erholen, da es sehr schön ausschaut wenn alles wieder Farbe bekommt. Zum Schnorcheln kann ich einen Shorty oder einen dünnen kompletten Anzug empfehlen, da die Sonne hier ziemlich stark ist.

An bestimmten Tagen werden Ausflüge angeboten.

-Island Hopping mit dem Boot oder Wasserflugzeug
-Nachtfischen
-Male Shopping
-Fahrt mit einem U-Boot

Wir hatten keinen dieser Ausflüge gemacht.

Sehr freundlich und hilfsbereit war unsere Reiseleitung (Jahn Reisen) Ilka. Ich musste leider bereits am 3. Tag ins Krankenhaus, weil ich meinen Kopf nicht mehr richtig bewegen konnte. Obwohl es ihr freier tag war hatte sie sich um alles gekümmert (Speedboot und im KH angerufen). Sie ist dann auch mit ins KH gefahren. Die Leute dort waren sehr freundlich. Wurde untersucht, bekam eine spritze und noch Tabletten und Salbe zum mitnehmen. Am schönsten war dabei die Rückfahrt, als das Boot extra angehalten hat weil ca. 30-40 Delfine da waren. Das war ein sehr schönes Erlebnis.

Fazit:

Es war ein wunderbarer und erholsamer Maledivenurlaub. Wer keine großen Ansprüche in Sachen Luxus stellt, Ruhe, Erholung und ein schönes Hausriff sucht, der ist hier genau richtig. Die Insel kann man zu 100% weiterempfehlen.

Sollten noch Fragen sein, könnt ihr gerne eine E-Mail schreiben und (oder) auf unserer kleinen HP vorbeischauen.

Viper2280@web.de

www.unsere-reiseinfos.de

 

 


 

Reisebericht Embudu:

Wir verbrachten vom 15.4. û 22.4.07 zum ersten Mal unseren Urlaub auf den Malediven. Aufgrund der guten Kritiken und dem Preis-Leistungsverhältnis entschieden wir uns für Embudu Village.

Über Veranstalter gab es kein Plätze mehr, jedoch kann man sich kurzfristig vorher an das Hotel wenden und konnte doch tatsächlich ein Standardzimmer ergattern.

Bei der Ankunft am Flughafen wurden wir zu unserem Boot geleitet, dass uns direkt nach Embudu brachte. Dort nahm man uns professionell in Empfang und brachte uns in Zimmer 45 unter.

Dieses Standardzimmer hat besonders schönen Blick auf den Strand. Die Standardzimmer haben einen Deckenventilator den man schon fast auf Organstärke einstellen kann, sodass einem wirklich nicht mehr heiss ist. Das Wasser in der Dusche ist lauwarm. Bei 32 Grad ist das wirklich sehr angenehm. Das Zimmer war recht gross und geräumig. Es hatte auch eine nette grosse Terasse. Nur die Abendbeleuchtung macht ein sehr unromantisches grelles Licht, da Energiesparlampen verwendet werden.

Das Essen in Embudu ist aber wirklich unschlagbar. In der früh gab es verschiedene Brotarten, Wurst, Käse, Würstchen, Eier etc. Für die, die auch in früh schon gerne scharf Essen gab es jeden Tag eine andere Curryart und dazu Naan Brot. In der früh gibt es auch einen Showkoch, bei dem man sich ein Omelette backen lassen kann. Das Mittagessen war auch jedes Mal sehr üppig. Hier auch wieder standen unterschiedliche Brotsorten zu Auswahl, ein grosses Salatbuffet und unterschiedliche Hauptspeisen die von Nudeln bis zu Curry und verschiedene Fleischarten reichten. Das Nachspeisenmittagsbuffett kann sich ebenfalls sehen lassen. Es werden verschieden Cremen, Torten und Eis gereicht. Abends gab es unterschiedliche Themenbuffetts. Wir konnten asiatisch, italienisch, westlich, Grillabend etc. miterleben. Neben dem normalen Buffett stehen von Köchen vor Ort zubereitete Speisen zur Wahl. Wer abnehmen will ist auf Embudu falsch :-) Embudu bietet für jeden Geschmack etwas. Ich bin Vegetarier und ich kam ebenfalls auf meine Kosten. Die Getränke sind recht günstig. Eine Flasche Wasser EUR 1,50, ein Bier EUR 2. Die Bezahlung ist unkompliziert. Man muss nur unterschreiben und bezahlt wird dann am Ende beim Cashier.

Ich habe keinen Vergleich zu anderen Hausriffen auf den Malediven, da wir das erste Mal waren. Ich war aber bereits auf Mauritius und den Seychellen, jedoch dieses Hausriff war das schönste, was ich je gesehen habe. Jedoch nicht unbedingt wegen dem Riff, sondern wegen der Vielzahl an Fischen, die man hier bewundern konnte. Gleich bei der Ankunft bekommt man neben der Hotelberschreibung auch einen Plan vom Hausriff. Es gibt 3 Ein/Ausstiege. Bei Ebbe gibt es kaum Strömungen. Deshalb ist die Sicht bei Ebbe besonders gut. Es ist wunderschön beim Coralgarden (auf der Seite der zwei Landzungen in der Nähe der Bar) zu schnorcheln. Beim Einstieg bei Bungalow 78 kann man im Seichten oft kleine Haie beobachten. Am Aussenriff sichteten wir Schildkröten. In der Lagune bei der Landzunge gibt es manchmal Babymantas und Stachelrochen. Der Einstieg beim Steg bei den Wasserbungalows ist auf jeden Fall auch zu empfehlen, jedoch kann die Strömung hier recht stark sein, wenn Flut ist. Hier gibt es allerlei grosse und kleine Fische. Mit Vorsicht sind die ca. 1 m grossen blau schimmernden Fische zu geniessen. Wenn man sich zu lange in ihrem Revier aufhält, kommen sie ziemlich nah um einen zu verjagen.

Wir haben als Ausflug Male Shopping gebucht. Male an sich hat nicht allzu viel zu bieten. Jedoch die Fahrt dort hin war jeden einzigen Dollar wert. Wir fuhren mit zwei Booten. Delphine werden irgendwie angezogen von den Booten. Die Boote fahren im Kreis um die Delphine und diese machten Kunsttücke. Es war wunderschön. Wir sahen sogar einen eine Pirouette drehen. Wir konnten insgesamt 4 Delphingruppen beobachten.

Mein Freund fährt Wakeboard und hat das auf Embudu gemacht. Jedoch hat Embudu kein eigenes Boot. Es kommt jemand von der Nachbarinsel Taj. Bis auf die Wartezeit auf den Bootsmann (30 Minuten) war es aber supergenial. Wir hatten sogar Delphine, die unser Boot begleiteten.

Die letzten 2 Nächte wurden wir sogar kostenlos in the Waterbungalow upgegradet. Ich kannte so eine Art Unterbringung noch nicht. Der Bungalow war riesig mit einem Glasfenster in Boden um auf das Riff zu sehen. Tatsächlich konnte man hier jede Menge Fische beobachten. Die Terasse war recht gross mit 3 Liegen. Es war jedoch am Tag unmöglich ohne Schuhe rauszugehen, da man sich aufgrund der schwarzen Holzbemalung die Füsse versengte. Das Bad war mit einem Whirlpool ausgestattet. Wir waren froh ohne Aufpreis in Genuss dieses tollen Bungalows gekommen zu sein.

Resumme: Alles in Allem war es für uns eine Traumreise. Ich bin sehr viel in der Welt herumgekommen, jedoch so eine Ruhe und so einen Fischreichtum habe ich selten gesehen.

Ich kann Embudu sehr empfehlen. Sie ist für Familien und Pärchen gut geeignet û nur wenn sie Luxus suchen, wählen sie eine andere Insel. Embudu ist zwar eine 3 Sterne Insel û bietet jedoch 5 Sterne Essen und Hausriff. Da ist ihr Geld
gut investiert.

 


 

Hallo,
ich war jetzt schon 14x auf Embudu, habe alles in allem knapp ein Jahr meines Lebens in meiner zweiten Heimat verbracht. Ich bin in der aussergewöhnlich luxuriösen Situation, zweimal im Jahr für 4 Wochen auf Embudu so richtig abzuschalten. Den Reisebericht von Tanja und Thomas (siehe unten) kann ich in allen Punkten nur bestätigen. Ich habe Tanja und Thomas dieses Jahr auch kennen gelernt und wir hatten viel Spass zusammen. Es gibt, eben wie wir, auf der Insel sehr viele "Wiederholungstäter" und so kenne ich in jedem Urlaub mehrere Gäste und hab sehr viele wirklich tolle Menschen kennen gelernt. Embudu Village ist wirklich allen zu empfehlen, die Luxusinseln mit Laufen in Schuhen auf Marmorplatten und in der Bar sitzen mit Hemd und so nicht wirklich schätzen... Embudu ist eine Barfussinsel (oder mit Crocks ist man auch ganz "in"... hi hi hi) mit Stil und natürlichem Malediven-Charme.
Wenn Ihr irgendwelche Fragen habt, ich freue mich immer auf eine E-Mail.
Karin Schlatter (E-Mail: karinschlatter at bluewin.ch)


 

Hallo an alle die sich für Embudu interessieren.

Wir waren auf Embudu vom 12.02.- 05.03.07. Das war unser zweiter Besuch auf dieser Insel. Das erste mal waren wir im April 2004 dort. Dazwischen waren wir im November 2005 auf der Insel Villamendhu im Ari-Atoll. Dass wir Embudu das zweite mal besucht haben, zeigt schon, dass wir mit der Insel sehr zufrieden waren. Der nächste Malediven-Urlaub geht mit Sicherheit wieder nach Embudu.

Gewohnt hatten wir im Zimmer 87. Dieser Bungi liegt auf der windstillen Seite und hat Klima, Meerblick, Kühlschrank und alles was man im Paradies so braucht. Embudu ist nichts für Leute die Luxus suchen. Sie ist eine einfache Insel die schon seit über 20 Jahren von Touris besucht wird. Sie ist klein (man braucht nur ca. 15 Minuten um die Insel zu umrunden, wenn man langsam geht). Embudu ist sehr sauber (im Gegensatz zu Villamendhu), jeden Tag laufen einige Gärtner über die Insel und kehren jedes einzelne Blatt auf, das von den Bäumen fällt, daher gibt es auf dieser Insel auch keine Mücken (im Gegensatz zu Villamendhu). Die Bungis sind in Reihen gebaut (ich glaub immer 4 Doppelbungis aneinander). Sie sind schon etwas hellhörig, aber man muss ja nicht unbedingt schreien. Und wie oft ist man schon am Bungi wenn man Sonne, Strand und Meer vor der Tür hat. Sie sind zweckmäßig eingerichtet. Bett, Schrank, Schreibtisch mit Spiegel und noch eine Ablage. Die Bäder sind sauber (auf Villamendhu hatten wir ein halboffenes Bad, das hab ich etwas vermißt). Achtung beim Buchen, es gibt auch Bungis in zweiter Reihe. Das Essen ist Spitzenmäßig. Jeden Tag haben sie ein anderes Thema (wird beim Frühstück an die Tafel geschrieben). Freitag: Italienische Nacht / Samstag: Asia Night (extrem scharf) / Sonntag: Barbecue Night. Von Montag bis Donnerstag wird abgewechselt zwischen Western Night / Mongolische Nacht / Caverin (oder so ähnlich) Night / Flamb Night / China Night und Easter-Wester-Night. Man hat immer was gefunden, was gut war. Nur Asia und China-Night sind etwas gewöhnungsbedürftig. An diesen Tagen haben wir immer Mittag gegessen. Es gibt auf Embudu auch Schweinefleisch. Viel Salat, gute Dessings, gute Nachspeisen. Wir waren jetzt 3 mal auf den Malediven und ich muß sagen ich bin eigentlich sehr empfindlich was fremdes Essen angeht, aber auf den Malediven hatte ich noch nie Probleme. Also Imodium könnt Ihr zu Hause lassen. :-)

Jeden Tag kommt der Roomboy zweimal. Er bringt morgens eine Thermoskanne frisches, kaltes Süßwasser und abends auch wieder. Manche nehmen es nur zum Zähneputzen, aber wir haben es immer zum Tauchen mitgenommen.

Was All inclusive angeht, ich bin der Meinung das braucht man nicht. Speziell für Tauchen die zwei bis dreimal täglich tauchen wollen ist es unnötig. Ein Cola/Sprite kostet gerade mal 1,60 €, ein Shandy (Radler) kostet 2,00 €, Bier 2,40 €, Wasser (1,5 l) 1,60 €. All inclusiv ist nur rentabel wenn man abends dann auch Alkohol trinkt. Bei All inclusive gibt es immer einen anderen Tages-Cocktail der aber (vom Hörensagen) nicht so der Reißer sein soll. Also wir haben auf 3 Wochen zwei Personen zusammen gerade mal knapp 450 € gebraucht.

Haustiere ? Nur ein paar Ameisen, die man aber eigentlich auch nur gesehen hat, wenn man mitten in der Nacht aufstehen musste. Am Morgen waren sie alle wieder weg. Zweimal hatten wir einen kleinen Geko im Zimmer die aber sehr unauffällig an den Holzbalken geklebt sind.

Tauchen auf Embudu: was soll ich sagen, einfach spitze ! Die Bootscrew ist super, die Basisleitung ist super (sie mögen sehr gerne Nutella, Gummibären, Kaugummi, Bonbons) Abends werden die Tauchplätze für den nächsten Tag an einer Tafel bei der Rezeption angeschrieben. Man muß sich nirgends eintragen, man ist am nächsten Tag um 08.30 Uhr einfach an der Basis, richtet seine Sachen her, die Jungs bringen das Zeug zum Boot und dann kann es los gehen. Wenn man nachmittag wieder mit will, läßt man die Tasche am Boot und kommt und 14.30 Uhr wieder zu der Basis, lädt eine neue Flasche auf den Wagen und fertig. Die Plätze sind super. Wenn man aber keine Strömung gewohnt ist (z. B. Ägypten) sollte man bei den Kanal Tauchgängen etwas vorsichtig sein. Auch der Express ist nicht von schlechten Eltern. Embudu Channel ist eigentlich recht einfach zum Tauchen. Ein Guide taucht voraus. Beim Express war nur mein Mann dabei, da war ich zu feige. Aber was mein Mann so erzählt hat ........ Wenn die Brille mal zum Wackeln anfängt wenn man zur Seite schaut und man Angst haben muß sie fliegt gleich davon dann, na ja ich glaub das muß ich nicht haben. Man merkt, dass sich die Korallen allmählich wieder erholen. Der Korallen-Garten war vor 3 Jahren noch ein Friedhof. Jetzt sieht er schon wieder ganz passabel aus, ich bin sicher, in 3 - 4 Jahren (wenn nicht wieder was kommt) sieht er wieder spitzenmäßig aus.

Badetücher: Laut Beschreibung sind keine Badetücher im Preis dabei. Gebt einfach dem Roomboy ein paar Dollar und legt ihm einen Zettel hin dass ihr zwei Handtücher mehr braucht, dann ist das kein Problem. Oder Ihr hängt die benutzten Badetücher an die Wäscheleine dann legt euch der Boy zwei neue Handtücher ins Bad. Dann hat sich das Problem auch erledigt.

Sonnenliegen: es gibt auf Embudu genug Liegen für jeden. Es gibt zwar auch Leute die früh morgens um 6 laufen und Handtücher auf irgendwelche Liegen legen, aber ich glaub dazu muß ich keinen Kommentar abgeben. Idioten einfach.

Mehr kann man zu Embudu nicht sagen. Ich konnte weder heuer noch vor 3 Jahren irgend etwas negatives finden.

Ich wünsche jedem sehr erholsame Tage und richtet Ela und Janosc ganz liebe Grüße und Thomas und Tanja aus Bayern aus.

Solltet Ihr noch Fragen haben, meldet euch einfach. tanja.jobst at gmx.net

 


 

Wir besuchten Embudu Village im Januar 2007 und möchten erwähnenswerte Dinge, gerade im Hinblick auf den letzten Artikel in diesem Forum, weitergeben. Unsere Beurteilung beruht auf Kenntnis von und dem Vergleich mit sechs anderen Malediveninseln. Außerdem konnten wir auf Embudu sowohl ein Standard- als auch ein Superiorbungalow nacheinander bewohnen und somit vergleichen. Die in vorhergehenden Artikeln aufgeführten positiven Dinge können wir bestätigen und möchten sie deshalb hier nicht wiederholen.

Embudu Village ist eine schöne und empfehlenswerte Insel. Wer allerdings einen luxuriösen oder "westeuropäisch anspruchsvollen" Aufenthalt sucht, sollte die Insel nicht buchen. Hier sind die Gäste richtig, die ursprüngliches Maledivenfeeling suchen, und es genießen können, für eine Zeit ohne "gewohnten Luxus" auszukommen.

Wer überlegt, ob er Superior- oder Standardbungalow buchen soll, muss im Wesentlichen nur entscheiden, ob er damit klarkommt, dass das Duschwasser nicht wärmer als ca. 28 Grad (aber auch nicht kälter) ist, denn nur die Superiorzimmer haben einen elektrischen Durchlauferhitzer für die Dusche; weiterhin, ob er eine Klimaanlage braucht und ob er damit klarkommt, dass die Türen der Standardbungalows keine geschlossene Bauweise haben, sondern durch die Lamellenbauform offen sind. Unseres Erachtens ist eine Klimaanlage nicht notwendig, da zum einen die Luft auf den Malediven nicht schwülheiß ist und immer ein leichter Wind weht und die Standardbungalows im Eingangsbereich und im hinteren Bereich Türen und "Fenster" in der besagten Lamellenart haben (ähnlich der uns bekannten Fensterläden), wodurch immer ein leichter Luftstrom durch das Zimmer weht. Unsere Bungalows befanden sich auf der Nordostseite, die auch gleichzeitig die windige Seite ist (Bungalows 33-101). Vorteil hier: mehr Luftbewegung, Blick aufs Meer (Bungalow 33 - etwa 90), aber auch durch Wind und Wellen immer recht laut. Auf der Südwestseite (Bungalow 1-32) wenig Luftbewegung, dafür aber ruhig, aber durch dichte Vegetation meist auch kein Meerblick. "Tierbesuch" in den Zimmern: Einige wenige Ameisen und zwei Geckos. Durch die offene Standardbungalowbauweise gab es weniger Ameisen, als im Superiorbungalow. Hier können eben die Geckos herein und "für Ordnung sorgen". Mücken gab es fast nicht.

Länderbelegung: Die Gäste auf der Insel waren größtenteils aus dem deutschsprachigen Raum und aus Frankreich, danach gefolgt von Engländern und einige wenige Asiaten. Es war weder im Restaurant übervoll, noch an allen Strandbereichen voll. Im Gegenteil sogar.

Baden/Schnorcheln: Badeschuhe sind angebracht, denn nicht immer ist der Sand nur feinsandig. Auf der Nordostseite ist die Strömung recht stark. Bleibt man aber in Riffnähe, besteht keine Gefahr. Auf der Südwestseite ist fast keine Strömung. Trotzdem sollten Schnorchler nicht ohne Flossen ins Wasser gehen. Durch Wasser und Wind kann man schnell eine Ohrentzündung bekommen. Empfehlung: 1. Ohrentropfen mitnehmen, 2. Badewolle besorgen und zum Baden/Schnorcheln ins Ohr stecken, 3. die Ohren vor Zugluft schützen, z.B. bei Bootsfahrten mit kleinen Wattetupfern o.ä. Am Anreisetag gibt es neben der Einführung durch die Reiseleiterin (die in unserem Fall - Jahn-Reisen - auch auf der Insel wohnt) und einem kleinen Rundgang über die Insel auch einen Kurzvortrag mit wertvollen Hinweisen zum Schnorcheln und Tauchen durch ein Mitglied der Tauchschule. Unbedingt anhören!

FKK: Ist zwar prinzipiell auf den Malediven verboten, aber Embudu hat eine "Landzunge" auf Höhe der Bungalows 32/33: Wenn man hier "oben-ohne-und-unten-sehr-wenig" macht, geht das, zumal hier tagsüber keiner der auf der Insel tätigen Moslems hinkommt.

Malle-Angewohnheiten: Manche können es nicht sein lassen, mit dem Badetuch morgens Liegen zu belegen. Lasst es sein!!! Es ist peinlich und absolut nicht notwendig!!!! Es gibt genügend Platz und Liegen für alle!!!

Trinkgeld: Dass es Usus sein soll, das Trinkgeld im voraus zu geben, stimmt nicht. Es ist jedem selbst überlassen.

Viel Spaß und gute Erholung im Paradies (kaufmannvolker at web.de)


 

Wir waren vom 19. – 26. Mai 2006 auf Embudu. Dies war unser 3. Maledivenurlaub nach Kuredu 1996 und Summer Island 2001. Ursprünglich hatten wir 2 Wochen Embudu gebucht, konnten aber nach einer Woche gegen eine deftige Zuzahlung die Insel wechseln und sind dann nach Summer Island.

Folgende Gründe führten zu unserem Wechselwunsch:
1. Die Reihenbungalows (wir waren bisher Einzelbugis gewohnt) sind sehr, sehr, sehr hellhörig und recht abgewohnt. Trotz aller Bemühungen des Roomboys Achmed musste ich auch erleben, dass mir in der 3. Nacht eine ca. 7 cm große Kakerlake in die Schläfe biss, nach sofortigem Insektiziteinsatz im Raum erschien dann noch ihr Bruder/Schwester, da war an Schlaf nicht mehr zu denken vor Ekel. Unser Bungi Nr. 72 war zudem an einer kleinen Mauer, so dass wir auch keinen Strandabschnitt für uns hatten. Unseres Erachtens nach hat man beim Anlegen der Bungalows auch den Fehler gemacht, die Wege um die Insel zwischen Bungi`s und Strand entlangzuführen und nicht, wie wir es kannten, hinter den Bungi`s. Somit kamen permanent Gäste direkt an unserer Terrasse vorbei, was nicht so unser Geschmack ist

2. Die Inselbelegung war in den ersten beiden Tagen (also als wir unseren Wechselbeschluss gefasst haben) indiskutabel. Die Gäste passten nicht mal alle in den Speisesaal, sie mussten im Coffeeshop verköstigt werden. Die Tische im Speisesaal waren so eng gestellt, dass die Kellner gar nicht anders konnten, als einen jedesmal anzurammeln, wenn sie vorbeigingen, was nicht wirklich zu entspannter (wenn auch sehr leckerer) Nahrungsaufnahme beitrug. Entsprechend voll war es auch an den wenigen Sandstränden und eigentlich auch sonst überall auf der Insel. Der betriebwirtschaftliche Aspekt erschließt sich mir zwar, nur verbinden wir Malediven vordergründig mit Ruhe und Erholung und auch mit einem Stück Exklusivität, was wir auf Embudu, auch wegen der erstaunlicherweise zahlreichen Klein- und Kleinstkinder, nicht fanden. Nach 2 Tagen verringerte sich die Besucherzahl zwar merklich, dafür begannen aber in den beiden Bungis neben uns Bauarbeiten.

3. Die Strandliegen verdienen diesen Namen nicht!

4. Viele Franzosen (laut, rücksichtslos, dominant, stellen sich einfach auf`s Riff…)

Positiv erwähnen möchte ich
1. den Roomboy Achmed (kam immer während wir frühstücken waren und war sehr gründlich und super nett) und überhaupt

2. die ganze Belegschaft, (Grüße an unseren Kellner Mohammed) welche super nett war und sich für alle Gäste förmlich aufopferte. Auch

3. Ilka von Neckermann war freundlich und bemüht, uns zu helfen, auch wenn sie natürlich „ihre“ Insel verteidigte.

4. Das Essen war ganz vorzüglich für maledivische Verhältnisse, wir haben so gut gegessen wir noch auf keiner anderen Insel.

5. Das Hausriff ist schön nah, artenreich und interessant, besonders gefielen mir die vielen Haie und Drücker. An dieser Stelle aber eine ganz große Warnung vor der Strömung!! Sie ist für Ungeübte oder leichtsinnig „Flossenlose“ völlig ungeeignet; während unseres Aufenthaltes verunglückte unsere Bungalownachbarin, wurde auf`s offene Meer gezogen und nur in letzter Sekunde gerettet. Ohne sofortige Reanimation und Intensivstationaufenthalt in Male hätte sie nicht überlebt. Besonders bedenklich – die Dame kannte sich super aus und war eine geübte Schwimmerin – sie b-suchte die Insel zum 19. !!!! Mal.

6. Die Ausflüge nach Male und zum Islandhopping sind gut und preiswert.


Unser Fazit: Sehr einfache Insel mit Bungalows im Jugendherbergsfeeling und großen Abtragungsproblemen, deswegen auch so preiswert. Den Standard, den wir von den 3* Inseln Kuredu und Summer Island kannten, konnte die 3* Insel Embudu nicht erreichen. Vom Service und den Schnorchelmöglichkeiten her jedoch absolut empfehlenswert!!

Wir werden jedoch das nächste Mal länger sparen und uns 4* leisten.
Aber: Schaut auch auf meinen Bericht von der 2. Woche auf Summer Island! Dort war`s auch nicht mehr so wie 2001.
PS: Fotos gern auf Nachfrage (katrin_moebius at web.de)
 


 

Reisebericht Embudu Village besucht vom 03.05.06 – 22.05.06

Ich möchte nicht mit den üblichen Floskeln beginnen, aber sie stimmen!!! Dieser Urlaub war traumhaft – Wir waren in einem kleinen Paradies – usw.

Fest steht auf jeden Fall: Wir waren „Ersttäter“ und werden „Wiederholungstäter“, denn der nächste Aufenthalt auf Embudu ist schon geplant

Bevor ich nun ins Detail gehe habe ich eine kleine Bitte an Euch. Solltet Ihr tatsächlich dort Urlaub machen, bringt für die Reiseleiterin ILKA (Neckermann) unbedingt Pocket Coffee und auch andere Schokolade mit und bestellt einen lieben Gruß von Sibylle, ihr Dank wird Euch ewig hinterher schleichen

Auch gern gesehen wird Weingummi, Lakritze dagegen fast gar nicht.

Michael, noch Reiseleiter Jahn, bald aber Tauchlehrer mag alles von Kinderschokolade und auch sehr gerne (oder fast lieber) die billige Variante aus dem Aldi. Schokolade ist halt doch manchmal wertvoller als Gold *lach*

So, los geht es:

Unsere Erwartungen waren sehr hoch, klar, es sollte schließlich auf die Malediven gehen, und dennoch wurden sie übertroffen. Man stelle es sich so vor:

  • Die Temperaturen ein wenig wärmer…

  • Das Wasser ein wenig blauer, ein wenig wärmer, ein wenig klarer… (wie klar kann Wasser sein – wir konnten nur staunen)

  • Die Fische ein wenig größer, bunter und viiieeele

  • Die Vegetation ein wenig grüner…

  • Die Sonne ein wenig heller und nicht zu vergessen stärker

Okay, beginnen wir also mit der Anreise:

  • wir hatten bei Neckermann gebucht und bekamen auch gleich Fahrkarten der DB mitgesendet – da wir nähe Dortmund wohnen, der Flug aber ab Frankfurt war, bot sich eine Anreise per ICE an – 2,5 Stunden und wir waren direkt im Flughafen - so lässt sich gemütlich reisen.

  • Gepackt war alles notwendige für eine Barfussinsel, Schuhe an den Füssen, ein paar Latschen für eventuelle Ausflüge, mehr braucht ihr wirklich nicht und wenn ihr nach 3 Wochen wieder Schuhe an den Füssen tragen müsst, werdet ihr sie hassen (auch die Frauen, bin schließlich selber eine J).

  • Um unnötige Kosten für den Verleih zu sparen, waren auch Flossen, Maske mit Schnorchel, und 3mm Tauchanzüge (ob lang oder kurz ist egal) im Koffer. Soweit ich es recht in Erinnerung habe, mussten unsere Nachbarn für eine Woche Maske, Flossen, Schnorchel ca. 30,- Dollar zahlen. Na, für den Preis dann doch lieber hier kaufen.

  • Für die teilweise kalten Abende (ca. 29 – 30 Grad) 1 oder 2 dünne aber lange Pullis. Wird aber auch nur notwendig, wenn jemand so schnell friert wie ich.

  • adesachen genügend mitnehmen, denn dort kaufen wird ein teurer Spaß. Man darf nicht vergessen, dass ausschließlich Touristen so etwas kaufen und dementsprechend kostet ein Bikini (der einen nicht vom Hocker wirft) dann ab 70,- Dollar.

  • Besonders wichtig ist nun der Sonnenschutz. Wer nicht ganz so empfindlich ist, kann mit Lichtschutzfaktor 20 beginnen und auf 8 an den letzten drei Tagen runter gehen. Wer dagegen sehr blass oder blond bzw. rothaarig ist, sollte an LSF 30 denken. Unsichtbare Mücken gibt es auch – ich habe nie eine gesehen, aber erwischt haben sie mich trotzdem, wenn auch eher sehr selten.

Tagesablauf kann kurz beschrieben werden:

  • - Schnorcheln

  • - Frühstück

  • - Schnorcheln oder Tauchen

  • - Strandliege im Schatten mit einem Buch

  • - Mittagessen

  • - Tauchen oder Schnorcheln

  • - Strandliege im Schatten mit einem Buch

  • - Abendessen

  • - Fröhliches Beisammensein auf der Terrasse (oder nach Geschmack auch Bar)

  • - Inselspaziergang

Fragen zu einem Inselkoller kann ich ausdrücklich verneinen. Ich muss gestehen, dass ich mich nach 2 Wochen teilweise noch verlaufen habe, aber hält man das Wasser an einer Schulterseite, kommt man spätestens nach 10 Minuten wieder „zuhause“ an.

Preise:

  • wie erwähnt sind die Leihgebühren für eine Schnorchelausrüstung pro Woche ca. 30,- Dollar

  • Tauchen in Begleitung (muss sein, wenn noch keine 30 Tauchgänge nachgewiesen werden können) 40,- Euro, und wird mit der Menge dann günstiger. Hier sind Flasche, Tiefenmesser, Jacket und Lungenautomat im Preis. Anzug kostet extra (ca. 3,- Euro), Nitrox je Flasche 3,- Euro Aufpreis. Bootsfahrt 9,- Euro (halber Tag) und Fullday 18,- Euro.

  • 6 Tage Nonlimit ist hier zwar im ersten Moment billiger, aber bedenke, du musst mind. 30 Tauchgänge haben (sonst wird diese Buchung nicht angenommen), und wenn du einen Tag aussuchst zum Beginnen, musst du die 6 Tage non Stopp durchziehen. Kosten für Boot (täglich 18,- Euro) und andere (Nitrox etc.) kommen hinzu. Zu der Tauchschule ist noch zu sagen, dass fast alle Leute dort Spitze sind. Hervorheben möchte ich die Chef´s Ela und Janosh, den Martin (knuffig Kerlchen), den Risey (der sieht Sachen *staun*), Matt ist witzig, demnächst Michael, den Jürgen dagegen muss man mögen oder eben nicht, aber er ist trotzdem nicht schlecht, ich würde wieder mit ihm runter gehen – ist halt (mir gegenüber) ein wenig wortkarg.

  • Getränkekosten halten sich in Grenzen. Wer AI gebucht hat, den interessiert es sowieso nicht, aber wer nicht unbedingt jeden Tag Alkohol trinken möchte, der ist auch mit VP gut versorgt. Kaffe und Tee zum Essen kostenlos, Wasser 1,5l ca. 2,- $, Cola, Fanta, Sprite 0,3l ca. 1,5 $ und die Cocktails halten sich bei etwa 5,- $. Bitte auf keinen Fall vergessen, dass ihr mächtig viel trinken solltet, mindestens 3-4 Liter Wasser pro Tag. Nicht Cola oder Kaffee sondern Wasser. Wichtig!

  • Ausflüge: Maleshopping ca. 20,- €, Inselhopping (halber Tag) mit dem Boot 25,- € mit dem Wasserflugzeug (ganzer Tag) 150,- €

  • Auf alles was bezahlt wird kommen 5 % Trinkgeldaufschlag.

  • Bootscrew, Kofferträger, Zimmerboy, Kellner und Köche sind auf euer Trinkgeld angewiesen. Wir haben es so gemacht: Kofferträger 5 $, Zimmerboy je Tag 1 $ und eine Minitüte Weingummi J, Kellner alle 3 Tage 5 $, Bootscrew je Fahrt 2 $ und die Köche jede Woche 5 $ - hmm, da kommt schon was zusammen, aber es lohnt sich.

Unterbringung:

  • Es gibt die günstige Variante Bungalow ohne Klimaanlage, ohne Heisswasser, aber mal ehrlich, wirklich kalt ist das Wasser dort eh nicht, es hat immer mindestens 30 Grad

  • Superior Bungalow war unser „zuhause“, die Klimaanlage stand am Tag auf 28 Grad und wir haben gefroren, in der Nacht reichten 27 Grad völlig aus. Warmes Wasser war für mich wichtig aber nicht wirklich überlebensnotwendig. Die Ausstattung ist zweckmäßig, denn wer ist schon auf so einer Insel viel im „Haus“?

  • Wasserbungalow ist dann noch mit einer Badewanne und auch einem Sichtfenster im Boden ausgestattet, hat aber keinen direkten Zugang zum Wasser (steht eben über den Korallen). Ich persönlich finde die Dinger nicht sooo klasse.

Unbedingt beachten solltet ihr dann noch die Riffein- und –ausgänge. Die Insel ist eben komplett von einem Riff umgeben und damit weder du noch das Riff Schaden nehmen, sind 5 Ein- und Ausgänge mit Fahnen markiert. Hier wurde eine kleine Schneise ins Riff geschlagen, welche auch bei Ebbe ohne Gefahr durchquert werden kann.

Achtet unbedingt auf Menschen sie es nicht lassen können auf diesem sehr empfindlichen Naturbaustein (Lebewesen) herumzustehen. Es gibt leider immer wieder Idioten die sich auf das Riff stellen und damit das weitere Wachstum oder gar das Überleben dieser Korallen gefährden. Auch wenn es durch El Ninho sehr gelitten hat (Korallenbleiche), so ist doch schon an vielen Stellen eine Regeneration zu sehen, ja, das Riff erholt sich und wird bestimmt wieder traumhaft schön – wenn wir es achten und drauf aufpassen.

Die Korallenbleiche hat aber auch gute Seiten, all sie wunderschönen bunten Fische in jeglicher Größe sind sehr einfach zu finden, zu sehen, zu bestaunen, denn diese sind alle noch da.

Wer nicht mindestens jede Minuten einen Hai in der Lagune sieht, braucht eine Brille, aber keine Panik, sie sind nur bis ca. 1,3 Meter groß, meistens nur um die 50 cm.

Spannender fand ich es draußen, dort haben ein Hai und ich (er ein klein wenig größer als ich) ein witziges Erlebnis gehabt, wir kamen um ein Boot und waren uns Auge in Auge – beide dachten HUCH – er war schneller als ich, er schoss in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit davon, sonst wäre wohl ich vor Schreck über das Wasser gelaufen *lach*

Mein persönliches Highlight waren Begegnungen mit Mantas. Eine ganze Stunde mit SECHS Mantas bis zu 6 Metern Spannweite im Wasser zu verbringen, wird mir unvergesslich bleiben. Wenn sie ganz dicht (teilweise unter 5cm Abstand) an mir vorbei schwebten, hatte ich das Gefühl sie schauen nur mich an. Sie beobachteten mich fast genauso fasziniert wie ich sie. Verspielt sind die süßen Dinger auch, ein kleiner Manta (ca. 4,5 Meter) streckte vorsichtig den Flügel in die Taucherluftblasen, dann kam er eine Minute später näher, noch näher, direkt über uns und schüttelte sich wohlig in seinem persönlichen Whirlpool – und das ganze 5 Minuten lang – komisch, er schien es genauso zu mögen wie wir Menschen

So ihr Lieben, fangt an zu träumen und freut euch auf euren Traumurlaub in eurem Paradies. Solltet ihr Fragen haben meldet euch unter Betreff „Embudu“ bei mir cavias@gmx.de ich werde mein möglichstes tun.

 


 

Embudu 02/2006

Zuvor besuchte Inseln: Kandooma 1997, 2000 /Vilamendhoo 2002 / Embudu 2004

Reisezeit: Februar 2006
Wir haben bereits einen Bericht für Embudu im März 2004 geschrieben.
Grundsätzlich hat sich nichts verändert, deshalb hier nur das, was uns wichtig erscheint.

Flug: erstmalig gab es einen freien Cocktail beim Hin- und Rückflug.

Hulule: Es gibt einen Aeroflot-Stand! Das lässt für die Zukunft Schlimmes befürchten.

Thema Barfussinsel:
Klingt toll, ist es auch. Wer auf Realismus steht, sollte mal mit seinen Zehen ein paar Zentimeter Sand beiseite schieben.

Unterhaltung: gab es wohl mal bei der Bar. Wir haben erfreulicherweise nichts davon mitbekommen.

Publikum: Subjektiv betrachtet hat die Anzahl der Franzosen zugenommen. Wenn man mal davon absieht, dass einige von ihnen einen leichten Hang zur Grüppchenbildung im Wasser hatten und bei der Unterhaltung fast vergessen haben, dass sie eigentlich ins bzw. aus dem Wasser wollten, waren sie genauso unauffällig, wie die übrigen Gäste.

Kinder: waren wohl einige wenige da, diese sind aber nicht negativ aufgefallen.

Wasserbungalows:
Nach der Renovierung prima in Schuss.

Warum die Badewanne Massagedüsen hat, wenn man doch Wasser sparen soll, wissen wir nicht. Die Versuchung war jedenfalls stark und wir sind ihr erlegen.
Die Terrasse bietet ganztägig ausreichend Schatten.

Generator: Meine Frau hat mich einmal darauf aufmerksam gemacht, dass man den Generator hören kann. Stimmt kann man, wenn man will – falls er denn an ist, oder der Wind mal nicht vom Meer kommt, oder die Außentür offen ist, oder die Badtür, oder man es unbedingt hören will.

Wellenbrecher: Da der Wind auf dieser Inselseite zu dieser Jahreszeit und bei zunehmendem Mond die Wellenbewegung recht stark waren, brachen sich die Wellen am Bungalow zeitweise recht heftig. Meine Frau ist davon nachts manchmal wach geworden und wieder eingeschlafen. Ich liebe solche Geräusche und schlafe nachts.

Restaurant:
Eigentlich unverändert. Nichts großartiges, aber immer was essbares dabei und manchmal auch lecker.

Bar: unverändert.

Internet: unverändert.

Schnorcheln:

Das Hausriff erholt sich langsam, aber es erholt sich.

Thema Strömung:
Anfang Februar war die Strömung relativ heftig, genauso wie der Wind auf der Wasserbungi-seite.
Für Ungeübte eventuell problematisch. Erfahrene Schnorchler/Taucher kommen damit problemlos zurecht.

Mantaschnorcheln:
Immer noch Abzocke.
Allerdings wurde der Preis von 20,- auf 15;-$ pro Person gesenkt.
Das Boot fuhr täglich raus. Nach der selben alten Leier: erst - Alibi-Platz, dann zum Manta-Point.

Wir haben gelesen, dass einige den Preis für gerechtfertigt halten, da die Crew die Mantas ja finden muss.
Es ist immer der selbe Platz! Und die Mantas gehören nicht der Insel!
Wir waren viermal in Eigenverantwortung mit den Mantas Schnorcheln – haben also 120;-$ gespart.

Alter Tipp: Sich einmal ansehen wo das Schnorchelboot hält, Strömung testen (war diesmal direkt am Ausstieg recht heftig, doch etwas weg vom Riff nicht mehr vorhanden) und hin zu den Mantas.

Tauchen:
Alles bestens.
Es gibt ein neues Boot. Das ist etwas größer (für 20-30 Taucher) und verfügt über eine kleine Bordtoilette.
Im Schnitt waren wir vormittags so 12 Taucher. Nachmittags schwankte die Anzahl zwischen 3 und 17.
Bei 3 Tauchern wurden weiter entfernte Ziele kurzfristig gegen Embudu-Express eingetauscht (Kostengründe).

Negativ:
Bei geringem Interesse wurden auch Tagestouren (z.B. Kandooma) abgesagt. Ist zwar ökonomisch nachvollziehbar, aber für die Betroffenen schon arg traurig

Wir hatten wieder Vollpension gewählt und es nicht bereut
Die Rechnungen erfolgten immer noch in Rufia.

Folgende Getränke wurden von uns konsumiert:
Wasser: 44 zu 2,-$
Bier: 35 zu 3,-$
Tonic: 6 zu 1,50$
Softdrink: 8 zu ca. 3$
Cocktails: 4 zu ca. 5$
Fl. Wein: 2 zu ca. 17,-$
Eis: 4 zu ca. 3,-$
Gesamtpreis: 294$ (enthalten sind 8 $ Internetnutzung. auf jeder Rechnung sind ca. 5% Service-Charge ausgewiesen).

Trinkgelder:
Es wurde uns bei der Einführung erklärt, dass es jetzt üblich sei, dass Trinkgeld im voraus zu zahlen (ca. 5,.-$ die Woche für den Roomboy und den Kellner), ansonsten könnte man sich benachteiligt fühlen.
Wir haben’s also mal so gemacht (muss ja nicht alles so wie in Deutschland laufen).
Beim Roomboy hat’s funktioniert – beim Kellner nicht.

1. Anmerkung:
Wen es interessiert.
Die Servietten werden im Restaurant nur einmal täglich gewechselt. Mit gebrauchten Servietten (wohlgemerkt Stoffservietten) wurde auch schon mal ein Aschenbecher ausgewischt.
Wir fanden das nicht so gut und so hatte ich ein längeres Gespräch mit dem Restaurantleiter - danach immer frische und saubere Servietten und Wein zur Entschädigung.

2: Anmerkung
Die Malediven verfügen inzwischen über ein Mobilfunknetz. Die Gesprächskosten sind jedoch ähnlich teuer wie beim Festnetz via Satellit.

Fazit: Wir können die Insel immer noch weiterempfehlen, würden aber beim nächsten mal nun doch endlich wieder ins Ari-Atoll, damit man mal Vergleichsmöglichkeiten hat.

Link: http://www.diverland.com

nicole und lars

 


 

Wir waren ab 17.03.2006 2 Wochen auf Embudu. Dies war unser 3. Maledivenurlaub - und auch der bisher schönste! Was man im Web über Embudu erfährt, können wir weitgehend bestätigen.

Unterkunft:
dem Standard und den Erwartungen entsprechend, sehr sauber und gepflegt (wir hatten den legendären Bungalow 78)

Restaurant/Küche:
das Essen ist sehr gut, und abwechslungsreich, das "Hummer-Dinner" sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man Meeresfrüchte liebt. Beim Service gibt´s jedoch Verbesserungspotezial - eine zweite Garnitur Besteck ist kaum zu ergattern - daher Messer und Gabel "gut bewachen" oder nur 1X zu Buffet gehen! Manchmal konnte ich meine Servitte vom
Frühstück mittags wiedererkennen! Der Eier-Koch vom Frühstücksbuffet dürfte ein Morgenmuffel sein, der Tischkellner war
jedoch sehr freundlich und aufmerksam.

Unterwasserwelt:
Das Hausriff ist das bisher schönste unserer Maledivenreisen und bietet auch beim Schnorcheln (wir sind keine Taucher) alles was das Herz begehrt. Ein besoderes Highlight war das "Mantadiving" . Unweit der Insel kommen Mantas zum "Abendessen" (Plankton) und man bewegt sich mitten unter den eleganten Meeresbewohnern in Griffweite.

Fotos: gibts natürlich auch, die Unterwasseraufnahmen sind aufgrund meiner bescheidenen UW-Ausrüstung natürlich nicht
1A, aber für einen groben Überblick sollte es reichen - viel Spaß beim durchblättern

http://bilderbogen.kapfenberger.eu/Embudu/

Silvia und Erich
 


 

Urlaubseindrücke Embudu Village

Nachtflug mit Condor mit einer Boing 767 von München. 9,5 Stunden Flug.

Ankunft in Hulule Airport Male. Die Abfertigung geht zügig voran. Nach 30 Minuten warten im Abholbereich geht es per Dhoni (Schnellboot) auf unsere Insel Embudu Village. Die Fahrt dauert ca. 25 Minuten. Die Reiseleiterin lotst uns zum Empfang. Die Schlüsselübergabe ist in 5 Minuten erledigt. Wir werden zu unserem Wasserbungalow mit der Nummer 204 geführt. Die Koffer tragen uns die Bediensteten hinterher. Der erste Eindruck ist Klasse. Ein sehr geräumiger Bungalow (ca. 25-30qm). Auf der Terasse schöne Aussicht zum Aussenriff und offenen Meer.

Am Nachmittag um ca. 14 Uhr Ortszeit des ersten Tages Badeklamotten und Schnorchelausrüstung ausgepackt und ins warme (28 Grad) Wasser. Beeindruckend ....... klares Wasser, bunte Fischschwärme.

Nachmittags um 16 Uhr Kaffetrinken in der Cafebar. Übrigens alles in Barfuss. Die ganzen 14 Tage keinen Tag Schuhe oder Badeschlappen getragen. Die Insel nennt man nicht umsonst die Barfussinsel.

Nach dem Kaffeetrinken nochmal in die Badesachen und ne Runde geschnorchelt.

Vor dem ersten Abendessen wird uns ein fester Tisch zugewiesen und der uns zuständige Kellner vorgestellt. Dem erstmal 5 Dollar (die Hauptwährung ... Euro geht auch) zugesteckt. Macht man so.

Das Büffet ist reichlich. Indisch angehaucht. Soll heissen vieles mit Curry und Reis. Logisch. Indien ist um die Ecke. Täglich wechselner Themenabend. Uns gefiel es und satt machte es auch.

Nach dem Abendessen gehts in die Bar. Gemütlich. Den Sonnenuntergang auf der Freiterasse genossen.

Der erste Tag auf der 280x180 Insel mit seiner sehr üppigen tropischen Flora klingt langsam aus.

Wir haben die 14 Tage sehr genossen auf dieser ruhigen relaxfähigen Insel auf dem Südmale Atoll im Indischen Ozean. Meine anfängliche Skepsis über einen Inselkoller bewahrheitete sich nicht.

Wir sind uns einig dass wir sobald als möglich wieder dort sind.

Schön war es .....

Meine Homepage: http://urlaub.peter-koerner.de

Mit freundlichen Grüssen

P.Körner
 


 

Hallo

Wir waren im Oktober 2005 auf Embudu. Dies war der zweite Besuch der Malediven. Unseren ersten Tripp hatten wir nach Kuramathi.

Es zeigt sich ein deutlicher Unterschied von 4 Stern (Kuramathi) zu 3 Stern (Embudu)

Unterkünfte.
Wir hatten ein Deluxe-Bungalow. Unterschied zum Standardbungi war, dass wir Süss-Warmwasser zum Duschen hatten. Und eine sehr ruhige Klimaanlage.

Alles sauber und gepflegt. Wenn auch z.T. schon in die Jahre gekommen. Embudu ist eine der ältesten Touri-Inseln.
Nicht zu gebrauchen sind die Wandschränke, welches sich als 15cm Vertiefungen der Wand erweisen.

Strand:
Embudu hat die Bungalows immer in der zweiten Reihe. Das heisst, kein direkter Blick auf’s Meer. Immer ist der Fussweg und die dichte, wilde Vegetation im Weg.

Ausser die Wasserbungis, aber die haben keinen Zugang ins Meer, da diese direkt auf dem Riff sind. Dafür mit Glasboden zum runterschauen.

Es besteht keine Möglichkeit, so richtiges Robinsonfeeling hinzukriegen. Es gibt zwei grössere Flecken, welche als Stand bezeichnet werden können. Entsprechend ist dort auch viel los.

Tauchen / Schnorcheln:
Das ist echt der Hammer. Auch Schnorchler kommen in den Genuss der vollen Fischpracht. Die Tauchbasis ist Weltklasse. Das Hausriff eines der schönsten.

Küche/Essen:
Abwechselnd. Reichlich. Wenn jemand hier nicht satt wird oder nichts findet, was ihm schmeckt, dann soll er zu Hause bleiben.

PS: Mitgebrachte Nutella Gläser sehen nicht sehr vorteilhaft aus.

Alles in allem ist Embudu eine schöne, gute Insel, für Leute welche unkomplizierte Athmosphäre lieben und keinen Wert auf Luxus legen.


 

August 2005

Ich kann mich kurz fassen, denn die letzten Berichte sind sehr ausführlich und treffend. Interessant dürfte aber die Frage sein, wie das Wetter zur Regenzeit war: Bestens! Wir hatten in zwei Wochen einen sehr trüben Tag, Regen selten und nur abends oder in der Nacht. Sonst schönstes Wetter, und wie wir hörten, war es das schon in den Wochen davor.

Da das Essen früher kritisiert wurde, kann auch ich zur Beruhigung bestätigen, dass es jetzt hervorragend ist. Fisch gelingt zwar nicht immer perfekt (Filets zu dünn geschnitten und daher beim Braten ausgetrocknet oder man bietet grässliche fishfingers an), zur Auswahl stehen aber auch gute Fleischgerichte und sehr gute italienische Sachen. Ein reichhaltiges Salatbüffet mit verschiedenen Soßen und ein spitzenmäßiges Süßwarenbuffet gibt es auch. Zum Frühstück bietet man als neue Kreation gute Käsebaguettes an, ohne aber den Bäcker von Eriyadoo zu erreichen. Dafür schlägt man Eriyadoo an manchen Themenabenden um Längen. Das Lamm am Flambierabend war einzigartig, leider wurde dieser Themenabend nicht wiederholt. Überhaupt kann man sagen, dass die zweite Woche beim Essen nicht das Spiegelbild der ersten war, man lässt sich viel einfallen. Auch das Angebot an tropischen Früchten ist ordentlich: Ananas, Bananen, Melone, Passionsfrucht, Papaya - zwei gleichzeitig. Der Kaffee schmeckt, wie instant eben schmeckt, der Juice ist nur Fruchtsaft. Beim Omlett ist mir mal der Appetit vergangen, denn es wurden keine Frischeier aufgeschlagen, man musste wohl eine Hilfslieferung Flüssig-Ei vertun. Ja ich weiß, in Nudeln ist das Zeugs auch drin, aber sehen darf man es nicht, zumindest nicht vor dem Frühstück.
Embudu hat vom Tsunami nichts abbekommen, die Nachbarinsel in Sichtweite ist dagegen zerstört worden. Die Gelehrten können dies nicht erklären.
Vielleicht ist ein Tsunami nicht eben wie ein Tisch, sondern hat auch Berge und Täler?

Angst vor Bruno muss niemand haben, denn nur bei der Brutpflege ist der Riesendrücker gefährlich. Im Fischführer - die Tauchbasis hat eine sehr gute Bibliothek - wird das so beschrieben: Der Drücker steht wie bein Fressen senkrecht, dreht aber keine Korallen um, sondert fächelt ständig Frischwasser an die Brut, zu erkennen an schnellen Bewegungen aller Flossen.
Erste Drohung sei Augenrollen, danach folge ein Scheinangriff, erst dann wird zugebissen. Zweimal konnten wir brütende Drücker beobachten und hielten Abstand. Manche Fische ließen sie unbehelligt, andere wurden weggejagt. Aber schwimmende und fressende Drücker sind nach wie vor harmlos und auch per Nahaufnahme ins Bild zu setzen.

Die Strömungen sind mit Flossen kein Problem. Meist waren sie unmerklich, wenige Male aber doch sehr stark. Es gibt aber keinen Sog auf das Meer hinaus. An den Tagen mit starker Strömung waren Mantas zu beobachten.
Ansonsten gibt es relativ häufig Napoleons, Schildkröten ständig, viele Haie unterschiedlichen Wachstums - sowohl Schwarz- als auch Weißspitzenhaie - Oktopusse, Sepien, Rochen seltener, große Kartoffelzackenbarsche, natürlich auch Muränen, aber die Weiße haben wir nur einmal am Ufer gesehen. Ansonsten sehr dichter Bestand der verschiedenen Riff-Fische, aber Stammgäste meinten, der Bestand sei merklich zurück gegangen. Für uns war es trotzdem die beste Schnorchelinsel!

LG
Stefanie


Hallo, zum vierten mal waren wir auf Embudu. Wiedermal waren wir zufrieden. Das Riff hat sich an einigen Stellen sehr gut erholt. Es wurde auf der Insel an der einen oder anderen Stelle fleissig renoviert, was uns jedoch nicht gestört hatte. Das leidige Problem mit den Spezialisten, die auf dem Riff herumtoben ist leider immer noch sehr aktuell. Schade, das es die Hotelleitung nicht zu interessieren scheint. Die erste Woche war etwas verregnet (Neumondphase) aber die letzten zwei Wochen waren erste Sahne. Gesehen haben wir fast alles, was es auf den Malediven gibt. Einen ausführlichen Reisebericht werde ich die Tage dann auf meiner Homepage veröffentlichen. Embudu ist also weiterhin sehr zu empfehlen!!

MfG... Thommes und Erdi

 


 

Hallo Inselfreunde,

da mir die vielen Reiseberichte, die ich vor meinem ersten Maledivenurlaub auf Embudu Village vom 14.05. - 29.05.05 lesen konnte, sehr nützlich waren, schreibe ich auch gerne einen.

Wir haben über Jahn-Reisen mit LTU gebucht und flogen ab Düsseldorf nach Male. Die Anreise erfolgte planmäßig und zufriedenstellend.

Bei unserer Ankunft in Male wurden wir allerdings von einem starken Regen empfangen, was unsere Urlaubsfreude aber nicht beeinträchtigte.

Auf der halben Strecke der kurzen Überfahrt (ca. 40 Minuten) hörte der Regen auf und man fuhr bereits an der ersten Trauminsel mit etlichen Wasserbungalows vorbei. Später erfuhren wir jedoch, dass diese aufgrund des Tsunami noch renoviert wurde und für Urlauber noch geschlossen war.

Die nächste gut sichtbare Insel war auch schon unsere. Schon beim Annähern an den Steg konnte man durch das klare, ruhige Wasser das Riff erkennen.

Beim Überqueren des Steges begrüßten uns gleich mal zwei bis drei kleine Schwarzspitzenriffhaie (60-100 cm).

Nachdem wir zu unserem Bungalow (Superior) gebracht wurden, packten wir kurz die Reisetaschen aus und gingen gleich mal auf erste Schnorcheltour.

Die Superiorbungalows würde ich aufgrund der Klimaanlage (leise, sehr gut einstellbar, modern) auf jeden Fall vorziehen. Auch die Lage waren gegenüber den Standardbungalows etwas besser.
Die Wasserbungalows waren zu unserem Zeitpunkt nicht buchbar, würde ich aber auch keinesfalls empfehlen. Es stimmt tatsächlich, dass sich hinter dem Strand in Höhe der WB die kompletten technischen Anlagen befinden, die nicht nur etwas die Inselruhe stören, sondern auch noch unangenehme Gerüche verbreiten (Diesel). Die Abwasserleitung befindet sich auch dort. Die WB wurden innen und außen (neue grüne Dächer) renoviert; ein direkter Wasserzugang besteht weiterhin nicht. Dieser wäre auch nur bei Flut etwas sinnvoll, da sich dort hauptsächlich ein Riff befindet.

Wir testeten also gleichmal das warme Wasser: Gute Sicht, ruhiges Wasser, kaum Strömung.
Die zuvor in Reiseberichten erwähnten Großfische konnten wir neben den vielzähligen Kleinfischen auch gleich bewundern. Am ersten Tag sahen wir am Außsenriff mehrere mittelgroße Schildkröten, zwei große Napoleon, etliche Riesendrücker, ein Maskenigelfisch und sogar zwei nebeneinander gleitende, jüngere Mantas (ca. 1,5 m Spannweite).
Im flachen Wasser waren in direkter Strandnähe mehrere kleinere Riffhaie (manchmal bis zu 15 auf einmal) zu bewundern.

Ein weiteres Highlight vom ersten Tag war ein am kleineren Steg anlegendes Fischerboot, dass wir erspähten. Als wir auf den Steg liefen, um den Fang zu betrachten, lagen auf dem Boot fünf Schwertfische, von denen das Hotel zwei erwarb, die dann beim Abendessen an einem Gestell zum Betrachten angebracht wurden.
An den folgenden Tagen gab es dann mehrfach Schwertfisch zum Verzehr.

Bei einem ersten Inselrundgang stießen wir auch schnell auf die kleineren Echsen, Flughunde und exotischen Vögel.

Da wir alle keine Taucher sind, war unser Tagesablauf meist gleich:

Frühstück – Schnorcheln – Mittagessen – Schnorcheln – Abendessen – Kartenspielen

Dazwischen wurden Inselrundgänge, Sonnenbaden, Lesen, Rätseln oder eine dritte Schnorcheltour eingefügt.

Ich selbst bin im Gegensatz zu den anderen morgens immer zwischen 05.30 und 06.00 Uhr aufgestanden, um die Sonnenaufgänge nicht zu versäumen. Bis zum Frühstück war dann genug Zeit, die Insel gemütlich zu umrunden, wobei ich mich immer etwas länger am Hauptsteg und in der Lagune aufhielt, da dort morgens vieles zu entdecken war.

Unter anderem konnte ich mehrere Male große Haie (bis zu 1,6 m) bewundern, die sich mir sogar näherten, da ich mich zuvor schon mitten in die Lagune stellte.
Desöfteren kam auch eine Schildkröte wenige Meter vom Strand im flachen Wasser vorbeigeschwommen und hob auch ihren Kopf öfters aus dem Wasser. Ich hatte sogar den Eindruck, sie holte nicht nur Luft, sondern begrüßte mich auch.
Die kleineren Stechrochen waren in de Lagune morgens auch des öfteren im flachen Wasser zu sehen.
Am Steg konnte man morgens, vor allem wenn Ebbe war, mittelgroße Kraken betrachten, wie sie über dass freigelegene Riff krochen. Auch verschiedenartige Muränen waren dort zu sehen: Riesenmüränen (sogar auch eine große weiße Muräne) und auch mal eine kleine mit interessantem Körpermuster.

Ansonsten sahen wir bei unseren Schnorcheltouren auch noch folgendes:

- zwei riesengroße Adlerrochen (wusste gar nicht, dass die so groß werden)
- 3 Mal größerer Haie am Außenriff, ansonsten viele kleine innerhalb
- Schildkröten (bei einer Tour 4 verschiedene)
- Zackenbarsche (z.T. über 1 m groß)
- Riesenmuränen (oft freischwimmend)
- Kugelfische (aber eher selten)
- Kalmarenschwärme
- Leopardendrücker
- Thunfische
- Große, blaue Makrelen (ständig auf der Jagd)
- Besenschwanzfeilenfische
- 1 großer Stechrochen (ca. 1m Durchmesser) unterhalb des Hauptsteges
- 1 Rotfeuerfisch (tagsüber sonst nie gesehen)
- Kofferfisch
- 1 großer Stachelrochen (schwarz/weiß gefleckt)

Delphine sahen wir nur bei unseren beiden Bootsausflügen und bei der Rückfahrt zum Flughafen. Der eigens organisierte Delphinausflug war sehr schön, da man viele – teilweise bis zu dreißig – auf einmal sehen konnte, von denen immer mal einer einen Salto oder eine dreifache Schraube vorführte. Offensichtlich hatten auch die Delphine ihren Spaß, da sie ständig um das Boot herumschwammen bzw. zeigten, dass sie schneller sind.

Sonstige Highlights was die Fischwelt betrifft war ein riesengroßer Stechrochen (ca. 2 – 2,5 m Durchmesser), den wir vom Strand aus in der Lagune beobachten konnten und vier kleinere Adlerrochen (ca. 1,2 – 1,5 m Spannweite), die wir auch vom Strand aus in ca. 1 Meter tiefem Wasser bewunderten.

Wir waren also sehr zufrieden mit dem was wir im Meer entdecken konnten. Dass Riff ist allerdings, wie bekannt durch El Ninjo, leider sehr traurig anzuschauen. Es sind zwar an vielen Stellen einzelne Korallen zu sehen, die aber bis auf die wenigen Weichkorallen auch nicht viel Farbe zeigen. Ein ansehnliches Riff (Außenriff und sogenannter Korallengarten) ist aber vorhanden, das wunderbar zu beschnorchlen und zu betauchen ist.

Die Strömungen sind abhängig von der Jahreszeit offensichtlich unterschiedlich und oftmals bestehen auch Gegenströmungen. Wir sind am Ausgang 78 und sogar auch beim nächsten Ausgang rechts davon immer nach links in Richtung Hauptsteg getrieben worden, obwohl es eigentlich nach rechts hätte gehen sollen.
Ohne Flossen oder für „schwächere“ Personen (z.B. Kinder oder ältere Menschen) können starke Strömungen sehr unangenehm, und z.T. sogar gefährlich sein.

Ebenso gefährlich kann auch „Bruno“ sein, den es immer noch gibt. Er ist der größte aller Riesendrücker auf Embudu und hielt sich fast immer im Innenriff zwischen Hauptsteg und Ausgang 78 auf. Als ich ihm einmal mit meiner Kamera filmen wollte und ihm offensichtlich zu nahe kam, schaute er mich grimmig an und schwamm auf direktem Weg zügig auf mich zu (Beweis auf Film). Ich war froh, dass sich die Kamera zwischen mir und ihm befand. Falls er nämlich zubeißt, was zuvor schon passiert ist, ist der Urlaub erstmal gelaufen.
Bei einem Gespräch mit einem Urlauber konnte ich feststellen, dass er das gleiche Erlebnis wie ich hatte, als er ihn fotografieren wollte. Also, lieber einen großen Bogen um ihn machen. Die anderen Riesendrücker scheinen außerhalb der Brutzeit nicht aggressiv zu sein.

Zuletzt noch kurze Anmerkungen zu allgemeinen Dingen:

Essen: spitzenmäßig, vor allem der Fisch, das gegrillte Fleisch und die Cremes vom Dessert

AI: hatten fast alle dort; wir auch; lohnt sich jedoch mittlerweile nur, wenn man auch viel Alkohol konsumiert, da die Softdrinks (0,33 l) nur ca. 1,20 Euro bzw. 1,50 $ kosteten.
Die inklusiven Cocktails sind eher Longdrinks wie Cola Bacardi, Whisky Sour oder Gin Lemon. Die richtig guten Cocktails muss man extra bezahlen (mind. 5 Euro).

Krankheiten: wie z.B. Durchfall hatten wir nicht. Zu erwähnen wäre nur, dass es unsichtbare Stechmücken gibt, die zumindest bei Empfindlichkeit gegen Insektenstiche übel sein können.

Mantapoint: existiert noch. Allerdings nur für Taucher interessant, da in 15 Meter Tiefe und mit Bootsfahrt von 1,5 Stunden zu erreichen. Es handelt sich um eine Putzerstation bei der mehrere ausgewachsene Mantas kreisen.

Zum Abschluss noch eine traurige Geschichte: In der ersten Woche wurde wir, wie auch andere Urlauber, von der Freundlichkeit des Kokosnussmannes verwöhnt, der für etwas Trinkgeld Kokosnüsse pflückte und auch zum Verzehr aufschlug. Da dies jedoch anderen Inselarbeitern (es wurden die Blätterkehrer vermutet) missfiel, da er scheinbar das Geld nur für sich behielt, wurde er bei der Hotelführung verraten und gleich darauf gekündigt, worauf er einen Tag später die Insel verlassen musste.
 


 

Embudu Village vom 5.5. – 19.5.2005

Nun sind wir auch mal dran, zum ersten Mal, denn wir sind Ersttäter, werden nach diesem Urlaub aber zu Wiederholungstätern. Wir waren vom 5.5. – 19.5. auf Embudu und hatten eine tolle Zeit. Ihr braucht jetzt auch viel Zeit, um diesen Bericht zu lesen.
Es ging am Abend des 4.5. von Frankfurt aus los. Zu Flügen wurde hier ja auch schon viel gesagt und wir können berichten, dass sich Nichts geändert hat (zumindest bei Thomas Cook ;-)). Außerdem hatten wir keinen Fensterplatz vorreserviert und obwohl wir recht früh in Frankfurt waren, reichte es nur für nen komfortablen (quetsch!!) Mittelplatz. Also haben wir gleich für den Rückflug Plätze reserviert (Kamen somit auch in den Genuss, Inselchen von oben zu betrachten.
Wir kamen bei bedecktem Himmel an und die ersten 3 – 4 Tage blieb es auch so, war aber eigentlich ganz gut, da man sich so gut akklimatisieren konnte. Sonst hatten wir aber echt Glück mit dem Wetter. Wenn wir es zusammenrechnen, kamen wir vielleicht auf einen Tag Regen.

Alles weitere folgt nun in Abschnitten aufgeteilt:

Hotel:
Allein der Gedanke, dass man eine komplette Insel mit nur einer Hotelanlage hat (nicht dieses dicht an dicht Gefühl) lässt einen schon Positives erwarten. Dies wurde auch bestätigt. Man muss sich halt im klaren sein, dass es sich um ein 3***-Anlage handelt und mit diesen Erwartungen kommen, dann wird man nämlich richtig überrascht. Es ist halt keine Luxusinsel, dass brauchten wir aber auch nicht und da wir die Anlage, bis auf die Zimmerausstattung, auch mit mehr Sternen bewerten würden, waren wir voll zufrieden, zumal es sich ja auch um eine der günstigsten Malidiveninseln handelt. Das Hotel umfasst überwiegend in Reihenformation angeordnete Bungalows, die zumeist Ihren „eigenen“ Strandabschnitt haben. Einige sind auch ein wenig ins Inselinnere versetzt. Außerdem gibt es noch ein Gästehaus (zweigeschossig) in unmittelbarer Nähe zu einer toll geführten Tauchschule (viele Grüße an das gesamte Team) und ein paar Wasserbungis (werden gerade komplett „verschönert“).. Im Inselinneren bietet das Hotel, neben der Rezeption und dem, nach allen Seiten offenen, Speisesaal, eine Bar mit einer tollen Meerterrasse, viele, viele zum relaxen geeignete Schaukeln, einen Vogelpavillon, ein Spa (Massage, die allerdings wenig genutzt wurde), einen Souvenirshop (auch hier ist Handeln durchaus möglich [5 – 10 %]). Es gibt rund um die Insel viele, viele Liegen (jeder bekommt eine!), allerdings ohne Auflagen. Da wir wussten, dass es sich um eine Barfussinsel handelt, packten wir nur Schuhe für An- und Abreise ein und Sandalen, die hätten wir aber auch zuhause lassen können. Auch zum Essen geht man ohne Schuhe.

Lage des Hotels:
Es handelt sich um eine relativ kleine Insel (180 x 280 m), die aber absolut genug Platz für einen erholsamen Urlaub bietet, auch wenn sie sehr ausgelastet sein sollte. Allerdings ist unser Eindruck auch subjektiv zu sehen, da es unser erster (nicht unser letzter) Urlaub auf den Malediven war. Absolute spitze ist die kurze Entfernung zur Hauptstadt Male und zum Flughafen (rund 40min. mit dem Boot). Bei rauer See kann einem auf diesem Stück schon übel werden und wenn man dann an Fahrten zu weiter entfernten Inseln denkt, Gute Nacht. Der Flugzeugtransfer ist zwar mit Sicherheit auch lohnenswert (nicht nach Embudu, gibt es nämlich nicht), dann sieht man aber wahrscheinlich keine Pilotwale. Wir hatten das Glück, der Urlaub fing gut an, auch wenn wir im Anschluss in einen großen Regenschauer kamen. Die Insel liegt relativ allein, man kann zwar Male und zwei, drei andere Inseln sehen, andere Inseln (haben wir beim Inselhüpfen gesehen) liegen aber doch näher zusammen. Embudu ist eine toll bewachsene Insel, die sich im Bild, aufgrund von Ebbe und Flut, im Tagesverlauf ein wenig ändert. Ohne Wasserkontakt kann man sie am Strand nicht umrunden. Sonst sind aber alle Punkte der Insel frei begehbar, auch in der Wäscherei oder den Angestelltenhäusern kann man mal vorbeischauen. Die Insel wird umsäumt von einem teilweise sehr nahen Hausriff, sodass man sie ohne Bootsbesteigung durch ausgeschilderte Ausgänge (bitte diese auch nutzen!!!) und bei Beachtung der Strömung herrlich beschnorcheln kann. Die Korallen sehen zwar noch nicht wirklich wieder gut aus, aber bei den vielen Fischen, weis man nicht, wo man zuerst hinsehen soll.

Service:
Es gibt hier nichts zu bemängeln. Vom Kofferträger über die Bootscrew, den Kellner, die Köche, den Roomboy bis hin zu den Fegern und zum Kokosnussmann sind alle freundlich und hilfsbereit und haben sich in der Regel auch Ihr Trinkgeld absolut verdient (also keinen vergessen und auch mitgebrachte Süßigkeiten kommen gut an). Sollte doch mal einer nicht so nett wirken, so bitte ich immer zu bedenken, dass die Angestellten überwiegend 11 Monate von zuhause weg sind und auf der Insel in Zimmern mit bis zu 16 Mitstreitern (Kaserne mit Hochbetten) untergebracht sind, während wir den Service genießen. Den meisten Kontakt hat man mit dem Roomboy und dem Kellner. Wir waren vor allem mit unserem Kellner sehr zufrieden. Ein besonders toll zurecht gemachtes Bett (wie es in vielen Berichten beschrieben wurde) fanden wir nicht vor, da wir es aber auch nicht kannten, haben wir es auch nicht vermisst. Sauber war es immer. Großes Lob an unseren Kellner, er war fix, zuvorkommend und hatte auch immer ein Lächeln für uns übrig. Sehr gesprächig war er nicht, aber das waren wir beim Essen auch nicht. Hervorzuheben ist noch die tolle Reiseleitung von Neckermann (viele Grüße an Judith). Wir benötigten sie nicht wirklich, aber die Einführungsveranstaltung und die Erklärungen beim Inselhüpfen waren super, dagegen war der Reiseleiter von Jahn-Reisen (Michael) eine Graupe. Seine Lieblingsworte waren: „Genießt das Paradies“ und „Was störts, ihr seid im Paradies“. Demnach sah man ihn auch viel bei Tauchgängen, an der Bar oder beim Essen – ich will auch so einen Job ;-).

Gastronomie:
Es gibt bei der Buchung die Möglichkeit, sich für Vollpension oder für All-Inclusive zu entscheiden. Wie schon sehr oft erwähnt, macht es auf Embudu keinen Sinn sich für All-Inclusive zu entscheiden. Den Nachmittagssnack kann man sich getrost schenken, da man vom Essen sowieso noch pappsatt ist und wenn man soviel trinken möchte, dass sich der Aufpreis lohnt, liegt man entweder den jeweiligen Folgetag im Alkoholkoma und kann nicht weitertrinken (lohnt dann auch wieder nicht ;-)) oder man sieht im Wasser keine Fische mehr, da sie vor der Alkoholfahne flüchten (reine Vermutung ;-)). Gerade der momentan gute Dollarkurs macht die Entscheidung zu Vollpension noch leichter. Wir haben in zwei Wochen, für zwei Personen rund 190 Dollar für Getränke ausgegeben und wir haben uns nicht zurückgehalten, es aber auch nicht übertrieben. Es bleibt hier noch zu erwähnen das die Bar sehr leckere Cocktails bereitet und auch eine gute Auswahl an Langnese-Eis bereithält. Kommen wir nun zum Essen: Lecker! Immer für jeden Etwas dabei. Manche Hauptspeisen sind teilweise sehr scharf und manche Nachspeisen halt zu süß. Die Themenabende werden immer anders aufgezogen, sodass hier auch das Auge mitisst. Das Frühstücksbuffet wird nach der ersten Woche dann vielleicht ein wenig eintönig, aber für einige wäre es sowieso dann sowieso besser, das Essen ein wenig zurückzuschrauben, auch für mich (habe ich aber leider nicht gemacht ;-)).

Sport und Unterhaltung:
Ich bin ja keine Leseratte, aber meine Befürchtungen auf Langeweile ließen mich doch zwei dicke Schinken mitnehmen; ich hätte sie zuhause lassen können und auch diverse Spiele und der GameBoy hätten nicht geschleppt werden müssen! Muss allerdings gestehen, dass meine Freundin 8 !!! (und das waren keine Groschenromane;-)) Bücher gelesen hat. Langweilig war uns in den zwei Wochen nie, dazu trugen auch viele nette neue Bekanntschaften und ein toller Tauchkurs bei. Vor allem sind hier Joannale und Kaile aus dem Schwabenländle in dem Häusle neben uns, Steffi und Tobias aus Mannheim, Judith und Kai aus Stade und Conny aus der Schweiz (wenn sie mit Janosc geredet hat, habe ich nix verstanden) zu erwähnen. Viele liebe Grüße. Auf den ersten Blick denkt man, die Insel bietet ja nicht viel: Volleyball, Badminton und Tischtennis, außerdem ein paar Boote zum leihen. Gleich vorweg: Wir haben nur ein paar Mal das Tischtennis genutzt, sonst hieß es: Ab ins Wasser, Flossen an, Brille auf und am liebsten nicht mehr wieder rauskommen. Das Hausriff war der Hammer, so viel zu entdecken und absolut kurzweilig. Da es so viel Spaß machte, entschied ich mich für einen Anfängertauchkurs, auch der war spitze. Nettes Tauschulenteam (viele Grüße vor allem an unseren Tauchlehrer Janosc), tolle Leidensgenossen und jetzt auch noch mehr bunte Korallen (da in der Tiefe der Wuchs doch viel besser ist, oben ist schon noch viel tot). Das Equipment in der Schule stimmt absolut und auch an den stressigen Stundenplan des Kurses gewöhnt man sich, denn schließlich wollen die Jungs und das Mädel (Grüße an Ela) ja auch noch ein wenig Geld von gebuchten Folgetauchgängen in die Kasse kriegen. Von der Hotelunterhaltung (Zauberer und Disko) haben wir nur die Disko mal mitbekommen und die war schon ok. War aber in zwei Wochen auch nur zweimal (braucht man auch nicht öfters ;-)). Zum guten Schluss sind noch die Ausflüge zu erwähnen. Neben Nachtfischen (ist in unseren zwei Wochen nicht zustande gekommen, gut so), gibt es einen Maleausflug (soll sich nicht wirklich lohnen, haben wir aber nicht mitgemacht), einen U-Boot-Ausflug (sehr teuer, soll aber interessant sein, aber auch keine eigenen Erfahrungen) und das Inselhüpfen (den haben wir mitgemacht!!!!). Beim Inselhüpfen geht es auf ne Einheimischeninsel auf der auch die Welle noch zu spüren war (nehmt hier etwas für die Kinder mit, die Euch über den Weg laufen. Bei 1500 Einwohnern, gibt’s hier 500 Kinder), auf’ne Sandbank (musste nicht sein) und auf ne andere Hotelinsel (sehr gut zum Vergleich: mir hat sie nicht so gut gefallen, meiner Freundin etwas besser, aber nichts gegen Embudu). Dieser Ausflug lohnt sich auf alle Fälle. Bei Glück gibt’s sogar noch Delfine obendrauf. Wir hatten das Glück.

Zimmer:
Es gibt Standard( mit Geckos, Ameisen und kaltem Wasser), Superior(mit ab und zu Geckos, Ameisen und dauerhaft warmem Wasser) und Wasserbungalows(mit Baulärm, Generatorenlärm und keinem eigenem Strand). Ich denke sowohl Standard- als auch Superiorzimmer sind zu empfehlen. auch die Lage ist hierbei relativ egal, wobei wir die 30iger (an der Landzunge) und die 70iger – 90iger (tolle Strände) am besten fanden (hatten mit der 82 absolutes Glück). Sie sind absolut zweckmäßig eingerichtet, etwas abgewohnt, daher sind hier auch die 3*** angemessen, wobei die Matratzen absolute Spitze waren und wir die Klimaanlage unseres Superiorzimmers sehr angenehm empfanden. Die Wasserbungalows kann man getrost vergessen, gerade wenn man an den Aufpreis denkt. Sie werden zwar momentan komplett renoviert (teilweise bis auf die Grundmauern), aber an der Lage auf der Insel wird sich dadurch auch nichts ändern (an den Generatoren und komische Rohre führen da ins Meer).

Tipps und Empfehlungen:
Der beste Tipp: Bucht diese Insel, wenn Ihr auf das „Paradies“ (wo hab ich das nur her?), einen kurzen Transferweg, ein tolles Hausriff, tolles Essen und super Service, auf eine gut geführte Tauchschule, eine saubere Insel, nette Leute (subjektiv und wir hatten vielleicht auch Glück) steht. Bringt Strandtücher mit, lasst Schuhe und überflüssige Unterhaltung zuhause. Besorgt Euch eine Wasserpistole, um lästige Malleurlauber, die denken, sie müssten sich immer die besten Plätze reservieren, auch wenn sie Stunden weg sind (viele Grüße an die vierköpfige Familie Schulz aus wahrscheinlich Berlin), zu vertreiben. Denkt an die Angestellten und eventuell Einheimische (Inselhüpfen) mit kleinen Aufmerksamkeiten und habt einfach einen schönen Urlaub.

Solltet Ihr noch Fragen haben, so könnt Ihr mir gern schreiben: ulrich.wiegand@vr-web.de


 

Reisebericht Embudu 10.04.05 - 25.04.05

So, nun nehm ich mir mal die Zeit, einen Reisebericht (so wie ich mich kenne, einen ziemlich langen) zur erstellen, vielleicht hilft es einigen Leuten weiter, die sich mit der Inselauswahl noch nicht ganz sicher sind.

Wir haben bereits im September 04 gebucht, und im Reisebüro haben sie uns gesagt, daß Embudu eine ganz einfache Insel ist, die sie aber wirklich weiterempfehlen können. Zu diesem Zeitpunkt wußte ich ja nicht, daß dieses Forum existiert, und man hier zu wirklich jeder Insel super Informationen bekommt.. So weit so gut, - der Tsunami und das Beben Ende März machten uns natürlich viele Sorgen, entschlossen uns aber, auf alle Fälle zu fahren.

So ging es nun am 10.04. um 20.15 Uhr mit LTU von München weg los, wir flogen in der Nacht, wie eh schon jeder weiß, ist der Sitzabstand sehr gering, die Toiletten nach 4 Stunden nicht mehr zum anschauen, das Essen wurde erst um 23 Uhr serviert und irgendwie kommt man einfach nicht recht zum schlafen - aber man nimmt es gerne in Kauf - die Vorfreude ist einfach riesig.

Allein schon die Aussicht vom Flieger versetzte uns in Staunen, die kleinen Inselchen die sich aus dem Meer erheben, mit diesem kräftigen türkisem Wasser rundherum..
Wir kamen also um halb 9 in Male an, stiegen aus und wurden mal von einer Hitzewand erdrückt. (sind ja bei 5 Grad und Schneefall von zu Hause weg, und dann Sonne!!) Innerhalb von wenigen Sekunden waren wir durchgeschwitzt und konnten es kaum erwarten, bis wir abgefertigt (ging richtig schnell) wurden und dann nach einer kurzen Wartezeit zum Bootsanlegeplatz gebracht wurden. Die Überfahrt mit dem Dhoni war angenehm und jeder Gast auf dem Boot hielt kräftig Ausschau nach "unserer" kleinen Insel.

Nach ca. 40 Minuten waren wir dann da, legten an und schon da fing ich an zu "quietschen" vor Freude, als ich die vielen bunten Fische unter mir sah..

Wir wurden in die Rezeption gebracht, wo wir sofort den gewünschten (vorher per E-Mail angefragt) Eckbungalow an der Westseite bekamen. Die Kofferträger schnappten sich unsere Koffer und führten uns zu unserem Bungalow. Die erste Besichtigung unseres Superior-Zimmers (Nr. 37) war nicht ganz nach meinem Geschmack.. - Die Bungalows sind wirklich sehr einfach und abgewohnt - Kleiderschrank gibt es keinen richtigen, nur eine "Ablage" in der Wand mit Tür, der Fön war defekt und der Spiegel im Bad ist einfach zu klein und zu weit weg, man konnte nicht wirklich viel sehen, aber man mußte sich auch nicht schminken, deswegen war das nicht weiter schlimm.. Wer nicht so viel Wert auf Komfort legt, der fühlt sich auch hier wohl.
Wir schmissen die Koffer aufs Bett, packten die Badesachen aus, die Schuhe in die Ablage und raus wieder - zur Inselbesichtigung.

Ich muß sagen, ich hätte mir die Insel vorher sogar kleiner vorgestellt, aber dadurch, daß man überall quer durchlatschen kann - es gibt keine Wege, sondern überall nur feinen Sand - brauchten wir beim ersten mal schon etwas länger, daß wir überall hinkamen und nix ausließen.

Dann war es Zeit zum Mittagessen, wir bekamen unseren Tisch, wo wir die nächsten 2 Wochen sitzen würden und unser Kellner stellte sich vor. Achmed, ein freundlicher, aber doch eher ruhiger und langsamerer Kellner von der Insel. Unsere Tischnachbarn lernten wir dann erst am Abend kennen (viele Grüße an der Stelle an Lucia und Jürgen) und nach 2 Tagen wurde das Abendessen - dank ihnen - zu einem richtig lustigen Erlebnis, auf das man sich schon immer am Morgen freute.
Zum Essen möchte ich noch sagen - es gibt Morgens, Mittag und Abends Buffet, und man findet immer was, was einem schmeckt. Ich persönlich fand das Brot ganz gut, wo ich in sostigen Urlaubsländern, trockenes, steinhartes Brot fand, war hier das Brot immer weich. Zu Mittag und am Abend gab es natürlich auch Fisch (daheim mögen wir Fisch nicht unbedingt) aber die Malediver verstehen es wirklich guten Fisch zuzubereiten. Es gab auch immer irgendwelche Curry-Gerichte, Reis, Nudeln und Gemüse. Das Abendbuffet wurde immer nach einem anderen Thema ausgerichtet, wobei die Italien Night (super leckere Pizza), Mongolian Night und der Barbecue Abend (in der 2.Woche mit zwei Riesen-Schwertfischen dekoriert und zubereitet) unsere Favouriten waren.. Es gab aber auch mal Wiener Schnitzel, Kartoffelrösti, und sehr gutes Sauerkraut. Also, man fand einfach immer was und die Nachspeisen tragen auch nicht unbedingt zu einer guten Figur bei. Der Nachspeisen-Koch war sehr sehr freundlich und schon deswegen mußte ich immer ein Eis zu Mittag essen. Dieses schmeckt einfach suuupergut, daß man sich des öfteren noch eins holt.

Tja, nach dem Mittagessen suchten wir uns eine Liege, und legten uns unmittelbar vor unserem Bungalow an dem Strandabschnitt, wo wir die ganzen
14 Tage verweilten. Unsere Bungalownachbarn waren auch an diesem Abschnitt, dies störte aber überhaupt nicht - im Gegenteil - es war immer witzig und es gab immer viel Gelächter in "unserer Siedlung". Man konnte auch die aktuellen Schnorchelerlebnisse austauschen und somit stand die nächste Route schon wieder fest.
Die ganze Insel ist dicht bewachsen und man findet überall ein Plätzchen wo man zumindest teilweise im Schatten liegt. Wir sind ja normalerweise ziemliche Sonnenanbeter und benötigen nie irgend einen Sonnenschirm oder dergleichen, aber hier hätten wir es keine Viertelstunde in der prallen Nachmittagssonne ausgehalten. Erst gegen 16 Uhr konnte man versuchen, sich auf die Sandbank zu legen - aber das schafften wir auch nur mit mehreren "Wasserbesuchen".
Da sind wir schon beim nächsten - das Wasser - so klar und warm, daß es eigentlich keine wirkliche Abkühlung ist, aber ich mag es, wenn es so angenehm ist. Bin ja sehr verwärmt, und wo ich sonst schon eine Gänsehaut bekomm, wenn ich mit den Zehen drin bin, sind die Malediven mit ihren 28-30° Wassertemperatur wie geschaffen für mich. In der 2. Woche war es am Morgen ein wenig kühler und wir legten uns einfach mal für einige Zeit mit der Liege ins Wasser..

Die Schnorchelausrüstung wurde natürlich auch gleich am ersten Tag noch ausgepackt und wir stiegen bei der Sandbank ein und schnorchelten bis zu den Wasserbungalows. Es war an diesem Tag fast gar keine Strömung, wie auch die ganze nächste Woche, und man konnte wirklich auf einem Punkt "liegen"
bleiben und die Fische beobachten. Dabei kamen wir vor lauter Staunen und "Da schau", "aaah" "ooooh" und "guck" gar nicht weiter. Wir sahen an diesem Tag sooo viele Fische (Doktorfische, Drücker, Barsche, Wimpelfische usw.)sowie Schwarzspitzenriffhaie und auch eine Schildkröte. Dies war einfach unbeschreiblich.
Wir schnorchelten jeden Tag mindestens 2 x, was bei der Wassertemperatur und dem Fischreichtum leicht 1,5 Stunden dauern konnte.
Sahen die ersten 3 Tage immer eine Schildkröte, aber leider hatten wir die Kamera nicht mit, oder der Akku war leer. :-( Am vorletzten Tag hat es aber dann geklappt, Schildi war direkt neben uns und wir konnten wirklich 20 Minuten neben ihr her schwimmen. (Sie war alles andere als scheu und man war so nahe, daß man sie wirklich berühren hätte
können) - einfach unvergesslich schön.
Im allgemeinen kann man sagen, wir haben wirklich alles gesehen.. Muräne schwarz beim Riff, die weiße Muräne kam immer gegen Sonnenuntergang zu den Wasserbungalows, da waren auch 2 Octopuss beim turteln und ein Steinfisch.
Schwarzspitzenriffhaie bis zu 1,5 m, 4 verschiedene Rochen, Napoleon, Manta und Fische in allen Größen und Farben und bei der Überfahrt nach Male haben wir Delphine und Pilotwale ganz aus der Nähe gesehen.

Wir haben zwei mal einen Ausflug gemacht. Einmal waren wir am Nachmittag in Male - mit 1-stündiger Führung durch Male (Freitags-Moschee, Sultanspalast, Sultanspark, Fischmarkt..) danach Getränke in einem kleinen Lokal und dann eine Stunde shoppen. Wenn man sich irgendwelche Souveniers kauft - unbedingt handeln.
Der 2. Ausflug war das Inselhüpfen. Wir fuhren mit dem Dhoni zu einer Einheimischeninsel, schauten uns dort eine Dhoni-Werkstatt, die Schule und die Moscheen an, danach gabs wieder Möglichkeit zum einkaufen, später gins weiter zu einer Sandbank, dort konnte man schnorcheln (was sicher aber überhaupt nicht auszahlte). Danach besuchten wir eine andere Resortinsel
(Bijadoo) und konnten dort einen Inselrundgang machen und wieder schnorcheln. Wir fanden, daß wir auf Embudu weitaus das bessere und fischreichere Riff hatten, als Bijadoo bieten konnte..
Im allgemeinen waren es aber schöne Ausflüge, die man ruhig mitmachen kann, wenn man schon auf den Malediven ist - ist auch vom Preis nicht übermässig teuer.

Zu der Tauchschule können wir nicht viel sagen, da wir nur Schnorchler sind.
Allerdings hatten wir am Anfang ein Problem mit einer Maske, da das Band gerissen ist und Ela half uns sehr freundlich weiter und gab uns noch ein paar Tips.

Die Leute auf der Insel, egal ob Köche, Kellner auch die an der Bar, Laubrecher, oder die Schiffscrew bis hin zum Coconut-Man, alle waren überaus nett und wir wurden immer freundlich begrüsst.
An der Bar sassen wir meistens vor und nach dem Essen auf einen Cocktail und ein Radler und hatten immer viel Spaß mit den Leuten (Liebe Grüße an Bayern, Salzburg und Ostfriesland). In den 2 Wochen gabs 2 x einen Zauberer und einmal war Discoabend, wo ich noch erwähnen möchte, wie viel Spaß es macht, neben Meer und Strand zu tanzen - auch wenn die Musik nicht immer das neueste ist und der Schweiß noch mehr rinnt.
Das Puplikum auf der Insel bestand vorwiegend aus Leuten aus Deutschland , Schweiz, Japan und Frankreich, wo man von 20 - 70 Jährigen alles antraf..

Das Wetter war super, in der 1. Woche war kein Wölkchen am Himmel, wir hatten wolkenlose Sonnenauf- und -Untergänge und in der 2. Woche hat es 3 x in der Nacht (was überhaupt nicht stört) und einmal am Nachmittag geregnet (war auch nicht störend - das Wasser ist trotzdem warm.

Fazit: Malediven sind einfach ein Traum und wir werden sicher wiederkommen.
Embudu ist eine wunderschöne, einfache Insel, wo wir jederzeit wieder hinfahren würden.

PS. Bilder haben wir ca. 500, werde in kurzer Zeit ein paar ins Forum geben

Maria und Lois
 


 

Reisebericht von den Malediven

Embudu Village vom 13.03.05 - 28.03.05

Diese Insel haben wir uns hauptsächlich wegen des Hausriffes, der Reisberichte und des Preises ausgesucht. Und ich muß schon sagen, unsere Wahl war goldrichtig.

Insel: Eine sehr schöne, kleine Insel, die man bequem in ca. 15min umrunden kann. Sie ist sehr dicht bewachsen und bietet somit genügend Schatten. Alle Sonnenhungrige müssen aber keineswegs auf die Sonne verzichten. So gibt es eine rieseln Sandzunge mit weißen, mehligem Sand auf dem man sich bräunen lassen kann.

Unterbringung: Es gibt 3 Kategorien, unter denen man wählen kann. So gibt es die Standartbungalows, Superior-Bungalows und die Wasserbungies. Wir hatten einen Superior und würden den auch immer wieder nehmen. Die Superior haben im Gegensatz zu den normalen Glasfenster, Klimaanlage einen Kühlschrank und warmes Wasser zum duschen. Da ich die Lage der Wasserbungies nicht so toll finde (Diesel Aggregat, Tauchbasis und Wasseraufbereitungsanlage, kein direkter Zugang zum Wasser und windige Seite) würde ich auch diesen nicht empfehlen. Die Zimmer sind sehr einfach eingerichtet aber sauber. Werden jeden Tag 2x geputzt. An Tieren und Insekten, konnten wir lediglich Ameisen und Ghekos (Glücksbringer) feststellen wobei uns keine wirklich gestört haben.

Verpflegung: Von der Verpflegung war ich persönlich begeistert. Morgens, Mittags und Abends gab es Essen in Buffetform, wobei das Abendbuffet im nach einem anderen Thema ausgerichtet worden ist. Trotzdem sich die Themen wöchentlich wiederholten, gab es eigentlich immer unterschiede beim Essen. Am Ostersonntag hatten wir Glück, denn an diesem Tag hat uns das Personal ein Osterbuffet gezaubert, bei dem Sie sich selber übertroffen haben (Herzlichen Dank an das Personal). Getränke sind eigentlich relativ günstig, so das sich All-Inkl. für uns sicher nicht gelohnt hätte. So haben wir für 2 Personen für 15 Tage nur 190 $ ausgegeben. Haben aber auch den einen oder anderen Cocktail und so manches Bierchen getrunken.

Personal: Wir haben unserem Personal von vorneherein jeweils 5 $ Trinkgeld pro Woche gegeben und somit auch nicht das kleinste Problem mit unserem Kellner und Romboy gehabt. Sie waren immer nett und freundlich.

Schnorcheln: Das Hausriff ist zwar leider durch die Korallenbleiche sehr in Mitleidenschaft gezogen, trotzdem macht das Schnorcheln richtig Spaß. An Fischreichtum kann dieses Riff nur schwer überboten werden. So haben wir nur beim Schnorcheln, heiglights wie Schildkröten, Napoleons, Adlerrochen, Schwarzspitzenriffhaie (bis 180cm) und Mantas gesehen. Daher viel es uns wirklich leicht, jeden Tag zwischen 3 und 5 Std. am Hausriff aufzuhalten.

Tauchen: Die Tauchbasis (Diverland) ist im großen und ganzen sehr gut und die Leute richtig nett. Von den Tauchplätzten, die in diversen Reiseführern und Magazinen als Weltbeste bezeichnet werden, bin ich persönlich nicht ganz so begeistert. (bin wahrscheinlich von anderen Tauchplätzen der Welt schon zu sehr verwöhnt). Zu empfehlen ist auf alle Fälle der Embudu-Channel (20-25 Haie) und der Ghuli-Channel, für Leute, die Aktion-Diving bevorzugen und das Potato-Reef für Leute die eher auf was gemütliges zum Fotografieren wollen.

Urlaubsgäste: Meiner Meinung nach teilten sich die Gäste, in zwei Gruppen. Die eine Gruppe waren die Urlauber, die auf Embudu kommen um zu Schnorcheln oder tauchen oder um einfach die Ruhe zu genießen. ( Alles wirklich sehr nette Leute aus jeder Altersgruppe. (Viele Grüße an Ines und Herbert)) Die andere Gruppe waren die, die meinen, Sie sind was besseres als die Anderen, nur weil Sie einmal auf den Malediven waren. Und das noch auf einer der billigsten Inseln :) (Diese Leute sind nicht wirklich mein Fall.) Und dann gab es da auch noch die Franzosen. Wo wir auch schon bei meiner einzigen Kritik wären. Die Franzosen störten die Ruhe mit einer unglaublichen Lautstärke in Ihren Gesprächen. Außerdem brachten Sie das Servicepersonal regelmäßig in Nöten, weil sie meinten, das Sie sich jeden Abend umsitzen zu müssen. Das ist bei einer festen Tischordnung nicht so zum Vorteil.

Fazit: Ein wirklich sehr schöner Urlaub auf den Malediven. Sehr schön zum Schnorchel, sehr gut zum entspannen und gut zum tauchen. Ich denke, das uns die Malediven und auch Embudu nicht zum letzten Mal gesehen haben.

Bilder zu dem Bericht


 

Reisebericht Embudu 18.3.05 bis 1.04.05

Anreise:
Von München mit Qatar Air via Doha. Airline ist zu empfehlen Sitzabstand ausreichend, zum
Teil deutschsprachiges Unterhaltungsprogramm, jede Menge Bordverpflegung inclusive diverse Sorten alkohol. Getränke. Fazit: Wir würden jederzeit wieder mit Qatar fliegen, zumal der Zwischenstop in Doha ideal zum zollfreien Einkauf geeignet ist.

Transfer:
Kaum in Hulhule angekommen, ging es weiter zum Transferboot nach Embudu. Überfahrt ca. 40Minuten, relativ ruhig und Delfine gesichtet.

Die Insel:
Größe wie im Katalog beschrieben, sehr dicht bewachsen, vom Meer aus kommend sieht man lediglich die Wasserbungalows, ansonsten sind die Bungalows unter Palmen "versteckt".
Schuhe können getrost bis zur Abreise verstaut werden. Es sind 2 sehr schöne Lagungen vorhanden, die bei Flut mit einer Wassertiefe von ca. 1,20Meter zum Schmimmen geeignet sind. Feiner weißer Sand nicht um die ganze Insel, alle Wege mit Sand, Insel wird top sauber gehalten, alle Gemeinschaftseinrichtungen wie Bar, Rezeption, Restaurant, Spa sind
von überall schnell zu erreichen. Deutsche Tauchschule "Diverland" vor Ort. Personal spricht
Englisch und z. Teil auch Deutsch. Kostenloser Safe an der Rezeption, Reiseleitung auf der
Insel (Neckermann, Jahn)

Zimmer:
Wir hatten einen Superiorbungi mit Ventilator, Klimaanlage, Kühlschrank, kleiner Terrasse, sehr schön gelegen (Nr. 41) zweckmäßig eingerichtet und sauber allerdings schon etwas abgewohnt. Zimmerservice 2mal täglich während des Frühstücks und des Abendessens.

Alle 2 Tage frische Handtücher, keine Badetücher, Liegen vor dem Bungi in ausreichender
Zahl vorhanden.

Verpflegung:
Wir hatten VP gebucht und waren mit dem Essen sehr zufrieden, die Getränkepreise sind äußerst moderat, was AI überflüssig macht. Wir haben mit 3 Personen in 2 Wochen inclusive
Ausflüge 450Euro verkonsumiert und nicht dabei gespart ( Bier, Wein, Cocktails, Softdrinks).
Man hat während des gesamten Aufenthaltes einen festen Tisch im Speisesaal und einen festen Kellner, mit dem wir sehr zufrieden waren. Personal im Speisesaal und an der Bar sehr freundlich und zuvorkommend. Besonders erwähnenswert ist das gigantische Osterbuffet, sowohl Dekoration, wie auch Menu waren erstklassig.

Schnorcheln:
Embudu verfügt über eine ausgezeichnetes Hausriff, welches durch verschiedene gekennzeichnete Ausgänge gut zugänglich ist. Vort Ort bitte über die Strömungsverhältnisse
informieren, dann steht absolut tollen Schnorchelerlebnissen nichts im Wege. Wir haben am Hausriff eigentlich alles gesehen, was der Indische Ozean zu bieten hat. Alle Arten von Rifffischen, Adlerrochen, Stechrochen, Mantas, Muränen, Napoleons, große und kleine Schwarzspitzenriffhaie, Schildkröten usw. . Korallen erholen sich auch langsam, Insel super
zum Schnorcheln geeignet.

Tauchschule:
Als "nur Schnorchler" können wir nicht viel über die Tauchschule sagen, sind jedoch 2mal mit den Booten mitgefahren. Vorherrschende Meinung der Taucher war äußerst positiv. Ein besonderes Lob an Ela von der Tauchschule, die uns mit super Informationen versorgt hat und äußerst nett war.

Wetter:
2 Wochen top Wetter, kein Tropfen Regen, in der 2. Woche immer eine angenehme Brise vom Meer her, Wassertemperatur über 28 Grad

Publikum:
Überwiegend deutsche Gäste in jedem Alter, während der Osterferien auch einige Kinder und Jugendliche, einige Franzosen, Briten und 3 oder 4 Japaner. Insgesamt sehr angenehmes Publikum

Fazit:
Auf Embudu stimmt das Preis/Leistungsverhältnis, wir würden und werden die Insel auf jeden Fall wieder besuchen.

Sigrid, Berthold und Christian
 


 

19.2. - 4.3.2005
Die Faszination des äußerst fischreichen Hausriffs, wo wir beim Schnorcheln u. a. Mantas, Schildkröten, einen Napoleonfisch, zwei Igelfische, Lionfishes und bis zu 1,80 große Haie sahen, sowie die große Lagune, deren Wasserstand an der tieferen Stelle zwischen ca. 80 cm und 150 cm das Schwimmen jederzeit ermöglichte (leider stand hier auch das ausschließlich für das Management der Anlage gedachte Schnellboot fast ständig im Weg) wurde durch etliche Ärgernisse beeinträchtigt: Obwohl "all inclusive" 22 Euro Aufpreis pro Tag kostete, wurden einem hier absolut minderwertige Getränke zuteil: Wasser, Soda, Cola, Sprite, Fanta, Bitterlemon, völlig minderwerte "Fruchtsäfte" (Fruchtanteil zwischen 7,5 und 35 Prozent, teilweise völlig überzuckert), absolut ungenießbarer Rot- und Weiswein, Dünnbier, die üblichen Billigalkoholika und ein "Cocktail of the day", jedoch nicht einmal Orangensaft oder sonstige einfache Fruchtsäfte. Unser Kellner im Restaurant war unfreundlich und unaufmerksam und wurde nur noch durch das arbeitsscheue weibliche Personal an der Bar übertroffen. Das Bad in unserem Bungalow hatte keine Decke, so dass sämtliche Geräusche und Gerüche der Toilette ungehindert in den Schlafraum dringen konnten. Es gibt hier in jedem Zimmer nur ein Nachtkästchen und infolgedessen nur eine Nachttischlampe, als "Schrank" dient jeweils eine nur 25 bis 35 cm tiefe Wandnische mit Schiebetüren. Alle Zimmer auf Embudu sind stark renovierungsbedürftig. Die Glasfiber-Strandliegen sind äußerst unbequem. Durch ihre unsinnige Form kann man sich darin die Sonne nicht auf den Rücken scheinen lassen. Es gibt keinen einzigen Sonnenschirm am Strand.


 

Reisebericht von den Malediven von Mario und Silke

Embudu Village vom 12.01.2005 – 03.02.2005

Embudu Village haben wir uns aufgrund der Reiseberichte im Internet ausgesucht und wurden in keinster Weise enttäuscht. Deshalb schreiben wir nun ebenfalls den nachfolgenden Reisebericht.

Insel:
Embudu Village ist ca. 180 x 280 Meter groß und damit eine kleine aber ganz ganz feine Insel. Durch die schönen vielen Palmen u. a. tropischen Gewächse hat man auf der Insel sehr viel Möglichkeiten sich im Schatten zurückzuziehen, was bei der Äquatorsonne auch angebracht ist. Die ganze Insel ist mit Sand bedeckt, so dass man wirklich keine Schuhe benötigt, auch nicht im Restaurant.

Bungalow:
Die Bungalows sind in 3 Kategorien unterteilt; Standardbungalows, Superior-Bungalows und Wasserbungalows. Wir hatten einen Superior-Bungalow gebucht. Diese sind mit einer Klimaanlage und warmer Dusche ausgestattet, was wir als sehr angenehm empfanden. Die Ausstattung ist sehr einfach, aber ordentlich und sauber, was u. E. das Wichtigste ist. Wir waren jedenfalls zufrieden.
Als Haustiere hatten wir ein paar Ameisen, aber hiergegen kann man sich ein Ameisenspray geben lassen.
Zu empfehlen sind auf alle Fälle die 70iger und 80iger Bungalows, weil hier immer eine frische Brise weht und man direkt auf das Meer blicken kann.

Essen und Trinken:
Essen gibt es 3 x am Tag in Buffetform. Es ist sehr abwechslungsreich und schmeckt lecker. Wer dort nichts passendes zum Essen findet, ist selber Schuld daran. Uns hat es immer gut geschmeckt, besonders der Nachtisch.
Wir hatten all-inclusive gebucht. Unseres Erachtens reicht aber Vollpension aus, außer man möchte sich sinnlos betrinken.

Service/Personal:
Das Personal war immer freundlich und gut gelaunt, so dass man sich wirklich pudelwohl gefühlt hat und dementsprechend es auch nicht schwer viel, Trinkgeld zu geben.

Hausriff:
Das Hausriff ist sehr gut zu erreichen. Durch die sich ständig wechselnde Strömung, sollte man vorher immer bei der Tauchbasis jemanden fragen, welche Route man wann tauchen kann. Der schönste Tauchgang am Hausriff ist der Einstieg beim Wasserbungalow in Richtung Bungalow 78, weil hier die Korallen noch gut erhalten sind. Hier haben wir auch fast alles sehen können, wie Manta`s, Schildkröten, Napoleon`s, Muränen und vieles mehr.
Der Korallengarten der sich am Hausriff befindet war bestimmt mal sehr beeindruckend. Durch die abgestorbenen Korallen wirkt er etwas mystisch. Jedoch kann man wieder die ersten Farben erkennen. Es gibt auch ein paar wunderschöne Anemonen im Korallengarten und es sind regelmäßig Schildkröten und Muränen zu beobachten.

Zu erwähnen ist noch, dass wir jeden Tag in der Lagune Schwarzspitzenriffhaie (Baby´s) beim jagen der Ährenfische beobachten konnten. Diese Baby-Haie sind wirklich niedlich.

Tauchbasis:
Alle von der Tauchbasis Diverland waren super freundlich, lustig, kompetent und ungezwungen, besonders Ela und Floh. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht sich mit ihnen zu unterhalten bzw. tauchen zu gehen. Deshalb nochmals vielen Dank an die Taucher- und an die Bootscrew, die ebenfalls immer hilfsbereit und freundlich waren.
Als negativ empfanden wir, dass zum Tauchen nur 10-Liter Flaschen vorhanden waren.

Tauchplätze:
Ab ca. 19:30 Uhr hängt in der Lobby der Tauchplan für den nächsten Tag aus. Um 9:00 und um 15:00 Uhr fährt das Boot einer der umliegenden Tauchplatze an. Man muss sich in keine Liste eintragen, sondern ist, wenn man mitfahren möchte, eine halbe Stunde vor Bootsabfahrt an der Tauchschule und packt seine Tauchsachen. So kann man sich immer spontan entscheiden. Das fanden wir super. Die Tauchplätze die angefahren werden, sind echt Spitze. Ein Muss ist vor allem der Embudu Express, Lion`s Head, Potato Reef, Ghuli Channel, Embudu Channel, The Wall -> eigentlich alle. Wir haben bei jedem Tauchgang immer etwas Neues bzw. Interessantes entdecken können. Wenn es mal doch nicht so spektakulär war, dann war der Tauchgang allein wegen der Strömung bzw. dem Driften einfache Klasse. Da wir vorher noch keine Erfahrung mit Strömungs- bzw. Drifttauchgängen hatten, war das Tauchen auf den Malediven eine unheimliche, schöne, lustige, anstrengende (wegen Gegenströmung) Angelegenheit, die sehr viele Spaß bereitet hat. Einfach super!!!

Fazit:
Die Malediven waren für uns immer ein Traum. Als wir dort waren, ging dieser Traum nicht nur in Erfüllung, sondern wurde bei weitem übertroffen.
Mit uns haben die Malediven neue Fan`s gefunden, die immer wieder kommen werden, besonders nach Embudu Village.

Na dann viel Spaß auf der schönen grünen Insel Embudu Village!

Mario und Silke
 


 

Embudu, Dezember 2004

Vorbemerkung
Dieser Bericht enthält vor allem meine subjektiven Erfahrungen unserer Reise und von Embudu.

Unsere Reise endete übrigens am 26.12. – also am Tag des Erdbebens und Tsunamis in Südasien. Da wir aber die letzten 3 Tage in Dubai verbrachten, haben wir davon erst nach unserem Rückflug erfahren.
Wie auf den meisten anderen Touristeninseln der Malediven gab es auch auf Embudu nur leichte Sachschäden. Bereits 2 Tage nach dem Hochwasser waren die Schäden dort fast alle wieder beseitigt und der Urlaubsbetrieb wurde normal weitergeführt. (Eine ausführlichere Beschreibung gibt es unter dem unten aufgeführten Link auf meiner Homepage.).

Die Anreise (mit Emirates)
Natürlich würde ich nie grundsätzlich sagen, dass LTU oder Conder Service grundsätzlich schlecht ist. Der Sitzabstand ist aber immer sehr begrenzt und für Personen über 1,90m fast unerträglich. Dazu kommt dann noch eine sehr magere und meist wenig aktuelle Bordunterhaltung.

Auch will ich nicht behaupten, dass ich in der Economy Klasse von Emirates meine Beine ausstrecken könnte. Aber zumindest bekomme ich meine Knie ohne Schuhanzieher hinter den Sitz des Vordermannes. Bein Einchecken gab es niemals lange Schlangen und zudem kann man kostenlos einen Platz vorreservieren. Der Service ist zudem wirklich sehr gut – und auch wenn ich ansonsten kaum Alkohol trinke, gönne ich mir bei Emirates immer den einen oder anderen süßen Cherry, der wie alle anderen Getränke (außer Schampus) nicht extra bezahlt werden muss. Erstaunlicherweise habe ich noch auf keinem Emirates Flug einen stark alkoholisierten Menschen getroffen, der dies ausgenutzt hätte (allerdings durfte ich ja auch nicht ins Cockpit J, vielleicht feiern da Pilot und Co. Feucht-fröhliche Saufgelage …)
Wenn ich dann will, kann ich mir (auf der gesamten Strecke nach Male) immerhin 3 aktuelle Kinofilme anschauen, die ich dank eigenem Bildschirm aus einer (etwas eingeschränkten Auswahl) aussuchen kann. Zur Wahl stand zum Beispiel CatWoman, Bourne Identität 2, Without a paddle, Collateral, … (wählbar, ob englisch oder deutsch)

Mit fast 4 Stunden Kino, Essen und etwas Lesen vergingen die ersten 6 Stunden so quasi im Fluge. Und die ca. 3 Stunden Aufenthalt in Dubai (von 0 bis 3 Uhr Ortszeit, also von 21 bis 0 Uhr deutscher Zeit) fand ich im zollfreien Flughafenkaufhaus eher entspannend als belastend.

So kamen wir – zwar etwas müde – aber durchaus entspannt zwischen 8 und 9 Uhr morgens (Ortszeit) in Male an. Die Formalitäten hielten sich in Grenzen und wenn man seine Einreisekarte (die im Flugzeug verteilt wurden) korrekt ausgefüllt hatte, dann waren diese auch schnell überstanden. Auf dem Vordruck stand übrigens, dass man bei der Ausreise 10$ bezahlen müsste. Das war aber weder jetzt, noch bei unseren vorhergehenden Reisen der Fall.
Ebenso schnell wie die Formalitäten abgewickelt waren, bekamen wir unser Gepäck mit dem wir vor dem Flughafen den Stand unseres Hotels ansteuerten. Auch hier mussten wir nur wenige Minuten auf andere Gäste warten und gingen dann zu den Bootsstegen, wo schon unser Boot auf uns wartete.

Da Embudu sehr nah an Male (und Hulule) liegt erfolgt der Transport im Gegensatz zu den meisten anderen Inseln statt mit Speedbooten mit (allerdings modernen) Dhonis. Je nach Strecke (es gibt 2 oder 3 verschiedene Routen, die je nach Seegang und Wasserstand gewählt werden) dauert der Transport zwischen gut 30 und 50 Minuten. Durch das gemächliche Tempo der Boote ist der Transfer gemütlich bis komfortabel und so kamen wir nach 45 Minuten Bootsfahrt gegen 10 Uhr auf Embudu an.

Der Bungalow
Ich hatte per Email aufgrund anderer Berichte ein Zimmer im Bereich um Bungalow 80 reserviert. Vor allem bat ich darum einen Randbungalow zu bekommen. Ob es Zufall war oder nicht. Wir bekamen den Bungalow 74. Ein Randbungalow, der bei anscheinend bei Wiederholungsgästen recht beliebt ist. Warum wir –im Gegensatz zu den meisten anderen Gästen- auch noch einen Obstkorb in unserem Bungalow vorfanden, kann ich nicht sagen.

Der Bungalow ist geräumig, wozu auch sicherlich das hohe Dach beiträgt, welches Wohn und Badezimmer überspannt. Die Wand zum Badezimmer ist „nur“ gut 2 Meter hoch und lässt den Blick auf das Dach frei.
Die Ausstattung ist einfach aber ordentlich. Unser Ventilator machte sich durch (leises) Knacken bemerkbar. Die Klimaanlage (mit Fernbedienung) war verhältnismäßig leise und recht kräftig. Der Kühlschrank war leer, kühlte aber auch auf kleinster Stufe sehr stark, ohne durch besondere Geräusche auf sich aufmerksam zu machen. Das (Doppel)Bett war nicht zu weich und angenehm.
Die Sauberkeit war insgesamt gut. Die Ausstattung könnte jedoch gepflegter sein. Unser Kühlschrank sah noch recht brauchbar aus – wir haben aber auch durchaus rostigere und unansehnlichere Teile gesehen. Die großen Fenster (über der Eingangstüre) hätten durchaus hin und wieder mal geputzt werden können, was während unseres Aufenthaltes aber nicht passiert ist.

Insgesamt (verglichen mit den 4* von Eriyadu und Reethi Beach) sind die 3 Sterne aber voll auf berechtigt.

Neben einigen Ameisen und 2-3 Geckos waren wir in unserem Bungalow meist alleine. Eine Kakerlake und eine Ratte haben wir draußen gesehen.

Der Roomboy kam 2 mal am Tag (zur Frühstücks- und zur Abendessenzeit). Dabei beschränkte sich der zweite Besuch am Tag aber eher auf ein „nach dem rechten sehen“ und das Bett aufzudecken.

Das Essen
Nach unserem ersten kurzen Spaziergang war es schnell 12:30 Uhr und somit Zeit für das Mittagessen. Wie auf den Malediven üblich wird man von einem Angestellten an einen Tisch gesetzt, den man dann (inkl. Kellner) während seines Aufenthalts behält. Dabei hat man durchaus eine gewisse Auswahl und kann auch nach ein paar Tagen um einen anderen Tisch bitten.
Sagt man aber nichts, dann wird bei der Auswahl der Tischnachbarn aber rein willkürlich platziert. Nationalität, Alter, Taucher/Nichttaucher oder Rauchen spielt dabei keine Rolle.

Das Frühstück war etwas eintönig, das Mittagessen sehr gut und reichlich. Das Abendessen wird in Themenbuffets angeboten, die sich bereits nach einer Woche wiederholen.

Die Qualität des Essens war - wie auch die Präsentation - sehr gut. Die Speisen sind fast alle eher nach europäischem Geschmack gewürzt. Als Liebhaber von Currygerichten war ich etwas enttäuscht. In unseren 14 Tagen gab es beim Mittag- und Abendessen nur ein einziges Mal ein Currygericht. Eine ständige Curryecke (wie auf einigen anderen Inseln) hätte ich mir gewünscht. Zum Frühstück hätte ich auf das Currygericht gut verzichten können.
Wir hatten einen guten Kellner, der unauffällig aber zuverlässig war. Wie überall kann man mit „seinem“ Personal Glück oder Pech haben…

Belegung und Gäste (Nationalitäten)
Von den ca. 130 Bungalows, die durch 3er Belegung bis zu 300 Gäste aufnehmen können waren in unserer ersten Woche die meisten, aber nicht alle belegt. Zum Ende unseres Aufenthalts (also kurz vor Weihnachten) wurde es dann merklich voller und war wahrscheinlich komplett ausgebucht. Vor allem zu spüren war das beim Abendessen. Ansonsten fiel das auf der Insel weniger auf.

Ein großer Teil der Gäste kam aus dem deutschsprachigen Raum (D, A, CH). Ansonsten wird Embudu im Wesentlichen von Franzosen und Briten gebucht. Sicherlich kann man aber auch den einen oder anderen Japaner, Italiener oder Gast eines anderen Landes treffen.

Das Alter der Gäste ist sehr gemischt. Familien mit Kleinkindern waren ebenso vertreten wie Rentner. Lediglich das Alter zwischen 15 und 30 Jahren war schwächer vertreten und vor allem am Ende unseres Aufenthalts kamen deutlich mehr ältere Urlauber auf der Insel an. Dies kann aber durchaus an der (Vor)Weihnachtszeit gelegen haben.
Viele der älteren Besucher sind Stammgäste und schon zum wiederholten Male auf Embudu. Als Stammgast hat man bessere Chancen „seinen“ Lieblingsbungalow zu reservieren und bekommt vielleicht auch als Willkommensgeschenk Obstkorb, Wein und/oder eine Torte.

Über Tags war es auf der Insel immer angenehm ruhig. Lediglich an der Bar wurde eine Erweiterung gebaut und auch fertig gestellt. Dies war zwar bei den angrenzenden Bungalows hin und wieder vernehmbar aber kaum störend. Die Lautstärke der Unterhaltung an der Bar war bei unserem Bungalow niemals zu hören. Auch an den nahe liegenden Unterkünften hielt sich das in Grenzen – war aber durchaus hörbar und könnte empfindliche Naturen stören.

Leider sind die Bungalows auch nicht unbedingt stark gegen Geräusche gedämmt.
Wir hatten das Glück sehr leise Nachbarn zu haben, so dass wir nur selten etwas von ihnen gehört haben. Ich hoffe, dass das umgekehrt auch der Fall war. Beim Schließen der Türen sollte man allerdings sehr vorsichtig sein, damit es nicht noch 3 Bungalows weiter gehört werden kann. Leider haben diese keine Gummilippe oder irgendetwas anderes was das Geräusch beim Zumachen vermindert.

Wetter
Die Temperaturen auf den Malediven bewegen sich ganzjährig um 30 Grad. Das war auch während unseres Aufenthalts nicht anders. Kalt ist es dann, wenn es draußen kühler als im Wasser (28 Grad) ist, was aber selten vorkommt.

Dabei war es auf der Seite der Wasserbungalows fast immer windig, teilweise schon fast stürmisch. Auf der anderen Inselseite war davon praktisch nichts zu merken
Da es in den ersten 4-5 Tagen häufig bewölkt war und auch mehrmals geregnet, teilweise sogar lang anhaltend geschüttet hat, war der Wind in diesen Tagen eher lästig.
Nachdem es dann aber besser wurde empfanden wir den Wind oft als angenehm und die Windabgewandte Seite als zu heiß.

Einen komplett wolkenfreien Himmel hatten wir in den 14 Tagen nie. Zumindest ein paar kleinere Wolken waren immer zu sehen. Auch gab es in der Zeit keinen Sonnenauf- oder –untergang ohne Wolken.
Zum Sonnenuntergang versammelten sich immer viele Gäste beim Bootsanleger um ein passendes Fotomotiv zu erwischen. Der Sonnenaufgang war auf unserer Inselseite von unserer Bungalow aus gut zu sehen.

Wie auf vielen Inseln üblich wird auch Embudu sehr sauber gehalten. Heruntergefallene Blätter werden aufgefegt und in Säcken entsorgt. Nach einigen ergiebigen Regenfällen (meistens in der Nacht) war von einigen Wegen der feine Sand weggespült. Darunter sind die Wege teilweise sehr hart und wirken fast betonartig. Dies ist aber nur stark komprimierter Sand, über den dann am nächsten Morgen wieder feiner Sand verteilt wurde.

Schnorcheln
Embudu hat ein schönes und nahe gelegenes Hausriff. Aufgrund der Strömung kann man die Insel (praktisch) nicht umschnorcheln. Es gibt je nach Lust und Können verschiedene Strecken, bei denen man teilweise auch gute Chancen auf den einen oder anderen Großfisch hat.
Das Riff ist natürlich auch stark von der Korallenbleiche betroffen, hat aber auch durchaus brauchbar erholte Stellen.

Im Vergleich würde ich Eriyadu vorziehen und es vielleicht mit Reethi Beach gleich setzen.

Tauchen / die Tauchbasis
Auch bei Tauchern erfreut sich Embudu einer recht großen Beliebtheit und so findet man auch unter den tauchenden Gästen einige Wiederholungstäter.
Diese Beliebtheit liegt sicherlich zu einem Teil an den recht nahen Tauchplätzen mit „Großfischgarantie“. Tauchplätze wie Embudu Express, Embudu oder Ghuli Channel werden gerne auch von anderen Inseln oder Tauchbooten angefahren.
Einen weiteren Anteil an der Beliebtheit macht aber sicherlich auch die Tauchbasis aus.
Diverland Embudu ist eine von 3 Diverland Basen. Alle wichtigen Informationen (auch für die Basen von Summer Island und Gan) gibt es auf deren Homepage nachzulesen (www.diverland.com). Auf Email Nachfragen wird immer schnell und kompetent geantwortet.

Trotz einiger kleiner Einschränkungen habe ich mich insgesamt bei Diverland Embudu sehr gut aufgehoben gefühlt. Die Organisation war gut, die Mitarbeiter freundlich und kompetent und das Tauchen (vor allem am Hausriff) unkompliziert. Natürlich war die Berechnung der Tauchpreise in Euro etwas nachteilig. Bei anderen Basen hätte man aufgrund des aktuell guten Dollarkurses sparen können. Dennoch gehört Embudu im Vergleich zu anderen Tauchbasen auf den Malediven eher noch zu den günstigeren Tauchschulen.

Preise / Getränke
Nicht nur aufgrund des aktuell günstigen Dollarkurses sind die Getränkepreise auf Embudu für maledivische Verhältnisse sehr günstig. Vielleicht liegt das auch an der kurzen Entfernung zu Male.

Auf Embudu kostete zur Zeit unseres Aufenthaltes eine 0,33l Flasche Cola nur ca. 1 Euro, eine 1,5l Flasche Wasser 1,50 Euro, ein Bier gut 2 Euro und ein Cocktail knapp 5 Euro.
Da kann man wirklich nicht meckern und muss schon einiges konsumieren, damit sich ein All Inclusive Aufpreis von 150 Euro pro Woche (je nach Reiseveranstalter auch mehr) lohnt.
Je nach $ Kurs kann es übrigens auch günstiger sein AI vor Ort dazuzubuchen. Es kostet vor Ort nach aktuellem Kurs weniger als 120 Euro (ungefähr 17 Euro pro Tag).

Persönliches Fazit
Embudu ist eine schöne, legere und auch preisgünstige Insel mit einem kurzen Transfer von Male/Hulule. Sie bietet viel Ruhe, keine Animation und meist recht unauffällige abendliche Unterhaltung. Das Essen ist reichhaltig und gut, wenn auch nicht wirklich abwechslungsreich. Die Möglichkeiten zum Schnorcheln und Tauchen sind gut und die Tauchbasis ist kompetent, freundlich und preislich auf mittlerem Maledivenniveau.
Die Insel ist allerdings recht stark bebaut und bietet praktisch keinen naturbelassenen Bereich. Sie ist bei voller Belegung eher gut gefüllt und bietet dann kaum „private“ oder abgeschirmte Stellen.

Ich kann die Gäste durchaus verstehen, dass Sie sich hier wohl fühlen und deshalb wieder kommen. Auch mir hat es gut gefallen. Dennoch würde ich Eriyadu oder Reethi Beach vorziehen. Wenn ich den nächsten Urlaub auf den Malediven plane und von den bezahlbaren Inseln nur noch Embudu frei wäre, würde ich auch noch einmal dort hin zurückkommen.
Ansonsten werde ich aber lieber eine andere Insel ausprobieren …

Eine ausführlichere Version dieses Berichts mit vielen Bildern, Tipps und weiteren Informationen findet Ihr auf meiner Homepage:

 http://www.tschauder.de/html/embudu.html

 


 

Embudu vom 17.11. – 02.12.2004

Reisewetter / Schnorcheln:
Da wir zur Neumond-Zeit auf Embudu waren und zustäzlich noch den unglücklichen Umstand eines Taifun-Ausläufers aus Indien miterlebten, hatten wir in der ersten Woche sehr viele ganztägige Regentage. Trotz allem waren wir natürlich schnorcheln! Die Sicht war wegen dem aufgewühlten Sand leider nicht sehr weit, aber da die Fischschärme einen umkreisen, Nasenfische mit Schnorchler „Kontakt“ suchen und sich die Fische nicht ums Wetter kümmern, gab es immer was zu sehen.

Hervorragend war es dagegen in der zweiten Woche: glasklares Wasser, farbenprächtige Fische (Papagaien-, Doktor-, Falter-, Straßenkehrer-, Drücker-Fische) , sehr viele Schwarzspitzen-Riffhaie, Schildkröten, Mantas, Rochen, Muränen etc. Die Insel kann sehr gut umschnorchelt werden, man sollte sich jedoch mit der Strömung treiben lassen.

Auch Nicht-Schnorchler kommen auf ihre Kosten, da viele Fische so nahe an den Strand kommen, dass man sie mühelos von oben beobachten kann.

Zustand der Bungalows:
Unser Standard-Bungalow Nr. 46 war eine sehr, sehr gute Wahl. Ventilator, Moskitonetz (hält auch Ameisen ab), einfach aber ausreichend ! Jeden Tag aufgefüllte Thermoskanne mit Wasser, Handtücher rochen besser als unsere eigenen nach dem 3. Tag, Bettwäsche sauber und geruchsfrei. Die Matratzen waren super o.k, lediglich die Kissen etwas hoch. Kleiner Tip: Wir hatten einen Wasserkocher und löslichen Kaffee dabei (sehr gemütlich auf der Terrasse)

Wir haben ein Superiorzimmer (Nr. 72) besichtigt, welches im Gegensatz zu unserem nahezu schon „schäbig“ wirkte. Außerdem liegt dies an der Wetterseite und zeigte Schimmel an der Wand, verrosteten Wasserhahn und sehr vielen Stechmücken. Unserer Meinung nach nicht den Aufpreis wert. Liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Lieblings-Bungi 78, aber auch dieser ist auf der Wetterseite.

Eine wirklich schlechte Gemeinsamkeit haben jedoch alle Bungalows auf der Insel: Sie sind enorm hellhörig, das heißt, man hört den Nachbarn bei sämtlichen Aktivitäten z.B. duschen, Toilettenspülung etc.Die Bungis sind jeweils ein Doppelhaus mit einem Abstand von ca. 30 cm zum nächsten.

Wichtige Info !!!!
Auf der Insel werden Pestizide in die Bäume und Palmen gesprüht !!! Am nächsten Morgen lagen mehrere tote Heuschrecken auf dem Boden, einige Hotelgäste klagten über Kopfschmerzen. Daher ließen wir lieber von den frisch geschlagenen Kokosnüssen ab. Auch in den Zimmern werden zu Beginn Insektenvernichtungsmittel gegen Ameisen versprüht. Wir hatten keinerlei Problem mit diesen Mitteln; für Allergiker oder Asthmatiker jedoch eher nicht geeignet.

Unser Kellner:
Mohamed Abullah !!!!! Vermutlich der netteste Kellner auf den Malediven. Seriös, freundlich, sehr zuvorkommend und ein unglaublich geschicktes Händchen bei der Abschiedsdekoration.

Ausflüge:
An folgenden Ausflügen haben wir teilgenommen:
Nachtfischen: Absoluter Spaß und prima zubereiteter Fisch am nächsten Abend
Male-Shopping: Sehr lange Führung, viel zu wenig freie Zeit in Male, sehr teure Shops (handeln was geht !!!!)
Manta-Schnorcheln: Haben wir gleich zweimal gemacht. Absolut klasse !!!
U-Boot-Fahrt: Abtauchen auf 40 m Tiefe, war spannend aber auch teuer (55 p.P.)

Veit & Miriam


 

EMBUDU 22.-29.11.2004

Auch diese Woche war sehr schön, obwohl wir leider sehr viel Pech mit dem Wetter hatten. Nur 2 Tage wirklich durchgehend schön, ansonsten nur Regen und richtige Stürme!!! Auf der Insel Gan herrschte nämlich ein Wirbelsturm und wir bekamen die Ausläufer zu spüren! Sehr schade, aber was soll man machen...? Natürlich tauchen!!! Und auch das war wieder das Beste am ganzen Urlaub! An einem Tauchplatz (Embudu Express) hatten wir mal 20 (!!!) Haie. Ich hab sie tatsächlich gezählt! Und wenn man wirklich ganz ruhig am Boden gelegen ist (mit Riffhaken versteht sich!) dann kamen sie bis zu 1 m auf uns heran! Ist schon unheimlich so Aug in Aug mit diesen faszinierenden Tieren! Meine Kamera wurde sogar unter Wasser heiß! ;-) Die Insel an sich ist sehr schön bewachsen und man braucht wirklich keine Schuhe! Wir hatten einen Superior Bungalow Nr. 40 in der Nähe von den Wasserbungalows (die nicht zu empfehlen sind!) an einem sehr schönen Inselabschnitt. Leider war das aber auch die Wetterseite! (sehr stürmisch) Aber der Bungi war ok. Nicht so schön wie auf Meeru, aber sauber und genügsam. Das Essen war auch sehr gut! Es hat immer was anderes gegeben (verschiedene Themen) und war auch mehr als ausreichend. Das Einzige was ich wirklich ein bißchen vermißt hab, war das Obst in der Früh! War da auf Meer und Fiha anderes gewohnt... Aber ansonsten war es eine sehr, sehr schöne Woche. Hatten ganz liebe Tischnachbarn - Willi und Susi - an dieser Stelle ganz liebe Grüße!!! Ausflüge haben wir keine gebucht, da wir Glück hatten und nach der Stingray uns noch kurz Male anschauen durften. Das reicht auch vollkommen, da es nicht wirklich viel zu sehen gibt. Fisch - und Obst/Gemüsemarkt und eben die ganzen Ramschgeschäfte... aber trotzdem mal eine Reise Wert! Ist ja immerhin die kleinste Hauptstadt der Welt!
So, wer noch gerne mehr Auskünfte haben möchte.. Nur zu!
Julia & Heli aus Linz/Österreich

j.roiss@liwest.at

 


 

Embudu vom 8.11. bis 19.11. 2004

Eigentlich ist an jedem Reisebericht, der hier bereits veröffentlich ist, etwas Wahres dran und es ist fast alles bereits gesagt worden. Ich mag trotzdem noch einen schreiben, weil mir die vielen Berichte hier bei der Inselwahl geholfen haben und ich mich damit auch ein bißchen bei den Anderen für Ihre Mühe bedanken möchte.

Unsere Ansprüche:
Für mich (34) war es der erste Maledivenurlaub. Für meine Freundin (33) der zweite, nach Maledivenrundreise mit anschließendem Aufenthalt auf Embudu. Für uns stand im Vordergrund: Sonne, Schnorcheln und Seele baumeln lassen. Taucher sind wir beide nicht.

Insel:
Embudu hat Charme. Trotzdem: Das typische Endlose-Lagunen-und-weisse-Sandbank-Maledivenfeeling will sich irgendwie nicht einstellen. Es gibt mehrere mehr oder weniger große Strände und "versteckte" Ecken mit relativ wenig Flachwasser. Dafür ist das Hausriff sehr nahe und das bietet überwältigenden Fischreichtum. Es gibt eigentlich an jeder Ecke was zu sehen. Man muß einfach nur die Augen aufmachen. Irgendwie haben auch alle Fische Ihre Plätze und Zeiten und nach ein paar Tagen hat man mit Sicherheit raus, wo und wann sich die Babyhaie, der sagenumwobene "Aggressive Riesendrücker" und die Picassos rumtreiben. Das ist schon beeindruckend. Die Insel wird sorgfältig begärtnert, macht aber von der Vegetation größtenteils eher einen ursprünglichen Eindruck. Die Kokosnüsse werden regelmäßig von den Bäumen geschlagen, der Sand wird gefegt - barfuss perfekt. Gelegentlich wird gegen Moskitos gesprüht. An ein paar Stellen sind Sandsäcke zur Befestigung plaziert - nicht schön, aber das muß wohl so sein.

Hotel und Zimmer:
Embudu ist eine 3 Sterne Insel. Nicht mehr und nicht weniger. Wer mehr will und sich nicht mit den etwas abgewohnten Zimmern, der zähen Klohspühlung und den Plastikliegen etc. abfinden kann, muß halt was anderes buchen.
Insgesamt macht die Ausstattung auf der Insel schon einen etwas lieblosen Eindruck. Etwas Palmstroh auf den Dächern würde da wirklich Wunder wirken. Das ist sehr schade! Es ist aber trotzdem eine Malediveninsel und schön ist es allemal.
Bei unserer Ankunft war die Insel überbucht. Wir hatten Superior gebucht, aber dann ein "Upgrade" auf Wasserbungalow bekommen. Leider sind die Wasserbungis nicht zu empfehlen. Die sehen von außen grausam aus (Reihenhäuser) und vermitteln kein Inselflair. Aircondition war für uns eine Qual, aber auf unsere Bitte hin hat man uns dann noch einen Fan in die Bude gestellt. Das war OK! Die Einrichtung der Bungalows ist ausgesprochen einfaltslos. Da hilft auch das Fenster im Boden der Bungalows nicht viel. Da sind fast nie Fische. Vor allem Nachts, da der nahe Bootssteg viel heller beleuchtet ist - und wer legt sich zum Fische begucken auch schon gerne auf nackte Holzplanken. Bei rauher See (die hatten wir leider öfter) ist der Geräuschpegel in den Bungalows unerträglich, weil das Wasser von unten gegen den Boden schlägt. Wirklich nicht romantisch, sondern unerträglich. Schön ist, daß man direkt von der Terasse aus den Fischen zuschauen kann, da die Bungis direkt auf dem Riff gebaut sind. Fürs Inselfeeling wäre uns aber der Ausblick auf Strand und Palmen lieber gewesen.
Toll sind die vielen Schaukeln, die überall auf der Insel von den Palmen hängen. Noch toller wäre es, wenn nicht alle Schaukeln in Toplage (Strand) kaputt gewesen wären.

Essen/Trinken:
Im Gegensatz zu meiner Freundin, die alles gerne probiert, esse ich nicht alles. Trotzdem bin ich völlig auf meine Kosten gekommen. Es gibt eine Supermischung aus asiatisch und europäisch. Nicht wahnsinnig exotisch, aber für ein Pingel wie mich genau richtig. Jeden Tag echte Highlights und ganz wenig Ausfälle. Salat, verschiedenste Gemüse, Fisch und Fleisch in jeder Form. Zu den Mottoabenden braucht man wirklich etwas Phantasie. Ich kann nicht anders und muß meine Favoriten aufzählen: Die weltbeste und schleimigste Lasagne aller Zeiten, wunderbarer gebratener Spinat, ein herrliches Curry aus superzartem Rindfleisch mit chinesischem Brokoli, Sauerkraut (!!! - wohl eher bayrisch Kraut, aber oberlecker), die allerweltbesten Röstis (abends und zum Frühstück), echt gute spicy Fischfrikadellen (o.ä.-*grins*), ein herrlicher Carbonara-Auflauf,ein Supersahnegeschnetzeltes, superzarte flambierte Rindersteaks, das allerweltgeilste Kartoffelpüree, ja - es gab sogar mal wunderbare SCHNITZEL, Herzoginkartoffeln - wie aus Omas Küchenhandtuch gedrückt, herrliche Fischhappen in einer Art Bierteig mit Remu, zum Frühstück superspicy gebratene Zwiebeln - ein Traum, aber höllenscharf - vorsichtig dosieren!!! ....und,und,und. Das beste: Zu jeder Mahlzeit drei große Teller und nur 2 Kilo zugenommen --herrrrlich! Ich weiss nicht, wie sowas funktioniert. Etwas schade war, daß man tagsüber kaum Snacks bekommen hat. Das Nachmittagsangebot mit Kuchen und "Simplesandwich" war etwas dürftig.

All Inclusive hat sich für uns gelohnt: Bei 10 Bier + , einigen HÄRTEREN Sachen plus Wasser und Cola pro Tag kommt man auf seine Kosten, aber das muß jeder selber beurteilen, bei mäßigem Alkoholkonsum ist AI wahrscheinlich überflüssig.
Ja - das Essen war gut auf Embudu !!!!!!

Ausflüge:
Wir hatten viel vor!! Doch wegen unserer Transusigkeit und schlechtem Wetter haben wir nur zwei Ausflüge geschafft, die hatten es aber in sich:

1) Mantaschnorcheln ($15)
Max. 20 Schorchler werden an einem Seil hinter einem Boot hergezogen zu den Stellen, wo die Mantas sind. Der Chef auf dem Boot hält Ausschau und zeigt den Touris, wo die Mantas sind. Da schwimmen dann alle hin - gaaaanz leise und vorsichtig - und schwupps: Es kommen Mantas. Nicht Einer, Nicht Zwei. Nein, In 2 Std. sind ca. 50 Mantas an uns "vorbeigeschwebt". Zum Greifen nahe. Das war ein sehr beeindruckendes Erlebnis - vor allem für uns "Nichttaucher".
Eine Anmerkung: Hier oder in einem anderen Forum habe ich mal gelesen, daß man sich das Geld für den Mantaausflug sparen könnte, da er relativ nahe vor Embudu stattfindet. Das ist richtig, aber es herrschen dort sehr starke Strömungen, man kommt als Schnorchler da nicht hin und vor allen Digen nicht wieder weg. Brandgefährlich! Nicht alleine versuchen! Ferner würde man wohl keine Mantas sehen, ohne die Hilfe desjenigen auf dem Boot, der die Mantas anzeigt. Viel Geld ist es ja nicht und superlohnenswert.

2) Ausflug mit Wasserflugzeug - Sun Island Picnic (ca.$180)
Das war ein Traum. Flug mit Wasserflugzeug - 1A. Aufenthalt auf einer Sandbank - so eine nur mit Sand und sonst nix, herrrrlich. Besuch einer sehr schönen Hotelinsel mit Lagunenwanderung zu einer unbewohnten Insel zwecks Picnic - auch sehr gut. Der obligatorische Shoppingbesuch auf der "Einheimischeninsel" war überflüssig, aber gehört halt dazu. Was nicht im Programm stand: Wir haben hunderte Delphine um unser Boot rum gesehen (mit allen möglichen Kunststücken) und dafür noch ein bißchen auf dem Wasser pausiert. Das war klasse! Was man allerdings von dem Idioten halten soll, der da mit seinem Wasserski durchgebrettert ist..... naja: vive la france - le grande nation - No Comment !!! Der Ausflug war ne Wucht und lohnt jeden Cent!
Gerne hätten wir noch U-Boot mitgemacht, aber da fehlte uns die Zeit.

Was es sonst noch gibt:
Wir hatten SCH.... Wetter. Hälfte der Zeit Sonne-Wolken-Mix, sonst Regen. Das liegt wohl am Neumond, laut Reiseleitung. Also liebe Kinder: Nicht bei Neumond auf die Malediven fahren! Vieleicht war das schlechte Wetter auch der Grund, das wir mit dem Hotel etwas kritisch waren. Das fällt einem dann eben ganz besonders auf.
Die Sache mit dem Trinkgeld: Unseren Tischkellner haben wir, nach den Anweisungen hier, ordentlich geschmiert (3x6 Dollar für 11 Tage). Trotzdem hat er sich nicht gerade überschlagen und wir hatten keinen geschmückten Abschiedstisch *schluchz*. Der Roomboy war auch nicht der Fixeste und hat nur einmal 6 Dollar bekommen. Dann noch zweimal 5 Dollar für die Bar und 10 Dollar für den Koch (Das mußte sein!). Sonst war das Personal aber wirklich sehr nett und zuvorkommend.
Noch ein Tip zum Frühstück: Vorsicht bei Omlett mit Chili! Das haut rein für den ganzen Tag!

Fazit:
Alles in allem ein superschöner Urlaub, für mich als Maledivenanfänger sowieso. Allerdings mit den üblichen Abstrichen, die man in Kauf nehmen muß, wenn man ein bißchen aufs Budget achtet. Auf die Malediven wollen wir auf jeden Fall nochmal, aber -sorry- Embudu wird es dann wohl nicht mehr.

Nicole und Sascha

 


 

Dubai+Malediven-Urlaub 12.10.-27.10.04

Für alle die nicht NUR Strandurlaub möchten ist ein Dubai-Aufenthalt vor oder nach den Malediven wirklich empfehlenswert. Mit „Emirates“ ist dies möglich, alle Reiseveranstalter die diese Fluggesellschaft im Programm haben (JAN-Reisen, Meiers Weltreisen, DERTOUR…) bieten diese Kombination an. Wir haben die Reise bei „JAN-Reisen“ gebucht, da wir bei andern Anbietern keine Flüge mehr bekommen hätten. Bei „JAN-Reisen“ ist das „Problem“ dass die Kombinationsreise nur so gebucht werden kann wie sie im Katalog steht (4Übernachtungen Dubai + 10/17/24 Übernachtung Malediven + 1 „Übernachtung“ (bis ca. 23:45 Uhr) Hulule Flughafenhotel). Bei andern Reiseveranstaltern könnte man selber die Anzahl der Tage festlegen.

Zum Flug:
„Emirates“ ist nur zu empfehlen! Jeder hat an seinem Platz einen eigenen Touch-screen-Monitor, kann Filme nach Wahl anschauen (ca. 2 Filme pro Flugabschnitt in deutsch), 18 Spiele (Tetris, Schach, usw.), SAT-Telefon an jedem Platz (ca. 5 Dollar/min), Getränke alles inklusive (außer Champagner), Service war gut, essen war gut, Beinfreiheit soll etwas mehr sein als bei andern Fliegern, einzige Nachteile: Zwischenstop in Dubai (auch ohne Dubaiaufenthalt nicht anders möglich, beim Rückflug von den Malediven 3 Stunden Aufenthalt im Dubaier Flughafen (wenigstens ist der Duty Free Shop dort unterhaltsam), die Flugzeiten waren teilweise etwas übel, zwar pünktlich aber Mitten in der Nacht.

Dubai:
Da wir unsere Urlaube gerne auch immer mit etwas Kultur verbinden war die Dubai-Kombination ideal. Dubai ist unserer Meinung eine sehenswerte Stadt, wir waren 3 Tage nur unterwegs, hatten aber dann das Wichtigste auch gesehen.

1. Tag: 7*Sterne-Hotel Burj al Arab von außen besichtigt (innen nur noch in Verbindung mit einem Essen das ein Tag vorher reserviert wird möglich + Kleidungsordnung: Hemd mit Kragen, Stoffhose (keine Jeans), geschlossen Schuhe (keine Sportschuhe), auch „Nachmittagstee“ möglich, glaube ca. 60 Euro/Person, Abendessen ca. 125 Euro/Person), 2 Stunden Strand, Mittags Treffen mit Reiseleitung, anschließend größtes Einkaufszentrum in Dubai besichtigt (in Dubai gibt es total alles zu kaufen + günstig)

2. Tag: Stadtbesichtigung am Creek, Gold-Souk, Gewürzsouk, Bootsfahrt, Dubai-Museum usw….

3. Tag (erster Tag Ramadan: Geschäfte, Restaurants… geschlossen tagsüber) Besichtigung Hotel Malidan Jumeirah, hat sich wirklich gelohnt, das Hotel ist neben dem Burj al Arab und ist einfach gigantisch (alter arabischer Stil, riesige Anlage mit Wasser überall (Venedig-ähnlich), Jumeirah-Moscheh angeschaut, Wüsten-Jeep-Safari mit Abendessen im Beduinencamp, war auch ganz nett

Hotel in Dubai: war prima! Towers Rotana, 4 Sterne, Mitten in der Stadt, was nicht schlecht war für uns, da wir so überall relativ schnell waren, wenn man längers nach Dubai geht dann sind die Strandhotels empfehlenswert! Wir hatten unser Zimmer im 21. Stock, so dass wir eine prima Aussicht auf Dubai hatten! Essen (HP) war genial im Hotel!!!
 

Embudu:

Insel:
hat uns sehr gut gefallen, schön bewachsen, viele Schattenplätze (genug für alle) die ganze Zeit ohne Schuhe…

Zimmer:
waren ok, immer sauber, wir hatten ein Superiorzimmer mit Klimaanlage, Warmwasser und richtigen Fenster (Unterschied zu Standardzimmer) und würden dies auch wieder nehmen. Ansonsten waren die Zimmer nicht die allerneusten und die luxuriösesten, aber sie waren ok. Wir hatten Nr. 38, fanden eigentlich alle Zimmer gut gelegen bis auf die Nummern 50-59 und die Wasserbungalows.

All Inklusive:
hatten wir nicht (trotz langem überlegen), war aber auch gut so! Wir hätten zu zweit 400 Euro Aufpreis bezahlt von VP zu AI, so bezahlten wir ca. 150 Euro (haben nicht wenig getrunken, auch täglich ein, zwei Bier und selten mal Coctails)

Essen:
hat uns geschmeckt, manche Buffets waren ganz lecker, auf alle Fälle haben wir immer was gefunden was uns gut geschmeckt hat…
außer das Frühstück war nicht so der Hit… auch Saft, Milch und Kaffee waren nicht nach unserm Geschmack

Leute:
Die Kellner waren die meisten nett, außer unserm Kellner. Wir haben ihm nach 4 Tagen mal 5 Dollar Trinkgeld gegeben (hatten Hoffnung ein Lächeln), doch wahrscheinlich wars ihm noch zu wenig. Da wir eigentlich Trinkgeld geben NACHDEM wir mit der Leistung zufrieden sind und wir es nicht unbedingt waren, bekam er auch nicht mehr Trinkgeld von uns. (zur Strafe bekamen wir dann keinen geschmückten Tisch zum Abschied wie manche andere), was uns aber Wurscht war!
Zimmerboy war ok, Zimmer immer sauber, er bekam dann mehr Trinkgeld,
Strandkehrer waren freundlich, Bootscrew (tauchen) und Tauchbasisleute waren total nett, andere Hotelgäste (Deutsche, Österreicher, Holländer, Franzosen, Portugiesen…) waren ziemlich alle ganz nett…

Schwimmen:
war manchmal recht schwierig wegen dem niedrigen Wasser

Strand:
fanden wir prima bei unserm Häuschen (auch bei den meisten andern), Schatten und Sonnenplätze genügend vorhanden, Strandtücher muss man selber mitbringen!

Hausriff:
ist ganz prima, abgesehen von den Korallen, die so gut wie nicht mehr vorhanden waren (tot auf dem Boden lagen)… aber an Fischen war fast alles vorhanden (bunte Fische, ca. 10 Babyhaie (nicht zu übersehen), Muränen, Schildkröten, Langusten, Barsche, kleinere Wracks (sah man glaub ich aber nur beim Tauchen am Hausriff, nicht beim schnorcheln) usw…

Tauchen (der eigentliche Grund unseres Maledivenurlaubs!!!):
War im Großen und Ganzen prima!! Verglichen mit Ägypten (wo wir schon des öfteren zum tauchen waren) fanden wir die Korallen etwas schwach (an den Außenriffen waren sie ok), aber die Chance auf Großfische ist halt größer auf den Malediven als in Ägypten!!

Tauch-Highlights:
-Am Manta-Point (Tagesausflug ins Nord-Male-Atoll) sahen wir ca. 8 riesige Mantas (ne halbe Stunde oder so waren sie direkt bei uns), es war einfach gigantisch
- Victory (Wracktauchgang zwischen Male und Flughafen), 110m langes Wrack, `81 untergegangen, schön bewachsen, man kann auch ins Wrack rein tauchen und ausnahmsweise war der TG ganz ohne Strömung, TG war auch voll super!
-Embudu Channel: Wir haben ein paar Riffhaie gesehen, leider haben wirs dann nicht mehr bis zum Embudu Express geschafft (da die Nullzeit zu Ende war), Tauchguide „Mausum“ war unserer Meinung nach nicht ganz unschuldig daran, Flohs Gruppe hatte es bis zum Express geschafft… also unser Tip: mit Floh oder Janosch den Embudu Express machen
- die andern Riffe (Potatoe Riff, Veligandu, Banana reef, diverse caves usw.) waren auch nicht schlecht, teilweise haben wir dort auch mal nen Hai oder Rochen gesehen, hauptsächlich aber Korallen und bunte Fische


Male: haben wir am Abend vor dem Rückflug noch ca. 2 Stunden angeschaut
(wir mussten 9 Stunden auf Hululu warten bis der Flieger ging), die Zeit reichte vollkommen, Male ist unserer Meinung nicht groß sehenswert: eine Mosche, eine Einkaufsstrasse mit aufdringlichen Verkäufer..und das wars auch schon

Fazit:
Der Urlaub war sehr schön, Embudu ist weiter zu empfehlen (wenn man nicht zu viel Luxus erwartet), Embudu ist relativ preisgünstig gegenüber anderen Inseln, das Tauchen ist ebenfalls günstig (für Malediven-Verhältnisse) und die Dubai-Kombination ist klasse (wenn man nicht nur am Strand liegen will)

So, nun aber genug geschrieben (war ja nicht zu wenig wie ich gerade feststelle J… falls ihr noch Fragen habt (was ich bezweifle bei der Menge die wir geschrieben haben), dann mailt uns an: tompfister@web.de

Tschüssle

Heike und Thomas
 


Hallo zusammen,
ich bin die, die schon so oft auf Embudu war... Ich hab bei meinem letzten Reisebericht etwas vergessen zu schreiben. Und zwar, dass ich es schade finde, dass es Leute gibt, die ihren Frust über ihren Urlaub im Internet loswerden müssen... Die schönste Zeit des Jahres verbringe ich nun seit "geraumer" Zeit auf Embudu. Mittlerweile war ich schon länger als ein halbes Jahr auf dieser Insel. Sie ist meine zweite Heimat geworden, Ela und Janosc von der Tauchbasis Diverland meine guten Freunde. Immer wiede geniesse ich die Zeit mit den Jungs der Tauchschule und der Bootscrew und dem "Mädel"... Für alle Anliegen haben sie ein offenes Ohr und sind engagiert, den Gästen (vorausgesetzt Wetter und Laune der Gäste stimmen") Top Spots zu organisieren... Das macht mächtig Spass. Ich freue mich jetzt schon auf meine nächsten hoffentlich etwa 40 Tauchgänge ab Ende Januar 2005...
Gruss Karin Schlatter

September / Oktober 2004
Mittlerweile war ich zum 9. Mal auf Embudu... für megasupermässige 4 Wochen. Es war einmal mehr gigantisch. Habe bei 40 Tauchgängen alles gesehen (ausser der Walhai fehlt mir noch...), 600 schöne Fotos - fast alles unter Wasser - gemacht, eine Menge toller Leute kennengelernt und unbeschreibbar viel Schönes erlebt. Da ich mit meinen Reiseberichten niemanden langweilen möchte (und ich auch schon einige "früher" hier veröffentlicht habe), füge ich an dieser Stelle nur noch meine E-Mail Adresse an. Wenn jemand Fragen hat, werde ich gerne antworten.

Liebe Grüsse von Karin

E-Mail: karinschlatter at bluewin.ch


 


 

Hallo EMBUDU Fan´s

Wir Wolfgang und Anne verbrachten unseren schönsten Urlaub auf Embudu vom 25.06 bis 10.07.2004

DAS WICHTIGSTE VORAB: EMBUDU wir kommen wieder!

Flug und Transfer:
Wir sind mit Condor ab München nach Male geflogen. Der Flug hat ca. 9 Stunden gedauert. Da wir CC gebucht hatten begann unser Urlaub schon ab München und endete auch erst wieder in München. Wir können CONDOR einfach nur lobend erwähnen denn so einen schönen Flug (besonders der Hinflug) hatten wir noch nie. Der Transfer zur Insel mit dem Dhoni dauerte ca. 35 Min und wir haben auch noch Delphine gesehen. Das fängt ja gut an.

Urlaub allgemein:

Da wir dieses Jahr zum ersten mal auf die Malediven flogen, hatten wir uns hier im Forum über die Inseln informiert und hofften mit Embudu die richtige Wahl getroffen zu haben. Nun nach dem Urlaub könne wir dem Forum unser Lob aussprechen. EINFACH SUPER. Mit Embudu hatten wir für unsere Wünsche die ideale Insel dank diesem SUPER Forum ausgesucht. Unsere Wünsche waren:

  • Keine Animation (schöne Ruhe)

  • Nette Angestellte

  • Wunderbares Hausriff

  • Sonne

Fazit: unsere Wünsche wurden fast alle erfüllt

zusätzlich hatten wir eine Super Reiseleitung (Viele Grüße an Imke Platte und Basil vielen Dank für alles)

Wetter:

Beim Wetter hatten wir leider nicht so großes Glück was aber auf Embudu nicht ins Gewicht fällt.

25 – 30.06. schönes Wetter ab und zu ein kleiner Schauer sonst Sonne pur

01 – 09.07 Ständig Bewölkt, Täglich mehrere kurze und längere tropische Regenschauer


Essen und Trinken :

Als erstes möchten wir uns bei allen Mitarbeitern der Küche, den Obern sowie dem Tresenpersonal für die nette und freundliche Bedienung bedanken, Ihr seit alle SUPER. Doch im besonderen möchten wir uns bei unserem Ober Misru Mohamed und seinem Onkel Abdulah bedanken.

Unsere Meinung nach war das Essen allgemein SEHR GUT, angefangen beim Frühstücksbüffet über das Mittagsbüffet und letzt endlich das Abendessen mit seinem köstlichen Nachspeisebüffet. (EINFACH SPITZE)


Schwimmen und Schnorcheln:
Schwimmen kann man eigentlich immer in der großen Lagune, die Wasserhöhe variiert zwischen knietief und bauchnabeltief.
Um die ganze Insel zieht sich ein Hausriff, mit 5 Ausgängen, über die man es erreichen kann. Der Abstand zum Hausriff ist unterschiedlich 5-150 Meter. Den größten Teil kann man aber ohne Probleme beschnorcheln. Die Sicht war meistens ok, morgens besser als mittags. Strömungen hatten wir kaum welche, außer an der Ecke mit dem Kanal. Wir fanden die beste Strecke war vom Hauptsteg zum Ausgang 78, weil hier die meisten Fische waren und durch den Kanal manchmal Großfische nah ans Riff kommen. Wir haben beim Schnorcheln eigentlich so ziemlich alles gesehen: Schildkröten, Haie (Babyhaie in der Lagune und größere am Riff), Rochen, Muränen, Oktopuss, Lobster...Leider sind die Korallen, durch den El Nino von 98, fast alle tot.

Ausflüge:
Wir haben Nachtfischen (12$), Male-Shopping (ca. 20$) und Island-Hopping (24$) gemacht. Es gibt aber noch, Lobster Essen für Verliebte (33$), Island-Hopping mit dem Wasserflugzeug (ca. 150$), Submarine dive (ca. 50$).
Beim Nachtfischen haben wir persönlich keinen Fische gefangen doch der Spaß war sein Geld wert. Als wir die Rückfahrt antreten wollten streikte der Motor von unserem Schiff und wir mussten auf das Rettungsboot warten. Ein super Erlebnis.

Male Shopping ist zu empfehlen. Wir hatten das Glück mit einer netten Frau die schon seit 30 Jahren auf die Meldiven kommt nach Male zu fahren. Somit hatten wir unser privates Shoping-Girl und verbrachten einen wunderschönen Nachmittag in Male.

Das Island-Hopping hat auch Spaß gemacht. Man besucht 2 Einheimischen Inseln (Shoppen möglich), eine einsame Sandbank und eine Touristeninsel.

FAZIT:

Wir wollten einen Super Urlaub erleben und hatten einen SUPER Traumurlaub. Mit uns haben die Malediven neu Fan´s gefunden die immer kommen werden

MfG Wolfgang + Anne
 


 

Hi an alle Malediven-Fans und die, die es noch werden wollen!!!

Wir, Manuel und Sabrina, waren vom 6. bis zum 21. Juli 2004 auf den Malediven.
Bei unserer Auswahl der Insel haben uns die Reiseberichte aus dem Internet sehr geholfen und deshalb machen wir uns jetzt daran auch einen zu schreiben...
Obwohl wir in der Regenzeit gereist sind, hatten wir sehr schönes Wetter, die 2 Wochen vor uns hat es allerdings nur geregnet. Ein Vorteil in der Nebensaison zu Reisen ist, dass nicht alle Zimmer belegt sind und die Insel nicht überladen ist. Gegen Ende wurde die Insel recht voll, obwohl noch lange nicht alle Zimmer vergeben waren. In der Hauptsaison könnten wir uns vorstellen, dass 120 Zimmer für so eine kleine Insel zu viel ist.

Flug und Transfer:
Wir sind mit LTU über Colombo (Sri Lanka) nach Male geflogen. Der Flug hat ca. 10 Stunden gedauert. Positiv zu erwähnen wäre, dass das Essen an Bord überdurchschnittlich gut war.
Nach der Ankunft in Hulule wurden wir von der Reiseleitung in Empfang genommen und nahezu ohne warten zu müssen zum Transferboot gebracht, das uns in ca. 40 Minuten zur Insel Embudu Village brachte.

Insel:
Embudu Village ist ca. 180x280 Meter groß. Sie liegt im nordöstlichen Teil des Süd-Male-Atolls und ist durch einen Kanal (Embudu Channel) mit dem offenen Meer verbunden.
Die ganze Insel ist üppig mit tropischer Vegetation bewachsen, was einen ursprünglichen Eindruck erweckt. Die ganze Insel ist mit Sand bedeckt und man braucht zwei Wochen wirklich keine Schuhe!

Bungalows:
Es gibt ca. 120 Zimmer, die in drei Kategorien unterteilt sind und in Form von Reihenbungalows rund um die Insel verteilt sind.
Standardbungalows: sind die billigste Kategorie. Sie haben an Stelle von Fensterscheiben nur Holzlamellen in Türen und Fenstern. Nachteil ist, dass man sich kaum vor Insekten aller Art schützen kann, Vorteil ist, dass es nachts etwas abkühlt durch den Wind. Sie haben außerdem einen Deckenventilator, der die Hitze durchaus erträglich macht , und ein Moskitonetz, dessen Benutzung wir allen empfehlen!!! Es gibt nur kaltes (nicht wirklich kalt) Wasser, salzig und süß (aufbereitetes Meerwasser = Kein Trinkwasser).
Superior-Bungalows: haben zusätzlich Fensterscheiben, Klimaanlage, Kühlschrank und warmes Wasser. Ansonsten entsprechen sie den Standardbungalows. Aufgrund der Klimaanlage und der Fensterscheiben hat man weniger Probleme mit Insekten.
Wasserbungalows: stehen, wie der Name schon sagt, auf Stelzen im Wasser und haben auch eine Scheibe im Boden, um das Treiben unter was beobachten zu können. Der Bereich unter der Scheibe kann bei Nacht auch beleuchtet werden. Zusätzlich zu dem, was es in den Superior-Bungis gibt, gibt es in den Wasserbungis noch einen Fernseher und die Einrichtung ist auch ganz hübsch. Allerdings können wir die Wasserbungis nicht empfehlen. Die Bungis an sich sind sehr unattraktiv von außen, es gibt keinen eigenen Wasserzugang und auch keinen unmittelbaren Strand davor. Die Terrassen gehen aufs offene Meer raus, was natürlich von der Aussicht her ganz nett ist, allerdings brennt den ganzen Tag die Sonne drauf und es gibt keine Sonnenschirme. Wir haben in den ganzen 2 Wochen nie jemand dort sitzen sehen.
Weiterer Nachteil ist, dass an Land, direkt gegenüber der Wasserbungis der Stromgenerator steht, der extrem nach Diesel stinkt und sehr laut ist.

Wir haben unsere 2 Wochen in einem Standardbungalow verbracht und waren eigentlich zufrieden. Alles war sehr sauber und der Roomboy hat sich wirklich Mühe gegeben.
Auf der Insel werden gerade Bungalows renoviert (Nummer 1-20), wenn die Renovierungen abgeschlossen sind, dann können wir Nummer 4-20 empfehlen. Auch die Ecke bei uns, die 40iger Nummern, waren gut und zuletzt empfehlen wir noch die 70iger und 80iger.

Essen und Trinken:
Essen gibt es 3x am Tag in Buffetform. Das Frühstück fanden wir sehr lecker. Es gibt viele verschiedene Sorten Brot, Eier, frisch zubereitet, in allen Varianten (das Omelett ist sehr lecker). Ansonsten gibt es Honig, 2 verschiedene Marmeladen (Sorte wechselt, aber meistens Ananas und Aprikose), Müsli (verschiedene Sorten), Obst (Bananen), englisches Frühstück (Bohnen, Würstchen), Pfannkuchen, French Toast, Wurst und Käse, frische Obstsäfte.
Das Abendessen steht immer unter einem bestimmten Motto (allerdings konnten wir oft kaum eine Verbindung zwischen Motto und tatsächlichem Essen finden). Nichts desto trotz waren die Mongolian Night, die Western Night, die Flambée Night und Italian Night unsere Favoriten. Das Mittagessen unterscheidet sich eigentlich kaum vom Abendessen, hat aber kein Motto. Es gibt nach dem Essen immer Nachtisch. Die meisten sind extrem bunt, aber das ein oder andere war sehr lecker (vor allem die frischen Früchte und das Eis), aber nehmt euch in Acht vor der Sahne (schmeckt salzig).
Das Essen war im Großen und Ganzen gut, nur bedingt empfehlen können wir Fleischgerichte (Fleisch extrem durch und zäh, vor allem Rindfleisch). Man konnte eigentlich immer etwas finden (es gibt fast immer Nudeln mit Tomatensoße und Reis). Nach 2 Wochen freut man sich allerdings schon auf das Essen zu Hause.
Über die Getränkepreise kann man wirklich nicht meckern, Wasser 1,5l 2$, Cola 0,3l 1,5$.
Achtung bei Radler!!!! Hier wird ein ganzes Bier und eine ganze Sprite berechnet!!!!
Die Cocktails in der Bar sind nicht so der Hit, außer die mit Banane (Bananen Daiquiri, Bananenmilchshake). Für uns hätte sich all-incluive nicht gelohnt, obwohl wir viel getrunken haben (hauptsächlich Wasser, ab und an Cola und Cocktails in der Bar).

Schwimmen und Schnorcheln:
Schwimmen kann man eigentlich immer in der großen Lagune, die Wasserhöhe variiert zwischen knietief und bauchnabeltief.
Um die ganze Insel zieht sich ein Hausriff, mit 5 Ausgängen, über die man es erreichen kann. Der Abstand zum Hausriff ist unterschiedlich 5-150 Meter. Den größten Teil kann man aber ohne Probleme beschnorcheln. Die Sicht war meistens ok, morgens besser als mittags. Strömungen hatten wir kaum welche, außer an der Ecke mit dem Kanal. Wir fanden die beste Strecke war vom Hauptsteg zum Ausgang 79, weil hier die meisten Fische waren und durch den Kanal manchmal Großfische nah ans Riff kommen. Wir haben beim Schnorcheln eigentlich so ziemlich alles gesehen: Schildkröten, Haie (Babyhaie in der Lagune und größere am Riff), Manta, Rochen, Skorpionsfische, Muränen, Napoleon, Oktopuss, Lobster...Leider sind die Korallen, durch den El Nino von 98, fast alle tot.

Ausflüge:
Wir haben Nachtfischen (12$) und Island-Hopping (24$) gemacht. Es gibt aber noch Male-Shopping (ca. 20$), Lobster Essen für Verliebte (33$), Island-Hopping mit dem Wasserflugzeug (ca. 150$), Submarine dive (ca. 50$).
Beim Nachtfischen haben wir 4 Fische gefangen, welche am nächsten Abend für uns gegrillt wurden (sehr lecker!!!). Das Island-Hopping hat auch Spaß gemacht. Man besucht 2 Einheimischen Inseln (Shoppen möglich), eine einsame Sandbank und eine Touristeninsel. Wir haben uns allerdings einen super Sonnenbrand geholt, aber das wars wert, weil wir haben auf der Heimfahrt Delfine gesehen.

Bilder findet ihr auf unserer Homepage ( www.embudu.de.tc ) auch falls ihr noch Fragen habt, schreibt sie ins Gästebuch. Und ganz liebe Grüße an das Pärchen aus Bungalow 86!!!


 

Embudu Village 05.05.-21.05.2004 (von Anne 22 & Henning 25 aus Hamburg)

Wir waren im Mai das erste Mal auf den wunderschönen Malediven und sie entsprachen vollkommen den Erwartungen, die wir von diesem Ort hatten. Allen Voraussagungen zum Trotz, hatten wir 2 Wochen gutes Wetter, lediglich in den ersten Tagen regnete es hin und wieder.

Schon der Anflug, den man von der Bordkamera aus beobachten konnte, war ein Traum. Türkisblaues Wasser und überall kleine Inseln wie Perlen über den Ozean verteilt. Wir waren total aus dem Häuschen und nach den 9 Stunden Flugzeit, die wir in der Nacht müde aber schlaflos hinter uns gebracht hatten, wieder schlagartig hellwach.

Aus dem Flugzeug ausgestiegen, fühlten wir uns, als würden wir gegen eine heiße Wand laufen. Es war so heiß, dass man schwer Luft bekam.

Vom Flughafen aus wurden wir dann nach kurzer Wartezeit zu unserer Insel Embudu gefahren. Die Fahrt mit dem Schnellboot war sehr abenteuerlich, soll heißen schnell und deshalb sehr feucht-fröhlich. Das machte uns jedoch nichts aus, denn wir kamen aus dem staunen gar nicht mehr raus, es war quasi Liebe auf den ersten Blick:-)

Zur Begrüßung auf Embudu streckte uns auch gleich eine Schildkröte das Köpfchen entgegen, es ging gut los:-) Zu Embudu selbst können wir nur sagen, dass es eine wunderschöne kleine Insel ist, die jedem gefallen wird, der im Urlaub keinen Schicki-Micki braucht. Sie ist eben sehr natürlich geblieben, dicht bewachsen und ohne die Details einer luxeriösen Großhotelanlage. Mal ehrlich, wer braucht an so einem Ort schon gepflasterte Wege oder einen Swimmingpool, wenn man den Indischen Ozean vor der Tür hat. Wir sind die kompletten zwei Wochen barfuß unterwegs gewesen und das war Erholung pur für unsere Füße.

Die Bungalows, die es in drei Kategorien gibt, sind auf der Ganzen Insel verteilt. Wir hatten einen Standard Bungalow (Nr.45) ohne Klimaanlage. Nach zwei bis drei Tagen gewöhnt man sich an die Hitze und es läßt sich auf Grund des vorhandenen Ventilators, der ordentlich Luft macht, gut ohne Klimaanlage aushalten.
Das Zimmer ist einfach aber ausreichend eigerichtet.
Auch an das Duschen mit kaltem Wasser gewöhnt man sich schnell, man braucht bei der Hitze eh kein warmes Wasser. Empfehlenswert ist es eigene Handtücher mitzubringen, da die Hoteleigenen einen gewöhnungsbedürftigen Geruch haben, mief.

Das Essen auf Embudu war Klasse und sehr köstlich.
Abends gibt es ein Bufett, dass nach unterschiedlichen Themen serviert wird, z.B. Indien Night, Barbecue Night oder Italien Night. Am besten gefallen hat uns das Desert Büfett, das von einem sehr sehr netten und dementsprechenden rundlichen Koch zubereitet wird.
An den Tischen wird man mit anderen Inselgästen zusammengesetzt. Wir saßen die zwei Wochen mit einem supernetten australischen Pärchen zusammen, die wie wir fanden im schönsten Zimmer der Insel, Nr. 31, wohnten.

Nun aber zum wichtigsten, dem Tauchen auf Embudu.
Die Tachbasis ist klein und pflegt daher einen engen Kontakt zu den Gästen. Alle Tauchlehrer und Mitarbeiter (besonders die Bootscrew) waren sehr nett und hilfsbereit, es gab niemanden den wir nicht mochten. Die Tauchspots werden bei gutem Wetter zwei Mal am Tag (einmal morgends einmal nachmittags) mit dem Boot angefahren. Die Fahrten betragen zwischen 15-60 Minuten. Bei vorherschendem Wind sollte man allerdings Seefest sein, denn es kann ganz schön schaukeln. Am Besten gefallen haben uns das Potato Reef, der Turtle Point sowie der Embudu Channel, bei dem man auch größere Fische und Haie antreffen kann.
Bei Absprache ist auch ein begleiteter Nachttauchgang am Hausriff sehr empfehlenswert. Bei Tageslicht waren wir jedoch eher enttäuscht vom Hausriff. Es war traurig mit anzusehen was die Korallenbleiche dieser einst so schönen Unterwasserwelt angetan hat.
Die Tauchgänge sollten unbedingt an der Tauchbasis vor Ort bezahlt werden, das ist in jedem Fall preiswerter als vom Reisebüro aus zu buchen.

Für alle die am Abend auch gerne mal Party machen, sei gesagt, dass Embudu hierfür der falsche Ort ist. Hin und wieder spielte abends eine Live Band, das sollte dann eine Disco darstellen, bei keinem von uns kam jedoch Tanzlaune auf.
Den Sonnenuntergang genießt man dann am besten auf der Terrasse der Insel, man kann dann tolle Bilder machen.

Alles in allem war es für uns der schönste Urlaub den wir bis jetzt hatten und er wird unvergesslich bleiben.
Wir wünschen all denen, den der Urlaub auf Embudu noch bevorsteht viel Spaß und eine erholsame Zeit. Wir hoffen wir konnten euch die Vorfreude noch versüßen:-)

Für Fragen stehen wir gern zur Verfügung, diese einfach senden an: annesuckow@yahoo.de


 

Embudu 18.05.2004 bis 02.06.2004, Silke und Emre

Aufgrund der Reiseberichte bei Malediven.net und des günstigen Preises haben wir uns für die Insel Embudu entschieden, und diese Entscheidung keine Minute bereut.

Trotz aller Erwartungen wegen des Monsuns hatten wir die ganzen 2 Wochensuper Wetter. Jeden Tag strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, leichter Wind und ca. 32 Grad. Bevor wir angekommen sind, hat es allerdings wohl 2Wochen lang nur gestürmt und geregnet.

Nun zur Insel: Vegetation: Die Insel ist insgesamt sehr grün und im Vergleich zu anderen Malediveninseln recht dicht bewachsen. Es gibt viele hohe Palmen, Sträucher und Laubbäume.

Strände: Aufgrund der Fotos, die ich im Internet + Katalogen gesehen habe, hatte ich vor der Reise die Befürchtung, dass es nicht viel Strand und vor allem nicht den typischen Malediven-Traumstrand auf Embudu gibt. Auch diese Befürchtung war völlig grundlos. Embudu hat wunderschöne, teilweise auch breite Strandabschnitte und ringsherum sind überall kleine Strandabschnitte. Ich hoffe, dies kommt auf den Fotos am Ende meines Berichtes so rüber!

Anlage/Bungalows: Die Anlage ist sehr schön und natürlich. Es gibt einen Badminton-Platz und einen Volleyball-Platz. Das Restaurant ist offen und schön eingerichtet. Es gibt Standard- und Superior-Bungalows mit jeweils 2 ebenerdigen Wohneinheiten und einige Wasserbungalows. Aufgrund der vorangegangenen Reiseberichte hatten wir bei der Buchung den Bungalow Nr. 82(Deluxe-Bungalow) reserviert und haben diesen auch bekommen. Er liegt wirklich sehr schön! Eigentlich liegen aber alle Bungalows sehr gut, bis auf die 50er. Wir waren sehr froh, daß wir keinen Wasserbungalow hatten. Diese sind (von außen) ziemlich häßlich und liegen direkt an der ziemlich lauten und stinkenden Öl-/Generatoren-Anlage. Das Wasser vor den Wasserbungalows ist ziemlich trüb, da hier das Abwasser ins Meer geleitet wird. Außerdem haben sie keinen direkten Zugang zum Meer. Die Einrichtung der Wasserbungalows ist allerdings schöner als die der Strandbungalows. Fazit: Die Wasserbungalows sind auf keinen Fall zu empfehlen, es sei denn man legt Wert auf einen Fernsehen im Zimmer. Wer damit leben kann, dass die Zimmer nicht dicht sind (Lamellen statt Fenster und Türen), keinen Kühlschrank, keine Klimaanlage und kein Warmwasser braucht, kann auch den Standard-Bungalow buchen.

Essen: Das Mittagessen und das Abendessen sind super! Es gibt jeden Tagfrischen Fisch, Fleisch, Gemüse,Reis, Nudeln .... Wie schon in denvorherigen Berichten erwähnt, steht das Abendessen immer unter einembestimmten Motto und wird teilweise im Freien zubereitet. Die Nachtischesind superlecker! Jeden 2. Tag gibt es beim Mittagessen leckeres Eis.Das Frühstück fand ich persönlich nicht so toll und habe deshalb gernedarauf verzichtet, um dann beim Mittagessen richtig zuschlagen zu können.

Schnorcheln/Hausriff: Beim Schnorcheln am Hausriff kann man fast alles sehen, was man beim Tauchen sieht. Mein schönstes Erlebnis war: nachdem ich die ersten drei Tage vergeblich nach einer Schildkröte gesucht hatte und ich durch den Ein-/Ausgang vor den 30.er Bungalows zurück in die Lagune kam, war eine Schildkröte direkt an meinem Bauch, schwamm ein Stück vor, drehte sich um und kam mit ihrem Gesicht an meine Maske. Auf dem Weg zurück zum Strandhabe ich dann noch einen Stachelrochen in der Lagune gesehen. "Meine Schildi" habe ich danach leider nur noch einmal, auch wieder an der selben Stelle gesehen. Ansonsten habe ich jede Menge bunte Fische, einen Manta und die Mutter der Schwarzspitzenriffhai-Babys beim Schnorcheln gesehen.

Gäste: Viele Deutsche, einige Österreicher und Franzosen. Sehr viele nette junge Leute. Für ältere, alleinreisende Menschen ist die Insel nicht zu empfehlen. In der ersten Woche war die Anzahl der Kinder o.k., in der zweiten Woche (Pfingstferien) nahm die Anzahl der Kinder allerdings etwas überhand. Beim Essen wird man jeweils zu viert an einen Tisch gesetzt. So lernten wir am ersten Abend Reiner und Andrea kennen, mit denen wir uns sehr gut verstanden und viel Zeit gemeinsam verbracht haben. Ein weiteres Pärchen, Marco und Corinna, hat sich uns angeschlossen und so hatten wir jeden Abend eine Menge Spaß und es kam keine Langeweile auf!

Personal: Die meisten Angestellten auf Embudu sind sehr freundlich. Besonders nett fanden wir den Kokosnussmann, der immer die Kokosnüsse von den Palmen geholt und uns dann zu Verzehr angeboten hat. Auch die Kellner an der Bar sind sehr nett. Geärgert habe wir uns über unseren Kellner im Restaurant. Nachdem wir ihm in den ersten drei Tagen jeden Abend 2$ gegeben hatten, und sich seine Freundlichkeit nicht besserte, fragten wir ihn, was mit ihm los sei. Am nächsten Tag sagte er uns dann, dass er mit dem Trinkgeld, welches die meisten Deutschen geben (1 oder 2 $ pro Tag) nicht einverstanden sei. Er erwartete mindestens 5 oder 10 $. Am nächsten Abendgaben wir ihm also 5 $, danach war er freundlich, hat dann aber von uns wegen seiner Gier nichts mehr bekommen. Anderen Gästen gab er einzelne Dollar wieder zurück, diese wollte er erst gar nicht annehmen. Mir ist klar, dass die Leute auf das Trinkgeld angewiesen sind, allerdings finde ich es traurig, wenn ich mir ein Lächeln erst mal erkaufen muss.   

Ausflüge: Wir haben alle angebotenen Ausflüge mitgemacht. Das Insel-Hoppingwar sehr schön. Auf den Einheimischen-Inseln kann man sehr gut und günstig Souvenirs und andere Kleinigkeiten kaufen. Der Ausflug nach Male war ziemlich nervig, weil man dort fast mit Gewalt in die überteuerten Geschäfte gezogen wird. Gekauft haben wir dort nichts, trotzdem war es ganz interessant, mal den Fischmarkt und die Moschee zusehen. Das Nachtfischen fand ich persönlich nicht so schön, weil mir die Fischel eid taten und außerdem keine Toilette an Bord war. Wer dort mitfahren will, sollte vorher besser nichts trinken! Der Ausflug mit dem Wasserflugzeug kam leider nicht zustande, da sich hierfür nicht genug Leute angemeldet hatten. (Ein paar Tage vor unserer Ankunft ist ein Wasserflugzeug abgestürzt, daher wohl die geringe Nachfrage)../  

Vollpension oder All-Inclusive? Wir und alle, die wir dort kennen gelernt haben, hatten All-Inclusive gebucht. Wir sind alle der Meinung, dass sich dies voll und ganz gelohnt hat. Zudem ist es einfach schöner, wenn man nicht darauf achten muss, was und wie viel man trinkt. Man muss jedoch dazusagen., dass der Aufpreis für All-Inclusive für zwei Wochen pro Person nur ca. 130 Euro betragen hat.  

So, zum Schluss noch ein paar unserer schönsten Fotos:

       

Allen, die demnächst auf Embudu sind, wünsche ich einen schönen Urlaub!
Silke
 


 

Embudu Village 03.-10. März 2004

Dieser einwöchige Aufenthalt auf Embudu war schon unser Zweiter. Den ersten Besuch auf dieser schönen Insel hatten wir vor 3 Jahren im Anschluss an eine Sri-Lanka-Rundreise. Daher wussten wir eigentlich schon was uns erwartet. Wir waren aber trotzdem erneut überwältig von dem klaren Wasser und den vielen bunten Fischen, die wir schon vom Anlegesteg aus sahen. Bei diesem Aufenthalt sollte es auch nicht beim Schnorcheln bleiben, wir hatten uns schon übers Internet über das Tauchangebot bzw. das Schnuppertauchen bei der Tauchschule informiert.

Da wir sehr kurzfristig gebucht haben, bekamen wir nur noch einen Standard-Bungalow (Nr. 23). Zuerst waren wir skeptisch, ohne Klimaanlage, ohne Kühlschrank. Aber im nachhinein kann ich sagen, das Fehlen der Klimaanlage war nicht schlimm, nur einen Kühlschrank hätten wir schon gern gehabt.
Der Standardbungalows haben Deckenventilator, Moskitonetz und nur kaltes Wasser, obwohl das auch nicht unangenehm war, richtig eiskalt war das eh nicht.
Die Superiorbungalows haben Klimaanlage, einen Kühlschrank, sowie kaltes und warmes Wasser. Außerdem sind hier die Türen und Fenster mit Scheiben verglast, bei den Standardbungalows gibt es nur Lamellentüren und –fenster, daher findet man abends schon ab und zu mal einige Riesenameisen im Zimmer.
Die Wasserbungalows sind über einen Holzsteg zu erreichen, sie liegen im Norden der Insel, direkt neben dem nördlichen Anlegesteg. Dort gibt es wohl zusätzlich TV, einen Balkon und ein Fenster im Boden, so dass man die Fische beobachten kann.
Leider kann man nicht direkt vom Balkon ins Wasser steigen und der Weg zum Strand ist somit weiter als von den Strandbungalows aus. Außerdem ist der Steg am Nachmittag sehr heiß, so dass man zwangsläufig zum Badeschuhe-Träger wird, obwohl Embudu eine Barfussinsel ist.

Die Insel ist dicht mit verschiedenen Sträuchern und Kokospalmen bewachsen, so findet man immer problemlos ein Schattenplätzchen . Die Bungalows sind leicht versetzt rund um die Insel gebaut. Die schönsten Bungalows stehen unserer Meinung nach im Westen der Insel (Nr. 15-50). Da die gesamte Insel Sandboden hat (außer Restaurant, da ist Natursteinboden) kann man die Schuhe ruhig im Koffer lassen.
Auch zu den Mahlzeiten geht es sehr locker und leger zu.

Zum Frühstück gibt es Toast, Brötchen, Graubrot, Croissants, Marmelade, Käse, Wurst, Früchte, sowie verschiedene warme Speisen wie Bohnen, Würstchen, Arme Ritter, Kartoffelrösti etc. Omeletts, Rührei und Spiegeleier bekommt man direkt vom Koch gebraten.

Zum Mittagessen gibt es immer ein Nudelgericht, verschiedene Fisch- und Fleischgerichte, Salate, Reis. Es ist eigentlich für jeden Geschmack was dabei.
Als Nachtisch gibt es ab und zu Eis, ansonsten meist eine Obstsorte, z. B. Ananas, Melone oder Blutorange.

Das Abendessen steht immer unter einem bestimmten Motto. Steak-Night, Italian Night, Chinese Night, Barbecue Night, Asian Night, Western Night. Hierbei werden die Speisen teilweise unter freien Himmel direkt zubereitet.
Als Nachtisch gibt es meist verschiedene Kuchen, Schaumspeisen, Früchte.

Nach dem Mittag- und Abendessen bekommt man wahlweise Kaffee oder Tee gratis.

Wir haben uns nur für Vollpension entschieden. Den Aufpreis von 22 Euro pro Tag und Person hätten wir nicht ausnützen können. Eine 1,5 Liter Flasche Wasser kostet etwa 2 USD, ein Bier 0,3 l etwa 3 USD. Außerdem stellt der Roomboy täglich frisches Wasser in einer Thermoskanne bereit.

Jetzt aber zum Schönsten unseres Urlaubs:
Embudu hat ein sehr nahe gelegenes Hausriff. Es ist nur wenige Meter vom weißen Sandstrand entfernt. Bei unseren täglich mehrfachen Schnorchelgängen sahen wir Schildkröten, Muränen, Schwarzspitzenriffhaie, Seeanemonen, Stachelrochen, riesige Makrelenschwärme, Doktorfische, Putzerstationen, Riesenmuscheln und noch etliche Tiere mehr.
Durch die teilweise starke Strömung an der Nordostseite der Insel sind wir oft viel zu schnell am Riff entlanggetrieben. Wir haben uns zuletzt mehr auf die Riffausgänge an der Westseite der Insel (bei der Bar) konzentriert, da war fast nie Strömung und genau so viele Fische zu bestaunen.

Bei unserem Schnuppertauchkurs und den anschließenden begleiteten Tauchgängen konnten wir auch mal die Fische in größeren Tiefen beobachten.
Rainer von der Tauchbasis Diverland hat uns prima in den Tauchsport eingeführt.
Sehr zu empfehlen !!

Besonders erwähnens- und empfehlenswert ist der Schnorchelausflug zu den Mantas. Er wird von der Tauchschule angeboten und man wird mit dem Boot, obwohl gar nicht weit entfernt von der Insel, zu den Mantas gebracht. Oft sind 4-5 Stück an diesem planktonreichen Treffpunkt. Für uns war es ein unvergessliches Erlebnis bei diesen Tieren zu schnorcheln.

Leider mussten wir Embudu schon nach einer Woche wieder verlassen, aber wir werden bestimmt irgendwann einmal wiederkommen.

Jessica und Marco Bruchhäuser

Bei Fragen, schickt einfach eine Mail an: marco.bruchhaeuser@t-online.de


Zuvor besuchte Inseln: Kandooma 1997, 2000 Vilamendhoo 2002

Reisezeit: März 2004

Flug: Viehtransporter von Thomas Cook mit entsprechender Verpflegung - von Kraftfutter allerdings keine Spur.

Flughafen Hulule:

Abzocke I :

Die Reisenden werden von aufmerksamen Angestellten zu einem Wartebereich bis zum weiteren Transfer geleitet.

Der Wartebereich gehört zu einem Restaurant. Dort kann man nach der anstrengenden Anreise und dem Schock der brütenden Hitze auf Hulule erst mal ein kühles Erfrischungsgetränk zu sich nehmen. Wer das allerdings dort bestellt, wird bei der Rechnung einen Schlaganfall bekommen.

Interessant ist, dass auch bei einer pünktlichen Landung des Fliegers die Wartezeit auf das Transferboot (ca. 30-45 min) ausreichend lang genug ist, bis auch der letzte arme Tropf seine ersten Dollar vertrunken hat.

Tip: Retten sie eine Wasserflasche über die Flugzeit.

Transfer: mit Speedboot in angenehmer Geschwindigkeit (ca. 45 min.)

Insel: klein, grün, dicht bewachsen (Palmen, Sträucher, Bäume), gepflegt, sandig.

Unterhaltung: In gemäßigter Lautstärke (1x pro Woche Disko, Folklore, Kino in englischer Sprache).

Publikum: Deutsche, Franzosen, Österreicher, ein paar Asiaten und wenige Osteuropäer.

Familienfreundlich (lt. Katalog): Wer davor etwas Angst hat, sei beruhigt. Wir haben drei Kinder in den 14 Tagen gesehen, was nach Aussage der Reiseleitung auch der normale Durchschnitt ist.

Wasserbungalows:

Durch permanente Überbuchung kamen zumindest im März etliche Urlauber, die sich für einen Superior-Bungalow entschieden haben, für ein/zwei Nächte/Tage in den Genuss eines Wasserbungalows.

Diese sind recht groß, haben einen eigenen Safe und einen Fernseher.

Da es sich bei unserem Bungalow um eine Ausweich-Bungi gehandelt hat, war der Zustand etwas renovierungsbedürftig, aber annehmbar.

Highlight des Bungalows ist der Glasboden, der einen direkten Blick auf die Korallen und dazugehörige Fische ermöglicht (wir konnten sogar einen Steinfisch beobachten). Bei Nacht kann das Fenster beleuchtet werden - für Romantiker.

Angenehm ist auch die Terrasse mit ausreichendem Platz für Zwei und ungetrübtem Blick (keine Wellenbrecher) aufs weite Meer und u.a. auch auf Male (ca. 10 km entfernt).

Hätten wir gewusst wie angenehm dieser Bungalow ist, hätten wir ihn gebucht ( 14 Tage 350,-Eur). Wer vor Ort nachbuchen will darf pro Tag 50,- $ berappen - da hört der Spaß bei uns dann auf.

Superiorbungalow: Kleiner als die Wasser-Bungalows, aber immer noch recht großzügig und vollkommen ausreichend.

Neben dem Fön, der Klimaanlage, dem Ventilator und dem Kühlschrank sind das Gestell für das Tauch-/Schnorchelequitment und die Wäscheleine auf der Terrasse sehr praktisch.

Handtücher: Es gibt nur zwei Duschtücher, die täglich gewechselt werden. Man kann den Roomboy aber um weitere Tücher bitten.

Einen Safe kann man kostenlos an der Rezeption gegen 10 $ Kaution nutzen.

Restaurant:

Essen vom Buffet in genügender Auswahl und Qualität. Die täglich wechselnden Themen des Abendessens ließen sich zwar nicht immer den Speisen zuordnen, aber was soll's. Die Nachspeisen waren mitunter sehr lecker.

Bar: Die Cocktails entsprachen nicht gerade unserem Geschmack, waren nach unserem Empfinden schlecht gemixt. Getestet wurden Pina Colada, Tequilla Surise und Cuba Libre.

Tip:

Wer auf Cuba Libre steht, sollte Cola und Rum getrennt bestellen. Auch mit Milk-Shakes kann man Erfolg haben - allerdings schwankte die Qualität etwas.

Internet:

Die ersten 15 min. kosten 4,-$ , danach geht es gestaffelt weiter. Klingt ausreichend - bei Modemgeschwindigkeit ist die Zeit allerdings recht schnell um. Achtung: Die Zeit wird an der Rezeption mitunter schon bei betreten des Computerraumes gestoppt, ohne das man schon verbunden ist.

Schorcheln:

Man kann tatsächlich fast alles, was es beim Tauchen zu sehen gibt, auch schon beim Schnorcheln erwischen. Schildkröten, Muränen sind eigentlich garantiert. Babyhaie bis ca. 1m kann man auch von Land sehen. Highlights: Adlerrochen regelmäßig zwischen Ausstieg: Bootsanleger und Wasserbungalows. Manta mit viel Glück nächster Ausstieg links. Die Korallen sind leider in einem beklagenswerten Zustand. Es gibt nur wenige, vereinzelte Stellen an denen sich langsam wieder etwas Farbenpracht entfaltet.

Mantaschnorcheln:

Abzocke II:

Während unseres Aufenthaltes wurde regelmäßig eine Bootsfahrt zu einem Mantaplatz für 20,-$ angeboten. Der Platz war dann in unmittelbarer Inselnähe an einem der Ausläufer des Hausriffes. Lage: Ausstieg links von den Wasserbungalows (lange Landzunge) Richtung äußere Hausriffkante. Die reine Fahrzeit (wenn nicht zuvor ein Alibiplatz angefahren wird) beträgt ca. 3 min. Die Entfernung vom Außenriff war dermaßen gering, dass jeder, der gut Schnorcheln kann, keine Probleme hat, den Platz zu erreichen. Wir haben dies getan und uns kostenlos an den herrlichen Fischen erfreut. Wir sind der Meinung, dass jeder der sich das nicht zutraut und lieber per Boot zu diesem Platz will, nicht mehr als 2-3$ zahlen dürfte.

Tip: Sich einmal ansehen wo das Schnorchelboot hält, Strömung testen (war bei uns praktisch nicht vorhanden) und hin zu den Mantas.

Tauchen: Ausrüstung in i.O. Boote werden rechtzeitig nach Bedarf organisiert. Tauchplätze wiederholten sich in unserer Zeit etwas oft. Es wurden nicht alle ausgewiesenen Plätze angefahren. Guides: freundlich, geduldig, morgens genauso müde wie wir.

Negativ:

Der Checkdive -dort Orientierungstauchgang genannt- wird voll angerechnet. Auf Villamendhoo ist er kostenfrei, da einem ja der Tauchplatz aufgezwungen wird.

Embudu-Express: Wir sind einmal mit Michael (Franzose) dort getaucht. Von ihm gab es ein nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten übereinstimmendes Briefing (Strömung , Entfernung). Von 15 Tauchern erreichten nur 5, die direkt beim Guide waren, für eine Minute das angestrebte Ziel (Nullzeitgrenze erreicht) in 32m Tiefe.

Tip: Janosc kennt diesen Platz besser und hat mehrfach in unseren 14 Tagen alle Taucher für ca. 15 min. an diesen Hai- und Adlerochenplatz gebracht. Ghuli Outsite: Der Erste Tauchgang war dort so gut (mit Rainer), dass wir ihn noch einmal ansteuerten. Diesmal mit Rudi, der uns beim Briefing einen langen Vortrag über intelligentes Tauchen an dieser Stelle hielt.

Ergebnis: Keiner (auch nicht der Guide) erreichte den Zielpunkt, wieder wurden Strömung und damit die Entfernung völlig falsch eingeschätzt. So dass wir diesmal nichts von den Haien und dem Riesen-Napoleon hatten.

Tip: Wenn es eine geschlossene Gruppe (ohne Sprachprobleme) gibt, sofort reklamieren und gegebenenfalls auch sofort und geschlossen bei Janosc protestieren.

Wir sind jedenfalls der Meinung, dass das Befolgen der Briefinganweisungen einem das Erreichen des Tauchzieles gewährleisten muss. Was man dann dort oder unterwegs sieht, ist eine andere Sache.

Jedenfalls war das bei all unseren bisherigen Tauchgängen so. Bezahlung:

Wir hatten nach den Hinweisen zu all inclusive Vollpension gewählt. Die Rechnungen erfolgen alle in Rufia. So auch die Endrechnung, die uns auf bitten dann auch in Dollar präsentiert wurde.

Folgende Getränke wurden von uns konsumiert:

Wasser: 42
Bier: 28
Cola: 2
Rum: 4
Bitterlemon: 4
Cocktails: 4
Milk-Shakes: 5
Fl. Wein: 2

Gesamtpreis: 281$ (enthalten sind 17,20 $ Internetnutzung sowie 18$ in Bar für den letzten Tag nach Rechnungsschluss).

Tringelder haben wir an Kofferträger 6 $ (Umzug), Roomboy 10 $, Tischkellner
14 $, sonstige 10$ gezahlt.

Die Rechnung von der Tauchbasis erfolgt übrigens in Euro und wird auf Wunsch tageskursgenau in Dollar abgerechnet. Es gibt 3% Rabatt auf Barzahlung.

Fazit: Wir können die Insel weiterempfehlen, würden aber Villamendhoo und das Ari-Atoll mit seinen vielfältigeren und intakteren Tauchplätzen vorziehen.

Link: http://www.diverland.com

nicole und lars

 


 

Der vorausgegangene Reisebericht von Patricia, die wir auch während unsers Urlaubs kennengelernt haben, trifft genau den Punkt.

Ergänzend dazu möchten wir noch sagen, daß man auf Embudu unbedingt auf die Strömungen rund um die Insel achten sollte. Wenn man nicht so erfahren ist und kein Supersportler kann man da manchmal ganz schön in Bedrängnis geraten. Also vorab unbedingt die Einweisung der Tauchschule anhören und auch beachten! Eine große Hilfe ist da auch Haleem (der mit dem Mantaschnorcheln aus Patricias Reisebericht), denn der ist super nett und kennt sich rund um die Insel bestens aus. Im Zweifelsfall haben wir ihn oft gefragt, wie die Strömungen sind und wo man unbedenklich schnorcheln kann.

Noch ein Wort zu den Bungis: wenn man zu zweit oder mit Kindern unterwegs ist, ist ein Bungi schon bequem und größer als die Zimmer. Klimaanlage ist auch auf der windigen Seite der Insel empfehlenswert. Außerdem hat man da noch einen Kühlschrank, in dem man die Getränke gut unterbringen kann. Nachts war es immer noch sehr warm, so daß die Klimaanlage (hatten wir immer mit 28 °C eingestellt) einen gut schlafen läßt.

Nicht so nett mit der Natur waren unsere französischen "Freunde". Für die scheint das "Riff zu schützen" keinerlei Bedeutung gehabt zu haben. Natürlich sind nicht alle so, aber bei den meisten von ihnen haben wir beobachtet, daß die Natur für sie ein Spielzeug zu sein scheint. Die treten auf den Korallen rum und haben keinerlei Respekt vor den Tieren. Wenn wir so was beobachtet haben, haben wir sie einfach nur angebrüllt und vom Riff gezerrt. Da sollte von maldivischer Seite mehr drauf geachtet werden und auch entsprechende Gelbußen verhängt werden.

Rundherum war es auch für uns ein Traumurlaub und auch wir hoffen, daß wir im Januar '05 wieder dort sind!

Bettina & Clemens


 

Embudu-Village vom 28.01. - 05.02.04

Dies war seit 20 Jahren wieder das 1.x das ich meinen Urlaub auf den Malediven verbracht habe.Es war der absolute Knaller!!!

Gebucht habe ich das ganze bei Neckermann, Dz als EZ mit Klima und Kühlschrank und AI. Ich hatte das Zimmer Nr. 115 auf der windige Seite der Insel, absolute Spitze! Die Klimaanlage habe ich nicht einmal eingeschaltet, im Gegenteil ich war froh das es noch einen Deckenventilator gab den ich den ganzen Tag auf Pos.1 hab laufen lassen. Und da das Zimnmer in der 1. Etage liegt(mit Blick durch die Bäume aufs Meer) und in der Nähe der Padi-Tauchbasis habe ich auch den ganzen Tag die Fenster und die Balkontür offengelassen, um so einen schönen Durchzug zu erhalten.Somit bekam ich keinen Schnupfen und Moskitos oder andere Stechmücken gab es auch nicht.Bei meinem nächsten Urlaub und das wird hooffentlich wieder im Jan.`05 sein, werde ich mir wieder dieses Zimmer bestellen. Nicht das die Bungis schlecht sind,im Gegenteil, aber ich liebe es nun mal Nachts die Fenster geöffnet zu lassen, ohne das ich Angst haben muss das jemand in mein Zimmer hineintreten könnte.

Der Flug mit CONDOR in 9Std.5min. war sehr angenehm und danach ging es dann mit dem Schnellboot in ca. 40min. weiter auf die Insel. Die Überfahrt war problemlos und wegen mir hätte sie auch länger dauern können, ich liebe Bootsfahrten. Das Essen auf EMBUDU ist mehr als reichhaltig, wenn man bedenkt das wirklich alles auch das Bier(Tiger-Bier, LECKER) importiert werden muss.Jeden Abend gibt es ein anderes Thema und wer da nichts findet der bleibt am besten gleich zuhause.

Das AI-Angebot für einen Aufpreis von EUR22,-- lohnt sich meiner Meinung nach nur wenn man viele Alkoholischen Getränke verzehrt.Für mich hat es sich nicht bezahlt gemacht, denn die Getränkepreise sind mehr als moderat, immer daran denken, es wird alles importiert!Zum Beispiel 1,5l Wasser US$2,--.

Schnorcheln: ein wahres Paradies, denn das Hausriff ist sehr leicht vom Strand aus zu erreichen. Man bekommt Schwarzspitzenhaie, Mantas, Schildis, Moränen, Feuerfische, Wimpelfische, schöne Korallen etc. zu sehen. Tauchen: soll auch sehr gut sein, habe leider keine Erfahrung da ich nur noch Schnorchle!

Katamaran-Fahrt mit Harlem um Mantas zu sehen: Diese Fahrt lohnt sich auf jedenfall, findet immer Nachmittags statt und kostet momentan für 3Pers. EUR35,-- und dauert ca. 1Std., kann aber auch bis zu 2Std. dauern für das gleiche Geld! Das ist ein Preis der sich auf jedenfall lohnt.

Ach übrigens, die Insel ist eine Barfussinsel so das ihr getrost Eure Schuhe zuhause lassen könnt. Das Klima während meines Urlaubes war suuuper und für mich steht fest das ich im Jan.`05 wieder dort sein werde und dafür werde ich jetzt schon mal anfangen meinen Spartrumpf zu füllen.

Also Viel Spass auf der üppig bewachsenen Insel mit vielen Geckos

Patricia

 


 

Reisezeit: 2 Wochen, Dezember 2003 (Abflug von Muenchen, gebucht mit Neckermann-Reisen).

Wetter: Sehr gut. Immer blauer Himmel und Sonne.

Temperatur : Land = 34 Grad; Wasser = 28 Grad

Flug: Thomas Cook. Service und Beinfreiheit waren gut. Vorabend-Checkin nutzen, da man sonst (trotz Checkin 2,5 h vor Abflug) wahrscheinlich keine zwei Plaetze nebeneinander bekommt.

Insel: klein, ueppig bewachsen (viele Kokospalmen), Straende mit weissen Sand. Barfussinsel !!!

Essen: 3 x taeglich Buffet. Jeden Abend ein anderes Motto (Asian, BBQ, Italian, Western, Flambe, Chinese, Steak, ...).

Trinkwasser: das Wasser aus der Leitung ist leicht salzig, man bekommt aber umsonst entsaltztes Wasser in einer Thermoskanne (wird immer wieder aufgefuellt). Im Restaurant kostet die Flasche (1,5 l) 2 USD.

Bier: Verschiedene Sorten. Heineken und andere Sorten sind dort erhältlich. Preis : 3 USD

Champagner: Moet & Chadon ..... 80 USD

Bungalows: Wir hatten einen Wasser Bungalow und können diesen nur empfehlen. Sehr angenehm war mit warmem Wasser zu duschen und die Klimaanlage abends kurz einschalten zu koennen. Auch die Tatsache dass die Tueren nicht nur aus Lamellen bestehen und dass die Oberlichter verglast sind fanden wir gut (Geraeusche). Ausserdem gab es auch eine kleine Scheibe im Boden bei der man hin und wieder ein paar Fischlein sehen konnte. Der Wasser Bungalow hat ausserdem auch noch den Vorteil das man den ganzen Tag eine leichte Brise vom Meer abbekommt und nichts vom Krach ( Disco ) von der Insel mitbekommt.

Strom: normale Stecker passen, wenn man vorher mit einem Kugelschreiber den Sicherungshaken im obersten Loch nach unten drueckt.

Schnorcheln : Hervorragend !!!! Manta’s, Adlerrochen, Haie, Schildi’s sowie Barsche in Hülle und Fülle !

Tauchen : Sehr schöne Tauchspots mit guten Sichtweiten und Abwechslungsreichen Fischschwärmen. Auch für nicht Taucher gut geeignet die auf der Insel einen Tauchkurs belegen möchten ! ( English, Deutsch oder Französisch....kein Problem ) Tauchlehrer wie Rudi oder Reiner machen daraus das reinste Vergnügen !!! ;-)

Sehr schöne Insel mit traumhaften Strand und einer sehr, sehr schönen Unterwasserwelt.

Alex & Helga
 


 

Embudu im Februar 2003

Ich kann alle Embudu-Berichte nur bestätigen !!!

Wir waren das erste Mal auf den Malediven. Da wir eine 3 jährige Tochter haben, entschieden wir uns für kurze Transferzeiten - ca. 60 min mit einem Schellboot. Embudu war da genau das richtige für uns. Bungalowtüre auf - Kind raus zu den Fischen - Urlaub satt für alle drei.

Kindern kann eigentlich kaum etwas passieren in der seichten Lagune, keine Strömungen, keine plötzlichen Tiefen - ansonsten sollten sie schon Schwimmflügel wenn notwendig mitnehmen. (Taucher- oder Schwimmbrille für die Kinder ist sehr empfehlenswert ! Notfalls machts auch eine gute, klare Plasteschüssel von zu Hause, um den Strandboden nach allerlei Meeresgetier abzusuchen. Fischlexikon mitnehmen, um den Kindern alles auch erklären zu können.)
PS. Wir haben in München auf dem Flughafen noch schnell Farbkasten und Papier gekauft. Dies war unsere beste Urlaubs-spielzeug-idee für unsere Tochter. Die weißen Plastestühle vorm Bungalow waren leider dann etwas bunt geworden - aber naja eben maledivisch bunt.

Das Personal ist sehr kinderfreundlich und beim Essen kommen die Kleinen täglich auf ihre Kosten (Nudeln, Fisch, Reis, Kartofeln, Eier, Eis, Cremes und vieles mehr in zig Variationen).
Kinder aller Jahrgänge gab es immer auf der Insel, so war es auch nie langweilig für sie. Wer es geschickt anstellt, baut ein paar Freundschaften auf. So hat man gratis auch mal einen Babysitter um Schnorcheln oder auch eventuell mal Tauchen zugehen.
Keine Angst für die anderen Urlauber !!! Die Kinder vertun sich im Wasser und auf der Insel, da kommt kein Lärm oder Geschrei auf und die meisten Urlauber sind eh unter Wasser beim Tauchen.
Wir selbst waren NUR Schnorcheln, aber es hat uns voll erwischt - die Sucht den Kopf unter Wasser zu stecken, läßt uns nicht mehr los. Deswegen wollen wir Anfang 2004 wieder auf die Malediven. Leider sind die Preise ganz schön heftig und die Kinder zahlen voll mit. Außerdem ist im Dezember 03 schon viel ausgebucht und die Auswahl der Inseln speziell mit Kindern nicht besonders groß mehr.
Diesmal sind wir zu viert - unser Sohn 6 Monate jung, kommt mit. Zum Glück muß er noch nicht solch hohen Kinderpreis zahlen. Schau'n wir mal, wo wir diesmal landen.


Wenn jemand Erfahrungen mit Kinder auf den Malediven gesammelt hat, speziell bei der Wahl der Insel, der kann uns ja mal kurz ein paar Zeilen mailen. Danke im voraus! tilowalther@epost.de


Viele Grüße aus Dresden, Tilo - Dany - Kim und Lou


 

Embudu im Herbst...
ich bin eine "Wiederholungstäterin". Habe über ein Jahr nichts von mir hören lassen. Anna und ich waren im Oktober 2003 zum 7. Mal auf Embudu. Dieses Mal hatten wir noch drei Freundinnen mit dabei; für sie der erste Maledivenurlaub. Auch ihnen hat das Inselleben sehr gut gefallen. Für uns der erste Urlaub im "europäischen Herbst". Es war toll, dies mal als Abwechslung zu erleben. Trotz schlimmster Befürchtungen hatten wir zwei Wochen sehr gutes Wetter, nur zweimal nachts Regen. Der Wind und die Strömung waren "verkehrt", das Leben Unterwasser jedoch sehr fischreich und - SCHÖN - die Korallen einmal mehr am wachsen. So langsam wird es wieder richtig bunt. Wir haben uns auch dieses Mal wieder sehr gut erholt, konnten den Urlaub in vollsten Zügen geniessen und abspannen. Trotzdem war auch genügend Aufregung da... um das Leben auf der Insel spannend zu gestalten. Zum Beispiel an meinem Lieblingstauchplatz, dem Potatoe Reef, eine Tritonsternschnecke zu suchen (und zu finden), den roten Anglerfisch auf dem Deck des Wracks zu fotografieren, mit Haleem und dem Katamaran den 2,5m grossen Zitronenhai in der Lagune der Nachbarinsel zu begutachten... 20 Stachelrochen beim Schlafen zuzusehen... im Garten des Restaurants Hummer zu geniessen... mit unseren Freunden der Tauchschule (Ela, Janosc, Rainer und Rudy) zu quatschen... das erste Mal in meinem Leben Geburtstag am Strand "meiner zweiten Heimat" zu feiern... und vieles mehr. Einfach toll, wie immer. Ich bedanke mich auch auf diesem Weg von ganzem Herzen bei denen, die dazu beigetragen haben, diesen Urlaub einmal mehr unvergesslich zu machen.
Bei Fragen schreib ich als "Embudu-Liebhaberin" gerne per E-Mail zurück: karinschlatter at bluewin.ch
 


 

Fazit: traumhafte, kleine, ruhige, idyllische, gemuetliche Insel tolles Hausriff, gute, teils spektakulaere Tauchgruende hervorragende Tauchschule

Uneingeschraenkt empfehlenswert

Internet: www.embudu.com , www.diverland.com

Reisezeit: 2 Wochen, August 2003 (Abflug von Muenchen, gebucht mit SubAqua).

Wetter: gut. Fast immer blauer Himmel und Sonne. 3 x einen halben Tag sintflutartiger Regen. Ab und an kurze (5-15 min) Schauer.

Flug: LTU. Service und Beinfreiheit waren gut. Vorabend-Checkin nutzen, da man sonst (trotz Checkin 2,5 h vor Abflug) wahrscheinlich keine zwei Plaetze nebeneinander bekommt falls man nicht mit der LTU-Card (30 EUR) vorreserviert hat.

Insel: klein, ueppig bewachsen (viele Kokospalmen), Straende mit weissen Sand. Barfussinsel!!! Sehr hohe Zahl von Stammgaesten. Wir haben Leute getroffen die kommen seit 30 Jahren, andere seit 26 Jahren, wieder andere seit 11 Jahren.

Essen: 3 x taeglich Buffet. Unseres Erachtens sehr lecker und abwechslungsreich. Mittags und abends jeweils ein Fisch- und ein Fleischgericht. Jeden Abend ein anderes Motto (Asian, BBQ, Italian, Western, Flambe, Chinese, Steak, ...).

Trinkwasser: das Wasser aus der Leitung ist leicht salzig, man bekommt aber umsonst entsaltztes Wasser in einer Thermoskanne (wird immer wieder aufgefuellt). Im Restaurant kostet die Flasche (1,5 l) 2 USD.

Bungalows: Wir hatten einen Superior Bungalow und wuerden wieder einen nehmen. Sehr angenehm war mit warmem Wasser duschen und die Klimaanlage abends kurz einschalten zu koennen. Auch die Tatsache dass die Tueren nicht nur aus Lamellen bestehen und dass die Oberlichter verglast sind fanden wir gut (Geraeusche). Die besten Bungalows stehen wahrscheinlich auf der Ostseite (windabgewandt, etwa Nummern 60 bis 100). Unsere Favouriten sind Nr. 81 und 82 (Eckbungalows).

Strom: normale Stecker passen, wenn man vorher mit einem Kugelschreiber den Sicherungshaken im obersten Loch nach unten drueckt.

Sauberkeit: die ganze Insel wird staendig gefegt, Kokosnuesse werden von den Palmen geholt. Unser diskreter Roomboy kam drei(!) mal am Tag.

Tiere: Geckos, Flughunde, Katzen, Voegel, Eidechsen, Fischreiher. Muecken gibts keine denn es wird Insektenvernichtungsmittel gespritzt.

Gaeste: vor allem Deutsche, Oesterreicher, Schweizer und Franzosen.

Abendprogramm: einmal die Woche Disco, ab und an Livemusik. Insgesamt: sehr diskret. Bar mit Sitzmoeglichkeiten am Wasser.

Wassersport: segeln, surfen, Kanu fahren. Netter Lehrer, tolles Angebot. Wird allerdings kaum genutzt. Lagune: toll zum baden, ca. 29 Grad. Die Stars sind natuerlich die Babyhaie (ca. 40 cm lang). Supersuess, nur leider sind sie sehr aengstlich.

Hausriff: 5 Ausgaenge. Die Insel kann in etwa 2 h komplett umschnorchelt werden. Natuerlich hat auch hier die Korallenbleiche zugeschlagen. Der Korallengarten auf der Suedseite war bestimmt mal wunderschoen. Die nordoestliche Ecke (vom Ausgang 78 zum noerdlichen Jetty) ist jedoch schon wieder/noch sehr schoen bewachsen. An Fischen kann man am Hausriff alles sehen, was das Herz begehrt (bei einem Tauchgang: ein Riesennapoleon, ein Hai, eine Schildkroete und ein Adlerrochen). Es gibt riesige Stachelrochen und wer Glueck hat, entdeckt sogar einen Manta. Die Wracks sind klein aber fein (daneben: kleine Sandaale).

Tauchschule: die Tauchschule ist tip-top, wird professionell gefuehrt und der Unterricht ist tadellos. Hier wird nicht "mal-schnell-ein-Urlaubstauchschein" heruntergenudelt. Die Stimmung ist prima, alle sind nett, geloest und auf eine sehr angenehme Art "gut drauf". Getaucht wird mit 10 l Alu Flaschen, Aqualung Wave Jackets und Aqualung Glacia Automaten. Es gibt einen grossen Ausruestungsraum, ein klimatisiertes Schulungszimmer und Suesswasserbecken um die Ausruestung zu spuelen. Hausrifftauchen ist rund um die Uhr moeglich. Shorties kann man fuer 7 USD/Tag, 35 USD/Woche leihen. Die Bootsausfahrten finden um 9 und um 15 Uhr statt. Eine halbe Stunde vorher ist Checkin. Wer kommt faehrt mit. Die angefahrenen Tauchplaetze (insgesamt ca. 35) werden am Vorabend an der Rezeption sowie an der Tauchschule angeschrieben. Wer mehr als 30 Tauchgaenge hat, kann unbegleitet tauchen. Nitrox-tauchen moeglich.

Tauchgruende: die Tauchplaetze liegen vorallem an der Nordseite des Sued-Male Atolls und an der Suedseite des Nord-Male Atolls (siehe www.diverland.com). Meistens sind es steil abfallende Waende mit grossen Auswaschungen. Wunderschoen bewachsen und mit unglaublichem Fischreichtum. Die Tauchgaenge sind meist Drifttauchgaenge (pro Buddy-Team eine Stroemungsboje). Absolutes Highlight ist Embudu Express (nur 10 Minuten entfernt): ein Actiontauchgang, bei dem man sich im Kanal auf 36 m auf den Boden legt und die vor sich vorbeipatroullierenden Haie bestaunt. Bester Tauchgang unserer Taucherleben. Fuer Taucher mit weniger als 30 Tauchgaengen gibts auch eine etwas entschaerfte Version.

Sichtweite: zwischen 7 und 20 m. Waehrend des Sommermonsuns ist die Sichtweite auf den Inseln am Ostrand der Atolle geringer. Dafuer gibts mehr Fisch. Waehrend des Wintermonsuns ist es umgekehrt.

Gesundheit: viele Taucher bekommen Ohrenschmerzen (manchmal sogar Gehoergangsentzuendungen) vom planktonreichen Wasser und vom Fahrtwind. Deshalb nach jedem Tauchgang die Ohren gruendlich mit Suesswasser (Trinkwasser) ausspuelen und ein windundurchlaessiges Stirnband (z.B aus Neopren) bzw. eine Muetze aufsetzen. Dann kann nix passieren.

J + F  


 

war heuer im juli auf dieser tollen insel!! es hat mir ausgesprochen gut gefallen.
besonders das hausriff ist sehr sehenswert!! jeder schnorchelgang war ein erlebnis!! adlerrochen muränen haie aller arten von bunten fischen usw.
das wetter war gut einige kurze regenschauer gab es schon aber man konnte immer schnorcheln.die anlage ist sehr schön .wir hatten einen superiorbungi nahe einer schönen lagune!!! das essen war total lecker immer gab es verschiedene abende asiatisch mongolisch italienisch indisch ,toll dekoriert und immer typische gerichte dazu.kann diese insel jeden weiterempfehlen !!
gruß eva


 

Reisebericht Embudu Juli 2003

Wir waren 2 Wochen auf der wunderschönen Insel Embudu. Hier unsere Eindrücke:

Das Wetter
Das Wetter war, trotz vieler Warnungen bezüglich des SüdWest Monsuns eigentlich sehr angenehm. Wenn es geregnet hat, dann meistens Nachts oder nur kurz. Es hat nur einen Tag wirklich durchgeregnet.

Insel und Anlage
Wie in vielen anderen Berichten schon beschrieben wurde, ist die Insel sehr schön grün, es gibt einige sehr lustige Tiere (Gekkos, Echsen, Krähen, einen Kranich... oder Reiher, große Flughunde, 2 Katzen, wenige Ratten )und die gesamte Anlage ist sehr gepflegt und natürlich. Von den Bäumen hängen an vielen Stellen Schaukeln (eine hängt sogar ins Wasser), so dass man eine gemütliche Alternative hat, falls man gerade keine Lust hat sich auf eine Sonnenliegen (ausreichend vorhanden) an den Strand zu legen. Man kann eigentlich an fast jeder Stelle der Insel am Meer liegen, es gibt kleinere Bereiche, wo man ungestört ist und 2 größere Strandabschnitte. Strandtücer muss man selber mitbringen. Es gibt eine sehr schöne Bar direkt am Meer (bzw über dem Meer), von der aus man Nachts Sterne, oder tagsüber Babyriffhaie zählen kann. Die Schwarzspitzen Baby Riffhaie (c.a 60 cm lang) umrunden permanent die Insel. Es sind c.a 6 Stück und sie sind wirklich wahnsinnig süß. In der Mitte der Insel gibt es einen Volleyballplatz unter Palmen, auf dem die Kellner Abends zusammen Volleyball spielen (es lohnt sich einmal zuzusehn, sie spielen sehr gut). Die Häuser (Bungalows, Restaurant, Rezeption etc) zerstören das Gesamtbild der Insel nicht.

Bungalows
Wir hatten einen Standartbungalow, mit dem wir eigentlich zufrieden waren. Obwohl mir normalerweise schnell zu warm wird (gerade inder Nacht), war dort eine Klimaanlage nicht nötig. Der Ventilator leistet wirklich gute Arbeit und ist nicht einmal besonders laut. Kalt duschen war auch kein Problem. Ameisen hatten wir einige im Zimmer (hauptsächlich Bad), aber sie haben uns weder gebissen, noch sind sie ins Bett gekommen. Einmal hat sich eine Kakerlake in unser Bad verirrt, was ich extrem widerlich fand, aber zum Glück ist es bei dem einen Mal geblieben.

Service
Alle Angestellten dort waren wahnsinnig nett, lustig und ungezwungen. Es kam mir auf jeden Fall so vor, als hätten sie Spaß an der Arbeit.

Verpflegung
Wir waren echt begeistert von dem abwechslungsreichen, gut gewürzten Essen. Es gibt Suppe, Salat, etwa 5-10 verschiedene sehr leckere Gerichte, und: Ein extrem einladendes Nachtischbuffet.(Kaffe und Tee sind inbegriffen) Zum Frühstück gibt es soweit ich weiß (ich esse immer nur Chocopops) so ziemlich alles. (Hier ist zusätzlich auch Saft inbegriffen) Eine 1,5 l Wasserflasche kostet 2 Dollar, eine Cola glaube ich 3 Dollar, aber man bekommt zusätzlich 2 mal pro Tag vom Roomboy eine volle Thermoskanne Trinkwasser ins Zimmer gestellt, so dass man wirklich nicht unbedingt viel ausgeben muss. All Inklusive lohnt sich nicht!!!

Unterhaltung
Wenig. Wer nicht taucht, schwimmt oder schnorchelt und nicht gerne am Strand liegt kann einen Ausflug mit dem Katamaran mitmachen, surfen, versuchen ein paar Leute fürs Volleyballspielen zu begeistern, oder schaukeln. Es gibt organisierte Ausflüge auf andere Inseln, oder nach Male (dort waren wir und es hat sich gelohnt) und "Nachtfischen". In der Lobby hängt ein Fernseher an der Wand, und es gibt ein ganzes Regal voller Bücher in sämtlichen Sprachen, die Urlauber auf der Insel gelassen haben. Abens kann man an der Bar sitzen und 2 mal in der Woche gab es eine Art Diskoabend, bei der aber glaube ich nicht mehr als 5 Leute auf der Tanzfläche waren. Lustigerweise waren gar nicht so viele Taucher da, wie ich es mir vorgestellt hatte, auch viel Familien mit Kleinkindern etc (Sehr gemischtes Publikum, ich fand das positiv). Es gibt außerdem ein "Spa Tanaka" Center, in dem man sich von einer Thailänderin massieren lassen kann. Jeder Gast bekommt als Promotion einen Gutschein für 15 min. Massage. Sie macht es wirklich sehr gut.

Hausriff :
ist sehr gut zu erreichen und die geringe Strömung war kein Problem. An den meisten Stellen sind die Korallen tot, aber man sieht auch welche nachwachsen. Wir haben einen Nachttauchgang gemacht, bei dem man schön sehen konnte, wie die Korallen aufblühen. Das war wirklich beeindruckend und auch sehr beruhigend. Es gibt am Hausriff Unmengen von Fischen jeglicher Art, ein paar ( anscheinend 3) "Hausschildkröten", die man oft sieht, auch beim Schnorcheln, die erwähnten Babyhaie und Seegurken, riesige Seesterne etc...

Tauchbasis und Tauchplätze:
Alle vom Diverland (vorallem Rainer und Futah) sind sehr nett und hilfsbereit. Man muss sich nicht im Voraus für ein Tauchpaket ( 6 oder 12) entscheiden, sondern taucht einfach drauflos und am Schluß wird abgerechnet. Preise stehn auf der Diverland Seite, Kreditkartenzahlung ist möglich, aber bar ist ihnen lieber (Dollar oder Euro). Anzüge, Computer, Lampe (bei Nachttauchgang) sind im Preis der vollen Ausrüstung nicht inbegriffen! Ab 19:00 hängt in der Lobby der Plan für den nächsten Tag aus. Dort liegt außerdem ein Ordner mit Tauchplatzbeschreibungen. Die sind zwar sehr euphorisch geschrieben, aber treffen mehr oder weniger zu. (Dort steht auch, ob er für Anfänger geeignet ist etc. Man findet die Beschreibungen auch auf der Diverland Seite) Man muss sich nicht in Listen eintragen, nur eine halnbe Stunde früher da sein (es gibt aber kein Platzproblem). An allen Tauchplätzen, bei denen wir waren wuchsen wunderschöne Korallen (Lag vielleicht an der Strömung-man hat fast nichts von der Lorallenbleiche gemerkt). Uns haben alle Tauchplätze (vor allem Canyon, Embudu Channel, Potatoe Reef, Vellasaru) sehr gut gefallen und wir haben viele Begegnungen mit netten Fischen gehabt. Jedem, der nach Embudu fliegt wünsche ich viel Spaß und ein paar schöne Tauchgänge



 


 

Wir waren vom 4.2. bis 19.2. auf Embudu - hier meine Eindrücke:

 

Insel:
S
uuuuuuperschön! Wie aus dem Bilderbuch, mit vielen Palmen, tollem Hausriff (viele Fische, sogar Mantas u. Schildkröten; die Korallen allerdings sind fast überall von der Korallenbleiche betroffen u. teilweise nur mehr ein Trümmerhaufen). Trotz voll ausgebuchtem Hotel war immer ein Plätzchen für einen allein zu finden, man hatte nie das Gefühl, dass so an die 250 Leute auf der Insel sind. Das Meer ist traumhaft: es gibt auf der einen Seite eine große Lagune u. es ist dort sehr windstill. Auf der anderen Seite der Insel weht immer Wind (angenehm zu Mittags) u. das Wasser ist teilweise strömungsreicher und etwas frischer. Wassertemperatur allgemein war ca. um die 28 Grad Celsius.

 

Wetter: bis auf 2 Tage schön. Die 2 Tage hat es allerdings  fast 24 h durch geregnet...damit wussten wir auch, wieso in den Zimmern Schirme stehen (dachten zuerst, den hat ein Gast vergessen, aber es sind Hotelschirme)!  Wenn man genug zu Lesen mithat, kein Problem. 


Hotel Embudu Village:
Wir hatten ein Standardzimmer, aber das würd ich nicht mehr nehmen. Gründe dafür:

1. es ist laut bzw. man hört jedes Geräusch von draußen, da es ja keine abgeschlossenen Türen oder Fenster gibt. (Die Zimmer sind mit Lamellentüren bzw. Gitterfenstern ausgestattet u. somit kann es vorkommen, dass draußen jemand spricht u. man glaubt, der steht neben einem im Zimmer. Man hört sprichwörtlich jedes Geräusch des Nachbarn (auch die eher unangenehmen).
2. die Riesenameisen!!! ich hab zwar keine Angst vor Ameisen (vor Spinnen u. anderen Krabbelviechern nämlich schon, aber damit hatten wir zum Glück nie ein Problem  - wichtige Information für alle Spinnenphobiker wie mich :-) ), aber es war schon äußerst lästig, abends den Kampf mit den wirklich extrem großen Ameisen aufzunehmen, die nämlich oft trotz Moskitonetz im Bett waren u. einen dann im Schlaf gebissen haben (wirklich nicht so angenehm). Lt. Aussage von Superior-Bewohnern ist das dort nicht so ein Problem (diese Bungis haben geschlossene Türen wegen der Air Condition u. somit auch weniger Ameisen u. Geckos). Die Geckos (welche ja sehr lieb sind) hatten anscheinend nicht genug Hunger für all die Ameisen bzw. waren die teilweise ja fast schon zu groß für die Kleinen.....
3. die Matratzen haben sehr gestunken (nach Urin und Schweiß, waren auch voller Flecken). Wir haben sie am ersten Abend wechseln lassen, aber wirklcih viel besser wars nicht. Liegt vielleicht auch am feuchten Klima, keine Ahnung. Ob das nun in den Superiorbungis besser ist, weiss ich nicht, aber unsere Bekannten hatten anscheinend besser duftende Betten.
 

Lage der Bungalows:

wir hatten Bungi Nr. 21, war sehr gut gelegen unserer Meinung nach. Der berühmte Bungalow Nr. 78, von dem schon viele berichtet haben, ist meiner Meinung nach gar nicht SO gut gelegen. Aber er liegt halt bei einem Riffeingang, wenn man also tauchen oder schnorcheln will, hat man es nciht weit , obwohl man es eigentlich nirgends auf der Insel weit hat.  

 

Verpflegung:

Das Essen war unserer Meinung nach sehr gut! Es gab immer genügend Auswahl u. für mich als "Beilagen-Esser" (ich esse gern Gemüse u. Reis , Nudeln  etc. , obwohl kein Vegetarier ) war es super. Kommt aber auch anscheinend drauf an, ob man indisches Essen mag, denn unsere Urlaubsbekannten hatten ni c  ht so viel  S pass damit, denen war das teilweise zu exotisch.  M einer Meinung nach hätte es noch vieeeeel exotischer sein können , da die einheimischen Speisen natürlich die leckersten waren  (davon konnte ich mich überzeugen, als ich auf dem Tauch-Dhoni von den beiden "Captains" mal verköstigt wurde mit kleinen Teigtäschchen....yummie!) 

Vollpension ist meiner Meinung nach absolut ausreichend! Die Preise für die Getränke sind okay: 2 $ für 1,5 lt. Mineralwasser, 3$ für ein Bier, Cocktails ab 5$ ca. (während einem am Flughafen für 0,5 lt Mineralwasser 3 $ abgeknöpft wurden!!!). Wir hatten am Ende eine Getränkerechnung, die nicht einmal dem Aufpreis von 1 Woche All Inclusive für 1 Person entsprach, also hätte es sich nicht rentiert! Wir haben viel Wasser, dann ca. 2-3 Softdrinks u. meistens 1,2 Cocktails oder Bier pro Tag getrunken, also nicht die Unmengen an Alkohol, das muss dann jeder selber ausrechnen, ob sich All Incl. auszahlt.

 
Es gibt einen kleinen Souvenirshop auf der Insel, wobei wir allerdings bemerkt haben, dass die Preise in Male oder auf Einheimischen-Inseln wesentlich günstiger sind, also Souvenirs eher dort kaufen.

Tauchen:
GENIAL!!! Die Tauchschule ist voll okay. Die Preise sind - lt. Aussagen von Mitreisenden - für die Malediven okay (sind auf
www.diverland.com ersichtlich). Man bezahlt am besten in bar (ich rate zu US-Dollar, weil der Eurokurs nicht immer aktualisiert wird), dann kriegt man 3% Abzug. Eines sollte man vorher auch noch wissen: wenn man weniger als 30 Tauchgänge hat, darf man bis zum 30. Tauchgang nur Guided Dives mit Lehrer machen. War in unserem Fall blöd, weil ich mehr TG hatte u. mein Freund nie mit mir tauchen konnte, weil er weniger hatte. Das hat uns schon ein wenig geärgert, aber kann man nix machen. Unbedingt ein ärtzliches Attest mitnehmen, da schauen sie schon drauf. Es werden normalerweise eine Bootsfahrt am Vormittag u. eine am Nachmittag angeboten zu verschiedenen Tauchgründen, manchmal auch ein Ganztagsausflug oder Early-Morningdive. Die Tauchgebiete sind genial, wenn auch teilweise sehr strömungsreich, was für mich eine neue Erfahrung war. Aber nur dort sind auch Großfische wie Haie zu sehen, deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, einen Strömungstauchgang mitzumachen. Auch das Hausriff ist sehenswert für ein paar Tauchgänge: an einer Ecke sind sogar die Korallen noch intakt, weil dort die Strömung stärker ist. Man sieht auch Mantas u. sogar Haie.

Schnorcheln:
am Hausriff auch toll. Viele Fische, Mantas (wenn man Glück hat oder mit dem Katamaran rausfährt) u. Schildkröten. Es gibt 4 oder 5 Eingänge im Riff, d.h. wenn man sich von der Strömung rumtreiben lässt bis zum nächsten braucht man nicht viel zu tun außer zu schauen u. sich über all die exotischen Fische zu wundern. In der Lagune selbst leben ein paar Babyhaie, die aber meistens nur sehr schnell an einem vorbeischwimmen.  
 
Ohren: unbedingt Mittelchen gegen die lästigen Gehörgangsentzündungen mitnehmen (sowohl Pflegeprodukte als auch stärkere für den Fall einer Entzündung)! Es hat echt viele Leute getroffen, auch meinen Freund, u. das war auf dem Rückflug dann kein Spass. 

Fakt ist: Embudu war auf jeden Fall die richtige Entscheidung für uns u. wir würden es jedem weiterempfehlen!!!!
 
Noch etwas zum Flug - wir sind mit der AUA bzw. Lauda Air geflogen: wir hatten aufgrund des Tauchgepäcks ziemlich Probleme mit beim Einchecken! Die AUA erlaubt nur 20 kg Gepäck pro Person u. natürlich hatten wir zuviel! Wir mussten dann etwas von den Koffern ins Handgepäck packen. Dieses wurde dann sogar vorm Durchleuchten abgewogen und wenn es zu schwer war (Grenze liegt bei 8 kg), musste man es einchecken! Ich habe gehört, dass z.B. LTU 30 kg Freigepäck + 30 kg Tauchgepäck pro Person gewährt. Außerdem war der Zwischenstopp in Dubai ziemlich mühsam, weil er den Flug doch um ca. 2-3 Stunden verlängert u. einem aber auch keine Zeit bleibt, ins Duty Free zu gehen. Darüberhinaus wird die Strecke wegen des Zwischenstopps als Kurzstrecke geflogen, dh. keine Langstreckenflieger, sondern kleine Maschinen à je 3 Reihen links u. rechts, was bei 12 Stunden Flug auch nicht so angenehm ist. Es ist einfach meiner Meinung nach schon traurig, wenn eine Fluglinie ein Ziel wie Male anfliegt, wo natürlcih viele Taucher sind, und dann solche Probleme beim Gepäck macht. Übergepäck hätte für Charter 4,50.-/kg, für Linie 38.-/kg (!!!!) gekostet.........
 
Ich wünsche allen noch einen schönen Urlaub oder viel Spass beim Schmökern der Berichte,
SternSchnuppe21

 


 

Embudu  11.10.02 bis 01.11.02

Urlaub auf den Malediven (Elke & Erhard)

Eine Trauminsel, klein aber ganz fein.

Unterkunft Standartzimmer einfach Klasse, mehr brauchten wir nicht. Es wurde 2 x am Tag gereinigt. Der Room-Boy war sehr freundlich und immer hilfsbereit. Man braucht keine Klimaanlage, davon wird man höchstens krank.

Die Insel wurde von sehr viel Personal sauber gehalten. Ich hatte einen „eigenen“ Gärtner.

Er hat jeden Morgen gewartet um uns zu begrüßen.

Wir hatten Vollpension. Wenn wir immer alles hätten gegessen, was so da und immer lecker war, könnten wir uns jetzt rollen. Die Verpflegung war wirklich sehr, sehr gut! Unser Tisch-Kellner, der uns die ganzen drei Wochen bediente war sehr freundlich und zuvorkommend.

Das gesamte Insel-Personal war immer sehr freundlich!

Nun zum Grund warum wir auf Embudu waren.    TAUCHEN!!!

Da ich in Ägypten sehr schlechte Erfahrungen mit der dortigen Tauchschule gemacht hatte, konnte ich mich Anfangs nicht dazu durchringen tauchen zu gehen.

Nach einigen Gesprächen mit den Tauchlehrern bin ich dann mit Matthias und Erhard zu meinem ersten Tauchgang gestartet. Es war einfach toll. Bei jedem Tauchgang wurde ich sicherer. Habe aber zwischendurch noch einige Tauchgänge wegen Panik abgebrochen.

Mir wurde aber immer wieder Mut gemacht, besonders von Ela.

Die Unterwasserwelt ist einfach wunderbar.

An einigen Stellen erholen sich auch die Korallen wieder!

Was ich nicht gut fand, daß einige Schnorchler meinten auf den Korallen  rumtrampeln zu müssen. Auch Fische aufschrecken finde ich nicht gut. Die Fische kommen auch nicht in unseren Garten und zertrampeln alles. Diesen Schnorchlern und auch Tauchern, die sich nicht dran halten, müsste man das Vergnügen eine schöne Unterwasserlandschaft und die tollen Fische zu sehen verbieten.

Bei einem Tauchgang habe ich auch Haie gesehen! Es war aufregend und fantastisch zugleich. Für mich ein besonderes Erlebnis. Diese Insel und die Tauchlehrer sind einfach Spitze. Ein Ausflug nach Male war auch interessant und vor allem anstrengend. Wenn man die Lebensweise und Religion akzeptiert, dann hat man einen tollen Urlaub. Wie man in den Wald hinein ruft so schallt es heraus! Wenn man es im Urlaub so haben möchte wie zu Hause, dann sollte man sein Geld besser sparen und nicht fliegen! Nochmals schönen Dank für die drei schönen Wochen und wunderschönen Tauchgänge.

Janosc, Ela, Oli, Krys, Matthias und die Bootscrew ... Ihr seid ein tolles Team ... bleibt so.

An Oli, auf der Rückfahrt habe ich doch noch Delphine gesehen.

Drei Wochen Spaß haben und sich richtig erholen, das ist für mich Urlaub.

Bis November 2003

Elke

Mein letzter Malediven-Urlaub lag bereits 10 Jahre zurück.

Ich war sehr gespannt, auf das was sich so alles geändert haben mag.

Die Flugdauer ist auf Grund des Einsatzes Kerosin sparender Flugzeuge um fast zwei Stunden länger als früher. Als umweltbewusster Taucher ist Kerosin sparen ja richtig aber nach 10 Stunden des Zustands wie Hühner in der Legebatterie endlich Anflug auf Hulhule. Beim Landeanflug war schon zu erkennen, dass die Flughafen-Insel durch Aufschüttungen vergrößert wurde. Die Landebahn ist breiter und insbesondere verlängert worden, so dass die Landung genauso langweilig ist wie auf jedem anderen Großflughafen dieser Welt. Nachdem sich die Kabinentür öffnete und wir raus gingen hatte man das Gefühl, als wenn einem ein nasses Handtuch ins Gesicht geschlagen wird ... endlich wieder zu Hause ... 30°C und 85% Luftfeuchtigkeit ... herrlich.

Das Flughafengebäude ist ebenfalls vergrößert worden und zusätzlich klimatisiert.

Die Passkontrolle geht erheblich zügiger von statten. Das Gepäck ist auch ruckzuck da. Die peniblen Gepäckkontrollen gab es nicht mehr. An dieser Stelle sei ein Dank an die maledivische Regierung gesandt.

Am Ausgang des Flughafengebäudes erwartete uns schon die Reiseleitung. Die Zuweisung zum Weitertransport ging ebenfalls recht zügig. Wer jetzt ein Erfrischungsgetränk braucht, muss für eine Cola 4US$ an die Bedienung der Flughafenbar zahlen.

Die Reihe der Anlegestege sind alle überdacht worden, so erreicht man auch bei Regen sein Boot trocken.

Der Transfer von Hulhule nach Embudu dauert mit dem "Speed"-Dhoni 50 Minuten. Na ja, auch hier macht der technische Fortschritt keinen Halt. Schade das für einen Zeitgewinn von 10 Minuten auf die althergebrachten Dhonis verzichtet wurde.

Auf der Insel angekommen, ging auch das Einchecken an der Rezeption recht schnell.

An dieser Stelle sei gesagt, das Inselpersonal ist bei deren Einkommen wie auch deutsches Gastronomiepersonal auf ein angemessenes Trinkgeld angewiesen. Also, nach Erreichen der Unterkunft erhält der oder die Gepäckträger 1 US$ pro Gepäckstück. Auch während des Urlaubs sollte man die Trinkgelder gleichmäßig verteilen und nicht damit bis zum letzten Urlaubstag warten. Für einen dreiwöchigen Aufenthalt sollte man schon 60 US$ an Trinkgelder einplanen. Für den Room-Boy und den Tisch-Kellner sind je 5-6 US$ pro Woche anzusetzen. Auch das Personal an der Bar und der Rezeption sollte man nicht vergessen so wie den Gärtner der jeden morgen das Laub vorm Bungalow zusammenfegt.

Hier ein Dollar, da ein Dollar und überall ein Lächeln.

Embudu verfügt über drei Zimmerkategorien.

Die teuerste und wohl sinnloseste Ausgabe sind die Wasserbungalows. Klimatisiert, in Reihenbauweise liegen sie im Lagunenteil hinter der Tauchbasis. Von den Terrassen führt keine Leiter ins Wasser, weil man dort direkt auf den Korallen des Außenriffs landen würde. Der Glasboden bringt nun wirklich keinen Ersatz. Da die Glasplatte nicht im Wasser (wie beim Glasbodenboot) sondern sich darüber befindet, sieht man nur bei glatter See etwas von der Unterwasserwelt. Vorrausgesetzt sie ist nicht auch noch durch angetrocknetes Salz verschmiert. Ob sich das Insel-Management irgendeinmal zu einem Abriss durchringen wird bleibt fraglich, denn der allgemeine Trend bei neuerschlossenen bzw. renovierten Inseln geht immer mehr zum Bau dieser Stelzenbungalows hin. Man muß also im Trend bleiben.

Auf der Insel befinden sich Superior- und Standard-Bungalows in Gruppenbauweise von der Größe und Aufteilung her identisch. Die Superior-Bungalows sind klimatisiert, dem zu Folge mit Scheiben in den Fenstern und einer festen Türe. Zusätzlich verfügen sie über Warmwasser in der Dusche. Wer die Malediven pur erleben will, sollte die Standardvariante buchen. Die Fenster und Türe sind mit Lamellen verbrettert, so dass der Wind durchblasen kann. Ein Deckenventilator sorgt für vollkommen ausreichende Luftumwälzung. Das Bett lässt sich zusätzlich mit einem Moskitonetz umspannen. Die Dusche verfügt über kaltes leicht salzhaltiges Wasser und aus dem Warmwasseranschluss kommt kaltes Süßwasser. Da die Wassertemperatur hier der Raum bzw. Umgebungstemperatur entspricht, kann nicht die Rede von Kaltwasser wie in Deutschland sein.

Die Insel ist vom Bewuchs her nicht als Malediven typisch zu bezeichnen. Obwohl alles was dort wächst auch auf anderen Inseln zu finden ist. Aber der Bewuchs reicht bis an den Strand, so dass eine Inselumrundung trockenen Fußes unmöglich ist. Breite weiße Strände rund um die Insel sucht man vergebens. Das hat einen gewichtigen Vorteil, man ist nicht permanent der prallen Sonne ausgesetzt. Für reine Sonnenanbeter findet sich aber immer ein sonnendurchflutetes Plätzchen. An einigen Stellen befinden sich auch breitere Strandabschnitte.

Der Allinclusiv-Zuschlag  beträgt pro Tag und Person 25 Euro. Er lässt sich auch auf der Insel für 22 US$ nachbuchen.

Eine Cola oder Limo kostet 1,5 US$, eine große Flasche Wasser 2 US$, ein 0,3L-Glas Heinicken-Bier vom Fass 3 US$ und die Cocktailpreise liegen bei 5-6 US$.

Jetzt kann sich jeder selber ausrechnen wieviel Cola, Limo, Wasser und Bier er jeden Tag trinken muß damit sich der Allinclusiv-Zuschlag rechnet.

Nur mit 4-5 Cocktails am Tag wäre es möglich. Aber hier hat das Insel-Management eine Einschränkung gemacht. Bei Cocktails ist immer nur der jeweilige Tagescocktail All-In, alle anderen müssen separat bezahlt werden. Ob der jeweilige Tagescocktail den eigenen Geschmack trifft ist ziemlich zweifelhaft. Die wirklich leckeren Cocktails haben wir in drei Wochen nicht einen einzigen Tag als Tagescocktail erlebt.

Zu den Mahlzeiten ist zu sagen ... einfach Spitze ... Wenn man bedenkt, dass außer Kokosnuss und Fisch alles importiert werden muß. Alle Mahlzeiten wurden in Büffetform dargereicht.

Frühstück ca. 7:00 - 9:30

Wurst, Käse, Pfannekuchen, Eier, Omeletts, warme Würstchen, Toast, Brötchen, sogar Graubrot, Marmelade, Cornflakes und vieles mehr.

Zum Frühstück gibt es Saft, Milch und wahlweise Kaffee oder Tee.

Mittagessen ca. 12.30 - 14:30

Es gab jeden Tag wechselnde Auswahl Reis, Pasta, Kartoffeln, verschiedene Gemüse, Geflügel-, Fleisch- und Fischgerichte. Als Nachtisch gibt es Gebäck (Kuchen), Obst oder Puddingvarianten. Zweimal pro Woche gab es sogar Eis.

Nachdem Essen wahlweise Kaffee oder Tee.

Abendessen ca. 19:00 - 21:00

Die Auswahl war genauso reichhaltig wie zu Mittag. Das Abendessen wurde als Themenabend (Caribian-Night, Western-Night, Italien-Night, Barbecue-Night,...) dargereicht. Wobei sich die Gerichte an das jeweilige Thema orientierten und von den Köchen direkt am Büffet zubereitet wurden. Diese Themen wiederholten sich wöchentlich, was wir als positiv empfunden haben. Man freut sich schon auf nächste Woche um bei diesem kulinarischen Erlebnis dabei zu sein. Insbesondere sei auf den Barbecue-Abend hingewiesen, wo unter freiem Himmel an zwei großen Grills diverse Fleischsorten und Fisch zubereitet werden.

Selbstverständlich gab es auch nach dem Abendessen wahlweise Kaffee oder Tee.

 

Ein bis zweimal die Woche finden Abendprogramme in der Bar statt. Einmal pro Woche war Diskoabend. An solchen Abenden ist meistens die All-In-Variante günstiger, aber den Allinclusiv-Zuschlag zahlt man für jeden Tag!!!

Als Vergleich, unsere Getränkerechnung belief sich für die drei Wochen auf 340 US$. Der Reiseveranstalter hätte vorab 1050 Euro verlangt. Vor Ort nachbuchbar wären 924 US$ fällig gewesen.

 

Die gesparten Getränkekosten lassen sich besser beim Tauchen investieren.

Für jeden Maledivenreisenden sollte es eigentlich Pflicht sein, den Kopf wenigstes einmal unter Wasser zustecken. Sei es beim Schnorcheln, hierfür ist Embudu mit seinem rund herum verlaufenden Hausriff hervorragend geeignet oder zum Tauchen. Das Hausriff ist auch für viele abwechslungsreiche Tauchgänge bestens geeignet. Die  Korallenbleiche hat zwar fürchterlich zu geschlagen besonders die Hartkorallen hat es schwer getroffen aber die Weichkorallen beginnen sich sichtbar zu erholen.

Die fünf gekennzeichneten Ein-/Ausgänge am Hausriff sollten nicht nur von den Tauchern sondern auch grundsätzlich von den Schnorchlern und Schwimmern benutzt werden.

Wir appellieren eindringlich an die Vernunft aller, nicht auf den Korallen rumzutampeln, sie sind Lebewesen wie wir alle und dadurch würde das Wachstum von Jahren vernichtet.

Dieser Appell richtet sich natürlich auch an die Besucher anderer Inseln. Gerade Jetzt nach der Korallenbleiche bedürfen sie einen besonderen Schutz um sich zu regenerieren.

 

Alle die sich einen Eindruck über die Korallenbleiche und das wieder einsetzende Wachstum machen möchten sei empfohlen, Embudu  einmal zu umschnorcheln. Es ist in gemütlichem Tempo in etwa 2,5 Stunden möglich.

 

Und für alle die gerne mal länger das schwerelose Treiben unter Wasser erleben möchten, ist die ansässige Tauchbasis "Diverland" sehr zu empfehlen.

Die Tauchlehrer/in Janosc, Ela, Oli, Krys und Matthias kümmern sich individuell um jeden Einzelnen. Vom Anfänger bis zum altgedienten Profi findet hier jeder immer einen Ansprechpartner.

Zuerst als Info für erfahrene Taucher sei gesagt, das Tauchen ist praktisch rund um die Uhr am Hausriff möglich. Des weiteren werden zwei Tauchausfahrten pro Tag angeboten. Bei ausreichender Nachfrage wird auch eine Early-Morning- oder Nachttauchausfahrt gemacht.

Der legendäre Embudu-Express ist ein Muß für jedes Logbuch.

Super an den Bootstauchgängen ist, man muss sich lediglich 30 Minuten vor Abfahrt an der Tauchbasis einfinden. Dadurch ist man noch freier in seiner Tauchgangsplanung, man muss sich also nicht schon am Vortag entscheiden. Die anstehenden Ziele der Tauchausfahrten werden am Vorabend auf Tafeln an der Tauchbasis und im Rezeptionsbereich bekannt gegeben.

Für Tauchen und Lehrgänge mit Nitrox und Dräger ist die Basis ebenfalls bestens gerüstet.

 

Jetzt zu den Anfängern und die, die noch nicht so genau wissen ob sie das Tauchen versuchen sollen.

Bei "Diverland" wird nach dem weltweiten PADI-Standard  ausgebildet.

Die Ausbildung wird in kleinen Gruppen durchgeführt und auf jeden Teilnehmer wird individuell eingegangen. Die verwendeten Tauchausrüstungen sind Markenartikel und perfekt bis hin zum Tauchcomputer. Während unseres Aufenthaltes wurden die technisch intakten SeaQuest-Jackets, die lediglich ihre Gewebe-Farbintensität durch Salzwasser und UV-Einstrahlung eingebüßt hatten, durch neue Aqualung-Jackets ersetzt.

Die Flora der Unterwasserwelt hat wie oben schon erwähnt durch die Korallenbleiche gelitten aber die Fauna also die Fischwelt hat keinen sichtbaren Schaden genommen. Man hat sozusagen die Chance alles zu sehen.

Aber keine Angst vor menschenfressenden Ungeheuern. Bei der überwältigenden Fischmenge leben Haie wie im Schlaraffenland, somit stehen unverdauliche Neoprenfische nicht auf ihrem Speiseplan. Ein Sichtkontakt hat schon einen gewissen Reiz. Ansonsten verfährt man mit der Einstellung „tu´st du mir nichts, tue ich dir nichts“ eigentlich am Besten, d.h. die Unterwasserwelt sollte in Ruhe gelassen werden. Es wird nichts angefaßt, gejagt oder gefüttert sondern nur beobachtet. Dabei sind es nicht immer nur die „Großen“, gerade die „Kleinen“ in ihrer fantastischen Vielfalt machen jeden Tauchgang zu einem neuen Erlebnis.

Ihr solltet euch mal von Ela den Langnasen-Büschelbarsch zeigen lassen oder vielleicht seht ihr bei einem Bootstauchgang einen Anglerfisch.

Die Natur hat eine Vielfalt der Täuschung und Tarnung hervorgebracht.

Die Tauchbasis verfügt über eine recht gut ausgestattete Bibliothek zur Fisch- und Korallenbestimmung. Bei eurem ersten Bootstauchgang braucht ihr euch ebenfalls keine Sorgen zu machen. Die Bootscrew ist nicht nur im Steuern eines Bootes und Auffinden der wunderschönen Tauchplätze geschult, sondern sie ist auch behilflich beim Zusammenbau und Check der Ausrüstung.

Vor dem Tauchgang erfolgt ein ausführliches Briefing in deutsch, englisch und französisch durch die begleitenden Tauchlehrer. Zuerst verlassen die Unguided-Taucher das Boot, dann habt ihr alle Zeit der Welt mit eurer Gruppe den Einstieg ins Wasser zumachen und euch dem schwerelosen Treiben hinzugeben.

Nach dem Tauchgang wird von der Crew eine Tasse leckeren Tee gereicht.

Sonnenhungrige kommen beim Tauchen auch nicht zu kurz, das Tauch-Dhoni verfügt über ein schönes Sonnendeck.

Nun habe ich aber genug verraten. Fliegt einfach hin, ich habe es schon bereut nicht vor 10 Jahren auf dieser Insel gewesen zu sein.

 Bis November 2003

Erhard

 


 

vom 05.12 - 20.12.02 verschlug es uns als Ersttäter auf die Malediven bzw. genauer gesagt auf Embudu Village, ich muss gleich mal sagen, dass es eigentlich ein traumhafter Urlaub war(supernette Angestellte, gutes Essen, super Riff, schöne Strände und Buchten, usw.. mehr später), ja eigentlich, wenn es nicht 11 Tage lang nur geregnet ja zeitweise richtig gestürmt hätte, das Wetter war wirklich richtig -Entschuldigung- beschissen. also nun mal ein kleiner Überblick über die Reise

Flug: mit Condor, war relativ angenehm, da es ein Nachtflug war, man bekam auch jederzeit was zu trinken, ein Tip, falls möglich den Vor-Abend-Check-In wahrnehmen, wir konnten zwischen den Plätzen an den Notausgängen oder den Plätzen mit guter Sicht (vorm Flügel) wählen, desweiteren muss man sich nicht stundenlang am Abflugtag anstellen!

Ankunft: nach dem 10stündigen Kampf mit dem Sitzabstand sind wir bei leichtem Nieselregen angekommen, die Einreise ging relativ schnell und ohne Probleme von sich (Zoll und Visa), es musste auch kein einziger Touri seinen Koffer öffnen.

Hafen: natürlich sollten wir uns in den Biergarten setzen, um auf unsere Überfahrt nach Embudu zu warten, da wir ja von der dortigen Getränkeabzocke gewarnt wurden, haben wir uns erstmal die Füsse vertreten, und nach ca. 20 Minuten gings dann mit 2 Booten nach Embudu, da ca. 30 Personen neu ankamen.

EMBUDU VILLAGE:

Bungis: wir hatten einen Superior-Bungi, und mit vorheriger Reservierungsmail über das Diving-Center bekamen wir auch den gewünschten Bungi in der 78er Reihe zugewiesen, der Bungi war sehr sauber, die AC hat gut funktioniert und das allerwichtigste war unseres Erachtens der Kühlschrank. Die Zimmer wurden 2mal täglich vom Roomboy sauber gemacht, er war auch sehr sehr nett und freundlich. Und wenn man den Roomboy auch nett fragt ($), bekommt man auch 2 weitere Handtücher für den Beach, da es normalerweise keine Strandtücher gibt. Ein Problem gibt es aber bei den Bungis auf Embudu, da dies alles Reihenbungis sind, und die Bungis ziemlich hellhörig sind, kann es durchaus vorkommen, dass man von den Nachbarn einiges mitbekommt. Wir hatten Gott sei Dank viel viel Glück mit unseren Nachbarn, Sie waren nicht nur supernett, sondern auch echt leise und waren beide die gleiche Zeit wie wir auf Embudu. Strand: es gibt 2 grosse Strandabschnitte, einen vorm Riff-Einstieg 78 (ziemlich windig) und einen grossen hinter den Wasserbungis bei der Lagune (relativ windstill), ansonsten gibts immer wieder kleine Buchten, ideal für 2!! übrigens kann man seine Schuhe 2 Wochen lang in den Schrank stellen, man braucht auf Embudu keine Schuhe, auch keine Badeschuhe, der Sand ist sehr fein und auch nicht korallig, es gibt keine Seeigel oder irgendwas ähnlich stechendes im Wasser. Es gibt, obwohl während unseres Urlaubs die Insel voll ausgebucht war, jederzeit genügend Liegen am Strand, deshalb muss man seine Liegen auch nicht mitten in der Nacht vorreservieren(was leider dennoch immer öfter vorkommt)

Tiere: also auf Embudu gibt es viele Schönechsen und Gekkos, 4 Raben oder waren es doch Krähen??, 1 Fischreiher, einen Baum voller Flughunde(wunderschön und relativ gross, Durchmesser der Flügel ca. 1,20 m, 2-3 Katzen, 2 grössere Mäuse(keine Ratten), unzählige Sandkrabben, Ameisen und natürlich die schon berühmten Schwarzspitzenminiriffhaie in der Lagune. PS: Moskitos hatten wir keine!!

Riff: ist tot, das Schnorcheln ist aber wunderschön, alle Arten der berühmten Rifffische sind vorhanden, wie Falterfische, Nasenfische, Papageienfische, Drücker, Kalmares, Kofferfische, Kugelfische, Napoleons, dann sieht man Schildkröten, Muränen, Adlerrochen, Mantas, usw... da bei uns ein Monsun-Ausläufer ziemlich gewütet hat, war die Strömung oft ziemlich stark, das hatte Vor- u. Nachteile, der Vorteil war, man musste nicht viel tun, um zum nächsten Riffeingang zu kommen, dies tat die Strömung automatisch, der Nachteil war, dass man die Insel nicht ganz umschnorcheln konnte.

Essen: das Essen war überraschend gut und auch abwechslungsreich. Jeder Abend stand unter einem anderen Motto (zBsp gabs einen indischen, einen italienischen, einen amerikanischen, einen Westernabend usw...). es gab täglich frisches Obst, meistens Ananas, es gab aber auch Maracuja, Wassermelonen, Honigmelonen, usw...). Alles als Buffet.

Getränke: relativ günstig, eine Cola kostet ca. 1,50 USD, ein 1,5 l Wasser ca. 2 USD , ein Glas Bier ca. 3 USD, ein Früchtecocktail an der Bar ca. 4,30 USD und der LongIslandIceTea kostet ca. 7,70 USD. Hinzu kommen dann noch 5% Servicecharge. Also für uns hätte sich AI niemals rentiert, und wir haben wirklich nicht mit Trinken gespart,v.a. da die Cocktails eh nicht im AI enthalten sind.

Reiseleitung: Die Reiseleiterin von Neckermann wohnt auf Embudu, d.h. es ist jederzeit ein Ansprechpartner vor Ort.

Tauchbasis: hierzu können wir als NUR-Schnorchler nicht viel sagen, wir haben von den anderen Gästen eigentlich nur Positives gehört.

Angestellten: alle, wirklich alle Angestellten, ob unser Room-Boy oder unser Kellner oder auch die "Blätterkehrer" waren immer wahnsinnig freundlich und hatten immer ein Lächeln parat:-) dies war umso mehr überraschend, da auch die Einheimischen mit dem schlechten Wetter gekämpft haben.

Wetter: von 15 Urlaubstagen hat es 11 Tage mehr oder weniger durchgeregnet- dies sagt alles:-((((((

Spa Tanaka: aus Frust haben wir es ausprobiert und es war genial, es gab ein Sonderangebot für 38 USD 45 Minuten Rücken-u. Halsmassage. Die 2 netten Thailänderinnen haben die Massage sehr sehr gut drauf und es hat sich wirklich gelohnt (die Massage war dann doch über 1 Stunde lang)

Transfers: die Transfers haben reibungslos geklappt, bei der Ankunft mussten wir ca. 20 Minuten warten, dann ging es mit 2 Dhonis nach Embudu. Bei der Rückfahrt wurden wir zwischen unserer Insel und Male von ca. 20 Delphinen verabschiedet (so richtig mit Sprüngen nach Flipper-Manier) Dies war natürlich ein wahnsinnig schönes Abschiedsschmankerl:-)

Robert und Tine

 


 

Reisebericht über Embudu
Reisezeit 22. 30.7.2002

Anreise

Wir flogen mit Lauda Air ab Zürich mit Zwischenhalt in Wien nach Male. Ausser, dass die Sitzplatzreservation nicht geklappt hat, können wir nichts negatives über diese Fluggesellschaft berichten. Das Essen war, was in Flugzeugen nicht üblich ist, sehr gut. Wir hatten einen ruhigen Flug und landeten nach ca. 9 Stunden in Male. Der Transfer vom Flughafen Hulule zur Insel Embudu dauerte mit den Speedboot ca. 40 Minuten.

Unterkunft

Durch diverse, ganz schlechte Reiseberichte, waren wir sehr gespannt, was uns für Zimmer erwarten und kamen mit sehr gemischten Gefühlen auf der Insel an. Wir waren auf alles gefasst, nur nicht auf das, was wir antrafen. Saubere, praktisch eingerichtete Zimmer, die zwar keinen Luxus bieten aber an und für sich in Ordnung sind. Möchte man wirklich etwas beanstanden, wären das höchstens einige Dinge im Badezimmer. So könnte z.B. der WC-Deckel und der Duschvorhang ausgetauscht werden. Aber sonst gibt es wirklich nichts zu reklamieren. Strandtücher muss man selber mitbringen, denn dafür bietet die Insel keinen Service an.

Riff

Es gibt auf Embudu diverse Einstiege ins Riff. Die Leute von der Tauchschule legen jedem Gast mit Nachdruck ans Herz, diese auch zu benützen um das Riff nicht noch mehr zu schädigen. Das Riff ist leider, wie praktisch überall auf den Malediven, stark beschädigt. Es gibt da und dort wieder farbige "Fleckchen" aber leider noch nicht viele. Dafür gibt es Fische in Hülle und Fülle. In der Lagune schwammen zu dieser Zeit ca. 15 Weissspitzenriffhai-Babys aber auch viele Orient-Süsslipen, Doktorfische in  allen Variationen, Papageifische, Drücker in allen Grössen, Barsche, Feuerfische, Langusten und sogar Steinfische. Selbst einige Schildkröten tummelten sich am Riff. Das Leben im Riff ist trotz Korallenbleiche faszinierend. Bedingt durch die vorgelagerten Aussenriffe gibt es im Embudu teilweise starke Strömungen. Es gab Tage an denen wir, vor allem vor den Wasserbungalows, nicht gegen die Strömung ankamen und umkehren mussten. Benützt man aber Ausgang 78 bekommt man von diesen Strömungen praktisch nichts mit. Im Zweifelsfalle gibt die Tauchschule gerne Auskunft über die momentan besten Schnorchelgründe!

Restaurant und Essen

Zu unserem Reiseangebot gehörte Vollpension. Uns persönlich hätte auch Halbpension genügt, denn am Mittag essen wir in der Regel kein ganzes Menu. Ein kleiner Snack im Coffeeshop hätte uns auch genügt. Es Essen war im grossen und ganzen in Ordnung, manchmal sogar schön scharf gewürzt, was uns besonders gefallen hat. Die Mahlzeiten werden drei mal täglich in Buffetform gereicht. Jedes Buffet hat ein bestimmtes Thema. Am zweiten Tag auf der Insel haben wir beobachtet, wie die Fischer mit Thunfisch zurück kamen und für den Rest unseres Urlaubs gab es dann bei jedem Buffet Thunfisch in allen möglichen und unmöglichen Variationen. Für uns persönlich etwas viel Thunfisch! Wir haben uns dann einfach mit Teigwaren, Kartoffeln und etwas Fleisch verköstigt. Die Desserts, von denen es jedesmal derer drei gegeben hat, waren alle gut bis sehr gut. Einzig den Salat haben wir vermisst. Leider gab es nicht zu jeder Mahlzeit Salat. Dafür ist die Brotauswahl beim Frühstück lobenswert. Es wurden, nebst Toastbrot und süssen Brötchen, teilweise bis 4! verschiedene Brotsorten gereicht. Durch die Importsituation, der die Malediven ausgesetzt sind, ist leider frisches Obst vielfach Mangelware. Ist zwar verständlich, denn auf den Inseln wachsen nur Kokusnüsse, aber trotzdem schade. Die Kosten für Mineralwasser, Kaffee (bei den Mahlzeiten inbegriffen) und für Drinks kann man mit der Schweiz vergleichen, was wiederum auf den Import zurück zu führen ist.

Coffeeshop mit Terrasse

Auf jeder Insel, die wir bis jetzt kennen gelernt haben, ist die Terrasse des Coffeeshop vor und nach dem Essen unser Treffpunkt. Wir schätzen es jedes mal wieder, die maledivischen Sonnenuntergänge, mit der lauen Meeresbrise um die Nase, bei einem feinen Drink zu geniessen. Selbstverständlich könnte man im Coffeeshop kleine Snacks essen, was wir jedoch, bedingt durch die Vollpension, nicht getestet haben. Dafür kennen wir fast alle Drinks!

Sonstiges

Auf der Insel gibt es noch einen Badmintonplatz, eine Lobby (Sandboden) mit kleiner Bibliothek, einen Inselshop, einen Juwelier!, eine Volière und dann wird neu noch eine Spa aufgebaut. Die Inselleitung schenkte jedem Urlauber einen Gutschein für eine 10 Minuten Nacken- Schultermassage die herrlich war. Wir können uns gut vorstellen, dass eine richtige Thai-Massage eine Wohltat, und das Tüpfelchen auf dem i wäre. Selbstverständlich gibt es auch eine Tauchschule, die wir als Nicht-Taucher nicht beurteilen können. Der allgemeine Tenor lautet jedoch: sehr gut. Ausserdem leben auf Embudu vier Katzen, die sich nur zu gerne ihre täglichen Streicheleinheiten von den Gästen holen. Aufgefallen ist uns, dass auf der Insel praktisch keine Ungeziefer beheimatet ist. Ausser einer Kakerlake, einem Tausendfüssler und einigen Ameisen haben wir nichts gesehen, Nicht mal eine Mücke ist uns begegnet! Dafür gibt es viele, wunderschöne aber sehr scheue Schönechsen.

Ärgernisse

Was uns nicht gefallen hat ist, dass der Boden im Restaurant er besteht aus Natursteinplatten mach den Mahlzeiten nicht gereinigt wurde. Um einen Fleck, der von einem heruntergefallenen Konfi-Brot her rührte, mussten wir mindestens zwei Tage einen Bogen machen um nicht kleben zu bleiben.

Fazit

Embudu kann man, jemandem der keine grossen Ansprüche ans Zimmer stellt, empfehlen (die Bungalows ohne Klimaanlage haben z.B. im Zimmer einen offenen Schrank. In unseren Bungalows hatten wir Türen). Wer sich erholen möchte und gut auf Luxus verzichten kann, ist auf Embudu bestens bedient.

Ruth Roellin

 


 

Reisebericht Embudu Village
Abflug 28. 1. 2002 ab München

Wesentliche Infos zur Insel findet Ihr unter 'www.embudu.com', und zur Tauchbasis unter 'www.diverland.de'. Diese Informationen sind korrekt und ehrlich, Ihr solltet sie wirklich lesen.
Daher nur einige Ergänzungen in Kurzform:

Flug mit LTU: bei Ubergepäck ist die LTU (zumindest bei dem Zauberwort 'Tauchausrüstung') recht kulant, ansonsten war der Flug so grässlich wie andere Charter-Langstrecken auch. Pünktlichkeit 100%!
Nach der Landung die erste - und einzige - wirklich böse Überaschung: am Flughafen kostet eine eklig süsse Dose Eistee 4 Dollar.

Transfer mit Schnellboot: Die Fahrtzeit von ca. 30 min ist angenehm, aber zu den weiter entfernten Inseln solltest Du besser fliegen.

Ankunft und Bungalow:
Das Hotelpersonal ist sehr freundlich und hilfsbereit. Die Bungalows sind alle nahe am Strand, aber immer durch eine kurzr Buschreihe vom Ufer getrennt. Wirklich schlecht gelegene Bungalows habe ich nicht gesehen. Unser Wunsch nach zwei nebeneinander liegenden Bungalows wurde erfüllt. Das Kofferträger-Trinkgeld von 5 Dollar für 4 schwere Gepäckstücke schien zu passen.

Wir hatten die Superior-Bungalows mit Klimaanlage und Warmwasser. Da das Kaltwasser stark salzhaltig ist, hat sich diese Wahl rentiert.

Ob sich 'All Inclusive' lohnt, muss jeder selbst entscheiden, Wir haben ca. 3 Flaschen Wasser, 2 Bier, einen Saft und zwei Kaffee je Nase gebraucht und die Unkompliziertheit von AI genossen. Man zeichnet Getränkerechnungen in der Bar ab.

Kellner und Zimmer-Boys sind Bürger der Malediven, zurecht stolz auf ihr schönes Land und sehr hilfsbereit. Stell Dich sich bei Deiner Ankunft vor, frag nach dem Namen, und lass mal ca. 15 Dollar springen.

In Embudu Village gibt es keine eigenen Strand-Hantücher, aber auch in diesem Fall helfen die Jungs gerne ($).

Tauchcenter:
Die Strömungsverhältnisse in Embudu sind relativ komplex. Schnorchler darüber zu informieren gehört nicht gerade zum Hobby der Tauchcenter-Mitarbeiter. Am 3. Januar hing immer noch der Gezeitenplan vom Dezember aus.

Tauchkunden gegenüber sind sie hilfsbereit, halten sich aber äusserst streng an die Regeln.
Für Sicherheitsbewusstsein und Kulanz nur ein Beispiel: Als sich bei einem begleiteten Tauchgang ein Pärchen verdünnisierte, wurden die anderen Taucher in das Boot zurück beordert, die Vermissten gesucht und der Tauchgang mit Bootsfahrt nicht berechnet.
Die Ausrüstung ist gut, Nitrox und Rebreather sind vorhanden, alle Kurse werden angeboten.

Die verschiedenen Strömungs-Reviere sind einzigartig.

Das Hausriff ist immer noch von der Korallenbleiche geschädigt, der Fisch-Reichtum und die Artenvielfalt sind aber unermesslich. Alleine wegen des Hausriffs ist Embudu einen Besuch wert. Sogar Mantas sind im Schnorchel-Bereich zu finden.

Sonstiges:
Die Insel ist dreieckig und offiziell 280m lang und 140m breit. Ich vermute, dass diese Entfernungen bei Niedrigwasser gemessen wurden. Gegen einen Inselkoller hilft nur Tauchen, Schnorchel (wunderbar auch nachts in der Lagune) oder eine interessante Fahrt mit dem Catamaran (TopCat) mit Skipper zu Mantas, Delphinen oder onderen Inseln.
Das Essen ist sehr einfach (an Silvester grossartig), aber nicht schlecht.
Die Stromversorgung läuft mit 220V., die Steckdosen ähneln den englischen, haben aber runde Kontaktstifte. Ein Plastik-Kugelschreiber muss zuerst in das oberste Loch gesteckt werden, dann passt ein normaler deutscher Stecker.
Falls Du einen Ausflug nach Male machst: Du findest einige Guides, die Dir kostenlos (für einige Dollar Trinkgeld) die Stadt zeigen. Das ist prima, aber rechne damit, dass die Tour in einem teuren Souveniershop endet.


 

Insel: Immer noch 400 x 200 Meter. Es hat Wasser-, Superior- und Standardbugalows.

Wasserbungalows sind IMHO das Geld (180$/Tag 2 Pers. inkl. Vollpansion) nicht wert. Man kann NICHT direkt vom Bungi ins Wasser. Der Weg vom Wasserbungi an einen Strand ist definitiv länger als von irgendeinem anderen Punkt von der Insel aus :-0

Superior (96$ Tag, 2 Pers. VP) haben gegenüber den Standards einen Kühlschrank, warmes Wasser und Air Condition. Die Standards kosten glaube ich so um die 65$ pro Tag. Die Bungalows sind in einem sehr guten Zustand.

Embudu selber ist eine wunderbar schön gepflegte Insel mit vielen Palmen und Hängenkörben zum Faullenzen. Es gibt - ausser bei den Wasserbungalows - überall Strand, wobei zwei grössere Sandstrände dabei sind. Die Bungalows sind so angelegt, dass man sie vom Meer aus nicht sieht.

Essen: Ist besser geworden. Besonders der neue Koch für den Nachtisch begeisterte uns mit Super-Eis Kreationen und leckeren Crèmes und Kuchen. Im Gegensatz zu anderen Resorts wird hier ziemlich Maledivisch/Sri Lankesisch/Indisch gekocht. D.h. Reis, Hühnchen, Fisch, Curry gibt's in irgendeiner Form fast täglich. Natürlich kann man auch was anderes vom Buffet nehmen (Asiatisch, Chinesisch, Italienische Abende).

Bar: (fast zu) gross mit den typischen Getränken (Bier ca. $2.80, Cocktails ab $3.00)

Einmal pro Woche gibt's Disco, aber da Embudu eine sehr gemütliche Insel ist, schaltet der DJ ab 11:45 auf Schmuse-Runde, so dass spätestens um 00:30 alle schlafen.

Daneben gibt's Akrobaten, Magier und "Nero Fiddle", einem maledivischen Minnesänger, der auch "Muss i denn aus dem Städele...." singen kann (wer's mag). Nero kommt jede Woche einmal.

Personal: Sehr, sehr freundlich! Nur haben die ein zu langes Gedächtnis und so sich an meinen letztjährigen Long Island Icetea Absturz erinnert (komisch, ich kann mich nicht daran erinnern ;-o).

Transfer: Das ist das grosse Plus an Embudu. Durch die Nähe zum Flughafen (7km) ist man zwei Stunden nach der Landung schon am Strand! Die Überfahrt dauert ca. 35 Minuten.

Hausriff: Korallen wachsen. Alle Arten von Riffbewohnern, wie Napoleon-, Doktor-, Kaninchenfische, Zackis, Schildkröten (4 Stück), Langusten (ja, für einmal im Meer und lebend und nicht im Coffee Shop und rot). Auf Embudu kann man rund um die Insel schnorcheln. Durch die besondere Lage quer zu Kanal, sieht man des öfteren auch Grossfisch, wie Haie (Weiss- und Schwarzspitzen-Riffhaie, Zitronenhaie) und Rochen (Stech-, Adler- und ab und zu auch Manta-Rochen). Man kann fast behaupten beim Schnorcheln sieht man ebensoviel, wie beim Tauchen (bspw. habe ich dieses mal Adlerrochen nur am Hausriff gesehen und das bei fast 30 Tauchgängen in zwei Wochen).

Die Sicht war für August ausserordentlich klar mit Sichtweiten um 20 Meter.

Tauchen: Non Limit kosten $250 für 6 Tage. Eine Bootsfahrt mit dem grossen Dhoni 10$. Das Dhoni hat übrigens ein Sonnendeck, so dass man sich auch bräunen (resp. röten) kann. Die Basis ist sehr gut organisiert und die Tauchlehrer sehr freundlich und "cool". Offensichtlich haben diese im Gegensatz zu Tauchlehrern auf anderen Inseln keinen Inselkoller bekommen.

Unter den Tauchplätzen gibt es einige besondere Leckerbissen, wie "Embudu Express" (Strömungstauchgang, Graue, Weisspitzen-Riffhaie, selten auch Hammerhai, Stech- und Adlerrochen-Formationen), die "Male Victory" oder Vellasaru Caves, wo auch Drescherhaie gesehen werden können.

Wie erwähnt kommen die Korallen so langsam zurück und einige Gorgonien sind schon richtig imposant geworden. Allerdings hatte ich dieses Jahr das Gefühl, dass es weniger Fische gibt.

Negatives: Wie auch andere Inseln gibt es auch auf Embudu den Lobster-Abend und Nachtfischen. Gerüchteweise sollen beim Nachtfischen auch drei Haie getötet worden sein, zwar nicht zum essen, aber aus Angst die Tiere wieder vom Haken zu nehmen. Es wäre vielleicht mal so langsam an der Zeit diese Aktivitäten auf den Malediven generell zu verbieten. Bei der Nachbarsinsel Ghuli (Einheimischeninsel) hatte man das Gefühl, dass ein Schiff gesunken sei, so viel Müll schwamm dort auf der Wasseroberfläche (Flaschen, Büchsen, Neonröhren, etc.).

Zum ersten mal kam auch so etwas wie Deutsche Mentalität auf (man möchte mir diesen Ausdruck verzeihen), das heisst, dass die Urlauber extra um sieben Uhr oder vorher aufstehen um die Liegen mit ihren Strandtüchern zu besetzen. Dabei hat's eigentlich genügend Liegen.

Wetter: Für das Wetter ist Embudu zwar nicht verantwortlich, aber es war traumhaft schön mit vielleicht 15 Minuten Regen in zwei Wochen.

Fazit: Wir gehen auch ein viertes Mal wieder hin!!!

 


 

August 2002

Im August diesen Jahres, konnten wir 10 Tage im Paradies verbringen!!

Schon als wir ankamen wurden wir sehr freundlich empfangen und zu unserem Bungalow geführt. Es war zwar ein Standardzimmer, doch aufgrund des Roomboys der zweimal am Tag kam, war es immer sauber und unseren Ansprüchen entsprechend. Mücken und dergleichen hatten wir nie im Zimmer, dafür sorgten die Geckos. Am ersten Abend findet ein Informationsabend statt, an dem ein Tourist-Guide einem das wichtigste über das Hotel und die Kultur erzählt. Danach kommt ein freundlicher Tauchlehrer, der einem alles über das Tauchen und Schnorcheln berichtet.

Im Grunde war es egal in welchem Bungalow man war, man musste nie weit zum Strand laufen. Wir brauchten die ganze Zeit keine Schuhe und man kommt locker mit ein paar T-Shirts aus.Die Insel wurde täglich gekehrt, so dass nie Blätter auf dem Boden lagen. Da Nebensaison war, hatten wir fast einen ganzen Strandabschnitt nur für uns. Man konnte auf den Liegen relaxen und sich in der 28° warmen Lagune etwas abkühlen. Dort findet man übrigens fünf süsse Baby-Haie. Wir haben es auch genutzt eine Schnorchelausrüstung auszuleihen und am Hausriff entlang zu schnorcheln.Wahnsinn!

Das Essen war super, es war für jeden was dabei. Das Essen stand jeden Tag unter einem anderen Motto und wiederholt sich wöchentlich. Doch uns ist es eigentlich nicht aufgefallen! Vor allem der Nachtisch am Abend war genial! Im großen und ganzen war das Essen einfach ein Hit. Unser Kellner (Ibrahim) war ein witziger und netter Kerl, der uns immer alles Recht gemacht hat. Abends konnte man an die Bar gehen und einen leckeren Cocktail trinken. Die Preise für die Getränke sind ungefähr wie in Deutschland. Als Freitzeitmöglichkeiten wurden Tischtennis, Volleyball und Badminton angeboten. Zur Entspannung konnte man auch eine Massage vorziehen.

Den Kellnern sollte man 5 Dollar und dem Roomboy 10 Dollar pro Woche geben. Pro Gepäckstück dass vom oder zum Bungalow getragen wird sollte man 1 Dollar geben. Es fällt einem aber auch nicht schwer, manchmal mehr Trinkgeld zu geben, da der Service wirklich zuvorkommend ist.

Zum Schluß lässt sich nur noch sagen, dass die Insel den Ausdruck Paradies wirklich verdient. Uns hat es so gut gefallen, dass wir auf jeden Fall wieder hinfliegen werden. Vielleicht sogar schon im Dezember, wenn wir vor dem kalten Wetter in Deutschland fliehen möchten.

Schöne Grüße an Markus und Yasmin, die super Zeitgenossen waren und danke Markus, dass du der Eva das Schnorcheln beigebracht hast!Ohne dich wäre sie ersoffen.(-:

 


 


Zum zweiten Mal in diesem Jahr (insgesamt zum 5. Mal) war unser Reiseziel die Malediven.
Wir haben zwei Wochen im Juni 2002 auf Embudu Village verbracht. Trotz der Regenzeit hatten wir gutes Wetter, nur einen schlechten Tag!
Ausschlaggebend für Embudu Village waren die guten Tauch- und Schnorchelberichte, sowie das Nahe Hausriff.

Die Insel selbst hat eine üppige Vegetation. Diese wurde auch weitgehend erhalten. Dadurch stehen die Bungalows, sowie auch Restaurant und Bar, nicht direkt am Strand, sondern in „zweiter Reihe“, versteckt hinter Palmen und Büschen.
Vorteil ist die schattige Lage, aber leider kann man von nur wenigen Bungis aus Strand und Meer direkt sehen. Dies war auch der Grund, warum wir in einen Wasserbungalow umzogen. Diese liegen im Norden, in unmittelbarer Riffnähe, mit herrlichem Blick auf die Insel Embudu Finolhu. Von hier aus kann man gut das Unterwasserleben beobachten, u.a. kleine Schwarzspitzenhaie.

Im Westen und Osten ist jeweils eine kleine Sandbank, ansonsten sind diverse Strandabschnitte rund um die Insel verteilt.
Desweiteren gibt es noch einen Volleyball- und einen Badmintonplatz, sowie eine schöne Vogelvoliere. Das Inselinnere ist sehr schön angelegt und komplett begehbar.

Nun zum Restaurant:
Um es gleich vorweg zu nehmen, es war das „Manko“ der Insel. Es gab immer Buffet, aber leider nicht sehr abwechslungsreich. Auch die Sauberkeit des Geschirrs war mangelhaft. Die Tischdecken, sowie die Stoffservietten wurden nur 1x wöchentlich gewechselt. Dabei ist auch nicht auszuschließen, das man eventl. die Serviette des Nachbarn dann auf seinem Platz (neu gefaltet) wieder findet......

Zum Hausriff:
Außer den beiden Bootsstegen gibt es noch drei weitere Einstiege. Wir befanden die Nordseite am Besten zum Schnorcheln. Durch die Nähe des Vaadhoo-Kanals ist dort immer Strömung und dadurch auch eine Vielfalt von Fischen. Wir haben unter anderem Schildkröten, Napoleon, Haie und Adlerrochen gesehen. Highlight war ein Manta!
Außergewöhnlich war auch eine weiße Muräne, die täglich eine größere Strecke direkt am Strand freischwimmend zurücklegte.

Fazit:
Es ist eine sehr schöne Insel mit einfachem Standard, deren Vorteil eindeutig das tolle Hausriff und die nahen Tauchplätze sind. Zum Schnorcheln wirklich zu empfehlen!
Die Bungis sind renovierungsbedürftig und relativ sauber. Das Restaurant bescheiden. Ansonsten ist die Insel sehr gepflegt und das Personal super nett.

Bilder und weitere Infos zu den Inseln Embudu, Ellaidhoo, Eriyadu, Bandos, Ihuru, Komandoo und Ari Beach gibt es unter
www.malediventraum.de
 


 

Reisebericht Embudu Januar 2002

Nun schon zum fünften Mal haben wir drei Wochen Urlaub auf Embudu gemacht. Einmal mehr war es traumhaft. Die Insel gehört ja eher zu den kleinen, in 7 Minuten hat man sie umrundet. Die Bungalows sind rund um die Insel dem Strand entlang angeordnet. Es sind so Reihenbungalows (jedes Zimmer etwas versetzt mit eigener schöner Terrasse und Sitzgruppe vorn dran) von 4-8 Zimmern angeordnet. Von der Lage her liegen sie, meines Erachtens, alle ausgezeichnet. Die ganze Insel ist dicht bewachsen mit Sträuchern und Kokospalmen. Auf Neubepflanzung wird sorgfältig geachtet. Es ist auf der ganzen Insel ruhig und sehr ordentlich. Auf Sauberkeit wird grossen Wert gelegt. Dementsprechend gibt es auch kein Ungeziefer. Das heisst, abends schleichen sich so ein paar Ameisen im Bad umher... und kleine Geckos sind an den Wänden für das Fressen der Mücken zuständig. Schon die Standardzimmer sind geräumig und zweckmässig ausgestattet mit Doppelbett, Schreibtisch, Kleiderschrank, Bad mit Dusche-WC-Lavabo. Über dem Bett hängt ein Moskitonetz und an der Decke ein Ventilator. Für unsere Bedürfnisse reicht dies auf der Insel vollkommen. Die Einheimischen und die Sri Lankis, Inder und Bangladeschi sind alle sehr nett und zuvorkommend. Das Essen schmeckt lecker, es gibt drei mal täglich Buffet und für jeden Geschmack was. Grundnahrungsmittel sind Fisch, Huhn, Rindfleisch, Teigwaren, Reis und Kartoffeln. Speisen davon sind an jedem Buffet zu finden. Das Abendessen steht jeden Abend unter einem anderen Motto (Western Nite, Asian Nite, Italien Nite, Barbecue Nite etc.) mit entsprechenden Spezialitäten. Frischer Salat und frisches Gemüse sind selbstverständlich auch täglich auf dem Speiseplan. An dieser Stelle möchte ich vielleicht einmal betonen, dass man sich bewusst sein sollte, dass die Malediver alles (ausser Ananas, Kokosnuss und Fisch) importieren müssen. Die Auswahl z.B. frischer Früchte ist deswegen beschränkt. Getränke sind Tee und Kaffee zu den Mahlzeiten gratis. An der Bar gibt es leckere frische Säfte... Mineralwasser verkaufen sie 1,5 l ohne Kohlensäure für 24 Rf., das entspricht etwa 2 $. Die übrigen Getränke (auch alkoholische), sind preislich zu vergleichen mit Deutschland / Schweiz. Ich habe zum Beispiel eine Getränkerechnung von 117 $ gehabt, in drei Wochen. All inclusive kann von der Schweiz aus nicht gebucht werden. Laut unseren Informationen eines Reiseleiters würde es sich aber höchstens rentieren, wenn man wirklich täglich einiges an alkoholischen Getränken konsumiert. Auf der Insel braucht man kein Geld rum zu schleppen, man unterschreibt für alle Konsumationen, bekommt den Beleg und bezahlt dann die Rechnung am Abend vor der Abreise. Gezahlt werden kann mit US-Dollars, Cheques oder Kreditkarten. Im Shop auf der Insel gibt es Karten, Tücher, Taucherbrillen, Flossen, Sonnencremes, Chips und eine grössere Auswahl an Souvenirs (mehr als am Flughafen Hulule) zu kaufen.

Abends trafen wir uns dann regelmässig mit unseren Freunden und Bekannten in der Bar, zu einem Schwatz. Zwischendurch gibt es abends mal Zaubershow, oder Akrobatikshow, oder Sonntags Disco in der Bar. Ansonsten ist man für die Unterhaltung selbst verantwortlich... Das ist in unserem Sinn.

Kleider muss man nicht viele mitnehmen nach Embudu. T-Shirts, Shorts und Badehose reichen schon fast aus... Die meisten Touristen laufen barfuss (nur die Böden im Restaurant und in der Bar sind gekachelt, ansonsten Sand). Es ist warm genug, auch abends / nachts noch ohne Pullover auf der Terrasse zu sitzen. Die Tage in den Malediven sind ja bekanntlich etwas „kürzer“ als bei uns. Das heisst, die Sonne geht um 6.15 Uhr auf und um ca. 18.15 Uhr wieder unter... dazwischen scheint sie dafür meist ununterbrochen. Zwischendurch zischt mal eine kleinere oder grössere weisse Wolke vorbei, oder, wie bei uns jetzt: der Monsunwechsel hat Verspätung und bringt auch noch im Januar einiges an Wind und Wellen mit... aber trockene, sonnige, heisse Tage. Am Strand gibt es Liegen, die man nach Bedarf benützen kann. Die Frotteetücher vom Bungalow sollte man aber nicht mit an den Strand nehmen. A propos Strand. Die Malediven sind ein Staat muslimischer Religion. Das heisst oben ohne und FKK sind verboten. So, was muss ich denn noch dazu sagen? Die Schnorchlerei und die Taucherei: Embudu ist eine der wenigen Inseln, wo das Hausriff rund um die Insel reicht und an mehreren Stellen mit wenigen „Schritten“ (oder Flossenschlägen) vom Strand aus problemlos zu erreichen ist. Da die Insel nahe dem Embudu Chanel liegt, sind am Hausriff schon beim Schnorcheln eigentlich fast alle Fischarten anzutreffen: auch Haie (auch in der Lagune hat es regelmässig ca. 7 Schwarzspitzen-Riffhai-Babies - so ca. 40-60cm lang und völlig harmlos), Schildkröten, Napoleons (der Grosse ist jetzt 2m, schläft nachts in einer Höhle in 17m Tiefe), Rochen und Mantas. Dieses Jahr durften wir doch tatsächlich das wahnsinnige Abenteuer erleben, täglich vor Sonnenuntergang mit 3 Mantas zu schnorcheln... Genial. Diese Tiere bewegen sich so sinnlich und so elegant. Und die Babyhaie in der Lagune durften natürlich auch nicht fehlen... Dieses Jahr waren es ca. 7 Stück. Embudu ist auch regelmässig in den Taucherzeitschriften zu finden und wurde letztes Jahr unter die zehn besten Inseln gewählt. Die Tauchplätze sind sorgfältig ausgewählt und bieten eigentlich für jeden Geschmack etwas. Auch für Anfänger geeignet. So die Highlights sind für mich: Potatoe Reef (keine Strömung, viele wunderschöne, phänomenal faszinierende Kleinigkeiten wie Schnecken, Würmer, Fangschreckenkrebse, Fledermausfische, Langusten, Anemonenkrebse, schön bewachsenes Riff), Embudu Chanel (Strömungstauchgang mit deftigem Drift und regelmässig so 60 Schwarz- und Weissspitzenriffhaie, Grauhaie, Rochen wie im Kino), Pudels Place (ein Platz mit vielen hellblauen Korallen, farblich prächtig)... etc. Die Tauchbasis (Diverland Embudu) ist unter schweizerisch - österreichischer Leitung. Die Crew (Janosc - CH, Ela - D, Rainer - A, Arnaud - F und Futha - M) ist äusserst zuvorkommend, fachlich absolut kompetent und bietet eine seriöse Ausbildung für Schnupperer und Open Water Divers, nach PADI. Das sind allesamt ganz tolle Freunde. Auch die Bootscrew Rasheed, Hameed und Mohammed ist routiniert und immer für einen Spass zu haben. Wir haben dieses Jahr uns einen Rebreather umgeschnallt und dieses stille Kreislaufgerät zum Tauchen ausprobiert. Das war auch eine interessante Erfahrung, so still und ohne Luftblasen durch das Riff zu schwimmen... Die Korallen, das ist wirklich eine wahre Freude, erholen sich ganz langsam wieder von der Bleiche; man kann langsam erahnen, welche Farbenpracht die Riffe mal hatten. An dieser Stelle möchte ich allen Leuten, die vorhaben, auf die Malediven zu reisen, mitgeben, sich doch wirklich bewusst zu machen, dass sie sich in einem Naturparadies keinesgleichen befinden. Es ist eine Schande, zuzusehen, wie Touristen immer wieder, mit ihren Flossen über das Riffdach laufen und dem neuen Wachstum der Korallen somit keine Chance lassen. Die Entschuldigung, es sei doch sowieso alles kaputt, ist erbärmlich. Und dass es Touristen gibt, die Seesterne aus dem Meer fischen und am Strand zum trocknen legen... unbegreiflich. Es ist verboten, etwas aus dem Wasser zu nehmen... Doch zu oft haben wir schon erlebt, dass das anscheinend zu viel verlangt ist.

Trotzdem blicken wir auf einen absolut sensationellen Urlaub zurück und bedanken uns an dieser Stelle auch wirklich noch einmal bei unseren Freunden auf der Insel, die dazu beigetragen haben, dass wir einmal mehr unvergessliche Stunden mit und bei ihnen verbringen durften.

Ich hoffe, mit diesen Worten einen Einblick in das Inselleben Embudus gegeben und einige Menschen neugierig gemacht zu haben. Bei weiteren Fragen bezüglich Embudu freue ich mich immer auf ein Mail (karinschlatter at bluewin.ch ).

Es grüsst noch schön sonnengebräunt und mit 300 Fotos und vielen schönen Erinnerungen in der Tasche... Karin

 


 

Reisebericht Embudu Ende Oktober 2001
 
Aufenthaltsdauer: 14 Tage
 
Wetter: Wechselhaft, an 7 Tagen 2-3 Stunden Regen, ansonsten Sonne.
 
Insel: Sehr schön bewachsen, viele Schattenplätze.
 
Bungalows: Wir hatten Bungalows mit Klimaanlage. Die Bungalows sind sehr verwohnt und spartanisch eingerichtet. Da die Türen und Fenster an den Rahmen nicht dicht abschließen, kann Ungeziefer leicht rein. Wir hatten ständig Ameisen und zweimal Kakerlaken im Zimmer. Nicht schlimm, aber störend.
 
Tauchschule: Sehr gute Tauchschule. Tauchanfänger bis 30 Tauchgänge müssen mit Guide tauchen. Preise sind für Malediven moderat. Großes Doni. Obligatorisch Checktauchgang. Sehr gut: Tauchgänge müssen nicht angemeldet werden. Wer zu Treffpunkt kommt, kann mitfahren. Ziele werden am Vortag abends bekanntgegeben und genau beschrieben und klassifiziert: Anfänger und Fortgeschrittene. Nette Tauchlehrer - besonders Ela
 
Tauchplätze: Durch Kanalnähe vermehrt Strömungstauchgänge. Highlights: Walhai, Hammehai und Manta. Besonders gute Tauchplätze:
Embudu Channel: 1 Hammerhai, Schwarzspitzenriffhaie
The wall: Viele Muränen, vereinzelt Nachtschnecken
Victory: Wrack in der Nähe von der Flughafeninsel
Fuselierreef: Manta, Schildköten
Manta Point: Zwar kein Manta, aber sehr schöner kleiner Korallenblock
Turtle Reef: Zwar keine Schildkröten, dafür kleiner Walhai
Potato Reef: Sehr schöne Location mit Wrack (Fledermausfische)
Canyon: Viel Strömung
 
Hausriff: Da ich 7 Malediveninseln kenne, kann ich sagen: Das war eines der schönsten Riffe. Die Betonung liegt auf war. Fast alle Korallen sind wie auf allen Insel zu 90 % mausetot. Vereinzelt wachsen neue nach. Schulen von kleinen Stachelrochen sind vorhanden. Babyhaie ebenfalls. Schöner großer Makrelenschwarm. Man kann durchschimmen. Einfach klasse.
 
Verpflegung: Für eine 3-Sterne-Insel gut. Die Verpflegung wiederholt sich wöchentlich. Da wir all-inklusive hatten, kann ich keine Angaben zu den Preisen machen. Der Tagescocktail ist inkludiert.
 
Fazit: Alles ist in Ordnung, wenn man keine besonderes hohen Ansprüche stellt. Ausnahme die Bungalows. Ausreißer im positiven Sinne: die Tauchschule.
 
Hans-Stephan Weber a0299254.addcom.de
 





Halli hallo,

einmal mehr waren wir auf Embudu. Vom 26. Januar - 17. Februar haben wir zum vierten Mal drei unvergessliche Wochen in dem Resort verbracht. Taucherherzen schlagen höher und auch die deren, die "nur" Schnorcheln oder einfach sich von der Sonne wärmen lassen und vom Alltag ausspannen wollen. Die Insel bietet für jeden etwas. Wir wurden zwar mit Regen am Flughafen auf Hulule empfangen, doch der Rest des Urlaubes war das Wetter bestens. Zwischendurch mal Wind, damit man die Sonne und die Hitze auch gut erträgt, manchmal so heisse Tage, dass wir fast den ganzen Tag in der Lagune im Wasser auf der Luftmatratze rumturnten... Wir haben 250 Unterwasserfotos in der Tasche, mal sehen, ob ich auch dieses Jahr wieder beim Fotowettbewerb gewinne. Die Tauchgänge waren sensationell, einige Highliths davon sind sicherlich der Drifttauchgang "Embudu Channel", die Steilwand "The Wall", der abgebrochene Korallenblock "The Canyon", die Riesenkartoffel "Potatoe Reef". Wir haben dieses Jahr einige Mantas gesehen, ein 12m grosser Walhai konnte beobachtet werden (vom Katamaran aus), der sich im Channel vor der Insel aufhielt. Beim Schnorcheln am Hausriff wurden Weissspitzen-Riffhaie gesehen, in der Lagune schwadern 15 Schwarzspitzen-Riffhai-Babies (30-50 cm gross). Die Köche lassen sich jedes Jahr was Neues einfallen, ergänzen das reichhaltige Buffet mit immer mehr Leckereien; am Valentinstag haben sie sich selbst übertroffen mit einem riesigen Buffet. Wir haben nette Leute kennen gelernt, mit denen wir lustige und interessante Stunden verbracht haben. Die Angestellten von den Malediven, Sri Lanka und Indien sind allesamt sehr zuvorkommend und freundlich. In der Tauchbasis sind mehrer Tauchlehrer angestellt. Janosc und Oliver (CH), Jürgen und Ela (D) und Christian (A) sind zuständig für die Betreuung der Divers. Sie sind verantwortlich für die perfekte Planung der verschiedenen Tauchplätze.

Wir haben viele schöne Erinnerungen mit nach Hause genommen. Auch der Urlaub muss ja mal zu Ende gehen. Aber ich denke, dass wir auch nächsten Winter wieder in die Wärme fliegen und unsere Freunde auf Embudu besuchen.

Wenn jemand eine Frage bezüglich der Insel hat, kann man sich ungeniert via E-Mail bei mir melden: karinschlatter at @bluewin.ch  Viele Grüsse und Tschüss, Karin


Wir waren auf Embudu vom 15.-21.4.00. Das Wetter war toll, Temp. am Schatten 34 Grad Celsius, Wasser 29 Grad Celsius.

Gestaunt habe ich, dass es relativ viele Kinder hatte. Die Insel ist ideal für Kinder, da das Wasser in der Lagune nicht tief ist und natürlich glasklar. Man sieht die bunten Fische auch innerhalb vom Riff, dass also die kleineren Kinder nicht zum Aussenriff schwimmen müssen. (Zeitweise starke Strömung !!) Nur eben leider sind die Riffe total kaputt. Schön, dass man ab und zu wieder mal eine neue bunte Koralle entdeckt. Also es wächst wieder, aber langsam ...
Die Tauchlehrer geben eine gute Einführung zum Schnorcheln und betonen immer wieder, dass man auf gar keinen Fall auf die Riffe draufstehen soll. Aber eben, die Leute sind unbelehrbar. Es gibt einfach immer wieder dumme Touristen, die mit den Flossen auf den Riffen stehen und sich keinen Deut darum kümmern !!! Die Riffe sind ja eh kaputt ! Die Aussage eines Touristen.

Die Bungalows sind zweckmäßig ausgerüstet. Die Klimaanlage funktionierte, wie alles andere auch.
Das Essen (Vollpension) war zu meinem Erstaunen sehr reichhaltig und gut. Auch unsere Tochter fand immer etwas Leckeres zum Essen. Uns schmeckte natürlich das einheimische Essen (Curry scharf). Die Bedienung ist zuvorkommend und nett, aber keineswegs aufdringlich.
Die Insel ist für erholsame Ferien sehr geeignet. Es ist ruhig und gemütlich, vorallem den Sonnenuntergang auf der Terrasse im Meer sollte man bei einem feinen Drink nicht verpassen.
Alles in allem, es war eine tolle, erholsame Woche.
Susanne, Urs und Amanda Bickel


Malediven: Embudu Village

Schon am ersten Tag, an dem wir noch nicht Schnorcheln waren, konnten wir vom Steg aus bunte Fische und unseren ersten Baby-Hai sehen. Hiermit auch gleich zu den "besonderen Fischen", die es momentan um Embudu Village gibt: einige Mini-Haie (60cm) von dieser Saison, und einige etwas größere Baby-Haie (80cm) von letzter Saison, die sich auch in der Lagune aufhalten und denen man beim Schnorcheln immer wieder mal begegnet.
Aussen am Hausriff gibt es die dazugehörigen größeren Tiere, die ich persönlich nicht gesehen habe, von denen mir aber berichtet wurde. Dabei handelt es sich um Schwarzspitzen-Riffhaie. 5 Adlerrochen bekommt man auch relativ leicht zu Gesicht, sie halten sich mehr in den strömungslosen Gebieten im Süden und Westen der Insel auf.
Einige Schildkröten sind rings ums Hausriff verteilt, angeblich sollen es 4 sein. Und Napoleonfische gibt's auch, einer angeblich ueber einen Meter, den wir beim Schnorcheln allerdings nicht gesehen haben. Und ansonsten natuerlich jede Menge bunter Fische.
Am meisten Fische gibts in den beiden Strömungsarmen im Norden und Osten der Insel zu sehen. Die Stroemung variiert ziemlich stark, man kann aber auch eine starke Strömung ganz geschickt in den Schnorchelgang mit einplanen und sich ein Stueck einfach treiben lassen. Das war selbst fuer Laien wie uns kein Problem. Flossen sollte man allerdings immer anhaben, wenn man die Lagune verlässt.
Ein weniger positives Thema sind die Korallen. 85 Prozent sind tot, in den oberen Regionen so gut wie alles. Man kann sich mit Phantasie vorstellen, wie toll es vor dem Korallensterben gewesen sein muss. Vereinzelt sieht man schon wieder etwas nachwachsen, ein Tauchlehrer meinte, dass sich wohl hauptsaechlich Weichkorallen ansiedeln werden. Also in 3 Jahren oder so wirds wohl wieder etwas bunter aussehen.

Noch ein paar allgemeine Infos:
Am ersten Abend haben wir auch von einem Tauchlehrer eine Einfuehrung bekommen, das war echt gut. Er hat uns die Ausgaenge durchs Riff gezeigt und uns viele Infos gegeben. Die Athmosphaere auf der Insel ist total locker. Wenn man will, kommt man mit T-Shirt und Badehose,-anzug ueber die Runden.
Schuhe braucht man keine, maximal Badeschlappen. Wir hatten die billigste Kathegorie von Zimmern. Wenn man nicht so anspruchsvoll ist, reicht das aus. Es gibt nur Kaltwasser, aber bei 30 Grad Aussentemperatur hat das selbst mich nicht gestoert, obwohl ich sonst nie kalt dusche. Zweimal am Tag gibt's eine Thermoskanne kaltes Trinkwasser, das auch problemlos geniessbar ist. Mueckenschutzmittel und Unterwasserkamera sollte man mitnehmen.
Getraenkepreise: Cola 1.50$; 1,5l Wasser 3.50$; Cocktails 5$-9$
Federball-Platz, Volleyball-Platz und Dart-Scheibe gibts. Was ich echt toll finde, ist dass man auf die Insel sogar als
Nichtschwimmer und Nichtschnorchler fahren koennte, sich ins Wasser stellt, den Kopf unter Wasser steckt und schon denkt man, man ist im Aquarium. Ist also auch fuer aeltere oder aengstliche Leute kein Problem, was von der
Unterwasserwelt mitzubekommen.
Wie man vielleicht inzwischen mitbekommen hat, war ich wirklich begeistert und wuerde auch jederzeit wieder hinfahren. Wir waren nur eine Woche dort, wenn man laenger bleiben will, sollte man natuerlich bedenken,
dass es ausser Schnorcheln, Tauchen und evtl. Surfen (bei uns hatte es dazu allerdings zu wenig Wind) keine besonderen Abwechslungen gibt. Verschiedene Ausfluege nach Male und andere Inseln werden noch angeboten. Nur so zur Warnung fuer alle Action-Typen, die jeden Abend in die Disco moechten.

Zusammengefasst: Der Besuch auf der Insel war super, Entspannung pur und viel Spass beim Schnorcheln.

Pfeiffer Helga     Helga.Pfeiffer@erlf.siemens.de

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