Coco Palm Bodu Hithi Reiseberichte

Reisebericht Coco Bodu Hithi

Malediven die 10., ein kleines Jubiläum. Die Feierlaune stellte sich nicht sofort ein, war doch die ursprünglich gebuchte Insel (Drift Thelu Veliga) nicht fertig geworden und so erfolgte die Umbuchung auf Coco Bodu Hithi, eine Insel, die ansonsten weder optisch noch preislich in mein “Beuteschema” gehört hätte. Etwas mit Vorbehalten behaftet erfolgte also die Anreise im bequemen Speedboot, Transferzeit ca. 40 Minuten, vorbei an den “alten Bekannten” Thulhagiri, Bandos, Ihuru und Banyan Tree. Großes Empfangskomitee am Jetty inkl. handshake mit dem General Manager, feuchte Tücher, Eistee, Formalitäten (in Englisch). Auf dem anschließenden kleinen Inselrundgang wurden wir über die einzelnen Facilities informiert und erhielten die Beach Villa 318 auf der “guten” Inselseite mit Ausrichtung nach Osten.

ZIMMER

Wie bekannt, die Villen sind riiiießig (daher deutliches Upgrade zu Drift Thelu Veliga, da wäre unsere Beachvilla 1/3 davon gewesen), zwei Terrassen (eine private, völlig sichtgeschützt mit kleinem Pool, Außendusche und Cabana, eine weitere zum Strand hin mit großzügiger, regenfester Überdachtung, Tisch, Stühlen, Liegen und weiterer Cabana). Am Strand nochmals zwei Liegen unter schattigen Büschen oder bei den Villen > 322 auch mit schattenspendendem Sonnensegel. Innenraum der Villa mit Holzfußboden, oberer Teil mit Bett mit Blick zur Innenterrasse, freistehender Badewanne, zwei separaten Kleiderschränken für sie und ihn mit FlipFlops im Bodu Hithi Style für sie und ihn, Waschbecken frei im Zimmer hinter dem Bett. Separates WC/Bidet mit Milchglasabtrennung zum Zimmer sowie separate Dusche. Sehr umfangreich ausgestattete Minibar mit Möglichkeit der kostenlosen Nespresso/Tee-Zubereitung. Safe (seit unserem Aufenthalt auch wieder mit frischen Batterien, ich habe dem Techniker beim Einbau geholfen ;)). Unterer Teil der Villa mit TV/Hifi und großer Sofaecke. WLAN im Zimmer, kostenlos. Was kann da noch fehlen? In meinem Fall: Zwei Dinge. Zum einen hätte ich mir eine Wäscheleine oder irgendeine andere Art des Trockengestells zum Aufhängen von nasser Wäsche gewünscht, wir haben aus Mangel an Alternativen die Holzstrebenüberdachung der unteren Cabana genutzt. Zum anderen ermöglichte die Toilette wenig Privatssphäre. Problem Nr. 1: Die Milchglasscheibe, Problem Nr. 2: Die Tür, die durch einen Kontruktionsfehler immer einige cm weit auf stand… Richtig eklig war ehrlich gesagt die Innendusche. Durch einen Konstruktionsfehler befand sich der Abfluss nicht an der tiefsten Stelle. So sammelte sich in der Mitte der Dusche immer eine Pfütze, die dort auch über mehrere Stunden stehen blieb und einen dauerhaften Modergeruch verbreitete, wenn man die Duschtür nicht immer offen ließ. Die in anderen Reiseberichten vielbescholtene laute Klimaanlage stellte für uns kein Problem dar. Vor dem Schlafen gehen schalteten wir sie aus und den leisen Ventilator über dem Bett ein, bis morgens blieb das Zimmer schön kühl. Wir hatten eine Monster-Kakerlake im Zimmer, die wir todesmutig mit dem bereitgestellten Insektenvernichtungsmittel selbst erlegt haben, ansonsten bis auf viiiiiiele Ameisen und Stechmücken auf der Außenterrasse keine Beanstandungen.

INSEL

Wie aus anderen Reiseberichten bereits bekannt: Die Insel hat zwei Gesichter: Der schöne, teils sogar recht breite Strand auf der Ostseite sowie der nicht vorhandene, mit unschönen Sandsackkonstruktionen und Mauern abgesicherte Strandbereich im Westen. Im Inneren ist die Insel dschungelartig grün, viele Büsche und Bäume, unter denen auch nicht geharkt wird und daher alles sehr naturbelassen wirkt. Der Infinitypool wirkt kahl und deplatziert. Am schönsten sieht er noch im Dunklen aus, wenn die eingebauten kleinen bunten LEDs leuchten. Die im Meer errichteten Mauern auf der Westseite der Insel sind gerade bei Ebbe deutlich zu sehen.

Es gibt eine Arztstation, einen Billard/Tischtennis-Raum, die Meeresbiologin, ein Watersports-Center (zum Glück wird die offerierte motorisierte Bespaßung kaum genutzt…) und ein Divecenter, alle ziemlich mittig auf der Insel rund um die Rezeptionsgebäude und den Shop verteilt. Auch ein Juwelier ist vorhanden - wer auch immer da einkauft. Im Staff-Bereich steht der Generator, dieser war im Bereich unseres Zimmers auch deutlich zu hören. Gestört hat das ehrlich gesagt nicht, nur an einem Tag roch es aufgrund der Betankung sehr unangenehm nach Diesel, auch im Garten Richtung Strand vor dem Bungalow, das war lästig.

Das Abwasser wird wie auf allen anderen Inseln auch ins Meer geleitet, auf Bodu Hithi befindet sich das Abwasserrohr auf Höhe des Aqua-Restaurants. In diesem Bereich war die Fischvielfalt groß und das Wasser immer deutlich durch eine “braune Wolke” gefärbt. Es gibt einen Volleyballplatz im Inselinneren und ein kleines Gewächshaus für Orchideen.

PUBLIKUM

Überwiegend asiatisch. Pärchen in ihrem 3–4 tägigen Honeymoon. Ständig und überall am Fotografieren und Posieren. Gerne auch auf einem rießigen aufblasbaren Schwan im Wasser vor dem Bungalow. Auslastung bei der Anreise 60%, später gefühlt voller. Es gibt einen klaren Dresscode in den Spezialitäten-Restaurants, dieser wird auch bei der Anreise nochmals eingeschärft: Herren am Abend in langer Hose und Hemd/Poloshirt mit Kragen, im “Air” wäre auch eine gepflegte kurze Hose in Ordnung.

RESTAURANTS

Wir hatten HP gebucht. Frühstück immer im “Air”, Abendessen im Air inklusive, für Mahlzeiten im Aqua, Stars, Sushi oder Wine-Loft wird ein Meal-Credit (ca. 70 $) angerechnet. Anmeldung für die Spezialitätenrestaurants erforderlich. Frühstücksbuffet sehr umfangreich und ordentlich, frisch gepresster Saft, Birchermüsli von sehr guter Qualität, jede Menge süße Teilchen sowie herzhafte Gerichte bis zum Fishcurry (das ich mir eher abends gewünscht hätte…).

Mittags besteht die Möglichkeit gegen Aufpreis Snacks oder größere Gerichte auf das Zimmer zu bestellen (Pizza Margarita 14$++, Salat ab 18$++), im Air oder Stars zu essen (Pasta im Stars war ziemlich geschmacksneutral und nur lauwarm, genauso das Curry-Gericht im Air) oder Snacks in der Latitude Bar (Club Sandwich mit Pommes 26$++, Chicken Quesadilla 24$++, Sushi-Auswahl 28$++). Abends im Air dann wechselnde Buffets, wobei die meisten Speisen an verschiedenen Livecooking-Stationen frisch zubereitet wurden. Deutlich asiatischer Einschlag, die jeweilige “Motto-des-Abends”-Zuordnung war für mich außer bei der Malediven-Nacht nicht zu erkennen. Ich hätte mir jeden Abend eine Ecke mit Curry-Gerichten gewünscht, war leider nicht vorhanden. Göttliche und allein schon optisch umwerfende Nachspeisenauswahl, täglich drei Sorten Eis, Torten, Obst…

Vom im Vorfeld so viel gelobten Aqua waren wir ziemlich enttäuscht: Die Location traumhaft mit einzelnen kleinen Terrassen über das Meer gebaut und sehr privatem Tisch. Es gibt einen neuen Restaurant-Manager, irgendwas griechisches, hab den Namen vergessen. Unser Kellner war eine Trantüte und der ganze Service sehr fraglich. Wir bestellten die Seafoodplatte nach unseren Wünschen, erhielten dann aber ungefragt noch Muscheln, die niemand von uns isst und die auch nicht auf der Karte standen. Ansonsten war der Inhalt eher überschaubar für den stolzen Preis (130$++). Eine bestellte Wasserflasche wurde vergessen. Bei der Nachspeise vertrauten wir auf die Empfehlung des Kellners (dafür musste zunächst jedoch eine kleine Umfrage gestartet werden, weil der erste Kellner keine Empfehlung abgeben konnte). Die Empfehlung war dann allerdings nicht mehr vorrätig und wir bekamen ungefragt einen anderen Nachtisch hingestellt. War dann auch unser letzter Besuch im Aqua. Im Stars hatten wir das abendliche Menü, das war ordentlich. Die anderen beiden Restaurants und das Barbecue (kein Meal-Credit) haben wir nicht besucht.

ABENDUNTERHALTUNG

Gerne haben wir allabendlich in der Latitude-Bar den Sundowner-Cocktail des Tages für 12$++ verköstigt. Ansonsten alkoholische Cocktails ab 16$++. Leckere selbst gemachte Limonade (Ginger-Ade) für 6$++, Smoothies, Milchshakes. Die Qualität der Getränke war leider (wie bei den Speisen in allen Restaurants und dem Room-Service auch) sehr Mitarbeiter- und tagesformabhängig. Man konnte nicht darauf vertrauen, dass ein und das selbe Produkt immer gleich schmeckte. Hier ist aus meiner Sicht noch deutlich Luft nach oben.

Abends gab es in der Latitude Bar mal Livemusik, mal einen Kinofilm unter freiem Himmel, mal Informationen von der Meeresbiologin (es gibt ein Programm zur Identifizierung der zahlreichen Schildkröten am Hausriff, wer eine neue findet, darf ihr einen Namen geben) oder der Tauchbasis. Freitags klassisch Bodu-Beru. Samstag ab 18:30 Uhr Manager-Cocktail.

HAUSRIFF

Vorneweg: Das Hausriff ist nicht zu vergleichen mit anderen bislang besuchten Hausriffen, da es sich um eine partielle Riffkante sowie einzelne große Korallenblöcke im teilweise recht schnell recht tiefem Wasser handelt. Aus meiner Sicht, auch wenn die Korallen teilweise ziemlich hin waren, ein reizvolles Schnorchelrevier, allerdings sicherlich nicht wie werbewirksam behauptet eines der schönsten Hausriffe der Malediven. Es gibt drei Hauptschnorchelareale. Das erste direkt am Oststrand, Einstieg von überall möglich, da vereinzelte, teils kleinere, teils größere Blöcke, teilweise durch eine kürze (oder auch mal längere) Schwimmstrecke durch das teilweise recht tiefe Blauwasser zu erreichen. Der schönste (und auch einsamste) Block befindet sich ca. 100 m vor dem Spa. Man trifft die üblichen kleinen Rifffische, Octopusse, Schildkröten und den ein oder anderen Hai. Insgesamt aber deutlich weniger Fisch als an den Hausriffen der benachbarten Inseln Bandos, Thulhagiri und Ihuru. Kaum Strömung, für Anfänger gut geeignet. Das zweite Revier befindet sich im Bereich des Aqua Restaurant, hier gehen auch die Taucher ans Riff. In diesem Gebiet haben wir immer eine der beiden großen “Hausschildkröten” Xheng und Chloe gesehen. Ansonsten mündet hier aber auch das Abwasserrohr. In der “braunen Wolke” tummeln sich die Fische, ich fands zum Schnorcheln nicht ganz so schön…

Ein tolles Schnorchelareal schließt sich an die Escape Wasservillen an. Ein Einstieg befindet sich bei der Rezeption der Escape Wasservillen. Man muss dann noch etwas rausschwimmen bis zur Riffkante. Hier kann es auch schon mal etwas mehr Strömung haben. Je weiter man in Richtung Spitze des Wasserbungalow-Stegs schwimmt um so lebendiger und schöner wird es. Ca. 100 m vor der Spitze des Wasserbungalow-Stegs wird die Riffkante plötzlich wieder ganz flach, hier befindet sich ein schöner Korallengarten. Einen Schnorchelausflug in dieses Areal sollten aber nur erfahrene Schnorchler unternehmen, das ist wirklich schon weit draußen und hat auch ganz gut Strömung.

Das Schnorchelequipment kann man für die Zeit des Aufenthalts kostenlos im Wassersportzentrum leihen.

TAUCHEN

An der Tauchbasis herrschte wenig Betrieb, bei der Morgen-Ausfahrt meist 2–4 Taucher, Nachmittag-Ausfahrt mit 1–2 Tauchern, Nachttauchgang wurde zwar angeboten, hat aber niemand dran teilgenommen. Tauchspot wird am Vortag bekannt gegeben, kann sich aber, je nach Präferenz der Eingeschriebenen und Wetter-/Strömungssituation auch kurzfristig ändern.

Nette Crew, sehr hilfsbereit, montiert und wäscht, man muss im Grunde nur tauchen. Guides aus aller Herren Länder, davon ein Holländer, der auch deutsch spricht. Handtücher, Getränke, Obst werden gereicht. Preis inkl. Leihequipment für 3 TG (einer davon als Review): 418$.

SPA

Sehr ansprechend über dem Meer als Nebensteg zu den Escape-Watervillen errichtet. Personal überwiegend thailändisch. Ich habe einige der special offers getestet. Die Massagen sind wenig individuell, man hat nicht das Gefühl, dass besonders auf “Problemzonen” eingegangen wird, vielmehr wird ein festes Schema abgespult.

Schade fand ich, dass der Ruhebereich mit den Cabanas über dem Meer auf der Terrasse des Behandlungsraums oder im allgemeinen Bereich nicht genutzt wird. Die Ruhezeit nach der Massage besteht aus einem Getränk, dass man auf einem Stuhl sitzend neben der Spa-Rezeption erhält. Da ist noch Luft nach oben.

FAZIT

Würde ich Bodu Hithi nochmals buchen? Jein. Aus meiner Sicht stimmt das reguläre Preis-Leistungsverhältnis nicht, zumindest nicht in der Beachvilla. Wir hatten ja durch die Umbuchung quasi ein Gratis-Upgrade. Dafür war es in Ordnung, mehr hätte ich aber auch nicht gezahlt. Die Nebenkosten sind saftig, wir haben pro Person und Tag bei HP nur für Essen und Getränke ca. 70 Euro zusätzlich ausgegeben.

Die Bungalows und öffentlichen Bereiche bedürfen einer Renovierung (Schimmel im Bereich der Klimaanlage in der Latitude Bar, lose Stegplatten im Aqua, hervorstehende Holzsplitter auf unserer Terrasse, Pilzwachstum an der Cabana, Termiten in allen Außentischen des Air Restaurants…). Wenn man auf einen eigenen Pool und rießen-Bungalow bzw. Wasservilla verzichten kann ist aus meiner Sicht Ihuru eine sehr gute Alternative, hier hat für mich das Gesamtpaket und die ehrliche Gastfreundschaft eher gepasst.

MrsCatfish

Reisebericht Coco Palm Bodu Hithi vom 24. Juli – 31. Juli 2011

Nach einer Woche im Constance Moofushi, kamen wir nun mit dem Wasserflugzeug vom Ari-Atoll nach Male. Transfer hat super geklappt. In Male angekommen wird man direkt von einem Inselmitarbeiter von Bodu Hithi in Empfang genommen. Kleiner Zwischenfall beim Umladen des Gepäcks ins Schnellboot… der Koffer unserer Tochter fiel vom Gepäckwagen und plumpste unglaublicherweise ins Meer! Sofort wurde er aber vom Mitarbeiter von Bodu Hithi aus dem Wasser gefischt. Auf der Insel wurden die nassen Sachen (inkl. Koffer) umgehend gereinigt und noch am selben Abend sauber gewaschen und gebügelt und mit vielen Entschuldigungen und einem kleinen Geschenk wieder zurückgebracht.

Ankunft

Ganz herzlicher Empfang auf der Insel mit kühlen Tüchern und einem erfrischenden Getränk. In der sehr hübschen Latitude Bar wurden die Formalitäten erledigt und dann wurden wir umgehend von den Guest Managern in die jeweilige Villa gebracht. Zum Empfang gehörte auch eine Flasche Sekt und frische Früchte, welche im Zimmer bereit standen. Wir hatten 3 Villen gebucht (zwei Island-Villen und eine Wasservilla). Schon beim Empfang bemerkte man, dass man hier versucht einem den bestmöglichen Service zu bieten, ein riesen Unterschied zu Moofushi!

Lage der Villen

Uns (Herr und Frau Kugelfischli mit Sohn) wurde die Island-Villa Nr. 331 zugewiesen, wie gewünscht auf der Sonnenaufgangseite. Sehr gute Lage, Freude herrschte! Meine Schwester mit ihrer Tochter hatte weniger Glück, sie bekamen die Villa 307 im Nordwesten der Insel. Sehr schlechter Strand von Mauern umgeben, gar nicht toll… einziger Vorteil, Lage direkt am Hausriff. Sie konnten nach zwei Tage in die Villa Nr. 327 umziehen, eine der besten Lagen, wie ich finde. Die Sonnenuntergangsseite ist leider wirklich nicht zu empfehlen. Kaum Strand, Mauern und Sandsäcke…. wirklich hässlich! Das kann man nicht anders ausdrücken. Diese Inselseite müsste meiner Meinung nach als günstigere Kategorie angeboten werden, sonst hat man, wenn man dort landet, wirklich das Gefühl die A…Karte gezogen zu haben… Beste Lage der Island-Villen: zwischen 317 - 332

Island-Villa

Die Villa ist mit 188m2 wirklich riesig, fast zu gross, andauernd suchten wir irgendetwas… Jedenfalls waren unsere Villen in einem Top-Zustand, luxuriös eingerichtet, genau wie auf den Bildern… Wirklich toll fand ich den nicht einsehbaren, schön bepflanzten Innenhof mit Pool und grossem Tagesbett. Von dort aus kann man wunderbar die Sterne beobachten. Bequemes King-Size Bett mit Blick auf den Pool, riesige runde Badewanne in der Mitte des Zimmers. Aussendusche im Innenhof und eine Dusche im Zimmer. Grosse Sitzecke mit Flachbild-TV, zwei grosse Terrassen, eine zum (Puderzucker)- Strand hin, die andere geht zum Innenhof. Klimaanlage hätte etwas leiser sein können. Beleuchtung zwar sehr schön, mit sehr vielen indirekten Lampen und Leuchten, sodass man abends einige Zeit brauchte, um alle Lichter zu löschen… was bei Kugelfischli Junior immer wieder Lachanfälle auslöste, weil es mir einfach nicht auf Anhieb gelang, alle Lampen auszumachen… so viele Schalter und Knöpfe und immer brannte noch irgendwo ein Lichtlein…

Also alles in allem, wirklich sehr schöne, luxuriöse und gepflegte Villen. Es ist alles vorhanden was man braucht und noch viel mehr.

Water Villa Unsere Tochter mit ihrem Freund, bekam die Wasservilla Nr. 412. Tolle Lage alleine schon auf Grund der Unterwasser Action… immer wieder kamen Adlerrochen vorbei und abends sahen wir riesige Makrelen auf der Jagd nach kleinen Fischen, welche in ihrer Not aus dem Wasser sprangen….

Ansonsten sind die WBs nicht ganz so grosszügig eingerichtet wie die Island-Villen, besitzen aber dennoch ihren eigenen Charme.

Air-Restaurant Wir hatten HP-gebucht. Im Hauptrestaurant Air wurden die Mahlzeiten immer in Buffetform gereicht, sehr feine und qualitativ sehr hochwertige Kost . Hat uns super gut geschmeckt und es herrschte dort eine sehr ruhige und schöne Atmosphäre (Abgesehen von einer Gruppe Chinesen). Life-Cooking-Station mit abwechslungsreichen und frisch zubereiteten Speisen. Frühstücksbuffet auch sehr reichhaltig mit frisch gepressten Säften und allem was das Herz begehrt. Öfters nahmen wir die Mahlzeiten draussen auf dem Deck beim Meer ein, super schön!

Aqua-Restaurant Sehr schöne Lage auf Stelzen über dem Wasser gebaut. Das Aqua ist ein à la carte Restaurant. Zur Auswahl standen ausgefallene sowie klassische Gerichte und es herrschte eine romantische Atmosphäre. Wenn man dort speist, werden 60 $ pro Person, pro Tag an die Halbpension angerechnet.

Dresscode in den Restaurants! Das bedeutet, die Männer sollten lange Hosen tragen und man sollte nicht Barfuss abends zum Dinner erscheinen. Das war anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, vor allem, weil man dies so von den Malediven nicht kennt. Allerdings glaube ich, dass im Hauptrestaurant nicht sonderlich darauf geachtet wird, man hat öfters Herren mit ¾ Hosen und auch Leute ohne Schuhe gesehen. Auch wir haben ein paarmal die Schuhe in der Villa vergessen und waren zu faul um wieder zurückzugehen. Niemand von den Angestellten hat etwas dazu gesagt…

Insel

Von den Stränden her, hat Bodu Hithi wirklich 2 Gesichter. Die Sonnenaufgangsseite ist wunderschön mit Puderzuckerstränden und vielen Palmen bewachsen. Die Westseite ist wie bereits beschrieben, mit Sandsäcken und Mauern bestückt. Vegetation: Ich war positiv überrascht von dem üppigen und dichten Bewuchs der Insel mit vielen Palmen und sonstigen Pflanzen… Immer sauber gefegte Sandwege führen durchs tropische Dickicht. Einfach nur toll.

Hausriff

Das Schnorcheln ist für Herr und Frau Kugelfischli sehr wichtig. Mindestens zweimal täglich erkundeten wir das Hausriff und fanden es gar nicht mal so schlecht. Es gibt viele Bereiche mit sehr schönen Korallen und Fisch reich war‘s auch! Einmal kam aus der Tiefe ein wirklich riesiger Stachelrochen auf uns zu geschwommen ( Durchmesser schätzungsweise 1 1/2 Meter), dann schwebte er ins seichte Wasser, wo wir ihm eine ganze Weile folgen konnten… war sehr eindrücklich! Ansonsten sahen wir Schwarz -und Weissspitzenriffhaie, sehr häufig Adlerrochen in Formation, Fischschwärme, Schildkröten , Muränen, Octopus , grosse Makrelen und, sogar zwei Bärtige Drachenköpfe.

Unsere Jungmannschaft hat das Tauchen entdeckt und hat auf Bodu Hithi den Open Water Diver Kurs absolviert. Sie waren sehr begeistert und wollen nächstes Jahr weitermachen. Die Tauchschule (Dive Ocean) war ebenfalls super und mit ihrem Instruktor (Imran) waren sie äusserst zufrieden.

Spa

Wunderschön auf Stelzen über die Lagune gebaut. Sehr angenehm und empfehlenswert. Balinesische Massage: 50 Min. 95 Dollar.

Wetter

Bis auf ein kurzes aber heftiges Gewitter, super schönes Wetter, spiegelglattes Wasser, fast wolkenlos und windstill auf Grund dessen auch sehr heiss und schwül.

Fazit

Schöne Insel (mit Ausnahme einer Inselseite) mit hervorragendem Service und äusserst freundlichem Personal. Bodu Hithi bietet einen sehr hohen Standard und das Preis/Leistungsverhältnis (wir profitierten von einem Spezialangebot) hat meiner Meinung nach mehr als gepasst.

Zum neunten Aufenthalt auf den Malediven und zu meinem 60 ten Geburtstag wollten wir uns einmal ein Hotel der gehobenen Klasse auf den Malediven aussuchen.

Wir sind uns gewohnt ausserhalb der Malediven immer in Top Hotels abzusteigen. Al Busthan und Shangri la in Oman Santhyia in Kho Phangan. etc etc

So kamen wir vor 4 Tagen hier in Bodu Hithi an. Angereist sind wir mit der Edelweiss in der Business Klasse. Kosten für das Arrangement Flug und 14 Nächte Zimmer Frühstück 22'000-SFR. Zimmer Frühstück hatten wir aus 2 Gründen ausgewählt weil wir erstens Abends jeweils nur einen kleinen Imbiss zu uns nehmen und zweitens weil wir so freier in der Restaurantauswahl sein wollten und uns nicht immer abends ein Buffet zumuten zu müssen. Zum Voraus hatte ich per e-mail ein Zimmer auf der Sonnenaufgangseite reservieren lassen. Die verschiedenen Reiseberichte hatten uns ja bereits vorgewarnt, dass die Sonnenuntergangseite nicht zumutbar ist. Nach einem sehr angenehmen Flug kamen wir um ca 1030 Uhr morgens hier im Hotel an.

Zugewiesen wurde uns trotz Vorreservation ein Zimmer bei der Maldivischen Sandsackmauer Ohne Sandstrand. Schon vor Bezug des Zimmers verlangte ich ein Zimmer auf der Ostseite wie vorreserviert. Ich musste mehrfach insistieren um dann am 2- Tag doch noch ein Zimmer auf der Wunschseite zu erhalten. Ein Zimmerwechsel sei nicht möglich wollte man mirmehrfach weismachen. Das erste Anzeichen, wie wir Gäste hochgeschätzt werden und willkommen sind.

Der Bungalow ist sehr geräumig und sauber. Der Kleine Privatpool für die Malediven sehr sauber und nicht verchlort. Das Hausriff ist in einem erstaunlich guten Zustand und das Frühstück sehr reichhaltig und gut. Damit ist aber die positiv zu erwähnenden Dingen auf Bodu Hithi schon fertig.

Den Preisen entsprechend sollten die Rastaurants auf Bodu Hithi mindestens 17 Gault et Millaut Punkte erhalten:
Abendbuffet 88USD plus 13.5% Pro Person. Ein BBQ am Strand 180 USD plus 13,5% Taxen Oster BBQ : 145USD + 13.5% Pro Person Morgenfischen mit Frühstück 80USD + 13.5% Pro Person etc etc etc. Unglaublich wie sich die Malediven in den letzten 18 Jahren negativ entwickelt haben. Daran sind wir Europäer wohl auch mitschuldig, haben wir es doch den Leuten hier all zu einfach gemacht und immer jeden Fantasiepreis bezahlt. Doch der Krug geht zum Brunnen bis er bricht. Nicht dass Boot sondern die Insel ist voll!

Dadurch, dass der Service mit 10% bereits inbegriffen ist fällt der Anreiz für das Servicepersonal freundlich zu sein weg und zum neunten Aufenthalt auf den Malediven ( Rheeti Beach, Coco Palm, Kurumba Thudufushi, Bandos, Dhifushi, Ranghali um nur ein paar unserer Früheren Inseln aufzuzählen) sind wir masslos enttäuscht . Wir haben wohl gesehen wie die Entwicklung lief, dass es aber in den Letzten 2 Jahren so krass vorwärts ging hat uns doch erschreckt und abgeschreckt. Unweigerlich kommen uns die Bilder, der für Touristen organisierten Heiratszeremonien in den Sinn, bei welchen die Hotelangestellten die feierlichen Brautpaare in der Landessprache Dhiveli beschimpften.

Früher reisten die Malediver von weit her um in den Resorts arbeiten zu können. Doch nun zeigen sie uns was sie von uns reichen verwöhnten Weissen halten.

Morgen werde ich meinen 60 ten Geburtstag bei einem ins Zimmer bestellten Imbiss feiern, denn es ist nicht möglich in einem der 4 Restaurants am Karfreiteg à la carte zu essen.

Fazit die Zeit der Traumferien auf den Malediven ist definitiv vorbei. Die "Gäste" sind zum abzocken da und zudem kommen trotzdem immer noch genug dumme Europäer hierher. Als PADI Tauchlehrer wurde mir der Aufenthalt zu meinem 60 ten Geburtstag dermassen vergällt, dass ich trotz mitgereister Tauchausrüstung darauf verzichte hier zu Tauchen und mich noch mehr abzocken zu lassen. Vielleicht tue ich der Tauchbasis unrecht und die Leute dort sind korrekt (sind ja auch Europäer).

Zum zweiten Mal hat es uns nach Mai 2007 nach Bodu Hithi verschlagen. Eigentlich wollten wir nach Reethi und Bodu Hithi eine neue Insel ausprobieren, aber es hatte uns auf Bodu Hithi damals gut gefallen und die Insel bietet immer noch eines der besten Preis/Leistungs-Verhältnisse auf den Malediven. Zudem hatten wir keine Zeit für eine ausgiebige Recherche nach einer Alternative. Und Bodu Hithi bietet all das worauf wir Wert legen. Einzelbungalows, Privatpool, eigene Holzliegen am Strand, Topaustattung, gutes Essen und ein gutes Hausriff.

Da wir zu einigen Bereichen 2007 schon ausführlich geschrieben haben, gehen wir diesmal hauptsächlich auf die Veränderungen auf der Insel ein.

Der Flug ging mit Emirates von Düsseldorf über Dubai nach Male. Zwar nervt der Zwischenstop (gute 2 Stunden) in Dubai etwas, aber das macht das neue Bordentertainment System "ICE" von Emirates wieder wett. Auswahl aus unzähligen Filmen, die man jederzeit starten, anhalten, vor- und zurückspulen kann. So ist man völlig unabhängig von den sonst üblichen "Sendezeiten". Das Essen an Bord war für Flugzeugnahrung ok. Auch hatten wir das Glück, auf den beiden Hinflügen einen zusätzlichen leeren Platz neben uns zu haben. Auch die Sitzplatzreservierung hatte super für alle vier Flüge geklappt.

Am Flughafen in Male wurden wir direkt von einem Inselmitarbeiter in Empfang genommen. Bodu Hithi hat nun auch einen kleinen Stand am Flughafen, das war 2007 noch nicht der Fall. Nach einer halben Stunde ging es dann mit dem Speedboot (ca. 40 Minuten) und vier anderen Gästen nach Bodu Hithi. Leider gab es diesmal keine Getränke an Bord.

Auf der Insel wurden wir mit feuchten Tüchern von einem Guest Manager in Empfang genommen. Da wir "Repeater" waren, wurde der Check-In diesmal direkt im Bungalow/in der Villa erledigt und nicht wie sonst üblich in der Lobby. Auch hatte unser Veranstalter unseren Bungalow-Wunsch an die Insel übermittelt. Wir hatten selbst zur Sicherheit ebenfalls eine Mail an das Resort geschickt. Offenbar mit Erfolg. Wir bekamen Bungalow 330 (mit einem personalisierten Namensschild aus Holz - auch das war neu im Vergleich zu 2007) auf der Sonnenaufgangsseite. In unseren Augen (das wurde auch vom Assistent General Manager bestätigt) einer der besten Bungalows der Insel. Zwar war unser letzter Bungalow 322 auch schön gelegen, man hatte aber von der vorderen Terrasse keinen direkten Meerblick, da der Bungalow sehr zugewachsen war. Bei Nummer 330 hatten wir nun diesen Meerblick und waren dennoch gut geschützt vor Blicken von der Strandseite. Überhaupt hat sich die Vegetation im Bereich der Bungalowas von 325 - 334 prächtig entwickelt. War im Jahr 2007 dort noch eine Mondlandschaft ohne Pflanzen und Palmen, ist nun alles sehr schön bewachsen. Auch machte (zumindest unsere Villa) keinen abgewohntetn Eindruck. Natürlich sieht alles nicht mehr so neu aus wie im Mai 2007 (da war natürlich alles noch nagelneu), aber es war bis auf ein paar kleine "Schäden" alles sehr sauber und gut in Schuss. Nach 3,5 Jahren in dem Klima keine Selbstverständlichkeit. Auch gibt es mittlerweile kostenloses WLAN in den Bungalows. Funkionierte zwar nicht immer einwandfrei, war aber nicht weiter schlimm. Täglich gab es morgens eine große Flasche Wasser und abends noch mal zwei kleine auf den Nachttisch. Nach wie vor sind Wasserkocher und eine Nespresso Maschine inkl. Kapseln zur kostenlosen Benutzung vorhanden. Mücken oder Ungeziefer gab es kaum auf der Insel - während unseres einwöchigen Aufenthalts wurde (nach Vorankündigung) zwei mal ein Insektizid gesprüht.

Leider ist auf der Sonnenuntergangsseite die Situation vergleichbar zu 2007. Kaum Strand und ein einziger Sandsackwall - hier wäre eine Mauer im Meer auf Dauer wohl die bessere Lösung. Also ich halte die Bungalows nur für Dauertaucher bzw. solche Gäste empfehlenswert, die nicht so großen Wert auf einen schönen Strand legen. Immerhin kann man dort als kleines Trostpflaster von der Terrasse den Sonnenuntergang genießen. Die kleine Sandbank an der Inselspitze (an den Escape Water Residences) ist komplett verschwunden. Aprospos Escape Water Residences: Es fahren nun bei Bedarf bzw. regelmäßig von dort aus kleine Golfbuggis (mit Elektroantrieb) zur Mainlobby/Bar. Erst waren wir ziemlich irritiert von diesen Dingern und waren der Meinung, dass solche Fortbewegungsmittel nicht auf eine Insel dieser Größe gehören. Doch am vorletzten Abend sind wir dann doch mal eingestiegen und mussten schon sagen, dass so eine Fahrt (je nach Fahrer) schon echt Spaß bringt.

Ich schätze mal, dass die Insel zu ca. 70% gebucht war. Auch hat sich das Gästestruktur zu 2007 recht stark verändert. Waren 2007 noch hauptsächlich Deutsche, Schweizer und Japaner auf der Insel, waren nun Chinesen die Hauptgruppe auf der Insel. Dies wurde uns auch von der Inselleitung bestätigt. China wäre im Augenblick (speziell für die Topkategorie "Club Coco Plam") die Hauptzielgruppe, da dort wohl die Wirtschaftskrise nicht so zugeschlagen hätte. Ansonsten konnten wir ein Gästegemisch aus England, Indien, Japan, der Schweiz, Italien, Österreich und Deutschland identifizieren.
Insgesamt gab es lediglich eine auffällige modische Entgleisung eines Italieners, der am Strand einen String Modell "Ballholder" trug. Wahrlich kein schöner Anblick. Eine Sechsergruppe Chinesen fiel ebenfalls etwas negativ auf, sowohl in punkto Lautstärke als auch allgemeines Benehmen - die sind aber definitiv als Ausnahme zu betrachten.
Zwei scheinbar völlig verhaltensgestörte Titandrücker, die immer in Ufernähe herumtrieben und auf Futter warteten sind offenbar das Resultat von Gästen, die die heimische Fischwelt domestizieren wollten. Ein absolutes no-go, da man die Unterwasserwelt sich selbst überlassen sollte.

Das Essen auf der Insel war wie 2007 auf sehr hohem Niveau. Zum Frühstück (Restaurant Air) gab es alles was man so braucht, wobei das Kaffeeangebot nun auch um Cappuccino, Latte Macchiato & Co. erweitert wurde. Eier-/Omelettestation und frisch gepresste Obst-/Gemüsesäfte waren auch weiterhin dabei. Nur frische Kokosnüsse haben wir vermisst. Hallo Management - eure Insel heißt Coco Palm Bodu Hithi - da müssen auch Kokosnüsse her.

Mittags haben wir meist an der Bar (Latitude) eine Kleinigkeit gegessen (dort gibt es Pasta, Salate, Sandwiches, Pizza und Co. zu moderaten Preisen - Penne mit Oliven und scharfer Tomaten/Peperonisauce für 23$). Oder wir haben uns Essen in die Villa bestellt. Auch hier war das Preisniveau akzeptabel und das Essen war schmackhaft und schnell geliefert.

Restaurantmässig hat sich auf der Insel einiges geändert. Anders als früher sind nun alle Restaurants für alle Gäste zugänglich, also auch die, die früher nur den Gästen der Escape Water Residences (jetzt Club Coco Palm) vorbehalten waren. Folgende Restaurants gibt es nun auf der Insel: Air (Hauprestaurant), Aqua (auf Stelzen ins Meer gebaut, hauptsächlich Fisch), Breeze (Grill, Open Air am Strand), Stars (Asiatisch), Tsuki (Japanisch, einmal die Woche gibt es auch einen Kochkurs) und das Latitude (Snacks an der Bar). Oberhalb des Latitude befindet sich noch das Altitude (Weinproben). Dort soll es demnächst noch eine Art französiche Tapas-Bar geben. Im Aqua und im Stars sind lange Hose und Hemd Pflicht, ansonsten ging es doch eher locker zu - von Shorts/T-shirt bis langes Abendkleid war alles vorhanden.

Wir haben jeden Abend im Mainrestaurant Air gegessen. Es gab jeden Tag etwas anderes am sehr umfangreichen Vorspeisenbuffet - sowohl optisch als auch geschmacklich ein Traum. Als Hauptgang gab es immer ein Gericht (asiatischer Einschlag) an der Live Cooking Station und die restlichen Gerichte als Buffet. Auch hier war die Auswahl sehr groß, wobei man sagen muss, dass das Hauptspeisenbuffet etwas gegen das Live Cooking abfiel und wir deshalb jeden Tag das Live Cooking-Gericht gewählt haben. Der Dessert-Buffet war wieder über jeden Zweifel erhaben und besonders die hausgemachten Eiscremes und Sorbets waren sensationell. Nach wir vor hat man die Möglichkeit (wenn man denn früh genug zum Essen geht), einen der 18 Außentische zu bekommen (Achtung: Ein Tisch befindet sich unter einem Baum und von dort fällt gerne mal die ein oder andere Raupe herunter und versucht sich geschickt zu den Vorspeisen zu gesellen - diesen Tisch sollte man meiden). Dort sitzt man auf einer Holzterrasse direkt am Wasser. An einem Abend die Woche (montags) gibt es im Mainrestaurant kein Buffet sondern a la carte Essen. Dort hat man die Auswahl zwischen mehreren Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Auch waren die Tische optisch noch schöner als sonst eingedeckt und das Personal anders gekleidet. Das Essen war erwartungsgemäß noch mal einen Tick besser als es sonst eh schon war. Eine tolle Neuerung, die zusätzliche Abwechslung brachte.

Sehr stark verändert hat sich das Unterhaltungsprogramm an der Bar. Fast jeden Abend gab es Live-Musik und die Bar war nun etwas stärker frequentiert als 2007, wo wir machmal fast die einzigen Gäste waren. An einem Abend gab es ein Lagerfeuer am Strand inkl. einer wirklich guten zwei Mann-Band, die den passenden musikalischen Hintergrund lieferte. Dazu wurden Liegestühle und viele Kissen am Strand verteilt. Ein anderes Highlight ist der Open Air Kinoabend. Da wird der Strand an der Bar zum Kino. Unterm Sternenhimmel wir ein ausgewählter Film (in unserem Fall "Up in the Air") gezeigt und dazu Popcorn gereicht. Sowohl Lagerfeuer- als auch Kinoabend wurden sehr gut von den Gästen angenommen. Man hat auch die Möglichkeit, einen privaten Kinoabend zu buchen, der dann etwas abgelegen an einem Strandabschnitt stattfindet (130 $ für zwei Personen). Die Getränkepreise an der Bar sind moderat, z.B. GinTonic 8$. Desweiteren gibt es an der Bar eine Auswahl an Zigaretten, Zigarren oder Shishas. Auch gibt es nach wie vor einmal in der Woche den Managerempfang mit Smalltalk (wobei sich der General Manager selbst nicht hat blicken lassen), wo Fingerfood zu Prosecco oder Cosmopolitans gereicht wird. Wenn man nicht aufpasst, hat das flinke Barpersonal einem schon wieder nachgeschenkt, so dass man vor dem Essen schon schnell mal drei Drinks intus hat.

An einem Abend fand das Finale des Staffvolleyballturniers statt. Dies wurde vorher in einem kleinen Brief angekündet, in dem man sich vorab für den "Lärm" entschuldigte. Ich persönlich fand es sehr schön, dass den Mitarbeitern diese Möglichkeit gegeben wird. Außerdem war es ein spannendes Sportereignis auf hohem Niveau, das nicht nur die lautstarken Fans der jeweiligen Fanblocks, sondern auch eine ganze Menge Inselgäste mitgerissen und begeistert hat.

Das Hausriff hat sich seit 2007 auch noch etwas mehr erholt. War 2007 noch sehr viel Bauschutt an einigen Stellen, wurde seither aufgeräumt, wobei sich immer noch hier und da vereinzelt "Müll" unter Wasser befindet. Meine persönlichen Highlights waren eine Schubkarre, eine riesige Piek 6 Spielkarte (meine Theorie das einige Riffhaie dort Nachts heimlich pokern konnte aber nicht bewiesen werden) und ins Meer geworfene Teller an einer Wasservilla (da war wohl jemand mit dem Essen nicht zufrieden). Aber viele Korallen haben wieder an Farbe gewonnen und auch haben wir im Gegensatz zu 2007 nun eine Schildkröte, Riffhaie in verschiedenen Größen, Anemonenfische und einige Rochen gesehen. Insgesamt ist die ganze Insel mit dem Riff umgeben, so das man bei guter Kondition und guten Verhältnissen die ganze Insel umschnorcheln könnte. Ingesamt hat uns das Riff wieder sehr gut gefallen und ich war jeden Tag zwei bis drei Mal schnorcheln.

Auch hat das Wetter mitgespielt. Sieben Tage Sonne mit einem kurzen Schauer tagsüber und einem recht heftigen Regenguss in der Nacht. Und es ging die ersten Tage ein recht starker Wind.

Am Vorabend der Abreise bekommt man eine Nebenkostenabrechnung und einen Zeitplan für die Abreise. Die Abreise war leider etwas früh, der Weckruf kam um 5.30 Uhr. Es wurde uns noch ein kleines "Notfrühstück" gereicht und anschließend kamen wir gezwungenermaßen auch mal in den Genuss eines Sonnenaufgangs auf den Malediven. Transfer und Auschecken lief genau wie der ganze Urlaub völlig problemlos. Hier ein Dank an die Hotelangestellten und unseren Veranstalter EWTC, die wieder einmal alles perfekt organisiert und einen deutlich besseren Preis als TUI angeboten haben.

Fazit: Bodu Hithi hat sein Niveau von 2007 gehalten bzw. sich in einigen Bereichen sogar noch gesteigert - und das bei einem moderaten Preisanstieg. Wir empfehlen die Insel auf jeden Fall weiter.

vivid

April 2009

Selten so wohl gefühlt

Nachdem wir bei unseren Reisen grundsätzlich die Hotels im Internet recherchieren, stellen wir heute auch unsere Eindrücke zu Coco Palm Bodu Hithi online.

Zunächst einmal was Nützliches: in den letzten Jahren hatten wir sehr hohe Handykosten durch das Telefonieren nach Hause. Deshalb haben wir am Flughafen in Male im Business-Center eine SIM-Karte für 20 Dollar gekauft. Damit konnten wir 44 Minuten nach Deutschland telefonieren. Das hat alles problemlos geklappt und ist weiter zu empfehlen. Auch fanden wir ganz nützlich, dass im Bungalow ein Wasserkocher war.So konnten wir jeden Nachmittag unseren mitgebrachten Cappuccino auf der Terrasse trinken. Es gab aber auch eine Nespressomaschine und es wurden täglich verschiedene Kaffee- und Teesorten zum kostenlosen Verbrauch aufgefüllt. Gläser und Tassen waren ausreichend vorhanden. Ebenfalls waren im Bungalow auch deutsche Steckdosen und mehrere Adapter, damit auch mitgebrachte elektronische Geräte angeschlossen werden konnten. Ein Internetanschluss war unter dem Schreibtisch.

Nach einem sehr negativen Reisebericht über Bodu Hithi waren wir vor der Abreise sehr verunsichert. Wichtig für unsere Buchung Bodu Hithi waren eigentlich zwei Kriterien.

1. Das Hotel sollte mindestens 4 Sterne haben, relativ neu sein mit schönen Zimmern und gutem Essen, Insel nicht zu groß und möglichst eine Barfußinsel.

2. Wir sind leidenschaftliche Schnorchler und sind täglich mindestens 2 Stunden unterwegs, also muss ein schönes Riff vorhanden sein, das direkt vor der Insel ist. Und es muss Großfische wie Schildkröten, Haie, Adlerrochen und evtl. die Aussicht auf das Sehen eines Mantas geben.
Zu beiden Punkten hatten wir bei der Buchung das Gefühl, dass wir auf der sicheren Seite sind.

Vorweg gesagt: es hat in unserem Urlaub wirklich alles gepasst, wir waren begeistert.

a. Bungalow: Wir hatten einen Island-Bungalow, der tatsächlich so war, wie in den Reiseberichten beschrieben: ca 180 qm, eigener Pool, 2 Terrassen usw. Vor der Reise hatten wir per Mail den Wunsch geäußert in einen der Bungalows von 320 bis 330 zu kommen und landeten in 324. Wie wir finden, einer der Besten, denn er liegt am Sandstrand und ist etwas nach hinten in die üppige Vegetation versetzt. So ist die Einsicht etwas eingeschränkt aber wir hatten von der Terrasse aus noch den Meerblick. Um unseren Pool hatten wir Palmen die für eine schöne Atmosphäre sorgten. Auf der anderen Seite der Insel ist der Strand etwas abgetragen und mit Sandsäcken abgestützt was nicht so toll aussieht. Auf dieser Seite (Sonnenuntergangsseite) liegen teilweise auch Steine am Strand, die Bungalows sind jedoch gleich.
Jeden Morgen gibt es 1,5 ltr. Wasser auf´s Zimmer und abends zweimal 0,5 ltr aufs Nachtkästchen. Der Kühlschrank ist immer mit allen möglichen alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken und Süßigkeiten zu erträglichen Preisen bestückt.

b. Restaurant: Wir hatten Halbpension mit Frühstück und Abendessen. Man kann aber auch statt dem Abendessen sporadisch mittags essesn. Halbpenson war auch absolut ausreichend und hätten mittags ohnehin nichts gegessen. Die Tische waren weit auseinander (leise), es gab eine schöne große hölzerne Außenterrasse am Meer. Das Abendessen war wirklich ausgezeichnet. Die Vorspeisen waren ganz liebevolle kleine Häppchen in chinesischen Suppenlöffeln, dazu Salate, Sushi, Suppe und und und. Die Hauptgänge immer abwechslungsreich, warm und wirklich lecker zubereitet. Jeden Tag gab es drei verschiedene Fischgerichte, Fleisch (auch Ente, Lamm, Huhn) und viel Gemüse, Pasta, Brote usw. Der Nachtisch wieder sehr liebevoll in kleinen Gläschen und auch immer wieder mit Life-Cooking wie Crep mit Bananen. Am Abend auch immer hausgemachtes Eis, Sorbet und Milcheis. Dies war super lecker und in 11 Tagen gab es keine Wiederholung. Öfters auch gab es auch einen Schokobrunnen mit Früchten. Zum Frühstück gab es auch jede Menge warmes Essen, Müsli, Obst, Eierspeisen frisch zubereitet aber auch einen individuell frisch gepressten Obstsaft (Karotten, Apfel, Orangen, Annanas). Den Bananenkuchen fanden wir besonders lecker. Die Kleiderordung zumindest abends: eher Hemd als T-Shirt und eher Schuhe als Barfuß. Jedoch gab es auch Gäste, die Barfuß unterwegs waren. Die Insel ist auf jeden Fall eine Barfuß-Insel, warum das laut einem Bericht nicht so sein sollte, kann ich mir nicht vorstellen. Bei 30 Grad kann ich im Restaurant auch auf einem Steinboden barfuß gehen, ohne kalte Füße zu bekommen.
Es gab verschiedene Angebote: BBQ-Abend am Strand, Candle-Light-Dinner was wir nicht in Anspruch genommen haben. Es wurde auch nicht aufdringlich versucht, dies zu verkaufen. Wir wurden nur einmal kurz gefagt.
Abends haben ca. an jedem 2. Abend verschiedene Livebands gespiel was uns sehr gut gefallen hat.

c. Service: Waren mit Kellner, Poolboy und Roomboy sehr zufrieden. Im Restaurant saßen wir immer unterschiedlich mal drinnen oder auch draußen. Es bediente uns immer der gleiche Kellner der sehr zuvorkommend und schnell war. Wusste schon was wir trinken und brachte und zum Frühstück unaufgefordert Cappuccino. Das Geschirr war immer schon weggeräumt, bevor man mit dem "Nachschub" wieder am Tisch war. Die Getränke unterschreibt man nach dem Essen, bei der Abrechnung hat alles gestimmt. Der Roomboy war sehr nett und dezent. So war er an den 11 Tagen trotz teilweise ausgebuchter Insel fast immer dann im Zimmer, wenn wir beim Frühstücken waren. Er muss wohl irgendwo schon darauf gewartet haben. Auch räumte er nicht unsere privaten Sachen auf, was wir sehr angenehm empfanden und von Ägypten her anders kennen.

d. Spa-Bereich/Fitness/Sauna: Der SPA-Bereich im Bereich der Residenz-Wasserbungalows war spitze. Hatten 3 verschiedene Massagen gebucht und waren auch hier sehr zufrieden. Bei einer Massage kann man kostenlos auch einen Tag vorher oder nachher die Sauna oder das Dampfbad benutzen. Im SPA-Bereich ist wirklich die Atmosphäre auf den Stegen direkt am Meer sehr schön. Auch der Fitnessbereich (Nutzung inkl. auch Wasser und Obst kostenlos) mit den Glasscheiben und den fast schon Rundumblick aufs Meer war klasse. Ich hatte den Eindruck, dass die Geräte alle sehr neu waren. Es gab eigentlich für alle Muskeln das geeignete Gerät, auch 2 Laufbänder und Kettler-Räder. Da ich jeden Tag Sport mache, war ich auch öfters beim Joggen was sehr gut möglich ist, da man auch die Stege der beiden Wasserbungalow-Bereiche einbeziehen kann.

e.Zum Schnorcheln: Die Insel hat ein tolles Riff mit immer bunter werdenden Korallen. Das Riff befindet sich von den Standard-Wasserbungalows rechts bis zum Restaurant und von der Lagune bis zu den Residenz-Wasserbungalows fast ganz um diese herum. Am schönsten fanden wir das Riff an der Spitze der Standard-Wasserbungalows (dort wo orange Ballons und eine weiße Stange aus dem Wasser ragt) sowie "weit draußen" auf der anderen Seite bei den Residenz-Bungalows. Dies war jeweils ca. 400 m von der Insel entfernt und wir waren wohl fast die einzigen, die dort schnorchelten. Auch hatten wir den Eindruck, dass nicht unbedingt die anderen Gäste so die leidenschaftlichen Schnorchler waren. Denn viele schnorchelten "auf der falschen Seite" - dort wo wir unseren Bungalow hatten - um kleine Riffinseln (ca. 3m) herum und waren dort wohl auch damit zufrieden. Dies war natürlich kein Vergleich zum Hausriff da dort auch kaum Fische sind. An Korallen gab es auch bis zu 4 Meter große Tellerkorallen.

Wir sahen bei fast jedem Schnorchelgang (ca. 1 Stunde oder länger) Schildkröten, Haie und Adlerrochen. Die Haie waren aber nicht ganz so nahe und neugierig wie beispielsweise auf Velingandu. Highlight war, dass einmal eine Formation von 6 Adlerrochen an der Riffkante auf uns zu kam (auf Höhe der Residenz-Bungalows) und zwei Haie die um zwei Adlerrochen kreisten. Ansonsten haben wir öfters Schildkröten beim Fressen und Luftholen beobachtet. Moränen haben wir nur 2 gesehen, einmal eine Krake beobachtet und einen Napoleon.

f. Abreise: Dies war auch sehr gut organisiert. Unser Flug ging um 2 Uhr nachts und wir hatten die Befürchtung, dass wir schon nachmittags von der Insel müssen. Hatten an der Repzeption mit "Horst" dem Frontdesk-Manager der Deutscher ist, über unsere Abreise gesprochen. Danke nochmals an Horst, dass wir bis 18 Uhr im Bungalow bleiben durften, hatten somit einen Tag gewonnen. Es gibt auch einen klimatisierten Bereich in dem man sich nach dem Auschecken aufhalten, duschen und umziehen kann. Dies fanden wir sehr angenehm. Abgeholt wurden wir dann um 12 Uhr nachts mit dem Schnellboot. An- und Abreise mit diesem war auch sehr unkompliziert. Einen Tag vor Abreise hatte unser Roomboy die runde Badewanne eingelassen und mit Blumen und Blättern wunderschön geschmückt.

Fazit: Wir verstanden wirklich die negative Kritik nicht und konnten diese in keinem einzigen Punkt bestätigen. Leute, die auf dieser Insel nicht zufrieden sind, sind unserer Meinung nach zu bedauern. Wir waren auch auf anderen Malediven Inseln wie Rheeti-Beach und Velingandu, Bodu Hithi war davon bisher die Beste. Auf einer 6 Sterne Insel waren wir jedoch noch nicht.

Gerald und Sabina


 

24. Mai. bis 01.Juni 2008

da es schon einige Berichte gibt, erwähne ich hier nur Sachverhalte welche von vorherigen Berichten abweichen oder unbedingt bestätigt werden sollten :-))

Anreise
Mit Condor, Comfort class, ab Frankfurt direkt nach Male. Den Service in der Comfort Class hatten wir uns doch besser vorgestellt. Die Dame, welche uns bediente schien etwas genervt und mußte sich ihr Lächeln raus quälen.  Grudsätzlich hatte sie nicht das auf ihrem Wagen was in der Karte stand.  Ferner landete ein Glas Wasser auf der Hose meines Mannes, was sie aber nicht weiter störte. Nach dem Abendessen bekamen wir eine kleine Flasche Wasser für die Nacht und die Damen waren bis zum Frühstück nicht mehr zu sehen. Das DVD Angebot wurde gar nicht angeboten. Na ja.... wenn man den Preis beachtet :-(

Transfer
Wir üblich erfolgte die Abholung direkt am Ausgang. Unser Gepäck wurde uns sofort abgenommen und mit Villanummer versehen. Wurden dann zum BH Schalter geführt, an welchem wir sehr freundlich begrüßt wurden. Bekamen kaltes Wasser überreicht und sofort erfolgte dann der Speedboottransfer zur Insel.

Jeder Passagier (auch die Crew) mußte eine Schwimmweste anlegen. Habe ich erstmalig auf den Males erlebt. Erhielten dann die Info über die Transferdauer ca. 45 Minuten. Ferner die Info über die Bodu Hithi time, + 1 Std. zu Male. Das Speedboot war groß, modern, machte einen sehr guten Eindruck, mit Navi ausgestattet und war super sauber.

Ankunft auf der Insel
Wurden direkt vom Insel Manager am Jetti freundlich begrüßt und zur Rezeption geführt. Dort empfing uns dann eine Japanerin (?). Erhielten kalte Tücher, kalten Tee, Obst und es  erfolgte das übliche Procedere des Eincheckens. Sie gab uns  diverse Infos über die Restaurants, den Service und den dress code.  Wurden dann von ihr zur Villa 330 begleitet. Dort angekommen begrüßte uns unser roomboy und verschwand wieder.  Im Zimmer lief leise maledivische Musik und uns wurde jeder Lichtschalter etc. erklärt. Unser Gepäck war bereits im Zimmer.  Ein Obstkorb und eiskalter Prosecco standen (kostenfrei) bereit.

Beach Villa
Hatte über Stop Over Reisen eine ruhige BV auf der Sonnenaufgangsseite reservieren lassen. Hat mit BV 330 hervorragend geklappt. M.E. die beste BV was Lage und Einsehbarkeit betrifft.

Restaurant
Hatten aufgrund diverser Empfehlungen aus Reiseberichten nur Frühstück gebucht. Es war die richtige Entscheidung. Können nur die bisherigen Meinungen zum Essen bestätigen. Egal ob roher oder gekochter Schinken, diverse Käsesorten, alle Sorten an Obst, Lamm, Rind, Schwein, Huhn, Ente,  Suppen, diverse Brot- und Brötchensorten, Nudeln in allen Variationen, Fisch, Sushi, diverse Salate und Dressings, alles an Gemüse etc. Jeden Abend wurde zusätzlich noch gegrillt oder im Wok gebrutzelt.  Ganz hervorragend und das Beste was ich auf den Malediven oder sonst wo im Urlaub serviert bekommen habe. Allerdings darf man nicht mit der Absciht des Abnehmens dort hin fahren. Sehr zu empfehlen ist auch sich das Essen in den Bungi kommen zu lassen. Kostet nichts mehr. Das Restaurant Aqua haben wir nicht besucht, da dort a la carte angesagt ist und wir das Buffetessen genial fanden. Sehr angenehm! Es gibt keine feste Tischzuteilung + Kellner und einen getrennten Bereich für Raucher und Nichtraucher. 

Service
Perfekt! Im Restaurant wird der Teller vom Buffet zum Platz getragen, Bestellungen, egal wo,  werden ruck zuck ausgeführt.  Der roomboy läßt sogar das Badewasser in die mega Wanne ein und dekoriert es mit Blüten. Jeder Mitarbeiter der Insel lächelt und grüßt sehr freundlich. Jeden Abend gibts die Bodu Hithi News mit Wettervoraussschau, Ausflüge am nächsten Tag, Veranstaltungen etc..

Sauberkeit Villa / Pool
Die Reinigung erfolgte 2x tgl. inkl. Austausch der Handtücher. Poolreinigung 1x tgl. Frische Blumen oder Blüten wurden hingestellt. Alles perfekt sauber, nichts kaputt oder klapprig.

Hausriff (diverse Schnorchelmöglichkeiten) Super! Korallen in gutem Zustand, viel Fisch, Hai, Rochen etc. zu sehen. 
     
Preise
Das Preisleistungsverhältnis ist u. E. absolut stimmig. 

Abendessen 58 US$
Spagetti 24 US$ (in Villa)
Cola, O-Saft 5 US$
Bier 6 - 7  US$
Wasser 6 US$ (zum Essen gibt es kostenlos stilles Wasser!) Zigaretten 3 US$

ABC Ausrüstung
kostenfrei

Inselseite
Bewohnbar ist u.E. nur die Sonnenaufgangsseite. Die Mondlandschaft, wie in früheren Berichten beschrieben, gibt es so nicht mehr. Zwischenzeitlich ist (und wird weiter mit Palmen) der Bereich bepflanzt und stellt ein grünes Gärtchen dar.
Auch auf der sunrise Seite ist die Lage der BV Geschmackssache, wie den Berichten zu entnehmen ist. Einer mag gerne direkte Sicht auf den Indischen ohne Büsche und Palmen, der andere mag mehr die Begrünung. Wir waren mit BV 330 außerordentlich zufrieden, da eine riesen Palme auf der Terrasse steht und rundum Büsche stehen, ein wenig Sichtschutz und trotzdem Blick auf den Indischen. Breiter Puderzuckerstrand und keine Korallen auf dem Weg ins Meer. Und....viel Ruhe.
Zur Sonnenuntergangsseite können wir uns nur den Vorberichten anschließen. Zurzeit werden dort wieder Sandsäcke in Massen verteilt.

Wetter
Tagsüber, bis auf einen Tag Regen, super heiß wie im Februar/März.  Nachts öfters Regen. 

Fazit
Wir fliegen wieder hin - uns hat es spitzenmässig gefallen.  


 

Hotel

Das Coco Palm Bodu Hithi ist ein sehr schönes 5 Sterne Resort auf einer sehr sauber gehaltenen und kleinen Insel. Die Nationalitäten sind gemischt wobei ich keine so richtig hervorheben kann da wirklich viele vertreten sind (von deutschen bis franzosen zu italienern und japanern, teils russiche touristen und eben auch luxemburgische).
Der Strand ist natürlich so ein Sache auf Bodu hithi, Sonnenaufgangsseite ist die sahneseite, so ungefähr von Bungalow 322 bis 333 ist der Strand sehr schön und breit, auf der Sonnenuntergangsseite ist der Abschnitt von Villa 340 bis 344 auch sehr schön. Von 334 bis 336 hat man leider eine betonmauer im wasser die unser zwar rein optisch auch net so gestört hat, geht man eben 10 m weiter liegt man einsam auf der Sandzunge. Die Villas 301 bis 319 sind total zu vermeiden, diese liegen beim restaurant Aqua verfügen teils über keinen Strandabschnitt oder eben nur einen 10m breiten streifen die jeweils an Steinstegen enden, und dies eingekesselt zwischen Aqua Restaurant und Waservillen. 310 bis 321 auf der sonnenaufgangsseite liegen zwar auch auf der guten seite verfügen aber bei flut über keinen Strandabschnitt mehr und liegen doch sehr eingekesselt in palmen, sträuchern und Pflanzen was wiederrum sehr viele Insekten und Stechmücken anzieht. ich würde beim erneuten Buchen eine Villa zwischen 326 und 330 anfragen...die liegen perfekt am schönen weissen sandstrand unf der sonnenaufgangsseite, leicht versteckt ohne zuviel Bepflanzung herum mit direkter Sicht aufs Meer.

Lage

In ungefähr 40 minuten von Male aus per speedboat zu erreichen, bei ruhigem Meer sehr schön, bei starkem wellengang schon eine Herausforderung (Rückreise). Die Grösse der Insel ist unseren Erachtens nach sehr schön, nicht gross aber auch nicht zu klein, umrunden kann man sie nicht aber man wäre wohl so um die 20 minuten unterwegs. Wir hatten eine Island Villa und so lag der strand sofort vor sprich hinter unserer villa.

Service

Einfach nur hervorragend ! check In verlief problemlos, in Male angekommen braucht man sich nicht mehr um seine Koffer zu kümmern...und dies bis zum Ankommen im Heimatsland bei der Rückkehr. Alle angestellten sprechen Englisch, die einen mehr die anderen weniger aber man hat uns immer verstanden und versucht uns den bestmöglichsten Service zu bieten. Roomboy zweimal am Tag die Villa gereinigt und Handtücher getauscht, der es doch immer wieder geschafft hat sich unsichtbar zu machen und immer dann vorbeizuschauen wenn man nicht in der Villa war, einfach nur KLASSE. Die kellner sehr nett, sehr hilfsbereit und immer mit einem Lächeln bei der Arbeit. Bei einem kleinen problem das wir hatten wurde uns leider nicht fachgerecht geholfen sprich nicht fachmännig genug augklärt, deshlab ein abzug von ner halben sonne. Sonst ist der Service in diesem resort einfach perfekt.

Gastronomie

EINFACH KULINARISCH KLASSE!
Bisher das Beste das wir hatten in unseren ferien...viele brotsorten, immer frisches Obst ob morgens oder abends, genug auswahl an warmen wie an kalten gerichten, bis über einfache salate bis hinzu genüsslichen fischsalatkreationen und herrlichen warmen speisen, desserts einfach nur top. Die ein oder andere wiederholung gabs sicherlich in den 10 tagen aber die Qualität des Essen und der gerichten sucht seines gleichen. Snacks in der Bar latitude auch zu empfehlen und sehr lecker. Die auswahl war schon international mit doch einem asiatischen touch, man ist ja auf den malediven und net auf Malle. Sehr gute Weine, gehobene preise aber bei einem 5 Sterne resort auch net anders zu Erwarten.

Sport Unterhaltung

Wir haben nur das fitness-center auf Wasserstelzen benutzt ein traum...klimatisierbar, glaswände so dass man beim marathonlauf die schöne Aussicht geniessen kann. Top apparate von kettler in einem sehr gutem Zustand.
Sauberkeit beim Pool und von den Liegen tadellos. Der Swimming Pool sehr gross und selten mehr als 10 leute in diesem.
Wasserqualität meinens Erachtens top...ein vergleich mit einer anderen Malediveninsel hab ich auch nicht.

Zimmer

Sehr schönen grossen Villen...alles vorhanden was man braucht, und noch viel mehr! einfach ein traum. Mehr brauch ich hier net zu schreiben.

Tipps & Empfehlung

Absolut zu empfehlen dieses resort. Handyerreichbarkeit sehr gut. Preis-Leistungverhältnis angemessen….jetzt noch.
Würden jeder zeit zurückkehren.

CEDCED


 

Coco Palm Bodu Hithi Juni 2007

Wer keine Lust hat den ganzen Roman zu lesen hier das Resümee vorab:

Zum Sonderpreis ist Boduhithi als schicke 5-Sterne Insel absolut zu empfehlen, zum vollen Hauptsaisonpreis würden wir Boduhithi (im Juni 2007) aber nur 4 Sterne geben. Island Villas nur zwischen 320-327 akzeptieren, nicht mit Diätabsichten anreisen! Ausrichtung der Insel eher auf verwöhnte Wellness-Touristen & Japaner als auf Hardcore-Taucher & Kaltwasser-Duscher.

Und hier die XXL-Version:

Mal wieder in der Regenzeit – typisch für uns – machen wir uns auf Richtung Malediven. Bisher hatten wir mit der Reisezeit Juni/Juli immer Glück, trotzdem buchen wir meistens Inseln die uns bungalow-mässig den Eindruck machen, dass man auch 2-3 Regentage prima überstehen kann.

Nachdem wir Coco Palm Boduhithi eigentlich schon für November 2006 in´s Auge gefasst hatten schlugen wir jetzt zu: Nachdem uns der Fliegenpreis-Condor Flug noch etwas Spielraum ließ buchten wir eine Island Villa.

Unsere bisher besuchten Inseln auf den Malediven waren Kandooma, Meeru, Veligandu Huraa, Medhufushi & Kandolhu – nur damit Ihr unsere Eindrücke etwas einordnen könnt.

Flug mit Condor o.k. – Charter halt, aber wie sagt meine bessere Hälfte so schön: “Essen & Service in Anbetracht der Reisegeschwindigkeit & Außentemperatur absolut super”, und nach relativ kurzen 91/2 Stunden landeten wir auf Hulhule.

Einwandern & Gepäck war flott wie immer, draußen wurden wir mit einem weiteren Pärchen aufs Speedboat gepackt – der Käptn machte einen Handstand am Maschinentelegrafen & so waren wir nach einer guten ½ Stunde am Steg von Boduhithi. Empfang war sehr bemüht, hat alles schon einen geschulten & nahezu fünfsternigen Eindruck gemacht.

Wir bekamen Island Villa Nr. 322 – wir haben per E-Mail vorab um eine Villa zwischen 320-325 gebeten. Wir waren sehr begeistert von der Villa & der Lage, nach einem ersten Inselrundgang erst recht:

Die Tipps bezüglich Lage der Island Villen unbedingt beachten – da kann man echt Pech haben. Villas Nr. 301 - 309 liegen im süd-westlichen Teil der Insel. Die ersten 3(?) Villen haben Zugang zum Strand, der ist ziemlich breit allerdings mit Wassersportzentrum & Beachvolleyballfeld & dauernder Beobachtung vom Steg/Bar.

Daneben haben die Bungalows etwas Sand vor der Tür der an einer rustikalen Stützmauer endet, nix mit gemütlich in´s Wasser spazieren. Dazwischen läuft auch noch der Steg zum Aqua Restaurant.

Villen auf der Ostseite:

310 bis 314 sind ziemlich eingewachsen, haben aber einen sehr koralligen „Strand“.

Die Villas Nr. 314-319 sind was für Technikfreaks – Brummgeräusche & Dieselduft vom Generator – es wurde allerdings heftig an einer Hülle für denselben gebaut.

320-328 sind die Sahneschnitten-Villas: Schön mit großen Palmen eingewachsen (unsere 322 hatte eine große Palme hinter der Aussendusche, die unser Daybed im Garten auf das Allerfeinste verschattet hat ;-)) )

329-333 im Osten & 334 – 344 im Westen bitte meiden, kaum Bewuchs, hat so etwas Mars-artiges an sich, wir waren immer versucht uns dort im Schwerelosen-Gang vorwärts zu bewegen. Die Bewohner von 334-344 hatten noch ein besonderes Schmankerl: eine Sandsack Mauer direkt vor Ihren Villas peppte den optischen Eindruck doch noch mal sehr auf. War aber auch wirklich notwendig, starker Wellengang nagte ständig an der Insel.

Die Villa innen – ist überwältigend groß, stilvoll & schön gemacht. Bei näherem Hinsehen fallen einige Verarbeitungsmängel in´s Auge, vor allem im Bereich Dusche/Toilette ist schade, wie schlampig der Granit verlegt wurde – bis heute sind noch die Farbpatzer der Maler und Kittstreifen drauf.

Versteht uns nicht falsch – wir sind nicht pingelig, aber die ganze Villa ist so schön & mit so edlen Komponenten gestaltet dass solche Kleinigkeiten echt auffallen.

Unser Roomboy war bemüht – diverse Abdrücke auf den Glastüren und die Zahnpasta-Sprotzer unserer Vorbewohner hat er allerdings hartnäckig ignoriert.

Sauberkeit war aber insgesamt sehr o.k. , diese Riesenhütte möchte ich nicht putzen.

Den geschlossenen Garten mit dem kleinen Plunge-Pool haben wir sehr genossen, in unserer Zeit war es doch immer mal wieder am Regnen und auf den Males geht es doch sehr schnell: Da fanden wir es sehr angenehm, dass wir gemütlich auf dem Bett lümmelnd die ½ Stunde Regen abwarten konnten & beim ersten Sonnenstrahl schon wieder draußen waren.

Auch nachts waren bis Ultimo an der Luft: Auf unserem Pool-Bed liegend, den Palmen beim Rauschen zuhörend & die Sterne zählend. Traumhaft.

So, aber jetzt endlich raus aus der Hütte! Vor unserem Bungalow war der schöne Teil des Strandes, sofort ab Kniehöhe wimmelte es im Wasser vor Fischen aller Art, 2 kleine Korallenfelder sind ca. 10 m vom Strand quasi der „Fischkindergarten“; dort haben wir viele Fische wie beim Tauchen gesehen, aber halt im „Babyalter“. Für Schnorchelanfänger ideal! Dass immer mal wieder ein alter Latschen oder ein Stück Wellblech in der Gegend rumliegt ist nicht furchtbar schlimm, andererseits wäre es einfach zu ändern – evtl. mit Hilfe der Tauchbasis. Ansonsten waren wir wenig Schnorcheln, da es oft sehr windig war , das Wasser aufgewühlt & die Sicht dementsprechend, trotzdem haben wir vom Tintenfischschwarm über Babyhaie & Rochen & haufenweise Fischsuppe echt erstaunlich viel gesehen; am besten schien es uns bei den Wasserbungis zu sein.

Vom Schnorcheln direkt zum Tauchen: die Tauchbasis ist brandneu, das Equipment dementsprechend im Top-Form (Tauchboot mit Frischwasserdusche & Toilette an Bord) , der Service toll (noch nie habe ich einen Ausdruck meiner Tauchgänge mit Ort, Tiefe, Dauer & Restluft bekommen) aber die Tauchgänge waren schon sehr hochpreisig.

Im Juni sprangen mindestens 5 Tauchlehrer durch die Gegend, allerdings kaum Taucher. Was auch nicht so schlecht war, unsere TG´s haben wir meist exclusiv gemacht mit Wunschziel-Anfahrung, außerdem waren nach einem heftigen Sturm die Boote 2 Tage unterwegs um 2 verschollene Katamaran-Segler zu retten. Da war es gut, dass nicht 20 Taucher den Aufstand geprobt haben sondern nur wir 2 uns in einen weiteren Bussi & Bettag ergaben.

Der nur ab & zu durch a) eine sportliche Höchstleistung oder b) durch Nahrungs- und/oder Getränkeaufnahme unterbrochen wurde.

Wir beginnen bei a):
Ja ich weiß, Pool auf den Malediven braucht kein Mensch. Wenn er aber da ist ist er sehr praktisch: MP3 Player in´s Haar geklemmt, und dann erst mal 30 Minuten bahnenschwimmen – warum das täglich nötig war erklären wir in Punkt b).

Außerdem macht es irgendwie Spaß an der Glaswand zu hängen & sich die wütenden Wellen im Meer anzuschauen, oder wahlweise die Japaner bei Ihren ersten Schwimmversuchen mit voller Schnorchelausrüstung. Köstliche Vorstellung – könnte man im deutschen Fernsehen einfach so als Comedy-Highlight ausstrahlen. Und in der Nacht wurden wir immer komplett zu Umweltschweinen & standen bewundernd vor dem soooo romantisch beleuchteten Pool.

Ansonsten haben wir uns einige Male am Beach-Volleyball versucht, die Einladung des Staffs bei Ihnen mitzuspielen haben wir allerdings ausgeschlagen als wir gesehen haben, wie ernsthaft sich die Jungs auf das Spiel vorbereiten – mit mindestens 10 Minuten Dehnübungen usw.. Wir haben dennoch adäquate Gegner gefunden, die sind auch immer schon nach 20 Minuten zusammengebrochen. Auf alle Fälle Grund genug nach einem kühlen Bier zu lechzen – damit kommen wir umgehend zu

Punkt b):
Die Bar auf Boduhithi ist sehr gepflegt, die Jungs dort sehr bemüht einerseits, ziemlich lässig andererseits: Unsere Villa-Nr. wussten die nach dem ersten Bier, und ein netter Ratsch war jederzeit angesagt. Bei nicht mal 50% Resortauslastung auch nicht wirklich überraschend. Schöne Lage, bequeme Sofas, dazu an jedem Tisch ein Spiel – wir wurden richtig zu Zockern. Das 1.internationale bayrische Backgammon Aperitif-Turnier ging übrigens unentschieden aus.

Wir hatten Halbpension wie immer gebucht – und so waren wir willkommene Opfer für die gelungenen kulinarischen Versuche der Küchencrew.

Abendessen in einem Wort – WOW. Wir sind schon eher verwöhnt – aber jeden Tag Sushi & 7 Sorten Salat auf den Malediven, täglich ein neues Vorspeisen-/Nachspeisen-/Hauptgang-Buffet, das Ganze optisch wunderschön angerichtet – sehr überzeugend. Bei den Hauptspeisen waren immer wieder mal eine oder zwei (von 7-10) dabei, die wir nicht wirklich lecker fanden, aber der Rest war wirklich hochwertig, wir fanden faszinierend dass z.B. die Rinderfilet-Scheiben im Wärmer perfekt rosa waren. Die chilled soups am Vorspeisenbuffet haben wir gleich in unsere Sommerküche integriert, seitdem sind unsere Schnapsgläser im Dauerstress. Um andere Reiseberichte dahingehend zu ergänzen: Die Anordnung des Buffets ist tatsächlich jeden Abend gleich, die Speisen selbstverständlich nicht! Jeden Abend gab es eine kleine Life-cooking Geschichte: BBQ, Wok, Fisch BBQ , Prawn BBQ …. Ist jetzt nicht so, dass da jeden Abend 5 Koche den Thunfisch mit blitzenden Messern in der Luft zerteilen, steht halt ein Typ am kleinen Grill und brutzelt vor sich hin.

Ein extra Satz für die Nachspeisen: Ich bin ein Chocoholic, und für den leicht warmen Mousse-au-chocolat-Kuchen würde ich ohne mit der Wimper zu zucken 10 Oberhemden bügeln – oder ähnliche Qualen durchleiden. Ähnlich verführerisch waren immer die Dessert-Triples, mindestens genauso lecker die 2 verschiedenen hausgemachten Eissorten, die frischen Früchte etc.. Das Ganze gerne dekoriert mit geblasenen Zuckerkunstwerken - auch fürs Auge eine Delikatesse.

Jetzt ein Ende mit den kulinarischen Schwärmereien, ihr seht, es hat uns sehr geschmeckt. Auch das Frühstück lies keine Wünsche – außer jemand braucht Nutella – offen. Und frischgepressten Saft nach unseren Wünschen zusammengstellt hatten wir auf den Males auch noch nie. An dieser Stelle ein Riesenlob an den italienischen Chefkoch & den tunesischen F & B Manager – die Jungs sind wirklich auf Zack. Leider gibt es in den Bungalows eine Waage – standhaft haben wir uns allerdings geweigert, das Mahnmal zu betreten – war eh klar, dass dieses tägliche Kulinarium keine Diät ist.

Jetzt muss ich doch noch kurz beim Trinken/Essen bleiben und kurz auf den Manager Cocktail eingehen: Tolle Sache das. Jeden Sonntag Abend werden alle Gäste an den Strand eingeladen, es gibt Fingerfood & Cocktails umsonst. Es sind aus allen Bereichen des Resorts Leute da, F & B Manager, Tauchbasis, Spa – und so kann man sich echt durch die Gegend quatschen. Wir haben an diesem Abend auch so viele Mitgäste kennen gelernt wie sonst in 10 Tagen. Wir kamen uns zwar ein bisschen vor wie in der Ferrero-Rocher Werbung – viele Leute in weißen Leinenklamotten süffeln lässig aus beschlagenen Sektgläsern – aber das war wirklich nett. Don´t miss it!

Meinen vollgefressenen Körper habe ich auch einige Male in´s Spa getragen; die balinesischen Mädels gehen in einem wunderbaren Ambiente Ihrem Beruf nach – und wissen was sie tun: Natürlich sind die Massagen auch nicht billig aber absolut Ihr Geld wert – das ist keine 10€ Strand-„Massaaaschhhh“ sondern Entspannung pur.

Was wir am Urlaubsende ein bisschen blöd fanden ist die Tip-Politik auf BH: Man soll jeden selbst tippen, den man als trinkgeldwürdig einstuft. Das fanden wir ein bisschen schwierig, da wir z.B. unseren Pool-Boy nie wirklich gesehen haben er aber täglich da war, genauso war es mit Gärtnern, Koralleneinsammlern am Strand etc.. Wir konnten nur beim Chefkoch einen Tip für die Küchencrew , bei der Tauchbasis einen Tip für die Bootscrew die auch die Ausrüstung auswäscht abgeben & in der Bar einen Crew-Tip – die haben eine Sammelkasse. Den Rest mussten wir einzeln zusammensuchen.

Für uns wäre es ideal gewesen, Roomboy & Kellner & Spa Mädels einzeln zu tippen, für den Rest hätten wir uns eine große Tip-Box gewünscht.

Ansonsten bekommt man am vorletzten Tag eine Aufstellung aller Beträge die man auf der Insel ausgegeben hat (per „Heidi-Mail“ – in der Bambusröhre an der Türklinke hängend) – so kann man in Ruhe mal drüber schauen bevor man am letzten Tag zum Zahlen geht. Vorbildlich gelöst – wie so viele Details auf Boduhithi, denen aber auch viele Kleinigkeiten gegenüber stehen, die man besser lösen könnte.

An der Abreise hat uns nur gestört, dass wir sie antreten mussten – wir wären gerne noch geblieben. Etwas peinlich war uns, dass ein Resort-Angestellter darauf bestand, unsere 2 Reiserucksäcke bis zum Check In Schalter zu begleiten & höchstpersönlich aufs Band zu legen – das lies er sich partout nicht nehmen! Rückflug mit Condor verlief sympathisch ereignislos – und so endete ein wieder mal wunderbarer Maledivenurlaub bei dem die Preis/Leistung für uns absolut stimmig war. Allen weiteren Boduhithi-Besuchern wünschen wir traumhafte Tage dort!

Wer diesen Bericht bis zum Ende gelesen hat & noch Fragen hat, nur zu: hodalump at web.de

 


 

In der richtigen Villa ein unvergesslicher Urlaub

Coco Palm Bodu Hithi 2 Wochen Ende Mai 2007

Hotel
Die ehemalig italienisch geführte Insel wurde von der Maledivischen Coco Palm Gruppe in ein 5 Sterne Hotel umgebaut. Es gibt total 44 Island Villen und 56 Villen über Wasser die sich in Water Villas, Escape Water Villas und Escape Water Residences aufteilen. Die Villen sind (Stand Ende Mai 2007) alle fertig gebaut. Entgegen den Katalogen ist die Insel noch nicht ganz fertig, was von Auge aber kaum zu sehen ist. Die Escape Water Residences im Norden sind zum Teil noch ohne Innenausstattung und das dazugehörende exklusiv diesen Gästen vorenthaltene Restaurant "Breeze" noch nicht in Betrieb. Gemäss Angaben des Personals wird dieser Teil offiziell im Dezember 2007 eröffnet. In der Zwischenzeit werden einzelne Buchungen mit Einschränkungen für die schon fertigen Residences aber akzeptiert. Gäste dieser Kategorie müssen in der Zwischenzeit jedoch gute 10-15 Minuten Fussweg bis zu den Restaurants im Südteil der Insel auf sich nehmen. Im Inselinnern wird zudem an der Infrastruktur für die Angestellten gearbeitet. Während unserem Aufenthalt waren Abbrucharbeiten an einem älteren Gebäude gleich neben der Dhoni Landestelle im Gange. Vor den Island Villas auf der Sonnenuntergangsseite errichtete man in ca 50 Meter Abstand zum Mauer- und Sandsäckestrand zwei Barrieren um die heranrollenden Wellen etwas zu bändigen. Das Meer hat den wenigen ehemals vorhandenen Strand auf dieser Seite in Kürze abgetragen. Ob sich dieser mit dem Wechsel der Saison wieder anhäuft kann ich nicht beurteilen. Der brummende Generator beeinträchtigt je nach Windrichtung etwas mehr oder weniger stark die Island Villas Nr. 314-319 mit einer Geräuschkulisse und Dieselgeruch. Aber von vorne angefangen:

Island Villas Nr. 301 - 309 im südwestlichen Teil der Insel 301 gleich neben dem Wassersportzentrum und mit Zugang zu schönem Strand
302-309 haben viel Grün aber anstatt einem Strand eine Stützmauer
Aqua Restaurant liegt zwischen 304 und 305
Island Villas Nr. 310 - 333 im Osten auf der Sonnenaufgangsseite
310 bis etwa 313/314 viel Grün dafür einen Korallenstrand mit 3 ins Meer hinausgebauten Mäuerchen
314-320 ebenfalls viel Grün und Schatten sowie Uebergang zu Sandstrand dafür mit Emissionen vom Generator und des Inselstaffbereichs wo doch hin und wieder gearbeitet (gesägt, gehämmert, geschweisst etc.) wird.
321-328 nach meiner Ansicht der schönste und ruhigste Teil. Palmen, Sandstrand, Ruhe und Büsche um die Villas (Privatsphäre)
329-333 hier befindet sich der aufgeschüttete künstliche Teil der Insel und das Malediven Feeling verwandelt sich abrupt zu einer Mondlandschaft. Wenig Schatten und landschaftliche Oede bestimmen den Eindruck. Der neu bepflanzte Inselteil dürfte bis auf die schnell wachsenden Schlingpflanzen noch Jahre brauchen um etwas fürs Auge herzugeben.
Island Villas Nr. 334 - 344 im Westen auf der Sonnenuntergangsseite
Stützmauern, Sandsäcke, Korallenstücke und Wellen bestimmten Ende Mai 2007 das Bild. Schlingpflanzen und kümmerliche Minipalmen kämpfen gegen die Seegischt. Zur linken Hand darf man dem ganzen Dhoniverkehr mit Be- und Entladen von diversem Material zusehen. Nur für hartgesottene Sonnenuntergangsanbeter zu empfehlen.
Sämtliche Island Villen sind riesig dimensioniert mit 188 m2 und Schlafzimmerblick aufs eigene Pool. Für uns einer der Hauptgründe warum wir uns für Bodi Hithi entschieden haben. Die riesige Wanne haben wir auch täglich benutzt. Direkt aus dem Schlafzimmer ins eigene Pool springen konnten wir bisher auch nirgends. Moderne und stylische Ausstattung. Top: Sternenhimmel vom Liegebett im eigenen Innenhof betrachten. Enttäuscht hat mich jedoch die Verarbeitungsqualität. Grosse Spalten bei den übergrossen Schiebetüren, schlechte Verarbeitung, Ein Nagel hier ein Nagel da eingeschlagen, etc. Die Materialien sind knapp auf einem 4 Sterne Niveau. Handwerkskunst auf hohem internationalen Niveau zu finden wie in anderen Hotelketten sucht man vergeblich. Meine Frau konnte ihren Schrank nicht schliessen, dass die Beleuchtung ausging. Die WC-Türe hatte in geschlossener Form einen Türspalt von ca 3cm. In einem 5 Sterne Resort erwarte ich nicht, die WC Türe von Hand zuhalten zu müssen damit mich der Raumboy nicht sieht während ich mein Geschäft erledigen muss, während er die riesige Villa aufzuräumen versucht. Stürmt es draussen, wehen die ganzen Vorhänge in der Villa hin und her. Am Morgen nach dem Regentag mit Sturm stand ich vom Bett Barfuss direkt auf ein scharfes Palmenblatt welches neben diversem anderen Laub den Weg in die Villa gefunden hatte. Design hat bekanntlich auch Nachteile: So ist die Dusche und das WC nicht von der Klimaanlage gekühlt, sondern wird durch einen Dachfensterschlitz entlüftet. Dadurch oft etwas muffig. Zudem ist der schöne Granit himmeltraurig verarbeitet. Klebereste und schlechte Passformen vermitteln kein exklusives Gefühl - einfach schaade. Die Klimaanlage und die Deckenventilatoren haben wir als nicht zu laut empfunden. Auf der Terrasse hört man das Gerät des Nachbarn jedoch deutlich, da die hölzernen Abdeckungstore bei allen Villen weit offen stehen.
Sauberkeit: Die Insel wird von morgens bis Abends gefegt und geputzt. Nach jeder Flut entfernen Putztrupps die angeschwemmten Korallenstücke und allfälliges Laub und Unrat vom Strand.

Morgens und 8 - 9 Uhr war unsere Villa jeden Tag rundherum gefegt. Unglaublich aber wahr.
Gästestruktur: Vorwiegend Deutsche, Japaner, Koreaner, Schweizer, Oesterreicher, Franzosen, Italiener und Russen. Trend: Jedem Japaner sein Stativ! Die Asiaten stehen morgens sehr früh auf, bleiben im Schatten, buchen Vollpension (Fullboard), verschwinden nach Einbruch der Dunkelheit und reisen nach einer Woche kreideweiss so wie sie gekommen sind wieder ab. Für uns echt der Hammer! ;-) Kommentar eines Restaurant Managers über die Japaner: "They all book Fullboard and Water Villa - but eat very little, he he he. Dollarzeichen standen in seinen Augen...

Lage
Im Nord Male Atoll, ca. 40 Minuten mit dem Speedboat vom Flughafen entfernt. Die richtige Distanz um die weniger schönen Seiten Males am Horizont verschwinden zu sehen. Das Taj Coral, Huvafen Fushi und das One and Only Reethi Rah befinden sich in unmittelbarer Nähe. Auf der Nachbarinsel Kuda Hithi welche ebenfalls zur Coco Palm Gruppe gehört sieht man aus der Distanz einige Baubaracken, welche aber aufgrund der Entfernung nicht weiter stören.

Ausflugsmöglichkeiten: Male Discovery für ein paar Stunden am späten Nachmittag für 68$, zweistündiger Schnorcheltripp 22$, Frühfischen 24$, Evening Cruise mit Champagner und Häppchen für happige 112$.

Service
Mal so mal so. Sehr viele freundliche Angestellte die leider durch andere fast wieder kompensiert werden. Von vier Anrufsversuchen bei der Rezeption nahm bei zweien auch nach dem zehnten klingeln noch kein Mensch den Hörer ab. Nach unserer Info kein Arzt auf der Insel -> Male.
Check in und Check out sehr professionell. Bade- und Erfrischungstücher werden die ganze Zeit und überall gereicht. Die Insel wurde während unseres Aufenthalts mehrmals kurz vor Mitternacht mit einem Insektenmittel unter infernalischem Lärm besprüht. Des Sprühen wird angekündigt und man empfiehlt, bis sich der Rauch verzogen hat, die Klimaanlage auszuschalten.
Das Hotel hat auch ein grosses Coco Spa welches auf Stelzen ins Meer gebaut wurde. Das grosse Angebot an Behandlungen ist mehrheitlich im oberen Preissegment angesiedelt. Eine Thaimassage gabs ab 70$. Mehrstündige Aufenthalte um die 300-500$.

Gastronomie
Es gibt drei Restaurants und eine Bar "Aqua" A la carte Restaurant auf Stelzen über dem Wasser
Perfekter Service auf höchstem Niveau und ausgezeichnetes Essen
Vorspeisen 12-18$, Hauptspeisen von 24-60$ (Hummer), Nachspeisen wie Vorspeisen 1 Liter Evian 6$, Bier 5$, Wein von 20-300$
Alles immer plus 10% Service Charge! Tipp: 2005 Neetlingshof Chardonnay für nur 20 Dollar!
"Air" Hauptrestaurant in Buffetform für Frühstück-,Mittag- und Abendessen
A la carte Essen ebenfalls erhältlich. Personal ist jedoch auf Buffetgäste eingestellt.
Beispiel: "Could we please have some bread?" Antwort des Kellners: "Why bread..?"
Service Qualität variert stark von Tag zu Tag und Kellner zu Kellner. Hier merkt man deutlich dass es sich um ein neues Resort handelt und etliche Mitarbeiter erst seit wenigen Wochen oder Monaten auf der Insel arbeiten. Mit diversen Trainingsprogrammen wird unter Leitung eines Tunesiers der Service nun auf Vordermann gebracht.

Das Buffet war morgens und Abends sehr reichhaltig und hat uns ausgezeichnet geschmeckt! Frisch gepresste Fruchtsäfte und solch eine grosse Auswahl auf den Malediven ist fantastisch. Buffet 52$ am Abend und 36$ am Mittag (Alles immer plus 10% Service Charge!) "Latitude" Poolbar mit Getränken und Snacks " The Stars" Im nördlichen Teil der Insel exklusiv für Gäste der Escape Water Villa Residences (Eröffnung geplant im Dezember 2007)
In Villa Dining den ganzen Tag lang möglich. Pizzas für 15-20$ und diverse andere Häppchen. Die in den Katalogen ebenfalls erwähnte Weinbar ist noch nicht in Betrieb. Frühstücken oder Abendessen am Strand oder in der Villa kostet unverhältnissmässig viel Aufpreis. Ein Seafood Barbeque am Strand schlägt mit 149$ pro Person zu Buche. Wobei man dann mit Essen förmlich zugeschüttet wird. Etwas weniger wäre mehr. Am Abend sind lange Hosen in den Restaurants für Herren vorgeschrieben, wobei doch einige Gäste von dieser Vorschrift abwichen, was mir auch Recht war. Nach einigen Tagen liess ich dann sogar die Sandalen in der Villa. Barfuss macht der Malediven Urlaub einfach doppelt so viel Spass. Die Insel wird nicht als Barfussinsel angepriesen, aber es ist absolut machbar.

Sport & Unterhaltung
Ein fantastischer grosser rechteckiger Hotelpool mit toller Sternenbeleuchtung zu den Nachstunden. Sicher einer der Highlights des Hotels! Im horizonless pool haben wir oft den Sonnenuntergang bei einem guten Drink betrachtet. Abendunterhaltung eher einfach: Schönes Video der Tauchschule. Tolle Lifemusik Band mit der angeblich besten Sängerin auf den Malediven - "Malediven sucht den Superstar?!". Champagner-oder Kokosnusscocktail Show. Sonntags Cocktailparty am Strand mit Häppchen zu der sämtliche Gäste und leitende Angestellte aufgeboten werden, gute Möglichkeit um Feedback zu geben. Drink and eat as much as you can. Zwei hölzerne Liegestühle mit Matte auf der Terrasse und am Strand pro Villa. Wireless Lan auf der Insel. Hotellaptop kann für günstige 5$ pro halbe Stunde gemietet werden. In jeder Villa zwei Regenschirme und aufladbarer Scheinwerfer um nachts auf Krabbenfang am Strand zu gehen! Duschen am Hotelpool, beim Wassersportzentrum sowie eine Innen- und Aussendusche in den Villen. Eine kleine Boutique mit fairen Preisen und eine Bibliothek mit Büchern und Zeitschriften steht allen Gästen offen. Volleyballfeld und schöner Tenniscourt mit Kunstrasen. 3 Tennisbälle für 10$ müssen gekauft werden. Wassersportzentrum: Super Neues Equipment da es kaum benützt wird. Segeln, Surfen und Wassersport gegen Bezahlung. Kanufahren für 11$ pro Stunde. Flossen, Maske, Schnorchel und Lifevest gratis zur Ausleihe. Motorbootmiete für 200$ (ja richtig zweihundert Dollar) pro Stunde.

Tauchbasis: Haben wir nicht in Anspruch genommen. Es gibt jedoch eine Deutsche, eine Italienerin, einen Skandinavier und viele andere welche für die Basis arbeiten. Sprachen sind also kein Problem. Zudem scheint auch das ganze Equipment neu zu sein.
Schnorcheln: Wir haben sehr viel Zeit im Wasser rund um die Insel verbracht. Das Hausriff ist wunderschön und viele Korallen scheinen in fantastischen Farben. Es gibt aber auch Stellen rund um die Insel wo noch einiges an Baumaterial im Meer liegt. Aufräumungsarbeiten waren immerhin im Gang. Wir haben bis auf eine Schildkröte eigentlich alles gesehen: Vom Hai bis zum Rochen und zur Muräne über einen Oktopuss zu unzähligen Fischen war einfach alles dabei. Super Highlight: Auf dem Schnorcheltripp am Ende des Manta Points im tiefblauen Wasser schoss ein Wahoo direkt auf mich zu und umkreiste mich mehrmals! Der Fisch war schnell wie der Blitz und dürfte an die zwei Meter lang gewesen sein!

Zimmer
Bei der richtigen Zimmernummer ein Traumurlaub (siehe unter Hotel). Die Villa wird zweimal täglich gereinigt wobei bei der Grösse der Unterkunft der Roomboy doch sehr unterschiedliche Resultate geliefert hat. Ein kleines Gespräch mit etwas Trinkgeld kann Berge versetzen. Der Strom fiel während zwei Wochen zweimal kurz aus. Bettlaken wurden einmal pro Woche und Handtücher wenn immer man wollte gewechselt. Die Island Villen sind die günstigste Kategorie auf Coco Palm Bodu Hithi stellen aber nach unserer Ansicht mit Abstand die beste Form der Unterbringung dar. Die Wasservillen sind viel kleiner, bieten weniger und kosten deutlich mehr. Falls man Mittags mal schnell zum Strand möchte, muss man über den von der Sonne heiss gebackenen Holzsteg laufen. Es steht zwar Wasser in schönen Behältern in regelmässigen Abständen zur Verfügung, aber ohne Schuhe verbrennt man sich ziemlich sicher die Füsse. Zudem möchten wir bei einem Sturmtag lieber auf festem Boden stehen.

Tipps & Empfehlungen
Auf keinen Fall Halbpension buchen. Zimmer/Frühstück reicht und dann hat man die Auswahl am Abend ob man im A la carte Restaurant, auf der eigenen Terrasse, am Strand, im Buffetrestaurant oder überhaupt nichts essen will. Bei Halbpension für die man in Deutschland 40 Euro und in der Schweiz CHF 70.-- hinblättert kriegt man nur einen Gutschein von 40 US Dollar falls man in einem anderen Restaurant essen möchte. Der Gipfel der Frechheit. Da kamen sich doch einige Gäste mehr als betrogen vor.

Fazit: Wir können diese Insel für einen Urlaub empfehlen, haben sie aber wegen der noch vorhandenen kleinen Mängel nicht so in unser Herz schliessen können, dass wir nochmals dahin fahren würden. Wir hatten einen tollen und entspannenden Urlaub mit ausgezeichnetem Essen und verbrachten viel Zeit im Wasser um die faszinierende Unterwasserwelt schnorchelnd zu entdecken.

Kosten für 2 Personen für zwei Wochen auf Coco Palm Bodu Hithi:
Flug Emirates in Economy ab ZRH via DBX (inkl. Tax) pro Person CHF 1'020.-- CHF 2'040.--
Island Villa inkl. Frühstück EUR 1'520.-- pP x Kreditkartenkurs 1. 68 = CHF 2'554.-- CHF 5'108.--
Nebenkosten für zwei Wochen auf der Insel 1'489 US$ x KK 1. 25 = CHF 1'861. -- CHF 1'861. --
Total CHF 9'009.--

Den Flug haben wir bei ebookers. ch und das Hotel bei Trauminsel Reisen in Deutschland wenige Tage vor Abflug gebucht. Für Schweizer Gäste: Die vergleichbaren Pauschal Angebote bei Kuoni und Manta Reisen waren zwischen 10'000 und 11'500 CHF - wohlgemerkt ohne irgendwelche Nebenkosten auf der Insel. Weder wurde bei den Schweizer Veranstaltern der Special 14=12 Nächte offeriert noch bekamen wir gratis ein Seafood Barbeque im Wert von 300$ gratis und franko obendrauf. Einmal mehr die Rote Karte..! Man wird einfach abgezockt. So gesehen konnten wir mit dem Preis/Leistungsverhältnis sehr zufrieden sein. Hätten wir jedoch bei Kuoni 11'500 CHF hingeblättert, der Katalogbeschreibung "...die Insel besticht durch weisse Strände..." geglaubt und wären dann in einer der Mondlandschaftsvillen auf der Sonnenuntergangsseite gelandet hätten wir wohl nach Mord und Totschlag gerufen! Es hat sich einmal mehr ausgezahlt sich zu informieren und zu vergleichen. Ich wünsche Euch allen ebenfalls einen tollen Urlaub auf Coco Palm Bodu Hithi!

Für allfällige Fragen erreicht Ihr mich unter cci5733 at hotmail.com
 


 

Coco Palm Bodu Hithi / Dubai: Mai 2007

Flug: 2
Mit Emirates ab Düsseldorf über Dubai nach Male. Wir empfanden den Flug mit Emirates deutlich angenehmer (und dazu noch günstiger) als mit LTU. Essen, Service sowohl Sitzplatzabstand waren besser. Super ist auch das eigene Bordentertainment System in der Rückenlehne des Vordermanns (mit diversen Filmen, Serien, Spielen, Musik und zwei Außenbordkameras des Flugzeugs). Leider hatten alle unsere vier Flüge etwas Verspätung. Hinweis zum Flughafen in Dubai: Wirklich großer Duty Free Bereich mit einer riesigen Auswahl. Preise sind aber nicht viel günstiger als anderswo - Ausnahme sind Zigaretten, eine Stange (200 Zigaretten) z. B. Lucky Strike kostet dort ca. 9,50 Euro.

Ankunft: 2+
Sehr freundlicher Empfang an Flughafen durch Victoria. Ging dann auch relativ schnell mit dem Speedboot nach Bodu Hithi. Auf der Fahrt bekamen wir kalte Erfrischungsgetränke (Wasser, Cola, usw.). Auf der Insel gab es dann noch einen Zitronengrastee und die üblichen Formalitäten wurden erledigt. Es gab dann noch einen Umschlag mit Inselplan, Veranstaltungen und einem Brief vom Inselmanagement, in dem darauf hingewiesen wurde, dass man sich in einer Eröffnungsphase befindet und dementsprechend noch einige Abläufe optimiert werden müssen, man sich aber die größte Mühe gebe, den Aufenthalt so angenehm und perfekt wie möglich zu gestalten. Danach wurden wir von einen Angestellten zu unseren Bungalow begleitet, der uns dort alles weitere erklärte. Alles lief sehr reibungslos, nett und entspannt ab. Besonders gefreut hat es uns, dass wir unseren Wunschbungalow bekommen hatten.

Insel (an sich): 2-
Der Inselteil mit ursprünglichem üppigem Bewuchs ist sehr schön, nur der (aufgeschüttete?) neue Teil der Insel lässt von der Bepflanzung her im Augenblick noch zu wünschen übrig. Alle Wege der Insel sind aus Sand und sehr gepflegt. Alle Wegweiser und die gesamte Inselbebauung wurde mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Auch die Gebäude (Rezeption, Bar, usw.) sind ein Traum. Ein kleines Problem zu unserer Zeit war, dass es aufgrund der vorangegangenen regenreichen Zeit sehr viele Mücken gab, weshalb auch fast jeden Abend dagegen gesprüht bzw. geräuchert wurde. Dies war leider ein sehr lautes Unterfangen, da dies mit einer Art umgebauten Laubsauger immer zwischen 23.00 und 0:00 Uhr geschah, wobei der "Lärmpegel" etwa 10-15 Minuten lang recht hoch war und man auf jeden Fall die Klimaanlage ausschalten musste.

Strand: 3-
Ja, ja der Strand. Das ist leider der wunde Punkt auf Bodu Hithi. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass die Insel einen tollen Strand hat. Sagen wir mal so: Die Insel hat ganz gute Strandabschnitte, aber auch mindestens genau so viele, die man im Augenblick getrost als Zumutung bezeichnen kann. An einer Stelle gibt es überhaupt keinen Strand, sondern nur eine Mauer (betrifft die Bungies Nr. 309, 308, 307). Die Bungalows auf der Sonnenuntergangsseite haben einen hässlichen Strand (zur Zeit eine Sandsackmauer - leider auf Grund der momentan noch starken Brandung wirklich nötig – zumindest sind alle Säcke weiss). Auf der Sonnenaufgangsseite sieht es da schon besser aus. So ab Bungalow Nr. 315 kann man dem Strand dann schon guten Gewissens eine 2- geben. Es soll aber in nächster Zeit noch eine Menge neuer Sand aufgeschüttet werden (Palm Island in Dubai lässt grüßen) und neue Wellenbrecher sollen die Erosion stoppen und verhindern, dass weiterhin so viele Korallenstücke angespült werden (diese werden täglich in den meisten Bereichen weggeräumt). Positiv zu erwähnen ist allerdings noch die kleine Sandbank vor dem Steg zum Spa/zu den Escape Water Residences, von wo aus man wunderbar den Sonnenuntergang geniessen kann.

Hausriff: 1-
Das Hausriff bietet 4 "offizielle" Einstiege, aber es ist auch bei Ebbe fast überall möglich zum Hausriff zu gelangen. Es ist das bis jetzt schönste Hausriff das wir auf den Malediven gesehen haben. Auf der Sonnenaufgangsseite reichen Teile des Riffs bis drei Meter an den Strand heran. Die Korallen sind größtenteils in einem wirklich sehr guten Zustand und auch die Fischvielfalt war gut (viele verschiedene Drückerfische, die Napoleondrücker dort waren echt der Hammer und kamen immer wieder bis auf wenige Zentimeter neugierig auf einen zu). Alle Fischarten kann ich leider nicht bezeichnen, aber wir begegnetem einem Tintenfisch, zwei sehr kleinen Riffhaien (ca. 30 cm), Kugelkopf-Papageifischen, Doktorfischen, Halfterfischen, Trompetenfischen, einer Muräne und diversen anderen. Die schönsten Stellen zum Schnorcheln waren der große Riffblock an der Lagunenseite der Escape Wasservillen und der Bereich zwischen den Escape Wasservillen und dem Aqua Restaurant. Auch der Bereich um das Spa ist schön zum Schnorcheln, wurde jedoch von einem recht munteren Drücker "bewacht", so dass ich dort nur zweimal war. Leider wurden einige kleine Bereiche des Riffs durch den Umbau der Insel beschädigt (oder waren schon vorher beschädigt). Auch liegt hier und da noch etwas Bauschutt herum (Stahlröhren, Betonsäulen, und Wellblechteile). Diese sollen aber in Bälde mit professionellen Gerätschaften geborgen werden.

Spa, Joga und Fitnessbereich: 2
Das Spa ist sehr schön auf Stelzen in die Lagune gebaut. Nebenan befindet sich auch das Fitnesscenter, welches ebenfalls einen traumhaften Ausblick bietet. Es ist mit den neusten Geräten ausgestattet und es liegen immer frische Handtücher, Wasser und Obst aus. Die zwei Yoga Pavillons liegen auch in diesem Bereich. Hier werden verschiedene Yogakurse angeboten (ab 34 USD). Wir genossen eine Balinesische Massage (gehörte als Bonus zu unserem Buchungspaket). Die Behandlung dauerte ca. eine Stunde und war sehr gut. Einziger Nachteil war, dass irgendetwas mit den Lautsprechern nicht in Ordnung war und es immer mal wieder zu Aussetzern der leisen Hintergrundmusik kam, was die Entspannung ein wenig störte. Der Behandlungsraum hat noch eine Terrasse mit kleinem Pool zur Lagune hinaus. Dort waren wir nach der Behandlung leider nur wenige Minuten, da die Mittagssonne genau auf die Terrasse schien und es einfach aufgrund der Hitze nicht auszuhalten war. Massagen also lieber in den späten Nachmittag legen, da die Sonne dort ab ca. 16.30 Uhr langsam verschwindet und man noch etwas länger auf der Terrasse ausspannen und die Massage nachklingen lassen kann.

Bungalows: 1 (wenn die Lage stimmt)
WOW. Die Beachvillen haben mit den beiden Terassenbreichen eine Gesamtgröße von 180 Quadratmetern und sind nur mit dem Besten und Feinsten ausgestattet. Leider konnte man leichte Abnutzungserscheinungen erkennen. Bleibt abzuwarten wie die Villen in einem Jahr aussehen. Der hintere Bereich der Villen ist echt der Wahnsinn, der eigene Pool und das Tagesbett sind ein Traum. Einzig die Klimaanlage und Deckenventilatoren erschienen mir etwas laut, aber da tritt auch ein Gewöhnungseffekt ein. Es gibt auch eine Espressomaschine, die bei Bedarf jeden Tag neu bestückt wird. Tipp: USB Kabel für den iPod mitnehmen, der lässt sich an die Stereoanlage anschliessen.
Wir hatten noch die Möglichkeit zwei weitere Kategorien zu besichtigen:
Escape Watervillas: Wunderschön, mit dunklem Holz verarbeitet und traumhaftem Ausblick in die Lagune und das Hausriff. Die elektrischen Vorhänge sind vom Bett aus zu bedienen. Ebenfalls mit DVD Player, LCD TV und eigenem Pool.
Escape Water Residences:
Ebenfalls sehr schön, aber die Escape Water Villen haben mir persönlich besser gefallen. Und einen eigenen Butler brauche ich nicht. Auch sind diese Villen sehr weit von Mainjetty, Bar, Wassersportzentrum usw. entfernt. Diese Villen haben allerdings ein eigenes exklusives Restaurant, sowie eine eigene Bar und Lobby. Ein eigener Jetty soll noch gebaut werden.
 

Sport und Freizeit: 1-
Auch hier gab es alles was das Herz begehrt. Sehr gepflegter Kunstrasentennisplatz, zwei Beachvolleyballplätze (wer sich traut, kann bei den Staff-Matches mitspielen), eine Indoortischtennisplatte (kostenfrei), ein gut ausgestattetes Wassersportzentrum (Kanus, Wasserski, Katamaran u.a.), Fitnesscenter (siehe Spa), das Longitude (ein Lese- und Chillout-Bereich mit gut sortiertem Bücherregal), Yogapavilions, Billardtisch (im ersten Stock der Latitude-Bar). Einen Abend gab es eine halbstündige PowerPoint-Präsentation über die Geschichte der Malediven an der Bar, die aber leider nur acht Leute sehen wollten. An einem anderen Abend spielte eine sensationell gute Live-Band ("Amazon Jade") an der Bar. Dies war auch der einzige Abend, an dem an der Bar auch mal richtig Publikumsverkehr war. An der Bar liegen ganztägig diverse Brettspiele (Schach, Backgammon, Scrabble) aus.

Essen und Getränke: 2+
Frühstück: Gut, Eierstation für Omelettes und Co., eine Station, an der man sich frische Obst und Gemüsesäfte pressen lassen kann, komplette Zutaten für ein japanisches Frühstück, diverse Brot und Müslisorten, hausgemachte Marmeladen, kleinere Auswahl an Wurst- und Käsesorten.
Abendessen: Sehr gut, großes Vorspeisenbuffet, riesige Brotauswahl, frische Salate, geniale Saucen und Dips, Fleisch und Fisch von außergewöhnlich guter Qualität. Desserts waren auch sehr gut und optisch ein Traum. Ein Gericht wurde immer an einer Live Cooking Station zubereitet. Was man allerdings sagen muss, ist, dass das Essen eigentlich jeden Abend den gleich Stil hatte: Asiatisch mit mediterranem Einschlag. Für eine Woche gab es für uns genug Abwechslung, bei zwei Wochen kann ich mir aber schon vorstellen, dass es etwas eintönig wirken könnte. Große Weinkarte im gehobenen Preissegment. Mittags haben wir meist Club Sandwiches an der Bar gegessen (15 Dollar). Es gibt auf der Insel noch zwei weitere Restaurants. Das A la Carte Restaurant Aqua (schon bezahlte Halbpension wird verrechnet). Waren dort nicht essen, haben aber nur Gutes gehört. Das zweite Restaurant ist nur den Gästen der Escape Water Residences vorbehalten und noch nicht in Betrieb.

Tauchbasis:
Hier kann ich leider keine Bewertung abgeben, da wir keine Taucher sind. Die sehr nette deutschsprachige Frau von der Tauchbasis war allerdings sehr hilfsbereit, als mir das Silica Gel für mein Unterwassergehäuse ausging. Auch machte die Basis einen sehr sauberen und absolut neuwertigen Eindruck.

Service und Personal: 2+
Bis auf eine Ausnahme hat uns der Service auf Bodu Hithi sehr gut gefallen: Es wurde beim Einchecken leider vergessen, uns einen Gutschein für das Spa auszustellen (für die Massage, die in unserem Reisepaket inbegriffen war). Diesen nachträglich zu bekommen gestaltete sich etwas schwierig und wir bekamen teilweise sehr wiederspüchliche Antworten. Letztendlich schaltete sich ein leitender Angestellter ein und das Problem war aus der Welt. Das hätte etwas besser laufen können. Aber der Mitarbeiter, der sich eingeschaltet hat (wir wissen leider nicht mehr wie er heißt), ist Gold wert für dieses Resort. Wir hatten zwei längere Gespräche mit ihm und der Mann weiss was Service bedeutet. Hoffentlich bleibt er der Insel noch etwas erhalten. Die Kellner im Restaurant waren bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen supernett und auch immer für einen Spaß zu haben. Die Mannschaft der Bar war auch top und immer gut drauf. Es herrschte insgesamt eine locker-legere Freundlichkeit. Unser Roomboy Adam muss auch positiv erwähnt werden. Er versorgte uns täglich mit frischem Obst oder kleinen süßen Köstlichkeiten. Ob das Standard ist oder abhängig vom Roomboy konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Defekte Glühbirnen wurden sofort ausgetauscht und zweimal am Tag wurde wie von Geisterhand alles perfekt gereinigt. Zwar wurde hier und da mal etwas im Bungalow liegen gelassen (Glühbirne im Waschbecken, Geschir auf dem Balkon), aber uns störte das nicht weiter - ich fand das menschlich und bei der Größe der Bungalows echt zu verzeihen.
Was uns außerdem sehr gut gefiel, waren die täglichen "Bodu Hithi News" (hier gab es u.a. den Wetterbericht und etwas Werbung in eigener Sache) in der Hauspost und die Minizeitung mit allen relevanten aktuellen Nachrichten (6 Seiten DIN A4) in deutsch, englisch oder französisch, die pünktlich zum Frühstück auslag. Auch die Manager Cocktailparty (sonntags) war fantastisch, sie fand an einem sehr schönen Strandabschnitt statt und es gab Champagner, Wein und Cocktails so viel man wollte oder vertrug. Dazu wurde Fingerfood (lecker!) gereicht und alle wichtigen Angestellten standen für Small-Talk, Problemlösung und Verbesserungsvorschläge zur Verfügung.

Abreise: 2
Ebenfalls perfekt organisiert war die Abreise. Am Vorabend hatten wir einen Zettel mit einem Zeitplan und eine vorläufige Nebenkostenabrechnung (zur Überprüfung) für die Abreise in unserem "Hausbriefkasten". Da unser Flug erst um 11:45 Uhr ging, konnten wir noch in Ruhe frühstücken und die Nebenkosten bezahlen, während unser Gepäck vom Bungi zum Boot gebracht wurde. Der Rücktransfer dauerte ca. 35 Minuten. In Hulhule wurden wir am Steg von einem Mitarbeiter unseres Reiseveranstalters in Empfang genommen und zur Abflughalle gebracht. Was uns positiv überraschte war die neue Abflughalle. Einen mehrtägigen Stop-Over in Dubai zu dieser Jahreszeit kann ich allerdings nur völlig Hitzeresistenten empfehlen, die auf Baustellen-Sightseeing stehen.

Fazit: 2+
Zu unseren Bedingungen (Preis, Bungalow-Nummer) eine empfehlenswerte Insel mit internationalem Publikum, aber doch sehr vielen deutschsprachigen Urlaubern. Wer nicht den absoluten Traumstrand oder AI sucht, sondern wert auf traumhafte Einzel-Bungalows mit Pool (wenn auch im Augenblick noch mit Roulette-Funktion was Strand und Lärm angeht), ein schönes Hausriff und gutes Essen legt, ist zumindest zu den augenblicklichen Preisen mit Bodu Hithi sehr gut bedient. Bleibt abzuwarten wie das Vorhaben mit dem Strand gelingt und wie schnell die neuen Pflanzen wachsen und letztlich wie sich die Preise entwickeln. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Angestellten von Bodu Hithi, die wesentlich zum Gelingen des Urlaub beigetragen haben und unserem Reiseveranstalter EWTC, die einen Superjob gemacht haben und noch wissen was perfekter Service ist.

yield


Reisebericht Coco Palm Bodu Hithi
30.04. – 15.05.2007

Anreise:
Da es keine Direktflüge von Frankfurt mit LTU gab, buchten wir ab/bis Düsseldorf. Beim Check In erlebten wir einen sehr übergenauen Mitarbeiter des Bodenpersonals: Wir haben wie immer FCC (Business Class) gebucht. Wie immer hatten wir unser Tauchgepäck dabei und dieses u.a. auch mit T-Shirts und Badesachen aufgefüllt. Nachdem er uns gefragt hatte, ob wir „nur“ Tauchgepäck dort eingepackt hätten und wir dieses wahrheitsgemäß mit „nein“ beantworteten, sollten wir alles überflüssige Gepäck auspacken und in den normalen Koffer wiedereinpacken. Erst nach dem Hinweis, dass wir FCC (Business Class) gebucht hätten, gab er mit dem Hinweis „Ach so Vollzahler“, klein bei. Ein Paar vor uns wurde zur Kasse gebeten, da sie je über 20 Kg dabei hatten.

Leider ereilte uns das Schicksal denselben „Ein-Checker“ beim Boarding wiederzutreffen. Er lief durch den ganzen Warteraum und schnappte sich Handgepäck einiger Flugreisenden und ging zur Waage, um dann mitzuteilen, dass max. 8 Kg erlaubt seien, aber das Gepäck ja weitaus mehr wiegen würde… Leider vergaß er dabei, dass pro Person 8 Kg erlaubt sind und oft nur ein Handgepäck pro Paar dabei war.

Ansonsten verlief der Hinflug recht ruhig, abgesehen davon, dass wir keine Speisekarten bekamen, sondern kopierte Zettel…

Ankunft Male | Coco Palm Bodu Hithi:
Wir wurden durch Victoria (Guest Relation Managerin) von Coco Palm Bodu Hithi am üblichen Insel-Stand begrüßt und bekamen dort auch gleich an unsere Koffer ein Namensschild mit Villa-Nummer. Christian hatte unseren Villa Wunsch (+/- Island Villa 315) an die Insel geschickt und letztendlich bekamen wir Nr. 319. Nach ca. 30 Minuten Wartezeit ging es mit Speedboot ab nach Coco Palm Bodu Hithi. Die Fahrtzeit beträgt ca. 45 Minuten. Schon auf dem Speedboot bekamen wir „feuchte Tücher“ und „Wasser“ zu trinken. Beim Check In auf der Insel gab es noch einmal ein Begrüßungsgetränk. Uns wurde ein Lageplan der Insel erklärt und auch gleich die Kleidungsvorschriften im Restaurant: Männer kurze Hosen bis zum Knie o.k., kürzer nicht, ärmellose T-Shirts oder Hemden sind nicht erwünscht (wir erlebten, dass Gäste zum Umkleiden geschickt wurden). Frauen dürfen anziehen was sie wollen. Dann ging es zu unserer Island Villa. Zu dieser Zeit (Süd-West-Monsum) waren wir auf der Wind abgewandeten Nord-Ost-Seite (Spa-Seite) untergebracht – ein Glück – denn auf dieser Seite haben ca. 50% der Island Villen Palm-Bewuchs und hier liegt auch der wesentlich schönere Strandabschnitt. Unsere Villa war super, Palmen rundherum, kleiner privater Badestrand (ab und zu laufen andere Gäste vorbei). Einziges Manko: Der Zugang zur Lagune war mit Korallenschutt überhäuft und durch einen kleinen freigeräumten Weg ging’s zur Lagune.

Island Villa:
Die Fotos, die wir gesehen hatten, stimmten 100% überein. Toller Bungalow, in der Mitte eine riesige kreisrunde Badewanne (wir haben sie nie benutzt), die uns als Trockenstation für Kleidung diente. Links von der Badewanne die Waschbecken, der Schlafbereich und der Private Pool (7m x 3m und 1,50m tief) mit Wasserfall-Funktion auf beiden Seiten und mit Außen-Sonnenbett und Außendusche. Rechts die Sitzecke mit Plasma-TV und Terasse zum Meer mit 2 Sonnenliegen (ACHTUNG: Gehen gerne mal kaputt, müssen öfters repariert werden), einem weiteren runden Sonnenbett und zwei weiteren Liegen direkt am Strand. Der Toilettenbereich und Duschbereich in der Villa ist hinter Milchglas versteckt. Es gibt zwei Kleiderschränke, einen für die Lady und einen für den Gentlemen. Alles in allem ein Traum von 189 qm. Das einzige Problem ist die Verarbeitung: Die Insel hat seit November 2006 auf und die Villa ist quasi 5-6 Monate alt und schon zeigen sich erste „Abnutzungserscheinungen“.

Restaurant | Bar | A la Carte Restaurant Aqua:
Wir hatten Half Board und sind prima damit klargekommen. Das Frühstück empfanden wir als reichlich und ausreichend: Verschiedenste frisch gepresste Säfte, je nach Wunsch, 2-3 Wurst- und Käsesorten, 6 verschiedene hausgemachte Marmeladen, frisch gebackener Kuchen oder Teilchen (Croissants, Muffins, Donuts usw.) Diverse Brotsorten und Cornflakes und frisches Obst und Gemüse in Hülle und Fülle. Natürlich gab es auch noch die Warmspeisen-Fraktion, immer 2-4 warme Speisen zur Auswahl. Das Abendessen empfanden wir hingegen etwas eintönig. Wenn man jeden Abend Sushi essen kann, schmeckt es irgendwann nicht mehr. Von anderen Inseln kennen wir Themenabende oder auch Barbecue-Abende. Diese fehlen gänzlich. Trotzdem gibt es in Hülle und Fülle frische Salate angemacht oder zum selber anmachen und auch hier wieder 6-8 Warmspeisen zum auswählen. Das Nachspeisenbuffet und die frisch gebackenen Brotsorten sind ein Traum…

Die Bar war nicht wirklich stark frequentiert, meistens saßen wir bis 24.00 Uhr in der Bar und waren oft die letzten Gäste. Die üblichen Preise für eine 5 Sterne Insel, z.B. Carlsberg Bier 5$, Corona 7$ und Cocktails 7-17$. Die Hausweine kosten pro Glas 15$ und die Flaschen 75$. Wobei es komisch ist, da andere Weine, bessere Qualität als die Hausweine, schon ab 25$ zu haben sind.

Das a la Carte Restaurant Aqua haben wir einmal besucht und fanden es sehr gut, konnten nur leider nicht draußen sitzen. Wir hatten dort die Fischplatte für 2 Personen genommen und wurden nicht enttäuscht. Die Auswahl beläuft sich auf ca. 6 Vorspeisen, 6-8 Hauptgänge und 6 Desserts.

Spa:
Wir haben das Spa einmal genutzt und hatten je eine Massage für $100 (80 Minuten). Die Spa-Crew ist sehr bemüht und das Spa ist eins der schönsten, das wir jemals auf den Malediven gesehen haben, wobei: Wozu eine Sauna auf den Malediven?.

Tauchbasis Dive Ocean:
Wir meldeten uns am ersten Inseltag gleich an und machten unseren Check-Dive am Hausriff am nächsten Morgen. Es gibt 4 verschiedene Einstiegsstellen am Hausriff, wobei überwiegend nur 2 betaucht werden. Der Einstieg gestaltet sich aufgrund der vielen Korallen etwas schwierig, aber dafür haben wir noch nie seit El Ninio eine so intakte Korallenwelt erlebt – WAHNSINN. Wir kennen die Malediven seit 1994! Der Check-Dive war total entspannend mit den üblichen Übungen und am nächsten Tag ging es gleich auf´s Dhoni. Aufgrund des aktuellen Süd-West-Monsums kann es am Außenriff etwas wackelig werden. Im Gegensatz zu manch anderen Äußerungen empfanden wir das Tauchen mit Dive Ocean als wirklich angenehm. Das Briefing findet noch an der Tauchbasis statt und bei Ankunft am Tauchplatz wird die Strömung gescheckt und dann ab ins Wasser. Es sind immer 2-3 Tauchguides mit an Bord und die Buddies werden nach Erfahrung zusammengestellt. Alle unsere Tauchgänge beliefen sich auf 60 Minuten. Wir hatten auch nie das Gefühl „geguidet“ zu werden, wobei man sagen muss, dass ein Tauchguide unter Wasser, der einem die Highlights zeigen kann, weil er weiß wo sich diese befinden, von großer Hilfe ist, vor allem wenn man fotografiert. Die Haurifftauchgänge sind ebenfalls sehr entspannt, da man sich das komplette Equipment zum Einstieg bringen lassen kann. Bei Bedarf packen die Jungs einem sogar die Tauchsachen bei An- und Abreise aus und wieder ein. Die Homepage der Tauchbasis soll in den nächsten 14 Tagen online sein.

Rückreise:
Die Rückreise lief, außer einer kleinen Verspätung des Speedboots, völlig problemlos und stressfrei und wir durften sogar mit dem nagelneuen Airbus A 330-200 D-ALPI, der LTU zurückfliegen.

Unser Fazit:
Eine sehr schöne Insel mit tollen Island-Villen (zu den Wasser-Villen können wir nichts sagen). Wir haben einen sehr erholsamen Urlaub verbracht und haben fast alle Angebote genutzt. Das Publikum ist international. Unser ABER: Für uns ist es keine 5-Sterne Insel, sondern nur eine 4-Sterne Insel und wir wären auch nicht bereit einen höheren Preis als dieses mal zu zahlen. Wobei es sich um ein Eröffnungsangebot handelt und die Insel regulär schon teurer ist.

ChristianR6

Bilder zum Bericht
 


Das war mein dritter Maledivenurlaub und so ca. der 5te meines Mannes. Wir waren die ersten Tage (19.-22.03.) aufgrund einer Überbuchung auf Island Hideaway - dazu ein gesonderter Reisebericht.

Angereist sind wir mit der AUA über Colombo nach Male. Ok, das Platzangebot in Economy ist nicht berauschend, aber die AUA-Crew war wirklich superfreundlich und zuvorkommend.

Die Koordination vor Ort - von Island Hideaway retour zum Flughafen und dann Transfer auf Bodu Hiti hat alles tadellos und schnell geklappt (ich war wirklich begeistert - da wir diese ganzen Transferdaten wirklich erst vor Ort erfahren haben). Wir sind zusammen mit einem zweiten Paar auf BH angekommen und am Steg wurden die obligatorischen Erfrischungstücher gereicht und ein Erfrischungsdrink. An der Rezeption wurden wir vom TUI-Reiseleiter begrüsst, haben erste Infos über die Insel erhalten und im Anschluss daran die Zimmerschlüssel. Eine sehr nette Mitarbeiterin von der Rezeption (ich gebe zu, ich habe den Namen vergessen), hat uns zu unserem Strandbungalow Nr. 322 geführt. Ich hatte im Vorfeld ein Mail an das Inselmanagement geschickt, mit der Bitte um einen Bungalow zwischen 313-323 bzw. mit dichter Vegeation und ruhig gelegen. Und ich muß sagen, 322 war perfekt! Schöner dichter Bewuchs rundum und kein Baulärm etc.

Nachdem die Insel relativ klein ist und in der Mitte der Insel der Generator liegt und zusätzlich im Umfeld des Generators gearbeitet wurde (geschweißt
etc.) hat man meines Erachtens bei den Bungalows 315-320 zumindest das Brummen des Generators gehört bzw. wahrscheinlich auch ab und an ein wenig Baulärm (kann ich aber nicht wirklich beurteilen, da wir nur hier nur am Weg zum Frühstück/Abendessen vorbeigegangen sind).

Nachdem ein Teil der Bungalows auf einer Sandbank errichtet wurden und hier erst vor ein paar Monaten begrünt wurde bzw. teilweise noch wird sind die Pflanzen und Sträucher dort nicht höher als 1 bis 1,5 m. Das sieht natürlich ein wenig trostlos aus, da man sich eine Malediveninsel doch schön begrünt mit Palmen & weißen Sandstrand vorstellt. In einigen Jahren ist sicher auch dieser Teil der Insel ein Prachtstück ;-)

Der Strand ist das nächste Thema. Auf der Sonnenuntergangsseite (Bungalow
334-315) ist so gut wie überhaupt kein schöner feiner Sandstrand vorhanden, sondern nur mehr oder weniger grober Korallenschutt - barfuß dort durchzuspazieren wäre für einen indischen Fakir wahrlich ein Vergnügen ...
Entweder bleibt man also auf der Terrasse oder sucht sich einen anderen Platz (z.B. am Hauptpool - wieder sehr hübsche(!) Sonnenliegen *g* und ein schöngelegener Pool - man schwimmt quasi über dem Meer und guckt dann einfach in die Ferne *schwärm* oder daneben Richtung Hauptsteg war wieder sehr schöner Sandstrand.

Dafür gibt es auf der anderen Inselseite (Bungalow 310-333) und die sogenannte Sonnenaufgangsseite einen sehr schönen feinen Sandstrand.

Für den Bungalow selbst gibt's nur eine Beschreibung - STYLISH. Eine riesige runde Badewannen mitten im Raum, der private Pool mit riesigem Liegebett an der hinteren Veranda (mit "tausend" verschiedenen Spots und Beleuchtungsmöglichkeiten *smile*) sowie auf der Terrasse zum Strand mit Lounge. Nespresso(!) Kaffeemaschine und und und ....
Die zwei Roomboys waren auch supernett und nachdem wir sie erst mal persönlich kennengelernt haben, stand immer eine Schale mit Blüten etc. im Zimmer. Und vor allem, es war immer supersauber!

Allerdings ist nicht immer alles praktisch, was stylish ist - ich gebe zu, mein Mann und ich sind ein Fan des offenen maledivischen Bads und dadurch dass hier im Bungalow das Bad mitten in den Raum gebaut ist, war das Licht beim Spiegel etc. nicht optimal. Aber wie heißt es so schön: Jammern auf hohem Niveau ...
Der einzige Punkt, den ich persönlich bei den Bungalows wirklich als undurchdacht bemängle - sie sind so gebaut, dass das Außenteil der Klimaanlage (mit Ventilator) jeweils auf Höhe der Strandterrasse des Nachbarbungalows liegt *hmm* ...

Wir hatten Halbpension gebucht. Das war für uns völlig in Ordnung.
Frühstück- und Abendbuffet gab es im Restaurant Air. Dort hatte man beim Abendessen auch die Möglichkeit am Steg beim Wasser zu sitzen. Von dort konnte man auch die ankommenden Dhonis und deren Ab- und Beladung beobachten (Lärmbelästigung hat es für uns dadurch nicht gegeben, da das ganze wirklich ziemlich ruhig durchgeführt wurde - eher haben sich einige recht nette Fotos dadurch ergeben schmunzeln
Frühstücks- und Abendbuffet war immer sehr reichhaltig (auch immer mit frischem Obst und Gemüse etc.). Ich denke, es war für jeden etwas dabei und die Qualität bei der Zubereitung der Speisen etc. war für uns eine gute 2 (nach Schulnotensystem).

Da wir beide nur Schnorchler sind, hatten wir mit der Tauschschule gar nichts zu tun. Wir waren jeden Tag schnorcheln und zwar meistens beim Bereich der Wasservillen Richtung Aqua Restaurant - hier sind die Korallenstöcke wirklich sensationell - groß sowie relativ intakt und bunt.

Einmal waren wir bei den Escape Water Suiten (die sollen lt. Rezeption mit Mai eröffnet werden) schnorcheln, also dort war es eher beängstigend ... nur ganz wenige vereinzelte Korallen, aber jede Menge Bauschutt - Rohre, ganze Gerüste .... *brrr* ...also hier sollte dringend aufgeräumt werden!

Dann haben wir noch einen Schnorchelausflug mit dem Boot gemacht und die 2 Stellen, die das Boot angefahren hat (in Sichtweit der Insel), waren *wow* .... wirklich meterhohe schillernde Korallen und Fischeschwärme :-) es war wirklich ein tolles Erlebnis.

Mein Mann hat auch ab und an den Fitnessraum (Laufband/Fahrrad gab's - wenn ich mich richtig erinnere) genutzt - mit wunderschönem Blick auf's Meer. Ich bin in der Zwischenzeit faul am Strand gelegen und habe gelesen *herrlich*.

Ab und an haben wir uns an der Rezeption einen Laptop ausgeliehen und damit Emails abgerufen und dergleichen - hat tadellos funktioniert. Ich habe noch des öfteren die "Library" heimgesucht - und auch die eine oder andere interessante Urlaubslektüre gefunden.

Und nicht zu vergessen - der räudige rote Inselkater *smile* der uns nach ein paar Tagen adoptiert hat und immer bei uns auf der Terrasse lag. Wir haben ihn auch regelmäßig vom Frühstücks- und Abendbuffet versorgt.
Allerdings haben wir vermutet, dass er nicht ganz gesund ist, da er ab und an ganz wackelig war und ihn man auch nicht am Bauch angreifen durfte (war ein bißchen angeschwollen). Aber er ist ein ganz ein Lieber. Also wer immer jetzt auf Bodu Hiti fährt und den roten Kater auf seiner Terrasse sieht, bitte ein Leckerli vom Buffet für ihn mitnehmen und die eine oder andere Streicheleinheit nicht vergessen!!!

Bodu Hiti war beim Buchen eine Notlösung, da sämtliche unserer Wunschinseln zu diesem Zeitpunkt bereits ausgebucht waren. Aufgrund der unerfreulichen Vorgeschicht der Insel, die man hier in einigen "Baustellen"-Threats nachlesen kann, war ich schlußendlich sehr positiv überrascht und wir haben wirklichen einen schönen, erholsamen und total entspannenden Urlaub erlebt.

Dass eine neueröffnete Insel noch einige Wehwehchen hat, damit sollte man rechnen. Solange sich diese Wehwehchen in Grenzen halten ... denn natürlich gibt man auf der anderen Seite sehr viel Geld für einen Aufenthalt hier aus und möchte natürlich einen "Traumurlaub".

Ich persönlich wäre todunglück gewesen, hätte ich in einem der Bungalows auf der neu bepflanzten Sandbank gewohnt. Meinem Mann wäre es wahrscheinlich egal gewesen ... derzeit ist es meines Erachtens noch eine bißchen "Russisches Roulette" ob alle Faktoren, die man für den persönlichen Traumurlaub braucht, zusammenkommen oder nicht ...

Auf der anderen Seite hat Bodu Hiti auch unbestritten Pluspunkte und Potential. Die kurze Transferzeit von Male, schöne Korallenbänke, sehr freundliches Personal (egal ob Roomboy, Restaurant,Bar), sehr stylish und gut ausgestattete Bungalows (bzw. generell sehr stylish) und voraussichtlich in ca. 5 Jahren, wenn die bebaute Sandbank eingewachsen und grün ist ....

ildefonso at gmx.at