Reiseberichte Angaga

ANGAGA Island Resort, 05.–26.10.2016

Unser achter Malediven-Urlaub. Der Flug mit Emirates ab Zürich mit dem Airbus A380 war, wieder einmal, super. Alles stimmte. Besser geht Economy (und Business und First) wohl fast nicht. - Der Weiterflug dann mit der Boeing 777-ER von Dubai nach Malé war etwas weniger bequem, aber immer noch gut. In Malé angekommen, wurden wir, weil meine Frau “Emirates Skywards Gold”-Mitglied ist, sogar durch eine Express-Passkontrolle geschleust und das Gepäck kam auch vor dem meisten anderen an. Emirates, danke! Unsere achte Maledivenreise, die erste nach Angaga.

Nach dem Vorstellen am Thomas Cook-Schalter am Rande des Flughafens ging es zum Gepäckwiegen (die meinen das ernst mit 20 kg Koffer und 5 kg Handgepäck, aber ein Handtäschchen oder der Fotoapparat oder so gehen doch noch kostenlos mit) der Wasserflugzeuggesellschaft Trans Maldivian Airways (TMA). Wir - meine Frau und ich sind Senioren - kamen, nach der Fahrt zum Wasserflugzeughafen und einem plötzlichen Wechsel des Terminals, relativ schnell weg und gelangten nach 25 Minuten Flug und drei Minuten Speedboat bereits vor 10 Uhr (!) auf Angaga an. Dort, unter den Ventilatoren der (offen gebauten) Empfangshalle = Rezeption gab es ein kleines Begrüßunsgetränk und frische, kühle Tücher und die üblichen Anmeldeformulare.

Wir hatten ein Wasserbungi gebucht (ältere Bauweise, relativ weit weg vom Restaurant, wie wir jetzt wissen) und bekamen Nr. 166, wogegen wir, nach Einzug, allerdings protestierten: Für drei Wochen Aufenthalt wäre das uns nicht zuzumuten: Hässlich aufgequollener Laminatfußboden, von dem man sich Holzspäne einziehen konnte - alles in allem: heruntergekommen (angeblich bereits Tage danach repariert). Wir bekamen sofort und anstandslos ein (etwas) besseres Wasserbungi, Nr. 168, in dem wir dann auch die drei Wochen blieben. Zusammengefasst: Bungis könnten ansehnlicher sein, zumal in dieser Preisklasse, es lässt sich aber aushalten. Die neueren Wasserbungis scheinen innen besser zu sein, die Anordnung etc. scheint aber bei den älteren besser. Ordentliche Veranda, die allerdings von den Vorübergehenden großteils eingesehen werden kann. Und: Eine schöne, breite Holztreppe direkt ins Meer. Die Stufen unten waren allerdings ziemlich “vermoost”, also mit Algen und so bewachsen, rutschig. Andernorts hatten wir “Leitern” ins Wasser, was deutlich unbequemer war.

Beim allerersten “Testschwimmen” fiel uns auf, dass bei unseren Wasserbungis wenig los war: Als Schnorchler (mit viel Ausdauer - 4 Stunden am Stück ist unser Rekord) hatten wir uns auf das nahe Hausriff besonders gefreut. “Leider”, für uns sehr schade, hat man von den älteren Wasserbungis keinen halbwegs direkten Zugang zur Hausriff-Außenseite, Durchs Hausriff führen nur ganz wenige Passagen nach draußen - und was wir sahen, war wirklich sehr enttäuschend: Die Korallenbleiche 2015/16 hat in Angaga praktisch alle Hartkorallen getötet und, nach der Größe und Zahl der Fische zu schließen, hielten das nur die kleineren Tiere aus (Futtermangel). Angaga liegt mittendrin in seinem Atoll, kriegt also bei Ebbe und bei Flut “vorgewärmtes Wasser”. In der Tauchschule (die Leutchen dort machten einen guten Eindruck auf uns Nichttaucher) berichteten, dass die Wassertemperaturen 2015/16 bis 36 Grad angestiegen seien. Das haut die gesündeste Koralle um! Also: Was wir an Korallen sahen, war trostlos.

Barfuß-Insel: Stimmt. Allerdings sind die Hauptwege betoniert, mit teilweise nur einer ganz dünnen Sandschicht obendrauf. Meine Plattfüße hätten den Sand lieber dicker gehabt. Einige Seerosenteiche verschönern die kleine Insel. Eine Voliere mit frei fliegenden Wellensittichen ist beachtenswert. Der Fitness-Raum scheint gut ausgestattet.

Abendessen gab es ab 19:30 Uhr. Buffett: Alles war in einer langen Reihe aufgebaut (Suppe … Salate … “Stärke” … aktuelles Fleisch / Fisch … Durchgang zur Küche … warme sonstige Gerichte; auf der anderen Seite Obst und Nachtisch) und es gab “mächtige Schlangen” mit durch “Trüler oder Vordrängler immer wieder ausgelösten kleinen Ärgernissen. Vierzig Leute vor uns in der Schlange, auf einer Insel mit 50 Bungis und 40 Wasserbungis, ist für die Preislage unangemessen schlecht organisiert. Das Essen: Wir haben auch auf den Malediven schon besser gegessen, aber zu Beanstanden gab es eigentlich nichts. Die Speisenauswahl (neben D/CH/A auch auf die reichlich anwesenden Ostasiaten, Chinesen ausgerichtet) war durchaus in Ordnung und die Qualität der eingesetzten Lebensmittel teilweise sogar sehr gut (butterweiches Roastbeef, wirklich frischer Fisch). Es war ”etwas für jeden dabei“, kulinarische Höhepunkte sollte man aber nicht erwarten und die kamen auch nicht (wenn Sie nicht gerade ein ausgemachter Fan von Apple Crumble sind - der war sehr gut). Getränke: 300 ml Coca Cola oder Bitter Lemon US-$ 3.–, 1-Liter-Karaffe Hauswein weiß / rosé / rot zu $ 20.-, die Hälfte $ 11.– und 1,5 Liter stilles Wasser $ 3,50. Cocktails an der Bar (nur wenige probiert) um die US-$ 10.–. Alle Preise plus 10 Prozent für den Service plus 12 Prozent Steuer. – Vom Alkoholgehalt her waren unsere Longdrinks etwas ”schwachbrüstig".

Wir brauchten leider zweimal täglich unseren E-Mail-Abruf. Kostenlos ging das nur in den beiden Bars - allerdings nur dann einigermaßen gut, wenn sonst niemand da war. Vor dem Abendessen war dieses kostenlose Netz total überlastet und nur bei fast leerer Bar war das Internet gut genug, auch den einen oder anderen Blick auf eine Website zu werfen. Na gut, nachts um drei Uhr wäre es wohl ausgezeichnet gewesen …. .

Besonders erwähnen müssen wir, dass das Personal dieser Insel überdurchschnittlich gut (für diese Kategorie) ist: Wir stießen überall auf freundliche Leute, die uns unsere Wünsche bestmöglich erfüllten. Doch, der Zimmer-“Boy” hätte den Dreck noch etwas gründlicher entfernen können oder auch die Terrasse oder die Treppe ins Meer ein zweites Mal (in drei Wochen) putzen können, nachschauen können, warum die nächtliche Beleuchtung (außen) nur teilweise funktionierte. Aber er hat uns durstigen Typen wirklich ordentliche Mengen an Tee und Kaffee (das Beutelzeug eben) gebracht, als er merkte, dass wir das verwenden. Und frische Handtücher und so.

Großes Pech hatten wir mit dem Wetter: Wir hatten außerordentlich viel Regen und Starkwind (das Wasserbungi, auf Holzstelzen gebaut, hat ganz schön gebebt). Insgesamt, und wir sind da nicht zimperlich, unser verregnetster Urlaub überhaupt (Sri Lanka, Schottland und Irland inklusive).

Ob wir wieder nach Angaga reisen würden? Definitiv: Nein. Die toten Korallen und die relativ mickrigen Fische, einerseits, das doch schon in die Jahre gekommene Wassserbungi brauchen wir so schnell nicht wieder. Obwohl die Leute dort nett waren. Das Zimmer mit den Büchern, die “Bibliothek”, war zu zwei Dritteln mit deutschem Bestand bestückt - hat uns beim Regen über den Tag geholfen. Hatten schon lange nicht mehr so viel gelesen … . Die Thomas-Cook-Reiseleitung (wir hatten ein Problem, weil unsere Hotelbeschreibung bei Neckermann-Reisen mit der Wirklichkeit an zwei uns wichtigen Stellen nichts gemeinsam hatte) war, nun ja, sehr freundlich ausgedrückt, “weniger kompetent”. Und das bei einem Reisepreis, für das man schon einen Kleinwagen kaufen könnte.

Also: Beschreibung des Reiseveranstalters genau lesen, auf keinen Fall alles für perfekt halten - und genießen. Die Korallenbleiche 2015/16 auf Angaga hat aber wirklich schlimm zugeschlagen, da ist praktisch gar nichts mehr am Leben.

Wir reisen sicherlich nicht mehr auf diese Insel, was aber auf keinen Fall am wirklich freundlichen und guten Personal lag.

Wolfgang und Helga

Angaga, südliches Ari Atoll, 07.–21.04.2013

Insel***: schönste Malediveninsel auf der ich bisher war (Eriyadoo, Embudu, Fihalhohi, Kandooma, Lily Beach, Bathala, Reethi Beach), ca. 350 x 150 m, breiter weisser Sandstrand teils mit feinstem Pudersand, 50 Land und 20 Wasserbungalows, letztere stören das Bild wenig. Beste Bungis direkt am Strand („Superior“) 119 – 125 & 127 –129 mit Abendsonne und freiem Blick aufs Meer (126 ist in 2. Reihe), Wasserbungis 170 und 151 (beide der Insel zugewandt – schöner Blick). Die „Garden Rooms“ sind doppelstöckig und in der Mitte der Insel angesiedelt, die günstigere Alternative zu den Strandbungis, Ausstattung wie Strandbungis, mit kleinerer Terrasse ohne Meerblick. Viele Palmen – Trauminsel Look. Gäste als wir dort waren nach abnehmender

Häufigkeit: Schweizer, Deutsche, Österreicher, Engländer u.a. .

Essen: sehr reichhaltiges und abwechslungsreiches Buffet, sehr schmackhafte Gerichte, wer da noch meckert, muss zu Hause einen Sternekoch engagiert haben. Wir hatten Halbpension, da wir ohnehin nicht soviel essen, wenn wir tauchen. Die beiden Bars bieten über 70 tolle Cocktails an, allerdings nur ganz wenige mit All Inclusive. Auf Lilly Beach hatten wir mal All Inclusive, die inkludierten Cocktails waren miserabel und wir haben dann doch lieber die besseren anderen gekauft. Auf alle Kosten (auch Tauchen) auf Angaga kommen 10% service charge plus 8% governement tax.

Tauchbasis: Subaqua, freundliches und sehr kompetentes Team, das sich sehr um die Taucher bemüht. Basis und Leihausrüstungen sehr gut. Tauchbetrieb deutsch perfekt organisiert, vielleicht etwas zu perfekt und etwas rigide. Von den Inselgästen waren nur ca. 25–30% Taucher, d.h. etwa 25 Personen, als wir da waren. Das Boot wurde aber nie auf die max. 18 aufgefüllt, sondern bei mehr als 15 Tauchern fuhr parallel das zweite Boot. Nitrox kostenlos, 12 L Aluflaschen.

Eine Flosse Abstrich aus folgenden Gründen: 1) Bei Boots-TG englisches Briefing am Anfang der Bootsfahrt, deutsches Briefing erst am Tauchplatz und wenn alle Taucher in voller Ausrüstung bei Hitze auf dem schaukelnden Boot sehnlichst auf den Absprung warten. Als ich bat, das deutsche Briefing parallel oder kurz nach dem englischen zu machen, war die Antwort, es gäbe Regeln und an die würde man sich halten - scheinbar gelten für das englische Briefing andere Regeln. 2) Wahlhaiausfahrten mit 2 TG (ganztags mit Imbiss): dafür sind 30 USD für die 70 min Bootsfahrt und 50 USD Aufpreis zu zahlen, also 80 USD plus 10% service charge plus 8% governement tax, plus die Kosten der 2 TG. Wofür die 50 USD? Vor 2–3 Jahren wurde das noch nicht verlangt, sagten uns Stammgäste. Es werden keinerlei technische Hilfsmittel zur Findung der Walhaie sondern wie bei allen Bootsfahrten nur die guten Augen der Bootscrew eingesetzt. Die beiden Tauchplätze die angefahren werden, sind von der Qualität Mittelmass und Walhaie wurden wenn überhaupt dann sowieso beim Schnorcheln gesichtet, beim Tauchen eher als sehr seltene Ausnahme (laut Tauchguides). An der Rezeption kann man als Alternative für auch völlig überrissene 55 USD (plus 10%, plus 8%) halbtags Schnorchelausflüge zum selben Walhaispot (nahe Sun Island) buchen, die Schnorchel Ausflügler hatten teils mehr Glück als die Taucher und das mit weniger finanziellem Aufwand und Zeitaufwand. Am Walhai Spot kann es dann schon mal 20 Boote mit je bis 20 Leuten drauf haben, ein Gewimmel an Schnorchlern…..arme Walhaie! Meist haben nur die Leute Glück, die als erste am Walhai sind, die anderen sehen ihn grade noch abtauchen.

Tauchplätze: Das Hausriff ist das am besten erhaltene und schönste an dem ich auf den Maldiven bisher getaucht habe, mindestens ein Weissspitzenhai bei jedem TG, dazu of 1–2 Ammenhaie, eine Schildkröte, generell viel Fisch, viele Tischkorallen, absolut sehenswertes Riff auch für Schnorchler. Die Boots Tauchplätze am Vormittag sind meist interessanter, als die am Nachmittag, da dann teils Wiederholungen (z.B. 3 x Angaga Tila in 10 Tagen) waren. Madi Varu „Manta Point“: Das Riff gibt nicht mehr viel her, dafür sahen wir aber Weissspitzenhaie, Napoleons und eine Schilkdkröte und in 2 TG ganz am Ende des TG je einen grossen Manta, einmal blieb einer 15 min da und zog uns Tauchern fast die Scheitel, so dicht war er über uns und unser TG wurde entsprechend länger. Beim 3. Mal waren mehrere Mantas 2–3 min nach dem Auftauchen unter unserem Boot. Kudah Tila und Kudah Rah Tila gehören zu den Top Plätzen, die uns sehr gefallen haben. In strömungsreichen Kanälen haben wir dagegen nicht getaucht.

An- und Abreise: Mit Emirates ab Frankfurt über Dubai, würden wir nicht nochmal machen, oder nur mit Stopover Nacht in Dubai. Beim Hinflug hatten wir planmässig 4.5 Stunden Wartezeit in Dubai, beim Rückflug 2.5 Stunden. Das Essen im Flugzeug war gut, Sitzreihen Abstand grösser als bei Condor. Grosser Nachteil: der Rückflug geht 23 Uhr ab Male, die Wasserflugzeuge starten aber nur bis 17 Uhr, wir mussten schon 15 Uhr abfliegen und sassen dann fast 7 Stunden in Male am Flughafen rum.

Fazit: wir werden Angaga sicher gerne wieder mal besuchen.

Dubai – Angaga - Dubai 03.09. – 22.09.2012, Strandbungalow, Halpension

Anreise:

Abflug ab Frankfurt mit zweitägigem Stopp in Dubai mit Lufthansa & Qatar Airways, jeweils in Business Class. Service und Komfort entsprechend angenehm und gut. Man kommt entspannt am Reiseziel an. In Dubai kann ich das „Le Royal Méridien Beach Resort & SPA“ (Tower Room) für einen angenehmen Aufenthalt am Jumeirah Beach empfehlen. Anflug auf Malé um 07:50 Uhr bei sonnigem, fast wolkenlosem Wetter. Endlich wieder „Spiegeleier“ von oben in Sicht. Die Einreise ging flott, der Rest bis zur Insel zog sich (wie erwartet) wie Kaugummi. TMA kassierte erst einmal knapp 44$ Übergepäckgebühr für rund 20 Kilo, von denen allerdings 8 Kilo auf den Handgepäckstrolley entfielen, die dort nur noch als Koffer akzeptiert werden. Da mit 50$ sowieso gerechnet wurde, völlig egal. Der Transfer an sich ließ dann nochmal gute andertalb Stunden auf sich warten. Um ca. 11 Uhr hatten wir dann endlich Sand unter den Füßen und die Schuhe konnten für die nächsten 2 Wochen über Bord geworfen werden. Begrüßung mit kaltem Getränk und Erfrischungstüchern, kurze Erledigung der Formalitäten und schon gings zum Bungalow.

Bungalow(s):

Wir hatten vorab nett um einen Bungi zwischen 110–118 oder 140–144 erfragt und bekamen 141 zugewiesen. Wie sich nach dem ersten ausführlichen Inselgang herausstellte eine top Lage an der Lagune, wo gerade die Steine im Sand am Wasser aufhören (die sowieso nur bei Ebbe groß zu sehen waren und das zu unserem Zeitraum kaum tagsüber). Wer einen Bungalow zwischen 120 und 130 bekam, konnte einem schon etwas leid tun, der Strand ist hier bis kurz vor die Bungalows ausgespült, so dass an der großen Abbruchkante nur noch Wurzelwerk und (z.T. aufgeplatzte) Sandsäcke zu sehen sind. Die Bungalows wurden auch so lange es möglich war nicht vergeben. Zur Zeit wird auf der Insel häppchenweise renoviert (Dächer werden neu gemacht, neuer Anstrich innen/außen, Bungalows an sich innen, Elektronikgeräte werden getauscht (in einigen Bungalows waren die Röhren-TVs schon durch Flat TVs ersetzt und zusätzliche eine iPod Station installiert), etc.). Unserer machte einen recht frischen Eindruck, schien also wohl schon renoviert. Die Steckdosen könnten etwas besser im Raum verteilt sein. Kühlschrank vorhanden für an der Bar/im Restaurant gekaufte Getränke (nicht befüllt als Minibar). Wasserkocher mit Tee/Kaffee vorhanden. Safe gibt’s an der Rezeption, nicht im Zimmer. Halboffenes Bad ist natürlich immer schick, die Schaukel vorm Bungalow wurde auch gerne mal genutzt. Staumöglichkeiten waren im kleinen begehbaren Kleiderschrank ausreichend vorhanden. Das Ambiente insgesamt mit der Bambusoptik gefiel mir gut. Der Roomboy kam morgens und abends, abends allerdings – kleiner Kritikpunkt - gerne mal zu seltsamen Zeiten (z.B. 19:00–19:15 vor der Tür gestanden und hartnäckig geklopft, wenn man sich gerade fürs Abendbuffet fertig macht, das um 19:30 öffnet). Irgendwie wollte er das auch bis zum Ende trotz mehrfachem Hinweis nicht verstehen, dass ging auf Velidhu z.B. besser, wo man den Roomboy auch bei ständig wechselndem Verhalten den gesamten Urlaub über nie zu Gesicht bekam. Mit den Handtüchern hatte er es auch nicht so. Selbst wenn wir unsere Badetücher nochmal verwenden wollten (stand so auch explizit auf dem Infozettel) und aufgehängt haben, legte er stur neue hin, so dass wir schnell 6, 8 oder 10 Badetücher hatten, die Klorollen auf der Toilette stapelten sich nach kurzer Zeit auch zu einer stattlichen Summe von 10+ an. Den Bungi an sich machte er allerdings blitzeblank, hier gab es nie etwas auszusetzen.

Insel/Strand:

Was soll man groß sagen, optisch eine Bilderbuchinsel, schöner Bewuchs mit vielen Palmen, rundherum ohne Wellenbrecher oder Mauern. Strand war überall ausreichend breit. Wenn man den weggespülten Strandbereich bei 120–130 noch in den Griff bekommen würde perfekt, aber das ist eben die Natur. Gepflegte Anlage, gemütliche Bar(s) mit bequemen Sitzen. Außerdem ist es eine waschechte Barfußinsel, auch in der Bar und dem Restaurant. Die Liegen am Strand sind aus Plastik, was optisch zwar nicht gerade schön ist, mir rein von der Bequemlichkeit jedoch mehr liegt als harte Holzpritschen.

Hausriff:

Das Hausriff ist nicht schlecht. Allerdings haben die Riffe von Velidhu und Eriyadu deutlich mehr zu bieten. „Highlights“ waren eine Schildkröte beim Mainjetty, wenige Riffhaie, und selten mal ein Adlerrochen. Der Korallenbewuchs ist recht schön. Beim Nachttauchgang konnte man sich noch an Einsiedlerkrebsen, Fangscherenkrebsen und hier und da mal einem Feuerfisch erfreuen. Im Vergleich insgesamt etwas Mau, für Ersttäter sicherlich aufregend genug, aber es gibt ja Abhilfe in Form von Tauchgängen abseits der Insel.

Gastronomie:

Hier kann ich die Meinung aus anderen Berichten leider nicht teilen. Die Qualität war sehr gut, keine Frage, allerdings hat sich das Buffet, trotz guter Auslastung der Insel, recht schnell und viel wiederholt. Hier wurde man z.B. auf Velidhu deutlich mehr verwöhnt, sowohl in der Vielfalt, als auch in der Abwechslung. Mit Ente, Beef und Nudeln hatten sie es besonders. Ich persönlich hätte mir mehr Currys und abwechselndes Meeresgetier gewünscht. Der Kellner war auf Zack und aufmerksam, nach dem 3. Tag wusste er bereits was man so trinkt und es stand schon ohne Bestellung sowohl beim Frühstück, als auch Abendessen bereit, wenn man vom Buffet zum Tisch kam. Beim Frühstück gab es ausreichend Auswahl. Zum Mittagsbuffet kann ich nichts sagen, da wir HP hatten und in der Bar gesnackt haben. Hier gab es die üblichen Verdächtigen á la Suppen & Salate (3–5$), Sandwiches mit Pommes in verschiedenen Variationen zum kleinen Preis (3–5$), Fish & Chips, Spaghetti oder Fischcurry mit Reis (11- 18$). Wir haben einfach mal die Karte peu á peu durchprobiert. Was man davon für gut befindet, muss jeder für sich wissen. Das wohl normalerweise stattfindende BBQ am Strand fand zu unserer Zeit nicht statt. Bier 4,50$, Softdrinks 3,50$ und Cocktails ab 8$. Nebenkostentechnisch lagen wir in Summe so bei knapp 2000$ für 12 Tage.

Unterhaltung:

Nur Freitags Liveband, ansonsten Ruhe. Und bitte tauscht diese einzige Musik CD, die es in der Bar 24/7 mit ihren 15 Liedern hat aus. Nach knapp 2 Wochen animiert es ein wenig zum Amoklauf, weil man die Texte schon mittröten kann :D

Tauchen:

Die Tauchschule war gut organisiert, sauber, gepflegt und gut gewartetes Equipment. Nitrox gibt’s umsonst, wie bei vielen Basen üblich. Mein Reisepartner machte seinen OWD vor Ort und hatte das Glück eine Einzelausbildung zu bekommen, da gerade sonst keine Kursteilnehmer angemeldet waren. Die Tauchschule führt also auch bei geringer Auslastung Einzelkurse ohne Aufpreis durch wenn es sonst keine Anwärter gibt, sofern man diese nicht explizit bestellt (geht auch gegen Gebühr). Tauchspots waren einige nette dabei. Meine persönlichen Favoriten waren „Angaga Tila“ und das Wrack der „MV Kudhi Maa“ vor Mayaafushi. Bei der Walhaitour am Außenriff des Süd-Ari Atolls vor Maamigili/Holiday Island/Sun Island gingen wir diesmal leider leer aus.

Tagesablauf:

Das Übliche… Chillen, Tauchen, Baden, Schnorcheln und in der Bar abhängen.

Wetter:

Von wolkenlos, über durchwachsen bis richtiges Sauwetter alles dabei, Nebensaison eben.

Sonstiges:

Internet gibt’s an mehreren W-LAN Accesspoints zum Preis von 6$ á 15Min. Wir hatten eine maledivische SIM-Karte vom Flughafen für 20$ inkl. 3,2GB Volumen, die sich im 3G Modul unseres Laptops ohne Probleme betreiben ließ.

Abreise:

Weckdienst um 05:30, Frühstück um 06:00, Abflug mit dem Wasserflieger um 06:45 mit Zwischenlandung auf Athuruga. Da wir erst um 08:10 am Flughafen waren, der Flug aber schon um 09:05 ging, wurden wir mit einem Privattransfer per Van direkt zum Terminal gebracht und schnell durchgeschleust. Hat alles ohne Probleme geklappt. Rückflug wieder mit Qatar Airways in der Business Class nach Dubai und von dort 5 Tage später mit Lufthansa in der First Class entspannt dem Ende entgegen nach Hause. Hier kann meine Empfehlung für das zum Burj Al Arab & Jumeirah Beach Hotel gehörende „Madinat Jumeirah Mina A’Salam“ (Ocean Deluxe Room) geben.

Fazit:

Eine potenzielle Repeaterinsel? Ja. Allerdings sollte man bei der Gastronomie und im Detail – trotz, dass es eine 3,5–4* und keine 5* Insel ist, noch etwas nachlegen. Da ich aber neugierig bin, geht es beim nächsten Maledivenbesuch - wie bisher - weiter auf eine andere Insel. Es gibt noch viel zu entdecken dort

Angaga 28.09. – 13.10. MeiersWeltreisen  Halbpension im Strandbungalow.

Als Malediven  „Ersttäter“ erlebten wir in legerer Atmosphäre einen traumhaften Urlaub.
 
Keine Frage, die Anreise über Nacht von Frankfurt mit 3,5 Stunden Aufenthalt in Dubai hat es, für alle denen das Einschlafen im Flugzeug (Holzklasse Emirates) schwer fällt, in sich. Zwar Entschädigt bereits der Anflug auf Male mit einem Tollen Fernblick die eine oder andere Strapaze, dennoch fühlten  wir uns, spätestens bei der im Schneckentempo voranschreitenden Einreisekontrolle, mehr als „gerädert“.

Nachdem die Zollkontrolle endlich hinter uns lag ging jedoch alles sehr zügig.  Koffer in die Hand, kurz durch das Röntgengerät, beim Reiseveranstalterschalter vorbei und schon befanden wir uns am Schalter der TMA. Auf unser kleines Erfolgserlebnis das unsere Koffer mit jeweils 19,5KG ohne Zuzahlung aufgenommen wurden, folgte eine circa Einstündige Wartezeit in der TMA „Wartelounge“.  Diese verging bei Kaffee & Cola (und endlich einer Zigarette) relativ Zügig und nach kurzer Sicherheitsunterweisung nahmen wir Platz in einer dieser Fliegenden Konservenbüchsen.

Der Flug an sich ist absolut genial und mit tollem Blick auf Male und den folgenden Inseln absolut Empfehlenswert.

Nach einem kurzen Zwischenstopp, um einige Urlauber an einer anderen Insel abzusetzen, erreichten wir unser Ziel Angaga. Trotz eher bescheidenem Wetter (die ersten beiden Tage regnerisch danach 12 Tage Top) an unserem Anreisetag erschien uns Angaga bereits vom Landungssteg wie eine Kopie aus dem Reisekatalog. Türkises Wasser, weiße Strände und eine üppige Vegetation ließen auf Anhieb die noch letzte Verbliebene Müdigkeit verschwinden. Nach kurzer Begrüßung, einem Willkommensdrink und einem Erfrischungstuch folgte die erste Tat Richtung Urlaub: Schuhe aus!!

Ich muss gestehen das uns auf dem Weg zu unserem Bungalow (Nr130) noch der ein oder andere Negativ-Bericht über die Zimmerzustände im Hinterkopf schwirrte, doch wurden wir umgehend nach Betreten eines Besseren belehrt. Angaga scheint seit einigen Monaten nach und nach alle Bungalows wieder auf Vordermann zu bringen, wir hatten das Glück einen solchen zu ergattern. Am Zustand  unseres Bungalows war wirklich nichts aus zu setzen, die Räumlichkeiten sauber, die Sanitären Anlagen in Schuss und Schimmel oder ähnliches war nicht zu erkennen.  Eine Schaukel vor der Tür  und 5 Meter bis zu unseren Liegen direkt am Wasser – Perfekt!

Die oben erwähnte Müdigkeit konnte nun allerdings nicht mehr verdrängt werden und so schnappte sich meine Frau eine Liegenunterlage, ein Handtuch und ein Kopfkissen und hielt auf unserer Schaukel ein Mittagsschläfchen während ich mich mit einer der Strandliegen anfreundete.

Ein wenig ausgeruhter ging es gegen Abend zum Essen und hier staunten wir nicht schlecht. Eine Immense Auswahl an Fleisch (Rind/Schwein/Lamm) und Fisch dazu unterschiedliche Salate und ein riesiges Nachtischbuffet alles nett hergerichtet  und frisch zubereitet dürften für jeden Geschmack etwas zu bieten haben. Selbst nach 14 Tagen Aufenthalt wurden wir immer noch fündig.

Beim Tagesablauf kann ich mich kurz fassen, da sich dieser beinah täglich wiederholt hatte. Circa 08:15 zum Frühstück (Zugegeben etwas Schmal in der Auswahl, jedoch wurde täglich frisches Omelette oder Spiegelei mit Zutaten nach Wahl zubereitet). Es folgte eine kleine Runde um die Insel zum Bungalow und dort ausgestattet mit mitgebrachter ABC Ausrüstung auf zum Hausriff. Für uns als Ersttäter und „Gelegenheits-Schnorchler“ ein absolutes Highlight! Riffhaie, Schildkröten und Fische unterschiedlichster Art und Weise begeisterten uns täglich aufs Neue. Ob es sich um ein durchschnittliches oder sehr gutes Hausriff handelt sollten Andere besser Beurteilen können, wir waren begeistert.

Nach 1-2 Stunden Schnorcheln ging es mit Buch oder Zeitschrift bewaffnet auf die Strandliege zum Sonnen und Entspannen.

Sobald der kleine Hunger aufkam  zog uns es zur Strandbar. Hier gibt es wie schon oftmals beschrieben für einen Akzeptabeln Preis Snacks und Getränke. Speziell die Snacks (z.B.Thunfisch-Sandwich mit Pommes und Salat 4$) standen für uns in einem sehr guten Preis - Leistung Verhältnis  und reichten zur Überbrückung bis zum Abendessen (19:30Uhr) völlig aus.

Zwischen Snack und Abendessen waren wir entweder wieder auf den Strandliegen oder zum Sonnenuntergang in der Sundownbar zu finden. Vor und nach dem Essen noch den ein oder anderen Cocktail  (circa 8$) bzw. das ein oder andere Bierchen (4$) und schon ist der Tag rum. Eben Entspannung pur.

Speziell hervorheben möchte ich die für uns wohltuend empfundene legere und ungezwungene Atmosphäre auf der gesamten Insel. Nirgends ist Stress zu vernehmen, überall ist es ruhig und es ist keine künstliche Animation vorhanden. Trotz der geringen Größe ist alles sehr privat soweit man das möchte.

Das gleiche lässt sich über die Angestellten berichten. Sehr freundlich, Hilfsbereit und angenehm zurückhaltend. Fast jeder grüßt Freundlich und fragt dem Befinden. Sowohl mit unserem Kellner als auch mit dem Roomboy waren wir sehr zufrieden. Der Kellner merkt sich nach kurzer Zeit die Wunschgetränke und stellt diese bereit während man selbst noch am Buffet die Auswahl trifft, der Roomboy erscheint zweimal täglich, fegt die Zimmer (leider nicht unter dem Bett), macht das Bett und bringt das Bad wieder auf Vordermann.
Unsere Abreise war trotz frühem Abflug in Male kein Problem. Automatischer Weckdienst mittels Telefon um 05.00Uhr – Frühstück ab 05:30 – Wasserflugzeug 06:30 – Abflug in Male 09.55Uhr.
 
Kosten mit Halbpension: Unsere persönliche Rechnung ist, trotz reichlichem Verzehr, voll auf gegangen. Inklusive 3 Massagen im empfehlenswertem Coconut Spa (je 80$ oder im Paket für 200$) sowie einem ebenfalls empfehlenswertem Schnorchelausflug zur benachbarten Pineapple Island (18$p.P.) lag unsere Endabrechnung bei 1100$ also ungefähr 800€. Eine vorherige Aufstockung auf All Inklusive hätte uns circa 600€ pro Person gekostet und die Massagen und so mancher Cocktail währen dennoch kostenpflichtig gewesen.
 
Fazit:
Wer einen absoluten Erholungsurlaub in entspannter Atmosphäre, gutem Essen und umgeben von einer tollen Location sucht wird hier fündig. Speziell die Strandbungalows (mit Schaukel und „Open Air Dusche“) sowie das Vielfältige Hausriff haben uns sehr gut gefallen.
 
Wer allerdings ein wenig Unterhaltung und Animation benötigt oder eine Luxuriöse Ausstattung bevorzugt sollte von Angaga Abstand nehmen.
Sollten noch Fragen offen sein, immer her damit: Bin im Forum als  oxi79 zu finden

 

Auch wenn es hier im Forum schon eine Vielzahl an Berichten über Angaga gibt, haben wir entschlossen, einen weiteren zu posten über unseren Aufenthalt dort vom 11. bis 29. April 2010.

Angaga war für uns insgesamt die 4. Malediveninsel nach Lily Beach, Vilu Reef und Vakarufalhi.

Diesmal fiel uns die Wahl noch schwerer als sonst; es scheint nur mehr Inseln mit 5+ Sternen zu geben oder die eher einfachen, wo die Touristen in doppelstöckigen Bungis gestapelt werden oder die Inseln, die von Wasserbungis quasi umzingelt sind. In diesem Umfeld war Angaga eine gute Wahl.

Die Anreise:
Vom Ablauf reibungslos, mit Condor via Frankfurt. Deren Slogan 'Wir lieben fliegen' sollte man ergänzen mit 'am liebsten aber ohne Passagiere'. Die Mini-Mahlzeiten waren unbeschreiblich schlecht und bestanden aus einem geschmack- und texturlosen Nudelgericht sowie einem Frühstück mit einem bonsai-großem Brötchen, für das sich jeder Bäckermeister im Grabe umdrehen würde. Das ganze mit einer Kabinencrew, der offensichtlich vor dem Start ein Lächelverbot auferlegt wurde. Alles wohl um die aufpreispflichtigen Leistungen wie Comfort Class, Premium Economy oder Premium Food unters Volk zu bringen.

Die Einreiseformalitäten waren ok und ab ging es (zum Glück mit Wasserflaschen vom Reiseveranstalter ausgestattet) zum Wasserflugzeug-Terminal der TMA.

Der Flug nach Angaga - bei schönstem Wetter - war klasse. Wir landeten gegen 13h auf 'Angaga International Airport' und hatten im Anflug eine gute Gelegenheit, das Inselchen aus der Vogelperspektive ein erstes Mal in Augenschein zu nehmen. Wir wurden mit dem Dhoni zum Jetty auf der Westseite der Insel geschippert und los ging der Urlaub.

Die Insel In der Tat eine Malediven-Postkarten-Idylle. Keine Schuhe, keine Hektik. Ganz so wie wir es uns gewünscht hatten. Bereits im Anflug hatten wir entschieden, nach einem Bungi zwischen 140 und 145 zu fragen, da dort der Strand breit war und sie auf der windzugewandten Seite liegen, dort wo der Strand vom frühen Vormittag bis abends von der Sonne beschienen wird und die Büsche/Palmen willkommenen Schatten bieten. Wir bekamen Nr. 143, eine perfekte Lage für diese Jahreszeit.

Schnell fanden wir uns auf der Insel zurecht (kein Wunder bei der Grösse) und genossen den ersten Inselrundgang. Welch' eine Wohltat, über die Sandbank vor dem Restaurant zu schlendern und sich das warme weiche Wasser des indischen Ozean über die Füße plätschern zu lassen.

Die Insel ist schön bewachsen mit malediven-typischer Vegetation. Um diese Jahreszeit liegt die Westeseite (mit dem schöneren Jetty) auf der Windseite, auf der Ostseite bewegte sich meist kein Blatt und der Aufenthalt dort war schweißtreibend. Dort war jedoch der beste/einfachste Zugang zum Schnorcheln am Hausriff. Die Lagune ist super zum Baden und auf Grund ihrer Größe lässt es sich auf der Westseite auch gut schwimmen.

Unterbringung Für uns kam nur ein Bungi auf der Insel in Frage, da wir einen Urlaub mit Strand und Sand bevorzugen. Unsere Nr. 143 war absolut in Ordnung; zweckmäßig eingerichtet (z.B. begehbarer Kleiderschrank mit entsprechend viel Platz) und natürlich mit halboffenem Badezimmer. Das Bett war groß; die Matratze allerdings hart und unflexibel, was bei uns beiden den Schlafgenuss doch beeinträchtigte. Es wirkte alles ein wenig abgewohnt, auch die Eindeckung der Dächer scheint das letzte Mal im letzten Jahrhundert stattgefunden zu haben.

Positiv aufgefallen sind uns die Klimaanlage (leise und nicht direkt aufs Bett gerichtet), der Kühlschrank (auch leise …) und der Wasserkocher (gut gefülltes Angebot verschiedener Tee-Sorten und Kaffee). Die kleine überdachte Terrasse mit der Maledivenschaukel haben wir sehr genossen, zumal an den zwei Tagen mit trostlosem Regenwetter. Der Ausblick aus dem Bungi durch eine Lücke in der Vegetation über die Lagune und das Meer auf eine kleine Nachbarinsel (Mirihi?) lässt sich nicht mit Geld bezahlen und war einfach genial.

In der ersten Woche befanden sich beide Flugplattformen auf der Westseite und ab späten Vormittag landeten die Flieger. Der Fluglärm hielt sich in Grenzen und es gehörte fast zu unserem Tagesablauf, die Güte der Landung zu diskutieren und die Neuankömmlinge beim Ausschiffen zu beobachten.

Die Gäste Es befanden sich überwiegend deutschsprachige Gäste auf der Insel, eingesprengt ein paar Engländer, Japaner und auch Chinesen. Es gab auch ein paar Familien mit kleinen Kindern. Die Insel war gegen Ende unseres Aufenthaltes leerer als üblich auf Grund der Vulkanasche und damit verbundenen Flugausfällen bzw. Stornierungen aus Europa.

Restaurant/Bar/Service Wir hatten Halbpension gebucht, wissend dass unser Kalorienbedarf für Vollpension nicht ausreichend hoch sein wird und um die AI-Variante einigermaßen 'abzutrinken' hätten wir schon spätestens mittags mit dem Trinken anfangen müssen. Das Restaurant hat uns gut gefallen, wir hatten von unserem Tisch einen wunderschönen Blick über die Sandbank aufs Meer. Der Kellner war super-nett und aufmerksam. Auch wenn das Abend-Buffet nicht wirklich abwechslungsreich gestaltet war, haben wir das Angebot als reichhaltig und gut empfunden; Fischgerichte und Curries waren immer lecker, es gab jeden Tag auch Gemüse und Fleischgerichte sowie eine mit verschiedenen Kuchenkreationen und frischen Früchten ausgestattetes Nachtischbuffet. Auch die Dekoration des Buffets war sehr geschmackvoll. Wer sich bei dem Angebot beklagt, hat irgendwo ein Problem. Gleiches galt für das Frühstücksbuffet. Der Service am Buffet war klasse; mir haben vor allem die Köche gefallen, die morgens die Zubereitung der Eier in der Hand hatten und abends Früchte überbacken haben. Was wir vermisst haben, war ein Grillabend oder Buffet außerhalb des Restaurants. Auf allen Inseln, die wir zuvor besucht haben, wurde das Buffet mindestens 1x pro Woche am Strand aufgebaut. Es bestand auf Angaga die Möglichkeit ein Candle Light Dinner am Strand zu buchen. Da die Tische jedoch direkt vor dem Restaurant auf der Sandbank aufgestellt wurden, sitzt man ziemlich auf dem Präsentierteller und mit Romantik hat dies dann nichts zu tun.

Die Insel hat ja zwei Bars, eine im Zentralbereich beim Restaurant und eine am Ende des Wasserbungi-Stegs. Letztere war ein guter Platz bei einem Cocktail den Sonnenuntergang zu betrachten. Die zentrale Bar war abends unser übliches Ziel nach dem Abendessen. Die Preise für Cocktails waren für Malediven-Verhältnisse in Ordnung und auch die mit Insel-Phantasie-Namen versehenen Varianten waren lecker. Zwei Anmerkungen dazu: bei Standardcocktails scheint doch einiges an Grundwissen zu fehlen. Einen Whiskey Sour ohne Zuckerzusatz klingt zwar in der Tat nach 'Sour', beeinträchtigt doch den Genusswert. Sehr zu empfehlen ist die 'Angaga Princess' auf Rum-Basis, die allerdings eines Tages in die 'Maledivian Princess' umgetauft wurde (Geschmack unverändert). Spätnachmittags haben wir sehr häufig auf der Terrasse der Bar einen Kaffee getrunken, immer in der Variante 'Kanne'. Eines Tages wurde uns auf der Rechnung der doppelte Preis (8 $) berechnet mit der Begründung, wir hätten ja eine besonders große Kanne bekommen … Das war unverschämt, da der Inhalt zwar eine Tasse mehr als sonst war, aber nicht die doppelte Menge. Kurz zu den Preisen: für Malediven-Verhältnisse absolut OK und im Schnitt sogar leicht unterdurchschnittlich. Internetzugang mittels WLAN wird angeboten für 20$ für zwei Stunden.

Wie im Katalog ausgewiesen, gab es auf der Insel in der Tat keine Veranstaltungen am Abend. Mal eine Photo-Show der Tauchschule oder ein Krabbenrennen wäre eine gute Idee und ließe sich leicht in der zentralen Bar umsetzen. Insgesamt war der Service auf der Insel aufmerksam und freundlich wie auf den Malediven üblich, bei einigen Details sollte sich das Management vielleicht ein paar Gedanken machen. Zum Beispiel könnten die Wege in der Inselmitte mehr Sand vertragen, an vielen Stellen läuft man über blanken Beton. Ebenso sollten defekte Lampen an Bungis oder den Wegen umgehend ausgewechselt werden; an einigen Stellen war es mehrere Tage stockdunkel.

Schnorcheln/Tauchen/Meer Tauchschein vorhanden, aber nicht getaucht. Das klingt unlogisch oder gar blöd, hatte aber gesundheitliche Gründe. So haben wir uns aufs Schnorcheln verlegt und manchmal neidisch dem Tauchboot hinterher geguckt oder den Geschichten der Taucher zugehört. Egal, selbst beim Schnorcheln am Hausriff haben wir viel gesehen und zum Beispiel mehrere Minuten eine Schildkröte begleitet. Traurig zu sehen war, dass einige Schnorchler bei niedrigem Wasserstand unachtsam über und auf Korallenstöcke getrampelt sind. Hier würde eine deutlichere Ansprache (Flyer, sonstiges) weitere Schäden vermeiden. Auch in der Lagune gab es einige Standardgäste, wie zum Beispiele einen Babyrochen und einen Titandrückerfisch (von uns 'Olli' getauft), die sich immer mal wieder sehen ließen.

Das Wetter Es war uns klar, dass das Wetter im April auf den Malediven umschlagen kann und es zu vermehrten Regenfällen kommt. Wir hatten bei 18 Tagen Aufenthalt 2 Tage, die komplett verregnet waren sowie 5 Tage and denen es zwischen 1 und 4 Stunden geschüttet hat. Die Bungi-Terrasse, die Bar, das Tischtennis- oder Dart-Spielen boten uns entsprechend Abwechslung und bei manchen heranziehenden Gewittern- oder Regenwolken wurde noch ein Strandrundgang gestartet. Bei einsetzendem (warmen) Regen sehr schön; einmal haute es allerdings mit starken Windböen dermaßen runter, dass wir uns ins Wasser 'gerettet' haben.

Praktisch für die Regentage war es, dass in jedem Bungi ein Regenschirm gelagert ist; den Gästen der Wasserbungis stehen Regenjacken zur Verfügung (gut so, da der Weg zum Zentralbereich eher lang ist). Die Abreise Es war früh am Morgen als uns das Wasserflugzeug wieder abholte. Es gefiel uns sehr, dass trotz dieser frühen Zeit das komplette Frühstücksbuffet angeboten wurde. Im Verlaufe unseres Aufenthaltes wurde die Flugzeugplattform von der Westseite auf die Ostseite verlegt, also erfolgte die Abreise nicht über die Schokoladenseite der Insel. Abflug bei sonnigem Wetter, nach fast drei Wochen wieder mit Schuhen an den Füßen. Die Perspektive, in Kürze wieder in einem Condor-Flieger (siehe Anreise) zu steigen, steigerte die Laune nicht, führte aber zu dem Beschluß, uns am Flughafen in Male ausreichend mit Schokolade und sonstigen Snacks zu verproviantieren. Als die letzten Passagiere in Male in den Flieger stiegen, fing es an zu regnen. Abschiedsstimmung.

Der Flieger war in der Tat nur zu ca. 2/3 besetzt und wir haben uns gleich eine Notausgangsreihe gesichert, wenigstens ein paar Zentimeter mehr Beinfreiheit (ohne Aufpreis …). Gestählt durch den Hinflug war unsere Erwartungshaltung sehr gering bezüglich Service und Verpflegung. Positiv auf dem Rückflug war die Dame aus der Kabinencrew, die für unseren Bereich den Service machte: sie lächelte und war freundlich. Zur Verpflegung: ohne Worte, beziehungsweise siehe Hinflug. Gleich nach dem Start kam die Durchsage, es gäbe ein technisches Problem mit den Toiletten, daher stünden nur diejenigen auf der rechten Seite der Kabine zur Verfügung. Naja, die Maschine war ja nicht voll … Von Passagieren aus der Reihe hinter uns hörten wir allerdings, dass sie mit derselben Maschine vor 14 Tagen nach Male geflogen wären und auch dort die Toiletten auf der linken Seite gesperrt gewesen wären. Auffällig war die hohe Anzahl von Kleinkindern im Flieger, manche davon erst zwischen 1 und 2 Jahre alt. Damit wurde es in der Kabine konstant unruhig und laut. Warum Eltern Kindern in diesem Alter einen Langstreckenflug und auch der extremen tropische Sonne zumuten, hat sich uns noch nie erschlossen (sollte es nur der Nulltarif sein?).

Fazit Als Malediven-Fans werden wir natürlich zurückkommen und uns wieder eine kleine schnuckelige Insel aussuchen. Am liebsten würden wir aus allen bisher besuchten Inseln unsere eigene Trauminsel zusammenbasteln und dort würde von Angaga auf jeden Fall die Westseite der Lagune dabei sein. Andere Einzelheiten haben uns halt auf den anderen Inseln besser gefallen. Es war ein schöner und vor allem erholsamer Urlaub auf Angaga.

 


 

Urlaubszeit war 22.02.2010 bis 02.03.2010

Wir fassen uns kurz und bündig:
Wir haben Angaga als eine Trauminsel erfahren. Die zehn Stunden Flug mit Condor sind bereits beim Anflug im Wasserflugzeug vergessen. Angaga ist eine wunderbare Insel für Urlauber, die nichts als Enstpannung und Ruhe suchen. Der Wasserbungalow war natürlich nach ein paar Jahren der Nutzung nicht mehr ganz neu, aber sauber, geräumig und absolut zweckmäßig.

Der Service ist exzellent, das Angebot im Restaurant abwechslungsreich, das Personal stets freundlich. Für Schnorchler sind die Gründe um das Korallenriff ideal.

Es wäre einzig empfehlenswert, die Urlauberschlange zu Beginn der Malzeiten zu meiden; hier wird es manchmal eng, wenn so viele Menschen den Eindruck hinterlassen, dass sie noch nie im Leben ein Büffet geniessen durften. Es gibt genug von allem bis zum Schluss.

Auch in nur acht Tagen haben wir uns bestens erholt, Angaga war und ist paradiesisch; wir kommen wieder auf die Malediven und ... wir kommen wieder nach Angaga.

Doris und Olaf

Reisebericht Angaga von 28 November -12 Dezember 2009

Anreise

Mit etwas Verspätung flogen wir mit der Edelweiss Richtung Male. Wir haben die Notausgänge gebucht pro Person 100SFR pro Weg, lohnt sich immer wieder. Sehr sehr viel Platz einen kleinen Bildschirm. Essen war auch sehr gut und der Service auch sehr lobenswert. Freundlich schnell und einfach gut. Wie immer bekamen wir das Visum zu ausfüllen sowie neu ein Zettel wo man seinen aktuellen Gesundheitszustand angeben soll wegen dem H1N1 Um 7.40 Ortszeit Malediven landeten wir auf Hulule Zoll und abholen der Gepäckstücke ging sehr schnell. Draussen erwartete uns schon die nette Reiseleiterin von Manta . Sie schickte uns zu dem nächsten Schalter die nahmen unsere Namen auf und schickten uns zu Check In der Wasserflieger von TMA. Alle Gepäckstücke wurden gewogen und angeschrieben. Dann ging es auch schon mit dem Bus los zu den Wasserfliegern. Mussten ca. 30 Min warten. Bis unser Flug aufgerufen wurde und wir zu Gate mussten mit anderen Urlaubern .Nach 30 min Flug der wunderschön war ( Unser 1 Flug mit Wasserflieger.) kamen wir auf Angaga an . Aussteigen bei hohen Wellengang auf der Plattform. Und etwas müde von der Reise wurden wir mit dem Dhoni abgeholt ,..bekamen einen Willkommensdrink und ein kühles Tuch nach dem üblichen Formalitäten und kurze Info bekamen wir den Bungischlüsel . Ich staunte nicht schlecht als er uns sagte wir bekommen einen Beachbungi,.Dachte schon wir müssen in ein Gardenbungi. Wir wurden von einem Mitarbeiter begleitet in den Bungi 136. Wo uns alles freundlich gezeigt wurde.. Dankend gaben wir ein paar Dollars mit.

Bungalows

Es gibt 20 Wasser Bungis und 50 Superior Bungis.Wir hatten Bungi 136 der ist Doppelstöckig . Unten ein Ankleideraum mit Vorhang mit ein paar Tablare für die wenigen Kleider 2 Sessel und einen Tisch, Kühlschrank mit obendrauf verschiedene Tees und Kaffe einer Thermoskanne mit Wasser. Wasserkocher findet man im Bad. Dann so was wie ein Sofa. Sehr bequem Der Schlafbereich erreicht man über eine Holztreppe in den ersten Stock. Grosses (meiner Meinung nach) bequemes Bett mit 2 Nachtische und Lampen.. Und einem grossen Spiegel In der Ecke ein TV der von uns nie gebraucht wurde.. Vom Fenster aus Blick aufs Meer. Ach ja alle Möbel sind aus Bambus Wir genossen sehr das maledivische Badezimmer mit Open –Air Dusche mit Blick auf Palmen .und einem kleinen Gärtchen mit Grünbewuchs. Shampoo Conditioner und Duschgel sind vorhanden Tücher werden regelmässig gewechselt obwohl wir es nicht auf den Boden legten. Jedes Superiorbungi hat eine maledivische Schaukel ein Tisch und 2 Liegestühle. Die eigentlich angeschrieben sein sollten. Unsere waren nicht. Ich finde die Terrasse mit dem Sandboden recht gross hat noch eine Wäschleine und Ablagefläche . Der Roomboy kam 2mal, waren eigentlich sehr zufrieden. Er erledigte am Morgen das nötigste .Und am Abend nur kurz der Sand wegwischen, den das Bett also das Leintuch wurde schon am Morgen gefaltet. Dusche wurde nicht mehr geputzt.In der ersten Woche war es besser .Glaube es gab ein Wechsel. Obwohl wir beim Trinkgeld nicht gespart haben

Der Roomboy kommt am Morgen von ? bis 14Uhr und am Abend zwischen 19.30.21.30Uhr manchmal auch früher.
. .
So da noch kurz ein Bungi beschreib:

101-110 haben Meersicht mit wenig Büsche und Meersicht
110-111 Büsche
112 direkte Meersicht
113-115 nur wenig Pflanzen schöne Meersicht
116-117 liegen schön
118+119 auf Stelzen
120+121 mit Treppenaufstieg
122+123 auf Stelzen Bungi 123 hat Büsche davor^
124 hat Büsche
125 schöne Meersicht
126 zurückversetzt
127+128 schöne Meersicht
129+130 Meersicht
131 Büsche
132 kleine Bucht
133 schöner Platz unter Palmen
134 mit grossem Busch
135-137 Doppelstöckige Bungis (Schlafbereich im ersten Stock)
Die Bungis haben alle einen schönen Platz unter Palmen /Bäumen

138 schön mit Meersicht
139+140 unter Büschen mit Meersicht
141-143 mit Gebüsch aber schön zum drunter liegen
144 gut
145+146 gar keine Meersicht
147 +148 Weiss ich nicht mehr genau
149+150 zurückversetzt ohne Meersicht am nächsten bei der
Tauchschule

Strand

101-119 am schönen grossen Strand
120-128 fast bis gar keinen Strand
129-143 wenig Strand mit z.T Steinen/ Korallenstücke im Wasser
143-150 wieder grösserer Strand ohne Korallenstücke im Wasser
Lagune am besten zum Baden zwischen Tauchschule ,Steg und Restaurant. Riffseite befindet sich dort beim schönen grossen Strand. Beim Restaurant ist der Strand am breitesten

Insel

Angaga ist eine sehr schöne Insel mit schöner Vegetation, vielen Palmen und anderen Bäumen und Büschen aber wenig Blumen Es ist eine reine Barfussinsel man braucht 14 Tage keine Schuhe. ausser auf dem Holzsteg.Überall ist Sand auf der Bungiterasse im Restaurant an der Mainbar und auf allen Wegen. Die Sundown Bar bei den Wasserbungis hat einen Holzboden. Bei der Mainbar haben sie den Holzboden neu gemacht .Waren gerade dran als wir ankamen und wurde erfolgreich beendet nach ca einer Woche als wir ankamen. Tiere sahen wir nur Flughunde . Wellensittiche im Käfig. Ein paar waren ausgebüxt. Sonst Fischreiher .Ameisen ,eine andere Vogelart Krebse und einen nervigen Beo der jeden Morgen zwischen 5Uhr und 5.30 anfing zu rufen. Man hörte in sogar beim schnorcheln : ) Da waren die Wasserflugzeuge noch angenehm

Essen und das Restaurant

Das Openair Restaurant ist schön am Meer gelegen Wir hatten herrliche Sicht auf das Meer und den Mainjetty alles natürlich auf Sand . Man bekommt einen Tisch zugewiesen und einen Kellner. Wir hatten 2 .Sie wechselten sich regelmässig ab Wir hatten VP aber wir nehmen ab sofort nur noch HP, weil für uns ist es zu viel. Wir essen zwar gern und auch genug , aber für uns war es zu viel und man ist auch Zeitabhängig . Muss immer auf die Zeit achten. Und ich finde das Mittagessen ist zu früh. Was es gibt ist sehr gut. Wiederholt sich nach einer Woche wieder. Fischcurry hat mir sehr gut geschmeckt Sonst gibt es 3 verschiedene Reisarten Kartoffel Beef Lammfleisch wurde frisch gebraten, Pasta Gemüse natur, Gemüse überbacken mit Käse. Grillierten Fisch Tintenfische Chinesische Gerichte. Einmal in der Woche gab es Riesencrevetten Ein Salatbuffet. Mit verschiedenen Sorten Ein Dessert Buffet mit Kuchen frischen Früchten Puddings etc. Und Apfelküchlein oder andere Früchte im Teig oder Crepes Mittag und Abendbuffet in etwa gleich am Abend mehr Auswahl Morgenbuffet. Dunkels Brot weisse Brotchen Toast Brot verschiedene Marmeladen. Fand die Rosenmarmelade sehr speziell ,aber lecker Sonst Kirschen Erdbeer Himmbeer Aprikosen Orangen Marmelade fand sie sehr gut. Honig gab es auch. Verschiedene Jogurts Trockenfrüchte Aufschnitt Käse der fast am verlaufen war . Verschiedene Müesli. Omeletten Spiegeleier oder Rühreier frisch zubereitet. Weisse Bohnen Warme Würstchen und Süssgebäcke und frische Früchte und 2 verschiedene Säfte. Kaffe oder Tee

Am 2ten Sonntag gab es ein BBQ am Strand .Das war wunderschön unter freiem Sternehimmel direkt am Meer das Abendessen einzunehmen.

Öffnungszeiten vom Restaurant

Frühstück 07.30-10.00 Mittagessen 12.30-14.00
Freitags 13.00-14.30
Abendessen 19.30.21.00

Bar

Es gibt eine Sundown Bar bei den Wasserbungis ist wunderschön gelegen und
über dem Meer gebaut

Dann gibt es noch die Mainbar ist auch sehr schön . Einmal die Woche Montags spielt eine Liveband von 21.30 –eigentlich 24.00 am 2ten Montag hat es am 23 Uhr keine Gäste mehr gehabt ausser wir 2 nach der Pause packten sie zusammen. .Ab 22uhr waren wir fast die einzigen Gäste. Also in der Bar ist fast nichts los. Sehr schön für ruhe suchende wie wir. Von 18-19Uhr ist Happy Hour 20% Preisnachlass auf alle Getränke ausser Wein und Champagner dazu gibt es immer eine Schale mit Nussmischung. Getränkepreise sind ok Mineral Water 3.50 Dolllar Cola Sprite Fanta 5dl 3.50n Dollar Baileys 5 Dollar Banana Shake 4 Dollar, Frische Säfte 6 Dollar Cocktails zwischen 7-10 Dollar. Sehr zu empfehlen sind die Cocktails Blue Dream und Island Special Coconut Dream sowie der frisch gepresste Orangensaft. 2 mal haben wir das Mittagessen ausgelassen Einmal nahmen wir Fisch&Chips für günstige 10 Dollar sehr lecker Und das andere mal nahmen wir Tunfisch Sandwich hat noch Pommes und Salat darauf gehabt sehr lecker für 4 Dollar also mir reicht das aus. Und es gibt einen sehr netten Barkeeper Karu. Einmal spielten wir Uno mit den Kellnern. War lustig.

Öffnungszeiten

8-24 Uhr Snacks gibt es von 8-21 Uhr nur in der (Mainbar)

Spa

Das Coconut Spa ist sehr zu empfehlen waren jede Woche einmal da. Einmal hatten wir die Bali Massage ging 50 Min und einmal Rückenmassage mit Heissen Steinen. war sehr angenehm und erholsam. Vor der Behandlung bekamen wir den Tagestee und durften die Öle aussuchen Nach der Behandlung gab es noch ein Glas Mineral. Alles dekoriert mit Blumen. Auch der Spa bereich ist sehr schön gelegen. Und eingerichtet Momentan haben sie eine Aktion für einige Massagen anstelle 75Dollar nur 55Dollar.

Öffnungszeiten

10-13Uhr/ 15-20Uhr

Hausriff

Schönes Hausriff mit intakten Korallen . Sehr viele Tischkoralle aber auch andere die schon wieder schöne Farben haben. Schöne Fischschwärme gibt es weniger. Schildkröten haben wir keine gesehen. Nur Weissspitzenriffhaie und kleinere Fische 2 Rochen Eine Muräne am Strand. Bruno und Bruno Junior und Fridolins sogar einen ganz kleinen ( Igelfisch ) Obwohl das Hausriff sehr schön ist fand ich es mit der Zeit nicht mehr so Spektakulär und Interessant. Bei den l. 2 Insel Thulagiri und Embudu (Summer Island hatte ja kein HR) die wir besucht haben kam mir das gar nicht so vor Ich bin nur Schnorchlerin. Einstiege gibt es bei dem Jetty bei der Bar und auf der höhe Restaurant und dem Main Jetty

Tauchschule

Sub aqua Öffnungszeiten 8.30-9.00/ 14.30-15.00 und 18-18-30
Mehr kann ich nicht sagen da ich nur Schnorchlerin bin

Safe / Rezeption
Kann man gebührenfrei an der Rezeption mieten.
Öffnungszeiten Safe 8.30 -11.00 /13.30-15.00 20.30-22.00
Öffnungszeiten Rezeption 6.00-24Uhr

Fazit:
Angaga ist eine wunderschöne Insel hat uns sehr gut gefallen haben uns sehr gut erholt Auch wenn das Hausriff nicht ganz so toll war, war es trotzdem sehr schön zu Schnorcheln . Was ich von Angaga ein wenig mehr erwartet hätte sind die kleinen Feinheiten wie z. B mal ein Blümchen auf dem Tisch oder Bett. Auf dem Bett hatten wir zwar schon ab und zu mal was gefaltetes. Aber für den Preis wäre mehr drin.
Ich finde z.T wird Angaga zu hoch gelobt. Das ist jetzt einfach meine persönliche Meinung. Aber alles andere war traumhaft. Ich kann die Insel nur weiterempfehlen vor allem für Ruhesuchende

Bei weitern fragen sich im Forum melden Grüsse saturn82

Angaga November 2009

Hallo, wir haben einen Wasserbungalow auf der Insel gebucht.

Anreise
Direktflug mit Air Berlin über Nacht. Morgens bei strahlenden Sonnenschein und gefühlten 40 Grad angekommen. Empfang durch die Tui Reisegesellschaft und als Präsent je eine Flasche Wasser. Wir wurden gleich zum Schalter der Wasserflugzeuggesellschaft geschickt . Koffer wieder abgeben und mit temperierten Bus zur Abflug der Wasserflugzeuge gebracht.Wartezeit ca. 30 min dann ging's mit den Flieger weiter 100km Flugzeit 25 min. Der Flieger landete etwas außerhalb der Insel und wir mußten auf eine schwimmende Plattform aussteigen. Weiter ging es dann mit dem Boot zum Steg.

Der erste Eindruck der Insel war einfach der Hammer. An der Rezeption gab es einen Willkommensdrink und dann ging es schon auf die Zimmer. Es gab keinen Streß mit der Verteilung /Überbuchung oder sonstiges. Der Wasserbungalow war sehr sauber und sehr gut eingerichtet . TV ,Klima ,Kühlschrank , Wasserkocher , Tees und Kaffee, Bad mit Wanne ,Dusche ,zwei Waschbecken , jede Menge Handtücher , Fön ,Kosmetikspiegel . Zwei Liegen mit Auflagen ,Sonnenschirm ,eigener Wasserzugang, Wäscheleine ,einfach alles was man so braucht.

Getränkepreise : Bier 0,3 Dose  im Glas 4,50 $ ,Dose 4$, Wasser 1,5l 3,50$, Cola, Fanta , Sprite 0,5l 3,50 $, Cocktails ab 6$, von 18-19.00 Uhr 20% auf die Getränke. Mittags gingen wir ein Sandwich essen ,war jeweils 2 halbe Sandwich mit Salat und Pommes von 3-5 $.

Ich würde auf jeden Fall nur Halbpension empfehlen . AI rechnet sich normal nicht.

Die Kellner waren immer sehr freundlich und nett ,was wahrscheinlich am Trinkgeld lag ,das ich gleich am ersten Tag verteilt hatte . Wir mußten eigentlich nicht lange auf die Getränke warten . Am dritten Tag standen die Getränke bereits schon am Tisch als wir uns erst das Essen geholt hatten .

Es gab am Buffett eigentlich nichts zum Aussetzen ,täglich gab es verschieden Fleisch und Fischgerichte zur Auswahl . Einmal gab es sogar Gambas. Das Salat und Süssspeisenbuffet war auch gut gefüllt. Trotzdem das es ein muslimisches Land war , gab es Morgens gebratenen Speck und abends Schweinebraten.

Das Wetter war soweit gut ,die ersten 4 Tage traumhaft ,danach kam nachts ein Gewitter mit Sturm und Regen . Der Wind wechselte von West auf Ost und es war öfter bewölkt .Regen gab es nur in dieser einzigen Nacht .

Was ich noch zu den Ausflügen bemängeln möchte : Es werden verschieden Trips angeboten mit einer Mindestteilnehmerzahl von 8 Pers. ,wenn diese nicht erreicht wird,werden die Ausflüge storniert . Somit kamen wir die ganze Woche nicht von der Insel.

Die Spa Angebote wurden ab 55$ bereitgestellt. Die Insel wurde überwiegend von Deutschen besucht ,es waren noch Japaner und Engländer dabei.

Zum Tauchcenter kann ich nur sagen ,das diese freundlich und deutschsprachig war .

Die Bezahlung auf der  Insel läuft mit Unterschrift und am letzten Tag mit Visa oder bar. Der Shop gehört zur Insel und auch hier konnte man mit Unterschrift bezahlen , Tshirt und Handtücher im Schnitt 15 $ ,man kann bei größerer Abnahme auch handeln.


Wir waren insgesamt sehr zufrieden mit dem Urlaub und können ihn jederzeit weiterempfehlen .


Mario und Sabine

Angaga Juni 2009

Insel:
Angaga ist ein sehr schöne Barfußinsel. Man braucht dort bis auf ein paar Flipflops für die Stege (Jetty und Wasserbunis) keine Schuhe!
Die Gartenanlagen werden liebevoll gepflegt und sind sehr schön mit Teichen angelegt. Leider war auf Grund von Stürmen der Strand teilweise auf der Wasserbungiseite fast vollständig weggespült worden, sodass diese Bungi-Bewohner ihre Liegen im Gebüsch stehen hatten und dort hatte es dann einige Moskitos.

Spa:
Das Spa bietet tolle Massagen und Treatments zu fairen Preisen an (ab 45$ für 50 Min.). Die Mädels sind sehr lieb und verstehen es einen in andere Sphären zu schicken.
Leider wird vorher nicht gefragt, ob man irgendwelche körperlichen Beeinträchtigungen hat. Dies ist auf anderen Inseln so üblich und kann auch im Einzelfall wichtig bei der Auswahl der Behandlung sein.

Restaurant/Service/Essen:
Das Restaurant ist nicht wirklich gemütlich und das Essen auch sehr eintönig, so dass wir nicht länger als nötig dort gegessen haben. Der Service war mies. Unser Kellner war super lahm und unfreundlich. Er hat sich eher darum gekümmert die Tische für die nächsten Mahlzeiten einzudecken als mal Getränke zu bringen oder Bestellungen aufzunehmen.
Das Frühstücksbuffet war super! Jeden tag gab es zwei unterschiedliche Säfte, Waffeln, Crepes mit verschiedenen Toppings, Frenchtoast, Omlettes, Eier, Bohnen, Marmeladen (die waren nicht so toll), Obst, Müsli, Brote, Aufschnitt, Käse und Kuchen.
Das Abendbuffet war oft fad und es gab zwar viel aber dafür so ziemlich jeden Abend das gleiche. Das Dessertbuffet war gut. Jeden Abend gab es frisch gebackenes Obst, Kuchen, Cremes, Obst und Käse.
In den Bars werden gute Cocktails zu humanen Preisen gemixt. Auch dort war der Service etwas mau.
Die Sundown Bar hat einen schönen Ausblick auf den Sonnenuntergang.

Hausriff/Schnorcheln:
Das Hausriff kann gut über zwei Einstiege (Fahne und Jetty) erreicht werden und ist sehr schön mit Korallen bewachsen. Es gibt dort einiges an Fisch (Süßlippen, Papageien, Anemonen, Drücker, Muränen, Doktoren, Halfter, Kaninchen, Barsche, Straßenkehrer, Koffer, Igel, Rochen)und auch Haie und Schildkröten zu bestaunen. Bei den Wasserbungis war das Wasser sehr unruhig, so dass ich dort nicht geschnorchelt bin.
Es wird ein Ausflug zur Pineapple Island angeboten, der auch sehr schön ist. Dort hatte es mehr Fisch und auch einige Schwärme.
Leider werden dort keine weiteren Schnorchleausflüge angeboten.
Zu dem mussten wir leider beobachten, dass sich viele von den Schnorchlern auf die Korallen stellten, versuchten die Kröten anzufassen oder auf die Idee kamen die Fische/Haie anzufüttern.
Hier wäre eine eindeutige Einweisung der Tauchschule toll gewesen!

Tauchschule:
Da wir keine Taucher sind kann ich über die Tauchschule nicht viel sagen, außer das die Mitarbeiter (wie auf vielen anderen Inseln auch) nicht gerade freundlich und hilfsbereit zu Schnorchlern sind.

Bungis:
Wir haben eine Nacht in einem Strandbungi und die restliche Zeit in einem Wasserbungi verbracht. Alle Bungis sind mit Bambusmöbeln eingerichtet. Den Strandbungi habe ich als sehr dunkel empfunden und durch den Fußboden konnte man durchsehen. Er war aber sauber. Das Badezimmer war ok.

Der Wasserbungi war viel heller und hatte einen großartigen Blick auf den Indischen Ozean. Die Highlights waren das Himmelbett, der Tisch, durch den man ins Wasser sehen konnte und die Terrasse mit Schatten.

Fazit:
Angaga ist eine schöne Barfußinsel, die etwas in die Jahre gekommen ist. Für unseren Geschmack waren die Mitarbeiter etwas zu unpersönlich und am Service und am Essen sollte noch etwas gearbeitet werden.
Außerdem wären ein paar mehr Schnorchelausflüge toll.
Dennoch haben wir uns super erholt und würden auch wieder nach Angaga fahren, wenn das Geld für eine andere Insel mal nicht reicht. Denn vom Preis-Leistungsverhältnis hat es auf jeden Fall gestimmt!

Liebe Grüße,

Tanja & Michael

Angaga Ende Mai 2009 7 Tage



Nach unserer Buchung auf Angaga war ich aufgrund der doch öfters gelesenen, negativen Kritiken ziemlich verunsichert. Somit entschlossen wir uns, unsere Erwartungen auf ein Minimum zu reduzieren und uns überraschen zu lassen. Diese war positiv.

Angaga ist eine sehr beliebte Insel und während andere Resorts Ende Mai schon über Buchungsmangel beklagen, war Angaga bei unserer Anreise Ende Mai noch immer überbucht. Wir bekamen ein gratis Wasserbungalow upgrade, was uns sehr freute. Wir buchten mit Manta Reisen Schweiz, welche als einzige eine Reisevertretung direkt auf der Insel stationiert hat. Ich denke dies war auch der Grund für dieses Upgrade. Andere Gäste wurden in die Gartenbungalows einquartiert. Für uns hats gestimmt, wir verstehen aber, dass Gäste die ein Stranbungi wünschen, diesen auch bekommen möchten.

Wasserbungis:

Wunderschön eingerichtet mit hellem Bambus, Himmelbett (wir schliefen auf den harten Matrazen einfach herrlich), Tisch mit Glasplatte, Badezimmer mit Dusche und Badewanne, superschöne Waschbecken. Ja, man sieht, dass die Bungalows nicht erst vor 2 Jahren gebaut wurden. Wir hatten aber keineswegs das Gefühl, es sei dreckig, alt oder morsch. Gewisse negative Punkte hat es: Die Durchlüftung ist nicht wirklich durchdacht. Auf der Eingangstürseite fehlt ein kleines Fenster, damit es durchs Bungi zieht. Meistens haben wir die Türe zum Badezimmer deshalb offen gelassen. Der Boden in der Dusche ist horizontal gebaut, leider läuft das Wasser nicht immer gut ab, was eine kleine Überschwemmung anrichten kann. Wenn man nicht allzulange duscht, ist dies jedoch kein Problem.
Achtung: Die letzten paar Stufen zum Meer waren vollständig mit Algen überzogen. Diese bin ich, verschlafen morgens runtergefallen. Die Reiseberaterin hat sich sofort darum gekümmert und die Treppen wurden geputzt, aber von Management her kam absolut keine Reaktion auf diesen Vorfall. Für mich etwas Fragwürdig.
Der Steg zum Festland war für uns toll. Wir bewegen uns gerne und fanden dies sogar sehr schön. Bretter wurden regelmässig ersetzt, gefährliche Ecken sahen wir keine, jedoch ist eine Totalsarnierung bald fällig, das Holz sieht bei den Wassertöpfen nicht mehr schön aus. Gestört hat uns dies jedoch nicht.

Insel:

Die Insel hat uns sehr gut gefallen und ist eine der schönsten, die wir bis jetzt gesehen haben. Der Strand, die Lagune, auch die Flora und Fauna bestaunten wir immer wieder aufs Neue. Wichtig ist zu wissen, dass auf der Lagunenseite (Wasserbungis) immer ein lüftchen geht. Wer das mag, ist auf dieser Seite sicherlich gut aufgehoben. Die andere Seite der Insel (Bar, Hausriff) war immer sehr flach und ruhig.


Essen:

Wir haben ja soviel darüber gelesen, von super gut bis sehr schlecht. Uns hats geschmeckt. Ich glaube, dass es hier wirklich auf die einzelnen Geschmäcker ankommt, und auch wie lange man auf der Insel weilt. Alles wird mit der Zeit mal langweilig. Und Angaga hat den Hang immer ähnliches zu kochen. Das Buffet war für uns fast zuviel des Guten. Sie bauen jeden Abend ein riesen Buffet auf wo es von Pasta, Fisch, Fleisch, Asiatisch, Gemüse, Suppe, Kartoffelstock einfach alles gibt. Meiner Meinung nach, sollten sie dieses etwas verkleinern und somit etwas mehr Abwechslung reinbringen. Qualitätstechnisch her, haben wir nichts schlechtes gegessen. Jeden Abend gabs ein riesen Desserbuffet vom allerfeinsten, die Früchte fehlten nie. Einzig beim Salatbuffet kam, wer kein Krautsalat mag, etwas zu kurz :-) Auch das Frühstück ist absolut super und bedarf keiner Kritik. Käse, Früchte, Omlett, Brote, Brötchen, Pancakes, Waffeln, Bohnen, Würstchen, es war wirklich alles da! Wir waren anschliessen noch eine Woche auf Mirihi, und ausser dass das Frühstück viel schöner angerichtet ist, der Käse ist geschnitten alles stimmt fürs Auge, haben wir vom Geschmack her keine grossen Unterschiede gemerkt. Die Bar fanden wir preislich der Hammer! Die Spaghetti für 5$ waren superfein und die Sandwich für 3.5 mit Pommes und Salat, wer will da reklamieren? Uns hats gepasst.

Service:

Zu uns jederzeit freundlich. Ausser dem Vorfall mit der Treppe wurden alle unsere Wünsche sofort beachtet und ausgeführt.

Spa:

Einfach super! Für 45$ ein toller Service und super massiert. Man bekommt einen bequemen Kimono und Schlarpen. Da konnte nicht mal Mirihi mithalten

Diveshop:

Uns hats bei den Sub aqua total gut gefallen. Die Tauchschule war top eingerichtet, immer schön sauber, genug Platz. Ich muss aber auch sagen, dass wir nur am Hausriff waren. Fragen an die Crew wurden freundlich und kompetent beantwortet. Da wir den Kontakt zum Team nicht aktiv suchten, können wir über das oft erwähnte Desintresse der Crew nicht berichten. Das Hausriff hat uns supergut gefallen, wir sahen von Hai bis Schildkröten so ziemlich alles. Strömung war praktisch keine, und so konnten wir in aller Ruhe tauchen und fotografieren.


Fazit:

Angaga ist eine 3-4* Insel. Dies muss man sich bewusst sein, und kein Luxus erwarten. Das nach 3 Wochen das Essen langweilig werden kann ist wohl auf vielen Inseln so. Ob wir den Aufpreis für die Wasserbungalows jedoch bezahlen würden, ist fraglich. Dieser ist wirklich viel. Angaga hat ein paar Punkte, die zu verbessern sind. Keine dieser Kleinigkeiten hat uns jedoch unsere Ferien verderben können, im Gegenteil wir würden jederzeit wieder nach Angaga reisen, denn mit der richtigen Einstellung zur Insel, wirds auch ein toller Urlaub.

bei Fragen: im Forum unter Aquamarina

Reisebericht Angaga Mai 2009


Unser 7. Maledivenurlaub nach Kuramathi, Filitheyo, Thulhagiri und drei Aufenthalten auf Athuruga.
Nachdem Athuruga derzeit für Renovierungsarbeiten gesperrt ist, mussten wir eine neue Insel für uns finden und die Auswahl ist auf Angaga gefallen.

Angaga ist eine wundervolle Insel, hat traumhaften Strand rund um die Insel und ein sehr schönes Riff, welches zum Großteil auch zumindest bei Flut sehr leicht vom Strand aus zu erreichen ist.

Es gibt alle Arten von Fischen, wie man es eben auf den Malediven gewohnt ist, aber weniger Großfische und kaum Haie, auch keine Babyhaie trotz der großen Kleinfischschwärme im Strandbereich. Es gibt kleine Rochen die sind oft am Strand zu sehen und auch mindestens zwei Schildkröten, sowie den üblichen Reiher, der wenig scheu ist.

So gesehen wäre Angaga wohl die perfekte Insel, leider und da können wir uns dem letzten Reisebericht überhaupt nicht anschließen, ist das Resort nicht perfekt und das Preis- Leistungsverhältnis stimmt nicht.

Der Preis für diese abgenützten Einrichtungen und ein ständig gleiches und zumindest was die europäischen Gerichte betrifft, geschmackloses Essen ist einfach nicht gerechtfertigt und ich bin sicher, dass wir keine überzogenen Ansprüche haben und auch eine entsprechende Erwartungshaltung hatten, nachdem wir schon auf der Schwesterninsel Thulhagiri gewesen sind. Im Übrigen hatten wir auch mit anderen Urlaubern dort näheren Kontakt und die waren auch unserer Meinung.

Wir hatten eine Woche Strandbungi und zwei Wochen Wasserbungi gebucht, bei Meiers Weltreisen mit AL, Verbindungsflug von Wien nach Frankfurt, Flug mit Condor – Prämium Economy Class, der Preis hat unter Berücksichtigung des FB Bonus € 4.550,00 pro Person betragen.
Im Vorjahr hatten wir für drei Wochen Athuruga mit AL (es gab damals noch keine Wasserbungis dort) € 3.500,00 bezahlt, wobei auf dieser Insel AL wirklich einem AL entspricht und man dann für Flaschenweine, Sekt oder Espresso nicht noch gesondert zahlen musste. Diesen Preis haben wir für angemessen erachtet, wobei man sagen muss, dass das Ambiete auf Athuruga wesentlich niveauvoller und neuer ist. Wie die Preise dort allerdings nach der Renovierung sein werden, bleibt abzuwarten. Auf Angaga ist einfach alles alt und auch altmodisch und nicht wirklich sauber.
Das Restaurant sieht von außen so schön aus, innen ist es aber sehr dunkel und auch das Buffet ist nicht ansprechend. Außerdem war das Essen meist nur lauwarm, das Fleisch und das Gemüse hart. Die Nachspeisen waren relativ gut, vor allem die gebackenen Früchte und auch die Crepes oder diversen Puddings. Beim Frühstück gab es kein vernünftiges Brot und auch wurde Obst und dergleichen schon ab 9 Uhr nicht mehr nachgefüllt, obwohl die Frühstückszeit bis 10 Uhr andauert.

Die Stege zu den Wasserbungis sind schon schwer renovierungsbedürftig, viele Bretter wurden bereits ausgetauscht, aber viele Bretter sind morsch und man könnte sich leicht verletzen, gleiches gilt für die Holzstufen vom Wasserbungi zum Meer.

Uns wurde beim Ankommen der Strandbungi 131 zugewiesen, durch aufsteigende Feuchtigkeit war das Mauerwerk dort schwer beschädigt und es gab massive Schimmelbildung. Die Badezimmertüre war aufgequollen, sodass man sich leicht hätte verletzen können und das Grünbeet im Bad war nur noch mit kaputten Pflanzen und Schmutz versehen.

Die Strandbungis haben bis auf wenige Ausnahmen keine vernünftige Terrasse, die Terrasse ist mit Sand aufgefüllt und hat lediglich eine Schaukel und eine Mauer zum sitzen, keinerlei Terrassenmöbel, das hätte uns massiv gestört, man kann nicht einmal die Kaffeetasse abstellen und den Sand hat man dann wirklich überall, auch ein Gefäß mit Wasser zum Abspülen der Füße gibt es dort wie auf anderen Inseln nicht.
Wir wollten in dem verschimmelten Bungi jedenfalls nicht eine Woche bleiben, durch die Überbuchungen konnte man uns aber keine Alternativen anbieten und letztendlich wurde uns angeboten, gleich am zweiten Tag in den Wasserbungi zu gehen, ohne Aufzahlung für die erste Woche und das Angebot haben wir angenommen, war ok, wenn wir dann auch weit weg vom Strand waren.
Der Wasserbungi ist baugleich wie auf Thulhagiri und soweit schön, leider gibt es dort auch schmutzige Vorhänge, dreckige Polsterbezüge, Fliesen voll gespritzt mit Schmutz………………………..
Vom Staub auf allen Bambusteilen wollen wir gar nicht reden.
Im Mai gab es für alle Bungis lediglich 5 Room Boys, die haben sich redlich bemüht, konnten aber einfach nicht mehr machen, der Fehler liegt wohl beim Management und ganz sicher nicht bei den Angestellten, welche alle sehr nett und bemüht waren.

Die letzte Woche gab es zahlreiche schwere Unwetter, die Stabilität der Wasserbungis auf Angaga ist wohl nicht die beste und so haben wir uns die letzten Tage dort, vor allem während der Nacht nicht wirklich sicher gefühlt.
Die Wasserbungis sind auf dieser Insel relativ weit in das Meer hinausgebaut (und haben keine Betonpfeiler) und daher muss man im Verhältnis doch jeweils relativ weit gehen, um zum Strand zu gelangen, ohne Schuhe ist das gehen am Steg jedoch durch die schlechte Qualität der Holzbretter schmerzhaft und auch gefährlich.
Der österreichische Resort Besitzer war auch einige Tage vor Ort und wurde von diversen Leuten auf Missstände angesprochen, er sieht sich für nichts zuständig oder ist auch an den Überbuchungen nicht schuld, wie er meinte, alles läge nur bei den Reiseveranstaltern.

Die Verträge für diese Insel laufen in drei Jahren aus, dann müssen neue Verträge geschlossen werden, aufgrund gesetzlicher Bestimmungen müssen dann auch nachweislich umfangreiche Investitionen getroffen werden.
Es kann daher vermutet werden, dass deshalb bis dahin nur noch die notwendigsten Reparaturen gemacht werden und wer weiß, was dann nach Abschluss neuer Verträge dort für ein Besitzer sein wird und was aus dieser Insel dann wird.
Derzeit ist die Insel immer gut besucht, auch im Mai war die Insel soweit ausgebucht und wie man ja hier liest, auch wieder überbucht, die Fans dieser Insel gibt es wohl in großer Zahl.
Für uns wird Angaga ein einmaliges Erlebnis bleiben und wir hätten uns bei der Bewertung mit 3,5 bis 4 Sternen und dem Preis einfach ein höheres Niveau und einen besseren Zustand des Resorts erwartet, natürlich haben uns Strand und Riff einigermaßen entschädigt, aber der Traumurlaub war es auf Angaga schlicht weg für uns nicht.

Wir hatten bei Condor die Prämium Economy Class gebucht und dafür€ 380,00 pro Person bezahlt. Dafür sollte man mehr Platzabstand erhalten und einen bequemeren Sitz mit mehr Liegemöglichkeit und Fußteil, sowie ein besseres Service. Erhalten haben wir mehr Platzfreiheit und waren darüber sehr froh. Die neuen Sitze gibt es noch immer nicht und einen Fußteil auch nur beim Hinflug, beim Heimflug hatten wir leider die Wand zur Comfort Class vor uns und somit auch keinen Fußteil. Das Essen wird als besser bezeichnet in dieser Klasse, für uns hat sich dabei dann die Frage gestellt, wie denn das Essen in der normalen Klasse gewesen sein mag, wobei das für uns nicht wichtig war. Auch die Getränke mussten wir im Vergleich zur normalen Klasse nicht bezahlen. Vermutlich sind wir von den früheren Flügen mit AUA und Lauda Air sehr verwöhnt, was das bequeme Sitzen und die Versorgung beim Flug anbetrifft.

Leider gibt es derzeit keine Direktflüge von Wien und so müssen wir eben über Deutschland fliegen, was mehr Zeit und Geld kostet.
Die Prämium Economy Class ist eine gute Grundsatzidee und wäre den Preis auch wert, würde der gebotene Leistungsumfang tatsächlich erbracht werden.

Irgendwie hat uns der Maledivenvirus nach diesem Urlaub verlassen, aber vielleicht ändert sich das dann im Herbst, wenn die neuen Kataloge für Mai 2010 erscheinen, Angaga wird es für uns aber sicher nicht mehr werden, denn etwas mehr Qualität beim Resort und beim Essen erwarten wir um diesen Preis.

Brigitte & Otto

Bei Fragen könnt Ihr Euch gerne an uns wenden unter
Brigitte-tom-zwerg@aon.at
Außerdem gibt es bereits einen aktuellen Themenkreis hier zum Thema Angaga von Hedwig.