Maafushivaru Reiseberichte

Maafushivaru 11.01.2015 - 23.01.2015

Für unseren 9. Malediven-Aufenthalt hatten wir uns Maafushivaru ausgesucht. Auswahlkriterium war die Größe (kleine Inseln, maximal 100 Gäste), ein vorhandenes Hausriff und die Lage im Süd-Ari-Atoll.

Nach der Ankunft in Male wurden wir zum Wasserflugzeug-Terminal gebracht (80$ Übergepäckgebühr Tauchergerödel sei dank…). Dort hat Maafushivaru auch eine Warte-Lounge. Da unser Flug direkt aufgerufen wurde, haben wir sie allerdings gar nicht betreten. Nach einer Zwischenlandung auf Rangali landeten wir vor Centara Grand Island wo wir vom Maafushivaru-Dhoni abgeholt wurden.

Begrüßt wurden wir durch den deutschen Mitarbeiter Jan, der dauerhaft auf der Insel vertreten ist. Nach unbürokratischer Erledigung der Formalitäten, Erklärungen zum Verhalten am Riff und den einzelnen Bereichen der Insel brachte er uns zum gebuchten Strandbungalow. Wir erhielten den Bungalow Nr. 125.

ZIMMER

Sehr geräumige und geschmackvoll eingerichtete, einzeln- und freistehende Strandbungalows mit Innen- und Außendusche. Bad mit schickem Sicht-Beton verputzt. Doppelwaschbecken, leider gar nicht passend der rote Friedhofs-Granit am Waschtisch. Toilette indiskutabel - die Toilettenbrille war halb aus der Verankerung gerissen und hing am seidenen Faden, Spülung immer mal wieder mit defektem Schwimmer, Wasser lief dann stundenlang durch. Lavazza-Kaffeemaschine und Wasserkocher (kostenlos), Minibar (Softdrinks und Wasser bei AI inklusive), Flatscreen-TV (haben wir nur zum GoPro-Videos angucken genutzt, keine Ahnung, welche Sender da laufen), Ipod/Phone Docking-Station, Tagesbett. Ein Adapter auf Euro-Stecker vorhanden. Kostenloses WLAN im Zimmer mal mehr oder weniger gut verfügbar, konstanter und schneller war es in der Waterbar. Schrank mit eher zu wenig Fächern, dafür reichlich Möglichkeiten zum Hängen und Safe. Bademäntel sind vorhanden, genauso wie flauschige Strandhandtücher. Sehr geräumige, halb überdachte Terrasse mit Tisch und zwei Rattansesseln, zwei Stühlen und zwei Holz-Liegen mit seeeeehr dünnen Auflagen. Etwas knapp bemessene Wäscheleine ohne Klammern im Bad.

Von den Nachbarbungalows hat man im Zimmer nichts mitbekommen, absolut leise.

Mobiliar insgesamt schick aber nicht mehr top-neu, Matratze leider durchgelegen, Bettrahmen abgestoßen, Sisal-Teppich vorm Bett fleckig. Polsterauflagen der Außenmöbel teilweise stockfleckig. Sauberkeit (unterm Bett) verbesserungswürdig. Im Zimmer einige tote Kakerlaken, im Bad auch einige lebende. Nach Thulhagiri die von uns besuchte Insel mit den zweitmeisten Kakerlaken. Uns hat es nicht sooo gestört, sind eben die Tropen, kommt mal vor.

Im Bad nagt der Zahn der Zeit an den Holzumrahmungen, gerade in der Dusche. Warmes Wasser riecht in den ersten Minuten immer ziemlich schweflig, was wohl vermutlich an der Wasseraufbereitungsanlage liegt.

Duschgel, Shampoo, Conditioner und Bodylotion sind vorhanden und werden regelmäßig nachgefüllt.

Klimaanlage leise aber nicht gut gewartet, roch sehr muffig, Temperatur ließ sich nicht gescheit einstellen - entweder warm oder kalt, feinabgestimmte Temperatureinstellung leider nicht möglich. Einmal funktionierte sie gar nicht, Techniker war aber sofort zur Stelle und hat das Problem behoben. Einmal funktionierte die Schlüsselkarte nicht, weil die Batterie des Türschlosses leer war, auch hier wurde sofort Abhilfe geschaffen.

Es gibt keine dem Zimmer direkt zugehörigen Liegen am Strand. Die Liegen die am Strand stehen (die meisten mit Sonnenschirm), sind frei wählbar. Ein Mitarbeiter bringt jeden Morgen die Liegenauflagen und frische Strandhandtücher auf die Liegen - ein Service, der uns gut gefallen hat. Es gibt auf der Insel verteilt genug freie Liegen. Wer die “eigene” Liege von anderen Malediven-Inseln gewohnt ist und das auch hier erwartet, wird wohl etwas enttäuscht sein, wenn morgens schon andere Gäste auf dem Objekt der Begierde liegen. Uns hat es nicht gestört.

Die Liegen unmittelbar vor der Waterbar haben Fahnen - flaggt man sie, bekommt man sein Getränk direkt an die Liege gebracht.

INSELBILD

Maafushivaru hat eine wunderschön gepflegte Vegetation mit einem sehr grünen Inselinneren, viele Banyan-Trees, blühende Sträucher und Büsche, es stehen entlang der Wege auch überall Hinweisschilder zu bestimmten Pflanzen und Informationen, wie diese genutzt werden, insgesamt sehr ansprechend aufgemacht. Fleißige Gärtner sind immer irgendwo unterwegs.

Echte Barfußinsel, meist feiner Sand, im Bereich der Jettys (Wasserbungalows, Watersport, Tauchbasis) auch etwas “koralliger”. Restaurant gefließt.

Fast alle Strandbungalows liegen hinter Buschwerk versteckt, vom Strand aus nicht zu sehen, damit verbunden aber auch meist keine direkte Strandsicht von der Terrasse aus.

Die Strandliegen stehen alle vor dem Buschwerk direkt am Strand, Schatten meist nur durch den Sonnenschirm, wer das von anderen Inseln kennt am Strand unter Palmenschatten zu liegen wird hier eher nicht fündig.

Der Pool wirkt irgendwie kahl und etwas deplatziert.

Ein Großteil der Insel ist von einer vor der Erosion schützenden Mauer eingefasst, die kann man nicht wegdiskutieren, sehr ansehnlich ist sie nicht, aber eben notwendig. Im Bereich des Spas/Areal vor dem Pool herrschte bei Ebbe durch die vorgelagerten Mauern kaum Zirkulation. Das Wasser war teilweise algig und roch brackig. Schade, dass man von der Waterbar als Hauptbar keinen Blick auf den Sonnenuntergang hat.

HAUSRIFF

Wenn unser unangefochtenes Malediven-Lieblingshausriff von Angsana Ihuru eine 1 bekommt, so muss man Maafushivaru im direkten Vergleich eine 2+ geben, es liegt damit in etwa gleich auf wie Athuruga/Thudufushi. Das Hausriff ist gut über die deutlich gekennzeichneten Exits erreichbar. Es gibt ausreichend Ein- und Ausstiege. Die Riffkante ist flach abfallend und daher gerade für Schnorchler schön zu erkunden. Der Fischreichtum ist rießig, viele Schwärme. Eher wenig Hai im Vergleich zu anderen Destinationen. Schildkröten haben wir gar keine gesehen. Die Korallen sind größtenteils wunderschön und für die Malediven erstaunlich farbenfroh, an manchen Stellen aber auch ziemlich hinüber.

PUBLIKUM

Prinzipiell nennt sich die Insel jetzt ja “Sensimar Maafushivaru”, sie ist aber keine 100%ige TUI-Insel, weil sie auch noch von anderen Veranstaltern vertrieben wird. Das Publikum war sehr gemischt, überwiegend Paare aus aller Herren Länder aber auch mal eine Familie mit Kind.

Auch der Internetauftritt der Insel propagiert den “Familienurlaub” genauso wie den Wohlfühl-Urlaub für Paare. Zumindest zur Gänze umgesetzt scheint das Sensimar-Konzept noch nicht. Uns hat jetzt die Anwesenheit von Kindern nicht gestört.

Insgesamt alles ganz leger, no news no shoes, Abendessen in kurzer Hose kein Problem.

UNTERHALTUNG

Es gibt eine “sanfte” Animation mit Maike (deutschsprachige Entertainment- und Fitness-Mitarbeiterin). Sie bietet verschiedene sportliche Betätigungen (Yoga, Fitness, Boccia aber auch Schmuckbastel-Kurse) in den Nachmittagsstunden an. Die Yoga-Kurse auf dem Yoga-Deck im Spa-Bereich waren toll.

Außerdem werden auf der Insel kostenlose Aktivitäten wie ein Cocktail-Mix-Kurs, meeresbiologischer Vortrag oder eine Inseltour in den Staff-Bereich mit anschließender Verköstigung regionaler Spezialitäten angeboten.

Keine Strandaktivitäten wie Volleyball/Fußball. Das Staff-Team spielt abends gelegentlich auf Lonubo Fußball.

Abends beim Essen hin und wieder dezente Livemusik, ab ca. 21:30 Uhr gab es jeden Abend ein kleines Programm (Musik, Film, Bodu Beru) in der Bar.

Am Watersports-Jetty kann man Kanus oder Surfbretter leihen, wurde wenig in Anspruch genommen. Motorisierter Wassersport wird (zum Glück) nicht angeboten.

Täglich werden Schnorchelausflüge (Mantaspot, Walhaispot (jeweils 70$ + Steuer) oder Schildkrötenriff) in Begleitung von Amanda, die für die Marine Biology zuständig ist, angeboten.

Außerdem gibts die obligatorischen Ausflüge zu Einheimischeninseln, Sunsetcruise…

SPA

Sehr ansprechend angelegt über Wasser gebaut mit mehreren Behandlungskabinen und einem halboffenen Ruhebereich über Wasser mit Jacuzzi. Eine Sauna ist auch vorhanden. Die weißen Stahlträger und Überdachungen wirken etwas zu wuchtig.

Wir hatten eine Paar-Massage. Insgesamt nicht verkehrt, reicht aber von der Professionalität z.B. nicht an das Spa im Constance Ephelia auf den Seychellen (was die Messlatte zugegebener Maßen ziemlich hoch gelegt hat) heran.

TAUCHEN

Die Tauchbasis auf Maafushivaru liegt am eigenen Jetty. Von hier legt auch das Tauchdhoni ab. Angeboten werden in der Regel drei Bootstauchgänge/Tag als Einzeltauchgang. Gelegentlich findet auch mal ein two-tank dive am Vormittag (Manta-/Walhaispot (Abfahrt 8:00 bzw. 7:00 Uhr(!)) statt. Die Instruktoren sind deutschsprachig. Das Team ist gewissenhaft, um das Gerödel muss man sich im Grunde nicht selbst kümmern.

Durch die Lage im Süd-Ari hat man naturgemäß einige Spitzenspots direkt vor der Tür.

Nach dem Tauchgang gibt es Wasser, Obst und süße Teilchen.

Maafushivaru ist keine klassische Taucherinsel, die Frequentierung der Basis war überschaubar.

VERPFLEGUNG

Wir hatten VP gebucht, weil sich für uns AI nicht lohnt (auch wenn der Aufpreis in Deutschland gebucht nur 40€/Tag beträgt, vor Ort nachträglich upgradebar für 50$ +Steuer). Das AI ist zugegebener Maßen sehr umfangreich, viele wirklich erstklassige Cocktails, Markenspiritousen, Bier, Kaffee/Espresso. Außerdem Nachmittagssnacks und kostenloses Schnorchelzubehör.

Softdrinks kosten 3,50$, Wasser 1,5 Liter Bonaqua 4$, Bier 5$, Cocktails 10$ (+Steuer). Haben auch gerne mal frischen mixed-fruit juice oder Smoothies (nicht im AI enthalten) getrunken für 7/8$ + Steuer. Happy Hour 18:00 - 20:00 Uhr minus 25%.

Wir fanden es schön, dass es auf Maafushivaru die Wahlmöglichkeit zwischen VP/AI gibt. Hat natürlich den Nachteil, dass auch AI-Gäste ihre Getränkerechnung unterschreiben müssen. Wir waren gefühlt die einizigen Gäste mit VP, mal schauen, wie lange sich dieses Konzept noch hält.

Essen in Buffet-Form zu allen Mahlzeiten mit täglich wechselndem Thema mit freier Sitzplatzwahl und fest zugeordnetem Kellner. Wiederholung nach einer Woche, wobei sich die Speisen nicht alle wiederholt haben, insgesamt sehr abwechslungsreich und lecker. Sehr gute Suppen, tolles Brot. Salatbar mit der Möglichkeit einen frischen Salat zubereitet zu bekommen. Leckeres Sushi. Täglich wechselnde sehr gute Curries (an der Fischgrillstation in einem extra Topf). Der Fisch an der Grillstation wird leider immer in größeren Mengen “vorgegrillt” und ist dann oft nur noch lauwam. Nachspeisen in kleinen Portionen vorportioniert. Leider insgesamt nicht so gut wie auf Athuruga/Thudufushi, wir hätten uns öfter Eis/Sorbets gewünscht. Die Cremespeisen waren ungekühlt und uns für den perfekten Geschmack einfach zu warm.

Frühstücksbuffet sehr abwechslungsreich mit täglich wechselnden lokalen Speisen (lecker Mas huni :) ), frischer Saft von verschiedenen Früchten. An einem Morgen war der O-Saft mal vergoren, sonst keine Beanstandungen. Wir haben eine Entsaftungsmaschine wie auf Thudufushi vermisst, wo man sich selbst einen frischen Obst/Gemüsesaft zubereiten kann.

Kuchen und frische süße Teilchen von sehr guter Qualität.

Insgesamt alles sehr schön hergerichtet und ständige Nachfüllung. Wir waren absolut zufrieden mit der Verpflegung.

Es gibt auch die Möglichkeit gegen Aufpreis a la carte im 135° East zu essen. Haben wir nicht genutzt.

SERVICE

Ja, was soll man sagen? Besser gehts kaum. Kellner im Restaurant und der Bar absolut auf zack, keinerlei Wartezeiten, sehr freundlicher und zurückhaltender Umgang mit den Gästen.

“Unser” Tischkellner Simau war der Vorbild-Kellner in Person. Leider geht er jetzt nach Male zum Studieren, da verliert Maafushivaru wirklich eine Perle…

WETTER

In 12 Tagen hat es an einem Tag zwei mal drei Minuten aus einer schwarzen Wolke bei ansonstem blauen Himmel geregnet, ein Tag war insgesamt etwas wolkiger aber trocken, ansonsten Sonne Sonne Sonne und viel Wind.

LAST BUT NOT LEAST - LONUBO

Unser Favorit. Maafushivaru und die unbewohnte Nachbar-Robinson-Insel Lonubo werden zusammen auch als Twin Islands bezeichnet. Es werden täglich kostenlose Bootstransfers (meist 9:30 - 11:30 Uhr, 11:30 - 15:00 Uhr und 15:00 - 17:30 Uhr) angeboten, für die man sich vorher, wie bei allen anderen Ausflügen auch, ganz bequem am Flatscreen bei der Rezeption anmeldet. Auf Lonubo gibt es einige Strandliegen mit großem, palmplattgedecktem Schirm, öffentliche Toiletten und eine Süßwasserdusche. Ein Mitarbeiter pflegt den ganzen Tag die Insel, kehrt am Strand und legt die Liegenauflagen raus. Frische Strandhandtücher gibt es am Jetty. Getränke muss man von Maafushivaru mitbringen. Das Hausriff (vom Jetty im Uhrzeigersinn besonders schön und fischreich) ist klasse, es gibt zwei gekennzeichnete Einstiege und eine Leiter am Jetty. Prinzipiell könnte man Lonubo ganz umschnorcheln, erscheint aber aufgrund der teilweise ganz ordentlichen Strömung eher nicht ratsam, denn der Weg ist weeeeeeit). Wir haben uns immer im Bereich der Einstiege aufgehalten und viel gesehen.

Das geführte Nachtschnorcheln am Lonubo-Hausriff ist ebenfalls sehr lohnenswert.

Unser persönliches Highlight war der Over-night-stay auf Lonubo. Gegen Aufpreis (s. Homepage) kann man mit dem Partner ganz alleine auf Lonubo in einem schick ausgestatteten Strandbungalow mit offenem Bad übernachten. Es gibt außerdem ein Daybed am Strand mit Blick zum Sonnenuntergang (Mückenspray einpacken). Wir hatten ein Picknick gebucht aber wegen Terminunstimmigkeiten ein Upgrade auf Barbecue erhalten. Der Abend war wunderschön und stimmungsvoll, das Essen in Form eines Candlelight-dinners mehr als reichhaltig (inkl. Geburtstagskuchen 6 Gänge…). Am nächsten Morgen wurde uns noch ein Frühstück auf der Terrasse unseres Übernachtungs-Bungalows serviert bevor wir dann um 11:30 Uhr zurück nach Maafushivaru fuhren.

Wir hätten am liebsten den gesamten Urlaub auf Lonubo verbracht :)

FAZIT

Maafushivaru ist zwar durch die Mauer-Optik keine klassische Schönheit, in der Zusammenschau mit Lonubo aber auf jeden Fall ein Unikat, das eine Reise wert ist. Essen und Service sind auf hohem Level aber trotzdem bodenständig. In allen Bereichen findet sich eine durchgehend solide 4*-Qualität, über den ein oder anderen Mangel sieht man getrost hinweg, das wäre dann nur Jammern auf hohem Niveau. Uns hat es gefallen, wir empfehlen Maafushivaru weiter.

MrsCatfish

Maafushivaru 10.3.12. - 18.2.12 (ehem. Twin Island)

Wir sind Wiederholungstäter, ich war vorher schon auf Embudu, Velidhu(3x), Angaga und Ranvelli.

Maafushivaru hat uns sehr gut gefallen, von allen besuchten Inseln hat diese Insel bei uns den besten und schönsten Eindruck hinterlassen. Wir haben die Insel als traumhaft empfunden

Flug
Wir sind mit Edelweiss-Air von Zürich nach Male geflogen. Der Flug war wie immer sehr angenehm! , die Betreuung an Bord war auch sehr gut

Flughafen Male
Wie immer mühsames Warten bei der Zollkontrolle. Vor dem Flughafen war dieses Mal ein extremes Theater und Chaos wie ich es auf Male (Flughafen) noch nie erlebt habe.

Transfer zur Insel
Nach dem wir im Durcheinander vor dem Flughafen für den Flugtransfer nach Maafushivaru eingecheckt hatten waren wir relativ schnell bei TMA. Wir konnten in der sehr noblen Kuramathi Lounge auf den Flug nach Maafushivaru warten. Wir mussten gut 2.5 Std. warten bis wir endlich einen Flug hatten! Bei mir (nicht nur bei mir) ist der Eindruck entstanden dass nicht alle Inseln gleich behandelt werden in Sachen Priorität der Flüge. Scheinbar mussten Leute noch viel länger warten als wir.

Der Transfer mit dem Wasserflugzeug war wie immer ein tolles Erlebnis.

Leider wurde bei verschiedenen Leuten der Koffer nicht mit dem selben Flug nach Maafushivaru transferiert. Da ich schon mal einem Koffer nachgerannt bin hatte ich grosse Bedenken, aber innerhalb 1 Std. war der Koffer dann da.

Ankunft/Rezeption
Auf dem Floss vor Maafushivaru angekommen wurden wir von Sandra (Kuoni) sehr freundlich empfangen und waren danach auch relativ schnell in unserem Wasser-Bungie. Die Betreuung durch Kuoni (Sandra war auf der Insel “stationiert”) war absolut top und sehr angenehm.

Insel
Es gibt 48 Zimmer, davon 22 Wasser-Bungies Die Insel ist sehr klein und kann in ca. 10 Minuten umrundet werden. Man braucht keine Schuhe auf der Insel.

Die Insel ist sehr gut eingerichtet und hat eine gute Infrastruktur. Allgemein kann man sagen das bei der Einrichtung der Insel viel überlegt wurde. Der Pool mit Bar hat uns sehr gut gefallen. Die Vegetation, die Strände und die Lagune sind sehr schön. Sehr oft hatten wir das Gefühl alleine auf der Insel zu sein.

Feriengäste
Keine Deutschen und nur wenige Italiener! Deutsch-Schweizer und Welsche (oder Franzosen) waren am meisten vertreten. Dazu kamen noch einige Engländer und Tessiner (oder Italiener). Ich habe keine Kinder gesehen.

Die Zusammensetzung der Feriengäste hatten folgende sehr angenehme Auswirkungen:

  • Keine Reservationen der schönsten Liegestühle

  • Keine lauten Saufgelage am Strand ode! r an der Bar

  • Kein Anstehen beim Restaurant und kein Gedränge am Buffet

  • Kein “Verwüsten” der Buffets

  • Keine überfüllte! n Teller von dem die Hälfte wieder zurückgegeben wird

  • Sehr viel Ruhe und Erholung ·

Hausriff
Das Hausriff ist sehr schön und Fischreich. Neben einzelnen kleinen Mantas, Haien, Rochen und einer Schildkröte waren viele Fische zu sehen. Toll sind die kleinen Riffhaie welche in der Lagune jagen.

Nachbarinsel Lonubo
2 x am Tag kann man sich für 2–3 Stunden zur kleinen Nachbar-Insel transferieren lassen. Die Strände auf dieser Insel sind sehr schön und das Riff sorgst für Abwechslung.

Liegestühle
Toll ist das die Liegestühle am Strand nicht via Nummer den Beach-Bungies zugeteilt sind wie es leider auf vielen anderen Inseln üblich ist. Dadurch konnten wir ab und zu spontan an den Strand gehen. Wir fanden immer freie Liegestühle. Mir ist aufgefallen dass jedes Beach-Bungie 2 Liegestühle, 2 Liegesitze und 2 Stühle mit Tisch direkt auf der Veranda hat.

Wasser-Bungies
Wir hatten das grosse Glück und bekamen das äusserste Wasser-Bungi Nr. 222. Ein solch schönes und toll eingerichtet Wasser-Bungi habe ich noch nie gesehen!

Auch das Badezimmer und der Balkon mit direktem Zugang zum Meer war absolut top. Sehr angenehm war die Tatsache das jedes Wasser-Bungi einzeln steht, also war es immer sehr ruhig und gediegen. Es war auch kein Schwanken oder Plätschern da. Die Wasser-Bungis sind so angeordnet dass auch immer die Privat-Sphäre optimal gewahrt wurde.

Auf dem Balkon waren neben 2 bequemen Liegestühlen auch ein Sonnenschirm, ein Tischchen und eine “Liegeecke” mit Polster vorhande! n.

Restaurant Essen
Toll ist das freie Tischwahl herrscht. Der vordere Teil des “Speisesaales” liegt sehr schön und nahe am Meer.

Das Morgenessen war sehr reichhaltig und köstlich. Sehr angenehm ist mir aufgefallen das Bsp. das Rührei nicht in einer gelben Sosse schwamm sondern frisch am “Grill” bestellt werden konnte.

Was beim Mittagessen/Nachessen gekocht wurde war sehr gut. Für mich (ich esse keinen Reis) hatte es deutlich zu wenig Beilagen. (Bsp. nie Pommes-Frites) Eindeutig gab es für “4 Sterne + plus” eine zu geringe Auswahl und das Buffet war auch zu klein.
Ein “schönes Stück” Fleisch habe ich nie gesehen.
In dieser Hinsicht waren Embudu, Angaga und auch Velidhu “besser”.
Das Salat- und das Dessert-Buffet hat uns sehr gefallen.

Internet
Leider ist im Bereich Rezeption/Restaurant/Bar freies Internet via WLan verfügbar. Einige Leute bringen es fertig mit 2 Tablet-PC’s und 2 Smart-Phones im Restaurant zu erscheinen. Das hat uns sehr gestört. Das Management sollte sich dringend überlegen während den Essenszeiten das Internet auszuschalten!

Service
Die angestellten waren stehst sehr höflich und hilfsbereit.

All Inklusive
Leider wird für die Schnorchel-Ausrüstung 10$ im Tag verlangt. Deshalb haben wir für ca. 40$ pro Tag/Person Vorort All Inklusive gebucht. Tauchbasis Dragon Sea Dragon

Diving Club
Das Tauchen mit Regis hat mir sehr gut gefallen. Es wurde 3 x am Tag getaucht. Es waren meistens zw. 8–12 Taucher.
Die Basis ist gut eingerichtet. Neben den Mantas und dem Walhai habe ich aber keinen Unterschied zum Nord-Ari Atoll gesehen im Bezug auf die Schönheit der Tauchplätze. Von Vorteil ist die Nähe der schönsten Tauchplätze im Süd-Ari Atoll.

Als “Kindergarten” betrachte ich das immer in der! Gruppen getaucht werden musste und das am Hausriff keine ungeführten Tauchgänge möglich sind!

Spa
Sieht sehr gut aus haben wir aber nicht aber nicht benutzt

Wetter
Wir hatten sehr schönes Wetter. 2–3 Tag waren etwas bewölkt, 3 Tage sehr schön.

Preisleistung
Die Insel inkl. Tauchcenter ist eher teuer. Schade ist das neben den offiziellen Steurern auch noch eine Service-Taxe verrechnet wird.

Heimreise
Einige Leute erfuhren erst an der Rezeption dass ihr Transfer nach Male um ein Flugzeug verschoben wurde! Wieder herrschte vor dem Flughafen ein Chaos!